• 4 Lausitzer Abiturienten bekommen jeweils Stipendium im Wert 3.000€ für das Studium
• Vergabe des Dehmel-Stipendiums im SeeCampus Niederlausitz
Die Kombination aus gesellschaftlichem Engagement und besonderen schulischen Leistungen zeichnet sie aus – die vier Abiturientinnen und Abiturienten, die 2026 von der Dehmel-Stiftung mit einem Stipendium ausgezeichnet werden. Ob in Wettbewerben in der Schule, als Helfer für den Jahrgang, engagiert im Heimatort, aktives Mitglied im Verein: an vielen Orten findet man die diesjährigen Stipendiaten der Dehmel-Stiftung, die auf der einen Seite auffallen, weil sie besonders gute schulische Leistungen bringen, auf der anderen Seite aber auch ihre Freizeit nutzen, um sich für ihre Mitmenschen einzubringen. Aus diesem Anlass vergibt die Stiftung je 3.000€ Unterstützung, die auf die ersten 6 Semester des Studiums gleichmäßig verteilt werden. Dieses Geld kann dann für Bücher oder weiteres Lehrmaterial der kommenden Studenten verwendet werden. Dieses Jahr findet die feierliche Übergabe des Stipendiums in der Aula des SeeCampus Niederlausitz statt. Nachdem sich Dr. Hans-Hermann Dehmel aus der aktiven Stiftungsarbeit zurückgezogen hat, ist der diesjährige Vertreter der Dehmel-Stiftung Steffen Exler. Der Schulleiter des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide ist seit 2025 im Vorstand der Stiftung und zeichnet die Leistungen der neuen Stipendiaten der Dehmel-Stiftung aus. Er betont die Notwendigkeit von gesellschaftlichem Engagement in aktuellen Zeiten und motiviert die Abiturienten ihren sozialen Einsatz fortzusetzen. Die Veranstaltung begleiten musikalische Beiträge von Schülern des Schwarzheider Gymnasiums und Moritz Kosmider als Dehmel-Stipendiat 2025 und Moderator. Den Stipendiaten und deren Gästen gibt er einen kurzen Rückblick über den Werdegang der Stiftung. Seit dem Jahr 2000 ist die Stiftung aktiv und hat in diesen Jahren über 100 Abiturientinnen und Abiturienten gefördert. Des Weiteren fördert sie Wettbewerbe wie „Jugend forscht“, unterstützt Schulen finanziell, ist als Partner für sie da, fördert Kultur und Kirchen und mildtätige Zwecke.
Aus der Moderation geht hervor, dass das Dehmel-Stipendium keine rein monetäre Unterstützung ist, sondern viel mehr noch einen sehr persönlichen und dankbaren Charakter hat. Es ist der Dank von engagierten Menschen an engagierte Menschen und die Bestätigung, sich weiterhin gesellschaftlich einzubringen und andere dazu zu motivieren. Mit diesem Gedanken über die Bedeutung und Notwendigkeit von sozialem Engagement wird die Stipendienübergabe beendet. Ein weiterer Austausch der Ausgezeichneten mit den Gästen findet im Anschluss in einer Gesprächsrunde statt. Obwohl das Ehepaar Dehmel selbst an diesem Tag nicht an der Übergabe teilnehmen konnte, waren ihre Botschaften, die mit dem Stipendium verbunden sind, stets präsent.
Josephine Lea Kleinig vom Christlichen Gymnasium Johanneum Hoyerswerda wird von der Dehmel-Stiftung für ihren vielfältigen Einsatz im Schulalltag, in Vereinen und ihrem Heimatort ausgezeichnet. In Sprachwettbewerben, Mathematikwettbewerben und auch naturwissen-schaftlichen Olympiaden vertritt sie nicht nur ihre Schule, sondern belegt auch vordere Plätze. Im Schulalltag ist sie langjährige Vertreterin der Schülerschaft und auch im Schulsanitätsdienst aktiv. In ihrer Freizeit ist sie Mitglied in verschiedenen Vereinen, bei den Pfadfindern und in Kirchengemeiden aktiv und auch für die Wiederbelebung des Jugendclubs Großkmehlen verantwortlich. Zum kommenden Wintersemester möchte sie gern in Sachsen Gymnasiallehramt für Mathematik und Physik studieren.
Florian Staff ist Abiturient des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg. Besonders präsent war er im Schulalltag im Rahmen des Buchprojektes #FürDemokratieGegenExtremismus und wird u. a. dafür von der Dehmel-Stiftung ausgezeichnet. Im Rahmen dieser Projektarbeit verfasst er nicht nur selbst einen Beitrag zum Buch, sondern vertritt die Initiative an verschiedensten Orten und unternimmt Lesereisen bspw. nach Berlin, Wiesbaden, Tuttlingen und Trossingen. Trotz der Reisen, die während des Schulalltags stattfinden, schafft er es auch mit besonderes guten schulischen Leistungen und Beiträgen in seinem Jahrgang aufzufallen. Er möchte in Berlin das Studium zum Diplom-Finanzwirt aufnehmen.
Hannah Wunderlich ist die Stipendiatin des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide. Ihre Interessen sind vielfältig und so vertritt sie ihre Schule in verschiedensten Wettbewerben der Mathematik, Naturwissenschaften und bei sportlichen Ereignissen. Des Weiteren tritt sie als besonders engagierte Schülerin bei der Organisation ihres Abi-Balls auf und unterstützt die Schule bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen. Neben ihren persönlichen sportlichen Tätigkeiten in Vereinen ist sie auch Fußballtrainerin einer E-Jugend und organisiert Turniere. In ihrer Heimatregion ist sie ebenfalls aktiv und z. B. an der Gründung und Wiederbelebung des Jugendclubs Großkmehlen beteiligt. Für ihr Wunschstudium, Humanmedizin, sammelte sie bereits bei Ferienarbeit oder freiwilligen Praktika Erfahrungen.
Miriam Herz vom Oberstufenzentrum Lausitz Abteilung 1 bekommt ein Stipendium von der Dehmel-Stiftung. Sie fällt in ihrem Jahrgang nicht nur wegen dauerhaft besonders guter Noten auf, sondern ist auch für ihre Stufe engagiert. Mit verschiedensten organisatorischen Tätigkeiten und als Schülersprecherin ist sie ein Bindeglied für die Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften. Außerdem ist sie an der Arbeit im Abitur-Komitee ihres Jahrgangs beteiligt. Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, zeigt sie auch in ihrer Freizeit und ist so bspw. auch im Vorstand des Jugendclubs Lindenau aktiv. In Zukunft möchte sie Arbeitsmarktmanagement in Schwerin studieren.
Quelle: Pressemitteilung Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide