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Inklusionspreis des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
 

Mit dem Landkreis Denkmäler im Grenzgebiet entdecken: Einladung zur Konferenz nach Polen am 30. März

Museumsdirektor Stefan Heinz zeigt Vertretern des polnischen Partnerlandkreises, darunter Landrat Henryk Janowicz, im Beisein von Vertretern der Kreisverwaltung das denkmalgeschützte Museum Schloss und Festung Senftenberg. Im Rahmen des Projektes „Denkmäler und Sehenswürdigkeiten – ein Zeugnis des gemeinsamen historischen Erbes des deutsch-polnischen Grenzgebiets“ des Landkreises OSL und seines polnischen Partnerlandkreises finden zwischen März und Mai eine Konferenz und zwei Studienreisen statt. Interessierte können sich bei der Kreisverwaltung melden. (Foto: Landkreis OSL/Sarah Werner) (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Museumsdirektor Stefan Heinz zeigt Vertretern des polnischen Partnerlandkreises, darunter Landrat Henryk Janowicz, im Beisein von Vertretern der Kreisverwaltung das denkmalgeschützte Museum Schloss und Festung Senftenberg. Im Rahmen des Projektes „Denkmäler und Sehenswürdigkeiten – ein Zeugnis des gemeinsamen historischen Erbes des deutsch-polnischen Grenzgebiets“ des Landkreises OSL und seines polnischen Partnerlandkreises finden zwischen März und Mai eine Konferenz und zwei Studienreisen statt. Interessierte können sich bei der Kreisverwaltung melden. (Foto: Landkreis OSL/Sarah Werner)

Das deutsch-polnische Grenzgebiet ist reich an Denkmälern. Auch in Oberspreewald-Lausitz und seinem polnischen Partnerlandkreis Żagań gibt es mehrere hundert davon. Klassische Baudenkmäler, technische Denkmäler, Garten- oder auch Bodendenkmäler finden sich vielerorts. Sie stehen jetzt zudem im Mittelpunkt eines aktuellen gemeinsamen Projektes der beiden Kreisverwaltungen. Dieses umfasst eine Konferenz in Polen und zwei Studienfahrten. Interessierte OSL‘er können sich zur Teilnahme anmelden.    

 

Das vom Landkreis Żagań initiierte und von der EU unterstützte Projekt „Denkmäler und Sehenswürdigkeiten – ein Zeugnis des gemeinsamen historischen Erbes des deutsch-polnischen Grenzgebiets“ hat zum Ziel, das Wissen über das gemeinsame Kulturerbe zu vertiefen, Ansätze von Schutz und Pflege der Objekte zu betrachten und den Austausch zwischen den beteiligten Kommunen zu intensivieren. Das Projekt umfasst eine Fachkonferenz und zwei eintägige Studienreisen, jeweils auf polnischer und deutscher Seite.

 

Konferenz widmet sich Denkmälern – Interessierte können dabei sein 

Den Auftakt bildet am 30. März die Konferenz im denkmalgeschützten Schlosshotel Wichelsdorf in Polen. Hier werden deutsche und polnische Experten und Wissenschaftler in kunstgeschichtlichen Vorträgen verschiedene Sehenswürdigkeiten und Projekte vorstellen. In anschließenden Podiumsgesprächen beantworten die Teilnehmenden Fragen zur gemeinsamen Geschichte sowie bedrohten Sehenswürdigkeiten und betrachten Aufgaben zur Sicherung und Erhaltung für kommende Generationen.

 

Beispielhaft für eine gelungene Nachnutzung und Pflege werden hierbei unter anderem die Museen des Landkreises OSL – Schloss und Festung Senftenberg, das Spreewald-Museum Lübbenau als auch das Freilandmuseum Lehde –betrachtet. Alle drei sind jeweils in historischen Objekten untergebracht und werden durch ihre Nutzung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum Engagement des Landkreises für seine Museen führen Heike Scharkowski, Sachgebietsleiterin der unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises, und Museumsdirektor Stefan Heinz aus.

 

An der Konferenz nehmen jeweils 25 Vertreter aus OSL und dem Partnerlandkreis Żagań teil. Wer beruflich oder privat fachlich im Thema steckt und Interesse hat, an der Konferenz teilzunehmen, kann sich an die Kreisverwaltung wenden. Die Fahrt erfolgt ab Senftenberg via Reisebus. Einzelplätze sind noch frei. Start ist gegen 7.30 Uhr, voraussichtliche Rückkehr gegen 18 Uhr. Die Konferenz findet statt von 10-16 Uhr. Eintritt und Fahrt ist frei. Anmeldungen bis zum 26. März unter: Büro Landrat, Sachgebiet Wirtschaft und Förderung, ; 03573 870-5141.

 

Auf die Konferenz folgen im April und Mai zwei ganztägige Studienfahrten. Diese führen die Teilnehmenden zu Sehenswürdigkeiten jeweils auf deutscher sowie polnischer Seite. Aus den Besuchen werden Fotoberichte erstellt. Diese werden später auf den Webseiten der Landkreise zu finden sein.

   

Interessant zu wissen: In der Denkmalliste des Landes Brandenburg sind allein für OSL 432 Denkmäler und 354 Bodendenkmäler verfasst. Auf polnischer Seite sind es ebenfalls weit über 300 Denkmäler. Neben den klassischen Baudenkmälern wie Wohn-, Geschäftshäuser, Schulen, Ackerbürgerhäuser sind im Landkreis unter anderem 10 Schlossanlagen, 18 Gutsanlagen mit Herrenhäusern und 72 Kirchen geschützt. Hinzu kommen 17 technische Denkmäler, 22 Gartendenkmäler und 14 Denkmalbereiche wie Altstädte, Marktplätze und Siedlungen.

 

Die Landkreise Żagań und OSL trennen etwa zwei Stunden Autofahrt. Im Landkreis Żagań leben etwa 80.000 Menschen, in OSL aktuell rund 108.000.  Mit dem Schloss und Park Żagań sowie dem Schlosspark Altdöbern befinden sich in beiden Landkreisen Anlagen, die dem Europäischen Parkverbund Lausitz angehören.

 


Das Projekt mit dem Titel "Denkmäler als Zeugnisse des gemeinsamen historischen Erbes im deutsch-polnischen Grenzgebiet" wird in Zusammenarbeit mit unserem Partnerlandkreis Żagań  durchgeführt und aus dem Fonds für Kleinprojekte in der Euroregion "Spree-Neiße-Bober" für das INTERRG V A Brandenburg-Polen Kooperationsprogramm 2014-2020 im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit kofinanziert.

 

 

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https://www.powiatzaganski.pl/PL/1000/1041/Konferencja_pt____Zabytki_swiadectwem_wspolnego_dziedzictwa_historycznego_pogranicza_polsko-_niemieckiego/k/

 

https://www.powiatzaganski.pl/PL/1000/1081/Zabytki_Powiatu_Zaganskiego_-_partnerska_wizyta/k/

 

https://www.powiatzaganski.pl/PL/1000/1085/Zabytki_Powiatu_Oberspreewald-Lausitz-_wizyta_studyjna/k/

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