Regionalmanagement ILE / LEADER

Am Werk 8
01979 Lauchhammer

Telefon (03574) 4676-2256

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.energieregion-seenland.de


Aktuelle Meldungen

sofortiger GAK-Antragsstopp

(02. 06. 2020)

Das Land Brandenburg unterstützt über den Förderbereich 1 „Integrierte Ländliche Entwicklung“ des regulären GAK-Rahmenplans sowie den Ende November 2018 auf den Weg gebrachten GAK-Sonderrahmenplan „Förderung zur ländlichen Entwicklung“ – ergänzend zur ELER-Förderung – Vorhaben zur Verbesserung der Attraktivität und Lebensqualität im ländlichen Raum. Die Umsetzung dieser Vorhaben erfolgt über den Teil II E der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER.


In Anbetracht der bewilligten Vorhaben, der großen Anzahl an vorliegenden (förderfähigen) Anträgen sowie den nur begrenzt zur Verfügung stehenden Kassenmitteln und Verpflichtungsermächtigungen wird zum 2. Juni 2020 bis auf Weiteres für sämtliche Antragsberechtigte ein Antragsstopp für den Teil II E der o.g. Richtlinie ausgesprochen.

Foto zur Meldung: sofortiger GAK-Antragsstopp
Foto: sofortiger GAK-Antragsstopp

Innovative Kleinstadtprojekte gesucht!

(29. 05. 2020)

Mit bis zu 400.000 Euro je Modellvorhaben fördern das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung (BBSR) Kleinstadtverbünde, die mit innovativen Vorhaben an der Pilotphase der Kleinstadtakademie teilnehmen möchten.

 

Weiter Informationen finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Innovative Kleinstadtprojekte gesucht!
Foto: Innovative Kleinstadtprojekte gesucht!

Neue Anpassung der Eindämmungsverordnung

(27. 05. 2020)

Die Landesregierung hat heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus weiter gelockert. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir gehen jetzt einen weiteren mutigen Schritt. Das ist aufgrund des anhaltend moderaten Infektionsgeschehens in Brandenburg zu verantworten. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten. Wir müssen einen neuen Shutdown unbedingt verhindern." Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nachhilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht.

 

weitere Infos hier

Foto zur Meldung: Neue Anpassung der Eindämmungsverordnung
Foto: Neue Anpassung der Eindämmungsverordnung

WiFi4EU – Eilmeldung: 4. Finaler Aufruf – Jetzt beantragen!!!

(26. 05. 2020)

Angesichts der Coronavirus-Krise, von der eine Reihe von Gemeinden und Regionen ernsthaft betroffen sind, hat die Kommission beschlossen, den vierten und letzten Aufruf von Wifi4EU zu verschieben. Die derzeitige Störung würde nicht allen Kommunen die gleichen Chancen geben, an der Aufforderung teilzunehmen.

 

Wir werden alle Kommunen über das neue Datum des Aufrufs auf dem Laufenden halten, sobald sich die Situation in allen teilnehmenden Ländern wieder normalisiert. Keine berechtigte Gemeinde verliert die Chance, einen Gutschein zu gewinnen, sobald der Anruf eröffnet wird.

 

Wir senden unsere Unterstützung an alle, die von der aktuellen Situation betroffen sind.

Foto zur Meldung: WiFi4EU – Eilmeldung: 4. Finaler Aufruf – Jetzt beantragen!!!
Foto: WiFi4EU – Eilmeldung: 4. Finaler Aufruf – Jetzt beantragen!!!

Geschäftseröffnung: Schauwerk in Altdöbern

(25. 05. 2020)

So sieht es im neuen Schauwerk in Altdöbern aus

Am Altdöberner Markt haben sich die Türen zum Schauwerk geöffnet. Mit Café, Konditorei und Manufaktur setzt Inhaberin Marie Läser auf drei Standbeine.

Eine langgezogene Verkaufstheke, Sitznischen, die zum Verweilen einladen, große lichtdurchflutende Fensterfronten, charmante Raum-Accessoires – nichts erinnert mehr an den vollgepfropften Antik- & Trödelbasar, den es hier einst gab oder an die frühere Verkaufsstelle für Haushalts-, Freizeit- und Schreibwaren. „Hier ist mächtig was passiert. Respekt vor so viel Courage und den Mut, so ein Projekt zu verwirklichen“, fasst Detlef Glinzk seine Eindrücke zur jüngsten Altdöberner Attraktion zusammen.

Am Vorabend von Christi Himmelfahrt zählte er zu den vielen Gratulanten, die dem Team um Marie Läser (geborene Staude) einen reibungslosen Start und anhaltenden Erfolg wünschten. „Sie sprüht nur so vor Ideen. Darüber hinaus besitzt die Einrichtung eine ideale Lage“, sagt Detlef Glinzk und prophezeit: „Das wird funktionieren.“ So sind es nur wenige Schritte bis zum Rathaus, zum Eingangstor in den Schlosspark, zur Kirche oder zum Markt.

 

Kindheitstraum in Altdöbern erfüllt

„Das Objekt hat sich geradezu angeboten“, sagt Marie Läser, für die sich ein Kindheitstraum erfüllt hat. Schon als Heranwachsende habe sie davon geträumt, irgendwann ein kleines Café zu besitzen. Träume sind das Eine, deren Umsetzung das Andere. Frühzeitig wirbelte die Schülerin in der Backstube von Mutter Heike und Vater Ralf mit, setzte mit Schulprojekten erste Akzente der „gläsernen Konditorei“ Fuchs, die den Namen ihres Großvaters Rainer Fuchs trägt.

Doch wie viel „Fuchs“ ist im neueröffneten Schauwerk wiederzufinden? „Sehr viel“, sagt Marie Läser und hebt familiäre Geschlossenheit hervor. „Es war von vornherein klar, dass wir keine Trennung vollziehen. Das Schauwerk hat sich aus dem Familienunternehmen heraus entwickelt“, betont sie. Und so dürfen sich Besucher auf traditionelle und erlesene Backwaren aus dem Hause Fuchs freuen, die montags bis samstags von 6 – 18 Uhr angeboten werden. Sonntags öffnet das Schauwerk von 7 – 10 und 14 – 18 Uhr.

 

Live-Musik im Café in Altdöbern

Ambitionierte Öffnungszeiten, die einen entsprechenden Personalbedarf voraussetzen. „Wir starten mit vier Vollzeit-Arbeitskräften und vier Schüler-Aushilfen“, teilt die Konditormeisterin mit. Wobei der Begriff „Schüler-Aushilfen“ durch den Begriff „Virtuosen“ ergänzt werden sollte. So kennt sich das Quartett bestens mit Noten und Klaviertastaturen aus – sehr zu Freude des Klaviers im Gastraum und der Café-Besucher, die gelegentlich anmutigen Melodien lauschen dürfen.

Überhaupt will das Team um Marie Läser regelmäßig Veranstaltungen durchführen und sich dafür kompetente Partner zur Seite holen. Stellvertretend werden musikalische Unterhaltungen genannt, Back-Seminare oder Produktpräsentationen wie beim Schaupressen von Leinöl oder der hauseigenen Eisproduktion.

 

Lokales Handwerk wird in Altdöbern unterstützt

Wann diese stattfinden, können Interessierte der Website www.cafe-schauwerk.de entnehmen. Dort ist auch ein Reservierungsportal eingerichtet, um Besuchern einen Platz zu garantieren – erst recht in Corona-Zeiten und den damit verbundenen Auflagen. Der Probelauf am Vorabend von Christi Himmelfahrt verlief schon mal erfolgversprechend.

Auch weil in der Gästeschar die vielgepriesenen „bekannten Gesichter“ zu entdecken waren. Familienangehörige, Weggefährten oder Vertreter örtlicher Unternehmen. Für Marie Läser, die auch Vorstandsmitglied der „Junioren des Handwerks in Südbrandenburg“ ist, war es eine Selbstverständlichkeit, ansässige Firmen mit ins Boot zu holen. „Wie anders können wir lokales Handwerk fördern, wenn wir nicht auf die Unternehmen im Ort zurückgreifen“, so die Inhaberin.

 

Von Uwe Hegewald/LR 25.05.2020

Foto zur Meldung: Geschäftseröffnung: Schauwerk in Altdöbern
Foto: Nachdem sich Marie und Sebastian Läser vor wenigen Monaten das Ja-Wort gaben, hatte das Altdöberner Paar jetzt erneut Grund zum Anstoßen: die Eröffnung des Schauwerkes, in dem Konditormeisterin Marie Läser als Inhaberin Regie führt. © Foto: Uwe Hegewald

Brandenburger Tourismusanbieter - die Krise nutzen

(20. 05. 2020)

Trotz der immensen Schwierigkeiten durch die Corona-Krise sehen viele der Tourismusanbieter in Brandenburg der Zukunft - verhalten - optimistisch entgegen. Die Unternehmen besinnen sich derzeit auf ihre Stärken und nutzen die Zeit, um sich noch besser aufzustellen. Sie überlegen nun, neue Wege bei der Kundenbindung zu gehen, über einen Web-Shop ihre Produkte zu verkaufen, Marketinglücken zu schließen oder sich mehr in der Region zu vernetzen und neue Kooperationen zu schließen. Wessen Angebot breit angelegt ist, hat schon heute bessere Karten, in schwierigen Zeiten wirtschaftlich zu bestehen. Andere denken nun über die Erweiterung oder Ergänzung ihrer Leistungen nach. Es mag sein, dass touristische Angebote, die auf Entschleunigung, Nachhaltigkeit oder Regionalität setzen, nach dieser denkwürdigen Zeit weiter an Zulauf gewinnen, so die Einschätzung der LEADER-Verantwortlichen, die an dem Video-Meeting zu Tourismus in der Krise mit dem Leiter des Clustermanagements Tourismus von der TMB, Andreas Zimmer, teilnahmen. Sie tauschten sich über die Situation der touristischen Akteure in den Regionen aus, um ihnen die bestmögliche Unterstützung anbieten zu können.

Klar ist aber auch, dass sich viele Folgen erst nach einigen Monaten zeigen werden. Die Kommunen werden weniger Mittel haben, um die freiwilligen Leistungen für den Tourismus zu finanzieren, den Unternehmen wird Geld für Marketing oder zusätzliche Projekte fehlen und Investitionsvorhaben wurden jetzt schon zurückgestellt. In den LEADER-Regionen schon jetzt teilweise ein Rückgang der Anträge auf Projektförderung aus dem touristischen Bereich festzustellen.

Von den Wirtschaftsbereichen, die derzeit boomen, wie dem Verkauf von regionalen Produkten in Hofläden oder über Lieferdienste, könnten auf der anderen Seite weitere Anbieter profitieren. Die LEADER-Regionalmanagements unterstützen die Akteure in ihren Regionen dabei mit aktiver Netzwerkarbeit und gezielten Informationen. Auch der Landestourismusverband setzt sich für Zukunftsthemen im Brandenburger Tourismus und für eine Stärkung der regionalen Anbieter ein: "... die Zukunft des Tourismus und der Regionen kann langfristig nur erfolgreich von und mit den Akteuren vor Ort gestaltet werden. Hierin ist Brandenburg bisher zu schwach aufgestellt ...", so eine der Thesen aus dem aktuellen Positionspapier- und Impulspapier.

Die TMB - Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH - hat sich in der Krise schnell auf den Bedarf eingestellt und bietet viele Beratungsangebote und Unterstützung für die Tourismusanbieter an. Sie stellt Finanzierungshilfen und Antworten auf aktuelle Fragen sehr übersichtlich und stets aktuell auf ihrer Website zusammen. Anbieter aus dem Tourismus sollten sich hier regelmäßig informieren.

Foto zur Meldung: Brandenburger Tourismusanbieter - die Krise nutzen
Foto: Brandenburger Tourismusanbieter - die Krise nutzen

Strukturwandel - Lausitzer sollen Förderprogramm mitschreiben

(18. 05. 2020)

Das gab es noch nie.

Zum ersten Mal können Mittelständler aus der Lausitz direkt mitreden, wenn es um ein künftiges Förderprogramm des Bundes zum Strukturwandel geht. Jetzt müssen sie aber nur noch mitmachen.

Unternehmen, die sich verändern und für die Zukunft neu ausrichten sollen, brauchen in vielen Fällen zielgerichtete und professionelle Unterstützung. Das weiß offenbar auch das Ministerium von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Deshalb startet Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung aus Dresden im Auftrag des Ministeriums in diesen Tagen ein spannendes Experiment auch in der Lausitz. Ziel ist es am Ende, ein speziell auf den Mittelstand in den Kohlerevieren zugeschnittenes Förderprogramm zu entwickeln. Damit das auch gelingt, sollen die Unternehmer aus der Lausitz selbst bei der Aus- und Einrichtung des Programms mithelfen. Es geht vor allem um ihre Erfahrungen in ihrer Branche und in ihrer Region.

In dieser Woche startet die Pilotphase für das Programm „Pro-aktive  Unternehmensberatung  in ostdeutschen Braunkohleregionen“. Die Bezeichnung klingt sperrig, aber die Idee hat es für die Lausitz in sich.

 

Mittelständler aus der Lausitz können sich bewerben

Mittelständler, grade aus der Lausitz, können sich nämlich dabei ab sofort bewerben. Dabei haben sie die Chance, eine kostenlose Beratung zu bekommen durch eines der namhaften, großen und international agierenden Beratungsunternehmen. Gesucht werden zunächst 300 interessierte Mittelständler. Sie können aus Industrie- und Handwerk kommen und dabei grundsätzlich aus allen Branchen. Die Bewerber sollen in den nächsten Wochen mit professionell geführten, etwa halbstündigen Telefoninterviews die Basis-Informationen für ein künftige Revier-Förderprogramm liefern. Erfasst werden mit den Interviews neben den Ausgangsbedingungen der Firma auch deren Ideen und Anregungen zu konkreten möglichen Unterstützungsformen, die Mehrwert für das Unternehmen genieren könnten.

 

„Es geht vor allem darum, herauszufinden, welche Erwartungen die Unternehmer haben; an welchen Stellen sie besonders Unterstützung beim Strukturwandel brauchen“, sagt Benjamin Endtmann vom Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung in Dresden. Das Institut kümmert sich für das Bundeswirtschaftsministerium um die Bewerbersuche und die Realisierung der Pilotphase.

 

Teilnehmer können sich kostenlos vergleichen

Die zentralen Ergebnisse der Telefoninterviews werden mitsamt den regionalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in einem Benchmark-Bericht für jede teilnehmende Unternehmen aufbereitet. Auf diese Weise können Firmen ihre Marktpositionierung zunächst genau einschätzen. Außerdem werden wettbewerbsrelevante Unternehmensanalysen über einen kostenfreien Datenbankzugang ermöglicht. Aus dem Standortvergleich mit anderen Regionen in Deutschland lassen sich anhand verschiedener Kriterien schon Rückschlüsse ableiten, welche regionalen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten in der Heimatregion existieren.

 

IHK-Cottbus fordert zur Teilnahme auf

„Das jetzt angelaufene Pilotprojekt ist sehr wichtig“, sagt Marcus Tolle, der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Cottbus. „Unternehmen aus der Lausitz können auf diese Weise nämlich aktiv bei der Gestaltung der Förderrichtlinie für das Jahr 2021 mitwirken.“ Zugleich könnten sie von einem hilfreichen Benchmark-Bericht profitieren und sich mit ein bisschen Glück schön frühzeitig Fördergelder für Unterstützungsleistungen zur strategischen Neuausrichtung sichern.

 

Alle Informationen und einen Fragebogen für interessierte Unternehmer gibt es hier.

Foto zur Meldung: Strukturwandel - Lausitzer sollen Förderprogramm mitschreiben
Foto: Strukturwandel - Lausitzer sollen Förderprogramm mitschreiben

Förderperiode 2014 bis 2020 – Verlängerung in Sicht!

(18. 05. 2020)
Aussteuerung der Förderperiode 2014 bis 2020

Die aktuelle EU-Förderperiode 2014 bis 2020 würde regulär in die Schlussphase gehen. Aber aufgrund des späten Starts in diese Förderperiode sind wir jedoch noch lange nicht am Ende.

In Bezug auf die dem Land Brandenburg zur Verfügung stehenden Mittel aus dem ELER-Fonds haben wir bisher einen Stand an Bewilligungen in Höhe von 75 Prozent sowie einen Auszahlungsstand in Höhe von ca. 40 Prozent – bezogen auf unsere ursprüngliche Planung - zu verzeichnen.

Bewilligungen können noch über das Jahr 2020 hinaus erteilt werden. Auszahlungen können nach derzeitigem Stand  bis zur Mitte des Jahres 2023 erfolgen.

Seit November 2019 wird sowohl auf europäischer Ebene als auch mit den Mitgliedstaaten der EU über eine Verlängerung der Förderperiode diskutiert. Diese Forderung der Mitgliedstaaten ergibt sich aus einer Reihe von Unwägbarkeiten auf europäischer Ebene. Noch immer wurde kein Beschluss über den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) gefasst. Darüber hinaus liegen die erforderlichen Durchführungs- und Rechtsakte in Vorbereitung auf die neue Förderperiode ab 2021 nicht vor.

Um einen reibungslosen Übergang von der laufenden in die neue Förderperiode zu ermöglichen, hat die EU-Kommission den Entwurf einer Übergangsverordnung vorgelegt. Die Förderperiode wird demnach um mindestens ein Jahr, möglicherweise auch um zwei Jahre verlängert. Die Mitgliedstaaten würden für diese Übergangszeit im Vorgriff auf die neue Förderperiode neues Geld erhalten, das auf der Grundlage der derzeitigen (alten) EU-Regelungen in Anspruch genommen werden kann. Ob und in welcher Weise Brandenburg von den Übergangsregelungen Gebrauch machen wird, steht noch nicht abschließend fest.

Zur optimalen Aussteuerung der laufenden Förderperiode 2014-2020 wird das Entwicklungsprogramm für die Entwicklung des ländlichen Raums (EPLR) unter anderem über Änderungen angepasst. Es sind unter anderem inhaltlich-redaktionelle Änderungen sowie finanzielle Umschichtungen beabsichtigt.

Stand der Vorbereitung der Förderperiode ab 2021

In der neuen Förderperiode wird es einen einzigen GAP-Strategieplan auf nationaler Ebene geben. Die Erarbeitung einzelner Teile dieses Strategieplans ist in vollem Gange. Fertiggestellt sind die SWOT- und die Bedarfsanalyse.

In Bezug auf die Ex-ante-Evaluierung ist vor wenigen Tagen die Zuschlagserteilung erfolgt und die Ausschreibung für die SUP ist durch das BMEL auf den Weg gebracht. In verschiedenen Bund-Länder-Arbeitsgruppen werden derzeit unter anderem die Interventionsbeschreibungen für die Maßnahmen der 1. Säule einschließlich der Sektorprogramme sowie der flächen- und tierbezogenen sowie der investiven ELER-Maßnahmen erarbeitet. Weitere Arbeitsgruppen befassen sich mit Fragen der künftigen Ausgestaltung der Verwaltungs- und Kontrollsysteme sowie mit Möglichkeiten der Vereinfachung.

Für die neue Förderperiode, einschließlich der Übergangszeit, wird ein neuer Schlüssel für die Verteilung der ELER-Mittel innerhalb Deutschlands festgelegt. Darüber diskutierten die Agrarminister auf ihrer Frühjahrskonferenz am 8. Mai 2020. Strittig war dabei die Frage, ob die bisherige Mittelverteilung bereits im Übergangszeitraum 2021/2022 deutlich stärker als bisher durch einen Bezug zur landwirtschaftlichen Fläche (LF) korrigiert werden soll. Das würde gerade für die neuen Bundesländer erhebliche Einschnitte bedeuten.

Brandenburg fordert wie alle neuen Bundesländer, sich bei der Verteilung der ELER-Mittel zukünftig nicht ausschließlich an der landwirtschaftlichen Fläche zu orientieren. Es müssen auch andere Kriterien in den Verteilungsschlüssel einfließen, die dem Gesamtförderspektrum des ELER besser entsprechen, beispielsweise die regionale Wirtschaftskraft oder der Anteil an Natura 2000-Gebieten und Waldgebieten.

Die Entscheidung über das weitere Verfahren für den Übergangszeitraum wurde auf eine Sonder-Agrarministerkonferenz im Juli 2020 vertagt. Unabhängig davon steht noch die Einigung der Bundesländer auf einen gemeinsamen ELER-Verteilungsschlüssel für die Zeit nach dem Übergangszeitraum an.

Beteiligung der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpartner

Der Prozess der Beteiligung der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpartner soll auch in Vorbereitung auf die neue Förderperiode in bewährter Weise fortgesetzt werden. Dazu fand bereits im vergangenen Jahr eine ELER-Jahrestagung sowie Workshops des Partnernetzwerks KBS Plus sowie im Rahmen der Beratungen des Gemeinsamen Begleitausschusses EFRE, ESF und ELER des Landes Brandenburg statt.

Im weiteren Beteiligungsprozess sind Workshops, unter anderem zu den ELER-Förderbereichen „Investitionen mit Agrarbezug“, „Umwelt- und Naturschutz“, „Bildung, Beratung, Zusammenarbeit und Innovation“, sowie für den Bereich „Ländliche Entwicklung“ geplant.

Corona-Pandemie bedingt steht derzeit noch nicht abschließend fest, wann und in welcher Form diese Workshops durchgeführt werden. Die Ergebnisse aus den Workshops sollen auf der ELER-Jahrestagung am 9. November 2020 in der Heimvolkshochschule am Seddiner See präsentiert werden.

Informationen auf der Website des ELER

Unter www.eler.brandenburg.de finden Sie jeweils aktuelle Informationen rund um den ELER.

Dr. Silvia Rabold
Leiterin der ELER-Verwaltungsbehörde für Brandenburg und Berlin

Foto zur Meldung: Förderperiode 2014 bis 2020 – Verlängerung in Sicht!
Foto: Förderperiode 2014 bis 2020 – Verlängerung in Sicht!

Zwei Jahre „Übergangsregelung“ für EU-Agrarpolitik?

(15. 05. 2020)

Der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments hat ein Verhandlungsmandat für bevorstehende Gespräche mit den nationalen Ministerinnen und Ministern gebilligt. Darin wird eine Übergangsperiode von bis zu zwei Jahren vorgeschlagen; die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) könnte also bis 2023 zurückgestellt werden. 

 

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments unterstützen demnach grundsätzlich eine einjährige Laufzeit für eine solche „Übergangs-GAP“, wie sie auch die Europäische Kommission befürwortet hat. Sie schlagen aber auch eine automatische Verlängerung um ein weiteres Jahr vor, die in dem (sehr wahrscheinlichen) Fall ausgelöst wird, dass weder der langfristige Haushalt des Blocks (MFR) noch die neuen GAP-Regelungen ab 2021 vor dem kommenden Oktober vereinbart werden können. 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Zwei Jahre „Übergangsregelung“ für EU-Agrarpolitik?
Foto: Zwei Jahre „Übergangsregelung“ für EU-Agrarpolitik?

Eröffnung Cafe Schauwerk am 21. Mai

(14. 05. 2020)

Das Cafe Schauwerk in Altdöbern öffnet zu Himmelfahrt am 21. Mai erstmalig seine Türen für Gäste

 

 

Bei uns gibt es nicht nur Kaffee und Kuchen! Freuen Sie sich mit uns auf leckere Eis- und Honigsorten, kommen Sie auf einen Mittagssnack vorbei, planen Sie Ihre Feier bei uns im Café oder sehen Sie sich in unserer Schaumanufaktur an, wie traditioneller Baumkuchen hergestellt wird.

 

 

 

 

Schauwerk

Markt 2 
03229 Altdöbern

[Cafe Schauwerk]

Foto zur Meldung: Eröffnung Cafe Schauwerk am 21. Mai
Foto: Eröffnung Cafe Schauwerk am 21. Mai

vorzeitiger Maßnahmebeginn ab sofort möglich

(12. 05. 2020)

Antragsteller von LEADER-Maßnahmen, die einen Antrag nach Punkt "D" der Richtlinie im LELF eingereicht und noch keinen Zuwendungsbescheid erhalten haben, dürfen ab sofort mit der Umsetzung ihrer Maßnahmen beginnen. 

 

Antragsteller von GAK-Maßnahmen aus dem Bereich "E" der Richtlinie können einen Antrag auf vorzeitigen Maßnahmebeginn stellen. Das LELF wird nach Kassenlage darüber entscheiden. 

 

Bitte beachten Sie dazu das unten beigefügte Schreiben des MLUK.

[Schreiben des MLUK]

Foto zur Meldung: vorzeitiger Maßnahmebeginn ab sofort möglich
Foto: vorzeitiger Maßnahmebeginn ab sofort möglich

Klar Schiff mit LEADER: Neues Ilseseesportvereinshaus macht Lausitzer Seenland einmal mehr zum Freizeitparadies

(11. 05. 2020)

Großräschen

 

Das Brandenburger Umweltministerium unterstützt den Bau des Vereinshauses für den Ilseseesportverein Sedlitz-Großräschen e.V. einschließlich der 4.000 Quadratmeter Außenlagen mit einem Anteil in Höhe von 466.372 Euro. Bei Gesamtkosten von 621.830 Euro kommen damit 75 Prozent der Investitionsmittel aus dem LEADER-Programm unter dem Dach des EU-Agrarfonds ELER, mit dessen Hilfe sich das Lausitzer Seenland und insbesondere die Stadt Großräschen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz immer mehr zu einem Paradies für Wassersportler entwickelt.

 

Das neue Vereinshaus am Großräschener See wird dem Ilseseesportverein optimale Bedingungen bieten. Neben dem Vereinsraum haben hier eine Küche sowie sanitäre Anlagen Platz. Das Haus steht damit neben Mitgliedern auch Besucherinnen und Besuchern offen, die sich bei Veranstaltungen im maritimen Ambiente wohlfühlen können.

 

Mit dem Lausitzer Seenland an der brandenburgisch-sächsischen Grenze entsteht aus gefluteten ehemaligen Tagebaurestlöchern im Lausitzer Kohlerevier bis Ende des Jahrzehnts die größte künstliche schiffbare Seenkette in Europa. Der Großräschener See liegt an dessen nordwestlichem Ende, günstig zu Autobahn und Bundesstraßen. Auf den Beginn der Flutung des Tagebaus Meuro im Jahr 2007 geht die Entstehung des einstigen Ilsesees, des heutigen Großräschener Sees, zurück.

 

 

 

Frauke Zelt

Pressesprecherin

 

Ministerium für Landwirtschaft,  Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg

Pressestelle

Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S, 14467 Potsdam

Telefon: 0331/ 866 -7011

E-Mail:

 

[Presseinformation Großräschen 11. Mai 2020]

Foto zur Meldung: Klar Schiff mit LEADER: Neues Ilseseesportvereinshaus macht Lausitzer Seenland einmal mehr zum Freizeitparadies
Foto: Klar Schiff mit LEADER: Neues Ilseseesportvereinshaus macht Lausitzer Seenland einmal mehr zum Freizeitparadies

Förderung der ländlichen Räume jetzt wichtiger denn je

(11. 05. 2020)

Pressemitteilung:

 

Stadt und Land stehen derzeit vor großen Schwierigkeiten. Die Anstrengungen zur Bewältigung der Herausforderungen in den ländlichen Räumen, in denen mehr als die Hälfte der Deutschen leben, dürfen jetzt nicht nachlassen. „Im Gegenteil, die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig und wertvoll regionale Ansätze vor Ort sind, um außergewöhnlichen Krisensituationen begegnen zu können“, darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) nachdrücklich hin. „Die Unterstützung der ländlichen Räume durch die Europäische Union, aber auch die ergänzenden Ansätze, die in den letzten Jahren durch die Bundesregierung mit dem Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE) aufgebaut wurden, erweisen sich in der aktuellen Situation als Aktivposten der Krisenbewältigung und sollten zügig erweitert und mit den dafür notwendigen Mitteln ausgestattet werden.“


Die immensen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen viele Bereiche. Der Ruf nach staatlicher Unterstützung ist entsprechend laut und vielfältig. Nicht immer stehen die Forderungen auch im Verhältnis zur Betroffenheit. Die Endlichkeit der öffentlichen Mittel braucht deshalb Besonnenheit und Augenmaß, umso mehr, wenn es um die Forderung nach einer Umschichtung von Fördermitteln geht. Dies gilt in besonderem Maße für die Förderung der ländlichen Räume durch die Europäische Union.


Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER) stellt in Deutschland mit einem Volumen von rund 10 Milliarden Euro für die Förderphase 2014-2020 eine der wichtigsten Fördergrundlagen für ländliche Kommunen, kleine Unternehmen und zahlreiche ehrenamtliche Akteure in unseren Dörfern dar. Etwa 30% davon bilden die unverzichtbare Säule ländlicher Entwicklungsansätze. In zehntausenden LEADER-Projekten werden in mehr als 320 LEADER-Regionen bundesweit die soziale Infrastruktur, Tourismus, Kultur und kleinere Unternehmen in unzähligen Dörfern unterstützt. Vorrangiges Ziel der Projekte ist die Schaffung bzw. Sicherstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und die Stärkung der Resilienz, der Widerstandskraft in schwierigen Situationen.


An vielen Orten wird derzeit sichtbar, wie wertvoll entsprechende Ansätze sind, zum Beispiel bei der Unterstützung von Nachbarschaftshilfen, die vielen alten Menschen Sicherheit und Perspektive geben. Auch die Unterstützung einer Nahversorgung der kurzen Wege, intelligente Ansätze für Onlineangebote von kleinen, lokalen Händlern oder die Förderung der Erzeugung regionaler Produkte haben sich in den aktuell schwierigeren Zeiten bewährt. Zur Bewältigung der Krise wird es von entscheidender Bedeutung sein, die unzähligen zivilgesellschaftlichen Akteure darin zu unterstützen, auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse leisten zu können.

 

Zugleich hat die jetzige Situation deutlich gemacht, welche Bedeutung eine flächendeckende digitale Infrastruktur in Zukunft haben wird. Diese Anstrengungen müssen verstärkt werden, um beispielsweise Kindern in Stadt und Land die gleichen Bildungschancen zu gewährleisten.


Gerade jetzt werden mehr finanzielle Mittel für die ländlichen Räume gebraucht, um die bedrohten Infrastrukturen zu sichern, aber auch um Einnahmeverluste im Kulturbereich und in dem für viele ländliche Räume besonders wichtigen touristischen Sektor aufzufangen und gleichzeitig neue kreative Ideen für regionale Versorgungsansätze und neue Beschäftigungs-möglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.


Das LEADER-Programm und das Regionalbudget des Bundes konnten bislang und können auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieser Akteure liefern. Der „Bottom-up“-Ansatz eignet sich in besonderer Weise zur zielgenauen Förderung, berücksichtigt die spezifischen regionalen Gegebenheiten und vermeidet ein ineffizientes „Gießkannenprinzip“.

 

Durch die Krise wird deutlich, wie wichtig die Unterstützung von modellhaften Lösungen in unseren Städten und Dörfern auf dem Land ist. Damit der Fonds für die ländlichen Räume und insbesondere der LEADER-Ansatz jetzt effektiv und zeitnah für die Bewältigung der negativen Auswirkungen der Corona-Krise genutzt werden können, bedarf es neben einer besseren Mittelausstattung zugleich eines deutlichen Abbaus bürokratischer Hürden, um die Gelder schnell und barrierefrei dort einsetzen zu können, wo sie am dringendsten benötigt werden. Der BAG LAG Vorsitzende, Dr. Hartmut Berndt, sagt dazu: „Die LEADER-Regionalmanagements und die Lokalen Aktionsgruppen sind gut darauf vorbereitet, die Menschen vor Ort bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen. Die Gruppen brauchen jetzt allerdings ein Höchstmaß an Flexibilität auf allen Verwaltungsebenen, dann wird LEADER einen bedeutenden Beitrag zur Überwindung der Krise leisten. Für die Entwicklung zukunftsweisender Perspektiven in den ländlichen Räumen müssen aber auch entsprechende Mittel bereitgestellt werden.“

 

Kontaktdaten:
Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG)
Kurze Geismarstraße 33
37073 Göttingen

www.baglag.de

[BAG LAG Pressemitteilung]

Foto zur Meldung: Förderung der ländlichen Räume jetzt wichtiger denn je
Foto: Förderung der ländlichen Räume jetzt wichtiger denn je

neue Corona-Landesverordnung

(11. 05. 2020)

Hier finden Sie die aktuelle COVID-19-Verordnung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz welche am 9. Mai 2020 in Kraft tritt und vorbehaltlich bis 5. Juni 2020 gilt.

 

Spielplätze werden geöffnet, Erleichterungen für Gastronomie und Tourismus - Kontaktbeschränkungen gelockert

In Brandenburg werden die Corona-Beschränkungen weiter schrittweise gelockert. Die Landesregierung hat dafür heute die neue Verordnung zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, das die Lungenerkrankung COVID-19 auslöst, beschlossen. So sind ab Samstag (09.05.) Spielplätze wieder offen und mehrere Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten können sich treffen. Körpernahe Dienstleistungen wie Fußpflege und in Kosmetikstudios können unter strengen Hygieneauflagen angeboten werden. Ab Freitag (15.05.) können Gaststätten unter Auflagen öffnen. Hotels dürfen ab dem 25. Mai wieder Gäste beherbergen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden bleiben bis zum 31. August verboten. Zugleich wurde die Quarantäneverordnung zur Ein-und Ausreise bis zum 5. Juni verlängert.

Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss werden Vereinbarungen auf Landesebene rechtlich umgesetzt, die am Mittwoch im Grundsatz zwischen Bundesregierung und Ländern vereinbart wurden. Den Rahmen für die heute beschlossene neue Rechtsverordnung hatten Ministerpräsident Dietmar Woidke, Innenminister Michael Stübgen und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher bereits am Mittwochabend mitgeteilt. Mit den Landräten und Oberbürgermeistern wurden Veränderungen bereits am Dienstagabend und erneut heute besprochen.

[COVID-19-Verordnung vom 8. Mai 2020]

Foto zur Meldung: neue Corona-Landesverordnung
Foto: neue Corona-Landesverordnung

Erinnerung 3. Förderaufruf "kleine lokale Initiativen" - Frist 29.05.2020!

(08. 05. 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie Sie wissen, unterstützt die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. weiterhin Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu können Sie noch bis 29. Mai diesen Jahres ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

 

Gefördert wird erneut das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten. Die inhaltliche Ausrichtung muss aber dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

 

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können aber den erforderlichen Eigenanteil auch als unbare Eigenleistungen erbringen. Pro Jahr werden dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt. Eine kurze Übersicht der geförderten Projekte der letzten beiden Jahre finden Sie hier und hier.

 

Der LAG-Vorstand bewertet Ende Juni alle eingereichten Vorhaben. Grundlage des Auswahlverfahrens sind durch die LAG erarbeitete Bewertungskriterien, wie beispielsweise Verbesserung des sozialen Zusammenhaltes, der Nutzen für die dörfliche Gemeinschaft, Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Aspekte zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

 

Die bestplatzierten Projekte bildeten die Grundlage für einen separaten Fördermittelantrag, welcher durch die LAG eingereicht wird.

 

Alle weiteren Informationen sowie Unterlagen finden Sie hier.

 

Wir möchten Sie bitten, diesen Aufruf an potenziell interessierte Vereine, Gemeindevorsteher, Ortsbürgermeister etc. weiterzuleiten.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

             Michael Franke

Regionalmanagement LEADER

Foto zur Meldung: Erinnerung 3. Förderaufruf "kleine lokale Initiativen" - Frist 29.05.2020!
Foto: Erinnerung 3. Förderaufruf "kleine lokale Initiativen" - Frist 29.05.2020!

Verbesserte Antragstellung für Ihre Corona-Soforthilfe

(07. 05. 2020)

Das Sofortprogramm soll Soloselbstständigen, Angehörigen der Freien Berufe und kleinen Unternehmen, die durch die Coronakrise 2020 in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine schnelle und angemessene finanzielle Hilfestellung leisten.

Foto zur Meldung: Verbesserte Antragstellung für Ihre Corona-Soforthilfe
Foto: Verbesserte Antragstellung für Ihre Corona-Soforthilfe

Bundesumweltministerium fördert mehr Modellprojekte im Radverkehr

(06. 05. 2020)

Das Bundesumweltministerium will den Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Deutschland stärker fördern. Bei neuen Modell-Projekten sollen bis zu 75 Prozent der Kosten übernommen werden. Finanzschwache Kommunen können sogar mit bis zu 90 Prozent gefördert werden. Mit dem Förderaufruf "Klimaschutz durch Radverkehr" reagiert das Bundesumweltministerium auf die große Nachfrage nach mehr und besserer Radverkehrsinfrastruktur.

 

Sowohl Städte und Gemeinden, Unternehmen sowie Kooperationen von Kommunen, Verbänden, Vereinen, Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus und Hochschulen können ihre Projektideen vom 1. September bis 31. Oktober einsenden. Seit 2016 wurden im Rahmen des Förderaufrufs "Klimaschutz durch Radverkehr" der Nationalen Klimaschutzinitiative 78 Vorhaben mit einer Fördersumme von mehr als 128 Millionen Euro bewilligt.

 

Infos
Detaillierte Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesumweltministeriums.

Foto zur Meldung: Bundesumweltministerium fördert mehr Modellprojekte im Radverkehr
Foto: Bundesumweltministerium fördert mehr Modellprojekte im Radverkehr

Förderung der Nachnutzung der Smart Village App für Brandenburger Kommunen

(06. 05. 2020)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

die Richtlinie des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Nachnutzung der Smart Village App für Brandenburger Kommunen (Smart Village App RL) wurde am 29. April 2020, Nummer 17, Seite 349 ff., im Amtsblatt für Brandenburg bekannt gemacht.  

 

Mit dieser Richtlinie gewährt das Innenministerium  Zuwendungen  für  die  Nachnutzung  der  von  der  Stadt  Bad  Belzig  maßgeblich  entwickelten Smart Village-App.

Im Jahr 2020 können damit 20 brandenburgische Kommunen jeweils eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 20.000,- Euro zur Nachnutzung der App, deren inhaltliche Anpassung auf die jeweiligen kommunalen Bedürfnisse sowie für Marketingzwecke zur Einführung der App erhalten.

 

Die Smart Village-App der Stadt Bad Belzig (Bad Belzig App) kann seit dem 13. August 2019 kostenlos in den App-Stores für Android und Apple herunter geladen werden, erfreut sich einer sehr starken regionalen Verbreitung und Nutzung und hat bundesweites Interesse auf sich gezogen. Seit der Nutzung wurden viele Erfahrungen im Umgang mit der App sowie neue Ideen zur Weiterentwicklung gesammelt.

[Rundschreiben Smart Village App]

[Förderrichtlinie]

[Antrag]

Foto zur Meldung: Förderung der Nachnutzung der Smart Village App für Brandenburger Kommunen
Foto: Städte- und Gemeindebund Brandenburg

Innovationspreis Berlin Brandenburg

(05. 05. 2020)

Bis zum 22. Juni 2020 können sich Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg um den renommierten Wirtschaftspreis bewerben.

