Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 8700

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.osl-online.de


Aktuelle Meldungen

Besuchermagnet Vetschau/Spreewald: Tour de OSL im Norden des Landkreises lockte 242 Teilnehmer / Radler von 4 bis 85 Jahren gingen auf Tour mit Landrat Siegurd Heinze

(18.06.2018)

Die schöne, knapp 8.300 Einwohner zählende Stadt Vetschau/Spreewald bildete am Wochenende Start und Ziel der diesjährigen Tour de OSL - der beliebten Radtour für Jedermann, organisiert von der Kreisverwaltung OSL. Nachdem mit 270 Personen zum 20-jährigen Jubiläum in Senftenberg erst im vergangenen Jahr ein Teilnehmerrekord aufgestellt werden konnte, zog nunmehr auch der Norden zahlreiche Freunde des Drahtesels an: Insgesamt 242 Frauen, Männer und Kinder traten am Samstag, dem 16. Juni 2018, gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze in die Pedale. Tatkräftig unterstützt wurde der Verwaltungschef auch von Mitradlern wie Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler und Calaus Bürgermeister Werner Suchner.

 

Auch in diesem Jahr hatten sich Landrat Siegurd Heinze und sein Team erneut eine attraktive Tour einfallen lassen. Den Auftakt und das Ziel bildete die Kulisse der durch die Stadt aufwendig und liebevoll sanierten Schlossremise in Vetschau/Spreewald. Hier erwarteten am frühen Samstagmorgen und bei bestem Radfahrwetter Landrat Siegurd Heinze und Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler die Teilnehmer.

 

Den ersten Höhepunkt bildete die feierliche Enthüllung einer Tafel mit dem Schriftzug "Deutsch-Sorbische/Wendische Stadt - Wir pflegen immaterielles Kulturerbe" am Eingang zur Touristinformation durch Bürgermeiser und Landrat. Diese soll, gut sichtbar an der Fassade angebracht und sowohl mit deutscher als auch sorbischer Sprache versehen, Besucher ab sofort auf die Verbundenheit der Stadt zum sorbisch-wendischen Kulturgut hinweisen.

 

Anschließend fiel der Startschuss zur 21. Tour de OSL. Die knapp 43 Kilometer lange Route führte über Lobendorf, Tornitz und Wüstenhain nach Laasow und über Missen und Gahlen weiter nach Calau. Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Verpflegung durch die Gaststätte „Zur Oase“ aus Calau auf dem Calauer Marktplatz führte die zweite Etappe der Tour weiter über Saßleben, Dubrau und Belten zurück zum Augangspunkt nach Vetschau/Spreewald.

 

Unterwegs warteten erneut spannende kulturelle Stopps auf die Radler. So erhielten die Teilnehmer bereits wenige Meter nach dem Start Einblicke in eines von Vetschaus Wahrzeichen, die um 1650 erbaute, deutschlandweit einmalige evangelische Wendisch-Deutsche Doppelkirche. In Laasow bestand die Möglichkeit zur Besichtigung der schwimmenden Häuser, die als Unterkünfte für Feriengäste dienen. Hier erteilten die Betreiber zudem Informationen zu dem in naher Zukunft vor Ort beabsichtigten Bau eines Familien-Urlaubs-Resorts mit insgesamt 94 Bungalows und 16 schwimmenden Häusern. Knapp 30 Millionen Euro sollen hier investiert werden. Im Anschluss an die Mittagspause stand eine Besichtigung der Kirche in Kalkwitz auf dem Programm. Diese wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut und beeindruckte die Besucher mit ihrer besonderen Architektur und Geschichte.

 

Den Abschluss bildete auch in diesem Jahr eine Radlertombola, bei der zahlreiche attraktive Preise verlost wurden. Die Gewinner zog im Beisein von Landrat und Bürgermeister die elfjährige Sophie aus Vetschau. Über den Hauptpreis – ein modernes Citybike im Wert von 600 Euro, bereitgestellt durch die Sparkasse Niederlausitz, freute sich letztendlich Gerhard Zeschnick aus Calau.

 

Übrigens: Dass Radfahren keine Frage des Alters ist, wurde auch in diesem Jahr erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. So konnte am Ende der Tour der 85-jährige Klaus Beyer aus Calau als ältester Radfahrer geehrt werden. Die jüngsten Beinchen gehörten dem geraden einmal vierjährigen Valentin Dasler aus Pforzheim, der derzeit in der Region seine Oma besucht. Er, sein achtjähriger Bruder und der Vater hatten mit ihrer Heimat, dem Bundesland Baden-Würtemberg, zugleich auch die weiteste Anreise.

 

Wohin die Tour de OSL im kommenden Jahr führen wird, steht noch nicht abschließend fest. Sicher ist jedoch, dass dann wohl der Süden des Landkreises Ausgangspunkt sein wird. Vorschläge, Ideen und Hinweise für spannende Ziele nimmt gern auch Tour-Organisator Jens Bergmann von der Kreisverwaltung OSL entgegen: 03573 870 5128; Jens-Bergmann@osl-online.de.

 

Eine Auswahl an Bilder finden Sie hier.

 

Danke an die Förderer und Organisatoren der

21. Tour de OSL und an die Sponsoren des Radler-Abschluss-Event mit der Radler-Tombola als Höhepunkt

 

Sparkasse Niederlausitz

 

 

Für das Sponsoring des Hauptpreises zur Radler-Tombola 1 City Damenfahrrad und weitere Preise für die Teilnehmer

 

Polizeiinspektion

Oberspreewald Lausitz

Herrn Schiesko

und seinen Beamten

 

 

Für die anlassbezogenen polizeilichen Maßnahmen zur verkehrsführenden Sicherung der Tour de OSL

 

WAL Betrieb Wasserwerk Tettau

 

 

Für das Getränke-Sponsoring zum Getränkestopps während der Tour

 

Stadt Vetschau Bürgermeister Herr Kanzler

 

 

 

Für die Unterstützung zur Durchführung der Tour de OSL, Start und Zielpunkt

 

Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg

 

Sponsoring eines Preises zur Tombola

 

Stadt Calau Bürgermeister Herr Suchner

 

 

Für die Unterstützung zur Durchführung der Tour de OSL, Mittagsrast am Marktplatz sowie Führung und Erläuterungen in der Kirche Kalkwitz

 

Gaststätte zur Oase, Herr Klich und sein Team

 

Für die Versorgung zur Mittagsrast

 

Insider Travel Club, Inhaber Frank Storm

 

Erläuterungen zu den schwimmenden Häusern am Gräbendorfer See

 

 

 

 

Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V. und

Tourismusverband Spreewald e. V.

