Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen e.V.

Martina Lorenz

Schulstr. 2
01990 Großkmehlen

Telefon (0162) 1640223

E-Mail E-Mail:
www.tschernobylkinder-grosskmehlen.de


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Aktuelle Meldungen

Absage Ferienaktion 2020

(31. 03. 2020)

Aus aktuellem Anlass, muss die Ferienaktion 2020 abgesagt werden.  Wir bitten um Ihr Verständnis, die Gesundheit aller an der Aktion Beteiligten steht aber im Vordergrund. 

Ferienaufenthalt von Tschernobylkindern 2020

(03. 03. 2020)

Ferienaufenthalt von Tschernobylkindern 2020

 

16 Kinder aus Neglubka und Paritschi in Weißrussland kommen mit ihren 3 Betreuern vom 04.06. bis zum 27.06.2020 zu einem Erholungsaufenthalt nach Deutschland.

 

Untergebracht werden sie wie in den vergangenen Jahren im evangelischen Kirchgemeindehaus in Frauendorf.

Am Tag der Ankunft, also am 4. Juni ab 18 Uhr werden die weißrussischen Kinder bei einem Grillfest durch den Amtsdirektor des Amtes Ortrand, Herrn Sickert, den Gasteltern und den deutschen Betreuern herzlich begrüßt.

Der Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen e.V. bereitet für die Gastkinder ein interessantes Besuchsprogramm vor. Natürlich steht die Erholung der Kinder an erster Stelle. Ärzte und Zahnärzte aus unserer Region werden auch in diesem Jahr die Kinder aus Belarus die Kinder unentgeltlich untersuchen und behandeln, da die medizinischen – und Laborwerte teilweise nicht in Ordnung sind. Sport, Spiel, Tanz, Radfahren, Schwimmen und Reisen, z.B. in die Sächsische Schweiz und die Bundeshauptstadt Berlin, werden das Besuchsprogramm ergänzen.

Einige weitere Höhepunkte sollen hier auch schon genannt werden. Voran das

Konzert der weißrussischen Kinder am Dienstag, den 16.06.20 um 18.00 Uhr in der evangelischen Kirche zu Lindenau.  Die Kinder aus Belarus stellen sich mit Liedern und Tänzen ihrer Heimat vor und wollen sich so bei Gasteltern, Sponsoren, Förderern und Helfern für die herzliche Aufnahme in Deutschland bedanken. Dazu ist jeder recht herzlich eingeladen.

Geplant ist unter anderem ein Besuch im Rathaus Ortrand, ein Tag am Haselnussteich in Frauendorf, das Baden in der Schwimmhalle Lauchhammer, ein Sonntagsausflug mit dem Fahrrad oder die Besichtigung des Wasserwerks in Tettau. Im Kulturbahnhof Ortrand sind Frank Weser und sein Team Gastgeber für unsere Belarus-Gäste, immer dann, wenn sie mit der Bahn unterwegs waren und versorgen sie dort gastronomisch.

An den Wochenenden werden die Kinder von deutschen Familien betreut. Dafür werden noch Gasteltern für jeweils 1 oder 2 Kinder gesucht.

Diese Wochenenden sind für den 12.06. – 14.06. und 19.06. – 21.06.2020 vorgesehen. Am Sonntag, den 21.06. beginnt um 16 Uhr das Abschlussfest im und um das Kirchgemeindehaus Frauendorf.

 

Wer sich noch in die ehrenamtliche Betreuung der Kinder einbringen will, hierzu gehören auch Fahrten der Kinder im Rahmen des Betreuungsprogramm oder zur medizinischen Versorgung im Privat-PKW, nimmt bitte Kontakt zu Frau Kathleen Jedan im Sekretariat der Grundschule AM SCHLOSS Großkmehlen unter der Tel.-Nr. 035755 375 oder
mobil 015112956662 auf.

Willkommen sind auch finanzielle Spenden, die die Ferienaktion unterstützen. Diese sind bei der Sparkasse NL unter der Kto.Nr. DE 10 1805 5000 3071 0077 60 möglich; eine zeitnahe Spendenbescheinigung ist zugesichert.

 

Der Tschernobylkinder-Hilfeverein bedankt sich bereits an dieser Stelle bei allen Helfern, Unterstützern und Sponsoren der Ferienaktion für ihre  Bereitschaft zu helfen.
 

Martina Lorenz
Vereinsvorsitzende

Tschernobylkinder sind wieder in Ihrer Heimat angekommen

(10. 07. 2018)

Tschernobylkinder sind wieder in Ihrer Heimat angekommen

Am 29.06.18 mittags wurden unsere weißrussischen Gäste vom Betreuungsteam des Vereins im evangelischen Gemeindehaus in Frauendorf verabschiedet. Die Kinder bedankten sich sehr herzlich für die Erlebnisse und die vielen Geschenke. Letztmals erklangen zwei Lieder aus Belarus. Dann flossen nicht nur bei den Mädchen reichlich Tränen.

Der Bus brachte unsere Kinder mit ihren Betreuern wohlbehalten wieder zurück nach Neglubka und Paritschi.

Aus Paritschi schrieb uns Elena Aniskowetz, die Leiterin des Kinder –und Jugendzentrums, folgende Zeilen:

„Liebe Mitglieder des Tschernobylkinder-Hilfevereins,

Die Fahrt war für unsere Kinder erfolgreich. Sie wirkten gar nicht müde. Die Grenzpassage war problemlos; Es wurden nur die Pässe kontrolliert, der Bus selbst nicht. Alle Kinder und ihre Eltern danken Ihnen für die schöne Erholung sehr herzlich Auch freuen sich die Eltern sehr, dass bei allen Kindern die Zähne geheilt sind und auch die ärztlichen Untersuchungen erfolgten und gute Laborwerte zu verzeichnen sind. Sie und ihr alle haben unsere Kinder glücklich gemacht. Die Kinder erzählen von großer Dankbarkeit vom Aufenthalt bei den Gastfamilien“.

Der Tschernobylkinder-Hilfeverein freute sich über sehr disziplinierte und freundliche Kinder und reicht diesen Dank aus Belarus sehr gern an die vielen Helfer, Unterstützer und Sponsoren weiter.

Rufen wir in Erinnerung, was den Kindern in den reichlich 3 Wochen geboten werden konnte:

Neben den Fahrten in den Spreeewald, in die Sächsische Schweiz und in die Bundeshauptstadt Berlin besuchten unsere jungen Gäste traditionell an 2 Wochenenden auch Gasteltern und deren Familien; weißrussische und deutsche Kinder verständigten sich dabei auf ihre Art „auch mit Händen und Füßen“.

An den anderen Tagen standen Sport und Spiel, Baden, Radfahren, ein Mitagessen in freier Natur am Haselnussteich bei Frauendorf auf dem Programm. Im und um das evangelische Gemeindehaus wurden die vielen Möglichkeiten auf dem Spielplatz nebenan genutzt. Ein Fußballtor, ein Tischfußballspiel, Tischtennisplatte ergänzten u.a. die Angebotspalette. Zum Bogenschießen waren die Kinder in Friedewald eingeladen, fuhren mit der Lößnitzgrund-Schmalspurbahn entlang der Radebeuler Elbe-Weinberge. Einen großen Auftritt hatten sie am 21.06.18 in der bis zum letzten Platz gefüllten evangelischen Kirche zu Lindenau mit Liedern und Tänzen aus ihrer Heimat Belarus.

Das Abschlussfest am 24.06.18 im ev. Gemeindehaus wird wohl unvergessen bleiben. Abschied nehmen von den lieben Gasteltern bei leckeren Speisen am Grill und vielen Desserts, Spiel, Gesang und Tanz. Ein extra einstudierter, nahezu perfekter Rockn Roll – Tanz und als Sahnehäubchen das gemeinsame Musizieren mit der Folkloreband „Die Rumtreiber“ waren weitere Höhepunkte.

Ganz besonderer Dank gilt hier auch der ev. Kirchengemeinde und Frau Pfarrerin Scholte-Reh.

Danke auch Frank Weser und seinen fleißigen Helfern vom Kulturgüterschuppen Ortrand, den Motorradfahrern, dem Anglerverein, der Küche der Agrargenossenschaft und natürlich den Ärzten und Zahnärzten der Region und den vielen Sponsoren, ohne die solch eine Ferienaktion undenkbar wäre.

Wir werden auch im kommenden Jahr 2019 wieder eine Kindergruppe aus Weißrussland zu uns einladen.

i.A. des Vereins

Hubert Pfennig

Post von Gästen aus Weißrussland

(24. 06. 2018)

lokale Veröffentlichungen

akutelle Veröffentlichungen

(10. 05. 2018)

aktuelle lokale Veröffentlichungen

Infobrief

(04. 03. 2018)

Informationsbrief 02/18 der Tschernobylinitiative Ottendorf-Okrilla e.V. Hilfstransport zu Ostern 2018

Tschernobyl-Kinderverin nach Pause wieder zurück

(22. 02. 2018)

Information zur Paketaktion 2017

(28. 06. 2017)

 

Liebe Mitglieder, Gasteltern und Freunde der weißrussischen Kinder

 

Am Freitag fand die 2. Mitgliederversammlung statt. Thema war die nächste Paketaktion. Herr van der Kamp, Vorsitzender der Tschernobylinitiative Ottendorf Okrilla und Initiator der Paketaktion unterrichtete uns über den Ablauf.

Ich trage in diesem Brief die wichtigsten Informationen für euch zusammen.

 

Die Pakete werden an Kinder bis 16 Jahre, Rentner mit Nachweis eines Sozialstatus, Liquidatoren und Tschernobylinvaliden adressiert und jede Person erhält 1 Paket.

Der Inhalt wird nach Warengruppen sortiert. Diese Liste befindet sich im Anhang. Jede Warengruppe jedes Paketes muss gewogen und der Preis in eine Liste eingetragen werden. Der Preis für Bekleidung, Bett- und Haushaltwäsche wird mit 4€ pro Kg angegeben. Preisschilder und Verpackungen sind zu entfernen, um es gebraucht aussehen zu lassen.

Der Paketinhalt darf 100€ und 12Kg nicht überschreiten.

Die Inhaltsverzeichnisse werden elektronisch erstellt und übermittelt.

Eine genaue Anleitung ( Handreichung) findet ihr auf der Homepage der Tschernobylinitiative Ottendorf-Okrilla und demnächst auch auf unserer Homepage.

Wer von euch/ Ihnen möchte wieviele Pakete packen und die Versandpauschale von 10€ bezahlen. Adressen von Personen liegen uns vor und können erfragt werden.

Meldet bitte bis 01.08.2017 die Anzahl der Pakete bei mir an. Die Paketabgabe erfolgt voraussichtlich am 08.09.2017 im Kirchgemeindehaus Frauendorf.

 

WICHTIG: Bitte haltet euch unbedingt an die Rahmenbedingungen, um nicht die gesamte Paketaktion zu gefährden.

Wir behalten uns vor, stichprobeweise Paketinhalte zu prüfen.

Ausführliche Informationen entnehmen Sie der Homepage der Tschernobylinitiative Ottendorf- Okrilla, namentliche Pakete. Bei Unklarheiten wenden Sie sich an mich.

 

Mit freundlichen Grüßen                               

Tel.:    035755 55475

Mobil: 0151 12956662

 

Kathleen Jedan                       

Bericht zur öffentlichen Mitgliederversammlung

Am 18.11.16 führte unser Verein diese Versammlung im Kulturbahnhof in Ortrand durch. Die Vereinsvorsitzende Martina Lorenz begrüßte sehr herzlich 33 Gäste und einen Ehrengast aus Weißrussland. Auf der Tagesordnung stand neben dem Ergebnis der Kassenprüfung der Rechenschaftsbericht der Schatzmeisterin mit der Mitgliederentwicklung, ein Gedankenaustausch zur Ferienaktion in diesem Sommer für die Kinder aus Belarus, ein Bericht über die letzte Paketaktion im Oktober und die Planung der neuen Ferienaktion im Sommer 2017.
Unser Ehrengast, die weißrussische Deutschlehrerin Tatjana Saroka, kommt aus Slusk, einer Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern, 100 km südlich von Minsk. Sie weilt zu einem 3-wöchigen internationalen Lehreraustausch, getragen vom Goethe-Institut, in unserer Region. Tatjana ist Gastlehrerin und hospitiert darüber hinaus in der Grundschule Großkmehlen als auch in verschiedenen Bildungseinrichtungen der Region. Sie bekam die Gelegenheit zu Beginn der Veranstaltung über ihr Land und das weißrussische Schulsystem zu berichten, stellte auch Vergleiche mit dem deutschen Schulsystem her und beantwortete hierzu sehr gut und offen viele Fragen.
Unsere Schatzmeisterin Kathleen Jedan konnte zur Ferienaktion vom  29.06.-27.07.16 eine positive Bilanz ziehen mit dem Nachweis des sehr sparsamen Umgangs mit den zur Verfügung stehenden Geldern. Zum Zeitpunkt hat der Verein 68 eingetragene Mitglieder; darüber hinaus erfreulich viele Förderer, Sponsoren und Helfer.
Nachdenklich macht uns allerdings das Ergebnis der Paketaktion, hier insbesondere der Bericht unseres befreundeten Vereins aus Ottendorf – Okrilla, der unsere 81 Pakete mit nach Weißrussland nahm. Insgesamt waren in dem Lastzug 900 Pakete,  Möbel sowie diverse Hilfsgüter. Der Transport startete am 30.09.und erreichte am 01.10. die dortige Grenze. Trotz Einhaltung aller Bestimmungen, aktualisiert im Februar 2016, haben die weißrussischen Zollbehörden ein Exempel statuiert. Hintergrund war wohl eine durch staatliche Medien gelenkte Kampagne gegen ausländische Hilfsorganisationen, welche unter dem Deckmantel von humanitären Transporten angeblich verbotene Güter importieren würden.
Man hat den LKW an der Grenze festgehalten und komplett entladen, sodann jedes Paket geöffnet, durchwühlt und einzelne Inhalte aussortiert und konfisziert unter der Behauptung, dass diese Güter nicht eingeführt werden dürfen ! Das Ganze unabhängig von der Frage, ob dies nach den Gesetzen von Weißrussland zulässig war oder nicht. Diese Aktion erstreckte sich über 5 Tage! Übrigens ereilte ein Transport aus Schweden das gleiche Schicksal.
Für den entgegennehmenden Verein  in Belarus entstand dabei unendlich viel Mehrarbeit; er musste alles wieder einigermaßen ordnen, damit die „erleichterten“ Pakete überhaupt an die Empfänger gelangen konnten.
Das Geschehene trifft uns in dieser Form sehr hart und auch so das erste Mal. Nun müssen wir entsprechende Schlussfolgerungen ziehen.
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Eine Maßnahme ist, dass wir für den Fall einer neuen Paketaktion nur noch Kinderbekleidung und zugelassene, lange haltbare Lebensmittel versenden werden.
Es ist sehr schade, dass weißrussische Behörden so rabiat und willkürlich unsere  Hilfe unterlaufen.
Die Ferienaktion 2017 bekommt auch schon Konturen. Geplant ist, dass sich die Kinder aus Weißrussland mit ihren Betreuern vom 29.06.17 bis zum 26.07.17 in unserer Region erholen werden. Die beiden obligaten Gastelternwochenenden sind für den 07.07. – 09.07. und  14.07. – 16.07.17 vorgesehen.
An dieser Stelle wollen wir uns ganz herzlich bei unserem Gastgeber, Herrn Frank Weser, für die nette Atmosphäre im Kulturbahnhof  bedanken.
Sehr erfreulich war, dass Herr Weser und Herr Hauptvogel finanzielle Erlöse aus Vorträgen  unserem Verein spendeten.
Es ist uns ein großes Bedürfnis auf diesem Wege bei allen Spendern, Sponsoren, Helfern sowie den Ärzten und Zahnärzten der Region für jegliche Form der Unterstützung sehr herzlich zu bedanken. Dieser Dank gebührt natürlich auch der evangelischen Kirchengemeinde Kroppen / Frauendorf für die Bereitstellung des ev. Gemeindehauses in Frauendorf auch in diesem Jahr für die Unterbringung der Kinder und Betreuer.

i.A. des Vereins
Hubert Pfennig
stv. Vorsitzender

 

Kinder wieder in Belarus angekommen

(06. 08. 2016)

Tschernobylkinder wieder in Belarus

Am 27.07.16 vormittags traten unsere Gäste mit dem Bus und vielen Geschenken an Bord wieder die Heimreise an.  Bereits am Folgetag  wurde von dort telefonisch die Rückkehr bestätigt. Allerdings wurde von strengen Kontrollen berichtet.

Nun liegt uns ein Brief aus Paritschi vor, in dem Elena Aniskovetz, die Leiterin des Jugendzentrums, u. a. folgendes schreibt:

„Aus tiefstem Herzen möchten wir für die tolle Organisation des Erholungsaufenthaltes unserer Kinder danken. Die Kinder sind alle   gesund  und gut erholt angekommen.  Sie vermissen euch total, das haben wir sofort erkannt. Im Namen der Eltern soll ich einen großen Dank  aussprechen für die wunderschönen Tage und die tollen Geschenke. Auch Pawel, der Musiklehrer, hat berichtet von dem warmherzigen Aufenthalt und vielen schönen Erlebnissen mit den Kindern. Wir wünschen Euch Gesundheit und Glück und dass ihr noch viel Gutes für die Menschen tun könnt.“

Wir werden mit dem Vorstand demnächst die Ferienaktion auswerten und auch noch zu einer zweiten öffentlichen Mitgliederversammlung einladen. Unser großer Dank geht an alle aktiven ehrenamtlichen Helfer und die Sponsoren für die Unterstützung des Aufenthaltes der weißrussischen Kinder.

i.A. des Vereins

Hubert Pfennig  stv. Vors.

Doswidanja und bis bald

(23. 07. 2016)

Doswidanja und bis bald

Tschernobylkinder werden mit einem Fest verabschiedet

Sie sehen glücklich aus. Aufgeblüht. Scheu sind manche immer noch ein wenig. Zum Abschied wirken die 20 Kinder aus Weisrussland, die vier schöne Wochen in der Lausitz verbringen konnten, gelöst und froh. Das ist den Mitgliedern und Helfern des Tschernobylkinder-Hilfe-Vereins und der Kirchengemeinden zu verdanken: „Wir haben eine Menge Hilfe erfahren: Beim Essen zubereiten, wir brauchen immer viele Fahrer, die die Kinder von einem Ort zum anderen bringen. Wir danken den Zahnärzten, die die Kinder versorgen und Dr. Brigitte Saffert aus Schwarzheide, die Blut abnimmt. Auch das Labor aus Cottbus, hilft, indem es kostenlos die Blutwerte bestimmt“, sagt Kathleen Jedan, Mitglied des Vorstands des Vereins.

Viele Sponsoren unterstützen das Projekt, das der Pfarrer im Ruhestand Fritz Kolata vor vielen Jahren ins Leben rief. „Uns helfen große Firmen ebenso wie Einzelpersonen“, freut sich Kathleen Jedan. Auch Gabriele Theiss begleitet den Verein gern. So besuchte sie gemeinsam mit den Kindern zwischen acht und 13 Jahren die Kmehlener Grundschule und stellte den Grundschülern die weißrussischen Gäste vor. Sie warb um Spenden für die Kinder, unter anderem beim Marktkauf in Lauchhammer. Marktleiter Mirko Buhr war deshalb mit einem erfrischenden Geschenk zum Abschlussfest erschienen: „Wir haben passend zur Jahreszeit Eis für alle Kinder mitgebracht“, so Mirko Buhr. „Ich bin beeindruckt, wie einfach man den Kindern eine Freude machen kann und ich freue mich sehr über die vielen strahlenden Kinderaugen“, so ein sichtlich ergriffener Mirko Buhr. Gabriele Theiss indessen dankbar, die Freunde wieder zu sehen. Die Betreuer der Kinder kommen schon seit Jahren in die Lausitz. „Na, Pawel, wie geht’s“, fragt Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss Pawel Anjeskowicz ist seit vielen Jahren als Betreuer der weißrussischen Gäste alljährlich mit in der Lausitz und er hat viele Freunde hier. Sein Markenzeichen ist das Akkordeon. „Er spielt so schön, auch bei uns in Schwarzbach“, berichtet Gabi Theiss. Auch André Jurow begleitet seit Jahren die Kinder, die auf Erholungsurlaub nach Deutschland dürfen. Bereits seine Mutter, Soja Jurowa, war viele Jahre als Dolmetscherin mit dem Projekt in Deutschland. In diesem Jahr sind die Gäste aus dem Umfeld des verstrahlten Reaktors bereits zum 23. Mal hier. Als Kind war Lehrerin Anastasia Jatschnik schon einmal in der Lausitz. „Ich bin jetzt als Lehrerin wieder dabei, es ist mir eine Freude hier zu sein“, sagt sie. „Ich bin so froh und dankbar, dass es hier bei uns so viele Menschen gibt, die sich Jahr für Jahr Mühe geben, unseren Gästen einen so guten Empfang zu bieten. Auch in diesem Jahr gab es wieder viele Ausflüge, gemeinsames Kochen, Singen und die Gastaufenthalte in den Familien am Wochenende. Als die Kinder dann nach einigen Liedern vom Buffet naschen dürfen, klingt es wie aus einem Mund: „Dankeschön“, von den weißrussischen Gästen.

