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25. Tour de OSL 2022
 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 870-0

E-Mail E-Mail:
www.osl-online.de

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.


Veranstaltungen


02.05.​2022 bis
28.08.​2022
"Freifrau von Löwendal - ihr Vermächtnis schafft Identität"
300 Jahre sächsisch-preußische Industriegeschichte! 1725 gründete Freifrau von Löwendal ihr ... [mehr]
 
26.05.​2022 bis
29.05.​2022
PolkaBEATS 26.-29. Mai 2022 - LÜBBEN-LÜBBENAU-Cottbus-Luckau
PolkaBEATS machen das Dutzend voll! Zum zwölften Mal wird es musikalischen Klischeebruch und ... [mehr]
 
04.06.​2022
13:00 Uhr bis 19:00 Uhr
11. Bahnhofsviertelfest-Lübbenaus Mitte lädt
Spreeweltenbahnhof und GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau feiern mit buntem Familienprogramm und ... [mehr]
 
26.06.​2022
13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
AOK Calau
Tag der Architektur. Sehenswerte Bauten in Ihrem Landkreis
Wie jedes Jahr am letzten Junisonntag, lädt die Brandenburgische Architekten-kammer am 26. Juni ... [mehr]
 
01.09.​2022 bis
31.10.​2022
10:00 Uhr
3. Kunst Raum (K) Calau
Der 3. Kunst Raum (K) Calau verbindet erneut Kunst und Handel. Künstler aus Brandenburg, Berlin ... [mehr]
 
03.09.​2022
18:00 Uhr
Null Positiv live in Annahütte
Die besondere Metal Live Show in Annahütte. Metal Queen Elli Berlin kommt mit ihrer Band Null ... [mehr]
 

Fotoalben


15. 11. 2019:
18. 05. 2019:
20. 02. 2019:
22. 01. 2019:
29. 11. 2018:
06. 11. 2018:
19. 09. 2018:
24. 06. 2017:

Gastroangebote


07.06.​2022 bis
07.06.​2022
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
05.07.​2022 bis
05.07.​2022
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
02.08.​2022 bis
02.08.​2022
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
06.09.​2022 bis
06.09.​2022
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
04.10.​2022 bis
04.10.​2022
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
01.11.​2022 bis
01.11.​2022
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
06.12.​2022 bis
06.12.​2022
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
03.01.​2023 bis
03.01.​2023
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
07.02.​2023 bis
07.02.​2023
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
07.03.​2023 bis
07.03.​2023
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
04.04.​2023 bis
04.04.​2023
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
02.05.​2023 bis
02.05.​2023
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Antrittsbesuch und Arbeitstreffen mit HWK-Präsidentin und Landrat

(18. 05. 2022) Am 17.05.2022 war die Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus (HWK), Frau Corina Reifenstein, in Senftenberg und hat gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze zwei Handwerksunternehmen besucht.

Projekt „Virtual Reality - Hauptamt stärkt Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“

(18. 05. 2022) Katastrophen passieren leider nicht nur im Film und so gilt es das Ehrenamt in Feuerwehr- und Katastrophenschutz zu stärken und neue Mitglieder zu gewinnen. Interessierte können zukünftig virtuell in

Wichtige Informationen zum Pflichtumtausch von Führerscheinen alten Rechts

(18. 05. 2022) Ein rechtzeitiger Umtausch von Führerscheinen alten Rechts garantiert die Zustellung des neuen Führerscheins vor der Umtauschfrist. Die erste Umtauschfrist wurde verlängert – die nächste steht in 2023

„Wir lieben die Lausitz, weil…“ – Wie Frauen die Lausitz erleben und gestalten

(17. 05. 2022) Was gibt es hier? Was muss verändert werden? Wie wirst du aktiv? Wirst du gehen, bleiben oder wiederkehren? Diese und viele weitere Fragen wurden in den Gesprächsrunden bei der Veranstaltung FRAUEN.MA

Beginn der Badesaison 2022 im Landkreis

(17. 05. 2022) Die Sonne lockt, die Temperaturen steigen und ebenso wächst die Vorfreude auf Sommer, Strand und Baden. Der Landkreis weist für das Jahr 2022 sieben offizielle Badestellen aus, die für den Sprung ins

Auftaktveranstaltung – 1. Kreis-Erntefest des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

(16. 05. 2022)

Am 17.09.2022 wird in Muckwar beim 1. Kreis-Erntefest des Landkreises die Landwirtschaft, das Erntejahr 2022 und die ländliche Region gefeiert. Nun hat die Auftaktveranstaltung mit dem Vorbereiten und Bepflanzen der Felder stattgefunden.

 

Die Idee, die Tradition der Erntefeste durch den Landkreis wiederaufleben zu lassen, gibt es bereits seit einiger Zeit in der Kreisverwaltung. Zunächst war das 1. Kreis-Erntefest für das Jahr 2020 angesetzt. Durch die pandemiebedingten Umstände hat sich dieses leider von Jahr zu Jahr verschoben. Nun ist es endlich soweit, und der Landkreis kann den Termin für das 1. Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar verkünden.
Organisiert wird das Kreis-Erntefest vom Sachgebiet Wirtschaft und Förderung und dem Sachgebiet Landwirtschaft der Kreisverwaltung. In diesem Jahr erfolgt die Organisation außerdem in Kooperation mit dem Amt Altdöbern.

 

Am 17.09.2022 erwartet die Bürgerinnen und Bürger auf der Festwiese in Muckwar ein buntes Programm rund um das Thema Landwirtschaft. Neben einem Regionalmarkt mit landwirtschaftlichen Produkten aus der Region, gibt es zum Beispiel auch einen Erntekronenwettbewerb, einen Fotowettbewerb und Landwirtschaftstechnik, die im Einsatz erlebt werden kann. Weitere Programmpunkte des Kreis-Erntefestes wird der Landkreis in den kommenden Wochen bekanntgeben.

 

Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Familien, Jung und Alt sind herzlich zum Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar eingeladen. Landwirtschaft nimmt in der ländlich geprägten Region des Landkreises einen wichtigen Stellenwert ein. Dem Landkreis ist es deswegen ein wichtiges Anliegen, die Landwirtschaft der Region zu präsentieren, erlebbar zu machen und zu würdigen.

 

Für das Kreis-Erntefest musste nun die Ernte vorbereitet werden. Dazu wurden am 13.05.2022 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Muckwar die Felder vorbereitet. Zwei Kartoffelbeete und ein Rübenbeet wurden auf der Festwiese angelegt. Dabei kamen zwei verschiedene Anbauverfahren zum Einsatz. Die damit verbundenen Arbeiten und im Einsatz gezeigten Landmaschinen haben einen kleinen Einblick und Vorgeschmack auf das Kreis-Erntefest gegeben.


Im modernen Verfahren wurden vom Landwirtschaftsbetrieb Jens Kullick aus Groß Lübbenau die Kartoffeln mit Traktor und einer Kartoffellegemaschine in die Erde gebracht. Im Vergleich dazu zeigte das historische Anbauverfahren, wie die Arbeit früher mit Menschen- und Pferdekraft erledigt wurde. Im historischen Verfahren wurden mit dem Lochsterngerät die Pflanzlöcher für die Kartoffeln vorbereitet. Die Kartoffeln selbst wurden von der Kindergartengruppe aus dem „Lüttchenhaus“ Muckwar und deren Eltern in die Erde gelegt. Zum Schluss häufelte Herr Frank Trogisch aus Muckwar mit seinen Pferden und einem Häufelpflug die Kartoffelreihen zu, sodass die Dämme auf der Erde entstehen.
Außerdem erfolgte die Aussaat von Rüben und Mohrrüben durch Herrn Marcel Mich aus Klein Radden mit moderner Technik.

 

Nun gilt es abzuwarten – Der Landkreis hofft auf ein gutes Erntejahr 2022.

 

Landwirt Frank Trogisch mit seinen Pferden im Gespannpflügen (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Landwirt Marcel Mnich beim Aussähen der Rüben und Mohrrüben (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Kartoffellegen mit der Kindergartengruppe aus dem "Lüttchenhaus" Muckwar (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Kartoffellegen mit der Kindergartengruppe aus dem "Lüttchenhaus" Muckwar (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Landwirtschaftsbetrieb Jens Kullick mit Traktor und maschineller Kartoffellegemaschine (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2022 und Tempo machen für Inklusion

(06. 05. 2022)

Am Donnerstag, den 05. Mai 2022 hat der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung stattgefunden. Die Behindertenbeauftrage des Landkreises, Frau Johanna Fischer, begleitete an dem Tag den Aktionstag der Aktion Mensch auf dem Bahnhof in Lauchhammer. Weitere Aktionstage in anderen Städten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz werden in den nächsten Monaten in Senftenberg, Lübbenau und Calau folgen.

 

Frau Johanna Fischer (ehemals Johanna Zabka), Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, berichtet dazu: „Bürgerinnen und Bürger sind oft erstaunt mit welchen Problemen Menschen mit Behinderung im Alltag konfrontiert werden. Da führt bereits der aus dem Winter liegengebliebene Split auf den taktilen Gehwegplatten zu einem großen Problem, indem die Bodenindikatoren mit einem Langstock nicht mehr ertastet werden können. Der Aspekt der barrierefreien Gestaltung darf jedoch nicht erst im Alltag beginnen, sondern muss bereits mit Beginn eines Bauvorhabens bedacht und eingeplant werden. In den nächsten Testterminen wird sich zeigen, wie gut die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Einrichtungen im Landkreis bereits ausgestaltet ist.“
 

Auf dem Bahnhof Lauchhammer wurde die Barrierefreiheit, insbesondere für Menschen mit Sehbehinderung überprüft. Organisiert wurde dieser Termin von der Behindertenbeauftragten der Stadt Lauchhammer, Frau Krengel.
Herr Williger vom Blinden- und Sehbehindertenverband aus Senftenberg hat auf dem Bahnhof getestet, ob und wie gut er den Weg vom Parkplatz bis zum Bahnsteig anhand der barrierefreien Gestaltung des Bahnhofes Lauchhammer erreichen konnte. Neben einigen „Daumen hoch“ für das gute Erreichen des Bahnsteiges, musste Herr Williger auch „Daumen runter“ vergeben, weil die barrierefreie Ausgestaltung ihn nicht immer eindeutig zu seinem Ziel leiten konnte. Unterstützung beim Testen des Bahnhofes erhielt er von Herrn Große, der Mitglied der AG Behindertenhilfe des Landkreises ist und als Rollstuhlnutzer auch mit vielen Barrieren im Alltag konfrontiert ist.
Herr Mirko Buhr, Bürgermeister der Stadt Lauchhammer und Herr Ingo Senftleben, Landtagsabgeordneter begleiteten den Termin.

 

„Oft gilt es einen Mittelweg in der barrierefreien Gestaltung von öffentlichen Plätzen für verschiedene Formen der körperlichen Einschränkungen zu finden. Dies bedarf einer manchmal verzwickten Abwägung zwischen den Interessensgruppen. Aus diesem Grund sollte sich dennoch niemand vor der Umsetzung scheuen. Gern können sich Städte, Kommunen oder Unternehmen an mich wenden, wenn Sie eine Beratung oder Auskunft beim Thema barrierefreies Bauen benötigen. So können auch kleinere Problempunkte, die zunächst übersehen werden, schnell aufgezeigt werden“, erklärt Johanna Fischer.

 

Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Frau Johanna Fischer (ehemals Johanna Zabka)
Dubinaweg 1, Haus 2
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 / 870 – 4104

Auf den Sattel, fertig, los! – auf zur 25. Tour de OSL

(06. 05. 2022) In die Pedale treten, die Landschaft genießen und mit dem Landrat den Landkreis Oberspreewald-Lausitz erkunden. Dies erwartet die Teilnehmenden auf der alljährlichen Tour de OSL auch im Jahr 2022.

8. Allgemeinverfügung Quarantäne des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

(05. 05. 2022) Die neue und damit 8. Allgemeinverfügung Quarantäne des Landkreises tritt am 06.05.2022 in Kraft. Brandenburg verkürzt die Isolation nach einem positiven Corona-Test auf fünf Tage.

Ab sofort mobil unterwegs – der Pflegestützpunkt des Landkreises OSL

(05. 05. 2022)

Am Montag, den 02.05.2022, hat der Pflegestützpunkt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz PS-starke Unterstützung bekommen. Gesundheitsdezernent Alexander Erbert übergab ein neues Dienstmobil an die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes: „Nun können die Kolleginnen auch vermehrt persönliche Vor-Ort-Beratungstermine wahrnehmen. Mit dem neuen Dienstwagen sind sie mobil im gesamten Landkreis unterwegs. Ich hoffe, dass dieses Angebot gut angenommen wird. Viele sind bei dem Thema Pflege verunsichert. Scheuen Sie sich bitte nicht den Pflegestützpunkt zu kontaktieren.“

 

Der Pflegestützpunkt bietet kostenlose Beratung und Hilfe rund um das Thema Pflege an. Bürgerinnen und Bürger können sich an das Team des Pflegestützpunktes wenden, wenn sie Informationen oder Hilfe benötigen. Der Pflegestützpunkt ermittelt im Beratungsprozess den individuellen Hilfebedarf der Person, koordiniert alle pflegerischen und sozialen Unterstützungsangebote im Rahmen des Bedarfsfalls, hilft bei der Kontaktaufnahme zu Pflegeangeboten, bei der Klärung der Kostenübernahme und bei der Antragstellung und informiert über bundes- und landesrechtliche Sozialleistungen.

 

Frau Sabine Sammet, Sozialberaterin im Pflegestützpunkt OSL, erläutert: „Pflege ist eine wichtige und oft auch notwendige Möglichkeit der Hilfe. Doch meist bringt das Thema Pflege an und für sich so viele offene Fragen bei den Bürgerinnen und Bürgern mit sich, dass auch für diese ein Hilfsangebot bestehen muss, um schlussendlich die Pflege und somit die Hilfe tatsächlich dem Bedürftigen zukommen zu lassen.“

 

 

Ergänzende Hintergrundinformationen:

 

 

Der Pflegestützpunkt OSL bietet seit 2010 Beratungsleistungen rund um alle relevanten Fragen in konkreten Pflegesituationen an. Er ist eine Kooperation des Landkreises OSL mit den Pflegekassen AOK und Knappschaft.
Im Zuge des Landesprogramms „Pakt für Pflege“ sollen die Pflegestützpunkte weiter ausgebaut werden. Der Landkreis hat in dessen Umsetzung neben dem neuen Dienstfahrzeug eine weitere Sozialberaterin zum 01.05.2022 im Pflegestützpunkt OSL willkommen geheißen.
Damit beraten künftig zwei Mitarbeiterinnen des Landkreises OSL und zwei Mitarbeiterinnen der Pflegekassen in Senftenberg, Lübbenau und weiteren Orten alle interessierten Einwohner zu Fragen wie Hilfsmitteln, Wohnraumgestaltung oder zu passenden Pflegeleistungen.
Auch Thementage und Vorträge werden durch die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes angeboten.

 

Weitere Informationen unter: www.osl-online.de/pflegestützpunkt 
 

Weitere sterbliche Überreste bei Grabungsarbeiten am Schloss Senftenberg gefunden

(03. 05. 2022) Bei den Grabungs- und Sondierungsarbeiten auf dem Senftenberger Schlossgelände wurden am Dienstag (3. Mai 2022) gegen 12.30 Uhr weitere sterbliche Überreste gefunden.

Offene Ateliers an diesem Wochenende im Landkreis OSL

(03. 05. 2022) Am 7. und 8. Mai 2022 öffnen zahlreiche Künstler und Künstlerinnen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ihre Ateliers. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen, die Ateliers zu besuchen und einen

Mehrere Tote bei Grabungen in Senftenberger Festung gefunden

(02. 05. 2022)

Gemeinsame Pressemitteilung – Stadt Senftenberg und Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

 

Bei Grabungen auf dem Wall der Senftenberger Festung wurden am Montag (2. Mai 2022) mehrere Tote gefunden. Ob es sich um Tote aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, müssen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergeben. 

 

Seit Anfang vergangener Woche wurden auf dem Schlossgelände und auf dem historischen Wall Waffen und Munition in ungewöhnlicher Menge entdeckt. Dabei handelte es sich um Waffen und Munition aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, aber auch um Fundstücke vor 1900. Am Montag (2. Mai) wurden die sterblichen Überreste von Menschen entdeckt.

 

Sollte sich die Annahme bestätigen, dass es sich bei den Toten um Kriegstote handelt, wird die Bergung durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erfolgen, der am Montag bereits verständigt wurde. Die Sondierungsarbeiten auf dem Gelände werden weiterhin fortgesetzt.

 

Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich zeigte sich am Montag vor Ort tief betroffen. „Hier liegen Menschen, die nie ihren Familien zurückgegeben werden konnten. Wenn man bedenkt, wie lange sie mitten unter uns lagen, ist das sehr schmerzlich. Jetzt geht Sicherheit vor Schnelligkeit, und es geht vor allem um einen würdevollen Umgang mit den Toten.“

 

In Vorbereitung auf die Baumaßnahmen für einen Neubau in der Festungsanlage Senftenberg hatten vergangene Woche Sondierungsarbeiten am Wall begonnen. In deren Verlauf waren Archäologen auf Waffen und Munition gestoßen. Es handelt sich dabei um Maschinengewehre, Panzerfäuste, Granaten, Säbel, Dolche und Munition, aber auch um Hausrat. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist auch im Verlauf der weiteren Sondierungsarbeiten im Einsatz.

 

„Die Funde der vergangenen Woche waren bereits unerwartet und überraschend. Das Auffinden der Toten hat uns alle hier im Museum sehr getroffen und wir hoffen nicht nur aus musealer Sicht, dass die Geschichten der Toten rekonstruiert werden kann“, erklärt Museumsdirektor Stefan Heinz.

 

Am Montag (2. Mai) fand eine Abstimmung zum weiteren Vorgehen bezüglich der Sondierungs- und archäologischen Arbeiten statt. Hierbei galt es zu klären, ob die Sondierungsarbeiten für das Bauvorhaben weiterhin durchgeführt werden können und in welchem Ausmaß weitere Bodensondierungen und auch kampfmittelbezogene Untersuchungen des Geländes erfolgen müssen.
 

Waffen- und Munitionsfund im Museum Schloss und Festung Senftenberg

(28. 04. 2022)

Am Dienstag, 26.04.2022, gab es im Zuge von Sondierungsgrabungen in der südlichen Wallanlage im Schloss Senftenberg einen Waffen- und Munitionsfund. Archäologen waren mit den Grabungsarbeiten beauftragt worden, um die Grundmauern eines ehemals dort befindlichen Gebäudes festzustellen. Ein bevorstehender Neubau zur Erweiterung der musealen Ausstellungsfläche hatte die Arbeiten erfordert, da dieser denkmalschutzrechtlich ausschließlich in den Abmaßen des ehemaligen Gebäudes entstehen darf.

 

Nach dem Fund einer Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg wurden die Arbeiten eingestellt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst informiert. Dieser war am Dienstag mit 3 Fachkräften vor Ort und konnte diverse Waffen und Munition bergen. Neben dem typischen Kriegsgerät des Zweiten Weltkrieges waren auch Waffen aus dem Ersten Weltkrieg und vor 1900 unter den Funden. Neben Schusswaffen konnte der KMBD auch historische Dolche und Säbel bergen. Am Mittwoch brachten die Arbeiten noch einmal etwa 100 Gewehre, teils wieder vor 1900 datiert, zum Vorschein. Aufgrund der Fülle und Art der Ablagestelle gehen die Historiker davon aus, dass das Kriegsgerät schnell entsorgt und nicht zur weiteren Verwendung versteckt wurde.

 

Das Schloss Senftenberg diente während des Zweiten Weltkrieges als Militärunterkunft. Vermutlich handelte es sich um die ehemalige Flakzentrale aus Ruhland, die nach Senftenberg verlegt wurde. Das Schloss, welches zum Ende des Krieges nur noch durch einzelne Kämpfer der Hitlerjugend und des Volksturms besetzt war, wurde kampflos der sowjetischen Armee übergeben. Ob sich die deutschen Kämpfer aus Angst vor Sanktionen der Waffen entledigten oder die rote Armee diese entsorgte, kann noch nicht abschließend beantwortet werden.

 

Neben den militärischen Funden waren auch einige weiteren Schätze im Boden verborgen. So konnten die Archäologen neben Keramiken, Töpfen, Uniformteilen und einem Steigbügel auch einen kunstvollen, dreiarmigen Kronenleuchter bergen. Die zivilen Stücke wurden dem musealen Depot des Landkreises Oberspreewald-Lausitz übergeben. Alle Fundstücke, welche der Kampfmittelverordnung unterliegen, wurden durch den KMBD in Verwahrung genommen und abtransportiert. Die Sicherung der Baugrube erfolgt durch einen externen Wachdienst.

Die Grabungsarbeiten durch den KMBD werden in den nächsten Tagen noch einmal fortgesetzt. Erst nach Freigabe durch den KMBD können die archäologischen Arbeiten für die Voruntersuchung weiter durchgeführt und beendet werden. Aufgrund der Waffenfunde ist bei der weiteren Sondierung und Sicherung besondere Vorsicht geboten. Die Sondierungsarbeiten wurden zunächst für die Dauer von 2 Wochen gestoppt. Ob es zu Verzögerungen in der Realisierung des musealen Neubaus kommen wird, ist noch offen.

 

Der Fund ist unerwartet und überraschend groß. Die Spekulationen zur Herkunft des Fundes und seiner ursprünglichen Bestimmung sind nun vielfältig. Auch in verschiedenen Medien wurde bereits dazu berichtet, wobei die Darstellung der Ereignisse und die Einordnung des Fundes nicht immer sachgemäß erfolgte.

 

Das Museum Schloss und Festung Senftenberg ist trotz der Grabungsarbeiten für Besucher geöffnet. Besucher werden gebeten, die Absperrungen weitläufig zu umgehen. Für die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Es gab ja nüscht…“ – Shopping in der DDR am 07. Mai 2022 werden keinerlei Verzögerung erwartet.

 

 

Ergänzende Information – Verhalten beim Auffinden von Schusswaffen oder Munition (Quelle: https://polizei.brandenburg.de/seite/richtiges-verhalten-bei-fundmunition/59768)

Beim Fund von Munition besteht weiterhin ein sehr hohes Risiko verletzt, geschädigt oder sogar getötet zu werden. Bitte beachten Sie deshalb folgende Hinweise für das Verhalten beim Auffinden von Kampfmitteln: 

 

  • Alle Kampfmittel sind lebensgefährlich!
  • Von Kampfmitteln können Explosionsgefahr, Vergiftungs- und gesundheitsschädigende Gefährdungen, Brandgefahr und umweltschädigende Gefahren ausgehen!
  • Je länger die Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefährlicher werden sie!
  • Die Größe und Form der Kampfmittel sagt nichts über die Gefahr aus!
  • Oft sind Kampfmittel schwer erkennbar, also Vorsicht bei Verdacht!

 

 

Wichtige Hinweise:

 

Bei Auffinden von Kampfmitteln - nicht berühren und an der Fundstelle belassen! Kampfmittel sind äußerst empfindlich gegen Berührung, Erschütterung oder einer Veränderung in ihrer Lage!

Bei allen Kampfmittelfunden ist unverzüglich die nächste Ordnungsbehörde bzw. Polizeidienststelle zu benachrichtigen!

 

Waffenfund Wallanalge Senftenberger Schloss

Foto: Grabungsfunde im Museum Schloss und Festung Senftenberg - der KMBD bei der Sicherung der Funde. (Fotos: OSL \ Helga Schüler)

Aufstellen der Raumcontaineranlage am Friedrich-Engels-Gymnasium

(28. 04. 2022) Am 26. April begann der Aufbau der Raumcontaineranlage im Zuge der Sanierungsarbeiten am Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg.

SeenlandCup 2022

(27. 04. 2022) Vom 23. bis zum 24. April richtete der SV Glückauf Kleinleipisch e.V. zusammen mit dem Brandenburger Bogensportverband (BBSV) den SeenlandCup 2022 in der Niederlausitzhalle in Senftenberg aus.

BAföG-Stelle des Landkreises OSL vom 25.04. - 29.04.2022 geschlossen

(25. 04. 2022) Die Bafögstelle des Landkreis Oberspreewald- Lausitz muss leider vom 25.04. - 29.04.2022 geschlossen bleiben.

Neue Adresse für die VG OSL: Umzug verbessert die persönliche Betreuung und Kundennähe

(22. 04. 2022)

Ein Plus an Komfort erhalten ab sofort alle Fahrgäste der VG OSL. Der Umzug der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz in den SFB-Treff in der Roßkaupe 10 optimiert die Arbeitsumgebung und ermöglicht so einen noch besseren Service für die Fahrgäste.

 

Seit dem 7. März sind der Geschäftsführer, Michael Schütze, und seine Mitarbeitenden unter der neuen Adresse (Roßkaupe 10, 01968 Senftenberg) erreichbar. Das gesamte Team der VG OSL arbeitet nun gemeinsam im zweiten Obergeschoss des Gebäudes und ist barrierefrei erreichbar. Durch den Umzug an den neuen Standort erhalten Kunden einen noch besseren Service und eine intensivere Beratung zu den Themen Fahrplan und Tarif. Dies ermöglicht zum Beispiel die Gestaltung des Empfangs-/Kundenbereiches.

 

Neuer Standort der VG OSL in der Roßkaupe 10, 01968 Senftenberg. (Fotos: VGOSL  Carolin Schummer, Michael Schütze)

Neuer Standort der VG OSL in der Roßkaupe 10, 01968 Senftenberg. (Fotos: VGOSL  Carolin Schummer, Michael Schütze)

 

Sie möchten einen Fahrschein zum VBB-Tarif? 
Diesen erhalten die Fahrgäste direkt in Bahnhofsnähe ausschließlich bei der VG OSL in der Roßkaupe 10 in Senftenberg. Dabei ist nun auch eine bequeme Kartenzahlung möglich.

 

Liegt Ihr Ziel außerhalb des VBB-Tarifgebietes? 
Auch Fahrausweise für den Verkehrsverbund Oberelbe können Bürger und Bürgerinnen bei der VG OSL kaufen.
Außerdem können sich Interessierte in einer der Fahrausweisvorverkaufsstellen der VG OSL vor Ort zum VBB-Tarif beraten lassen:

  • Lotto-Presse Nitsche: Am Neumarkt 2 - 4, 01968 Senftenberg)
  • Tankstelle Access Station: Usedomer Straße 1, 01968 Senftenberg)
  • Partner-Filiale DPAG Schwarzheide: Schillerplatz 6, 01987 Schwarzheide)
  • Busverkehr Gerd Schmidt GmbH: Wilhelm-Pieck-Straße 16, 01979 Lauchhammer 
  • Spreewelten GmbH - Spreewelten Bahnhof Lübbenau: Bahnhofstraße 3d, 03222 Lübbenau 

 

Themennachmittage des Pflegestützpunktes OSL

(20. 04. 2022)

„Rollatoren und Co“
Ihr Recht auf gute Beratung und Hilfsmittelversorgung

 

Ihr Pflegestützpunkt lädt Sie herzlich zu seinen Themennachmittagen „Rollatoren und Co“ ein.
Eine gute Beratung rund um das Thema Hilfsmittel und Co. liegt uns sehr am Herzen. Viele BürgerInnen sind bei dem Thema verunsichert und trauen sich nicht nach den geeigneten Hilfsmitteln zu fragen. Wir wollen gemeinsam mit einem Sanitätshaus das Thema aufgreifen und Ihre Fragen dazu beantworten und einiges praktisch ausprobieren. 


Die Veranstaltung ist für Sie kostenlos.
Wir bitten um Anmeldung unter folgender Telefonnummer: 03573 870 4180


Termine:

Lübbenau
04.05.2022 von 14.30 bis ca. 16.30 Uhr 

im Haus der Harmonie, Str. der Jugend 24


Senftenberg
11.05.2022 von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr

in der Begegnungsstätte VS, Kormoranstr. 1

 

Themennachmittag des PSP in Senftenberg „Rollatoren und Co“ Themennachmittag des PSP in Lübbenau „Rollatoren und Co“

Landrat und Bundestagsabgeordneter besuchen Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. in Senftenberg

(14. 04. 2022)

Am 14.04.2022 war der Bundestagsabgeordnete Hannes Walter zum Arbeitstreffen im Landratsamt. Zunächst begrüßte ihn Siegurd Heinze, Landrat Oberspreewald-Lausitz, zu einer angeregten Diskussions- und Austauschrunde in seinem Büro. Wichtige Themen waren hierbei unter anderem die Ukraineflüchtlinge und die Energiepolitik in der Lausitz.

 

Bei schönstem Sonnenschein ging es anschließend zusammen mit der Integrationsbeauftragen des Landkreises, Frau Kathrin Tupaj, zum Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. in der Senftenberger Innenstadt. Der Verein besteht seit 1997 und engagiert sich in der Integration ausländischer Mitbürger und Migranten im Landkreis.

 

Empfangen wurden Landrat Heinze und Bundestagsabgeordneter Walter von Maria Stauber, Vorstandsvorsitzende des Vereins. Frau Stauber zeigte in einem Rundgang die Räumlichkeiten des Vereins und stellte ihre Arbeit vor. Der Verein bietet verschiedene Veranstaltungen an, bei welchen Mitbürger und Migranten zusammenkommen können. Ziel ist es, die Willkommenskultur und die Integration ausländischer Mitbürger und Migranten zu verbessern. Damit setzt sich der Verein nicht nur für die verschiedenen Kulturen, sondern auch für ein gutes gesamtgesellschaftliches Zusammenleben ein.

 

Landrat Heinze und Bundestagsabgeordneter Walter wurden im Anschluss des Rundgangs herzlichst mit Kaffee, selbstgebackenem russischen Kuchen und Keksen, sowie künstlerischen Geschenken begrüßt. „Essen kann Menschen vereinen und Kulturen zusammenführen. Mit einer kulinarischen Reise und einem leckeren Stück Kuchen haben schon so manche freundschaftlichen Gespräche begonnen“, betont Landrat Heinze. Bundestagsabgeordneter Walter und Landrat Heinze resümierten das Treffen mit dem Verein als einen gelungenen Austausch und freuen sich diese engagierte Anlaufstelle für ausländische Mitbürger und Migranten in der Region zu haben.

 

OSL Landrat Siegurd Heinze und Bundestagsabgeordneter Hannes Walter besuchen den Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. und werden von Maria Stauber empfangen. (Foto: OSL  Nora Bielitz)

Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. in Senftenberg. (Foto: OSL  Nora Bielitz)

Öffnung der Kreisverwaltung für Besucherverkehr

(13. 04. 2022)

Aufgrund der weiterhin sinkenden Fallzahlen und der damit verbundenen positiven Entwicklungen im Hinblick auf das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird die Kreisverwaltung nach Ostern (ab dem 19.04.2022) wieder für den Bürgerverkehr öffnen.

 

Besucher der Kreisverwaltung müssen sich genauso, wie die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, an die in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltungsstandorte geltenden Hygieneregeln halten. Dies bedeutet nach wie vor: Abstand – Hygiene – und eine medizinische Maske oder FFP2-Maske tragen.

 

Eine Vorsprache der Bürger, sowie das Betreten der Kreisverwaltungsgebäude hat generell nur mit Nutzung einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske aller im Raum befindlichen Personen zu erfolgen.

 

Die Sprechzeiten der Kreisverwaltung nach Ostern sind:

Di. 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr

Do. 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

sowie nach Vereinbarung
 

Beachten Sie zudem bitte die abweichenden Öffnungszeiten einiger Ämter: https://www.osl-online.de/seite/79374/%C3%B6ffnungszeiten.html

 

Hinweise zur KFZ-Zulassung und Fahrerlaubnisbehörde

Das Straßenverkehrsamt wird weiterhin für Zulassungsvorgänge eine Online-Terminvergabe anbieten. Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten vor Ort ist jedoch ausschließlich eine vorherige Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem Voraussetzung. Zum Termin ist die schriftliche Terminbestätigung mit der Terminnummer mitzubringen.

 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiterhin möglichst die existierenden kontaktfreien Möglichkeiten der Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde (Einwurf der Antragsunterlagen in den Briefkästen der Kreisverwaltung in Senftenberg und Calau, Einreichen per Post, Online-Antragstellung per i-Kfz) zu nutzen.

Krieg in der Ukraine – Wohnungssituation und Ausstattung der Wohnungen im Landkreis

(13. 04. 2022)

Die Anzahl der Ukraineflüchtlinge steigt weiter. Dies stellt neue Anforderungen an den Landkreis und die Kreisverwaltung. Wie erfolgt die Unterbringung der Flüchtlinge und wer stattet die Wohnungen aus?

 

Unterbringung der ukrainischen Kriegsflüchtlingen im Landkreis
Mit Beginn der Flüchtlingsbewegung aus der Ukraine ist es gelungen, neben den anfänglichen Zwischenunterkünften bisher mehr als 60 Wohnungen herzurichten, auszustatten und direkt an ukrainische Flüchtlinge zur Nutzung zu übergeben.

 

Derzeitig werden weitere Wohnungen hergerichtet und ausgestattet, so dass noch im Monat April in bis zu 50 weiteren Wohnungen ukrainische Flüchtlinge untergebracht werden können.
Dieses Vorhaben wird im Monat Mai weiter forciert, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. 

 

Die Unterbringung der Flüchtlinge erfolgte bisher an den Standorten Senftenberg, Schipkau, Lübbenau und Altdöbern. Bis Ende Mai werden Kapazitäten in Großräschen, Schwarzheide, Calau und Vetschau zur Verfügung stehen.

 

Eine bedarfsgerechte Erweiterung der Kapazitäten ist in Vorbereitung, um auf einen weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen vorbereitet zu sein.

 

Flüchtlingszahlen im Landkreis
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind in den vergangenen Wochen immer mehr Menschen angekommen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Am Freitag, 08.04.2022 waren 614 Flüchtlinge im Landkreis gemeldet.

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind 1311 Personen mit polnischer Staatszugehörigkeit gemeldet. Die zweithäufigste vertretene Gruppe ist die der Ukrainer mit insgesamt 660 Personen. Mit syrischer Nationalität sind 558 Personen im Landkreis gemeldet. Insgesamt leben im Landkreis ca. 5.100 Personen, die nicht die deutsche Staatszugehörigkeit besitzen, aus insgesamt 104 verschiedenen Staaten.

 

Ausstattung der Wohnungen
Im laufenden Prozess der Wohnungsmeldungen und -belegungen sind mehr Wohnungen verfügbar, als zunächst belegt werden können. Die Differenz ergibt sich dadurch, dass Wohnungen erst ausgestattet werden müssen. Sobald die Ausstattung abgeschlossen ist, wird die Wohnung aufgrund des akuten Bedarfs sofort belegt.

 

Die Ausstattung der Wohnungen wird vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz koordiniert. Die Wohnungsbaugesellschaften und Vermieter unterstützen diesen Prozess.


Die weitere Ausstattung der Wohnungen erfolgt über die Schnittstelle zwischen mehreren Dezernaten und Ämtern des Landkreises.
Entsprechende Beschaffungen werden gemäß dem ermittelten Bedarf sowie orientiert an den Vorgaben des Landes Brandenburg (Mindestbedingungen) durch den Landkreis vorgenommen.

 

Vom Bau- und Hauptamt des Landkreises werden sogenannte Erstausstattungspakete zusammengestellt. Die bestellten Sachen werden dafür von den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung bei der Anlieferung aus den Lkws entladen, sortiert, beschriftet und zu Paketen gebündelt und anschließend in einen Lkw geladen, welcher die Sachen zu den Wohnungen bringt. Dabei erfolgt eine enge Abstimmung mit den Kommunen und den Wohnungsbaugesellschaften, um die Anzahl der freien Wohnungen zu ermitteln und bedarfsgerecht die Ausstattung vorzubereiten.

 

Derzeit erfolgt die Wohnungsvergabe an ukrainische Kriegsflüchtlinge primär an die Personen, die sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bei der Ausländerbehörde melden und ukrainische Kriegsflüchtlinge, die zunächst in privaten Wohnungsangeboten untergekommen waren.

 

Ausstattung der Wohnungen für ukrainische Flüchtlinge durch das Bau- und Hauptamt des Landkreises. (Fotos: OSL  Katja Stahn)

Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden durch das Lausitzer Seenland und den Spreewald

(12. 04. 2022)

Frühstück in Berlin, dann radeln entlang der Spreewaldfließe und Lausitzer Seen und zum Abendessen in Dresden? Einen Routenvorschlag für den Radweg Berlin-Dresden gibt es bereits – nun soll eine attraktive Streckenführung durch den Landkreis OSL entwickelt werden.

 

Das Modellvorhaben „Landkreis Oberspreewald-Lausitz regional gut versorgt“ verfolgt drei übergeordnete Ziele:

  • Steigerung des touristischen Potenzials
  • Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft
  • Stärkung der regionalen Identität

 

Gefördert wird dieses Vorhaben im Rahmen des Programms „Region gestalten – Aktive Regionalentwicklung“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), mit Unterstützung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für den Durchführungszeitraum vom 1. November 2021 bis zum 30. April 2024. Das Fördervorhaben basiert auf dem Beschluss der Bundesregierung vom 10.07.2019, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilregionen Deutschlands zu schaffen. (https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/region-gestalten/initiativen/2020/aktive-regionalentwicklung/01-start.html)

 

Modellvorhaben „Landkreis Oberspreewald-Lausitz regional gut versorgt“

Im Rahmen des Vorhabens soll ein strategisches regionales Entwicklungskonzept (SREK) erstellt werden. Tourismus und Regionalität sind im Lausitzer Seenland und Spreewald bedeutende identitätsstiftende Themen, die es gilt strategisch weiterzuentwickeln. Die Gebietskulisse des Lausitzer Seenlandes bildet hierbei sowohl die brandenburgische als auch die sächsische Seite. 
Der entsprechende Kreistagsbeschluss zur Erarbeitung des SREK wurde im September 2021 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gefasst. Inhaltlich umgesetzt wird das Projekt im Landkreis OSL vom Sachgebiet Wirtschaft und Förderung.

 

Das Leuchtturmprojekt des Entwicklungskonzeptes sind zwei thematische Tourismusrouten (SchlossKulturRoute, Route der Genusshandwerker), welche im Landkreis etabliert werden sollen. Vorrangig sollen diese als Fahrradrouten ausgewiesen werden.

 

Zu Beginn des Jahres wurde eine der drei Machbarkeitsstudien vor der Erstellung des regionalen Entwicklungskonzeptes in Auftrag geben: „Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden durch das Lausitzer Seenland und den Spreewald“. Eine Grundlage für die Machbarkeitsstudie bildet der Routenvorschlag für den Radweg Berlin-Dresden vom ADFC Sachsen e.V.: https://www.adfc-sachsen.de/freizeit/radweg-berlin-dresden

 

Ziel des Projektes ist es, die Radroute zwischen Berlin und Dresden so zu entwickeln, dass diese durch den Spreewald und das Lausitzer Seenland entlang der schönsten Radstrecken und Sehenswürdigkeiten führt. In dem Zusammenhang wird die Radstrecke durch eine gelungene und sehenswerte Routenführung aufgewertet. Ebenso stellt die Route und die damit verbundene Rad-Anbindung des Spreewaldes und des Lausitzer Seenlands an die Hauptstädte Berlin und Dresden eine weitere touristische Erschließung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz dar.

 

In die Machbarkeitsstudie werden das vorhandene Kartenmaterial für die empfohlenen Routen und die Alternativrouten mit den ergänzenden Ausführungen zu den Routen des ADFC Sachsen e. V. miteinbezogen.
Vorliegende und in Erstellung befindliche kommunale Radkonzepte werden ebenfalls bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie berücksichtigt. Der Routenvorschlag für den Berlin-Dresden-Radweg beginnt in Berlin am Brandenburger Tor und endet in Dresden an der Frauenkirche. (https://www.adfc-sachsen.de/freizeit/radweg-berlin-dresden)

 

Den Zuschlag für die Erstellung der Machbarkeitsstudie hat das Unternehmen IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH Neuss, Bürostandort Berlin – Niederlassung Büro Radschlag erhalten.
Am 31.03.2022 fand eine erste Auftaktberatung mit der Ingenieurgesellschaft und dem Bereich Wirtschaft und Förderung des Landkreises OSL statt. Im Rahmen des Projektes sind zwei Workshops geplant. Im April 2022 beginnt die Befahrung des Radfernweges durch das Büro Radschlag. 


Betrachtet werden soll bei der Machbarkeitsstudie unter anderem:

  • Die Radroutenführung soll auf Qualität der einzelnen Abschnitte, Anbindung an den ÖPNV/Bahn, der Unterkünfte (Bett und Bike-Übernachtungsmöglichkeiten), gastronomischen Einrichtungen Rastmöglichkeiten sowie kulturellen Highlights an der Strecke geprüft werden. 
  • Die Barrierefreiheit und die Zielgruppenausrichtung (z. B. Familientauglichkeit, Lademöglichkeit von E-Bikes entlang der Strecke) sind bei der Bewertung zu beachten.
  • Ein Vorschlag für die zukünftige kartografische Hinterlegung ist zu erarbeiten.
  • Eine Empfehlung für die zukünftige gemeinsame Vermarktung und Koordinierung kreis- und länderübergreifend ist zu erarbeiten.
  • Die Kosten für ein zukünftiges Marketing und Qualitätsmanagement sind auch zu betrachten. 

 

Offizielle Freigabe des Radweges am Senftenberger See im Bereich des ehemaligen Schullandheimes „Am alten Wehr“ am 24.11.2021 (Foto: OSL  Marlen Weser)
Foto: Offizielle Freigabe des Radweges am Senftenberger See im Bereich des ehemaligen Schullandheimes „Am alten Wehr“ am 24.11.2021 (Foto: OSL \ Marlen Weser)

Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald

(11. 04. 2022)

Am 09.04.22 fand am Großen Hafen in Lübbenau die traditionelle Paddel- und Rudelübergabe zum Start in den Frühling und in die Paddel- und Kahnsaison statt. Das Aprilwetter machte in den Sonnenphasen Vorfreude auf die Outdoor- und Tourismus-Saison im Spreewald.

 

Zeitgleich zur Saisoneröffnung hat in Lübbenau der Ostermarkt der Verein Interessengemeinschaft Altstadt e.V. (IGEA e.V.) stattgefunden. Zahlreiche Lübbenauer und Spreewälder, aber auch Touristen, erfreuten sich der Festivitäten. Siegurd Heinze, Landrat Oberspreewald-Lausitz und Helmut Wenzel, Bürgermeister der Stadt Lübbenau, begleiteten die Paddel- und Rudelübergabe, bei welcher die traditionell eingekleideten Spreewaldfrauen die geschmückten Paddel und Rudel an die Verleiher und Kahnfährleute aus Lübbenau übergeben haben.

 

Landrat Siegurd Heinze wünscht allen Touristikern im Spreewald ein schönes und erfolgreiches Jahr: „Mit den gelockerten Maßnahmen und diesem schönen Sonnenschein kann es doch gern weitergehen in der Saison 2022. Nach dem erneut von der Pandemie getrübten Winter kann nun wieder der Aufschwung und die Outdoor-Saison im Spreewald beginnen.“
 

 

 

Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald am 09.04.2022 (Foto: OSL  Nora Bielitz)Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald am 09.04.2022 (Foto: OSL  Nora Bielitz)Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald am 09.04.2022 (Foto: OSL  Nora Bielitz)

Geflügelpest - Aufhebung der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 07.01.2022 Aufstallungsanordnung

(08. 04. 2022)

Die am 07.01.2022 erlassene Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekanntmachung der Aufstallungsanordnung im Stadtgebiet Vetschau, sowie den Ortsteilen Lobendorf und Tornitz wird aufgehoben.


Diese Verfügung tritt am 09.04.2022 in Kraft. Die Aufstallungsanordnung ist damit ab dem 09.04.2022 aufgehoben.

 

Die am 07.01.2022 erlassene TSAV ist nachzulesen unter: https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/20220107_tsav_risikogebiet.pdf

 

Die am 09.04. in Kraft tretende Aufhebung der TSAV vom 07.01. ist nachzulesen unter: https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/20220408_Aufhebung_TSAV_nach_Risikobewertung.pdf

Bekanntmachung zum Volksbegehren „Volksinitiative zur Abschaffung der Erschließungsbeiträge für ‚Sandpisten“

(07. 04. 2022) Am 12. April 2022 findet die Sitzung des Kreisabstimmungsausschusses des Stimmkreises 38 über die Feststellung des Ergebnisses des Volksbegehrens statt.

Übergabe des Zechenhauses von der LMBV an den Landkreis

(06. 04. 2022)

Mit der Übergabe des Zechenhauses im Senftenberger Ortsteil Brieske am Mittwoch, 06.04.2022 geht das historische Gebäude aus dem Besitz der LMBV zum Landkreis Oberspreewald-Lausitz über. Nun stehen für das Gebäude Umbau und Sanierung bevor, damit es zu einem Kultur- und Veranstaltungsort werden kann.

 

Das Zechenhaus, oder auch Waschkaue genannt, wurde ehemals für den Tagebau und die Brikettfabriken der Grube Marga der Ilse Bergbau AG 1909/1910 im Rahmen der Errichtung des Industriekomplexes Marga und des Kraftwerks errichtet. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und erinnert an die Braunkohleindustrie und -vergangenheit der Lausitz. 
Das Gebäude befand sich zuletzt im Besitz der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) und ist aktuell leerstehend. 

 

Im Kreistag am 10. Juni 2021 wurde die Aufnahme von Kaufverhandlungen zum Erwerb der Liegenschaft Zechenhaus/Waschkaue beschlossen. Diese Kaufintention entstand aufgrund dem bereits langfristig bestehenden Bedarf, ein Depot- und Archivkonzept für den Landkreis und die Museen des Landkreises zu entwickeln. Mit Hilfe einer Förderung des Lausitz-Beauftragten zur Unterstützung von regionalen Vorhaben in der brandenburgischen Lausitz zur Strukturentwicklung und der LMBV wurde eine Bauzustandsanalyse durchgeführt und eine Machbarkeitsstudie zur denkmalverträglichen Sanierung und nachhaltigen Belebung des Zechenhauses/Waschkaue erarbeitet.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat zum April 2022 das Zechenhaus und die zugehörigen Grundstücksflächen mit einer Gesamtgröße von 13.561 m² von der LMBV erworben. Am 6. April hat nun die offizielle Übergabe des Gebäudes von der LMBV an den Landkreis stattgefunden.

 

 

Landrat Siegurd Heinze berichtet: „Es freut mich, dass wir die Übergabe des Zechenhause direkt in dem Gebäude vollziehen konnten. Das Gebäude birgt nicht nur für die Region Geschichte, sondern auch für mich persönlich. 1977 hatte ich mit meiner Ausbildung als Elektromonteur begonnen und bin auch für 4 Wochen hier im Zechenhaus gewesen. Ich habe das Zechenhaus also noch in Aktion erlebt. Mein Berufsleben hatte mich dann weg von der Kohle und in die Verwaltung geführt, aber immer wieder merke ich, dass die Geschichte der Braunkohle zu mir zurückfindet - so auch an Tagen wie heute. Das Zechenhaus in Brieske war und ist ein beeindruckendes Gebäude. Und nun gilt es in der Hand des Landkreises die Geschichte des Hauses zu wahren und ihr eine Bühne zu geben, auf welcher ebenso die Geschichte der Region und die des Landkreises eine Rolle spielen wird. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung und die Umsetzung des Projektes Zechenhaus.“

 

Welche Pläne und Ziele hat der Landkreis für das Gebäude?
Inhalt der durchgeführten Machbarkeitsstudie war die Prüfung der Umsetzung der angestrebten Nutzungsszenarien in Kombination mit den baulichen Gegebenheiten.
Kernaspekte der Machbarkeitsstudie waren:

  • die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes, 
  • die Nutzung für ein zentrales Museumsdepot und Archiv für den Landkreis OSL, einschließlich zugehöriger Verwaltungsarbeitsplätze, 
  • die Entstehung eines Kultur- und Veranstaltungsortes, 
  • die Erweiterung des touristischen Angebotes mit musealer Öffnung des Zechen-hauses/Waschkaue und 
  • ein Entwicklungsschub für den Industriepark Marga (Ansiedlung von Unternehmen) und deren denkmalgeschützte Wohnsiedlung Marga.

 

Die Machbarkeitsstudie ermittelte für den Umbau des Zechenhauses im Kontext der angestrebten Nutzung eine Gesamt-Bausumme von ca. 20 Millionen Euro.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beabsichtigt nun nach Erwerb des Gebäudes und der Grundstücke die umfangreiche Sanierung und den Umbau des Zechenhauses in Brieske.

 

Das Zechenhaus soll mit der Sanierung und dem Umbau öffentlich, kulturell und touristisch genutzt werden. Ein Kultur- und Veranstaltungsort mit multifunktionaler Nutzung, von Galerien, Theateraufführungen, Konzerten bis hin zur Nutzung als Sitzungsort für eigene Ausschusssitzungen oder Vermietung soll geschaffen werden. Als Zentralarchiv für die Verwaltung des Landkreises soll zudem ein Standort zur fach- und normgerechten Archivierung der Verwaltungsakten eingerichtet werden.

 

Mit der Umsetzung des Projektes bekommt das Museum des Landkreises Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, in welchen die Geschichte des Landkreises, neben den bestehenden Museumsstandorten präsentiert werden kann. Die Geschichte des Landkreises spiegelt sich in der Geschichte des Zechenhauses wider und so wird in der Kombination aus Industrie, Kultur und Geschichte am Standort Zechenhaus ein lebendiges Kulturangebot entstehen. 

 

Stefan Heinz, Museumsdirektor Landkreis OSL, erläutert das Projekt Zechenhaus: „Das Zechenhaus wird zukünftig als historisches Gedächtnis eindrucksvoll für die starke Industrieprägung von Landschaft, Menschen und Alltag im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stehen. Ein Großteil der historischen Substanz wollen wir als Zeitzeugnis der Industriekultur und der Sozialgeschichte der Menschen erhalten. Wir werden versuchen unsere neuen Funktionen in diesen historischen Bestand zu integrieren.“

 

Ebenso erhält das Museum des Landkreises die Möglichkeit die Räumlichkeiten zur Wahrung, Archivierung, Dokumentation und Pflege kulturhistorischer Schätze und Güter zu nutzen. Das Gebäude mit der teilweise geplanten musealen und touristischen Nutzung soll sich in die Museumskonzeption des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einfügen und die anderen Standorte in Senftenberg und Lübbenau ergänzen.

 

Die Sanierung und der Umbau des Gebäudes haben unter den Aspekten des Denkmalschutzes zu erfolgen. Für das Projekt Zechenhaus-Umbau ist der Durchführungszeitraum von 2021 bis 2025 vorgesehen. Die Planungstätigkeit soll zu Beginn des Jahres 2023 starten. Mit einer abgeschlossenen Entwurfsplanung wird das Projekt bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg zur Förderung eingereicht. Eine Nutzung des Gebäudes wird voraussichtlich gegen Ende 2026 möglich sein.

 


Zechenhaus Brieske, Übergabe von der LMBV an den Landkreis mit Herrn Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer LMBV und Landrat Siegurd Heinze am 06.04.2022 (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

Foto: Zechenhaus Brieske, Übergabe von der LMBV an den Landkreis mit Herrn Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer LMBV und Landrat Siegurd Heinze am 06.04.2022 

 

Zechenhaus/Waschkaue Senftenberg OT Brieske (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

 

Zechenhaus Senftenberg OT Brieske (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

ILB-Antragsportal für das Programm "Zusammenhalt und solidarisches Miteinander in kleinen Gemeinden" steht bereit

(05. 04. 2022) Potsdam – Für das im Januar von der Landesregierung angekündigte Förderprogramm "Zusammenhalt und solidarisches Miteinander in kleinen Gemeinden" hat die ILB jetzt ihr Antragsportal geöffnet.

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FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ - am 07. Mai

(29. 03. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz lädt die Lausitzer Frauen zu einem Treffen ein. Die Veranstaltung gibt Frauen die Möglichkeit die Region aus ihrer Sicht zu diskutieren, wertzuschätzen, zu hinterfr

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Foto: FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ - am 07. Mai

Das vierte Dezernat - Dezernat für Digitalisierung, Personal und Recht

(23. 03. 2022) Künftig gehören das Personalamt, das Rechts- und Rechnungsprüfungsamt und das Amt für Informations- und Kommunikationstechnik und Digitalisierung dem Dezernat IV des Landkreises unter der Leitung der

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Foto: Das vierte Dezernat - Dezernat für Digitalisierung, Personal und Recht

Impfstelle Senftenberg und Impfbus gehen in den Stand-by-Modus

(16. 03. 2022) Seit Dezember 2020 bzw. April 2021 wurden hier zahlreiche Menschen gepiekst - nun wechseln das kommunale Impfangebot in Senftenberg und der Impfbus Ende März in den Stand-by-Modus.

Einrichtungsbezogene Impfpflicht – Meldeplattform für Einrichtungen und Unternehmen

(14. 03. 2022)

Meldepflichtige Einrichtungen nach §20a IfSG nutzen bitte ab 21.03.2022 die digitale Meldeplattform des Landkreises.

 

Im Zuge der Umsetzung der einrichtungsbezogene Impfpflicht gemäß §20a IfSG steht für die Meldungen der Einrichtungen und Unternehmen ab dem 21.03.2022 eine Meldeplattform online zur Verfügung.

 

Meldepflichtige Einrichtungen nach §20a IfSG nutzen bitte die folgende Meldeplattform ab 21.03.2022.

 

Webseite:
https://impfnachweis.osl-online.de

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass der Link nicht funktioniert. In diesem Fall verständigen Sie Ihre IT-Abteilung und gehen wie folgt vor: 

- Löschen Sie alle Cookies und den  Browserverlauf

- Benutzen Sie einen anderen Browser (Empfehlung: Chrome, Firefox und Edge)

- Versuchen Sie, den Link von einem anderen Arbeitsplatz aus zu öffnen

 

Es wird darum gebeten nach abgeschlossener Meldung von An- und Rückfragen an das Gesundheitsamt Abstand zu nehmen. Sollten im Zuge des Prüfverfahrens Maßnahmen durch die Behörde erforderlich sein, kommt diese auf den jeweiligen Mitarbeitenden sowie die Einrichtung zu.
Sollte die Meldung zum Meldezeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich sein, wiederholen Sie den Meldevorgang bitte innerhalb der vierzehntägigen Meldefrist.

 

Dringende oder unabwendbare Anfragen sind an folgende E-Mail-Adresse zu richten:

 

Hintergrund
Im §20a Absatz 5 des IfSG steht zur einrichtungsbezogenen Impflicht geschrieben: „Das Gesundheitsamt kann einer Person, die trotz der Anforderung nach Satz 1 keinen Nachweis innerhalb einer angemessenen Frist vorlegt oder der Anordnung einer ärztlichen Untersuchung nach Satz 2 nicht Folge leistet, untersagen, dass sie die dem Betrieb einer in Absatz 1 Satz 1 genannten Einrichtung oder eines in Absatz 1 Satz 1 genannten Unternehmens dienenden Räume betritt oder in einer solchen Einrichtung oder einem solchen Unternehmen tätig wird.“

Der Landkreis ist als ausführende Behörde für die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zuständig. Die Umsetzung dieser beruht laut §20a Absatz 5 IfSG auf einer Kann-Vorschrift. Um ein koordiniertes und einheitliches Vorgehen der Gesundheitsämter zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zu ermöglichen wurden durch das MSGIV bereits Handlungsanweisungen entwickelt. Ein weiterer Schritt ist die Einführung der Meldeplattform, welche den Gesundheitsämtern einen Überblick über die Impfquote in den Einrichtungen ermöglicht. Auf dieser Basis kann das Gesundheitsamt eine Einschätzung zur Versorgungslage in den einzelnen Einrichtungen vornehmen.

Bei der Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab dem 15. März ist die Aufrechterhaltung der Versorgung in allen Bereichen ein wichtiges Ziel, welches sowohl kurzfristig, mittelfristig aber auch langfristig sicherzustellen ist.
 

Rock-Pop-Action der Kreismusikschule in der „neuen Bühne“

(14. 03. 2022) Nach zweijähriger, coronabedingter Pause startet die Kreismusikschule Oberspreewald-Lausitz am 20.03.2022 um 16:00 Uhr mit der traditionellen Rock-Pop-Action im Theater „neue Bühne“ in Senftenberg.

Foto zur Meldung: Rock-Pop-Action der Kreismusikschule in der „neuen Bühne“
Foto: Band „DIVA“ (Foto Musikschule Oberspreewald-Lausitz Muschter)

Krieg in der Ukraine – Meldemöglichkeiten für Geflüchtete

(11. 03. 2022) Für bis zu 90 Tage ist der Aufenthalt in Deutschland für Ukrainer ohne Visum und Anmeldung möglich. Der Landkreis empfiehlt den bei Verwandten und Bekannten untergekommenen Geflüchteten sich in den Me

Foto zur Meldung: Krieg in der Ukraine – Meldemöglichkeiten für Geflüchtete
Foto: Krieg in der Ukraine – Meldemöglichkeiten für Geflüchtete

Der Seniorenkompass OSL ist online

(11. 03. 2022) Der Gerontopsychiatrisch-Geriatrischer Verbund Oberspreewald-Lausitz e.V., kurz GPGV OSL e. V., freut sich, nun den dritten Schritt beim Projekt „Seniorenkompass(e) für OSL“ erfolgreich umgesetzt zu h

Foto zur Meldung: Der Seniorenkompass OSL ist online
Foto: Seniorenkompass Osl

Hochdruckgebiet „Martin“ bringt viel Sonne – und eine hohe Waldbrandgefahr in Brandenburger Wäldern

(10. 03. 2022) Mit der anhaltenden Trockenheit steigt jetzt im März die Waldbrandgefahr erheblich an. Für das Wochenende wird im ganzen Land Brandenburg schon mit der zweithöchsten Waldbrandgefahrenstufe 4 – hohe Wa

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

(10. 03. 2022) Unabhängig von der aktuellen Relevanz der Katastrophenthematik sollte jeder Bürger auch in anderen Notsituationen, wie Umweltkatastrophen oder Stromausfällen, über grundlegendes Wissen zum richtigen V

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Foto: „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Frauenpower im Landkreis und die Frage nach der Gleichstellung

(09. 03. 2022)

Wie sieht die Arbeit des Landkreises zum Thema Gleichberechtigung aus? Welche Aufgaben hat die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises? Und was hat es mit FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ. auf sich?

 

Vieles hat sich bereits getan, geändert und verbessert – aber auch im Jahr 2022 ist der Prozess zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern nicht abgeschlossen.


Um diesen Prozess weiter voran zu bringen ist im Landkreis die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte Johanna Zabka tätig. Aber nicht nur Belange innerhalb der Verwaltung fallen in ihren Aufgabenbereich, sondern ebenso auch Anfragen von Unternehmen und aus der Bevölkerung.

 

Im Büro der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten erhalten Betroffene und Interessierte Informationen zu Beratungsangeboten, Hinweise zu behördlichen Zuständigkeiten und, Antragsmöglichkeiten, hilfreiche Praxistipps sowie Kontakte zu Verbänden, Selbsthilfegruppen und Organisationen.

 

Im Jahr 2021 wurden insgesamt 693 Beratungsanfragen an Frau Zabka gestellt. Darunter waren direkte Anfragen von Bürger*innen, Einrichtungen/ Vereinen/ Verbänden/ Trägern/ Fachkräften sowie Anfragen, die auf dem Verwaltungsweg bzw. verwaltungsintern eingebracht wurden. Im Ergebnis von Anfragen mehrerer Beteiligter fanden auch Fallgespräche statt.

 

Teilweise ist ein einmaliger Kontakt zur Beantwortung einer Anfrage ausreichend. In vielen Fällen sind jedoch mehrere Kontakte zur Unterstützung notwendig. So sind aus den 693 Anfragen insgesamt 1081 Beratungskontakte entstanden. In 791 Beratungskontakten wurde dabei das Themenfeld „Behinderung“ behandelt und die „Gleichstellung der Geschlechter“ wurde in 290 Beratungen thematisiert. In 73 Fällen wurden in einem Beratungskontakt beide Themenbereiche besprochen.

 

Beratungen können telefonisch, persönlich im Büro, schriftlich, als Hausbesuche oder in sonstiger Form z.B. als Gespräche in örtlichen Beratungsstellen durchgeführt werden. Dazu wenden sich Interessierte/Betroffene an:

 

Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Frau Johanna Zabka
Dubinaweg 1, Haus 2
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 / 870 – 4104

 

Zu den Aufgaben von Frau Zabka gehören neben der Unterstützung bei internen Vorstellungsgesprächen der Kreisverwaltung und der Beratung zum barrierefreien Bauen unter anderem auch Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeits- und Projektarbeit. Die Beauftragte bringt durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen im öffentlichen und kulturellen Bereich Menschen zueinander und zielt darauf ab, Hemmschwellen im gemeinsamen Umgang miteinander abzubauen. In den Themenfeldern „Menschen mit Behinderungen“ und „Gleichstellung der Geschlechter“ wurde auch im Jahr 2021 die bestehende Netzwerk- und Projektarbeit fortgesetzt. Durch Mitarbeit in und Leitung von Arbeitsgruppen, Teilnahme an Veranstaltungen, fachlichen Austausch u.v.m. konnten Bedarfe ermittelt, neue Projekte angeregt und Themenschwerpunkte gesetzt werden, um die Arbeits- und Lebensbedingungen im Landkreis OSL barrierefrei und geschlechtergerecht zu gestalten.

 

Im Zusammenhang mit dem Thema Gleichstellung wurde im Jahr 2021 unter anderem das folgende Projekt vom Landkreis unterstützt:
Durch eine Kooperation der Mädchenbude in Lauchhammer, des Kinder- und Jugendfreizeithauses in Vetschau und der Jugendbegegnungsstätte „Schalom“ in Großräschen entstand mit Unterstützung der Jugendförderung des Landkreises und mit der Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit (KuKMA) ein Mädchenprojekt zur ganzjährig erweiterten Frauenwoche. In verschiedenen Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten konnten junge OSL’er*innen im Sommer 2021 echtes Superheldinnen-Potential in sich erkennen.

 


Video: Grußwort der Mädchenbude Lauchhammer anlässlich der Auftaktveranstaltung der 32. Brandenburgischen Frauenwochen am 03.03.2022 (Video: Mädchenbude Lauchhammer\Bärbel Nier)

 

 

Auch die jährlich stattfindenden Brandenburgischen Frauenwochen werden vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz unterstützt und über Frau Zabka koordiniert. In diesem Jahr fand die landesweite Auftaktveranstaltung der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 am 03. März im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, in der neuen Bühne Senftenberg, statt. „Gehen oder Bleiben“ ist die zentrale Fragestellung, der sich die 32. Brandenburgischen Frauenwochen 2022 widmen.
Unter dem Motto „Gehen oder Bleiben“ orientierten sich die Programmpunkte der Auftaktveranstaltung auch an den regionalen Gegebenheiten in Brandenburg und in der Lausitz. So gab es unter anderem einen Beitrag über Projekte für Mädchen im Landkreis OSL. Die Diskussionen um die Chancen und Möglichkeiten von Frauen in der Lausitz brachte in der Auftaktveranstaltung zahlreiche Themen hervor, die unter dem Gesichtspunkt des Strukturwandels eine gesamtgesellschaftliche Fragestellung bilden.



Video: Auftaktveranstaltung der 32. Brandenburgischen Frauenwochen im Landkreis OSL am 03.03.2022 in der neuen Bühne Senftenberg (Video: Seenluft24 im Auftrag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz)

 

 

Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 wird am 07. Mai 2022 eine Veranstaltung des Landkreises stattfinden: FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ.
In dieser Veranstaltung werden Frauen aus der Region zusammenkommen können, um sich kennenzulernen und über die Fragen „Was macht die Lausitz so besonders? Warum wollen viele junge Menschen weg? Warum lohnt es sich hier zu bleiben“ auszutauschen. Ziel ist es zudem die Ansichten von Frauen unterschiedlicher Generationen zu verbinden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung werden folgen.

Sorbische/wendische Ortsnamen zum Nachhören

(09. 03. 2022) Förderung der richtigen Aussprache der zweisprachigen Ortsnamen

Jetzt ohne Priorisierung verfügbar - Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Novavax in der Impfstelle Senftenberg

(08. 03. 2022) Die Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax ist ab sofort für alle Bürger und Bürgerinnen in der Impfstelle in Senftenberg möglich

Krieg in der Ukraine – Eine erste Bilanz zu den Unterbringungskapazitäten im Landkreis für Geflüchtete

(04. 03. 2022) Die Meldungen aus den Städten, Kommunen und von anderen Akteuren liegen vor. Eine erste Aufstellung zu den Unterbringungskapazitäten für Geflüchtete aus der Ukraine zeigt: Die Mithilfe im Landkreis is

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, eine Impfbilanz aus Ortrand und Lübbenau, Novavax und neue Corona-Regeln

(04. 03. 2022) +++ Aktuelle Fallzahlen +++ Eine Impfbilanz aus Ortrand und Lübbenau +++ Novavax-Impfungen seit 02.03. in der Impfstelle der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg +++ Neue Corona-Regeln ab dem 04

Krieg in der Ukraine – Spenden- und Hilfsmöglichkeiten im Landkreis

(03. 03. 2022) Es gibt immer einen Weg zu helfen, auch wenn man selbst von einem Problem nicht direkt betroffen ist. So erreichten den Landkreis in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen aus der Bevölkerung mit H

Allgemeinverfügung – Umsetzung der Meldungen der Einrichtungen und Unternehmen nach § 20a IfSG an das Gesundheitsamt

(03. 03. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Allgemeinverfügung zur Umsetzung der Meldungen der Einrichtungen und Unternehmen nach § 20a IfSG an das Gesundheitsamt. Diese Verfügung tritt am 04.03.

Eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde

(02. 03. 2022)

Aktuell kommt es in der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu Verzögerungen in der Bearbeitung der Anträge aufgrund von zahlreichen krankheitsbedingten Personalausfällen.


Sollte sich die Situation in den nächsten Tagen durch weitere Krankheitsausfälle verschärfen, kann es gegebenenfalls zur vorübergehenden Schließung der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde kommen.
Dazu würde dann eine gesonderte Information erfolgen.
 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht Freiwillige für die Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

(01. 03. 2022) +++Aufruf an alle Freiwillige an der Fallwildsuche teilzunehmen+++Aufwandsentschädigung wird zugesichert+++

Foto zur Meldung: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht Freiwillige für die Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)
Foto: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht Freiwillige für die Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Krieg in der Ukraine – Welche Möglichkeiten zur Aufnahme von Geflüchteten gibt es im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(01. 03. 2022) Aktuell werden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Städten Wohnmöglichkeiten für die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen organisiert. Auch der Land

Ausbildungsmesse 05.03.2022 - jetzt letzte Plätze sichern!

(01. 03. 2022) Am 05.03.2022 findet in der Niederlausitzhalle Senftenberg die Ausbildungsmesse statt. Unter dem Motto "Finde deine Leidenschaft" können junge Menschen von 11:15 - 12:45 Uhr mit potentiellen Ausbildu

Foto zur Meldung: Ausbildungsmesse 05.03.2022 - jetzt letzte Plätze sichern!
Foto: Ausbildungsmesse 05.03.2022 - jetzt letzte Plätze sichern!

Radweg am Sedlitzer See wird modernisiert

(28. 02. 2022) +++Teilabschnitte zwischen Kleinkoschen und Lieske vom 15.03.2022 bis voraussichtlich 14.04.2022 voll gesperrt+++

Foto zur Meldung: Radweg am Sedlitzer See wird modernisiert
Foto: Radweg am Sedlitzer See wird modernisiert

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, Impfstoff Novavax, einrichtungsbezogene Impfpflicht

(23. 02. 2022) Corona im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: +++Die aktuelle Lage+++Einrichtungsbezogene Impfpflicht ab 16. März+++Novamax Impfungen ab März+++

Afrikanische Schweinepest (ASP) – Zaunbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(22. 02. 2022) Mit dem Zweck der Gefahrenabwehr wird aktuell im südlichen und östlichen Teil des Landkreises an der Grenze zu Sachsen ein fester, schwarzwildsicherer Wildschutzzaun gebaut. Neben der Fallwild- und Ka

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest (ASP) – Zaunbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Foto: Afrikanische Schweinepest (ASP) – Zaunbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Landkreistag Brandenburg: Verbandsspitze neu gewählt

(22. 02. 2022) Die Landkreisversammlung des Landkreistages Brandenburg hat heute in Potsdam die Verbandsspitze neu gewählt. Neuer Vorsitzender des Landkreistages Brandenburg ist mit Wirkung zum 1. April 2022 L

UPDATE Amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen Fr, 18. Feb, 20:00 – Sa, 19. Feb 04:00 Uhr

(16. 02. 2022)

+++ UPDATE 18.02. +++

Der Deutsche Wetterdienst warnt:

 

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN
Fr, 18. Feb, 20:00 – Sa, 19. Feb 04:00 Uhr

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen bis 115 km/h (32m/s, 63kn, Bft 11) gerechnet werden.

 

 

+++16.02. - 15:30 Uhr+++

Wetter- und Warnlage für Brandenburg und Berlin ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Potsdam am Mittwoch, 16.02.2022, 15:30 Uhr

 

In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag schwere Sturmböen, vereinzelt Orkanböen (Unwetter!). Lokal kurze Gewitter.

 

Wetter- und Warnlage:
Bei südwestlicher Strömung wird sehr milde Meeresluft herangeführt. In der kommenden Nacht und am Donnerstag gerät Brandenburg und Berlin in den Einflussbereich eines kräftigen Sturmtiefs.


ORKAN(UNWETTER!)/STURM:
Bis heute Abend zunehmend Wind- und einzelne Sturmböen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7-8) aus Südwest.
In der Nacht zum Donnerstag aufkommende schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10), vereinzelt orkanartige Böen um 110 km/h (Bft 11) aus Südwest bis West. In Schauernähe einzelne Orkanböen bis 120 km/h (Bft 12) nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag anhaltend schwere Sturmlage und erst ab Freitagabend deutliche Windabnahme.

 

GEWITTER:
In der Nacht zum Donnerstag sowie am Donnerstag einzelne kurze Gewitter mit Graupel. In Verbindung mit der Gewittertätigkeit sind Orkanböen bis 120 km/h (Bft 12) nicht ausgeschlossen!

 

 

Detaillierter Wetterablauf:
Heute Nachmittag zunächst stark bewölkt und Regen, nach Polen abziehend. Nachfolgend wolkig bis stark bewölkt, einzelne Schauer. Höchstwerte 9 bis 11 Grad. Mäßiger bis frischer Südwestwind mit Wind- und einzelnen stürmischen Böen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7-8).


In der Nacht zum Donnerstag beginnende schwere Sturmlage! Zunehmend starker Südwest- bis Westwind mit aufkommenden schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). In Verbindung mit Schauern oder kurzen Gewitter vereinzelt orkanartige Böen oder Orkanböen bis 120 km/h (Bft 11-12) nicht ausgeschlossen. Dazu stark bewölkt, im Verlaufe der Nacht teils kräftiger, schauerartiger Regen, in der zweiten Nachthälfte kurze Gewitter mit Graupel. Tiefstwerte 10 bis 7 Grad.

