Informationen zum Coronavirus
 

Kita "Apfelblüte" in Saßleben

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Träger: Stadt Calau

Saßlebener Dorfstr. 29
03205 Calau OT Saßleben

Telefon (03541) 20 92

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 6.00 - 16.30 Uhr

Leiterin:
Frau Pommerening

Kinder werden lt. Betriebserlaubnis grundsätzlich erst ab 2 Jahren in die Einrichtung aufgenommen.

Schließzeiten 2021
04.01.2021
29.03.-02.04.2021
14.05.2021
21.05.2021
24.12.-31.12.2021

Die mitten im Ortsteil Saßleben gelegene Einrichtung bietet Platz für 18 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren. Besonders in den Frühjahrs- und Sommermonaten wird das große Areal hinter dem Haus gern für Aktivitäten genutzt. Die vielen Apfelbäume auf dem Gelände geben der idyllischen Kita ihren Namen. Höhepunkt im Sommer ist das jährliche Apfelblütenfest, bei dem Eltern und Großeltern herzlich willkommen sind.


Aktuelle Meldungen

Regelbetreuungszeit in Kitas wird zum 01.04. angepasst

(25. 03. 2021)

Die Betreuung der Kinder in den städtischen Kindertageseinrichtungen erfolgt ab kommender Woche Donnerstag, den 1. April, innerhalb der Regelbetreuungszeit täglich von 08.15 bis 14.15 Uhr. Eltern werden entsprechend um Beachtung gebeten. Vielen Dank!

Foto zur Meldung: Regelbetreuungszeit in Kitas wird zum 01.04. angepasst
Foto: Regelbetreuungszeit in Kitas wird zum 01.04. angepasst

Stadt Calau ermöglicht Kita-Mitarbeitern Corona-Tests

(25. 02. 2021)

Im Rahmen einer internen Auftaktveranstaltung wurden am 23. Februar die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Calauer Kitas und Horten geschult, wie sie Corona-Schnelltests durchführen. Dazu war Ivonne Schneider von BEGESU – Zentrum für betrieblichen Gesundheitsschutz aus Kolkwitz nach Calau gekommen.

Nach einer theoretischen Unterweisung in die Hygienevorschriften und Hinweisen zur Durchführung eines so genannten SARS-CoV-2-Antigentests wurden erste praktische Tests durchgeführt. Für Juliane Strauß, die sich von einer Kollegin aus einer anderen städtischen Kindertagesstätte testen ließ, war es bereits der dritte Corona-Test. „Auch dieser war zum Glück negativ. Ich finde es eine gute Sache, dass wir als Mitarbeiter nun selbst in der Lage sind, unsere Kollegen schnell zu testen. Das erhöht sowohl unsere Sicherheit als auch die der Kinder in unseren Einrichtungen“, berichtet die Erzieherin der Werchower Naturkita „Sonnenblume“.

Neben Angestellten von Horten und Kitas wurden auch drei Angestellte der Verwaltung geschult. Sie sollen die Teams in den Kindertagesstätten bei den Tests ab kommender Woche unterstützen. „Neben den freiwilligen Tests für alle Erzieherinnen und Erzieher der Kitas, bis zu zwei Mal pro Woche, bieten wir als Kommune zusätzlich allen anderen Mitarbeitern der Stadt Calau an, sich einmal pro Woche auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus testen zu lassen“, informiert Beate Matzke, die Leiterin des städtischen Haupt- und Ordnungsamtes. Im Falle des Kita- und Hortpersonals erhält die Stadtverwaltung von der Landesregierung einen Pauschalbetrag zur Deckung der Kosten für die Tests. Im Falle aller anderen Angestellten trägt die Stadt die Kosten selbst.

 

Hintergrund

Antigen-Tests  weisen die Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nach und funktionieren ähnlich wie ein Schwangerschaftstest. Dazu wird eine Probe von einem Nasen- Rachen-Abstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung auf dem Teststreifen wird sichtbar. Vorteile von Antigen-Tests sind die vergleichsweise geringen Kosten und das zeitnahe Testergebnis (in weniger als 30 Minuten). Generell sind Antigen-Tests weniger sensitiv als der PCR-Test, es ist also eine größere Virusmenge notwendig, damit ein Antigen-Test ein positives Ergebnis zeigt. Das bedeutet, dass ein negatives Antigen-Testergebnis die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Außerdem ist ein Antigen-Schnelltest nicht so spezifisch wie ein PCR-Test. Das heißt es kommt häufiger als bei der PCR vor, dass ein positives Ergebnis angezeigt wird, wenn die Person gar nicht infiziert ist. Deshalb muss ein positiver Antigen-Test Ergebnis mittels PCR bestätigt werden. Bei der PCR wird das Erbmaterial der Viren so stark vervielfältigt, dass es nachgewiesen werden kann, auch wenn es nur in geringen Mengen vorkommt. Das Testverfahren nimmt derzeit etwa vier bis fünf Stunden in Anspruch und wird durch Labore durchgeführt.

Foto zur Meldung: Stadt Calau ermöglicht Kita-Mitarbeitern Corona-Tests
Foto: Für Juliane Strauß (rechts) war es am 23. Februar bereits der dritte Test auf das Corona-Virus. Auch dieser war für die Erzieherin der Naturkita „Sonnenblume“ in Werchow negativ. Durchgeführt hat diesen Test ihre Kollegin Andrea Pohlack, Erzieherin der Kita „Calauer Spielträume“. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Kitas: Infos zu Beiträgen und Betreuungszeiten

(04. 02. 2021)

Am 28.01.2021 hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg die 2. Richtlinie Kita- Elternbeitrag Corona 2021 rückwirkend zum 01.01.2021 verabschiedet. Laut dieser sollen den Trägern von Kindertageseinrichtungen die durch Kitaschließungen entgangenen Elternbeiträge erstattet werden.

Gleichzeitig soll vor dem Hintergrund des stark angestiegenen Pandemiegeschehens außerdem ein finanzieller Anreiz dafür geschaffen werden, dass vertraglich vereinbarte Betreuungsleistungen in nicht geschlossenen Kindertageseinrichtungen freiwillig nicht in Anspruch genommen werden.  Kinder sollen nur in dem Umfang betreut werden, wie es zwingend erforderlich ist.

Es werden nicht nur die Eltern beitragsfrei gestellt, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern auch die Eltern, die ihr Kind freiwillig nicht in die Kita bringen.

Eltern, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben und ihre Kinder in die Einrichtung bringen, jedoch ihre vertraglich vereinbarte Betreuungszeit nicht ausschöpfen, sollen finanziell entlastet werden. Dies gilt dann, wenn die tatsächliche Betreuungszeit nicht mehr als 50 % in einem Zeitraum von mindestens einem Monat beträgt. In diesem Fall ist nur 50 % des eigentlichen Elternbeitrages zu zahlen.

Dazu ist es erforderlich, dass die verminderte Betreuungszeit zwischen den Eltern und dem Träger der Kita vereinbart wird.

Ab Monat Februar sollen die Eltern bis zum 15. des Monats eine entsprechende Erklärung in der jeweiligen Kita abgeben, in welchem Umfang ihr Kind für den Zeitraum von mindestens einem Monat betreut werden soll. Die Eltern und die Stadt Calau, als Träger der Kitas, sind für den jeweiligen Kalendermonat an die Erklärung gebunden.

Nicht zu berücksichtigen sind, lt. der oben genannten Richtlinie, Krankheitstage und Quarantänemaßnahmen aufgrund der Anordnung des Gesundheitsamtes.

Ab 08.02.2021 können die Vereinbarungen für den Monat Februar in der Einrichtung geschlossen werden. Dazu liegt ein entsprechender Vordruck in jeder Kita bereit.

Die für den jeweiligen Monat zu viel entrichteten Beiträge werden im Folgemonat erstattet.

Für den Monat Januar bilden für diese Erstattung die Anwesenheitslisten in den Kitas die entsprechende Grundlage. Wurden Kinder im Januar nur bis zu einem Umfang von 50 % ihres eigentlich vertraglich geregelten Betreuungsumfanges betreut, werden 50 % des Elternbeitrages erstattet.

Eine Antragstellung durch die Eltern ist nicht erforderlich.

Der Zuschuss zum Mittagessen ist von dieser Regelung nicht betroffen und ist auch bei einer nur bis zu 50 % Betreuung in voller Höhe zu zahlen. Er entfällt nur, wenn das Kind in einem vollen Monat gar nicht betreut wird.

 

Calau, den 04.02.2021

 

Der Bürgermeister

Foto zur Meldung: Kitas: Infos zu Beiträgen und Betreuungszeiten
Foto: Kitas: Infos zu Beiträgen und Betreuungszeiten

Regelbetrieb in Calauer Kitas startet ab Montag

(11. 06. 2020)

In den Kindertages- und Horteinrichtungen der Stadt Calau startet ab dem kommenden Montag, den 15. Juni 2020, wieder der reguläre Betrieb. Grundlage für diese Entscheidung bildet die Mitteilung des Landes Brandenburg vom 10. Juni 2020. Das bedeutet für alle Kindertagesstätten sowie die Horte, dass der vollständige Regelbetrieb ab diesem Tag wieder hergestellt ist und die im Zuge der Corona-Eindämmungsverordnung verhängte Notbetreuung ab diesem Tag nicht mehr stattfindet. Einschränkungen für die täglichen Betreuungszeiten entfallen ebenfalls. Die im jeweiligen Betreuungsvertrag vereinbarten Betreuungszeiten gelten ab dem 15.06.2020 für jedes Kind. Auch das Mindestabstandsgebot von 1,50 m soll zukünftig für Kitas nicht mehr gelten. Einer weiteren Antragsstellung für die Wiederaufnahme in die Betreuung ab dem 15. Juni 2020 bedarf es für den vollständigen Regelbetrieb nicht.

 

Die Dokumentation der Anwesenheitszeiten der Kinder wird weiterhin erforderlich sein, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die Eltern müssen hierfür einmalig einen Gesundheitsnachweis für ihr(e) Kind(er) ausfüllen, der momentan durch die Stadtverwaltung Calau erarbeitet und bei Verfügbarkeit ausgegeben wird. So lange dieses Dokument noch nicht vorliegt, sind die Eltern angehalten, weiterhin täglich einen Nachweis in der Einrichtung auszufüllen.

 

Für weitere Fragen rund um die Wiedereinführung des Regelbetriebs erreichen Sie das Sachgebiet Kindertagesstätten unter Tel. 03541 / 891-124.

Foto zur Meldung: Regelbetrieb in Calauer Kitas startet ab Montag
Foto: Regelbetrieb in Calauer Kitas startet ab Montag

Wegen Krankheit: "Kita Apfelblüte" muss Apfelblütenfest verschieben

(09. 05. 2019)

Das für den 10. Mai geplante Apfelblütenfest in der "Kita Apfelblüte" in Saßleben muss aus krankheitsbedingten Gründen verschoben werden. Das teilte der Förderverein der Kita am Donnerstagvormittag mit. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, in der kommenden Woche soll ein neuer Termin bekannt gegeben werden.

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Landesweite Kitaolympiade „Immer in Bewegung mit Fritzi“ machte Station in Calau

(28. 06. 2018)

159 Kita-Kinder darunter 147 Kinder von 4 bis 6 Jahre aus den Einrichtungen der Kita „Kunterbunt“ Calau, der Kita „Apfelblüte“ Saßleben, die Kita „Zinnitzer Rasselbande“ und der Kita „Sonnenblume“ Werchow nahmen am 26.06.2018 an der landesweiten Kita-Olympiade „Immer in Bewegung mit Fritzi“ in Calau teil. Der Geschäftsführer des Kreissportbundes OSL e.V., Herr Mudrick,  begrüßte die Teilnehmer, erläuterte den Ablauf  und übergab der Kita „Sonnenkäfer“ Werchow eine Urkunde für den belegten 2. Platz im Landkreis OSL für das Jahr 2017.  Im Jahr 2017 nahmen 40 Kita-Einrichtungen des Landkreises OSL mit 972 Kindern teil. Seit 2016 wertet der Kreissportbund nach einem Punktesystem alle teilnehmenden Einrichtungen aus, wobei die Kita-Einrichtungen besonders punkten können, wenn möglichst alle 4 bis 6 Jährigen, die in der Einrichtung betreut werden, am Wettbewerb teilnehmen. Natürlich sind auch gute Leistungen gefragt in den vier Disziplinen, dem Ballzielwurf, dem Schlängellauf, den einbeinigen Sprung in einen Reifen und über das Seil springen. Die Einrichtungen bekommen im Vorfeld Übungshinweise überreicht und trainieren fleißig, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Die Spielstationen des Präventionsvereins „Schlupfwinkel“ Großräschen e.V. bereicherte die Kitaolympiade mit verschieden Spielen.

Die Stationen wurden betreut von Schülern der Oberschule Calau, die auch schon mal die Übungen den Kindern vorführen mussten, damit diese richtig ausgeführt werden.
Große Begeisterung gab es, als das Maskottchen „Fritzi“ vorbeischaute. Alle Teilnehmer erhielten eine Teilnehmermedaille und freuen sich schon auf das nächste Jahr. Der Wettbewerb wird finanziell durch den Landkreis OSL unterstützt.

Foto zur Meldung: Landesweite Kitaolympiade „Immer in Bewegung mit Fritzi“ machte Station in Calau
Foto: Foto: Kreissportbund

Kita Saßleben heißt jetzt "Apfelblüte"

(28. 05. 2018)

Seit 25. Mai trägt die Kita Saßleben offiziell den Namen "Kita Apfelblüte". Gefeiert wurde die Namenstaufe mit einem großen Apfelblütenfest, zu dem Kinder, Eltern, Großeltern und andere eingeladen wurden. Glückwünsche überbrachten auch Beate Matzke, Hauptamtsleiterin der Stadt Calau, und Bürgermeister Werner Suchner. Neben einem Präsentkorb mit Leckereien für die 18 Steppkes hatten sie das offizielle Namensschild der Kita dabei, welches ab sofort auf den neuen Namen hinweist. Und wie kam der nun zustande? Dazu Christina Pommerening, Leiterin der Einrichtung: "Auf dem Gelände unserer Kita stehen viele Apfelbäume und da war es naheliegend, diesen Namen zu wählen." Außerdem sehe man die eigene Arbeit auch im weitesten Sinne im Zeichen des Apfels. Denn: "Auch unsere Jüngsten fangen hier jedes Jahr als kleine zarte Blüten an. Später entlassen wir sie als gesunde knackige Früchtchen ins Schulleben."

Insgesamt werden derzeit 18 Kinder von vier Erziehern betreut. Am 15. März 2018 wurde zudem ein Förderverein gegründet, der derzeit zehn Mitglieder zählt. Dieser sorgte auch für die Finanzierung des Namensschildes der "Kita Apfelblüte".

 

Foto zur Meldung: Kita Saßleben heißt jetzt "Apfelblüte"
Foto: Auch die kleinste Kita der Stadt Calau in Saßleben hat jetzt einen eigenen Namen. Leiterin Christina Pommerening zeigt, wo das Namensschild der "Kita Apfelblüte" platziert werden soll. Foto: Stadt Calau

Weg vom Bordstein, sonst gibt es Plattfüße

(23. 06. 2011)

 

Die tägliche Busfahrt zur Schule erfordert von den Kindern, aber auch von allen anderen Verkehrsteilnehmern hohe Aufmerksamkeit. Besonders im ländlich geprägten Raum
                                                         um Calau nutzen viele Schüler den Schulbus.

 

Peter Werner von der Verkehrswacht zeigte den Schulkinder an der Bushaltestelle in Werchow, dass beim Einschwenken der Schulbus bis über die Bordsteinkante reicht.

 

Um so wichtiger ist es, die Kinder noch vor dem ersten „Schulbustag“ an dieses sensible Thema heranzuführen und verkehrssicheres Verhalten zu lehren. An der Carl-Anwandter-Grundschule in Calau sind für die künftigen Schulkinder mehrere Stationen zum Thema „Sicherer Schulweg“ eingerichtet worden. Künftige Abc-Schützen der Kitas aus Werchow, Saßleben, Zinnitz und der Kita Kunterbunt aus Calau haben am Mitmach-Projekt teilgenommen. Schulleiter Dietmar Kuhring begrüßte gemeinsam mit den beiden künftigen Klassenlehrerinnen, Renate Thiel und Cornelia Richter, die mehr als 55 Kinder. Danach sind sie in kleinere Gruppen aufgeteilt worden.

Angst nehmen
Ein Roller-Parcours, Geschicklichkeitsübungen, ein Verkehrsquiz beziehungsweise das Verhalten an der Fußgängerampel sind mit der Polizei, den Mitarbeitern der Verkehrswacht und den Kita-Betreuerinnen geübt worden. Eine wichtige Station war dabei die Busschule.

„Mit der Busschule wollen wir in erste Linie den Kindern die Angst vor dem großen Fahrzeug nehmen und auf die wichtigen Verhaltensregeln im Schulbusverkehr hinweisen“, sagte Peter Werner von der Kreisverkehrswacht Oberspreewald-Lausitz (OSL).

Schulbusfahrer Gerhard Radonz vom Südbrandenburger Nahverkehr weiß um die Tücken bei neuen Schulkindern. „Erstklässler sind oft noch unsicher. Manche Kinder kennen das Busfahren noch gar nicht. Sie müssen sich neu zurechtfinden und auch lernen, sich zum Ausstieg rechtzeitig bemerkbar zu machen“, so der langerfahrene Busfahrer.

Die Busschule ist laut Gerhard Radonz ein nachhaltiges Element in der Verkehrserziehung der Kinder: „Wichtig ist die Vorbildwirkung der größeren Schüler sowie die Rücksichtnahme gegenüber den Kleineren. Schließlich wollen wir alle sicher ans Ziel kommen.“

Das Verhalten an der Bushaltestelle, das Ein- und Aussteigen oder das Abstellen des Schulranzens war einigen Kindern schon bekannt. „Meine Schultasche kommt vor die Füße oder auf den Schoß“, hatte Dorothee Murrer die Antwort schon parat. Richtig großen Augen haben die Kinder bekommen, als sie sehr dicht an der Straßenkante standen und der Bus zur Haltestelle einschwenkte. „Wenn wir nicht weggehen, fährt uns der Bus über die Füße“, stellte Leonie Libor aus Zinnitz erstaunt fest. „Genau deshalb ist hier ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Schritten erforderlich“, mahnte Peter Werner.

Aufmerksamkeit schulen
Auf dem Schulhof in Calau hat es an den anderen Stationen regen Betrieb gegeben. Im Roller-Parcours galt es nicht um die Wette zu fahren, sondern sich entsprechend der Verkehrszeichen richtig zu verhalten. Und selbst bei einer grünen Ampel wird den Kindern beigebracht, sich noch einmal mit einem Blick nach links und rechts abzusichern.

„Die Stationen dienen zur Auffrischung der Verkehrserziehung, die die Erzieherinnen bereits in den Kindergärten geleistet haben“, erklärte Anita Vogt vom Hort in Calau. Das bestätigte auch Karola Schwarz von der Verkehrswacht: „Kinder können schnell abgelenkt werden. Daher ist es sehr wichtig, die Aufmerksamkeit zu schulen.“

Foto zur Meldung: Weg vom Bordstein, sonst gibt es Plattfüße
Foto: Weg vom Bordstein, sonst gibt es Plattfüße

Calauer Unternehmen mit Herz für Kinder

(24. 03. 2009) Calauer Unternehmen mit Herz für Kinder

 

Die Baumschule Plieskendorf und der Calauer Futtermittel- und Bauernmarkt haben ein großes Herz für Kinder. Das bewiesen die Unternehmen bereits im vergangenen Jahr. Alle Einnahmen aus einer Kartoffelwette beim Herbstfest gingen an die Kindertagestätten in Saßleben und Werchow. „Diese leuchtenden Kinderaugen haben uns bestärkt, eine Idee zu entwickeln, bei der die Kinder kreativ werden und wir dafür die Kitas unterstützen können" so Annemarie Seifert, Geschäftsführerin des Calauer Futtermittel- und Bauernmarktes.

Gesagt getan! „Rund um den Bauernhof" heißt der Malwettbewerb zu dem alle Kindergärten aus Calau, Vetschau, Lübbenau und den umliegenden Gemeinden aufgerufen werden mitzumachen. „Wir möchten alle Kinder animieren, sich mit dem Bauernhof zu beschäftigen und uns ihre Vorstellungen aufzumalen", so Rita Gubatz, Leiterin der Baumschule Plieskendorf. Ziel ist es, dass sich die Kinder wieder vermehrt mit der heimischen Pflanzen- und Tierwelt und mit der Landwirtschaft auseinandersetzen. „Frisches vom Bauernhof und eine gesunde Ernährung mit Produkten deren Herkunft man kennt, werden sicherlich große Themen der Zukunft und darauf sollten wir unsere Kinder gut vorbereiten", sagte Annemarie Seifert zu den Beweggründen des Wettbewerbs. Der erste Schritt in diese Richtung ist getan. Insgesamt 15 Kindergärten wurden zum Malen eingeladen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das große Thema Bauernhof bietet jede Menge Spielraum. „Wir als Veranstalter sind schon richtig gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Werke", freute  sich Rita Gubatz.

Manuela Nousch, Leiterin der Kita in Saßleben ist begeistert von der Aktion „Jedes Kind hat andere Vorstellungen von einem Bauernhof, aber alle Kinder lieben Tiere und Traktoren, diese wird man sicherlich auf den Bildern wieder finden. Ich finde es toll, dass sich die Calauer Unternehmen so engagieren."

Es gibt außerdem noch einen zusätzlichen Anreiz. Die kleinen Kunstwerke werden auf dem Frühlingsfest des Futtermittel- und Bauernmarktes am 18. April 2009 ausgestellt. Ab 10 Uhr können sie von allen Gästen bestaunt werden. Eine unabhängige Jury bewertet die Bilder. „Die erfolgreichste Kita-Gruppe darf sich dann über einen Kindertag auf dem Angerhof in Bischdorf freuen. Hier können die Kinder die Vorbereitungen zur 15. Brandenburger Landpartie miterleben. Mit leckerem Essen, Treckerfahren, Reiten, einer Fahrt zum Bischdorfer See mit dem Angerhof Express, Stallführungen, lustigen Spielen und garantiert jede Menge Spaß" ergänzt Annmarie Seifert. Für die 2. und 3. Platzierten pflanzt die Baumschule Plieskendorf eine grüne Ecke auf dem Kita-Gelände. Die übrigen Kinder sollen ebenfalls nicht leer ausgehen, auch hierfür haben sich die Veranstalter einige Überraschungen einfallen lassen.

Die Auswertung des Malwettbewerbes ist nur ein Programmpunkt beim Frühlingsfest Mitte April.

Foto zur Meldung: Calauer Unternehmen mit Herz für Kinder
Foto: Calauer Unternehmen mit Herz für Kinder