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Heimatverein Calau e.V.

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Geschäftsstelle: Haus der Heimatgeschichte

Am Gericht 14
03205 Calau

Telefon (03541) 81 44 05 Geschäftsführer Hr. Nerenz

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.heimatverein-calau.de

Der Heimatverein Calau e. V. wurde am 30. November 1992 im damaligen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Calau gegründet. Er will als Vereinigung der Heimatfreunde der Stadt Calau und ihrer Umgebung Kulturhistorisches erhalten und mit seinen Fachveranstaltungen, thematischen Exkursionen, der Broschüre „Calauer Heimatkalender" und Videos Kenntnisse über die Geschichte unserer näheren Heimat vermitteln.

 

Der Verein hat gestaffelte Mitgliedsbeiträge:
bis 21 Jahre: 12,- Euro pro Jahr
ab 22 Jahre: 24,- Euro pro Jahr

 

 

 

Arbeitsgruppen:

 

  • Redaktion Calauer Heimatkalender:
    André Bareinz
    Tel. 03541-80 89 63

 

  • Geschichtsforum:
    Christian Lenz  (Ortschronist)
    Tel. 03541-80 02 96

 

  • Fotogruppe "FotoGen":
    Undine Grabitz
    Tel. 03541 - 80 71 49

 

  • Freundeskreis Calau- Valdivia:
    Erika Pantzer
    Tel. 03541 - 26 88

 

  • Regionales Wasser:     
    Hans-Joachim Emmrich
    Tel. 035434 - 12 829


Aktuelle Meldungen

Mitglieder des Calauer Heimatvereins umarmen Napoleoneiche

(13.03.2019)

Vor der bevorstehenden Verkleinerung der mehr als 350 Jahre alte Calauer Napoleoneiche haben sich Mitglieder des Heimatvereins Calau um den mächtigen Stamm herumgruppiert. Das Foto soll dokumentarischen Wert bekommen und künftig an die Größe der Eiche erinnern. Als Vorlage diente eine Ansichtskarte um 1900 aus dem Bilderarchiv des Vereins. Bei dem Baumgiganten handelt es sich um eine Stieleiche, die durch Blitzeinschlag und Pilz allmählich zerstört wird. Experten geben dem Baum nur noch wenige Jahre.

Foto und Text: M.Nerenz

Foto zur Meldung: Mitglieder des Calauer Heimatvereins umarmen Napoleoneiche
Foto: Foto: Mitglieder des Heimatvereins Calau e.V. gruppieren sich um die Calauer Napoleoneiche.

SPENDE erhalten: Pendelleuchte und Festschrift zur 700-Jahr-Feier 1936 in Calau

(07.03.2019)

Seit neustem sind wir im Besitz einer historische Pendelleuchte von Albrecht Lauterbach. Aufgehübscht und mit neuer Technik ausgestattet wurde diese durch Lampen-Perschel in Calau und durch Gerd-Uwe Lehnigk. Die Pendelleuchte ist ideal für die Schusterecke im Calauer Heimatmuseum. Außerdem erhielten wir von Perschel eine Festschrift zur 700-Jahrfeier 1936. Vielen Dank dafür.

Foto zur Meldung: SPENDE erhalten: Pendelleuchte und Festschrift zur 700-Jahr-Feier 1936 in Calau
Foto: SPENDE erhalten: Pendelleuchte und Festschrift zur 700-Jahr-Feier 1936 in Calau

Infobrief für März

(05.03.2019)

AKTUELLES:

Der Heimatverein Calau präsentiert euch heute erstmals den neu gestalteten Infobrief in frischem Look.  Wir hoffen er gefällt euch.

 

Am 18.02.2019 fand die Jahreshauptversammlung statt. Dabei wurde der Vorstand neu gewählt. Der alte Vorstand wird wieder der neue Vorstand sein. D.h. Hans-Jürgen Hanisch bleibt Vorsitzender (2.v.l.), Gerd-Uwe Lehnigk bleibt Stellvertreter (1.v.l.), Matthias Nerenz bleibt Geschäftsführer (5.v.l.), Michael Petras bleibt Schatzmeister (4.v.l.) und Kirsten Petras bleibt Schriftführerin (3.v.l.).

Der Jahresbeitrag bleibt bis 21 Jahre bei 12 € im Jahr und ab 22 Jahre 24 Euro im Jahr. Wer noch nicht den Mitgliedsbeitrag  an uns überwiesen hat, kann dies per Dauerauftrag bzw. Überweisung auf folgendes Konto tun:

Heimatverein Calau e.V.

Spreewaldbank eG

BIC: GENODEF1LN1

IBAN: DE20 1809 2684 0004 1082 13

 

Unsere neue Internetseite ist fast fertig. Änderungen, die Ihr uns mitgeteilt habt,  wurden sofern es möglich war, in das neue Content-Management-System eingepflegt. In etwa 1 Monat  könnte es dann so weit sein, dass die neue Webseite auf www.heimatverein-calau.de in Betrieb geht.

Die neu gestaltete Internetseite ist aktuell noch unter heimatverein-calau.verwaltungsportal.eu/ zu finden.

 

Ein trauriger Anblick steht uns in den nächsten Jahren bevor. Die Calauer Napoleoneiche mit mehr als 350 Jahre stirbt so langsam aber sicher an einem Pilz. Daher wird sie im März gestutzt. Als Erinnerung haben wir mit Hilfe unserer Vereinsmitglieder noch ein Erinnerungsfoto geschossen nach Vorbild einer historischen Ansichtskarte um 1900. 

 

TERMINE:

Treff der Gruppe „FotoGen“

Unser Fotowettbewerb zum Thema "SCHWARZWEIß und BUNT" findet am Mittwoch, den 06.03.2019 im Haus der Heimatgeschichte  statt.
3 Bilder im 20er-Format können an diesem Abend eingereicht werden. Gerne können interessierte Fotografen und Anfänger vorbeikommen und Fragen zur Fotografie stellen.

 

Rom - gestern und heute

Zum 177. Heimatstammtisch lädt der Heimatverein Interessierte am Montag, den 11.03.2019 um 19 Uhr ins Hotel zur Post in Calau ein. Thema wird sein: ROM – Ein Erlebnisbericht mehrerer Aufenthalte in der „Ewigen Stadt“ und intensiver, langjähriger Auseinandersetzung mit römischer Geschichte.

Ein Vortrag von Hans-Joachim Emmrich mit dem besonderen Blick auf antike Bauwerke und die Wasserversorgung einer Millionenstadt vor 2000 Jahren.

 

12 Jahre AG Radtouristik Calau

Beim 178. Heimatstammtisch erinnert Bodo Rehfeld  am Montag, den 18.03.2019 um 19 Ihr im Hotel zur Post in Calau  in einer Powerpointpräsentation an Ereignisse und Höhepunkte aus 12 Jahre AG Radtouristik Calau.
Anschließend wird ein Film der DEFA aufgeführt, welcher im Jahr 1989 während der 10. Tour der AG gedreht wurde. 

[Infobrief März 2019 (pdf)]

Projekt zur Erneuerung unserer Seite

(04.02.2019)

Alle, die sich gewundert haben, dass sich an unserer Internetseite noch nichts geändert hat: Das Projekt zur Erneuerung unserer Seite ist im Januar gestartet. Wir haben viele Ideen in dieser Zeit an das Azubiprojekt weitergeleitet. Wir warten jetzt auf einen aktuellen Entwurf, den wir euch dann vielleicht schon bald zeigen können. www.heimatverein-calau.de

Historienmarkt in Guben

(02.02.2019)

Kommt vorbei. Heute Historienmarkt in Guben bis 17 Uhr in der alten Färberei. Gerade fand die Eröffnung statt.

