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25. Tour de OSL 2022
 
 

Antrag auf Agrarförderung

Der Agrarförderantrag muss spätestens bis zum 16.05. des Antragsjahres 2022 in der zuständigen Behörde eingegangen sein.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich im Online Verfahren mit Hilfe des WebClients unter www.agrarantrag-bb.de.

 

Für die Anmeldung im WebClient benötigen Sie als Antragsteller Ihre Betriebsnummer (BNRZD) und die gültige persönliche Identifikationsnummer der ZID (ZID-PIN).

 

Hinweis: Der handschriftlich unterschriebene Datenbegleitschein ist zur Fristwahrung bei der zuständigen Behörde spätestens bis zum 16.05. einzureichen. Zur Fristwahrung genügt auch die Einreichung per Fax und E-Mail. Hierbei ist das Original innerhalb von 5 Werktagen nachzureichen.

 

Die Gewährung der Zahlungen aus dem Agrarförderantrag sind an die Einhaltung von grundlegenden Anforderungen aus den Bereichen Umweltschutz, Klimawandel, guter landwirtschaftlicher Zustand der Flächen, Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze sowie Tierschutz geknüpft. Verstöße gegen die sogenannten Cross-Compliance-Regelungen führen zu Kürzungen der EU-Zahlungen.

 

Die Regelungen der GAPKondV (bisher nur im Entwurf als Kabinettsfassung vorliegend) gelten grundsätzlich erst ab dem 1.1.2023. Eine antragstellende Person muss allerdings in 2023 auf seinen Ackerflächen einen Fruchtwechsel gegenüber dem Jahr 2022 nachweisen. Durch in 2022 angebaute Zwischenfrüchte oder Untersaaten kann ein solcher Fruchtwechsel nach den Maßgaben des § 18 Abs. 2 GAPKondV für 50% des Ackerlandes erfolgen und belegt werden. Der Fruchtwechsel kann auch durch den Anbau einer Zweitkultur im Jahr 2022 erbracht werden, sofern diese noch in 2022 zur Ernte führt (vgl. § 18 Abs. 1 S. 3 GAPKondV).

Aus diesem Grund wurde im Vorgriff auf die neue Förderperiode ab dem 1.1.2023, im Agrarförderantrag 2022 für den GLÖZ 7 (jährlicher Fruchtwechsel auf Ackerland) die Kennungen (Bindungen)

  • ZF (Zwischenfrucht),
  • US (Untersaat) oder
  • 2F (Zweitfrucht)

in der Nutzcodeliste an den dafür möglichen Ackerlandnutzcodes ergänzt.

 

Bis zum 31. Mai 2022 können bei einem bereits eingereichten Antrag die Bindungen ZF, US oder 2F ergänzt oder geändert werden, da es sich um eine ohnehin bereits zulässige Antragsänderung gemäß Artikel 15 der Verordnung (EU) Nr. 809/2014 handelt.

 

Ab dem 1. Juni bis zum 4. Oktober 2022 können an bereits eingereichten Parzellen die Bindungen ZF, US oder 2F für die gesamte Parzelle ergänzt oder geändert werden, ohne dass es zu einer Sanktionierung kommt. Die Antragsänderung muss durch die antragstellende Person mit einer neuen Antragsversion eingereicht werden. Schlagteilungen im Rahmen der nachträglichen Änderung sind nicht zulässig.

 

Wurde der antragstellenden Person bereits mitgeteilt, dass eine VOK durchgeführt werden soll, ist eine Änderung ebenfalls nicht mehr möglich.

 

Antragsvoraussetzungen:

 

Mindestbetriebsgröße für die Antragstellung: 1,0 ha
Mindestgröße einer landwirtschaftlichen Parzelle (Schlag): 0,3 ha

 

Ansprechpartner:

 

Frau Laube

tel 03541/870-5622

mail 

 

Frau Dullin

tel  03541/870-5634

mail 

 

Dokumente: