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Großräschener See

Ilse-Kanal und Großräschener See

Abendstimmung am See  22.04.18 WD Lüdeke

Großräschen - Das Tor zum Lausitzer Seenland

Seit 2005 verkündet die Seebrücke Großräschens Zukunft als Seestadt. Die Metamorphose "Bagger zur Brücke" des Abwurfauslegers des letzten Abraumabsetzers des Tagebaus Meuro ist Zukunftsvision und Geschichtszeugnis zugleich.

 

Produktionsdaten Tagebau Meuro

Förderzeitraum: 1965 - 1999

Rohkohleförderung: 330 Mio. t

Abraumbewegung: 1840 Mio. m³

Landinanspruchnahme: 3583 ha

 

Flutungsbeginn für den Großräschener See (früher Ilse-See) war am 15. März 2007. Noch kann man beobachten, wie der Hafen gebaut wird, der Großräschen zum Tor des Lausitzer Seenlandes macht. Schon die Tatsache, dass der Hafen im Trockenen errichtet wird, ist außergewöhnlich. Zusätzlich ist ein Höhenunterschied von 13-14 m zwischen Böschungsoberkannte und Hafenebene zu überwinden. Das schafft ein einmaliges Hafenensemble, stellt aber auch besondere Herausforderungen, z.B. für einen behindertengerechten Zugang. Der mit ca. 11,5 Mio. Euro veranschlagte Stadthafen ist nur gemeinsam mit der LMBV und dem Land Brandenburg zu finanzieren. Nach Fertigstellung erwarten die Besucher dann ca. 130 Bootsliegeplätze, ein Hafenfunktionsgebäude und Hafenmeisterei, eine Hafenpromenade, ein Bootsanleger für Fahrgastschiffe, eine Slipanlage + Kran, eine Tankstelle für Wasserfahrzeuge, eine Landschaftstribüne und die Stadtecke, mit Grünflächen und Spielangeboten.

 

Wasserstand vom März 2018: 99,1 m NHN

 

Die aktuellen Kennzahlen vom Flutungsstand der Lausitzer Seen finden Sie auf der Internetseite der LMBV.

 

Großräschener See (Endstand 2018)

Seefläche: 789 ha

Wasservolumen: 135 Mio. m³

Wasserstand zwischen 100 m und 101 m NHN

Max. Wassertiefe: 55 m

 

Hier können Sie die Bau- und Flutungsfortschritte per Webcam verfolgen.

Luftbilder der LMBV zur Entstehung des Sees finden Sie hier.

Hier finden Sie eine Bilderserie vom Wassereintritt in den Hafen im November 2017.

 

Durch den Ilse-Kanal wird der Großräschener See mit dem Sedlitzer See und damit mit dem Lausitzer Seenland verbunden. Der schiffbare Kanal wurde im Dezember 2014 fertig gestellt.

Überleiter M. Hambsch

 

Nutzbar ist dieser auf dem Wasserweg jedoch erst nach Erreichen der Endwasserstände beider Seen. Der Fuß- und Radweg durch den Tunnel ist aber schon für Besucher freigegeben.

 

Die Weinhänge an den Großräschener Seeufern sind die einzige Steilhanglage Brandenburgs.

 

Verschwunden im Tagebau Großräschen Süd Sprengung der Förderbrücke im Tagebau Meuro 2000
verschwunden im Tagebau Meuro - Großräschen Süd 20.05.2000 Sprengung der F45 im Tagebau Meuro
Flutungsbeginn 15.03.2007 Weinberg am Großräschener See
15.03.2007 Flutungsbeginn 2013 Weinberg am Großräschener See I. Paulick

 

Luftaufnahme April 2018 Dirk Laubner


Aktuelle Meldungen

Impressionen vom Kleinen Hafenfest

(28.06.2018)
Das Kleine Hafenfest war wunderschön, trotz und wegen des reichlich vorhandenen Wassers. Vielen Dank an die zahlreichen wetterfesten Besucher, Künstler, Helfer, Techniker, Vereine, Kindereinrichtungen, Modellbauer, Seesportler, Schulen, Rettungsschwimmer und Standbetreuer für das Durchhaltevermögen und die gute Laune.
Besonders herzlichen Dank an die Voigt & Schweitzer GmbH & Co. KG für die großzügige Spende für unseren Schulkutter, die KWG für die Spende und Preise für die Veranstaltungsdurchführung, der Kiesgrube Saalhausen (Baustoffe Wolff & Müller) für die Sandspende und die IBA -Terrassen GMBH für die starke Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes.

Foto zur Meldung: Impressionen vom Kleinen Hafenfest
Foto: Foto S. Rasche


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