Foto zur Meldung: Historienmarkt in Guben
Foto: Historienmarkt in Guben

Historienmarkt in Guben

(02.02.2019)

Heute werben wir (v.l. Gerd-Uwe Lehnigk, Andrè Bareinz, Matthias Nerenz) auf dem Historienmarkt in Guben für die Stadt Calau.

Foto zur Meldung: Historienmarkt in Guben
Foto: Historienmarkt in Guben

Tag in der Alten Färberei in Guben

(02.02.2019)

Einige Eindrücke vom gestrigen Tag in der Alten Färberei in Guben. Danke Andreas Peter für die tolle Organisation. Wieder haben wir vieles neues gelernt und entdeckt..

Foto zur Meldung: Tag in der Alten Färberei in Guben
Foto: Tag in der Alten Färberei in Guben

2. Deutsch-Polnischer Historienmarkt

(01.02.2019)

Morgen fahren wir erstmals zum 2. Deutsch-Polnischen Historienmarkt in Guben und präsentieren dort die Stadt Calau und unseren Verein. Wir freuen uns schon.

Foto zur Meldung: 2. Deutsch-Polnischer Historienmarkt
Foto: 2. Deutsch-Polnischer Historienmarkt

Gästeführer gesucht: Zeigen Sie IHR Calau!

(22.01.2019)

Sie haben ein Herz für Ihre Heimatstadt Calau? Sie wissen einiges zu berichten aus der „guten alten Zeit“ und scheuen sich nicht davor, dies auch Touristen unserer Stadt zu berichten? Wunderbar, dann sind Sie genau richtig. Denn gemeinsam mit dem Calauer Info-Punkt sucht die Stadtverwaltung Calau wieder engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich als Gästeführer betätigen möchten. Diese sollen als zusätzliche Unterstützung für die amtierende Stadtführerin Waltraud Fellenberg eingesetzt werden, denn die Nachfrage nach geführten Touren durch die Stadt ist besonders im Frühjahr und Sommer hoch. „Egal, ob auf dem einmaligen Witzerundweg, in der mobilen Welt des Ostens oder auf einer der beiden Sagentouren: Es gibt sicher jede Menge Calauer, die gern über ihre Heimat berichten“, betont Bürgermeister Werner Suchner. Alle Interessenten werden natürlich vorab ins neue Aufgabenfeld eingearbeitet. Unterstützt wird die Stadt Calau dabei vom Heimatverein, dem Oldtimermuseum und dem Team des Info-Punktes

 

Ist jetzt Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen, Fragen oder Anmeldungen richten Sie am besten direkt an die Stadt Calau, Tel. 03541 / 891-112 oder per Mail: tourismus@calau.de

Foto zur Meldung: Gästeführer gesucht: Zeigen Sie IHR Calau!
Foto: Kirche und Marktplatz von Calau sind beliebt bei Touristen. Um diese künftig fachkundig durch die Stadt zu führen, werden aktuell Gästeführer gesucht. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Gedenken an Joachim Gottschalk

(06.11.2018)

Am 6. November 2018 jährte sich zum 77. Mal der Todestag von Joachim Gottschalk. Der beliebte Schauspieler nahm sich an jenem Tag des Jahres 1941 gemeinsam mit Ehefrau Meta und Sohn Michael das Leben. Gottschalk, der am 10. April 1904 in Calau das Licht der Welt erblickte, weigerte sich trotz Drohungen  durch das NS-Regime beharrlich, seine jüdische Frau zu verlassen. Als diese mit dem gemeinsamen Sohn deportiert werden sollte, entschloss er sich zur Verzweiflungstat und wählte für sich und seine Familie den Freitod.

Hans-Jürgen Hanisch, Vorsitzender des Calauer Heimatvereins, betonte in seiner kurzen Gedenkrede: „Gerade sein Schicksal lehrt in der heutigen Zeit, uns mit allen Kräften gegen jene Mächte zu wehren, die das Rad der Geschichte zurückdrehen möchten.“ Neben einem Gedenkgruß der Stadtverwaltung Calau sowie des Heimatvereins hinterlegten auch drei Schüler der Grund- und Oberschule Calau einen Blumenstrauß an der Gedenkstätte. Das Denkmal an der Stelle von Gottschalks Geburtshaus in Calau wurde im Jahre 1967 vom Bildhauer Theo Balden geschaffen.

Foto zur Meldung: Gedenken an Joachim Gottschalk
Foto: Vertreter des Heimatvereins sowie der Grund- und Oberschule gedachten anlässlich seines Todestages dem in Calau geborenen Schauspieler Joachim Gottschalk. Foto: Stadt Calau

27. Calauer Stadtfest: Der neue Heimatkalender ist da!

(16.08.2018)

Am 14. August präsentierte der Heimatverein Calau e.V. die diesjährige Auflage des Calauer Heimatkalenders. Auf etwa 200 Seiten werden wieder allerhand große und kleine Anekdoten aus der wechselvollen Geschichte unserer Stadt erzählt. „Im Rahmen des Stadtfestes werden wir am Samstag und Sonntag mit einem Stand in der Cottbuser Straße präsent sein. Dort können auch Exemplare des Calauer Heimatkalenders 2019 erworben werden“, informiert Vereinsmitglied Matthias Nerenz.

Geöffnet ist der Stand am Samstag von 10 bis 17 Uhr, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Wer zum Stadtfest keine Möglichkeit hat, sich mit einem Exemplar zu versorgen, kann dies im Laufe der kommenden Woche in der Buchhandlung Lehnert, dem Info-Punkt der WBC oder dem Spielwarengeschäft Forwergck nachholen. Kostenpunkt pro Exemplar: 6 Euro.

 

Informationen zum kompletten Programm des 27. Calauer Stadtfestes finden Sie HIER

Foto zur Meldung: 27. Calauer Stadtfest: Der neue Heimatkalender ist da!
Foto: Die Präsentation des Calauer Heimatkalenders 2019 fand in der Evangelischen Landkirche statt. Foto: Matthias Nerenz

60 Jahre Fernsehturm: Heimatverein bereitet Ausstellung vor

(03.08.2018)

Was Dresden und Berlin haben, das hat Calau schon lange: Einen Fernsehturm. Der weit über die Grenzen der Stadt hinaus sichtbare Betonriese feiert 2018 ein besonderes Jubiläum – seinen 60. Geburtstag. Freilich, der aktuelle Turm wurde erst  im April 1987 in Betrieb genommen. Doch befand sich zuvor bereits an gleicher Stelle ein Sendemast, der eben im Jahre 1958 errichtet wurde.

Anlässlich des 60. Geburtstages hat der Calauer Heimatverein e.V. eine besondere Hommage an den Calauer Fernsehturm vorbereitet. "Im Rahmen des diesjährigen Stadtfestes eröffnen wir am Freitag, 17. August, eine Sonderausstellung im Haus der Heimatgeschichte. Dabei wollen wir allen Einwohnern und Gästen unserer Stadt die Geschichte des Fernsehturms nahebringen", erklärt André Bareinz vom Heimatverein. Er arbeitet bereits seit Ende letzten Jahres an der Sonderausstellung und weiß daher so manche Anekdote aus der Geschichte zu berichten. "Jeder hört täglich Radio. Doch nur die Wenigsten wissen, wieso der Turm da steht und was dort abläuft. Mit unserer Ausstellung wollen wir informieren und unterhalten." Mit jeder Menge Bildmaterial, u.a. von Fotofreund Matthias Nerenz zur Verfügung gestellt, soll die Sonderausstellung auch optisch reizvoll werden. Zudem sind im Ausstellungsraum zahlreiche historische Rundfunk- und Fernsehgeräte zu sehen, die ebenfalls zu Teilen aus der umfangreichen Techniksammlung von André Bareinz stammen.

