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Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 8700

E-Mail E-Mail:
www.osl-online.de

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.


Fotoalben



Gastroangebote


19.09.​2019 bis
18.10.​2019
Interkulturelle Woche 2019 im Landkreis OSL
„Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die ... [mehr]
 
21.10.​2019 bis
25.10.​2019
Woche der Gesundheit und Pflege 2019
Auch in diesem Jahr findet wieder die Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis OSL statt. ... [mehr]
 
05.11.​2019 bis
05.11.​2019
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
18.11.​2019 bis
18.11.​2019
10:00 Uhr
BRENNHOLZ-VERSTEIGERUNG IM FORST SEDLITZ – DER WINTER KOMMT BESTIMMT!
Am 18.11.19 um 10 Uhr. Treffpunkt Revier Kleinkoschen, Ortsausgang Richtung Flugplatz, ... [mehr]
 
03.12.​2019 bis
03.12.​2019
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
07.12.​2019 bis
08.12.​2019
Am 1. und 2. Adventswochenende findet wieder unser Weihnachtmarkt auf dem Gutshof in Missen statt. Hier können Sie in familiärer Atmosphäre sich auf Weihnachten einstimmen und Ihren Weihnachtsbaum mit nach Hause nehmen. Schauen Sie auf unsere ... [mehr]
 
14.12.​2019 bis
15.12.​2019
10:16 Uhr
Am 1. und 2. Adventswochenende findet wieder unser Weihnachtmarkt auf dem Gutshof in Missen statt. Hier können Sie in familiärer Atmosphäre sich auf Weihnachten einstimmen und Ihren Weihnachtsbaum mit nach Hause nehmen. Schauen Sie auf unsere ... [mehr]
 
07.01.​2020 bis
07.01.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
04.02.​2020 bis
04.02.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
03.03.​2020 bis
03.03.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
07.04.​2020 bis
07.04.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
05.05.​2020 bis
05.05.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
02.06.​2020 bis
02.06.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
07.07.​2020 bis
07.07.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
04.08.​2020 bis
04.08.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
01.09.​2020 bis
01.09.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
06.10.​2020 bis
06.10.​2020
17:00 Uhr
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Bombenfund in der Stadt Ruhland / Kontrollierte Sprengung erfolgte am Donnerstag / Evakuierung im Sperrkreis von 1000 Metern rund um den Bahnhof

(17.10.2019)

+++ Abschlussmeldung, 14:00 Uhr +++

 

Laut dem Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes verlief die Sprengung planmäßig.

Eventuelle Schäden im Umfeld werden nunmehr aufgenommen. Am Bahnhofsgebäude, dem Fußgängertunnel und im näheren Umfeld des Bahnhofes sind Schäden im Bereich der Fenster/Scheiben zu verzeichnen.

 

Die Zufahrtsstraßen nach Ruhland sind zwischenzeitlich alle wieder freigegeben. Die Ruhlander kehren nach und nach in ihre Stadt zurück.

 

Der ÖPNV und Bahnverkehr werden zeitnah wieder aufgenommen. Voraussichtlich bereits ab 15 Uhr fahren alle Züge wieder wie gewohnt. Der Bahnhof ist wieder freigegeben. Der ÖPNV verkehrt wieder laut Plan.

 

Bei Fragen ist das Bürgertelefon auch in den nächsten Tagen weiter besetzt.

 

Der stellv. Amtsdirektor Christian Konzack: „Ein großes Dankeschön an die Ruhlanderinnen und Ruhlander und die vielen Helfer und Einsatzkräfte, die uns unterstützt haben. Sie haben alle zum reibungslosen Ablauf beigetragen und somit ermöglicht, dass wir den Sperrkreis schnell wieder aufheben konnten.“

 

 

+++ Sperrbezirk aufgehoben 12:28 Uhr +++

 

Die Sprengung konnte erfolgreich durchgeführt werden. Damit kann der Sperrbezirk aufgehoben werden. Dies verkündete um 12:28 Uhr die Sirene der Feuerwehr Ruhland.

Die Bürger können nunmehr in ihre Stadt zurückkehren.

 

 

+++ Sprengung steht kurz bevor 11:50 Uhr +++

 

Die Sprengung der Bombe steht kurz bevor. Punkt 12 Uhr soll die Bombe explodieren. Alle warten gespannt auf die anschließende Meldung des KMBD.

 

 

+++ Sprengung in Vorbereitung 11:20 Uhr +++

 

Der Versuch, die Bombe zu entschärfen, ist gescheitert. Die Sprengung wird nunmehr vorbereitet.  

 

 

+++ unbefugte Personen im Sperrkreis; Arbeiten des KMBD beginnen jetzt 11:10 Uhr +++

 

Unbefugte Personen auf dem Bahnhofsgelände. Die Polizei konnte diese zwischenzeitlich aus dem Sperrbereich begleiten. Die Arbeiten der Spezialisten des KMBD beginnen jetzt.

 

 

+++ Sperrkreis geräumt, KMBD kann beginnen 10.40 Uhr +++

 

Der Sperrkreis ist geräumt, um 10.40 Uhr lagen alle Freimeldungen der Kontrolltrupps für die beiden gebildeten Einsatzabschnitte Nord und Süd vor. Demnach befinden sich keine unbefugten Personen mehr vor Ort. Laut Einsatzkräften verliefen die Kontrollen ohne Zwischenfälle. Zuletzt mussten noch ein PKW abgeschleppt sowie einzelne Fahrräder beiseite geräumt werden. Diese befanden sich auf dem Bahnhofsvorplatz in unmittelbarer Nähe der Fundstelle der Bombe.

 

Wie der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg mitteilt, sind alle Zufahrtsstraßen nach Ruhland gesperrt.

 

Die Freimeldung in Richtung Kampfmittelbeseitigungsdienst ist soeben erfolgt. Nunmehr beginnt das Team mit der Arbeit.

 

In der Sammelunterkunft im Seecampus Niederlausitz in Schwarzheide haben sich zwischenzeitlich etwa 160 Personen eingefunden.

 

 

+++ Sperrkreis ist aktiv, 17.10., 8 Uhr +++

 

Der Sperrkreis ist in Kraft. Etwa 2.300 Ruhlander waren aufgefordert, ihre Häuser und Wohnungen bis spätestens 8 Uhr zu verlassen. Zahlreiche Menschen kamen dem nach. Etwa 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Verwaltung, Katastrophenschutz, der Kreisstraßenmeisterei sowie des Landesbetriebes Straßenwesen sind derzeit unterwegs, um den Sperrkreis zu sichern und zu kontrollieren. Sobald alle unbefugten Personen den Sperrkreis verlassen haben, startet das Team vom Kampfmittelbeseitigungsteam mit seiner Arbeit.

Die Sperrung ist planmäßig angelaufen, schätzt der stellvertretende Amtsdirektor Christian Konzack.

 

 

+++ Ausfall Linienfahrten 15.15 Uhr +++

 

Wie die Verkehrsgesellschaft mitteilt, ergeben sich Änderungen im Hinblick auf die ausfallenden Linienfahrten. Alle Änderungen können auch in der VBB-App eingesehen werden.

 

Folgende Linienfahrten können nicht realisiert werden und entfallen ersatzlos:

 

Linie   Fahrt  ab                   von/bis

622     7          08:00              Senftenberg - Lauchhammer

613     13       08:40              Altdöbern - Senftenberg

 

616     25       15:05              Ruhland - Großräschen

624     12       16:29              Schwarzheide - Burkersdorf

623     17       16:45              Guteborn – Hosena

 

Weiterhin entfällt aufgrund der Streckenführung bei den Fahrten der Linie 616 die Haltestelle „Schwarzheide, Ärztehaus“.

 

Weiterhin können am Donnerstag folgende RufBus-Fahrten nicht gebucht werden:

 

Linie   Fahrt

615     801

621     803 und 810

623     804

624     803 und 807

626     801 und 802

 

 

+++ Straßensperrungen, 16.10.2019, 14.30 Uhr +++

 

Folgende Straßen sind laut Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg ab 8 Uhr gesperrt:

 

  • L55 zwischen Jannowitz und Ruhland
  • L57 zwischen Guteborn und Ruhland
  • L 581 zwischen Schwarzbach und Ruhland
  • K 6603 zwischen Hermsdorf und Ruhland
  • L 55 ab der B169 in Richtung Ruhland

 

Die Umleitung aus Richtung Süden (Ortrand) erfolgt ab Jannowitz über die K 6604 – Hermsdorf- Guteborn- Schwarzbach- Biehlen- Brieske – zur B 169. 

 

 

+++ Pressegespräch, 16.10.2019, 10 Uhr +++

 

Am Mittwochmorgen informierten Verantwortliche der Amtsverwaltung Ruhland, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Cottbus, des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg und der Deutschen Bahn AG über den aktuellen Sachstand in Bezug auf die bevorstehende Evakuierung.

 

Folgende Informationen sind für die Bevölkerung von Interesse:

 

  • Es kommt am Donnerstag zu erheblichen Einschränkungen im Bus-, Bahn- und Straßenverkehr rund um Ruhland
  • Alle Verkehrswege in Richtung Ruhland sind ab 8 Uhr gesperrt
  • Ab 7.30 Uhr kann der Ort Ruhland mit dem ÖPNV nicht mehr bedient werden
  • Vier Linienfahrten entfallen ersatzlos:
    Linie 622, Fahrt 7, ab 8 Uhr (Senftenberg –Lauchhammer)
    Linie 620, Fahrt 8, ab 8:20 Uhr (Hohenbocka – Senftenberg)
    Linie 613, Fahrt 13, ab 8:40 (Altdöbern – Senftenberg)
    Linie 617, Fahrt 10, ab 9 Uhr (Senftenberg –Lauchhammer)
    Informationen zu den RufBus-Fahrten siehe Seite Amtsverwaltung
     
  • Der Schienenverkehr auf den Linien S4 (Wurzen-Leipzig-Hoyerswerda), RE15 (Dresden-Hoyerswerda) und RE18 (Dresden-Cottbus) wird ab morgen, 8 Uhr, eingeschränkt sein.
  • Erst nach Überprüfung der Bahnanlagen auf evtl. Schäden durch die zu erwartende Detonation kann der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden.
  • Bürger können sich über die App DB Navigator über mögliche Änderungen im Fahrplan informieren
     
  • Ab 8 Uhr fahren ab dem Marktplatz in Ruhland Busse zu den Sammelunterkünften nach Schwarzheide. Bürger sollten zunächst den SeeCampus Niederlausitz, Lauchhammer Straße 33, 01987 Schwarzheide, ansteuern. Erst bei Bedarf steht später zusätzlich das Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH sowie die Turnhalle der Grundschule Wandelhof zur Verfügung.
  • Kinderbetreuung: Innerhalb des Sperrkreises befinden sich zwei Kindertagesstätten. Wenn keine private Betreuung der Kinder organisiert werden kann, stehen in der Kita in Hohenbocka und Guteborn Ausweichplätze bereit.
  • Altenpflegeheim: Innerhalb des Sperrkreises befindet sich ein Altenpflegeheim. Transportfähige Bewohner werden in den SeeCampus Niederlausitz gebracht. Nicht gehfähige Personen kommen im Klinikum Niederlausitz unter.
  • Verlassen Sie das Haus wie sonst auch: Schalten Sie Geräte wie Radio und TV aus, schließen Sie die Fenster. Schließen Sie ggf. die Jalousien. Die Wohnungstür sollte wie gewohnt verschlossen werden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre persönliche Versorgung für die Zeit der Evakuierung sichergestellt ist (Lebensmittel, Getränke, Medikamente, etc.). Haustiere können in der Regel vor Ort verbleiben. Stellen Sie die Versorgung mit Futter und Wasser sicher.
  • Bei allen Fragen und beim Bedarf von Unterstützung steht das Amt unter 0172 2117964 zur Verfügung.
  • Sobald der Sperrkreis geräumt ist, beginnt der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit seiner Arbeit. Die Arbeiten werden ca. eine Stunde in Anspruch nehmen.
  • Informationen zum aktuellen Geschehen und zur Aufhebung der Evakuierung erhalten Sie fortlaufend auf der Internetseite der Amtsverwaltung, www.amt-ruhland.de, durch die Medien, das Bürgertelefon und die Einsatzkräfte.
     

 

+++ Pressemitteilung 15.10., 18 Uhr ++

 

Bombenfund in der Stadt Ruhland / Kontrollierte Sprengung erfolgt am Donnerstag / Evakuierung im Sperrkreis von 1000 Metern rund um den Bahnhof

 

 

Bei Sondierungsarbeiten im Rahmen der laufenden Baumaßnahme am Bahnhofsvorplatz in Ruhland entdeckten Arbeiter am Dienstagmorgen eine etwa 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe amerikanischen Typs. Diese befindet sich unweit des Fußgängertunnels. Am Donnerstag (17.10.) wollen Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Bombe durch eine kontrollierte Sprengung unschädlich machen. 

 

Dazu wird das Gebiet in einem Radius von 1.000 Metern rund um den Bahnhof abgesperrt und evakuiert. Alle Einwohner des Sperrkreises werden gebeten, ihre Wohnungen und Häuser bis spätestens 8 Uhr zu verlassen. Etwa 2.300 Personen sind von der Evakuierung betroffen.

 

Ab 8 Uhr stehen auf dem Marktplatz Busse und Fahrzeuge für Anwohner bereit, die den Sperrbereich nicht eigenständig verlassen können.

 

Sammelunterkünfte stehen im benachbarten Schwarzheide (Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, SeeCampus Niederlausitz, Turnhalle der Grundschule Schwarzheide Wandelhof) zur Verfügung.

 

Für Fragen der Anwohner steht das Amt Ruhland unter der Telefonnummer 0172 211 7964 bereit.

 

Die Anwohner werden derzeit über die anstehende Evakuierung informiert.

Weitere Informationen gibt es zeitnah über die Internetseite der Amtsverwaltung, www.amt-ruhland.de.

Foto zur Meldung: Bombenfund in der Stadt Ruhland / Kontrollierte Sprengung erfolgte am Donnerstag / Evakuierung im Sperrkreis von 1000 Metern rund um den Bahnhof
Foto: Die Sprengung der Bombe verlief planmäßig. Die Glasschäden am Fußgängertunnel zeugen von der Detonation. Foto: Amt Ruhland

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut

(07.10.2019)

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz kam es am 26.09.2019 zur amtlichen Feststellung eines AFB-Ausbruches in Lübbenau OT Schönfeld. Alle Maßnahmen gemäß der Bienenseuchenverordnung wurden getroffen. Ein Sperrbezirk wurde errichtet. Weitere Informationen liefert die Allgemeinverfügung im Anhang.

Foto zur Meldung: Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut
Foto: Foto: Pixabay

Programm der Woche der Gesundheit und Pflege 2019 ist online

(07.10.2019)

Auch in diesem Jahr findet wieder die Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis OSL statt.

 

Die diesjährige Woche vom 21.10. - 25.10.2019 steht unter dem Motto: "Zeit für andere - Sinn für mich. Ehrenamt in der Pflege".

 

Los geht es traditionell mit der Auftaktveranstaltung am 21.10. ab 10 Uhr im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung im Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg.

 

Das komplette Programm finden Sie in der Anlage. Interessierte sind zu allen Veranstaltungen recht herzlich eingeladen.

Foto zur Meldung: Programm der Woche der Gesundheit und Pflege 2019 ist online
Foto: Woche der Gesundheit und Pflege 2019

Öffentliche Bekanntmachung - Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger

(01.10.2019)

In der Anlage finden Sie die Bekanntmachung für den Kehrbezirk OL 037.

„Radeln nach Zahlen“: Tourenplanung in OSL wird künftig kinderleicht

(24.09.2019)

Sie sind rot, rund und werden in Windeseile die Herzen der Radfahrer in OSL erobern: Gemeint sind die auffälligen Metalltafeln, die derzeit an den Wegweisern entlang der Radwege in OSL befestigt werden. Die sogenannten Knotenpunkte helfen Radwanderern künftig dabei, ihre Touren schnell, einfach und individuell zu planen.

 

Das Prinzip ist simpel: Die Touristen radeln „nach Zahlen“ von Knoten zu Knoten. Am oberen Ende eines Wegweisers verrät eine gut sichtbare Zahl auf rotem Untergrund dem Radfahrer, an welchem Knotenpunkt er sich befindet. Unter den Zielangaben befinden sich Verweise zu den umliegenden Knoten. Alle Punkte sind zudem auf einer Übersichtskarte eingezeichnet, die sich ebenfalls am Schild befindet.

 

Die ersten Schilder sind bereits entlang der Radwege um Altdöbern und Großräschen montiert. Den Abschluss bilden die Radwege um Vetschau/Spreewald und Lübbenau/Spreewald. Insgesamt wird es in OSL 120 Knotenpunkte geben. Bis zum Saisonstart im April 2020 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein, heißt es aus der Kreisverwaltung.

 

Etwa 110.000 Euro Investitionssumme umfasst das Projekt. 90 % davon stammen aus der Förderrichtlinie „GRW – Ausbau der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur“ des Landes Brandenburg, der Rest entfällt auf die Kommunen und den Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg als Baulastträger der Wege. Der Landkreis als Fördermittelempfänger koordiniert die Umsetzung des Projektes. Auftragnehmer ist die Graphische Werkstatt Neustrelitz GmbH.

 

Parallel werden auch die Radwanderkarte sowie der Radwegeübersichtsplan für den Landkreis OSL entsprechend überarbeitet. Diese werden ebenfalls zu Saisonbeginn in den Touristinformationen ausgelegt und können auf der Landkreisseite www.osl-online.de eingesehen werden.

 

Neben dem Landkreis OSL setzen derzeit auch die Landkreise Elbe-Elster, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und die Stadt Cottbus die Knotenpunktwegweisung um. Das System funktioniert somit auch landkreisübergreifend und eröffnet eine Vielzahl individuell planbarerer Touren. Geplant ist auch hier eine Fertigstellung bis zur Saison 2020.

Seinen Ursprung hatte die knotenpunktbezogene Wegweisung 1995 im belgischen Limburg. Später breitete sich die Idee in die Niederlande und auch nach Deutschland aus.

 

In Brandenburg existiert das System bereits in mehreren Tourismusregionen im Norden und Westen des Landes. Diese decken große Teile der Landkreise Prignitz, Barnim, Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel ab. Den Anfang machte 2012 die Region Prignitz.

 

Neben den Landkreisen im Süden Brandenburgs und der Stadt Cottbus arbeitet derzeit auch die Uckermark an der Umsetzung.

 

Der Landkreis OSL ist mit knapp 600 Kilometern Radwegen eine attraktive Fahrradregion. Neben den Knotenpunktwegweisern realisiert die Kreisverwaltung in Kooperation mit den Kommunen und dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg aktuell auch die Modernisierung eines großen Teils seiner Fernradwege. Bis zum geplanten Abschluss im Mai 2022 fließen rund 11 Millionen Euro in das Projekt.

Foto zur Meldung: „Radeln nach Zahlen“: Tourenplanung in OSL wird künftig kinderleicht
Foto: Foto: Die Planung von individuellen Radtouren wird zum Kinderspiel – Dank der knotenpunktbezogenen Wegweisung. In OSL werden derzeit die ersten roten Knotenpunkte montiert. Bis zum Saisonstart 2020 soll alles fertig sein. Das Bild zeigt Tino Staffeldt vom Auftragnehmer, der Graphischen Werkstatt Neustrelitz GmbH. (Foto: Graphische Werkstatt Neustrelitz GmbH /Tilo Böttcher).

Start in den Herbst: Regionale Anbieter präsentieren sich in Dollenchen

(20.09.2019)

Der Herbst hält Einzug: Die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster nehmen dies zum Anlass, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem „OSL-EE-Regionalmarkt“ einzuladen.

 

Am Samstag, dem 28. September 2019, präsentieren sich in Dollenchen (Elbe-Elster) und damit in unmittelbarer Nähe der Kreisgrenzen verschiedene Unternehmen aus der Region. An mehreren Marktständen stellen die Aussteller sich und ihre Produkte vor. Veranstaltungsort ist das Gasthaus Stuckatz, Hauptstraße 29, in Dollenchen.

 

Los geht es um 10 Uhr, Veranstaltungsende ist 15 Uhr.

 

Für Unterhaltung sorgt ein kleines musikalisches Rahmenprogramm mit Künstler Peter Apelt. Die Verpflegung erfolgt durch das Gasthaus.

 

Initiiert wird der Regionalmarkt von der Wirtschaftsförderung des Landkreises OSL in Kooperation mit der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH. In der Ausgestaltung unterstützt der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V., pro agro.

 

In der Anlage finden Sie den Flyer zum Regionalmarkt.

Foto zur Meldung: Start in den Herbst: Regionale Anbieter präsentieren sich in Dollenchen
Foto: Start in den Herbst: Regionale Anbieter präsentieren sich in Dollenchen

Unternehmer im Erzählsalon: Auftakt zu Veranstaltungsreihe in Senftenberg / Weitere neun Termine in OSL und EE

(17.09.2019)

Das Gästehaus Markt 15 in Senftenberg bildete am Montagabend (16.09.) die Kulisse für die erste von insgesamt zehn Veranstaltungen unter der Überschrift „Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon“ in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster. Noch bis Anfang Dezember kommen dabei jeweils zwischen 8 -12 Gründerinnen und Gründer in verschiedenen Orten an einem Tisch zusammen, um über ihren Schritt in die Selbständigkeit, aber auch die Chancen und Herausforderungen des Unternehmerseins zu berichten.

 

Vom Unternehmen in der Gründungsphase bis hin zum 107 Jahre alten Gastbetrieb in Familienhand; vom selbstständigen Ur-Senftenberger bis hin zur Thüringerin, die in Altdöbern mit der Familie einen beruflichen Neustart wagt. Vom Pendler, der der Lausitz treu bleibt bis hin zum weltweit vernetzten Geschäftsmann; vom „Einzelkämpfer“ bis hin zum Chef mit Personalverantwortung über mehrere hundert Mitarbeiter: Insgesamt elf Personen aus teils verschiedenen Branchen folgten am Montagabend dem Aufruf zum ersten Erzählsalon.

 

Zu den Rednern zählten Martin Hengst vom Gästehaus Markt 15 und der dortigen Kaffeerösterei, Raimund Stuckatz vom gleichnamigen Gasthaus in Dollenchen, Philipp Heise vom Ingenieursbüro InfinityLoop aus Senftenberg, Stefan Böhnisch vom Personaldienstleister All Hands on Deck, Juliane Marko vom Kulturhaus Altdöbern, Michael Freudenberg vom IT-Dienstleister neuZIEL aus Senftenberg sowie Matthias Dobrzynski von der BioCornflakeBox aus Senftenberg.

 

Ergänzt und erweitert wurden die Erzählungen von erfahrenen Unternehmern der Region. Hier berichteten die Senftenberger Danny Plotzke von Interfish, Dirk Heinze von Meine-Energie.de, Herbert Tänzer von Tänzer und Tänzer sowie Rene Paul vom PLE Planungsbüro.

 

Die Erzählsalons finden noch bis Anfang Dezember jeweils abwechselnd in den Landkreisen OSL und Elbe-Elster statt. Veranstaltungsorte sind Dollenchen (23.09.), Großräschen (30.09.), Finsterwalde (22.10.), Lauchhammer (29.10.), Doberlug-Kirchhain (4.11.), Schwarzheide (12.11.), Domsdorf (18.11.), Lübbenau/Spreewald (25.11.) und Bad Liebenwerda (2.12.). Die nächste Veranstaltung findet am kommenden Montag (23.09.) ab 18.30 Uhr im Gasthaus Stuckatz in Dollenchen statt.

 

Nähere Informationen zu den Veranstaltungsorten gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung OSL unter www.osl-online.de sowie auf der facebook-Seite des Jungunternehmernetzwerkes NEOpreneurs.

 

Interessierte Gäste können sich über den Bereich Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung OSL, Bärbel Weihmann, anmelden (03573 870 5141).

 

Hintergrund:

 

Die Veranstaltungsreihe „„Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon“ wird vom Landkreis OSL in Kooperation mit der Regionalen Wirtschaftsförderungs-gesellschaft Elbe-Elster mbH realisiert. Moderiert und organisiert werden die Gespräche vom bekannten Berliner Kommunikationsunternehmen Rohnstock Biografien. Maßgeblich unterstützt wird das Projekt von dem Jungunternehmernetzwerk NEOpreneurs. Die finanziellen Mittel stammen zu großen Teilen aus einem Förderprogramm des Lausitzbeauftragten des Landes Brandenburg.

 

Ziel ist es, den Unternehmerinnen und Unternehmern der Region eine Plattform zu bieten, um ihre persönliche Geschichte zu erzählen und miteinander in Kontakt zu treten. Der Fokus der Veranstaltungsreihe liegt auf jungen Gründerinnen und Gründern, aber auch langjährig aktive Unternehmen kommen zu Wort.

 

Perspektivisch sollen die Geschichten in einem Buch veröffentlicht werden.

 

 

„Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon“ – Veranstaltungsorte:

 

Tag/Datum:

Beginn Uhrzeit (je bis ca. 21:30h)

Gemeinde/Stadt:

Voraussichtliche Veranstaltungsorte:

 

Mo 16.09.

18:00

Senftenberg (OSL)

Markt 15 Gästehaus, Markt 15, 01968 Senftenberg

Mo 23.09.

18:30

Dollenchen (EE)

Gasthaus Stuckatz, Hauptstr. 29, 03238 Dollenchen

Mo 30.09.

18:30

Großräschen (OSL)

IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Seestr. 84-86, 01983 Großräschen

Di 22.10.

18:30

Finsterwalde (EE)

Rathaus Stadt Finsterwalde,
Schloßstraße 7/8 (1. Et/R3),
03238 Finsterwalde

Di 29.10.

18:30

Lauchhammer (OSL)

Kunstgussmuseum Lauchhammer, Freifrau-von-Löwendal-Str. 3, 01979 Lauchhammer-Ost

Mo 04.11.

18:30

Doberlug-Kirchhain (EE)

Weißgerbermuseum Doberlug-Kirchhain, Potsdamer Straße 18, 03253 Doberlug-Kirchhain

Di 12.11.

18:30

Schwarzheide (OSL)

Café Lavendel, Glück & Landgenuss - Partyservice Katja Kling, Lauchhammerstr. 17a, 01987 Schwarzheide

Mo 18.11.

18:30

Domsdorf (EE)

Brikettfabrik LOUISE, Louise 111, 04924 Domsdorf

Mo 25.11.

18:30

Lübbenau (OSL)

GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau,
Koordinierungsstelle
Güterbahnhofstraße 57,
03222 Lübbenau/Spreewald

Mo 02.12.

18:30

Bad Liebenwerda (EE)

Veranstaltungsort noch in Klärung

Foto zur Meldung: Unternehmer im Erzählsalon: Auftakt zu Veranstaltungsreihe in Senftenberg / Weitere neun Termine in OSL und EE
Foto: Unternehmer im Erzählsalon: Auftakt zu Veranstaltungsreihe in Senftenberg / Weitere neun Termine in OSL und EE

11 Millionen Euro für Modernisierung der Fernradwege in OSL

(16.09.2019)

Zahlreiche Projekte werden bis 2022 realisiert / Baustart in Meuro und Schwarzheide

 

11 Millionen Euro – eine solch stolze Summe fließt ab sofort in die Modernisierung eines beachtlichen Teils der Fernradwege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Knapp 70 Kilometer vorhandener Wege werden von dem Geld neu hergerichtet oder verbessert. Geplant sind außerdem der Neubau von Einzelstrecken zur Lückenschließung, die Errichtung von Schutzhütten sowie Maßnahmen zum Wurzelschutz. Bei Eingriffen in Natur und Landschaft sind die erforderlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umzusetzen. Im Mai 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Der Startschuss für das Projekt fiel zu Beginn dieser Woche im Süden des Landkreises. Hier wird ab sofort unter Vollsperrung an den Radwegen von Meuro in Richtung Freienhufen sowie zwischen Schwarzheide-West und Lauchhammer-Süd gearbeitet.

 

Neben Landrat Siegurd Heinze, Vertretern des Bauplanungsbüros GMB GmbH aus Senftenberg und des vor Ort bauausführenden Unternehmens begleiteten am Dienstagnachmittag in Meuro auch zahlreiche weitere Gäste den offiziellen Baubeginn: Zu ihnen zählten die Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness, der Landtagsabgeordnete Wolfgang Roick, Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel sowie die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Petra Quittel, der stellvertretende Geschäftsführer des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Marcus Heberle, Meuros Ortsvorsteher Frank Priemer und die ehrenamtliche Kreiswanderwegewartin für Radwege, Karin Hädicke.

 

Durch den Landrat Herrn Heinze wurde die lange Vorbereitungszeit hervorgehoben, in der die Landkreise gemeinsam dafür gekämpft haben, die Modernisierung der vor ca. 20 Jahren entstandenen Radwegenetze im Süden Brandenburgs in die Förderrichtlinie des Landes aufzunehmen. Nur so ist die Finanzierung möglich geworden. Hervorgehoben wurde auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen als Baulastträger der Wege. Klaus Prietzel dankte dem Landkreis für sein Engagement und betonte die vielen positiven Effekte der Radwegenutzung, aber auch den bislang zusätzlichen hohen Unterhaltungsaufwand. Marcus Heberle erläuterte die ständig steigende Bedeutung des Radtourismus und seinen erheblichen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region. Durch das Planungsbüro wurden die Schritte bis zum Beginn der ersten Baumaßnahme dargestellt.

Den konkreten Auftakt für den Baubeginn bestritt der Landrat mit seinem unter fachkundiger Anleitung vollzogenen Bodenaushub mit dem Bagger für eine erforderliche Suchschachtung.  

 

Bauarbeiten im gesamten Landkreis bis Mai 2022

 

Der Radweg von Meuro in Richtung Freienhufen ist Teil der Niederlausitzer Bergbautour und war vor ca. 20 Jahren im Zuge der damaligen Fördermaßnahme „Radwegezielnetz“ asphaltiert worden. Zwischenzeitlich war es zu  Wurzelaufbrüchen, Oberflächenschäden und Kantenabrissen gekommen. Der Wegeabschnitt wird neben der Nutzung durch auswärtige Touristen auch gern von den Bürgerinnen und Bürgern aus Schipkau und Großräschen als beliebte Radwegeverbindung genutzt. Im Bereich der Gemarkung Meuro erfolgt nun je nach Schadensbild eine grundhafte Erneuerung bzw. eine Neugestaltung der Oberfläche. Eine Wurzelschutzfolie soll künftig zu einer besseren Haltbarkeit beitragen. Bauausführendes Unternehmen ist die Firma Matthäi aus Großräschen/Freienhufen. Die Fertigstellung ist zu Ende Oktober 2019 geplant.

 

Parallel dazu arbeitet seit Beginn dieser Woche das Bauunternehmen P+S Pflaster- und Straßenbau Wüllknitz am Radweg in Schwarzheide-West im Bereich Alte Mückenberger Straße in Richtung Lauchhammer-Süd. Hier verläuft die Niederlausitzer Bergbautour. Die Strecke wird voraussichtlich ab November wieder befahrbar sein.

 

Ebenfalls noch in 2019 wird ein Radwegeabschnitt samt Beleuchtung an der Hafenstraße in Großräschen realisiert. Weiter geht es ab dem kommenden Jahr unter anderem mit Arbeiten an den Fernradwegen in den Bereichen Ruhland, Vetschau/Spreewald, Woschkow und Calau.

 

Darüber hinaus befinden sich zahlreiche weitere Streckenabschnitte im gesamten Kreisgebiet in Planung. Bis Mai 2022 sollen so insgesamt 70 Kilometer Radfernwegstrecke neu gestaltet werden. Hinzu kommen der Bau von einer Brücke, drei Schutzhütten sowie neuen Streckenabschnitten zur Lückenschließung in Großräschen.

 

Der Start der jeweiligen Baumaßnahmen und die Umleitungsstrecken werden durch die Kreisverwaltung OSL kommuniziert. Die Informationen werden auch auf den Internetseiten der Kommunen, des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. sowie des Tourismusverbandes Spreewald e.V. kommuniziert. Dort sind auch bereits die Umleitungen für die derzeitigen Maßnahmen in Meuro und Schwarzheide-West zu finden.

 

Vorplanung umfasste mehrere Jahre

 

Eine in 2014 vorliegende und durch die damalige Energieregion Lausitz beauftragte Bestandsaufnahme des Zustandes der Fernradwege im Süden Brandenburgs zeigte einen entsprechenden Modernisierungsbedarf an einzelnen Wegeabschnitten auf. Diese Bestandsaufnahme bildete den Anlass, einen Fördermittelantrag zur Modernisierung der Fernradwege im Landkreis OSL zu stellen. Ziel ist es, die Qualität der Radfernwege im Landkreis nachhaltig zu verbessern.

 

Nach der Förderrichtlinie „GRW – Ausbau der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur“ des Landes Brandenburg können nur Landkreise die Förderung beantragen. Gefördert werden Wegeabschnitte, die Teile von ausgewiesenen Fernradwanderwegen sind.

 

Aus diesem Grund schloss der Landkreis im Juni 2017 nach umfangreichen Vorgesprächen Kooperationsverträge mit den Kommunen als Eigentümer und somit Baulastträger der Wege, Brücken und Schutzhütten sowie dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (für die Stadt Senftenberg). Die Umsetzung des Gesamtprojektes erfolgt durch den Landkreis, der als Dienstleister für die Kommunen agiert. Er ist Auftraggeber und Bauherr für die Planungs- und Bauleistungen.

 

Am 20.12.2018 bzw. am 27.02.2019 erreichten den Landkreis die Bewilligungsbescheide. Insgesamt 9,5 Millionen Euro mit einer Förderquote von 90 % stellt das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg für die Realisierung der Maßnahme bereit. Der Rest entfällt auf die Kommunen. Knapp elf Millionen Euro fließen letztendlich in die umfangreichen Modernisierungsarbeiten.

 

Im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens konnte das in Senftenberg ansässige Planungsbüro GMB GmbH beauftragt werden, welches gemeinsam mit dem Ingenieurbüro BIKO aus Senftenberg als Nachunternehmen das Gesamtprojekt plant und umsetzt.  

 

Wegen des Gesamtumfangs des Projektes werden alle Einzellose europaweit ausgeschrieben.

 

Die Fahrradregion OSL

 

Brandenburg verfügt über ein sehr gutes Radroutennetz mit mehr als 11.600 Kilometern ausgebauter Strecke auf 29 Radfernwegen und über 30 regionalen Routen.

 

In OSL warten knapp 600 Kilometer Radwege darauf, befahren zu werden. Ein Teil davon ist gleichzeitig Bestandteil ausgewiesener Fernradwanderwege. So verlaufen beispielsweise die Niederlausitzer Bergbautour, der Fürst-Pückler-Radweg, die Tour Brandenburg, der Gurkenradweg und die sogenannte Seenlandroute durch den Landkreis.

 

Jahr für Jahr bringen tausende Radtouristen eine hohe touristische Wertschöpfung in die Region. Neben einer guten Vermarktung der touristischen Radwege sind Investitionen in die Qualität der Radwege daher unerlässlich.

 

Im Landkreis OSL wurde in den Jahren von 1997 – 2001 umfangreiche Mittel in den Ausbau der Radwege investiert. Rund 39 Millionen DM flossen in den Neu- oder Ausbau von ca. 240 Kilometern reinen Radwegen oder Radwegen mit Mehrfachnutzung. Seitdem sind weitere Wege im Zuge von Maßnahmen der Bergbausanierung, durch den Bau straßenbegleitender Radwege an Bundes-, Landes-, Kreis- oder Kommunalstraßen oder dem ländlichen Wegebau hinzugekommen. Sie alle zusammen machen den Landkreis OSL zu einer attraktiven Radfahrregion, die durch die jetzt geplanten und begonnenen Maßnahmen noch attraktiver werden soll.

Foto zur Meldung: 11 Millionen Euro für Modernisierung der Fernradwege in OSL
Foto: Foto: Knapp 11 Millionen Euro fließen bis Mai 2022 in die Modernisierung eines beachtlichen Teils der Fernradwege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Landrat Siegurd Heinze bestritt am Dienstag in Meuro unter fachkundiger Anleitung den ersten Bodenaushub für eine erforderliche Suchschachtung. (Foto: Landkreis)

Dritte Auflage des Laufprojekts „WasserMarsch“ sorgte für einen Spenden- und Teilnehmer-Rekord

(16.09.2019)

Der dritte „WasserMarsch“-Lauf im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zugunsten einer Schule im Tschad fand Ende August in diesem Jahr erstmals im Spreewald statt. In Lübbenau/Spreewald gingen insgesamt 84 Kinder, Jugendliche sowie Sozialarbeiter in 13 Teams aus dem gesamten Landkreis an den Start. Sie legten bei Wind und Wetter im 12- oder 24-Stunden-Modus insgesamt 2.215,5 Kilometer – und damit eine Strecke wie beispielsweise von der Lausitz bis zum Nordkap - zurück. Mittlerweile steht die Spendensumme fest, teilt der Landkreis OSL mit.

 

Mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren konnten mit insgesamt 4.800 Euro die bislang höchste erzielte Summe erlaufen werden. Das Geld kommt der Schule „Saar-Goyen“ im Süden des Tschad, einer der ärmsten Regionen der Welt, zu Gute. Der Projektpartner vor Ort, die Organisation Diguna e. V., wird das Geld in den nächsten Wochen und Monaten für die weitere Ausstattung der dortigen Schule und den Bau eines Brunnens einsetzen. Ziel ist es, den Schul- und auch den Lebensalltag der Kinder in Saar-Goyen im Tschad erheblich zu verbessern.

 

„Neben der Hilfe vor Ort ist es damit zudem erneut gelungen, mit Kindern und Jugendlichen aus der Region ein Projekt umzusetzen, das der empfundenen angesichts aktueller internationaler Krisen eine aktive und erfolgreiche Aktion entgegensetzt“, so die Organisatoren.

 

Initiiert wird das Projekt seit 2017 von Jugendeinrichtungen im Landkreis mit der Unterstützung des Jugendamtes OSL. Erstmals bewältigte in diesem Jahr ein Team die Distanz per Kajak über den Wasserweg. Nach „WasserMarsch“ 2019 waren sich alle Akteure erneut einig: Auch im kommenden Jahr soll das Erfolgsprojekt fortgesetzt werden.

Foto zur Meldung: Dritte Auflage des Laufprojekts „WasserMarsch“ sorgte für einen Spenden- und Teilnehmer-Rekord
Foto: Dritte Auflage des Laufprojekts „WasserMarsch“ sorgte für einen Spenden- und Teilnehmer-Rekord

Ausschreibung des Kehrbezirks OL 034

(10.09.2019)

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wird der

 

Kehrbezirk OL 034

 

für eine Bestellung zum 01. Januar 2020 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.
 

Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 02. Oktober 2019 unter Angabe der Kennziffer 2 OSL 2019  an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.

 

Der Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen ist mit dem Vermerk „Bewerbung als bevollmächtigte/r Bezirksschornsteinfeger/in“ zu kennzeichnen.

 

Für die Einhaltung der Einreichungsfrist einschließlich der Einsendung der Bewerbungsunterlagen gilt das Datum des Posteingangs (Posteingangsstempel) bei der Behörde (§ 3 Abs. 3 Satz 4 BbgBAAV).

 

Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 034, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Leben & Wohnen > Bauen & Wohnen > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: schornsteinfegerwesen@osl-online.de, zur Verfügung.

 

Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) – Tätigkeitsfeld: Handwerk und Gewerbe.

Landkreis zu Gast beim Brandenburger Dorf- und Erntefest 2019

(09.09.2019)

Der Landkreis OSL reist in die Uckermark. Dort fand am kommenden Samstag (7.09.2019) in dem Ort Passow im Amt Oder-Welse das 16. Brandenburger Dorf- und Erntefest statt. Im Zentrum von Passow warteten am Samstag ein großer Regionalmarkt auf die Gäste. Über 100 Stände mit Erzeugnissen und Köstlichkeiten aus der Uckermark, ganz Brandenburg und darüber hinaus stehen bereit. Auch der Landkreis OSL präsentierte sich dort, erklärt die Kreisverwaltung. Gemeinsam mit einem regionalen Erzeuger, der BioCornflakesbox aus Senftenberg, repräsentierten Mitarbeiter aus dem Bereich Wirtschaftsförderung am Stand Nummer 74 die Region. An der 3x3-Meter großen Ausstellungsfläche erteilten sie Auskünfte rund um den Spreewald und das Lausitzer Seenland und halten allerhand Informationsmaterial bereit.

Foto zur Meldung: Landkreis zu Gast beim Brandenburger Dorf- und Erntefest 2019
Foto: Der Stand des Landkreises OSL auf dem Dorf- und Erntefest in Passow - Dobrzynski

6 Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- und Katastrophenschutz gehen nach OSL

(09.09.2019)

Am Freitag (6.9.) überreichte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter bei einem Festakt in Potsdam 72 Brandenburgerinnen und Brandenburgern die Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- oder Katastrophenschutz. Mit der Auszeichnung wurden diese für jahrelange besondere Leistungen und mutiges Verhalten geehrt. Zu den Ausgezeichneten zählten auch sechs Personen aus dem Landkreis OSL.

 

Das silberne Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brandschutz erhielten Frank Albin von der Freiwilligen Feuerwehr Senftenberg und Holger Fickelscherer von der Freiwilligen Feuerwehr Ruhland.

 

Erstmals seit einigen Jahren gingen erneut auch silberne Ehrenzeichen im Katastrophenschutz in den Landkreis OSL: Über die Auszeichnung freuten sich

Mario Badack (THW Ortsverband Senftenberg), Beate Bergmann (Notfallseelsorge), Monika Wetterling (DRK Kreisverband Lausitz) und Frank Gamrath (Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung).

 

Die Vorschläge für die Auszeichnungen reicht Kreisbrandmeister Tobias Pelzer nach vorheriger Rücksprache mit den jeweiligen Trägern beim Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg ein.

 

Er und Landkreis-Dezernent Alexander Erbert fuhren die Bürgerinnen und Bürger am Freitag zudem nach Potsdam und zählten vor Ort zu den ersten Gratulanten. Neben Glückwünschen hielten sie Gutscheine für das Theater Neue Bühne in Senftenberg bereit.  

 

Im vergangenen Jahr erhielt eine Person aus OSL das Ehrenzeichen im Brandschutz, im Jahr 2017 waren es drei Personen.

 

 

Foto zur Meldung: 6 Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- und Katastrophenschutz gehen nach OSL
Foto: Foto: 6 Ehrenzeichen des Landes Brandenburg im Brand- oder Katastrophenschutz gingen am Freitag nach OSL. Von l.: Stefan Baier (Landesbeauftragter der Notfallseelsorge Brandenburg), Tobias Pelzer (Kreisbrandmeister OSL), Monika Wetterling (DRK KV Lausitz), Frank Gamrath (Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung), Alexander Erbert (Dezernent Landkreis OSL), Beate Bergmann (Notfallseelsorge), Innenminister Karl-Heinz Schröter, Holger Fickelscherer (Freiwillige Feuerwehr Ruhland), Frank Albin (Freiwillige Feuerwehr Senftenberg), Mario Badack (THW OV Senftenberg).

Unterwegs in OSL: Landpartie der Senioren führte nach Lauchhammer

(06.09.2019)

20 Jahre „Landpartie der Senioren“ im Landkreis OSL: Seit 1999 lädt der Kreisseniorenrat unter dieser Überschrift einmal im Jahr Frauen und Männer aus dem gesamten Landkreis zu verschiedenen interessanten Orten und Ausflugszielen ein, um die Heimat besser kennenzulernen, gemeinsam Zeit zu verbringen und sich zu aktuellen Entwicklungen auszutauschen.

 

Am Donnerstag (05.09.2019) führte der Weg nach Lauchhammer. Rund 20 Personen nahmen an der Besichtigung des Kunstgusses und des Kunstgussmuseums in Lauchhammer teil. Vor Ort konnten sie sich über die fast 300-jährige interessante und wechselvolle Geschichte des Kunstgusses in Lauchhammer informieren und in der Gießerei den Beschäftigten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Den Abschluss bildete ein Mittagessen im Wequa-Hotel in Lauchhammer.

 

Initiator der Landpartie der Senioren ist der Kreisseniorenrat OSL unter Vorsitz von Bärbel Kratzer aus Senftenberg in Zusammenarbeit mit der Beauftragen für Seniorenarbeit der Kreisverwaltung OSL, Eva-Maria Dinter. Die Einladungen zu der Veranstaltung gehen den jeweiligen Seniorenbeiräten der Kommunen zu.

 

In der Vergangenheit besuchten die Seniorinnen und Senioren unter anderem das Freilandmuseum in Lübbenau/Spreewald und die IBA-Terrassen am Großräschener See. Auch eine Fahrt mit der Seeschlange im Lausitzer Seenland stand bereits auf dem Plan. Teilweise bis zu 50 Personen nehmen an den Terminen teil. 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Unterwegs in OSL: Landpartie der Senioren führte nach Lauchhammer
Foto: Foto: Gingen der Geschichte des Kunstgusses in Lauchhammer auf den Grund: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 20. Landpartie der Senioren des Kreisseniorenrates. (Foto: Franziska Dinter)

„Gesund beginnt im Mund“ - Tag der Zahngesundheit in der Europaschule Lauchhammer kam gut an

(06.09.2019)

„Gesund beginnt im Mund, ich feier‘ meine Zähne“ – unter diesem Motto steht der diesjährige bundesweite Tag der Zahngesundheit mit zahlreichen Veranstaltungen am und rund um den 25. September. Auch der Jugendzahnärztliche Dienst des Landkreises OSL beteiligt sich daran. Mit einer bunten Theater-Vorführung und Wissensständen reisen Dr. Michael Elstermann und sein Team in jedem Jahr in eine Grundschule, die sich dem Thema Mundhygiene besonders stark widmet. Dieses Mal konnte sich die Europaschule Lauchhammer über diese Form der Auszeichnung freuen. Der unterhaltsame Vormittag ganz im Zeichen der Zahngesundheit startete hier bereits am Mittwoch, dem 4. September 2019.

 

Knapp 250 Kinder der ersten bis fünften Klassen sowie Vorschüler umliegender Kitas aus Lauchhammer und dem Ortsteil Grünewalde kamen in die Aula der Grundschule, um an dem Unterricht der etwas anderen Art teilzunehmen. 

 

Begleitet wurde der Jugendzahnärztliche Dienst von Jens Heidtmann und Petra Erlemann vom Holzwurmtheater aus Winsen/Luhe in Niedersachsen. Der Puppenspieler und seine Partnerin stehen für amüsante und lehrreiche Theaterstücke rund um das Thema Mundgesundheit. „Unser Ziel ist es, die Kinder zum Zähneputzen zu motivieren. Gleichzeitig beziehen wir sie mit ein, um mit ihnen spielerisch ihr Wissen über Karies und gesunde Ernährung aufzufrischen“, so der Künstler, der mit seinen Kariesprophylaxe-Stücken seit mittlerweile 30 Jahren deutschlandweit in Schulen unterwegs ist.

 

Auch bei den jungen Zuschauern in Lauchhammer kam der Auftritt von Manni Milchzahn, Professor Dr. Werner Dentamann und ihren vielen mitgereisten Freunden gut an. Neben dem Theaterstück warteten auf die Jungen und Mädchen zudem verschiedene Informationsstände zum Thema gesunde Ernährung und Zahngesundheit, an denen sie selbst aktiv werden konnten. So sagten die Kinder etwa am Gebissmodell unter professioneller Anleitung Karius und Baktus den Kampf an und konnten in der Würfelzucker-Ausstellung entdecken, wie viel Süßes sich in den Lieblingsspeisen versteckt. Auch ein gesunder Obst- und Gemüsesnack, Wasser vom WAL und kleine Geschenke in Form von Zahnpasta und Co. hielten die Mitarbeiterinnen des Jugendzahnärztlichen Dienstes bereit.

 

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr durch den Landkreis für diese Veranstaltung ausgewählt wurden. Die Themen Zahngesundheit, Zahnwechsel und gesunde Ernährung spielen bei uns eine wichtige Rolle und werden den Kindern im Rahmen des Unterrichts immer wieder nahegebracht. Es ist schön, dass unser Engagement nun auf diese Weise geehrt wird“, so Schulleiterin Undine Krahl-Koch.

 

Auch neben dem Unterricht kommen die Kinder regelmäßig mit dem Thema Zahngesundheit in Kontakt. Einmal pro Schuljahr führt der Jugendzahnärztliche Dienst in allen Kitas und Schulen im Landkreis für alle Kinder im Alter von 2 bis 16 Jahren Prophylaxe-Termine durch. Neben der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung erhalten die Kinder theoretische und praktische Anleitungen zur Zahnpflege sowie Tipps zu einer gesunden Ernährung. Bei Fragen und Problemen können sich Eltern und andere Interessierte auch darüber hinaus telefonisch unter (03573) 870-4381 an den Jugendzahnärztlichen Dienst wenden.

 

Erst in der vergangenen Woche hatten Elstermann und seine Mitarbeiterinnen im Rahmen ihrer Arbeit die Kinder der Europaschule besucht und wurden von Schulleiterin Undine Krahl-Koch und ihrem Kollegium mit gewohnt offenen Armen empfangen.

 

Der Tag der Zahngesundheit findet seit 1991 statt. Ziel des Aktionstages ist es, möglichst viele Menschen über das Thema Mundgesundheit zu informieren und so Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen zu verhindern. Bundesweit klären Veranstaltungen am und um den 25. September über die Mundgesundheit junger Menschen und über Mundgesundheit allgemein auf.

 

Der Jugendzahnärztliche Dienst des Landkreises OSL führt den Aktionstag in der jetzigen Form seit 2007 durch. Ziel ist es, sich bei den Schulen für deren Engagement zu bedanken und gleichzeitig die Öffentlichkeit stärker für die Themen Zahn- und Mundgesundheit sowie gesunde Ernährung zu sensibilisieren.

 

Im Bereich der Zahngesundheit im frühkindlichen und im Grundschulalter konnten in OSL in den vergangenen Jahren bereits positive Entwicklungen erzielt werden. Im brandenburgweiten Vergleich liegt OSL im Hinblick auf die Mundgesundheit seiner Kinder nach wie vor im Mittelfeld. Dank der gemeinsamen Anstrengung aller Beteiligten ist hier jedoch erfreulicherweise eine stetige Verbesserung des Gesundheitszustandes der Kinderzähne festzustellen.

 

„Wir freuen uns, dass sich unsere Kindergärten und Schulen den Themen Zahngesundheit und Mundhygiene widmen. Um dauerhafte Erfolge zu erzielen und die Volkskrankheit Karies weiter zurückzudrängen, gilt es hier weiter anzuknüpfen“, erklärt Elstermann. Neben dem Tag der Zahngesundheit als kleines Dankeschön an die Schulen lässt der Landkreis seit 2015 mit dem Zertifikat „Kita mit Biss“ auch den besonders engagierten Kitas eine entsprechende Wertschätzung zukommen. Insgesamt wurde diese Auszeichnung bereits 28 Mal vorgenommen.

Foto zur Meldung: „Gesund beginnt im Mund“ - Tag der Zahngesundheit in der Europaschule Lauchhammer kam gut an
Foto: „Gesund beginnt im Mund“ - Tag der Zahngesundheit in der Europaschule Lauchhammer kam gut an

Zeugnisse für junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung

(03.09.2019)

Schulzeit adé: Für fünf Auszubildende der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz endete dieser Tage ihre dreijährige Ausbildungszeit zum Verwaltungsfachangestellten. Am vergangenen Freitag erhielten Aline Zech, Heidi Urban, Linda Kopsch, Lucas Magister und Mario Gröger in der Aula des Oberstufenzentrums Spree-Neiße in Cottbus die Zeugnisse vom Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI).

 

Zu den Gratulanten vor Ort zählte auch OSL-Landrat Siegurd Heinze. Dieser hatte den Absolventen seines Hauses bereits wenige Tage zuvor persönlich seine Glückwünsche ausgesprochen und in diesem Zusammenhang das wohl schönste Geschenk überreicht: Einen Arbeitsvertrag über eine unbefristete Anstellung beim Landkreis.

 

Der weitere berufliche Weg führt die Jungfacharbeiter nun in das Schulverwaltungs- und Kulturamt, das Asyl- und Ausländeramt, das Amt für Straßenverkehr und Ordnung, das Sozialamt sowie in das Jobcenter OSL.

 

Neben den fünf Absolventen konnten sich neun weitere junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung über ein Zeugnis freuen: Ann-Kristin Franke, Cornelia Rauchegger, Doreen Stephan, Franziska Hoffmann, Laura Rettig, Linda Nützsche, Kevin Lehmann, Markus Helle und Robert Magister nahmen erfolgreich am Fortbildungslehrgang „Ausbildung der Ausbilder“ teil. Sie sind damit befähigt, künftig selbst Auszubildende zu betreuen.

 

Bewerbungen für Ausbildung und Studium 2020 möglich

 

Der Landkreis OSL sucht in jedem Jahr nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern, die den Beruf des Verwaltungsfachangestellten erlernen wollen. Zudem bietet die Verwaltung in Kooperation mit der Technischen Hochschule Wildau die Möglichkeit des dualen Studiums im Bachelor-Studiengang „Öffentliche Verwaltung Brandenburg“.

 

Bewerbungen für den Ausbildungs- und Studienstart zum 1. September 2020 sind noch bis Ende Oktober 2019 möglich. Die Stellenausschreibungen können unter www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Ausbildung und Studium“ eingesehen werden. „Hier finden Interessierte auch weitere Informationen zum Arbeitgeber Landkreis, Antworten auf wichtige Fragen und entsprechende Ansprechpartner“, erklärt Franziska Hoffmann vom Bereich Aus- und Fortbildung.

 

Zum Ausbildungsstart 1. September 2019 begrüßte die Kreisverwaltung fünf neue Auszubildende sowie zwei duale Studenten. In Summe absolvieren derzeit 15 Frauen und Männer ihre Ausbildung an den Standorten in Senftenberg und Calau. Hinzu kommen acht Studenten.

Foto zur Meldung: Zeugnisse für junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung
Foto: Freuen sich über die Zeugnisse für eine erfolgreich absolvierte Ausbildung zur/m Verwaltungsfachangestellten bzw. die Teilnahme am Fortbildungslehrgang „Ausbildung der Ausbilder“: Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung OSL. Zu den ersten Gratulanten zählte Landrat Siegurd Heinze. (Foto: Landkreis)

Bekanntmachung der nächsten Anglerprüfung am 19. Oktober 2019

(03.09.2019)

Bekanntmachung

 

 

der unteren Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz

 

Die nächste Anglerprüfung findet am 19. Oktober 2019 um 9:00 Uhr im

 

Landratsamt Oberspreewald- Lausitz

03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Straße 36

 

 

statt.

 

Grundlage hierfür sind das Fischereigesetz für das Land Brandenburg (BbgFischG) vom 13. Mai 1993, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2010 § 19 und die VO über die Anglerprüfung vom 16. September 2008

 

I. Die Prüfungsgebiete umfassen:
 

  1. Fischkunde
  2. Pflege der Fischgewässer
  3. Fanggeräte und deren Gebrauch
  4. Behandlung der gefangenen Fische
  5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften.

 

II. Anmeldung und Prüfung

 

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 07. Oktober 2019 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen.

 

III. Inhalt des Antrages:

  1. Vor- und Zuname
  2. Geburtsdatum und –ort
  3. Anschrift des Wohnsitzes (PLZ; Ort, Straße, Hausnummer, Landkreis,
    wenn vorhanden Tel.-Nr.)
  4. Die vom Bewerber unterschriebene Erklärung, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen
  5. Unterschrift des Antragstellers
  6. Bei Minderjährigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters.

 

Dem Antrag auf Zulassung sind beizufügen:

 

Der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr


Sparkasse Niederlausitz
Landkreis Oberspreewald-Lausitz
IBAN: DE56 1805 5000 3010 1000 50
BIC: WELADED1OSL

Cod. 32.22000.6 (Verwendungszweck)
 
 IV. Die Prüfungsgebühr beträgt 25,00 € einschließlich der Zeugniserteilung.

 
Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind zu richten an:
 
Landkreis Oberspreewald- Lausitz
Untere Fischereibehörde
Dubinaweg 01, 01968 Senftenberg
 
Ansprechpartner: Herr Haack, Tel.: 03541/ 870-3493, Fax: 03541/870-3110
                                         Frau Howel, Tel.: 03541/ 870-3492
                                         
                                          andre-haack@osl-online.de
                                          karina-howel@osl-online.de
   
 
Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. unter
 
www.osl-online.de -> Umwelt, Veterinärwesen& Landwirtschaft        Natur& Umwelt ->  untere Jagd-und Fischereibehörde
 
 
Prüfungsfragen und Onlinetest unter
 
 www.mlul.brandenburg.de     Landwirtschaft & Fischerei      Themen A-Z     Fischerei und Angeln Prüfung Fischereischein

Vorläufiges Ergebnis zur Landtagswahl 2019

(02.09.2019)

Die Brandenburgerinnen und Brandenburger haben gewählt. Auch in den OSL-Wahlkreisen 38, 39 und 40 machten die Menschen am Sonntag von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die Wahlbeteiligung lag hier bei 61,6 %.

 

Die vorläufigen Wahlergebnisse zur Landtagswahl 2019 für die Wahlkreise 38, 39 und 40 finden Sie anbei.

 

Die Daten können auch auf der Internetseite www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ oder unter folgendem Link http://wahl.osl-online.de/AppPortal/ltw2019.html und auf der Seite des Landeswahlleiters, www.wahlergebnisse.brandenburg.de bzw. www.wahlen-brandenburg.de, eingesehen werden.

 

Die öffentlichen Sitzungen der Kreiswahlausschüsse zur Ermittlung und Feststellung der endgültigen Ergebnisse finden in den nächsten Tagen statt:

 

Wahlkreis 38:          

Dienstag, 3. September, 14 Uhr, Landratsamt, Haus 1, Glassitzungssaal,

Dubinaweg 1, Senftenberg

 

Wahlkreis 39           

Mittwoch, 4. September, 14 Uhr, Gesundheitsamt, Raum 219,

Großenhainer Straße 62, Senftenberg

 

Wahlkreis 40

Donnerstag, 5. September, 15 Uhr, Jobcenter Senftenberg, Raum 234,

Adolfstraße 1-3, Senftenberg

 

Die Bekanntmachung der endgültigen Ergebnisse erfolgt im nächsten Amtsblatt im Oktober.

 

Die Bürger aus OSL wählten im Wahlkreis 38 („Oberspreewald-Lausitz I“: Stadt Lauchhammer, Amt Ortrand, Amt Ruhland, Gemeinde Schipkau, Stadt Schwarzheide), dem gemeinsamen Wahlkreis 39 („Oberspreewald-Lausitz II/Spree-Neiße IV“: Amt Altdöbern, Stadt Drebkau, Stadt Großräschen, Stadt Senftenberg) sowie im gemeinsamen Wahlkreis 40 („Oberspreewald-Lausitz III/Spree-Neiße III“: Amt Burg (Spreewald), Stadt Calau, Gemeinde Kolkwitz, Stadt Lübbenau/Spreewald, Stadt Vetschau/Spreewald).

Foto zur Meldung: Vorläufiges Ergebnis zur Landtagswahl 2019
Foto: Vorläufiges Ergebnis zur Landtagswahl 2019

Landtagswahl 2019 - Kreiswahlleiter informieren: Öffentliche Präsentation der Ergebnisse / Sitzungen der Kreiswahlausschüsse

(30.08.2019)

Nur noch wenige Tage, bis in Brandenburg die Wahllokale für die Wahl zum 7. Landtag öffnen. Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Teile von Spree-Neiße besteht am Wahltag ab 18 Uhr die Gelegenheit, den Ausgang der Wahl live auf Leinwand zu verfolgen. Dazu laden die Kreiswahlleiterin des Wahlkreises 38, Susann Priemer, sowie die Wahlleiter der Wahlkreise 39 und 40, Gisbert Choschzick und Hans-Jörg Milinski, alle Interessierten in das Landratsamt nach Senftenberg, Haus 1, Dubinaweg 1, ein.

 

Der Weg im Inneren des Gebäudes ist ausgeschildert. Vom Eingang auf der Rückseite des Verwaltungsgebäudes lässt sich der Präsentationsraum im Dachgeschoss per Fahrstuhl bequem erreichen.

 

Bereits nachmittags ab 15 Uhr nehmen im Landratsamt die Briefwahlvorstände der Wahlkreise 38 und 39 ihre Arbeit auf. Die Auszählung der Briefwahlunterlagen der jeweiligen Briefwahlbezirke beginnt ab 18 Uhr. Die Ermittlung der Ergebnisse ist öffentlich. Die Räume werden per Aushang am Haupteingang bekannt gegeben.

 

Die Briefwahl des Wahlkreises 40 wird durch die Briefwahlvorstände in den Wahlbehörden in Lübbenau/Spreewald, Calau, Vetschau/Spreewald, Kolkwitz und dem Amt Burg in den Rathäusern bzw. der Amtsverwaltung ausgezählt.

 

Die Wahlergebnisse zur Landtagswahl 2019 können auf der Internetseite www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ und auf der Seite des Landeswahlleiters, www.wahlergebnisse.brandenburg.de bzw. www.wahlen-brandenburg.de, eingesehen werden.

 

Feststellung der endgültigen Ergebnisse

 

Die öffentlichen Sitzungen der Kreiswahlausschüsse zur Ermittlung und Feststellung der endgültigen Ergebnisse finden in der kommenden Woche statt:

 

Für den Wahlkreis 38 ist der Termin am Dienstag, 3. September um 14 Uhr im Landratsamt (Haus 1, Glassitzungssaal), Dubinaweg 1 in Senftenberg vorgesehen. Der Kreiswahlausschuss des Wahlkreises 39 kommt am Mittwoch, 4. September um 14 Uhr im Gesundheitsamt, Großenhainer Straße 62 in Senftenberg im Raum 219 zusammen. Der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 40 wird seine Sitzung am 5. September um 15 Uhr im Jobcenter in Senftenberg, Adolfstraße 1-3, Raum 234 abhalten. Die Bekanntmachung der endgültigen Ergebnisse erfolgt im nächsten Amtsblatt im Oktober.

 

Projekt „Modernisierung der Fernradwege“ / Einschränkungen auf einzelnen Radwegeabschnitten

(28.08.2019)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz realisiert das kreisweite Projekt „Modernisierung der Fernradwege“. In diesem Zusammenhang kommt es zu zeitweisen Einschränkungen und Sperrungen auf einzelnen Radwegeabschnitten.

 

Voraussichtlich in der Zeit vom 02.09.2019 bis 22.11.2019 wird der Radweg von Meuro in Richtung Freienhufen als Baustelle ausgewiesen und ab 09.09.2019 voll gesperrt.

 

Voraussichtlich in der Zeit vom 09.09.2019 bis 08.11.2019 wird der Radweg zwischen Schwarzheide-West und Lauchhammer-Süd (Alte Mückenberger Straße) zur Baustelle und voll gesperrt.

 

Die ausgewiesenen Umleitungsstrecken finden Sie in der Anlage.

Grundstücksmarktbericht 2018 erschienen

(28.08.2019)

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den gemeinsamen Grundstücksmarktbericht 2018 beraten und beschlossen. In ihm wird der Grundstücksverkehr des Jahres 2018 beider Landkreise detailliert dargelegt. Neben statistischen Ergebnissen werden Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Teilmärkte dargestellt sowie preisbestimmende Einflussgrößen näher untersucht.

 

Der Grundstücksmarktbericht 2018 kann als PDF-Dokument direkt von der Homepage der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte im Land Brandenburg  kostenfrei heruntergeladen werden. (www.gutachterauschuss-bb.de)

 

Als Druckexemplar ist er in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses gebührenpflichtig erhältlich.

 

Auskünfte zu den einzelnen Teilmärkten können von jedermann während der Sprechzeiten bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Sitz: beim: FB Kataster und Vermessung, Vom-Stein-Straße 30, 03050 Cottbus in mündlicher und schriftlicher Form eingeholt werden. Tel.: (0355) 49 91 – 22 47.

 

Sprechzeiten:    Dienstag       8.00 Uhr – 12.00 Uhr      und      13.00 Uhr – 18.00 Uhr

                          Donnerstag   8.00 Uhr – 12.00 Uhr      und      13.00 Uhr – 16.00 Uhr

Klinikum Niederlausitz stellt sich auf für eine sichere Zukunft

(27.08.2019)

Nachdem die wirtschaftliche Lage des Klinikums Niederlausitz in jüngster Zeit vielerorts Gesprächsgegenstand war, stellen sich Mitarbeiter und Patienten nun die Frage, wie es mit dem Klinikum weitergeht. Die Geschäftsführung des Klinikums und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Eigentümer gaben am Montagmittag (26. August) während eines Pressegesprächs Antworten, informierten über Lösungsansätze und stellten die beiden neuen Ärztlichen Direktoren des Hauses vor.

 

Klinikum und Landkreis stiegen mit der aktuellsten Nachricht in das Pressegespräch ein: Das Ärztliche Direktorat des Klinikums wurde neu besetzt und damit die Führungsspitze breiter aufgestellt. Mit Dr. med. Hartmut Husstedt und Professor Dr. med. Markus Reckhardt bilden zwei erfahrene und langjährig mit dem Klinikum verbundene Mediziner eine Doppelspitze und wirken fortan an den Standorten Senftenberg und Lauchhammer maßgeblich an der Weiterentwicklung der medizinischen Ausrichtung der Gesellschaft mit. Dr. med. Husstedt ist Chefarzt des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie an den Standorten Senftenberg und Lauchhammer und Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie. Prof. Dr. med. Markus Reckhardt arbeitet als Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Schmerzbehandlung und ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Beide stellten sich während des Pressegesprächs in ihrer neuen Position als Ärztliche Direktoren vor.

 

Landrat erläutert Beschlussvorlagen zum Klinikum
Optimistisch zeigten sich Landrat Siegurd Heinze und Geschäftsführer Uwe Böttcher auch mit Blick auf die weiteren bevorstehenden Maßnahmen und Lösungsansätze. Konkret geht es dabei um zwei Beschlussvorlagen, welche in Abstimmung zwischen Klinikum und Kreisverwaltung erarbeitet wurden und über die der Kreistag in seiner nächsten Sitzung am 19. September in Klettwitz befinden wird.
Die erste Beschlussvorlage sieht vor, dass der Landkreis das Klinikum bei Bedarf kurzfristig mit einem Darlehen in Höhe von zwei Millionen Euro unterstützt, um die Liquidität zu stabilisieren, verdeutlichte Heinze und hob in diesem Zusammenhang hervor: „Die Liquidität ist angespannt, aber durchaus gesichert. Dennoch nehmen wir die Lage ernst.“
Darüber hinaus unterstützt der Landkreis den Weg des Klinikums, von innen heraus und aus eigener Kraft Lösungen zu erarbeiten. Diese strukturellen und organisatorischen Veränderungen wollen Geschäftsführung und Landkreis von einem externen Wirtschaftsprüfer bewerten lassen. Auch die medizinische Ausrichtung wird Gegenstand sein. Im Ergebnis soll ein tragfähiges Sanierungskonzept entstehen, welches die Grundlage für die weitere Ausrichtung des Klinikums bildet. „Mit Blick auf die Zukunft ist es wichtig, Veränderungen herbeizuführen. Dem gegenüber sind wir offen. Unser Ziel ist es, das Klinikum langfristig wirtschaftlich stabil und finanziell unabhängig aufzustellen. Dabei ist es uns wichtig, das Klinikum auch künftig in kommunaler Hand zu halten“, machte Heinze deutlich.
Den Auftrag zur Prüfung in Richtung Kreisverwaltung und Klinikum sieht die zweite Beschlussvorlage vor, welche dem Kreistag zur Abstimmung vorliegt. Stimmt dieser zu, soll umgehend mit der Arbeit begonnen werden. Ein Termin, bis wann ein finales Sanierungskonzept vorliegen soll, könne jedoch noch nicht benannt werden. Hier gelte es nach 25 Jahren erfolgreicher Geschichte des Klinikums, sich die nötige Zeit zu nehmen, um tragfähige Lösungen zu erarbeiten und Ergebnisse zu präsentieren, machten die Anwesenden deutlich.
Dass er für die in den vergangenen Wochen geführten, teils emotionalen Debatten, Verständnis habe, unterstrich Landrat Siegurd Heinze in diesem Zusammenhang: „Das Klinikum hat eine wichtige Bedeutung für die Menschen in der Region, viele Lausitzer sind bereits über Jahrzehnte eng mit der Einrichtung verbunden. Es ist wichtig, nunmehr gemeinsam nach vorne zu schauen und etwas Ruhe einkehren zu lassen.“
Die beabsichtigten Lösungsschritte wollen Geschäftsführung und Landrat gegenüber den Mitarbeitern auch auf der Belegschaftsversammlung des Betriebsrats am Mittwoch, dem 28. August, in Lauchhammer vorstellen.

 

Handeln statt Sparen: Sanierungskonzept des Klinikums
Mit dem schlechten Jahresergebnis im Vorjahr steht das Klinikum Niederlausitz nicht allein da: 2017 schrieben 28 Prozent der deutschen Krankenhäuser Verlust, wie der Krankenhaus Rating Report im Mai 2019 berichtete. Uwe Böttcher äußerte sich zur Strategie, mit der das Klinikum Niederlausitz aus den roten Zahlen kommen will: „Sparen allein führt nicht ans Ziel: Neben einem Konsolidierungsplan überarbeiten wir unsere medizinische Ausrichtung. Hier wollen wir uns auf die Grund- und Regelversorgung als sicheres Fundament für einzelne Spezialleistungen konzentrieren und da, wo wir besonders gut sind, auch künftig investieren und wachsen“.
Viele Maßnahmen zur Kostensenkung sind bereits angelaufen: Die strukturierte Einforderung von ausstehenden Zahlungen, die noch von den Krankenkassen zu leisten sind, und der komplette Verzicht von Leiharbeitnehmern in der Pflege wirkten sich bislang günstig auf das Jahresergebnis aus. Die Ausgaben für Sachkosten, zum Beispiel für Energie und Verwaltungsbedarf, seien 2019 gesunken. Steigende Patientenzahlen und eine Entwicklung des Leistungsgeschehens eng am Wirtschaftsplan seien gute Anzeichen dafür, dass eine Stabilisierung aus eigener Kraft realistisch ist. Mitte August haben sich die Arbeitsgruppe „Klinikum Niederlausitz 2024“ und eine Steuerungsgruppe etabliert. Hier arbeiten Mitarbeiter aus Pflege, Ärzteschaft, Verwaltung und Vertreter des Betriebsrats daran, Einsparpotenziale zu erkennen sowie Prozesse und Strukturen effizienter aufzusetzen.
„Der Abschluss eines Notlagentarifvertrags hätte uns kurzfristig etwas Luft verschafft und wäre eine gute Grundlage gewesen, um mit dem Marburger Bund, den Chefärzten und anderen Führungskräften über ihren Beitrag zur Sanierung zu verhandeln. Ich bedaure sehr, dass die Verhandlungen abgelehnt werden“, äußerte sich der Geschäftsführer zu dem Ergebnis der ver.di-Mitgliederbefragung. Die Unterstützung durch den Landkreis sei eine sehr wichtige Säule für die Konsolidierung, wie Böttcher betonte: „Mein Dank gilt unserem Landrat Herrn Heinze und dem Landkreis für das Vertrauen in die eigene Kraft unseres Hauses und die in Aussicht gestellte finanzielle Unterstützung“. Er räumte auch mit Gerüchten über das Zurückfahren von Leistungen auf: „Die Patientenversorgung in unseren Häusern ist in allen Fachabteilungen ohne Einschränkungen gesichert. Wir haben viele Bereiche, die richtig gut laufen, und engagierte Mitarbeiter. Unsere Kliniken leisten hervorragende Arbeit – davon kann sich jeder Interessierte an unserem Tag der offenen Tür am 14. September in Lauchhammer überzeugen“.

 

Neue Doppelspitze im Ärztlichen Direktorat
Die Entwicklung und Umsetzung einer an den Bedürfnissen der Region orientierten medizinischen Struktur ist nun die zentrale Aufgabe der Ärztlichen Leitung des Klinikums Niederlausitz. „Die beiden neuen Ärztlichen Direktoren wurden von ihren chefärztlichen Kollegen in dieses Amt gewählt. Wir haben uns bewusst für eine Doppelspitze entschieden und sind damit dem Wunsch der Chefärzte nach einer hohen Präsenz und sehr guten Ansprechbarkeit der Ärztlichen Leitung nachgekommen. Beide erfüllen das Amt nebenberuflich und werden als Chefärzte ihre Kliniken auch weiterhin führen“, fasst Uwe Böttcher die Strukturveränderung im Ärztlichen Direktorat zusammen. Professor Dr. Markus Reckhardt und Dr. Hartmut Husstedt folgen in dieser Position auf Hendrik Karpinski, der das Amt zum 8. Juli 2019 niedergelegt hat, um sich mit ganzer Kraft seiner Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer zu widmen.
Dr. Husstedt kündigt an, sich im Rahmen seiner Funktion als Ärztlicher Direktor dafür einzusetzen, „unser Klinikum auf ein sicheres medizinisches Fundament zu stellen, das uns auch unter schwierigen Rahmenbedingungen  in der Gesundheitsbranche ermöglicht, wieder wirtschaftlich zu arbeiten“. Es sei „es wichtig, dass – anders als bei einigen privaten Anbietern – in einem kommunalen Haus keine Gewinnmaximierung herrscht“, so Husstedt. Sein Amtskollege Professor Reckhardt nennt dafür eine wichtige Bedingung: „Ein solcher Prozess kann nur gelingen, wenn wir ihn offen und transparent gestalten, fortlaufend informieren und miteinander diskutieren. Dafür möchte ich mich in meiner Funktion als Ärztlicher Direktor einsetzen und diesen anspruchsvollen Weg, der sicherlich noch den einen oder anderen Stolperstein für uns bereithalten wird, mitgestalten.“
Kreistagsbeschluss mit Spannung erwartet
Das Klinikum Niederlausitz und sein Träger haben wichtige Weichen dafür gestellt, das Haus im Interesse der Patienten, der Mitarbeiter sowie der Niederlausitzer kommunal zu halten und wirtschaftlich wieder sicher aufzustellen. Nun wird mit Spannung der Kreistagsbeschluss erwartet.

 

Über die Klinikum Niederlausitz GmbH

Die Klinikum Niederlausitz GmbH ist ein kommunaler Gesundheitsdienstleister mit 504 stationären Betten und 72 tagesklinischen Behandlungsplätzen in 14 Kliniken und drei Instituten. Als größtes Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg sichern ca. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die kompetente Versorgung von jährlich ca. 22.000 stationären und 40.000 ambulanten Patienten. Das Klinikum Niederlausitz ist Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).
An den Klinikstandorten Senftenberg und Lauchhammer bietet die Klinikum Niederlausitz GmbH ein breites Leistungsspektrum. Zum Nutzen und Wohl der Patienten arbeitet das Klinikum Niederlausitz eng mit den Gesundheitseinrichtungen der Region zusammen. Die einzelnen Kliniken und Fachabteilungen des Klinikums agieren fachübergreifend und gewährleisten so eine optimale Versorgung für die Patienten. Mit modernster Medizintechnik, Fachkompetenz, aktuellem Wissen und persönlicher Motivation sind die Mitarbeiter des Klinikums Niederlausitz für Patienten und Angehörige da.


Pressekontakt

Kristin Dolk

Klinikum Niederlausitz GmbH
Unternehmenskommunikation
Krankenhausstr. 10
01968 Senftenberg
 
E-Mail: kristin.dolk@klinikum-niederlausitz.de
Telefon: 03573 75-1040
Mobil: 0171 921 4102
Internet: http://www.klinikum-niederlausitz.de

 

Sarah Werner

Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Pressesprecherin
Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

E-Mail: pressestelle@osl-online.de
Tel: 03573-870-1003
Mobil: 0151 14704770
Internet: www.osl-online.de

Foto zur Meldung: Klinikum Niederlausitz stellt sich auf für eine sichere Zukunft
Foto: KNL-LR-GF-2019.jpg: Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewal-Lausitz, und Uwe Böttcher, Geschäftsführer des Klinikums Niederlausitz, informieren über Lösungsansätze der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Klinikums. Foto: Landkreis OSL

Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren: 14. Informations- und Beratertag in Senftenberg

(26.08.2019)

Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren möchten, Fachkräfte suchen oder qualifizieren wollen, sollten sich den 10. September 2019 vormerken. In der Zeit von 9 bis 15 Uhr findet in den Sitzungssälen im Landratsamt in Senftenberg, Haus I, Dubinaweg 1 (nähe Stadthafen) bereits zum 14. Mal der jährliche „Informations- und Beratertag“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt. Dieser richtet sich an Unternehmer/innen, Existenzgründer/innen, Investoren und alle darüber hinaus Interessierte.

 

Vor Ort erteilten Experten in individuellen Gesprächen kostenlos Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermodalitäten und informieren über Wege der Fachkräftegewinnung sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Banken, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen und der Sparkasse.

 

Für Rückfragen steht Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin für Wirtschaft und Förderung bei der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, unter Telefon (03573) 870-5141 oder per E-Mail (Baerbel-Weihmann@osl-online.de) zur Verfügung.

 

Foto zur Meldung: Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren: 14. Informations- und Beratertag in Senftenberg
Foto: Info- und Beratertag 2019

Vollsperrung aufgrund Straßenbauarbeiten K6625 zwischen Kemmen und Craupe

(15.08.2019)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erneuert auf der Kreisstraße K6625 von Calau nach Craupe im Bereich der Autobahnrampen und der Brücke über die A13 den gesamten Straßenbelag. Die Baumaßnahme erstreckt sich auf jeweils 250 Meter Länge vor und hinter der Autobahnbrücke. Die Arbeiten sind nur unter Vollsperrung möglich. Aus diesem Grund wird der Straßenabschnitt zwischen den Orten Kemmen und Craupe für beide Richtungen in der Zeit vom 19. August 2019 bis voraussichtlich 18. Oktober 2019 voll gesperrt. Eine Umleitung des Verkehrs wird ausgeschildert.

Foto zur Meldung: Vollsperrung aufgrund Straßenbauarbeiten K6625 zwischen Kemmen und Craupe
Foto: Vollsperrung aufgrund Straßenbauarbeiten K6625 zwischen Kemmen und Craupe - Foto: Pixabay

Wassersportpark Großkoschen: Behörden stimmen sich zum weiteren Vorgehen ab

(15.08.2019)

Im Zuge der Sperrung des Wassersportparks an einem Strandabschnitt des Senftenberger Sees in Großkoschen am vergangenen Freitag fand am Mittwoch, den 14. August 2019 eine erste Zusammenkunft des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) und der unteren Wasserbehörde (uWB) des Landkreises Oberspreewald-Lausitz statt. Hierbei tauschten sich die beteiligten Behörden über die Aktenlage aus und verständigten sich zur weiteren Vorgehensweise.

 

Demnach ist der Betreiber nach wie vor in der Pflicht, die Schwimmkörper unverzüglich aus dem Wasser zu entfernen. Parallel ist er weiterhin aufgefordert, das geotechnische Gutachten eines Sachverständigen bezüglich der Standsicherheit vorzulegen. Eine weitere Bearbeitung des Verfahrens ist erst dann möglich. Parallel überprüft das LGBR den Verbleib der Betonelemente im Wasser. Eine Entscheidung ist nach Vorlage der Ergebnisse durch den Landkreis zu treffen.

 

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe wie auch die untere Wasserbehörde des Landkreises arbeiten intensiv daran, schnellstmöglich eine Lösung in dieser Sache herbeizuführen. „Wir sind für Gespräche offen, jedoch an dieser Stelle auf die Mitwirkung des Betreibers angewiesen, das ausstehende abschließende geotechnische Gutachten schnellstmöglich zu beauftragen“, stellt Grit Klug, Dezernentin für Bau, Ordnung und Umwelt des Landkreises klar. 

 

Alle beteiligten Akteure weisen darauf hin, dass lediglich ein kleiner Teil des Strandabschnitts in Großkoschen betroffen ist. Die anderen ausgewiesenen Badestrände des Senftenberger Sees können weiterhin uneingeschränkt genutzt werden. 

 

Zum Hintergrund:

Der Wassersportpark wurde ohne wasserrechtliche Genehmigung errichtet und betrieben. Wichtige durch den Antragsteller beizubringende Antragsunterlagen sind nicht vorgelegt worden.

 

Hierzu gehört insbesondere der vom Landkreis geforderte geotechnische Standsicherheitsnachweis durch einen Sachverständigen. Wesentliche sicherheitsrelevante Informationen lagen dem Betreiber des Wassersportparks bereits am 6. Juni und vertiefend am 17. Juni 2019 vor. Diese wurden dem Landkreis bis zum heutigen Tage vorenthalten. Ein vom Betreiber eingeschalteter Sachverständiger für Böschungen äußerte sich ihm gegenüber, dass der Standort aufgrund der lokalen geotechnischen Verhältnisse für die Errichtung des Wassersportparks grundsätzlich ungeeignet sei. Auf Nachfrage des Betreibers erklärte der Sachverständige, dass eine Verankerung keinesfalls ohne eine weitere Untersuchung erfolgen dürfe, um die Sicherheit der Badenden in diesem Bereich nicht zu gefährden. Mit Kenntnis dieser Tatsache hätte die uWB dem Einbringen der Betonanker nicht zugestimmt.

 

Statt diese kritische Information der uWB zu übermitteln, legte der Betreiber am 11. Juni 2019 die eher zustimmende Kurzeinschätzung eines anderen Sachverständigen vor. Daraufhin wurde im Sinne des Unternehmers per Schreiben vom 20. Juni 2019 gestattet, mit den vorbereitenden Arbeiten für das Betonfundament zu beginnen. Auf die noch ausstehende wasserrechtliche Genehmigung für die weitere Errichtung der Anlage wurde der Betreiber hingewiesen.

 

Der Betreiber hat damit wissentlich eine mögliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit in Kauf genommen. Aus diesem Grund waren das LBGR und die uWB nach Kenntnis der Sachlage gezwungen, unverzüglich zu handeln, indem die Nutzung des Wassersportparks sofort untersagt und darüber hinaus durch das LBGR Teile des Strandes für den Badebetrieb wirksam abgesperrt wurden.

 

Für Rückfragen stehen die beteiligten Behörden gern zur Verfügung. Medienvertreter wenden sich bitte an pressestelle@osl-online.de bzw. Telefon (03573) 870 1003.

Foto zur Meldung: Wassersportpark Großkoschen: Behörden stimmen sich zum weiteren Vorgehen ab
Foto: Wassersportpark Großkoschen: Behörden stimmen sich zum weiteren Vorgehen ab

Traum erfüllt sich: „Starkstromkids“ nehmen Songs in professionellem Tonstudio auf

(15.08.2019)

Einmal in einem Tonstudio stehen und die eigenen Songs unter professioneller Anleitung aufnehmen – davon träumen viele Nachwuchsbands. Für die „Starkstromkids“ der Musikschule Oberspreewald-Lausitz ging dieser Wunsch am Samstag (10. August 2019) in Erfüllung. Im berliner Tonstudio „Tonscheune Oleak“ des bekannten Musikproduzenten und Komponisten Rainer Oleak in Berlin Hoppegarten wurden einen ganzen Tag lang Lieder aufgenommen, Stimmen übereinandergelegt, Instrumente eingespielt und arrangiert.

 

Vor Ort erhielten die sechs jungen Bandmitglieder eine „musikalische Rundumversorgung“, die ihresgleichen sucht, heißt es aus der Musikschule. So konnten die jungen Musiker im Alter von 14 bis 16 Jahren nicht nur selbst ihr Können zum Besten geben, sondern auch spannende Einblicke in die Bereiche Tontechnik und Aufnahme von Liedern sammeln.

 

Und auch das Ergebnis konnte sich am Ende des Tages hören lassen. So wurden zwei eigene Titel sowie ein Cover-Song aufgenommen.

 

Mit dem Ausflug nach Berlin lösten die Starkstromkids ihren gewonnenen Sonderpreis aus dem Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2019 ein. Unter der Leitung von Musikschullehrer Eckhard „Ecki“ Lipske war es der Band beim Nachwuchswettbewerb im Mai 2019 gelungen, den Sonderpreis für eine professionelle Studioproduktion zu erspielen.


„Wir freuen uns riesig über diesen tollen Preis und das einzigartige Erlebnis“, zeigten sich die Jungen und Mädchen im Anschluss an den Ausflug in die Bundeshauptstadt durchweg begeistert.

 

Auch Musikschulleiter Ulrich Stein ist stolz und freut sich mit seinen Schützlingen. Aber auch die Eltern der jungen Musikerinnen und Musiker und Musiklehrer Ecki Lipske hat er im Blick: „Ihnen möchte ich einen besonderen Dank aussprechen. Es ist schön, wie sie die Kinder stets tatkräftig unterstützen“, unterstreicht er. 

 

Die Senftenberger Band Starkstromkids der Musikschule macht bereits seit 2010 gemeinsam Musik und konnten für ihre ausgezeichneten Leistungen mehrere Auszeichnungen einfahren. Zu den Bandmitgliedern zählen Caspar-Emanuel George (Schlagwerk), Jakob Zöllner (Keyboard und E.-Gitarre), Niklas Fünfstück (E.-Gitarre), Michelle Werban (E-Bass), Luca Krahl (E.-Gitarre) und Seraphien Böhme (Gesang und Querflöte).

Foto zur Meldung: Traum erfüllt sich: „Starkstromkids“ nehmen Songs in professionellem Tonstudio auf
Foto: Foto: Die Starkstromkids der Kreismusikschule OSL haben ihren Preis von Jugend musiziert eingelöst und einen Tag lang im berliner Tonstudio des bekannten Musikproduzenten und Komponisten Rainer Oleak Songs aufgenommen. (Foto: Musikschule)

Stellungnahme zur Sperrung des Wasserparks am Großkoschener Strand

(13.08.2019)

Eine wasserrechtliche Genehmigung zur Errichtung des Wasserparks konnte bislang nicht erteilt werden. Die Nutzung der Anlage war der unteren Wasserbehörde (uWB) des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bis Ende letzter Woche nicht bekannt.

 

Zum Hintergrund: Der Antragsteller hatte am 25. Oktober 2018 den Antrag zur Errichtung der Anlage am Strand des Senftenberger Sees in Großkoschen (Ortsteil von Senftenberg) bei der uWB gestellt. Das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren wurde daraufhin am 29. Oktober 2018 eröffnet. Im Zuge dessen wurde der Standsicherheitsnachweis eines Sachverständigen für Geotechnik seitens des Antragsstellers eingefordert. Dieser beauftragte einen Sachverständigen mit der entsprechenden Prüfung. Die uWB erhielt am 11. Juni 2019 Kenntnis einer positiven gutachterlichen Einschätzung des Statikers. Im Sinne des Unternehmers wurde daraufhin per Schreiben vom 20. Juni 2019 der vorzeitige Baubeginn durch den Landkreis freigegeben. Dieser berechtigte ihn dazu, die vorbereitenden Arbeiten für das Betonfundament zu beginnen. Gleichzeitig erging der Hinweis auf die noch ausstehende wasserrechtliche Genehmigung für die weitere Errichtung der Anlage. Diese kann erst mit einem abschließenden positiven geotechnischen Gutachten des Sachverständigen für Geotechnik erteilt werden.

 

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) informierte den Landkreis am 8. August per E-Mail über die Einschätzung eines weiteren Sachverständigen. Dieser könne aus geotechnischer Sicht keine Zustimmung zur Errichtung des Wassersportparks erteilen. Infolgedessen forderte das Landesamt die sofortige Sperrung des Wasserparks in einem Umkreis von 50 Metern. Dieser Forderung kam der Landkreis OSL unverzüglich nach. Die entsprechende Ordnungsverfügung, dass der Betrieb der Wassersportanlage einzustellen und die Anlage aus dem Gewässer zu entfernen ist, wurde dem Antragsteller am 9. August 2019 persönlich übergeben.

 

Der Landkreis ist bemüht, in Zusammenarbeit mit dem Betreiber, dem LBGR und weiteren Beteiligten schnellstmöglich eine Lösung zu finden. Ziel ist es, den Strandabschnitt zeitnah freigeben zu können. Entsprechende Gespräche stellt die untere Wasserbehörde in Aussicht.

 

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Großteil des Strandes in Großkoschen weiterhin nutzbar ist. Die weiteren Strände des Senftenberger Sees sind nicht betroffen.

Foto zur Meldung: Stellungnahme zur Sperrung des Wasserparks am Großkoschener Strand
Foto: Der seit dem 09.08.19 gesperrte Wasserpark am Senftenberger See in Großkoschen_Foto Landkreis

„Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL

(09.08.2019)

Zahlreiche Veranstaltungen finden ab dem 9. August im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt.

 

Erneut haben zahlreiche Akteure verschiedener Einrichtungen, Unternehmen, Vereine und Kommunen abwechslungsreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Rund um die Interkulturelle Woche, die bundesweit vom 22. bis 29. September veranstaltet wird, haben Interessierte im Landkreis OSL ab sofort bis zum 18. Oktober 2019 die Möglichkeit, neben vielfältigen Begegnungsveranstaltungen, auch beispielsweise Vorträge, Kinofilme und Kochabende sowie offene Gesprächsrunden mit dem Landrat und der Integrationsbeauftragten des Landkreises zu besuchen.

 

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie im Anhang.

 

Hinweis:

 

Die offene Gesprächsrunde für hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige mit dem Landrat Herrn Heinze und dem Dezernenten Herrn Erbert zum Thema „Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ muss auf den 2. Oktober 2019 um 17 Uhr verschoben werden.

Foto zur Meldung: „Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL
Foto: „Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL

Allgemeinverfügung für die Durchfügung des Hafenfestes am 17. und 18. August 2019

(08.08.2019)

Öffentliche Bekanntmachung

 

Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde über das Verbot zur Ausübung von Teilbereichen des Gemeingebrauchs im Speicher Niemtsch (Senftenberger See) gemäß § 25 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG)

i. V. m. § 43 und § 44 Brandenburgisches Wassergesetz (BbgWG)

Geschäftszeichen 60.7.01-70.18-0632/19 vom 06.08.2017

 

Aufgrund des § 25 WHG i. V. m. § 43 und § 44 BbgWG erlässt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, als untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg folgende

 

ALLGEMEINVERFÜGUNG

 

1.         Die Ausübung des Gemeingebrauchs des Badens, Tauchen mit Atemgerät, Schöpfen mit Handgefäßen, Viehtränken, Schwemmen sowie des Befahrens mit Fahrzeugen bis zu 1500 kg Wasserverdrängung ohne eigene Triebkraft ist für nachfolgend genannte Bereiche des Speichers Niemtsch (Senftenberger See) im Bereich der Stadt Senftenberg verboten:

Entlang der östlichen Mole des Senftenberger Hafens in südwestlicher Richtung bis zum Ende dieser Mole. Vom Ende der Mole in südlicher Richtung ca. 50 m und danach in östlicher Richtung etwa 410 m. Von diesem Punk rechtwinklich in nördlicher Richtung, östlich neben dem Röhrichtbestand auf das Ufer treffend. Der Uferlinie folgend in westlicher Richtung bis zur östlichen Hafenmole.

Siehe Übersichtsplan

2.         Das Verbot gilt vom 17.08.2019, 09:00 Uhr bis 18.08.2019, 21:00 Uhr.

3.         Die sofortige Vollziehung der Nummer 1 und 2 wird angeordnet.

4.         Die Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in           Kraft.

 

 

Begründung

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß

§ 124 BbgWG und § 126 Abs. 1 BbgWG zuständig. Nach § 44 Nr. 4 BbgWG kann die Wasserbehörde im Einzelfall oder durch Allgemeinverfügung die Ausübung eines Teilbereiches des Gemeingebrauchs oder den Gemeingebrauch insgesamt regeln, beschränken oder verbieten, um Beeinträchtigungen, Belästigungen und Gefahren für die Allgemeinheit oder für Einzelne zu verhindern.

 

Im Rahmen der Durchführung des 7. Senftenberger Hafenfestes ist es vorgesehen, am 17.08.2019 und 18.08.2019 unterschiedliche Veranstaltungen durchzuführen. Hierfür ist das angeordnete Verbot des Gemeingebrauchs für einen Teilbereich des Gewässers erforderlich, um Gefahren für die Allgemeinheit zu verhindern. Bei Ausübung des Gemeingebrauches im Bereich der Veranstaltungen kann es zu nicht unerheblichen Schäden für Leben und Gesundheit der Benutzer des Gemeingebrauchs kommen.

 

Beim Erlass dieser Allgemeinverfügung zur Untersagung des Gemeingebrauchs durch Jedermann im genannten Bereich des oberirdischen Gewässers wurde pflichtgemäßes Ermessen im Sinne des § 40 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) ausgeübt. Die festgestellte Gefahrenlage für die Allgemeinheit oder für Einzelne überwiegt möglicher-weise entgegenstehende Interessen. Die zeitlich befristete Untersagung ist sowohl geeignet, erforderlich als auch angemessen, weil sie keinen Nachteil herbeiführt, der erkennbar außer Verhältnis zu dem verfolgten Zweck der Abwendung der Gefahr steht.

 

Begründung der sofortigen Vollziehung

Die Anordnung der sofortigen Vollziehung unter Punkt 3 der Allgemeinverfügung erfolgt gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) im öffentlichen Interesse. Durch die Anordnung der sofortigen Vollziehung entfällt die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs. Eine aufschiebende Wirkung würde dazu führen, dass das Verbot zum Zweck der Gefahrenbeseitigung für die Allgemeinheit keinen Erfolg mehr versprechen würde. Demgegenüber treten eventuell vorhandene Individualinteressen zurück. Zudem kann zum Schutz der Allgemeinheit vor der bestehenden Gefahr für Leben und Gesundheit nicht abgewartet werden, bis die Rechtmäßigkeit dieser Verfügung nach einem Klageverfahren bestätigt wird.

 

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, Widerspruch eingelegt werden.

 

Hinweis

Die Bojen, Sperrbereichsschilder und ggf. weitere Sicherheitsmaßnahmen und Hinweisschilder sind zwingend zu beachten.

