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Landratsamt in Senftenberg
Senftenberger See - Luftaufnahme
 

Impfwoche im Landkreis Oberspreewald-Lausitz vom 20. - 23. April 2015



 

Gesundheitsamt OSL bietet umfangreiche Angebote zum Thema Impfung

 

„Entschlossenheit zum Impfen – Wie kann sich die Europäische Region von impfpräventablen Krankheiten befreien?“ lautet das Motto der 10. Europäischen Impfwoche, die vom 20. bis 23. April 2015 auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stattfindet. Im Mittelpunkt steht die Notwendigkeit einer verstärkten öffentlichen Sensibilisierung für Impfmaßnahmen. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung bietet Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises anlässlich der Impfwoche unterschiedliche Angebote rund um das Thema Impfung. So besteht für Interessierte die Möglichkeit:

 

  • ihren Impfstand und den Impfstand Ihrer Kinder auf Vollständigkeit überprüfen zu lassen

  • sich bei Notwendigkeit gegen Wundstarrkrampf, Diphtherie, Keuchhusten und ggf. gegen Kinderlähmung und Masern, Mumps, Röteln zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung impfen lassen;

  • sich bei Bedarf kostenlos einen Internationalen Impfausweis ausstellen zu lassen (alte Impfdokumente bitte unbedingt mitbringen), Impfungen nachtragen oder

  • Informations- und Aufklärungsmaterial zu Schutzimpfungen, auch zu Reiseimpfungen, zu erhalten.

     

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg in der Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), obere Etage, stehen zu folgenden Terminen bereit:

     

    Montag,         20. April 2015           9.00 – 12.00 Uhr

    Dienstag,      21. April 2015           9.00 – 12.00 Uhr      und     13.00 – 17.30 Uhr

    Mittwoch,       22. April 2015           9.00 – 12.00 Uhr     

    Donnerstag, 23. April 2015           9.00 – 12.00 Uhr      und     13.00 – 16.30 Uhr

     

     

    Für weitere Informationen stehen Jutta Kritz und Barbara Arnold unter Telefon 03573 870-4342 bzw. -4345 als Ansprechpartner zur Verfügung.

     

    Hintergrund der Impfwoche:

     

    Impfungen retten mehr Menschenleben als jede andere gesundheitspolitische Maßnahme. Dennoch waren 2013 in der Europäischen Region 31 685 Masernfälle zu verzeichnen – ein Anstieg um 348 % gegenüber 2007. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Erkrankungshäufungen an Masern, zum gegenwärtigen Zeitpunkt insbesondere in Berlin und in den angrenzenden Brandenburger Landkreisen. Die Kosten dieser Ausbrüche in menschlicher wie finanzieller Hinsicht sind extrem hoch. Um der Zukunftsvision der WHO von einer Europäischen Region ohne impfpräventable Krankheiten näher zu kommen, sind eine neue Entschlossenheit und innovative Konzepte erforderlich, wie sie im Europäischen Impfaktionsplan (2015–2020) (EVAP) erläutert werden.