 

 

Für die Bereitstellung von Preisen für die Tombola

 

Theater Neue Bühne

 

 

 

Für die Bereitstellung von Wertgutscheinen zum Besuch des Amphitheaters am Senftenberger See.

 

WIS Lübbenau/Spreewald

mit dem Spreeweltenbad

 

Für die Bereitstellung von Eintrittsgutscheinen für die Tombola

 

Snow und activ Gmbh (snow tropolis)

 

Für die Bereitstellung von Gutscheinen für die Tombola

 

Aktivtours Hoika

 

Für die Bereitstellung von Gutscheinen für die Tombola

 

Lectric e-Tandem & e-Bike Tours

 

Für die Bereitstellung von Gutscheinen für die Tombola

 

Amt Altdöbern

 

Für die Bereitstellung von Gutscheinen für die Tombola

 

DRK Kreisverband Lausitz

 

Für die Bereitstellung von Sanitätern und Fahrzeugen

 

 

Mobiler Fahrradservice & Notruf,

Heinz Trasper

 

Für die Absicherung der Teilnehmer während der Tour

 

Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

 

Für die Bereitstellung von Eintrittsgutscheinen für eines der Museen

 

 

Den Teams aus den Fachbereichen des Landkreises

- Wirtschaft und Förderung

- Büro Landrat

- Hausmeister und

Sicherheitsdienste

- Straßenverkehrsamt

- FKTZ Großräschen

 

Für die Absicherung der Tour, Bereitstellung von Fahrzeugen

 

 

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Tour de OSL – der Countdown läuft / Los geht es am Samstag um 9 Uhr in Vetschau/Spreewald

(15.06.2018)

Nur noch wenige Tage, dann heißt es wieder fleißig in die Pedale treten bei der mittlerweile 21. Tour de OSL. Auch in diesem Jahr haben OSL-Landrat Siegurd Heinze und sein Team erneut eine erlebnis- und abwechslungsreiche Strecke ins Auge gefasst. Start und Ziel bildet die Schlossremise in Vetschau/Spreewald. Über 43 Kilometer führt die Tour durch Vetschau/Spreewald, Calau und entlang des Gräbendorfer Sees. Los geht es am Samstag, dem 16. Juni 2018 um 9 Uhr.

 

Neben Halten mit spannenden Kulturprogrammen und Verpflegungsstopps erwartet die Teilnehmenden eine Radler-Tombola mit attraktiven Gewinnen. Der Hauptpreis ist ein modernes City-Bike, bereitgestellt durch die Sparkasse Niederlausitz.

 

Durchschnittlich 200 Personen begeben sich Jahr für Jahr auf die beliebte Radtour unter Leitung des Landrates. Ziel ist es, per Drahtesel die schönsten, teils auch versteckten Regionen der Heimat zu entdecken. Die Streckenführung ist bewusst einfach gehalten und das Fahrttempo gemäßigt, sodass sich die Veranstaltung für Radler jeder Könnensstufe eignet. Damit für alle Eventualitäten vorgesorgt ist, wird die Tour von Teamfahrzeugen, Sanitätern und einem Pannendienst begleitet.

 

Weitere Informationen zur Strecke und den Haltepunkten gibt es unter www.osl-online.de. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Nachdem die Jubiläumsfahrt im vergangenen Jahr die Kreisstadt Senftenberg und Umgebung erkundete, bildet dieses Mal der Norden den Ausgangspunkt. Übrigens: Der bislang jüngste, selbst radelnde Teilnehmer war acht Jahre alt, der älteste Radler zählte stolze 86 Jahre. Einige der Teilnehmenden sind bereits von Anfang an mit dabei.

 

Termin:

 

21. Tour de OSL

Samstag, 16. Juni 2018

Abfahrt 9 Uhr

Start/Ziel: Schlossremise in Vetschau/Spreewald, Schlossstraße 10

  1. Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Im vergangen Jahr widmete sich die 20. Tour de OSL unter Leitung von Landrat Siegurd Heinze der Kreisstadt Senftenberg und Umgebung. Am Samstag nun liegen Start und Ziel im Norden: Los geht es um 9 Uhr an der Schlossremise in Vetschau/Spreewald. (Archivfoto: Landkreis)

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25. Brandenburgische Seniorenwoche in OSL eröffnet / Sechs Frauen für ihr Engagement ausgezeichnet

(15.06.2018)

Die Brandenburgische Seniorenwoche ist auch im Landkreis OSL im vollen Gange. Am gestrigen Montag (11.06.2018) eröffnete Landrat Siegurd Heinze die Aktionswoche gemeinsam mit Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich und der neuen Vorsitzenden des Kreisseniorenrates OSL, Bärbel Kratzer, im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg. Erneut wurden mehrere Personen ausgezeichnet, die sich in ihrer Freizeit besonders engagiert zum Wohle der Seniorinnen und Senioren in die Gesellschaft einbringen.

 

Bereits seit 2008 würdigt der Landkreis Frauen und Männer aus dem gesamten Landkreis und dankt ihnen für ihre wertvolle ehrenamtliche Arbeit. Insgesamt 74 Personen, davon 53 Frauen und 21 Männer, konnten die Würdigung durch den Landrat bislang entgegen nehmen. Vorgeschlagen werden die Auszuzeichnenden von den jeweiligen örtlichen Seniorenbeiräten oder den Kommunen.

 

Die Geehrten im diesjährigen Jubiläumsjahr sind Ursula Hamann aus Schwarzheide, Brigitte Thiel aus Lauchhammer, Ruth Kuritz aus Buckow, Maria Lehmann aus Senftenberg, Elke Müller aus Großräschen und Waltraud Radeck aus Lindenau.

 

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch beeindruckende musikalische Auftritte der Kreismusikschule OSL sowie des Konzertchores Senftenberg unter Leitung von Sven Irrgang.

 

Im kommenden Jahr übrigens wolle die Kreisverwaltung mit der Auftaktveranstaltung neue Wege gehen, stellte Landrat Siegurd Heinze den Anwesenden in seinem Grußwort in Aussicht. So habe er sich mit Bürgermeister Andreas Fredrich verständigt, den Ort zu wechseln – und vielleicht werde man gemeinsam in See stechen, erklärten die Verwaltungschefs.

 

Wie auch immer die Auftaktveranstaltung gestaltet wird, eins steht bereits jetzt fest: Auch bei der 26. Seniorenwoche werden erneut ehrenamtlich tätige Frauen und Männer ausgezeichnet. Denn dieses Engagement, gerade im Bereich der Seniorenarbeit, nimmt in der Gesellschaft einen wichtigen Stellenwert ein. „Im Landkreis OSL leben nach aktuellen Daten 31.059 Personen über 65 Jahren. Dies entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 27,7 %. Prognosen gehen davon aus, dass der Anteil der über 65-Jährigen im Jahr 2040 bei 34.400 Personen und damit 39,9 % liegen wird“, erklärt Eva-Maria Dinter, Beauftragte für Seniorenarbeit bei der Kreisverwaltung, und fügt hinzu: „Das Ehrenamt ist für das Leben in den Seniorenbeiräten, Ortsgruppen, politischen Gremien, bei Wohlfahrtsverbänden, in Vereinen und auch in der Nachbarschaftshilfe unverzichtbar“.

 

Das diesjährige Motto der Aktionswoche lautet „25. Brandenburgische Seniorenwoche: Ein Vierteljahrhundert aktiv und mitbestimmend“. Noch bis zum 18. Juni 2018 warten vielseitige Veranstaltungen auf die Gäste. Informationen zum Programm gibt es unter www.osl-online.de.

 

 

Hier die Begründungen zu den einzelnen Auszeichnungen:

 

 

Ursula Hamann aus Schwarzheide

 

Frau Hamann ist gesellschaftlich sehr aktiv. Nachdem ein Mitglied des Seniorenrates verstorben war und später ein anders Mitglied gesundheitlich kürzertreten musste, sprang Frau Hamann in die Bresche. So blieb die Seniorengruppe aus Schwarzheide-Ost-Victoria am Leben.

 

Als die Gaststätte Victoriahof aus Altersgründen geschlossen wurde, kümmerte sich Frau Hamann darum, dass der monatliche Treff weiterhin stattfinden konnte. Heute treffen sich die Damen jeden zweiten Dienstag in der Pension Werner nicht nur zum Kaffeekränzchen. Auch Themennachmittage werden organisiert.

 

Frau Hamann bemüht sich nicht nur um die Belange der älteren Bürger in Schwarzheide. Sie hat stets ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen der Stadt und hilft, wo sie nur kann.

 

Sie unterstützt die Freiwillige Feuerwehr und gibt in der Kita „Entdeckerland“ den Kindern regelmäßig Anleitungen für Handarbeiten und Bastelarbeiten.

 

 

Brigitte Thiel aus Lauchhammer

 

Frau Thiel ist in Lauchhammer bei den verschiedensten Veranstaltungen zu sehen. Ob als helfende Hand im Hintergrund, oder als aktive und rührige Organisatorin.

 

Mal ist es das Stadtfest, mal der Kindertag oder andere Aktivitäten, wie das Weihnachtssingen im Kulturhaus - wofür sie die Hauptverantwortung nicht aus der Hand geben kann.

Aber auch ihre neue große Leidenschaft – das Theaterspielen bereitet ihr viel Freude.

 

Ihr Lehrerherz ist noch immer im ehemaligen Beruf verhaftet. Sie geht nach wie vor in der Europaschule ein und aus – hier spielt sie mit den Kindern Theater oder singt im Chor. Ihre Energie scheint unversiegbar, genau wie ihre stets fröhliche und aufmunternde Art.

 

Frau Thiel sieht die Kommune als Ganzes über die einzelnen Orts- oder Stadtteilgrenzen hinaus und handelt unkonventionell.

 

Sie sucht immer Wege, wie sie aus Notsituationen heraus helfen kann und findet oft die richtigen Worte, auch andere zum Mitmachen zu motivieren.

 

Wir danken Frau Thiel für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit, wünschen ihr persönliches Wohlergehen und weiterhin viel Schaffenskraft.

 

Ruth Kuritz aus Buckow

 

Frau Kuritz wurde 2010 als neues aktives Mitglied in den Seniorenbeirat der Stadt Calau berufen.

 

Als Interessenvertreterin der Senioren aus den Ortsteilen liegt ihr das Zusammenwachsen von Stadt und Land im Rahmen der Seniorenarbeit besonders am Herzen.

 

Dies spiegelt sich auch in ihrer jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeit als Ortsvorsteherin in ihrem Heimatort Buckow wieder.

 

Zuverlässigkeit und sachlich korrekte Arbeitsweise mit einer Portion Esprit zeichnen Frau Kuritz aus.

 

Maria Lehmann aus Senftenberg

 

Frau Lehmann wurde vom Caritas Verband in den Seniorenbeirat der Stadt Senftenberg delegiert. Sie arbeitet seit mehreren Wahlperioden hier aktiv mit.

 

Durch ihre jahrelange ehrenamtliche Arbeit in verschiedenen Funktionen und ihr hohes persönliches soziales Engagement in vielen gesellschaftlichen Bereichen ist sie ein sachkundiges Mitglied des Seniorenbeirates.

 

Frau Lehmann arbeitet im Briesker Heimatverein mit und leitet eine Sportgruppe für Seniorinnen und Senioren.

 

Sie steht in ständiger Verbindung mit der Leitung des ASB Wohnpark Lausitzer Seenland und der Ortsgruppe der Volkssolidarität Senftenberg.

 

Besonders hervorheben muss man aber ihre Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der vom Seniorenbeirat organisierten Veranstaltungen und Aktionen, wie die Adventsgala, den Kindertag, das Backen mit Ferienkindern.

 

Sie nimmt auch am jährlichen Frühjahrsputz, der vom Kinder- und Jugendparlament organisiert wird, teil.

 

Frau Lehmann leitet außerdem eine Töpfergruppe beim ASB und im Kinderheim „Sonnenschein“.

 

 

 

Elke Müller aus Großräschen

 

Frau Müller ist seit 2012 Mitglied und seit 2014 auch stellvertretende Vorsitzende im Seniorenbeirat der Stadt Großräschen.