 

Rechtsgrundlagen

- Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) vom

31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom

04. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2254)

- Brandenburgisches Wassergesetz (BbgWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 02. März 2012 (GVBl. I Nr. 20), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 04. Dezember 2017 (GVBl. I Nr. 28)

- Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom

23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 18. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2639)

- Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom

19. März 1991 (BGBl. I S. 686), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom

12. Juli 2018 (BGBl. I S. 1151)

 

 

Senftenberg, den 06.08.2019

 

 

 

Siegurd Heinze

Landrat

Foto zur Meldung: Allgemeinverfügung für die Durchfügung des Hafenfestes am 17. und 18. August 2019
Foto: Übersichtsplan – Sperrbereich Gemeingebrauch

Vorstellung des Monitoringberichts zum Durchfahrtverbot für Schwerverkehr an der B 169 zwischen Klein Oßnig und Allmosen

(02.08.2019)

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

Pressesprecher Steffen Streu

Henning-von-Tresckow-Str. 2-8, 14467 Potsdam

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Presseinformation

 

1. August 2019

 

Verkehrsministerin Kathrin Schneider, der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus Holger Kelch, der Landrat des Landkreises Spree-Neiße Harald Altekrüger und die 1. Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Grit Klug haben heute in einem Pressegespräch den ersten Monitoringbericht zur Bundesstraße 169 vorgestellt. Seit Mitte März 2019 ist die B 169 zwischen Klein Oßnig (Landkreis Spree-Neiße) und Allmosen (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) für den Lkw-Durchgangsverkehr mit mehr als 3,5 Tonnern (Sattelzüge und Lkw mit Anhängern) gesperrt. Der Transitverkehr wird über die Autobahnen BAB 13 und BAB 15 geleitet.

 

Land und Landkreise haben gemeinsam ein Monitoringkonzept aufgesetzt, um die Wirksamkeit der Maßnahme zu erfassen und die Verkehrsentwicklung auf der B169 und auf den Umleitungsstrecken einschätzen zu können. Mit dem ersten Monitoringbericht liegen die Ergebnisse der Verkehrszählungen seit April 2019 vor.

 

Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Um den Lärmschutz an der B 169 zu verbessern, haben Land und Landkreise im Frühjahr 2019 vereinbart, den Durchgangsverkehr mit Sattelzügen und mit LKW mit Anhängern zu untersagen. Mit der Maßnahme haben wir einen Teilerfolg erreicht. Auf der B 169 fahren deutlich weniger Lastzüge. Dies ist für die Anwohner spürbar. Viele Lkw nutzen den ausgeschilderten Weg über das Autobahndreieck Spreewald. Wir stellen aber auch Ausweichverkehre dort fest, wo wir sie nicht haben wollen: auf den Landestraßen L 54 und L 55 bei Calau und Vetschau wie auch auf der B 97 in Gallinchen. Damit müssen wir uns jetzt befassen. Dazu werden wir das Monitoring fortsetzen, um belastbare Daten zu bekommen.“

 

Der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus Holger Kelch: „Der Monitoringbericht offenbart, dass eine Problemverlagerung stattgefunden hat. Die Entlastung der Ortslagen Klein Oßnig und Allmosen an der B 169 hat zu einer erhöhten Belastung der B 97 durch Gallinchen geführt. Hier muss eine Lösung gefunden werden, damit die Cottbuser Anwohner an der Bundesstraße nicht die Leidtragenden sind. Perspektivisch kann hier nur die östliche Ortsumfahrung von Cottbus – also die Weiterführung der B 168 bis zur A 15 - Abhilfe schaffen. Dafür benötigen wir eine verbindliche Aussage, wann der aktive Ausbau in Angriff genommen wird.“

 

Der Landrat des Landkreises Spree-Neiße Harald Altekrüger sagte: „Die ersten Ergebnisse des Monitorings haben zu einer Entlastung in der Ortsdurchfahrt Klein Oßnig geführt. Eine nachhaltige Lösung ist jedoch weiterhin nur mit der Realisierung der Ortsumgehung zu erreichen. Hier erwarten wir vom Land eine zügige Realisierung der Maßnahme.“

 

Die 1. Beigeordnete des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Grit Klug: „Die ersten Ergebnisse des Monitorings spiegeln auch unsere Wahrnehmung wider, dass der LKW-Schwerverkehr entlang der B 169 spürbar abgenommen hat, während auf den Ausweichstrecken der LKW-Schwerverkehr zugenommen hat. Die Fortführung des Monitorings begrüßen wir ausdrücklich, um eine fundierte Einschätzung zum Erfolg der verkehrsbeschränkenden Maßnahme treffen zu können.“


Die Durchfahrtsverbote wurden von den zuständigen Straßenverkehrsbehörden in den Landkreisen angeordnet. In einem mehrsprachigen Flyer wird auf das Durchfahrtsverbot hingewiesen. Zur Durchsetzung der Maßnahmen werden Polizeikontrollen durchgeführt und Verstöße mit einem Bußgeld geahndet. Der Anliegerverkehr zwischen Klein Oßnig und Allmosen ist von dem Durchfahrtsverbot nicht betroffen.

 

Das Monitoring dient den Straßenverkehrsbehörden als Grundlage, um die Wirksamkeit der Maßnahme bewerten und ggf. weitere Maßnahmen ableiten zu können. Es werden die Verkehrsflüsse auf den gesperrten Abschnitten der B 169 und den Umgehungsrouten gemessen und mit den Messungen vor dem Erlass des Durchfahrtsverbots verglichen. Neben zwei Dauerzählstellen (B 169 Drebkau und B 97 Gallinchen/Birkhahn (Ortsteil von Cottbus)), die kontinuierlich Daten liefern, werden temporäre Zählstellen genutzt (Klein-Oßnig und Allmosen).


Es lässt sich feststellen, dass der Anteil des Lkw-Verkehrs in den drei Monaten in Allmosen und Klein-Oßnig deutlich zurückgegangen ist, während er sich auf den Ausweichrouten erhöht hat. Der Gesamtverkehr hat sich nicht reduziert.

 

Das Monitoring wird fortgesetzt, um belastbarere Daten zu bekommen. Ein neuer Bericht wird Ende 2019 erstellt. Der erste Monitoringbericht ist im Internet unter folgendem Link abrufbar:

 

https://mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.639535.de

Steuerradwechsel im Kreissozialamt: Nach 29 Jahren verabschiedet sich Erika Körner in den Ruhestand

(31.07.2019)

Zum 1. August 2019 übernimmt Robert Kersten die Amtsleitung des Sozialamtes beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Im Rahmen einer Feierstunde mit ihren Wegbegleitern, Mitarbeitern und Gästen sagte Kreisoberverwaltungsrätin Erika Körner „Adieu“. Nach fast 30 Jahren als Leiterin des Kreissozialamtes, in denen sie viele Entwicklungen im Sozialbereich maßgeblich mit beeinflusst und geprägt hat, verabschiedet sie sich zum 31. Juli 2019 in den wohlverdienten Ruhestand. Auch Landrat Siegurd Heinze bedankte sich für ihre langjährige engagierte Arbeit als Führungskraft: „Sie haben es immer verstanden, gemeinsam mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den freien Trägern, der Integrationswerkstatt, dem Klinikum, dem Landkreistag, dem Landessozialamt sowie dem MASGF und vielen weiteren Partnern und Akteuren den sozial Schwachen und Bedürftigen im Landkreis Gehör zu verschaffen und ihnen Hilfe und Unterstützung zu Teil werden lassen zu können.“, so Heinze in seiner Ansprache.

 

Erika Körners Nachfolger ist Robert Kersten. Der gebürtige Cottbuser war zuletzt in Karlsruhe tätig und kehrt mit seiner Anstellung beim Landkreis OSL in die Lausitz zurück.

Foto zur Meldung: Steuerradwechsel im Kreissozialamt: Nach 29 Jahren verabschiedet sich Erika Körner in den Ruhestand
Foto: Foto: Erika Körner übergibt das symbolische Steuerrad an ihren Nachfolger Robert Kersten. Foto: Landkreis OSL

Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor

(30.07.2019)

Keine Änderungen im Stadtbuslinienverkehr in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald

 

Wie in jedem Jahr ist für den neuen Busfahrplan im Landkreis Oberspreewald-Lausitz der erste Sonntag im neuen Schuljahr für den „Sommer“-Fahrplanwechsel – so in diesem Jahr der

4. August – fest reserviert. Um für eine gute Vorbereitung und einen reibungslosen Start zu sorgen, erfolgte in den letzten Monaten eine intensive Abstimmung zwischen Kreisverwaltung und Verkehrsgesellschaft.

Mit dem neuen Fahrplan zum 4. August 2019 wird es u.a. geringe Fahrzeitänderungen auf einzelnen Fahrten von bis zu 10 Minuten, punktuelle Änderungen in der Neuzuordnung von Haltestellen,  aber auch die Aufnahme von zusätzlichen Haltestellen geben. Wichtig für die Nutzer der Stadtbuslinien in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald: dort wird es keine Veränderungen geben.

 

Alle Fahrplanänderungen sind auf der Internetseite www.vgosl.de zu finden oder können telefonisch unter folgenden Rufnummern erfragt werden:

 

  • Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL) 
    03573 / 66 52 – 22     (Montag – Donnerstag 09:00 – 15:00 Uhr / Freitag 09:00 – 14:00 Uhr)

 

  • Gemeinsame Mobilitätszentrale Elbe-Elster / Oberspreewald-Lausitz 

            03531 / 65 00 – 10     (Montag – Freitag 05:30 – 18:30 Uhr)

 

  • Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH, Betriebsteil Senftenberg (KVG) – Leitstelle              
    03573 / 36 31 – 729   (Montag – Freitag 03:30 – 23:00 Uhr)   
     
    Aktuelle Fahrauskünfte sind jederzeit auch über die "Bus&Bahn"-App des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) abrufbar.        

 

 

 

Verkehrsgesellschaft

Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL)

Roßkaupe 6

01968 Senftenberg

KVG Dreiländereck, Betriebsteil Senftenberg

Spremberger Str. 29

01968 Senftenberg

Tourist-Information Seenland

Markt 1

01968 Senftenberg

Lotto Toto Thron

Bahnhofstraße 33a

01968 Senftenberg

Lotto Toto Nitsche (Schloßpark-Center)

Am Neumarkt 2-4

01968 Senftenberg

Reise Store Drenske

Güterbahnhofstr. 4

01968 Senftenberg

Spreewiesel Center

Straße der Jugend 34

03222 Lübbenau

Bülow Schreibwaren

Bahnhofstraße 5

03226 Vetschau

Getränke-Eck Kubsch

Pestalozzistraße 2

03226 Vetschau

Buchhandlung Lehnert

Cottbuser Str. 14

03205 Calau

Lausitzer Gartenwelt

Freienhufener Straße 1

01998 Großräschen

EDEKA Beutler

Friedrich-Engels-Straße 5

01993 Schipkau

Postagentur Schwarzheide

Schillerplatz 6

01987 Schwarzheide

Kurzwaren Birkigt

Dietrich-Heßmer-Platz 2

01979 Lauchhammer

Taxi-Fahrschule-Busverkehr Gerd Schmidt

Wilhelm-Pieck-Straße 16

01979 Lauchhammer

Lotto Zeitschriften Jank

Bahnhofstr. 29

01945 Ruhland

Bürgerbüro Amt Ortrand

Altmarkt 1

01990 Ortrand

 

 

 

Fahrpläne sind in allen Bussen, bei der VGOSL, den Verkehrsunternehmen sowie in den bei folgenden Verkaufsstellen im Landkreis für eine Schutzgebühr von 1,00 € erhältlich:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor
Foto: Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor

Ihre Ideen für die Lausitz von morgen: Machen Sie mit! Beteiligen Sie sich am Leitbild für die Lausitz.

(26.07.2019)

Ab September 2019 über die Zukunft mitreden.

 

Wie soll und kann die Zukunft der Lausitz aussehen? Unsere Region ist im Umbruch, wir stehen vor Herausforderungen, viel ist bereits in Bewegung. Die Frage, wie wir uns die Zukunft unserer Heimat vorstellen, möchte die Zukunftswerkstatt Lausitz gemeinsam mit Ihnen und möglichst vielen Lausitzerinnen und Lausitzern diskutieren. Dafür sind Ihre Ideen, die Ihrer Vereinsmitglieder, Belegschaft und Ihres Netzwerks gefragt! Sind sie dabei?

 

Worum geht es? Im Auftrag der Lausitzer Landkreise und der kreisfreien Stadt Cottbus erarbeitet die Zukunftswerkstatt Lausitz bis Ende des Jahres 2020 ein Leitbild. Es soll eine Vision für die Lausitz von morgen schaffen und den Rahmen bilden für die künftige Strukturpolitik. Das Besondere: Es ist die erste Vision, die länderübergreifend für die ganze Lausitz – in Brandenburg und in Sachsen – erarbeitet wird. Und: Das Leitbild entwickeln wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Lausitz! Wir möchten eine möglichst große Bandbreite an Interessen und Vorstellungen berücksichtigen. Daher sind alle Lausitzerinnen und Lausitzer aufgerufen, sich einzubringen. Die Ergebnisse fließen in die Ausarbeitung des Leitbilds ein. Sie haben die Chance, die Zukunft Ihrer Region mitzugestalten!

 

Wie Sie sich beteiligen können und vieles mehr erfahren Sie in der Einladung unten auf dieser Seite.

 

Teilnehmer und Sponsoren für Spendenlauf „WasserMarsch“ gesucht

(19.07.2019)
3. Spendenlauf „WasserMarsch“ findet in diesem Jahr erstmals im Spreewald statt

 

Laufen – so weit wie man kommt: Nachdem die Routen in den vergangenen zwei Jahren durch Senftenberg geführt haben, wandern die Jugendlichen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz 2019 zum ersten Mal bis zu 24 Stunden in und rund um Lübbenau zugunsten eines Trinkwasserprojekts für die Partner-Schule im Tschad.

 

Am 23. und 24. August 2019 machen sich wieder Kinder und Jugendliche verschiedener Jugend- und Freizeiteinrichtungen unter der Schirmherrschaft des Landkreises auf den Weg, um finanzielle Hilfen für eine Schule im Tschad zu erlaufen. Start- und Zielort ist in diesem Jahr die AWO-Touristenstation in der Dammstraße in Lübbenau. Es besteht für die Teams die Möglichkeit, zwischen einer 24-Stunden-Tour und einer 6-Stunden-Tour zu wählen.

 

Die teilnehmenden Gruppen suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die ihre Laufleistungen finanziell honorieren. Dabei wird ein Festbetrag pro gelaufenen Kilometer vereinbart, so dass die Höhe der Spende von der Laufleistung der jeweiligen Gruppe abhängig ist. Die Teams, die sich 24 Stunden auf den Weg machen, starten am 23. August 2019 um 17 Uhr von der AWO-Touristenstation aus, begleitet durch einen Betreuer. Sie werden versuchen, möglichst viele Kilometer durch den Spreewald und wandern oder zu paddeln. Gleiches gilt für die 6-Stunden-Variante, hier beginnt „WasserMarsch“ am 24. August 2019 um 11 Uhr.

 

Im vergangenen Jahr nahmen erneut 63 Kinder und Jugendliche am Projekt teil und sind insgesamt 1.561 Kilometer gelaufen. Das entspricht der beeindruckenden Distanz von Senftenberg nach Istanbul. Mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren standen damit 3.563 Euro für die Schule „Saar-Goyen“ im Süden des Tschad zur Verfügung. Davon wurden bereits einfache Unterrichtsräume und sanitäre Anlagen errichtet, eine Schultafel, Bänke, Stühle und Unterrichtsmaterial angeschafft. Das Projekt der Jugendlichen hat es ermöglicht, dass nun 40 statt bisher 25 Kinder dort zur Schule gehen können. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass vielen Mädchen der Unterricht ermöglicht wird, da dies im traditionellen Verständnis noch eine Ausnahme darstellt.

 

Für das diesjährige „WasserMarsch“-Projekt ist geplant, die Spenden unter anderem in den Bau eines Tiefbrunnens fließen zu lassen. Somit fallen weite Wege weg und den Kindern bleibt mehr Zeit, um die Schule zu besuchen. Auch Unterrichtsmaterialien und eine Weiterbildung für den Lehrer sind weiterhin dringend notwendig. Fehlende Bildung ist nach wie vor eine der Hauptursachen für die andauernde Armut in der Saar-Goyen-Region.

 

Es werden noch weitere Mitstreiter sowie Firmen und Vereine gesucht, welche die Jugendlichen bei ihrem Vorhaben unterstützen möchten. Informationen zum Projektablauf sind im Flyer auf dieser Seite nachzulesen. Sozialarbeiter Steffen Lachmann steht für Auskünfte zur Verfügung unter steffen-lachmann@osl-online.de.

 

Termine

 

Start der 24-Stunden-Wanderung:

Freitag, 23. August 2019 um 17 Uhr an der AWO-Touristenstation, Dammstraße 72 in Lübbenau

 

Start der 6-Stunden-Wanderung:

Samstag, 24. August 2019 um 11 Uhr an der AWO-Touristenstation, Dammstraße 72 in Lübbenau

 

Kreiswahlausschuss stellt Verlust der Rechtsstellung eines gewählten Vertreters des Kreistages fest

(17.07.2019)

Der Kreiswahlausschuss zur Wahl des Kreistages des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hatte in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, den 16. Juli 2019 über den Sitzverlust eines am 26. Mai gewählten Bewerbers zu entscheiden. Grund waren eingegangene Hinweise von Bürgern aus dem Landkreis zu den Wählbarkeitsvoraussetzungen eines Bewerbers nach der Zulassung der Wahlvorschläge.

 

Die Frist zur Einlegung von Wahleinsprüchen zur Wahl des Kreistages am 26. Mai ist am 21. Juni 2019 abgelaufen. Ungeachtet dessen haben die zuständigen Wahlausschüsse bei entsprechenden Hinweisen zu einem etwaigen Fehlen der Wählbarkeitsvoraussetzungen zum Zeitpunkt der Wahl nach den Vorschriften des § 59 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes nachträglich darüber zu entscheiden, ob ein Vertreter gegebenenfalls seinen Sitz verliert.

 

Die Kreiswahlleiterin und Vorsitzende des Kreiswahlausschusses Petra Borchel legte den Mitgliedern des Wahlausschusses alle vorliegenden Kenntnisse zur Einsicht vor. Daraufhin stellte der Kreiswahlausschuss auf Grundlage des § 59 Abs. 1 Nr. 2 sowie Abs. 3 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes einstimmig fest, dass die Wählbarkeitsvoraussetzung des Kandidaten Dr. Olaf Kappelt (AfD) zur Zeit der Wahl nicht gegeben war. Der Sitzverlust tritt mit der Feststellung durch den Kreiswahlausschuss ein. Der betreffende Sitz im Kreistag geht an eine Ersatzperson.  

 

Die Bekanntmachung erfolgt im Amtsblatt für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Ausgabe Nr. 12/2019, ab 31. Juli 2019 einsehbar unter „Verwaltung & Kreistag“.

Zulassung der Kreiswahlvorschläge zur Landtagswahl 2019 entschieden

(17.07.2019)

Über die Zulassung der eingereichten Vorschläge zur Wahl des 7. Landtages des Landes Brandenburg befanden die Kreiswahlausschüsse für die Wahlkreise 38, 39 und 40 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in ihren öffentlichen Sitzungen am Dienstagnachmittag, den 16. Juli 2019.

 

Bis Montag, den 15. Juli, 18 Uhr, konnten die Kreiswahlvorschläge zur Landtagswahl am 1. September 2019 bei den zuständigen Wahlleitern eingereicht werden. Die Ausschüsse überprüften die rechtzeitig abgegebenen Wahlvorschläge auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit und stellten fest, ob die Wählbarkeitsvoraussetzungen der einzelnen Direktkandidaten gegeben waren. Die im bisherigen Landtag nicht vertretenen Parteien und der Einzelbewerber konnten die erforderliche Anzahl von mindestens 100 gültigen Unterstützungsunterschriften aus dem jeweiligen Wahlkreis vorlegen.

 

Für den Wahlkreis 38 („Oberspreewald-Lausitz I“: Stadt Lauchhammer, Amt Ortrand, Amt Ruhland, Gemeinde Schipkau, Stadt Schwarzheide) haben die Mitglieder unter Vorsitz von Kreiswahlleiterin Susann Priemer acht der neun eingereichten Wahlvorschläge der Parteien (SPD, CDU, DIE LINKE., GRÜNE/B 90, BVB/FREIE WÄHLER, FDP, DIE PARTEI sowie ein Einzelbewerber) zugelassen. Nicht zugelassen wurde der Wahlvorschlag der AfD, da hierfür Unterlagen nicht in der nach § 25 Absatz 6, Satz 1 des Brandenburgischen Landeswahlgesetzes erforderlichen Form vorlagen.

 

Für den gemeinsamen Wahlkreis 39 („Oberspreewald-Lausitz II/Spree-Neiße IV“: Amt Altdöbern, Stadt Drebkau, Stadt Großräschen, Stadt Senftenberg) um Wahlleiter Gisbert Choschzick wurden acht der neun eingereichten Wahlvorschläge der Parteien (SPD, CDU, DIE LINKE., AfD, GRÜNE/B 90, BVB/FREIE WÄHLER, FDP, DIE PARTEI) zugelassen. Ähnliches gilt für den gemeinsamen Wahlkreis 40 („Oberspreewald-Lausitz III/Spree-Neiße III“: Amt Burg (Spreewald), Stadt Calau, Gemeinde Kolkwitz, Stadt Lübbenau/Spreewald, Stadt Vetschau/Spreewald). Die Mitglieder des Wahlausschusses um Wahlleiter Hans-Jörg Milinski haben sieben der acht eingereichten Wahlvorschläge der Parteien (SPD, CDU, DIE LINKE., AfD, GRÜNE/B 90, BVB/FREIE WÄHLER, FDP) zugelassen. Die Lausitzer Allianz ist gemäß §§ 21 ff. des Brandenburgischen Landeswahlgesetzes und des § 32 der Brandenburgischen Landeswahlordnung als nicht vorschlagsberechtigt eingestuft. Der Kreiswahlvorschlag wurde daher in beiden Wahlkreisen zurückgewiesen.

 

Auf den zulässigen Rechtsbehelf innerhalb von drei Tagen nach Bekanntgabe wurde durch die Wahlleiter hingewiesen. Die Ergebnisse können im Internet unter www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ nachgelesen werden. Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt im Amtsblatt für den Landkreis OSL, Ausgabe Nr. 12/2019, einsehbar ab 31. Juli auf der Internetseite des Landkreises unter „Verwaltung & Kreistag“.

 

Die zugelassenen Wahlvorschläge für den Wahlkreis 38:

 

SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Gabriele Theiss

 

CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands

Ingo Senftleben

 

DIE LINKE. 

Ringo Jünigk

 

GRÜNE/B 90 – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ricarda Budke

 

BVB/FREIE WÄHLER – Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler

Roxana Trasper

 

FDP – Freie Demokratische Partei 

Krystian Burchart

 

Einzelbewerber

Marcel Respa

 

DIE PARTEI – Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenbeförderung und basisdemokratische Initiative

Marcus Winter

 

 

Die zugelassenen Wahlvorschläge für den Wahlkreis 39:

 

SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Wolfgang Roick

 

CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands

Julian Brüning

 

DIE LINKE.

Torsten Richter

 

AfD – Alternative für Deutschland

Matthias Stein

 

GRÜNE/B 90 – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Daniel Schnarr

 

BVB/FREIE WÄHLER – Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler 

Ilona Nicklisch

 

FDP – Freie Demokratische Partei

Holger Stroisch

 

DIE PARTEI – Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenbeförderung und basisdemokratische Initiative

Bianca Schröder

 

 

Die zugelassenen Wahlvorschläge für den Wahlkreis 40:

 

SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Kathrin Schneider

 

CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands

Roswitha Schier

 

DIE LINKE.

Kathrin Dannenberg

 

AfD – Alternative für Deutschland

Daniel Münschke   

 

GRÜNE/B 90 – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Stefan Schön

 

BVB/FREIE WÄHLER – Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler

Hans-Peter Kamenz

 

FDP – Freie Demokratische Partei

Christopher Choritz

 

Foto zur Meldung: Zulassung der Kreiswahlvorschläge zur Landtagswahl 2019 entschieden
Foto: Foto: Holger Lang / pixelio.de

Brandenburg gibt ökologische Vorrangflächen zur Nutzung frei

(16.07.2019)

Das Land Brandenburg gibt ab sofort über eine Ausnahmeregelung die Möglichkeit, die Brachen der ökologischen Vorrangflächen in 2019 für Futterzwecke zu nutzen.

 

Folgende Bedingungen sind vorgesehen:

  1. Es ist ein formloser Antrag (Angabe der betroffenen Parzellen, Begründung für die Nutzung) beim Sachgebiet Landwirtschaft zu stellen.
  2. Die Nutzung des Aufwuchses ist grundsätzlich tierhaltenden Betrieben vorbehalten (Schnittnutzung oder Beweidung durch Tiere des Betriebsinhabers).
  3. Die Nutzung des Aufwuchses durch Schnittnutzung für Futterzwecke durch einen nicht tierhaltenden Betrieb ist nur bei Vorlage eines Futterabnahmevertrages mit einem tierhaltenden Betrieb zulässig.
  4. Der Betriebsinhaber hat einen Nachweis zu erbringen, dass die vorhandenen Möglichkeiten zur Futtergewinnung erschöpft sind.

 

Ihre Ansprechpartnerinnen beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz:

 

Kerstin Laube                                               

InVeKoS-Koordination

Telefon (03541) 870-5622

kerstin-laube@osl-online.de

 

Doreen Dullin

InVeKoS/KULAP

Telefon (03541) 870-5634

Doreen-Dullin@osl-online.de

Interkulturelle Woche 2019 in OSL: Jetzt Vorschläge einreichen

(12.07.2019)

„Zusammen leben, zusammen wachsen" ist das Thema der Interkulturellen Woche 2019, die bundesweit vom 22. bis 29. September stattfindet. Auch im Landkreis OSL werden anlässlich der Aktionswoche rund um diesen Zeitraum erneut spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen angeboten.

 

„Es hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Zivilgesellschaft zusammenkommt. Die Teilnehmenden können sich vernetzen, aber auch gegenseitig stärken. Denn gerade jetzt ist es wichtig gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtspopulismus aufzustehen und sich für Menschenrechte, Menschenwürde und ein gutes Zusammenleben einzusetzen. Dazu leistet die Interkulturelle Woche einen wichtigen Beitrag“, erläutert Gabriele Erpenbeck, Vorsitzende des Ökumenischen Vorbereitungsausschusses der Interkulturellen Woche.

 

„Ein friedliches Zusammenleben gestalten zeichnet die Integrationsarbeit im Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus. Dies soll im Rahmen der Interkulturellen Woche 2019 offen gezeigt werden. Mein Aufruf geht an alle Vereine, Initiativen und Privatpersonen, die etwas dazu beitragen möchten. Gern nehmen wir Ihre Veranstaltung in das Rahmenprogramm auf und zeigen, dass im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein menschenwürdiges Zusammenleben möglich ist“, so Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises. Momentan arbeitet sie an der Fertigstellung des Programmheftes, welches Mitte August 2019 verteilt wird und auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de eingesehen werden kann.

 

Noch bis zum 30. Juli nimmt Kathrin Tupaj Vorschläge und Ideen für die diesjährige Interkulturelle Woche entgegen. Interessierte können sich unter Telefon (03573) 870-1060 und per E-Mail (kathrin-tupaj@osl-online.de) an sie wenden.

Foto zur Meldung: Interkulturelle Woche 2019 in OSL: Jetzt Vorschläge einreichen
Foto: Interkulturelle Woche 2019 in OSL: Jetzt Vorschläge einreichen

LAG Elbe-Elster unterstützt lokale Initiativen und Engagement

(04.07.2019)

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Elbe-Elster hat die fünfte Auswahlrunde für kleine lokale Initiativen gestartet. Interessenten reichen dazu ihre Projekte bis spätestens 30.09.2019 ein, die im Jahr 2020 umgesetzt werden sollen.

 

Gefördert wird das Engagement von Akteuren in den Orten durch Unterstützung kleiner investiver Einzelprojekte. Die inhaltliche Ausrichtung der Vorhaben muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände und juristische Personen des öffentlichen Rechts. Unternehmen sind nicht antragsberechtigt.

 

Die Förderung kann je Projekt bis zu 5.000 Euro bei einer 80%-Förderung betragen. Eigenanteile sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche oder juristische Personen des privaten Rechts können erforderliche Eigenmittel auch als unbare Leistungen nachweisen, wenn die Voraussetzungen der LEADER-Richtlinie erfüllt sind. Förderfähig sind Ausgaben für investive Vorhaben, wie für Fremdleistungen von Handwerkern und die Beschaffung von Materialien. Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten zur aktiven Umsetzung der Vorhaben können dabei als unbare Eigenleistungen anerkannt werden. Im Jahr 2019 setzen kleine Initiativen in den Orten so etwa einen Naturerlebnispfad in Hohenleipisch um, bauen neue Fenster im Jugendklub Crinitz ein, modernisieren gemeinsam den Spiel- und Sportpatz in Klingmühl als Freizeit- und Begegnungs-stätte oder erweitern Küchenbereiche von Gemeinschaftseinrichtungen in Kroppen und Schmerkendorf, um bestehende Angebote vor Ort ausweiten zu können.

 

Für diese Auswahlrunde stehen insgesamt 50.000 Euro Fördermittel bereit. Antragstellung und Abwicklung erfolgen über die LAG Elbe-Elster.

 

Interessenten reichen ihre Projektblätter bis zum 30.09.2019 in der LAG-Geschäftsstelle ein. Das Projekt-Formular steht im Internet unter www.lag-elbe-elster zum Herunterladen bereit.

Der LAG-Vorstand bewertet die Vorhaben anhand der Wertungskriterien (Anlage 2) und entscheidet im November 2019 über die Auswahl der Projekte für eine Förderung im Jahr 2020.

 

Informationen:

LAG Elbe-Elster, Regionalmanagement I LAG-Geschäftsstelle

Sven Guntermann / Thomas Wude

Grenzstraße 33

03238 Finsterwalde

Tel. 03531. 797089 / 0173. 6147540

Foto zur Meldung: LAG Elbe-Elster unterstützt lokale Initiativen und Engagement
Foto: LAG Elbe-Elster unterstützt lokale Initiativen und Engagement

Bühne frei für den Wirtschaftsrat des OSL-Kreises

(03.07.2019)

„Kultur und Kunst als starke Kraft im Strukturwandel in der Lausitz“ – um nicht weniger ging es bei der Beratung des Wirtschaftsrates des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, die kürzlich im Theater „neue Bühne“ in Senftenberg stattfand.

 

Auf Einladung von Landrat Siegurd Heinze kamen die Mitglieder des Wirtschaftsrates für den Landkreis OSL im Theater „neue Bühne“ zusammen. Intendant Manuel Soubeyrand ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem technischen Direktor Axel Tonn die Beratung mit einem Rundgang zu eröffnen und den anwesenden Unternehmern die Ausrichtung des Senftenberger Theaters näherzubringen.

 

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Zukunftswerkstatt Lausitz – ein Modellprojekt der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH. Das Projekt zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur wurde von Projektleiter Heiko Nowak vorgestellt. Ziel des Projektes ist es, mit Unternehmen, Verbänden, Experten, Wissenschaftlern, Gewerkschaften und Vertretern der Zivilgesellschaft fünf entscheidende Zukunftsthemen voranzubringen: Mobilität und Digitalisierung, Natur, Umwelt und Tourismus sowie Perspektiven der Regionalentwicklung. Die Lausitz zukünftig als regionale Einheit zu entwickeln, steht dabei im Fokus. Dafür wird eine länderübergreifende Strategie benötigt. Mit einem gemeinsamen Leitbild sollen die verschiedenen Interessen, Ausgangslagen, Identitäten und Vorstellungen der gesellschaftlichen Gruppen aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung der Region auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden.

 

„Wo will die Lausitz hin“ – hinsichtlich der entscheidenden Frage vor dem Hintergrund des Strukturwandels erklärten sich alle anwesenden Mitglieder des Wirtschaftsrates zur Mitwirkung am Leitbildprozess bereit. Auch die Menschen im OSL-Kreis sind aufgerufen, sich an diesem identitätsstiftenden Prozess zur Erarbeitung des Leitbildes zu beteiligen. Um eine breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen und die vielfältigen regionalen Identitäten und Perspektiven in der Lausitz zu berücksichtigen, finden Informations- und Dialog-Veranstaltungen an Standorten über die gesamte Lausitz verteilt statt.

 

Hintergrundinformation zum Wirtschaftsrat:

Der Wirtschaftsrat des Landkreises OSL wurde im November 2010 aus einer gemeinsamen Idee des Landrates Siegurd Heinze und Ralf Henkler, Kreisgeschäftsführer für die Landkreise OSL und LDS Süd des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), ins Leben gerufen. Der Landkreis OSL unterstützt damit die wirtschaftliche Entwicklung, ohne in kommunale Belange einzugreifen. Der Wirtschaftsrat hat keine Rechtsform (Verein oder Verband), er stellt ein Forum des Austausches von Gedanken und Entwicklungen dar und ist Ideengeber für die Entwicklung des Landkreises. Die Ideen der Unternehmer werden an die entsprechenden Mitarbeiter der Verwaltung des Landkreises weitergegeben, um damit Impulse für die kreisliche Entwicklung zu setzen. Der Wirtschaftsrat bietet eine Plattform für die Unternehmen, untereinander in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen, Kooperationen zu vertiefen und Netzwerke zu bilden. Der Landrat lädt jeweils mindestens zwei Mal pro Jahr zu den Treffen, die in verschiedenen Unternehmen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz stattfinden. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung beim Landkreis, unter Telefon 03573 870 5141 oder per E-Mail an baerbel-weihmann@osl-online.de.

Foto zur Meldung: Bühne frei für den Wirtschaftsrat des OSL-Kreises
Foto: "Kultur und Kunst als starke Kraft im Strukturwandel in der Lausitz"- Beratung des Wirtschaftsrates OSL im Theater „neue Bühne“ in Senftenberg

„Ich mag OSL.“ – Wanderausstellung erzählt 18 einzigartige Geschichten über Migranten im Landkreis

(01.07.2019)

Am Donnerstagabend (27.06.2019) wurde es international und persönlich im großen Sitzungssaal der Kreishauses in Senftenberg: Landrat Siegurd Heinze eröffnete die Ausstellung „Ich mag OSL.“ im Beisein der 18 Protagonisten aus verschiedenen Herkunftsländern, Altersklassen und Berufsgruppen. Sie stehen stellvertretend für die Menschen aus anderen Ländern, die im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ihre zweite Heimat gefunden haben.

 

Ob Mitschüler, Arbeitskollege, Lieblingsitaliener oder Arzt – wenngleich der Ausländeranteil in OSL mit 3,6 % vergleichsweise gering ausfällt, hatte jeder schon einmal Kontakt mit ausländischen Einwohnern im Landkreis. Um möglichen Berührungsängsten, Sprachbarrieren und Unsicherheiten entgegenzuwirken, hat der Landkreis OSL in den letzten Jahren intensiv an der Weiterentwicklung des kreislichen Integrationskonzeptes gearbeitet, welches u. a. durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Wettbewerbes „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ ausgezeichnet wurde. Beim engagierten Integrationsbeirat OSL entstand anschließend die Idee mit dem damit verbundenen Preisgeld  eine Wanderausstellung ins Leben zu rufen, die die kulturelle Vielfalt des Landkreises präsentiert.

 

„Mit der Ausstellung ‚Ich mag OSL.‘ bekommen die hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund ein Gesicht. Sie erzählen uns Ihre Geschichte, teilen Sehnsüchte, Sorgen und Wünsche für die Zukunft und tragen im besonderen Maße dazu bei, Hemmnisse und Vorurteile abzubauen.“, so Landrat Siegurd Heinze in seinem Grußwort.

 

Thaer Alnsour vom Integrationsbeirat des Landkreises führte durch die Veranstaltung am Donnerstagabend. Neben einer Eröffnung in Deutsch wurden die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur auch auf Russisch, Persisch, Englisch, Spanisch, Malaiisch und Arabisch begrüßt. Musikalisch sorgten die Stücke von Musikschulleiter Ulrich Stein gemeinsam mit dem „deutschen Griechen“ Sokrates Giapapas, der selbst einer der 18 Hauptdarsteller ist, für großes Augenmerk. Einen weiteren Höhepunkt bildete der Auftritt einer Schülerin mit Migrationshintergrund. Die Viertklässlerin verlas die emotionalen Zitate mit den Wünschen der Darsteller, die beim Publikum zum Nachdenken anregten. Integrationsbeauftragte Kathrin Tupaj, Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness und Landrat Siegurd Heinze bedankten sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit noch einmal persönlich bei den Protagonisten für die Offenheit, ihre Geschichten im Rahmen der Wanderausstellung mit den Betrachtern zu teilen. „Aus ‚Ich mag OSL.‘ soll zukünftig ‚Wir sind OSL.‘ werden“, mit diesem Wunsch schloss Landrat Siegurd Heinze den offiziellen Teil der Eröffnungsveranstaltung. Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit die Ausstellung zu besichtigen sowie mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.

 

Hintergrund

 

Die Wanderausstellung „Ich mag OSL.“ ist ein Projekt der Integrationsbeauftragten des Landkreises Kathrin Tupaj in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat sowie der Arbeitsgruppe Wanderausstellung, deren Mitglieder sich aus Sozialpädagogen und Verwaltungsmitarbeiter zusammensetzen. Insgesamt 18 Migranten aus dem Landkreis OSL, die zum Teil schon viele Jahre in Deutschland leben, stellen sich in Portraitform dem Betrachter vor und erzählen ihre Geschichte. Die authentischen Berichte verraten, wie diese Menschen ohne Aufgabe ihrer eigenen Identität einen neuen Lebensweg gefunden haben und welche Hürden sie dabei meistern mussten.

 

Um die Geschichten der Migranten möglichst vielen Einwohnern des Landkreises näherbringen zu können, wurden die Portraits in Form von Fotos und Geschichten auf Roll-Ups gefertigt, die zukünftig ausgeliehen werden können. Bisher gibt es bereits vier Interessenten für die Ausstellung. Weitere Anfragen dazu nimmt die Integrationsbeauftragte Kathrin Tupaj unter Telefon (03573) 870-1060 gern entgegen.

Foto zur Meldung: „Ich mag OSL.“ – Wanderausstellung erzählt 18 einzigartige Geschichten über Migranten im Landkreis
Foto: „Ich mag OSL.“ – Wanderausstellung erzählt 18 einzigartige Geschichten über Migranten im Landkreis

Poliklinik-Akten noch bis Ende 2019 im Gesundheitsamt OSL einsehbar

(25.06.2019)

Ob alte Impfakten, Krankenhaus- oder Geburtsakten aus DDR-Zeiten – wie das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mitteilt, besteht nur noch bis Ende dieses Jahres die Möglichkeit, die Untersuchungsakten der ehemaligen Polikliniken des Landkreises im Archiv des Gesundheitsamtes in Senftenberg einzusehen. Betroffen sind auch die Akten der Altdöberner Frauenklinik, die 1992 geschlossen wurde.

 

Bei berechtigtem Interesse werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich im Vorhinein unter Telefon (03573) 870 4301 anzumelden. Die Akten können daraufhin in den Räumlichkeiten des Gesundheitsamtes in Senftenberg, Großenhainer Straße 62, eingesehen werden. Anfragen werden noch bis zum 31.12.2019 entgegengenommen.

 

Mit Ablauf der 30-jährigen Aufbewahrungsfrist hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) die Gesundheitsämter des Landes mit der Vernichtung der Akten ab dem kommenden Jahr beauftragt. 

Foto zur Meldung: Poliklinik-Akten noch bis Ende 2019 im Gesundheitsamt OSL einsehbar
Foto: Poliklinik-Akten noch bis Ende 2019 im Gesundheitsamt des Landkreises OSL in Senftenberg einsehbar.

Der Kreistag Oberspreewald-Lausitz hat sich konstituiert

(21.06.2019)

Zur konstituierenden Sitzung kam am Donnerstag, den 20. Juni 2019 der Kreistag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Bürgerhaus Kurmärker in Großräschen zusammen.

 

Martina Gregor-Ness (SPD) bleibt auch für die kommenden fünf Jahre die Vorsitzende des Kreistages. Mit klarer Mehrheit wurde die bisherige Kreistagsvorsitzende und alleinige Kandidatin bei der gestrigen Kreistagssitzung wiedergewählt. Zum ersten Stellvertreter der Kreistagsvorsitzenden wählten die Abgeordneten Klaus-Jürgen Graßhoff (CDU). Harald Petrick (AfD) wurde zum zweiten Stellvertreter gewählt. Er konnte sich in der Stichwahl gegen Elke Löwe (DIE LINKE./Grüne) durchsetzen. Beide Bewerber hatten im ersten Wahlgang die geforderte Mehrheit der gesetzlichen Anzahl der Mitglieder des Kreistages verfehlt. Im zweiten Wahlgang war die einfache Mehrheit ausreichend.

 

Eröffnet wurde die Sitzung von dem anwesend an Lebensjahren ältesten Mitglied Norbert Philipp (DIE LINKE./Grüne). Er beglückwünschte alle neu in den Kreistag gewählten sowie die wiedergewählten Abgeordneten des Kreistages. Landrat Siegurd Heinze schloss sich den Grußworten an. „Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch und Diskurs und eine gute Zusammenarbeit mit der Vorsitzenden und ihren Stellvertretern, wie auch schon in den vergangenen Jahren. Die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, können nur mit guter Sacharbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises gelingen“, betonte er.

 

Gemäß Tagesordnung erklärten sich die Parteien im Rahmen der Kreistagssitzung zur Fraktionsbildung. Demnach setzt sich der Kreistag aus den Fraktionen CDU/Freie Wählergruppe Bauern/FDP, SPD, AfD sowie DIE LINKE./Grüne zusammen.

 

Der Fraktion der CDU/Freie Wählergruppe Bauern/FDP haben sich die drei gewählten Vertreter der Freien Wählergruppe Bauern (Jens Kullick, Frank Trogisch, Andreas Kupfer) und die gewählten Vertreter der FDP (Harald Podczeck und Prof. Dr. Martin Neumann) angeschlossen. Damit gehören der Fraktion der CDU/Freie Wählergruppe Bauern/FDP 15 Kreistagsabgeordnete an. Den Vorsitz hat Nico Gebel inne, Stellvertreter sind Jens Kullick sowie Harald Podczeck.

 

Der Fraktion der SPD besteht aus 11 Mitgliedern um den Vorsitzenden Olaf Gunder und die stellvertretenden Vorsitzenden Gabriele Theiss und Axel Müller.

 

Der Fraktion der AfD gehören 10 Mitglieder an. Vorsitzender ist Dr. Olaf Kappelt und die stellvertretenden Vorsitzenden Monika Böger und Matthias Stein.

 

Der Fraktion DIE LINKE./Grüne haben sich die drei gewählten Vertreter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Stefan Schön, Marc Räder, Norbert Philipp) angeschlossen. Damit gehören der Fraktion DIE LINKE./Grüne 9 Mitglieder an. Vorsitzender der Fraktion ist Mario Dannenberg und Stellvertreter Viola Weinert sowie Marc Räder.

 

Auf der Tagesordnung standen außerdem die Festlegung der Stärke des Kreisausschusses (mit Beschluss über den Vorsitzenden sowie Bestellung der Mitglieder und Stellvertreter des Kreisausschusses) und die Bildung der Ausschüsse des Kreistages des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und ihre Sitzverteilung sowie Zuteilung der Ausschussvorsitze.

Foto zur Meldung: Der Kreistag Oberspreewald-Lausitz hat sich konstituiert
Foto: Der Kreistag OSL hat sich konstituiert: die bisherige und neue Vorsitzende Martina Gregor-Ness (SPD) nahm Glückwünsche entgegen von Landrat Siegurd Heinze (r.) und Norbert Philipp (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). (Foto Landkreis)

Mit Talent und viel Fleiß: das Auszeichnungskonzert der Musikschule Oberspreewald-Lausitz

(19.06.2019)

Traditionsgemäß zum Abschluss des Schuljahres hat Ulrich Stein, Leiter der Kreismusikschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, am Dienstag, den 18. Juni 2019 zum Auszeichnungskonzert in die Musikschule Senftenberg eingeladen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen war der Konzertraum der Musikschule gut besetzt.

 

Im Rahmen des Konzertes am Dienstagabend wurden die Leistungen der Musikschülerinnen und -schüler, die erfolgreich die fakultative Stufenprüfung absolviert haben, mit einer Auszeichnung gewürdigt. Ausgezeichnet wurden auch die vier Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“. Neben den Eltern, Pädagogen und Förderern der Musikschule weilte auch Landrat Siegurd Heinze unter den Zuhörern. „Alle, die sich für gute Töne interessieren“, begrüßte er und ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fördervereins der Musikschule Prof. Dr. Martin Neumann den Musikschülerinnen und -schülern persönlich zu gratulieren: „Zum Erfolg gehören nicht nur die Liebe zur Musik und das Talent, sondern auch eine gute Portion Fleiß und darauf können die jungen Musiker sehr stolz sein. Ich kann sie nur ermutigen, daran festzuhalten. Unser Dank gilt den engagierten Lehrerinnen und Lehrern um unseren Musikschulleiter Ulrich Stein für ihre eindrucksvolle Arbeit, aber auch allen Eltern und Großeltern an dieser Stelle für ihre Unterstützung.“

 

Musikschulleiter Ulrich Stein schloss sich den Glückwünschen an: „Zum einen gratuliere ich den Absolventinnen und Absolventen, die sich erfolgreich der Herausforderung gestellt haben, zu ihren ausgezeichneten Leistungen. Zudem freut es mich besonders, dass es gleich vier Schülerinnen und Schüler unserer Musikschule in diesem Jahr in den Bundeswettbewerb geschafft haben. All jenen, für die nach den Ferien nun die weiterführende musikalische Ausbildung beginnt, wünsche ich viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg und freue mich auf ein Wiedersehen bei der ein oder anderen Konzertveranstaltung.“

 

Eröffnet wurde das Konzert von Anna Arakelyan am Saxophon. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Lutz Schulz spielte sie das Stück „The jazz police“ von Gordon Goodwin. Felix Lehnigk schloss sich mit dem Stück „Serenade Variee“ von Robert Clerisse am Saxophon an, er bekam das Stufenzeugnis überreicht. Liv Beyer spielte zusammen mit ihrer Schwester Linn am Klavier „En bateau“ von Claude Debussy. Sie bekam das Stufenzeugnis sowie eine Auszeichnung überreicht. Ebenfalls ausgezeichnet wurden der Trompeter Karl Mogwitz sowie Marvin Berger an der Viola und Freyja Kurzweg am Violoncello. Auszeichnungen erhielten ebenfalls die mit sehr gutem Erfolg prämierten Preisträger des Bundeswettbewerbs, die Solo-Streicher Max Hänsel (Violine) und Hannah Ellerfeld aus Senftenberg (Viola). Begleitet wurden die Musikschülerinnen und -schüler von Jassena Tscholakova oder Narine Mardoyan am Klavier. Den Abschluss des Konzerts bildeten die Auftritte der Sängerinnen Ella Hänel aus Lindenau und Kristina Schmidt aus Lauchhammer, die beim Bundeswettbewerb in der Kategorie Pop-Gesang in ihrer Altersgruppe den ersten und zweiten Preis gewonnen hatten.

