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News-Ticker

Klausur der Jugendarbeit im Landkreis OSL: Austausch, Impulse und gemeinsame Strategien für starke Jugendangebote

Meldung aus Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz trafen sich zur Klausurtagung (Foto: Landkreis OSL/Josi Benad) (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz trafen sich zur Klausurtagung (Foto: Landkreis OSL/Josi Benad)

Zum mittlerweile 18. Mal trafen sich Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Anfang Oktober (29.09.–01.10.25) zu ihrer traditionellen Klausurtagung im Don-Bosco-Haus in Neuhausen im benachbarten Landkreis Spree-Neiße. Die dreitägige Veranstaltung wurde von den Mitarbeitenden des Bereichs Jugendförderung des Sachgebiets Besonderer Sozialer Dienst des Jugendamtes OSL organisiert.  

 

Ziel der jährlichen Klausur ist es, die standort- und trägerübergreifende Vernetzung der Akteure aus offener Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und außerschulischer Bildung zu stärken und gemeinsam Impulse und Themen für die künftige Arbeit zu setzen. In diesem Jahr nahmen 53 Fachkräfte sowie mehrere Tagesgäste teil.

 

Die diesjährige Klausur stand inhaltlich im Zeichen aktueller Herausforderungen aus den Lebenswelten junger Menschen. Zentrale Programmpunkte waren Themen wie der steigende Konsum von E-Zigaretten und Vapes, Medikamentenmissbrauch im Jugendalter und die Vorstellung des Präventionsprojekts „Balu und Du“. Grundlage für einen intensiven fachlichen Austausch war auch die Jugendschutzstrategie CTC (Communities That Care). Dabei handelt es sich um eine landkreisweite Strategie zur Stärkung von Prävention und Jugendschutz, die derzeit unter Federführung des Jugendamtes in Zusammenarbeit mit Pilotkommunen im Landkreis OSL erarbeitet wird. Die Teilnehmenden werteten die Ergebnisse der erfolgreich abgeschlossenen Jugendbefragung aus und leiteten daraus Risiko- und Schutzfaktoren ab, die in den kommenden Jahren im Fokus der Arbeit aller stehen werden. Dazu gehört unter anderem der Risikofaktor des frühen Beginns antisozialen Verhaltens, dem unter anderem durch eine engagierte Umsetzung des Projekts „Balu und Du“ nachweislich entgegengewirkt werden soll.

 

Die Tagung wurde durch Beiträge mehrerer Fachreferenten unterstützt, darunter Pascal Noack (Überregionale Suchtpräventionsfachstelle Südbrandenburg, Tannenhof Berlin-Brandenburg e. V.) und Katrin Hayn (wissenschaftliche Referentin der FINDER-Akademie). Die Eröffnung übernahmen der OSL-Landkreis-Beigeordnete Alexander Erbert und der Leiter des Jugendamtes, Stephan Hermann. Von der Kreisverwaltung waren zudem Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamtes, aus dem Bereich Kinderschutz und „Frühe Hilfen“ anwesend. 

 

Die Klausurtagung richtet sich an alle Mitarbeitenden der offenen Jugendarbeit, der Sozialarbeit an Schulen sowie der kreisweiten außerschulischen Bildungsangebote im Landkreis OSL. Das Format der Klausur der Fachkräfte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit des Landkreises OSL ist im Vergleich zu anderen Landkreisen bislang einzigartig. Die dreitägige, thematisch dichte und teamorientierte Klausurtagung hat sich für viele Fachkräfte zu einer festen Institution entwickelt. „Wir schaffen hier bewusst Raum für Austausch und Inspiration. Gerade in den Gesprächen entstehen Ideen, die später in gemeinsame Projekte münden – etwa Aktionen wie der Spendenlauf ‚WasserMarsch‘, der ‚SpieleCup‘ oder das Natur-Abenteuer ‚Teens vs. Wild‘. Die Klausurtagung trägt wesentlich dazu bei, dass die Jugendarbeit im Landkreis so eng vernetzt und zielorientiert agieren kann“, so das Organisatoren-Team bestehend aus Josi Benad, Maren Reichelt und Steffen Lachmann vom Jugendamt des Landkreises.