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Interkulturelle Woche endete mit „Zeitreise in die Vergangenheit“


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„Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ lautete das Motto der diesjährigen bundesweiten Interkulturellen Woche 2014. Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz brachten sich erneut Institutionen und Kommunen mit verschiedensten Veranstaltungen rund um die Themenwoche ein. Den Abschluss bildete eine „Zeitreise in die Vergangenheit“, zu der die Migrationsberatungsstelle für Erwachsene, Frakima e.V., gemeinsam mit der Frauengruppe Lübbenau und dem Verein „Unsere Welt, Eine Welt“ geladen hatte.

 

Insgesamt 49 Personen aus dem gesamten Landkreis – darunter viele Migrantinnen und Migranten- nutzten die Gelegenheit, am 18. Oktober an der Ganztagesfahrt teilzunehmen. Das erste Ziel des Ausflugs bildete das Museumsdorf Baruther Glashütte, in dem man sich über die traditionelle Handwerkskunst informieren und das Entstehen der Kunstwerke sogar selbst mitverfolgen konnte. Im Anschluss führte der Weg weiter zur Gedenkstätte nach Sachsenhausen. Ein für alle Beteiligten bewegender Programmpunkt, denn auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und in den vielen Nebenlagern waren einst bis zu 200.000 Häftlinge untergebracht; mehrere zehntausend Inhaftierte fanden durch unmenschliche Bedingungen auf unvorstellbar grausame Art und Weise den Tod.

 

„Die Fahrt diente nicht nur dazu, eine Reise in die deutsche Geschichte zu unternehmen, sondern sollte vorrangig auch das Miteinander und sich Kennenlernen von Migranten und Einheimischen fördern. Dies ist sehr gut gelungen, es fanden viele Gespräche und ein reger Austausch zwischen den Teilnehmenden statt“, zieht Sylvia Leisner von der Migrationsberatungsstelle für Erwachsene Frakima e.V. in Lauchhammer ein positives Fazit. Möglich gemacht wurde der Ausflug durch Spenden, welche durch das Diakonische Werk des Kirchkreises Lübben zur Verfügung gestellt wurden. „Alles in allem eine sehr schöne Veranstaltung als Abschluss der Interkulturellen Woche und ein weiterer Schritt, um Integration und den Austausch zwischen Migranten und Deutschen hier in unserem Landkreis weiter zu fördern“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung, Kathrin Tupaj, welche die Fahrt ebenfalls begleitet hat.