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Brand- und Katastrophenschutz

Jeder ist gefragt: Gemeinsam für unseren Katastrophenschutz in OSL

 

Haben Sie bereits über eine ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Katastrophenschutz nachgedacht? Welche spannenden Einsatzbereiche es gibt, wie diese zusammenspielen – und was jeder Einzelne darüber hinaus persönlich tun kann, um bestmöglich auf Katastrophenfälle vorbereitet zu sein, erklären wir Ihnen in unserer neuesten Broschüre. 

 

Im Notfall zählt jede Sekunde. Hand aufs Herz: Sind Sie fit in puncto Notfallvorsorge?

 

Haben Sie einen Vorrat zu Hause, wenn draußen ein Sturm tobt? Sind Ihre wichtigsten Dokumente griffbereit, wenn ein Feuer Sie aus dem Haus zwingt?

 

Extreme Wetterlagen, ein Chemieunfall, ein großflächiger Stromausfall oder ein Brand - es gibt verschiedene Notsituationen, die unerwartet eintreten können. Wer in diesen Situationen richtig handelt, kann sich und andere Menschen schützen und Schäden reduzieren.

(https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Fuer-alle-Faelle-vorbereitet/fuer-alle-faelle_node.html)

 

Diese und weitere Fragen werden kompakt, gebündelt und verständlich im „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beantwortet: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/ratgeber-notfallvorsorge.pdf?__blob=publicationFile&v=19

 

Der Ratgeber umfasst zudem eine Checkliste. In dieser sind zum Beispiel die benötigten Mengen an Lebensmitteln, eine Grundausstattung für die Hausapotheke und Möglichkeiten zur Energieversorgung dargestellt.

 

Nicht erst und nicht nur der aktuelle Konflikt in der Ukraine sollte die Relevanz dieser Thematik verdeutlichen. Die Broschüre des BBK liegt als Druck-Exemplar in den Kommunen des Landkreises und im Bürgerbüro, Dubinaweg 1 in Senftenberg, aus oder hier zum Download:.

 

Broschüre Notfallvorsorge zum Download

Bild: „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 


Ehrenamt im Brand- und Katastrophenschutz

 

Ob beim Hausbrand, Sturm, Hochwasser oder Verkehrsunfall – freiwillige Helferinnen und Helfer unterschiedlichster Hilfsorganisationen sind zur Stelle, um Menschen aus Gefahrensituationen zu befreien, zu retten oder danach zu versorgen.

 

… Nichts wäre schlimmer, als wenn es aus Mangel an Helfern keine Rettung geben würde!

 

 

Ansprechpartner für den direkten Kontakt zur ehrenamtlichen Arbeit und der Arbeit im Brand- und Katastrophenschutz:

Theresa Pusch

SB Bürgerschaftliches Engagement/Ehrenamt

E-Mail:

Telefon: 03573 870-1005

https://www.ehrenamt-osl.de

 

Claudia Noack

kommissarische Sachgebietsleiterin Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, Zivilschutz

E-Mail:

Telefon: 035753 69-7117

Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, Zivilschutz

 

Katastrophen geschehen leider nicht nur im Film.

Leider hören oder sehen wir fast täglich in den Medien heftige Schadensereignisse, Naturkatastrophen und Bilder von Zerstörung oder menschlichem Leid. Aber wer kommt uns in solchen Fällen eigentlich zur Hilfe?

 

Katastrophenschutzeinheiten, die freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und Rettungsdienste sind an Ort und Stelle, wenn es gilt zu helfen.

Zu einem überwiegenden Teil sind es freiwillige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in solchen Situationen für die Bürgerinnen und Bürger da sind.

Und deswegen brauchen wir SIE/EUCH im Brand und Katastrophenschutz!

 

Was macht der Brand- und Katastrophenschutz?
VIRTUAL-REALITY Filmprojekt „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“

 

 

"Stell dir vor, du bist auf einer Party, tanzt zur Musik, feierst das Beisammensein und plötzlich passiert etwas Unvorhergesehenes , es entsteht Panik, es gibt Verletzte. Ohne, dass du dich selbst in Gefahr begeben musst, kannst du dieses Szenario miterleben, kannst verfolgen wie die Einheiten der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes in deinem Landkreis die Gefahrensituation nachfolgend betreuen. Sei dabei….tauche ein in eine virtuelle Welt und erlebe ein Ereignis für die Sinne. ….nichts wäre schlimmer, als wenn es aus Mangel an Helfern keine Rettung für dich geben würde..!"