 

Foto1,2: Ein Stück der eigenen Kultur zeigen - das gehört zu jedem Aufenthalt der Tschernobylkinder in der Lausitz dazu. Beim Besuch der Grundschule Großkmehlen zeigen die Kinder, was sie können.

Foto3: Sponsoren sind willkommen, um die jährliche Reise der Tschernobylkinder in die Region zu unterstützen. Auch Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss unterstützt das Projekt gern.

Gabriele Theiss

SPD-Landtagsfraktion des Landes Brandenburg

Kontaktdaten Bürgerbüro im Wahlkreis

Markt 9-10

01945 Ruhland

Funk: 0176 96303259

kontakt@gabriele-theiss.de

Foto zur Meldung: Doswidanja und bis bald
Foto: Doswidanja und bis bald

Kinder erfreuen mit Konzert in der Lindenauer Kirche

(15. 07. 2016)

Weißrussische Kinder erfreuen mit Konzert in Lindenauer Kirche

Mit Liedern und Tänzen aus der Heimat die Herzen der Gastgeber erobert / Programm extra für den Aufenthalt in Deutschland eingeübt

LINDENAU Ihre Sommerferien verbringen gegenwärtig 20 Kinder und ihre Betreuer aus dem strahlenverseuchten Gebiet Tschernobyl in der Gemeinde Frauendorf. Organisiert hat diesen Erholungsaufenthalt auch dieses Mal wieder der Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen.

Weißrussische Kinder erfreuen mit Konzert in Lindenauer Kirche

Auftritt der Tschernobyl-Kinder in der Lindenauer Kirche.Foto: rkp1

Die evangelische Kirchengemeinde Kroppen/Frauendorf unterstützt die Aktion seit vielen Jahren.

Mitorganisatoren der Genesungs- und Ferienaufenthalte im Süden des Landkreises sind seit 1991 Pfarrer Fritz Kolata und seiner Ehefrau. Nach wie vor verbringen beide Rentner mit ihren Schützlingen viel Zeit. Diese Hilfsaktion ist ihnen ans Herz gewachsen. Sie bringen sich, wie viele andere ehrenamtliche Helfer, immer wieder ein, damit sich die Kinder hier wohlfühlen und erholen können.

Beim Auftritt der weißrussischen Gäste am Mittwoch in der Kirche von Lindenau konnten die Kolatas inzwischen alle Lieder in der russischen Sprache mitsingen. Mit Liedern und Tänzen aus ihrer Heimat haben die Kinder in ihren bunten Trachten die Herzen der zahlreichen Besucher erobert. Trotz Lampenfiebers hatten die achtjährigen Mädchen Weronika und Aljena sowie die 14-jährigen Jungen Dimitrij und Andrej und alle anderen Schüler einen gelungenen Auftritt, für den es viel Beifall gab.

Betreuer und Musiklehrer Pawel Aniskowetz ist stolz auf seine Gruppe. Erneut haben alle extra für den Ferienaufenthalt in Deutschland dieses Programm auf die Beine gestellt. Den gelungenen Auftakt gab es mit dem deutschen Lied: "Grün, grün, grün, sind alle meine Kleider."

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh sagte: "Aus diesen Begegnungen entstehen Freundschaften über Ländergrenzen, die in der heutigen Zeit besonders wichtig sind."

"Bis zum 27. Juli sind die Kinder unsere Gäste", so Hubert Pfennig vom Tschernobylkinder-Hilfeverein. Er ist dankbar, wie er sagt, dass der Verein so viel Unterstützung von Helfern und Sponsoren aus der Region und darüber hinaus bekommt.

Das Grillen nach dem Konzert im Lindenauer Pfarrgarten wurde zu weiteren Gesprächen und Begegnungen ausgiebig genutzt.

Dank den "Tettauer Strickfrauen"

(10. 07. 2016)

Dank der  "Tettauer Strickfrauen",  wurden für die Tschernobylkinder in Neglubka und Paritschi angefertigt:

-   13 Pullover

-   27 Paar Handschuhe

-   43 Schals

- 113 Mützen

-    3 Tücher

-   72 Paar Strümpfe

Zudem wurden uns zwei weitere Säcke Wolle übergeben, die dort sicher auch Verwendung finden.

Der Winter in Belarus kann kommen.

Unser Verein freut sich über diese Form der Hilfe und dankt natürlich den fleißigen Damen aus Tettau ganz herzlich.

i.A. der Strickfrauen

Hubert Pfennig

stv. Vorsitzender

Tschernobylkinder-Hilfeverein

Großkmehlen e.V.

 

30 Jahre Supergau, Besuch Vorort

(07. 04. 2016)

Reise an betroffene Orte des Supergaus von Tschernobyl

30 Jahre nach dem Unglück im ukrainischen Atomkraftwerk sind Mitglieder des Tschernobylkinder-Hilfevereins in Belarus gewesen

ARNSDORF/GROSSKMEHLE 30 Jahre nach dem Supergau im Atomkraftwerk Tschernobyl sind Mitglieder des Tschernobylkinder-Hilfevereins Großkmehlen nach Belarus gereist. Die weißrussische Grenze liegt nur zehn Kilometer von Unglücksort entfernt. Die radioaktive Wolke hatte die Region deshalb zuerst erreicht.

Reise an betroffene Orte des Supergaus von Tschernobyl

Auch der Abschlussabend in Paritschi bleibt den deutschen Gästen vom Tschernobylkinder-Hilfeverein unvergesslich.Foto: Hubert Pfennig

Fünf Mitglieder vom Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen sind 30 Jahre nach dem Unglück im Atomkraftwerk Tschernobyl (Ukraine) nach Weißrussland gereist. Ihr Ziel: damals und bis heute besonders betroffene Gemeinden. Der Verein mit Sitz in Großkmehlen unterstützt dort Familien und organisiert Ferienaufenthalte in der Lausitz mit medizinischer Betreuung.