 

Sie betreut einmal in der Woche den „Sport für Jedermann“ bei den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Altersgerechten Wohnungen.

 

Im Senioren-Bowling-Club ist Frau Müller auch als aktives Mitglied tätig.

 

Seit Jahren engagiert sie sich als Wahlhelferin bei den Kommunalwahlen.

 

Sie kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit im Seniorenbeirat und hält Kontakt zur Pressesprecherin der Stadt.

 

Frau Müller ist sehr hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn jemand gebraucht wird. Auf ihre uneigennützige Unterstützung kann man sich stets verlassen.

 

 

Waltraud Radeck aus Lindenau

 

Frau Radeck ist immer zur Stelle, wenn Aufgaben anstehen, Programme gestaltet und Pläne erarbeitet werden müssen.

 

Sie ist aktives Mitglied im Heimat- und Sportverein und auch bei den Landfrauen.

 

Bei Veranstaltungen, Feiertagen und Festen im Dorf ist sie immer helfend dabei, wenn Kaffee und Kuchen vorbereite und verkauft werden.

 

Auch sind ihre Ideen bei der Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung von Ausstellungen im Torhaus Lindenau gefragt.

 

Mit den Landfrauen gestaltet Frau Radeck seit vielen Jahren die Erntekronen. Sie ist beim Getreide schneiden, beim Binden und Aufstellen der Kronen für die Erntefeste dabei.

 

In den letzten Jahren war Frau Radeck mit den Lindenauer Landfrauen bei den Landeserntefesten, Handwerker- und Bauernmärten in Burg, Cottbus und anderen Orten unterwegs und setzt sich für die alte Tradition des Erntekronen Bindens ein.

 

Frau Radeck engagiert sich aber vor allem auch in der Seniorenarbeit.

Sie ist immer ein zuverlässiger Ansprechpartner und Mitorganisator, sei es in der Nachbarschaftshilfe, beim Verteilen von Einladungen, in der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen oder Vorträgen.

 

Das dörfliche Leben in Lindenau wird durch Frauen, wie Frau Radeck mitgestaltet und aufrechterhalten.

 

 

Die Kreisverwaltung dankt allen Ausgezeichneten für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit, wünscht ihnen persönliches Wohlergehen und weiterhin viel Schaffenskraft!

 

Konnten in diesem Jahr die Ehrungen für ihr ehrenamtliches Engagement entgegen nehmen: Ursula Hamann aus Schwarzheide (li.), Brigitte Thiel aus Lauchhammer (2.v.li.), Elke Müller aus Großräschen (2.v.r.) und Waltraud Radeck aus Lindenau (re.). Es gratulierten Landrat Siegurd Heinze (3.v.r.), Sozialdezernent Alexander Erbert (3.v.li.), die Beauftragte für Seniorenarbeit Eva-Maria Dinter (4.v.r.) und Bärbel Kratzer, Vorsitzende des Kreisseniorenrates OSL (4.v.l.). (Foto: Landkreis)

 

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Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest weiter hoch – Landkreis OSL richtet Hotline ein / Finanzielle Unterstützung zur Reduzierung der Schwarzwildbestände wird gut angenommen

(15.06.2018)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter aus Richtung Osteuropa auf dem Vormarsch. Obwohl in Deutschland bislang kein Seuchenfall aufgetreten ist, kann es aufgrund der rasanten Verbreitung jederzeit zum Ausbruch kommen. Angesichts des akuten Seuchenverlaufes ist insbesondere die Jägerschaft aufgefordert, ein Auftreten von Totfunden bei Schwarzwild der Veterinärbehörde zu melden und geeignete Proben amtlich abklären zu lassen. Aber auch Bürger werden gebeten, die Augen offen zu halten. Um künftig noch schneller handeln zu können, hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz nunmehr eine ASP-Hotline eingerichtet. Indes wird die seit 1. April 2018 vom Landkreis gezahlte Aufwandsentschädigung für Wildschweinproben gut angenommen.

 

Wer im Wald ein totes Wildschwein findet, hat die Möglichkeit, täglich, sieben Tage pro Woche, von 7 bis 22 Uhr unter der Rufnummer (03573) 870 4400 das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Kreisverwaltung in Senftenberg zu kontaktieren und mit den fachkundigen Tierärzten umgehend das weitere Vorgehen zu besprechen.

 

Als geeignete Maßnahme, um den hohen Schwarzwildbestand und somit auch das Risiko für eine mögliche Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu reduzieren, wurde im OSL-Kreistag am 15. März 2018 eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro je erlegtem Wildschwein beschlossen. Für jedes Schwarzwild, welches über die Jagdstrecke von 3900 Tieren pro Jagdjahr hinaus geschossen wird, erhält ein Jäger vom Land eine Abschussprämie in Höhe von 50 Euro je Tier. Zusätzlich kann Jagdberechtigten eine Aufwandsentschädigung für das Bereitstellen von Proben von Unfallwild oder Totfunden ausgezahlt werden. Auch hier hat der Landkreis eine eigene Prämie in Höhe von 30 Euro auf den Weg gebracht.

 

Amtstierarzt Jörg Wachtel ist mit der bisherigen Resonanz auf die Prämie zufrieden: „Die neue Aufwandsentschädigung wird seit dem Beginn des aktuellen Jagdjahres zum 1. April gut angenommen. Wir haben einen deutlichen Anstieg an eingereichten Schwarzwild-Proben zu verzeichnen, die in unserem Labor zusätzlich auch auf Trichinen und den Duncker’schen Muskelegel untersucht werden.“ Erst kürzlich wurden umfangreiche Bauarbeiten im Kellerbereich des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes im Dubinaweg 1 in Senftenberg abgeschlossen, bei denen unter anderem auch das Labor vergrößert und somit auf die stets wachsenden Anforderungen im Bereich der Fleischuntersuchungen reagiert wurde.

 

Die ASP befällt Haus- und Wildschweinbestände, ist für den Menschen und Haustierarten jedoch ungefährlich. Weitere Informationen zur Tierseuche erhalten Interessierte unter www.osl-online.de im Menüpunkt „Afrikanische Schweinepest“.

 

Die Afrikanische Schweinepest ist weiter auf dem Vormarsch in Richtung Deutschland. Damit ein möglicherweise infiziertes Tier umgehend untersucht werden kann, hat der Landkreis OSL eine Hotline eingerichtet. (Foto: Landkreis OSL)

Heinz Klevenow ist Träger des Verdienstordens des Landes Brandenburg – die Kreisverwaltung gratuliert!