 

Am Donnerstag anhaltend schwerer Sturm! Starker Südwest- bis Westwind mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10), vereinzelt orkanartige Böen oder Orkanböen bis 120 km/h (Bft 11-12). Dazu wechselnd bis stark bewölkt, zeitweise schauerartiger Regen, vereinzelt kurze Gewitter mit Graupel. Höchstwerte 10 bis 13 Grad. Am Abend zögernd Windabnahme.


In der Nacht zum Freitag wolkig bis stark bewölkt, örtlich Regen- und Graupelschauer. Abkühlung auf Werte zwischen 5 und 2 Grad. Anfangs frischer bis starker Westwind mit Sturmböen (Bft 8-9). Im Verlauf Windabnahme, zum Morgen einzelne Windböen (Bft 7).

 

Am Freitag erst wechselnd, dann stark bewölkt bis bedeckt. Zunächst nur örtlich, am Nachmittag von Sachsen-Anhalt aufkommender Regen. Höchsttemperatur zwischen 9 und 11 Grad. Mäßiger Süd- bis
Südwestwind. Am Abend Windzunahme und aufkommende Wind- und stürmische Böen (Bft 7-8).


In der Nacht zum Sonnabend neue Sturmlage möglich! Viele Wolken und zeitweise Regen. Temperaturrückgang auf Werte um 4 Grad. Frischer bis starker Südwest- bis Westwind. Sturmböen, teils schwere Sturmböen (Bft 9-10).

 

Am Sonnabend wechselnd bewölkt mit einzelnen Regen- und Graupelschauern. Höchstwerte 7 bis 9 Grad. Frischer bis starker Südwest- bis Westwind. Verbreitet Sturmböen (Bft 9), am Abend allmählich Windabnahme.

 

In der Nacht zum Sonntag überwiegend bedeckt und zeitweise Regen. Tiefstwerte zwischen 4 und 2 Grad. Mäßiger bis frischer Südwestwind mit Wind- und stürmischen Böen (Bft 7-8).
 

 

++++ 16.02.++++

 Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN Mi, 16. Feb, 22:00 – Do, 17. Feb 18:00 Uhr

 

Der Deutsche Wetterdienst warnt:

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden. In der Nacht zum Donnerstag Böen zwischen 80 und 100 km/h zunächst aus Südwest, später West. Mit Kaltfrontdurchgang vorübergehend Böen bis 120 km/h. Am Donnerstagvormittag vorübergehende Abschwächung des Windes, aber im Tagesverlauf wieder verbreitet Böen zwischen 90 und 110 km/h, in Schauernähe auch um 120 km/h aus West.

 

 

++++ 15.02. ++++

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN
Fr, 18. Feb, 21:00 – Sa, 19. Feb 06:00 Uhr

 

Der Deutsche Wetterdienst warnt: 

In der NACHT zum DONNERSTAG von Westen rasche Windzunahme. Dann teils schwere Sturmböen (Bft 10), während der Kaltfrontpassage strichweise auch orkanartige Böen (Bft 11) aus Südwest. Ausgangs der Nacht vorübergehende Windabschwächung. Im Verlauf des DONNERSTAGVORMITTAG erneut verbreitet schwere Sturmböen bis orkanartige Böen (Bft 10-11) aus West. Im Verlauf der NACHT zum FREITAG Windabschwächung.

Ein zusätzlicher, erster HINWEIS: Von FREITAG auf SAMSTAG droht erneut eine schwere Sturm - oder Orkanlage. Die Unsicherheiten sind jedoch noch groß.

 

Bitte verfolgen Sie die weitere Wetterentwicklung in den kommenden Tagen sehr aufmerksam!

„Gehen oder Bleiben“ – Auftaktveranstaltung der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 am 03. März

(16. 02. 2022)

Am 03. März 2022 starten die Brandenburgischen Frauenwochen mit einer hybriden Auftaktveranstaltung in der neuen Bühne Senftenberg zum diesjährigen Thema - „Gehen oder Bleiben“.

 

„Gehen oder Bleiben“ – Fortschritt oder Stillstand – Neue Entwicklungen oder Alte Strukturen – Abwanderung aus oder Bleiben in Brandenburg?

 

„Gehen oder Bleiben“ ist die zentrale Fragestellung, der sich die 32. Brandenburgischen Frauenwochen 2022 widmen. Am 03. März 2022 findet die landesweite Auftaktveranstaltung in einem hybriden Format in der neuen Bühne Senftenberg statt. Vor Ort sind Zuschauerkapazitäten unter 2G+ Bedingungen gegeben. Zusätzlich wird die Veranstaltung im Live-Stream im Internet übertragen.

 

Jessy James LaFleur, eine Spoken-Word-Künstlerin, wird durch das Programm moderieren.
Neben einer Impulsrede, einem Expertinnen-Talk und einem Spoken-Word-Beitrag gehört auch ein Polit-Talk zum Tagesprogramm. Im Rahmen des Polit-Talks werden Ursula Nonnemacher, Frauenministerin vom Land Brandenburg, Anne Seyfferth, Leiterin vom Landesbüro Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung und Landrat Siegurd Heinze gesellschaftsrelevante Fragestellungen und Problematiken von Frauen im Rahmen von politischen Strukturen erörtern und diskutieren.

 

Unter dem Motto „Gehen oder Bleiben“ orientieren sich die Programmpunkte der Auftaktveranstaltung vor allem auch den regionalen Gegebenheiten in Brandenburg. So wird es auch einen Beitrag über Projekte für Mädchen im Landkreis OSL geben. Der Strukturwandel als eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung in der Lausitz macht das Thema der diesjährigen Brandenburger Frauenwochen für alle Bürger und Bürgerinnen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz interessant und relevant.

 

Anmeldung
Sowohl für die Teilnahme in Präsenz als auch digital ist eine Anmeldung über den Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e.V. bis zum 25.02.2022 erforderlich unter: https://www.frauenpolitischer-rat.de/anmeldung/
 

Weitere Informationen sind der nachfolgend angefügten Einladung zu entnehmen.

Foto zur Meldung: „Gehen oder Bleiben“ – Auftaktveranstaltung der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 am 03. März
Foto: Einladung zur "Auftaktveranstaltung der 32. Brandenburgischen Frauenwochen" am 03.03.2022 (Bild: FES Landesbüro Brandenburg)

Elterngeldstelle vom 14. bis zum 18. Februar nicht besetzt

(14. 02. 2022)

Die Elterngeldstelle des Landkreises OSL bleibt vom 14.02. bis voraussichtlich zum 18.02.2022 geschlossen.

 

Die allgemeine Erreichbarkeit ist über das Sekretariat des Jugendamtes (Tel. 03573/8704201) gegeben.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

 

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, neue Regelungen, PCR-Tests und die Impfangebote ab März (11.02.2022, 11 Uhr)

(11. 02. 2022)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 11. Februar 2022 bei 1.306,3.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 23.648 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.712 Personen. Als genesen gelten 20.571 Bürgerinnen und Bürger. 365 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 14 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 1 intensivmedizinisch betreut. Mit Stand vom 10.02.2022 befinden sich 2.708 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

 

+++ Brandenburg passt Corona-Verordnung an +++

Die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung wurde zu Beginn der Woche überarbeitet. Seit Mittwoch, 09.02.2022, gelten neue Regelungen.

 

Die Brandenburger Landesregierung informierte dazu wie folgt:

 

  • Die wesentlichen Änderungen sind: FFP2-Maskenpflicht statt 2G-Regel im gesamten Einzelhandel, 3G statt 2G auf Sportanlagen im Freien, Aufhebung der sogenannten „Hotspot-Regelung“ (damit keine nächtliche Ausgangsbeschränkung mehr für Ungeimpfte), Anwesenheitsdokumentation zum Beispiel bei Veranstaltungen, Friseur oder in Gaststätten entfällt (Ausnahme: Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens wie Krankenhäuser und Pflegeheime).

 

  • Unverändert gilt weiterhin insbesondere: 2G-Plus-Regelung in der Gastronomie, Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden, Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen.

 

(https://www.brandenburg.de/cms/detail.php/detail.php?gsid=bb1.c.731543.de)

 

 

Seit dem 24. November 2021 ist der Landkreis eine sogenannte Hotspot-Region gewesen. Somit sind im Landkreis die weiteren Maßnahmen auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November wirksam gewesen. Diese Maßnahmen haben im Landkreis auf Basis der Sieben-Tage-Inzidenz und des vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteils der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten bestanden.

Die damit einhergehenden Maßnahmen umfassten insbesondere nächtliche Ausgangsbeschränkungen

 

Mit der neuen Anpassung der Eindämmungsverordnung entfällt diese „Hotspot-Regelung". Die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte ist damit nicht mehr gültig.

 

 

+++ PCR-Test infolge eines positiven Selbsttests ist kostenlos+++

Die Coronavirus-Testverordnung regelt, dass eine Person nach einem positiven Selbsttest einen Anspruch auf eine kostenlose PCR-Testung hat, unabhängig davon in welcher Einrichtung der anschließende PCR-Test stattfindet (Teststelle, Hausarzt o.ä.).

Wenn ein positiver Selbsttest vorliegt, wird der daraufhin notwendige PCR-Test für die Bürger kostenlos durchgeführt.

Der PCR-Test bleibt weiterhin kostenpflichtig, wenn dieser freiwillig oder im eigenen Interesse, zum Beispiel vor einer Urlaubsreise, durchgeführt wird.

 

Weitere Informationen sind in der Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung - TestV) einsehbar (https://www.gesetze-im-internet.de/coronatestv_2021-10/BJNR626400021.html).

 

 

+++ Corona-Impfangebote im Landkreis +++

Der Landkreis rechnet mit einer Verfügbarkeit des Proteinimpfstoffs Novavax gegen Ende Februar/Anfang März. Seitens des MSGIV ist zunächst ein für medizinisches und pflegerisches Personal priorisiertes Impfangebot mit Novavax vorgesehen. In Abhängigkeit der verfügbaren Impfdosen wird in der Folge dann auch eine öffentliche Impfung mit Novavax angeboten.

 

 

Bis zum 28. Februar sind weiterhin alle vier Impfangebote des Landkreises verfügbar:

 

Impfstelle Senftenberg

Calauer Straße 3 | 01968 Senftenberg

 

montags und donnerstags 12 - 18 Uhr

dienstags und mittwochs 9 - 15 Uhr

freitags 7 - 12 Uhr

- Terminvereinbarung nicht notwendig –

 

Medizinisches Zentrum Lübbenau

Robert-Koch-Straße 42 | 03222 Lübbenau/Spreewald

 

montags bis donnerstags 9 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr

freitags von 9 - 12 Uhr

- vorherige Terminvereinbarung unter 03542 85 177 möglich -

- Kurzentschlossene können auch ohne einen Termin die Corona-Impfung erhalten -

 

Impfzentrum Ortrand

Kirchplatz 6 | 01990 Ortrand

 

montags/mittwochs/freitags 11-17 Uhr

dienstags/donnerstags 8-16 Uhr

samstags 9-15 Uhr

- ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung -

Terminvergabe per Telefon unter 035755 559962.

 

Impfbus des Landkreises

- Terminvereinbarung nicht notwendig –

Terminübersicht abrufbar unter www.osl-online.de/corona-schutzimpfung

 

Die Impfstellen in Ortrand und Lübbenau werden zum 28.02.2022 geschlossen.

Ab dem 01.03.2022 gibt es weiterhin zwei kommunale Impfangebote: Die Impfstelle Senftenberg und der Impfbus.

 

Alle Impftermine und die Karte der Impfangebote sind auf der Internetseite des Landkreises zu finden: www.osl-online.de/corona-schutzimpfung

Foto zur Meldung: Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, neue Regelungen, PCR-Tests und die Impfangebote ab März (11.02.2022, 11 Uhr)
Foto: Bilddownload unter http://pressestelle.osl-online.de/2022/Impfen in OSL QR

Schwerpunkt-Kontrolltag im Landkreis zur Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes im ÖPNV

(11. 02. 2022)

Am 10.02.2022 hat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein Schwerpunkt-Kontrolltag im ÖPNV stattgefunden. Polizisten und Kontrolleure des Landkreises haben die Einhaltung der 3G-Regel kontrolliert. Diese Maßnahme ergänzte die regulär stattfindenden Kontrollen.

 

Gemäß dem aktuellen Infektionsschutzgesetz sind die Beförderer im ÖPNV dazu verpflichtet die Einhaltung der 3G-Pflicht stichprobenartig anhand der entsprechenden Nachweise bei den Fahrgästen zu kontrollieren.
Am 10.02.2022 haben im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung dieser Regelungen stattgefunden. Die Kontrollen wurden von Kontrolleuren aus der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz durchgeführt. Unterstützung erhielten die Mitarbeitenden des Landkreises von der Polizei.
Die Kontrollen wurden am 10.02.2022 im Zeitraum zwischen 14 und 17 Uhr durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Busbahnhof Senftenberg. Außerdem wurden die Busbahnhöfe bzw. Haltestellen in Großräschen, Schipkau und Ruhland kontrolliert. Um den Fahrplan der Busse nicht zu beeinträchtigen und den Ablauf im Bus nicht zu behindern wurden die Kontrollen vor den jeweiligen Bussen im Bahnhofsbereich durchgeführt.

 

24 Busse wurden durch die Kontrollteams im Rahmen dieser Schwerpunktkontrollen kontrolliert. Bei den 46 Personen, die kontrolliert wurden, wurde in zehn Fällen ein Verstoß gegen die FFP-2-Maskenpflicht festgestellt. Lediglich eine Person wurde festgestellt, die keinen 3G-Nachweis vorzeigen konnte. Die Kontrollen konnten ohne Zwischenfälle durchgeführt werden.

 

Eintägige Straßensperrung nahe Kleinleipisch

(09. 02. 2022)

Voraussichtlich in der 7. Kalenderwoche wird in der Nähe von Kleinleipisch ein Belastungsversuch mit einer Sprengung mit geringer Lademenge durchgeführt. Dafür wird die Lichterfelder Straße aus Sicherheitsgründen voll gesperrt.

 

Der Belastungsversuch ist notwendig, um die künftige Sanierung dieses Straßenabschnitts vorzubereiten. Im Bereich der ehemaligen Tagebaufelder nördlich von Lauchhammer wurden in den vergangenen Jahren mehrere Abschnitte der über Kippengelände verlaufenden Straßen (L60) saniert. Im weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten soll auch die Lichterfelder Straße zwischen Kleinleipisch und der Einmündung in die L60 gesichert werden. Der Straßenabschnitt befindet sich nördlich von Kleinleipisch größtenteils auf dem Kippengelände des ehemaligen Tagebaus Kleinleipisch. Der von der Ortslage ausgehende, in nordöstliche Richtung verlaufende Teilabschnitt grenzt dabei an eine Hochkippenböschung an.

 

Der Belastungsversuch erfolgt mit einer Sprengung von ca. 5,5 Kilogramm und wird von der Firma "BUG-Dienstleistungen GmbH" ausgeführt. Die Straßensperrung wird mit Sicherheitsposten abgesichert.

DIGIMOBIL: Beratungstermine 2022 im Landkreis OSL

(07. 02. 2022)

Ein zweites Digimobil der Verbraucherzentrale fährt seit Anfang 2022 durch den Süden Brandenburgs und hält auf seiner Route unter anderem in verschiedenen Städten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der Tourenplan für 2022 ist nun abrufbar.

 

Mit dem vom Verbraucherschutzministerium geförderten Projekt „Digimobil“ bietet die Verbraucherzentrale in ausgewählten Kommunen in Brandenburg regelmäßige Vor-Ort-Beratungen an. Der nächste Termin des Digimobils im Landkreis OSL ist am 18.02.2022 in Lauchhammer.

 

Im Digimobil erfolgt die unabhängige Rechtsberatung per Videochat. Dazu wird der Bürger von einem Servicemitarbeiter in die Technik eingewiesen und mit der Beratungskraft der Verbraucherzentrale, die für das jeweilige Thema zuständig ist, verbunden.

Themen, zu denen sich die Verbraucher und Verbraucherinnen beraten lassen können sind unter anderem „Verträge & Reklamation, Digitales & Telekommunikation, Finanzen & Versicherungen, Reise & Freizeit oder Energie“ (https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil).

Die Beratung im Digimobil ist für Verbraucher:innen derzeit kostenlos.

 

− Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/terminbuchung

 

Weitere Informationen sind abrufbar unter: https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil.

Foto zur Meldung: DIGIMOBIL: Beratungstermine 2022 im Landkreis OSL
Foto: Bild: Der aktuelle Tourenplan des Digimobils für den Bereich Süd 2022 (Abrufbar unter https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/sites/default/files/2022-01/211215-vzb-flyer-digimobil-sued_nur-termine.pdf).

Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet

(04. 02. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese ab dem 05.02.2022 geltende Verfügung umfasst unter anderem die Ausweitung der Sperrzone I auf weitere Gebiete.

 

Mit der neuen Tierseuchenallgemeinverfügung (TSAV) wird die TSAV vom 04.01.2022 aufgehoben. Die aktuelle TSAV tritt am 05.02.2022 in Kraft und umfasst die gleichen Inhalte, wie auch bereits die letzte Verfügung. Jedoch weitet die aktuelle TSAV die Sperrzone I und die damit geltenden Regelungen auf weitere Gebiet aus.


Bisher umfasste die Sperrzone I nur die Gemeinden Hohenbocka, Grünewald, Hermsdorf, Kroppen, Ortrand, Großkmehlen und Lindenau, sowie die Gemarkungen Hosena, Großkoschen, Kleinkoschen und Sedlitz der Gemeinde Senftenberg und die Gemarkung Lieske der Gemeinde Neu-Seeland.


Diese Gebiete sind weiterhin in der Sperrzone I verortet. Die für diese Gemeinden und Gemarkungen geltenden Regelungen sind unverändert und gelten somit auf Basis der aktuellen TSAV auch weiterhin.

 

Die aktuelle TSAV weitet die Sperrzone I und die damit einhergehenden Maßnahmen auf die Gemeinden Tettau, Frauendorf, Ruhland und Guteborn aus.

 

Die nun geltende Sperrzone I ist in dem nebenstehend abgebildeten Kartenausschnitt mit ihren Grenzen dargestellt.
 

Im Rahmen der Allgemeinverfügung sind unter anderem die Halter von Schweinen in der Sperrzone I zu bestimmten Verhaltensweisen und Handlungen verpflichtet. Dazu zählt auch, dass Halter von Schweinen dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Schweine unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts, sowie verendete oder erkrankte, insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine anzuzeigen haben.

 

Alle geltenden Regelungen sind vollständig nachzulesen in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 03.02.2022: https://daten2.verwaltungsportal.de/20220203_tsav_sperrzone_i_ausgeweitet.pdf

 

 

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet
Foto: Afrikanische Schweinepest - Sperrzone I ausgeweitet (gilt ab dem 05.02.2022)

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, eine Erinnerung an die geltenden Ausgangsbeschränkungen und die schnellste Route zur Corona-Schutzimpfung (01.02.2022, 17 Uhr)

(02. 02. 2022)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Dienstag, 01. Februar 2022 bei 993,6.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 21.196 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 1.842 Personen. Als genesen gelten 18.995 Bürgerinnen und Bürger. 359 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 14 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 1 intensivmedizinisch betreut. Mit Stand vom 01.02.2022 befinden sich 1.946 Personen in häuslicher Quarantäne.


+++ Erinnerung an die geltenden Ausgangsbeschränkungen +++
Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gelten weiterhin die weiteren Maßnahmen auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November. Diese Maßnahmen bestehen im Landkreis auf Basis der Sieben-Tage-Inzidenz und des vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteils der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten.
Die geltenden Regelungen umfassen nächtliche Ausgangsbeschränkungen für nicht geimpfte/nicht genesene Personen:


1.    In der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur in den folgenden Fällen sowie in weiteren vergleichbar gewichtigen Ausnahmefällen zulässig:

a.    der Besuch von Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
b.    die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
c.    die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
d.    die Begleitung und Betreuung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
e.    die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und pflegerischer Leistungen,
f.    die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
g.    die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
h.    das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
i.    die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
j.    die Teilnahme an nach dieser Verordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
k.    die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen.

 

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung nach Satz 3 Nummer 1 gilt nicht für

1.    geimpfte Personen nach § 2 Nummer 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, die einen auf sie ausgestellten Impfnachweis nach § 2 Nummer 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vorlegen,
2.    genesene Personen nach § 2 Nummer 4 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, die einen auf sie ausgestellten Genesenennachweis nach § 2 Nummer 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vorlegen,
3.    Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen; die datenschutzrechtlichen Bestimmungen nach § 4 Absatz 4 Satz 2 bis 7 gelten entsprechend.

 

Die geltenden Maßnahmen sind einsehbar unter: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/2__sars_cov_2_eindv (siehe § 27).


+++ Sie befinden sich auf der schnellsten Route zur Corona-Schutzimpfung +++

Ihnen fällt heute beim Blick in den analogen oder digitalen Impfnachweis auf, dass es nun Zeit für die Zweit- oder Boosterimpfung ist?
Sie entschließen sich jetzt für die Erstimpfung?
Nichts trennt Sie von Ihrer Erst-, Zweit- oder Drittimpfung, außer der Weg, der zwischen Ihnen und dem Impfangebot liegt.

 

Die am nächsten gelegene Impfmöglichkeit im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist nun ganz einfach über die Google-Karte zu finden: https://www.google.com/maps/Impfangebote im Landkreis OSL.
Bürgerinnen und Bürger können über diese Google-Anwendung herausfinden, welches Impfangebote heute in ihrer Stadt oder der Umgebung verfügbar ist und welches die schnellste Route ist, um zum Impfangebot zu gelangen.

 

 

Auf der schnellsten Route zu den Impfangeboten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. My Maps – eine Anwendung von Google (Abrufbar unter: https://www.google.com/maps/Impfangebote im Landkreis OSL).


Für eine optimale Erreichbarkeit stellt die Karte die Impfangebote im Landkreis OSL dar. Dazu zählen die festen Impfangebote des Landkreises und der Arztpraxen, sowie das Impfangebot des Impfbus, welcher täglich an anderen Orten stationiert ist.

Alle Impftermine und die Karte der Impfangebote sind auf der Internetseite des Landkreises zu finden: https://www.osl-online.de/seite/564036/angebote-zur-corona-schutzimpfung-im-landkreis.html.

 

Einladung: Strategie-Workshop LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland e.V.“

(01. 02. 2022)

Einladung
Strategie-Workshop LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland e.V.“

 

07.02. & 10.02. jeweils 16 – ca. 18:30 Uhr – Online-Durchführung


Am kommenden 07.02.2022 laden wir Sie ab 16 Uhr bis ca. 18:30 Uhr zum 1.Teil des Strategie-Workshops zur Fortschreibung der Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) per Online-Konferenz ein. Der Workshop wird  fortgesetzt mit Teil 2 am 10.02.2022, wieder online ab 16 Uhr bis ca. 18 Uhr. Sie können sich für beide Termine anmelden oder aber nur für einen der beiden Termine. Egal, wann sie teilnehmen: In jedem Fall leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Fortschreibung der RES!

 

Wir werden in einem spannenden Mix aus Vortrag und Workshop gemeinsam Ideen entwickeln wie es weitergehen kann. Es rückt sowohl das große Ganze in den Fokus, wie aber auch einzelne Ideen individueller Natur. Dieser Input ist wichtig für die weitere Redaktion der Entwicklungsstrategie, denn nur durch eine breite Beteiligung schaffen wir regionale Innovation für die kommenden Jahre.


In Teil 1 erarbeiten wir v.a. die Schwerpunkte und Handlungsfelder der RES für die kommenden Jahre. In Teil 2 wird dann der Blick auf die Umsetzung, u.a. auch per Kooperationen und Vernetzung gelegt.


Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen notwendig.

 
Anmeldung nur 07.02. oder beide Tage: Meeting-Registrierung - Zoom
Anmeldung nur für den 10.02.: Meeting-Registrierung - Zoom


WICHTIG: Nur nach der Anmeldung erhalten Sie alle Infos zur Einwahl per E-Mail. Wenn Sie sich für beide Termine anmelden, erhalten Sie automatisch zeitnah eine zweite E-Mail mit den Zugangsinfos zum 10.02.2022.

 

Foto zur Meldung: Einladung: Strategie-Workshop  LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland e.V.“
Foto: Einladung Strategie Workshop

Straßensperrung ab 07.02.2022 in der Ortsdurchfahrt Ortrand auf einem Abschnitt der Elsterwerdaer Straße

(31. 01. 2022)

Ab dem 07.02.2022 beginnt der Bau des Teilabschnittes zwei der Ortsdurchfahrt Ortrand. Dafür wird dieser Bauabschnitt und somit ein Teil der Elsterwerdaer Straße bis voraussichtlich August 2022 für den Verkehr gesperrt. Der zweite Teilabschnitt und somit die Straßensperrung beginnt aus Richtung Kleinkmehlen kommend an der zweiten Zufahrt zur Tankstelle in Ortrand und endet am Pennymarkt.

 

Foto zur Meldung: Straßensperrung ab 07.02.2022 in der Ortsdurchfahrt Ortrand auf einem Abschnitt der Elsterwerdaer Straße
Foto: Straßensperrung ab 07.02.2022 in der Ortsdurchfahrt Ortrand auf einem Abschnitt der Elsterwerdaer Straße

Zwei erste Plätze im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“ und ein erfolgreicher dritter Platz im „pro agro – Marketingpreis 2022“ gehen an Betriebe aus dem Landkreis Oberspreewald-

(28. 01. 2022)

Am 27.01.2022 erfolgte die Preisverleihung im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“. Die Siegerpreise in den Kategorien „Klimaanpasser“ und „Vermarktungskünstler“ erhielten zwei Betriebe aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Außerdem erfolgte am 28.01. im Rahmen der Grünen Woche die Preisverleihung des „pro agro – Marketingpreis 2022“, bei welcher der dritte Platz in der Kategorie Direktvermarktung von einem Betrieb aus dem Landkreis OSL erzielt werden konnte.

 

Im vergangenen Jahr hatte der Landesverband Brandenburg und der Agrarmarketingverband pro agro Brandenburg zu der Teilnahme am Wettbewerb um die besten Zukunftsprojekte in agrarwirtschaftlichen Betrieben aufgerufen. Bis zum 01.09.2021 konnten sich landwirtschaftliche Betriebe in den Kategorien Ausbildungsvielfalter, Klimaanpasser, Vermarktungskünstler oder Innovationsmotor bewerben. Der Wettbewerb zeichnet Betriebe aus, welche ein Konzept für ihre betriebliche Ausrichtung entwickelt haben, mit dem die Betriebe die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft Brandenburgs bewältigen können. Zu diesen Herausforderungen zählen neben den zunächst offensichtlichen Problemen, wie dem Klimawandel und der Nachwuchskräftesicherung, auch die regionale Vermarktung und die Digitalisierung der Betriebe und Arbeitsprozesse.

 

Fünf Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe wurden am 27.01.2022 auf dem Jacobs-Hof Beelitz für ihre Zukunftskonzepte geehrt. In zwei Kategorien gingen die Siegerpreise an zwei Betriebe aus dem Landkreis OSL. Der Sieger in der Kategorie „Klimaanpasser“ ist der Landwirtschaftsbetrieb Domin aus Senftenberg. Sieger in der Kategorie „Vermarktungskünstler“ ist der Weinbau Dr. Wobar aus Großräschen. Der Landkreis gratuliert den Siegern zu Ihren Auszeichnungen und den großartigen Zukunftskonzepten.

 

In einem weiteren Wettbewerb konnte sich ebenfalls ein Betrieb aus dem Landkreis OSL einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Am 28.01.2022 wurde der „pro agro – Marketingpreis 2022“ im Rahmen der Grünen Woche verliehen. Der dritte Platz in der Kategorie Direktvermarktung ging an den Landwirtschaftsbetrieb Frank Trogisch aus Muckwar. Zu dieser Platzierung gratuliert der Landkreis und wünscht Herrn Trogisch weiterhin viel Erfolg und zukunftsweisende Ideen für seinen Landwirtschaftsbetrieb.

Foto zur Meldung: Zwei erste Plätze im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“ und ein erfolgreicher dritter Platz im „pro agro – Marketingpreis 2022“ gehen an Betriebe aus dem Landkreis Oberspreewald-
Foto: Foto: Preisverleihung im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“ auf dem Jacobs-Hof-Beelitz am 27.01.2022 (Foto: Landesbauernverband Brandenburg Frau Meike Mieke)

Amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für das Wochenende 29./30. Januar

(28. 01. 2022)

Wetter- und Warnlage:

Nach kurzem Zwischenhocheinfluss wird Brandenburg und Berlin am Wochenende von einem Orkantief über Nordeuropa erfasst.

 

Heute Mittag im Norden nachlassende Windböen, nachmittags auch im Süden nachlassende Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus Nordwest. Am Sonnabend aufziehendes Sturmfeld mit Orkantief, dabei ab Mittag mit Windböen aus West, am Nachmittag und Abend erste Sturmböen bis 70 km/h (Bft 8). In der Nacht zum Sonntag weitere Windzunahme und bis weit in den Sonntag anhaltend, dann zeitweise Sturmböen, sowie einzelne schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10).

 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute heiter. Im Süden anfangs wolkig, im Tagesverlauf auch hier größere Aufheiterungen, trocken. Höchstwerte um 7 Grad. Mäßiger, anfangs teils frischer Nordwestwind, nachlassende Windböen (60 km/h,Bft 7). In der Nacht zum Sonnabend bedeckt und in der zweiten Nachthälfte von der Elbe her ausbreitender Regen. Temperaturrückgang um 1 Grad. Schwacher bis mäßiger, von West auf Südwest drehender Wind.

 

Am Sonnabend bedeckt und bis zum Mittag nach Polen abziehender Regen, nachfolgend nur noch gelegentlicher Sprühregen. Höchsttemperatur 7 bis 10 Grad. Zunehmend mäßiger bis frischer Südwest- bis Westwind mit Windböen, am Nachmittag und Abend erste stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8).

 

In der Nacht zum Sonntag wechselnd bis stark bewölkt mit örtlichen Regen- und Graupelschauern. Tiefstwerte um 4 Grad. Frischer, teils starker Wind aus West bis Nordwest. Verbreitet Sturmböen bis 90 km/h, vereinzelt schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10).

 

Am Sonntag weiterhin frischer bis starker Nordwestwind und verbreitet stürmische Böen oder Sturmböen und schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Erst am späten Nachmittag deutlich nachlassend. Dazu wechselnd bewölkt und nur vereinzelte Schauer. Höchsttemperatur um 7 Grad.

 

In der Nacht zum Montag wolkig bis stark bewölkt, örtlich Schnee- oder Schneeregenschauer mit Glättegefahr. Tiefsttemperatur um 1 Grad. Anfangs mäßiger Westwind und noch vereinzelt Windböen, unter Drehung auf Südwest weiter abschwächend.

Deutscher Wetterdienst, RWB Potsdam, Ka/ET

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

(27. 01. 2022)

Jährlich am 27. Januar wird bundesweit den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird in einer Gedenkveranstaltung daran erinnert. Die jährliche Kranzniederlegung des Landkreises fand am 27. Januar 2022 am Ehrenmal in Schwarzheide statt.

 

Der internationale Gedenktag für die Opfer des Holocaust am 27. Januar ist in Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz ins Leben gerufen worden.

 

Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erinnert der getöteten Frauen, Männer und Kinder jährlich in einer zentralen Veranstaltung. In diesem Jahr erfolgte diese pandemiebedingt erneut in einer kleinen Runde.

 

Am Gedenkplatz für die Opfer des KZ-Außenlagers an der Schipkauer Straße in Schwarzheide erfolgte die Kranzniederlegung. Zu den Anwesenden zählte neben Landrat Siegurd Heinze und der Kreistagsvorsitzenden Martina Gregor-Ness auch Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH.

 

In der jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltung wird an das durch das nationalsozialistische Regime verursachte Leid erinnert und der zahllosen Opfer des Holocaust gedacht.

 

Das Chemie-Werk in Schwarzheide wurde 1935 von der Braunkohle-Benzin Aktiengesellschaft (Brabag) errichtet. In Schwarzheide wurde bis 1945 synthetisches Benzin produziert, das als Treibstoff im Krieg genutzt wurde. Ab 1944 wurden dort Insassen der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück als Zwangsarbeiter eingesetzt, welche zu dem Zweck im KZ-Außenlager Schwarzheide untergebracht wurden. Mehrere Hundert von ihnen wurden dort und bei einem Transport in das KZ Theresienstadt ermordet.

 

Foto zur Meldung: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
Foto: Foto: Kranzniederlegung von Landrat Siegurd Heinze, Martina Gregor-Ness, Kreistagsvorsitzende, und Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH anlässlich der Gedenkveranstaltung am 27.01.2022 am Gedenkplatz für die Opfer des KZ-Außenlagers in Schwarzheide (Foto: OSL Bielitz)

Aus „Klinikum Niederlausitz“ wird „Sana Kliniken Niederlausitz“

(27. 01. 2022)

Am 27.01.2022 erfolgte die Übertragung der Mehrheitsanteile am Klinikum Niederlausitz vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz an die Sana Kliniken AG. Mit der Unterzeichnung verfolgt Sana nun als Mehrheitsgesellschafter den Weg der Veränderung und der wirtschaftlichen Stabilisation des Klinikums.

 

Knapp 13 Monate nach dem wegweisenden Kreistagsvotum im Landkreis Oberspreewald-Lausitz werden aus dem Klinikum Niederlausitz die Sana Kliniken Niederlausitz. Damit endet der Übertragungszeitraum der Mehrheitsanteile von 51 Prozent der bisherigen Klinikum Niederlausitz GmbH an die Sana Kliniken AG. „Wir haben mit Sana einen sehr guten Partner gefunden und wollen damit die stationäre medizinische Versorgung in Verbindung mit ambulanten Maßnahmen im Landkreis sichern. Dies hat Sana bereits in der strategischen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit der vergangenen Monate bei Themen, wie zum Beispiel der Fortführung des Sanierungskurses des Klinikums, der Weiterentwicklung der beiden Standorte Lauchhammer und Senftenberg, der Personalgewinnung und auch im Kostenmanagement, unter Beweis gestellt. Positive Entwicklungen im Klinikum sind somit auch in Zukunft zu erwarten“, sagt Landrat Siegurd Heinze.

 

Foto zur Meldung: Aus „Klinikum Niederlausitz“ wird „Sana Kliniken Niederlausitz“
Foto: Die Übertragung der Mehrheitsanteile vom Landkreis OSL an Sana wurde mit der feierlichen Umbenennung des Klinikums und dem Herablassen eines Banners mit dem neuen Logo der Sana Kliniken Niederlausitz besiegelt. (Foto: OSL Bielitz)

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage +++ neue Allgemeinverfügung +++ Regelungen für die Quarantäne und Covid-19-Genesenenbescheide +++ neue Impfangebote / Impftermine (21.01.2022, 12 Uh

(21. 01. 2022)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 21. Januar 2022 bei 475,1.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 19.570 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 1.290 Personen. Als genesen gelten 17.931 Bürgerinnen und Bürger. 349 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 14 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 4 intensivmedizinisch betreut. Mit Stand vom 21.01.2022 befinden sich 1.078 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Geänderte Corona-Verordnung des Landes am 17.01.2022 in Kraft getreten +++

Nach dem Bund-Länder-Beschluss zu den Corona-Maßnahmen vom 7. Januar hat die Brandenburger Landesregierung weitere Änderungen der Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Die geänderte Corona-Verordnung ist am Montag (17. Januar) in Kraft getreten und gilt zunächst bis zum Ablauf des 13. Februar 2022.

Zu den darin geregelten Maßnahmen zählen unter anderem:

  • 2G-Plus-Regel in der Gastronomie
  • 2G-Plus optional für Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, Kultur- und Freizeiteinrichtungen
  • FFP2-Masken im öffentlichen Personennahverkehr
  • Ausweitung der Maskenpflicht
  • Ab 07.02.22 geltende Testpflichten in Kitas und Schulen

Alle Reglungen sind in der aktualisierten Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung nachzulesen: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/2__sars_cov_2_eindv.

 

+++ Impfstatus von Geimpften mit Johnson & Johnson hat sich geändert +++

Der Bund hat in der vergangenen Woche die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) angepasst. Die Änderungen traten am Samstag (15. Januar 2022) in Kraft. In diesem Zusammenhang hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Kriterien für den Impfstatus von Personen geändert, die mit dem COVID-19-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden.

 

Damit reicht bei Johnson & Johnson eine Einzelimpfung für die Grundimmunisierung nicht mehr aus. Nötig ist eine zweite Impfung, idealerweise mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer beziehungsweise Moderna), damit ein vollständiger Impfschutz vorliegt. Die Brandenburger Corona-Verordnung verweist bei der Definition, wer als vollständig geimpft gilt, auf die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung. Damit gilt die Neuregelung des Bundes auch sofort in Brandenburg.

Die Neuregelung des Bundes führt auch dazu, dass Personen, die nach der ersten Impfung mit Johnson & Johnson eine zweite Impfung erhalten haben, rechtlich nicht länger als „geboostert“ gelten. Sie müssen deshalb in Bereichen, in denen die 2G-Plus-Regel gilt (zum Beispiel Gastronomie), für den Zutritt einen aktuellen Test vorweisen. Alle Betroffenen, die bereits eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, sollten sich nun drei Monate später eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Bis zum Erhalt dieser dritten Impfung unterliegen alle Betroffenen der Testpflicht bei 2G-Plus.

 

+++ Verkürzung des Genesenenstatus auf 3 Monate +++

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mit Wirkung vom 15.01.2022 neue Kriterien für den Genesenennachweis veröffentlicht (https://www.rki.de/Genesenennachweis.html). Nur wenn diese Kriterien erfüllt sind, liegt ein gültiger Genesenennachweis nach der SchAusnahmV des Bundes vor.

 

Bisher hatte der Status der Genesung in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus sechs Monate lang Bestand. Jetzt läuft er schon nach drei Monaten ab dem Datum des positiven PCR-Tests aus. Laut der neuen Verordnung ist der Genesenennachweis von nun an frühestens 28 Tage nach Abnahme des positiven Tests gültig zudem darf das Datum der Abnahme des positiven Tests höchstens 90 Tage zurückliegen. Der Genesenenstatus gilt also insgesamt nur noch drei Monate nach Infektion. Als genesen gelten Personen, die nachweislich mit einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden.

 

Diese Änderung gilt für alle Genesenenzertifikate. Zertifikate, die älter als drei Monate sind, verlieren ihre Gültigkeit für den Nachweis des Genesenenstatus.

 

 

+++ 7. Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit neuen Regelungen zu Quarantäne- und Isolationszeiten +++

Am 19.01.2021 hat der Landkreis eine neue (7.) Allgemeinverfügung über die Absonderung von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) getesteten Personen (Allgemeinverfügung Quarantäne) erlassen. Diese basiert auf dem Bund-Länder-Beschluss und tritt am 22.01.2022 in Kraft.

 

Auf Basis dieser geänderten Verordnung gelten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die in der 7. Allgemeinverfügung beschriebenen Maßnahmen und Regeln. Dies betrifft im Speziellen die aktualisierten Vorschriften zur Absonderung (umgangssprachlich: Quarantänepflicht).

 

Bisher konnten Quarantäne und Isolierung je nach Virusvariante, Impf- und Genesenenstatus in Deutschland für bis zu 14 Tage dauern.

Nunmehr gelten im Landkreis folgende Quarantäne- und Isolationsregelungen:

Keine Quarantäne für Geboosterte

  • Geboosterten gleichgestellt sind im Hinblick auf die Quarantäne danach:
    • „Geimpfte Genesene“ (etwa Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben),
    • „frisch“ doppelt Geimpfte, wenn die zweite Schutzimpfung weniger als drei Monate zurückliegt und
    • Genesene, wenn die Erkrankung weniger als drei Monate zurückliegt.

 

Für die Isolation (nach Infektion) bzw. Quarantäne (von Kontaktpersonen) sollen folgende Regeln Anwendung finden:

Allgemein gilt bei Isolation für Infizierte und Quarantäne für Kontaktpersonen:

  • Ohne Testung: Entlassung nach 10 Tagen, wenn zuvor mind. 48 Stunden symptomfrei.
  • „Freitestung“ frühestens nach 7 Tagen mit zertifiziertem Antigen-Schnelltest oder PCR-Test mit entsprechendem Zertifikat über negatives Testergebnis, nachzuweisen gegenüber dem Gesundheitsamt.

 

Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt:

  • Isolation (nach Infektion): Entlassung nach 7 Tagen mit obligatorischer PCR-Testung und wenn zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei.
  • Quarantäne (von Kontaktpersonen): Mit Testung (PCR- oder Antigen-Schnelltest): Entlassung nach 7 Tagen. Ohne Testung: Entlassung nach 10 Tagen.

 

Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder (z.B. in Schule, Kita, Hort) gilt:

  • Isolation (nach Infektion): Mit Testung (PCR- oder Schnelltest): Entlassung nach 7 Tagen. Ohne Testung: Entlassung nach 10 Tagen.
  • Quarantäne (von Kontaktpersonen): 5 Tage bei anschließender Testung mit zertifiziertem Antigen-Schnelltest oder PCR-Test.

 

Alle Regelungen der Allgemeinverfügung Quarantäne sind nachzulesen unter: https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/220119_7._av_quarantaene_lk_osl_1.pdf.

 

Auf der Grundlage der geänderten COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung hat das Robert Koch-Institut (RKI) neue Empfehlungen zum Kontaktpersonenmanagement veröffentlicht: www.rki.de/kontaktpersonenmanagement.

 

+++ Impfbustermine +++

Als Ergänzung zu den bisher festgesetzten Terminen des Impfbusses, wird dessen Impfangebot auch zu den folgenden vier Terminen für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen:

 

  • Montag, 07.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Str. des Friedens 26a, Lübbenau/Spreewald (Paul-Fahlisch-Gymnasium)
  • Dienstag, 08.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Fischreiherstraße 14, Senftenberg  (Friedrich-Engels-Gymnasium)
  • Mittwoch, 09.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Lauchhammer Str. 33, Schwarzheide (Emil-Fischer-Gymnasium, SeeCampus)
  • Donnerstag, 10.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Bockwitzer Str. 50, Lauchhammer (Oberstufenzentrum Lausitz, Abt. 3)

 

Alle Menschen ab 12 Jahren können sich ohne vorherige Terminvergabe im Impfbus impfen lassen. Impfwillige können dabei sowohl Erst-, als auch Zweit- und Booster-Impfungen erhalten. Von 09:00 bis 11:00 Uhr sind die vier Impfangebote (07., 08., 09. und 10.02.) ausschließlich für die Schüler der Schulen reserviert. Alle Impftermine des Impfbusses und die weiteren Impfmöglichkeiten im Landkreis finden Sie unter https://www.osl-online.de/seite/447426/informationen-zum-coronavirus.html.

 

+++ Senftenberger Impfstelle bietet jetzt auch Impfungen für 12- bis 17-Jährige an +++

Die Senftenberger Impfstelle ist bereits seit mehr als einem Jahr einer der wichtigsten Anlaufpunkte rund um die Corona-Schutzimpfung. Mehr als 10.000 Impfdosen sind seit der Wiedereröffnung der Impfstelle am 22. November 2021 bereits verabreicht worden. Ab Montag, den 24. Januar 2022 erweitert das Team das Angebot nun um die wichtigen Schutzimpfungen für 12- bis 17-Jährige.

Eine Terminvereinbarung ist nach wie vor nicht notwendig. Um das Angebot noch niedrigschwelliger zu gestalten gelten ab Montag auch neue Öffnungszeiten der Senftenberger Impfstelle. Beginnend ab dem 24. Januar 2022 hat die Impfstelle montags und donnerstags von 12 Uhr bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs von 9 Uhr bis 15 Uhr, sowie freitags von 7 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.

 

Foto zur Meldung: Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage +++  neue Allgemeinverfügung +++ Regelungen für die Quarantäne und Covid-19-Genesenenbescheide +++ neue Impfangebote / Impftermine (21.01.2022, 12 Uh
Foto: Foto: Eine Übersicht der seit dem 17.01.2022 geltende Quarantäne- und Isolationsregeln, welche durch die 7. Allgemeinverfügung Quarantäne des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Landkreis umgesetzt werden. (Quelle: Bundesregierung; https://www.bundesregierung.de/corona-diese-regeln-und-einschraenkung-gelten)

Der E-Bus-Test im Stadtlinienverkehr Senftenberg geht in die zweite Runde

(21. 01. 2022)

Im Jahr 2021 wurde bereits ein Elektro-Bus der Firma Ikarus testweise in Senftenberg eingesetzt. Im zweiten Test ist ab Freitag, dem 21.01.2021, ein Elektrobus der Firma MAN im Stadtlinienverkehr Senftenberg unterwegs.

 

Ein 12 Meter langer Bus fährt seit dem Nachmittag flüsterleise und umweltfreundlich durch Senftenberg - das ist der MAN Lion’s City 12 E. Der zweitürige Bus hat 37 Sitzplätze und einem großzügigen Rollstuhl/-Kinderwagenplatz und wird batterie-elektrisch betrieben.


Gegenüber dem im vergangenen Jahr getesteten Elektrobus der Marke Ikarus wartet der MAN mit 50 % mehr Batteriekapazität auf (insgesamt 480 kWh). „24 Stunden auf der Linie, kein Zwischenladen, 550,8 Kilometer Reichweite“ berichtete das Unternehmen MAN zu der Bilanz einer MAN eBus-Fahrt, die am 18. Mai in München unter realen Bedingungen erfolgte (https://press.mantruckandbus.com/elektrobus-knackt-550-kilometer-marke/).
Die Nennleistung des Motors des MAN eBus ist annähernd gleich zum zuvor getesteten Bus der Firma Ikarus.

 

Der ÖPNV steht auch in OSL vor großen Herausforderungen: Ab dem Jahr 2027 sollen 65 Prozent der neu zugelassenen Busse im ÖPNV in Oberspreewald-Lausitz emissionsarm oder emissionsfrei auf den Straßen unterwegs sein. Bereits jetzt laufen intensive Vorbereitungen in OSL. „Um uns einen Erfahrungsschatz aufzubauen und herauszufinden, welche Systeme für uns in der Praxis sinnvoll sind, testen wir verschiedene Busmodelle und Hersteller. So können wir anhand verschiedener Busse und deren Einsatz unter diversen Rahmenbedingungen, wie Verkehr, Temperatur und Witterung, auswerten, welches System langfristig im Landkreis zum Einsatz kommen kann“ sagt Michael Schütze, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH.

 

Herr Schütze erläutert weiter: „Während beim letzten Test der Fokus auf der prinzipiellen Anwendbarkeit eines Elektroantriebes auf die Einsatzbedingungen im Stadtlinienverkehr im Fokus stand, sind es diesmal die tiefen Temperaturen. Allgemein ist die Effizienz gängiger Fahrzeugbatterien im Winter geringer, nicht zuletzt wegen der notwendigen Heizung, die im Winter im Dauerbetrieb laufen muss. Spannend wird sein, ob gegenüber dem letzten Test ähnliche oder vielleicht sogar längere Fahrzeugumläufe realisiert werden können.“

 

Das Fahrzeug des Herstellers MAN wird ab dem 21. und bis zum 25. Januar getestet. Das Einsatzgebiet wird wieder den Senftenberger Stadtverkehr und ggf. von dort startende Regionalbusfahrten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz umfassen. Unterstützt wird dieser Test von der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH Zittau (KVG) und der MAN-Werkstatt in Senftenberg.

 

Foto zur Meldung: Der E-Bus-Test im Stadtlinienverkehr Senftenberg geht in die zweite Runde
Foto: MAN Lion’s City 12 E (ein Elektrobus) wird vom 21. – 25.01.2022 testweise im Stadtverkehr Senftenberg eingesetzt. (Foto: VGOSL Schütze)

Weltoffene Gastfamilien im Landkreis Oberspreewald-Lausitz für internationale Austauschschüler*innen gesucht

(20. 01. 2022)

Rund 70 internationale Jugendliche reisen Ende Februar 2022 mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. für ein ganzes oder halbes Schuljahr nach Deutschland. Die Schüler*innen leben in einer Gastfamilie, verbessern ihre Sprachkenntnisse und tauchen durch den Alltag in ihrer neuen Familie und Schule tief in eine andere Kultur ein.

 

Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab Februar oder September 2022 haben Familien in der Region Oberspreewald-Lausitz die Möglichkeit, ein internationales Gastkind für ein halbes oder ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.

 

Rund 70 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren reisen diesen Winter mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland, um hier in einer Gastfamilie die Kultur und Sprache des Landes kennenzulernen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Viele Gastfamilien entwickeln lebenslange Freundschaften zu ihren Gastkindern.

 

Gemeinsam mit AFS sucht der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Familien, die Jugendliche von einigen Wochen bis zu einem Jahr bei sich aufnehmen möchten. „Die Corona-Pandemie hat viele Reisen, Auslandssemester, Austauschprogramme und andere Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch verhindert. Gerade jetzt nach zwei Jahren Corona-Pandemie muss dieser Austausch über Regions- und Landesgrenzen hinweg weiter stattfinden und wiederaufleben“, erklärt Landrat Heinze und betont weiter: „Durch die Aufnahme eines Gastkindes erleben Familien eine andere Kultur in den eigenen vier Wänden und lernen gleichzeitig ihren Familienalltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie aus der Region, die diese Erfahrung machen möchte, bereichert nicht nur das eigene Leben, sondern leistet darüber hinaus auch einen großen Beitrag für die interkulturelle Verständigung.“

 

Dieses Ereignis prägt die jungen Erwachsenen für ihr ganzes Leben und beeinflusst ihre Persönlichkeitsentwicklung für die Zukunft positiv. Um diese einzigartige Erfahrung selbst in herausfordernden Zeiten wie diesen zu ermöglichen, sucht AFS aktuell Gastfamilien in ganz Deutschland – auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können Jugendlichen aus aller Welt ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.

 

Eine Aufnahme ist für einen Zeitraum ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austausches von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort aber auch das AFS-Büro. Außerdem steht eine telefonische Hotline rund um die Uhr zur Verfügung. Die Anreisetermine in diesem Jahr sind im Februar und September. Online-Info-Veranstaltungen zum Thema „Gastfamilie werden“ finden unter anderem am 24. Februar, 07. April und 02. Mai statt (https://www.afs.de/veranstaltung/kopie-gastfamilie-werden-2/).

 

Interessierte, die ein Gastkind ab September aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an . Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilienprogramm/.

Abschied nach fast 19 Jahren als Vorsteher des Finanzamtes Calau

(20. 01. 2022)

Am 18.01.2022 haben Landrat Siegurd Heinze und Bürgermeister Werner Suchner den langjährigen Finanzamtsvorsteher Wolfgang Lehnert aus seinem Dienst verabschiedet. Nach fast 19 Jahren Amtszeit von Herrn Lehnert steht dem Finanzamt Calau ein Wechsel bevor.

 

„Ich werde die Arbeit als Vorsteher des Finanzamtes Calau vermissen - das ist ganz klar“ sagt Wolfgang Lehnert. Er ist von Anfang an dabei gewesen. Als erster Brandenburger ist er im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion im damaligen Bezirk Cottbus an der Bildung der Finanzämter im Bezirk Cottbus und in Brandenburg beteiligt gewesen. Am 01. Juli 1990 trat die Union in Kraft und brachte nicht nur die D-Mark als eine Veränderung in die neuen Bundesländer. Mit der Bildung der Finanzämter (21 in Brandenburg und davon 5 im ehemaligen Bezirk Cottbus) konnte innerhalb kürzester Zeit eine funktionierende Steuerverwaltung aufgebaut werden. Wolfgang Lehnert hat in Brandenburg von der ersten Minute der Finanzämter, wie wir sie heute kennen, deren Entstehung und Strukturen mitgestaltet.

 

13 Jahre nach diesem historischen Datum gab es für Herrn Lehnert wiederum den Beginn eines neuen Abschnittes. Am 01. Juli 2003 trat er seine Tätigkeit als Vorsteher des Finanzamtes Calau an. Auf seine Zeit als Vorsteher blickt Herr Lehnert zufrieden zurück: „Natürlich gibt es immer die eine oder andere Hürde zu überwinden und die Zusammenlegung der Finanzämter Finsterwalde und Calau am Standort Calau im Jahr 2013 ist sicherlich keine kleine Hürde in meiner Amtszeit gewesen. Auch die Pilotierung von Projekten zur Festsetzung neuer Strukturen für das Finanzamt Calau im Rahmen des Veränderungsmanagements ist eine große Aufgabe gewesen und wird es sicherlich auch zukünftig bleiben. Besonders stolz blicke ich überdies auf die Ausbildungsangebote des Finanzamtes Calau. Aktuell werden hier 35 Auszubildende betreut. Zudem bilden wir auch schon immer Auszubildende für das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn aus. Damit können wir uns auch als Lehrstätte durchaus sehen lassen.“.

 

Im Rahmen der Zusammenlegung der Finanzämter erfolgte die Vermietung des Gebäudes in der Georg-Schumann-Straße 2 in Calau vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz an das Finanzamt Calau. Durch die Zusammenlegung der Finanzämter wurden weitere Raumkapazitäten benötigt.  Aufgrund der Nähe zum Finanzamt hat sich das Gebäude des Landkreises in der Georg-Schumann-Straße 2 angeboten, für welches der Landkreis zu dem Zeitpunkt keine Nachnutzung vorgesehen hatte. Durch den Landkreis erfolgte die bauliche Herrichtung des Gebäudes für den Mieter „Finanzamt Calau“.

 

Nicht nur 1990 im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion ist Wolfgang Lehnert ab der „Stunde Null“ dabei und aktiv beteiligt gewesen. Auch ab der ersten Sitzung der „Lenkungsgruppe zukunftsfähige Steuerverwaltung“, eine Arbeitsgruppe im Ministerium, ist Herr Lehnert fester Bestandteil in den bisher 14 erfolgten Sitzungen gewesen. Das aktuell abgeschlossene Projekt im Finanzamt Calau kann auch unter das Thema der Zukunftsfähigkeit gezählt werden. „In den nächsten Tagen schließen wir ein Projekt ab, in welchem wir uns insbesondere den technischen Herausforderungen zur Zeit der Corona-Pandemie gewidmet haben. Mit Abschluss des Projektes wird das Finanzamt Calau zu 100 % Home-Office-flexibel sein. Jeder Mitarbeiter verfügt dann über die notwendige Technik zukünftig von Zuhause aus arbeiten zu können.“.

 

Stephan Tober wird am 01. März 2021 die Tätigkeit des Vorstehers des Finanzamtes Calau von Herrn Lehnert übernehmen. Bis zum 01. April wird Wolfgang Lehnert seinen Nachfolger in der Übergangszeit begleiten und unterstützen. Danach steht für Herrn Lehnert der Ruhestand an. Die Frage, ob ab April Langeweile aufkommen wird, verneint dieser amüsiert. Er freue sich bereits auf die freie Zeit, die er nun vermehrt seinen Hobbys, den Freunden und vor allem seiner Familie widmen wird. Und wenn es die Pandemie zulässt hat Herr Lehnert einige Reiseträume im Kopf, die er gern in diesem und in den nächsten Jahren realisieren möchte.

 

Für die langjährigen Dienste von Herrn Lehnert und die gute Zusammenarbeit danken ihm Werner Suchner, Bürgermeister der Stadt Calau und Landrat Siegurd Heinze. In einem kleinen Zusammentreffen verabschiedeten sie Herrn Lehnert am 18.01.2022 und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und vor allem eine gesunde und glückliche Zeit im verdienten Ruhestand.

 

Foto zur Meldung: Abschied nach fast 19 Jahren als Vorsteher des Finanzamtes Calau
Foto: Verabschiedung des Vorstehers des Finanzamtes Calau Herrn Wolfgang Lehnert (m.) durch Landrat Siegurd Heinze (r.) und Bürgermeister Werner Suchner (l.) am 18.01.2022. (Foto: Landrat Siegurd Heinze)

Eine zusätzliche Verbesserung der Notfallstrukturen im Landkreis: Eröffnung der Rettungswache Klettwitz

(19. 01. 2022)

Am 18.01.2022 fuhr gegen 13:30 Uhr der Rettungstransportwagen aus dem Gebäude der neuen Rettungswache in Klettwitz. Zur Einweihung der neuen Rettungswache ist dies nur eine symbolische Fahrt gewesen. Kurz zuvor ist der Wagen bereits bei einem Einsatz gewesen. Ab sofort übernimmt der RTW am Standort Klettwitz die Einsatzfahrten im umliegenden Gebiet, so auch für den Lausitzring, und über die unmittelbare Autobahnanbindung auch im weiteren Einsatzgebiet im Kreis OSL.

 

Nachdem der Kreistag im März 2017 den Beschluss gefasst hatte einen Standort im Umfeld der Autobahnauffahrt Klettwitz vorbereiten zu lassen, um dort einen Rettungstransportwagen (RTW) zu stationieren, konnte nun am 18.01.2022 dieser Standort eröffnet werden.

In der Zwischenzeit erfolgten die Bauantragsstellung im April 2020 und die Baugenehmigung im September 2020. Das für die Errichtung der Rettungswache beabsichtigte Grundstück unterlag dem Waldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG). Mit der Baugenehmigung wurde die Genehmigung zur dauernden Umwandlung von Wald in Bauland für die Fläche erteilt. Zum Ausgleich der nachteiligen Wirkung der Umwandlung war eine Ersatzaufforstung erforderlich. Diese erfolgte in der Gemarkung Sallgast.

Im Zuge der Vergabe der Planungsleistungen für das Gebäude erhielt das Ingenieurbüro Bartsch aus Guteborn den Zuschlag. Herr und Frau Bartsch freuten sich bei der Eröffnung der Rettungswache Klettwitz nun ihr geplantes Projekt fertiggestellt zu sehen.

 

Im vergangenen Jahr konnte am 17.03.2021 die offizielle Grundsteinlegung erfolgen. Nun kann die Rettungswache Klettwitz in den Betrieb gehen. Nach der Vergabe der Bauleistungen ergaben sich Baukosten in Höhe von ca. 940.000 €. Die Baumaßnahme ist noch nicht schlussgerechnet. Auf dem ca. 1.200 m² großen Grundstück befinden sich nun ein Stellplatz für einen Rettungstransportwagen in der Fahrzeughalle und ein Reservestellplatz im Außenbereich. In der Rettungswache werden 10 Mitarbeiter des rettungsdienstlichen Personals des Klinikums Niederlausitz im Schichtdienst arbeiten. Dafür stehen ihnen unter anderem Aufenthalts-, Ruhe- und Diensträumen sowie Umkleiden, Wasch- und Duschräume zur Verfügung. Die Rettungswache ist damit für einen 24/7 Dienst ausgestattet. Der RTW konnte mit der Fertigstellung der Rettungswache in Klettwitz seinen finalen Einsatzstandort beziehen. Bisher ist er in Senftenberg „zwischenstationiert“ gewesen und hat auf die Fertigstellung der Gebäude in Klettwitz gewartet.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz verfügt derzeit über 17 aktive Rettungstransportwagen, die nunmehr auf acht Rettungswachen-Standorte verteilt sind. Bei der Wahl eines Standortes für eine Rettungswache ist die strategische Lage mit Bezug zum vorgesehenen Einsatzgebiet das wichtigste Kriterium. Dies begründet sich durch die im Einzugsgebiet zu beachtende Hilfsfrist von maximal 15 Minuten, welche zwischen der Zeit der Alarmierung des Rettungsmittels durch die Regionalleitstelle bis zum Eintreffen der Sanitäter am Notfallort vergehen darf. In 95% der Einsätze muss die Einhaltung der Hilfsfrist gewährleistet werden. Dies konnte vor der Errichtung und Inbetriebnahme der Rettungswache Klettwitz nicht immer sichergestellt werden. Die Dauer der Hilfsfrist hat unabhängig von Laienreanimationsmaßnahmen einen statistisch nachgewiesenen Einfluss auf die Überlebensraten. Demnach ist auch unabhängig von der gesetzlichen Vorschrift der maximalen 15 Minuten ein Bestreben diese Hilfsfristen zu verkürzen sinnvoll. Durch einen weiteren Standort für Rettungsteams und RTWs in der Region kann die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungsteams am Notfallort somit verkürzt werden und so Leben gerettet werden.

 

Wenn es gilt Leben zu retten, dann müssen die im Rahmen der Hilfsfrist relevanten Einsatzgebiete so schnell wie möglich erreicht werden können. Die Rettungswache Klettwitz befindet sich in einer besonders wichtigen Lage für die Einsatzorte des Zuständigkeitsbereiches. Die beiden Autobahnanschlussstellen Schwarzheide und Großräschen sind durch die Rettungswache schnell zu bedienen und so können Einsatzfahrten in Richtung Berlin und Dresden ohne Umwege erfolgen. Der Standort des RTW in Klettwitz deckt insbesondere das westlich der Bundesautobahn 13 liegende Einzugsgebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bis hin zur Kreisgrenze des Landkreises Elbe-Elster noch besser ab. Im Weiteren werden die Gemeinden Schipkau (und Ortsteile), die im Nahbereich liegenden anderen Ortschaften und damit auch der Lausitzring schneller erreicht. So werden die Rettungswachen in Großräschen, Senftenberg und Lauchhammer entlastet. Die Rettungswache Klettwitz wird im Jahr ca. 1800 Notfalleinsätze bedienen.

 

Zur Eröffnung der Rettungswache Klettwitz sind Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Klaus Prietzel, Sadık Taştan, Geschäftsführer Klinikum Niederlausitz, Martina Gregor-Ness, Vorsitzende des Kreistages, Ingo Senftleben und Roswitha Schier als Mitglieder des Kreistages, Herr Wilfried Brödno, Dezernent für Bildung, Finanzen und innere Verwaltung des Landkreises, Frau und Herr Bartsch als Vertreter des Ingenieurbüros Bartsch aus Guteborn und Ansprechpartner des Rettungsdienstes und des Bau- und Hauptamtes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz anwesend gewesen. Die Eröffnung der Rettungswache wurde zudem von Seenluft24 videografisch begleitet. Am Freitag wird über Seenluft24 TV ein Beitrag zu dem Thema auf Sendung gehen.

Foto zur Meldung: Eine zusätzliche Verbesserung der Notfallstrukturen im Landkreis: Eröffnung der Rettungswache Klettwitz
Foto: Foto: Eröffnung der Rettungswache Klettwitz mit kurzer Führung durch das Gebäude (Foto: Nora Bielitz)

"Jugend musiziert" – Im Regionalwettbewerb Süd wird der Landkreis durch 25 junge Musiker*innen vertreten

(14. 01. 2022)

Der größte Jugend-Musikwettbewerb des Landes, "Jugend musiziert" geht in seine 59. Auflage! Vom 20.-22.01.2022 wird der Regionalwettbewerb der Region Süd in Finsterwalde ausgetragen.

 

172 junge Musiker und Musikerinnen aus den Landkreisen OSL, EE, SPN, LDS und der kreisfreien Stadt Cottbus zeigen im Regionalwettbewerb ihr Talent in den ausgeschriebenen Solo- und Gruppenkategorien.

 

25 Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule vertreten gemeinsam mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen den Landkreis OSL in den Kategorien Streicher-Solo, Schlagzeug, Duo Klavier und ein Blasinstrument sowie beim Pop-Gesang.
An fünf Wertungsorten in Finsterwalde kann der Wettbewerb in diesem Jahr unter 3-G Bedingungen in Präsenz stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage dürfen leider nur Angehörige und Lehrer dem jeweiligen Wertungsvorspiel beiwohnen.

Bei den Vorspielen vor den Juroren werden aus den 160 jungen Künstlerinnen und Künstlern die Delegierungen für den Landeswettbewerb im März in Frankfurt/Oder ermittelt. Der diesjährige Bundeswettbewerb findet dann traditionell über Pfingsten in Oldenburg statt.


Zum Jubiläum im kommenden Jahr- der Wettbewerb Jugend musiziert wird 60 Jahre alt- werden im Januar 2023 der Landkreis OSL und die Stadt Senftenberg Ausrichter des Regionalwettbewerbes Süd sein.

 

Foto zur Meldung: "Jugend musiziert" – Im Regionalwettbewerb Süd wird der Landkreis durch 25 junge Musiker*innen vertreten
Foto: "Jugend musiziert" geht in die 59. Auflage. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird durch 25 Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule vertreten. (Foto: Steffen Rasche)

Sammeln für den guten Zweck: Sternsinger besuchen das Landratsamt in Senftenberg

(14. 01. 2022)

Zu Beginn des Jahres 2022 stand im Landratsamt ein schöner Termin an. Wie in jedem Jahr besuchten die Sternsinger die Kreisverwaltung in Senftenberg und brachten den Segen „20*C+M+B+22 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2022“ an der Tür zum Landratsamt an.

 

Die Sternsinger der Pfarrei St. Peter und Paul erwärmten in den eisigen Temperaturen am Dienstagnachmittag (11.01.2022) mit ihren Liedern und Botschaften die Herzen von Landrat Siegurd Heinze, der Vorsitzenden des Kreistages Frau Gregor-Ness, Gesundheitsdezernent Alexander Erbert und den weiteren Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, welche Corona-konform an der frischen Luft zusammengekommen waren. Die Kinder erfreuten mit Ihren Liedern die Zuschauer und sammelten Spenden. Die Sternsingeraktion steht in jedem Jahr unter einem bestimmten Motto. In diesem Jahr ist das Thema „Gesund werden-gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Zusammen mit den Sternsingern in ganz Deutschland sammelten auch die Sternsinger der Pfarrei St. Peter und Paul Spenden für das Kindermissionswerk. Das Kindermissionswerk fördert mit den Geldern Projekte zum Thema Kinderarbeit in den Ländern der Dritten Welt.

 

In jedem Jahr machen die Sternsinger auf ein anderes wichtiges Thema/Problem aufmerksam. „Trotz der aktuellen Coronalage ist es uns deswegen ein wichtiges Anliegen gewesen, den Besuch der Sternsinger möglich zu machen und ihnen eine Plattform für ihre Botschaften und das diesjährige Thema Gesundheit von Kindern zu geben.“, sagt Landrat Siegurd Heinze. Herr Erbert, Gesundheitsdezernent des Landkreises, ergänzt: „Das Thema Gesundheit beschäftigt uns sicherlich alle spätestens seit dem Beginn der Coronapandemie intensiver. Die Gesundheit von Kindern ist natürlich nicht nur im Rahmen der Pandemie als wichtig zu erachten. Umso mehr freut es mich, dass in der diesjährigen Sternsingeraktion diese Thematik aufgegriffen wird − denn auch die Kleinsten in unserer Bevölkerung haben ein Recht auf Gesundheit.“.

 

 

Foto zur Meldung: Sammeln für den guten Zweck: Sternsinger besuchen das Landratsamt in Senftenberg
Foto: Foto: Sternsinger in der Kreisverwaltung (Foto: Nora Bielitz)

Änderung der Rufnummer des Bürgertelefons

(11. 01. 2022)

Aus technischen Gründen musste die Vorwahl der Telefonnummer des Bürgertelefons des LK OSL dauerhaft umgestellt werden.

 

Ab sofort ist das Bürgertelefon des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unter der 03573 870-1100 erreichbar.

 

Das Bürgertelefon des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist ab dem 11.01.2022 - 16:00 Uhr nicht mehr unter der Telefonnummer 0800 870-1100 erreichbar.

 

Das Bürgertelefon ist weiterhin zu folgenden Zeiten besetzt:

 

Montag bis Donnerstag: 08:00 - 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 - 13:00 Uhr

Staatskanzlei ruft zur Beteiligung am Digitalprogramm 2025 auf

(11. 01. 2022)

Die Staatkanzlei in Potsdam ruft die Bürgerinnen und Bürger des Landes auf, sich aktiv an der Entwicklung der Digitalstrategie für Brandenburg zu beteiligen. Am 14. Dezember 2021 hatte die Landesregierung den Konsultationsentwurf für das neue Digitalprogramm 2025 der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der Digitalbeauftragte Benjamin Grimm bekräftigt seinen Aufruf: „Unsere Digitalpolitik ist an den Interessen der Menschen ausgerichtet. Deshalb wollen wir Ihre Meinung hören. Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Ich freue mich über Ihre Anregungen und Ideen für die Digitalisierung im Land.“ Interessierte finden den Konsultationsentwurf und die diesbezügliche Umfrage unter digitalesbb.de.

 

Das Online-Beteiligungsverfahren zum Digitalprogramm 2025 (#dp25) ist noch bis zum 31. Januar 2022 geöffnet. Anschließend werden die gesammelten Eingaben ausgewertet. Das Programm wird auf Grundlage der Anregungen inhaltlich weiterentwickelt, bevor es voraussichtlich im Frühjahr 2022 im Rahmen des nächsten Digitalkabinetts verabschiedet wird.

 

Das #dp25 beinhaltet Vorhaben, die eine große Relevanz für den Digitalisierungsfortschritt des Landes haben, und fasst sie in ressortübergreifenden Maßnahmenbündeln zusammen: vom Ausbau digitaler Infrastrukturen bis zum Aufbau digitaler Kompetenzen, von der digitalen Ertüchtigung der Verwaltung bis zur Unterstützung einer lokalen digitalen Wirtschaft.

 

Im Konsultationsverfahren sind weitere Beteiligungsformate geplant. Grimm: „Der direkte Dialog mit allen interessierten Akteuren ist mir wichtig. Deshalb werden wir neben einer Verbändeanhörung zwei weitere Dialogveranstaltungen zum Digitalprogramm 2025 durchführen.“ Verbände sind eingeladen, schriftliche Stellungnahmen bis zum 15. Februar 2022 per Mail einzureichen () oder Anregungen auf Twitter unter dem Hashtag #dp25 zu posten.

 

Hintergrund:

Das Digitalprogramm 2025 ist eine Weiterentwicklung der Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg, die im Jahr 2018 veröffentlicht wurde. Das Digitalprogramm baut auf den Digitalisierungsstrategien der Ressorts auf, die im September 2021 im Digitalkabinett verabschiedet worden waren.

Geflügelpest: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Aufstallungsanordnung

(07. 01. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, vertr. durch den Landrat, Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest. Diese ab dem 08.01.2022 geltende Verfügung umfasst unter anderem die Festlegung einer Aufstallungsanordnung für bestimmte Risikogebiete.

 

 

Nach einer Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Institutes vom 26.10.2021 wird das Risiko einer Ausbreitung von HPAIV H5 bei Wildvögeln sowie einer Übertragung auf gehaltene Vögel in Deutschland als hoch eingestuft.

 

Seit Mitte Oktober 2021 wird ein verstärktes Auftreten von hochpathogener Aviärer Influenza des Subtyps H5N1 bei Wildvögeln in Deutschland festgestellt. Die lokale Ausbreitung an der Nord- und Ostseeküstenregion bestimmt die Dynamik des Ausbruchsgeschehens. Meldungen über infizierte Wildvögel aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westphalen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg weisen jedoch darauf hin, dass sich das Virus überregional ausbreitet und es jederzeit zu weiteren Fällen in der Wildvogelpopulation kommen kann, die das Risiko der Einschleppung in Hausgeflügelbestände erhöhen. Freilandhaltungen sind besonders gefährdet. Ausbrüche der Geflügelpest in Hausgeflügelbeständen wurden bereits in mehreren Bundesländern festgestellt.