Ein kurzer Aufenthalt in der Landeshauptstadt Minsk ist natürlich Pflicht gewesen. Großartige Veränderungen haben die Lausitzer gesehen: die moderne Infrastruktur, die wunderschöne, gelungene Architektur, die Integration neu errichteter Wohngebäude, Theater und Museen in ältere, sanierte Bausubstanz. Und: Minsk ist eine grüne, äußerst saubere Stadt.

Man kann zur Diktatur in Belarus stehen, wie man will, die heute Verantwortung Tragenden haben sich hinsichtlich der Kirchen, der Glaubensausübung, wesentlich verändert. Was vor 20 Jahren noch unvorstellbar war: Heute ist man viel liberaler im Umgang mit Gläubigen. Die Kirchen, gleich welcher Konfession, erstrahlen in neuem Glanz.

Begleitet von der Minskerin Soja Petrowna Jurowa sind die Lausitzer weiter nach Neglubka gereist. Auf dem Weg haben sie das Gymnasium in der Kreisstadt Schlobin besucht. An einem Sonntag. Die Lehrerinnen waren sehr erfreut. Der Russisch-Club der Grundschule "Am Schloss" Großkmehlen hatte Briefe an die Schüler mitgegeben. Freundschaften sollen geknüpft werden.

In Neglubka gab es ein Treffen mit den Kindern, die im vorigen Jahr bei uns waren. Und die neue Reisegruppe nach Deutschland, die der Tschernobylkinder-Hilfeverein im Juni erwartet, haben die Lausitzer auch schon kennen- gelernt. Die Schulgeschichte hat Nastja Jaschnik (21), eine von sechs ehemaligen Gastkindern bei uns, in deutscher Sprache erzählt. Auch ein herzliches Wiedersehen mit Lehrerinnen, die bereits Gäste beim Tschernobylkinder-Hilfeverein waren, gab es.

Das kleine Dorf Neglubka, selbst mit nur noch etwa 700 Einwohnern (früher mehr als 2000), liegt mehr als 350 Kilometer von Minsk entfernt nahe der russischen Grenze.

Noch immer fährt man vorbei an vielen Schildern mit dem Atomzeichen, die vor der Nutzung von Feld und Wald warnen. Nur, es hält sich kaum jemand daran. Zu wichtig sind die Felder für die landwirtschaftliche Nutzung und Eigenversorgung der Menschen, die nicht im Magazin einkaufen können, weil ihnen das Geld fehlt. In den Magazinen selbst sieht es inzwischen wie bei uns aus. Sauber, übersichtlich, attraktiv werden die Waren angeboten. Nur: Kaum oder nur wenige Käufer sind zu sehen.

Die Preise sind mit unseren vergleichbar. Die Höhe der Einkünfte und Renten der Menschen allerdings, bei hoher Arbeitslosigkeit auf dem Land, betragen etwa nur ein Zehntel vom durchschnittlichen Einkommen bei in Deutschland.

Manche fragten sich hier, wieso die Deutschen bis in den entlegensten Winkel Weißrusslands reisen und sich der Probleme, die dort bestehen, annehmen. Wir übernehmen als Botschafter unseres Landes eine Rolle, die die große Politik schlichtweg vergisst oder ausblendet.

Auch auf dem Weg nach Paritschi machten wir Station in der Kreisstadt Vetka (Region Gomel). Wir trafen dort ehemalige Ferienkinder, inzwischen erwachsen. In Vetka besichtigten wir eine neu gebaute Kirche, die bei der letzten Gastelternreise vor fünf Jahren noch nicht fertig war. Vor der Kirche steht eine Glocke, die immer zum 26. April, dem Tag des Supergaus von Tschernobyl, geschlagen wird. Sie mahnt die Menschheit vor der Gefahr der Nutzung der Atomenergie und erinnert zugleich an die Folgen.

In Paritschi war der Empfang wieder überaus herzlich. Pawel und Jelena Aniskovetz, die auch für die Einladung zu dieser Reise durch den von ihnen geleiteten gemeinnützigen Verein "Den Kindern von Polesje" verantwortlich zeichneten, hatten auch hier alles bestens vorbereitet. Am Abend trafen wir uns bei einer Familie mit allen ehemaligen Kindern aus Paritschi, die im Jahr 2015 bei uns waren. Was für ein freudiges Wiedersehen! Die Kinder schwärmen noch heute von den Sommerferien-Erlebnissen in unserer Region.

Der Besuch der Denkmalstätte "Rotes Ufer", eines Kinder-Konzentrationslagers, hat uns innerlich sehr aufgewühlt und fassungslos gemach; selbst drei Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Anlage wurde erst 2008 errichtet und ist in drei Ebenen gestaltet worden – für jedes Jahr des bestehenden Lagers eine Stufe. Es existierte von 1941 bis 1944, bis zur Befreiung durch Partisanen. Im Mittelpunkt steht "Das weiße Klassenzimmer" mit einem Blick auf eine große Schultafel. Dort liest man einen durch Zufall in einem Kamin gefundenen, nicht verbrannten Brief. Er wurde von einem 15-jährigen Mädchen am 13. März 1943 an den Vater geschrieben. Da war der hier Berichtende gerade einmal 15 Tage auf der Welt.

Der Inhalt berichtet von unvorstellbaren Grausamkeiten der Deutschen. Das Mädchen hatte nur noch einen Wunsch: hier, in der Heimat, sterben zu dürfen und nicht nach Deutschland deportiert zu werden. Allein in Belarus hatten die Deutschen fünf Kinder-Konzentrationslager betrieben – mit dem einzigen Zweck, Blutreserven zu erlangen.

Die Acht- bis 14-Jährigen wurden ausgeblutet, bis sie starben. Für verwundete deutsche Offiziere und Soldaten war das Blut bestimmt.

Diese internationale Gedenkstätte, die einzige ihrer Art in ganz Europa, wurde inzwischen von weit mehr als 1,5 Millionen Menschen aus fast allen Ländern des Kontinents besucht.

Die Erlebnisse und besonderen Eindrücke und die herzlichen Begegnungen geben dem Tschernobylkinder-Hilfeverein neue Kraft und Motivation, weiter zu helfen.

(Der Reisebericht wurde gekürzt.)

 

*Hubert Pfennig aus Arnsdorf ist stellvertretender Vorsitzender des Tschernobykinder-Hilfevereins Großkmehlen

Zum Thema:
Unermüdliche Helfer aus dem Ortrander Raum bieten Kindern aus der strahlenverseuchten Region um Tschernobyl in jedem Sommer einen vierwöchigen Gesundheits- und Ferienaufenthalt. Die Kroppener Pfarrleute Fritz und Renate Kolata hatten die Aktion 1991 begründet. Nachdem es Probleme mit der Trägerschaft gibt, übernahm die Schule Großkmehlen im Jahr 2002 die Hilfsaktion in Eigenregie. Später wurde der Tschernobylkinder-Hilfeverein gegründet.Kontakte: Telefon 035755 375 oder 035752 2198

Reise an betroffene Orte des Supergaus von Tschernobyl

Sprechstunde im Kirchgemeindehaus Frauendorf im Sommer 2014. Hausärztin Dr. Brigitte Saffert untersucht Kinder aus der Region um Tschernobyl, die hier zum Ferienaufenthalt weilen.Foto: Rasche/str1

 

Information zur Ferienaktion 2015 und Mitgliederversammlung April 2015

(03. 04. 2015)

Auf Einladung unseres Vereins werden sich 20 weißrussische Kinder  

vom 25.06. bis 22.07.2015 in unserer Region bei Sport, Spiel, Ausflügen und gesunder Ernährung erholen. In Vorbereitung dieser Ferienaktion führen wir am

Freitag, den 24.04. um 19.00 Uhr in der Grundschule Großkmehlen eine öffentliche Mitgliederversammlung durch.  

Zu dieser Veranstaltung sind neben den Vereinsmitgliedern vor allem potentielle Gasteltern für die Gastelternwochenenden (03.7.-5.07. + 10.07.-12.07.) und weitere interessierte Mitbürger eingeladen, die sich in die Betreuung der Gäste aktiv einbringen wollen. Viele fleißige Hände sind hierbei gefragt. Das betrifft u.a. die Zubereitung des Essens, die Betreuung der Kinder bei Ausflügen und den Transport der Gäste zu Veranstaltungen und auch medizinischen und zahnmedizinischen Terminen im Ergebnis der Untersuchungen gleich nach der Ankunft.

In bewährter Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche Kroppen /Frauendorf können wir auch in diesem Jahr das evangelische Gemeindehaus für die Unterbringung der Kinder aus Belarus nutzen.

Natürlich entstehen bei der Ferienaktion auch erhebliche Kosten. Deshalb sind wir für finanzielle Spenden von Sponsoren und Einzelpersonen schon jetzt sehr dankbar.

Ein Highlight sei schon jetzt angekündigt.  Am 01.07. werden die Kinder ein Konzert in Folklorekostümen ihrer Heimat in der  ev. Kirche zu Lindenau geben  Zu weiteren interessanten Terminen wird noch informiert.

Unsere Kontodaten: SPK NL  BLZ 18055000 Kto. IBAN 10180550003071007760

 

Hubert Pfennig

stv. Vorsitzender

des Vereins

Paketaktion erfolgreich gemeistert

(05. 11. 2014)

Die diesjährige Weihnachtspaketaktion war für den Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen e.V. eine echte Herausforderung. Insgesamt 258 Bananenkartons mit einem Durchschnittsgewicht von    12 kg waren zu erfassen, zu verpacken, zu verladen und nach Hildesheim zu bringen.  Das waren rund 3.100 kg oder auch 3 Tonnen. In dieser Größenordnung haben wir uns noch nie bewegt.  Großer Dank gilt deshalb der fleißigen Mannschaft  aus den Vereinsreihen, aber auch den zusätzlichen freiwilligen Helfern sowie natürlich den vielen Spendern von sehr schöner Kleidung und den ganz wichtigen Lebensmitteln. Am  25.10.14 wurden die Pakete mit zwei Transportern zum Verein Aktion Tschernobylhilfe  e.V. Hildesheim gebracht. Von da aus nur zwei Tage später gingen alle Spenden aus dem norddeutschen Raum mit einem  40-Tonner-Lastzug direkt nach Weißrussland. Heute erhielten wir bereits  die Nachricht, dass der Transport in Gomel (zweitgrößte Stadt in Belarus) angekommen und in einem Zwischenlager deponiert  worden ist. Hier überprüfen nun die Behörden aus Belarus alles auf Richtigkeit. Wir sind zuversichtlich, dass trotz aller dort herrschenden Bürokratie die Geschenke rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest bei den Empfängern sind. Vielen sozial  schwachen Familien, älteren alleinstehenden Einzelpersonen aber auch den Familien unserer Tschernobylkinder ist der Inhalt der Pakete eine große Hilfe. Die diesmal innerhalb der Aktionswoche des Netzwerkes  durch den Landkreis OSL zur Verfügung gestellten Fördermittel trugen natürlich sehr zum Gelingen der Aktion bei. Deshalb nochmals Dank für jegliche Unterstützung.

Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen e.V.

Hubert Pfennig  -stv. Vorsitzender-

Foto zur Meldung: Paketaktion erfolgreich gemeistert
Foto: Packtag in der Schule Großkmehlen, jeder fasst mit an!

Information zur Herbstpaktaktion und öffentliche Mitgliederversammlung

(16. 10. 2014)

Der Tschernobylkinder-Hilfeverein informiert

Am 17.10.14 findet um 18.00 Uhr  in der Grundschule „AM SCHLOSS“ in Großkmehlen die 2. Öffentliche Mitgliederversammlung dieses Jahres statt. Neben einem Rückblick auf die diesjährige Kinderferienaktion durch die Vereinsvorsitzende, Frau Martina Lorenz, gibt die Schatzmeisterin, Frau Kathleen Jedan einen Rechenschaftsbericht. Im Mittelpunkt steht dann die Paketaktion nach Weißrussland. Vom 20.10. bis 24.10.14 werden hier in einer Projektwoche von Mitgliedern des Netzwerkes Pakete für hilfsbedürftige Familien in den noch immer verstrahlten Gebieten von Belarus gepackt. Wir freuen uns, dass der Landkreis OSL für das Gelingen der Aktion Fördermittel bereitstellen konnte. Voraussichtlich 200 Pakete (Bananenkartons) mit max. 15 kg Gewicht  sind nach Hildesheim zu bringen. Der dort ansässige und noch viel größere Verein “Aktion Tschernobyl-Hilfe“ verfügt über alle logistischen Voraussetzungen für den Weitertransport nach Weißrussland. Die Vorsitzende, Frau Jutta Limmroth, wird als Gast an der Versammlung teilnehmen über die Arbeit ihres Vereins und ganz aktuell auch von ihren Besuchen in Belarus und der Ukraine berichten.

Wer noch ein Paket schicken möchte, sollte das bis spätestens  22.10.14 in der Großkmehlener  Grundschule abgeben. Benötigt werden ausschließlich noch Lebensmittel mit einer Haltbarkeit von mindestens einem halben Jahr. Das können Fleisch-, Wurst- und Fischkonserven sein, aber auch Nährmittel, Nudeln, Speiseöl und Süßigkeiten. Auch Kosmetika werden gebraucht.  Am 24.10. werden die Fahrzeuge beladen und am 25.10. erfolgt der Transport nach Hildesheim. Helfer, die sich in  der genannten Zeit zusätzlich beim Packen einbringen wollen, sind herzlich willkommen.

Tschernobylkinder- Hilfeverein Großkmehlen e.V.                                  

Hubert Pfennig                                                                                              

stv. Vorsitzender

 

 

 

Paketaktion Herbst 2014

(29. 09. 2014)

Der Tschernobylkinder-Hilfeverein berichtet:

 

TOLERANZ FÖRDERN KOMPETENZ STÄRKEN

 

Aktionswoche zur Sicherung der Nachhaltigkeit der für die Tschernobylkinder wirkenden Netzwerke

 

In diesem Sinne führt der Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen e.V.  vom   20.-24.Oktober eine Projektwoche durch. In dieser Zeit werden von mehr als 30 Mitgliedern des Netzwerkes täglich Pakete mit Lebensmittel -und Kleiderspenden gepackt. Diese werden zu einem Hilfstransport zusammengestellt, der über die  Sammelstelle der Aktion Tschernobylkinderhilfe in Hildesheim mit einem großen Lastzug nach Weißrussland (Belarus) gebracht werden.

In der Vorstandssitzung am 27.08.14 wurde der entsprechende Ablaufplan beschlossen. Zum Gelingen des Vorhabens findet am 1710.14. um 19.00 Uhr in der Grundschule Großkmehlen noch eine öffentliche Mitgliederversammlung statt in der weitere Details festgelegt werden. Interessierte sind neben den Vereinsmitgliedern herzlich eingeladen.

 

Schon heute möchte sich der Verein für die Unterstützung vor allem des Landkreises OSL, hier Frau Weimann und Herr Cronauge aber auch dem Vergabeausschuss herzlich bedanken. Sie haben nach Anhörung für dieses Vorhaben Fördermittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genehmigt.

 

Allein ist mit den Mitteln des Vereins eine Paketaktion dieser Größenordnung von mehr als 100 Bananenkartons mit bis zu 15 kg Inhalt nicht zu stemmen, zumal auch die Logistik hierfür erhebliche Kosten verursacht.

 

Nochmals herzlichen Dank sagen möchte der Verein für die vielen Lebensmittel        –und Kleiderspenden für die Sommerferienaktion der Tschernobylkinder vom

19.06. – 17.07.14 in unserer Region. Die Buskapazität für die Rückreise war durch die vielen Spenden voll ausgelastet. Trotzdem sind noch 112 Kartons mit viel guter Kleidung nach Belarus zu transportieren. Wir rufen aber auch noch zu weiteren Lebensmittelspenden mit einer Haltbarkeit von mindestens einem halben Jahr auf.

Die Preise für Lebensmittel sind in Weißrussland förmlich explodiert. So können wir den Kindern und deren Familien dort am besten helfen.

 

i. A. des Vereins

H. Pfennig

stv. Vorsitzender

 

 

Heimkehr in Belarus

(06. 07. 2014)

Tschernobylkinder wieder in der Heimat Belarus

 

Nach vier Wochen Erholung voller Erlebnisse, so unter anderen bei Ausflügen

In den Saurierpark Kleinwelka, in die Sächsische Schweiz, nach Dresden und Berlin sowie Wanderungen, Sport und Spiel sind unsere weißrussischen Gäste in der vergangenen Woche wieder gesund in ihrer Heimat angekommen.

Elena Aniskowetz vom Kinder- und Jugendzentrum Paritschi schreibt, dass die Kinder überglücklich waren und sie sich in diesen Ferien in Deutschland wie im Paradies fühlten. Jeder einzelne Tag war wie ein Feiertag. Sie hatten ihren Eltern und Geschwistern unendlich viel zu erzählen und danken sehr herzlich für alles was sie erleben durften.

Die medizinische Abschlussuntersuchung stimmte uns optimistisch. Nahezu alle Werte waren bei den Kindern verbessert, resümierte die Ärztin Brigitte Saffert.

Leider erlitt ein Junge während des Aufenthaltes einen Fußbruch. Die Medizinische Einrichtungs-Gesellschaft (MEG) in Senftenberg, hier Dr. Karich und Dr. Hübner, das Klinikum Niederlausitz mit einem Rollstuhl den er sogar mitnehmen durfte und Frau Sommer, die sich um Wassja liebevoll kümmerte, halfen unserem Patienten beispielhaft.

Zu erwähnen ist auch, dass der Optiker Klar aus Ortrand dem Mädchen Olga eine speziell angefertigte Brille sponserte.

Unser Verein sagt allen, auch den hier nicht genannten, die diesen Ferienaufenthalt unterstützten und uns mit großzügigen Spenden materiell und finanziell halfen, ganz herzlichen Dank. Ohne das Mittun so vieler wäre solch eine Ferienaktion nicht machbar.

 

i.A. des

Tschernobylkinder-Hilfevereins Großkmehlen e.V.

Hubert Pfennig

stv. Vorsitzender

Gasteltern gesucht

(19. 04. 2014)

(HP) Anfang Februar sind in einer weiteren Paketaktion 76 Bananenkartons mit ebensmitteln, Süßigkeiten, Spielzeug und Kleidung über Hildesheim nach Weißrussland auf den Weg gebracht worden.

Foto zur Meldung: Gasteltern gesucht
Foto: Gasteltern gesucht

Die lange Nacht der Toleranz

(03. 04. 2014)

Anfang Februar sind in einer weiteren Paketaktion 76 Bananenkartons mit Lebensmitteln, Süßigkeiten, Spielzeug und Kleidung über Hildesheim nach Weißrussland (Belarus) auf den Weg gebracht worden.

Foto zur Meldung: Die lange Nacht der Toleranz
Foto: Die lange Nacht der Toleranz

Lebenslauf Prof.Dr.Gennadij Gruschewoj

(12. 02. 2014)

Was wissen wir von ihm? Daß er der Leiter der Stiftung “Den Kindern von Tschernobyl” in Minsk ist. Aber was sonst?...

Foto zur Meldung: Lebenslauf Prof.Dr.Gennadij Gruschewoj
Foto: Lebenslauf Prof.Dr.Gennadij Gruschewoj

Traueranzeige

(12. 02. 2014)

Die wahre persönliche Sittlichkeit geht auf absolute Grundsätze zurück, die sich aus der Ehrfurcht vor dem Leben ergeben.
Sie sollen unsere Gesinnung beherrschen (Albert Schweitzer)...

Foto zur Meldung: Traueranzeige
Foto: Traueranzeige

Nachrufe für Prof. Dr. Gennadij Grouchewoj

(02. 02. 2014)

In Form eines Nachrufes wollen wir Prof. Dr. Gennadij Grouchewoj, den Leiter der NGO – Tschernobylbewegung „Den Kindern von Tschernobyl“ in Belarus, der am 27.01.14 im 64. Lebensjahr verstarb, gedenken...

Foto zur Meldung: Nachrufe für Prof. Dr. Gennadij Grouchewoj
Foto: Nachrufe für Prof. Dr. Gennadij Grouchewoj

Weihnachtspakete sind gut angekommen

(31. 12. 2013)

Hubert Pfenning vom Tschernobylkinder-Hilfeverein schreibt über die diesjähirge Paketaktion: ...

