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Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 870-0

E-Mail E-Mail:
www.osl-online.de

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.


Veranstaltungen


11.02.​2023

15:18 Uhr

Karneval in Ruhland

Veranstaltungen Karneval im „Schützenhaus“ Ruhland Sa. 11.02. um 15.00 Uhr Kinderkarneval. ... [mehr]
 

16.02.​2023

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Förderberatung durch die Investitionsbank Brandenburg (ILB)

kostenlose Beratungen individueller Termin Anmeldung erforderlich: Tel. 0331 660 2211 / Tel. 0331 660 1597 // E-Mail: email('heinrich.weisshaupt','ilb','de','');heinrich.weisshaupt(at)ilb.de [mehr]
 

27.02.​2023

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Förderberatung durch die Investitionsbank Brandenburg (ILB)

kostenlose Beratungen individueller Termin Anmeldung erforderlich: Tel. 0331 660 2211 / Tel. 0331 660 1597 // E-Mail: email('heinrich.weisshaupt','ilb','de','');heinrich.weisshaupt(at)ilb.de [mehr]
 

01.03.​2023 bis
31.05.​2023

Ausstellung im Calauer Info-Punkt

"Zeiten der Psezpoldnica" von Rolf Radochla- Friedrich Sauo [mehr]
 

02.03.​2023

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Förderberatung durch die Investitionsbank Brandenburg (ILB)

kostenlose Beratungen individueller Termin Anmeldung erforderlich: Tel. 0331 660 2211 / Tel. 0331 660 1597 // E-Mail: email('heinrich.weisshaupt','ilb','de','');heinrich.weisshaupt(at)ilb.de [mehr]
 

16.03.​2023

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Förderberatung durch die Investitionsbank Brandenburg (ILB)

kostenlose Beratungen individueller Termin Anmeldung erforderlich: Tel. 0331 660 2211 / Tel. 0331 660 1597 // E-Mail: email('heinrich.weisshaupt','ilb','de','');heinrich.weisshaupt(at)ilb.de [mehr]
 

27.03.​2023

10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Förderberatung durch die Investitionsbank Brandenburg (ILB)

kostenlose Beratungen individueller Termin Anmeldung erforderlich: Tel. 0331 660 2211 / Tel. 0331 660 1597 // E-Mail: email('heinrich.weisshaupt','ilb','de','');heinrich.weisshaupt(at)ilb.de [mehr]
 

01.06.​2023 bis
31.08.​2023

Ausstellung im Calauer Info-Punkt

"Bilder aus Frankreich" Dr. Eckehart Schäfer [mehr]
 

01.09.​2023 bis
30.11.​2023

 

01.12.​2023 bis
29.02.​2024

Ausstellung im Calauer Info-Punkt

"Lichtstimmungen im Spreewald" Petra Gwosch [mehr]
 

Fotoalben


21. 02. 2020:
15. 11. 2019:
18. 05. 2019:
20. 02. 2019:
22. 01. 2019:
29. 11. 2018:
06. 11. 2018:
19. 09. 2018:
24. 06. 2017:

Gastroangebote


07.02.​2023 bis
07.02.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

11.02.​2023 bis
11.02.​2023

15:18 Uhr

Veranstaltungen Karneval im „Schützenhaus“ Ruhland Sa. 11.02. um 15.00 Uhr Kinderkarneval. ... [mehr]
 

07.03.​2023 bis
07.03.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

04.04.​2023 bis
04.04.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

02.05.​2023 bis
02.05.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

06.06.​2023 bis
06.06.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

04.07.​2023 bis
04.07.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

01.08.​2023 bis
01.08.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

05.09.​2023 bis
05.09.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

03.10.​2023 bis
03.10.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

07.11.​2023 bis
07.11.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

05.12.​2023 bis
05.12.​2023

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

02.01.​2024 bis
02.01.​2024

17:00 Uhr

Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Landrat anlässlich der Verabschiedung von Bürgermeister Andreas Fredrich und der Amtsübergabe an Andreas Pfeiffer

(31. 01. 2023)

Am heutigen Dienstag, 31. Januar 2023, übergibt Andreas Fredrich nach 16 Jahren als Bürgermeister der Stadt Senftenberg im Rahmen einer Festveranstaltung im Theater neue Bühne in Senftenberg sein Amt an Andreas Pfeiffer, der zum 1. Februar zum neuen Bürgermeister der Stadt gewählt wurde.  

Landrat Siegurd Heinze, der heute Abend Herrn Fredrich in den Ruhestand verabschieden und sich mit einem Grußwort von seinem langjährigen Arbeitskollegen verabschieden wird, äußert sich zu diesem Anlass wie folgt:

 

„30 Jahre in der Region, davon zwei Jahre in der Kreisverwaltung und 28 Jahre in der Stadtverwaltung, 16 Jahre davon Bürgermeister, zuvor Beigeordneter – eine Vita, die sich sehen lassen kann. Bürgermeister Fredrich hat die Stadtentwicklung vorangebracht, hat ihr Entwicklung und Schub gegeben, hat die Kreisstadt Senftenberg zu einer Hafen-, Universitäts- und Weinstadt entwickelt. Der Stadtumbau wurde vorangebracht, das Theater gestärkt, das Amphitheater eingeweiht, der Koschener Kanal als wasserseitige schiffbare Verbindung nach Sachsen von der LMBV gebaut und vom Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg übernommen.

Senftenberg als zweitgrößte Stadt im Süden Brandenburgs genießt einen hohen Grad der Anerkennung. Es ist eine Stadt, in die man gern fährt, in der man gern wohnt, Urlaub macht, lebt und auch arbeitet. Hieran hat Herr Fredrich einen maßgeblichen Anteil.

Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis war dabei stets konstruktiv und durchaus vertrauensvoll - auch, wenn man sich nicht immer einig war. Der Diskurs war dennoch immer zielführend. Berührungspunkte gab es zahlreiche: Die gemeinsame Zusammenarbeit mit unserem Theater neue Bühne in Senftenberg, im Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg, im Hinblick auf die Unterbringung von geflüchteten Menschen oder die Initiative für das Innovationszentrum am Campus der BTU Cottbus-Senftenberg und auch die Zusammenarbeit mit den anderen Kommunen im Landkreis. Es gäbe auch darüber hinaus noch viel zu berichten.

 

Fredrich hinterlässt eine solide und zukunftsfähig aufgestellte Kreisstadt. Für den neu gewählten Bürgermeister Andreas Pfeiffer sind das beste Voraussetzungen, die Stadt weiter voranzubringen, jedoch auch eigene Akzente zu setzen. Wir wünschen Andreas Pfeiffer für seine erste Amtszeit alles Gute und blicken voll Tatendrang auf die weitere Zusammenarbeit in einer sich weiter wandelnden Region.“

Bereits von 1995 bis 2007 war Andreas Fredrich Erster Beigeordneter der Stadt Senftenberg, nachdem er zuvor im Rechtsamt vom Landkreis tätig war. Das Amt des Bürgermeisters in Senftenberg trat er im Februar 2007 an. In der Stichwahl vom 12. November 2006 wählten ihn die Senftenberger mit 74 Prozent der Stimmen. Am 1. Februar 2015 begann seine zweite Amtszeit. In der Wahl am 14. September 2014 erhielt er 76,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Damit war er von den Bürgern nach acht Jahren erneut im Amt bestätigt worden. Ende Januar endet seine Amtszeit, nachdem sich Fredrich nicht erneut zur Wahl stellte. Nachfolger wird Andreas Pfeiffer. Pfeiffer wurde im Ergebnis einer Bürgermeister-Stichwahl am 9. Oktober 2022 mit 54,4 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister der Kreisstadt gewählt. Er tritt das Amt des Bürgermeisters zum 1. Februar 2023 an.

Foto zur Meldung: Landrat anlässlich der Verabschiedung von Bürgermeister Andreas Fredrich und der Amtsübergabe an Andreas Pfeiffer
Foto: Andreas Fredrich übergibt nach 16 Jahren als Bürgermeister der Stadt Senftenberg im Rahmen einer Festveranstaltung im Theater neue Bühne in Senftenberg sein Amt an Andreas Pfeiffer, der zum 1. Februar zum neuen Bürgermeister der Stadt gewählt wurde (Bild: Steffen Rasche)

OSZ Lausitz: Dr. Margit Lieback tritt in den Ruhestand ein

(30. 01. 2023)

Sie begleitete die Entstehung des Oberstufenzentrums Lausitz und verantwortete fast drei Jahrzehnte lang dessen Leitung. Zu Februar tritt Dr. Margit Lieback in den Ruhestand ein.

 

Am Mittwoch, 25. Januar 2023, verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen der drei OSZ-Abteilungen, Vertreter des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, des Staatlichen Schulamtes sowie des Landkreises als Schulträger die langjährige Einrichtungsleiterin im Rahmen einer Gesamtlehrerkonferenz in der Abteilung 1 im SeeCampus in Schwarzheide und bedankten sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren.

 

Bereits in der Woche zuvor verabschiedete sich Dr. Margit Lieback im Kreishaus in Senftenberg persönlich von Landrat Siegurd Heinze. Gleichzeitig nutzte sie die Gelegenheit, Georg Held – bislang stellvertretender Schulleiter des Oberstufenzentrums 1 in Spree-Neiße – als ihren Nachfolger vorzustellen.

 

An beiden Terminen nahm auch Helga Schüler, Leiterin des Schulverwaltungs- und Kulturamtes der Kreisverwaltung, teil. Beide Frauen blicken auf eine langjährige enge Zusammenarbeit: „In den 30 Jahren unserer Zusammenarbeit habe ich Frau Dr. Lieback als Frau der leisen Töne, die zielstrebig und beharrlich an der Weiterentwicklung des OSZ gearbeitet hat, schätzen gelernt. Ihre Verlässlichkeit und die stets lösungsorientierte Herangehensweise haben das OSZ maßgeblich vorangebracht.“ würdigt Schüler die Verdienste ihrer Kollegin rund um die Entwicklung des OSZ Lausitz.

 

Wertschätzende Worte über die scheidende Schulleiterin findet auch Michael Weigel, stellvertretender Schulleiter des OSZ Lausitz: „Frau Dr. Lieback hat sich Themen stets intensiv gewidmet und es immer wieder verstanden, passende Lösungsansätze zu entwickeln. Bei Ihrer akribischen und gewissenhaften Arbeit verlor sie nie den Fokus für ihre Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Mit dieser Fähigkeit gelang es ihr, die Einrichtung erfolgreich zu organisieren, zu strukturieren und zu entwickeln. Sie war zudem für alle Seiten eine geschätzte und geachtete Ansprechpartnerin – nicht zuletzt für uns Lehrkräfte.“

 

Dr. Margit Lieback wirkte zurückblickend aktiv an der Gestaltung der beruflichen Bildung in der Lausitz mit: Zuerst 1989 als Abteilungsleiterin der Abteilung Theorie der Betriebsberufsschule des Synthesewerks Schwarzheide, später als Direktorin der Berufsschule Schwarzheide. Mit der Gründung des Oberstufenzentrums Senftenberg 1991 wurden die fünf ehemaligen Berufsschulen des Landkreises in Senftenberg, Brieske, Großräschen, Lauchhammer sowie Schwarzheide als Abteilungen im OSZ Senftenberg vereint. Die Frauendorferin wurde zunächst Abteilungsleiterin und ab dem Schuljahr 1992/1993 übernahm sie die kommissarische Leitung der Einrichtung. Die eigentliche Geburtsstunde des OSZ Lausitz schlug dann im Zuge der Kreisgebietsreform von 1993/94. Die Genehmigung für das OSZ Lausitz erfolgte am 1. August 1994. Dr. Margit Lieback übernahm die kommissarische Leitung, im Juli 1995 erfolgte die Berufung zur Schulleiterin.

 

Das Oberstufenzentrum Lausitz mit seinen drei Abteilungen an den Standorten Sedlitz, Schwarzheide und Lauchhammer bietet heute vielfältige Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Bildungsgängen an. Das Angebot umfasst das berufliche Gymnasium (ohne berufsorientierten Schwerpunkt als auch mit den berufsorientierten Schwerpunkten Wirtschaft und Technik), die Berufsschule in den Berufsfeldern Chemie/Physik/Biologie, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Wirtschaft und Verwaltung sowie die Berufsfachschule Soziales. Darüber hinaus bietet das OSZ Lausitz Fachschul-Qualifizierungen in den Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinentechnik sowie Sozialpädagogik. Derzeit lernen rund 850 Schülerinnen und Schüler an der Einrichtung.

 

Detaillierte Informationen zum Angebot: www.oszlausitz.de

 

 

 

 

Foto zur Meldung: OSZ Lausitz: Dr. Margit Lieback tritt in den Ruhestand ein
Foto: : Verabschiedet sich nach fast drei Jahrzehnten Tätigkeit als Leiterin des OSZ Lausitz in den Ruhestand: Dr. Margit Lieback. Die letzten Berufstage nutzte sie gemeinsam mit ihrem Nachfolger Georg Held unter anderem für einen Besuch beim Schulträger, dem Landkreis OSL. Das Foto zeigt Landrat Siegurd Heinze, Helga Schüler (Leiterin Schulverwaltungs- und Kulturamt), Dr. Margit Lieback, Georg Held und Lydia Wohlsdorf (Sachgebietsleiterin Schulverwaltung) im Eingangsbereich des Landratsamtes in Senftenberg (v.l.n.r.). (Foto: Landkreis/Sarah Werner)

Gedenken an die Opfer des Holocaust am 27. Januar

(27. 01. 2023)

Am Freitag, 27. Januar, lud die Kreisverwaltung zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Holocaust. Die kreisliche Gedenkveranstaltung fand auf dem Gedenkplatz für die Opfer des faschistischen Terrorismus in der Schipkauer Straße in Schwarzheide statt.

 

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist seit 1996 deutschlandweit ein gesetzlicher Gedenktag. Im Jahr 2005 wurde der 27. Januar durch die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts erhoben.  Der Gedenktag bezieht sich auf den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkrieges, am 27. Januar 1945. In den nationalsozialistischen Vernichtungslagern wurden Kinder, Frauen und Männer planmäßig und im Geiste einer menschenverachtenden Ideologie ermordet.

 

Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gedachten Mitarbeitende der Kreisverwaltung auch in diesem Jahr der Opfer des nationalsozialistischen Regimes und erinnerten an die Unmenschlichkeit des Dritten Reiches.

 

Anne Kawetzki, Auszubildende der Kreisverwaltung, trug das Gedicht „Der Kamin“ der Holocaust-Überlebenden Ruth Klüger vor. Dieses verfasste das damals 13-jährige Mädchen im Jahr 1944 im Konzentrationslager Auschwitz. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Schwarzheider Blasmusikanten.

 

Die Erste Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Grit Klug: „Auch hier in Schwarzheide, unweit der Autobahn, befand sich von Juli 1944 bis April 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Von den ehemals 1.000 Häftlingen des Außenlagers in Schwarzheide überlebten nur etwa zweihundert. Mehr als zwei Drittel der Häftlinge sind vor Erschöpfung gestorben, umgekommen bei weiteren Bombenangriffen auf das Werk, wurden willkürlich und erbarmungslos von der SS niedergeschossen oder kamen bei den Todesmärschen ums Leben.  Es ist wichtig, das Wissen um die damaligen Gräueltaten am Leben zu erhalten. Die Geschichte muss als Mahnung für nachkommende Generationen in Erinnerung bleiben.“

 

 

 

Foto zur Meldung: Gedenken an die Opfer des Holocaust am 27. Januar
Foto: Am Freitag, 27. Januar, lud die Kreisverwaltung zum gemeinsamen Gedenken an die Opfer des Holocaust nach Schwarzheide. (Bild: Landkreis OSL/Sarah Werner)

Nächste Station: Landeswettbewerb Jugend musiziert

(23. 01. 2023)

OSL ist stolz auf seinen Musikschul-Nachwuchs

 

Nach Jugend musiziert ist vor Jugend musiziert: 217 Kinder und Jugendliche sind am Wochenende (19. bis 21. Januar) in Senftenberg beim Regionalwettbewerb Süd von Jugend musiziert angetreten. Auch 37 Mädchen und Jungen der Kreismusikschule OSL waren dabei – und haben mit zahlreichen ersten und zweiten Plätzen beste Ergebnisse erzielt. Für einen Teil von ihnen bleibt es spannend – für sie steht nunmehr die Teilnahme am Landeswettbewerb bevor.

 

Für OSL gingen Musikerinnen und Musiker in den Wertungen „Klavier“ und „Drum-Set (Pop)“ sowie in den Ensemblebewertungen „Kammermusik für Blasinstrumente“ und „Kammermusik für Streichinstrumente“ an den Start. In der Kategorie „Band/Pop“ waren zudem zwei Bands vertreten.

Die erzielten Ergebnisse können sich allemal sehen lassen. So haben die Schülerinnen und Schüler aus OSL auch in diesem Jahr mehrere Preise für sich verbuchen können. Eine Übersicht der Bewertungen steht unter www.jumu-brandenburg.de bereit.

 

Daumendrücken für die nächste Runde

Für die Bestplatzierten steht - ab der Altersgruppe zwei - nunmehr die Teilnahme am Landeswettbewerb in Potsdam vom 16. bis 18. März bevor.

 

In der Kategorie Holzbläser im Bläser-Ensemble überzeugten Emil Zacharias Gläser, Marvin Waldmann und Tabea Schröder (1. Preis, 23 Punkte) die Juroren von ihrem Können und sicherten sich das Ticket in Richtung Landeshauptstadt. Mit ihnen reisen werden mit Falk-Arian Stahmann (1.Preis, 24 Punkte) und Nico Wosnitza (1. Preis, 23 Punkte) zwei vielversprechende Nachwuchs-Drummer aus OSL. Beide beeindruckten mit ihren jeweiligen Darbietungen am Schlagwerk. Und auch die Kategorie Klavier wird besetzt sein: antreten werden Tom Nguyen (1. Preis, 24 Punkte) sowie Max Schwarzenau (1. Preis, 23 Punkte).

 

Freude über den jeweils 1. Preis und 23 Punkte gab es auch bei den beiden Bands, die seitens OSL ins Rennen gegangen waren. Zu deren Mitgliedern zählen Zoe Scholz-Rost, Albert Dzialek, Liam Rauhut und Josephine Liebner (1. Preis, 23 Punkte), sowie Anna Arakelyan, Michelle Werban, Macy Hahn, Klara Böhme und Michael Schultz (1. Preis, 23 Punkte). Da die Kategorie Band (Rock/Pop) in Brandenburg und Berlin, jedoch noch nicht bundesweit ausgelobt wird, messen sich die Platzierten nicht beim Landeswettbewerb, sondern treten vom 14.-16. Juli 2023 in Schwedt/Oder auf großer Bühne im Rahmen der „Sound City“, dem Festival der Musik- und Kunstschulen Brandenburgs, gegeneinander an.

 

Auch in der Kategorie Band war die Konkurrenz stark: „In diesem Jahr gelang erstmals allen angetretenen Bands der Einzug in die nächste Runde – das gab es beim Regionalwettbewerb Süd so noch nicht“, ordnet Ulrich Stein, Leiter der Kreismusikschule, ein.

 

Weitere tolle Ergebnisse für OSL

Über gute Ergebnisse in der Gesamtwertung freuten sich zudem Jonas Klatt (1. Preis, 24 Punkte), Mathilda Kotte (1. Preis, 21 Punkte), Levi Jablonka (2. Preis, 20 Punkte), Hugo Stahn (2. Preis, 20 Punkte) und Jule Poensgen (2. Preis, 19 Punkte) in der Kategorie Drum-Set.

 

Erste und zweite Preise gab es auch in der Kategorie Klavier für Fritz Jasper Matern (1. Preis, 23 Punkte), Annabell Starke (1. Preis, 22 Punkte), Rieke Maleen Petersen (1. Preis, 21 Punkte), Fiona Misera (1. Preis, 21 Punkte), Johanna Hauptenbuchner (2. Preis, 20 Punkte) und Eduard Isenov (2. Preis, 20 Punkte) sowie in der Kategorie Streicher-Ensemble für Greta Wirth, Gretje Bachmann und Leonard Badura (1. Preis, 22 Punkte), Alexander Patrzek und Freja Bachmann (2. Preis, 20 Punkte) sowie Erika Weidelt, Philippa Schwartz und Adelina Friedrich (2. Preis, 19 Punkte).

 

Darüber hinaus ging auch der Sonderpreis für einen besonders verdienten Musikpädagogen nach OSL: Der Landesausschuss Jugend musiziert zeichnete Musikschullehrer Arne Rudiger für sein langjähriges Engagement rund um Jugend musiziert aus.

 

Beeindruckt von den erzielten Ergebnissen seiner Schützlinge zeigt sich nicht zuletzt Kreismusikschulleiter Stein selbst: „Alle Beteiligten haben über Wochen und teils Monate hinweg viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung der Vorspiele gesteckt. Allein dem gebührt Beachtung und Respekt. Die Teilnehmenden haben an diesem Wochenende für ihre persönliche musikalische Weiterentwicklung viel mitnehmen können, und das ist was zählt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und auch wir Pädagogen der Musikschule können darüber hinaus sehr stolz auf die erzielten Ergebnisse sein. Die Beiträge insgesamt waren auf einem sehr hohen Niveau und auch die Konkurrenz entsprechend stark.“

 

OSL als vorbildlicher Gastgeber

Auch mit Blick auf die Organisation der Veranstaltung – OSL war in diesem Jahr erstmals seit 2017 wieder Gastgeber des Regionalwettbewerbes – zeigt sich Stein zufrieden: „Die Wertungsvorspiele fanden von Donnerstag bis Samstag und parallel an sieben verschiedenen Orten in Senftenberg statt. Dies neben der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen zu organisieren, war eine Herausforderung für uns alle. Dank der Unterstützung vieler Beteiligter, allen voran der Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus, aber auch vieler weiterer Helfer, ist uns dies aber gut gelungen. Wir konnten als Gastgeber beste Bedingungen schaffen und uns als Landkreis bestmöglich präsentieren. Hierfür gab es viel Lob und große Zufriedenheit von allen Seiten.“

 

Jugend musiziert als bundesweit größter musikalische Nachwuchswettbewerb findet in diesem Jahr bereits zum 60. Mal statt. Seit 1992, nachdem der Wettbewerb auch in den neuen Bundesländern ankam, nimmt die Musikschule OSL daran teil.

 

Wer die Preisträger aus OSL, die zum Landeswettbewerb fahren dürfen, gern live erleben möchte, sollte sich den 10. März vormerken. Dann findet um 19 Uhr in der Aula des SeeCampus Niederlausitz, Lauchhammerstr. 33, in Schwarzheide das Preisträgerkonzert der Delegierten zum Landeswettbewerb statt.

Foto zur Meldung: Nächste Station: Landeswettbewerb Jugend musiziert
Foto: Über tolle Ergebnisse konnten sich bereits die jüngsten OSL’er beim Regionalwettbewerb Süd von Jugend musiziert freuen. Wie hier das Violoncello-Trio bestehend aus Leonard Badura, Gretje Bachmann, Greta Wirth. Sie erhielten einen tollen 1. Preis mit 22 Punkten. (Foto: Dr. Tabea Wirth)

Spreewälder Genusserlebnis auf der Internationalen Grünen Woche 2023

(20. 01. 2023)

Pressemitteilung des Spreewaldverein e.V.

 

Spreewälder Genusserlebnis auf der Internationalen Grünen Woche 2023

 

Lübben, 19. Januar 2023. Die Internationale Grüne Woche zählt zu den traditionsreichsten Messen in Deutschland. Bereits zum 87. Mal findet die mitunter bekannteste Verbrauchermesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau statt. Vom 20.01. bis zum 29.01.2023 präsentiert sich der Spreewaldverein e.V. mit vielfältigen Köstlichkeiten, welche unter der Dachmarke Spreewald vorgestellt, verkostet und verkauft werden.
Die Produktpalette besteht aus neuen und bewährten Erzeugnissen, die die Dachmarke Spreewald tragen. Diese erstrecken sich von einer Sortimentsvielfalt von Spreewälder Gurken und Spreewälder Meerrettich g.g.A., Spreewälder Leinöle, Senf-, Honig-, Käse- und Mostereiprodukte. Neu im Sortiment sind Eiskreationen des Café Schauwerk aus Altdöbern. Für die Eisherstellung wird Spreewälder Bio-Milch verarbeitet. Angeboten werden außerdem Tee- und Kräutermischungen der Spreewald Kräuterey, Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand gGmbh aus Burg/ Spreewald, Mitglied im Anbauverband Naturland e.V.
Selbst Hochprozentiges haben wir in diesem Jahr im Gepäck: Neben dem Gurkengeist der Spreewood Distillers aus Schlepzig, steht der bewährte Bukowina der Brennerei Sellendorf im Verkaufsregal. Die Stulle gibt es im Angebot klassisch mit Schmalz von der Vetschauer Wurstwaren GmbH aus Vetschau. Vom Landwirtschaftsbetrieb Frank Trogisch, bekannt als Bauer Muckwar, liegen frischer Schinken und Salami als Aufschnitt für die Stulle bereit. An unserem Stand informieren wir darüber hinaus gern über touristische Angebote und Genießertouren im Spreewald.

Am 22. Januar präsentieren wir unsere Region auf der Bühne der Brandenburg-Halle 21a. Mit dabei ist das jazzige Duo LeDazzo. Sängerin Lena Hauptmann und Gitarrist Dan Baron präsentieren Songs auch in sorbischer Sprache. Ergänzt wird das Programm mit einer kleinen Reise durch die Trachtenlandschaft unserer Region. Unsere Trachtenträger:innen zeigen die Vielfalt von Arbeitstracht über Festtagstracht bis zur historischen Kirchgangstracht. Außerdem stehen regionale Unternehmen und Akteure für Interviews zu Produktneuheiten und aktuell laufenden Projekten zur Verfügung.


Weitere Aussteller auf der IGW aus dem Wirtschaftsraum Spreewald:

  • Spreewald-Feldmann GmbH & Co.KG, Lübben (Spreewald)
  • Golßener Lebensmittel GmbH & Co. Produktions KG (mit der Vorstellung der Spreewälder Gurkensülze g.g.A.)
  • Kunella Feinkost GmbH, Cottbus

 

Wirtschaftsraum Spreewald mit vier EU-weit geschützten Produkten
1999 gelang es dem Spreewaldverein e.V., als Schutzgemeinschaft für die Produkte „Spreewälder Gurken“ und „Spreewälder Meerrettich“, die EU-weite Anerkennung als geografisch geschützte Angabe (g.g.A.) zu erreichen. Seit 2022 ist zudem die „Spreewälder Gurkensülze“ als g.g.A. registriert, was ebenfalls auf die Bemühungen des Spreewaldvereins zurückgeht. Und übrigens ist im Wirtschaftsraum Spreewald seit dem letzten Jahr ein weiteres Produkt EU-weit geschützt: Die g.g.A.-Registrierung des „Peitzer Karpfens“ hat der Lausitzer Fischereiverein 1874 e.V. vorangetrieben.


Spreewaldverein e.V. und Dachmarke Spreewald
Seit 1995 ist der Spreewaldverein e.V. Inhaber der regionalen Dachmarke „Spreewald“, die zunächst nur für frisches und verarbeitetes Gemüse mit einer entsprechenden Richtlinie angewandt wurde. Im Wirtschaftsraum Spreewald bzw. der LEADER-Region Spreewald-PLUS hat der Spreewaldverein seitdem den Fokus auf die Verbesserung der regionalen Wertschöpfung in der Landwirtschaft, im Ernährungsgewerbe, in der Gastronomie, im Dienstleistungsbereich sowie im Tourismus gelegt. Die Zertifizierungsrichtlinie umfasst aktuell 20 Warenkategorien, unter denen ca. 1.600 Produkte von etwa 130 Unternehmen zertifiziert sind.


Dachmarke Spreewald - Herkunfts- und Gütesiegel für regionale Produkte und Dienstleistungen. Was unterscheidet Erzeugnisse, die mit der Dachmarke Spreewald ausgezeichnet sind, von anderen Produkten? Vergeben wird das Gütesiegel nur an Hersteller, die im Spreewald unter Verwendung überwiegend regionaler Zutaten produzieren, kurz gesagt, die dem Verbraucher Frische, Natürlichkeit und Regionalität garantieren. Für den Verbraucher ist die Dachmarke somit eine nützliche Orientierungshilfe.


Mehr erfahren auf www.gutes-spreewald.de

Foto zur Meldung: Spreewälder Genusserlebnis auf der Internationalen Grünen Woche 2023
Foto: (c) Spreewaldverein e.V.

Kinder stärken, Kinder schützen: Sternsinger segnen das Landratsamt in Senftenberg

(17. 01. 2023)

Es ist eine schöne Tradition: Rund um den Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar gehen deutschlandweit Sternsinger von Haus zu Haus, um zu singen, zu segnen und Spenden zu sammeln. Diese fließen in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit. Auch die Sternsinger der Katholischen Pfarrgemeinde „Sankt Peter und Paul“ sammeln dieser Tage Spenden für das Kindermissionswerk. Das Landratsamt in Senftenberg bildet dabei traditionell eine der Stationen.

 

Am Nachmittag des 17. Januar war es soweit: 16 Mädchen und Jungen der 1. bis 8. Klasse versammelten sich - unter Begleitung von Pfarrer Udo Jäkel, Gemeindereferent Thomas Lamm und ihrem tierischen Begleiter, dem Kamel – im Foyer des Jugendamtes, um zusammen Lieder zu singen und Segenssprüche aufzusagen.

 

Landrat Siegurd Heinze und Vertreter seines Büros, aber auch die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, einige Mitarbeiter des Jugendamtes und anderer Fachbereiche hatten sich Zeit genommen, um die Botschaft der Sternsinger zu empfangen.

 

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ steht der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023.

 

Sternsinger der Katholischen Pfarrgemeinde „Sankt Peter und Paul“

 

Bereits zum Ende des letzten Jahres hin begannen für die in Summe 18 Sternsinger der Pfarrgemeinde die Vorbereitungen für das Sternsingen. So befassten sich die Kinder und Jugendlichen unter anderem im Religionsunterricht mit dem jeweiligen Motto des Sternsingens und sahen sich gemeinsam den Begleitfilm des Kinderhilfswerkes an. Aber auch das Basteln von Kronen und den Heftchen, Sternen und natürlich das Einstudieren der Lieder standen auf dem Programm.

 

Am 7. Januar waren die Sternsinger dann erstmalig in der Pfarrgemeinde unterwegs. Nach einer gemeinsamen Andacht in der Kirche segneten die Sternsinger zunächst das Sana Klinikum Niederlausitz am Standort in Senftenberg. Anschließend führte der Weg die Kinder und Jugendlichen – aufgeteilt in mehrere Gruppen - in die Orte der Pfarrgemeinde Senftenberg mit den Kirchorten Klettwitz, Ruhland und Schwarzheide. Hier besuchten sie Einrichtungen und Personen, die zuvor den Wunsch an die jeweilige Gemeinde herangetragen hatten.

Die Kinder und ihr Zubehör, wie Gitarre, Keyboard und Cajon, Stern, Weihrauchfässer, Lied- und Segenshefte, Kreide und Co., finden im Gemeindebus Platz. Nicht zuletzt auch die Eltern der Kinder unterstützen die Aktion und fahren die Kinder zu den jeweiligen Auftritten.

 

Im Anschluss an den Besuch im Landratsamt am Dienstagnachmittag stand das Rathaus der Stadt Senftenberg auf dem Programm.

 

Den Abschluss der diesjährigen Sternsingertour der Katholischen Pfarrgemeinde „Sankt Peter und Paul“ bildet am 24. Januar der Besuch im Rathaus in Schwarzheide.

 

Weiterführende Informationen

Alle Informationen und Begleitmaterial zur Aktion Dreikönigssingen unter: ww.sternsinger.de

 

Wer die Sternsingeraktion gern unterstützen möchte, kann dies auch auf dem digitalen Weg tun: Auf der Internetseite des Kindermissionswerks findet sich eine „Digitale Spendendose“: https://www.sternsinger.de/spendendose/

 

Sternsinger im Landratsamt: Im Anschluss an das gemeinsame Singen wurde über der Eingangstür des Landratsamtes mit Kreide der Schriftzug „20*C+M+B+22 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2023“ angebracht. (Foto: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

Foto: Sternsinger im Landratsamt: Im Anschluss an das gemeinsame Singen wurde über der Eingangstür des Landratsamtes mit Kreide der Schriftzug „20*C+M+B+22 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2023“ angebracht. (Foto: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Kinder stärken, Kinder schützen:  Sternsinger segnen das Landratsamt in Senftenberg
Foto: Kinder stärken, Kinder schützen: Sternsinger segnen das Landratsamt in Senftenberg

FamilienCampus LAUSITZ: Tom Lehnert wird Geschäftsführer

(13. 01. 2023)

Weiterentwicklung des Standortes steht im Fokus

 

Tom Lehnert wird künftiger Geschäftsführer des FamilienCampus LAUSITZ in Klettwitz. Der 35-jährige übernimmt ab dem 1. April 2023 die Leitung der beiden Campus-Gesellschaften „FamilienCampus Lausitz gGmbH“ und „FamilienCampus Lausitz Betriebs-GmbH“. Zusammen mit dem Aufbau der geplanten Rettungsdienst-Gesellschaft am Standort und der beabsichtigten Weiterentwicklung des Campus wird er eines der aktuellsten und umfangreichsten Projekte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz verantworten. 

 

Seit 2016 übernimmt Tom Lehnert Führungsverantwortung in unterschiedlichen Positionen und blickt auf umfangreiche Erfahrungen in einer Bundesbehörde mit zahlreichen in seiner Zeit verantworteten Strukturveränderungen. Er bringt zudem vorherige, wertvolle Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten in Wirtschaft und Gesellschaft mit. In seiner bisherigen Tätigkeit als Leiter der Außenstelle Schleife und Referatsleiter für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ist er verantwortlich für über 80 Kolleginnen und Kollegen in zehn Fach- und Arbeitsbereichen. Darüber hinaus verantwortete er bislang die Umsetzung eines Förderprogramms mit einem Volumen von 185,5 Millionen Euro.

 

Seine Erfahrung und Kompetenz wird der derzeit noch in Bad Muskau wohnhafte Lehnert ab April nunmehr bei der Weiterentwicklung des FamilienCampus LAUSITZ im Süden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einsetzen. Tom Lehnert dazu: „Den FamilienCampus LAUSITZ mit seinen vielfältigen Ausrichtungen finde ich hoch spannend. Ich freue mich darauf, mit dem Team und dem Landratsamt gemeinsam die gesellschaftlich wertvollen Aufgaben anzugehen und auszubauen und damit den FamilienCampus LAUSITZ sowohl fachlich als auch wirtschaftlich erfolgreich mit allen Beteiligten zu gestalten.“ 

 

Zu Beginn seiner Tätigkeit wird der neue Geschäftsführer sich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem persönlichen Gespräch vorstellen. Bereits jetzt steht er in engem Austausch mit Interims-Geschäftsführer Alexander Erbert, der die Gesellschaften im Auftrag der Kreisverwaltung seit Oktober 2022 führt und die Leitung dann an Tom Lehnert übergeben wird.

 

Der FamilienCampus LAUSITZ befindet sich seit dem 1. Oktober 2022 in Trägerschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Dieser hat den Standort sowie die zugehörigen Gesellschaften von den SANA Kliniken Niederlausitz übernommen.

 

Die derzeitigen Hauptgeschäftsfelder bilden die Kinder- und Jugendhilfe mit ihren Angeboten im „FamilienRing“, die Jugendhilfeeinrichtung „ProKids“, die „CampusKita“ und das „PferdeGut“ sowie das Veranstaltungs- und Objektmanagement inklusive technischer Dienstleistungen. Ergänzt wird das Angebot durch Jugendhilfeangebote an den Standorten Lauchhammer und Elsterwerda u.a. mit Wohngruppen, sozialpädagogischer Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaften, Einzelfallhelfern und Schulbegleitung. Mehr als 80 Mitarbeitende sind in den verschiedenen Bereichen tätig. Zudem betreiben die Sana Kliniken Niederlausitz eine Pflegefachschule sowie der ASB Mittel-Brandenburg eine stationäre Pflegeeinrichtung auf dem Campusgelände in Klettwitz.

 

Auch der bodengebundene Rettungsdienst im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der mit Beginn des Jahres 2024 in Form einer kommunalen Gesellschaft in die Trägerschaft des Landkreises überführt werden soll, wird künftig von Klettwitz aus organisiert. Die Vorbereitung zur Übernahme des Rettungsdienstes zum 1. Januar 2024 und die Angliederung der Gesellschaft an den FamilienCampus wird eine der Kernaufgaben Lehnerts werden. „Den Rettungsdienst in die Struktur des FamilienCampus zu integrieren und zukunftsfest im Landkreis OSL zu machen ist eine sinnstiftende und zugleich herausfordernde Aufgabe. Auch hier wird es auf die strukturierte Organisation, Steuerung und vor allem auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden und allen Beteiligten ankommen, damit dies gut gelingt. Dafür stehe ich und werde mich mit ganzer Kraft und Erfahrung dafür einsetzen.“, so der zukünftige Geschäftsführer, Tom Lehnert.

 

Der Landkreis beabsichtigt darüber hinaus, den Standort Klettwitz mit klarer Perspektive weiterzuentwickeln. „Der Campus soll aufgewertet werden. Mittelfristig soll der FamilienCampus zu einem Zentrum im Bereich der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens entwickelt werden“, hebt Alexander Erbert hervor. „Erste vielversprechende Ideen gibt es bereits, die jedoch aktuell noch ergebnisoffen diskutiert werden“, skizziert er den aktuellen Stand. Mit Blick auf mögliche gesellschaftlich relevante Projekte werde die Verwaltung nicht zuletzt den Austausch mit der Landesregierung suchen. Denkbar wäre es beispielsweise, dass der Standort im Rahmen der Fachkräfteausbildung und Qualifizierung im Bereich der Pflege sowie Medizin eine überregionale Strahlkraft entwickeln könnte.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: FamilienCampus LAUSITZ: Tom Lehnert wird Geschäftsführer
Foto: Bild: Übernimmt zum April 2023 die Leitung des FamilienCampus LAUSITZ in Klettwitz: Tom Lehnert. (Bild: Tom Lehnert)

Aus „alter Post“ wird neues Verwaltungsgebäude in Calau

(11. 01. 2023)

Mit dem Ankauf des Gebäudes der „Alten Post“ in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau im Dezember 2022 will der Landkreis weitere Arbeitsplätze schaffen und in dem neuen Verwaltungsgebäude zukünftig neue Arbeitsmodelle etablieren.

 

Im Dezember hat der Landkreis die Verträge für den Ankauf der „Alten Post“ in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau unterzeichnet. Ziel des Gebäudeankaufs ist die Erweiterung von Arbeitsplätzen und auch die mit einer Neugestaltung des Gebäudes verbundene Umsetzung moderner Arbeitsmodelle.

 

Das zwischen 1899 bis 1902 errichtete Bauwerk befindet sich direkt gegenüber dem Kreishaus Calau und in unmittelbarer Nähe zum Gebäude der Sparkasse, in welchem die Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung untergebracht ist. Das Gebäude besteht aus zwei Gebäudeteilen, ein Haupt- und ein Nebengebäude, mit mehreren Geschossen sowie Eingangsbereichen. Büroräume sind bereits vorhanden bzw. können diese durch weitere Trennwände in den großen Räumen geschaffen werden. Der Klinkerbau wurde auch durch den Vorbesitzer, die ComPlus Generaldistribution GmbH, als Verwaltungsgebäude genutzt. Durch die Gestaltung des Gebäudeinneren und die technischen Anlagen gibt es gute Voraussetzungen für eine neue Nutzung durch den Landkreis.

 

Einige bauliche Neurungen sind an dem Gebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 erforderlich, um Brandschutzsicherheit zu gewährleisten und die Büroräume für eine Belegung durch Mitarbeitende der Kreisverwaltung möglich zu machen. Zudem soll das Gebäude als Pilotprojekt des Landkreises eine zentrale Rolle bei der Umsetzung und beim Test neuer Arbeitsmodelle spielen.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beschäftigt aktuell 722 Mitarbeiter inklusive Auszubildende und Studenten, die auf verschiedene Gebäude der Kreisverwaltung sowie in angemieteten Objekten in Senftenberg und Calau verteilt sind.

 

Die neuen Thematiken, Krisen und Aufgaben der vergangenen Jahre haben zahlreiche personelle Zuwächse erforderlich gemacht. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind essentiell, um den weiterhin wachsenden Anforderungen nachzukommen und eine leistungsstarke und bürgernahe Verwaltung zu bilden.

Auch aufgrund struktureller Veränderungen und weiterer Personalzuführung - speziell am Standort Calau - müssen zusätzliche Raumkapazitäten geschaffen werden. In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Varianten betrachtet, die eine Kapazität von etwa 20 neuen Arbeitsplätzen abbilden können.

 

Die Themen Arbeitsplatzteilung (Desksharing) und flexibles Arbeiten (Coworking) werden bei der baulichen Herrichtung des Gebäudes für die Nutzung durch die Kreisverwaltung eine wichtige Rolle spielen.

 

Vertreter der Kreisverwaltung waren im vergangenen Jahr bereits in der Region und darüber hinaus unterwegs, um sich andere Gebäude anzuschauen und bei anderen Unternehmen und Verwaltungen den Erfahrungsaustausch zur Umsetzung sogenannter New-Work-Modelle zu suchen. Dabei wurde zum Beispiel das ehemalige Bahnhofsgebäude in Bautzen besichtigt, welches nach Anforderungen durch den Landkreis Bautzen durch einen Bauträger saniert und modernisiert wurde. In dem neuen Verwaltungsgebäude setzt der Landkreis Bautzen Desksharing um, bei dem sich die Mitarbeitenden die betrieblichen Arbeitsplätze durch mobiles Arbeiten und Teleheimarbeit teilen. So weist das Gebäude weniger Arbeitsplätze auf als die Fachbereiche Mitarbeiter zählen. Unter anderem aus dem Erfahrungsaustausch mit dem Landkreis Bautzen kann der Landkreis OSL viele wichtige Hinweise und Informationen für den eigenen Umsetzungsprozess mitnehmen.

 

Die Fragen „Wie wollen wir in Zukunft als Landkreis und als Verwaltung arbeiten und wie wollen wir innerhalb der Verwaltung miteinander arbeiten?“ beschäftigen die Verwaltung aktuell mehr denn je. Der Wandel der Gesellschaft und der Arbeitswelt betreffen jeden und damit auch die Kreisverwaltung. Mit dem Angebot zur Teleheimarbeit und zukünftig auch dem mobilen Arbeiten ist die Kreisverwaltung bereits erste Schritte gegangen und wird diesen Weg weiter fortführen, um nicht nur ein starker und regionaler, sondern auch ein attraktiver Arbeitgeber für die derzeitigen Mitarbeiter und die nächsten Generationen zu sein.

 

In diesem Jahr 2023 werden 32 Stellen in der Kreisverwaltung neu geschaffen. Neben dem Personalmehrbedarf ist auch die Neubesetzung von bereits vorhandenen Stellen wichtig. Somit bietet die Kreisverwaltung im Jahr 2023 zahlreiche interessante Arbeitsmöglichkeiten, für deren Ausschreibungen Bewerbungen gern willkommen sind. Die aktuellen Stellenausschreibungen sind verfügbar unter www.osl-online.de/karriere

 

 „Alte Post“ in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau wird neues Verwaltungsgebäude des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Bilder: Landkreis OSL / Nora Bielitz)„Alte Post“ in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau wird neues Verwaltungsgebäude des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Bilder: Landkreis OSL / Nora Bielitz)„Alte Post“ in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau wird neues Verwaltungsgebäude des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Bilder: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bilder: „Alte Post“ in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau wird neues Verwaltungsgebäude des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Bilder: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Schlüsselübergabe für das neue Verwaltungsgebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau vom Geschäftsführer der ComPlus Generaldistribution GmbH, Michael Andrée, an Grit Klug, 1. Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Schlüsselübergabe für das neue Verwaltungsgebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau vom Geschäftsführer der ComPlus Generaldistribution GmbH, Michael Andrée, an Grit Klug, 1. Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Vis-à-vis dem neuen Verwaltungsgebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau befindet sich das Amt für Umwelt und Bauaufsicht des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Vis-à-vis dem neuen Verwaltungsgebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau befindet sich das Amt für Umwelt und Bauaufsicht des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Ein erster Blick in den Eingangsbereich und die zukünftigen Büroräume der Kreisverwaltung in der „Alten Post“ in Calau. Michael Andrée, Geschäftsführer der ComPlus Generaldistribution GmbH, zeigt Grit Klug, 1. Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, ein Bild, auf welchem zu sehen ist, wie die Gebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße in Calau früher ausgesehen haben. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Ein erster Blick in den Eingangsbereich und die zukünftigen Büroräume der Kreisverwaltung in der „Alten Post“ in Calau. Michael Andrée, Geschäftsführer der ComPlus Generaldistribution GmbH, zeigt Grit Klug, 1. Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, ein Bild, auf welchem zu sehen ist, wie die Gebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße in Calau früher ausgesehen haben. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Aus „alter Post“ wird neues Verwaltungsgebäude in Calau
Foto: Schlüsselübergabe für das neue Verwaltungsgebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße 1 in Calau vom Geschäftsführer der ComPlus Generaldistribution GmbH, Michael Andrée, an Grit Klug, 1. Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Maskenpflicht im ÖPNV wird zum 2. Februar aufgehoben – Geänderte Corona-Infektionsschutzverordnung gilt bis 7. März

(10. 01. 2023)

Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg

 

Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Brandenburg wird bis einschließlich 7. März 2023 verlängert. Die Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird dabei, wie bereits angekündigt, zum 2. Februar aufgehoben. Das hat das Kabinett heute beschlossen.

 

Dem Beschluss war eine Verständigung der Brandenburger Staatskanzlei mit der Berliner Senatskanzlei vorausgegangen. Demnach wird auch der Berliner Senat die Maskenpflicht für den ÖPNV zum 2. Februar aufheben. Vorgespräche hatte es zudem mit Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen gegeben, da länderübergreifend möglichst einheitliche Regelungen festgelegt werden sollten.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Für mich war besonders wichtig, dass wir uns mit Berlin auf einen gemeinsamen Termin für das Auslaufen der Maskenpflicht verständigen. Das ist nun mit dem 2. Februar gelungen. Für alles andere hätten die ÖPNV-Fahrgäste in unserer eng vernetzten Metropolenregion auch zu recht kein Verständnis gehabt. Und gegebenenfalls schließen sich weitere Länder diesem Termin an. Das würde ich begrüßen.“

 

Bis einschließlich 1. Februar müssen in Brandenburg weiterhin alle Fahrgäste in Verkehrsmitteln des ÖPNV eine FFP2-Maske tragen (Ausnahmen u.a. für Kinder unter sechs Jahren sowie Gehörlose und schwerhörige Menschen). Bei der Schülerbeförderung und für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ist wie bisher eine OP-Maske ausreichend. Nach dem Ende dieser Maskenpflicht wird empfohlen, in den Verkehrsmitteln des ÖPNV freiwillig eine Maske zu tragen. Masken schützen nachweislich und effektiv vor Infektionen.

 

Bis einschließlich 7. März gilt nach der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung in Brandenburg weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumen von Obdachlosenunterkünften und von Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylsuchenden und Geflüchteten; Beschäftigte müssen hier bei der Ausübung körpernaher Tätigkeiten eine FFP2-Maske tragen. Im Übrigen haben sie mindestens eine OP-Maske zu tragen, wenn der physische Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann.

 

Weiterhin gelten nach dem Infektionsschutzgesetz des Bundes (§ 28b Absatz 1 IfSG) bundesweit eine FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr und für Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher von Arztpraxen und anderen ambulanten medizinischen Einrichtungen. FFP2-Masken- und Testnachweispflichten gelten nach Bundesrecht für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind weiterhin aufgerufen, die bekannten AHA+L-Verhaltensregeln zu beherzigen, um sich und andere vor Infektionen zu schützen. Das bedeutet: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen und regelmäßig lüften. Bei einem Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus sollten Kontakte vermieden und ein Test durchgeführt werden.

 

Mehr Informationen auf dem Corona-Portal: https://corona.brandenburg.de

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Staatskanzlei Brandenburg
Aktuelle Presse- und Informationsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Chef vom Dienst
Tel.: (0331) 866 - 1251, -1356, -1359
Fax: (0331) 866 - 1416
Mail:

Internet: www.brandenburg.de

 

Musikalischer Nachwuchs zu Gast in OSL: „Jugend musiziert“ für Südbrandenburg startet in Senftenberg / Daumendrücken für 38 Nachwuchskünstler der Kreismusikschule

(10. 01. 2023)

Bühne frei für den musikalischen Nachwuchs der Region: Wenn sich vom 19. bis 21. Januar Musikschülerinnen und Musikschüler der Region beim Regionalwettbewerb Süd von „Jugend musiziert“ messen, ist auch die Musikschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erneut vertreten. Wer als Zuschauer dabei sein möchte, braucht nicht weit fahren: Die Kreisstadt Senftenberg ist in diesem Jahr Gastgeber des renommierten Nachwuchswettbewerbs.

 

 

Die Wertungsvorspiele finden an drei aufeinander folgenden Tagen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und parallel an bis zu sieben verschiedenen Orten statt. Die Musikschule des Landkreises und die Wendische Kirche, aber auch die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, das Rathaus der Stadt Senftenberg, die Begegnungsstätte in der Kormoranstraße, das Theater neue Bühne sowie die Kaiserkrone in Brieske stellen hierfür Räumlichkeiten bereit.

 

Nachdem es pandemiebedingt noch im Vorjahr nicht möglich war, sind nunmehr wieder zu allen Veranstaltungen Zuschauerinnen und Zuschauer herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Eine Übersicht über die jeweiligen Termine findet sich auf der Internetseite von Jugend musiziert unter www.jumu-brandenburg.de.

 

Von den gemeldeten 220 Nachwuchskünstlern aus den Landkreisen  Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und der Stadt Cottbus stellt die Musikschule des Landkreises OSL 38 – davon 19 Jungen und 19 Mädchen, im Alter von sieben bis 19 Jahren.

 

Diese treten als Solisten in den Wertungen „Klavier“ und „Drum-Set (Pop)“ sowie in den Ensemblebewertungen „Kammermusik für Blasinstrumente“ und „Kammermusik für Streichinstrumente“ an. In der Ausschreibung wird unter anderem auch die Kategorie „Band/Pop“ ausgelobt. Hier ist OSL mit zwei Bands vertreten. Zwischen sechs bis zehn Minuten in den jüngsten Altersklassen bis hin zu 20 Minuten bei den älteren Teilnehmenden können die jeweiligen Darbietungen vor der hochkarätig besetzten Jury dauern.

 

Der bundesweit größte musikalische Nachwuchswettbewerb findet in diesem Jahr bereits zum 60. Mal statt. Seit 1992, nachdem der Wettbewerb auch in den neuen Bundesländern ankam, nimmt die Musikschule OSL daran teil. In den Jahren 2006, 2013 und zuletzt 2017 durfte der Landkreis als Gastgeber agieren.

 

Für Ulrich Stein, Leiter der Kreismusikschule, ist „Jugend musiziert“ einer der Höhepunkte des Jahres: „Für unsere Musikschülerinnen und -schüler als auch die Pädagogen nimmt Jugend musiziert einen sehr hohen Stellenwert ein. In die Vorbereitungen zur Teilnahme stecken alle Beteiligten viel Ideen, Energie und Zeit. Insbesondere auch in diesem Jahr, in dem unser Landkreis als Gastgeber fungieren darf.“ Die Mühen lohnten sich aber in jedem Fall: „Der Wettbewerb bietet den Kindern und Jugendlichen die einmalige Gelegenheit, sich mit anderen Musikerinnen und Musikern zu vergleichen und voneinander zu lernen. Denn am Ende zählen nicht nur Punktzahl und Ergebnis, sondern vor allem das persönliche Vorankommen. Jeder der Musiker erhält auf Wunsch eine individuelle und hochprofessionelle Einschätzung seiner Leistungen von den Juroren. Dieser Beratungsaspekt ist wertvoll und ebenso hoch zu schätzen.“

 

Durchschnittlich zwischen 40 und 60 junge Musikerinnen und Musiker vertreten den Landkreis in jedem Jahr – und erzielen oft gute bis sehr gute Ergebnisse. So konnte die Musikschule OSL zurückliegend bereits zahlreiche Erfolge bei Jugend musiziert für sich verbuchen.  Erst im vergangenen Jahr gelang es mit Josephine Liebner und Anna Arakelyan gleich zwei Künstlerinnen, den Bundeswettbewerb zu erreichen. Josephine Liebner kehrte gar mit einem 1. Preis im Gepäck vom Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ aus Oldenburg zurück. Die Ergebnisse des diesjährigen Regionalwettbewerbes werden den Musikerinnen und Musikern noch am 21. Januar im Rahmen einer nichtöffentlichen Abschlussveranstaltung in der Kaiserkrone bekannt gegeben. Hier erhalten die Teilnehmenden außerdem ihre Urkunden. Die Ergebnisse werden ab dem späteren Abend des 21. Januars zudem auf der Internetseite von „Jugend musiziert“ abrufbar sein.

 

Für die Preisträger führt der nächste Schritt im März (16.-18.3.) zum Landeswettbewerb nach Potsdam. Für die Besten der Besten steht anschließend die Teilnahme am Bundeswettbewerb in Zwickau vom 25. Mai bis 1. Juni bevor.

 

Wer die Preisträger aus OSL, die zum Landeswettbewerb fahren dürfen, gern live erleben möchte, sollte sich den 10. März vormerken. Dann findet um 19 Uhr in der Aula des SeeCampus Niederlausitz, Lauchhammerstr. 33, in Schwarzheide das Preisträgerkonzert der Delegierten zum Landeswettbewerb statt.

Foto zur Meldung: Musikalischer Nachwuchs zu Gast in OSL: „Jugend musiziert“ für Südbrandenburg startet in Senftenberg / Daumendrücken für 38 Nachwuchskünstler der Kreismusikschule
Foto: Teilweise seit Monaten bereiten sich die Jungen und Mädchen der Kreismusikschule OSL intensiv auf ihren Auftritt bei „Jugend musiziert“ vor. Am Samstag, 7. Januar, kamen alle Teilnehmenden und ihre Lehrer im Rahmen einer Werkstatt noch einmal zur letzten großen Probe in der Musikschule zusammen. (Bild: Steffen Rasche)

Landräte und Oberbürgermeister aus dem Lausitzer Revier positionieren sich gegen Kohleausstiegs-Debatte zur Unzeit

(04. 01. 2023) Geschlossene Reaktion auf Aussagen des Bundesministers Habeck zum vorzeitigen Kohleausstieg

Jahresrückblick in der Tourismusdestination Spreewald

(04. 01. 2023)

Pressemitteilung des Tourismusverband Spreewald:

 

Spreewald übertrifft 2022 das touristische Rekordjahr 2019 bei Übernachtungen
Jahresrückblick in der Tourismusdestination Spreewald


Vetschau, 14. Dezember 2022 – 2,1 Mio. Übernachtungen erwartet der Tourismusverband Spreewald bis Ende Dezember 2022, das wären 100.000 Übernachtungen mehr als 2019. Bis Ende September 2022 hatte der Spreewald bereits 1,7 Mio. Übernachtungen (in Betrieben ab 10 Betten inklusive Camping). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste liegt bei ca. 3 Tagen und ist verglichen mit den Vorjahren leicht gestiegen. In den Monaten Mai bis Oktober kommen die meisten Gäste den Spreewald. Verglichen mit den anderen Reisegebieten in Brandenburg nimmt der Spreewald 2022 bei den Übernachtungen und Ankünften einen Spitzenplatz ein.


Tagesgäste im Spreewald
2022 konnte die Tourismusdestination Spreewald 9,2 Mio. Tagesgäste begrüßen. Kurz zum Vergleich: Im gesamten Reisegebiet leben 200.000 Menschen, 100.000 davon in Cottbus. Die meisten Tagesgäste kommen aus Berlin, Sachsen und Brandenburg. „Die hohe Anzahl der Tagestouristen stellt uns definitiv vor Herausforderungen“, sagt Silvia Jonas, Pressesprecherin des Tourismusverband Spreewald. „Aber wir sind bereits intensiv dabei, uns um Besucherlenkung zu kümmern und an der Einwohnerakzeptanz zu arbeiten.“
„Die Tagesgäste besuchen am häufigsten die größeren Spreewald-Städte, wo sie von den Häfen ausgehend entweder eine Kahnfahrt machen oder Paddelboote ausleihen“, so Silvia Jonas weiter. „Zu einem Tag im Spreewald gehört natürlich auch ein Besuch im Restaurant um spreewaldtypische Spezialitäten wie Hefeplinse oder Kartoffeln mit Leinöl und Quark auszuprobieren.“


Internationale Gästezahlen
Nach Corona hat sich die Anzahl der ausländischen Gäste wieder erhöht. Bis Ende September 2022 hatte der Spreewald über 78.000 Übernachtungen aus der ganzen Welt – die meisten Gäste kamen aus Dänemark, aus Polen und der Schweiz. 2019 waren es mehr als 95.000 Übernachtungen aus dem Ausland. „Verstärkt sehen wir nun auch viele Tagesgäste aus den asiatischen Ländern, wie China oder Indien“, erklärt Silvia Jonas. „Wir haben auch viele Tagesgäste, die aus dem Ausland kommen, aber in Berlin leben und arbeiten.“


Tourismuswirtschaft / Umsatz
Der Tourismus ist eine wichtige Wirtschaftskraft und ein starker Arbeitgeber im Reisegebiet. „Wir haben 2022 im Spreewald knapp 500 Mio. Euro Umsatz mit dem Tourismus erwirtschaftet“, informiert Annette Ernst, Leiterin des Tourismusverband Spreewald. „2019 gab es damit ein Steueraufkommen von ca. 46 Mio. Euro aus dem Tourismus, das als Gemeinschaftssteuer Bund, Ländern und Kommunen zukommt. Schaut man nochmal auf die Einwohner im Spreewald – also auf die verbleibenden 100.000, die außerhalb von Cottbus im direkten Spreewald beheimatet sind, leben über 10% vom Tourismus.“

 

GLC bleibt Geschäftsbesorger
Die GLC Glücksburg Consulting AG hat Ende 2021 den Vertrag des Geschäftsbesorgers für den Tourismusverband Spreewald für weitere fünf Jahre übernommen. Damit ist die GLC AG für die gesamte touristische Vermarktung der Destination Spreewald verantwortlich und ist zentraler Ansprechpartner für touristische Leistungsanbieter und Gäste des Reisegebietes. „Ich freue mich, dass der alte auch der neue Geschäftsbesorger GLC ist. Die bisherige Zusammenarbeit mit der GLC Glücksburg Consulting AG hat in der Vergangenheit sehr gut funktioniert, sodass ich mit Vorfreude auf alle kommenden Projekte und Herausforderungen in der Zukunft blicke“, so Harald Altekrüger, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverband Spreewald.


Neues Corporate Design – Softlaunch aller Printprodukte
„Wir haben das Jahr 2022 genutzt um unser Corporate Design umzustellen, damit wir unsere Zielgruppe der LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) perfekt ansprechen können“, sagt Annette Ernst. Diese Zielgruppe prägt ein nachhaltiger Lebensstil und ein Umweltbewusstsein, soziale Verantwortung und ein Interesse an Gesundheit. Sie ist überdurchschnittlich gebildet, verfügt über ein überdurchschnittliches Einkommen und ist bereit, Geld für nachhaltige, qualitative Produkte und Dienstleistungen auszugeben. Dabei spielt das Alter keine essentielle Rolle.


„Viele unserer Leistungsträger sehen das ähnlich und richten ihre Angebote jetzt nach und nach auf diese Zielgruppe aus“, so Annette Ernst weiter. „Deswegen haben wir neue Imagefilme im Spreewald gedreht und eine Reihe neuer Fotos an vielen Orten im Spreewald produziert. Damit konnten wir 2022 zum Beispiel all unsere Printprodukte neu gestalten.“


Schauen Sie doch mal in unser Spreewald Journal.


Der Spreewald ist auf Platz 46 der beliebtesten Sehenswürdigkeiten
Das UNESCO-Biosphärenreservat wurde von ausländischen Urlaubsgästen zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands gekürt. Auf der Webseite der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) ermittelten die ausländischen Besucher die TOP 100 der beliebtesten Reiseziele. Im Vorjahr erlangte der Spreewald Platz 50 – ist damit 2022 also vier Plätze weiter nach vorne geklettert.
Hier finden Sie das Top 100 Ranking: www.germany.travel/top100


Nachhaltigkeit als zentrales Thema
Die TVS-Geschäftsstelle hat dieses Jahr am Rezertifizierungsprozess der ServiceQualität Stufe I gearbeitet. Dies beinhaltete auch, dass sich der Tourismusverband Spreewald für das TourCert mit wichtigen Fragen zur strategisch, nachhaltigen Ausrichtung beschäftigt hat. Wichtige Parameter sind dabei die Qualität der Produkte und Dienstleistungen, Kunden-Orientierung, schonender Umgang mit Ressourcen, Barrierefreiheit und Angebote im Bereich der nachhaltigen Mobilität. „Genauer gesagt haben wir uns im Verband selbst die Frage gestellt, wie wir nachhaltiger arbeiten können und Maßnahmen zur Umsetzung entwickelt. Wir wollen natürlich mit gutem Beispiel vorangehen, vor allem, wenn wir unsere Leistungsträger im kommenden Jahr zum Thema Nachhaltigkeit schulen wollen“, sagt Annette Ernst.

Der Tourismusverband Spreewald organisiert seit November 2016 die „Qualitätsoffensive“, ein Workshop- und Seminarangebot, um die Fach- und Führungskräfte zu unterstützen und deren berufliche Entwicklung zu fördern. „Die Servicequalität in Deutschland stetig zu verbessern ist seit Jahren eines unserer höchsten Ziele“, so Anette Ernst weiter. Zusätzlich ist der Tourismusverband Spreewald zur zweiten Bewerbungsphase im Bundeswettbewerb 2022/23 für nachhaltige Tourismusdestinationen in Deutschland zugelassen wurde. „Wir wollen Einheimischen und Gästen die Landschaft und Kultur des Spreewaldes mit ihren regionalen Besonderheiten und Spezialitäten näherbringen und gleichzeitig das Bewusstsein für den Erhalt dieser existentiellen Werte schärfen. Der Bundeswettbewerb hilft uns dabei, dieses Ziel fokussiert zu verwirklichen.“


Zusammenarbeit mit Hochschulen
Der Tourismusverband hat 2022 auch wieder mit Hochschulen zusammengearbeitet um z.B. einen allgemeinen Leitfaden zur Besucherlenkung für den Spreewald auszuarbeiten. Dies geschieht in Kooperation mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin. Ein wichtiger Teil der Untersuchung beschäftigt sich damit, wie Gäste zu einem bewussteren, ressourcenschonenderen Umgang mit der Natur im Spreewald bewegt werden können. „Dazu gehören zum Beispiel Paddelregeln, die keine Verbote enthalten, sondern die auf nette Art erklären, warum das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald nicht überall zu betreten ist oder warum hinterlassener Müll den Tieren in unserer Kulturlandschaft nicht gut tut“, erklärt Silvia Jonas.


Förderung des sorbischen/wendischen Volkes
Der Tourismusverband Spreewald hat es sich zur Aufgabe gemacht, das vielfältige Kulturerbe der Sorben/Wenden mit deren Tradition und Sprache als Ausdruck der Identität des sorbischen/wendischen Volkes zu erhalten und weiter zu entwickeln. „2022 haben wir Kaffeebecher aus Graspapier als naturverträgliche Alternative zu herkömmlichen Plastikbechern in der Außengastronomie und Freizeiteinrichtungen mit sorbisch/wendischen Motiven künstlerisch gestalten lassen. Diese werden nun vor allem auf Kähnen genutzt. Das ist nur ein kleiner Anstoß für eine nachhaltige Entwicklung der Region“, sagt Annette Ernst.
Das zweite Projekt ist eine sorbische/wendische Familienbox, die Gäste in Restaurants im Spreewald ausprobieren können, wenn sie Wartezeiten überbrücken müssen. Die Familienbox wird ein sorbisches/wendisches Memoryspiel beinhalten, eine Puppe zum Ausschneiden mit drei verschiedenen Trachten, ein Ausmalheft, Buntstifte, eine Postkarte, ein sorbisches Booklet und die Familien-Freizeitkarte. Das Design wurde von der Lübbener Künstlerin Karen Ascher entworfen. Der Tourismusverband Spreewald konnte die beiden Projekte mithilfe des Landkreises Dahme Spreewald planen und umsetzen.


Weitere Informationen zum Spreewald erhalten Sie hier: www.spreewald.de

Foto zur Meldung: Jahresrückblick in der Tourismusdestination Spreewald
Foto: (c)www.spreewald.de Lena Tschuikow-min

Ehemaliger Intendant Manuel Soubeyrand verstorben

(28. 12. 2022)

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

der neuen Bühne Senftenberg, der Stadt Senftenberg und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

 

Manuel Soubeyrand ist am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 65 Jahren verstorben. Der vormalige Intendant der neuen Bühne Senftenberg leitete das Theater in den Jahren von 2014 bis 2022. Seine Spektakel avancierten zu beliebten Höhepunkten jeder Spielzeit. Unter seiner Intendanz wurde die neue Bühne Senftenberg 2017 zur Landesbühne, mit Geldern der Förderrichtlinie „Strukturentwicklung Lausitz“ gelang die Bewilligung des Werkstattneubaus/-sanierung.

„Wir wollen nicht ins Guinnessbuch der Rekorde, sondern in die Herzen der Zuschauer“, beschrieb Manuel Soubeyrand das Credo seiner neuen Bühne Senftenberg.

 

Am zweiten Weihnachtsfeiertag verstarb der vormalige Intendant der neuen Bühne Senftenberg Manuel Soubeyrand im Alter von 65 Jahren.

 

Manuel Soubeyrand wurde zwar 1957 in Köln geboren, doch übersiedelte seine Mutter schon ein Jahr später mit ihm in die DDR, nach Berlin (Ost). Nach einer Berufsausbildung mit Abitur als Zootechniker / Mechanisator (Melker) arbeitete er zwei Jahre als Bühnenarbeiter an der Volksbühne Berlin. Dem Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin (Ost) von 1979-1982 folgte 1982-1993 ein erstes Engagement als Schauspieler am Berliner Ensemble. Danach arbeitete er als freiberuflicher Regisseur und Schauspieler. Ab 1988 war Manuel Soubeyrand regelmäßiger Gastdozent im Fach Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin und ab 1994 Gastdozent für Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Im Jahr 2000 wurde er als Schauspieldirektor und Chefregisseur an das Schauspiel in Chemnitz engagiert. In den Jahren 2004 bis 2014 war Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen, von 2014 bis 2022 war er Intendant der neuen Bühne Senftenberg. In dieser Zeit gelang ihm die Umstrukturierung des Senftenberger Theaters hin zur Landesbühne Süd. Seit 2017 bespielt das Theater so das Senftenberger Umland und die Region. Möglich wurde unter seiner Intendanz auch die Bewilligung der Förderung eines Werkstattneubaus. Rund 6,5 Millionen Euro erhält die neue Bühne Senftenberg dafür als erstes Projekt aus der Förderrichtlinie „Strukturentwicklung Lausitz“.

 

Unvergessen bleiben seine Spektakel, die in der Tradition der Glück-Auf-Feste zu beliebten Höhepunkten einer jeden Spielzeit avancierten, aber auch seine Inszenierungen wie „Die Dreigroschenoper“ im Amphitheater, das Brecht gewidmete Spektakel „Brecht Auf. Das Fest“, seine vielbeachtete Inszenierung von Heiner Müllers „Germania III“.

 

„Wir wollen nicht ins Guinnessbuch der Rekorde, sondern in die Herzen der Zuschauer“, beschrieb Manuel Soubeyrand immer das Credo seiner neuen Bühne Senftenberg.


Anekdoten über die Vorwendezeit am BE im bewegten und politischen Berlin oder ein schier unerschöpfliches Repertoire an Brecht-Zitaten prägten die Zusammenarbeit ebenso sehr wie sein unerschütterlicher Glaube an das Gute im Menschen. Eine gute Zukunft für die Gesellschaft, das war immer der Wunsch dieses hoffnungsvollen Idealisten, der mit den Mitteln des Theaters seinen Teil dazu beitragen wollte und dem dies auch gelang.

 

„Meine Zusammenarbeit mit ihm war bei Weitem nicht so intensiv, wie für sehr viele der Mitarbeitenden am Haus, doch auch ich bin bestürzt. Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei seiner Familie, insbesondere bei seiner Frau und seinen beiden Töchtern“, so Intendant Daniel Ris über den plötzlichen Tod seines Vorgängers.

 

Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und Vorsitzender der Verbandsversammlung Zweckverband Neue Bühne:

„Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom Tod unseres ehemaligen Intendanten Manuel Soubeyrand erfahren. Erst vor wenigen Monaten verabschiedete er sich als Intendant und Verbandsvorsteher von der neuen Bühne Senftenberg. Der Nachfolger von Sewan Latchinian war ein leidenschaftlicher und kreativer Theatermensch, der es verstand, das Theaterflaggschiff der Lausitz in den 8 Jahren seines Wirkens erfolgreich zu steuern. Und obgleich die Ereignisse der vergangenen zwei Jahre keine leichten waren für Kunst und Kultur, so hat es Manuel Soubeyrand doch immer wieder aufs Neue geschafft – und die Herzen der Zuschauer erreicht.

‚Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt‘, sagte Bertolt Brecht und so werden wir Manuel Soubeyrand und seine großen Verdienste in ehrenvoller Erinnerung behalten. Seiner Ehefrau und seinen Töchtern gilt unser tiefes Mitgefühl.“

 

Andreas Fredrich, Bürgermeister der Stadt Senftenberg: „Meine Gedanken sind bei seiner Frau und seinen Kindern. Wir alle werden seine Intendanz, sein Engagement aber vor allem ihn als Menschen in guter Erinnerung behalten.

 

 

Eine Auswahl an Portraits stehen im Pressebereich zur Verfügung. Das Copyright entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Dateinamen.

Foto zur Meldung: Ehemaliger Intendant Manuel Soubeyrand verstorben
Foto: Manuel Soubeyrand bei seinem Abschied aus Senftenberg (Foto Steffen Rasche)

Landkreis erlässt neue ASP-Allgemeinverfügung

(23. 12. 2022)

Auf Grund der Feststellung des Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem Ausbruchsgeschehen in den angrenzenden Landkreisen Bautzen sowie Spree-Neiße verfügt der Landkreis am 22.12.2022 Maßnahmen, die eine weitere Ausbreitung der ASP und eine Übertragung auf Hausschweine verhindern sollen. Die Tierseuchenallgemeinverfügung vom 11.11.2022 wird aufgehoben.

 

>>>Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 22.12.2022

 

Welche Gebiete welcher Zone zugeordnet werden, können Bürgerinnen und Bürger dem Kartenausschnitt (auch einsehbar unter www.osl-online.de/asp) oder der vollständigen Auflistung in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 22.12.2022 entnehmen: www.osl-online.de/bekanntmachungen

 

Darüber hinaus umfasst die Allgemeinverfügung weitere Maßnahmen und Regelungen, denen insbesondere auch Jäger, Landwirte u.a. nachkommen müssen. 

 

Erklärungen, Begründungen zu den auferlegten Maßnahmen und zu der Festlegung der Sperrzonen sind ebenfalls in der TSAV nachzulesen.

 

 

Fallwildmeldungen

Totes Schwarzwild bitte nicht anfassen! Melden Sie diese Funde umgehend telefonisch (03573 870 4400) dem Veterinäramt.

Fallwildmeldungen können auch per Mail an gemacht werden. Bitte die folgenden Angaben per Mail machen:

  • Name und Vorname der meldenden Person
  • Telefonnummer für erforderliche Nachfragen (zur Sicherung der Erreichbarkeit möglichst Handy- und Festnetznummer)
  • Kurzbeschreibung zum Kadaverzustand (relativ frisch verendet, Skelettfund … )
  • soweit möglich die Koordinaten (wenn nicht verfügbar detaillierte Beschreibung zur Lage)
  • Foto (wenn möglich)

 

 

Wir danken den zahlreichen aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger, die uns bereits beschädigte ASP-Zäune und -Tore sowie totes Schwarzwild gemeldet haben und stets auch einen Blick darauf haben, dass die Tore geschlossen werden!

Foto zur Meldung: Landkreis erlässt neue ASP-Allgemeinverfügung
Foto: Karte mit Restriktionszonen ASP vom 22.12.2022

Inklusionspreis 2022 – Preise für Inklusionsprojekte gehen nach Missen und Lübbenau

(22. 12. 2022)

Zum 7. Mal hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz den Inklusionspreis ausgelobt und jetzt stehen die Gewinner fest: Ausgezeichnet wurde ein Kooperationsprojekt der Lindengrundschule Missen und der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ Lübbenau sowie der Podcast „Anders ist normal“ der AWO RV Brandenburg Süd e.V. 

 

Bestrebungen im Bereich Inklusion gehören belohnt – aus diesem Grund lobt die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz seit sieben Jahren einen Preis aus, der eben dieses Engagement würdigt. Der Inklusionspreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird einmal im Jahr vergeben. Im Dezember war es dann soweit und im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in den neuen Räumlichkeiten der Volkshochschule in Senftenberg konnten die Gewinner gekürt werden.

 

Das Kooperationsprojekt „MILÜ“ Miteinander Lernen Üben der Lindengrundschule Missen und der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ Lübbenau wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro prämiert. Im Rahmen der Kooperation werden gegenseitige Besuche durchgeführt und gemeinsame Aktivitäten unternommen, zum Beispiel Sportvergleiche, Sportspiele, Adventssingen, Töpferwerkstatt und vieles mehr. Toleranz für Vielfalt soll für die SchülerInnen beider Schulen vermittelt und selbstverständlich werden.

 

Ebenfalls für das Leben des Inklusionsgedanken geehrt wurde die Eingliederungshilfe des AWO RV Brandenburg Süd e.V.

Mit dem Podcast – Anders (ist) normal hat der AWO Regionalverband Süd aus Lübbenau einen Podcast zum Thema Inklusion initiiert. Menschen mit Behinderungen sprechen über ihre Lebenssituation, über alltägliche Dinge des Lebens, ihre Arbeitswelt, ihre Wohnsituation und formulieren Anforderungen an die Gesellschaft. Mit dem Medium Podcast und der Veröffentlichung auf der Plattform Spotify wird die breite Öffentlichkeit angesprochen und eine Verbindung der Gesellschaft ermöglicht. Für das Projekt gab es ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

 

Siegurd Heinze, Landrat und Mitglied der Fachjury würdigt das Engagement aller eingereichten Bewerbungen zum Inklusionspreis und betont: „Egal ob Kindertageseinrichtungen, Schulen, freie Träger der Jugend- und Behindertenhilfe, Vereine oder Privatpersonen – der Inklusionspreis des Landkreises soll alle Akteure, die sich alltäglich um das Thema Inklusion im Landkreis bemühen, unterstützen und ermutigen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Die beiden Siegerprojekte zeigen in besonderer Art und Weise, wie Toleranz, Vielfalt und der inklusive Gedanke in unserer Gesellschaft gelebt werden kann.“

 

Hintergrund zum Inklusionspreis des Landkreises Oberspreewald-Lausitz:

 

Dem Aufruf zur Teilnahme am Inklusionspreis von Landrat Siegurd Heinze, Schirmherr des Inklusionspreises, sind in diesem Jahr sieben Bewerber gefolgt. Der Landkreis dankt den Bewerbern für ihr Engagement für mehr Inklusion im Landkreis.

 

Kindertageseinrichtungen, Schulen, freie Träger der Jugend- und Behindertenhilfe, Vereine, Privatpersonen – alle Akteure – im Landkreis Oberspreewald-Lausitz konnten sich bis zum 30. September um den Inklusionspreis 2022 bewerben. Die Kreisverwaltung lobt den mit 1.500 Euro dotierten Preis für Engagement und Bestrebungen rund um ein inklusives Miteinander zum mittlerweile siebenten Mal aus.

Bei der Themenwahl haben die Teilnehmer weitestgehend freie Hand erhalten. Bedingung ist, dass die eingereichten Projekte den Inklusionsgedanken verfolgen.

 

Über die Preisträger entscheidet eine Fachjury, zu denen unter anderem Landrat Siegurd Heinze, die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Johanna Fischer, Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises und Melitta Marko von der Sonderpädagogischen Förder- und Beratungsstelle zählen.

 

Preisträger aus den Vorjahren:

 

2021 - der Kindergarten Zinnitz „Haus der Elemente“ mit der Miladeus Integrationshilfe aus Calau

2020 - Fröbel-Kita „Musikus“ aus Senftenberg

2019 - Hauptpreisträger „Seelsorger der Ohren e.V“ Calau, Sonderpreis an das „Hotel zur Post“ Calau

2018 - Integrationskita „Bunte Bande“ in Lauchhammer

2017 - 1. Preis: Integrations-Kita „Zwergenhand“ i.V.m. des DRK-Seniorenwohnparks in Großräschen, 2. Preis: Evangelische Jugendbegegnungsstätte „Schalom“ in Großräschen, 3. Preis: Kita Musikus in Senftenberg

2016 - 1. Preis: Dr.-Otto-Rindt Oberschule in Senftenberg, 2. Preis: Grundschule Guteborn, 3. Preis: Waldgrundschule in Lauchhammer

Foto zur Meldung: Inklusionspreis 2022 – Preise für Inklusionsprojekte gehen nach Missen und Lübbenau
Foto: Bild: Die Bewerber zum Inklusionspreis 2022 bei der Preisverleihung. (Bild: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

Offizieller Baustart des weltweit höchsten Windmessmastes

(21. 12. 2022)

Windmessmast soll erstmals das Windangebot in einer Höhe von 300 Metern ermitteln
Mit mehreren sogenannten Maulschlüsseln, als symbolisches Werkzeug, haben Dr. Martin Chaumet, Geschäftsführer der auftraggebenden Höhenwind-radgesellschaft beventum GmbH, der Landrat des Landkreises Ober-spreewald-Lausitz, Siegurd Heinze und Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel zusammen mit Prof. Jochen Großmann vom ausführenden Unternehmen GICON® aus Dresden am 20. Dezember den offiziellen Startschuss für den weltweit höchsten Windmessmast auf der Hochfläche Klettwitz gegeben.


Die GICON®-Großmann Ingenieur Consult GmbH, als federführendes Unternehmen innerhalb der Gruppe, hat den Zuschlag für das Windmess-programm durch die beventum GmbH einer Tochtergesellschaft der Bundesagentur für Sprunginnovationen – SPRIND GmbH mit einem Gesamtvolumen von ca. 2,8 Mio. Euro erhalten. Die GICON®-Consult führt für die beventum GmbH eine Messkampagne für eine Beurteilung der Höhenwindpotenziale durch, gleichzeitig soll eine zukünftige Verkürzung der Mastmessdauern für dieses Höhenniveau erreicht werden.


Dr. Martin Chaumet, Geschäftsführer beventum GmbH: “Heute ist der Start einer sehr spannenden Reise hin zu mehr Windenergie, die bald stabiler, günstiger und umweltschonender als bisher verfügbar sein wird. Gerade Schipkau ist prädestiniert, um das hervorragende regionale regenerative Energieangebot im Höhenwind als Grundlage für die Industrien der Zukunft zu nutzen.” Der Unternehmensverbund GICON® bearbeitet das Vorhaben zur Errichtung des Windmessmastes von der Planung bis zur Inbetriebnahme aus einer Hand. GICON® hat nicht nur die umfangreichen Planungen übernommen, sondern verantwortet das gesamte Genehmigungsverfahren, die umweltfachlichen Baubegleitungen sowie die bauausführende Aufsicht. Prof. Jochen Großmann, Gründer der Gruppe, erklärte im Rahmen des Baustarts: „Erstmals werden wir das Windangebot in einer Höhe von 300 Metern mit einem Windmessmast systematisch ermitteln können. Das ist weltweit einmalig und zeigt, wie dieser Standort in der Lausitz bereits heute als Vorreiter bei der Energiewende aktiv ist. Der Standort Schipkau ist für die Forschung aufgrund des angrenzenden Windparks ideal. Ich möchte mich ausdrücklich bei den regionalen Entscheidern bedanken, die uns bei der Suche nach einem geeigneten Installationsort tatkräftig unterstützt haben.“ Die Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen die Grundlage für künftige Höhenwindtürme sein. Diese werden bestehende Windparks in einer zweiten Ebene ergänzen.


Das Ziel ist klar: mehr erneuerbare Energie ohne weiteren Flächenverbrauch. „Es ist die Chance für den Strukturwandel in der Region. Beim Thema grüner Energie sind Schipkau und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bereits heute führend und damit für viele Projektvorhaben interessant“, so GICON®-Gründer Prof. Großmann.


Im Fokus des GICON®-Auftrags stehen nicht nur die Windmessungen bis zu einer Höhe von 300 Metern, sondern auch zwei LiDAR Systeme, welche die Messungen vom Boden aus durchführen und mit dem Messmast kalibriert werden. Das LIDAR-System verwendet dafür Laserstrahlen, um optisch Abstandsund Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen.


Zitat Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz: „Der Landkreis war mit der Kohle und bleibt mit den erneuerbaren Energien eine Energieregion. Mit der Menge an erneuerbaren Energien, die bei uns im Landkreis erzeugt wird, nehmen wir auch deutschlandweit betrachtet eine Vorreiterrolle ein. Diese Entwicklungen müssen aber auch im Einklang mit der weiteren Infrastruktur, der Wirtschaft und dem Tourismus unserer Region stehen und letztendlich ist im kleinsten Landkreis Brandenburgs die verfügbare Fläche für Solarparks und Windkraftanlagen endlich. Innovative Ideen und nachhaltige Entwicklungen sind gefragt. Mit dem Höhenwindturm startet ein neues, spannendes Projekt, welches vielleicht eine zukunftsfähige Lösung für uns darstellen kann und Relevanz bei der zukünftigen Planung der Energieerzeugung im Landkreis haben wird.“


Zitat Klaus Prietzel, Bürgermeister Gemeinde Schipkau: „In der Gemeinde Schipkau arbeiten wir schon seit vielen Jahren mit einem Strommodell, dass jedem einzelnen Einwohner zugutekommen kann. Der nächste logische Schritt ist, in dem schon vorhandenen Windpark neue Technologien einzusetzen. Deshalb machen wir uns mit unseren Partnern seit Monaten Gedanken, wie das entstehende Gewerbegebiet, aber auch die Gemeinde davon profitieren kann. Der Höhenwindmessmast ist nun der erste Schritt für die Pilotanlage eines Höhenwindturmes, der dazu beitragen soll, dass regional erzeugte grüne Energie auch regional genutzt werden kann. Wir wollen damit als Gemeinde Schipkau zumindest in Brandenburg wieder eine Vorreiterrolle einnehmen”.


Zur beventum:
Die beventum GmbH ist eine Tochter der SprinD, mit dem Ziel der Erforschung innovativer Windanlagen. Die Gesellschaft verfolgt als primären Gesellschafts- und Unternehmenszweck, neuartige Windenergieanlagen zu erforschen, die Effizienz der Windenergieanlagen zu steigern und dadurch die tatsächlichen Stromgestehungskosten von nachhaltigen und erneuerbaren Energien merkbar zu reduzieren. Insbesondere sollen in Deutschland neue Standorte ermöglicht und existierende stärker nutzbar gemacht werden. Zu diesem Zweck hat die beventum GmbH mehrere Konzepte für eine Turmkonstruktion erstellen lassen, mit denen Nabenhöhen einer Windkraftanlage von bis zu 300 m erreichbar werden. Nun soll ein entsprechendes Forschungssystem mit einer Nabenhöhe von bis zu 300 m gebaut werden.


Zur GICON®-Gruppe:
Die GICON®-Gruppe ist ein Unternehmensverbund international, unabhängig agierender Ingenieurdienstleister. Mit über 500 Beschäftigten an 20 Standorten in Deutschland und international zählt die Gruppe zu den größten privatgeführten Ingenieurdienstleistern in Deutschland. Nachhaltigkeit beim Umgang mit Ressourcen, beim Einsatz von Energie und bei der Gewinnung von Rohstoffen sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Risiken zu Gunsten einer sauberen Umwelt und einer lebenswerten Gesellschaft – sowohl heute als auch in Zukunft – an diesen Leitlinien orientiert sich die tägliche Arbeit der GICON®-Gruppe. Innovation durch Forschung ist ein Markenzeichen von GICON®. Sowohl als Dienstleister für die Kunden als auch für die Weiterentwicklung der Firmen erforschen und entwickelt der Verbund neue Verfahren, Produkte und Dienstleistungen. Dafür besteht ein umfassendes Netzwerk von Kooperationsbeziehungen mit führenden Forschungseinrichtungen.

Foto zur Meldung: Offizieller Baustart des weltweit höchsten Windmessmastes
Foto: v.l.n.r: Chris Gernreich (SPRIND Projektmanagement), Dr. Martin Chaumet (beventum GmbH), Klaus Prietzel (Bürgermeister Schipkau), Prof. Jochen Großmann (Gründer GICON®), Siegurd Heinze (Landrat Landkreis Oberspreewald-Lausitz)

Ein Rückblick auf das Jahr 2022 im Flüchtlings- und Integrationsbereich

(16. 12. 2022)

Im Vergleich zum Jahresbeginn leben aktuell 1.900 Ausländer mehr im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Dabei war und ist vor allem die Aufnahme einer großen Anzahl ukrainischer Kriegsflüchtlinge eine besondere Herausforderung. Insbesondere im Hinblick auf das große Engagement und die Hilfsbereitschaft zur Unterstützung der kurzfristigen und schnellen Aufnahme der ukrainischen Flüchtlinge bedankt sich der Landkreis bei allen Bürgerinnen und Bürgern.

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz leben derzeit 6.283 Ausländer. Über das Jahr 2022 wurden im Landkreis 1.900 Ausländer aufgenommen.

Insgesamt kommen die Personen aus 110 Staaten. 3.896 Personen sind aus Nicht-EU Staaten. Die am häufigsten vertretenen Staatsangehörigkeiten der Ausländer in OSL sind: 1.504 Polen; 1.381 Ukraine, 556 Syrien; 328 Rumänien; 307 Afghanistan; 264 russische Föderation; 167 Türkei; 129 Vietnam und 117 Ungarn.

 

Zur Unterbringung von Geflüchteten hat der Landkreis im Jahr 2022 über 400 Wohnungen angemietet, in denen über 1.000 ukrainische Kriegsflüchtlinge untergebracht sind

 

In den Wohnverbünden in Lauchhammer, Vetschau, Calau und Großräschen verfügt der Landkreis überdies über eine Kapazität von 428 Plätzen, in der Gemeinschaftsunterkunft in Sedlitz sind es 131 Plätze. Die hier bestehenden Aufnahmekapazitäten sind weitgehend erschöpft. Zudem wohnen 143 Asylbewerber bereits in Einzelwohnungen.

 

Die Unterbringung von Geflüchteten erfolgt im Landkreis weniger in der Gemeinschaftsunterkunft, sondern hauptsächlich in den Wohnverbünden und kreiseigenen Wohnungen. Damit stehen einem Großteil der Ausländer, die auch in den Rechtskreis des Asylbewerberleistungsgesetz fallen, eine wohnungsmäßige Unterbringung zur Verfügung. Durch die bevölkerungsnahe Wohnsituation liegen gute Voraussetzungen für eine Integration vor.

 

Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Seitdem dauert der Angriffskrieg Russlands an und kommen Kriegsflüchtlinge nach Deutschland. Mehr als 1.470 ukrainische Kriegsflüchtlinge sind in diesem Jahr im Landkreis Oberspreewald-Lausitz angekommen. Davon wohnen fast alle ukrainischen Geflüchteten derzeit in kreiseigenen Wohnungen. Einige wenige sind privat untergekommen bzw. haben sich bereits selbst Wohnungen angemietet

 

Der Prozess ist sehr dynamisch. Es kommen weiterhin ukrainische Flüchtlinge in der Region an. Wiederum haben einige zwischenzeitlich den Landkreis in Richtung Heimat verlassen und kommen auch wieder erneut nach Deutschland und in den Landkreis.

 

Die Aufnahme dieser großen Anzahl an Flüchtlingen ist für die Kreisverwaltung und auch die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises keine leichte Aufgabe gewesen und auch weiterhin stellt dies besondere Erfordernisse an alle. Dennoch blickt der Landkreis OSL zufrieden auf die insgesamt komplikationsfreie und engagierte Aufnahme der Geflüchteten.

 

Insbesondere im Hinblick auf das große Engagement und auch die Hilfs- und Spendenbereitschaft zur Unterstützung der kurzfristigen und schnellen Aufnahme der ukrainischen Flüchtlinge bedankt sich der Landkreis bei den Bürgerinnen und Bürgern.

 

Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises: „Danke für Ihre Unterstützung und Hilfe bei der Integration von Geflüchteten. Die Ukraine-Russland-Krise hat besondere Anforderungen an uns alle gestellt und vor allem schnelles und engagiertes Handeln erforderlich gemacht. Gemeinsam mit Ihnen werte Bürgerinnen und Bürger und den vielen ehrenamtlich engagierten Vereinen haben wir diese Herausforderungen gut bewältigen können und werden dies auch im Jahr 2023 schaffen. Bedanken möchte ich mich für die unkomplizierte Aufnahmebereitschaft, die netten und freundlichen Worte den Geflüchteten gegenüber, aber auch für jedes Lächeln, welches den Menschen entgegengebracht wurde und wird.“

 

Viele Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine und Unternehmen haben Geldspenden zur Unterstützung der Aufnahme der Geflüchteten und der Integrationsarbeit gegeben. „Mit diesen Geldspenden konnten wir im Landkreis Oberspreewald-Lausitz eine Kleiderkammer unterstützen, von der die Erstankommenden mit warmen Essen und der ersten Kleidung versorgt werden. Wir konnten unkompliziert mit der Integration verbundene Fahrkosten an Ehrenamtliche erstatten und erforderliche Übersetzungen finanzieren. Es war sogar möglich, einen Sprachkurs, der in zwei Gruppen durchgeführt wird, zu organisieren und einen Begegnungstreffpunkt bei einem Verein für Ukrainer auszustatten“, beschreibt Kathrin Tupaj einige der bereits umgesetzten und durch Spenden finanzierten Projekte im Landkreis OSL.

 

Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass das Ankommen aus einem Kriegsgebiet und Zurechtfinden in einer neuen Umgebung und Gesellschaft für diese Menschen einfacher ist. Dank der Hilfe aller Bürgerinnen und Bürger konnte dies gelingen.

 

Auch jetzt zur Weihnachtszeit und in den Wintermonaten kommen aufgrund des weiterhin andauernden Krieges in der Ukraine geflüchtete Menschen in den Landkreis OSL. „Weiterhin sollten wir mit Menschen, die zu uns in den Landkreis kommen oder unsere Hilfe suchen, unsere Geborgenheit teilen. Auch wenn für einige von uns die Zukunft ungewiss ist oder wir nicht wissen, wie wir den Weltfrieden in Zukunft leben und erleben werden, werden wir dennoch nicht die Hoffnung verlieren und Kontakte pflegen, ausbauen und ein friedliches Miteinander gestalten“, wünscht die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Kathrin Tupaj, für die Integrationsarbeit im Jahr 2023.

Sperrkreis und Betretungsverbot nach erfolgreicher, kontrollierter Munitionssprengung am 14.12.2022 im Schlosspark Senftenberg aufgehoben

(14. 12. 2022)

Seit 11:15 Uhr sind der Sperrkreis und der Schlosspark Senftenberg wieder freigegeben.

Die Munitionssprengung war nach Einschätzung durch den KMBD erfolgreich und komplikationslos.

 

Am Mittwoch, 14.12.2022, wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) eine kontrollierte Sprengung von nicht-transportfähiger Munition am Museum Schloss und Festung Senftenberg durchgeführt. Um den Sprengort wurde ein 100 Meter Sperrkreis errichtet. Ab 09:00 wurde der Sperrkreis geräumt. Ab 10:00 galt ein Betretungsverbot. 11:00 erfolgt die Sprengung durch Fachkräfte des KMBD.

 

Es wurden Handgranaten und Gewehrgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg durch mehrere Fachkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes kontrolliert gesprengt.

 

Auch bei der Errichtung und Räumung des Sperrkreises durch 16 Kräfte des Ordnungsamtes Senftenberg, 20 Kameraden der Feuerwehr und 2 Revierpolizisten gab es keine Probleme und es verlief alles innerhalb des zuvor gesetzten Zeitrahmens.

 

Die Tiere des nahegelegenen Tierparks Senftenberg haben die geringe Geräuschkulisse der Munitionssprengung gut überstanden. Ab 13:00 Uhr sind das Museum Schloss und Festung Senftenberg sowie der Tierpark Senftenberg wieder für den Besucherverkehr geöffnet.

 

Damit sind nun die Sondierungsarbeiten am Museum Schloss und Festung Senftenberg abgeschlossen. Es erfolgen noch die letzten Aufräumarbeiten. In Kürze werden die Absperrzäune entfernt.

 

Die Stadt Senftenberg und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz danken allen Beteiligten für die tatkräftige und einwandfreie Arbeit im Rahmen des heutigen Einsatzes zur Sicherung des Sperrkreises und der Durchführung der Sprengung.

 

Kontrollierte Munitionssprengung am Schloss Senftenberg mit Sperrkreis am 14.12.2022 (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Kontrollierte Munitionssprengung am Schloss Senftenberg mit Sperrkreis am 14.12.2022 (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Kontrollierte Munitionssprengung am Schloss Senftenberg mit Sperrkreis am 14.12.2022 (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Kontrollierte Munitionssprengung am Schloss Senftenberg mit Sperrkreis am 14.12.2022 (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Kontrollierte Munitionssprengung am Schloss Senftenberg mit Sperrkreis am 14.12.2022 (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Sperrkreis und Betretungsverbot nach erfolgreicher, kontrollierter Munitionssprengung am 14.12.2022 im Schlosspark Senftenberg aufgehoben
Foto: Sperrkreis und Betretungsverbot nach erfolgreicher, kontrollierter Munitionssprengung am 14.12.2022 im Schlosspark Senftenberg aufgehoben

Einrichtung eines Sperrkreises mit Betretungsverbot anlässlich einer kontrollierten Munitionssprengung am 14.12.2022 ab 09:00 Uhr im Schlosspark Senftenberg

(13. 12. 2022) News-Ticker am 14.12.2022 zur Munitionssprengung in Senftenberg

Foto zur Meldung: Einrichtung eines Sperrkreises mit Betretungsverbot anlässlich einer kontrollierten Munitionssprengung am 14.12.2022 ab 09:00 Uhr im Schlosspark Senftenberg
Foto: Einrichtung eines Sperrkreises mit Betretungsverbot anlässlich einer kontrollierten Munitionssprengung am 14.12.2022 ab 09:00 Uhr im Schlosspark Senftenberg

Eine Küche für die Welt – Einweihung der neuen Küche für den Verein „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg

(13. 12. 2022)

Gemeinsam kochen, backen und genießen – und sich dabei auszutauschen und kennenzulernen. Das ist im Verein „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg nun mit einer neuen Kücheneinrichtung noch besser möglich. An der Einweihung am Montag, 12. Dezember 2022 nahmen auch Landrat Siegurd Heinze und Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg teil, denn die neue Küchenausstattung wurde möglich durch eine Spende der ILB.

 

Seit 1997 ist der Verein „Unsere Welt, Eine Welt e.V.“ in der Integrationsarbeit mit ausländischen Mitbürgern und Menschen mit Migrationsgeschichte sowie Geflüchteten tätig. Die derzeit 46 Mitglieder, die die Vereinsarbeit aktiv unterstützen, kommen aus Deutschland, Tschechen, Ungarn, Bulgarien, Russland, Syrien und auch aus Mosambik.

 

Im April 2022 besuchten Landrat Siegurd Heinze und Bundestagsabgeordneter Hannes Walter den Verein „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg. Beim Rundgang durch das Vereinshaus in Senftenberg konnte Landrat Heinze einen Blick auf die Küche werfen und es entstand die Idee, Akteure zu suchen, die mit dem Landkreis gemeinsam eine notwendige Erneuerung der Küche möglich machen.

 

Mit einer Finanzierung durch die Investitionsbank Land Brandenburg und weitere tatkräftige und finanzielle Unterstützung durch die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) und Maler Wilde GmbH wurde die Erneuerung der Küche auf den Weg gebracht. Am 12. Dezember konnte die Küche feierlich eingeweiht werden. Einer Kücheneinweihung angemessen haben die Mitglieder des Vereins Spezialitäten aus verschiedenen Ländern zubereitet. Das Fazit nach dem großen Test fällt äußerst positiv aus. Alle Anwesenden sind begeistert von der modernen und geräumigen Ausstattung.

 

Etwas wehmütig blickte Maria Stauber, Vorstandsvorsitzende des Vereins, dann aber doch auf die über 20 Jahre alte Kücheneinrichtung zurück. Viele Geschichten und schöne Zeiten hat die Küche gesehen und erlebt. Aber nun freut sie sich darauf neue Erlebnisse zu machen und mit diesen den zentralen Ort der Gemeinschaft mit Leben zu füllen. Vielfach dankte sie und dankten auch die weiteren Vereinsmitglieder den Akteuren für dieses tolle Projekt. Mit der Fertigstellung so kurz vor Weihnachten seien mehr als alle Weihnachtswünsche wahrgeworden.

 

„Die neue Küche wird die Arbeit im Verein erheblich erleichtern“, freut sich Maria Stauber, Vorstandsvorsitzende des Vereins, „sei es die Planung der Feierlichkeiten zu unserem 25-jährigen Bestehen, ein Nachbarschaftsfest und die Mitorganisation des Festes der Kulturen im nächsten Jahr“.

 

Zum Netzwerk um den Verein gehören die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg, die Stadtverwaltung Senftenberg, der Pfarrer der evangelischen Kirche, der Sportbund, die Migrationsberatungsstelle für Erwachsene, der Kinderschutzbund, Schulen und die Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Möglich wird diese Arbeit durch das große Netzwerk und die Unterstützung konzeptioneller Projekte durch die Kreisverwaltung oder das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

 

„Den Mitgliedern im Verein gelingt es immer wieder, die unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen und unterschiedlichsten Gesellschaftsformen aufzunehmen, auf einem Weg zu begleiten, um hier in der Gesellschaft in Deutschland ihren neuen Weg zu finden, ohne dass sie ihre eigene Identität aufgeben. Und genau das zeichnet diesen Verein aus“, beschreibt Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Unter dem Aspekt „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden die Zuziehenden von Sprachmittlern begleitet, gibt der Verein Hinweise und Hilfestellungen zur Integration in das Gesellschaftsleben bei Antragstellungen und Korrespondenz und organisiert Ausflüge in die Umgebung, damit die Migranten ihre „neue“ Heimat und das Leben in dieser Gesellschaft kennenlernen. Höhepunkte sind kleine Veranstaltungen im Vereinshaus und die Begegnung mit hier lebenden Deutschen und Interessierten. Ziel ist es, dass alle Bewohner der Stadt Senftenberg, unabhängig von Herkunft und Nationalität, friedlich mit gegenseitiger Akzeptanz und gegenseitigem Respekt zusammenleben. Hierzu ist es wichtig, dass man sich untereinander kennenlernt.

 

Einweihung der neuen Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg im Dezember 2022 mit Landrat Siegurd Heinze (3.v.l.), Vereinsvorsitzende Maria Stauber (3.v.r.), Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (2.v.r.), Tobias Dorn, Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (r.), Andreas Pfeiffer, künftiger Bürgermeister der Stadt Senftenberg (l.) und Malermeister Herr Wilde (2.v.l.) (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Einweihung der neuen Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg im Dezember 2022 mit Landrat Siegurd Heinze (3.v.l.), Vereinsvorsitzende Maria Stauber (3.v.r.), Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (2.v.r.), Tobias Dorn, Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (r.), Andreas Pfeiffer, künftiger Bürgermeister der Stadt Senftenberg (l.) und Malermeister Herr Wilde (2.v.l.) (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Die Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg im April 2022 vor der Modernisierung (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Die Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg im April 2022 vor der Modernisierung (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Die Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg im Dezember 2022 nach erfolgreicher Modernisierung durch eine Spende der Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Die Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg im Dezember 2022 nach erfolgreicher Modernisierung durch eine Spende der Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Feierliche Einweihung der neuen Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg mit Landrat Siegurd Heinze und Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Bild: Feierliche Einweihung der neuen Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg mit Landrat Siegurd Heinze und Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Eine Küche für die Welt – Einweihung der neuen Küche für den Verein „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg
Foto: Einweihung der neuen Küche des Vereins „Unsere Welt, eine Welt e.V.“ in Senftenberg im Dezember 2022 mit Landrat Siegurd Heinze (3.v.l.), Vereinsvorsitzende Maria Stauber (3.v.r.), Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (2.v.r.), Tobias Dorn, Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (r.), Andreas Pfeiffer, künftiger Bürgermeister der Stadt Senftenberg (l.) und Malermeister Herr Wilde (2.v.l.) (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Jugendschöffenwahl 2023 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(12. 12. 2022)

Bis zum 31.01.2023 als Jugendschöffen bewerben: Das Volk vor Gericht vertreten und soziale Verantwortung im Rahmen von Rechtsprechungen in Strafverfahren übernehmen - Eine spannende, ehrenamtliche Tätigkeit erwartet interessierte Bürgerinnen und Bürger als Jugendschöffen.

 

Im ersten Halbjahr 2023 werden bundesweit Jugendschöffen für die Amtszeit von 2024 bis 2028 gewählt. Gesucht werden in unserem Landkreis Personen, die an den Amtsgerichten Lübben und Senftenberg sowie dem Landgericht Cottbus als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Jugend-strafsachen teilnehmen.

 

Zum Verfahren: Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Oberspreewald-Lausitz schlägt doppelt so viele Kandidaten vor, wie an Jugendschöffen benötigt werden. Aus diesen Vorschlägen wählt der Schöffenwahlausschuss bei den entsprechenden Gerichten in der zweiten Jahreshälfte 2023 die Haupt- und Ersatzschöffen. 

 

Gesucht werden: Personen, die im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wohnen und am 01.01.2024 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von öffentlichen Ämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

 

Das Amt als Jugendschöffen
Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen jedoch über besondere Erfahrung in der Jugenderziehung verfügen.

 

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff durch das Urteil in das Leben anderer Menschen. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat. 

 

Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben. In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

 

Interessenten für das Amt eines Jugendschöffen richten ihre Bewerbung bitte bis zum 31.01.2023 an

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg 


E-Mail: 
Fax: 03573/8704210

 

Bei Fragen wenden Sie sich an:

•    inhaltliche Fragen zum Schöffenamt – Frau Bilik (Sachgebietsleiterin Besonderer Sozialer Dienst), Tel. 03573/8704203

•    allgemeine Fragen zur Bewerbung – Frau Pelzer (Sekretariat), Tel. 03573/8704201

Foto zur Meldung: Jugendschöffenwahl 2023 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Foto: Jugendschöffenwahl 2023 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Warntag 2022: Bundesweiter Test der Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle

(08. 12. 2022) Heute, am 8. Dezember 2022, testen Bund, Länder und Kommunen gegen 11 Uhr ihre vorhandenen Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle.

Foto zur Meldung: Warntag 2022: Bundesweiter Test der Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle
Foto: Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (Quelle: BBK)

Warntag im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(07. 12. 2022)

Zum bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 werden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz keine Sirenen ausgelöst. Dennoch findet der Warntag auch hier statt. Ausgelöst wird die Warnung um 11:00 Uhr, die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr.

 

Der Landkreis hat in Absprache mit der Regionalleitstelle Lausitz die Entscheidung getroffen, dass in OSL KEINE Sirenen ausgelöst werden. Es wird auch kein Probealarm wie in 2020 geben. Eine Probealarmierung über die Sirenen würde nur die scharfen Alarmierungswege für eine nicht hinnehmbare Zeit blockieren. Ein Testlauf der Sirenen ist nach dem letzten Testlauf zum Warntag 2020 derzeit nicht notwendig. Dies begründet sich nachfolgend.

 

Warum werden zum Warntag keine Sirenen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ertönen?

Der erste bundesweite Warntag am 10. September 2020 zeigte große Probleme und Lücken in der Sireneninfrastruktur im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem gesamten Leitstellenbereich Lausitz auf. Da die Sirenen in einigen Kommunen nach Ende des Kalten Krieges sukzessive abgebaut wurden oder vorhandene Sirenen technisch nicht in der Lage waren, die Signale für die Bevölkerungswarnung und -entwarnung zu senden, sind am 10. September 2020 mancherorts keinerlei Sirenensignale zu hören gewesen. Zudem kam es aufgrund technischer Probleme zu einer zeitlich verzögerten Aussendung der Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS).

 

Der Landkreis hat bereits ein neues Sirenenkonzept zur Umrüstung bzw. Modernisierung der Sirenen auf den Weg gebracht. Der Landkreis übernimmt die Erneuerung der Sirenen für alle Kommunen, damit Einheitlichkeit gewährleistet werden kann und die Erneuerung ohne große zeitliche Staffelung erfolgt.

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind aktuell 159 Sirenen vorhanden, von denen ein Großteil der Sirenen den Katastrophenwarnton (Warnung, Entwarnung, Sprachdurchsagen) nicht abspielen können. Damit entspricht der Großteil der Sirenen nicht den neuesten Vorgaben des Bundes. An der Ausrüstung der Sirenen hat sich seit 2020 nichts geändert. Aus diesem Grund ist ein Testlauf für die Sirenen am 08. Dezember nicht notwendig.

 

Mit Kreistagsbeschluss vom 30.06.2022 werden finanzielle Mittel für die Erneuerung der Sirenen zur Verfügung gestellt. Es konnte bereits ein erfolgreiches Auftragsvergabeverfahren mit entsprechend einzuhaltenden Fristen durchgeführt werden. Der Umbauprozess zur Modernisierung der Sirenen wird im Jahr 2023 erfolgen.


Wie wird im Landkreis zum Warntag gewarnt?

Im Landkreis OSL wird über die Medien, sei es Rundfunk oder Fernsehen, unter Zuhilfenahme der Regionalleitstelle Lausitz gewarnt. Diese informiert alle entsprechenden Stellen und Behörden. Zusätzlich werden regionale Warnungen über die Warnapps gesendet.

 

Beim Warntag 2022 wird der sogenannte Cell Broadcast zum ersten Mal getestet.

Cell Broadcast ist eine Warnnachricht, die direkt aufs Handy geschickt wird. Hierbei muss besonders bedacht werden, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Mobilfunkgeräte unter Umständen so konfigurieren müssen, dass die Warnung auch empfangen werden kann. Weitere Informationen unter: www.bbk.bund.de

 

Ausgelöst wird die Warnung am 08. Dezember 2022 von der Regionalleitstelle Lausitz in Cottbus. Zudem nutzt die Leitstelle ihren Twitter-Account für umfangreiche Informationen.

 

Weitere Information zum Warntag sind im Internet unter www.warnung-der-bevölkerung.de abrufbar.

Informationen zum Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen sind verfügbar unterwww.osl-online.de/katastrophenschutz.

 

Foto zur Meldung: Warntag im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Foto: Warntag im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Deeskalation durch Kommunikation - Niederlausitzer Studieninstitut veranstaltete Fachtagung für Kommunalbedienstete

(06. 12. 2022)

Unter dem Motto „Deeskalation durch Kommunikation“ veranstaltete das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) am Montag (5.12.) im Best Western Hotel in Lübbenau eine Fachtagung für Kommunalbedienstete.

 

Der Einladung des NLSI, welches für die Aus- und Fortbildung von Verwaltungsbediensteten im Süden Brandenburgs zuständig ist, waren rund vierzig Fach- und Führungskräfte gefolgt, darunter auch mehrere Führungskräfte aus der OSL-Verwaltung.

 

Ziel der Tagung war es, über den aktuell immer rauer werdenden Umgangston zwischen Bürgern und Verwaltung sowie innerhalb der Kommunalpolitik zu diskutieren und über Lösungsmöglichkeiten mit Fachleuten zu sprechen, die sich auf das Thema „Deeskalation“ spezialisiert haben.

 

Die Veranstaltung ist Teil eines Fortbildungsprogramms, welches das NLSI vor dem Hintergrund der von Seiten des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg vorgelegten Studie „Präventive Strategien zum Schutz von kommunalen Amts- und Mandatspersonen vor Einschüchterung, Hetze und Gewalt“ speziell aufgelegt hat.

 

Nach einem Grußwort der Ersten Beigeordneten Susanne Rieckhof, Landkreis Dahme-Spreewald, zu einem respektvolleren Umgang in Politik und Gesellschaft stellte Michael Hüllen vom Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg die zentralen Ergebnisse der Studie „Präventive Strategien zum Schutz vor kommunalen Amts- und Mandatspersonen vor Einschüchterung, Hetze und Gewalt“ vor. Demnach gab von den über 1.500 an der Studie beteiligten Amts- und Mandatspersonen deutlich mehr als ein Drittel an, selbst mindestens einen Angriff gegen sich selbst erlebt zu haben. Dabei zählten Beleidigungen und Bedrohungen zu der häufigsten Angriffsform. Die Studie zeigt aber auch, dass die Häufigkeit von Angriffen in Städten über 20.000 Einwohner dreimal höher ist als auf dem Land. Fast 44 Prozent der Täter kommen zudem aus dem kommunalpolitischen Raum.

 

Anschließend sprachen zwei renommierte Referenten, die das NLSI für die Fachtagung gewinnen konnte. Den Einstieg übernahm Trainer und Coach für Kommunikation und Führung, Ingo Gewalt, mit seinem Beitrag „Soziale Kompetenz im Konflikt“. Hierbei ging er auf verschiedene Methoden ein, mit denen Konflikten begegnet werden kann. Auch sensibilisierte er für den Umgang mit Sprache, indem er darstellte, dass allein manche Worte eine eher gereizte Atmosphäre schaffen würden (zum Beispiel „Sie müssen mal“), andere wiederum dem Gesprächspartner gegenüber deeskalierend wirkten (zum Beispiel „könnten Sie mir vielleicht“).

 

Da sich das Spektrum der althergebrachten verbalen und körperlichen Arten von Gewalt auch um die virtuelle Form erweitert hat, befasste sich der zweite Redner mit dem Thema „Krisenkommunikation – auch in sozialen Netzwerken“. Das NLSI konnte hierfür den Dozenten und Berater sowie Autor des Handbuches „Social Media im Einsatz“, Jan Müller-Tischer, gewinnen. Im Rahmen seines Vortrags stellte Müller-Tischer anschaulich dar, wie es einzelnen Personen immer wieder gelänge, Soziale Medien für die Verbreitung ihrer Hassbotschaften ausnutzen.

Geflügelpest: Neue Allgemeinverfügung erlassen

(01. 12. 2022)

Aufgrund des Auftretens von Fällen der Geflügelpest im Zusammenhang mit der Durchführung einer Geflügelschau in Mecklenburg-Vorpommern im November 2022 sowie des andauernden Geflügelpestgeschehens in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein werden auch in Oberspreewald-Lausitz Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.

 

Hierfür hat das dafür zuständige Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft eine entsprechende Tierseuchenallgemeinverfügung erlassen.

 

Zu den erlassenen Maßnahmen zählt u.a. die Anzeigepflicht von Veranstaltungen mit Geflügel (Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte, Veranstaltungen ähnlicher Art). Die Veranstaltungen sind dem Veterinäramt mindestens 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn anzuzeigen. Für den Geflügelhandel wurden ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen angeordnet: Bei Enten und Gänsen sind mindestens 60 Tiere des Bestandes (kombinierter Rachen- und Kloakentupfer) zu untersuchen bzw. untersuchen zu lassen. Wenn weniger als 60 Tiere im Bestand sind, so sind alle Enten und Gänse zu untersuchen bzw. untersuchen zu lassen.

 

„Die erlassene Allgemeinverfügung soll das Risiko des Eintrages des gefährlichen Tierseuchenerreger minimieren. Zur Vermeidung eines Eintrages der Geflügelpest in Bestände zählen aber auch andere Biosicherheitsmaßnahmen. Besonders wichtig hierbei ist die konsequente Einhaltung von hygienischen Maßnahmen wie das Tragen geeigneter Schutzkleidung, ein strikter Wechsel des Schuhwerks vor dem Betreten der Stallungen und der hygienischen Reinigung der Hände vor Kontakt mit den Tieren des Bestandes“, so Laura Schuster, stellvertretene Amtstierärztin.

 

Weiterhin weist das Veterinäramt darauf hin, dass generell jegliche Haltung von Geflügel dem Veterinäramt des Landkreises anzuzeigen ist.

 

Die Tierseuchenallgemeinverfügung gilt vorerst befristet bis zum 01.05.2023. Der komplette Wortlaut der Verfügung ist auf der Website des Landkreises unter Landkreis Oberspreewald-Lausitz - Bekanntmachungen (osl-online.de) abrufbar.

 

Hintergrund der Allgemeinverfügung:

 

Nach Beendigung einer Geflügelausstellung in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) im November 2022 kam es zum Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza (Geflügelpest) in verschiedenen Geflügelbeständen, die an der Ausstellung teilgenommen hatten. Auch Geflügelhalter aus brandenburgischen Landkreisen stellten Geflügel aus bzw. haben Geflügel auf der Ausstellung erworben.

Die Nachverfolgung gestaltete sich zum Teil sehr schwierig, da erworbene Tiere nicht in den eigenen Geflügelbestand des Käufers verbracht wurden, sondern sofort an andere Geflügelhalter abgegeben wurden.

 

Außerdem gibt es seit Monaten viele Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Teilweise sind diese Ausbrüche auch auf Verkäufe im Rahmen des Geflügelhandels zurückzuführen.

 

In vergangenen Jahren trat der Geflügelpest-Virus oftmals nur in den Herbst- und Wintermonaten auf. Jetzt ist der Geflügelpest-Virus ständiger Begleiter in allen Jahreszeiten und hat bereits hohe Verluste in der Wildvogelpopulation in den Küstenregionen verursacht, aber auch zu vielen Ausbrüchen der Geflügelpest in Groß- und Kleinbeständen von gehaltenem Geflügel geführt.

Aktuelle Informationen des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft: Amerikanische Faulbrut in Lübbenau/ Spreewald

(01. 12. 2022)

In Lübbenau/ Spreewald, Ortsteil Boblitz ist am 08.11.2022 ein Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen amtlich festgestellt worden.

 

Aufgrund der amtlichen Feststellung ist um den Ausbruchsbetrieb herum ein Sperrbezirk festgelegt worden. Der Sperrbezirk schließt die Gemarkung Boblitz, ein Teil der Gemarkung Groß Klessow sowie einen Teil der Gemarkung der Stadt Lübbenau/ Spreewald mit ein.

 

Für den Sperrbezirk wurden folgende Maßnahmen erlassen:

 

  1. Jeder, der im festgelegten Sperrbezirk Bienenvölker hält, hat dies unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 31.12.2022, unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift, der Anzahl der Bienenvölker und ihres Standortes, beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreis Oberspreewald-Lausitz anzuzeigen, sofern dies noch nicht erfolgt ist. Die Übermittlung bzw. Kontaktaufnahme mit dem Veterinäramt des Landkreises kann via E-Mail über oder telefonisch über 03573 870 4401 erfolgen.
  2. Von Bienen nicht mehr besetzte Bienenwohnungen innerhalb des Sperrbezirks sind vom Besitzer der Bienen stets bienendicht verschlossen zu halten.
  3. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen; diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des verseuchten Bienenstandes zu wiederholen.
  4. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  5. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Dies gilt nicht für Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle, wenn sie an Wachs verarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs” abgegeben werden. Dies gilt gleichfalls nicht für Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.
  6. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

 

Der komplette Wortlaut der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung zur Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut (AFB) bei Bienen kann auf der Website des Landkreises unter Kreistag & Verwaltung - Bekanntmachungen abgerufen werden.

Foto zur Meldung: Aktuelle Informationen des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft: Amerikanische Faulbrut in Lübbenau/ Spreewald
Foto: ktuelle Informationen des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft: Amerikanische Faulbrut in Lübbenau/ Spreewald - Sperrbezirk - Grafik: LK OSL

Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau: Veränderte Öffnungszeiten ab Dezember 2022

(29. 11. 2022)

Ab dem 01. Dezember 2022 gelten bis auf Weiteres geänderte Öffnungs- und Bearbeitungszeiten für die Bereiche Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde am Standort in Calau.

 

Montag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr Vorsprache nur über Online-Termin-Vergabe

Dienstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:30 Uhr Vorsprache ohne Termin möglich

Donnerstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 16:00 Uhr Vorsprache ohne Termin möglich

Freitag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr Vorsprache nur über Online-Termin-Vergabe

 

Im Rahmen der stufenweisen Öffnung der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde wird mit dieser erneuten Anpassung bzw. Erweiterung der Öffnungszeiten eine bessere Erreichbarkeit der Behörde ermöglicht.

 

 

Weitere Informationen und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrzeugzulassungsbehörde: www.osl-online.de/seite/97615/kfz-zulassungsbehörde.html

Weitere Informationen und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde: www.osl-online.de/seite/510584/fahrerlaubnisbehörde.html

 

 

Es besteht darüber hinaus weiterhin die Möglichkeit, Zulassungsvorgänge per Onlineantrag (i-Kfz) durchzuführen (https://ikfz.brandenburg.de/ikfz/de/kfz-zulassungsbehoerden/osl-oberspreewald-lausitz/).

 

Zudem haben Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, die Zulassungs- oder Fahrerlaubnisvorgänge in einen der eigens dafür bereitgestellten Briefkästen einzuwerfen.

Uhrzeiten für die Abgabe in den Einwurfboxen:

  • Montag und Freitag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr
  • Dienstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:30 Uhr
  • Donnerstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 16:00 Uhr

Standorte der Einwurfboxen:

  • Eingangsbereich des Kreishauses Calau (Joachim-Gottschalk-Straße 36, schräg gegenüber der Fahrzeugzulassungsbehörde)
  • Bürgerbüro am Hauptstandort der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Dubinaweg 1, Glasgebäude)

 

Außerdem können Unterlagen im Bereich der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde weiterhin auf postalischem Weg eingereicht werden:

Landkreis Oberspreewald-Lausitz,

Amt für Straßenverkehr und Ordnung,

SG Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde,

Postfach 100064,

01956 Senftenberg

Foto zur Meldung: Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau: Veränderte Öffnungszeiten ab Dezember 2022
Foto: Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau: Veränderte Öffnungszeiten ab Dezember 2022

Inklusionspreis 2022 – diese Projekte sind nominiert

(23. 11. 2022)

Anfang Dezember ist es soweit: Der Inklusionspreis 2022 des Landkreises OSL wird unter den Bewerbern vergeben. Nun hat vorab die Jury getagt und sich zu den Projekten beraten. Sieben Projekte nehmen in diesem Jahr am Inklusionspreis teil. Die Konzepte sind abwechslungsreich und verdeutlichen das große Engagement der Akteure für Inklusion im Landkreis OSL.

 

Der Inklusionspreis des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unterstützt und ermutigt Akteure, die sich um Inklusion im Landkreis bemühen, den eingeschlagenen Weg zu einer inklusiven Zukunft weiterzugehen.

Dem Aufruf zur Teilnahme am Inklusionspreis von Landrat Siegurd Heinze, Schirmherr des Inklusionspreises, sind in diesem Jahr sieben Bewerber gefolgt. Der Landkreis dankt den Bewerbern für ihr Engagement für mehr Inklusion im Landkreis.

 

Kindertageseinrichtungen, Schulen, freie Träger der Jugend- und Behindertenhilfe, Vereine, Privatpersonen - alle Akteure - im Landkreis Oberspreewald-Lausitz konnten sich bis zum 30. September um den Inklusionspreis 2022 bewerben. Die Kreisverwaltung lobt den mit 1.500 Euro dotierten Preis für Engagement und Bestrebungen rund um ein inklusives Miteinander zum mittlerweile siebenten Mal aus.

Bei der Themenwahl haben die Teilnehmer weitestgehend freie Hand erhalten. Bedingung ist, dass die eingereichten Projekte den Inklusionsgedanken verfolgen.

 

Am 01. Dezember wird es für die eingereichten Projekte spannend. In einem festlichen Rahmen wird die Preisverleihung erfolgen und der Sieger/die Sieger des Inklusionspreises 2022 des Landkreises werden bekanntgegeben und gewürdigt.

Dazu hat sich am 17. November die Jury des Inklusionspreises vorab beraten und zu den eingereichten Projekten ausgetauscht. Die Jury begrüßt die Vielfalt der eingereichten Projekte bzw. der darin fokussierten Themen. Im Rahmen der Beratung konnte der Sieger/konnten die Sieger ermittelt werden.

 

Zu den Jurymitgliedern zählen unter anderem Landrat Siegurd Heinze, die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Johanna Fischer, Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises und Melitta Marko von der Sonderpädagogischen Förder- und Beratungsstelle.

 

Die Jury des Inklusionspreises 2022 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hat getagt und sich zu dem Gewinner/den Gewinnern abgestimmt. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Die Jury des Inklusionspreises 2022 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hat getagt und sich zu dem Gewinner/den Gewinnern abgestimmt. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

Nachfolgend werden die zum Inklusionspreis 2022 eingereichten Projekte auf Basis ihrer Bewerbungsschreiben kurz vorgestellt:

 

Projekt 1: Hort „ART-Kids“ – Seit 2014 gibt es in Trägerschaft der Stiftung SPI, NL Brandenburg Süd-Ost den Hort „ART-Kids“, welcher in das Kultur- und Freizeitzentrum „Pegasus“ in Senftenberg integriert ist. In dem Hort werden Schulkinder der 1. bis 6. Klasse der Lindengrundschule Senftenberg betreut. Das Angebot steht allen Kindern unabhängig von Religion, Herkunft, Kultur, sozialem Status oder ähnlichem zur Verfügung. Unter anderem das Patensystem und die Essens- und Freizeitangebote sollen allen Kindern gleichermaßen eine Teilhabe am Hortalltag ermöglichen.

 

Projekt 2: „MILÜ“ Miteinander Lernen Üben – Das Projekt ist eine Kooperation der Lindengrundschule Missen und der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ Lübbenau. Im Rahmen der Kooperation werden gegenseitige Besuche durchgeführt und gemeinsame Aktivitäten unternommen, zum Beispiel Sportvergleiche, Sportspiele, Adventssingen, Töpferwerkstatt uvm. Toleranz für Vielfalt soll für die SchülerInnen beider Schulen vermittelt und selbstverständlich werden.

 

Projekt 3: Unsere Kita ist bunt – In der Kita Regenbogen aus Ortrand werden Kinder aus verschiedenen Altersgruppen (Krippe bis Hort), darunter auch Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit Behinderung, betreut. Die Angebote und Aktivitäten, wie zur Vermittlung von Sprache und Schrift und Patenkinder tragen dazu bei, dass alle Kinder am Hortalltag teilhaben können.

 

Projekt 4: Umsetzung Inklusion Kita Kunterbunt – Die „Kita Kunterbunt“ aus Calau ist eine Regelkita mit 230 Kapazitätsflächen und in Trägerschaft der Stadt Calau. Neben den Aktivitäten der Kita zur Gestaltung des Alltags für alle Kinder liegt der Fokus auch auf der Weiterbildung und Personalqualifizierung für spezifische Themenbereiche. Zum Team gehören auch Integrations-, Inklusions- und Sprachfachkräfte, die mit ihren Zusatzausbildungen und Erfahrungen unterstützende Angebote für Kinder und Eltern ermöglichen.

 

Projekt 5: Baumlehrpfad im Schlosspark – Der NABU RV Senftenberg hat einen Baumlehrpfad im Schlosspark Senftenberg erstellt. Dieser Lehrpfad stellt den interessanten Baumbestand des Schlossparks vor und macht gleichzeitig auf die Rolle der Bäume für Mensch und Natur aufmerksam. Die Informationen werden den Besuchern vor Ort und darüber hinaus durch zwei große Informationstafeln, einem Flyer und einem digitalen Baumlehrpfad auf der Internetseite des NABU Senftenberg zur Verfügung gestellt.

 

Projekt 6: Partnerschaft generationsübergreifendes Miteinander „Jung & Alt gemeinsam“ – Der Kindergarten „Haus der Elemente“ im Calauer Ortsteil Zinnitz hat eine Partnerschaft mit der Seniorenresidenz Calau. In gemeinsamen Treffen und Aktivitäten, wie Basteln oder Projektpräsentationen, erlernen die Kinder der Kita Zinnitz im Umgang mit alten Menschen wichtige soziale Kompetenzen und profitieren von der Lebenserfahrung der Senioren. Für die Senioren wiederum bedeutet dies Abwechslung im Alltag und sie profitieren von der Lebendigkeit und Freude der Kinder.

 

Projekt 7: Podcast – Anders (ist) normal – Der Fachbereich Eingliederungshilfe des AWO RV Brandenburg Süd e.V.  initiiert den Podcast zum Thema Inklusion. Menschen mit Behinderungen sprechen über ihre Lebenssituation, über alltägliche Dinge des Lebens, ihre Arbeitswelt, ihre Wohnsituation und formulieren Anforderungen an die Gesellschaft. Mit dem Medium Podcast und der Veröffentlichung auf der Plattform Spotify wird die breite Öffentlichkeit angesprochen und eine Verbindung der Gesellschaft ermöglicht.

Foto zur Meldung: Inklusionspreis 2022 – diese Projekte sind nominiert
Foto: Die Jury des Inklusionspreises 2022 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hat getagt und sich zu dem Gewinner/den Gewinnern abgestimmt. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.22 - Veranstaltung des Landkreises in Senftenberg

(22. 11. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einer Veranstaltung am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.2022). Anlässlich des Aktionstages lädt die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises, Johanna Fischer, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie PressevertreterInnen dazu ein, an der Veranstaltung des Landkreises teilzunehmen.

 

 

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Datum: 25.11.2022

Uhrzeit: 09:00 bis 10:00 Uhr

Ort: Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg

 

Inhalte:

vor dem Haus 1, Eingang auf Seeseite, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg

9:00 Uhr          Begrüßung

                        Information zum Tag

Hissen der Fahne „Nein zu Gewalt an Frauen“ vor der Kreisverwaltung

 

Großer Sitzungssaal, Haus 1, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg

09:10 Uhr        Premiere des Videos des Frauen- und Kinderschutzhauses Lauchhammer in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz

           

09:15 Uhr        kurzer Impuls über die Arbeit des Frauen- und Kinderschutzhauses Lauchhammer

 

ab 09:25 Uhr    Gelegenheit zum Austausch über weitere Angebote aus dem Bereich Gewaltprävention und Opferschutz des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

  • PowerPoint-Präsentation der Ausstellung „Spuren häuslicher Gewalt“ (aktuell im Lausitzpark Cottbus ausgestellt)

 

Ansprechpartner*innen:

  • Johanna Fischer, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
  • Opferhilfe Land Brandenburg e.V. – Opferberatung Senftenberg
  • Weißer Ring Außenstelle Oberspreewald-Lausitz
  • Deutscher Kinderschutzbund e.V. - Ortsverband Senftenberg
  • (angefragt) Opferschutzbeauftragte Polizei OSL

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto zur Meldung: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.22 - Veranstaltung des Landkreises in Senftenberg
Foto: Fahne „Wir sagen Nein zu Gewalt an Frauen“ von UN-Women und Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.

Ausschreibung des Kehrbezirks OL 042

(18. 11. 2022)

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wird der

 

Kehrbezirk OL 042

 

für eine Bestellung zum 01.03.2023 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.
 

Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 07.12.2022 unter Angabe der Kennziffer 02 OSL 2022 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.

 

Bitte kennzeichnen Sie die Bewerbungsunterlagen mit einem Vermerk „Bewerbung als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger“.

 

Für die Einhaltung der Einreichungsfrist bezüglich der Übersendung der Bewerbungsunterlagen gilt das Datum des Posteingangstempels bei der Behörde gemäß § 3 Absatz 3 Satz 4 BbgBAAV.

 

Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 042, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Leben & Wohnen > Bauen & Wohnen > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.

 

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an:

 

            Frau Ann-Kristin Franke

            Telefon: 03541/870-3181

            E-Mail:

            Fax: 03541/870-3110

 

Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) – Tätigkeitsfeld: Handwerk und Produktion. >>>Link zur Ausschreibung

Mit Knobelei zum Sieg bei der Mathematikolympiade des Landkreises

(17. 11. 2022)

Bei der Mathematikolympiade des Landkreises haben SchülerInnen über den schwierigsten Matheaufgaben geknobelt. Zur Abkühlung der Köpfe gab es am Nachmittag ein Freizeitprogramm in Senftenberg und am Ende des Tages dann die Siegerehrung. Zahlreiche Urkunden und Preise konnten verteilt werden und 26 Sieger wurden geehrt.

 

Am 09. November 2022 fand die Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald-Lausitz am Senftenberger Campus der BTU Cottbus-Senftenberg statt. Im Rahmen der mittlerweile 62. Olympiade lösten 148 SchülerInnen aus den Klassen drei bis zwölf ihre Aufgaben im großen Hörsaal der Universität.

 

Die SchülerInnen kamen aus 14 Schulen des Landkreises, darunter Grundschulen und die Gymnasien in Schwarzheide, Lübbenau und Senftenberg. Als die Besten, der in den Schulen ausgetragenen ersten Runde des bundesweiten Stufenwettbewerbes, hatten sie sich für die Kreisolympiade qualifiziert.

Garanten für den Erfolg der Olympiade waren ein Betreuerteam aus 35 aktiven oder bereits im Ruhestand befindlichen Pädagogen/Innen sowie aus Eltern und Betreuern, die unter Federführung von Ron Geißler, stellvertretender Schulleiter am Emil-Fischer- Gymnasium Schwarzheide, an diesem Tag tatkräftige Unterstützung leisteten. So lösten die Mathe-Olympioniken nicht nur ihre Aufgaben, sondern nahmen auch an einem Nachmittagsprogramm teil, so dass am gleichen Tag die Aufgaben korrigiert und die Sieger ausgezeichnet werden konnten.

 

Im Nachmittagsprogramm der Mathematikolympiade besuchten die jüngeren SchülerInnen Freizeitreinrichtungen in der Stadt Senftenberg. So waren die TeilnehmerInnen der Klasse 3 im Vital-Club an der Kletterwand tätig, in Klasse 4 bis 6 im Museum im Schloss, SchülerInnen der Klasse 7 bis 9 bowlen und die älteren Schüler freuten sich über eine interaktive Campustour an der Universität.

 

Alle haben an diesem Tag großartige Leistungen vollbracht und Aufgaben von höchstem Schwierigkeitsgrad in ihrer jeweiligen Altersstufe gelöst. Neben Urkunden konnten sich die Bestplatzierten über attraktive, von den Sponsoren bereitgestellte Preise freuen. In den verschiedenen Altersgruppen wurden insgesamt 26 Sieger geehrt.

 

Ein herzliches Dankeschön den Eltern und Betreuern/Innen für die Unterstützung und den Sponsoren für die Bereitstellung der Gewinne:

  • Sparkasse Niederlausitz
  • Wasserverband Lausitz
  • Emis Electrics GmbH
  • Heideapotheke Schwarzheide
  • Stadt Calau
  • PolymerTechnik Ortrand GmbH
  • Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH& Co KG
  • Amt Ruhland
  • Amt Ortrand
  • Stadt Senftenberg
  • Stadt Schwarzheide
  • BASF Schwarzheide

 

SchülerInnen zur 62. Mathematikolympiade des Landkreises im großen Hörsaal der BTU Cottbus-Senftenberg am Campusstandort Senftenberg. (Bild: Sylke Kuhla)

Bild: SchülerInnen zur 62. Mathematikolympiade des Landkreises im großen Hörsaal der BTU Cottbus-Senftenberg am Campusstandort Senftenberg. (Bild: Sylke Kuhla)

Foto zur Meldung: Mit Knobelei zum Sieg bei der Mathematikolympiade des Landkreises
Foto: SchülerInnen zur 62. Mathematikolympiade des Landkreises im großen Hörsaal der BTU Cottbus-Senftenberg am Campusstandort Senftenberg. (Bild: Sylke Kuhla)

Pflegestützpunkt lädt zur Austauschrunde für pflegende Angehörige ein – Angehörigenkaffee am 17.11. in Senftenberg

(16. 11. 2022)

Beratung aber vor allem auch der Austausch unter Betroffenen hilft pflegenden Angehörigen, die herausfordernde Situation bestmöglich zu gestalten und dem Pflegebedarf der Angehörigen unter Bewahrung der eigenen Gesundheit gerecht zu werden.

 

Der Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz lädt herzlich zu einer Austauschrunde für pflegende Angehörige ein:

Angehörigenkaffee

17.11.2022 um 14:30 Uhr

Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz

Ernst-Thälmann-Straße 129

01968 Senftenberg

 

Der Pflegestützpunkt bietet kostenlose Beratung und Hilfe rund um das Thema Pflege an. Bürgerinnen und Bürger können sich an das Team des Pflegestützpunktes wenden, wenn sie Informationen oder Hilfe benötigen. Der Pflegestützpunkt ermittelt im Beratungsprozess den individuellen Hilfebedarf der Person, koordiniert alle pflegerischen und sozialen Unterstützungsangebote im Rahmen des Bedarfsfalls, hilft bei der Kontaktaufnahme zu Pflegeangeboten, bei der Klärung der Kostenübernahme und bei der Antragstellung und informiert über bundes- und landesrechtliche Sozialleistungen.