Die Eröffnung der Ausstellung durch den Calauer Bürgermeister Werner Suchner erfolgt am Freitag, den 17. August, um 17 Uhr im Rahmen des Calauer Stadtfestes. Interessierte sind herzlich willkommen. Infos zum Calauer Stadtfest gibt’s HIER

Foto zur Meldung: 60 Jahre Fernsehturm: Heimatverein bereitet Ausstellung vor
Foto: Matthias Nerenz (links) und André Bareinz vom Heimatverein Calau e.V. bauten in diesen Tagen schon einige Teile der Sonderausstellung auf. Zu sehen sind dabei auch historische Rundfunkgeräte und Fernseher. Foto: Stadt Calau

Die Esskastanie: Calau pflanzt "Baum des Jahres"

(06.06.2018)

In der Calauer Herrenheide ist am 5. Juni der "Baum des Jahres 2018" gepflanzt worden. In diesem Jahr ist es die Esskastanie, lateinisch Castanea sativa. Die Aktion fand im Rahmen der jüngsten Sitzung vom Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus statt, vorgenommen wurde sie durch den Ausschuss-Vorsitzenden Matthias Kurth (CDU) und Bürgermeister Werner Suchner. Im Anschluss erläuterte der Calauer Naturschützer und Mitglied im Heimatverein der Stadt, Siegfried Berndt, einiges zum diesjährigen "Baum des Jahres".

Wann die ersten Ess-Kastanien ihre Zweige in den Himmel des heutigen Deutschlands reckten ist nicht sicher überliefert. Die Griechen etablierten den Baum im Mittelmeerraum bereits in der Bronzezeit fanden sich Anbaugebiete in Südfrankreich. Gut möglich, dass die eine oder andere Ess-Kastanie sich schon damals über Handelsrouten nach Germanien verirrt hat. Die Römer brachten sie schließlich vor rund 2.000 Jahren über die Alpen, erkannten die günstigen botanischen Voraussetzungen und etablierten die Art besonders entlang des Rheins, der Nahe, der Mosel und der Saar. Fortan waren Weinbau und Ess-Kastanie nicht mehr voneinander wegzudenken: Aus dem gegen Verrottung erstaunlich resistenten Kastanienholz fertigten Winzer Rebstöcke – meist wuchs der Ess-Kastanienhain direkt oberhalb des Weinbergs. Das Holz erwies sich weiter als brauchbares Material für den Hausbau, Fassdauben, Masten, als Brennholz und Gerberlohe.  "Auch in der Gegend um Calau gab es früher Weinberge, auf denen vereinzelt Ess-Kastanien wuchsen", informierte Siegfried Berndt und nannte mit der Gegend um Saßleben sowie rund um Cabel einige Beispiele.

Wohl noch bedeutender als für den Weinbau war die Ess-Kastanie lange für die Ernährung der Bevölkerung: Die fettarmen, stärkereichen und süßlichen Maronen blieben nach Missernten oft das lebensrettende Nahrungsmittel. Botanisch betrachtet sind Ess-Kastanien Nüsse, weniger fett als Walnuss oder Haselnuss, jedoch reich an Kohlehydraten. Wohlhabende Bürger der Antike genossen sie – wie heute – eher als kulinarisches Beiwerk.

Vergeben wird der Titel "Baum des Jahres" jährlich vom Kuratorium Baum des Jahres.

[Mehr zum "Baum des Jahres"]

Foto zur Meldung: Die Esskastanie: Calau pflanzt "Baum des Jahres"
Foto: Der Ausschussvorsitzende Matthias Kurth (links) und Bürgermeister Werner Suchner pflanzen in der Herrenheide den "Baum des Jahres", die Esskastanie. Foto: Stadt Calau

Berliner Journalist erkundet Witzerundweg

(24.05.2018)

Einen besonderen Gast konnten am Vormittag des 24. Mai Bürgermeister Werner Suchner und Hans-Jürgen Hanisch, Vorsitzender des Heimatvereins, in Calau begrüßen. Der Berliner Journalist Philip Häfner begab sich unter fachkundiger Führung auf den einmaligen Witzerundweg. Im Zuge von Recherche-Arbeiten für das Wochenmagazin FORUM ist Philip Häfner auf die humoristische Seite des Brandenburger Südens aufmerksam geworden. Neben einer Tour durch die Stadt der Kalauer führte ihn sein weiterer Weg nach Luckau, wo er gemeinsam mit Fotograf Michael Brunner das dortige Cartoon-Museum erkundete.

Nachdem ihn Bürgermeister Werner Suchner begrüßt und mit einigen Präsenten sowie Infomaterial ausgestattet hatte, ging es für Philipp Häfner auf den Witzerundweg. In charmanter Art und Weise berichtete Hans-Jürgen Hanisch aus der reichen (und sehr humorvollen) Historie unserer Stadt. All das will der Reporter aus der Hauptstadt demnächst in seinem Artikel veröffentlichen. Man darf also gespannt sein, welche Kalauer zitiert werden und anderen Menschen Lust auf einen Besuch in unserer Stadt machen...

 

Ein Dank der Stadt Calau geht auch an das Team vom Info-Punkt der WBC, die einige Präsente für den Berliner Journalisten zur Verfügung stellten.

Foto zur Meldung: Berliner Journalist erkundet Witzerundweg
Foto: Erkundeten gemeinsam den Witzerundweg in Calau: Der Berliner Journalist Philip Häfner (li.) und der Vorsitzende des Calauer Heimatvereins, Hans-Jürgen Hanisch. Foto: Stadt Calau

Calau und Altdöbern locken Hauptstädter

(18.04.2018)

Weit über 16.000 Besucher wurden bei der 42. Auflage des Brandenburgischen Reisemarktes am 14. April 2018 gezählt. Auch das Amt Altdöbern und die Stadt Calau machten den Hauptstädtern am Gemeinschaftsstand Appetit auf entspannte Tage in der Region. So warb Günter Kalliske als Calauer Schuhmacher für die Reize der Stadt. Einen besonderen Leckerbissen gab es von der Bäckerei Rietze. Dazu Hans-Jürgen Hanisch, Vorsitzender des Calauer Heimatvereins: „Die Calauer Bäckerei hat im Vorfeld ´Calauer Scherzkekse´ gebacken, die im Rahmen der Messe an die Besucher verteilt wurden. Dafür bedanken wir uns recht herzlich.“ Nicht nur diese Leckerbissen fanden viel Anklang in Berlin…

Foto zur Meldung: Calau und Altdöbern locken Hauptstädter
Foto: Umgeben von regionalen Majestäten fühlte sich der Calauer Schuhmacher, alias Günter Kalliske, sichtlich wohl. Foto: Boris Aehnelt

10. April: Calau gedenkt Joachim Gottschalk

(10.04.2018)

"Joachim, Du hast einen schönen Tag heute..." Mit diesen Worten, angesichts strahlenden Sonnenscheins, gedachte Hans-Jürgen Hanisch, Vorsitzender des Heimatvereins Calau e.V., dem in Calau geborenen Schauspieler Joachim Gottschalk. Der wurde am 10. April vor 114 Jahren in der Schusterstadt geboren. Dieses Jubiläum nahm der Heimatverein zum Anlass für eine kurze Veranstaltung an der Gedenkstätte in der nach ihm benannten Straße. Gekommen waren auch drei Neuntklässler der Oberschule Calau sowie Vertreter der Stadtverwaltung. In seiner kurzen Ansprache betonte der Vorsitzende des Heimatvereins weiter: "Das Schicksal Joachim Gottschalks lehrt uns, die Geschichte nicht zu vergessen. Gerade in einer Zeit, in der manch einer versucht, das Rad der Geschichte zurück zu drehen."

Joachim Gottschalk, dessen jüdische Frau Meta und ihr gemeinsamer Sohn Michael sollten im Jahre 1941 zur Vernichtung deportiert werden, worauf die ganze Familie am 6. November 1941 den Freitod wählte.

 

 

Foto zur Meldung: 10. April: Calau gedenkt Joachim Gottschalk
Foto: Gedachten Joachim Gottschalk (von links): Michael Petras, Hans-Jürgen Hanisch, Gerd-Uwe Lehnigk, Ute Lehnigk, Orell Schneider, Anabel Mathow und Klara Lehmann. Foto: Stadt Calau

Gästeführer gesucht

Gästeführer/innen gesucht!

 

Stadtführungen entlang des Witzerundweges

Führungen in der Mobilen Welt des Ostens

Führungen der Calauer Sagentouren

 

 

Für die kommende Saison 2018 suchen wir engagierte Gästeführer/innen. Die Einarbeitung in die Tätigkeiten wird durch die Stadtverwaltung Calau, dem Calauer Heimatverein, dem Oldtimermuseum und dem Calauer Info-Punkt unterstützt.

Bitte melden Sie sich schriftlich mit Angaben zu Ihrer Person und einer Interessensbekundung.

 

Kontakt:

> für Stadtführungen 

Stadt Calau, Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit, Platz des Friedens 10, 03205 Calau

Email: pressestelle@calau.de

 

> für Führungen im Oldtimermuseum

Herrn Rainer Schmatloch, Mühlenstraße 37,03205 Calau

Tel. 03541/2863

 

 

> für Führungen Calauer Sagentouren

Info-Punkt, Cottbuser Straße 32, 03205 Calau

Email: info@wbc-calau.de

Foto zur Meldung: Gästeführer gesucht
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"Calau INTERAKTIV - Calauer erinnern sich" Bildmaterial gesucht

(20.06.2017)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

Foto zur Meldung: "Calau INTERAKTIV - Calauer erinnern sich" Bildmaterial gesucht
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RBB und die „Kalauer“

(23.11.2015)

Mit einem mobilen Studio sendete der RBB vom Calauer Marktplatz das Nachmittagsformat „rbb UM4“.   Am Rathaus wurde gleich der Witzebriefkasten von Gerd-Uwe Lehnigk als „Schuhmacher“ geöffnet.  Ortschronistin Erika Förster und Gerd-Uwe Lehnigk redeten mit Moderator Arndt Breifeldt über den Ursprung des „Kalauers“ und über die Geschichte der Witzestadt.  Im Studio wurden die vom "Schuhmacher" mitgebrachten Scherzkekse probiert.

 

„Noch nie hatten wir so viele kleine Gäste in unserem mobilen Studio gehabt.“, erzählt der Moderator als Kunstmaler Henry Krzysch mit über 20 Kindern sein aktuelles „3. WBC-Kinder-Kunst-Projekt vorstellte. Die Kinder zeichneten live im Studio und hatten natürlich auch alle einen „Kalauer“ parat.

 

Zum Ende der Sendung fuhren Rainer Schmatloch vom Oldtimermuseum „Mobile Welt des Ostens“ und Moderator Arndt Breifeldt in einem IFA F9, dem Vorgängermodell des Wartburges, mit knatterndem Motor auf den Marktplatz und inspizierten Motor- und Kofferraum. Das Auto gehört neben vielen Unikaten, die zu DDR-Zeiten gebaut wurden, zum aktuellen Bestand des Oldtimermuseums.

 

Nach einer Stunde Sendezeit voller Wortwitz und Doppeldeutigkeit verabschiedete sich das rbb-Team aus Calau.

[Sendung verpasst? Hier gehts zur rbb Mediathek.]

Foto zur Meldung: RBB und die „Kalauer“
Foto: Gerd-Uwe Lehnigk als "Schuhmacher" und Moderator Arndt Breifeldt öffnen gemeinsam den Witzebriefkasten am Rathaus

Calauer Kunst auf dem Vormarsch

(17.11.2015)

Die Stadt Calau entwickelt sich schrittweise in Sachen Kunst und integriert diese im Alltag ein.

Insgesamt gibt es drei ständige Kunstgalerien in der Stadt, die eine Plattform für große und kleine Künstler bieten. So ist die Fotoausstellung des Calauer Heimatvereins zum Thema „CALAU - gestern & heute“ noch bis Ende Januar im Rathaus der Stadt zu sehen. Im AWO Wohnheim „Am kleinen Wald“ präsentiert derzeit der Calauer Fotoverein „Fotogen“ Fotos zur Calauer Schweiz bis Anfang Januar. Der Info-Punkt der Stadt Calau zeigt nach der Ausstellung „Knetkowski-ein Calauer Original“ ab 5. Dezember die vierte Ausstellung in diesem Jahr. Sie präsentiert die ersten Entwürfe des 3.Kinder-Kunstprojektes der Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) unter dem Motto „Wie lebt man in Calau“. Um 10.00 Uhr beginnt die Vernissage umrahmt von Saxophonklängen am 5. Dezember.

Aber auch kleine Geschäfte und Dienstleister zeigen Calauer Kunst. So trifft erstmals Kunst Technik im ELT Elektrofachmarkt in der Lindenstraße. Dort sind Holzskulpturen von der Dipl. Designerin Kirstin Freitag zu sehen. In der Physiotherapie Hilsky sind von dieser Künstlerin auch Aquarell, Kreide- und Ölbilder zu besichtigen.

Die Kunstwerkstatt Krzysch in der Cottbuser Straße bietet Kunstkurse für Erwachsene von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr ohne Voranmeldung an. Hier können sich Erwachsene ausprobieren in Linoldruck, Aquarell, Malen mit Kreide bis hin zu grafischen Arbeiten. Zusätzlich nutzen Firmen gerade in der Vorweihnachtszeit die Möglichkeit im Team künstlerisch in der Kunstwerkstatt aktiv zu werden. Für alle Schüler aus dem Landkreis Oberspreewald Lausitz gibt es in der Kunstwerkstatt von Montag bis Freitag ab 16.00 Uhr eine offene Treffpunktarbeit von der Talenteförderung bis zur Kunst-AG. Zu den Öffnungszeiten können die Bilder in der Werkstatt auch besichtigt und käuflich erworben werden.

Der neue WBC Kundenkalender steht unter dem Motto „Calauer-Kultur-Genuss“ und wird Anfang Dezember von den Nikoläusen alias Hausmeister der Firma Gegenbauer an jeder Wohnungseingangstür der WBC-Kunden persönlich angehangen.

Die „Calauer Nachtmusik mit kulinarischem Genuss“ findet am 15. Januar bereits zum fünften Mal statt. Ein 3-Gänge-Menü erwartet vor Konzertbeginn die Gäste im festlich, dekorierten Gastraum der Hotel zur Post. Danach geht es über den von Kerzen gesäumten Weg zum Rathaus. Im Trausaal präsentieren Simon & Tobias Tulenz romantische Gitarrenmusik. Der Kartenverkauf läuft bereits über den Info-Punkt.

 

Foto zur Meldung: Calauer Kunst auf dem Vormarsch
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Drehtag mit dem RBB - Max Moor in Calau

(03.08.2015)

In der RBB-Fernsehsendung „Bauer sucht Kultur“ reist Moderator Max Moor durch den Südosten Brandenburgs. Dabei macht er auch Halt in Calau um mit dem „Schuhmacher“ Gerd-Uwe Lehnigk über die berühmten „Kalauer“ zu sprechen. Bereits am 29. Mai fand der Drehtag mit einem Kamerateam in der Calauer Innenstadt statt. Die Sendung wurde am 30. Juli ausgestrahlt.

[Beitrag in Mediathek vom RBB ansehen]

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Chilenischer Botschafter in Calau zu Gast

(17.06.2015)
Der Botschafter der Republik Chile S.E. Mariano Fernández Amunátegui, sein Stellvertreter Manuel Galdames und der Kulturbeauftragte der Chilenischen Botschaft Carlos Medina waren zu Gast bei Bürgermeister Werner Suchner in Calau. Bei einer Führung mit Erika Förster im Haus der Heimatgeschichte besichtigte der Botschafter mit großem Interesse die Anwandter-Ausstellung. Dabei übergab er neue Roll-up´s u.a. über die Geschichte der deutschen Einwanderung im Süden Chiles in deutscher und spanischer Sprache für die Ausstellung. Höhepunkt des Tages war das Konzert  der chilenischen Musikgruppe Bordemar anlässlich seines Besuches in der Calauer Landkirche. Anwesend waren u.a. Calauer Stadtverordnete, Mitglieder des Freundeskreises Calau Valdivia, Mitglieder des Heimatverein Calau, Schulleiter Dietmar Kuhring sowie Schülerinnen und Schüler der Carl-Anwandter-Grundschule sowie viele weitere geladene Gäste.

Foto zur Meldung: Chilenischer Botschafter in Calau zu Gast
Foto: Chilenischer Botschafter in Calau zu Gast

Kirchturmführung mit Besichtigung der Turmuhrenstube - Jetzt anmelden!

(11.04.2015)

Der Aufstieg im Kirchturm der evangelischen Stadtkirche startete an der schmalen Wendeltreppe hinauf bis in die Turmuhrenstube über dem Glockenstuhl. Der Vorsitzende des Calauer Heimatvereines Hans-Jürgen Hanisch eröffnete die Ausstellung in luftiger Höhe. Damit sind nun drei Kirchturmuhrenwerke unterschiedlicher Zeitepochen neue Attraktion der Kirchturmführung in Calau. Ein Uhrenwerk wurde sogar schon um 1670-1750 gebaut.

 

 "Besonderer Dank gilt Reinhard Bareinz, der mit Unterstützung der beiden Calauer Uhrmachermeister Reinhard Hemmerling und Maik Seifert sowie Turmführer Dietmar Kschischow viel Engagement und Zeit in die Instandsetzung investiert haben.", berichet Pfarrerin Kathrin Schubert von der evangelischen Kirchengemeinde beindruckt.

 

Auch Bürgermeister Werner Suchner bedankte sich bei allen unterstützenden Akteuren. "Netzwerkarbeit kann man auch mit einem Uhrenwerk vergleichen, wenn ein Rad in das andere greift.", und gab schließlich den Kalauer zum Besten:

 

Warum gibt es am Calauer Kirchturm 2 Ziffernblätter?

Damit zur gleichen Zeit zwei Calauer sehen können, wie spät es ist!

 

 

Sie möchten sich für eine Kirchturmführung anmelden?

 

Kontakt:
Dietmar Kschischow
Tel. 03541/ 80 31 41
e-Mail: d_kschischow@web.de

 

 

Kirchturmführungen - Termine ohne Anmeldung:

April    Sa        25.04.  14.00 Uhr zum 2. Langen Tag der Motoren

Mai      So        17.05.  14.00;15.00 Uhr zum Internationalen Museumstag

Juni     Do       04.06.  14.00 Uhr

Juli      Do       09.07.  14.00 Uhr

August zum Calauer Stadtfest

Sa        15.08. 11.00 Uhr, 13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 Uhr

So        16.08. 13.00;14.00;15.00;16.00;17.00 Uhr

 

September     Do 17.09.  14.00 Uhr

Oktober           Do  15.10.  14.00 Uhr

[Internetseite des Calauer Heimatvereins]

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Erfolgreiche Eröffnung der Ausstellung „Calau interaktiv – Calauer erinnern sich“

(04.09.2012)

Pünktlich zum 21. Calauer Stadtfest eröffneten Johannes Kamenz, Vorsitzender des Heimatvereins und Bürgermeister Werner Suchner im Namen des Geschichtsforums die neue Sonderausstellung  des Heimatvereins Calau e.V.  "Mit der Ausstellung ‚Calau interaktiv – Calau erinnert sich‘ wird ein Stück Stadtgeschichte in die Gegenwart gerückt, insbesondere die der Schloßstraße und des Burgplatzes. Wir knüpfen mit der zweiten Ausstellung an den Erfolg an, den wir mit der Aufarbeitung der Cottbuser Straße verzeichnen konnten", erklärte Johannes Kamenz. Wie der Vorsitzende des rührigen Calauer Heimatvereins erläuterte, gewähre die Ausstellung "Einblick in die Gepflogenheiten unserer Vorfahren". Heimatkunde sei ein Spiegel derer, die an diesen historischen Orten leben oder gelebt haben, betonte er. "Die Ausstellung belebt das Haus, euer Plan ist gut", erteilte Bürgermeister Werner Suchner den couragierten Calauer Geschichtsforschern den verbalen Ritterschlag.

 

Zum Tag des offenen Denkmals  am Sonntag, dem 9.9.2012 können interessierte die Ausstellung noch einmal von 13-17 Uhr besichtigen.

 

[Uwe Hegewald, Matthias Nerenz]

Interessantes Heimatbuch zur Calauer Oberförsterei erschienen

(14.11.2011)

In Verantwortung für den Wald in der Oberförsterei Calau“ heißt das kürzlich erschienen Buch von Siegfried Matthes aus Calau. Dabei handelt es sich nicht um ein Fachbuch, sondern vielmehr um eine interessante heimatkundliche Betrachtung des Waldes von 1945 bis 2010 mit Geschichten als Würdigung der Arbeit der Waldbauern und Förster. In dem 103seitigen und reich bebilderten Werk (Hardcover), dass im Eigenverlag entstanden ist, sind viele Personen und Namen zu finden, denen der heutige Waldreichtum um Calau zu verdanken ist.
Neben forstwirtschaftlichen Betrachtungen finden besonders heimatkundliche Aspekte um Calau im Zusammenhang mit der Entwicklung der Oberförsterei Calau in diesem Buch Berücksichtigung. 
Eine interessante Naturbetrachtung der letzten 65 Jahre und ein Muss für jeden Heimatfreund. Erhältlich ist das Buch in der Buchhandlung Lehnert sowie im Calauer Info-Punkt erhältlich.

