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Von A wie Ausbildung bis Z wie Zusammleben: Landeskundekurse werden gut angenommen

Landkreis Oberspreewald-Lausitz, den 27.03.2018

Über 500 – so viele Personen haben bis heute die Landeskundekurse des Landkreises Oberspreewald-Lausitz besucht. Das Angebot richtet sich an Asylsuchende in OSL und existiert seit 2015. Angeboten wird es von der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA). Ziel ist es, den Teilnehmenden den Start in ein Leben in der Region zu erleichtern und einen Grundstein für ein gelungenes Miteinander in der Gesellschaft zu legen. Am Montag, 23.03.2018, informierte sich Landrat Siegurd Heinze in Sedlitz über die Resonanz auf die Kurse.

 

Bei dem Angebot handelt es sich um ein wohl brandenburgweit einmaliges Projekt. In insgesamt zwanzig Tagen à sechs Stunden lernen die Frauen und Männer, worauf es ankommt in Deutschland. Schule, Ausbildung, Arbeit, Gesundheitswesen, Straßenverkehr und vieles mehr: Sechs Module, die jeweils verschiedene Alltagsthemen abdecken, belegen die Schülerinnen und Schüler während eines Kurses. Für Abwechslung sorgt eine Mischung aus Theorie und Praxis, letztere in Form von Exkursionen, Austauschen und Begegnungen.

 

Den Unterricht leitet Abdulrahman Kailani aus Syrien, der selbst seit etwas mehr als zwei Jahren in Deutschland lebt und die deutsche Sprache mittlerweile sehr gut spricht. Die meisten seiner Schülerinnen und Schüler stammen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak.

 

In diesem Jahr werden zunächst sechs Landeskundekurse angeboten. Insgesamt fanden seit dem Startschuss zu dem Angebot 26 Kurse statt. Austragungsort bilden in der Regel die Unterkünfte und Wohnverbünde für Asylsuchende. Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei und freiwillig. Wie es im kommenden Jahr mit den Kursen angesichts sinkender Zuweisungszahlen im Bereich Asyl an die Landkreise weitergehe, stehe noch nicht abschließend fest. „Jedoch handelt es sich hierbei um ein wichtiges Angebot, das zudem sehr gut angenommen wird. Insofern der Bedarf besteht, werden die Kurse sicherlich fortgesetzt“, stellte Landrat Siegurd Heinze vor Ort in Aussicht.

 

Am Montag besuchte er knapp ein Jahr nach seiner letzten Visite einen der Kurse in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Sedlitz. Dabei nutzte er spontan die Gelegenheit, den Kursteilnehmern den Aufbau der Kommunalpolitik des Landes Brandenburg zu erklären. Begleitet wurde er von der Integrationsbeauftragten der Kreisverwaltung, Kathrin Tupaj. Im Anschluss tauschte er sich mit Dr. Bernd Rehan, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA GmbH) und Projektmanagerin Serena Junker über das Projekt aus.