(15.06.2018)

Am heutigen Mittwoch (13.06.2018) wurde im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei in Potsdam zum 14. Mal der Verdienstorden des Landes Brandenburg verliehen. Ministerpräsident Dietmar Woidke würdigte in diesem Jahr insgesamt 18 Bürgerinnen und Bürger für ihre Jahre- und jahrzehntelangen außerordentlichen Verdienste um das Land Brandenburg und seine Bevölkerung. Mit dem Klettwitzer Heinz Klevenow ist auch ein bekanntes Gesicht aus dem Landkreis OSL unter den Geehrten.

 

Die Übergabe des Verdienstordens an Heinz Klevenow begründet die Staatskanzlei Brandenburg in ihrer Pressemitteilung vom 13.06.2018 wie folgt:

 

„Heinz Klevenow ist ein Theatermann mit Leib und Seele. Für die neue Bühne Senftenberg war seine künstlerische Arbeit geradezu prägend. Dort war er nicht nur Schauspieler. Als Intendant, Regisseur und Leiter der Umbaumaßnahmen steuerte er das Theater klug und mit sicherem Gespür durch die künstlerischen, betriebswirtschaftlichen und politischen Turbulenzen der Nachwendezeit. Auf eindrucksvolle, hochgelobte Weise gelang ihm die Jahre hindurch bis zu seinem Abschied 2004 eine Spielplangestaltung, die dem Publikum entgegenkam und es zugleich forderte. 2001 wurde sein Auf- und Ausbauwerk mit der Eröffnung des Amphitheaters gekrönt.“

 

Im Umbruchjahr 1989 übernahm der 1940 in Prag als Sohn des Schauspielerpaares Marga Legal und Heinz Klevenow geborene Klevenow nach über 25 Jahren Theaterarbeit an verschiedenen renommierten Häusern die Intendantur am Senftenberger Theater. Dieses leitete er mit hohem Engagement bis 2004 und schaffte es trotz aller Herausforderungen, das Theater stabil und zukunftsgerichtet aufzustellen. Der heute 77-Jährige Heinz Klevenow begeistert das Publikum nach wie vor regelmäßig in Aufführungen der neuen Bühne Senftenberg.

 

Die Kreisverwaltung gratuliert dem ehemaligen langjährigen Intendanten des Theaters neue Bühne Senftenberg und noch heute aktiven Schauspieler, dankt ihm für seine zahlreichen Verdienste um das Theater und wünscht ihm auch für die kommenden Jahre weiterhin beste Gesundheit, Wohlergehen und Freude auf all seinen Wegen!

 

An der Feierstunde in Potsdam nahm stellvertretend für den Landkreis Dezernent Alexander Erbert teil, um dem Träger des Verdienstordens die Wünsche der Kreisverwaltung persönlich zu übermitteln.

 

Konnte heute in Potsdam den Verdienstorden des Landes Brandenburg entgegennehmen: Heinz Klevenow. Zu den ersten Gratulanten zählte Alexander Erbert von der Kreisverwaltung OSL. (Foto: Landkreis)

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ver.di im Alleingang? - Ankündigung von weiteren Warnstreiks im Klinikum trotz Annäherung

(08.06.2018)

Senftenberg/Lauchhammer. Nach der erneuten Tarifrunde am Montag (04.06.) kündigt die Bezirksleitung der Gewerkschaft ver.di in Cottbus im Nachgang bereits öffentlich weitere Streiks an, ohne dies zuvor mit der Tarifkommission abgestimmt zu haben. Die nächste Sitzung der Tarifkommission findet nach Angaben von ver.di am Freitag (08.06.) statt. Hier sollte dann eigentlich der aktuelle Verhandlungsstand beraten und über weitere Warnstreiks entschieden werden. Bis dahin läuft die Debatte um die Tarifverhandlungen zwischen dem Klinikum Niederlausitz und der Dienstleistungsgewerkschaft, im Wesentlichen gesteuert durch ver.di, öffentlich. Die Unternehmensleitung des Klinikums setzt hingegen eher auf eine allgemein gemäßigte Informationspolitik, mit dem Ziel, den Konflikt nicht noch zu verschärfen, sondern weiterhin an konstruktiven Lösungen zu arbeiten.

 

Dazu wurden in der letzten Verhandlungsrunde auch bereits Fortschritte gemacht. So wurde für die Mitarbeiter der Boden- und Luftrettung in Senftenberg eine Einigung mit massiven Gehaltssteigerungen erzielt. Auch in Bezug auf die Entgeltordnung für die Pflegeberufe im Klinikum ist das Klinikum den Forderungen von ver.di im Wesentlichen nachgekommen. Bei der Vergütung für die Auszubildenden steht das Klinikum weiterhin zu seinem Angebot, das eine höhere Gehaltsteigerung vorsieht, als von ver.di ursprünglich gefordert.

 

Der ver.di-Verhandlungsführer Ralf Franke kritisiert hingegen den Landkreis und den Landrat, weil der Landkreis Investitionsentscheidungen in der Vergangenheit mitgetragen hätte. „Ich habe bisher noch nicht gehört, dass nur ein Mitarbeiter mit der Beschaffung des MRTs in Lauchhammer nicht einverstanden wäre. Hier ist eine Entscheidung für die Patienten getroffen worden, die aus unserer Sicht dringend notwendig war und auch der Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses dient“, sagt Hendrik Karpinski, Geschäftsführer des Klinikums. Und auch Landrat Siegurd Heinze hält es für erforderlich, dass sich das Klinikum weiterhin für die Zukunft gut aufstellt und dabei insbesondere in die Mitarbeiter aber auch die Infrastruktur und die Technik des Unternehmens investiert.

 

Die Unternehmensleitung des Klinikums hält eine Einigung im aktuellen Tarifkonflikt für besonders wichtig und setzt dafür alle Hebel in Bewegung. Weitere Warnstreiks möchte das Klinikum im Interesse der Patienten und der Mitarbeiter, die dann diese Last tragen müssen, gern vermeiden.

 

Der nächste Verhandlungstermin findet am Freitag, den 22. Juni um 16 Uhr im Klinikum statt.

