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Senftenberger See - Luftaufnahme
 

Hingehen: Schipkau freut sich auf den „Shell Eco-Marathon“ 2011


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Wenige Stunden vor dem Beginn des 3. „Shell Eco-marathons“ auf dem Lausitzring sind der Aufbau der Zeltstadt auf dem Areal und die Anreise der Gäste nahezu abgeschlossen. Erste Teams stellen ihre Mobile bereits der technischen Abnahme vor.

 

Zum dritten Mal ist der EuroSpeedway Lausitz Gastgeber dieser besonderen Veranstaltung, welche zum 27. Mal in Europa stattfindet. Über ein Jahr lang arbeiteten Schüler und Studenten aus zahlreichen Hochschulen und Universitäten an innovativen Ideen für die Mobilität der Zukunft. Ziel ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, dass mit umgerechnet einem Liter Kraftstoff die größtmögliche Distanz zurücklegt.

 

Im vergangenen Jahr war der vormalige Rekord von 3836 Kilometern pro Liter vom Team der Technischen Oberschule Saint-Joseph La Joliverie aus dem französischen Nantes  um satte 1.060 Kilometer auf nun fast 4.900 Kilometer überboten worden. Dies entspricht der Strecke vom Nordkap bis nach Süditalien. Die Frage lautet nun, ob dieser Wert erneut überboten werden - und erstmals die 5000er Marke geknackt werden kann.

 

Offiziell wird die Veranstaltung am Donnerstag durch Peter Voser, Chef des Unternehmens Royal Dutch Shell, und Pál Kovács, Staatssekretär im ungarischen Ministerium für nationale Entwicklung als Vertreter der gegenwärtigen ungarischen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union eröffnet. Nach Angaben des Veranstalters gehen in diesem Jahr erneut 220 Teams aus 27 Nationen aus ganz Europa sowie aus Marokko, dem Emirat Quatar und Kanada an den Start. Auch die deutsche Teilnahme stellt mit 25 Bewerbungen einen neuen Rekord dar. Unter den Teilnehmern ist auch die Hochschule Lausitz aus dem benachbarten Senftenberg, welches mit völlig überarbeiteten Modellen an den Start geht. Zu den Förderern der Hochschule zählt unter anderem auch die Gemeinde Schipkau.

 

„Kurz vor dem Beginn dieser ganz besonderen Veranstaltung wünschen wir allen Teilnehmern viel Erfolg beim Wettbewerb, den Solarnutzern natürlich viel Sonne und den angereisten Gästen einen angenehmen Aufenthalt hier in der Lausitz“, sagte Schipkaus Bürgermeister KlausPrietzel. „Nie wurde bislang so intensiv über Energie und deren Verteilung und Nutzung in der Zukunft diskutiert wie heute“, soPrietzel. „Alle Welt sucht Lösungen für eine auch zukünftig gesicherte Mobilität, und Ideen dafür sind hier bei uns in den kommenden Tagen live zu sehen.“

 

Neben der internationalen Aufmerksamkeit für die Veranstaltung und die Rennstrecke freut sich Schipkau auch über gut gefüllte Hotels und Pensionen. Die Gemeinde hatte zudem Gemeinde – und Regionalkarten drucken lassen, welche in Deutsch und Englisch über  öffentliche Einrichtungen, Handel und Gastronomie in der Gemeinde informieren. „Ich kann nur allen raten, sich das emsige Treiben auf dem Ring anzuschauen", soPrietzel, „ so viele Nationen, Sprachengewirr und zahlreiche, teils kuriose Ideen im Bereich Mobilität - das sollte man gesehen haben!"

 

Am Donnerstag, Freitag und Sonnabend starten die Mannschaften in unterschiedlichen Läufen, die auch öffentlich zugänglich sind. An allen drei Tagen öffnet der Ring in der Zeit von 9 – 21 Uhr, Sonnabend endet die Öffnungszeit bereits um 17.30 Uhr. Zuvor erfolgt ab 16 Uhr auf der „Smart Zone“ -  Bühne die Siegerehrung. Der Eintritt ist an beiden Veranstaltungstagen frei, Gäste sind herzlich willkommen.

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