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Museumskaufhaus trifft Spreewaldbahn: Neueröffnung des umgebauten Spreewaldmuseums


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Am Topfmakrt in Lübbenau wurde am Dienstagabend im Beisein der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Prof. Dr. Sabine Kunst, sowie zahlreicher Bürgerinnen und Bürger sowie geladener Gäste aus Politik und Kultur das umgebaute Spreewaldmuseum feierlich neueröffnet.

 

Unter dem Motto "Museumskaufhaus trifft Spreewaldbahn" ist das Museum nun ein Muss nicht nur für Eisenbahnfreunde und Geschichtsinteressierte. Regionale Besonderheiten, spreewaldtypische Details und längst vergessene Schätze warten nach der inhaltlichen Neukonzeption des Spreewaldmuseums darauf, von den Besuchern (wieder-)entdeckt zu werden. 

 

Mit der Umgestaltung des Museums fand auch die Spreewaldguste, wie sie liebevoll im Volksmund genannt wird, ihr endgültiges Zuhause und sorgte damit für Erleichterung bei all denen, die für den Erhalt der traditionellen Spreewaldbahn in Lübbenau kämpften.

 

Von Juni 2011 bis März 2012 fanden die Umbauarbeiten im Museum statt. Das bestehende Ausstellungsgebäude wurde um eine neue Ausstellungshalle erweitert, dem zukünftigen Heimatbahnhof der Spreewaldguste. Die Verbindung zwischen beiden Häusern stellt ein neuer Übergang dar.Mit den Baumaßnahmen wurde das Torbogenhaus gleichzeitig barrierefrei erschlossen.

Die Baukosten betrugen insgesamt rund 870.000 Euro. Die Hälfte davon wird aus dem Kommunalen Kulturinvestitionsprogramm der ILB gefördert. Die anderen 50 Prozent teilen sich die Stadt Lübbenau und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz.