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Förderverein „Gutskapelle Reuden“ e.V.

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Martina Schmidt

Forststr. 2
03205 Calau

Telefon (03541) 8874655

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.dorf-reuden.de

(Quelle:http://www.dorf-reuden.de/)


Aktuelle Meldungen

Herbstliches Konzert in der Gutskapelle

(13.11.2018)

Am Sonntag, dem 18. November 2018, um 16.00 Uhr tritt der Männer-Gesang-Verein "Germania" 1890 Werchow mit einem Chorkonzert unter dem Motto "Bunt sind schon die Wälder" in der Gutskapelle Reuden auf. Dieses Konzert wird eine herbstliche Reise durch die Epochen des Gesangs. Unter der musikalischen Leitung von Michael Wein werden sehr alte aber auch moderne Lieder dargeboten. Bitte achten Sie auf geeignete Kleidung. Die Gutskapelle wird nicht geheizt sein.

 

Renate Uckrow

Foto zur Meldung: Herbstliches Konzert in der Gutskapelle
Foto: Plakatmotiv der Veranstaltung. Grafik: PR

Kammerkonzert "Blütezeit im September" in der Gutskapelle Reuden

(04.09.2018)

Der Förderverein Gutskapelle Reuden e. V. lädt Sie recht herzlich zu dem Kammerkonzert "Blütezeit im September" des Duos Marmor am Samstag, dem 8. September 2018, um 17.00 Uhr in die Gutskapelle Reuden ein.

Wir freuen uns sehr, dass das Musikerehepaar sich zu einem Benefizkonzert für die Restaurierung des barocken Holzaltars der Gutskapelle bereit erklärt hat. Mit Klarinette und Fagott werden sie uns durch die Musik der Zeit führen, als Reuden noch in Sachsen lag. Dazu reisen sie extra mit ihrer kleinen Tochter aus der Musikstadt Trossingen in Baden Württemberg an.

Die beiden jungen Musiker sind freiberuflich engagiert im Bereich der Orchester- und Kammermusik (z.B. bei den Mannheimer Philharmonikern und dem Orchester der Kulturen Stuttgart). Konzertreisen führten sie unter anderem bis an die Randgebiete Europas (Schweden, Moldawien, Rumänien, Kosovo, Italien, Südfrankreich), wo sie unterschiedlichste musikalische Eindrücke dieser Länder sammelten.

Sie spielen seit etwa drei Jahren zusammen und sind als Duett bestrebt anhand eines vielseitigen Repertoires mit Originalwerken und (zum Teil eigenen) Arrangements die Kombination der beiden Instrumente in allen Facetten zu beleuchten. Im Mittelpunkt ihrer Konzertprogramme steht auch immer, jenseits der reinen Musik, die Vermittlung eines thematischen Inhalts, einer Botschaft.

Theresa Braisch (geb. Fritsche, *1987) stammt aus Senftenberg (Brandenburg) und erhielt dort ihren ersten Klarinettenunterricht mit 9 Jahren. Ihr Studium an der HfMDK in Frankfurt a. M. begann sie zunächst bei Prof. Peter Löffler-Asal, wechselte kurz darauf zu Jochen Tschabrun (Solo-Klarinettist des HR-Sinfonieorchesters), bei dem sie 2014 ihr Diplom absolvierte. Engagements als Solo-, Es- und Bass-Klarinettistin führen sie durch Europa & Asien. Parallel dazu erhält sie musikalische Impulse auf dem Spezialgebiet der Alten Musik von Koryphäen der Aufführungspraxis mit historischen Klarinetten.

Maximilian Braisch, geboren 1992 in Berlin, hat dort im Alter von 11 Jahren begonnen, Fagott zu lernen, und ab Sommer 2004 in Hermannstadt/Sibiu (Siebenbürgen) gelebt. Das Musikstudium brachte ihn nach Klausenburg/Cluj-Napoca, Freiburg und Stuttgart. Am Institut für Alte Musik in Trossingen wird er zurzeit von Katrin Lazar unterrichtet. Höhepunkte seiner musikalischen Tätigkeit waren bisher solistische Auftritte sowie kammermusikalische Erfolge mit den Ensembles Archefagt und Quarto d´Oro (auf historischen Instrumenten).

2009 erklang schon einmal ein Konzert mit historischen Instrumenten in unserer Kapelle. Damals präsentierten Musiker des Philharmonischen Orchesters Cottbus unter der Leitung von Christian Möbius "Heitere Salonmusik".

Nun haben wir das Glück, wieder in diesen seltenen Genuss zu kommen. Außerdem bekommen Sie mit diesem Konzert wieder eine ungewöhnliche Instrumentenkombination geboten.

 

Renate Uckrow

Foto zur Meldung: Kammerkonzert "Blütezeit im September" in der Gutskapelle Reuden
Foto: Die Gutskapelle Reuden. Foto: Stadt Calau

Anmeldung läuft für OSL-Geschichtsbörse

(04.10.2011)

Die 1. Geschichtsbörse OSL, die am 6.November ab 10 Uhr in der Calauer Stadthalle stattfinden wird, nimmt Gestalt an, informiert der Heimatverein Calau als Veranstalter.
Schirmherr der Veranstaltung ist Landrat Siegurd Heinze. „Es haben sich bereits Vereine wie der Förderverein der Gutskapelle Reuden, die Heimatvereine Altdöbern, Kleinkoschen und Tettau, die Ortschronisten Brieske-Marga, der Radochla-Verlag Werben und viele andere angemeldet. Weitere sind willkommen“, informiert Projektleiter Matthias Nerenz.

Weitere Infos gibt es unter www.heimatverein-calau.de.

Foto zur Meldung: Anmeldung läuft für OSL-Geschichtsbörse
Foto: Anmeldung läuft für OSL-Geschichtsbörse

Ostereier bemalen macht glücklich

(12.04.2011)
Bärbel Lange leitet einen Workshop in der Gutskapelle Reuden

 

Fantastisches Frühlingswetter stimmt die Menschen bereits auf die Osterfeiertage ein. Dazu gehören natürlich auch verzierte Ostereier. Bärbel Lange aus Lübbenau hat in einem Workshop in der Gutskapelle Reuden gezeigt, wie die sorbischen Ostereier entstehen und zum Mitmachen eingeladen.

 

Bärbel Lange (Mitte) zeigt Carola Willenberg die einzelnen Arbeitsschritte. Tochter Laura (l.) hat schon fast das erste Muster fertig.

 

„Im Erzgebirge ist die Schnitzkunst Zuhause. Bei uns im Spreewald gibt es die hübsch verzierten sorbischen Ostereier. Das ist eine Tradition, die wir pflegen und weiter geben“, erklärte Bärbel Lange.

In der Gutskapelle waren mehrere Arbeitsplätze hergerichtet. Ausgestattet waren sie mit Platzdeckchen, Wachslöffel, Kerzen, Federkielen, Farbgläsern für die Fertigung der Ostereier. In der Mitte lag ein hergerichtetes Osternest mit prächtigen Mustern, um die Gäste für eigene Kreationen zu inspirieren.

„Viele Besucher sind neugierig, trauen sich aber oft nicht zu, selbst ein Ei zu verzieren. Erst wenn sie ihr erstes eigenes Ei gefertigt haben, sind sie glücklich“, erzählte die Lübbenauerin, die auch eine kleine Galerie in der Spreewaldstadt betreibt. Besonders die verschiedenen Arbeitsschritte mit den unterschiedlichen Farben machen die Arbeit erst richtig interessant.

Eine ruhige Hand zeigte die achtjährige Laura Willenberg aus Belten, die sehr schnell die Technik anwenden konnte. Mutti Carola Willenberg hatte ebenfalls ein ruhiges Händchen und nach und nach entstand ein ganz prächtiges Muster. „Wir haben uns bei dem schönen Wetter mit dem Fahrrad aufgemacht. Die Gutskapelle wollten wir schon lange mal besuchen. Da hat der es wunderbar gepasst. Es macht auch echt Spaß“, erklärt Carola Willenberg. Die verzierten Eier werden zu Ostern am Strauch vor ihrem Haus zu sehen sein.
Sogar aus Dresden kamen Besucher zum Ostereiermalen. „Wir sind auf Besuch in der Lausitz. Ich wollte mir das Verzieren anschauen. Unter fachlicher Anleitung fällt es gar nicht so schwer, selbst mitzumachen. Und es ist doch schön geworden, oder?“, sagte Christian Klose und hielt sein kleines Kunstwerk in die Höhe.

Es war ein Kommen und gehen in der Gutskapelle. Einige machten bei ihrer Radtour halt und schnupperten mal neugierig rein, andere verweilten und malten ihr eigenes Osterei.
Für Bärbel Lange ist das Bemalen von Ostereiern schon längst Lebenselixier geworden. Bei schwierigen Mustern arbeite sie manchmal bis zu zwei Stunden an einem Ei, Standartmuster gehen ihre wesentlich schneller von der Hand.
„Das Malen entspannt und beruhigt, das ist gut für die Seele. Und schön sieht es außerdem aus, wenn die bunt verzierten Ostereier dann vor der Tür am Hoffnungsstrauß zu Ostern hängen“, erläuterte Bärbel Lange.

Foto zur Meldung: Ostereier bemalen macht glücklich
Foto: Ostereier bemalen macht glücklich

Trotz Moderne die Dorfstruktur als Kulturerbe bewahren

(16.08.2010)
Ausstellungsstart in der Gutskapelle Reuden mit musikalischen Farbtupfern

 

Eine gute Resonanz fand die Ausstellungseröffnung zu „Kulturgut Dorf“ am Freitag Abend in der Gutskapelle Reuden. Der Cottbuser Landschaftsarchitekt Prof. Helmut Rippl stellte das Grundanliegen der Ausstellung des Fördervereins Kulturlandschaft Niederlausitz vor. Sehr interessiert zeigten sich die Besucher der Ausstellung „Kulturgut Dorf“ in der Gutskapelle Reuden zur Dokumentation der charakteristischen Bausubstanz.

 

Die Barockkirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Bevor allerdings Geschichte und Architektur zum Thema des Abends wurden, spielten Claudia Marschelke aus Saßleben und Helene Koßmagk aus Lübbenau am Klavier ein eindrucksvolles Konzert. Die beiden Studentinnen, die bereits bei „Jugend musiziert“ erfolgreich Akzente setzten, gaben mit lebhaften Stücken und Filmmusiken dem Abend die musikalischen Farbtupfer.

 

Prof. Helmut Rippl ging zunächst auf die Entstehungsgeschichte der Dörfer und ihre daraus resultierende Charakteristik ein. „Früher gab es den Gutsbesitzer und die Leibeigenen, die meist in Holzhäusern in bescheidenen Verhältnissen wohnten. Davon gibt es heute nur noch ganz wenige Zeugnisse der Geschichte. Lediglich die Dorfkirchen, die meist wesentlich älter sind als die umliegende Baustruktur, erinnern an diese Zeit.“, sagte Prof. Rippl. Erst mit den preußischen Reformen und deren Gesetzgebung habe sich auch auf den Dörfern die Ziegelbauweise durchgesetzt, so der Professor weiter. Aus seiner Sicht sei es ungeheuer wichtig, diese alten Dorfkerne (Anger) und die Strukturen um ehemalige Gutshäuser mit den Scheunenareal und Stallungen zu retten und zu erhalten. „Bei dem Bau-Boom, der Mitte der 1990er Jahre eingesetzt hat, sind ganze Eigenheimsiedlungen entstanden, die mit Dorfkultur nicht mehr viel zu tun haben. Das war ein regelrechter Zersiedlungsprozess. Unsere Ecke blieb davon halbwegs verschont“, meinte der Landschaftsarchitekt. Sehr erfreut zeigte er sich über die Botschaft, dass z.B. das Schloss in Groß Jehser seit einem Jahr einen neuen Besitzer hat. „Das ist ja ein Glücksfall. Dort, wo in dieser Gebäude wieder Leben einzieht, wird auch die Substanz erhalten.“, sagte Professor Rippl. Die Nachricht überbrachte ihn Klaus Burghardt, der extra aus Mallenchen nach Reuden kam. „Ich kenne Professor Rippl aus der Arbeitgruppe Dorferneuerung. Neben der Wiedersehenfreude ist das Thema aber auch sehr interessant und immer aktuell, denn Dorferneuerung heißt nicht nur Abriss.“, mahnte Klaus Burghardt. Lutz Lehmann aus Reuden interessierte sich zum Verputzen der Häuser, denn nach den Holz – Lehm – Bauten mit Reetdach folgte zunächst die typischen Backsteinbauten. „Das Verputzen der Häuser, hauptsächlich auch der Gutshäuser, hat sich erst mit dem Barock durchgesetzt“, erklärte Prof. Helmut Rippl die Entwicklung. Gerd-Uwe Lehnigk aus Calau regte an, diese Ausstellung vielleicht auch mit historischen Fotodokumenten, so weit vorhanden, zu ergänzen.

Pfarrerin Martina Schmidt bedankte sich im Namen des Fördervereins „Gutskapelle Reuden“ besonders für das Engagement von Renate Uckrow bei der Vorreitung der Ausstellung.

Die Ausstellung ist bis zum 12.September 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Trotz Moderne die Dorfstruktur als Kulturerbe bewahren
Foto: Trotz Moderne die Dorfstruktur als Kulturerbe bewahren

Fantastische Melodien mit dem Jaspar Libuda Trio in Reuden

(24.09.2009) Zur Finissage der Patchwork-Ausstellung „Fall für Zwei“ hat das Jaspar Libuda Trio aus Berlin die Besucher mit fantastischen Melodien begeistert. Das Trio bot einen Sound zwischen Jazz, Pop und Weltmusik.

Mit Kontrabass, Gitarre und Schlagzeug zelebrierten die drei Musiker rockige Melodien, die mal orientalisch und mal fernöstlich klangen, und reizten dabei die Klangmöglichkeiten ihrer Instrumente aus. Das Zusammenspiel der drei Instrumente und virtuelle Effekte machten das Konzert zu einem Erlebnis. Damit endete auch die Patchwork-Quilt-Ausstellung von Angela Halbach und Regina Wicke aus Wuppertal-Ronsdorf, die fast zwei Monate in der Gutskapelle Reuden zu sehen war. Mehr als 400 Besucher hatte die Textilausstellung in die Gutskapelle angezogen. „Ich freue mich, dass so viele Menschen unsere Ausstellung besucht haben und hoffe, dass wir Quilt und textile Kunst ein bisschen näher bringen konnten“, sagte Angela Halbach, die eigens aus dem Ruhrgebiet in Reuden angereist war. Den Besuchern stellte sie noch ein paar ihrer „Ufos“ vor. „Ufo heißt bei mir unfertige Objekte“, erzählte sie lächelnd und hob die Unterstützung durch Pfarrerin Martina Schmidt und das Team um Renate Uckrow vom Förderverein während der Ausstellung hervor.

Durch den Erwerb von Losen während der Ausstellung konnten die Besucher einen großen Quilt gewinnen. Der Erlös dieser Aktion ist für die Altar-Sanierung in der Gutskapelle bestimmt. Inge Badack, eine Besucherin aus Cottbus, ist die glückliche Gewinnerin.

 

Quelle: Laustzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zur Meldung: Fantastische Melodien mit dem Jaspar Libuda Trio in Reuden
Foto: Fantastische Melodien mit dem Jaspar Libuda Trio in Reuden


Veranstaltungen

12.05.​2019
17:00 Uhr
Musikschulen öffnen Kirchen
"Konzert nicht nur zum Muttertag" mit dem Mittelstufenorchester und dem Violoncello-Ensemble der ... [mehr]
 
01.06.​2019
17:00 Uhr
Berliner Musiker spielen in der Gutskapelle
Konzert mit Berliner Musikern: Sabine Matthes - Gesang Jan Hofmann - Violine/Viola Sven ... [mehr]
 
21.06.​2019
19:00 Uhr
Frischer Wind auf historischen Instrumenten
Das Ensemble Trifoi spielt in der Gutskapelle Reuden. Zu hören sind Eva Ivanova-Dyatlova auf der ... [mehr]
 
13.07.​2019
17:00 Uhr
Kontrabasskonzert mit Jaspar Libuda
Er stellt sein neues Kontrabass Solo Album „Die Geburt der stillen Farben“ vor. „Meine ... [mehr]
 
25.08.​2019
16:00 Uhr
Ausstellungseröffnung
"Unterwegs mit Stift und Farbe" Malerei und Grafik von Wolfgang-Michael Kühnast (Luckau) [mehr]
 
07.09.​2019
16:00 Uhr
Musikalisch-literarischer Nachmittag in der Gutskapelle
Ein musikalisch-literarischer Nachmittag in der Gutskapelle Reuden mit Antje Gräupner - Harfe ... [mehr]
 
14.09.​2019
16:00 Uhr
"Zwei Sänger - vier Sprachen" Repka & Pittkunings unterwegs
Der Sorbe Pittkunings und der Tscheche Jan Repka, der auch in der Schweiz zuhause ist, singen vor ... [mehr]
 
20.10.​2019
16:00 Uhr
Herbstkonzert in der Gutskapelle
Ein Herbstkonzert vom Gemischten Chor Melodia Vetschau e.V. in der Gutskapelle Reuden. ... [mehr]