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Wohnverbund Schipkau: Erste Bewohner beziehen ihr neues Zuhause auf Zeit


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Klinikum Niederlausitz ermöglicht kurzfristige Belegung dank tatkräftiger Unterstützung

 

41 asylsuchende Personen, darunter fast ausschließlich Familien mit Kindern, haben dieser Tage einen Wohneingang in einem vormals zum Abriss vorgesehenen Wohnblock in Schipkau bezogen. Dass die Belegung noch vor Weihnachten ermöglicht werden konnte, ist nicht zuletzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums Niederlausitz und seiner zugehörigen Gesellschaften Klinikum Campus GmbH und Klinikum Campus Service GmbH zu verdanken.

 

Diese hatten die Kreisverwaltung in den vergangenen Wochen tatkräftig darin unterstützt, die Wohnungen mit teilweise gebrauchten und neuen Möbeln sowie Gegenständen des täglichen Bedarfs auszustatten, um so einen kurzfristigen Bezug zu ermöglichen: „Wir haben gern geholfen, die Unterkünfte für die Menschen einzurichten. Es ist für uns ein Zeichen der Menschlichkeit und eine Herzensangelegenheit, die Familien zu unterstützen“, erklärte das Klinikum, das der Anfrage der Kreisverwaltung um mögliche Unterstützung von Anfang an aufgeschlossen gegenüber stand. „Wir freuen uns, dass die Menschen zu Weihnachten in einer menschenwürdigen Umgebung willkommen geheißen werden können. Für uns als kommunales Krankenhaus ist es auch eine Selbstverständlichkeit, den Landkreis dabei zu unterstützen“, sagt Hendrik Karpinski, Geschäftsführer der Klinikum Niederlausitz GmbH.

 

Insgesamt 47 Plätze stehen in dem Wohnverbund, der aus jeweils vier Drei- und Zweiraumwohnungen sowie neun Einraumwohnungen besteht, nunmehr zur Verfügung. „Die schnelle Belegung wäre ohne die Hilfe der Klinikum-Mitarbeiter aus den Bereichen Logistik, Fuhrpark, Einkauf sowie Bau und Technik nicht möglich gewesen. Für ihren Einsatz und die Hilfsbereitschaft sind wir überaus dankbar“, zeigte sich Landrat Siegurd Heinze erfreut über das Ergebnis der Zusammenarbeit.

 

Der Vertrag über die Anmietung des Objektes Rosa-Luxemburg-Straße 26 in Schipkau zwischen dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH ist durch den Kreisausschuss in seiner Sitzung vom 28. November 2014 bestätigt worden. Vertragsbeginn war der 1. Dezember 2014.

 

Mit dem jetzigen Bezug des Wohnverbundes in Schipkau, der Belegung in den Gemeinschaftsunterkünften in Sedlitz und Lauchhammer sowie im Schullandheim am Alten Wehr in Senftenberg und in weiteren Wohnungen im gesamten Kreisgebiet gelingt es dem Landkreis als einer von wenigen in Brandenburg, sein vom Land vorgegebenes Aufnahmesoll – 261 Personen in 2014 – zu erfüllen.

 

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Dank der Unterstützung des Klinikums Niederlausitz innerhalb kürzester Zeit bezugsfertig: Simone Weber-Karpinski, Geschäftsführerin der Klinikum Campus GmbH und Klinikum Campus Service GmbH, Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel, Klinikum Niederlausitz-Geschäftsführer Hendrik Karpinski, Landrat Siegurd Heinze (v.l.), Tobias Dorn von der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH und Sozialdezernent Alexander Erbert (nicht im Bild) überzeugten sich dieser Tage im Wohnverbund für Asylsuchende in Schipkau vom Ergebnis der Arbeiten. Bereits am Donnerstag zogen hier die ersten Familien ein.   

 

 

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