 

Die Stärkung der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes ist ein überaus wichtiges Thema : Mitgliedergewinnung ! Nachwuchs! Das Projektteam Hauptamt stärkt Ehrenamt und das Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zeigt in diesem Virtual-Reality-Film in 360° 3D, wie eine Vielzahl von Rettungskräften im Ernstfall eng zusammenarbeitet, um Verletzten schnell und bestmöglich zu helfen.

 

Leider ist der Nachwuchsmangel, bedingt durch den demografischen Wandel, auch im Ehrenamtsbereich zu einem schwierigen Thema geworden. Vereinsvorsitzende ringen um Nachfolger, Zeitmangel oder zunehmende bürokratische Anforderungen senken die Bereitschaft, sich gemeinnützig zu engagieren.

 

Mit dem Virtual-Reality (VR) Filmprojekt „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ wird dieses Problem aufgegriffen. Bei der Vorbereitung und Durchführung dieses bisher deutschlandweit einzigartigen Vorhabens haben zahlreiche Akteure beigetragen und aktiv vor der Kamera oder dahinter bei den Dreharbeiten unterstützt. Allen Akteuren ein großes Dankeschön!

Brandschutz

Gemäß des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz - BbgBKG) unterhalten die amtsfreien Gemeinden, die Ämter, die kreisfreien Städte und die Landkreise bei Brandgefahren, bei anderen Gefahren in Not- und Unglücksfällen und bei Großschadensereignissen sowie bei Katastrophen eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr.


Die amtsfreien Gemeinden, die Ämter, die kreisfreien Städte und die Landkreise üben diese Aufgaben als Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung und als Sonderordnungsbehörde aus.

Das Land sorgt für die notwendigen zentralen Ausbildungen. Mit der Unterhaltung Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) als nachgeordnete Einrichtung des Ministerium des Innern und für Kommunales trägt das Land zur Verbesserung des Brandschutzes bei.

Im Land Brandenburg wird der Brand- und Katastrophenschutz flächendeckend fast ausschließlich mit ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehren sowie Helfern des Katastrophenschutzes gewährleistet.

Katastrophenschutz

Zuständig für die Aufstellung und den Betrieb der Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes sind die Landkreise und kreisfreien Städte als untere Katastrophenschutzbehörden. Dem Land kommt dabei eine Unterstützungsfunktion gegenüber den Aufgabenträgern zu.

 

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben setzen die unteren Katastrophenschutzbehörden neben den öffentlichen Feuerwehren die im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen ein. Die Aufgabenträger können die Einheiten auch selbst betreiben (Regieeinheiten). Darüber hinaus wirkt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk mit ihren Einheiten insbesondere im Fachdienst Bergung/Instandsetzung mit.

 

Die ergänzende Zivilschutzaus- und -fortbildung des Bundes wird in die Ausbildung der Katastrophenschutzeinheiten und -einrichtungen integriert. Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes führen folgende Übungen durch:

  • Planübungen zur Schulung der Lagebeurteilung und Entscheidungsfindung anhand von Katastrophenschutzplänen und weiteren Einsatzunterlagen,
  • Alarmierungsübungen zur Überprüfung der Alarmierungspläne und Alarmierungsbereitschaft,
  • Stabsrahmenübungen zur Schulung und Überprüfung des Zusammenwirkens innerhalb der Katastrophenschutzleitung sowie des Katastrophenschutzstabes anhand eines angenommenen Schadensereignisses,
  • Vollübungen zur Erprobung der Katastrophenschutzpläne, zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Katastrophenschutzeinheiten und -einrichtungen sowie ihres Zusammenwirkens untereinander und mit weiteren zur Mitwirkung verpflichteten Dritten.

 

Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finden Sie hier.

Warnmittelmix in Deutschland

Welche Warnmittel es in Deutschland gibt und wie das aussieht, wenn diese im Katastrophenfall über das MoWaS ausgelöst werden, können Sie im folgenden Video sehen:

 

(Quelle: BBK)

Spielerisch zum Katastrophenschützer mit Max & Flocke

Willst du in die Rolle eines Katastrophenschützers schlüpfen?
Spiel "Jagd auf Dr. Superschreck" und versuch' seine üblen Taten zu verhindern. Du lernst dabei, wie du dich in Notsituationen richtig verhältst.

 

Viel Spaß!

 

Max und Flocke Spiel

Bild: BBK

Bundesweiter Warntag 2023

Warntag 2023 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

Zum bundesweiten Warntag am Donnerstag, 14.09.2023, wird es im Landkreis Oberspreewald-Lausitz keine Sirenen zu hören geben. Der Landkreis hat in Absprache mit der Regionalleitstelle Lausitz entschieden, dass aufgrund der aktuellen Sirenenmodernisierung in OSL keine Auslösung erfolgen wird. Regulär werden Bürgerinnen und Bürger am morgigen Tag jedoch auch in OSL über verschiedene Wege gewarnt.

 

Ausgelöst wird die bundeseinheitliche (Probe)Warnung um 11:00 Uhr, die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr. OSL erhält die Warnung durch die vom MOWAS (Modulares-Warnsystem) angesteuerten Apps (z.B. NINA, KATWARN) und dem Cell-Broadcast-System auf dem Mobiltelefon. Die Auslösung erfolgt zentral über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Bundesweit werden Radio- und TV-Stationen einbezogen, die die Warnmeldung sowie die Entwarnung verbreiten.

 

Ausgelöst wird die Warnung für die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster sowie die kreisfreie Stadt Cottbus/Chóśebuz am 14.09.2023 von der Regionalleitstelle Lausitz. Zudem nutzt die Leitstelle die Einsatzvorinformation (EVI) zum bundesweiten Warntag. Hinweis: Eine Entwarnung über Cell-Broadcast erfolgt nicht.

 

Hintergrund: Warum werden zum Warntag keine Sirenen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ertönen?

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind derzeit 157 Sirenen vorhanden, von denen ein Großteil der Sirenen den Katastrophenwarnton (Warnung, Entwarnung, Sprachdurchsagen) nicht abspielen kann. Damit entsprechen diese nicht den neuesten Vorgaben des Bundes. Der Landkreis hatte daher 2022 ein neues Sirenenkonzept zur Umrüstung bzw. Modernisierung der Sirenen und die dafür notwendigen finanziellen Mittel auf den Weg gebracht. Der Landkreis übernimmt die Erneuerung der Sirenen für alle Kommunen, damit Einheitlichkeit gewährleistet werden kann und die Erneuerung ohne große zeitliche Staffelung erfolgt.

 

Im März 2023 ist der Startschuss für die Sirenenmodernisierung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gefallen. In der derzeitigen 1. Ausbaustufe erhalten alle Sirenen in OSL aktuell neue technische Steuergeräte. Die Implementierung der Sirenensteuergeräte zur Auslösung der Sirenen via TETRA-Funk ist aktuell bereits in 8 von 11 OSL-Kommunen nahezu abgeschlossen.

 

Mit der 1. Ausbaustufe werden die technischen Voraussetzungen für die 2. Ausbaustufe geschaffen, welche voraussichtlich 2024 nachfolgend umgesetzt wird, sodass ein großer Teil der Sirenen voraussichtlich Ende des nächsten Jahres mit ihrem gesamten Funktionsumfang den Vorgaben des Bundes entsprechen.

 

In dem zweiten Schritt der Sirenenmodernisierung und -instandsetzung sollen alle Sirenen mit modernen elektronischen Sirenenhörnern (inklusive Akkupufferung) ausgestattet werden, um eine Ausfallsicherheit im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls sowie eine Sprachdurchsagefähigkeit zu gewährleisten. Zielstellung des Bundes ist es, dass alle Sirenen auch im Falle eines Stromausfalls die Möglichkeit haben, mindestens vier Tonfolgen (Feuerwehralarm, Probealarm, Warnung, Entwarnung) sowie Sprachdurchsagen auszusenden. Konkret bedeutet dies in der 2. Ausbaustufe eine sichtbare optische Veränderung, indem die alten Tellersirenen den modernen Trichtersirenen weichen werden.

 

Der Bund sieht auch vor, dass die Sirenen die Ruftöne Warnung und Entwarnung auslösen können. Dies und eine Verkürzung der Alarmierungszeit auf eine Minute kann bereits im Verlauf des Jahres 2023 mit der Installation der neuen Steuergeräte für die OSL-Sirenen realisiert werden. Aktuell können die Funktionen Warnung und Entwarnung noch nicht flächendeckend alarmiert werden, weil die technische Schnittstelle zur Leitstelle Lausitz noch geschaffen werden muss.

 

Allgemeine Informationen:

Bereits zum dritten Mal findet der Bundesweite Warntag statt. Erstmals hat es 2022, seit Einführung des bundesweiten Warntages 2020, einen bundesweiten Warntag mit dem Test des Cell-Broadcast-System gegeben. Auch künftig findet der Warntag bundesweit an jedem zweiten Donnerstag im September statt.

 

Weitere Information zum Warntag sind im Internet unter www.warntag.de oder  www.warnung-der-bevölkerung.de möglich. Rückmeldungen können über die Website www.warntag-umfrage.de gegeben werden. Für Nutzerinnen und Nutzer der Warn-App NINA besteht die Möglichkeit der Rückmeldung direkt über die App.

 

Informationen zum Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen sind verfügbar unter www.osl-online.de/katastrophenschutz.