 

Bei der aktuellen Festlegung der Risikogebiete wurden unter Berücksichtigung über die örtlichen Gegebenheiten einschließlich der Nähe des Bestands zu einem Gebiet, in dem sich wildlebende Wat- und Wasservögel sammeln, insbesondere einem Feuchtbiotop, einem See, einem Fluss oder einem Küstengewässer, an dem die genannten Vögel rasten oder brüten, das sonstige Vorkommen und Verhalten von Wildvögeln und der Geflügeldichte berücksichtigt.

 

Unter Berücksichtigung dieser Risikobewertung nach § 13 Abs. 1, Abs. 2 GeflPestSchV über die örtlichen Gegebenheiten wird auf der Grundlage der Artikel 60 – 71 der VO (EU) 2016/429 i. V. m. Artikel 11 – 67 der Delegierten VO (EU) 2020/687 i. V. m. der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) in der derzeit gültigen Fassung unter anderem die nachstehende Maßnahme bekannt gegeben und verfügt:

 

Folgende Gebiete werden zu Risikogebieten erklärt:
-    das gesamte Stadtgebiet Vetschau
-    der Ortsteil Tornitz
-    der Ortsteil Lobendorf

 
Im Risikogebiet darf Geflügel nur entweder

A:    in geschlossenen Ställen oder

B:    unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss (Schutzvorrichtung), gehalten werden.

 

Jeder Tierhalter ist verpflichtet, der zuständigen Behörde unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtliche gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes, bezogen auf die jeweilige Tierart, anzuzeigen. Änderungen sind unverzüglich anzuzeigen. Sollte bisher keine Anzeige erfolgt sein, holen Sie diese bitte umgehend nach. Bitte nutzen Sie hierfür das weiter unten auf dieser Seite bereitgestellte Formblatt zur Anzeige der Tierhaltung. Für diesbezügliche Rückfragen steht Ihnen das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft unter der Rufnummer 03573 870-4401 gern zur Verfügung.

 

Der Verdacht auf Geflügelpest oder die Feststellung vermehrt toter Tiere im Bestand sind sofort der Veterinärbehörde zu melden.


Alle geltenden Regelungen sind vollständig nachzulesen in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 07.01.2022: https://20220107_tsav_risikogebiet.pdf

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Aufstallungsanordnung
Foto: Risikogebiet mit Aufstallungsanordnung auf Basis der TSAV zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 07.01.2022 (gültig ab dem 08.01.2022).

Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022

(06. 01. 2022)

Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022

 

- Informationen über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten -

 

Das Oberstufenzentrum Lausitz lädt zu den zweiten virtuellen Tagen der offenen Tür ein. Wie auch im vergangenen Jahr muss das Oberstufenzentrum diese Präsenzveranstaltung durch ein virtuelles Format ersetzen.

 

Gern informiert das OSZ im Rahmen der virtuellen Tage der offenen Tür künftige Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den verschiedenen Bildungsgängen der drei Abteilungen des Oberstufenzentrums.

 

Dazu zählen folgende Ausbildungsmöglichkeiten:

  • Berufliches Gymnasium
    • berufsorientierter Schwerpunkt Wirtschaft
    • berufsorientierter Schwerpunkt Technik
    • ohne berufsorientierten Schwerpunkt
  • Berufsschule in den Berufsfeldern Chemie/Physik/Biologie, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Wirtschaft und Verwaltung
  • Berufsfachschule Soziales

 

Darüberhinaus bietet das OSZ Lausitz folgende Qualifizierungen:

  • Fachschule Technik in den Fachrictungen Elektrotechnik und Maschinentechnik - Staatlich geprüfte/r Techniker/in
  • Fachschule Sozialwesen in der Fachrichtug Sozialpädagogik - Staatlich anerkannte/r Erzieher/in

 

Die virtuellen Tage der offenen Tür finden statt am:

  • Dienstag (18.01.2022) von 17:00 bis 18:00 Uhr
  • Mittwoch (19.01.2022) von 16:00 bis 17:00 Uhr
  • Donnerstag (20.01.2022) von 17:00 bis 18:00 Uhr

 

Der Zugang zu den virtuellen Veranstaltungen erfolgt über www.oszlausitz.de

Foto zur Meldung: Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022
Foto: Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022

Afrikanische Schweinepest: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz legt eine Sperrzone fest

(05. 01. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, vertr. durch den Landrat, Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese ab dem 06.01.2022 geltende Verfügung umfasst unter anderem die Festlegung der Sperrzone I.
 
Auf Grund der Feststellung des Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei mehreren Wildschweinen in den Landkreisen Meißen und Bautzen werden auf der Grundlage der Verordnung (EU) 2016/429 in Verbindung mit der Durchführungsverordnung (EU) 2021/605 in Verbindung mit der Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest und die Afrikanische Schweinepest (Schweinepest-Verordnung - SchwPestV) in der derzeit gültigen Fassung unter anderem nachstehende Maßnahmen bekannt gegeben und verfügt:

 

1.    Die Tierseuchenallgemeinverfügung vom 15.10.2021 wird aufgehoben.

 

2.    Es wird eine Sperrzone I im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wie nachfolgend dargestellt festgelegt:

 

Als Sperrzone I werden die Gemeinden Hohenbocka, Grünewald, Hermsdorf, Kroppen, Ortrand, Großkmehlen und Lindenau, sowie die Gemarkungen Hosena, Großkoschen, Kleinkoschen und Sedlitz der Gemeinde Senftenberg und die Gemarkung Lieske der Gemeinde Neu-Seeland festgelegt.
 
Die Sperrzone I ist in dem folgenden Kartenausschnitt gemäß Legende mit folgenden Grenzen dargestellt:

Bild zur Meldung: Afrikanische Schweinepest - Sperrzone I im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (tritt am 06.01.2022 in Kraft)

 

Es werden darüber hinaus Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten und andere Jäger und an die Allgemeinheit in der Sperrzone I festgelegt.

 

Im Rahmen der Allgemeinverfügung sind zudem Halter von Schweinen in der Sperrzone I zu bestimmten Verhaltensweisen und Handlungen verpflichtet. Dazu zählt unter anderem, dass Halter von Schweinen dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Schweine unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts, sowie verendete oder erkrankte, insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine anzuzeigen haben.

 

Alle geltenden Regelungen sind vollständig nachzulesen in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 04.01.2022: https://20220104_ts_av_asp_sperrzone_i.pdf

 

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, eine Impfbilanz und ein sicheres Silvester (30.12.2021, 9 Uhr)

(30. 12. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++
Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 30. Dezember 2021 bei 313,7.

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 18.218 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 1.344 Personen. Als genesen gelten 16.545 Bürgerinnen und Bürger. 329 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 23 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 11 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 1.369 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Jahresbilanz im Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz +++
Der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist seit dem 19.04.2021 mit dem mobilen Impfangebot im Landkreis unterwegs gewesen und hat an fünf bis sechs Tagen pro Woche im Landkreis Corona-Schutzimpfungen angeboten. Das mobile Angebot ergänzt die stationären Impfstellen des Landkreises und der Hausärzte in der Region.
Bis zum letzten Termin des Impfbusses am 22.12.2021 wurden in diesem Jahr 9.241 Impfungen im Impfbus durchgeführt. Davon waren 3.961 Erstimpfungen, 2.090 Zweit- und 3.190 Drittimpfungen.
Im Jahr 2022 startet der Impfbus nach einer wohlverdienten Pause am 03.01.2022 mit seiner Tour durch OSL in Neupetershain im Kultur- und Freizeitzentrum.

Weitere Informationen zu den Impfangeboten des Landkreises und der Öffnungszeiten der Impfstellen im neue Jahr sind abrufbar unter www.osl-online.de

 

+++ Silvester im Landkreis Oberspreewald-Lausitz +++
Der Verkauf von Silvesterfeuerwerk an Verbraucherinnen und Verbraucher ist auch in diesem Jahr bundesweit generell verboten. Durch diese Regelung sollen Unfälle vermieden und Krankenhauskapazitäten geschont werden. Aufgrund der hohen Zahl von COVID-19-Patientinnen und -patienten sind die Krankenhäuser und Rettungsdienste bereits enorm belastet.

 

Das Zünden von Silvesterfeuerwerk, beispielsweise aus Altbeständen, ist zum Jahreswechsel 2021/2022 grundsätzlich nicht verboten.

 

Für private Silvester-Feiern gelten die verschärften Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen sind drinnen und draußen nur mit maximal zehn Personen erlaubt (Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind hiervon ausgenommen). Sobald eine ungeimpfte Person an einer privaten Zusammenkunft teilnimmt, gilt: Das Treffen ist auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.

Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gelten darüber hinaus weiterhin die weiteren Maßnahmen auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November. Diese Maßnahmen bestehen im Landkreis auf Basis der Sieben-Tage-Inzidenz und des vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten.
Die geltenden Regelungen umfassen nächtliche Ausgangsbeschränkungen für nicht geimpfte/nicht genesene Personen. Diese Ausgangsbeschränkungen sind auch und insbesondere am Silvesterabend zu beachten. Die geltenden Maßnahmen sind einsehbar unter: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/2__sars_cov_2_eindv (siehe § 27).

 

Landrat Siegurd Heinze appelliert an die Bürgerinnen und Bürger für ein sicheres und gesundes Silvester: „Bitte verzichten Sie aus Solidarität freiwillig auf private Feuerwerke. Dies reduziert das Verletzungs- und Unfallrisiko und erspart den ohnehin stark belasteten Kliniken, Ärzten und Mitarbeitern zusätzliche Einsätze. Bitte verbringen Sie Silvester so, dass Sie und auch Ihre Liebsten und Mitmenschen gesund in das Jahr 2022 starten können. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches und schönes Jahr 2022.“

 

Touristische Unterrichtungstafeln „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ an der BAB 13 aufgestellt

(23. 12. 2021)

An der Bundesautobahn 13 wurden in dieser Woche durch die Schilderwerk Beutha GmbH zwei touristische Unterrichtungstafeln „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ aufgestellt.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hatte die Errichtung der Unterrichtungstafeln beantragt und in Auftrag gegeben. Die Schilder weisen nun Autofahrer auf das Museum des Landkreises in der alten Senftenberger Festung hin.


Die beeindruckende Schloss- und Festungsanlage, in welcher sich heute das „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ befindet, wurde im 16. Jahrhundert zur Sicherung der sächsischen Grenze auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Burg errichtet. Heute ist sie Deutschlands einzige erhaltene Festungsanlage, die mit einem solchen mächtigen Erdwall umgeben ist. Im Museum können Besucher nicht nur Geschichten über das mittelalterliche Leben im Schloss, sondern auch die Geschichte der „Beute-Sachsen“, das Leben verschiedener Bevölkerungsgruppen in historischen Epochen, die Bergbaugeschichte der Region sowie ein Schaubergwerk „unter Tage“ entdecken.

 

Die touristischen Unterrichtungstafeln an der BAB 13 sollen auf diese historische, bildende und touristische Sehenswürdigkeit aufmerksam machen. Gefördert werden die Unterrichtungstafeln zum Teil durch das Land Brandenburg im Rahmen der Richtlinie des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen des EU-Programms LEADER (Auf Deutsch: „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“).

 

Foto zur Meldung: Touristische Unterrichtungstafeln „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ an der BAB 13 aufgestellt
Foto: Touristische Unterrichtungstafel „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ an der BAB 13 in Fahrtrichtung Dresden. (Foto: Bärbel Weihmann)

Corona-Maßnahmen: Ab 27. Dezember strengere Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene

(23. 12. 2021)

Pressemitteilung vom 22.12.2022 des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

 

Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
14467 Potsdam
Pressesprecher: Gabriel Hesse
Telefon: +49 331 866-5040
Mobil: +49 170 45 38 688
Internet: https://msgiv.brandenburg.de
Twitter: https://twitter.com/MSGIV_BB
Mail:

 

Nach dem gestrigen Bund-Länder-Beschluss hat die Brandenburger Landesregierung heute in einer Schaltkonferenz die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung aktualisiert. Die geänderte Corona-Verordnung tritt am morgigen Donnerstag (23. Dezember 2021) in Kraft und gilt zunächst bis zum Ablauf des 19. Januar 2022. Wie bereits gestern durch die Staatskanzlei mitgeteilt, betrifft die Änderung Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene, da die Landesregierung die wesentlichen Schritte bereits Mitte Dezember beschlossen hatte (z. B. Schließung von Diskotheken).


Konkret bedeutet die Änderung für Geimpfte und Genesene: Ab dem 27. Dezember 2021 sind für sie private Zusammenkünfte drinnen und draußen nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Dies ist angesichts der rasanten Verbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus notwendig. Bereits seit längerem gilt: Sobald eine ungeimpfte Person an einer privaten Zusammenkunft teilnimmt, ist das Treffen auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Kinder unter 14 Jahren werden bei diesen Personenobergrenzen nicht mitgezählt.


Tanzveranstaltungen in Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen sowie Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen sind im Land Brandenburg bereits seit dem 15. Dezember 2021 verboten.


Schnelltests können zusätzliche Sicherheit im Alltag geben und helfen, Mitmen-schen zu schützen. Das gilt besonders für größere Treffen an Weihnachten. Des-halb sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgerufen, sich vor priva-ten Treffen mit mehreren Personen außerhalb des eigenen Haushaltes vorsorglich zu testen (entweder mit einem Antigen-Schnelltest zur Selbstanwendung oder per kostenfreiem Bürgertest zum Beispiel in einer Teststelle).


Mit den bisherigen Corona-Maßnahmen ist es zwar gelungen, die vierte Welle (Delta-Variante) zu bremsen. So ist die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen drei Wochen von 722,4 auf aktuell 552,3 gesunken. Allerdings über-schreitet dieser Indikator weiterhin den gültigen Alarmwert (200) in allen Landkreisen und kreisfreien Städten deutlich. Zudem ist Brandenburgs Sieben-Tage-Inzi-denz nahezu doppelt so hoch wie im Bund (289). Die Lage in den Krankenhäusern und der Rettungsdienste ist weiterhin sehr ernst. Da sich die Virusvariante Omikron sehr viel schneller und einfacher überträgt, ist damit zu rechnen, dass bereits in Kürze die Infektionszahlen extrem steigen werden.


Antworten auf häufig gestellte Fragen:

 

Diese Corona-Regeln sind an Weihnachten und Silvester wichtig. Welche Kontaktbeschränkungen gelten an Weihnachten?


Noch bis einschließlich 26. Dezember 2021 gelten in Brandenburg diese Kontakt-beschränkungen für private Treffen:
Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen nicht ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit den Angehörigen des eigenen und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zulässig. Hin-weis: Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemein-samen Wohnsitz haben.


Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind unter freiem Himmel mit bis zu 200 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 gleichzeitig Anwesenden zulässig.


Die Begrenzung der Anzahl der Haushalte und Personen gilt nicht für:
• Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr,
• die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
• die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen,
• begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Außenaktivitäten mit Jugendlichen, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertages-pflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungs-hilfe oder im Rahmen der zugelassenen Kinder- und Jugendarbeit oder einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung,
• die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.,


Private Zusammenkünfte sind insbesondere private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis, die im privaten Wohnraum und im zugehörigen befriedeten Besitztum oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen stattfinden.


Die allgemeinen Hygieneregeln sind einzuhalten. Bei Zusammenkünften außerhalb des privaten Raums ist auch das Abstandsgebot zu beachten.


Bußgeldkatalog: Jeder Person, die an einer Zusammenkunft im privaten oder öffentlichen Raum teilnimmt, bei denen gegen die vorgeschriebenen Kontaktbeschränkungen verstoßen wird, droht ein Bußgeld zwischen 100 und 500 Euro.


Verschärfte Kontaktbeschränkungen für Hotspot-Regionen beachten: In Hotspot-Regionen gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte.


Was gilt in Hotspot-Regionen?
Hotspot-Regionen sind alle Landkreise und kreisfreien Städte, in der die Sieben-Tage-Inzidenz für drei Tage ununterbrochen den Schwellenwert von 750 überschreitet. Zusätzlich muss der landesweit der Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten den Schwellenwert von mindestens zehn Prozent erreicht haben, was in Brandenburg aktuell erfüllt ist (24,7%).


Ab dem Tag nach der Bekanntgabe durch die zuständige kommunale Behörde gilt in Hotspot-Regionen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte: In der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur in den folgenden Fällen sowie in weiteren vergleichbar gewichtigen Ausnahmefällen zulässig:


• der Besuch von Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
• die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
• die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
• die Begleitung und Betreuung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
• die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und pflegerischer Leistungen,
• die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
• die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
• das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
• die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
• die Teilnahme an nach dieser Verordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
• die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen

Wichtig: Geimpfte und Genesene müssen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr im öffentlichen Raum jederzeit ihren Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorzeigen können.


Welche Kontaktbeschränkungen gelten nach Weihnachten und an Silvester?

 

Ab dem 27. Dezember 2021 gelten in Brandenburg diese Kontaktbeschränkungen für private Treffen:
Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen nicht ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind wei-ter nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit den Angehörigen des eigenen und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zulässig.


Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind drinnen und draußen mit bis zu 10 gleichzeitig Anwesenden zulässig.


Weiterhin sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr hiervon ausgenommen.


Wichtig: In Hotspot-Regionen gilt die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte auch in der Silvesternacht. Das bedeutet: Ungeimpfte dürfen sich dort in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr nicht im öffentlichen Raum aufhalten.


Was gilt für Silvester-Feiern?
Wie bereits im vergangenen Jahr wird an Silvester und am Neujahrstag ein Ansammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt erneut ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen.


So sollen die Landkreise und kreisfreien Städte per Allgemeinverfügungen die Ansammlung von Personen an Silvester und am Neujahrstag und die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen zum Jahreswechsel 2021/2022 auf denjenigen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen untersagen, auf denen der Mindestabstand von 1,5 Metern durch einen erheblichen Teil der anwesenden Personen nicht eingehalten wird oder aufgrund der räumlichen Verhältnisse oder der Anzahl der anwesenden Personen nicht eingehalten werden kann.


Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist auch in diesem Jahr deutschlandweit generell verboten.


Für private Silvester-Feiern gelten die verschärften Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen sind drinnen und draußen nur mit maximal zehn Personen erlaubt (Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind hiervon ausgenommen). Sobald eine ungeimpfte Person an einer privaten Zusammenkunft teilnimmt, gilt: Das Treffen ist auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.


Welche Regeln gelten in Gaststätten?
Für den Bereich Gaststätten gibt es keine Änderungen bei den Corona-Regeln. Damit gilt weiterhin im Land Brandenburg die 2G-Regel in Gaststätten.

 

Zutritt haben also ausschließlich:
• geimpfte Personen
• genesene Personen
• Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
• Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (Bedingung: negativer Testnachweis)
• Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen (Bedingungen: negativer Testnachweis und Pflicht, grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil zu tragen)


Die Personendaten aller Gäste müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In geschlossenen Räumen muss regelmäßig gelüftet werden. Und alle Personen müssen eine medizinische Maske tragen, soweit sie sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten.


Was gilt für private Feiern in Gaststätten?
Wenn die Dienstleistung der Gaststättenbetreiber (Bewirtung) in Anspruch genommen wird, gilt auch für private Feiern in Gaststätten: 2G, Kontakterfassung, Lüften und Maskenpflicht.
Wenn nur ein Raum gemietet wird, aber keine Dienstleistung der Gaststättenbetreiber in Anspruch genommen wird, gelten die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte.


Was gilt für Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter?
Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:


• die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
• die Zutrittsgewährung ausschließlich nach der 2G-Regel,
• die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
• in geschlossenen Räumen
o den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft,
o das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf ei-nem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird.

Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter haben die Möglichkeit, sich für die 2G-Plus-Regel zu entscheiden. Dann müssen Geimpfte und Genesene zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen.


Wichtig: Tanzveranstaltungen sind landesweit verboten! Tanzveranstaltungen dürfen auch nicht an Silvester in Gaststätten oder Hotels stattfinden.


Wichtig: Großveranstaltungen sind landesweit verboten! Öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen sind untersagt. Das betrifft insbesondere Sport- und Kulturveranstaltungen wie zum Bei-spiel Bundesligaspiele oder Konzerte (Ausnahme: Autokinos, Autokonzerte).


Was gilt für Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern?
Pflegebedürftige und ältere Menschen sind besonders gefährdet, schwer an COVID-19 zu erkranken und womöglich daran zu sterben. Sie müssen deshalb besonders geschützt werden. Deswegen gelten in Pflegeheimen und Kranken-häusern strengere Schutzmaßnahmen.


Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner dürfen täglich von höchstens zwei Personen besucht werden – entweder zeitlich getrennt von jeweils einer Person oder von zwei Personen gleichzeitig. Wichtig: Diese Perso-nengrenze gilt nicht für die Begleitung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen, für Betreuerinnen und Betreuer in Betreuungsangelegenheiten sowie für Seelsorgerinnen und Seelsorger.


Nach dem Infektionsschutzgesetz sind Besuche nur mit einem negativen Testnachweis über einen Antigen-Schnelltest möglich. Dies gilt auch für Besucherinnen und Besucher, die geimpft oder bereits eine Booster-Impfung erhalten haben. Der Antigen-Schnelltest darf höchstens 24 Stunden alt sein. Pflegeheime sind verpflichtet, Besuchern die Antigen-Schnelltests anzubieten. Besuche sind aber auch möglich mit Testnachweisen von Teststellen, die Bürgertestungen anbieten.


Die Einrichtungen haben weiterhin den Auftrag, die Besucherströme in der Einrichtung zu steuern und die Kontaktdaten zu erfassen.


Zudem müssen alle Besucherinnen und Besucher während des gesamten Aufent-halts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.


Wichtig: Personen, bei denen typische Symptome oder sonstige Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorliegen, sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, wenn in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt und noch keine wirksamen Maßnahmen zur Isolierung der betroffenen Bewohnerinnen oder Bewohner getroffen werden konnten.

Besuche bei den Angehörigen zu Hause – etwa an den Weihnachtsfeiertagen – sind möglich, sofern keine Quarantänemaßnahmen angeordnet wurden. Die Be-wohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen werden gebeten, Kontakte auf den engsten Familien- und Freundeskreis zu beschränken, sich umsichtig zu verhalten (dazu gehören Schnelltests bei allen Beteiligten) und die geltenden Kon-taktbeschränkungen zu beachten. Die Einrichtungen sollen vorab mit den Bewohnerinnen und Bewohnern die erforderlichen Schutzmaßnahmen für die Rückkehr in die Einrichtung verabreden: Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht vollständig geimpft sind oder die bei ihrem Familienbesuch Kontakt zu SARS-CoV-2 positiven Personen hatten, sollen den Kontakt zu den Mitbewohnerinnen und -bewohnern angemessen einschränken. Darüber hinaus sollen alle rückkehrenden Bewohne-rinnen und Bewohner im Zeitraum von sieben Tagen nach Rückkehr engmaschig getestet werden.


Was gilt für Gottesdienste?
Für religiöse Veranstaltungen hat sich in der Corona-Verordnung nichts geändert.

 

Weiterhin gilt:
Für religiöse Veranstaltungen außerhalb und innerhalb von Kirchen, Moscheen, Synagogen und sakralen Räumlichkeiten anderer Glaubensgemeinschaften gilt auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts: Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Teilnehmenden, Erfassung der Personendaten in einem Kontaktnachweis, Einhaltung des Abstandsgebots (der Abstand zwischen festen Sitzplätzen kann auf bis zu einen Meter verringert werden; auf die Einhaltung des Abstandsgebots kann verzichtet werden, wenn alle durchgehend eine FFP2-Maske tragen).


In geschlossenen Räumen gilt außerdem: beim Gemeindegesang Einhaltung eines Abstands von mindestens zwei Metern, Maskenpflicht (gilt nicht für Teilnehmende, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplät-zen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird), regelmäßiges Lüften.

Stand in den gerichtlichen Verfahren: Entscheidung über das Vorliegen eines Betriebsübergangs von der SBN auf die KVG / OSL Bus GmbH

(22. 12. 2021)

Mit den Beschlüssen des BAG vom 24. November 2021 liegt eine rechtskräftige Entscheidung zum Vorliegen eines Betriebsübergangs vor. Der Landkreis informiert darüber, dass diesbezüglich der Rechtsweg in anderen arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht weiter ausgeschöpft wird.

 

Zwischen dem Landkreis OSL (Verkehrsgesellschaft OSL) und der Verkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG) besteht ein Vertragsverhältnis über die entgeltliche Erbringung von Busverkehrsleistungen auf den Linien der Linienbündel OSL Bus/Regional, Stadtverkehr Senftenberg und Stadtverkehr Lübbenau im Zeitraum vom 01. August 2017 bis zum 31. Juli 2027. Die OSL Bus GmbH ist eine Tochtergesellschaft der KVG und als Subunternehmer tätig. Der Vertrag ist nach einem EU-weiten Vergabeverfahren durch Zuschlagserteilung auf das von der KVG am 04.10.2016 eingereichte Angebot zustande gekommen. Die Ausschreibungsbedingungen ordneten ausdrücklich keinen Betriebsübergang und damit anstelle des Haustarifvertrages des bisherigen Auftragnehmers die Anwendung des für die Branche maßgeblichen Tarifvertrages an. Das Vorgehen des Landkreises stützte sich auf die gefestigte Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu den Voraussetzungen eines Betriebsübergangs im Sinne des § 613a BGB bzw. der dahinterstehenden EU-Richtlinie RL 2001/23/EG, wonach die Auftragsnachfolge bei betriebsmittelgeprägten Betrieben, zu denen Busgesellschaften zählen, ohne Übernahme nennenswerter Betriebsmittel nicht die Annahme eines Betriebsübergangs zulassen.

 

Nachdem diverse Mitarbeitende des vorherigen Auftragnehmers Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH in arbeitsgerichtlichen Verfahren das Vorliegen eines Betriebsübergangs geltend gemacht haben, hat das Arbeitsgericht Cottbus – Kammern Senftenberg – ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gestellt. Der EuGH urteilte daraufhin in Abweichung von seiner früheren Rechtsprechung, dass u.a. die Nichtübernahme von Betriebsmitteln einem Betriebsübergang nicht entgegenstehen müsse, wenn diese Entscheidung aus rechtlichen, umweltrelevanten oder technischen Gründen getroffen wurde, was vom nationalen Gericht zu prüfen sei (EuGH vom 27.02.2020) – C-298/18). Das Arbeitsgericht Cottbus hat daraufhin in seinen Entscheidungen das Vorliegen eines Betriebsübergangs festgestellt.

 

Angesichts der Reichweite dieser Entscheidungen für künftige Vergabeverfahren des Landkreises und der Auswirkungen auf das bestehende Vertragsverhältnis mit der KVG haben die Vertragsparteien, gestützt auf einen Kreistagsbeschluss vom 10. Juni 2021, eine Ergänzungsvereinbarung abgeschlossen, nach welcher die KVG verpflichtet wurde, den Rechtsweg in Abstimmung mit dem Landkreis bis hin zur höchstrichterlichen Entscheidung auszuschöpfen. Die Entscheidung zugunsten einer weiteren Rechtsverfolgung haben die beiden Parteien getroffen, da unter der Anwendung der neuen Leitlinien des EuGH der konkrete Sachverhalt der Auftragsnachfolge gerade nicht den Schluss zulässt, dass ein Betriebsübergang vorliegt. Bereits die Vorlagefrage des Arbeitsgerichts entsprach nach beidseitiger Auffassung nicht dem tatsächlichen Sachverhalt.

 

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (LAG) hat in den bereits entschiedenen Berufungsverfahren im Wesentlichen die Auffassung des ArbG Cottbus – Kammern Senftenberg bestätigt, allerdings die Revision nicht zugelassen. Die Nichtzulassungsbeschwerden zum Bundesarbeitsgericht blieben in bislang drei Fällen erfolglos. In zwei Fällen, in denen das Landesarbeitsgericht sich zuvor zur Frage des Betriebsübergangs positioniert hatte, wurden die Nichtzulassungsbeschwerden mit Beschlüssen vom 24. November 2021 als unstatthaft verworfen. Das BAG begründet dies mit der vom LAG vorgenommenen einzelfallbezogenen Gesamtbetrachtung und daraus folgend einer fehlenden grundsätzlichen Bedeutung der höchstrichterlichen Klärung einer Rechtsfrage im Revisionsverfahren.

 

Mit diesen beiden Beschlüssen des BAG vom 24. November 2021 ist der Rechtsweg in zwei Verfahren, die ihren Schwerpunkt in der Entscheidung zum Betriebsübergang hatten, insoweit ausgeschöpft. Der Landkreis hat daraufhin über den Stand der gerichtlichen Auseinandersetzung in der nichtöffentlichen 13. Sitzung des Kreisausschusses des Kreistages am 21. Dezember 2021 informiert und ausgeführt, dass diesbezüglich eine Verfolgung des Rechtsweges in den weiteren arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht mehr zielführend ist. Die Verkehrsgesellschaft OSL und KVG vereinbaren daher die Beendigung der von der Ergänzungsvereinbarung erfassten arbeitsgerichtlichen Verfahren. Über die Folgen im Einzelnen ist der Landkreis und die Verkehrsgesellschaft OSL in Abstimmung mit dem Auftragnehmer KVG.

Weihnachten und Silvester in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz

(21. 12. 2021)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und die dazugehörigen Außenstellen, wie etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, an den Freitagen, 24. und 31. Dezember 2021 geschlossen sind.

 

Zwischen Weihnachten und Silvester ist die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau erreichbar. Anliegen werden telefonisch, per E-Mail und auf dem Postweg erledigt. Das Straßenverkehrsamt wird weiterhin für Zulassungsvorgänge eine Online-Terminvergabe anbieten unter www.osl-online.de/kfz-zulassung. Zum Termin ist die schriftliche Terminbestätigung mit der Terminnummer mitzubringen. Zwischen Weihnachten und Silvester sind noch wenige Termine verfügbar.

 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiterhin möglichst die existierenden kontaktfreien Möglichkeiten der Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde (Einwurf der Antragsunterlagen in den Briefkästen der Kreisverwaltung in Senftenberg und Calau, Einreichen per Post, Online-Antragstellung per i-Kfz) zu nutzen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau sind außer am 24. und 31. Dezember unter den bekannten Kontaktdaten (siehe www.osl-online.de) erreichbar

Telefon:          03541 870-3236

E-Mail:           

Postanschrift:

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Amt für Straßenverkehr und Ordnung

SG Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde

Postfach 100064

01956 Senftenberg

 

Die Museen des Landkreises haben über die Feiertage ebenfalls geänderte Öffnungszeiten. Das Museum Schloss und Festung Senftenberg / Kunstsammlung Lausitz ist täglich, auch feiertags - außer am 24. und 31. Dezember - zwischen 10:30 Uhr und 17:30 Uhr geöffnet. Das Spreewald-Museum Lübbenau ist immer dienstags bis sonntags zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr, auch an den Feiertagen - außer am 24. Dezember - geöffnet. Am 31.12.2021 ist das Spreewald-Museum Lübbenau von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr für Besucher geöffnet. Das Freilandmuseum Lehde öffnet erst ab dem 01. April 2022.

Vollsperrung der L 55 bei Schwarzheide am 22. Dezember 2021

(20. 12. 2021)

Im Bereich der BASF Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) wird am Mittwoch, den 22.12.2021, eine Bombe entschärft. Deshalb wird die Landesstraße L 55 zwischen der Anschlussstelle Schwarzheide (Autobahn A 13) und dem Kreisverkehr Schwarzheide in beiden Richtungen ab ca. 7:15 Uhr bis voraussichtlich 14:15 Uhr voll gesperrt.

 

Der Verkehr in Richtung Schwarzheide wird ab Abzweig Schipkau weiträumig über die L 60 bis zum Anschluss Hörlitz zur Bundesstraße B 169 umgeleitet. Der Verkehr von Schwarzheide in Richtung Schipkau folgt der Umleitung über die B 169 in Richtung Senftenberg bis zur Abfahrt Hörlitz und weiter über die L 60 zum Abzweig Schipkau. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

 

Die Verkehrsgesellschaft OSL informiert, dass die Linienfahrten der Linien 616 und 617 in beiden Richtungen über die A13 umgeleitet werden und die Haltestelle „Schwarzheide, BASF“ entfällt.

 

Die Haltestelle „Schwarzheide, Ärztehaus“ wird durch die Linie 616 weiterhin bedient. Es wird in beiden Richtungen am Kreisverkehr Schipkauer Straße/Ruhlander Straße gewendet.

 

Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet um Verständnis für die Einschränkungen.

Foto zur Meldung: Vollsperrung der L 55 bei Schwarzheide am 22. Dezember 2021
Foto: Vollsperrung der L 55 bei Schwarzheide am 22. Dezember 2021

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Weitere Impf- und Testangebote im Landkreis (17.12.2021, 15 Uhr)

(17. 12. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 17. Dezember 2021 bei 596,9.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 16.652 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.050 Personen. Als genesen gelten 14.301 Bürgerinnen und Bürger. 304 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 35 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 7 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 2.150 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Quarantäne-Reglungen +++

Das Bürgertelefon des Landkreises erhält derzeit zahlreiche Anfragen bezüglich der Quarantäneregelungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Allgemeinverfügung des Landkreises regelt, dass Bürgerinnen und Bürger sich u.a. im Falle eines positiven PCR-Testergebnisses sofort und selbständig – auch ohne die Mitteilung einer Anordnung durch das Gesundheitsamt – in eine häusliche Quarantäne zu begeben haben.

 

Sofern ein positives PCR-Testergebnis vorliegt, beginnt die mindestens für 14 Tage andauernde Quarantäne an dem Tag des PCR-Testabstriches. Dies entspricht auch der Verfahrensweise unseres Gesundheitsamtes.

 

Bei einem positiven Selbsttest oder positiven Schnelltestergebnis müssen sich die Bürgerinnen und Bürger sofort einem PCR-Test unterziehen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses in häusliche Quarantäne begeben. Ist das PCR-Test-Ergebnis positiv, so beginnt die Quarantäne von 14 Tagen am Tag des Abstriches.

 

Liegt nach den 14 Tagen Symptomfreiheit vor und hat sich die Person idealerweise mit einem Selbsttest oder in einer Teststelle frei getestet, so endet die Quarantäne nach 14 Tagen ab dem Tag des PCR-Abstriches. Eine Testung am Ende der Quarantäne ist bei Symptomfreiheit freiwillig durchzuführen. Das Gesundheitsamt des Landkreises empfiehlt eine abschließende Testung. So kann nach der 14-Tage-Quarantäne überprüft werden, ob die zuvor an COVID-19 erkrankte Person genesen und darüber hinaus auch nicht mehr ansteckend ist.

 

Zur Verdeutlichung des Vorgehens nachfolgend ein Beispiel:

 

17.12.2021 – Der durchgeführte Selbsttest ist positiv. Ab sofort begibt sich die Person in häusliche Quarantäne. Diese häusliche Quarantäne kann für die Vornahme eines PCR-Testes verlassen werden.

 

19.12.2021 – Es erfolgt der PCR-Test bei der Person.

 

21.12.2021 – Der Person wird das positive Ergebnis des PCR-Testes mitgeteilt.

 

19.12.2021 – Die vorgeschriebenen 14 Tage der Quarantäne zählen ab dem Tag des erfolgten PCR-Tests.

 

02.01.2022 – Mit Ablauf des vierzehnten Tages (00:00 Uhr) endet die Quarantäne.

 

03.01.2022 – Das Ende der Quarantäne, sofern eine Symptomfreiheit vorliegt. Idealerweise wird freiwillig ein Selbsttest (besser Antigen-Schnelltest) durchgeführt. Ist der freiwillige Test positiv, muss die Person Rücksprache mit dem Hausarzt halten und weiterhin in Quarantäne bleiben.

 

+++ Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz +++

Zwei der mittlerweile vier Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz stehen auch zwischen Weihnachten und Neujahr für Impfwillige bereit. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und was in diesem Jahr noch erledigt werden kann, das sollte man nicht mit in das nächste nehmen. In den Impfstellen in Lübbenau und Ortrand stehen auch in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr die zumeist freiwillig und ehrenamtlich Tätigen bereit. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Die Teams der Impfstellen freuen sich auf jeden/jede Einzelne/n, der auch in der weihnachtlichen Stimmung an einen gesunden Start in das neue Jahr denkt und sich zu einer Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung entschließt.

 

Das Impfangebot über Weihnachten wird unter anderem in der jüngsten Impfstelle des Landkreises realisiert. Am 16.12.2021 startete in Ortrand im Vereinshaus am Kirchplatz 6 eine Impfstrecke, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Ortrand realisiert werden konnte. Diese Impfstelle kann nun im Süden des Landkreises als ein festes Angebot die Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung absichern. Die Impfung ist ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung unter 035755 605217 möglich. Die Impfstelle ist Montag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 17 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Impfstelle vom 27.-30.12.2021 erreichbar und im neuen Jahr ab dem 03.01.2022. Das Impfangebot in Ortrand bleibt bis vorerst zum 31.01.2022 bestehen.

 

Auch im Medizinischen Zentrum Lübbenau sind zwischen den Feiertagen Impfungen möglich. Die Impfstrecken des Medizinischen Zentrums Lübbenau bieten weiterhin Impfungen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung an. Die Vergabe der Termine erfolgt von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr per Telefon unter 03542 85 177. Die Impfstelle im Medizinischen Zentrum Lübbenau ist bis zum 23.12.2021, ab dem 27.12.-30.12.2021 und im neuen Jahr ab dem 03.01.2022 geöffnet. Impftermine im Zeitraum vom 27. bis 30. Dezember 2021 sowie für Montag, 3. Januar 2022, können nur bis Freitag, 17. Dezember 2021 bis 12 Uhr vereinbart und vergeben werden.

 

Für die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Klinikum Niederlausitz gelten in der Weihnachtswoche vom 20.12. bis zum 23.12. geänderte Öffnungszeiten:

 

Montag und Mittwoch 9 bis 15 Uhr

Dienstag von 12 bis 18 Uhr

Donnerstag von 7 bis 12 Uhr

 

Ab dem 24.12.2021 bleibt die Impfstelle im Klinikum über den Jahreswechsel geschlossen. Am Dienstag, den 04.01.2022 hat die Impfstelle wieder geöffnet.

 

Der Impfbus wird in diesem Jahr bis zum 21.12.2021 im Landkreis unterwegs sein. Im Jahr 2022 startet der Impfbus mit seiner Tour durch OSL am 03.01.2022 in Neupetershain im Kultur- und Freizeitzentrum.

 

Weitere Informationen zu den Impfangeboten sind abrufbar unter www.osl-online.de

 

+++ Aktuelle Impfzahlen +++

In dieser Woche konnten bis zum Donnerstag durch die Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz 2153 Impfungen verabreicht werden. Der Hauptanteil mit 1412 Impfungen entfällt auf die Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in Senftenberg.

 

Der Anteil an Erstimpfungen beträgt ca. 13 Prozent.

 

+++ Testmöglichkeiten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz +++

Neben Impfungen können im Vereinshaus in Ortrand auch PCR Tests, die vom Gesundheitsamt oder vom Hausarzt in Auftrag gegeben wurden, zu bestimmten Zeiten durchgeführt werden. Weiter Informationen gibt es auf der Seite des Amtes Ortrand: https://www.amt-ortrand.de/.

 

Ein weiteres Testangebot wird es ab dem 20.12.2021 geben. Die Firma ECOLOG eröffnet im Auftrag des Gesundheitsamtes Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein öffentliches Bürger-Testzentrum im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH. Nach erfolgreicher Online-Registrierung bei der Firma ECOLOG können die Bürgerinnen und Bürger der Umgebung einen Test-Termin vereinbaren. Das Testzentrum ist täglich von 4:30 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Zum Abgleich der Personalien ist es erforderlich, einen Lichtbildausweis und den persönlichen QR-Code der Registrierung via App oder als Ausdruck mitzubringen. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Betreibers unter: https://buergertest.ecocare.center/.

Programme iKFZ und Geoportal stehen aufgrund von Netzarbeiten momentan nicht in vollem Umfang zur Verfügung

(14. 12. 2021)

Aufgrund von Arbeiten im Netz stehen aktuell die Programm "iKfz" und "Geoportal" nicht oder nur eingeschränkt auf der Homepage zur Verfügung.

 

Die Software für die Terminvergabe im Straßenverkehrsamt sowie für die Reservierung von Wunschkennzeichen ist davon nicht betroffen.

 

Die entsprechenden Anbieter arbeiten aktuell an einer Lösung, damit wir Ihnen die Programme schnellstmöglich wieder vollumfänglich zur Verfügung stellen können.

 

Danke für Ihr Verständnis.

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die Lage ist angespannt aber händelbar (09.12.2021, 17 Uhr)

(09. 12. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 09. Dezember 2021 bei 167,9.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 14.395 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.691 Personen. Als genesen gelten 11.955 Bürgerinnen und Bürger. 289 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 31 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 11 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 2.736 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Probleme bei der Übermittlung der aktuellen Daten an das RKI +++

Beim Robert Koch Institut hatte es am 09.12.2021 Probleme bei der Veröffentlichung der neuen Infektionszahlen gegeben. Das Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg schreibt dazu (Stand 09.12.2021, 14:30 Uhr): „Aktuell wird die tägliche Datenmeldung der COVID-19-Fallzahlen und 7-Tage-Inzidenzen überprüft. Die heutigen Fallzahlen und Inzidenz-Werte sind daher im Augenblick unter Vorbehalt zu betrachten. Wir bitten um Verständnis.“.

 

Die beim RKI am 09.12.2021 (Stand 08:39 Uhr) einsehbaren Infektionszahlen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz entsprechen nicht der Realität. Am 08.12.2021 hat der Landkreis 382 Meldungen an das RKI übermittelt. Das RKI hat den Eingang der Daten bestätigt, jedoch erfolgte keine korrekte Übertragung dieser in die Meldungen des RKI.

 

Zwischenzeitlich ist eine Nachübermittlung der Daten an das RKI erfolgt (Stand 16:50 Uhr). Das Problem in der Datenübermittlung wurde behoben. Die Zahlen des RKI werden nachkorrigiert.

 

In den vergangenen Tagen erschienen bereits auf verschiedenen Informationsplattformen Meldungen dazu, dass Experten zurzeit von einer deutlichen Untererfassung der Zahlen ausgehen. In diesem Zusammenhang wird über diverse Ursachen für dieses Problem berichtet. Zu den aufgeführten Ursachen zählt auch, dass Gesundheitsämter und Kliniken in einigen Regionen aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr mit der Meldung dieser hinterherkommen würden. Dies ist im Landkreis Oberspreewald-Lausitz nicht der Fall. Die Meldung der Infektionsfälle und die Übermittlung der Daten an das RKI erfolgt in den Ämtern ordnungsgemäß und ohne Versäumnis.

 

Die Übertragung der Daten an das RKI ist zurzeit von Störungen betroffen. Der Landkreis hatte deswegen Kontakt zum RKI aufgenommen, um die beim RKI veröffentlichten Zahlen schnellstmöglich zu korrigieren. Aufgrund des Übertragungsproblems sind die aktuellen Infektionszahlen und die der vergangenen Tage mit Vorsicht zu betrachten. Die dadurch zum Ausdruck kommende rasante positive Entwicklung im Landkreis aufgrund stark sinkender Infektionszahlen und einer sehr geringen Sieben-Tage-Inzidenz entspricht nicht der aktuellen Lage im Landkreis.

 

+++ Maßnahmen werden beibehalten +++

Die auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November 2021 im Landkreis geltenden Maßnahmen bleiben bestehen. Diese Maßnahmen sind nicht nur an die Sieben-Tage-Inzidenz gebunden, sondern auch von dem vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten. Solang dieser Anteil den Schwellenwert von mindestens zehn Prozent überschreitet bleiben die Maßnahmen weiterhin bestehen. Der Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten beträgt aktuell 25,6 % (Stand 09.12.2021, 13:30 Uhr).

 

+++ Aktuelle Impfzahlen +++

In dieser Woche konnten bis zum Mittwoch durch die Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz 1.441 Impfungen verabreicht werden. Der Hauptanteil mit 717 Impfungen entfällt auf die Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in Senftenberg.

Der Anteil an Erstimpfungen beträgt ca. 18 %. Der Anteil der Dritt-Impfungen liegt bei ca. 74 %.

 

+++ Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz +++

Für die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Klinikum Niederlausitz gelten in der Weihnachtswoche vom 20.12. bis zum 23.12. geänderte Öffnungszeiten:

 

Montag und Mittwoch 09.00-15.00 Uhr

Dienstag von 12.00-18.00 Uhr

Donnerstag von 07.00-12.00 Uhr

 

Ab dem 24.12.2021 bleibt die Impfstelle im Klinikum über den Jahreswechsel geschlossen, damit das Team neue Kraft tanken kann. Am Dienstag, den 04.01.2022 hat die Impfstelle wieder geöffnet. Hintergrund für die Öffnung ab Dienstag ist, dass die Impfstofflieferung erst am Montag erfolgen wird und deshalb am Montag die Impfungen nicht verlässlich sichergestellt werden könnten.

 

Die Impfstrecken des Medizinischen Zentrums Lübbenau bieten weiterhin Impfungen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung an. Die Vergabe der Termine erfolgt von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr per Telefon unter 03542 85 177.

 

Der Impfbus wird in diesem Jahr bis zum 21.12.2021 im Landkreis unterwegs sein.

 

Weitere Informationen zu den Impfangeboten sind abrufbar unter www.osl-online.de

„Alt gegen neu“: Die erste Frist des EU-weiten Führerschein-Tausches rückt immer näher

(09. 12. 2021)

Pflichtumtausch findet gestaffelt bis 2033 statt / Frist für die ersten Geburtsjahrgänge endet bereits im Januar 2022

 

Am 19. Januar 2022 läuft die erste Frist für den Pflichtumtausch einiger Führerscheine ab. Kurz vor Ende der Frist bemerken viele der davon betroffenen Führerscheininhaber ihr bisheriges Versäumnis. Laut der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist aktuell noch immer eine hohe Anzahl „alter“ Führerscheine gelistet, welche von der Frist betroffen sind und bis zum 19.01.2022 umgetauscht werden müssen.

 

Alt gegen neu: Bis Januar 2033 sieht die EU einen schrittweisen Austausch aller vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine vor. Die Umtauschenden erhalten im Gegenzug einen aktuellen EU-Kartenführerschein. Erste Bürgerinnen und Bürger sind von dem Pflichtumtausch bereits betroffen: Fahrerlaubnisinhaber, deren Geburtsjahr zwischen 1953 und 1958 liegt und deren Führerschein bis einschließlich 1998 ausgestellt wurde, müssen ihren Führerschein bis zum 19. Januar 2022 eigenständig umtauschen. Geschieht dies nicht, wird der alte Führerschein mit Ablauf dieser Frist ungültig.

 

„Mit dem schrittweisen Umtausch der Führerscheine soll erreicht werden, dass alle in der EU noch im Umlauf befindlichen Führerscheine ein einheitliches Muster erhalten, das unter anderem aktuelle Anforderungen an die Fälschungssicherheit erfüllt“, erklärt Kai-Uwe Christiansen, Hauptsachbearbeiter der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. In diesem Jahr hat die Fahrerlaubnisbehörde bereits circa 2.500 Umstellungsanträge bearbeitet. Dennoch äußert sich Christiansen kritisch beim Blick auf die Datenbank der Fachsoftware: „Knapp einen Monat vor Ablauf der ersten Frist ist noch immer eine vierstellige Anzahl von Führerscheinen gelistet, für welche bisher kein Tauschantrag gestellt wurde und deren Gültigkeit nach dem 19.01.2022 verfällt.“

 

Auch für die kommenden Umtauschfristen rät Kai-Uwe Christiansen den Bürgerinnen und Bürgern deswegen ihren Antrag zeitnah einzureichen. So kann vermieden werden, dass es kurz vor Ablauf der Fristen zu einer Antragsflut kommt und die Bearbeitungsdauer sich dementsprechend verlängert. Die Dauer der Bearbeitung eines Antrages hängt nicht nur von der Fahrerlaubnisbehörde eines Landkreises ab, sondern auch von der Bundesdruckerei GmbH, welche die Führerscheine herstellt. Aufgrund der zeitweisen Fülle an Anträgen musste diese ihre Bearbeitungszeiten bereits verlängern.

 

Der neu ausgestellte Führerschein wird − unabhängig von der zugrundeliegenden Fahrerlaubnis − auf 15 Jahre befristet. Nach Ablauf dieser Gültigkeit muss ein neuer Führerschein ausgestellt werden. Diese Regelung dient insbesondere der Aktualisierung von Namen sowie des Lichtbildes. Der Umtausch ist dabei rein verwaltungstechnischer Natur. Die Fahrerlaubnis bleibt unverändert bestehen, zusätzliche ärztliche Untersuchungen oder sonstige Prüfungen sind damit nicht verbunden. Etwas anderes gilt nur, wenn im Zuge der Antragstellung fahreignungsrelevante Beeinträchtigungen bekannt werden.

 

Welche Umtauschfrist für welche Geburtsjahrgänge gilt, wird auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erklärt: www.bmvi.de/pflichtumtausch-von-fuehrerscheinen. Der Umtausch muss von den Bürgerinnen und Bürgern eigenverantwortlich durchgeführt werden. Zuständig für die Umstellung alter Fahrerlaubnisse und damit die Bearbeitung der eingehenden Anträge ist die jeweilige Fahrerlaubnisbehörde des zuständigen Landkreises, in dem der Antragsteller seinen aktuellen Wohnsitz hat. Wurde der umzutauschende Führerschein nicht im Wohnort-Landkreis ausgestellt, können sich die Bürgerinnen und Bürger vor Antragstellung an die ausstellende Behörde wenden und die Zusendung einer sogenannten Karteikartenabschrift veranlassen.

 

Weitere Informationen zur Antragstellung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz erhalten Sie bei der Fahrerlaubnisbehörde: www.osl-online.de/führerschein-pflichtumtausch

 

Aufgrund des stark steigenden Antragsaufkommens kann die Fahrerlaubnisbehörde zeitweise keine telefonische Erreichbarkeit zusichern. Bürgerinnen und Bürger werden darum gebeten, sich zunächst über die Internetseite des Landkreises zu informieren. Insofern dann noch Fragen bestehen, können diese per E-Mail an gerichtet werden (mit Angabe des Anliegens und einer Telefonnummer).

 

Pflichtumtausch Führerscheine

Anträge für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis OSL bearbeitet:

 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, KFZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde, Postanschrift: PF 100064, 01956 Senftenberg

 

Auch einzelne Einwohnermeldeämter (außer Altdöbern, Calau und Vetschau) nehmen Anträge auf Umstellung entgegen.

 

Antragsformular und Informationen zum Thema: www.osl-online.de/führerschein-pflichtumtausch

 

Videobeitrag

Kai-Uwe Christiansen beantwortet im Video-Beitrag die wichtigsten Fragen zum Thema Führerschein-Pflichtumtausch. Das Video ist unter www.osl-online.de/videos zu finden.

Mobile Verbraucherberatung für 15 Kommunen im Süden Brandenburgs

(08. 12. 2021)

Bewerbungsphase abgeschlossen – Zweites Digimobil der Verbraucherzentrale fährt ab Anfang 2022 / Verbraucherschutzministerium fördert das Vorhaben


Ab 2022 wird die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) mit einem weiteren Digimo-bil unterwegs sein und mobile Verbraucherberatung auch im Brandenburger Süden anbieten. Die Kommunen Bad Liebenwerda, Beeskow, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Forst, Guben, Lauchhammer, Lübben, Lübbenau, Luckau, Luckenwalde, Senftenberg, Spremberg, Treuenbrietzen und Wildau haben sich erfolgreich als Standort beworben. Das Verbraucherschutzministerium fördert das Vorhaben in diesem Jahr mit einer An-schubfinanzierung von gut 200.000 Euro. Auch der laufende Betrieb des zweiten Digimobils wird mit Fördermitteln des Verbraucherschutzministeriums unterstützt.


„Mit dem Digimobil erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch in ländlichen Regionen einen einfachen Zugang zur Beratung der Verbraucherzentrale. So sind sie bei Problemen mit Energieversorgern, Telekommunikationsunternehmen oder Reiseanbietern nicht auf sich ge-stellt. Daher unterstützen wir den zweiten Beratungsbus in Brandenburg“, so Verbraucher-schutzministerin Ursula Nonnemacher.


Ab Anfang 2022 wird das Digimobil jeden Monat in 15 Städten im Süden Brandenburgs Sta-tion machen und dort Rechtsberatung per Videochat anbieten. Bereits 2019 war im Rahmen eines Pilotprojektes das bundesweit erste Digimobil im Norden Brandenburgs gestartet.


„Das positive Feedback hat uns bestärkt, den Ansatz der mobilen Beratung in ländlichen Re-gionen auszuweiten und ein zweites Fahrzeug bauen zu lassen. Wir freuen uns über das große Interesse der Kommunen im Süden Brandenburgs sowie über die Förderung des Lan-desverbraucherschutzministeriums“, so VZB-Chef Christian A. Rumpke.


Im Digimobil können VerbraucherInnen das breite Beratungsspektrum der Verbraucherzent-rale von Verträgen & Reklamation, Digitalem & Telekommunikation, Finanz- & Versiche-rungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung und Energie bis zu deutsch-polni-schen Verbraucherfragen in Anspruch nehmen. Eine Servicekraft weist in die Technik ein und steht vor Ort für Fragen zur Verfügung.


Über Neuigkeiten zum Digimobil informiert die Verbraucherzentrale fortlaufend unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil. Dort wird in Kürze auch der Tourplan für 2022 abrufbar sein.


Für eine Videochat-Beratung im Digimobil ist aufgrund der Corona-Pandemie aktuell eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Im Fahrzeug gilt die 2G-Regel.


- Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/terminbuchung


Beide Digimobile Nord und Süd werden durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, In-tegration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg gefördert.


Zum Download unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/33425
BU: Im Digimobil gibt es einen Wartebereich so-wie einen abgetrennten Beratungsraum, in dem die Beratung per Videochat stattfindet.
© Berger Karosserie und Fahrzeugbau GmbH / VZB Zum Download unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/60505


Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Branden-burger Verbraucher:innen gegenüber Wirtschaft und Politik. Sie bietet unabhängige Verbraucherbera-tung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitales & Telekommunikation, Energie, Bauen & Woh-nen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.


Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbraucher:innen gegen gel-tendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.


Aktuelle Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-brandenburg.de


Den Pressetext finden Sie auch online unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/67789


Pressekontakt Verbraucherzentrale
Lisa Högden, Pressesprecherin, (0331) 29871 12,


Pressekontakt Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz


Gabriel Hesse, Pressesprecher, (0331) 866 5041,


Aufnahme in den Presseverteiler der Verbraucherzentrale unter: www.verbraucherzentrale-bran-denburg.de/node/14503
Aufnahme in den Newsletter unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/newsletter-brandenburg


Verbraucherzentrale Brandenburg Landesgeschäftsstelle Babelsberger Straße 12 14473 Potsdam www.verbraucherzentrale-brandenburg.de


Gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Tag des Ehrenamtes: Preisträger erhalten Auszeichnung per Post

(08. 12. 2021)

Wie im vergangenen Jahr musste auch 2021 auf eine feierliche Auszeichnungsveranstaltung zum „Tag des Ehrenamtes“ am 05.12.2021 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verzichtet werden. Per Post erhielten die 17 Ausgezeichneten ihre Preise und eine kleine Anerkennung zur Würdigung ihres Engagements. Auch in diesem Jahr wurde zudem ein Vereinsprojekt aus dem Landkreis gewürdigt.

 

Die 17 Frauen und Männer aus den elf OSL-Kommunen wurden durch ihren Bürgermeister bzw. Amtsdirektor in diesem Jahr für eine Auszeichnung zum Tag des Ehrenamtes vorgeschlagen. Eine Auszeichnungsveranstaltung konnte erneut nicht stattfinden, sodass sie ihre Dankesurkunden von Landrat Siegurd Heinze und Sparkassen-Vorstandsvorsitzendem Lothar Piotrowski und die Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg per Post zugestellt bekamen. „Leider ist es erneut nicht möglich gewesen, die Frauen und Männer, welche sich im Landkreis freiwillig und uneigennützig für das Wohle der Gemeinschaft engagieren, persönlich auszuzeichnen. Wir freuen uns immer auf das persönliche Kennenlernen und den Austausch mit den Ehrenamtlern. Hoffentlich wird es im nächsten Jahr wieder möglich sein die Auszeichnungen in einem würdigen, persönlichen Rahmen zu übergeben“, sagt Landrat Siegurd Heinze.

 

Die in diesem Jahr geehrten Privatpersonen engagieren sich zum Beispiel für die Organisation von lokalen Veranstaltungen für Senioren, das Verfassen einer Dorfchronik, den Umbau eines Gemeindehauses und ein Amateurtheater. Die Personen sind seit Jahren im Rahmen ihrer freiwilligen Tätigkeiten aktiv, ohne eine Gegenleistung zu fordern. Die Auszeichnung des Ehrenamtes stellt für die Kommunen eine Möglichkeit dar, diesen Personen ihre Anerkennung zu zeigen. Oftmals bestehen bestimmte Angebote, Einrichtungen und Veranstaltungen nur dank des Engagements von ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern. Dies ist keine Selbstverständlichkeit.

 

„Kultur trotz(t) Corona“

Neben den Privatpersonen wird in 2021 auch ein beispielhaftes Vereinsprojekt aus dem Landkreis gewürdigt. Dessen Vertretende erhalten traditionell neben Glückwünschen und Dankesworten einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro pro Initiative überreicht. Über den Preis kann sich in diesem Jahr das Projekt „Kultur trotz(t) Corona – Gutskapelle Reuden“ freuen. Die Vertretenden nahmen die Glückwünsche und den Scheck dieser Tage in kleiner Runde entgegen.  Die Gutskapelle Reuden hat sich seit Jahren zu einem kulturellen Anlaufpunkt in der Stadt Calau und der Region entwickelt. Die Veranstaltungen und Ausstellungen werden gemeinnützig und ohne Eintrittsgeld durchgeführt. Über eine kleine Spende freut sich die Gutskapelle dennoch. Die Kollekten werden für weitere Gebäudesanierungen verwendet. Neben den Sanierungen hatten die Vereinsmitglieder im Jahr 2021 allerhand mit Veranstaltungen zu tun. Was aufgrund der Corona-Lage zunächst kontrovers erscheint, ist ein gezielter Kampf des Fördervereins Gutskapelle Reuden e.V. gegen die vorherrschende „Veranstaltungsflaute“. Das Ziel ist es, den Menschen in der Region vor allem in dieser Zeit kulturelle Erlebnisse zu ermöglichen. Im Rahmen der Eindämmungsverordnungen und Allgemeinverfügungen tüftelten die Vereinsmitglieder an einem sicheren Veranstaltungskonzept und einer optimalen Nutzung der Räumlichkeiten. Eine weitere Herausforderung, der sich die Veranstaltenden stellen mussten, ist die Auswahl der Künstler. Die Verordnungen erlaubten zeitweise keine Auftritte zum Beispiel von Bläsern oder Chören. Aller Widrigkeiten zum Trotz konnten in den Jahren 2020 und 2021 bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 1.000 Menschen die zahlreichen Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen besuchen und begeistert werden. Nachdem die Gutskapelle Reuden Anfang der 90er Jahre knapp dem drohenden Abriss durch den Braunkohlebergbau entgangen ist, hat sie sich nun als Kulturveranstalter in der Stadt Calau etabliert.

 

Ehrenamt ist wichtig für das Gemeinwesen

Als eine Modellregion des bundesweiten Modellprojektes „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag setzt sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit 2019 für das Ehrenamt in der Region ein. Im Rahmen des gleichnamigen Projektes des Landkreises werden Strukturen und Angebote geschaffen, die ehrenamtlich tätige Personen gezielt in ihrer Arbeit unterstützen. Die Ergebnisse und Erfahrungen der einzelnen Teilprojekte fließen in ein bundesweites Gesamtkonzept ein. Vereinen und ehrenamtlich Tätigen in OSL stehen Projektleiterin Roswitha Ulrich und Assistent Christian Gröbe mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Projektes: www.ehrenamt-osl.de

Foto zur Meldung: Tag des Ehrenamtes: Preisträger erhalten Auszeichnung per Post
Foto: Foto: Im Jahr 2021 kann die Auszeichnungsveranstaltung „Tag des Ehrenamtes“ der Kreisverwaltung OSL und Sparkasse Niederlausitz nicht wie gewohnt stattfinden. Die 17 geehrten Frauen und Männer bekamen stattdessen Post von Landrat Siegurd Heinze und Sparkassen-Vorstandsvorsitzendem Lothar Piotrowski. Die Vertreter des ausgezeichneten Projektes „Kultur trotz(t) Corona – Gutskapelle Reuden“ konnten ihren Scheck dieser Tage in kleinem Rahmen persönlich entgegennehmen. (Foto: Steffen Rasche).

Geflügelpest: Aufhebung der Tierseuchenallgemeinverfügung am 02.12.2021

(04. 12. 2021)

Die im Landkreis Oberspreewald-Lausitz geltenden Restriktionsmaßnahmen auf Grundlage der Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI, auch Geflügelpest oder Vogelgrippe genannt) sind ab dem 02.12.2021 aufgehoben.

 

Die im Rahmen der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 1. November 2021 getroffenen Maßnahmen, wie zum Beispiel Sperrzonen und Stallpflicht, sind seit dem 2. Dezember 2021 nicht mehr wirksam. Diese Maßnahmen wurden erlassen, daher der Erreger H5N1 in einem Nutzgeflügelbestand in der Gemeinde Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) labordiagnostisch nachgewiesen wurde. Dieser Nachweis hatte auch Auswirkungen auf Geflügelhalter im Norden von OSL. Die Veterinärbehörde der Kreisverwaltung kam dem europaweit gültigen Tiergesundheitsrecht mit einer am 3. November 2021 in Kraft getretenen Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest bei Nutzgeflügel nach.

 

Nach Abschluss der erforderlichen Untersuchungen in den Restriktionszonen und Abschluss der erforderlichen Maßnahmen in den Ausbruchsbetrieben hebt das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz am 2. Dezember 2021 die Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Hochpathogene Aviäre Influenza vom 1. November 2021 auf.

 

Die entsprechend des europaweit gültigen Tiergesundheitsrechts eingerichteten Restriktionszonen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, in denen für Tierhalter verschärfte Regeln gelten, entfallen ab dem 2. Dezember 2021. Die für die Gemarkungen Raddusch, Göritz, Stradow, Naundorf, Fleißdorf und Suschow der Gemeinde Vetschau/Spreewald, sowie für die Gemarkung Leipe der Gemeinde Lübbenau/Spreewald eingerichteten Schutzzonen sind nicht mehr erforderlich. Ebenso entfallen die Überwachungszonen, welche die Gemarkungen Vetschau/Spreewald, Koßwig, Kahnsdorf, Repten und Tornitz der Gemeinde Vetschau/Spreewald, die Gemarkungen Missen, Bolschwitz, Reuden, Saßleben, Kalkwitz, Mlode der Gemeinde Calau, sowie die Gemarkungen Bischdorf, Kittlitz, Groß Lübbenau, Groß Klessow, Boblitz, Lehde, Lübbenau/Spreewald, Zerkwitz und Krimnitz der Gemeinde Lübbenau/Spreewald umfassten. Die eventuell noch angebrachten Beschilderungen in den Gebieten sind nicht mehr gültig und werden in den nächsten Tagen abgenommen.

 

Weitere Informationen zum Thema Geflügelpest und Tierseuchenallgemeinverfügung erhalten Sie auf der Internetseite der Kreisverwaltung: Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Informationen zur Geflügelpest (osl-online.de).

 

Auch wenn der Erlass der Maßnahmen durch das Amt für Veterinärwesen positiv zu werten ist, möchten wir darauf hinweisen, dass Bürgerinnen und Bürger dazu angehalten sind, Funde von toten Vögeln in der freien Natur beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft zu melden (außerhalb der üblichen Sprechzeiten bei der Leitstelle Cottbus). Ebenso besteht weiterhin die Gefahr der Übertragung der Geflügelpest durch Wildgeflügel auf Hausgeflügel. Geflügelhalter sollten eigenständig Maßnahmen zur Biosicherheit ergreifen.

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Landkreis stellt Großschadensereignis fest (03.12.2021, 11 Uhr)

(03. 12. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 03. Dezember 2021 bei 1.013,9.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 13.700 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.962 Personen. Als genesen gelten 10.459 Bürgerinnen und Bürger. 279 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 32 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 10 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 2.944 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Landkreis stellt Großschadensereignis fest +++

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, als zuständige Katastrophenschutzbehörde, stellt am Freitag, 03.12.2021, das Vorliegen eines Großschadensereignis in Form eines Massenanfalls von Erkrankten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz fest.

 

Alexander Erbert, Leiter des Verwaltungsstabes: „Die bislang ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben nicht zu einem spürbaren Rückgang der Infektionszahlen geführt. Das Infektionsgeschehen entwickelt sich dynamisch in allen Bevölkerungsgruppen. Für den 3. Dezember wurden dem RKI 719 Neuinfektionen aus unserem Landkreis gemeldet.

Die pandemische Lage führt in den Klinikbereichen des Klinikums Niederlausitz zu Personalengpässen im Ärzte- und Pflegebereich und infolgedessen zu überbelegten Stationen. Nach Mitteilung des Klinikums Niederlausitz sind die derzeit betreibbaren 16 Intensivbetten dauerhaft belegt und damit ist in der Folgewirkung die Notfallversorgung im Landkreis massiv beeinträchtigt.

 

Um den Regelrettungsdienst im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu entlasten und diesen für die akute Notfallversorgung der im Landkreis befindlichen Patienten verfügbar zu halten, werden für zwischenzeitlich bereits notwendige Patientenverlegungen die Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz angefordert. Durch Verlegungen von COVID-19-Patienten in andere Krankenhäuser mittels Einsatz von Katastrophenschutzeinheiten des Landes Brandenburg ist es bisher noch gelungen, die akute Notfallversorgung der Bevölkerung im Landkreis aufrechtzuerhalten.

 

Es besteht jedoch die Gefahr, dass die akute Notfallversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann. Der Rettungsdienst könnte perspektivisch in den Notaufnahmen mit den Patienten gebunden sein und seine Aufgaben nur eingeschränkt bzw. nicht mehr wahrnehmen können. Daraus ergäbe sich eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

Diese Gefahren können nur abgewehrt werden, wenn unter Leitung der unteren Katastrophenschutzbehörde die im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen, Organisationen und die eingesetzten Kräfte zusammenwirken. Weitergehende Maßnahmen werden je nach Lage einzuleiten sein.“

 

Das Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz (BbgBKG) definiert unter dem Begriff „Großschadensereignis“ Geschehen, die eine große Anzahl von Menschen oder erhebliche Sachwerte gefährden und zu deren wirksamer Bekämpfung die Kräfte und Mittel der Träger des örtlichen Brandschutzes und des Rettungsdienstes nicht ausreichen, sodass überörtliche oder zentrale Führung und Einsatzmittel erforderlich sind.

 

Auf den Bürger hat das Feststellen des Großschadensereignisses keine direkte Auswirkung. Die untere Katastrophenschutzbehörde (Landkreise, kreisfreie Städte) erlangt damit jedoch bei Bedarf weitreichendere Kompetenzen in ihrem Handeln.

 

Die Entscheidung über das Vorliegen eines Großschadensereignisses trifft die jeweils zuständige untere Katastrophenschutzbehörde. Das Feststellen eines Großschadensereignisses bildet die Vorstufe zum Ausrufen des Katastrophenfalls.

 

Das Schreiben zur Feststellung des Vorliegens eines Großschadensereignisses in Form eines Massenanfalls von Erkrankten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz kann unter www.osl-online.de eingesehen werden und wird am Freitag, 3. Dezember, im Amtsblatt für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz veröffentlicht.

 

Letztmalig im Dezember 2020 hatte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz aufgrund der angespannten Corona-Entwicklung eine Großschadenslage in Form eines Massenanfalls von Erkrankten festgestellt. Mit der rückläufigen 7-Tages-Inzidenz im Landkreis und der Entspannung im Bereich der stationären Versorgung des Klinikums Niederlausitz wurde die Großschadenslage damalig im Februar 2021 aufgehoben.

 

+++ Aktuelle Impfzahlen +++

 

In dieser Woche konnten bis zum Donnerstag durch die Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz 1.912 Impfungen verabreicht werden. Der Hauptanteil mit 1.330 Impfungen entfällt auf die Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in Senftenberg.

 

Der Anteil an Erstimpfungen beträgt ca. 30 %.

Neben der Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in Senftenberg und dem mobilen Impfangebot des Impfbusses ist es in Zusammenarbeit mit der Stadt Lübbenau/Spreewald und der Johanniter-Unfall-Hilfe gelungen, am Medizinischen Zentrum Lübbenau ein weiteres Impfangebot unterbreiten zu können. Hier konnten seit Eröffnung am Dienstag 141 Impfungen durchgeführt werden. Während eine Impfung am Impfbus und der Impfstelle in Senftenberg ohne vorherige Terminvereinbarung möglich ist, erfolgt eine Impfung in Lübbenau ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung.

 

Weitere Informationen zu den Impfangeboten sind abrufbar unter www.osl-online.de

Hinweis: Verzögerung in der Auszahlung der Unterhaltsvorschuss-Leistungen

(01. 12. 2021)

+++ Update: Das technische Problem konnte behoben werden, Sparkassen-Kunden können noch am heutigen Tag mit dem Geldeingang rechnen. Für Kunden anderer Banken kann sich dies voraussichtlich noch um einen Tag verzögern. Vielen Dank für Ihre Geduld! +++

 

Wie das Jugendamt mitteilt, erfolgt die Auszahlung der Unterhaltsvorschuss-Leistungen für den Monat Dezember verzögert. Grund ist ein bisher ungeklärtes kassentechnisches Problem.

 

Es wird mit Hochdruck an einer Lösung und schnellstmöglichen Auszahlung gearbeitet. Für Sparkassen-Kunden ist der Leistungseingang eventuell morgen (Donnerstag, 2. Dezember 2021) möglich, Kunden anderer Banken müssen wahrscheinlich mit weiterem Verzug rechnen.

 

Wir bitten um Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Gesundheitsamt OSL, Stadt und die Johanniter-Unfall-Hilfe organisieren Impfstrecken am MZL in Lübbenau/Spreewald

(29. 11. 2021)

Pressemitteilung der Stadt Lübbenau/Spreewald

 

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, der Stadt Lübbenau/Spreewald mit dem MZL und der Johanniter-Unfall-Hilfe ist es gelungen, Impfstrecken für den Zeitraum vom 30. November bis 22. Dezember 2021 am Medizinischen Zentrum Lübbenau auf den Weg zu bringen. Um hierbei aber vor allem einen reibungslosen Ablauf und geringe Wartezeiten zu gewährleisten, erfolgt die Impfung ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Die Vergabe der Termine koordiniert eine Beschäftigte im Rathaus der Stadt Lübbenau/Spreewald von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr per Telefon unter 03542 85 177.

 

Impfwillige können sich somit ab Montag, dem 29. November 2021 ab 9:00 Uhr sowohl für die Erst-, als auch Zweit- und Booster-Impfungen telefonisch anmelden und ihren Termin vereinbaren.

 

Ziel des Landkreises und der Stadt ist es, in der ersten Woche bis zu 120 Impfungen täglich (Wochenende ausgenommen) durchzuführen und damit das bestehende Angebot der Hausarztpraxen zu erweitern. Geimpft werden soll von Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr. Für die Koordinierung und organisatorische Abwicklung stellt das Medizinische Zentrum Lübbenau die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung. In den Wartebereichen gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen. Die Impfstoffbereitstellung erfolgt durch das Land. Laut Kreisverwaltung kommt gegenwärtig der MODERNA und der BioNTech/Pfizer-Impfstoff zum Einsatz. Die Impfung wird durch Ärzte/Ärztinnen durchgeführt, die über Honorarverträge bei der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz beschäftigt sind.