 

Im Rahmen der Beratungstätigkeiten und der regelmäßig stattfindenden Themennachmittagen hat sich herausgestellt, dass der Austausch zwischen den pflegenden Angehörigen sehr wertvoll ist und gern von den Beteiligten angenommen wird. Aus diesem Grund etabliert der Pflegestützpunkt nun das Angehörigenkaffee, bei welchem eine Möglichkeit zum Zusammenkommen, Kennenlernen und zum Austausch zwischen den Betroffenen gegeben wird. Das Angehörigenkaffee soll bei entsprechender Nachfrage einmal pro Monat stattfinden.

 

Begleitet wird dieses Format von den Mitarbeitenden des Pflegestützpunktes, welche vor allem bei fachlichen Fragen rund um Pflegegradeinstufungen, finanzielle Unterstützung, Vorsorgevollmacht, Hilfsmittel zur Pflege und vieles mehr den Erfahrungsaustausch beratend unterstützen können.

 

Die Veranstaltung ist für die TeilnehmerInnen kostenlos.

Der Pflegestützpunkt bittet um Anmeldung unter folgender Telefonnummer: 03573 870 - 4180 ( - 4181)

Foto zur Meldung: Pflegestützpunkt lädt zur Austauschrunde für pflegende Angehörige ein – Angehörigenkaffee am 17.11. in Senftenberg
Foto: Pflegestützpunkt lädt zur Austauschrunde für pflegende Angehörige ein – Angehörigenkaffee am 17.11. in Senftenberg

Würdevolles Gedenken und Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages

(16. 11. 2022)

Am Sonntag, 13.11.2022 hat die alljährliche Gedenkveranstaltung des Kreisverbandes Oberspreewald-Lausitz stattgefunden. Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Kreisverwaltung, Kreistag, Stadt Senftenberg, Bundeswehr und Kirche haben im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg und bei der anschließenden Kranzniederlegung am Gefallenendenkmal der weltweiten Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

 

Der Volkstrauertag ist ein Tag der Empathie und des Innehaltens, aber auch der Verständigung und der Versöhnung. Der Tradition seit 1991 folgend hat auch in diesem Jahr eine Volkstrauertagsveranstaltung des Kreisverbandes Oberspreewald-Lausitz stattgefunden. Nachdem der langjährige Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes, Bernd Leubner, Mitte des Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde, haben Helga Schüler und Jens Peter-Meyer seine Aufgaben übernommen und empfingen am Sonntag die Bürgerinnen und Bürger zur Gedenkveranstaltung.

 

Helga Schüler, Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes, blickt auf die gelungene Veranstaltung zurück: „Mit der Veranstaltung haben wir das Ziel, ein würdevolles und nachdenklich stimmendes Gedenken an die Menschen, die im Krieg gefallen sind, zu realisieren. Aufgrund des Ukraine-Russland-Konfliktes ist das Thema Krieg für viele Bürgerinnen und Bürgern in diesem Jahr präsenter geworden. Seit langer Zeit hat uns dieses Thema nicht mehr so unmittelbar beeinflusst und das führt auch dazu, dass wir alle uns erneut der schrecklichen Auswirkungen bewusst geworden sind oder bewusst werden. Die Gedanken aller Anwesenden waren heute bei den im Krieg Gefallenen und den Menschen, die auch aktuell durch Kriege oder Gewaltherrschaften Leid erfahren.“

 

Neben Helga Schüler gestalteten auch Landrat Siegurd Heinze, Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich und Manfred Schwarz, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Senftenberg die Gedenkveranstaltung mit bewegenden Reden. Umrahmt wurden die Beiträge musikalisch vom Kammerchor und Orchester der Musikschule Oberspreewald-Lausitz, unter der Leitung von Ulrich Stein.

 

Der Gedenkveranstaltung schloss sich traditionell die Kranzniederlegung an. Am Gefallenendenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges neben der Wendischen Kirche legten die Beteiligten unter Trommelwirbel und dem Ehrenspalier durch Bundeswehrsoldaten Blumengebinde nieder.

 

Mit der Gedenkveranstaltung erinnert der Kreisverband des Volksbundes an die enormen Opfer beider Weltkriege und die Opfer von Gewalt und Verbrechen und schafft das Bewusstsein dafür, dass wir uns für eine friedliche Welt und ein gerechtes Miteinander einsetzen.

Der Volksbund, gegründet am 16. Dezember 1919, ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Aktuell betreut der Volksbund 832 Kriegsgräberstätten mit über 2,8 Millionen Kriegstoten in 46 Staaten. Die Mitglieder dienen Angehörigen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge als Ansprechpartner, beraten öffentliche und private Stellen, unterstützen die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördern die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.

 

Helga Schüler, Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes, begrüßt die Anwesenden zur Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertages im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg. (Bild: Landkreis OSL / Stephan Hornak)

Bild: Helga Schüler, Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes, begrüßt die Anwesenden zur Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertages im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg. (Bild: Landkreis OSL / Stephan Hornak)

 

Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und Helga Schüler, Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes legen einen Kranz am Gefallenendenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges nieder. (Bild: Landkreis OSL / Stephan Hornak)

Bild: Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und Helga Schüler, Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes legen einen Kranz am Gefallenendenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges nieder. (Bild: Landkreis OSL / Stephan Hornak)

Foto zur Meldung: Würdevolles Gedenken und Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages
Foto: Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und Helga Schüler, Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbundes legen einen Kranz am Gefallenendenkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges nieder. (Bild: Landkreis OSL / Stephan Hornak)

Aufruf zur Gewinnung von Kandidaten für die Wahl als ehrenamtliche/r Richter/in der Verwaltungsgerichtsbarkeit im Land Brandenburg

(15. 11. 2022) Interessierte BürgerInnen sind aufgerufen, sich als ehrenamtliche/r Richter/in für eine fünfjährige Wahlperiode zur Verfügung zu stellen.

Foto zur Meldung: Aufruf zur Gewinnung von Kandidaten für die Wahl als ehrenamtliche/r Richter/in der Verwaltungsgerichtsbarkeit im Land Brandenburg
Foto: Aufruf zur Gewinnung von Kandidaten für die Wahl als ehrenamtliche/r Richter/in der Verwaltungsgerichtsbarkeit im Land Brandenburg

Kreisreise – Umweltminister Axel Vogel und Landrat Siegurd Heinze besuchen Bio-Energie-Zentrum und Landwirtschaftsbetrieb

(11. 11. 2022)

Öko, Energie, Landwirtschaft und natürlich die Themen Umwelt und Klima standen heute bei der Kreisreise von Umweltminister Axel Vogel und OSL Landrat Siegurd Heinze auf der Themenagenda. In den zwei besuchten Betrieben gab es interessante Einblicke in die ökologische Landwirtschaft und Energiegewinnung.
 
Landrat Heinze und der Verbandsvorsteher des Abfallentsorgungsverbandes „Schwarze Elster“ (AEV), Dr. Bernd Dutschmann begrüßten Axel Vogel, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg, zunächst im Bio-Energie-Zentrum (BEZ) in Freienhufen. Das BEZ ist die erste Anlage seiner Art im Land Brandenburg, in der nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz die geforderte hochwertige Verwertung von Bioabfällen umgesetzt wird.
Im Rahmen der Begehung der Anlage konnten Umweltminister Vogel und Landrat Heinze einen Einblick in die Verarbeitung der Bioabfälle gewinnen.
 
Umweltminister Axel Vogel: „Mit der hochwertigen Verwertung von Bioabfällen und der damit verbundenen energetischen und anschließenden stofflichen Nutzung trägt die Anlage wesentlich dazu bei, die CO2-Bilanz der Verwertung von Bioabfällen weiter zu verbessern. Der Abfallentsorgungsverband setzt dabei auf die interkommunale Zusammenarbeit, die künftig sogar ausgebaut werden soll. Damit gibt er den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern eine Möglichkeit die Bioabfälle aus den jeweiligen Gebieten in der Anlage nach den Bestimmungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes verwerten zu lassen.“
 
Im Rahmen der Begehung der Anlage ist die neue Vergärungsanlage des BEZ Freienhufen in den Probebetrieb gestartet. Diese erzeugt durch Vergärung Biogas, welches im standorteigenen Blockheizkraftwerk verstromt wird. Im zweiten Schritt wird anschließend in der Kompostierungsanlage aus den Gärprodukten hochwertiger Kompost – die „Lausitzer Krafterde“ - hergestellt.
In den Gesprächen berichtete Verbandsvorsteher Dutschmann, von den weiteren Plänen für das BEZ Freienhufen. Neben der Optimierung des gesamten Verwertungsprozesses wird geprüft, ob das erzeugte Biogas wirtschaftlich in Biomethan umgewandelt und damit ein hocheffizienter grüner Energieträger hergestellt werden kann. Durch Einspeisung in das Gasnetz könnte damit fossiles Methan in allen Bereichen ersetzt werden.
 
Knopfdruck von Umweltminister Axel Vogel und Landrat Siegurd Heinze zum Start des Probebetriebs der neuen Vergärungsanlage des Bio-Energie-Zentrums Freienhufen (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Knopfdruck von Umweltminister Axel Vogel und Landrat Siegurd Heinze zum Start des Probebetriebs der neuen Vergärungsanlage des Bio-Energie-Zentrums Freienhufen (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)
 
Nach dem Austausch im BEZ Freienhufen besuchten Landrat und Umweltminister die Zinnitz-Groß Jehser (ZGJ) Landwirtschafts GmbH bei Calau. Bei einer Kremserfahrt und Besichtigung des Betriebes haben die Geschäftsführer Marrin Arfsten-Häußler und Robert Häußler gemeinsam mit Pflanzenbau-Chef Torben Voss und dem Bauernverband Südbrandenburg e.V. einen Einblick in aktuelle Themen und die Arbeit des Betriebes gegeben.
Die ZGJ Landwirtschafts GmbH ist einer der insgesamt 197 landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis und trägt mit einer teilweise ökologischen Bewirtschaftung der insgesamt 1150 ha Anbaufläche zu dem weiterhin steigenden Anteil des ökologischen Landbaus im Landkreis bei. 2021 wurden 19,7% der Flächen ökologisch bewirtschaftet. 2022 sind es nun bereits 20,4 %. Insgesamt werden 40 Unternehmen im Landkreis im Rahmen des Förderprogramms ökologischer Landbau gefördert.
 
Minister Vogel: „Die Landwirtschaft im Landkreis steht – wie auch andere Branchen in der Lausitz – durch den Kohleausstieg und die Auswirkungen der Klimakrise vor der großen Aufgabe, die Wasserversorgung und damit die Produktion von regionalen Lebensmitteln nachhaltig zu sichern.“
 
Landrat Siegurd Heinze: „Mit der Nutzung ehemaliger und rekultivierter Kippenflächen hat der Landwirtschaftsbetrieb eine gute Möglichkeit gefunden solche Flächen nachhaltig zu nutzen beziehungsweise diesen einer neuen Nutzung zuzuführen. Mich beeindruckt zudem die breite Aufstellung des Betriebes im Feldbau und der Milchproduktion. Hier wird zum Beispiel auch mit dem Direktsaatverfahren versucht neue Wege zu gehen, um die Landwirtschaft zukunftsfähig, nachhaltig und ertragreich zu betreiben. Damit ermöglicht der Betrieb bereits attraktive Arbeitsmöglichkeiten im Berufsfeld Landwirtschaft. Auch durch innovative technologische Entwicklungen und zum Beispiel die Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg bei Anbauversuchen wird ein spannendes Aufgabenfeld geboten. Ganz klar können diese Entwicklungen nicht nur durch die Betriebe allein angegangen werden. Hierbei braucht es Unterstützung durch die Politik, aber auch die regionalen Strukturen müssen stimmen, um Landwirtschaftsbetriebe zu halten.“
 
Davon, dass Unterstützung bereits angekommen ist, konnten sich die Beteiligten vor Ort überzeugen. Umweltminister Vogel konnte bei dem Termin einen Blick auf die zwei Hühnermobile werfen, welche vom MLUK und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mitfinanziert wurden. In den Gesprächen mit den Landwirten wurde sich auch zum Agrarstrukturgesetz ausgetauscht. Herr Häußler stellte zudem das Direktsaatverfahren vor, welches er auf einigen Flächen umsetzt, um langfristig ein funktionierendes Ökosystem auf den Flächen entstehen zu lassen. Bei einer Befahrung der Flächen konnten sich Landrat Heinze und Umweltminister Vogel zu diesem Verfahren informieren und einen Eindruck zu den Erfordernissen und den Erträgen der Direktsaat erlangen.
  Umweltminister Vogel und Landrat Heinze besichtigen die Direktsaatflächen der ZGJ Landwirtschafts GmbH (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Umweltminister Vogel und Landrat Heinze besichtigen die Direktsaatflächen der ZGJ Landwirtschafts GmbH (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)
 
Im Anschluss an die beiden Besichtigungen haben Landrat Heinze und Umweltminister Vogel sich zu weiteren Themen in einem Vier-Augen-Gespräch ausgetauscht. Dabei wurde auch über die Erreichung der Klimaziele und den Beitrag zu diesen auf Kreisebene gesprochen. Durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist beabsichtigt, mit dem Haushaltsjahr 2023 eine Vollzeitstelle „Klimaschutzbeauftragte/r“ bzw. „Klimaschutzmanager“ zu schaffen. Dieser soll die Aufgaben zur Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie begleiten. Diese Strategie wird ein Leitbild zur nachhaltigen Entwicklung des Landkreises unter Beachtung der klimapolitischen Ziele des Landes Brandenburg umfassen und damit Ziele für den Landkreis definieren.
 
 
Weitergehende Informationen zum BEZ Freienhufen:
Das jetzige BEZ Freienhufen wurde 2006 als Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage errichtet. Mit dem Bau der Kompostierungsanlage im Jahr 2019 und des Umbaus der Altanlage im Jahr 2022 ist ein modernes Zentrum zur hochwertigen Verwertung von Bioabfällen entstanden.
 
Im BEZ werden in zwei separaten Linien die Abfallfraktionen Sperrmüll und Bioabfälle verarbeitet. Der Fokus liegt auf den Bioabfällen, die den Namen der Anlage maßgeblich prägen. Die zu verarbeitenden Bioabfälle stammen dabei nicht nur aus dem Verbandsgebiet des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster (AEV). Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit verwertet der AEV schon jetzt Bioabfälle aus dem Landkreis Spree-Neiße, der Stadt Cottbus und ab 2023 auch vom Kommunalen Abfallentsorgungsverband „Niederlausitz“. 
 
Im BEZ können bei voller Auslastung ca. 25.000 t Bioabfälle pro Jahr verarbeitet werden. Daraus entstehen rund 2 Millionen m³ Biogas mit einem Methangehalt von ca. 65 Prozent. Über das Blockheizkraftwerk werden vier Millionen kWh Strom und etwa dieselbe Menge an Wärme erzeugt. Die Wärme wird im Wesentlichen für betriebsinterne Prozesse verwendet. Nach Abzug des Eigenbedarfs verbleiben ca. zwei Millionen kWh Strom zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz.
 
Eine Besonderheit der Anlage stellt die Entfernung von Störstoffen aus den Bioabfällen dar. Zum Einsatz kommt eine sogenannte Separationsmühle. In dieser findet eine schonende Zerkleinerung der Bioabfälle statt, wobei Folien und Plastetüten erhalten bleiben. Sie werden durch ein integriertes Sieb abgeschieden. Anschließend werden die sauberen, zerkleinerten Bioabfälle mit Prozesswasser angemischt und dem Sandfang zugeführt. In diesem trennen sich die Schwerstoffe wie Glas- und Keramikscherben sowie Steine ab, sodass der folgenden Vergärung ein sehr reines Produkt zugeführt werden kann. 
 
 
Weitergehende Informationen zur ZGJ Landwirtschafts GmbH
Der Betrieb unterteilt sich in zwei verschiedene Betriebsbereiche. Die eine Hälfte der Flächen wird ökologisch bewirtschaftet und die andere Hälfte konventionell. Auf einem Teil der „konventionellen“ Flächen wird das Direktsaatverfahren umgesetzt. Bei der Direktsaat werden alte Pflanzenreste auf dem Feld belassen und es erfolgt keine Bodenbearbeitung. Dadurch entsteht eine Bodenbedeckung mit einer Mulchschicht. Das Verfahren kann zu verschiedenen Vorteilen führen, wie eine höhere Nährstoffdynamik im Boden, der Verbesserung der Resilienz des Bodens gegen äußere Einflüsse und der geringere Einsatz von Bioziden zur Schädlingsbekämpfung. Ziel des Verfahrens ist es, auf den Flächen und im Boden ein funktionierendes Ökosystem entstehen zu lassen. Dadurch wird davon ausgegangen, dass diese Flächen einen ebenso hohen ökologischen Wert aufbauen können, wie die eigentlichen ökologisch bewirtschafteten Flächen.

Foto zur Meldung: Kreisreise – Umweltminister Axel Vogel und Landrat Siegurd Heinze besuchen Bio-Energie-Zentrum und Landwirtschaftsbetrieb
Foto: Umweltminister Axel Vogel und Landrat Siegurd Heinze besichtigen das Bio-Energie-Zentrum Freienhufen (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Ausbruch der Afrikanischen Schweinpest – Allgemeinverfügung mit Restriktionszonen und Verhaltensanweisungen erlassen

(11. 11. 2022)

Auf Grund der Feststellung des Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem Ausbruchsgeschehen in den angrenzenden Landkreisen Bautzen sowie Spree-Neiße verfügt der Landkreis bestimmte Maßnahmen, die eine weitere Ausbreitung der ASP und eine Übertragung auf Hausschweine verhindern sollen. Die Regelungen und festgelegten Restriktionszonen treten am 12.11.2022 in Kraft.

 

Rückblick

Wie der Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Montag, 07.11.2022, berichtet hat, ist im Kreisgebiet zum ersten Mal bei Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut hat den amtlichen Verdacht am 04.11.2022 bestätigt. Es handelt sich um eine Bache, die nördlich von Neupetershain (Nowe Wiki) erlegt wurde.

 

Nach der sofortigen Einleitung von Bekämpfungsmaßnahmen, wie risikoorientierte Fallwildsuche und dem Bau von bisher circa 23 Kilometern mobilen Zauns im näheren Umfeld des Fundes, wird nun eine Tierseuchenallgemeinverfügung (TSAV) erlassen, welche Zonen im Landkreis ausweist, in denen bestimmte Verhaltensmaßnahmen gelten, die eine weitere Ausbreitung der Seuche verhindern sollen.

Das ASP-Virus kann durch den direkten Kontakt zwischen Tieren übertragen werden. Blut (beim Wildschwein „Schweiß“ genannt) ist der effizienteste Übertragungsweg, denn kleinste Blutmengen reichen für eine Infektion aus.

 

Neue Tierseuchenallgemeinverfügung (tritt am 12.11.2022 in Kraft)

Die neue TSAV hebt die zuvor erlassenen Verfügungen vom 01.07. und vom 12.07.2022 auf. Diese sind mit dem nun erfolgten Ausbruch der ASP auf dem Kreisgebiet hinfällig.

 

Restriktionszonen

Die neue Tierseuchenallgemeinverfügung legt Restriktionsgebiete fest, welche beinahe das gesamte Kreisgebiet umfassen. Um die Abschussstelle bei Neupetershain werden als Restriktionsgebiete vier verschiedene Zonen ausgewiesen, welche auch in der nachfolgenden Karte farbig markiert sind:

  • Sperrzone II“ (gefährdetes Gebiet): umfasst auch das unmittelbar nahe der Abschussstelle liegende Gebiet (Kerngebiet) und den unmittelbar an das Kerngebiet grenzenden Bereich (Weiße Zone)
    • Weiße Zone“ (wird durch geeignete Mittel zeitnah schwarzwildfrei gehalten)
      • umfasst auch das Kerngebiet
    • Kerngebiet (Teil der weißen Zone)
  • Sperrzone I“ (Pufferzone): wird außen um die Sperrzone II eingerichtet

 

Karte mit den Restriktionszonen als Anlage zur Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 11.11.2022Bild: Karte mit den Restriktionszonen als Anlage zur Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 11.11.2022

 

Welche Gebiete welcher Zone zugeordnet werden, können Bürgerinnen und Bürger dem Kartenausschnitt (auch einsehbar unter www.osl-online.de/asp) oder der vollständigen Auflistung in der TSAV vom 11.11.2022 entnehmen: www.osl-online.de/bekanntmachungen

 

Angeordnete Maßnahmen

Für den gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird unter anderem angeordnet:

 

  • Die Absperrung der benannten Restriktionszonen mit einer wildschweinsicheren Umzäunung sowie Segmentzäunen innerhalb der Restriktionszonen sind zu dulden. Tore der ASP-Abwehrzäune sind zu schließen!
  • Jagdausübungsberechtigte haben eine verstärkte Bejagung von Schwarzwild durchzuführen (gilt aktuell nicht in Sperrzone II) und sind zur verstärkten Suche nach verendeten Wildschweinen verpflichtet.

 

Folgende Verhaltensregeln sind in den weiteren Zonen insbesondere von Bürgerinnen und Bürgern zu beachten:

 

  • Sperrzone II (umfasst auch Kernzone und weiße Zone)
    • Hunde dürfen in der Sperrzone II nicht frei umherlaufen. Es gilt eine strikte Leinenpflicht für Hunde, mit Ausnahme der für die Kadaversuche eingesetzten Hundestaffeln.
    • Die Freiland- und Auslaufhaltung von Schweinen wird untersagt. Die Schweine sind in einen Stall abzusondern (einzustallen), sodass sie nicht mit Wildschweinen in Kontakt kommen können.
    • Das Verbringen von Schweinen und Wildschweinen aus der Sperrzone II ist verboten. In begründeten Einzelfällen können für Schweine auf schriftlichen Antrag Ausnahmen von diesem Verbot durch das Veterinäramt erteilt werden.

 

  • Kerngebiet und weiße Zone
    • Es gilt grundsätzlich ein Jagdverbot.

Ausnahme bilden hierbei Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen, wie die Tötung/Entnahme mit jagdlichen Mitteln im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung unter Anordnung des Amtstierarztes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Abstimmung mit der zuständigen Unteren Jagdbehörde.

 

  • Kerngebiet
    • Das Betreten und Befahren des Waldes und der offenen Landschaft (Felder, Wiesen, Ackerflächen, Bereiche außerhalb von Ortschaften) des Kerngebietes ist ohne triftigen Grund verboten.

 

Darüber hinaus umfasst die Allgemeinverfügung weitere Maßnahmen und Regelungen, denen insbesondere auch Jäger, Landwirte u.a. nachkommen müssen. Diese sind in der TSAV vom 11.11.2022 online einsehbar unter www.osl-online.de/bekanntmachungen

 

Erklärungen, Begründungen zu den auferlegten Maßnahmen und zu der Festlegung der Sperrzonen sind ebenfalls in der TSAV nachzulesen.

 

 

Fallwildmeldungen

Totes Schwarzwild bitte nicht anfassen! Melden Sie diese Funde umgehend telefonisch (03573 870 4400) dem Veterinäramt.

Fallwildmeldungen können jetzt auch per Mail an gemacht werden. Bitte die folgenden Angaben per Mail machen:

  • Name und Vorname der meldenden Person
  • Telefonnummer für erforderliche Nachfragen (zur Sicherung der Erreichbarkeit möglichst Handy- und Festnetznummer)
  • Kurzbeschreibung zum Kadaverzustand (relativ frisch verendet, Skelettfund … )
  • soweit möglich die Koordinaten (wenn nicht verfügbar detaillierte Beschreibung zur Lage)
  • Foto (wenn möglich)

 

 

In eigener Sache: Wir danken den zahlreichen aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger, die uns bereits beschädigte ASP-Zäune und -Tore sowie totes Schwarzwild gemeldet haben und stets auch einen Blick darauf haben, dass die Tore geschlossen werden. Nur gemeinsam können wir diese Maßnahmen erfolgreich umsetzen und so setzen wir auch auf Ihre Mithilfe!

Foto zur Meldung: Ausbruch der Afrikanischen Schweinpest – Allgemeinverfügung mit Restriktionszonen und Verhaltensanweisungen erlassen
Foto: Karte mit den Restriktionszonen als Anlage zur Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 11.11.2022

Afrikanische Schweinepest beim Schwarzwild im Landkreis Oberspreewald-Lausitz festgestellt

(07. 11. 2022)

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist zum ersten Mal bei Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Der Erlegungsort liegt in unmittelbarer Nähe zum Seuchengeschehen im Landkreis Spree-Neiße und Sachsen. Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut hat den amtlichen Verdacht am Freitagabend bestätigt. Es handelt sich um eine Bache, die nördlich von Neupetershain (Nowe Wiki) erlegt wurde.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet. Bereits am Wochenende wurde eine erste risikoorientierte Fallwildsuche durchgeführt. Um das genaue Ausmaß des Ausbruchs zu bestimmen erfolgt zudem eine großflächige Fallwildsuche rund um den Erlegungsort. Darüber hinaus wurde bereits mit der Errichtung eines mobilen Wildschweinzauns begonnen.

 

Die konkreten Angaben, einschließlich der sich daraus ableitenden Maßnahmen werden in einer Allgemeinverfügung erfasst, die zurzeit erarbeitet wird.

 

Das Veterinäramt des Landkreises nimmt den Ausbruch der ASP in OSL zum Anlass, auf die allgemeinen Handlungshinweise hinzuweisen:

 

Zur Bekämpfung der afrikanischen Schweinepest sind wir auf die Hilfe, Unterstützung und auch das Verständnis unserer Bevölkerung angewiesen. Sei es die Meldung von Totfunden von Schwarzwild an das Veterinäramt oder das Schließen der Zauntore entlang der bisher errichteten Zaunreihen. Fassen sie Schwarzwild nicht an und melden sie Totfunde umgehend dem Veterinäramt.

 

Totfunde von Schwarzwild sind dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unter der Telefonnummer: 03573 870-4400 (täglich erreichbar von 7 bis 22 Uhr) zu melden. Das Auffinden und Melden von toten Wildschweinen unter Benennung von Koordinaten wird je nach Sperrzone mit bis zu 150 Euro prämiert.

 

Der erste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) beim Schwarzwild in Deutschland ist amtlich vom Landkreis Spree-Neiße am 10. September 2020 festgestellt worden.

Seitdem laufen die Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest im Land Brandenburg auf Hochtouren. Oberstes Ziel ist es, die Tierseuche auf ein möglichst kleines Gebiet einzudämmen und zu verhindern, dass diese sich ausbreiten kann oder auf Hausschweinbestände übertritt.

 

Für Schweine (Haus- und Wildschweine) verläuft eine Infektion mit dem ASP-Virus fast immer tödlich. Für den Menschen und für andere Haus- und Nutztierarten als Schweine ist die Afrikanische Schweinepest dagegen ungefährlich.

 

Weitere Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger, Tierhalter und Jäger unter www.osl-online.de/asp


 

Fundort des nachweislich mit ASP infizierten Wildschweines an der Kreisgrenze zu Spree-NeißeBild: Fundort des nachweislich mit ASP infizierten Wildschweines an der Kreisgrenze zu Spree-Neiße

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest beim Schwarzwild im Landkreis Oberspreewald-Lausitz festgestellt
Foto: Fundort des nachweislich mit ASP infizierten Wildschweines an der Kreisgrenze zu Spree-Neiße

Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren: 15. Informations- und Beratertag in Senftenberg

(04. 11. 2022) Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren möchten, Fachkräfte suchen oder qualifizieren wollen, sollten sich den 24. November 2022 vormerken.

Foto zur Meldung: Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren: 15. Informations- und Beratertag in Senftenberg
Foto: Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren: 15. Informations- und Beratertag in Senftenberg

Erntekronen in den Kreishäusern Senftenberg und Calau aufgestellt

(02. 11. 2022) Der Duft von Getreide bringt einen Hauch von Herbst und Erntezeit in die Kreishäuser in Calau und Senftenberg.

Foto zur Meldung: Erntekronen in den Kreishäusern Senftenberg und Calau aufgestellt
Foto: Erntekronen in den Kreishäusern Senftenberg und Calau aufgestellt

Gedenkveranstaltung des Landkreises anlässlich des Volkstrauertages am 13. November 2022

(01. 11. 2022) Der Volkstrauertag ist ein Tag der Empathie und des Innehaltens, aber auch der Verständigung und der Versöhnung. Der Tradition seit 1991 folgend findet auch in diesem Jahr die Veranstaltung des Kreisv

Foto zur Meldung: Gedenkveranstaltung des Landkreises anlässlich des Volkstrauertages am 13. November 2022
Foto: Gedenkveranstaltung des Landkreises anlässlich des Volkstrauertages am 13. November 2022

„Ich pflege – was nun?“: Themennachmittage des Pflegestützpunktes bieten Beratung und Hilfe

(28. 10. 2022) Der Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz lädt herzlich zu seinen Themennachmittagen „Ich pflege – was nun?“ ein. Diese kostenlose Beratungsmöglichkeit kann am 09.11. in Senftenberg und am 16.11. in

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Foto: „Ich pflege – was nun?“: Themennachmittage des Pflegestützpunktes bieten Beratung und Hilfe

Landkreis heißt 3 angehende Mediziner willkommen – Bewerbung für Medizinstipendium weiterhin möglich

(27. 10. 2022) Drei angehende Mediziner freuen sich seit dem Wintersemester 2022/2023 über ein Stipendium vom Landkreis.

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Foto: Landkreis heißt 3 angehende Mediziner willkommen – Bewerbung für Medizinstipendium weiterhin möglich

Familien als Teilnehmer*innen für Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2023 gesucht

(27. 10. 2022) Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend bittet um eine rege Teilnahme an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Aufwandsentschädigung bis zu 150 € ....

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Foto: Familien als Teilnehmer*innen für Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2023 gesucht

Sozialarbeiter der Jugendarbeit des Landkreises OSL treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch

(25. 10. 2022)

Zum 15. Mal trafen sich die Sozialarbeiter*innen der Kinder-/ Jugend- und Schulsozialarbeit vom 05.10. bis zum 07.10.2022 im “Don-Bosco Haus” in Neuhausen, um Erfahrungen auszutauschen und an feldrelevanten Themen zu arbeiten.

 

Diese 3-tätige Klausur ist schon zu einer Tradition im Landkreis Oberspreewald-Lausitz geworden und wird organisiert vom Sachgebiet Jugendförderung des Landkreises. Auch in diesem Jahr sind viele Sozialarbeiter*innen der Einladung zum Treffen gefolgt. Im gemeinsamen Austausch der Beteiligten gab es verschiedene spannende Themen und Erkenntnisse. 


Den Auftakt der Veranstaltung unterstützte Klaus Winzer von der Freien Jugendhilfe Niederlausitz Calau e. V. mit Ausführungen zur Flucht und Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen in Calau. Von der Flucht bis zum Ankommen in der Stadt Calau und den Schwierigkeiten, die bei der Aufnahme und Integration zu bewältigen waren - Herr Winzer gab Einblicke, welche Maßnahmen und Abläufe vollzogen wurden und welche Möglichkeiten geholfen haben. Mit diesem Thema haben seit Kriegsbeginn alle Sozialarbeiter*innen Berührungspunkte.

 

Zu den weiteren Themen zählten die Planung der jährlichen Projektbörse und die Vorstellung der Angebote der überregionalen Präventionsfachstelle. Pascal Noack vom Tannenhof e.V. regte eine Diskussionsrunde über mögliche Projekte an Schulen an. Dabei ging es auch um ein kostenfreies Ausbildungs- bzw. Schulungsangebot für Lehrkräfte als Multiplikatoren für präventive Arbeit an den Schulen. Für interessierte Lehrkräfte können Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden. Zu den weiterhin in der Diskussionsrunde besprochenen Projekten zählten unter anderem das Jugendfilmtage-Set, welches in Großräschen bei dem Präventionsverein Schlupfwinkel e.V. vorhanden ist, das Projekt „Net-Piloten“ oder „Der grüne Koffer“, die für die Präventionsarbeit in Schulen und den Einrichtungen genutzt werden können. 

 

An den weiteren Kurstagen erwartete die Teilnehmenden ein lehrreiches Programm. Von einer Schulung zum Thema „Rechtsextremismus und die Merkmale extremer Rechten“, über Informationen zur Umsetzung des §8a zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung bis hin zu einem Seminar zum Thema Antimobbing.

Alle Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden im Plenum vorgestellt und so erfolgte auch ein angeregter Austausch zu aktuellen Entwicklungen in den Lebensbereichen der Kinder und Jugendlichen des Landkreises.


Auch das gemeinsame Projekt „WasserMarsch“, welches am 09. und 10.09. in Raddusch stattgefunden hat, wurde in der Runde ausgewertet. Für eine erneute Durchführung im Jahr 2023 haben alle Teilnehmenden ihre Unterstützung zugesagt. Startpunkt des WasserMarschs wird 2023 in Calau sein.


Der Landespräventionsrat stellte im Rahmen der Tagung das Projekt „Communities that care“ vor, welches mit einer Schülerbefragung den Ist-Zustand der Lebensweise von Jugendlichen aufzeigen soll. Das Ziel ist, Ansätze zu finden, um Jugendliche in ein kriminalitätsarmes Leben zu begleiten. Im anschließenden Austausch wurden Hinweise gegeben und Handlungsmöglichkeiten erläutert.

 

Die nächste Zusammenkunft der Sozialarbeiter der Jugendarbeit des Landkreises OSL wird im März 2023 stattfinden. Die nächste Klausurtagung ist für Oktober 2023 geplant.
 

Bildungsbüro veröffentlicht „Faktencheck Schulische Bildung 2022“

(24. 10. 2022)

Wo steht der Landkreis mit Blick auf die schulische Bildung? Dieser Frage widmete sich das Bildungsbüro des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Auf Grundlage umfangreicher Datenbestände und in Abstimmung mit dem Land Brandenburg erarbeiteten die Mitarbeiterinnen den „Faktencheck Schulische Bildung 2022 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“.

 

Den Kommunen und dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz obliegt die Schulträgerschaft für die Schulen. Um den schulischen Lebensabschnitt bestmöglich gestalten zu können, braucht es neben dem pädagogischen Konzept eine Lehr- und Lernumgebung, die den Kindern und Jugendlichen und den aktuellen Herausforderungen gerecht wird.


Dieser Faktencheck spiegelt die Situation der Schulen im Landkreis wider. Auf 48 Seiten betrachtet der Bericht die schulische Bildungssituation, unterteilt nach den Bereichen Allgemeines, Schülerschaft, Schulpersonal, schulische Übergänge, Schulabgänger*innen und Abschlüsse, Sozialarbeit an den Schulen und Schulabsentismus. Relevante Entwicklungen der letzten Jahre werden aufgezeigt, mögliche Handlungsfelder für Schulen, Lehrkräfte, Verwaltung und Verantwortungsträger benannt.

 

Der Faktencheck bildet die Arbeitsgrundlage für weiterführende Gespräche innerhalb der Fachämter und Schulen, vermittelt Handlungsempfehlungen und eine Grundlage für schulische Planungen und Veränderungen.

 

Der Bericht kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de/bildungsbuero (Faktencheck - Publikationen) heruntergeladen werden.

 

Grundlage für die Erarbeitung bildeten kreiseigene Daten und externe Datenlieferanten, wie etwa das Bildungsministerium Brandenburg (MBJS) oder das Landesamt für Statistik Brandenburg.

Der Bericht zeigt verschiedene Entwicklungen auf. Zu den zentralen Ergebnissen des Faktenchecks zählen unter anderem folgende:

 

  • Trotz der sinkenden Bevölkerungszahl im Landkreis wird die Größe der Altersgruppe der unter 18-Jährigen bis 2030 wahrscheinlich stabil bleiben. Bislang ist auch die Schülerschaft bei fast allen Schulformen konstant. Lediglich an den Förderschulen Lernen geht die Anzahl der Kinder und Jugendlichen zurück, während an den Förderschulen für geistige Entwicklung die Zahl der Schüler*innen ansteigt.
  • Die Anzahl der Lehrkräfte ist in den letzten zehn Jahren um sechs Prozent gestiegen. Von allen Lehrkräften sind ca. ein Fünftel Seiteneinsteiger*innen
  • Die Schüler-Lehrer-Relation liegt mit 13,2 Lernenden je Vollzeitlehrkraft trotz der gestiegenen Anzahl an Lehrkräften über dem brandenburgischen Landeswert (12,9).

LK OSL S-L-Relation

  • Die Oberschulen des Landkreises haben guten Zulauf: 2021/2022 wechselten 63 % der Sechstklässler*innen an diese Schulform und 36 % an ein Gymnasium. Ab Großräschen südwärts wählen sogar mehr als 65 % die Oberschulen an, wohingegen Sechstklässler*innen der Kommunen ab Altdöbern nordwärts mit fast 42 % häufiger ans Gymnasium wechseln.
  • Im Schuljahr 2020/2021 haben 854 Schüler*innen die allgemeinbildenden Schulen des Landkreises verlassen. 24 % der Abgänger*innen erwarben die allgemeine Hochschulreife. Damit ist die Abiturquote im Vergleich zum Schuljahr 2009/2010, in welchem die Anzahl der Abgänger*innen vergleichbar hoch war, um knapp die Hälfte zurückgegangen.

LK OSL Bildungsabschlüsse

  • Der Umfang der Schulsozialarbeit wurde seit 2019 an allen Schulformen im Landkreis ausgeweitet. Der steigende Bedarf nach Angeboten mit sozialpädagogischen Zielen, Methoden und Arbeitsprinzipien und einer Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Kontext ist vor allem auch an den Grundschulen gestiegen.
  • Bis zum Schuljahr 2018/2019 gab es im Vergleich zu den vorherigen Schuljahren einen Anstieg beim Schulabsentismus. Durch die pandemiebedingte Aufhebung der Präsenzpflicht ist in den Schuljahren 2019/2020 und 2020/2021 ein Rückgang des Fernbleibens vom Unterricht und der Schulpflichtverletzungen zu verzeichnen. 

 

Weitere Informationen, Darstellungen und Ergebnisse sind im Faktencheck „Schulische Bildung“ 2022 einsehbar unter: www.osl-online.de/bildungsbuero (Faktencheck - Publikationen)
 

Foto zur Meldung: Bildungsbüro veröffentlicht „Faktencheck Schulische Bildung 2022“
Foto: Bildungsbüro veröffentlicht „Faktencheck Schulische Bildung 2022“

„Pflege-Vor-Ort-Tour“: Sozialministerin Nonnemacher besucht Oberspreewald-Lausitz

(24. 10. 2022)

Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

 

Auf ihrer „Pflege-Vor-Ort-Tour“ war Sozialministerin Ursula Nonnemacher heute zu Besuch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. In Senftenberg informierte sie sich gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze zunächst über die Arbeit des Pflegestützpunktes, anschließend besuchte sie das Institut für Gesundheit an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) und sprach dort mit BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.


Pflegestützpunkte sind unabhängige Beratungsstellen zu allen Fragen rund um die Pflege. Der Pflegestützpunkt in Senftenberg ist bereits seit über zwölf Jahren Anlaufpunkt für Hilfesuchende im Landkreis.


Sozialministerin Ursula Nonnemacher: „Mit konkreten Projekten aus dem Pakt für Pflege unterstützen und entlasten wir gemeinsam mit allen Partnerinnen und Partnern gezielt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Die Pflegestützpunkte sind dabei wichtige Anker in der Fläche des Landes. Sie bieten unabhängige Beratung zu Rechten und Pflichten nach den Sozialgesetzbüchern. Das Sozialministerium unterstützt die Landkreise und kreisfreien Städte dabei, dieses Beratungsangebot für Pflegebedürftige weiter auszubauen. Pro Jahr stehen rund zwei Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung.“


Landrat Siegurd Heinze: „Pflege ist eine wichtige und oft auch notwendige Möglichkeit der Hilfeleistung, zum Beispiel für Angehörige. Viele beschäftigen sich erst dann mit dem Thema, wenn Pflege für sie selbst oder andere notwendig wird. Die vielfältigen Möglichkeiten, finanziellen und rechtlichen Fragen können schnell verunsichern. Es freut mich, dass sich der Pflegestützpunkt als kompetente Beratungsstelle etabliert hat und in diesem Jahr das Angebot mit mobilen Beratungen noch weiter verbessert und regional verfügbar gemacht werden konnte.“

 

Sozialministerin Nonnemacher besucht den Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)

Sozialministerin Nonnemacher besucht den Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)Sozialministerin Nonnemacher besucht den Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)

Bilder: Sozialministerin Nonnemacher besucht den Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)


Beim Besuch der BTU standen der Studiengang Pflegewissenschaft sowie Projekte zur Umsetzung des Pflegeberufegesetzes im Vordergrund. Der Studiengang Pflegewissenschaft in Senftenberg wurde mit der Einführung des Pflegeberufegesetzes im Jahr 2020 eingeführt, nachdem er bereits seit 2013 im Rahmen eines Modellstudiengangs erprobt worden war.


Sozialministerin Nonnemacher: „Pflege braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Der Bedarf an Pflegefachkräften ist hoch. Nach aktuellen Prognosen werden allein in Brandenburg bis zum Jahr 2030 mehr als 10.000 Pflegekräfte fehlen, wenn man die derzeitigen Bedingungen unverändert fortschreiben würde. Ich bin froh, dass wir uns mit der BTU Cottbus-Senftenberg dieser Herausforderung stellen. Durch das Studium der Pflegewissenschaft werden die wissenschaftlichen Kompetenzen von professionell Pflegenden gestärkt, um eine zukunftsfähige Pflege sicherzustellen.“


BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande: „Die Gesundheitswissenschaften und die Biotechnologie bilden die Säulen des Gesundheitscampus in Senftenberg. Mit unseren innovativen Studiengängen tragen wir zur Akademisierung der Gesundheitsberufe vom Bachelor über den Master bis zur Promotion bei und stärken die Gesundheitsversorgung in der Region. In enger Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen entwickelt der Standort sein Profil als Zentrum biotechnologischer, gesundheitswissenschaftlicher und medizinnaher Forschung weiter.“

 

Sozialministerin Nonnemacher besucht die BTU in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)Sozialministerin Nonnemacher besucht die BTU in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)Bilder: Sozialministerin Nonnemacher besucht den Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)


Der Brandenburger Pakt für Pflege hat zum Ziel, insbesondere die häusliche Pflege vor Ort zu stärken und nachhaltig zu stabilisieren. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen vor allem im ländlichen Raum sollen entlastet, Beratungsstrukturen ausgebaut und die Fachkräftesicherung in der Pflege durch attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen gefördert werden. Ende 2020 hat Sozialministerin Nonnemacher mit den Mitgliedsorganisationen des Landespflegeausschusses den Pakt für Pflege unterschrieben.
 

Foto zur Meldung: „Pflege-Vor-Ort-Tour“: Sozialministerin Nonnemacher besucht Oberspreewald-Lausitz
Foto: Sozialministerin Nonnemacher besucht den Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)

Öffentliche Bekanntmachung der Bestellung eines bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers

(20. 10. 2022)

Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger

Öffentliche Bekanntmachung
 
Gemäß § 10 Absatz 2 des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes Schornsteinfeger-Handwerksgesetz vom 26. November 2008 (BGBl. I S. 2242), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 9. Juni 2021 (BGBl. I S. 1654) geändert worden ist, gibt der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz die Bestellung des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers Herrn Andreas Rößler für den Kehrbezirk OL 045 öffentlich bekannt. 


 

Bestellungszeitraum Kehrbezirk Kontaktdaten Orte und Ortsteiles
01.11.2022 - 31.10.2029 OL 045 Andreas Rößler
Zeesen
Blumenstraße 96
15711 Königs Wusterhausen
Tel.: 0355/4309668
Mobil: 0176/10305882
E-Mail:
Bathow, Belten, Bischdorf, Buckow, Cabel, Calau, Craupe, Dubrau, Egsdorf, Erpitz, Garrenchen, 
Groß Jehser, Groß Mehßow, Kalkwitz, Kemmen, Klein Mehßow, Koßwig, Lübbenau*, Mallenchen, Mlode, Plieskendorf, Radensdorf, Säritz, Saßleben, Schlabendorf, Schrakau, Schwarzheide*, Werchow, Zinnitz, Frankendorf, Freesdorf, Settinchen

*Bitte beachten Sie, dass die Zuständigkeit in den gekennzeichneten Ortschaften aufgrund der Kehrbezirkseinteilung nach Straßenzügen auch einem anderen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger obliegen kann.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Ann-Kristin Franke unter der Telefonnummer 03541/ 870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: , zur Verfügung.
 

Starker Wirtschaftsstandort Landkreis OSL - Landrat zu Besuch in den Unternehmen

(19. 10. 2022)

Wie geht es den kleinen und mittleren Betrieben in OSL? Was treibt sie um, vor welchen Herausforderungen stehen sie? Jeweils im Herbst eines jeden Jahres macht sich Landrat Siegurd Heinze ein entsprechendes Bild in einigen Unternehmen. Der Auftakt ist in der vergangenen Woche erfolgt.

 

Begleitet vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung OSL und dem jeweiligen Bürgermeister bzw. Amtsdirektor besucht Landrat Siegurd Heinze derzeit einige der kleineren und mittleren Unternehmen im Landkreis. Vor Ort erfolgt dabei ein reger Austausch über wirtschaftliche, politische, regionale und andere Themen. Insgesamt elf Unternehmensbesuche stehen im Oktober und November auf dem Programm.

 

Der Auftakt ist am 12.10.2022 bei der H-F-G Transport-Technik GmbH in Lauchhammer erfolgt. Früher wurden auf dem Gelände Schubkarren produziert, heute ist das Unternehmen einer der führenden Spezialisten für und Instandhalter von Radsatzlagersystemen für Schienenfahrzeuge. H F G steht für Handflurfördergerät (Schubkarre). Der Unternehmensname ist als ein Relikt vergangener Zeit geblieben.

 

Landrat Siegurd Heinze informiert sich bei der H-F-G Transport Technik GmbH, Geschäftsführer York Lindenschmidt und Betriebsleiter Marko Noack über die Fertigung von Radsatzlagersystemen. (Bild: LK OSL / Stephan Hornak)Bild: Landrat Siegurd Heinze informiert sich bei der H-F-G Transport Technik GmbH, Geschäftsführer York Lindenschmidt und Betriebsleiter Marko Noack über die Fertigung von Radsatzlagersystemen. (Bild: LK OSL / Stephan Hornak)

 

Anschließend ging es für Landrat Heinze am 12.10. auch zur SGL Spezial- und Bergbau Servicegesellschaft Lauchhammer mbH. Das 1992 gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf dem Gebiet der umweltgerechten und innovativen Spezialleistungen im Bau- und Umweltsektor. Dazu gehören auch analytische Untersuchungen unterschiedlicher Medien und Böden in den eigenen, unabhängigen chemisch-analytischen Prüflaboren, von denen sich eines am Standort Lübbenau OT Kittlitz befindet.

 

Den Abschluss bildete am ersten Tag der Unternehmensbesuche das Dentallabor Martin Buchholz in Senftenberg, dass sich auf den Bereich des hochästhetischen und funktionellen Zahnersatzes spezialisiert hat. Mit einer ähnlichen Geräuschkulisse, wie beim Zahnarzt, werden dort zum Beispiel Implantatprothesen und Zahnersatz gefertigt sowie Zahnfehlstellungen kieferorthopädisch behandelt.

 

Weiterhin folgten in der vergangenen Woche Besuche beim Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung AP Verarbeitungstechnikum Biopolymere am 13.10. in Schwarzheide und bei der Matter GbR am 14.10. in Calau.

 

Der kleine Standort des Fraunhofer Instituts befasst sich auf 800 m² Laborfläche am Standort Schwarzheide mit und forscht seit 2014 an Biopolymeren (Biokunststoff). Nachhaltigkeitsthemen stehen bei der Optimierung und Weiterentwicklung von Kunststoffen im Mittelpunkt. Neue Kunststoffe aus den Rohstoffen Cellulose, Maisstärke und Pflanzenöl weisen eine ähnliche Abbaubarkeit wie Holz auf und sollen Co2- und Kunststoff-Mengen in der Umwelt reduzieren. In den Forschungsbereichen erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg.

 

Landrat Siegurd Heinze informiert sich beim Fraunhofer IAP in Schwarzheide über die Forschung zu Biokunststoff. (Bild: LK OSL /Stephan Hornak)Bild: Landrat Siegurd Heinze informiert sich beim Fraunhofer IAP in Schwarzheide über die Forschung zu Biokunststoff. (Bild: LK OSL /Stephan Hornak)

 

Ein Hauptstandbein der Matter GbR in Calau ist die typenoffene Kfz-Meisterwerkstatt. Neben Reifenservice, Pannenhilfe und Pkw-Vermietung bietet die Matter GbR auch Gerätevermietung, Umzugsdienste, Räumungen, Winterstellplätze und Lagermöglichkeiten. Insbesondere für die Landwirte der Umgebung ist die Matter GbR ein zuverlässiger Ansprechpartner bei Reparatur- und Service-Leistungen für Landwirtschaftstechnik und -fahrzeuge.

 

Am 17.10. und 18.10.2022 war Landrat Siegurd Heinze bei weiteren Unternehmen zu Besuch. Diese Woche starteten die Unternehmensbesuche bei der MICRO-MEDICAL Instrumente GmbH in Senftenberg. Das Unternehmen entwickelt innovative Produkte und Technik für Medizin und Pflege. Aktuell laufen die Entwicklungen vor allem in den Bereichen Wundmanagement und Prävention, Pflegeunterstützungssysteme und Biosensorik und Risikodiagnostik. Das Unternehmen wurde in diesem Jahr als Top-Innovator 2022 im Rahmen des Wettbewerbs „TOP 100“ ausgezeichnet.

 

Der daran anschließende Besuch führte Landrat Heinze nach Bronkow zum Ofenbau- und Fliesenlegermeister Torsten Dix. Der Meisterbetrieb bietet kompetente Leistungen unter anderem beim Bau von Kachelöfen, Kaminen, Ganzhausheizungen, bei Fliesenarbeiten im Innen- und Außenbereich und dem Bau von Komplettbädern inklusive Sanitär und Badmöbeln. In einem Wirkungskreis rund um Cottbus, Senftenberg, Finsterwalde und Umgebung ist Ofenbau-Meister Torsten Dix mit seinen sieben Mitarbeitenden im Einsatz.

 

Ofenbau-Meister Torsten Dix zeigt Landrat Siegurd Heinze die Arbeit seines Unternehmens bei einem Rundgang durch die Ausstellung mit verschiedenen Kamin- und Ofenmodellen. (Bild: LK OSL / Stephan Hornak)Bild: Ofenbau-Meister Torsten Dix zeigt Landrat Siegurd Heinze die Arbeit seines Unternehmens bei einem Rundgang durch die Ausstellung mit verschiedenen Kamin- und Ofenmodellen. (Bild: LK OSL / Stephan Hornak)

 

Am Dienstag bildeten die Besuche bei der WPSystems GmbH in Ruhland und PS Bau Peter Sähring in Ortrand vorläufig den Abschluss der Unternehmensbesuche. Im November werden weitere Termine folgen.

 

Die WPSystems GmbH in Ruhland ist als klassisches Start-Up Unternehmen gestartet und hat sich in kürzester Zeit zu einem weltweit agierenden Unternehmen in der Windenergiebranche entwickelt. Mit einem interdisziplinären Team befasst sich das Maschinenbauunternehmen unter anderem mit innovativen Demontagekonzepten für Turm- und Rotorblattrückbau und der Entwicklung, Fertigung und Wartung von Windkraftanlagen. 2017 entwickelten sie den Prototyp der weltweit ersten mobilen Werkstatt für Rotorblätter von Windkraftanlagen.

 

PS Bau Peter Sähring ist ein 2009 gegründeter Baubetrieb. In diesem Jahr hat das Unternehmen bereits 25 Einfamilienhäuser gebaut. Das Leistungsportfolio umfasst neben Neubau, Komplettsanierung, Stahlbetonarbeiten, Innen- und Außenputz und Tiefbau noch viele weitere Aufgabenbereiche, die das Unternehmen auch zu einem interessanten Ausbildungsbetrieb mit vielfältigen Möglichkeiten machen. Ein Auszubildender des Betriebs wurde in diesem Jahr von der Handwerkskammer Cottbus als „Lehrling des Monats“ ausgezeichnet.

 

In den Gesprächen mit den Unternehmensleitungen und den Mitarbeitenden zeigte sich für Landrat Siegurd Heinze eine allgemeine angespannte Stimmung: „Aus mehreren Unternehmen nehme ich mit, dass der Landkreis ein guter Standort für sie ist und es viele Möglichkeiten und auch erfolgsversprechende Voraussetzungen gibt, hier etwas zu unternehmen. Nach der Corona-Krise, die auch weiterhin Probleme verursacht, blicken die Unternehmer und Unternehmerinnen mit angespannter Stimmung und auch Sorge auf die Ukraine-Russland-Situation, die Politik und Maßnahmen Deutschlands und die damit zusammenhängenden wirtschaftlichen Entwicklungen. Erneut müssen die Unternehmen tagesaktuelle Entscheidungen abwarten und können aufgrund der Ungewissheit bei Preisen, Steuern und Kaufkraft kaum vorausschauend planen. Die Lust neue Unternehmungen zu machen, zu investieren und Weiterentwicklungen voranzutreiben sinkt. Wenn auch die besuchten Unternehmen sich mir grundsätzlich gut und sehr gut aufgestellt präsentierten und ich den Eindruck gewonnen habe, dass wirtschaftliche Schwankungen unter anderem auch über die Leistungsportfolio abgefedert werden können, so drückt die erneute Krise die Stimmung und hindert Innovationen. Klare Forderungen wurden an die Bundespolitik gestellt, die ich in politische Gespräche und Beratungen mitnehmen werde. Für unsere Verwaltung nehme ich vor allem mit, dass Bearbeitungszeiten verkürzt und bürokratische Hürden in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Unternehmen gesenkt werden müssen. Auch im Interesse der Bürger und Bürgerinnen werde ich Rücksprache mit den Fachämtern halten, wie wir Verbesserungen realisieren können.“
 

Foto zur Meldung: Starker Wirtschaftsstandort Landkreis OSL - Landrat zu Besuch in den Unternehmen
Foto: Landrat Siegurd Heinze informiert sich beim Fraunhofer IAP in Schwarzheide über die Forschung zu Biokunststoff. (Bild: LK OSL /Stephan Hornak)

Gute Angebote in Oberspreewald-Lausitz: Integrations- und Sprachkurse für Geflüchtete

(19. 10. 2022) Zahlreiche Angebote für Sprach- und Integrationskurse im Landkreis OSL.Geflüchtete, die in OSL ankommen und unterkommen, haben die Möglichkeit in den regionalen Sprach- und Integrationskursen Deutsch

Foto zur Meldung: Gute Angebote in Oberspreewald-Lausitz: Integrations- und Sprachkurse für Geflüchtete
Foto: Sprachkurs „Deutsch als Fremdsprache“ für Geflüchtete der WEQUA in Lauchhammer. (Bild: LK OSL / Kathrin Tupaj)

L 60: Deckenerneuerung zwischen der Brücke über die ehemalige Werkbahn bei Hörlitz und der Kreuzstraße Hörlitz

(18. 10. 2022) Im Zuge des Brückenneubaus über die ehemalige Werkbahn bei Hörlitz wird in den Herbstferien (24.10. bis 04.11.2022) die Fahrbahndecke zwischen der neu gebauten Brücke und der Kreuzstraße in Hörlitz er

Barrieren checken in Lübbenau und Senftenberg – Wie barrierefrei sind Altstadt und Stadthafen?

(14. 10. 2022)

Die Barrieren-Checker*innen-Touren in Lübbenau und Senftenberg machten deutlich, dass sich schon vieles verbessert hat, aber auch welche Gegebenheiten Menschen mit Behinderungen im Alltag immer noch besonders einschränken. Die Ansichten verschiedener Positionen wurden bei den Vor-Ort-Begehungen ausgetauscht, Fragen gestellt und Antworten gefunden, sodass Erkenntnisse und Verständnis zu Lösungen führen können.

 

Es gibt viele verschieden Formen von Behinderungen und so sind auch die Bedürfnisse beim Thema Barrierefreiheit sehr unterschiedlich. Blindenleitsystem, Orientierungspunkte, Bordsteinabsenkungen, Straßen- und Wegbeschaffenheit, Parkplätze, Toiletten, Öffnungszeiten, Straßenschilder, Straßennamen und vieles mehr wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern nur am Rande wahrgenommen. Doch für Menschen mit Behinderung ist die Art und Weise, in der diese Sachen ausgestaltet sind, entscheidend dafür, wie und ob Sie sich in der Öffentlichkeit zurechtfinden und selbstständig am öffentlichen Leben teilhaben können.

 

Ausgestattet mit den Materialien der „Aktion Mensch“ und inspiriert durch das diesjährige Motto für den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ werden im Rahmen der Barrierenchecker*innen-Touren bestimmte Bereiche in einer Stadt auf ihre barrierefreie Ausgestaltung hin überprüft. Organisiert werden diese Touren von der Behindertenbeauftragten des Landkreises, Frau Johanna Fischer. Ziel der Barrierenchecker*innen-Tour ist es, bei den Vor-Ort-Terminen gemeinsam mit Menschen mit Behinderung und örtlichen Ansprechpersonen die Gegebenheiten an spezifischen Knotenpunkten in einer Stadt zu überprüfen. Für die Teilnehmenden sind dabei stets kleinere und größere Aha-Momente dabei.

 

Zwei dieser Touren fanden kürzlich in der Lübbenauer Altstadt und am Stadthafen in Senftenberg statt. In Lübbenau ging es am 07.09. vom Rathaus zum Großen Hafen. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Lübbenau, des Tourismusverbandes, der AWO Beratungsstelle für Menschen mit Hörbehinderung, Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes, der AG Behindertenhilfe und des Behindertenbeirates aus Senftenberg, einer Touristenführerin, die Touren für Menschen mit Hörbehinderung durchführt, und aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurden diverse Baustellen aufgezeigt, aber auch positives hervorgehoben. So ist es Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung auf dem Rathausplatz nicht möglich ohne fremde Hilfe den Hafen zu finden. Hier fehlen Orientierungspunkte. An zahlreichen Stellen erschweren Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten das Vorankommen, vor allem für Menschen im Rollstuhl. Positiv zeigte sich das Vorhandensein einer barrierefreien Toilette am Hafen und dass auch für Rollstuhlnutzer Kahnfahrten ermöglicht werden können.

 

Barrierenchecker*innen-Tour am 07.09.2022 in der Altstadt und am Großen Hafen in Lübbenau. (Bild: LK OSL / Ramona Metag)Barrierenchecker*innen-Tour am 07.09.2022 in der Altstadt und am Großen Hafen in Lübbenau. (Bild: LK OSL / Ramona Metag)Barrierenchecker*innen-Tour am 07.09.2022 in der Altstadt und am Großen Hafen in Lübbenau. (Bild: Stadtverwaltung Lübbenau / Peter Brandt)Bilder: Barrierenchecker*innen-Tour am 07.09.2022 in der Altstadt und am Großen Hafen in Lübbenau. (Bild 3: Stadtverwaltung Lübbenau / Peter Brandt); (Bild 1 und 2: LK OSL / Ramona Metag)

 

In Senftenberg fand am 12.10. eine Barrierenchecker*innen-Tour am Stadthafen statt. Auch hier waren Vertreter des Blinden- und Sehbehindertenverbandes und des Behindertenbeirates aus Senftenberg, der Tourismusverbände, des Zweckverbandes, der Stadt und des Landkreises dabei. Gemeinsam wurde am Steindamm gestartet. Der Weg führte bis zum Hafen und an der Promenade entlang. Positiv zeigte sich das Vorhandensein eines Blindenleitsystems, welches jedoch im näheren Hafenumfeld nur lückenhaft vorhanden ist bzw. an der Promenade gar nicht vorhanden ist. Im Rahmen von Festen oder anderen Anlässen sind die Blindenleitsysteme auf dem Boden auch zeitweise von Imbissbuden, Tischen oder ähnlichem verdeckt. Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Beschriftung am Geländer, ohne die Menschen mit einer Sehbehinderung nicht erkennen können, dass sie sich nach unten in Richtung Hafen und aufwärts in Richtung Stadt bewegen. Die zwei unmittelbar neben den Treppen befindlichen Rampen konnten positiv hervorgehoben werden, weil sie den DIN-Anforderungen entsprechen. Insgesamt zeigte sich, dass es für Menschen mit Gehbehinderung kaum Einschränkungen gibt, während vor allem auf der Promenade Orientierungspunkte und Leitsysteme für seheingeschränkte Menschen fehlen.

 

Barrierenchecker*innen-Tour am 12.10.2022 am Stadthafen Senftenberg. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)Barrierenchecker*innen-Tour am 12.10.2022 am Stadthafen Senftenberg. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)Barrierenchecker*innen-Tour am 12.10.2022 am Stadthafen Senftenberg. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)Bilder: Barrierenchecker*innen-Tour am 12.10.2022 am Stadthafen Senftenberg. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)

 

Mit den Eindrücken und dem Austausch im Rahmen der beiden Touren können die Beteiligten nun Lösungsvorschläge erarbeiten und so in der Abwägung aller Interessen und Bedürfnisse der Menschen, die die entsprechenden Bereiche nutzen, eine optimale Ausgestaltung finden. Das, was schon als gut bewertet wurde, kann Vorbild für neue Projekte sein. Unterstützung erhalten Privatpersonen, Städte, Kommunen und Unternehmen bei Fragen und Problemen rund um das Thema barrierefreies Bauen von der Behindertenbeauftragten des Landkreises, Johanna Fischer. Auch die Mitglieder der AG Behindertenhilfe, des Blinden- und Sehbehindertenverbandes und des Behindertenbeirates unterstützen stets bei diesen Prozessen. Die Mischung aus Theorie und Praxis und die Sicht von Menschen mit und Menschen ohne Behinderung ermöglichen durch das barrierefreie Bauen ein gleichberechtigtes Miteinander in der Gesellschaft. Aus diesem Grund ist der Austausch sehr wichtig, der mit den Barrierenchecker*innen-Touren ermöglicht wird. Wir werden verfolgen, welche Anregungen verfestigt und welche Ideen und Lösungen gefunden und umgesetzt werden.
 

Foto zur Meldung: Barrieren checken in Lübbenau und Senftenberg – Wie barrierefrei sind Altstadt und Stadthafen?
Foto: Barrierenchecker*innen-Tour am 12.10.2022 am Stadthafen Senftenberg. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)

Führerschein-Pflichtumtausch – Bei Inhabern von Papierführerscheinen endet die Frist für die Geburtsjahrgänge 59 bis 64 in Kürze

(13. 10. 2022) Inhaber von Papierführerscheinen, deren Geburtsjahr zwischen 1959 und 1964 liegt, müssen den Führerschein bis zum 19. Januar 2023 umtauschen. Betroffene sollten bereits jetzt an den Umtausch denken.

Foto zur Meldung: Führerschein-Pflichtumtausch – Bei Inhabern von Papierführerscheinen endet die Frist für die Geburtsjahrgänge 59 bis 64 in Kürze
Foto: Führerschein Pflichtumtausch - Die nächste Frist steht bevor: Inhaber von Papierführerscheinen, deren Geburtsjahr zwischen 1959 und 1964 liegt, müssen den Führerschein bis zum 19. Januar 2023 umtauschen.

Wissen für den Alltag – Bildungstruck der Sparkasse am OSZ Lauchhammer

(11. 10. 2022)

„Money on my mind“ hieß es am 11.10. und 12.10.2022 mit dem Bildungstruck der Sparkasse am OSZ Lausitz in Lauchhammer. In einem Workshop wird Schülerinnen und Schülern Wissenswertes zum Umgang mit Geld und Finanzen vermittelt.

 

Schulsozialarbeiterin Marie Langer vom Schlupfwinkel & Lausitzer Bildungsgesellschaft e.V. hat dieses Angebot für die Schülerinnen und Schüler des OSZ Lausitz in Lauchhammer organisiert. „Viele wissen heutzutage nicht, wie man mit Finanzfragen umgeht. Einige Schüler:innen lernen erst in den Workshops wichtige Hinweise zu den alltäglichen Fragen zum Thema Geld kennen und können gezielt Fragen stellen“, erläutert Frau Langer die Vorteile des Bildungstrucks. Der Umgang mit Finanzen, die Erklärung einer Debit- und Kreditkarte, die Evolution der Karte als Zahlungsmittel, sinnvolles haushalten mit Geld und rechtliches Grundwissen zu Finanzanliegen sind Bestandteile des Workshops, der im Inneren des Sparkassen-Bildungstrucks stattfindet.

 

„Finanzielle Bildung ist wichtig für junge Menschen. Wissenslücken drohen und deswegen hat der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) einen Bildungstruck auf Tour geschickt. Beim Sparkassen-Truck (kurz S-Truck) handelt es sich um einen fahrenden Seminarraum, der die finanzielle Bildung und das Wissen direkt zu den Menschen in die Region bringt.“ (https://osv-online.de/sparkassen-bildungstruck/) 

Der Truck war am 11.10. vor Ort und am 12.10. wird ein weiterer „Fairpayer“-Workshop in den Klassenräumen des OSZ Lauchhammer stattfinden Der Workshop wird von zwei fachkundigen Bildungsreferenten der Deutschen Soccer Liga e. V. durchgeführt und von der Schulsozialarbeiterin Frau Langer begleitet.


David Hauschild, Projektkoordinator und Bildungsreferent Deutsche Soccer Liga e. V.: „Das Themengebiet „Umgang mit eigenen Finanzen“ fehlt im Lehrplan der Bildungssysteme, daher ist der Workshop eine sinnvolle Ergänzung zum normalen Berufsschulunterricht.“

 

„Besonders für unsere jungen Azubis ist das Thema Finanzen ein aktuelles lebenspraktisches Thema. Mit den Workshops des Bildungstrucks konnten unsere Schüler gezielt dazu geschult werden. Und der Truck an sich ist natürlich ein absoluter Hingucker“, resümiert Marie Langer den erfolgreichen ersten Einsatztag des Bildungstrucks und blickt auch dem zweiten Workshop – wenn auch ohne den Truck – zuversichtlich entgegen.

 

Finanziert wurde der Sparkassen Bildungstruck mithilfe der GSD Gesellschaft für Sparkassendienstleistungen mbH und der Sparkasse Niederlausitz (Geschäftsstelle Schwarzheide).

 

Der Bildungstruck des Ostdeutschen Sparkassenverbands ist am 10.10.2022 am OSZ Lauchhammer gewesen. In einem Workshop wurde den Schülerinnen und Schülern wichtiges Wissen rund um den persönlichen Finanzhaushalt und den Umgang mit Geld vermittelt. (Bilder: LK OSL / René Nowitzki)Bilder: Der Bildungstruck des Ostdeutschen Sparkassenverbands ist am 10.10.2022 am OSZ Lauchhammer gewesen. In einem Workshop wurde den Schülerinnen und Schülern wichtiges Wissen rund um den persönlichen Finanzhaushalt und den Umgang mit Geld vermittelt. (Bilder: LK OSL / René Nowitzki)

Foto zur Meldung: Wissen für den Alltag – Bildungstruck der Sparkasse am OSZ Lauchhammer
Foto: Der Bildungstruck des Ostdeutschen Sparkassenverbands ist am 10.10.2022 am OSZ Lauchhammer gewesen. In einem Workshop wurde den Schülerinnen und Schülern wichtiges Wissen rund um den persönlichen Finanzhaushalt und den Umgang mit Geld vermittelt. (Bilder: LK OSL / René Nowitzki)

Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau: Termine dienstags und donnerstags auch ohne vorherige Reservierung möglich

(11. 10. 2022)

Seit September 2022 gelten bis auf Weiteres geänderte Öffnungs- und Bearbeitungszeiten für die Bereiche Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde am Standort in Calau. Jeden Dienstag und Donnerstag können u.a. Zulassungsvorgänge auch ohne Terminreservierung vorgenommen werden.

 

Montag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr Vorsprache nur über Online-Termin-Vergabe

Dienstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:30 Uhr Vorsprache ohne Termin möglich

Donnerstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 15:00 Uhr Vorsprache ohne Termin möglich

Freitag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr Vorsprache nur über Online-Termin-Vergabe

 

 

Weitere Informationen und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrzeugzulassungsbehörde: www.osl-online.de/seite/97615/kfz-zulassungsbehörde.html

Weitere Informationen und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde: www.osl-online.de/seite/510584/fahrerlaubnisbehörde.html

 

Es besteht darüber hinaus weiterhin die Möglichkeit, Zulassungsvorgänge per Onlineantrag (i-Kfz) durchzuführen (https://ikfz.brandenburg.de/ikfz/de/kfz-zulassungsbehoerden/osl-oberspreewald-lausitz/).

 

Zudem haben Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, die Zulassungs- oder Fahrerlaubnisvorgänge in einen der eigens dafür bereitgestellten Briefkästen einzuwerfen.

 

Uhrzeiten für die Abgabe in den Einwurfboxen:

  • Montag und Freitag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:30 Uhr

 

Standorte der Einwurfboxen:

  • Eingangsbereich des Kreishauses Calau (Joachim-Gottschalk-Straße 36, schräg gegenüber der Fahrzeugzulassungsbehörde)
  • Bürgerbüro am Hauptstandort der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Dubinaweg 1, Glasgebäude)

 

Außerdem können Unterlagen im Bereich der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde weiterhin auf postalischem Weg eingereicht werden:

Landkreis Oberspreewald-Lausitz,
Amt für Straßenverkehr und Ordnung,
SG Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde,
Postfach 100064,
01956 Senftenberg

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Foto: Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau: Termine dienstags und donnerstags auch ohne vorherige Reservierung möglich

Qualitätsoffensive Spreewald – jetzt für Seminare und Workshops anmelden

(07. 10. 2022) Der Tourismusverband Spreewald startet die Qualitätsoffensive 2022 – ein Work-shop- und Seminarangebot für Fachkräfte aus Hotellerie und Gastronomie, Touristikinformationen, Tourismusver-einen, der Fr

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Foto: Qualitätsoffensive Spreewald – jetzt für Seminare und Workshops anmelden

OSL mit dabei: Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- und Katastrophenschutz für besonderes Engagement verliehen

(04. 10. 2022) Engagierte Bürger aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit dem Ehrenzeichen im Brand- und Katastrophenschutz und der Rettungsmedaille des Landes Brandenburg geehrt.

Foto zur Meldung: OSL mit dabei: Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- und Katastrophenschutz für besonderes Engagement verliehen
Foto: Von links nach rechts: stellvertretender Kreisbrandmeister Silvio Spiegel, 1. Beigeordnete des Landkreises Grit Klug, Robert Abt, Joachim Liedke, René Hadlich und Sebastian Lehmann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e.V. (Foto Landkreis)

Ohne Helfer keine Hilfe – Virtual Reality Clip für Förderpreis nominiert

(29. 09. 2022)

Der Virtual Reality Clip des Landkreises Oberspreewald-Lausitz „Ehrenamt in Brand- und Katastrophenschutz – Ohne Helfer keine Hilfe“ ist für den Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesministeriums des Innern und für Heimat nominiert. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung im ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz.

Noch bis zum 5. Dezember kann über den Publikumspreis im Internet abgestimmt werden.

 

Seit Juli 2022 ist er online und zwei Monate später bereits für den Förderpreis „Helfende Hand“ nominiert: der in Virtual-Reality 360° 3D gedrehte Clip „Ohne Helfer keine Hilfe! – Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz". Bis zum 5. Dezember kann auf der Website unter folgenden Link für das Projekt des Landkreises abgestimmt werden: https://www.helfende-hand-foerderpreis.de/die-projekte/2022/virtual-reality-film-zur-staerkung-des-ehrenamtes

 

Die Stärkung der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes ist ein wichtiges Thema. Das Projektteam Hauptamt stärkt Ehrenamt und das Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zeigen in diesem Virtual-Reality-Film in 360° 3D, wie eine Vielzahl von Rettungskräften im Ernstfall eng zusammenarbeitet, um Verletzten schnell und bestmöglich zu helfen.

In Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma WHITESTAG hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz nach 6-monatiger Vorbereitung, 5 Drehtagen und mit 157 Teilnehmerinnen und Teilnehmern diesen Imagefilm für das Ehrenamt im Sommer dieses Jahrs fertigstellen können.

 

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=OsBRhTj-nQc

 

Die "Helfende Hand" ist Deutschlands wichtigste Auszeichnung zur Würdigung ehrenamtlichen Engagements im Bevölkerungsschutz und wird jährlich vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) vergeben.

Der Förderpreis würdigt über 1,7 Millionen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die rund um die Uhr flächendeckend für den Bevölkerungsschutz in unserem Land sorgen.

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 6. Dezember um 15 Uhr in einem interaktiven Livestream verkündet.

 

Videodreh zum Projekt „Virtual Reality - Hauptamt stärkt Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschut" am Zechenhaus im Senftenberger Ortsteil Brieske. (Foto Landkreis/Hornak)

Foto: Videodreh zum Projekt „Virtual Reality - Hauptamt stärkt Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz" am Zechenhaus im Senftenberger Ortsteil Brieske. (Foto Landkreis/Hornak)

Foto zur Meldung: Ohne Helfer keine Hilfe – Virtual Reality Clip für Förderpreis nominiert
Foto: VR-Videodreh zum Projekt „Virtual Reality - Hauptamt stärkt Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ (Foto Landkreis/Hornak)

Laufen für den guten Zweck: 68 Kinder und Jugendliche nahmen am Spendenlauf „WasserMarsch“ in Raddusch teil

(28. 09. 2022) Seit sechs Jahren unterstützt der von Sozialarbeitern und Mitarbeitern der Jugendförderung des Jugendamtes OSL initiierte Spendenlauf „WasserMarsch“ Kinder in der Republik Tschad, einem der ärmsten Lä

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Foto: Laufen für den guten Zweck: 68 Kinder und Jugendliche nahmen am Spendenlauf „WasserMarsch“ in Raddusch teil

Der erste Anlauf und ein voller Erfolg – das war das 1. Kreis-Erntefest des Landkreises

(27. 09. 2022) Am Samstag, 17.09.2022 wurde im Landkreis Oberspreewald-Lausitz das Land, die ländliche Region und die Landwirtschaft gefeiert.

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Foto: Der erste Anlauf und ein voller Erfolg – das war das 1. Kreis-Erntefest des Landkreises

Kultur trifft Kultur: Fest der Kulturen lockte zahlreiche Besucher in die Niederlausitzhalle

(24. 09. 2022) Der Integrationsbeirat und die Integrationsbeauftragte des Landkreises haben erstmalig am heutigen Samstag (24.09.2022) zum Fest der Kulturen in der Niederlausitzhalle in Senftenberg eingeladen.

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Foto: Kultur trifft Kultur: Fest der Kulturen lockte zahlreiche Besucher in die Niederlausitzhalle

Vorinformation: L 52 Deckenerneuerung Ortsdurchfahrt Ogrosen

(23. 09. 2022) Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg informiert über den geplanten Baubeginn der Landesstraße 52 von der Anbindung L 53 (Straße aus Richtung Altdöbern kommend) bis zum Ortsausgang Ogrosen Richtu

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Foto: Vorinformation: L 52 Deckenerneuerung Ortsdurchfahrt Ogrosen

Reminder: Teilnahme am Inklusionspreis 2022 des Landkreises OSL noch bis zum 30.09. möglich

(21. 09. 2022) Die Bewerbungsfrist zum Inklusionspreis endet in Kürze. Bis zum 30. September können sich Akteure mit Ihren Projekten und Aktivitäten zum Thema Inklusion bewerben oder jemanden vorschlagen, der sich f

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Foto: Reminder: Teilnahme am Inklusionspreis 2022 des Landkreises OSL noch bis zum 30.09. möglich

Eine kleine Reise durch die Kulturen: Fest der Kulturen am 24.09. in der Niederlausitzhalle

(20. 09. 2022) Beim Fest der Kulturen werden kulturelle Beiträge unterschiedlichster Art geboten. Das Programm ist verfügbar unter: www.osl-online.de/festderkulturen

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Foto: Eine kleine Reise durch die Kulturen: Fest der Kulturen am 24.09. in der Niederlausitzhalle

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Vorfreude steigt – morgen findet das 1. Kreis-Erntefest des Landkreises in Muckwar statt

(16. 09. 2022)

Die Festzelte stehen, die Markthütten sind aufgebaut und die ersten tierischen Mitwirkenden sind eingetroffen. Morgen, am 17.09.2022 findet das 1. Kreis-Erntefest ab 10:00 Uhr in Muckwar statt. Ein vielfältiges Programm bietet erlebnisreiche Einblicke in die Landwirtschaft.

 

Noch einige Handgriffe sind zu erledigen, bevor am 17.09.2022 das Festgelände in Muckwar um 10:00 Uhr geöffnet wird. Fleißige Helfer und Helferinnen haben in den vergangenen Tagen die Festzelte aufgebaut. Auch die Markthütten für den Regionalmarkt stehen bereit. Im heutigen Tagesverlauf wird das Festgelände weiter mit Leben gefüllt. Morgen in der Früh werden die weiteren Aussteller und Mitwirkende der Programmpunkte in Muckwar anreisen.

 

Die ersten Tiere sind per Hühnermobil auf dem Festgelände eingetroffen. Die Hühner begutachten die Aufbauarbeiten und fühlen sich dabei so wohl, dass am Donnerstag die ersten Eier gesammelt werden konnten. Auch die Anlieferung der Kürbisse für das Herbstbasteln ist erfolgt.

 

Ein geheimer Blick konnte am Donnerstag zudem in die Erde des Kartoffelfeldes geworfen werden. So viel sei verraten: die Kartoffelernte kann am Samstag gegen 15:00 Uhr stattfinden. Diese wird auf einem Abschnitt mit den Pferden und im Kontrast dazu auf dem zweiten Abschnitt mit moderner Landwirtschaftstechnik erfolgen.

 

Weitere Informationen zum 1. Kreis-Erntefest und dem Programm: www.kreiserntefest-osl.de 

  

Die Vorbereitungen für das 1. Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar laufen auf Hochtouren und das Festgelände nimmt Gestalt an. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)Die Vorbereitungen für das 1. Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar laufen auf Hochtouren und das Festgelände nimmt Gestalt an. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)Die Vorbereitungen für das 1. Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar laufen auf Hochtouren und das Festgelände nimmt Gestalt an. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)Die Vorbereitungen für das 1. Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar laufen auf Hochtouren und das Festgelände nimmt Gestalt an. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)
Bilder: Die Vorbereitungen für das 1. Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar laufen auf Hochtouren und das Festgelände nimmt Gestalt an. (Bilder: LK OSL / Nora Bielitz)


Landwirtschaft nimmt in der ländlich geprägten Region des Landkreises einen wichtigen Stellenwert ein. Immerhin sind fast 1/3 der Fläche des Landkreises landwirtschaftliche Nutzfläche.
Dem Landkreis ist es deswegen ein wichtiges Anliegen, die Landwirtschaft der Region zu präsentieren, erlebbar zu machen und zu würdigen. Ein Ausflug auf’s Land, ein Erlebnis für die ganze Familie und ein großes Dankeschön an unsere Natur und Landwirtschaft – zum 1. Kreis-Erntefest des Landkreises am 17.09.2022 in Muckwar gibt es viel zu entdecken, erleben und genießen.

Welchen Stellenwert die Landwirtschaft im Landkreis Oberspreewald-Lausitz einnimmt, verdeutlicht die nachfolgende Übersicht. Diese Übersicht ist abrufbar unter: https://www.osl-online.de/seite/319299/agrarstatistik.html 
 

Übersicht (Zahlen-Daten-Fakten) 2021 Landwirtschaft im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Übersicht (Zahlen-Daten-Fakten) 2021 Landwirtschaft im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Vorfreude steigt – morgen findet das 1. Kreis-Erntefest des Landkreises in Muckwar statt
Foto: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Vorfreude steigt – morgen findet das 1. Kreis-Erntefest des Landkreises in Muckwar statt

Kreistag am 22.09.2022 in Lauchhammer

(16. 09. 2022) Aktuelle Informationen zum Breitbandausbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, die Erstellung eines Kreisentwicklungskonzeptes und weitere Themen stehen für den Kreistag am 22.09.2022 auf der Agenda.

Elterngeldstelle voraussichtlich bis Freitag, dem 16.09.2022 nicht besetzt

(14. 09. 2022)

Die Elterngeldstelle bleibt voraussichtlich bis zum 16.09.2022 geschlossen.

In dringenden Notfällen wenden Sie bitte an 03573 870 - 4201

Wir bitten um Ihr Verständnis und entschuldigen uns für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten.

Foto zur Meldung: Elterngeldstelle voraussichtlich bis Freitag, dem 16.09.2022 nicht besetzt
Foto: Elterngeldstelle voraussichtlich bis Freitag, dem 16.09.2022 nicht besetzt

Widerruf der Allgemeinverfügung des LK OSL zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree

(14. 09. 2022)

Mit der Bekanntmachung des Widerrufs im Amtsblatt Nr. 21/2022 am 13.09.2022 bestehen ab dem 14.09.2022 keine Einschränkungen mehr bezüglich der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree. Die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern im Teileinzugsgebiet Mittlere Spree für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) ist ab dem 14.09.2022 wieder uneingeschränkt zulässig.

 

Seit dem 18.06.2022 gelten die beiden Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree und Schwarze Elster. Für das Teileinzugsbeite Mittlere Spree wird nun die Allgemeinverfügung vom 13.06.2022 widerrufen. Damit wird auch die 1. Änderung dieser Allgemeinverfügung hinfällig, welche die Uhrzeiten des Entnahmeverbotes auf 0-24 Uhr erweitert hatte. 

 

Der Widerruf ist einsehbar unter: https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/9/2/0/4/Widerruf_der_Allgemeinverf_gung_des_Landkreises_Oberspreewald-Lausitz_zur_Wasserentnahme_Teilgebiet_Mittlere_Spree_.pdf 

 

Mit dem Widerruf der Allgemeinverfügung reagiert der Landkreis auf die weniger angespannte Wassersituation im Mittleren Spreegebiet. Die Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen haben zu einer sichtlichen Verbesserung beigetragen.

Im Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster ist die Wassersituation nach wie vor angespannt. Demnach ist in diesem Gebiet nach wie vor die Allgemeinverfügung gültig, welche die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) untersagt. 

Foto zur Meldung: Widerruf der Allgemeinverfügung des LK OSL zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree
Foto: Widerruf der Allgemeinverfügung des LK OSL zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree

Toller FrauenSPORTtag am 10.09.2022 in Hosena – Erwartungen wurden übertroffen

(14. 09. 2022)

Drei Anläufe musste der Kreissportbund OSL e.V. nehmen, um den FrauenSPORTtag im Landkreis OSL durchführen zu können. Umso schöner war es jetzt für die Organisatoren, den Kreissportbund OSL e.V. und den SV Blau-Gelb Hosena e.V., dass die Erwartungen übertroffen wurden und für Veranstalter und Teilnehmer*Innen viele positive Eindrücke von dem tollem FrauenSPORTtag bleiben.

 

Nachdem der Spielmannszug Ortrand mit zwei musikalischen Einlagen auf den Sportplatz marschierte und die Tanzgruppe Seven Up vom SV Meuro e.V. ihren ersten Auftritt hatte, begrüßte die Vorsitzende des Kreissportbundes OSL e.V., Frau Heidrun Lukas, die Teilnehmer*Innen. Als Gäste und spätere aktive Teilnehmer konnten wir die Referentin Breitensport im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Frau Nadine Haase und den Amtsleiter für Bildung, Soziales und Kultur der Stadt Senftenberg Herrn Falk Peschel begrüßen. Die Amtsleiterin des Schulverwaltungs- und Kulturamtes des Landkreises OSL, Frau Schüler, eröffnete im Namen des Landrates, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte, den FrauenSPORTtag.

 

Mit 174 Aktiven, die von 10:00 bis 16:00 Uhr ständig in Bewegung waren, ob bei den Mitmachangeboten oder den Vorführungen, wurden die Erwartungen des Kreissportbundes übertroffen.
Es war beeindruckend zu beobachten, dass sich viele Teilnehmer*Innen nicht einmal eine längere Pause gönnten, weil sie keines der favorisierten Angebote verpassen wollten. So waren die Angebote in der Schule, mit eigentlich begrenzter Platzkapazität so gefragt, dass teilweise auf den Sportplatz ausgewichen werden musste. Das gute Wetter unterstützte die Veranstaltung und ermöglichte den Übungsleitern die Kurse auch nach draußen zu verlegen. 

 

Man konnte das Gemeinschaftsgefühl beinahe greifbar spüren, als die 20 Teilnehmer*Innen, auf dem Sportplatz gemeinsam QI-Gong oder Faszien Yoga machten. 
Die Angebote AROHA mit Jacqueline oder STEP Aerobic und Dance Sensation mit Kevin oder Zumba mit Simone vom Sakura, oder auch Spezial Latin Dance mit Anne vom Bewegungsstudio Dolce Vita waren so gut besucht, dass z.B. die Übungsleiterin Jacqueline sagte „Ich hatte eine Gänsehaut, wo ich den Kurs begonnen habe“. Der Kreissportbund OSL e.V. bedankt sich bei allen Übungsleiter*Innen, die mit Freude und großer Leidenschaft die Mitmachangebote leiteten und so viele Mädchen und Frauen begeisterten und bewegten. Ein großes Dankeschön auch an die Lauchhammer Miners e.V., die mit ihrem Team die Sportart American Football vorstellten. Und danke an die Vereinsvorsitzende Mandy Marx vom Verein Voltigieren RT Fancy e.V. mit Ihrer Sportgruppe. Die Mädchen zeigten eine tolle Darbietung auf dem Movie (galoppierendes Holzpferd). Die Minigolfanlage mit 9 Bahnen von der Brandenburgischen Sportjugend konnte als Ausgleich genutzt werden. Das Angebot des Gesundheitschecks unter Leitung von Gisela Gebauer wurde von den Teilnehmer*Innen rege genutzt. Hier gab es eine Auswertung der Ergebnisse und Beratung, welche Sportarten für den Einzelnen empfehlenswert sind.


Für das leibliche Wohl sorgte die Vereinsgaststätte des SV Blau-Gelb Hosena e.V. - danke dafür und auch für die super Dekoration im Zelt, damit fühlten sich alle Teilnehmer*Innen herzlich willkommen. Lieben Dank an das Team des Vereins SV Blau-Gelb Hosena e.V. unter Leitung von Petra Förster. Diese Unterstützung war für uns sehr angenehm und unkompliziert. Eine weitere Auflage des FrauenSPORTtages in Hosena könnten wir uns als Kreissportbund OSL e.V. vorstellen, weil die Bedingungen, ob in der Grundschule oder die Sportanlagen, mit den Versorgungsmöglichkeiten des Vereins einfach beste Voraussetzungen für diese Veranstaltung sind. Ein Dankeschön für die tolle Unterstützung des Hausmeisters der Lindengrundschule Hosena, Herrn Martini. 

 

In der Nachbetrachtung der Veranstaltung wird der Tag durch das Veranstaltungsteam ausgewertet und kleine Verbesserungsmöglichkeiten werden für die nächste Veranstaltung berücksichtigt. 
Danke an die zahlreichen Teilnehmer*Innen für das Kommen und Mitmachen.
Danke an den Landessportbund Brandenburg e.V. und dem Landkreis OSL für die finanzielle Unterstützung.
 

Foto zur Meldung: Toller FrauenSPORTtag am 10.09.2022 in Hosena – Erwartungen wurden übertroffen
Foto: Frauensporttag am 10.09. in Hosena (Bild: KSB-OSL / Holger Mudrick)

Programm zum 1. Kreis-Erntefest des Landkreises diesen Samstag ab 10 Uhr in Muckwar

(13. 09. 2022) Ein Ausflug auf’s Land, ein Erlebnis für die ganze Familie und ein großes Dankeschön an unsere Natur und Landwirtschaft – zum 1. Kreis-Erntefest des Landkreises am 17.09.2022 in Muckwar gibt es viel z

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Foto: Programm zum 1. Kreis-Erntefest des Landkreises diesen Samstag ab 10 Uhr in Muckwar

Drei Lausitzer Jungunternehmer mit LEX 2022 ausgezeichnet

(12. 09. 2022) Im Dock³ in Spreetal sind am gestrigen Abend die Preisträger des Lausitzer Existenzgründer Wettbewerbes (LEX) 2022 ausgezeichnet worden.

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Foto: Drei Lausitzer Jungunternehmer mit LEX 2022 ausgezeichnet

Zwei Jahre Afrikanische Schweinepest in Brandenburg: Ausbreitung nach Westen gestoppt – Infektionszahlen stark rückläufig

(08. 09. 2022) Vor zwei Jahren, am 10. September 2020, wurde bei einem Wildschwein-Kadaver im Landkreis Spree-Neiße – erstmals in Deutschland – die Afrikanische Schweinepest (ASP) amtlich festgestellt.

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Foto: Zwei Jahre Afrikanische Schweinepest in Brandenburg: Ausbreitung nach Westen gestoppt – Infektionszahlen stark rückläufig

B 169: Freigabe zwischen Sedlitz und Senftenberg – Informationsbesuch Minister Beermann am 13.09.22

(08. 09. 2022) Die Erneuerung der Fahrbahn auf der Bundesstraße B 169 zwischen dem Ortsausgang Sedlitz und der Ortsumgehung Senftenberg ist beendet. Die Fahrbahn wird heute Nachmittag zwischen 16:00 und 17:00 Uhr fü

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Foto: B 169: Freigabe zwischen Sedlitz und Senftenberg – Informationsbesuch Minister Beermann am 13.09.22

Kreissportbund OSL und SV Blau-Gelb 1899 Hosena e.V. laden zum Frauensporttag ein

(07. 09. 2022) „Auf die Plätze, fertig, los!“ heißt es am Samstag, 10. September 2022 auf dem Gelände der Lindengrundschule Hosena, wenn der Kreissportbund Oberspreewald-Lausitz und der SV Blau-Gelb 1899 Hosena e.V.

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Foto: Kreissportbund OSL und SV Blau-Gelb 1899 Hosena e.V. laden zum Frauensporttag ein

„WasserMarsch“ Spendenlauf am 9. und 10. September 2022 in Raddusch

(06. 09. 2022) . Am 9. und 10. September können Kinder und Jugendliche aus OSL und Umgebung erneut die Wanderschuhe schnüren und in kleinen Teams die „Wildnis“ Brandenburgs erlaufen. Start ist in diesem Jahr an der

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Foto: „WasserMarsch“ Spendenlauf am 9. und 10. September 2022 in Raddusch

Naturdetektive im Einsatz für die biologische Vielfalt: Umweltminister Vogel überreicht Nachwuchsnaturschutzpreis des Landes

(02. 09. 2022)

Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg :

 

Vetschau – Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel hat heute die „Naturdetektive“ aus Vetschau mit dem Nachwuchsnaturschutzpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Die Arbeitsgemeinschaft des Hortes der Möglichkeiten im Schulzentrum „Dr. Albert Schweitzer“ setzt seit Jahren kreative Projekte zum Schutz der Tiere und Pflanzen in ihrer Umgebung um.  


Umweltminister Axel Vogel: „Die Naturdetektive aus Vetschau machen vor, wie auch kleine Maßnahmen eine große Wirkung entfalten und zum Erhalt unserer biologischen Vielfalt beitragen. In kreativen Projekten eignen sich die Kinder umfangreiches Wissen über die Bedürfnisse von Tieren und Pflanzen an und lernen, verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Ihre Begeisterung und Faszination geben sie weiter und inspirieren damit Jung und Alt für Natur- und Umweltschutz.“


Seit 2017 bietet der Hort der Möglichkeiten des Schulzentrums Vetschau für interessierte Hortkinder der Klassenstufen 1 bis 4 die Arbeitsgemeinschaft „Die Naturdetektive“ an. Wöchentlich widmen sich die Kinder mit Bastel- oder Bauprojekten, Experimenten, Spielen und Rätseln verschiedenen Jahresthemen und erarbeiten dabei selbständig das notwendige Wissen. „Wir achten besonders darauf, dass die Theorie auch gleich praktisch umgesetzt wird und die Kinder eigene Ideen verwirklichen können“, so AG-Leiter Peter Hofstaedt, „denn wer selbst mitmacht, entwickelt eine intensive Wertschätzung für Natur und Umwelt und lernt, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen.“


Im vergangenen Schuljahr widmete sich die AG dem Thema „Wohnungsbau mal anders“. Die Kinder beschäftigten sich mit heimischen Tieren, ihren Lebensräumen und –bedingungen und wurden dann zu Handwerkern: Sie planten und bauten das Insektenhotel „Karlchen“, stellten Igelburgen und Futterstationen für Vögel her und zimmerten mit Unterstützung des NABU-Regionalverbandes Calau Nistkästen, die sie auf dem städtischen Friedhof aufhängten. Darüber hinaus pflegten und reinigten die Kinder die vorhandenen Nistkästen. Auch Fledermäuse wurden beim Bau neuer Behausungen bedacht: Die Naturdetektive gingen rund um das Schloss Vetschau auf spannende Fledermaussuche und erforschten deren Lebensweise, um anschließend Quartiere für die Nachtschwärmer zu planen und geeignete Stellen auszukundschaften. 
„Aber auch die Pflanzenwelt lassen wir nicht außer Acht“, erklärt AG-Leiterin Tina Schmidt, „Auf diese Weise verstehen die Kinder, dass Fauna und Flora zusammen gehören.“ Um eine bessere Nahrungsgrundlage für Insekten zu schaffen, starteten die Kinder zum Beispiel die Aktion „Blumeninseln für die Zukunft“. Sie stellten „Samenbomben“ her und verteilten diese auf dem Schulgelände. Damit schufen sie spielerisch neue Lebensräume. Darüber hinaus wurde die Idee in der Region verbreitet: An öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten oder das Jugendamt schickte die AG ein Rezept für Samenkugeln und den Aufruf, Brachflächen oder Grundstücke zu verschönern. Danach wuchsen in der Region tatsächlich zahlreiche Wildblumeninseln.


Ihre Erlebnisse, Beobachtungen und Fragen teilen die Kinder regelmäßig mit ihren Erziehern. „Davon profitieren beide Seiten enorm, denn dieser wertvolle Perspektivwechsel macht sichtbar, welche Aspekte für die jungen Menschen und welche für die Erwachsenen wichtig sind“, findet die Hortleiterin Anke Gräfe. Die Kinder tragen ihre Begeisterung aber auch nach außen und inspirieren so nicht nur die folgenden Generationen von Naturdetektiven, sondern auch ihre Familien, Freunde und Bekannte zu einem nachhaltigen Handeln. „Die Teilnehmer unserer AG entdecken ihre natürliche Umgebung und verstehen, welche Bedeutung ihr eigenes Handeln hat“, erklären die beiden AG-Leiter. „Wir sind davon überzeugt, dass aus interessierten jungen Menschen engagierte Erwachsene werden, die sich auch später noch um den Natur- und Artenschutz kümmern.“  

 

Nachwuchsnaturschutzpreis des Landes geht an die Naturdetektive aus Vetschau. (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)

Die kleinen und großen Projekte der Naturdetektive aus Vetschau. (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)

 


Der Naturschutzpreis des Landes 
Seit 1998 zeichnet die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg richtungsweisende Leistungen im Bereich des praktischen Naturschutzes, der nachhaltigen Landnutzung oder auch in der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung mit dem Landesnaturschutzpreis aus. Darüber hinaus können auch wissenschaftliche, planerische oder wirtschaftliche Leistungen mit dem Preis geehrt werden. Der Nachwuchsnaturschutzpreis ist in diesem Jahr mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert.

 

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
Seit 1995 betreut die Stiftung die Ersatzzahlung im Land Brandenburg. 1.000 Naturschutzprojekte hat die Stiftung in diesen Jahren gemeinsam mit Landkreisen und Kommunen, Verbänden und Vereinen sowie weiteren Partnern wie zum Beispiel Land- und Forstwirtschaftsbetrieben oder Privatpersonen möglich gemacht oder in eigener Trägerschaft verwirklicht. Bei Gesamtkosten von mehr als 166 Millionen Euro konnte die Stiftung in den 27 Jahren ihres Bestehens rund 75 Millionen Euro zur Finanzierung beisteuern. www.naturschutzfonds.de
 

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Foto: Der AG Naturdetektive wird von Umweltminister Axel Vogel der Nachwuchsnaturschutzpreis verliehen. Landrat Siegurd Heinze und Bengt Kanzler, Bürgermeister des Stadt Vetschau, gratulieren den Detektiven. (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)

Von erfolgreichen Abschlüssen und Neubeginnen – Ausbildung beim Landkreis OSL

(02. 09. 2022) Fünf Auszubildende haben am 31.08.2022 erfolgreich Ihre Ausbildung beim Landkreis abgeschlossen. Einen Tag darauf, am 01.09.2022, starteten zehn Auszubildende und dual Studierende in die Einführungswo

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Foto: Von erfolgreichen Abschlüssen und Neubeginnen – Ausbildung beim Landkreis OSL

Chor der Musikschule OSL beim Zentralen Einbürgerungsfest 2022

(01. 09. 2022) Das Vocalensemble der Kreismusikschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz war am 28.08.2022 zu Gast im Potsdamer Hans-Otto-Theater.

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Foto: Chor der Musikschule OSL beim Zentralen Einbürgerungsfest 2022

Verlängerung der 8. Allgemeinverfügung Quarantäne bis zum 30.09.2022

(01. 09. 2022)

Die 8. Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Absonderung von Verdachts-sowie von positiv auf das Coronavirus SARSCoV-2 (COVID-19) getesteten Personen (Allgemeinverfügung Quarantäne) wird bis zum 30.09.2022 verlängert.

 

Diese Änderung der 8. Allgemeinverfügung Quarantäne tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt am 30.08.2022 in Kraft und mit Ablauf des 30.09.2022 außer Kraft.

 

Verlängerung der 8. Allgemeinverfügung Quarantäne bis zum 30.09.2022

>> 8. Allgemeinverfügung Quarantäne (in Kraft getreten 06.05.2022)

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Foto: Verlängerung der 8. Allgemeinverfügung Quarantäne bis zum 30.09.2022

Die Niederschläge am vergangenen Wochenende entspannen Ab-flusssituation im Spreegebiet – Maßnahmen wurden aufgehoben

(01. 09. 2022) Zum Teil extreme Niederschläge fielen am vergangenen Wochenende im mittleren Spreegebiet. Vereinzelt wurden bis zu 170 Millimeter Regen gemessen, wodurch eine Stabilisierung der Abflüsse im mittleren

Hier schlägt das Herz zwei Takte schneller - 5. Simson Tagestreffen in Kittlitz

(31. 08. 2022) Eine nette Gelegenheit die „Simme“ auszuführen, in Erinnerung zu schwelgen und Tipps und Kniffe für die kleinen und großen Macken des Kultgefährtes auszutauschen. Das alljährliche Simson-Tagestreffen

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Foto: Landrat auf einer SR 2

Aktionstag „Kommunikation verbindet“ 31.08.2022

(30. 08. 2022)

Die AWO Beratungsstelle für Menschen mit Hörbehinderung lädt zum zweiten Aktionstag in Senftenberg ein.

 

Mit einem vielfältigen Programm und zahlreichen Partnern wird die Aufmerksamkeit auf die Prävention und Versorgung von Hörminderungen und auf die Bedeutung des Gehörs gelenkt. Hörschädigung ist auch heute noch ein großes Tabuthema, obwohl immer mehr Menschen jeden Alters und aller Bevölkerungsschichten davon betroffen sind.

„Auf unsere Gäste warten kostenlose Hörtests, verschiedene Hörakustiker sowie Expert*innen.“ erzählt Jeannette Sidneb, Leiterin der Beratungsstelle. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Infostände. „Aufgrund der Corona-Pandemie war es uns in den letzten zwei Jahren nicht möglich, geplante Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern, in diesem Jahr wieder persönlich mit Betroffenen, Angehörigen und Interessierten in den direkten Austausch gehen können.“, so Jeannette Sidneb. „Die Erkenntnis, dass eine Hörschädigung zu Störungen der Kommunikation und damit zu einem Verlust an sozialen Beziehungen führt, ist hinlänglich bekannt. Zögern Sie also nicht, frühzeitig etwas zu unternehmen und zu handeln!“ so Sidneb weiter. 

Bereits am 8. Juni fand zum Thema „Kommunikation verbindet“ ein erster Aktionstag in Lübbenau/Spreewald statt, welcher sehr gut angenommen wurde. Über 60 Hörtests wurden an diesem Tag durchgeführt. Betroffene und ihre Angehörigen hatten darüber hinaus die Möglichkeit, regionale Selbsthilfegruppen kennenzulernen und Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen.

Eckdaten zum Aktionstag „Kommunikation verbindet“:

  • Mittwoch, 31. August 2022 | 10.00 – 16.00 Uhr
  • Marktplatz | 01968 Senftenberg
  • Jeannette Sidneb 03542 88714-15 | 01525 4503502

 

Beide Aktionstage werden gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. 

Ausführliche Informationen zu den Angeboten und Leistungen sowie alle Kontaktdaten erhalten Interessierte auf der Unternehmensseite www.awo-bb-sued.de
 

Wie viele Erstklässler*innen sind 2022 im Landkreis in das neue Schuljahr gestartet?

(30. 08. 2022) Mit 930 neuen Erstklässler*innen für das Schuljahr 2022/2023 bildet dieses Jahr ein weiteres Spitzenjahr bei den Einschulungen. Wie sieht der Trend bei den Einschulungszahlen im Landkreis aus?

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Foto: Wie viele Erstklässler*innen sind 2022 im Landkreis in das neue Schuljahr gestartet?

Asphalterneuerung zwischen Allmosen und Großräschen

(30. 08. 2022) Im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen wird die Asphaltdecke der Bundesstraße B 96 zwischen dem Abzweig B 96 / B 169 bei Allmosen bis einschließlich dem Knotenpunkt vor dem Möbelmarkt bei Großräs

Erfolgreiche 1. Senftenberger Senioren- und AnbieterWerkstatt

(30. 08. 2022) Senftenberg Am 22. August 2022 fand in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte „Lausitzer Seenland“ in der Kormoranstraße 1 eine SeniorenWerkstatt undeine AnbieterWerkstatt im Rahmen des GPGV OSL-Proj

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Foto: Erfolgreiche 1. Senftenberger Senioren- und AnbieterWerkstatt

Hauptverwaltungsbeamte verabschieden Amtsdirektor Sickert

(26. 08. 2022)

Regelmäßig tauschen sich die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises mit Landrat Siegurd Heinze zu aktuellen Themen aus. Am Freitag, den 26.08.2022 fand diese Beratung auch in Verbindung mit der Verabschiedung des Amtsdirektors des Amtes Ortrand, Kersten Sickert, in Ortrand statt.

 

Die Tagesordnung am 26.08.2022 ist umfangreich gewesen. Diverse Angelegenheiten beschäftigen derzeit den Landkreis und die Kommunen. In jedem Quartal kommen die Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises zusammen, um sich zu diesen Themen auszutauschen und zu beraten. Landrat Heinze und die Fachbereiche der Kreisverwaltung führten unter anderem zu der Katastrophenübung des Verwaltungsstabes des Landkreises mit den Bereichen Krisenvorsorge, neues Sirenenkonzept und Zivilschutz, der aktuellen Lage in Sachen Afrikanische Schweinepest, dem Haushaltsplan 2023, dem neuen Corporate Design der Kreisverwaltung, dem 1. Kreis-Erntefest des Landkreises und dem Inklusionspreis aus.

 

Auch Anfragen aus den Städten werden in der Beratung aufgegriffen. So erkundigte sich der Bürgermeister der Stadt Lübbenau, Helmut Wenzel, zum aktuellen Sachstand in der Richtlinie zur Förderung der Kindertagespflege.
Der Bürgermeister der Stadt Calau, Werner Suchner, brachte zudem die finanziellen und personellen Herausforderungen der Tafel im Landkreis OSL in die Gesprächsrunde mit ein.

 

Die Infoberatung ermöglichte einen konstruktiven Austausch. Landrat Siegurd Heinze, die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises nehmen aus der Beratung neue Themen, Blickwinkel, Aufgaben und einen aktuellen Kenntnisstand über die Belange des Landkreises und seiner Kommunen mit.

 

Abgeschlossen wurde diese Runde mit der Verabschiedung von Herrn Kersten Sickert, Amtsdirektor Ortrand. Herr Sickert übergibt zum 01. September 2022 seine Tätigkeit an den gewählten, neuen Amtsdirektor des Amtes Ortrand, Niko Gebel. Herr Sickert blickt positiv auf seine Amtszeit zurück. Besonders den Erhalt der Kita „Regenbogen“ und der beiden Schulen, Karl Eduard von Lingenthal Oberschule mit integrierter Grundschule – Europaschule und Grundschule "Am Schloss" Großkmehlen, betont Kersten Sickert als „unschätzbares Gut für das Amt Ortrand und seine aktuellen und zukünftigen Bewohner“. Damit einhergehend gibt er seinem Nachfolger, Niko Gebel, das Thema der Sicherstellung der Infrastruktur für den Nachwuchs mit auf den Weg: „Wir müssen den Nachwuchs in der Stadt halten und fördern und für die Stadt Ortrand auch neue Bewohner begeistern. Die Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten für unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger haben sich dabei für die Stadt Ortrand als ein ganz wichtiger Aspekt herausgestellt.“

 

Landrat Siegurd Heinze und die Bürgermeister und Amtsdirektoren dankten Herrn Sickert für seine Arbeit in den zwei Amtszeiten als Amtsdirektor, die allzeit gute Zusammenarbeit und seine Leistungen für das Amt Ortrand.


Ganz aus der Kommunalpolitik wird sich Herr Sickert nach eigener Aussage nicht zurückziehen: „Natürlich stehe ich jederzeit für das Amt Ortrand und für Niko Gebel mit Rat und Tat zur Seite. Herr Gebel und ich haben bisher sehr gut zusammengearbeitet und das werden wir auch weiterhin so handhaben.“

 

Mit der Verabschiedung von Herrn Sickert begrüßten die Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises Niko Gebel als neuen Amtsdirektor für das Amt Ortrand. Niko Gebel wird ab dem 01. September 2022 den Amtssitz antreten und blickt dieser Verantwortung positiv entgegen: „Als Bürgermeister der Stadt Ortrand brauche ich wohl kaum zu meiner Verbindung zu dieser Stadt und der Region und meinem Anliegen, Bemühen und Wirken diese innerhalb der Kommunalpolitik weiterzuentwickeln ausführen. Ich freue mich auf diese neue Tätigkeit und über das mir und meiner Tätigkeiten bisher entgegengebrachte Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und der anderen Bürgermeister und Amtsdirektoren.“
 

Foto zur Meldung: Hauptverwaltungsbeamte verabschieden Amtsdirektor Sickert
Foto: Verabschiedung des Amtsdirektors des Amtes Ortrand, Kersten Sickert mit den Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises im Rahmen der Infoberatung in Ortrand. (Bild: LK OSL / Nora Bielitz)

Actionreiche Wettkämpfe zum Kreisfeuerwehrtag am 27.08.2022

(25. 08. 2022)

Am Samstag, den 27. August 2022 gilt es die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr kräftig anzufeuern. Ab 10:00 Uhr findet auf dem Sportplatz in Altdöbern der Kreisfeuerwehrtag 2022 statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf spannende Wettkämpfe und ein schönes Rahmenprogramm freuen.

 

In den folgenden Disziplinen wird zum Kreisfeuerwehrtag um den Sieg gekämpft:

  • Löschangriff nass Frauen und Männer
  • Gruppenstafette Frauen
  • 100m Hindernisbahn Frauen und Männer
  • stärkster Feuerwehrmann / -frau
  • Feuerwehr-Schützenkönig

 

Ausrichter des Kreisfeuerwehrtages am 27.08.2022 ist die Feuerwehr Altdöbern. Veranstalter ist der Kreisfeuerwehrverband Oberspreewald-Lausitz.
Als Gäste werden OSL Landrat Siegurd Heinze, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rolf Fünning und Kreisbrandmeister Tobias Pelzer die Kameraden und Kameradinnen bei den Wettkämpfen anfeuern.


6. Kinderbrandschutztag am 29.08.2022
Am 29. August 2022 ab 09:00 Uhr wird ebenfalls auf dem Sportplatz in Altdöbern der 6. Kinderbrandschutztag stattfindet. Hier werden wie im vergangenen Jahr ca. 400 Kinder aus dem gesamten Landkreis erwartet. Ziel der Veranstaltung ist es, den Jüngsten spielerisch den korrekten Umgang mit Feuer und das richtige Verhalten in Notsituationen, aber auch die Arbeit der Feuerwehr, zu vermitteln.

Weitere Informationen unter www.kfv-osl.de 
 

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Foto: Symbolfoto (Foto: Holger Neumann)

Die Kreisvolkshochschule OSL bezieht kommende Woche neue Räume in der Ritterstraße 5

(25. 08. 2022) Die Geschäftsstelle der Volkshochschule OSL bleibt in der Woche vom 29.08.2022 - 04.09.2022 aufgrund eines Umzuges geschlossen.

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Foto: Die Kreisvolkshochschule OSL bezieht kommende Woche neue Räume in der Ritterstraße 5

"Junge Filmuni" kommt nach Schwarzheide.

(24. 08. 2022) Am Freitag, den 16. September 2022 ist die Junge Filmuni zu Gast am Emil-Fischer-Gymnasium in Schwarzheide. Hier können die Schüler*innen einen Blick hinter die Kulissen des Filmemachens werfen und me

Nächste Schritte zur Kommunalisierung des Rettungsdienstes

(19. 08. 2022) Am Donnerstag, den 11.08.2022 kam die Arbeitsgruppe zur Kommunalisierung des Rettungsdienstes erstmals nach dem Kreistagsbeschluss zusammen. Die nächsten Schritte und ein Zeitplan für das weitere Vorg

Verabschiedung und Ehrung von Bernd Leubner, langjähriger Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

(18. 08. 2022)

Am Donnerstag, den 18.08.2022 wurde Bernd Leubner, langjähriger Kreisvorsitzender des Volksbundes im Landkreis, das Goldene Ehrenkreuz des Volksbundes verliehen und er wurde mit der Bekanntgabe seiner Nachfolge als Kreisvorsitzender verabschiedet.

 

Auch wenn der zweite Weltkrieg seit fast 80 Jahren vorüber ist, so hat die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach wie vor nicht an Relevanz verloren. Mit der Wende und dem neuen sogenannten Gräbergesetz von 1991 hat sich der Volksbund in Brandenburg gegründet. Die Nachwendegeneration begann sich nun auch mit der Kultur der Erinnerung und dem Gedenken an die Kriege und die durch diese Gefallenen zu beschäftigen. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland erlaubte nun das, was bis heute den Tätigkeitsschwerpunkt des Volksbundes bildet: allen Kriegstoten eine Identität zu verleihen und ihnen eine würdige Ruhestätte einzurichten.

 

Bernd Leubner, 1942 in Senftenberg geboren, ist als Lehrer für die Sprachen Deutsch, Französisch und Russisch tätig gewesen. Am 01. August 1991 trat er dem Volksbund bei und organisierte noch im gleichen Jahr den ersten Kreisverband und die erste Volkstrauertagsveranstaltung in Senftenberg, nach über 40 Jahren, mit.


„Herr Leubner wird für das Engagement in den 30 Jahren seiner Tätigkeit beim Volksbund mit seiner verlässlichen, kompetenten und humorvollen Art als Multiplikator für den Volksbund im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sehr geschätzt“, berichtet Frau Dr. Ulrike Liedtke, Vorsitzende des Volksbundes im Land Brandenburg und Landtagspräsidentin, bei der Verleihung und Überreichung des Goldenen Ehrenkreuzes. Diese hohe Auszeichnung wurde Bernd Leubner vom Präsidenten des Volksbundes, Herrn Wolfgang Schneiderhan, als Würdigung seines Engagements und seiner Loyalität verliehen.

Neben Frau Dr. Liedtke sind auch Oliver Breithaupt, Vorstand/Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Andreas Fredrich, Bürgermeister der Stadt Senftenberg und weitere Mitglieder der Kreisverwaltung des Landkreises am Donnerstag, den 18. August 2022 im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung versammelt gewesen, um Bernd Leubner für seine Verdienste zu danken und ihn aus seinem Amt zu verabschieden.

 

Nach über 30 Jahren, die Herr Leubner Kreisvorsitzender gewesen ist, hat er nun dieses Amt niedergelegt. Er bleibt weiterhin Mitglied im Volksbund. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bleibt dank seiner Tätigkeit der Gedanke des Volksbundes erhalten und wird weiterhin in die Zukunft getragen. Zahlreiche neue Mitglieder hat Herr Leubner für die wichtigen Aufgaben des Volksbundes sensibilisieren können. In Sammlungen, Mitgliederversammlungen und Benefizkonzerten hat er über die Aufgaben informiert. Auch die heute etablierte und bekannte Volkstrauertagsveranstaltung in der Peter und Paul Kirche in Senftenberg ist auf die Idee, Initiative und Umsetzung Leubners zurückzuführen. Herr Leubner zeigte insbesondere großes Engagement dabei, den Kontakt zur jungen Generation und zu den Verbänden und Vereinen auf- und auszubauen. Diesem Wirken ist es zu verdanken, dass das Wissen über das Wirken und die Aufgaben des Volksbundes im Landkreis etabliert und institutionalisiert wurde.

 

Auch Landrat Siegurd Heinze dankt Bernd Leubner für sein Wirken und das enge und gute Zusammenarbeiten mit dem Landkreis: „Nach Ihrer Arbeit als Lehrer haben Sie in der Verwaltung gearbeitet. Zuletzt als 1. Beigeordneter für das Dezernat Hauptamtverwaltung, Bildung und Kultur haben Sie in der Nachwendezeit wichtige Aufgaben in der Verwaltung zur Umsetzung und Gestaltung der neuen, vereinten Bundesrepublik wahrgenommen. Bei den Mitarbeitenden sind Sie noch heute als zuverlässiger, kompetenter und wertschätzender Kollege und Chef in Erinnerung geblieben. Aus dieser Position heraus ergab sich auch die wichtige Verflechtung mit Ihren Tätigkeiten im Volksbund, die dafür gesorgt hat, dass Sie kompetent auf diesem Gebiet agieren und ohne Zweifel die Kultur der Erinnerung und des Gedenkens im Landkreis etabliert haben. Wenn auch der Erste und Zweite Weltkrieg nun Jahrzehnte bzw. ein Jahrhundert hinter uns liegen, so beschäftigen sie uns vor allem im Bereich der Kriegstoten, der Umbettungen und der Kriegsgräber noch heute. Eine würdevolle Bestattung der Kriegstoten geht immer mit gedenken, aber auch mit erinnern einher. Und das Erinnern an den Krieg, die Verwüstung, die Opfer und das Leiden darf nie verloren gehen. Sehr geehrter Herr Leubner, auch dafür haben Sie Sorge getragen. Dafür möchte ich Ihnen danken.“

 

Im Rahmen der Verabschiedung Bernd Leubners wurde anschließend die Nachfolge für den Kreisvorsitz vorgestellt. Frau Helga Schüler, Amtsleiterin des Schulverwaltungs- und Kulturamtes und Jens-Peter Meyer, Sachbearbeiter im Schulverwaltungs- und Kulturamt, werden diese Nachfolge nun antreten und die Tätigkeiten des Verbands im Kreisgebiet fortführen. Beide sind langjährige Mitarbeitende der Kreisverwaltung und Mitglieder im Volksbund.


Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Volksbundes zählen neben der Instandsetzung und Pflege der Kriegsgräberstätten im In- und Ausland, der Erfassung deutscher Kriegstoter und ihrer Gräber, der Betreuung und Beratung rund um den Verbleib von Angehörigen und Vermissten auch die Bildungsarbeit in den Schulen und den Vereinen.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz dankt Bernd Leubner für sein Wirken und wünscht ihm viele Jahre in Freude, Zufriedenheit und Erfüllung.

 

Bernd Leubner (2.v.r.) wird das Goldene Ehrenkreuz des Volksbundes von Frau Dr. Ulrike Liedtke, Vorsitzende des Volksbundes im Land Brandenburg und Landtagspräsidentin (r.) verliehen. Landrat Siegurd Heinze (2.v.l.) und Oliver Breithaupt, Vorstand/Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dankten Herrn Leubner ebenfalls für seine Verdienste. (Bild: OSL / Nora Bielitz)

Bild: Bernd Leubner (2.v.r.) wird das Goldene Ehrenkreuz des Volksbundes von Frau Dr. Ulrike Liedtke, Vorsitzende des Volksbundes im Land Brandenburg und Landtagspräsidentin (r.) verliehen. Landrat Siegurd Heinze (2.v.l.) und Oliver Breithaupt, Vorstand/Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dankten Herrn Leubner ebenfalls für seine Verdienste. (Bild: OSL / Nora Bielitz)

 

Verabschiedung und Ehrung von Bernd Leubner (vorn, 2.v.r.) als Kreisvorsitzender des Volksbundes und Bekanntgabe der Nachfolge für seine bisherigen Tätigkeiten als Kreisvorsitzender des Volksbundes durch Frau Helga Schüler (2. Reihe, 2.v.r.) und Jens-Peter Meyer (2. Reihe, r.). (Bild: OSL / Nora Bielitz)

Bild: Verabschiedung und Ehrung von Bernd Leubner (vorn, 2.v.r.) als Kreisvorsitzender des Volksbundes und Bekanntgabe der Nachfolge für seine bisherigen Tätigkeiten als Kreisvorsitzender des Volksbundes durch Frau Helga Schüler (2. Reihe, 2.v.r.) und Jens-Peter Meyer (2. Reihe, r.). (Bild: OSL / Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Verabschiedung und Ehrung von Bernd Leubner, langjähriger Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Foto: Bernd Leubner (2.v.r.) wird das Goldene Ehrenkreuz des Volksbundes von Frau Dr. Ulrike Liedtke, Vorsitzende des Volksbundes im Land Brandenburg und Landtagspräsidentin (r.) verliehen. Landrat Siegurd Heinze (2.v.l.) und Oliver Breithaupt, Vorstand/Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge dankten Herrn Leubner ebenfalls für seine Verdienste. (Bild: OSL / Nora Bielitz)

Sehr hohe Temperaturen und kaum Niederschläge – Die hydrologische Situation an Spree und Schwarzer Elster bleibt extrem

(17. 08. 2022)

Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg:

 

Sehr hohe Temperaturen und kaum Niederschläge – Die hydrologische Situation an Spree und Schwarzer Elster bleibt extrem

 

Cottbus – Seit Mai sind die Durchschnittstemperaturen in der Lausitz deutlich über den Normalwerten und die Niederschlagsmengen viel zu gering. Die Folge ist extremes Niedrigwasser in den Flussgebieten der Spree und Schwarzen Elster. Am 16.08.2022 fand die 4. Sitzung der Ad-hoc-AG „Extremsituation“ statt, um weitere erforderliche Schritte in beiden Flussgebieten länderübergreifend abzustimmen. Zusätzlich werden im mittleren Spreegebiet Maßnahmen der Phase 3 des Niedrigwasserkonzeptes Mittlere Spree umgesetzt.

 

Waren bereits der Mai, Juni und Juli deutlich zu warm und zu trocken, so knüpft der August bisher nahtlos an die Vormonate an. Bislang war der Monat August mit im Mittel 21,9 Grad Celsius im Vergleich zum langjährigen Monatsmittelwert (18,7 Grad Celsius für Bezugsreihe 1981 – 2010) überaus warm und ebenfalls extrem trocken. Lediglich 13 Prozent der Monatsniederschläge (Bezugsreihe 1981 – 2010) wurden an der Station Cottbus gemessen. Diese Messstation ist repräsentativ sowohl für das gesamte Einzugsgebiet der Spree sowie der Schwarzen Elster. Die einzelnen, regional sehr begrenzten Starkregenereignisse der letzten Tage brachten keine großflächige und langanhaltende Entspannung der Abflusssituation in beiden Flüssen.

 

Spree:
Die Niedrigwasserstützung der Spree aus den sächsischen Speichern sowie der Talsperre Spremberg läuft planmäßig. Allerdings ist auch in den sächsischen Talsperren der fehlende Niederschlag massiv spürbar. Aufgrund der hohen Abgabe und den extrem geringen Zuflüssen fallen die Wasserstände der sächsischen Talsperren schnell. Sollte sich keine grundlegende Änderung der Wetterlage einstellen, müssen ab Ende August die Abgaben der sächsischen Speicher entsprechend reduziert werden. 

 

Die Abgabe der Talsperre Spremberg beträgt weiterhin 9,7 Kubikmeter pro Sekunde zur Stützung des mittleren Spreegebietes. Der Wasserstand fällt etwa 1 Zentimeter pro Tag und lag am 16.08.2022 bei 90,63 Meter NHN (Normalhöhennull). In den vergangenen 2 Wochen konnte trotz der umfangreichen Stützung der Abfluss am Unterpegel Leibsch nicht gehalten werden und fiel teilweise unter 1,0 Kubikmeter pro Sekunde. Auch die Anfang August ergriffenen Maßnahmen zur Optimierung der Stauhaltung im Spreewald konnten aufgrund der extremen Witterung nicht die erhoffte Abflusserhöhung und –stabilisierung am Unterpegel Leibsch bewirken. Aufgrund dieser extrem hohen Verluste wurde zum 15.08.2022 die Phase 3 des Niedrigwasserkonzeptes Mittlere Spree ausgerufen und die entsprechenden Maßnahmen werden aktuell durch die zuständigen Wasser- und Bodenverbände umgesetzt (Konzept zur Wasserbewirtschaftung im mittleren Spreegebiet in Niedrigwasserverhältnissen (brandenburg.de)). Ziel der Maßnahmen ist es, dass Wasser in der Hauptspree und den großen Hauptgewässern (Großes Fließ und Puhlstrom) zu konzentrieren. Hierfür werden viele Ausleitungen aus der Spree stark eingeschränkt oder komplett geschlossen. Auch Teile des Nordumfluters werden abgesenkt und das Wasser bevorzugt in die Hauptspree geleitet. Um Wasserverluste in das Flussgebiet der Dahme zu verhindern, wurden des Weiteren die Schleusen Krausnicker Strom, Groß Wasserburg und Leibsch/Dahme-Umflut-Kanal geschlossen. 
Die Maßnahmen zeigen bereits heute, zusammen mit den vereinzelten Niederschlägen der letzten Tage, eine deutliche Stabilisierung des Abflusses unterhalb des Spreewaldes. 

 

Schwarze Elster
Die hydrologische Situation in der Schwarzen Elster ist nach wie vor extrem kritisch. Aufgrund der Dürre führt der Fluss von der Landesgrenze Sachsen nach Brandenburg bis zur Mündung der Rainitza weiterhin kein Wasser. 

 

Die Schwarze Elster im Stadtgebiet Senftenberg wird weiter ausschließlich über die Abgabe der Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza gestützt. Das Speicherbecken Niemtsch (Senftenberger See) leitet zusätzlich geringfüge Wassermengen aus. Am Pegel Biehlen werden trotz Stützungsmaßnahmen lediglich 0,49 Kubikmeter pro Sekunde (16.08.2022) erreicht. Der mittlere Niedrigwasserabfluss beträgt am Pegel Biehlen 1,05 Kubikmeter pro Sekunde (Bezugsreihe 1983 bis 2021). Aufgrund der Stützung der Schwarzen Elster sinkt der Wasserstand des Speicherbeckens Niemtsch ca. 1 bis 2 Zentimeter pro Woche und liegt aktuell bei 98,50 Meter NHN.
Flussabwärts in Bad Liebenwerda sind die gemessenen Abflusswerte mit 0,82 Kubikmeter pro Sekunde auf einem historischen Tiefststand. 

 

Hoffnung geben die für Ende der 33. Kalenderwoche vorhergesagten, großflächigen und zum Teil sehr ergiebigen Niederschläge. Nur eine grundlegende Änderung der meteorologischen Verhältnisse in der Lausitz kann die extrem angespannte Niedrigwassersituation in der Spree und der Schwarzen Elster beenden. 
 

Teilnahme noch bis Freitag möglich - Fotowettbewerb - Welchen „Blick auf´s Land!“ haben Sie?

(17. 08. 2022) SIE haben bestimmt ein schönes Bild von Ihrem "Blick auf's Land". Nehmen Sie bis zum 19.08. 2022 mit Ihren drei schönsten Bildern am Fotowettbewerb teil.

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Foto: Teilnahme noch bis Freitag möglich - Fotowettbewerb - Welchen „Blick auf´s Land!“ haben Sie?

VG OSL informiert: Fahrplanwechsel am 21. August

(16. 08. 2022) Ab Sonntag, 21.08.2022, tritt im Regionallinienverkehr sowie in den Stadtverkehren Senftenberg und Lübbenau ein neuer Fahrplan in Kraft. Das bringt einige Änderungen bei den Haltestellen, den Fahrtzei

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Foto: VG OSL informiert: Fahrplanwechsel am 21. August

Christopher Street Day: Kreisverwaltung in Regenbogenfarben

(15. 08. 2022) „Wir für Akzeptanz“ symbolisieren die Regenbohnen-Fahnen, die seit dem 15.08.2022, anlässlich des 14. Christopher Street Days (CSD) Cottbus & Niederlausitz, vor dem Landratsamt in Senftenberg und dem

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Foto: Regenbogen-Fahne vor dem Gebäude der Kreisverwaltung am Standort Dubinaweg 1 in Senftenberg anlässlich des 14. Christopher Street Days (CSD) Cottbus & Niederlausitz (Bilder: OSL / Nora Bielitz)

Erfahrungsaustausch beim Ausbildungswochenende der Katastrophenschutzeinheiten

(15. 08. 2022)

An diesem Wochenende führte die SEG Fernmelde/Logistik ihr jährliches Ausbildungslager im Ferienzentrum Friedrichsfelde bei Calau durch.

 

Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, hat das Ausbildungswochenende ebenfalls genutzt und sich mit den Mitgliedern der Einsatzgruppen unter anderem zu den Themen Digitalfunk und Ausfallsicherheit bzw. reibungslose Kommunikation im Falle eines Netzausfalls ausgetauscht. Auf dieses Themengebiet ist die Schnelleinsatzgruppe Fernmelde/Logistik spezialisiert und so konnten verschiedene Alternativen zur Kommunikation im Katastrophenfall erläutert und die Technik präsentiert werden.

 

Auch weitere Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises und darüber hinaus nutzten das Ausbildungslager zum gemeinsamen Üben mit der modernen Technik und zum Erfahrungsaustausch. Unter anderem erfolgte ein Austausch mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister André Dreßler, dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Calau e.V., der SEG Führungsunterstützung (SEG-Fü) aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oder-Spree, dem THW Ortsverband Senftenberg und Amateurfunkern, die beim Ausbildungswochenende dabei gewesen.

 

Austauschrunde mit den SEG-Fü aus den Landkreisen Elbe-Elster, Oder Spree und Oberspreewald-Lausitz und Landrat Siegurd Heinze (Bild: Toni Werner)Bild: Austauschrunde mit den SEG-Fü aus den Landkreisen Elbe-Elster, Oder Spree und Oberspreewald-Lausitz und Landrat Siegurd Heinze (Bild: Toni Werner)

 

Amateurfunk (Bild: Toni Werner)Bild: Amateurfunk (Bild: Toni Werner)

Foto zur Meldung: Erfahrungsaustausch beim Ausbildungswochenende der Katastrophenschutzeinheiten
Foto: Austauschrunde mit den SEG-Fü aus den Landkreisen Elbe-Elster, Oder Spree und Oberspreewald-Lausitz und Landrat Siegurd Heinze (Bild: Toni Werner)

Baumaßnahme Deckensanierung Kreisverkehr Groß Klessow abgeschlossen

(12. 08. 2022)

Das Bau- und Hauptamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert, dass die Baumaßnahme zur Deckensanierung am Kreisverkehr Groß Klessow abgeschlossen ist. Am Vormittag des 12.08.2022 erfolgte die Bauabnahme durch den Landkreis. Die Baustellenabsicherung wird heute, am 12.08.2022, gegen Mittag durch die Baufirma abgeräumt. Damit erfolgt dann auch die Freigabe des Kreisverkehrs für die Verkehrsteilnehmer. Die Umleitungsstrecke bleibt heute noch bis zur Freigabe des Kreisverkehrs eingerichtet.

Foto zur Meldung: Baumaßnahme Deckensanierung Kreisverkehr Groß Klessow abgeschlossen
Foto: Baumaßnahme Deckensanierung Kreisverkehr Groß Klessow abgeschlossen (Bild: OSL / Uwe Mettcher)

Ausbildungswochenende der Katastrophenschutzeinheiten – offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger

(12. 08. 2022) An diesem Wochenende führt die SEG Fernmelde/Logistik ihr jährliches Ausbildungslager durch. Auch weitere Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises nutzen das Ausbildungslager zum gemeinsamen Üben.

Foto zur Meldung: Ausbildungswochenende der Katastrophenschutzeinheiten – offen für interessierte Bürgerinnen und Bürger
Foto: Schlauchboote

Wie viele Geburten gab es 2021 im Landkreis?

(09. 08. 2022) Kein Aufwärts-Trend im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu erkennen: Mit 655 Geburten im Jahr 2021 ist die Geburtenanzahl im Verlauf der letzten drei Jahre relativ konstant geblieben.

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Foto: Statistik der Anzahl der Geburten von Mädchen und Jungen je Kommune im Jahr 2021 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Baumaßnahme Deckensanierung Kreisverkehr Groß Klessow bis zum 12.08.2022 verlängert

(04. 08. 2022) Die damit einhergehende Umleitungsstrecke bleibt für den Zeitraum ebenfalls erhalten. Der Kreisverkehr wird spätestens am Samstagmorgen (13.08.2022) freigegeben.

Foto zur Meldung: Baumaßnahme Deckensanierung Kreisverkehr Groß Klessow bis zum 12.08.2022 verlängert
Foto: Symbolbild: Kreisverkehr Groß Klessow wegen Baumaßnahme bis zum 12.08.22 gesperrt. (Bild: OSL / Nora Bielitz)

Ausschreibung des Kehrbezirks OL 045

(04. 08. 2022)

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wird der

 

Kehrbezirk OL 045

 

für eine Bestellung zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.

 

Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 26.08.2022 unter Angabe der Kennziffer 1 OSL 2022 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.
 
Der Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen ist mit dem Vermerk „Bewerbung als bevollmächtigte/r Bezirksschornsteinfeger/in“ zu kennzeichnen.

 

Für die Einhaltung der Einreichungsfrist einschließlich der Einsendung der Bewerbungsunterlagen gilt das Datum des Posteingangs (Posteingangsstempel) bei der Behörde (§ 3 Abs. 3 Satz 4 BbgBAAV).

 

Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 045, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Leben & Wohnen > Bauen & Wohnen > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: , zur Verfügung. 

 

Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) – Tätigkeitsfeld: Handwerk und Produktion.
 

Kommissarische Verwaltung des unbesetzten Kehrbezirkes OL 045

(04. 08. 2022)

Die kommissarische Verwaltung des unbesetzten Kehrbezirkes OL 045 wurde mit Wirkung zum 28.07.2022 für den Zeitraum des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens auf Herrn Tino Winkler (bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger OL 048) übertragen.

 

Der Kehrbezirk OL 045 umfasst folgende Orte bzw. Ortsteile:

 

Bathow, Belten, Bischdorf, Buckow, Cabel, Calau, Craupe, Dubrau, Frankendorf, Freesdorf, Egsdorf, Erpitz, Garrenchen, Groß Jehser, Groß Mehßow, Kalkwitz, Kemmen, Klein Mehßow, Koßwig, Lübbenau*, Mallenchen, Mlode, Plieskendorf, Radensdorf, Säritz, Saßleben, Settinchen, Schlabendorf, Schrakau, Schwarzheide*, Werchow, Zinnitz
(*aufgrund der Kehrbezirkseinteilung nach Straßenzügen gibt es innerhalb von Ortschaften mehrere Zuständigkeiten)

 

Kontaktdaten:

Herr Tino Winkler
Lange Straße 5
03222 Lübbenau/Spreewald

Tel.: 03542/4844334

Mobil: 0173685392

 

Im Anschluss an das Ausschreibungs- und Auswahlverfahren erfolgt die öffentliche Bekanntmachung der Bestellung mit den entsprechenden Kontaktdaten der/des neuen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin/
Bezirksschornsteinfegers.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: , zur Verfügung.  


Siegurd Heinze
Landrat
 

Pflegestützpunkt OSL organisiert wieder einen Kurs für pflegende Angehörige ab dem 24. August in Senftenberg

(03. 08. 2022) Über einen Zeitraum von neun Wochen geht es dabei jeden Mittwoch um Themen wie Pflegeversicherung, Körperpflege, Ernährung, Bewegung, vorbeugende Maßnahmen, Hilfsmittel, Begleitung am Lebensende und S

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Foto: Pflegestützpunkt OSL organisiert wieder einen Kurs für pflegende Angehörige ab dem 24. August in Senftenberg

Vor-Ort-Prüfung der Radroute im Rahmen der Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden

(02. 08. 2022) Bei der aktuellen Bestandsaufnahme und Überprüfung der Route auf der Routenführung im Landkreis Oberspreewald-Lausitzerden verschiedenste Gegebenheiten beachtet und kartographiert. Wichtige Elemente s

Foto zur Meldung: Vor-Ort-Prüfung der Radroute im Rahmen der Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden
Foto: Vor-Ort-Prüfung der Routenführung in Lübbenau im Rahmen der Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden (Bild: OSL / Nora Bielitz)

12. Projektauswahlverfahren der LAG

(02. 08. 2022) Weitere 1,5 Mio. Euro an Fördermitteln im neuen Projektaufruf zur Verfügung gestellt!

1. Änderung der Allgemeinverfügung des Landkreises OSL zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree

(01. 08. 2022) Ab dem 29.07.2022 ist die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) von 00:00Uhr bis 24:00 Uhr untersagt.

