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Calauer Schweiz

Die Calauer Schweiz ist ein Naturschutzgebiet südlich des Spreewaldes, worüber die Schutzgemeinschaft Calauer Schweiz e. V. ein waches Auge hat.  Das Gebiet ist als Wassereinzugsgebiet und als Biotop von großer Bedeutung für die Erhaltung der nahen Teichlandschaft Buchwäldchen und weiterer Feuchtgebiete. In einem Teilgebiet wird Kiessandabbau betrieben.

Die Berglandschaft bietet gute Aussichten über das Calauer Beckenland, das dem Wanderer und Radwanderer ein gut erschlossenes Wegenetz bietet. Hier entspringt der  „Goldborn“; die  bedeutendste Quelle der Niederlausitz, deren Ergiebigkeit auf 400 Liter Pro Minute geschätzt wird.  Der Name ist auf die schwammigen Eisenablagerungen zurückzuführen, die sich an der Wasseroberfläche und den Uferrändern zeigen. Guts- und Bauernhäuser, meist aus Feldsteinen errichtet, prägen die Bauweise in den Dörfern. Die Orte (im Volksmund Bergdörfer oder Plinsdörfer genannt) wie Buchwäldchen, Gosda, Zwietow, Weißag, Settinchen, Cabel, Werchow liegen im Einzugsbereich. Die Gegend ist für ihre aus Buchweizenmehl gebackenen Plinse  bekannt, die in den Gasthäusern zum gefragten Angebot gehören. Der Buchweizen, auch Heidekorn genannt, wurde schon im 14. Jahrhundert  von armen Bauern auf den kargen Böden gepflanzt, wo diese anspruchslose Pflanze als Nahrungsmittel gedieh. Seiner Bekömmlichkeit und gesundheitsfördernden Wirkung verdankt das Heidekorn, dass es heute wieder angebaut wird. In der über 100 Jahre  „Alten Mühle“  wird der Buchweizen bei Bedarf gemahlen. Immer wieder erläutert der Müller Wanderern auch manchmal bei einem Cafe` diesen Vorgang.  Erlebnisreich sind Flugschauen auf dem Adler- und Jagdfalkenhof im nahen Werchow oder Ausflüge mit dem Kremserwagen von der Stegschenke aus.