 

Unbedingt mitzubringen sind die Krankenversicherungskarte, der Personalausweis, der Impfausweis und im Idealfall die bereits im Vorfeld ausgefüllten Aufklärungs- und Einwilligungsdokumente.

Die notwendigen Unterlagen sind unter www.luebbenau-spreewald.de/mzl-impfstrecke abrufbar.

 

Die Stadt bittet alle Impfwilligen um Verständnis, dass es gerade am Anfang der telefonischen Terminvereinbarungen zu Wartezeiten und häufigen Besetztzeichen kommen kann. Landrat Siegurd Heinze und Bürgermeister Helmut Wenzel appellieren in diesem Zusammenhang an alle: „Seien Sie sich gewiss, die Mitarbeiterin ist durchgängig im Einsatz und arbeitet fortlaufend an den Terminvereinbarungen. Oberstes Ziel des Landkreises und der Stadt ist es, ein weiteres und ergänzendes Angebot zum Impfbus und der Impfangebote der Hausärzte zu schaffen. Das Interesse vor allem an einer Booster-Impfung ist so groß, dass man der Nachfrage gegenwärtig mit dem mobilen Impfbus und den Praxisärzten nicht gerecht werden kann. Mit der Installation der Impfstrecke wollen wir gezielt die Unzufriedenheit auf Seiten der Bürgerschaft minimieren, die natürlich wächst, wenn man sich am Impfbus für Stunden anstellt und dann auf Grund der Kapazitätsauslastung keine Impfung erhält. In diesem Sinne melden Sie sich an und vereinbaren Sie telefonisch einen Termin. Gemeinsam müssen wir solidarisch handeln und einen Beitrag in dieser schweren Zeit leisten.“  

 

Bei der landesweiten Impfkampagne gegen das Coronavirus liegt der Fokus aktuell auf der dritten Impfung - auch Booster-Impfung oder Auffrischungsimpfung genannt. Sie soll den Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus beziehungsweise vor einem schweren Covid-19-Verlauf nochmals erhöhen. Erst- und Zweitimpfungen werden nach wie vor angeboten und Ungeimpfte aufgerufen, das Angebot wahrzunehmen.

 

Voraussetzung für die Impfung ist, dass kein akuter fieberhafter Infekt besteht und Sie vorher einen Termin vereinbart haben.

 

Die Informationen zur Impfstrecke, dem Impfvorgang sowie eine Auflistung der mitzubringenden Dokumente können auf der Internetseite der Stadt unter www.luebbenau-spreewald.de/mzl-impfstrecke abgerufen werden.

Foto zur Meldung: Gesundheitsamt OSL, Stadt und die Johanniter-Unfall-Hilfe organisieren Impfstrecken am MZL in Lübbenau/Spreewald
Foto: Bild Luftbild Medizinisches Zentrum Lübbenau, Quelle: Internetseite Medizinisches Zentrum Lübbenau

Patientensicherheit im Fokus: Klinikum Niederlausitz erlässt zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern einen Besuchsstop

(26. 11. 2021)

Senftenberg/Lauchammer, 25. November 2021: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter. Tagesaktuell behandelt das Klinikum Niederlausitz insgesamt 41 Patienten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, 14 von ihnen intensivmedizinisch. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz beträgt die 7-Tage-Inzidenz am heutigen Mittwoch 1.149,5. Trotz aller Bemühungen möglichst lange Besuche für Patientinnen und Patienten zu ermöglichen, müssen wir im Klinikum Niederlausitz ab dem kommenden Samstag einen Besuchsstopp für unsere Krankenhäuser in Senftenberg und Lauchhammer erlassen. Das allgemeine Risiko der Ausbreitung des Corona-Virus ist höher denn je. Besonders schutzbedürftig sind jetzt unsere Patientinnen und Patienten, von denen viele zu den vulnerablen Personen gehören sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus, die für die Versorgung von Kranken dringend weiter benötigt werden.

Deshalb gilt für das Klinikum Niederlausitz ab Samstag, den 27. November 2021 ein Patienten-Besucherstopp für alle Stationen und Einrichtungen. „Besuch im Krankenhaus ist Balsam für die Seele und unterstützt den Genesungsprozess enorm. Dass wir, wann immer es möglich ist, den Kontakt zu den Liebsten unbeschwert ermöglichen, gehört zu unserer Philosophie. In der aktuellen Situation müssen wir jedoch Entscheidungen mit Augenmaß treffen und dürfen nichts unversucht lassen, die uns anvertrauen Patienten bestmöglich zu schützen. Am wichtigsten ist jetzt, dass besonders die Risikogruppen vor einer Infektion geschützt werden und jeder einzelne von uns seinen Beitrag dazu leistet, dass sich das Virus nicht noch schneller ausbreitet“, sagt Geschäftsführer Sadık Taştan.

Bitte nutzen Sie deshalb alternative Wege, Ihre Angehörigen zu kontaktieren (Telefon, E-Mail). Um Angehörigen dennoch einen uneingeschränkten Kontakt zu Ihren Liebsten zu ermöglichen, haben wir uns entschieden, die Patiententelefone ab sofort kostenfrei bei der Aufnahme zur Verfügung zu stellen. Patienten hinterlegen bei der Aufnahme einen Kartenpfand, den sie bei der Entlassung zurück erhalten. Die Nummer des Patiententelefons finden unsere Patienten direkt am Patientenbett. Sollte Angehörigen die Telefonnummer noch nicht bekannt sein, erreichen Sie unser freundliches Empfangsteam unter 035753 75-0. Darüber hinaus erhalten unsere Patienten auf Wunsch kostenfreie WLAN-Zugänge direkt auf der Station, um sich auch über Videotelefonie mit ihren Angehörigen auszutauschen.

Über Ausnahmen vom Besuchsverbot werden unsere Ärzte- und Pflegeteams im Rahmen der täglichen Visiten individuell entscheiden. „Wir wissen, dass insbesondere Patienten, die besonders lange im Krankenhaus behandelt werden müssen, in regelmäßigen Abständen auch Besuch erhalten sollten. Und auch in speziellen Versorgungsbereichen, wie der Kinderklinik, werden wir weiterhin Begleitpersonen zulassen. Das gilt auch für Entbindungen im Kreißsaal“, so Geschäftsführer Sadık Taştan. Medizinisch notwendige Begleit- bzw. Betreuungspersonen für stationäre Patienten sind vom Besuchsverbot wie bisher auch ausgenommen. Diese Begleitpersonen benötigen einen tagesaktuellen Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest) – dies gilt auch für Geimpfte oder Genesene. Der Zutritt ist nur mit FFP2-Maske gestattet.


Kleidung und andere Dinge, die Angehörige für Patientinnen und Patienten übergeben möchten, können am Empfang des jeweiligen Krankenhausstandortes beschriftet abgegeben werden.

>> Pressemitteilung als PDF-Download


Über die Klinikum Niederlausitz GmbH

Die Klinikum Niederlausitz GmbH ist ein kommunaler Gesundheitsdienstleister mit 504 stationären Betten und 72 tagesklinischen Behandlungsplätzen in 14 Kliniken und drei Instituten. Als größtes Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg sichern ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die kompetente Versorgung von jährlich ca. 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Das Klinikum Niederlausitz ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).


An den Klinikstandorten Senftenberg und Lauchhammer bietet die Klinikum Niederlausitz GmbH ein breites Leistungsspektrum. Zum Nutzen und Wohl der Patienten arbeitet das Klinikum Niederlausitz eng mit den Gesundheitseinrichtungen der Region zusammen. Die einzelnen Kliniken und Fachabteilungen des Klinikums agieren fachübergreifend und gewährleisten so eine optimale Versorgung für die Patienten. Mit modernster Medizintechnik, Fachkompetenz, aktuellem Wissen und persönlicher Motivation sind die Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz für Patienten und Angehörige da.

Internationaler Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

(25. 11. 2021)

Hilfe und Unterstützung für schutzsuchende Frauen und Kinder in OSL

 

Zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ zeigt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Flagge. Ab Donnerstag, 25. November bis zum 2. Dezember werden an den Standorten der Kreisverwaltung in Senftenberg (Dubinaweg) und in Calau die Fahnen mit der Aufschrift „Wir sagen NEIN! zu Gewalt gegen Frauen!“ wehen. Der Internationale Gedenk- und Aktionstag fordert die Öffentlichkeit dazu auf, hinzusehen und zu handeln und diesen Tag zum Anlass zu nehmen, häusliche Gewalt in den Fokus zu rücken, das Schweigen zu brechen und Betroffenen, Opfern, Tätern, Angehörigen, Freund*innen und anderen, Lösungen anzubieten.

 

Seit 1999 ist der 25. November offiziell als internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen in den Vereinten Nationen anerkannt. Weltweit wehen um den 25. November die Fahnen im öffentlichen Raum und setzen somit ein Zeichen gegen jegliche Art von Gewalt. Auch die Kreisverwaltung des Landkreises beteiligt sich seit 21 Jahren an der Fahnenaktion.

 

Gewalt gegen Frauen findet in unterschiedlichen Formen täglich und mitten unter uns statt. Häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, Frauenhandel, Gewalt auf der Flucht oder Prostitution. Die häufigste Ursache von Verletzung bei Frauen ist insbesondere die häusliche Gewalt. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden im Jahr 2020 im Land Brandenburg insgesamt 5.235 Straftaten in Zusammenhang mit häuslicher Gewalt registriert. 864 Fälle bzw. 19,8 Prozent mehr als im Jahr 2019. Wie in den vergangenen Jahren auch, waren weibliche Opfer am häufigsten von häuslicher Gewalt betroffen (70,9 Prozent). Die Gefährdung bei weiblichen Personen ist besonders hoch im Alter zwischen 21 und 40 Jahren. In Deutschland ist oder war schon jede vierte Frau Opfer von häuslicher Gewalt. Das eigene Zuhause ist dabei der gefährlichste Ort für eine Frau.

 

Frauen- und Kinderschutzhaus in Lauchhammer

In Oberspreewald-Lausitz bietet das Frauen- und Kinderschutzhaus in Lauchhammer Hilfe, Beratung und Zuflucht. Betroffene können sich nach telefonischer Terminvereinbarung unter 03574 2693 auch mit den Mitarbeiterinnen in den mobilen Beratungsstellen im Landkreis treffen. Diese gibt es in Lauchhammer (Mehrgenerationenhaus), Senftenberg (Erziehungs- und Beratungsstelle des Fröbel e.V.), Großräschen (Mehrgenerationshaus), Calau (Kontakt- und Beratungsstelle „Die Brücke“ e.V., Lübbenau/Spreewald (Kulturzentrum), Ortrand (Seniorenclub), Vetschau/Spreewald (Arbeitslosentreff im Haus der Musik), Schwarzheide (Kindertagesstätte) und Ruhland (Stadtbibliothek).

 

Telefon Frauenhaus: 03574 2693 (Mo-Fr 8-17 Uhr) und 03574 7650 (wochentags ab 18 Uhr) oder über die Polizei (110).

 

Büro für Behinderten- und Gleichstellungsfragen des Landkreises

Auch Johanna Zabka, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises OSL, steht als Ansprechpartnerin bereit und vermittelt Kontakte und Unterstützungsangebote: Büro für Behinderten- und Gleichstellungsfragen, Telefon 03573 870-4104, E-Mail: .

 

Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen

Zudem berät das Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen (08000 116 016) an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden am Tag deutschlandweit betroffene Frauen, informiert zu Möglichkeiten und vermittelt bei Bedarf an geeignete Unterstützungseinrichtungen vor Ort. Über die Internetseite www.hilfetelefon.de können sich gewaltbetroffene Frauen und unterstützende Personen auch über die Onlineberatung per E-Mail oder Chat an das Hilfetelefon wenden. Die Gespräche sind vertraulich und auf Wunsch auch anonym. Auch der Weiße Ring hilft Opfern von Kriminalität und Gewalt. Ratsuchende können sich täglich von 7-22 Uhr unter der 116 006 kostenfrei und anonym telefonisch Hilfe und Unterstützung einholen.

Foto zur Meldung: Internationaler Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“
Foto: Zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ zeigt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Flagge - vom 25. November bis 2. Dezember wehen an den Standorten der Kreisverwaltung in Senftenberg (Dubinaweg) und in Calau die Fahnen mit der Aufschrift „Wir sagen NEIN! zu Gewalt gegen Frauen!“. (Foto Landkreis/Weser)

Öffentliche Bekanntmachung über die Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 750

(24. 11. 2021)

Laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts  (https://www.rki.de/inzidenzen) liegt die Zahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner (sog. 7-Tages-Inzidenz) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit Dienstag, 16. November 2021, und somit gemäß § 27 Absatz 1 der Zweiten Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November 2021 seit Montag, 22. November 2021, an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 750. Der Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten an der Zahl der aktuell tatsächlich betreibbaren Intensivbetten (ITS) liegt landesweit mit Stand 23. November 2021 bei 16 Prozent.


Ab dem Tag nach der Bekanntgabe gelten gemäß § 27 Absatz 1, Satz 3 der Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 2. SARS-CoV-EindV im Landkreis
Oberspreewald-Lausitz die Schutzmaßnahmen siehe Bekanntmachung (PDF zum Download weiter unten).

Schnelles Internet im Landkreis OSL: Projekt Glasfaseranschluss kommt gut voran

(24. 11. 2021)

Im August vergangenen Jahres begannen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Tiefbauarbeiten zum kreisweiten Breitbandausbau in bislang unterversorgten Gebieten. Bis Ende 2023 erhalten rund 4.500 Haushalte, 240 Unternehmen und 34 Schulen kostenfreie Glasfaseranschlüsse. In der Sitzung des Kreisausschusses am 18. November 2021 informierten der Breitbandverantwortliche des Landkreises Jörg Cronauge sowie Sven Nitze von der Deutschen Telekom über den aktuellen Stand der Ausbauarbeiten.

 

„Die Tiefbauarbeiten als auch der Anschluss der einzelnen Häuser liegen im Zeitplan. Die Realisierung des Projektes befindet sich weiter in vollen Zügen“, lautet das Fazit von Cronauge, der das Thema Breitbandausbau im Landkreis OSL von Beginn an – seit der Fördermittelbeantragung im Rahmen des Programmes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ im Jahr 2016 – federführend begleitet. Einzelne pandemiebedingte Verzögerungen in den Genehmigungsverfahren habe es in den vergangenen Monaten gegeben, diese konnten jedoch schnell gelöst werden und führten in Summe nicht zu nennenswerten Verzögerungen.

 

80,3 Kilometer haben sich die Bagger seit dem Start der Tiefbauarbeiten im Vetschauer Ortsteil Missen vor einem Jahr bereits durch den Landkreis gegraben. 287 Kilometer Glasfaserkabel wurden hierbei in die Erde und die teilweise bereits bestehenden Leerrohrsysteme gebracht. 39 Netzverteiler befinden sich derzeit in der Produktion, 66 sind fertig montiert und im Einsatz. 1.407 Hausanschlüsse werden bis Ende 2021 vorgerichtet, 366 sind bereits fertiggestellt.

 

Der Ausbaustand für das Jahr 2021 liegt im Zeitplan. „Die für das Jahr 2021 geplanten Tiefbauarbeiten werden im Jahr 2021 vollständig realisiert sein. Leichte Verzögerungen gibt es bei der Montage von Netzverteilern und der Hausanschlüsse durch die hierfür beauftragten Firmen. Zielsetzung ist es, die für 2021 geplanten Netzverteiler und Hausanschlüsse bis Februar 2022 realisiert zu haben“, erklärt Sven Nitze, Regiomanager Brandenburg der Deutschen Telekom Technik GmbH für Brandenburg. Im Jahr 2022 sollen ca. 1.400 Haushalte mit Glasfaseranschlüssen versorgt werden, die Fertigstellung der gesamten Ausbauarbeiten im Landkreis Ende 2023 abgeschlossen sein.

 

Drei Firmen sind derzeit im Auftrag der Deutschen Telekom mit der Umsetzung des Breitbandausbaus im Landkreis betraut. Aktuell laufen umfangreiche Tiefbauarbeiten in den Ortschaften Kalkwitz, Sassleben, Cabel, Plieskendorf, Pritzen, Lubochow, Ressen, Neu-Seeland, Sorner-Buden, Dörrwolf, Calau, Kleinkoschen, Großkoschen, Schipkau, Senftenberg, Ruhland, Guteborn, Schwarzbach und Lübbenau/Spreewald. Das Verlegen des Hauptkabels bis vor die jeweilige Haustür soll hier bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und anschließend in die finale Phase – den jeweiligen Hausanschluss in das Gebäude hinein – übergehen. 

 

Im Anschluss werden die umfangreichen Ausbauarbeiten kreisweit auch in den weiteren Kommunen fortgesetzt.

 

Rund 1.100 Kilometer Glasfaser und 184 Verteiler werden bis zum Abschluss des Projektes in knapp zwei Jahren verbaut – und werden ca. 4.900 Haushalte inklusive Gewerbe- und Schulstandorte mit höheren Bandbreiten versorgen.

 

Interesse am kreisweiten Glasfaserausbau war und ist groß

Alle betreffenden, bislang als unterversorgt geltenden Eigentümerinnen und Eigentümer im Landkreis wurden in mehreren Tranchen bis September 2020 durch den Landkreis angeschrieben. 76 Prozent erteilten im Ergebnis ihr schriftliches Einverständnis für den kostenfreien Anschluss ihres Gebäudes an das Glasfasernetz.

 

„Die Rücklaufquote ist derzeit laut Aussage der Telekom einer der höchsten Werte im ganzen Land Brandenburg. Die Hauseigentümerinnen und -eigentümer blicken ihren Anschlüssen mit Vorfreude entgegen. Es gibt regelmäßige Anfragen, ob das eigene Haus beim Ausblauplan dabei ist und wann man endlich buchen könnte. Das Interesse am Glasfaserausbau war und ist groß“, fasst Cronauge zusammen.

 

23,5 Millionen Euro für schnelleres Internet im Landkreis

23,5 Millionen Euro nimmt der Landkreis in die Hand, um das Projekt zu realisieren. Das Geld stammt aus Bundes- und Landesmitteln zur Umsetzung des Programmes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“.

 

Profitieren sollen Immobilien, in denen bislang mit Übertragungsraten von weniger als 30 Mbit/s gesurft wird und die somit als unterversorgt gelten. Cronauge: „Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde.“

 

Das neue Glasfasernetz wird im Auftrag des Landkreises durch die Deutsche Telekom ausgebaut. Ein entsprechender Ausbauvertrag wurde im Oktober 2019 abgeschlossen. Dem vorausgegangen war ein umfassendes europaweites Ausschreibungsverfahren.

 

Nähere Informationen zum Breitbandausbau

Wer wissen möchte, wie ein Hausanschluss realisiert wird, kann sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de/breitbandausbau informieren. Hier ist zum Thema ein entsprechendes Video verlinkt. Ebenso befindet sich dort neben weiterführenden Informationen eine Übersichtskarte zum Breitbandausbau im Landkreis.

 

Bei Fragen steht Projektleiter Jörg Cronauge von der Kreisverwaltung bereit unter: Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Büro Landrat, Sachgebiet Wirtschaft und Förderung, Knappenstraße 1, 01968 Senftenberg, Telefon 03573 870-5123; E-Mail: .

Foto zur Meldung: Schnelles Internet im Landkreis OSL: Projekt Glasfaseranschluss kommt gut voran
Foto: Im August 2020 begannen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Tiefbauarbeiten zum kreisweiten Breitbandausbau in bislang unterversorgten Gebieten. Bis Ende 2023 erhalten rund 4.900 Haushalte, Unternehmen und alle Schulen im Landkreis kostenfreie Glasfaseranschlüsse. Die Arbeiten gehen gut voran. (Fotos Landkreis/Cronauge)

Brandenburg verschärft Corona-Maßnahmen

(24. 11. 2021)

Die Belastung durch die Corona-Pandemie verschärft sich weiter: Landesweit über 15.000 neue bestätigte COVID-19-Fälle innerhalb der letzten Woche. Erstmals liegt die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 600, in den drei südlichen Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Spree-Neiße sogar über dem Schwellenwert von 1.000. Krankenhäuser, Arztpraxen und Gesundheitsämter kommen an ihre Belastungsgrenzen. Vier der fünf Krankenhaus-Versorgungsgebiete liegen bei der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz über dem bundeseinheitlichen Schwellenwert von 3, eines davon bereits über dem Wert von 6. Um die rasante Ausbreitung der wesentlich infektiöseren Delta-Variante von SARS-CoV-2 zu bremsen, verschärft Brandenburg die Corona-Maßnahmen nochmal deutlich. Das Kabinett hat dazu heute die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt bereits am morgigen Mittwoch (24. November 2021) – gleichzeitig mit dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes – in Kraft und gilt zunächst bis zum Ablauf des 15. Dezember 2021.

 

Die Kernpunkte der neuen Corona-Verordnung sind: · 2G-Regel wird landesweit deutlich ausgeweitet · Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte werden verschärft · In Hotspot-Regionen gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte · Weihnachtsferien beginnen drei Tage früher · Bildungsministerium kann Präsenzpflicht aufheben · Weihnachtsmärkte müssen landesweit abgesagt werden

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Lage verschärft sich deutlich. Krankenhäuser, Arztpraxen und Gesundheitsämter kommen an ihre Belastungsgrenzen. Deshalb musste das Kabinett heute die Eindämmungsverordnung nochmals deutlich nachschärfen. Bereits gestern haben wir über einige Punkte vorab informiert, um Betroffenen zumindest eine gewisse Vorlaufzeit zu geben. Es geht jetzt darum, Kontakte deutlich zu reduzieren. Kernpunkt der neuen Verordnung ist deshalb, dass die 2G-Regel deutlich ausgeweitet ist. Für Ungeimpfte bedeutet das empfindliche Einschränkungen. Zugleich bleibt unser Ziel, die Schulen und Kitas offen zu halten. Wir wollen das Recht auf Bildung für unsere Kinder und Jugendlichen gewährleisten.

 

Es ist gut, dass sich immer mehr entscheiden, sich doch impfen zu lassen. Es ist gut, dass sich jetzt viele eine Booster-Impfung holen. Und mir ist bewusst, dass es dabei Engpässe gibt. Auf dem Impfgipfel am Freitag mit allen Beteiligten wurde deshalb vereinbart, die Impflogistik deutlich hochzufahren. Wir wollen wöchentlich bis zu 160.000 Impfungen erreichen. Das zu schaffen, ist jetzt wichtiger als kräfteraubend über eine Impfpflicht zu streiten.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die extrem hohe Infektionsdynamik führt auch in Brandenburg zu einer drohenden Überlastung des Gesundheitswesens. Die Lage ist wirklich ernst. Diese Situation lässt uns leider keine andere Wahl, als die Kontakte für Ungeimpfte jetzt deutlich einzuschränken. Wir müssen die Ausbreitung des Coronavirus unbedingt bremsen, sonst können wir schon bald die Versorgung von Patientinnen und Patienten nicht mehr in allen Bereichen gewährleisten. Alle Bürgerinnen und Bürger müssen jetzt Verantwortung übernehmen.“

 

Innenminister Michael Stübgen: „Die Zahl der Corona-Infektionen steigt weiter an, die Krankenhäuser stehen vor dem Kollaps, die Pandemie fordert unerbittlich ihren Tribut: Angesichts dieser dramatischen Entwicklung müssen wir das öffentliche Leben in Brandenburg weiter einschränken. Die Polizei wird dabei den zuständigen Verantwortlichen in Amts- und Vollzugshilfe unterstützend zur Seite stehen, wenn die Einhaltung der geltenden Regeln kontrolliert wird. Das galt in den vergangenen Wochen und Monaten – und das gilt selbstverständlich auch mit den neuen Einschränkungen. Wir wissen, dass die meisten Menschen in unserem Land sich an die Regeln halten. Doch die Pandemie kennt kein Pardon: Brandenburg steht ein harter Winter bevor, der besonders für ungeimpfte Menschen sehr gefährlich werden kann. Deshalb gilt weiterhin: Im Kampf gegen die Pandemie hilft nur impfen, impfen, impfen!"

 

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick

 

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum für Ungeimpfte: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts, mit den Angehörigen des eigenen und solchen eines weiteren Haushalts oder insgesamt bis zu fünf Personen zulässig. Die gleichen Kontaktbeschränkungen gelten auch für private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis, die im privaten Wohnraum und im zugehörigen befriedeten Besitztum oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen stattfinden.

 

Wichtig: Geimpfte und Genesene sind von diesen Kontaktbeschränkungen nicht betroffen und werden bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt. Es können sich also weiterhin beliebig viele Geimpfte und Genesene treffen. Auch Kinder unter 12 Jahren bleiben hierbei unberücksichtigt.

 

Weitere Ausnahmen von diesen Kontaktbeschränkungen sind: Die Begrenzung der Zahl der Haushalte und Personen gilt nicht für die Wahrnehmung des Sorge- oder eines Umgangsrechts sowie die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen. Im öffentlichen Raum gibt es zudem Ausnahmen für begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere von Grundschulen, Kitas, Kindertagespflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen der zugelassenen Kinder- und Jugendarbeit oder einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung, die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten, bei denen ein Zusammentreffen mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

 

Die 2G-Regel wird ausgeweitet. Sie gilt landesweit zwingend in diesen Bereichen:

  • Verkaufsstellen des Einzelhandels (das gilt nicht für: Großhandel, Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte, landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln, Verkaufsstände auf Wochenmärkten, Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Optiker und Hörgeräteakustiker, Reinigungen und Waschsalons, Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte, Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte, Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel sowie Poststellen, Tabakwarenhandel, Tankstellen sowie Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, Abhol- und Lieferdienste – Wichtig: dort gelten selbstverständlich die allgemeinen Hygieneregeln, Maskenpflicht und Abstandsregeln)
  • Sonstige öffentliche oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugängliche Einrichtungen mit Publikumsverkehr (das gilt nicht für: Banken und Sparkassen, öffentliche Bibliotheken, Gerichte und Behörden, die Durchführung von Wahlen oder Abstimmungen in Wahllokalen, die Unterschriftsleistung für Volksbegehren und Sitzungen der Wahlorgane aus Anlass von Wahlen, Abstimmungen sowie Volks- und Bürgerbegehren. Wichtig: auch hier gelten selbstverständlich die allgemeinen Hygieneregeln, Maskenpflicht und Abstandsregeln)
  • Körpernahe Dienstleistungen, darunter auch Friseurdienstleistungen (das gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen, darunter auch die Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient)
  • Sexuelle Dienstleistungen
  • Innen- und Außenbereiche von Gaststätten (das gilt nicht für: Gaststätten, die zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen des Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen, Gaststätten im Reisegewerbe, Mensen und Cafeterien, Betriebskantinen, Rastanlagen und Autohöfe)
  • Beherbergungsstätten wie Hotels und Jugendherbergen (Hinweis: Für Ferienwohnungen und Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit gilt die 3G-Regel).

 

Hinweis zur Beherbergung: Für nichtimmunisierte Personen genügt als Ausnahme von der verpflichtenden 2G-Regelung zum Beispiel in Hotels ein negativer Testnachweis bei Beherbergungen

  • zu geschäftlichen oder dienstlichen Zwecken,
  • zur Inanspruchnahme zwingend erforderlicher medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen
  • zur Wahrnehmung eines Sorge- oder eines gesetzlich oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts oder
  • zum Besuch von schwer erkrankten Kindern oder Eltern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote
  • Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter
  • Sportanlagen (drinnen und draußen) einschließlich Schwimmbäder (das gilt nicht für: Sportanlagen, soweit in diesen ausschließlich ärztlich verordneter Sport oder Sport zu sozialtherapeutischen Zwecken ausgeübt wird, den Schulbetrieb und die Kindertagesbetreuung sowie für Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen, den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams sowie der Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern)
  • Innen-Spielplätze
  • Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive
  • Freizeitparks, Tierparks, Wildgehegen, Zoologischen und Botanischen Gärten
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos (Ausnahme: Autokinos, Autotheater und Autokonzerte)
  • Messen, Ausstellungen
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
  • Spaß- und Freizeitbäder, Freibäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren
  • Künstlerische Amateurensembles (Proben und Auftritte in geschlossenen Räumen)

 

Die 2G-Regel bedeutet in Brandenburg grundsätzlich: Zutritt haben nur nachweislich vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder unter 12 Jahren. Mit einem negativen Testnachweis haben außerdem Zutritt: Jugendliche unter 18 Jahren sowie Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde und, wenn sie grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen (Wichtig: Die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen).

 

Klarstellung: In der Corona-Verordnung des Landes gibt es bei der 2G-Regel keine speziellen Vorgaben mehr für Beschäftigte zum Beispiel in Gaststätten oder Hotels. Denn mit dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes gilt ab dem 24. November 2021 bundesweit 3G am Arbeitsplatz. Das bedeutet: Beschäftigte müssen immer die Testpflicht erfüllen bzw. den vollen Impfschutz oder eine Genesung nachweisen. In Bereichen, in denen für Gäste sowie Kundinnen und Kunden die 2G-Pflicht besteht, müssen Beschäftigte mindestens 3G erfüllen. Sofern Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (z. B. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen) tätig sind, gilt aufgrund der besonderen Vulnerabilität der behandelten, betreuten oder gepflegten Personen eine prinzipielle Testpflicht für alle Beschäftigten – und damit auch für geimpfte und genesene Beschäftigte.

 

Für Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen sowie Festivals gilt neu die 2G-Plus-Regel. Das bedeutet: Zutritt haben grundsätzlich nur Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorlegen können.

 

Die Durchführung von Volksfesten, Spezialmärkten und Jahrmärkten einschließlich Weihnachtsmärkten ist in der Zeit vom 24. November 2021 bis zunächst einschließlich 15. Dezember 2021 im gesamten Land Brandenburg untersagt.

 

Die 3G-Regel wird verschärft: Die Testpflicht gilt nun unabhängig von der Anzahl der Personen immer (es gibt also keine Ausnahmen mehr von der Testpflicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit weniger als 1.000 Gästen). Und es gibt nun Personenobergrenzen: Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter sind unter freiem Himmel nur mit bis zu 250 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern erlaubt (das zuständige Gesundheitsamt kann auf Antrag in besonderen Einzelfällen Ausnahmen von dieser Begrenzung auf bis zu 500 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besucher zulassen).

 

In Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen wie zum Beispiel Hochschulen oder Fahrschulen gilt für Teilnehmende eine tägliche Testpflicht (vor Beginn der ersten Unterrichtseinheit oder Lehrveranstaltung in Präsenz).

 

Schülerinnen und Schüler, die nachweislich nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen sich mindestens an drei von der jeweiligen Schule bestimmten Tagen pro Woche testen lassen. Dafür reicht wie bisher ein zuhause durchgeführter Selbsttest aus. Weiterhin müssen alle Schülerinnen und Schüler im Unterricht eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Das Bildungsministerium kann unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens für bestimmte Jahrgangsstufen bestimmen, dass Schülerinnen und Schüler vom Präsenzunterricht fernbleiben können.

 

Hotspot-Regionen: In einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, in der

  • die Sieben-Tage-Inzidenz für drei Tage ununterbrochen den Schwellenwert von 750 überschreitet und zusätzlich
  • landesweit der Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten den Schwellenwert von mindestens zehn Prozent erreicht,

 

hat die zuständige Behörde die Überschreitung und Erreichung unverzüglich in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben. Ab dem Tag nach der Bekanntgabe* gelten in diesem Landkreis oder dieser kreisfreien Stadt, längstens bis zum Ablauf des 15. Dezember 2021, folgende Schutzmaßnahmen:

 

1.) Nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte: In der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur in den folgenden Fällen sowie in weiteren vergleichbar gewichtigen Ausnahmefällen zulässig:

  • der Besuch von Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
  • die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
  • die Begleitung und Betreuung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und pflegerischer Leistungen,
  • die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
  • die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
  • die Teilnahme an nach dieser Verordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
  • die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen

 

2.) Außerdem müssen in Hotspot-Regionen Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen für den Publikumsverkehr schließen.

 

3.) Festivals sind untersagt.

 

Ausnahmen: Die nächtliche Ausgangsbeschränkung gilt nicht für

  • geimpfte Personen,
  • genesene Personen,
  • Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen.

 

Wichtig: Geimpfte und Genesene müssen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr im öffentlichen Raum jederzeit ihren Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorzeigen können.

 

*Hotspot-Regionen: Die verschärften Maßnahmen gelten am Tag nach der Bekanntgabe. Das bedeutet konkret: Bereits ab diesen Donnerstag (25. November) wird die Hotspot-Regelung in den ersten Landkreisen zur Anwendung kommen.

 

Die Maskenpflicht wird nachgeschärft: Eine medizinische Maske bzw. FFP-2-Maske ist immer zu tragen, wenn außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist (bisher war das nur eine Soll-Vorschrift).

 

Klarstellung in der Verordnung bei Kontaktnachweisen: Die Kontaktnachverfolgung kann auch durch die Bereitstellung der QR-Code-Registrierung durch die bekannte Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts erfolgen.

 

Vorbeugen von gefälschten Impfnachweisen: In der neuen Corona-Verordnung wird klargestellt, dass der Nachweis von Geimpften und Genesenen als digitales COVID-Zertifikat der EU in elektronischer oder gedruckter Form vorgezeigt werden muss. Der gelbe Impfpass allein reicht nicht mehr aus! Und: Beim Zutritt muss der Nachweis von den Verantwortlichen kontrolliert und digital verifiziert werden.

 

Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage

 

Beurteilungsmaßstab für die Corona-Schutzmaßnahmen der Landesregierung sind insbesondere folgende Indikatoren:

 

  • Landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer COVID-19-Erkrankung stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner),
  • Anzahl der landesweit tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und deren Auslastung,
  • Sieben-Tage-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner),
  • Landesweite Impfquote (Anzahl der gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpften Personen)

 

Mit dem Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 18. November 2021 haben sich die bundeseinheitlichen Schwellenwerte bei der landesweiten Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz geändert. Jetzt gelten hier die Schwellenwerte 3, 6 und 9.

 

Indikator

 

 

 

 

Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz

bis 3

über 3

über 6

über 9

Aktueller Wert (Stand: 23.11.)

 

3,63

 

 

 

Indikator

 

Warnwert

Alarmwert

Hotspot-Region

Sieben-Tage-Inzidenz

kleiner 100

100 bis 200

über 200

über 750

 

Dieser bekannte Indikator ist wie bisher auf kommunaler Ebene zugrunde zu legen, um in verfassungsrechtlich gebotener Weise auf regionale und lokale Infektionsgeschehen angemessen reagieren zu können.

 

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen in Brandenburg haben aktuell die Landkreise im Süden: Oberspreewald-Lausitz (1.358,9), Elbe-Elster (1.324,6) und Spree-Neiße (1.018,5).

 

Die niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzen in Brandenburg haben aktuell Potsdam (342,1), sowie der Landkreis Märkisch-Oderland (359,5) und der Landkreis Barnim (381,1).

 

Indikator

 

Warnwert

Alarmwert

Anteil COVID-19 an tatsächlich betreibbaren Intensivbetten (ITS-Betten)

bis 10%

mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten

10 bis 20 %

mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten

mehr als 20 %

mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten

Aktueller Wert (Stand: 22.11.)

 

15,0 %

 

Datenquelle für die Berechnung der verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten ist IVENA eHealth, wo Brandenburger Krankenhäuser tägliche Eintragungen vornehmen. Bei diesem Indikator ist eine landesweite Betrachtung zu Grunde zu legen, um einen einheitlichen räumlichen Bezug herzustellen. Neu: Mit der neuen Verordnung wird der Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten an der Zahl der aktuell tatsächlich betreibbaren Intensivbetten berücksichtigt, und nicht mehr länger an der Zahl der theoretisch maximal verfügbaren ITS-Betten.

 

Aktuell sind landesweit 744 ITS-Betten in Betrieb, davon sind 118 mit COVID-19-Patienten belegt (Stand 23.11.2021, Quelle: IVENA).

 

Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes regelt ab Mittwoch (24. November) außerdem bundesweit

  • 3G-Regel am Arbeitsplatz: Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätten eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen. Arbeitgeber müssen kontrollieren, ob die Beschäftigten dieser Verpflichtung nachkommen und diese Kontrollen dokumentieren.
  • Homeoffice-Pflicht: Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
  • 3G-Regel und Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Zügen des Regional- und Fernverkehrs sowie im Luftverkehr
  • Tägliche Testpflicht in sensiblen Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen und Wohnheimen von Menschen mit Behinderungen für alle Beschäftigten sowie für alle Besucherinnen und Besucher (auch Geimpfte und Genesene). Auch geimpfte und genesene Beschäftigte müssen regelmäßig negative Testergebnisse vorweisen. Diese Tests können auch als Antigen-Schnelltest zur Eigenanwendung (unter Aufsicht) durchgeführt werden. Geimpfte und genesene Beschäftigte dürfen zudem Antigen-Schnelltests zur Eigenanwendung ohne Aufsicht durchführen.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Staatskanzlei Brandenburg
Aktuelle Presse- und Informationsarbeit
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Internet: www.brandenburg.de

FamilienCampus Lausitz – Aktuelle Entwicklungen zum beabsichtigten Verkauf

(22. 11. 2021)

Nachdem der DRK Kreisverband Lausitz e.V. durch den Landkreis angesprochen wurde und Interesse an der Übernahme des Campus und der zugehörigen Liegenschaften und Einrichtungen zeigte, wurden die Verhandlungen durch den Landkreis OSL nunmehr beendet. Darüber informierte Landrat Siegurd Heinze am Donnerstagabend (18. November 2021) im nichtöffentlichen Teil des Kreisausschusses.

 

Landrat Siegurd Heinze: „Im Rahmen des erfolgten fachlichen Austausches und der vertraglichen Abstimmungen konnte in einzelnen Punkten keine Übereinkunft erzielt werden, eine Beendigung der Vertragsverhandlungen ist daher folgerichtig. Für das entgegengebrachte Engagement des DRK Lausitz während der Verhandlungen gilt mein Dank. Weitere potentielle Interessenten, die sich eine Übernahme des Campus und der zugehörigen Liegenschaften und Einrichtungen vorstellen können, gibt es nicht. Uns ist in den Gesprächen noch einmal klar geworden, wie wichtig es ist, den wertvollen Standort des Familiencampus in Klettwitz und der Jugendhilfeeinrichtung „Pro Kids“ in Lauchhammer als Gesamtensemble in kommunaler Hand zu erhalten. Daher beabsichtigt der Landkreis, den FamilienCampus Lausitz mit den dazugehörigen Liegenschaften und Einrichtungen in die eigene Zuständigkeit und damit in die eigene Verantwortung zu übernehmen.“

 

An der Verkaufsabsicht der am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz ansässigen Tochterunternehmen des Klinikums Niederlausitz – der Klinikum Campus GmbH und der Klinikum Campus Service GmbH mit den zugehörigen Immobilien an den Standorten in Klettwitz und Lauchhammer – halten der Landkreis OSL und Sana als Gesellschafter des Klinikums mit Blick auf die erfolgreich angelaufene Sanierungsstrategie des Klinikums weiter fest. Diese sieht eine Konzentration auf die Kernkompetenzen in der stationären und ambulanten Krankenversorgung vor. Die Pflegeschule CampusSchule soll, wie bislang bereits vorgesehen, weiter im Eigentum des Klinikums verbleiben. Die Einzelheiten des Übergangs von Aufgaben an den Landkreis oder des Verbleibs von Aufgaben bei Sana bleibt den bald anstehenden Vertragsverhandlungen vorbehalten.

 

Für eine kommunale Lösung sprechen weitere Vorteile, so Landrat Heinze: „Die Rahmenbedingungen sind vor dem Hintergrund des Strukturstärkungsgesetzes ideal, um den Standort des ehemaligen Bergmannkrankenhauses aufzuwerten und mittelfristig zu einem Leuchtturmprojekt der Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und zu einem Zentrum im Bereich der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens zu entwickeln.  Weiterhin können wir die bestehenden Strukturen der Gesellschaften nutzen, um weitere Aufgaben zu konzentrieren. In den Überlegungen ist u.a. die Neustrukturierung des Rettungsdienstes im Landkreis mit eingeflossen, mit dem Ziel, den Rettungsdienst im Landkreis zu rekommunalisieren.“

 

Ziel ist es, zügig in die Vertragsverhandlungen mit dem Klinikum Niederlausitz und Sana als Mehrheitsgesellschafter des Klinikums einzutreten, um den Kreistag spätestens bis zur ersten Kreistagssitzung im März 2022 eine beschlussfähige Entscheidungsgrundlage vorzulegen. Für die Rekommunalisierung des Rettungsdienstes ist ebenfalls ein Grundsatzbeschluss des Kreistages notwendig. Auch hier soll bis spätestens März 2022 durch den Kreistag eine Entscheidung getroffen werden.

 

Zum FamilienCampus Lausitz:

Nach dem Beschluss der Landesregierung im Jahr 1995, den Klinikstandort in Klettwitz zu schließen, zog 2009 die letzte Fachabteilung des Klinikums Niederlausitz aus. Ab 2010 begann die Nachnutzung des Standortes mit ersten Einrichtungen. Der FamilienCampus LAUSITZ ging dann als Marke in die am 5. September 2012 gegründete Klinikum Campus GmbH als 100 %ige Tochter der Klinikum NL GmbH ein.

 

Zum FamilienCampus Lausitz gehören die Bereiche CampusBildung mit der dazugehörigen Pflegeschule CampusSchule und dem SeminarManagement, der FamilienRing mit der Jugendhilfeeinrichtung ProKids in Lauchhammer und der CampusKita. Hinzu kommen Service-Angebote wie die LernBar, ein Sport- und Therapiebereich mit Internat und Therapiekletterpark, Computerräume, die Bildungsbereiche ElternAkademie und MedizinTraining sowie Praxis- und Seminarräume. Knapp 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten heute in der Klinikum Campus GmbH und der Klinikum Campus Service GmbH auf dem Gelände des ehemaligen Bergmannskrankenhauses.

 

Zur möglichen Rekommunalisierung des Rettungsdienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz:

Gemäß § 6, Abs.1 des Brandenburgischen Rettungsdienstgesetzes (BbgRettG) ist der

Landkreis Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes und erfüllt diese Aufgabe als pflichtige Selbstverwaltungsaufgabe. Für die Organisation des Rettungsdienstes stehen grundsätzlich 3 Möglichkeiten zur Verfügung:

 

  1. Durchführung des Rettungsdienstes durch den Landkreis in Eigenregie
  2. Übertragung des bodengebundenen Rettungsdienstes auf kommunale Gesellschaften
  3. Übertragung des bodengebundenen Rettungsdienstes auf die im Zivil- und Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen oder öffentlichen Feuerwehren
  4. Übertragung des bodengebundenen Rettungsdienstes auf private Dritte.

 

Mit Bezug auf § 10 (BbgRettG) hat der Landkreis (Träger) die Betreibung des Rettungsdienstes bisher auf anerkannte Hilfsorganisatoren sowie die Klinikum Niederlausitz GmbH übertragen. Strukturell verfügt der Landkreis derzeit über 7 Rettungswachen. Die Rettungswachen Lauchhammer und Jannowitz werden vom DRK Kreisverband Lausitz e.V., die Rettungswachen Großräschen, Calau und Lübbenau/ Spreewald vom DRK Kreisverband Calau e.V. sowie die Rettungswache in Vetschau/ Spreewald durch den ASB Ortsverband Lübbenau/ Vetschau e.V. betrieben. Die Rettungswache in Senftenberg wird durch die Klinikum Niederlausitz GmbH betrieben.

 

Mit der Novellierung des BbgRettG vom 14.07.2008 wurden für solche Aufgabenübertragungen Fristen festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt war mit Bezug auf § 10, Abs. 4 die Laufzeit derartiger Verträge auf 5 Jahre zu befristen mit der Option, diese Verträge einmalig um weitere 5 Jahre zu verlängern. Formell hätten die Betreiberverträge der beiden DRK Kreisverbände sowie des ASB bereits 2018 enden müssen, sodass für die Neustrukturierung des bodengebundenen Rettungsdienst Handlungsbedarf besteht. Der Landkreis beabsichtigt, im Rahmen der Neustrukturierung den bodengebundenen Rettungsdienst zu rekommunalisieren.

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Weihnachtsmärkte werden abgesagt/ Verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Vorgaben aus der Eindämmungsverordnung (22.11.2021, 10 Uhr)

(22. 11. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Montag, 22. November bei 1.247,3.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 10.633 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.283 Personen. Als genesen gelten 8.085 Bürgerinnen und Bürger. 265 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 34 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 11 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 2.302 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Weihnachtsmärkte in OSL werden abgesagt +++

Aufgrund der angespannten Pandemielage in OSL hat sich der Landkreis gemeinsam mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der kreisangehörigen Kommunen auf die Absage der Weihnachtsmärkte verständigt.

Landrat Siegurd Heinze: „Eine Inzidenz von mehr als 1.000 und eine voll ausgelastete Intensivstation in unserem Klinikum passen mit einem geselligen Zusammensein bei Glühwein auf den Weihnachtsmärkten nicht zusammen. Von daher haben wir uns gemeinsam mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren darauf verständigt, die Weihnachtsmärkte abzusagen.“ Von der Absage betroffen ist auch die Spreewaldweihnacht in Lehde. Bereits für die Spreewaldweihnacht erworbene Tickets werden zurückerstattet. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.spreewaldweihnacht.de.

 

+++ Verstärkte Kontrolltätigkeiten durch Landkreis, Kommunen und Polizei +++

Neben der Absage der Weihnachtsmärkte wurde sich gemeinsam mit den Kommunen vereinbart, die behördlichen Kontrollen zur Einhaltung der Vorgaben aus der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg zu verstärken. Damit werden Landkreis, kommunale Ordnungsämter und Polizei insbesondere Vorgaben wie Zugangsbeschränkungen und die Einhaltung von 2G in den relevanten Bereichen kontrollieren.

Neuartiges Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (18.11.2021, 10 Uhr)

(18. 11. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 18. November bei 848,7.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 9.590 Fälle (+202 im Vergleich zum Vortag) registriert. Infiziert sind aktuell 1.445 Personen. Als genesen gelten 7.880 Bürgerinnen und Bürger. 265 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 35 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 8 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 1.580 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Verwaltung reaktiviert Krisenstab +++

Der Pandemie-Verwaltungsstab unter Regie der Kreisverwaltung OSL hat aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wieder seine Tätigkeit aufgenommen und in seiner ersten Sitzung am heutigen Tage (Donnerstag, 18. November) wichtige Entscheidungen getroffen. So wurde u.a. die aktuelle Lage im Klinikum Niederlausitz besprochen und die Ausweitung der Impfangebote im Landkreis OSL abgestimmt.

 

Der Verwaltungsstab als administrativ-organisatorisches Organ wurde seitens des Landkreises zum 17. März 2020 erstmals einberufen. Seit dem 22. Juni 2021 befand sich der Stab im Standby-Modus.

 

Das Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern der Leitungsspitze der Kreisverwaltung (Landrat und Dezernenten) und unterschiedlicher Fachbereiche, wie etwa dem Gesundheitsamt, dem Schulverwaltungs- und dem Jugendamt des Landkreises, sowie den Bereichen Feuerwehr und Rettungsdienst. Auch Vertreter des Klinikums und der Polizei nehmen an den regelmäßigen Lagebesprechungen teil. Bei Bedarf arbeiten weitere Fachbereiche und Vertreter der Schulen, Kitas, Ordnungsangelegenheiten und ÖPNV mit. Entscheidungen und relevante Themen in Bezug auf Corona im Landkreis OSL werden seitens der Verwaltungsleitung in regelmäßigen Abstimmungen mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren des Landkreises besprochen und erörtert. Diese erhalten über den Verwaltungsstab regelmäßig Lageberichte mit aktuellen Fallzahlen, den betroffenen Einrichtungen sowie den wichtigsten gesetzlichen Regelungen.

 

+++ Impfstelle ab Montag, 22. November, wieder in Betrieb +++

Ab dem kommenden Montag nimmt die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wieder ihren Betrieb auf. Ab dann wird in der Calauer Straße 3 in Senftenberg unter Regie des Klinikum Niederlausitz montags bis mittwochs von 9 bis 15 Uhr, donnerstags in der Zeit von 12 bis 18 Uhr und freitags von 7 bis 12 Uhr geimpft. Impfwillige können dabei sowohl Erst-, als auch Zweit- und Booster-Impfungen erhalten. Um einen schnellen Ablauf sicherzustellen, wird dringend empfohlen, die Aufklärungsdokumente vorab auszufüllen und zum Impfen mitzubringen.

 

Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig – wir bereits im Spätsommer bleibt der Modus: Vorbeikommen. Registrieren. Impfung erhalten.

 

Öffnungszeiten Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz:

 

Ab 22. November 2021: Mo – Mi 9-15 Uhr; Do 12-18 Uhr; Fr 7-12 Uhr

 

Terminvereinbarung nicht notwendig

unbedingt mitbringen: Chipkarte, Personalausweis, bereits ausgefüllte Aufklärungsdokumente, Impfausweis

Notwendige Dokumente und weitere Informationen in Kürze unter: www.klinikum-niederlausitz.de/coronaimpfung

 

Hintergrund Impfstelle Oberspreewald-Lausitz:

Im Oktober 2021 wechselte die vom Klinikum Niederlausitz betriebene Impfstelle in der Calauer Straße 3 in Senftenberg in den Stand-by-Modus. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen wurde gemeinsam mit dem Klinikum entschieden, die Impfstelle wieder in Betrieb zu nehmen. Der Betrieb erfolgt im Auftrag des Landkreises durch das Klinikum Niederlausitz.

 

+++ Impfbus verstärkt in Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen sowie im Norden des Landkreises unterwegs +++

Der Impfbus als mobiles Impfangebot des Landkreises bleibt weiterhin bestehen und wird nun wieder verstärkt für das gezielte Impfen in Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen eingesetzt. Darüber hinaus sollen mit dem Einsatz des Impfbusses im Norden des Landkreises verstärkt mobile Impfangebote unterbreitet werden.

 

Der aktuelle Tourenplan ist unter www.osl-online.de/corona >> „Corona-Schutzimpfung/ Impfbus“ abrufbar.

 

+++ Kreisverwaltung schließt für den Bürgerverkehr/ Zulassungsvorgänge weiterhin mit Online Terminreservierung möglich +++

Die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz mit allen Standorten bleibt ab Montag, 22. November aufgrund des Infektionsgeschehens im Landkreis vorerst für den Besucherverkehr geschlossen. Anliegen werden telefonisch, per E-Mail und auf dem Postweg erledigt. Termine, die persönliche Vorsprachen notwendig machen, sind nach vorheriger Terminabsprache per Telefon oder E-Mail möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter den bekannten Kontaktdaten (siehe www.osl-online.de) erreichbar.

 

Die Abgabe von Fleischproben für die Trichinenuntersuchung und die Beprobung von Schwarzwild auf ASP ist weiterhin wie gewohnt möglich.

 

Hinweise zur KFZ-Zulassung und Fahrerlaubnisbehörde

Das Straßenverkehrsamt wird weiterhin für Zulassungsvorgänge eine Online-Terminvergabe anbieten. Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten vor Ort ist jedoch ausschließlich eine vorherige Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem Voraussetzung. Zum Termin ist die schriftliche Terminbestätigung mit der Terminnummer mitzubringen.

 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiterhin möglichst die existierenden kontaktfreien Möglichkeiten der Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde (Einwurf der Antragsunterlagen in den Briefkästen der Kreisverwaltung in Senftenberg und Calau, Einreichen per Post, Online-Antragstellung per i-Kfz) zu nutzen.

 

+++ Fragen rund um Krankenhaus-Behandlungen +++

Tagesaktuell behandelt das Klinikum Niederlausitz 35 Patienten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Das Klinikum verfolgt dabei wie bisher auch eine Ein-Haus-Strategie. Das bedeutet, dass Patienten, die sich aufgrund einer Corona-Infektion ins Krankenhaus begeben werden müssen, in eigens dafür geschaffenen Pandemie-Bereichen in Senftenberg behandelt werden. Der Zutritt zum Klinikum Niederlausitz ist aktuell mit einem Negativtest und unter FFP-2-Maske für täglich eine Stunde und eine Person je Patient möglich. Ein kostenfreies Testangebot können Besucher direkt in den Testcontainern vor den Eingängen der Klinikstandorte in Lauchhammer und Senftenberg nutzen. 

 

Nach wie vor ist das Klinikum Niederlausitz aufnahmebereit und versorgt mit allen Fachbereichen Menschen, die die Hilfe der Ärzte- & Pflegeteams benötigen. Ambulante Operationen finden aktuell konzentriert am Standort Lauchhammer statt. Sofern Sie Fragen zu bereits vereinbarten Behandlungsterminen haben, können Sie sich jederzeit an die Terminservicestelle des Klinikum Niederlausitz unter 03573 753333 wenden.  

 

+++ Mit positivem Corona-Test zu Hause bleiben +++

Wenn Sie sich positiv auf das Corona-Virus getestet haben, isolieren Sie sich bitte zu Hause. Bitte wenden Sie sich für die Absprachen der weiteren Behandlung an Ihren Hausarzt/Hausärztin oder wählen Sie 116 117 – die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Bitte suchen Sie Ihren Hausarzt/Hausärztin oder das Krankenhaus NICHT ohne vorherige Absprache persönlich auf. Sofern es Ihnen akut schlechter geht und Sie Hilfe benötigen, steht Ihnen neben dem ärztlichen Bereitschaftsdienst auch das Team unserer Notaufnahme zur Verfügung. Wählen Sie gern für Rücksprachen:

Zentrale Notaufnahme Senftenberg Telefon 03573 75-3787

Zentrale Notaufnahme Lauchhammer Telefon 03573 75-3784

Afrikanische Schweinepest: Landkreis Oberspreewald-Lausitz intensiviert Fallwildsuche in Restriktionszonen / noch kein ASP-Fall in OSL

(17. 11. 2021)

Aufgrund der bestätigten ASP-Fälle im sächsischen Nachbarlandkreis Meißen galt es für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, innerhalb der festgelegten Pufferzone verschiedene Maßnahmen zu ergreifen, unter anderem auch die verstärkte Fallwildsuche.

 

Amtstierarzt Jörg Wachtel: „Uns ist es gelungen, die Fallwildsuche unter Einbeziehung von ehrenamtlichen Helfern, Mitarbeitern der Kreisverwaltung, Jägern und Vertretern aus den betroffenen Kommunen zu intensivieren. Das Absuchen auf das Vorhandensein von Schwarzwildkadavern oder Teilen davon erfolgt klassisch mit Suchtruppen, mit dem Einsatz von Drohnen und mit Hundestaffeln, die speziell für die Fallwildsuche ausgebildet sind.“ 

 

Auftakt der Suche bildete ein Waldgebiet von knapp 150 Hektar südlich und südwestlich von Kroppen in der vergangenen Woche. Etwa 18 Personen und zwei Suchhundgespanne waren beteiligt. Eine weitere Suche per Drohne in der Gemarkung Kroppen ergab gestern (16.11.) keine Auffälligkeiten. Bisher gesichtet wurde lebendes Rehwild und Schwarzwild. Am kommenden Samstag (20.11.) setzt der Landkreis die Fallwildsuche mit lokalen Hundeführern im Waldgebiet Kroppen in Richtung Jannowitz nahe der Stromtrasse fort, weitere Einsätze sind für die nächste Woche geplant. 

 

Hintergrund

Aufgrund der amtlichen Feststellung der Afrikanischen Schweinepest im sächsischen Landkreis Meißen wurde am 15. Oktober im südlichen Teil des Landkreises Oberspreewald-Lausitz eine Sperrzone I (früher Pufferzone) eingerichtet. Konkret betroffen sind die Gemeinden Grünewald, Hermsdorf, Kroppen, Ortrand, Großkmehlen und Lindenau. Die Pufferzone ist ca. 9.414 ha groß.

 

Innerhalb der seuchenfreien Pufferzone gelten besondere Maßnahmen. Unter anderem sind Schweinehalter verpflichtet, den Veterinärämtern unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Schweine anzuzeigen und die Biosicherheitsmaßnahmen in den Tierhaltungen zu verstärken. Weiterhin ist eine verstärkte Fallwildsuche in der Pufferzone durchzuführen. Das Gebiet besteht vorwiegend aus Nadelwald, teilweise auch Mischwald und umfasst neben Hochwaldflächen auch Niederwaldteile und Dickungen. Eingeschlossen sind in diesem Gebiet auch sumpfige Flächen, Gräben, Teiche, ebenso wie landwirtschaftliche Nutzflächen.

 

Info-Telefone zur Afrikanischen Schweinepest

 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz:

Bei Totfunden von Schwarzwild wenden Sie sich bitte an das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt.

Diese ist täglich unter der Rufnummer 03573 870-4400 erreichbar.

Land Brandenburg: 0331 866-5666 (Mo-Fr: 9-13 Uhr)

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest: Landkreis Oberspreewald-Lausitz intensiviert Fallwildsuche in Restriktionszonen / noch kein ASP-Fall in OSL
Foto: Die Fallwildsuche im Landkreis Oberspreewald-Lausitz erfolgt mit Suchtruppen, dem Einsatz von Drohnen und Hundestaffeln – hier per Drohne in der Gemarkung Kroppen. (Foto Landkreis)

Unternehmensbesuche: Landrat zu Gast bei der Pressnitztalbahn in Lübbenau/ Spreewald

(16. 11. 2021)

Am 25. Oktober 2021 besuchte Landrat Siegurd Heinze in Begleitung von Helmut Wenzel, Bürger-meister der Stadt Lübbenau/Spreewald, das Eisenbahnunternehmen der Pressnitztalbahn im In-dustrie- und Gewerbegebiet „Am Spreewalddreieck“ in Lübbenau/Spreewald. Der Prokurist Claudio Fischer stellte den Gästen das Unternehmen mit Standorten von der Ostseeküste bis ins Erzgebirge vor. Die Pressnitztalbahn mbH, kurz PRESS genannt, ist ein etabliertes mittelständisches Eisenbahnverkehrsunternehmen, das umfangreiche Erfahrungen in der Güter- und Personenbeförderung vorweisen kann. In Deutschland gibt es über 360 Eisenbahnverkehrsunternehmen.


Im gesamten Unternehmen, das im Jahr 2000 gegründet wurde und ursprünglich aus einem Verein hervorging, sind etwa 250 Mitarbeiter, davon 15 Mitarbeiter am Standort in Lübbenau/Spreewald in der Sigmund-Bergmann-Straße 15, beschäftigt. Bei einem umfassenden und vielfältigen Arbeits-spektrum, unter anderem der Beförderung von Wagengruppen und Ganzzügen, internationalen Transporten in Kooperation mit ausländischen Eisenbahnverkehrsunternehmen und wagentechni-sche Untersuchungen, liegt ein Schwerpunkt der Lübbenauer Niederlassung in der Absicherung des Güterverkehrs auf der sogenannten „letzten Meile“ mit Diesellokomotiven mit Schwerpunkt in der Lausitz und an allen Ostseehäfen.


In Rahmen des Unternehmensbesuches wurden in einem anschließenden Arbeitsgespräch eben-falls die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten des IGG „Am Spreewalddreieck“ in Bezug auf den Strukturwandel im Lausitzer Revier erläutert. Claudio Fischer lobte die gute Zusammenarbeit am Lübbenauer Standort mit den Unternehmen Heicon GmbH, Reinert Logistics GmbH, Kaufland Lo-gistik GmbH sowie der EMIS GmbH und die Absicht, den Industrie- und Gewerbestandort „Am Spreewalddreieck“ gemeinsam mit der Stadt Lübbenau/Spreewald erfolgreich weiterzuentwickeln.

 

Besuch Landrat

Arbeitsgespräch zur weiteren Entwicklung des IGG „AM Spreewalddreieck“ mit Claudio Fischer (ste-hend), Bürgermeister Helmut Wenzel, Landrat Siegurd Heinze, Wirtschaftsförderer der Stadt Lüb-benau/Spreewald Hartmut Klauschk und der Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Bärbel Weihmann (v.r.n.l.) (Foto: Landkreis OSL, Stephan Hornak)

Foto zur Meldung: Unternehmensbesuche: Landrat zu Gast bei der Pressnitztalbahn in Lübbenau/ Spreewald
Foto: Bürgermeister Helmut Wenzel und Landrat Siegurd Heinze blicken aus einer Diesellok während der Befahrung des IGG „Am Spreewalddreieck“ (Foto: Landkreis OSL, Stephan Hornak)

Neuartiges Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (12.11.2021, 13 Uhr)

(12. 11. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

 

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 12. November bei 510,2.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 8.751 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 483 Personen. Als genesen gelten 8.004 Bürgerinnen und Bürger. 264 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 19 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 5 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 809 Personen in häuslicher Quarantäne. Aufgrund nachgewiesener Infektionen von Quarantänen betroffen sind 5 Kitas, 13 Schulen sowie 7 Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet.

 

Ein Blick zu den Zahlen mit Vorjahreszeitraum:

 

Kennzahlen

Stand 18.11.2020

Stand 12.11.2021

7-Tage-Inzidenz

175,55

510,2

Infizierte Personen

372

483

In Quarantäne befindliche Personen

1.217

809

Im Klinikum Niederlausitz betreute COVID-19 Patienten

36

19

  • davon intensivmedizinisch betreut

6

5

 

+++ geänderte Hotlinezeiten ab 15. November +++

 

Die Kreisverwaltung reagiert auf das Anrufaufkommen und erweitert die Erreichbarkeit der Bürgerhotline. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab dem 15. November unter der bekannten Telefonnummer 0800 870 1100 wie folgt zu erreichen:

 

Montag – Donnerstag:       08 -16 Uhr

Freitag:                                         08 -13 Uhr

 

Aufgrund des hohen Anfrageaufkommens kann es derzeit zu Wartezeiten oder vorübergehender Nichterreichbarkeit der Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt kommen. Anrufende werden gebeten, es in diesen Fällen später erneut zu probieren. Anfragen werden möglichst zeitnah bearbeitet.

 

Antworten auf häufige Fragen rund um das Thema Corona stellt die Kreisverwaltung unter www.osl-online.de/corona bereit. Es wird gebeten, sich möglichst zunächst hier zu informieren. Damit unterstützen die Bürgerinnen und Bürger das Bemühen, schneller auf Anliegen reagieren zu können.

 

Auch das Corona-Bürgertelefon im Land Brandenburg, Telefonnummer: 0331 866-5050 bzw. die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit, Telefonnummer: 030 346465100 können bei Fragen zum Thema angewählt werden.

 

Im Verdachtsfall sollte die erste Maßnahme immer die telefonische Rücksprache mit der Hausärztin oder dem Hausarzt sein. Alternativ erteilt die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 Auskünfte im Hinblick auf Testungen und vermittelt Anlaufstellen. 

 

+++ Hohe Nachfrage des mobilen Impfangebotes/ Appell an die niedergelassenen Ärzte im Landkreis +++

 

Aktuell ist die Inanspruchnahme des Impfbusses sehr hoch, der Bedarf kann allein durch das mobile Impfangebot des Landkreises OSL nicht gedeckt werden. Als ergänzende Impfoption ist das Angebot des Impfbusses vielmehr für das gezielte Impfen in Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen geplant. Allerdings hat sich der Impfbedarf in den vergangenen Wochen insbesondere durch die empfohlenen Auffrischimpfungen deutlich erhöht. Darauf hat der Landkreis mit festen Impfterminen in Senftenberg reagiert. Die Kolleginnen und Kollegen ermöglichen derzeit mit teils mehr als 200 Impfungen pro Impftag eine bemerkenswerte Größenordnung. In dieser Woche wurden 391 Personen geimpft (Montag 222 Personen, Mittwoch 169 Personen).

 

Eine weitere zeitliche Ausweitung der Impfungen in der Senftenberger Impfstelle auf 3-4 Tage pro Woche ist geplant. Für die kommende Woche besteht das Impfangebot von Montag bis Mittwoch in der Zeit von 09:00 – 15:00. Der Tourenplan und aktuelle Informationen zum mobilen Impfangebot werden unter www.osl-online.de/corona bereitgestellt.

 

Gesundheitsdezernent Alexander Erbert: „Grundsätzlich hat das Land Brandenburg zu Ende September einen Übergang der Corona-Impfungen aus den damaligen Impfzentren heraus hin zu den niedergelassenen Haus- und Fachärzten vollzogen. Die Kassenärztliche Vereinigung hat erklärt, ab diesem Zeitpunkt alle Impfbedarfe in den Arztpraxen befriedigen zu können. In vielen Praxen wird dies auch mit hohem Engagement umgesetzt. Uns erreichen jedoch täglich teils verzweifelte Anrufe, dass Bürgerinnen und Bürger keinen niedergelassenen Arzt finden, der Corona-Schutzimpfungen vornimmt. Das entspricht nicht den getroffenen Vereinbarungen. Mit dem Impfbus allein können wir die Nachfrage nicht abdecken. Daher meine eindringliche Bitte: wir können die Bedarfe an Corona-Schutzimpfungen nur gemeinsam mit unseren niedergelassenen Ärzten im Landkreis decken. Der Aufbau eines bestmöglichen Impfschutzes für alle impfwilligen Einwohnerinnen und Einwohner muss derzeit Priorität haben.“

 

+++ Aktuelle Quarantäne-Regeln in OSL +++

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat am Freitag, 12. November 2021, eine Allgemeinverfügung Quarantäne erlassen. Mit der Allgemeinverfügung werden Regelungen über die Absonderung (Quarantäne) von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen festgelegt.

 

Konkret gelten folgende Verhaltensmaßgaben:

 

Verhalten bei relevantem Kontakt zu einer positiv getesteten Person

 

Nicht jeder Kontakt zu einer infizierten Person ist relevant. Hinweise, ob Sie als relevante Kontaktperson gelten, werden bereitgestellt unter www.osl-online.de/corona.

Wurden Sie von einer positiv getesteten Person über ein Infektionsrisiko informiert, ist damit keine Quarantäneanordnung verbunden. Reduzieren Sie möglichst Ihre Kontakte. Treten Symptome auf, sondern Sie sich bitte umgehend ab und kontaktieren ihren Hausarzt/-ärztin.

 

Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich bis zum Ablauf des 10. Tages nach dem letzten Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall absondern und den Landkreis mittels Kontaktformular Corona der Internetseite des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bzw. telefonisch unter 03573-870-1100 zu informieren.

 

Weist eine enge Kontaktperson keine Symptome auf und besitzt sie einen Impf- oder Genesenen-Nachweis entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung, so ist sie von der Quarantänemaßnahme ausgenommen, muss aber für die Dauer von 14 Tagen ein Selbstmonitoring durchführen. Entwickeln sich Symptome, wird die Person zur Verdachtsperson.

 

Bei engen Kontaktpersonen, bei denen kein positives Testergebnis auf das Vorhandensein des Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt, endet die Absonderung, wenn der enge Kontakt 10 Tage zurückliegt und während der Absonderung keine Symptome aufgetreten sind. Bei Vorlage eines negativen SARS-CoV-2-Tests ist die sogenannte Freitestung mit einem PCR-Test bei Probeentnahme frühestens am 5. Tag nach dem letzten Kontakt zu einer positiv infizierten Person möglich. Wird ein Antigen-Schnelltest verwendet, so ist eine Freitestung frühestens am 7. Tag nach letztem Kontakt möglich und die Quarantäne vorzeitig beendet. Das Testergebnis muss dem Landkreis zuvor elektronisch oder postalisch von der betroffenen Person zugesandt werden.

 

Verhalten bei Symptomen (Erkrankungszeichen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten)

 

Verdachtspersonen müssen sich unverzüglich absondern, telefonischen Kontakt zu der Hausärztin / dem Hausarzt aufnehmen und einen PCR-Test vornehmen lassen. Dies gilt auch dann, wenn ein zuvor vorgenommener Antigentest ein negatives Ergebnis aufweist.  Der Landkreis oder die Ärztin bzw. der Arzt, der die Beratung vor der Testung vornimmt, informieren die Verdachtsperson in geeigneter Weise über die Verpflichtung zur Absonderung. Ist das Ergebnis des PCR-Tests positiv, gelten die Regelungen für positiv getestete Personen. Ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ, so endet die Quarantäne.

 

Verhalten bei einem positiven Testergebnis mittels PCR-Test

 

Sondern Sie sich bitte umgehend für die Dauer von mindestens 14 Tagen häuslich ab. Die Absonderung endet nur, wenn Sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Sofern Betroffene die Mitteilung über das positive Testergebnis nicht durch den Landkreis erhalten haben, sind sie verpflichtet, sich mittels Kontaktformular Corona auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald-Lausitz beim Landkreis zu melden bzw. telefonisch unter 03573 870 1100 zu informieren.

 

Verhalten bei einem positiven Testergebnis mittels PoC-Antigen-Schnelltest/Laientest

 

Beruht das positive Testergebnis auf einem PoC-Antigen-Schnelltest/Laientest, sind Betroffene verpflichtet, zeitnah einen PCR-Test durch den behandelnden Arzt durchführen zu lassen und sich bis zum PCR-Testergebnis häuslich abzusondern.

 

Die vollständigen Verhaltensmaßgaben der Allgemeinverfügung und weitergehende Informationen unter folgenden Link abrufbar: Allgemeinverfügung Quarantäne

Stark steigende Zahl der Erkrankungen - Kabinett beschließt neue Corona-Eindämmungsverordnung – Einführung 2G-Regel – Masken an Grundschulen

(12. 11. 2021)

Das Brandenburger Kabinett hat heute eine neue SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am 15. November 2021 in Kraft und löst die bisher geltende Umgangsverordnung ab. Sie gilt zunächst für drei Wochen bis einschließlich 5. Dezember 2021.

 

Auf die wesentlichen Punkte für die neue Verordnung hatte sich die Landesregierung bereits am Dienstag verständigt. Wie angekündigt erfolgte heute der notwendige Kabinettsbeschluss. Die zusätzlichen Maßnahmen sind aufgrund der stark steigenden Zahl an Erkrankungen und zur Vermeidung einer Überlastung der Krankenhäuser „zwingend erforderlich“, so Ministerpräsident Dietmar Woidke auf der anschließenden Pressekonferenz gemeinsam mit seinen Stellvertretern Innenminister Michael Stübgen und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher.

 

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 1.779 erhöht. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 285,7 (Vorwoche: 159,2). In Brandenburg sind 1.601.478 Menschen mindestens einmal geimpft (Impfquote mindestens einmal geimpft: 63,3 Prozent), 1.546.631 Menschen sind vollständig geimpft (Impfquote der vollständig Geimpften: 61,1 Prozent).