Stufenweise Öffnung der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde für den Besucherverkehr ab August 2022

(28. 07. 2022)

Ab August 2022 gelten bis auf Weiteres geänderte Öffnungs- und Bearbeitungszeiten für die Bereiche Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde am Standort in Calau.

 

Montag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr Vorsprache nur über Online-Termin-Vergabe
Dienstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 15:00 Uhr Vorsprache ohne Termin möglich
Donnerstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 15:00 Uhr Vorsprache ohne Termin möglich
Freitag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr Vorsprache nur über Online-Termin-Vergabe

 

Weitere Informationen und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrzeugzulassungsbehörde: www.osl-online.de/seite/97615/kfz-zulassungsbehörde.html

Weitere Informationen und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde: www.osl-online.de/seite/510584/fahrerlaubnisbehörde.html


Es besteht darüber hinaus weiterhin die Möglichkeit, Zulassungsvorgänge per Onlineantrag (i-Kfz) durchzuführen (https://ikfz.brandenburg.de/ikfz/de/kfz-zulassungsbehoerden/osl-oberspreewald-lausitz/).

 

Zudem haben Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, die Zulassungs- oder Fahrerlaubnisvorgänge in einen der eigens dafür bereitgestellten Briefkästen einzuwerfen.
Uhrzeiten für die Abgabe in den Einwurfboxen:

  • Montag und Freitag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:30 Uhr

Standorte der Einwurfboxen:

  • Eingangsbereich des Kreishauses Calau (Joachim-Gottschalk-Straße 36, schräg gegenüber der Fahrzeugzulassungsbehörde)
  • Bürgerbüro am Hauptstandort der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Dubinaweg 1, Glasgebäude)

 

Außerdem können Unterlagen im Bereich der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde weiterhin auf postalischem Weg eingereicht werden:


Landkreis Oberspreewald-Lausitz,
Amt für Straßenverkehr und Ordnung,
SG Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde,
Postfach 100064,
01956 Senftenberg
 

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Foto: Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde am Standort in Calau

Der FamilienCampus LAUSITZ und seine Zukunft in Trägerschaft des Landkreises

(28. 07. 2022) Was ist der FamilienCampus LAUSITZ? Welche Pläne hat der Landkreis als neuer Träger für die Gesellschaften?

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Foto: Der FamilienCampus LAUSITZ und seine Zukunft in Trägerschaft des Landkreises (Bild: OSL / Nora Bielitz)

Ohne Helfer keine Hilfe – Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz und Projekt Virtual-Reality

(27. 07. 2022) Katastrophen passieren leider nicht nur im Film. Das zeigen auch die Waldbrände, die derzeit in der Region, aber auch weltweit, die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes fordern. Ab

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Foto: Symbolbild Katastrophenschutz im Landkreis OSL (Bild: OSL / Nora Bielitz)

Hitze und Waldbrandgefahr – Wie ist die aktuelle Situation im Landkreis OSL?

(26. 07. 2022)

Die Temperaturen sind konstant heiß und auch der Regen vom Wochenende und der vergangenen Nacht haben kaum eine Erleichterung für die Natur gebracht. Wie ist die aktuelle Waldbrandgefahren-Situation im Landkreis OSL und was gilt es in den Wäldern zu beachten?

 

Das bisherige Jahr war bereits sehr ereignisreich für die Feuerwehren des Landkreises. Neben kleineren Wald- und Flächenbränden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz waren die Feuerwehren auch bei den Großbränden im Raum Mühlberg/Elbe (Elbe-Elster), Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) sowie in der Lieberoser Heide (Dahme-Spreewald) im Einsatz.

 

Kreisbrandmeister Tobias Pelzer schätzt die Situation im Landkreis und bei den Kameraden der Feuerwehr ein: „Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich nach meiner Einschätzung fort. Durch den Klimawandel werden die damit verbundenen trockenen und sehr heißen Perioden häufiger. Damit steigt auch die Häufigkeit von Waldbränden.“

 

Mit Stand vom 26.07.2022 gilt im Landkreis OSL derzeit die Waldbrandgefahrenstufe 3 (mittlere Gefahr). Vor dem nächtlichen Regen, galt am gestrigen Tag (25.07.2022) die Waldbrandgefahrenstufe 5.
Aus den jeweiligen Waldbrandgefahrenstufen ergeben sich keine unterschiedlichen Einschränkungen oder Verbote für Waldbesucher. Waldbrandgefahrenstufen stellen die unterschiedliche Gefahr für die Entstehung eines Waldbrandes dar und sollen die Bevölkerung für diese Gefahr sensibilisieren.


Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 kann durch die untere Forstbehörde der Wald für das Betreten gesperrt werden, wenn dies zum Schutz des Waldes oder seiner Besucher notwendig ist. Davon wird jedoch nur selten Gebrauch gemacht. Im Falle einer Sperrung wird der Wald an den Zugängen durch Schilder gekennzeichnet. Das Befahren des Waldes mit Kraftfahrzeugen ist unabhängig von der Waldbrandgefahr grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten für die Bewirtschaftung des Waldes (§ 16 Landeswaldgesetz).

 

Laut Statistik des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) ist der Mensch Hauptverursacher von Bränden. Für 2020 konnte bei den Waldbränden in Brandenburg folgendes festgestellt werden: „Brandstiftung nimmt mit 81 Fällen die Spitzenposition bei den Ursachen ein. Durch Fahrlässigkeit entstanden 63 Brände. Davon wurden bei 50 Bränden Campende, Waldbesucherinnen und -besucher sowie Kinder als Verursacher festgestellt. Natürliche Ursachen wie Blitzeinschlag machen nur einen geringen Teil der Brandursachen aus. Durch Blitzeinschläge wurden 18 Brände und durch Selbstentzündung alter Munition neun Brände ausgelöst.“ (Quelle: MLUK, Waldbrandstatistik 2020)

 

Mit Stand vom 12.07. gab es bereits ca. 70 Einsätze mit Anlass eines Waldbrandes, zu denen die Feuerwehren im Landkreis OSL ausrücken mussten. Diese Einsätze waren von unterschiedlicher Größe und Einsatzdauer.

 

Die Feuerwehren im Landkreis OSL sind gut auf die Waldbrandsaison vorbereitet. Das Land Brandenburg hat im großen Rahmen Wasserfördersysteme sowie geländegängige Tanklöschfahrzeuge beschafft. Drei dieser Fahrzeuge haben auch die Feuerwehren im Landkreis erhalten (Amt Ortrand, Amt Altdöbern, Stadt Lauchhammer), wovon sich zwei Fahrzeuge bereits im Einsatzdienst befinden.


In diesem Jahr erstreckt sich die Waldbrandsaison vom 01.03. bis zum 31.10.2022. Normalerweise geht diese nur von April bis September. Die Erfahrungen der letzten Jahre und die zunehmend trockenen und heißen Sommer haben zu einer Ausweitung der Saison geführt. Dabei wird innerhalb und außerhalb der Waldbrandsaison nach einer anderen örtlichen Alam- und Ausrückeordnung verfahren. Während außerhalb der Saison die Einsatzkräfte mit mindestens 5.000 Liter Wasser und 18 Einsatzkräften zu einem Waldbrand ausrücken müssen, sind es innerhalb der Saison Minimum 15.000 Liter und 30 Einsatzkräfte. Ab der Waldbrandgefahrenstufe 5 wird zudem bei jedem Waldbrand direkt die Alarmstufe 2 ausgerufen. Das heißt, dass von vornherein mindestens 50 Einsatzkräfte und 25.000 Liter Wasser ausrücken. Die Menge an Wasser wird hierbei jeweils durch die Anzahl der dafür erforderlichen Tanklöschfahrzeuge abgebildet. Die Aufzählung der Ausstattung bei den einzelnen Alarmstufen ist an der Stelle nicht vollständig.

 

Wenn also das Fire Watch-System in den Wachtürmen der Feuerwehren per Bildüberwachung eine Rauchentwicklung feststellt und die Waldbrandzentrale Süd des Landesbetriebs Forst diesen Waldbrand anhand der Bilder bestätigen kann, wird die Zentrale Leitstelle informiert, welche eine Alarmstufe ausruft und die Einsatzkräfte alarmiert. Insofern die Waldbrandgefahrenstufe 5 für das betroffene Gebiet gilt, wird die Alarmstufe 2 ausgerufen. So wird dem Waldbrand bei besonders hohem Waldbrandrisiko direkt mit einem sehr hohen Mitteleinsatz begegnet. Dieses Vorgehen und die stufenweise Erhöhung der direkt eingesetzten Mittel zeigten sich bisher als zuverlässiges und erfolgreiches Vorgehen. Das Fire Watch-System deckt rund 97% der Landkreisfläche in OSL ab. So können Brände frühzeitig erkannt und genau lokalisiert werden. 
Tobias Pelzer, Kreisbrandmeister, berichtet: „Besonders jetzt in der Erntesaison kann es vorkommen, dass Staubwolken von den Feldern einer Rauchentwicklung täuschend ähnlichsehen. Hierbei muss die Waldbrandzentrale dann doch genauer hinschauen. Im Zweifelsfall fahren wir natürlich hin und überzeugen uns vor Ort vom Geschehen.“

 

Für die Kameraden der Feuerwehr ist dies in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmesituation. „Ich habe die Befürchtung, dass wir neben unseren lokalen Waldbränden weiterhin im Land Brandenburg zu Großschadenslagen aufgrund von großflächigen Waldbränden alarmiert werden. Dadurch steigt die Belastung für die Kameradinnen und Kameraden zusätzlich, da Sie die Familie und ihre Arbeitsstätten auch über einen längeren Zeitraum zurücklassen müssen. Wichtig ist, dass die Kameradinnen und Kameraden stets gesund aus den Einsätzen zurückkommen“, erläutert Kreisbrandmeister Pelzer die Situation der Feuerwehr-Kameraden.


„Unabhängig davon, wo es gerade brennt, ist der Einsatz immer eine erhebliche körperliche Belastung für die Kameraden“, stellt Tobias Pelzer klar. „Neben der persönlichen Schutzausrüstung müssen die schweren Schläuche durch den Wald gezogen werden. Drehende Winde können das Feuer neu entfachen oder seine Richtung ändern lassen. Dann kommt es auch zu Sichtbehinderungen und Reizungen der Augen und der Atemwege aufgrund des Rauches. Hinzu kommen bei Waldbränden auf ehemaligen Truppenübungsplätzen die Gefahren durch die Detonation von Munition, die sich noch im Boden befindet. In unserem Landkreis haben wir jedoch nur wenige dieser munitionsbelasteten Gebiete.“

 

Unabhängig von der aktuellen Waldbrandgefahrenstufe, aber insbesondere aufgrund der aktuellen Situation ist zu beachten:
•    Rauchen im Wald und in der Feldflur unterlassen!
•    Im und am Wald (Mindestabstand 50 Meter) kein Feuer entzünden!
•    Keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen!
•    Melden Sie bitte alle bemerkten Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110). Teilen Sie mit, wo es brennt, was brennt (Bodenfeuer oder schon die Baumkronen) und ob Menschen in Gefahr sind.
•    Informieren Sie sich bitte vor jedem Waldbesuch über die aktuelle Situation.

 

Einsatz anlässlich eines Brandes in der Nähe von Neuburxdorf im Juni 2022 (Bild: Landkreis OSL / Claudia Noack)Einsatz anlässlich eines Brandes in der Nähe von Neuburxdorf im Juni 2022 (Bild: Landkreis OSL / Claudia Noack)Bilder: Einsatz anlässlich eines Brandes in der Nähe von Neuburxdorf im Juni 2022 (Bilder: Landkreis OSL / Claudia Noack)

 

Ergänzendes Update aufgrund des Waldbrandes im Landkreis Elbe-Elster:
Wie der Landkreis Elbe-Elster mitteilt, kam es am gestrigen Tag gegen 13:30 Uhr zu einem Brandausbruch in einem Waldgebiet bei Kölsa-Rehfeld. Das Einsatzgebiet umfasst mittlerweile rund 850 Hektar. Derzeit sind etwa 350 Kräfte mit der Brandbekämpfung beschäftigt (www.lkee.de). Dazu zählen auch Einsatzmittel und -kräfte aus dem Landkreis OSL, die seit gestern, 25.07.2022, 14:00 Uhr, im Landkreis Elbe-Elster vor Ort sind, um den Großbrand unter Kontrolle zu bringen.
 

Foto zur Meldung: Hitze und Waldbrandgefahr – Wie ist die aktuelle Situation im Landkreis OSL?
Foto: Einsatz anlässlich eines Brandes in der Nähe von Neuburxdorf im Juni 2022 (Bild: Landkreis OSL / Claudia Noack)

mFUND-Förderaufruf für Kurzläuferprojekte / Dateninnovationen in Braunkohlerevieren

(25. 07. 2022) mFUND-Förderaufruf für Kurzläuferprojekte zur Unterstützung des Strukturwandels in den ehemaligen Braunkohleregionen

Tierseuchenallgemeinverfügung ASP – Bau eines parallel verlaufenden Wildabwehrzaunes

(21. 07. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Mit der Errichtung eines weiteren, parallel verlaufenden Wildabwehrzaunes

Foto zur Meldung: Tierseuchenallgemeinverfügung ASP – Bau eines parallel verlaufenden Wildabwehrzaunes
Foto: Tierseuchenallgemeinverfügung ASP – Bau eines parallel verlaufenden Wildabwehrzaunes

Fest der Kulturen – Kultur trifft Kultur – Aufruf zum Mitgestalten

(21. 07. 2022) Sie wollen das Fest der Kulturen mitgestalten oder sich mit einem Programmpunkt einbringen? Wir freuen uns über Ihre Mithilfe und auf Ihre Ideen und Aktionen!

Foto zur Meldung: Fest der Kulturen – Kultur trifft Kultur – Aufruf zum Mitgestalten
Foto: Fest der Kulturen am 24.09.2022 von 14 bis 18 Uhr in der Niederlausitzhalle Senftenberg

"Großer Preis des Mittelstandes" 2022 – Landkreis OSL erreicht Jurystufe

(14. 07. 2022) 4.546 Unternehmen und Kommunen haben sich um ihn beworben – 542 erreichten die Jurystufe. Der „Große Preis des Mittelstandes“ 2022 geht in die entscheidende Phase und OSL ist dabei.

Foto zur Meldung:
Foto: Urkundeübergabe: Großer Preis des Mittelstandes

Musik auf hohem Niveau, großer Dank und Abschiede – das Jahresabschlusskonzert der Kreismusikschule OSL

(12. 07. 2022) Musikalische Darbietungen auf hohem Niveau gab es für die eingeladenen Gäste am Abend des 5. Juli 2022 im Konzertraum der Musikschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg.

Foto zur Meldung: Musik auf hohem Niveau, großer Dank und Abschiede – das Jahresabschlusskonzert der Kreismusikschule OSL
Foto: Musik auf hohem Niveau, großer Dank und Abschiede – das Jahresabschlusskonzert der Kreismusikschule OSL

B 96: Radwegsanierung zwischen der Landesgrenze Sachsen und Senftenberg

(11. 07. 2022) Wurzelaufbrüche und der Verschleiß der Asphaltdeckschicht haben dazu geführt, dass der Radweg entlang der Bundesstraße B 96 zwischen der Landesgrenze Sachsen und Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) sa

Der Kreistag beschließt – Zusammenfassung und Einblick in die 18. Sitzung am 30.06.2022

(06. 07. 2022)

Drei der zentralen Themen bei der 18. Sitzung des Kreistages OSL am 30. Juni in Großräschen waren die Sirenenkonzeption, die Organisation des Rettungsdienstes sowie die Erweiterung und Sanierung des Wohnverbundes II in Lauchhammer. Welche Beschlüsse wurden im öffentlichen und nicht-öffentlichen Teil gefasst?

 

Im Kreistag wurde das neue Sirenenkonzept und damit die Erneuerung der Sirenen im Landkreis beschlossen. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind mit Stand Mai 2022 159 Sirenen vorhanden, von denen ein Großteil nicht den neuesten Vorgaben des Bundes entsprechen. Aus diesem Grund erfolgt nun die schrittweise Erneuerung der Sirenen. Die alten Sirenen werden auf das BOS-System aufgerüstet und mit modernen elektronischen Sirenenhörnern mit Akkupufferung ausgestattet, um eine Ausfallsicherheit im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls sowie eine Sprachdurchsagefähigkeit zu gewährleisten. Zielstellung des Bundes ist es, dass alle Sirenen auch im Falle eines Stromausfalls die Möglichkeit haben, mindestens vier Tonfolgen (Feuerwehralarm, Probealarm, Warnung, Entwarnung) sowie Sprachdurchsagen auszusenden. Die Herangehensweise ist im Land Brandenburg einmalig: Der Landkreis übernimmt federführend für alle Kommunen die Erneuerung (inklusive Finanzierung und Bau) mit einem großen Vorteil: Einheitlichkeit im gesamten Landkreis.

 

Weiterhin beschloss der Kreistag die Eingliederung des bodengebundenen Rettungsdienstes unter Trägerschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Form einer kommunalen gGmbH auf dem Campusareal in Klettwitz. Bereits im März wurde im Kreistag dazu beraten und die Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung beschlossen, die nun als Grundlage für den Beschluss zur Organisation des Rettungsdienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz diente. Entschieden wurde sich dabei für die Gründung einer kommunalen GmbH ohne Integration des Sachgebietes Rettungsdienst der Kreisverwaltung. Drei verschiedene Varianten sind zuvor geprüft worden und es zeigte sich, dass mit dieser die Umsetzbarkeit, die Zukunftsfähigkeit und die Nutzung von Synergieeffekten gewährleistet werden kann. Die Verwaltung wird unter Begleitung durch die kreisliche Arbeitsgruppe mit der Umsetzung einer kommunalen gGmbH beauftragt.

 

Ein wichtiger Beschluss mit finanziellen Auswirkungen befasste sich mit der umfassenden Sanierung des Wohnverbundes II in Lauchhammer. Der Landkreis hatte Anfang des Jahres auch das 2. Gebäude in der Lindenstraße zur Umnutzung als Wohnunterkunft für Kriegsflüchtlinge und Asylsuchende erworben. Die dafür erforderlichen Baumaßnahmen im Innen- und Außenbereich werden nun auf den Weg gebracht. Hierfür wurde die außerplanmäßige Auszahlung des Planungshonorars und damit der Beginn der weiteren Planung beschlossen. Aufgrund der aktuellen Ukraine-Thematik sollen die ersten beiden Etagen schon vorzeitig genutzt werden können.

 

Nach dem öffentlichen Teil des Kreistages folgt meist auch ein nicht-öffentlicher, in welchem Beschlüsse gefasst werden, zu denen die Entscheidungsfindung unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgt und damit auch die Ergebnisse nicht für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises einsehbar sind. Dies war auch am 30.06.2022 der Fall. Ein Thema, zu welchem im Kreistag nicht-öffentlich beschlossen wurde, war der Verkauf eines Grundstückes des Landkreises. Im konkreten Fall ging es um das Grundstück in der Dorfstraße 1 im Ortsteil Kittlitz des Stadt Lübbenau/Spreewald.

 

Bis zum Ende des Schuljahres 2014/2015 war in dem Gebäude die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ untergebracht, bevor diese in das Gebäude der Allgemeinen Förderschule „Pestalozzi“ in Lübbenau umgezogen ist. Mit der großen Flüchtlingswelle im Jahr 2015 und der damit verbundenen Notwendigkeit, Unterkünfte zu schaffen, wurde das Gebäude zu einer Gemeinschaftsunterkunft umgebaut. Im Zusammenhang mit der Baugenehmigung wurde eine befristete Nutzungsänderung genehmigt. Die Gemeinschaftsunterkunft in Kittlitz wurde zum 31.12.2017 wieder aufgelöst. Seitdem steht die Immobilie leer. Aufgrund ihrer Lage, Größe und Beschaffenheit ist sie für eine Nachnutzung durch die Verwaltung nicht geeignet. Objektbesichtigungen und Gespräche mit verschiedenen möglichen Investoren zeigten auf, dass sich die Immobilie aufgrund ihrer Art und Größe schlecht auf dem Markt veräußern lässt. Zudem hat sich seit dem Leerstand der bauliche Zustand des Objektes zusehends verschlechtert. Das vorhandene Therapiebad kann aufgrund des Defektes ebenfalls nicht mehr genutzt werden.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist Eigentümer des Grundstückes in der Gemarkung Kittlitz, Flur 4, bestehend aus den Flurstücken 14/19 mit 22.063 m² und 124 mit 22.512 m². Das Grundstück hat eine Gesamtgröße von 44.575 m² und ist mit einem Schulgebäude und einem Anbau, welcher die ehemalige Turnhalle und das Therapiebad beinhaltet, bebaut. Das viergeschossige Schulgebäude hat eine Bruttogrundfläche (BGF) von 2.452,60 m², die BGF des Anbaus (2 Geschosse) beträgt 882,51 m².

Bild: Das zu verkaufende Grundstück (blau umrandet) in der Dorfstraße 1 in 03222 Lübbenau/Spreewald OT Kittlitz.

 

Das zu verkaufende Grundstück (blau umrandet) in der Dorfstraße 1 in 03222 Lübbenau/Spreewald OT Kittlitz.

 

Im Oktober 2019 unterbreitete die Stadt Lübbenau/Spreewald dem Landkreis ein Kaufangebot für das Grundstück. Im Ergebnis nochmaliger Kaufpreisverhandlungen zwischen dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Lübbenau/Spreewald liegt inzwischen ein aktuelles Kaufpreisgebot vor.
Landrat Siegurd Heinze erläutert: „Wir haben verschiedene Möglichkeiten in den letzten Jahren abgewogen. Das Interesse der Stadt Lübbenau/Spreewald hat uns gefreut und letztlich überzeugt, weil das Gelände und die weitere Nutzung in kommunaler und regionaler Hand bleiben würde. Es wurden bereits viele spannende Projekte in Lübbenau erfolgreich umgesetzt und ich bin mir sicher, dass dies auch für das Gelände der ehemaligen Förderschule in Kittlitz gelten wird.“

 

Mit dem Grundstücksnachbarn (AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V.) wird eine abgestimmte Entwicklung des Standortes durch die Stadt Lübbenau/Spreewald angestrebt.

Nach dem grünen Licht durch den Kreistag des Landkreises gilt es nun im dritten Quartal die Verträge zu schließen und in einem Notartermin den Verkauf rechtskräftig zu machen.
 

Foto zur Meldung: Der Kreistag beschließt – Zusammenfassung und Einblick in die 18. Sitzung am 30.06.2022
Foto: Das zu verkaufende Grundstück (blau umrandet) in der Dorfstraße 1 in 03222 Lübbenau/Spreewald OT Kittlitz.

Bauvorhaben - Deckensanierung Kreisverkehr Groß Klessow (25.07. – 05.08.2022)

(05. 07. 2022)

Das Bau- und Hauptamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert, dass der Landkreis Oberspreewald-Lausitz vom 25.07. bis 05.08.2022 den Kreisverkehr Groß Klessow auf der Kreisstraße K 6636 unter Vollsperrung saniert. 

 

Dadurch wird es in diesem Zeitraum zu Verkehrseinschränkungen auf der K 6636 zwischen der Autobahnanschlussstelle A 13 Kittlitz und dem Industrie- und Gewerbegebiet „Am Spreewalddreieck“ kommen.

Die Umleitungsstrecke für den LKW Verkehr zum Industrie- und Gewerbegebiet „Am Spreewalddreieck“ wird über die Autobahnanschlussstelle A 15 Boblitz führen. Die Umleitung wird auch auf der Autobahn ausgeschildert.

Die LNG Tankstelle und das Lager der DPD sind weiter über die Autobahnanschlussstelle A 13 Kittlitz erreichbar.

Die Umleitungsstrecke für den PKW Verkehr erfolgt über Klein Klessow.

Übersichtskarte der Sanierung und der Umleitungen für PKW und LKW: https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1UwGRwtKWk67utsmIxaZib_VlzCP6cHE&usp=sharing 

Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung durch den Schwerlastverkehr ist der Kreisverkehr vor Groß Klessow, bei Lübbenau in den vergangenen Jahren stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Der vergangene Winter hatte ebenfalls dazu beigetragen, dass sich Schlaglöcher gebildet haben. Daher der Straßenabschnitt sich in keinem guten Zustand befindet, bedarf es regelmäßiger Reparaturen durch die Straßenmeisterei. Die Schäden wurden vorrübergehend mittels Kaltmischgut ausgebessert. Eine solche Reparatur besteht bei der hohen Verkehrsbelastung nur für eine relativ kurze Dauer.

Im Rahmen der Kreisstraßenunterhaltung wurde aus diesem Grund für das Jahr 2022 die Sanierung des Kreisverkehres vorgesehen. Diese Deckensanierung wird nun im Juli und August 2022 umgesetzt.


Weitere Informationen und Einblicke aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Kreisverwaltung:
Insta @landkreis.osl
FB @lkoberspreewaldlausitz

Umweltfreundlich, flexibel und barrierefrei - VG OSL testet den LEVC TX5

(04. 07. 2022)

Vom 01.07. bis zum 07.07.2022 testet die VG OSL im RufBus Verkehr ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb, Reichweitenverlängerung und London-Design. Es wird sich zeigen, ob der elektrische Londoner Reisestil hinsichtlich Reichweite, Komfort uvm. im RufBus-Verkehr überzeugen kann.

 

Nach den bereits erfolgten Tests der drei E-Busse im Senftenberger Stadtverkehr startete am Freitag, 01.07.2022, der vierte E-Test. Das besondere dieses Mal ist, dass es sich bei dem Testfahrzeug um ein elektrisch betriebenes Fahrzeug der Firma LEVC handelt, welches im RufBus-Verkehr der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (VG OSL) eingesetzt wird. Die Fahrgäste des Rufbus erwartet im Testzeitraum ein Shuttle im klassischen London-Taxi-Design mit moderner technischer Ausstattung.

 

„Die Umstellung der Antriebstechnologie hat natürlich bei den Bussen den größten Effekt. Trotzdem ist für uns auch der Test von kleineren Fahrzeugen mit Elektroantrieb wichtig, denn unser Rufbusangebot wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Sicherstellung der Mobilität der Einwohner unseres Landkreises spielen. Dabei setzen wir Fahrzeuge mit bis zu sieben Sitzplätzen ein - unser Testfahrzeug hat dafür genau die richtige Größe. Als Range Extender bietet es außerdem eine größere Flexibilität, die wir im Rufbusbetrieb gegenüber dem Linienverkehr benötigen“, so Michael Schütze, Geschäftsführer der VG OSL.

 

Das Fahrzeug wird voraussichtlich bis zum 07. Juli im RufBus-Verkehr getestet. Unterstützt wird dieser Test durch die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - Dienststelle Senftenberg.

 

Kurz zum Testfahrzeug: Der LEVC TX5 ist ein besonderes Shuttle-Fahrzeug. Er verbindet das klassische Design des London-Taxi mit moderner Technik. Im reinen Elektro-Betrieb besitzt der TX eine Reichweite von 101 km. Der 6-Sitzer ist dank einer Auffahrrampe, die vollständig in den Unterboden einfahrbar ist, komplett barrierefrei. Darüber hinaus verfügt der TX über einen Range- Extender (Reichweitenverlängerer)- einen kleinen Benzingenerator, der zum Aufladen der Batterie genutzt wird und die Reichweite des Elektroantriebs erweitert.

 

Vom 01.07. bis zum 07.07.2022 testet die VG OSL im RufBus Verkehr ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb, Reichweitenverlängerung und London-Design. (Bilder: VG OSL / Michael Schütze)

 

Vom 01.07. bis zum 07.07.2022 testet die VG OSL im RufBus Verkehr ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb, Reichweitenverlängerung und London-Design. (Bilder: VG OSL / Michael Schütze)

 

Vom 01.07. bis zum 07.07.2022 testet die VG OSL im RufBus Verkehr ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb, Reichweitenverlängerung und London-Design. (Bilder: VG OSL / Michael Schütze)

 

Vom 01.07. bis zum 07.07.2022 testet die VG OSL im RufBus Verkehr ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb, Reichweitenverlängerung und London-Design. (Bilder: VG OSL / Michael Schütze)

Foto zur Meldung: Umweltfreundlich, flexibel und barrierefrei - VG OSL testet den LEVC TX5
Foto: Vom 01.07. bis zum 07.07.2022 testet die VG OSL im RufBus Verkehr ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb, Reichweitenverlängerung und London-Design. (Bilder: VG OSL / Michael Schütze)

Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet

(01. 07. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese ab dem 02.07.2022 geltende Verfügung umfasst die Festlegung we

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet
Foto: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese ab dem 02.07.2022 geltende Verfügung umfasst die Festlegung weiterer Restriktionsgebiete und Maßnahmen.

Aufwertung und Weiterentwicklung am FamilienCampus Lausitz

(01. 07. 2022) Die Weiterentwicklung für den FamilienCampus Lausitz ist gesichert. Neuer Eigentümer und Betreiber wird der Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

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Foto: Notartermin zur Beurkundung der Verträge zum Erwerb des FamilienCampus Lausitz mit Landrat Siegurd Heinze, Grit Klug, Dezernentin für Bau, Ordnung und Umwelt im Landkreis OSL, Sadık Taştan, Geschäftsführer Sana Kliniken Niederlausitz und Ronald Schultz, Notar. (Bild: Landkreis OSL / Dr. Susanne Ziegler)

Hier haben Natur und Landwirtschaft die Krone auf - Erntekronenwettbewerb

(30. 06. 2022) Sie passt auf keinen Kopf, sie krönt auch keinen Anführer, sie ist das Symbol für den Erntedank. Zum 1. Kreis-Erntefest des Landkreises Oberspreewald-Lausitz werden die schönsten Erntekronen gesucht!

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Foto: Hier haben Natur und Landwirtschaft die Krone auf - Erntekronenwettbewerb

Great achievements beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2022

(30. 06. 2022) Congratulations an drei Schülerinnen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, die auf Englisch von sich und ihren Fremdsprachenkenntnissen überzeugen konnten und sich jeweils einen dritten Landesplatz

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Foto: Fremdsprachenwettbewerb

Landrat begrüßt neun Azubis/Studenten zum Start ihrer Karriere in der Verwaltung

(29. 06. 2022)

Im Herbst geht es los -  bereits jetzt wurden sie vom Chef persönlich in der Verwaltung begrüßt: Neun junge Frauen und Männer starten in diesem Jahr mit ihrer Ausbildung/ihrem dualen Studium in der Kreisverwaltung. Landrat Heinze übergab ihnen am 29.06. ihre Verträge.

 

Mercedes Charlize Götze (19) aus Frauwalde, Yannic Jost (17) aus Senftenberg, Richard Frenzel (18) aus Grünewald, Oliver Wendlandt (19) aus Senftenberg, Nico Schicho (25) aus Calau und Viktoria Dzumylo (21) aus Cottbus konnten in den Vorstellungsgesprächen von sich überzeugen und stellten sich als geeignete und vielversprechende Bewerber*innen für die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten heraus. Im September beginnt für die sechs Frauen und Männer die dreijährige Ausbildung in der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

In das duale Studium starten drei junge Frauen. Sophie Weber (22) aus Saßleben und Lisa Karrasch (18) aus Schwarzheide beginnen ein duales Studium „Öffentliche Verwaltung Brandenburg“ und Larissa Mahlo (22) aus Doberlug-Kirchhain beginnt mit dem dualen Studium im Studiengang „Soziale Arbeit“.

Am 29.06.2022 begrüßte Landrat Heinze die zukünftigen Fachkräfte der Kreisverwaltung und übergab ihnen zusammen mit dem stellvertretenden Personalamtsleiter Ronny Hoffmann und dem Ausbildungsbeauftragten Martin Höntsch die Verträge. In einem feierlichen Rahmen bildete dies nun den offiziellen Startschuss in eine aufregende, spannende und lehrreiche Zeit, die den Azubis ab September bevorsteht. Landrat Siegurd Heinze freute sich über die neuen Gesichter: „Das rege Interesse an einer Ausbildung in der Verwaltung freut mich sehr und ich bin jedes Mal sehr gespannt, die jungen Frauen und Männer kennenzulernen bevor wir uns dann ab September im Arbeitsrahmen begegnen werden.“ 
Das Wetter machte leider einen Strich durch die Rechnung und so wurde aus der traditionellen Eiseinladung des Landrates an die Azubis eine lockere Kaffee- und Kuchen-Runde im Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung.

 

Vertragsübergabe an die neun Auszubildenden und dual Studierende, die ab September ihre Karriere in der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz beginnen. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)Bild: Vertragsübergabe an die neun Auszubildenden und dual Studierende, die ab September ihre Karriere in der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz beginnen. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

 

„Zum 01.09.2022 durchlaufen dann insgesamt 27 Azubis und Studenten ihre berufliche Ausbildung innerhalb der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Im vergangenen Jahr gab es erstmals neben dem Studiengang „Öffentliche Verwaltung Brandenburg“ die Möglichkeit „Bauingenieurwesen“ dual zu studieren. In diesem Jahr gab es nun auch die Möglichkeit dual im Studiengang „Soziale Arbeit“ zu studieren. Demnächst wird auch der duale Studiengang „Verwaltungsinformatik“ in der Kreisverwaltung angeboten werden“, berichtet Martin Höntsch, Ausbildungsbeauftragter im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.
Als Ausbildungsbeauftragter des Landkreises betreut Martin Höntsch die Azubis vom Einreichen ihrer Bewerbung an und steht ihnen in einem direkten und persönlichen Kontakt mit Rat und Tat zur Seite. So begleitet er die Azubis und Studenten bis zum Abschluss ihrer Ausbildung. Auch vorab können Interessierte sich bei ihm zu den Ausbildungsangeboten der Kreisverwaltung informieren. Bei Fragen steht Martin Höntsch gern persönlich ; 03573 870 1328.

 

Ausbildung in der Kreisverwaltung verspricht abwechslungsreiche Inhalte und attraktive Perspektiven

Während der dreijährigen Ausbildung durchlaufen die Azubis verschiedene Stationen innerhalb der Verwaltungsstandorte. So besteht die Gelegenheit, die Aufgabengebiete im Schulverwaltungs- und Kulturamt, Sozialamt, Jugendamt, Gesundheitsamt, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, Amt für Umwelt und Bauaufsicht, Personalamt sowie weiteren Bereichen kennenzulernen.

 

Darüber hinaus stehen gemeinsame Projektwochen auf dem Plan. Die Theorie absolvieren die Azubis am Oberstufenzentrum Elbe-Elster, hinzu kommt dienstbegleitender Unterricht durch das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung Beeskow.

 

Die Auszubildenden profitieren von Anfang an von einer attraktiven Vergütung, Gleitzeitregelung, 30 Tagen Urlaub und weiteren Vorteilen. Bei guten Leistungen winkt die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, zudem bestehen vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum Studium.

Gleiches gilt für die dual Studierenden in der Kreisverwaltung. Das Studium Bachelor of Laws verbindet die Rechtswissenschaft mit der Betriebswirtschaft und bereitet in 3,5 Jahren Studienzeit auf die Arbeit im gehobenen Dienst vor. Fünf Semester davon entfallen auf das Studium an der Technischen Hochschule Wildau, zwei Semester verbringen die Studierenden im Rahmen von Praktika innerhalb der Verwaltung und erhalten hierbei ebenfalls umfangreiche Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche.
 

Foto zur Meldung: Landrat begrüßt neun Azubis/Studenten zum Start ihrer Karriere in der Verwaltung
Foto: Vertragsübergabe an die neun Auszubildenden und dual Studierende, die ab September ihre Karriere in der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz beginnen. (Bild: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

ACHTUNG: Elterngeldstelle bleibt am 30.06.2022 geschlossen

(29. 06. 2022) Am 30.06.2022 ist die Elterngeldstelle des Jugendamtes Oberspreewald-Lausitz geschlossen. Anträge können im Bürgerbüro abgegeben und auch Formulare abgeholt werden.

Sitzmöglichkeit mit Message – Hier ist kein Platz für Rassismus

(28. 06. 2022)

Diese Bänke laden nicht nur zum Sitzen, sondern vor allem zum Nachdenken ein. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurden in der vergangenen Woche sechs Bänke gegen Rassismus aufgestellt – denn weder auf den Bänken noch im Landkreis ist Platz für Rassismus.

 

Rassismus darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz umfasst eine Gemeinschaft, die vielfältig, weltoffen und tolerant ist. Dies spiegelt sich nicht nur in der Verwaltung des Landkreises, sondern auch in der Bürgerschaft wieder und so setzt der Landkreis als Verwaltung aber auch repräsentativ für seine Einwohner ein Zeichen.

 

Die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg/ Bündnis für Brandenburg“ hat die Aktion „Bank gegen Rassismus“ gestartet. Die Landkreise und Kommunen haben die Möglichkeit sich an dieser zu beteiligen und mit der Platzierung von „Antirassismus-Bänken“ Stellung zu beziehen. Die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Kathrin Tupaj, berichtet: „Im Rahmen dieser Aktion haben wir zunächst sechs Bänke für verschiedene Einrichtungen des Landkreises bestellt. Weitere Bänke könnten noch folgen, denn das Interesse ist groß. Mit dieser zunächst unauffällig erscheinenden Bank, die aber sehr eindrucksvoll durch Text und funktionelle Abänderungen ein Statement setzt, kann das Thema Antirassismus in unserer Gesellschaft platziert werden. Denn wir sollten stets auf unseren Umgang miteinander achten und dazu angeregt werden Diskriminierungsmuster und -tendenzen abzulegen. Wir als Gemeinschaft, egal welcher Herkunft oder Abstammung, gestalten das tägliche Zusammenleben und den Landkreis.“

 

Landrat Siegurd Heinze platzierte zusammen mit Martina Gregor-Ness, Kreistagsvorsitzende des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, eine „Antirassismus-Bank“ vor dem Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung im Dubinaweg 1 in Senftenberg. Die Standortauswahl fiel schwer, aber die letztendlich getroffene Wahl ist begründet. Im Sitzungssaal finden Ausschüsse, Kreistage, Beratungen, Workshops, Weiterbildungen, Meetings uvm. statt und bei all diesen mehr oder weniger politischen Aktivitäten zur Gestaltung und Entwicklung des Landkreises sollten die Werte der Menschen stets geachtet werden. Für Diskriminierungsmuster oder gesellschaftliche Machtverhältnisse aufgrund von kulturellen Unterschieden ist hier kein Platz.

 

Die fünf weiteren „Bänke gegen Rassismus“ wurden an der Musikschule und der Kreisvolkshochschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und den OSZ Abteilungen 1, 2 und 3 des Oberstufenzentrums in Schwarzheide, Senftenberg und Lauchhammer platziert.

 

 

 

 

Bänke gegen Rassismus

Bild: Weder im Landkreis noch im Kreistag ist Platz für Rassismus: Landrat Siegurd Heinze und Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness auf der „Antirassismus-Bank“ vor dem Großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung. (Bild: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

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Foto: Sitzmöglichkeit mit Message – Hier ist kein Platz für Rassismus

Welchen „Blick auf´s Land!“ haben Sie? - Fotowettbewerb

(27. 06. 2022) Für den Fotowettbewerb zum 1. Kreis-Erntefest des Landkreises Oberspreewald-Lausitz werden die besten Fotos gesucht! Ab sofort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit mit ihren drei schönsten Bil

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Foto: Welchen „Blick auf´s Land!“ haben Sie? - Fotowettbewerb

Wirtschaftsstandort Schwedt sichern

(27. 06. 2022) Die Landkreise Brandenburgs sehen mit großer Sorge auf die Entwicklungen des zu verurteilenden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mit bereits derzeitig erheblichen Auswirkungen auf die Mensc

700 Räder, 350 Teilnehmer, 50 Kilometer, 28 Grad, 5 Hauptgewinne und der Landrat vorneweg – das war die 25. Tour de OSL

(22. 06. 2022)

Am 11. Juni 2022 hieß es wieder „Auf den Sattel, fertig, los“ zur 25. Tour de OSL. Bei bestem Wetter und mit sehenswerten Tourenstopps stellte die Tour de OSL einen neuen Teilnehmerrekord auf: 350 Radlerinnen und Radler zwischen 7 und 89 Jahren erlebten eine ereignisreiche Tour durch den Landkreis.

 

7:30 Uhr am Samstagmorgen des 11. Juni. Das erste Auto mit Fahrradträger rollte durch Peickwitz. Das abgemähte Feld bei Domin’s Landwirtschaftsbetrieb, das zum Parkplatz wurde, war noch leer. Die silberne 25 glänzte von weitem und begrüßte die Eintreffenden zur Jubiläums-Radtour durch den Landkreis. Die fünf Hauptgewinne für die Tombola am Nachmittag glänzten vor der Bühne regelrecht um die Wette. Gegen 9 Uhr eröffnete Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, gemeinsam mit Jens Bergmann, Organisator der Tour de OSL des Landkreises Oberspreewald-Lausitz die 25. Tour de OSL durch den Landkreis. Auch Thomas Domin begrüßte die Teilnehmenden der Tour de OSL. Landrat Heinze beglückwünschte ihn zum 25-jährigen Bestehen seines Betriebes. Jens Bergmann und der Landrat kämpften sich gegen 9:15 Uhr mit ihren Fahrrädern an die Spitze des Trosses und es hieß zum 25. Mal in der Geschichte der Tour de OSL: „Auf die Sättel, fertig, los“. Angeführt von Landrat Heinze und Jens Bergmann radelten die Teilnehmenden los.

 Start der 25. Tour de OSL durch den Landkreis mit Landrat Siegurd Heinze und Jens Bergmann, Organisator der Tour de OSL. (Bild: Landkreis OSL/Nora Bielitz)
Bild: Start der 25. Tour de OSL durch den Landkreis mit Landrat Siegurd Heinze und Jens Bergmann, Organisator der Tour de OSL. (Bild: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

 

Vorbei am Senftenberger See, der bei den bereits steigenden Temperaturen verlockend blau glitzerte, ging es für die Radfahrer in den Senftenberger Stadtverkehr und zum ersten Stopp beim Scharfen Gelb. Das Thermometer war bereits auf über 25 °C geklettert und so gab es neben den kleinen alkoholisierten Erfrischungen auch Wasser und Schatten. In Senftenberg waren noch einige Personen hinzugestoßen und so konnte verkündet werden, dass der Teilnehmerrekord aus 2019 mit den über 350 Teilnehmenden der 25. Tour de OSL getoppt wurde.

 

Beim zweiten Tourenstopp erwartete die Radler das Wettkampfprogramm des Kreisjugendfeuerwehrtages. Landrat Siegurd Heinze und Thomas Zenker, Bürgermeister der Stadt Großräschen, empfingen die Radfahrer auf dem Sportplatz des SV Großräschen und vermittelten interessante Informationen zur aktuellen Entwicklung des Lausitzer Seenlandes am Beispiel des Großräschener Sees. Kreisjugendfeuerwehrwart und Hauptbrandmeister Fred-Hagen Karzenburg begrüßte die Teilnehmenden zum Programm des Kreisjugendfeuerwehrtages.

 

Der dritte Stopp wurde auf der Reppister Höhe eingelegt. Hier hatten die Radfahrer die beste Aussicht über die beeindruckende und das Landschaftsbild prägende Seenlandschaft. So langsam erobert sich die Natur das Land zurück und man kann einen Eindruck der hier entstehenden Wasserlandschaft gewinnen. Bei einem kühlen Wasser, bereitgestellt vom Wasserverband Lausitz, lauschten alle den Erklärungen von Martin Wolf, Leiter Infrastruktur des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg.

 

Mit einer steilen Abfahrt nach dem Aussichtspunkt Reppister Höhe ging es auf zur vorletzten Etappe zum Zechenhaus nach Brieske. Stefan Heinz, Direktor der Museen des Landkreises OSL, empfing die Radfahrer auf den Eingangsstufen zum Zechenhaus. Neben Schatten und einem kühlen Wind in dem alten Backsteinbauwerk erwartete die Teilnehmenden nun eine Reise in die Bergbauvergangenheit der Lausitz und in das Leben der im Bergbau arbeitenden Bevölkerung.

 

Landrat Siegurd Heinze berichtete den Besuchern, dass er das Zechenhaus noch in Aktion erlebt habe. Das Gebäude hatte ihn in einem kurzen Abschnitt seiner Lebensgeschichte begleitet. Auch für eine Person aus der Besuchermenge ist dieser Ort nicht nur ein historischer, sondern ein Ort mit persönlicher Geschichte. Neben Landrat Heinze berichtete der Tourenteilnehmer lebhaft und vom Besuch der Waschkaue berührt von seinem ehemaligen Arbeitsplatz. Jeden Tag führte ihn sein Weg in die Kohlegrube durch das Zechenhaus und die Waschkaue. In Erinnerungen schwelgend tauschten die beiden Männer sich über das Leben der im Bergbau arbeitenden Bevölkerung aus.

 

Als die Tour de OSL-Teilnehmer gegen 15:30 Uhr wieder bei Domin’s Landwirtschaftsbetrieb eingetroffen waren, erwartete sie neben Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken auch das Schalmeienorchester Tettau/Frauendorf e.V. sowie das weitere Rahmenprogramm der Brandenburger Landpartie, an der sich Domin’s Hof mit einem vielfältigen Angebot beteiligte. 

 

Und nun hieß es Daumen drücken. Die Tombola begann mit wertigen Gewinnen, zum Beispiel für die ältesten und jüngsten Teilnehmer, die die Tour de OSL mitgeradelt waren. Passend zum silbernen Jubiläum war auch eine Teilnehmerin vor Ort, die bereits jede dieser Touren durch den Landkreis mitgeradelt ist. Die „kleineren“ Gewinne der Tombola, wie ein Tagesbesuch für die ganze Familie im Spreewelten Bad in Lübbenau oder ein Wertgutschein für das Hafencamp am Senftenberger See, steigerten die Spannung, bis es an das Auslosen der fünf Hauptgewinne ging. Überreicht wurden die Gewinne jeweils von den Sponsoren. Martina Gregor-Ness, Kreistagsvorsitzende im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, überreichte das Damen-Citybike des Landkreises. Martin Jungnickel, Abteilungsleiter Vertriebsmanagement der Sparkasse Niederlausitz, überreichte die beiden E-Bikes der Sparkasse Niederlausitz an die Gewinner. Das vierte Los sorgte nochmals für etwas Spannung. Auch nach mehrmaligen Ausrufen der Losnummer meldete sich kein Gewinner. Und so gab es eine weitere Möglichkeit für alle Teilnehmenden in der Tombola gezogen zu werden. Nach diesem weiteren Spannungsbogen konnten auch das Fahrrad der Sana Kliniken Niederlausitz durch den Geschäftsführer Sadık Taştan und das Fahrrad des Ostdeutschen Sparkassenverbandes durch Landrat Siegurd Heinze, Mitglied des Verbandsvorstandes, an die Besitzer der Gewinner-Lose übergeben werden.


Und damit war das Ende der diesjährigen Tour de OSL erreicht. Nun steigt die Neugier auf die 26. Tour de OSL. Denn auch 2023 heißt es wieder: „Auf den Sattel, fertig, los“.

 

Übergabe der fünf Tombola-Fahrräder durch Martina Gregor-Ness, Kreistagsvorsitzende im Landkreis OSL (l.), Landrat Siegurd Heinze (m.), Sadık Taştan, Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz (3.v.r.) und Martin Jungnickel, Abteilungsleiter Vertriebsmanagement der Sparkasse Niederlausitz (2.v.r.) an die Gewinner. (Bild: Landkreis OSL/Nora Bielitz)


Bild: Übergabe der fünf Tombola-Fahrräder durch Martina Gregor-Ness, Kreistagsvorsitzende im Landkreis OSL (l.), Landrat Siegurd Heinze (m.), Sadık Taştan, Geschäftsführer der Sana Kliniken Niederlausitz (3.v.r.) und Martin Jungnickel, Abteilungsleiter Vertriebsmanagement der Sparkasse Niederlausitz (2.v.r.) an die Gewinner. (Bild: Landkreis OSL/Nora Bielitz)


Einen ausführlichen Erlebnisbericht zur 25. Tour de OSL finden Sie unter http://www.osl-online.de/tourdeosl

 

 

Videobeitrag zur 25. Tour de OSL


 

Foto zur Meldung: 700 Räder, 350 Teilnehmer, 50 Kilometer, 28 Grad, 5 Hauptgewinne und der Landrat vorneweg – das war die 25. Tour de OSL
Foto: Start der 25. Tour de OSL durch den Landkreis mit Landrat Siegurd Heinze und Jens Bergmann, Organisator der Tour de OSL. (Bild: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

Die Sieger des 24. Kreisausscheides „Sicherer Schulweg mit Siggi Sicher“

(21. 06. 2022) Am 15.06.2022 übergab Siggi Sicher den Pokal an die Siegerschule des 24. Kreisausscheides.

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Foto: Die Sieger des 24. Kreisausscheides „Sicherer Schulweg mit Siggi Sicher“

Digitaler Austausch für ehrenamtlich Aktive, die die Integration von Menschen anderer Herkunft unterstützen

(20. 06. 2022)

Die Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Kathrin Tupaj, lädt zu einer digitalen Austausch- und Diskussionsrunde zur aktuellen Situation im ehrenamtlichen Engagement für Geflüchtete im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein.

 

Am Montag den 27.06.2022 haben Interessierte die Möglichkeit, dem Online-Meeting beizutreten. Das Meeting bildet eine Möglichkeit und Plattform über Themen, Probleme und Ideen in der Integrationsarbeit zu sprechen und sich zu vernetzen.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie ehrenamtlich engagierte Personen wenden sich per Mail an Frau Kathrin Tupaj (), um eine Anmeldung zum Online-Meeting zu erhalten. Bei Bedarf, Nachfrage und Zustimmung wird dieses digitale Austauschformat nach dem ersten Termin am 27. Juni in einem monatlichen Turnus beibehalten.

 

Online-Meeting: Digitaler Austausch für ehrenamtlich Aktive, die die Integration von Menschen anderer Herkunft unterstützen

Datum: 27.06.2022

Beginn: 18:30 Uhr (Dauer bis ca. 21:00 Uhr)

Ort: Online-Meeting (Zugang nach Anmeldung)

Organisatorin: Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Anmeldung per Mail an:

 

Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, bedankt sich bei allen Helfern für die Unterstützung bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis: „Das Engagement der Einwohner in unserem Landkreis zeichnet unseren Landkreis besonders aus. Auf die Bürgerinnen und Bürger ist Verlass, wenn persönliche Hilfe, eine Spende oder auch ein Lächeln oder ein nettes Wort benötigt werden. All diese Dinge helfen, Menschen anderer Herkunft im Landkreis Oberspreewald-Lausitz einen guten Start zu ermöglichen.“

Die Integrationsbeauftragte resümiert im Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingsthematik: „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass es möglich sein kann, ruhig, sachlich, und menschenwürdig zwischen Politik, Verwaltung und Einwohnern zusammenzuarbeiten. Dank der Unterstützung der Einwohner, Initiativen und Vereine im gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz, haben die Geflüchteten aus der Ukraine schnell die ersten Integrationsschritte vollzogen. Dies war und ist nur möglich, da in unserem Landkreis die Integration von Menschen anderer Herkunft als Gesamtaufgabe verstanden wird und einen besonders wichtigen Stellenwert hierbei haben Sie, die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.“

Zwei Zuwendungsbescheide sind beim Landkreis über die Richtlinie zur „Digitalisierung Tourismus“ eingegangen

(20. 06. 2022) Im Rahmen des Infrastruktur-Förderprogrammes „Digitalisierung Tourismus“ werden zwei neue Projekte im Landkreis umgesetzt. Noch im Jahr 2022 werden Systeme zur Besuchermessung umgesetzt und digitale d

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Foto: Zwei Zuwendungsbescheide sind beim Landkreis über die Richtlinie zur „Digitalisierung Tourismus“ eingegangen

Doppelte Freude bei der Gemeinde Neupetershain (Nowe Wiki)

(20. 06. 2022) Die Gemeinde Neupetershain (Nowe Wiki) freut sich über den Erhalt der Plakette „Deutsch-sorbische/ wendische Gemeinde“ und eines sorbischen Medienpaketes. Erst vor einigen Jahren wurde die Gemeinde de

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Foto: Doppelte Freude bei der Gemeinde Neupetershain (Nowe Wiki)

Aufruf zum Inklusionspreis 2022 des Landkreises OSL

(17. 06. 2022) Die Bewerbungsfrist zum Inklusionspreis 2022 startet. Bis zum 30. September können sich Akteure mit Ihren Projekten und Aktivitäten zum Thema Inklusion bewerben oder jemanden vorschlagen, der sich für

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Foto: Aufruf zum Inklusionspreis 2022 des Landkreises OSL

Erste Hitzewelle am Wochenende (Amtliche Warnung vor Hitze) - Verhaltensempfehlungen

(17. 06. 2022) Hitze kann den menschlichen Organismus gesundheitlich stark belasten. Deshalb ist es gerade im Sommer wichtig, den Flüssigkeitsverlust über die Haut auszugleichen und ausreichend viel zu trinken – min

Zwei Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree und Schwarze Elster

(17. 06. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt zwei Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree (Entnahmeverbot von 08:00 bis 20:00 Uhr) und Schwarze Elster (komplettes Entnahmeverbot). Diese Verfügungen gelten ab dem 18.06.2022.

 

Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet Mittlere Spree)

 

Der Landrat des Landkreis Oberspreewald–Lausitz, als untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg informiert, dass eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (60.7.15-70.18-0803/22) mit folgendem verfügendem Teil erlassen wurde:

 

  1. Ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntgabe (Tag der Veröffentlichung des Amtsblattes) ist die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) in der Zeit von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr untersagt.
  2. Die Allgemeinverfügung gilt für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Anlagen 1-4).
  3. Anträge auf Ausnahmen von der Entscheidung unter Punkt 1 sind beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Umwelt und Bauaufsicht, untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu stellen, die eine Einzelfallentscheidung vornimmt.
  4. Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf.
  5. Die sofortige Vollziehung dieser Verfügung wird angeordnet.
  6. Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

Die Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet Mittlere Spree) einschließlich Begründung und Anlagen ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/7/8/6/4/2022_06_17_1_AV_Unterschriftsexemplar_Spree.pdf abrufbar.

 

 

Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster)

 

Der Landrat des Landkreis Oberspreewald–Lausitz, als untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg informiert, dass eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (60.7.15-70.18-0791/22) mit folgendem verfügendem Teil erlassen wurde:

 

  1. Ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntgabe (Tag der Veröffentlichung des Amtsblattes) ist die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) untersagt.
  2. Die Allgemeinverfügung gilt für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Anlagen 1-4).
  3. Anträge auf Ausnahmen von der Entscheidung unter Punkt 1 sind beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Umwelt und Bauaufsicht, untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu stellen, die eine Einzelfallentscheidung vornimmt.
  4. Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf.
  5. Die sofortige Vollziehung dieser Verfügung wird angeordnet.
  6. Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

Die Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster) einschließlich Begründung und Anlagen ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/7/8/6/5/2022_06_17_1_AV_Unterschriftsexemplar_Schwarze_Elster.pdf abrufbar.

Eröffnung der 28. Brandenburgischen Seniorenwoche im LK OSL

(16. 06. 2022) Am Montag, dem 13. Juni 2022 wurde die Brandenburgische Seniorenwoche im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Haus der Begegnung in Senftenberg eröffnet. Bei Musik, Kaffee und Kuchen galt es über wichti

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Foto: Eröffnung der 28. Brandenburgischen Seniorenwoche im LK OSL

Voller Erfolg beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ für zwei Künstlerinnen der Kreismusikschule

(15. 06. 2022)

Mit der Traumnote von 25 Punkten und dem damit verliehenen 1.Preis kehrte die erst 13-jährige Sängerin Josephine Liebner vom diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ aus Oldenburg zurück. In der Kategorie Pop-Gesang-Solo sang sich die junge Sängerin nicht nur in die Ohren, sondern auch in die Herzen des Publikums und der Jury.
Begleitet von ihrer Lehrerin, der Gesangspädagogin Christin Muschter, konnte Josephine Liebner ihr Potential sowohl in technischer als auch künstlerischer Hinsicht voll abrufen und so die hochkarätig besetzte Jury überzeugen, ihr die Maximalpunktzahl zuzuerkennen.

 

Auch die zweite Starterin aus der Kreismusikschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Anna Arakelyan aus Ruhland, erreichte mit 19 Punkten ein sehr gutes Ergebnis. Alleine das Erreichen der Endrunde im Bundesmaßstab ist schon ein riesiger Erfolg für die beiden jungen Frauen.
Die nächste Möglichkeit, die beiden jungen Künstlerinnen live zu erleben, besteht am Sonntag, den 19.Juni 2022 um 16.00 Uhr beim diesjährigen großen Musikschulkonzert im Amphitheater in Großkoschen unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Karten zum Preis von 7€ /erm. 5€ sind an allen Vorverkaufsstellen der neuen Bühne Senftenberg erhältlich.
 

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Foto: Anna Arakelyan, Josephine Liebner und ihre Gesangspädagogin Christin Muschter (v.l.n.r.) (Bild: Sven Przybilski)

Projekt „Virtual Reality“ geht in die heiße Phase

(14. 06. 2022) „And Action“ hieß es Ende Mai beim Filmdreh zum Projekt „Virtual Reality - Hauptamt stärkt Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“. Die letzten Takes sind im Kasten. Noch vor den Sommerferien so

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Foto: Gruppenbild der Mitwirkenden beim Virtual-Reality-Filmprojekt des Landkreises OSL (Bild: Landkreis OSL / Marlen Weser)

Landrat und Bundestagsabgeordneter besichtigen das Zechenhaus

(13. 06. 2022) Am 09.06.2022 haben sich Landrat Siegurd Heinze und Bundestagsabgeordneter Knut Abraham zu einem Arbeitsgespräch und der anschließenden Besichtigung des Zechenhauses getroffen.

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Foto: Landrat und Bundestagsabgeordneter besichtigen das Zechenhaus

24. Kreisausscheid „Sicherer Schulweg mit Siggi Sicher“ am 15.06.2022 in Calau

(10. 06. 2022) Am 15.06.2022 ist es soweit - Nach zwei Jahren "Corona-Pause" wird endlich wieder ein Kreisausscheid im Landkreis Oberspreewald-Lausitz durchgeführt.

Die Vorfreude steigt – Jetzt heißt es nur noch „Luft aufpumpen und Kette ölen“ zur 25. Tour de OSL

(03. 06. 2022) Am Samstag, 11. Juni, startet in Peickwitz die mittlerweile 25. „Tour de OSL“ für interessierte fahrradbegeisterte Bürgerinnen und Bürger jeden Alters. OSL-Landrat Siegurd Heinze radelt als Schirmherr

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Foto: Übergabe der zwei E-Bikes von der Sparkasse durch Marcus Starick an Landrat Heinze und Präsentation der fünf Hauptgewinne der 25. Tour de OSL (Foto: Landkreis OSL / Nora Bielitz)

Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet, eine neue Sperrzone II wird festgelegt

(03. 06. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese ab dem 03.06.2022 geltende Verfügung umfasst die Festlegung we

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Foto: Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet, eine neue Sperrzone II wird festgelegt

Ausflugstipps im Landkreis OSL zur Brandenburger Landpartie 2022

(02. 06. 2022) Am 11. und 12. Juni 2022 heißt es wieder „Entdecken – Erleben – Genießen“.

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Foto: Ausflugstipps im Landkreis OSL zur Brandenburger Landpartie 2022

Strukturentwicklung Lausitz: IMAG gibt auf siebenter Sitzung grünes Licht für drei weitere Förderprojekte

(02. 06. 2022) Für Schloss und Festung Senftenberg können Fördermittel bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg beantragt werden.

27. Mai: Brückentag der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz

(23. 05. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und alle nachgeordneten Einrichtungen sowie Außenstellen,aufgrund des Brückentages nach Christi Himmelfahrt am Freitag, d

Das 9-Euro-Ticket – jetzt erhältlich bei der VG OSL

(23. 05. 2022) Angekündigt, heiß diskutiert, ungeduldig erwartet und jetzt ist es erhältlich bei der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (VG OSL) – das 9-Euro-Ticket.

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Foto: Das 9-Euro-Ticket – jetzt erhältlich bei der VG OSL

Neues Sirenenkonzept für den Landkreis erarbeitet

(20. 05. 2022) Am 17.03.2022 hatte der Landrat während des Kreistages über die Erarbeitung eines neuen Sirenenkonzeptes für den Landkreis berichtet. Nun liegt ein Sirenenkonzept vor.

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Foto: Neues Sirenenkonzept für den Landkreis erarbeitet

Antrittsbesuch und Arbeitstreffen mit HWK-Präsidentin und Landrat

(18. 05. 2022) Am 17.05.2022 war die Präsidentin der Handwerkskammer Cottbus (HWK), Frau Corina Reifenstein, in Senftenberg und hat gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze zwei Handwerksunternehmen besucht.

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Foto: Antrittsbesuch und Arbeitstreffen mit HWK-Präsidentin und Landrat

Projekt „Virtual Reality - Hauptamt stärkt Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“

(18. 05. 2022) Katastrophen passieren leider nicht nur im Film und so gilt es das Ehrenamt in Feuerwehr- und Katastrophenschutz zu stärken und neue Mitglieder zu gewinnen. Interessierte können zukünftig virtuell in

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Foto: Projekt „Virtual Reality - Hauptamt stärkt Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“

Wichtige Informationen zum Pflichtumtausch von Führerscheinen alten Rechts

(18. 05. 2022) Ein rechtzeitiger Umtausch von Führerscheinen alten Rechts garantiert die Zustellung des neuen Führerscheins vor der Umtauschfrist. Die erste Umtauschfrist wurde verlängert – die nächste steht in 2023

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Foto: Wichtige Informationen zum Pflichtumtausch von Führerscheinen alten Rechts

„Wir lieben die Lausitz, weil…“ – Wie Frauen die Lausitz erleben und gestalten

(17. 05. 2022) Was gibt es hier? Was muss verändert werden? Wie wirst du aktiv? Wirst du gehen, bleiben oder wiederkehren? Diese und viele weitere Fragen wurden in den Gesprächsrunden bei der Veranstaltung FRAUEN.MA

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Foto: Grafic Recording - Ergebnisse der Veranstaltung FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ am 07.05.2022 in Altdöbern (Bild: Sophia Paeslack)

Beginn der Badesaison 2022 im Landkreis

(17. 05. 2022) Die Sonne lockt, die Temperaturen steigen und ebenso wächst die Vorfreude auf Sommer, Strand und Baden. Der Landkreis weist für das Jahr 2022 sieben offizielle Badestellen aus, die für den Sprung ins

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Foto: Beginn der Badesaison 2022 im Landkreis

Auftaktveranstaltung – 1. Kreis-Erntefest des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

(16. 05. 2022)

Am 17.09.2022 wird in Muckwar beim 1. Kreis-Erntefest des Landkreises die Landwirtschaft, das Erntejahr 2022 und die ländliche Region gefeiert. Nun hat die Auftaktveranstaltung mit dem Vorbereiten und Bepflanzen der Felder stattgefunden.

 

Die Idee, die Tradition der Erntefeste durch den Landkreis wiederaufleben zu lassen, gibt es bereits seit einiger Zeit in der Kreisverwaltung. Zunächst war das 1. Kreis-Erntefest für das Jahr 2020 angesetzt. Durch die pandemiebedingten Umstände hat sich dieses leider von Jahr zu Jahr verschoben. Nun ist es endlich soweit, und der Landkreis kann den Termin für das 1. Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar verkünden.
Organisiert wird das Kreis-Erntefest vom Sachgebiet Wirtschaft und Förderung und dem Sachgebiet Landwirtschaft der Kreisverwaltung. In diesem Jahr erfolgt die Organisation außerdem in Kooperation mit dem Amt Altdöbern.

 

Am 17.09.2022 erwartet die Bürgerinnen und Bürger auf der Festwiese in Muckwar ein buntes Programm rund um das Thema Landwirtschaft. Neben einem Regionalmarkt mit landwirtschaftlichen Produkten aus der Region, gibt es zum Beispiel auch einen Erntekronenwettbewerb, einen Fotowettbewerb und Landwirtschaftstechnik, die im Einsatz erlebt werden kann. Weitere Programmpunkte des Kreis-Erntefestes wird der Landkreis in den kommenden Wochen bekanntgeben.

 

Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Familien, Jung und Alt sind herzlich zum Kreis-Erntefest am 17.09.2022 in Muckwar eingeladen. Landwirtschaft nimmt in der ländlich geprägten Region des Landkreises einen wichtigen Stellenwert ein. Dem Landkreis ist es deswegen ein wichtiges Anliegen, die Landwirtschaft der Region zu präsentieren, erlebbar zu machen und zu würdigen.

 

Für das Kreis-Erntefest musste nun die Ernte vorbereitet werden. Dazu wurden am 13.05.2022 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Muckwar die Felder vorbereitet. Zwei Kartoffelbeete und ein Rübenbeet wurden auf der Festwiese angelegt. Dabei kamen zwei verschiedene Anbauverfahren zum Einsatz. Die damit verbundenen Arbeiten und im Einsatz gezeigten Landmaschinen haben einen kleinen Einblick und Vorgeschmack auf das Kreis-Erntefest gegeben.


Im modernen Verfahren wurden vom Landwirtschaftsbetrieb Jens Kullick aus Groß Lübbenau die Kartoffeln mit Traktor und einer Kartoffellegemaschine in die Erde gebracht. Im Vergleich dazu zeigte das historische Anbauverfahren, wie die Arbeit früher mit Menschen- und Pferdekraft erledigt wurde. Im historischen Verfahren wurden mit dem Lochsterngerät die Pflanzlöcher für die Kartoffeln vorbereitet. Die Kartoffeln selbst wurden von der Kindergartengruppe aus dem „Lüttchenhaus“ Muckwar und deren Eltern in die Erde gelegt. Zum Schluss häufelte Herr Frank Trogisch aus Muckwar mit seinen Pferden und einem Häufelpflug die Kartoffelreihen zu, sodass die Dämme auf der Erde entstehen.
Außerdem erfolgte die Aussaat von Rüben und Mohrrüben durch Herrn Marcel Mich aus Klein Radden mit moderner Technik.

 

Nun gilt es abzuwarten – Der Landkreis hofft auf ein gutes Erntejahr 2022.

 

Landwirt Frank Trogisch mit seinen Pferden im Gespannpflügen (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Landwirt Marcel Mnich beim Aussähen der Rüben und Mohrrüben (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Kartoffellegen mit der Kindergartengruppe aus dem "Lüttchenhaus" Muckwar (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Kartoffellegen mit der Kindergartengruppe aus dem "Lüttchenhaus" Muckwar (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Landwirtschaftsbetrieb Jens Kullick mit Traktor und maschineller Kartoffellegemaschine (Foto: OSL / Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Auftaktveranstaltung – 1. Kreis-Erntefest des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Foto: Logo Kreis-Erntefest 2022 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Auf den Sattel, fertig, los! – auf zur 25. Tour de OSL

(06. 05. 2022) In die Pedale treten, die Landschaft genießen und mit dem Landrat den Landkreis Oberspreewald-Lausitz erkunden. Dies erwartet die Teilnehmenden auf der alljährlichen Tour de OSL auch im Jahr 2022.

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Foto: Tour de OSL

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2022 und Tempo machen für Inklusion

(06. 05. 2022)

Am Donnerstag, den 05. Mai 2022 hat der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung stattgefunden. Die Behindertenbeauftrage des Landkreises, Frau Johanna Fischer, begleitete an dem Tag den Aktionstag der Aktion Mensch auf dem Bahnhof in Lauchhammer. Weitere Aktionstage in anderen Städten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz werden in den nächsten Monaten in Senftenberg, Lübbenau und Calau folgen.

 

Frau Johanna Fischer (ehemals Johanna Zabka), Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, berichtet dazu: „Bürgerinnen und Bürger sind oft erstaunt mit welchen Problemen Menschen mit Behinderung im Alltag konfrontiert werden. Da führt bereits der aus dem Winter liegengebliebene Split auf den taktilen Gehwegplatten zu einem großen Problem, indem die Bodenindikatoren mit einem Langstock nicht mehr ertastet werden können. Der Aspekt der barrierefreien Gestaltung darf jedoch nicht erst im Alltag beginnen, sondern muss bereits mit Beginn eines Bauvorhabens bedacht und eingeplant werden. In den nächsten Testterminen wird sich zeigen, wie gut die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Einrichtungen im Landkreis bereits ausgestaltet ist.“
 

Auf dem Bahnhof Lauchhammer wurde die Barrierefreiheit, insbesondere für Menschen mit Sehbehinderung überprüft. Organisiert wurde dieser Termin von der Behindertenbeauftragten der Stadt Lauchhammer, Frau Krengel.
Herr Williger vom Blinden- und Sehbehindertenverband aus Senftenberg hat auf dem Bahnhof getestet, ob und wie gut er den Weg vom Parkplatz bis zum Bahnsteig anhand der barrierefreien Gestaltung des Bahnhofes Lauchhammer erreichen konnte. Neben einigen „Daumen hoch“ für das gute Erreichen des Bahnsteiges, musste Herr Williger auch „Daumen runter“ vergeben, weil die barrierefreie Ausgestaltung ihn nicht immer eindeutig zu seinem Ziel leiten konnte. Unterstützung beim Testen des Bahnhofes erhielt er von Herrn Große, der Mitglied der AG Behindertenhilfe des Landkreises ist und als Rollstuhlnutzer auch mit vielen Barrieren im Alltag konfrontiert ist.
Herr Mirko Buhr, Bürgermeister der Stadt Lauchhammer und Herr Ingo Senftleben, Landtagsabgeordneter begleiteten den Termin.

 

„Oft gilt es einen Mittelweg in der barrierefreien Gestaltung von öffentlichen Plätzen für verschiedene Formen der körperlichen Einschränkungen zu finden. Dies bedarf einer manchmal verzwickten Abwägung zwischen den Interessensgruppen. Aus diesem Grund sollte sich dennoch niemand vor der Umsetzung scheuen. Gern können sich Städte, Kommunen oder Unternehmen an mich wenden, wenn Sie eine Beratung oder Auskunft beim Thema barrierefreies Bauen benötigen. So können auch kleinere Problempunkte, die zunächst übersehen werden, schnell aufgezeigt werden“, erklärt Johanna Fischer.

 

Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Frau Johanna Fischer (ehemals Johanna Zabka)
Dubinaweg 1, Haus 2
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 / 870 – 4104

Foto zur Meldung: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2022 und Tempo machen für Inklusion
Foto: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2022 und Tempo machen für Inklusion (Foto: OSL / Nora Bielitz)

8. Allgemeinverfügung Quarantäne des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

(05. 05. 2022) Die neue und damit 8. Allgemeinverfügung Quarantäne des Landkreises tritt am 06.05.2022 in Kraft. Brandenburg verkürzt die Isolation nach einem positiven Corona-Test auf fünf Tage.

Foto zur Meldung: 8. Allgemeinverfügung Quarantäne des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Foto: Symbolbild Coronavirus

Ab sofort mobil unterwegs – der Pflegestützpunkt des Landkreises OSL

(05. 05. 2022)

Am Montag, den 02.05.2022, hat der Pflegestützpunkt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz PS-starke Unterstützung bekommen. Gesundheitsdezernent Alexander Erbert übergab ein neues Dienstmobil an die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes: „Nun können die Kolleginnen auch vermehrt persönliche Vor-Ort-Beratungstermine wahrnehmen. Mit dem neuen Dienstwagen sind sie mobil im gesamten Landkreis unterwegs. Ich hoffe, dass dieses Angebot gut angenommen wird. Viele sind bei dem Thema Pflege verunsichert. Scheuen Sie sich bitte nicht den Pflegestützpunkt zu kontaktieren.“

 

Der Pflegestützpunkt bietet kostenlose Beratung und Hilfe rund um das Thema Pflege an. Bürgerinnen und Bürger können sich an das Team des Pflegestützpunktes wenden, wenn sie Informationen oder Hilfe benötigen. Der Pflegestützpunkt ermittelt im Beratungsprozess den individuellen Hilfebedarf der Person, koordiniert alle pflegerischen und sozialen Unterstützungsangebote im Rahmen des Bedarfsfalls, hilft bei der Kontaktaufnahme zu Pflegeangeboten, bei der Klärung der Kostenübernahme und bei der Antragstellung und informiert über bundes- und landesrechtliche Sozialleistungen.

 

Frau Sabine Sammet, Sozialberaterin im Pflegestützpunkt OSL, erläutert: „Pflege ist eine wichtige und oft auch notwendige Möglichkeit der Hilfe. Doch meist bringt das Thema Pflege an und für sich so viele offene Fragen bei den Bürgerinnen und Bürgern mit sich, dass auch für diese ein Hilfsangebot bestehen muss, um schlussendlich die Pflege und somit die Hilfe tatsächlich dem Bedürftigen zukommen zu lassen.“

 

 

Ergänzende Hintergrundinformationen:

 

 

Der Pflegestützpunkt OSL bietet seit 2010 Beratungsleistungen rund um alle relevanten Fragen in konkreten Pflegesituationen an. Er ist eine Kooperation des Landkreises OSL mit den Pflegekassen AOK und Knappschaft.
Im Zuge des Landesprogramms „Pakt für Pflege“ sollen die Pflegestützpunkte weiter ausgebaut werden. Der Landkreis hat in dessen Umsetzung neben dem neuen Dienstfahrzeug eine weitere Sozialberaterin zum 01.05.2022 im Pflegestützpunkt OSL willkommen geheißen.
Damit beraten künftig zwei Mitarbeiterinnen des Landkreises OSL und zwei Mitarbeiterinnen der Pflegekassen in Senftenberg, Lübbenau und weiteren Orten alle interessierten Einwohner zu Fragen wie Hilfsmitteln, Wohnraumgestaltung oder zu passenden Pflegeleistungen.
Auch Thementage und Vorträge werden durch die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes angeboten.

 

Weitere Informationen unter: www.osl-online.de/pflegestützpunkt 
 

Foto zur Meldung: Ab sofort mobil unterwegs – der Pflegestützpunkt des Landkreises OSL
Foto: Übergabe des neuen Dienstwagens an die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes OSL durch Gesundheitsdezernent Alexander Erbert (Foto: OSL / Stephan Hornak)

Weitere sterbliche Überreste bei Grabungsarbeiten am Schloss Senftenberg gefunden

(03. 05. 2022) Bei den Grabungs- und Sondierungsarbeiten auf dem Senftenberger Schlossgelände wurden am Dienstag (3. Mai 2022) gegen 12.30 Uhr weitere sterbliche Überreste gefunden.

Offene Ateliers an diesem Wochenende im Landkreis OSL

(03. 05. 2022) Am 7. und 8. Mai 2022 öffnen zahlreiche Künstler und Künstlerinnen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ihre Ateliers. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen, die Ateliers zu besuchen und einen

Foto zur Meldung: Offene Ateliers an diesem Wochenende im Landkreis OSL
Foto: Offene Ateliers an diesem Wochenende im Landkreis OSL

Mehrere Tote bei Grabungen in Senftenberger Festung gefunden

(02. 05. 2022)

Gemeinsame Pressemitteilung – Stadt Senftenberg und Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

 

Bei Grabungen auf dem Wall der Senftenberger Festung wurden am Montag (2. Mai 2022) mehrere Tote gefunden. Ob es sich um Tote aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, müssen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergeben. 

 

Seit Anfang vergangener Woche wurden auf dem Schlossgelände und auf dem historischen Wall Waffen und Munition in ungewöhnlicher Menge entdeckt. Dabei handelte es sich um Waffen und Munition aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, aber auch um Fundstücke vor 1900. Am Montag (2. Mai) wurden die sterblichen Überreste von Menschen entdeckt.

 

Sollte sich die Annahme bestätigen, dass es sich bei den Toten um Kriegstote handelt, wird die Bergung durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erfolgen, der am Montag bereits verständigt wurde. Die Sondierungsarbeiten auf dem Gelände werden weiterhin fortgesetzt.

 

Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich zeigte sich am Montag vor Ort tief betroffen. „Hier liegen Menschen, die nie ihren Familien zurückgegeben werden konnten. Wenn man bedenkt, wie lange sie mitten unter uns lagen, ist das sehr schmerzlich. Jetzt geht Sicherheit vor Schnelligkeit, und es geht vor allem um einen würdevollen Umgang mit den Toten.“

 

In Vorbereitung auf die Baumaßnahmen für einen Neubau in der Festungsanlage Senftenberg hatten vergangene Woche Sondierungsarbeiten am Wall begonnen. In deren Verlauf waren Archäologen auf Waffen und Munition gestoßen. Es handelt sich dabei um Maschinengewehre, Panzerfäuste, Granaten, Säbel, Dolche und Munition, aber auch um Hausrat. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist auch im Verlauf der weiteren Sondierungsarbeiten im Einsatz.

 

„Die Funde der vergangenen Woche waren bereits unerwartet und überraschend. Das Auffinden der Toten hat uns alle hier im Museum sehr getroffen und wir hoffen nicht nur aus musealer Sicht, dass die Geschichten der Toten rekonstruiert werden kann“, erklärt Museumsdirektor Stefan Heinz.

 

Am Montag (2. Mai) fand eine Abstimmung zum weiteren Vorgehen bezüglich der Sondierungs- und archäologischen Arbeiten statt. Hierbei galt es zu klären, ob die Sondierungsarbeiten für das Bauvorhaben weiterhin durchgeführt werden können und in welchem Ausmaß weitere Bodensondierungen und auch kampfmittelbezogene Untersuchungen des Geländes erfolgen müssen.
 

Waffen- und Munitionsfund im Museum Schloss und Festung Senftenberg

(28. 04. 2022)

Am Dienstag, 26.04.2022, gab es im Zuge von Sondierungsgrabungen in der südlichen Wallanlage im Schloss Senftenberg einen Waffen- und Munitionsfund. Archäologen waren mit den Grabungsarbeiten beauftragt worden, um die Grundmauern eines ehemals dort befindlichen Gebäudes festzustellen. Ein bevorstehender Neubau zur Erweiterung der musealen Ausstellungsfläche hatte die Arbeiten erfordert, da dieser denkmalschutzrechtlich ausschließlich in den Abmaßen des ehemaligen Gebäudes entstehen darf.

 

Nach dem Fund einer Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg wurden die Arbeiten eingestellt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst informiert. Dieser war am Dienstag mit 3 Fachkräften vor Ort und konnte diverse Waffen und Munition bergen. Neben dem typischen Kriegsgerät des Zweiten Weltkrieges waren auch Waffen aus dem Ersten Weltkrieg und vor 1900 unter den Funden. Neben Schusswaffen konnte der KMBD auch historische Dolche und Säbel bergen. Am Mittwoch brachten die Arbeiten noch einmal etwa 100 Gewehre, teils wieder vor 1900 datiert, zum Vorschein. Aufgrund der Fülle und Art der Ablagestelle gehen die Historiker davon aus, dass das Kriegsgerät schnell entsorgt und nicht zur weiteren Verwendung versteckt wurde.

 

Das Schloss Senftenberg diente während des Zweiten Weltkrieges als Militärunterkunft. Vermutlich handelte es sich um die ehemalige Flakzentrale aus Ruhland, die nach Senftenberg verlegt wurde. Das Schloss, welches zum Ende des Krieges nur noch durch einzelne Kämpfer der Hitlerjugend und des Volksturms besetzt war, wurde kampflos der sowjetischen Armee übergeben. Ob sich die deutschen Kämpfer aus Angst vor Sanktionen der Waffen entledigten oder die rote Armee diese entsorgte, kann noch nicht abschließend beantwortet werden.

 

Neben den militärischen Funden waren auch einige weiteren Schätze im Boden verborgen. So konnten die Archäologen neben Keramiken, Töpfen, Uniformteilen und einem Steigbügel auch einen kunstvollen, dreiarmigen Kronenleuchter bergen. Die zivilen Stücke wurden dem musealen Depot des Landkreises Oberspreewald-Lausitz übergeben. Alle Fundstücke, welche der Kampfmittelverordnung unterliegen, wurden durch den KMBD in Verwahrung genommen und abtransportiert. Die Sicherung der Baugrube erfolgt durch einen externen Wachdienst.

Die Grabungsarbeiten durch den KMBD werden in den nächsten Tagen noch einmal fortgesetzt. Erst nach Freigabe durch den KMBD können die archäologischen Arbeiten für die Voruntersuchung weiter durchgeführt und beendet werden. Aufgrund der Waffenfunde ist bei der weiteren Sondierung und Sicherung besondere Vorsicht geboten. Die Sondierungsarbeiten wurden zunächst für die Dauer von 2 Wochen gestoppt. Ob es zu Verzögerungen in der Realisierung des musealen Neubaus kommen wird, ist noch offen.

 

Der Fund ist unerwartet und überraschend groß. Die Spekulationen zur Herkunft des Fundes und seiner ursprünglichen Bestimmung sind nun vielfältig. Auch in verschiedenen Medien wurde bereits dazu berichtet, wobei die Darstellung der Ereignisse und die Einordnung des Fundes nicht immer sachgemäß erfolgte.

 

Das Museum Schloss und Festung Senftenberg ist trotz der Grabungsarbeiten für Besucher geöffnet. Besucher werden gebeten, die Absperrungen weitläufig zu umgehen. Für die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Es gab ja nüscht…“ – Shopping in der DDR am 07. Mai 2022 werden keinerlei Verzögerung erwartet.

 

 

Ergänzende Information – Verhalten beim Auffinden von Schusswaffen oder Munition (Quelle: https://polizei.brandenburg.de/seite/richtiges-verhalten-bei-fundmunition/59768)

Beim Fund von Munition besteht weiterhin ein sehr hohes Risiko verletzt, geschädigt oder sogar getötet zu werden. Bitte beachten Sie deshalb folgende Hinweise für das Verhalten beim Auffinden von Kampfmitteln: 

 

  • Alle Kampfmittel sind lebensgefährlich!
  • Von Kampfmitteln können Explosionsgefahr, Vergiftungs- und gesundheitsschädigende Gefährdungen, Brandgefahr und umweltschädigende Gefahren ausgehen!
  • Je länger die Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefährlicher werden sie!
  • Die Größe und Form der Kampfmittel sagt nichts über die Gefahr aus!
  • Oft sind Kampfmittel schwer erkennbar, also Vorsicht bei Verdacht!

 

 

Wichtige Hinweise:

 

Bei Auffinden von Kampfmitteln - nicht berühren und an der Fundstelle belassen! Kampfmittel sind äußerst empfindlich gegen Berührung, Erschütterung oder einer Veränderung in ihrer Lage!

Bei allen Kampfmittelfunden ist unverzüglich die nächste Ordnungsbehörde bzw. Polizeidienststelle zu benachrichtigen!

 

Waffenfund Wallanalge Senftenberger Schloss

Foto: Grabungsfunde im Museum Schloss und Festung Senftenberg - der KMBD bei der Sicherung der Funde. (Fotos: OSL \ Helga Schüler)

Foto zur Meldung: Waffen- und Munitionsfund im Museum Schloss und Festung Senftenberg
Foto: Waffen- und Munitionsfund im Museum Schloss und Festung Senftenberg

Aufstellen der Raumcontaineranlage am Friedrich-Engels-Gymnasium

(28. 04. 2022) Am 26. April begann der Aufbau der Raumcontaineranlage im Zuge der Sanierungsarbeiten am Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg.

Foto zur Meldung: Aufstellen der Raumcontaineranlage am Friedrich-Engels-Gymnasium
Foto: Aufstellen der Raumcontaineranlage am Friedrich-Engels-Gymnasium

SeenlandCup 2022

(27. 04. 2022) Vom 23. bis zum 24. April richtete der SV Glückauf Kleinleipisch e.V. zusammen mit dem Brandenburger Bogensportverband (BBSV) den SeenlandCup 2022 in der Niederlausitzhalle in Senftenberg aus.

Foto zur Meldung: SeenlandCup 2022
Foto: SeenlandCup Siegerehrung 2022. (Fotos: OSL \ Siegurd Heinze)

BAföG-Stelle des Landkreises OSL vom 25.04. - 29.04.2022 geschlossen

(25. 04. 2022) Die Bafögstelle des Landkreis Oberspreewald- Lausitz muss leider vom 25.04. - 29.04.2022 geschlossen bleiben.

Neue Adresse für die VG OSL: Umzug verbessert die persönliche Betreuung und Kundennähe

(22. 04. 2022)

Ein Plus an Komfort erhalten ab sofort alle Fahrgäste der VG OSL. Der Umzug der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz in den SFB-Treff in der Roßkaupe 10 optimiert die Arbeitsumgebung und ermöglicht so einen noch besseren Service für die Fahrgäste.

 

Seit dem 7. März sind der Geschäftsführer, Michael Schütze, und seine Mitarbeitenden unter der neuen Adresse (Roßkaupe 10, 01968 Senftenberg) erreichbar. Das gesamte Team der VG OSL arbeitet nun gemeinsam im zweiten Obergeschoss des Gebäudes und ist barrierefrei erreichbar. Durch den Umzug an den neuen Standort erhalten Kunden einen noch besseren Service und eine intensivere Beratung zu den Themen Fahrplan und Tarif. Dies ermöglicht zum Beispiel die Gestaltung des Empfangs-/Kundenbereiches.

 

Neuer Standort der VG OSL in der Roßkaupe 10, 01968 Senftenberg. (Fotos: VGOSL  Carolin Schummer, Michael Schütze)

Neuer Standort der VG OSL in der Roßkaupe 10, 01968 Senftenberg. (Fotos: VGOSL  Carolin Schummer, Michael Schütze)

 

Sie möchten einen Fahrschein zum VBB-Tarif? 
Diesen erhalten die Fahrgäste direkt in Bahnhofsnähe ausschließlich bei der VG OSL in der Roßkaupe 10 in Senftenberg. Dabei ist nun auch eine bequeme Kartenzahlung möglich.

 

Liegt Ihr Ziel außerhalb des VBB-Tarifgebietes? 
Auch Fahrausweise für den Verkehrsverbund Oberelbe können Bürger und Bürgerinnen bei der VG OSL kaufen.
Außerdem können sich Interessierte in einer der Fahrausweisvorverkaufsstellen der VG OSL vor Ort zum VBB-Tarif beraten lassen:

  • Lotto-Presse Nitsche: Am Neumarkt 2 - 4, 01968 Senftenberg)
  • Tankstelle Access Station: Usedomer Straße 1, 01968 Senftenberg)
  • Partner-Filiale DPAG Schwarzheide: Schillerplatz 6, 01987 Schwarzheide)
  • Busverkehr Gerd Schmidt GmbH: Wilhelm-Pieck-Straße 16, 01979 Lauchhammer 
  • Spreewelten GmbH - Spreewelten Bahnhof Lübbenau: Bahnhofstraße 3d, 03222 Lübbenau 

 

Foto zur Meldung: Neue Adresse für die VG OSL: Umzug verbessert die persönliche Betreuung und Kundennähe
Foto: Neuer Standort der VG OSL in der Roßkaupe 10, 01968 Senftenberg. (Fotos: VGOSL \ Carolin Schummer, Michael Schütze)

Themennachmittage des Pflegestützpunktes OSL

(20. 04. 2022)

„Rollatoren und Co“
Ihr Recht auf gute Beratung und Hilfsmittelversorgung

 

Ihr Pflegestützpunkt lädt Sie herzlich zu seinen Themennachmittagen „Rollatoren und Co“ ein.
Eine gute Beratung rund um das Thema Hilfsmittel und Co. liegt uns sehr am Herzen. Viele BürgerInnen sind bei dem Thema verunsichert und trauen sich nicht nach den geeigneten Hilfsmitteln zu fragen. Wir wollen gemeinsam mit einem Sanitätshaus das Thema aufgreifen und Ihre Fragen dazu beantworten und einiges praktisch ausprobieren. 


Die Veranstaltung ist für Sie kostenlos.
Wir bitten um Anmeldung unter folgender Telefonnummer: 03573 870 4180


Termine:

Lübbenau
04.05.2022 von 14.30 bis ca. 16.30 Uhr 

im Haus der Harmonie, Str. der Jugend 24


Senftenberg
11.05.2022 von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr

in der Begegnungsstätte VS, Kormoranstr. 1

 

Themennachmittag des PSP in Senftenberg „Rollatoren und Co“ Themennachmittag des PSP in Lübbenau „Rollatoren und Co“

Foto zur Meldung: Themennachmittage des Pflegestützpunktes OSL
Foto: Themennachmittage des Pflegestützpunktes OSL

Landrat und Bundestagsabgeordneter besuchen Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. in Senftenberg

(14. 04. 2022)

Am 14.04.2022 war der Bundestagsabgeordnete Hannes Walter zum Arbeitstreffen im Landratsamt. Zunächst begrüßte ihn Siegurd Heinze, Landrat Oberspreewald-Lausitz, zu einer angeregten Diskussions- und Austauschrunde in seinem Büro. Wichtige Themen waren hierbei unter anderem die Ukraineflüchtlinge und die Energiepolitik in der Lausitz.

 

Bei schönstem Sonnenschein ging es anschließend zusammen mit der Integrationsbeauftragen des Landkreises, Frau Kathrin Tupaj, zum Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. in der Senftenberger Innenstadt. Der Verein besteht seit 1997 und engagiert sich in der Integration ausländischer Mitbürger und Migranten im Landkreis.

 

Empfangen wurden Landrat Heinze und Bundestagsabgeordneter Walter von Maria Stauber, Vorstandsvorsitzende des Vereins. Frau Stauber zeigte in einem Rundgang die Räumlichkeiten des Vereins und stellte ihre Arbeit vor. Der Verein bietet verschiedene Veranstaltungen an, bei welchen Mitbürger und Migranten zusammenkommen können. Ziel ist es, die Willkommenskultur und die Integration ausländischer Mitbürger und Migranten zu verbessern. Damit setzt sich der Verein nicht nur für die verschiedenen Kulturen, sondern auch für ein gutes gesamtgesellschaftliches Zusammenleben ein.

 

Landrat Heinze und Bundestagsabgeordneter Walter wurden im Anschluss des Rundgangs herzlichst mit Kaffee, selbstgebackenem russischen Kuchen und Keksen, sowie künstlerischen Geschenken begrüßt. „Essen kann Menschen vereinen und Kulturen zusammenführen. Mit einer kulinarischen Reise und einem leckeren Stück Kuchen haben schon so manche freundschaftlichen Gespräche begonnen“, betont Landrat Heinze. Bundestagsabgeordneter Walter und Landrat Heinze resümierten das Treffen mit dem Verein als einen gelungenen Austausch und freuen sich diese engagierte Anlaufstelle für ausländische Mitbürger und Migranten in der Region zu haben.

 

OSL Landrat Siegurd Heinze und Bundestagsabgeordneter Hannes Walter besuchen den Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. und werden von Maria Stauber empfangen. (Foto: OSL  Nora Bielitz)

Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. in Senftenberg. (Foto: OSL  Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Landrat und Bundestagsabgeordneter besuchen Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. in Senftenberg
Foto: OSL Landrat Siegurd Heinze und Bundestagsabgeordneter Hannes Walter besuchen den Verein „Unsere Welt, eine Welt“ e.V. und werden von Maria Stauber empfangen. (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

Öffnung der Kreisverwaltung für Besucherverkehr

(13. 04. 2022)

Aufgrund der weiterhin sinkenden Fallzahlen und der damit verbundenen positiven Entwicklungen im Hinblick auf das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird die Kreisverwaltung nach Ostern (ab dem 19.04.2022) wieder für den Bürgerverkehr öffnen.

 

Besucher der Kreisverwaltung müssen sich genauso, wie die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, an die in den Räumlichkeiten der Kreisverwaltungsstandorte geltenden Hygieneregeln halten. Dies bedeutet nach wie vor: Abstand – Hygiene – und eine medizinische Maske oder FFP2-Maske tragen.

 

Eine Vorsprache der Bürger, sowie das Betreten der Kreisverwaltungsgebäude hat generell nur mit Nutzung einer medizinischen Maske oder FFP2-Maske aller im Raum befindlichen Personen zu erfolgen.

 

Die Sprechzeiten der Kreisverwaltung nach Ostern sind:

Di. 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr

Do. 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr

sowie nach Vereinbarung
 

Beachten Sie zudem bitte die abweichenden Öffnungszeiten einiger Ämter: https://www.osl-online.de/seite/79374/%C3%B6ffnungszeiten.html

 

Hinweise zur KFZ-Zulassung und Fahrerlaubnisbehörde

Das Straßenverkehrsamt wird weiterhin für Zulassungsvorgänge eine Online-Terminvergabe anbieten. Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten vor Ort ist jedoch ausschließlich eine vorherige Terminvereinbarung über das Online-Terminvergabesystem Voraussetzung. Zum Termin ist die schriftliche Terminbestätigung mit der Terminnummer mitzubringen.

 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiterhin möglichst die existierenden kontaktfreien Möglichkeiten der Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde (Einwurf der Antragsunterlagen in den Briefkästen der Kreisverwaltung in Senftenberg und Calau, Einreichen per Post, Online-Antragstellung per i-Kfz) zu nutzen.

Krieg in der Ukraine – Wohnungssituation und Ausstattung der Wohnungen im Landkreis

(13. 04. 2022)

Die Anzahl der Ukraineflüchtlinge steigt weiter. Dies stellt neue Anforderungen an den Landkreis und die Kreisverwaltung. Wie erfolgt die Unterbringung der Flüchtlinge und wer stattet die Wohnungen aus?

 

Unterbringung der ukrainischen Kriegsflüchtlingen im Landkreis
Mit Beginn der Flüchtlingsbewegung aus der Ukraine ist es gelungen, neben den anfänglichen Zwischenunterkünften bisher mehr als 60 Wohnungen herzurichten, auszustatten und direkt an ukrainische Flüchtlinge zur Nutzung zu übergeben.

 

Derzeitig werden weitere Wohnungen hergerichtet und ausgestattet, so dass noch im Monat April in bis zu 50 weiteren Wohnungen ukrainische Flüchtlinge untergebracht werden können.
Dieses Vorhaben wird im Monat Mai weiter forciert, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. 

 

Die Unterbringung der Flüchtlinge erfolgte bisher an den Standorten Senftenberg, Schipkau, Lübbenau und Altdöbern. Bis Ende Mai werden Kapazitäten in Großräschen, Schwarzheide, Calau und Vetschau zur Verfügung stehen.

 

Eine bedarfsgerechte Erweiterung der Kapazitäten ist in Vorbereitung, um auf einen weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen vorbereitet zu sein.

 

Flüchtlingszahlen im Landkreis
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind in den vergangenen Wochen immer mehr Menschen angekommen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Am Freitag, 08.04.2022 waren 614 Flüchtlinge im Landkreis gemeldet.

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind 1311 Personen mit polnischer Staatszugehörigkeit gemeldet. Die zweithäufigste vertretene Gruppe ist die der Ukrainer mit insgesamt 660 Personen. Mit syrischer Nationalität sind 558 Personen im Landkreis gemeldet. Insgesamt leben im Landkreis ca. 5.100 Personen, die nicht die deutsche Staatszugehörigkeit besitzen, aus insgesamt 104 verschiedenen Staaten.

 

Ausstattung der Wohnungen
Im laufenden Prozess der Wohnungsmeldungen und -belegungen sind mehr Wohnungen verfügbar, als zunächst belegt werden können. Die Differenz ergibt sich dadurch, dass Wohnungen erst ausgestattet werden müssen. Sobald die Ausstattung abgeschlossen ist, wird die Wohnung aufgrund des akuten Bedarfs sofort belegt.

 

Die Ausstattung der Wohnungen wird vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz koordiniert. Die Wohnungsbaugesellschaften und Vermieter unterstützen diesen Prozess.


Die weitere Ausstattung der Wohnungen erfolgt über die Schnittstelle zwischen mehreren Dezernaten und Ämtern des Landkreises.
Entsprechende Beschaffungen werden gemäß dem ermittelten Bedarf sowie orientiert an den Vorgaben des Landes Brandenburg (Mindestbedingungen) durch den Landkreis vorgenommen.

 

Vom Bau- und Hauptamt des Landkreises werden sogenannte Erstausstattungspakete zusammengestellt. Die bestellten Sachen werden dafür von den Mitarbeitenden der Kreisverwaltung bei der Anlieferung aus den Lkws entladen, sortiert, beschriftet und zu Paketen gebündelt und anschließend in einen Lkw geladen, welcher die Sachen zu den Wohnungen bringt. Dabei erfolgt eine enge Abstimmung mit den Kommunen und den Wohnungsbaugesellschaften, um die Anzahl der freien Wohnungen zu ermitteln und bedarfsgerecht die Ausstattung vorzubereiten.

 

Derzeit erfolgt die Wohnungsvergabe an ukrainische Kriegsflüchtlinge primär an die Personen, die sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bei der Ausländerbehörde melden und ukrainische Kriegsflüchtlinge, die zunächst in privaten Wohnungsangeboten untergekommen waren.

 

Ausstattung der Wohnungen für ukrainische Flüchtlinge durch das Bau- und Hauptamt des Landkreises. (Fotos: OSL  Katja Stahn)

Foto zur Meldung: Krieg in der Ukraine – Wohnungssituation und Ausstattung der Wohnungen im Landkreis
Foto: Ausstattung der Wohnungen für ukrainische Flüchtlinge durch das Bau- und Hauptamt des Landkreises. (Fotos: OSL \ Katja Stahn)

Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden durch das Lausitzer Seenland und den Spreewald

(12. 04. 2022)

Frühstück in Berlin, dann radeln entlang der Spreewaldfließe und Lausitzer Seen und zum Abendessen in Dresden? Einen Routenvorschlag für den Radweg Berlin-Dresden gibt es bereits – nun soll eine attraktive Streckenführung durch den Landkreis OSL entwickelt werden.

 

Das Modellvorhaben „Landkreis Oberspreewald-Lausitz regional gut versorgt“ verfolgt drei übergeordnete Ziele:

  • Steigerung des touristischen Potenzials
  • Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft
  • Stärkung der regionalen Identität

 

Gefördert wird dieses Vorhaben im Rahmen des Programms „Region gestalten – Aktive Regionalentwicklung“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), mit Unterstützung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) für den Durchführungszeitraum vom 1. November 2021 bis zum 30. April 2024. Das Fördervorhaben basiert auf dem Beschluss der Bundesregierung vom 10.07.2019, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilregionen Deutschlands zu schaffen. (https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/region-gestalten/initiativen/2020/aktive-regionalentwicklung/01-start.html)

 

Modellvorhaben „Landkreis Oberspreewald-Lausitz regional gut versorgt“

Im Rahmen des Vorhabens soll ein strategisches regionales Entwicklungskonzept (SREK) erstellt werden. Tourismus und Regionalität sind im Lausitzer Seenland und Spreewald bedeutende identitätsstiftende Themen, die es gilt strategisch weiterzuentwickeln. Die Gebietskulisse des Lausitzer Seenlandes bildet hierbei sowohl die brandenburgische als auch die sächsische Seite. 
Der entsprechende Kreistagsbeschluss zur Erarbeitung des SREK wurde im September 2021 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gefasst. Inhaltlich umgesetzt wird das Projekt im Landkreis OSL vom Sachgebiet Wirtschaft und Förderung.

 

Das Leuchtturmprojekt des Entwicklungskonzeptes sind zwei thematische Tourismusrouten (SchlossKulturRoute, Route der Genusshandwerker), welche im Landkreis etabliert werden sollen. Vorrangig sollen diese als Fahrradrouten ausgewiesen werden.

 

Zu Beginn des Jahres wurde eine der drei Machbarkeitsstudien vor der Erstellung des regionalen Entwicklungskonzeptes in Auftrag geben: „Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden durch das Lausitzer Seenland und den Spreewald“. Eine Grundlage für die Machbarkeitsstudie bildet der Routenvorschlag für den Radweg Berlin-Dresden vom ADFC Sachsen e.V.: https://www.adfc-sachsen.de/freizeit/radweg-berlin-dresden

 

Ziel des Projektes ist es, die Radroute zwischen Berlin und Dresden so zu entwickeln, dass diese durch den Spreewald und das Lausitzer Seenland entlang der schönsten Radstrecken und Sehenswürdigkeiten führt. In dem Zusammenhang wird die Radstrecke durch eine gelungene und sehenswerte Routenführung aufgewertet. Ebenso stellt die Route und die damit verbundene Rad-Anbindung des Spreewaldes und des Lausitzer Seenlands an die Hauptstädte Berlin und Dresden eine weitere touristische Erschließung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz dar.

 

In die Machbarkeitsstudie werden das vorhandene Kartenmaterial für die empfohlenen Routen und die Alternativrouten mit den ergänzenden Ausführungen zu den Routen des ADFC Sachsen e. V. miteinbezogen.
Vorliegende und in Erstellung befindliche kommunale Radkonzepte werden ebenfalls bei der Erstellung der Machbarkeitsstudie berücksichtigt. Der Routenvorschlag für den Berlin-Dresden-Radweg beginnt in Berlin am Brandenburger Tor und endet in Dresden an der Frauenkirche. (https://www.adfc-sachsen.de/freizeit/radweg-berlin-dresden)

 

Den Zuschlag für die Erstellung der Machbarkeitsstudie hat das Unternehmen IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH Neuss, Bürostandort Berlin – Niederlassung Büro Radschlag erhalten.
Am 31.03.2022 fand eine erste Auftaktberatung mit der Ingenieurgesellschaft und dem Bereich Wirtschaft und Förderung des Landkreises OSL statt. Im Rahmen des Projektes sind zwei Workshops geplant. Im April 2022 beginnt die Befahrung des Radfernweges durch das Büro Radschlag. 


Betrachtet werden soll bei der Machbarkeitsstudie unter anderem:

  • Die Radroutenführung soll auf Qualität der einzelnen Abschnitte, Anbindung an den ÖPNV/Bahn, der Unterkünfte (Bett und Bike-Übernachtungsmöglichkeiten), gastronomischen Einrichtungen Rastmöglichkeiten sowie kulturellen Highlights an der Strecke geprüft werden. 
  • Die Barrierefreiheit und die Zielgruppenausrichtung (z. B. Familientauglichkeit, Lademöglichkeit von E-Bikes entlang der Strecke) sind bei der Bewertung zu beachten.
  • Ein Vorschlag für die zukünftige kartografische Hinterlegung ist zu erarbeiten.
  • Eine Empfehlung für die zukünftige gemeinsame Vermarktung und Koordinierung kreis- und länderübergreifend ist zu erarbeiten.
  • Die Kosten für ein zukünftiges Marketing und Qualitätsmanagement sind auch zu betrachten. 

 

Offizielle Freigabe des Radweges am Senftenberger See im Bereich des ehemaligen Schullandheimes „Am alten Wehr“ am 24.11.2021 (Foto: OSL  Marlen Weser)
Foto: Offizielle Freigabe des Radweges am Senftenberger See im Bereich des ehemaligen Schullandheimes „Am alten Wehr“ am 24.11.2021 (Foto: OSL \ Marlen Weser)

Foto zur Meldung: Machbarkeitsstudie zum Radfernweg Berlin-Dresden durch das Lausitzer Seenland und den Spreewald
Foto: Radweg Berlin-Dresden – Routenvorschlag vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Sachsen e.V. (https://www.adfc-sachsen.de/freizeit/radweg-berlin-dresden)

Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald

(11. 04. 2022)

Am 09.04.22 fand am Großen Hafen in Lübbenau die traditionelle Paddel- und Rudelübergabe zum Start in den Frühling und in die Paddel- und Kahnsaison statt. Das Aprilwetter machte in den Sonnenphasen Vorfreude auf die Outdoor- und Tourismus-Saison im Spreewald.

 

Zeitgleich zur Saisoneröffnung hat in Lübbenau der Ostermarkt der Verein Interessengemeinschaft Altstadt e.V. (IGEA e.V.) stattgefunden. Zahlreiche Lübbenauer und Spreewälder, aber auch Touristen, erfreuten sich der Festivitäten. Siegurd Heinze, Landrat Oberspreewald-Lausitz und Helmut Wenzel, Bürgermeister der Stadt Lübbenau, begleiteten die Paddel- und Rudelübergabe, bei welcher die traditionell eingekleideten Spreewaldfrauen die geschmückten Paddel und Rudel an die Verleiher und Kahnfährleute aus Lübbenau übergeben haben.

 

Landrat Siegurd Heinze wünscht allen Touristikern im Spreewald ein schönes und erfolgreiches Jahr: „Mit den gelockerten Maßnahmen und diesem schönen Sonnenschein kann es doch gern weitergehen in der Saison 2022. Nach dem erneut von der Pandemie getrübten Winter kann nun wieder der Aufschwung und die Outdoor-Saison im Spreewald beginnen.“
 

 

 

Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald am 09.04.2022 (Foto: OSL  Nora Bielitz)Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald am 09.04.2022 (Foto: OSL  Nora Bielitz)Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald am 09.04.2022 (Foto: OSL  Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Start in die Saison mit traditioneller Paddel- und Rudelübergabe im Spreewald
Foto: Traditionelle Paddel- und Rudelübergabe zur Eröffnung der Sommersaison im Spreewald am Großen Hafen, Lübbenau, am 09.04.2022 mit Siegurd Heinze, Landrat Oberspreewald-Lausitz und Helmut Wenzel, Bürgermeister Stadt Lübbenau (Fotos: OSL \ Nora Bielitz)

Geflügelpest - Aufhebung der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 07.01.2022 Aufstallungsanordnung

(08. 04. 2022)

Die am 07.01.2022 erlassene Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekanntmachung der Aufstallungsanordnung im Stadtgebiet Vetschau, sowie den Ortsteilen Lobendorf und Tornitz wird aufgehoben.


Diese Verfügung tritt am 09.04.2022 in Kraft. Die Aufstallungsanordnung ist damit ab dem 09.04.2022 aufgehoben.

 

Die am 07.01.2022 erlassene TSAV ist nachzulesen unter: https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/20220107_tsav_risikogebiet.pdf

 

Die am 09.04. in Kraft tretende Aufhebung der TSAV vom 07.01. ist nachzulesen unter: https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/20220408_Aufhebung_TSAV_nach_Risikobewertung.pdf

Bekanntmachung zum Volksbegehren „Volksinitiative zur Abschaffung der Erschließungsbeiträge für ‚Sandpisten“

(07. 04. 2022) Am 12. April 2022 findet die Sitzung des Kreisabstimmungsausschusses des Stimmkreises 38 über die Feststellung des Ergebnisses des Volksbegehrens statt.

Übergabe des Zechenhauses von der LMBV an den Landkreis

(06. 04. 2022)

Mit der Übergabe des Zechenhauses im Senftenberger Ortsteil Brieske am Mittwoch, 06.04.2022 geht das historische Gebäude aus dem Besitz der LMBV zum Landkreis Oberspreewald-Lausitz über. Nun stehen für das Gebäude Umbau und Sanierung bevor, damit es zu einem Kultur- und Veranstaltungsort werden kann.

 

Das Zechenhaus, oder auch Waschkaue genannt, wurde ehemals für den Tagebau und die Brikettfabriken der Grube Marga der Ilse Bergbau AG 1909/1910 im Rahmen der Errichtung des Industriekomplexes Marga und des Kraftwerks errichtet. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und erinnert an die Braunkohleindustrie und -vergangenheit der Lausitz. 
Das Gebäude befand sich zuletzt im Besitz der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) und ist aktuell leerstehend. 

 

Im Kreistag am 10. Juni 2021 wurde die Aufnahme von Kaufverhandlungen zum Erwerb der Liegenschaft Zechenhaus/Waschkaue beschlossen. Diese Kaufintention entstand aufgrund dem bereits langfristig bestehenden Bedarf, ein Depot- und Archivkonzept für den Landkreis und die Museen des Landkreises zu entwickeln. Mit Hilfe einer Förderung des Lausitz-Beauftragten zur Unterstützung von regionalen Vorhaben in der brandenburgischen Lausitz zur Strukturentwicklung und der LMBV wurde eine Bauzustandsanalyse durchgeführt und eine Machbarkeitsstudie zur denkmalverträglichen Sanierung und nachhaltigen Belebung des Zechenhauses/Waschkaue erarbeitet.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat zum April 2022 das Zechenhaus und die zugehörigen Grundstücksflächen mit einer Gesamtgröße von 13.561 m² von der LMBV erworben. Am 6. April hat nun die offizielle Übergabe des Gebäudes von der LMBV an den Landkreis stattgefunden.

 

 

Landrat Siegurd Heinze berichtet: „Es freut mich, dass wir die Übergabe des Zechenhause direkt in dem Gebäude vollziehen konnten. Das Gebäude birgt nicht nur für die Region Geschichte, sondern auch für mich persönlich. 1977 hatte ich mit meiner Ausbildung als Elektromonteur begonnen und bin auch für 4 Wochen hier im Zechenhaus gewesen. Ich habe das Zechenhaus also noch in Aktion erlebt. Mein Berufsleben hatte mich dann weg von der Kohle und in die Verwaltung geführt, aber immer wieder merke ich, dass die Geschichte der Braunkohle zu mir zurückfindet - so auch an Tagen wie heute. Das Zechenhaus in Brieske war und ist ein beeindruckendes Gebäude. Und nun gilt es in der Hand des Landkreises die Geschichte des Hauses zu wahren und ihr eine Bühne zu geben, auf welcher ebenso die Geschichte der Region und die des Landkreises eine Rolle spielen wird. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung und die Umsetzung des Projektes Zechenhaus.“

 

Welche Pläne und Ziele hat der Landkreis für das Gebäude?
Inhalt der durchgeführten Machbarkeitsstudie war die Prüfung der Umsetzung der angestrebten Nutzungsszenarien in Kombination mit den baulichen Gegebenheiten.
Kernaspekte der Machbarkeitsstudie waren:

  • die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes, 
  • die Nutzung für ein zentrales Museumsdepot und Archiv für den Landkreis OSL, einschließlich zugehöriger Verwaltungsarbeitsplätze, 
  • die Entstehung eines Kultur- und Veranstaltungsortes, 
  • die Erweiterung des touristischen Angebotes mit musealer Öffnung des Zechen-hauses/Waschkaue und 
  • ein Entwicklungsschub für den Industriepark Marga (Ansiedlung von Unternehmen) und deren denkmalgeschützte Wohnsiedlung Marga.

 

Die Machbarkeitsstudie ermittelte für den Umbau des Zechenhauses im Kontext der angestrebten Nutzung eine Gesamt-Bausumme von ca. 20 Millionen Euro.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beabsichtigt nun nach Erwerb des Gebäudes und der Grundstücke die umfangreiche Sanierung und den Umbau des Zechenhauses in Brieske.

 

Das Zechenhaus soll mit der Sanierung und dem Umbau öffentlich, kulturell und touristisch genutzt werden. Ein Kultur- und Veranstaltungsort mit multifunktionaler Nutzung, von Galerien, Theateraufführungen, Konzerten bis hin zur Nutzung als Sitzungsort für eigene Ausschusssitzungen oder Vermietung soll geschaffen werden. Als Zentralarchiv für die Verwaltung des Landkreises soll zudem ein Standort zur fach- und normgerechten Archivierung der Verwaltungsakten eingerichtet werden.

 

Mit der Umsetzung des Projektes bekommt das Museum des Landkreises Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, in welchen die Geschichte des Landkreises, neben den bestehenden Museumsstandorten präsentiert werden kann. Die Geschichte des Landkreises spiegelt sich in der Geschichte des Zechenhauses wider und so wird in der Kombination aus Industrie, Kultur und Geschichte am Standort Zechenhaus ein lebendiges Kulturangebot entstehen. 

 

Stefan Heinz, Museumsdirektor Landkreis OSL, erläutert das Projekt Zechenhaus: „Das Zechenhaus wird zukünftig als historisches Gedächtnis eindrucksvoll für die starke Industrieprägung von Landschaft, Menschen und Alltag im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stehen. Ein Großteil der historischen Substanz wollen wir als Zeitzeugnis der Industriekultur und der Sozialgeschichte der Menschen erhalten. Wir werden versuchen unsere neuen Funktionen in diesen historischen Bestand zu integrieren.“

 

Ebenso erhält das Museum des Landkreises die Möglichkeit die Räumlichkeiten zur Wahrung, Archivierung, Dokumentation und Pflege kulturhistorischer Schätze und Güter zu nutzen. Das Gebäude mit der teilweise geplanten musealen und touristischen Nutzung soll sich in die Museumskonzeption des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einfügen und die anderen Standorte in Senftenberg und Lübbenau ergänzen.

 

Die Sanierung und der Umbau des Gebäudes haben unter den Aspekten des Denkmalschutzes zu erfolgen. Für das Projekt Zechenhaus-Umbau ist der Durchführungszeitraum von 2021 bis 2025 vorgesehen. Die Planungstätigkeit soll zu Beginn des Jahres 2023 starten. Mit einer abgeschlossenen Entwurfsplanung wird das Projekt bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg zur Förderung eingereicht. Eine Nutzung des Gebäudes wird voraussichtlich gegen Ende 2026 möglich sein.

 


Zechenhaus Brieske, Übergabe von der LMBV an den Landkreis mit Herrn Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer LMBV und Landrat Siegurd Heinze am 06.04.2022 (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

Foto: Zechenhaus Brieske, Übergabe von der LMBV an den Landkreis mit Herrn Gunnar John, Kaufmännischer Geschäftsführer LMBV und Landrat Siegurd Heinze am 06.04.2022 

 

Zechenhaus/Waschkaue Senftenberg OT Brieske (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

 

Zechenhaus Senftenberg OT Brieske (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

Foto zur Meldung: Übergabe des Zechenhauses von der LMBV an den Landkreis
Foto: Zechenhaus in Senftenberg OT Brieske (Foto: OSL \ Nora Bielitz)

ILB-Antragsportal für das Programm "Zusammenhalt und solidarisches Miteinander in kleinen Gemeinden" steht bereit

(05. 04. 2022) Potsdam – Für das im Januar von der Landesregierung angekündigte Förderprogramm "Zusammenhalt und solidarisches Miteinander in kleinen Gemeinden" hat die ILB jetzt ihr Antragsportal geöffnet.

Foto zur Meldung: ILB-Antragsportal für das Programm
Foto: ILB-Antragsportal für das Programm "Zusammenhalt und solidarisches Miteinander in kleinen Gemeinden" steht bereit

Ein erstes Fazit nach dem dritten E-Bus-Test im Stadtlinienverkehr Senftenberg

(04. 04. 2022) Vom 23.03. bis zum 30.03. erfolgte der dritte E-Bus-Testlauf in Senftenberg mit dem TEMSA/SKODA Avenue Electron. Nach dem dritten Test gibt es ein erstes Fazit der VGOSL zu den drei bisher durchgeführ

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Foto: Ein erstes Fazit nach dem dritten E-Bus-Test im Stadtlinienverkehr Senftenberg

Corona-Update OSL: Die aktuelle Lage, Änderungen in der Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt und Verlängerung der 7. Allgemeinverfügung Quarantäne

(01. 04. 2022) Die aktuelle Lage, Änderungen in der Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt und Verlängerung der 7. Allgemeinverfügung Quarantäne

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Foto: Corona-Update OSL: Die aktuelle Lage, Änderungen in der Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt und Verlängerung der 7. Allgemeinverfügung Quarantäne

Tierseuchenallgemeinverfügung ASP – Verlängerung des Wildabwehrzaunes

(31. 03. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Mit der Errichtung eines weiteren Wildabwehrzaunes an der sächsischen Gren

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Foto: Zauntor

FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ - am 07. Mai

(29. 03. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz lädt die Lausitzer Frauen zu einem Treffen ein. Die Veranstaltung gibt Frauen die Möglichkeit die Region aus ihrer Sicht zu diskutieren, wertzuschätzen, zu hinterfr

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Foto: Einladung zur Veranstaltung FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ (Foto: OSL \ Zabka)

Das vierte Dezernat - Dezernat für Digitalisierung, Personal und Recht

(23. 03. 2022) Künftig gehören das Personalamt, das Rechts- und Rechnungsprüfungsamt und das Amt für Informations- und Kommunikationstechnik und Digitalisierung dem Dezernat IV des Landkreises unter der Leitung der

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Foto: Das vierte Dezernat - Dezernat für Digitalisierung, Personal und Recht

Impfstelle Senftenberg und Impfbus gehen in den Stand-by-Modus

(16. 03. 2022) Seit Dezember 2020 bzw. April 2021 wurden hier zahlreiche Menschen gepiekst - nun wechseln das kommunale Impfangebot in Senftenberg und der Impfbus Ende März in den Stand-by-Modus.

Einrichtungsbezogene Impfpflicht – Meldeplattform für Einrichtungen und Unternehmen

(14. 03. 2022)

Meldepflichtige Einrichtungen nach §20a IfSG nutzen bitte ab 21.03.2022 die digitale Meldeplattform des Landkreises.

 

Im Zuge der Umsetzung der einrichtungsbezogene Impfpflicht gemäß §20a IfSG steht für die Meldungen der Einrichtungen und Unternehmen ab dem 21.03.2022 eine Meldeplattform online zur Verfügung.

 

Meldepflichtige Einrichtungen nach §20a IfSG nutzen bitte die folgende Meldeplattform ab 21.03.2022.

 

Webseite:
https://impfnachweis.osl-online.de

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Es wird darum gebeten nach abgeschlossener Meldung von An- und Rückfragen an das Gesundheitsamt Abstand zu nehmen. Sollten im Zuge des Prüfverfahrens Maßnahmen durch die Behörde erforderlich sein, kommt diese auf den jeweiligen Mitarbeitenden sowie die Einrichtung zu.
Sollte die Meldung zum Meldezeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich sein, wiederholen Sie den Meldevorgang bitte innerhalb der vierzehntägigen Meldefrist.

 

Dringende oder unabwendbare Anfragen sind an folgende E-Mail-Adresse zu richten:

 

Hintergrund
Im §20a Absatz 5 des IfSG steht zur einrichtungsbezogenen Impflicht geschrieben: „Das Gesundheitsamt kann einer Person, die trotz der Anforderung nach Satz 1 keinen Nachweis innerhalb einer angemessenen Frist vorlegt oder der Anordnung einer ärztlichen Untersuchung nach Satz 2 nicht Folge leistet, untersagen, dass sie die dem Betrieb einer in Absatz 1 Satz 1 genannten Einrichtung oder eines in Absatz 1 Satz 1 genannten Unternehmens dienenden Räume betritt oder in einer solchen Einrichtung oder einem solchen Unternehmen tätig wird.“

Der Landkreis ist als ausführende Behörde für die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zuständig. Die Umsetzung dieser beruht laut §20a Absatz 5 IfSG auf einer Kann-Vorschrift. Um ein koordiniertes und einheitliches Vorgehen der Gesundheitsämter zur Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht zu ermöglichen wurden durch das MSGIV bereits Handlungsanweisungen entwickelt. Ein weiterer Schritt ist die Einführung der Meldeplattform, welche den Gesundheitsämtern einen Überblick über die Impfquote in den Einrichtungen ermöglicht. Auf dieser Basis kann das Gesundheitsamt eine Einschätzung zur Versorgungslage in den einzelnen Einrichtungen vornehmen.

Bei der Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab dem 15. März ist die Aufrechterhaltung der Versorgung in allen Bereichen ein wichtiges Ziel, welches sowohl kurzfristig, mittelfristig aber auch langfristig sicherzustellen ist.
 

Rock-Pop-Action der Kreismusikschule in der „neuen Bühne“

(14. 03. 2022) Nach zweijähriger, coronabedingter Pause startet die Kreismusikschule Oberspreewald-Lausitz am 20.03.2022 um 16:00 Uhr mit der traditionellen Rock-Pop-Action im Theater „neue Bühne“ in Senftenberg.

Foto zur Meldung: Rock-Pop-Action der Kreismusikschule in der „neuen Bühne“
Foto: Band „DIVA“ (Foto Musikschule Oberspreewald-Lausitz Muschter)

Krieg in der Ukraine – Meldemöglichkeiten für Geflüchtete

(11. 03. 2022) Für bis zu 90 Tage ist der Aufenthalt in Deutschland für Ukrainer ohne Visum und Anmeldung möglich. Der Landkreis empfiehlt den bei Verwandten und Bekannten untergekommenen Geflüchteten sich in den Me

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Foto: Krieg in der Ukraine – Meldemöglichkeiten für Geflüchtete

Der Seniorenkompass OSL ist online

(11. 03. 2022) Der Gerontopsychiatrisch-Geriatrischer Verbund Oberspreewald-Lausitz e.V., kurz GPGV OSL e. V., freut sich, nun den dritten Schritt beim Projekt „Seniorenkompass(e) für OSL“ erfolgreich umgesetzt zu h

Foto zur Meldung: Der Seniorenkompass OSL ist online
Foto: Seniorenkompass Osl

Hochdruckgebiet „Martin“ bringt viel Sonne – und eine hohe Waldbrandgefahr in Brandenburger Wäldern

(10. 03. 2022) Mit der anhaltenden Trockenheit steigt jetzt im März die Waldbrandgefahr erheblich an. Für das Wochenende wird im ganzen Land Brandenburg schon mit der zweithöchsten Waldbrandgefahrenstufe 4 – hohe Wa

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

(10. 03. 2022) Unabhängig von der aktuellen Relevanz der Katastrophenthematik sollte jeder Bürger auch in anderen Notsituationen, wie Umweltkatastrophen oder Stromausfällen, über grundlegendes Wissen zum richtigen V

Foto zur Meldung: Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Foto: „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Frauenpower im Landkreis und die Frage nach der Gleichstellung

(09. 03. 2022)

Wie sieht die Arbeit des Landkreises zum Thema Gleichberechtigung aus? Welche Aufgaben hat die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises? Und was hat es mit FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ. auf sich?

 

Vieles hat sich bereits getan, geändert und verbessert – aber auch im Jahr 2022 ist der Prozess zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern nicht abgeschlossen.


Um diesen Prozess weiter voran zu bringen ist im Landkreis die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte Johanna Zabka tätig. Aber nicht nur Belange innerhalb der Verwaltung fallen in ihren Aufgabenbereich, sondern ebenso auch Anfragen von Unternehmen und aus der Bevölkerung.

 

Im Büro der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten erhalten Betroffene und Interessierte Informationen zu Beratungsangeboten, Hinweise zu behördlichen Zuständigkeiten und, Antragsmöglichkeiten, hilfreiche Praxistipps sowie Kontakte zu Verbänden, Selbsthilfegruppen und Organisationen.

 

Im Jahr 2021 wurden insgesamt 693 Beratungsanfragen an Frau Zabka gestellt. Darunter waren direkte Anfragen von Bürger*innen, Einrichtungen/ Vereinen/ Verbänden/ Trägern/ Fachkräften sowie Anfragen, die auf dem Verwaltungsweg bzw. verwaltungsintern eingebracht wurden. Im Ergebnis von Anfragen mehrerer Beteiligter fanden auch Fallgespräche statt.

 

Teilweise ist ein einmaliger Kontakt zur Beantwortung einer Anfrage ausreichend. In vielen Fällen sind jedoch mehrere Kontakte zur Unterstützung notwendig. So sind aus den 693 Anfragen insgesamt 1081 Beratungskontakte entstanden. In 791 Beratungskontakten wurde dabei das Themenfeld „Behinderung“ behandelt und die „Gleichstellung der Geschlechter“ wurde in 290 Beratungen thematisiert. In 73 Fällen wurden in einem Beratungskontakt beide Themenbereiche besprochen.

 

Beratungen können telefonisch, persönlich im Büro, schriftlich, als Hausbesuche oder in sonstiger Form z.B. als Gespräche in örtlichen Beratungsstellen durchgeführt werden. Dazu wenden sich Interessierte/Betroffene an:

 

Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
Frau Johanna Zabka
Dubinaweg 1, Haus 2
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 / 870 – 4104

 

Zu den Aufgaben von Frau Zabka gehören neben der Unterstützung bei internen Vorstellungsgesprächen der Kreisverwaltung und der Beratung zum barrierefreien Bauen unter anderem auch Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeits- und Projektarbeit. Die Beauftragte bringt durch verschiedene Aktionen und Veranstaltungen im öffentlichen und kulturellen Bereich Menschen zueinander und zielt darauf ab, Hemmschwellen im gemeinsamen Umgang miteinander abzubauen. In den Themenfeldern „Menschen mit Behinderungen“ und „Gleichstellung der Geschlechter“ wurde auch im Jahr 2021 die bestehende Netzwerk- und Projektarbeit fortgesetzt. Durch Mitarbeit in und Leitung von Arbeitsgruppen, Teilnahme an Veranstaltungen, fachlichen Austausch u.v.m. konnten Bedarfe ermittelt, neue Projekte angeregt und Themenschwerpunkte gesetzt werden, um die Arbeits- und Lebensbedingungen im Landkreis OSL barrierefrei und geschlechtergerecht zu gestalten.

 

Im Zusammenhang mit dem Thema Gleichstellung wurde im Jahr 2021 unter anderem das folgende Projekt vom Landkreis unterstützt:
Durch eine Kooperation der Mädchenbude in Lauchhammer, des Kinder- und Jugendfreizeithauses in Vetschau und der Jugendbegegnungsstätte „Schalom“ in Großräschen entstand mit Unterstützung der Jugendförderung des Landkreises und mit der Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit (KuKMA) ein Mädchenprojekt zur ganzjährig erweiterten Frauenwoche. In verschiedenen Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten konnten junge OSL’er*innen im Sommer 2021 echtes Superheldinnen-Potential in sich erkennen.

 


Video: Grußwort der Mädchenbude Lauchhammer anlässlich der Auftaktveranstaltung der 32. Brandenburgischen Frauenwochen am 03.03.2022 (Video: Mädchenbude Lauchhammer\Bärbel Nier)

 

 

Auch die jährlich stattfindenden Brandenburgischen Frauenwochen werden vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz unterstützt und über Frau Zabka koordiniert. In diesem Jahr fand die landesweite Auftaktveranstaltung der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 am 03. März im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, in der neuen Bühne Senftenberg, statt. „Gehen oder Bleiben“ ist die zentrale Fragestellung, der sich die 32. Brandenburgischen Frauenwochen 2022 widmen.
Unter dem Motto „Gehen oder Bleiben“ orientierten sich die Programmpunkte der Auftaktveranstaltung auch an den regionalen Gegebenheiten in Brandenburg und in der Lausitz. So gab es unter anderem einen Beitrag über Projekte für Mädchen im Landkreis OSL. Die Diskussionen um die Chancen und Möglichkeiten von Frauen in der Lausitz brachte in der Auftaktveranstaltung zahlreiche Themen hervor, die unter dem Gesichtspunkt des Strukturwandels eine gesamtgesellschaftliche Fragestellung bilden.



Video: Auftaktveranstaltung der 32. Brandenburgischen Frauenwochen im Landkreis OSL am 03.03.2022 in der neuen Bühne Senftenberg (Video: Seenluft24 im Auftrag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz)

 

 

Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 wird am 07. Mai 2022 eine Veranstaltung des Landkreises stattfinden: FRAUEN.MACHEN.LAUSITZ.
In dieser Veranstaltung werden Frauen aus der Region zusammenkommen können, um sich kennenzulernen und über die Fragen „Was macht die Lausitz so besonders? Warum wollen viele junge Menschen weg? Warum lohnt es sich hier zu bleiben“ auszutauschen. Ziel ist es zudem die Ansichten von Frauen unterschiedlicher Generationen zu verbinden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung werden folgen.

Sorbische/wendische Ortsnamen zum Nachhören

(09. 03. 2022) Förderung der richtigen Aussprache der zweisprachigen Ortsnamen

Jetzt ohne Priorisierung verfügbar - Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Novavax in der Impfstelle Senftenberg

(08. 03. 2022) Die Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff Nuvaxovid® von Novavax ist ab sofort für alle Bürger und Bürgerinnen in der Impfstelle in Senftenberg möglich

Krieg in der Ukraine – Eine erste Bilanz zu den Unterbringungskapazitäten im Landkreis für Geflüchtete

(04. 03. 2022) Die Meldungen aus den Städten, Kommunen und von anderen Akteuren liegen vor. Eine erste Aufstellung zu den Unterbringungskapazitäten für Geflüchtete aus der Ukraine zeigt: Die Mithilfe im Landkreis is

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, eine Impfbilanz aus Ortrand und Lübbenau, Novavax und neue Corona-Regeln

(04. 03. 2022) +++ Aktuelle Fallzahlen +++ Eine Impfbilanz aus Ortrand und Lübbenau +++ Novavax-Impfungen seit 02.03. in der Impfstelle der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg +++ Neue Corona-Regeln ab dem 04

Krieg in der Ukraine – Spenden- und Hilfsmöglichkeiten im Landkreis

(03. 03. 2022) Es gibt immer einen Weg zu helfen, auch wenn man selbst von einem Problem nicht direkt betroffen ist. So erreichten den Landkreis in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen aus der Bevölkerung mit H

Allgemeinverfügung – Umsetzung der Meldungen der Einrichtungen und Unternehmen nach § 20a IfSG an das Gesundheitsamt

(03. 03. 2022) Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Allgemeinverfügung zur Umsetzung der Meldungen der Einrichtungen und Unternehmen nach § 20a IfSG an das Gesundheitsamt. Diese Verfügung tritt am 04.03.

Eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde

(02. 03. 2022)

Aktuell kommt es in der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu Verzögerungen in der Bearbeitung der Anträge aufgrund von zahlreichen krankheitsbedingten Personalausfällen.


Sollte sich die Situation in den nächsten Tagen durch weitere Krankheitsausfälle verschärfen, kann es gegebenenfalls zur vorübergehenden Schließung der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde kommen.
Dazu würde dann eine gesonderte Information erfolgen.
 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht Freiwillige für die Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

(01. 03. 2022) +++Aufruf an alle Freiwillige an der Fallwildsuche teilzunehmen+++Aufwandsentschädigung wird zugesichert+++

Foto zur Meldung: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht Freiwillige für die Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)
Foto: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz sucht Freiwillige für die Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Krieg in der Ukraine – Welche Möglichkeiten zur Aufnahme von Geflüchteten gibt es im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(01. 03. 2022) Aktuell werden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Städten Wohnmöglichkeiten für die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen organisiert. Auch der Land

Ausbildungsmesse 05.03.2022 - jetzt letzte Plätze sichern!

(01. 03. 2022) Am 05.03.2022 findet in der Niederlausitzhalle Senftenberg die Ausbildungsmesse statt. Unter dem Motto "Finde deine Leidenschaft" können junge Menschen von 11:15 - 12:45 Uhr mit potentiellen Ausbildu

Foto zur Meldung: Ausbildungsmesse 05.03.2022 - jetzt letzte Plätze sichern!
Foto: Ausbildungsmesse 05.03.2022 - jetzt letzte Plätze sichern!

Radweg am Sedlitzer See wird modernisiert

(28. 02. 2022) +++Teilabschnitte zwischen Kleinkoschen und Lieske vom 15.03.2022 bis voraussichtlich 14.04.2022 voll gesperrt+++

Foto zur Meldung: Radweg am Sedlitzer See wird modernisiert
Foto: Radweg am Sedlitzer See wird modernisiert

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, Impfstoff Novavax, einrichtungsbezogene Impfpflicht

(23. 02. 2022) Corona im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: +++Die aktuelle Lage+++Einrichtungsbezogene Impfpflicht ab 16. März+++Novamax Impfungen ab März+++

Afrikanische Schweinepest (ASP) – Zaunbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(22. 02. 2022) Mit dem Zweck der Gefahrenabwehr wird aktuell im südlichen und östlichen Teil des Landkreises an der Grenze zu Sachsen ein fester, schwarzwildsicherer Wildschutzzaun gebaut. Neben der Fallwild- und Ka

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest (ASP) – Zaunbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Foto: Afrikanische Schweinepest (ASP) – Zaunbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Landkreistag Brandenburg: Verbandsspitze neu gewählt

(22. 02. 2022) Die Landkreisversammlung des Landkreistages Brandenburg hat heute in Potsdam die Verbandsspitze neu gewählt. Neuer Vorsitzender des Landkreistages Brandenburg ist mit Wirkung zum 1. April 2022 L

UPDATE Amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen Fr, 18. Feb, 20:00 – Sa, 19. Feb 04:00 Uhr

(16. 02. 2022)

+++ UPDATE 18.02. +++

Der Deutsche Wetterdienst warnt:

 

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN
Fr, 18. Feb, 20:00 – Sa, 19. Feb 04:00 Uhr

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen bis 115 km/h (32m/s, 63kn, Bft 11) gerechnet werden.

 

 

+++16.02. - 15:30 Uhr+++

Wetter- und Warnlage für Brandenburg und Berlin ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Potsdam am Mittwoch, 16.02.2022, 15:30 Uhr

 

In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag schwere Sturmböen, vereinzelt Orkanböen (Unwetter!). Lokal kurze Gewitter.

 

Wetter- und Warnlage:
Bei südwestlicher Strömung wird sehr milde Meeresluft herangeführt. In der kommenden Nacht und am Donnerstag gerät Brandenburg und Berlin in den Einflussbereich eines kräftigen Sturmtiefs.


ORKAN(UNWETTER!)/STURM:
Bis heute Abend zunehmend Wind- und einzelne Sturmböen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7-8) aus Südwest.
In der Nacht zum Donnerstag aufkommende schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10), vereinzelt orkanartige Böen um 110 km/h (Bft 11) aus Südwest bis West. In Schauernähe einzelne Orkanböen bis 120 km/h (Bft 12) nicht ausgeschlossen. Am Donnerstag anhaltend schwere Sturmlage und erst ab Freitagabend deutliche Windabnahme.

 

GEWITTER:
In der Nacht zum Donnerstag sowie am Donnerstag einzelne kurze Gewitter mit Graupel. In Verbindung mit der Gewittertätigkeit sind Orkanböen bis 120 km/h (Bft 12) nicht ausgeschlossen!

 

 

Detaillierter Wetterablauf:
Heute Nachmittag zunächst stark bewölkt und Regen, nach Polen abziehend. Nachfolgend wolkig bis stark bewölkt, einzelne Schauer. Höchstwerte 9 bis 11 Grad. Mäßiger bis frischer Südwestwind mit Wind- und einzelnen stürmischen Böen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7-8).


In der Nacht zum Donnerstag beginnende schwere Sturmlage! Zunehmend starker Südwest- bis Westwind mit aufkommenden schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). In Verbindung mit Schauern oder kurzen Gewitter vereinzelt orkanartige Böen oder Orkanböen bis 120 km/h (Bft 11-12) nicht ausgeschlossen. Dazu stark bewölkt, im Verlaufe der Nacht teils kräftiger, schauerartiger Regen, in der zweiten Nachthälfte kurze Gewitter mit Graupel. Tiefstwerte 10 bis 7 Grad.

 

Am Donnerstag anhaltend schwerer Sturm! Starker Südwest- bis Westwind mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10), vereinzelt orkanartige Böen oder Orkanböen bis 120 km/h (Bft 11-12). Dazu wechselnd bis stark bewölkt, zeitweise schauerartiger Regen, vereinzelt kurze Gewitter mit Graupel. Höchstwerte 10 bis 13 Grad. Am Abend zögernd Windabnahme.


In der Nacht zum Freitag wolkig bis stark bewölkt, örtlich Regen- und Graupelschauer. Abkühlung auf Werte zwischen 5 und 2 Grad. Anfangs frischer bis starker Westwind mit Sturmböen (Bft 8-9). Im Verlauf Windabnahme, zum Morgen einzelne Windböen (Bft 7).

 

Am Freitag erst wechselnd, dann stark bewölkt bis bedeckt. Zunächst nur örtlich, am Nachmittag von Sachsen-Anhalt aufkommender Regen. Höchsttemperatur zwischen 9 und 11 Grad. Mäßiger Süd- bis
Südwestwind. Am Abend Windzunahme und aufkommende Wind- und stürmische Böen (Bft 7-8).


In der Nacht zum Sonnabend neue Sturmlage möglich! Viele Wolken und zeitweise Regen. Temperaturrückgang auf Werte um 4 Grad. Frischer bis starker Südwest- bis Westwind. Sturmböen, teils schwere Sturmböen (Bft 9-10).

 

Am Sonnabend wechselnd bewölkt mit einzelnen Regen- und Graupelschauern. Höchstwerte 7 bis 9 Grad. Frischer bis starker Südwest- bis Westwind. Verbreitet Sturmböen (Bft 9), am Abend allmählich Windabnahme.

 

In der Nacht zum Sonntag überwiegend bedeckt und zeitweise Regen. Tiefstwerte zwischen 4 und 2 Grad. Mäßiger bis frischer Südwestwind mit Wind- und stürmischen Böen (Bft 7-8).
 

 

++++ 16.02.++++

 Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN Mi, 16. Feb, 22:00 – Do, 17. Feb 18:00 Uhr

 

Der Deutsche Wetterdienst warnt:

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden. In der Nacht zum Donnerstag Böen zwischen 80 und 100 km/h zunächst aus Südwest, später West. Mit Kaltfrontdurchgang vorübergehend Böen bis 120 km/h. Am Donnerstagvormittag vorübergehende Abschwächung des Windes, aber im Tagesverlauf wieder verbreitet Böen zwischen 90 und 110 km/h, in Schauernähe auch um 120 km/h aus West.

 

 

++++ 15.02. ++++

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN
Fr, 18. Feb, 21:00 – Sa, 19. Feb 06:00 Uhr

 

Der Deutsche Wetterdienst warnt: 

In der NACHT zum DONNERSTAG von Westen rasche Windzunahme. Dann teils schwere Sturmböen (Bft 10), während der Kaltfrontpassage strichweise auch orkanartige Böen (Bft 11) aus Südwest. Ausgangs der Nacht vorübergehende Windabschwächung. Im Verlauf des DONNERSTAGVORMITTAG erneut verbreitet schwere Sturmböen bis orkanartige Böen (Bft 10-11) aus West. Im Verlauf der NACHT zum FREITAG Windabschwächung.

Ein zusätzlicher, erster HINWEIS: Von FREITAG auf SAMSTAG droht erneut eine schwere Sturm - oder Orkanlage. Die Unsicherheiten sind jedoch noch groß.

 

Bitte verfolgen Sie die weitere Wetterentwicklung in den kommenden Tagen sehr aufmerksam!

„Gehen oder Bleiben“ – Auftaktveranstaltung der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 am 03. März

(16. 02. 2022)

Am 03. März 2022 starten die Brandenburgischen Frauenwochen mit einer hybriden Auftaktveranstaltung in der neuen Bühne Senftenberg zum diesjährigen Thema - „Gehen oder Bleiben“.

 

„Gehen oder Bleiben“ – Fortschritt oder Stillstand – Neue Entwicklungen oder Alte Strukturen – Abwanderung aus oder Bleiben in Brandenburg?

 

„Gehen oder Bleiben“ ist die zentrale Fragestellung, der sich die 32. Brandenburgischen Frauenwochen 2022 widmen. Am 03. März 2022 findet die landesweite Auftaktveranstaltung in einem hybriden Format in der neuen Bühne Senftenberg statt. Vor Ort sind Zuschauerkapazitäten unter 2G+ Bedingungen gegeben. Zusätzlich wird die Veranstaltung im Live-Stream im Internet übertragen.

 

Jessy James LaFleur, eine Spoken-Word-Künstlerin, wird durch das Programm moderieren.
Neben einer Impulsrede, einem Expertinnen-Talk und einem Spoken-Word-Beitrag gehört auch ein Polit-Talk zum Tagesprogramm. Im Rahmen des Polit-Talks werden Ursula Nonnemacher, Frauenministerin vom Land Brandenburg, Anne Seyfferth, Leiterin vom Landesbüro Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung und Landrat Siegurd Heinze gesellschaftsrelevante Fragestellungen und Problematiken von Frauen im Rahmen von politischen Strukturen erörtern und diskutieren.

 

Unter dem Motto „Gehen oder Bleiben“ orientieren sich die Programmpunkte der Auftaktveranstaltung vor allem auch den regionalen Gegebenheiten in Brandenburg. So wird es auch einen Beitrag über Projekte für Mädchen im Landkreis OSL geben. Der Strukturwandel als eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung in der Lausitz macht das Thema der diesjährigen Brandenburger Frauenwochen für alle Bürger und Bürgerinnen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz interessant und relevant.

 

Anmeldung
Sowohl für die Teilnahme in Präsenz als auch digital ist eine Anmeldung über den Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e.V. bis zum 25.02.2022 erforderlich unter: https://www.frauenpolitischer-rat.de/anmeldung/
 

Weitere Informationen sind der nachfolgend angefügten Einladung zu entnehmen.

Foto zur Meldung: „Gehen oder Bleiben“ – Auftaktveranstaltung der Brandenburgischen Frauenwochen 2022 am 03. März
Foto: Einladung zur "Auftaktveranstaltung der 32. Brandenburgischen Frauenwochen" am 03.03.2022 (Bild: FES Landesbüro Brandenburg)

Elterngeldstelle vom 14. bis zum 18. Februar nicht besetzt

(14. 02. 2022)

Die Elterngeldstelle des Landkreises OSL bleibt vom 14.02. bis voraussichtlich zum 18.02.2022 geschlossen.

 

Die allgemeine Erreichbarkeit ist über das Sekretariat des Jugendamtes (Tel. 03573/8704201) gegeben.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

 

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, neue Regelungen, PCR-Tests und die Impfangebote ab März (11.02.2022, 11 Uhr)

(11. 02. 2022)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 11. Februar 2022 bei 1.306,3.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 23.648 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.712 Personen. Als genesen gelten 20.571 Bürgerinnen und Bürger. 365 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 14 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 1 intensivmedizinisch betreut. Mit Stand vom 10.02.2022 befinden sich 2.708 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

 

+++ Brandenburg passt Corona-Verordnung an +++

Die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung wurde zu Beginn der Woche überarbeitet. Seit Mittwoch, 09.02.2022, gelten neue Regelungen.

 

Die Brandenburger Landesregierung informierte dazu wie folgt:

 

  • Die wesentlichen Änderungen sind: FFP2-Maskenpflicht statt 2G-Regel im gesamten Einzelhandel, 3G statt 2G auf Sportanlagen im Freien, Aufhebung der sogenannten „Hotspot-Regelung“ (damit keine nächtliche Ausgangsbeschränkung mehr für Ungeimpfte), Anwesenheitsdokumentation zum Beispiel bei Veranstaltungen, Friseur oder in Gaststätten entfällt (Ausnahme: Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens wie Krankenhäuser und Pflegeheime).

 

  • Unverändert gilt weiterhin insbesondere: 2G-Plus-Regelung in der Gastronomie, Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden, Kontaktbeschränkungen bei privaten Treffen.

 

(https://www.brandenburg.de/cms/detail.php/detail.php?gsid=bb1.c.731543.de)

 

 

Seit dem 24. November 2021 ist der Landkreis eine sogenannte Hotspot-Region gewesen. Somit sind im Landkreis die weiteren Maßnahmen auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November wirksam gewesen. Diese Maßnahmen haben im Landkreis auf Basis der Sieben-Tage-Inzidenz und des vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteils der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten bestanden.

Die damit einhergehenden Maßnahmen umfassten insbesondere nächtliche Ausgangsbeschränkungen

 

Mit der neuen Anpassung der Eindämmungsverordnung entfällt diese „Hotspot-Regelung". Die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte ist damit nicht mehr gültig.

 

 

+++ PCR-Test infolge eines positiven Selbsttests ist kostenlos+++

Die Coronavirus-Testverordnung regelt, dass eine Person nach einem positiven Selbsttest einen Anspruch auf eine kostenlose PCR-Testung hat, unabhängig davon in welcher Einrichtung der anschließende PCR-Test stattfindet (Teststelle, Hausarzt o.ä.).

Wenn ein positiver Selbsttest vorliegt, wird der daraufhin notwendige PCR-Test für die Bürger kostenlos durchgeführt.

Der PCR-Test bleibt weiterhin kostenpflichtig, wenn dieser freiwillig oder im eigenen Interesse, zum Beispiel vor einer Urlaubsreise, durchgeführt wird.

 

Weitere Informationen sind in der Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung - TestV) einsehbar (https://www.gesetze-im-internet.de/coronatestv_2021-10/BJNR626400021.html).

 

 

+++ Corona-Impfangebote im Landkreis +++

Der Landkreis rechnet mit einer Verfügbarkeit des Proteinimpfstoffs Novavax gegen Ende Februar/Anfang März. Seitens des MSGIV ist zunächst ein für medizinisches und pflegerisches Personal priorisiertes Impfangebot mit Novavax vorgesehen. In Abhängigkeit der verfügbaren Impfdosen wird in der Folge dann auch eine öffentliche Impfung mit Novavax angeboten.

 

 

Bis zum 28. Februar sind weiterhin alle vier Impfangebote des Landkreises verfügbar:

 

Impfstelle Senftenberg

Calauer Straße 3 | 01968 Senftenberg

 

montags und donnerstags 12 - 18 Uhr

dienstags und mittwochs 9 - 15 Uhr

freitags 7 - 12 Uhr

- Terminvereinbarung nicht notwendig –

 

Medizinisches Zentrum Lübbenau

Robert-Koch-Straße 42 | 03222 Lübbenau/Spreewald

 

montags bis donnerstags 9 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr

freitags von 9 - 12 Uhr

- vorherige Terminvereinbarung unter 03542 85 177 möglich -

- Kurzentschlossene können auch ohne einen Termin die Corona-Impfung erhalten -

 

Impfzentrum Ortrand

Kirchplatz 6 | 01990 Ortrand

 

montags/mittwochs/freitags 11-17 Uhr

dienstags/donnerstags 8-16 Uhr

samstags 9-15 Uhr

- ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung -

Terminvergabe per Telefon unter 035755 559962.

 

Impfbus des Landkreises

- Terminvereinbarung nicht notwendig –

Terminübersicht abrufbar unter www.osl-online.de/corona-schutzimpfung

 

Die Impfstellen in Ortrand und Lübbenau werden zum 28.02.2022 geschlossen.

Ab dem 01.03.2022 gibt es weiterhin zwei kommunale Impfangebote: Die Impfstelle Senftenberg und der Impfbus.

 

Alle Impftermine und die Karte der Impfangebote sind auf der Internetseite des Landkreises zu finden: www.osl-online.de/corona-schutzimpfung

Foto zur Meldung: Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, neue Regelungen, PCR-Tests und die Impfangebote ab März (11.02.2022, 11 Uhr)
Foto: Bilddownload unter http://pressestelle.osl-online.de/2022/Impfen in OSL QR

Schwerpunkt-Kontrolltag im Landkreis zur Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes im ÖPNV

(11. 02. 2022)

Am 10.02.2022 hat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein Schwerpunkt-Kontrolltag im ÖPNV stattgefunden. Polizisten und Kontrolleure des Landkreises haben die Einhaltung der 3G-Regel kontrolliert. Diese Maßnahme ergänzte die regulär stattfindenden Kontrollen.

 

Gemäß dem aktuellen Infektionsschutzgesetz sind die Beförderer im ÖPNV dazu verpflichtet die Einhaltung der 3G-Pflicht stichprobenartig anhand der entsprechenden Nachweise bei den Fahrgästen zu kontrollieren.
Am 10.02.2022 haben im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung dieser Regelungen stattgefunden. Die Kontrollen wurden von Kontrolleuren aus der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz durchgeführt. Unterstützung erhielten die Mitarbeitenden des Landkreises von der Polizei.
Die Kontrollen wurden am 10.02.2022 im Zeitraum zwischen 14 und 17 Uhr durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Busbahnhof Senftenberg. Außerdem wurden die Busbahnhöfe bzw. Haltestellen in Großräschen, Schipkau und Ruhland kontrolliert. Um den Fahrplan der Busse nicht zu beeinträchtigen und den Ablauf im Bus nicht zu behindern wurden die Kontrollen vor den jeweiligen Bussen im Bahnhofsbereich durchgeführt.

 

24 Busse wurden durch die Kontrollteams im Rahmen dieser Schwerpunktkontrollen kontrolliert. Bei den 46 Personen, die kontrolliert wurden, wurde in zehn Fällen ein Verstoß gegen die FFP-2-Maskenpflicht festgestellt. Lediglich eine Person wurde festgestellt, die keinen 3G-Nachweis vorzeigen konnte. Die Kontrollen konnten ohne Zwischenfälle durchgeführt werden.

 

Eintägige Straßensperrung nahe Kleinleipisch

(09. 02. 2022)

Voraussichtlich in der 7. Kalenderwoche wird in der Nähe von Kleinleipisch ein Belastungsversuch mit einer Sprengung mit geringer Lademenge durchgeführt. Dafür wird die Lichterfelder Straße aus Sicherheitsgründen voll gesperrt.

 

Der Belastungsversuch ist notwendig, um die künftige Sanierung dieses Straßenabschnitts vorzubereiten. Im Bereich der ehemaligen Tagebaufelder nördlich von Lauchhammer wurden in den vergangenen Jahren mehrere Abschnitte der über Kippengelände verlaufenden Straßen (L60) saniert. Im weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten soll auch die Lichterfelder Straße zwischen Kleinleipisch und der Einmündung in die L60 gesichert werden. Der Straßenabschnitt befindet sich nördlich von Kleinleipisch größtenteils auf dem Kippengelände des ehemaligen Tagebaus Kleinleipisch. Der von der Ortslage ausgehende, in nordöstliche Richtung verlaufende Teilabschnitt grenzt dabei an eine Hochkippenböschung an.

 

Der Belastungsversuch erfolgt mit einer Sprengung von ca. 5,5 Kilogramm und wird von der Firma "BUG-Dienstleistungen GmbH" ausgeführt. Die Straßensperrung wird mit Sicherheitsposten abgesichert.

DIGIMOBIL: Beratungstermine 2022 im Landkreis OSL

(07. 02. 2022)

Ein zweites Digimobil der Verbraucherzentrale fährt seit Anfang 2022 durch den Süden Brandenburgs und hält auf seiner Route unter anderem in verschiedenen Städten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der Tourenplan für 2022 ist nun abrufbar.

 

Mit dem vom Verbraucherschutzministerium geförderten Projekt „Digimobil“ bietet die Verbraucherzentrale in ausgewählten Kommunen in Brandenburg regelmäßige Vor-Ort-Beratungen an. Der nächste Termin des Digimobils im Landkreis OSL ist am 18.02.2022 in Lauchhammer.

 

Im Digimobil erfolgt die unabhängige Rechtsberatung per Videochat. Dazu wird der Bürger von einem Servicemitarbeiter in die Technik eingewiesen und mit der Beratungskraft der Verbraucherzentrale, die für das jeweilige Thema zuständig ist, verbunden.

Themen, zu denen sich die Verbraucher und Verbraucherinnen beraten lassen können sind unter anderem „Verträge & Reklamation, Digitales & Telekommunikation, Finanzen & Versicherungen, Reise & Freizeit oder Energie“ (https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil).

Die Beratung im Digimobil ist für Verbraucher:innen derzeit kostenlos.

 

− Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/terminbuchung

 

Weitere Informationen sind abrufbar unter: https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil.

Foto zur Meldung: DIGIMOBIL: Beratungstermine 2022 im Landkreis OSL
Foto: Bild: Der aktuelle Tourenplan des Digimobils für den Bereich Süd 2022 (Abrufbar unter https://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/sites/default/files/2022-01/211215-vzb-flyer-digimobil-sued_nur-termine.pdf).

Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet

(04. 02. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese ab dem 05.02.2022 geltende Verfügung umfasst unter anderem die Ausweitung der Sperrzone I auf weitere Gebiete.

 

Mit der neuen Tierseuchenallgemeinverfügung (TSAV) wird die TSAV vom 04.01.2022 aufgehoben. Die aktuelle TSAV tritt am 05.02.2022 in Kraft und umfasst die gleichen Inhalte, wie auch bereits die letzte Verfügung. Jedoch weitet die aktuelle TSAV die Sperrzone I und die damit geltenden Regelungen auf weitere Gebiet aus.


Bisher umfasste die Sperrzone I nur die Gemeinden Hohenbocka, Grünewald, Hermsdorf, Kroppen, Ortrand, Großkmehlen und Lindenau, sowie die Gemarkungen Hosena, Großkoschen, Kleinkoschen und Sedlitz der Gemeinde Senftenberg und die Gemarkung Lieske der Gemeinde Neu-Seeland.


Diese Gebiete sind weiterhin in der Sperrzone I verortet. Die für diese Gemeinden und Gemarkungen geltenden Regelungen sind unverändert und gelten somit auf Basis der aktuellen TSAV auch weiterhin.

 

Die aktuelle TSAV weitet die Sperrzone I und die damit einhergehenden Maßnahmen auf die Gemeinden Tettau, Frauendorf, Ruhland und Guteborn aus.

 

Die nun geltende Sperrzone I ist in dem nebenstehend abgebildeten Kartenausschnitt mit ihren Grenzen dargestellt.
 

Im Rahmen der Allgemeinverfügung sind unter anderem die Halter von Schweinen in der Sperrzone I zu bestimmten Verhaltensweisen und Handlungen verpflichtet. Dazu zählt auch, dass Halter von Schweinen dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Schweine unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts, sowie verendete oder erkrankte, insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine anzuzeigen haben.

 

Alle geltenden Regelungen sind vollständig nachzulesen in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 03.02.2022: https://daten2.verwaltungsportal.de/20220203_tsav_sperrzone_i_ausgeweitet.pdf

 

 

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest: Die Sperrzone I wird auf weitere Gebiete ausgeweitet
Foto: Afrikanische Schweinepest - Sperrzone I ausgeweitet (gilt ab dem 05.02.2022)

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, eine Erinnerung an die geltenden Ausgangsbeschränkungen und die schnellste Route zur Corona-Schutzimpfung (01.02.2022, 17 Uhr)

(02. 02. 2022)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Dienstag, 01. Februar 2022 bei 993,6.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 21.196 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 1.842 Personen. Als genesen gelten 18.995 Bürgerinnen und Bürger. 359 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 14 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 1 intensivmedizinisch betreut. Mit Stand vom 01.02.2022 befinden sich 1.946 Personen in häuslicher Quarantäne.


+++ Erinnerung an die geltenden Ausgangsbeschränkungen +++
Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gelten weiterhin die weiteren Maßnahmen auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November. Diese Maßnahmen bestehen im Landkreis auf Basis der Sieben-Tage-Inzidenz und des vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteils der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten.
Die geltenden Regelungen umfassen nächtliche Ausgangsbeschränkungen für nicht geimpfte/nicht genesene Personen:


1.    In der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur in den folgenden Fällen sowie in weiteren vergleichbar gewichtigen Ausnahmefällen zulässig:

a.    der Besuch von Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
b.    die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
c.    die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
d.    die Begleitung und Betreuung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
e.    die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und pflegerischer Leistungen,
f.    die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
g.    die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
h.    das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
i.    die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
j.    die Teilnahme an nach dieser Verordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
k.    die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen.

 

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung nach Satz 3 Nummer 1 gilt nicht für

1.    geimpfte Personen nach § 2 Nummer 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, die einen auf sie ausgestellten Impfnachweis nach § 2 Nummer 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vorlegen,
2.    genesene Personen nach § 2 Nummer 4 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, die einen auf sie ausgestellten Genesenennachweis nach § 2 Nummer 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vorlegen,
3.    Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen; die datenschutzrechtlichen Bestimmungen nach § 4 Absatz 4 Satz 2 bis 7 gelten entsprechend.

 

Die geltenden Maßnahmen sind einsehbar unter: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/2__sars_cov_2_eindv (siehe § 27).


+++ Sie befinden sich auf der schnellsten Route zur Corona-Schutzimpfung +++

Ihnen fällt heute beim Blick in den analogen oder digitalen Impfnachweis auf, dass es nun Zeit für die Zweit- oder Boosterimpfung ist?
Sie entschließen sich jetzt für die Erstimpfung?
Nichts trennt Sie von Ihrer Erst-, Zweit- oder Drittimpfung, außer der Weg, der zwischen Ihnen und dem Impfangebot liegt.

 

Die am nächsten gelegene Impfmöglichkeit im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist nun ganz einfach über die Google-Karte zu finden: https://www.google.com/maps/Impfangebote im Landkreis OSL.
Bürgerinnen und Bürger können über diese Google-Anwendung herausfinden, welches Impfangebote heute in ihrer Stadt oder der Umgebung verfügbar ist und welches die schnellste Route ist, um zum Impfangebot zu gelangen.

 

 

Auf der schnellsten Route zu den Impfangeboten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. My Maps – eine Anwendung von Google (Abrufbar unter: https://www.google.com/maps/Impfangebote im Landkreis OSL).


Für eine optimale Erreichbarkeit stellt die Karte die Impfangebote im Landkreis OSL dar. Dazu zählen die festen Impfangebote des Landkreises und der Arztpraxen, sowie das Impfangebot des Impfbus, welcher täglich an anderen Orten stationiert ist.

Alle Impftermine und die Karte der Impfangebote sind auf der Internetseite des Landkreises zu finden: https://www.osl-online.de/seite/564036/angebote-zur-corona-schutzimpfung-im-landkreis.html.

 

Einladung: Strategie-Workshop LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland e.V.“

(01. 02. 2022)

Einladung
Strategie-Workshop LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland e.V.“

 

07.02. & 10.02. jeweils 16 – ca. 18:30 Uhr – Online-Durchführung


Am kommenden 07.02.2022 laden wir Sie ab 16 Uhr bis ca. 18:30 Uhr zum 1.Teil des Strategie-Workshops zur Fortschreibung der Regionalen Entwicklungsstrategie (RES) per Online-Konferenz ein. Der Workshop wird  fortgesetzt mit Teil 2 am 10.02.2022, wieder online ab 16 Uhr bis ca. 18 Uhr. Sie können sich für beide Termine anmelden oder aber nur für einen der beiden Termine. Egal, wann sie teilnehmen: In jedem Fall leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Fortschreibung der RES!

 

Wir werden in einem spannenden Mix aus Vortrag und Workshop gemeinsam Ideen entwickeln wie es weitergehen kann. Es rückt sowohl das große Ganze in den Fokus, wie aber auch einzelne Ideen individueller Natur. Dieser Input ist wichtig für die weitere Redaktion der Entwicklungsstrategie, denn nur durch eine breite Beteiligung schaffen wir regionale Innovation für die kommenden Jahre.


In Teil 1 erarbeiten wir v.a. die Schwerpunkte und Handlungsfelder der RES für die kommenden Jahre. In Teil 2 wird dann der Blick auf die Umsetzung, u.a. auch per Kooperationen und Vernetzung gelegt.


Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen notwendig.

 
Anmeldung nur 07.02. oder beide Tage: Meeting-Registrierung - Zoom
Anmeldung nur für den 10.02.: Meeting-Registrierung - Zoom


WICHTIG: Nur nach der Anmeldung erhalten Sie alle Infos zur Einwahl per E-Mail. Wenn Sie sich für beide Termine anmelden, erhalten Sie automatisch zeitnah eine zweite E-Mail mit den Zugangsinfos zum 10.02.2022.

 

Foto zur Meldung: Einladung: Strategie-Workshop  LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland e.V.“
Foto: Einladung Strategie Workshop

Straßensperrung ab 07.02.2022 in der Ortsdurchfahrt Ortrand auf einem Abschnitt der Elsterwerdaer Straße

(31. 01. 2022)

Ab dem 07.02.2022 beginnt der Bau des Teilabschnittes zwei der Ortsdurchfahrt Ortrand. Dafür wird dieser Bauabschnitt und somit ein Teil der Elsterwerdaer Straße bis voraussichtlich August 2022 für den Verkehr gesperrt. Der zweite Teilabschnitt und somit die Straßensperrung beginnt aus Richtung Kleinkmehlen kommend an der zweiten Zufahrt zur Tankstelle in Ortrand und endet am Pennymarkt.

 

Foto zur Meldung: Straßensperrung ab 07.02.2022 in der Ortsdurchfahrt Ortrand auf einem Abschnitt der Elsterwerdaer Straße
Foto: Straßensperrung ab 07.02.2022 in der Ortsdurchfahrt Ortrand auf einem Abschnitt der Elsterwerdaer Straße

Zwei erste Plätze im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“ und ein erfolgreicher dritter Platz im „pro agro – Marketingpreis 2022“ gehen an Betriebe aus dem Landkreis Oberspreewald-

(28. 01. 2022)

Am 27.01.2022 erfolgte die Preisverleihung im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“. Die Siegerpreise in den Kategorien „Klimaanpasser“ und „Vermarktungskünstler“ erhielten zwei Betriebe aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Außerdem erfolgte am 28.01. im Rahmen der Grünen Woche die Preisverleihung des „pro agro – Marketingpreis 2022“, bei welcher der dritte Platz in der Kategorie Direktvermarktung von einem Betrieb aus dem Landkreis OSL erzielt werden konnte.

 

Im vergangenen Jahr hatte der Landesverband Brandenburg und der Agrarmarketingverband pro agro Brandenburg zu der Teilnahme am Wettbewerb um die besten Zukunftsprojekte in agrarwirtschaftlichen Betrieben aufgerufen. Bis zum 01.09.2021 konnten sich landwirtschaftliche Betriebe in den Kategorien Ausbildungsvielfalter, Klimaanpasser, Vermarktungskünstler oder Innovationsmotor bewerben. Der Wettbewerb zeichnet Betriebe aus, welche ein Konzept für ihre betriebliche Ausrichtung entwickelt haben, mit dem die Betriebe die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft Brandenburgs bewältigen können. Zu diesen Herausforderungen zählen neben den zunächst offensichtlichen Problemen, wie dem Klimawandel und der Nachwuchskräftesicherung, auch die regionale Vermarktung und die Digitalisierung der Betriebe und Arbeitsprozesse.

 

Fünf Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe wurden am 27.01.2022 auf dem Jacobs-Hof Beelitz für ihre Zukunftskonzepte geehrt. In zwei Kategorien gingen die Siegerpreise an zwei Betriebe aus dem Landkreis OSL. Der Sieger in der Kategorie „Klimaanpasser“ ist der Landwirtschaftsbetrieb Domin aus Senftenberg. Sieger in der Kategorie „Vermarktungskünstler“ ist der Weinbau Dr. Wobar aus Großräschen. Der Landkreis gratuliert den Siegern zu Ihren Auszeichnungen und den großartigen Zukunftskonzepten.

 

In einem weiteren Wettbewerb konnte sich ebenfalls ein Betrieb aus dem Landkreis OSL einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Am 28.01.2022 wurde der „pro agro – Marketingpreis 2022“ im Rahmen der Grünen Woche verliehen. Der dritte Platz in der Kategorie Direktvermarktung ging an den Landwirtschaftsbetrieb Frank Trogisch aus Muckwar. Zu dieser Platzierung gratuliert der Landkreis und wünscht Herrn Trogisch weiterhin viel Erfolg und zukunftsweisende Ideen für seinen Landwirtschaftsbetrieb.

Foto zur Meldung: Zwei erste Plätze im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“ und ein erfolgreicher dritter Platz im „pro agro – Marketingpreis 2022“ gehen an Betriebe aus dem Landkreis Oberspreewald-
Foto: Foto: Preisverleihung im Wettbewerb „Zukunft durch Vielfalt“ auf dem Jacobs-Hof-Beelitz am 27.01.2022 (Foto: Landesbauernverband Brandenburg Frau Meike Mieke)

Amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes für das Wochenende 29./30. Januar

(28. 01. 2022)

Wetter- und Warnlage:

Nach kurzem Zwischenhocheinfluss wird Brandenburg und Berlin am Wochenende von einem Orkantief über Nordeuropa erfasst.

 

Heute Mittag im Norden nachlassende Windböen, nachmittags auch im Süden nachlassende Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus Nordwest. Am Sonnabend aufziehendes Sturmfeld mit Orkantief, dabei ab Mittag mit Windböen aus West, am Nachmittag und Abend erste Sturmböen bis 70 km/h (Bft 8). In der Nacht zum Sonntag weitere Windzunahme und bis weit in den Sonntag anhaltend, dann zeitweise Sturmböen, sowie einzelne schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10).

 

Detaillierter Wetterablauf:

Heute heiter. Im Süden anfangs wolkig, im Tagesverlauf auch hier größere Aufheiterungen, trocken. Höchstwerte um 7 Grad. Mäßiger, anfangs teils frischer Nordwestwind, nachlassende Windböen (60 km/h,Bft 7). In der Nacht zum Sonnabend bedeckt und in der zweiten Nachthälfte von der Elbe her ausbreitender Regen. Temperaturrückgang um 1 Grad. Schwacher bis mäßiger, von West auf Südwest drehender Wind.

 

Am Sonnabend bedeckt und bis zum Mittag nach Polen abziehender Regen, nachfolgend nur noch gelegentlicher Sprühregen. Höchsttemperatur 7 bis 10 Grad. Zunehmend mäßiger bis frischer Südwest- bis Westwind mit Windböen, am Nachmittag und Abend erste stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8).

 

In der Nacht zum Sonntag wechselnd bis stark bewölkt mit örtlichen Regen- und Graupelschauern. Tiefstwerte um 4 Grad. Frischer, teils starker Wind aus West bis Nordwest. Verbreitet Sturmböen bis 90 km/h, vereinzelt schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10).

 

Am Sonntag weiterhin frischer bis starker Nordwestwind und verbreitet stürmische Böen oder Sturmböen und schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Erst am späten Nachmittag deutlich nachlassend. Dazu wechselnd bewölkt und nur vereinzelte Schauer. Höchsttemperatur um 7 Grad.

 

In der Nacht zum Montag wolkig bis stark bewölkt, örtlich Schnee- oder Schneeregenschauer mit Glättegefahr. Tiefsttemperatur um 1 Grad. Anfangs mäßiger Westwind und noch vereinzelt Windböen, unter Drehung auf Südwest weiter abschwächend.

Deutscher Wetterdienst, RWB Potsdam, Ka/ET

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

(27. 01. 2022)

Jährlich am 27. Januar wird bundesweit den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird in einer Gedenkveranstaltung daran erinnert. Die jährliche Kranzniederlegung des Landkreises fand am 27. Januar 2022 am Ehrenmal in Schwarzheide statt.

 

Der internationale Gedenktag für die Opfer des Holocaust am 27. Januar ist in Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz ins Leben gerufen worden.

 

Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erinnert der getöteten Frauen, Männer und Kinder jährlich in einer zentralen Veranstaltung. In diesem Jahr erfolgte diese pandemiebedingt erneut in einer kleinen Runde.

 

Am Gedenkplatz für die Opfer des KZ-Außenlagers an der Schipkauer Straße in Schwarzheide erfolgte die Kranzniederlegung. Zu den Anwesenden zählte neben Landrat Siegurd Heinze und der Kreistagsvorsitzenden Martina Gregor-Ness auch Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH.

 

In der jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltung wird an das durch das nationalsozialistische Regime verursachte Leid erinnert und der zahllosen Opfer des Holocaust gedacht.

 

Das Chemie-Werk in Schwarzheide wurde 1935 von der Braunkohle-Benzin Aktiengesellschaft (Brabag) errichtet. In Schwarzheide wurde bis 1945 synthetisches Benzin produziert, das als Treibstoff im Krieg genutzt wurde. Ab 1944 wurden dort Insassen der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück als Zwangsarbeiter eingesetzt, welche zu dem Zweck im KZ-Außenlager Schwarzheide untergebracht wurden. Mehrere Hundert von ihnen wurden dort und bei einem Transport in das KZ Theresienstadt ermordet.

 

Foto zur Meldung: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
Foto: Foto: Kranzniederlegung von Landrat Siegurd Heinze, Martina Gregor-Ness, Kreistagsvorsitzende, und Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH anlässlich der Gedenkveranstaltung am 27.01.2022 am Gedenkplatz für die Opfer des KZ-Außenlagers in Schwarzheide (Foto: OSL Bielitz)

Aus „Klinikum Niederlausitz“ wird „Sana Kliniken Niederlausitz“

(27. 01. 2022)

Am 27.01.2022 erfolgte die Übertragung der Mehrheitsanteile am Klinikum Niederlausitz vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz an die Sana Kliniken AG. Mit der Unterzeichnung verfolgt Sana nun als Mehrheitsgesellschafter den Weg der Veränderung und der wirtschaftlichen Stabilisation des Klinikums.

 

Knapp 13 Monate nach dem wegweisenden Kreistagsvotum im Landkreis Oberspreewald-Lausitz werden aus dem Klinikum Niederlausitz die Sana Kliniken Niederlausitz. Damit endet der Übertragungszeitraum der Mehrheitsanteile von 51 Prozent der bisherigen Klinikum Niederlausitz GmbH an die Sana Kliniken AG. „Wir haben mit Sana einen sehr guten Partner gefunden und wollen damit die stationäre medizinische Versorgung in Verbindung mit ambulanten Maßnahmen im Landkreis sichern. Dies hat Sana bereits in der strategischen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit der vergangenen Monate bei Themen, wie zum Beispiel der Fortführung des Sanierungskurses des Klinikums, der Weiterentwicklung der beiden Standorte Lauchhammer und Senftenberg, der Personalgewinnung und auch im Kostenmanagement, unter Beweis gestellt. Positive Entwicklungen im Klinikum sind somit auch in Zukunft zu erwarten“, sagt Landrat Siegurd Heinze.

 

Foto zur Meldung: Aus „Klinikum Niederlausitz“ wird „Sana Kliniken Niederlausitz“
Foto: Die Übertragung der Mehrheitsanteile vom Landkreis OSL an Sana wurde mit der feierlichen Umbenennung des Klinikums und dem Herablassen eines Banners mit dem neuen Logo der Sana Kliniken Niederlausitz besiegelt. (Foto: OSL Bielitz)

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage +++ neue Allgemeinverfügung +++ Regelungen für die Quarantäne und Covid-19-Genesenenbescheide +++ neue Impfangebote / Impftermine (21.01.2022, 12 Uh

(21. 01. 2022)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 21. Januar 2022 bei 475,1.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 19.570 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 1.290 Personen. Als genesen gelten 17.931 Bürgerinnen und Bürger. 349 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 14 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 4 intensivmedizinisch betreut. Mit Stand vom 21.01.2022 befinden sich 1.078 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Geänderte Corona-Verordnung des Landes am 17.01.2022 in Kraft getreten +++

Nach dem Bund-Länder-Beschluss zu den Corona-Maßnahmen vom 7. Januar hat die Brandenburger Landesregierung weitere Änderungen der Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Die geänderte Corona-Verordnung ist am Montag (17. Januar) in Kraft getreten und gilt zunächst bis zum Ablauf des 13. Februar 2022.

Zu den darin geregelten Maßnahmen zählen unter anderem:

  • 2G-Plus-Regel in der Gastronomie
  • 2G-Plus optional für Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, Kultur- und Freizeiteinrichtungen
  • FFP2-Masken im öffentlichen Personennahverkehr
  • Ausweitung der Maskenpflicht
  • Ab 07.02.22 geltende Testpflichten in Kitas und Schulen

Alle Reglungen sind in der aktualisierten Zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung nachzulesen: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/2__sars_cov_2_eindv.

 

+++ Impfstatus von Geimpften mit Johnson & Johnson hat sich geändert +++

Der Bund hat in der vergangenen Woche die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) angepasst. Die Änderungen traten am Samstag (15. Januar 2022) in Kraft. In diesem Zusammenhang hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Kriterien für den Impfstatus von Personen geändert, die mit dem COVID-19-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden.

 

Damit reicht bei Johnson & Johnson eine Einzelimpfung für die Grundimmunisierung nicht mehr aus. Nötig ist eine zweite Impfung, idealerweise mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer beziehungsweise Moderna), damit ein vollständiger Impfschutz vorliegt. Die Brandenburger Corona-Verordnung verweist bei der Definition, wer als vollständig geimpft gilt, auf die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung. Damit gilt die Neuregelung des Bundes auch sofort in Brandenburg.

Die Neuregelung des Bundes führt auch dazu, dass Personen, die nach der ersten Impfung mit Johnson & Johnson eine zweite Impfung erhalten haben, rechtlich nicht länger als „geboostert“ gelten. Sie müssen deshalb in Bereichen, in denen die 2G-Plus-Regel gilt (zum Beispiel Gastronomie), für den Zutritt einen aktuellen Test vorweisen. Alle Betroffenen, die bereits eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, sollten sich nun drei Monate später eine Auffrischungsimpfung verabreichen lassen. Bis zum Erhalt dieser dritten Impfung unterliegen alle Betroffenen der Testpflicht bei 2G-Plus.

 

+++ Verkürzung des Genesenenstatus auf 3 Monate +++

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mit Wirkung vom 15.01.2022 neue Kriterien für den Genesenennachweis veröffentlicht (https://www.rki.de/Genesenennachweis.html). Nur wenn diese Kriterien erfüllt sind, liegt ein gültiger Genesenennachweis nach der SchAusnahmV des Bundes vor.

 

Bisher hatte der Status der Genesung in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus sechs Monate lang Bestand. Jetzt läuft er schon nach drei Monaten ab dem Datum des positiven PCR-Tests aus. Laut der neuen Verordnung ist der Genesenennachweis von nun an frühestens 28 Tage nach Abnahme des positiven Tests gültig zudem darf das Datum der Abnahme des positiven Tests höchstens 90 Tage zurückliegen. Der Genesenenstatus gilt also insgesamt nur noch drei Monate nach Infektion. Als genesen gelten Personen, die nachweislich mit einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden.

 

Diese Änderung gilt für alle Genesenenzertifikate. Zertifikate, die älter als drei Monate sind, verlieren ihre Gültigkeit für den Nachweis des Genesenenstatus.

 

 

+++ 7. Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit neuen Regelungen zu Quarantäne- und Isolationszeiten +++

Am 19.01.2021 hat der Landkreis eine neue (7.) Allgemeinverfügung über die Absonderung von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) getesteten Personen (Allgemeinverfügung Quarantäne) erlassen. Diese basiert auf dem Bund-Länder-Beschluss und tritt am 22.01.2022 in Kraft.

 

Auf Basis dieser geänderten Verordnung gelten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die in der 7. Allgemeinverfügung beschriebenen Maßnahmen und Regeln. Dies betrifft im Speziellen die aktualisierten Vorschriften zur Absonderung (umgangssprachlich: Quarantänepflicht).

 

Bisher konnten Quarantäne und Isolierung je nach Virusvariante, Impf- und Genesenenstatus in Deutschland für bis zu 14 Tage dauern.

Nunmehr gelten im Landkreis folgende Quarantäne- und Isolationsregelungen:

Keine Quarantäne für Geboosterte

  • Geboosterten gleichgestellt sind im Hinblick auf die Quarantäne danach:
    • „Geimpfte Genesene“ (etwa Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben),
    • „frisch“ doppelt Geimpfte, wenn die zweite Schutzimpfung weniger als drei Monate zurückliegt und
    • Genesene, wenn die Erkrankung weniger als drei Monate zurückliegt.

 

Für die Isolation (nach Infektion) bzw. Quarantäne (von Kontaktpersonen) sollen folgende Regeln Anwendung finden:

Allgemein gilt bei Isolation für Infizierte und Quarantäne für Kontaktpersonen:

  • Ohne Testung: Entlassung nach 10 Tagen, wenn zuvor mind. 48 Stunden symptomfrei.
  • „Freitestung“ frühestens nach 7 Tagen mit zertifiziertem Antigen-Schnelltest oder PCR-Test mit entsprechendem Zertifikat über negatives Testergebnis, nachzuweisen gegenüber dem Gesundheitsamt.

 

Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gilt:

  • Isolation (nach Infektion): Entlassung nach 7 Tagen mit obligatorischer PCR-Testung und wenn zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei.
  • Quarantäne (von Kontaktpersonen): Mit Testung (PCR- oder Antigen-Schnelltest): Entlassung nach 7 Tagen. Ohne Testung: Entlassung nach 10 Tagen.

 

Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder (z.B. in Schule, Kita, Hort) gilt:

  • Isolation (nach Infektion): Mit Testung (PCR- oder Schnelltest): Entlassung nach 7 Tagen. Ohne Testung: Entlassung nach 10 Tagen.
  • Quarantäne (von Kontaktpersonen): 5 Tage bei anschließender Testung mit zertifiziertem Antigen-Schnelltest oder PCR-Test.

 

Alle Regelungen der Allgemeinverfügung Quarantäne sind nachzulesen unter: https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/220119_7._av_quarantaene_lk_osl_1.pdf.

 

Auf der Grundlage der geänderten COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung hat das Robert Koch-Institut (RKI) neue Empfehlungen zum Kontaktpersonenmanagement veröffentlicht: www.rki.de/kontaktpersonenmanagement.

 

+++ Impfbustermine +++

Als Ergänzung zu den bisher festgesetzten Terminen des Impfbusses, wird dessen Impfangebot auch zu den folgenden vier Terminen für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen:

 

  • Montag, 07.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Str. des Friedens 26a, Lübbenau/Spreewald (Paul-Fahlisch-Gymnasium)
  • Dienstag, 08.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Fischreiherstraße 14, Senftenberg  (Friedrich-Engels-Gymnasium)
  • Mittwoch, 09.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Lauchhammer Str. 33, Schwarzheide (Emil-Fischer-Gymnasium, SeeCampus)
  • Donnerstag, 10.02.2022 von 11 - 15 Uhr in der Bockwitzer Str. 50, Lauchhammer (Oberstufenzentrum Lausitz, Abt. 3)

 

Alle Menschen ab 12 Jahren können sich ohne vorherige Terminvergabe im Impfbus impfen lassen. Impfwillige können dabei sowohl Erst-, als auch Zweit- und Booster-Impfungen erhalten. Von 09:00 bis 11:00 Uhr sind die vier Impfangebote (07., 08., 09. und 10.02.) ausschließlich für die Schüler der Schulen reserviert. Alle Impftermine des Impfbusses und die weiteren Impfmöglichkeiten im Landkreis finden Sie unter https://www.osl-online.de/seite/447426/informationen-zum-coronavirus.html.

 

+++ Senftenberger Impfstelle bietet jetzt auch Impfungen für 12- bis 17-Jährige an +++

Die Senftenberger Impfstelle ist bereits seit mehr als einem Jahr einer der wichtigsten Anlaufpunkte rund um die Corona-Schutzimpfung. Mehr als 10.000 Impfdosen sind seit der Wiedereröffnung der Impfstelle am 22. November 2021 bereits verabreicht worden. Ab Montag, den 24. Januar 2022 erweitert das Team das Angebot nun um die wichtigen Schutzimpfungen für 12- bis 17-Jährige.

Eine Terminvereinbarung ist nach wie vor nicht notwendig. Um das Angebot noch niedrigschwelliger zu gestalten gelten ab Montag auch neue Öffnungszeiten der Senftenberger Impfstelle. Beginnend ab dem 24. Januar 2022 hat die Impfstelle montags und donnerstags von 12 Uhr bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs von 9 Uhr bis 15 Uhr, sowie freitags von 7 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.

 

Foto zur Meldung: Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage +++  neue Allgemeinverfügung +++ Regelungen für die Quarantäne und Covid-19-Genesenenbescheide +++ neue Impfangebote / Impftermine (21.01.2022, 12 Uh
Foto: Foto: Eine Übersicht der seit dem 17.01.2022 geltende Quarantäne- und Isolationsregeln, welche durch die 7. Allgemeinverfügung Quarantäne des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Landkreis umgesetzt werden. (Quelle: Bundesregierung; https://www.bundesregierung.de/corona-diese-regeln-und-einschraenkung-gelten)

Der E-Bus-Test im Stadtlinienverkehr Senftenberg geht in die zweite Runde

(21. 01. 2022)

Im Jahr 2021 wurde bereits ein Elektro-Bus der Firma Ikarus testweise in Senftenberg eingesetzt. Im zweiten Test ist ab Freitag, dem 21.01.2021, ein Elektrobus der Firma MAN im Stadtlinienverkehr Senftenberg unterwegs.

 

Ein 12 Meter langer Bus fährt seit dem Nachmittag flüsterleise und umweltfreundlich durch Senftenberg - das ist der MAN Lion’s City 12 E. Der zweitürige Bus hat 37 Sitzplätze und einem großzügigen Rollstuhl/-Kinderwagenplatz und wird batterie-elektrisch betrieben.


Gegenüber dem im vergangenen Jahr getesteten Elektrobus der Marke Ikarus wartet der MAN mit 50 % mehr Batteriekapazität auf (insgesamt 480 kWh). „24 Stunden auf der Linie, kein Zwischenladen, 550,8 Kilometer Reichweite“ berichtete das Unternehmen MAN zu der Bilanz einer MAN eBus-Fahrt, die am 18. Mai in München unter realen Bedingungen erfolgte (https://press.mantruckandbus.com/elektrobus-knackt-550-kilometer-marke/).
Die Nennleistung des Motors des MAN eBus ist annähernd gleich zum zuvor getesteten Bus der Firma Ikarus.

 

Der ÖPNV steht auch in OSL vor großen Herausforderungen: Ab dem Jahr 2027 sollen 65 Prozent der neu zugelassenen Busse im ÖPNV in Oberspreewald-Lausitz emissionsarm oder emissionsfrei auf den Straßen unterwegs sein. Bereits jetzt laufen intensive Vorbereitungen in OSL. „Um uns einen Erfahrungsschatz aufzubauen und herauszufinden, welche Systeme für uns in der Praxis sinnvoll sind, testen wir verschiedene Busmodelle und Hersteller. So können wir anhand verschiedener Busse und deren Einsatz unter diversen Rahmenbedingungen, wie Verkehr, Temperatur und Witterung, auswerten, welches System langfristig im Landkreis zum Einsatz kommen kann“ sagt Michael Schütze, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH.

 

Herr Schütze erläutert weiter: „Während beim letzten Test der Fokus auf der prinzipiellen Anwendbarkeit eines Elektroantriebes auf die Einsatzbedingungen im Stadtlinienverkehr im Fokus stand, sind es diesmal die tiefen Temperaturen. Allgemein ist die Effizienz gängiger Fahrzeugbatterien im Winter geringer, nicht zuletzt wegen der notwendigen Heizung, die im Winter im Dauerbetrieb laufen muss. Spannend wird sein, ob gegenüber dem letzten Test ähnliche oder vielleicht sogar längere Fahrzeugumläufe realisiert werden können.“

 

Das Fahrzeug des Herstellers MAN wird ab dem 21. und bis zum 25. Januar getestet. Das Einsatzgebiet wird wieder den Senftenberger Stadtverkehr und ggf. von dort startende Regionalbusfahrten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz umfassen. Unterstützt wird dieser Test von der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH Zittau (KVG) und der MAN-Werkstatt in Senftenberg.

 

Foto zur Meldung: Der E-Bus-Test im Stadtlinienverkehr Senftenberg geht in die zweite Runde
Foto: MAN Lion’s City 12 E (ein Elektrobus) wird vom 21. – 25.01.2022 testweise im Stadtverkehr Senftenberg eingesetzt. (Foto: VGOSL Schütze)

Weltoffene Gastfamilien im Landkreis Oberspreewald-Lausitz für internationale Austauschschüler*innen gesucht

(20. 01. 2022)

Rund 70 internationale Jugendliche reisen Ende Februar 2022 mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. für ein ganzes oder halbes Schuljahr nach Deutschland. Die Schüler*innen leben in einer Gastfamilie, verbessern ihre Sprachkenntnisse und tauchen durch den Alltag in ihrer neuen Familie und Schule tief in eine andere Kultur ein.

 

Geborgenheit und Sicherheit schenken während des Schüleraustauschs und dabei selbst eine bereichernde Erfahrung machen: Ab Februar oder September 2022 haben Familien in der Region Oberspreewald-Lausitz die Möglichkeit, ein internationales Gastkind für ein halbes oder ganzes Schuljahr bei sich zu Hause aufzunehmen.

 

Rund 70 Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren reisen diesen Winter mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland, um hier in einer Gastfamilie die Kultur und Sprache des Landes kennenzulernen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Viele Gastfamilien entwickeln lebenslange Freundschaften zu ihren Gastkindern.

 

Gemeinsam mit AFS sucht der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Familien, die Jugendliche von einigen Wochen bis zu einem Jahr bei sich aufnehmen möchten. „Die Corona-Pandemie hat viele Reisen, Auslandssemester, Austauschprogramme und andere Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch verhindert. Gerade jetzt nach zwei Jahren Corona-Pandemie muss dieser Austausch über Regions- und Landesgrenzen hinweg weiter stattfinden und wiederaufleben“, erklärt Landrat Heinze und betont weiter: „Durch die Aufnahme eines Gastkindes erleben Familien eine andere Kultur in den eigenen vier Wänden und lernen gleichzeitig ihren Familienalltag aus einer neuen Perspektive kennen. Jede Familie aus der Region, die diese Erfahrung machen möchte, bereichert nicht nur das eigene Leben, sondern leistet darüber hinaus auch einen großen Beitrag für die interkulturelle Verständigung.“

 

Dieses Ereignis prägt die jungen Erwachsenen für ihr ganzes Leben und beeinflusst ihre Persönlichkeitsentwicklung für die Zukunft positiv. Um diese einzigartige Erfahrung selbst in herausfordernden Zeiten wie diesen zu ermöglichen, sucht AFS aktuell Gastfamilien in ganz Deutschland – auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Gastfamilien sind so vielseitig wie die Welt: Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren können Jugendlichen aus aller Welt ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten – wichtig sind ein großes Herz, ein freies Bett, Gastfreundschaft und Neugierde auf eine andere Kultur.

 

Eine Aufnahme ist für einen Zeitraum ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. Die Gastfamilien werden vor und während der Zeit des Austausches von AFS vorbereitet, begleitet und betreut. Dafür gibt es zum einen ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort aber auch das AFS-Büro. Außerdem steht eine telefonische Hotline rund um die Uhr zur Verfügung. Die Anreisetermine in diesem Jahr sind im Februar und September. Online-Info-Veranstaltungen zum Thema „Gastfamilie werden“ finden unter anderem am 24. Februar, 07. April und 02. Mai statt (https://www.afs.de/veranstaltung/kopie-gastfamilie-werden-2/).

 

Interessierte, die ein Gastkind ab September aufnehmen möchten, können sich direkt an die Austauschorganisation AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an . Weitere Informationen gibt es im Internet unter https://www.afs.de/gastfamilienprogramm/.

Abschied nach fast 19 Jahren als Vorsteher des Finanzamtes Calau

(20. 01. 2022)

Am 18.01.2022 haben Landrat Siegurd Heinze und Bürgermeister Werner Suchner den langjährigen Finanzamtsvorsteher Wolfgang Lehnert aus seinem Dienst verabschiedet. Nach fast 19 Jahren Amtszeit von Herrn Lehnert steht dem Finanzamt Calau ein Wechsel bevor.

 

„Ich werde die Arbeit als Vorsteher des Finanzamtes Calau vermissen - das ist ganz klar“ sagt Wolfgang Lehnert. Er ist von Anfang an dabei gewesen. Als erster Brandenburger ist er im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion im damaligen Bezirk Cottbus an der Bildung der Finanzämter im Bezirk Cottbus und in Brandenburg beteiligt gewesen. Am 01. Juli 1990 trat die Union in Kraft und brachte nicht nur die D-Mark als eine Veränderung in die neuen Bundesländer. Mit der Bildung der Finanzämter (21 in Brandenburg und davon 5 im ehemaligen Bezirk Cottbus) konnte innerhalb kürzester Zeit eine funktionierende Steuerverwaltung aufgebaut werden. Wolfgang Lehnert hat in Brandenburg von der ersten Minute der Finanzämter, wie wir sie heute kennen, deren Entstehung und Strukturen mitgestaltet.

 

13 Jahre nach diesem historischen Datum gab es für Herrn Lehnert wiederum den Beginn eines neuen Abschnittes. Am 01. Juli 2003 trat er seine Tätigkeit als Vorsteher des Finanzamtes Calau an. Auf seine Zeit als Vorsteher blickt Herr Lehnert zufrieden zurück: „Natürlich gibt es immer die eine oder andere Hürde zu überwinden und die Zusammenlegung der Finanzämter Finsterwalde und Calau am Standort Calau im Jahr 2013 ist sicherlich keine kleine Hürde in meiner Amtszeit gewesen. Auch die Pilotierung von Projekten zur Festsetzung neuer Strukturen für das Finanzamt Calau im Rahmen des Veränderungsmanagements ist eine große Aufgabe gewesen und wird es sicherlich auch zukünftig bleiben. Besonders stolz blicke ich überdies auf die Ausbildungsangebote des Finanzamtes Calau. Aktuell werden hier 35 Auszubildende betreut. Zudem bilden wir auch schon immer Auszubildende für das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn aus. Damit können wir uns auch als Lehrstätte durchaus sehen lassen.“.

 

Im Rahmen der Zusammenlegung der Finanzämter erfolgte die Vermietung des Gebäudes in der Georg-Schumann-Straße 2 in Calau vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz an das Finanzamt Calau. Durch die Zusammenlegung der Finanzämter wurden weitere Raumkapazitäten benötigt.  Aufgrund der Nähe zum Finanzamt hat sich das Gebäude des Landkreises in der Georg-Schumann-Straße 2 angeboten, für welches der Landkreis zu dem Zeitpunkt keine Nachnutzung vorgesehen hatte. Durch den Landkreis erfolgte die bauliche Herrichtung des Gebäudes für den Mieter „Finanzamt Calau“.

 

Nicht nur 1990 im Rahmen der Wirtschafts- und Währungsunion ist Wolfgang Lehnert ab der „Stunde Null“ dabei und aktiv beteiligt gewesen. Auch ab der ersten Sitzung der „Lenkungsgruppe zukunftsfähige Steuerverwaltung“, eine Arbeitsgruppe im Ministerium, ist Herr Lehnert fester Bestandteil in den bisher 14 erfolgten Sitzungen gewesen. Das aktuell abgeschlossene Projekt im Finanzamt Calau kann auch unter das Thema der Zukunftsfähigkeit gezählt werden. „In den nächsten Tagen schließen wir ein Projekt ab, in welchem wir uns insbesondere den technischen Herausforderungen zur Zeit der Corona-Pandemie gewidmet haben. Mit Abschluss des Projektes wird das Finanzamt Calau zu 100 % Home-Office-flexibel sein. Jeder Mitarbeiter verfügt dann über die notwendige Technik zukünftig von Zuhause aus arbeiten zu können.“.

 

Stephan Tober wird am 01. März 2021 die Tätigkeit des Vorstehers des Finanzamtes Calau von Herrn Lehnert übernehmen. Bis zum 01. April wird Wolfgang Lehnert seinen Nachfolger in der Übergangszeit begleiten und unterstützen. Danach steht für Herrn Lehnert der Ruhestand an. Die Frage, ob ab April Langeweile aufkommen wird, verneint dieser amüsiert. Er freue sich bereits auf die freie Zeit, die er nun vermehrt seinen Hobbys, den Freunden und vor allem seiner Familie widmen wird. Und wenn es die Pandemie zulässt hat Herr Lehnert einige Reiseträume im Kopf, die er gern in diesem und in den nächsten Jahren realisieren möchte.

 

Für die langjährigen Dienste von Herrn Lehnert und die gute Zusammenarbeit danken ihm Werner Suchner, Bürgermeister der Stadt Calau und Landrat Siegurd Heinze. In einem kleinen Zusammentreffen verabschiedeten sie Herrn Lehnert am 18.01.2022 und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft und vor allem eine gesunde und glückliche Zeit im verdienten Ruhestand.

 

Foto zur Meldung: Abschied nach fast 19 Jahren als Vorsteher des Finanzamtes Calau
Foto: Verabschiedung des Vorstehers des Finanzamtes Calau Herrn Wolfgang Lehnert (m.) durch Landrat Siegurd Heinze (r.) und Bürgermeister Werner Suchner (l.) am 18.01.2022. (Foto: Landrat Siegurd Heinze)

Eine zusätzliche Verbesserung der Notfallstrukturen im Landkreis: Eröffnung der Rettungswache Klettwitz

(19. 01. 2022)

Am 18.01.2022 fuhr gegen 13:30 Uhr der Rettungstransportwagen aus dem Gebäude der neuen Rettungswache in Klettwitz. Zur Einweihung der neuen Rettungswache ist dies nur eine symbolische Fahrt gewesen. Kurz zuvor ist der Wagen bereits bei einem Einsatz gewesen. Ab sofort übernimmt der RTW am Standort Klettwitz die Einsatzfahrten im umliegenden Gebiet, so auch für den Lausitzring, und über die unmittelbare Autobahnanbindung auch im weiteren Einsatzgebiet im Kreis OSL.

 

Nachdem der Kreistag im März 2017 den Beschluss gefasst hatte einen Standort im Umfeld der Autobahnauffahrt Klettwitz vorbereiten zu lassen, um dort einen Rettungstransportwagen (RTW) zu stationieren, konnte nun am 18.01.2022 dieser Standort eröffnet werden.

In der Zwischenzeit erfolgten die Bauantragsstellung im April 2020 und die Baugenehmigung im September 2020. Das für die Errichtung der Rettungswache beabsichtigte Grundstück unterlag dem Waldgesetz des Landes Brandenburg (LWaldG). Mit der Baugenehmigung wurde die Genehmigung zur dauernden Umwandlung von Wald in Bauland für die Fläche erteilt. Zum Ausgleich der nachteiligen Wirkung der Umwandlung war eine Ersatzaufforstung erforderlich. Diese erfolgte in der Gemarkung Sallgast.

Im Zuge der Vergabe der Planungsleistungen für das Gebäude erhielt das Ingenieurbüro Bartsch aus Guteborn den Zuschlag. Herr und Frau Bartsch freuten sich bei der Eröffnung der Rettungswache Klettwitz nun ihr geplantes Projekt fertiggestellt zu sehen.

 

Im vergangenen Jahr konnte am 17.03.2021 die offizielle Grundsteinlegung erfolgen. Nun kann die Rettungswache Klettwitz in den Betrieb gehen. Nach der Vergabe der Bauleistungen ergaben sich Baukosten in Höhe von ca. 940.000 €. Die Baumaßnahme ist noch nicht schlussgerechnet. Auf dem ca. 1.200 m² großen Grundstück befinden sich nun ein Stellplatz für einen Rettungstransportwagen in der Fahrzeughalle und ein Reservestellplatz im Außenbereich. In der Rettungswache werden 10 Mitarbeiter des rettungsdienstlichen Personals des Klinikums Niederlausitz im Schichtdienst arbeiten. Dafür stehen ihnen unter anderem Aufenthalts-, Ruhe- und Diensträumen sowie Umkleiden, Wasch- und Duschräume zur Verfügung. Die Rettungswache ist damit für einen 24/7 Dienst ausgestattet. Der RTW konnte mit der Fertigstellung der Rettungswache in Klettwitz seinen finalen Einsatzstandort beziehen. Bisher ist er in Senftenberg „zwischenstationiert“ gewesen und hat auf die Fertigstellung der Gebäude in Klettwitz gewartet.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz verfügt derzeit über 17 aktive Rettungstransportwagen, die nunmehr auf acht Rettungswachen-Standorte verteilt sind. Bei der Wahl eines Standortes für eine Rettungswache ist die strategische Lage mit Bezug zum vorgesehenen Einsatzgebiet das wichtigste Kriterium. Dies begründet sich durch die im Einzugsgebiet zu beachtende Hilfsfrist von maximal 15 Minuten, welche zwischen der Zeit der Alarmierung des Rettungsmittels durch die Regionalleitstelle bis zum Eintreffen der Sanitäter am Notfallort vergehen darf. In 95% der Einsätze muss die Einhaltung der Hilfsfrist gewährleistet werden. Dies konnte vor der Errichtung und Inbetriebnahme der Rettungswache Klettwitz nicht immer sichergestellt werden. Die Dauer der Hilfsfrist hat unabhängig von Laienreanimationsmaßnahmen einen statistisch nachgewiesenen Einfluss auf die Überlebensraten. Demnach ist auch unabhängig von der gesetzlichen Vorschrift der maximalen 15 Minuten ein Bestreben diese Hilfsfristen zu verkürzen sinnvoll. Durch einen weiteren Standort für Rettungsteams und RTWs in der Region kann die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungsteams am Notfallort somit verkürzt werden und so Leben gerettet werden.

 

Wenn es gilt Leben zu retten, dann müssen die im Rahmen der Hilfsfrist relevanten Einsatzgebiete so schnell wie möglich erreicht werden können. Die Rettungswache Klettwitz befindet sich in einer besonders wichtigen Lage für die Einsatzorte des Zuständigkeitsbereiches. Die beiden Autobahnanschlussstellen Schwarzheide und Großräschen sind durch die Rettungswache schnell zu bedienen und so können Einsatzfahrten in Richtung Berlin und Dresden ohne Umwege erfolgen. Der Standort des RTW in Klettwitz deckt insbesondere das westlich der Bundesautobahn 13 liegende Einzugsgebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bis hin zur Kreisgrenze des Landkreises Elbe-Elster noch besser ab. Im Weiteren werden die Gemeinden Schipkau (und Ortsteile), die im Nahbereich liegenden anderen Ortschaften und damit auch der Lausitzring schneller erreicht. So werden die Rettungswachen in Großräschen, Senftenberg und Lauchhammer entlastet. Die Rettungswache Klettwitz wird im Jahr ca. 1800 Notfalleinsätze bedienen.

 

Zur Eröffnung der Rettungswache Klettwitz sind Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Klaus Prietzel, Sadık Taştan, Geschäftsführer Klinikum Niederlausitz, Martina Gregor-Ness, Vorsitzende des Kreistages, Ingo Senftleben und Roswitha Schier als Mitglieder des Kreistages, Herr Wilfried Brödno, Dezernent für Bildung, Finanzen und innere Verwaltung des Landkreises, Frau und Herr Bartsch als Vertreter des Ingenieurbüros Bartsch aus Guteborn und Ansprechpartner des Rettungsdienstes und des Bau- und Hauptamtes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz anwesend gewesen. Die Eröffnung der Rettungswache wurde zudem von Seenluft24 videografisch begleitet. Am Freitag wird über Seenluft24 TV ein Beitrag zu dem Thema auf Sendung gehen.

Foto zur Meldung: Eine zusätzliche Verbesserung der Notfallstrukturen im Landkreis: Eröffnung der Rettungswache Klettwitz
Foto: Foto: Eröffnung der Rettungswache Klettwitz mit kurzer Führung durch das Gebäude (Foto: Nora Bielitz)

"Jugend musiziert" – Im Regionalwettbewerb Süd wird der Landkreis durch 25 junge Musiker*innen vertreten

(14. 01. 2022)

Der größte Jugend-Musikwettbewerb des Landes, "Jugend musiziert" geht in seine 59. Auflage! Vom 20.-22.01.2022 wird der Regionalwettbewerb der Region Süd in Finsterwalde ausgetragen.

 

172 junge Musiker und Musikerinnen aus den Landkreisen OSL, EE, SPN, LDS und der kreisfreien Stadt Cottbus zeigen im Regionalwettbewerb ihr Talent in den ausgeschriebenen Solo- und Gruppenkategorien.

 

25 Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule vertreten gemeinsam mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen den Landkreis OSL in den Kategorien Streicher-Solo, Schlagzeug, Duo Klavier und ein Blasinstrument sowie beim Pop-Gesang.
An fünf Wertungsorten in Finsterwalde kann der Wettbewerb in diesem Jahr unter 3-G Bedingungen in Präsenz stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage dürfen leider nur Angehörige und Lehrer dem jeweiligen Wertungsvorspiel beiwohnen.

Bei den Vorspielen vor den Juroren werden aus den 160 jungen Künstlerinnen und Künstlern die Delegierungen für den Landeswettbewerb im März in Frankfurt/Oder ermittelt. Der diesjährige Bundeswettbewerb findet dann traditionell über Pfingsten in Oldenburg statt.


Zum Jubiläum im kommenden Jahr- der Wettbewerb Jugend musiziert wird 60 Jahre alt- werden im Januar 2023 der Landkreis OSL und die Stadt Senftenberg Ausrichter des Regionalwettbewerbes Süd sein.

 

Foto zur Meldung: "Jugend musiziert" – Im Regionalwettbewerb Süd wird der Landkreis durch 25 junge Musiker*innen vertreten
Foto: "Jugend musiziert" geht in die 59. Auflage. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird durch 25 Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule vertreten. (Foto: Steffen Rasche)

Sammeln für den guten Zweck: Sternsinger besuchen das Landratsamt in Senftenberg

(14. 01. 2022)

Zu Beginn des Jahres 2022 stand im Landratsamt ein schöner Termin an. Wie in jedem Jahr besuchten die Sternsinger die Kreisverwaltung in Senftenberg und brachten den Segen „20*C+M+B+22 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2022“ an der Tür zum Landratsamt an.

 

Die Sternsinger der Pfarrei St. Peter und Paul erwärmten in den eisigen Temperaturen am Dienstagnachmittag (11.01.2022) mit ihren Liedern und Botschaften die Herzen von Landrat Siegurd Heinze, der Vorsitzenden des Kreistages Frau Gregor-Ness, Gesundheitsdezernent Alexander Erbert und den weiteren Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, welche Corona-konform an der frischen Luft zusammengekommen waren. Die Kinder erfreuten mit Ihren Liedern die Zuschauer und sammelten Spenden. Die Sternsingeraktion steht in jedem Jahr unter einem bestimmten Motto. In diesem Jahr ist das Thema „Gesund werden-gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Zusammen mit den Sternsingern in ganz Deutschland sammelten auch die Sternsinger der Pfarrei St. Peter und Paul Spenden für das Kindermissionswerk. Das Kindermissionswerk fördert mit den Geldern Projekte zum Thema Kinderarbeit in den Ländern der Dritten Welt.

 

In jedem Jahr machen die Sternsinger auf ein anderes wichtiges Thema/Problem aufmerksam. „Trotz der aktuellen Coronalage ist es uns deswegen ein wichtiges Anliegen gewesen, den Besuch der Sternsinger möglich zu machen und ihnen eine Plattform für ihre Botschaften und das diesjährige Thema Gesundheit von Kindern zu geben.“, sagt Landrat Siegurd Heinze. Herr Erbert, Gesundheitsdezernent des Landkreises, ergänzt: „Das Thema Gesundheit beschäftigt uns sicherlich alle spätestens seit dem Beginn der Coronapandemie intensiver. Die Gesundheit von Kindern ist natürlich nicht nur im Rahmen der Pandemie als wichtig zu erachten. Umso mehr freut es mich, dass in der diesjährigen Sternsingeraktion diese Thematik aufgegriffen wird − denn auch die Kleinsten in unserer Bevölkerung haben ein Recht auf Gesundheit.“.

 

 

Foto zur Meldung: Sammeln für den guten Zweck: Sternsinger besuchen das Landratsamt in Senftenberg
Foto: Foto: Sternsinger in der Kreisverwaltung (Foto: Nora Bielitz)

Änderung der Rufnummer des Bürgertelefons

(11. 01. 2022)

Aus technischen Gründen musste die Vorwahl der Telefonnummer des Bürgertelefons des LK OSL dauerhaft umgestellt werden.

 

Ab sofort ist das Bürgertelefon des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unter der 03573 870-1100 erreichbar.

 

Das Bürgertelefon des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist ab dem 11.01.2022 - 16:00 Uhr nicht mehr unter der Telefonnummer 0800 870-1100 erreichbar.

 

Das Bürgertelefon ist weiterhin zu folgenden Zeiten besetzt:

 

Montag bis Donnerstag: 08:00 - 16:00 Uhr

Freitag: 08:00 - 13:00 Uhr

Staatskanzlei ruft zur Beteiligung am Digitalprogramm 2025 auf

(11. 01. 2022)

Die Staatkanzlei in Potsdam ruft die Bürgerinnen und Bürger des Landes auf, sich aktiv an der Entwicklung der Digitalstrategie für Brandenburg zu beteiligen. Am 14. Dezember 2021 hatte die Landesregierung den Konsultationsentwurf für das neue Digitalprogramm 2025 der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der Digitalbeauftragte Benjamin Grimm bekräftigt seinen Aufruf: „Unsere Digitalpolitik ist an den Interessen der Menschen ausgerichtet. Deshalb wollen wir Ihre Meinung hören. Machen Sie mit, bringen Sie sich ein! Ich freue mich über Ihre Anregungen und Ideen für die Digitalisierung im Land.“ Interessierte finden den Konsultationsentwurf und die diesbezügliche Umfrage unter digitalesbb.de.

 

Das Online-Beteiligungsverfahren zum Digitalprogramm 2025 (#dp25) ist noch bis zum 31. Januar 2022 geöffnet. Anschließend werden die gesammelten Eingaben ausgewertet. Das Programm wird auf Grundlage der Anregungen inhaltlich weiterentwickelt, bevor es voraussichtlich im Frühjahr 2022 im Rahmen des nächsten Digitalkabinetts verabschiedet wird.

 

Das #dp25 beinhaltet Vorhaben, die eine große Relevanz für den Digitalisierungsfortschritt des Landes haben, und fasst sie in ressortübergreifenden Maßnahmenbündeln zusammen: vom Ausbau digitaler Infrastrukturen bis zum Aufbau digitaler Kompetenzen, von der digitalen Ertüchtigung der Verwaltung bis zur Unterstützung einer lokalen digitalen Wirtschaft.

 

Im Konsultationsverfahren sind weitere Beteiligungsformate geplant. Grimm: „Der direkte Dialog mit allen interessierten Akteuren ist mir wichtig. Deshalb werden wir neben einer Verbändeanhörung zwei weitere Dialogveranstaltungen zum Digitalprogramm 2025 durchführen.“ Verbände sind eingeladen, schriftliche Stellungnahmen bis zum 15. Februar 2022 per Mail einzureichen () oder Anregungen auf Twitter unter dem Hashtag #dp25 zu posten.

 

Hintergrund:

Das Digitalprogramm 2025 ist eine Weiterentwicklung der Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg, die im Jahr 2018 veröffentlicht wurde. Das Digitalprogramm baut auf den Digitalisierungsstrategien der Ressorts auf, die im September 2021 im Digitalkabinett verabschiedet worden waren.

Geflügelpest: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Aufstallungsanordnung

(07. 01. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, vertr. durch den Landrat, Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Geflügelpest. Diese ab dem 08.01.2022 geltende Verfügung umfasst unter anderem die Festlegung einer Aufstallungsanordnung für bestimmte Risikogebiete.

 

 

Nach einer Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Institutes vom 26.10.2021 wird das Risiko einer Ausbreitung von HPAIV H5 bei Wildvögeln sowie einer Übertragung auf gehaltene Vögel in Deutschland als hoch eingestuft.

 

Seit Mitte Oktober 2021 wird ein verstärktes Auftreten von hochpathogener Aviärer Influenza des Subtyps H5N1 bei Wildvögeln in Deutschland festgestellt. Die lokale Ausbreitung an der Nord- und Ostseeküstenregion bestimmt die Dynamik des Ausbruchsgeschehens. Meldungen über infizierte Wildvögel aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westphalen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg weisen jedoch darauf hin, dass sich das Virus überregional ausbreitet und es jederzeit zu weiteren Fällen in der Wildvogelpopulation kommen kann, die das Risiko der Einschleppung in Hausgeflügelbestände erhöhen. Freilandhaltungen sind besonders gefährdet. Ausbrüche der Geflügelpest in Hausgeflügelbeständen wurden bereits in mehreren Bundesländern festgestellt.

 

Bei der aktuellen Festlegung der Risikogebiete wurden unter Berücksichtigung über die örtlichen Gegebenheiten einschließlich der Nähe des Bestands zu einem Gebiet, in dem sich wildlebende Wat- und Wasservögel sammeln, insbesondere einem Feuchtbiotop, einem See, einem Fluss oder einem Küstengewässer, an dem die genannten Vögel rasten oder brüten, das sonstige Vorkommen und Verhalten von Wildvögeln und der Geflügeldichte berücksichtigt.

 

Unter Berücksichtigung dieser Risikobewertung nach § 13 Abs. 1, Abs. 2 GeflPestSchV über die örtlichen Gegebenheiten wird auf der Grundlage der Artikel 60 – 71 der VO (EU) 2016/429 i. V. m. Artikel 11 – 67 der Delegierten VO (EU) 2020/687 i. V. m. der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) in der derzeit gültigen Fassung unter anderem die nachstehende Maßnahme bekannt gegeben und verfügt:

 

Folgende Gebiete werden zu Risikogebieten erklärt:
-    das gesamte Stadtgebiet Vetschau
-    der Ortsteil Tornitz
-    der Ortsteil Lobendorf

 
Im Risikogebiet darf Geflügel nur entweder

A:    in geschlossenen Ställen oder

B:    unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss (Schutzvorrichtung), gehalten werden.

 

Jeder Tierhalter ist verpflichtet, der zuständigen Behörde unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt voraussichtliche gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes, bezogen auf die jeweilige Tierart, anzuzeigen. Änderungen sind unverzüglich anzuzeigen. Sollte bisher keine Anzeige erfolgt sein, holen Sie diese bitte umgehend nach. Bitte nutzen Sie hierfür das weiter unten auf dieser Seite bereitgestellte Formblatt zur Anzeige der Tierhaltung. Für diesbezügliche Rückfragen steht Ihnen das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft unter der Rufnummer 03573 870-4401 gern zur Verfügung.

 

Der Verdacht auf Geflügelpest oder die Feststellung vermehrt toter Tiere im Bestand sind sofort der Veterinärbehörde zu melden.


Alle geltenden Regelungen sind vollständig nachzulesen in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 07.01.2022: https://20220107_tsav_risikogebiet.pdf

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Aufstallungsanordnung
Foto: Risikogebiet mit Aufstallungsanordnung auf Basis der TSAV zum Schutz gegen die Geflügelpest vom 07.01.2022 (gültig ab dem 08.01.2022).

Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022

(06. 01. 2022)

Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022

 

- Informationen über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten -

 

Das Oberstufenzentrum Lausitz lädt zu den zweiten virtuellen Tagen der offenen Tür ein. Wie auch im vergangenen Jahr muss das Oberstufenzentrum diese Präsenzveranstaltung durch ein virtuelles Format ersetzen.

 

Gern informiert das OSZ im Rahmen der virtuellen Tage der offenen Tür künftige Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den verschiedenen Bildungsgängen der drei Abteilungen des Oberstufenzentrums.

 

Dazu zählen folgende Ausbildungsmöglichkeiten:

  • Berufliches Gymnasium
    • berufsorientierter Schwerpunkt Wirtschaft
    • berufsorientierter Schwerpunkt Technik
    • ohne berufsorientierten Schwerpunkt
  • Berufsschule in den Berufsfeldern Chemie/Physik/Biologie, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft, Wirtschaft und Verwaltung
  • Berufsfachschule Soziales

 

Darüberhinaus bietet das OSZ Lausitz folgende Qualifizierungen:

  • Fachschule Technik in den Fachrictungen Elektrotechnik und Maschinentechnik - Staatlich geprüfte/r Techniker/in
  • Fachschule Sozialwesen in der Fachrichtug Sozialpädagogik - Staatlich anerkannte/r Erzieher/in

 

Die virtuellen Tage der offenen Tür finden statt am:

  • Dienstag (18.01.2022) von 17:00 bis 18:00 Uhr
  • Mittwoch (19.01.2022) von 16:00 bis 17:00 Uhr
  • Donnerstag (20.01.2022) von 17:00 bis 18:00 Uhr

 

Der Zugang zu den virtuellen Veranstaltungen erfolgt über www.oszlausitz.de

Foto zur Meldung: Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022
Foto: Virtuelle Tage der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz am 18. & 19. & 20. Januar 2022

Afrikanische Schweinepest: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz legt eine Sperrzone fest

(05. 01. 2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, vertr. durch den Landrat, Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft erlässt eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Diese ab dem 06.01.2022 geltende Verfügung umfasst unter anderem die Festlegung der Sperrzone I.
 
Auf Grund der Feststellung des Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei mehreren Wildschweinen in den Landkreisen Meißen und Bautzen werden auf der Grundlage der Verordnung (EU) 2016/429 in Verbindung mit der Durchführungsverordnung (EU) 2021/605 in Verbindung mit der Verordnung zum Schutz gegen die Schweinepest und die Afrikanische Schweinepest (Schweinepest-Verordnung - SchwPestV) in der derzeit gültigen Fassung unter anderem nachstehende Maßnahmen bekannt gegeben und verfügt:

 

1.    Die Tierseuchenallgemeinverfügung vom 15.10.2021 wird aufgehoben.

 

2.    Es wird eine Sperrzone I im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wie nachfolgend dargestellt festgelegt:

 

Als Sperrzone I werden die Gemeinden Hohenbocka, Grünewald, Hermsdorf, Kroppen, Ortrand, Großkmehlen und Lindenau, sowie die Gemarkungen Hosena, Großkoschen, Kleinkoschen und Sedlitz der Gemeinde Senftenberg und die Gemarkung Lieske der Gemeinde Neu-Seeland festgelegt.
 
Die Sperrzone I ist in dem folgenden Kartenausschnitt gemäß Legende mit folgenden Grenzen dargestellt:

Bild zur Meldung: Afrikanische Schweinepest - Sperrzone I im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (tritt am 06.01.2022 in Kraft)

 

Es werden darüber hinaus Anordnungen an die Jagdausübungsberechtigten und andere Jäger und an die Allgemeinheit in der Sperrzone I festgelegt.

 

Im Rahmen der Allgemeinverfügung sind zudem Halter von Schweinen in der Sperrzone I zu bestimmten Verhaltensweisen und Handlungen verpflichtet. Dazu zählt unter anderem, dass Halter von Schweinen dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unverzüglich die Anzahl der gehaltenen Schweine unter Angabe ihrer Nutzungsart und ihres Standorts, sowie verendete oder erkrankte, insbesondere fieberhaft erkrankte Schweine anzuzeigen haben.

 

Alle geltenden Regelungen sind vollständig nachzulesen in der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 04.01.2022: https://20220104_ts_av_asp_sperrzone_i.pdf

 

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die aktuelle Lage, eine Impfbilanz und ein sicheres Silvester (30.12.2021, 9 Uhr)

(30. 12. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++
Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 30. Dezember 2021 bei 313,7.

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 18.218 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 1.344 Personen. Als genesen gelten 16.545 Bürgerinnen und Bürger. 329 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 23 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 11 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 1.369 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Jahresbilanz im Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz +++
Der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist seit dem 19.04.2021 mit dem mobilen Impfangebot im Landkreis unterwegs gewesen und hat an fünf bis sechs Tagen pro Woche im Landkreis Corona-Schutzimpfungen angeboten. Das mobile Angebot ergänzt die stationären Impfstellen des Landkreises und der Hausärzte in der Region.
Bis zum letzten Termin des Impfbusses am 22.12.2021 wurden in diesem Jahr 9.241 Impfungen im Impfbus durchgeführt. Davon waren 3.961 Erstimpfungen, 2.090 Zweit- und 3.190 Drittimpfungen.
Im Jahr 2022 startet der Impfbus nach einer wohlverdienten Pause am 03.01.2022 mit seiner Tour durch OSL in Neupetershain im Kultur- und Freizeitzentrum.

Weitere Informationen zu den Impfangeboten des Landkreises und der Öffnungszeiten der Impfstellen im neue Jahr sind abrufbar unter www.osl-online.de

 

+++ Silvester im Landkreis Oberspreewald-Lausitz +++
Der Verkauf von Silvesterfeuerwerk an Verbraucherinnen und Verbraucher ist auch in diesem Jahr bundesweit generell verboten. Durch diese Regelung sollen Unfälle vermieden und Krankenhauskapazitäten geschont werden. Aufgrund der hohen Zahl von COVID-19-Patientinnen und -patienten sind die Krankenhäuser und Rettungsdienste bereits enorm belastet.

 

Das Zünden von Silvesterfeuerwerk, beispielsweise aus Altbeständen, ist zum Jahreswechsel 2021/2022 grundsätzlich nicht verboten.

 

Für private Silvester-Feiern gelten die verschärften Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen sind drinnen und draußen nur mit maximal zehn Personen erlaubt (Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind hiervon ausgenommen). Sobald eine ungeimpfte Person an einer privaten Zusammenkunft teilnimmt, gilt: Das Treffen ist auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.

Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gelten darüber hinaus weiterhin die weiteren Maßnahmen auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November. Diese Maßnahmen bestehen im Landkreis auf Basis der Sieben-Tage-Inzidenz und des vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten.
Die geltenden Regelungen umfassen nächtliche Ausgangsbeschränkungen für nicht geimpfte/nicht genesene Personen. Diese Ausgangsbeschränkungen sind auch und insbesondere am Silvesterabend zu beachten. Die geltenden Maßnahmen sind einsehbar unter: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/2__sars_cov_2_eindv (siehe § 27).

 

Landrat Siegurd Heinze appelliert an die Bürgerinnen und Bürger für ein sicheres und gesundes Silvester: „Bitte verzichten Sie aus Solidarität freiwillig auf private Feuerwerke. Dies reduziert das Verletzungs- und Unfallrisiko und erspart den ohnehin stark belasteten Kliniken, Ärzten und Mitarbeitern zusätzliche Einsätze. Bitte verbringen Sie Silvester so, dass Sie und auch Ihre Liebsten und Mitmenschen gesund in das Jahr 2022 starten können. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches und schönes Jahr 2022.“

 

Touristische Unterrichtungstafeln „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ an der BAB 13 aufgestellt

(23. 12. 2021)

An der Bundesautobahn 13 wurden in dieser Woche durch die Schilderwerk Beutha GmbH zwei touristische Unterrichtungstafeln „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ aufgestellt.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hatte die Errichtung der Unterrichtungstafeln beantragt und in Auftrag gegeben. Die Schilder weisen nun Autofahrer auf das Museum des Landkreises in der alten Senftenberger Festung hin.


Die beeindruckende Schloss- und Festungsanlage, in welcher sich heute das „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ befindet, wurde im 16. Jahrhundert zur Sicherung der sächsischen Grenze auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Burg errichtet. Heute ist sie Deutschlands einzige erhaltene Festungsanlage, die mit einem solchen mächtigen Erdwall umgeben ist. Im Museum können Besucher nicht nur Geschichten über das mittelalterliche Leben im Schloss, sondern auch die Geschichte der „Beute-Sachsen“, das Leben verschiedener Bevölkerungsgruppen in historischen Epochen, die Bergbaugeschichte der Region sowie ein Schaubergwerk „unter Tage“ entdecken.

 

Die touristischen Unterrichtungstafeln an der BAB 13 sollen auf diese historische, bildende und touristische Sehenswürdigkeit aufmerksam machen. Gefördert werden die Unterrichtungstafeln zum Teil durch das Land Brandenburg im Rahmen der Richtlinie des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen des EU-Programms LEADER (Auf Deutsch: „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“).

 

Foto zur Meldung: Touristische Unterrichtungstafeln „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ an der BAB 13 aufgestellt
Foto: Touristische Unterrichtungstafel „Museum Schloss und Festung Senftenberg“ an der BAB 13 in Fahrtrichtung Dresden. (Foto: Bärbel Weihmann)

Corona-Maßnahmen: Ab 27. Dezember strengere Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene

(23. 12. 2021)

Pressemitteilung vom 22.12.2022 des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

 

Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
14467 Potsdam
Pressesprecher: Gabriel Hesse
Telefon: +49 331 866-5040
Mobil: +49 170 45 38 688
Internet: https://msgiv.brandenburg.de
Twitter: https://twitter.com/MSGIV_BB
Mail:

 

Nach dem gestrigen Bund-Länder-Beschluss hat die Brandenburger Landesregierung heute in einer Schaltkonferenz die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung aktualisiert. Die geänderte Corona-Verordnung tritt am morgigen Donnerstag (23. Dezember 2021) in Kraft und gilt zunächst bis zum Ablauf des 19. Januar 2022. Wie bereits gestern durch die Staatskanzlei mitgeteilt, betrifft die Änderung Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene, da die Landesregierung die wesentlichen Schritte bereits Mitte Dezember beschlossen hatte (z. B. Schließung von Diskotheken).


Konkret bedeutet die Änderung für Geimpfte und Genesene: Ab dem 27. Dezember 2021 sind für sie private Zusammenkünfte drinnen und draußen nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Dies ist angesichts der rasanten Verbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus notwendig. Bereits seit längerem gilt: Sobald eine ungeimpfte Person an einer privaten Zusammenkunft teilnimmt, ist das Treffen auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Kinder unter 14 Jahren werden bei diesen Personenobergrenzen nicht mitgezählt.


Tanzveranstaltungen in Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen sowie Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen sind im Land Brandenburg bereits seit dem 15. Dezember 2021 verboten.


Schnelltests können zusätzliche Sicherheit im Alltag geben und helfen, Mitmen-schen zu schützen. Das gilt besonders für größere Treffen an Weihnachten. Des-halb sind alle Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgerufen, sich vor priva-ten Treffen mit mehreren Personen außerhalb des eigenen Haushaltes vorsorglich zu testen (entweder mit einem Antigen-Schnelltest zur Selbstanwendung oder per kostenfreiem Bürgertest zum Beispiel in einer Teststelle).


Mit den bisherigen Corona-Maßnahmen ist es zwar gelungen, die vierte Welle (Delta-Variante) zu bremsen. So ist die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen drei Wochen von 722,4 auf aktuell 552,3 gesunken. Allerdings über-schreitet dieser Indikator weiterhin den gültigen Alarmwert (200) in allen Landkreisen und kreisfreien Städten deutlich. Zudem ist Brandenburgs Sieben-Tage-Inzi-denz nahezu doppelt so hoch wie im Bund (289). Die Lage in den Krankenhäusern und der Rettungsdienste ist weiterhin sehr ernst. Da sich die Virusvariante Omikron sehr viel schneller und einfacher überträgt, ist damit zu rechnen, dass bereits in Kürze die Infektionszahlen extrem steigen werden.


Antworten auf häufig gestellte Fragen:

 

Diese Corona-Regeln sind an Weihnachten und Silvester wichtig. Welche Kontaktbeschränkungen gelten an Weihnachten?


Noch bis einschließlich 26. Dezember 2021 gelten in Brandenburg diese Kontakt-beschränkungen für private Treffen:
Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen nicht ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit den Angehörigen des eigenen und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zulässig. Hin-weis: Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemein-samen Wohnsitz haben.


Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind unter freiem Himmel mit bis zu 200 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 gleichzeitig Anwesenden zulässig.


Die Begrenzung der Anzahl der Haushalte und Personen gilt nicht für:
• Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr,
• die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
• die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen,
• begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Außenaktivitäten mit Jugendlichen, insbesondere von Grundschulen, Kindertagesstätten, Kindertages-pflegestellen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungs-hilfe oder im Rahmen der zugelassenen Kinder- und Jugendarbeit oder einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung,
• die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.,


Private Zusammenkünfte sind insbesondere private Feiern und sonstige Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis, die im privaten Wohnraum und im zugehörigen befriedeten Besitztum oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen stattfinden.


Die allgemeinen Hygieneregeln sind einzuhalten. Bei Zusammenkünften außerhalb des privaten Raums ist auch das Abstandsgebot zu beachten.


Bußgeldkatalog: Jeder Person, die an einer Zusammenkunft im privaten oder öffentlichen Raum teilnimmt, bei denen gegen die vorgeschriebenen Kontaktbeschränkungen verstoßen wird, droht ein Bußgeld zwischen 100 und 500 Euro.


Verschärfte Kontaktbeschränkungen für Hotspot-Regionen beachten: In Hotspot-Regionen gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte.


Was gilt in Hotspot-Regionen?
Hotspot-Regionen sind alle Landkreise und kreisfreien Städte, in der die Sieben-Tage-Inzidenz für drei Tage ununterbrochen den Schwellenwert von 750 überschreitet. Zusätzlich muss der landesweit der Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten den Schwellenwert von mindestens zehn Prozent erreicht haben, was in Brandenburg aktuell erfüllt ist (24,7%).


Ab dem Tag nach der Bekanntgabe durch die zuständige kommunale Behörde gilt in Hotspot-Regionen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte: In der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur in den folgenden Fällen sowie in weiteren vergleichbar gewichtigen Ausnahmefällen zulässig:


• der Besuch von Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern sowie von Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten,
• die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
• die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen,
• die Begleitung und Betreuung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen,
• die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und pflegerischer Leistungen,
• die Inanspruchnahme veterinärmedizinischer Leistungen und die Versorgung und Pflege von Tieren,
• die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
• das Aufsuchen der Arbeitsstätte und die Ausübung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten,
• die Teilnahme an Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes, religiösen Veranstaltungen, nicht-religiösen Hochzeiten und Bestattungen,
• die Teilnahme an nach dieser Verordnung nicht untersagten Veranstaltungen,
• die Durchführung von Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und zur Jagdausübung durch jagdberechtigte und beauftragte Personen

Wichtig: Geimpfte und Genesene müssen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr im öffentlichen Raum jederzeit ihren Impf- bzw. Genesenen-Nachweis vorzeigen können.


Welche Kontaktbeschränkungen gelten nach Weihnachten und an Silvester?

 

Ab dem 27. Dezember 2021 gelten in Brandenburg diese Kontaktbeschränkungen für private Treffen:
Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen nicht ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind wei-ter nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit den Angehörigen des eigenen und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts zulässig.


Zusammenkünfte im privaten sowie im öffentlichen Raum, an denen ausschließlich geimpfte Personen und genesene Personen teilnehmen, sind drinnen und draußen mit bis zu 10 gleichzeitig Anwesenden zulässig.


Weiterhin sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr hiervon ausgenommen.


Wichtig: In Hotspot-Regionen gilt die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte auch in der Silvesternacht. Das bedeutet: Ungeimpfte dürfen sich dort in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr nicht im öffentlichen Raum aufhalten.


Was gilt für Silvester-Feiern?
Wie bereits im vergangenen Jahr wird an Silvester und am Neujahrstag ein Ansammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt erneut ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen.


So sollen die Landkreise und kreisfreien Städte per Allgemeinverfügungen die Ansammlung von Personen an Silvester und am Neujahrstag und die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen zum Jahreswechsel 2021/2022 auf denjenigen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen untersagen, auf denen der Mindestabstand von 1,5 Metern durch einen erheblichen Teil der anwesenden Personen nicht eingehalten wird oder aufgrund der räumlichen Verhältnisse oder der Anzahl der anwesenden Personen nicht eingehalten werden kann.


Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester ist auch in diesem Jahr deutschlandweit generell verboten.


Für private Silvester-Feiern gelten die verschärften Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen sind drinnen und draußen nur mit maximal zehn Personen erlaubt (Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind hiervon ausgenommen). Sobald eine ungeimpfte Person an einer privaten Zusammenkunft teilnimmt, gilt: Das Treffen ist auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.


Welche Regeln gelten in Gaststätten?
Für den Bereich Gaststätten gibt es keine Änderungen bei den Corona-Regeln. Damit gilt weiterhin im Land Brandenburg die 2G-Regel in Gaststätten.

 

Zutritt haben also ausschließlich:
• geimpfte Personen
• genesene Personen
• Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr
• Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (Bedingung: negativer Testnachweis)
• Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission ausgesprochen wurde; die gesundheitlichen Gründe sind vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen (Bedingungen: negativer Testnachweis und Pflicht, grundsätzlich durchgehend eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil zu tragen)


Die Personendaten aller Gäste müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In geschlossenen Räumen muss regelmäßig gelüftet werden. Und alle Personen müssen eine medizinische Maske tragen, soweit sie sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten.


Was gilt für private Feiern in Gaststätten?
Wenn die Dienstleistung der Gaststättenbetreiber (Bewirtung) in Anspruch genommen wird, gilt auch für private Feiern in Gaststätten: 2G, Kontakterfassung, Lüften und Maskenpflicht.
Wenn nur ein Raum gemietet wird, aber keine Dienstleistung der Gaststättenbetreiber in Anspruch genommen wird, gelten die Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte.


Was gilt für Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter?
Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:


• die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
• die Zutrittsgewährung ausschließlich nach der 2G-Regel,
• die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
• in geschlossenen Räumen
o den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft,
o das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen; die Tragepflicht gilt nicht für Personen, die sich auf ei-nem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird.

Veranstalterinnen und Veranstalter von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter haben die Möglichkeit, sich für die 2G-Plus-Regel zu entscheiden. Dann müssen Geimpfte und Genesene zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen.


Wichtig: Tanzveranstaltungen sind landesweit verboten! Tanzveranstaltungen dürfen auch nicht an Silvester in Gaststätten oder Hotels stattfinden.


Wichtig: Großveranstaltungen sind landesweit verboten! Öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen sind untersagt. Das betrifft insbesondere Sport- und Kulturveranstaltungen wie zum Bei-spiel Bundesligaspiele oder Konzerte (Ausnahme: Autokinos, Autokonzerte).


Was gilt für Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern?
Pflegebedürftige und ältere Menschen sind besonders gefährdet, schwer an COVID-19 zu erkranken und womöglich daran zu sterben. Sie müssen deshalb besonders geschützt werden. Deswegen gelten in Pflegeheimen und Kranken-häusern strengere Schutzmaßnahmen.


Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner dürfen täglich von höchstens zwei Personen besucht werden – entweder zeitlich getrennt von jeweils einer Person oder von zwei Personen gleichzeitig. Wichtig: Diese Perso-nengrenze gilt nicht für die Begleitung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen, für Betreuerinnen und Betreuer in Betreuungsangelegenheiten sowie für Seelsorgerinnen und Seelsorger.


Nach dem Infektionsschutzgesetz sind Besuche nur mit einem negativen Testnachweis über einen Antigen-Schnelltest möglich. Dies gilt auch für Besucherinnen und Besucher, die geimpft oder bereits eine Booster-Impfung erhalten haben. Der Antigen-Schnelltest darf höchstens 24 Stunden alt sein. Pflegeheime sind verpflichtet, Besuchern die Antigen-Schnelltests anzubieten. Besuche sind aber auch möglich mit Testnachweisen von Teststellen, die Bürgertestungen anbieten.


Die Einrichtungen haben weiterhin den Auftrag, die Besucherströme in der Einrichtung zu steuern und die Kontaktdaten zu erfassen.


Zudem müssen alle Besucherinnen und Besucher während des gesamten Aufent-halts eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen.


Wichtig: Personen, bei denen typische Symptome oder sonstige Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorliegen, sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, wenn in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt und noch keine wirksamen Maßnahmen zur Isolierung der betroffenen Bewohnerinnen oder Bewohner getroffen werden konnten.

Besuche bei den Angehörigen zu Hause – etwa an den Weihnachtsfeiertagen – sind möglich, sofern keine Quarantänemaßnahmen angeordnet wurden. Die Be-wohnerinnen und Bewohner und ihre Angehörigen werden gebeten, Kontakte auf den engsten Familien- und Freundeskreis zu beschränken, sich umsichtig zu verhalten (dazu gehören Schnelltests bei allen Beteiligten) und die geltenden Kon-taktbeschränkungen zu beachten. Die Einrichtungen sollen vorab mit den Bewohnerinnen und Bewohnern die erforderlichen Schutzmaßnahmen für die Rückkehr in die Einrichtung verabreden: Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht vollständig geimpft sind oder die bei ihrem Familienbesuch Kontakt zu SARS-CoV-2 positiven Personen hatten, sollen den Kontakt zu den Mitbewohnerinnen und -bewohnern angemessen einschränken. Darüber hinaus sollen alle rückkehrenden Bewohne-rinnen und Bewohner im Zeitraum von sieben Tagen nach Rückkehr engmaschig getestet werden.


Was gilt für Gottesdienste?
Für religiöse Veranstaltungen hat sich in der Corona-Verordnung nichts geändert.

 

Weiterhin gilt:
Für religiöse Veranstaltungen außerhalb und innerhalb von Kirchen, Moscheen, Synagogen und sakralen Räumlichkeiten anderer Glaubensgemeinschaften gilt auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts: Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Teilnehmenden, Erfassung der Personendaten in einem Kontaktnachweis, Einhaltung des Abstandsgebots (der Abstand zwischen festen Sitzplätzen kann auf bis zu einen Meter verringert werden; auf die Einhaltung des Abstandsgebots kann verzichtet werden, wenn alle durchgehend eine FFP2-Maske tragen).


In geschlossenen Räumen gilt außerdem: beim Gemeindegesang Einhaltung eines Abstands von mindestens zwei Metern, Maskenpflicht (gilt nicht für Teilnehmende, die sich auf einem festen Sitzplatz aufhalten, sofern zwischen den Sitzplät-zen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird), regelmäßiges Lüften.

Stand in den gerichtlichen Verfahren: Entscheidung über das Vorliegen eines Betriebsübergangs von der SBN auf die KVG / OSL Bus GmbH

(22. 12. 2021)

Mit den Beschlüssen des BAG vom 24. November 2021 liegt eine rechtskräftige Entscheidung zum Vorliegen eines Betriebsübergangs vor. Der Landkreis informiert darüber, dass diesbezüglich der Rechtsweg in anderen arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht weiter ausgeschöpft wird.

 

Zwischen dem Landkreis OSL (Verkehrsgesellschaft OSL) und der Verkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG) besteht ein Vertragsverhältnis über die entgeltliche Erbringung von Busverkehrsleistungen auf den Linien der Linienbündel OSL Bus/Regional, Stadtverkehr Senftenberg und Stadtverkehr Lübbenau im Zeitraum vom 01. August 2017 bis zum 31. Juli 2027. Die OSL Bus GmbH ist eine Tochtergesellschaft der KVG und als Subunternehmer tätig. Der Vertrag ist nach einem EU-weiten Vergabeverfahren durch Zuschlagserteilung auf das von der KVG am 04.10.2016 eingereichte Angebot zustande gekommen. Die Ausschreibungsbedingungen ordneten ausdrücklich keinen Betriebsübergang und damit anstelle des Haustarifvertrages des bisherigen Auftragnehmers die Anwendung des für die Branche maßgeblichen Tarifvertrages an. Das Vorgehen des Landkreises stützte sich auf die gefestigte Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu den Voraussetzungen eines Betriebsübergangs im Sinne des § 613a BGB bzw. der dahinterstehenden EU-Richtlinie RL 2001/23/EG, wonach die Auftragsnachfolge bei betriebsmittelgeprägten Betrieben, zu denen Busgesellschaften zählen, ohne Übernahme nennenswerter Betriebsmittel nicht die Annahme eines Betriebsübergangs zulassen.

 

Nachdem diverse Mitarbeitende des vorherigen Auftragnehmers Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH in arbeitsgerichtlichen Verfahren das Vorliegen eines Betriebsübergangs geltend gemacht haben, hat das Arbeitsgericht Cottbus – Kammern Senftenberg – ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH gestellt. Der EuGH urteilte daraufhin in Abweichung von seiner früheren Rechtsprechung, dass u.a. die Nichtübernahme von Betriebsmitteln einem Betriebsübergang nicht entgegenstehen müsse, wenn diese Entscheidung aus rechtlichen, umweltrelevanten oder technischen Gründen getroffen wurde, was vom nationalen Gericht zu prüfen sei (EuGH vom 27.02.2020) – C-298/18). Das Arbeitsgericht Cottbus hat daraufhin in seinen Entscheidungen das Vorliegen eines Betriebsübergangs festgestellt.

 

Angesichts der Reichweite dieser Entscheidungen für künftige Vergabeverfahren des Landkreises und der Auswirkungen auf das bestehende Vertragsverhältnis mit der KVG haben die Vertragsparteien, gestützt auf einen Kreistagsbeschluss vom 10. Juni 2021, eine Ergänzungsvereinbarung abgeschlossen, nach welcher die KVG verpflichtet wurde, den Rechtsweg in Abstimmung mit dem Landkreis bis hin zur höchstrichterlichen Entscheidung auszuschöpfen. Die Entscheidung zugunsten einer weiteren Rechtsverfolgung haben die beiden Parteien getroffen, da unter der Anwendung der neuen Leitlinien des EuGH der konkrete Sachverhalt der Auftragsnachfolge gerade nicht den Schluss zulässt, dass ein Betriebsübergang vorliegt. Bereits die Vorlagefrage des Arbeitsgerichts entsprach nach beidseitiger Auffassung nicht dem tatsächlichen Sachverhalt.

 

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg (LAG) hat in den bereits entschiedenen Berufungsverfahren im Wesentlichen die Auffassung des ArbG Cottbus – Kammern Senftenberg bestätigt, allerdings die Revision nicht zugelassen. Die Nichtzulassungsbeschwerden zum Bundesarbeitsgericht blieben in bislang drei Fällen erfolglos. In zwei Fällen, in denen das Landesarbeitsgericht sich zuvor zur Frage des Betriebsübergangs positioniert hatte, wurden die Nichtzulassungsbeschwerden mit Beschlüssen vom 24. November 2021 als unstatthaft verworfen. Das BAG begründet dies mit der vom LAG vorgenommenen einzelfallbezogenen Gesamtbetrachtung und daraus folgend einer fehlenden grundsätzlichen Bedeutung der höchstrichterlichen Klärung einer Rechtsfrage im Revisionsverfahren.

 

Mit diesen beiden Beschlüssen des BAG vom 24. November 2021 ist der Rechtsweg in zwei Verfahren, die ihren Schwerpunkt in der Entscheidung zum Betriebsübergang hatten, insoweit ausgeschöpft. Der Landkreis hat daraufhin über den Stand der gerichtlichen Auseinandersetzung in der nichtöffentlichen 13. Sitzung des Kreisausschusses des Kreistages am 21. Dezember 2021 informiert und ausgeführt, dass diesbezüglich eine Verfolgung des Rechtsweges in den weiteren arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht mehr zielführend ist. Die Verkehrsgesellschaft OSL und KVG vereinbaren daher die Beendigung der von der Ergänzungsvereinbarung erfassten arbeitsgerichtlichen Verfahren. Über die Folgen im Einzelnen ist der Landkreis und die Verkehrsgesellschaft OSL in Abstimmung mit dem Auftragnehmer KVG.

Weihnachten und Silvester in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz

(21. 12. 2021)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und die dazugehörigen Außenstellen, wie etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, an den Freitagen, 24. und 31. Dezember 2021 geschlossen sind.

 

Zwischen Weihnachten und Silvester ist die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau erreichbar. Anliegen werden telefonisch, per E-Mail und auf dem Postweg erledigt. Das Straßenverkehrsamt wird weiterhin für Zulassungsvorgänge eine Online-Terminvergabe anbieten unter www.osl-online.de/kfz-zulassung. Zum Termin ist die schriftliche Terminbestätigung mit der Terminnummer mitzubringen. Zwischen Weihnachten und Silvester sind noch wenige Termine verfügbar.

 

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiterhin möglichst die existierenden kontaktfreien Möglichkeiten der Kfz-Zulassung/Fahrerlaubnisbehörde (Einwurf der Antragsunterlagen in den Briefkästen der Kreisverwaltung in Senftenberg und Calau, Einreichen per Post, Online-Antragstellung per i-Kfz) zu nutzen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau sind außer am 24. und 31. Dezember unter den bekannten Kontaktdaten (siehe www.osl-online.de) erreichbar

Telefon:          03541 870-3236

E-Mail:           

Postanschrift:

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Amt für Straßenverkehr und Ordnung

SG Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde

Postfach 100064

01956 Senftenberg

 

Die Museen des Landkreises haben über die Feiertage ebenfalls geänderte Öffnungszeiten. Das Museum Schloss und Festung Senftenberg / Kunstsammlung Lausitz ist täglich, auch feiertags - außer am 24. und 31. Dezember - zwischen 10:30 Uhr und 17:30 Uhr geöffnet. Das Spreewald-Museum Lübbenau ist immer dienstags bis sonntags zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr, auch an den Feiertagen - außer am 24. Dezember - geöffnet. Am 31.12.2021 ist das Spreewald-Museum Lübbenau von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr für Besucher geöffnet. Das Freilandmuseum Lehde öffnet erst ab dem 01. April 2022.

Vollsperrung der L 55 bei Schwarzheide am 22. Dezember 2021

(20. 12. 2021)

Im Bereich der BASF Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) wird am Mittwoch, den 22.12.2021, eine Bombe entschärft. Deshalb wird die Landesstraße L 55 zwischen der Anschlussstelle Schwarzheide (Autobahn A 13) und dem Kreisverkehr Schwarzheide in beiden Richtungen ab ca. 7:15 Uhr bis voraussichtlich 14:15 Uhr voll gesperrt.

 

Der Verkehr in Richtung Schwarzheide wird ab Abzweig Schipkau weiträumig über die L 60 bis zum Anschluss Hörlitz zur Bundesstraße B 169 umgeleitet. Der Verkehr von Schwarzheide in Richtung Schipkau folgt der Umleitung über die B 169 in Richtung Senftenberg bis zur Abfahrt Hörlitz und weiter über die L 60 zum Abzweig Schipkau. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

 

Die Verkehrsgesellschaft OSL informiert, dass die Linienfahrten der Linien 616 und 617 in beiden Richtungen über die A13 umgeleitet werden und die Haltestelle „Schwarzheide, BASF“ entfällt.

 

Die Haltestelle „Schwarzheide, Ärztehaus“ wird durch die Linie 616 weiterhin bedient. Es wird in beiden Richtungen am Kreisverkehr Schipkauer Straße/Ruhlander Straße gewendet.

 

Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet um Verständnis für die Einschränkungen.

Foto zur Meldung: Vollsperrung der L 55 bei Schwarzheide am 22. Dezember 2021
Foto: Vollsperrung der L 55 bei Schwarzheide am 22. Dezember 2021

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Weitere Impf- und Testangebote im Landkreis (17.12.2021, 15 Uhr)

(17. 12. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Freitag, 17. Dezember 2021 bei 596,9.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 16.652 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.050 Personen. Als genesen gelten 14.301 Bürgerinnen und Bürger. 304 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 35 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 7 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 2.150 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Quarantäne-Reglungen +++

Das Bürgertelefon des Landkreises erhält derzeit zahlreiche Anfragen bezüglich der Quarantäneregelungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Allgemeinverfügung des Landkreises regelt, dass Bürgerinnen und Bürger sich u.a. im Falle eines positiven PCR-Testergebnisses sofort und selbständig – auch ohne die Mitteilung einer Anordnung durch das Gesundheitsamt – in eine häusliche Quarantäne zu begeben haben.

 

Sofern ein positives PCR-Testergebnis vorliegt, beginnt die mindestens für 14 Tage andauernde Quarantäne an dem Tag des PCR-Testabstriches. Dies entspricht auch der Verfahrensweise unseres Gesundheitsamtes.

 

Bei einem positiven Selbsttest oder positiven Schnelltestergebnis müssen sich die Bürgerinnen und Bürger sofort einem PCR-Test unterziehen und bis zum Vorliegen des Testergebnisses in häusliche Quarantäne begeben. Ist das PCR-Test-Ergebnis positiv, so beginnt die Quarantäne von 14 Tagen am Tag des Abstriches.

 

Liegt nach den 14 Tagen Symptomfreiheit vor und hat sich die Person idealerweise mit einem Selbsttest oder in einer Teststelle frei getestet, so endet die Quarantäne nach 14 Tagen ab dem Tag des PCR-Abstriches. Eine Testung am Ende der Quarantäne ist bei Symptomfreiheit freiwillig durchzuführen. Das Gesundheitsamt des Landkreises empfiehlt eine abschließende Testung. So kann nach der 14-Tage-Quarantäne überprüft werden, ob die zuvor an COVID-19 erkrankte Person genesen und darüber hinaus auch nicht mehr ansteckend ist.

 

Zur Verdeutlichung des Vorgehens nachfolgend ein Beispiel:

 

17.12.2021 – Der durchgeführte Selbsttest ist positiv. Ab sofort begibt sich die Person in häusliche Quarantäne. Diese häusliche Quarantäne kann für die Vornahme eines PCR-Testes verlassen werden.

 

19.12.2021 – Es erfolgt der PCR-Test bei der Person.

 

21.12.2021 – Der Person wird das positive Ergebnis des PCR-Testes mitgeteilt.

 

19.12.2021 – Die vorgeschriebenen 14 Tage der Quarantäne zählen ab dem Tag des erfolgten PCR-Tests.

 

02.01.2022 – Mit Ablauf des vierzehnten Tages (00:00 Uhr) endet die Quarantäne.

 

03.01.2022 – Das Ende der Quarantäne, sofern eine Symptomfreiheit vorliegt. Idealerweise wird freiwillig ein Selbsttest (besser Antigen-Schnelltest) durchgeführt. Ist der freiwillige Test positiv, muss die Person Rücksprache mit dem Hausarzt halten und weiterhin in Quarantäne bleiben.

 

+++ Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz +++

Zwei der mittlerweile vier Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz stehen auch zwischen Weihnachten und Neujahr für Impfwillige bereit. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und was in diesem Jahr noch erledigt werden kann, das sollte man nicht mit in das nächste nehmen. In den Impfstellen in Lübbenau und Ortrand stehen auch in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr die zumeist freiwillig und ehrenamtlich Tätigen bereit. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Die Teams der Impfstellen freuen sich auf jeden/jede Einzelne/n, der auch in der weihnachtlichen Stimmung an einen gesunden Start in das neue Jahr denkt und sich zu einer Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung entschließt.

 

Das Impfangebot über Weihnachten wird unter anderem in der jüngsten Impfstelle des Landkreises realisiert. Am 16.12.2021 startete in Ortrand im Vereinshaus am Kirchplatz 6 eine Impfstrecke, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Ortrand realisiert werden konnte. Diese Impfstelle kann nun im Süden des Landkreises als ein festes Angebot die Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung absichern. Die Impfung ist ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung unter 035755 605217 möglich. Die Impfstelle ist Montag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 17 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 16 Uhr und Samstag von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Impfstelle vom 27.-30.12.2021 erreichbar und im neuen Jahr ab dem 03.01.2022. Das Impfangebot in Ortrand bleibt bis vorerst zum 31.01.2022 bestehen.

 

Auch im Medizinischen Zentrum Lübbenau sind zwischen den Feiertagen Impfungen möglich. Die Impfstrecken des Medizinischen Zentrums Lübbenau bieten weiterhin Impfungen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung an. Die Vergabe der Termine erfolgt von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr per Telefon unter 03542 85 177. Die Impfstelle im Medizinischen Zentrum Lübbenau ist bis zum 23.12.2021, ab dem 27.12.-30.12.2021 und im neuen Jahr ab dem 03.01.2022 geöffnet. Impftermine im Zeitraum vom 27. bis 30. Dezember 2021 sowie für Montag, 3. Januar 2022, können nur bis Freitag, 17. Dezember 2021 bis 12 Uhr vereinbart und vergeben werden.

 

Für die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Klinikum Niederlausitz gelten in der Weihnachtswoche vom 20.12. bis zum 23.12. geänderte Öffnungszeiten:

 

Montag und Mittwoch 9 bis 15 Uhr

Dienstag von 12 bis 18 Uhr

Donnerstag von 7 bis 12 Uhr

 

Ab dem 24.12.2021 bleibt die Impfstelle im Klinikum über den Jahreswechsel geschlossen. Am Dienstag, den 04.01.2022 hat die Impfstelle wieder geöffnet.

 

Der Impfbus wird in diesem Jahr bis zum 21.12.2021 im Landkreis unterwegs sein. Im Jahr 2022 startet der Impfbus mit seiner Tour durch OSL am 03.01.2022 in Neupetershain im Kultur- und Freizeitzentrum.

 

Weitere Informationen zu den Impfangeboten sind abrufbar unter www.osl-online.de

 

+++ Aktuelle Impfzahlen +++

In dieser Woche konnten bis zum Donnerstag durch die Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz 2153 Impfungen verabreicht werden. Der Hauptanteil mit 1412 Impfungen entfällt auf die Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in Senftenberg.

 

Der Anteil an Erstimpfungen beträgt ca. 13 Prozent.

 

+++ Testmöglichkeiten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz +++

Neben Impfungen können im Vereinshaus in Ortrand auch PCR Tests, die vom Gesundheitsamt oder vom Hausarzt in Auftrag gegeben wurden, zu bestimmten Zeiten durchgeführt werden. Weiter Informationen gibt es auf der Seite des Amtes Ortrand: https://www.amt-ortrand.de/.

 

Ein weiteres Testangebot wird es ab dem 20.12.2021 geben. Die Firma ECOLOG eröffnet im Auftrag des Gesundheitsamtes Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein öffentliches Bürger-Testzentrum im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH. Nach erfolgreicher Online-Registrierung bei der Firma ECOLOG können die Bürgerinnen und Bürger der Umgebung einen Test-Termin vereinbaren. Das Testzentrum ist täglich von 4:30 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Zum Abgleich der Personalien ist es erforderlich, einen Lichtbildausweis und den persönlichen QR-Code der Registrierung via App oder als Ausdruck mitzubringen. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Betreibers unter: https://buergertest.ecocare.center/.

Programme iKFZ und Geoportal stehen aufgrund von Netzarbeiten momentan nicht in vollem Umfang zur Verfügung

(14. 12. 2021)

Aufgrund von Arbeiten im Netz stehen aktuell die Programm "iKfz" und "Geoportal" nicht oder nur eingeschränkt auf der Homepage zur Verfügung.

 

Die Software für die Terminvergabe im Straßenverkehrsamt sowie für die Reservierung von Wunschkennzeichen ist davon nicht betroffen.

 

Die entsprechenden Anbieter arbeiten aktuell an einer Lösung, damit wir Ihnen die Programme schnellstmöglich wieder vollumfänglich zur Verfügung stellen können.

 

Danke für Ihr Verständnis.

Corona in Oberspreewald-Lausitz: Die Lage ist angespannt aber händelbar (09.12.2021, 17 Uhr)

(09. 12. 2021)

+++ Aktuelle Fallzahlen +++

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt am Donnerstag, 09. Dezember 2021 bei 167,9.

 

Kumuliert wurden seit Ausbruch des Virus im März 2020 im Landkreis OSL 14.395 Fälle registriert. Infiziert sind aktuell 2.691 Personen. Als genesen gelten 11.955 Bürgerinnen und Bürger. 289 Personen sind an oder mit COVID-19 verstorben. Im Klinikum Niederlausitz werden aktuell 31 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon 11 intensivmedizinisch betreut. Derzeit befinden sich 2.736 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

+++ Probleme bei der Übermittlung der aktuellen Daten an das RKI +++

Beim Robert Koch Institut hatte es am 09.12.2021 Probleme bei der Veröffentlichung der neuen Infektionszahlen gegeben. Das Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg schreibt dazu (Stand 09.12.2021, 14:30 Uhr): „Aktuell wird die tägliche Datenmeldung der COVID-19-Fallzahlen und 7-Tage-Inzidenzen überprüft. Die heutigen Fallzahlen und Inzidenz-Werte sind daher im Augenblick unter Vorbehalt zu betrachten. Wir bitten um Verständnis.“.

 

Die beim RKI am 09.12.2021 (Stand 08:39 Uhr) einsehbaren Infektionszahlen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz entsprechen nicht der Realität. Am 08.12.2021 hat der Landkreis 382 Meldungen an das RKI übermittelt. Das RKI hat den Eingang der Daten bestätigt, jedoch erfolgte keine korrekte Übertragung dieser in die Meldungen des RKI.

 

Zwischenzeitlich ist eine Nachübermittlung der Daten an das RKI erfolgt (Stand 16:50 Uhr). Das Problem in der Datenübermittlung wurde behoben. Die Zahlen des RKI werden nachkorrigiert.

 

In den vergangenen Tagen erschienen bereits auf verschiedenen Informationsplattformen Meldungen dazu, dass Experten zurzeit von einer deutlichen Untererfassung der Zahlen ausgehen. In diesem Zusammenhang wird über diverse Ursachen für dieses Problem berichtet. Zu den aufgeführten Ursachen zählt auch, dass Gesundheitsämter und Kliniken in einigen Regionen aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr mit der Meldung dieser hinterherkommen würden. Dies ist im Landkreis Oberspreewald-Lausitz nicht der Fall. Die Meldung der Infektionsfälle und die Übermittlung der Daten an das RKI erfolgt in den Ämtern ordnungsgemäß und ohne Versäumnis.

 

Die Übertragung der Daten an das RKI ist zurzeit von Störungen betroffen. Der Landkreis hatte deswegen Kontakt zum RKI aufgenommen, um die beim RKI veröffentlichten Zahlen schnellstmöglich zu korrigieren. Aufgrund des Übertragungsproblems sind die aktuellen Infektionszahlen und die der vergangenen Tage mit Vorsicht zu betrachten. Die dadurch zum Ausdruck kommende rasante positive Entwicklung im Landkreis aufgrund stark sinkender Infektionszahlen und einer sehr geringen Sieben-Tage-Inzidenz entspricht nicht der aktuellen Lage im Landkreis.

 

+++ Maßnahmen werden beibehalten +++

Die auf Basis des § 27 Abs. 1 der zweiten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (2. SARS-CoV-2-EindV) vom 23. November 2021 im Landkreis geltenden Maßnahmen bleiben bestehen. Diese Maßnahmen sind nicht nur an die Sieben-Tage-Inzidenz gebunden, sondern auch von dem vom Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg gemeldeten Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten. Solang dieser Anteil den Schwellenwert von mindestens zehn Prozent überschreitet bleiben die Maßnahmen weiterhin bestehen. Der Anteil der intensivstationär behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten beträgt aktuell 25,6 % (Stand 09.12.2021, 13:30 Uhr).

 

+++ Aktuelle Impfzahlen +++

In dieser Woche konnten bis zum Mittwoch durch die Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz 1.441 Impfungen verabreicht werden. Der Hauptanteil mit 717 Impfungen entfällt auf die Impfstelle des Klinikums Niederlausitz in Senftenberg.

Der Anteil an Erstimpfungen beträgt ca. 18 %. Der Anteil der Dritt-Impfungen liegt bei ca. 74 %.

 

+++ Impfangebote des Landkreises Oberspreewald-Lausitz +++

Für die Impfstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Klinikum Niederlausitz gelten in der Weihnachtswoche vom 20.12. bis zum 23.12. geänderte Öffnungszeiten:

 

Montag und Mittwoch 09.00-15.00 Uhr

Dienstag von 12.00-18.00 Uhr

Donnerstag von 07.00-12.00 Uhr

 

Ab dem 24.12.2021 bleibt die Impfstelle im Klinikum über den Jahreswechsel geschlossen, damit das Team neue Kraft tanken kann. Am Dienstag, den 04.01.2022 hat die Impfstelle wieder geöffnet. Hintergrund für die Öffnung ab Dienstag ist, dass die Impfstofflieferung erst am Montag erfolgen wird und deshalb am Montag die Impfungen nicht verlässlich sichergestellt werden könnten.

 

Die Impfstrecken des Medizinischen Zentrums Lübbenau bieten weiterhin Impfungen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung an. Die Vergabe der Termine erfolgt von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr per Telefon unter 03542 85 177.

 

Der Impfbus wird in diesem Jahr bis zum 21.12.2021 im Landkreis unterwegs sein.

 

Weitere Informationen zu den Impfangeboten sind abrufbar unter www.osl-online.de

„Alt gegen neu“: Die erste Frist des EU-weiten Führerschein-Tausches rückt immer näher

(09. 12. 2021)

Pflichtumtausch findet gestaffelt bis 2033 statt / Frist für die ersten Geburtsjahrgänge endet bereits im Januar 2022

 

Am 19. Januar 2022 läuft die erste Frist für den Pflichtumtausch einiger Führerscheine ab. Kurz vor Ende der Frist bemerken viele der davon betroffenen Führerscheininhaber ihr bisheriges Versäumnis. Laut der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist aktuell noch immer eine hohe Anzahl „alter“ Führerscheine gelistet, welche von der Frist betroffen sind und bis zum 19.01.2022 umgetauscht werden müssen.

 

Alt gegen neu: Bis Januar 2033 sieht die EU einen schrittweisen Austausch aller vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine vor. Die Umtauschenden erhalten im Gegenzug einen aktuellen EU-Kartenführerschein. Erste Bürgerinnen und Bürger sind von dem Pflichtumtausch bereits betroffen: Fahrerlaubnisinhaber, deren Geburtsjahr zwischen 1953 und 1958 liegt und deren Führerschein bis einschließlich 1998 ausgestellt wurde, müssen ihren Führerschein bis zum 19. Januar 2022 eigenständig umtauschen. Geschieht dies nicht, wird der alte Führerschein mit Ablauf dieser Frist ungültig.

 

„Mit dem schrittweisen Umtausch der Führerscheine soll erreicht werden, dass alle in der EU noch im Umlauf befindlichen Führerscheine ein einheitliches Muster erhalten, das unter anderem aktuelle Anforderungen an die Fälschungssicherheit erfüllt“, erklärt Kai-Uwe Christiansen, Hauptsachbearbeiter der Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. In diesem Jahr hat die Fahrerlaubnisbehörde bereits circa 2.500 Umstellungsanträge bearbeitet. Dennoch äußert sich Christiansen kritisch beim Blick auf die Datenbank der Fachsoftware: „Knapp einen Monat vor Ablauf der ersten Frist ist noch immer eine vierstellige Anzahl von Führerscheinen gelistet, für welche bisher kein Tauschantrag gestellt wurde und deren Gültigkeit nach dem 19.01.2022 verfällt.“

 

Auch für die kommenden Umtauschfristen rät Kai-Uwe Christiansen den Bürgerinnen und Bürgern deswegen ihren Antrag zeitnah einzureichen. So kann vermieden werden, dass es kurz vor Ablauf der Fristen zu einer Antragsflut kommt und die Bearbeitungsdauer sich dementsprechend verlängert. Die Dauer der Bearbeitung eines Antrages hängt nicht nur von der Fahrerlaubnisbehörde eines Landkreises ab, sondern auch von der Bundesdruckerei GmbH, welche die Führerscheine herstellt. Aufgrund der zeitweisen Fülle an Anträgen musste diese ihre Bearbeitungszeiten bereits verlängern.

 

Der neu ausgestellte Führerschein wird − unabhängig von der zugrundeliegenden Fahrerlaubnis − auf 15 Jahre befristet. Nach Ablauf dieser Gültigkeit muss ein neuer Führerschein ausgestellt werden. Diese Regelung dient insbesondere der Aktualisierung von Namen sowie des Lichtbildes. Der Umtausch ist dabei rein verwaltungstechnischer Natur. Die Fahrerlaubnis bleibt unverändert bestehen, zusätzliche ärztliche Untersuchungen oder sonstige Prüfungen sind damit nicht verbunden. Etwas anderes gilt nur, wenn im Zuge der Antragstellung fahreignungsrelevante Beeinträchtigungen bekannt werden.

 

Welche Umtauschfrist für welche Geburtsjahrgänge gilt, wird auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erklärt: www.bmvi.de/pflichtumtausch-von-fuehrerscheinen. Der Umtausch muss von den Bürgerinnen und Bürgern eigenverantwortlich durchgeführt werden. Zuständig für die Umstellung alter Fahrerlaubnisse und damit die Bearbeitung der eingehenden Anträge ist die jeweilige Fahrerlaubnisbehörde des zuständigen Landkreises, in dem der Antragsteller seinen aktuellen Wohnsitz hat. Wurde der umzutauschende Führerschein nicht im Wohnort-Landkreis ausgestellt, können sich die Bürgerinnen und Bürger vor Antragstellung an die ausstellende Behörde wenden und die Zusendung einer sogenannten Karteikartenabschrift veranlassen.

 

Weitere Informationen zur Antragstellung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz erhalten Sie bei der Fahrerlaubnisbehörde: www.osl-online.de/führerschein-pflichtumtausch

 

Aufgrund des stark steigenden Antragsaufkommens kann die Fahrerlaubnisbehörde zeitweise keine telefonische Erreichbarkeit zusichern. Bürgerinnen und Bürger werden darum gebeten, sich zunächst über die Internetseite des Landkreises zu informieren. Insofern dann noch Fragen bestehen, können diese per E-Mail an gerichtet werden (mit Angabe des Anliegens und einer Telefonnummer).

 

Pflichtumtausch Führerscheine

Anträge für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis OSL bearbeitet:

 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, KFZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde, Postanschrift: PF 100064, 01956 Senftenberg

 

Auch einzelne Einwohnermeldeämter (außer Altdöbern, Calau und Vetschau) nehmen Anträge auf Umstellung entgegen.

 

Antragsformular und Informationen zum Thema: www.osl-online.de/führerschein-pflichtumtausch

 

Videobeitrag

Kai-Uwe Christiansen beantwortet im Video-Beitrag die wichtigsten Fragen zum Thema Führerschein-Pflichtumtausch. Das Video ist unter www.osl-online.de/videos zu finden.

Mobile Verbraucherberatung für 15 Kommunen im Süden Brandenburgs

(08. 12. 2021)

Bewerbungsphase abgeschlossen – Zweites Digimobil der Verbraucherzentrale fährt ab Anfang 2022 / Verbraucherschutzministerium fördert das Vorhaben


Ab 2022 wird die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) mit einem weiteren Digimo-bil unterwegs sein und mobile Verbraucherberatung auch im Brandenburger Süden anbieten. Die Kommunen Bad Liebenwerda, Beeskow, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Forst, Guben, Lauchhammer, Lübben, Lübbenau, Luckau, Luckenwalde, Senftenberg, Spremberg, Treuenbrietzen und Wildau haben sich erfolgreich als Standort beworben. Das Verbraucherschutzministerium fördert das Vorhaben in diesem Jahr mit einer An-schubfinanzierung von gut 200.000 Euro. Auch der laufende Betrieb des zweiten Digimobils wird mit Fördermitteln des Verbraucherschutzministeriums unterstützt.


„Mit dem Digimobil erhalten die Bürgerinnen und Bürger auch in ländlichen Regionen einen einfachen Zugang zur Beratung der Verbraucherzentrale. So sind sie bei Problemen mit Energieversorgern, Telekommunikationsunternehmen oder Reiseanbietern nicht auf sich ge-stellt. Daher unterstützen wir den zweiten Beratungsbus in Brandenburg“, so Verbraucher-schutzministerin Ursula Nonnemacher.


Ab Anfang 2022 wird das Digimobil jeden Monat in 15 Städten im Süden Brandenburgs Sta-tion machen und dort Rechtsberatung per Videochat anbieten. Bereits 2019 war im Rahmen eines Pilotprojektes das bundesweit erste Digimobil im Norden Brandenburgs gestartet.


„Das positive Feedback hat uns bestärkt, den Ansatz der mobilen Beratung in ländlichen Re-gionen auszuweiten und ein zweites Fahrzeug bauen zu lassen. Wir freuen uns über das große Interesse der Kommunen im Süden Brandenburgs sowie über die Förderung des Lan-desverbraucherschutzministeriums“, so VZB-Chef Christian A. Rumpke.


Im Digimobil können VerbraucherInnen das breite Beratungsspektrum der Verbraucherzent-rale von Verträgen & Reklamation, Digitalem & Telekommunikation, Finanz- & Versiche-rungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung und Energie bis zu deutsch-polni-schen Verbraucherfragen in Anspruch nehmen. Eine Servicekraft weist in die Technik ein und steht vor Ort für Fragen zur Verfügung.


Über Neuigkeiten zum Digimobil informiert die Verbraucherzentrale fortlaufend unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil. Dort wird in Kürze auch der Tourplan für 2022 abrufbar sein.


Für eine Videochat-Beratung im Digimobil ist aufgrund der Corona-Pandemie aktuell eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich. Im Fahrzeug gilt die 2G-Regel.


- Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/terminbuchung


Beide Digimobile Nord und Süd werden durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, In-tegration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg gefördert.


Zum Download unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/33425
BU: Im Digimobil gibt es einen Wartebereich so-wie einen abgetrennten Beratungsraum, in dem die Beratung per Videochat stattfindet.
© Berger Karosserie und Fahrzeugbau GmbH / VZB Zum Download unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/60505


Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Branden-burger Verbraucher:innen gegenüber Wirtschaft und Politik. Sie bietet unabhängige Verbraucherbera-tung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitales & Telekommunikation, Energie, Bauen & Woh-nen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.


Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbraucher:innen gegen gel-tendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.


Aktuelle Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-brandenburg.de


Den Pressetext finden Sie auch online unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/67789


Pressekontakt Verbraucherzentrale
Lisa Högden, Pressesprecherin, (0331) 29871 12,


Pressekontakt Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz


Gabriel Hesse, Pressesprecher, (0331) 866 5041,


Aufnahme in den Presseverteiler der Verbraucherzentrale unter: www.verbraucherzentrale-bran-denburg.de/node/14503
Aufnahme in den Newsletter unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/newsletter-brandenburg


Verbraucherzentrale Brandenburg Landesgeschäftsstelle Babelsberger Straße 12 14473 Potsdam www.verbraucherzentrale-brandenburg.de


Gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Tag des Ehrenamtes: Preisträger erhalten Auszeichnung per Post

(08. 12. 2021)

Wie im vergangenen Jahr musste auch 2021 auf eine feierliche Auszeichnungsveranstaltung zum „Tag des Ehrenamtes“ am 05.12.2021 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verzichtet werden. Per Post erhielten die 17 Ausgezeichneten ihre Preise und eine kleine Anerkennung zur Würdigung ihres Engagements. Auch in diesem Jahr wurde zudem ein Vereinsprojekt aus dem Landkreis gewürdigt.

 

Die 17 Frauen und Männer aus den elf OSL-Kommunen wurden durch ihren Bürgermeister bzw. Amtsdirektor in diesem Jahr für eine Auszeichnung zum Tag des Ehrenamtes vorgeschlagen. Eine Auszeichnungsveranstaltung konnte erneut nicht stattfinden, sodass sie ihre Dankesurkunden von Landrat Siegurd Heinze und Sparkassen-Vorstandsvorsitzendem Lothar Piotrowski und die Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg per Post zugestellt bekamen. „Leider ist es erneut nicht möglich gewesen, die Frauen und Männer, welche sich im Landkreis freiwillig und uneigennützig für das Wohle der Gemeinschaft engagieren, persönlich auszuzeichnen. Wir freuen uns immer auf das persönliche Kennenlernen und den Austausch mit den Ehrenamtlern. Hoffentlich wird es im nächsten Jahr wieder möglich sein die Auszeichnungen in einem würdigen, persönlichen Rahmen zu übergeben“, sagt Landrat Siegurd Heinze.

 

Die in diesem Jahr geehrten Privatpersonen engagieren sich zum Beispiel für die Organisation von lokalen Veranstaltungen für Senioren, das Verfassen einer Dorfchronik, den Umbau eines Gemeindehauses und ein Amateurtheater. Die Personen sind seit Jahren im Rahmen ihrer freiwilligen Tätigkeiten aktiv, ohne eine Gegenleistung zu fordern. Die Auszeichnung des Ehrenamtes stellt für die Kommunen eine Möglichkeit dar, diesen Personen ihre Anerkennung zu zeigen. Oftmals bestehen bestimmte Angebote, Einrichtungen und Veranstaltungen nur dank des Engagements von ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern. Dies ist keine Selbstverständlichkeit.

 

„Kultur trotz(t) Corona“

Neben den Privatpersonen wird in 2021 auch ein beispielhaftes Vereinsprojekt aus dem Landkreis gewürdigt. Dessen Vertretende erhalten traditionell neben Glückwünschen und Dankesworten einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro pro Initiative überreicht. Über den Preis kann sich in diesem Jahr das Projekt „Kultur trotz(t) Corona – Gutskapelle Reuden“ freuen. Die Vertretenden nahmen die Glückwünsche und den Scheck dieser Tage in kleiner Runde entgegen.  Die Gutskapelle Reuden hat sich seit Jahren zu einem kulturellen Anlaufpunkt in der Stadt Calau und der Region entwickelt. Die Veranstaltungen und Ausstellungen werden gemeinnützig und ohne Eintrittsgeld durchgeführt. Über eine kleine Spende freut sich die Gutskapelle dennoch. Die Kollekten werden für weitere Gebäudesanierungen verwendet. Neben den Sanierungen hatten die Vereinsmitglieder im Jahr 2021 allerhand mit Veranstaltungen zu tun. Was aufgrund der Corona-Lage zunächst kontrovers erscheint, ist ein gezielter Kampf des Fördervereins Gutskapelle Reuden e.V. gegen die vorherrschende „Veranstaltungsflaute“. Das Ziel ist es, den Menschen in