 

Die Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“:

Gesang (Pop):

Ella Hänel aus Lindenau und Kristina Schmidt aus Lauchhammer

Solo-Streicher: 

Max Hänsel (Violine) und Hannah Ellerfeld (Viola) aus Senftenberg

 

Für hervorragende Leistungen wurden ausgezeichnet:

Felix Lehnigk (Saxophon), Liv Beyer (Klavier), Karl Mogwitz (Trompete), Marvin Berger (Viola) und Freyja Kurzweg (Violoncello) aus Senftenberg

(in Abwesenheit: Neele Hartung (Klavier) aus Senftenberg, Marlene Wolf (Saxophon) aus Großräschen)

Foto zur Meldung: Mit Talent und viel Fleiß: das Auszeichnungskonzert der Musikschule Oberspreewald-Lausitz
Foto: Das traditionelle Auszeichnungskonzert der Musikschule OSL am 18. Juni 2019 mit den Stufenprüfungsabsolventen und Bundeswettbewerbspreisträgern und ihren Lehrerinnen, Musikschulleiter Ulrich Stein (oben Mitte) sowie Landrat Siegurd Heinze (3.v.r.) und dem Vorsitzenden des Fördervereins der Musikschule Prof. Dr. Martin Neumann (r.). (Foto Landkreis)

Leinen los: 26. Brandenburgische Seniorenwoche in OSL eröffnet / Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement vergeben

(18.06.2019)

Leinen los hieß es am Montag, den 17. Juni 2019, für die Brandenburgische Seniorenwoche im Landkreis OSL. Feierlich eröffnete Landrat Siegurd Heinze die Aktionswoche gemeinsam mit Senftenbergs 1. Beigeordneten Teresa Stein und der Vorsitzenden des Kreisseniorenrates OSL, Bärbel Kratzer, im Rahmen einer stimmungsvollen Schifffahrt mit der AquaPhönix über den Senftenberger und Geierswalder See. Fünf Frauen nahmen Auszeichnungen für ihr Engagement zum Wohle der Seniorinnen und Senioren im Landkreis entgegen.

 

Wie bereits im letzten Jahr angekündigt, fand die diesjährige Auftaktveranstaltung im Jahr des 25-jährigen Bestehens des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in etwas außergewöhnlichem Ambiente statt. Einer Seefahrt angemessen, sorgte der Chor der Bergarbeiter Senftenberg unter Leitung von Peter Apelt in bester Shanty-Chor-Manier für ausgelassene Stimmung.

 

Bereits seit 2008 würdigt der Landkreis Frauen und Männer aus dem gesamten Landkreis und dankt ihnen für ihre wertvolle ehrenamtliche Arbeit. „Das Ehrenamt ist für das Leben in den Seniorenbeiräten, Ortsgruppen, politischen Gremien, bei Wohlfahrtsverbänden, in Vereinen und auch in der Nachbarschaftshilfe unverzichtbar“, erklärt Eva-Maria Dinter, Beauftragte für Seniorenarbeit bei der Kreisverwaltung. Insgesamt 79 Personen, davon 58 Frauen und 21 Männer, konnten die Würdigung durch den Landrat bisher entgegennehmen. Vorgeschlagen werden die Auszuzeichnenden von den jeweiligen örtlichen Seniorenbeiräten oder den Kommunen.

 

Folgende fünf Frauen wurden in diesem Jahr geehrt:

 

Bettina Lehmann aus Schwarzheide

Als 2016 die Schwarzheider Seniorengruppe der Volkssolidarität ohne Vorsitzende war, erklärte sich Frau Lehmann bereit, dieses Amt zu übernehmen. Für sie war es ein völlig neues Aufgabenfeld. Mit viel Engagement kniete sie sich in diese Aufgabe. Unter ihrer Leitung wurde innerhalb der Gruppe einiges umorganisiert, aber auch Bewährtes beibehalten. Auf jeden Fall leistet sie sehr viel für den Bestand der Seniorengruppe. Die Mitglieder treffen sich einmal im Monat im Bürgerhaus. Gemeinsam mit ihrem Kassiererteam sorgt Frau Lehmann für abwechslungsreiche Themen. So traten unter anderem Kinder der Kitas und Musikschulen auf, musikalisch-literarische Nachmittage fanden statt, aber auch Vorträge zu verschiedenen Themen.

 

Als Frau Socher im Seniorenbeirat der Stadt und im Kreisseniorenrat ihre Arbeit beendete, zögerte Frau Lehmann nicht, auch diese beiden Funktionen zu übernehmen. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Schwarzheide und arbeitet aktiv im Kreisseniorenrat des LK OSL mit. Sie engagiert sich sehr im Seniorenbeirat der Stadt, bringt gute Vorschläge ein und organisiert vieles mit. Es wird auch gleich mal die ganze Familie für Fahr-, Techniker- und andere Dienste eingespannt. Frau Lehmann ist außerdem aktiv in der Leitung der Ortsgruppe der SPD und im Sportverein 1892 Schwarzheide e.V. tätig. Sie hat für andere immer ein offenes Ohr und hilft bei der Lösung von Problemen. Auf sie ist stets Verlass.

 

Inge Hauptmann aus Lauchhammer

Frau Hauptmann ist in ihrer Ortsgruppe der Volkssolidarität in Lauchhammer-Süd nicht wegzudenken. Sie hält die Fäden zusammen und organisiert seit über 30 Jahren die vielen Zusammenkünfte, Feste und Fahrten. Frau Hauptmann ist bekannt als aktive und rührige Organisatorin, steht aber auch selbst am Kochtopf, wenn sie einlädt. Sie bringt noch immer mit hohem persönlichem Einsatz vieles zum Laufen und setzt sich für Beständigkeit ein. Auch mit mehr als 80 Jahren lässt Frau Hauptmann nicht locker und ist auch nach einem persönlichen Rückschlag am Ball geblieben. Sie hält die Fahne für ihren Stadtteil hoch und ist immer bereit auch gegen Widerstände für diesen zu kämpfen. Menschen wie Frau Hauptmann werden gebraucht und geschätzt. Sie setzt in ihrem Stadtteil Akzente und möchte ihn auch für nachfolgende Generationen lebenswert erhalten und mitgestalten.

 

Christina Hönisch aus Calau

Mit dem Ablauf der Wahlperiode im Dezember 2009 und dem Ausscheiden von einigen älteren Seniorenbeiratsmitgliedern wurde Frau Hönisch im Januar 2010 als neues aktives Mitglied in den Calauer Seniorenbeirat berufen. Als Bindeglied zwischen der Seniorenvertretung der damaligen ESSAG (heute envia M) und dem Seniorenbeirat der Stadt Calau konnten Erfahrungen und Interessen beider Seiten intensiv ausgetauscht werden. Im Laufe der Zeit verließ Frau Hönisch das Unternehmen, blieb aber dem Seniorenbeirat als aktives Mitglied treu. Zuverlässigkeit allseitiges Interesse und eine sachlich korrekte Arbeitsweise, besonders in der Funktion der Protokollantin zeichnen Frau Hönisch aus.

 

Anneliese Krause aus Großräschen

Frau Krause ist seit 2010 Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Großräschen. Von 2010 bis 2014 war sie Schriftführerin und verantwortlich für die Protokollführung. Zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen besonderen Anlässen schreibt sie Glückwunschkarten an alle Mitglieder. Frau Krause ist immer einsatzbereit und beteiligt sich auch an besonderen Vorhaben. Die Veranstaltungen des Seniorenbeirates, wie den Kindertag, den Grillnachmittag mit den Bewohnern der altersgerechten Wohnblöcke und den Flohmarkt unterstützt sie immer mit selbstgebackenem Kuchen.

 

Rosemarie Neufeld aus Peickwitz

Sie arbeitet seit 2009 ehrenamtlich in der Ortsgruppe der Volkssolidarität in Peickwitz. Sie ist Ansprechpartnerin für 15 Mitglieder und nimmt ihre Aufgabe mit großem Engagement und sehr gewissenhaft wahr. Zuverlässig sorgt sie bei den Spielenachmittagen für den frisch gebrühten Kaffee und den selbstgebackenen Kuchen.

 

Die Kreisverwaltung dankt allen Ausgezeichneten für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit, wünscht ihnen persönliches Wohlergehen und weiterhin viel Schaffenskraft!

 

Das diesjährige Motto der Aktionswoche lautet „Für ein lebenswertes Brandenburg – solidarisch, aktiv und mitbestimmend“. In dieser Woche und noch bis zum 2. Juli 2019 warten vielseitige Veranstaltungen auf die Gäste. Informationen zum Programm stehen unten auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Leinen los: 26. Brandenburgische Seniorenwoche in OSL eröffnet / Auszeichnungen für ehrenamtliches Engagement vergeben
Foto: Für beste Stimmung sorgte der (Shanty-)Chor der Bergarbeiter. (Foto Landkreis)

Die untere Naturschutzbehörde informiert zu Wespen und Hornissen im Sommer

(17.06.2019)

Insekten sind ein derzeit angesagtes Thema. Flächenversiegelung und Chemie-Einsatz, das Fehlen von Blühflächen und Blühpflanzen in der Landschaft und nicht zuletzt der Klimawandel wirken sich auf diese Tiergruppen nachhaltig negativ aus. Schnell ist die Verantwortung dafür auf andere geschoben. Dabei kann jeder im eigenen Umfeld etwas gegen den Insektenschwund unternehmen, wie die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert.

 

Die beginnende Sommerzeit ist Insektenzeit. Blühende Pflanzen und reifende Früchte ziehen Falter und Schwärmer, Solitärbienen und viele andere Insekten magisch an. Doch woher kommen diese Tiere überhaupt? Sie überwintern etwa im Boden, auf Brachflächen und in Hochstauden aus dem Vorjahr. Wer seinen Garten schon im Winter „sauber“ gemacht hat, braucht daher nicht auf Marienkäfer und Schmetterling zu warten. Dafür begegnen viele den Mücken, Wespen und Hornissen mit Skepsis. Doch mit dem Wissen um die Lebensweise dieser Insekten ist ein gewisses Miteinander durchaus möglich.

 

In der Regel unbemerkt, beginnt die Wespen- oder Hornissenkönigin bereits im Mai mit dem Aufbau ihres Volkes. Da diese Völker erst im August ihre normale Volksstärke erreichen, werden die Einzeltiere anfangs nicht beachtet. Von den acht bei uns im Landkreis vorkommenden Wespenarten sind es nur die „Deutsche“ und die „Gemeine Wespe“, die in der Lage sind, starke und individuenreiche Völker aufzubauen. 

 

Bei zum jetzigen Zeitpunkt entdeckten Wespennestern handelt es sich in der Regel um die „Mittlere Wespe“. Ihr Nest erkennt man daran, dass es frei unterm Dach an einer hellen Stelle oder sogar in Sträuchern oder dem Geäst von Bäumen hängt. Die Insassen dieser Nester interessieren sich überhaupt nicht für unseren Kaffeetisch und ihre Volksentwicklung ist im August abgeschlossen. Ähnlich verhält es sich mit der „Feldwespe“ Diese Wespenart baut kleine flache Waben ohne Hülle unter Dächern, so dass man den Tieren direkt ins „Nest“ gucken kann. Dieses wird von maximal 20 Wespen besetzt, die sich ausschließlich von Pflanzennektar ernähren. Sicher werden sich einige Wespennester in den nächsten Wochen noch entwickeln. Bekanntlich kümmern sie sich aber nicht um uns Menschen, solange ihre Nester nicht durch Unachtsamkeit oder Vorsatz beschädigt werden. Dies trifft auch für die Hornisse zu. Nur bei massiven Störungen am Nest, wie Erschütterungen oder bei hektischen Bewegungen im Umkreis von 3 bis 4 Metern verteidigen die Hornissen ihren Staat mit Stichen.

 

Eine Beseitigung der Nester von Wespen und Hornissen sollte daher nur in Ausnahmefällen in Betracht gezogen werden. Wespen und Hornissen ernähren sich als ausgesprochene Insektenjäger zu 90 Prozent von Fliegen, kleinen Wespen und Motten. Außerdem ist zu beachten, dass für eine Umsetzung oder Beseitigung von Hornissennestern eine Genehmigung der Naturschutzbehörde des Landkreises erforderlich ist.

 

Damit Hornissen und Wespen im Sommer aber nicht zur Gefahr werden, sollte man am Haus und im Garten auf diese fliegenden Tiere achten. Nester unter dem Dach sind genauso möglich wie im alten Baum, im Komposthaufen oder im Mauseloch. Fliegengaze an den Fenstern verhindert das Einfliegen von Hornissen ins Zimmer, die besonders abends an erleuchteten Fenstern nach Insekten suchen. Sehr oft sind Hornissen im Flieder oder anderen Sträuchern zu beobachten, die sich dort ihr „Baumaterial“ für den Nestbau abraspeln. Beim Auflesen von Fallobst ist immer mit Wespen oder Hornissen zu rechnen. Insektenstiche sind zwar schmerzhaft, lassen sich jedoch mit Zwiebelsaft gut behandeln. Dabei besteht zwischen dem Gift der Wespe und der Hornisse kein Unterschied, nur ist der Stachel der Hornisse beträchtlich größer und der Stich somit schmerzhafter. Das Wespengift ist für den Menschen ungefährlich.  Personen, die auf Insektenstiche allergisch reagieren, wissen um die Gefährlichkeit für ihre Gesundheit und auch wie sie sich schützen können.

 

Eine Umsetzung von Hornissen- und Wespennestern ist bei voller Volksstärke im Sommer ungemein schwierig und kann nur von Fachleuten realisiert werden. Im Interesse der Artenvielfalt in unserer Natur sollte immer versucht werden, für wenige Wochen diese Insekten zu tolerieren. Denn bereits im Herbst sterben sämtliche Tiere mit Ausnahme der neuen Königin, die aber nicht im Nest überwintert, ab. Danach kann das Nest problemlos von jedermann entfernt werden.

 

Wer Probleme mit Hornissen, Wespen, Hummeln oder Bienen hat, kann sich bei Jürgen Jentsch von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises OSL Rat holen, erreichbar unter Telefon (0354) 870 3485 oder per E-Mail an juergen-jentsch@osl-online.de.

Foto zur Meldung: Die untere Naturschutzbehörde informiert zu Wespen und Hornissen im Sommer
Foto: Eine der Wespenarten, die sich nicht um unsere Marmelade kümmert: die Feldwespe. Wie hier zu erkennen, baut sie keine Hülle um das Nest. Die untere Naturschutzbehörde des Landkreises steht bei Fragen zum Thema gern zur Verfügung. (Fotos Landkreis)

Groß und Klein sind zum Integrationsfest nach Großräschen eingeladen

(14.06.2019)

Ein Zeichen für Anerkennung, Akzeptanz und Toleranz sowie Verständigung setzt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch in diesem Jahr und lädt dafür am Sonntag, den 16. Juni 2019 um 14 Uhr zum traditionellen Integrationsfest in die Kirche am Markt in Großräschen ein. Die nunmehr 18. Auflage verspricht ein gewohnt abwechslungsreiches Programm, für und von Menschen mit und ohne Behinderungen und ihre Freunde. Der Eintritt ist frei.

 

Eröffnet wird das Integrationsfest am Sonntag, den 16. Juni um 14 Uhr durch Landrat Siegurd Heinze. Die musikalische Umrahmung übernimmt Margret Schulze an der Orgel. Für eine kurzweilige Veranstaltung sorgen die Auftritte der Integrationskita „Zwergenhand“ und der Gruppe „Cloreleaf“ (Kleeblatt) unter der Leitung von Hilmar Berndt. Musik im „SGB 9 Sound“ verspricht Dietmar Hadzik und seine Musikanten.

 

Auf dem Kirchvorplatz erwartet die Gäste ab 15.30 Uhr das weitere musikalische Programm, versüßt mit Kaffee und hausgebackenem Kuchen durch die „Schalommer". DJ Paul Heinze und die Tanzeinlagen der AWO-Tanzengel unter der Leitung von Annett Wyer und Daniel Oelschläger mit der Gruppe „Regenbogen“ sorgen für gewohnt ausgelassene Stimmung.

 

„Wie Petra Wirth singt, gestalten viele kleine Schritte das Gesicht der Erde. Und so lade ich alle Interessierten herzlich ein, mit uns gemeinsam viele kleine und große Schritte an diesem schönen Tag zu sammeln“, erklärt Carola Wolschke, Behinderten- und Gleichstellungsbeauftrage der Kreisverwaltung OSL. Bis zu 300 Gäste folgen mittlerweile in jedem Jahr der Einladung des Kreises nach Großräschen.

 

Persönliche Begegnungen in zwangloser Atmosphäre zu ermöglichen mit Menschen, die von der Gesellschaft oftmals als „anders“ angesehen werden, ist Ziel des Integrationsfestes. Mit dessen 18. Auflage wirbt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erneut dafür, Vorurteile und Unsicherheiten abzubauen sowie Berührungsängste und Hemmschwellen zu überwinden.

Foto zur Meldung: Groß und Klein sind zum Integrationsfest nach Großräschen eingeladen
Foto: Carola Wolschke, Behinderten- und Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises OSL bei der Eröffnung des Integrationsfestes 2016 in der Kirche am Markt in Großräschen. (Archivfoto Anett Bergmann)

Trichinenfund beim Schwarzwild im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(12.06.2019)

Ende Mai wurden bei einem, im Bereich um Gollmitz/Rutzkau erlegten Wildschwein, Trichinen (Trichinella) nachgewiesen. Die Larven des Fadenwurms Trichinella wurden im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Trichinenuntersuchung, ein Teil der amtlichen Fleischuntersuchung bei Fleisch- und Allesfressern, festgestellt. Der Befund wurde durch das nationale Referenzlabor für Trichinella beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bestätigt. 

 

Auch wenn Trichinen mittlerweile laut BfR bei Hausschweinen und Wildtieren recht selten geworden sind (Wildschwein bis zu 0,01%, Fuchs bis zu 0,1%, Marderhund bis zu 1%), zeigt der aktuelle Fund jedoch, wie wichtig und unverzichtbar eine gründliche Untersuchung auf Trichinen aller Haus- und Wildschweinproben auch weiterhin ist. Daher möchte der Landkreis Oberspreewald Lausitz aus gegebenem Anlass über Trichine und Co. informieren.

 

Trichinen

Trichinen sind eine Gattung winziger Fadenwürmer mit parasitischer Lebensweise. Es gibt verschiedene Arten. Hauptsächlich in Deutschland vorkommend sind T. spiralis und T. pseudospiralis.  Säugetiere, also auch der Mensch, können sich durch den Verzehr von mit Trichinella-Larven befallenem Fleisch infizieren. Das Fleisch wird im Magen verdaut und die in der Muskulatur enthaltenen, meist eingekapselten, Larven werden freigesetzt. Nach einer Vermehrungsphase im Darm gelangen die Trichinen über Blut- und Lymphwege schließlich in die Muskulatur, wo sie sich einkapseln und bis zu 30 Jahre überleben und infektiös bleiben können.

 

Trichinellose-Trichinenkrankheit

Der Mensch infiziert sich hauptsächlich durch den Verzehr von rohem, nicht ausreichend durcherhitztem, gepökeltem, geräuchertem oder getrocknetem Schweinefleisch oder Rohfleischprodukten wie Salami, Knacker oder Schinken. Die Infektion kann einen milden bis tödlichen Verlauf nehmen. Die Symptome beginnen meist unspezifisch.

 

Im Darm befindliche Trichinen führen beim Menschen in der Regel frühestens 3-5 Tage nach Aufnahme zu Schwindel, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Verbreiten sich dann die Larven im Körper, treten nach 1-3 Wochen weitere Symptome wie Schwäche, Fieber und Ödeme im Gesichtsbereich als Folge einer Muskelentzündung auf. Diese Symptome sind temporär und können bis zu einem Jahr anhalten. Danach verschwinden sie zumeist wieder und bleiben folgenlos. Ein tödlicher Verlauf kommt vor allem bei stärkerem Befall der Herzmuskulatur (parasitäre Herzmuskelentzündung) vor.

 

Die Trichinellose ist in Deutschland nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig.

 

Fleischbeschau

Die Trichinenuntersuchung von Fleisch für den menschlichen Verzehr ist dank gesetzlicher Regelung  EU–weit vorgeschrieben. Die Pflicht zur Untersuchung auf Trichinenbefall besteht ausnahmslos für Haus- und Wildschweine, Einhufer, Dachse, Sumpfbiber und andere fleischfressende Tiere, insofern deren Fleisch zum Genuss für den Menschen bestimmt ist.

Bei Hausschweinen obliegt die Probenentnahme dem fleischbeschauenden Tierarzt. Schlachtungen müssen daher rechtzeitig beim zuständigen “Fleischbeschauer” angemeldet werden.

 

Bei Wildschweinen kann dem Jäger die Entnahme der Probe-nach erfolgter Schulung und Beauftragung-übertragen werden. Die Entnahme hat unverzüglich nach dem Erlegen zu erfolgen, die Probe darf nicht eingefroren werden und ist bis zur Untersuchung kühl zu lagern.

 

Wichtig ist, dass das erlegte Wild vor Abschluss der Untersuchung nicht zerwirkt, verarbeitet oder abgegeben werden darf! Eine Abgabe vor Abschluss der Trichinenuntersuchung stellt eine Straftat dar.

 

Die Probe ist bei der zuständigen Veterinärbehörde auf Trichinen untersuchen zu lassen. Trichinenannahmestellen sind über den gesamten Landkreis verteilt. Annahmestellen und –zeiten werden regelmäßig in Printmedien veröffentlicht oder sind auf der Internetseite des Landkreises einsehbar. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz untersucht an vier Tagen in der Woche auf Trichinen. Zur Hausschlachtesaison von November bis März bietet das Veterinäramt zusätzliche Untersuchungsmöglichkeiten an Sonnabenden, nach vorheriger Anmeldung, an.

 

Wird ein positiver Befund festgestellt, sind das Tier und sämtliche Teile sofort als beschlagnahmt zu betrachten und müssen unschädlich beseitigt werden. Eine Infektion des Menschen wird somit verhindert.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihr zuständiges Veterinäramt oder besuchen Sie die Internetseite des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

Foto zur Meldung: Trichinenfund beim Schwarzwild im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Foto: Trichinenfund beim Schwarzwild im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

25. Brandenburger Landpartie wird auf dem Bischdorfer Angerhof eröffnet

(06.06.2019)

Die Brandenburger Landpartie wird ein Vierteljahrhundert: Bereits seit 1994 findet unter Schirmherrschaft des Verbandes zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. (pro agro e.V.) einmal im Jahr die beliebte „Brandenburger Landpartie“ statt. Auch im Landkreis OSL nehmen erneut mehrere Landwirtschaftsbetriebe am Jubiläum teil und bieten Interessierten einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens.

 

Der offizielle Startschuss zur Brandenburger Landpartie im Landkreis Oberspreewald-Lausitz fällt am Samstag, dem 15. Juni 2019 um 14:30 Uhr auf dem Angerhof, OT Bischdorf, Bischdorfer Dorfstraße 14a, 03222 Lübbenau/Spreewald. Neben weiteren Beteiligten wird auch Landrat Siegurd Heinze an der Eröffnung mitwirken. Im Anschluss an die Begrüßung erwartet die Gäste ein großes Festprogramm, unter anderem mit einer Live-Band, der Möglichkeit einmal selbst Traktor zu fahren, einem Schweinewettrennen, frischen Produkten aus eigener Produktion und vielem mehr.

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz öffnen insgesamt sieben Unternehmen ihre Türen für die Besucher. Das sind im Einzelnen:

 

  1. Landwirtschaftsbetrieb Angerhof Bischdorf
  2. Besucherzentrum IBA-Terrassen Großräschen
  3. WeinWobar vom Großräschener See
  4. Senftenberger Weinfreunde e.V.
  5. Spreewaldhof Leipe
  6. Fachwerkscheune – Brauchtum – Ferienhof Welz Neupetershain
  7. Landwirtschaftsbetrieb Domin Peickwitz
     

 

 

Übersicht der beteiligten Unternehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

1.                     Landwirtschaftsbetrieb Angerhof Bischdorf

                        geöffnet:          Samstag, 15. Juni 2019, 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Sonntag, 16. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Seit vielen Jahren wird hier in Kooperation mit verschiedenen Landwirtschaftsunternehmen der Umgebung ein abwechslungsreicher Tag organisiert.

 

Besucher können Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Schlachtung erwerben. Es wird Stallführungen inkl. Tiere zum Anfassen geben sowie ein großes Kinderprogramm. Außerdem werden Kremserfahrten zum Spreewald und ins Bergbaugelände angeboten. Samstagabend erwartet die Gäste zusätzlich ein Programm mit Liveband, Agrar-Lichtshow und Feuerwerk. Am Sonntag können sich Besucher über ein Sensen - Schau-/und Wettmähen freuen, zudem gibt es eine Tombola mit vielen attraktiven Preisen.

 

 

2.                     Besucherzentrum IBA-Terrassen Großräschen

geöffnet:          Samstag, 15. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

                                   Sonntag, 16. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

 

Besucher erhalten im Besucherzentrum Informationen zum Großräschener See und das Lausitzer Seenland, außerdem kann die Ausstellung "Brandenburg von oben" besichtigt werden. Im Shop können Radwanderkarten, Reiseführer und Großräschener Weine erworben werden, zudem erhalten Interessierte Tourentipps und es besteht die Möglichkeit Fahrräder auszuleihen.

 

 

3.                     WeinWobar vom Großräschener See

                        geöffnet:          Samstag, 15. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Der Weinberg liegt direkt an den IBA-Terrassen mit Blick auf den Großräschener See. Der Winzer bietet Weinbergführungen mit Erläuterungen über die Erziehung der Reben, die Bodenbearbeitung und Anbau der Weine im Keller an. Zu den angebauten Weinsorten können Proben verkostet werden.

 

 

4.                     Senftenberger Weinfreunde e.V.

                        geöffnet:          Sonntag, 16. Juni 2019, 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Der Weinberg befindet sich am Ortsausgang Nord von Senftenberg. Es werden Weinbergführungen mit Vorstellung alter Weinreben angeboten und regionale Weine zur Verkostung ausgeschenkt.

 

 

 

5.                     Spreewaldhof Leipe

                        geöffnet:          Samstag, 15. Juni 2019, 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr

                                               Sonntag, 16. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

 

Der Spreewaldhof Leipe bietet seinen Gästen am Samstag und Sonntag ein vielfältiges Programm. Auf dem Hof erwarten Sie traditionelle Handwerke, z.B. geflochtene Körbe und Kettensägenkunst können bestaunt werden. Der Biergarten lädt zum Verweilen ein. Fisch, frisch aus dem Räucherofen, Blechkuchen aus dem Backhaus und andere Spezialitäten können verkostet werden.

 

 

 

 

6.                     Fachwerkscheune – Brauchtum – Ferienhof Welz in Neupetershain-Nord

                        geöffnet:          Samstag, 15. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sonntag, 16. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Der Ferienhof Welz ist ein Dreiseitenhof mit Fachwerkscheune und zwei Ferienwohnungen im 200 Jahre alten ehemaligen Stallgebäude.

 

Die Gäste erwartet Kaffee und Kuchen, ein Grillstand, Plinse, Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl sowie verschiedene Verkaufsstände mit regionalen Produkten und ein Kinderprogramm mit Hüpfburg. Ein Hofgottesdienst findet am Sonntag um 10.30 Uhr statt, der Welzower Heimatchor tritt um 15.00 Uhr auf.  Weiterhin gibt es für die kleinen Gäste auf Ponyreiten sowie die Besichtigung der Ställe und Weiden inkl. der Tiere aus Hobbytierhaltung (Alpakas, Esel, Schafe, Enten, Hühner, Hund, Katze), welche sich auf Streicheleinheiten freuen.

 

 

7.                     Landwirtschaftsbetrieb Domin Peickwitz

                        geöffnet:          Samstag, 15. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr

                                               Sonntag, 16. Juni 2019, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Im Süden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz präsentiert sich zum wiederholten Male der Landwirtschaftsbetrieb Domin in Peickwitz seinen Besuchern. Das seit vielen Jahren erfolgreich geführte Familienunternehmen gibt Samstag und Sonntag ab 10.00 Uhr Einblick in die Vielfältigkeit der Betätigungsfelder eines modernen Landwirtschaftsbetriebes. Der Hof und die Biogasanlage können mit fachkundiger Führung besichtigt werden. Für Kurzweil sorgen Handwerk und Brauchtum im Wandel der Zeiten, Landtechnik zum „Anfassen“, Kutschfahrten, ein Kinderprogramm, Live-Musik, das 5. Peickwitzer Traktortreffen, der Hofladen und vieles mehr. Kulinarisch können sich Besucher auf Buchweizenplinse, Kuchen, eine Gulaschkanone und Schwein am Spieß freuen.

 

Weitere Informationen zum Jubiläumsprogramm und den verschiedenen Veranstaltungsorten finden Sie im Internet unter https://www.brandenburger-landpartie.de.

Foto zur Meldung: 25. Brandenburger Landpartie wird auf dem Bischdorfer Angerhof eröffnet
Foto: 25. Brandenburger Landpartie wird auf dem Bischdorfer Angerhof eröffnet

Teilnehmerrekord bei der vierten Netzwerkkonferenz der „Frühen Hilfen“ OSL

(06.06.2019)

Thema „Mamas und Papas Seele haben Schnupfen“ sorgte für großes Interesse beim Fachpublikum.

 

Zum nunmehr vierten Mal fand am Mittwoch, den 8. Mai 2019, die Fachtagung des Netzwerkes „Frühe Hilfen OSL“ auf dem Gelände des FamilienCampus Lausitz in Klettwitz statt. Erstmals nahmen mehr als 130 Gäste in diesem Jahr die Möglichkeit wahr, an verschiedenen Fachvorträgen und Workshops teilzunehmen, die sich speziell mit dem Thema der depressiven Erkrankung bei Elternteilen befassten.

 

OSL-Sozialdezernent Alexander Erbert eröffnete die Netzwerkkonferenz und machte gleich zu Beginn der Veranstaltung in Hinblick auf die Statistiken deutlich, wie wichtig es ist, betroffene Elternteile zu erkennen und verschiedene Hilfestellungen anzubieten. Aktuell leben in Deutschland ca. 3,8 Millionen Kinder in Familien mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil.

 

Im anschließenden ersten Impulsreferat mit dem Titel „Die Seele trägt Trauer“ ging

Dr. Karsten Wolff, Chefarzt des Zentrums für Psychosoziale Gesundheit der Klinikum Niederlausitz GmbH, auf verschiedene Ursachen und Symptome einer Depression ein und erläuterte an mehreren Beispielen seine Arbeit mit Patienten. Anschaulich sensibilisierte er die Anwesenden, Anzeichen einer psychischen Erkrankung bei Betroffenen möglichst frühzeitig zu erkennen.

 

Der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Niederlausitz, Dipl.-.Med. Hendrik Karpinski, thematisierte in seinem Impulsreferat „Meine Mama/mein Papa ist anders“ gemeinsam mit IntraActPlus-Therapeutin und Familienhebamme Andrea Noack insbesondere die möglichen Auswirkungen bei depressiven Erkrankungen von Eltern auf deren Kinder und wie man als Fachkraft erste Hilfestellungen leisten kann.

 

Für den Abschluss des theoretischen Teils der Netzwerkkonferenz konnte durch die Organisatoren Uwe Hühne und Ute Bürgermeister die bekannte Buchautorin Claudia Gliemann gewonnen werden. Mit der musikalisch untersetzten Lesung ihres Kinderbuches „Papas Seele hat Schnupfen“ gewährte sie einen authentischen und gefühlvollen Einblick in das Gefühlschaos von betroffenen Familienmitglieder, wenn ein Elternteil an Depressionen erkrankt.

 

In den anschließenden Workshops konnten die Teilnehmer, begleitet durch insgesamt fünf pädagogische Leiterinnen, selbst verschiedene Fallszenarien an praktischen Beispielen erörtern und Fragen sowie Erfahrungen aus dem Berufsalltag mit den anwesenden Fachkräften besprechen.

 

Den Abschluss der diesjährigen Netzwerkkonferenz bildete das Referat von Dipl. Sozialpädagogin Ute Bürgermeister zum Gesamtkonzept der Hilfen für psychisch kranke Eltern und ihren Kindern im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Initiator und Netzwerkkoordinator der Frühen Hilfen OSL Uwe Hühne zeigte sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Als Organisatoren dieser Netzwerkkonferenz sind Ute Bürgermeister und ich begeistert über das große Interesse zu dem Thema dieser Veranstaltung. Die sehr guten Ansätze in der Kooperation zwischen den Fachbereichen Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe sind aus unserer Sicht deutlich geworden. Es konnten aber auch Ressourcen aufgedeckt werden. Die Ergebnisse dieser Netzwerkkonferenz werden wir für alle Fachkräfte und Interessierte auf unserer Internetseiten www.fruehehilfen-osl.de sowie www.osl-online.de veröffentlichen.“

 

 

Zu den über 130 Gästen und Referenten der vierten Netzwerkkonferenz zählten neben  Ärzten, Pädagogen, Hebammen, Therapeuten, Sozialarbeitern und Verwaltungsmitarbeitern auch weitere Akteure aus dem Bereich frühe Hilfen aus der Region sowie Vertreter der Koordinierungsstelle „Frühe Hilfen Brandenburg“ und des Kompetenzzentrums „Frühe Hilfen Potsdam“.

 

Das Netzwerk „Frühe Hilfen OSL“ unter Federführung von Netzwerkkoordinator Uwe Hühne vom Jugendamt der Kreisverwaltung OSL hat es zum Ziel, jungen Müttern und Vätern ein breites Angebot an Fördermöglichkeiten zugänglich zu machen. Gleichzeitig soll die Vernetzung der Akteure untereinander ausgebaut werden.

 

Foto zur Meldung: Teilnehmerrekord bei der vierten Netzwerkkonferenz der „Frühen Hilfen“ OSL
Foto: Thema „Mamas und Papas Seele haben Schnupfen“ sorgte für großes Interesse beim Fachpublikum.

Erneuter Teilnehmerrekord beim Anti-Rauch-Wettbewerb „Be smart, Don´t start“

(03.06.2019)

Mit einem erneuten Teilnehmerrekord wurde der bundesweite Anti-Rauch-Wettbewerb „Be Smart – Don´t start“ an den Schulen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz abgeschlossen.

Insgesamt haben sich 47 Klassen und somit 5 Klassen mehr im Vergleich zum Vorjahr am Anti-Rauch-Wettbewerb beteiligt.

42 Klassen haben sich der Herausforderung erfolgreich gestellt.

So viel Engagement gehört belohnt, finden Kreisverwaltung OSL und Sparkasse Niederlausitz und bedenken die erfolgreichen Teilnehmerklassen dieser Tage jeweils mit einem Beitrag von 50,00 € zur Klassenkasse. 

 

Überreicht wurden die Urkunden am vergangenen Freitag, den 24. Mai 2019, durch Ellen Martin von der überregionalen Suchtpräventionsfachstelle für Südbrandenburg des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. in Lübben und Stephan Hornak, Büroleiter des Landrats. Dafür machten sie sich auf den Weg und besuchten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenzimmern.

 

Am aktuellen Wettbewerb nahmen brandenburgweit 424 Klassen teil. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligten sich in diesem Schuljahr 47 Klassen aus 11 Schulen. Im 42 Klassen erreichten das gesetzte Ziel und können sich nunmehr offiziell als Rauchfrei-Klasse bezeichnen.

 

Die erfolgreichen Senftenberger Klassen erhalten in jedem Jahr eine separate Auszeichnung durch die Stadt Senftenberg.

Die Auszeichnungen in den Schulen in Schwarzheide, Lauchhammer und Ruhland werden ebenfalls durch die Kommunen ausgezeichnet.

 

In Südbrandenburg ist der Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. Träger des Projektes.

  

Be Smart Ergebnisse im Überblick Schuljahr 2018/19                                              OSL

 

Teilgenommen bundesweit

Gesamt     7.112 Klassen

Erfolgreich abgeschlossen

Gesamt    5.682 Klassen                 79,89%

Teilgenommen Brandenburg

Gesamt     424 Klassen

(Höchste Teilnahme seit Beginn!)

Davon erfolgreich

338 Klassen                                   79,72%                           

Teilgenommen Süd-Brandenburg

Gesamt   186 Klassen

(Klassen mehr als im vergangenen Jahr)

 

Davon erfolgreich

153 Klassen                                 

 

Teilgenommen Cottbus

Gesamt  23 Klassen
 

Davon erfolgreich                       

19 Klassen

 

teilgenommen EE

Gesamt 53 Klassen

 

Davon erfolgreich                       

38 Klassen

teilgenommen LDS

Gesamt   42 Klassen

Davon erfolgreich                       

35 Klassen

teilgenommen SPN

Gesamt     21 Klassen

 

Davon erfolgreich                           

18 Klassen

teilgenommen OSL

Gesamt     47 Klassen

5 mehr als letztes Jahr

Davon erfolgreich                       

42 Klassen

 

 

Erfolgreiche Schulen in OSL

 

Schule

 

Klasse 

Anzahl der Schüler

Teilnahme

Geschwister-Scholl-Oberschule Ruhland

7a

7b

8b

25

26

22

1.

1.

2.

Friedrich-Engels-Gymnasium
Senftenberg

LuBK5

26

2

 

LuBK6

26

1

 

7/1

26

1

 

7/2

21

2

 

LuBK7

24

2

 

8/1

28

2

 

8/2

24

2

 

8/3

27

2

 

LuBK8

27

3

 

9/1

23

3

 

LuBK9

25

3

 

LuBK 10

27

4

Regenbogen Grundschule

Senftenberg

5a

5b

5c

6a

6b

20

24

20

26

27

1

1

1

2

2.

Paul-Fahlisch Gymnasium

Lübbenau

LUBK 6

7.1

7.4

8.2

8.4

9.1

9.3

27

29

26

23

25

27

28

1

1

2

1

2

2

2

Traugott Hirschberg GS

Lübbenau

5b

6a

6b

21

20

20

1

1

1

Waldschule Ost

Lauchhammer

6

24

 

2

E.-Fischer-Gymnasium

Schwarheide

LuBK 5

LuBK 7

27

23

1

2

Grundschule Blauer Planet
Annahütte

5

6

15

22

1

2

Bernhard-Kellermann-Oberschule

Senftenberg

7b

8a

24

25

1

2.

Grundschule am See

Senftenberg

5a

5b

6a

6b

21

25

22

20

1

1

2

1.

Hand in Hand Schule

Förderschule Senftenberg

P6

8

1.

 

 

 

 

Kreiswahlausschuss bestätigt Ergebnisse

(28.05.2019)

Die Ergebnisse der zurückliegenden Europa- und Kommunalwahl konnten endgültig bestätigt werden. Darüber befand der Kreiswahlausschuss in seiner Zusammenkunft am Dienstag, den 28. Mai 2019.

 

Die endgültigen Ergebnisse der Europawahl und die der Kommunalwahlen 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz werden im nächsten Amtsblatt bekannt gegeben. Alle Bewerber und ihre jeweiligen Stimmenanteile können auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ nachgelesen werden. Die brandenburgweiten Ergebnisse stehen außerdem auf der Internetseite www.wahlen.brandenburg.de zur Einsicht bereit.

Europa- und Kommunalwahlen 2019 in OSL: Vorläufige Ergebnisse stehen fest

(27.05.2019)

Die vorläufigen Ergebnisse der Europawahl und die der Kommunalwahlen 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz stehen fest. Nachdem am Wahlsonntag ab 18 Uhr zunächst die Europawahlen ausgewertet worden sind, konnten Kreiswahlleiterin Petra Borchel und ihr Team in der Nacht zum Montag schließlich auch die Auszählungsergebnisse der Kreistagswahl an den Landeswahlleiter übermitteln. Um 1.30 Uhr waren die Ergebnisse aller 168 Wahlbezirke abschließend erfasst

 

Der Kreiswahlausschuss wird im nächsten Schritt in seiner Sitzung am Dienstag, den 28. Mai 2019 über die Endgültigkeit der Ergebnisse entscheiden. Die Sitzung findet um 16 Uhr im Landratsamt in Senftenberg, Haus 1, großer Sitzungsaal statt. „Die abschließende Bekanntmachung erfolgt im Amtsblatt“, erklärt die Kreiswahlleiterin. Alle Ergebnisse der Kommunal- und Europawahlen können aktuell auch auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ nachgelesen werden. Alle brandenburgweiten Ergebnisse stehen außerdem auf der Internetseite www.wahlen.brandenburg.de zur Einsicht bereit.

 

„Der Ablauf der Wahlen im Landkreis verlief reibungslos. Die Auszählung der Stimmenanteile in den einzelnen Wahllokalen und durch die Briefwahlvorstände ging ohne größere Probleme von statten“, fasst Petra Borchel den Wahltag zusammen.

 

Landrat Siegurd Heinze äußert sich angesichts des vorläufigen Ausgangs der Kommunalwahlen wie folgt: „Der Kreistag und die Verwaltung haben in den vergangenen fünf Jahren gut zusammengearbeitet. Ich bin zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird, wenn jeder dazu willens ist und seinen Beitrag dazu leistet. Die Wähler können das zu Recht von uns erwarten. Diese uns vorliegenden vorläufigen Wahlergebnisse spiegeln die Politik der vergangenen Jahre wider, angefangen von der Kreisgebietsreform, der Flüchtlingspolitik, der Wolfsthematik, dem Flughafen BER bis hin zu den Straßenausbaubeiträgen. Es darf im Kreistag nicht um parteipolitisches Kräftemessen gehen, wie es auch in der ein oder anderen Kommune des Landkreises mit vielen Reibungsverlusten stattgefunden hat. Was zählt, sind Ergebnisse.

 

Mein Dank gilt den zahlreichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, welche durch ihre Unterstützung zum Gelingen der Wahlen und dem zügigen Ermitteln der Ergebnisse beigetragen haben.“

 

54.067 Wählerinnen und Wähler entschieden sich am Wahltag, ihrer Stimme bei der Kommunalwahl per Kreuz ein Gewicht zu verleihen. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,4% und war damit um 10,3 % Prozent höher als noch bei der letzten Kreistagswahl im Jahr 2014 (46,1 %).

 

Die konstituierende Sitzung des Kreistages findet am 20. Juni um 16 Uhr im Kurmärkersaal Großräschen statt. 

 

Zu den vorläufigen Ergebnissen der Kommunalwahlen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz:

 

Nach aktuell vorliegenden Zahlen erreichten die Wahlvorschlagsträger folgende Stimmenanteile:

SPD (21,5 %), AfD (19,6 %), CDU (19,5 %), DIE LINKE (12,8 %), Freie Wählergruppe Bauern (6,5 %), GRÜNE/B 90 (5,8 %), BVB/FREIE WÄHLER (3,7 %), FDP (3,6 %), SFB (2,1 %), NPD (1,5 %), AGSUS (1,4 %), FWS (1,1 %), AFS (0,9 %)  

 

Im Vergleich zur Kreistagswahl 2014 sieht die prozentuale Veränderung folgendermaßen aus:

SPD (-7,8 %), AfD (+19,6 %), CDU (-8,7 %), DIE LINKE (-5,2 %), Freie Wählergruppe Bauern (+0,6 %), GRÜNE/B90 (+1,8 %), BVB/FREIE WÄHLER (+1,3%), FDP (+1,6 %), SFB (+0,6 %), NPD (-2,9 %), AGSUS (-0,3 %), FWS (+/-0,0 %), AFS (+0,9 %).

 

Die Sitzverteilung im Kreistag stellt sich wie folgt dar:

SPD (11 Sitze), AfD (10), CDU (10), DIE LINKE (6), Freie Wählergruppe Bauern (3), GRÜNE/B90 (3), BVB/FREIE WÄHLER (2), FDP (2), NPD (1), AGSUS (1), SFB (1), FWS (0), AFS (0).

Foto zur Meldung: Europa- und Kommunalwahlen 2019 in OSL: Vorläufige Ergebnisse stehen fest
Foto: Kreistagswahl 2019

Premieren, Jubiläen und Rekorde – das war die 22. Tour de OSL

(22.05.2019)

Eine rundum gelungene Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein – das war die 22. Tour de OSL. Über 300 Teilnehmer trugen am vergangenen Samstag, den 18. Mai 2019 zum Gelingen der Veranstaltung im 25. Jubiläumsjahr des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und der Sparkasse Niederlausitz bei – ein neuer Rekord. Gestartet wurde die Tour zum ersten Mal in Peickwitz, und führte von dort aus 47 Kilometer durch das Lausitzer Seenland.

 

Bereits die Ankunft der Teilnehmer am Samstagmorgen im Festzelt an der Peickwitzer Bahndammarena ließ den Teilnahmerekord erahnen. Der Parkplatz war in Kürze gefüllt mit Fahrrädern und Autos von Teilnehmern bis weit über die Landkreisgrenzen hinaus. Und sogleich bei der Anmeldung durften sich die Radfahrer neben dem begehrten Los für die Tombola über ein Mitgebsel des Landkreises freuen: ein T-Shirt mit Aufdruck, speziell angefertigt für die diesjährige Tour.

 

Nach der gemeinsamen Begrüßung durch Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Andreas Fredrich, den Peickwitzer Ortsvorsteher Ingo Amsel, Landwirt Thomas Domin und Organisator Jens Bergmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung, machte sich der Tross bei bestem Ausflugswetter auf in Richtung Schwarzbach, dem ersten Stopp der diesjährigen Tour. Nach der sehenswerten Besichtigung des in der Restaurierung befindlichen Gutshofs mit Erläuterungen durch dessen Eigentümer, dem Österreicher Martin Giersch, ging es weiter nach Hosena. In der dortigen Kelterei gab es neben einer Saftverkostung die Möglichkeit, sich zur Herstellung der hiesigen Fruchtsaftsorten zu informieren. Weiter ging es in Richtung Senftenberger See. Dort im Großkoschener Hafencamp angekommen, hieß Norbert Noack, Leiter Tourismus des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg, die Teilnehmer willkommen. Hier gab es die Gelegenheit, die Unterkünfte, so auch die Baumhäuser, zu besichtigen. Um viele interessante Informationen reicher, war es für die Radler Zeit für eine Stärkung. Das Strandidyll in Großkoschen war bereits vorbereitet, sodass ausreichend Zeit zum Verschnaufen und auch das ein oder andere Eis im Anschluss blieb – bei bestem Ausblick über den See, bevor sich der Tross auf den Rückweg Richtung Peickwitz machte. Nicht ohne in Senftenberg für jede Menge staunende Blicke zu sorgen, als die radelnde Gruppe dort den Stadthafen passierte. Angekommen in Peickwitz, wurden die Teilnehmer bereits von den Fußballdamen und weiteren fleißigen Helfern des Peickwitzer Sportvereins empfangen, die über 15 Kuchen und eine Vielzahl liebevoll belegter Brötchen vorbereitet hatten. Bei bester Stimmung fand die Veranstaltung mit der traditionellen Tombola ihren Abschluss. Die 6-jährige Emi aus Brieske bewies für die zahlreichen Gewinner der attraktiven Wertgutscheine und Eintrittskarten ein glückliches Händchen. Thomas Höntsch aus Ruhland durfte sich über den Hauptpreis freuen – ein hochwertiges Elektrofahrrad, bereitgestellt von der Sparkasse Niederlausitz. In der Peickwitzer Bahndammarena nutzten viele am Nachmittag noch dazu die Möglichkeit, die Spieler des SV Germania Peickwitz bei ihrem Heimspiel gegen Lok Calau anzufeuern. Der Senftenberger Ortsteil feiert in wenigen Tagen das 100-jährige Bestehen des Sportvereins mit einem Festwochenende.

 

Dass die Tour de OSL für Radfahrer jeden Alters geeignet ist, wurde erneut bewiesen: die jüngste Teilnehmerin ist fünf, der betagteste Teilnehmer stolze 86 Jahre alt. Großen Dank sprach Landrat Siegurd Heinze im Anschluss allen aus, die erneut zum reibungslosen Verlauf der Veranstaltung beitrugen, allen voran den beiden Kradfahrern der Polizeiinspektion Senftenberg, dem Team der Sanitäterinnen und Sanitätern des DRK Lausitz, dem Pannendienst Heinz Trasper sowie dem Organisationsteam der Kreisverwaltung. Auch die Sachgebietsleiterin der Wirtschaftsförderung Bärbel Weihmann zeigte sich mit dem neuen Teilnahmerekord sehr zufrieden und freut sich gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze auf ein Wiedersehen mit allen Teilnehmern im nächsten Jahr bei der 23. Tour de OSL.

Foto zur Meldung: Premieren, Jubiläen und Rekorde – das war die 22. Tour de OSL
Foto: Tour de OSL 2019 - 47 km durch das Lausitzer Seenland - hier entlang des Senftenberger Stadthafens. Foto Landkreis

Versicherungsamt bleibt vorerst geschlossen

(21.05.2019)

Aufgrund eines personellen Wechsels ist das Versicherungsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bis auf Weiteres nicht besetzt. Alternativ besteht die Möglichkeit, für rentenrechtliche Anliegen einen Termin direkt bei den Außenstellen der Deutsche Rentenversicherung oder unter unten genannten Link zu vereinbaren. Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Nächstgelegene Außenstellen der Deutschen Rentenversicherung

Standort

Adresse

Telefonnummer

Cottbus

Knappschaftsplatz 1

03046 Cottbus

0800 300 7009

Thiemstraße 125
03050 Cottbus

0355 4789-0

Senftenberg

Am Neumarkt 2
01968 Senftenberg

0355 4789-0 oder

0800 300 7009

Finsterwalde

Berliner Straße 1
03238 Finsterwalde

03531 71940-0

Lübben/Spreewald

Mühlendamm 11
15907 Lübben / Spreewald

03375 2412-0

Spremberg

Dresdener Straße 41
03130 Spremberg

0800 300 7009

 

Ausschreibung des Kehrbezirks OL 037

(21.05.2019)

Ausschreibung des Kehrbezirks OL 037

 

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wird der

 

Kehrbezirk OL 037

 

für eine Bestellung zum 01. Oktober 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.
 

Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 12.06.2019 unter Angabe der Kennziffer 1 OSL 2019  an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.

 

Der Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen ist mit dem Vermerk „Bewerbung als bevollmächtigte/r Bezirksschornsteinfeger/in“ zu kennzeichnen.

 

Für die Einhaltung der Einreichungsfrist einschließlich der Einsendung der Bewerbungsunterlagen gilt das Datum des Posteingangs (Posteingangsstempel) bei der Behörde (§ 3 Abs. 3 Satz 4 BbgBAAV).

 

Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 037, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Leben & Wohnen > Bauen & Wohnen > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: ann-kristin-franke@osl-online.de, zur Verfügung.

 

Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) – Tätigkeitsfeld: Handwerk und Gewerbe.

Straßenverkehrsamt informiert zum Pflichtumtausch von Führerscheinen

(07.05.2019)

Ob rosafarbenes Papierdokument oder im Scheckkartenformat – für alle Inhaber eines unbefristeten Führerscheins gilt: sie müssen diesen umtauschen. Wie das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert, laufen ab 2022 für die ersten Fahrerlaubnisinhaber die Fristen für den vorgeschriebenen Umtausch von Führerscheinen ab. Der Umtausch ist nach Geburtsjahr bzw. Ausstellungsjahr der Fahrerlaubnis gestaffelt. Nach EU-Richtlinienvorgaben sollen damit bis zum 19. Januar 2033 alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden sind, in ein einheitliches und fälschungssicheres Führerscheindokument umgetauscht werden.

 

Zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2006/126/EG hat die Bundesregierung durch Verkündung der 13. Änderungsverordnung der Fahrerlaubnisverordnung beschlossen, dass alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden sind, nach einem gestaffelten Zeitplan umzutauschen sind. Die Gültigkeitsdauer der umzutauschenden Führerscheine endet mit der jeweils genannten Frist. Die Gültigkeit des neuen Führerscheins ist auf 15 Jahre befristet. Deshalb empfiehlt das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, sich unbedingt an den Stufenfristenplan zu halten. „Um Wartezeiten zu vermeiden, raten wir, nicht schon vorfristig umzutauschen“, erklärt Ralf Lier, Leiter des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung. Jedoch ist bei geplantem Auslandsaufenthalt der Umtausch in ein aktuelles Dokument bereits jetzt empfehlenswert.

 

Für den Umtausch eines unbefristeten Führerscheins wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 24 Euro erhoben. Benötigt wird der Personalausweis oder Reisepass, der aktuelle Führerschein und ein biometrisches Passfoto. Wer im Besitz eines Nachweises über die Erteilung der Fahrerlaubnis (sogenannte „VK30“) ist, muss diese ebenfalls vorlegen. Sofern der letzte Führerschein nicht vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz bzw. einer der vorherigen Gebietskörperschaften (Landkreis Senftenberg oder Calau, ehemalige Volkspolizei-Kreisämter Senftenberg oder Calau) ausgestellt worden ist, wird eine Karteikartenabschrift von der Behörde benötigt, die den Führerschein ausgestellt hat.  Die EU-Umtauschpflicht bezieht sich nur auf den Führerschein als Nachweisdokument, die zugrundeliegende Fahrerlaubnis als solche gilt unbefristet. Beim Umtausch erfolgt daher keine neue inhaltliche Prüfung. Alle gesetzlich vorgeschriebenen Besitzstände (Fahrerlaubnisklassen) des „alten“ Führerscheins werden in das neue Dokument übertragen. Die Antragstellung kann ebenfalls entweder in der Fahrerlaubnisbehörde in Calau oder im zuständigen Einwohnermeldeamt des Wohnsitzes (außer Altdöbern, Calau und Vetschau) erfolgen. Wer die Frist für den Umtausch verstreichen lässt, riskiert ein Verwarnungsgeld in Höhe von 10 Euro.  

 

Weitere Auskünfte zum Führerscheinumtausch erteilt die KFZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung mit Sitz in der Cottbuser Straße 26, 03205 Calau, erreichbar unter Telefon (03541) 870-3254 und -3251, Fax (03541) 870-3210 sowie per E-Mail an fuehrerscheine@osl-online.de.

 

Sprechzeiten der KFZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde

montags und freitags                      8:30 – 12 Uhr

dienstags und donnerstags           8:30 – 12 Uhr und 13 – 17:30 Uhr

mittwochs                             keine Sprechzeit

 

Fristen

Führerscheine, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind (Papierformat):

Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabers              Führerschein gültig bis

1953 - 1958                                                               19.1 2022

1959 - 1964                                                               19.1.2023

1965 - 1970                                                               19.1.2024

1971 oder später                                                       19.1.2025

vor 1953                                                                    19.1.2033

 

Führerscheine, die ab dem 1. Januar 1999 ausgestellt worden sind (Scheckkartenformat):

Ausstellungsjahr des Führerscheins                   Führerschein gültig bis

1999 - 2001                                                               19.1.2026    

2002 - 2004                                                               19.1.2027

2005 - 2007                                                               19.1.2028

2008                                                                            19.1.2029

2009                                                                            19.1.2030

2010                                                                            19.1.2031

2011                                                                           19.1.2032                                                    

2012 - 18.1.2013                                                     19.1.2033

Großübung der Feuerwehren im Kreis Oberspreewald-Lausitz bei EEW in Großräschen

(03.05.2019)

Feuerwehrfahrzeuge sorgen auf den Straßen ganz automatisch für erhöhte Aufmerksamkeit. Gleiches war am Freitag, den 26. April in Großräschen der Fall, als 26 Einsatzfahrzeuge zu einem Einsatz im „Kraftwerk Sonne“ ausrückten. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) hatte eine geheime Einsatzübung mit dem Betreiber des Ersatzbrennstoffkraftwerkes Energy from Waste (EEW) in Freienhufen organisiert. Beteiligt waren Feuerwehrkameraden der Stadt Großräschen mit Ihren Ortsteilen sowie die Gefahrstoffeinheit OSL. Simuliert wurden die Rettung von zwei Kraftwerksmitarbeitern sowie der Austritt von Salzsäure aus einem großen Behälter in der Vollentsalzungsanlage des Kraftwerks. Insgesamt waren über die gesamte Einsatzdauer 95 Einsatzkräfte vor Ort.

 

Ziel der Übung war es, die Reaktion der Mitarbeiter auf dieses Schadensereignis zu überprüfen, die Kompetenz der Großräschener Feuerwehr bei einer Lageänderung zu beobachten sowie die Einsatzfähigkeit der Gefahrstoffeinheit zu demonstrieren.

 

Ein großer Dank gilt EEW, die Ihr Werksgelände des Ersatzbrennstoffkraftwerks Sonne für die Übung zur Verfügung gestellt und für ein umfangreiches, abschließendes Abendessen gesorgt hat.

 

„Verlässliche Partner in der Industrie und Gewerbe zu haben, die Ihre Tore für uns und unsere Übungen öffnen, sind so wertvoll wie manches neue Löschfahrzeug. Dafür meinen herzlichen Dank“, sagt Tobias Pelzer, Kreisbrandmeister des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

„Die Gefahrstoffübung war auch für uns ein voller Erfolg“, berichtet Marcus Vanauer, Tagschichtleiter und Sicherheitsfachkraft EEW Großräschen. Es seien zusammen mit den Kameraden der Feuerwehr zwei unterschiedliche Situationen im Kraftwerksbereich trainiert worden, um im Falle einer Havarie ein noch schnelleres und gezielteres Reagieren der Einsatzkräfte ermöglichen zu können. Ein großer Dank gelte den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die trotz sommerlicher Temperaturen den Einsatz gemeistert haben. Mit Blick auf die hohe Waldbrandgefahrenstufe war die Alarmierung am vergangenen Freitag für viele von ihnen sicherlich erst der Auftakt in ein einsatzreiches Wochenende.

 

Zur Sache:

Der Landkreis als untere Katastrophenschutzbehörde hält Einheiten zur Abwehr von Großschadensereignissen und Katastrophen vor. Diese werden bei Bedarf auch überörtlich eingesetzt, wie etwa bei den großen Waldbränden im vergangenen Jahr. Übungen sind stets notwendig, um im Ernstfall bestmöglich auf den Einsatz vorbereitet zu sein. Die letzte Übung dieser Größenordnung fand im Landkreis Oberspreewald-Lausitz 2017 im örtlichen Schwimmbad der Stadt Lauchhammer statt.

Foto zur Meldung: Großübung der Feuerwehren im Kreis Oberspreewald-Lausitz bei EEW in Großräschen
Foto: Großübung der Feuerwehren im Kreis Oberspreewald-Lausitz bei EEW in Großräschen

„Offene Ateliers 2019“ am 4. und 5. Mai 2019 – OSL ist erneut dabei

(26.04.2019)

Traditionell am ersten Maiwochenende öffnen im Rahmen des Projektes „Offene Ateliers“ in ganz Brandenburg zahlreiche Künstlerinnen und Künstler die Türen ihrer Ateliers und geben Besuchern auf kreative Weise spannende Einblicke in ihre Tätigkeit. Am 4. und 5. Mai 2019 laden auch Kunstschaffende in insgesamt 21 Ateliers und Galerien im Landkreis Oberspreewald-Lausitz dazu ein, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

 

Das Angebot ist vielfältig: „Nicht nur Kunstwerke bewundern, sondern auch die eigene Kreativität entdecken und Kunst selbst ausprobieren ist Mancherorts möglich. Die Aussteller haben sich erneut allerhand einfallen lassen. Für Groß und Klein ist etwas dabei“, stellt Jens-Peter Meyer vom Bereich Kultur der Kreisverwaltung in Aussicht.

 

Ziel der Veranstaltung „Offene Ateliers“ ist es, Kunst für Jedermann erlebbar zu machen und zu zeigen, wie und wo Kunstwerke im näheren Umfeld entstehen. Es besteht die Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen oder Arbeiten zu erwerben.

 

Die ausführliche Übersicht der Teilnehmer finden Sie unten auf dieser Seite. Gedruckte Informationshefte sind an verschiedenen Auslageorten z. B. im Bürgerbüro des Landkreises, Senftenberg, Dubinaweg 1 kostenlos erhältlich.

 

 

Im Landkreis OSL beteiligen sich:

 

Calau

Henry Krzysch – Atelier & Druckwerkstatt

 

Großkmehlen

Restaurierungsatelier Martina Dürrschmidt

Schloss Großkmehlen

 

Lauchhammer

Malzirkel Gisela Heidemüller

Rolf-Rainer Kolitz und Fritz-Olaf Gedat - Lauchhammer

Antje Kühne (OT Kostebrau)

 

Lübbenau/Spreewald

Ingo Schiege – Schreibstube und Atelier (OT Zerkwitz)

GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau

Dorit Robarick – Galerie Ro

 

Ortrand

Frank Reisgies – Ortrand

 

Ruhland

eastFOTOgallery Dr. Jürgen Roloff (Grünewald)

Atelier Fellmann & Dürrschmidt (Hohenbocka)
 

Schipkau

Bernhard Glück – Haus der Vereine (OT Meuro)
Mario Gnüchtel – Kunsthof (OT Klettwitz)
 

Schwarzheide

Galerie im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH
 

Senftenberg

Bernd Gork
Peter Wällnitz
Bernd Winkler
Christine Przybilski – Schmuck und Galerie
Yana Arlt, Wolfgang Wache – Begegnungsstätte & Galerie Marga (Brieske)

 

Vetschau/Spreewald

Willi Selmer – Kunsthaus „Alter Gasthof“ (OT Laasow)

Foto zur Meldung: „Offene Ateliers 2019“ am 4. und 5. Mai 2019 – OSL ist erneut dabei
Foto: Offene Ateliers 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Landrat und Bürgermeister geben Lauchhammerstraße in Grünewalde offiziell für den Verkehr frei

(18.04.2019)

Die Lauchammerstraße in Grünewalde (Ortsteil der Stadt Lauchhammer) kann nach umfangreichen Bauarbeiten ab sofort wieder befahren werden. Am Mittwochnachmittag (17. April 2019) gaben OSL-Landrat Siegurd Heinze, Bürgermeister Roland Pohlenz und Ortsvorsteher Reinhard Lanzke gemeinsam mit Vertretern der zuständigen Planungsbüros und der Bauunternehmen die Straße samt Gehweg offiziell für den Verkehr frei.

 

Bei dem Projekt handelte es sich um eine gemeinschaftliche Baumaßnahme des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Lauchhammer. Der Ausbau der Kreisstraße 6609 begann am 02. Juli 2018 und erstreckte sich über eine Länge von fast einem Kilometer mit Beginn vom Ortseingang aus Richtung Kleinleipisch bis zur Anbindung an die Landesstraße 63.

 

Planung und Bauüberwachung übernahm das Ingenieurbüro WTU aus Bad Liebenwerda. Hauptauftragnehmer für die Bauleistungen war die EUROVIA VBU aus Kolkwitz.

 

Auf Anregen der Stadt Lauchhammer wurde parallel zu den Arbeiten an der Straße beidseitig ein neuer Gehweg gebaut, die vorhandenen Bushaltestellen erneuert und die Grundstückseinfahrten angepasst. Darüber hinaus wurde ein Durchlasskanal einschließlich Einlaufbauwerk, welcher der Oberflächenentwässerung der Stadt dient, neu gebaut.

 

Bürgermeister Roland Pohlenz zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Die Stadt Lauchhammer und der Landkreis konnten wieder mit einem gemeinsamen Projekt zu einer weiteren Verbesserung der Infrastruktur in unserer Stadt beitragen.“

 

Insgesamt 1,3 Millionen Euro sind in die Baumaßnahmen geflossen. Die Kosten verteilen sich auf den Landkreis als Verantwortlicher für die Straße (800 T€) und die Stadt als zuständige Baulastträgerin für den Gehweg und den Durchlasskanal (450 T€) sowie aufgrund von Neu- und Umverlegungen von Medienleitungen (Wasser, Abwasser, Strom, Gas u. a.) auf die Leitungsträger (50 T€).

Die Finanzierung der Gesamtbaumaßnahme erfolgte aus Fördermitteln im Rahmen der Kommunalinvestitionsfördergesetz-Richtlinie (720 T€), Mitteln aus dem Brandenburgischen Finanzausgleichsgesetz (80 T€) und der Richtlinie für die Förderung von Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden des Landes Brandenburg - Teil kommunaler Straßenbau (Rili KStB Bbg) (450 T€).

 

„Ich bin sehr froh, dass aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg die Ortsdurchfahrt der K 6609 in Grünewalde grundhaft erneuert werden konnte.“, so Landrat Siegurd Heinze am Rande der Verkehrsfreigabe.

 

Die vorhandene Verkehrsbelastung, die mangelhafte Entwässerung und die nachträglich in den Straßenkörper verlegten Leitungen und Kabel haben zu starken Schäden in der Fahrbahn mit Schlaglochbildung und daraus resultierender Lärmbelestigung geführt. Darüber hinaus waren auf einen Großteil der Strecke keine Gehwege vorhanden.

 

Im Jahr 2016 taten sich Fördertöpfe zum grundhaften Ausbau der Straße im Lärmbereich auf, welche um den restlichen Bereich nach der Straßenbauförderung erweitert wurden.

Der Kreistag hatte in seiner Sitzung am 17. März 2016 dem grundhaften Ausbau der Kreisstraße in Grünewalde als eine Projektmaßnahme aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz zugestimmt.

 

Foto zur Meldung: Landrat und Bürgermeister geben Lauchhammerstraße in Grünewalde offiziell für den Verkehr frei
Foto: Landrat und Bürgermeister geben Lauchhammerstraße in Grünewalde offiziell für den Verkehr frei - Foto: Landkreis

Osterschnitzereien für das „Mückenberger Ländchen“

(17.04.2019)
- Junge Flüchtlinge überraschen mit ihrer Handwerkskunst Bewohner der Senioreneinrichtung -

 

Handgefertigte Blumenkästen und Osterhasen aus Holz schmücken seit der vergangenen Woche das Foyer des Seniorenhofs „Mückenberger Ländchen“ in Lauchhammer. Im Beisein von Bärbel Weihmann, Wirtschaftsförderin des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, übergab die Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft gemeinsam mit jungen Flüchtlingen am 11. April die österlichen Dekorationsobjekte.

 

Die Senioren der Wohnanlage nahmen die bemalten Werkstücke, gemeinsam mit Einrichtungsleiter Uwe Schwarz und Pflegedienstleiterin Christine Kuntzsch, gleich interessiert und begeistert in Augenschein. Die befüllten Blumenkästen sowie die Osterhasenfamilie für das „Mückenberger Ländchen“ sind in der Werkhalle des Oberstufenzentrums Lausitz in Lauchhammer mit der Flüchtlingsklasse aus Lauchhammer entstanden. Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 18 Jahren, unter anderem aus den Herkunftsländern Syrien, Afghanistan, Tschetschenien und dem Iran nahmen am Projekt teil. Sie absolvieren momentan eine zweijährige Grundbildung Plus am Oberstufenzentrum. Bereits im Dezember und im Januar konnten sich die Bewohner der Seniorenresidenz am Senftenberger See sowie die Kita „Kleeblatt“ aus Schwarzheide über handgemachte Dekorationselemente von den Jugendlichen freuen.

 

Das Projekt biete den Jugendlichen eine praktische Berufsorientierung und unterstütze die Eingliederung in die soziale Gesellschaft, erklärt Ellen Lösche, Geschäftsführerin der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft. Die Praktika der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft und des Oberstufenzentrums Lauchhammer wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Foto zur Meldung: Osterschnitzereien für das „Mückenberger Ländchen“
Foto: Einrichtungsleiter Uwe Schwarz (re.) nahm gemeinsam mit Bewohnerinnen des „Mückenberger Ländchen“ die handgearbeitete Osterdekoration der Schülerinnen und Schüler entgegen. (Foto Landkreis)

Angebote der Kreisvolkshochschule im Mai/Juni 2019

(16.04.2019)

Was kann eigentlich das gelbe Superfood Kurkuma oder möchten Sie schon immer einmal Faszien-Yoga-Flow probieren? Vielleicht interessiert Sie doch eher Militärgeschichte - dann wäre die Bildungsreise in die Bunker- und Bücherstadt Wünsdorf etwas für Sie.

 

In der beiliegenden Datei finden Sie die vielfältigen Angebote der Kreisvolkshochschule für die Monate Mai und Juni.

Foto zur Meldung: Angebote der Kreisvolkshochschule im Mai/Juni 2019
Foto: KVHS Mai und Juni 2019

Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer OSL zu Gast beim „Scharfen Gelb“

(16.04.2019)

Zur ersten Beratung im Jahr 2019 kamen die Wirtschaftsförderer des Landkreises Oberspreewald-Lausitz kürzlich beim „Scharfen Gelb“ in Senftenberg zusammen. Die Teilnehmer verschafften sich einen Einblick hinter die Kulissen des erst kürzlich durch die Stadt Senftenberg als Unternehmen des Jahres 2018 prämierten Unternehmens. „Mit aktuell 18 verschiedenen Eierlikörsorten, darunter auch seit kurzem ein Gurken-Eierlikör, beliefern wir aktuell 450 Geschäfte deutschlandweit“, betonte Heiko Tänzer, neben Danilo Trasper Geschäftsführer des Senftenberger Unternehmens.

 

Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt war ein weiterer Schwerpunkt der Beratung. Anja Walter, Projektmanagern des Teams Arbeit-Fachkräfte-Qualifizierung der Wirtschaftsfördergesellschaft Brandenburg (WFFB), stellte eine umfangreiche in Auftrag gegebene Studie vor. Mehr als 1.000 Unternehmen wurden im Rahmen der Studie zum Digitalisierungsstand, den Digitalisierungsmotiven sowie den zu erwartenden Beschäftigungseffekten befragt. Die Ergebnisse der Studie wurden auf der Internetseite der WFFB veröffentlicht.

 

Die Beratungen des Arbeitskreises der Wirtschaftsförderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sind bereits zu einer guten Tradition geworden. Seit dem Jahr 2005 informieren sich dessen Mitglieder regelmäßig zu aktuellen Themen in den Bereichen Wirtschaft und Förderung im Landkreis und besuchen Unternehmen der Region. „Die quartalsweisen Beratungen des erweiterten Arbeitskreises sind eine gute Basis für eine zielorientierte Kommunikation mit den Unternehmen vor Ort und auch zu aktuellen Themen untereinander“, erklärt Bärbel Weihmann, Wirtschaftsförderin des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Vertreten sind neben der Kreisverwaltung auch Wirtschaftsförderer der Kommunen sowie Kooperationspartner aus der Wirtschaft. Wer Interesse daran hat, selbst Themen einzubringen oder einer Beratung beizuwohnen, kann sich telefonisch unter (03573) 870-5141 oder per Email an Baerbel-Weihmann@osl-online.de melden. Die nächste Beratung der Wirtschaftsförderer wird am 17. Juni 2019 im Kunstgussmuseum Lauchhammer stattfinden.

Foto zur Meldung: Arbeitskreis der Wirtschaftsförderer OSL zu Gast beim „Scharfen Gelb“
Foto: Wirtschaftsförderer beim Scharfen Gelb

Stellungnahme zur Debatte um Ausreise eines straffällig gewordenen Syrers

(12.04.2019)

– PRESSEMITTEILUNG
Landkreis Oberspreewald-Lausitz, 12.04.2019

 

Landrat Siegurd Heinze nimmt dazu wie folgt Stellung: „Selbstverständlich hat der Schutz des Lebens oberste Priorität, daher gilt natürlich auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz der Abschiebestopp nach Syrien nach wie vor. Kein Flüchtling wird hier in ein Bürgerkriegsland abgeschoben. Jedoch haben alle Menschen, die hier leben, ein Recht auf ein Leben in Sicherheit. Es ist unsere Aufgabe, ihren Schutz zu gewährleisten. Insbesondere vor kriminellen Straftätern, welcher Nationalität auch immer. Diese schaden der Gesellschaft und den tatsächlich Schutzbedürftigen, die in unser Land kommen.

 

An dieser Stelle sollte aber auch stets die Perspektive der Geflüchteten und Asylbewerber nicht außer Acht gelassen werden. Ihren Willen haben wir zu respektieren, so wie auch den Wunsch, zu ihrer Familie oder in die Heimat zurückzukehren. Eine sogenannte ‚Diskursverschiebung nach rechts‘ wird nur durch Äußerungen wie diese von Ivana Domazet selbst vorangetrieben. Solche Äußerungen zeugen von mangelnder Kenntnis der Sachlage und schaden jeglichen Integrationsbemühungen. Aus der Ferne Moral zu predigen, löst die Probleme der Menschen vor Ort in Lübbenau oder Senftenberg nicht. Jedem, der sich in die Gesellschaft integrieren möchte, dem stehen in unserem Landkreis vielfältige Möglichkeiten und jegliche Form der Unterstützung offen.“

 

Landrat Siegurd Heinze steht weiterhin zu seinen Forderungen an die Landesregierung und den Bund, die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Mehrfachstraftätern unter den Asylbewerbern konsequenter zu gestalten und umzusetzen.

Gastfamilien für deutsch-kolumbianischen Schüleraustausch gesucht

(12.04.2019)

Familien aufgepasst!

In wenigen Monaten startet der deutsch-kolumbianische Schüleraustausch des Vereins Amigos de la Cultura e.V. für den noch Gastfamilien gesucht werden. Dabei ist der gemeinnützige Verein auf der Suche nach Familien, Ehepaaren und Alleinerziehenden, die einem bolivianischen Schüler im Alter von 14 bis 15 Jahren zwischen dem 07. September 2019 und dem 01. Februar 2020 aufnehmen möchten. Die Schüler lernen an ihrer Heimatschule Deutsch als Fremdsprache und können sich schon gut verständigen. Seien Sie neugierig, die Aufnahme eines weiteren Familienmitglieds bereichert ihren Alltag und verbindet über gemeinsame Erlebnisse.


Interessierte Familien wenden sich bitte an Franz-Josef Michel unter 0160 98445588 oder per E-Mail an info@amigos-cultura.de.
Auf der Seite www.amigos-cultura.de finden Sie zudem Erfahrungsberichte von ehemaligen Gasteltern.

 

Foto zur Meldung: Gastfamilien für deutsch-kolumbianischen Schüleraustausch gesucht
Foto: Austausch verbindet

Kreisverwaltung OSL begrüßt neue Auszubildende und Studierende

(09.04.2019)

Sieben junge Menschen aus der Region beginnen im August und September dieses Jahres eine Ausbildung oder ein Studium beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Landrat Siegurd Heinze ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Franziska Hoffmann die angehenden Auszubildenden und Studierenden persönlich zu begrüßen und überreichte ihnen am Donnerstag, 28. März 2019 in feierlichem Rahmen im Landratsamt Senftenberg ihre Ausbildungsverträge und Studienvereinbarungen.

„Mit der Ausbildung oder dem Studium beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz legen Sie den Grundstein für Ihre weitere berufliche Zukunft. Ihnen stehen damit hervorragende Berufsperspektiven und eine Vielzahl abwechslungsreicher und vielseitiger Aufgaben in der Kreisverwaltung offen“, erklärte Landrat Heinze. Insbesondere in Hinblick auf den stattfindenden Generationenwechsel in der Kreisverwaltung stellte er bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag sowie attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten in Aussicht.

Christopher Bokovics aus Großräschen, Celina Gegner aus Ruhland, Jolina Hutsch aus Großräschen und Dennis Lehmann aus Schwarzheide werden zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Celina Schulz aus Senftenberg erlernt den Beruf der Kauffrau für Büromanagement und für Michelle Käschel aus Großkoschen sowie Emma-Lina Richter aus Vetschau beginnt ab September der duale Studiengang „Öffentliche Verwaltung Brandenburg (LL.B.)“.

 

17 junge Frauen und Männer absolvieren derzeit eine Ausbildung beim Landkreis OSL. Neben der Berufsausbildung zu Verwaltungsfachangestellten und im Bereich Büromanagement werden derzeit auch eine Fachkraft für Hygieneüberwachung sowie ein Lebensmittelkontrolleur ausgebildet. 6 Jugendliche befinden sich im Studium „Öffentliche Verwaltung Brandenburg (LL.B.)“.

 

Weitere Informationen zur Ausbildung beim Landkreis OSL sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de zu finden. Dort wird im Herbst auch die Ausschreibung für den Ausbildungsbeginn 2020 veröffentlicht.

Foto zur Meldung: Kreisverwaltung OSL begrüßt neue Auszubildende und Studierende
Foto: Die neuen Auszubildenden in der Kreisverwaltung OSL 2019 wurden von Landrat Siegurd Heinze (oben re.) und Ausbildungsleiterin Franziska Hoffmann (oben 2.v.li.) begrüßt: Jolina Hutsch, Celina Schulz, Celina Gegner, Christopher Bokovics, Emma-Lina Richter, Michelle Käschel, Dennis Lehmann (v.l.n.r.). (Foto Landkreis)

Zukunftstag 2019: Kreisverwaltung wirbt um Fachkräfte

(09.04.2019)

Einblicke in die Verwaltung in Senftenberg und Calau

 

Dass die Tätigkeit in der Verwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz weder langweilig noch einseitig ist, davon konnten sich anlässlich des gestrigen Zukunftstages (28. März 2019) 15 Schülerinnen und Schüler des Landkreises der Jahrgangsstufen 7 bis 9 überzeugen.

 

Um den Mädchen und Jungen die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz und den Landkreis als Arbeitgeber näherzubringen, hatten die Auszubildenden der Verwaltung zu einem abwechslungsreichen Programm am Hauptstandort in Senftenberg und in Calau eingeladen. Neben Exkursionen durch die Gebäude und dem Kennenlernen verschiedener Arbeitsbereiche und Ämter gab es auch die Möglichkeit, mit Landrat Siegurd Heinze bzw. in Calau mit dem Dezernenten für Gesundheit, Jugend und Soziales, Alexander Erbert, ins Gespräch zu kommen. In lockerer Gesprächsatmosphäre nahmen sich beide die Zeit, den Jugendlichen den Landkreis im Allgemeinen wie auch mögliche Berufsfelder und Zukunftsperspektiven in der Kreisverwaltung zu erläutern. Welche Bereiche des öffentlichen Lebens, mit denen jeder von ihnen im Alltag in Kontakt kommt, alle zur Verwaltung des Landkreises gehören, war für viele der jungen Gäste eine Neuigkeit. Auf Interesse stieß ebenso, dass der Landkreis zu einem der größten Arbeitgeber der Region gehört.

 

Zum Abschluss absolvierten die Schülerinnen und Schüler ein von den Auszubildenden selbst entworfenes Brettspiel mit einem Quiz zum Landkreis OSL. Von ihnen erfuhren sie auch aus erster Hand, wie eine Ausbildung beziehungsweise Studium bei der Kreisverwaltung abläuft und welche vielseitigen Tätigkeiten etwa angehende Verwaltungsfachangestellte erwarten. Am Ende dieses Schultages der anderen Art fuhren die Schülerinnen und Schüler um viele interessante Eindrücke reicher sowie einer vom Landrat unterzeichneten Teilnahmeurkunde nach Hause.

Foto zur Meldung: Zukunftstag 2019: Kreisverwaltung wirbt um Fachkräfte
Foto: Großes Interesse am Zukunftstag für Mädchen und Jungen in der Kreisverwaltung 2019 (Foto: Landkreis)

Angebote der Kreisvolkshochschule im April 2019

(31.03.2019)

Möchten Sie im kommenden Sommer als Kapitän das Lausitzer Seenland erobern? Vielleicht soll es aber doch lieber der Imker-Kurs oder die Osterkartengestaltung sein? In der beiliegenden Datei finden Sie die vielfältigen Angebote der Kreisvolkshochschule für den Monat April.

 

Wenn Sie sich für einen Kurs interessieren, erhalten Sie alle weiteren Informationen unter folgender Nummer: 03573 81030.

Foto zur Meldung: Angebote der Kreisvolkshochschule im April 2019
Foto: KVHS April 2019

Kreis-Integrationsbeirat freut sich über gelungene Veranstaltung

(29.03.2019)

Die erste Veranstaltung des Integrationsbeirates des Landkreises Oberspreewald-Lausitz war ein voller Erfolg, wie die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Kathrin Tupaj mitteilt. Der syrische Schauspieler, freie Journalist, Autor und YouTuber Firas Al-Shater war kürzlich für eine interaktive Lesung im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg zu Gast.

 

Über 100 Besucher waren der Einladung des Integrationsbeirates in das Bürgerhaus Wendische Kirche gefolgt. Begrüßt wurden die Gäste von Mitgliedern des Beirates in vier Sprachen – Deutsch, Arabisch, Englisch und Russisch. Der in Damaskus aufgewachsene Firas Al-Shater las und kommentierte Passagen aus seinen Büchern, blendete Videos ein. Humorvoll und optimistisch zeigte der 28-jährige YouTuber, der seit 2013 in Berlin lebt, seinem Publikum in Senftenberg Klischees und Vorurteile auf.

 

Die Besucher erfuhren, wie ohne einen einzigen Briefkasten die Verteilung der Post in Syrien funktioniert. Oder wie eigenartig es der Autor empfand, dass die Deutschen erst Kontakt zu ihm fanden, seitdem er einen Hund hat. Als schließlich ein 12-jähriger Junge in der Veranstaltung fragte, was der Unterschied zwischen Deutschland und Syrien sei, antwortete Al-Shater:

 

„Der Unterschied im Leben zwischen Deutschland und Syrien ist, in Deutschland lebt man in einer Demokratie. Ohne die Angst verhaftet zu werden, kann man auf die Straße gehen und seine Meinung sagen. Man hat sogar Wahlrecht. In Deutschland hat man die Möglichkeit, über Parteien zu diskutieren und kann unter verschiedenen Parteien wählen. In Deutschland kommen die Hubschrauber nicht, um zu schießen, sondern um den Kranken zu helfen.“

 

Auch für das leibliche Wohl während der Lesung war gesorgt. In der Pause hatten die Gäste die Möglichkeit, arabischen Kaffee‎ und Köstlichkeiten zu genießen. „Das war eine sehr niveauvolle und gelungene Veranstaltung“, lobte die Besucherin Monika Auer. Der Integrationsbeirat des Landkreises schließt eine Fortsetzung der Veranstaltung nicht aus.

 

Al-Shater, der in seiner Heimat aufgrund regimekritischer Beiträge verfolgt wurde, musste das Land 2012 verlassen. Für ein Filmprojekt reiste er 2013 nach Berlin und erhielt im selben Jahr Asyl in Deutschland. 2016 wurde er mit einem Youtube-Video Millionen von Menschen in den sozialen Netzwerken bekannt.

Foto zur Meldung: Kreis-Integrationsbeirat freut sich über gelungene Veranstaltung
Foto: Volles Haus bei interaktiver Lesung des YouTubers Firas Al-Shater, einer Veranstaltung des Integrationsbeirates in Senftenberg. (Foto Landkreis)

Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde vom 21.09.2018 zum Verbot der Ausübung des Gemeingebrauchs - Benutzung oberirdische Gewässer -

(21.03.2019)

Öffentliche Bekanntmachung

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, als untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Heinze, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg erlässt folgenden Widerruf:

 

  1. Die Allgemeinverfügung zum Verbot der Ausübung des Gemeingebrauchs insgesamt – Benutzung oberirdische Gewässer – für den Speicher Niemtsch (Senftenberger See, Gewässer I. Ordnung) vom 21.09.2018, bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 16/2018 vom 25.09.2018 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, wird widerrufen.

     

  2. Der Widerruf tritt am Tag nach seiner öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

 

 

Begründung

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß §§ 124 und 126 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 02. März 2012 (GVBl. I Nr. 20), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 04. Dezember 2017 (GVBl. I Nr. 28) zuständig.

 

Rechtsgrundlage des Widerrufs ist § 49 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 18. Dezember 2018 (BGBl. I S. 2639).

 

Die Verfügung beruhte auf den damals niedrigen Wasserstand des Senftenberger Sees. Es war im abgesperrten Bereich der Insel zu Rutschungen am Inselrand gekommen. Weitere Rutschungen und damit Gefährdungen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung konnten nicht ausgeschlossen werden, solange der niedrige Wasserstand anhält.

 

Die obere Grenze der derzeit freigelegten Flachwasserbereiche ohne jegliche Oberflächenverdichtung verläuft im unteren Niedrigwasserniveau +98,3 m NHN. Oberhalb +98,3 m NHN hat sich über die jahrzehntelange Speicherbewirtschaftung bis hoch zum mittleren Wasserstandsniveau von +98,7 m NHN ein „normaler“ Wellenauflaufbereich ausgebildet. Es wird eingeschätzt, dass oberhalb eines Uferniveaus von +98,3 m NHN Windwellenbelastungen, Windbruch und Wildtritt keine Verflüssigung und damit in der Folge auch keine Setzungsfließen mehr auslösen können. Aus geotechnischer Sicht ist es vertretbar, eine öffentliche Nutzung des Senftenberger Sees und der seeumlaufenden Ufer bei Seewasserständen zwischen +98,3 m NHN und +99,2 m NHN zuzulassen. Da der Wasserstand aktuell bei +99,00 m NHN (Stand 04.03.2019) liegt, sind die Tatbestandsvoraussetzungen für das Verbot des Gemeingebrauchs nicht mehr gegeben.

 

Hinweis:

Die

Nutzungsuntersagung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) vom 05.10.2018 - innerhalb des erweiterten Sperrbereichs am Senftenberger See bei Wasserständen <+98,3 m NHN

► Allgemeinverfügung des Landesamtes für Bauen und Verkehr Brandenburg (LBV) vom 09.11.2018 - Sperrung des Senftenberger Sees (Speicher Niemtsch)

► Allgemeinverfügung des LBGR vom 18.01.2019 - Nutzungsuntersagung innerhalb des erweiterten Sperrbereichs am Senftenberger See

sind zu beachten.

 

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Der Landrat, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg einzulegen.

 

Senftenberg, 04.03.2019

 

 

 

Siegurd Heinze

Landrat

Weitere Maßnahme für Lärmschutz entlang der B 169 tritt in Kraft

(15.03.2019)

Um das Überschreiten der als gesundheitsgefährdend betrachteten Lärmwerte für die Ortsdurchfahrt Allmosen zukünftig zu vermeiden, wird ab Montag, 18. März 2019 das Durchfahrtsverbot für die Fahrzeugkategorien Sattelkraftfahrzeuge und Lkw mit Anhänger auf dem Streckenabschnitt der B 169 zwischen Allmosen und Klein Oßnig wirksam. Am 18. Januar 2019 hatte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz dazu die verkehrsrechtliche Anordnung erlassen. Durch den hierfür zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg wurden nunmehr die Hinweisschilder und Verkehrszeichen aufgestellt.

 

Anliegerverkehr zwischen diesen Ortschaften und ggf. Weiterfahrt zu einer der beiden Autobahnanschlussstellen Cottbus West bzw. Ruhland sind von diesem Durchfahrtsverbot nicht betroffen. Bereits auf der Autobahn werden Lkw-Fahrer mit einer entsprechenden Beschilderung auf das Durchfahrtsverbot hingewiesen, wie der gemeinschaftlich mit dem Landkreis Spree-Neiße, dem MIL Brandenburg, dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Polizei abgestimmte Verkehrszeichenplan verdeutlicht.

 

„Mit dem Durchfahrtsverbot wird neben der Geschwindigkeitsbegrenzung eine weitere lärmmindernde Maßnahme umgesetzt, die nicht nur die Anwohner von Allmosen, sondern alle Anwohner entlang der B 169 zwischen Schwarzheide und Cottbus spürbar entlasten wird“, kündigt Landrat Siegurd Heinze an.

 

„Dennoch wird der Erfolg der Umsetzung der verkehrsbeschränkenden Maßnahme von vielen Faktoren abhängig sein. Die Einhaltung und Kontrolle des Durchfahrverbotes gehören ebenso dazu wie ein umfangreiches Monitoring. Wichtig wird es sein, den Transitverkehr auf der Autobahn zu halten und möglichen Ausweichverkehr über andere Routen zu verhindern. Denn was nützt eine Entlastung entlang der B 169, wenn sich die LKW-Fahrer andere Ausweichstrecken, beispielsweise von Bronkow über Calau nach Vetschau suchen“, stellt Grit Klug, 1. Beigeordnete klar.

 

Die Anordnung des Durchfahrtsverbots ist eine verkehrsbeschränkende Maßnahme in Umsetzung des Lärmschutzurteils zur B 169, nachdem der Antrag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auf Berufung gegen das Urteil einer Klägerin aus Allmosen durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am 08. Mai 2018 abgelehnt wurde. Der Landkreis OSL sicherte bereits in der Kreistagssitzung am 21. Juni 2018 zu, den rechtlichen Einschätzungen aus dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zu folgen.

Foto zur Meldung: Weitere Maßnahme für Lärmschutz entlang der B 169 tritt in Kraft
Foto: Foto: Die Hinweisschilder zum Durchfahrtsverbot wurden durch den zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg aufgestellt. (Foto Landkreis)

Jetzt noch Projekte einreichen - LAG Elbe-Elster startet 9. Auswahlrunde zur LEADER-Förderung

(13.03.2019)

Unterstützt werden diesmal ausschließlich Vorhaben von Unternehmen aus Handwerk, Gewerbe, Dienstleistungen und Gastronomie/Beherbergung sowie sonstigen Organisationen, die einen Beitrag zur „Regionalen Wertschöpfung“ im Gebiet der LAG Elbe-Elster leisten.

 

Geplante Investitionen oder sonstige Maßnahmen sollen direkt oder mittelbar die wirtschaftliche Entwicklung in der Region Elbe-Elster befördern. Interessenten reichen ihre Projekte bis 10. April 2019 ein.

 

Die LAG Elbe-Elster ist seit 2014 ein durch das Land Brandenburg bestätigtes LEADER-Gebiet. Damit fließen bis zum Jahr 2020 Fördermittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) für Vorhaben zur ländlichen Entwicklung in die Region. In der aktuellen Auswahlrunde stehen dafür 900.000,- Euro zur Verfügung.

 

Die für eine Förderung im LEADER-Programm im LAG-Gebiet beabsichtigten investiven und nicht-investiven Vorhaben müssen ein Auswahlverfahren durchlaufen. Unterstützt werden Investitionen von Unternehmen sowie Projekte von Organisationen mit Mehrwert für die wirtschaftliche Entwicklung auf dem Land. Die Frist zur Einreichung von Projektvorschlägen läuft bis 10. April 2019. Die Auswahlrunde richtet sich an Projekte und Träger, die mit der Umsetzung im Herbst 2019 starten können und die bis dahin alle erforderlichen Voraussetzungen (z.B. Genehmigungen, Eigenmittelnachweise) erfüllen. Interessenten reichen bis zum Stichtag die ausgefüllten Projektblätter in der Geschäftsstelle der LAG Elbe-Elster in Finsterwalde ein. Das Formular ist unter www.lag-elbe-elster.de abrufbar.

 

Fristgerecht und vollständig eingereichte Projektblätter werden am 22. Mai 2019 durch den LAG-Vorstand anhand der Auswahlkriterien (PAK) bewertet und eine Rangfolge festgelegt. Die Projektträger werden danach aufgefordert bis zum 30.08.2019 einen Förderantrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Luckau einzureichen.

 

Informationen finden Sie auf der LAG-Webseite (Förderung). Die aktuelle Förderrichtlinie finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft unter http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.385514.de).

 

Hinweis: Für zukünftige Aufrufe stehen darüber hinaus gegenwärtig öffentliche Mittel in Höhe von ca. 0,2 Mio. Euro bis Ende 2020 bereit.

 

Für Informationen oder Beratungen steht das LAG-Regionalmanagement zur Verfügung.

 

Kontakt: LAG Elbe-Elster, Regionalmanagement / LAG-Geschäftsstelle

Sven Guntermann / Thomas Wude

03238 Finsterwalde, Grenzstraße 33, Tel. 03531. 797089 / 0173. 6147540

Landkreis OSL beteiligt sich - Regionalkonferenz „Die Vielfalt des Islam an Brandenburger Schulen“ findet am 20. März in Cottbus statt

(12.03.2019)

Organisiert von den Brandenburger Bildungspartnerschaften in der Migrationsgesellschaft (BraBiM) und den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) in Kooperation mit den Integrations- bzw. Migrationsbeauftragten der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz, Spree-Neiße und der kreisfreien Stadt Cottbus, findet am Mittwoch, dem 20. März 2019, im Oberstufenzentrum II des Landkreises Spree-Neiße in der Makarenkostraße 8/9 in 03050 Cottbus, eine Fachtagung zur Integration von Geflüchteten statt.

 

Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich dazu eingeladen die Veranstaltung zu begleiten.

 

Die Konferenz widmet sich der Rolle von Religion und der Vielfalt des Islam an Brandenburger Schulen. Dabei geht es um Fragen wie:

 

- Welche unterschiedlichen Lebenswelten und Islamverständnisse gibt es?

- Wie kann mit Fest- und Feiertagen in einer religiös heterogenen Klasse umgegangen werden?

- Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern stärken?

- Welche pädagogische Haltung ist im Umgang mit Islamfeindlichkeit und Islamismus unterstützend?

 

Am Vormittag geben Vorträge wissenschaftlich fundierte Informationen und Impulse für die schulische Arbeit. Am Nachmittag können im Rahmen von Workshops Fragen gestellt und konkrete Handlungsansätze erarbeitet werden. Zudem gibt es Raum zum Diskutieren und Vernetzen. Den genauen Ablauf können Sie dem angehängten Programm entnehmen.

 

Die Regionalkonferenz richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulsozialarbeiter*innen aus allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen der Schulamtsregion Cottbus sowie an Mitarbeitende aus Migrationsberatungsstellen und Migrationssozialarbeit.

Interaktive Lesung - Integrationsbeirat OSL mit eigener Veranstaltung zur Internationalen Woche gegen Rassismus

(06.03.2019)

Mit einer eigenen Veranstaltung beteiligt sich der Integrationsbeirat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erstmalig an der Internationalen Woche gegen Rassismus. Im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg ist er am Sonntag, 17. März 2019 um 17 Uhr Gastgeber einer interaktiven Lesung mit Firas Al-Shater.

 

Unter dem Motto „Ich komme auf Deutschland zu“ wird Firas Al-Shater, freier Journalist, Filmemacher, Schauspieler, YouTuber und Buchautor aus Syrien, einigen Klischees und Vorurteilen auf den Grund gehen. Mit Witz, Spaß, Hintergrundinfos und ganz viel Optimismus, dass ein gutes Zusammenleben Zeit braucht, es aber eine Bereicherung für beide Seiten ist, erwartet das Publikum ein humorvoller und freudiger Spätnachmittag, zu dem die Mitglieder des Integrationsbeirates einladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, für eine bessere organisatorische Planung ist eine Anmeldung bei der Integrationsbeauftragten des Landkreises, Kathrin Tupaj unter Kathrin-tupaj@osl-online.de oder Telefon (03573) 8701060 erwünscht.

 

„Als Integrationsbeirat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz möchten wir auch in unserem liebens- und lebenswerten Landkreis ein Zeichen gegen Rassismus setzen und laden hierzu alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu unserer Veranstaltung in der Wendischen Kirche ein. Wir freuen uns auf einen humorvollen Nachmittag mit interessanten Begegnungen und Gesprächen “, sagt Omar Kassab, stellvertretender Vorsitzender.

 

Der Integrationsbeirat ist ein Gremium aus 7 Mitgliedern mit Migrationshintergrund. Er besteht im Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit 2012 und hat es sich insbesondere zur Aufgabe gemacht, ein gutes gesamtgesellschaftliches Klima gegenseitigen Respekts und Akzeptanz zu schaffen, Diskriminierung und Rassismus aktiv entgegenzuwirken sowie auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund hinzuwirken und die Einwohner dafür zu sensibilisieren. Die Mitglieder werden durch die Kreistagsabgeordneten berufen.

Foto zur Meldung: Interaktive Lesung - Integrationsbeirat OSL mit eigener Veranstaltung zur Internationalen Woche gegen Rassismus
Foto: Firas Al-Shater (Foto © Lutz Jäkel)

Innovative Ansätze zur Strukturentwicklung gesucht

(05.03.2019)
Wirtschaftsregion Lausitz startet 2. Projektaufruf im Bundesprogramm „Unternehmen Revier"

 

Die Wirtschaftsregion Lausitz ruft vom 18. Februar 2019 bis 18. März 2019 zum 2. Projekt- und Ideenwettbewerb zur Umsetzung des Regionalen Investitions- konzept (RIK) auf Grundlage des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier" zur Förderung von Maßnahmen zur Strukturanpassung in der Braunkohlebergbauregion auf.

 

Neuartige Projektideen zu den Themen:

 

▪ Produktentwicklung/ Geschäftsfelderweiterung,

▪ Mobilität und Verkehr,

▪ Bioenergie/Algenbiomasse und Seethermie und

▪ Berufsfrühorientierung,

 

die möglichst mit einer Geschäftsfelderweiterung oder Neugründung von Unternehmen einhergehen, können mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden.

 

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH tritt in diesem Prozess als Regionalpartner des Bundes auf und übernimmt u.a. das Projektmanagement, Beratung von Akteuren und die Geschäftsführung des Regionalen Empfehlungsgremiums vor. Der Landkreis Spree-Neiße ist als Treuhänder des Bundes mit der Abwicklung der Fördermittel betraut. Der Abwicklungspartner prüft die Anträge auf Konformität, bewilligt die Projekte, reicht die Fördermittel aus und führt die Mittel- und Verwendungs- nachweisprüfung durch.

 

Weitere Informationen und Antragsdokumente finden Sie unter Zukunftsdialog Lausitz auf der Internetseite www.wirtschaftsregion-lausitz.de.

 

Nutzen Sie die einmalige Chance den Strukturwandel in der Lausitz frühzeitig mitzugestalten!

Foto zur Meldung: Innovative Ansätze zur Strukturentwicklung gesucht
Foto: Innovative Ansätze zur Strukturentwicklung gesucht

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz gibt bekannt:

(04.03.2019)

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat sich am 06. Februar 2019 neu konstituiert. Die Amtsperiode läuft vom 01.01.2019 bis 31.12.2023. Im Anschluss daran nahm er seine Arbeit auf.

 

Beschluss der neuen Bodenrichtwerte

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat in seinen Beratungen am 06. und 13.02.2019 insgesamt 689 zonale Bodenrichtwerte für baureifes Land sowie 30 zonale Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke zum Stichtag 31.12.2018 beschlossen.

 

In vielen ländlichen Bereichen der beiden Landkreise stagnierte der Grundstücksmarkt. Daher wurden im Landkreis Spree-Neiße 86 % und im Landkreis Oberspreewald-Lausitz 78 % der vorjährigen Bodenrichtwerte für Bauland unverändert fortgeschrieben.

 

In einigen Kommunen findet jedoch rege Bautätigkeit statt. Das führte in 76 Fällen zu einer Anhebung des Bodenrichtwertes meistens um 1 €/m² bis 3 €/m² (30 in Spree-Neiße und 46 im Oberspreewald-Lausitz-Kreis). Erhöhungen um 4 €/m² und mehr wurden für 26 Bodenrichtwerte beschlossen.

 

Dabei konzentrierten sich diese positiven Veränderungen besonders auf Cottbus nahe Ortschaften, die Gemeinde Kolkwitz mit ihren Ortsteilen und den Raum Spreewald von Burg (Spreewald) bis Lübbenau/Spreewald sowie den mittleren und südlichen Bereich des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Die höchsten Bodenrichtwertsteigerungen um 8 €/m² bis 30 €/m² verzeichneten die Gemeinde Burg (Spreewald), die See-nahen Ortsteile der Kreisstadt Senftenberg wie Brieske, Großkoschen und Niemtsch sowie einzelne Lagen in Senftenberg und Lübbenau/Spreewald.

 

Im Gegenzug mussten wegen nachlassender Bodenpreise 20 Bodenrichtwerte vorwiegend um 10 % bis 15 % gesenkt werden. Das entspricht einer Reduzierung um 1 €/m² bis 3 €/m². Dieser Trend betraf nur einzelne Zonen über beide Landkreise verteilt.

 

Mit 5 neuen Bodenrichtwerten wurde die zonale Flächendeckung gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht.

 

In einem Fall wurden zwei Bodenrichtwertzonen zu einer gemeinsamen Zone zusammengelegt.

 

Die Entwicklung der land- und forstwirtschaftlichen Bodenrichtwerte verlief von stagnierend in 12 Fällen bis steigend für insgesamt 12 Bodenrichtwerte. Nur sechs Bodenrichtwerte wurden abgesenkt.

 

Die Bodenrichtwerte liegen für Ackerland zwischen 0,45 €/m² und 0,65 €/m², für Grünland zwischen 0,35 €/m² und 0,60 €/m² und für Forsten (mit Aufwuchs) zwischen 0,35 €/m² und 0,70 €/m².

 

Offenlegung:

Die Veröffentlichung der beschlossenen Bodenrichtwerte gemäß § 12 Abs. 2 der Gutachterausschussverordnung des Landes Brandenburg (BbgGAV) erfolgt im Internet über das amtliche Bodenrichtwert-Portal „Boris Land Brandenburg“.

 

Seit 1. März 2017 stehen dort die Bodenrichtwerte ab dem Stichtag 01.01.2010 jederzeit für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei zur Einsichtnahme zur Verfügung.

 

Ab 01.03.2019 können darüber hinaus die Bodenrichtwerte auch kostenfrei ausgedruckt werden.

 

Das Bodenrichtwert-Portal ist unter dem folgenden Link zu erreichen:

https://www.boris-brandenburg.de/boris-bb/

 

Außerdem besteht die Möglichkeit, in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses während der Sprechzeiten in die digitale Bodenrichtwertkarte Einsicht zu nehmen sowie Auskünfte zu den Bodenrichtwerten kostenfrei in mündlicher oder gebührenpflichtig in schriftlicher Form zu erhalten.

 

Die Geschäftsstelle befindet sich beim Fachbereich Kataster und Vermessung des Landkreises Spree-Neiße im Landesgerichts- und Behördenzentrum Südeck, Vom-Stein-Straße 30, 03050 Cottbus. Telefonisch ist diese zu den Sprechzeiten unter (0355) 49 91 – 22 47 zu erreichen.

 

Sprechzeiten: Dienstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Gutachterausschüsse des Landes Brandenburg (http://www.gutachterausschuss-bb.de/).

Von der Biene zum Honig – ein neuer Kurs startet an der Kreisvolkshochschule OSL

(04.03.2019)

Am 12. März beginnt ein Lehrgang für angehende Hobby-Imker in Senftenberg.

 

Die Faszination Honigbiene ist aktuell wie nie. Interessierte können ab sofort an der Kreisvolkshochschule Oberspreewald-Lausitz in einem theoretischen sowie einem praktischen Kursteil lernen, wie man sich erfolgreich ein eigenes Bienenvolk aufbaut und dafür mit süßem Honig sowie goldgelbem Wachs belohnt wird.

 

Mithilfe des neuen Kurses gelingen Ihnen der Einstieg in die Bienenhaltung und der Weg zum erfolgreichen Hobby-Imker. Themen wie die Biologie der Bienen, die Völkerführung sowie die Honiggewinnung werden dabei von einem erfahrenen Imker vermittelt. An zwei Seminartagen werden Interessierte mit der notwendigen Theorie und in einem anschließenden Kurs mit der notwendigen Praxis vertraut gemacht. Die Dozenten führen Sie dabei von März bis Oktober einmal im Monat mit allen notwendigen und praktischen Arbeiten durch das Bienenjahr.

 

Auch wer nicht sofort als Hobby-Imker tätig werden möchte, dem vermittelt der Kurs interessante Einblicke in die Thematik.

 

Die beiden Kurstage zur Theorie finden ab dem 12. März in der Zeit von 18:00 bis 20:15 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Senftenberg statt.

 

Informationen & Anmeldung unter: 03573/81030 Antje Ignatz, Volkshochschule@osl-online.de oder www.vhs.osl-online.de.

Foto zur Meldung: Von der Biene zum Honig – ein neuer Kurs startet an der Kreisvolkshochschule OSL
Foto: Foto: Pixabay.de

„Hälfte/Hälfte – ganz einfach“: Brandenburgische Frauenwoche in OSL

(21.02.2019)

- Auftaktveranstaltung am 2. März -

 

Mit dieser Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe soll im Rahmen der Brandenburgische Frauenwoche 2019 darauf hingewiesen werden, dass es eigentlich ganz einfach ist: Obwohl sie mehr als 50 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sind Macht, Zeit und Einkommen auch im Jahr 2019 ungleich verteilt. Unter dem Motto „Hälfte/Hälfte – ganz einfach“ haben die Akteure/innen des Landkreises ein interessantes Programm zusammengestellt. Ab Freitag, 1. März 2019, laden zahlreiche Veranstaltungen dazu ein, zu diskutieren, wo es hakt und wie es „ganz einfach sein kann“. Das Programm liegt ab sofort im Bürgerbüro der Kreisverwaltung sowie in den Kommunen und bei teilnehmenden Verbänden und Vereinen aus und kann weiter unten auf dieser Seite heruntergeladen werden.

Eröffnet wird die Frauenwoche in OSL mit der Auftaktveranstaltung des Landkreises am Samstag, 2. März 2019 ab 14.30 Uhr im Kulturhaus Klettwitz. Die Begrüßung übernimmt die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Carola Wolschke, gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze. Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg gestalten und moderieren das Programm der Eröffnungsveranstaltung. Den Abschluss bildet das Kabarett „Wie halte ich mir einen Mann“ mit Andrea Kulka und Jörg Lehmann aus Cottbus. Eintrittskarten sind im Vorverkauf zum Preis von 10 Euro im Büro für Behinderten- und Gleichstellungsfragen des OSL-Kreises in Senftenberg erhältlich.

Initiiert 1991 von der damaligen Sozialministerin Regine Hildebrandt wird die Brandenburgische Frauenwoche immer um den Internationalen Frauentag am 8. März ausgerichtet und schließt den Weltgebetstag mit ein. Die Vielfalt an Veranstaltungen kann nur angeboten werden, weil sich viele Vereine, Organisationen, Einrichtungen und einzelne Bürgerinnen im Landkreis OSL aktiv und mit stets neuen Ideen und Projekten an der Frauenwoche beteiligen.

Allen Teilnehmenden gute Gespräche, aber auch Spaß und Freude an den Veranstaltungen wünscht Ramona Metag, Mitarbeiterin im Büro der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises. Sie steht für Fragen zur Brandenburgischen Frauenwoche in OSL telefonisch unter (03573) 870-1032 zur Verfügung.

 

Die Veranstaltungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
(Nähere Informationen im Programmheft)

Eine Diskussionsrunde zum Frauenwahlrecht findet am Freitag, 1. März ab 15.30 Uhr in der Arnsdorfer Gaststätte „Zur Mühle“ statt, organisiert vom Demokratischen Frauenbund Arnsdorf. Mehrere Veranstaltungen widmen sich dem Weltgebetstag am 1. März: die Katholische Kirchengemeinde Lübbenau wie auch die Evangelischen Kirchengemeinden in Senftenberg und Altdöbern laden zu einem, von Frauen aus Slowenien gestalteten, Abend ein.

Unter dem Motto „Hälfte/Hälfte? – Es ist nicht einfach“ veranstaltet der Verein Unsere Welt, eine Welt e.V. am Mittwoch, 6. März von 10 bis 13 Uhr in Senftenberg einen Filmvormittag mit Diskussion zur Arbeits- und Lastenverteilung in Familien und anschließender Kaffeerunde in multikultureller Gesellschaft. Von 15 bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit, sich im Senftenberger Ortsteil Sedlitz in Zweierteams in sportlichen Wettkämpfen zu messen. Für Stärkung mit Snacks verschiedener Kulturen ist gesorgt. Organisiert wird die Veranstaltung von der European Homecare GmbH.

Zum Internationalen Frauentag am Freitag, 8. März, finden zahlreiche Veranstaltungen im Landkreis OSL statt. Ab 15 Uhr wird zu einer Gesprächsrunde mit gemütlicher Kaffeetafel und kleinem Unterhaltungsprogramm in den Bürgersaal im Bürgerhaus Sedlitz eingeladen. Im Neupetershainer Wasserturm findet ab 15 Uhr ein Vortrag zum Thema „Frauen – die größere Hälfte unserer Gesellschaft“ statt. Das Kulturprogramm wird gestaltet mit den Kindern der Kindertagesstätte „Pusteblume“ und dem Neupetershainer Carneval-Club e.V., Ansprechpartner ist der SV Corona Neupetershain e.V..
Ab 17 Uhr stehen in der Bernhard-Kellermann-Oberschule in Senftenberg zwei Kabarettistinnen, Sabine Genz und Franziska Hausmann, vor den Scherben ihrer Zunft. Und sie finden auf das große „Warum das alles so ist, wie es ist“, nur eine Antwort: Höchstwahrscheinlich „Aus Jux und Dollerei“. Die Gastgeberin, Landtagsabgeordnete Kathrin Dannenberg, begrüßt das Kabarett-Duo mit dessen neuem Programm rund um den alltäglichen Wahnsinn, speziell in der Politik. In Szenen und Lieder verpackt verleugnen die beiden Damen dabei ihre Berliner Herkunft nicht.
Organisiert vom Frauenbund Kleinkoschen e.V. findet ab 19.30 Uhr in der Kleinkoschener Gaststätte „Zur guten Quelle“ ein „Abend nur für Frauen“ mit Tanz und Showprogramm statt. Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro sind in der Gaststätte erhältlich. Am Samstag, 9. März lädt der Heimatverein Lipten e.V. zur Frauentagsfestveranstaltung von 15 bis 20 Uhr in die Gaststätte „Zur Erholung“. Im Rahmen der Festveranstaltung trägt Mario Kaulfers mit „DDR-Comedy“ zum Kulturprogramm bei.

„Politik zum Anfassen“ ist am Montag, 11. März ab 15 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Senftenberg zu erleben. Themen der Gesprächs- und Diskussionsrunde mit Landtagskandidatinnen und -Kandidaten sind u. a. ärztliche Versorgung, bezahlbares Wohnen, Würdigung des Ehrenamtes, Bildungschancen sowie Mobilität. Moderiert wird die Gesprächsrunde von der stellvertretenden Leiterin des Gründungszentrums Zukunft Lausitz, Franziska Kretzschmar. Von 16 bis 18 Uhr lädt Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss gemeinsam mit Frauke Hildebrandt zu einer Gesprächsrunde „Was würde Regine dazu sagen – Mein Leben nach der DDR“ in das Cafè Lavendel Glück & Landgenuss in Schwarzheide.

Eine weitere Festveranstaltung im Rahmen des Internationalen Frauentages findet am Dienstag, 12. März ab 15 Uhr im Kurmärkersaal Großräschen statt, mit Unterhaltung durch die Showtanzgruppe der Musikschule des Landkreises „Lipsticks“ Senftenberg.

Am Mittwoch, 13. März lädt der Verein Unsere Welt, eine Welt e.V. in Senftenberg ab 10 Uhr zu einer Gesprächsrunde „Frauenpolitik auf Landes- und Kommunalebene“, um aktuelle Fragen einheimischer und ausländischer Frauen zu diskutieren. „Aus Mädchen werden Frauen – lebendige Mädchenarbeit im Land Brandenburg“ ist Thema der Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus/MädchenBude in Lauchhammer ab 16 Uhr. Die Begrüßung übernimmt die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, Monika von der Lippe. Es wird ein zusammenfassender Rückblick auf Erreichtes in der Mädchenarbeit und Mädchenpolitik im Land Brandenburg seit den frühen 1990er Jahren gegeben.

Um „Parität im Bundestag – Wie das Wahlrecht geändert werden müsste“ geht es am Donnerstag, 14. März in der Aula des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg. Die Veranstaltung wird geleitet von Joachim Jaksch und setzt sich mit dem Vorschlag eines Paritätsgesetzes auseinander. Der ehemalige Pädagoge beschäftigt sich seit Jahren mit dem Wahlrecht, so etwa hat er ein Brettspiel erfunden, mit dem Schüler und Erwachsene die Mandatsverteilung verstehen können.

Am Sonntag, 17. März ab 16 Uhr ist das Potsdamer Kabarett Obelisk im Bürgersaal Vetschau zu Gast. Gretel Schulze und Andreas Zieger sind mit ihrem Programm „… da wird sich Mutti freuen“ im Streit um Macht, Kultur und Politik. Eintrittskarten zum Preis von 9 Euro im Vorverkauf sind in der Bibliothek Vetschau sowie im Servicebüro der Stadt Vetschau erhältlich.

Am Mittwoch, 30. März können Kultur- und wissensinteressierte Frauen gemeinsam eine Brandenburgtour erleben. Von 8 bis 20 Uhr hat der Verein Unsere Welt, eine Welt e. V. Senftenberg eine Reise nach Baruth/Glashütte – Oderbruch organisiert.

Aerobic für Frauen mit und ohne Behinderung findet am Donnerstag, 4. April von 15.30 bis 16.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Senftenberg statt. Ansprechpartner sind die Integrationswerkstätten gGmbH Niederlausitz.

Wenn nicht anders gekennzeichnet, ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei.

Foto zur Meldung: „Hälfte/Hälfte – ganz einfach“: Brandenburgische Frauenwoche in OSL
Foto: Brandenburgische Frauenwoche 2019

Regionalbudget des Landkreises Oberspreewald-Lausitz für die Förderung von Integrationsprojekten 2019

(20.02.2019)

Auch im Jahr 2019 haben wir als Landkreis Oberspreewald-Lausitz eine Zuwendung des Landes Brandenburg aus Mitteln des Bündnisses für Brandenburg für die Förderung von Integrationsprojekten für geflüchtete Menschen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Höhe von insgesamt 20.000,00 EUR erhalten.

 

Neben kreiseigenen Projekten möchten wir mit diesen Mitteln auch wieder Integrationsprojekte vor Ort unterstützen.

 

Anbei die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

 

I. Fördergegenstand

 

  • Projekte zur Unterstützung lokaler und regionaler Initiativen zur Integration der Geflüchteten, insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe,

  • Projekte, die den Austausch, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und regionale Netzwerkstrukturen anregen, stärken und weiterentwickeln,

  • Vorhaben zur Entwicklung bzw. Etablierung kommunaler Integrationskonzepte

  • Projekte/Maßnahmen zur Bildung und Weiterentwicklung lokaler/regionaler Netzwerke bzw. Bündnisse

  • regionale Integrationsprojekte, die z.B.

    • wirtschaftliche, soziale, kulturelle Teilhabe ermöglichen,

    • Zugänge zum Arbeitsmarkt verbessern,

    • Kultursensibilität und interkulturelle Kompetenz fördern,

    • der interkulturellen Öffnung von Organisationen dienen,

    • integrationsförderliche Begegnungs- und Freizeitangebote betreffen,

    • Offenheit erzeugen, Toleranz bestärken und Ausgrenzung verhindern.

 

II. Ziel der Maßnahme

 

Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements durch Ausbau der Anerkennungskultur des Ehrenamts.

Unterstützung von Projekten, die geflüchteten Menschen die Möglichkeit zur Integration und gesellschaftlichen Teilhabe bieten.

Förderung der Willkommenskultur und Willkommensinitiativen in den Kommunen vor Ort.

 

 

III. Durchführungszeitraum

 

Die Maßnahmen bzw. Projekte müssen bis zum 31.12.2019 durchgeführt werden.

 

 

IV. Fördersatz

 

Projekte werden mit einem Fördersatz in Höhe von 80 % gefördert, der aufzubringende Eigenanteil entspricht 20 %.

 

 

V. Verfahren

 

Den zu verwendenden Antrag auf Gewährung einer Zuwendung finden Sie hier. Auf Anfrage kann Ihnen der Antrag auch übersandt werden.

 

Bitte senden Sie Ihren Antrag bis zum 22.03.2019 an:

 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Büro Landrat

Sachgebiet Wirtschaft und Förderung

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg

 

Für Fragen zum Regionalbudget bezüglich Projektideen und Durchführung von Projekten steht Ihnen Frau Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, zur Verfügung.

 

Ihre Ansprechpartnerin für Fragen zu den Bereichen Antragstellung oder Zuwendungsbestimmungen ist Frau Mieth, Sachbearbeiterin Wirtschaft und Förderung.

 

Kontaktdaten

 

Integrationsbeauftragte des Landkreises OSL

Frau Kathrin Tupaj (: 03573/870-1060 @: kathrin-tupaj@osl-online.de

 

Sachbearbeiterin Wirtschaft und Förderung

Frau Vanessa Mieth (: 03573/870-5142 @: vanessa-mieth@osl-online.de

 

Wir freuen uns auf Ihre Projektideen!

Foto zur Meldung: Regionalbudget des Landkreises Oberspreewald-Lausitz für die Förderung von Integrationsprojekten 2019
Foto: Regionalbudget des Landkreises Oberspreewald-Lausitz für die Förderung von Integrationsprojekten 2019

Verwaltungsluft schnuppern beim Zukunftstag 2019

(20.02.2019)

Kreisverwaltung öffnet ihre Türen in Senftenberg und Calau / Anmeldungen noch möglich

 

Welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz bietet, können interessierte Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, den 28. März in Senftenberg und Calau herausfinden. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Zukunftstag in Brandenburg, um Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 die vielseitigen Tätigkeitsfelder in der Kreisverwaltung näherzubringen. Landrat Siegurd Heinze bzw. die Beigeordnete Grit Klug stehen in einer Gesprächsrunde für Fragen zur Verfügung.

 

Die Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich über die interessanten beruflichen Perspektiven in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz zu informieren. Sie können die verschiedenen Fachbereiche und Ämter kennenlernen und auch Landrat Siegurd Heinze bzw. der Beigeordneten Grit Klug ihre Fragen stellen. Möglich sind Besuche am Hauptstandort in Senftenberg und in der Außenstelle Calau. Der Zukunftstag beim Landkreis beginnt um 8 Uhr und endet gegen 13 Uhr, für ihr Mitwirken erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde. Organisiert wird der Zukunftstag auch in diesem Jahr durch die Auszubildenden der Kreisverwaltung.

 

Anmeldungen sind noch möglich auf der Aktionslandkarte des Zukunftstages im Internet unter www.zukunftstagbrandenburg.de sowie bei der Ausbildungsbeauftragten Franziska Hoffmann (Franziska-Hoffmann@osl-online.de; 03573 870-1328). Sie steht darüber hinaus bei Fragen zur Verfügung. Bei der Anmeldung sollte neben dem vollständigen Namen auch die Klasse, Schule sowie Adresse des Kindes bzw. Jugendlichen angegeben werden.

 

Der Zukunftstag wird vom Bildungsministerium betreut und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Fast 6.500 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich im vergangenen Jahr am Zukunftstag in Brandenburg.

Foto zur Meldung: Verwaltungsluft schnuppern beim Zukunftstag 2019
Foto: Foto: Neben einer Tour durch die Fachbereiche und Ämter stand beim Brandenburger Zukunftstag 2018 ein Wissensquiz zur Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz auf dem Programm. Foto Landkreis.

Innovative Ansätze zur Strukturentwicklung gesucht

(19.02.2019)

Wirtschaftsregion Lausitz startet 2. Projektaufruf im Bundesprogramm „Unternehmen Revier“

 

 

Cottbus/18/02/2019. Die Wirtschaftsregion Lausitz ruft vom 18. Februar 2019 bis 18. März 2019 zum 2. Projekt- und Ideenwettbewerb zur Umsetzung des Regionalen Investitions- konzept (RIK) auf Grundlage des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ zur Förderung von Maßnahmen zur Strukturanpassung in der Braunkohlebergbauregion auf. Neuartige Projektideen zu den Themen:

  • Produktentwicklung/ Geschäftsfelderweiterung,
  • Mobilität und Verkehr,
  • Bioenergie/Algenbiomasse und Seethermie und
  • Berufsfrühorientierung,

die möglichst mit einer Geschäftsfelderweiterung oder Neugründung von Unter- nehmen einhergehen, können mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden.

 

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH tritt in diesem Prozess als Regionalpartner des Bundes auf und übernimmt u.a. das Projektmanagement, Beratung von Akteuren und die Geschäftsführung des Regionalen Empfehlungsgremiums vor. Der Landkreis Spree-Neiße ist als Treuhänder des Bundes mit der Abwicklung der Fördermittel betraut. Der Abwicklungspartner prüft die Anträge auf Konformität, bewilligt die Projekte, reicht die Fördermittel aus und führt die Mittel- und Verwendungsnachweisprüfung durch.

 

Weitere Informationen und Antragsdokumente finden Sie unter Zukunftsdialog Lausitz auf der Internetseite www.wirtschaftsregion-lausitz.de.

 

Nutzen Sie die einmalige Chance den Strukturwandel in der Lausitz frühzeitig mitzugestalten!

Foto zur Meldung: Innovative Ansätze zur Strukturentwicklung gesucht
Foto: Innovative Ansätze zur Strukturentwicklung gesucht

Denkmal erstrahlt in neuem Glanz – Fassadensanierung des Calauer Kreishauses abgeschlossen

(14.02.2019)

Ab Ende Februar können unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur” historische Bauten wieder zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals angemeldet werden. Die Sanierung eines Gebäudes mit Geschichte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurde kürzlich, von der einheimischen Bevölkerung fast unbemerkt, erfolgreich fertiggestellt. Das umfangreiche, in mehrere Abschnitte unterteilte Bauprojekt des Landkreises – die Komplettsanierung des denkmalgeschützten Kreishauses in Calau – ist nach nunmehr 20 Jahren mit der energetischen Sanierung der Fassade abgeschlossen worden.

 

Das ursprünglich im Neo-Renaissance-Stil um die Jahrhundertwende erbaute Verwal­tungsgebäude ist nach dem Krieg nur notdürftig repariert worden. Nur wenige finanzielle und materielle Möglichkeiten standen zur Verfügung, um dem Gebäude nach den Zerstörungen 1945 wieder Leben einzuhauchen. Vor dem Krieg war die Fassade stark gegliedert, Treppentürme und Ziergiebel gaben dem Gebäude seinen Charakter. Besonders die Haupteingangsseite an der Cottbuser Straße war mit Ziegelformsteinen im Bereich der Gesimse und Fenster ausgestattet. 1920 ist der ursprüngliche Bau um einen schlichteren Ostflügel erweitert worden. In den 1930er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Dach- und Kellergeschosse ausgebaut sowie Luftschutzräume eingerichtet. Im Krieg wurde das Gebäude dann stark zerstört. Insbesondere die Nord- und Ostseiten erlitten massive Brandschäden, die heute noch nach der Sanierung an der Fassade ablesbar und partiell als „Geschichtsfenster“ erhalten blieben. Nach 1945 wurde das Gebäude mit einfachen Mitteln als schlichter, zweckmäßiger Verwaltungsbau wieder repariert. Es bildet mit einem Hauptgebäude an der Nordseite, einem kurzen West- und einem längeren Ostflügel ein U mit unterschiedlich langen Schenkeln.

 

Chronologie der vorherigen Baumaßnahmen

Ab 1999 wurden die zu DDR-Zeiten stark vernachlässigten Büroräume instandgesetzt. Hierbei wurden die Bürotüren nach historischem Vorbild erneuert. Im Jahr 2007 erhielten das Verwaltungsgebäude und das daneben befindliche frühere Kutscherhaus neue Dacheindeckungen aus Biberschwanzziegeln. Ab 2012 wurde ein neues Brandschutzkonzept umgesetzt. Hierzu gehörten Brandmeldeanlagen, Vollglastüren als Brand- und Rauchschutztüren in den öffentlichen Fluren, Flucht- und Rettungswegtreppen sowie ein außenliegender Personenaufzug. In diesem Zuge wurden alle öffentlichen Flure nach historischem Vorbild wiederhergestellt. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Sanierung der Gewölbedecken mit ihren Ziegelrippen und Malereien dar.

 

Die Fassadensanierung

Als letzte Baumaßnahme folgte schließlich in einzelnen Abschnitten von 2016 bis 2018 die energetische Ertüchtigung der Fassade des gesamten Gebäudes unter denkmal­rechtlichen Bedingungen. „Dies bedeutet gerade bei denkmalgeschützten Fassaden nicht unbedingt, nachträglich eine Dämmung zu ergänzen“, erklärt die zuständige Calauer Sachverständige Kirsten Schneider. „Die Sanierung folgte dem Motto ´Wärmeschutz ist gleich Feuchteschutz‘“, ergänzt die Ingenieurin. Vor Beginn der Arbeiten regnete es durch die Fenster. Feuchtigkeit und Wind drangen durch fehlende Mauerwerksfugen in Innenräume ein. Auf den sonnenbeschienen Süd-, Ost- und Westseiten war durch fehlenden Sonnenschutz an den Computerarbeitsplätzen das Arbeiten im Sommer stark erschwert. „Es ging darum, zu verhindern, dass weiterhin Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringt und Wind, Kälte, Hitze und übermäßiges Sonnenlicht ausgesperrt werden“, erläutert Christine Paulan, Sachgebietsleiterin für Bau und Unterhaltung des Landkreises.

 

Ein wichtiger Baustein bei der energetischen Fassadensanierung war der komplette Austausch der zahlreichen Holzfenster am Objekt. 280 historische Holzfenster und 12 Eingangstüren, zum Teil mit Stichbögen, Kämpfern und Sprossen galt es zu ersetzen. Große Schwierigkeiten bereiteten dabei die schiefen Maße sowie unterschiedlich großen Fenster, wie sie bei historischen Gebäude die Regel sind. Um dem Arbeits­schutz der Mitarbeiter gerecht zu werden, wurden nicht nur hochmoderne Wärmeschutzgläser, sondern auch eine Sonnenschutzverglasung eingebaut.

 

Am 1. August 2016 begannen die Bauarbeiten an der Nordseite. Im November 2018 konnte die Fassadensanierung an der Poststraße erfolg­reich abgeschlossen werden. Da alle Arbeiten während der Büroarbeitszeiten der Kreisverwaltung durchgeführt wurden, kam dem Projekt besonders die hohe Flexibilität und Erfahrung der ausführenden Firmen zugute, berichtet Wilfried Brödno, Dezernent für Bildung, Finanzen und innere Verwaltung und hebt zudem die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis als Bauherren, der Unteren Denkmalbehörde und der Bau­leitung, dem Calauer Ingenieur- und Sachverständigenbüro Kirsten Schneider, hervor. Für die gesamte Fassadensanierung wurden knapp eine Million Euro über Fördermittel des Bundes und Landes Brandenburg (Kommunalinvestitionsfördergesetz KInvFG und Finanzausgleichsgesetz FAG) zur Verfügung gestellt.

 

Hintergrund

Der heutige Verwaltungsstandort war bis 1994 Sitz des Calauer Landratsamtes. Seit 1994 ist es die Hauptaußenstelle der Kreisverwaltung des heutigen Landkreises Oberspreewald-Lausitz. In Calau sind neben der Dezernentin und 1. Beigeordneten das Amt für Umwelt und Bauaufsicht, das Amt für Straßenverkehr und Ordnung (Bereich Verkehrswesen, Allgemeine Ordnungsangelegenheiten/ Gewerbefachaufsicht/ Jagd- und Fischereiwesen) sowie der Bereich Landwirtschaft des Amtes für Veterinärwesen, Lebens­mittelüberwachung und Landwirtschaft untergebracht.

 

Details der Fassadensanierung

An der Haupteingangsseite waren viele Ziegelformsteine durch Brandeinwirkungen zerstört. Am Ostflügel waren als Folge von Brandsätzen im Kriegsgeschehen Ziegelschalen abgeplatzt. Nach Aussagen des früheren Stadtchronisten Fritz Jähnchen befand sich 1945 auf der Wiese vor dem Gebäude eine deutsche Panzersperre, die die voranschreitende russische Armee aufhalten sollte. Das Kreishaus und die Panzersperren wurden von Panzergeschossen mit Brandvorsätzen getroffen. Die Temperaturen, die dabei entstanden, entsprechen etwa der Brenntemperatur der Klinkerziegel. Die Oberschale der Klinker war an diesen Seiten regelrecht weggeschmolzen. Bei der Sanierung dieser Flächen wurden lose Ziegel oder Ziegelschalen ausgestemmt und neue Ziegel im Reichsformat eingesetzt. Tausende kleinere Beschädigungen wurden mit Restauriermörtel ausgebessert und farblich den jeweiligen Fassadenflächen angepasst. Die noch festen Mauerwerksfugen wurden ausgeschnitten und die gesamte Fassade von Hand gereinigt. Auch Bauwerksrisse sind überwiegend an diesem Ostflügel dokumentiert. Sie entstanden vermutlich ebenfalls aufgrund hoher Temperaturen und wurden mit Spiralankern gesichert. Weitere Risse auf der Innenhofseite waren in einem Bereich zu reparieren, in dem zu Kriegsende mit einem Panzer versucht wurde, in die alten Tresorräume der früheren Sparkasse im Keller zu gelangen.

 

Während die ursprünglichen Gebäudeteile aus Klinkern und Hartbranntziegeln errichtet worden waren, musste man sich nach dem Krieg mit einfacheren Baumaterialien zufriedengeben. So wurden Reparaturen mit sogenannten Kohlebrand- und minderwertigen Hartbrandziegeln durchgeführt. Laut Aussage der Sachverständigen sei die teils schlechte Fugenqualität den damaligen Materialengpässen in der Nachkriegszeit geschuldet. Das Gutachten ergab, dass eine komplette Neuverfugung unerlässlich sei. Hierfür wurden die alten Fugen oberflächig herausgeschnitten, lose wurden entfernt. Dann konnten Ziegelfehlstellen repariert, ausgetauscht und alle Fugen erneuert werden. Im Bereich der Fenster und Gesimse mussten zudem durch die Zerstörung zahlreicher Sonder- oder Formsteine an Fenstersohl­bänken einzelne Steine repariert oder ganze Rollschichten mit Formsteinen neu aufgemauert werden. Insbesondere an der Haupteingangsseite waren Klinkerzierformsteine teils schwer beschädigt. Durch Ab- und Anformen und mittels eigens hergestellter Formziegel wurden diese ersetzt.

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Foto: Foto: Komplettsanierung des denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes des OSL-Kreises abgeschlossen

Information zur Gefährdungssituation für die Eigentümer und Bewohner der Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer erfolgt

(14.02.2019)

Gemeinsame Mitteilung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

 

Am 7. Februar 2019 hat auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Lauchhammer, Roland Pohlenz, eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) und des Landkreises OSL sowie des Bergbausanierers LMBV für Anwohner und Gewerbetreibende im Bereich der Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer stattgefunden.

Hierbei informierte die LMBV über die geotechnischen Untersuchungsergebnisse für den Bereich des Wohn- und Gewerbegebietes Wilhelm-Külz-Straße in Lauchhammer. Die von der LMBV beauftragten Gutachter hatten für diesen Bereich die Verkippungstechnologie und Kippenzusammensetzung untersucht, mit dem Ziel mögliche Sicherungsmaßnahmen festzulegen. Die gutachterliche Einschätzung lautete, dass aufgrund der komplizierten geologischen Situation eine Gefährdungssituation besteht und die Wohngebäude und gewerblich genutzten Gebäude langfristig nicht zu halten sind und daher bis voraussichtlich 2022 abgesiedelt werden müssen. LBGR und Landkreis werden nach Vorlage der Gutachten prüfen, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Die weiteren Schritte werden nun von einer Adhoc-Arbeitsgruppe aus Vertretern des Landkreises, des Landes Brandenburg, der Stadt Lauchhammer und der LMBV unter enger Einbeziehung der betroffenen Bürger abgestimmt. Wegen einer besonders kritischen Einschätzung muss ein Wohngebäude zum Schutz der Bewohner unverzüglich durch den Landkreis mit Unterstützung der Stadt Lauchhammer geräumt werden.

Landespolizeiorchester lädt am 22. Februar 2019 in das Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH

(30.01.2019)

Das Landespolizeiorchester Brandenburg lädt gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu seinem traditionellen Neujahrskonzert am Freitag, den 22. Februar 2019 um 18 Uhr in das Kulturhaus der BASF nach Schwarzheide ein.

 

Mehr als 40 Musikerinnen und Musiker des brandenburgischen Polizeiorchesters lassen diesen Abend zu einem besonderen Musikerlebnis werden. Unter der Leitung von Christian Köhler erklingen in diesem Jahr bekannte Melodien aus den Bereichen Operette, Musical und Film.

 

Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende für die wichtige Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge wird im Anschluss an die Veranstaltung gebeten. Unterstützt wird dieser kulturelle Höhepunkt von der Sparkasse Niederlausitz und der BASF Schwarzheide GmbH.

 

Kartenreservierungen nimmt Jens Meyer vom Bereich Kultur des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, unter der Rufnummer 03573 870-1522 oder per E-Mail: jens-meyer@osl-online.de entgegen.

Foto zur Meldung: Landespolizeiorchester lädt am 22. Februar 2019 in das Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH
Foto: Das Landespolizeiorchester lädt zum Neujahrskonzert in das Kulturhaus der BASF Schwarzheide

Angebote der Kreisvolkshochschule im Februar 2019

(28.01.2019)


Kreisvolkshochschule Oberspreewald-Lausitz
(freie Plätze im Februar)

Beginn

Kurs

Kursbeschreibung

Ort

Entgelt

 

 

06.02.2019

 

17:00-19:00

 

Xpert Business Finanzbuch-führung I
 

 

Nach diesem Lehrgang verfügen Sie über fundiertes Grundlagenwissen zur doppelten Buchführung. Sie können unternehmerische Geschäftsfälle (z.B. in Form von Rechnungen, Belegen, Kontoauszügen) in Buchungssätze umsetzen und in der laufenden Buchführung erfassen. Sie sind in der Lage, sich in unterschiedliche Buchführungssysteme einzuarbeiten und die laufende Buchführung eines Unternehmens zu erledigen.

 

Senftenberg

 

303,90

 

 

15.02.2019

 

15:00-21:30

 

Vorbereitungs-kurs "Großer oder kleiner Kettensägen-führerschein" (Modul A+B)
 

 

In öffentlichen Forsten ist Waldarbeit ohne Kettensägeschein nicht gestattet!

Der Lehrgang besteht aus 2 Modulen.

Modul A mit 16 Unterrichtseinheiten entspricht dem "Motorsägenlehrgang" für Brennholzselbsterwerber". Modul B mit 24 Unterrichteinheiten behandelt das Fällen und Aufarbeiten von Bäumen über 20 cm Brusthöhendurchmesser.

Die notwendigen technischen Ausrüstungen werden Ihnen während dieses Kurses gegen eine Gebühr zur Verfügung gestellt. Schnittschutzschuhe, Schnittschutzhose, Warnweste, Helm m. Gesichts- u. Gehörschutz bringen Sie bitte selbst zur Praxisausbildung mit.

Sie erhalten einen anerkannten Nachweis der Ausbildung mit einer Darstellung des Ausbildungsumfangs.

 

Senftenberg

 

155,00€/378,00

 

 

22.02.2019

 

17:00-18:30

 

Spanisch A1.1 (Anfänger)
 

 

Der erste Kontakt zur spanischen Sprache beginnt mit dem Erlernen der Aussprache und der Intonation. Außerdem üben Sie wie man sich begrüßt und vorstellt, wie man über die Herkunft, den Wohnort und den Beruf erzählt und über die Familie spricht.

 

Senftenberg

 

78,00

 

 

23.02.2019

 

10:00-15:15

 

Filzen - Schnupperkurs
 

 

Alljährlich gibt es neue Ideen und Vorschläge, die aktuell "in" sind. Für kreative Hände, die ihr Heim verschönern oder individuelle Geschenke herstellen möchten, sind Einzelveranstaltungen genau das Richtige. Ob als Anfänger oder Fortgeschrittene: Sie fertigen unter fachlicher Anleitung Ihren Schmuck nach Ihrem eigenen Geschmack.

 

Senftenberg

 

29,00€

 

 

 

25.02.2019

 

16:30-19:00

 

Sicheres Surfen im Internet - Thema „Das Sichern von Ports“
 

 

Dieser Kurs richtet sich an alle, die das Internet nutzen wollen oder bereits nutzen, aber Bedenken in puncto Sicherheit haben.

Schwerpunkt dieser Veranstaltung ist das Sichern, Auffinden und Schließen von Ports.

 

 

Senftenberg

 

12,50€

 

 

25.02.2019

 

18:00-20:15

 

Intuitives und gegenständ-liches Malen
 

 

In diesem Kurs können Sie sowohl intuitive Malweise mit selbsthergestellten Malwerkzeugen erlernen als auch das Zeichnen eines Stillleben oder Porträts.

Aufgrund der kleinen Gruppengröße, bietet der Kurs die Möglichkeit zum freien Experimentieren.

 

Calau

 

82,00

 

 

26.02.2019

 

17:00-20:30

 

PC-Grundlagen

-Grundkurs

 

Für Einsteiger und wenig Versierte.

Wer kennt schon die Tricks und Zusammenhänge im Umgang mit Tastatur, Maus, Fenstern und Programmen!?

Was ist das Geheimnis der Windows-Oberfläche? Wo und wie wird sicher gespeichert, geordnet, kopiert und gelöscht? Was tun, wenn gar nichts mehr geht? Wofür ist die Systemsteuerung nützlich, was heißt "installieren"?

 

Senftenberg

 

92,40€

92

 

Ankündigung Bildungsreise-Tagesfahrt am 04.04.2019

Von Geisterstätten zu Stätten des Geistes – Gegenwart und Zukunft von ehemaligen Militärstandorten

(Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf)

 

Die Kreisvolkshochschule OSL sucht Sie als Kursleiter/in für neue oder bereits laufende Angebote.

Besonderer Bedarf besteht aktuell im Bereich Englisch.

Sie verfügen über fundiertes Wissen in der englischen Sprache und haben Spaß daran zu unterrichten?

Dann senden Sie uns eine Bewerbung an:

franziska-eisoldt@osl-online.de oder kontaktieren Sie uns unter der Tel.: 03573 6584108


Die Entgelte sind ggf. satzungsgemäß um 30% reduzierbar, sofern die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.
Alle Angaben freibleibend, für Firmen bieten wir maßgeschneiderte Kurse zu gesonderten Konditionen an.

Anmeldung erforderlich: KVHS OSL, Joachim-Gottschalk-Str. 22, 01968 Senftenberg

 

' (03573) 81 03 0
: volkshochschule@osl-online.de

ü www.vhs-osl.de

 

Foto zur Meldung: Angebote der Kreisvolkshochschule im Februar 2019
Foto: Flyer Februar 2019

Tag der offenen Tür am Emil-Fischer-Gymnasium im SeeCampus am 25.01.2019

(24.01.2019)

Alle Interessierten sind recht herzlich zum Tag der offenen Tür am 25.01.2019 in der Zeit von 15.00 bis 19.00 Uhr eingeladen.

 

An diesem Tag werden sich nicht nur die Unterrichtsfächer und -projekte präsentieren, sondern auch die Vielseitigkeit des MINT-Schulprofils nacherlebbar.

 

Für die interessierten Schüler und Eltern der neuen 5. und 7. Klassen im Schuljahr 2019/20 wird der Schulleiter in der Aula in Vorträgen über die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung dieser Jahrgangsstufen sprechen und viele Fragen beantworten, die in so einem wichtigen Entscheidungsprozess entstehen.

 

15.00 Uhr neue 7.Klassen im SJ 2019/20

16.00 Uhr neue 5. Klasse/LuBK im SJ 2019/20

17.00 Uhr neue 7. Klassen im SJ 2019/20

 

Im Weiteren finden in der Turnhalle des SeeCampus Niederlausitz verschiedene sportliche Wettkämpfe einzelner Jahrgänge oder auch interessierter Teams statt. In jedem Fall sind Zuschauer erwünscht.

 

Für das leibliche Wohl wird unsere Klasse 10a sorgen, die sich schon auf hungrige und durstige Gäste freut.

 

Lassen Sie sich von der Vielseitigkeit des EFG überraschen.

 

Wir freuen uns über ihren Besuch am 25.01.2019 in der Zeit von 15.00 - 19.00 Uhr im Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide/SeeCampus Niederlausitz.

Foto zur Meldung: Tag der offenen Tür am Emil-Fischer-Gymnasium im SeeCampus am 25.01.2019
Foto: Tag der offenen Tür am Emil-Fischer-Gymnasium im SeeCampus am 25.01.2019

Bekanntmachung der Verbandsgewässerschauen 2019

(24.01.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

an den nachfolgenden Terminen führt der Gewässerverband Spree-Neiße die diesjährigen Verbandsgewässerschauen gem. § 29 der Verbandssatzung (zu §§ 44 und 45 WVG) durch.

Seitens der zuständigen unteren Wasserbehörden werden die Termine zugleich als behördliche Gewässerschau gem. § 111 des Brandenburgischen Wassergesetzes durchgeführt.

 

Die Schauen sind öffentlich und beziehen sich auf Gewässer II. Ordnung innerhalb unseres Verbandsgebietes.

 

Schaubezirk

Termin

Treffpunkt

Schenkendöbern dazu Teile von

  • Gem. Neuzelle (Bomsdf. Henzendf,
    Steinsdf., Streichwitz)

Montag,
18. März 2019

Gem. Schenkendöbern, Rathaus
Gemeindeallee 45

Stadt Guben dazu angrenzende Teile der

  • Gem. Neißemünde (Coschen)

Mittwoch,
20. März 2019

Rathaus Guben, Ausstellungsraum
"Alte Färberei" Gasstraße 4

Amt Peitz dazu Teile von:

  • Amt Burg (Schmogrow-Fehrow, Briesen,
    Dissen-Striesow)
  • Amt Lieberose (Lieberose u. Gr. Liebitz)

Montag,
25. März 2019

Amtsverwaltung Peitz,
Schulstraße 6

Amt Döbern Land

Mittwoch,
27. März 2019

Amt Döbern-Land,
Dienstsitz Hornow, Schulweg 1

Stadt Forst

Montag, 1. April 2019

Stadt Forst, Rathaus,
Promenade 9; Zi. 211

Gemeinde Neuhausen/Spree

Mittwoch,
3. April 2019

Gemeinde Neuhausen,
Rathaus, Amtsweg 1

Stadt Cottbus

Montag,
8. April 2019

Gewässerverband Spree-Neiße
Am Gr. Spreewehr 8 in Cottbus

Stadt Spremberg dazu Teile von:

  • Drebkau (Jehserig, Kausche)
  • Welzow, Proschim, Haidemühl
  • Neu-Seeland (Lieske)

Mittwoch,
10. April 2019

Stadt Spremberg,
Bürgerhaus, Am Markt 2


Die Gewässerschauen beginnen jeweils um 9:00 Uhr in o.g. Räumlichkeiten mit der Auswertung des abgelaufenen Unterhaltungsjahres und der Besprechung der erforderlichen Maßnahmen für die anstehende Saison 2019/20.

Nach hier vereinbartem Tourenplan werden die Gewässer anschließend, gem. § 29 Abs. 1 unserer Verbandssatzung, in angemessenem Umfang vor Ort geschaut.

 

 

Dieter Perko

Verbandsvorsteher

Brandenburg-Tag auf der Grünen Woche: Ministerpräsident Dietmar Woidke besucht den Stand des Landkreises OSL

(22.01.2019)

Noch bis zum Wochenende präsentieren sich verschiedene Aussteller aus dem Landkreis am OSL-Gemeinschaftsstand in der Brandenburghalle und stellen den Besuchern ihre regionalen Produkte vor.

Landrat Siegurd Heinze und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke konnten sich am 21. Januar anlässlich des Brandenburg-Tages vom hervorragenden Geschmack der frisch gebackenen Kuchen und Torten des Cafés und Cateringservices „Lavendel, Glück & Landgenuss“ der Familie Kling aus Schwarzheide überzeugen. Traditionell schaut der Ministerpräsident an diesem Tag an den Ständen in der Brandenburghalle vorbei und informiert sich über die angebotenen regionalen Waren. In diesem Jahr sind insgesamt elf Anbieter und Erzeuger aus der Region am OSL-Stand mit dabei.

Auch in den nächsten Tagen gibt es am Gemeinschaftsstand des Landkreises OSL (Stand Nr. 132) in den Berliner Messehallen noch einiges zu entdecken: Mittwoch haben beispielsweise alle Besucher die Gelegenheit, den Landwirtschaftsbetrieb Domin aus Peickwitz kennenzulernen. Am Donnerstag stellen die Hosenaer Kelterei GmbH & Co. KG sowie die Landboden-Bronkow Agrodienste GmbH ihre Produkte vor. Der landwirtschaftliche Betrieb & Hofladen von Frank Trogisch aus Muckwar präsentiert am Freitag seine regionalen Lebensmittel. Den Abschluss der diesjährigen Internationalen Grünen Wochen am Stand des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bilden „BioCornflakeBox“ sowie die Patisserie & Konditorei „Geraldine“ aus Senftenberg. Sie laden die Besucher am Wochenende mit ihren kulinarischen Spezialitäten zum Schlemmen und Verweilen am OSL-Stand ein.

Foto zur Meldung: Brandenburg-Tag auf der Grünen Woche: Ministerpräsident Dietmar Woidke besucht den Stand des Landkreises OSL
Foto: Ministerpräsident Dietmar Woidke ließ sich ein Stück Torte von Katja und Henry Kling („Lavendel, Glück & Landgenuss“) am Stand des Landkreises OSL schmecken. Foto: Landkreis OSL

„GEPFLEGT Urlaub machen“ - Gemeinsamer Urlaub für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

(22.01.2019)

Der Pflegestützpunkt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz lädt zu zwei Veranstaltungen zum Thema „GEPFLEGT Urlaub machen“ am 6. Februar in den Pflegestützpunkt nach Senftenberg sowie am 20. Februar in den Lübbenauer Kulturgüterbahnhof ein.

 

„Urlaub sollte ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens und nicht nur gesunden Menschen vorbehalten sein. Wir wollen im Rahmen dieser Veranstaltung mit dem Vorurteil aufräumen, dass sich Pflegebedürftigkeit und Urlaub ausschließen. In Kooperation mit dem Neue Wege e.V. werden wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, trotz eines Pflegegrads entspannt Urlaub mit Ihren Angehörigen machen zu können. Denn sowohl wer pflegt, als auch wer gepflegt wird, braucht mal eine Auszeit.“, so Erika Körner, Sozialamtsleiterin des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

Anmeldung zu den Themennachmittagen sind unter folgender Telefonnummer erbeten: 03573 363345.

 

 

Termine:

 

Senftenberg
6. Februar 2019 von 14.30 bis ca. 16.30 Uhr im Pflegestützpunkt, Ernst-Thälmann-Straße 129

 

Lübbenau
20. Februar 2019 von 14.30 bis ca. 16.30 Uhr im Kulturhof, Güterbahnhofstraße 60

Einschränkungen im IT-System des SeeCampus Niederlausitz

(18.01.2019)

Das Informationstechnik-System des SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide ist seit Jahresbeginn nur eingeschränkt funktionsfähig. Betroffen sind das Emil-Fischer-Gymnasium, die Leitung und erste Abteilung des Oberstufenzentrums Lausitz sowie die Campus-Bibliothek als Schulbibliothek und öffentliche Bibliothek, die sich seit 2011 unter dem Dach des SeeCampus Niederlausitz befinden.

 

Als Ursache wird ein externer Angriff vermutet, der bereits am 13. Dezember 2018 stattfand. Die gesamte Server-Technik des SeeCampus wurde dabei verschlüsselt. Unverzüglich wurden in Abstimmung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit den Schulleitungen und dem für das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement zuständigen Unternehmen PPP SeeCampus Niederlausitz GmbH (ein Unternehmen der STRABAG) die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Noch vor Beginn der Weihnachtsferien ist die Datenwiederherstellung beauftragt worden. Es wurde Anzeige erstattet und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. „Bedauerlicherweise konnte bisher nur ein geringer Teil der Daten wiederhergestellt werden“, erklärt Volker Römhild vom für die Informationstechnik zuständigen Unternehmen ISIMKO GmbH aus Cottbus.

 

Zum derzeitigen Zeitpunkt sind das Verwaltungsnetz sowie die SeeCampus-Bibliothek teilweise wiederhergestellt und stehen eingeschränkt strukturell zur Verfügung. Zur weiteren Datenbanksicherung und -pflege bleibt die Bibliothek ab sofort bis voraussichtlich Ende April zusätzlich freitags geschlossen. Der rechnergestützte Schulbetrieb funktioniert als lokale Notfallvariante wieder. Lehrpläne konnten eingeschränkt umgesetzt werden, einige Inhalte wurden verschoben. Die beauftragte ISIMKO GmbH arbeitet gegenwärtig mit Hochdruck am Wiederaufbau des Schulnetzes. Gemeinsam mit dem Unternehmen und den Schulen überarbeitet der Landkreis zudem das IT-Sicherheitskonzept für die künftige Nutzung der Netze.

 

„Der tägliche Unterricht findet selbstverständlich statt“, beruhigt Wilfried Brödno, Bildungsdezernent des Landkreises und bemerkt mit einem Augenzwinkern: „Auch wenn es so manche Schüler hoffen mögen, die Zeugnisausgabe wird auch nicht abgesagt.“ Der Tag der offenen Tür der ersten Abteilung des Oberstufenzentrums Lausitz am kommenden Samstag, 19. Januar von 9.30 Uhr bis 12 Uhr, wird ebenfalls wie geplant stattfinden. Pünktlich nach den Winterferien am 11. Februar, dem ersten Schultag des 2. Schulhalbjahres, soll das zentrale Schulnetz wieder ohne Einschränkungen einsatzfähig sein.

Foto zur Meldung: Einschränkungen im IT-System des SeeCampus Niederlausitz
Foto: Foto: SeeCampus Niederlausitz von Server-Ausfall betroffen. (Foto Landkreis)

Nächste Anglerprüfung findet am 23. März 2019 statt

(14.01.2019)

Bekanntmachung

 

der unteren Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz

 

Die nächste Anglerprüfung findet am 23. März 2019 um 9:00 Uhr im

 

Landratsamt Oberspreewald- Lausitz

03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Straße 36

 

 

statt.

 

Grundlage hierfür sind das Fischereigesetz für das Land Brandenburg (BbgFischG) vom 13. Mai 1993, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2010 § 19 und die VO über die Anglerprüfung vom 16. September 2008

 

  1. Die Prüfungsgebiete umfassen:

     

  1. Fischkunde
  2. Pflege der Fischgewässer
  3. Fanggeräte und deren Gebrauch
  4. Behandlung der gefangenen Fische
  5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften.

 

II. Anmeldung und Prüfung

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 11.März 2019 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen.

 

  1. Inhalt des Antrages:

  1. Vor- und Zuname
  2. Geburtsdatum und –ort
  3. Anschrift des Wohnsitzes (PLZ; Ort, Straße, Hausnummer, Landkreis,
    wenn vorhanden Tel.-Nr.)
  4. Die vom Bewerber unterschriebene Erklärung, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen
  5. Unterschrift des Antragstellers
  6. Bei Minderjährigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters.

 

Dem Antrag auf Zulassung sind beizufügen:

 

    1. Der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr

      Sparkasse Niederlausitz

      Landkreis Oberspreewald-Lausitz
      IBAN: DE56 1805 5000 3010 1000 50

      BIC: WELADED1OSL


      Cod. 32.22000.6 (Verwendungszweck)

       

       

       

 

  1. Die Prüfungsgebühr beträgt 25,00 € einschließlich der Zeugniserteilung.

     

    Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind zu richten an:

     

    Landkreis Oberspreewald- Lausitz

    Untere Fischereibehörde

    Dubinaweg 01, 01968 Senftenberg

     

    Ansprechpartner: Herr Haack, Tel.: 03541/ 870-3493, Fax: 03541/870-3110

    Frau Howel, Tel.: 03541/ 870-3492

     

    andre-haack@osl-online.de

    karina-howel@osl-online.de

     

     

    Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. unter

     

    www.osl-online.de à Umwelt, Veterinärwesen& Landwirtschaft Natur& Umwelt

    untere Jagd-und Fischereibehörde

     

     

    Prüfungsfragen und Onlinetest unter

     

    www.mlul.brandenburg.de Landwirtschaft & Fischerei Themen A-Z Fischerei und Angeln Prüfung Fischereischein

Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger

(14.01.2019)

Öffentliche Bekanntmachung

 

Gemäß § 10 Absatz 2 des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes vom 26. November 2008 (BGBl. I S. 2242), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBI. I S. 2495), gibt der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz die Bestellung der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger für die Kehrbezirke OL 033 und OL 038 öffentlich bekannt.

 

Bestellungsbeginn

Kehrbezirk

Name

Auflistung des Kehrbezirkes

01.01.2019

OL 033

Mike Preußmann

 

Tel.: 0173/9805709

 

 

Senftenberg, Niemtsch, Brieske, Welzow, Lieske, Bahnsdorf

 

01.01.2019

 

 

 

 

OL 038

René Meltschack

 

Tel.: 01578/3627868

Bielen, Brieske, Großkoschen, Grünewald, Hohenbocka, Hosena, Kleinkoschen, Peickwitz, Schwarzbach, Schwarzheide, Sella, Senftenberg (Kleingartenanlage „Am Wasserwerk“)

 

 

Erinnerung: Bewerbung für Inklusionspreis noch bis 31. Januar möglich

(14.01.2019)

Um das Engagement von Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe im Bereich Inklusion zu würdigen, vergibt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch in diesem Jahr wieder den mit 1.500 Euro dotierten „Inklusionspreis OSL“. Bewerbungen können noch bis zum 31. Januar in der Kreisverwaltung eingereicht werden. Nähere Informationen, das Bewerbungsformular und die Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.

Der diesjährige Inklusionspreis unter dem Motto „Engagement ohne Grenzen“ wird für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungs- oder Freizeitbereich vergeben. Die Bewerber sind in ihrer Themenwahl frei – ob ein kreatives Projekt aus den Bereichen Kunst, Musik, Theater oder eine sportliche Veranstaltung/Aktivität, eine besondere Kooperation – der inklusive Charakter und Bezug zum gemeinsamen lebenslangen Lernen im weitesten Sinne sind einzige Kriterien des Bewerbungsgegenstandes.

Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freie anerkannte Träger der Jugend- und Behindertenhilfe (z.B. eingetragene Vereine, Jugendclubs, gGmbHs, Wohlfahrtsverbände) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Die Bewerbung erfolgt einfach und unkompliziert über das Bewerbungsformular, welches auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Inklusionspreis OSL“ heruntergeladen und direkt ausgefüllt werden kann. Das ausgefüllte Formular kann per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-online.de gesendet oder in ausgedruckter Form per Post eingereicht werden.

Eine Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze und die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness gehören, ermittelt den oder die Gewinner. Der bzw. die Preisträger werden im Rahmen des Kreistages im März dieses Jahres ausgezeichnet.

Für Fragen steht Delia Schäfer vom Bildungsbüro des Landkreises unter Telefon 03573 870-1537 oder per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-online.de zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Erinnerung: Bewerbung für Inklusionspreis noch bis 31. Januar möglich
Foto: Inklusionspreis 2019

Pressegespräch zum fortschreitenden Strukturwandel der Lausitz

(11.01.2019)

Ende Dezember 2018 traf sich der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Torsten K. Bork, zum Pressegespräch mit Irmela Hennig für die Sächsische Zeitung. Im Interview erläutert er, was die Lausitz zu einer Region mit Potenzial macht. Das vollständige Interview steht im Downloadbereich zur Verfügung.

 

„Sowohl die Nähe zu den Hauptstädten der Bundesländer Sachsen und Brandenburg als auch zu den europäischen Nachbarn ist etwas Typisches, was die Region ausmacht.“, sagt Torsten K. Bork.

 

Mit einem volkswirtschaftlichen Blick verfolgt die WR.Lausitz konsequent Projekte, die dem Lebens- und Wirtschaftsraum eine neue Qualität geben werden. Neben den Einzugsregionen zu Berlin und Dresden werden weitere Zentren, Entwicklungsräume entstehen – z.B. Cottbus, Hoyerswerda, Bautzen, worin neue Verbindungslinien zu schaffen sind.

 

Alles rund um das Thema Energie wird weiterhin eine Rolle spielen, auch Digitalisierung, Industrie 4.0, die chemische Industrie, Speichertechnik, Forschung, Wissenschaft, die berühmte deutsche Ingenieurskunst. Der Gesundheitssektor kann ein wesentlicher Pfeiler sein, auch der Tourismus. „Die Analyse mit der Leitbildentwicklung unserer Zukunftswerkstatt Lausitz wird auch ganz neue Schwerpunkte aufzeigen.“, so Bork weiter.

Neben der technischen Infrastruktur in Straße, Schiene, ÖPNV, Internet, Strom- und Wasserversorgung ist auch auf soziale Einrichtungen zu setzen. „Wir wollen ein Signal aussenden, dass wir hier an die Zukunft glauben, daran, dass junge Familien hier leben und arbeiten werden.“

 

Quelle: Pressemitteilung der WR.Lausitz vom 07.01.2019 / www.saechsische.de

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Foto: Pressegespräch zum fortschreitenden Strukturwandel der Lausitz

Grüne Woche – Landkreis OSL erneut zu Gast in Berlin

(10.01.2019)

Wenn vom 18. bis 27. Januar 2019 die 84. Internationale Grüne Woche in Berlin wie gewohnt ein breites Publikum anzieht, dann ist auch OSL erneut mit von der Partie. Zum dritten Mal präsentiert sich der Landkreis in der Brandenburghalle am Stand 132. Mit dabei sind elf kleinere Anbieter und Erzeuger aus der Region.

 

Auf den als Marktstand angelegten Ausstellerplätzen bietet sich für die Unternehmen und Vereine die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und den Gemeinschaftsstand für Eigenwerbung zu nutzen. An zehn Messetagen werden dabei abwechselnd folgende Unternehmen mit nach Berlin reisen: AliSavon Seifenmanufaktur (Neupetershain), die Hosenaer Kelterei GmbH & Co.KG, Seifenhof Neu-Seeland, der Partyservice Katja Kling (Schwarzheide), Erlebnis Camping Lausitz (Ortrand), der landwirtschaftliche Betrieb Frank Trogisch - Hofladen Muckwar (Luckaitztal), der Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin (Peickwitz), „Geraldine“ - Konditorei, Café, Patisserie (Senftenberg), BioCornflakeBox (Senftenberg), Tenglers Buchhandlung (Senftenberg) und die Landboden Bronkow Agrar GmbH.

 

In unmittelbarer Nähe stellen außerdem der Spreewaldverein e.V. sowie „Scharfes Gelb“ aus Senftenberg an eigenen Ständen sich und ihre Produkte vor. Am Landkreis-Stand stehen zudem die Mitarbeiter des Bereichs Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung bereit und erteilen den Messebesuchern Informationen über Angebote und touristische Einrichtungen im Landkreis.

 

  1. 21. Januar laden die Veranstalter zum traditionellen Brandenburgtag. Für den Eröffnungs- als auch den Brandenburgtag und den Spreewälder Bühnentag am 20. Januar hat auch Landrat Siegurd Heinze sein Kommen signalisiert.

 

 

 

 

 

 

Das sind die Teilnehmer im Einzelnen:

 

Messetag

Aussteller

18.01.2019

 

AliSavon Seifenmanufaktur

E.-Thälmann-Str. 7

03103 Neupetershain

www.alisavon.de

 

19.01.2019

 

Tenglers Buchhandlung
Markt 11
01968 Senftenberg

www.tenglers-buchhandlung.de

 

19.01.2019

 

Seifenhof Neu-Seeland
Kunersdorfer Weg 1
03103 Neu-Seeland

www.seifenhof.de

 

20.01.2019

 

Erlebnis Camping Lausitz

Am Bad 1

01990 Ortrand

 

21.01.2019

 

Partyservice Katja Kling

Lauchhammer Straße 17a
01987 Schwarzheide
www.partyservice-kling.de

 

22.01. bis 23.01.2019

 

Landwirtschaftsbetrieb
Thomas Domin

Feldstraße 20
01945 Peickwitz

www.landwirt-domin.de

24.01.2019

 

Hosenaer Kelterei GmbH & Co.KG
Parkstraße

01996 Hosena

Internet: www.hosenaer-kelterei.de

24.01.2019

Landboden-Bronkow Agrodienste GmbH

 

Dorfstraße 22

03205 Bronkow

www.landboden-bronkow.de/

25.01.2019

 

Landwirtschaftlicher Betrieb Frank Trogisch Hofladen Muckwar

Altdöberner Landstraße 2

03229 Luckaitztal

26.01. bis 27.01.2019

Bio Cornflake Box
Bahnhofstraße 35a
01968 Senftenberg

https://biocornflakebox.com/

26.01. bis 27.01.2019

 

„Geraldine“, Konditorei, Café, Patisserie

Bahnhofstraße 33

01968 Senftenberg

https://www.instagram.com/explore/locations/577483753/geraldine-konditorei-cafe-patisserie/?hl=de

 

 

Foto zur Meldung: Grüne Woche – Landkreis OSL erneut zu Gast in Berlin
Foto: Foto: Der Landkreis OSL präsentiert sich auch in diesem

Aktuelle Regelungen zu Trichinenproben-Annahmestellen

(10.01.2019)

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft

FB Fleischhygiene des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert:

 

Aktuelle Regelungen zu den Trichinenproben-Annahmestellen

 

Stand: 01.01.2019

 

Der Landkreis Oberspreewald Lausitz erstreckt sich vom Spreewald im Norden über die Niederlausitz in der Mitte bis in die Oberlausitz im Süden. Um die Fahrtwege so kurz wie nötig zu halten, erweitern wir die Möglichkeiten zur Abgabe von Trichinenproben. Die Untersuchungen erfolgen dann zu den Zeiten, welche Ihnen von den annehmenden Mitarbeiter/Innen jeweils benannt werden.

 

Dabei bleiben die Bedingungen für Probenentnahme, -transport, -annahme und die Probenbearbeitung unverändert. (Bitte beachten Sie die allgemeinen Informationen)

 

Trichinenproben

 

Annahmestellen Annahmezeiten

 

Tierarztpraxis Paulenz & Kloß Dienstag: 14:00 – 18:00 Uhr

Paul-Fahlisch-Str. 20 Mittwoch: 08:00 – 10:00 Uhr

03222 Lübbenau

( 03542 3040

 

Tierarztpraxis Zinke Montag: 09:00 – 09:45 Uhr

Weinbergsweg 7 Donnerstag: 09:00 – 09:45 Uhr

03229 Altdöbern

( 035434 428
 

Landratsamt OSL, Montag: 09:00 – 11:00 Uhr

Raum 0.13 Dienstag: 07:30 – 09:00 Uhr

J.-Gottschalk-Straße 36 Donnerstag: 07:30 – 11:00 Uhr
03205 Calau

( 03541/870-4435

 

Landratsamt OSL, Montag: 09:00 – 11:00 Uhr &

Haus III, 13:00 – 15:00 Uhr

Dubinaweg 1 Dienstag: 07:30 – 08:00 Uhr

01968 Senftenberg Donnerstag: 09:00 – 11:00 Uhr &

  • 03573/870-4442 bzw. 13:00 – 15:00 Uhr
    03573/870-4428 Freitag: 07:30 – 08:00 Uhr

Bitte beachten Sie:

 

Keine Probeannahmen und Untersuchungen erfolgen an gesetzlichen Feiertagen und den folgenden Terminen: 31.05.19, 04.10.19, 24.12.19, 27.12.19 & 31.12.19

 

Die Untersuchung auf Trichinen erfolgt auf der Grundlage der §2b und §4 der „Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs (Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung – Tier-LMHV)“ Sie ist vom Jagdausübungsberechtigten bei der für den Erlegeort oder seinen Wohnort zuständigen Behörde anzumelden!

 

Gebühren Zurzeit 9,00 € je Trichinenuntersuchung entweder:

1. bar – (bitte passend) oder

2. Online Einzahlung oder Überweisung auf das Konto:

Landkreis Oberspreewald – Lausitz

Bankverbindung: Sparkasse Niederlausitz

BIC: WELADED1OSL IBAN DE56 1805 5000 3010 1000 50

Verwendungszweck: PK: 39.99999.3 / 39.02

Unter der Angabe der Wildmarkennummer und Name des Einzahlers

Allgemeine Informationen:


Probenmaterial

 

Die Probe für die Untersuchung auf Trichinen ist aus einem Zwerchfellpfeiler zu entnehmen und muss mind. 20g, besser 50g schwer sein. Alternativ können auch Unterarm- oder Zungengrundmuskulatur untersucht werden. Das angegebene Gewicht bezieht sich lediglich auf den Anteil an reiner Muskulatur ohne Fett und Bindegewebe.
Die Fleischprobe ist auslaufsicher und doppelt umhüllt zu verpacken und das Probengefäß ist zusätzlich mit der Wildmarkennummer zu kennzeichnen. Die Zugehörigkeit der Probe zum Wildkörper muss zweifelsfrei gewährleistet sein.
Für die Bezahlung bitte das Geld oder den Nachweis der online-Überweisung in der zweiten Umhüllung bereithalten.

 

Aufbewahrung der Proben bis zur Untersuchung

 

Bis zur Abgabe bewahren Sie Ihre Proben gekühlt bei 4 - 7°C auf. Sollten autolytische (verdorbene) Proben bei uns eingehen, müssen wir diese zurückweisen. Gleiches gilt für gefrorene Proben. Diese Prozesse können Trichinenlarven zerstören und verfälschen somit das Untersuchungsergebnis. Es könnte zu falsch negativen Ergebnissen kommen.

 

Ergebnisübermittlung

 

Die Befundmitteilung erfolgt indirekt über eine automatische Freigabe (Festlegung auf den Wildursprungsscheinen). Das heißt, das Fleisch des betreffenden Tieres ist am Untersuchungstag ab der durch das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, FB Fleischhygiene vorgegebenen Uhrzeit zum Genuss freigegeben.
Sollte ein Befund fraglich oder positiv sein, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung. Dafür ist es wichtig, dass Sie an diesem Tag entsprechend Ihrer Angaben auf dem Wildursprungsschein telefonisch erreichbar sind. Die Wildursprungsscheine werden Ihnen
bei Probenabgabe gestempelt zurück gegeben bzw. nach Abschluss der Untersuchung zugesandt oder stehen auf Wunsch auch zur Abholung bereit.

Hinweis

Zusammen mit den Trichinenproben können im Rahmen des ASP- Bekämpfungsprogramms die Anträge und die Pürzel für die Auszahlung der Aufwandsentschädigung abgegeben werden. Hierzu sind der mit der Wildursprungsscheinnummer versehene separat verpackte Pürzel und der vollständig ausgefüllte Antrag mitzubringen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie im Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg unter den folgend genannten Erreichbarkeiten:

 

Ansprechpartner:

Frau Kühn: 03573/870-4427 amtl. Tierärztin Fleischhygiene

Frau Templin: 03573/870-4428 amtl. Fachassistentin

Frau Böttcher: 03573/870-4442 SB LMÜ & Fleischhygiene

Aufzug im Gebäude des Straßenverkehrsamtes in Calau außer Betrieb

(08.01.2019)

Wie das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert, steht aufgrund notwendiger Umbauarbeiten ab Montag, 7. Januar 2019 der Personenaufzug im Gebäude der Sparkasse Calau nicht zur Verfügung. Die Baumaßnahmen beginnen am 7. Januar, die Inbetriebnahme des neuen Aufzuges ist für die Woche vom 11. bis 15. Februar geplant. Während dieser Zeit steht der Aufzug nicht zur Verfügung.

 

Besucher mit einem Handicap haben die Möglichkeit, sich am Service der Sparkassengeschäftsstelle im Erdgeschoss anzumelden. Die Kollegen vor Ort benachrichtigen die Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes.

 

Die Sparkasse ist bemüht, Lärm- und Schmutzbelästigungen für Besucher auf ein Minimum zu beschränken und bittet um Verständnis.

 

Foto zur Meldung: Aufzug im Gebäude des Straßenverkehrsamtes in Calau außer Betrieb
Foto: Foto: Personenaufzug im Sparkassengebäude Calau aufgrund Umbauarbeiten ab 7. Januar außer Betrieb. (Foto: Landkreis)

Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zum Jahreswechsel

(27.12.2018)

Die Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sowie alle nachgeordneten Einrichtungen und Außenstellen, wie etwa die KFZ-Zulassungsstelle und die Außenstelle der gemeinsamen Katasterbehörde der Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz in Calau, sind am 24. sowie 31. Dezember 2018 geschlossen. Der Pflegestützpunkt in der Ernst-Thälmann-Str. 129 in Senftenberg schließt ebenfalls an diesen beiden Tagen.

 

Von der Schließung ausgenommen ist das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in Senftenberg, welches in dringenden Fällen über die Leitstelle erreichbar ist.

 

Zwischen den Feiertagen, am 27. und 28. Dezember 2018 und ab dem 2. Januar 2019 gelten die regulären Sprechzeiten.

Winfried Böhmer für seine Lebensleistung im Naturschutz geehrt

(14.12.2018)

Seit 2015 zeichnet die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in Ihrem Wirken für den Naturschutz besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr geht der Titel „Ehrenbeirat im Naturschutz“ an Winfried Böhmer aus Vetschau. Die feierliche Ernennung erfolgte im Rahmen der gestrigen letzten Kreistagssitzung in diesem Jahr im Kulturhaus in Lauchhammer durch OSL-Landrat Siegurd Heinze.

 

Sein politisches Wirken ist ebenso vielfältig wie sein ehrenamtliches Engagement. Winfried Böhmer wird im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und weit darüber hinaus u.a. als Naturschützer und Fachmann für Belange der Bergbaufolge und Energiefreileitungen sehr geschätzt.

 

Aufgewachsen bei Zittau (Sachsen), interessierte sich Winfried Böhmer bereits frühzeitig für Tiere und Natur. Der Vogelkunde galt dabei sein besonderes Interesse, so dass die Fähigkeit zur Artenbestimmung bis in diese Zeit zurückreicht. Nach seiner Schulausbildung absolvierte Winfried Böhmer eine Lehre im Kraftwerk Hirschfeld (Oberlausitz) und begann danach ein Ingenieurstudium für Elektrotechnik. Als Elektroingenieur verschlug es ihn von der Ober- in die Niederlausitz, nach Vetschau im Spreewald. Dort entstand gerade ein neues Kraftwerk, wo er quasi von Beginn an bis zur Schließung im Jahr 1996 über 30 Jahre tätig war und die Belegschaft in den schwierigen letzten Jahren als Mitglied im Betriebsrat mit vertrat.

 

Winfried Böhmer war frühzeitig ehrenamtlich im Naturschutz engagiert. Vor 1990 war er Mitglied im „Biologischen Arbeitskreis des Kreises Calau“ und leitete viele Jahre die Arbeitsgruppe Tourismus und Naturschutz in Vetschau. Im Spreewald wohnend lag es nahe, dass er sich mit dem Weißstorch und der Horstbetreuung besonders beschäftigte. Mit zunehmender Erfahrung verknüpft mit seinem Fachwissen als Elektrotechniker setzte sich Winfried Böhmer bereits seit Ende der 1980er Jahre unermüdlich für den Storchen- bzw. Großvogelschutz an Freileitungen ein und konnte durch seine konstruktive aber auch vehemente Art mit den Energieversorgern und späteren Netzbetreibern die schrittweise Umrüstung von Freileitungen im Spreewald erreichen.

 

Das Thema „Birds and Powerlines“ (Vögel und Stromleitungen) beschäftigt Winfried Böhmer im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften, Foren oder Arbeitskreisen bis heute auf nationaler und internationaler Ebene. Schließlich fand 2010 über den § 41 des Bundesnaturschutzgesetztes der „Vogelschutz an Energiefreileitungen“ Einzug in die nationale Gesetzgebung. Daran hatte Winfried Böhmer einen nicht unerheblichen Anteil. Sicher zufällig ist die Paragraphen-NR. (§ 41) identisch mit seinem „Schlüsselerlebnis“, d.h. mit der Beobachtung von 41 durch Stromschlag im Jahr 1988 an einer Freileitung verendeten Weißstörchen.

 

Winfried Böhmer ist seit vielen Jahrzehnten auch im Naturschutzbund Deutschland (NABU) aktiv und Mitglied des Regionalverbandes Calau e.V., war entscheidend am Aufbau des Weißstorchzentrums der Niederlausitz in Vetschau beteiligt und gilt als „Vater“ der Internetstörche, welche Vetschau weit über die Bundesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Winfried Böhmer vertritt den NABU im Braunkohlenausschuss. Er unterstützte die Unterschutzstellungen von ehemaligen Bergbauflächen als Naturschutzgebiete.

 

Für sein ehrenamtliches jahrzehntelanges Wirken im Umwelt- und Naturschutz erhielt er internationale und nationale Würdigungen, so wurde er 2016 mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Im gleichen Jahr würdigte ihn die Stadt Vetschau mit seiner Eintragung in das Goldene Buch der Stadt.

 

Seit 1990 wurde Winfried Böhmer auch politisch aktiv und wirkt seither ununterbrochen in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Vetschau und als Mitglied im Kreistag des Landkreises OSL für das Bündnis 90/Die Grünen mit.

 

Mit Winfried Böhmer tragen nunmehr fünf Personen im Landkreis OSL den Titel „Ehrenbeirat im Naturschutz“. 2015 erhielten Reiner Sowa aus Senftenberg und Siegfried Bernd aus Calau die Auszeichnung. 2016 konnte Helmut Jentsch aus Zinnitz die Ehrung entgegennehmen, 2017 Werner Blaschke aus Lauchhammer.

Foto zur Meldung: Winfried Böhmer für seine Lebensleistung im Naturschutz geehrt
Foto: Winfried Böhmer für seine Lebensleistung im Naturschutz geehrt

OSL sagt Danke: „Tag des Ehrenamtes“ würdigte ehrenamtliches Engagement

(29.11.2018)

Kurz vor dem internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember, sagten Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Sparkasse Niederlausitz am 27.11.2018 „Danke“. Seit dem Jahr 2000 werden mit dem gemeinsamen „Tag des Ehrenamtes“ Bürger ausgezeichnet, die sich in ihrem ehrenamtlichen Wirken zum Wohl der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Auch ein gemeinnütziges Projekt aus Annahütte freute sich über die Würdigung.

 

Weihnachtlich dekoriert empfing die Caféteria der Sparkasse Niederlausitz am Dienstagabend ihre Gäste. Insgesamt 21 Frauen und Männer wurden stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen in der Region ausgezeichnet. Die Vorschläge für die Nominierungen ergehen direkt aus den elf Kommunen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Neben einer Dankesurkunde und der Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg, überreicht durch Landrat Siegurd Heinze, erhielten die Gäste eine Ehrenplakette vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz, Lothar Piotrowski. Die Laudationen hielt Erika Körner, Amtsleiterin des Sozialamtes beim Landkreis. Musikalisch umrahmt wurde die Auszeichnungsveranstaltung durch zwei junge Talente der Kreismusikschule.

 

Mit dem Projekt „Erhalt der historischen Henriettenkirche in Annahütte“ des Fördervereins Annahütte Lausitz e.V. wurde zudem erneut ein Einzelprojekt bedacht. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für die Attraktivität des Ortsteils Annahütte und insbesondere für den Erhalt der Henriettenkirche, einem kommunalen Baudenkmal der Gemeinde Schipkau, einzusetzen. Unter Mitwirkung des Fördervereins erfolgte die Restaurierung der Kirche in mehreren Abschnitten. Zudem engagiert sich der Verein für eine möglichst vielfältige Nutzung. So ist die Henriettenkirche inzwischen nicht nur kultureller Mittelpunkt und ein Wahrzeichen von Annahütte, sondern auch ein über die Grenzen der Gemeinde hinaus ein bekannter Veranstaltungsort. Neben den Gottesdiensten organisiert der Verein Konzerte und diverse Veranstaltungen. Der Erlös kommt dem weiteren Erhalt des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes zu Gute. Die Vertreter des Vereins um ihren Vorsitzenden Antonius Kersten konnten sich am Dienstagabend über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen.

 

Die ausgezeichneten Personen sind:

 

Name

Vorname

Ort

Achtenberg

Lothar

Schipkau

Bischoff

Elisabeth

Calau

Flick

Christiane

Brieske

Grieger

Rosemarie

Brieske

Gutsche

Michael

Calau

Kupz

Hans-Joachim

Sedlitz

Lehmann

Marko

Bronkow

Meyer

Irma

Lauchhammer

Noack

Jürgen

Lauchhammer

Nemitz

Hans-Joachim

Lübbenau

Nittka

Wilfried

Hohenbocka

Paul

Joachim

Guteborn

Steiniger

Anne

Brieske

Tischer

Volker

Ortrand

Pfiszterer

Maria

Schwarzbach

Wahren

Karl- Heinz

Großräschen

Wünsche

Rolf

Altdöbern

 

Vier weitere Ehrenamtliche wurden ausgezeichnet, konnten aber nicht an der Auszeichnungsveranstaltung teilnehmen.

 

Foto zur Meldung: OSL sagt Danke: „Tag des Ehrenamtes“ würdigte ehrenamtliches Engagement
Foto: Jedes Jahr zeichnen die Sparkasse Niederlausitz und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer der Region für ihr beispielhaftes Wirken aus. Der diesjährige Tag des Ehrenamtes fand statt am 27.11.2018. (Foto: Landkreis)

Innovativ und investitionsstark – Landrat besucht Unternehmen im Landkreis OSL

(27.11.2018)

Um die Unternehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz besser kennenzulernen und im gegenseitigen Austausch auch deren Anliegen an die Verwaltung zu erfahren, besucht Landrat Siegurd Heinze in diesem Herbst wieder Unternehmen in jeder Kommune des Landkreises. 12 Termine stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Besuchte Unternehmen bisher: Formen- und Musterbau GmbH in Schwarzheide, COMPLUS Generaldistribution GmbH in Calau, Markt 15 Gästehaus in Senftenberg und Industrie-Hydraulik Vogel & Partner GmbH in Senftenberg, WIEGEL Lauchhammer Feuerverzinken GmbH, M.D.K. Gebäudetechnik GmbH in Meuro und BPR Blech- und Profilbearbeitungs GmbH in Ruhland .

 

Formen- und Musterbau GmbH Schwarzheide

Das 1991 gegründete Unternehmen produziert Formen und Werkzeuge aus verschiedenen Werkstoffen, vorwiegend aus Metall, für Kunststoffverarbeitungswerkzeuge und -hilfsmittel bzw. Vorrichtungen. Bis 1995 war das Unternehmen im Betriebsgelände der BASF Schwarzheide GmbH eingemietet, mit der nach wie vor eine enge Zusammenarbeit besteht. Weitere regionale Hauptauftraggeber sind die Purant GmbH, Clever Ettiketten GmbH, GP Anlagenbau GmbH sowie Vestas Blades Deutschland GmbH. Überregional zählen zu den Auftraggebern die Maincor Rohrsysteme GmbH, EFEN GmbH Eltville und die Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH aus Tauberbischofsheim.

 

Mit der Errichtung der Produktionshalle im Gewerbegebiet Schwarzheide-Mitte konnten die vorhandenen Kapazitäten weiter ausgebaut werden. Die Unternehmensentwicklung und die derzeitige Auftragslage hatten eine ständige Umsatzsteigerung zur Folge. „Mit der Ansiedlung mehrerer kunststoffverarbeitender Firmen, wie den Fränkischen Rohrwerken Königsberg, FEURER Febra GmbH sowie der Puralis GmbH hatte sich der Bedarf an Werkzeugbaukapazität, speziell auch im Bereich CNC – Fräsen und Drehen, gesteigert“, erläutern die Geschäftsführer Klaus Panser und Dieter Speckhardt. Die Aufträge kommen dabei bis aus China. Das Unternehmen habe umfangreich investiert und sei breit aufgestellt im Maschinenbau und technisch modern mit CNC-Technik ausgerüstet.

 

Allerdings klagen die Geschäftsführer wie vielerorts über Probleme bei der Personalgewinnung. Gesucht werden Feinwerkmechaniker und CNC Zerspanner. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 15 Mitarbeiter, so auch einen Absolvent der BTU Cottbus-Senftenberg, der als Konstrukteur tätig ist.

 

COMPLUS Generaldistribution GmbH

Seit 1997 ist Complus der führende Projektdistributor von Lösungen im Bereich „Wireless-Communications“ und Integrator und Serviceanbieter im Bereich Voice-over-IP mit Hauptsitz in Calau und Niederlassungen in Oberursel und Heilbronn.

 

Im altehrwürdigen, komplett sanierten Gebäude des ehemaligen Postamtes in Calau ist der Logistikbereich des Unternehmens verortet. Die Kernkompetenz von Complus ist die Entwicklung von Individuallösungen unterschiedlichster Branchen, Konzepte wurden bereits in mehr als 26 Ländern erfolgreich umgesetzt. Von der Beratung bei Großprojekten über den Aufbau und die Betreuung von Pilotinstallationen bis hin zur Konzeption und Implementierung von Lösungen, bietet Complus den gesamten Prozess aus einer Hand. Individuelle Trainingsangebote, spezielle Finanzdienstleistungen sowie Nachbetreuung und anschließende Wartung während des Betriebes runden das Gesamtportfolio ab.

 

Das Unternehmen wachse kontinuierlich, weiß Geschäftsführer Michael Andree zu berichten. Personalfluktuation gebe es nicht. Die Bezahlung der Mitarbeiter sei übertariflich, es gebe Angebote wie Physiotherapie im Haus und Fortbildungen seien selbstverständlich. „Im Großen und Ganzen sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hier gut“, äußert sich der aus Hamburg stammende Geschäftsführer, wenngleich er die wachsenden bürokratischen Hürden für Unternehmer in Brandenburg kritisiert.

 

Markt 15 Gästehaus Senftenberg

Das Haus am Senftenberger Markt ist wohl eines der ältesten Häuser in Senftenberg und dem ganzen Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Einzeldenkmal wurde im Laufe der Jahre mehrfach umgebaut, Teile des Kellers sind vermutlich noch weiter zurückzudatieren. Nach fast 30 Jahren Leerstand stellten Gisa und Carsten Bartsch, die Bauherren und Bauingenieure aus Guteborn sich der baulichen und finanziellen Herausforderung und erweckten es in diesem Jahr zu neuem Leben, was ein reges mediales Interesse und bei den Bürgern der Stadt hervorrief. So erstrahlt der Markt 15 nach nur 13-monatiger Bauzeit und einer sechsstelligen Investitionssumme in neuem Glanze.

 

Sieben moderne und barrierefreie Gästezimmer und -wohnungen mit viel Liebe zum Detail beherbergt das historische Gebäude im Herzen Senftenbergs seit der feierlichen Eröffnung Ende Mai. Die Gästeräume verbinden eine hochwertige Ausstattung und Komfort mit dem Charme vergangener Zeiten. Im Erdgeschoss befindet sich ein separater Seminarraum, er kann für Schulungen, Workshops und Ausstellungen gebucht werden. Im Torhaus (anno 1770) stehen weitere Räumlichkeiten, die vielseitig genutzt werden können zur Verfügung. In diesem ältesten Teil des Hauses ist besonders viel von der alten Bauweise erhalten geblieben und restauriert worden.

 

Betreiberin des Gästehauses ist die Tochter der Investoren, Rebecca Bartsch. Die studierte Hotelmanagerin hat mehrere Jahre in den USA und zuletzt in Berlin gelebt und gearbeitet. Sie leitet das Gästehaus nun gemeinsam mit ihrem Partner. Ihre Gäste kommen aus allen Ecken Deutschlands und aus ganz Europa, Touristen wie auch Geschäftskunden. „Dieses Haus hat Geschichte, und ich freue mich sehr, dass sie nun weitergeht“, äußerte sich Landrat Siegurd Heinze beeindruckt.

 

Industrie-Hydraulik Vogel & Partner GmbH

„Sie kennen sicher den Reifendruck Ihrer Autoreifen? Wir arbeiten hier mit 350 bis 420 bar“, wusste Geschäftsführer Matthias Vogel gleich zu Gesprächsbeginn seine Gäste zu beeindrucken. Zuvor in Hamburg und München tätig, übernahm der studierte Kaufmann vor nunmehr 6 Jahren das 1990 als Zweimann-Betrieb gegründete Unternehmen seines Vaters. Über 85 Mitarbeiter sind heute an 8 Standorten im Bereich Hydraulik, Schmiertechnik, Druckluft und 3D-Rohrfertigung für zahlreiche bekannte Unternehmen fast aller Branchen im industriellen Produktionsumfeld tätig. Dazu gehören neben der Senftenberger Unternehmenszentrale Niederlassungen in Frankfurt/Oder, Dresden, Genshagen, Görlitz, Jonsdorf, Berlin-Lichtenberg und Schöneiche. Alle Standorte verfügen über „Showrooms“, in denen die wesentlichen Teile des Produktportfolios ausgestellt sind sowie über ein mobiles Servicefahrzeug, das für Notfälle direkt beim Kunden vor Ort zum Einsatz kommt.

 

Seit über 28 Jahren beliefert das Unternehmen Kunden in Deutschland und weltweit, überall dort, wo Steuerungs- und Antriebstechnologien zum Einsatz kommen, bspw. aus den Branchen Hoch- und Tiefbau, Transporttechnik, Kraftwerksbau, Landwirtschaft, Bahntechnik, Schienenfahrzeugherstellung, Luftfahrt und Schiffsbau. Den Kunden ganzheitliche Lösungen zu bieten, ist Matthias Vogel ein Anliegen – „alles aus einer Hand“ erläutert er. Der Geschäftsführer engagiert sich in mehreren Netzwerken, wie etwa den „Wirtschaftsjunioren“, die Jugendliche beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen. Das Unternehmen hat vor nunmehr 3 Jahren begonnen, selbst auszubilden. Ein Auszubildender ist derzeit sogar unter den besten 3 in Brandenburg. Aktuell werden für den Senftenberger Standort zwei Auszubildende für den Beruf des Industriemechanikers gesucht.

 

Die Ausbildung sieht Matthias Vogel allerdings als nur einen Baustein bei der Gewinnung von Fachkräften. So setzt das wachstumsstarke Unternehmen ebenso auf Langzeitarbeitslose, Rückkehrer aus dem Westteil der Republik oder Quereinsteiger. Jeder Kollege bekommt jährlich die Möglichkeit hausinterner sowie externer Schulungen. Das Feedback der Mitarbeiter fließt ein in die Optimierung von Unternehmensprozessen. „Personal-Aquise und -Bindung sind Themen, die uns auch 2019 beschäftigen werden“, erklärt Matthias Vogel.

 

 

WIEGEL Lauchhammer Feuerverzinken GmbH

Hier ist „Ihr Stahl in guten Händen“, wirbt der vor nunmehr 70 Jahren als Familienbetrieb in Franken gegründete Firmenverbund Wiegel seit 1994 auch am Standort Lauchhammer. Haupt und Verwaltungssitz des Unternehmens ist Nürnberg. An 35 Standorten in Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakei sind über 1.400 Mitarbeiter beschäftigt. Wiegel gilt als einer der leistungsfähigsten Feuerverzinker Europas.

 

Zunächst beteiligte sich das Unternehmen an der alten Verzinkerei mitten in Ruhland, entschied sich aber bald für die Investition in der Nachbarstadt. In der neuen Betriebsstätte waren anfangs 18 Mitarbeiter beschäftigt, später 38. Diese Anzahl blieb bis heute relativ konstant. Werksleiter von Beginn an ist Frank Hänsch. 2015 wurde der Standort als erster der Wiegel-Gruppe saniert. Hauptgeschäft am Standort Lauchhammer ist das Feuerverzinken. Neue Verfahren vor Ort, im Regionalverbund oder in der WIEGEL-Gruppe bilden weitere Standbeine. Dazu gehören Duplexsysteme (Nasslack- und Pulverbeschichtungen), Entlacken, Strahlen, Galvanisieren, Weißrostschutz und auch technische Beratung und Konstruktion. Ein Tourendienst frei Baustelle wird längst von vielen Kunden verlangt. „Und wenn ein Eigenheimbesitzer einen neuen Zaun wünscht, ist er bei uns richtig. Kunden der Verzinkerei sind alle, vom Hobbyhandwerker, der mit einem Stück Stahl zu uns kommt, über Stahlbauunternehmen bis hin zu Großunternehmen aller Branchen“, erläutert Werksleiter Frank Hänsch.

 

Auch für Anliegen der Unternehmen ins Gespräch zu kommen, ist Ziel der Besuche von Landrat Siegurd Heinze. So kam die geplante Ausbaumaßnahme der B169 zur Sprache, zu der seitens des Landkreises informiert wurde, wie auch die Breitbandversorgung des Standortes. Hier unterbreitete Bürgermeister Roland Pohlenz einen Lösungsvorschlag. Auch für die Wiegel-Gruppe stelle die Mitarbeitergewinnung laut Werksleiter Frank Hänsch und Bereichsleiter Uwe Heller zunehmend eine Herausforderung dar. Den Wunsch nach einem zusätzlichen Haltepunkt der städtischen Buslinie in Standortnähe nahmen Bürgermeister Roland Pohlenz und Wirtschaftsförderin Rotraud Köhler gern zur Prüfung mit in das Rathaus. Nicht zuletzt wurde die Problematik der Gewinnung von Berufskraftfahrern angesprochen.

 

 

M.D.K. Gebäudetechnik GmbH

Bei der M.D.K. Gebäudetechnik GmbH in Meuro hat man allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Das Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen elektrischer Schaltanlagenbau und Gebäudeautomation ist nach eigenen Angaben „solide etabliert“ und feiert zudem im kommenden Jahr sein 25. Jubiläum. M.D.K. Gebäudetechnik GmbH bietet einen Rundumservice von der Planung, Projektierung bis hin zur Fertigung der Energieverteilung.

 

28 Ingenieure, Techniker und Elektrofachkräfte sind für Unternehmen aus ganz Deutschland tätig, wie etwa die Stadtwerke Düsseldorf, VW Werke Forschung und Entwicklung, das Kameha Grandhotel in Bonn oder diverse Hochschulen und Forschungsinstitute. In den Energieverteilungen werden vorrangig Produkte der Firma Hager verwendet, aber auch, nach kundenspezifischen Vorgaben, Produkte von ABB, Hensel, Siemens oder Striebel und John. Im Landkreis OSL trägt beispielsweise die Beleuchtungssteuerung des Theaters neue Bühne in Senftenberg die Handschrift des Unternehmens. Dies ist im Übrigen auch die Philosophie der Geschäftsführer Maik Overbeck und Rainer Blumentritt: „Jede Anlage, die aus unserem Hause kommt, soll als Anlage von M.D.K. zu erkennen sein“, erklärt Rainer Blumentritt.

 

Das derzeit anhaltende Auftragshoch sei für das Unternehmen zwar erfreulich, verlange jedoch seinen Mitarbeitern einiges ab, um eine reibungslose Auftragsabwicklung zu gewährleisten. Auch in der Zusammenarbeit mit den Zulieferfirmen sind große Anstrengungen nötig, um die Arbeitsprozesse termingerecht abzusichern. Und so wird stetig investiert: 2013 wurde die Büro- und Produktionsstätte um 400 Quadratmeter ausgebaut. Weitere Erweiterungen der Planungs- und Produktionskapazität sind im Gespräch, um den kundenspezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

 

Der Fachkräftemangel sei auch bei M.D.K Gebäudetechnik GmbH durchaus zu spüren. In den letzten Jahren habe das Unternehmen seinen Personalstamm an Fachkräften kontinuierlich erweitert, sei aber dennoch auf der Suche nach weiterem qualifiziertem Personal. Aus diesem Grunde ist eine Ausbildung zum Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik m/w/d geplant.

 

Bürgermeister Klaus Prietzel lobte das Unternehmen als zuverlässigen Arbeitgeber und dankte für dessen Engagement in der Gemeinde Schipkau, wie etwa die Unterstützung der örtlichen Feuerwehr und des Kindergartens.

 

 

BPR Blech- und Profilbearbeitungs GmbH Ruhland

Ob Lasern, Scheren, Kanten, Stanzen, Falzen, Nieten oder Schweißen – bei dem Unternehmen in Ruhland dreht sich alles um Blechbearbeitung in sämtlichen Facetten. Seit dem Jahr 2000 wird in Ruhland Stahl, Edelstahl, Aluminium sowie Zink- und Kupferblech bis zu einer Einzellänge von 4000 Millimetern verarbeitet. Überwiegend Kunden aus der Maschinenbaubranche lassen hier diverse Kantteile sowie runde Kantteile im Falzsystem, Maschinenbau-Sonderteile und Lüftungselemente fertigen. Die BPR GmbH unterstützt ihre Kunden von der Entwicklung über die komplette Blechbearbeitung, die Umformtechnik und Beschichtung bis hin zur Herstellung von Baugruppen, einschließlich Logistik in Zusammenarbeit mit seinen Partnern. Auch spezielle Kundenwünsche in der Anfertigung von Prototypen, Einzelanfertigungen sowie Kleinserien werden realisiert.

 

In der als inhabergeführtes Einzelunternehmen gegründeten heutigen GmbH sind derzeit sechs Mitarbeiter und ein Auszubildender zum Konstruktionsmechaniker beschäftigt.

 

Um den wachsenden Ansprüchen der Kunden an kürzere Lieferzeiten, Präzision und Qualität nachzukommen, wird stetig investiert, so etwa Anfang dieses Jahres in eine 3D-Laserzuschnittanlage. Jedoch stößt das wachstumsstarke Unternehmen in der Zwischenlagerung mittlerweile an die Kapazitätsgrenzen und ist daher auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, erklärt Geschäftsführer Dirk Henke.

 

Erfreut von der positiven Entwicklung der Unternehmen zeigten sich Landrat Siegurd Heinze und Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung. „Gerade in Hinblick auf die schwierige Gewinnung von Fachkräften in der Region ist es wichtig, die Aufmerksamkeit auch auf die zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu lenken. Sie stehen eher selten im Licht der Öffentlichkeit und sind doch die Stützen der regionalen Wirtschaft. Ob mit vier oder mit 30 Mitarbeitern – die Unternehmen tragen wesentlich zur Wertschöpfung in der Region bei und stärken damit den Landkreis als attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandort“, drückte Landrat Siegurd Heinze seine Anerkennung aus und wünschte den Unternehmen weiterhin viel Erfolg und volle Auftragsbücher.

Foto zur Meldung: Innovativ und investitionsstark – Landrat besucht Unternehmen im Landkreis OSL
Foto: Unternehmensbesuch bei BPR Blech- und Profilbearbeitungs GmbH Ruhland. Foto: Landkreis

Schüler der „Hand in Hand Förderschule“ in Senftenberg freuen sich über renovierte KWG-Trainingswohnung

(26.11.2018)

Senftenberg, 26.11.2018

Im Rahmen der Initiative „Kommunikation und Nachbarschaft“ unterstützen der Landkreis OSL und die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) verschiedene soziale Projekte bzw. Vereine.

 

Mit der Renovierung der Trainingswohnung in der Usedomer Straße 28 in Senftenberg unterstützt die KWG das Lernziel der Förderschule "Hand in Hand" in Senftenberg, den Schülerinnen und Schülern eine lebenspraktische Ausbildung zu bieten.“

 

Wilfried Brödno, Dezernent des Landkreises Oberspreewald-Lausitz für Bildung, Finanzen und Bau betont die positive Zusammenarbeit: „Dem Leitbild unserer Förderschule, die wichtigen Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen, wird hier Rechnung getragen. Es ist schön zu sehen, mit wieviel Energie und Freude die Schülerinnen und Schüler das Projekt annehmen. Mit der KWG haben wir seit Jahren einen verlässlichen Partner an unserer Seite, für dessen großartiges Engagement wir uns heute ganz herzlich bedanken möchten.“ 

Foto zur Meldung: Schüler der „Hand in Hand Förderschule“ in Senftenberg freuen sich über renovierte KWG-Trainingswohnung
Foto: Schüler der „Hand in Hand Förderschule“ in Senftenberg freuen sich über renovierte KWG-Trainingswohnung

Nach ersten Hochrechnungen wird das Jahr 2018 das bislang touristisch erfolgreichste am Senftenberger See im Lausitzer Seenland

(19.11.2018)

Großkoschen, 16. November 2018 (tpr) – Der lange warme Sommer sorgte dafür, dass die Urlauberanlagen am Senftenberger See im Lausitzer Seenland außerordentlich gut gebucht waren. Mehr als 260 000 Übernachtungen erwartet
der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg, der die größten Camping- Anlagen sowie ein Hotel am See betreibt, nach ersten Hochrechnungen für das Jahr 2018. Das sind drei Prozent mehr als 2017. Damit wird es das erfolgreichste Jahr seit Gründung des Verbandes im Jahr 1994.

„Wir konnten bislang jedes Jahr bei den Übernachtungszahlen zulegen“, sagt Verbandsvorsteher Detlev Wurzler. „Unsere langjährigen Investitionen in die Infrastruktur zahlen sich aus. Ungewöhnliche Angebote wie unsere neuen Baumhäuser kommen gut an. Zudem profitieren wir vom deutschlandweiten
Camping-Trend. Natürlich hat auch der extrem warme Sommer in diesem Jahr mitgeholfen.“

Bei den Gästezahlen wird es einen Zuwachs von etwa sechs Prozent geben, von 58 153 im Jahr 2017 auf voraussichtlich 62 000 im Jahr 2018. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit mehr als vier Tagen über dem brandenburgischen Durchschnitt von 2,7 Tagen. Zahlreiche Familien verbringen ihren Sommerurlaub am See. Sie schätzen die flach abfallenden
breiten Strände, den direkten Zugang zum See, die Freizeitangebote und Spielbereiche auf den Campingplätzen.

Die Zahl der Camper auf den drei Campingplätzen und einem
Wohnmobilstellplatz, die der Zweckverband am Senftenberger See betreibt, ist deutlich um etwa 16 Prozent gestiegen. „Die Urlauber bevorzugen ihre eigene unkomplizierte, naturnahe Unterkunft und lieben die Geselligkeit auf dem Campingplatz“, ergänzt Wurzler. Zudem habe Camping seit 1973 eine lange
Tradition am See.

Der Zweckverband betreibt den Familienpark, das Komfortcamping, das Hafencamp und das Strandhotel am Senftenberger See. 40 Prozent der Übernachtungen im Lausitzer Seenland entfallen auf diese Anlagen. Mehr als die Hälfte der Gäste kommt aus Sachsen (55 Prozent), weitere 20 Prozent
kommen aus Brandenburg, Thüringen und Berlin, drei Prozent aus Tschechien, mit stark ansteigenden Wachstumsraten.

Auch in Zukunft will der Verband die Region touristisch weiter voran bringen. Deshalb baut er 2019 die Freizeitangebote im Familienpark aus, modernisiert das Strandhotel und weiht ein neues Sanitärgebäude auf dem Komfortcampingplatz ein. ■

Foto im Anhang: Luftbild Senftenberger See. Foto: Mario Hambsch

Online-Pressebereich mit Bildarchiv:
http://www.senftenberger-see.de/de/presse/pressefotos.html

Herausgeber:
Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg
Großkoschen, Straße zur Südsee 1
01968 Senftenberg
T.: 03573 800 310
E-Mail: verbandsleitung@zweckverband-LSB.de
http://www.zweckverband-LSB.de

Pressekontakt:
Dana Hüttner, Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg
T.: 03573 800 120
E-Mail: huettner@zweckverband-LSB.de

Foto zur Meldung: Nach ersten Hochrechnungen wird das Jahr 2018 das bislang touristisch erfolgreichste am Senftenberger See im Lausitzer Seenland
Foto: Foto: Mario Hambsch

Kreisstraßenmeisterei des Landkreises OSL für den Winter gerüstet – Material und Technik sind einsatzbereit

(19.11.2018)

Schenkt man diversen Bauernregeln Glauben, steht ein eisiger Winter bevor. Wie auch immer sich die kalte Jahreszeit entwickelt – die Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wird gerüstet sein. Am Freitag, 16. November, bereitete sich die Kreisstraßenmeisterei in Hörlitz auf den Winterdienst vor. Dabei wurden Fahrzeuge und Technik überprüft, die Bereitschaftspläne abgestimmt sowie die Mitarbeiter für die bevorstehenden Aufgaben geschult. Schließlich wurden die Fahrzeuge mit Streu- und Räumtechnik übergeben.

Die Kreisstraßenmeisterei betreut von den Standorten Hörlitz und Calau aus insgesamt 217 km Kreisstraßen und 10 km begleitende Radwege. Die Mitarbeiter sind bei Bedarf montags bis sonntags ab 4 bis 22 Uhr im Einsatz und rücken mit 2 Lkw, 2 Geräteträgern vom Typ Schlepper und 2 Kleingeräteträgern mit Räumschildern und Streugeräten Schnee und Eis zu Leibe. Neben der Beräumung werden die Straßen mittels Feuchtsalzstreutechnologie behandelt. Das Salz wird hier beim Ausbringen mit einer 30-prozentigen Sole befeuchtet, wodurch eine sofortige Auftauwirkung erreicht wird. Die Kreisstraße K 6615 in Bahnsdorf, die Kreisstraße K 6614 von Lieske in Richtung Proschim und die Kreisstraße K 6617 von Neupetershain über Ressen, Lubochow bis Leeskow wird vertragsgemäß von der Agrargenossenschaft Großräschen betreut. Hierbei wird eine Sand-Salz-Mischung verwendet.

Die Standorte der Kreisstraßenmeisterei OSL in Hörlitz und Calau verfügen über Salz-Silos mit jeweils 96 Tonnen Lagerkapazität. In Hörlitz befindet sich zusätzlich ein Freilager mit 500 Tonnen Lagerkapazität.

Zentrale Gedenkveranstaltung des Landkreises zum Volkstrauertag

(15.11.2018)

Am Sonntag, 18. November, eine Woche nach dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges, findet deutschlandweit der diesjährige Volkstrauertag statt. Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt weltweit mahnt der historische Rückblick, für eine friedlichere Zukunft zu wirken und die Bewahrung von Frieden und Demokratie als Mission zu begreifen.

 

Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich in jedem Jahr mit einer zentralen Gedenkstunde. Einladende sind Landrat Siegurd Heinze und der Vorsitzende des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bernd Leubner. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen.

 

Die zentrale kreisliche Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2018 findet statt

 

am Sonntag, den 18. November 2018 um 11 Uhr

in der evangelischen Peter und Paul-Kirche

in Senftenberg.

 

Zu den Rednern zählen Bernd Leubner, Landrat Siegurd Heinze, Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich und der katholische Pfarrer Roland Elsner. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung durch Kammerchor und -orchester der Kreismusikschule Oberspreewald-Lausitz unter Leitung von Ulrich Stein.

 

Im Anschluss an die Redebeiträge folgt die Kranzniederlegung am Ehrendenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, begleitet durch Trommelwirbel und Ehrenspalier von Bundeswehrsoldaten.

Einheit in Vielfalt – Volle Kraft für den Strukturwandel. Die Wirtschaftsregion Lausitz bündelt als Plattform Planung und Steuerung.

(12.11.2018)

Gemeinsam und arbeitsbereit, viele positive Impulsgeber: Die Lausitz-Landräte und Cottbus‘ Oberbürgermeister, der Freistaat Sachsen und das Land Brandenburg sowie zahlreiche Wirtschaftsvertreter und die Zukunftswerkstatt der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) legen das Fundament für einen gelingenden länderübergreifenden Strukturwandel – die Wirtschaftsregion Lausitz ist arbeitsbereit und vorbereitet, um künftig als zentrale Plattform kompakt und koordiniert die Heimat lebenswert und zukunftsstark zu machen.

 

Geredet wurde, um klug zu handeln: Die vergangenen Wochen haben Gesellschafter und Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH genutzt, um die Strategie für die Entwicklung und Perspektiven der Lausitz und auch ein Zeichen in Richtung Bundeskommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung“ abzustimmen. Es wurde ein klarer Auftrag definiert: „Das war intensives Arbeiten, das den gemeinsamen Willen zur Einheit in Vielfalt zeigt“, sagte Torsten K. Bork, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz. „Denn die WRL als sächsisch-brandenburgische Entwicklungsgesellschaft und Spiegel der Lausitzer Lebenswelt ist arbeitsbereit, partnerschaftlich und kooperativ künftig die langfristige Strukturentwicklung zu steuern und zu koordinieren. Das ist Rückenwind auf dem Weg zur lebenswerten Lausitz für die nächsten Generationen.

 

Die Gesellschafterversammlung will den weiten Horizont der Lausitzer Landschaft beherzt ins Denken und Handeln hineintragen: Engstirnige Konkurrenzallüren zwischen regionalen Strukturen sollen künftig vermieden werden. „Nicht ein Mensch, nicht eine Gegend der Lausitz soll zum alten Eisen gehören, dafür umso mehr alles kleinmütige Regional-Gerangel“, so Bork. Die Wirtschaftsregion Lausitz sei eine funktionierende Organisationsstruktur, die im Strukturwandel von jedem genutzt werden könne. „Die zahlreichen Kompetenzen dieser großartigen europäischen Zukunftsregion mit Potenzial gilt es zusammenzuführen, um im Einklang aller Interessen zielgerichtet noch aktiver zu werden. Das kann die Wirtschaftsregion Lausitz für alle leisten“, ist sich Bork sicher. Besonderen Wert wird die WRL dabei auf die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit allen Städten und Gemeinden in der Lausitz sowie auf die Erfahrungen und Kompetenzen unserer Lausitzrunde der direkt vom Strukturwandel betroffenen Kommunen legen.

Bürokratie solle vermieden und die vorhandene Funktionskraft der WRL voll ausgeschöpft werden. Wichtige Kompetenzen erarbeitete sich die Wirtschaftsregion Lausitz auch schon in den vergangenen neun Jahren als vormalige „Energieregion Lausitz“: Sie brachte regelmäßig Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Kammern, Verbände, Politik, Zivilgesellschaft und Sozialwesen zusammen, um neue Impulse für die Entwicklung der Gesamtregion zu setzen. Zudem ist die Gesellschaft bereits heute in der Lage, Fördergelder auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene zu identifizieren, akquirieren und „einzuholen“ und hat in dieser Art bereits viele erfolgreiche Projekte umgesetzt. „Wir müssen den Schritt wagen, nun auch an vorderster Stelle mitzuwirken“, sagt Bork, und: „Es geht um die Chance, europäische Förderungs- und Strukturveränderungsprozesse als Vorbild- und Modellregion aktiv zu Gunsten unserer Lausitz zu begleiten.“

 

Gleich zwei Bundesprojekte sind derzeit Ankerpunkte im Zukunftsdialog der WRL über die Gestaltung des energiewendebedingten Strukturwandels: Im Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ wurden nach dem 1. Ideen- und Projektaufruf des Regionalen Investitionskonzeptes (RIK) Lausitz erste Vorhaben positiv bewertet. Noch dieses Jahr sollen Projekte für eine zukunftsträchtige Lausitz starten. Mit dem Projekt „Zukunftswerkstatt Lausitz“ im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) erarbeitet die WRL mit allen Akteuren ein gemeinsames Leitbild und eine klare daraus abgeleitete Entwicklungsstrategie. Es werden entsprechende innovative Ideen und nachhaltige Projekte für die Länder, den Bund und die EU zur Ausrichtung der regionalen Strukturpolitik hervorgehen.

Borks Appell: „Wir als Wirtschaftsregion Lausitz rufen einmal mehr dazu auf, jetzt mit allen Partnern und allen Akteuren und mit voller Kraft und basisnah gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, um die Zukunftschancen unserer Lausitz zu nutzen“.

 

Quelle: Pressemitteilung der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH

Foto zur Meldung: Einheit in Vielfalt – Volle Kraft für den Strukturwandel. Die  Wirtschaftsregion Lausitz bündelt als Plattform Planung und Steuerung.
Foto: Einheit in Vielfalt – Volle Kraft für den Strukturwandel. Die Wirtschaftsregion Lausitz bündelt als Plattform Planung und Steuerung.

Zwischenbericht der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung

(12.11.2018)

Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ hat gestern wie im Einsetzungsbeschluss der Kommission vorgesehen den Zwischenbericht mit Maßnahmen zur sozialen und strukturpolitischen Entwicklung der Braunkohleregionen sowie zu ihrer finanziellen Absicherung fristgemäß vorgelegt. Der Bericht wurde von der Kommission am 25. Oktober 2018 einstimmig beschlossen.

 

Wie im Einsetzungsbeschluss festgelegt, veröffentlicht die Bundesregierung den Zwischenbericht. Den Bericht finden Sie hier (PDF, 377KB).

 

Quelle: Pressemitteilung Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" vom 01.11.2018

www.kommission-wsb.de

 

 

Ausschreibung des Kehrbezirkes OL 033

(07.11.2018)

Ausschreibung des Kehrbezirkes OL 033

 

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wird der

 

Kehrbezirk OL 033

 

für eine Bestellung zum 01. Januar 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.

 

Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 29.11.2018 unter Angabe der Kennziffer 3 OSL 2018 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.

 

Der Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen ist mit dem Vermerk „Bewerbung als bevollmächtigte/r Bezirksschornsteinfeger/in“ zu kennzeichnen.

 

Für die Einhaltung der Einreichungsfrist einschließlich der Einsendung der Bewerbungsunterlagen gilt das Datum des Posteingangs (Posteingangsstempel) bei der Behörde (§ 3 Abs. 3 Satz 4 BbgBAAV).

 

Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 033, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Leben & Wohnen >  > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: ann-kristin-franke@osl-online.de, zur Verfügung.

 

Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) - Tätigkeitsfeld: Handwerk und Produktion.

Gut vorsorgen mit der Vorsorgevollmacht: Der Pflegestützpunkt lädt ein

(01.11.2018)

„Vorsorgevollmacht – gut vorsorgen: Wer bestimmt über mich, wenn ich selbst dazu nicht mehr in der Lage bin?“ lautet der Titel der beiden Themennachmittage, die der Pflegestützpunkt OSL Interessierten im November in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald anbietet.

 

Durch Krankheit oder einen Unfall kann der Fall eintreten, dass persönliche Angelegenheiten nicht mehr selbst geregelt können und Betroffene auf die Mitwirkung anderer Personen angewiesen sind. In den Veranstaltungen des Pflegestützpunktes geben Mitarbeiterinnen der Betreuungsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einen Einblick in das wichtige Thema Vorsorgevollmacht. Diese legt fest, wer im Fall der Fälle rechtliche Angelegenheiten regeln darf. Damit sie im Ernstfall gültig und unerkannt wird, ist einiges zu beachten. Das „Warum“ und „Wie“ wird hier verständlich und anschaulich in lockeren Gesprächsrunden erklärt.

Die Themennachmittage finden statt am:

14. November um 14.30-16.30 Uhr im Pflegestützpunkt OSL, Ernst-Thälmann-Str. 129, 01968 Senftenberg

21. November, 14.30-16.30 Uhr im Haus der Harmonie, Str. der Jugend 34, 03222 Lübbenau

Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Um Voranmeldung wird gebeten unter Telefon 03573 36 33 45.

Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 1. bis 30. November

(01.11.2018)

Landrat Siegurd Heinze begrüßte kürzlich den Vorsitzenden des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bernd Leubner, im Landratsamt Senftenberg. Der Volksbund setzt sich auch in diesem Jahr für Frieden und Völkerverständigung ein und bittet für die Bewältigung seiner Aufgaben um Unterstützung. Die Haus- und Straßensammlung zugunsten der Bildungs- und Erinnerungsarbeit des Volksbundes findet vom 1. bis 30. November statt. Erneut beteiligen sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, um den Volksbund bei seiner Arbeit zu unterstützen.

 

„Unter dem Leitsatz ‚Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden’, ist die Arbeit des Volksbundes gerade heute immens wichtig. Um diese leisten zu können, bedarf es Ihrer Unterstützung. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende“, appellieren Landrat Siegurd Heinze und Kreisverbandsvorsitzender Bernd Leubner gemeinsam.

Foto zur Meldung: Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 1. bis 30. November
Foto: Bernd Leubner, Vorsitzender des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (re.), übergibt Landrat Heinze die Spendendose für die diesjährige Haus- und Straßensammlung (Foto Landkreis)

Engagement ohne Grenzen: Landkreis lobt Inklusionspreis für 2019 aus

(01.11.2018)

Bewerbungsfrist startet am 1. November / Kita „Bunte Bande“ wurde in diesem Jahr für ihre fantasievolle „Weltreise“ ausgezeichnet

 

Um das Engagement von Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe im Bereich Inklusion zu würdigen, vergibt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch im kommenden Jahr wieder den „Inklusionspreis OSL“.

In diesem Jahr ging die „Bunte Bande“ aus Lauchhammer mit ihrer „Weltreise“ als Sieger hervor und konnte sich über das Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro freuen, welches das Team um Kita-Leiterin Elke Grützner für den Außenbereich ihrer Tagesstätte einsetzen möchte. Auf einer Fantasiereise um die Welt besuchten die Kinder in neun Monaten zehn Länder und lernten so auf spielerische Art die Menschen, Tiere, Speisen, Bräuche, Kleidung und Währungen des jeweiligen Staates kennen. Die Integrationskita beherbergt aktuell 42 Kinder, davon fünf mit besonderem Förderbedarf sowie ein Kind mit Migrationshintergrund. Inklusion ist für die „Bunte Bande“ eine Selbstverständlichkeit, behinderte Kinder werden vollumfänglich in der Gruppe aufgenommen. Zudem arbeitet die Kita nach den fünf Säulen Kneipps und initiiert jährlich umfassende Projekte wie die „Weltreise“. Außerdem bietet sie für Schulanfänger zugeschnittene Angebote wie den „Bleistiftführerschein“ an.

 

Hintergrund

Der Inklusionspreis wird für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungsbereich (z.B. Kitas, Schulen) oder Freizeitbereich (z.B. Vereine, Jugendclubs) vergeben. Die Bewerber sind in ihrer Themenwahl frei – ob ein kreatives Projekt aus den Bereichen Kunst, Musik, Theater oder eine sportliche Veranstaltung/Aktivität, eine besondere Kooperation – der inklusive Charakter und Bezug zur Bildung im weitesten Sinne sind einzige Kriterien des Bewerbungsgegenstandes. „Der Inklusionspreis soll die einzelnen Einrichtungen unterstützen und ermutigen, den eingeschlagenen Weg zu einer inklusiven Zukunft weiterzugehen“, erläutert Delia Schäfer vom Bildungsbüro des Landkreises OSL.

Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freie anerkannte Träger der Jugend- und Behindertenhilfe (z.B. eingetragene Vereine, Jugendclubs, gGmbHs, Wohlfahrtsverbände) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Bewerbung erfolgt einfach und unkompliziert über das Bewerbungsformular, welches auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Inklusionspreis OSL“ heruntergeladen und direkt ausgefüllt werden kann. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte spätestens bis zum 31. Januar 2019 per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-onlinde.de oder reichen es in ausgedruckter Form per Post ein. Eine Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze und die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness gehören, ermittelt den oder die Gewinner des mit insgesamt 1.500 Euro dotierten Inklusionspreises, der im Oktober 2015 durch die Zustimmung des Kreistages zum Konzept „Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ möglich wurde. Der Preisträger wird im März 2019 bekanntgegeben und im Rahmen des Kreistages ausgezeichnet.

Die „Bunte Bande“ aus Lauchhammer konnte mit ihrer Fantasiereise um die Welt die Jury 2018 überzeugen. (Foto: Kita „Bunte Bande“ Lauchhammer)

Foto zur Meldung: Engagement ohne Grenzen: Landkreis lobt Inklusionspreis für 2019 aus
Foto: Bis zum 31. Januar können sich Projekte für den mit 1.500 Euro dotierten Inklusionspreis 2019 bewerben

Keine Grippeschutzimpfung im Gesundheitsamt am 13. und 15. November

(31.10.2018)

Aufgrund von Renovierungsarbeiten wird in der Woche vom 12. bis 16. November 2018 keine Impfsprechstunde im Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz angeboten. Grippeschutzimpfungen sind bis 8. November möglich und dann wieder ab dem 20. November 2018.

 

Die Grippeimpfung im Gesundheitsamt des Landkreises, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), wird angeboten dienstags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17.30 Uhr sowie donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16.30 Uhr. Auskünfte zum Thema Grippeimpfung und Impfen allgemein erteilen die Mitarbeiter auch gern telefonisch unter 03573 870-4342 oder -4345. Zur Impfung im Gesundheitsamt ist der Impfausweis mitzubringen. Alle gesetzlich Versicherten können sich zudem kostenfrei in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen impfen lassen, hier wird zusätzlich die Chipkarte benötigt.

Foto zur Meldung: Keine Grippeschutzimpfung im Gesundheitsamt am 13. und 15. November
Foto: Geht mit gutem Beispiel voran: Landrat Siegurd Heinze, der sich jedes Jahr gegen die Influenza impfen lässt. Das Foto zeigt ihn und Sonja Rudolph, Leiterin des Bereiches Hygiene/Gesundheitsschutz im Gesundheitsamt des Landkreises, im Gespräch und beim Eintrag der Impfung in den Impfausweis. (Foto: Landkreis)

Bücherflohmarkt in der SeeCampus-Bibliothek Schwarzheide

(30.10.2018)

Bücherwürmer und Leseratten aufgepasst! Noch bis Mitte November findet in den Räumlichkeiten der SeeCampus-Bibliothek in Schwarzheide wieder ein Bücherflohmarkt statt. Kinderbücher, Krimis, Romane gängiger Autoren, Fantasy- und Sachbücher – der Markt ist eine Fundgrube für Bücherliebhaber. Findet man doch oft Bücher, die im Buchhandel nicht mehr erhältlich sind.

 

Die SeeCampus-Bibliothek in der Lauchhammerstraße 33 in Schwarzheide ist geöffnet am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, mittwochs ist die Bibliothek geschlossen.

Foto zur Meldung: Bücherflohmarkt in der SeeCampus-Bibliothek Schwarzheide
Foto: Bücherflohmarkt in der SeeCampus-Bibliothek in Schwarzheide

Übung für den Ernstfall: Katastrophenschutz-Seminarwoche der Kreisverwaltung

(21.10.2018)

Im Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum (FKTZ) in Großräschen fand in der vergangenen Woche eine Schulungsreihe des Landkreises Oberspreewald-Lausitz statt. Anhand des konkreten Übungsszenarios eines großflächigen Stromausfalls übte der Verwaltungsstab des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einen eventuellen Einsatzfall. Als Referent konnte erneut Jürgen Kettler von der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler gewonnen werden. „Es wurden sowohl gut funktionierende Abläufe als auch Verbesserungsbedarf in der Stabsarbeit herausgearbeitet“, äußerte sich Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales und Leiter des Verwaltungsstabes und dankte allen Teilnehmern für den engagierten Einsatz, für die Vorbereitung und Organisation.

 

Hintergrund:

Ein Verwaltungsstab als Stab der administrativ-organisatorischen Komponente wird bei Ereignissen mit außergewöhnlichem Koordinierungs- und Entscheidungsbedarf gebildet. Dies ist insbesondere bei Großschadenslagen und Katastrophen der Fall. Organisatorisch ist im Stab das Führungs- und Hilfspersonal zur Unterstützung des Landrates gebündelt. Alle zur Bewältigung der Schadenslage notwendigen beziehungsweise zuständigen Ämter der eigenen Verwaltung, anderer Behörden und Dritte mit besonderen Kenntnissen (Vertreter von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr, Versorgungs- und Infrastrukturunternehmen) arbeiten darin mit. Als besondere Organisationsform sind Stäbe keine ständige Einrichtung und werden ereignisabhängig für einen begrenzten Zeitraum nach einem vorbestimmten Organisationsplan gebildet.

Foto zur Meldung: Übung für den Ernstfall: Katastrophenschutz-Seminarwoche der Kreisverwaltung
Foto: Schulung der Kreisverwaltung OSL zum Thema Katastrophenschutz. Foto: Landkreis

OSL in Bewegung: „Woche der Gesundheit und Pflege“ eröffnet

(18.10.2018)

Aktionswoche rund um Mobilität im Alter im OSL-Kreis noch bis Samstag

 

Unter dem Motto „Wer rastet, der rostet – Mobil sein und bleiben“ fand am Montag, 15. Oktober 2018, die zentrale Auftaktveranstaltung der diesjährigen Woche der Gesundheit und Pflege im Landratsamt Senftenberg statt. Noch bis zum Wochenende wird in den Kommunen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Thema aufgezeigt, wie es auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich ist, die Wege im Alltag selbstständig zu meistern. Das vollständige Programm kann unter www.osl-online.de heruntergeladen werden.

 

Als Besonderheit in diesem Jahr wurde die Auftaktveranstaltung des Kreises als Messe mit Informationsständen und Aktivitätsangeboten aufgebaut, wofür seitens der Kreisverwaltung erneut zahlreiche Partner gewonnen werden konnten. Zu Beginn stimmten die Damen der Trommlergruppe „Drums 66“ die Anwesenden im gut gefüllten Sitzungssaal des Landratsamtes auf das Thema ein. Tobias Schäfer vom unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitut für Infrastruktur- und Gesundheitsfragen (IGES Institut GmbH) stellte im Anschluss an die Grußworte von Sozialamtsleiterin Erika Körner und Landrat Siegurd Heinze das Modellprojekt „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ vor. Die Landkreise OSL und Spree-Neiße waren Modellregion für das Projekt, welches sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels auf die zukünftige Versorgung und Mobilität in ländlichen Regionen beschäftigt. Beispiele der pilothaften Umsetzung der Mobilitätsverbesserung sind etwa Mobilitätstrainings für und mit Senioren, die in Vetschau, Großräschen und Lauchhammer im April dieses Jahres stattfanden. Ein dynamisches Fahrgastinformationssystem, installiert in Burg/Spreewald, soll den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtern. Es wurden zielgruppenspezifische Angebote konzipiert, wie etwa das Rikscha-Taxi für Demenzkranke und deren Angehörige, welches auf der Auftaktveranstaltung ausprobiert werden konnte. Zum Mitmachen aufgefordert wurden die Besucherinnen und Besucher auch von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz in einem Bewegungsparcours. Sportprogramme im Alter und zur Sturzprophylaxe stellte die Tagespflege Lauchhammer vor. Wie drastisch das Alter die Mobilität einschränken kann, konnte mit dem Alterssimulationsanzug GERT des Vereins Neue Wege e.V. am eigenen Leib getestet werden.

 

Zum Abschluss war das Publikum dazu eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung „Leben ist Bewegung – Bewegung ist Gesundheit – Gesundheit ist Leben“, teilzunehmen. Die Wanderausstellung wird vorerst im FamilienCampus Lausitz zu sehen sein.

 

Noch bis zum Wochenende finden Veranstaltungen zum Thema im Landkreis statt, wie zum Beispiel das Seniorensportfest in Calau, eine Ausfahrt mit der Rikscha in Lübbenau oder die Verkehrsteilnehmerschulung mit Fahrradcheck in Senftenberg am Donnerstag, 18. Oktober. Erstmals wird am 20. Oktober um 10 Uhr in die Stadthalle Calau zum „Tag des Hörens“ eingeladen. Unter der Regie des Vereins Seelsorger der Ohren e.V. und der Schirmherrschaft von Landrat Siegurd Heinze soll die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Hörschädigungen beitragen.

 

6 Fotos: Eröffnung der 7. Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

 

(Fotos Landkreis)

Foto zur Meldung: OSL in Bewegung: „Woche der Gesundheit und Pflege“ eröffnet
Foto: Auftaktveranstaltung Woche der Gesundheit und Pflege 2018

Vollsperrung – Arbeiten an Kreisstraße Lauchhammer-Tettau werden abgeschlossen

(17.10.2018)

Im Zuge der Fertiggestellung von Sanierungsarbeiten wird die Kreisstraße K 6607 zwischen Lauchhammer und Tettau vom 22. bis 26. Oktober 2018 nochmals voll gesperrt.

In diesem Zeitraum wird der Neubau der Übergangskonstruktion zwischen Bauwerk und Fahrbahn sowie die Arbeiten an der Radwegbrücke abgeschlossen.

 

Eine Umfahrung ist ausgeschildert.

Treffen der Hauptverwaltungsbeamten zum Thema Kreishaushalt

(17.10.2018)

Zu ihrem dritten Treffen in diesem Jahr kamen am 5. Oktober 2018 die Bürgermeister und Amtsdirektoren der elf Kommunen des Landkreises OSL mit Landrat Siegurd Heinze zusammen. Austragungsort war das barocke Gutshaus Schwarzbach im Amt Ruhland. Hauptthema der Beratung war die Vorstellung des Kreishaushaltes für die Jahre 2019/2020.

 

Wichtigste Botschaft hierbei für die Bürgermeister und Amtsdirektoren: Aufgrund der positiven Entwicklung des Kreishaushaltes können die Kommunen mit einer Entlastung bei der Kreisumlage rechnen. Liegt die Kreisumlage bisher bei 48 Prozent, so plant der Landkreis für 2019 mit einer Absenkung auf 46,5 Prozent sowie in 2020 mit einer weiteren Absenkung auf 46 Prozent.

 

Neben dem konsequenten Konsolidierungskurs der Kreisverwaltung wurde die Haushaltsplanung auch durch die Erhöhung der Finanzzuweisungen des Landes Brandenburg positiv beeinflusst. Auch die weiterhin sehr gute wirtschaftliche Entwicklung der brandenburgischen Kommunen und die allgemein gute Situation am Arbeitsmarkt beeinflussen den Haushalt positiv durch einen weiteren Wachstumsschub bei der Steuerkraft. Lag diese in 2018 für die Städte und Gemeinden des Landkreises OSL bei 70,6 Millionen Euro, prognostizieren die Orientierungsdaten auf der Basis der Steuerschätzung im Mai für 2019 einen Anstieg um 10 Millionen auf 80,6 Millionen Euro.

 

Der Haushalt des Landkreises umfasst in der Planung ein Volumen von rund 223 Millionen Euro je Haushaltsjahr. Die größten Positionen im Aufwand stellen neben den Personalkosten die Transferaufwendungen dar. Gegenüber 2017 ist mit einem Anstieg der Aufwendungen von knapp 15 Millionen Euro auszugehen. Allein im Kitabereich ist ein Anstieg der Kosten um rund 4 Millionen Euro in 2019 gegenüber 2017 auszugehen.

Die Aufwendungen des Kreishaushaltes werden durch Steuern, öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte, Schlüsselzuweisungen vom Land sowie der Kreisumlage gedeckt.

 

Im Anschluss an die Vorstellung des Kreishaushaltes bei den kreisangehörigen Kommunen im Rahmen der Informationsberatung wird der Haushaltsentwurf der Öffentlichkeit erstmals beim Sonderausschuss Finanzen und Bau des Landkreises am 25. Oktober 2018 vorgestellt werden. Ziel ist es, dass der Kreistag den Haushalt im Dezember-Kreistag diskutiert und einen Beschluss herbeiführt, um für den Landkreis sowie den Städten und Gemeinden eine Handlungsgrundlage für 2019/2020 herbeizuführen.

 

Die Treffen zwischen den Hauptverwaltungsbeamten der Kreisverwaltung und den Kommunen dienen dem Informationsaustausch und finden auf Einladung des Landrates quartalsweise an wechselnden Orten im Landkreis statt.

 

Foto: Beratung der Hauptverwaltungsbeamten im restaurierten Gutshaus Schwarzbach (Foto: Landkreis)

Foto zur Meldung: Treffen der Hauptverwaltungsbeamten zum Thema Kreishaushalt
Foto: Treffen der Hauptverwaltungsbeamten zum Thema Kreishaushalt

Lesung „Glaubt mir kein Wort“ eröffnet Bücherherbst in SeeCampus-Bibliothek

(17.10.2018)

Wolfgang Winkler und Bastienne Voss lesen Peter Ensikat

 

 

Der diesjährige Bücherherbst der SeeCampus-Bibliothek beginnt am 19. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Seecampusbibliothek Schwarzheide. Unter dem Motto „Glaubt mir kein Wort“ erleben die Gäste einen humorvollen und kurzweiligen Abend mit Texten des 2013 leider viel zu früh verstorbenen Peter Ensikat, der mit seinen Satiren augenzwinkernd die Absurdität unserer Welt, die große Politik oder die alltäglichen Beziehungsprobleme unter die Lupe nimmt. Die Sammlung des unter dem Titel „Glaubt mir kein Wort“ erschienenen Buchs umfasst Texte, die zwischen 1969 und 2008 von Ensikat für das Berliner Kabaretttheater Distel geschrieben wurden.

 

Vorgetragen vom Schauspieler Wolfgang Winkler, besonders bekannt aus der Krimireihe Polizeiruf 110 mit Jaecki Schwarz als Kommissare Schmücke und Schneider und der Buchautorin, Schauspielerin und ehemaligen „DISTEL“-Kabarettistin Bastienne Voss. Beide zusammen versprechen einen unterhaltsamen Abend.

 

Der Eintritt kostet 15 Euro, Karten sind im Vorverkauf montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr in der SeeCampus-Bibliothek, Lauchhammer Str. 33 in Schwarzheide, erhältlich, oder unter Telefon 035752/949 430.

Foto: Wolfgang Winkler und Bastienne Voss (Foto: art-things – agentur-presse-marketing)

 

Auftakt der Herbst-Besuche des Landrats in Wirtschafts-Unternehmen

(16.10.2018)

Der Wirtschaftsrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bildete vorige Woche den Auftakt der traditionellen Unternehmensbesuche des Landrates, die am Donnerstag, 18. Oktober 2018, beginnen werden. Insgesamt 12 klein- und mittelständische Unternehmen des Landkreises besucht Landrat Siegurd Heinze in diesem Herbst, gestandene Unternehmen ebenso wie Start-Ups.

 

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft des Wirtschaftsrates des Kreises am 8. Oktober 2018 stand diesmal das Thema „Jungunternehmer“. Als solche bezeichnen sich ebenso die Gastgeber des diesjährigen Treffens, die Geschäftsführer Heiko Tänzer und Danilo Trasper von „Scharfes Gelb“ in Senftenberg. Nebenberuflich gestartet mit der handgefertigten Produktion von Eierlikör in einer kleinen Bäckerei im Jahre 2010, entwickelte sich das Unternehmen bis heute zu einem zehnköpfigen Mitarbeiterteam. Das Wachstum machte die Vergrößerung des Standortes notwendig, und so wurde in dreimonatiger Bauzeit der ehemalige Busbetriebshof in der Spremberger Straße in Senftenberg umgestaltet. Seit Mai 2018 befindet sich dort die Produktion und Schaumanufaktur des Unternehmens. Mit der Vergrößerung des Standortes wurden drei weitere Arbeitsplätze geschaffen. 15 Sorten bietet „Scharfes Gelb“ permanent an und beliefert damit 430 Geschäfte. Täglich werden etwa 4000 kleine und große Flaschen Eierlikör abgefüllt.

 

Maria Goldberg, Kopf der „Neopreneurs“, stellte den Teilnehmern der Runde des Wirtschaftsrates das landkreisübergreifende Netzwerk freiberuflich und nebenberuflich Selbstständiger in Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster vor. Aktuell beteiligen sich etwa 150 Jungunternehmer der Region mit dem Ziel, sich noch besser zu vernetzen. So organisierten sie kürzlich ein Treffen gemeinsam mit den Landräten der Landkreise an der Kreisgrenze in Dollenchen und Wormlage.

 

Auch der erste Tag der Unternehmensbesuche des Landrates am 18. Oktober schließt ab mit einer Jungunternehmerin: Rebecca Bartsch vom „Markt 15 Gästehaus“ in Senftenberg. Im Mai dieses Jahres beendete nach nur einjähriger Sanierung die Eröffnung des Gästehauses den Leerstand des Hauses von fast 30 Jahren.

 

Die Unternehmensbesuche des Landrats finden in dieser Form seit 2010 jeweils im Herbst statt. Sie dienen dem ungezwungenen Austausch zwischen Unternehmer und Verwaltung und geben zudem Außenstehenden einen Überblick über die vielfältigen Leistungen der heimischen Betriebe. Begleitet wird der Landrat von Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung und den Amtsdirektoren und Bürgermeistern der entsprechenden Kommunen. Neben Gesprächsrunden sind Betriebsrundgänge geplant.

Foto zur Meldung: Auftakt der Herbst-Besuche des Landrats in Wirtschafts-Unternehmen
Foto: Wirtschaftsrat des Kreises besuchte Scharfes Gelb-Manufaktur. Foto Landkreis

#WelcomeTesla am 18.10.18 auf dem Lausitzring / Lausitzer Strukturwandel einmal von unten gedacht

(15.10.2018)

Nachstehend finden Sie aktuelle Informationen zu einer sozialen Bewegung in der Lausitz, die mit einer ungewöhnlichen Aktion auf die Region aufmerksam machen möchte. Anbei finden Sie alle  Neuigkeiten zur Veranstaltung sowie den genauen Programmablauf, am 18.10. auf dem Lausitzring mit Hinweisen zur Beteiligung.

 

Ausführliche Informationen zur Aktion gibt es unter www.welcome-tesla.com.

 

Werden Sie Unterstützer: Schon über 80.000 sind mit uns, siehe: https://www.welcome-tesla.com/de/unterstuetzer

 

Jetzt den offiziellen #WelcomeTesla-Song anschauen und teilen, gemacht vom Lausitzer Nachwuchs, authentisch und passend zur Aktion (Songtexte auf der offiziellen Homepage in Deutsch und Englisch in den Downloads): https://www.youtube.com/watch?v=RzihmdFFxLA

 

Foto zur Meldung: #WelcomeTesla am 18.10.18 auf dem Lausitzring / Lausitzer Strukturwandel einmal von unten gedacht
Foto: Welcome Tesla

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ vom 9. bis 12. Oktober 2018 in Elsterwerda

(15.10.2018)

Zum 9. Mal fand das erfolgreiche Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Ober- und Förderschulen aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz in Elsterwerda statt

 

Vom 9. bis 12. Oktober 2018 entdeckten in der Elbe-Elster-Halle in Elsterwerda rund 800 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours spielerisch ihre Stärken und verbanden diese mit für sie passenden Berufsfeldern. Auch die Erziehungsberechtigten als „wichtigste Berufsberater/innen ihrer Kinder“ wurden bei „komm auf Tour“ eingebunden und in Form einer Elternversammlung der besonderen Art am 11. Oktober darüber informiert, wie sie mit ihren Kindern etwaige Berufswünsche mit den eigenen Stärken kombinieren. Zudem wurden die Lehrkräfte in einer Fortbildung, Mitarbeiter von Beratungsstellen als Parcoursbegleitungen für die Jugendlichen sowie regionale Kooperationspartner in die Planung der nächsten Schritte zur Berufsorientierung und Lebensplanung involviert. Zum 9. Mal setzten die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH das Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung um. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern, wurden die Eltern beider Landkreise aktiv eingebunden und lernten den Erlebnisparcours während des Informationsabends kennen. Gefragt waren Kreativität, Orientierung, Teamwork und logisches Denken: Eltern entdeckten die Stärken ihrer Kinder bei „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Vorstellungen vom eigenen Leben. Finde heraus, was du willst!“ So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts. „Mein tierisch grüner Daumen“, „Mein Reden“, „Meine Hände“, „Meine Fantasie“ oder auch „Meine Dienste“ Zahlen & Ordnung wurden auf jeden einzelnen Schüler bezogen getestet und die Eltern konnten nachempfinden, in welche Richtung sich die Talente ihres Kindes entwickeln. Wo die Jugendlichen tagsüber den Abfluss unter der Spüle reparieren oder mit Schwimmflossen und verbundenen Augen das Labyrinth erkunden, wurde der Erlebnisparcours nun von den Eltern entdeckt. Dazu lernten auch sie die sieben „komm auf Tour“-Stärken und das Prinzip der Stärkenvergabe kennen: Von der Stärke „Kreativität und Phantasie“ bis hin zur „Ordnung und Organisation“.

Beim Elternabend ging es für die Mütter und Väter darum, die Stärken ihrer Kinder einzuschätzen und auch zuhause mit ihnen über diese Stärken zu sprechen. Für Jugendliche sind die Eltern die wichtigsten Ansprechpersonen, wenn es um die Wahl eines Praktikums- oder Ausbildungsplatzes geht. Aber auch regionale Angebote wie Beratungsstellen aller Art, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die verschiedenen Kammern bringen Eltern und Kinder in diesem gemeinsamen Prozess weiter. Sie werden dazu anregt, sich als „Team“ in der Berufsorientierung und Lebensplanung zu begreifen. Die Eltern mussten feststellen: Ein unaufgeräumtes Jugendzimmer heißt nicht automatisch, dass ihr Kind grundsätzlich unorganisiert und unstrukturiert ist. Vielleicht ist Organisation und Ordnung sogar eine heimliche Stärke – nur eben nicht gerade zu Hause. Gesprächspartner für Schüler und Eltern waren Roland Neumann, Beigeordneter und Bildungsdezernent, Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Marion Richter, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Cottbus und Thomas Hettwer, Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“.

 

Foto 1: Neugierig waren die Eltern bei den sieben Stationen des Erlebnisparcours. Ihre Kinder entdeckten hier geschlechtersensibel ihre Stärken und verbanden diese mit realisierbaren beruflichen Perspektiven. Lebensplanungsthemen wie die Frage „Wie will ich später einmal leben?“, Freundschaft, Sexualität und Verhütung wurden altersgerecht integriert.

 

Foto 2: „komm auf Tour“ wird seit 2008 in Brandenburg angeboten, seit 2014 ist die Initiative landesweit aktiv. Auch die Eltern gingen zum Infoabend am 11. Oktober auf Entdeckungsreise in das Labyrinth, die sturmfreie Bude, den Zeittunnel und auf die Bühne.

 

Foto 3: Die Macher bzw. Förderer des Projektes, die am eigenen Beispiel die sieben „komm auf Tour“-Stärken erläuterten: David Rupp, Projektleiter Sinus vom Büro für Kommunikation GmbH, Marion Richter, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Cottbus, Thomas Hettwer, Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, Roland Neumann, Beigeordneter und Bildungsdezernent des Landkreises Elbe-Elster sowie Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ vom 9. bis 12. Oktober 2018 in Elsterwerda
Foto: Foto 3

Ausschreibung des Kehrbezirkes OL 033

(10.10.2018)

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornst