Sonnenblumen
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Brand- und Katastrophenschutz

Bundesweiter Warntag am 08.12.2022 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

Zum bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 werden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz keine Sirenen ausgelöst. Dennoch findet der Warntag auch hier statt. Ausgelöst wird die Warnung um 11:00 Uhr, die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr.

 

Der Landkreis hat in Absprache mit der Regionalleitstelle Lausitz besprochen, dass in OSL KEINE Sirenen ausgelöst werden. Es wird auch kein Probealarm wie in 2020 geben. Eine Probealarmierung über die Sirenen würde nur die scharfen Alarmierungswege für eine nicht hinnehmbare Zeit blockieren. Ein Testlauf der Sirenen ist nicht notwendig. Dies begründet sich nachfolgend.

 

Warum werden zum Warntag keine Sirenen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ertönen?
Der erste bundesweite Warntag am 10. September 2020 zeigte große Probleme und Lücken in der Sireneninfrastruktur im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem gesamten Leitstellenbereich Lausitz auf. Da die Sirenen in einigen Kommunen nach Ende des Kalten Krieges sukzessive abgebaut wurden oder vorhandene Sirenen technisch nicht in der Lage waren, die Signale für die Bevölkerungswarnung und -entwarnung zu senden, sind am 10. September 2020 mancherorts keinerlei Sirenensignale zu hören gewesen. Zudem kam es aufgrund technischer Probleme zu einer zeitlich verzögerten Aussendung der Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS).

 

Der Landkreis hat bereits ein neues Sirenenkonzept zur Umrüstung bzw. Modernisierung der Sirenen auf den Weg gebracht. Der Landkreis übernimmt die Erneuerung der Sirenen für alle Kommunen, damit Einheitlichkeit gewährleistet werden kann und die Erneuerung ohne große zeitliche Staffelung erfolgt. 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind aktuell 159 Sirenen vorhanden, von denen ein Großteil der Sirenen den Katastrophenwarnton (Warnung, Entwarnung, Sprachdurchsagen) nicht abspielen können. Damit entspricht der Großteil der Sirenen nicht den neuesten Vorgaben des Bundes. An der Ausrüstung der Sirenen hat sich seit 2020 nichts geändert. Aus diesem Grund ist ein Testlauf für die Sirenen am 08. Dezember nicht notwendig.

Mit Kreistagsbeschluss vom 30.06.2022 werden finanzielle Mittel für die Erneuerung der Sirenen zur Verfügung gestellt. Der Umbauprozess zur Modernisierung der Sirenen wird im Jahr 2023 erfolgen. 

 

Wie wird im Landkreis zum Warntag gewarnt?
Im Landkreis OSL wird über die Medien, sei es Rundfunk oder Fernsehen, unter Zuhilfenahme der Regionalleitstelle Lausitz gewarnt. Diese informiert alle entsprechenden Stellen und Behörden. Zusätzlich werden regionale Warnungen über die Warnapps gesendet.

Beim Warntag 2022 wird der sogenannte Cell Broadcast zum ersten Mal getestet.
Cell Broadcast ist eine Warnnachricht, die direkt aufs Handy geschickt wird. Hierbei muss besonders bedacht werden, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Mobilfunkgeräte unter Umständen so konfigurieren müssen, dass die Warnung auch empfangen werden kann. Weitere Informationen unter: www.bbk.bund.de 

 

 

Ausgelöst wird die Warnung am 08. Dezember 2022 von der Regionalleitstelle Lausitz in Cottbus. Zudem nutzt die Leitstelle ihren Twitter-Account für umfangreiche Informationen.

 

Weitere Information, auch mehrsprachig zum Warntag sind im Internet unter www.warnung-der-bevölkerung.de abrufbar.
 

 

Warntag 2022

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Broschüre Notfallvorsorge zum Download >> zum DOWNLOAD

Im Notfall zählt jede Sekunde. Hand aufs Herz: Sind Sie fit in puncto Notfallvorsorge?