 

(Quelle: Klinikum Niederlausitz GmbH)

[2018-02-14_PM_KNL_Auftaktgespräch zu Tarifverhandlungen im Klinikum Niederlausitz hat stattgefunden.pdf]

[2018-03-05_PM_KNL_Klinikum Niederlausitz will Ausbildungsvergütung erhöhen]

[2018-02-14_PM_KNL_Auftaktgespräch zu Tarifverhandlungen im Klinikum Niederlausitz hat stattgefunden.pdf]

[2018-05-31_PM_KNL_Streik im Klinikum – Tarifverhandlungen gehen weiter.pdf]

[2018-06-04_PM_KNL_Trotz Warnstreik keine Einschränkungen im Krankenhausbetrieb.pdf]

[2018-06-07_PM_KNL_Ver.di im Alleingang.pdf]

Foto zu Meldung: ver.di im Alleingang? - Ankündigung von weiteren Warnstreiks im Klinikum trotz Annäherung

OSL startet in die 25. Brandenburgische Seniorenwoche / Einladung zum feierlichen Auftakt am 11. Juni 2018

(07.06.2018)

Am Sonntag, dem 10. Juni 2018 beginnt im Land Brandenburg die 25. Brandenburgische Seniorenwoche. Auch die Kommunen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligen sich erneut und bieten ihren Bürgerinnen und Bürgern ein abwechslungsreiches Programm. Die von der Kreisverwaltung organisierte Eröffnungsveranstaltung findet am Montag, dem 11. Juni 2018 um 15 Uhr im Bürgerhaus „Wendische Kirche“ in Senftenberg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Vor Ort erwarten die Gäste unter anderem Grußworte von Landrat Siegurd Heinze, dem Bürgermeister der Stadt Senftenberg, Andreas Fredrich und der Vorsitzenden des Kreisseniorenrates, Bärbel Kratzer. Für Unterhaltung sorgt ein kulturelles Rahmenprogramm. Dieses gestaltet in diesem Jahr der Konzertchor Senftenberg unter Leitung von Sven Irrgang. Auch Schülerinnen und Schüler der Musikschule des Landkreises tragen Stücke vor. Einen weiteren Höhepunkt bildet die Auszeichnung derjenigen Seniorinnen und Senioren, welche sich besonders aktiv für ältere Menschen einsetzen oder sich engagiert in den verschiedenen kommunalen Seniorenbeiräten betätigen. Sechs Personen, davon erstmals allesamt Frauen, können die Ehrung in diesem Jahr entgegen nehmen.

 

Die Eröffnungsveranstaltung des Landkreises bildet den Auftakt für eine Reihe vielfältiger Veranstaltungen in den einzelnen Kommunen. „Diese reichen von Festveranstaltungen, Amtsseniorennachmittagen, Gesprächsrunden mit Bürgermeistern und Kommunalpolitikern und Sportveranstaltungen über Buchlesungen bis hin zu Ausflügen“, stellt Eva-Maria Dinter, Beauftragte für Seniorenarbeit beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, in Aussicht. Die Programmpunkte werden von den örtlichen Seniorenbeiräten mit Unterstützung der Kommunen organisiert und durchgeführt.

 

Das diesjährige Motto der Aktionswoche lautet „25. Brandenburgische Seniorenwoche: Ein Vierteljahrhundert aktiv und mitbestimmend“.

 

Hinweis für Vertreter der Medien: Bei Fragen steht Eva-Maria Dinter gern für weitere Auskünfte zur Verfügung: (03573) 870 41 63.

 

Dies sind die Angebote rund um die Brandenburgische Seniorenwoche im Landkreis OSL:

 

 

Kommune

Datum

Zeit

Ort

Veranstaltung

Kreissenioren-rat

11.06.2018

15:00

Senftenberg, Bürgerhaus Wendische Kirche

Zentrale Eröffnungsveranstaltung im LK OSL

Stadt Senftenberg

12.06.2018

14:00

Senftenberg, ASB Begegnungsstätte Kormoranstraße

Bürgermeisterforum

13.06.2018

14:00

Senftenberg, Begegnungsstätte der Volkssolidarität ,Thälmann-Str. 66

Bürgermeisterforum

18.06.2018

14:30

Senftenberg, ASB Begegnungsstätte Kormoranstraße

Reisevortrag China

18.06.2018

15:00

Senftenberg, Begegnungsstätte der Volkssolidarität ,Thälmann-Str. 66

Märchenstunde für Erwachsene

16.06.2018

15:00

Senftenberg, ASB Begegnungsstätte Kormoranstraße

Tanzveranstaltung

Stadt Schwarzheide

08.06.2018

14:00

Schwarzheide, Heimatstube

Wanderung um den Südsee

13.06.2018

14:00

Schwarzheide, Achat Hotel

Eröffnungsveranstaltung

14.06.2018

15:00

Schwarzheide, Narrenhof

Theateraufführung

16.06.2018

10:00

Schwarzheide, AWO Seniorentagesstätte

Diskussionsrunde mit dem Bürgermeister und den Stadtverordneten

Stadt Lauchhammer

14.06.2018

15:00

Lauchhammer Mitte, Kulturhaus

Kulturveranstaltung

Amt Ortrand

08.06.2018

15:00

Ortrand, Pulsnitzhalle

12. Amtsseniorentag

Stadt Vetschau/

Spreewald

13.06.2018

15:00

Vetschau/Spreewald, Bürgerhaus

Eröffnungsveranstaltung

Stadt Calau

13.06.2018

14.00

Calau, Seniorenbegegnungsstätte

Forum mit dem Bürgermeister

 

15.06.2018

15.00

Calau, Hotel zur Post

Auftaktveranstaltung

Stadt

Großräschen

06.06.2018

15:00

Großräschen, Seniorenbüro

Vortrag „Heilen mit Naturmitteln“

 

12.06.2018

15:00

Großräschen, Seniorenbegegnungsstätte „Gute Stube“

Märchenprogramm mit Frau Fisch

 

13.06.2018

15:00

Großräschen, Seniorenbüro

Informationsveranstaltung mit dem Bürgermeister

Stadt Lübbenau/

Spreewald

15.06.2018

15:00

Lübbenau/Spreewald,

Spreewaldwerkstätten

Eröffnungsveranstaltung

 

 

 

Anlässlich der 25. Brandenburgischen Seniorenwoche finden auch im Landkreis OSL mehrere Veranstaltungen statt. Zur Auftaktveranstaltung in der Wendischen Kirche in Senftenberg sind Interessierte herzlich eingeladen (Archivfoto: Landkreis).

