Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 8700

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.osl-online.de


Gastroangebote

20.01.​2018 bis
20.01.​2018
09:30 Uhr
Tag der offenen Tür am OSZ Lausitz Abteilung 1
[mehr]
 
10.02.​2018 bis
10.02.​2018
Real Music Konzert Cowboy Bob & Trailer Trash
Doppelkonzert mit zwei großartigen Bands! Cowboy Bob & Trailer Trash Country Rock, Bluegrass Hi ... [mehr]
 
03.03.​2018 bis
03.03.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Lorin Walker Madsen & The Hustlers (USA)
Lorin Walker Madsen & The Hustlers (USA) Outlaw Country, High Desert Honky Punk, Roots Music Mit ... [mehr]
 
17.03.​2018 bis
17.03.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert The Big Swamp
Doppelkonzert mit zwei großartigen Bands! The Big Swamp Swamp Rock, Southern Rock, Delta Blues Der ... [mehr]
 
17.03.​2018 bis
17.03.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Blackfoot Gypsies (USA)
Blackfoot Gypsies haben einen Ort für Träumer, Nachtschwärmer und Abenteurer geschaffen an dem ... [mehr]
 
31.03.​2018 bis
31.03.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Them Dirty Roses (USA) Country Rock, Southern Rock
Hinter THEM DIRTY ROSES steckt das Bruderpaar James und Frank Ford aus dem US-Bundesstaat Alabama, ... [mehr]
 
07.04.​2018 bis
07.04.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert The Goat Roper Rodeo Band (GB)
The Goat Roper Rodeo Band (GB) Cosmic Country Blues Zwei alte Gitarren, ein Upright Bass und eine ... [mehr]
 
21.04.​2018 bis
21.04.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Gordie Tentrees & Jaxon Haldane (CA)
Gordie Tentrees & Jaxon Haldane (CA) Alternative Country, Americana Gordie Tentrees ist kein ... [mehr]
 
28.04.​2018 bis
28.04.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight Trapper Schoepp & Band (USA)
Trapper Schoepp & Band (USA) Rock, Americana Wer ist Trapper Schoepp? Neben dem ungewöhnlichen ... [mehr]
 
19.05.​2018 bis
19.05.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight Stacie Collins & The Al-Mighty Three (USA) Southern Rockin' Harp-Howlin' Twang-Bangin' Rock'n'Roll
Stacie Collins & The Al-Mighty Three (USA) Southern Rockin' Harp-Howlin' Twang-Bangin' Rock'n'Roll ... [mehr]
 
26.05.​2018 bis
26.05.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight The Band Of Heathens (USA) Americana, Roots Rock
The Band Of Heathens (USA) Americana, Roots Rock 10 Jahre ist es bereits her, das die Band Of ... [mehr]
 
16.06.​2018 bis
16.06.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Jessica Lynn (USA)
Jessica Lynn (USA) Country Rock, Country Wir machen es nochmal! Jessica Lynn war bereits im August ... [mehr]
 
30.06.​2018 bis
30.06.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Captain Ivory (USA)
Captain Ivory (USA) Greasy Rock'n'Roll And Motor City Soul Kapitän Ivory ist eine fünfköpfige ... [mehr]
 
11.08.​2018 bis
11.08.​2018
18:00 Uhr
Pyro Games 2018-Duell der Feuerwerker
Am 11. August 2018 treten drei der deutschlandweit besten und preisgekrönten Feuerwerksprofis in ... [mehr]
 
25.08.​2018 bis
25.08.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert The Broadcast (USA)
The Broadcast (USA) Soulful Blues Roots Rock [mehr]
 
06.10.​2018 bis
06.10.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Delta Moon (USA)
Delta Moon (USA) Swamp Rock, Delta Blues, Southern Rock, Roots Rock Delta Moon präsentieren ... [mehr]
 
13.10.​2018 bis
13.10.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Banditos (USA)
Banditos (USA) Country Rock, Roots Rock, Blues Rock [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Auf Kennenlerntour in OSL: Ministerin Britta Ernst besuchte den Landkreis

(12.01.2018)

Gymnasium, Sportverein, Schulzentrum, Kita: Ein volles, aber lohnenswertes Programm erwartete Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst, bei ihrem ersten Besuch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze und weiteren Vertretern ging es am Mittwoch (10. Dezember 2018) auf Kennenlerntour. Hauptaugenmerk bildete der Norden des Landkreises, auch aus aktuellem Anlass.

 

Paul-Fahlisch-Gymnasium

 

Zum Auftakt der Kreisbereisung gab es ein Gespräch in der Aula des für knapp 6 Millionen Euro frisch sanierten Paul-Fahlisch-Gymnasiums in Lübbenau/Spreewald mit Landrat Siegurd Heinze, Gerald Boese vom Staatlichen Schulamt, Helga Schüler vom Schulverwaltungsamt und Schulleiter Matthias Lösche. Landrat Heinze nutzte die Gelegenheit, dem Gast einen Einblick in die hiesige Schullandschaft zu vermitteln: 24 Grundschulen, neun Oberschulen, drei Gymnasien, drei Schulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Lernen, zwei mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“, ein OSZ: OSL ist gut aufgestellt. Spielten früher angesichts schwacher Geburtenjahrgänge Schulschließungen eine Rolle, so habe mittlerweile eine erfreuliche „Seitwärtsbewegung“ eingesetzt. Eine solche bestätigt auch das aktuelle Schulentwicklungskonzept bis 2022, das den Erhalt aller Schulen vorsieht.

Viel Geld ist in den letzten Jahren in die Schulen investiert worden. Investitionen, insbesondere in moderne Medien, seien auch ihr wichtig, machte die Ministerin in diesem Zusammenhang deutlich. Eine zukunftsgerechte Ausrichtung bringe viele Vorteile und Chancen mit sich.

TSG Lübbenau 63 e.V.

 

Im Anschluss führte der Weg gemeinsam mit Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel ins Vereinshaus des TSG Lübbenau 63 e.V.. 850 Mitglieder in 14 Sportarten, davon allein 400 Kinder, zählt der Verein derzeit. Ingesamt gäbe es in OSL 163 Vereine mit über 14.500 Mitgliedern, erklärte Holger Mudrick, Geschäftsführer des Kreissportbundes OSL. Statistisch gesehen seien über 10 % aller Bürger in OSL in einem Verein aktiv. In den Vereinen selbst werde eine super Arbeit geleistet, zahlreiche Spotveranstaltungen, die oft ihresgleichen suchen, werden auf die Beine gestellt. Es herrsche ein insgesamt hohes Leistungsniveau vor. Auch im landesweiten Vergleich müsse sich die Sportlandschaft in OSL keinesfalls verstecken. Sorgen gäbe es aber dennoch auch hier. So sitze das Geld bei den Vereinen aufgrund der laufenden, hohen Kosten oft knapp. Notwendige Investitionen sind schwer zu schultern, Nachwuchs für die Tätigkeit als Übungsleiter zu gewinnen falle zunehmend schwer, umständliche Antragsverfahren bringen ehrenamtliche Vereinsmitglieder beim Stellen von Fördermittelanträgen an ihre Grenzen. „Hier wünschen wir uns insgesamt mehr Unterstützung seitens der Politik“, brachten es die Anwesenden, darunter Bürgermeister Helmut Wenzel und der Vereinsvorsitzende Axel Kopsch, in Richtung der Ministerin auf den Punkt.

 

Schulzentrum „Dr. Albert Schweitzer“

 

Mit Spannung erwartet wurde der Termin im Schulzentrum „Dr. Albert-Schweitzer“ in Vetschau/Spreewald. Erst kürzlich hatte der ablehnende Bescheid der Ministerin zu der im Nachbarlandkreis im nur wenige Kilometer entfernten Kolkwitz geplanten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe hier, aber auch bei der Stadt und dem Landkreis, für Erleichterung gesorgt. „Eine solche Entscheidung hätte negative Auswirkungen auf den Schulstandort in Vetschau gehabt und nicht zuletzt die gesamte Schullandschaft der Region erschüttert und durcheinander gebracht“, machte Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler in einem Gespräch im Anschluss an den Rundgang deutlich. Das Vetschauer Schulzentrum genieße einen guten Ruf, es werde gut angenommen und blicke auf stabile Schülerzahlen. Anstatt über neue Schulen nachzudenken sei es sinnvoller, bestehende Schulen angesichts tendenziell weniger werdender Schüler zu stärken und auszubauen, damit diese langfristig Bestand haben, lautete die Botschaft. Immerhin liegen die letzten Schulschließungen erst wenige Jahre zurück. Auch Landrat Heinze und die weiteren Anwesenden, darunter Kreistags- und Landtagsabgeordnete und Schulleiter Steffen Bretschneider, bekräftigten die Ausführungen des Bürgermeisters.

 

Wie die Schule für die Zukunft noch besser aufgestellt werden könnte, dafür existieren in Vetschau bereits konkrete Vorstellungen. So soll es möglichst zeitnah Verbesserungen der baulichen Situation geben. Ein neu zu errichtendes Mehrzweckgebäude soll den dringend benötigten Platz für die Schülerspeisung, eine kombinierte Schul- und Stadtbibliiothek, für öffentliche Veranstaltungen und die Musikklassen, zusätzliche Sanitäranlagen und einladende Lese- und Arbeitsbereiche schaffen. Den Traum vom Neubau unsersetzt eine durchgeführte Machbarkeitsstudie und ein entsprechender Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Derzeit suche man nach Wegen für die Finanzierung, etwa durch entsprechende Förderprogramme, erklärte Bürgermeister Kanzler.

 

Bezüglich der kontrovers diskutierten Entscheidung zur Schule in Kolkwitz fand auch die Ministerin klare Worte. Ziel sei es nicht, bestehende Standorte zu gefährden, machte sie den Anwesenden deutlich. Insgesamt messe sie den Schulzentren eine hohe Beduetung zu. Dies spiegele sich auch in der jüngst getroffenen Entscheidung wieder. „Eine genehmigte Schule, die nicht funktioniert, macht mehr Schaden als eine, die nicht genehmigt wurde“, brachte sie es auf den Punkt.

 

Naturkita Sonnenblume

Mit einem Besuch in der Naturkita Sonnenblume im Calauer Ortsteil Werchow und einem anschließenden kurzen Rundgang durch die Stadt Calau mit Bürgermeister Werner Suchner endete die Kreisbereisung der Ministerin. Seit 1985 werden in dem 1905 errichteten Klinkerbau in Werchow Kinder in familiärer Atmosphäre betreut. 40 Jungen und Mädchen sind es derzeit. Sieben Erzieher und eine Köchin gehören zum Team, erkläre Leiterin Silke Dorn-Lehmann. Über die Jahre wurde die Einrichtung mit Hilfe der Stadt liebevoll saniert. Der Umgang mit der Natur und das situative Lernen spielen im Kitaalltag eine wichtige Rolle. Weniger Plastik, mehr Holz, lautet die Devise. An manchen Tagen werden die Außenspielsachen bewusst weggeschlossen, um das freie Spiel anzuregen, gekocht wird täglich frisch. Ein Konzept, dass auch bei den Eltern auf Zustimmung trifft. Mittlerweile gebe es auch hier bereits Wartelisten für die Neuaufnahme. Auf den „Babyboom“ reagiere die Stadt mit dem Vorrichten einer neuen Kita, erklärte der Bürgermeister. Glücklich über ihre Einrichtung zeigten sich auch die 11 Jungs und drei Mädchen der Gruppe „Sonnenblume“, die ihrem Besuch eigens ein Lied vortrugen und selbstgebastelte Schneeflocken überreichten.

 

Bei der Ministerin kam der Termin gut an. Ohnehin habe sie einen schönen Tag in OSL verbracht und einiges über die Region und ihre Besonderheiten erfahren können, bedankte sich die Ministerin zum Abschluss der Kreisbereisung bei Landrat Siegurd Heinze. Dieser gab den Dank gern zurück. Als Gast sei sie jederzeit gern willkommen, bekräftigte der Verwaltungschef.

 

Hier eine Auswahl an Bildern (Reihenfolge chronologisch, Fotos Landkreis):

 

Foto zu Meldung: Auf Kennenlerntour in OSL: Ministerin Britta Ernst besuchte den Landkreis

3. Bildungsmesse des Jobcenters OSL im Landratsamt eröffnet

(12.01.2018)

Am Dienstag, den 9. Januar 2018 fand im Landratsamt in Senftenberg die mittlerweile dritte Bildungsmesse des Jobcenters OSL statt. Eröffnet wurde sie durch Landrat Siegurd Heinze. 17 Bildungsträger informierten an ihren Ständen zu unterschiedlichen Bildungsmaßnahmen in Form von Aus- und Weiterbildung oder beruflichen Eingliederungsmaßnahmen. Weiterhin wurden durch das Jobcenter für Kunden, die keine Weiterbildungsperspektive für sich sehen, ca. 70 Helferstellen aus allen Berufsbereichen (wie z.B. Gastronomie, Verkauf, Handwerk, Industrie und Service) auf Stellenwänden präsentiert.

 

106 Kunden/innen nutzten das Angebot und ließen sich zu Qualifizierungsmöglichkeiten beraten. Darüber hinaus wurden knapp 60 Stellenangebote besprochen, die in entsprechende Vermittlungsvorschläge münden werden.

 

Egal aus welchem Grund Menschen arbeitslos sind - Bildung und Qualifizierung sollten zur lebenslangen Device eines jeden Erwerbsfähigen gehören. Die Aufnahme von Beschäftigungsverhältnissen scheitert oft an fehlenden Kenntnissen oder Qualifikationen. Alle Branchen suchen, vorrangig natürlich, qualifiziertes Personal. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen und die Kunden bei Ihren Anliegen zu unterstützen, bietet das Jobcenter die Bildungsmesse an.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden bei einer durchgeführten Spendenaktion zudem 120 € für die DKMS gespendet.

 

 

 

 

 

Die 3. Bildungsmesse des Jobcenters OSL fand am Dienstag im Landratsamt in Senftenberg statt. (Foto: Landkreis)

Foto zu Meldung: 3. Bildungsmesse des Jobcenters OSL im Landratsamt eröffnet

Tag der offenen Tür am 20. Januar am Lübbenauer Gymnasium

(04.01.2018)

Das Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau lädt am Samstag, dem 20.01.2018 zum „Tag der offenen Tür“ in seine Räumlichkeiten in der Straße des Friedens 26a ein. Von 10.00 – 12.00 Uhr sind alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern der zukünftigen Klasse 7 herzlich willkommen. Die Schulleitung informiert um 10.15 Uhr und um 11.00 Uhr über die am Gymnasium möglichen Schulabschlüsse, die Unterrichtsorganisation sowie spezielle Angebote des Paul-Fahlisch-Gymnasiums. Beim Rundgang durch das Schulgebäude können Schüler und Eltern mit Lehrern und Gymnasiasten ins Gespräch kommen. Die einzelnen Fächer stellen Unterrichtsangebote vor und haben vieles zum Mitmachen und Ausprobieren vorbereitet.

Ebenfalls am Samstag, den 20.01.2018 findet am Paul-Fahlisch-Gymnasium der Wettbewerb „Kluge Köpfe gesucht“ statt. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 sind herzlich eingeladen, sich in Deutsch, Englisch, Mathematik und Sachkunde mit ihren Altersgenossen in einem Wettbewerb zu messen. Der Wettbewerb beginnt um 9.00 Uhr. Zeitgleich findet für die Eltern eine Informationsveranstaltung zur künftigen Leistungs- und Begabungsklasse statt. Danach führen Gymnasiasten die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern durch das Schulgebäude und berichten vom Schulleben. An Stationen besteht die Möglichkeit einiges auszuprobieren und in Kontakt mit den Lehrern zu kommen. Nach einem kleinen künstlerischen Programm der Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 erfolgt die Siegerehrung. Das Ende der Veranstaltung ist für 12.00 Uhr geplant.

An diesem Tag besteht ab 10.30 Uhr auch die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten der Musikschule des Landkreises OSL im Gebäude des Gymnasiums zu besichtigen.

Matthias Lösche

Schulleiter

 

Foto zu Meldung: Tag der offenen Tür am 20. Januar am Lübbenauer Gymnasium

Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz

(04.01.2018)

Das Oberstufenzentrum Lausitz lädt am 20. Januar in der Zeit von 9.30 - 12.00 Uhr zum Tag der offenen Tür am Standort in Schwarzheide ein.

 

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen!

Foto zu Meldung: Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz

OSL goes Grüne Woche – Landkreis erneut zu Gast in Berlin

(03.01.2018)

OSL goes Grüne Woche – Landkreis erneut zu Gast in Berlin

 

Wenn vom 19. bis 28. Januar 2018 die 83. Internationale Grüne Woche in Berlin wie gewohnt ein breites Publikum anzieht, dann ist auch OSL erneut mit von der Partie. Zum zweiten Mal präsentiert sich der Landkreis in der Brandenburghalle am Stand 132. Mit dabei sind 14 kleinere Anbieter und Erzeuger aus der Region.

 

Auf den als Marktstand angelegten Ausstellerplätzen bietet sich für die Unternehmen und Vereine die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und den Gemeinschaftsstand für Eigenwerbung zu nutzen. An zehn Messetagen werden dabei abwechselnd folgende Unternehmen mit nach Berlin reisen: Weinbau Dr. Wobar (Großräschen), das Hofcafe „Am Gutshof“ Schwarzbach, das Gut Schwarzbach, die Alpaka-Finca (Vetschau/Spreewald), der Slawenburg Raddusch e.V., der Tourismusverein Raddusch/Spreewald und Umgebung e.V., der Partyservice Katja Kling (Schwarzheide), Holzarbeiten und Gesundheitsbrettchen Arnold Klähr (Vetschau/Spreewald), der Landwirtschaftliche Betrieb Frank Trogisch Hofladen Muckwar (Luckaitztal), der Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin (Peickwitz), die Buchhandlung "Glück auf" GmbH (Senftenberg), „Geraldine“ - Konditorei, Café, Pattiserie (Senftenberg), Tenglers Buchhandlung (Senftenberg) und der Seifenhof Neu-Seeland.

 

In unmittelbarer Nähe stellen außerdem der Spreewaldverein e.V. sowie „Scharfes Gelb“ aus Senftenberg an eigenen Ständen sich und ihre Produkte vor. Am Landkreis-Stand stehen zudem die Mitarbeiter des Bereichs Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung bereit und erteilen den Messebesuchern Informationen über Angebote und touristische Einrichtungen im Landkreis.

 

Am 22. Januar laden die Veranstalter zum traditionellen Brandenburgtag. Hier erfolgt unter anderem die Staffelstabübergabe zur Durchführung des Brandenburger Dorf- und Erntefestes. Dieser fand in 2017 in Raddusch/Vetschau in OSL statt. Für den Eröffnungs- als auch den Brandenburgtag und den Spreewälder Bühnentag am 26. Januar hat auch Landrat Siegurd Heinze sein Kommen signalisiert.

 

Die Premiere des Landkreises auf der Internationalen Grünen Woche im vergangenen Jahr wurde durchaus positiv bewertet. Zahlreiche Menschen informierten sich am Stand über die Angebote und testeten die Produkte. Um an den Erfolg aus 2017 anzuknüpfen, hatte der Landkreis Unternehmen aufgerufen, sich um die Teilnahme zu bewerben.

 

 

Das sind die Teilnehmer im Einzelnen:

 

Messetag

Aussteller

19.01.2018

Hofcafe „Am Gutshof“ Schwarzbach
Inh. Mandy Schulze

Guteborner Straße 13
01945 Schwarzbach

19.01.2018

 

Gut Schwarzbach
Martin Giersch

Lindenplatz 3
01945 Schwarzbach
www.gut-schwarzbach.de

 

20.01.2018

 

WEINBAU DR. WOBAR

Seestraße 100
01983 Großräschen
www.weinbauwobar.de

 

21.01.2017

 

Die Alpaka-Finca

Radduscher Dorfstraße 7

03226 Vetschau/Spreewald
www.alpacafinca.com

 

 

21.01.2017

 

Slawenburg Raddusch e.V.

Zur Slawenburg 1

03226 Vetschau/Spreewald

www.slawenburg-raddusch.de

 

 

21.01.2017

 

Tourismusverein Raddusch/Spreewald und Umgebung e.V.

OT Raddusch

03226 Vetschau/Spreewald

www.raddusch-spreewald.de

 

22.01.2018

 

Partyservice Katja Kling

Lauchhammer Straße 17a
01987 Schwarzheide
www.partyservice-kling.de

 

23.01.2018

 

Holzarbeiten und Gesundheitsbrettchen Arnold Klähr

Straße der AWG 7

03226 Vetschau/Spreewald

 

24.01.2018

 

Landwirtschaftlicher Betrieb Frank Trogisch Hofladen Muckwar

Altdöberner Landstraße 2

03229 Luckaitztal

 

25.01. bis 26.01.2018

 

Landwirtschaftsbetrieb
Thomas Domin

Feldstraße 20
01945 Peickwitz

www.landwirt-domin.de

 

26.01.2018

Buchhandlung "Glück auf" GmbH
Kreuzstr. 19
01968 Senftenberg

27.01.2018

 

„Geraldine“, Konditorei, Café, Pattiserie

Bahnhofstraße 33

01968 Senftenberg

 

27.01. bis 28.01.2018

Tenglers Buchhandlung
Markt 11
01968 Senftenberg

www.tenglers-buchhandlung.de

 

27.01. bis 28.01.2018

Seifenhof Neu-Seeland
Kunersdorfer Weg 1
03103 Neu-Seeland

www.seifenhof.de

 

 

 

 

Foto zu Meldung: OSL goes Grüne Woche – Landkreis erneut zu Gast in Berlin

Landrat und Flaschengeist „Dschinni“ überreichen Theaterkarten

(27.12.2017)

Über ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk freuten sich am Montagnachmittag die Kinder im Frauen- und Kinderschutzhaus Lauchhammer. Die Einrichtung wurde in diesem Jahr von Landrat Siegurd Heinze für die Aktion „Theaterkarten statt Weihnachtskarten“ des Landkreises ausgewählt. Dabei kam am Montag nicht nur der Verwaltungschef selbst, um die Gutscheine zu überreichen. Mit im Gepäck hatte er den aufgeweckten Flaschengeist „Dschinni“ aus dem aktuellen Weihnachtsmärchen Aladin und die Wunderlampe der Neuen Bühne Senftenberg.

 

Auf insgesamt 25 Jahre Bestehen blickt die Einrichtung in diesem Jahr zurück. Bis zu acht Frauen und zehn Kinder finden hier zeitgleich Schutz vor häuslicher Gewalt. Momentan leben drei Frauen und ihre Kinder in dem Gebäude; innerhalb eines Jahres sind es um die 20 Frauen und Kinder, die hier vorübergehend ein neues Zuhause bekommen. Zusätzlich betreuen die vier Mitarbeiterinnen und eine Praktikantin in der Nachsorge Frauen im gesamten Landkreis. An neun Standorten wird das mobile Beratungsangebot unterbreitet, erklärte Projektleiterin Bettina Müller.

 

Die Freude über den bevorstehenden gemeinsamen Ausflug in das Theater nach Senftenberg sei groß. Immerhin biete sich eine solche Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen und eine Ablenkung von den Sorgen des Alltags zu erfahren, nicht allzu oft.

 

Auch Siegurd Heinze freute sich, dass die Überraschung geglückt ist. Die Aktion „Theaterkarten statt Weihnachtskarten“ findet seit 2011 statt. Anstatt Weihnachtskarten mit persönlichen Wünschen zu versenden, wird das Geld in Theatergutscheine der Neuen Bühne investiert. Diese überreicht Landrat Siegurd Heinze gemeinsam mit Schauspielern an besonders engagierte Vereine oder Institutionen im gesamten Landkreis. Ziel sei es, den Beschenkten die Weihnachtszeit ein wenig zu verschönern.

Foto zu Meldung: Landrat und Flaschengeist „Dschinni“ überreichen Theaterkarten

Weihnachtsgrüße

(19.12.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen,

sehr geehrte Bürger des Landkreises Ober-spreewald-Lausitz,

 

ich wünsche Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien, Freunde und Verwandten sowie geruhsame Weihnachtsfeiertage der Besinnlichkeit, des Feierns und der Entspannung.

 

Darüber hinaus wünsche ich Ihnen einen guten Übergang ins Neue Jahr 2018 mit viel Erfolg, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.

 

Ihr Landrat

Siegurd Heinze

Foto zu Meldung: Weihnachtsgrüße

Erste Sponsorengelder des „WasserMarsch“-Laufes in OSL erreichen die Kinder im Tschad

(18.12.2017)

 

Beim ersten „WasserMarsch“-Lauf im September sind 63 Teilnehmer im Alter von sechs bis 62 Jahren aus zehn Jugendeinrichtungen des Landkreises bei Wind und Wetter insgesamt über 1.500 Kilometer zugunsten der Kinder im Tschad gelaufen. Dank der Unterstützung von 30 Sponsoren konnten so 3.173,00 Euro „erlaufen“ werden. Dieses Geld erreichte mittlerweile die Schule „Saar-Goyen“ im Süden des Tschad, einer der ärmsten Regionen der Welt. Der Projektpartner vor Ort von „WasserMarsch“– die Organisation Diguna e. V. – setzt den Betrag für den grundhaften Ausbau sowie die Ausstattung der dortigen Schule ein.

 

Mittlerweile hat der Unterricht in Saar-Goyen für 35 Kinder begonnen. Dort werden vornehmlich Mädchen aufgenommen, da diese im Tschad besonders benachteiligt sind und nur selten eine Schule besuchen dürfen. Von den ersten eingegangenen Geldern wurden bereits Übungstafeln für jedes Kind, Schulhefte, Stifte, Kreide und eine große Schultafel gekauft. Der Haupterlös wird in ein festes Schulgebäude mit wetterfestem Dach und zwei Klassenräumen fließen, welches rund 3.000 Euro kosten wird. Diese Investition in die Bildungsinfrastruktur verbessert die Möglichkeit der Kinder auf ein späteres selbstständiges Leben enorm.

 

Für einfache Sanitäranlagen im neuen Gebäude werden zusätzlich noch einmal 750 Euro benötigt – ein denkbares Vorhaben für „WasserMarsch“ 2018. Das Projekt wird im kommenden Jahr vom 31. August bis zum 1. September stattfinden. Interessierte Jugendeinrichtungen und potentielle Sponsoren können ihre Fragen an Steffen Lachmann richten unter der Telefon-Nr.: 03573 870-4264.

 

Bilder zum „WasserMarsch“-Projekt finden Sie auch auf der Foto-Plattform Instagram unter „wassermarsch.osl“.

 

 

Hintergrund:

 

Das Projekt „WasserMarsch“ wurde durch die Träger der freien Jugendhilfe gemeinsam mit dem Jugendamt OSL entwickelt und soll in den kommenden Jahren als traditioneller Wettstreit im Landkreis etabliert werden, um langfristig am Standort im Tschad Grundlagen für eine weitgehend selbstverantwortliche Lebensführung der kommenden Generationen zu unterstützen. Vordergründig geht es um die Herstellung einer autarken Wasserversorgung sowie den Ausbau und der Ausstattung einer Schule gemeinsam mit dem Projektpartner Diguna e.V., der vor Ort im Süden des Tschad tätig ist. Fehlende Bildung ist dort immer noch eine Hauptursache für das andauernde Elend in der Region.

 

Für die teilnehmenden Jugendlichen hat das Projekt zum Ziel, ihnen allgemein gültige Werte zu vermitteln. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Neugier größtenteils stärker ausgeprägt als Vorurteile. An dieser Stelle soll das Projekt ansetzen, in dem es ein Verständnis für Fluchtursachen vermittelt und somit Stigmatisierung vermindert sowie den beiderseitigen Zugang zueinander erleichtern soll. Produktives für die Ärmsten der Armen zu leisten, Hilfe direkt vor Ort zu „erarbeiten“, Solidarität zu üben, Beziehungen herzustellen und Zusammenhänge zu erkennen sind nur einige der Werte, die den Jugendlichen vermittelt werden sollen. Nicht zuletzt geht es auch darum den Teamgeist zu stärken und Durchhaltevermögen zu zeigen.

 

 

 

Foto zu Meldung: Erste Sponsorengelder des „WasserMarsch“-Laufes in OSL erreichen die Kinder im Tschad

Elterngeldstelle am 19. und 21. Dezember nicht geöffnet

(18.12.2017)

Die Elterngeldstelle des Landkreises OSL bleibt am 19. und 21. Dezember 2017 geschlossen.

 

Ab dem 28. Dezember sind die Mitarbeiter/innen wieder für Sie da.

Jugendschöffen gesucht – Noch bis zum 30. Januar 2018 bewerben!

(14.12.2017)

Der Landkreis Oberspreewald sucht noch bis zum 30. Januar 2018 Frauen und Männer, die in der nächsten Amtszeit von 2019 bis 2023 an den Amtsgerichtsgerichten in Lübben, Senftenberg oder dem Landgericht Cottbus als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. Bewerber sollten im Landkreis wohnen, die deutsche Staatsbürgerschaft innehaben, zwischen 25 und 69 Jahren alt und persönlich geeignet sein. Das Bewerbungsformular kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Jugendschöffen gesucht“ heruntergeladen werden. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Thema. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Bereich Jugendamt, erteilen gern auch telefonisch Auskünfte: 03573 870 4290.

 

Jugendschöffen erfüllen eine verantwortungsvolle, spannende Aufgabe. Sie nehmen bei Gericht an Verhandlungen gegen Jugendliche und Heranwachsende teil. Darüber hinaus können auch Straftaten gegen Jugendschutzbestimmungen, oder bei denen Kinder oder Jugendliche geschädigt wurden, Gegenstand der Verhandlung sein.

 

Schöffen sind gegenüber den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Gericht erforderlich. Jedes Urteil – gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch – haben die Schöffen mit zu verantworten.

 

  1. verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse sind für das Amt nicht erforderlich. Schöffen haben für ihre Tätigkeit einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit und erhalten eine Entschädigung für Zeitversäumnis und Dienstausfall.

 

Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Oberspreewald-Lausitz schlägt die Kandidaten dem Schöffenwahlausschuss bei den Gerichten vor. Dieser wählt aus den Vorschlägen in der zweiten Jahreshälfte 2018 die Haupt- und Hilfsschöffen.

 

Das sollten Schöffen noch mitbringen:

 

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen und das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihm werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, indem sie die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.

 

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen gewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte aufgrund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die öffentliche Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.

 

In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich verständlich ausdrücken, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.

 

Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.

 

Programm „Widrige Witterungsverhältnisse 2017“ – Antragsfrist 31. Dezember

(12.12.2017)

Das Förderprogramm „Widrige Witterungsverhältnisse 2017“ des Landes Brandenburg dient dem teilweisen finanziellen Ausgleich von Einkommensminderungen aufgrund von widrigen Witterungsverhältnissen an landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen. Anträge können nur noch bis Ende Dezember eingereicht werden. Darauf weist der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hin.

 

Das Programm richtet sich an Unternehmen, die in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße durch die Frostereignisse im Zeitraum vom 18. April bis zum 21. April 2017, starke und anhaltende Regenfälle in den Monaten Juni bis Juli 2017 oder erhebliche Niederschlagsdefizite im Frühjahr 2017 Schäden zu verzeichnen hatten. Anträge können schriftlich noch bis zum 31. Dezember 2017 bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg als Bewilligungsbehörde eingereicht werden. Zuvor müssen die Anträge der zuständigen Kreisverwaltung – für den Landkreis OSL das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, Sachgebiet Landwirtschaft in Calau – zum Bestätigungsvermerk vorgelegt werden. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.osl-online.de, Menüpunkt Landwirtschaft & Ländlicher Raum, und unter www.ilb.de.

 

Die neue Richtlinie des Landes Brandenburg für die Gewährung von Zuwendungen zur Bewältigung von Schäden aufgrund widriger Witterungsverhältnisse im Jahr 2017 für landwirtschaftliche und gartenbauliche Unternehmen trat zum 27. November 2017 in Kraft. Sie gilt bis zum 31. Dezember 2019.

Raddusch: Sieger im 10. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

(08.12.2017)

Große Freude im kleinen Raddusch (Stadt Vetschau): Der beschauliche 700-Seelen-Ort ist der Sieger des 10. Kreiswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“. Dem Dorf ist es gelungen, sich gegenüber acht Mitstreitern zu behaupten und die Jury von sich und seinen Qualitäten zu überzeugen. Mit auf dem Treppchen stehen als Zweitplatzierter das Dorf Muckwar (OT Gemeinde Luckaitztal, Amt Altdöbern) und als Drittplatzierter der Großräschener Ortsteil Dörrwalde. Die Siegerehrung fand am Donnerstagnachmittag (7. Dezember 2017) feierlich im Rahmen der Kreistagssitzung in Lauchhammer statt. Neben der Kreistagsvorsitzenden Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz, Lothar Piotrowski, gratulierte auch Ministerpräsident Dietmar Woidke, letzterer per Videobotschaft.

 

Bereits das sechste Mal hat Raddusch am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. Nach einem ersten Platz im Jahr 2011 reichte es nunmehr erneut für den Titel. „Raddusch hat die Jury in allen zu bewertenden Schwerpunkten voll überzeugt“, heißt es in der entsprechenden Begründung, die keine Zweifel offen lässt.

 

In Raddusch werde das Dorfentwicklungskonzept kontinuierlich umgesetzt und zielstrebig weiterentwickelt. Dabei werden alle Vereine und die Einwohner in die Zukunftsplanung einbezogen, die Radduscher bringen sich gern und aktiv in die Umsetzung der gesteckten Ziele ein.

 

Das Dorf verfügt zudem über einige Alleinstellungsmerkmale: So gibt es eine sorbisch-deutsche Kita, in der der Kita-Alltag zweisprachig gelebt wird. Als „Spreewalddorf“ mit Naturhafen hat sich Raddusch der planmäßigen und kontinuierlichen Entwicklung des sanften Tourismus verschrieben. Mittlerweile gibt es mehrere Naturlehrpfade rund um Raddusch. Zuletzt kam 2017 der „Libellenpfad“ neu hinzu. In der „Alten Backstube“ mit Kunstscheune, die am 1. Juli 2017 eröffnete, stellen mit der Region verwurzelte Künstler ihre Werke aus. Um noch mehr Gäste begrüßen zu können, werden zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen.

Im Dorf gibt es eine Alpaka-Finka, die auch für die jüngeren Radduscher ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Nicht zuletzt auch als Ausrichter des diesjährigen 14. Brandenburger Dorf- und Erntefestes 2017 zeigte Raddusch, das Großes in ihm steckt.

 

Nichts geringeres, als den Status „anerkannter Erholungsort“ haben sich Ortsvorsteher Ulrich Lagemann und seine Mitstreiter zum Ziel gemacht. Ebenso, wie den Bahnhaltepunkt Raddusch der Bahnstrecke Cottbus-Berlin wiederzubeleben. Eine entsprechende Bürgerinitiative setzt sich dafür aktiv ein.

 

Neben dem Preisgeld in Höhe von 3000 Euro können sich die Radduscher über ein Schild mit der Aufschrift „Sieger des 10. Kreiswettbewerbes 2017 Unser Dorf hat Zukunft Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ freuen. Dieses wird sicher bald das vorherige ablösen und damit prominent auf den erlangten Sieg hinweisen.

 

Der Zweitplatzierte Muckwar erhielt ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro, Dörrwalde konnte in Lauchhammer einen Scheck über 1000 Euro entgegennehmen.

Die weiteren Teilnehmer – Grünewalde, Schwarzbach/Biehlen, Kostebrau, Bolschwitz, Groß Mehßow, Kalkwitz – erhielten eine Prämie in Höhe von 500 Euro.

 

Neben den drei Prämierten wurden auch besondere Leistungen von Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen mit einem Preisgeld gewürdigt: Zusätzliche Sonderpreise gingen an Schwarzbach/Biehlen (400 Euro), Bolschwitz (300 Euro) und Grünewalde (300 Euro).

 

Insgesamt standen der Jury erneut 10.000 Euro zur Verfügung, bereitgestellt durch die Sparkasse Niederlausitz.

 

Raddusch wird den Landkreis beim Landeswettbewerb 2018 und eventuell sogar beim Bundeswettbewerb 2019 repräsentieren. Der Sieger des letzten Kreiswettbewerbes war Dörrwalde.

 

Bilder:

 

Foto zu Meldung: Raddusch: Sieger im 10. Kreiswettbewerb „Unser Dorf  hat Zukunft“

OSL sagt Danke: „Tag des Ehrenamtes“ würdigte ehrenamtliches Engagement

(06.12.2017)

Nikolaus ist in OSL in diesem Jahr gleichzeitig auch der Tag des Danke-Sagens:

Mit ihrem gemeinsamen „Tag des Ehrenamtes“ zeichnen Sparkasse Niederlausitz und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit dem Jahr 2000 Bürger aus, die sich in ihrem ehrenamtlichen Wirken zum Wohl der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Die Veranstaltung fand heute Nachmittag in den Räumlichkeiten der Sparkasse Niederlausitz in Senftenberg statt. Auch ein gemeinnütziges Projekt aus Calau freute sich über die Würdigung.

 

Weihnachtlich dekoriert empfing die Caféteria der Sparkasse Niederlausitz ihre Gäste. Insgesamt 22 Frauen und Männer – jeweils zwei Personen aus allen Städten und Ämtern des Landkreises – wurden stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen in der Region ausgezeichnet. Die Vorschläge für die Nominierungen ergehen direkt aus den elf Kommunen.

 

Neben einer Dankesurkunde und der Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg, überreicht durch Landrat Siegurd Heinze, erhielten die Gäste eine Ehrenplakette vom Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz, Lothar Piotrowski. Die Laudationen hielt Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales beim Landkreis. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch die Kreismusikschule.

 

Mit dem Projekt „Panda Cup“ des Handballvereins Calau wurde zudem erneut ein Einzelprojekt bedacht. Die Organisatoren haben es sich zum Ziel gemacht, Kinder an den Mannschaftssport Handball heranzuführen. Der erste „Panda Cup“ wurde 2016 ausgetragen. Dieser kam gut an und wurde fortgesetzt: Waren es zu Beginn noch 200 Teilnehmer, so traten beim diesjährigen Wettstreit bereits 350 Jungen und Mädchen der Klassen 4 bis 6 der Grundschulen Calau, Vetschau und Missen an. Die Vertreter des Vereins konnten sich am Mittwoch über einen Scheck in Höhe von 500 Euro freuen.

 

Die ausgezeichneten Personen sind:

 

Name

 

Vorname

Ort

Arend

Ute

Vetschau

Burghardt

Michael

Hörlitz

Deckwer

Gerhard

Altdöbern

Hamann

Manfred

Großräschen

Hofmann

Horst

Frauendorf

Kamenz

Rainer

Plessa

Kallert

Siegfried

Schipkau

OT Meuro

Kliche

Manfred

Vetschau

OT Raddusch

Koppatz

Thomas

Schwarzheide (Wohnort: Dresden)

Möller

Martina

Bronkow

Nasdall

Marina

Neupetershain

Nauert

Ditmar

Großräschen

Neumann

Olaf

Senftenberg

OT Brieske

Noack

Roswitha

Lauchhammer

Pallmann

Hans-Joachim

Ortrand

Petras

Manfred

Hörlitz

Petras

Undine

Hörlitz

Sachse

Mario

Schwarzheide

Schulz

Bettina

Luckau

OT Schlabendorf

Schmidt

Simone

Schwarzbach

OT Biehlen

Winkler

Bärbel

Lübbenau

Zickert

Fred

Calau

 

Die Begründungen zu den jeweiligen Auszeichnungen finden Sie im Anhang.

 

FOTO:

 

Download]

Foto zu Meldung: OSL sagt Danke: „Tag des Ehrenamtes“ würdigte ehrenamtliches Engagement

Fünf Lausitzer Jungunternehmer mit LEX 2017 ausgezeichnet

(04.12.2017)

Pressemitteilung der Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.:

 

Fünf Lausitzer Jungunternehmer mit LEX 2017 ausgezeichnet

 

In der Eisarena in Weißwasser sind am Abend die Preisträger des Lausitzer Existenzgründer Wettbewerbes (LEX) 2017 ausgezeichnet worden. Die Wirtschaftsinitiative Lausitz als Ausrichter hat fünf Preise vergeben: Neben dem Sonderpreis Handwerk und den beiden Erstplatzierten gibt es in diesem Jahr zwei dritte Plätze. Damit ist der LEX im 14. Jahr seines Bestehens mit insgesamt 11.500 Euro dotiert. Die Preisträger des Lausitzer Existenzgründer Wettbewerbes 2017 sind:

 

1. Preis – 4.000 Euro

Schnuckidu – Stoffe & Kurzwaren (Herzberg/ Elster)

Mandy Berger

In ihrem Ladengeschäft und Online-Shop verkauft die Inhaberin und Gründerin seit 2016 Stoffe. Im Herbst 2017 erweiterte sie ihre Geschäftsidee: Einerseits wurde das Sortiment um Nähzubehör erweitert, andererseits werden ab sofort auch Nähkurse für Anfänger angeboten.

www.schnuckidu.com

 

2. Preis – 2.500 Euro

structrepair GmbH (Ruhland)

Ole Renner, Dr. Andrzej Czulak

Das 2016 gegründete Unternehmen entwickelt und vermarktet Materialien und zugehörige Prozesstechnologien zur schnellen und ressourcenschonenden Reparatur von Leichtbaustrukturen, wie Rotorblätter oder Faserverbundbauteile moderner Flugzeuge sowie zur Ertüchtigung von Bauwerken wie Tunneln und Brücken.

www.structrepair.de

 

3. Preis – 1.500 Euro

mr. flint Innovation (Weißwasser)

Sören Flint, Katrin Flint, Alexander Schmidt, Toni Hanske

Das 2015 gegründete Unternehmen vermarktet eine universelle Halterung aus Gummi. Der individuell einsetzbare Haltegnubbel ist wie eine dritte Hand im Alltag. Der fünfarmige, etwa handgroße Universal-Halter ist vielseitig einsetzbar: zur Fixierung von Gehhilfen, als Flaschenöffner, als Türklemmschutz oder Kabelsortierer.

www.mr-flint.de

 

 

3. Preis – 1.500 Euro

WP Systems GmbH (Ruhland)

Holger Müller, Ole Renner

Das 2015 gegründete Unternehmen hat ein mobiles geschlossenes Rotorblatt-Wartungssystem entwickelt, welches die witterungsunabhängige Vor-Ort-Instandsetzung und Wartung von montierten Rotorblättern an Windenergieanlagen ermöglicht.

www.windpowersystems.de

 

 

Sonderpreis „Bestes Unternehmenskonzept im Handwerk“ – 2.000 Euro

Bäckerei - Konditorei Lohse (Cottbus)

Cindy Lohse

Die jetzige Inhaberin hat zum Jahresbeginn 2017 den elterlichen Traditionsbetrieb übernommen. Durch die erfolgreiche Unternehmensnachfolge wurde der Fortbestand der Bäckerei-Konditorei in nunmehr dritter Generation gesichert. Mit der Übernahme des Geschäftsbetriebes erfolgte eine Modernisierung und Renovierung der Backstube, u.a. wurde in neue Ofen- und Kältetechnik investiert.

 

Dr.-Ing. E. h. Michael von Bronk, Vorsitzender der WiL und LEX-Juryvorsitzender: „Bereits nach Abgabe aller Geschäftspläne und der Bewertung durch die Juroren wussten wir, dass in diesem Jahr eine große Herausforderung auf die Jury zukommt. Die Tatsache, dass wir zwei dritte Plätze vergeben haben, zeigt, wie schwer es der Jury gefallen ist, aus den herausragenden Geschäftsplänen nochmals die besten auszuwählen. Die Preisträger des heutigen Abends sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass die Strukturentwicklung in der Lausitz durchaus eine Chance für Existenzgründer ist. Sie haben die Möglichkeit, eine Region im Wandel mitzugestalten, mit ihrer Geschäftsidee neue Geschäftsfelder und Arbeitsplätze zu schaffen. Wir wünschen den heute ausgezeichneten Jungunternehmern, aber auch allen anderen Teilnehmern viel Erfolg auf dem Weg in die Selbständigkeit. Mit dem LEX wollen wir den Jungunternehmern in der sensiblen Startphase ihres Unternehmens mit unserem breiten Netzwerk und Experten aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen zur Seite stehen. “

 

Brandenburgs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Martina Münch: „Ich gratuliere den Preisträgern des Abends, aber auch allen anderen Teilnehmern des LEX 2017. Mit ihrem Mut und ihrer Kreativität bereichern sie die Lausitz als Wirtschaftsregion und machen anderen Existenzgründern Mut. Mit dem Lausitzer Existenzgründer Wettbewerb und dem Lausitzer Gründungszentrum, das derzeit in Cottbus entsteht, finden Existenzgründer in der Region beste Startbedingungen vor. Flankiert werden diese von Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten der brandenburgischen Landesregierung. Mir liegt dabei vor allem die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft am Herzen. Hier haben wir kürzlich mit unserer neuen Transferstrategie, mit der wir den Transfer von den Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Unternehmen verstärken wollen, einen wichtigen Schritt gemacht.

 

Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Die heute ausgezeichneten Start-ups und ihre Ideen beeindrucken mich und ich gratuliere ihnen herzlich. Sie sind es, die neben den bereits etablierten kleinen Unternehmen und Mittelständlern unseren Wirtschaftsstandort heute und in Zukunft erfolgreich gestalten. Sie sind ein wichtiger Motor der Strukturentwicklung in der Lausitz. Mit ihren innovativen Ideen erschließen sie neue Märkte und schaffen neue Arbeitsplätze. Das stärkt die Lausitz und den Freistaat.“

 

In diesem Jahr haben sich 75 Gründer und Unternehmer mit 32 Geschäftsplänen am LEX beteiligt. Damit stieg die Gesamtzahl der Teilnehmer in den bisher 14 Wettbewerbsrunden auf 1.234. Der Lausitzer Existenzgründer Wettbewerb wurde erstmals 2004 ausgeschrieben und ehrt seitdem jährlich herausragende Gründer und Jungunternehmer aus der Lausitz, seit 2009 unter Federführung der Wirtschaftsinitiative Lausitz.

 

Ort der feierlichen Preisverleihung war in diesem Jahr die Eisarena in Weißwasser aus Anlass des 85-jährigen Bestehens des Eishockeysports in der Stadt. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Sängerin Kathrin Jantke alias „Clara“. Ermöglicht wurde der LEX erneut durch die Unterstützung von etwa 90 ehrenamtlichen Juroren und Coaches sowie durch mehr als 100 Partner und Sponsoren. Erst die Hilfe dieser Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen ermöglicht die Durchführung dieses Wettbewerbs.

 

 

Ihr Gesprächspartner für weitere Informationen ist:

 

Michael Schulz, stellv. Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.

Telefon (03 55) 28 91 30 90

m.schulz@wil-ev.de

Foto zu Meldung: Fünf Lausitzer Jungunternehmer mit LEX 2017 ausgezeichnet

Wirtschaftsrat OSL zu Gast bei den „Machern“

(29.11.2017)

Der in diesem Jahr neu eingeweihte Geschäftssitz der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald (WIS) am Oer-Erkenschwick-Platz in Lübbenau/ Spreewald bildete den Rahmen für die letzte Sitzung des Wirtschaftsrates OSL am Dienstagnachmittag. Schwerpunktthemen dieses Mal: Stadtentwicklung und Wohnungswesen im Landkreis.

 

Unter 2,0 % aktueller Wohnungsleerstand, Investitionen von mehr als 95 Millionen Euro in die komplexe Sanierung und Wohnumfeldgestaltung seit dem Jahr 2000: Mit diesen Zahlen beeindruckte der Geschäftsführer der WIS, Michael Jakobs, die Mitglieder des Wirtschaftsrates.

Dabei sah die Situation für das größte Wohnungsunternehmen in der engeren Spreewaldregion mit aktuell rund 4.200 Wohnungen in Lübbenau/ Spreewald und der Gemeinde Altdöbern Anfang der 2000-er alles andere als rosig aus: Eine Sanierungsquote von 46 %, ein Leerstand von mehr als 25 %, zudem eine wirtschaftlich schwierige Lage.

Die WIS stand vor vielen Herausforderungen, dies es gemeinsam mit den Gesellschaftern der kommunalen Wohnungsgesellschaft, zu 90 % die Stadt Lübbenau und mit 10 % die Gemeinde Altdöbern, zu bestreiten gab.

Mit dem Abriss von 1.321 Wohnungen in Lübbenau, der Entwicklung von Quartieren, verschiedenen Angeboten und zielgruppengerechten Wohnungen entwickelte sich die WIS in Brandenburg zu einem der Vorzeigeunternehmen im Wohnungswesen.

Zu einer Vorzeigestadt im Bereich Stadtentwicklung entwickelte sich auch Lübbenau. In seiner Präsentation betonte Bürgermeister Wenzel, dass eine erfolgreiche Stadtentwicklung nur gemeinsam mit allen daran beteiligten Akteuren gelingen kann. In Lübbenau ist dies unter anderem mit der LÜBBENAUBRÜCKE, einem städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Kooperationsprojekt der Wohnungsunternehmen und der Stadt Lübbenau sichtlich gelungen.