Berlin und Potsdam, 04.05.2020

Die Suche nach innovativen Ideen für den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Innovationspreis Berlin Brandenburg hat begonnen: Bis zum 22. Juni haben Unternehmen, Startups und Handwerksbetriebe mit Firmensitz in Berlin oder Brandenburg die Möglichkeit, innovative Produkte, Konzepte und Dienstleistungen zum Wettbewerb einzureichen – gern auch in Kooperation mit Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen.
Der Innovationspreis ist eng verzahnt mit der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB 2025). Beide Länder loben den Preis gemeinsam aus. Das Ziel der Wirtschaftsverwaltungen: Innovationen in den Clustern Gesundheitswirtschaft, Energietechnik, IKT, Medien und Kreativwirtschaft, Optik und Photonik sowie Verkehr, Mobilität und Logistik sollen beispielhaft Innovationsfähigkeit und Wirtschaftskraft der Hauptstadtregion demonstrieren.

Ramona Pop, Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Gerade jetzt sehen wir: eine Krise wie die Corona-Pandemie ist nicht nur eine große gesamtgesellschaftliche Herausforderung – sie schafft auch Innovation. Mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg machen wir Unternehmen mit klugen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit sichtbar. Sie stärken die Wirtschaftskraft, schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze und fördern die lebendige Innovationskultur in der Hauptstadtregion. Die Auszeichnung unterstützt sowohl junge als auch etablierte Unternehmen dabei, größere Aufmerksamkeit für ihre Ideen und Produkte zu gewinnen.“

„Der Innovationspreis Berlin Brandenburg bringt die zukunftsweisenden Ideen der teilnehmenden Unternehmen auf eine überregional sichtbare Bühne und ist ein gutes Beispiel für unser ausgesprochen fruchtbares Innovationsklima. Davon profitieren nicht nur die ausgezeichneten Akteure, sondern die gesamte Hauptstadtregion“, erklärt Brandenburgs Wirtschaftsminister Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach zum Wettbewerbsstart.

Eine unabhängige Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, entscheidet über die bis zu fünf Preisträgerinnen und Preisträger.

Die festliche Verleihung findet am 27. November 2020 in Berlin statt. 

Über den Innovationspreis Berlin Brandenburg

Mit dem Innovationspreis würdigen die Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder Berlin und Brandenburg jährlich innovatives und herausragendes Schaffen. Mit der Einbindung von Wirtschaftsunternehmen als private Partner war und ist der Preis auch ein Preis der Wirtschaft für die Wirtschaft. Seit erstmaliger Auslobung im Jahr 1984 (seit 1992 gemeinsam mit Brandenburg) gab es mehr als 160 Preisträgerinnen und Preisträger und über 4.000 Bewerbungen. 2019 stieg die Zahl der Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr um gut 15 Prozent auf 206 – ein deutliches Zeichen für das große Potenzial der beiden Länder.

Termine im Überblick
4. Mai Wettbewerbsstart
22. Juni Wettbewerbsende
29. Oktober Veröffentlichung der Nominierten im Rahmen einer Pressekonferenz
27. November Preisverleihung mit Bekanntgabe der Preisträgerinnen und Preisträger

Foto zur Meldung: Innovationspreis Berlin Brandenburg
Foto: Innovationspreis Berlin Brandenburg

CityOffensive Südbrandenburg ist gestartet

(05. 05. 2020)

Unter der Schirmherrschaft von Infrastrukturminister Guido Beermann zielt der Wettbewerb „CityOffensive Südbrandenburg“ im IHK-Kammerbezirk Cottbus auf die Stärkung der Innenstädte als Handels und Dienstleistungsstandort ab. Bis Ende Juni 2020 können Ideen und Projekte zur Attraktivitätssteigerung des jeweiligen Stadtzentrums oder Ortskerns eingereicht werden.

 

Die Stabilisierung und Profilierung der Innenstädte als lebendige Stadtmitten kann nur im Miteinander der Privaten und der Kommunalpolitik und -verwaltung gelingen. Erfolg haben Innenstädte nur als attraktiver öffentlicher Bereich mit intaktem Stadtbild und gut genutzten Infrastruktureinrichtungen. Das wird mit der Wettbewerbskategorie „Projekte, Kampagnen, öffentlicher Raum“ berücksichtigt.

 

Das MIL unterstützt die CityOffensive Brandenburg im Jahr 2020 mit landesweit insgesamt 100.000 Euro.

 

Die Kammerbezirke Ostbrandenburg und Potsdam haben den Wettbewerb „CityOffensive 2020“ bereits im Frühjahr abgeschlossen.

 

Alle weiteren Informationen rund um den Wettbewerb in Südbrandenburg finden Sie hier.

Foto zur Meldung: CityOffensive Südbrandenburg ist gestartet
Foto: CityOffensive Südbrandenburg ist gestartet

Unterstützung der Sportvereine auch in der Corona-Krise

(04. 05. 2020)

Rettungsschirm des Landes Brandenburg

 

 

 

für satzungsgemäße und gemeinnützige Tätigkeit

 

Sportvereine des Landes Brandenburg, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten und in ihrer Existenz bedroht sind, können hier Soforthilfe beantragen. Die Soforthilfe wird als Festbetrag gewährt. Sie entspricht der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten für den Notbetrieb des Vereins nach Abzug aller verfügbaren Einnahmen ergibt (z.B. Zuwendungen, sonstige Corona-Soforthilfen, Kurzarbeitergeld). Als Notbetrieb ist der vom regulären Betrieb abweichende und in der Regel auf ein Minimum zum Erhalt der Existenz eingeschränkte Betrieb zu verstehen. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle im Rahmen des Notbetriebs erforderlichen Kosten und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten auf Basis des Monats der Antragstellung anzugeben.

 

weiter Infos finden Sie hier

 

Foto zur Meldung: Unterstützung der Sportvereine auch in der Corona-Krise
Foto: Unterstützung der Sportvereine auch in der Corona-Krise

BLEIB ZU HAUSE: HILF NEBENAN

(01. 05. 2020)

Unter dem Motto: BLEIB ZU HAUSE:HILF NEBENAN wollen die regionalen und landesweiten Akteure des Brandenburgtourismus, den Unternehmen, Vereinen und Kultureinrichtungen die Möglichkeit geben, für sich und ihre Produkte um Unterstützung zu werben. Das kann entweder über den Kauf eines Gutscheins für eine Leistung erfolgen oder aber durch die Kommunikation von eigenen Online-Shops oder Liefer- und Abholdiensten erfolgen.

Foto zur Meldung: BLEIB ZU HAUSE: HILF NEBENAN
Foto: BLEIB ZU HAUSE: HILF NEBENAN

Diese Projekte verbessern den Alltag auf dem Land

(30. 04. 2020)

Veröffentlichung von BMI und BBSR stellt innovative Wege zur Sicherung der Daseinsvorsorge vor

 

Dorfshuttle, Landretter, CoWorkLand, Meet & Ride: In vielen Regionen entstehen Projekte, die das Leben auf dem Land verbessern. Sie stärken die Daseinsvorsorge und erhöhen die Chancen für die Menschen auf Teilhabe. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unterstützen die Regionen dabei im Netzwerk Daseinsvorsorge. Die Erkenntnisse können Landkreise sowie Städte und Gemeinden in ganz Deutschland zur Nachahmung anregen. Eine neue Veröffentlichung stellt die Modellregionen mit ihren Projekten vor.

 

Weiteres hier...

Foto zur Meldung: Diese Projekte verbessern den Alltag auf dem Land
Foto: Diese Projekte verbessern den Alltag auf dem Land

Umsetzung von LEADER - Anwendungshinweise anlässlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie

(29. 04. 2020)

In Anlehnung an den Erlass des Ministeriums für Finanzen des Landes Brandenburg vom 7. April 2020 zu Anwendungshinweisen zum Zuwendungsrecht aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie werden für noch nicht bewilligte Förderanträge im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER – vorerst bis zum 31. Juli 2020 – folgende Regelungen getroffen:

 

Vorhaben nach Nr. D der o.g. Richtlinie

 

Es wird zugelassen, dass mit der Projektumsetzung mit Antragstellung begonnen werden kann. Voraussetzung ist, dass ein positives Votum im Rahmen des Projektauswahlverfahrens der jeweiligen lokalen Aktionsgruppe (LAG) vorliegt. Die Regelungen zu Nr. 1.3 der VV zu § 44 LHO, Nr. 4.3 der o.g. Richtlinie sowie zu Nr. 2.1.7 der DA LEADER 02/2015 gelten insoweit nicht. Diese Festlegung ist mit den Artikeln 65 Absatz 6 der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 und 60 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 vereinbar, da Ausgaben als förderfähig anerkannt werden können, die entstanden sind, nachdem der zuständigen Behörde ein Antrag vorgelegt worden ist.

 

Vorhaben nach Nr. E der o.g. Richtlinie

 

Stellt der Antragsteller einen Antrag auf vorzeitigen Vorhabenbeginn, ist dieser grundsätzlich zu genehmigen, wenn die für eine Bewilligung erforderlichen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Die Regelungen zu Nr. 3.1.5.der DA LEADER 02/2015 gelten insoweit nicht.

 

Insgesamt gilt der Grundsatz, dass das Risiko einer späteren Nichtbewilligung die oder der Antragstellende trägt. Darauf ist die oder der Zuwendungsempfangende in geeigneter Form hinzuweisen.

 

Diese Regelungen sollen Antragstellenden ermöglichen, die Zeit bis zur Rückkehr in die Normalität für die Vorhabenumsetzung umfassend zu nutzen, um die Auswirkungen der Corona-Krise möglichst gering zu halten.

Foto zur Meldung: Umsetzung von LEADER - Anwendungshinweise anlässlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie
Foto: Umsetzung von LEADER - Anwendungshinweise anlässlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie

11. Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ um ein Jahr verschoben

(27. 04. 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,


am 3. Januar 2020 wurde mit dem gemeinsamen Aufruf des MLUK und des Städte- und Gemeindebundes der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet. Grundlage hierfür ist der 27. Bundeswettbewerb.
Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Abstimmung mit den Ländern die Termine in seinem Aufruf verändert und um ein Jahr verschoben.
Da durch die Corona-Pandemie die Vorbereitung der Dörfer für eine mögliche Teilnahme am 11. Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erschwert wird, wird die Bereisung der Landes-Bewertungskommission ins Jahr 2022 verschoben.
Den an den Kreiswettbewerben teilnehmenden Dörfern kann und sollte deshalb die Möglichkeit gegeben werden, sich zu einem späteren Zeitpunkt auf die Wettbewerbe vorzubereiten und daran teilzunehmen. Es erscheint daher geboten, die Wettbewerbe auf Kreisebene im Jahr 2021 stattfinden zu lassen.

Foto zur Meldung: 11. Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ um ein Jahr verschoben
Foto: 11. Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ um ein Jahr verschoben

Kooperationsplattform

(27. 04. 2020)

Gute Ideen und erfolgversprechende Technologien dürfen in der Corona-Krise nicht verlorengehen. Normalerweise finden Sie Ihre Partner zur Technologieentwicklung auf Fachmessen und Veranstaltungen. Doch wo suchen Sie während der Corona-Pandemie? Und was tun, wenn jetzt ein Partner ausfällt? Hier helfen Ihnen die Clustermanagements in der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) mit dieser Kooperationsplattform.

Foto zur Meldung: Kooperationsplattform
Foto: Kooperationsplattform

Steuerliche Erleichterungen für gemeinnützige Organisationen und deren Förderer beschlossen

(21. 04. 2020)

Zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie hat das Bundesfinanzministerium am 9. April steuerliche Erleichterungen für gemeinnützige Organisationen und deren Förderer vom 1. März bis 31. Dezember 2020 beschlossen.

 

  • Im Gemeinnützigkeitsrecht ist es nun möglich, im Rahmen der Corona-Hilfe auch ohne Satzungsänderung einerseits Mittel, die keiner anderweitigen Bindungswirkung unterliegen, einzusetzen, andererseits Personal oder Räumlichkeiten zu überlassen. Gleichfalls sind Mittelweiterleitungen vereinfacht worden.

  • Daneben werden unter anderem Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Zuwendungen und Spendenaktionen verbessert, Zuwendungsbescheinigungen erfreulicherweise vereinfacht, Zuwendungen aus dem Betriebsvermögen als Sponsoring anerkannt, Schenkungssteuerbefreiungen gewährt und Arbeitslohnspenden lohnsteuerlich begünstigt.

  • Wichtig sind auch die Regelungen zum Schutz der gemeinnützigen Organisationen, nach denen Verluste aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder der Vermögensverwaltung ausgeglichen werden können, sowie die umsatzsteuerrechtlichen Regelungen,die für Hilfeleistungen vorgesehen sind.

  • Nicht zuletzt wurden auch Regelungen getroffen, die es den gemeinnützigen Organisationen einfach ermöglichen, das Kurzarbeitergeldauf bis zu 80 Prozent des bisherigen Entgelts aufzustocken. Auch eine Fortsetzung der Zahlung von Übungsleiter- und Ehrenamtspauschalen wird nicht beanstandet werden.

 

Verwaltungsregelungen vom 09. April 2020

Foto zur Meldung: Steuerliche Erleichterungen für gemeinnützige Organisationen und deren Förderer beschlossen
Foto: Steuerliche Erleichterungen für gemeinnützige Organisationen und deren Förderer beschlossen

Aktuelle Corona-Meldungen für das Land Brandenburg

(20. 04. 2020)

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für das Land Brandenburg zusammengefasst.

 

Egal ob Bürgertelefon, Fragen mit regionalem Bezug oder überregionale Informationen - hier werden Sie fündig.

Foto zur Meldung: Aktuelle Corona-Meldungen für das Land Brandenburg
Foto: Aktuelle Corona-Meldungen für das Land Brandenburg

Digitale Webseminare für Touristiker

(17. 04. 2020)

Die Tourismusakademie Brandenburg bietet in Kooperation mit dem Clustermanagement Tourismus ab 20.04.2020 kostenfreie digitale Webinare an. Die Webinare gehören zur Reihe der Kompass-Events, in denen Themen aufgegriffen werden, die die Tourismusbranche aktuell in der Krise beschäftigen. Dies sind z.B.: "Krisenmanagement in Zeiten der Corona-Krise", "Die Krise besser meistern - Wie es gelingt, gesund und widerstandsfähig zu bleiben", "Gästekommunikation in Zeiten der Corona-Krise".

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Foto zur Meldung: Digitale Webseminare für Touristiker
Foto: Digitale Webseminare für Touristiker

Kontaktbeschränkungen werden verlängert

(16. 04. 2020)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben sich auf das weitere Vorgehen zur Eindämmung des Coronavirus verständigt. Leitschnur für die angepassten Regeln ist das Ziel, die Erfolge der letzten Wochen zu sichern.

 

Die seit Mitte März geltenden Kontaktbeschränkungen werden grundsätzlich bis zum 3. Mai 2020 verlängert. 

 

  • Der Schulbetrieb soll ab 4. Mai schrittweise wieder aufgenommen werden - zunächst prioritär für Abschlussklassen und qualifikationsrelevante Jahrgänge sowie die letzte Klasse der Grundschule.

  • Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen der Abschlussklassen dieses Schuljahres sollen wieder stattfinden können.

  • Die Kultusministerkonferenz wird beauftragt, bis zum 29. April ein Konzept für weitere Schritte vorzulegen, wie der Unterricht insgesamt wieder aufgenommen werden kann.

  • Die Notbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Berufs- und Bedarfsgruppen ausgeweitet.

  • Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche sowie, unabhängig von der Verkaufsfläche, Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen können wieder öffnen. Dabei müssen sie Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen beachten.  

  • Friseurbetriebe sollen sich darauf vorbereiten, unter den gleichlautenden Auflagen sowie unter Nutzung persönlicher Schutzkleidung ab dem 4. Mai den Betrieb wieder aufzunehmen. 

  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sollen zunächst weiter nicht stattfinden. 

  • Die Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, auf private Reisen und Besuche weiterhin zu verzichten.

  • Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt.

 

Rechtzeitig vor dem 4. Mai werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die Entwicklung erneut bewerten und weitere Maßnahmen beschließen.

 

Den Wortlaut des Beschlusses finden Sie hier.

 

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Foto zur Meldung: Kontaktbeschränkungen werden verlängert
Foto: Kontaktbeschränkungen werden verlängert

REGIOSTARS Awards 2020

(16. 04. 2020)

Die EU-Kommission verleiht die REGIOSTARS Awards jedes Jahr an innovative EU-finanzierte Projekte, die neue Ansätze in der regionalen Entwicklung hervorbringen und ihre Exzellenz unter Beweis stellen. Die Auszeichnung und Präsentation der Siegerprojekte auf europäischer Ebene soll dazu dienen, dass weitere Regionen und Projektmanager in regionalen Projekten motiviert werden sich für die Regionalentwicklung in Europa aktiv zu engagieren.  

Die REGIOSTARS werden in 5 Themenkategorien verliehen:

1. Intelligenz

2. Nachhaltigkeit

3. Integratives Wachstum

4. Stadtentwicklung

5. Jahresthema

 

weiter Infos finden Sie hier

Foto zur Meldung: REGIOSTARS Awards 2020
Foto: REGIOSTARS Awards 2020

Ausschreibung für Akteure der kulturellen Bildung

(15. 04. 2020)

Ausschreibung für Akteure der kulturellen Bildung: Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg

Die Ausschreibung zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 ist online. Projekteinreichungen sind bis zum 15. Juni 2020 möglich.


Das Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 »Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Brandenburg« (AT) führt den konzeptionellen Ansatz der vorhergehenden Themenjahre fort, jährlich unter einem anderen Schwerpunkt zu Entdeckungen in das Land Brandenburg einzuladen, um das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt der Region, aber auch die Zäsuren und Brüche in der brandenburgischen Geschichte sichtbar werden zu lassen. So geht es einerseits um eine klare Akzentuierung thematischer und regionaler Schwerpunktsetzungen, aber andererseits auch darum, ein dezentrales Konzept zu verfolgen, das es ebenso kleineren Initiativen und Einrichtungen ermöglicht, als Baustein einer Dachmarke qualifiziert, kommuniziert und vermarktet zu werden.

 

Projektideen sollten bis spätestens zum 15. Juni 2020 in der Geschäftsstelle der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, Brigitte Faber-Schmidt, Schloßstr. 12, 14467 Potsdam, oder per Mail an: b.faber@kulturland-brandenburg.de eingereicht werden.


Noch einige praktische Hinweise:

  • Bitte reichen Sie eine kurze Projektskizze mit dem Konzept Ihres Projektes sowie erste Eckdaten Ihres Kosten- und Finanzierungsplans (bestehend aus den Gesamtkosten, der gewünschten Fördersumme, evtl. Eigenanteilen und/ oder angestrebten bzw. beantragten Ko-Finanzierungen) ein.
  • Über Kulturland Brandenburg können bis zu 50% der zuwendungsfähigen Gesamtkosten gefördert werden.


Vollständige Ausschreibung

Foto zur Meldung: Ausschreibung für Akteure der kulturellen Bildung
Foto: Ehemaliges Zechenhaus, Museumspark Rüdersdorf bei Berlin, Foto: Frank Gaudlitz/frank-gaudlitz.de © Kulturland Brandenburg

Corona-Nachbarschaftshilfe

(14. 04. 2020)

Eine Übersicht über Möglichkeiten und Angebote der Nachbarschaftshilfe bietet die Ehrenamtsseite des Landes Brandenburg.

 

 

 

Einkaufsdienste für ältere Menschen, die Versorgung von in Quarantäne lebenden Erkrankten, Hilfe für Eltern, die den Spagat zwischen Kinderbetreuung und eigenem Beruf meistern müssen. Überall sprießen Angebote aus Brandenburgs Boden, die informieren, Freiwillige zu Einsatzorten vermitteln und Online-Tools und Materialien zur Verfügung stellen.

 

Mit diesem Informationsangebot wollen wir die Menschen, die Hilfe organisieren und die Hilfesuchenden unterstützen. Sie finden hier einen Überblick der zentralen Anlaufstellen für freiwilliges Engagement im Land Brandenburg und eine Übersichtskarte mit Angeboten und Ansprechpartnern vor Ort. Die Liste wird kontinuierlich aktualisiert.

 

Foto zur Meldung: Corona-Nachbarschaftshilfe
Foto: Corona-Nachbarschaftshilfe

Aussichtsturm in der Calauer Schweiz - offizielle Einweihung verschoben

(10. 04. 2020)

Zu einer der letzten Bauberatungen vor Ort haben sich Verwaltungsmitarbeiter, Baufirma und Roland Schneider, Bürgermeister der Gemeinde Luckaitztal, in dieser Woche am Aussichtsturm in der Calauer Schweiz getroffen. „Bis auf kleine Restarbeiten ist der Bau des Turmes abgeschlossen. Derzeit läuft das Bieterverfahren für die Außenanlage mit Info-Aufsteller, Sitzgelegenheiten und Fahrradständer“, sagt das Gemeindeoberhaupt.

 

Projekt ist auf der Zielgraden

Damit befindet sich das Projekt auf der Zielgeraden, für das am 19. November 2018 der erste Spatenstich und am 12. April 2019 die Grundsteinlegung erfolgte. Dem auf der Kammlage 153 Meter über Normalnull weithin sichtbareren Aussichtsturm wird eine Strahlkraft für eine ganze Region prophezeit. Obwohl auf der Süd- und Sonnenseite der Calauer Schweiz errichtet, passt der „Lange“ sehr gut ins touristische Konzept der Stadt Calau.

Calaus Stadtverordnete haben 35 000 Euro für den massiven Turm aus langlebigen Klinkern mit 218 Stufen an finanzieller Zuwendung bereitgestellt.

 

Aussichtsplattform auf 38 Metern Höhe

Die Aussichtsplattform befindet sich auf 38 Metern Höhe und bietet eine 360-Grad-Rundumsicht. Aus elf Fenstern sind Zwischenblicke möglich. Markante Bauwerke ziehen oben dann die Blicke auf sich, wie die ehemalige Bockwindmühle Zwietow, die Mühle der Gebrüder Kümmel in Vetschau, mehrere Kirchtürme, der Calauer Funkturm und dutzende Windkraftanlagen.

Insgesamt wurden rund 95 000 Stück Klinker aus dem benachbarten Wienerberger Klinkerwerk in Buchwäldchen vermauert. Pro Lage waren es rund 200 Steine.

„Was die offizielle Einweihung anbetrifft, müssen wir uns gedulden“, sagt Roland Schneider. „Wenn es optimal läuft, bekommen wir diese noch in diesem Quartal hin“, so der Bürgermeister.

 

Von uhd/LR

Foto zur Meldung: Aussichtsturm in der Calauer Schweiz - offizielle Einweihung verschoben
Foto: In dieser Woche fand am Fuße des neuen Aussichtsturmes der Calauer Schweiz die letzte Vor-Ort-Bauberatung statt. © Foto: Uwe Hegewald

UMFRAGE - EU-Förderung für Brandenburg: Wie sieht gute Förderung für die Zukunft aus?

(09. 04. 2020)

Wie sieht gute Förderung für die Zukunft aus?

 

Konnten Sie damit Ihre Ziele erreichen? Welche Form der Förderung wäre für Sie in Zukunft sinnvoll?

 

Auch um die Rahmenbedingungen für LEADER gerade für kleine Unternehmungen mit Ihrem Feedback zu verbessern, möchten wir Sie bitten, sich 10 Minuten Zeit für die Teilnahme an der Befragung zu nehmen.

 

Ihre Antworten werden helfen, Forderungen nach passenderen Förderprogrammen an Entscheidungsträger weiterzugeben, damit verbesserte Programme für die Zukunft geschaffen werden können. In die Diskussion auf EU-Ebene können wir uns jetzt einbringen.

 

Hier geht es zur Umfrage

 

Vielen Dank im Voraus für Ihre Beteiligung.
*Bitte teilen*

Foto zur Meldung: UMFRAGE - EU-Förderung für Brandenburg: Wie sieht gute Förderung für die Zukunft aus?
Foto: UMFRAGE - EU-Förderung für Brandenburg: Wie sieht gute Förderung für die Zukunft aus?

Innovative Finanzierungsmodelle für das öffentliche Grün

(08. 04. 2020)

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) hat eine Untersuchung zu alterna­tiven Finanzierungs­ins­tru­menten für öffentliche Grünräume veröffentlicht. Die Studie „Innovative Finanzierungsmodelle für öffentliches Grün“ richtet sich explizit an Vertreter von Bund, Ländern sowie Kommunen, macht Vorschläge über grünflächenpolitisch relevante Finanzierungsmöglichkeiten und bewertet ihre Bedeutung hinsichtlich der Umsetzbarkeit in der kommunalen Praxis.

Zur Studie

Foto zur Meldung: Innovative Finanzierungsmodelle für das öffentliche Grün
Foto: Innovative Finanzierungsmodelle für das öffentliche Grün

Corona News: Unternehmensberatung für KMU wird mit max. 4.000 € und zu 100 % gefördert

(07. 04. 2020)

Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten.


Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000 € für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, bis zum 31.12.2020 beim BAFA stellen. Den Antrag dazu finden Sie hier.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt für Corona betroffene Unternehmen, welches Sie hier finden.

 

Beratungsleistungen umfassen alle Themen, die Sie bei Ihrer unternehmerischen Entwicklung unterstützen und/oder den Bestand Ihres Unternehmens sichern wie z.B. Marketing, Finanzierungen, Fördermittelberatung, Personal, Vertrieb, Digitalisierung, Nachfolge. Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst. Aufgrund der 100 %-Förderung ist eine Vorfinanzierung nicht notwendig. Die Fördermittel werden direkt an das beratende Unternehmen ausgezahlt.

 

Wichtig: Den Zuschuss erhalten nur die bei der BAFA registrierten Beratungsunternehmen. Das heißt, fragen Sie bitte den Berater Ihres Vertrauens, ob er bei der BAFA gelistet ist. Hier können sich Beratungsunternehmen bei der BAFA registrieren lassen.

 

Weitere wertvolle Hinweise für Sie und Ihr Unternehmen finden Sie auf der BVMW Corona Homepage.

 

Alle „BVMW Corona Newsletter“ finden Sie gesammelt hier.

Foto zur Meldung: Corona News: Unternehmensberatung für KMU wird mit max. 4.000 € und zu 100 % gefördert
Foto: Corona News: Unternehmensberatung für KMU wird mit max. 4.000 € und zu 100 % gefördert

CORONA 2020 - wichtige Informationen

(06. 04. 2020)

Alle wichtigen Informationen landesweit finden Sie hier zusammengefasst:

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg

 

 

 

 

Hinweise des MIK

zum Umgang mit kommunalverfassungsrechtlichen und haushaltsrechtlichen Problemen im Hinblick auf die Pandemielage

 

Kommunale Online-plattformen zum Coronavirus

Kommunalvertreter*innen, die sich kostenlos anmelden möchten, schicken bitte eine E-Mail an erik.sieb_at dstgb.de. Bitte mit dem Betreff „Coronavirus“ und den folgenden Angaben: Vorname, Name, Stadt oder Gemeinde und Dienststelle. Sie erhalten im Anschluss einen persönlichen Link zur Anmeldung.

 

Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) hat für ihre Mitglieder ebenfalls eine Austauschplattform eröffnet. Der Diskussionsraum dient dem Austausch des kommunalen Personal- und Organisationsmanagements zum Umgang mit Covid-19. Es besteht die Möglichkeit, Dokumente zu teilen und Fragen zu stellen. KGSt-Mitglieder melden sich bitte einfach mit ihren Zugangsdaten an (Login).

Wenn Sie noch nicht registriert sind, benötigen Sie nur wenige Minuten und Ihre dienstliche E-Mail-Adresse für Ihre Registrierung unter https://www.kgst.de/registrierung.

Foto zur Meldung: CORONA 2020 - wichtige Informationen
Foto: CORONA 2020 - wichtige Informationen

häufige Fragen zu Corona und Leader

(03. 04. 2020)

Verlängern sich Antworten im Zusammenhang mit der Umsetzung der LEADER-Richtlinie die Bearbeitungszeiten für bestehende Anträge, Mittelabrufe oder Verwendungsnachweise?

Die Bewilligungsbehörde, das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), hat die notwendigen organisatorischen Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und seine Funktionsfähigkeit zu erhalten. Die Bearbeitungen der Förderanträge, Zahlungsanträge und Verwendungsnachweise werden sich dadurch voraussichtlich verlängern. Die Erreichbarkeit der Dienststellen per Telefon und E- Mail bleibt gewährleistet.

Können Verpflichtungen für bestehende Förderungen, zum Beispiel die Einhaltung von Bindefristen oder das Einreichen von Dokumenten, ausgesetzt werden?

Jeder Einzelfall wird geprüft. Setzen Sie sich bitte bei Fragen diesbezüglich zeitnah mit Ihrem zuständigen Sachbearbeiter beziehungsweise der Regionalteamleiterin an den Standorten des LELF in Verbindung.

Kann die Umsetzung von Vorhaben ausgesetzt beziehungsweise auf einzelne Bestandteile des Vorhabens verzichtet werden?

Die Corona-Epidemie und auch die Maßnahmen, die sie eindämmen sollen, lassen erhebliche Auswirkungen auf die Umsetzung von geförderten Projekten erwarten. Sie als Zuwendungsempfänger müssen gegebenenfalls Entscheidungen zu notwendigen Umschichtungen, Reduzierungen oder auch Streichungen von Vorhabenbestandteilen treffen. Die Gesundheit der Menschen steht an erster Stelle. Die erforderlichen Anpassungen können aber die Zielerreichung der bewilligten Förderungen beeinträchtigen.

Bitte wenden Sie sich frühzeitig an das LELF, um Ihre begründeten Entscheidungen zur angepassten Maßnahmendurchführung mitzuteilen und die weiteren Schritte zu beraten.

Was muss ich als Anbieter von Landurlaub in Brandenburg beachten?

Landurlaub unterliegt den Regeln des Hotelgewerbes. Rechnen Sie wegen der Corona-Maßnahmen mit starken Einschränkungen. Die Übernachtungsangebote in Brandenburg dürfen bis auf Weiteres nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden. Hilfreiche Informationen finden Sie unter

Deutscher Tourismusverband

Tourismusnetzwerk Brandenburg (Aktuelle Nachrichten)

Tourismusnetzwerk Brandenburg (Häufig gestellte Fragen)

 

Foto zur Meldung: häufige Fragen zu Corona und Leader
Foto: häufige Fragen zu Corona und Leader

BMEL startet Aktion "Das Land hilft!"

(01. 04. 2020)

Job-Vermittlungsplattform für Erntehilfe

 

Für die bevorstehenden Ernten fehlen aufgrund von Einreisebeschränkungen rund 300.000 Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Über die Job-Vermittlungsplattform www.daslandhilft.de der Maschinenringe Deutschland in Kooperation mit dem BMEL können sich Jobsuchende und alle Freiwilligen melden, die bei den Obst- und Gemüseernten helfen wollen.

Foto zur Meldung: BMEL startet Aktion "Das Land hilft!"
Foto: BMEL startet Aktion "Das Land hilft!"

LandVersorgt – Neue Wege der Nahversorgung in ländlichen Räumen

(31. 03. 2020)

Frist für die Einreichung von Projektskizzen vom 31.03.2020 auf den 02.06.2020 verlängert

 

Mit der aktuellen Bekanntmachung „LandVersorgt – Neue Wege der Nahversorgung in ländlichen Räumen" unterstützt das BMEL beispielhafte, innovative Projekte, die die Nahversorgung in ländlichen Regionen verbessern. Gefragt sind zum Beispiel Ideen zur multifunktionalen Nahversorgung, logistische Lösungen sowie Nahversorgung in Verbindung mit digitalen Konzepten.

Foto zur Meldung: LandVersorgt – Neue Wege der Nahversorgung in ländlichen Räumen
Foto: LandVersorgt

Forschungsprojekte zum Ehrenamt auf dem Land gesucht

(30. 03. 2020)

ACHTUNG: Frist für die Einreichung von Projektskizzen bis 30.04.2020 verlängert

 

Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) werden wissenschaftliche Untersuchungen unterstützt, die den Fokus auf ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum legen. Es sollen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die zur Sicherung attraktiver ländlicher Räume beitragen. 

 

>> bis 30. April 2020 Skizze einreichen

Mögliche Themen sind:

Ist-Zustand, Herausforderungen und Perspektiven von Vereinen und anderen ehrenamtlich getragenen Organisationen (z.B. Kirchen) in ländlichen Räumen (hier z. B. Rolle der Digitalisierung und neuer Kommunikationsformen, Vereinsmodelle der Zukunft, Zukunft von Vereinen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels (Generationenwechsel/ Nachwuchsgewinnung), kulturelle Öffnung/ Integrationsfähigkeit von Vereinen und Initiativen)

  • Wegbrechen traditioneller Vereinsstrukturen, wer füllt die entstehenden Lücken?

  • Analyse der Rolle und Vernetzungsstrukturen unterschiedlicher Akteure des ländlichen Engagements (z. B. Kommunen, Schulen, Zivilgesellschaft, Unternehmen, Freiwilligenagenturen, LEADER-Aktionsgruppen, Bürgerstiftungen, Wohlfahrtseinrichtungen als Engagementträger, Kirchengemeinden etc.)

  • Merkmale, Entwicklung und Bedeutung neuer Formen des Engagements in den ländlichen Räumen (Entwicklung des "ungebundenen" Engagement, Auswirkung/ Wechselwirkung mit traditioneller Vereinswelt)

  • Fokus Jugend auf dem Land: Wie (in welchen Organisationsformen) und wofür engagieren sich junge Menschen in ländlichen Räumen?

  • ….

Die Zuwendung beträgt maximal 300.000 Euro.


Weitere Informationen zur Bekanntmachung

 

Foto zur Meldung: Forschungsprojekte zum Ehrenamt auf dem Land gesucht
Foto: Forschungsprojekte zum Ehrenamt auf dem Land gesucht

CORONA 2020-Hilfe

(25. 03. 2020)

Alle wichtigen Informationen landesweit finden Sie hier zusammengefasst:

Koordinierungszentrum Krisenmanagement in Brandenburg

 

 

Wirtschaftliche Unterstützung

Das Land Brandenburg bietet unter der Service-Telefon Nr. 0331-866 1888 Informationen und Beratung für Unternehmen, die durch die Corona Krise in Schwierigkeiten geraten sind oder werden.

Sie können sich auch auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) das Formular „Unterstützungsanfrage“ downloaden und ausfüllen. Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Kurzarbeitergeld, Kredithilfen etc.

 

Das Soforthilfeprogramm für Unternehmen und Freiberufler

startet voraussichtlich ab Mittwoch, dem 25. März 2020.

Informationen zu dem Programm werden, sobald sie vorliegen, auf der Seite der Investitionsbank ILB veröffentlicht. Erst mit dem Start des Programms können auch Anträge bearbeitet werden!

Ab Programmstart können folgende Kontakte der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) genutzt werden:

Tel:             0331 - 660 2211

E-Mail:        beratung@ilb.de

 

Alle Förderprogramme hat die ILB auf einer der https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/ zusammengestellt.

 

Tourismus

Das Tourismusnetzwerk Brandenburg bietet einen komplexen Überblick mit aktuellen Informationen.

hier weiterlesen

 

Landwirtschaft

Auf dem Land werden jetzt und in den kommenden Wochen Arbeitskräfte gebraucht. Auf der anderen Seite suchen Menschen, die nun Zeit haben, Arbeit. Für die Vermittlung gibt es u.a. folgende Plattformen:

www.land-arbeit.com

www.daslandhilft.de und

www.saisonarbeit-in-deutschland.de.

 

Corona-Paket der Bundesregierung –
Hilfen für die Land- und Ernährungswirtschaft

 

Kultur- und Kreativwirtschaft

Dieses Pad sammelt und aktualisiert sämtliche Soforthilfen und Unterstützungsangebote, die Kultur- und Kreativschaffende aktuell in Anspruch nehmen können.

https://padlet.com/kreativedeutschland/zu41puas9yk3

 

Kunstnothilfe

 

Informationen über Hilfen aus dem Kultur- und Medienbereich nach Sparten gebündelt finden Sie hier.

 

Familien

Der Kinderzuschlag unterstützt Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen. Während der Corona-Zeit gilt ab dem 1. April der Notfall-KiZ. Welche Regelungen bei wegfallendem Einkommen durch die Corona-Pandemie ab dem 1. April gelten, erfahren Sie hier: https://www.bmfsfj.de/kiz

 

Nachbarschaftshilfen

Nachbarn helfen

nebenan.de

 

Sorgentelefon und Telefonberatung

Einfach reden - SILBERNETZ

Bundesweites Gesprächsangebot für Menschen über 60, die niemanden zum Reden haben. Kostenlose Hotline, erreichbar unter: 0800 4 70 80 90 // weitere Informationen

Silbernetz ist ein Projekt in Trägerschaft des Silbernetz e.V. in Kooperation mit dem Humanistischen Verbands Deutschland HVD Berlin-Brandenburg KdöR.

 

Infoportal Coronavirus für Risikogruppe: Mensch mit Behinderung

Hier sind Links, barrierefreie Hintergrundinformationen und Anlaufstellen zusammengefasst.

weitere Informationen

 

Corona-Infoportal „Corona-FAQ“ des Paritätischen Gesamtverbands

Hier finden sich umfangreiche und weiterführende Hinweise rund um Corona, u.a. für gesundheitlich betroffene Personengruppen sowie für Personen, die von den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus betroffen sind. Das Portal wird fortlaufend erweitert und aktualisiert.

weitere Informationen

 

GEMA - Hinweise für Veranstalter und Musiknutzer

Bei Absagen von Veranstaltungen – ggf. auch aufgrund behördlicher Aufforderungen – wird die GEMA einfach und flexibel reagieren. VeranstalterInnen und MusiknutzerInnen werden gebeten, rechtzeitige Veranstaltungsausfälle sowie Terminverschiebungen von Konzerten und Veranstaltungen anzuzeigen.

weitere Informationen

Foto zur Meldung: CORONA 2020-Hilfe
Foto: Finanzhilfe CORONA 2020

Absage Mitgliederversammlung der LAG am 31.03.2020

(18. 03. 2020)

Sehr geehrter Damen und Herren,

  

angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie auch in unserer Region, möchten wir Sie darüber informieren, dass wir uns in Abstimmung mit dem Vereinsvorsitzenden dazu entschieden haben, die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Lokalen Aktionsgruppe am 31.03. in Hörlitz abzusagen.

 

Ich bitte um Ihr Verständnis und werde Sie umgehend über den Ersatztermin informieren.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Franke
Regionalmanagement LEADER

Foto zur Meldung: Absage Mitgliederversammlung der LAG am 31.03.2020
Foto: Absage Mitgliederversammlung der LAG am 31.03.2020

Dokumentation der Begleitveranstaltungen des 13. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2020

(16. 03. 2020)

Am 22. und 23. Januar 2020 veranstaltete das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das 13. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung im Rahmen der Inter-nationalen Grünen Woche in Berlin. „Du entscheidest! - Gleichwertige Lebensverhältnisse als gemeinsame Aufgabe“ war Thema des diesjährigen Zukunftsforums. In diesem Rahmen fanden unter anderem 24 Fachforen zu vielfältigen Themen statt.
Ein Fachforum zum Thema “Lebenswerte ländliche Räume unter dem Dach der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik – Möglichkeiten nach 2020“ organisierte das Monitoring- und Evaluierungsnetzwerk Deutschland (MEN-D). Die ländliche Entwicklung als 2. Säule der EU-Agrarpolitik leistet z.B. durch die Förderung von (Basis-) Infrastrukturen und Dienstleistungen oder die Unterstützung von lokalen Initiativen (z.B. LEADER) seit Jahren ihren Beitrag für lebenswerte ländliche Räume. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der laufenden Förderperiode und den bereits begonnenen Arbeiten zur Vorbereitung der neuen EU-Förderperiode ab 2021 wurden etablierte und notwendige neue Wege zur Stärkung gleichwertiger Lebensverhältnisse zusammen mit den Teilnehmenden identifiziert und diskutiert.
Die Vorträge dieses Fachforums finden Sie hier.


