Bildungsministerin Dr. Münch zu Gast im Landkreis OSL


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Bildungsministerin Dr. Martina Münch weilte am 3. Mai 2012 auf Kreisbereisung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Themen Sprachförderung bei Kindern, Qualitätssicherung in der Ausbildung sowie die erfolgreiche Verzahnung von Bildung und Wirtschaft am Beispiel von Calau.

 

Im Öko-Kinderhaus Bummi in Lauchhammer überzeugte sich die Ministerin von dem besonderen Konzept der Spracherziehung und -förderung der Kinder. Die stolze Kita-Leiterin Cordula Rother präsentierte die Einrichtung in ihrer umweltbewussten Gestaltungsweise und erläuterte das Konzeptder Kita unter Trägerschaft des Eltern- und Erziehervereins e.V.

 

Danch übergab Ministerin Münch im SeeCampus Niederlausitz einen Fördermittelbescheid InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) in Höhe von rund 48 000 Euro für Bau- und Ausstattungsmaßnahmen von vier Krippen der Stadt Schwarzheide.

Die Zuwendungen stammen aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“, mit dem Bund und Länder einen bundesweiten Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder bis drei Jahre verabredet hatten. Jugendministerin Martina Münch betont, dass damit nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern auch die Qualität der Einrichtungen verbessert werden. „Der weitere Ausbau des Krippenbereiches ermöglicht es, noch mehr Kinder frühzeitiger zu fördern und in ihren Begabungen zu unterstützen“, so Münch.

 

Bei einem Rundgang durch den Bereich des Oberstufenzentrums (OSZ) Lausitz im SeeCampus zeigte sich die Ministerin von dem Gebäude als PPP-Projekt beeindruckt. In der anschließenden Gesprächsrunde stellte sich das OSZ mit seinen Ausbildungsgängen vor, erläuterten Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zu Ausbildungsmoadiltäten sowie-inhalten. Es wurde viel Positives aufgezeigt, aber auch die Gelegenheit genutzt, um darzustellen, wo Handlungsbedarf besteht.

 

Die Kreisbereisung endete mit einem Besuch der Robert-Schlesier-Oberschule in Calau. Hier wurde eindrucksvoll bewiesen, dass Wirtschaft und Schule aufeinanderzugehen, kooperieren und ein gemeinsames Ziel verfolgen können. So wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Oberschule und der Caleg GmbH unterschrieben, in der man sich auf Eckpunkte des Praxislernens und der Fachkräftesicherung festlegte.

 

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