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25. Tour de OSL 2022
 
 

Aktuelles

Antrag auf Agrarförderung 2022

Das Antragsprogramm „Profil Inet BB WebClient“ steht ab dem 01.04.2022
unter der Internetseite www.agrarantrag-bb.de online zur Verfügung. Für die Anmeldung benötigen Sie Ihre Betriebsnummer (BNRZD) und Ihre persönliche Identifizierungsnummer zur ZID (ZID-PIN).
Der vollständige Antrag auf Agrarförderung ist bis spätestens zum 16.05.2022 beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft in elektronischer Form (Online-Antrag), einschließlich des unterschriebenen Datenbegleitscheins (per Post/Fax) einzureichen.
Auch wird ein unterschriebener, danach eingescannter und anschließend per E-Mail versendeter Datenbegleitschein zur Fristwahrung anerkannt.
Bei Zusendungen des Datenbegleitscheines per Fax oder E-Mail ist der Original-Datenbegleitschein unverzüglich nachzureichen.

Die Regelungen der GAPKondV (bisher nur im Entwurf als Kabinettsfassung vorliegend) gelten grundsätzlich erst ab dem 1.1.2023. Eine antragstellende Person muss allerdings in 2023 auf seinen Ackerflächen einen Fruchtwechsel gegenüber dem Jahr 2022 nachweisen. Durch in 2022 angebaute Zwischenfrüchte oder Untersaaten kann ein solcher Fruchtwechsel nach den Maßgaben des § 18 Abs. 2 GAPKondV für 50% des Ackerlandes erfolgen und belegt werden. Der Fruchtwechsel kann auch durch den Anbau einer Zweitkultur im Jahr 2022 erbracht werden, sofern diese noch in 2022 zur Ernte führt (vgl. § 18 Abs. 1 S. 3 GAPKondV).

Aus diesem Grund wurde im Vorgriff auf die neue Förderperiode ab dem 1.1.2023, im Agrarförderantrag 2022 für den GLÖZ 7 (jährlicher Fruchtwechsel auf Ackerland) die Kennungen (Bindungen)

  • ZF (Zwischenfrucht),
  • US (Untersaat) oder
  • 2F (Zweitfrucht)

in der Nutzcodeliste an den dafür möglichen Ackerlandnutzcodes ergänzt.

 

 

Bis zum 31. Mai 2022 können bei einem bereits eingereichten Antrag die Bindungen ZF, US oder 2F ergänzt oder geändert werden, da es sich um eine ohnehin bereits zulässige Antragsänderung gemäß Artikel 15 der Verordnung (EU) Nr. 809/2014 handelt.

 

Ab dem 1. Juni bis zum 4. Oktober 2022 können an bereits eingereichten Parzellen die Bindungen ZF, US oder 2F für die gesamte Parzelle ergänzt oder geändert werden, ohne dass es zu einer Sanktionierung kommt. Die Antragsänderung muss durch die antragstellende Person mit einer neuen Antragsversion eingereicht werden. Schlagteilungen im Rahmen der nachträglichen Änderung sind nicht zulässig.

 

Wurde der antragstellenden Person bereits mitgeteilt, dass eine VOK durchgeführt werden soll, ist eine Änderung ebenfalls nicht mehr möglich.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

Informationen zur GAP- Agrarreform ab dem Antragsjahr 2023

Alle Landwirtinnen und Landwirte sind gebeten, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen der EU-Agrarreform ab dem Antragsjahr 2023 vertraut zu machen. Hinweise zum Antrag auf Agrarförderung 2022 sowie Informationen zur EU-Agrarreform ab dem Antragsjahr 2023 sind unter https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/landwirtschaft/agrarfoerderantrag/ aufgeführt. Dort werden in den nächsten Monaten weitere Informationen zur Umsetzung veröffentlicht. 

Weitere Hinweise zur GAP – Agrarreform, die bereits 2022 zu beachten sind, können Sie in der Broschüre: „Erläuterungen und Hinweise zum Antrag auf Agrarförderung 2022“ unter Abschnitt 3 und in der Anlage J detailliert nachlesen.
Diese Broschüre finden Sie unter dem oben genannten Link und auch als Dokument in der
Antragssoftware (WebClient).
 

 

Informationen zu den Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen

Förderprogramm 40

Ab dem Antragsjahr 2022 wird ein neues Förderprogramm (FP 40) zum Erschwernisausgleich bei Verzicht auf bestimmte Pflanzenschutzmittel eingeführt. Förderfähig ist der in § 4 Absatz 1 der Pflanzenschutzanwendungsverordnung (PflSchAnwV) festgelegte Verzicht auf die Anwendung bestimmter Pflanzenschutzmittel auf Acker- und Dauerkulturflächen im Land Brandenburg. Diese Acker- und Dauerkulturflächen müssen in Naturschutzgebieten (NSG) bzw. im Nationalpark Unteres Odertal und gleichzeitig in Natura 2000 - Gebieten liegen.

 

Förderprogramm 880 (Ökologischer Landbau)

Ab dem Antragsjahr 2022 können Transaktionskosten für den zusätzlichen Arbeitszeitbedarf für die Betriebsführung (Aufzeichnungen, Antragswesen, Information und Weiterbildung zur Erfüllung der Vorgaben aus der Verordnung (EU) Nr. 2018/848) im Umfang von 40 Euro je Hektar und höchstens 600 Euro je Unternehmen gefördert werden. Bei den Transaktionskosten handelt es sich um eine zusätzliche Beantragung auf Fördermittel i.V.m. der beantragten Auszahlung.


Weitere Hinweise zu den Förderprogrammen können Sie in der Broschüre „Erläuterungen und Hinweise zum Antrag auf Agrarförderung 2022“ unter Abschnitt 5 nachlesen.

 

Ausnahmen bei ÖVF-Flächen für 2022 vorgesehen

Der Bundesrat hat dem Entwurf zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung zugestimmt, so dass es für das Antragsjahr 2022 zu den bereits angekündigten Erleichterungen kommt:

  • ÖVF-Brachen: Freigabe der Beweidung mit allen Tierarten (nicht nur mit Schafe und Ziegen) und Schnittnutzung zu Futterzwecken ab dem 1. Juli 2022 (nicht erst ab dem 1. August 2022) und
  • ÖVF-Zwischenfrüchte und Untersaaten: Freigabe der Beweidung mit allen Tierarten (nicht nur mit Schafe und Ziegen) und Schnittnutzung zu Futterzwecken im Jahr 2022.

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Bundesministeriums (BMEL) dazu.

 

Richtlinie zur Förderung von Investitionen in emissionsmindernde Maßnahmen bei der Vergärung von Wirtschaftsdüngern

 

Verfahren zur Meldung von Schlachtschweintransporten

Ansprechpartner:

Bärbel Hertam

Tel.: (03541) 870 - 5602

E-Mail:

 

Verfahren zur Meldung von Schlachtschweintransporten

Meldeblatt für Schlachtschweintransporte

 

 

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)

 

 

Ansprechpartner bei der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit Dienstsitz in Calau sind:

Frau Bewersdorff

Tel.: (03541) – 870 3464

Frau Hofmann

Tel.: (03541) – 870 3432

 

Agrarbildung

Informationen des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg zur beruflichen Bildung im Agrarbereich

https://lelf.brandenburg.de/lelf/de/landwirtschaft/berufliche-bildung

 

Regionalstelle für Bildung im Agrarbereich Südbrandenburg

https://www.kvhs-ee.de/index.php?id=75

„Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Beruf Landwirt/in“

 

Ausbildungsnetzwerk beim Bauernverband Südbrandenburg e.V.

https://www.bv-suedbrandenburg.de/seite/332593/ziele.html

 

Bildungsserver Agrar der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

https://www.bildungsserveragrar.de

 

Bildungsangebote der Brandenburgischen Bildungsakademie (BLAK)

 

 

Anlegen von Wundstreifen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen am Waldrand

Ergänzende Hinweise des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg zu § 2:

 

Bei Erntearbeiten mit leicht entzündlichen Ernteprodukten, während der Waldbrandgefahrstufen 4 und 5, bei einem Abstand der Ackerfläche von unter 50 Metern zum Waldrand, ist ein Wundstreifen anzulegen. Für diesen ist in einer Breite von 6 Metern das Stroh zum Beispiel mittels Mähdrescher breit zu häckseln. Anschließend erfolgt die Einarbeitung beispielsweise durch Scheibenegge oder Grubber (“schwarz machen“). Das Anlegen des Wundstreifens hat unmittelbar nach Anschnitt zu erfolgen.