 

Für die meisten Brandenburgerinnen und Brandenburger – die vollständig Geimpften und Genesenen – gibt es durch die neue Verordnung keine relevanten zusätzlichen Einschränkungen. Zu den wesentlichen Punkten gehört die Einführung der 2G-Regelung, die den Zutritt z. B. in Gaststätten, Hotels oder Kinos nur noch Geimpften oder Genesenen erlaubt sowie die Wiedereinführung der Maskenpflicht ab der ersten Schulklasse.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir haben ein dynamisches Pandemiegeschehen, das uns große Sorgen bereitet. Die Infektionszahlen haben sich in Brandenburg in den letzten acht Tagen verdoppelt. Geplante Operationen müssen bereits vielerorts wieder verschoben werden. Wir müssen handeln! Deshalb hat das Kabinett heute eine neue Eindämmungsverordnung beschlossen. Und wir müssen die Impfquote weiter steigern. Jede weitere Impfung macht Brandenburg sicherer! Vor allem ist es ein Schutz für unsere Kinder, die noch nicht geimpft werden können. Die Pandemiebekämpfung darf nicht auf dem Rücken der Kinder erfolgen. Für sie müssen wir alle Verantwortung übernehmen.

 

Bereits heute Morgen hat sich die Landesregierung mit den Oberbürgermeistern, Landrätinnen und Landräten zur neuen Eindämmungsverordnung ausgetauscht. Es ist gut, dass Land und kommunale Ebene an einem Strang ziehen. Ich begrüße die heutige Einberufung einer Bund-Länder-Runde ausdrücklich. Die Menschen erwarten zurecht, dass wir gemeinsam und abgestimmt nach Wegen aus der Pandemie suchen. Wir brauchen jetzt dringend die schnelle Widereinführung der kostenlosen Tests, Finanzierungszusagen für die von der Pandemie besonders betroffenen Krankenhäuser und ein abgestimmtes Vorgehen bei den Impfungen. Der Bundeswehr danke ich, dass sie unsere Gesundheitsämter wieder stärker unterstützt. Das ist eine starke und wichtige Hilfe.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Grundrechtseinschränkungen müssen immer sorgfältig abgewogen werden und immer verhältnismäßig sein. Das ist ein schwieriger Abwägungsprozess. Angesichts des aktuellen Pandemiegeschehens, angesichts der explodierenden Infektionszahlen und der schnell steigenden COVID-19-Fälle, die in Krankenhäusern behandelt werden müssen, sind schärfere Maßnahmen jetzt dringend notwendig. Anders können wir die rasante Verbreitung der infektiöseren Delta-Variante und damit eine drohende Überlastung unseres Gesundheitssystems nicht verhindern. Wir sind in einer Phase der Pandemie, in der sich entscheidet, wie wir durch diesen Winter kommen. Die ganze Gesellschaft ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht zu nehmen und besonders gefährdete Personengruppen zu schützen. Die Lage ist wirklich ernst.“

 

Innenminister Michael Stübgen: „Im Kampf gegen Corona werden nun auch in Brandenburg in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens deutliche Einschränkungen eingeführt. Die pandemische Entwicklung lässt uns keine andere Möglichkeit: Wir müssen die vierte Welle brechen. Viele Menschen in Brandenburg sind bereits geimpft und damit vor schweren Krankheitsverläufen geschützt. Wir müssen aber auch die Lage in den Krankenhäusern im Blick behalten – und genau deshalb schauen wir nicht auf die Zahl der Neuinfektionen, sondern auch auf die Zahl der Covid-Patienten und die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten in den Kliniken. Dort kämpfen vor allem Ungeimpfte um ihr Leben. Es bleibt dabei: Der schnellste Weg aus der Pandemie führt über eine Impfung. Sie bietet den besten Schutz - und Schutz sichert Freiheit.“

 

Vor dem Hintergrund stark steigender Corona-Inzidenzen wird die sogenannte 2G-Regelung auch im Land Brandenburg ausgeweitet. Ab Montag ist zum Beispiel der Besuch von Gaststätten, Theatern, Kinos, Spielbanken, Freizeitbädern, Saunen, Thermen und Wellnesszentren, Diskotheken, Clubs, Festivals und Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter landesweit nur noch Geimpften und Genesenen möglich. Auch für Beherbergungen, Reisebusreisen und Stadtrundfahrten gilt dann grundsätzlich: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren. Ausnahmen bei 2G gibt es für Jugendliche unter 18 Jahren und für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können (Attestpflicht): mit einem negativen Testnachweis dürfen auch sie bei 2G rein; die ungeimpften Erwachsenen müssen dann aber zusätzlich eine FFP2-Maske tragen.

 

Neu ist außerdem, dass die 3G-Regelung (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete sowie Kinder unter 6 Jahren) jetzt auch für körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseur-Dienstleistungen gilt; davon ausgenommen sind medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen.

 

Mit der neuen Eindämmungsverordnung gilt zudem die Maskenpflicht im Unterricht wieder für alle Schülerinnen und Schüler. Sie müssen sich auch häufiger pro Woche testen: dreimal statt wie bisher zweimal. Wie bisher reicht hier als Nachweis auch eine von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines Selbsttests aus.

 

Neu ist die Maskenpflicht im Hort: In den Innenbereichen von Horteinrichtungen besteht nun für alle Personen ab dem vollendeten fünften Lebensjahr die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske außerhalb der Betreuungs- und Bildungsangebote, die in Gruppen-, Bewegungs- oder sonstigen pädagogischen Räumen stattfinden. Für Besucherinnen und Besucher gilt die Maskenpflicht auch in den Außenbereichen von Horteinrichtungen.

 

Mehr Tests gibt es in Alten- und Pflegeheimen. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 100 müssen sich nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte mindestens an drei (bisher: zwei) Tagen pro Woche, in der sie zum Dienst eingeteilt sind, testen. Wenn der Schwellenwert an drei Tagen ununterbrochen über 100 liegt, dann sogar täglich. Auch geimpfte und genesene Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern sollen sich testen.

Training bei 250 Grad: Feuerwehrschulung in der Brandsimulationsanlage

(09. 11. 2021)

Auf dem Gelände des Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrums (FKTZ) des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Großräschen fand kürzlich eine Schulung der Atemschutzgeräteträger in einer mobilen Brandsimulationsanlage statt. Insgesamt 141 Kameraden aus dem gesamten Kreisgebiet nahmen teil.

 

Um den Einsatz unter realen Bedingungen (Qualm, Hitze und Rauch) zu erproben, wurden in der Simulationsanlage gasbefeuerte Brandstellen entfacht, welche durch die vorgehenden Feuerwehr-Trupps gelöscht werden mussten. Vier Einsatzsituationen waren dargestellt. Zum einen ein Kellerbrand, bei dem eine Treppe in Brand geraten war. Anschließend wurde ein Brand von Gasflaschen simuliert. Der vorgehende Feuerwehr-Trupp musste unter dem Schutz des Strahlrohres die entzündete Gasflasche zudrehen und anschließend die Kühlung der Gasflasche realisieren, um ein erneutes Entflammen der Gasflasche zu verhindern. Wurde dieses Einsatzszenario erfolgreich abgeschlossen, folgte eine Türöffnung zu einem Brandraum. Dabei wurde die richtige Vorgehensweise, etwa die Kontrolle der Türtemperatur und die Türöffnung sowie das Verhalten bei einer möglichen Rauchgasdurchzündung geprobt. Hinter der Tür befand sich der klassische Wohnungsbrand mit einer Innenraumtemperatur von ca. 250 Grad Celsius. In der betroffenen Brandwohnung war ein Übungsdummy versteckt, sodass unter diesen Bedingungen eine Menschenrettung durchzuführen war.

 

Etwa 20 Minuten unter schwerem Atemschutz dauerte es, die 4 Einsatzszenarien zu durchlaufen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. So konnten die Kameradinnen und Kameraden viele Eindrücke, wie etwa unterschiedliche Temperaturen im Brandraum, das Arbeiten unter schlechter Sicht und geringem Bewegungsfreiraum sowie Teamwork mitnehmen, um im Ernstfall die Erfahrungen anwenden zu können.

 

16 ehrenamtliche Kreisausbilder waren an diesem Wochenende vor Ort, pro Tag ein Maschinist mit einem Löschfahrzeug, ein ehrenamtlicher Sanitäter, zwei stellvertretende Kreisbrandmeister als Fachaufsicht und der technische Bereich des FKTZ, der für die Wartung und Wiederinstandsetzung der eingesetzten Atemschutzgeräte sorgte.

 

Kreisbrandmeister Tobias Pelzer: „Meinen herzlichen Dank für die Einsatzbereitschaft der Kameraden im Brandcontainer, aber auch vor allem meinem Team, die neben dem regulären Dienstbetrieb und den Schwierigkeiten durch die laufenden Baumaßnahmen dennoch diese Ausbildungsmaßnahme organisiert und umgesetzt haben.“

 

Hintergrund

Die sogenannte Heißausbildung in einer mobilen Brandsimulationsanlage ist eine notwendige Ausbildungsmaßnahme zur Fortbildung der Atemschutzgeräteträger in den Freiwilligen Feuerwehren und alle 2 Jahre vorgesehen. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf 12.000 Euro und werden vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz und den Trägern des örtlichen Brandschutzes übernommen. 

Foto zur Meldung: Training bei 250 Grad: Feuerwehrschulung in der Brandsimulationsanlage
Foto: Fotos: Bei der Schulung in der mobilen Brandsimulationsanlage wurde auf dem Gelände des Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrums (FKTZ) des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Großräschen der Einsatz unter realen Bedingungen geprobt. (Foto Landkreis/Pelzer)

Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht Erhebungsbeauftragte für Zensus 2022

(05. 11. 2021)

Im Jahr 2022 findet ab Mai bundesweit die stichprobenbasierten Haushaltsbefragungen der Bevölkerung für den Zensus 2022 statt.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht ab sofort ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte zur Durchführung der Befragungen. Insgesamt benötigt die Kreisverwaltung hierfür circa 180 Interviewerinnen und Interviewer.

 

Informationen zur Befragung und Bewerbung

 

Erhebungsstellenbeauftragte führen kurze persönliche Interviews mit den Auskunftspflichtigen durch. Zum angekündigten Termin stellen sie vor Ort Fragen zur Person und ggf. weiteren Haushaltsmitgliedern und übergeben anschließend die Zugangsdaten für den Onlinefragebogen.

 

Die Befragungen erfolgen im Zeitraum vom 16. Mai 2022 bis Ende Juli 2022 und lassen sich flexibel auch als Nebentätigkeit einteilen. Für die Tätigkeit als Erhebungsbeauftragter bzw. Erhebungsbeauftragte gibt es eine steuerfreie  Aufwandsentschädigung. Diese setzt sich u.a. aus einem Pauschalbetrag in Höhe von 300,00 Euro und einen Festbetrag in Höhe von 5,00 Euro je befragte Person zusammen.

Erhebungsbeauftragte erhalten eine ausführliche Schulung und aktive Betreuung.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollten unter anderem volljährig sein und können sich ab sofort bei der Erhebungsstelle des Zensus im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bewerben.

 

Bewerbungen sind online auf der Website des Landkreises unter der Rubrik Verwaltung & Kreistag Zensus möglich. Dort sind ebenfalls alle Informationen zur Ausschreibung verfügbar.

Bewerbungen sind auch per Post an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Erhebungsstelle Zensus 2022, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg möglich. Für Fragen ist die Erhebungsstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz per E- Mail unter oder telefonisch unter 03573/870-1491 oder -1492 erreichbar.

 

Über den Zensus

 

Der Zensus wird umgangssprachlich auch als Volkszählung bezeichnet und ist eine Art Inventur der Bevölkerung, welche in regelmäßigen Abständen (alle 10 Jahre) durchgeführt werden muss. Bei dieser stichprobenbasierten Erhebung ermittelt der Staat verschiedene statistische Daten über seine Bevölkerung wie den Wohnort oder den Beruf. Der Zensus ist wichtig, da viele Entscheidungen des Bundes, der Länder und der Kommunen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen basieren, beispielsweise für die Frage, wie viele Kindergärten, Schulen oder Altenheime benötigt werden. Er ist das Fundament der amtlichen Statistik. Weitere Informationen gibt es unter www.zensus2022.de.

Geänderter Tourenplan des Impfbusses +++ Mehr Tests in Pflegeeinrichtungen in OSL

(04. 11. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 4. November bei 197,4. Vor einem Monat betrug diese 41,5. Aufgrund der anhaltenden 7-Tage-Inzidenz im Landkreis über dem Schwellenwert von 35 gelten weiterhin Testnachweispflichten in verschiedenen zusätzlichen Bereichen.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 8.058 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 318 Personen. Als genesen gelten 7.462 Bürgerinnen und Bürger. 264 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 6 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Derzeit befinden sich 709 Personen (+504 im Vergleich zur Vorwoche) in häuslicher Quarantäne. Aufgrund nachgewiesener Infektionen von Quarantänen betroffen sind 5 Kitas, 11 Schulen sowie 2 Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet.

 

 

+++ Geänderter Tourenplan des Impfbusses: mobiles Impfen ab sofort jeden Montag und Mittwoch auf dem Gelände der ehemaligen Impfstelle in Senftenberg +++

Beginnend ab Montag, 8. November, wird der Impfbus des Landkreises zweimal in der Woche auf dem Gelände der ehemaligen Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in der Calauer Straße in Senftenberg Halt machen. Impfwilligen Bürgerinnen und Bürger ist es möglich, sich jeweils am Montag und am Mittwoch im Zeitraum von 9 bis 15 Uhr ohne Voranmeldung impfen zu lassen.

 

Ausgenommen davon ist Mittwoch, der 24.11., hierfür wird ein Ersatztermin am Freitag, 26.11. von 8 bis 13 Uhr in Senftenberg angeboten.

 

Gesundheitsdezernent Alexander Erbert zum Standortwechsel: „Die Impfungen im Impfbus sind stark nachgefragt, Wartezeiten leider nicht zu vermeiden. Vor dem Hintergrund der kalten Jahreszeit ist der bisherige Standort am Gesundheitsamt in Senftenberg nicht ideal, impfwillige Bürgerinnen und Bürger mussten bisher vor dem Impfbus warten. Wir sind sehr dankbar, zukünftig den Standort der ehemaligen Impf- und Teststelle des Klinikums Niederlausitz und deren vorhandene Räumlichkeiten als Wartebereich nutzen zu können. Darüber hinaus ist der Standort sehr gut erreichbar und vielen Bürgerinnen und Bürgern bereits bekannt. Aufgrund der hohen Nachfrage bemühen wir uns, den Tourenplan kurzfristig um weitere Termine zu erweitern.“

 

Alle aktuellen Details zu den bevorstehenden Stopps des Impfbusses in den Kommunen und in Senftenberg unter www.osl-online.de/Corona, Punkt „Corona-Schutzimpfung/Impfbus“.

 

Verimpft wird der mRNA-Impfstoff BioNTech, sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen werden angeboten. Sogenannte Auffrischimpfungen (auch Boosterimpfung genannt) sind ebenfalls möglich, diese werden jedoch vor allem durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Betriebsärztinnen und -ärzte vorgenommen. 

 

 

+++ Mehr Tests in Pflegeeinrichtungen in OSL +++

Bisher mussten sich nicht geimpfte und nicht genesene Beschäftigte mindestens an zwei Tagen pro Woche, in der sie zum Dienst eingeteilt sind, auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus testen.

 

Da laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts die Zahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner (7-Tages-Inzidenz) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit Freitag, 29. Oktober 2021, ununterbrochen über 100 liegt, gelten verschärfte Testpflichten u.a. in Pflegeeinrichtungen.

 

Konkret gilt ab Donnerstag, 4. November 2021 in OSL: Gemäß der aktuell gültigen und Anfang dieser Woche beschlossenen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg müssen sich nicht immunisierte Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, zum Beispiel Pflegekräfte in Pflegeeinrichtungen, an jedem Tag, an dem sie zum Dienst eingeteilt sind, einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus unterziehen.

 

Die hierfür erforderliche Bekanntmachung ist auf der Internetseite des Landkreises am 3. November 2021 veröffentlicht worden und unter folgendem Link abrufbar: Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Öffentliche Bekanntmachung über die Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 100 in OSL (osl-online.de)

 

 

+++ Hinweise zum richtigen Verhalten bei einem positiven Testergebnis oder einem Kontakt zu einer positiv getesteten Person +++

 

Verhalten bei positiven Testergebnis

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass positiv getestete Personen (PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest/-Selbsttest) sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in häusliche Quarantäne begeben und das Gesundheitsamt informieren müssen – das gilt unabhängig vom Impfstatus.

 

Bei einem positiven Testergebnis bittet das Gesundheitsamt zur Kontaktaufnahme entweder das auf der Webseite bereitgestellte Kontaktformular oder die Hotline des Bürgertelefons mit der Rufnummer 0800 870-1100 zu nutzen.

 

Beruht das positive Testergebnis auf einem Antigen-Schnelltest/Laientest, so ist zeitnah ein PCR-Test durch den behandelnden Arzt oder eine Teststelle durchzuführen.

 

Verhalten nach Kontakt zu einer positiv getesteten Person

Nicht jeder Kontakt zu einer infizierten Person (Quellfall) ist relevant. Enge Kontaktpersonen sind Hausstandsangehörige oder Personen, bei denen folgende Kriterien erfüllt sein müssen:

  • Aufenthalt im Nahfeld (weniger als 1,5 Meter Abstand zur Person) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz
  • Gespräch (< 1,5m Abstand) ohne adäquaten Schutz unabhängig von Dauer oder direkter Kontakt mit respiratorischem Sekret
  • Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole für >10 min

 

Sind diese Kriterien erfüllt, ist ebenfalls Kontakt zum Gesundheitsamt aufzunehmen. Auch hier gilt: zur Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt ist entweder das auf der Internetseite bereitgestellte Kontaktformular oder die Hotline des Bürgertelefons mit der Rufnummer 0800 870-1100 zu nutzen.

 

Wir bitten um Verständnis, dass es aufgrund des hohen Anrufaufkommens derzeit telefonisch zu Wartezeiten kommen kann. Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit das Online-Kontaktformular.

Öffentliche Bekanntmachung über die Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 100 in OSL

(03. 11. 2021)

Laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts  (https://www.rki.de/inzidenzen) liegt die Zahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner (sog. 7-Tages-Inzidenz) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit Freitag, 29. Oktober 2021, und somit gemäß § 23 Absatz 5a Satz 2 der Zweiten Verordnung zur Änderung der Dritten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung (Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung - 3. SARS-CoV-2-UmgV) vom 2. November 2021 seit Montag, 1. November 2021, an drei
aufeinanderfolgenden Tagen über 100.


Ab dem Tag nach der Bekanntgabe gilt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz für Beschäftigte in Einrichtungen nach § 23 Absatz 1 (Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Pflegeheimen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen im Sinne des Neunten Buches Sozialgesetzbuch), mit Ausnahme von Krankenhäusern, die Testpflicht abweichend von § 23 Absatz 5 an jedem Tag, an dem die oder der Beschäftigte zum Dienst eingeteilt ist.


Senftenberg, den 03.11.2021


Siegurd Heinze

Landrat

Landkreis Oberspreewald-Lausitz und sorbischer/wendischer Dachverband Domowina wollen künftig enger zusammenarbeiten

(03. 11. 2021)

Der sorbische/wendische Dachverband Domowina und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) wollen künftig noch enger zusammenarbeiten, um die sorbische Sprache und Kultur als besonderes Merkmal der Region zu stärken. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs von Landrat Siegurd Heinze (parteilos), der Sorben/Wenden-Beauftragten des Kreises, Hanka Rjelka, Domowina-Vorsitzendem Dawid Statnik und der Domowina-Regionalsprecherin für die Niederlausitz, Heike Apelt, am Montag, 01.11. im Landratsamt in Senftenberg/Zły Komorow. Zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden im Landkreis OSL zählen Lübbenau/Spreewald (Lubnjow/Błota), Vetschau/Spreewald (Wětošow/Błota), Calau (Kalawa), Senftenberg (Zły Komorow) und die Gemeinden Neu-Seeland (Nowa Jazorina) und Neupetershain (Nowe Wiki) im Amt Altdöbern.

 

Landrat Heinze hob die Bedeutung der Beauftragtenstelle für den Landkreis hervor und würdigte das „sachliche, unaufgeregte Engagement” der Sorben/Wenden-Beauftragten, das dem Kreis insgesamt zugutekomme. Domowina-Vorsitzender Statnik betonte den Beitrag des Dachverbandes zur Heimatverbundenheit der Bevölkerung, da die Herkunft aus der in der Region tief verwurzelten Kultur als dauerhafter Wert vermittelt werde. Diesem komme nicht zuletzt durch den Tourismus auch wachsende wirtschaftliche Bedeutung zu. Rjelka sieht die ständige Kommunikation insbesondere mit den kommunalen Verantwortlichen als wichtige Aufgabe im Dienst der Herausforderung, der sorbischen/wendischen Kultur und Sprache zu größerer Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu verhelfen. Domowina-Regionalsprecherin Apelt wünscht sich eine Vertiefung der Zusammenarbeit der Landkreise mit Gemeinden des sorbischen/wendischen Siedlungsgebietes auch auf dem Gebiet der Jugendarbeit.

 

In dem Gespräch spielten auch aktuelle Fragen im Zusammenhang mit dem Strukturwandel eine Rolle. Dabei bestand Einigkeit, dass die Region wirtschaftlich verlässliche Rahmenbedingungen brauche, damit auf dem Weg des Kohleausstiegs Bevölkerung und mittelständische Unternehmen nicht unnötig verunsichert würden.

 

Das weitere Programm, das die Sorben/Wenden-Beauftragte für die Gäste organisiert hatte, stand ganz im Zeichen des Gedankenaustausches mit kulturellen Akteuren vor Ort. Der Weg führte sie zunächst zu Cornelia Schnippa in Lieske/Lěska, Mitglied des Vorstands im Verein „Sorbischer Kulturtourismus e.V.”. Sie begrüßte die Gruppe auf traditionelle sorbische Weise mit Brot und Salz und erläuterte den Stand der Sanierung eines mehrere Jahrhunderte alten Schrotholzhauses sowie ihre vielfältigen Aktivitäten, nicht zuletzt auch Stadtführungen in sorbischer Tracht in Hoyerswerda.

 

Anschließend wurden sie von Museumsdirektor Stefan Heinz und der Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit, Jenny Linke, durch das Museum Schloss und Festung Senftenberg geführt. Besonders beeindruckt zeigte sich der Domowina-Vorsitzende von der beispielhaften Kooperation der Museums-Standorte des Kreises in Lübbenau/Lubnjow, Lehde/Lědy und Senftenberg/Zły Komorow mit zurzeit insgesamt jährlich 170.000 Besuchern. Den Abschluss des Tages bildete das Gespräch mit Günter Paulisch, Vorsitzender der Domowina-Gruppe Senftenberg, der sich besonders auch für die Belebung der niedersorbischen Sprache in der Stadt und den umliegenden Dörfern engagiert.

 

Statnik resümierte: „Man sieht und spürt hier vor Ort, wie sich die Einführung hauptamtlicher Sorben/Wenden-Beauftragter in Brandenburg positiv auswirkt. Dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit seinen Schwerpunkten Spreewald und Seenland kommt mit seiner Lage im Herzen der sorbisch geprägten Lausitz eine wichtige Rolle zu.“

 

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Wokrejs Górne Błota-Łužyca a serbski kšywowy zwězk Domowina cotej w pśichoźe wusčej gromaźe źěłaś

 

Serbski kšywowy zwězk Domowina a wokrejs Górne Błota-Łužyca (OSL) cotej w pśichodnosći hyšći wusčej gromaźe źěłaś, aby se serbska rěc a kultura ako wósebne pśiznamje regiona mócniło. To jo wuslědk rozgrona mjazy krajnym raźcom Siegurdom Heinze (stroński njewězany), zagroniteju za serbske nastupnosći Hanku Rjelcyneju, pśedsedarjom Domowiny Dawidom Statnikom a regionalneju powědaŕku Domowiny za Dolnu Łužycu, Heike Apeltoweju, ako jo se wótměło pónjeźele w krajnej raźcowni w Złem Komorowje. K starodawnemu sedleńskemu rumoju Serbow we wokrejsu słušaju Lubnjow/Błota, Wětošow/Błota, Kalawa, Zły Komorow a gmejny Nowa Jazorina a Nowe Wiki w amśe Stara Darbnja.

 

Krajny raźc Heinze jo gódnośił „wěcowny, njepjeršaty angažement“ zagroniteje za serbske nastupnosći, kótaryž jo k lěpšemu cełego wokrejsa a jo wuzwignuł, kaki wuznam to městno zagroniteje za wokrejs ma.

Pśedsedaŕ Domowiny Statnik jo pódšmarnuł pśinosk kšywowego zwězka glědajucy na zwězanosć wobydlaŕstwa z domownju, pśeto póchadanje z kultury, ako jo w regionje dłymoko zakórjenjona pósrědnja se ako trajna gódnota. Jeje góspodaŕski wuznam pśiběra – nic na slědku pśez turizm. Rjelcyna ma stawnu komunikaciju wósebnje z komunalnymi zastupjarjami za wažny nadawk glědajucy na wupominanje, dojśpiś, až serbska kultura a rěc buźotej lěpjej wiźeś. Regionalna powědaŕka Domowiny Apeltowa se žycy teke na pólu młoźinskego źěła intensiwnjejše zgromadne źěło z wokrejsami, kenž maju gmejny w serbskem sedleńskem rumje.

 

W rozgronje jo teke šło wó pšašanja, kótarež zwisuju ze strukturneju změnu. Pśi tom su se byli wobjadne, až trjeba region spušćobne góspodaŕske ramikowe wuměnjenja, až njeby se z kóńcom wótbagrowanja wugla wobydlarje a srjejźne pśedewześa mimo nuze njewěste wucynili.

 

Dalšny program, ako jo zagronita za nastupnosći Serbow gósćam organizěrowała, jo stojał pód znamjenim wuměny myslow z kulturelnymi akterami na městnje. Droga jo wjadła nejpjerwjej ku Corneliji Schnippa w Lěskej, cłonce pśedsedaŕstwa Serbskego kulturnego turizma z.t. Wóna jo kupku wuwitała pó serbskej tradiciji z klěbom a solu, jo rozkładowała staw saněrowanja wěcej stow lět starego historiskego doma z  wobstśasanego drjewa a jo wulicowała wó swójich młogorakich aktiwitach, ku kótaremž słušaju nic na slědku teke měsćańske wjeźenja pó Wórjejcach w serbskej drastwje.

 

Na to stej wjadłej direktor muzeuma Stefan Heinz a sobuźěłaśeŕka za zjawnostne źěło Jenny Linke wobźělnikow pśez Muzeum, grod a twardnica Zły Komorow. Wósebny zaśišć pla pśedsedarja Domowiny jo zawóstajiła pśikładna kooperacija muzeumowych stojnišćow wokrejsa w Lubnjowje, na Lědach a w Złem Komorowje, kótarež maju nagromadu tuchylu lětnje 170.000 woglědarjow. Na kóńcu dnja su se rozgranjali z Günterom Pawlišom, pśedsedarjom Domowinskeje kupki Zły Komorow, ako se wósebnje angažěrujo teke za wótžywjenje dolnoserbšćiny w měsće a wokolnych jsach.

 

Statnik jo śěgnuł rezimej: „How na městnje jo wiźeś a cuś, kak pozitiwnje se etablěrowanje głownoamtskich zagronitych za nastupnosći Serbow w Bramborskej wustatkujo. Wokrejs Górne Błota-Łužyca zaběra ze swójima śěžyšćoma w Błotach a Jazorinje ze swójim połoženim w srjejźi serbski pregowaneje Łužyce wažnu rolu.“

 

Foto zur Meldung: Landkreis Oberspreewald-Lausitz und sorbischer/wendischer Dachverband Domowina wollen künftig enger zusammenarbeiten
Foto: Sie arbeiten künftig noch enger zusammen, um die sorbische Sprache und Kultur als besonderes Merkmal des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu stärken (v.l.): die Sorben/Wenden-Beauftragte des Landkreises, Hanka Rjelka, der Domowina-Vorsitzende Dawid Statnik, Landrat Siegurd Heinze und die Domowina-Regionalsprecherin für die Niederlausitz, Heike Apelt. (Foto Domowina/Marcel Brauman)

Geflügelpest: Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit Restriktionszonen betroffen

(02. 11. 2021)

Im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wurde der Geflügelpesterreger H5N1 (auch Geflügelpest oder Vogelgrippe genannt) in einem Nutzgeflügelbestand in der Gemeinde Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) festgestellt. Die Infektion in einer Haltung mit knapp 200 Enten, Gänsen und Hühnern wurde vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) labordiagnostisch bestätigt. Dieser Nachweis hat nun auch Auswirkungen auf Geflügelhalter im Norden von OSL.

 

Entsprechend des europaweit gültigen Tiergesundheitsrechts ist der Landkreis Oberspreewald-Lausitz verpflichtet, die ausgewiesenen Restriktionszonen einzurichten, in denen für Tierhalter verschärfte Regeln gelten. Dem kommt die Veterinärbehörde der Kreisverwaltung mit einer am Mittwoch (3. November 2021) in Kraft tretenden Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest bei Nutzgeflügel nach.

 

In dieser wird eine Schutzzone (früher „Sperrbezirk“) sowie eine Überwachungszone (früher „Beobachtungsgebiet“) festgelegt. Die Schutzzone betrifft die Gemarkungen Raddusch, Göritz, Stradow, Naundorf, Fleißdorf und Suschow der Gemeinde Vetschau/Spreewald, sowie die Gemarkung Leipe der Gemeinde Lübbenau/Spreewald. Die Überwachungszone umfasst in Oberspreewald-Lausitz die Gemarkungen Vetschau/Spreewald, Koßwig, Kahnsdorf, Repten und Tornitz der Gemeinde Vetschau/Spreewald, die Gemarkungen Missen, Bolschwitz, Reuden, Saßleben, Kalkwitz, Mlode der Gemeinde Calau, sowie die Gemarkungen Bischdorf, Kittlitz, Groß Lübbenau, Groß Klessow, Boblitz, Lehde, Lübbenau/Spreewald, Zerkwitz und Krimnitz der Gemeinde Lübbenau/Spreewald. Das Gebiet wird in den nächsten Tagen beschildert.

 

Von der Schutz- und Überwachungszone sind in OSL sind ca. 330 Tierhalter betroffen, darunter eine gewerbliche Geflügelhaltung. 

 

In der Schutzzone und in der Überwachungszone gilt für Tierhalter:

 

  • Tierhalter haben entsprechend der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 01.11.2021 sämtliches Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten.
  • Tierhalter haben dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft unverzüglich die aktualisierte Anzahl des gehaltenen Geflügels unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standortes unverzüglich anzuzeigen.
  • Verendetes Geflügel ist der Veterinärbehörde unverzüglich zu melden.
  • Gehaltene Vögel, frisches Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier sowie von Geflügel und Federwild stammende sonstige Erzeugnisse sowie tierische Nebenprodukte von Geflügel dürfen weder in einen noch aus einem Bestand verbracht werden. (Der Verzehr ist nicht eingeschränkt.)
  • Der Tierhalter hat unabhängig von der Größe seines Bestandes oder sonstigen Vogelhaltung sicher zu stellen, dass die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und diese Personen die Schutz- oder Einwegkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standortes des Geflügels unverzüglich ablegen, Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert bzw. Einwegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird.
  • Gehaltene Vögel zur Aufstockung des Wildvogelbestandes dürfen nicht frei gelassen werden.
  • Die Durchführung von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder Veranstaltungen ähnlicher Art ist verboten.
  • Transportfahrzeuge und Behälter, mit denen gehaltene Vögel, frisches Fleisch von Geflügel, tierische Nebenprodukte von Geflügel, Futtermittel oder sonstige Materialien, die Träger des hochpathogenen aviären Influenzavirus sein können, befördert worden sind, sowie Fahrzeuge, mit denen ein Bestand mit gehaltenen Vögeln befahren worden ist, sind unverzüglich nach jeder Beförderung nach näherer Anweisung der Veterinärbehörde zu reinigen und zu desinfizieren.

 

Die Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI, Geflügelpest) - Sperrzonen, Stallpflicht und weitere Maßnahmen - des Landkreises vom 01.11.2021 kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung eingesehen werden: Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Informationen zur Geflügelpest (osl-online.de)

 

Bürgerinnen und Bürger, die in der freien Natur tote Vögel entdecken, können Funde beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft melden, außerhalb der üblichen Sprechzeiten bei der Leitstelle Cottbus.

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit Restriktionszonen betroffen
Foto: Ausbruch der Geflügelpest in Burg/Spreewald: Landkreis OSL verfügt Maßnahmen für Schutzzone (rote Linie) und Überwachungszone (blaue Linie). (Grafik Veterinäramt OSL)

Jetzt bewerben – Landkreis Oberspreewald-Lausitz startet Stipendiumprogramm für angehende Mediziner

(27. 10. 2021)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht angehende Mediziner, die sich nach dem Studium zu einer Tätigkeit im Kreisgebiet verpflichten. Dafür gibt es im Rahmen eines Stipendiums eine Förderung von monatlich 500 Euro. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

 

Um auch in Zukunft die medizinische Versorgung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sicherzustellen, hat der Kreistag mit seinem Beschluss am 16. September 2021 die Einführung eines Medizinstipendiums im Landkreis beschlossen.

 

Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit: „Wir wollen mit dem Medizinstipendium angehende Mediziner unterstützen und Ihnen für die Zukunft eine tolle Perspektive in unserem Landkreis als Lebensmittelpunkt und Arbeitsort aufzeigen. Egal ob später als niedergelassener Arzt, in einem der beiden Klinikstandorte im Landkreis oder im öffentlichen Gesundheitsdienst – die beruflichen Perspektiven als Arzt im Landkreis sind besonders gut.“

 

Mit dem neu aufgelegten Programm sollen langfristig sowohl Human- als auch Zahnmediziner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gewonnen werden.

Dafür werden ab dem Wintersemester 2021/22 pro Semester bis zu fünf Studierende der Human- oder Zahnmedizin mit einem Stipendium unterstützt. Als Gegenleistung verpflichten sich die angehenden Mediziner, nach Abschluss des Studiums für mindestens 5 Jahre einer ärztlichen Tätigkeit im Landkreis nachzugehen. Das Stipendium wird für maximal sechs Jahre gewährt und beträgt 500 Euro monatlich.

 

Interessierte Studenten können Ihre Bewerbung direkt an das Gesundheitsamt schicken. Im Gegensatz zu anderen Programmen gibt es keinen Bewerbungsschluss.

Bewerben können sich sowohl Studenten aus dem Landkreis, aber auch ohne regionalen Bezug zum Landkreis OSL.

 

Wer sein Studium abbricht, vom Studium ausgeschlossen wird oder die endgültige Prüfung nicht besteht, ist zur Rückzahlung des Stipendiums verpflichtet. Das gleiche gilt, wenn der Empfänger die Facharztausbildung oder zahnärztliche Vorbereitungszeit abbricht oder die dazugehörige Abschlussprüfung endgültig nicht besteht.

 

Alle Informationen stehen auch auf der Website des Landkreises unter Landkreis Oberspreewald-Lausitz - STIPENDIUM FÜR MEDIZINSTUDIERENDE (osl-online.de) zur Verfügung.

 

Hintergrund des Programms ist der absehbar höhere Bedarf an Ärzten im Landkreis. Mit dem Programm soll sowohl die prognostizierte medizinische und zahnärztliche Unterversorgung im Landkreis abgebaut, aber auch die medizinische Versorgung im stationären Bereich sowie im öffentlichen Gesundheitsdienst gestärkt werden.

Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- und Katastrophenschutz für besonderes Engagement in OSL

(26. 10. 2021)

Im Rahmen eines Festaktes in Beelitz sind am Samstag, 22. Oktober, mehr als 90 Brandenburgerinnen und Brandenburger für besondere Leistungen und mutiges Handeln ausgezeichnet worden. Innenstaatssekretär Uwe Schüler überreichte das Ehrenzeichen im Brand- und Katastrophenschutz und die Rettungsmedaille des Landes Brandenburg. Geehrt wurden auch vier Kameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Für das Jahr 2020 wurde Oliver Jacobasch (FF Lauchhammer) mit dem Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber am Bande und Martina Grobba (DRK Kreisverband Lausitz) mit dem Ehrenzeichen im Katastrophenschutz in Silber am Bande ausgezeichnet. Durch die pandemiebedingt ausgefallene Veranstaltung im vergangenen Jahr wurden diese Ehrungen ebenfalls vorgenommen. Über Ehrenzeichen im Katastrophenschutz in Silber am Bande für das Jahr 2021 freuten sich Bernd Gamrath (Schnelleinsatzgruppe Führung) und Martin Höntsch (DRK Kreisverband Lausitz).

 

Die Vorschläge für die Auszeichnungen reichte Kreisbrandmeister Tobias Pelzer nach vorheriger Rücksprache mit den jeweiligen Trägern beim Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg ein. Die Auszuzeichnenden wurden dem Anlass entsprechend vom Kreisbrandmeister sowie dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e.V., Sebastian Lehmann, zur Auszeichnung gefahren.

 

Vor Ort zählte Landrat Siegurd Heinze zu den ersten Gratulanten: „Im Namen der Einwohnerinnen und Einwohner unseres Landkreises meinen herzlichen Dank an die Kameradinnen und Kameraden in den Wehren, den Hilfsorganisationen sowie im Katastrophenschutz. Sie sind diejenigen, die den Grundstein dafür legen, dass wir als Landkreis nach wie vor auf verlässliche Partner und Helfer in Notsituationen bauen können, und das in allen 11 kreisangehörigen Gebietskörperschaften. Ihr Dienst ist für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis von unmessbarem Wert.“

 

Auch in den vergangenen Jahren gingen Ehrenzeichen nach OSL: sechs im Jahr 2019, eines im Jahr 2018 und drei im Jahr 2017.

 

 

Zur Pressemitteilung des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg.

Foto zur Meldung: Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- und Katastrophenschutz für besonderes Engagement in OSL
Foto: Vier Ehrungen des Landes Brandenburg im Brand- oder Katastrophenschutz für OSLer: Bernd Gamrath (Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung, 3.v.l.), Oliver Jacobasch (FF Lauchhammer, 3.v.r.), Martin Höntsch (DRK-Kreisverband Lausitz, 2.v.r.) und Martina Grobba (DRK-Kreisverband Lausitz, nicht im Bild), zu den ersten Gratulanten zählten Landrat Siegurd Heinze (li.), Kreisbrandmeister Tobias Pelzer (2.v.l.) und Sebastian Lehmann (Vorstandsvorsitzender Kreisfeuerwehrverband OSL, r.).

Die Zukunft Lauchhammers im Blick: Antrittsbesuch beim Landrat

Einer Vorstellung hat es nicht bedurft, als der neue Bürgermeister von Lauchhammer, Mirko Buhr, am Mittwoch, dem 20. Oktober 2021 den Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Siegurd Heinze zum Antrittsbesuch im Landratsamt in Senftenberg traf. Buhr war bereits als Stadtverordneter in Lauchhammer aktiv und 2018 schon einmal zur Wahl angetreten. Am 26. September wurde er nun zum Nachfolger von Roland Pohlenz gewählt, der nach 11 Jahren in den Ruhestand getreten ist.

 

Ganz oben auf der Agenda des neuen Bürgermeisters steht die Stadtentwicklung vor dem Hintergrund des Strukturwandels, weshalb das kürzlich vorgestellte „Gesamtkonzept für die Stadt Lauchhammer im Schnittbereich von Bergbausanierung, Grundwasserwiederanstieg und Stadtentwicklung“ auch im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Landrat stand. Beide sehen in den Herausforderungen gleichzeitig große Potenziale für Lauchhammer, die es sichtbar zu machen und zu entwickeln gilt. Landrat Heinze gratulierte zum Wahlerfolg und sicherte dem neuen Gemeindeoberhaupt die Unterstützung des Landkreises für die vor ihm liegenden Aufgaben zu.

Foto zur Meldung: Die Zukunft Lauchhammers im Blick: Antrittsbesuch beim Landrat
Foto: Antrittsbesuch in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz: Landrat Siegurd Heinze im Gespräch mit dem neuen Bürgermeister von Lauchhammer, Mirko Buhr. (Foto Landkreis/Weser)

Projekt zum Weltmädchentag: zukünftige „Superheldinnen in OSL“ im Fokus

(13. 10. 2021)

Die Brandenburgische Frauenwoche, die in diesem Jahr zum Frauenjahr ernannt wurde, steht 2021 unter dem Motto „Superheldinnen am Limit“. Nachdem in dem Interviewprojekt des Landkreises im März 2021 Frauen aus OSL im Mittelpunkt standen, wurden nun mit einem Projekt die zukünftigen Heldinnen näher in den Fokus gerückt. Zum heutigen Internationalen Mädchentag fand zum erfolgreichen Abschluss des Projektes ein gemeinsamer Ausflug statt. „In den Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten konnten junge OSL’erinnen echtes Superheldinnen-Potential in sich erkennen“, so Johanna Zabka, Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.

 

Zielgruppe des Projektes – einer Kooperation der Mädchenbude in Lauchhammer, des Kinder- und Jugendfreizeithauses in Vetschau und der Jugendbegegnungsstätte „Schalom“ in Großräschen – sind Mädchen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Zu den Workshops und Aktionen der drei Jugendfreizeiteinrichtungen gehörte beispielsweise ein „Empowerment-Workshop“ im Freizeithaus in Vetschau. Die Mädchen setzten sich dabei eigenständig und kritisch mit Geschlechterstereotypen auseinander. Es entstand ein reger Austausch zu teils sehr unterschiedlichen Rollenbildern. In einem weiteren Workshop in Großräschen erprobten die Mädchen, mit „WenDo“ mehr Selbstsicherheit durch Selbstbehauptung und -verteidigung zu erlangen. Im Ergebnis lernten die jungen Frauen, durchaus „Nein“ sagen zu dürfen und absolvierten mit Stolz die Übung, ein Holzbrett mit der bloßen Handkante zu durchschlagen.

 

„Aus den verschiedenen Aktionen des Projektes ist sehr viel Kreatives, aber auch Freundschaften sind entstanden. Die Mädchen waren sehr aufgeschlossen und engagiert dabei“, weiß Maren Reichelt aus dem Sachgebiet Jugendförderung des Landkreises zu berichten. Zukünftig sind regelmäßige Treffen und eine gemeinsame Ferienreise im nächsten Sommer geplant.

 

Hintergrund

Die Projektidee entstand in Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit (KuKMA), der Mädchenbude aus Lauchhammer, der Jugendförderung und der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. 

Foto zur Meldung: Projekt zum Weltmädchentag: zukünftige „Superheldinnen in OSL“ im Fokus
Foto: WenDo, der Weg zur Selbstsicherheit für Mädchen, lautete der Titel eines der Workshop im Rahmen des Mädchenprojekts des Landkreises OSL, in dem die zukünftigen „Superheldinnen“ im Fokus standen. (Foto Mädchenbude Lauchhammer)

Einfach und modern – neues Logo für die Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH

(12. 10. 2021)

Seit dieser Woche präsentiert sich das Logo der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz im neuen Gewand. „Das Ergebnis unserer Vorbereitungen kann sich sehen lassen“, freut sich Michael Schütze, seit 1. April 2021 Geschäftsführer der VG OSL. Das bisherige Logo war von Beginn an das Merkmal mit Wiedererkennungswert, ist aber inzwischen nicht mehr zeitgemäß. Im Rahmen des 25-jährigen Bestehens der VG OSL erfolgt ein Wechsel hin zu einem neuen modernen Logo.

 

„Nach 25 Jahren ist es an der Zeit, dass wir unserem Auftritt einen einladenden und modernen Anstrich verleihen. Das Logo ist hierfür ein wichtiger Baustein“, erklärt Schütze. Die Kernelemente des bisherigen Logos bleiben mit dem neuen Erscheinungsbild übrigens erhalten: sowohl die Firmenfarben dunkelgrün und gelb als auch der stilisierte Kreis als Ausdruck für Bewegung und Mobilität.

 

„Wie viele andere Branchen stehen wir als Verkehrsunternehmen in den kommenden Jahren vor sehr komplexen Herausforderungen. Unseren Fahrgästen wollen wir dennoch ein verständliches und attraktives Angebot machen – der neue Auftritt soll dies zum Ausdruck bringen“, so Schütze. Das neue Logo wird nun Schritt für Schritt das alte ablösen und in den kommenden Monaten häufiger in Erscheinung treten. Den Anfang macht der Internetauftritt der VG OSL, während die Haltestellenaushänge im Rahmen der ohnehin stattfindenden Wartungsarbeiten umgestellt werden. Auch das jährliche Fahrplanbuch, Beschilderungen und Abokarten werden zukünftig das neue Logo tragen. Im Sommer kommenden Jahres soll der Prozess dann abgeschlossen sein.

 

Die Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH

Die VGOSL ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit Sitz in der Roßkaupe 6 in Senftenberg.

 

Auf Grundlage des Nahverkehrsplanes plant und realisiert die VGOSL den öffentlichen Busverkehr, erstellt und überarbeitet flächendeckend und bedarfsgerecht Fahrpläne und wirkt auf ein koordiniertes Verkehrsangebot mit den übrigen Angeboten des ÖPNV hin.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen im engen Austausch mit der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH, die als Verkehrsdienstleisterin den Regionalbus- und Stadtverkehr im öffentlichen Personennahverkehr des Landkreises erbringt.

Nähere Informationen: www.vgosl.de

 

Foto zur Meldung: Einfach und modern – neues Logo für die Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH
Foto: Einfach und modern – neues Logo für die Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH

Neuartiges Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (08.10.2021, 12 Uhr)

(08. 10. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

 

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 8. Oktober bei 44,3. Vor einer Woche betrug diese 35,1.

 

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt weiterhin anhaltend über dem Schwellenwert von 35. Damit gelten auch in Oberspreewald-Lausitz Testnachweispflichten in verschiedenen zusätzlichen Bereichen.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 7.523 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 102 Personen. Als genesen gelten 7.160 Bürgerinnen und Bürger. Weiterhin unverändert sind 261 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 6 COVID-19-Patienten (+ 5 im Vergleich Vorwoche) stationär behandelt.

Derzeit befinden sich 327 Personen (+ 104 im Vergleich Vorwoche) in häuslicher Quarantäne.

Aufgrund nachgewiesener Infektionen von Quarantänen betroffen sind fünf Kitas, vier Grundschulen, eine weiterführende Schule sowie eine Pflegeeinrichtung im Kreisgebiet.

 

+++ Ende der Bürgertestungen – welche Teststellen bleiben in OSL weiterhin geöffnet? +++

 

Da mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden kann, ist eine dauerhafte Übernahme der Kosten für alle Tests durch den Bund und damit den Steuerzahler nicht länger erforderlich. Das kostenlose Testangebot für alle Bürgerinnen und Bürger endet daher am 11. Oktober 2021. Asymptomatische Personen, die keinen Anspruch aus einem der in den §§ 2 – 4 TestV genannten Gründen haben, müssen die Testkosten damit grundsätzlich selber tragen. Personen, für die keine Möglichkeit besteht, einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben auch weiterhin die Möglichkeit, sich mindestens einmal wöchentlich kostenlos mit einem Schnelltest testen zu lassen.

 

Teststellen im Landkreis OSL, die auch nach dem Ende der kostenfreien Bürgertestungen ab dem 11. Oktober weiterhin Antigen-Schnelltests anbieten werden, sind auf der Website des Landkreises unter Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (osl-online.de) zu finden.

 

Welche Personen erhalten auch weiterhin kostenlose Testangebote?

 

Folgende Personen haben auch nach dem Ende der allgemeinen Bürgertestung am 11. Oktober 2021 die Möglichkeit sich mindestens einmal die Woche kostenlos mit einem Schnelltest testen zu lassen:

 

  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung noch keine zwölf Jahre alt sind oder erst in den letzten drei Monaten vor der Testung zwölf Jahre alt geworden sind.
  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können. Das gilt insbesondere bei einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel, da die Ständige Impfkommission für diesen Zeitraum bislang keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen hat. Die kostenlose Testmöglichkeit besteht auch dann, wenn wegen einer medizinischen Kontraindikation eine Impfung in den letzten drei Monaten vor der Testung nicht möglich war.
  • Personen, die sich wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 selbst in Absonderung begeben mussten, können sich kostenlos testen lassen, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.
  • Bis zum 31. Dezember 2021 können sich alle, die zum Zeitpunkt der Testung noch minderjährig sind, kostenlos testen lassen. Das Gleiche gilt auch für Schwangere. Zwar besteht für diese Personen seit August bzw. September 2021 eine generelle Impfempfehlung der ständigen Impfkommission. Um diesen Personen ausreichend Zeit zu gewähren, sich über die bestehenden Impfangebote zu informieren und einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, haben sie bis Ende des Jahres weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Testung.
  • Auch Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden, können sich bis zum 31. Dezember 2021 kostenlos per Schnelltest testen lassen.
  • Außerdem können Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben, sich kostenlos mittels Schnelltest testen lassen.

 

Personengruppen, die nicht unter den Anspruchsvoraussetzungen für eine kostenfreie Testung fallen, können sich kostenpflichtig testen lassen.

 

+++ Immer montags: Impfbus macht Halt am Gesundheitsamt+++

 

Erstmalig ab Montag, 11. Oktober, wird der Impfbus des Landkreises einmal in der Woche am Gesundheitsamt in der Großenhainer Straße in Senftenberg Station machen. Impfwilligen Bürgerinnen und Bürger ist es möglich, sich jeweils am Montag im Zeitraum von 9 - 15 Uhr ohne Voranmeldung impfen zu lassen. Es steht der Impfstoff BioNTech zur Verfügung.

Alle weiteren Details zu allen bevorstehenden Stopps des Impfbusses in den Kommunen und am Gesundheitsamt in Senftenberg unter www.osl-online.de/Corona, Punkt „Corona-Schutzimpfung/Impfbus“.

Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster vom 21.06.2021

(08. 10. 2021)

Den Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster vom 21.06.2021 finden Sie hier unter den amtlichen Bekanntmachungen.

Bundestagswahl 2021 - Kreiswahlausschuss des Wahlkreises 65 bestätigt Ergebnisse

(05. 10. 2021)

Die Ergebnisse der zurückliegenden Bundestagswahl konnten endgültig bestätigt werden. Darüber befand der Kreiswahlausschuss in seiner Zusammenkunft am Freitag, den 1. Oktober 2021.

 

Die endgültigen Ergebnisse der Bundestagswahl im Wahlkreis 65 (Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz ohne Lübbenau) werden im nächsten Amtsblatt bekannt gegeben. Alle Bewerber und ihre jeweiligen Stimmenanteile können auf der Internetseite unter www.osl-online.de/Wahlergebnisse und auf der Seite des Landeswahlleiters, Ergebnisse (brandenburg.de) eingesehen werden.

 

Kreiswahlleiter Thomas Höntsch: „Sowohl die Wahl als auch die Auszählung der Ergebnisse lief reibungslos und ohne Zwischenfälle ab, sodass wir in Brandenburg als erster Wahlkreis die Schnellmeldung an den Landeswahlleiter abgeben konnten. Der heutige Kreiswahlausschuss hat die Ergebnisse bestätigt. Ein großer Dank gilt den mehr als 2.500 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Wahlkreis 65, die am Wahlsonntag ihre Freizeit für die Durchführung der Wahl aufgebracht haben.“

 

Der Wahlkreis 65 zählte zur Bundestagswahl am 26. September 2021 insgesamt 162.410 Wahlberechtigte (Stand 26. September 2021), darunter 4.957 Erstwähler.

Die Wahlbeteiligung lag bei 74,2 % und dabei geringfügig höher als zur Bundestagswahl im September 2017 (73,2%). Die Wahl selbst fand in 269 Wahllokalen statt. Die Briefwahlunterlagen wurden in 63 Briefwahlbezirken ausgezählt. Unter den 120.351 Wählerinnen und Wähler waren 34.323 Brief- sowie 86.028 Urnenwähler.

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Bau

(05. 10. 2021)

- am Donnerstag, 14.10.2021 um 17 Uhr -

 

Auf der Tagesordnung steht die erste Lesung der Haushaltssatzung 2022 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Sitzungsort:

Aula des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg

Fischreiherstraße 14

01968 Senftenberg

 

 

Zur Tagesordnung gelangen Sie hier.

Neu ab Oktober: wöchentliches Impfangebot am Gesundheitsamt in Senftenberg

(30. 09. 2021)

Neuartiges Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(30.09.2021, 16 Uhr)

 

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 30. September, bei 34,1. Vor einer Woche betrug diese 32,2.

 

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt weiterhin anhaltend über dem Schwellenwert von 20. Damit gelten auch in Oberspreewald-Lausitz Testnachweispflichten in verschiedenen zusätzlichen Bereichen. Die Überschreitung des Schwellenwertes an fünf aufeinander folgenden Tagen hatte die Kreisverwaltung am Donnerstag, 9. September, formell bekanntgeben. Diese kann auf der Internetseite unter www.osl-online.de/Corona nachgelesen werden.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 7.459 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 89 Personen. Als genesen gelten 7.109 Bürgerinnen und Bürger. Weiterhin unverändert sind 261 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Im Klinikum Niederlausitz wird aktuell 1 COVID-19-Patient stationär behandelt.

 

Derzeit befinden sich 223 Personen in häuslicher Quarantäne.

Aufgrund nachgewiesener Infektionen von Quarantänen betroffen sind drei Kitas, drei Grundschulen, eine weiterführende Schule sowie 2 Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet.

 

+++ Neu ab Oktober: wöchentliches Impfangebot am Gesundheitsamt in Senftenberg +++

Am 30.09.21 konnten sich kurzfristig entschlossene zum vorerst letzten Mal in der Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in der Calauer Straße 3 in Senftenberg impfen lassen.

 

Beginnend ab Montag, 11. Oktober, wird der Impfbus des Landkreises einmal in der Woche am Gesundheitsamt in der Großenhainer Straße in Senftenberg Station machen. Impfwilligen Bürgerinnen und Bürger ist es möglich, sich jeweils am Montag im Zeitraum von 9 - 15 Uhr ohne Voranmeldung impfen zu lassen. Es steht der Impfstoff BioNTech zur Verfügung.

Alle weiteren Details zu allen bevorstehenden Stopps des Impfbusses in den Kommunen und am Gesundheitsamt in Senftenberg unter www.osl-online.de/Corona, Punkt „Corona-Schutzimpfung/Impfbus“.

 

Neben dem mobilen Impfangebot des Landkreises liegt der Fokus der Corona-Impfungen auf Arztpraxen. In Oberspreewald-Lausitz bieten nach Angabe der kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg 57 Hausarzt- sowie 3 Kinderarztpraxen Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus an.

 

+++ Geringe Inanspruchnahme des 2G-Modells in OSL +++

Mit der Einführung des „2G“ Modells durch die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg besteht auch in OSL seit dem 25. September 2021 für Veranstalterinnen oder Veranstalter sowie Betreiberinnen oder Betreiber die Möglichkeit, das 2G-Modell zu nutzen. Die Nutzung ist dem Gesundheitsamt gegenüber anzeigepflichtig. Bisher gingen beim Gesundheitsamt OSL 2 Anmeldungen ein. Die Anzeigen zur Nutzung der 2G-Option entfielen bisher auf den Veranstaltungsbereich.

 

Hintergrund zum 2G Modell:

Die sogenannte 2G-Regel wurde als Option für zahlreiche Lebensbereiche eingeführt (2G-Optionsmodell). Das 2G-Optionsmodell für Geimpfte und Genesene ist eine Ergänzung des bestehenden 3G-Modells für Geimpfte, Genesene und Getestete. Der Unterschied: Beim 2G-Modell gelten für Veranstalter und Gäste kaum noch Corona-Einschränkungen. Schutzmaßnahmen wie Abstand, Maske, Personengrenzen und Quadratmetervorgaben entfallen. Die Ermöglichung von Kontaktnachverfolgung und Hygienekonzepte bleiben jedoch weiterhin überall dort erforderlich, wo sie auch bislang vorgesehen sind.

 

Bereiche, in denen nach der neuen Corona-Verordnung das 2G-Optionsmodell genutzt werden kann, sind: Veranstaltungen, Innengastronomie, Beherbergung von Gästen, Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote, Indoor-Sportanlagen, Innen-Spielplätze, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, künstlerische Amateurensembles, Diskotheken, Clubs und Festivals.

Gemeinsame Baumaßnahme: Ortsdurchfahrt Ortrand wird erneuert

(29. 09. 2021)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz und die Stadt Ortrand haben sich im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme zum grundhaften Ausbau der K6635 Ortsdurchfahrt Ortrand sowie der entsprechenden Nebenanlagen entschlossen. Die Kreisstraße in Ortrand (Elsterwerdaer Straße) ist den heutigen Anforderungen an den Straßenverkehr nicht mehr gewachsen, u.a. die Entwässerung der Straße teilweise nicht mehr funktionsfähig.

 

Der Ausbau der Fahrbahn erstreckt sich dabei über eine Länge von ca.735 Metern.

Der Ausbau beginnt am Ortseingangsschild Ortrand aus Richtung Kleinkmehlen und endet am Markt an der Anbindung an die L 55. Der Bauzeitraum ist vom 11. Oktober 2021 bis 15. Mai 2023 vorgesehen.

Die Baumaßnahme wird unter Vollsperrung in vier Schritten realisiert.

 

Mit dem Ausbau der Straße und Nebenanlagen werden Trinkwasserleitungen, Beleuchtungskabel und Gasanschlüsse neu verlegt sowie die straßenbegleitende Begrünung neu strukturiert.

 

„Die Realisierung des ersten Bauabschnittes ist noch für das Jahr 2021 geplant. Der 1. Teilabschnitt wird am Ortseingangsschild Ortrand aus Richtung Kleinkmehlen beginnen und an der zweiten Einfahrt der Tankstelle enden. Für die Einschränkungen während der Baumaßnahmen bitten wir die Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis“, so Chris von Rein, zuständig für die Kreisstraßen in OSL.

 

Eine überörtliche Umleitungsstrecke wird ausgeschildert.

 

Die Finanzierung der Gesamtbaumaßnahme in Höhe von voraussichtlich 1,4 Millionen Euro erfolgt zu einem großen Teil aus Fördermitteln des Landes Brandenburg. Die Eigenmittel entfallen auf die Stadt Ortrand, den Wasserverband Lausitz (WAL) und den Landkreis OSL.

Sprachtalente aus OSL überzeugen beim „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“

Die Preisträger*innen des „Bundeswettbewerbes Fremdsprachen“ stehen fest: darunter in diesem Jahr erneut Schüler*innen des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide, die mit ihren Projekten in der Wettbewerbssprache Englisch die Expertenjury für den Regionalbereich Brandenburg-Süd überzeugen konnten.

 

Von 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Elbe-Elster und Cottbus wurden fünf Schülerinnen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Rahmen der Prämierung für ihre hervorragenden Ergebnisse ausgezeichnet. Tabea Schröder, Daliah Jolyn Becker, Lisa Wohlrabe, Leni Pohlenz konnten im Teamwettbewerb den 3. Landespreis erringen. Im Solo-Wettbewerb erhielt Paula Hofmann den 3. Landespreis sowie Tabea Schröder den 2. Landespreis. Alle fünf Preisträgerinnen besuchen das Emil- Fischer-Gymnasium Schwarzheide.  

 

Lydia Wohlsdorf, Leiterin der Schulverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, zur Auszeichnungsveranstaltung: „Zum wiederholten Male konnten Schüler*innen des Emil-Fischer-Gymnasiums mit ihren Beiträgen die Expertenjury überzeugen. Das erfüllt uns als Schulträger mit großem Stolz. Einen großen Anteil daran hat Susann Pattoka, Lehrerin am Gymnasium, die schon viele Jahre engagiert die Wettbewerbsprojekte begleitet, wertvolle Tipps gibt und immer wieder motivierend zur Seite steht.“

 

Der „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ richtet sich alljährlich an Schüler*innen der Klassen 6 bis 13, die gerne und darüber hinaus sicher und kreativ mit Sprachen umgehen. In der Kategorie „Solo“ gilt es für die Teilnehmer*innen, eine bundesweit zentrale Klausur zu absolvieren und als Hausaufgabe kleine Videobeiträge zu erstellen. In der Wettbewerbskategorie „Team Schule“ für die Jahrgangsstufen 6 bis 10 drehen die Teilnehmer*innen ebenfalls Videos oder führen Theaterstücke auf.

 

Besonders an diesem Wettbewerbsjahr war die ausschließlich digitale Durchführung des Wettbewerbes: ein digitaler Wettbewerbstag für die Solo-Teilnehmer*innen und ein digitales Sprachenfest für die Teams auf Bundesebene sowie digitale Jurysitzungen. Die eingereichten Arbeitsergebnisse wurden von der fleißigen Jury begutachtet, die Landessieger*innen bestimmt und Teilnehmer*innen für die Bundesebene nominiert.

 

Insgesamt nahmen deutschlandweit 2.348 Schüler*innen am Solo Wettbewerb und 784 Teams teil. In Brandenburg waren dies für den Bereich Solo-Sprachen 180 Teilnehmer*innen gesamt – darunter 167 Beiträge in Englisch, 9 in Französisch, 4 in Spanisch. Im Rahmen des Teamwettbewerbes nahmen insgesamt 52 Teams mit insgesamt 227 Teilnehmer*innen teil. Hier wurden 31 Beiträge in Englisch, 5 in Französisch und 16 in Spanisch eingereicht.

 

Alle weiteren Informationen sind auf der Website unter www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de abrufbar.

10. Projektaufruf LEADER-Förderung bis zum 31.01.2022 / Abschluss 9. Projektauswahlverfahren der LAG

(24. 09. 2021)

10. Projektaufruf LEADER-Förderung - Fristtermin 31.01.2022


Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. 2014 wurde die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Energieregion im Lausitzer Seenland“ auf Basis ihrer Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) als LEADER-Förder-Region im Land Brandenburg bestätigt. Damit können Fördermittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) für Vorhaben der ländlichen Entwicklung zur Umsetzung der RES in die Region fließen.


Für das Jahr 2022 werden den LEADER-Aktionsgruppen im Land Brandenburg weitere Mittel zur Unterstützung von Vorhaben bereitgestellt. Die Projektauswahlverfahren sind entsprechend dem bisherigen Vorgehen durch die LAG durchzuführen. Für den aktuellen Aufruf der Förderperiode steht daher ein Budget von 1,9 Mio. € zur Verfügung – er richtet sich ausschließlich an Maßnahmeträger, die maximal 200.000 € Fördermittel zur Umsetzung ihrer Projektidee benötigen. Die Auswahlrunde richtet sich an Projektträger, die mit der Umsetzung ihrer Projekte im Jahr 2022 starten können.


Der Vereinsvorstand führt Anfang März 2022 das Projektauswahlverfahren durch. Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum Fristtermin am 31.01.2022 ihre prüf- und bewertbaren Projektideen (inklusive Anlagen wie Genehmigungen oder Eigenmittelnachweise) unter Verwendung des LEADER-Maßnahmeblattes beim Regionalmanagement einreichen:


Kontakt:

Geschäftsstelle der LAG / Regionalmanagement LEADER
Dipl.Ing. Michael Franke
01979 Lauchhammer, Am Werk 8, Zimmer 214
Tel. 03574 4676 2256 / e-Mail:


Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente stehen auf der Webseite des Vereins www.energieregion-seenland.de zur Einsichtnahme und Nutzung zur Verfügung (die Regionale Entwicklungsstrategie (RES), das LEADER-Maßnahmeblatt, die aktuelle Förderrichtlinie und das formgebundene Antragsformular).


Das Ergebnis der Projektauswahl wird den Antragstellern nach der Beschlussfassung durch den Vorstand mitgeteilt. Die bestätigten Projektträger werden in der Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge innerhalb einer festgesetzten Frist beim LELF in Finsterwalde einzureichen. Nicht berücksichtigte Projekte können auf Antrag in das nächste Auswahlverfahren der neuen Förderperiode aufgenommen werden, vorausgesetzt, dass sie die Mindestpunktzahl erreicht haben. Das Projektauswahlverfahren und die Bewertungskriterien werden im Kapitel 6 der Regionalen Entwicklungsstrategie RES auf den Seiten 50 - 56 erläutert.

 


 

Abschluss 9. Projektauswahlverfahren der LAG


Der Vorstand des Fördervereins LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. schloss am gestrigen 21. September das inzwischen 9. Projektauswahlverfahren ab – dafür stand ein Budget von 1,6 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung.


Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 31. Juli 2021 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 16 Projektideen am Auswahlverfahren teil.

 

Im Ergebnis der Projektauswahl konnten 12 Vorhaben berücksichtigt werden – innerhalb des verfügbaren Budgets.
Die bestätigten Projektträger haben nunmehr bis Ende März 2022 Zeit, ihre formgebundenen Anträge bei der Bewilligungsbehörde in Finsterwalde einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.


Zur Förderung empfohlene Projekte:


1. Mühle Dörrwalde GmbH
Parkplatzerweiterung mit Wendeschleife für Bus- und Lieferverkehr


2. Lausitzer Bildungsträger gGmbH
Austausch von verwitterten, schadhaften Holzfenstern in für den Schulbetrieb genutzten Räumen im Objekt „Kaiserkrone“ in Brieske


3. K&K Lauchhammer
Errichtung einer Waschanlage am neuen Unternehmenssitz


4. Stadt Schwarzheide
Neugestaltung der Außenanlagen in der KITA „Villa am Wald“ in Schwarzheide (Wege, Spielgeräte und Fallschutzbereiche + Grüngestaltung)


5. Sandra Sattler / Logopädie Schipkau
Gartengestaltung mit Bebauung eines Naturholzspielplatzes sowie ein Holzhaus


6. Amt Altdöbern
Neubau Dorfgemeinschaftshaus Bahnsdorf inklusive Sozialräume, Versammlungsraum für 80 Personen, Teeküche, Lager und Terrasse


7. Kunstlandschaft Pritzen e.V.
Sanierung der Kunstscheune in Pritzen (Instandsetzung Scheune, Abbruch Stallungen und Sicherung Werkstatt, Gestaltung Freigelände + Bepflanzung)


8. Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg
Errichtung eines Sanitärgebäudes/-container auf dem Tagesparkplatz Seestrand Großkoschen; modulare Containerbauweise


9. Gemeinde Schipkau
Ausbau der Herrenmühlestraße in den Ortsteilen Klettwitz und Annahütte; bedarfsgerechte Instandsetzung auf ca. 400 m Länge
10. Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg


Errichtung Sanitärcontainer am Parkplatz Südsee Niemtsch; modulare Containerbauweise und Medienerschließung (Wasser, Abwasser, Strom)


11. Hockeyclub Lauchhammer
Sanierung des Sanitärgebäudes (Malerarbeiten, Fußboden und Beleuchtung)


12. Stadt Senftenberg
Kunstrasenplatzes auf der Sportanlage "Elsterkampfbahn" Brieske (Neu-errichtung eines dritten wettkampffähigen Sportplatzes als Kunstrasenplatz)

Zeitgleich wurde ein neuer, 10. Projektaufruf gestartet - dafür steht diesmal ein Budget von 1,9 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit zukunftsfähige Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.
Der letzte Aufruf der aktuellen Förderperiode richtet sich vorrangig an „kleinere“ Maßnahmeträger mit einem Fördermittelbedarf bis zu 200.000 Euro.


Frist für das Einreichen der Projektvorschläge bei der LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. ist der 31.01.2022. Unterstützt werden Vorhaben von Unternehmen aus Handwerk, Gewerbe, Dienstleistungen, Direktvermarktung, Gastronomie und Beherbergung sowie Projekte von Kommunen und Vereinen. Geplante Investitionen und Maßnahmen sollen die ländliche Entwicklung in der Region unterstützen.
Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

Neuartiges Coronavirus: Aktuelle Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (23.09.2021, 10 Uhr)

(23. 09. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 23. September, bei 32,3. Vor einer Woche betrug diese 39,7.

 

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt weiterhin anhaltend über dem Schwellenwert von 20. Damit gelten auch in Oberspreewald-Lausitz Testnachweispflichten in verschiedenen zusätzlichen Bereichen. Die Überschreitung des Schwellenwertes an fünf aufeinander folgenden Tagen hatte die Kreisverwaltung am Donnerstag, 9. September, formell bekanntgeben. Diese kann auf der Internetseite unter www.osl-online.de/Corona nachgelesen werden.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 7.410 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 97 Personen. Als genesen gelten 7.065 Bürgerinnen und Bürger. Weiterhin unverändert sind 261 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Im Klinikum Niederlausitz wird aktuell 1 COVID-19-Patient stationär behandelt.

 

Derzeit befinden sich 175 Personen in häuslicher Quarantäne.

Aufgrund nachgewiesener Infektionen von Quarantänen betroffen sind zwei Kitas, zwei Grundschulen sowie eine weiterführende Schule.

 

+++ Impfstelle in Senftenberg wechselt in Stand-by-Modus +++

Zu Oktober 2021 wechselt die vom Klinikum Niederlausitz betriebene Impfstelle in der Calauer Straße 3 in Senftenberg in den Stand-by-Modus.

 

Kurzfristig entschlossene können sich noch am Mittwoch und Donnerstag, 29. und 30. September 2021, in der Zeit von 7 bis 15 Uhr ohne Termin mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer impfen lassen.

 

Die Impfstelle als öffentliche Anlaufstelle für Impfwillige nahm im März 2021 den Betrieb auf und bildete ein wichtiges Angebot, als das mittlerweile flächendeckende Impfen in niedergelassenen Arztpraxen noch nicht absehbar war. Zuvor konnten sich beginnend ab Jahresende 2020 bereits die Mitarbeitenden des KNL impfen lassen.

 

In über einem halben Jahr Impfbetrieb konnten 30.000 Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der regulären Öffnungszeiten und dank Sonderimpfaktionen erreicht werden. Galt zu Beginn noch die Priorisierung nach Anspruchsgruppen, so konnten seit Juni alle Impfwilligen Bürgerinnen und Bürger das Impfangebot mit den jeweils zugelassenen Impfstoffen in Anspruch nehmen. Zuletzt entfiel im September auch die Terminvereinbarung und der Zugang zur Impfstelle stand allen Interessierten frei.

 

Das nunmehr freiwerdende Personal aus der Impfstelle kann nach der mehrmonatigen zusätzlichen Tätigkeit nunmehr wieder in die Sicherung der regulären Abläufe innerhalb des KNL eingebunden werden.

 

Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales: „Die Impfstelle, betrieben durch das Klinikum Niederlausitz, hat insbesondere in Zeiten mangelnder anderweitiger Anlaufstellen viele impfbereite Menschen in OSL erreicht.

 

Zwischenzeitlich existieren ausreichend Impfangebote. Viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte impfen in ihren Praxen. Der Landkreis hat als eigenes mobiles Angebot im April als einer von wenigen im Land einen Impfbus installiert, der die Menschen vor Ort aufsucht und auch weiterhin im Landkreis präsent sein wird. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach Erstimpfungen bundesweit abgenommen.

Mit dem Wechsel der Impfstelle in Senftenberg in den Stand-by-Modus folgt auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz dem bekannten Ansatz von Bund und Ländern, den Schwerpunkt der Impfungen weiter zu den niedergelassenen Ärzten zu verlagern.

Die Impfstelle als voll leistungsfähiges Zusatzangebot verbleibt in gemeinsamer Absprache zwischen Landkreis und Klinikum dennoch bewusst im Stand-by-Modus, um bei einer eventuell erneut hohen Nachfrage – etwa mit Blick auf Virusmutationsformen oder Auffrischungsimpfungen – den Betrieb bei Bedarf wieder aufnehmen zu können.“

 

Details zu allen bevorstehenden Stopps des Impfbusses in den Kommunen: siehe www.osl-online.de/Corona, Punkt „Corona-Schutzimpfung/Impfbus“. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 

Fokus liegt bundesweit auf Arztpraxen

Impfzentren und Impfstellen wurden zurückblickend zu Hochzeiten der Pandemie zur Unterstützung der Impfkampagne des Landes Brandenburg eröffnet. Ein Teil der Impfzentren war zwischenzeitlich in kommunale Verantwortung übergegangen. Nicht übernommen wurde beispielsweise das Impfzentrum in Elsterwerda.

 

Mittlerweile wurden und werden Impfzentren sukzessive zurückgefahren, auch mit Blick auf die auslaufende Finanzierung der Zentren durch den Bund und das Land Brandenburg zu Ende September. Bei der digitalen Gesundheitsministerkonferenz im Juni verständigten sich Bund und Länder darauf, bis spätestens 30. September die bisherigen staatlichen oder kommunalen Impfangebote zu reduzieren und Impfzentren zu schließen. Die Länder setzen verstärkt auf Impfungen beim Arzt und je nach regionalem Bedarf auf mobile Impfteams. Stillgelegte Impfzentren sollen jedoch möglichst im Stand-by-Modus erhalten bleiben, um diese bei Bedarf wieder in Betrieb nehmen zu können. Auch Brandenburg hatte angekündigt, den Schwerpunkt angesichts rückläufiger Impfnachfragen grundsätzlich von den Impfzentren zu den niedergelassenen Ärzten zu verlagern.

 

Zuletzt schlossen beispielsweise auch die Impfzentren in der Landeshauptstadt Potsdam. Ab Oktober müssen auch hier alle Personen, die sich impfen lassen wollen, für eine Impfung eine der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte aufsuchen.

Neue Führungskraft in der Kreisverwaltung des Landkreises: Nadine Wegner übernimmt die Leitung des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung

(22. 09. 2021)

Die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz ist ab dem 1. Oktober der neue Arbeitgeber von Nadine Wegner. Hier übernimmt die Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin, die derzeit noch als Amtsleiterin und Stellvertreterin des Bürgermeisters der Stadt Vetschau/Spreewald tätig ist, die Leitung des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung. 

 

Das viertgrößte Amt innerhalb der Kreisverwaltung zählt knapp 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und ist mit einem breit gefächerten Aufgabenfeld versehen. Es umfasst an den Standorten in Calau den Amtsleiterbereich, das Aufgabengebiet ÖPNV, Taxi/Mietwagen und Landesschifffahrt, den Bereich Verkehrswesen, die Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde, die Zentrale Bußgeldstelle mit der Vollstreckung sowie den Bereich Ordnungsangelegenheiten/Gewerbe/Jagd- und Fischerei. Aber auch das Sachgebiet Rettungsdienst und der Brand- und Katastrophenschutz, angesiedelt im Feuerwehr- und Katastrophenschutz Technischen Zentrum des Landkreises in Großräschen, zählen hinzu.

 

Für die neue Aufgabe bringt Wegner die passenden Voraussetzungen mit: So arbeitete sie nach ihrem Studium mehrere Jahre in der Ministerialverwaltung des Landes Brandenburg in Potsdam. Im Anschluss führte sie der berufliche Weg in die Stadtverwaltung nach Vetschau/Spreewald. Hier übernahm sie vor acht Jahren die Leitung des Ordnungs- sowie des Sozialamtes und war seitdem zuständig für knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Mit der Arbeit und Struktur der Kreisverwaltung ist Wegner in vielen Punkten bereits vertraut: Durch die Aufgaben auf gemeindlicher Ebene gab es regelmäßig Kontakte und Berührungspunkte hin zu verschiedenen Fachbereichen des Landratsamtes – etwa in der Zuständigkeit als Kita- oder Schulträger, in Belangen der Sorben/Wenden, mit Blick auf die Flüchtlingsarbeit, die Gestaltung von Satzungen, den kreisweiten Breitbandausbau oder die Bewältigung der Corona-Pandemie.

 

Auch im Amt für Straßenverkehr und Ordnung dürfte ihr Name einigen Kolleginnen und Kollegen bereits bekannt sein. So war sie in ihrer Zeit im Vetschauer Rathaus zusätzlich Katastrophenschutzverantwortliche und leitete den Krisenstab. Dabei arbeitete sie unter anderem mit dem Kreisbrandmeister und dem Krisenstab des Landkreises als auch der Ersten Beigeordneten Grit Klug zusammen, etwa bei der Bewältigung einer brandbedingten Großschadenslage in Vetschau/Spreewald im Jahr 2016.

 

Wegner ist Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin mit Hochschulabschluss der Universität Potsdam. Sie qualifizierte sich als Führungskraft und absolvierte diverse Fortbildungen zum Thema Ordnungsrecht, Brand- und Katastrophenschutz. Die neue Amtsleiterin weist zudem Berufsabschlüsse im kaufmännischen als auch Fremdsprachenbereich vor. Während ihrer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit begann sie ihre Promotion. Im Ergebnis ihrer wissenschaftlichen Arbeit veröffentlichte sie Studien zum Thema Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr sowie mit Schwerpunkt im Bereich Bevölkerungsschutz. 

 

Der beruflichen Veränderung blickt sie, auch wenn der Abschied vom Rathaus und ihrem dortigen Team nach all den Jahren schwerfällt, mit Vorfreude entgegen: „Ich freue mich über die Möglichkeit, mich beruflich weiterzuentwickeln und auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen, die mit der neuen Tätigkeit verbunden sind. Die neue Position passt perfekt zu meinem bisherigen Profil. Zudem brenne ich für die Themen Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz – aus Überzeugung.“ 

Foto zur Meldung: Neue Führungskraft in der Kreisverwaltung des Landkreises:  Nadine Wegner übernimmt die Leitung des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung
Foto: Übernimmt ab dem 1. Oktober die Leitung des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz: Nadine Wegner. (Foto: Landkreis/Werner)

Interkulturelle Woche 2021 im Landkreis OSL

(21. 09. 2021)

Vom 26. September bis 3. Oktober 2021 findet bundesweit die Interkulturelle Woche unter dem Thema „#offen geht“ statt. Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gibt es aus diesem Anlass ab sofort und bis zum 17. Oktober verschiedene Angebote für Interessierte.

 

Das Programmheft kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de/interkulturelle-woche eingesehen werden und liegt im Bürgerbüro der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sowie im Vereinshaus des Vereins Unsere Welt, Eine Welt e.V., Kirchplatz 18, in Senftenberg aus.

 

Dank der Beteiligung verschiedener Akteure – Einrichtungen, Unternehmen, Vereine und Kommunen – ist es erneut gelungen, ein ansprechendes Angebot auf die Beine zu stellen. Diese umfasst unter anderem Filmvorführungen, Lesungen, ein Konzert oder auch ein gemeinsames Kochen. Aber auch ein Workshop, Ausstellungseröffnungen sowie Informations- und Diskussionsrunden rund um das diesjährige Thema der Interkulturellen Woche finden sich wieder.

 

Die Besonderheit in diesem Jahr ist die Ausstellung „Weltethos – Weltreligionen – Weltfrieden“. Mit der wissenschaftlich aufbereiteten Ausstellung wird der Frage nachgegangen, ob es zwischen Menschen aller Religionen und darüber hinaus auch nichtreligiöser humanistischer Weltanschauung eine gemeinsame ethische Basis für ein friedliches und kreatives Zusammenleben gibt. Die acht großen Weltreligionen, Philosophische Traditionen, die „Goldene Regel“ und die ethischen Prinzipien können die Teilnehmenden kennenlernen.

 

Ziel der jährlichen Aktionswoche ist es, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Die Veranstaltungen, die im Rahmen der Interkulturellen Woche stattfinden, geben die Möglichkeit, andere Kulturen und Lebensweisen kennen zu lernen, sich zu informieren oder miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

„In diesem Jahr 2021 wollen wir im Rahmen der Interkulturellen Woche auch unter den derzeitigen besonderen Bedingungen versuchen, durch unterschiedliche kleine Veranstaltungen kreativ und mutig zeigen, wie Verständigung trotzdem möglich ist“, erklärt Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung, die sich gemeinsam mit den Mitgliedern des Integrationsbeirates um die Koordinierung der Angebote kümmert.

 

Die Interkulturelle Woche wird in diesem Jahr am Tag der Bundestagswahl eröffnet. “Das Motto „#offen geht“ ist die Ermutigung, für die Grundwerte unserer Gesellschaft einzutreten. Die Vielfaltsgesellschaft ist eine Erfolgsgeschichte. Deutschland hat sich als Zuwanderungsland positiv verändert und entwickelt“, heißt es in einer Meldung des Vorbereitungsausschusses zur bundesweiten Interkulturellen Woche 2021.  

   

Tupaj: „Das friedliche Miteinander möchten wir auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ganz offen mit unterschiedlichsten Veranstaltungen zeigen. Das Zusammenleben in der Gesellschaft betrifft viele unterschiedliche Themen. Als Einwohner in unserem Landkreis sind wir immer wieder neu gefordert, uns für unsere Grundrechte und Demokratie einzusetzen, damit ein friedliches Leben gestaltet werden kann. Gefordert sind wir alle – in der Politik, in der Nachbarschaft, in Kirchen, in der Arbeitswelt und in der Freizeit.“   

 

Anmeldungen und Fragen zu den jeweiligen Hygienebestimmungen nehmen die Organisatoren entgegen.

 

Weitergehende Informationen:

www.interkulturellewoche.de

www.osl-online.de/interkulturelle-woche

 

Integrationsbeauftragte des Landkreises OSL:

Kathrin Tupaj

Telefon 03573 870-1060

Foto zur Meldung: Interkulturelle Woche 2021 im Landkreis OSL
Foto: Auch im Landkreis OSL finden rund um die diesjährige Interkulturelle Woche und bis zum 17. Oktober verschiedene Veranstaltungen statt. (Grafik: www.interkulturelllewoche.de)

Die Entwicklung der Schulen im Blick: Bildungskonferenz des Landkreises informierte zu Schulbau und -Sanierung

(17. 09. 2021)

Die Themen Schulbau und Schulsanierung standen kürzlich im Mittelpunkt der zweiten Bildungskonferenz des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Unter der Federführung des Bildungsbüros der Kreisverwaltung trafen sich am Mittwochnachmittag, 8. September, im Paul-Fahlisch-Gymnasium in Lübbenau/Spreewald interessierte Vertreterinnen und Vertreter der kreisangehörigen Kommunen.

 

Landrat Siegurd Heinze begrüßte die Gäste der diesjährigen Bildungskonferenz und stellte heraus, dass das Thema Schulbau nach wie vor aktuell ist und den Landkreis sowie die Kommunen auch in Zukunft vor große Herausforderungen stellen wird. Der Landkreis verfügt über ein ausgewogenes und modernes Schulnetz. Die Schulträger passen ihre Schulen regelmäßig an neue Anforderungen und Rahmenbedingungen an und sichern so eine qualitativ hohe Bildung der Kinder und Jugendlichen in den Schulen. Über die Jahre hinweg hat der Schulbau in Planung und Ausführung an Komplexität zugenommen. Dies, sowie knappe finanzielle und personelle Ressourcen, stellen die Schulträger vor immer höherwerdende Herausforderungen.

 

In die Ausführungen der Referentinnen und Referenten flossen verschiedene zukunftsorientierte Themen, wie zum Bsp. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz, ein. Dass Schulbaumaßnahmen längst nicht mehr nur eine reine Ertüchtigung des jeweiligen Schulgebäudes, sondern auch die zukunftsfähige Gestaltung der Schule beinhalten, wurde im Ergebnis der Veranstaltung deutlich.

 

Schule vom Lernort zum Lebensraum zu begreifen und dahingehend umzugestalten legte Fred Jasinski vom Architekturstudio Jasinski in seinem Vortrag „Regionale Praxisbeispiele“ den Anwesenden nahe. Um diesen Wandlungsprozess herbeizuführen, brauche es im Vorfeld eine gute Standortanalyse in Verbindung mit weitreichender Partizipation und Zusammenarbeit aller Beteiligter. Darauf legte Thomas Gröbe von der Bauhoys Planungsgesellschaft in seinem Impulsreferat „Planungsphase 0“ den Schwerpunkt. Schulen im Bestand zu sanieren und weiterzuentwickeln ist dabei die große Herausforderung, der sich die Schulträger in der Region bisher erfolgreich gestellt haben und die es jetzt wieder neu zu denken gilt.

 

Im Anschluss an die Pause, in der die Gäste durch das Catering „Genuss Küche“ aus Missen versorgt wurden, bot die Bildungskonferenz die Möglichkeit zu vertiefenden Inputs in Klassenräumen. Unter anderem konnten sich die Teilnehmenden über gesetzliche und technische Bauanforderungen und die Themen Finanzen und Vergabe von Leistungen informieren. Die modulare Schulbauweise stellte die Firma Algeco im Klassenraum 3 unter dem Motto „flexible zeitnahe Raumlösungen“ vor. Hierbei entstaubte Sven Körbs das veraltete Image der Container richtete den Fokus auf die stilvollen, modernen und vor allem langlebigen Modulbauten. 

 

Einen weiteren großen Themenblock der Bildungskonferenz bildeten die beide Vorträge zu den Fördermöglichkeiten im Schulbau. Ein Vertreter des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) stellte hierzu die finanziellen Unterstützungsleistungen aus dem Bereich des MBJS vor. Es wurde deutlich, dass die derzeitigen verfügbaren Fördermittelprogramme des MBJS den finanziellen Bedarf der Schulträger nicht decken können und schon jetzt überzeichnet sind.

 

Oliver Reif-Dietzel vom Service & Kompetenz Zentrum / Kommunaler Klimaschutz des Bundes konnte hingegen mit der Förderrichtlinie „BMU Kommunalrichtlinie“ des Bundes positive Signale zu finanziellen Unterstützungen unter dem Blickwinkel des Klimaschutzes geben, denn die Kommunalrichtlinie fördert viele bautechnische Maßnahmen. Diese Fördermittelrichtlinie ist langfristig angesetzt und umfasst ein ausreichendes Fördervolumen.

 

Am Ende der Veranstaltung zog die Amtsleiterin des Schulverwaltungs- und Kulturamtes und Leiterin des Bildungsbüros der Kreisverwaltung, Helga Schüler, ein positives Resümee: „Die Schulbaustrategie ist ein umfassender, interdisziplinärer Prozess, der von verschiedensten Ansätzen, Ausrichtungen und Professionen getragen wird. Ziel der Bildungskonferenz war es, zu diesem Thema punktuelle Impulse zu setzen, mit den Akteuren in den Austausch zu gehen und die Vernetzung untereinander zu stärken. Diesem Ziel sind wir mit der heutigen Veranstaltung einen großen Schritt nähergekommen.“

 

Weiterführend

Nähere Informationen zur Arbeit des Bildungsbüro sowie Informationen zu den Bildungskonferenzen: Siehe www.osl-online.de/bildungsbuero

Hier werden in den nächsten Tagen auch die Präsentationen der 2. Bildungskonferenz veröffentlicht.

Foto zur Meldung: Die Entwicklung der Schulen im Blick:  Bildungskonferenz des Landkreises informierte zu Schulbau und -Sanierung
Foto: Die Themen Schulbau und Schulsanierung standen im Mittelpunkt der zweiten Bildungskonferenz des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Unter der Federführung des Bildungsbüros der Kreisverwaltung trafen sich im Paul-Fahlisch-Gymnasium in Lübbenau/Spreewald interessierte Vertreterinnen und Vertreter der kreisangehörigen Kommunen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Landrat Siegurd Heinze (Fotos: Landkreis/Weser)

Kreisausschuss und Kreistag im Landkreis OSL: Das sind die wichtigsten Beschlüsse

(17. 09. 2021)

Am Donnerstag, 16. September, kam in der Ortrander Pulsnitzhalle im Süden des Kreisgebietes der Kreistag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu seiner mittlerweile 14. Sitzung in dieser Legislaturperiode zusammen. Eine Woche zuvor beriet im Kulturhaus in Hörlitz der Kreisausschuss. Alle öffentlichen Beschlussvorlagen und Dokumente können im Kreistagsinformationssystem auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de, eingesehen werden. Hier eine Auswahl der gefassten Beschlüsse:

 

 

Kreisausschuss am 09.09.2021:

 

Kreisverwaltung spendet für Hochwasseropfer

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich mit 25.000 Euro an den Spendenaufrufen für die Hochwasseropfer in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Der Betrag verteilt sich anteilig auf die Spendenkonten der Aktion Deutschland hilft, der Fluthilfen-Spendenaktion der Sparkassen sowie des Landkreises Märkisch-Oderland mit Unterstützung der Lausitzer Rundschau. 

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen. 

 

Auf Vorschlag der Vorsitzenden des Kreistages, Martina-Gregor-Ness, in der Kreistagssitzung am 16.09. wird der Spendenbetrag zusätzlich aufgestockt. Einige der anwesenden Kreistagsabgeordneten erklärten sich bereit, auf ihr Sitzungsgeld in Höhe von 30 Euro verzichten. Zuvor hatte auch die AfD-Fraktion einen entsprechenden Vorschlag auf Verzicht auf das Sitzungsgeld der aktuellen Kreistagssitzung unterbreitet.

 

Unabhängig von dem Beschluss zur finanziellen Unterstützung im Kreisausschuss hat die Kreisverwaltung in Absprache mit dem Kreisjugendamt in der vergangenen Woche zusätzlich ein direktes Unterstützungsangebot in Richtung der Kreisverwaltung Ahrweiler im betroffenen Hochwassergebiet auf den Weg gebracht: So würde das Jugendamt in Absprache mit mehreren Jugendhilfeträgern im Herbst dieses Jahres bis zu 25 Kinder und Jugendliche und deren Begleitpersonen in den Landkreis OSL einladen, um hier eine zehntägige Freizeit zu verbringen. Die Kosten für Transfer, Unterbringung, Verpflegung und Tagesgestaltung würde das Jugendamt übernehmen.

   

Kreisvolkshochschule zieht um

Die Kreisvolkshochschule des Landkreises nutzt in der Kreisstadt Senftenberg derzeit Standorte in der Marianne-Seidel-Förderschule in der Joachim-Gottschalk-Straße (mit Sitz der Verwaltung), in der Außenstelle Jahnstraße und der Außenstelle Roßkaupe.

 

Dies soll sich künftig ändern: Der Kreisausschuss beschloss die Anmietung von Büro-und Schulungsräumen in der Ritterstraße 5 – und damit in zentraler Lage in der Senftenberger Innenstadt, unweit des Marktes und des Hauptstandortes der Kreisverwaltung. Ein entsprechender Mietvertrag über die Dauer von zunächst 10 Jahren wurde zwischenzeitlich bereits unterzeichnet. Der schrittweise Umzug soll beginnend ab Oktober 2021 starten.

 

Die derzeitigen Kreisvolkshochschulstandorte in Senftenberg werden schrittweise aufgelöst. Die Liegenschaft in der Jahnstraße Senftenberg, die sich im Eigentum der Kreisverwaltung befindet, soll perspektivisch veräußert werden.

 

Mit der Unterbringung der Kreisvolkshochschule an einem zentralen Standort im Zentrum der Stadt Senftenberg wird die Einrichtung zum kommunalen Weiterbildungszentrum entwickelt, welches Bildung für Jedermann anbietet.

 

Aufgrund der aktuellen Räumlichkeiten aktuell bestehende logistische und organisatorische Herausforderungen für Lernende als auch Mitarbeitende sollen kompensiert werden.

 

Die Volkshochschule OSL bietet neben ihren Standorten in Senftenberg auch in Lübbenau/Spreewald, Vetschau/Spreewald, Altdöbern und Calau regelmäßig Kurse an. Die Präsenz der Volkshochschule im Kreisgebiet wird von dem Beschluss nicht berührt. 

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen.

 

 

Kreistag am 16.09.2021:

 

Lausitzer Tagebaufolgelandschaft als UNESCO Welterbe

Der Kreistag OSL beschloss die Unterstützung der Welterbeinitiative „Lausitzer Tagebaufolgelandschaft als UNESCO Welterbe“.

 

Eine entsprechende Welterbestudie verfolgt das Ziel, die Welterbefähigkeit der Kulturlandschaft Lausitzer Tagebaufolgelandschaft abzuwägen. Hauptziel der Verbundpartner ist die Erarbeitung eines Antrages für die Aufnahme auf die deutsche Tentativliste des UNESCO Welterbes. Der Antrag soll 2021 durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung eingereicht und abschließend bis 2024 seitens des Bundes geprüft werden. Im Fall eines positiven Verlaufs der Initiative könnte die langfristige Nutzung des UNESCO-Labels für kommunale sowie regionale Marketingaktivitäten die internationale Wahrnehmung der Region erhöhen.

 

Das Vorhaben basiert auf der Zusammenarbeit der drei Partnerinstitutionen Sorbisches Institut e.V., der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und dem Institut for Heritage Management GmbH Cottbus.

 

Das Welterbevorschlagsgebiet illustriert 120 Jahre der Entwicklung von Strategien der großflächigen Gestaltung von ehemaligen Tagebauen und deren Umfeld, zeigt u. a. die vielfältigen Veränderungen, die sorbischen Traditionslinien und die Industriekultur. Zum Welterbevorschlagsgebiet gehören noch die Landkreise Spree-Neiße, Elbe-Elster, Bautzen und Görlitz. Auch hier sollen Beschlüsse in den Gremien zur Unterstützung der Initiative folgen.

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen.

 

Entwicklungskonzept für den Landkreis OSL

Der Landkreis OSL möchte, vorbehaltlich der Bewilligung von Mitteln aus der Bundesfördermaßnahme „Aktive Regionalentwicklung“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und aufbauend auf die vorhandenen Entwicklungskonzepte ein strategisches Entwicklungskonzept erstellen. Insgesamt sollen durch den Bund 18 Modellregionen in strukturschwachen ländlichen Regionen gefördert werden.

 

Das zugeschnittene Konzept soll regional bedeutsame Entwicklungsvorhaben betrachten und Ziele definieren, Handlungsprämissen und Lösungsansätze aufzeigen sowie Leitprojekte benennen. Die Konzentration bei der Umsetzung soll auf einzelnen Projekten liegen, die sich nach der Förderungsphase wirtschaftlich selbständig tragen können. Kernthemen sollen die Entwicklung neuer Produkte und Angebote im Tourismus, wie Routen mit neuen Themen – besonders hinsichtlich der Einbindung regionaler Produkte – sowie die Vernetzung bestehender Angebote auch über Landkreis- und Ländergrenzen hinweg sein.

 

Die Projektsteuerung soll durch die Kreisverwaltung unter Einbeziehung von Netzwerkpartnern und Kreistagsabgeordneten erfolgen. Hier haben unter anderem die Regionale Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald, die Tourismusverbände Lausitzer Seenland und Spreewald, die lokalen Aktionsgruppen Spreewald und Energieregion im Lausitzer Seenland, die BTU Cottbus-Senftenberg sowie die Zweckverbände Lausitzer Seenland Brandenburg und Sachsen ihre Zustimmung zum Mitwirken signalisiert.

 

Die Laufzeit des Projektes wäre voraussichtlich bis April 2024 festgesetzt.

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen.

 

Land Brandenburg steigt in Wirtschaftsregion Lausitz ein

Das Land Brandenburg beabsichtigt, mit einer Beteiligung von 54,55%, als Mehrheitsgesellschafter in die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) einzusteigen.

 

Der OSL-Kreistag ist das erste Gremium, das per Beschluss den Weg für den Einstieg des Landes in die WRL ebnete. Die Kreistagsabgeordneten stimmten der beabsichtigten Änderung des Gesellschaftsvertrages und der Neufassung der Finanzierungsvereinbarung zu den jährlichen Ausgleichszahlungen zu und beauftragten Landrat Heinze mit der entsprechenden Zustimmung in der Gesellschafterversammlung der WRL. Diese soll, nachdem die Gremienbeschlüsse aller Gesellschafter vorliegen, voraussichtlich im Monat November stattfinden.

 

Derzeit besteht die WRL aus den Gesellschaftern Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße sowie der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz.

 

Aufgabe der WRL ist es, die Strukturentwicklung in der Lausitz zu befördern und aktiv zu begleiten. Die WRL bildet eine wichtige Koordinierungsstelle im brandenburgischen Strukturwandelprozess. Sie dient als Trägerstruktur, um die vom Bund sowie dem Land Brandenburg zur Verfügung gestellten Mittel zur Strukturentwicklung in der Lausitz dauerhaft erfolgreich generieren, koordinieren und einsetzen zu können.

 

Mit dem im Sommer 2020 durch das Land Brandenburg erteilten Auftrag an die WRL, die kommunalen und regionalen Maßnahmen im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes zu koordinieren und zu begleiten, wurde durch die Gesellschafter der WRL und mehrere politische Vertreter der Region schriftlich und in der Öffentlichkeit ein Engagement des Landes in Form der Beteiligung an der Wirtschaftsregion Lausitz nachdrücklich gewünscht. Daraufhin wurde in den letzten Monaten in enger Zusammenarbeit der bisherigen Gesellschafter mit dem Land Brandenburg der Beitritt vorbereitet.

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen.

 

Besetzung des Aufsichtsrates der Sana Kliniken Niederlausitz GmbH

Mit Blick auf den bevorstehenden Einstieg der Sana Kliniken AG als Mehrheitsgesellschafter in die bisherige Klinikum Niederlausitz GmbH wird mit Wirksamwerden der Übertragung der Gesellschaftsanteile auch ein neuer Gesellschaftsvertrag in Kraft treten. Mit diesem ändert sich auch die Zusammensetzung des Aufsichtsrats. Konkret reduziert sich die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder von zuletzt 12 auf nunmehr 9 Mitglieder.

 

Waren vormals vier Aufsichtsratsmitglieder durch den Kreistag zu entsenden, sind nach der Neufassung des Gesellschaftsvertrags neben dem Landrat oder einem von ihm betrauten Beschäftigten weitere zwei Mitglieder vom Gesellschafter Landkreis Oberspreewald-Lausitz durch den Kreistag zu entsenden.

 

Der Kreistag kam dem nach, indem er die bisherig entsandten Mitglieder von ihren Aufgaben entpflichtete (Abstimmungsergebnis: mehrheitlich angenommen; 1 Nein) und Harald Podczeck (auf Vorschlag der Fraktion CDU/FWB/FDP) und Martina Gregor-Ness (auf Vorschlag der Fraktion SPD – hier entschied aufgrund der identischen Stimmverhältnisse der beiden Fraktionen AfD und SPD das Los, wer das Vorschlagsrecht hat) als neue Mitglieder in den künftigen Aufsichtsrat wählte.

 

Abstimmungsergebnis: 33 Ja, 8 Nein, 2 Enthaltungen.

 

Der alte Aufsichtsrat führt seine Geschäfte bis zur Bildung eines neuen Aufsichtsrates weiter.

 

Im Auftrag des Landrats wird auch künftig weiterhin Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, im Aufsichtsrat mitwirken.

 

Zusammenarbeit im Bereich Kfz-Zulassung

Bürgerinnen und Bürgern aus OSL, Spree-Neiße und Cottbus könnten künftig von kürzeren Fahrwegen im Zusammenhang mit einem Kfz-Zulassungsvorgang profitieren.  Dies sieht eine Kooperationsvereinbarung zur Zuständigkeit im Fahrzeug-Zulassungswesen vor, die zwischen dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, dem Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa und der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz erarbeitet wurde.

 

Stimmen im nächsten Schritt auch der Kreistag im Landkreis Spree-Neiße und die Stadt Cottbus dem Vereinbarungsentwurf zu, könnte die Vereinbarung zum 1. Januar 2022 in Kraft treten.

 

Die drei Kooperationspartner wären fortan berechtigt, Anträge zu Fahrzeug-Zulassungen, die in die örtliche Zuständigkeit eines anderen Kooperationspartners fallen, entgegenzunehmen, zu bearbeiten und zu bescheiden.

 

Dadurch erhalten die Bürgerinnen bzw. Bürger eine höhere Flexibilität hinsichtlich der Wahlmöglichkeit in der Wahrnehmung des behördlichen Vorganges. Gleiches gilt für die wirtschaftlichen Unternehmen, wie etwa gewerblich registrierte Zulassungsdienste und Autohäuser.

 

Der Kreistag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hatte bereits in 2019 per Beschluss diese Form der Zusammenarbeit grundsätzlich befürwortet.

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig angenommen.

 

Stipendium für Studierende der Human- oder Zahnmedizin

Studierende der Human- oder Zahnmedizin können sich künftig um ein Stipendium der Kreisverwaltung OSL bewerben. Dies sieht eine entsprechende Richtlinie vor, welcher der Kreistag am Donnerstag ebenfalls seine Zustimmung erteilte.

 

Die Richtlinie beinhaltet die Förderung von bis zu fünf Studierenden der Human- oder Zahnmedizin pro Semester für die Dauer von jeweils längstens 72 Monaten (6 Jahre).

Die Studienbeihilfe wird in Höhe von 500 Euro monatlich als grundsätzlich nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

 

Die Richtlinie enthält zudem Regelungen zu Zugangsvoraussetzungen, Nachweispflichten der Stipendiaten sowie möglichen Rückzahlungstatbeständen. Die Umsetzung soll ab dem Wintersemester 2021/2022 erfolgen.

 

Zielstellung ist es, einen Sicherstellungsbeitrag zur medizinischen Versorgung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu leisten.

 

Die Kreisverwaltung wurde in der Kreistagssitzung im September 2020 beauftragt, eine entsprechende Richtlinie zur Förderung von Studierenden der Human-und Zahnmedizin zu erarbeiten und dem Kreistag zur Beschlussfassung vorzulegen. Das Initial hierfür stammte von der Fraktion CDU/Freie Wählergruppe Bauern/FDP.

 

Abstimmungsergebnis: 41 Ja, 2 Nein, 0 Enthaltungen.

 

Sonstige Informationen aus dem Kreistag

Zur Kreistagssitzung wurden zudem der Verwaltungsbericht 2020 des Jugendamtes, das Berichtswesen zum kommunalen Haushalt zum Stand 31. Mai 2021, der Bericht zum Sachstand der aktuellen und geplanten Baumaßnahmen des Landkreises sowie die Fortschreibung der Konzeption zur Umsetzung der Migrationssozialarbeit veröffentlicht.

 

Landrat Siegurd Heinze führte zu Beginn der Kreistagssitzung zu verschiedenen Themen und Anlässen der vergangenen Monate aus, so etwa zum Hilfseinsatz von Helferinnen und Helfern aus der Lausitz in den Hochwassergebieten, dem 5. Kinderbrandschutztag in Altdöbern, der diesjährigen Auszeichnungsveranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e.V., der Festveranstaltung anlässlich 30 Jahren Kreisverkehrswacht OSL e.V., der 24. Landkreis-Fahrradtour „Tour de OSL“, der 2. Bildungskonferenz der Kreisverwaltung und der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Nutzung der Ehrenamtskarte in den Museen des Landkreises.

 

Zudem informierte er zum aktuellen Sachstand in Sachen Vorbereitung der Bundestagswahl und gab bekannt, dass die Erhebungsstelle zur Umsetzung des Zensus 2022 zu Anfang September seine Arbeit aufgenommen hat. Auch das Thema Afrikanische Schweinepest – die bislang noch nicht in OSL angekommen ist –, der Sachstand zur Absiedlung in Sachen Pappelweg/Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer und die Sperrung der B169 flossen in die Ausführungen ein.

 

Zum Thema neuartiges Coronavirus – speziell dem aktuellen Infektionsgeschehen, der neuen 3. Umgangsverordnung des Landes Brandenburg und den Impfangeboten –  informierte Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, die Abgeordneten.

 

Den aktuellen Sachstand in Sachen Strukturentwicklung in der Lausitz präsentierte Heiko Jahn, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH.

 

Die Präsentationen von Landrat Siegurd Heinze und WRL-Geschäftsführer Heiko Jahn können Sie hier einsehen:

http://pressestelle.osl-online.de/2021/Kreistag_September

Einmal zu Fuß bis in den Tschad: Spendenwanderung „WasserMarsch“ für junge OSL’er auch im 5. Jahr ein Erfolg

(17. 09. 2021)

Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben am letzten Augustwochenende beim mittlerweile 5. Spendenlauf „WasserMarsch“ erneut gezeigt, was in ihnen steckt: 86 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter ab 7 Jahren legten während ihrer 24- und 6-Stunden-Wanderungen in Summe 1.553 Kilometer Fußmarsch zurück. Damit sammelten sie 3.700 Euro Spenden ein. Das Geld kommt einer Schule in dem Dorf Saar-Goyen in der Republik Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, zu Gute.

 

Start und Ziel des diesjährigen „WasserMarsch“ bildete am 27. und 28. August die Stadt Lauchhammer im Süden des Kreisgebietes. Am Samstagabend erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss an ihre Touren, die teilweise auch von Regenschauern geprägt waren, im Garten des Pfarrhauses der evangelischen Kirchengemeinde in Lauchhammer-Mitte eine kleine Abschlussveranstaltung.

 

„Die Teams konnten trotz des teilweise schlechten Wetters einige Kilometer zu Fuß zurücklegen und dadurch erneut eine beachtliche Summe an Spenden einlaufen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – alle Teams können sehr stolz auf sich sein“, fasst Steffen Lachmann vom Bereich Jugendförderung der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz stellvertretend für alle Organisatoren der Aktion zusammen.

 

5-Jahres-Bilanz: Einmal zu Fuß bis in den Tschad

Der Spendenlauf „WasserMarsch“ findet seit 2017 jeweils einmal im Jahr statt. Über die letzten fünf Jahre hinweg haben sich 401 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Spendenlauf beteiligt. Die dabei von ihnen zurückgelegte Strecke beträgt 9.997,3 Kilometer – und ist damit länger als die Entfernung zwischen der Kreisstadt Senftenberg im Süden von OSL und der Stadt Moundou im Süden des Tschad, in deren Nähe das Dorf Saar-Goyen liegt.

 

20.001 Euro konnten im Ergebnis der Benefizmärsche zusammengetragen werden.

 

Von den Spendenerlösen entstand eine Grundschule mit mittlerweile vier Klassenräumen sowie einem Sanitärtrakt. Die ca. 60 Kinder erhielten dringend benötigtes Schulmaterial, wie Tafeln und Schulhefte. Auch ein Brunnen konnte gebohrt werden, um in der Trockenzeit die Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten. So entfallen die täglichen Wege zum Wasserholen. Zudem konnte auch das Schulgeld für Mädchen verringert werden. Mittlerweile kommen Schülerinnen und Schüler auch aus weiter entfernten Dörfern, um zu lernen.

 

Das in diesem Jahr erlaufene Geld fließt in den weiteren Aufbau der Schule und den Betrieb der Einrichtung. „Von dem Erlös soll ein weiterer Klassenraum für die Kinder im Dorf entstehen. Ebenso sind der Kauf neuer Unterrichts- und Schulmaterialien sowie die Finanzierung einer Weiterbildung für die Lehrkräfte angedacht“, stellt Lachmann in Aussicht. 

 

Partner für den Aufbau der Schule im Tschad und gleichzeitig Spendenverwalter ist Simon Hocker aus Lauchhammer, hauptamtlicher Mitarbeiter des Christlichen Vereins Diguana e.V. aus Haiger. Hocker lebt und arbeitet seit mehreren Jahren im Tschad und begleitet dort als Techniker den Aufbau von Radiostationen. 

 

Projekt der Jugendarbeit

Der „WasserMarsch“ ist ein Projekt der in der Jugendarbeit tätigen Frauen und Männer im Landkreis, in Zusammenarbeit mit dem Bereich Jugendförderung der Kreisverwaltung OSL. Die Aktion richtet sich an interessierte Kinder und Jugendliche im Landkreis und zielt darauf ab, den Lebensalltag von Kindern in einem der ärmsten Länder der Welt nachzuempfinden. Produktives für die Ärmsten der Armen zu leisten, Hilfe direkt vor Ort zu „erarbeiten“, Solidarität zu üben, Beziehungen herzustellen und Zusammenhänge zu erkennen sind nur einige der Werte, die den Jugendlichen vermittelt werden sollen. Nicht zuletzt geht es auch darum, den Teamgeist zu stärken und Durchhaltevermögen zu zeigen.

 

Die Aufgabe besteht darin, innerhalb der verfügbaren Zeit – je nach Wahl 24 oder 6 Stunden – zu Fuß gemeinsam möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Die jeweilige Strecke durch den Landkreis wählen die Teams eigenständig aus. Vor dem Lauf gehen die Jugendlichen einer Stadt oder Gemeinde mit einer Spendenvereinbarung auf potenzielle Sponsoren zu. Diese können dann frei entscheiden, mit welchem Betrag sie das Projekt unterstützen möchten.

 

Auch im kommenden Jahr soll es wieder einen „WasserMarsch“ geben. Interessierte können sich an ihren örtlichen Jugendtreff oder den Bereich Schulsozialarbeit ihrer Schule wenden. Gruppen oder interessierte Unterstützer melden sich bei Steffen Lachmann vom Jugendamt: , 03573-870 4264.

Foto zur Meldung: Einmal zu Fuß bis in den Tschad:  Spendenwanderung „WasserMarsch“ für junge OSL’er auch im 5. Jahr ein Erfolg
Foto: Foto 1 & 2: 86 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben beim mittlerweile 5. Spendenlauf „WasserMarsch“ erneut gezeigt, was in ihnen steckt: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten während ihrer 24- und 6-Stunden-Wanderungen in Summe 1.553 Kilometer Fußmarsch zurück. Damit sammelten sie 3.700 Euro Spenden ein. Das Geld kommt einer Schule in dem Dorf Saar-Goyen in der Republik Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, zu Gute. (Fotos: Liane Lenzig)

Corona-Pandemie: Kabinett beschließt Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung

(15. 09. 2021)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit erhalten Sie eine Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg.

 

Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt Regierungssprecher Florian Engels mit:

 

Corona-Pandemie: Kabinett beschließt Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung

 

Neue Corona-Verordnung für das Land Brandenburg: Das Kabinett hat heute die Dritte SARS-CoV-2-Umgangsverordnung beschlossen. Sie tritt am Donnerstag (16. September 2021) in Kraft und gilt bis einschließlich 13. Oktober 2021.

 

Mit der neuen Corona-Verordnung wird die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz neuer Leitindikator zur Beurteilung der pandemischen Lage. Außerdem wird in Brandenburg die 2G-Regel als Option für bestimmte Bereiche wie zum Beispiel Innengastronomie, Veranstaltungen und Beherbergung eingeführt (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12, dafür kein Abstand, keine Maske und keine Beschränkung der Personenzahl) Zudem setzt Brandenburg den einheitlichen Rahmen zu den Quarantäneregelungen in Schulen und Kitas um, die die Gesundheitsministerkonferenz am 6. September 2021 beschlossen hatte. So soll das zuständige Gesundheitsamt beim Auftreten eines Infektionsfalles in einer Schulklasse Quarantäneanordnungen auf möglichst wenige Personen beschränken. Bei asymptomatischen engen Kontaktpersonen soll die Quarantäneanordnung frühestens nach fünf Tagen bei Vorlage eines negativen Tests aufgehoben werden.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Mit der neuen Verordnung wird die Belastung des Gesundheitssystems – die Zahl der schweren Covid-Erkrankungen, die in den Krankenhäusern behandelt werden müssen – der entscheidende Maßstab für unsere Entscheidungen. Bisher steht Brandenburg im Bundesvergleich gut da und wir wollen, dass das so bleibt. Deswegen tarieren wir die Regelungen gut aus und behalten auch die bewährte Sieben-Tages-Inzidenz als Frühindikator im Blick.

Mit der Aufnahme des 2-G-Modells können Veranstalter und Unternehmen ihre Kapazitäten besser nutzen und Besuchern geben wir damit die Chance, mit weniger Abstand und ohne Maske Kultur und Geselligkeit zu genießen. Die Kinderbetreuung und die Schulbildung wollen wir weiterhin möglichst gut und in vollem Umfang sichern. Da Kinder unter 12 Jahren nicht geimpft werden können und der Impfstatus bei den 12- bis 18-Jährigen noch gering ist, sind Infektionen aber nicht zu vermeiden. Wichtig ist daher der mit der Verordnung festgelegte einheitliche Rahmen für die Quarantäneregelungen.

 

Trotz der vergleichsweise guten Gesamtlage, steigen auch in Brandenburg die Infektionszahlen. Die Berichte aus den Krankenhäusern bestätigen: Die schweren Erkrankungen betreffen vor allem die Ungeimpften. Es bleibt daher dabei, schwere Erkrankungen und   weitere Todesfälle können wir nur vermeiden, wenn sich mehr Brandenburgerinnen und Brandenburger impfen lassen. Deshalb meine dringende Bitte: Gehen Sie den kleinen Schritt, der uns alle weit nach vorne bringt und lassen Sie sich impfen. Dies sichert die eigene Gesundheit und schützt Familie, Nachbarn und Freunde.“

 

Innenminister Michael Stübgen: „Wir haben die Pandemie zwar noch nicht überstanden, aber ein großer Teil der Bevölkerung ist mittlerweile durch Impfungen geschützt. Unser Dank gilt allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern, die sich verantwortungsbewusst an der Bekämpfung der Pandemie beteiligt haben. Wer ausreichend geschützt ist und auch keine Gefahr für andere darstellt, muss auch wieder weitestgehend normal und frei leben können. Die 2G-Regelung ermöglicht vielen, die unter massiven Einnahmeverlusten gelitten haben, ihre Geschäfte, Restaurants oder Kulturstätten wieder in Schwung zu bringen. Es ist bedauerlich, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die Verschwörungserzählungen und Angstmachern Glauben schenken. Dabei sind weltweit bereits viele Millionen Menschen erfolgreich und ohne negative Folgen geimpft worden. Alle nicht geimpften Personen gehen im kommenden Winter ohne jede Not, ein erhebliches Risiko für sich selbst, ihre Freunde und ihre Familien ein. Es ist eine freie Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, aber es sollte jedem eine moralische Verpflichtung sein, sich selbst und damit alle anderen durch eine Impfung zu schützen.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Wir erleben jetzt eine Pandemie der Ungeimpften. Ungeimpfte haben ein deutlich höheres Risiko, sich mit dem SARS-CoV-2-Virus zu infizieren und schwer an COVID-19 zu erkranken. Angesichts wieder deutlich steigender Fallzahlen müssen sie deshalb auch stärker geschützt werden als Geimpfte und Genesene. Das rechtfertigt auch die Einführung des 2G-Optionsmodells aus infektionsepidemiologischer Sicht. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir mit der neuen Corona-Verordnung in Brandenburg den GMK-Beschluss zu Quarantäne in Schulen und Kitas umsetzen. Bei einem Corona-Fall sollen nicht mehr pauschal ganze Klassenverbände für 14 Tage in Quarantäne geschickt werden. Hier ist eine Regelung mit Augenmaß geboten, da Kinder ein Recht auf zuverlässigen Präsenzunterricht und auf Betreuung haben.“

 

Aktuelle Corona-Lage: Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz liegt aktuell bei 0,75. Aktuell befinden sich 16 Personen in intensivmedizinischer Behandlung. Damit sind 1,5 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute landesweit bei 42,6, vor drei Wochen waren es 24,2. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Personen, die wegen einer COVID-19-Erkrankung in einem Krankhaus behandelt werden, von 28 auf 57.

Zudem ist die Brandenburger Bevölkerung noch nicht in ausreichendem Maße durch eine Corona-Schutzimpfung immunisiert: 56,3 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz, obwohl genügend Impfstoff bereitsteht, so dass alle im Alter über zwölf Jahren ihr Impfangebot wahrnehmen könnten.

Die wichtigsten neuen Regelungen in der Corona-Verordnung im Überblick:

Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage: Mit einem neuen Paragraphen 1 werden jetzt direkt in der Verordnung die Indikatoren genannt, die für die Landesregierung Beurteilungsmaßstab für die angeordneten Schutzmaßnahmen sind. Bislang sind sie in der Begründung aufgeführt. Die Indikatoren sind:

  • landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer COVID-19-Erkrankung stationär in einem Krankenhaus behandelt werden, innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner),
  • Sieben-Tage-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner)
  • Anzahl der landesweit verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und deren Auslastung,
  • Anzahl der gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpften Personen (landesweite Impfquote).

Neuer Leitindikator: Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz wird neuer Leitindikator. Das bedeutet: Die Auslastung des Gesundheitswesens hat bei der Gesamtbetrachtung der pandemischen Lage besonderes Gewicht. Damit setzt Brandenburg die in der vergangenen Woche im Bundestag und Bundesrat beschlossenen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes in der Landesverordnung entsprechend um. Wichtig: Eine wachsende Grundimmunität in der Bevölkerung bedeutet aber nicht, dass die Sieben-Tage-Inzidenz komplett vernachlässigt werden kann. Sie bleibt ein unverzichtbarer Frühindikator.

Angemessene Maßnahmen bei steigenden Werten: Die Landeregierung wird sich bei signifikanten Veränderungen der Indikatoren über angemessene Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens intensiv beraten, um insbesondere eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Vorrangig kommen dabei Maßnahmen auf Grundlage der sogenannten 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) sowie eine Ausweitung der 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) auf weitere Lebensbereiche in Betracht.

Werte für signifikante Veränderungen der Indikatoren:

Indikator

 

Warnwert

Alarmwert

Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz

kleiner 7

7 bis 12

größer 12

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Personen mit COVID-19 innerhalb der letzten sieben Tage stationär aufgenommen wurden.

Zum Vergleich: In der abnehmenden Hochphase der Zweiten Corona-Welle (Anfang Januar 2021) betrug die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz 21,0. In der Hochphase der Dritten Welle (ab Ende März 2021) lag dieser Wert bei 9,3 und zu Beginn der Vierten Welle (Mitte August 2021) bei 1,3. Dieser Wert liegt aktuell bei 0,75.

Indikator

 

Warnwert

Alarmwert

Sieben-Tage-Inzidenz

kleiner 100

100 bis 200

größer 200

 

Dieser bekannte Indikator ist wie bisher auf kommunaler Ebene zugrunde zu legen, um in verfassungsrechtlich gebotener Weise auf regionale und lokale Infektionsgeschehen angemessen reagieren zu können.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen haben heute in Brandenburg die kreisfreien Städte Cottbus (110,4) und Brandenburg an der Havel (109,7), den niedrigsten Wert verzeichnet die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) (3,5).

Indikator

 

Warnwert

Alarmwert

Verfügbare

Intensivbetten (ITS)

bis 10%

mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten

10 bis 20 %

mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten

mehr als 20 %

mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten

Datenquelle für die Berechnung der verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten ist IVENA eHealth, wo Brandenburger Krankenhäuser tägliche Eintragungen vornehmen. In Brandenburg gibt es theoretisch maximal 1.032 verfügbare intensivmedizinische Beatmungsbetten. Bei diesem Indikator ist eine landesweite Betrachtung zu Grunde zu legen, um einen einheitlichen räumlichen Bezug herzustellen.

Zum Vergleich: Den bisherigen Spitzenwert der Auslastung der ITS-Betten mit COVID-19-Patienten gab es Mitte Januar 2021 mit 255 Belegungen, das entspricht 24,7 Prozent. Der aktuelle Wert beträgt 1,5 Prozent (Anteil COVID-19 an Intensivbettenkapazität).

Hinweis zum Indikator Anzahl der geimpften Personen (Impfquote): Da die Sieben-Tage-Inzidenz die Impfquote widerspiegelt, erfolgt keine eigene Schwellenwertsetzung für diesen Indikator.

3G-Regel: Die sogenannte 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) bleibt mit der neuen Corona-Umgangsverordnung bestehen und gilt ab dem bisherigen Schwellenwert von 20 bezogen auf kreisfreie Städte und Landkreise (Sieben-Tage-Inzidenz Neuinfektionen). Die 3G-Regel betrifft zum Beispiel Innengastronomie, touristische Übernachtungen, Reisebusreisen, Indoor-Sportanlagen und Innen-Spielplätze, Kinos, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie körpernahe Dienstleistungen, bei denen die Art der Dienstleistung das Tragen einer Maske nicht zulässt (Ausnahme: medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen im Gesundheitssektor).

Großveranstaltungen: Mit der neuen Corona-Verordnung gibt es eine Personenobergrenze für Großveranstaltungen. Zu Veranstaltungen und Festivals sowie in Diskotheken und Clubs dürfen nicht mehr als 5.000 gleichzeitig teilnehmende Besucherinnen und Besucher. Bisher galt diese Obergrenze (und für Festivals eine Obergrenze von 7.000 Gästen) nur in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35. Dieser Schwellenwert wird aus der Verordnung gestrichen. Ausnahmen sind auf Antrag weiter möglich.

2G-Regel als Option: Die sogenannte 2G-Regel wird als Option für zahlreiche Lebensbereiche eingeführt (2G-Optionsmodell). Das 2G-Optionsmodell für Geimpfte und Genesene ist eine Ergänzung des bestehenden 3G-Modells für Geimpfte, Genesene und Getestete. Der Unterschied: Beim 2G-Modell gelten für Veranstalter und Gäste kaum noch Corona-Einschränkungen. Schutzmaßnahmen wie Abstand, Maske, Personengrenzen und Quadratmetervorgaben entfallen. Die Ermöglichung von Kontaktnachverfolgung und Hygienekonzepte bleiben jedoch weiterhin überall dort erforderlich, wo sie auch bislang vorgesehen sind.

Bereiche, in denen nach der neuen Corona-Verordnung das 2G-Optionsmodell genutzt werden kann, sind: Veranstaltungen, Innengastronomie, Beherbergung von Gästen, Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote, Indoor-Sportanlagen, Innen-Spielplätze, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, künstlerische Amateurensembles, Diskotheken, Clubs und Festivals.

Wichtig: Für einige Bereiche der Daseinsvorsorge sowie für bestimmte öffentliche Einrichtungen ist die Inanspruchnahme des 2G-Modells ausgeschlossen. Das betrifft Kitas und Schulen ebenso wie zum Beispiel Ämter und Verwaltungen, den öffentlichen Personennahverkehr, Einzel- und Großhandel, Einrichtungen der Grundversorgung oder lebenswichtige Dienstleistungen. Ausgenommen von dem 2G-Modell sind nach der Verordnung auch Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive, öffentliche Bibliotheken, Freizeitparks, Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten, Schwimmbäder und Freibäder. Hier sollen weiterhin Geimpfte, Genesene und Getestete sowie alle Personen, die von der Testpflicht befreit sind, Zutritt haben können.

Wenn Veranstalterinnen oder Veranstalter sowie Betreiberinnen oder Betreiber das 2G-Modell nutzen wollen, entfallen einzelne Vorgaben zum Infektionsschutz, wenn die Verantwortlichen auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • die Zutrittsgewährung ausschließlich für
    • geimpfte Personen,
    • genesene Personen,
    • Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr,
  • den Einsatz ausschließlich von geimpftem oder genesenem Personal; dies gilt nicht für Personal, das dauerhaft keinen direkten Gäste- oder Kundenkontakt hat,
  • die Anbringung eines deutlich erkennbaren Hinweises im Zutrittsbereich, dass der Zutritt nur für geimpfte Personen, genesene Personen und Kindern unter 12 Jahren gewährt wird,
  • die vorherige schriftliche Anzeige der Inanspruchnahme des 2G-Modells gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt.

Einheitlicher Rahmen für Quarantäneregelungen in Schulen und Kitas: Im Interesse eines möglichst verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und zur Gewährleistung einer Betreuung der Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen hat die Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) am 6. September 2021 einen einheitlichen Rahmen für Quarantäneregelungen in Schulen und Kitas beschlossen. Diesen GMK-Beschluss setzt Brandenburg mit der neuen Corona-Verordnung um. Beim Auftreten eines Infektionsfalls in der Schule soll das zuständige Gesundheitsamt bei der Anordnung von Absonderungsmaßnahmen folgende Maßgaben berücksichtigen:

        • Die Anordnung einer Absonderung von Kontaktpersonen wird auf möglichst wenige Personen beschränkt; sie wird insbesondere auf die Schülerinnen und Schüler eingegrenzt, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten.
        • Bei asymptomatischen engen Kontaktpersonen endet die Absonderung frühestens nach fünf Tagen mit dem Vorliegen eines Testnachweises.
        • Gegenüber geimpften und genesenen Personen werden keine Absonderungsmaßnahmen angeordnet.

Das gilt bei Auftreten eines Infektionsfalls in einer Kindertagesstätte oder Kindertagespflegestelle entsprechend.

Grundlage für die Anordnung der Quarantäne ist das Infektionsschutzgesetz. Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich mit SARS-CoV-2 angesteckt hat und dadurch zu einer Verbreitung des Krankheitserregers beitragen könnte. Wichtig: Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt dem zuständigen Gesundheitsamt.

Ausnahmen von der Testpflicht: Hier gibt es eine wichtige Klarstellung in der Corona-Verordnung. Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sowie – neu – für vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder. Hier gab es viele Nachfragen von Eltern. Denn mit der bisherigen Regelung waren Kita-Kinder, die bereits sechs Jahre alt sind, nicht von der Ausnahmeregelung eingeschlossen. Von der Testpflicht ausgenommen sind außerdem wie bisher Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden. Das gilt auch für den Zeitraum der Ferien. Und natürlich müssen alle Personen, die einen Impf- oder Genesenennachweis haben, keinen Testnachweis vorlegen.

Verzicht auf Abstandsgebot, wenn FFP2-Maske: Bei religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen, bei sonstigen Veranstaltungen und in Kultur- und Freizeiteinrichtungen kann auf die Einhaltung des Abstandsgebots verzichtet werden, wenn alle Personen durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.

Weitere wichtige Regelungen in der Corona-Verordnung:

Abstandsgebot und Hygieneregeln: Jede Person ist weiterhin verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen. Bei Vorliegen von typischen Symptomen oder sonstigen Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus soll grundsätzlich auf physische Kontakte zu anderen Personen verzichtet werden. Jede Person soll außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.

Mund-Nasen-Bedeckung: Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden. Diese Regelung gilt generell zum Beispiel in Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels, in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. Friseur, Fußpflege, Massage), es sei denn, die Art der Dienstleistung lässt das Tragen einer Maske nicht zu (z.B. Bartrasur oder Gesichtskosmetik).

Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind wie bisher unter freiem Himmel mit bis zu 100 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 gleichzeitig anwesenden Gästen erlaubt. Geimpfte und Genesene zählen hier nicht mit.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

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Chef vom Dienst
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(Quelle: PM der Staatskanzlei vom 14.09.2021)

Grundstücksmarktbericht 2020 ist erschienen

(14. 09. 2021)

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den Grundstücksmarktbericht 2020 veröffentlicht. In ihm wird der Grundstücksverkehr des Jahres 2020 beider Landkreise detailliert dargelegt.

 

Neben statistischen Ergebnissen werden Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Teilmärkte dargestellt sowie preisbestimmende Einflussgrößen näher untersucht.

 

Der Grundstücksmarktbericht 2020 kann als PDF-Dokument direkt von der Homepage der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte im Land Brandenburg, www.gutachterausschuss-bb.de, kostenfrei heruntergeladen werden. Dort finden Interessierte auch die Grundstücksmarktberichte der Jahre 2017 bis 2019.

 

Als Druckexemplar ist er in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses gebührenpflichtig erhältlich.

 

Auskünfte zu den einzelnen Teilmärkten können während der Sprechzeiten bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses mit Sitz beim Fachbereich Kataster und Vermessung, Vom-Stein-Straße 30, 03050 Cottbus in telefonischer und schriftlicher Form eingeholt werden. Die Telefonnummer lautet (0355) 49 91 – 22 47.

 

Sprechzeiten:

Dienstag        8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag   8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

Foto zur Meldung: Grundstücksmarktbericht 2020 ist erschienen
Foto: Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den Grundstücksmarktbericht 2020 veröffentlicht. Er kann online kostenfrei eingesehen werden. (Screenshot: LK OSL/Werner)

OSL überschreitet 20er-Schwellenwert: Testnachweise in verschiedenen Bereichen wieder erforderlich

(09. 09. 2021)

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

OSL überschreitet 20er-Schwellenwert: Testnachweise in verschiedenen Bereichen wieder erforderlich

(09.09.2021, 14 Uhr)

 

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist zurückblickend, dem brandenburgischen Trend folgend, gestiegen. Sie liegt am Donnerstag, 9. September 2021 bei 23,1. Vor einer Woche betrug diese 16,6.

 

Am heutigen Donnerstag, 09.09.2021, liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis den 5. aufeinanderfolgenden Tag über dem Schwellenwert von 20. Damit treten ab Freitag, 10.09., gemäß der aktuellen 2. Umgangsverordnung des Landes Brandenburg in der Fassung vom 24. August auch in Oberspreewald-Lausitz in verschiedenen Bereichen wieder Testnachweispflichten entsprechend der 3G-Regelung in Kraft. Diese gelten aufgrund des hohen Infektionsgeschehens bereits auch in den Nachbarlandkreisen. Näheres hierzu im Verlauf dieser Corona-Meldung.   

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 7.307 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 71 Personen.  Als genesen gelten 6.975 Bürgerinnen und Bürger. 261 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 5 COVID-19-Patienten stationär behandelt.

 

Befanden sich vor einem Monat noch rund 20 Personen in amtlich verordneter häuslicher Quarantäne, so waren es vor zwei Wochen bereits knapp 50. Auch in den vergangenen Tagen musste das Team des Gesundheitsamtes aufgrund enger Kontakte zu Infizierten erneut vermehrt Quarantänen aussprechen. Aktuell sind 297 Personen verpflichtet, sich für die Höchstdauer der möglichen Inkubationszeit häuslich abzusondern.

 

Die Quarantänen gehen aktuell maßgeblich auf Fälle in Kindertagesstätten und Schulen zurück. Infektionen sind derzeit in vier Kitas, drei Grundschulen, zwei Oberschulen und einem Gymnasium nachgewiesen worden.

 

Das RKI meldet am Donnerstag (09.09.) bundesweit 15.431 Neuinfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz ist erneut gestiegen und liegt mittlerweile im Bundesdurchschnitt bei 83,5. Brandenburg verzeichnet eine erneut gestiegene 7-Tages-Inzidenz von mittlerweile 40,1 und damit im Ländervergleich weiterhin den viertniedrigsten Wert.

 

Nahezu alle Landkreise und kreisfreie Städte in Brandenburg haben mittlerweile die 7-Tages-Inzidenz von 20 oder gar 35 überschritten. 7 weisen zum heutigen Stand eine 7-Tage-Inzidenz von über 20 auf, 10 liegen über dem Schwellenwert von 35. Die höchste Zahl weist aktuell Elbe-Elster aus (70,2).

 

In den Nachbarlandkreisen gestaltet sich die Situation wie folgt: Elbe-Elster: 70,1; Spree-Neiße: 25,6; Dahme-Spreewald: 34,8. Im sächsischen Landkreis Meißen: 40,7 und Bautzen: 18,4.

 

+++ OSL überschreitet 20er-Schwellenwert: Testnachweise erforderlich +++

Seit Sonntag, dem 5. September 2021, liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis OSL über dem Schwellenwert von 20.

 

Damit gilt entsprechend der 2. Umgangsverordnung des Landes Brandenburg in der aktuellen Fassung vom 24. August erneut die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises entsprechend der 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) in verschiedenen Bereichen. 

 

Die Überschreitung des Schwellenwertes an fünf aufeinander folgenden Tagen hat die Kreisverwaltung am heutigen Donnerstag, 9. September, formell bekanntgeben. Diese kann auf der Internetseite unter www.osl-online.de/Corona nachgelesen werden. Damit treten die verschärften Regelungen zum Testnachweis am Freitag, 10. September 2021, in Kraft.

 

Zu den Folgen der Überschreitung dieses Schwellenwertes teilt das Land Brandenburg auf seiner Internetseite corona.brandenburg.de mit:

 

„Wo besteht aktuell eine Testpflicht?“

Steigt die Inzidenz hingegen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 20, greift die Testpflicht wieder. Dies gilt für alle Personen ab 6 Jahren in jeweils in folgenden Bereichen:

  • in der Innengastronomie
  • bei touristischen Übernachtungen (der Test muss vor dem Einchecken erfolgen).
  • bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten
  • in Indoor-Sportanlagen (Ausnahme: Kontaktsport, hier ist auch bei Inzidenzen unter 20 ein negativer Test bzw. die Vorlage des Impf- oder Genesenennachweises nötig)
  • in Innen-Spielplätzen
  • bei Veranstaltungen, (Ausnahme: die Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 200 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern.
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen (Ausnahme: Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern)
  • in Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Saunen, Thermen und Wellnesszentren (Ausnahme: Angebote, die im Zusammenhang mit gebuchten Übernachtungen stehen, hier besteht die Testpflicht bei Inzidenzen über 20 bereits beim Einchecken in der Beherbergungsstätte)
  • Künstlerische Amateurensembles (Proben und Auftritte in geschlossenen Räumen): Testpflicht für alle Künstlerinnen und Künstler (Ausnahme: dies gilt nicht für Ensembles, bei denen nicht gesungen wird und keine Blasinstrumente gespielt werden).
  • bei Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen (Ausnahmen: Veranstaltungen unter freiem Himmel, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts, in beiden Fällen ist auch bei Inzidenzen von über 20 kein Test nötig)
  • bei körpernahen Dienstleistungen, bei denen die Art der Dienstleistung das Tragen einer Maske nicht zulässt, z.B. Bartrasur oder kosmetische Gesichtspflege (Ausnahme: medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen im Gesundheitssektor, hier ist auch bei Inzidenzen über 20 kein Test nötig)

 

Unabhängig davon, ob die 7-Tage-Inzidenz unter oder über 20 liegt, gilt die Testpflicht bzw. die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises in folgenden Fällen immer:

  • bei der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen
  • bei der Ausübung von Kontaktsport in Indoor-Sportanlagen
  • beim Besuch von Diskotheken, Clubs, Festivals und anderen Tanzveranstaltungen
  • beim Besuch von Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, Pflegeheimen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen im Sinne des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
  • in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen.

 

Immer, wenn ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt wird, gilt in Brandenburg folgendes:

 

Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen. Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden und die zugrunde liegende Testung muss durch eine sogenannte In-vitro-Diagnostika erfolgt sein, zum Beispiel ein PoC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle) oder vor Ort unter Aufsicht ein Antigen-Selbsttest (sog. Laientest).“

 

(Quelle: www.corona.brandenburg.de)

 

+++Teststellen im Landkreis / Ende der kostenfreien Bürgertests ab 11. Oktober +++

Seit dem 8. März 2021 haben alle Bürgerinnen und Bürger ohne Symptome die Möglichkeit, sich im Rahmen der sogenannten Bürgertests mindestens einmal pro Woche kostenfrei auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen zu lassen. Grundlage für dieses Angebot bildete die Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

 

Diese soll nunmehr angepasst werden. Der vorliegende Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht das Ende der kostenfreien Tests zum 11. Oktober 2021 vor. Ausnahmen gelten nur für enge Personenkreise, sogenannte „vulnerablen Gruppen“. Allgemein weiterhin sollen Gratis-Tests denjenigen zustehen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (etwa Kinder unter 12 Jahren – bislang kein zugelassener Impfstoff) sowie beispielsweise für Schwangere. Eine Übergangsphase soll demnach bis zum 30. November gelten für Kinder von 12-17 Jahren.

 

Bislang werden kostenfreie Corona-Schnelltests zum Beispiel in Testzentren, vielen Arztpraxen und Apotheken sowie einzelnen Drogeriemärkten angeboten. Eine Übersicht des Landes zu den derzeit noch bestehenden Angeboten gibt es unter www.brandenburg-testet.de. Der Landkreis OSL hält eine Übersicht der Angebote auf seiner Internetseite www.osl-online.de/corona vor. Es ist damit zu rechnen, dass mit der neuen Regelung perspektivisch einige der Teststellen den Betrieb einstellen werden.

 

+++ Neue Umgangsverordnung kommt / neue Leitindikatoren sind vorgesehen +++

Das Brandenburger Kabinett wird bereits in der kommenden Woche, voraussichtlich am 14. September, eine neue Corona-Umgangsverordnung beschließen. Darin sollen unter anderem neue Leitindikatoren aufgenommen werden, die für die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie maßgeblich sind. Zu diesen Leitindikatoren hat sich das Kabinett am 7. September vor dem Hintergrund der geplanten Änderung im Infektionsschutzgesetz, die in dieser Woche von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden sollen, bereits verständigt. 

 

In der Pressemitteilung „Kabinett verständigt sich auf neue Leitindikatoren für Corona-Verordnung“ der Staatskanzlei Brandenburg vom 7. September heißt es dazu:

„[…] So soll die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz die Sieben-Tage-Inzidenzen der Landkreise und kreisfreien Städte als Leitindikator ablösen. Außerdem soll der gestrige Beschluss der Konferenz der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister zu Quarantäne in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen berücksichtigt werden.

 

Geplant ist, dass sich die Regelungen zur Eindämmung der Pandemie zukünftig an folgenden Indikatoren ausrichten:

  • Landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz (Anzahl der täglich neu zur stationären Behandlung aufgenommenen Patienten, die SARS-CoV-2 positiv sind, je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen)
  • Sieben-Tage-Inzidenz (Anzahl der an das RKI übermittelten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen)
  • Verfügbare intensivmedizinische Behandlungskapazitäten und deren Auslastung (landesweite Betrachtung)
  • Anzahl geimpfter Personen

 

Anhand dieser Indikatoren erfolgt durch die Landesregierung eine Gesamtbetrachtung zur Einschätzung der pandemischen Lage, woraus wiederum Regelungen abgeleitet werden.“

 

+++ Quarantäne-Regelungen in Schule und Kinderbetreuungseinrichtungen +++

Die Gesundheitsminister der Länder haben sich am 6. September auf Empfehlungen für bundesweit einheitliche Quarantäneregeln bei Infektionsfällen an Schulen verständigt.

Demnach soll es künftig für direkte Kontaktpersonen möglich sein, die Quarantänezeit nach einem PCR-Test nach 5 Tagen zu beenden. Zudem sollen keine kompletten Klassen mehr in Quarantäne versetzt werden. Voraussetzung soll weiterhin die Einhaltung der Lüftungs-, Masken- und Testkonzepte in den Schulen sein. Die finale Bewertung der Lage obliege weiterhin den Gesundheitsämtern, die fallgenau alle weiteren relevanten Faktoren in die Bewertung einbeziehen müssen. Das Land Brandenburg hat angekündigt, die Empfehlungen der Konferenz der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister zur Quarantäne in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in der neuen Umgangsverordnung zu berücksichtigen, die voraussichtlich am kommenden Dienstag (14. September) verabschiedet werden soll.

 

Das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz nutzt bereits eine Risikobewertung, welche die aktuellsten Empfehlungen der AWMF-S3-Leitlinien zur Prävention von Ausbrüchen in Gemeinschaftseinrichtungen und dem RKI enthält. Diese ist nach dem neuesten Stand der Forschungen gestaltet. Darin wird unter Kenntnis des Lüftungsprozederes in der Einrichtung, der Einhaltung der Vorgaben der Umgangsverordnung (Maske, Abstand), der Dauer der gemeinsam verbrachten Zeit und der Kenntnis, ob die positiv getestete Person symptomatisch war oder nicht, sowie weiterer Faktoren das Risiko für eine Infektion der Kontaktpersonen (z. B. Klassenverband, Kitagruppe) bewertet.

 

Ist dieses sehr hoch bzw. hoch, erfolgt die Quarantäneverhängung für mehrere Kontaktpersonen, im Extremfall für die ganze Klasse/Gruppe. Wird dies niedrig bewertet, werden lediglich für die positiv getestete Person und ggf. 2-3 weitere engste Kontaktpersonen (z. B. Banknachbar in der Schule) Quarantänen ausgesprochen.

 

+++ digitales Symptom-Tagebuch Climedo +++

Das Gesundheitsamt des Landkreises nutzt seit August das bundesweit einheitliche digitale Symptom-Tagebuch „Climedo“. Dieses unterstützt die Gesundheitsämter bei der der obligatorischen täglichen Aufnahme des Symptomstatus im Laufe der Isolation oder Quarantäne, erleichtert damit Prozesse und spart Zeit.

 

Das digitale Symptom-Tagebuch wurde von der Climedo Health GmbH in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit, sowie unter Einbezug des Robert-Koch-Institut (RKI), des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) und der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen entwickelt.

Die Webanwendung ermöglicht es den Gesundheitsämtern, mit Personen, die sich aufgrund eines COVID-19 Verdachtsfalls in Quarantäne befinden, in einen digitalen Austausch bezüglich ihres Gesundheitszustandes zu treten. Die tägliche telefonische Abfrage durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Gesundheitsämter entfällt durch die Nutzung bei einem großen Teil der Fälle.

 

Mittels E-Mail oder SMS erhalten die betroffenen Kontaktpersonen täglich automatisch einen Link, der sie zu einem Online-Formular zur Abfrage ihres Gesundheitszustandes leitet. Der Link kann auf jedem Endgerät – Rechner, Laptop, Tablet oder Smartphone – geöffnet und der Online-Fragebogen von den betroffenen Kontaktpersonen selbstständig beantwortet und rückgesendet werden.

 

Sofern bei einer Kontaktperson eine Probe entnommen worden ist, werden die Kontaktpersonen hierzu zu einem weiteren Online-Formular geleitet. Die Zuordnung und Erfassung im betreffenden Symptom-Tagebuch erfolgen automatisch, sodass an diesem Punkt die tägliche Beteiligung durch die Gesundheitsämter entfällt.

 

Verfügt eine betroffene Kontaktperson über keinen Internetzugang, können auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt das Symptom-Tagebuch bei der telefonischen Erfassung der Symptome nutzen und eigenständig die telefonisch abgefragten Symptome online in das Symptom-Tagebuch eintragen.

 

Nähere Informationen hierzu stellt das Bundesgesundheitsministerium hier bereit.

 

+++ Der Impfbus hält auch an den Gymnasien des Landkreises  +++

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bietet über seinen Impfbus freiwillige Impfangebote an den Schulen an. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren.

 

Den Auftakt machte das Oberstufenzentrum Lausitz. Hier wurden in der Zeit vom 31.08.2021 bis 02.09.2021 insgesamt 47 Personen geimpft. Die Schülerinnen und Schüler wurden über die Impftermine für die Zweitimpfung informiert.

 

Nun sollen zeitnah Impfangebote auch an den drei Gymnasien des Landkreises folgen. Der Impfbus hält hierfür jeweils in der Zeit von 9 bis 13 Uhr am 27.09.2021 im Paul-Fahlisch-Gymnasium in Lübbenau/Spreewald, am 28.09.2021 im Emil-Fischer-Gymnasium in Schwarzheide und am 29.09.2021 im Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geimpft wird das Vakzin von BioNTech/Pfizer. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler werden zeitnah über die jeweiligen Schulen über das Impfangebot an ihrer Schule informiert.

Ab dem 16. Geburtstag können Jugendliche in der Regel selbst über ihre Impfung entscheiden und die Formulare allein unterschreiben. Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist hingegen auch die Unterschrift eines Sorgeberechtigten als Zustimmung zur Impfung notwendig.

Der Landkreis hat die Kommunen im Landkreis in ihrer Funktion als Schulträger der Oberschulen über die Möglichkeit des Impfbus-Einsatzes informiert, sodass im Anschluss gegebenenfalls auch hier einzelne Schulen angesteuert werden könnten.

 

Auch in der Impfstelle des Landkreises in der Calauer Straße in Senftenberg oder bei niedergelassenen Ärzten werden Impfungen für Personen ab 12 Jahren durchgeführt.

 

Wichtiger Hinweis: Auch Impfwillige, die nicht die Schule besuchen, können das Angebot des Impfbusses an den Schulen in Anspruch nehmen. Hierfür sollten Interessierte sich direkt vor Ort nach freien Kapazitäten erkundigen und die entsprechenden Unterlagen – Anamneseformular, Aufklärungsmerkblatt, Einwilligung zur Datenverarbeitung, Ausweis und Chipkarte – bereithalten. Die benötigten Formulare können unter www.osl-online.de/Corona (Corona-Schutzimpfung | Impfbus) heruntergeladen werden und liegen auch vor Ort aus.

 

+++ 21.169.768 Euro Corona-Hilfen im Landkreis ausgezahlt +++

Im Rahmen der Corona-Sonderprogramme Überbrückungshilfe 1 bis 3, der Novemberhilfe, der Dezemberhilfe sowie der Neustarthilfe wurden an Unternehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bislang 21.169.768 Euro ausgezahlt. Darüber informierte ein Vertreter der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) jüngst in einem Treffen des Arbeitskreises der Wirtschaftsförderer im Landkreis unter Leitung der Kreisverwaltung.

 

Mit den Corona-Sonderprogrammen erhielten Firmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen staatliche Corona-Hilfen des Bundes und Landes.

Insgesamt wurden 1.551 Anträge mit einem Antragsvolumen von 28.581.685,88 Euro bei der ILB eingereicht. 1.442 Anträge wurden bereits beschieden und ausgezahlt. 

Aktuell: Bekanntmachung Überschreitung Schwellenwert von 20 in OSL (Stand: 09.09.2021)

(09. 09. 2021)

In der Anlage finden Sie die Bekanntmachung zur Überschreitung des Schwellenwertes von 20 in OSL (Stand: 09.09.2021)

Treffen der Präsidentin des Deutschen Sozialgerichtstags e. V. mit kommunalen Behindertenbeauftragten in Luckenwalde

(06. 09. 2021)

Presseinformation der Kreisverwaltung Teltow-Fläming

 

Zu einem ersten gemeinsamen Arbeitsgespräch trafen sich am 26. August 2021 die Präsidentin des Deutschen Sozialgerichtstags e. V., Monika Paulat, und Mitglieder des Sprecher*innenrats der kommunalen Behindertenbeauftragten im Land Brandenburg. Der Kontakt war durch die Zusammenarbeit in einer Arbeitsgruppe des Landesbehindertenbeirates entstanden.

 

Das Treffen in Luckenwalde diente vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen und Ausloten gemeinsamer Ziele. Es wurden Vorgaben der UN-Behindertenkonvention und deren Durchsetzung auf Bundes-, Landes-, und kommunaler Ebene angesprochen. Ergebnis des Treffens ist die Bereitschaft einer Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Sozialgerichtstag e. V. und dem Sprecher*innenrat der kommunalen Behindertenbeauftragten. Ziel ist der gegenseitige Informationsaustausch und ggf. die gemeinsame Erarbeitung von Empfehlungen zu den Themen Inklusion und soziale Gerechtigkeit vor dem Hintergrund der Sozialgesetzgebung.

Landrätin Kornelia Wehlan begrüßte die Präsidentin des Deutschen Sozialgerichtstages e. V. in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming und nutzte die Gelegenheit zum kurzen Austausch mit ihr und den kommunalen Behindertenbeauftragten.

 

Auf dem Foto (Bildautor: Landkreis TF) v. l. n. r.:

  • Kornelia Wehlan, Landrätin Teltow-Fläming
  • Dr. Normen Franzke, Mitglied Sprecher*innenrat, Behindertenbeauftragter Stadt Cottbus
  • Monika Paulat, Präsidentin Deutscher Sozialgerichtstag e. V.
  • Antje Bauroth, Mitglied Sprecher*innenrat, Behindertenbeauftragte Landkreis Teltow-Fläming,
  • Johanna Zabka, Mitglied Sprecher*innenrat, Behindertenbeauftragte Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Treffen der Präsidentin des Deutschen Sozialgerichtstags e. V. mit kommunalen Behindertenbeauftragten in Luckenwalde
Foto: Foto: Landkreis Teltow-Fläming

Pflegestützpunkt OSL organisiert wieder einen Kurs für pflegende Angehörige ab dem 8. September in Senftenberg

(06. 09. 2021)

Am 8. September startet um 15.30 Uhr in Senftenberg im DRK Bildungszentrum, in der Schillerstr. 30 der nächste Kurs für pflegende Angehörige.

 

An neun Mittwochabenden geht es um Themen wie Recht und Versicherung, Körperpflege, Ernährung, Bewegung, Schmerzen, Hilfsmittel, Begleitung am Lebensende und Selbstsorge.

 

Der Kurs ist für gesetzlich Versicherte kostenlos. Weitere Informationen finden Sie im Flyer im Anhang.

 

Um Anmeldung wird gebeten: 03573 – 8704180.

Erfolgreicher Abschluss des Brandenburger Lesesommers: Kinderbuchautor Jens Reinländer las für 7-12-Jährige

(01. 09. 2021)

Erstmalig beteiligte sich in diesem Jahr auch die öffentliche Bibliothek im SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide am Brandenburger Lesesommer. Das kostenfreie Angebot richtete sich an Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klassen. Mittlerweile ist der Lesesommer beendet. Auf die fleißigen Leserinnen und Leser wartete nun eine tolle Überraschung.

 

„Bei der Anmeldung erhielt jedes teilnehmende Kind einen Club-Ausweis sowie ein Logbuch, in dem alle gelesenen Bücher eingetragen werden konnten. Wer in den Sommerferien mindestens drei Bücher aus der Auswahl des Lesesommers gelesen hat, wurde auf unserer Abschlussparty am 27. August mit einem kleinen Preis belohnt.“, so Janin Winter, kommissarische Leiterin der SeeCampus-Bibliothek.  

 

Zur Preisverleihung gelang es dem Team der Bibliothek zudem, den bekannten Kinderbuchautor Jens Reinländer einzuladen. Dieser las seinen jungen Gästen aus einem seiner aktuellen Bücher „Rabatz im langen Lulatsch" vor. Darüber hinaus gab es eine Bastelstraße und auch ein kleiner Imbiss durfte nicht fehlen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blickten am Ende der Veranstaltung auf einen gelungenen Abschluss des Brandenburger Lesesommers. Winter: „Die Resonanz auf unsere erste Teilnahme an der Aktion war sehr gut, wir freuen uns über das Interesse der lesebegeisterten Jungen und Mädchen an der Veranstaltungsreihe. Die Abschlusslesung mit Jens Reinländer war ein schönes Highlight für die Kinder.“

 

Insgesamt 8 Jungs und 20 Mädchen hatten sich für den Brandenburger Lesesommer in der SeeCampus-Bibliothek angemeldet. Die Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren kamen aus Lauchhammer, Schwarzheide, Lindenau, Senftenberg, Guteborn, Lipsa, Ruhland und Frauendorf. Gewinnerin mit 9 gelesenen Büchern ist Hanna Jergler aus Ruhland. „Aufgrund des Zuspruchs wird die Bibliothek auch im kommenden Jahr erneut am Brandenburger Lesesommer teilnehmen.“, stellt Winter bereits jetzt in Aussicht.

 

Der Brandenburger Lesesommer ist ein Leseförderprojekt, in dem Lesefreude und Spaß außerhalb der Schulzeit im Vordergrund stehen. Ursprünglich von der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen, fand der erste Brandenburger Lesesommer 2019 statt.

 

Anlässlich der Teilnahme an der Aktion warteten in der Seecampus-Bibliothek zahlreiche neue Bücher auf die Schulkinder. Winter: „Ein großer Dank geht an die Unternehmen, die den Kauf neuer Kinderbücher mit Spenden unterstützt haben.“

 

Konkret unterstützte die BASF Schwarzheide GmbH den Lesesommer in der Bibliothek im SeeCampus Niederlausitz mit einer Spende in Höhe von 150 Euro, die Gärtnerei Konzag aus Schwarzheide stellte 100 Euro bereit. Die Sparkasse Niederlausitz überreichte im Juni einen Scheck über 500 Euro zum Kauf neuer Kinderbücher für den Lesesommer.

 

Zur SeeCampus-Bibliothek

Die Seecampus-Bibliothek ist eine öffentliche Bibliothek für die Städte Lauchhammer, Schwarzheide und der angrenzenden Gemeinden. Sie fungiert mit ihrem Sach- und Fachbuchbestand zudem als Schulbibliothek. Sie beinhaltet außerdem die Kreisbildstelle zur Versorgung der Lehrer/-innen und Erzieher/-innen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit Filmen und ergänzenden Unterrichtsmitteln.

 

Die Einrichtung zählt rund 700 angemeldete Benutzerinnen und Benutzer. Monatlich leihen sich ca. 1.000 Besucherinnen und Besucher im Durchschnitt in Summe bis zu 4.000 Medien aus. Insgesamt kann auf einen Bestand von 27.000 Medien zurückgegriffen werden.   

 

Kontakt:

SeeCampus-Bibliothek, Lauchhammerstraße 33, 01987 Schwarzheide

www.bibliothek.seecampus-niederlausitz.de

Öffnungszeiten:

Montag und Freitag 10-12 und 13-16 Uhr

Dienstag und Donnerstag 10-12 und 13-18 Uhr

Foto zur Meldung: Erfolgreicher Abschluss des Brandenburger Lesesommers:  Kinderbuchautor Jens Reinländer las für 7-12-Jährige
Foto: Foto: Erstmalig beteiligte sich in diesem Jahr die öffentliche Bibliothek im SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide am Brandenburger Lesesommer, einem kostenfreien Angebot für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klassen. Zur Abschlussveranstaltung las der bekannte Kinderbuchautor Jens Reinländer den teilnehmenden Kindern vor. Auf dem Foto er und die Gewinnerin im Rahmen des Lesesommers: Hanna Jergler aus Ruhland. Sie las 9 Bücher. (Foto: SeeCampus-Bibliothek/Winter)

166 Teilnehmer bei der 24. „Tour de OSL“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz / Start und Ziel in Lübbenau/Spreewald

(30. 08. 2021)

Radfahrerinnen und Radfahrer jeden Alters ließen sich nicht von der ein oder anderen Regenwolke abhalten, um am Samstag (28. August 2021) gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze durch den Norden des Landkreises zu radeln. Über 45 Kilometer führte die „Tour de OSL“ ausgehend von Lübbenau/Spreewald über Calau nach Raddusch und von dort aus wieder zurück.

 

Um 9 Uhr am Morgen eröffnete der Verwaltungschef der Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Bürgermeister der Spreewaldstadt Helmut Wenzel die 24. Tour de OSL am Kulturzentrum GLEIS 3. Über 45 Kilometer führte die Strecke die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und entlang attraktiver Ortschaften, Wälder, Wiesen und Felder. Ein erster Halt am Spreewelten Bad in Lübbenau/Spreewald bot die Gelegenheit, eine Fütterung der Pinguine mit interessanten Informationen zu den Tieren zu erleben. Am nächsten Stopp, dem Schönfelder See, wurden die Radler bereits von Vertretern der LMBV erwartet, die Wissenswertes über den Bergbaufolgesee vermittelten. Danach ging es weiter nach Calau zu einer entspannten Mittagspause auf dem Marktplatz. Bürgermeister Werner Suchner hieß die Radfahrerinnen und Radfahrer willkommen und machte auf viele weitere sehenswerte Ziele der Region aufmerksam. Abwechslungsreich ging es weiter, denn nächster Halt war die Milchviehanlage Saßleben. Hier gab es neben interessanten Details zur Kuhtierhaltung sowie frischer Milch und Joghurt die Möglichkeit, eine Führung durch die Anlage zu gewinnen, bevor sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt zum letzten Zwischenziel der Tour, der Slawenburg Raddusch, aufmachten. Begrüßt wurden sie dort von Bürgermeister Bengt Kanzler. Viele nutzten die Möglichkeit für einen kleinen Einblick in die Ausstellung oder genossen den weiten Ausblick vom Burgwall.

 

Wieder angekommen am Kulturzentrum GLEIS 3 in Lübbenau/Spreewald, wurden bei der traditionellen Tombola am Ende der Tour wieder auch die jüngsten und ältesten Teilnehmer ermittelt. Mit gebührendem Applaus wurde der 88-jährige Klaus Beyer aus Calau bedacht. Die jüngste Teilnehmerin war die neunjährige Enya aus Kittlitz. Beide konnten sich über eine kleine Aufmerksamkeit, überreicht durch Tour-Organisator Jens Bergmann, freuen.

 

Traditionsgemäß wurden unter allen Radlerinnen und Radlern attraktive Gewinne verlost. Über die zwei Hauptpreise, je ein modernes E-Bike, zur Verfügung gestellt von der Sparkasse Niederlausitz, freuten sich Andrea Hentschke aus Lübbenau/Spreewald und Manfred Lehmann aus Koßwig. Ein weiteres Fahrrad ging an Otto-Karl Hecker aus Lübbenau/Spreewald.   

 

Die Durchführung der Tour als auch die Tombola wurden erneut von verschiedensten Seiten unterstützt. Großen Dank sprach Landrat Siegurd Heinze allen aus, die zum reibungslosen Verlauf der Veranstaltung beitrugen, allen voran dem Team der Sanitäter des DRK Kreisverband Calau, dem Fahrrad-Pannenservice Heinz Trasper und der Polizeiinspektion Senftenberg sowie dem Organisationsteam der Kreisverwaltung.

 

Zu weiteren Fotos > hier.

 

Das Video zur Tour de OSL 2021:

 

Foto zur Meldung: 166 Teilnehmer bei der 24. „Tour de OSL“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz / Start und Ziel in Lübbenau/Spreewald
Foto: 166 Radfahrerinnen und Radfahrer ließen sich nicht von der ein oder anderen Regenwolke abhalten, um am Samstag (28. August) gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze durch den Norden des Landkreises zu radeln. (Foto: Landkreis/Weser)

1 Jahr Tiefbauarbeiten für schnelles Internet im Landkreis OSL: Projekt Glasfaseranschluss kommt gut voran

(28. 08. 2021)

Am 27. August vor einem Jahr begannen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Tiefbauarbeiten zum kreisweiten Breitbandausbau in bislang unterversorgten Gebieten. Bis Ende 2023 erhalten rund 4.500 Haushalte, 240 Unternehmen und 34 Schulen kostenfreie Glasfaseranschlüsse. Projektleiter Jörg Cronauge von der Kreisverwaltung erklärt, wie die Arbeiten vorankommen und wo zeitnah schneller gesurft werden kann.

 

„Die Tiefbauarbeiten als auch der Anschluss der einzelnen Häuser liegen im Zeitplan. Die Realisierung des Projektes befindet sich weiter in vollen Zügen.“ lautet das Fazit von Cronauge, der das Thema Breitbandausbau im Landkreis OSL von Beginn an - seit der Fördermittelbeantragung im Rahmen des Programmes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ im Jahr 2016 - federführend begleitet. Einzelne pandemiebedingte Verzögerungen in den Genehmigungsverfahren habe es in den vergangenen Monaten gegeben, diese konnten jedoch schnell gelöst werden und führten in Summe nicht zu nennenswerten Verzögerungen.

 

28,4 Kilometer haben sich die Bagger seit dem Start der Tiefbauarbeiten im Vetschauer Ortsteil Missen vor einem Jahr bereits durch den Landkreis gegraben. 53,9 Kilometer Glasfaserkabel wurden hierbei in die Erde und die teilweise bereits bestehenden Leerrohrsysteme gebracht. 50 Netzverteiler befinden sich derzeit in der Produktion, 6 sind fertig montiert und im Einsatz. 605 Hausanschlüsse werden aktuell vorgerichtet, 21 sind bereits fertiggestellt.

 

Den eigentlichen Bauarbeiten vorausgegangen war eine mehrmonatige, intensive Planungsphase. „Diese umfasste zahlreiche Vorarbeiten, wie etwa das Einholen von Genehmigungen für die Bauarbeiten bei den zuständigen Baulastträgern, Eigentümern und Behörden. Das Anschreiben der Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer und die sich anschließende Anmeldephase konnte final Ende November 2020 abgeschlossen werden.“, erklärt Winnie Böttcher, Projektassistent der Deutschen Telekom Technik GmbH. 

 

Die Lindengrundschule im Vetschauer Ortsteil Missen war im August 2020 eines der ersten Objekte, das vom Glasfaserausbau profitierte. Seit November 2020 wird hier bereits schneller gesurft. Neben der Schule in Missen folgten weitere erste Ausbauarbeiten in Teilen von Senftenberg, Calau und dem Amt Altdöbern. Im Senftenberger Ortsteil Großkoschen sind die Bauarbeiten mittlerweile abgeschlossen. Cronauge: „Die Buchbarkeit der gewünschten Bandbreite wird nach der Einpflege aller Unterlagen bis Ende September gegeben sein.“  

 

Drei Firmen sind derzeit im Auftrag der Deutschen Telekom mit der Umsetzung des Breitbandausbaus im Landkreis betraut. Aktuell laufen umfangreiche Tiefbauarbeiten in den Ortschaften Kalkwitz, Sassleben, Cabel, Plieskendorf, Pritzen, Lubochow, Ressen, Neu-Seeland, Sorner-Buden, Dörrwolf, Calau, Kleinkoschen, Großkoschen, Schipkau, Senftenberg, Ruhland, Guteborn, Schwarzbach und Lübbenau/Spreewald. Das Verlegen des Hauptkabels bis vor die jeweilige Haustür soll hier bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und anschließend in die finale Phase – den jeweiligen Hausanschluss in das Gebäude hinein - übergehen. 

 

Im Anschluss werden die umfangreichen Ausbauarbeiten kreisweit auch in den weiteren Kommunen fortgesetzt.

 

Rund 1.100 Kilometer Glasfaser und 184 Verteiler werden bis zum Abschluss des Projektes in knapp zwei Jahren verbaut – und werden über die dann 2.727 vorgerichteten Hausanschlüsse für höhere Bandbreiten sorgen. Der letzte Glasfaseranschluss in OSL soll bis Ende 2023 installiert sein.

 

Interesse am kreisweiten Glasfaserausbau war und ist groß

Alle betreffenden, bislang als unterversorgt geltenden, 3.279 Eigentümerinnen und Eigentümer im Landkreis wurden in mehreren Tranchen bis September 2020 durch den Landkreis angeschrieben. 76 % erteilten im Ergebnis ihr schriftliches Einverständnis für den kostenfreien Anschluss ihres Gebäudes an das Glasfasernetz.

 

„Die Rücklaufqoute ist derzeit laut Aussage der Telekom der höchste Wert im ganzen Land Brandenburg. Die Hauseigentümerinnen und -eigentümer blicken ihren Anschlüssen mit Vorfreude entgegen. Es gibt regelmäßige Anfragen, ob das eigene Haus beim Ausblauplan dabei ist und wann man endlich buchen könnte. Das Interesse am Glasfaserausbau war und ist groß“, fasst Cronauge ein Jahr nach dem Start der Tiefbauarbeiten zusammen.

 

Auch Winnie Böttcher zeigt sich zufrieden: „Die Bauarbeiten gehen gut vorwärts, besonders möchte ich die gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren und Genehmigungsbehörden loben. Hier wird enorm viel im Hintergrund geleistet. Auch sehr viele Bürgerinnen und Bürger kommen uns entgegen, indem sie den Leitungsweg vorbereiten, uns Probleme aufzeigen oder einfach gemeinsam mit uns an einem Strang ziehen. Hierfür gilt allen ein herzliches Dankeschön!“

 

23,5 Millionen Euro für schnelleres Internet im Landkreis

23,5 Millionen Euro nimmt der Landkreis in die Hand, um das Projekt zu realisieren. Das Geld stammt aus Bundes- und Landesmitteln zur Umsetzung des Programmes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“.

 

Profitieren sollen Immobilien, in denen bislang mit Übertragungsraten von weniger als 30 Mbit/s gesurft wird und die somit als unterversorgt gelten. Cronauge: „Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde.“

 

Das neue Glasfasernetz wird im Auftrag des Landkreises durch die Deutsche Telekom ausgebaut. Ein entsprechender Ausbauvertrag wurde im Oktober 2019 abgeschlossen. Dem vorausgegangen war ein umfassendes europaweites Ausschreibungsverfahren.

 

Nähere Informationen zum Breitbandausbau

Wer wissen möchte, wie ein Hausanschluss realisiert wird, kann sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de/breitbandausbau, informieren. Hier ist zum Thema ein entsprechendes Video verlinkt. Ebenso befindet sich dort neben weiterführenden Informationen eine Übersichtskarte zum Breitbandausbau im Landkreis.

 

Bei Fragen steht Projektleiter Jörg Cronauge von der Kreisverwaltung bereit unter: Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Büro Landrat, SG Wirtschaft und Förderung, Knappenstraße 1, 01968 Senftenberg, Telefon: 03573 / 870 – 5123; E-Mail:

Foto zur Meldung: 1 Jahr Tiefbauarbeiten für schnelles Internet im Landkreis OSL: Projekt Glasfaseranschluss kommt gut voran
Foto: : Vor einem Jahr begannen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Tiefbauarbeiten zum kreisweiten Breitbandausbau in bislang unterversorgten Gebieten. Bis Ende 2023 erhalten rund 4.500 Haushalte, 240 Unternehmen und 34 Schulen kostenfreie Glasfaseranschlüsse. Die Arbeiten gehen gut voran. (Archivfoto: F.K., Baubegleiter Telekom).

Schnell anmelden: Kinder-Erlebnis-Theaterführung im Spreewald-Museum Lübbenau

(27. 08. 2021)

Die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz laden zu einer ganz besonderen Erlebnis-Theaterführung für Kinder ins Spreewald-Museum Lübbenau ein: Die beiden Schauspieler des Dresdener Wandertheaters Schwalbe, die in den letzten Jahren die Kinder als „Hexe Henriette und Köchin Suppengrün“ verzaubert haben, bringen in diesem Jahr ein neues Pärchen auf die „Bühne“.

 

„Die freche Hedwig glaubt sich alles erlauben zu dürfen, weil ihr Vater Bürgermeister der Stadt Lübbenau ist. Doch da hat sie die Rechnung ohne den ordnungsliebenden Stadtpolizisten Wilhelm Obacht gemacht. Gemeinsam nehmen sie die Kinder mit durch das Museum auf einen historischen Einkaufsbummel der ganz besonderen Art.“, verspricht Museumspädagoge Dirk Ehrhardt.

 

Die Geschichte richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren. Die Führung dauert 1,5 Stunden. Die Kosten betragen 4 Euro pro Kind. Die maximale Teilnehmerzahl beläuft sich auf 25 Kinder.

 

Folgende Termine sind noch frei:

 

  • Dienstag, 14.09.2021, 9 Uhr, 11 Uhr und 14 Uhr
  • Mittwoch, 15.09.2021, 14 Uhr
  • Donnerstag, 16.09.2021, 9 Uhr, 11 Uhr und 14 Uhr

 

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und wird unter oder telefonisch (03573 870 2422) entgegengenommen.

 

Nähere Informationen zu den Museen des Landkreises und ihren Angeboten unter: www.museums-entdecker.de

 

Foto zur Meldung: Schnell anmelden:  Kinder-Erlebnis-Theaterführung im Spreewald-Museum Lübbenau
Foto: Es gibt viel zu entdecken, während der Erlebnis-Theaterführung für Kinder im Spreewald-Museum Lübbenau mit den Schauspielern des Dresdener Wandertheaters Schwalbe. (Foto: Museum/Rasche)

Theater Neue Bühne Senftenberg: Verträge mit künftigem Intendanten Daniel Ris unterzeichnet

(26. 08. 2021)

Daniel Ris wird zum Spielzeitwechsel 2022/23 Intendant des Theaters Neue Bühne in Senftenberg. Nachdem die Entscheidung für ihn bereits im Frühling fiel, folgte nun der nächste Schritt: In der vergangenen Woche unterzeichneten er und die beiden Verbandsräte des Zweckverbandes Niederlausitzer Theaterstädtebund – Neue Bühne Senftenberg, OSL-Landrat Siegurd Heinze und Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich, in Senftenberg den 7-seitigen Intendantenvertrag.

 

Damit wird Ris zum 1. September 2022 für die Dauer von 5 Jahren die künstlerische Leitung des Hauses vom jetzigen Intendanten Manuel Soubeyrand übernehmen. Mit Auslaufen seines Vertrages erfolgt auf dessen Wunsch hin zu diesem Zeitpunkt eine Neubesetzung der Stelle.

 

Um die notwendigen Vorbereitungen für die ab dem nächsten Sommer bevorstehende neue Spielzeit 2022/2023 mit ausreichend Vorlauf und Befugnis treffen zu können, erhält Ris neben seinem Intendantenvertrag einen weiteren - zusätzlichen - Vorvertrag. Dieser greift bereits ab dem 1. September dieses Jahres und erlaubt es dem aktuell noch in Berlin wohnhaften Ris, bereits jetzt entsprechend tätig zu werden.

 

Der Vorvertrag bildet eine wichtige Voraussetzung für einen reibungslosen und erfolgreichen Start in die neue Spielzeit. Mit ihm erhält Ris die Kompetenz, den neuen Spielplan nach seinen Vorstellungen zu gestalten, die Zusammenstellung des Ensembles zu treffen, Vorsprechen und Neuanstellungen vorzunehmen und die notwendigen Vorproben durchzuführen. Hierfür steht ihm im Theater bereits ein eigenes Büro bereit. Der Vorvertrag wurde unter anderem von Manuel Soubeyrand als jetzigem Verbandsvorsteher des Zweckverbandes unterzeichnet.

 

Mit den notwendigen Unterschriften unter Intendanten- und Vorvertrag sind nunmehr alle Voraussetzungen für den beruflichen Neustart des 56-jährigen in Senftenberg geschaffen.

 

Bereits in den vergangenen Monaten führte Ris der Weg mehrfach nach Senftenberg. Auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Theaters stellte er sich hierbei persönlich vor – pandemiebedingt zunächst per selbstaufgezeichneter Videobotschaft, später im Rahmen einer Vollversammlung auch vor Ort.

  

Daniel Ris: „Mit der Unterzeichnung der Verträge ist es nun besiegelt und ich freue mich sehr auf diese wunderbare Aufgabe. Der bisherige Kontakt zum Theater war überaus zugewandt und freundlich. Nach dem Ende meiner Tätigkeit in der Eifel kann ich mich ab September nun voll und ganz der Vorbereitung in Senftenberg widmen.“

 

Zur Person

Daniel Ris ist seit 2016 Intendant der Burgfestspiele im rheinland-pfälzischen Mayen. Unter seiner Leitung erfuhr die Veranstaltung mit einem künstlerisch anspruchsvollen Programm stetig wachsende Besucherrekorde. Seit 2012 ist Ris zudem bundesweit als Berater für verschiedene namhafte Kulturbetriebe tätig.

 

Nach Abschluss des Schauspielstudiums in Bochum und Engagements in Dortmund, Bielefeld und Frankfurt am Main war er von 1993 bis 1998 als Schauspieler im Ensemble am Theater Konstanz tätig und begann dort, auch zu inszenieren. Es folgten neunzehn freiberufliche Jahre als Regisseur, Darsteller und Autor. Ris absolvierte zudem ein Masterstudium Kulturmanagement an der Universität Zürich, welches er 2011 mit Auszeichnung abschloss. Seit 2015 ist er systemischer Coach mit Zertifikat der Fachhochschule Potsdam. Er ist Gründungsmitglied und im Vorstand der Initiative „art but fair Deutschland e.V“.

 

Im April 2021 empfahl eine fachkundige Findungskommission mit namhaften Vertretern aus der Theaterszene im Ergebnis des umfassenden Auswahlprozesses Ris zur Neubesetzung der Intendanz. Der Zweckverband Niederlausitzer Theaterstädtebund stimmte in seiner Sitzung im Mai 2021 zu. Ris setzte sich mit seiner Vita und seinem künstlerischen Konzept gegen über 30 Bewerberinnen und Bewerber aus dem In- und Ausland durch.

 

Videobeitrag zu Daniel Ris

Wer einen ersten Eindruck von Daniel Ris erhalten möchte, kann sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung OSL das Videointerview ansehen, welches im Frühjahr 2021 in Zusammenarbeit mit der Medienagentur Seenluft24 aufgezeichnet wurde: www.osl-online.de/Videos.

Foto zur Meldung: Theater Neue Bühne Senftenberg:  Verträge mit künftigem Intendanten Daniel Ris unterzeichnet
Foto: Daniel Ris (Mitte) wird zum 1. September 2022 neuer Intendant des Theaters Neue Bühne in Senftenberg. Kürzlich unterzeichneten er und die beiden Verbandsräte des Zweckverbandes Niederlausitzer Theaterstädtebund – Neue Bühne Senftenberg, OSL-Landrat Siegurd Heinze (li.) und Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich (re.), den Intendantenvertrag. (Foto: Neue Bühne Senftenberg)

Impfen in der Impfstelle in Senftenberg: ab sofort ohne Terminvergabe

(25. 08. 2021)

Die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in der Calauer Straße 3 in Senftenberg unter Regie des Klinikums Niederlausitz stellt zu Donnerstag, den 26. August 2021, den Impfbetrieb vollumfänglich auf das Impfen ohne Terminvergabe um.

 

Damit können Impfwillige fortan ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung in der Impfstelle erscheinen und sich vor Ort impfen lassen.

 

Geimpft wird im Rahmen der regulären Öffnungszeit, immer mittwochs und donnerstags, in der Zeit von 7 bis 15 Uhr.

 

Der Termin für die Zweitimpfung wird automatisch beim Erstimpfungstermin vergeben. Bereits vereinbarte Impftermine bleiben bestehen.

 

Mit dem Impfen ohne Terminvergabe soll das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger noch niedrigschwelliger gestaltet werden.

 

Neben dem Impfausweis, dem Personalausweis und der Chipkarte sind die Einwilligungserklärung und das Aufklärungsmerkblatt vollständig ausgefüllt mitzubringen. Die notwendigen Formulare können auf der Internetseite des Klinikums Niederlausitz heruntergeladen werden und liegen während der Öffnungszeiten zur Mitnahme aus. Ebenso stehen die Formulare sowie allgemeine Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung unter www.brandenburg-impft.de bereit.

 

Vor der Impfung finden eine Anamnese und ein ärztliches Aufklärungsgespräch statt. Für den gesamten Prozess der Impfung sollten rund 30 Minuten Zeit eingeplant werden. Bei hohem Besucheraufkommen kann es in Einzelfällen zu Wartezeiten kommen.

 

Die Impfhotline wird in den kommenden Tagen aufgrund der neuen Regelung entsprechend außer Betrieb genommen.

 

Die jüngsten Empfehlungen der STIKO zum Impfen ab 12 Jahren werden auch in der Impfstelle des Landkreises umgesetzt. Ab dem 16. Geburtstag können Jugendliche in der Regel selbst über ihre Impfung entscheiden und die Formulare allein unterschreiben. Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist hingegen auch die Unterschrift eines Sorgeberechtigten als Zustimmung zur Impfung notwendig.

 

Öffnungszeiten Impfstelle des LK OSL:

Immer Mi + Do von 7 bis 15:00 Uhr

Keine Terminvereinbarung erforderlich

Nähere Informationen: www.klinikum-niederlausitz.de  

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(25. 08. 2021)

(25.08.2021, 15 Uhr)

 

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am 25. August 2021 bei 10,1. Vor einer Woche betrug diese 14,6. Der höchste Wert innerhalb der zurückliegenden Tage lag bei 18,3, ausgewiesen für den 15.08. und 16.08.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 7.248 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 32 Personen. Als genesen gelten 6.955 Bürgerinnen und Bürger. 261 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Derzeit befinden sich 47 Personen in amtlich verordneter häuslicher Quarantäne. Vor einer Woche waren es noch 78 Personen.

 

Im Klinikum Niederlausitz wird aktuell kein COVID-19-Patient stationär behandelt.

 

Das RKI meldet am Mittwoch (25.08.) bundesweit 11.561 Neuinfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz ist erneut gestiegen und liegt mittlerweile im Bundesdurchschnitt bei 61,3.

 

Brandenburg verzeichnet eine 7-Tages-Inzidenz von 23,4 und damit im Ländervergleich weiterhin den viertniedrigsten Wert.

 

Nahezu alle Landkreise und kreisfreie Städte in Brandenburg haben die 7-Tages-Inzidenz von 10 überschritten. 11 weisen zum heutigen Stand eine 7-Tage-Inzidenz von über 20 auf. Die höchste Zahl weist aktuell Cottbus aus (47,2). In den Nachbarlandkreisen gestaltet sich die Situation wie folgt: Elbe-Elster: 23,6; Spree-Neiße: 14,1; Dahme-Spreewald: 24,6. Im sächsischen Landkreis Meißen: 8,7 und Bautzen: 7,7.

 

+++ Impfen in der Impfstelle in Senftenberg: ab sofort ohne Terminvergabe ++

Die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in der Calauer Straße 3 in Senftenberg unter Regie des Klinikums Niederlausitz stellt zu Donnerstag, den 26. August 2021, den Impfbetrieb vollumfänglich auf das Impfen ohne Terminvergabe um.

 

Damit können Impfwillige fortan ohne vorherige telefonische Terminvereinbarung in der Impfstelle erscheinen und sich vor Ort impfen lassen.

 

Geimpft wird im Rahmen der regulären Öffnungszeit, immer mittwochs und donnerstags, in der Zeit von 7 bis 15 Uhr.

 

Der Termin für die Zweitimpfung wird automatisch beim Erstimpfungstermin vergeben. Bereits vereinbarte Impftermine bleiben bestehen.

 

Mit dem Impfen ohne Terminvergabe soll das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger noch niedrigschwelliger gestaltet werden.

 

Neben dem Impfausweis, dem Personalausweis und der Chipkarte sind die Einwilligungserklärung und das Aufklärungsmerkblatt vollständig ausgefüllt mitzubringen. Die notwendigen Formulare können auf der Internetseite des Klinikums Niederlausitz heruntergeladen werden und liegen während der Öffnungszeiten zur Mitnahme aus. Ebenso stehen die Formulare sowie allgemeine Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung unter www.brandenburg-impft.de bereit.

 

Vor der Impfung finden eine Anamnese und ein ärztliches Aufklärungsgespräch statt. Für den gesamten Prozess der Impfung sollten rund 30 Minuten Zeit eingeplant werden. Bei hohem Besucheraufkommen kann es in Einzelfällen zu Wartezeiten kommen.

 

Die Impfhotline wird in den kommenden Tagen aufgrund der neuen Regelung entsprechend außer Betrieb genommen.

 

Die jüngsten Empfehlungen der STIKO zum Impfen ab 12 Jahren werden auch in der Impfstelle des Landkreises umgesetzt. Ab dem 16. Geburtstag können Jugendliche in der Regel selbst über ihre Impfung entscheiden und die Formulare allein unterschreiben. Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist hingegen auch die Unterschrift eines Sorgeberechtigten als Zustimmung zur Impfung notwendig.

 

Öffnungszeiten Impfstelle des LK OSL:

Immer Mi + Do von 7 bis 15:00 Uhr

Keine Terminvereinbarung erforderlich

Nähere Informationen: www.klinikum-niederlausitz.de  

 

+++ Land Brandenburg veröffentlicht neue Corona-Umgangsverordnung +++

Das Brandenburger Kabinett hat am Dienstag, 24. August 2021, mit wenigen Änderungen die Corona-Umgangsverordnung aktualisiert und damit auch deren Verlängerung um vier Wochen beschlossen. Sie tritt an diesem Samstag, 28. August 2021, in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 24. September 2021.

 

Die neue Umgangsverordnung wird nach Veröffentlichung auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de/Corona veröffentlicht.

 

Nähere Informationen hierzu in der nachfolgenden Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg vom 24.08.2021:

 

„Kabinett beschließt aktualisierte Corona-Umgangsverordnung – Nur geringfügige Änderungen"

 

Das Brandenburger Kabinett hat heute mit nur wenigen Änderungen die Corona-Umgangsverordnung aktualisiert sowie deren Verlängerung um vier Wochen festgelegt. Sie tritt an diesem Samstag (28. August 2021) in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 24. September 2021. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute landesweit bei 24,2. Letzten Dienstag waren es 20,7. Brandenburg liegt damit weiterhin bundesweit bei den niedrigsten Infektionszahlen.

 

Die Änderungen betreffen insbesondere Regelungen zur Testpflicht: So sind von der Testpflicht neben Geimpften und Genesenen ab dem 28. August 2021 generell auch Kinder unter sechs Jahren und alle Schülerinnen und Schüler ausgenommen, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig mindestens zweimal pro Woche getestet werden.

 

Außerdem werden bei Veranstaltungen die Personenobergrenzen, ab denen nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete Zugang haben, dem Infektionsgeschehen angepasst: Ab dem 13. September gilt bei einer durchgehenden Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 20 die Testpflicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel (z.B. Freiluft-Theater, Open-Air-Kino, Volksfeste, Jahrmärkte, Zuschauer bei Fußballspielen) mit mehr als 500 gleichzeitig Teilnehmenden (in einer Übergangszeit bis zum 12. September bleibt die bisherige Personenobergrenze von 750 noch gültig). Bei Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen (zum Beispiel Vereinssitzungen) wird ebenfalls ab dem 13. September die Personenobergrenze, aber der die sogenannte 3G-Regel (Geimpfte, Genesene oder Getestete) gilt, auf 100 Teilnehmende halbiert (bisher 200).

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Brandenburg ist mit seinem Kurs bisher gut gefahren. Aber auch bei uns steigen die Infektionszahlen wieder, wenn auch im Bundesvergleich auf niedrigem Niveau. Deshalb bleiben wir bei unserem Weg der Behutsamkeit und Kontinuität. Diese Verlässlichkeit ist auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Wir treffen Vorsorge, um die zurück gewonnenen Freiheiten zu erhalten, insbesondere mit der verstärkten Anwendung von Testkonzepten. Es bleibt aber dabei: Der Weg aus der Pandemie führt über eine hohe Impfquote. Hier müssen wir dringend noch weiter vorankommen. Ich bin den Landkreisen und kreisfreien Städten dankbar, dass sie immer mehr lokale Impfaktionen starten, so dass sich viele Menschen spontan ihre Impfung abholen können. Das ist der Weg aus der Pandemie: Sich selbst und andere schützen.“

 

Die 3G-Regel setzt in Brandenburg weiterhin grundsätzlich bei einer durchgehenden Sieben-Tage-Inzidenz von über 20 ein. Das bedeutet: In Brandenburger Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 20 überschreitet, gilt in vielen Bereichen: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Unsere Corona-Umgangsverordnung hat sich im Grundsatz bewährt. Deshalb sind jetzt nur wenige Änderungen notwendig. Entscheidend ist: Jede und jeder kann weiter dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, indem wir uns alle konsequent an die AHA+L-Formel halten. Das bedeutet: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen und regelmäßig lüften. Den besten Schutz bietet die Corona-Impfung. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss häufiger zum Corona-Test. Nur so können wir die vierte Corona-Welle abmildern.“

 

Die heute vom Kabinett beschlossenen Änderungen der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung im Detail:

 

  • Abstandsgebot (§ 2 Absatz 1): Das Abstandsgebot wird als Soll-Vorschrift definiert. Jede Person soll weiterhin außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.

 

  • Testnachweis (§ 5 Absatz 2): Neben Geimpften und Genesenen sind von der Testpflicht jetzt generell Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr (bisher bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr) sowie auch Schülerinnen und Schüler ausgenommen, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden. Für Schülerinnen und Schüler gilt wie bisher: Als Testnachweis ist auch eine von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichneten Bescheinigung über das negative Ergebnis eines sogenannten Selbsttests ausreichend. Wenn noch nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler zum Beispiel ins Kino, zum Sportverein oder in eine Gaststätte gehen möchten, reicht ihr schulischer Testnachweis aus. Sie müssen dabei also nur das Formular vorlegen, mit dem die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler die regelmäßige Durchführung eines Antigen-Selbsttests mit negativen Testergebnis gegenüber der Schule bescheinigen.

 

  • Veranstaltungen (§ 8 Absatz 1 Nummer 3 und § 18 Absatz 2 Nummer 3): In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer durchgehenden Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 20 haben grundsätzlich nur Besucherinnen und Besucher Zutritt zu Veranstaltungen, die einen auf sie aufgestellten Testnachweis vorlegen (Ausnahmen: Geimpfte, Genesene, Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die bereits regelmäßig für den Schulbesuch getestet werden). Entsprechend dem Infektionsgeschehen werden die Personenobergrenzen gesenkt. Neu ist ab dem 13. September 2021: Diese Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden (bis zum 12. September liegt diese Personenobergrenze weiter bei 750) sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig Teilnehmenden (bisher: 200; die Personengrenze wird an dieser Stelle in der Verordnung halbiert).

 

  • Ausnahmen in besonderen Einzelfällen: Nach der Umgangsverordnung ist in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 die Personenzahl für Veranstaltungen, Festivals und öffentliche Feste (z.B. Jahrmärkte, Volksfeste) auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt (§ 8, § 18, §20). Neu ist ab dem 28. August 2021: Abweichend hiervon kann das zuständige Gesundheitsamt auf Antrag in besonderen Einzelfällen Ausnahmen von dieser Personenobergrenze zulassen, sofern keine zwingenden infektiologischen Gründe entgegenstehen. Dem Antrag ist ein individuelles Hygienekonzept beizufügen, in dem insbesondere dargestellt ist, wie die erhöhten Anforderungen des Infektionsschutzes im konkreten Einzelfall sichergestellt werden.

 

Neben der Sieben-Tage-Inzidenz bezieht Brandenburg bei der Lagebewertung weitere Faktoren ein. Dazu zählen die Auslastung des Gesundheitswesens, insbesondere die Inanspruchnahme der verfügbaren intensivmedizinischen Krankenhauskapazitäten, der Immunisierungsgrad der Bevölkerung auf Grundlage der Impfquote sowie die Verbreitung besorgniserregender Virusvarianten. Aktuell werden in Brandenburg 30 Personen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich fünf in intensivmedizinischer Behandlung. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten liegt aktuell bei geschätzt rund 1.100.

 

Nonnemacher: „Im Augenblick müssen in Brandenburg nur sehr wenige COVID-19-Patientinnen und -Patienten stationär versorgt werden. Die Lage in den Krankenhäusern ist noch entspannt. Aber selbstverständlich behalten wir die Situation dort fest im Blick. Mit der Corona-Verordnung ist bis auf wenige konkrete Einschränkungen vieles erlaubt. Ganz entscheidend dafür ist eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Ungeimpfte Menschen haben ein deutlich höheres Risiko, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken, einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden und auch andere Menschen anzustecken. Die Rechnung ist einfach: Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger erkranken schwer, desto weniger wird unser Gesundheitswesen belastet, desto weniger Einschränkungen sind langfristig notwendig.“

 

Wichtige Corona-Regeln im Überblick:

 

Inzidenzwerte

Es gibt in der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung zwei Inzidenzwerte, die strengere Maßnahmen auslösen: 20 und 35.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 20 liegt, gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) in diesen Bereichen:

  • in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen (Ausnahme: Kinder in der vorschulischen Kindertagesbetreuung),
  • für Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Pflegeheimen und diesen gleichgestellten Wohnformen,
  • Kontakt-Sport in Indoor-Sportanlagen,
  • Diskotheken, Clubs und Festivals (drinnen und draußen),
  • Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 20 überschreitet, gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) darüber hinaus auch in diesen Bereichen:

  • Innengastronomie,
  • Teilnahme an Veranstaltungen und Festen (Ausnahmen: Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 200 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 100 gleichzeitig Teilnehmenden),
  • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleitungen, wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt (zum Beispiel Bartrasur oder Gesichtskosmetik; Ausnahme: Testpflicht gilt generell nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen),
  • Beherbergungen (Test bei Anreise),
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote,
  • Sportanlagen in geschlossenen Räumen (Indoor-Sport),
  • Innen-Spielplätze,
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen (Ausnahmen: Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden),
  • Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Freibäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren (Ausnahme: Angebote, die im Zusammenhang mit gebuchten Übernachtungen stehen; hier besteht die Testpflicht bereits beim Einchecken in der Beherbergungsstätte),
  • Künstlerische Amateurensembles (Proben und Auftritte in geschlossenen Räumen; Ausnahme: Testpflicht gilt nicht für Ensembles, bei denen nicht gesungen wird und keine Blasinstrumente gespielt werden),
  • Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen (Ausnahmen gelten für Veranstaltungen unter freiem Himmel sowie Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts – in beiden Fällen ist auch bei Inzidenzwerten von über 20 kein Test notwendig).

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 35 überschreitet, gelten schärfere Personenbegrenzungen für Veranstaltungen und Feste: Dann ist die Personenzahl auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt.

 

Ausnahmen von der Testpflicht (ab 28. August 2021)

Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden; als Nachweis ist auch eine von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) ausreichend,
  • geimpfte Personen,
  • genesene Personen.

 

Test-Nachweis

Testnachweise müssen den bundesrechtlichen Anforderungen entsprechen (§ 2 Nummer 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung).

 

Das bedeutet: Immer, wenn ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt wird, gilt in Brandenburg folgendes:

  • Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
  • Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden.
  • Die zugrundeliegende Testung muss durch eine sogenannte In-vitro-Diagnostika erfolgt sein, zum Beispiel ein PoC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle), im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, oder vor Ort unter Aufsicht ein Antigen-Selbsttest (sogenannter Laientest).“

 

(Quelle: Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg vom 24.08.2021: „Kabinett beschließt aktualisierte Corona-Umgangsverordnung – Nur geringfügige Änderungen“)

 

+++ Maskenpflicht seit Montag nur noch an weiterführenden Schulen +++

Die ersten zwei Wochen des neuen Schuljahrs wurden seitens der Landesregierung als sogenannte Schutz-Wochen definiert, insbesondere wegen rückkehrender Familien aus Risikogebieten. Am Montag, den 23. August, entfiel nunmehr die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6.

 

Die Maskenpflicht besteht weiterhin bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bzw. des Schülerverkehrs. Sowie im Innenbereich der weiterführenden Schulen. 

In welchen Fällen Ausnahmen von der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske für Schülerinnen und Schüler gelten, erklärt das MBJS auf seiner Internetseite: https://mbjs.brandenburg.de/corona-aktuell/schule-und-unterricht.html

 

Siehe hierzu auch Pressemitteilung „Offene und sichere Schulen – Maskenpflicht ab Montag nur noch an weiterführenden Schulen“ des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 23. August 2021.

Kabinett beschließt aktualisierte Corona-Umgangsverordnung – Nur geringfügige Änderungen

(25. 08. 2021)

Das Brandenburger Kabinett hat heute mit nur wenigen Änderungen die Corona-Umgangsverordnung aktualisiert sowie deren Verlängerung um vier Wochen festgelegt. Sie tritt an diesem Samstag (28. August 2021) in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 24. September 2021. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute landesweit bei 24,2. Letzten Dienstag waren es 20,7. Brandenburg liegt damit weiterhin bundesweit bei den niedrigsten Infektionszahlen.

 

Die Änderungen betreffen insbesondere Regelungen zur Testpflicht: So sind von der Testpflicht neben Geimpften und Genesenen ab dem 28. August 2021 generell auch Kinder unter sechs Jahren und alle Schülerinnen und Schüler ausgenommen, die im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig mindestens zweimal pro Woche getestet werden.

 

Außerdem werden bei Veranstaltungen die Personenobergrenzen, ab denen nur noch Geimpfte, Genesene oder Getestete Zugang haben, dem Infektionsgeschehen angepasst: Ab dem 13. September gilt bei einer durchgehenden Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 20 die Testpflicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel (z.B. Freiluft-Theater, Open-Air-Kino, Volksfeste, Jahrmärkte, Zuschauer bei Fußballspielen) mit mehr als 500 gleichzeitig Teilnehmenden (in einer Übergangszeit bis zum 12. September bleibt die bisherige Personenobergrenze von 750 noch gültig). Bei Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen (zum Beispiel Vereinssitzungen) wird ebenfalls ab dem 13. September die Personenobergrenze, aber der die sogenannte 3G-Regel (Geimpfte, Genesene oder Getestete) gilt, auf 100 Teilnehmende halbiert (bisher 200).

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Brandenburg ist mit seinem Kurs bisher gut gefahren. Aber auch bei uns steigen die Infektionszahlen wieder, wenn auch im Bundesvergleich auf niedrigem Niveau. Deshalb bleiben wir bei unserem Weg der Behutsamkeit und Kontinuität. Diese Verlässlichkeit ist auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Wir treffen Vorsorge, um die zurück gewonnenen Freiheiten zu erhalten, insbesondere mit der verstärkten Anwendung von Testkonzepten. Es bleibt aber dabei: Der Weg aus der Pandemie führt über eine hohe Impfquote. Hier müssen wir dringend noch weiter vorankommen. Ich bin den Landkreisen und kreisfreien Städten dankbar, dass sie immer mehr lokale Impfaktionen starten, so dass sich viele Menschen spontan ihre Impfung abholen können. Das ist der Weg aus der Pandemie: Sich selbst und andere schützen.“

 

Die 3G-Regel setzt in Brandenburg weiterhin grundsätzlich bei einer durchgehenden Sieben-Tage-Inzidenz von über 20 ein. Das bedeutet: In Brandenburger Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 20 überschreitet, gilt in vielen Bereichen: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Unsere Corona-Umgangsverordnung hat sich im Grundsatz bewährt. Deshalb sind jetzt nur wenige Änderungen notwendig. Entscheidend ist: Jede und jeder kann weiter dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, indem wir uns alle konsequent an die AHA+L-Formel halten. Das bedeutet: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen und regelmäßig lüften. Den besten Schutz bietet die Corona-Impfung. Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum eigenen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss häufiger zum Corona-Test. Nur so können wir die vierte Corona-Welle abmildern.

 

Die heute vom Kabinett beschlossenen Änderungen der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung im Detail:

 

  • Abstandsgebot (§ 2 Absatz 1): Das Abstandsgebot wird als Soll-Vorschrift definiert. Jede Person soll weiterhin außerhalb des privaten Raums einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.
  • Testnachweis (§ 5 Absatz 2): Neben Geimpften und Genesenen sind von der Testpflicht jetzt generell Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr (bisher bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr) sowie auch Schülerinnen und Schüler ausgenommen, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden. Für Schülerinnen und Schüler gilt wie bisher: Als Testnachweis ist auch eine von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichneten Bescheinigung über das negative Ergebnis eines sogenannten Selbsttests ausreichend. Wenn noch nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler zum Beispiel ins Kino, zum Sportverein oder in eine Gaststätte gehen möchten, reicht ihr schulischer Testnachweis aus. Sie müssen dabei also nur das Formular vorlegen, mit dem die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler die regelmäßige Durchführung eines Antigen-Selbsttests mit negativen Testergebnis gegenüber der Schule bescheinigen.
  • Veranstaltungen (§ 8 Absatz 1 Nummer 3 und § 18 Absatz 2 Nummer 3): In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer durchgehenden Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 20 haben grundsätzlich nur Besucherinnen und Besucher Zutritt zu Veranstaltungen, die einen auf sie aufgestellten Testnachweis vorlegen (Ausnahmen: Geimpfte, Genesene, Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die bereits regelmäßig für den Schulbesuch getestet werden). Entsprechend dem Infektionsgeschehen werden die Personenobergrenzen gesenkt. Neu ist ab dem 13. September 2021: Diese Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden (bis zum 12. September liegt diese Personenobergrenze weiter bei 750) sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 gleichzeitig Teilnehmenden (bisher: 200; die Personengrenze wird an dieser Stelle in der Verordnung halbiert).
  • Ausnahmen in besonderen Einzelfällen: Nach der Umgangsverordnung ist in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 die Personenzahl für Veranstaltungen, Festivals und öffentliche Feste (z.B. Jahrmärkte, Volksfeste) auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt (§ 8, § 18, §20). Neu ist ab dem 28. August 2021: Abweichend hiervon kann das zuständige Gesundheitsamt auf Antrag in besonderen Einzelfällen Ausnahmen von dieser Personenobergrenze zulassen, sofern keine zwingenden infektiologischen Gründe entgegenstehen. Dem Antrag ist ein individuelles Hygienekonzept beizufügen, in dem insbesondere dargestellt ist, wie die erhöhten Anforderungen des Infektionsschutzes im konkreten Einzelfall sichergestellt werden.

 

Neben der Sieben-Tage-Inzidenz bezieht Brandenburg bei der Lagebewertung weitere Faktoren ein. Dazu zählen die Auslastung des Gesundheitswesens, insbesondere die Inanspruchnahme der verfügbaren intensivmedizinischen Krankenhauskapazitäten, der Immunisierungsgrad der Bevölkerung auf Grundlage der Impfquote sowie die Verbreitung besorgniserregender Virusvarianten. Aktuell werden in Brandenburg 30 Personen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich fünf in intensivmedizinischer Behandlung. Die Zahl der Infizierten und Erkrankten liegt aktuell bei geschätzt rund 1.100.

 

Nonnemacher: „Im Augenblick müssen in Brandenburg nur sehr wenige COVID-19-Patientinnen und -Patienten stationär versorgt werden. Die Lage in den Krankenhäusern ist noch entspannt. Aber selbstverständlich behalten wir die Situation dort fest im Blick. Mit der Corona-Verordnung ist bis auf wenige konkrete Einschränkungen vieles erlaubt. Ganz entscheidend dafür ist eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Ungeimpfte Menschen haben ein deutlich höheres Risiko, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken, einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden und auch andere Menschen anzustecken. Die Rechnung ist einfach: Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger erkranken schwer, desto weniger wird unser Gesundheitswesen belastet, desto weniger Einschränkungen sind langfristig notwendig.“

 

Wichtige Corona-Regeln im Überblick:

 

Inzidenzwerte

 

Es gibt in der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung zwei Inzidenzwerte, die strengere Maßnahmen auslösen: 20 und 35.

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Schwellenwert von 20 liegt, gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) in diesen Bereichen:

  • in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen (Ausnahme: Kinder in der vorschulischen Kindertagesbetreuung),
  • für Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Pflegeheimen und diesen gleichgestellten Wohnformen,
  • Kontakt-Sport in Indoor-Sportanlagen,
  • Diskotheken, Clubs und Festivals (drinnen und draußen),
  • Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 20 überschreitet, gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) darüber hinaus auch in diesen Bereichen:

  • Innengastronomie,
  • Teilnahme an Veranstaltungen und Festen (Ausnahmen: Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden sowie für Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter in geschlossenen Räumen mit bis zu 200 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 100 gleichzeitig Teilnehmenden),
  • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleitungen, wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt (zum Beispiel Bartrasur oder Gesichtskosmetik; Ausnahme: Testpflicht gilt generell nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen),
  • Beherbergungen (Test bei Anreise),
  • Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote,
  • Sportanlagen in geschlossenen Räumen (Indoor-Sport),
  • Innen-Spielplätze,
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Jahrmärkte, Volksfeste, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen (Ausnahmen: Testpflicht gilt nicht für Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 750 bzw. ab dem 13. September 2021 mit bis zu 500 gleichzeitig Teilnehmenden),
  • Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Freibäder, Saunen, Thermen und Wellnesszentren (Ausnahme: Angebote, die im Zusammenhang mit gebuchten Übernachtungen stehen; hier besteht die Testpflicht bereits beim Einchecken in der Beherbergungsstätte),
  • Künstlerische Amateurensembles (Proben und Auftritte in geschlossenen Räumen; Ausnahme: Testpflicht gilt nicht für Ensembles, bei denen nicht gesungen wird und keine Blasinstrumente gespielt werden),
  • Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen (Ausnahmen gelten für Veranstaltungen unter freiem Himmel sowie Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts – in beiden Fällen ist auch bei Inzidenzwerten von über 20 kein Test notwendig).

 

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 35 überschreitet, gelten schärfere Personenbegrenzungen für Veranstaltungen und Feste: Dann ist die Personenzahl auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt.

 

Ausnahmen von der Testpflicht (ab 28. August 2021)

 

Die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises gilt nicht für

  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  • Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzeptes der von ihnen besuchten Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet werden; als Nachweis ist auch eine von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) ausreichend,
  • geimpfte Personen,
  • genesene Personen.

 

Test-Nachweis

 

Testnachweise müssen den bundesrechtlichen Anforderungen entsprechen (§ 2 Nummer 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung).

Das bedeutet: Immer, wenn ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt wird, gilt in Brandenburg folgendes:

  • Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
  • Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden.
  • Die zugrundeliegende Testung muss durch eine sogenannte In-vitro-Diagnostika erfolgt sein, zum Beispiel ein PoC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle), im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, oder vor Ort unter Aufsicht ein Antigen-Selbsttest (sogenannter Laientest).

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Staatskanzlei Brandenburg
Aktuelle Presse- und Informationsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Chef vom Dienst
Tel.: (0331) 866 - 1251, -1356, -1359
Fax: (0331) 866 - 1416
Mail:
Internet: www.brandenburg.de

Christopher Street Day: Kreisverwaltung setzt Zeichen

(23. 08. 2021)

In diesem Jahr findet vom 23. August bis 4. September der 13. Christopher Street Day (CSD) Cottbus & Niederlausitz unter dem Motto "Große Hürde Menschenwürde“ statt. Wie viele andere Einrichtungen in der Region setzt auch die Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ein Zeichen und beteiligt sich an der Fahnenhiss-Aktion.

 

Die typische Regenbogenfahne wird aus diesem Anlass mehrere Tage vor dem Landratsamt in Senftenberg (Dubinaweg 1) sowie dem Außenstandort in Calau (Joachim-Gottschalk-Straße 36) wehen.

 

Die Regenbogenfahne ist das Zeichen der Lesben- und Schwulenbewegung. Sie steht für Akzeptanz von Vielfalt. Entwickelt wurde sie 1978 vom amerikanischen Künstler Gilbert Baker. 1996 wurde erstmals die Regenbogenfahne an einem öffentlichen Gebäude gehisst.

 

Johanna Zabka, Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung OSL: „Auch unser Landkreis ist bunt, daher beteiligen wir uns erneut gern an der Aktion. Es ist wichtig, öffentlich wahrnehmbar ein Zeichen für unsere Haltung zu LSBTIQ-Menschen und zu Homo- und Transfeindlichkeit zu setzen. Wir alle sollten uns weiter engagieren und entschieden gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*- und Intergeschlechtlichen, sowie anderen queeren Menschen aussprechen.“

 

Im vorigen Jahr haben sich laut dem Organisator des CSD Cottbus & Niederlausitz, dem CSD Cottbus e.V., 285 Schulen, Jugendclubs, Vereine, Kitas, Betriebe, Verwaltungen und Firmen solidarisch gezeigt und symbolisch Regenbogenfahnen zu den CSD-Aktionswochen aufgehängt. Die Zahl der teilnehmenden Einrichtungen ist über die Jahre hinweg permanent gestiegen.

 

Christian Müller, Mitglied des Vorstandes des CSD Cottbus e.V.: „Voller Freude sehen wir, wie sich von Jahr zu Jahr mehr Organisationen beteiligen und in der CSD-Saison die Regenbogenfahne aufhängen. Damit wird unsere Region nicht nur bunt. Mit diesem öffentlichen Zeichen zeigen wir, wie unsere Haltung zu LSBTIQ*-Menschen und zu Homo- und Trans*feindlichkeit ist.“

 

Wie wichtig es ist, sich weiterhin aktiv einzusetzen und über Homo- und Trans*feindlichkeit nachzudenken und zu sprechen, zeige nicht zuletzt der Blick auf die Lage in anderen Ländern: In über 70 Ländern seien homosexuelle Handlungen illegal. In acht Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen werde die Todesstrafe für Homosexualität verhängt. Ein Drittel Polens habe sich zu "LGBT-freien" Zone erklärt. Städte und Gemeinden zeigten sich offen homo- und trans*feindlich.

 

Der 13. Christopher Street Day Cottbus & Niederlausitz:

Neben der Fahnenaktion wird es rund um den CSD Cottbus & Niederlausitz wieder verschiedene Aktionen für Vielfalt und Toleranz geben. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es auf der Seite des CSD Cottbus e.V., unter www.csd-cottbus.info

 

Hier finden sich auch weitere Informationen zum Thema LSBTIQ sowie zum Regenbogenkombinat Cottbus. Dieses bildet seit 2014 eine Anlaufstelle für Menschen, die Kontakt, Austausch oder Beratung suchen z.B. zu Themen rund um das Coming-Out, sexuelle Gesundheit, vielfältige Lebensweisen und/oder Identität. Es bildet Treffpunkt für verschiedene Gruppen, Schulklassen und Fachkräfte für Netzwerktreffen, Workshops, Seminare oder Fortbildungen. In Zusammenarbeit mit dem AIDS-Hilfe Lausitz e.V., Landesverband AndersARTiG e.V. und weiteren Akteur*innen werden hier zudem regelmäßig Veranstaltungen umgesetzt.

 

 

 

Foto zur Meldung: Christopher Street Day: Kreisverwaltung setzt Zeichen
Foto: Foto: Anlässlich des 13. Christopher Street Day Cottbus & Niederlausitz zeigt auch die Kreisverwaltung OSL Flagge und beteiligt sich an der Fahnenhiss-Aktion. Die typische Regenbogenfahne wird für mehrere Tage vor dem Landratsamt in Senftenberg und dem Außenstandort in Calau wehen. (Archivfoto: Landkreis/Werner)

Offene und sichere Schulen – Maskenpflicht ab Montag nur noch an weiterführenden Schulen

(23. 08. 2021)

Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

 

Ab Montag, den 23. August, entfällt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6. Das sieht die aktuelle Umgangsverordnung vor. Die ersten zwei Wochen des neuen Schuljahrs galten als Schutz-Wochen, insbesondere wegen rückkehrender Familien aus Risikogebieten.

 

Der Regelbetrieb an den Schulen mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler ist möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Diese Bedingungen sind von besonderer Bedeutung dafür, dass die Erfolge bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens nicht aufs Spiel gesetzt werden. Dazu gehören auch die Testpflicht und Einhaltung der Hygieneregeln. 

 

Die Maskenpflicht besteht weiterhin bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bzw. des Schülerverkehrs. Sowie im Innenbereich der weiterführenden Schulen. 

 

Schülerinnen und Schüler, die ihre medizinische Maske vergessen haben oder ihre mitgebrachte nicht mehr nutzen können, soll nach Maßgabe verfügbarer Mittel eine aus dem Schulsozialfonds finanzierte medizinische Maske ausgegeben werden, soweit anderweitig kein Ersatz geschaffen werden kann.

 

Ausnahmen von der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske gelten für alle Schülerinnen und Schülerinnen

  • an Grundschulen,
    • im Außenbereich der Schule,
    • während des Sportunterrichts,
    • beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten im Musikunterricht, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Schüler/innen eingehalten wird,
    • während des Stoßlüftens der Unterrichtsräume, in denen die medizinische Maske im Interesse regelmäßiger Tragepausen zur Erholung auch tatsächlich abgenommen werden sollte,
    • bei Klausuren mit einer Dauer ab 240 Minuten, wenn der Mindestabstand (1,5 Meter) eingehalten wird.   

 

Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann die Schule aus pädagogischen Gründen eine weitergehende Befreiung von der Tragepflicht zulassen.

 

Ausnahmen gelten zudem:

  • für Kinder unter 14 Jahren, sofern sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können und die stattdessen eine Allgemeinmaske (Mund-Nasen-Schutz) zu tragen haben; die Feststellung, ob die Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen, treffen die Erziehungsberechtigten;
  • für Gehörlose und schwerhörige sowie Menschen mit einer auditiven Wahrnehmungsstörung, die sie begleitenden bzw. mit ihnen kommunizierenden Personen; hierzu zählen auch regelmäßig Menschen mit auditiven Verarbeitungs- bzw. Wahrnehmungsstörungen, da diese in gleichem Maße wie Gehörlose und schwerhörige Menschen durch die Tragepflicht unverhältnismäßig in ihrer allgemeinen Lebensführung beeinträchtigt werden können (vgl. Abschnitt II. Nr. 1 Allgemeine Begründung der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung).

 

Weitere Informationen:

Corona Aktuell – Schule und Unterricht

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (Stand 19.08.2021, 17 Uhr)

(20. 08. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am 19. August 2021 bei 9,1. Vor einer Woche betrug diese 8,2. Der höchste Wert innerhalb der zurückliegenden Tage lag bei 18,3, ausgewiesen für den 15.08. und 16.08.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 7.238 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 26 Personen. Als genesen gelten 6.951 Bürgerinnen und Bürger. 261 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Derzeit befinden sich 93 Personen in amtlich verordneter häuslicher Quarantäne. Vor einer Woche waren es noch 44 Personen.

 

Im Klinikum Niederlausitz wird aktuell kein COVID-19-Patient stationär behandelt.

 

+++ Corona-Fallzahlen steigen / verschärfte Regeln bei Inzidenz über 20 +++

Das RKI meldet am Donnerstagmorgen (19.08.) bundesweit 8.400 Neuinfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz ist erneut gestiegen und liegt mittlerweile im bundesdurchschnitt bei 44,2.

 

Auch in Brandenburg stieg die 7-Tages-Inzidenz zurückblickend an. Aktuell liegt der landesweite Durchschnitt bei 24,7. Im Ländervergleich verzeichnet Brandenburg dennoch weiterhin den viertniedrigsten Wert.

 

Mittlerweile haben nahezu alle Landkreise und kreisfreie Städte in Brandenburg die 7-Tages-Inzidenz von 10 überschritten. 8 verzeichnen zum heutigen Stand eine 7-Tage-Inzidenz von über 20. Die höchste Zahl weist am Donnerstag Cottbus aus (63,2). In den Nachbarlandkreisen gestaltet sich die Situation wie folgt: Elbe-Elster: 12,8; Spree-Neiße: 9,7; Dahme-Spreewald: 17,0. Im sächsischen Landkreis Meißen: 7,9 und Bautzen: 6,7.

 

In der kreisfreien Stadt Cottbus gelten in Folge des Anstieges der Neuinfektionen bereits seit dem 17. August 2021 wieder verschärfte Corona-Regelungen. Hier wurden jeweils die 7-Tage-Inzidenz-Schwellenwerte von 20 und 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit dem SARS-CoV-2 Virus an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten.

In Brandenburg gilt entsprechend der 2. SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes vom 29. Juli 2021: Steigt die Inzidenz in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 20, greift in verschiedenen Bereichen für Personen ab zwölf Jahren wieder die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, etwa in Innengastronomie, Beherbergungsstätten, Veranstaltungen in Innenräumen, bei Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen etc. Geimpfte und genesene Personen bleiben ausgenommen. Ab einer anhaltenden Inzidenz ab 35 gilt eine Begrenzung der Personenzahl bei Veranstaltungen auf höchstens 5.000 gleichzeitig teilnehmende Besucherinnen und Besucher.

 

+++ STIKO-Empfehlung aktualisiert: Impfen ab 12 Jahren++

Mit Stand vom 16. August 2021 aktualisierte die STIKO ihre COVID-19-Impfempfehlung. Sie spricht sich nunmehr eine allgemeine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen aus. Nach sorgfältiger Bewertung der neuesten wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten komme das unabhängig arbeitende Gremium zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen.

 

Die STIKO hatte sich bislang für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren für eine COVID-19-Impfung nur bei bestimmten Voraussetzungen (Vorerkrankungen mit erhöhtem Risiko für schweren COVID-19-Verlauf; vulnerable Personen ohne ausreichenden Immunschutz im persönlichen Umfeld; berufliche Exposition gegenüber SARS-CoV-2) ausgesprochen und ansonsten auf die Möglichkeit der Impfung nach individueller Aufklärung und Nutzen-Risiko-Abwägung hingewiesen.

 

Die Gesundheitsminister der Länder hatten in Absprache mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bereits Anfang August beschlossen, dass in den Bundesländern gezielte Angebote auch für 12- bis 17-jährige unterbreitet werden sollen. 

 

+++ Ergänzende Impfaktionen der Kreisverwaltung +++

Die Kreisverwaltung beabsichtigt, die bestehenden Impfangebote in Impfzentren, bei (Haus-)Ärzten und in der Impfstelle des Landkreises in der Calauer Straße 3 in Senftenberg mit einzelnen Impf-Aktionen zu ergänzen. Ziel ist es, mit Blick auf den Herbst zusätzliche niedrigschwellige Impfangebote für Bürgerinnen und Bürger zu installieren.

 

Konkret werden zeitnah Impfungen auch an verschiedenen Schulen angeboten. Hierbei wird vordergründig der Impfbus des Landkreises zum Einsatz kommen.

 

Als erstes startet das Angebot des Impfens ab Ende August an den drei Standorten des Oberstufenzentrums Lausitz in Schwarzheide, Lauchhammer und Sedlitz. Hierzu wurden die Eltern per Schreiben vom 13. August vom Landkreis Oberspreewald- Lausitz als Schulträger und der Schulleitung des OSZ informiert. Das Angebot an den drei Standorten des Oberstufenzentrums wird in der Woche vom 30.08. bis 03.09.2021 stattfinden. Die Impfung wird ohne Terminvergabe über das medizinische Team des Impfbusses des Landkreises Oberspreewald-Lausitz vorgenommen. Nach ärztlicher Aufklärung und Vorlage der benötigten Unterlagen wird eine COVID-19- Impfung mit dem Impfstoff BioNTech/Pfizer angeboten.

OSL-Gesundheitsdezernent Alexander Erbert: „Unter anderem um erneute Schulschließungen zu vermeiden ist es sinnvoll, ergänzend auch gezielte Angebote gegenüber der jüngeren Bevölkerung zu unterbreiten. Ziel bleibt es, mit einer insgesamt hohen Impfquote in Brandenburg weiterhin für die Minimierung schwerer Erkrankungen durch das SARS-CoV-2 zu sorgen.“ 

 

Nach dem Impfen an den Standorten des OSZ Lausitz sollen Impfangebote auch an den drei Gymnasien des Landkreises in Senftenberg, Schwarzheide und Lübbenau/Spreewald und bei Bedarf und in Absprache mit den Kommunen auch an weiteren Schulformen, etwa Oberschulen, folgen. Die Schülerinnen und Schüler der Gymnasien bzw. deren Eltern werden hierzu ebenfalls entsprechende Informationsschreiben erhalten.

 

Die jüngsten Empfehlungen der STIKO zum Impfen ab 12 Jahren sind auch für die Angebote der Kreisverwaltung maßgeblich und sollen im Rahmen der vorhandenen und weiter geplanten Angebote installiert werden.

Ab dem 16. Geburtstag können Jugendliche in der Regel selbst über ihre Impfung entscheiden und die Formulare allein unterschreiben. Bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres ist hingegen auch die Unterschrift eines Sorgeberechtigten als Zustimmung zur Impfung notwendig.

Die Impfstelle des Landkreises unter Regie des Klinikums Niederlausitz hat nach einer kurzen Sommerpause in der vergangenen Woche wieder den Betrieb aufgenommen. Alexander Erbert: „Impfen bleibt der beste Weg, um der Pandemie zu entkommen. Die Kreisverwaltung und das Klinikum werden das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger, aktuell mit bedarfsgerecht angepassten Servicezeiten, weiter aufrechterhalten. Entsprechend des Infektionsgeschehens, der Impfvorgaben und der Nachfrage kann der Betrieb bei Bedarf wieder ausgeweitet werden.“ Insgesamt ist auch im Landkreis OSL, dem Bundestrend folgend, über die Sommerwochen hinweg ein Rückgang der Nachfrage nach Erstimpfungen zu verzeichnen gewesen. Klinikum und Landkreis gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Erstimpfungen zum Ende der Sommermonate mit Blick auf erneut steigende Infektionszahlen wieder steigen dürfte. Ein weiterer Bedarf könnte sich im Fall erforderlicher Auffrischimpfungen für Erstimpfungen ergeben.   

 

Zurückliegend erfolgten in der Impfstelle zusätzlich zum regulären Betrieb vereinzelt auch Impfaktionen ohne Terminvergabe für alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger. Diese Angebote fanden eine gute Resonanz und könnten bei Bedarf eine Wiederholung erfahren. Auch in der Impfstelle sollen zeitnah Impfungen für Interessierte ab 12 Jahren ermöglicht werden.

 

Die Kreisverwaltung hat in der letzten Telefon-Beratung mit den elf Kommunen in der vergangenen Woche zudem das Angebot unterbreitet, über den Impfbus aufsuchende Angebote vor Ort in den Städten und Gemeinden zu ermöglichen. Hierzu bleibt der Landkreis mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren im Kontakt.

 

Seit Mitte April 2021 ist der Impfbus des Landkreises in den elf Kommunen des Landkreises unterwegs, um nach entsprechender Anmeldung das Impfen vor Ort zu ermöglichen. Zudem hielt der Bus zurückblickend während freier Tourenzeiträume, auch in Absprache mit der IHK Cottbus, in einzelnen Unternehmen. Im Impfbus konnten bislang bereits 4.100 Personen ihre Erst- und Zweitimpfungen erhalten. 

 

+++ Bund-Länder-Konferenz: Beschlüsse vom 10. August +++

Die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder verständigten sich am Dienstag, 10. August, gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu weiteren grundlegenden Regelungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Auch die weitere Unterstützung der von den Unwettern betroffenen Bundesländer war Thema der Beratung. 

 

Auf der Internetseite der Bundesregierung können die einzelnen Beschlüsse von Bund und Ländern im Wortlaut nachgelesen werden. Bund und Länder vereinbarten unter anderem:

 

„ [….[ 3G – geimpft, genesen, getestet

Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, müssen sich Ungeimpfte absehbar mehr testen lassen. Die neue Testpflicht soll spätestens ab dem 23. August gelten.* Ungeimpfte müssen dann für Veranstaltungen in Innenräumen einen negativen Coronatest vorlegen. Ausgenommen von der Regelung sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Schüler. Aufgrund steigender Infektionszahlen werde bei allen Ungeimpften voll auf das Testen gesetzt, sagte Merkel.

 

Wer nicht vollständig geimpft ist oder nicht als genesen gilt, muss für Veranstaltungen in Innenräumen entweder einen höchstens 24 Stunden alten Antigen-Schnelltest oder einen höchstens 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen. Tests werden damit zur Voraussetzung zum Beispiel für den Zugang zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, zur Innengastronomie, zu Veranstaltungen und Festen, aber auch zum Besuch beim Friseur oder im Kosmetikstudio. Gleiches gilt für Sport im Innenbereich oder Beherbergungen etwa in Hotels und Pensionen.

 

Solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt, können die Länder die 3G-Regelung ganz oder teilweise aussetzen.

 

Corona-Bürgertests werden kostenpflichtig

Darüber hinaus haben sich Bund und Länder darauf verständigt, dass die Corona-Bürgertests für Ungeimpfte ab 11. Oktober kostenpflichtig werden. Gratistests soll es weiter für Menschen geben, die nicht geimpft werden können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt, insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Merkel sagte: „Da wir im Grunde jetzt schon ein umfassendes Impfangebot jedem Bürger der Bundesrepublik Deutschland oder jeder Bürgerin machen können, werden wir die kostenlosen Bürgertests für alle mit Wirkung vom 11. Oktober beenden.“

 

Quarantänepflicht: Das gilt für Geimpfte und Genesene

Wer über einen vollständigen Impfschutz verfügt, schützt damit sich und andere vor dem Virus und damit die Gesellschaft vor einer erneuten Ausbreitungswelle. Über eine vergleichbare Immunität verfügt, wer von einer Corona-Erkrankung genesen ist und eine Auffrischungsimpfung nach sechs Monaten erhalten hat. Geimpfte und Genesene werden deshalb von bundes- oder landesrechtlichen Regelungen, die Testauflagen vorsehen, ausgenommen. Darüber hinaus wird es künftig keine Quarantänepflicht mehr für symptomlose enge Kontaktpersonen geben. Geimpfte und Genesene sind auch von der Quarantänepflicht bei der Rückreise nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet ausgenommen.

 

AHA+L-Regel

Um einen bestmöglichen Schutz vor einer Infektion zu gewährleisten, gelten weiterhin die Basisschutzmaßnahmen. Dazu gehören die Grundregeln wie Abstand halten, Händehygiene beachten, in Innenräumen Masken tragen sowie regelmäßiges Lüften in Innenräumen.“

(Quelle: Meldung „Impfen – ein Schutz für uns alle“ der Bundesregierung vom 10. August 2021)

Im Anschluss an die Beratung von Bund und Ländern tauschte sich Brandenburgs Ministerpräsident Woidke per Telefonkonferenz mit den Landräten und Oberbürgermeistern aus.

 

Die Inhalte der Beratung mit der Kanzlerin und seinen Amtskollegen und Kolleginnen fasst Ministerpräsident Dietmar Woidke in der Pressemitteilung „MPK-Beschluss zu Covid-19: Impfkampagne verstärken – Tests ab 11. Oktober kostenpflichtig – Hilfe für Hochwasserregionen“ vom 10. August zusammen.

 

Darin machte Woidke deutlich: Die aktuelle 2. Umgangsverordnung des Landes Brandenburg ist bis einschließlich 28. August gültig. Durch den MPK-Beschluss vom 10. August ergäbe sich laut Woidke keine Notwendigkeit zu Änderungen.

 

Die Umgangsverordnung mit allen Regelungen für das Land Brandenburg sowie aktuelle Informationen zum Thema: siehe www.corona.brandenburg.de

 

OSL-Landrat Siegurd Heinze informierte die Bürgermeister und Amtsdirektoren im Rahmen einer Telefonkonferenz zu den Bund-Länder-Beschlüssen. Darüber hinaus führte Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, zum aktuellen Sachstand mit Blick auf das Infektionsgeschehen und das Thema Impfen aus. Zudem wurden mögliche Impfaktionen vor Ort in den Kommunen und an Schulen thematisiert.

Geschäftsführungswechsel im Klinikum Niederlausitz und dem Sana-Herzzentrum Cottbus Sadık Taştan folgt auf Dr. Christian von Klitzing – Jean Franke wechselt von Berlin nach Cottbus

(19. 08. 2021)

PRESSEMITTEILUNG

Klinikum Niederlausitz GmbH

19. August 2021

 

Senftenberg/Cottbus. Wechsel in der Geschäftsführung des Sana-Herzzentrum Cottbus und des Klinikums Niederlausitz (KNL): Sadık Taştan, der aktuell noch die Geschicke des Cottbuser Sana Hauses leitet, übernimmt zum 1. Oktober 2021 den Staffelstab von Interimsgeschäftsführer Dr. Christian von Klitzing, der der Region auch weiterhin als Regionalgeschäftsführer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit zwölf Krankenhäusern in übergeordneter Funktion erhalten bleibt. Den Posten der Geschäftsführung im Sana-Herzzentrum Cottbus wird künftig Jean Franke bekleiden, die vom Sana Klinikum Lichtenberg in die bundesweit renommierte Spezialklinik in die Lausitz wechseln wird.

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Sadık Taştan wechselt vom Sana-Herzzentrum Cottbus als Geschäftsführer an das Klinikum Niederlausitz.

© Sana / Steffen Rasche 

Jean Franke wechselt vom Sana Klinikum Berlin-Lichtenberg nach Cottbus.

© Sana / Kai Abresch 

Intenimsgeschäftsführer Dr. Christian von Klitzing übergibt den Staffelstab in Senftenberg an Sadık Taştan.

© Sana / Kai Abresch

 

„Mit Herrn Taştan haben wir eine hervorragende Führungskraft für die Leitung des Klinikums Niederlausitz gewinnen können. Er ist ein überaus erfahrener Klinikmanager und versierter Kenner der brandenburgischen Krankenhauslandschaft sowie des deutschen Gesundheitswesens, der darüber hinaus auch bereits seit über sechs Jahren für Sana in der Lausitz tätig ist“, sagt KNL-Interimsgeschäftsführer Dr. Christian von Klitzing.
 
Sadık Taştan studierte an der Technischen Universität Berlin und an der University of Oslo Betriebswirtschaftslehre mit dem Studienschwerpunkt Management im Gesundheitswesen. Der 39-Jährige trägt seit 2011 Managementverantwortung im Gesundheitswesen, ist bereits seit 2015 als Klinik-Manager für Sana tätig und hat erheblichen Anteil an der guten Entwicklung des Sana-Herzzentrum Cottbus.
 
„Ich freue mich auf meine Aufgabe in Senftenberg und Lauchhammer. Das Klinikum Niederlausitz verfügt bereits über ein ausgezeichnetes medizinisches Leistungsspektrum und unser Ziel ist es, dieses, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, nun noch weiter voranzutreiben, um der Bevölkerung auch künftig eine hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung anbieten zu können“, so Sadık Taştan, der ergänzt: „Gemeinsam wollen wir unter anderem in Senftenberg  eine Akut- und Notfallversorgung mit zentralisiertem High-Care-Bereich, die Zentralisierung der Inneren Medizin sowie eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft des Herzkatheterlabors realisieren und etablieren.“
 
„Ich heiße Herrn Taştan herzlich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und insbesondere auch an den Klinikstandorten in Senftenberg und Lauchhammer willkommen und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg. Ich konnte ihn bereits kennenlernen und freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit auf Gesellschafterebene“, sagt Landrat Siegurd Heinze.
 
Auf Beständigkeit, Vertrauen und Fachkompetenz setzt Sana auch bei der Nachbesetzung der Geschäftsführungsposition im Sana-Herzzentrum Cottbus: Jean Franke ist bereits seit 15 Jahren bei Sana beschäftigt. Nach verschiedenen Tätigkeiten bei der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH und in der Region Ost übernahm die studierte Gesundheitsökonomin von 2014 bis 2018 die Position der Direktorin der Sana Kliniken Sommerfeld und ab 2016 die der Geschäftsführerin der Sana Rehabilitationsklinik Sommerfeld. Anschließend wechselte sie als Direktorin an das Sana Klinikum Lichtenberg und wurde später als Geschäftsführerin der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH bestellt.
 
„Ich arbeite seit über zehn Jahren mit Jean Franke zusammen. Sie ist ein absoluter Vollprofi und hat in den vergangenen drei Jahren in unserem Lichtenberger Klinikum der Schwerpunktversorgung, das zu den größten Häusern im Sana Klinikenverbund zählt, einen hervorragenden Job gemacht. Unter Ihrer Führung wird das Sana-Herzzentrum Cottbus auch künftig in sehr guten Händen sein“, so Dr. Christian von Klitzing.
 
Die 43-Jährige, die am Sana Klinikum Berlin-Lichtenberg erfolgreich diverse Prozess-, Bau- und Sanierungsprojekte umgesetzt hat, freut sich auf die neue Herausforderung in Brandenburg: „Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist ein wahnsinnig spannendes Projekt für mich. Es steht seit jeher für eine moderne, leistungsfähige Herzmedizin auf allerhöchstem Niveau und zählt zu den Top-Einrichtungen in Deutschland. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern will ich den bisherigen erfolgreichen Weg dieser Spezialklinik weiterführen und ihre medizinische Spitzenleistung, zum Wohle der Patienten und der Region, weiter ausbauen.“

Über die Klinikum Niederlausitz GmbH

Die Klinikum Niederlausitz GmbH ist ein kommunaler Gesundheitsdienstleister mit 504 stationären Betten und 72 tagesklinischen Behandlungsplätzen in 14 Kliniken und drei Instituten. Als größtes Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg sichern ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die kompetente Versorgung von jährlich ca. 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Das Klinikum Niederlausitz ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).
An den Klinikstandorten Senftenberg und Lauchhammer bietet die Klinikum Niederlausitz GmbH ein breites Leistungsspektrum. Zum Nutzen und Wohl der Patienten arbeitet das Klinikum Niederlausitz eng mit den Gesundheitseinrichtungen der Region zusammen. Die einzelnen Kliniken und Fachabteilungen des Klinikums agieren fachübergreifend und gewährleisten so eine optimale Versorgung für die Patienten. Mit modernster Medizintechnik, Fachkompetenz, aktuellem Wissen und persönlicher Motivation sind die Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz für Patienten und Angehörige da.

 

Foto zur Meldung: Geschäftsführungswechsel im Klinikum Niederlausitz und dem Sana-Herzzentrum Cottbus Sadık Taştan folgt auf Dr. Christian von Klitzing – Jean Franke wechselt von Berlin nach Cottbus
Foto: Geschäftsführungswechsel im Klinikum Niederlausitz und dem Sana-Herzzentrum Cottbus Sadık Taştan folgt auf Dr. Christian von Klitzing – Jean Franke wechselt von Berlin nach Cottbus

Medienpädagogisches Filmkunst-Projekt startet in der Lausitz

(19. 08. 2021)

Junge Filmkünstlerinnen und -künstler zum Mitmachen gesucht:

für Regie, Kamera, Ton, Produktion, Drehbuch oder Moderation!

 

Am 2. und 3. Oktober 2021 startet das medienpädagogische Filmkunst-Projekt „Film-Crew unterwegs in der Lausitz“. Es werden noch junge Menschen zwischen 12 und 16 Jahren zum Mitmachen gesucht. Bewerbungen sind bis 25. August möglich.

Als Teil eines jungen Film-Teams drehen die 12- bis 16-Jährigen eine Dokumentation darüber, was Kultur in der Lausitz alles kann – auch und gerade in besonderen Zeiten. Sie begleiten junge Musiker:innen und Künstler:innen bei ihren Proben und – mit etwas Glück – auch auf ihrem Weg auf die Bühne. Im Rahmen eines Workshops mit professionellen Filmmacherinnen lernen sie die Grundlagen der Filmproduktion kennen, wie Regie, Kamera, Ton, Produktion, Drehbuch und Moderation. Im Anschluss daran wird gedreht. Der fertige Film wird öffentlich präsentiert.

 

Das Projekt wird vom Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg, mit Unterstützung der Kreismusikschule Dahme-Spreewald und der Musik- und Kunstschule „Johann Theodor Römhild“ Spree-Neiße, umgesetzt und ist Bestandteil des Förderprogramms „Ideenwettbewerb kulturelle Heimat Lausitz“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und wird gefördert mit Mitteln der Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

Teilnahme und Ablauf

 

Mitmachen können junge Menschen zwischen 12 und 16 Jahren.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bewerbungsschluss ist der 25. August 2021.


Informationen und Anmeldung: https://www.vdmk-brandenburg.de/page/unterwegs-der-lausitz

Die Durchführung des Projekts findet in Präsenz unter den geltenden Hygieneauflagen und nach der gültigen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg statt.

 

Projektstart und Film-Workshop: 2./3. Oktober 2021


Der Workshop vermittelt filmische Grundkenntnisse in den Bereichen Regie, Kamera, Ton, Produktion, Drehbuch und Moderation.


Ort: Jugendbildungszentrum Blossin e.V. (15754 Heidesee)

Dreharbeiten in der Lausitz: Oktober und November 2021
Die Dreharbeiten finden an einzelnen Tagen statt. Die Termine und Rahmenbedingungen werden nach individueller Rücksprache festgelegt.

 

Öffentliche Filmpräsentation und Projektabschluss: Ende 2021
Nach der professionellen Bearbeitung des gedrehten Materials wird der Film vor Publikum gezeigt.

 

Veranstalter: Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e.V.

 

Ansprechpartnerin: Maike Schönfeld
0331/201647-26

 

Partner:
Kreismusikschule Landkreis Dahme-Spreewald (Standort Lübben)
Musik- und Kunstschule „Johann Theodor Römhild“ des Landkreises Spree-Neiße (Standort Spremberg)

Feuerwehr „hautnah“: 5. Kinder-Brandschutztag des Kreisfeuerwehrverbandes Oberspreewald-Lausitz e.V. am 18. August

(18. 08. 2021)

Über 460 Vorschulkinder nahmen teil / Auszeichnung der Sparkasse als Partner der Feuerwehr / Übergabe der neuen 17,5-Meter Feuerwehr-Hüpfburg

 

Brandschutzerziehung beginnt bei den Jüngsten: Getreu diesem Motto veranstaltete der Fachausschuss Brandschutzerziehung des Kreisfeuerwehrverbandes Oberspreewald-Lausitz e.V. (KFV OSL) am 18. August in Altdöbern seinen mittlerweile 5. Kinder-Brandschutztag. Etwa 460 Vorschulkinder aus 30 Kitas in OSL nahmen an den insgesamt elf Mitmach-Stationen teil. Als Höhepunkt übergab die Sparkasse Niederlausitz einen neuen, 17,5 Meter langen Feuerwehr-Hüpfparcours an den Verband. Für ihr langjähriges Engagement zeichnete der Landesfeuerwehrverband das Finanzinstitut im Beisein von Landrat Siegurd Heinze vor Ort mit dem Titel „Partner der Feuerwehr“ aus.

 

Der Kinder-Brandschutztag auf dem Gelände des Sportplatzes begann um 9 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung der Jungen und Mädchen durch den Sprecher des Fachausschusses Brandschutzerziehung, Olaf Schulz, und den Amtsdirektor des Amtes Altdöbern, Frank Neubert, starteten die Kinder in Gruppen unterteilt ihren Rundgang über das Gelände.

 

Ziel der Veranstaltung ist es, den Jüngsten spielerisch den korrekten Umgang mit Feuer und das richtige Verhalten in Notsituationen, aber auch die Arbeit der Feuerwehr, zu vermitteln. Hierfür luden elf altersgerecht gestaltete Stationen die Jungen und Mädchen im Alter von 5-6 Jahren und ihre Erzieherinnen und Erzieher zum Erleben, Erfahren, Ausprobieren – und Nassmachen – ein. „Es gab ein breitgefächertes Angebot. So stellten wir beispielsweise gemeinsam ein Telefonat mit der Notrufleitstelle nach oder probierten am sogenannten „Firetrainer“ aus, wie ein Feuerlöscher funktioniert“, beschreibt Schulz.

 

Viele Angebote animierten zum Mitmachen und selbst Aktivwerden, wie etwa das Zielen auf Bälle mit dem Strahlrohr oder der Parcours der Traditionsfeuerwehr Lausitzer Braunkohle Brieske e.V., der in diesem Jahr unterstützend von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schlupfwinkel e.V.  begleitet wurde.

„Und natürlich standen auch Feuerwehrfahrzeuge zum Besichtigen und Probesitzen und erstmalig unsere neue Hüpfburg bereit“, ergänzt Schulz. Im Anschluss konnten die jungen Gäste bei Nudeln mit Tomatensoße und einer Fassbrause ihre Akkus aufladen, bereitgestellt von den Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Altdöbern.

 

Organisiert und durchgeführt wurde der Kinder-Brandschutztag, der für die teilnehmenden Einrichtungen komplett kostenfrei ist, durch die aktuell 7 Mitglieder des Fachausschusses Brandschutzerziehung. Im Vorfeld, als auch am Tag selbst, unterstützten zusätzlich ehrenamtliche Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis an den einzelnen Stationen. In Summe etwa 25 Vereinsmitglieder, die für die Begleitung der Veranstaltung teilweise Urlaub nehmen, waren beim 5. Kinder-Brandschutztag vor Ort. Hinzu kamen weitere freiwillige Helferinnen und Helfer.  

 

Das anhaltend hohe ehrenamtliche Engagement rund um den Kinder-Brandschutztag würdigte auch Sebastian Lehmann, Vorsitzender des KFV OSL: „Allen Helferinnen und Helfern, die an der Vorbereitung, dem Aufbau und der Durchführung der Veranstaltung beteiligt waren, insbesondere den Vertretern aus den Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis sowie der Gemeinde Altdöbern mit Bürgermeister Peter Winzer, gilt unser Dank“, äußerte er sich im Rückblick auf die Veranstaltung.

 

Auszeichnung der Sparkasse Niederlausitz durch den Landesfeuerwehrverband

Zu den Gästen des Kinder-Brandschutztages zählte in diesem Jahr erstmals Lothar Piotrowski, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederlausitz. Dieser nahm um 10 Uhr die Auszeichnung mit dem Titel „Partner der Feuerwehr“ vom Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg, Werner-Siegwart Schippel, entgegen.

 

Mit der Ehrung würdigte der Landesfeuerwehrverband Institutionen, Personen und Firmen, welche die Arbeit der Feuerwehr in besonderer Art und Weise unterstützen. „Für den Kreisfeuerwehrverband OSL stellt die Sparkasse Niederlausitz mit ihrem langjährigen Engagement zweifelsohne einen solchen Partner da“, hob Schippel hervor. An der Würdigung nahmen unter anderem OSL-Landrat Siegurd Heinze und Kreisbrandmeister Tobias Pelzer teil.

 

Im Anschluss erfolgte im Beisein der Anwesenden die feierliche Inbetriebnahme der neuen Feuerwehr-Hüpfburg des KFV OSL. Die Attraktion in Gestalt einer Feuerwehr misst 17,5 Meter in der Länge und wirbt mit Aufdrucken für den Verband. Ermöglicht wurde der Kauf des rund 5.000 Euro teuren Riesen durch die Sparkasse Niederlausitz. Die Hüpfburg wird unter anderem den Mitgliedsfeuerwehren im Landkreis zur Ausleihe zur Verfügung gestellt und kommt somit fortan bei verschiedensten öffentlichen Veranstaltungen zum Einsatz. Erstmals öffentlich genutzt werden soll die Hüpfburg beim Fest anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Lauchhammer-West am 28. August.   

 

OSL-Landrat Siegurd Heinze: „Dem Brand- und Katastrophenschutz kommt eine wichtige Bedeutung zu, dies verdeutlichen nicht zuletzt die aktuellen Hilfeleistungseinsätze in den Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westphalen. Das Ehrenamt lebt von freiwilligen Helferinnen und Helfern. Diese zu werben, ist mit Blick auf die gesamtgesellschaftlichen Veränderungen eine wichtige Aufgabe. Auch Aktionstage wie der Kinder-Brandschutztag des Kreisfeuerwehrverbandes OSL leisten hierfür einen wichtigen Beitrag. Ich bin froh und stolz, dass wir als Landkreis einen so gut aufgestellten Verband haben, der noch dazu besonders aktiv in der Brandschutzerziehung und dem Werben um Nachwuchs für die Jugendfeuerwehren ist. Dies nicht zuletzt mit der Unterstützung langjähriger, verlässlicher Partner, wie der Sparkasse Niederlausitz.“   

 

Zum Kinder-Brandschutztag

Der Kinder-Brandschutztag des KFV OSL findet aufgrund der zentralen Lage im Landkreis in jedem Jahr in der Gemeinde Altdöbern statt. Die Veranstaltung ist in dieser Form in Brandenburg einzigartig. Das Initial zur Durchführung eines Kinder-Brandschutztages stammt vom Ehepaar Bareinz aus Calau, beide Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Diese brachten die Idee im Jahr 2016 in den Fachausschuss Brandschutzerziehung des KFV OSL ein. Nahmen am 1. Kinder-Brandschutztag im Jahr 2017 noch 164 Kinder teil, so stieg die Nachfrage über die Jahre hinweg kontinuierlich.

 

Für viele Einrichtungen, die aus dem gesamten Landkreis in das zentral gelegene Altdöbern anreisen, ist die Veranstaltung mittlerweile eine feste Größe im Kalender. „Mit mittlerweile nahezu 500 angemeldeten Vorschulkindern ist die mögliche maximale Teilnehmeranzahl erreicht. Auch wenn die Nachfrage teilweise noch größer ist“, erklärt Olaf Schulz vom Fachausschuss Brandschutzerziehung des KFV OSL, der sich auch um die Einladung an die Kitas kümmert. 

 

Der Fachausschuss gründete sich im Jahr 2013. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen, vor allem Kindergarten- und Grundschulkindern, den Umgang mit offenem Feuer und das richtige Verhalten bei Bränden nahe zu bringen.

 

Kontakt und weitere Informationen zum Kreisfeuerwehrverband unter www.kfv-osl.de.

Foto zur Meldung: Feuerwehr „hautnah“:  5. Kinder-Brandschutztag des Kreisfeuerwehrverbandes Oberspreewald-Lausitz e.V. am 18. August
Foto: 5. Kinder-Brandschutztag des Kreisfeuerwehrverbandes Oberspreewald-Lausitz e.V. am 18. August

„Herzlich willkommen daheim“: Lausitzer Einsatzkräfte aus Hochwassergebieten wurden in der Heimat begrüßt

(17. 08. 2021)

Am Donnerstag, 5. August, starteten vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus knapp 100 Helferinnen und Helfer aus dem Leitstellenbereich der Leitstelle Lausitz in die Hochwasserregion in Rheinland-Pfalz. Der Hilfseinsatz endete regulär am 15. August. Am Montag kehrten die zuletzt noch verbliebenen Einsatzkräfte in einem geschlossenen Marschverband aus rund 15 Einsatzfahrzeugen zurück nach Hause. Dabei wurden sie noch während ihrer Rückfahrt auf besondere Weise begrüßt.

 

So hatten sich einzelne Angehörige der Einsatzkräfte aus OSL am Nachmittag auf der Autobahnbrücke zwischen Ortrand und Frauendorf im Süden des Landkreises versammelt, um die verbliebenen Helferinnen und Helfer von dort aus mit einem selbst gestalteten Banner mit der Aufschrift „Herzlich willkommen daheim“ zu begrüßen.  

 

„Ein kleines Zeichen als Dank für die Einsatz- und Hilfsbereitschaft, die bei den Betreffenden sehr gut ankam“, fasste OSL-Kreisbrandmeister Tobias Pelzer, der bei der Aktion am Montag selbst mit zugegen war und den im Nachgang per Telefon einige erfreute Reaktionen von den zurückkehrenden Frauen und Männern erreichte, zusammen. Auch im Internet kursierte das Bild schnell.

 

Bei den Helferinnen und Helfern aus der Lausitz handelte es sich u.a. um Mitglieder der Berufsfeuerwehr Cottbus und Freiwilliger Feuerwehren aus den Landkreisen, aus dem Bereich Katastrophenschutz sowie Notfallseelsorger. Die Einsatzkräfte stammten aus den Landkreisen Spree-Neiße, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und der kreisfreien Stadt Cottbus.

 

Die Aufgaben der Einsatzkräfte vor Ort bestanden unter anderem im Abpumpen von verschmutztem bzw. ölhaltigem Wasser, dem Materialtransport, Räumarbeiten bzw. der einfachen Technischen Hilfeleistung und Logistik.  Innerhalb des Einsatzes erfolgten teilweise Wechsel der Einsatzkräfte.

 

Unter den Einsatzkräften befanden sich in Summe ca. 30 Frauen und Männer aus dem Landkreis OSL, darunter ehrenamtliche Notfallseelsorger und Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Städte Vetschau/Spreewald, Lauchhammer und Senftenberg.

 

Vergleichbare größere Hilfseinsätze im Hochwassergebiet seien zunächst nicht vorgesehen.

Foto zur Meldung: „Herzlich willkommen daheim“: Lausitzer Einsatzkräfte aus Hochwassergebieten wurden in der Heimat begrüßt
Foto: Lausitzer Einsatzkräfte aus Hochwassergebieten wurden in der Heimat begrüßt. Foto: Thomas Lemmler

Wie schön ist Brandenburg? Umweltministerium hofft auf rege Beteiligung an Umfrage – Ergebnisse werden Basis behördlicher Entscheidungen

(16. 08. 2021)

Potsdam – Das Umweltministerium startet heute (9. August) unter den Bewohnerinnen und Bewohnern von Brandenburg und Berlin eine anonyme Umfrage zum Landschaftsbild. Sechs Wochen lang ist die 10 bis 15 Minuten in Anspruch nehmende Befragung online unter https://www.soscisurvey.de/Labi_BB/

 

Anhand von 10 verschiedenen Fotos mit Brandenburger Motiven wird jeweils danach gefragt, wie schön, abwechslungsreich und eigenartig der oder die Betrachtende die abgebildete Landschaft findet. Die Antworten spiegeln nicht nur ein Meinungsbild wider, sondern werden Bestandteil der Bewertung des Landschaftsbilds im Landschaftsprogramm Brandenburg.

 

Ein Ziel des Bundesnaturschutzgesetzes ist es, das Landschaftsbild in seiner Vielfalt, Eigenart und Schönheit zu erhalten und zu entwickeln. Beispielsweise bauliche Anlagen können das Landschaftsbild verändern und die Schönheit dauerhaft beeinträchtigen. Bei solchen Eingriffen in Natur und Landschaft im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes ist deren Erheblichkeit und Schwere zu bewerten. Diese Bewertung ist sowohl für die Entscheidung über die Zulässigkeit von Eingriffen als auch für die Bemessung erforderlicher Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen bedeutsam.

 

Um die Schwere des Eingriffs zu bestimmen, sind qualifizierte Angaben über das Landschaftsbild erforderlich, das aus den Elementen Vielfalt, Eigenart und Schönheit besteht. Die Kriterien „Eigenart“ und „Vielfalt“ der Landschaft lassen sich bereits anhand objektiver Merkmale ermitteln. Die „Schönheit“ jedoch, der dritte Faktor, entsteht im Auge der Betrachtenden. Die Befragung soll ermitteln, wie die Schönheit des Landschaftsbilds von vielen Menschen im Durchschnitt beurteilt wird. Mit der Teilnahme an der Umfrage tragen Bürgerinnen und Bürger dazu bei, dass das Landschaftsbild in Planungsprojekten besser berücksichtigt werden kann.

 

Die nach der Auswertung zu erstellende Karte zur Qualität der Landschaftsbilder Brandenburgs im Maßstab 1:300.000, auf der verschiedenen Teilgebieten des Landes dann sogenannte Wertstufen zugewiesen werden, wird Bestandteil des Landschaftsprogramms Brandenburg. Sie ist dann von Behörden und öffentlichen Stellen bei ihren Planungen und Verfahren zu berücksichtigen und wird somit für Entscheidungen der Verwaltung relevant.

 

Eine Teilnahme lohnt sich also! Auch, weil es etwas zu gewinnen gibt: Der erste auszulosende Preis ist eine exklusive Ranger-Tour für eine bis zehn Personen, der zweite Preis ein Präsentkorb mit Brandenburgischen Produkten und der dritte der Dumont Bildatlas 217 „Brandenburg Potsdam“.

 

Prof. Dr. Michael Roth und Caroline Fischer von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Institut für Landschaft und Umwelt, haben die Umfrage im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg entwickelt und werden die Resultate auswerten. Das Ergebnis wird auf den Seiten des Ministeriums veröffentlicht.

 

Weitere Informationen auch unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/umwelt/natur/landschaftsplanung/umfrage-landschaftsbild/

 

Termin vormerken: Tag der offenen Tür im Emil Fischer-Gymnasium in Schwarzheide

(13. 08. 2021)

Nachdem im März 2021 zum 10-jährigen Jubiläum des Seecampus die Führung durch das Emil-Fischer-Gymnasium nur virtuell stattfinden konnte, wird dies am 21. August 2021 wieder an Ort und Stelle möglich sein.

 

Interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sind  herzlich eingeladen!

 

Tag der offenen Tür im Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide

 

Der Tag der offenen Tür ist eingebunden in die vielfältigen Aktivitäten des Familien-Open Airs der Stadt Schwarzheide.

Foto zur Meldung: Termin vormerken: Tag der offenen Tür im Emil Fischer-Gymnasium in Schwarzheide
Foto: Einladung zum Tag der offenen Tür im Emil Fischer-Gymnasium Schwarzheide

Bundestagswahl 2021: Versand der Wahlbenachrichtigungen startet ab Mitte August / Start für die Briefwahl

(12. 08. 2021)

Nur noch wenige Wochen verbleiben bis zur Wahl zum 20. Deutschen Bundestag am 26. September 2021. Beginnend ab dem 16. August erhalten alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger ihre Wahlbenachrichtigungskarte, die am Wahltag im Wahllokal vorzulegen ist. Es muss jedoch nicht bis zum Wahltag gewartet werden: Auch die Möglichkeit zur Briefwahl startet zeitnah. Anträge auf Zustellung der Unterlagen können bereits jetzt gestellt werden. 

 

Der Kreiswahlausschuss für den gemeinsamen Wahlkreis 65 (Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz ohne Lübbenau) unter Leitung von Thomas Höntsch hat Ende Juli (30.07.) alle elf vorgeschlagenen Direktkandidaten bestätigt; auch die Landeslisten der Parteien stehen fest: „Damit konnten in der vergangenen Woche die Stimmzettel zur Bundestagswahl finalisiert und die Freigabe für den Druck erteilt werden“, erklärt Höntsch. Bis zum 13. August werden die Wahlunterlagen – bestehend aus roten und blauen Umschlägen, Merkblättern, Versandtaschen, Stimmzetteln und repräsentativen Stimmzetteln — im nächsten Schritt von dem mit der Herstellung der Wahlunterlagen beauftragten Unternehmen an die kommunalen Wahlbehörden in den Städten, Ämtern und Gemeinden übermittelt.  

 

Diese versenden wiederum vier bis sechs Wochen vor der Bundestagswahl, beginnend ab dem 16. August, die Wahlbenachrichtigungen an alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger. Höntsch: „Diese ist unbedingt gut aufzubewahren. Die Wahlbenachrichtigung muss am Wahltag, dem 26. September, beim Wählen im Urnenwahllokal mitgebracht und vorgezeigt werden. Wer seine Wahlbenachrichtigung vergessen oder verloren hat, muss am Wahltag zwingend seinen Ausweis im zuständigen Wahllokal vorlegen.“

 

Alle Wahlberechtigten sollen ihre Wahlbenachrichtigung spätestens am 21. Tag vor der Wahl, also am 5. September 2021, erhalten. Bei wem dies nicht der Fall ist, der sollte sich an die Wahlbehörde seiner zuständigen Wohnortkommune wenden,“ erklärt der Kreiswahlleiter.

 

Briefwahlen starten

Wer nicht bis zum Wahltag warten möchte oder am Tag selbst verhindert ist, kann seine Stimme bereits vorab per Briefwahl abgeben.

 

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung befindet sich ein Vordruck zur Beantragung der Briefwahl, der ausgefüllt zurückgesendet werden kann. „Anschließend werden die Briefwahlunterlagen unkompliziert per Post zugestellt“, so Höntsch.

 

Der Antrag auf Briefwahl kann aber auch bereits jetzt, noch bevor die Wahlbenachrichtigung zugestellt wird, gestellt werden: „Hierfür ist die Zusendung der Briefwahlunterlagen unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnanschrift persönlich oder schriftlich bei der zuständigen Wahlbehörde zu beantragen. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss eine schriftliche Vollmacht vorlegen.“

 

Die Briefwahlunterlagen können ausgefüllt per Post zurückgesandt oder bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgegeben werden. Höntsch: „Der Wahlbrief muss bei der zuständigen Stelle spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen, da dann die Wahl endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Später eingegangene Wahlbriefe können bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden.“

 

Weitere Informationen zum Thema

Der Wahlkreis 65 zählt zur Bundestagswahl am 26. September 2021 164.000 Wahlberechtigte. Die Wahl selbst findet in 285 Wahllokalen statt. Die Briefwahlunterlagen werden in 63 Briefwahlbezirken ausgezählt. Interessierte können sich für die Tätigkeit als Wahlhelferin oder Wahlhelfer in einem Urnenwahllokal oder Briefwahllokal weiterhin bei ihrer Gemeinde oder Stadt erkundigen, ob Unterstützungsbedarf besteht. 

  

Wer als Direktkandidat zur Wahl im Wahlkreis 65 antritt und weitere Informationen rund um die bevorstehende Bundestagswahl 2021 erläutert Kreiswahlleiter Thomas Höntsch in einem kurzen Interview. Das Video und weitere spannende Informationen: siehe www.osl-online.de/bundestagswahl.

 

Foto zur Meldung: Bundestagswahl 2021:  Versand der Wahlbenachrichtigungen startet ab Mitte August / Start für die Briefwahl
Foto: Wer als Direktkandidat zur Wahl im Wahlkreis 65 antritt und weitere Informationen rund um die bevorstehende Bundestagswahl 2021 erläutert Kreiswahlleiter Thomas Höntsch in einem kurzen Interview. (Quelle: Landkreis OSL)

MPK-Beschluss zu Covid-19: Impfkampagne verstärken – Tests ab 11. Oktober kostenpflichtig – Hilfe für Hochwasserregionen

(10. 08. 2021)

Ministerpräsident Dietmar Woidke begrüßt die heutigen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Unterstützung der von den Unwettern betroffenen Bundesländer und zur weiteren Bewältigung der Corona-Pandemie. Woidke: „Die Sitzung war geprägt vom Willen, zwei für Deutschland herausragende Aufgaben gemeinsam zu lösen: Zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe stehen Bund und Länder solidarisch zusammen und helfen den betroffenen Menschen. Um die 4. Corona-Welle flach halten zu können, müssen wir insbesondere die Impfkampagne verstärken. Wir wollen keinen neuen Lockdown und so viel Normalität wie möglich. Geimpfte und Genesene werden hier Vorteile haben. Für Nicht-Geimpfte werden verstärkt Testauflagen gelten."

 

Insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz führten Unwetter und Hochwasser Mitte Juli zu katastrophalen Folgen. In der MPK wurde heute vom Bund mitgeteilt, dass mit etwa 30 Mrd. Euro für den Wiederaufbau nach den schweren Überflutungen in Westdeutschland zu rechnen ist. Die Länder beteiligen sich dazu am Fonds „Aufbauhilfe 2021". Brandenburg wird dazu - nach bisherigen Berechnungen - über einen Zeitraum von 30 Jahren jährlich etwa 14 Millionen Euro beisteuern.

 

Woidke: „Es ist großes menschliches Leid entstanden. Hier ist nationale Solidarität gefragt, so wie auch uns Brandenburgern in Notlagen geholfen wurde. In Brandenburg wurden Hundertausende Euro privat gesammelt. Wir entsandten Feuerwehren und THW und waren mit einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Mein Dank allen, die in der Notlage unterstützt haben und es weiterhin tun. Dieses ´Miteinander´ ist heute wichtiger denn je."

 

Direkt im Anschluss an die MPK hat Woidke die Ergebnisse insbesondere zur Corona-Pandemie mit den Landräten und Oberbürgermeistern besprochen.

 

Das Impfen könne, so Woidke, entscheidend dazu beitragen, die notwendige so genannte Herdenimmunität zu erreichen. Das ist auch Ziel des MPK-Beschlusses. Darin wird „eindringlich an die Bevölkerung (appelliert), jetzt schnellstmöglich die bestehenden Impfangebote wahrzunehmen. Wer im Herbst einen vollständigen Impfschutz haben möchte, muss jetzt mit der Impfung beginnen."

 

Zwischen Bund und Ländern besteht Einigkeit, dass präventive Maßnahmen weiter erforderlich sind, wie Masken im Öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel, Abstand und die Nutzung der Testmöglichkeiten.

 

Geimpfte und Genesene benötigen keine Tests. Für Nichtgeimpfte werden insbesondere in Innenräumen Testpflichten gelten. Ab dem 11. Oktober werden die Tests kostenpflichtig. Ausgenommen sind Personen, die sich z. B. aufgrund von Vorerkrankungen nicht impfen lassen können oder für die bisher keine Impfempfehlung vorliegt (Unter 18-Jährige).

 

Woidke: „Dafür bin ich seit längerem eingetreten. Ich halte das für konsequent und notwendig, denn es ist nicht einzusehen, dass die Steuerzahler die Corona-Tests generell weiterbezahlen müssen. Inzwischen hatten wohl alle ab 18 Jahren die Möglichkeit, einen Impftermin zu buchen - ob nun im Impfzentrum oder beim Arzt. Aber nicht alle haben es gemacht und verlassen sich bisher lieber auf den für sie kostenfreien Bürgertest. Wir haben in Brandenburg noch relativ niedrige Werte. Deshalb bleiben wir vorerst bei der Regel, dass diese Testpflicht erst dann greift, wenn in einer Region der 20-er Wert bei der Inzidenz für fünf Tage überschritten wird."

 

Die MPK hat sich darauf verständigt, dass die Inzidenz aufgrund von Impfquote und Testmöglichkeiten nicht mehr allein entscheidend sein soll, um eine Gefährdung des Gesundheitssystems anzuzeigen. Bund und Länder werden weitere Faktoren berücksichtigen, wie die Hospitalisierung, d.h., die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und die Belegung von Intensivbetten. Diese Faktoren müssen weiter erfasst und im Zusammenhang betrachtet werden, um die Pandemie-Situation zu bewerten.

 

Die aktuelle Umgangsverordnung des Landes Brandenburg ist bis einschließlich 28. August gültig. Durch den heutige MPK-Beschluss ergibt sich keine Notwendigkeit zu Änderungen.

 

Pressemitteilung der Staatskanzlei vom 10.08.2021

Offene Ateliers 2021 im Landkreis OSL

(09. 08. 2021)

Am Wochenende des 21. und 22. August laden Kunstschaffende im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wieder herzlich in ihre Ateliers ein. Pandemiebedingt wurden die Tage der Offenen Ateliers, die in ganz Brandenburg traditionell am ersten Maiwochenende stattfinden, auf das vorletzte Augustwochenende verschoben.

 

Mit entsprechend Abstand und Hygienemaßnahmen besteht an diesen beiden Tagen die Möglichkeit, Künstlerinnen und Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Arbeiten zu erwerben oder auch sich selbst künstlerisch auszuprobieren. Verschiedenste Kunstbereiche gilt es zu entdecken – ob Malerei, Fotografie, Grafik oder Plastik und weitere mehr. „Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen. Für Kinder und Erwachsene ist es eine besondere Gelegenheit, Kunst zu erleben und dabei auch die Akteurinnen und Akteure selbst kennenzulernen“, kündigt Jens-Peter Meyer vom Bereich Kultur der Kreisverwaltung an.

 

Wenn nicht anders angegeben, öffnen die Ateliers am Samstag von 14-19 Uhr und Sonntag von 11-18 Uhr.

 


 

Aktuelle Übersicht der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern im Landkreis OSL:

 

Wolfgang Wache

MARGA-Atelier

Platz des Friedens 2

01968 Senftenberg OT Brieske-Marga

 

Katrin Meißner

Atelierhaus und Gartenatelier

Mühlenstraße 92

03205 Calau

 

eastFOTOgallery

Dr. Jürgen Roloff

Hohenbockaer Str. 2

01945 Grünewald

 

Künstlerateliers Dürrschmidt & Fellmann

Im Gärtchen 10

01945 Hohenbocka

 

Mario Gnüchtel – Kunsthof

Annahütterstraße 12

01998 Schipkau OT Klettwitz

 

Willi Selmer

Laasower Dorfstr. 30

03226 Vetschau/Spreewald

OT Laasow

 

Kunstgussmuseum Lauchhammer

Freifrau-von-Löwendal-Str. 3

01979 Lauchhammer

 

MUSEUMSGALERIE

Rolf-Rainer Kolitz und Fritz-Olaf Gedat

Freiherr-vom-Stein-Platz 6

01979 Lauchhammer

 

Ingo Schiege

Hauptstraße 41a

03222 Lübbenau/Spreewald

OT Zerkwitz

 

Liuba Galerie

Ehm-Welk-Straße 45

03222 Lübbenau

 

Frank Reisgies

Elsterwerdaer Straße 31

01990 Ortrand

 

Barbara Seidl-Lampa

Atelier Ruhland

Heinrich-Heine-Str.13a

01945 Ruhland

 

Bernd Blase Art

Atelier Wasserwerk Buchwalde

Kleinkoschener Str. 24

01968 Senftenberg

 

Peter Wällnitz

Bernd Winkler

Bernd Gork

Markt 11

01968 Senftenberg

 

Susanne Kruse

Laasower Dorfstraße 29 

03226 Vetschau /OT Laasow

 


 

Weitere Details zu den Ateliers, Aktionen und Öffnungszeiten finden Sie unter osl-online.de > Veranstaltungen.

 

 

Hintergrund

Die Tage der Offenen Ateliers sind ein regionales Kooperationsprojekt, entwickelt vom Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK). Für den 21. und 22. August 2021 werden der Tag des Offenen Ateliers von den im jeweiligen Landkreis aufgeführten Veranstaltern in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, organisiert.

Foto zur Meldung: Offene Ateliers 2021 im Landkreis OSL
Foto: Ateliers im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am 21. und 22. August geöffnet

Neuer Fahrplan tritt in Kraft / Verteilung Schülerfahrausweise am 1. Schultag

(06. 08. 2021)

Am Sonntag, 8. August 2021, tritt im Regionallinienverkehr sowie in den Stadtverkehren Senftenberg und Lübbenau/Spreewald ein neuer Busfahrplan in Kraft. Damit wird es zum kommenden Schuljahresbeginn am 9. August 2021 auch auf Fahrten, die insbesondere der Schülerbeförderung dienen, zu einzelnen Fahrplanänderungen kommen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kreiseigenen Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (VGOSL) empfehlen allen Fahrgästen, sich rechtzeitig im Vorfeld über die zutreffenden Neuerungen zu informieren.

 

Bereits seit dem 26. Juli werden die entsprechenden Aushangfahrpläne an den Haltestellen im Kreisgebiet aktualisiert. „Alle Fahrplan- und Haltestellenänderungen können zudem auf der Internetseite www.vgosl.de eingesehen werden. Alternativ werden telefonisch unter 03573 6652 37 Auskünfte erteilt.“, erklärt Birgit Laurisch, Leiterin Verkehrsplanung. 

 

Fahrplanhefte können vor Ort bei der VGOSL, Roßkaupe 6 in Senftenberg, sowie in einzelnen Verkaufsstellen im Landkreis gegen eine Schutzgebühr von 1,00 € erworben werden. Eine Übersicht der einzelnen Anlaufstellen ist ebenfalls online zu finden.

 

Die Fahrpläne des ÖPNV im Landkreis OSL werden jährlich an die entsprechenden Erfordernisse und Bedarfe angepasst. Die Änderungen im Fahrplan werden im Vorfeld umfassend zwischen dem Landkreis OSL als Träger der Schülerbeförderung und der VGOSL abgestimmt und treten jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres in Kraft. 

 

Schülerfahrausweise werden am ersten Schultag ausgegeben

Auch für das Schuljahr 2021/2022, welches am Montag, dem 9. August 2021 beginnt, wurden auf Bestellung des Schulverwaltungs- und Kulturamtes des Landkreises durch die VGOSL ca. 3.200 elektronische Schülerfahrausweise auf Chipkarten erstellt.

 

Die Ausgabe dieser VBBfahrCard erfolgt in der Regel für alle fahrberechtigten Schülerinnen und Schüler am ersten Schultag in Zuständigkeit der jeweiligen Schule.

Schülerinnen und Schüler, die keine VBBfahrCard erhalten, sollten sich umgehend an das Schulverwaltungs- und Kulturamt des Landkreises OSL bzw. an die VGOSL wenden.

 

Birgit Laurisch: „Am ersten Schultag nach den Sommerferien dürfen die betreffenden Schülerinnen und Schüler auf der Hinfahrt zur Schule ohne gültigen Fahrausweis den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Auf der Rückfahrt ist der neue Fahrausweis vorzuzeigen. Alternativ ist ein Fahrticket zu erwerben.“

Foto zur Meldung: Neuer Fahrplan tritt in Kraft / Verteilung Schülerfahrausweise am 1. Schultag
Foto: Der neue Fahrplan 2021/2022 im Landkreis OSL tritt zum 8. August 2021 in Kraft. Alle Infos: siehe www.vgosl.de (Foto: VGOSL)

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(05. 08. 2021)

(05.08.2021, 17 Uhr)

 

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am 5. August 2021 bei 2,7. Vor einer Woche lag der Wert bei 3,7, zwischenzeitlich bei 0,0 (30./31.07.).

 

Kumuliert liegt der Wert der seit Ausbruch des Virus im März 2020 registrierten Fälle im Landkreis OSL bei 7.213. Infiziert sind aktuell 5 Personen. Als genesen gelten 6.947 Bürgerinnen und Bürger. 261 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Derzeit befinden sich 16 Personen in amtlich verordneter häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Niederlausitz wird aktuell kein COVID-19-Patient stationär behandelt.

 

11 Landkreise und kreisfreie Städte in Brandenburg haben mittlerweile den Wert von 10 überschritten. Potsdam verzeichnet eine 7-Tage-Inzidenz von 17,7.

Der landesweite Durchschnitt der 7-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gestiegen und liegt aktuell bei 10,5. In den Nachbarlandkreisen gestaltet sich die Situation wie folgt: Elbe-Elster: 7,9; Spree-Neiße: 6,2; Dahme-Spreewald: 11,7. Stadt Cottbus: 12,0. Im sächsischen Landkreis Meißen: 3,7 und Bautzen: 4,3.

 

Im Ländervergleich verzeichnet Brandenburg den viertniedrigsten Wert. Bundesweit liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 19,4.

 

+++ Wiedereröffnung der Impfstelle OSL mit neuer Servicezeit +++

Die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in der Calauer Straße 3 in Senftenberg unter Regie des Klinikums Niederlausitz nimmt ab der kommenden Woche nach einer kurzen zweiwöchigen Sommerpause mit neuen Servicezeiten wieder den Betrieb auf.

 

Geimpft wird, beginnend ab dem 11. August, immer mittwochs und donnerstags in der Zeit von 7 bis 15:30 Uhr. Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung bleibt Voraussetzung. 

 

Die Hotline ist ab dem 9. August unter der bekannten Nummer 03573 870 9299 montags bis freitags für die Terminvergabe erreichbar.

 

Termine für Erstimpfungen werden ab dem 9. August wieder vergeben.

 

Die angepassten Servicezeiten gelten zunächst bis Ende August 2021.

 

Öffnungszeiten Impfstelle des LK OSL:

Ab 11. August: Mi + Do von 7 bis 15:30 Uhr

Terminvereinbarung unter 03573 870 9299

Nähere Informationen: www.klinikum-niederlausitz.de  

 

 

+++ Schulstart im Präsenzunterricht +++

Am Montag, 9. August 2021, beginnt für rund 298.000 Schülerinnen und Schüler im Land Brandenburg das neue Schuljahr, darunter sind rund 23.000 Schulanfängerinnen und Schulanfänger. Darüber informiert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Über die wichtigsten Punkte mit Blick auf den Schuljahresbeginn informiert das Ministerium in seiner Pressemitteilung „Schule im Normalbetrieb – gut vorbereitet ins neue Schuljahr“ vom 5. August 2021. 

 

Kernaussagen:

 

  • Im neuen Schuljahr starten alle Schulen im Regelbetrieb mit vollem Präsenzunterricht.

 

  • Seit 19. April 2021 gilt die Testpflicht: Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal müssen an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche eine Bescheinigung über ein tagesaktuelles negatives Testergebnis (Selbsttests) vorlegen, sonst dürfen sie die Schule nicht betreten. Die Testpflicht gilt auch im neuen Schuljahr. Vollständig geimpfte oder genesene Personen sind Getesteten gleichgestellt. Aus dem Rettungsschirm des Landes werden ausreichende Testkits für die verpflichtenden Tests an den Schulen beschafft und bereitgestellt. Das gilt auch für die Hortkinder.

 

  • Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das weitere Personal an Schulen müssen im Schulgebäude eine medizinische Maske tragen. Das sieht die neue Umgangsverordnung seit 1.8.2021 vor: „Sofern … in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden.“ Und weiter: „Soweit Kinder unter 14 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

 

  • Ab dem Schuljahresbeginn am 9. August soll es – insbesondere wegen der rückkehrenden Familien aus Risikogebieten – eine Schutz-Phase von zwei Wochen geben, in der auch an Grundschulen die Maskenpflicht besteht. Danach gilt sie an den weiterführenden Schulen.

 

  • Lüftung: Hinweis des Umweltbundesamtes: „Die regelmäßige Lüftung über die Fenster ist die wichtigste Maßnahme zur Reduzierung der Virenmengen in der Luft sowie zur Aufrechterhaltung einer gesunden Raumluft. Kern der Empfehlung ist, Klassenräume während des Unterrichts regelmäßig alle 20 Minuten weit geöffneten Fenstern kurz zu lüften“. Auch in den Pausen muss gelüftet werden. Nur in gut zu lüftenden Räumen soll Unterricht stattfinden. Die Schulen und das Bildungsministerium orientieren sich zudem an der „S3-Leitlinie – Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.;

 

  • In Arbeit: Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund als Grundlage zur Ausreichung der Bundesförderung für die Beschaffung von mobilen Luftreinigern für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit in Grundschulen (Kinder unter 12 Jahren) und Kitas. Eine zusätzliche landesseitige Förderung von Luftreinigungsgeräten an Schulen, für die keine Förderung aus Bundesmitteln beantragt werden kann, wird derzeit geprüft, ebenfalls mit einer Umsetzungsfrist bis zum Jahresende 2021.

 

  • Impfen: Für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sind in Deutschland bereits Impfstoffe zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren mit Vorerkrankungen oder Risiken in der Familie. Darüber hinaus ist eine Impfung von Kindern und Jugendlichen bei individuellem Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung möglich. Vor diesem Hintergrund hat die Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) am 2. August 2021 beschlossen, dass die Bundesländer Impfungen für 12- bis 17-Jährige anbieten. Voraussetzung: Freiwilligkeit und ärztliche Aufklärung.

 

  • Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen dient dem aktiven Infektionsschutz der Schülerinnen und Schüler und zugleich dem Arbeitsschutz der Beschäftigten. Die Regelungen zum Infektions-und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 (Ergänzung zum Hygieneplan) finden weiterhin Anwendung. Sie werden flankiert durch die Regelungen in SARS-CoV-2-Umgangsverordnung sowie durch die schulischen Hygienekonzepte.

 

  • Mit dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“, für das in Brandenburg 68,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sollen in den nächsten zwei Jahren unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt werden. Der Bund beteiligt sich mit 38,7 Millionen. Euro durch das Abtreten von Mitteln aus den Umsatzsteuereinnahmen. Diese umfassen im Wesentlichen ergänzende Lernangebote, individuelle Lernbegleitung und schulergänzende Förderangebote durch freie und öffentliche Träger, aber auch Angebote der Schulsozialarbeit, Bewegungsangebote und Schwimmkurse sowie zusätzliche Ferien- und Freizeitmöglichkeiten sowie Freiwilligendienste.

 

  • Erhebungen des Lernstands: Zu Beginn des Schuljahres 2021/22 werden – als Basis für die Maßnahmen zum Aufholen von Lernrückständen die im Schuljahr 2020/21 vermittelten Lerninhalte in den Kernfächern dokumentiert (Deutsch, Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften) und der Lernstand aller Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe I sowie in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und in den beruflichen Bildungsgängen erhoben.

Die beruflichen Schulen werden ebenfalls individuelle Lernausgangslagen in allen Jahrgangsstufen erheben, um festzustellen, welche Lerndefizite bei den Schülerinnen und Schülern bestehen. Dieser Prozess wird zu Beginn des Schuljahres 2021/22 in allen beruflichen Bildungsgängen umgesetzt.

  • Dem Sportunterricht kommt im neuen Schuljahr eine wichtige Bedeutung zu, da die Pandemie bei Kindern und Jugendlichen zu einem erheblichen Bewegungsmangel geführt haben kann. Im Musikunterricht sind Singen und Spielen von Blasinstrumenten – mit Abstand und bei guter Belüftung – wieder möglich.
  • Die Schulen überarbeiten ihre Konzepte zum Distanzunterricht auf der Grundlage der vom Bildungsministerium vorgegebenen Kriterien.

 

Die komplette Pressemitteilung im Wortlaut finden Sie hier.

Informationen zum Thema werden ebenfalls auf der Seite „Schule und Unterricht“ des MBJS bereitgestellt.

 

 

+++ Weiterhin kostenfreie Testkits in Kitas +++

Mit Blick auf das Urlaubsgeschehen in den Sommermonaten wird seitens der Landesregierung weiterhin eine regelmäßige Testung für Vorschulkinder durch ihre Eltern empfohlen (mindestens 1 x in der Woche). Die Tests sind weiterhin freiwillig.

 

Das Land stellt den Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen über die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendämter) die Selbsttests zur Weiterreichung an die Eltern zur Verfügung. Die Tests werden den Eltern durch die Kindertagesstätten oder Kindertagespflegestellen ausgereicht.

 

Die Testkits sind so konzipiert, dass auch die Eltern jüngerer Kinder sie bei diesen anwenden können.

 

Für den Zeitraum Juli bis September 2021 stellt das Jugendministerium den Kita-Trägern nach den bisher ausgegebenen Testkits eine zweite Tranche Selbsttests zur Weiterreichung an die Eltern zur Verfügung, diesmal sogenannte Lollitests.

 

Der Test wird am besten gleich morgens nach dem Aufstehen durch die Eltern zu Hause durchgeführt. Das Kind lutscht – vergleichbar einem Lolli – eine gewisse Zeit am Teststäbchen.

 

Die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz hat seit Beginn der Finanzierung der freiwilligen Testungen in den Kitas und Kindertagespflegestellen seitens des Landes im Frühjahr 2021 eine erste Lieferung mit 44.500 Nasenstäbchentests erhalten. Ende Juni wurden weitere 44.500 Lollitests bereitgestellt. Die Kontingente wurden entsprechend an die Kommunen im Landkreis weitergereicht. Sie reichen diese bedarfsgerecht an die Einrichtungen und Kindertagespflegestellen in ihrem Einziehungsbereich weiter.  

 

Bislang nicht eingesetzte Testkits der bereits zur Verfügung gestellten ersten Tranche sollen auch weiterhin zum bedarfsgerechten Einsatz genutzt und an die Eltern ausgegeben werden.

 

Weitere Informationen zum Thema: Siehe Internetseite „Testungen für Vorschulkinder“ des MBJS.

Foto zur Meldung: Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Foto: Wiedereröffnung der Impfstelle OSL mit neuer Servicezeit (Fotos: Klinikum Niederlausitz/Schmidl)

Rund 100 Einsatzkräfte starten am Donnerstag von OSL aus in Hochwassergebiete

(04. 08. 2021)

Brandenburg entsendet auf eine Hilfsanfrage aus Rheinland-Pfalz vom Montag hin erneut ein Kontingent an Helferinnen und Helfern zur Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe in die Hochwassergebiete im Westen Deutschlands. 250 Einsatzkräfte aus dem Land sollen am Donnerstag ausrücken, darunter knapp 100 Helferinnen und Helfer aus dem Leitstellenbereich der Leitstelle Lausitz. Diese starten am frühen Donnerstagmorgen, 5. August, vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus in die Hochwasserregion um Bad Neuenahr.

 

Startpunkt für den Teilverband Lausitz aus dem Süden des Landes ist ein zentraler Sammelpunkt in Schwarzheide (Parkplatz nahe der Hauptverwaltung der BASF Schwarzheide GmbH).

 

Von hier aus macht sich der Verband, der rund 30 Fahrzeuge umfasst, ab 7 Uhr in zwei bis drei Marschgruppen unterteilt auf den Weg in das Einsatzgebiet.

 

Eine kurze Verabschiedung der Einsatzkräfte ist für ca. 6.45 Uhr angesetzt. Hieran nehmen seitens des Landkreises OSL unter anderem Landrat Siegurd Heinze und Kreisbrandmeister Tobias Pelzer teil. Auch weitere offizielle Vertreter haben ihr Kommen angekündigt, darunter Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger und -Kreisbrandmeister Stefan Grothe und der Chef der Berufsfeuerwehr der kreisfreien Stadt Cottbus, Jörg Specht. Seitens Elbe-Elster werden der Kreisbrandmeister Steffen Ludewig und der Dezernent für Ordnung, Recht und Sicherheit, Dirk Gebhardt, erwartet.

 

Bei den Helferinnen und Helfern aus der Lausitz handelt es sich u.a. um Mitglieder der Berufsfeuerwehr Cottbus und Freiwilliger Feuerwehren aus den Landkreisen, aus dem Bereich Katastrophenschutz sowie Notfallseelsorger. Die Einsatzkräfte stammen aus den Landkreisen Spree-Neiße, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und der kreisfreien Stadt Cottbus. Einheitsführer des Teilverbandes Lausitz im Hochwassergebiet ist André Dreßler, Mitarbeiter der Regionalleitstelle Lausitz und der Berufsfeuerwehr Cottbus sowie stellv. Kreisbrandmeister im Landkreis OSL.

 

Aufgaben der Einsatzkräfte vor Ort bestehen unter anderem im Abpumpen von verschmutztem bzw. ölhaltigem Wasser, dem Materialtransport, Räumarbeiten bzw. der einfachen Technischen Hilfeleistung und Logistik. 

 

Das Ende des Hilfseinsatzes ist für den 15. August avisiert, die Rückfahrt erfolgt am 16. August. Bei Bedarf veranlasst die Einheitsführung innerhalb des Einsatzes einen Tausch der Einsatzkräfte.

 

Unter den Einsatzkräften befinden sich 14 Frauen und Männer aus dem Landkreis OSL, darunter 2 ehrenamtliche Notfallseelsorger und jeweils 4 Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Städte Vetschau/Spreewald, Lauchhammer und Senftenberg.

 

Die Marschpakete für die ausrückenden Einsatzkräfte bereitet die Katastrophenschutzeinheit „Schnelleinsatzgruppe Verpflegung“ unter Regie des ASB Ortsverband Spreewald e.V. vor und stellt diese am Donnerstagmorgen vor Ort bereit.

 

Abgestimmtes Hilfeleistungsangebot wurde erarbeitet

In Brandenburg erfolgt die Koordinierung der verfügbaren Hilfsleistungsangebote aus den Landkreisen und kreisfreien Städten zentral über das Land. Brandenburg hatte den vom den Hochwasser betroffenen Bundesländern zurückliegend umgehend Unterstützungsangebote unterbreitet und zwischenzeitlich bereits erste Helferinnen und Helfer entsendet. 

 

Das Ministerium des Inneren und für Kommunales des Landes Brandenburg steht im engen Kontakt mit den Regionalleitstellen und Kreisbrandmeistern der Landkreise und kreisfreien Städte. Diese haben innerhalb der Leitstellenbereiche entsprechende Hilfeleistungsangebote koordiniert und zusammengetragen und dem Koordinierungszentrum Krisenmanagement des Landes übermittelt.

 

OSL-Kreisbrandmeister Tobias Pelzer: „Die Landkreise im Süden mit ihren Kommunen und die kreisfreie Stadt Cottbus standen von Anfang an bereit, um kurzfristig ein entsprechendes Kontingent an verfügbaren Einsatzkräften und –Mitteln für mögliche Hilfseinsätze zur Verfügung zu stellen. Auf diese hohe Hilfsbereitschaft aus dem Süden können wir sehr stolz sein.“

 

Spendenaktionen unterstützen

Im Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung gehen derweil weiterhin Nachfragen von Privatpersonen ein, die gern helfen wollen. Pelzer: „Bürgerinnen und Bürger, die einen Beitrag leisten wollen, können dies tun, indem sie die offiziellen Geldspendenaktionen für die Opfer der Fluthilfe unterstützen. Die Situation in den betroffenen Gebieten ist teils dramatisch. Menschen haben zum Teil alles persönliches Hab und Gut verloren. Wir können nur alle ermutigen, einen entsprechenden Beitrag zu leisten.“

 

Weiterführende Informationen zum bevorstehenden Helfereinsatz:

Siehe aktuelle Pressemitteilung „Brandenburg entsendet weitere Unterstützungskräfte nach Rheinland-Pfalz“ des Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg vom 04.08.2021.

Kreisverwaltung OSL: Das sind die „Neuen“

(03. 08. 2021)

Rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz. Im September kommen neun junge Kolleginnen und Kollegen neu hinzu.

 

Sechs junge Frauen und Männer starten am 1. September in ihre Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten, zwei weitere Absolventen beginnen das duale Studium „Öffentliche Verwaltung Brandenburg“. Erstmalig bietet die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg eine Stelle im dualen Studiengang „Bauingenieurwesen“ an. Diese konnte ebenfalls mit einem geeigneten Kandidaten besetzt werden.

 

Ende Juli begrüßte Landrat Siegurd Heinze den neuen Ausbildungsjahrgang im Landratsamt in Senftenberg zusammen mit Personalamtsleiterin Lisa Katzschke und Ausbildungsleiter Martin Höntsch und überreichte ihm die Verträge. 

 

Im Hinblick auf den eintretenden Generationenwechsel der Belegschaft in der Kreisverwaltung stellte er bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung gleichzeitig einen unbefristeten Arbeitsvertrag und attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten in Aussicht. Heinze: „Ein Berufseinstieg im öffentlichen Dienst eröffnet Ihnen vielseitige Zukunftschancen und bietet eine gute Gelegenheit zum Fußfassen in der Heimat. Ich freue mich, dass Sie sich für die Lausitz entschieden haben und wünsche Ihnen für Ihre Ausbildung und Ihr Studium alles Gute und stets beste Erfolge.“ 

 

Dem stimmte auch Personalamtschefin Lisa Katzschke zu, die gleichzeitig mit Blick auf die Bewerberzahlen einen Anstieg des Interesses an Ausbildung und Studium in der Kreisverwaltung feststellen konnte: „Die Nachfrage nach dem seit 2016 angebotenen dualen Studiengang Öffentliche Verwaltung Brandenburg der Kreisverwaltung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Auch für die Berufsausbildung des Verwaltungsfachangestellten gingen mehr Bewerbungen ein.“

 

Nachdem die Neuen im Team ihre Verträge entgegengenommen haben, steht der nächste wichtige Termin am 1. September bevor. Dann startet für alle eine achttägige Kennenlernphase. Überwiegend werden die Frauen und Männer später am Hauptstandort der Kreisverwaltung am Dubinaweg 1 in Senftenberg und in der Außenstelle in Calau eingesetzt. Die Verwaltungsfachangestellten absolvieren ihre theoretische Ausbildung am Oberstufenzentrum in Elbe-Elster. Ergänzt wird diese durch einen dienstbegleitenden Unterricht am Niederlausitzer Studieninstitut Beeskow. Die Studierenden verbringen ihre Theoriephasen an der Technischen Hochschule Wildau („Öffentliche Verwaltung Brandenburg“) bzw. der BTU Cottbus-Senftenberg (Studiengang „Bauingenieurwesen“).

 

Insgesamt durchlaufen derzeit 22 junge Menschen ihre Ausbildung bzw. ihr Studium innerhalb der Kreisverwaltung. Zeitnah lernen fünf von ihnen aus und erhalten bei erfolgreichem Abschluss ihrer Prüfungen eine unbefristete Anstellung. Die Arbeitsverträge überreicht auch hier Landrat Siegurd Heinze.

 

Übersicht: Das sind die neuen Gesichter in der Kreisverwaltung OSL:

Ausbildung „Verwaltungsfachangestellte/r“:

Michelle Dehmel (Frauendorf), Charlene Gutsche (Lübbenau/Spreewald), Marius Heinen (Lauta), Anne Kawetzki (Lauchhammer), Jan Reyman (Lübbenau/Spreewald), Stephan Rietschel (Senftenberg).

 

Studium „Öffentliche Verwaltung Brandenburg“:

Niklas König (Vetschau/Spreewald) Lisa Linger (Lauchhammer).

 

Studium „Bauingenieurwesen“:

Moritz Balzer (Lübbenau/Spreewald).

 

Für Interessierte:

Informationen zu den Karrierechancen stellt die Kreisverwaltung unter www.osl-online.de/Karriere bereit. Hier findet sich auch ein Imagefilm über die Ausbildungs- und Studienangebote, den die Auszubildenden und Studenten im Rahmen ihrer Projektwoche 2020 entwickelten.

 

Bewerbungen für den Ausbildungs- und Studienstart 2022 sind ab Herbst 2021 möglich. Erstmalig wird auch ein dualer Studiengang „Soziale Arbeit“ angeboten.

Foto zur Meldung: Kreisverwaltung OSL: Das sind die „Neuen“
Foto: Ende Juli nahmen die neuen Azubis und Studenten der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz ihre Ausbildungsverträge von Landrat Siegurd Heinze entgegen. (Foto Landkreis/Pusch)

Bekanntmachung des Kreiswahlleiters des Wahlkreises 62 „Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III – Oberspreewald-Lausitz I“ der zugelassenen Kreiswahlvorschläge für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag

(03. 08. 2021)

Auf Grund des § 26 Absatz 3 des Bundeswahlgesetzes (BWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Juli 1993 (BGBl. I S. 1288, 1594), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 3. Juni 2021 (BGBl. I S. 1482) in Verbindung mit § 38 der Bundeswahlordnung (BWO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. April 2002 (BGBl. I S. 1376) geändert worden ist, diese wiederum zuletzt geändert durch Artikel 10 der Verordnung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328), gebe ich die vom Kreiswahlausschuss in der Sitzung am 30.07.2021 für die Wahl des 20. Deutschen Bundestages im Wahlkreis 62 „Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III – Oberspreewald-Lausitz I“ zugelassenen Kreiswahlvorschläge bekannt.

Zugelassene Kreiswahlvorschläge

Die Reihenfolge und Nummerierung der Kreiswahlvorschläge ergibt sich aus § 30 Absatz 3 BWG. Die Bewerberinnen und Bewerber in den Kreiswahlvorschlägen sind nachstehend in der in § 36 Absatz 4 in Verbindung mit § 34 Absatz 1 Satz 2 BWO vorgeschriebenen Form aufgeführt.

 

Nr.

Kreiswahlvorschlag

- Bewerber/-in

1

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Schimke, Jana

Diplom-Politologin, Politikwissenschaftlerin

1979, Cottbus

15834 Rangsdorf

2

Alternative für Deutschland (AfD)

Kotré, Steffen

Berater

1971, Berlin

14624 Dallgow-Döberitz

3

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Lehmann, Sylvia

Mitglied des Bundestages

1954, Schorbus

15913 Märkische Heide

4

DIE LINKE (DIE LINKE)

Preuß, Carsten

Diplom-Agraringenieur

1962, Luckenwalde

15806 Zossen

5

Freie Demokratische Partei (FDP)

Hartfelder, Lars

Angestellter/Projektmanager

1977, Finsterwalde

15926 Luckau

6

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE/B 90)

Kalinka, Gerhard

Ingenieur

1962, Berlin

15827 Blankenfelde-Mahlow

7

PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)

Müller-Schmolt, Christiane Sabine

Sozialversicherungsfachangestellte

1960, Berlin

15732 Eichwalde

9

FREIE WÄHLER (FREIE WÄHLER)

Tanneberger, Uwe Frank

Elektroingenieur

1968, Luckau

15754 Heidesee

11

Deutsche Kommunistische Partei (DKP)

Steinhardt, Susanne

Rentnerin

1955, Haldensleben

15711 Königs Wusterhausen

12

Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)

Nobel, Ralf

IT-Koordinator

1967, Berlin

15834 Rangsdorf

14

Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis)

Bartels, Torsten

IT-Systemadministrator

1967, Prenzlau

15827 Blankenfelde-Mahlow

16

Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)

Körber, Guido

selbständig

1965, Berlin

12529 Schönefeld

20

Bobby

Gabler, Michael

Tierpfleger

1972, Treuenbrietzen

14913 Niederer Fläming OT Lichterfelde

21

Bürge