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Qualitätssicherung des Radfernwegenetzes der Energieregion Lausitz


Bild zur Meldung: Qualitätssicherung des Radfernwegenetzes der Energieregion Lausitz



Zum Projektstart der einheitlichen Erfassung des Radfernwegenetzes in der Energieregion Lausitz hat sich die Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und der Stadt Cottbus, der Auftraggeber, die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH mit dem Auftragnehmer TÜV Rheinland Schniering GmbH sowie einigen Pressevertretern in der Spreewehrmühle in Cottbus zusammen gefunden.

 

Projektleiter der TÜV Rheinland Schniering GmbH, Herr Michael Herrfurth, erläuterte das Messsystem und den Einsatz des Messfahrzeuges ARGUS-Agil 2 in der Energieregion Lausitz für die kommenden Monate. Mit einer Front- und Heckkamera sowie weiteren Kameras, die nach Bedarf zusätzlich eingesetzt werden, findet eine Längsebenheitsmessung mit Laserdistanzsensoren statt. „Wir haben in Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bereits über 8.000 Kilometer Radwege mit dieser Methode erfassen können.“, berichtet Herrfurth. Für die Energieregion Lausitz sind ca. 1.700 Kilometer bis zum Ende des Jahres geplant. „Wenn alles nach Plan verläuft, sollten wir bis Ende September die örtliche Erfassung mit dem Fahrzeug vollzogen haben.“ Die Geräterohdaten werden dann zur weiteren Auswertung mit den Datensätzen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) georeferenziert. So können die Streckenbilder räumlich erfasst werden. Anschließend werden die Netzdaten über das Programmsystem OnKo2 visualisiert und ausgewertet.

 

Mit der Zustandserfassung des Radfernwegenetzes ging es gleich nach dem Zusammentreffen der Arbeitsgruppe von der Spreewehrmühle in Cottbus aus an den Start. Die Radwege werden nun in möglichst langen durchgehenden Befahrungskursen erfasst.

 

Am Ende des Jahres werden die ersten Ergebnisse in einem Workshop den zuständigen Fachbereichen in den Landkreisen und der Stadt Cottbus vorgestellt. Damit kann die systematische Planung zur Sanierung der Radfernwege nach Dringlichkeit und einer Finanzbedarfsprognose erfolgen.

 

Für den Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH ist es „ein Projekt zur rechten Zeit.“ „Wir sind in der Region dabei die touristischen Angebote, mit Schwerpunkt auf den Kultur-, Wasser- und Radtourismus auszubauen und weiter zu entwickeln. Überdies entscheidet beim Radtourismus die Qualität der Radwege über eine erfolgreiche Vermarktung als Radreiseregion. Die nächste Zertifizierung der Radfernwege wird im Jahr 2015 stattfinden. Die Zustandserfassungsdaten können also noch vor der nächsten Zertifizierung für die Zustandsverbesserung genutzt werden.“, so Norman Müller weiter.

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