In einem weiteren Fachforum zum Thema „Klimaneutralität 2050 - Und wir auf dem Land!?“ wurde auf Basis des europäischen Grünen Deals und der bereits Ende 2018 veröffentlichten europäischen Vision für eine klimaneutrale Wirtschaft, eine Annäherung an die damit verbundenen Herausforderungen, insbesondere für die Menschen in den ländlichen Räumen, beleuchtet und diskutiert.
Die Vorträge dieses Fachforums finden Sie hier.


Weitere Informationen sowie Vorträge des 13. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Dokumentation der Begleitveranstaltungen des 13. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2020
Foto: Dokumentation der Begleitveranstaltungen des 13. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2020

Künstliche Intelligenz (KI) in der ländlichen Entwicklung

(12. 03. 2020)

Neue Forschungsbekanntmachung

Zu den Zielen des BMEL zählt die Stärkung von Mobilität, Nahversorgung, Gesundheit, Pflege, sozialem Miteinander, Bildung und Wirtschaft in ländlichen Regionen. Dafür sollen durch praxisorientierte industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung auch Ergebnisse der KI-Grundlagenforschung nutzbar gemacht werden. Entsprechende Projekte können sich derzeit um eine Förderung beim KomLE bewerben. Einreichungsfrist ist der 24. April 2020, 12 Uhr.

 

Weitere Infos hier
 

Foto zur Meldung: Künstliche Intelligenz (KI) in der ländlichen Entwicklung
Foto: Quelle: piranka via E+ / Getty Images Plus

Förderung der Aktion Mensch zum Aktionstag am 5. Mai und für Kinder und Jugendliche

(11. 03. 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten ausdrücklich auf die ausgeweiteten Fördermöglichkeiten der „Aktion Mensch“ hinweisen.


 

Sofern Sie geplante kleinere Aktivitäten unter das Dach des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ stellen wollen/können, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können – nutzen Sie die Möglichkeit der Antragstellung.

 

Der 5. Mai 2020 steht bei Aktion Mensch dieses Jahr unter dem Motto: „Inklusion von Anfang an – los geht‘s. Mit dir.“ Der Aktions- und Durchführungszeitraum für Projekte ist vom 25.04. bis 10.05.2020. Anträge können seit dem 01.01.2020 im Antragssystem gestellt werden.

 

Wie auch im vergangenen Jahr können in 2020 Anträge auf eine Förderung (maximal 5.000 Euro für Honorar- und Sachkosten) mit und ohne Aktionsmittelpakete gestellt werden. Ebenso wie die bei der Beantragung der finanziellen Förderung, werden auch die Aktionsmittelpakete und die Aktionsankündigungen über das Antragssystem verarbeitet. So werden alle Aktionen auf der Aktion Mensch-Karte abgebildet. Dadurch können sich Interessierte über Aktionen vor Ort informieren.
Für Rückfragen rund um den 5. Mai 2020 steht Aktion Mensch unter der Mailadresse 
aktionstag@aktion-mensch.de gerne zur Verfügung, weitere Informationen gibt’s hier


********************************

 

Mikroförderung: Kinder und Jugendliche stärken

Maximaler Zuschuss: 5.000 €
Laufzeit: bis zu 1 Jahr

Vielfältige, lokale Projektideen, die klein und niederschwellig sind. Vorhaben zur Persönlichkeitsstärkung und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung.
https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/lebensbereich-bildung-persoenlichkeit/kinder-jugendliche-staerken.html

 

**********************


Webinare zur Antragstellung:
Wer einen Antrag bei der Aktion Mensch plant, sollte gut vorbereitet sein. Um sich in das Antragswesen einzuarbeiten, bietet die Aktion Mensch Webinartermine für das 1. Halbjahr 2020. Außerdem gibt es weitere Webinare zu aktuellen Themen, die auch in der Kinder- und Jugendarbeit interessant sein können. Die Inhalte und Termine können Sie über den Link
https://www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv/schulungen-2020.html aufrufen.

Foto zur Meldung: Förderung der Aktion Mensch zum Aktionstag am 5. Mai und für Kinder und Jugendliche
Foto: Förderung der Aktion Mensch zum Aktionstag am 5. Mai und für Kinder und Jugendliche

Online-Tool für Politiker und andere beteiligte Akteure: Politik für integrationsförderndes und soziales Unternehmertum

(05. 03. 2020)

Unternehmer leisten einen wichtigen Beitrag zu Innovation, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Wirtschaftswachstum. Im Rahmen einer Politik für integrationsförderndes und soziales Unternehmertum können sie außerdem einen Beitrag zur Stärkung der sozialen Integration und Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten.

 

Das Better Entrepreneurship Policy Tool ist ein Online-Tool für Politiker und andere beteiligte Akteure auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, die wissen möchten, wie die Politik:

  • Frauen, junge Menschen, Migranten und Arbeitslose im Bereich Unternehmensgründung und Selbstständigkeit unterstützen kann

  • die Entwicklung von Sozialunternehmen fördern kann

Das Better Entrepreneurship Policy Tool

  • regt zum Nachdenken über Politiken und Programme zur Förderung eines integrationsfördernden und sozialen Unternehmertums an

  • fördert Lernprozesse durch international bewährte Verfahren

  • verbessert die Gestaltung und Umsetzung von Politiken zur Förderung eines integrationsfördernden und sozialen Unternehmertums

  • richtet sich an eine Vielzahl von Beteiligten, wie z. B. Politiker, Wirtschaftsverbände und Netzwerke, Handelskammern, Finanzdienstleister, Forschungseinrichtungen, Schul- und Berufsbildungseinrichtungen sowie Organisationen der Zivilgesellschaft

Foto zur Meldung: Online-Tool für Politiker und andere beteiligte Akteure: Politik für integrationsförderndes und soziales Unternehmertum
Foto: Online-Tool für Politiker und andere beteiligte Akteure: Politik für integrationsförderndes und soziales Unternehmertum

8. Projektauswahlverfahren gestartet

(04. 03. 2020)

Der Vorstand des Fördervereins Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. startet im März das inzwischen 8. Projektauswahlverfahren – dafür steht diesmal ein Budget von 1 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit zukunftsfähige Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Der vorläufig letzte Aufruf der aktuellen Förderperiode richtet sich vorrangig an „kleinere“ Maßnahmeträger – entsprechend wurden die Kriterien angepasst.

 

Frist für das Einreichen der Projektvorschläge bei der LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. ist der 31.07.2020. Am Aufruf beteiligen können sich wie immer private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände.

 

Die bestätigten Projektträger werden direkt nach der Entscheidung am 25. August 2020 mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge innerhalb einer Frist von 6 Monaten bei der Bewilligungsbehörde einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

 

 

Roland Pohlenz

Vorsitzender der LAG

Lauchhammer, 02.03.2020

Foto zur Meldung: 8. Projektauswahlverfahren gestartet
Foto: 8. Projektauswahlverfahren gestartet

Zukunftsorte gesucht - Aufruf zur Teilnahme am 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

(03. 03. 2020)

Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel hat gestern mit Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, zur Teilnahme am 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aufgerufen.

 

In allen Landkreisen werden in den kommenden Monaten regionale Wettbewerbe durchgeführt. Ende 2020 sollen die Kreissieger gekürt werden, die sich dann einer Jury im Landesvergleich stellen werden, der im kommenden Jahr stattfindet. Die Landessieger vertreten Brandenburg 2022 im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

 

„Das Ehrenamt ist gerade auf dem Land zu Hause. Die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren, ist in den ländlichen Gegenden in vielen Fällen höher als in der Stadt. Identifikation mit der Gemeinschaft, Stolz auf die Heimat und Engagement für die eigene Entwicklung - das sind wesentliche Anliegen, um die es in diesen Wettbewerben geht“, unterstreicht Minister Vogel in seinem Grußwort.

 

Die bisherigen Teilnehmer - bislang haben sich mehr als 1.400 Dörfer in Brandenburg aktiv eingebracht - bezeugen, dass die Menschen in unseren Dörfern an der Gestaltung ihrer Heimat interessiert sind und sich mit hohem Engagement dafür einsetzen.

 

Axel Vogel dankte allen, „die mit Initiativen und Ideen den Wettbewerb unterstützt haben und sich weiter engagieren, die in vielfältiger Hinsicht Verantwortung tragen. Sie leisten einen Beitrag für die Zukunft unseres Landes. Auch wenn das manchmal ein scheinbar kleiner Beitrag ist, ist er doch von größter Bedeutung. Die Dörfer, die an den Wettbewerben teilnehmen, sind tatsächlich die aktivsten, und die Orte, die es verdienen das Prädikat „Zukunftsorte“ zu tragen.“

 

Auch im Vergleich mit deutschlandweiten Aktivitäten brauchen sich die brandenburgischen Dörfer nicht zu verstecken: Gerade wurden am 24. Januar im Rahmen der Grünen Woche in Berlin die Dörfer Dissen und Garlitz mit einer Gold- beziehungsweise Silbermedaille ausgezeichnet.

 

Der Dorfwettbewerb mobilisiert die Generationen und Gruppen im Dorf, gibt ihnen Raum und fördert über den Zeitraum des Wettbewerbs hinweg das Miteinander. Er honoriert das Engagement von Bürgerinnen und Bürger und vernetzt die Dörfer innerhalb der Kommune wie auch die Teilnehmer untereinander. Er macht über Gemeindegrenzen hinweg deutlich, dass es sich lohnt, die natürlichen Ressourcen zu schützen, sich um eine nachhaltige Energieversorgung zu sorgen und eine Reduzierung des Flächenverbrauchs in den Dörfern anzustreben.

 

Der Wettbewerb steht für die Aktivierung und Motivierung der Menschen auf dem Lande, für Bürgerengagement im Dorf, für  Lebensqualität durch Verknüpfung von Historischem und Neuem, für ein Leben mit und in der Natur, für neue Ideen und Lösungsansätze für die Zukunft und auch als Motor, um andere mitzuziehen, und Imagegewinn von Brandenburgs ländlichen Regionen.

 

Die Zukunftsfähigkeit der Dörfer ist vor allem dann gesichert, wenn

 

  • die Menschen hier Arbeit und Einkommen haben,

  • alle Altersgruppen gleichermaßen gern im Ort leben und eine ortsnahe Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs und mit Dienstleistungen gesichert ist – auch durch mobile Angebote oder durch freiwillige Hilfe untereinander,

  • die Freizeitgestaltung für Junge und Alte vorhanden und ein vielfältiges und breites Angebot gegeben ist oder initiiert wird – auch in Kooperation mit den umliegenden Dörfern,

  • das Engagement fürs Dorf auf den ersten Blick sichtbar durch eine angepasste bauliche Gestaltung und Innenentwicklung und durch eine standortgerechte Grüngestaltung ist, die auch Lebensräume für Insekten und Vögel bietet.

Termine

Bis Oktober 2020 werden Wettbewerbe in den Landkreisen und kreisfreien Städten durchgeführt. 

Bis zum 31. März 2021 müssen die formgebundenen Bewerbungsunterlagen zum Landeswettbewerb eingereicht werden

Im Juni/Juli 2021 werden die Vor-Ort-Besichtigungen der am Landeswettbewerb teilnehmenden Dörfer durch die Bewertungskommission des Landes stattfinden.

Im Oktober 2021 werden die Landessieger in Dissen, (Landkreis Spree-Neiße, Landessieger des Jahres 2018) ausgezeichnet.

Die Landessieger werden für den Wettbewerb auf Bundesebene delegiert, der 2022 stattfindet.

Es werden drei Preisgelder vergeben: Der Landessieger erhält eine Anerkennung in Höhe von 10.000 Euro, der Zweitplatzierte, 5.000 Euro, der Dritte 3.000 Euro. Für besondere Leistungen behält sich die Bewertungskommission die Vergabe von Sonderprämien vor.

 

Wettbewerbsaufruf und Teilnahmebedingungen
 

Landkreis OSL:

 

Aufruf zum Wettbewerb im Landkreis OSL 2020

Teilnahme-Formular (Anmeldung)

Bewertungsrichtlinien 2020

 

Kontakt:

Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft (Bereich Landwirtschaft)

Außenstelle Calau

J.-Gottschalk-Str. 36

03205 Calau 

Telefon: 03541 870-5602

Foto zur Meldung: Zukunftsorte gesucht - Aufruf zur Teilnahme am 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Foto: Zukunftsorte gesucht - Aufruf zur Teilnahme am 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

TOURISMUSHELDEN Lausitzer Seenland

(27. 02. 2020)

Tourismus auf, am oder im Wasser ist Dein Ding? Du bist schon bei uns in der Region aktiv oder kannst Dir vorstellen, Dich hier zu verwirklichen? Oder Du hast gute Ideen, wie man Gäste auch im Herbst und Winter für das Lausitzer Seenland begeistern kann? 

 

Dann bist Du richtig bei den TOURISMUSHELDEN Lausitzer Seenland. Wir, d.h. der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. und unsere regionalen Partner sowie die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, sind Teil des landesweiten Projekts und bieten Dir gemeinsam mit tourismuszukunft ein optimales Coaching im Bereich Ideen- und Produktentwicklung und Marketing sowie die Chance, Deine Idee über eine gemeinsame Crowdfunding-Kampagne zu finanzieren. 

 

Weiter Infos finden Sie hier.

Foto zur Meldung: TOURISMUSHELDEN Lausitzer Seenland
Foto: TOURISMUSHELDEN Lausitzer Seenland

Änderung der Auswahlkriterien LEADER-Förderung

(25. 02. 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Sie hiermit darüber informieren, das im Rahmen der Vorbereitung des vorläufig letzten Fördermittelaufrufes durch den Vereinsvorstand eine Anpassung der Auswahlkriterien erfolgte.

 

Dank einer kurzfristigen Aufstockung des Budgets um 500.000 € durch das Landwirtschaftsministerium sowie aufgrund einiger Rückflüsse durch nicht abgerufene Mittel ergab sich die Möglichkeit, einen weiteren Förderaufruf zu starten.

 

Um die so bereitstehenden 1 Mio. Euro möglichst auszuschöpfen, beschloss der LAG-Vorstand nur Projektideen mit einem maximalen Förderanteil von 200.000 Euro zuzulassen. Dementsprechend wurden auch die Wertungsgrenzen im 11. Bewertungskriterium der Auswahlmatrix geändert.

 

Den kompletten Aufruf finden Sie hier.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

 

Michael Franke
Regionalmanagement LEADER

Foto zur Meldung: Änderung der Auswahlkriterien LEADER-Förderung
Foto: Änderung der Auswahlkriterien LEADER-Förderung

Wie soll der Aussichtsturm bei Gosda heißen?

(24. 02. 2020)

Nach 16 Monaten Bauzeit ist es soweit: Am 25. April 2020 wird der dann fertiggestellte Aussichtsturm – das neue Wahrzeichen – in der Calauer Schweiz feierlich eröffnet. Das bestätigt das Amt Altdöbern.

 

Um künftig eine geeignete Bezeichnung für das 43 Meter hohe Bauwerk und der Aussichtsplattform in einer Höhe von 38 Metern nutzen zu können, benötigt die Amtsverwaltung den Einfallsreichtum und Mitwirkung der Bürger, der Vereine und weiterer Ideengeber bei der Namensverleihung. Die beste Einsendung soll belohnt werden.

 

Dazu führen die Gemeinde Luckaitztal und das Amt Altdöbern einen Wettbewerb zur Namensvergabe für den Turm durch. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können ihre Vorschläge für die Benennung des Aussichtsturms bis zum 5. Oktober 2020 in der Amtsverwaltung in Altdöbern, Marktstraße 1, 03229 Altdöbern oder per Mail unter info@amt-altdoebern.de unter „Unser Turm erhält einen Namen“ einreichen.

 

Die Namensvorschläge werden in der Gemeindevertretersitzung der Gemeinde Luckaitztal vorgestellt und dann abgestimmt. Dem Gewinner des Namenswettbewerbes winkt ein Baumarktgutschein in Höhe von 50 Euro. Die Entscheidung wird im Amtsblatt in der Ausgabe am 1. November 2020 veröffentlicht.

 

Die Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz fand im April 2019 statt. Die Baukosten betragen rund 720 000 Euro. Darunter fallen Bauleistungen für den Turm von 530 000 Euro und etwa 120 000 Euro an Planungsleistungen. Die Stadt Calau beteiligt sich am Gemeinschaftsprojekt mit insgesamt 35 000 Euro. Künftig soll der Turm gemeinsam vom Amt Altdöbern und der Stadt Calau touristisch vermarktet werden.

 

Der hölzerne Vorgängerbau wurde am 13. Juni 1999 eröffnet, im Winter 2012 aufgrund maroder Stellen gesperrt und nie wieder für Besucher freigegeben. 2014 erfolgten der Rückbau und das Beseitigen des Fundaments.

Foto zur Meldung: Wie soll der Aussichtsturm bei Gosda heißen?
Foto: Im November wurde die Plattform auf dem Aussichtsturm montiert. Mittlerweile ist das neue Wahrzeichen der Calauer Schweiz fast fertig, nun wird ein Name gesucht. © Foto: Amt Altdöbern

Ehrenamtsstiftung für ländlichen Raum

(21. 02. 2020)

Der Bundestag hat die Einrichtung einer Ehrenamtsstiftung beschlossen, die das bürgerschaftliche Engagements in strukturschwachen Regionen und ländlichen Räumen stärken soll. Die Stiftung hat einen Etat von 30 Millionen Euro jährlich und wird von drei Ministerien getragen. Als Anlaufstelle für Engagierte soll sie Serviceangebote entwickeln und auch durch Innovationen und Vernetzung das Ehrenamt stärken.

Foto zur Meldung: Ehrenamtsstiftung für ländlichen Raum
Foto: Ehrenamtsstiftung für ländlichen Raum

Bereits vormerken: Tour de OSL 2020

(21. 02. 2020)

Die „Tour de OSL“ findet auch in 2020 wieder statt. In gewohnter Manier schwingt sich OSL-Landrat Siegurd Heinze erneut auf das Rad, um gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürger interessante Ecken im Landkreis zu erkunden. Bis zu 250 Pedalritter in jedem Alter begleiten ihn dabei. Dieses Mal startet die Tour am 16. Mai 2020 bei einem „Geburtstagskind“ im Süden des Landkreises. Den genauen Streckenverlauf und die kulturellen Haltepunkte gibt das Sachgebiet Wirtschaft und Förderung im Frühjahr bekannt. Schon jetzt kann man allerdings verraten, dass es zum Abschluss wieder eine Tombola mit tollen Preisen geben wird.

Foto zur Meldung: Bereits vormerken: Tour de OSL 2020
Foto: Die Tour de OSL 2020 findet am 16. Mai statt. Letztes Jahr führte die Tour unter Leitung von Landrat Siegurd Heinze durch das Lausitzer Seenland. (Foto: Landkreis/Weser)

Förderfonds Demokratie

(20. 02. 2020)

Demokratieförderung ist eine dauerhafte gesellschaftliche und politische Querschnittsaufgabe, die sich auch an die zahlreichen Stiftungen in Deutschland richtet. Als konkreten Ausdruck der Sorge um die Entwicklung der Demokratie, vor allem aber als solidarische Ermutigung für die Menschen, die Demokratie tagtäglich im zivilgesellschaftlichen Kontext gestalten, haben acht deutsche Stiftungen den Förderfonds Demokratie ins Leben gerufen.

 

Für den Förderfonds Demokratie können sich zivilgesellschaftliche Demokratie-Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben. Jedes ausgewählte Projekt erhält für die Umsetzung des Vorhabens eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000 Euro. Bewerbungen für die zweite Förderrunde sind vom 7. Januar bis 31. März 2020 möglich. Der Förderzeitraum für alle geförderten Vorhaben beträgt max. 9 Monate (1. Juli 2020 bis 31. März 2021).

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Förderfonds Demokratie
Foto: Förderfonds Demokratie

Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

(19. 02. 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Sie hiermit auf die neu eingestellten Antragsformulare sowohl für die LEADER- als auch für die GAK-Förderung des MLUK hinweisen.

 

Die Bewilligungsbehörden akzeptieren fortan nur noch diese Formulare.

 

Die neuen Antragsformulare finden Sie unter  Förderantrag  als auch Dokumente

Foto zur Meldung: Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK
Foto: Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

Wie Dörfer ums Überleben kämpfen

(18. 02. 2020)

Zuerst schließt der Gasthof, dann die Grundschule und irgendwann wird der letzte Geldautomat abgeschraubt – Häuser stehen leer. Vor solchen und ähnlichen Probleme stehen viele Dörfer in Deutschland. Die SWR-Sendung „Betrifft“ zeigt in der Dokumentation „Hat das Landleben Zukunft?“ auf welchen Wegen sich engagierte Dorfbewohner einsetzen, um ihre Dörfer zu beleben und sich für ein intaktes Leben auf dem Land stark machen. Der Film steht hier online zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Wie Dörfer ums Überleben kämpfen
Foto: Wie Dörfer ums Überleben kämpfen

48-Stunden-Aktion 2020 | 24. bis 26. April

(17. 02. 2020)

Die 48-Stunden-Aktion ist eine freiwillige Aktion, die seit vielen Jahren stattfindet. An einem Wochenende packen landesweit viele hunderte Jugendliche an. Gemeinsam setzen sie ein selbst gewähltes Projekt um.

 

Welche Projekte sind möglich?

Ein Projekt ist eine Aktion, bei der es darum geht, ein konkretes Problem anzugehen. Kleine oder große Probleme sollen also mit Hilfe der 48-Stunden-Aktion verringert werden oder gar verschwinden. Welches Problem wollt ihr in Angriff nehmen?

Alles, was ihr gerne machen möchtet und in der vorgegebenen Zeit zu schaffen glaubt, z.B. Videos drehen, einen Tag der offenen Tür gestalten, den Spielplatz erneuern, euren Nachbarn helfen, den Wald fegen, eine Inlineskaterbahn bauen, einen Grill- oder Rastplatz anlegen, den Dorfteich entrümpeln, der Feuerwehr helfen, Volleyball-, Fußball- oder Basketballplätze anlegen oder natürlich auch euren Jugendclub renovieren. Eurem Tatendrang sind keine Grenzen gesetzt.

 

Alle weiteren Infos zur 48-Stunden-Aktion 2020 findet ihr hier.

Foto zur Meldung: 48-Stunden-Aktion 2020 | 24. bis 26. April
Foto: 48-Stunden-Aktion 2020 | 24. bis 26. April

Ankündigung Mitgliederversammlung der LAG

(13. 02. 2020)

Sehr geehrte Damen,

sehr geehrte Herren,

 

hiermit möchten wir Sie informieren, dass die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) am Dienstag, den 31.03.2020 um 16:00 Uhr im Kulturhaus Hörlitz (Klettwitzer Str. 48, 01968 Schipkau OT Hörlitz) stattfindet. 

 

Die offizielle Einladung mit Tagesordnung erhalten Sie in Kürze. Neben dem Bericht über das Jahr 2019 werden der am 1. März startende letzte Förderaufruf der aktuellen Förderperiode sowie der vor kurzem veröffentlichte Förderaufruf für Kleinprojektträger Thema der Veranstaltung sein.

 

Wie immer haben wir uns bemüht, als Tagungsort ein mit LEADER-Mittel saniertes Objekt zu finden - ich freue mich, Sie am 31. März in Hörlitz begrüßen zu dürfen.

 

Mit freundlichen Grüßen

             Michael Franke
Regionalmanagement LEADER

Foto zur Meldung: Ankündigung Mitgliederversammlung der LAG
Foto: Ankündigung Mitgliederversammlung der LAG

3. KLI-Förderaufruf gestartet!

(12. 02. 2020)

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. unterstützt weiterhin Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wurde am 12.02.2020 ein dritter Aufruf für entsprechende Vorhaben gestartet. Kleinprojektträger können bis 31. Mai diesen Jahres ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

 

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten. Die inhaltliche Ausrichtung muss aber dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

 

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können aber den erforderlichen Eigenanteil auch als unbare Eigenleistungen erbringen. Pro Jahr werden dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt.

 

Der LAG-Vorstand bewertet Ende Juni alle eingereichten Vorhaben. Grundlage des Auswahlverfahrens sind durch die LAG erarbeitete Bewertungskriterien, wie beispielsweise Verbesserung des sozialen Zusammenhaltes, der Nutzen für die dörfliche Gemeinschaft, Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Aspekte zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

 

Die bestplatzierten Projekte bildeten die Grundlage für einen separaten Fördermittelantrag, welcher durch die LAG eingereicht wird.

 

Alle weiteren Informationen sowie Unterlagen finden Sie hier.

 

 

Roland Pohlenz

Vorsitzender der LAG

Lauchhammer, 13.02.2020

Foto zur Meldung: 3. KLI-Förderaufruf gestartet!
Foto: 3. KLI-Förderaufruf gestartet!

Bundesregierung stellt Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu auf

(03. 02. 2020)

Zum 1. Januar 2020 tritt das gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen in Kraft. Die Bundesregierung stellt damit die Regionalförderung neu auf und bündelt sie erstmals unter einem Dach. 

 

 

Das neue gesamtdeutsche Fördersystem umfasst insgesamt 22 Bundesprogramme aus sechs Bundesministerien. Gefördert werden Investitionen, Innovationen und die digitale Entwicklung von Unternehmen, Infrastruktur, Gründungen, die Sicherung der Fachkräftebasis, die ländliche und städtebauliche Entwicklung sowie soziale Aspekte. Zielregionen sind neben den ostdeutschen Bundesländern weitere städtische und ländliche Regionen der acht westdeutschen Bundesländer. 

 

Nicht abgerufene Fördermittel aus der GRW werden in einem Ideenwettbewerb für neue Impulse in den strukturschwachen Regionen vergeben. Der erste Wettbewerbsaufruf ist für den Spätherbst 2020 geplant. 

 

Weitere Informationen zum gesamtdeutschen Fördersystem und zur GRW finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Bundesregierung stellt Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu auf
Foto: Bundesregierung stellt Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu auf

Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2020" gestartet

(31. 01. 2020)

Der Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2020" sucht wirkungsvolle, beispielhafte und innovative Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung. Die Gewinner erhalten je 25000 Euro. Teilnahmeberechtigt sind Städte, Landkreise, Gemeinden sowie kommunale Zusammenschlüsse.

 

>> Bewerbungsschluss ist der 31. März 2020.

 

Der Wettbewerb wird vom Bundesumweltministerium (BMU) und dem Deutschen Institut für Urbanistik durchgeführt und durch die "Nationale Klimaschutzinitiative" (NKI) finanziert. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.
Bewerbungen sind in vier Kategorien möglich:

 

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune
Kategorie 2: Klimaanpassung in der Kommune
Kategorie 3: Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen
Sonderpreis: Kommune und Jugend gemeinsam klimaaktiv

Es gibt keinen Ausschluss für Teilnehmende oder Projekte vorheriger Wettbewerbsrunden. Gewinnerkommunen der Vorjahre können sich mit neuen Projekten bewerben. Die Gewinner werden im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung auf der 13. Kommunalen Klimakonferenz am 26. November 2020 in Berlin bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Homepage des Wettbewerbs

Foto zur Meldung: Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2020" gestartet
Foto: Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2020" gestartet

Aufruf zum 11. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

(30. 01. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

lebendige, lebensfähige und attraktive Dörfer stärken den ländlichen Raum und tragen zu einer ausgewogenen Entwicklung unseres Landkreises bei.

 

Mit dem diesjährigen, bereits zum 11. Mal stattfindenden Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ werden wieder Dörfer in unserem Landkreis gesucht, die nach Wegen suchen, um für ihre Bewohner attraktiv zu bleiben und ihr dörfliches Umfeld erhalten.

Hierbei rufe ich alle engagierten Bürgerinnen und Bürger aus den Gemeinden und Gemeindeteilen auf, sich am Wettbewerb zu beteiligen.

 

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist bundesweit eine der größten Bürgerinitiativen im ländlichen Raum. Er ist zu einem wichtigen Motor der Entwicklung in den Dörfern und ländlichen Gebieten geworden.

 

Der in diesem Jahr stattfindende Kreiswettbewerb ist der Vorentscheid zur Teilnahme am Landeswettbewerb 2021, auf den der Bundeswettbewerb 2022 folgen wird.

 

Inhalt und Ziel des Wettbewerbes

Hauptziel ist es, die Menschen in ländlichen Gebieten zu motivieren, die Zukunft ihrer Dörfer mitzugestalten und sich gemeinsam im Rahmen der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung ihres Heimatdorfes zu engagieren.

 

Entscheidend ist, was eine Dorfgemeinschaft aus eigener Initiative bewirkt, welche Aktivitäten, Ideen, Konzepte und Projekte zur ganzheitlichen Entwicklung des Ortes beitragen und wie notwendige Veränderungen zukunftsorientiert geplant und zielgerichtet in die Wege geleitet werden.

 

Organisation des Kreiswettbewerbes

Die Anmeldung zur Teilnahme am Kreiswettbewerb ist schriftlich bis zum 30. Juni 2020 zu richten an den:

 

Landkreis Oberspreewald- Lausitz

Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft

Sachgebiet Landwirtschaft

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg

 

Die Unterlagen können unter www.osl-online.de, Rubrik „Landwirtschaft / Ländlicher Raum“ abgerufen, digital ausgefüllt und per E-Mail an Juliane-Bronk@osl-online.de eingereicht werden.

 

Telefonische Auskünfte erhalten Sie von Frau Bronk unter der Rufnummer 03541 870-5643.

 

Die Jury wird die angemeldeten Orte im September 2020 aufsuchen und bewerten. Die Auswertung des Wettbewerbes sowie die Ehrung der Teilnehmer erfolgen in feierlichem Rahmen im IV. Quartal 2020.

 

Der/ die Kreissieger wird/ werden zur Teilnahme am Landeswettbewerb nominiert.

 

Die Teilnehmer am Wettbewerb sind Wegbereiter für ein nachhaltiges Leben auf dem Lande.

Nicht der Sieg, sondern das Mitmachen getreu dem Motto „Unser Dorf hat Zukunft.“ ist der Gewinn für Ihr Dorf!

 

Ich hoffe auf eine große Resonanz und wünsche allen Teilnehmern viel Freude und Erfolg.

 
Siegurd Heinze

Landrat

Foto zur Meldung: Aufruf zum 11. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
Foto: Beim 10. Kreiswettbewerb ging Raddusch als Sieger hervor und wurde im Rahmen des Kreistages ausgezeichnet. (Archivfoto Landkreis)

Neuer Vergabeleitfaden für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten erschienen

(29. 01. 2020)

Zum 1. Januar 2020 ist eine geänderte ANBest-EU in Kraft getreten. Wesentliche Änderungen betreffen die Beschaffungen und Auftragsvergaben, die eindeutiger und lesbarer formuliert wurde. Darüber hinaus wurden die Anforderungen an die Auftragsvergabe für Antragsteller, die kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB sind, vereinfacht. Diese Antragsteller müssen ab einem Auftragswert von 2.500 Euro (netto) nur noch drei Angebote einholen.

 

Den angepassten Vergabeleitfaden finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Neuer Vergabeleitfaden für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten erschienen
Foto: Neuer Vergabeleitfaden für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten erschienen

Förderung für innovative Ideen zur Nahversorgung

(28. 01. 2020)

Eine neue Ausschreibung im Bundesprogramm Ländliche Entwicklung unterstützt übertragbare neue Lösungen für eine bessere Alltagsversorgung auf dem Land. Gefördert werden ländliche Kommunen, die Konzepte dazu erarbeiten.

 

>> bis zum 31. März 2020 Projektskizze einreichen

 

Gesucht sind ungewöhnliche und visionäre Ideen, die die Nahversorgung im ländlichen Raum zukunftsfähig machen. Ziel dieser ersten Förderphase ist ein im Detail ausgearbeitetes Konzept. Ein Teil der Konzepte soll in einer weiteren Förderphase auch bei der Umsetzung unterstützt werden.

Die maximale Zuwendungshöhe der aktuellen Bekanntmachung für die Erstellung der Konzepte beträgt 50.000 Euro.

 

Die Förderung wird durch den Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) begleitet.

 

Weitere Informationen zur Bekanntmachung "LandVersorgt"

Foto zur Meldung: Förderung für innovative Ideen zur Nahversorgung
Foto: Förderung für innovative Ideen zur Nahversorgung

Beratung für Fragen der Vergabe bei ELER-geförderten Vorhaben wieder am Start

(27. 01. 2020)

Ab dem 27. Januar 2020 bis zum 31.12.2023 (Ende der laufenden Förderperiode) steht Ihnen für Ihre vergaberechtlichen Beratungsanfragen folgender Ansprechpartner zur Verfügung:

 

 

Herr Dr. Peter Braun

Partner, Rechtsanwalt

Dentons Europe LLP

030 26473-850

peter.braun@dentons.com

 

Folgende Hinweise sind zu beachten:

  1. Die Vergabeberatung kann ausschließlich für konkrete Vergabeeinzelfälle im Rahmen der Inanspruchnahme von Fördermitteln aus dem ELER erfolgen. Grundsatzstellungnahmen, Memoranden oder sonstige Gutachten etc. können nicht berücksichtigt werden.

  2. Beratungen zu Vergabeverfahren, die die Inanspruchnahme von Mitteln aus anderen Finanzierungsinstrumenten (z.B. andere europäische Fonds sowie aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes - GAK") betreffen, können nicht berücksichtigt werden. Entsprechend ist z.B. eine kostenfreie Vergabeberatung nach Nr. 2.5 der LEADER-Richtlinie (Umsetzung von investiven Vorhaben der integrierten ländlichen Entwicklung gemäß GAK-Rahmenplan (Teil II E)) nicht möglich.

  3. Der gebotene kostenfreie Service stellt eine Beratung dar. Trotz des hohen Anspruchs auf rechtssichere und schnelle Rückmeldungen, obliegt dem Ratsuchenden die Letztentscheidung, den Empfehlungen der Beratung zu folgen und alle damit ggf. verbundenen Rechtsfolgen sowie Konsequenzen zu tragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Beratung für Fragen der Vergabe bei ELER-geförderten Vorhaben wieder am Start
Foto: Beratung für Fragen der Vergabe bei ELER-geförderten Vorhaben wieder am Start

Ohne lebendige Dörfer sehen wir alt aus

(24. 01. 2020)

Pressemitteilung:

 

 

 

 

Bundesministerin Julia Klöckner würdigt Preisträger des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" – 1900 Dörfer haben teilgenommen.

Musik, Tanz, Trachten und jede Menge gute Laune – rund 2.500 Gäste haben heute mit einem großen und bunten "Dorffest" im Rahmen der Internationalen Grünen Woche den Abschluss des 26. Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gefeiert.

weiter

Foto zur Meldung: Ohne lebendige Dörfer sehen wir alt aus
Foto: Ohne lebendige Dörfer sehen wir alt aus

Erinnerung: Bewerbung für Inklusionspreis noch bis 29. Februar möglich

(23. 01. 2020)

Um das Engagement von Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe im Bereich Inklusion zu würdigen, vergibt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch in diesem Jahr wieder den mit 1.500 Euro dotierten „Inklusionspreis OSL“. Bewerbungen können noch bis zum 29. Februar in der Kreisverwaltung eingereicht werden. Nähere Informationen, das Bewerbungsformular und die Teilnahmevoraussetzungen sind auf der Internetseite www.osl-online.de unter dem Punkt „Inklusionspreis OSL“ zu finden.

 

Der diesjährige Inklusionspreis unter dem Motto „Lebe! Inklusive Vielfalt!“ wird für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungs- oder Freizeitbereich vergeben. Die Bewerber sind in ihrer Themenwahl frei – ob ein kreatives Projekt aus den Bereichen Kunst, Musik, Theater oder eine sportliche Veranstaltung/Aktivität, eine besondere Kooperation – der inklusive Charakter und Bezug zum gemeinsamen lebenslangen Lernen im weitesten Sinne sind einzige Kriterien des Bewerbungsgegenstandes.

 

Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freie anerkannte Träger der Jugend- und Behindertenhilfe (z.B. eingetragene Vereine, Jugendclubs, gGmbHs, Wohlfahrtsverbände) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Die Bewerbung erfolgt einfach und unkompliziert über das Bewerbungsformular, welches auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Leben & Wohnen -> Inklusionspreis OSL“ heruntergeladen und direkt ausgefüllt werden kann. Das ausgefüllte Formular kann per E-Mail an bildungsbuero@osl-online.de gesendet oder in ausgedruckter Form per Post eingereicht werden.

 

Eine Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze und die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness gehören, ermittelt den oder die Gewinner. Der bzw. die Preisträger werden im Rahmen des Kreistages im Juni dieses Jahres ausgezeichnet.

 

Bei Fragen steht das Team vom Bildungsbüro des Landkreises unter Telefon 03573 870-1535 oder per E-Mail an bildungsbuero@osl-online.de zur Verfügung. 

Foto zur Meldung: Erinnerung: Bewerbung für Inklusionspreis noch bis 29. Februar möglich
Foto: Erinnerung: Bewerbung für Inklusionspreis noch bis 29. Februar möglich

Bundesregierung stellt Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu auf

(22. 01. 2020)

Zum 1. Januar 2020 tritt das gesamtdeutsche Fördersystem für strukturschwache Regionen in Kraft. Die Bundesregierung stellt damit die Regionalförderung neu auf und bündelt sie erstmals unter einem Dach. 

 

Das neue gesamtdeutsche Fördersystem umfasst insgesamt 22 Bundesprogramme aus sechs Bundesministerien. Gefördert werden Investitionen, Innovationen und die digitale Entwicklung von Unternehmen, Infrastruktur, Gründungen, die Sicherung der Fachkräftebasis, die ländliche und städtebauliche Entwicklung sowie soziale Aspekte. Zielregionen sind neben den ostdeutschen Bundesländern weitere städtische und ländliche Regionen der acht westdeutschen Bundesländer. 

 

Nicht abgerufene Fördermittel aus der GRW werden in einem Ideenwettbewerb für neue Impulse in den strukturschwachen Regionen vergeben. Der erste Wettbewerbsaufruf ist für den Spätherbst 2020 geplant. 

 

Weitere Informationen zum gesamtdeutschen Fördersystem und zur GRW finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Bundesregierung stellt Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu auf
Foto: Bundesregierung stellt Regionalförderung zum 1. Januar 2020 neu auf

Förderprogramm für Literaturveranstaltungen im ländlichen Raum

(13. 01. 2020)

Vor Kurzem wurde der Aufruf „Und abseits liegt die Stadt“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin zur Förderung von Sprache und Literatur im ländlichen Raum gestartet.

 

 

Ein reiches kulturelles Leben ist für die Attraktivität des ländlichen Raums von großer Bedeutung. "Und seitab liegt die Stadt"  fördert bundesweit literaturbezogene Veranstaltungen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder in Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern. Ziel ist es, die Literaturvermittlung zu stärken und möglichst vielen Menschen Möglichkeiten zu eröffnen, kulturelle und gesellschaftliche Debatten mitzugestalten.