Foto zur Meldung: Interessantes Heimatbuch zur Calauer Oberförsterei erschienen
Foto: Interessantes Heimatbuch zur Calauer Oberförsterei erschienen

Anmeldung läuft für OSL-Geschichtsbörse

(04.10.2011)

Die 1. Geschichtsbörse OSL, die am 6.November ab 10 Uhr in der Calauer Stadthalle stattfinden wird, nimmt Gestalt an, informiert der Heimatverein Calau als Veranstalter.
Schirmherr der Veranstaltung ist Landrat Siegurd Heinze. „Es haben sich bereits Vereine wie der Förderverein der Gutskapelle Reuden, die Heimatvereine Altdöbern, Kleinkoschen und Tettau, die Ortschronisten Brieske-Marga, der Radochla-Verlag Werben und viele andere angemeldet. Weitere sind willkommen“, informiert Projektleiter Matthias Nerenz.

Weitere Infos gibt es unter www.heimatverein-calau.de.

Foto zur Meldung: Anmeldung läuft für OSL-Geschichtsbörse
Foto: Anmeldung läuft für OSL-Geschichtsbörse

Neue Gedenktafel ziert nun das Haus der Heimatgeschichte

(28.09.2011)
Großes Geschenk der Chilenischen Botschaft an die Stadt Calau

 

Zum Calauer Stadtfest gab es etwas ganz Feierliches: gemeinsam enthüllten Bürgermeister Werner Suchner und der chilenische Botschafter Jorge O'Ryan Schütz mit seiner Frau Christina eine große Gedenktafel über das Leben Carl Anwandters am Haus der Heimatgeschichte ein. Die Tafel ist ein Geschenk der Chilenischen Botschaft an die Stadt Calau.

           
Es war alles festlich hergerichtet: nicht nur, dass der Giebel am Haus der Heimatgeschichte mit großen Lettern verschönert wurde, sondern eine große Tafel, eingehüllt im weißem Tuch und großer roter Schliefe gebunden ließ. Der Chilenische Botschafter Jorge O´Ryan Schütz mit einer Delegation erneut zu Gast in Calau. Unter den zahlreichen Gästen wurde auch Julie Davies aus München, eine direkte Nachfahrin von Carl Anwandter, in Calau begrüßt.

 

“Es ist nun gerade mal ein Jahr her, dass wir gemeinsam dieses Haus mit der wunderschönen Ausstellung zu Carl Anwandter eingeweiht haben. Die Stadt feiert ihr 20. Stadtfest und da haben wir auch ein Geschenk mitgebracht.“, sagte Jorge O´Ryan Schütz in seine kleinen Begrüßungsrede. Weiterhin hob der Botschafter das Lebenswerk von Carl Anwandter hervor und würdigte sein Dienst an der Gesellschaft. Die große farbige Gedenktafel im Format 80-mal 149 Zentimeter entstand mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes. Die inhaltliche Gestaltung lag in den Händen des chilenischen Kulturattachés Jorge Eduardo Schindler. 
Einstimmend auf den feierlichen Augenblick gab die junge Calauer Künstlerin Alwine Schulze musikalische Kostproben auf Ihrer Geige. Bürgermeister Werner Suchner dankte dem Botschafter für dieses großartige Geschenk als Beleg für die weitere Vertiefung der engen Deutsch-Chilenischen Beziehungen, die sich hier in Calau, insbesondere im Haus der Heimatgeschichte mit der Carl-Anwandter-Ausstellung widerspiegeln. 
Unter großem Beifall enthüllten der chilenische Botschafter Jorge O'Ryan Schütz mit seiner Frau Christina und der Calauer Burgermeister Werner Suchner die Gedenktafel.

 

Sehr beeindruckt war auch der Verteidigungsattachés der Republik Chile, Colonel Roberto Ziegele, der erstmals in Calau weilte. „Ich freue mich sehr, dass ich in Begleitung unseres Botschafters die Stadt Calau besuchen kann. Für mich ist etwas ganz besonderes, weil Valdivia meine Heimatstadt ist und ich auch im Institut Carlos Anwandter zur Schule gegangen bin. Es ist sehr beeindruckend, wie sie die Leistungen von Carl Anwandter in beiden Staaten in Erinnerung halten“, so der der Colonel. Im Februar werden erneut chilenische Schüler die Stadt Calau besuchen. Der Colonel hofft, dass er diese Delegation dann ebenfalls wieder mit begleiten kann.

 

Foto: © Matthias Nerenz

Foto zur Meldung: Neue Gedenktafel ziert nun das Haus der Heimatgeschichte
Foto: Neue Gedenktafel ziert nun das Haus der Heimatgeschichte

1. Geschichtsbörse OSL in Calau

(14.07.2011)

Die 1. Geschichtsbörse OSL am 6. November 2011 in der Calauer Stadthalle nimmt immer mehr Konturen an. Einige Institutionen und Vereine haben bereits ihre Teilnahme zugesichert. Auch außerhalb der Kreisgrenzen ist die Geschichtsbörse schon Gesprächsthema und Anfragen gehen in Calau ein. Die Börse verspricht eine große Vielfältigkeit für die Besucher, aber auch für die Teilnehmer, egal ob es ein Museum ist, oder eine Heimatverein. Mehr und mehr kristallisiert sich heraus, dass Aussteller Publikationen oder ihre heimatkundlichen Forschungen auf dieser Börse entsprechend präsentieren wollen.

 

Bislang liegt bereits die Zusage bzw. das Interesse einer Teilnahme vor von: 

  • Heimatverein Calau als Gastgeber 
  • Kultur - Ferien – Freizeit Senftenberg
  • Jugendclub Kroppen
  • Heimatverein Altdöbern
  • Regia-Verlag Cottbus 
  • Heimatfreunde Vetschau 
  • Heimatverein Koßwig 
  • Schule für Sorbische Sprache und Kultur Cottbus 
  • …und vielen Ortschronisten

Bislang offen sind noch die geplanten Vorträge, da die Gespräche mit den möglichen Referenten noch nicht abgeschlossen sind. Nähere Infos zum Stand der Anmeldungen, zum Programm und zu sonstigen organisatorischen Hinweisen finden Sie auf:

 

 

[Anmeldeformular]

[Heimatverein Calau e.V.]

Foto zur Meldung: 1. Geschichtsbörse OSL in Calau
Foto: 1. Geschichtsbörse OSL in Calau

Wo einst Bier gezapft wurde

(29.03.2011)

Die vielen Aktivitäten des Heimatverein Calau sind allseits bekannt. Obwohl aktuell noch am neuen Heimatkalender 2012 fleißig gearbeitet wird und der Redaktionsschluss immer näher rückt, streckt Chefredakteur Michael Petra bereits sein Fühler für die Ausgabe 2013 aus.

 

„Wir suchen natürlich ständig nach neuen Themen, die noch nicht publiziert wurden und von uns historisch aufbereitet werden könnten. Für einen Betrag, der auch passend zum Jahr 2013 sein wird, habe ich schon eine feste Zusage“, sagte Michael Petras. Während der Jahreshaupt-versammlung des Heimatvereins warb er zugleich um Material und Quellen zu ehemaligen Gaststätten und Lokalitäten in Calau und in den umliegenden Ortsteilen, die heuet nicht mehr in Betrieb sind. „Wir sind sehr daran interessiert, auch alle Dörfer mitzunehmen und dankbar für jede erdenkliche Mithilfe“, so Michael Petras.