Im Anschluss der Präsentationen wurde die Zeit genutzt, sich zu den aktuellen Themen auszutauschen, Kooperationen zu vertiefen und Netzwerke zu bilden – all jenes, wofür der Wirtschaftsrat des Landkreises OSL eine Plattform bietet.

Hintergrundinformation zum Wirtschaftsrat:

Der Wirtschaftsrat des Landkreises OSL wurde im November 2010 aus einer gemeinsamen Idee des Landrates Siegurd Heinze und Ralf Henkler, Kreisgeschäftsführer für die Landkreise OSL und LDS Süd des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), ins Leben gerufen. Der Landkreis OSL unterstützt damit die wirtschaftliche Entwicklung, ohne in kommunale Belange einzugreifen. Der Wirtschaftsrat hat keine Rechtsform (Verein oder Verband), er stellt ein Forum des Austausches von Gedanken und Entwicklungen dar und ist Ideengeber für die Entwicklung des Landkreises. Die Ideen der Unternehmer werden an die entsprechenden Mitarbeiter der Verwaltung des Landkreises weitergegeben, um damit Impulse für die kreisliche Entwicklung zu setzen. Der Wirtschaftsrat bietet eine Plattform für die Unternehmen, untereinander in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen, Kooperationen zu vertiefen und Netzwerke zu bilden. Der Landrat lädt jeweils mindestens zwei Mal pro Jahr zu den Treffen, die in verschiedenen Unternehmen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz stattfinden. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung beim Landkreis, unter Telefon 03573 870 5141 oder per E-Mail an baerbel-weihmann@osl-online.de.

 

Zu Gast bei der WIS: Der Wirtschaftsrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Foto: Landkreis.

 

Foto zu Meldung: Wirtschaftsrat OSL zu Gast bei den „Machern“

Sperrung der Bahnhofstraße in Senftenberg in Höhe der Eisenbahnüberführung

(28.11.2017)

An folgenden Tagen erfolgt eine Vollsperrung der Bahnhofstraße in Senftenberg in Höhe der Eisenbahnüberführung:

 

am 2. Dezember 2017 in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr,

vom 8. Dezember 2017 um 20:00 Uhr bis zum 11. Dezember 2017 um 4:00 Uhr,

vom 15. Dezember 2017 um 20:00 Uhr bis zum 18. Dezember 2017 um 4:00 Uhr.

 

Grund dafür ist der Rückbau der ehemaligen Eisenbahnbrücke.

Eine Umleitung über die Wilhelm-Pieck-Straße sowie die Briesker Straße ist ausgewiesen.

Zu Gast beim modernen Familienunternehmen und innovativem Wartungssystemhersteller – die Unternehmensbesuche des Landrates gehen weiter

(24.11.2017)

Die „Unternehmensbesuche 2017“ führten OSL-Landrat Siegurd Heinze vergangenen Freitag, den 24. November 2017, zu Elektro Kunert nach Lauchhammer sowie zur WP Systems GmbH nach Ruhland.

 

Bei der Firma Elektro Kunert, Marcel Kunert e.K. kann man stolz sein: Erst vor kurzem zog die Firma mitsamt ihrer 12 Mitarbeiter in die neuen, großzügigeren Räumlichkeiten in die Alte Gartenstraße 8 in Lauchhammer. Nur wenige Meter vom ehemaligen Standort entfernt, erwarb Inhaber Marcel Kunert das Objekt von der Deutschen Post und sanierte das Gebäude von Grund auf. Mittlerweile präsentiert sich der neue Firmensitz hochmodern, wovon sich Landrat Siegurd Heinze und Bürgermeister Roland Pohlenz sowie Wirtschaftsförderin Bärbel Weihmann bei ihrem Besuch überzeugen konnten.

 

Das Unternehmen blickt mittlerweile auf eine 25-jährige Firmengeschichte zurück. Seit dem Jahr 2013 ist Marcel Kunert, Handwerksmeister der Elektrotechnik übernahm den Betrieb von seinem Vater und führt somit das Familienhandwerk in der nächsten Generation fort.

 

Die Auftragslage im industriellen, privaten und öffentlichen Bereich sei derzeit gut, berichtet Marcel Kunert, der zudem auch als Stadtverordneter in Lauchhammer aktiv ist. Sein Unternehmen ist mittlerweile hauptsächlich regional tätig, beispielsweise für Firmen, Wohnungsgesellschaften sowie Privatkunden. Deutschlandweit agiert die Firma Elektro Kunert nur noch im Bereich Steuerungsanlagenbau für Industrie-Lüftungsanlagen sowie Beleuchtungstechnik und ist somit auch für Rückkehrer sehr attraktiv, die ihren Lebensmittelpunkt wieder in die Kunstgussstadt verlegen wollen.

 

Probleme bei der Auszubildenden- oder Fachkräftegewinnung hat das Unternehmen bisher nicht. Derzeit lernen zwei Azubis den anspruchsvollen Beruf des Elektrotechnikers, zudem befindet sich ein Mitarbeiter in der Meisterausbildung. Als Grund dafür nennt Marcel Kunert auch seine aktive Teilnahme an Ausbildungsmessen sowie die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und den ansässigen Schulen.

 

Neben den klassischen Elektroinstallationsarbeiten rücken immer mehr die zahlreichen technischen Neuerungen, die es mittlerweile auf dem Markt gibt, in den Fokus. Anfragen zu smarten Technologien für das Gewerbe und den Privathaushalt stehen bei den Kunden derzeit ganz oben. Das Thema Datensicherheit liegt bei Elektro Kunert ebenfalls hoch im Kurs.

 

Landrat Siegurd Heinze freut sich über die Entwicklung im Familienunternehmen: „Die Elektrotechnik ist eine sehr anspruchsvolle Branche. Es freut mich sehr zu sehen, dass das Unternehmen gute Fachkräfte ausbildetet, die die Firma auch in Zukunft weiter voranbringen werden.“

 

Bei WP Systems GmbH aus Ruhland ist der Fachkräftebedarf ebenso ein großes Thema. Geschäftsführer Holger Müller empfing am vergangenen Freitag Landrat Siegurd Heinze, Amtsdirektor Roland Adler, Ruhlands Bürgermeister Uwe Kminikowski sowie Wirtschaftsförderin Bärbel Weihmann und stellte sein Unternehmen vor.

 

Das 19-köpfige Team um ihn und den zweiten Geschäftsführer Ole Renner besteht zum Großteil aus jungen Ingenieuren, denn das im Herbst 2015 gegründete Unternehmen hat hervorragende Verbindungen zur TU Dresden und der BTU Cottbus-Senftenberg sowie zum sächsischen Leichtbau- sowie Technologiezentrum.

 

In Ruhland wird Windkraft-Geschichte geschrieben, dort entstehen patentierte witterungsunabhängige Wartungssysteme für Windkraftanlagen. Die eingehauste Wartungskammer macht eine Reparatur an Rotorblättern an bis zu 200 Tagen im Jahr möglich – das ist das Doppelte im Vergleich zu anderen Reparatursystemen. Nachdem der Prototyp Mitte Mai dieses Jahres fertiggestellt wurde, wurden die großen Marktteilnehmer im Bereich der Windenergie auf das Ruhlander Unternehmen aufmerksam. Derzeit stellt man sich der Herausforderung und entwickelt Wartungskammern für sehr große Windkraftanlagen. Zudem forscht das Team in enger Zusammenarbeit mit der ebenfalls am Standort ansässigen Partnerfirma Structrepair an einer Turmrückbau- sowie einer Rotorblattzerkleinerungsanlage. Neben dem Festland soll künftig auch Anlagen im Meer, im sogenannten Off Shore-Bereich, mit den Produkten von WP Systems ausgestattet werden.

 

In der Lagerhalle auf dem Gelände im Ruhlander Gewerbegebiet können aktuell jährlich sieben bis acht Wartungssysteme gefertigt werden. Aufgrund der steigenden Nachfrage ist das Unternehmen an einer Erweiterung der Betriebsfläche sehr interessiert.

 

Von der aufstrebenden Unternehmensgeschichte zeigte sich auch Landrat Siegurd Heinze begeistert: „Ich hätte nicht erwartet im ländlichen Raum eine Firma mit derart innovativer Ausrichtung vorzufinden. Wir werden in Zukunft sicher weiterhin von WP Systems hören.“

 

 

Geschäftsführer Marcel Kunert (2.v.r.) führt seine Gäste Landrat Siegurd Heinze (li.), Wirtschaftsförderin Bärbel Weihmann (2.v.l.) sowie Bürgermeister Roland Pohlenz (re.)

durch die neuen Räumlichkeiten bei Elektro Kunert, Marcel Kunert e. K. in der Alten

Gartenstraße 8 in Lauchhammer, die sich zum Teil aktuell noch im Umbau befinden.

Foto: Landkreis OSL

 

 

Der dritte von insgesamt elf Terminen unter der Überschrift „Unternehmensbesuche 2017“ führte OSL-Landrat Siegurd Heinze am Mittwoch, den 15. November 2017, zur ZEDAS GmbH in Senftenberg. Begleitet wurde er dabei von Bürgermeister Andreas Fredrich und Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung bei der Kreisverwaltung.

 

In dem Unternehmen mit Hauptsitz in der Senftenberger Adolf-Hennecke-Straße freut man sich dieser Tage über eine besondere Auszeichnung: Erst am vergangenen Freitag erhielten Geschäftsführer Wolfgang Jahn und sein Team den renommierten „Zukunftspreis Brandenburg“. Über 60 Unternehmen hatten sich darum beworben. Nicht nur das unternehmerische Handeln, sondern auch das gesellschaftliche Engagement vor Ort und die gelebte Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg, etwa in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung, konnten die Jury letztendlich von der ZEDAS GmbH überzeugen. Am Ende waren sie eines von sechs Unternehmen, das den Preis entgegen nehmen durfte.

 

Das Unternehmen ZEDAS existiert seit 1990. Bis 2015 agierte man unter dem Namen „PC- Soft“, dann folgte die Umfirmierung. Die Senftenberger entwickeln und implementieren Softwareprodukte für das Logistikmanagement von Schienenverkehren und für das Anlagenmanagement von Fahrzeugflotten und technischen Anlagen. Projektmanagement und Beratung, Konzeption und Installation, Schulung der Mitarbeiter, Support und Wartung: Die Kunden bekommen auf Wunsch ein umfangreiches Paket, und „alles aus einer Hand“, erklärt Wolfgang Jahn. Bei den Kunden kommt es an. Zu ihnen zählen namhafte Bahn- und Verkehrsunternehmen und Unternehmen der Industrie, im In- und Ausland.

 

Standorte gibt es heute auch in Düsseldorf und dem schweizerischen Thun. Letzteres Land zählt neben Deutschland zu den Hauptabsatzmärkten. Aber auch in vielen anderen Regionen weltweit sei man in der Vergangenheit bereits aktiv gewesen. Generell schreibe man sich für die Zukunft das Erschließen neuer Märkte, aktuell beispielsweise des skandinavischen Marktes, auf die Fahne.

 

75 Mitarbeiter zählt das Unternehmen heute. Viele der zum Großteil sehr jungen Mitarbeiter stammen aus der Region. Aber auch Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln arbeiten hier, wie das Beispiel des jungen Spaniers Didac Ponseti Scheffle zeigt, der seit sechs Wochen den Vertrieb unterstützt. Neue Gesichter seien jederzeit willkommen, versichert Wolfgang Jahn. Aus diesem Grund werbe man gut und gern um Nachwuchs. So bilde das Unternehmen in jedem Jahr aus, biete zusätzlich die Möglichkeit zum dualen Studium und eröffne jungen Akademikern gute Berufseinstiegschancen.

 

„Zedas ist ein gut aufgestelltes, international agierendes Unternehmen mit festen Wurzeln in der Region. Die Mitarbeiter sind Experten auf ihrem Gebiet. Junge Absolventen erhalten hier gute Einstiegschancen und spannende berufliche Perspektiven, so werden Fachkräfte in der Heimat gehalten. Hier gehen Herr Jahn und sein Team mit gutem Beispiel voran“, resümierte Landrat Siegurd Heinze im Anschluss an den Besuch.

 

Im Gespräch mit Mitarbeitern im Bereich Vertrieb der ZEDAS GmbH, hier mit Didac Ponseti Scheffle aus Barcelona (re.): Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich, Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung OSL, Geschäftsführer Wolfgang Jahn und Landrat Siegurd Heinze (v.l.). (Foto: Landkreis)

Öffentliche Ausschreibung für die Stelle des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH

(16.11.2017)

Der sächsische Landkreis Görlitz und die brandenburgischen Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße sowie die kreisfreie Stadt Cottbus beabsichtigen, den Strukturwandel in der Lausitz gemeinsam mit den Ländern Brandenburg und Sachsen zu gestalten. Ziel ist es, auf kommunaler Ebene grenzübergreifend zu agieren, um die Lausitz voranzubringen, die Region aufzuwerten und unternehmerische Perspektiven zu erarbeiten. Hierfür ist aus der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH eine ländergrenzenübergreifende Gesellschaft hervorgegangen, die den Namen Wirtschaftsregion Lausitz GmbH trägt. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Partnern.

 

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH verfolgt u.a. folgende Ziele:

 

  • die strategische Koordinierung und Begleitung des Strukturwandels durch die Entwicklung zukunftsfähiger wirtschaftlicher Perspektiven für die Lausitz

     

  • die Begleitung der Strukturentwicklung als Maßnahmenträger sowie die direkte Unterstützung konkreter Projekte

     

  • die Koordinierung der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und dem Land Brandenburg sowie benachbarter Staaten zu Fragen der Struktur- und Regionalentwicklung

     

  • die Koordinierung, Steuerung und Umsetzung von Maßnahmen zum Marketing und zur Imagestärkung der Wirtschaftsregion Lausitz.

     

  • enge Zusammenarbeit mit weiteren, den Strukturwandel maßgeblich begleitenden Partnern

 

 

Gesucht wird der/die Geschäftsführer/in der o.g. Gesellschaft mit bis zu 15 Beschäftigten.

 

Aufgabenbeschreibung:

 

  • Geschäftsführung der Gesellschaft, Erfüllung der wirtschaftlichen, organisatorischen und steuerrechtlichen Belange der Gesellschaft

  • inhaltliche Untersetzung, Weiterentwicklung und Umsetzung o.g. Ziele der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH

  • eigenverantwortliche Entwicklung, Koordinierung und Umsetzung von Marketingkonzepten für die Wirtschaftsregion Lausitz

  • organisatorische, administrative und projektbezogene Tätigkeiten

  • koordinierende Tätigkeiten zwischen den Gremien der Wirtschaftsregion Lausitz

  • Akquisition von zusätzlichen finanziellen Mitteln für die Gesellschaft, schwerpunktmäßig über EU-, Bundes- und Landesprogramme

  • Vorbereitung der Sitzungen der Gremien der Wirtschaftsregion Lausitz

  • die Vernetzung mit weiteren Partnern im Strukturwandelprozess der Lausitz.

 

Anforderungsprofil:

 

  • Hochschulabschluss vorzugsweise im Bereich Betriebswirtschaft, Wirtschafts-, Raumplanungs- oder Ingenieurwissenschaften mit mehrjährigen Erfahrungen und umfangreichen Kenntnissen in den Bereichen Marketing, insbesondere Regionalmarketing und Entwicklung von Regionen

  • Berufserfahrung in leitender Position

  • kaufmännische Kompetenz, unternehmerisches Denken und Handeln

  • Integrations-, Kooperations- und Motivationsfähigkeit

  • ausgeprägtes Kommunikationstalent mit Verhandlungsgeschick

  • Organisations- und Netzwerkfähigkeiten

  • Belastbarkeit, Flexibilität und überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft

  • sehr gute Englischkenntnisse in Sprache und Schrift (verhandlungssicher). Weitere Fremdsprachenkenntnisse sind erwünscht.

  • gute EDV-Kenntnisse (Office-Programme, Internet)

  • Kenntnisse der Region mit ihren öffentlichen Gebietskörperschaften in den Landkreisen und deren Verwaltungen sowie den Landesverwaltungen Brandenburg und Sachsen

  • sicheres und ergebnisorientiertes Auftreten in der Zusammenarbeit mit politischen Vertretern sowie Ministerien auf Landes- und Bundesebene

  • ganzheitliches Denken, Kreativität, Ideenreichtum, Begeisterungsfähigkeit

  • Hauptwohnsitz in der Region wird erwartet.

     

     

Wir bieten ein zunächst für 3 Jahre befristetes Anstellungsverhältnis in Vollzeit mit der Aussicht auf Verlängerung mit einem interessanten, abwechslungsreichen, zukunftsorientierten und verantwortungsvollen Aufgabenspektrum. Die Vergütung entspricht dem Anforderungsprofil und kann verhandelt werden.

 

Die aussagefähigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 23.12.2017 an folgende Anschrift zu richten:

 

PERSÖNLICH – Oberbürgermeister Holger Kelch

Stadtverwaltung Cottbus

Neumarkt 5

03046 Cottbus

Information zu einer Straßensperrung in Senftenberg

(16.11.2017)

In der Zeit vom 28.11.2017, 08:00 Uhr bis voraussichtlich 29.11.2017, 18:00 Uhr muss die Calauer Straße im Einmündungsbereich der Ziegeleistraße in Senftenberg voll gesperrt werden.

 

Eine Umleitung ist ausgewiesen. Wir bitten um Ihre Beachtung.

Landrat zu Gast beim Handwerk– Herbstbesuche starteten am Donnerstag in Vetschau und Calau

(13.11.2017)

Wie geht es eigentlich dem Handwerk in OSL? Um dieser Frage nachzugehen, besucht Landrat Siegurd Heinze gemeinsam mit dem Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung in jedem Herbst Unternehmen in der Region. Elf Termine, einer in jeder der elf Kommunen, stehen dabei auf dem Programm. Begleitet wird Heinze von dem jeweiligen Bürgermeister bzw. Amtsdirektor. Die Unternehmen wissen dabei Spannendes zu berichten. Der Auftakt fand am Donnerstag (9. November 2017) in den Unternehmen Trans Tec F&E Vetschau GmbH in Vetschau und BGC Brunnenbau und Vertriebsgesellschaft mbH in Calau statt.

 

Trans Tec F&E Vetschau GmbH in Vetschau

 

„Auf den Schienen liegt die Zukunft“, lautet das Motto der Trans Tec F&E Vetschau GmbH. Das Vetschauer Unternehmen mit Sitz in der Juri-Gagarin-Straße blickt in diesem Jahr auf eine 150-jährige Geschichte zurück. Einiges hat sich geändert in dieser Zeit. Einst als reine Landmaschinenfabrik gestartet, konstruierte und produzierte man hier in den 1960er Jahren das erste Drehgestell für Schienenfahrzeuge. Aus bis zu 700 komplexen Einzelteilen bestehe ein solches heute. Die Spezialisierung auf Entwicklung, Fertigung, Montage und Wartung eben dieser Drehgestelle zeichnet das Unternehmen aus. „Innovation und Qualität werden bei uns groß geschrieben“, erklärte Geschäftsführer Dr. Andreas Fiedler mit Blick auf das 52.000 m² große Firmengelände mit mehreren Fertigungshallen. Heute gäbe es deutschlandweit nur eine Handvoll Anbieter, die auf dem Weltmarkt mithalten können. Trans Tec zähle dazu: Schätzungsweise 40.000 Drehgestelle seien mittlerweile in Straßenbahnen, U- und S-Bahnen, Reisezügen, Servicefahrzeugen, Güterwaggons und Schienenbussen verbaut. Weltweit bis nach Afrika schätze man das Know-how und die Qualität made in Vetschau.

Zu den großen Auftraggebern zählen insbesondere auch namhafte deutsche Unternehmen: Bombardier Transportation, Deutsche Bahn, Siemens Verkehrstechnik, Berliner Verkehrsbetriebe und viele weitere finden sich unter den Kunden. Die Auftragslage sei gut. Nahezu jede Woche sitze er aus diesem Grund im Flugzeug, erklärt Mitgeschäftsführer Johann Felde, der sich vordergründig um die Auftragsabwicklung kümmert. Russland sei eines der Länder, in dem man aktuell verstärkt aktiv sei. Trotz guter Auftragslage sei der Gesamtmarkt hart umkämpft. Insbesondere der internationale Preiswettbewerb fordere heraus. Nach einem Jahr 2016 voller Herausforderungen sei man nunmehr wieder auf einem guten Weg, so die Einschätzung. Zudem sei man gut aufgestellt: Zusätzlich zur traditionellen Fertigung der Drehgestelle zählen auch das Fertigen von Baugruppen und Komponenten für andere Branchen und weitere Dienstleistungen im Bereich des Stahlbaus zur Angebotspalette. 120 Mitarbeiter arbeiten am Standort. Dabei lege man größten Wert auf Kontinuität. Die Personalfluktuation liege bei nahezu null Prozent, erklärte der Betriebsratsvorsitzende Bernd Gubatz. Das Werben um geeignete Fachkräfte sei wie vielerorts aber auch hier zunehmend mit Schwierigkeiten verbunden. „Deshalb wünschen wir uns intensivere Bestrebungen um eine größere Vernetzung unter dem Gesichtspunkt Fachkräftebindung in der Region“, wandte sich Dr. Andreas Fiedler an die Anwesenden.

 

BGC Brunnenbau und Vertriebsgesellschaft mbH in Calau

 

Über volle Auftragsbücher freut man sich auch bei der BGC Brunnenbau und Vertriebsgesellschaft mbH in Calau. Hinter dem Firmennamen verbirgt sich Geschäftsführer Philippe Gessner, der das 1980 gegründete Unternehmen in zweiter Generation führt. Gerade einmal 18 Jahre alt war er, als er die Firma 1999 von Vater Bernhard Gessner übernahm. Noch heute arbeiten beide Gessners, auch die Ehefrau und Schwester im Betrieb. Permanent entwickelte Philippe Gessner die angebotenen Leistungen über die Jahre hinweg weiter, viel Geld floss in moderne Technik. Die Sparten Rohrvortrieb und Grundwasserabsenkung bilden heute die Kernbereiche des Unternehmens. Als weiteres Geschäftsfeld kam 2014 der Spezialtiefbau mit zahlreichen Anwendungsbeispielen hinzu. Seit 2015 findet sich der Firmensitz in der Karl-Marx-Straße in Calau.

 

Technologische Expertise, eine kontinuierliche Verbesserung der eingesetzten Ressourcen, erfahrene Mitarbeiter: Nur so sei es möglich, den steigenden Anforderungen heutiger Bauvorhaben im Hinblick auf Planung und Koordination gerecht zu werden, erklärt Gessner. Regelmäßige Mitarbeiterschulungen setze dies genauso voraus, wie weitere Investitionen. Der Erfolgt gibt ihm recht: Gestartet mit vier Mitarbeitern, umfasst der Mitarbeiterstamm heute 20 Personen. Dennoch gestalte sich die Suche nach geeignetem Personal auch hier zunehmend problematisch.

 

Unterwegs sind die Calauer bundesweit. An Großbaustellen wie dem BER, aber auch bei umfangreichen Projekten in der Region, wie aktuell bei der Erweiterung des Wasserwerks in Tettau oder beim Bau des Horizontalfilterbrunnens in Senftenberg in der jüngsten Vergangenheit, sind die Spezialisten gefragt. Bis zu 30 Baustellen betreut das Team rund um Philippe Gessner parallel. Aufträge kommen von großen Baufirmen und öffentlichen Auftraggebern, aber auch kleinere Angebote in der Heimat realisiere man gern.

 

Fazit

 

Landrat Siegurd Heinze, Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung und die jeweiligen Bürgermeister Bengt Kanzler (Vetschau) und Werner Suchner (Calau) zeigten sich im Anschluss an die ersten beiden Unternehmensbesuche beeindruckt: „Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie stark die hiesigen Unternehmen aufgestellt sind und was für vielseitige Produkte und Leistungen der Region entstammen. Oft ist nicht zu erahnen, was für Expertise sich hinter den meist unscheinbaren Firmennamen verbirgt. Die an uns herangetragene Problematik der Fachkräfte- und Ausbildungsakquise ist nicht neu. Hier müssen für die Zukunft dringend Ansätzen erarbeitet werden, um die Unternehmen zu unterstützen“, fasste Landrat Siegurd Heinze zusammen.

 

Der nächste Unternehmensbesuch führt ihn und Wirtschaftsförderin Bärbel Weihmann am 15. November 2017 zur ZEDAS GmbH nach Senftenberg. Neben den Handwerksbetrieben steht in diesem Jahr damit auch ein Unternehmen aus der Branche Softwareentwicklung im Fokus. Dieses erhält am 10. November 2017 als eins von sechs Unternehmen die Auszeichnung mit dem renommierten „Zukunftspreis Brandenburg“.

 

Die Unternehmensbesuche des Landrats finden in dieser Form seit 2010 jeweils im Herbst statt. Sie dienen dem ungezwungenen Austausch zwischen Unternehmer und Verwaltung und liefern Außenstehenden einen Überblick über die vielfältigen Leistungen der heimischen Betriebe.

 

 

Trans Tec F&E-Geschäftsführer Dr. Andreas Fiedler (re.) im Gespräch mit Bärbel Weihmann von der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung OSL, Landrat Siegurd Heinze und Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler. Nicht abgebildet ist Geschäftsführer Johann Felde. (Foto: Landkreis)

 

Foto zu Meldung: Landrat zu Gast beim Handwerk– Herbstbesuche starteten am Donnerstag in Vetschau und Calau

Neun Landräte, drei Bundesländer, eine Erklärung – Projekt „Milau“

(09.11.2017)

Auf Einladung von Nordsachsens Landrat Kai Emanuel haben sich heute (09.11.) neun Landräte bzw. ihre Stellvertreter aus drei Bundesländern auf Schloss Hartenfels in Torgau getroffen. Im Mittelpunkt ihrer Beratung stand die Zukunft der Reviere Mitteldeutschland und Lausitz nach dem absehbaren Ende des Braunkohleabbaus (ca. 2030 bis 2050). In einer gemeinsam unterzeichneten „Torgauer Erklärung“ fordern die Kommunalpolitiker die neue Bundesregierung und die Regierungen der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg dazu auf, den Bau einer neuen Ost-West-Straßenverbindung voranzutreiben, welche die infrastrukturellen Voraussetzungen für wirtschaftliche Neuansiedlungen in den betroffenen Revieren Mitteldeutschland und Lausitz schafft. In Anlehnung an die geografische Lage trägt das Projekt den Namen „Milau“. Es soll zusätzlich gefördert werden und nicht zu Lasten anderer Vorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan gehen.

 

„Durch die innerdeutsche Teilung wurden im Osten Deutschlands vorrangig Straßen in Nord-Süd-Richtung gebaut, um Ostsee und Erzgebirge besser zu erschließen. Mit Ausnahme der Autobahn A 4 blieben Ost-West-Verbindungen auf der Strecke. Das wirkt bis heute nach und führt insbesondere in Nordsachsen, Südbrandenburg und der Lausitz zu erheblichen Nachteilen für die wirtschaftliche Entwicklung und die Mobilität der Bevölkerung“, erklärte Kai Emanuel am heutigen 28. Jahrestag des Mauerfalls. Um die Zukunft der Region zu sichern, fordern die in das Verkehrsprojekt „Milau“ involvierten Landräte eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung, die durch den Ausbau vorhandener Bundes- und Staatsstraßen den Anschluss an das vorhandene Autobahnnetz im Westen und an einen neuen Übergang nach Polen im Osten herstellt. Sie soll parallel zu A 4 und A 14 verlaufen, was auch zu deren dringend notwendiger Entlastung führt.

 

„Das Verkehrsprojekt ,Milau‘ schafft Wege in die Zukunft. Angesichts langjähriger Planungs- und Bauzeiten duldet es keinen Aufschub. Wir fordern die Entscheidungsträger in Bund und Ländern auf, ihre Verantwortung dafür wahrzunehmen“, heißt es in der „Torgauer Erklärung“ der Landräte von Anhalt-Bitterfeld (Uwe Schulze), Leipzig (Henry Graichen), Nordsachsen (Kai Emanuel), Meißen (Arndt Steinbach), Bautzen (Michael Harig), Görlitz (Bernd Lange), Elbe-Elster (Christian Heinrich-Jaschinski), Oberspreewald-Lausitz (Siegurd Heinze) und Spree-Neiße (Harald Altekrüger).

 

Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz unterstützt das gemeinsame Anliegen. Grit Klug, Erste Beigeordnete und stellvertretende Landrätin im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, äußerte sich im Anschluss an das Treffen im sächsischen Torgau wie folgt: „Es ist wichtig, angesichts bedeutender, für die Region bevorstehender Entwicklungen wie der Energiewende bereits jetzt die Zukunft im Blick zu haben. Die Lausitz ist und bleibt aus vielerlei Hinsicht attraktiv für Unternehmensansiedlungen. Insbesondere jedoch das Vorherrschen einer intakten Infrastruktur bildet für Standortentscheidungen eine zentrale Voraussetzung. Hier besteht, wie die Torgauer Erklärung deutlich macht, Handlungsbedarf. Es obliegt der Verantwortung der Politik, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, indem sie den Bau einer Ost-West-Straßenverbindung vorantreibt.“

 

 

Foto: Auf dem Foto von links nach rechts: Uwe Schulze, Thomas Brase, Henry Graichen, Michael Harig, Christian Heinrich-Jaschinski, Kai Emanuel, Heike Zettwitz, Grit Klug, Arndt Steinbach (Foto: Landkreis Nordsachsen)

 

 

Anlagen

 

1) Die Landräte bei ihrem Treffen auf Schloss Hartenfels. Foto: Landratsamt Nordsachsen

2) Die „Torgauer Erklärung“ der Landräte.

3) Der Streckenverlauf der neuen Ost-West-Verbindung „Milau“.

[Torgauer Erklärung]

[Dreifachkarte Ost-Mitte-West]

Foto zu Meldung: Neun Landräte, drei Bundesländer, eine Erklärung – Projekt „Milau“

Aufruf zur Gewinnung von Kandidaten für die Wahl als ehrenamtliche/r Richter/in der Verwaltungsgerichtsbarkeit im Land Brandenburg

(07.11.2017)

In Kürze läuft die Amtsperiode der ehrenamtlichen Richter der Verwaltungsgerichtsbarkeit aus.

 

Gemäß § 28 Satz 1 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) obliegt den Landkreisen und kreisfreien Städten die Aufstellung der Vorschlagsliste, aus der der Wahlausschuss nach § 29 Abs. 1 VwGO die erforderliche Zahl von ehrenamtlichen Richtern beim Verwaltungsgericht Cottbus bzw. beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wählt.

 

Aus diesem Grunde rufen wir interessierte Bürger des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auf, sich für eine fünfjährige Wahlperiode als ehrenamtliche/r Richter/in für das

 

- Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg

- Verwaltungsgericht Cottbus

 

zur Verfügung zu stellen.

 

Der ehrenamtliche Richter wirkt bei der mündlichen Verhandlung und der Urteilsfindung mit gleichen Rechten wie der Richter mit, § 19 VwGO.

 

Nach § 20 der VwGO sind folgende Voraussetzungen zur Berufung zu erfüllen: Der ehrenamtliche Richter - muss Deutscher sein; - soll das 25. Lebensjahr vollendet und - seinen Wohnsitz innerhalb des Gerichtsbezirks haben.

Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst können nicht berufen werden.

 

Der Gerichtsbezirk des Verwaltungsgerichts Cottbus umfasst u. a. das gesamte Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Ihre Bewerbung zur Aufnahme in die Vorschlagsliste richten Sie bitte unter Angabe des Namens, Vornamens, Geburtstages, Geburtsortes, der Anschrift und des Berufes bis

zum 08.01.2018 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz Geschäftsstelle des Kreistages Dubinaweg 01 01968 Senftenberg

(Bewerbungsvordrucke sind unter www.osl-online.de, Rubrik Kreistag, erhältlich oder können per E-Mail (bdkt@osl-online.de) oder unter 03573/870-1051 angefordert werden)

 

Siegurd Heinze

Landrat

Kreisstraße zwischen Tettau und Lauchhammer wird Mittwoch freigegeben

(06.11.2017)

Die Kreisstraße zwischen Lauchhammer und Tettau wird ab Mittwochfrüh, dem 8. November 2017, wieder für den Verkehr freigegeben. Dies gab das Landratsamt OSL am Montagnachmittag bekannt. Auch unter Sturmtief Herwart hatten erneut einzelne Bäume Schaden genommen. Betroffene Waldbesitzer wurden daher durch das zuständige Ordnungsamt Ortrand aufgefordert, ihren Waldbestand zu kontrollieren und Bäume mit Gefahrenpotenzial zu beseitigen. Diese Arbeiten sollen im Verlauf des Dienstags abgeschlossen werden. Eine Umleitung der Strecke erfolgt über Schraden.

 

Über das Wochenende erneute Sperrung der Kreisstraße zwischen Lauchhammer und Tettau notwendig

(03.11.2017)

Die Kreisstraße zwischen Lauchhammer und Tettau wird ab dem heutigen Freitag, dem 3. November 2017, bis einschließlich kommenden Montag (6. November 2017) für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über Schraden. Darauf hat sich das Landratsamt nach einem Vor-Ort-Termin mit dem Amt Ortrand und einem Sachverständigen verständigt. Auch unter Sturmtief Herwart haben erneut Bäume Schaden genommen, diese gelte es nunmehr zu beseitigen. Gleichzeitig appelliert die Kreisverwaltung an alle privaten Waldbesitzer in der Region, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Insbesondere nach Stürmen wie denen in den vergangenen Wochen könne es hier notwendig werden, zu handeln.

Landrat Siegurd Heinze zur Absage Dietmar Woidkes an die Kreisstrukturreform:

(02.11.2017)

„Eine klare und mehrheitliche Ablehnung aller kommunaler Ebenen – zuletzt auch innerhalb der stattgefundenen Anhörungen im Innenausschuss, ein entschiedenes Nein seitens vieler Bürger: Brandenburg hat in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen gesetzt und aufgezeigt, an welchen Stellen es bei den Plänen zur Funktionalreform bzw. Kreisneugliederung hakt. Auch der Kreistag OSL hat diesbezüglich entschieden und mit breiter Mehrheit Position bezogen.

 

Mit der gestern offiziell bekannt gegebenen Entscheidung des Ministerpräsidenten geht die Landesregierung einen anerkennenswerten Schritt. Die Reform in der angedachten Fassung zu beenden, ist aus meiner Sicht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch einzig folgerichtig.

 

Warten wir ab, wohin der weitere Weg führen wird. Wichtig ist dabei, an Richtiges anzuknüpfen: Beispielsweise, um eine solide Grundlage für die geplanten und durchaus sinnvollen Aufgabenübertragungen vom Land hin zu den untergeordneten Verwaltungen zu schaffen. Darüber hinaus ist auch über Kooperationen zwischen den Landkreisen zu diskutieren. Wir werden uns über den Landkreistag in diesen Prozess der Veränderung mit dem Land auch weiterhin konstruktiv einbringen.“

 

Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Kreisreform gestoppt - Landkreistag begrüßt die Entscheidung des Ministerpräsidenten

(01.11.2017)

Die Entscheidung von Ministerpräsident Woidke, die Kreisreform zu stoppen, haben die brandenburgischen Landkreise mit Erleichterung aufgenommen.

 

Landrat Wolfgang Blasig (Potsdam-Mittelmark), Vorsitzender des Landkreistages Brandenburg, erklärte hierzu: “Diese Entscheidung des Ministerpräsidenten verdient unseren Dank und

unseren Respekt. Diese Kurskorrektur ist eine gute und richtige Entscheidung für das Land Brandenburg und seine Landkreise. Der Vorschlag des Ministerpräsidenten, durch eine starke

interkommunale Kooperation die Verwaltungen dauerhaft leistungsfähig zu erhalten, wird von uns unterstützt. Der Landkreistag Brandenburg steht bereit für eine zielgerichtete und konstruktive Arbeit an diesem Konzept.“

 

Der stellvertretende Vorsitzende des Landkreistages Brandenburg, Landrat Siegurd Heinze (Oberspreewald-Lausitz), bewertete den jetzt verkündeten Stopp der Kreisreform als ein konsequentes und sachgerechtes Einlenken: “Diese Entscheidung findet unsere volle Unterstützung.“

 

Potsdam, den 1. November 2017

 

Quelle: Landkreistag Brandenburg

[Pressemitteilung Landkreistag]

Gemeinsames lebenslanges Lernen - Jetzt für den Inklusionpreis 2018 bewerben

(01.11.2017)

Um das Engagement von Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe im Bereich Inklusion zu würdigen, vergibt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch im kommenden Jahr wieder den in Höhe von insgesamt 1.500 Euro dotierten „Inklusionspreis OSL“. Bewerbungen können ab sofort bis zum 31. Januar bei der Kreisverwaltung eingereicht werden. Nähere Informationen, das Bewerbungsformular sowie die Teilnahmevoraussetzungen sind auf der Internetseite www.osl-online.de unter „Inklusionspreis OSL“ zu finden.

 

Der Inklusionspreis wird für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungsbereich (z.B. Kitas, Schulen) oder Freizeitbereich (z.B. Vereine, Jugendclubs) vergeben. Die Bewerber sind in ihrer Themenwahl frei – ob ein kreatives Projekt aus den Bereichen Kunst, Musik, Theater oder eine sportliche Veranstaltung/Aktivität, eine besondere Kooperation – der inklusive Charakter und Bezug zur Bildung im weitesten Sinne sind einzige Kriterien des Bewerbungsgegenstandes. „Der Inklusionspreis soll die einzelnen Einrichtungen unterstützen und ermutigen, den eingeschlagenen Weg zu einer inklusiven Zukunft weiterzugehen“, erläutert Delia Schäfer vom Bildungsbüro des Landkreises OSL.

Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freie anerkannte Träger der Jugend- und Behindertenhilfe (z.B. eingetragene Vereine, Jugendclubs, gGmbHs, Wohlfahrtsverbände) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Bewerbung erfolgt einfach und unkompliziert über das Bewerbungsformular, welches auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Inklusionspreis OSL“ heruntergeladen und direkt ausgefüllt werden kann. Das ausgefüllte Formular per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-onlinde.de senden oder in ausgedruckter Form per Post einreichen. Eine Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze und die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness gehören, ermittelt  die Gewinner des mit insgesamt 1.500 Euro dotierten Inklusionspreises, die im Rahmen des Kreistages  ausgezeichnet werden.

Für Fragen steht Delia Schäfer vom Bildungsbüro des Landkreises unter Telefon 03573 870-1537 oder E-Mail an Delia-Schaefer@osl-online.de zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Gemeinsames lebenslanges Lernen - Jetzt für den Inklusionpreis 2018 bewerben

Hausschlachtung von Schweinen

(30.10.2017)

Nachdem die EU-Gesetzgebung im August 2015 die Anwendung der Trichinoskopie (Quetschmethode) als Untersuchungsmethode zum Nachweis von Trichinen nicht mehr zugelassen hat, wurde 2016 im Rahmen nationaler Vorschriften die Möglichkeit eingeräumt, in begründeten Ausnahmefällen die Trichinoskopie als Alternativmethode einzusetzen.

 

Laut EU-Recht liegt der Grund für den Wegfall der Trichinoskopie in der Unsicherheit der Methode, da mit dieser keine nichteingekapselten Trichinenarten nachweisbar sind.

 

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft vertritt die Auffassung, dass grundsätzlich bei jeder Untersuchung auf Trichinen die dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechende Untersuchungsmethode eingesetzt werden sollte.

 

Das sogenannte Digestionsverfahren, welches seit August 2015 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch bei Trichinenuntersuchungen im Rahmen von Hausschlachtungen durchgeführt wird, gilt als Referenznachweismethode. Mit dieser Methode können sowohl eingekapselte als auch nichteingekapselte Trichinenarten nachgewiesen werden. Dieses Verfahren ist somit als sicherer anzusehen als die Trichinoskopie (Quetschmethode).

 

  1. werden in Deutschland bei Hausschweinen nur noch sehr selten Trichinen gefunden. Laut BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin) stammten allerdings alle von 2003 bis 2012 gefundenen Trichinella-positiven Schweine aus Privathaltung, wobei davon auszugehen ist, dass sich die Tiere während der Freilandhaltung durch das Fressen oder Zufütterung von Fleisch infizierter Wildtiere mit Trichinellen infiziert haben.

 

Das Risiko, sich als Mensch durch den Verzehr von Schweinefleisch mit Trichinellen zu infizieren, ist als sehr gering einzuschätzen, aber auch nicht hundertprozentig ausgeschlossen. Aus diesem Grund des vorbeugenden Verbraucherschutzes wendet das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft auch bei Trichinenuntersuchungen im Rahmen von Hausschlachtungen die sicherere Digestionsmethode an und weitet die Untersuchungszeiten in den Trichinenuntersuchungslaboren in Senftenberg und Calau während der Hausschlachtesaison aus.

 

Wenn in begründeten Fällen die Ausnahmemöglichkeit der Trichinenuntersuchung per Quetschmethode angewendet werden soll, muss der Verfügungsberechtigte dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft mit seiner Unterschrift bestätigen, dass das Hausschwein bis zum Zeitpunkt der Schlachtung unter Bedingungen gehalten wurde, die ausschließen, dass das Tier Auslauf ins Freie hatte und mit Schadnagern in Berührung kommen konnte. Entsprechende Formulare sind erhältlich beim zuständigen Tierarzt des Fleischhygienebezirks.

 

Ausweitung der Untersuchungszeiten:

 

Vom 1. November 2017 bis 24. März 2018 werden zusätzlich zu den bekannten Zeiten Trichinenuntersuchungen an folgenden Samstagen angeboten:

 

 

Abgabe der Proben im Trichinenuntersuchungslabor Calau

Haupteingang

Joachim-Gottschalk-Str. 36

03205 Calau

Abgabe der Proben im Trichinenuntersuchungslabor Senftenberg

Haus III

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg

 

04.11.2017

11.11.2017

18.11.2017

25.11.2017

02.12.2017

09.12.2017

16.12.2017

23.12.2017

30.12.2017

06.01.2018

13.01.2018

20.01.2018

27.01.2018

03.02.2018

10.02.2018

17.02.2018

24.02.2018

03.03.2018

10.03.2018

17.03.2018

24.03.2018

 

 

 

Anmeldung der samstäglichen Hausschlachtung:

à bis spätestens Mittwoch vor dem jeweiligen Samstag

à beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft (Tel. 03573-

8704442, 8704401 oder 8704426

und

à beim zuständigen Tierarzt des Fleischhygienebezirkes

 

Durchführung der Fleischbeschau und Trichinenprobenentnahme:

wie bisher durch den Tierarzt des Fleischhygienebezirkes gegen Gebühr und Quittung

 

Entgegennahme der Proben samstags:

à zusammen mit dem ausgefülltem Untersuchungsantrag

à nur in der Zeit von 9 Uhr – 10 Uhr möglich

 

 

 

DVM Wachtel/ Amtstierarzt

Aktuelle Hinweise des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft

(30.10.2017)
  1. Vermutete Wolfsübergriffe auf landwirtschaftliche Nutztiere – Für die Begutachtung der Schäden ist ein vom Land Brandenburg beauftragter Rissgutachter zuständig. Dieser kann unter der zentralen Schadenshotline 0172 / 56 41 700 kontaktiert werden. Wichtig ist eine unverzügliche Meldung, spätestens innerhalb von 24h. Es sollten keine Spuren verändert oder beseitigt und die Kadaver an Ort und Stelle belassen werden. Die Kosten der Begutachtung trägt das Land. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://dbb-wolf.de/ und unter www.lugv.brandenburg.de/info/wolf

  2. Anzeigepflicht bei Tierhaltungen - Die Haltung von Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Einhufern (z.B. Pferden), Bienen, Gatterwild, Kameliden und anderen Klauentieren, Hühnern, Truthühnern, Enten, Gänsen, Perlhühnern, Fasanen, Rebhühnern, Wachteln und Laufvögeln (z.B. Straußenvögel) ist der zuständigen Behörde nach §§ 26 und 45 Viehverkehrsverordnung (ViehVerkV) und nach §1 Bienenseuchenverordnung unverzüglich anzuzeigen. Auch Bestandsveränderungen sind der Behörde mitzuteilen. Für Rinder-, Schweine-, Schaf- und Ziegenhaltungen besteht zusätzlich beim Landeskontrollverband Brandenburg (LKV BB) eine Meldepflicht. Bestände von Klauentieren, Huftieren und Geflügel unterliegen einer Pflichtmitgliedschaft in der Tierseuchenkasse Brandenburg. Vorlagen und weitere Informationen erhalten Sie unter www.osl-online.de

  3. Infos für Schaf- und Ziegenhalter – Vereine rund um Schaf und Ziege haben einen Leitfaden zur Verhinderung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer herausgegeben. Zu finden ist dieser unter http://www.schafzuchtverband-berlin-brandenburg.de/downloads/

Verkehrseinschränkungen auf der Kraftwerkstraße in Lübbenau/Spreewald

(25.10.2017)

Bauabschnitt zwischen Einmündung Güterbahnhofstraße bis Robert-Koch-Straße vom 25.10.2017 – 22.11.2017 voll gesperrt

 

Das Bau- und Hauptamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert:

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz saniert gegenwärtig den Abschnitt „Kraftwerkstraße Lübbenau“ der Kreisstraße K 6636. Im Zuge dieser Maßnahme wird im Auftrag der Stadt Lübbenau ein neuer Durchlass zur Umsetzung des neuen Entwässerungssystems gebaut und der Gehweg (Radfahrer frei) von der Robert-Koch-Straße bis zum Gewerbegebiet erneuert.

 

Die Herstellung des Durchlasses in der Straße wird zum 27.10.2017 abgeschlossen sein, sodass mit dem Gehwegbau begonnen werden kann. Auf der Straße selbst ist bis auf den Bereich des Durchlasses die Trag- und die Asphaltbinderschicht eingebaut worden.

 

Die Weiterführung der Baumaßnahme macht ab 25.10.2017 eine Änderung der provisorischen Verkehrsführung und weitere Einschränkungen erforderlich.

Der zwischenzeitlich über den Bereich des Radweges geführte einspurige Verkehr wird ab sofort auf die Fahrbahn verlegt.

Vom 25.10.2017 bis 22.11.2017 wird der Bauabschnitt von der Einmündung Güterbahnhofstraße bis Robert-Koch-Straße unter Vollsperrung realisiert. Der örtliche Verkehr wird dann über die Güterbahnhofstraße umgeleitet. In der Güterbahnhofstraße wird eine Ersatzbushaltestelle eingerichtet.

 

Für die Durchführung der Asphaltarbeiten in der 47.Kalenderwoche ist mit kurzzeitiger Vollsperrung des Einmündungsbereiches der Robert-Koch-Straße zu rechnen. Nach Abschluss der Asphaltierung soll die Fahrbahn so schnell wie möglich befahrbar sein, die abschließenden Arbeiten an den Seitenbereichen werden noch bis Anfang Dezember andauern.

Foto zu Meldung: Verkehrseinschränkungen auf der Kraftwerkstraße in Lübbenau/Spreewald

Wegweiser für Pflege und Alltagshilfen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz online

(23.10.2017)

Der neue Wegweiser rund um das Thema Pflege und Alltagshilfen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist im Rahmen der Woche der Gesundheit und Pflege erstmalig online gegangen.

Auf der Internetseite http://www.wegweiser-pflege-alltagshilfen-osl.de/ ist es ab sofort möglich, sich über Anbieter und Dienstleister im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu informieren, deren Leistungen oder Produkte helfen, das Leben in schwierigen Lebensphasen zu meistern.

Die Datenbank reicht von Informationen zur ambulanten, teilstationären und stationären pflegerischen Versorgung über Informationen zu Veranstaltungen bis hin zu wichtigen Entwicklungen im Bereich der Pflege.

  1. Datenbank lebt von vollständigen und aktuellen Informationen. Von daher sind wir über jeden Hinweis und der Aufnahme weiterer Angebote dankbar“, so Projektverantwortliche und Verbundkoordinatorin Cornelia Wagner vom Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbundes OSL e.V.

 

Die Idee zu einer Entwicklung einer solchen Internetseite entstand bereits Anfang dieses Jahres und ist auf die gemeinsame Initiative des Landkreises OSL, des Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbundes OSL e.V. sowie des Pflegestützpunktes OSL zurückzuführen.

Foto zu Meldung: Wegweiser für Pflege und Alltagshilfen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz online

Ergebnisse Bundestagswahlen 2017 Wahlkreis 65 Online

(18.10.2017)

Ab sofort sind die Wahlergebnisse des Wahlkreises 65 (untergliedert in alle Wahlbezirke) online unter folgenden Link abrufbar:

 

http://wahl.osl-online.de/AppPortal/btw2017.html

 

 

Erneuerungsmaßnahmen auf der L55 zwischen Bronkow und Settinchen

(16.10.2017)

Der Landesbetrieb Straßenwesen informiert:

 

Auf der L55 werden zwischen Bronkow und Settinchen beginnend ab dem 16.10.2017 Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt.

 

Ab dem 24.10.2017 werden die Straßenbauarbeiten unter Umleitung des öffentlichen Verkehrs durchgeführt.

 

Der Verkehr wird dann sowohl aus Richtung Calau als auch aus Richtung Finsterwalde über die BAB A13 geleitet, eine Umleitung wird diesbezüglich ausgeschildert.

 

Der Landesbetrieb Straßenwesen rechnet mit der Fertigstellung der Baumaßnahmen Ende 2017.

 

Weitere Informationen können Sie der beigefügten Mitteilung entnehmen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

[Information Erneuerungsmaßnahmen L55 zwischen Bronkow und Settinchen]

Foto zu Meldung: Erneuerungsmaßnahmen auf der L55 zwischen Bronkow und Settinchen

Landkreis weist Kritikpunkte zum Ausschreibungsverfahren des Regionalbusverkehrs zurück

(12.10.2017)

Kein arbeitsloser Busfahrer im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, teils Gehaltsverbesserungen um bis zu 16 %, mehr Urlaub, neue und moderne Busse: mit diesen Kernpunkten wartet die im Rahmen der Kreistagssitzung am 12.10.2017 vorgelegte Informationsvorlage der Kreisverwaltung zu aktuellen Kritikpunkten am Ausschreibungsverfahren der Stadtbus- und Regionalbusverkehrsleistungen auf.

 

„Seit August 2017 erbringt die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG) als neuer Verkehrsdienstleister den Regionalbusverkehr im öffentlichen Personennahverkehr des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Zuletzt gab es in den öffentlichen Diskussionen und der Berichterstattung der Medien heftige Kritikpunkte zum Ausschreibungsverfahren und der Zuschlagserteilung an die KVG Dreiländereck. Wir haben uns der teils unsachlichen, teils auch auf falschen Informationen beruhenden Kritikpunkte angenommen und gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (VGOSL) und der KVG diese auf den Prüfstand gestellt. Im Ergebnis dessen können wir viele Behauptungen mit sachlichen und fundierten Argumenten entkräften“, so Landrat Siegurd Heinze zur Informationsvorlage.

 

Auch die Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness weist den Vorwurf eines Vollversagens der Politik und des Kreistages vehement zurück. „Bereits seit 2014 haben sich die Kreistagsabgeordneten intensiv mit der anstehenden Ausschreibung beschäftigt, um ein bestmögliches Ergebnis für das Gemeinwohl zu erzielen. Es wurde ein Eckpunktepapier, u.a. mit der Festlegung von Ausschreibungsinhalten sowie Qualitätsstandards auf der Grundlage des Nahverkehrsplans erarbeitet, und eine Projektgruppe zur Begleitung des Ausschreibungsverfahrens eingerichtet. Der Kreistag war zu jeder Zeit eingebunden und informiert. Das anschließende notwendige Ausschreibungsverfahren wurde ordnungsgemäß und ohne jegliche Beanstandungen durchgeführt. Zudem ist auch die Behauptung des Sozialdumpings nicht tragbar, da die Beschäftigten des neuen Betreibers nun nach dem Tarifvertrag für den Nahverkehr in Brandenburg (TV-N) bezahlt werden.“

 

Der ehemalige Vertragspartner und Altbetreiber des Busverkehrs, die Südbrandenburger Nahverkehrsgesellschaft (SBN), hatte im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens kein Angebot abgegeben, zudem wurde das Verfahren durch den SBN weder gerügt, noch wurde dagegen geklagt.

 

Häufig kritisiert wurde die in den Ausschreibungsunterlagen fehlende Übernahmeverpflichtung der Mitarbeiter SBN durch den neuen Betreiber der Verkehrsleistungen – die entsprechende EU-Verordnung 1370 sieht eine Übernahmeverpflichtung als Kann-Bestimmung vor. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hatte sich im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens für die verpflichtende Anwendung des Tarifvertrages TV-N Brandenburg als sozialen Mindeststandard entschieden, mit der Folge, dass einige zur KVG gewechselten Busfahrer teils 7 – 16 % mehr Gehalt verdienen - tariflich garantierte 27 Tage Urlaub, Sonderzahlung und Urlaubsgeld noch nicht mit berücksichtigt. Auch die Rückfrage bei der Arbeitsagentur in Senftenberg ergab: Im gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind keine Busfahrer arbeitslos gemeldet, die vom ehemaligen Dienstleister SBN stammen.

 

Über die Ergebnisse des Ausschreibungsverfahrens können auch die Nutzer des Busverkehrs zufrieden sein: So reduzierte sich das Durchschnittsalter der gemeldeten Fahrzeuge von vorher 10 auf unter 3 Jahren, 67 barrierefreie Fahrzeuge, davon 62 in 2017 zugelassene neue Busse mit Vollklimatisierung sind seit dem 01.08.2017 auf den Straßen des Landkreises und den Stadtbusverkehr in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald unterwegs. Mit dem neuen Verkehrsvertrag wurde darüber hinaus eine Mehrleistung in Höhe von 200.000 auf insgesamt 2,8 Mio. Fahrkilometer pro Jahr beauftragt.

 

Weitere detailliertere Informationen zum gesamten Ausschreibungsverfahren, den Ergebnissen und den aktuellen Kritikpunkten zum Regionalbusverkehr können der beigefügten Präsentation entnommen werden.

 

[Präsentation Regionalbusverkehrsleistungen]

Foto zu Meldung: Landkreis weist Kritikpunkte zum Ausschreibungsverfahren des Regionalbusverkehrs zurück

Muckwarer Erntekronen sind ab sofort im Senftenberger Kreishaus zu bewundern

(12.10.2017)

In traditioneller Weise wurde auch in diesem Jahr nach Abschluss der Ernte eine gebundene Erntekrone an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz übergeben.

Neu ist, dass diesmal eine zweite, kleinere Erntekrone, gebunden von Kindern aus dem Ort, ebenfalls ausgestellt wird. Landrat Siegurd Heinze nahm diese am gestrigen Mittwoch im Senftenberger Kreishaus entgegen.

 

In diesem Jahr kommen die Erntekronen aus Muckwar, einem Ortsteil der Gemeinde Luckaitztal. Der aufwendig gebundenen Kränze, in die die 12 Muckwarer Landfrauen und drei Kinder insgesamt weit über 100 Stunden Arbeit gesteckt haben, finden ihren Ehrenplatz in den Räumlichkeiten der Senftenberger Kreisverwaltung. Die kunstvoll gebundenen und gestalteten Erntekronen aus Hafer-, Weizen-, Gersten- und Roggenähren haben in diesem Jahr das Bäckerhandwerk zum Thema. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich die Erntekronen im Foyer des Kreishauses in Senftenberg, Dubinaweg 1, ansehen.

 

Die Landfrauen aus dem OSL-Kreis waren selbst brandenburgweit mit ihrer Bindekunst erfolgreich. Beim 24. Erntekronenwettbewerb des Brandenburger Landfrauenverbands e.V. konnten alle vorderen Plätze belegt werden, so dass auch im Brandenburger Landtag sowie in der Brandenburger Staatskanzlei derzeit stilvoll gestaltete Erntekronen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu bewundern sind.

Foto zu Meldung: Muckwarer Erntekronen sind ab sofort im Senftenberger Kreishaus zu bewundern

LAG Energieregion unterstützt kleine lokale Initiativen - Aufruf zur Einreichung kleiner Projekte für eine LEADER-Förderung

(27.09.2017)

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. beabsichtigt die Unterstützung von Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER.

 

Dazu wird jetzt eine erste Auswahlrunde für Maßnahmen gestartet. Kleinprojektträger können bis zum 31. November 2017 hierzu Projekte einreichen.

 

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten kleiner lokaler Initiativen. Die inhaltliche Ausrichtung der Einzelprojekte muss

dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen.

 

Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

 

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt sind. Pro Jahr sollen dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt werden. Die ntragstellung und Abwicklung erfolgt über die Lokale Aktionsgruppe.

Förderfähig sind Kosten für Leistungen von Fremdfirmen, Beschaffung von Materialien, Technik u.ä. und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bei investiven Vorhaben.

 

Interessenten sind aufgefordert bis spätestens 31. November 2017 ihre vollständig ausgefüllten Projektblätter bei der Geschäftsstelle der LAG in Lauchhammer einzureichen. Das Formular kann im Internet unter www.energieregion-seenland.de

heruntergeladen werden.

 

Der LAG-Vorstand bewertet die eingereichten Vorhaben anhand der in der Anlage benannten Wertungskriterien und entscheidet über die Auswahl der Projekte für eine LEADERFörderung.

 

Kontakt: Geschäftsstelle der LAG

Regionalmanagement LEADER

Dipl.Ing. Michael Franke

01979 Lauchhammer, Am Werk 8

Tel. 03574 4676 2256

e-Mail: franke@wequa.de

4676 2311

 

Erläuterungen zur Förderung kleinteiliger lokaler Initiativen

 

1. Was wird gefördert? Was wird nicht gefördert?

Grundlage der Förderung ist die Richtlinie des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER vom 06.04.2016.

 

Ein Punkt dieser Richtlinie zielt speziell auf die

• Unterstützung des Engagements lokaler Akteure und kleiner Vorhaben in kleinteiligen, lokalen Initiativen, welche einen Beitrag zur sozialen Entwicklung auf dem Land leisten.

• Gefördert werden kleinteilige Maßnahmen, die dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Land beitragen.

Förderfähig sind investive Vorhaben, Materialien, Leistungen von Fremdfirmen und Eigenleistungen im Wert des Eigenanteils.

• Maßnahmen, die den Zugang zu

 Mobilität,

 Information,

 Dienstleistungen,

 Erwerbsarbeit verbessern.

• Maßnahmen, die

 den sozialen Zusammenhalt stärken,

 Treffpunkte schaffen oder erhalten,

 zur Bekämpfung von Armut,

 zum Abbau von Barrieren,

 zur Integration von Flüchtlingen beitragen.

unbare Eigenleistungen im Rahmen des Eigenanteils von natürlichen Personen oder juristischen Personen des privaten Rechts, wenn nachfolgende Kriterien erfüllt sind:

• Mitgliedschaft der lokalen Akteure in der LAG oder Vorliegen einer privatrechtlichen Vereinbarung zur Übernahme der unbaren Eigenleistungen zwecks Erbringung des Eigenanteils zwischen LAG und lokalen Akteuren,

• der Wert und die Erbringung des Beitrages können unabhängig bewertet und geprüft werden,

• der zugeschriebene Wert liegt nicht über den auf dem betreffenden Markt allgemein üblichen Kosten,

• im Rahmen unbezahlter Arbeit wird der Wert dieser Arbeit unter Berücksichtigung des überprüften Zeitaufwandes und des Vergütungssatzes für gleichwertige Arbeit bestimmt.

Nicht förderfähig:

• Weiterbildungen, Vorträge, Beratungsleistungen, kulturelle Veranstaltungen

• Zuschüsse für Dorffeste, Versorgung, Catering

• Broschüren, Werbeflyer, Internetseiten, Kosten für Genehmigungen, Gebühren etc.

 

2. Wer wird gefördert?

Antragsteller/Projektträger können sein:

 Natürliche Personen, Vereine, Stiftungen, Verbände

 juristische Personen öffentlichen Rechts (Ämter, Städte und Gemeinden sowie Kirchen)

 

3. Wie wird gefördert?

Die Fördersumme beträgt max. 5000,- EUR.

Der Fördersatz beträgt 80% der förderfähigen Gesamtausgaben.

Der Eigenanteil beträgt mindestens 20% der förderfähigen Gesamtausgaben und kann außer bei kommunalen Projekten auch in Form von Eigenleistungen erbracht werden.

 

4. Ablauf (Änderungen vorbehalten)

Einreichen des Projektvorschlags (mit Nachweis Eigentum bzw. uneingeschränktes Nutzungsrecht, konkrete Untersetzung Kosten (Preisvergleiche ab 500 Euro!), Nachweis Eigenanteile bzw. bei Eigenleistungen Auflistung Termine, Beschreibung, Fotos, Lageplan, evtl. behördliche Genehmigungen) bei der LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. bis 30.11.2017

Auswahl der Kleinprojekte für den Aktionsplan durch die LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. entsprechend der Bewertungskriterien bis Ende Dezember 2017

Die LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. reicht den beschlossenen Aktionsplan mit den lokalen Initiativen als LEADER‐Projekt beim Landesamt für ländliche Entwicklung,

Landwirtschaft und Flurneuordnung zur Genehmigung ein

ab Januar 2018. Nach Genehmigung des Planes schließt die LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. mit den Kleinprojektträgern eine Realisierungsvereinbarung zur Umsetzung des Projektes ab. Die Maßnahmen sind durch den Kleinprojektträger mit einem Kostenplan und Kostenangeboten zu untersetzen. Ab Februar 2018 bis 31.07.2018 muss das Kleinprojekt durch den Kleinprojektträger realisiert und

abgerechnet werden. Die Kosten werden in der Regel durch den Kleinprojektträger verauslagt und nach Vorlage der Rechnung durch die LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. erstattet. Genauere Festlegungen erfolgen hierzu im weiteren Verfahren.

 

Hinweis:

Die Maßnahme darf vor Abschluss der Realisierungsvereinbarung nicht begonnen werden, d.h. es darf auch kein Auftrag vergeben, nichts eingekauft werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.

 

[Maßnahmenblatt]

[Kosten- und Finanzplan]

Aufruf zum Ideenwettbewerb „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ in der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz"

(26.09.2017)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Aktivierungsphase und Bestandsaufnahme im o.g. Modellvorhaben ist abgeschlossen und die Konzeptentwicklung ist gestartet. Auf Basis der Raum- und Erreichbarkeitsanalysen wurden Handlungsfelder definiert. Neben modellregionsübergreifenden Handlungsbedarfen zeigten sich vor allem auch regionalspezifische Bedarfe zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge und Sicherstellung der Mobilität. Vielerorts wurden dahingehend in den vergangenen Jahren umfangreiche Konzepte zur Verbesserung der regionalen Situation entwickelt, wobei viele Maßnahmenvorschläge aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten (noch) nicht umgesetzt werden konnten.

 

Ausgehend von den bestehenden Konzepten und Projektideen, soll im Rahmen des o.g. Modellvorhabens den regionalen Akteuren die Möglichkeit gegeben werden, Ideenvorschläge für eine Umsetzung im Rahmen des o.g. Modellvorhabens einzureichen.

Für die Pilothafte Umsetzung von Projekten stehen der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt" 100.000,00 € zur Verfügung. Einzelprojekte können im Rahmen des Modellvorhabens mit maximal 50.000,00 € gefördert werden.

 

Wir möchten Sie aufrufen, Projektvorschläge zu folgenden Themen einzureichen:

 

1. Mobilitätsideen umsetzen und Mobilitätsangebote in der Region sichern

2. Daseinsvorsorgeeinrichtungen mittel- bis langfristig ausbauen oder sichern

 

Folgende Vorrausetzungen sollten sie beachten:

 

1. Das Vorhaben muss in der Modellregion umgesetzt werden.

2. Mit der Umsetzung des Projektes sollte kurzfristig (3. bzw. 4. Quartal 2017) begonnen werden können.

3. Die Fertigstellung muss bis 15.05.2018 gesichert sein.

4. Das Projekt wird mit einer Zuwendung in Höhe von 90 v.H. der Gesamtinvestitionskosten unterstützt, sodass ein Eigenanteil in Höhe von 10 v.H. durch den Antragsteller sichergestellt und mit dem Antrag nachgewiesen werden muss.

5. Anträge können durch Kommunen und Vereine gestellt werden.

6. Eventuell entstehende Folgekosten aus der Investition müssen durch den Antragsteller übernommen werden.

 

Antragsverfahren

 

Das Auswahlverfahren erfolgt auf Grundlage des durch den Antragsteller eingereichten Projektblattes (Anlage 1) im Rahmen der Lenkungsgruppe des o.g. Modellvorhabens. Mit dem Antrag ist der notwendige Eigenmittelanteil (Kassenmittel) nachzuweisen.

Der Antrag kann bis spätestens zum 18.09.2017 unter folgenden Adressen postalisch oder per E-Mail eingereicht werden.

 

Postalisch an:

 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Sachgebiet für Wirtschaft und Förderung

Frau Vanessa Mieth

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg

oder

 

Landkreis Spree-Neiße

FB Bau und Planung - SB Strukturförderung

z.Hd. Frau Janina Sembol

Heinrich-Heine-Straße 1

03149 Forst (Lausitz)

 

Per E-Mail an:

mobil-und-versorgt@iges.com

j.sembol-bauplanungsamt@lkspn.de

Vanessa-Mieth@osl-online.de

 

Bei Fragen zum Antragsverfahren stehen Ihnen Frau Mieth (Tel.: 03573 / 870 – 5142) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie Frau Sembol (Tel.: 03562 / 98616160) gern telefonisch zur Verfügung.

 

Weitere Informationen können Sie gern dem beiliegenden Flyer entnehmen.

[Anlage 1: Maßnahmenblatt]

[Flyer Ideenwettbewerb]

Ermittlung des Briefwahlergebnisses zur Bundestagswahl am 24.09.2017

(21.09.2017)

Zur Ermittlung des Briefwahlergebnisses wurden 12 Briefwahlvorstände für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gebildet.

 

Zehn Briefwahlvorstände werden im Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, Fischreiherstraße 14 und zwei weitere Briefwahlvorstände in der Dienststelle Hörlitz,

Am Schießplatz 7, um 15:00 Uhr ihre Arbeit aufnehmen.

 

Ab 18:00 Uhr beginnt die Ermittlung der Wahlergebnisse. Die Wahlhandlung sowie die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses ist öffentlich.

Bekanntmachung der nächsten Anglerprüfung am 21. Oktober 2017

(14.09.2017)

Bekanntmachung

der unteren Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz

 

Die nächste Anglerprüfung findet am 21. Oktober 2017 im

 

Landratsamt Oberspreewald- Lausitz

03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Str.36

 

in der Zeit von

 

09.00 bis 11.00 Uhr statt.

 

Grundlage hierfür sind das Fischereigesetz für das Land Brandenburg (BbgFischG) vom 13. Mai 1993, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2010 § 19 und die VO über die Anglerprüfung vom 16. September 2008

 

  1. Die Prüfungsgebiete umfassen:

     

  1. Fischkunde
  2. Pflege der Fischgewässer
  3. Fanggeräte und deren Gebrauch
  4. Behandlung der gefangenen Fische
  5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften.

 

II. Anmeldung und Prüfung

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 13. Oktober 2017 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen.

 

  1. Inhalt des Antrages:

  1. Vor- und Zuname
  2. Geburtsdatum und –ort
  3. Anschrift des Wohnsitzes (PLZ; Ort, Straße, Hausnummer, Landkreis,
    wenn vorhanden Tel.-Nr.)
  4. Die vom Bewerber unterschriebene Erklärung, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen
  5. Unterschrift des Antragstellers

 

Dem Antrag auf Zulassung sind beizufügen:

 

    1. Der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr

      Sparkasse Niederlausitz

      Landkreis Oberspreewald-Lausitz
      IBAN: DE56 1805 5000 3010 1000 50

      BIC: WELADED1OSL


      Verwendungszweck : 32.22000.6 und Name des Prüfungsteilnehmer

       

       

    2. Bei Minderjährigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters.

       

 

  1. Die Prüfungsgebühr beträgt 25,00 € einschließlich der Zeugniserteilung.

     

    Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind zu richten an:

     

    Landkreis Oberspreewald- Lausitz

    Untere Fischereibehörde

    Dubinaweg 01, 01968 Senftenberg

     

    Ansprechpartner: Herr Haack, Tel.: 03541/ 870-3493, Fax: 03541/870-3110

    Frau Howel, Tel.: 03541/ 870-3492

     

    andre-haack@osl-online.de

    karina-howel@osl-online.de

     

     

    Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. unter

     

    www.osl-online.de à Bürgerportal von A bis Z Natur & Umwelt Informationen und Anträge der Unteren Jagd- und Fischereibehörde

     

    Prüfungsfragen und Onlinetest unter

     

    www.mlul.brandenburg.de Landwirtschaft & Fischerei Themen A-Z Fischerei und Angeln Prüfung Fischereischein

     

     

    Hinweis:

     

    Der Sitz der unteren Fischereibehörde befindet sich in 03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Str. 36.

     

    Die Postanschrift ist Landkreis Oberspreewald-Lausitz

    Dubinaweg 1

    01968 Senftenberg

Unser Dorf hat Zukunft: Jury zu Gast in den Teilnehmerdörfern

(30.08.2017)

9 Gemeinden bzw. Ortsteile haben sich dazu entschieden, am Jubiläumswettbewerb, dem nunmehr 10. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mitzuwirken. Nun wird es für die 9 Dörfer nach und nach „ernst“, denn die Vor-Ort-Besuche der zehnköpfigen Bewertungskommission starten am Dienstag, den 5. September 2017 in Dörrwalde, dem Sieger des 9. Kreiswettbewerbes. Im Anschluss daran wird sich die Jury in der Gemeinde Schwarzbach/Biehlen über die Fortschritte bei der Entwicklung beider Dörfer informieren.

 

Ziel der Besuche ist es, einen umfassenden Eindruck von den wesentlichen Erfolgen, aber auch von den Herausforderungen in Hinblick auf die Dorfentwicklung zu erhalten. Bewertet werden verschiedene Teilbereiche: So richtet die Jury ihren Fokus sowohl auf Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen als auch auf soziale und kulturelle Aktivitäten sowie die Baugestaltung und Siedlungsentwicklung. Auch die Grüngestaltung und die Anpassung des Dorfes an die Landschaft fließen mit in die Bilanz ein. Bis zu 150 Minuten stehen den teilnehmenden Gemeinden zur Verfügung, um die Jury von sich zu überzeugen. Kommt die Präsentation besonders gut an, können bis zu 20 Punkte zusätzlich vergeben werden. 100 Punkte können so maximal erreicht werden.

 

Die Auswertung und Prämierung der Sieger erfolgt im Kreistag im Dezember 2017. Der Sieger des Wettbewerbes auf Kreisebene wird den Landkreis beim Landeswettbewerb 2018 und eventuell sogar beim Bundeswettbewerb 2019 repräsentieren.

 

Besichtigungstermine im Überblick:

 

Ort

Datum

Uhrzeit

Treffpunkt

Dörrwalde
Eröffnung

Die, 05.09.2017

10:00 Uhr

Mühle

Dörrwalde

Die, 05.09.2017

10:15-12:45 Uhr

Mühle

Schwarzbach

Die, 05.09.2017

14:00-16:30 Uhr

Dorfanger Biehlen, am Storchennest

Bolschwitz

Mi, 06.09.2017

10:00-12:30 Uhr

Dorfplatz

Muckwar

Mi, 06.09.2017

13.30-16:00 Uhr

Kindergarten

Kostebrau

Do, 07.09.2017

10.00-12:30 Uhr

Sportplatz

Grünewalde

Do, 07.09.2017

13.30-16:00 Uhr

Vereinshaus Grünewalde, Lauchstraße 4a

Kalkwitz

Mi, 13.09.2017

10:00-12:30 Uhr

Dorfplatz Kalkwitz

Groß Mehßow

Mi, 13.09.2017

13:30-16:00 Uhr

Gutshaus Groß Mehßow

Raddusch

Do, 14.09.2017

10:00-12:30 Uhr

Kulturscheune

 

Medienvertreter sind herzlich dazu eingeladen, an den Besichtigungen teilzunehmen.

 

Ab dem 30. August sind „Blühende Landschaften“ im Gesundheitsamt des Landkreises OSL zu sehe

(22.08.2017)

In den Jahren 2004 und 2005 sind namenhafte Karikaturisten und Zeichner der Einladung der LÜBBENAUBRÜCKE gefolgt, um Ihre Empfindungen über die Kontraste, offene Fragen und zu erwartende Probleme zum Thema Stadtumbau nach der politischen Wende zu Papier zu bringen. Zum Kontext der Problematik zählten gesellschaftliche Veränderungen und deren Auswirkungen, wie z.B. der Bevölkerungsrückgang, der Wohnungsleerstand, die Verödung von Stadtteilen oder der Zerfall von Strukturen.

 

Diese Pleinairs wurden vom Verein Freunde der LÜBBENAUBRÜCKE e.V. ausgerichtet. Für die Wanderausstellung wurden über 30 besonders signifikante Bilder zusammenstellt.

 

Die Ausstellung dieser Bilder im Jahr 2017 ermöglicht also einen Rückblick auf die gesellschaftliche und städtebauliche Situation vor 15 Jahren.

 

Mit dem Titel „Blühende Landschaften“ soll letztendlich eine Brücke zwischen Gesellschaft und Kunst bzw. zwischen Mensch und Stadtumbau geschaffen werden.

 

Kritische und humorvolle Karikaturen zum Thema Stadtumbau können Sie ab dem

30. August 2017 im Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erleben.

 

Zur Ausstellungseröffnung am 30. August 2017 um 15:00 Uhr möchte ich Sie hiermit recht herzlich einladen. Nach der offiziellen Eröffnung der Ausstellung durch den Amtsleiter des Gesundheitsamtes, Dr. Klaus Bethke, wird Herr Dr. Jürgen Othmer Vorsitzender der Freunde der LÜBBENAUBRÜCKE e. v. in die Ausstellung einführen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Peter Apelt an der Gitarre.

 

Nähere Informationen zum Verein finden Sie unter: www.luebbenaubruecke.de

Foto zu Meldung: Ab dem 30. August sind „Blühende Landschaften“ im Gesundheitsamt des Landkreises OSL zu sehe

Die Interkulturelle Woche 2017 startet

(21.08.2017)

VIELFALT VERBINDET

 

Die Interkulturelle Woche 2017 steht unter dem Motto – VIELFALT VERBINDET - , die insbesondere offiziell vom 24.09.2017 bis 30.09.2017 stattfindet.

 

Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurden in diesem Rahmen vom 25.08.2017 bis in den Oktober 2017 Veranstaltungen von den unterschiedlichsten Trägern, Institutionen und Einzelpersonen organisiert.

 

Grundrechte und Menschenrechte bilden das Fundament und den Rahmen, in denen wir Menschen in Deutschland leben. Dabei ist es erst einmal unerheblich, woher und warum neu zuziehende Menschen nach Deutschland kommen. Es gilt, in Würde und im gegenseitigen Respekt, ein gemeinsames friedliches Miteinander, mit den vielfältigsten Unterschieden die Menschen mitbringen, in der Gesellschaft im Zusammenleben zu gestalten.

 

Alles, was wir an Erfahrungen und Potentialen haben, müssen wir aktiv in dieses Zusammenwachsen einbringen.

 

Wenn wir uns bewusst werden, wo und wie wir leben wollen, erhalten wir ein Bild für unsere Zukunft. Dieses Bild der Zukunft ist für die meisten Menschen ein friedliches Miteinander, ein Zusammenhalt in der Gesellschaft – mit neu zugezogenen Menschen. Menschen wollen im alltäglichen Umfeld zusammenleben, wohnen und eine Arbeit finden. Wer zu seiner Herkunftsgeschichte stehen darf, sie nicht verstecken muss um akzeptiert zu werden, wird sich viel leichter am Prozess des Zusammenwachsens beteiligen können. Es sind hier nicht die Fragen - „Woher kommst du?“, „Was denkst du?“, „Was glaubst du?“ – in denen es um Zuschreibungen geht vordergründig zu stellen. Es ist die Frage zu stellen – „Wer bist du?“. Es geht darum, den Menschen kennen zu lernen. Es geht darum, das menschliche Zusammenwachsen in unserer Gesellschaft im Landkreis Oberspreewald-Lausitz voranzubringen.

 

Die Veranstaltungen, die im Rahmen der Interkulturellen Woche 2017 stattfinden, geben die Möglichkeit, Menschen kennen zu lernen, sich Informationen zu holen oder auch ins Gespräch zu kommen.

[Programm 2017]

Der 3. gemeinsame Grundstücksmarktbericht 2016 ist erschienen.

(15.08.2017)

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den

3. gemeinsamen Grundstücksmarktbericht 2016 eingehend beraten und beschlossen. In ihm wird der Grundstücksverkehr des Jahres 2016 beider Landkreise detailliert dargelegt. Neben statistischen Ergebnissen werden Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Teilmärkte dargestellt sowie preisbestimmende Einflussgrößen näher untersucht.

 

Der Grundstücksmarktbericht 2016 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses analog als Druckexemplar sowie digital im pdf-Format als CD-ROM oder per E-Mail käuflich erworben werden.

 

Auskünfte zu den einzelnen Teilmärkten können von jedermann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses während der Sprechzeiten in mündlicher und schriftlicher Form, auch telefonisch eingeholt werden.

 

Fachbereich Kataster und Vermessung, Vom-Stein-Straße 30, 03250 Cottbus in mündlicher und schriftlicher Form eingeholt werden. Tel.: 0355 499122 47. 


Sprechzeiten:
Dienstag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag von 8:00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Allgemeinverfügung des Landkreises zum Hafenfest am 19./20. August 2017

(10.08.2017)

Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald Lausitz als untere Wasserbehörde

über das Verbot zur Ausübung von Teilbereichen des Gemeingebrauchs im Speicher Niemtsch (Senftenberger See) gemäß § 25 Wasserhaushaltsgesetz - WHG i. V. m. § 43 und § 44 Brandenburgische Wassergesetz (BbgWG)

Geschäftszeichen 60.7.01-70.18-1041/17 vom 04.08.2017

 

Bekanntmachung

 

Aufgrund des § 25 WHG i. V. m. § 43 und § 44 BbgWG erlässt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz - untere Wasserbehörde - folgende Allgemeinverfügung:

 

  1. Die Ausübung des Gemeingebrauchs des Badens, Tauchen mit Atemgerät, Schöpfen mit Handgefäßen, Viehtränken, Schwemmen sowie des Befahrens mit Fahrzeugen bis zu 1500 kg Wasserverdrängung ohne eigene Triebkraft ist für nachfolgend genannte Bereiche des Speicher Niemtsch (Senftenberger Sees) im Bereich der Stadt Senftenberg verboten:

 

Entlang der östlichen Mole des Senftenberger Hafens in südwestlicher Richtung bis zum Ende dieser Mole. Vom Ende der Mole in östlicher Richtung ca. 190m und danach in nördlicher Richtung westlich neben dem Röhrichtbestand auf das Ufer treffend. Der Uferlinie folgend in westlicher Richtung bis zur östlichen Hafenmole.

Siehe Übersichtsplan

 

  1. Das Verbot gilt vom 19.08.2017, 09:00 Uhr bis 20.08.2017, 21:00 Uhr.

 

  1. Die sofortige Vollziehung der Nummer 1 und 2 wird angeordnet.

 

  1. Die Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

 

Begründung:

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß § 124 BbgWG und § 126 Abs. 1 BbgWG zuständig. Nach § 44 Nr. 4 BbgWG kann die Wasserbehörde im Einzelfall oder durch Allgemeinverfügung die Ausübung eines Teilbereiches des Gemeingebrauchs oder den Gemeingebrauch insgesamt regeln, beschränken oder verbieten, um Beeinträchtigungen, Belästigungen und Gefahren für die Allgemeinheit oder für Einzelne zu verhindern.

 

Im Rahmen der Durchführung des 5. Senftenberger Hafenfestes ist es vorgesehen, am 19.08.2017 und 20.08.2017 unterschiedliche Veranstaltungen durchzuführen. Hierfür ist das angeordnete Verbot des Teilbereiches des Gemeingebrauches erforderlich, um Gefahren für die Allgemeinheit zu verhindern. Bei Benutzen der genannten Teilbereiche des Gemeingebrauches im Rahmen der Veranstaltungen kann es zu nicht unerheblichen Schäden für Leben und Gesundheit der Benutzer kommen.

 

Beim Erlass dieser Allgemeinverfügung zur Untersagung des Gemeingebrauchs durch Jedermann im genannten Bereich des oberirdischen Gewässers wurde pflichtgemäßes Ermessen im Sinne des § 40 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) ausgeübt. Die festgestellte Gefahrenlage für die Allgemeinheit oder für Einzelne überwiegt möglicherweise entgegenstehende Interessen. Die zeitlich befristete Untersagung ist sowohl geeignet, erforderlich als auch angemessen, weil sie keinen Nachteil herbeiführt, der erkennbar außer Verhältnis zu dem verfolgten Zweck der Abwendung der Gefahr steht.

 

Begründung der sofortigen Vollziehung

Die Anordnung der sofortigen Vollziehung unter Punkt 3 der Allgemeinverfügung erfolgt gemäß § 80 Absatz 2 Nummer 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) im öffentlichen Interesse. Durch die Anordnung der sofortigen Vollziehung entfällt die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs. Eine aufschiebende Wirkung würde dazu führen, dass das Verbot zum Zweck der Gefahrenbeseitigung für die Allgemeinheit keinen Erfolg mehr versprechen würde. Demgegenüber treten eventuell vorhandene Individualinteressen zurück. Zudem kann zum Schutz der Allgemeinheit (Leben und Gesundheit) vor der bestehenden Gefahr für Leben und Gesundheit nicht abgewartet werden, bis die Rechtmäßigkeit dieser Verfügung nach einem Klageverfahren bestätigt wird.

 

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz,

Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, Widerspruch eingelegt werden.

 

Rechtsgrundlagen

- Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585), FNA 753-13, zuletzt geändert durch Art. 1 G zur Einführung einer wasserrechtlichen Genehmigung für Behandlungsanlagen für Deponiesickerwasser, zur Änd. der Vorschriften zur Eignungsfeststellung für Anlagen zum Lagern, Abfüllen oder Umschlagen wassergefährdender Stoffe und zur Änd. des Bundes-ImmissionsschutzG12 13 vom 18.7.2017 (BGBl. I S. 2771)

- Brandenburgisches Wassergesetz (BbgWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. März 2012 (GVBl. I Nr. 20), Sa BbgLR 753-1, zuletzt geändert durch Art. 2 Abs. 8 G zur Errichtung und Auflösung von Landesbehörden sowie zur Änd. von Rechtsvorschriften vom 25. 1. 2016 (GVBl. I Nr. 5)

- Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), FNA 201-6, zuletzt geändert durch Art. 11 Abs. 2 eIDAS-DurchführungsG vom 18.7.2017 (BGBl. I S. 2745)

- Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1991 (BGBl. I S. 686), FNA 340-1, zuletzt geändert durch Art. 11 Abs. 24 eIDAS-DurchführungsG vom 18.7.2017 (BGBl. I S. 2745)

 

Calau, den 04.08.2017

 

 

 

 

Siegurd Heinze

Landrat

 

Anlage

Übersichtsplan

 

Anmeldung einer Übung der Bundeswehr

(07.08.2017)

Gemäß § 69 Bundesleistungsgesetz und Abschnitt II der Vereinbarung über die Zuständigkeit, Pflichten und Befugnisse bei Manövern und Übungen der Bundeswehr (Amtsblatt Brandenburg Nr. 71 Ziff.3.2 vom 27.08.1993, S. 1399) hat das Zentrale Operative Kommando der Bundeswehr, Abteilung Einsatz, aus Mayen für die Zeit vom

 

27. August 2017 bis 08. September 2017

 

eine Balloneinsatzübung "Eagle I. / 2017, LIVEX " angemeldet.

 

Der Anmarsch der Übungsteilnehmer zum Truppenübungsplatz OBERLAUSITZ erfolgt am 27.08.2017, der Abmarsch am 08.09.2017. Übungstage sind vom 29.08.- 06.09.2017.

An der Übung sind 40 Soldaten und 10 Radfahrzeuge beteiligt.

 

Der Übungsraum erstreckt sich südöstlich des Landkreises, insbesondere in den Städten

Senftenberg und Großräschen.

Mit der Balloneinsatzübung wird der Radiosondenaufstieg mit der Ermittlung der Ballonauf-lassstellung beübt. Das heißt, der Ballonzug wird mit einer Ballongruppe gemäß der ermittelten Windrichtung aus einer zu erkundenden Ballonauflassstellung nacheinander unbemannte Heliumballons, ca. 20 Heliumballone pro Tag, mit einer Flughöhe bis zu 3000m und mit Flugblättern als Last, starten lassen.

 

Beim Auffinden der Flugblätter können diese umweltgerecht entsorgt werden.

 

gez. Siegurd Heinze

Landrat

 

12. Informations- und Beratertag im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(07.08.2017)

Am 19. September findet in den Sitzungssälen der Kreisverwaltung der 12. Informations- und Beratertag statt.

 

Alle Interessenten sind recht herzlich eingeladen. Eine vorherige Terminabstimmung wird empfohlen.

 

Anmeldungen richten Sie bitte an:

 

Sachgebietsleiterin Wirtschaft & Förderung

Frau Bärbel Weihmann

Telefon: 03573 870-5141

E-Mail: baerbel-weihmann@osl-online.de

Foto zu Meldung: 12. Informations- und Beratertag im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Informationen zu den Neuregelungen im Unterhaltsvorschussrecht

(03.08.2017)

Am 2. Juni 2017 hat der Bundesrat Neuregelungen zum Unterhaltsvorschussgesetz beschlossen. Diese wurden bereits in den Medien kommuniziert, sind jedoch noch nicht in Kraft getreten. Hierzu bedarf es der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt. Diese steht noch aus.

 

Die gesetzlichen Änderungen sollen rückwirkend zum 1. Juli 2017 in Kraft treten. Es besteht die Möglichkeit, bereits jetzt Anträge auf Gewährung von Unterhaltsvorschussleistungen beim Jugendamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einzureichen. Eine Bearbeitung der Anträge erfolgt jedoch derzeit nicht und wird erst nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt beginnen. Berechtigte Ansprüche werden nachgezahlt.

 

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass es aufgrund der hohen Antragsflut zu langen Bearbeitungszeiten kommen wird.

 

Anträge und das entsprechende Merkblatt finden Sie im Internet unter: www.osl-online.de/Bürgerportal von A bis Z/Kinder und Familie oder erhalten Sie im Bürgerbüro des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

Fachschule - eine Ausbildung mit besten Perspektiven

(17.07.2017)

Bewerben Sie sich jetzt am Oberstufenzentrum Lausitz!

 

OSZ Lausitz

Lauchhammerstr. 33

01987 Schwarzheide

035752 949450

schulleitung@oszlausitz.de

Foto zu Meldung: Fachschule - eine Ausbildung mit besten Perspektiven

Brucellose in Landwirtschaftsbetrieb des OSL-Kreises festgestellt

(14.07.2017)

Durch Abklärungsuntersuchungen ist in einem Landwirtschaftsbetrieb des Landkreises Oberspreewald-Lausitz am 30. Juni 2017 durch das Veterinäramt die Infektion mit der seltenen Tierseuche Brucellose festgestellt worden.

 

Bei Brucellose handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit. Im betroffenen Landwirtschaftsbetrieb sowie in den Kontaktbetrieben wurden alle auf der Grundlage des geltenden Tierseuchenrechts notwendigen Schritte angeordnet bzw. durchgeführt. Der gesamte Schweinebestand der betroffenen Anlagenteile ist vorsorglich getötet und unschädlich beseitigt worden. Die Ställe werden gereinigt und desinfiziert und erst nach Abschluss weiterer Untersuchungen zur Wiederbelegung freigegeben.

 

Brucellose ist eine EU-weit anzeigepflichtige Tierseuche, da sie auch als Zoonose Bedeutung haben kann und entsprechend staatlich bekämpft wird. Der vorliegende Typ Brucella suis Biovar Zwei ist vor allem für Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen ansteckend und verfügt über die geringste Virulenz für den Menschen. In seltenen Fällen können sich Menschen direkt bei infizierten Tieren anstecken, dafür muss es jedoch zu einem engen Kontakt gekommen sein. Die Übertragung erfolgt über Ausscheidungen infizierter Tiere oder durch Aufnahme von Erregern über unzureichend erhitzte Lebensmittel. Die Krankheit ist bei Haus- und Nutztieren mit größeren regionalen Unterschieden weltweit verbreitet und bricht in Deutschland nur noch selten aus. Als mögliche Einschleppungsursache kann von Wildtieren, vornehmlich dem Feldhasen aber auch Wildschweinen, ausgegangen werden.

 

Alle direkt oder indirekt mit der Ausbruchsanlage in Kontakt gekommenen Tierhaltungen wurden vom Veterinäramt gesperrt und Abklärungsuntersuchungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben angeordnet. Der allgemeine Verbraucherschutz und der Schutz der Tierbestände haben dabei größte Priorität für das amtliche Handeln des Veterinäramtes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

Jugendamtsbereiche des Landkreises an neuem Standort

(12.07.2017)

Die Bereiche Jugendförderung, Jugend- und Familiengerichtshilfe sowie der überwiegende Teil des Amtsvormundschaftswesens des Jugendamtes sind umgezogen und ab sofort erreichbar an ihrem neuen Standort im

 

Behörden- und Dienstleistungszentrum

Knappenstraße 1 (Haus 2)

01968 Senftenberg.

 

Die Beratungen der Jugend- und Familiengerichtshilfe zu Trennungen/Scheidungen und zum Sorgerecht/Umgangsrecht § 17/18 finden ab sofort in der Knappenstraße statt.

Foto zu Meldung: Jugendamtsbereiche des Landkreises an neuem Standort

OSL erhält vom Land knapp 6 Millionen Euro Fördermittel für den Breitbandausbau im Kreis

(06.07.2017)

Schnelles Internet wird in unterversorgten Regionen mit milliardenschwerem Bundesprogramm gefördert – das Land hat sich zur Co-Finanzierung bereiterklärt und steuert insgesamt rund 43 Millionen Euro bei.

 

Die Sachgebietsleiterin der Wirtschaftsförderung, Bärbel Weihmann, und der Breitbandbeauftragte des Kreises, Jörg Cronauge, konnten am Montagvormittag in Potsdam im Rahmen einer kleinen Feierstunde beim Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) den Fördermittelbescheid für den flächendeckenden Breitbandausbau in Höhe von 5.889.019 € entgegennehmen. Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber betonte im Rahmen der Übergabe, dass gut ausgebaute Breitbandnetze eine zentrale Voraussetzung für technologischen Fortschritt und für wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen Regionen seien.

 

Bereits im März erhielt Landrat Siegurd Heinze für den Landkreis einen Fördermittelbescheid des Bundes über 8,8 Millionen Euro für die Installierung eines schnellen Internets in OSL. Die 5,9 Millionen Euro des Landes Brandenburg komplettieren nun den Fördermittelreigen für das Großprojekt. Landrat Siegurd Heinze zeigt sich sehr dankbar über die Zuwendungen von Bund und Land: „Durch neue Technologien und Dienstleistungen benötigen Bürger und Unternehmen in fast allen Bereichen des täglichen Lebens und der hiesigen regionalen Wirtschaft eine hohe Breitbandverfügbarkeit. Deshalb bin ich sehr erfreut über den positiven Bescheid unseres Fördermittelantrages und der damit verbundenen Möglichkeit zur Breitbandoffensive.“

 

Mit der Übergabe der Fördermittelbescheide kann der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz weiter vorangebracht werden, um unterversorgte Gebiete an ein schnelles Digitalnetz anzuschließen. Geplant ist, nach Durchführung und Abschlusses des vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibungsverfahrens noch in diesem Jahr mit dem Breitbandausbau zu beginnen.

 

 

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von insgesamt knapp 20 Millionen Euro Millionen Euro stellt der Ausbau der digitalen Infrastruktur eines der umfangreichsten Projekte der vergangenen Jahre im Landkreis OSL dar. Für das ehrgeizige Ziel, bis Ende 2018 97 Prozent aller Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen, haben auch die Bürgermeister und Amtsdirektoren ihre volle Unterstützung zugesagt, da dieses Vorhaben Schwerpunkt in allen Städten und Gemeinden des Landkreises ist. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zum Projekt Breitbandausbau wurde hierzu bereits Ende letzten Jahres mit allen Kommunen abgeschlossen.

 

 

Foto:

Die Wirtschaftsförderin des Landkreises OSL Bärbel Weihmann nahm am

gestrigen Montag den Fördermittelbescheid in Höhe von knapp

6 Millionen Euro von Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber entgegen.

Foto: Landkreis OHV

Foto zu Meldung: OSL erhält vom Land knapp 6 Millionen Euro Fördermittel für den Breitbandausbau im Kreis

Ein herzliches Willkommen zur „17. Internationalen Folklorelawine“

(04.07.2017)

... mit freundlicher Unterstützung der Sparkassen Spree-Neiße und Niederlausitz

Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger und Landrat Siegurd Heinze laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, dabei zu sein, wenn am Wochenende wieder die "Internationale Folklorelawine" durch die Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz rollt.

Freuen Sie sich auf über 300 Mitwirkende – Sänger, Tänzer und Musiker – von vier Erdteilen, die am 07. Juli 2017 in Lübbenau/Spreewald, am 08. Juli 2017 in Spremberg und am 09. Juli zum ersten Mal in Kolkwitz ein Fest der Lebensfreude mit Folklore ihrer Heimatregionen darbieten.

Viele von ihnen werden tagelang in Bussen und in Flugzeugen unterwegs sein, ausnahmslos auf eigene Kosten, nur um dabei sein zu können, sich mit anderen Nationen zu treffen und einem interessierten Publikum die kulturellen Wurzeln ihrer Völker nahe zu bringen. Allein dies ist ein Grund, die „Internationale Folklorelawine“ herzlich bei uns willkommen zu heißen.

Überzeugen Sie sich selbst und feiern Sie mit uns. Der Eintritt ist frei!

Alle Termine und die Programmabläufe im Detail finden Sie unter www.folklorelawine.de.

Über die Folkloreensembles aus Bulgarien, Indonesien, Italien, Lettland, Polen, Mazedonien, den Niederlanden, Russland, Schottland und Zypern haben wir schon informiert. Heute möchten wir an dieser Stelle die letzten Teilnehmer der Folklorelawine etwas näher vorstellen.


Deutsch-Sorbisches Ensemble Cottbus e.V. aus Deutschland
Der Deutsch-Sorbische Ensemble Cottbus e.V. wurde 1976 gegründet. Die Mitglieder im Alter von 6 bis 60 Jahren bringen dem Publikum die Traditionen und Bräuche des sorbisch/wendischen Volkes vom Mittelalter bis hin zur Gegenwart mittels Sprache, Gesang und Tanz nahe. Zum Repertoire des Deutsch-Sorbischen Ensembles Cottbus e.V. gehört neben der traditionellen sorbisch/wendischen Kultur auch deutsche Folklore wie der „Lauschaer Galopp“, der „Holzschuhtanz“ oder die „Champagner-Polka“. Die Künstlerinnen und Künstler aus der Niederlausitz haben bereits viele Auftritte im In- und Ausland absolviert und ihre Kultur stets mit Leidenschaft präsentiert. Mehrfach zählten sie zu den Teilnehmern der „Internationalen Folklorelawine“ und zeigen als Vertreter der sorbisch/wendischen Bevölkerung die kulturelle Besonderheit dieser Region.


Spremberger Heidemusikanten aus Deutschland
Der Ursprung der Spremberger Heidemusikanten geht zurück auf das Jahr 1979, als der damalige Leiter der Spremberger Kreismusikschule die Idee zur Gründung einer sorbischen Instrumentalgruppe hatte, um die sorbische Musik und Folklore wieder zu beleben. Einige begabte Musiker erlernten die Kunst, auf traditionellen Instrumenten, wie dem Dudelsack, der dreisaitigen Geige und der großen sorbischen Geige zu spielen und traten eine Zeit lang als „Heidemusikanten“ auf, bevor die Gruppe aus Altersgründen und wegen des fehlenden Nachwuchses ihr Wirken einstellte. Im Jahr 2001 wurde die Gruppe als Schülerensemble wiederbelebt. Seither haben sich die „Spremberger Heidemusikanten“ u.a. mit Auftritten bei Dorf- und Erntefesten, auf Landesmusikschultagen, Rundfunkkonzerten und gemeinsamen Auftritten mit der Tanzgruppe Schmerlitz in Frankreich einen Namen gemacht. Die musikalische Begeisterung wird von Generation zu Generation weitergegeben, was das künstlerische Überleben der Gruppe siche rt.


Tanzgruppe der AWO (Arbeiterwohlfahrt) Lübbenau aus Deutschland
Die Tanzgruppe der AWO Lübbenau ist vor kurzem aus einer seit 8 Jahren bestehenden Seniorentanzgruppe hervorgegangen. Die Gruppe wird bei der „Internationalen Folklorelawine“ mit elf Frauen und einem Mann auftreten. Sie zeigt Formations- und Blocktänze zu Spreewaldmusik von Andreas Schenker. Mit neuen spreewaldtypischen Trachten, die mit Unterstützung von Landtagspräsidentin Britta Stark und der Stadt Lübbenau von der jungen Designerin Sarah Gwiszcz angefertigt wurden, präsentieren die Tänzerinnen und der Tänzer im Alter von 57 bis 80 Jahren eigene Choreografien und Seniorentänze mit großer Leidenschaft. Die Leiterin der Gruppe kann auf künstlerische Erfahrungen aus 20 Jahren Schaffenszeit zurückblicken. Die Teilnahme an der „17. Internationalen Folklorelawine“ ist ein absoluter Höhepunkt für die Gruppenmitglieder und sie sind stolz, dabei zu sein.



Pressestelle Landkreis Spree-Neiße

 

Foto zu Meldung: Ein herzliches Willkommen zur „17. Internationalen Folklorelawine“

Information zum Busunglück auf der A9 bei Müncheberg

(03.07.2017)

Am heutigen Montagmorgen ist ein Reisebus aus Sachsen auf der A9 in Höhe Müncheberg verunglückt. Es muss derzeit von 30 Verletzten und 18 Toten ausgegangen werden. Nach Angaben der Leitstelle kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass auch Bürger aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz unter den Betroffenen sein könnten.

 

Angehörige erhalten unter der Hotline 0800 7766350 Informationen.

Beruflicher Aufstieg durch Qualifizierung zum Staatlich geprüften Techniker am Oberstufenzentrum Lausitz

(29.06.2017)

Jetzt sind Sie dran!

 

Beruflicher Aufstieg durch Qualifizierung zum Staatlich geprüften Techniker

 

 

þ Sie wollen sich zur Verbesserung Ihrer beruflichen Chancen - u.a. für die Übernahme von Führungsaufgaben und Projektverantwortung - qualifizieren?

 

þ Sie verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine mindestens einjährige Berufstätigkeit und haben die Fachoberschulreife oder einen gleichwertigen Schulabschluss erworben

 

Dann sind Sie bei uns genau richtig!

 

Das Oberstufenzentrum Lausitz bietet im zweijährigen Bildungsgang der Fachschule

  • eine Qualifizierung zum Staatlich geprüften Techniker in den Fach-richtungen Elektro- und Maschinentechnik auf DQR-Niveau 6 (Bachelor),

  • den gleichzeitigen Erwerb der Fachhochschulreife,

  • die REFA-Grundausbildung und führungsorientiertes Qualitätsmanagement sowie

  • die Ausbildung der Ausbilder (AdA) nach AEVO mit Prüfung vor der IHK.

     

Bewerben Sie sich jetzt

 

am Oberstufenzentrum Lausitz, Lauchhammerstraße 33 in 01987 Schwarzheide zum Ausbildungsbeginn am 4. September 2017.

 

Beratungstermin vereinbar unter 035752 949450 oder schulleitung@oszlausitz.de.

 

 

Weitere Informationen auch unter: www.oszlausitz.de

 

Foto zu Meldung: Beruflicher Aufstieg durch Qualifizierung zum Staatlich geprüften Techniker am Oberstufenzentrum Lausitz

Tour de OSL feiert Jubiläum mit neuem Teilnehmerrekord

(28.06.2017)

Seit nunmehr 20 Jahren führt die Tour de OSL Hobbyradler durch den Landkreis. In Hinblick auf eine mögliche anstehende Kreisgebietsreform stand zum Jubiläum das Lausitzer Seenland mit der Kreisstadt Senftenberg im Fokus des diesjährigen Radler-Höhepunktes im Landkreis. Insgesamt machten sich rund 270 Freizeitsportler auf den Weg – ein neuer Teilnehmerrekord.

 

Am Samstagmorgen war der Parkplatz auf dem Gelände des Senftenberger Landratsamtes am Dubinaweg bereits rappelvoll. Bei der Anmeldung erhielten die Teilnehmer neben dem begehrten Los für die Tombola am Nachmittag auch eine Tragetasche, die durch den Verein LÜBBENAUBRÜCKE im Rahmen eines Integrationsprojekts aus abgelegten Veranstaltungsbannern gefertigt wurden. Gefüllt waren die Taschen zudem mit einer Trinkflasche sowie einem Sattelbezug dank der freundlichen Unterstützung des Klinikums Niederlausitz sowie der Sparkasse Niederlausitz.

 

Nach der Begrüßung durch Landrat Siegurd Heinze nahm der Tross bei bestem Radlerwetter Fahrt auf und verließ geschlossen die Kreisstadt in Richtung Sedlitz. Einen ersten Getränke-Stopp gab es am Überleiter 11, um nach gemütlicher Weiterfahrt am Großräschener Hafen von Bürgermeister Thomas Zenker in Empfang genommen zu werden. Das Stadtoberhaupt erläuterte den vielen Zuhörern das aktuelle Baugeschehen in der Seestadt und präsentierte zudem neuste Erkenntnisse zum Flutungsstand. Danach wurde die Tour in Richtung Gemeinde Schipkau fortgesetzt. Der Weg führte die Pedaleure über Drochow, Annahütte und Klettwitz nach Meuro, wo sie am dortigen Gasthof lautstark von den Annahütter Guggenmusikern empfangen wurden. Bei einer Bratwurst und einem Getränk konnten die Energiereserven wieder aufgefüllt werden. Im Anschluss daran ging es zum nächsten Zwischenhalt auf den Lausitzring, wo für die Freizeitsportler die Möglichkeit bestand, u. a. die Haupttribüne zu besichtigen und Wissenswertes über die heimische Rennstrecke zu erfahren.

 

Danach wurden die Räder ein letztes Mal gesattelt und der Konvoi trat die Heimreise nach Senftenberg an. Punkt 15 Uhr trafen die Teilnehmer der Tour um Landrat Siegurd Heinze zum Abschlussevent am belebten Stadthafen ein. Dort wartete, neben Verpflegungsmöglichkeiten bei mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen, bereits die angekündigte Überraschung. Das erfolgreiche Andreas-Gabalier-Double Kevin Muschinski heizte mit bekannten Hits des Österreichers den Radlern noch einmal kräftig ein und sorgte für den stimmungsvollen Schlusspunkt der Jubiläumstour. Nach seinem Auftritt fungierte der Gaststar noch als „Losfee“ bei der mit Spannung erwarteten Radler-Tombola und bewies für Heike Kuka aus Großkoschen und Angela Lehnert aus Calau ein glückliches Händchen. Sie konnten sich über die beiden Hauptpreise – zwei eBikes – freuen und diese mit nach Hause nehmen. Zudem gab es noch Ehrenauszeichnungen für die Dauerteilnehmer der Tour. Jeder, der mindestens 17 Mal mitgeradelt ist, konnte ein kleines Präsent entgegennehmen. Die beiden jüngsten Mitfahrer waren im Übrigen elf Jahre, der betagteste Radler stolze 84 Jahre alt, die die 43 Kilometer lange Route durch das Lausitzer Seenland problemlos bewältigten.

 

Landrat Siegurd Heinze, Hauptorganisator Jens Bergmann und die Sachgebietsleiterin der Wirtschaftsförderung Bärbel Weihmann zeigten sich nach der gelungenen Jubiläumstour sehr zufrieden und freuen sich auf ein Wiedersehen mit allen Teilnehmern im nächsten Jahr bei der 21. Tour de OSL.

 

Im Namen der zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern allen Unterstützern, Förderern und Organisatoren der 20. Tour de OSL ein herzliches Dankeschön:

 

Sparkasse Niederlausitz

 

 

Für das Sponsoring der Hauptpreise zur Radler-Tombola „Elektrofahrräder“ und weiter Preise für die Teilnehmer

 

Klinikum Niederlausitz GmbH

 

Für die Bereitstellung eines Gutscheines zum Klettern und Trinkflaschen für die Teilnehmer

 

Polizeiinspektion

Oberspreewald Lausitz

Herrn Schiesko

und seinen Beamten

 

 

Für die anlassbezogenen polizeilichen Maßnahmen zur verkehrsführenden Sicherung der Tour de OSL

 

WAL Betrieb Wasserwerk Tettau

 

 

Für das Getränke-Sponsoring zum Getränkestopps während der Tour

 

Kevin Muschinski

 

Für seinen kostenlosen Auftritt als Double von Andreas Gabalier

 

Stadt Großräschen Bürgermeister Herr Zenker

 

 

 

Für die Unterstützung zur Durchführung der Tour de OSL, Erläuterungen am Stadthafen

 

Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg

 

Für die Bereitstellung der Fläche zur Abschlussveranstaltung und dem Sponsoring eines Übernachtungsgutscheines zur Tombola

 

Lausitzring, Mitarbeiterin Frau Mikhan und Frau Lubusch

 

 

für die Unterstützung zur Durchführung der Tour de OSL mit Führung und Erläuterungen auf dem Lausitzring

Gasthof Meuro, Herr Hirrig und sein Team

 

Für die Versorgung zur Mittagsrast

 

cucina Café und Restaurant am Stadthafen, Herrn Przybilski und seinem Team

 

Für die Versorgung zur Abschlussveranstaltung

 

Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V. und

Tourismusverband Spreewald e. V.

 

 

Für die Bereitstellung von Preisen für die Tombola

 

Theater Neue Bühne

 

 

 

Für die Bereitstellung von Wertgutscheinen zum Besuch des Amphitheaters am Senftenberger See.

 

WIS Lübbenau/Spreewald

mit dem Spreeweltenbad

 

Für die Bereitstellung von Eintrittsgutscheinen für die Tombola

 

Snow und activ Gmbh (snow tropolis)

 

Für die Bereitstellung von Gutscheinen für die Tombola

 

Aktivtours Hoika

 

Für die Bereitstellung von Gutscheinen für die Tombola

 

DRK

 

Für die Bereitstellung von Sanitätern und Fahrzeugen

 

Scharfes Gelb

 

Für die Bereitstellung von Präsenten an die Tourenteilnehmer

 

Mobiler Fahrradservice & Notruf,

Heinz Trasper

 

Für die Absicherung der Teilnehmer während der Tour

Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

 

Für die Bereitstellung von Eintrittsgutscheinen für eines der Museen

 

Foto zu Meldung: Tour de OSL feiert Jubiläum mit neuem Teilnehmerrekord

Brandenburg und Sachsen gemeinsam auf Kurs zur Unterstützung des Strukturwandels

(13.06.2017)

Der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Siegurd Heinze begrüßte am Dienstag, den 13. Juni 2017 die Landesregierungen von Brandenburg und Sachsen zu ihrer gemeinsamen Kabinettsitzung an den IBA-Terrassen in Großräschen. In dessen Rahmen übergab Landrat Heinze das 2011 dem Lausitzer Seenland symbolisch übergebene Steuerrad an die beiden Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und Stanislaw Tillich, damit diese mit der Wirtschaftsregion hinsichtlich der zukünftigen Strukturentwicklung in der Lausitz gemeinsam auf Kurs gehen können.

 

„Um den Herausforderungen der zukünftigen Strukturentwicklung in der Lausitz zu begegnen, ist eine Unterstützung von Bund und Ländern unerlässlich. Daher ist es zu begrüßen, dass mit der heutigen Sitzung der Grundstein für eine Unterstützung der Länder Brandenburg und Sachsen und insbesondere des Bundes für die zukünftige Strukturentwicklung in der Lausitz gelegt wird“, erklärte Landrat Heinze.

 

Für die gemeinsame Kabinettsitzung wünschte der Landrat mit dem Bürgermeister der Stadt Großräschen, Thomas Zenker, bestes Gelingen und überraschte die Anwesenden mit einer Spreewald-Gurke aus der Dose und Glücksklee aus dem Lausitzer Seenland als Erinnerung an die gemeinsame Sitzung im Herzen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Nicht nur die kleinen Präsente, zugeschnitten auf die hiesige Region, kamen bei den Anwesenden gut an, auch die Ergebnisse der Kabinettsitzung stimmten den Landrat zufrieden.

 

Beide Landesregierungen haben sich mit dem Beschluss des Grundsatzprogramms „Gemeinsam für die Zukunft der Industrieregion Lausitz“ zur Lausitz bekannt. Um die Strukturentwicklung in der Lausitz zu unterstützen, bekannten sich beide Länder unter anderem zur finanziellen Unterstützung der zukünftigen Wirtschaftsregion Lausitz GmbH in Höhe von jeweils 150.000 € je Jahr. Ein wichtiges Signal auch für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der neben den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Görlitz und der kreisfreien Stadt Cottbus Gesellschafter der kommunalen länderübergreifenden Gesellschaft vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistages werden wird.

Foto zu Meldung: Brandenburg und Sachsen gemeinsam auf Kurs zur Unterstützung des Strukturwandels

Landrat im Gespräch mit Studenten zum Strukturwandel in der Lausitz

(12.06.2017)

Das Landratsamt Senftenberg bildete dieser Tage eine der Etappen einer Exkursion von Bachelor-Studenten der Universität Greifswald in das Lausitzer Seenland. Im Rahmen ihres Studiums der Geografie stand die aktuelle soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Vordergrund des Besuches.

 

Landrat Siegurd Heinze nahm sich die Zeit, den interessierten Studenten die Struktur des Landkreises näherzubringen und im ausführlichen Gespräch zahlreiche Fragen zu beantworten. Das Interesse der 18-köpfigen Studentengruppe rund um Exkursionsleiter Christian Bülow vom Lehrstuhl für Regionale Geografie galt besonders dem Strukturwandel in der Region und den aktuellen und künftigen Herausforderungen für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Ausgehend von der Erfahrung mit einer Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern vor sechs Jahren stellte zudem die anstehende Verwaltungsreform in Brandenburg und dessen Bedeutung für den OSL-Kreis einen weiteren Schwerpunkt des Gesprächs dar. Exkursionsleiter Bülow stellte zu diesem Thema Landrat Heinze ein durch ihn verfasstes 380-seitiges Forschungspapier zu „Entwicklungsstrategien zur Modernisierung einer altindustriell geprägten peripheren Region“ zur Verfügung. Um wertvolle Einblicke und Informationen zu den aktuellen Entwicklungstendenzen im Landkreis OSL reicher, brachen die Studenten im Anschluss zu ihrer nächsten Etappe, einem Gespräch mit der LMBV, auf.

Foto zu Meldung: Landrat im Gespräch mit Studenten zum Strukturwandel in der Lausitz

Landrat und Bürgermeister geben Calauer Straße in Senftenberg offiziell für den Verkehr frei

(09.06.2017)

Nach planmäßigem Abschluss der umfangreichen Straßenbaumaßnahme haben Landrat Siegurd Heinze und Bürgermeister Andreas Fredrich in feierlichem Rahmen am Donnerstag, den 8. Juni 2017 die Calauer Straße, Ortsdurchfahrt Senftenberg, wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Ziel der Gemeinschaftsbaumaßnahme des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Senftenberg war es, die Verkehrssicherheit zu verbessern, bauliche Mängel zu beseitigen, die Verkehrsanlagen anzupassen und den maroden städtischen Regenwasserkanal zu erneuern. Hierfür wurde die Straße grundhaft ausgebaut und verbesserte Sichtbedingungen für die Verkehrsteilnehmer geschaffen. Darüber hinaus wurden auch die Nebenanlagen wie Geh- und Radwege sowie die Parkplätze erneuert. Der Bau des ersten Abschnittes wurde innerhalb von zehn Monaten realisiert.

 

Landrat Heinze und Bürgermeister Fredrich betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung der Calauer Straße, die als Kreisstraße 6612 im bestehenden Straßennetz die Verbindung zwischen der B 96/B169 östlich von Senftenberg und der L 55 bei Meuro bildet. „Die heute mit der Verkehrsfreigabe wieder ihrer Bestimmung zugeführte Calauer Straße ist eine wichtige Verkehrsverbindung für die Stadt Senftenberg. In den vergangenen Jahren wurde eine stetig steigende Frequentierung festgestellt, verbindet diese Kreisstraße doch die Autobahn A13, Bundes- und Landesstraßen mit der Kreisstadt Senftenberg“, erklärte Landrat Heinze. „Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei allen am Bau Beteiligten, allen Projektverantwortlichen, aber insbesondere bei allen Anliegern der Calauer Straße für ihr Verständnis“, äußerten sich Bürgermeister Fredrich und Landrat Heinze einstimmig. Auch der anwesende SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Roick und der SPD-Fraktionsvorsitzende des Kreistages Olaf Gunder freuten sich, dass der erste Bauabschnitt nun planmäßig abgeschlossen werden konnte.

 

Das Projekt ist eine gemeinschaftliche Baumaßnahme der Stadt Senftenberg als zuständige Baulastträgerin für die Gehwege, Parktaschen und den Regenwasserkanal und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, verantwortlich für die Straße und Radwege. Die Baumaßnahme begann am 25. Juli 2016 und erstreckte sich über eine Länge von rund 700 Metern mit Beginn an der Einmündung Spremberger Straße (nähe Klinikum Niederlausitz) bis zur Einmündung der Ziegeleistraße kurz vor dem Ortsausgangsschild Richtung Meuro. Gebaut wurde in drei Teilabschnitten. Der erste Teilabschnitt von der Einmündung Spremberger Straße bis zur Mittelstraße und der zweite von der Mittelstraße bis zur Grenzstraße wurden in 2016 umgesetzt. Der dritte Teilabschnitt von der Grenzstraße bis zur Ziegeleistraße wurde 2017 realisiert. Die Erreichbarkeit der Gebäude und Einrichtungen war über die gesamte Dauer der Baumaßnahme hinweg gewährleistet. Die Gesamtinvestitionssumme in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro für den Straßenbau, die Nebenanlagen, den Regenwasserkanal und die Begrünung werden durch den Landkreis, die Stadt Senftenberg und durch Fördermittel getragen.

 

Der folgende zweite Bauabschnitt wird sich über 400 Meter von der Kreuzung Spremberger Straße bis zur Kreuzung Marienapotheke erstrecken. Vier Kreuzungen und drei Ampelanlagen werden erneuert. Ob der ursprünglich vorgesehene Zeitplan der Baumaßnahmenrealisierung nach Abriss einer Bahnbrücke und dem Neubau der zweiten Bahnbrücke eingehalten werden kann, werden erst weitere dringend notwendige Abstimmungen mit der Deutschen Bahn AG ergeben.

Foto zu Meldung: Landrat und Bürgermeister geben Calauer Straße in Senftenberg offiziell für den Verkehr frei

Tag der offenen Höfe: Entdecken, erleben und genießen!

(06.06.2017)
- Landrat Heinze eröffnet 23. Brandenburger Landpartie am 10. Juni in Bischdorf -

 

„Entdecken-Erleben-Genießen“ – unter diesem Motto laden sechs Unternehmen aus dem ländlichen Raum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur nunmehr 23. Brandenburger Landpartie ein. Für den offiziellen Beginn dieser Veranstaltung wird Landrat Siegurd Heinze am Samstag, den 10. Juni 2017 um 15 Uhr auf dem Angerhof von Helmut Richter im Lübbbenauer Ortsteil Bischdorf den Startschuss geben.

 

Brandenburgweit haben sich mehr als 200 Landwirtschaftsbetriebe, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof, auf große und kleine Gäste aus Nah und Fern eingestellt. Zu entdecken und erleben gibt es allerhand. So warten Hof- und Dorffeste, Weinbergführungen und -verkostungen, Ausstellungen, Märkte, Tierschauen, Streichelzoo, Reiten, traditionelle Handwerkskunst und regionale Spezialitäten auf die Besucher. Das erlebnisreiche Wochenende steht unter der Schirmherrschaft des Verbandes zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. (pro agro e.V.) und ist bereits seit 1994 jährlich eine der größten Veranstaltungen auf dem Lande. Die Brandenburger Landpartie – ein Wochenendausflug, der sich für alle lohnt!

 

Hier ein Überblick der sechs Betriebe im Landkreis Oberspreewald-Lausitz:

 

Landwirtschaftsbetrieb Angerhof Bischdorf – Sa 13 bis 24 Uhr, So 10 bis 18 Uhr

Der Angerhof im Lübbenauer Ortsteil Bischdorf betreibt seit mehr als 20 Jahren nachhaltige Landwirtschaft. Die Besucher erwartet ein kurzweiliges Programm mit Stallrundgängen, Tierschau und Streichelzoo, Toben im Heu, Reiten, Kremserfahrten, Schweinewettrennen, Traktoren- und Mähdrescherfahrten, einer Landmaschinenausstellung, einer Open-Air-Liveband und Lichtshow am Samstag und vielen weiteren Höhepunkten.

 

Weinbau Dr. Wobar Großräschen – Sa 13 bis 17 Uhr, So 14 bis 17 Uhr

Direkt an den IBA-Terrassen mit Blick auf den in Flutung befindlichen Großräschener See liegt der Weinberg von Winzer Dr. Wobar. Angeboten werden Weinbergführungen (Anmeldung erforderlich) mit Weinproben. Interessierte können hier alles über die Entstehung des Weinberges, den Boden, die Erziehung der Reben und die angebauten Weinsorten erfahren.

 

IBA-Terrassen GmbH Großräschen – Sa 13 bis 17 Uhr, So 10 bis 17 Uhr

Die Ausstellung „IBA meets IBA“ kann kostenfrei besucht werden. Hier erhalten die Gäste Informationen zur Entwicklung des Stadthafens, des Strandbereichs und zur künftigen touristischen Entwicklung.

 

Landwirtschaftsbetrieb Domin Peickwitz – Sa 10.30 bis 22 Uhr, So 10 bis 18 Uhr

Das seit vielen Jahren erfolgreich geführte Familienunternehmen gibt Einblick in die Vielfältigkeit der Betätigungsfelder eines modernen Landwirtschaftsbetriebes. Für Kurzweil sorgen das dritte Peickwitzer Traktorentreffen, Landtechnik „zum Anfassen“, Kutschfahrten, Reiten, ein Kinderprogramm mit Bastelstraße, Reitmöglichkeit, Live-Musik und vieles mehr.

 

Spreewaldhof Leipe – Sa 11 bis 17 Uhr, So 11 bis 17 Uhr

Auf dem Hof werden Spreewälder Traditionen, wie etwa die Fischräucherei und Blechkuchen aus dem Backhaus angeboten. Kettensägekünstler zeigen ihr Handwerk. Traditionelle Handwerkskunst, wie etwa geflochtene Körbe und Holzskulpturen, kann bestaunt werden.

 

Hinweis:

Der Landhof Drochow öffnet nicht, wie angekündigt, seine Tore für die Brandenburger Landpartie an diesem Wochenende. Statt der Landpartie soll es aber am 15. Juli ein Sommerfest mit Kulturverein und Musikschülern auf dem Hof geben.

 

Nähere Informationen gibt es unter https://www.brandenburger-landpartie.de.

Foto zu Meldung: Tag der offenen Höfe: Entdecken, erleben und genießen!

Neustart im OSL-Kreis mit mehr Kilometern

(23.05.2017)

Zum aktuellen Stand der Betriebsaufnahme des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ab August 2017 informierten am Freitag, den 19. Mai der neue Auftragnehmer, die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze, der Ersten Beigeordneten des Landkreises OSL, Grit Klug sowie dem Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL), Gregor Niessen, bei einem Pressegespräch in den künftigen Räumlichkeiten in der Spremberger Straße 29 in Senftenberg. Vor Ort besichtigten die Vertragspartner anschließend barrierefreie LowEntry-Busse, die ab August im ÖPNV im Landkreis OSL zum Einsatz kommen werden.

Das beauftragte Unternehmen KVG Dreiländereck mbH arbeitet intensiv an der Umsetzung der Leistungserbringung ab 1. August 2017 und befindet sich hierfür in konstruktiver Abstimmung mit dem Landkreis sowie der VGOSL. Uwe Rößler, Geschäftsführer der Rhenus Veniro GmbH & Co. KG und Alfons Dienel, Geschäftsführer der KVG, stellten heraus, ab August nicht allein die ÖPNV-Dienstleistungen im Landkreis zu erbringen, sondern bestehende leistungsfähige Partnerschaftsstrukturen einzubinden. Die voraussichtlich insgesamt rund 80 benötigten Mitarbeiter werden allesamt zu den Bedingungen des Tarifvertrages Nahverkehr (TV-N) Brandenburg eingestellt, so wie in der europaweiten Ausschreibung festgelegt wurde. Etwa 70 Niederflur- bzw. LowEntry-Busse werden eingesetzt, die, wie eine weitere Bedingung der Ausschreibung lautete, eine barrierefreie Beförderung ermöglichen. Neben Senftenberg sind Standorte in Calau, Lauchhammer und Lübbenau geplant.

Für die Fahrgäste ergeben sich einige Verbesserungen und Neuerungen, wie der Geschäftsführer der VGOSL, Gregor Niessen erklärt. So verkürzt sich die Anmeldezeit für die Buchung von RufBus-Fahrten von bisher 120 auf 90 Minuten. Die Fahrleistung erhöht sich von ca. 2,6 auf 2,8 Millionen Kilometer pro Jahr – rund 200.000 Kilometer kommen hinzu. Grund hierfür ist unter anderem, dass stark frequentierte Rufbus- in Festverkehrfahrten umgewandelt wurden, wie etwa die Verbindung zwischen Senftenberg und Großkoschen und zwischen Lübbenau und Calau. Zudem konnte die Anbindung zentraler Orte in die Fläche teilweise verbessert werden.

 

Der auf Grundlage des Kreistagsbeschlusses vom 5. Juni 2008 vergebene Dienstleistungsauftrag über die Regionalbusverkehrsleistungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die Stadtbusverkehrsleistungen in Senftenberg und Lübbenau läuft zum 31. Juli 2017 aus und wurde durch den Kreis und die VGOSL entsprechend den zwingenden gesetzlichen Vorgaben europaweit neu ausgeschrieben. Das mehrstufige Vergabeverfahren wurde am 20. Dezember 2016 mit der Zuschlagserteilung an die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH abgeschlossen. Die KVG erbringt ab 1. August 2017 für zehn Jahre die ÖPNV-Dienstleistungen im Landkreis.

Foto zu Meldung: Neustart im OSL-Kreis mit mehr Kilometern

Landkreis OSL wird für exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet

(18.05.2017)

Unter dem Motto „Gesunde Unternehmen – Erfolgsfaktor der Zukunft“ wurde am gestrigen Mittwoch, den 17. Mai der diesjährige „Deutsche Unternehmenspreis Gesundheit 2017“ des BKK Dachverband e.V. verliehen. Für hervorragendes Engagement im Betrieblichen Gesundheitsmanagement wurde der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit dem „Exzellenz-Zertifikat“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer feierlichen Verleihung in der Bertelsmann-Repräsentanz in Berlin an Landrat Siegurd Heinze und eine Vertreterin des BGM-Steuerungsgremiums, Dr. Susanne Ziegler, überreicht.

 

Die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und konstruktive Zusammenarbeit der Beschäftigten langfristig zu erhalten, ist Ziel des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) der Kreisverwaltung des Landkreises. In Zeiten realen Fachkräftemangels ist sich der Landkreis längst dieser Verantwortung bewusst. Landrat Siegurd Heinze betonte anlässlich der Preisverleihung: „Wir sehen diese Auszeichnung als Anerkennung des gemeinsam Erreichten und zugleich Auftrag, unseren vor zwei Jahren eingeschlagenen Weg für ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement gemeinsam mit unseren Beschäftigten weiter zu gehen.“ Der Landkreis gehöre dabei in den neuen Bundesländern zu den wenigen, die sich dieser Thematik nachhaltig annehmen, so die Jury.

 

Die Auszeichnung erhalten Unternehmen und Organisationen mit einem vorbildlichen Gesundheitsmanagement, die ihre Aktivitäten nicht nur auf die individuellen Verhaltensweisen ausrichten, sondern auch Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Rahmenbedingungen erfolgreich umsetzen und das Betriebliche Gesundheitsmanagement als Bestandteil der Unternehmensstrategie betrachten. Die Preisträger werden von einer Fachjury aus Vertretern der Arbeitgeberseite, der Gewerkschaften, der Krankenkassen und der Wissenschaft ausgewählt.

Foto zu Meldung: Landkreis OSL wird für exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet

Einzigartiges Pilotprojekt wird fortgesetzt

(17.05.2017)

Um sich über die Fortführung eines in Brandenburg einmaligen Pilotprojektes zu informieren, besuchte Landrat Siegurd Heinze, am Montag, den 15. Mai einen Landeskundekurs der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (Wequa GmbH) in Lauchhammer. Gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Bernd Rehahn sprach er vor Ort mit Asylbewerbern und Flüchtlingen verschiedenster Nationalitäten. Aufgrund der positiven Resonanz werden die Seminare in diesem Jahr mit erweitertem Konzept fortgesetzt.

 

Ziel des Ende 2015 gestarteten Landeskundekurses ist es, Asylbewerbern, Flüchtlingen und Neuankommenden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz eine erste Orientierung zu geben und somit die Integration zu erleichtern sowie das Verständnis zwischen Einheimischen und Zugewanderten zu verbessern. Der aktuell aus drei Modulen zusammengesetzte 20-tägige Kurs beginnt mit einer Verkehrsschulung durch die Verkehrswacht OSL e.V. als praxisorientiertem Einstieg. Im zweiten Modul wird Landeskunde, Wissen zu gesellschaftlichen Strukturen und zur Rechtsordnung in Deutschland vermittelt, im Mittelpunkt stehen dabei Umgangsregeln und -normen insbesondere im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im Rahmen des dritten Moduls finden Exkursionen, praktische Erfahrungen und Begegnungen statt. Die Seminare sind, so betont der Geschäftsführer der Wequa GmbH, Bernd Rehahn, freiwillig und offen für alle Asylbewerber und Flüchtlinge, auch für Familien. Möglich ist der Besuch im Anschluss an einen Integrationskurs des Landes Brandenburg oder Sprachkurs des BAMF, jedoch auch für Teilnehmer ohne Anspruch auf Sprach- oder Integrationskurse. Aus Afghanistan, Syrien, Pakistan und weiteren Ländern stammen die Teilnehmer. Pro Kurs nehmen derzeit zwischen 15 und 25 Personen teil, insgesamt bis jetzt rund 300 Asylbewerber und Flüchtlinge. Außer in Lauchhammer fanden bisher Kurse in Großräschen, Lübbenau und Brieske statt. Informationen zu den Landeskundekursen erhalten alle Neuankommenden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in den Einrichtungen und von den Sozialarbeitern des Migrationsfachdienstes des Landkreises.

Bereits Ende 2015 beauftragte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz die WEQUA GmbH in Lauchhammer mit der Durchführung von Seminaren zur Landeskunde für Asylbewerber und Flüchtlinge. Die WEQUA GmbH verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von Integrationsprojekten für Migranten. Das Projekt war eine Pilotmaßnahme vor allem für diejenigen Asylbewerber und Flüchtlinge, die nicht unmittelbar Sprachkurse besuchen konnten, beziehungsweise keinen Anspruch auf diese hatten. Als einziger Anbieter setzte sich die Wequa GmH im Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung zur Fortführung des Landeskundekurses ab April 2017 durch.

Foto zu Meldung: Einzigartiges Pilotprojekt wird fortgesetzt

Hilfe für Frauen und ihre Kinder - Aktuelle Beratungstermine des Frauenhauses im Landkreis OSL

(16.05.2017)
Eine Mitarbeiterin des Frauenhauses Lauchhammer bietet in den Monaten April bis Juni 2017 Beratung und Begleitung für von Gewalt betroffene Frauen an folgenden Orten und Terminen an.
 
Für die Monate Juli und August 2017 ( Urlaubszeit) werden keine mobilen Beratungsangebote durch das Frauenhaus Lauchhammer im Landkreis angeboten. Die Beratung in dringenden Notfällen ist direkt durch das Frauenhaus, unter Telefon 03574/2693 möglich.

 

Lübbenau

donnerstags: 06.04., 04.05., 01.06.

von 10.00 12.00 Uhr

im Kulturzentrum- Lübbenau

Güterbahnhofstraße 57- 61, Gleis 3

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Vetschau

donnerstags: 06.04., 04.05., 01.06. 

von 13.00 – 15.00 Uhr

im Bürgerhaus

August- Bebel- Str. 8

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Calau

mittwochs: 12.04., 10.05., 14.06.

von 13.30 15.30 Uhr,

in der Kontakt und Begegnungsstelle des Vereins "Die Brücke" e.V.,

Kirchstrasse 8

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Großräschen

montags: 03.04. (an den Feiertagen 01.05. und 05.06. entfallen die Beratungen) 

von 13.00 – 15.00 Uhr

im Mehrgenerationenhaus

Rudolf-Breitscheid-Straße 5,

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Senftenberg

NEU!!! montags: 20.03., 27.03., 03.04., 10.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., 12.06., 19.06., 26.06.

von 09.00 – 12.00 Uhr

in der Erziehungsberatung des Fröbel e.V.

Stralsunder Straße 12,

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Ruhland

donnerstags: 06.04., 04.05., 01.06. 

von 14.00 – 16.00 Uhr

in der Stadtbibliothek

Güterbahnhofstraße 1

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Ortrand

donnerstags: 13.04., 11.05., 08.06.

von 09.00 Uhr – 11.00 Uhr

im Vereinshaus

Kirchplatz 9

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Schwarzheide

donnerstags: 16.03., 20.04., 18.05., 15.06. 

von 15.00 – 17.00 Uhr

in der Stadtverwaltung

Ruhlander Str. 102

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Lauchhammer

montags: 20.03., 27.03., 03.04., 10.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., 12.06., 19.06., 26.06.

von 09.00- 12.00 Uhr

im Vereinshaus „Domizil“

Alte Gartenstraße 24

 

Lauchhammer

dienstags: 21.03., 28.03., 04.04., 11.04., 18.04., 25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05., 06.06., 13.06., 20.06., 27.06.

von 15.00- 18.00 Uhr

im Vereinshaus „ Domizil“

Alte Gartenstraße 24

 

Schipkau und Klettwitz nur nach telefonischer Absprache unter Telefon (03574) 26 93

 

Die Beratung ist kostenlos und anonym. Sie richtet sich an Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenssituationen und bietet:

 

  • Hilfe bei seelischer und körperlicher Misshandlung
  • Klärung bei Fragen zu Trennung und Scheidung, Unterhalt und finanzieller Absicherung

  • Unterstützung bei der Wohnungssuche und Vermittlung weiterer Hilfsangebote

  • die Möglichkeit, offen zu reden

 

Frauen mit ihren Kindern erhalten bei seelischer und körperlicher Misshandlung sofort unter der Telefonnummer (03574) 26 93 Schutz, Unterkunft und Beratung im Frauen- und Kinderschutzhaus. Über diese Telefonnummer sind auch Terminvereinbarungen für die mobilen Beratungen möglich.

 

Die Vermittlung erfolgt in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen über die Polizeiwache Lauchhammer unter der Telefonnummer (03574) 76 50 oder den Notruf 110.

 

Frauenhaus Lauchhammer

Postfach 100 147

01969 Lauchhammer

Telefon (03574) 26 93

Foto zu Meldung: Hilfe für Frauen und ihre Kinder - Aktuelle Beratungstermine des Frauenhauses im Landkreis OSL

Kreisverwaltung OSL begrüßt vier neue Auszubildende

(12.05.2017)

Vier junge Lausitzer beginnen im September dieses Jahres eine Ausbildung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Landrat Siegurd Heinze hieß gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Franziska Hoffmann die angehenden Verwaltungsfachangestellten herzlich willkommen und überreichte ihnen am Donnerstag, den 4. Mai 2017 ihre Ausbildungsverträge. Lena Nowka und Sebastian Gorczak aus Ortrand, Martin Nischke aus Calau und Tom Karrasch aus Schwarzheide hatten sich gegenüber mehr als 80 Mitbewerbern für die begehrten Ausbildungsplätze durchgesetzt.

„Sie haben hervorragende Berufsperspektiven hier bei uns in der Kreisverwaltung. Ihnen steht eine Vielzahl von abwechslungsreichen und vielseitigen Aufgaben beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz offen. In den vergangenen Jahren haben alle Auszubildenden erfolgreich, teils mit Auszeichnung ihre Ausbildung beim Landkreis OSL absolviert“, erklärte Landrat Heinze und stellte bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag sowie attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten in Aussicht.

Mit einer 14-tägigen Einführungsphase beginnt die dreijährige Ausbildung für die Azubis in den verschiedenen Aufgabenbereichen der Kreisverwaltung. Überwiegend werden sie am Hauptstandort am Dubinaweg 1 in Senftenberg und in der Außenstelle in Calau eingesetzt. Die theoretische Ausbildung findet an einem regionalen Oberstufenzentrum statt. Ergänzt wird diese durch den dienstbegleitenden Unterricht durch das Niederlausitzer Studieninstitut Beeskow.

13 junge Frauen und Männer absolvieren derzeit eine Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis OSL. Weitere Informationen zur Ausbildung beim Landkreis OSL sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de zu finden. Dort wird im Herbst auch die Ausschreibung für den Ausbildungsbeginn 2018 veröffentlicht.

Foto zu Meldung: Kreisverwaltung OSL begrüßt vier neue Auszubildende

Akteure für Präventionsarbeit im OSL-Kreis kamen zusammen

(11.05.2017)
- Notwendige Netzwerkarbeit: Kreispräventionsrat OSL traf sich zu erster Sitzung in 2017 -

Zur ersten Sitzung des Kreispräventionsrates in diesem Jahr hatte unlängst der Landkreis Oberspreewald-Lausitz eingeladen. Ziel des 2002 gegründeten Gremiums ist es, kriminalpräventive Maßnahmen zu initiieren, zu koordinieren und zu unterstützen, um die Kriminalitätshäufigkeit zu senken und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen und damit die Lebensqualität im Landkreis zu verbessern. Die Schwerpunkte der Gremiumsarbeit liegen in politisch motiviertem Extremismus, der Gewaltprävention, dem Kinder- und Jugendschutz, Drogenmissbrauch sowie Städtebau- und Kriminalitätsprävention.

Neben der Kreistagsvorsitzenden Martina Gregor-Ness waren am Donnerstag, den 27. April leitende Vertreter der Kreisverwaltung, des Amtsgerichtes Senftenberg, der Staatsanwaltschaft Cottbus, des Klinikums Niederlausitz, der Kommunen Senftenberg und Lübbenau/Spreewald, des Jobcenters OSL und der Bundesagentur für Arbeit sowie der Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz der Einladung in die Kreisverwaltung im Dubinaweg in Senftenberg gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Dezernenten für Gesundheit, Jugend und Soziales, Alexander Erbert, führte die Leiterin des Jugendamtes, Manina Miltz, durch die Tagesordnung.

Eine Aufgabe des Gremiums besteht in der kontinuierlichen Analyse der Kriminalitätsentwicklung. Rüdiger Schiesko, Leiter der Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz, wies in seiner Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2016 auf eine beachtliche Senkung der Kriminalfälle um mehr als 3.000 Fälle im Landkreis OSL in den vergangenen zwei Jahren hin. Grund hierfür sei die Arbeit einer zu diesem Zweck gegründeten Einsatz- und Ermittlungsgruppe, wodurch es zu einer spürbaren Lageberuhigung im gesamten Landkreis kam. Der sinkende Anteil der Jugendkriminalität mache derzeit einen geringen Anteil der Straftaten aus. Hinsichtlich der Präventionsarbeit liegen die Arbeitsschwerpunkte der Polizei, so Schiesko, in der Sucht- und Beschaffungskriminalität sowie der Internetkriminalität.

Den gesunkenen Anteil der Jugendkriminalität konnte die Direktorin des Amtsgerichtes Senftenberg, Marion Müller, so bestätigen. Arbeitsschwerpunkt am Amtsgericht stellen derzeit Bußgeldverfahren dar. Schwerpunkte hinsichtlich präventiver Maßnahmen sieht Müller in der Integration gleichermaßen wie für das Thema Reichsbürger. Jugendschutzverfahren seien hingegen ein dringendes Thema, das das Amtsgericht beschäftigt. Hier sind die Betroffenen von Gewalt- und Sexualdelikten Kinder und Jugendliche, und Erwachsene die Täter.

Auch für die Leiterin des Jugendamtes, Manina Miltz, stellt der Kinderschutz den Schwerpunkt der Kinder- und Jugendhilfearbeit dar. So sei die Zahl der Kinderschutzmeldungen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, waren es 2011 noch 88 Meldungen, die zur Anzeige kamen, so waren im vergangenen Jahr 306 Meldungen zu verzeichnen. Die Jugendamtsleiterin führt dies vor allem auf das 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz und die damit einhergehende erhöhte Sensibilität der Bürger für eine Kindeswohlgefährdung zurück. Zunehmend betroffen sind Inobhutnahmen durch das Jugendamt durch Eltern mit Drogenhintergrund. Rund 30 Prozent der Fälle hängen mit Sucht, u.a. dem Konsum von Crystal Meth, zusammen. Die Mitarbeiter sowohl des Jugendamtes als auch externer Träger wurden dahingehend spezialisiert und fortgebildet. Die Kooperation mit der Suchthilfe, der Polizei und dem Klinikum Niederlausitz wurde intensiviert. Das Jugendamt ist in Netzwerke zur Suchtprävention in Lauchhammer und Senftenberg eingebunden.

Wie die Vertreterin des Klinikums Niederlausitz, die leitende Oberärztin Dr. med. Larissa de la Fontaine betonte, sei Crystal Meth zudem nicht mit anderen Drogen gleichzusetzen. Sie machte in Bezug auf Crystal Meth-Konsum im Zusammenhang mit Gewaltkriminalität auf die dringend notwendige Klärung vorläufiger Maßregelvollzugsmaßnahmen aufmerksam. Eine verstärkte Kommunikation sei dahingehend notwendig, jedoch nicht ausreichend, so waren sich die Vertreter von Klinikum, Polizeiinspektion und Staatsanwaltschaft einig. Hier sei der Gesetzgeber gefragt, machte die Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness deutlich. Für Dr. de la Fontaine stellt vor allem die möglichst früh anzusetzende, sogenannte Primärprävention den Schwerpunkt der Präventionsarbeit dar. Dafür wies sie auf die Bedeutung der Arbeit von Netzwerken wie „Gesunde Kinder“ oder „Klasse 2000“ insbesondere für Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren hin. Auch der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Klaus Bethke, bekräftigte die Wichtigkeit frühzeitiger Prävention. Ferner berichtete er von einem zu verzeichnenden Anstieg nichtstofflicher Süchte in der Beratungspraxis des Gesundheitsamtes.

Ebenso wie der Landkreis OSL unterstützt die Stadt Senftenberg aktiv Präventionsprogramme wie „Papilio“ sowie das vom Landkreis initiierte Programm „Klasse 2000“. Derzeit finde eine Plakat- und Graffiti-Aktion mit Schülern statt, worauf der Leiter des Ordnungsamtes Senftenberg, André Nickel hinwies. Präventionsschwerpunkte sieht er für die Stadt Senftenberg in der Einbruchs- und Diebstahlkriminalität, der Suchtprävention und der Integrationsarbeit. Einbruchs- und insbesondere Viehdiebstähle seien derzeit auch für die Stadt Lübbenau/Spreewald das Schwerpunktthema der Präventionsarbeit, ergänzte dessen Fachbereichsleiter für zentrale Steuerung, Rainer Schamberg.

Am Ende des Treffens bekräftigten die Gremiumsmitglieder die bestehende Netzwerksarbeit und beschlossen, diese weiter zu intensivieren, u.a. um Präventionsmaßnahmen untereinander noch besser zu koordinieren und lokale Präventionsarbeit zu unterstützen. Ein nächstes Treffen wurde vereinbart. Soweit notwendig werden dazu themenbezogen erforderliche Sachverständige und Gäste eingeladen.

Foto zu Meldung: Akteure für Präventionsarbeit im OSL-Kreis kamen zusammen

Die Zukunft ist noch lange hin! Oder etwa doch nicht?

(10.05.2017)

Der Zukunftstag beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz gab Schülern ein Einblick in den Arbeitsalltag der Kreisverwaltung.

Wie sieht der Arbeitsablauf in der Kreisverwaltung aus? Welche Ausbildungen werden angeboten? Was gibt es für verschiedene Aufgabenbereiche? Diese Fragen konnten am Donnerstag, den 27. April den insgesamt 17 interessierten Schülerinnen und Schülern ab der siebten Klasse im Zuge des 15. Zukunftstages in der Kreisverwaltung beantwortet werden.

Auch in diesem Jahr wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die jungen Teilnehmer an den Standorten Senftenberg und Calau. Die Mädchen und Jungen in Senftenberg besuchten unter anderem das Veterinäramt, die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnik und Personal sowie das Jugendamt, das Bürgerbüro, die Poststelle und die Kommunalaufsicht. Auch in Calau wurden diverse Ämter vorgestellt, beispielsweise die Zentrale Bußgeldstelle, das Sachgebiet Ordnungsangelegenheiten und das Straßenverkehrsamt.

Die Höhepunkte stellten die Gesprächsrunden mit dem Dezernenten für Jugend, Gesundheit und Soziales, Alexander Erbert sowie dem Leiter des Amtes für Umwelt und Bauaufsicht, Bernd König dar. So bekamen die Schüler die nicht alltägliche Gelegenheit, ihre Fragen rund um die Verwaltung stellen zu können.

Den Abschluss des Tages bildeten ein Quiz und ein Brettspiel über den Landkreis. Am Ende konnten sich die Schülerinnen und Schüler über eine Teilnahmeurkunde und kleine Präsente freuen.

Die Vorbereitung und die Durchführung des Zukunftstages lag in den Händen der Auszubildenden.

Foto zu Meldung: Die Zukunft ist noch lange hin! Oder etwa doch nicht?

Blauzungenkrankheit - Aktuelle Hinweise und Informationen

(28.04.2017)

Tierseuchenallgemeinverfügung

 

Genehmigung der Impfung gegen Bluetongue-Virus (BTV) 4 und/oder BTV 8

 

  1. Für das gesamte Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wird die Genehmigung zur Durchführung der Impfung empfänglicher Tiere gegen BTV 4 und/oder BTV 8 unter folgenden Auflagen erteilt:

     

    1. Rinder: Die Impfung ist für jedes geimpfte Rind einzeln innerhalb von 7 Tagen nach Durchführung der Impfung durch den Hoftierarzt im HIT unter Angabe des Impfdatums und des Impfstoffes einzutragen.

       

    2. Schafe und Ziegen: Die Impfung ist bestandsbezogen innerhalb von 7 Tagen nach Durchführung der Impfung durch den Hoftierarzt im HIT unter Angabe des Impfdatums und des Impfstoffes einzutragen.

       

    3. Andere Tierarten: BTV-empfängliche Tierarten, für die kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht, können in der Verantwortung des behandelnden Tierarztes geimpft werden oder die Impfung wird unter Beteiligung des Herstellers als Feldversuch beim Paul-Ehrlich-Institut beantragt. Die erforderlichen Angaben sind vom Tierhalter, bestätigt durch den Impftierarzt, schriftlich an das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft zu übermitteln.

       

  2. Dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft ist innerhalb von 7 Tagen nach Durchführung der Impfung durch den Hoftierarzt das Datum der Impfung, die Registriernummer des Betriebes, die Anzahl der geimpften Tiere sowie der verwendete Impfstoff schriftlich mitzuteilen.

  3. Die Allgemeinverfügung tritt am Tag nach ihrer Bekanntgabe in Kraft.

 

Erläuterung

1.) Laut aktueller Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Institutes "hat sich die Blauzungenkrankheit, Serotyp 4 (BTV-4), von Griechenland über den Balkan Richtung Nordwesten ausgebreitet. Ende 2015 und Anfang 2016 wurden Fälle in Österreich festgestellt. Im Jahr 2016 waren bisher im Wesentlichen Italien, Slowenien, Kroatien und Serbien betroffen. Die Fälle im Norden Italiens, bei denen hauptsächlich Rinder und Schafe, aber auch einzelne Ziegen- und Muflonbetriebe betroffen sind, liegen zum Teil weniger als 150 km entfernt von der deutschen Grenze. In Frankreich zirkuliert die Blauzungenkrankheit, Serotyp 8 (BTV-8), seit August 2015. Im Herbst 2016 stieg die Anzahl gemeldeter BT-Fälle wieder stark an und es kam zu einer Ausdehnung des betroffenen Gebiets. Inzwischen liegen einige der gemeldeten Fälle weniger als 150 km von der deutschen Grenze entfernt (siehe Karte). In Frankreich wurden im März 2017 (Stand 23.3.2017) 68 BTV-8 Fälle gemeldet. Im Februar 2017 waren es deren 180 und im Januar 2017 251 Fälle.

In Italien zirkuliert BTV-4 in den meisten Regionen Italiens. In diesem Jahr wurden bisher 65 Fälle gemeldet, 31 Fälle im Januar 18 Fälle im Februar und bis zum 22. März 2017 4 Fälle.

Auswirkungen auf Deutschland

Auch wenn die aktuellen Epidemien von BTV-8 und BTV-4 mit wenig ausgeprägten Krankheitszeichen einhergehen, ist die klinische Überwachung für die Früherkennung wichtig. Folgende Symptome sind möglich: Fieber, Entzündung der Schleimhäute, Geschwüre und Nekrosen in der Haut und der Maulschleimhaut, an Lippen, Nase, Zitzen und Euter, Ödeme im Kopfbereich und an den Gliedmaßen sowie Atembeschwerden. Stellen Tierhalter solche Symptome fest, sollten sie umgehend ihren Bestandstierarzt kontaktieren.

Da sich die Blauzungenkrankheit weiter in Richtung Deutschland ausgebreitet hat und die Tierseuche insbesondere bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und Todesfällen führen kann, sollten Tierhalter empfängliche Tiere gegen BTV-8 und BTV-4 impfen lassen."

 

(Friedrich-Löffler-Institut, nationales Referenzlabor)