 

Näheres finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Förderprogramm für Literaturveranstaltungen im ländlichen Raum
Foto: Und seitab liegt die Stadt

Änderung der LEADER-Richtlinie

(10. 01. 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Sie darauf hinweisen, dass zum 1. Januar 2020 eine Änderung der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER erfolgt ist. Die konsolidierte Fassung der Richtlinie finden Sie hier.

 

Hintergrund:

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Agrarministerien der Bundesländer haben am 30. Juli 2019 beschlossen, den Förderbereich der integrierten ländlichen Entwicklung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) um die Förderung finanzschwacher Gemeinden zu ergänzen. Bei Vorhaben finanzschwacher Gemeinden betragen die Fördersätze bis zu 90 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben. Finanzschwache Gemeinden sollen damit Investitionen insbesondere in eine erreichbare Grundversorgung, in attraktive und lebenswerte Orte sowie in die Beseitigung von Gebäudeleerständen ermöglicht werden. Um diesem Anliegen im Land Brandenburg Rechnung zu tragen, werden die Bestimmungen in Teil II Buchstabe E der o.g. Richtlinie - Umsetzung von investiven Vorhaben der integrierten ländlichen Entwicklung gemäß GAK-Rahmenplan - ergänzt.

 

Als finanzschwach im Sinne dieser Richtlinie gelten Gemeinden, die sich in einer Haushaltsnotlage im Sinne des § 16 des Gesetzes über den allgemeinen Finanzausgleich mit den Gemeinden und Gemeindeverbänden im Land Brandenburg (BbgFAG) befinden oder die einer mindestens zweijährigen gesetzlichen Haushaltssicherungspflicht unterliegen. Das Vorliegen einer Haushaltsnotlage und die gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts (HSK) ist von der zuständigen Kommunalaufsicht zu bestätigen.

 

Zu beachten ist auch, dass der Fristtermin für die Beantragung von GAK-Vorhaben (bislang 31. Juli des Vorjahres) beim LELF, ersatzlos gestrichen wurde. Mit Antragstellung ist auch eine Stellungnahme der jeweiligen LAG vorzulegen.

 

Weitere Regelungen betreffen Klarstellungen zur Anwendung des EU-Beihilferechts sowie Änderungen im Antragsverfahren. Den kompletten Änderungserlass können Sie hier einsehen.  

 

Michael Franke

Regionalmanager LEADER

Foto zur Meldung: Änderung der LEADER-Richtlinie
Foto: LEADER

Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort

(06. 01. 2020)

Bis zum 16. Februar 2020 bewerben

 

 

Ziel des Wettbewerbs „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ ist es, die Lebensqualität in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands zu verbessern. Daher fördert die Robert Bosch Stiftung Vereine, Initiativen oder Privatpersonen, die mit unkonventionellen Ideen den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrem Dorf oder ihrer Kleinstadt stärken. Das Preisgeld von insgesamt 900.000 Euro wird zwischen den Gewinnern aufgeteilt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort
Foto: Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort

Aufruf zum 11. Brandenburger Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2020/2021

(03. 01. 2020)

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Axel Vogel sowie der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Brandenburg, Jens Graf, rufen zur Teilnahme am 11. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf. Beteiligen können sich an der ersten Runde alle Dörfer, aber auch dörflich geprägte, städtische Ortsteile.

 

 

 

Axel Vogel: „Der Wettbewerb unterstützt und aktiviert bürgerschaftliches Engagement in den Dörfern. Er festigt Dorfgemeinschaften, indem er Menschen motiviert, ihre Heimat mitzugestalten. Sie bestimmen letztlich die Zukunftsperspektiven des eigenen Dorfes. Es ist das Miteinander, die gemeinschaftlichen Selbstverständlichkeiten, die den Charme eines Dorfes ausmachen. Das ist es auch, was Heimat, was Zukunftsperspektive ausmacht. Ich wünsche mir, dass wieder viele Dorfgemeinschaften mitmachen: Nehmen Sie am Wettbewerb teil und zeigen Sie, dass Brandenburgs Dörfer ein guter Ort zum Leben sind.“

 

Gesucht werden Dörfer, die nach Wegen suchen, um für ihre Bewohner attraktiv zu bleiben und ihr dörfliches Umfeld erhalten.

 

Als größte Bürgerbewegung Deutschlands bewegt der Wettbewerb seit fast 60 Jahren die Menschen auf dem Land. Seit 1990 sind auch die Brandenburgerinnen und Brandenburger dabei. „Unser Dorf hat Zukunft“ ist Motto für viel ehrenamtliches Engagement, die sozialen und kulturellen Aktivitäten in den ländlichen Gemeinden. Der Wettbewerb von Heute richtet den Blick in die Zukunft. Das heißt aber auch, sich auf die eigenen Wurzeln, Kultur und Brauchtum zu besinnen, um darauf die Zukunft zu gestalten.

 

An den bisher zehn Landeswettbewerben haben sich 1.400 Dörfer beteiligt. Oft ist die Entscheidung, sich am Landeswettbewerb zu beteiligen, schon der Auslöser dafür, dass sich Partner zusammenschließen, um neue, interessante Projekte umzusetzen. Der Wettbewerb im Land Brandenburg findet auf zwei Ebenen statt und beginnt in der ersten Jahreshälfte 2020 in den Landkreisen und kreisfreien Städten und setzt sich auf Ebene des Landes im Jahr 2021 für die nominierten Kreissieger fort. Die Landessieger vertreten Brandenburg beim 27. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2022.

Foto zur Meldung: Aufruf zum 11. Brandenburger Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2020/2021
Foto: Aufruf zum 11. Brandenburger Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2020/2021

Geldregen aus der EU Finanzspritze für neun Projekte in OSL

(02. 01. 2020)

Für neun Vereine und Gruppen zwischen Großräschen und Hohenbocka, die ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten, geht Weihnachten in die Verlängerung. Ihre Projektideen haben sich durchgesetzt und werden mit EU-Finanzspritzen von bis zu 5000 Euro unterstützt. In Bärhaus wird mit dem Geld der Bau eines Rastwanderplatzes gefördert.

 

Ein Rastwanderplatz mit Fahrradständer in Bärhaus, eine automatische Bewässerungsanlage für Schipkaus Fußballplatz und eine flott gemachte Kegelanlage in Hohenbocka. Im neuen Jahr wird eine Reihe kleiner lokaler Initiativen und Projekte über eine ganz unkomplizierte Art und Weise in den Genuss europäischer Fördergelder aus dem Leader-Programm kommen.

 

Die Lokale Aktionsgruppe „Energie­region im Lausitzer Seenland“ (LAG) mit Sitz in Lauchhammer kann die einzelnen Projekte mit einem Gesamtbudget von 50 000 Euro mit je bis zu 5000 Euro unterstützen. Davon profitieren Vereine, Verbände, Kirchgemeinden, Stiftungen und Kommunen. Damit werden kleine investive Projekte unterstützt, die zur sozialen Entwicklung auf dem Land beitragen sollen.

 

„Die Resonanz war erneut sehr groß“, sagt Regionalmanager Michael Franke. Bis zum Ende der Abgabefrist haben 19 Vereine, Verbände, Kirchgemeinden, Kommunen und Ortsteile ihre für 2020 geplanten Projekte eingereicht.

 

Mit dem Zuwendungsbescheid haben neun Einzelvorhaben im November die letzte Hürde übersprungen. Die aufgelisteten Vorhaben können damit jetzt umgesetzt werden.

 

Über die heiß begehrte EU-Finanzspritze freuen kann sich der Sportverein Rot-Weiß Kostebrau. Am Sportlerheim soll ein barrierefreier Zugang geschaffen werden.

 

Der Tourismusförderung widmen sich gleich zwei Projekte: Am Dorfplatz in Bärhaus soll ein Rastwanderplatz mit Fahrradständern entstehen. Unterstützt wird auch die Erneuerung der taktilen Radwanderkarte im Familienpark Großkoschen. Die spezielle Karte hilft, damit Blinde die Route durchs Seenland zumindest erfühlen können. Radwegenetz und Seen sind ins Holz gefräst und mit Blindenschrift bezeichnet.

 

Zu den erfolgreichen Bewerbern für den Finanz-Zuschuss gehört auch der Hohenbockaer SV Grün-Gelb. Das Geld soll helfen, die technische Ausstattung der Kegelanlage zu erneuern. Gejubelt werden darf auch in Schipkau. Der SV Askania kann nun mit der Installation einer automatischen Bewässerungsanlage auf dem Sportplatz starten.

 

Für die kleinen lokalen Akteure ist die Unterstützung so wertvoll, weil der mit 20 Prozent verhältnismäßig geringe Eigenanteil in Form von Eigenleistungen erbracht werden darf. „Das kommt vor allem kleinen Vereinen mit knapper Kasse zu Gute“, so der Regionalmanager Michael Franke.

 

Von Andrea Budich / LR

Foto zur Meldung: Geldregen aus der EU Finanzspritze für neun Projekte in OSL
Foto: LEADER

Unser Dorf hat Zukunft - Bundeswettbewerb gestartet

(27. 12. 2019)

Mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Dorfgemeinschaften mit bis zu 3.000 Einwohnern aus, die sich für ein attraktives Leben vor Ort engagieren. Die Gewinner-Dörfer erhalten ein Preisgeld von bis zu 15.000 Euro. Bewertet wird die ganzheitliche Entwicklung des Dorfes. Die Bewerbungsphase startet in den Bundesländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Foto zur Meldung: Unser Dorf hat Zukunft - Bundeswettbewerb gestartet
Foto: Unser Dorf hat Zukunft - Bundeswettbewerb gestartet

Finanzschwächere Dörfer stärken: Änderung im LEADER-Programm zur Förderung der Ländlichen Entwicklung

(23. 12. 2019)

Potsdam -  Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel hat zum 1. Januar 2020 eine Änderung der LEADER-Richtlinie in Kraft gesetzt, nach der Projektanträge von finanzschwächeren Dörfern mit einem Fördermittelanteil von bis zu 90 Prozent unterstützt werden können. LEADER steht für das Programm zur Förderung der Ländlichen Entwicklung.

 

„Damit verbessern sich für diese Gemeinden die Möglichkeiten, mit einem geringeren Eigenanteil Zugang zu Fördermitteln zu erlangen. Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen Teilen unseres Landes bleibt ein herausragendes Anliegen der Landesregierung“, so Minister Vogel: „Mit der Änderung der LEADER-Richtlinie wollen wir dafür sorgen, dass überall in Brandenburg die Grundvoraussetzungen für mehr Lebensqualität geschaffen werden können.“

 

Brandenburg nutzt damit die im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) neu geschaffene Möglichkeit, finanzschwache Gemeinden mit bis zu 90 Prozent zu unterstützen.

 

Finanzschwachen Gemeinden werden damit Investitionen insbesondere in eine erreichbare Grundversorgung, in attraktive und lebendige Ortskerne sowie in die Beseitigung von Gebäudeleerständen ermöglicht.

 

Als finanzschwach gelten Gemeinden, die sich in einer Haushaltsnotlage befinden oder die einer mindestens zweijährigen gesetzlichen Haushaltssicherungspflicht unterliegen.

 

Förderfähig sind insbesondere Vorhaben zur Verbesserung der Daseinsvorsorge (Grundversorgung) sowie der ländlichen Infrastruktur. Das Land unterstützt zum Beispiel den Umbau und die Errichtung von Gebäuden. Dafür werden Mittel der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes bereitgestellt.

 

Weitere Informationen unter:

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/laendliche-entwicklung/foerderung-leader/

Foto zur Meldung: Finanzschwächere Dörfer stärken: Änderung im LEADER-Programm zur Förderung der Ländlichen Entwicklung
Foto: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz

Projekt Erzählsalons in OSL und EE erfolgreich beendet / Buch soll folgen

(09. 12. 2019)

Die Lausitzer Veranstaltungsreihe »Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon« ist am Ziel. Im Kulturzentrum »Gleis 3« in Lübbenau wurde am Dienstagnachmittag (03.12.) Bilanz gezogen. Anwesend waren neben verschiedenen Akteuren des Projekts u.a. Heike Zier von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten. Als einer der Erzähler zog Steffen Franzeck von Drohnen Expertise aus Finsterwalde ein Fazit über das Projekt.

 

Von September bis Anfang Dezember dieses Jahres kamen Lausitzer Existenzgründer im Süden Brandenburgs zusammen: In zehn Erzählsalons, die abwechselnd in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster stattfanden, beschworen insgesamt 64 Erzählerinnen und Erzähler den besonderen Gründergeist der Region – in persönlichen Erzählungen über Erfolge und Schwierigkeiten, über Innovationen und Notwendigkeiten, über Fachkräftemangel und gelungene Nachfolgen. Der Fokus des Projekts lag auf jungen Pionieren, aber auch langjährig Aktive gesellten sich an die Tische. So gelang ein produktiver Erfahrungsaustausch.

 

Das vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH in Zusammenarbeit mit Rohnstock Biografien initiierte Projekt wurde unterstützt vom regionalen Jungunternehmernetzwerk NEOpreneurs. Die finanziellen Mittel stammten vom Lausitzbeauftragten des Landes Brandenburg. Veranstaltungsorte waren Senftenberg, Dollenchen, Großräschen, Finsterwalde, Lauchhammer, Doberlug-Kirchhain, Schwarzheide, Domsdorf, Lübbenau/Spreewald und Bad Liebenwerda. Moderiert und organisiert wurden die Gespräche vom Berliner Unternehmen Rohnstock Biografien, das sich auf das Schreiben von Lebens- und Firmengeschichten auf Grundlage mündlicher Erzählungen spezialisiert hat. 

 

Gemäß dem Projektziel, den jungen Wirtschaftsakteuren der Lausitz eine gemeinsame Plattform zu bieten, brachten die Teilnehmenden die Geschichten ihrer Existenzgründung auf den Tisch. Sie erzählten über das Suchen und Finden ihrer Geschäftsideen, über den Mut zu Neuem, über Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unter der Leitung des Moderators Nepomuk Rohnstock tauschten sie gemeinsam ihre Erfahrungen aus, glichen sie miteinander ab, lernten voneinander, vernetzten sich oder fanden Geschäftspartner. Katrin Rohnstock, Co-Initiatorin des Projekts und Entwicklerin des Veranstaltungsformats Erzählsalon: »Es ist immer wieder schön, im Erzählsalon zu sehen, wie sich die Erzähler durch ihre persönlichen Geschichten so vertrauensvoll kennenlernen, dass es viel leichter ist, miteinander Anknüpfungspunkte zu finden.“ 

 

Auch Bärbel Weihmann von der Kreisverwaltung OSL zog ein positives Fazit der zurückliegenden zehn Salons: „Viele Erzähler sind in die Welt gegangen, haben über den Tellerrand ihrer Heimat hinausgeschaut – und sind selbstbewusst und mit einem Rucksack voller Ideen und Ansprüchen in eine lebenswerte Region zurückgekehrt. Für andere wiederum stand von Anfang an fest, dass das berufliche Glück in der Heimat auf sie wartet. Es ist wichtig, dass all diese Geschichten nach außen getragen werden, um noch mehr Menschen zum Schritt in die Selbstständigkeit zu ermutigen.“

 

Um dies zu erreichen, soll ein Teil der Erzählungen perspektivisch in einem Buch veröffentlicht werden.

Foto zur Meldung: Projekt Erzählsalons in OSL und EE erfolgreich beendet / Buch soll folgen
Foto: Die Veranstaltungsreihe »Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon« in den Landkreisen OSL und EE ist am Ziel. Zehn Veranstaltungen fanden im Zeitraum von September bis Anfang Dezember statt. (Fotos: mir&mich)

Aufwertung des Schlosses - Gutshof Altdöbern wird saniert

(05. 12. 2019)

Die Sanierung des Gutshofes sorgt für weitere Aufwertung des Altdöberner Schlossensembles. 2020 soll das Millionenprojekt zum Abschluss kommen. Für das nördliche Gebäude des Gutshofes gibt es derzeit jedoch keine Planungen.

 

Auch wenn „Die Mauer“ und ihr Fall vor 30 Jahren in aller Munde ist, wird einer Altdöberner Mauer ebenfalls viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Rede ist von der historischen Mauer in der Mühlenstraße, die täglich von hunderten Fahrzeugen frequentiert wird. Beim langsamen Vorbeifahren können Verkehrsteilnehmer die Restaurationsarbeiten auf der Südseite wahrnehmen, verwehrt bleibt jedoch der Blick auf den Innenhof, wo die Arbeiten auf Hochtouren laufen.

 

„Zu den Schwerpunkten zählt die Gesamtinstandsetzung des südlichen Gutshofgebäudes, des Wohnhauses (ehemaliges Haus Vater), sowie des kleinen Stalls an der Straße und der Gutshofmauer mit Schauer“, informiert Dr. Ursula Schirmer. „Im Arbeitsumfang sind auch alle dazugehörenden Wege, Parkflächen und Grünanlagen einbezogen“, so die Pressesprecherin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auf Rundschau-Anfrage.

 

Mehrere Geldgeber

Bereits 2018 ist mit den Vorbereitungen und Planungen des Projektes begonnen worden, das ein Gesamtfinanzvolumen von stattlichen 3,5 Millionen Euro aufweist. Darin eingebettet sind genehmigte Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum, Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER, über das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL).

 

„Die Gemeinde Altdöbern konnte zwar keine Fördermittel zur Verfügung stellen, ist aber gemeinsam mit der Amtsverwaltung in die Planung einbezogen worden“, teilt Ursula Schirmer mit. Für die Projektleitung konnte abermals die Gibbins Architekten GmbH (BDA) gewonnen werden. „Wir konnten unter anderem auch schon den Prunkräumen im Altdöberner Barockschloss oder der Orangerie wieder zu ihrem alten Glanz verhelfen“, sagt Projektleiterin Diana Braun mit hörbarem Ansatz von Stolz.

 

Die früheren Stallbereiche würden später vom Altdöberner Bauhof und der „Jugendbauhütte“ als Garagen und Werkstätten genutzt. Der Bauhof wird sein jetziges Quartier an einem der Kavaliershäuser ebenso verlassen, wie die „Jugendbauhütte“ der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste, die derzeit noch im schwedischen Blockhaus untergebracht ist. Dieses befindet sich auf halben Weg zwischen schmiedeeiserenem Parkeingangstor und Barockschloss.

 

Eigentümer gesucht

Was das nördliche Gebäude des Gutshofes betrifft, gibt es derzeit noch keine Planungen. Das steht auch mit dem Fragezeichen bezüglich der Zukunft des Altdöberner Schlosses und weiterer Herrenhäuser der Brandenburgischen Schlösser GmbH (BSG) in Zusammenhang, für die bekanntlich neue Eigentümer gesucht werden. Dazu Dr. Ursula Schirmer: „Alle Verkaufsgespräche über die Immobilien der Brandenburgischen Schlösser GmbH sind vertraulich. Wenn Vereinbarungen zu vermelden sind, werden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) und das Land Brandenburg als Gesellschafter dies tun“.

 

Die DSD-Pressesprecherin verweist auf eine frühere Pressemitteilung, wonach beide Gesellschafter die Überführung der Objekte in eine nachhaltige denkmalgerechte Trägerschaft anstreben. Besonderer Wert werde auf die Erfüllung wichtiger Vorbedingungen gelegt: So eine nachhaltige, sorgsame und denkmalgerechte Nutzung, die eine Zugänglichkeit zu den Parks – und wo möglich – auch zu den Schlössern erlaubt.

 

Ebenso verankert sei „die Bereitschaft, mit einem regelmäßigen und ausreichenden Budget die geschaffenen Werte zu pflegen und zu unterhalten.“ Bei der Suche nach neuen Eigentümern wollen sich DSD und BSG nicht unter Druck setzen. „Nach der aufwändigen, jahrelangen Sanierung der Objekte besteht bei der Suche nach geeigneten Nachfolgern kein Zeitdruck. Was über Jahrhunderte entstand, wird in der gebotenen Ruhe und Umsicht in eine neue Lebensphase überführt“, heißt es im gemeinsamen Strategie-Papier.

 

Von Uwe Hegewald  / LR

Foto zur Meldung: Aufwertung des Schlosses - Gutshof Altdöbern wird saniert
Foto: Auf dem Altdöberner Gutshof, der zum Schlossensemble zählt, laufen die Arbeiten nach Plan. In die Komplettsanierung mehrerer Gebäude und der Grenzmauer an der Mühlenstraßen fließen Investitionskosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro. © Foto: Uwe Hegewald

Ländliche Räume werden "smarter"

(03. 12. 2019)

Bundesministerin Klöckner gibt Startschuss für Modellvorhaben "Smarte LandRegionen" – Ministerium fördert Landkreise mit 25 Millionen Euro

 

Ab Dezember können sich Landkreise in Deutschland für das Modellvorhaben "Smarte LandRegionen" bewerben. Mit dem Projekt treibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die Digitalisierung in den ländlichen Räumen weiter voran.

 

Im Mittelpunkt steht die gezielte Entwicklung neuer digitaler Dienste. Zum Beispiel könnten durch Live-Informationen zur aktuellen Verkehrslage der Öffentliche Nahverkehr effizienter gesteuert werden und besser fließen oder die Landkreise können als Schulträger Lehrinhalte auf einer digitalen Plattform verfügbar machen. Das wollen wir fördern.

 

Das Ministerium unterstützt mit rund 25 Millionen Euro. Es richtet sich ausdrücklich an ländlich geprägte Landkreise, die durch ihre Teilnahme zu "Smarten LandRegionen" werden sollen.

 

Die Bundesministerin für die ländlichen Räume, Julia Klöckner, ruft bundesweit die Landkreise zum Mitmachen auf: "Die Digitalisierung nutzen, um die Daseinsvorsorge in den ländlichen Räumen zu stärken – darum geht es uns. Wir fördern deshalb Vorbilder: Landkreise, die mithilfe digitaler Anwendungen zeigen, wie sich Alltagsprobleme lösen lassen. Die mit ihren Innovationen Vorbild und Bespiel sind auch für andere. Denn es braucht passgenaue Lösungen, nicht die Gießkanne. Wir unterstützen daher kreative Ideen der Bürger vor Ort, nehmen Geld in die Hand, um sie zu fördern. Das ist ein konkreter Beitrag, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Denn um als Bürger wirklich frei entscheiden zu können, wo und wie ich leben will, müssen überall Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Dazu zählt die Anbindung an das Netz. Eine Region im Funkloch kann nicht digital-smart werden. Wir haben deshalb ein 60 Millionen-Programm aufgelegt, um lokale Netze aufzubauen, wo heute weiße Flecken sind."

 

Hintergrund:

Die Modell-Landkreise (bis zu sieben) werden in einem Wettbewerb ermittelt. Die Bewerbungsphase startet im Dezember 2019: Im Anschluss an den Aufruf (Bekanntmachung des Vorhabens) beginnt ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren. Die ausgewählten Landkreise gestalten dann aktiv mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering ((IESE) die digitalen Dienste. Das Fraunhofer-Institut unterstützt sie bei ihrer Arbeit – und zwar von der Entwicklung der Idee bis zur praxistauglichen Software. Das Projekt findet im Rahmen des ‚Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)‘ des Bundesagrarministeriums statt und wird durch das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) koordiniert. Vorbereitet wurde es in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag, der uns bei der Durchführung des Modellvorhabens als Partner begleitet.

 

Foto zur Meldung: Ländliche Räume werden "smarter"
Foto: Ländliche Räume werden "smarter"

Wettbewerb „Unternehmerin und Existenzgründerin des Landes Brandenburg“ gestartet

(02. 12. 2019)

Der Wettbewerb zur „Unternehmerin und Existenzgründerin des Landes Brandenburg“ geht in eine neue Runde. Ab sofort können bis zum 28. Februar 2020 Bewerbungen eingereicht werden. Der vom Arbeitsministerium alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb steht dieses Mal unter dem Motto „Wirtschaft wird weiblich!“.
Verliehen werden die Preise beim 12. Unternehmerinnen- und Gründerinnentag am 14. Mai kommenden Jahres.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Preisträgerinnen der vergangenen Runden und die Bewerbungsunterlagen sind im Internet auf der Website www.ugt-brandenburg.de (externer Link) eingestellt.

 

Quelle: Pressemeldung des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) vom 29.11.2019:  „Unternehmerische Potenziale von Frauen sichtbar machen“ (externer Link)

Foto zur Meldung: Wettbewerb „Unternehmerin und Existenzgründerin des Landes Brandenburg“ gestartet
Foto: www.ugt-brandenburg.de/presse/

„Hauptamt stärkt Ehrenamt“ – Bundesministerium startet Modellprojekt zur Stärkung des Ehrenamtes / OSL ist dabei – als einer von 18 Landkreisen deutschlandweit

(29. 11. 2019)

Ehrenamtliches Engagement soll unbürokratischer und ansprechender werden. Dieses Ziel verfolgt das bundesweite Modellprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“, welches das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag (DLT) im Januar 2020 startet. 18 Landkreise wurden als Modellregion ausgewählt – OSL ist einer davon. Am Mittwoch (27.11.) übergab Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Beisein von Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages, in Berlin die entsprechenden Zuwendungsbescheide an die Teilnehmer. Sozialdezernent Alexander Erbert nahm diesen für OSL entgegen.

 

Bis Dezember 2022 wird in den Modellregionen modellhaft erprobt, wie Strukturen gezielt aufgebaut und verbessert werden können, um das Ehrenamt zu stärken. Konkret soll untersucht werden, welche Organisationsformen und -strukturen sich unter unterschiedlichen regionalen Rahmenbedingungen bewähren, um Engagierte bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit z.B. durch Information, Beratung, Qualifizierung und Vernetzung zu unterstützen. Schwerpunkte können beispielsweise Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung für Vereine, die Einbindung älterer Menschen in das Ehrenamt oder die Nutzung digitaler Möglichkeiten zur Arbeitserleichterung des Ehrenamtes sein.

 

Aus den gewonnenen Erkenntnissen erarbeiten die Verbundbeteiligten unter Federführung des DLT und im ständigen Austausch einen sogenannten „Praxis-Leitfaden“. Dieser soll allgemeine Grundlagen guter, gewinnbringender Ehrenamtsarbeit zusammentragen und so anderen Landkreisen Hilfestellung bei der Stärkung ihres Ehrenamts geben. Die Erfahrungen und Erkenntnisse werden zudem auf der Ebene des BMEL in die Politikgestaltung des Themenfeldes „Ehrenamt“ einfließen.

 

Für die Teilnahme am Modellprojekt bekundeten bundesweit 58 Landkreise Interesse, 18 von ihnen setzten sich im Ergebnis eines zweistufigen Auswahlverfahrens durch.

Die ausgewählten Landkreise erhalten im Rahmen des Projektes für drei Jahre bis zu 150.000 Euro pro Jahr aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung.

 

 

Ehrenamt in OSL wird profitieren

OSL erhält über die nächsten drei Jahre verteilt eine Zuwendung von 385.000 Euro. Mit dem Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent stehen in dem Projekt 423.500 Euro zur Verfügung.

 

„Mit dem Geld werden unter anderem zwei Personalstellen in der Kreisverwaltung geschaffen, deren Inhaber sich ausschließlich mit dem Modellprojekt befassen. Die öffentlichen Ausschreibungen werden zeitnah auf den Weg gebracht“, stellt Alexander Erbert in Aussicht. Von dem Projektteam sollen eine Reihe von Maßnahmen realisiert werden, die beispielsweise konkrete Bedarfe definieren oder der Nachwuchsgewinnung und stärkeren Vernetzung der Akteure dienen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Strukturwandel und demografische Entwicklung.

 

„Es ist eine Auszeichnung für OSL, als einer von deutschlandweit 18 Landkreisen an dem Projekt mitwirken zu dürfen. Neben Themen wie dem Strukturwandel, der Digitalisierung, der Fachkräftesicherung und der Nahversorgung kommt dem ehrenamtlichen Engagement insbesondere im ländlichen Raum eine große Bedeutung zu. Es ist extrem wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein funktionierendes Vereinsleben und ehrenamtliche Angebote sind zudem ein wichtiger Standort- und Bleibefaktor. Gleichzeitig steht das Ehrenamt vor großen Herausforderungen. Hier müssen und wollen wir anknüpfen“, machte Erbert die Bedeutung der Teilnahme von OSL am Projekt deutlich.

 

In Brandenburg nimmt neben Oberspreewald-Lausitz auch der Landkreis Uckermark teil. Zu den weiteren Modellregionen zählen die Landkreise Ahrweiler, Bodenseekreis, Burgenlandkreis, Emsland, Erzgebirgskreis, Euskirchen, Göttingen, Höxter, Ludwigslust-Parchim, Regensburg, Rendsburg-Eckernförde, St. Wendel, Trier-Saarburg, Vorpommern-Greifwald, Waldeck-Frankenberg und Weimarer-Land.

 

 

Hintergrund:

Das BMEL hat in Übereinstimmung mit dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung die Stärkung des Ehrenamts zu einem der Schwerpunktthemen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung gemacht. Es greift damit eine zentrale Forderung aus Fach- und Akteurskreisen auf, die seit langem die Schaffung hauptamtlicher Begleitstrukturen für ehrenamtliches Engagement fordern, denn insbesondere die ehrenamtliche Arbeit von Vereinen und Initiativen auf dem Land wird angesichts von Nachwuchsmangel, zunehmenden bürokratischen Anforderungen und einer sinkenden Bereitschaft der Menschen, sich zu engagieren, erschwert.

 

Der Deutsche Landkreistag übernimmt in dem Verbundprojekt die koordinierende Rolle. Bei der organisatorischen Abwicklung des Projektes werden die Verbundpartner von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unterstützt.

Foto zur Meldung: „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ – Bundesministerium startet Modellprojekt zur Stärkung des Ehrenamtes / OSL ist dabei – als einer von 18 Landkreisen deutschlandweit
Foto: Foto: Ehrenamtliches Engagement soll unbürokratischer und attraktiver werden. Dieses Ziel verfolgt das bundesweite Modellprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“, welches das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag im Januar 2020 startet. OSL ist einer der deutschlandweit 18 ausgewählten teilnehmenden Landkreise. Sozialdezernent Alexander Erbert (rechts) nahm am Mittwoch in Berlin den Zuwendungsbescheid von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages, entgegen (Foto: BMEL/Photothek).

Ruhlands Amtsdirektor feierlich in den Ruhestand verabschiedet

(27. 11. 2019)

Am Donnerstag, den 21. November 2019 ist Roland Adler, Amtsdirektor von Ruhland, offiziell aus seinem Amt verabschiedet worden. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Feierstunde im Bürgerhaus Schwarzbach teil. Landrat Siegurd Heinze sprach dem 64-Jährigen für seine Verdienste großen Dank aus: „In den nunmehr fast 27 Jahren Amtszeit waren immer wieder schwierige Entscheidungen zu treffen. Roland Adler hat großen Anteil daran, dass diese Herausforderungen bewältigt werden konnten. Und das vor dem besonderen Hintergrund, dass das Amt Ruhland zusätzlich dazu auch Aufgaben der amtsangehörigen Gemeinden übernimmt. Sein vorbildliches Wirken hat das Amt stetig vorwärtsgebracht.“

 

Zu den größeren Projekten des Amtes Ruhland während seiner Amtszeit zählen unter anderem die Sanierung und Modernisierung der Schulen und Kindertagesstätten, die Stadtentwicklung in Ruhlands Innenstadtbereich, der Ausbau des kommunalen Straßennetzes im gesamten Amtsbereich, die Seniorenresidenz sowie der Bahnhofsvorplatz/Busbahnhof in Ruhland.

 

Nach zweijähriger Amtszeit als hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Guteborn wurde Roland Adler am 16. Dezember 1992 zum Amtsdirektor des Amtes Ruhland gewählt. Er gilt somit als dienstältester kommunaler Wahlbeamter Brandenburgs und zählt zudem zu den dienstältesten Amtsdirektoren des Landes. Er übergibt das Amt im Januar 2020 an den bereits im September gewählten bisherigen Leiter des Ordnungsamtes von Ruhland, Christian Konzack.

Foto zur Meldung: Ruhlands Amtsdirektor feierlich in den Ruhestand verabschiedet
Foto: Die 1. Beigeordnete Grit Klug, Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales und Landrat Siegurd Heinze (v.l.n.r.) dankten Roland Adler (2.v.r.) für seine Verdienste.

Förderverein unterstützt erneut kleine lokale Initiativen

(22. 11. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

unser Förderverein unterstützt jährlichen mit einem Budget von 50.000 € die Vorhaben „kleiner lokaler Initiativen“. Das Besondere: Der mit 20% verhältnismäßig geringe Eigenanteil kann hierbei in Form von Eigenleistung erbracht werden, was besonders kleinen Vereinen mit knappen Finanzmitteln zu Gute kommt.

 

Vor kurzem haben wir für den 2020 umzusetzenden Aktionsplan einen Fördermittelbescheid erhalten – eine entsprechende Presseerklärung finden Sie hier. Die 9 darin aufgelisteten Projekte können nun endlich mit der Umsetzung beginnen.

 

Michael Franke

Regionalmanagement LEADER

Foto zur Meldung: Förderverein unterstützt erneut kleine lokale Initiativen
Foto: Förderverein unterstützt erneut kleine lokale Initiativen

Ausbildung von Gästeführern startet im Januar

(19. 11. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

um Besuchern der Region gut geschulte Gästeführer vermitteln zu können, die mit ihnen auf Entdeckungsreise gehen, startet der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. im Januar 2020 die Ausbildung von Gästeführern.

Insgesamt gingen 44 Bewerbungen bei der Touristinformation Senftenberg ein – 18 Plätze bietet der Kurs. Am Montag den 18. November gaben die dafür verantwortlichen Partner von Tourismusverein, Touristinformation Senftenberg, iba-aktiv-tours und LAG „Energieregion Lausitzer Seenland“ e.V. einen kurzen Einblick in Lehrinhalte und Ablauf.

Die Teilnehmenden erwartet bis April ein Lehrgang mit 136 Unterrichtsstunden. Der Unterricht findet freitagnachmittags und samstags statt. Die zukünftigen Gästeführer erlernen das Handwerkszeug für die professionelle Begleitung und Betreuung von Besuchergruppen. Grundlagen, Präsentations- und Kommunikationstechniken, rechtliche Rahmenbedingungen, inhaltliche Vorbereitung und Gestaltung, regionale und lokalspezifische Aspekte werden vermittelt. Ein Workshop zum Thema barrierefreie Gästeführungen und Praxistraining sind ebenfalls Bestandteile der Ausbildung.

Die Ausbildung wird von der Lokalen Aktionsgruppe „Energieregion Lausitzer Seenland“ e.V. finanziert.

 

Zentrale Ansprechpartnerin für die Ausbildung der Gästeführer:

Diana Lesche

Leiterin der Touristinformation Senftenberg

Tel. 03573-1499010

senftenberg@lausitzerseenland.de

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

Foto zur Meldung: Ausbildung von Gästeführern startet im Januar
Foto: Markt in der historischen Altstadt von Senftenberg, Foto: Nada Quenzel

Aussichtsturm Gosda erhält Besucherplattform

(13. 11. 2019)

Der Bau des neuen Aussichtsturms in der Calauer Schweiz schreitet voran.

Idyllisch, im Naturschutzgebiet zwischen Altdöbern und Calau gelegen, entsteht für alle Wanderfreunde und Besucher ein 43 Meter hoher, massiv gebauter Turm – quasi ein neues Wahrzeichen.

Die Baukosten betragen rund 720 000 Euro. Darunter fallen Bauleistungen für den Turm von 530 000 Euro und etwa 120 000 Euro an Planungsleistungen.

Plattform wird aufgesetzt (hier Video anschauen)

 

Am Dienstag, den 12. November stand jedoch ein besonderer Moment an. Dann nämlich wurde die Plattform in einer Höhe von 38 Metern aufgesetzt. 

Der symbolische Spatenstich war Ende 2018 erfolgt. Traditionelle Grundsteinlegung war im April 2019. Damals wurde eine Inbetriebnahme für den Saisonbeginn 2020 angekündigt. Das wurde in der Ausschusssitzung noch einmal bekräftigt.

Foto zur Meldung: Aussichtsturm Gosda erhält Besucherplattform
Foto: Aussichtsturm Gosda erhält Besucherplattform

Gläserne Baumkuchenproduktion im Altdöberner Kaufhaus

(12. 11. 2019)

Altdöbern - Das ehemalige Landkaufhaus am Markt in Altdöbern wird zu einem Café mit Schaumanufaktur umgebaut. Neben dem Verkauf von Backwaren sollen dort Eis und traditionelle Baumkuchen hergestellt werden. Das Vorhaben wird mit Hilfe des Europäischen Landwirtschaftsfonds und mit Landesmitteln über das LEADER-Programm mit 44 Prozent unterstützt.

 

 

Marie Staude stammt aus einer Bäckerfamilie mit 150-jähriger Backtradition. Die Existenzgründerin kaufte das Landkaufhaus am Markt in Altdöbern und eröffnet darin ein Erlebniscafé mit Backwarenverkauf, Sitzmöglichkeiten und Schaumanufaktur. Das Besondere, im Landkaufhaus können die Kunden nicht nur selbstgemachte Baumkuchen und Eis kosten, sondern bei der Herstellung mitmachen oder die Produktion durch ein Schaufenster beobachten. Für das Café werden Waren und Rohstoffe möglichst mit regionalem Bezug verwendet. Mit der Investition schafft die Existenzgründerin acht weitere Teilzeitarbeitsstellen. Außerdem sichert das Café die Fortführung der Backtradition. Die Eröffnung ist für Ende 2020 geplant.

 

Für den Umbau des alten Kaufhauses sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Diese umfassen Dachdecker- und Klempnerarbeiten, die Erneuerung von Heizung-, Lüftung- und Sanitäranlagen, den Innen- und Trockenausbau, Tischlerarbeiten, den Neueinbau der Innenfenster und Brandschutztüren und die Verlegung von Fliesen. Die kalkulierten Baukosten belaufen sich auf über 161.000 Euro. Darüber hinaus werden Maschinen, Geräte und Mobiliar für mehr als 180.000 Euro angeschafft.

Foto zur Meldung: Gläserne Baumkuchenproduktion im Altdöberner Kaufhaus
Foto: Gläserne Baumkuchenproduktion im Altdöberner Kaufhaus

Erste Kinder- und Jugendkonferenz in Lauchhammer

(05. 11. 2019)

Das Land Brandenburg fördert gemeinsam mit Kommunalverwaltungen, Kommunalpolitikern, Schulen und Fachkräften der Sozialarbeit die Entwicklung einer Kinder- und Jugendbeteiligungskultur.


Zu diesem Thema fand am 30. Oktober  2019 im Mehrgenerationenhaus Lauchhammer, Alte Gartenstraße 24, die erste Kinder- und Jugendkonferenz statt. Rund 100 Schülerinnen und Schüler von der 4. bis zur 12. Klasse aus allen Schulen der Stadt Lauchhammer und dem Emil-Fischer-Gymnasium beschäftigten sich in 8 Arbeitsgruppen mit dem Thema „Was fehlt mir in meinem Leben“. Auf Flipcharts schrieben sie ihre Sichtweisen und Ideen zu folgenden Fragestellungen auf:


Was fehlt mir an Mobilität? Was fehlt mir in meiner Familie? Was fehlt mir in meiner Freizeit? Was fehlt mir an Bewegungsangeboten? Was fehlt mir, um gesund zu bleiben? Was fehlt mir in meiner Schule?


Die Kinder und Jugendlichen machten sich viele Gedanken über ihr Leben und ihre Stadt. Am Ende standen viele kreative Ideen und Wünsche auf den einzelnen Flipcharts.


In den anschließenden 8 Workshops ging es um die künstlerische Umsetzung u.a. in den Bereichen Musik, Gesang, Poetry Slam, Malen, Actionpainting, Film/Medien und Theater.


Moderiert wurde die Konferenz von Mitarbeitern des Kompetenzzentrums Kinder und Jugendbeteiligung Brandenburg. Die Arbeitsgruppen und Workshops gestalteten u.a. Studenten der Unis Potsdam und Cottbus. Weitere Unterstützung ermöglichten die Netzwerkstelle „Jugendarbeit und demokratische Kultur“ des Landkreises  und die Jugendsozialarbeiter. Die Bereitstellung der Räumlichkeiten im MGH Lauchhammer und die Betreuung durch den Kooperationsanstiftung e.V. trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei.


Vor Lehrkräften, Abgeordneten und Mitarbeitern aus allen Fachbereichen der Stadtverwaltung Lauchhammer wurden die Ergebnisse in der Aula des Mehrgenerationenhauses präsentiert. Musikstücke, selbst geschriebene Lieder und Gedichte, Tanz- und Theaterdarbietungen sowie kreative Bilder begeisterten die Anwesenden.


Alle Ergebnisse der Kinder- und Jugendkonferenz wurden dokumentiert und werden zeitnah ausgewertet sowie mit den Kindern und Jugendlichen in weiteren Arbeitsgruppen nachbereitet. Damit will die Stadtverwaltung und das Stadtparlament Lauchhammer dem Beteiligungsrecht von Kindern und Jugendlichen künftig auf allen Ebenen der Kommunalpolitik besser gerecht werden.

[Foto Ergebnispräsentation]

[Kurzfilmbeitrag aus dem Stadtkanal]

Foto zur Meldung: Erste Kinder- und Jugendkonferenz in Lauchhammer
Foto: Stadt Lauchhammer; An der ersten Kinder-und Jugendkonferenz beteiligten sich rund 100 Schülerinnen und Schüler aller Schulen der Stadt Lauchhammer und des Emil-Fischer-Gymnasiums.

Ideenwettbewerb für Jugendliche im ländlichen Raum

(17. 10. 2019)

Die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft sucht Ideen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für den ländlichen Raum. Mit dem Wettbewerb „Einfach machen“ will sie Menschen zwischen 14 und 25 Jahren dazu motivieren, Lösungen für das eigene Dorf oder die Region zu entwickeln.

>> Bis 8. November 2019 Idee einsenden

 

Die Teilnehmer müssen außerdem Votes für ihr Projekt sammeln, denn die zehn beliebtesten Projekte nehmen an der finalen Runde teil. Nach einer Weiterentwicklung der Ideen wählt eine Jury die drei Gewinner mit hohem Nutzwert, Innovationscharakter und guter Realisierbarkeit aus. Die Siegerprojekte erhalten insgesamt 10.000 Euro Preisgeld.

 

Zum Website des Wettbewerbs "Einfach machen"

Foto zur Meldung: Ideenwettbewerb für Jugendliche im ländlichen Raum
Foto: Wettbewerb „Einfach machen“

Studie: Engagementförderung - Demokratiestärkung - ländlicher Raum

(11. 10. 2019)

Bürgerschaftliches Engagement und eine starke Demokratie sind insbesondere in ländlichen Regionen wichtig, um gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zu begegnen. Eine Studie des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) fasst den bisherigen Forschungsstand zusammen.

 

 

 

Die Studie richtet sich an Akteure der Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um den gegenseitigen Austausch voranzutreiben und zu stärken. Die Analyse wurde durch das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement in Auftrag gegeben und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!" gefördert.

 

Weitere Informationen

Foto zur Meldung: Studie: Engagementförderung - Demokratiestärkung - ländlicher Raum
Foto: Studie: Engagementförderung - Demokratiestärkung - ländlicher Raum

Mitmachen bei der Entwicklungsstrategie für die Lausitz

(01. 10. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir befinden uns in einem großen Umbruch. „Strukturwandel“ ist bereits zum geflügelten Wort geworden. Aber was bedeutet es für uns konkret? Wie wollen wir künftig leben? Und welche Ideen haben wir? Diese Fragen werden von der Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL) an uns gestellt. Die ZWL arbeitet an einer Entwicklungsstrategie „von unten“, also unter Beteiligung möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen.

 

Damit die einzelnen Städte und Gemeinden mit ihren ganz unterschiedlichen Herausforderungen zu Wort kommen, sollten wir alle mitmachen. Sonst entwickelt sich die Lausitz – ein riesiges Gebiet vom Zittauer Gebirge bis zum Flughafen Berlin-Schönefeld – ohne unseren Einfluss. Daher meine Bitte: Beteiligen Sie sich am Online-Bürgerdialog, geben Sie diese Einladung weiter, damit wir im großen Lausitz-Chor zu hören ist.

 

Die Online-Beteiligung ist bis zum 18. Oktober möglich und unkompliziert. Sie besteht aus drei Leitfragen, von denen nicht zwingend alle beantwortet werden müssen: https://beteiligung.zw-lausitz.de/lausitz/de/home/beteiligen

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Foto zur Meldung: Mitmachen bei der Entwicklungsstrategie für die Lausitz
Foto: Mitmachen bei der Entwicklungsstrategie für die Lausitz

Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

(24. 09. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Sie hiermit auf die neu eingestellten Antragsformulare sowohl für die LEADER- als auch für die GAK-Förderung des MLUL hinweisen.

 

Die Bewilligungsbehörden akzeptieren fortan nur noch diese Formulare.

 

Die neuen Antragsformulare finden Sie unter Förderantrag als auch Dokumente. 

Foto zur Meldung: Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK
Foto: Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

Unternehmer im Erzählsalon: Auftakt zu Veranstaltungsreihe in Senftenberg / Weitere neun Termine in OSL und EE

(17. 09. 2019)

Das Gästehaus Markt 15 in Senftenberg bildete am Montagabend (16.09.) die Kulisse für die erste von insgesamt zehn Veranstaltungen unter der Überschrift „Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon“ in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster. Noch bis Anfang Dezember kommen dabei jeweils zwischen 8 -12 Gründerinnen und Gründer in verschiedenen Orten an einem Tisch zusammen, um über ihren Schritt in die Selbständigkeit, aber auch die Chancen und Herausforderungen des Unternehmerseins zu berichten.

 

Vom Unternehmen in der Gründungsphase bis hin zum 107 Jahre alten Gastbetrieb in Familienhand; vom selbstständigen Ur-Senftenberger bis hin zur Thüringerin, die in Altdöbern mit der Familie einen beruflichen Neustart wagt. Vom Pendler, der der Lausitz treu bleibt bis hin zum weltweit vernetzten Geschäftsmann; vom „Einzelkämpfer“ bis hin zum Chef mit Personalverantwortung über mehrere hundert Mitarbeiter: Insgesamt elf Personen aus teils verschiedenen Branchen folgten am Montagabend dem Aufruf zum ersten Erzählsalon.

 

Zu den Rednern zählten Martin Hengst vom Gästehaus Markt 15 und der dortigen Kaffeerösterei, Raimund Stuckatz vom gleichnamigen Gasthaus in Dollenchen, Philipp Heise vom Ingenieursbüro InfinityLoop aus Senftenberg, Stefan Böhnisch vom Personaldienstleister All Hands on Deck, Juliane Marko vom Kulturhaus Altdöbern, Michael Freudenberg vom IT-Dienstleister neuZIEL aus Senftenberg sowie Matthias Dobrzynski von der BioCornflakeBox aus Senftenberg.

 

Ergänzt und erweitert wurden die Erzählungen von erfahrenen Unternehmern der Region. Hier berichteten die Senftenberger Danny Plotzke von Interfish, Dirk Heinze von Meine-Energie.de, Herbert Tänzer von Tänzer und Tänzer sowie Rene Paul vom PLE Planungsbüro.

 

Die Erzählsalons finden noch bis Anfang Dezember jeweils abwechselnd in den Landkreisen OSL und Elbe-Elster statt. Veranstaltungsorte sind Dollenchen (23.09.), Großräschen (30.09.), Finsterwalde (22.10.), Lauchhammer (29.10.), Doberlug-Kirchhain (4.11.), Schwarzheide (12.11.), Domsdorf (18.11.), Lübbenau/Spreewald (25.11.) und Bad Liebenwerda (2.12.). Die nächste Veranstaltung findet am kommenden Montag (23.09.) ab 18.30 Uhr im Gasthaus Stuckatz in Dollenchen statt.

 

Nähere Informationen zu den Veranstaltungsorten gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung OSL unter www.osl-online.de sowie auf der facebook-Seite des Jungunternehmernetzwerkes NEOpreneurs.

 

Interessierte Gäste können sich über den Bereich Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung OSL, Bärbel Weihmann, anmelden (03573 870 5141).

 

Hintergrund:

 

Die Veranstaltungsreihe „„Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon“ wird vom Landkreis OSL in Kooperation mit der Regionalen Wirtschaftsförderungs-gesellschaft Elbe-Elster mbH realisiert. Moderiert und organisiert werden die Gespräche vom bekannten Berliner Kommunikationsunternehmen Rohnstock Biografien. Maßgeblich unterstützt wird das Projekt von dem Jungunternehmernetzwerk NEOpreneurs. Die finanziellen Mittel stammen zu großen Teilen aus einem Förderprogramm des Lausitzbeauftragten des Landes Brandenburg.

 

Ziel ist es, den Unternehmerinnen und Unternehmern der Region eine Plattform zu bieten, um ihre persönliche Geschichte zu erzählen und miteinander in Kontakt zu treten. Der Fokus der Veranstaltungsreihe liegt auf jungen Gründerinnen und Gründern, aber auch langjährig aktive Unternehmen kommen zu Wort.

 

Perspektivisch sollen die Geschichten in einem Buch veröffentlicht werden.

 

 

„Unternehmerinnen und Unternehmer im Erzählsalon“ – Veranstaltungsorte:

 

Tag/Datum:

Beginn Uhrzeit (je bis ca. 21:30h)

Gemeinde/Stadt:

Voraussichtliche Veranstaltungsorte:

 

Mo 16.09.

18:00

Senftenberg (OSL)

Markt 15 Gästehaus, Markt 15, 01968 Senftenberg

Mo 23.09.

18:30

Dollenchen (EE)

Gasthaus Stuckatz, Hauptstr. 29, 03238 Dollenchen

Mo 30.09.

18:30

Großräschen (OSL)

IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Seestr. 84-86, 01983 Großräschen

Di 22.10.

18:30

Finsterwalde (EE)

Rathaus Stadt Finsterwalde,
Schloßstraße 7/8 (1. Et/R3),
03238 Finsterwalde

Di 29.10.

18:30

Lauchhammer (OSL)

Kunstgussmuseum Lauchhammer, Freifrau-von-Löwendal-Str. 3, 01979 Lauchhammer-Ost

Mo 04.11.

18:30

Doberlug-Kirchhain (EE)

Weißgerbermuseum Doberlug-Kirchhain, Potsdamer Straße 18, 03253 Doberlug-Kirchhain

Di 12.11.

18:30

Schwarzheide (OSL)

Café Lavendel, Glück & Landgenuss - Partyservice Katja Kling, Lauchhammerstr. 17a, 01987 Schwarzheide

Mo 18.11.

18:30

Domsdorf (EE)

Brikettfabrik LOUISE, Louise 111, 04924 Domsdorf

Mo 25.11.

18:30

Lübbenau (OSL)

GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau,
Koordinierungsstelle
Güterbahnhofstraße 57,
03222 Lübbenau/Spreewald

Mo 02.12.

18:30

Bad Liebenwerda (EE)

Veranstaltungsort noch in Klärung

 

Foto zur Meldung: Unternehmer im Erzählsalon: Auftakt zu Veranstaltungsreihe in Senftenberg / Weitere neun Termine in OSL und EE
Foto: Unternehmer im Erzählsalon: Auftakt zu Veranstaltungsreihe in Senftenberg / Weitere neun Termine in OSL und EE

11 Millionen Euro für Modernisierung der Fernradwege in OSL

(17. 09. 2019)

11 Millionen Euro – eine solch stolze Summe fließt ab sofort in die Modernisierung eines beachtlichen Teils der Fernradwege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Knapp 70 Kilometer vorhandener Wege werden von dem Geld neu hergerichtet oder verbessert. Geplant sind außerdem der Neubau von Einzelstrecken zur Lückenschließung, die Errichtung von Schutzhütten sowie Maßnahmen zum Wurzelschutz. Bei Eingriffen in Natur und Landschaft sind die erforderlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umzusetzen. Im Mai 2022 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Der Startschuss für das Projekt fiel zu Beginn dieser Woche im Süden des Landkreises. Hier wird ab sofort unter Vollsperrung an den Radwegen von Meuro in Richtung Freienhufen sowie zwischen Schwarzheide-West und Lauchhammer-Süd gearbeitet.

 

Neben Landrat Siegurd Heinze, Vertretern des Bauplanungsbüros GMB GmbH aus Senftenberg und des vor Ort bauausführenden Unternehmens begleiteten am Dienstagnachmittag in Meuro auch zahlreiche weitere Gäste den offiziellen Baubeginn: Zu ihnen zählten die Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness, der Landtagsabgeordnete Wolfgang Roick, Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel sowie die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Petra Quittel, der stellvertretende Geschäftsführer des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V., Marcus Heberle, Meuros Ortsvorsteher Frank Priemer und die ehrenamtliche Kreiswanderwegewartin für Radwege, Karin Hädicke.

 

Durch den Landrat Herrn Heinze wurde die lange Vorbereitungszeit hervorgehoben, in der die Landkreise gemeinsam dafür gekämpft haben, die Modernisierung der vor ca. 20 Jahren entstandenen Radwegenetze im Süden Brandenburgs in die Förderrichtlinie des Landes aufzunehmen. Nur so ist die Finanzierung möglich geworden. Hervorgehoben wurde auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen als Baulastträger der Wege. Klaus Prietzel dankte dem Landkreis für sein Engagement und betonte die vielen positiven Effekte der Radwegenutzung, aber auch den bislang zusätzlichen hohen Unterhaltungsaufwand. Marcus Heberle erläuterte die ständig steigende Bedeutung des Radtourismus und seinen erheblichen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region. Durch das Planungsbüro wurden die Schritte bis zum Beginn der ersten Baumaßnahme dargestellt.

Den konkreten Auftakt für den Baubeginn bestritt der Landrat mit seinem unter fachkundiger Anleitung vollzogenen Bodenaushub mit dem Bagger für eine erforderliche Suchschachtung.  

 

Bauarbeiten im gesamten Landkreis bis Mai 2022

 

Der Radweg von Meuro in Richtung Freienhufen ist Teil der Niederlausitzer Bergbautour und war vor ca. 20 Jahren im Zuge der damaligen Fördermaßnahme „Radwegezielnetz“ asphaltiert worden. Zwischenzeitlich war es zu  Wurzelaufbrüchen, Oberflächenschäden und Kantenabrissen gekommen. Der Wegeabschnitt wird neben der Nutzung durch auswärtige Touristen auch gern von den Bürgerinnen und Bürgern aus Schipkau und Großräschen als beliebte Radwegeverbindung genutzt. Im Bereich der Gemarkung Meuro erfolgt nun je nach Schadensbild eine grundhafte Erneuerung bzw. eine Neugestaltung der Oberfläche. Eine Wurzelschutzfolie soll künftig zu einer besseren Haltbarkeit beitragen. Bauausführendes Unternehmen ist die Firma Matthäi aus Großräschen/Freienhufen. Die Fertigstellung ist zu Ende Oktober 2019 geplant.

 

Parallel dazu arbeitet seit Beginn dieser Woche das Bauunternehmen P+S Pflaster- und Straßenbau Wüllknitz am Radweg in Schwarzheide-West im Bereich Alte Mückenberger Straße in Richtung Lauchhammer-Süd. Hier verläuft die Niederlausitzer Bergbautour. Die Strecke wird voraussichtlich ab November wieder befahrbar sein.

 

Ebenfalls noch in 2019 wird ein Radwegeabschnitt samt Beleuchtung an der Hafenstraße in Großräschen realisiert. Weiter geht es ab dem kommenden Jahr unter anderem mit Arbeiten an den Fernradwegen in den Bereichen Ruhland, Vetschau/Spreewald, Woschkow und Calau.

 

Darüber hinaus befinden sich zahlreiche weitere Streckenabschnitte im gesamten Kreisgebiet in Planung. Bis Mai 2022 sollen so insgesamt 70 Kilometer Radfernwegstrecke neu gestaltet werden. Hinzu kommen der Bau von einer Brücke, drei Schutzhütten sowie neuen Streckenabschnitten zur Lückenschließung in Großräschen.

 

Der Start der jeweiligen Baumaßnahmen und die Umleitungsstrecken werden durch die Kreisverwaltung OSL kommuniziert. Die Informationen werden auch auf den Internetseiten der Kommunen, des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. sowie des Tourismusverbandes Spreewald e.V. kommuniziert. Dort sind auch bereits die Umleitungen für die derzeitigen Maßnahmen in Meuro und Schwarzheide-West zu finden.

 

Vorplanung umfasste mehrere Jahre

 

Eine in 2014 vorliegende und durch die damalige Energieregion Lausitz beauftragte Bestandsaufnahme des Zustandes der Fernradwege im Süden Brandenburgs zeigte einen entsprechenden Modernisierungsbedarf an einzelnen Wegeabschnitten auf. Diese Bestandsaufnahme bildete den Anlass, einen Fördermittelantrag zur Modernisierung der Fernradwege im Landkreis OSL zu stellen. Ziel ist es, die Qualität der Radfernwege im Landkreis nachhaltig zu verbessern.

 

Nach der Förderrichtlinie „GRW – Ausbau der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur“ des Landes Brandenburg können nur Landkreise die Förderung beantragen. Gefördert werden Wegeabschnitte, die Teile von ausgewiesenen Fernradwanderwegen sind.

 

Aus diesem Grund schloss der Landkreis im Juni 2017 nach umfangreichen Vorgesprächen Kooperationsverträge mit den Kommunen als Eigentümer und somit Baulastträger der Wege, Brücken und Schutzhütten sowie dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg (für die Stadt Senftenberg). Die Umsetzung des Gesamtprojektes erfolgt durch den Landkreis, der als Dienstleister für die Kommunen agiert. Er ist Auftraggeber und Bauherr für die Planungs- und Bauleistungen.

 

Am 20.12.2018 bzw. am 27.02.2019 erreichten den Landkreis die Bewilligungsbescheide. Insgesamt 9,5 Millionen Euro mit einer Förderquote von 90 % stellt das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg für die Realisierung der Maßnahme bereit. Der Rest entfällt auf die Kommunen. Knapp elf Millionen Euro fließen letztendlich in die umfangreichen Modernisierungsarbeiten.

 

Im Rahmen eines EU-weiten Ausschreibungsverfahrens konnte das in Senftenberg ansässige Planungsbüro GMB GmbH beauftragt werden, welches gemeinsam mit dem Ingenieurbüro BIKO aus Senftenberg als Nachunternehmen das Gesamtprojekt plant und umsetzt.  

 

Wegen des Gesamtumfangs des Projektes werden alle Einzellose europaweit ausgeschrieben.

 

Die Fahrradregion OSL

 

Brandenburg verfügt über ein sehr gutes Radroutennetz mit mehr als 11.600 Kilometern ausgebauter Strecke auf 29 Radfernwegen und über 30 regionalen Routen.

 

In OSL warten knapp 600 Kilometer Radwege darauf, befahren zu werden. Ein Teil davon ist gleichzeitig Bestandteil ausgewiesener Fernradwanderwege. So verlaufen beispielsweise die Niederlausitzer Bergbautour, der Fürst-Pückler-Radweg, die Tour Brandenburg, der Gurkenradweg und die sogenannte Seenlandroute durch den Landkreis.

 

Jahr für Jahr bringen tausende Radtouristen eine hohe touristische Wertschöpfung in die Region. Neben einer guten Vermarktung der touristischen Radwege sind Investitionen in die Qualität der Radwege daher unerlässlich.

 

Im Landkreis OSL wurde in den Jahren von 1997 – 2001 umfangreiche Mittel in den Ausbau der Radwege investiert. Rund 39 Millionen DM flossen in den Neu- oder Ausbau von ca. 240 Kilometern reinen Radwegen oder Radwegen mit Mehrfachnutzung. Seitdem sind weitere Wege im Zuge von Maßnahmen der Bergbausanierung, durch den Bau straßenbegleitender Radwege an Bundes-, Landes-, Kreis- oder Kommunalstraßen oder dem ländlichen Wegebau hinzugekommen. Sie alle zusammen machen den Landkreis OSL zu einer attraktiven Radfahrregion, die durch die jetzt geplanten und begonnenen Maßnahmen noch attraktiver werden soll.

Foto zur Meldung: 11 Millionen Euro für Modernisierung der Fernradwege in OSL
Foto: Knapp 11 Millionen Euro fließen bis Mai 2022 in die Modernisierung eines beachtlichen Teils der Fernradwege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Landrat Siegurd Heinze bestritt am Dienstag in Meuro unter fachkundiger Anleitung den ersten Bodenaushub für eine erforderliche Suchschachtung. (Foto: Landkreis)

Ideenwettbewerb zur Mobilität von morgen

(16. 09. 2019)

Der Ideenwettbewerb des Deutschen Mobilitätspreises sucht nach originellen Lösungen für die Mobilität von morgen. Mit der Frage „Digital, sozial, nachhaltig: Welche Ideen würden die Mobilität in Ihrem Alltag verbessern?“ richtet er sich an alle Bürger und ruft dazu auf, kreative Konzepte und Visionen zu entwickeln.

>> Bis zum 6. Oktober Idee einreichen.

Dabei kann es zum Beispiel um einen reibungsloseren Pendelverkehr, mehr Mobilität für ältere Menschen, klimaschonende Alternativen oder den Einsatz autonomer Fahrzeuge gehen.

Die besten drei Ideengeber erhalten Preisgelder im Gesamtwert von 6.000 Euro.


Infos und Teilnahme

Foto zur Meldung: Ideenwettbewerb zur Mobilität von morgen
Foto: Ideenwettbewerb zur Mobilität von morgen

Änderungen/Anpassungen des Vergabeleitfadens

(16. 09. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

erneut gab es Änderungen/Anpassungen des Vergabeleitfadens – bedingt durch die Einführung der Unterschwellenvergabeordnung (UVGO) in Brandenburgisches Landesrecht. (Hinweis: Das anwendbare Recht ergibt sich ausschließlich aus dem Zuwendungsbescheid. Ist in dem Bescheid die VOL/A ausdrücklich vorgegeben, so ist diese auch nach dem 1.1.2019 in den geförderten Projekten anzuwenden.)

 

Neuer Passus:

Es wird darauf hingewiesen, dass auch die Vergabe von Vermessungsleistungen, die nur durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur erbracht werden können, dessen Vergütung an die Regelungen des Gebührengesetzes für das Land Brandenburg und der Gebührenordnung für das amtliche Vermessungswesen im Land Brandenburg gebunden ist, nach den allgemeinen Bestimmungen ausschreibungspflichtig ist.

 

Des Weiteren entfällt bis auf weiteres die Leistung der Beratungsstelle für Vergaberecht für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER.

 

Sobald ein Auftragnehmer als neuer Rechtsdienstleister gebunden wurde und ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht, werden wir Sie umgehend informieren.

 

Den aktuellen Vergabeleitfaden finden Sie hier.

Foto zur Meldung: Änderungen/Anpassungen des Vergabeleitfadens
Foto: Änderungen/Anpassungen des Vergabeleitfadens

Online-Dialog zur Zukunft der Lausitz läuft noch bis Mitte Oktober

(13. 09. 2019)

„Die Lausitz von morgen ist gut digital erschlossen. Mobiles Arbeiten von zuhause oder aus dem Co-Working Space im Ort erleichtert das tägliche Pensum von Haushalt, Kinderbetreuung, Ehrenamt, etc., da weniger Zeit auf Straße oder Gleis verloren geht.“

 

So stellt sich Maria die Zukunft der Lausitz vor. Maria hat ihre Meinung beim Online-Bürgerdialog veröffentlicht – und alle Lausitzer können es wie Maria machen und sich bis zum 18. Oktober 2019 am Bürgerdialog im Internet beteiligen. 

 

Dieses Angebot des Online-Bürgerdialogs gehört zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen, mit denen die Zukunftswerkstatt Lausitz (ZWL) Ideen aus der Bürgerschaft sammelt. Sie fließen in eine Lausitzer Entwicklungsstrategie ein.

 

„Wie die Lausitzer zukünftig leben wollen, kann nicht von oben entschieden werden“, sagt Heiko Nowak, Projektleiter der ZWL. Deshalb sei eine möglichst breite Beteiligung wichtig. Die Zukunftswerkstatt hofft, dass vielfältige Perspektiven, Ideen und Vorstellungen aus der ganzen Lausitz zu sehen sein werden. „Die Lausitz ist ein riesiges Gebiet vom Zittauer Gebirge bis an den Flughafen Schönefeld. Wer seine lokale Sicht in die Entwicklung der Lausitz einbringen will, sollte sich am Online-Bürgerdialog beteiligen“, so Katja Müller, Projektmanagerin Leitbild und Bürgerbeteiligung. Die Online-Befragung ist unkompliziert. Sie besteht aus drei Leitfragen, von denen nicht zwingend alle beantwortet werden müssen. www.beteiligung.zw-lausitz.de

Foto zur Meldung: Online-Dialog zur Zukunft der Lausitz läuft noch bis Mitte Oktober
Foto: Online-Dialog zur Zukunft der Lausitz läuft noch bis Mitte Oktober

Touristiker bilden Gästeführer aus

(13. 09. 2019)

Der Tourismusverband Lausitzer Seenland bietet ab Januar einen Lehrgang mit 136 Unterrichtsstunden an.

 

Gästeführer zeigen Besuchern die schönsten Orte der Region und erzählen Geschichten. Um Besuchern im Lausitzer Seenland weiterhin gut ausgebildete Experten vermitteln zu können, startet der Tourismusverband Lausitzer Seenland im nächsten Jahr die Ausbildung von Gästeführern. „Die Gästeführer sind wichtige Botschafter unserer Region“, bestätigt Diana Lesche, Leiterin der Touristinformation Senftenberg und zentrale Ansprechpartnerin für die Ausbildung. „Die Nachfrage nach Rundfahrten durch das Lausitzer Seenland und Stadtrundgängen mit geschulten Gästeführern ist ungebrochen.“ Ziel der Ausbildung ist es, freiberuflich tätige Gästeführer für das Lausitzer Seenland zu qualifizieren, die Besucher die neue Urlaubsregion zeigen.

 

Die Teilnehmer erwartet von Januar bis April 2020 ein Lehrgang mit 136 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis, informiert Katja Wersch vom Tourismusverband. Der Lehrgang findet freitagnachmittags und sonnabends ganztags statt. Die Theo­rie erfolgt in Großräschen.

 

Die zukünftigen Gästeführer erlernen das Handwerkzeug für die professionelle Begleitung und Betreuung von Besuchergruppen. Grundlagen in Tourismus und Gästeführung, Präsentations- und Kommunikationstechniken, rechtliche Rahmenbedingungen, inhaltliche Vorbereitung und Gestaltung, regionale Aspekte und Besonderheiten werden vermittelt. Ein Workshop zum Thema barrierefreie Gästeführungen, Erste-Hilfe-Kurs, Praxistraining und Exkursionen ins Lausitzer Seenland sind ebenfalls Bestandteile der Ausbildung. Die Bewerber schließen die Ausbildung mit einer praktischen Prüfung ab. Jeder Teilnehmer hat eine Kostenbeteiligung von 160 Euro zu tragen. Die Ausbildung wird von der Lokalen Aktionsgruppe Energieregion Lausitzer Seenland finanziert.

 

Für die Ausbildung kann sich jeder bewerben, der ein besonderes Interesse am Lausitzer Seenland hat, sagt Katja Wersch. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen beschränkt. Kurzbewerbungen mit Lebenslauf und Foto können bis 31. Oktober in den Touristinformationen Senftenberg und Hoyerswerda abgegeben werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.lausitzerseenland.de und bei Diana Lesche (Tel. 03573 1499010,  E-Mail:  senftenberg@lausitzerseenland.de).

Foto zur Meldung: Touristiker bilden Gästeführer aus
Foto: Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland / Nada Quenzel

EU fördert WLAN in Kommunen

(12. 09. 2019)

Mit der Initiative „WiFi4EU“ unterstützt die EU Kommunen mit je 15.000 Euro bei der Installation von WLAN-Hotspots. Der kostenlose Internetzugang für Bürger soll in Parks, auf großen Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden eingerichtet werden.

>> Bewerbung am 19. September 2019

Am 19. September um 13 Uhr startet die Vergabe von 1.780 Gutscheinen für ganz Europa. Dabei gilt das „First-come-first-served“-Prinzip. Um sich zu bewerben, müssen Kommunen sich im Vorfeld auf dem WIFi4EU-Portal registrieren.

Insgesamt stehen 26,7 Millionen Euro zur Verfügung. Nach Aufrufen im November 2018 und im April 2019 ist zum dritten Mal eine Bewerbung für die Gutscheine möglich. Bei den vorangegangenen Aufrufen waren fast sämtliche Gutscheine bereits nach den ersten Sekunden vergeben.

Weitere Informationen zur Initiative und Ablauf (auf Deutsch)

Informationen zum aktuellen Aufruf (auf Englisch)

Foto zur Meldung: EU fördert WLAN in Kommunen
Foto: EU fördert WLAN in Kommunen

Erlass des BMI zur Anwendung der HOAI

(11. 09. 2019)

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat am 5.8.2019 Hinweise zur Anwendung der HOAI nach dem Urteil des EuGH vom 4.7.2019 erlassen.

 

Verträge der öffentlichen Hand mit Architekten, die vor der Urteilsverkündung geschlossen wurden, sind danach vorbehaltlich der jeweiligen Einzelfallprüfung weiterhin als wirksam anzusehen, auch soweit bei der Vergabe und dem Vertragsschluss von der verbindlichen Geltung der Mindest- und Höchstsätze der HOAI ausgegangen wurde. Da Mindest-und Höchstsätze nicht mehr verbindlich vorgegeben werden dürfen, besteht laut Erlass aber grundsätzlich kein Anspruch mehr auf Anpassung an diese Honorarsätze. Insoweit wurde § 10 des Vertragsmusters Objektplanung geändert. Als Grundlage für die Berechnung des Honorars ist in der Regel der Mindestsatz vorgesehen, wobei Zu- und Abschläge je nach Planungs- und Bauzeit, erhöhten Anforderungen (z. B. Denkmalschutz), etc. möglich sind.

 

Bei der Vergabe von Planungsleistungen dürfen laut Erlass infolge des EuGH-Urteils Angebote nicht mehr deshalb ausgeschlossen werden, weil sie die Mindesthonorarsätze unterschreiten oder Höchsthonorarsätze überschreiten. Es bleibe aber weiterhin dabei, dass der Leistungswettbewerb gesetzliches Leitbild ist.

 

Den Erlass finden Sie hier. (PDF-Dokument, 1.6 MB)
Die Anlage VM2-1 Vertragsmuster zum Erlass finden Sie hier. (PDF-Dokument, 175.7 KB)
Die Anlage VM2-0 Hinweise zum Erlass finden Sie hier. (PDF-Dokument, 86.2 KB)

Foto zur Meldung: Erlass des BMI zur Anwendung der HOAI
Foto: Erlass des BMI zur Anwendung der HOAI

Erhöhte Fördersätze bei GAK

(09. 09. 2019)

Ländliche Entwicklung: Erhöhte Fördersätze bei der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und Küstenschutz" (GAK) für Dörfer und ländliche Räume

 

Die Agrarminister von Bund und Ländern haben als konkrete Fördermaßnahme für strukturschwache ländliche Räume und Dörfer beschlossen, für finanzschwache Kommunen ab sofort die Fördersätze um bis zu 20 Prozentpunkte anzuheben. Der Eigenanteil der betroffenen Kommunen wird entsprechend reduziert.

Im Rahmen des GAK-Förderbereichs "Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)" werden in ländlichen Räumen, die mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen haben, Investitionen in eine erreichbare Grundversorgung, in attraktive und lebendige Ortskerne sowie in die Behebung von Gebäudeleerständen gefördert. An Mitteln stellt der Bund für die integrierte ländliche Entwicklung 2019 im Rahmen der GAK rund 280 Mio. Euro zur Verfügung; zusammen mit den Mitteln der Länder sind es rund 465 Mio. Euro.

Foto zur Meldung: Erhöhte Fördersätze bei GAK
Foto: Erhöhte Fördersätze bei GAK

14. Informations- und Beratertag in Senftenberg

(04. 09. 2019)

Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren

 

Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren möchten, Fachkräfte suchen oder qualifizieren wollen, sollten sich den 10. September 2019 vormerken. In der Zeit von 9 bis 15 Uhr findet in den Sitzungssälen im Landratsamt in Senftenberg, Haus I, Dubinaweg 1 (nähe Stadthafen) bereits zum 14. Mal der jährliche „Informations- und Beratertag“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt. Dieser richtet sich an Unternehmer/innen, Existenzgründer/innen, Investoren und alle darüber hinaus Interessierte.

 

Vor Ort erteilten Experten in individuellen Gesprächen kostenlos Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermodalitäten und informieren über Wege der Fachkräftegewinnung sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Banken, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen und der Sparkasse.

 

Für Rückfragen steht Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin für Wirtschaft und Förderung bei der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, unter Telefon (03573) 870-5141 oder per E-Mail (Baerbel-Weihmann@osl-online.de) zur Verfügung.

Foto zur Meldung: 14. Informations- und Beratertag in Senftenberg
Foto: 14. Informations- und Beratertag in Senftenberg

Dorf-Gemeindezentrum Lug feierlich eingeweiht

(02. 09. 2019)

Punktlandung in Lug.

Rechtzeitig zu den Feierlichkeiten anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Lug (Gemeinde Bronkow) ist am Freitagnachmittag das neue Bürgerhaus in Betrieb genommen worden. Selbstverständlich ist das nicht, musste der Baumaßnahme, mit 75-prozentiger Förderung aus dem Leader-Programm, doch zwischenzeitlich ein Baustopp auferlegt werden. Ausschreibungs-Ergebnisse hätten ein Niveau erreicht, das den Bürgern nicht vermittelbar gewesen wäre, begründete Frank Neubert.

Die Entgegennahme des Fördermittelbescheids und der symbolische Spatenstich für den Bau am 2. Mai 2018 zählte zur ersten Amtshandlung als Amtsdirektor des Amtes Altdöbern. 415 000 Euro betragen die Investitionskosten für den Anbau am bestehenden Feuerwehrdepot, 103 000 Euro steuerte die Gemeinde Bronkow bei.

„Es braucht diese Leuchttürme, um in den Dörfern ein Begegnungszentrum zu etablieren und um den dörflichen Frieden zu bewahren“, sagt Bürgermeisterin Martina Möller. „Hier findet das lokale Leben statt“, macht sie an der Lage mit Feuerwehrdepot, Spielplatz, Bushaltestelle und Sportplatz fest, auf dem Osterfeuer entzündet und Dorffeste gefeiert würden, wo aber auch die Ortsfeuerwehr trainiert und auf dem schon Amts- und Kreisfeuerwehrtage ausgerichtet wurden. „Jedes Mal mussten für Veranstaltungen externe Strom- und Wasseranschlüsse verlegt und Toilettenhäuschen bestellt werden“, erinnerte Mareno Buder. „Selbst nach Feuerwehreinsätzen hatten wir nicht einmal die Möglichkeit, uns die Hände zu waschen“, so der Ortswehrführer von Lug.

In den Augen von Simone Schökel von der Leader-Förderstelle ist das Projekt in Lug die Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte. Feuerwehr und Dorfgemeindezentrum unter einem Dach – das habe sich bewährt. In Saßleben, Hindenberg oder Ogrosen sei das zuletzt gelungen. 2007 gestartet, befindet sich das Projekt unter dem früheren Arbeitstitel „Goldener Plan Feuerwehr“ bereits in der zweiten Förderperiode, ruft Simone Schökel in Erinnerung.

Von Uwe Hegewald/LR

[Richtkranz]

[Hinweistafel]

[Amtsdirektor Frank Neubert im Gespräch mit Bürgermeisterin Martina Möller]

Foto zur Meldung: Dorf-Gemeindezentrum Lug feierlich eingeweiht
Foto: Symbolisch für die Inbetriebnahme lösen Ingo Häusler vom Bauamt und Ortswehrführer Mareno Buder den Knoten in einer Feuerwehrleine. FOTO: Uwe Hegewald

BMVI startet neuen Förderaufruf Ladeinfrastruktur

(26. 08. 2019)

Am 19. August 2019 hat das das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seinen vierten Aufruf zur Förderung des Aufbaus von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur veröffentlicht. Ab sofort können erneut Förderanträge für E-Ladestationen gestellt werden.

 

 

 

Mit diesem vierten Aufruf im Bundesprogramm Ladeinfrastruktur fördert das BMVI die Errichtung von bis zu 5.000 Normal- und 5.000 Schnellladepunkten. Dafür stehen rund 100 Millionen Euro bereit. Anträge müssen bis 30. Oktober 2019 über das Portal easy-Online eingereicht werden.

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI trifft unverändert auf eine sehr große Nachfrage. Bisher wurden Anträge für insgesamt rund 16.000 Ladepunkte, davon etwa 13.300 Normalladepunkte und rund 2.350 Schnellladepunkte bewilligt. Das entspricht einem Fördervolumen von mehr als 78 Millionen Euro. Damit wurde die Zahl der vorhandenen Ladepunkte mehr als verdoppelt. In den nächsten Wochen sollen die Anträge aus dem dritten Förderaufruf von Ende 2018/Anfang 2019 bewilligt werden. Im Rahmen dieses dritten Förderaufrufs wurden 5.153 Normal- und 5.301 Schnell-Ladepunkte beantragt.

Auch im vierten Förderaufruf kommt das webbasierte Standorttool zum Einsatz, das Versorgungslücken im bundesweiten Ladenetz identifizieren kann. Dort fließen unter anderem Verkehrs- und Mobildaten, Nutzerdaten von Elektrofahrzeugen und sozio-ökonomische Daten ein. Mit Hilfe dieses Tools wird ein flächendeckender und nachfrageorientierter Aufbau der Ladeinfrastruktur gewährleistet.

Ziel des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Dafür stellt das BMVI bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Private Investoren, Städte und Gemeinden können Förderanträge stellen. Die Förderung umfasst bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten und neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.‎

 

Weitere Infos zum Bundesprogramm Ladeinfrastruktur:
www.now-gmbh.de/de/bundesfoerderung-ladeinfrastruktur/foerderrichtlinie-foerderaufrufe

Infokampagne der NOW zum 4. Aufruf zur Förderung von Ladeinfrastruktur

Foto zur Meldung: BMVI startet neuen Förderaufruf Ladeinfrastruktur
Foto: BMVI startet neuen Förderaufruf Ladeinfrastruktur

Mit LEADER Grenzen überwinden - Ländlichen Raum gemeinsam attraktiv entwickeln!

(16. 08. 2019)

Sachsen und Brandenburg wollen bei der Ländlichen Entwicklung künftig enger zusammenarbeiten. Das haben die zuständigen Minister der beiden Länder, Thomas Schmidt und Jörg Vogelsänger, vereinbart. So sollen in der nächsten EU-Förderperiode länderübergreifende Kooperationen zwischen den LEADER-Gebieten vereinfacht werden, die zum Beispiel gemeinsame Tourismusprojekte im Lausitzer Seenland erlauben. 

 

Weitere Informationen finden Sie hier

Foto zur Meldung: Mit LEADER Grenzen überwinden - Ländlichen Raum gemeinsam attraktiv entwickeln!
Foto: Mit LEADER Grenzen überwinden - Ländlichen Raum gemeinsam attraktiv entwickeln!

TIPP: Buch "Digital leben auf dem Land"

(09. 08. 2019)

Ein Buch mit dem Titel "Digital leben auf dem Land" der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. richtet sich an Praktiker aus der Kommunalpolitik. Mit vielen guten Beispielen soll gezeigt werden, welche Wege bereits jetzt im ländlichen Raum eingeschlagen werden können. Etwa, wie ein Hausarzt digital arbeitet oder eine Winzerin ihr Weingut über eine digitale Plattform finanziert.

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz sucht im kommunalen Leben von heute nach Anregungen für das kommunale Leben der Zukunft. Der Verein versteht sich als Institution, die gesellschaftliche Veränderungen analysiert und daraus Handlungserfordernisse für Kommunen und Regionen ableitet. Darüber hinaus bemüht sich die Entwicklungsagentur um einen ergebnisorientierten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie strebt nach innovativen und realisierbaren Lösungsansätzen, die sie in regionalen und lokalen Modellprojekten erprobt.

Hier erfahren Sie mehr.

Foto zur Meldung: TIPP: Buch "Digital leben auf dem Land"
Foto: TIPP: Buch "Digital leben auf dem Land"

„Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL

(08. 08. 2019)

Zahlreiche Veranstaltungen finden ab dem 9. August im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt.

 

Erneut haben zahlreiche Akteure verschiedener Einrichtungen, Unternehmen, Vereine und Kommunen abwechslungsreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Rund um die Interkulturelle Woche, die bundesweit vom 22. bis 29. September veranstaltet wird, haben Interessierte im Landkreis OSL ab sofort bis zum 18. Oktober 2019 die Möglichkeit, neben vielfältigen Begegnungsveranstaltungen, auch beispielsweise Vorträge, Kinofilme und Kochabende sowie offene Gesprächsrunden mit dem Landrat und der Integrationsbeauftragten des Landkreises zu besuchen.

 

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie hier.

Foto zur Meldung: „Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL
Foto: „Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL

Höherer Fördersatz für ländliche Räume

(07. 08. 2019)

465 Millionen Euro beschlossen: In finanzschwachen Kommunen können ab sofort die Fördersätze um bis zu 20 Prozentpunkte angehoben werden. So lautet ein Beschluss des Bundeslandwirtschaftsministeriums, mit dem strukturschwache Regionen gefördert werden sollen.

 

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) stellt der Bund 2019 rund 280 Millionen Euro zur Verfügung - zusammen mit den Mitteln der Länder sind es rund 465 Millionen Euro.

 

Hier erfahren Sie mehr.

Foto zur Meldung: Höherer Fördersatz für ländliche Räume
Foto: Höherer Fördersatz für ländliche Räume

Bewerbungsstart für Landesintegrationspreis 2019

(07. 08. 2019)

Ab sofort können sich Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Initiativen, Unternehmen und Kommunen für den Brandenburger Integrationspreis 2019 bewerben oder dafür vorgeschlagen werden. Landesintegrationsbeauftragte Dr. Doris Lemmermeier ruft alle Personen und Institutionen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in besonderer Weise für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Land Brandenburg einsetzen, zum Mitmachen auf: „Überall im Land engagieren sich Menschen auf vielfältiger Art für die Integration. Sie unterstützen beim Erlernen der deutschen Sprache, bieten Sport- und andere Freizeitaktivitäten an oder organisieren gemeinsame Veranstaltungen. Viele kreative Projekte tragen wesentlich zur nachhaltigen Integration bei. Dieses unverzichtbare Engagement wollen wir würdigen, gute Ideen bekannter machen und so auch zum Nachahmen anregen.“ 

Bewerbungen sind zu richten an:

Die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie,

Henning-von-Tresckow-Straße 2-13,

14467 Potsdam 

 

Weitere Informationen

Foto zur Meldung: Bewerbungsstart für Landesintegrationspreis 2019
Foto: Bewerbungsstart für Landesintegrationspreis 2019

Information zur ELER-Vergabeberatungsstelle

(02. 08. 2019)

Der aktuelle Auftrag der Beratungsstelle für Vergaberecht für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER geförderten Vorhaben läuft mit Dentons Europe LLP (Herr Dr. Braun) zum 31. August 2019 aus.

 

Um einen Dienstleister über diesen Zeitraum hinaus zu generieren, läuft derzeit ein Vergabeverfahren zur Beauftragung eines neuen Rechtsdienstleister. Sobald ein Auftragnehmer gebunden wurde und ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht, werden wir Sie umgehend informieren.

Es zeichnet sich jedoch nach derzeitigem Sachstand ab, dass es keinen nahtlosen Übergang für eine kostenfreie Beratung geben wird.

Daher empfehlen wir Ihnen, sich bei aktuell anstehenden Fragen noch im August mit Herrn Dr. Peter Braun in Verbindung zu setzen:

 

Dr. Peter Braun (Partner, Rechtsanwalt)

Dentons Europe LLP,

Telefon 030 26473-850,

E-Mail: peter.braun@dentons.com.

Foto zur Meldung: Information zur ELER-Vergabeberatungsstelle
Foto: Information zur ELER-Vergabeberatungsstelle

Europäischer Dorferneuerungspreis 2020 "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen"

(01. 08. 2019)

Der Wettbewerb um den 16. Europäischen Dorferneuerungspreis ist geleitet von der Intention, besonders herausragende und beispielhafte Entwicklungs- und Erneuerungs­prozesse in ländlichen Gemeinwesen „vor den Vorhang“ zu bitten und – unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausgangsbedingungen, des ökonomischen und sozio-kulturellen Kontextes sowie der länderspezifischen Standards, Besonderheiten und Möglichkeiten – zu prämieren.

 

Vorrangiges Kriterium ist, dass die gesetzten Maßnahmen gemäß dem „Leitbild der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung für eine nachhaltige Entwicklung europäischer Dörfer und Landgemeinden“ zu einer Stärkung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume und zu einer Hebung der Lebensqualität der DorfbewohnerInnen beitragen.

 

Der Wettbewerb forciert daher jene ländlichen Gemeinwesen,

  • die sich den aktuellen Herausforderungen ihres Lebensraumes mit nachhaltigen, innovativen und zeitgemäßen Projekten stellen und ganzheitliche Entwicklungsprozesse in Gang gebracht haben;

  • die eine Einbindung aller Bevölkerungsgruppen in das örtliche Geschehen verfolgen und auf diese Weise unterschiedliche Perspektiven, weitere Horizonte und vielfältigere Ideen gewinnen;

  • die sich des Wertes und der Notwendigkeit von Kooperationen bewusst sind und demgemäß auf Netzwerke sowie interkommunale und regionale Zusammenschlüsse setzen.

 

Weitere Informationen zur Teilnahme

Foto zur Meldung: Europäischer Dorferneuerungspreis 2020 "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen"
Foto: Europäischer Dorferneuerungspreis 2020 "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen"

DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume

(29. 07. 2019)

Das DVS-Förderhandbuch gibt einen Überblick auf die Förderung ländlicher Räume und stellt die europäischen Struktur- und Investitionsfonds, die Förderung des Bundes sowie europäische und deutschlandweite Projektförderprogramme vor. Darüber hinaus thematisiert es förderrechtliche Grundlagen und Schritte, die bei einem Bewilligungsverfahren beachtet werden müssen. Außerdem gibt es einen Überblick über die Förderung der Bundesländer und wirft einen Blick auf alternative Finanzierungsmöglichkeiten.

Foto zur Meldung: DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume
Foto: DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume

Leitfaden Vergabe in neuer Fassung

(25. 07. 2019)

Der Vergabeleitfaden für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten ist bzgl. der Aktualisierungen zur Einführung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) in Brandenburgisches Landesrecht in der Fassung vom 1. Mai 2019 verfügbar.

 

Dieser ist ab sofort zu beachten!

 

Als „Auftraggeber“ bei der Umsetzung Ihres Förderprojekten unter LEADER / ELER richten Sie etwaige Fragen bitte direkt an die Beratungsstelle für Vergaberecht für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten. Ihr Ansprechpartner ist:

Dr. Peter Braun (Partner, Rechtsanwalt)

Dentons Europe LLP,

Telefon 030 26473-850,

E-Mail: peter.braun@dentons.com.

Foto zur Meldung: Leitfaden Vergabe in neuer Fassung
Foto: Leitfaden Vergabe in neuer Fassung

Ergebnis des 7. Projektauswahlverfahrens

(17. 07. 2019)

Der Vorstand des Fördervereins LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. schloss am 16. Juli das inzwischen 7. Projektauswahlverfahren ab – dafür stand ein Budget von 2,2 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 31. Mai 2019 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 25 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl konnten 13 Vorhaben berücksichtigt werden – innerhalb des verfügbaren Budgets.

 

Die bestätigten Projektträger haben nunmehr bis Ende Januar 2020 Zeit, ihre formgebundenen Anträge bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

 

Ob und wann ein neuer, 8. Projektaufruf gestartet wird, entscheidet der Vorstand noch. Die entsprechende Bekanntgabe finden Sie dann auf unserer Website.

 

Nähere Informationen zum Bewerbungs- bzw. Antragsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen:

 

Geschäftsstelle der LAG

Regionalmanagement LEADER

Dipl.Ing. Michael Franke / Dipl.Ing. Steffen Richter

01979 Lauchhammer, Am Werk 8, Zimmer 214

Tel. 03574 4676 2256

E-Mail: regionalmanagement@wequa.de

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

Foto zur Meldung: Ergebnis des 7. Projektauswahlverfahrens
Foto: Ergebnis des 7. Projektauswahlverfahrens

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2020: Jugendarbeit im ländlichen Raum

(16. 07. 2019)

- Bis zum 18. Oktober 2019 bewerben-

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) schreibt den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2020 – Hermine-Albers-Preis – in den Kategorien Praxispreis, Theorie und Wissenschaftspreis sowie Medienpreis der Kinder- und Jugendhilfe aus und wird vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ alle zwei Jahre verliehen.

 

Mit der Ausschreibung des Praxispreises 2020 werden Jugendverbände und -vereine, Jugendtreffs und Jugendzentren sowie weitere Akteure der Jugendarbeit im ländlichen Raum angesprochen, die mit ihrer Arbeit aufzeigen, welche Antworten sie auf Herausforderungen in ihrer Arbeit gefunden haben und welchen Beitrag sie zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit im ländlichen Raum leisten und wo sie ihr neue Impulse geben.

 

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden. Der Preis wird von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet.

 

Weitere Informationen zum Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2020

Foto zur Meldung: Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2020: Jugendarbeit im ländlichen Raum
Foto: Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2020: Jugendarbeit im ländlichen Raum

Klimaschutz durch Radverkehr

(16. 07. 2019)

Mehr Radwege für sicheres und klimafreundliches Vorankommen. Stellplätze mit Ladestationen für Pedelecs und Lastenräder. Lösungen für lokale Radverkehrsdienstleistungen. Mehr Raum für klimafreundliche Zweirad-Mobilität.

 

Im Rahmen des Förderaufrufes „Klimaschutz durch Radverkehr“ können modellhafte, investive Projekte zur Verbesserung der Radverkehrssituation in konkret definierten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Dorf- oder Stadtteilzentren gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen, den Anteil des Radverkehrs an der Verkehrsleistung zu erhöhen und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten. Durch ihren Vorbildcharakter regen die Förderprojekte bundesweit zur Nachahmung an. Besonders förderwürdig sind Projekte, die in Kooperation mit verschiedenen Akteuren realisiert werden.

 

Vom 01. August 2019 bis zum 31. Oktober 2019 können Sie Ihre Projektskizze einreichen. Darüber hinaus können im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Oktober 2020 Projektskizzen eingereicht werden. Aus allen eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

 

Quelle: Nationale Klimaschutzinitiative

 

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Telefon: +49 30 20199 – 34 22
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/radverkehr

Foto zur Meldung: Klimaschutz durch Radverkehr
Foto: Klimaschutz durch Radverkehr

Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

(15. 07. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Sie hiermit auf die neu eingestellten Antragsformulare sowohl für die LEADER- als auch für die GAK-Förderung des MLUL hinweisen.

 

Es gab kleine Änderung hinsichtlich Nr. 6.10 (beizufügende Anlagen).

 

Die neuen Antragsformulare finden Sie unter Förderantrag als auch Dokumente. 

Foto zur Meldung: Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK
Foto: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

Reden Sie mit über die Zukunft der Lausitz

(12. 07. 2019)

Wie soll und kann die Zukunft der Lausitz aussehen? Unsere Region ist im Umbruch. Wir stehen vor Herausforderungen, viel ist bereits in Bewegung. Auch Sie haben sicherlich schon über die Zukunft der Lausitz diskutiert. Ihre Ideen, die Ihrer Vereinsmitglieder, Belegschaft und Ihres Netzwerks sind jetzt gefragt! Wir laden Sie heute ein, sich einzubringen und bitten gleichzeitig um Ihre Unterstützung.

 

Worum geht es? Die Zukunftswerkstatt Lausitz erarbeitet im Auftrag der Lausitzer Landkreise und der kreisfreien Stadt Cottbus bis Ende des Jahres 2020 ein Leitbild für die Lausitz. Das Leitbild soll einen Orientierungsrahmen für die künftige Strukturpolitik schaffen. Erstmals wird dazu länderübergreifend – in Brandenburg und in Sachsen – zusammengearbeitet. Die Mitwirkung der Menschen und aller engagierten Akteure in der Lausitz ist dafür gefragt, denn Sie sind die Experten für die Region! Wie soll die Zukunft der Lausitz aussehen und was ist dabei aus Ihrer Sicht besonders wichtig?

 

Bringen Sie Ihre Ideen ab September mit ein! Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Erarbeitung des Leitbildes zu beteiligen. Im Rahmen einer Vielzahl von Veranstaltungen und parallelen Angeboten können Sie online mitdiskutieren, eigene Ideen beisteuern und somit das künftige Leitbild mitentwickeln. Der Startschuss fällt im September 2019. Alle Beiträge werden für die Erarbeitung des Leitbildes berücksichtigt.

 

Helfen Sie uns, möglichst viele Lausitzerinnen und Lausitzer zu erreichen!

 

  1. Bitte leiten sie diese E-Mail samt Anhang an Ihre Mitglieder bzw. Belegschaft weiter und streuen Sie sie innerhalb Ihres Netzwerkes, damit sich noch mehr Menschen bei der Entwicklung des Leitbildes einbringen.
     
  2. Melden Sie sich hier an, um über zukünftige Veranstaltungen und Beteiligungsangebote informiert zu werden. Bei einer Registrierung bis zum 02. August 2019 werden Sie möglicherweise schon für eine der im September stattfindenden Bürgerdialogveranstaltungen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Bitte beachten Sie, dass Sie sich nur als Person, nicht als Organisation registrieren können. Gerne können sich mehrere Personen und Mitglieder aus Ihrer Organisation anmelden.
 
  Textfeld: Ja, ich möchte beim Leitbild für die Lausitz mitdiskutieren.

 

 

 

 

 

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie im Anhang.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team für den Beteiligungsprozess zum Leitbild Lausitz

Britta Baums

Katja Müller

Team Beteiligungsprozess

Projektmanagerin Leitbild- und Partizipationsprozess

IFOK GmbH 

Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Projekt „Zukunftswerkstatt Lausitz“

Telefon: +49 (0)30 536077-66

leitbild.lausitz@ifok.de 
 

Mobil: +49 (0)176 62725820
Telefon: +49 (0)35771 659916

kmueller@wirtschaftsregion-lausitz.de

[Ihre Stimme für die Lausitz - Ein Leitbild für Ihre Region]

Foto zur Meldung: Reden Sie mit über die Zukunft der Lausitz
Foto: Zukunftswerkstatt Lausitz

Stellungnahmen für GAK-Projektideen 2020

(03. 07. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie Sie wissen, ist es seit Ende 2018 möglich, GAK-Projektideen über das LEADER-Förderprogramm direkt bei der Bewilligungsbehörde zu beantragen, ohne vorher das reguläre Projektbewertungsverfahren der LAG durchlaufen zu müssen. Dazu wurde der neue Richtlinienpunkt „E“ eingeführt. Anträge für mögliche GAK-Vorhaben, die im Jahr 2020 zur Umsetzung geplant sind, können bis zum 31. Juli diesen Jahres direkt beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um umsetzungs- bzw. bewilligungsreife Projekte handeln sollte (z.B. Baugenehmigung vorliegend).

 

Für die Antragstellung der GAK-Projekte gibt es ein gesondertes Antragsformular. Alle relevanten Informationen finden Sie auf unserer Website

 

Von der LAG ist für diese Projekte jedoch auch eine Stellungnahme des LAG-Vorstandes einzuholen. Für die nächste Sitzung des Vorstandes am 16.07.2019 haben wir die Abstimmung der GAK-Projekte auf die Tagesordnung gesetzt. Ich möchte Sie hiermit bitten, sollte dies noch nicht geschehen sein, uns Ihre für 2020 geplanten GAK-Maßnahmen zu melden, damit wir fristgerecht eine Stellungnahme vorbereiten können.

Foto zur Meldung: Stellungnahmen für GAK-Projektideen 2020
Foto: Stellungnahmen für GAK-Projektideen 2020

Neue EU-Förderperiode

(20. 06. 2019)

Mit 1,05 Mrd. Euro ist der Landwirtschaftsfonds ELER, aus dem sich das LEADER-Programm speist, der finanzstärkste EU-Fonds in Brandenburg, und bundesweit verfügt Brandenburg über das drittgrößte ELER-Budget. Mit viel Fleiß und Sachkenntnis wird dem zu Folge daran gearbeitet, die Konditionen für die neue Förderperiode ab 2021 so gut handhabbar und praxisnah wie möglich zu gestalten.

Bei der ELER-Jahrestagung Ende Mai wurden Überlegungen und Strategien, Zwischenbilanzen und Ausblicke vorgestellt. Die Vorträge finden Sie unter ELER-Jahrestagung

Für die Umsetzung der LEADER-Maßnahme in der aktuellen Förderperiode liegt eine Evaluation vor, die ein grundsätzlich positives Fazit zieht, zudem Empfehlungen für die weitere Gestaltung gibt. 

Foto zur Meldung: Neue EU-Förderperiode
Foto: Neue EU-Förderperiode

Neue Perspektiven für Industriekultur in der Lausitz

(19. 06. 2019)

Das Projekt ‚Infrastrukturimpulse für Industriekulturstandorte im Lausitzer Seenland‘ (INKULA) stellt heute die Ergebnisse einer dreijährigen Arbeit vor und lädt zur Diskussion darüber ein. Während des Projekts hat der IBA Studierhaus Lausitzer Seenland e.V. gemeinsam mit den Partnerkommunen aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz sechs Standorte der Industriekultur untersucht und Konzepte für deren tragfähige Weiterentwicklung angefertigt.

 

 

Kathrin Schneider: „Jeder dieser Orte steht für sich und hat eine eigene Geschichte. Doch in Summe zeigen sie auf kleinem Raum die vielen Facetten der Braunkohleförderung und -verarbeitung, die das Leben und Arbeiten einer ganzen Region bestimmten. Ich freue mich, dass sich die Akteure aus Kommunen und Vereinen engagiert für das industrielle Erbe einsetzen. Denn nur im Austausch und der Zusammenarbeit liegt die Chance auf einen zukunftsfähigen Kompromiss. Die Landesregierung wird dies weiterhin unterstützen


Die 6 Standorte sind:

  • Besucherbergwerk F 60  Lichterfeld-Schacksdorf (Elbe-Elster)
    Abraumförderbrücke: Stahlkonstruktion mit eingebauten Bandanlagen, die Abraum  und Halde direkt verbindet , 502 m lang, 204 m breit, 80 m hoch;   11.000 Tonnen

  • IBA-Terrassen Großräschen (Oberspreewald-Lausitz)
    Besucherzentrum der Internationalen-Bau-Ausstellung 2000-2010

  • Brikettfabrik Louise Domsdorf Ortsteil von Uebigau-Wahrenbrück (Elbe-Elster)
    1882 errichtete dampfbetriebene Brikettfabrik

  • Kraftwerk Plessa (Elbe-Elster)
    1927 erbaut, ältestes und einziges vollständig erhaltene Braunkohlekraftwerk der Welt

  • Biotürme Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz)
    24 Türme aus den 1950er Jahren zur biologischen Nachreinigung der Abwässer der Kokerei, 22 m hoch

  • Gartenstadt Marga Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz)
    zwischen 1907 und 1915 als Arbeiterkolonie der Ilse Bergbau AG erbaute Gartenstadt

Alle Standorte sind Teil der Energie-Route Lausitzer Industriekultur, zum Teil werden Führungen oder andere touristische Aktivitäten angeboten. Mit Umsetzung der im Projekt INKULA entwickelten Konzepte ist es diesen Kommunen weiterhin möglich,  das kulturelle Erbe zu sichern und damit die Standorte als Kulturgüter für die Öffentlichkeit zugänglich zu erhalten.

Seit Mitte 2016 war für jeden Standort der Ist-Zustand erhoben und eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt worden. In deren Ergebnis sind Entwicklungsszenarien und Handlungskonzepte entstanden. Für jeden Standort gibt es Perspektiven. In der letzten Projektphase ging es um konkrete Fördermöglichkeiten und die Gewinnung von Unterstützern und Partnern.

Die Gesamtkosten des Projekts betrugen knapp 636.000 Euro, mehr als 508.000 Euro steuerte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung aus den Mitteln der Braunkohlesanierung bei.

Foto zur Meldung: Neue Perspektiven für Industriekultur in der Lausitz
Foto: Neue Perspektiven für Industriekultur in der Lausitz

Bekanntgabe Auswahltermin 7. Projektauswahlverfahren

(17. 06. 2019)

Der Vereinsvorstand führt am 16. Juli 2019 das inzwischen 7. Projektauswahlverfahren durch – dafür steht ein Budget von 2,2 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 31. Mai 2019 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nehmen 28 Projektideen am Auswahlverfahren teil.

 

Die bestätigten Projektträger werden direkt nach der Entscheidung mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis Anfang Februar 2020 bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

 

Roland Pohlenz
Vorsitzender der LAG
Lauchhammer, 17.06.2019

[7. Projektaufruf LEADER-Förderung]

Foto zur Meldung: Bekanntgabe Auswahltermin 7. Projektauswahlverfahren
Foto: Bekanntgabe Auswahltermin 7. Projektauswahlverfahren

25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben

(12. 06. 2019)

Über 200 Landwirtschaftsbetriebe öffnen auch in diesem Jahr vom 15. – 16. Juni ihre Tore für Interessierte, die einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens werfen wollen. Die Besucher können direkt vor Ort Tradition und Moderne erleben und regionale Produkte genießen.

Eröffnet wird die 25. Brandenburger Landpartie mit Minister Vogelsänger, Landesbauernpräsident Hendrik Wendorff, der Vorsitzenden des Brandenburger Landfrauenverbands Jutta Quoos sowie Teltow-Flämings Landrätin Kornelia Wehlan am 15. Juni durch den Geschäftsführer des AWO-Guts und Vizepräsidenten des Landesbauernverbands, Heiko Terno. Das AWO-Reha-Gut Kemlitz betreibt als Inklusionsbetrieb seit 1994 Ackerbau und Milchwirtschaft. Das Gut bietet: Beschäftigungsmöglichkeiten für kranke, sozial benachteiligte und beeinträchtigte Menschen. Gäste sollen moderne Landwirtschaft mit einem Shuttle zwischen Gutshof, Kartoffelschälung und Milchviehanlage hautnah erleben. Ein buntes Kulturprogramm wird die offizielle Eröffnung um 11 Uhr umrahmen.

Foto zur Meldung: 25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben
Foto: 25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben

Zwischenergebnis zum 7. Förderaufruf

(04. 06. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herrem,

 

am letzten Freitag, den 31.05.2019, lief die Frist für den 7. Förderaufruf unserer LAG aus.

Nach Auswertung aller Einsendungen sind 28 Projektideen fristgerecht eingegangenen.

Mit einem Mittelbedarf von 3,8 Mio. Euro (ELER-Fördermittel) ist unser Budget von 2,2 Mio. Euro wieder einmal überzeichnet.

Die beiden Termine für die Vorstellung und Auswertung der Maßnahmen werden in Kürze bekanntgegeben.

Foto zur Meldung: Zwischenergebnis zum 7. Förderaufruf
Foto: Zwischenergebnis zum 7. Förderaufruf

Interessenbekundungsverfahren "Extremismusprävention" gestartet

(04. 06. 2019)

Nachdem in der vergangenen Woche bereits die ersten Interessenbekundungsverfahren für die kommende Förderperiode des Bundesprogramms gestartet sind, wurden heute auch die Online-Formulare für Modellprojektvorhaben im Handlungsfeld Extremismusprävention sowie für den Handlungsbreich Bund (Kompetenzzentren und –netzwerke) freigeschaltet.

Mehr

Foto zur Meldung: Interessenbekundungsverfahren "Extremismusprävention" gestartet
Foto: Interessenbekundungsverfahren "Extremismusprävention" gestartet

Die Förderprogramme „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ und „Aktion Gesunde Umwelt“ gehen in die nächste Runde!

(31. 05. 2019)

Die zweite Förderfrist der beiden Kleinförderprogramme „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ und „Aktion Gesunde Umwelt“ steht schon am 15.06.2019 an. Ob Saatguttauschbörse, gemeinschaftliche Lebensmittelrettung, Naturerlebnis mit Menschen mit Handicap, Energie-Spar-Seminare, Lastenrad-Festival, Anlage von Nahrungsquellen für Insekten oder partizipative nachhaltige Dorfentwicklungskonzepte, Carrotmob - kreative Ideen sind als Projektanträge besonders willkommen. Um gefördert zu werden, sollten aber alle Ideen ein Herzstück gemein haben: ressourcenschonendes Leben und Wirtschaften durch Mitgestaltung und aktive Teilhabe!

Die Förderprogramme "Aktion Gesunde Umwelt" und "Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21" werden aus Lottomitteln finanziert. Die maximale Förderhöhe für außerschulische Bildungsprojekte beträgt in der „Aktion Gesunde Umwelt“ 2.500 Euro. In der „Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21“ ist eine Förderung bis 5.000 Euro pro Nachhaltigkeitsprojekt mit einem Eigenanteil von 20% möglich. Alle Projekte sollten bis spätestens Ende des Jahres umgesetzt werden.

Um bei der zweiten Auswahlrunde in 2019 dabei zu sein, müssen die Anträge digital bis zum 15. Juni bei agrathaer unter buero@aktion-brandenburg.de eingereicht werden. Die notwendigen Vorlagen und weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der angehängten Mitteilung und der Webseite: www.aktion-brandenburg.de. Vermutlich letzte Förderfrist in 2019 ist der 15. August.

Kontakt:

Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21 & Aktion Gesunde Umwelt

Projektträger agrathaer im Auftrag des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft

Eberswalder Straße 84 | 15374 Müncheberg

Fon: + 49 (0) 33432 82 149 | Fax: +49 (0) 33432 82 198

E-Mail: buero@aktion-brandenburg.de | Web: aktion-brandenburg.de 

Weitere Informationen:

Foto zur Meldung: Die Förderprogramme „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ und „Aktion Gesunde Umwelt“ gehen in die nächste Runde!
Foto: Kleinförderprogramme

Sterne des Sports

(24. 05. 2019)

 

 

 

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport.

Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren. Mehr Informationen

 

Einmal bewerben - bis zu dreimal gewinnen!

Euer Sportverein bildet aus und weiter, setzt auf ehrenamtliches Engagement, erfreut Groß und Klein, fördert Männer und Frauen gleichberechtigt, integriert vorbehaltlos, unterstützt den Nachwuchs, schützt unsere Natur und Umwelt, weckt den Spaß an der Bewegung, kümmert sich um ältere Menschen und/oder achtet auf gute Organisation? Dieses Engagement wollen wir mit den „Sternen des Sports“ belohnen.

Mit eurer Teilnahme am Wettbewerb macht ihr auf euren Sportverein aufmerksam, bekommt Anerkennung für eure tägliche Arbeit, steigert die Attraktivität eures Sportvereins und gewinnt Menschen, die sich engagieren möchten! Bei Gewinn aller drei Stufen des Wettbewerbs habt ihr die Chance auf bis zu 14.000 Euro Preisgelder. Jetzt bewerben!

Foto zur Meldung: Sterne des Sports
Foto: Sterne des Sports

Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie Brandenburg

(22. 05. 2019)

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat in der heutigen Kabinettsitzung die Fortschreibung der Landesnachhaltigkeitsstrategie vorgestellt. Diese baut auf der 2014 erarbeiteten Landesstrategie auf. Neu ist die Ausrichtung an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen, die zwischenzeitlich von den Vereinten Nationen beschlossen wurden, den Sustainable Development Goals (SDG).

 

 

 

„Nachhaltige Entwicklung hängt entscheidend davon ab, dass alle relevanten Akteure im Land gut zusammenspielen. Kommunen, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft müssen weiterhin mit der Landesregierung eng zusammenarbeiten. Wir wollen Menschen wie Institutionen inspirieren, eigene Leitbilder zu entwickeln und einen Werte- und Bewusstseinswandel hin zu mehr Nachhaltigkeit in ihrem Alltag zu leben“, betonte Vogelsänger.

Die Landesziele zur Umsetzung der 17 SDG betreffen Bereiche wie Armutsbekämpfung, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Gleichberechtigung, Umwelt- und Klimaschutz, menschenwürdige Arbeit, Frieden und Gerechtigkeit, zum Beispiel:

  • Biologische Vielfalt: So Brandenburg sollen die typischen Arten erhalten und gefährdete Arten in ihren Beständen wieder verbessert werden. Dazu wurde ein Index aus 41 Vogelarten neu geschaffen.

  • Bildung: Die Landesregierung wird bis 2030 sicherstellen, dass alle Jugendlichen und die allermeisten Erwachsenen lesen, schreiben und rechnen lernen.

  • Gleichstellung: Der Anteil von Frauen in Kommunalparlamenten und im Landtag soll gesteigert werden.

  • Gute Arbeit: Kriterien sind die Abweichung des Lohnniveaus vom Bundesdurchschnitt beziehungsweise der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge.

  • Infrastruktur: Beim Netzzugang von mehr als 50 Megabyte strebt das Land eine flächendeckende Versorgung der märkischen Haushalte bis Ende 2020 an.

  • Treibhausgase: Die energiebedingten CO²-Emissionen sollen von 58 Millionen Tonnen im Jahr 2014 auf 25 Millionen Tonnen im Jahr 2030 verringert werden.

Die Fortschreibung ergänzt die langfristig angelegte Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2014.

Zum Stand der Zielerreichung wird das Amt für Statistik einmal pro Legislaturperiode einen Bericht veröffentlichen.

Die Landesregierung wird über den Stand der Strategieumsetzung und ihrer Maßnahmen berichten, die Indikatorenentwicklung bewerten und die Strategie fortschreiben.

Die Sustainable Development Goals wurden im September 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die SDG skizzieren eine neue und ehrgeizige weltweite Agenda, um Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zu ermöglichen, den Planeten zu schützen und vieles mehr.

Mehr zum Thema:

Foto zur Meldung: Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie Brandenburg
Foto: Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie Brandenburg

Aufruf: Projektideen für Themenjahr 2020 "Krieg und Frieden"

(15. 05. 2019)

Mit dem Themenjahr Kulturland Brandenburg 2020 "Krieg & Frieden" sollen Besucher im kommenden Jahr zu Entdeckungen in das Land Brandenburg eingeladen werden. Um das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt der Region, aber auch die Zäsuren und Brüche in der brandenburgischen Geschichte sichtbar werden zu lassen, werden ab sofort Projekte gesucht.

Foto zur Meldung: Aufruf: Projektideen für Themenjahr 2020 "Krieg und Frieden"
Foto: Aufruf: Projektideen für Themenjahr 2020 "Krieg und Frieden"

„Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ Pilotprojekt für Kommunen

(10. 05. 2019)

Das „Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ ist ein Projekt für Innenentwicklung und Stadtumbau in schrumpfenden Regionen. Kern des Vorhabens ist die Entwicklung eines Fonds, der durch das Engagement der Zivilgesellschaft getragen wird. Mit Hilfe des Fonds sollen historische Stadtkerne im ländlichen Raum langfristig gepflegt und saniert werden. Gefördert wird das Forschungsvorhaben im Rahmen des Programms „Kommunen innovativ“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Foto zur Meldung: „Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ Pilotprojekt für Kommunen
Foto: „Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ Pilotprojekt für Kommunen

„Smart Country“ Demografischer Wandel und Digitalisierung

(10. 05. 2019)

Das Projekt „Smart Country“ der Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Ziel ist es, Gestaltungsspielräume zu erkennen und zu nutzen, sodass die Region attraktiv bleibt. Hierzu stellt die Stiftung positive Beispiele aus Themenbereichen wie E-Mobilität, Pflege 4.0 oder digitaler Bildung vor.

Foto zur Meldung: „Smart Country“ Demografischer Wandel und Digitalisierung
Foto: „Smart Country“ Demografischer Wandel und Digitalisierung

„Zukunftskommunen“ Plattform für nachhaltige Entwicklung

(10. 05. 2019)

Im Projekt TransformBar, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ist eine Plattform mit dem Namen „Zukunftskommunen“ entstanden. Hier können sich Kommunen austauschen und vernetzen, die ihren Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung legen. Durch den Austausch sollen Best Practices und Methoden für Bürgerbeteiligungsprozesse verbreitet werden.

Foto zur Meldung: „Zukunftskommunen“ Plattform für nachhaltige Entwicklung
Foto: „Zukunftskommunen“ Plattform für nachhaltige Entwicklung

„Bündnis für Brandenburg“ Fördermitteln für Integrationsprojekte

(09. 05. 2019)

Auf dem Portal „Bündnis für Brandenburg“ werden unterschiedliche Fördermöglichkeiten für Integrationsprojekte gebündelt dargestellt. Das Land unterstützt damit Projekte, die den solidarischen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. Vor allem durch Teilhabe soll die Integration gelingen. Unterstützt werden Städte, Landkreise, soziale Einrichtungen, Vereine und sogar Privatpersonen.

Foto zur Meldung: „Bündnis für Brandenburg“ Fördermitteln für Integrationsprojekte
Foto: „Bündnis für Brandenburg“ Fördermitteln für Integrationsprojekte

Abschluss der Tätigkeit der Enquete-Kommission

(07. 05. 2019)

Am 29. April 2019 traten die Mitglieder der Enquete-Kommission 6/1 "Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels" in der Heimvolkshochschule am Seddiner See ein letztes Mal zu ihrer 39. Sitzung zusammen, um den Abschlussbericht an Landtagspräsidentin Britta Stark zu überreichen. Die vierjährige Tätigkeit der Kommission ist damit abgeschlossen. Das gute Miteinander quer über alle Parteien, an der Sache orientiert, wurde von dem Vorsitzenden und mehreren Kommissionsmitgliedern gelobt.

Nun gilt es, die dort erarbeiteten Vorschläge und Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Dabei sind vor allem die beteiligten Landtagsabgeordneten, beratenden Mitglieder und Sachverständigen und - mit Blick auf den Landtag nach der Wahl im September - die neue Landesregierung gefordert. Von den Verantwortlichen in den ländlichen Regionen, Landkreisen, Städten und Gemeinden, von Unternehmen, Vereinen und allen anderen engagierten Menschen sollten die Themen und Handlungsempfehlungen immer wieder angesprochen und eingefordert werden.

Insgesamt zogen alle Beteiligten eine sehr positive Bilanz: die Aufmerksamkeit für den ländlichen Raum und seine Belange sei deutlich verstärkt worden, das Verständnis gewachsen. Von der einstigen Rückzugs- und Rückbaustrategie sei man abgerückt und wolle heute gemeinsam eine aktive ländliche Entwicklung, um alle Regionen Brandenburgs auch in Zukunft lebenswert zu gestalten.

Foto zur Meldung: Abschluss der Tätigkeit der Enquete-Kommission
Foto: Foto @ HVHS

Jetzt bewerben: Deutscher Mobilitätspreis startet in die vierte Runde

(06. 05. 2019)

Unter dem Motto „intelligent unterwegs: Menschen bewegen – Lebensräume verbinden“ werden ab sofort Mobilitätslösungen gesucht, die in allen Regionen Deutschlands zu mehr Lebensqualität beitragen und so gleichwertige Lebensverhältnisse fördern.

 

Online-Bewerbung bis zum 19. Mai 2019

Foto zur Meldung: Jetzt bewerben: Deutscher Mobilitätspreis startet in die vierte Runde
Foto: Jetzt bewerben: Deutscher Mobilitätspreis startet in die vierte Runde

WERKSTÄTTEN ZUR DIGITALISIERUNG

(06. 05. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Auf unserer Jahrestagung 2019 – Zukunft und Digitalisierung des ländlichen Raums am 20. März 2019 wurde Folgendes deutlich:

  1. LEITUNGSAUSBAU ALLEIN REICHT NICHT Die technische Infrastruktur ist eine grundlegende Voraussetzung für eine zukunftsweisende Entwicklung des ländlichen Raums, doch dies allein ist nicht ausreichend. Leitungen und Netze allein werden weder automatisch die Lebensqualität verbessern noch Dienstleistungen der Grundversorgung ersetzen. Wichtig sind Lösungen, die unmittelbar auf eine Leistungserbringung für die Menschen und eine Verbesserung der Einkommenssituation und Lebensqualität abzielen.

  2. ÖFFENTLICHE MITTEL WERDEN GEBRAUCHT Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist im dünn besiedelten Raum nicht wirtschaftlich, daher muss auch langfristig staatliches Geld in die Hand genommen werden, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Die öffentliche Hand kann allerdings so investieren, dass sich das private Investment daran anknüpfend lohnt. Landkreise, Ämter und Gemeinden müssen die Prozesse der digitalen Entwicklung aktiv begleiten und selbst öffentliche Dienstleistungen auch digital anbieten.

  3. KOMMUNEN GUT AUFGESTELLT Landkreise, Städte und Gemeinden haben die Herausforderung angenommen und sind auf dem Weg zur digitalen Verwaltung. In Umsetzung des „Gesetzes zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) wird das Land bis 2022 seine Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anbieten. Bei der Bereitstellung digitaler Leistungen sollen Gemeinden und Ämter im ländlichen Raum aktiv begleitet und unterstützt werden. Rationalisierungseffekte werden durch Kooperationen und übertragbare Lösungen erwartet.

Wie beim Fazit unserer Jahrestagung angekündigt, greift das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg den Bedarf zum Erfahrungsaustausch und zur Begleitung der Umsetzung von digitalen Leistungen für Kommunen im ländlichen Raum auf:

  • Welche digitalen Dienstleistungen und Angebote für Ihre Gemeinde oder Ihr Amt bzw. in Ihrem Landkreis sollen umgesetzt werden?

  • Welche Ideen oder erste Lösungsansätze gibt es, die weiter vertieft, ausgebaut oder verbreitert werden sollen?

  • Welchen Handlungsbedarf sehen Sie für Aktivitäten, die wir mit den Möglichkeiten des Forums für Ihre Kommune oder für Kooperationen im Dialog mit Ihnen begleiten können?

Wir organisieren - bei entsprechendem Bedarf - Werkstätten für Kommunen mit Expertinnen und Experten, um die Prozesse der Digitalisierung im ländlichen Raum zu begleiten und praktische Lösungen zu entwickeln.
Wenn Sie sich zur Digitalisierung austauschen möchten, eigene Projekte entwickelt haben oder kennen, von denen andere lernen können, oder selbst gute Beispiele suchen, wenn Sie an fachlichem Knowhow interessiert sind und sich mit anderen Gedanken über die Entwicklung digitaler Angebote auf dem Land machen wollen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme (gern bis zum 14. Juni).

Unter dem Stichwort DorfDialog auf unserer Website finden Sie den Nachbericht der Jahrestagung 2019 und Erkenntnisse zur digitalen Teilhabe sowie den Link zur Bedarfsabfrage über Ihren Bedarf zum Thema Digitalisierung.

(Mit dieser email kontaktieren wir die Teilnehmenden an der Jahrestagung 2019 sowie die Kommunen aus dem Verzeichnis im Serviceportal des Landes Brandenburg.)

--

Mit herzlichen Grüßen,

Dorothea Angel

 

Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg

Heimvolkshochschule am Seddiner See

Seeweg 2

14554 Seddiner See

 

Tel.: 033205-2500-22 (Mo-Do)

Fax.: 033205-2500-19

 

Internet: www.forum-netzwerk-brandenburg.de

E-Mail: angel@forum-netzwerk-brandenburg.de

Foto zur Meldung: WERKSTÄTTEN ZUR DIGITALISIERUNG
Foto: WERKSTÄTTEN ZUR DIGITALISIERUNG

Förderaufrufe für „Demokratie leben!“

(02. 05. 2019)

Im Januar 2020 beginnt die zweite Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. In Vorbereitung auf die in Kürze startenden Interessenbekundungsverfahren, in denen für eine Förderung geeignete Projekte und Träger ausgewählt werden sollen, wurden heute die Förderaufrufe veröffentlicht.

 

Für die zweite Förderperiode (2020 bis 2024) werden die Ziele des Bundesprogramms neu justiert und stärker fokussiert – vor allem mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und auf Grundlage der gewonnenen Erfahrungen aus der ersten Förderperiode. „Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen“ sind die Kernziele von „Demokratie leben!“. Dieser inhaltliche Dreiklang ist handlungsleitend.

Im Bundesprogramm gibt es vier Handlungsbereiche:
 

Kommune

Förderung lokaler „Partnerschaften für Demokratie“

Land

Förderung von Demokratiezentren zur landesweiten Koordinierung und Vernetzung sowie von Mobiler Beratung, Opferberatung, Distanzierungs- und Ausstiegsberatung

 Bund

Förderung von Kompetenzzentren und Kompetenznetzwerken auf Bundesebene

Modellprojekte   

Förderung von Modellprojekten in den drei Handlungsfeldern

  • Demokratieförderung,

  • Vielfaltgestaltung und

  • Extremismusprävention.

Die Handlungsfelder wiederum gliedern sich in einzelne Themenfelder auf.

weitere Informationen finden Sie hier

 

Foto zur Meldung: Förderaufrufe für  „Demokratie leben!“
Foto: Förderaufrufe für „Demokratie leben!“

Neue Ideen für die Lausitz – Strukturwandel fördern

(30. 04. 2019)

Das Land Brandenburg gewährt nach Maßgabe der unten genannten Fördergrundsätze und der einschlägigen zuwendungsrechtlichen Vorschriften Zuwendungen, um den Strukturwandelprozess in der Region zu fördern.

Die Zuwendungen haben das vorrangige Ziel, gemeinsam mit der Lausitzer Bevölkerung die Strukturentwicklung zu unterstützen. Regionale Akteure sollen die Möglichkeit bekommen, die Strukturentwicklung frühzeitig und aktiv mitzugestalten.

Was wird gefördert?

Die Zuwendungen sollen dazu beitragen,

  • das kulturelle Leben in der Lausitz mit den regionalen Besonderheiten zu erhalten und zu entwickeln,
  • das Leben für die Lausitzer lebenswert zu gestalten, so dass die Attraktivität und Bindungskraft der Region steigt und wieder wächst, damit ein individuelles Selbstbild entstehen kann und die Außenwirkung verbessert wird,
  • die Voraussetzungen für „gute Arbeit“ zu gestalten, damit ein attraktiver Standort für Arbeitskräfte entsteht,
  • die Region zu stützen, damit Weiterbildung, Arbeit für Jugendliche und junge Heranwachsende und Qualifizierung für alle Lebensabschnitte fortbesteht.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird als Projektförderung in der Regel als Teilfinanzierung in Form eines nichtrückzahlbaren Zuschusses auf Basis der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Die Höhe der Förderung beträgt je Vorhaben maximal 50.000 Euro.

So beantragen Sie eine Förderung

Fördergrundsätze (PDF)
Bewertungsmatrix für Förderprojekte (PDF)
Antragsformular (PDF)

Die Fördergrundsätze treten am 29. April 2019 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020. Anträge sind laufend in einfacher Ausfertigung nebst den geforderten Anlagen in Papierform einzureichen bei:

Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten
Gulbener Straße 24
03046 Cottbus

Kontakt:

Heike Zier
Sachbearbeiterin

Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten
Gulbener Straße 24
03046 Cottbus
Tel.: 0331 866 1154
heike.zier@stk.brandenburg.de

 

Sven Tischer
Referent

Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten
Gulbener Straße 24
03046 Cottbus
Tel.: 0331 866 1153
sven.tischer@stk.brandenburg.de

[Land Brandenburg / Lausitz]

Foto zur Meldung: Neue Ideen für die Lausitz – Strukturwandel fördern
Foto: Neue Ideen für die Lausitz – Strukturwandel fördern

Erinnerung 7. Projektaufruf LEADER-Förderung

(16. 04. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie Sie wissen, wird mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums gefördert. Unser Förderverein hat für den aktuellen Aufruf ein Budget von 2,2 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt.

 

Interessenten können bis zum 31. Mai 2019 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente finden Sie hier.

 

Anträge für mögliche GAK-Vorhaben (LEADER-Richtlinienpunkt „E“), die im nächsten Jahr zur Umsetzung geplant sind, können bis zum 31. Juli des Vorjahres direkt beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gestellt werden. Von der LAG ist jedoch eine Stellungnahme einzuholen. Für die Antragstellung der GAK-Projekte gibt es ein gesondertes Antragsformular. Richtlinie und Formulare finden Sie hier.


Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Erinnerung 7. Projektaufruf LEADER-Förderung
Foto: Erinnerung 7. Projektaufruf LEADER-Förderung

Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz

(15. 04. 2019)

Klinker auf Klinker

Von poetischen Bürgermeistern und kompetenten Handlangern

LUCKAITZTAL/CALAU. Die Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz ist vollzogen. Er wird 43 Meter hoch mit einer Plattform auf 38 Metern und soll einen weiten Blick ins Land bieten.

 

Außergewöhnliche Momente rufen manchmal außergewöhnliche Aktivitäten hervor. So etwa bei Roland Schneider, Bürgermeister der Gemeinde Luckaitztal, der am Freitag mit Poesie überraschte. Anlass war die Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz, der er ein Gedicht widmete.

„Fanget an und leget die Mauer Schicht auf Schicht – der 12. April 2019 ist der Anfang für deine neue Heimatgschicht“, so das Gemeindeoberhaupt in seinen Versen. Ein paar Euro-Münzen, Teile von baulichen Unterlagen und eine aktuelle Ausgabe der Lausitzer Rundschau befinden sich in der Schatulle, die unter dem symbolischen Grundstein eingebettet wurde.

Viele Helfer waren nötig

Bei der Zeremonie im Beisein von Gemeindevertretern, leitenden Mitarbeitern der Amtsverwaltung Altdöbern sowie aus Kreis- und Landesbehörden erwies sich Calaus Bürgermeister Werner Suchner als kompetenter Handlanger. Vieler Handreicher bedurfte es, um das ambitionierte Objekt überhaupt zur Umsetzung zu bringen.

„Über Jahre scheiterte die Finanzierung des Projektes am fehlenden Eigenanteil der Gemeinde“, begründete Simone Schökel vom Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung. „Inzwischen konnten die Zuwendungen aufgestockt werden, damit die Arbeiten nicht auf halber Höhe abgebrochen werden müssen“, informierte sie.

Weite Sicht aus luftiger Höhe

43 Meter Höhe wird das neue Wahrzeichen in der Calauer Schweiz betragen, wobei sich die Aussichtsplattform in luftigen 38 Metern befindet. „Besucher werden beeindruckt sein, was aus dieser Höhe und bei guter Sicht alles zu sehen ist“, macht Ingolf Häusler schon mal Lust, einen Aufstieg zu wagen.

Dabei verwies der Sachgebietsleiter Hochbau in der Amtsverwaltung Altdöbern auf den erhöhten Standort auf der Kammlage der Calauer Schweiz, 153 Meter über NN. Bis der Turm im kommenden Jahr für Besucher freigegeben werden soll, gilt es noch rund 95 000 Klinker zu vermauern. Ernst Neumann, Inhaber der bauausführenden Neusch Bau GmbH (Groß Luja) räumt ein: „Einen Aussichtsturm errichtet man auch nicht alle Tage. Nach der Sanierung der Bio-Türme in Lauchhammer ist das unser zweites Turmprojekt“, erklärt er.

Bemerkenswert und auch so gewollt: Die langlebigen Klinker für den Turm werden im benachbarten Klinkerwerk Buchwäldchen (Wienerberger GmbH) produziert. „Neben Normalklinkern werden auch Kanalklinker sowie Radialklinker benötigt, die in unserer Formsteinanlage gefertigt werden“, teilt Werksleiterin Rita Bernhardt mit. Bei der Wahl der Klinker hätten sich die Auftraggeber für das Modell mit der Farbzeichnung „Cottbus“ entschieden.

Klinkerstein aus Heimaterde

„Aus Heimatton und Heimaterde ist der Stein in Buchwäldchen hart gebrannt – so wird er dann auch Klinker genannt“, hielt Roland Schneider in seinem Gedicht fest. Den Heimatgedanken griff auch Petra Richter auf, die die Grundsteinlegung kulinarisch begleitete. Um dem Teig für die begehrten Buchweizenplinse genug Zeit zum Reifen zu geben, war frühes Aufstehen angesagt. „Als Bewohner der Plinsdörfer fühlen wir uns verpflichtet, Plinse anzubieten, denen wir unseren Kosenamen zu verdanken haben“, so die Genusshandwerkerin.

Petra Richter ist Ortsvorsteherin der „Plinsdörfer“ (Gosda, Weißag, Zwietow) auf der Süd- und Sonnenseite der Calauer Schweiz und bekennende Turm-Sympathisantin, nachdem das frühere, hölzerne Bauwerk 2014 aufgrund von Vandalismus und irreparablen Schäden abgerissen werden musste. „Wir wollten diesen neuen Turm, auch wenn sich dadurch die Haushaltssituation unserer Gemeinde verschärft“, spricht Petra Richter für die Fraktion der Befürworter und setzt dem entstehenden Wahrzeichen ein Hoffnungszeichen entgegen: „Wir schaffen das!“

Von Uwe Hegewald / LR

Foto zur Meldung: Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz
Foto: Am Freitag legte Roland Schneider (Mitte), Bürgermeister der Gemeinde Luckaitztal, den Grundstein für den neuen Aussichtsturm in der Calauer Schweiz. Dabei erwiesen sich Calaus Bürgermeister Werner Suchner (r.) und Altdöberns Amtsdirektor Frank Neubert als willkommene Handreicher. (Foto: M. Franke/RM)

Deutscher Mobilitätspreis

(12. 04. 2019)

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat den "Deutschen Mobilitätspreis" ausgeschrieben. Hiermit möchte man Mobilitätslösungen fördern, die Lebenswelten verbinden und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. >> Bis zum 19. Mai 2019 bewerben.

 

Ob Stau- und Lärmvermeidung in den Metropolen, die intelligente Verbindung zwischen Stadt und Land oder der Ausbau von Mobilitätsangeboten für ältere Menschen. Ziel ist es, in allen Regionen Deutschlands die Lebensqualität zu steigern und so auf gleichwertige Lebensverhältnissen hinzuarbeiten. Unternehmen, Start-ups, Städte und Gemeinden, Universitäten, Forschungsinstitutionen und weitere Organisationen mit Sitz in Deutschland sind eingeladen, sich online mit ihren Projekten zu bewerben. Eine Expertenjury wählt die zehn Preisträger aus. Die Sieger werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin geehrt.

 

Hier erfahren Sie mehr.

Foto zur Meldung: Deutscher Mobilitätspreis
Foto: Deutscher Mobilitätspreis

„MACHEN! 2019“

(11. 04. 2019)

Ostbeauftragter der Bundesregierung Hirte startet Ideenwettbewerb in den neuen Bundesländern für Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

 

„Bürgerschaftliches Engagement ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Gesellschaft. Unser Gemeinwesen lebt davon, dass sich Menschen immer wieder neu einbringen, Aufgaben freiwillig übernehmen und gemeinsam Ideen für ein besseres Zusammenleben entwickeln.“ Dies betont der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, zum Start des Ideenwettbewerbs „Machen! 2019“.

Bürgerschaftliches Engagement solle so sichtbar gemacht, gewürdigt und unterstützt werden. „Unser Miteinander kann nur funktionieren, wenn sich Menschen einbringen und die Möglichkeit haben, ihr Umfeld mit zu gestalten“, so Hirte. In den neuen Bundesländern sei Engagement mitunter mit schwierigeren Rahmenbedingungen verbunden: „Strukturen sind nicht so verfestigt und Ressourcen knapper. Hier möchte ich ansetzen und insbesondere kleinere Initiativen und Vereine motivieren, sich mit ihren Ideen zu beteiligen. Es gibt viele Menschen, die anpacken und mitgestalten wollen und unzählige Ideen. Ich möchte mit meinem Wettbewerb erreichen, dass gute Ideen nicht in Schubladen verstauben, sondern im Interesse der Gemeinschaft verwirklicht werden.“, erläutert Christian Hirte die Ziele des Wettbewerbs.

 

Bis zum 30. Juni 2019 können Personen, Vereine, Initiativen, die in Dörfern, Klein- oder Mittelstädten der neuen Bundesländer zu Hause sind, ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen. Gesucht werden kreative Ideen, die Lebensqualität vor Ort stiften, das Mit- und Füreinander festigen und das Gemeinschaftsleben lebendiger machen. Eine unabhängige Jury wählt aus allen Beiträgen die besten 40 Ideen aus. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von bis zu 15.000 Euro, das als „Startkapital“ zur Umsetzung ihrer Idee dienen soll.

 

Die Preisverleihung findet am 26. August 2019 in Berlin statt. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Teilnahmeformular finden Sie hier.

Foto zur Meldung: „MACHEN! 2019“
Foto: „MACHEN! 2019“

Seenlandtage 2019

(08. 04. 2019)

Seenlandtage 2019

Touristiker öffnen das Fenster zum Seenland

Das Lausitzer Seenland startet am 27. und 28. April in die neue Saison. Los geht es mit einem Erlebniswochenende.

 

Sie wiegt 11 000 Tonnen, ist über einen halben Kilometer lang, gut 200 Meter breit und 80 Meter hoch. 65 000 Menschen haben im vergangenen Jahr die Förderbrücke F 60 am Bergheider See besucht. Am 27. und 28. April ist das Besucherbergwerk unweit von Finsterwalde Gastgeber für die Hauptveranstaltung anlässlich der Seenlandtage 2019.

Den Gästen wird ein buntes Programm geboten, kündigt André Speri, Geschäftsführer der F 60 Concept GmbH, an. Dazu gehören etwa Offroad-Touren, ein Informationszelt der Bergbausaniererin LMBV mit einer begehbaren Seenland-Karte sowie die abendliche Schlagerparty mit Künstler Steffen Jürgens. Höhepunkte sind unter anderem das Abseilen aus 60 Metern Höhe für jedermann. Ebenso gibt es eine Demonstration des Vereins Deutscher Objektspringer, die sich vom Stahlkoloss aus 80 Metern Höhe in die Tiefe stürzen wollen.

Darüber hinaus soll am 27. April im unmittelbar neben der F 60 befindlichen Bergheider See Geschichte geschrieben werden. Denn zum ersten Mal dürfen Wassersportler auf die insgesamt 327 Hektar große Wasserfläche. Zugelassen sind laut Amts- und Bergwerksdirektor Gottfried Richter muskel- und windbetriebene Wasserfahrzeuge. Anlässlich der Jungfernfahrt dürfen auch kleine Motorboote das geflutete Restloch des Tagebaus Klettwitz-Nord erobern. „Wir kassieren zum Saisonauftakt keine Gebühren“, lockt der Verwaltungschef.

Die Freigabe des Sees solle durch ein besonderes Signalhorn erfolgen. „Denn ein Banddurchschnitt auf dem Wasser wäre ja unpraktisch“, begründet Richter. Für den akustischen Auftakt der Seenutzung habe sich die Freiwillige Feuerwehr Lichterfeld schon etwas einfallen lassen. Was genau, will Gottfried Richter noch nicht verraten. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Das Baden im Bergheider See werde auch im Jahr 2019 lediglich geduldet, offiziell gestattet sei es aber nicht. Richter vertröstet die Gäste auf das kommende Jahr: „2020 wird die Seesanierung komplett abgeschlossen sein. Dann ist auch ein geregelter Badebetrieb möglich.

Da die Protagonisten zu den Seenlandtagen am letzten April-Wochenende mit sehr vielen Gästen rechnen, wird ein Buspendelverkehr zwischen Lieskau und dem Besucherbergwerk eingerichtet. Reisende aus Richtung Finsterwalde können die „Zschippchenbahn“ nehmen. Diese Bahn fuhr einst von der Sängerstadt über Schipkau nach Senftenberg.

Neben der F 60 gibt es nach Angaben von Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, rund 35 weitere Partner, die während der Seenlandtage einladen. Im Fokus steht dieses Mal die Industriekultur. Und das aus gutem Grund: „Schließlich wird 2020 das Jahr der Industriekultur in Sachsen begangen und ein Jahr später in Brandenburg“, begründet Winkler. So lädt das Besucherzentrum „Excursio“ in Welzow am 27. und 28. April zu Erlebnistouren in Mannschaftstransportwagen in den Tagebau Welzow-Süd ein. Die Gartenstädte Marga und Lauta können bei Führungen und einer Radtour entdeckt werden.

Freifrau von Löwendal, Gründerin des Lauchhammer-Werkes, führt am Veranstaltungswochenende die Besucher persönlich durch das Kunstgussmuseum. Dabei werden auch die Werkstätten der noch heute aktiven Kunstgießerei nicht ausgespart. Ebenfalls öffnet das Schaubergwerk im Senftenberger Schloss im Rahmen des Programms „Kohle, Kumpels, Keilhauen“ seine Pforten. Ebenso lädt das Brandenburgische Textilmuseum in Forst zu kostenfreien Sonderführungen mit Maschinenpräsentationen ein.

Zudem steht während der Besuchertage auch das Wasser im Fokus. Im Hafencamp am Senftenberger See gibt es Schnupperkurse für die neue Trendsportart Stand-up-Paddling (SUP). Am Bärwalder See ist es möglich, oberhalb des Klittener Ufers den Hafen und die Wasserrettungswache beim Tag der offenen Tür zu besichtigen.

Der Eintritt zu den Seenlandtagen ist frei. Einige Angebote sind kostenpflichtig und sollten vorab reserviert werden.

Von Torsten Richter-Zippack / LR

Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.seenlandtage.de

Foto zur Meldung: Seenlandtage 2019
Foto: Die F 60, der Bergheider See und sein Hafen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Seenlandtage am 27./28. April.

Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg

(02. 04. 2019)

Die ersten Antragsrunde für das neue Förderprogramms "Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg" ist gestartet, Für eine zweite Antragsrunde in der 2. Jahreshälfte können noch zum 15. Mai 2019 Anträge gestellt werden.

 

Das Förderprogramm richtet sich an Kommunen sowie Kitas, Grundschulen, Kultureinrichtungen, Vereine und Verbände. Die Projekte sollen Brandenburgerinnen und Brandenburgern Zugänge zu Angeboten kultureller Bildung eröffnen. Ein Schwerpunkt liegt auf Angebote zur interkulturellen Vielfalt und Integration.

 

Quelle: BRANDaktuell

 

Foto zur Meldung: Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg
Foto: Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg

Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.

(01. 04. 2019)

Neue Projekte für Brandenburgs nachhaltige Entwicklung und Umwelt gesucht. Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.

 

Die Förderung über die Kleinförderprogramme „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ und die „Aktion Gesunde Umwelt“ ist auch in 2019 wieder möglich.

Ob Saatguttauschbörse, gemeinschaftliche Lebensmittelrettung, Seminare zum Herdenschutz vor Wölfen, Lastenrad-Festival, Anlage von Nahrungsquellen für Insekten oder partizipative nachhaltige Dorfentwicklungskonzepte - kreative Ideen sind als Projektförderanträge besonders willkommen...

 

Die Förderprogramme "Aktion Gesunde Umwelt" und "Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21" werden aus Lottomitteln finanziert. Die maximale Förderhöhe für außerschulische Bildungsprojekte beträgt in der „Aktion Gesunde Umwelt“ 2.500 Euro. In der „Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21“ ist eine Förderung bis 5.000 Euro pro Nachhaltigkeitsprojekt mit einem Eigenanteil von 20% möglich. Alle Projekte sollten bis spätestens Ende des Jahres umgesetzt werden.

 

Um bei der ersten Auswahlrunde in 2019 dabei zu sein, müssen die Anträge digital bis zum 15. April bei agrathaer unter buero@aktion-brandenburg.de eingereicht werden. Die notwendigen Vorlagen und weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der angehängten Mitteilung und der Webseite www.aktion-brandenburg.de.

Weitere Förderfristen für die beiden Programme sind der 15. Juni und der 15. August 2019.

 

Quelle: Mitteilung des Projektträgers agrathaer vom 26.03.2019

 

Weitere Informationen:

Foto zur Meldung: Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.
Foto: Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.

Kreis-Integrationsbeirat freut sich über gelungene Veranstaltung

(29. 03. 2019)

Die erste Veranstaltung des Integrationsbeirates des Landkreises Oberspreewald-Lausitz war ein voller Erfolg, wie die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Kathrin Tupaj mitteilt. Der syrische Schauspieler, freie Journalist, Autor und YouTuber Firas Al-Shater war kürzlich für eine interaktive Lesung im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg zu Gast.

 

Über 100 Besucher waren der Einladung des Integrationsbeirates in das Bürgerhaus Wendische Kirche gefolgt. Begrüßt wurden die Gäste von Mitgliedern des Beirates in vier Sprachen – Deutsch, Arabisch, Englisch und Russisch. Der in Damaskus aufgewachsene Firas Al-Shater las und kommentierte Passagen aus seinen Büchern, blendete Videos ein. Humorvoll und optimistisch zeigte der 28-jährige YouTuber, der seit 2013 in Berlin lebt, seinem Publikum in Senftenberg Klischees und Vorurteile auf.

 

Die Besucher erfuhren, wie ohne einen einzigen Briefkasten die Verteilung der Post in Syrien funktioniert. Oder wie eigenartig es der Autor empfand, dass die Deutschen erst Kontakt zu ihm fanden, seitdem er einen Hund hat. Als schließlich ein 12-jähriger Junge in der Veranstaltung fragte, was der Unterschied zwischen Deutschland und Syrien sei, antwortete Al-Shater:

 

„Der Unterschied im Leben zwischen Deutschland und Syrien ist, in Deutschland lebt man in einer Demokratie. Ohne die Angst verhaftet zu werden, kann man auf die Straße gehen und seine Meinung sagen. Man hat sogar Wahlrecht. In Deutschland hat man die Möglichkeit, über Parteien zu diskutieren und kann unter verschiedenen Parteien wählen. In Deutschland kommen die Hubschrauber nicht, um zu schießen, sondern um den Kranken zu helfen.“

 

Auch für das leibliche Wohl während der Lesung war gesorgt. In der Pause hatten die Gäste die Möglichkeit, arabischen Kaffee‎ und Köstlichkeiten zu genießen. „Das war eine sehr niveauvolle und gelungene Veranstaltung“, lobte die Besucherin Monika Auer. Der Integrationsbeirat des Landkreises schließt eine Fortsetzung der Veranstaltung nicht aus.

 

Al-Shater, der in seiner Heimat aufgrund regimekritischer Beiträge verfolgt wurde, musste das Land 2012 verlassen. Für ein Filmprojekt reiste er 2013 nach Berlin und erhielt im selben Jahr Asyl in Deutschland. 2016 wurde er mit einem Youtube-Video Millionen von Menschen in den sozialen Netzwerken bekannt.

 

Quelle: Landkreis Oberspreewald-Lausitz, den 29.03.2019

Foto zur Meldung: Kreis-Integrationsbeirat freut sich über gelungene Veranstaltung
Foto: Volles Haus bei interaktiver Lesung des YouTubers Firas Al-Shater, einer Veranstaltung des Integrationsbeirates in Senftenberg. (Foto Landkreis OSL)

Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“: Zusätzlich 77 Millionen Euro für Brandenburg

(29. 03. 2019)

Presseinformation

 

29. März 2019

 

Vogelsänger zum Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung":

Zusätzlich 77 Millionen Euro für Brandenburg

 

Potsdam – Agrarminister Jörg Vogelsänger hat sich heute mit Vertretern der 14 lokalen LEADER-Aktionsgruppen über die Umsetzung des GAK-Sonderrahmenplans „Ländliche Entwicklung" in Brandenburg verständigt. Die Länder erhalten vom Bund ab diesem Jahr über den Sonderrahmenplan „Förderung der ländlichen Entwicklung" weitere Mittel. Für das Land Brandenburg stehen bis 2022 anteilig zusätzlich rund 77 Millionen Euro zur Verfügung.

 

„Über den Ende November 2018 auf den Weg gebrachten Bund-Länder-Sonderrahmenplan Ländliche Entwicklung können wir ergänzend zur ELER-Förderung weitere Vorhaben in unseren ländlich geprägten Regionen unterstützen. Im Fokus steht die Verbesserung der Attraktivität und Lebensqualität im ländlichen Raum", so Vogelsänger.

 

Gegenwärtig liegen für dieses Programm beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) aus den LEADER-Gruppen 126 Anträge vor.

 

Die Anträge lassen sich nach einer ersten Sichtung wie folgt differenzieren: Ein Drittel der Vorhaben zielt auf Verbesserungen der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereichs. Ein Viertel der Vorhaben dient der Schaffung von Einrichtungen für Basisdienstleistungen (unter anderem Kita, Schulen). 20 Prozent der Vorhaben betreffen die Erhaltung und Gestaltung von ortsbildprägenden Gebäuden. Fünf Prozent der Anträge haben private Antragsteller, zum Beispiel für Dach- und Fassadensanierungen, gestellt. 15 Prozent kommen von öffentlichen Antragstellern wie im Fall der Sanierung der evangelischen Kirche Groß Dölln (Uckermark). 15 Prozent der Vorhaben dienen der Verbesserung der Infrastruktur im Siedlungsbereich (beispielsweise Gehwege, Gestaltung Dorfanger). 10 Prozent betreffen Projekte zur Schaffung, Erhaltung und Ausbau von Freizeit- und Naherholungseinrichtungen.

 

Erfolgreiche Strategie mit LEADER

 

LEADER als bürgernahe Methode der Beteiligung der Regionen an den Entwicklungsprozessen bleibt der strategische Ansatz der ländlichen Entwicklung. Dabei stellt die Umsetzung der 14 Regionalen Entwicklungsstrategien der im Land tätigen Lokalen Aktionsgruppen (LAG) mit ihren Schwerpunktsetzungen auch weiterhin die Grundlage für die Förderung dar.

 

Bislang konnten in der laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2020 im Rahmen von LEADER mehr als 1.100 Maßnahmen im ländlichen Raum mit 190 Millionen Euro unterstützt werden: Bei rund 35 Prozent der geförderten Vorhaben handelt es sich um Investi-tionen in die kommunale Infrastruktur sowie die öffentliche Daseinsvorsorge und bei rund 25 Prozent standen Investitionen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft im Fokus. So konnten bisher 60 Vorhaben zur Sanierung und Erweiterung von Kita, Horts und Schulen auf den Weg gebracht und direkt rund 350 Arbeitsplätze – davon rund 200 Frauenarbeitsplätze – neu geschaffen werden.

 

 

Dr. Jens-Uwe Schade

Pressesprecher

 

Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Internationale Kooperation


Henning-von-Tresckow-Straße 2 - 13, Haus S

14467 Potsdam

 

Telefon: 0331/ 866 70 16

Mobil: 0172/ 392 72 02

Fax: 0331/ 866 70 18

Mail: Jens-Uwe.Schade@mlul.brandenburg.de

Internet: www.mlul.brandenburg.de

www.agrar-umwelt.brandenburg.de

 

Foto zur Meldung: Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“:  Zusätzlich 77 Millionen Euro für Brandenburg
Foto: Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“: Zusätzlich 77 Millionen Euro für Brandenburg

Brandenburger Energieeffizienzpreis

(26. 03. 2019)

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie lobt 2019 den „Energieeffizienzpreis des Landes Brandenburg“ zum vierten Mal aus und stellt dafür Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich durch besonders hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auszeichnen. Vergeben werden je ein Preis in den Kategorien Unternehmen und Kommunen sowie ein Sonderpreis.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2019. Eine unabhängige Jury wertet die Bewerbungen aus und entscheidet über die Vergabe der Preise. Die Preise werden beim Brandenburger Energietag am 24. Mai 2019 in Cottbus verliehen.

WFBB Energie richtet den Wettbewerb aus.

Weitere Informationen:

  • Flyer Energieeffizienzpreis
  • Teilnahmebedingungen
  • Bewerbungsformular

unter Wirtschaftsförderung Brandenburg

Foto zur Meldung: Brandenburger Energieeffizienzpreis
Foto: Brandenburger Energieeffizienzpreis

Stadt-Land-Plus

(21. 03. 2019)

Effizientes Landmanagement

 

Ziel der Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ ist es, die Stadt-Land-Beziehungen zu stärken, wodurch

man eine integrierte nachhaltige Entwicklung von Regionen erreichen will. Die Fördermaßnahme wird

vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

 

Mehr

Foto zur Meldung: Stadt-Land-Plus
Foto: Stadt-Land-Plus

Bundeswettbewerb „Bioenergie-Kommunen“

(21. 03. 2019)

Bis zum 15. August 2019 bewerben

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den 5. Bundeswettbewerb „Bioenergie-Kommunen“ ausgelobt. Prämiert werden Dörfer und Städte, die ihren Energiebedarf maßgeblich durch erneuerbare Energien decken; beispielsweise durch regional erzeugte Biomasse.

 

Mehr

Foto zur Meldung: Bundeswettbewerb „Bioenergie-Kommunen“
Foto: Bundeswettbewerb „Bioenergie-Kommunen“

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

(21. 03. 2019)

Bis zum 18. April 2019 bewerben

 

Kommunen und Unternehmen können sich jetzt für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bewerben. Europas wichtigste Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement prämiert in diesem Jahr vorbildliche Nachhaltigkeitsleistungen in Wirtschaft, Kommunen, Architektur und Forschung.

 

Mehr

Foto zur Meldung: Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Foto: Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Mehr Beratung zu erneuerbaren Energien in Brandenburg

(21. 03. 2019)

Neue Beratungsstelle ist eingerichtet

 

Das Land Brandenburg verstärkt das Beratungsangebot zu erneuerbaren Energien. Ziel ist es, die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien und insbesondere für die Windenergie zu stärken. Dazu wird bei der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), die auch die Energieagentur des Landes ist, eine Beratungsstelle eingerichtet.

 

Ansprechpartner ist das Team WFBB Energie.

Mehr

Foto zur Meldung: Mehr Beratung zu erneuerbaren Energien in Brandenburg
Foto: Mehr Beratung zu erneuerbaren Energien in Brandenburg

Zukunft und Digitalisierung – 1. Jahrestagung des Forums ländlicher Raum

(20. 03. 2019)

Seddiner See  – Zum Thema „Zukunft und Digitalisierung der Ländlichen Räume“ hat das Forum ländlicher Raum heute zu seiner ersten Jahrestagung in die Heimvolkshochschule am Seddiner See eingeladen. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hielt ein Grußwort.

 

„Wenn es um die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume in der Hauptstadtregion geht, sind Digitalisierung und Innovation zentrale Anliegen“, sagte Minister Vogelsänger. „Gerade für den ländlich geprägten Raum eröffnen sie vor allem im Einkommens-, Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich auf kommunaler Ebene große Chancen, die weit über die Internet- und Social Media-Nutzung hinausgehen.“

 

Im Rahmen der Jahrestagung wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten digitale Anwendungen für den ländlichen Raum heute bieten und ob diese zu mehr Beteiligung und Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum führen.

 

Die Durchdringung des gesellschaftlichen Lebens mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien ist der Trend schlechthin und birgt für Arbeit und Einkommen sowie im Bereich der Dienstleistungen große Chancen für den ländlichen Raum – und das nicht nur in weiter Zukunft, sondern schon in der Gegenwart.

 

Der Digitalisierung wird bei der Stärkung ländlicher Regionen im Kampf gegen zentrale Herausforderungen wie Landflucht, eine älter werdende Gesellschaft oder den Rückzug von Versorgungs-, Dienstleistungs- und Bildungsangeboten aus der Fläche ein enormes Potential zugesprochen. Moderne Informations- und Kommunikationstechniken können in ländlichen Räumen ganz neue Arbeitsformen erschließen – bisher sind sogenannte Co-Working-Spaces, von denen ein Projekt in Klein Glien gerade den Tourismuspreis des Landes bekommen hat, eher aus Großstädten bekannt, werden heute aber auch mehr und mehr in ländlichen Regionen ausprobiert.

 

Im Nachgang zur heutigen Veranstaltung ist vorgesehen das Thema mit interessierten Kommunen und ausgewählten Experten im Rahmen von Werkstattgesprächen zu vertiefen. Zielstellung ist  es, bereits vorhandene strategisch relevante digitale Lösungen für den ländlichen Raum zu eruieren, die Vorgehensweise der Umsetzung zu standardisieren und auf andere Kommunen übertragbar zu machen. Dabei gilt es, funktionierende Praxisfälle im agilen Vorgehen mit Wissenschaft und Praxis zu schaffen.

 

Quelle: MLUL Brandenburg

Foto zur Meldung: Zukunft und Digitalisierung – 1. Jahrestagung des Forums ländlicher Raum
Foto: Zukunft und Digitalisierung – 1. Jahrestagung des Forums ländlicher Raum

Schwarzbacher Gutshaus wachgeküsst

(18. 03. 2019)

Physiker aus Österreich hat Schwarzbacher Gutshaus wachgeküsst

Grüner Salon in historischer Farbe

Die Sanierung der Innenräume des Schwarzbacher Gutshauses geht dem Finale entgegen. Biedermeier-Kulisse ist beliebte Hochzeitslocation. Satteldach kommt auf den Pferdestall.

 

Blau, grün und gelb - die historischen Originalfarben kommen Raum für Raum in den 300 Jahre alten Schwarzbacher Herrschaftssitz zurück. Die prunkvollen Biedermeierfassungen in den Räumen des Mittelgeschosses glänzen wieder im Stil vergangener Zeiten. Der schönste Raum des Adelssitzes erstrahlt in der Modefarbe des Biedermeier im kräftigen Blau-Grün mit verspieltem hellblauem Blumenmuster. Neu hinzugekommen sind jetzt der Gelbe und der Grüne Salon. Der noch fehlende Rote Salon soll wahrscheinlich auch noch 2019 restauriert werden. Das sieht ein Projekt mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vor.

Den großen Blauen Salon haben Lausitzer Brautpaare bereits für sich entdeckt. Der als Trausaal von der Ruhlander Standesbeamtin genutzte Saal ist bisher für dieses Jahr schon acht Mal gebucht.

Neuigkeiten gibt es auch rund um das Gesamtensemble des Gutes. Planungen, auf den einstigen Pferdestall aus dem Jahr 1834 wieder ein Satteldach zu setzen, sind jetzt wasserdicht. Ende Mai soll der Förderantrag eingereicht werden. Neuestes Projekt für Gutsherr Martin Giersch ist das dem Gut vorgelagerte historische Vorwerk. Die straßenseitige Hälfte will er flott machen und damit einen Schandfleck im Dorf verschwinden lassen.

Von Andrea Budich / Lausitzer Rundschau

[Grüner Salon in historischer Farbe]

Foto zur Meldung: Schwarzbacher Gutshaus wachgeküsst
Foto: Martin Giersch aus Wien zieht es regelmäßig zu seinem Schwarzbacher Anwesen. Beim letzten Arbeitsbesuch hat der Physiker den frisch restaurierten Grünen Salon zufrieden abgenommen. FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE

Kooperationsvertrag "Ausbildung von Gästeführern"

(06. 03. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. am 26.02.2019 in der Kaiserkrone in Brieske konnte ein Kooperationsvertrag zwischen dem Tourismusverband „Lausitzer Seenland“ e.V. und der LAG unterzeichnet werden.

 

Frau Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. und Herr Pohlenz, Vorsitzender der LAG beurkundeten das durch die LAG bis zu einer Höhe von 18.000 Euro finanzierte Projekt „Ausbildung von Gästeführern im Lausitzer Seenland“.

 

Ziel ist die Schulung von Gästeführern mittels einem theoretischen und einem praktischen Teil. Mit der Ausbildung soll es gelingen, die Region den Gästen professionell zu präsentieren. Durch das Projekt wird das touristische Leistungsangebot der Region weiter ausgebaut. Dabei stehen die Themen Barrierefreiheit und Landschaftswandel verstärkt im Fokus der Angebotserstellung für Führungen.

 

Geplante Lehrinhalte sind:

1. Grundlagen der Tourismusbranche – Tourismus als Wirtschaftsfaktor

2. Rechtliche Grundlagen für Gästeführer

3. Präsentations- und Kommunikationstechniken für Gästeführer

4. Inhaltliche Vorbereitung und Gestaltung von Gästeführungen

5. Regionale / lokalspezifische Aspekte von Gästeführungen

6. Praxistraining (Projektarbeit/Thematische Führung möglich)

 

Die Ausbildung soll noch im 1 Halbjahr 2019 beginnen. Interessenten können sich direkt in der Touristinformation Senftenberg melden. Nach einer bestandenen Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

Foto zur Meldung: Kooperationsvertrag "Ausbildung von Gästeführern"
Foto: Frau Winkler und Herr Pohlenz unterzeichnen den Kooperationsvertrag

Vorstandswahl Förderverein LAG

(01. 03. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am 26.02.2019 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ in der Kaiserkrone in Brieske statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl des Vereins-Vorstandes für die nächsten 3 Jahre.

 

Von den anwesenden Mitgliedern der LAG wurde der amtierende Vorstand einstimmig zur Wiederwahl bestimmt. Den Vorsitz übernimmt erneut Herr Roland Pohlenz / Bürgermeister der Stadt Lauchhammer, unterstützt von seiner Stellvertreterin Frau Bärbel Weihmann / Wirtschaftsförderin des Landkreises OSL.

Herr Christian Raum / Quartiersmanager beim DRK Lausitz, fungiert weiter als Schatzmeister im geschäftsführenden Vorstand. Erneut bestätigt wurden auch die bisherigen 9 Vorstandsmitglieder des erweiterten Vorstandes.

Damit ist die LAG weiterhin gut aufgestellt.

Die Übersicht der Mitglieder des Vorstandes finden Sie hier.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Partnern – speziell für ihr hohes ehrenamtliches Engagement herzlich bedanken.

Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie in der laufenden Förderperiode bis 2020 und auch darüber

hinaus.

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

Foto zur Meldung: Vorstandswahl Förderverein LAG
Foto: Mitgliederversammlung am 26.02.2019

LandMobil

(28. 02. 2019)

Innovative Konzepte gesucht

Mit der Bekanntmachung "LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen" unterstützt das BMEL modellhafte Projekte, die die Mobilität der Menschen in ländlichen Räumen verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge leisten. Innovative Projekte können noch bis 1. April 2019 beim Projektträger BLE eingereicht werden.

Foto zur Meldung: LandMobil
Foto: LandMobil

Aktionsbündnis "Leben auf dem Land"

(28. 02. 2019)

Regional vernetzt, gemeinsam stark

Mit dem Aktionsbündnis "Leben auf dem Land" will das BMEL gemeinsam mit dem Landkreistag, dem Städte- und Gemeindebund, dem Handwerk und dem Industrie- und Handelskammertag die ländlichen Räume stärken. Bei der Grünen Woche stellten Bundesministerin Julia Klöckner und die Spitzenvertreter des Aktionsbündnisses ihre Pläne auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor.

Foto zur Meldung: Aktionsbündnis "Leben auf dem Land"
Foto: Aktionsbündnis "Leben auf dem Land"

Aufruf zur Teilnahme am Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier"

(28. 02. 2019)

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat alle Brandenburger Kommunen aufgerufen, sich am Förderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ zu beteiligen. Die Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts sowie die Teilhabe am öffentlichen Leben können die Lebensqualität in Quartieren spürbar verbessern und ihre Attraktivität weiter steigern. Eine Antragstellung ist bis zum 5. April 2019 möglich.  >  mehr

 

 

Zur Schaffung passender Rahmenbedingungen für ein lebendiges, attraktives Quartier werden vom Brandenburger Minsterium für Infrastruktur und Landesplanung und dem Bund in diesem Jahr rund 7,18 Mio. € zur Förderung von integrativen Projekten zur Verfügung gestellt. Der Fördersatz beträgt 90 Prozent.

 

Ziel der Förderung im Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier" ist die Erhaltung und der Ausbau der sozialen Infrastruktur und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration in den Städten und Gemeinden. Dies können zum Beispiel Gemeinbedarf- und Folgeeinrichtungen wie Bildungseinrichtungen, Bibliotheken und Kindergärten oder auch Quartierstreffs sein, die einen besonderen Beitrag zur Integration im Quartier leisten.

 

Das Antragsformular sowie Informationen zu den Fördergegenständen finden Sie über den Link unter „Anlagen“. Die Richtlinie selbst finden Sie rechts unter „Externe Links“.

Foto zur Meldung: Aufruf zur Teilnahme am Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier"
Foto: © empirica AG

Vergabeverfahren ELER-Förderung - Kosten der Vergabe sind förderfähig

(26. 02. 2019)

Kosten der Vergabe sind förderfähig

Für Vorhaben, die über den ELER gefördert werden, können finanzielle Unterstützungen für die Durchführung von Vergabeverfahren beantragt werden. Dies regelt ein Erlass der für Brandenburg und Berlin zuständigen ELER-Verwaltungsbehörde.


Der Erlass gilt ab 15.11.2018 für folgende ELER-Förderrichtlinien:

  • Ländliche Berufsbildung

  • EIP

  • Zusammenarbeit landtouristischer Angebote

  • Zusammenarbeit Nachhaltigkeit und AUKM

  • Einzelbetriebliche Förderung einschließlich Diversifizierung

  • Verbesserung Hochwasserschutz

  • Landschaftswasserhaushalt / Gewässersanierung

  • Verbesserung des natürlichen Erbes

  • Forst (inkl. Forstliche Beratung)

  • LEADER

Unter dem jeweiligen Richtlinienpunkt: „Art und Umfang, Höhe der Zuwendung“ bei der Bemessung wird sukzessive folgende Ergänzung aufgenommen:

Für investive* Vorhaben sind Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren zuschussfähig.“

* investiv sind alle nichtflächen- und nichttierbezogenen Vorhaben des ELER

 

Es ist zu beachten, dass die Findung eines Anbieters zur Durchführung des Vergabeverfahrens nach den vergaberechtlichen Bedingungen per Ausschreibung bzw. durch Einholung von Angeboten erfolgen muss.

Die entstandenen Kosten für das durchgeführte Vergabeverfahren können im Rahmen des Antragsverfahrens im Kostenplan beantragt werden. Diese sind zu den Bedingungen des Fördersatzes der jeweils geltenden Richtlinie förderfähig.

Foto zur Meldung: Vergabeverfahren ELER-Förderung - Kosten der Vergabe sind förderfähig
Foto: Vergabeverfahren ELER-Förderung - Kosten der Vergabe sind förderfähig

Respekt und Mitsprache sind den Menschen kleiner Orte wichtig

(26. 02. 2019)

Altdöbern - Der Evangelische Kirchenkreis Niederlausitz rückt das Thema Heimat  in den Fokus einer Diskussionsreihe.

Von Birgit Keilbach/LR

 

Was macht das Landleben lebenswert?“ war die Frage einer Podiumsdiskussion am Freitagabend (15.02.) in Altdöbern. Mehr als 100 Menschen aus dem Ort und der Umgebung waren gekommen, um mit den Landespolitikern Wolfgang Roick (SPD) und Benjamin Raschke (Bündnis 90/Grüne) zu diskutieren. Beide arbeiten in der Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ mit. Mit ihnen auf dem Podium saßen Pfarrerin Kathrin Schubert aus Calau und Karin Hammitsch aus Frankena, die sich im Verein „Wir für Frankena“ engagiert. Carla Kniestedt vom rbb moderierte den lebhaften, sachlich-kritischen Gedankenaustausch zwischen Podium und Publikum.

 

 

Vieles auf dem Land ist in den vergangenen Jahrzehnten verloren gegangen: Bus- und Bahnverbindungen wurden gekappt, den Konsum gibt es vielerorts schon lange nicht mehr, lange Wege sind nötig, um Kitas, Schulen, Ärzten zu erreichen. Dennoch leben die Lausitzer gern hier, sind stolz auf ihre Heimat. Aber sie wollen respektiert werden. Doch zu oft herrsche das Gefühl vor, nicht wirklich ernst genommen zu werden.

Am Beispiel des Kampfes gegen die Windkraftanlagen im Chransdorfer Wald machte es der Altdöberner Bernhard Scherf deutlich. Das Verkomplizieren mache die Menschen müde, und die Vertreter der Windkraft hätten arrogant über die Köpfe der Betroffenen hinweg geredet. „Nicht respektiert und gehört zu werden, das demotiviert. Die Menschen hier erdulden vieles – mir fehlt aber der Respekt ihnen gegenüber.“ Pfarrerin Kathrin Schubert legte nach: „Es gehört auch eine Entschuldigung dazu, wenn etwas falsch gemacht wurde.“

Uwe Lehmann saß einige Jahre als sachkundiger Bürger in der Altdöberner Gemeindevertretung. Ihm sei aufgefallen, wenn immer wieder nachgestichelt werde, gäben sich Politiker mehr Mühe, Politik zu erklären. Das Engagement mit der Bürgerinitiative gegen den Ockerschlamm im Altdöberner See sei erfolgreich gewesen, doch „gegen die Windkraftanlagen im Wald haben wir gekämpft wie blöd, aber da steht eine ganz andere Armee dagegen“, brachte er das Gefühl der Ohnmacht zum Ausdruck. Desillusioniert habe ihn auch, das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten. „Im persönlichen Gespräch sagen sie, dass die dagegen sind, abgestimmt wird trotzdem dafür.“

Große Zustimmung erhielt die Bitte von Altdöberns Bürgermeister Peter Winzer, dass auch von den bestehenden Windkraftanlagen die Kommunen etwas abbekommen, nicht nur von den neu errichteten. Denn dafür sollen die Betreiber künftig 10 000 Euro an die betreffenden Kommunen zahlen. Für Projekte, die allen Einwohnern zu Gute kommen, wie die zwei Landtagsabgeordneten informierten. „Wir als Gemeinde haben keinen ausgeglichenen Haushalt, schaffen es nicht mal, die freiwilligen Aufgaben abzusichern“, so Peter Winzer. Die Zustimmung im Publikum war ein eindeutiges Votum, dass dieses Problem in Potsdam auf die Agenda kommen muss.

Mehr Geld für kleine Gemeinden steht auch in Potsdam schon auf dem  Programm. „Da läuft im Finanzausgleich des Landes etwas falsch“, vermittelte Benjamin Raschke die Erkenntnis. Denn viele Kommunen im ländlichen Raum arbeiteten mit Haushaltssicherungskonzepten. „Wir waren davon ausgegangen, dass die Kommunen von den Windkraftbetreibern Gewerbesteuer bekommen. Das hat nicht funktioniert“, nannte er den Denkfehler. Für den Ausbau der Internet-Struktur würden rund 22 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, ging Wolfgang Roick auf die Kritik von Bürgermeister Peter Winzer ein, dass es in vielen Dörfern nicht einmal Mobilfunk-Empfang gäbe. Zudem sei auf Initiative der Enquete-Kommission nun in der Kommunalverfassung festgeschrieben, dass die Jugend in allen Belangen beteiligt werden muss und die Ortsvorsteher mehr Rechte bekommen. Drittens werden in den Regionalen Planungsgemeinschaften künftig auch Vertreter von kleinen Gemeinden ab 5000 Einwohnern sitzen.

Eine Reihe weiterer Aspekte für eine lebenswerte Zukunft auf dem Lande gaben die Zuhörer den Mitgliedern der Enquete-Kommission mit auf den Weg. Marlis Rohde aus Suschow regte an, Verkehrsströme langfristig zu betrachten, wenn touristische Anziehungspunkte entstehen. Denn durch Suschow fließe jetzt der Touristen- und der Lieferverkehr für die Therme in Burg. Christel Paulick aus Ogrosen wünscht sich mehr Anreize für die Ansiedlung von Fach- und Allgemein­ärzten. Die Schulbusverbindungen mit zum Teil unzumutbaren Fahrzeiten waren auch ein Kritikpunkt.

„Ich finde es gut, dass Politiker zu uns kommen, um kritische Fragen zu hören und Denkanstöße mitzunehmen. Es war eine höfliche und sachliche Atmosphäre, obwohl es emotionale Themen waren“, resümierte Harald Kupsch aus Ranzow. „Und ich habe jetzt eine Vorstellung von dieser Enquete-Kommission“, ergänzte er.

Foto zur Meldung: Respekt und Mitsprache sind den Menschen kleiner Orte wichtig
Foto: Die Diskussionsrunde mit zwei Landtagsabgeordneten im Altdöberner Lutherhaus findet großen Zuspruch. Viele Leute aus dem Publikum nutzten die Gelegenheit, ihnen ihre Wünsche für ein lebenswertes Leben auf dem Lande mit auf den Weg zu geben. FOTO: Birgit Keilbach

2. Projektaufruf zur Umsetzung des RIK Lausitz

(19. 02. 2019)

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH ist einer von vier deutschen Regionalpartnern des Bundes, um den Strukturwandel in den deutschen Braunkohleregionen (Lausitzer Revier, Rheinisches Revier, Mitteldeutsches Revier und Helmstedter Revier) zu gestalten. Strukturfördermittel aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) stehen zur Bewältigung des Strukturwandels in den Revieren für die nächsten vier Jahre bereit. 

Mit den Mittel aus dem Förderprogramm „Unternehmen Revier" werden über Ideen- und Projektaufrufe konkrete teilregionale Ansätze und Projekte gesucht, die Beiträge zur Strukturentwicklung im Lausitzer Braunkohlerevier leisten. Im Vordergrund stehen dabei innovative Ideen, die alternative Pfade der regionalen Wertschöpfung eröffnen.

2. Ideen- und Projektaufruf im Förderprogramm "Unternehmen Revier" des BMWi für die Wirtschaftsregion Lausitz

Die Wirtschaftsregion Lausitz ruft zum 2. Ideen- und Projektwettbewerb vom 18. Februar bis zum 18. März 2019 zu folgenden Themen auf:

  • Produktentwicklung/ Geschäftsfelderweiterung
  • Mobilität und Verkehr
  • Bioenergie/Algenbiomasse und Seethermie
  • Berufsfrühorientierung

Gesucht werden für alle Aufrufe Innovationsprojekte möglichst verbunden mit einhergehender Geschäftsfelderweiterung oder Neugründung von Unternehmen in der Wirtschaftsregion Lausitz. Pro Projektträger können 200.000 Euro für modellhafte Ansätze ausgezahlt werden.

 

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH tritt in diesem Prozess als Regionalpartner des Bundes auf und wird u.a. das Projektmanagement, Beratung von Akteuren und die Geschäftsführung des Regionalen Empfehlungsgremiums übernehmen. Der Landkreis Spree-Neiße ist als Abwicklungspartner im RIK Lausitz benannt und infolgedessen mit der gesamten Abwicklung der Fördermaßnahme durch das BMWi beauftragt.
 

Die Teilnahme erfolgt in einem zweistufigen Prozess mit dem Formular zur Ideen- und Projekteinreichung.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen erhalten Sie im Download-Bereich. 

Foto zur Meldung: 2. Projektaufruf zur Umsetzung des RIK Lausitz
Foto: 2. Projektaufruf zur Umsetzung des RIK Lausitz © Fotolia

Zukunftsszenarien fürs Dorf

(07. 02. 2019)

Handbuch für ländliche Regionen

Das Projekt „Digitale Dörfer“ des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE hat ein Handbuch über Zukunftsszenarien für ländliche Regionen veröffentlicht. Dieser praxisorientierte Leitfaden vereint alle Schritte von der Vorbereitung, über die Durchführung bis zur Nachbereitung.

Mehr

Foto zur Meldung: Zukunftsszenarien fürs Dorf
Foto: Zukunftsszenarien für Euer Dorf

7. Projektaufruf LEADER-Förderung gestartet

(05. 02. 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat nun erneut ein Budget von 2,2 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 31. Mai 2019 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

 

Den vollständigen Aufruf finden Sie hier.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement.

Dipl.Ing. Michael Franke + Dipl.Ing. Steffen Richter
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

Foto zur Meldung: 7. Projektaufruf LEADER-Förderung gestartet
Foto: LEADER LOGO

Mitgliederversammlung der LAG am 26.02.2019

(04. 02. 2019)

Die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) findet am Dienstag, den 26.02.2019  um 16 Uhr in der Kaiserkrone Brieske statt.


Neben Jahresberichten und Haushaltsplan steht diesmal auch die Neuwahl des Vereinsvorstandes auf dem Programm.

 

[Einladung Mitgliederversammlung 26.02.2019]

Foto zur Meldung: Mitgliederversammlung der LAG am 26.02.2019
Foto: Kaiserkrone Brieske

Aktuelle Vergabeinformationen

(04. 02. 2019)

Einführung der Unterschwellenvergabeordnung

 

Mit der Neufassung der Verwaltungsvorschriften zu § 55 der Landeshaushaltsordnung Brandenburg (LHO) ist zum 01.01.2019 die Verfahrensordnung für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge unterhalb der EU-Schwellenwerte (Unterschwellenvergabeordnung - UVgO) für die Landesbehörden eingeführt worden. Parallel wurden die Verwaltungsvorschriften zu § 44 LHO bzw. die Nr. 3 der darin enthaltenen Allgemeinen Nebenbestimmungen angepasst. Darin wird nunmehr anstelle des Abschnitts 1 der VOL/A die Anwendung der UVgO beauflagt.

 

Bagatellgrenze für die Anwendung des Vergaberechts bei Bauleistungen entfallen!

 

Mit der Änderung der VV zu § 55 LHO zum 01.01.2019 ist die bisherige Nr. 3.5, die bei Aufträgen bis 500,00 EUR den Verzicht auf eine Vergabedokumentation erlaubte, für Bauleistungen vorerst ersatzlos weggefallen.

Foto zur Meldung: Aktuelle Vergabeinformationen
Foto: Aktuelle Vergabeinformationen

Ergebnis des 6. Projektauswahlverfahrens vom 30.01.2019

(01. 02. 2019)

Der Vereinsvorstand führte am 30. Januar 2019 das inzwischen 6. Projektauswahl-verfahren durch – dafür stand ein Budget von 2,5 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 30. November 2018 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 23 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl konnten 9 Vorhaben berücksichtigt werden – 14 lagen außerhalb des verfügbaren Budgets.

 

Die bestätigten Projektträger haben nunmehr bis Ende Juli 2019 Zeit, ihre formgebundenen Anträge bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

 

Zeitgleich wurde der 7. Projektaufruf - mit einem Budget von 2,2 Mio. Euro

und dem Stichtag 31.05.2019 - gestartet. Die entsprechende Bekanntgabe finden Sie auf unserer Website.

 

Nähere Informationen zum Bewerbungs- bzw. Antragsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen:

 

Geschäftsstelle der LAG

Regionalmanagement LEADER

Dipl.Ing. Michael Franke / Dipl.Ing. Steffen Richter

01979 Lauchhammer, Am Werk 8, Zimmer 214

Tel. 03574 4676 2256

e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

 

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

Foto zur Meldung: Ergebnis des 6. Projektauswahlverfahrens vom 30.01.2019
Foto: Ergebnis des 6. Projektauswahlverfahrens vom 30.01.2019

Brandenburger Kompass für die digitale Zukunft

(25. 01. 2019)

Für Brandenburg liegt ein Strategiepapier vor, das nach einem umfassenden Meinungsbildungs- und Beteiligungsprozess unter Mitwirkung eines Digitalisierungsbeirats ressortübergreifend erarbeitet und vom Kabinett im Dezember 2018 verabschiedet wurde.

 

Die Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg enthält eine zehn Thesen umfassende politische Vision, eine Digitale Agenda mit sieben Handlungsfeldern und 200 konkreten Maßnahmen. Für diese kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen in allen Politikbereichen, die teilweise schon gestartet wurden, werden in den kommenden Jahren mindestens 450 Millionen Euro in die Digitalisierung investiert.

 

Im Vordergrund stehen konkrete Erleichterungen durch die Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Unternehmen. Dabei geht es insbesondere um die Digitalisierung aller Verwaltungsdienstleistungen bis 2022. Konkrete Beispiele sind die Beantragung von Kfz-Kennzeichen, Genehmigungsverfahren oder das ElterngeldDigital, der Aufbau einer landesweiten Schul-Cloud, smarte und digitalisierte Mobilitätsangebote und autonom fahrende Busse und auch ein digitalisiertes Wolfs-Monitoring. Zur Umsetzung von Digitalprojekten und zur Beratung von Kommunen wird derzeit die Digitalagentur aufgebaut.

YAY Images 8498234

Kennen oder managen Sie ein Digitalisierungsprojekt in Brandenburg? Dann geben Sie uns einen Hinweis oder schicken uns einen Link für unsere Themenseite zu Digitalisierung und Beteiligung

Foto zur Meldung: Brandenburger Kompass für die digitale Zukunft
Foto: Brandenburger Kompass für die digitale Zukunft

Innovationspreise 2019

(22. 01. 2019)

Bewerbungsphase für Brandenburger Innovationspreise beginnt

 

Beste Ideen und Lösungen aus Unternehmen der Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall gesucht

 

Potsdam, 21. Januar 2019. Zum sechsten Mal lobt das Wirtschaftsministerium die Brandenburger Innovationspreise für die Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall aus. Prämiert werden die besten Ideen und Lösungen von märkischen Startups und Unternehmen sowie kreative Verbundlösungen, die in enger Zusammenarbeit von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bis zum 8. April 2019 bewerben. Die Preise sind dotiert mit 10.000 Euro pro Cluster, die Auszeichnungen werden jeweils an bis zu drei Gewinner vergeben.

 

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sagt: „Mit mehr als 250 Bewerbungen und 35 Preisträgern in den vergangenen fünf Jahren haben die Brandenburger Innovationspreise gute Resonanz gefunden. Die Wettbewerbe bieten märkischen Unternehmen und auch wissenschaftlichen Einrichtungen eine sehr gute Plattform, ihre Ideen bekannt zu machen. Wir sind gespannt auf die Einreichungen.“

 

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, die positive Entwicklung der brandenburgischen Wirtschaft in den Clustern Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall darzustellen und zu unterstützen. „Die Brandenburger Innovationspreise sind eine Leistungsschau und zeigen, über welch enormes Potenzial die brandenburgischen Unternehmen verfügen“, so Minister Steinbach weiter.

 

Eine unabhängige Jury wird die Bewerbungen auf Innovationshöhe, Aussicht auf Markterfolg und auf ihre Relevanz für die Wirtschaft in Brandenburg hin prüfen. Auch dieses Mal wird explizit um die Einreichung nichttechnischer Innovationen gebeten. Beispiele hierfür sind flexible Arbeitszeit- und Mitwirkungsmodelle oder neue Formen des betrieblichen Personalmanagements. Zudem können wieder Unternehmen für die Auszeichnung vorgeschlagen werden, die dann zu einer Bewerbung aufgefordert werden.

 

Weitere Informationen unter:

innovationspreis.ernaehrungswirtschaft-brandenburg.de
innovationspreis.kunststoffe-chemie-brandenburg.de
innovationspreis.metall-brandenburg.de

 

Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich online zu bewerben.

Foto zur Meldung: Innovationspreise 2019
Foto: Brandenburger Innovationspreise

Innovative Mobilitätskonzepte für das Land gesucht

(08. 01. 2019)

Mit der Bekanntmachung "LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beispielhafte Projekte, die geeignet sind, die Mobilität der Menschen in den ländlichen Räumen zu verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge zu leisten. Gesucht werden Vorhaben, die modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln, so dass sie für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können. "LandMobil" ist ein Baustein des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Bis zum 1. April 2019 nimmt die BLE im Auftrag des BMEL geeignete Projektskizzen entgegen. Die Aussichten auf eine Förderung hängen unter anderem vom Nutzen für die ländlichen Regionen und die dort lebenden Menschen, den Erfolgsaussichten des Vorhabens, Innovationsgrad und Kreativität des Ansatzes sowie der Übertragbarkeit der Lösungen ab. Der Förderzeitraum umfasst maximal drei Jahre. In den einzureichenden Vorhaben soll mindestens eines (mehrere sind möglich und erwünscht) der nachfolgenden Aktionsfelder bearbeitet werden:

  • Integrierte Mobilität

  • Bewusstseinswandel in Richtung alternativer Mobilitätsformen

  • Neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit für Anbieter und Nutzer

  • Verbesserung der Anschlussmobilität

  • Elternunabhängige Mobilitätslösungen

 

Die Projektskizzen können bis zum zum 1. April 2019 eingereicht werden.

Foto zur Meldung: Innovative Mobilitätskonzepte für das Land gesucht
Foto: Innovative Mobilitätskonzepte für das Land gesucht

Bekanntgabe Auswahltermin 6. Projektauswahlverfahren

(03. 01. 2019)

Der Vereinsvorstand führt am 30. Januar 2019 das inzwischen 6. Projektauswahlverfahren durch – dafür steht ein Budget von 2,5 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 30. November 2018 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nehmen 23 Projektideen am Auswahlverfahren teil.

 

Die bestätigten Projektträger werden direkt nach der Entscheidung mittels einer Benachrichtigung augefordert, ihre formgebundenen Anträge bis Ende Juli 2019 bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

Foto zur Meldung: Bekanntgabe Auswahltermin 6. Projektauswahlverfahren
Foto: Bekanntgabe Auswahltermin 6. Projektauswahlverfahren

LAG unterstützt erneut kleine lokale Initiativen

(20. 12. 2018)

Ergebnis des 2. KLI-Aufrufes

 

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. unterstützt weiterhin Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wurde im Juni 2018 erneut ein Aufruf für entsprechende Vorhaben gestartet. Kleinprojektträger konnten bis Ende Oktober Projekte einreichen.

 

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten. Die inhaltliche Ausrichtung muss aber dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

 

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern sie Mitglied der LAG sind. Pro Jahr werden dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt.

 

Der LAG-Vorstand bewertete die insgesamt 19 eingereichten Vorhaben. Grundlage des Auswahlverfahrens sind durch die LAG erarbeitete Bewertungskriterien, wie beispielsweise Verbesserung des sozialen Zusammenhaltes, der Nutzen für die dörfliche Gemeinschaft, Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Aspekte zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

 

Von den eingereichten Vorhaben haben 17 Maßnahmen die vorgegebene Mindestpunktezahl erreicht bzw. überschritten. Die 10 bestplatzierten Projekte füllen das zur Verfügung stehende Gesamtbudget von 50.000,- Euro aus.

 

Diese 10 „Sieger" bilden die Grundlage für einen separaten LEADER-Antrag, welcher durch die LAG eingereicht werden wird. Nach Genehmigung schließt die LAG mit den Kleinprojektträgern Realisierungsvereinbarungen zur Umsetzung der Projekte ab.

 

Für alle Vorhaben, die nicht berücksichtigt werden konnten, wird auch in 2019 wieder die Möglichkeit der Teilnahme an einem erneuten Projektaufruf bestehen. Der neue Aufruf wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Michael Franke

Regionalmanagement

Lauchhammer, 20.12.2018

Strategietreffen der LEADER-Verantwortlichen

(20. 12. 2018)

Kurz vor Weihnachten begaben sich die Verantwortlichen der LEADER-Regionen und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg in Klausur. Auch wenn die Zeit bis dahin noch lang scheint, längst laufen die Vorbereitungen für die kommende EU-Förderperiode nach 2020. In dem zweitägigen Strategietreffen wurde resümiert, inwieweit die Ziele bisher erreicht wurden, und wie die Wirkung der Förderung in den Regionen zu beurteilen ist. Die begleitende Evaluation zeigt, dass im Land Brandenburg mit LEADER viel bewegt wird, die Regionen sich entsprechend ihrer strategischen Ausrichtung weiterentwickeln und von der Dorfinitiative bis zum Unternehmer eine breite Beteiligung vorhanden ist. Die hohe Bürokratie wird zwar allseits beklagt und darauf gehofft, dass in den kommenden Jahren die eine oder andere Vereinfachung ihren Weg in die Verwaltungsabläufe und Förderverfahren findet. Trotzdem: LEADER ist und bleibt ein starker Motor für den ländlichen Raum und erfährt immer mehr Beachtung in der Politik.

 

Die Finanzmittel für LEADER kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

 

Was fördert der ELER und was sind die bisherigen Erfolge in Brandenburg? Hier finden Sie Antworten: ELER - echt einfach

Foto zur Meldung: Strategietreffen der LEADER-Verantwortlichen
Foto: Strategietreffen der LEADER-Verantwortlichen

Broschüre „Gutes Gedeihen lassen“

(19. 12. 2018)

Mit der neuen Broschüre »Gutes gedeihen lassen - Mit Fördermitteln demokratische Kultur und Engagement in ländlichen Räumen stärken« stellt das BBE anhand anschaulicher Praxisbeispiele verschiedene Fördermöglichkeiten im Themendreieck »Demokratiestärkung«, »Engagement« und »Ländliche Entwicklung« vor.

Eine große Zahl von Förderprogrammen kann bei der Realisierung von Projektvorhaben in ländlichen Räumen helfen.


Download der Broschüre von laendlicher-raum.info

(PDF-Dokument, 14,5 MB)

Foto zur Meldung: Broschüre „Gutes Gedeihen lassen“
Foto: Gutes Gedeihen lassen

Freies WLAN für jedes Dorf

(17. 12. 2018)

Kostenlose Hotspots durch „WiFi4EU“

Freies WLAN an öffentlichen Orten ist seit März 2018

keine Wunschvorstellung mehr. In ganz Europa erhalten

alle Städte und Gemeinden Gutscheine im

Wert von 15 000 Euro, mit denen sie Wi-Fi-Hotspots

in Bibliotheken, Museen oder Parks einrichten können.

Möglich ist das über ein Webportal der EU mit

dem Namen „WiFi4EU“.

Mehr

Foto zur Meldung: Freies WLAN für jedes Dorf
Foto: Freies WLAN für jedes Dorf

Der Brandenblogger on tour

(17. 12. 2018)

Neues aus der Förderlandschaft

Was genau, das hat sich der #brandenblogger von Juni bis Oktober angeschaut. Mit E-Bike und Schlafsack war Steven, Student der Publizistik, kreuz und quer in Brandenburg unterwegs und hat Projekte besucht, die von EU-Geldern profiteren. Natürlich waren auch einige dabei, die über ELER, den Fonds für die ländliche Entwicklung, gefördert werden.

Mehr

Foto zur Meldung: Der Brandenblogger on tour
Foto: Der Brandenblogger on tour

„Land schreibt Zukunft“ – bis 20. Januar 2019 bewerben

(06. 12. 2018)

Bereits zum vierten Mal lobt der Rat für Nachhaltigkeit einen Ideenwettbewerb aus. Nach „Esskultur und Nachhaltigkeit“, „Mobilität und Nachhaltigkeit“ und „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ steht der neue Aufruf unter dem Motto: „Land schreibt Zukunft“. Möglich wird dieser Wettbewerb durch ein Förderprogramm des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE), den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“.

 

Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“

Im Fokus des Ideenwettbewerbes stehen Aktivitäten und Projekte rund um eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum. Gemeinnützige Akteure und Körperschaften des öffentlichen Rechts können sich mit ihren Ideen bewerben. Der Antragsteller muss im ländlichen Raum ansässig sein. Die ausgewählten Ideen können bis zu ein Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert werden.

Die Wettbewerbsbeiträge können ab sofort in einem der folgenden Themenfelder eingereicht werden:

  • Wertschöpfung & nachhaltiges Wirtschaften
  • Tourismus
  • Gesellschaftlicher Wandel
  • Bildung
  • Öffentliche Verwaltung

Beiträge können bis zum 20. Januar 2019 eingereicht werden.

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen können Sie auf der www.tatenfuermorgen.de nachlesen. Der Förderantrag ist über ein webbasiertes System auf dem Portal (www.tatenfuermorgen.de/fonds-nachhaltigkeitskultur/bewerben/) zu finden.

 

Quelle: Pressemitteilung Rat für Nachhaltige Entwicklung vom 04.12.2018
Bild: www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuelles/ideenwettbewerb-land-schreibt-zukunft-bis-zum-20-januar-2019-bewerben/

Foto zur Meldung: „Land schreibt Zukunft“ – bis 20. Januar 2019 bewerben
Foto: Land schreibt Zukunft - LOGO

Zwischenergebnis zum 6. Förderaufruf

(03. 12. 2018)

Sehr geehrte Damen und Herrem,

 

am letzten Freitag, den 30.11.2018, lief die Frist für den 6. Förderaufruf unserer LAG aus.

Nach Auswertung aller Einsendungen sind 23 Projektideen fristgerecht eingegangenen.

Mit einem Mittelbedarf von 3.864.095 Euro (ELER) ist unser Budget von 2,5 Mio. Euro wieder einmal überzeichnet. Die beiden Termine für die Vorstellung und Auswertung der Maßnahmen werden in der nächsten Vorstandssitzung am 12.12. festgelegt.

 

Foto zur Meldung: Zwischenergebnis zum 6. Förderaufruf
Foto: LEADER Logo

Weitere 150 Millionen Euro für ländliche Entwicklung

(03. 12. 2018)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Agrarministerien der Bundesländer haben einen Sonderrahmenplan für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung beschlossen. Den Ländern stehen 2019 damit zusätzlich 150 Millionen Euro zur Verfügung, etwa für Maßnahmen zur Dorferneuerung, Infrastrukturvorhaben oder Projekte zur Regionalentwicklung.

 

Damit stehen insgesamt im Jahr 2019 für die "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) 900 Millionen Euro zur Verfügung (2018: 750 Millionen Euro). Die Mittel sollten dazu beitragen, deutschlandweit in allen Regionen gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Es können damit auch Kleinprojekte von jeweils bis zu 20.000 Euro unterstützt werden.

 

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des BMEL

Foto zur Meldung: Weitere 150 Millionen Euro für ländliche Entwicklung
Foto: BMEL Logo

Neufassung der Kommunalrichtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten mit neuen Förderschwerpunkten

(03. 12. 2018)

Ab dem 1. Januar 2019 gibt es für Kommunen und Akteure aus dem kommunalen Umfeld neue Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen. Das Bundesumweltministerium hat dazu eine neue Fassung der Kommunalrichtlinie veröffentlicht. Zu den neuen Förderschwerpunkten zählen unter anderem kommunales Energie- und Umweltmanagement, Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs, intelligente Verkehrssteuerung, Maßnahmen zur Abfallentsorgung und Maßnahmen an Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen. Bisherige Förderschwerpunkte bleiben bestehen und wurden an technologische Entwicklungen angepasst. Die neue Richtlinie gilt bundesweit und bis zum 31.12.2022. Die bisher gültige Fassung gilt noch bis 31.12.2018.

 

Gefördert werden ab 1.1.2019:

  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind

  • Kitas, Schulen, Jugendwerkstätten sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

  • Hochschulen

  • Religionsgemeinschaften und deren Stiftungen

  • Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit mind. 25 Prozent kommunaler Beteiligung

  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus

  • kulturelle Einrichtungen und Werkstätten für behinderte Menschen

  • sachkundige, externe Dienstleister

  • Netzwerkmanagerinnen und Netzwerkmanager

  • Unternehmen mit kommunalem Entsorgungsauftrag

  • öffentlich-rechtlich organisierte Wasserwirtschaftsverbände

  • Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs

 

Nicht alle genannten Antragsteller sind für alle Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie antragsberechtigt.

 

Quellen: BMU-Bildungsnewsletter 10/2018 und Webseite Kommunalrichtlinie

 

Weitere Informationen:

 

 

 

Förderprogramm: Klimaschutz durch Radverkehr

(28. 11. 2018)

Mehr Radwege für sicheres und klimafreundliches Vorankommen. Stellplätze mit Ladestationen für Pedelecs und Lastenräder. Lösungen für lokale Radverkehrsdienstleistungen. Mehr Raum für klimafreundliche Zweirad-Mobilität.

 

Im Rahmen des Förderaufrufes „Klimaschutz durch Radverkehr“ können modellhafte, investive Projekte zur Verbesserung der Radverkehrssituation in konkret definierten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Dorf- oder Stadtteilzentren gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen, den Anteil des Radverkehrs an der Verkehrsleistung zu erhöhen und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten. Durch ihren Vorbildcharakter regen die Förderprojekte bundesweit zur Nachahmung an. Besonders förderwürdig sind Projekte, die in Kooperation mit verschiedenen Akteuren realisiert werden.

Die Modellhaftigkeit der Projekte soll sich auszeichnen durch

  • einen klaren und nachvollziehbaren Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen,
  • erstmalige Anwendung und pilothafte Umsetzung integriert geplanter Maßnahmen,
  • eine hohe Fördermittel- und Kosteneffizienz.

Aufbau des Förderaufrufs: Zweistufiges Antragsverfahren

  1. Projektskizze einreichen

Vom 01. August 2019 bis zum 31. Oktober 2019 können Sie Ihre Projektskizze einreichen. Darüber hinaus können im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Oktober 2020 Projektskizzen eingereicht werden. Aus allen eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

  1. Förderantrag stellen

Förmliche Förderanträge sind in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Dafür muss das Antragssystem „easy-Online“ benutzt werden. Bei Verbundprojekten ist eine gemeinsame Skizze durch die Koordinatorin beziehungsweise den Koordinator einzureichen.

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Telefon: +49 30 20199 – 34 22
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/radverkehr

Aufruf zur Förderung von E-Ladestationen veröffentlicht!

(28. 11. 2018)

Vom 22.11.2018 bis zum 21.02.2019 können erneut Förderanträge für öffentlich zugängliche E-Ladestationen gestellt werden. Mit dem dritten Aufruf des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten. Für diesen Förderaufruf stehen allein rund 70 Millionen Euro bereit.

 

Alle Informationen zum Förderprogramm und für die Antragstellung finden Sie auf der Homepage der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) unter www.bav.bund.de. Hier geht es direkt zur Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: https://bit.ly/2zj87Ap

Foto zur Meldung: Aufruf zur Förderung von E-Ladestationen veröffentlicht!
Foto: Förderung von E-Ladestationen

Tassilo Tröscher-Wettbewerb

(28. 11. 2018)

Die Tassilo Tröscher-Stiftung ruft zur Teilnahme am Wettbewerb 2019 „Für die Menschen im ländlichen Raum“ auf. Der im zweijährigen Turnus stattfindende Wettbewerb zeichnet innovative Ideen und Projekte für und aus dem ländlichen Raum aus und ist mit insgesamt 6.000 EUR dotiert.

 

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019.

 

Informationen zur von der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. veröffentlichten Ausschreibung

Foto zur Meldung: Tassilo Tröscher-Wettbewerb
Foto: Tassilo Tröscher-Wettbewerb

Neue Regelung in Kraft gesetzt: Für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig

(20. 11. 2018)

Wichtigstes Förderinstrument im Agrar- und Umweltbereich ist der EU-Agrarfonds ELER. Zu den ELER-Programmen, die in Brandenburg angeboten werden, gehören insbesondere die Förderrichtlinien im Bereich der Ländlichen Entwicklung. Für Investitionsvorhaben, die über den ELER gefördert werden, können ab sofort auch finanzielle Unterstützungen für die Durchführung von Vergabeverfahren beantragt werden. Dies regelt ein Erlass der für Brandenburg und Berlin zuständigen ELER-Verwaltungsbehörde, die unter dem Dach des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums arbeitet.

 

Für die Förderrichtlinien:

  • Ländliche Berufsbildung

  • EIP

  • Zusammenarbeit landtouristischer Angebote

  • Zusammenarbeit Nachhaltigkeit und AUKM

  • Einzelbetriebliche Förderung einschließlich Diversifizierung

  • Verbesserung Hochwasserschutz

  • Landschaftswasserhaushalt / Gewässersanierung

  • Verbesserung des natürlichen Erbes

  • Forst (inkl. Forstliche Beratung)

  • LEADER

wird unter dem jeweiligen Richtlinienpunkt: „Art und Umfang, Höhe der Zuwendung“ bei der Bemessung folgende Ergänzung aufgenommen:

 

„Für investive Vorhaben sind Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren zuschussfähig.“

 

Die entstandenen Kosten für das durchgeführte Vergabeverfahren können im Rahmen des Antragsverfahrens im Kostenplan beantragt werden. Diese sind zu den Bedingungen des Fördersatzes der jeweils geltenden Richtlinie förderfähig.

 

Der Erlass gilt nicht rückwirkend.

 

Dr. Jens-Uwe Schade

Pressesprecher

 

Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Internationale Kooperation

 

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Foto zur Meldung: Neue Regelung in Kraft gesetzt: Für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung  zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig
Foto: Neue Regelung in Kraft gesetzt: Für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig

#BrandenburgDaGeht Was – EU-Förderung in Brandenburg

(13. 11. 2018)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,