Foto zur Meldung: Wo einst Bier gezapft wurde
Foto: Wo einst Bier gezapft wurde

Reges Kulturleben im Heimatverein Calau

(21.03.2011)
Neuer Vorstand gewählt / Veranstaltungen und Aktivitäten vorgestellt 

 

Der Heimatverein Calau gehört mit seinem regen Kulturleben zu den aktivsten Vereinen der Stadt. Das wurde auch auf der Jahreshauptversammlung am Montag Abend im Hotel zur Post deutlich. Das Resümee des Vorjahres sowie die Vorstellungen neuer Aktivitäten und Veranstaltungen bekamen großen Zuspruch. Der Vorstand des Heimatvereins wurde für die nächsten zwei Jahre einstimmig wiedergewählt.

 

Heimatfreundin Marlies Schuppan brachte es auf den Punkt: „Für alles, was der Vorstand und alle fleißigen Mitglieder Jahr für Jahr für den Verein und für die Stadt leisten, können wir sehr dankbar sein. Ob es die Vorbereitungen zu den Veranstaltungen und Fahrten sind oder die Gestaltung von Ausstellungen – das hat Qualität und klappt hervorragend. Ich fühle mich im Heimatverein richtig wohl.“ Der Applaus der Mitglieder waren ebenso wirkungsvoll wie die Worte der Heimatfreundin. 

 

Rund 40 Heimatfreunde, also fast die Hälfte aller Vereinsmitglieder, interessierte sich zur Jahreshauptversammlung besonders für die neuen geplanten Unternehmungen. Klaus Westerberg moderierte in protokollarischer Geradlinigkeit mit verschmitztem Humor den Abend, ließ aber vor allem andere zu Wort kommen. 

Vereinvorsitzender Johannes Kamenz ließ noch einmal kurz das Jahr 2010 passieren, während im Hintergrund eine passende Fotopräsentation lief. „Wir hatten ein sehr erlebnisreiches Jahr und ich freue mich über alle Hinweise, die unsere Arbeit verbessern und noch interessanter gestalten“, so Johannes Kamenz. Aufmerksam lauschten die Mitglieder bei den Ausführungen von Renate Uckrow zu den Unternehmungen und internen Wettbewerben in der Fotogruppe. Ortschronist Christian Lenz  gab einen Überblick zu den Themen im Geschichtsforum: „Im vergangenen Jahr standen die Arbeiten zur Ausstellung „Calau interaktiv - Calauer erinnern sich“ mit der Cottbuser Straße im Vordergrund, die Dank der tollen Unterstützung vieler Calauer Bürger zum großen Erfolg wurde. Derzeit sind wir nun dabei, neu eingereichtes Fotomaterial zu sichten und aufzuarbeiten“, sagte Christian Lenz. Das Treffen zum Geschichtsforum ist am 18.April um 19 Uhr im Hotel zur Post.   
Geschäftsführer Matthias Nerenz verwies gleich auch noch auf das nächste große Vorhaben in Calau: die 1. Geschichtsbörse OSL am 6.November 2011 in der Calauer Stadthalle. „Unser Ziel ist es, für alle Ortschronisten, Heimatforscher, Museen, Heimatstuben oder Verlage im Kreisgebiet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und Vernetzung zu schaffen, von der alle profitieren können.“, so der Geschäftsführer.

 

Vorstand im Heimatvereins wurde wiedergewählt

Auf der Jahreshauptversammlung des Heimatverein Calau wurde der bisherige Vorstand für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt. „Das eindeutige Votum zeugt von der sehr guten Arbeit des Vereinsvorstandes in den vergangen Jahren“, kommentierte Versammlungsleiter Klaus Westerberg das Wahlergebnis.  

Den Vorsitz des Vereins führt somit weiterhin Johannes Kamenz. Hans-Jürgen Hanisch steht ihm als stellv. Vorsitzender zur Seite und Matthias Nerenz hat die Geschäftsführung inne. Als  Schatzmeisterin hält Kirsten Petras die Finanzen zusammen und Gerd-Uwe Lehnigk fungiert als Schriftführer.
Mit der Kassenprüfung werden künftig Monika Ackermann und Günter Lenz betraut sein.

Foto zur Meldung: Reges Kulturleben im Heimatverein Calau
Foto: Reges Kulturleben im Heimatverein Calau

Der neue Calauer Heimatkalender ist da

(16.08.2010)
Präsentation in der Stadtbibliothek / Verkaufsstart zum Stadtfest
 

Während alle Autoren vom Vorsitzenden Reinhard Kamenz (l.) jeweils mit einem „Danke“ - Exemplar gegehrte wurden, überraschte Autor und Architekt Robert Scholz (2.v.l.)vom Schloß Zinnitz die Heimatfreunde mit mehreren Exemplaren eines Extrablattes zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Da staunten auch die Moderatoren Steffi Clemens und Michael Petras (r.)

 

Traditionell Anfang August präsentierte der Heimatverein Calau am Donnerstag Abend  den neuen Calauer Heimatkalender 2011 in der Stadtbibliothek. Auf einer Leinwand bekamen die Besucher einen Vorgeschmack auf das neue Geschichtswerk, die Steffi Clemes von der Stadtbibliothek und der Redakteur des Kalenders, Michael Petras gemeinsam moderierten. Im Anschluss nutzten viel Besucher den Abend zum geschichtlichen Fachsimpeln rund um Calau. Der Verkaufsstart des neuen Heimatkalenders ist das Stadtfest.

 

In der Stadtbibliothek blieb zur Präsentation kein ein Platz frei. Mehr als 40 Heimatfreunde und geschichtsinteressierte Calauer wollten sich die Vorstellung des neuen Heimatkalenders nicht entgehen lassen. „Ich wollte unbedingt diesmal dabei sein, weil wir im Calauer Info-Punkt den Kalender mit anbieten werden. Da ist es für mich auch wichtig, etwas über die Beiträge und Autoren zu wissen.“, sagte Anke Falkenhan aus Klein Mehßow. Ähnlich ging es Albrecht Lauterbach: „Den Kalender kaufe ich jedes Jahr. Aber der Abend ist auch sehr interessant, weil die Beiträge und Autoren vorgestellt werden und man mit ihnen darüber auch hinterher sprechen kann. Das ist großartig!“

Elf interessante heimatgeschichtliche Beiträge wurden in der 114seitigen Broschüre zusammen getragen, darunter auch historische Aufbereitungen aus dem Ortteil Zinnitz oder die Fortsetzung zum ehemaligen Landrat Graf Alphons von Pourtalés auf Laasow.

 

„Mich interessiert besonders die alte Geschichte von Calau. Wir sind ja erst 1953 nach Calau gekommen. Erst wenn man die Geschichte kennt, versteht man einige Zusammenhänge oder Entwicklungen von heute“, bestätigt Ingrid Ritter aus Calau. 

Der Chefredakteur dankte den Autoren für die fruchtbare Zusammenarbeit und auch der Stadt Calau sowie den Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung die Neuausgabe ermöglicht haben. Somit konnte bei gesteigerter Qualität auch der Verkaufspreis von 6,00 Euro gehalten werden.

Zum Calauer Stadtfest ist der offizielle Verkaufsstart des neuen Heimatkalenders am Stand des Heimatvereins, der in diesem Jahr erstmals am Haus der Heimatgeschichte sein wird. „Es gehört zur guten Tradition, dass die ersten Exemplare schon heute Abend verkauft werden. Dafür sind ja die Besucher auch gekommen. Alle anderen müssen sich nun bis zum Stadtfest gedulden. Aber das kommt ja bald“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins, Johannes Kamenz.

 

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Foto: Der neue Calauer Heimatkalender ist da

Interessanter Reiseführer „Gastlicher Spreewald"

(19.05.2009) Zu Beginn der diesjährigen Reisesaison erschien ein neuartiger Reiseführer für den Spreewald, der besondere Highlights darstellt, auch solche, die nicht jedermann kennt. Neben den typischen und über die Grenzen der Region bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den verschlungenen Wasserarmen als Kanäle, Fließe und Gräben im UNESCO Biosphärenreservat und dem 250 Kilometer langen Gurkenradweg werden über 30 Gemeinden mit ihren attraktiven Zielen vorgestellt.

Wer kennt z.B. die auf die Bedürfnisse behinderter Menschen zugeschnittene Natur-Erlebnis-Uhr im Schlossberghof in Burg, den „Wurzelbaum" bei Friedersdorf/Heidesee oder hat schon in der größten Badewanne der Niederlausitz gebadet? Und wer weiß, dass die „Kalauer", die oft zitierten Witze, auf die Stadt Calau zurückgehen und sich der Satz „Mit Kalauer kommst Du durch die ganze Welt" nicht auf die Wortwitze, sondern auf das solide Schuhwerk bezog, das vom 15. bis zum 19. Jahrhundert in dem Ort hergestellt und in die ganze Welt getragen wurde?

 

Das Buch „Gastlicher Spreewald" stellt auf 314 Seiten die Orte der Region mit Hinweisen auf deren Geschichte dar, auf Sehenswürdigkeiten, Handel, Kunst, Handwerk, Gasthäuser, Hotels, Freizeitangebote und Sportmöglichkeiten und ist somit ein guter Führer für alle Bewohner und Touristen, die in der Region unterwegs sind und nähere Informationen über lohnenswerte Ziele suchen. Die Stadt Calau und  Ihre Ortsteile sind mit Sehenswürdigkieten und Attraktionen ist auf insgesamt 14 Seiten präsentiert.

 

Der Reiseführere „Gastlicher Spreewald", der sich auch ideal als Geschenk anbietet, ist im Calauer Rathaus oder beim Heimatverein Calau, sowie bundesweit über den Buchhandel (ISBN 978-3-88309-486-1) und in vielen Touristinformationen der Region zum Preis von 9,90 Euro erhältlich.

[Bestellung: Gastlicher Spreewald - beim Bautz Verlag (portofreie Lieferung)]

Foto zur Meldung: Interessanter Reiseführer „Gastlicher Spreewald"
Foto: Interessanter Reiseführer „Gastlicher Spreewald"

Carl Anwandters Nachkommen besuchen Calau

(27.02.2009)

Carl Anwandters Nachkommen im Calauer Heimatmuseum

Gabriela Nuss mit Tochter Patrizia Anwandter auf Blitzbesuch in der Stadt 

Calau.             Überraschungen gibt es in Calau häufig, aber selten solch nette: mit Gabriela Nuss und ihrer Tochter Patrizia kamen zwei direkte Nachkommen Carl Anwandters in die Stadt Calau und besuchten auch das Calauer Heimatmuseum.

„Es ist schon etwas besonderes, wenn man mit dem Wissen durch eine Stadt geht, dass über dieses Pflaster einmal auch unser Vorfahr Carl Anwandter gegangen sein könnte", sagte Gabriela Nuss auf dem Weg vom Rathaus zum Museum. Sie lebt heute in Baden-Baden, war gemeinsam mit ihrer Tochter Patrizia Anwandter auf dem Weg von Berlin nach Dresden und entschlossen sich zu diesem Blitzbesuch in Calau. „Wir haben in Baden-Württemberg Ferien zu Karneval und waren zum Kurzurlaub in Berlin Freunde besuchen. Da ich noch nie hier war, wollte mir meine Mutter unbedingt mal zeigten, wo unser berühmter Vorfahr lebte und wirkte", erzählt die 12jährige Patrizia.

Sie beide sind Carl Anwandters Nachkommen in der achten bzw. neunten Generation. Gabriela Nuss ist in Chile aufgewachsen, lernte in Valdivia am Instituto Alemán Carlos Anwandter und kam erst später nach Deutschland. Sie wusste über die Kontakte von Calauer nach Valdivia bestens Bescheid. Als sie erfuhr, dass kürzlich 42 chilenische Schüler mit ihrer Musiklehrein Renata Hagedorn in Calau waren, musste sie schmunzeln, denn sie kennt diese Lehrerin bestens. Denn Tochter Patrizia besucht während des Urlaubs in Chile die Schule in Valdivia. „Wenn wir in Chile sind, bin ich mindestens eine Woche oder 14 Tage an der Schule. Das ist gut für den Sprachunterricht", meinte Patrizia. Neben Deutsch und Spanisch spricht sie bereits auch Englisch und Latein.

Die nächste Überraschung gab es dann im Museum: „Da ist ja meine Oma", wunderte sich Gabriela Nuss beim Blick in die Anwandter-Vitrine, in der zahlreiche Bilder von über Anwandter und Besuchen dessen Nachkommen liegen. Die Großmutter war Gabriela Anwandter de Nuss und das Foto zeigt sie 1990 bei einem Besuch in Calau. Viele Fotos im Calauer Museum zeigen Bilder aus Valdivia und natürlich kannten die beiden Besucherinnen diese Gebäude. „Es ist sehr schön, dass der Zeitgeist von Carl Anwandter hier so lebendig gehalten wird", stellte die sympathische Gabriela Nuss fest.

Sie war bereits schon mal in Calau und kannte daher das Museum. „Das war 1993. Ich war in Begleitung meines damaligen Verlobten und späteren Ehemanns Jorge. Und nun auch mal unsere Tochter Calau kennen gelernt". „Schade, dass wir nicht mehr Zeit haben", meinte Tochter Patrizia. Als sie von den Plänen zur Neugestaltung einer Anwandter - Stube im Gebäude Am Gericht 14 hörten schmiedeten sie sofort selbst neue Pläne: „Die Idee ist großartig. Ich bin sicher, dass wir nach der Fertigstellung erneut Calau besuchen werden und dann sicherlich wesentlich mehr zeit mitbringen. Hier gibt es ja noch so viel zu entdecken. Über die Calauer Internetseite wird man ja bestens informiert. Da werden wir uns auf dem Laufenden halten", sagte Gabriela Nuss optimistisch zum Abschied.

Stephan Uhlig

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Carl Anwandters Nachkommen besuchen Calau
Foto: Carl Anwandters Nachkommen besuchen Calau


Veranstaltungen

20.07.​2019
09:00 Uhr
Exkursion zur Besichtigung des Heidemoores (Hochmoor) Zwietow
Am Sonnabend, dem 20. Juli 2019 findet die nächste Veranstaltung der AG „Regionales ... [mehr]
 
13.08.​2019
19:00 Uhr
Präsentation Calauer Heimatkalender 2020 (182)
Pünktlich zum Calauer Stadtfest erscheint unser neuer Calauer Heimatkalender für das Jahr 2020. ... [mehr]
 
16.08.​2019
17:00 Uhr
Ausstellungseröffnung "Geschichten rund um den Lindengarten"
Gemeinsam mit der Stadt Calau eröffnet das Geschichtsforum des Heimatvereins Calau e.V. die neue ... [mehr]
 
 

Fotoalben


10.01.2016:
10.07.2015:
14.06.2015:
04.06.2015:
03.05.2015:
13.02.2015:
19.01.2015:
16.01.2015:
10.12.2006: