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Aktuelles

Livestream: Informationsveranstaltung zur GAP ab 2023 am 16.09.

Am 16.09.2022 führt das MLUK in der Zeit von ca. 10.00 bis 15.00 Uhr eine Informationsveranstaltung zur neuen Förderperiode über einen Livestream durch.

Der Link zum Livestream: https://vimeo.com/event/2377934

 

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Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist leider nicht möglich.

Sämtliche Informationen werden jedoch selbstverständlich auf der Homepage des MLUK bereitgestellt.

Richtlinie zur Förderung der Haltung von Schweinen in Gruppen und auf Stroh soll verlängert werden

Die geltende Richtlinie zur Förderung der Haltung von Schweinen auf Stroh läuft am 31.12.2022 aus. Da die besonders tiergerechte Haltung weiterhin gefördert werden soll, wurde die Richtlinie geringfügig überarbeitet und soll am 01.01.2023 in Kraft treten und bis zum 31.12.2026 gelten.

Die Richtlinie liegt derzeit zur Notifizierung der EU-Kommission vor; es ist davon auszugehen, dass auch diese Richtlinie notifiziert wird.

 

Ab sofort bis zum 15.10.2022 können für das Antragsjahr 2023 Anträge gestellt werden. Eine Bewilligung kann erst nach erfolgreicher Notifizierung erfolgen.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie hier.

 

 https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/landwirtschaft/foerderung-der-haltung-von-schweinen-in-gruppen-und-auf-stroh/

 

Neu ist:

- um Anspruch auf Förderung zu haben, müssen die Schweine mit Schwanz gehalten werden. Von der Möglichkeit einer Ausnahme des Kupierverbots nach Tierschutzgesetz darf kein Gebrauch gemacht werden.

- Entsprechend der aktuellen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung wird von Haltungseinrichtungen, die nach dem 09.02.2021 genehmigt oder in Betrieb genommen worden sind, gefordert, in der Abferkelbucht eine Bodenfläche von mindestens sechseinhalb Quadratmetern vorzuhalten.

- die Bagatellgrenze wird gesenkt.

 

Informationen zur GAP- Agrarreform ab dem Antragsjahr 2023

Zum 01. Januar 2023 wird die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach zwei Übergangsjahren beginnen. Dazu hat das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) auf seiner Internetseite alle aktuellen Informationen veröffentlicht.

 

  •      Neue GAP-Förderperiode ab 2023

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/landwirtschaft/agrarpolitik/neue-gap-foerderperiode-ab-2023/

 

o   Konditionalität (2023 bis 2027)
https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/landwirtschaft/agrarpolitik/neue-gap-foerderperiode-ab-2023/konditionalitaet/

 

o   Direktzahlungen (2023 bis 2027)
https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/landwirtschaft/agrarpolitik/neue-gap-foerderperiode-ab-2023/direktzahlungen/

o   GAP-Rechner 2023

Berechnungsmodell GAB 2023

 

  • Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (2023 bis 2027)

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/landwirtschaft/agrarpolitik/neue-gap-foerderperiode-ab-2023/agrarumwelt-und-klimamassnahmen/

 

Informationen zu den Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen

Förderprogramm 40

Ab dem Antragsjahr 2022 wird ein neues Förderprogramm (FP 40) zum Erschwernisausgleich bei Verzicht auf bestimmte Pflanzenschutzmittel eingeführt. Förderfähig ist der in § 4 Absatz 1 der Pflanzenschutzanwendungsverordnung (PflSchAnwV) festgelegte Verzicht auf die Anwendung bestimmter Pflanzenschutzmittel auf Acker- und Dauerkulturflächen im Land Brandenburg. Diese Acker- und Dauerkulturflächen müssen in Naturschutzgebieten (NSG) bzw. im Nationalpark Unteres Odertal und gleichzeitig in Natura 2000 - Gebieten liegen.

 

Förderprogramm 880 (Ökologischer Landbau)

Ab dem Antragsjahr 2022 können Transaktionskosten für den zusätzlichen Arbeitszeitbedarf für die Betriebsführung (Aufzeichnungen, Antragswesen, Information und Weiterbildung zur Erfüllung der Vorgaben aus der Verordnung (EU) Nr. 2018/848) im Umfang von 40 Euro je Hektar und höchstens 600 Euro je Unternehmen gefördert werden. Bei den Transaktionskosten handelt es sich um eine zusätzliche Beantragung auf Fördermittel i.V.m. der beantragten Auszahlung.


Weitere Hinweise zu den Förderprogrammen können Sie in der Broschüre „Erläuterungen und Hinweise zum Antrag auf Agrarförderung 2022“ unter Abschnitt 5 nachlesen.

 

Ausnahmen bei ÖVF-Flächen für 2022 vorgesehen

Der Bundesrat hat dem Entwurf zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung zugestimmt, so dass es für das Antragsjahr 2022 zu den bereits angekündigten Erleichterungen kommt:

  • ÖVF-Brachen: Freigabe der Beweidung mit allen Tierarten (nicht nur mit Schafe und Ziegen) und Schnittnutzung zu Futterzwecken ab dem 1. Juli 2022 (nicht erst ab dem 1. August 2022) und
  • ÖVF-Zwischenfrüchte und Untersaaten: Freigabe der Beweidung mit allen Tierarten (nicht nur mit Schafe und Ziegen) und Schnittnutzung zu Futterzwecken im Jahr 2022.

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Bundesministeriums (BMEL) dazu.

 

Richtlinie zur Förderung von Investitionen in emissionsmindernde Maßnahmen bei der Vergärung von Wirtschaftsdüngern

 

Verfahren zur Meldung von Schlachtschweintransporten

Ansprechpartner:

Bärbel Hertam

Tel.: (03541) 870 - 5602

E-Mail:

 

Verfahren zur Meldung von Schlachtschweintransporten

Meldeblatt für Schlachtschweintransporte

 

 

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)

 

 

Ansprechpartner bei der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit Dienstsitz in Calau sind:

Frau Bewersdorff

Tel.: (03541) – 870 3464

Frau Hofmann

Tel.: (03541) – 870 3432

 

Agrarbildung

Informationen des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung Brandenburg zur beruflichen Bildung im Agrarbereich

https://lelf.brandenburg.de/lelf/de/landwirtschaft/berufliche-bildung

 

Regionalstelle für Bildung im Agrarbereich Südbrandenburg

https://www.kvhs-ee.de/index.php?id=75

„Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Beruf Landwirt/in“

 

Ausbildungsnetzwerk beim Bauernverband Südbrandenburg e.V.

https://www.bv-suedbrandenburg.de/seite/332593/ziele.html

 

Bildungsserver Agrar der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

https://www.bildungsserveragrar.de

 

Bildungsangebote der Brandenburgischen Bildungsakademie (BLAK)

 

 

Anlegen von Wundstreifen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen am Waldrand

Ergänzende Hinweise des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg zu § 2:

 

Bei Erntearbeiten mit leicht entzündlichen Ernteprodukten, während der Waldbrandgefahrstufen 4 und 5, bei einem Abstand der Ackerfläche von unter 50 Metern zum Waldrand, ist ein Wundstreifen anzulegen. Für diesen ist in einer Breite von 6 Metern das Stroh zum Beispiel mittels Mähdrescher breit zu häckseln. Anschließend erfolgt die Einarbeitung beispielsweise durch Scheibenegge oder Grubber (“schwarz machen“). Das Anlegen des Wundstreifens hat unmittelbar nach Anschnitt zu erfolgen.