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Arbeiten am Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau liegen gut im Zeitplan


Bild zur Meldung: Arbeiten am Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau liegen gut im Zeitplan



 

5,1 Millionen Euro fließen in die derzeit größte Baumaßnahme des Landkreises OSL

 

Die Sanierung des Lübbenauer Paul-Fahlisch-Gymnasiums schreitet planmäßig voran. Nachdem Schüler und Lehrkräfte kurz vor den Sommerferien 2014 in das Gebäude des ehemaligen OSZ in die Richard-Wagner-Straße umgezogen waren, fiel im August der Startschuss für das derzeit umfangreichste Bauvorhaben der Kreisverwaltung OSL. Insgesamt 5,1 Millionen Euro werden in die Einrichtung investiert. Landrat Siegurd Heinze und Finanzdezernent Wilfried Brödno nutzten dieser Tage die Gelegenheit, sich vor Ort einen Eindruck vom aktuellen Baugeschehen zu verschaffen.

 

„Energetische Sanierung und Erneuerung des Innenausbaus“ lautet die Überschrift der Gesamtmaßnahme, welche bis zum Frühjahr 2016 abgeschlossen sein soll. Von den umfassenden Arbeiten ist das gesamte Gebäude betroffen. Die Schwerpunkte der Sanierung liegen dabei in der Gewährleistung eines hohen energetischen Standards, der Sicherung einer zukunftsfähigen Ausstattung und der Schaffung barrierefreier Zugänge zum Gebäude. Neben Veränderungen im Inneren des Gebäudes wird zur Realisierung dieser Vorgaben auch an der Gebäudehülle sowie an den technischen Anlagen und den Außenanlagen Hand angelegt. Unterstützt wird der Landkreis bei dem Vorhaben mit Mitteln aus dem Landeshaushalt.  

 

Ziel der energetischen Betrachtungen ist unter anderem, CO2-Emissionen und Betriebskosten -insbesondere für Wärme und Strom- nachhaltig zu senken. Durch die Nutzung solarer Energien soll eine höhere Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen ermöglicht werden. Moderne Raumheizflächen verbessern künftig das Raumklima.

 

Im Mittelpunkt des Innenausbaus steht die Anpassung und Optimierung des bisherigen Raumkonzeptes. Bestehende Räume werden neu geordnet und erweitert, um bessere Möglichkeiten und Angebote zur Ausgestaltung des Schulbetriebes zu schaffen. Im Eingangsbereich findet sich künftig ein Fahrstuhl, der das Erdgeschoss mit den oberen Etagen verbindet und das Gebäude somit barrierefreier werden lässt. Auch Verbesserungen im Hinblick auf die Raumakustik für die Unterrichtsräume und die Aula, die Umsetzung eines modernen Medienkonzeptes, die Modernisierung und Instandsetzung von Wänden, Böden und Decken, die Ausbesserung des Sportplatzes sowie die Aktualisierung des Brandschutzkonzeptes finden sich in der Planung wieder. 

 

Dass man trotz der Vielzahl an Einzelmaßnahmen bislang gut im Zeitplan liege, bestätigen Christine Paulan und Helga Kuritz als Projektverantwortliche seitens der Kreisverwaltung und Kerstin Bielitz vom Architekturstudio Jasinski aus Cottbus. Sie halten die Fäden im Hinblick auf Planung und Durchführung des Bauvorhabens in der Hand und kontrollieren den reibungslosen Ablauf. Vor wenigen Tagen nahmen sie sich zudem Zeit, um Landrat und Finanzdezernent bei einem Rundgang über die Baustelle die bisherigen Entwicklungen aufzuzeigen.

 

Dass sich ein reichlich halbes Jahr nach Baubeginn vor Ort bereits allerhand getan hat, war schnell festzustellen: Nachdem die Maßnahmen im Anbau weitestgehend abgeschlossen werden konnten, richtet sich das Hauptaugenmerk nunmehr auf das Hauptgebäude. Hier wurden die notwendigen Abbruch- und Rückbaumaßnahmen realisiert, die Fundamente für den Fahrstuhl eingebracht sowie Neustrukturierungen im Eingangs- sowie dem zugehörigen Verwaltungsbereich vorgenommen. Auch die Räume der Bibliothek, welche künftig ebenfalls im Erdgeschoss zu finden sein wird, wurden berücksichtigt. Neue Fenster mit 3-fach Isolierverglasung wurden eingesetzt, eine großflächiges Gerüst weist auf die bevorstehenden Arbeiten an der Außenfassade hin. Sind die Maßnahmen im Hauptgebäude weitestgehend abgeschlossen, rücken in den kommenden Wochen und Monaten Turnhalle und Singehalle in den Fokus. Außerdem werden der Eingangsbereich außen neu gestaltet und der Sportplatz saniert.

 

Um sowohl den störungsfreien Schulbetrieb als auch die zügige Realisierung der Sanierung zu gewährleisten, ist die Bildungsstätte im Sommer 2014 in das Gebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums in die Richard-Wagner-Straße gezogen. Dank der Unterstützung der Stadt Lübbenau können deren städtische Sportanlagen derweil genutzt werden.

 

Voraussichtlich bis zum Frühjahr 2016 sollen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein, sodass anschließend mit der Ausstattung und dem Umzug in das frisch sanierte Gebäude begonnen werden kann. Pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2016/2017 soll der Schulbetrieb dann am gewohnten Schulstandort starten.

 

 

Fototitel:

Frauenpower: Das Bauvorhaben befindet sich fest in der Hand von Christine Paulan und Helga Kuritz von der Kreisverwaltung OSL und Kerstin Bielitz vom Architekturstudio Jasinski aus Cottbus. Bei einer Führung über die Baustelle zeigten sich Landrat Siegurd Heinze und Finanzdezernent Wilfried Brödno jüngst beeindruckt vom Fortschreiten der derzeit größten Baumaßnahme des Landkreises OSL. 

 

Blaue Jacke- Christine Paulan (mit Tasche) und Helga Kuritz (mit Akte)

Rote Jacke- Kerstin Bielitz vom Architekturstudio

 

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