Mit dem Ziel, die Aus- und Weiterbildung im Rettungsdienst nachhaltig zu stärken, gibt die Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH den Start einer neuen Kooperation mit der HSD Hochschule Döpfer bekannt. Die Partnerschaft eröffnet Mitarbeitenden ab sofort den Zugang zum Studiengang Rettungswissenschaften sowie perspektivisch zu weiteren Studien- und Fortbildungsangeboten im Gesundheitsbereich.
Die HSD Hochschule Döpfer ist eine etablierte private Hochschule im Gesundheitswesen, die sich auf praxisnahe und zukunftsorientierte Studiengänge spezialisiert hat. Der Studiengang Rettungswissenschaften verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit den konkreten Anforderungen des Einsatzalltags im Rettungsdienst. Inhalte wie Notfallmedizin, Versorgungsforschung, Qualitätsmanagement und interprofessionelle Zusammenarbeit bereiten die Studierenden gezielt auf erweiterte Aufgaben und neue Rollen im Rettungsdienst vor.
„Die Kooperation mit der Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH ist ein wichtiger Schritt, um die Akademisierung im Rettungsdienst weiter voranzubringen. Unser Ziel ist es, Fachkräfte wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah auszubilden, damit sie den steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht werden und aktiv zur Weiterentwicklung der Patientenversorgung beitragen können“, erklärt Studiendekan Prof. Dr. Hofmann von der HSD Hochschule Döpfer.
Durch die Zusammenarbeit entstehen für die Mitarbeitenden zahlreiche Vorteile. Dazu zählen insbesondere attraktive Möglichkeiten zur akademischen Weiterbildung, die neue berufliche Perspektiven im Rettungsdienst eröffnen. Die Studienangebote zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus und verbinden theoretisches Wissen eng mit den Anforderungen des Berufsalltags.
Die Kooperation trägt zugleich zur weiteren Akademisierung und Professionalisierung des Berufsbildes im Rettungsdienst bei und unterstreicht das Engagement der Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH, langfristig attraktive Entwicklungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeitenden zu schaffen.
„Mit dieser Partnerschaft investieren wir gezielt in die Zukunft unseres Teams und stärken gleichzeitig die Qualität im Rettungsdienst“, sagt Tom Lehnert, Geschäftsführer der Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH. „Wir brauchen daher Kooperationen wie diese, um den Rettungsdienst konsequent weiterzuentwickeln. Wir wollen eine stärkere Präsenz dieser Themen in der Region. Das Thema Akademisierung darf kein Tabu mehr sein, sondern muss auf die Tagesordnung. Mit der Kooperation gehen wir schnelle Schritte, die es in der Lausitz und in der Modellregion Gesundheit braucht.“
Zugleich wird durch die Kooperation auch die Patientenversorgung weiter verbessert: Durch den Einsatz von zusätzlich akademisch qualifiziertem Personal steigt die Versorgungsqualität nachhaltig. Während in anderen Ländern Retterinnen und Retter mit akademischem Abschluss längst zum Standard gehören, steckt diese Entwicklung in Deutschland noch in den Kinderschuhen.
„Mit dieser Kooperation wächst der Landkreis Oberspreewald-Lausitz in eine echte Vorreiter- und Zukunftsrolle hinein. Der Rettungsdienst wird dadurch deutlich attraktiver, sowohl für heutige als auch für künftige Fachkräfte. Gleichzeitig stärken wir die Qualität der medizinischen Versorgung für die Menschen in unserer Region nachhaltig“, betont Frau Klug, 1. Beigeordnete und Dezernentin für Bau, Ordnung und Umwelt.
Die Kooperation ist am 01. April 2026 offiziell gestartet. Interessierte Mitarbeitende können sich ab sofort über die Studienmöglichkeiten informieren und werden bei Fragen sowie den nächsten Schritten individuell unterstützt.
Die Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH übernimmt seit dem 01.01.2024 die Aufgabe der Durchführung des bodengebundenen Rettungsdienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und beschäftigt über 170 Mitarbeitende.
Quelle: Pressemitteilung, Rettungsdienst Niederlausitz gGmbH