 

Haben Sie einen Vorrat zu Hause, wenn draußen ein Sturm tobt? Sind Ihre wichtigsten Dokumente griffbereit, wenn ein Feuer Sie aus dem Haus zwingt?

 

Extreme Wetterlagen, ein Chemieunfall, ein großflächiger Stromausfall oder ein Brand - es gibt verschiedene Notsituationen, die unerwartet eintreten können. Wer in diesen Situationen richtig handelt, kann sich und andere Menschen schützen und Schäden reduzieren.

(https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Fuer-alle-Faelle-vorbereitet/fuer-alle-faelle_node.html)

 

Diese und weitere Fragen werden kompakt, gebündelt und verständlich im „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beantwortet: https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/ratgeber-notfallvorsorge.pdf?__blob=publicationFile&v=19

 

Der Ratgeber umfasst zudem eine Checkliste. In dieser sind zum Beispiel die benötigten Mengen an Lebensmitteln, eine Grundausstattung für die Hausapotheke und Möglichkeiten zur Energieversorgung dargestellt.

 

Nicht erst und nicht nur der aktuelle Konflikt in der Ukraine sollte die Relevanz dieser Thematik verdeutlichen. Die Broschüre des BBK liegt als Druck-Exemplar in den Kommunen des Landkreises und im Bürgerbüro, Dubinaweg 1 in Senftenberg, aus oder hier zum Download:.

 

Broschüre Notfallvorsorge zum Download

Bild: „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

 


Ehrenamt im Brand- und Katastrophenschutz

 

Ob beim Hausbrand, Sturm, Hochwasser oder Verkehrsunfall – freiwillige Helferinnen und Helfer unterschiedlichster Hilfsorganisationen sind zur Stelle, um Menschen aus Gefahrensituationen zu befreien, zu retten oder danach zu versorgen.

 

… Nichts wäre schlimmer, als wenn es aus Mangel an Helfern keine Rettung geben würde!

 

 

Ansprechpartner für den direkten Kontakt zur ehrenamtlichen Arbeit und der Arbeit im Brand- und Katastrophenschutz:

Roswitha Ullrich

Projektkoordinatorin Ehrenamt

E-Mail:

Telefon: 03573 870-5125

https://www.ehrenamt-osl.de

 

Claudia Noack

Sachbearbeiterin Katastrophenschutz/DISMA (DISaster MAnagement)

E-Mail:

Telefon: 035753 69-7117

www.osl-online.de/verwaltung/einheiten/brand-und-katastrophenschutz

 

Katastrophen geschehen leider nicht nur im Film.

Leider hören oder sehen wir fast täglich in den Medien heftige Schadensereignisse, Naturkatastrophen und Bilder von Zerstörung oder menschlichem Leid. Aber wer kommt uns in solchen Fällen eigentlich zur Hilfe?

 

Katastrophenschutzeinheiten, die freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und Rettungsdienste sind an Ort und Stelle, wenn es gilt zu helfen.

Zu einem überwiegenden Teil sind es freiwillige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in solchen Situationen für die Bürgerinnen und Bürger da sind.

Und deswegen brauchen wir SIE/EUCH im Brand und Katastrophenschutz!

 

Was macht der Brand- und Katastrophenschutz?
VIRTUAL-REALITY Filmprojekt „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“

 

 

"Stell dir vor, du bist auf einer Party, tanzt zur Musik, feierst das Beisammensein und plötzlich passiert etwas Unvorhergesehenes , es entsteht Panik, es gibt Verletzte. Ohne, dass du dich selbst in Gefahr begeben musst, kannst du dieses Szenario miterleben, kannst verfolgen wie die Einheiten der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes in deinem Landkreis die Gefahrensituation nachfolgend betreuen. Sei dabei….tauche ein in eine virtuelle Welt und erlebe ein Ereignis für die Sinne. ….nichts wäre schlimmer, als wenn es aus Mangel an Helfern keine Rettung für dich geben würde..!"

 

Die Stärkung der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes ist ein überaus wichtiges Thema : Mitgliedergewinnung ! Nachwuchs! Das Projektteam Hauptamt stärkt Ehrenamt und das Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zeigt in diesem Virtual-Reality-Film in 360° 3D, wie eine Vielzahl von Rettungskräften im Ernstfall eng zusammenarbeitet, um Verletzten schnell und bestmöglich zu helfen.

 

Leider ist der Nachwuchsmangel, bedingt durch den demografischen Wandel, auch im Ehrenamtsbereich zu einem schwierigen Thema geworden. Vereinsvorsitzende ringen um Nachfolger, Zeitmangel oder zunehmende bürokratische Anforderungen senken die Bereitschaft, sich gemeinnützig zu engagieren.

 

Mit dem Virtual-Reality (VR) Filmprojekt „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ wird dieses Problem aufgegriffen. Bei der Vorbereitung und Durchführung dieses bisher deutschlandweit einzigartigen Vorhabens haben zahlreiche Akteure beigetragen und aktiv vor der Kamera oder dahinter bei den Dreharbeiten unterstützt. Allen Akteuren ein großes Dankeschön!

Brandschutz

Gemäß des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz - BbgBKG) unterhalten die amtsfreien Gemeinden, die Ämter, die kreisfreien Städte und die Landkreise bei Brandgefahren, bei anderen Gefahren in Not- und Unglücksfällen und bei Großschadensereignissen sowie bei Katastrophen eine den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr.


Die amtsfreien Gemeinden, die Ämter, die kreisfreien Städte und die Landkreise üben diese Aufgaben als Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung und als Sonderordnungsbehörde aus.

Das Land sorgt für die notwendigen zentralen Ausbildungen. Mit der Unterhaltung Landesschule und Technischen Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) als nachgeordnete Einrichtung des Ministerium des Innern und für Kommunales trägt das Land zur Verbesserung des Brandschutzes bei.

Im Land Brandenburg wird der Brand- und Katastrophenschutz flächendeckend fast ausschließlich mit ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehren sowie Helfern des Katastrophenschutzes gewährleistet.

 

Katastrophenschutz

Zuständig für die Aufstellung und den Betrieb der Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes sind die Landkreise und kreisfreien Städte als untere Katastrophenschutzbehörden. Dem Land kommt dabei eine Unterstützungsfunktion gegenüber den Aufgabenträgern zu.

 

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben setzen die unteren Katastrophenschutzbehörden neben den öffentlichen Feuerwehren die im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen ein. Die Aufgabenträger können die Einheiten auch selbst betreiben (Regieeinheiten). Darüber hinaus wirkt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk mit ihren Einheiten insbesondere im Fachdienst Bergung/Instandsetzung mit.

 

Die ergänzende Zivilschutzaus- und -fortbildung des Bundes wird in die Ausbildung der Katastrophenschutzeinheiten und -einrichtungen integriert. Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes führen folgende Übungen durch:

  • Planübungen zur Schulung der Lagebeurteilung und Entscheidungsfindung anhand von Katastrophenschutzplänen und weiteren Einsatzunterlagen,
  • Alarmierungsübungen zur Überprüfung der Alarmierungspläne und Alarmierungsbereitschaft,
  • Stabsrahmenübungen zur Schulung und Überprüfung des Zusammenwirkens innerhalb der Katastrophenschutzleitung sowie des Katastrophenschutzstabes anhand eines angenommenen Schadensereignisses,
  • Vollübungen zur Erprobung der Katastrophenschutzpläne, zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Katastrophenschutzeinheiten und -einrichtungen sowie ihres Zusammenwirkens untereinander und mit weiteren zur Mitwirkung verpflichteten Dritten.

 

Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finden Sie hier.

 

Spielerisch zum Katastrophenschützer mit Max & Flocke

Willst du in die Rolle eines Katastrophenschützers schlüpfen?
Spiel "Jagd auf Dr. Superschreck" und versuch' seine üblen Taten zu verhindern. Du lernst dabei, wie du dich in Notsituationen richtig verhältst.

 

Viel Spaß!

 

Max und Flocke Spiel

Bild: BBK