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Mitglieder des Naturschutzbeirates im Landkreis OSL nehmen Berufungsurkunden entgegen


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Mitglieder des Naturschutzbeirates im Landkreis OSL nehmen Berufungsurkunden entgegen

Seit 25 Jahren stehen fachkompetente Bürger der Naturschutzbehörde beratend zur Seite

 

In der insgesamt 250. Sitzung des Naturschutzbeirates des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurden am heutigen Mittwoch, den 11. Juli 2018, die neu bestellten sieben Mitglieder und fünf Stellvertreter offiziell in ihrem Amt bestätigt. Die Erste Beigeordnete und stellvertretende Landrätin Grit Klug hieß die Männer, welche der unteren Naturschutzbehörde in der bis 2023 andauernden Periode beratend und unterstützend zur Seite stehen werden, am Nachmittag im Vetschauer Weißstorchenzentrum willkommen und überreichte ihnen die Ernennungsurkunden. Nachdem sich die einzelnen Vertreter vorgestellt hatten, erfolgte bereits die erste Sitzung. Der formelle Berufungsbeschluss der Mitglieder wurde bereits vor einem Monat, am 14. Juni 2018, einstimmig im Kreisausschuss des Kreistages gefasst.

 

Die Beiratsleitung übernimmt unverändert für weitere fünf Jahre der Kittlitzer Bernd Elsner, Harald Konczak aus Peickwitz wird sein neuer Stellvertreter. Neben den ebenfalls wiedergewählten Mitgliedern Dr. Dietrich Hanspach, Thomas Wiesner, Frank Raden und Dietrich Hein, kann Roland Subatzus aus Großräschen als neuer Mitwirkender begrüßt werden. Gleich drei neue Stellvertreter nehmen ab sofort ihre Arbeit im Naturschutzbeirat auf: der Boblitzer Alexander Hoschke, Günter Walczak aus Großräschen und der Ogrosener Lucas Lütke Schwienhorst sind künftig neben Wilhelm Zimmerling und Günter Szadzik als Vertreter der Beiratsmitglieder aktiv.

 

Klaus Uhl aus Grünewalde, der mehrere Jahre die Leitung des Beirats innehatte sowie der Krimnitzer Peter Pasieka und Manfred Lehmann aus Koßwig, schieden nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit im Naturschutzbeirat auf eigenen Wunsch hin aus.

 

„Der Naturschutzbeirat, bestehend aus naturschutzfachlich kompetenten Bürgern, leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Natur und Landschaft im Landkreis. Die Mitglieder beraten und unterstützen die untere Naturschutzbehörde stets konstruktiv, kompromissbereit und ergebnisorientiert. Ich danke allen Mitgliedern sowohl für die bisher geleistete Arbeit als auch für die Bereitschaft, neu oder erneut im Beirat mitzuwirken. Mein Dank gilt insbesondere auch den ausscheidenden Mitgliedern. Ich wünsche für die Tätigkeit in der kommenden Beiratsperiode viel Freude beim Ausüben dieser verantwortungsvollen Tätigkeit.“, so Grit Klug, Erste Beigeordnete des Landkreises OSL, wertschätzend.

 

Im Land Brandenburg werden Naturschutzbeiräte bei den unteren Naturschutzbehörden der Landkreise und bei der Obersten Naturschutzbehörde beim Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz berufen. Grundlage dafür bildet § 35 des Brandenburgischen Naturschutzausführungsgesetzes. Der Naturschutzbeirat ist in die Vorbereitung wichtiger Entscheidungen der Naturschutzbehörde mit einzubeziehen. Dazu zählen unter anderem Entscheidungen zu Ausnahmegenehmigungen oder Befreiungen von Schutzgebietsregelungen, Ausnahmen vom Artenschutz oder Biotopschutz sowie andere Schwerpunktthemen wie etwa Eingriffsregelungen bei Großvorhaben, Bauleitplanungen, allgemeiner und besonderer Artenschutz, Landschaftsrahmenplanung bzw. Landschaftsplanung, Anliegen betreffend den Freiraumverbund, Großschutzgebiete, Schutzgebietsausweisungen, Gehölzschutz, Tiergehege sowie Zoos.

 

 

Von links: Frank Raden, Wilhelm Zimmerling, Harald Konczak, Lucas Lütke Schwienhorst, Bernd Elsner,

Thomas Wiesner, Alexander Hoschke, Dr. Dietrich Hanspach, Günter Szadzik, Dietrich Hein und Günter Walczak

wurden als Mitglieder sowie Stellvertreter in den Naturschutzbeirat des Landkreises OSL berufen.

Nicht im Bild: Roland Subatzus.

Foto: Landkreis

 

 

Grit Klug, Erste Beigeordnete des Landkreises OSL,

dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern des

Naturschutzbeirates Klaus Uhl, Peter Pasieka und

Manfred Lehmann (v.l.) für ihre geleistete Arbeit.

Foto: Landkreis

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