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Einladung zum Forum über "Die Bedeutung der Kirche bei der Industrialisierung der Lausitz" | Vortrag über Deutschlands koloniale Vergangenheit im Osten Afrikas

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Das Kunstgussmuseum Lauchhammer lädt herzlich zum Forum "Die Bedeutung der Kirche bei der Industrialisierung der Lausitz" am 21. März 2024 um 16:30 Uhr, ein. Diese Veranstaltung beleuchtet die entscheidende Rolle der Kirche während des industriellen Aufschwungs in der Lausitz – einer Region, deren Entwicklungsverlauf eng mit kirchlichen und industriellen Einflüssen verwoben ist. Mit dem Errichten des ersten Hochofens durch Benedicta Margaretha Freifrau von Löwendal im Jahr 1725 begann die industrielle Revolution in Lauchhammer und setzte einen Meilenstein in der industriellen Entwicklung der gesamten Lausitz. Das anschließende Bevölkerungswachstum durch die industrielle Expansion unterstrich die Notwendigkeit geistiger und sozialer Unterstützung, was zur Gründung einer Werkskirche durch die Lauchhammer AG führte – ein bis heute in Deutschland einzigartiges Projekt.

 

Alle Interessierten sind eingeladen, sich an diesem Forum zu beteiligen und mehr über das Zusammenspiel von Industrie und Kirche in der Lausitz zu erfahren. Die Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl wird um frühzeitige Anmeldung gebeten. Ergreifen Sie die Gelegenheit, tiefer in die faszinierende Geschichte der industriellen und kirchlichen Entwicklung der Lausitz einzutauchen. 

 

Für Anmeldungen und weitere Informationen besuchen Sie bitte www.eaberlin.de/seminars/data/2024/03/die-bedeutung-der-kirche-bei-der-industrialisierung-der-lausitz 


Vortrag über Deutschlands koloniale Vergangenheit im Osten Afrikas

 

Am Freitag, den 08. März 2024 um 18:30 Uhr, findet im Gemeindehaus Lauchhammer-Mitte ein Vortrag statt, der Teil des Tansania-Jahres im Kirchenkreis Bad Liebenwerda ist. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Die Veranstaltung beleuchtet die Zeit von den ersten deutschen kolonialen Ambitionen im östlichen Afrika in den 1880er-Jahren, die eng mit Carl Peters verbunden sind, bis zum Ende der formalen Kolonialherrschaft mit dem Versailler Vertrag. Die Auswirkungen dieser Epoche auf die heutigen Länder Tansania, Burundi und Ruanda stehen im Fokus des Vortrags von Dr. Dennis Schmidt.

 

Dr. Schmidt, der seine akademischen Grade in Geschichte und Kunstgeschichte an den Universitäten Tübingen und Graz erworben hat, wird tiefgreifende Fragen behandeln: Wie kam es zu der kolonialen Inbesitznahme durch Deutschland? Wie entwickelte sich die deutsche Herrschaft vor Ort? Wie wurde die Kolonie im „Mutterland“ Deutschland wahrgenommen und welche Auswirkungen hat diese Vergangenheit auf die heutige Zeit? Dr. Schmidt, der sich in einem Forschungsprojekt mit der Rückkehr deutscher Kolonialsoldaten beschäftigte und weitere Forschungsschwerpunkte in den Rückwirkungen des Kolonialismus auf Deutschland selbst hat, nähert sich diesen Fragen in postkolonialer Perspektive.

 

Im Rahmen des Tansania-Jahres liegt der Schwerpunkt auf der Unterstützung des Lugala Lutheran Hospitals in Tansania. Zum 30-jährigen Jubiläum der Partnerschaft soll durch Spenden die Anschaffung von 100 neuen Betten ermöglicht werden, um die Patientenversorgung vor Ort zu verbessern.  Teilnehmer des Vortrags sind eingeladen, durch ihre Spende die Arbeit des Krankenhauses zu unterstützen und die fortwährende Partnerschaft weiter zu stärken. Weitere Veranstaltungen und Informationen zum Themenjahr finden Sie online unter ww.kirchenkreis-badliebenwerda.de/tansania

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