Foto zur Meldung: Weihnachtspakete sind gut angekommen
Foto: Weihnachtspakete sind gut angekommen

Musikalische Früherziehung imponiert

(12. 12. 2013)

Zum Beitrag "Flotte Töne im Haus Musicus", RUNDSCHAU vom 10. Dezember, Seite 11 schreibt Hubert Pfenning: ...

Foto zur Meldung: Musikalische Früherziehung imponiert
Foto: Musikalische Früherziehung imponiert

Tschernobyhelfer gibt es viele

(12. 12. 2013)

Zur Auszeichnung der Großkmehlener Grundschul-Leiterin mit dem Bundesverdienstkreuz für ihren Einsatz für die Tschernobylkinder im September hat Sandra Erlt per E-mail unter anderem geschrieben: ...

Foto zur Meldung: Tschernobyhelfer gibt es viele
Foto: Tschernobyhelfer gibt es viele

Großkmehlener Schüler sammeln Pakete für weißrussische Kinder

(15. 10. 2013)

Gleich am ersten Tag nach den Herbstferien läuft die Weihnachts-Paketaktion des Tschernobylkinder-Hilfsvereins an der Grundschule "am Schloss" in Großkmehlen bereits auf Hochtouren...

Foto zur Meldung: Großkmehlener Schüler sammeln Pakete für weißrussische Kinder
Foto: Großkmehlener Schüler sammeln Pakete für weißrussische Kinder

Bundesverdienstkreuz für Schulleiterin

(04. 09. 2013)

Für ihr Engagement für Tschernobyl-Kinder wird die Großkmehlener Schulleiterin Martina Lorenz am heutigen Mittwoch in Potsdam mit den Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet..

Foto zur Meldung: Bundesverdienstkreuz für Schulleiterin
Foto: Bundesverdienstkreuz für Schulleiterin

Bundesverdienstkreuz für Schulleiterin

(04. 09. 2013)

Martina Lorenz liegen Kinder am Herzen- ihre eigenen, die ihr anvertrauten in der Grundschule und die vielen aus der Region...

Foto zur Meldung: Bundesverdienstkreuz für Schulleiterin
Foto: Bundesverdienstkreuz für Schulleiterin

Verdienstkreuz am Bande für Martina Lorenz

(04. 09. 2013)

Bildungs- und Jugendministerin Martina Münch händigte der Schulleiterin der Grundschule Großkmehlen, Martina Lorenz, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland als Anerkennung für ihre Verdienste um das Gemeinwohl aus...

Foto zur Meldung: Verdienstkreuz am  Bande für Martina Lorenz
Foto: Verdienstkreuz am Bande für Martina Lorenz

Bundesverdienstkreuz für Solidarität und Nächstenliebe

(03. 09. 2013)

Ministerin Münch übergibt Großkmehlener Schulleiterin Martina Lorenz Verdienstorden für Engagement für Tschnernobyl-Kinder...

Foto zur Meldung: Bundesverdienstkreuz für Solidarität und Nächstenliebe
Foto: Bundesverdienstkreuz für Solidarität und Nächstenliebe

Pizaessen der Tschernobylkinder

(22. 08. 2013)

Zum Abschluss des Erholungaufenthaltes waren die Kinder aus Tschernobyl vom Ristorante "Sorrento" in Ruhland einfgeladen worden...

Foto zur Meldung: Pizaessen der Tschernobylkinder
Foto: Pizaessen der Tschernobylkinder

Tschnobylkinder wieder in ihrer Heimat

(08. 08. 2013)

Vom Aufenthalt  20 weißrussischer Kinder und ihrer drei Betreuer in Großkmehlen berichtet der stellvertretende Vorsitzende Des Tschernobylkinder-Vereins, Hubert Pfenning...

Foto zur Meldung: Tschnobylkinder wieder in ihrer Heimat
Foto: Tschnobylkinder wieder in ihrer Heimat

Schach mit Tschernobylkindern in Ortrand

(13. 06. 2013)

Für einen kurzen Moment und für ein gemeinsames Foto haben die Tschernobylkinder (r.) und die Ortrander Kitakinder ihr Schachspiel auf dem Spielplatz hinter der Kindereinrichtung unterbrochen...

Foto zur Meldung: Schach mit Tschernobylkindern in Ortrand
Foto: Schach mit Tschernobylkindern in Ortrand

Gastkinder kommen

(12. 05. 2013)

Vom 6. Juni bis 3. Juli werden 20 Kinder und 3 Betreuer aus Weißrussland unsere Regon besuchen.

Foto zur Meldung: Gastkinder kommen
Foto: Gastkinder kommen

Tschernobylkinder-Verein sucht Helfer und Gasteltern

(02. 04. 2013)

Der Tschernobylkinder-Hilfeverein Großkmehlen hat im Februar wieder 76 Bananenkartons mit Lebensmitteln, Süßigkeiten, Spielzeug und Kleidung über Hildesheim nach Weißrussland (Belarus)  auf den Weg gebracht...
 

Foto zur Meldung: Tschernobylkinder-Verein sucht Helfer und Gasteltern
Foto: Tschernobylkinder-Verein sucht Helfer und Gasteltern

Neujahrsbrief

(18. 03. 2013)

Liebe Mitglieder, Gasteltern, Sponsoren und Helfer unseres Vereins, das gerade begonnene Jahr 2014 ist Anlass zu danken.
Froh und dankbar sind wir über Ihre Unterstützung und Mitarbeit bei unseren Hilfsaktionen für die Familien unserer Tschernobylkinder in den letzten Jahren...

Foto zur Meldung: Neujahrsbrief
Foto: Neujahrsbrief

Große Unterstützung für due Hilfsaktion in Großkmehlen für weißrussische Kinder und Familien

(09. 03. 2013)

Mehr als 150 Pakete warten in Großkmehlen, Frauendorf und Lauchhammer darauf, ihren Weg über Hildesheim nach Weißrussland anzutreten.

Foto zur Meldung: Große Unterstützung für due Hilfsaktion in Großkmehlen für weißrussische Kinder und Familien
Foto: Große Unterstützung für due Hilfsaktion in Großkmehlen für weißrussische Kinder und Familien

Die Kinder tragen die Tschernobyl-Katastrophe in sich

(08. 02. 2013)

Petrowna Jurowa zu Gast im Tschernobyl-Kinder-Hilfeverein von Großkmehlen...                                  

Foto zur Meldung: Die Kinder tragen die Tschernobyl-Katastrophe in sich
Foto: Die Kinder tragen die Tschernobyl-Katastrophe in sich

Richards Dino reist bis nach Neglubka

(20. 10. 2012)

Große Unterstützung für die Hilforganisation in Großkmehlen für weißrussische Kinder und Familien ...

Foto zur Meldung: Richards Dino reist bis nach Neglubka
Foto: Richards Dino reist bis nach Neglubka

 
Schrift:
A A A