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Landrat und Dezernent besuchten Baustelle im Paul-Fahlisch-Gymnasium


Bild zur Meldung: Landrat und Dezernent besuchten Baustelle im Paul-Fahlisch-Gymnasium



Im August 2014 fiel in Lübbenau/Spreewald der Startschuss für das derzeit umfangreichste Bauvorhaben der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz. Insgesamt 5,1 Millionen Euro werden in die energetische Sanierung und Erneuerung des Paul-Fahlisch-Gymnasiums investiert.

 

Um den störungsfreien Schulbetrieb als auch die zügige Realisierung der Sanierung zu gewährleisten, ist das Gymnasium im Sommer 2014 in das Gebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums in die Richard-Wagner-Straße umgezogen. Pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2016/2017 soll der Schulbetrieb dann am gewohnten Schulstandort starten können.

 

Was sich seit dem Beginn der Baumaßnahme getan hat und wie weit der derzeitige Stand der Arbeiten ist, davon verschafften sich Landrat Siegurd Heinze und Finanz-und Bildungsdezernent Wilfried Brödno am Freitag im Rahmen eines Baustellenspaziergangs im Objekt einen aktuellen Eindruck. Begleitet wurden sie von Christine Paulan und Helga Kuritz, Projektverantwortliche seitens der Kreisverwaltung OSL, sowie Kerstin Bielitz und Fred Jasinski vom Architekturstudio Jasinski aus Cottbus. Auch der neue Schulleiter Matthias Lösche nahm an dem Termin teil.

 

Aktueller Stand:

Die Baumaßnahmen werden schrittweise weitergeführt. Begonnen wurde im Hauptgebäude und im Schulanbau. Dabei ist der Umfang der Bauarbeiten im Anbau auf die unbedingt notwendigen Maßnahmen beschränkt, da der Anbau bereits einen hohen energetischen Standard hat. Die Maßnahmen sind abgeschlossen.  

 

Im Hauptgebäude sind die Bau-, Installations-, Maler- und Trockenbauarbeiten in den oberen Geschossen weitestgehend abgeschlossen. Es folgt noch der Einbau der Ausrüstung für die neuen Chemiekabinette. Der Bodenleger hat bereits die obersten beiden Etagen fertiggestellt, im Bereich des Erdgeschosses sind in ersten Teilbereichen die Arbeiten ebenfalls abgeschlossen.

 

Die Arbeiten im Bereich Sporthalle sind bis auf Dacharbeiten weitestgehend beendet. Im Verbinder sind noch die Ausbaugewerke tätig. Moderne technische Ausrüstungen in Bezug auf die Heizung und Lüftung, den Brandschutz, die Notbeleuchtung und Rettungswegsicherung und den Einbruchschutz erfordern umfangreiche Installationen, die im Bereich des Schulgebäudes fast fertig sind.  

 

Zwischenzeitlich wurde die Bauhauptleistung für den Bereich der Singehalle soweit forciert, dass das Dach geschlossen ist. Die Ausbauarbeiten sind vergeben und gehen planmäßig voran. Gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro wurde ein neuer Ablaufplan erarbeitet, der sicherstellt, dass auch die Singehalle zum Schuljahresbeginn im September durch die Schule zu nutzen sein wird.

 

Bereits abgeschlossen wurde auch die Sanierung des Rasensportplatzes auf dem Außengelände, um die Bespielbarkeit im Herbst sichern zu können.

 

Als letzter Planungsabschnitt folgt jetzt noch die Neugestaltung der Außenanlagen, insbesondere sind die Wege und Zufahrten neu zu strukturieren. Die Leistungen wurden öffentlich ausgeschrieben, die Vergabe ist an die Fa. Lossack aus Calau erfolgt. Die Fertigstellung ist ebenfalls zum Schuljahresbeginn vorgesehen.  

 

Parallel zu den Bauarbeiten läuft die Planung der Ausstattung für die Bereiche, die neue Möbel bekommen, darunter die Singehalle. Die Schule wird mit einer strukturierten IT-Verkabelung versehen, Beamer, interaktive Tafeln in einigen Räumen und Internetanschluss sind vorgesehen, sodass im September ein modernes Schulgebäude in Betrieb genommen werden kann.

 

Ausblick:

Gemäß Beschluss des Kreistages vom 17.03.2016 sind die Bauarbeiten damit nicht beendet. Das Schulgebäude erhält nun noch einen Anbau für die Unterbringung der Musikschule und Volkshochschule am gleichen Standort. Die Einrichtungen sind gegenwärtig im Gebäude in der Richard-Wagner-Straße untergebracht. Der Anbau soll sich im Wesentlichen auf Räume für die Musikschule beschränken, die VHS wird vorhandene Klassenräume mit nutzen. Damit werden Betriebskosten gespart.

Die Planung für den Anbau hat begonnen, die Realisierung erfolgt nach Erteilung der Baugenehmigung voraussichtlich im 4. Quartal 2016.  

 

Auch Räumlichkeiten für den Bereich Sozialarbeit sollen zur Verfügung gestellt werden.

 

 

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