Foto zu Meldung: OSL startet in die 25. Brandenburgische Seniorenwoche / Einladung zum feierlichen Auftakt am 11. Juni 2018

Brückensanierung auf der Kreisstraße Lauchhammer-Tettau verzögert sich

(07.06.2018)

Die für diese Woche geplanten Sanierungsarbeiten an der Straßenbrücke über die Schwarze Elster auf der Kreisstraße 6607 im Bereich Lauchhammer-Tettau verschieben sich um wenige Tage. Konkret sollen die Bauarbeiten nunmehr am Freitag, dem 15. Juni 2018 beginnen und bis zum Freitag, dem 29. Juni 2018, andauern. Vorgesehen ist, die Fahrbahnübergänge, Anschlussfugen und die Asphaltdeckschicht der Brücke auszubessern.

 

Die Maßnahme erfolgt unter Vollsperrung der Straße. Eine Umfahrung über Schraden wird ausgeschildert.

 

Seit Ende Mai, voraussichtlich bis zum 30. August 2018, wird entlang der Strecke zudem die Radwegbrücke über den großen Binnengraben grundhaft instandgesetzt. Radfahrer werden über die Kreisstraße umgeleitet.

 

Junge Lausitzer bringen frischen Wind in die Kreisverwaltung OSL

(07.06.2018)

Landrat Siegurd Heinze übergibt Ausbildungsverträge

 

Sieben Jugendliche beginnen im September dieses Jahres ein Studium bzw. eine Ausbildung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Landrat Siegurd Heinze hieß gemeinsam mit Ausbilderin Anna-Lena Rohrick die angehenden Auszubildenden und Studenten herzlich willkommen und überreichte ihnen am Dienstag, den 29. Mai 2018 ihre Ausbildungsverträge.

„Hervorragende Berufsperspektiven und eine Vielzahl von abwechslungsreichen, vielseitigen Aufgaben erwarten Studenten und Auszubildende beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz. In den vergangenen Jahren haben alle Auszubildende erfolgreich, teils mit Auszeichnung ihre Ausbildung beim Landkreis OSL absolviert“, erklärte Landrat Heinze und stellte bei erfolgreichem Abschluss des Studiums oder der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag sowie attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten in Aussicht.

 

Mit Melanie Mutschke aus Ruhland, Joseline Skraback aus Neuhausen/Spree, Sophie Weber aus Calau und Kira Kozber aus Altdöbern erlernen ab Herbst 2018 vier junge Frauen beim Landkreis OSL den Beruf der Verwaltungsfachangestellten, während Niklas Neumann aus Senftenberg zum Kaufmann für Büromanagement ausgebildet wird. Für Jessica Duwe aus Schwarzheide sowie Anna Lehmann aus Bronkow beginnt ab September ihr dualer Bachelor-Studiengang „Öffentliche Verwaltung Brandenburg (LL.B.)“.

 

Insgesamt 21 junge Frauen und Männer absolvieren derzeit eine Ausbildung oder ein Studium beim Landkreis OSL. Neben signifikanten Berufsausbildungen, beispielsweise zum/zur Verwaltungsfachangestellten oder im Bereich Büromanagement, befinden sich derzeit auch eine Fachkraft für Hygieneüberwachung und ein Lebensmittelkontrolleur im ersten Jahr ihrer Ausbildung bei der Kreisverwaltung.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten beim Landkreis OSL sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de zu finden. Dort werden im Herbst auch die Ausschreibungen für den Ausbildungsbeginn 2019 veröffentlicht.

Foto:

Von links nach rechts: Ausbilderin Anna-Lena Rohrick, Anna Lehmann, Melanie Mutschke, Jessica Duwe, Niklas Neumann, Sophie Weber, Joseline Skraback, Landrat Siegurd Heinze

Nicht im Bild: Kira Kozber

Foto: Landkreis

Foto zu Meldung: Junge Lausitzer bringen frischen Wind in die Kreisverwaltung OSL

Ein Wochenende mit Landwirtschaft zum Anfassen für Groß und Klein: 24. Brandenburger Landpartie am 9. & 10. Juni auch in OSL

(05.06.2018)

„Entdecken-Erleben-Genießen“ - unter diesem Motto laden am kommenden Wochenende erneut sechs Unternehmen aus dem ländlichen Raum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur nunmehr 24. Brandenburger Landpartie ein. Landrat Siegurd Heinze eröffnet die Veranstaltung am Samstag, dem 9. Juni 2018 um 14 Uhr gemeinsam mit Landwirt Dr. Andreas Wobar an dessen Weinberg auf den IBA-Terrassen am Großräschener See.

 

Hier ein Überblick, welche sechs Betriebe in OSL sich beteiligen:

 

Weinbau Dr. Wobar Großräschen

geöffnet: Samstag, 9. Juni 2018, 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Der Weinberg liegt direkt an den IBA-Terrassen mit Blick auf den in Flutung befindlichen Großräschener See. Der Winzer bietet Weinbergführungen mit Erläuterungen zur Entstehung des Weinberges, zu den angebauten Weinsorten und Weinproben an.

 

IBA-Terrassen GmbH Großräschen

geöffnet: Samstag, 9. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Sonntag, 10. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Die neu eröffnete Ausstellung „Brandenburg von oben – Eine Reise in Luftbildern“ kann besucht werden. Zusätzlich erhalten die Gäste Informationen zur Entwicklung des Stadthafens, des Strandbereichs und zur künftigen touristischen Entwicklung.

 

Landwirtschaftsbetrieb Angerhof Bischdorf

geöffnet: Samstag, 9. Juni 2018, 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Sonntag, 10. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Der Angerhof Bischdorf betreibt seit mehr als 20 Jahren nachhaltige Landwirtschaft. Die Besucher erwartet ein kurzweiliges Programm mit Stallrundgängen, Reitmöglichkeiten, Kremserfahrten, Schweine-Wettrennen, Schau- und Wettmähen, Open-Air-Liveband, Lichtshow, Traktoren- und Mähdrescherfahrten und vielen weiteren Höhepunkten.

 

Landwirtschaftsbetrieb Domin Peickwitz

geöffnet: Samstag, 9. Juni 2018, 10.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Sonntag, 10. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Das seit vielen Jahren erfolgreich geführte Familienunternehmen gibt Einblick in die Vielfältigkeit der Betätigungsfelder eines modernen Landwirtschaftsbetriebes. Für Kurzweil sorgen das 4. Peickwitzer Traktorentreffen, Landtechnik zum „Anfassen“, Kutschfahrten, Reitmöglichkeiten, ein Kinderprogramm, Live-Musik und vieles mehr.

 

Fachwerkscheune und Brauchtum Welz in Neupetershain

geöffnet: Samstag, 9. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sonntag, 10. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Die Besucher erwartet an beiden Tagen ein vielfältiges Programm: Verkaufsstände mit regionalen Produkten, Stallrundgänge, Kinderprogramm mit Hüpfburg, Auftritt des Welzower Heimatchors, Hofgottesdienst am Sonntag und vieles andere mehr.

 

Spreewaldhof Leipe

geöffnet: Samstag, 9. Juni 2018, 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Sonntag, 10. Juni 2018, 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Auf dem Hof können sich Besucher über Spreewälder Traditionen, wie z. B die Fischräucherei, informieren, traditionelle Handwerkskunst, z.B. geflochtene Körbe und Holzskulpturen bestaunen und im Backhaus frisch gebackenen Blechkuchen sowie andere gastronomische Köstlichkeiten genießen.

 

 

Zur Brandenburger Landpartie:

 

Brandenburg weit haben sich etwa 200 Landwirtschaftsbetriebe, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof, auf große und kleine Gäste aus Nah und Fern eingestellt. Das erlebnisreiche Wochenende steht unter der Schirmherrschaft des Verbandes zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. (pro agro e.V.) und ist bereits seit 1994 jährlich eine der größten Veranstaltungen auf dem Lande. Die Landwirtschaft zum Anfassen zieht dabei stets zahlreiche Interessierte an: Mehr als Hunderttausend Besucher nutzten in den vergangenen Jahren die Brandenburger Landpartie für ihre persönliche Entdeckungstour zwischen Prignitz und Lausitz. Nähere Informationen gibt es auf der vom Verein pro agro e.V. gestalteten Homepage, www.brandenburger-landpartie.de.

 

 

 

Fotos: „Entdecken-Erleben-Genießen“ - unter diesem Motto laden am kommenden Wochenende sechs Landwirtschaftsbetriebe in OSL große und kleine Besucher zur Brandenburger Landpartie ein. (Archivfoto: Landkreis)

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„Gemeinsames Lernen“ bewegt OSL / Erste Bildungskonferenz des Landkreises widmete sich dem Thema / 120 Teilnehmer tauschten sich aus

(04.06.2018)

Immer mehr Schulen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz widmen sich dem „Gemeinsamen Lernen“ von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung oder Förderbedarf. Dass der eingeschlagene Weg jedoch lang und steinig ist, wurde bei der ersten Bildungskonferenz des Bildungsbüros des Landkreises deutlich. Diese fand am Donnerstagnachmittag (17. Mai 2018) in der Aula des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg statt. Unter der Überschrift „Gemeinsames Lernen: Unterstützungsangebote inklusiv – kooperativ“ tauschten sich Schulen, Kita- und Schulträger, Elternvertreter, interessierte Bildungsakteure und weitere Akteure aus.

 

Knapp 120 Personen, darunter auch der Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Dr. Thomas Drescher, folgten der Einladung der Kreisverwaltung. Die Wichtigkeit des Themas „Gemeinsames Lernen“ sei auch ihm bewusst und begleite ihn in seiner Arbeit, machte Staatssekretär Dr. Thomas Drescher deutlich und stellte in seinem Redebeitrag weitere Maßnahmen in Aussicht: „Der Anstieg des Besuchs allgemeiner Schulen von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zeigt ein verändertes Elternwahlverhalten, dem das Land entsprechen muss und will. Das Land strebt daher an, dass sich in den kommenden ca. 5 bis 6 Jahren weitere Grund-, Ober- und Gesamtschulen sowie die Schulzentren als Schulen für GL etablieren.

 

Das Thema „Gemeinsames Lernen“ bzw. Inklusion wurde für die 1. Bildungskonferenz des Landkreises nicht zufällig gewählt, sondern ist in OSL nach wie vor aktuell. Erfreulich, trotz aller noch bestehenden Herausforderungen, ist die positive Entwicklung an den 23 allgemeinen Grundschulen und der Sekundarstufe 1 der neun Oberschulen und drei Gymnasien.

 

Gerade im Grundschulbereich sind die Gesamtschülerzahlen in den letzten vier Jahren um ca. 10 % gestiegen (auf 5.129 Grundschüler). Die Anzahl von Kindern mit einer Behinderung oder einem Förderbedarf ist im Gesamten gleich geblieben (ca. 270 Kinder). Es wird jedoch deutlich, dass in den vergangenen Jahren der Anteil der Kinder, die am gemeinsamen Unterricht teilnehmen, deutlich angestiegen ist. Hier ist ein Zuwachs um 23 % zu verzeichnen.

 

Dieser Trend führte sich auch in den Oberschulen und Gymnasien (Sekundarstufe I) fort. Die Schülerzahlen sind hier mit etwa 3.250 Schülerinnen und Schülern in den letzten vier Jahren stabil geblieben. Mit Blick auf die Inklusionsquote, also die Beschulung der Kinder und Jugendlichen mit einem Förderbedarf an den Oberschulen und Gymnasien, ist hier ein Zuwachs von 115% zu verzeichnen, obwohl die Förderquote um 41 % gesunken ist. Insgesamt weisen weniger Schüler einen Förderbedarf auf, aber davon noch mehr Schüler im gemeinsamen Unterricht als noch vor 4 Jahren.

 

Neben Informationen zum IST-Stand bzw. der Entwicklungen im LK und den vorhandenen Unterstützungsangeboten des „Gemeinsamen Lernens“ bekamen die Teilnehmer die Gelegenheit, bei einem „Markt der Bildungsakteure“ miteinander in Austausch zu treten und so den Grundstein für weitere Kooperationen zu legen. Hierbei präsentierten Aussteller an Informationsständen ihre Angebote im Bereich der frühkindlichen, schulischen und beruflichen Bildung sowie im Bereich der Integration.

 

Dies kam bei den Ausstellern, darunter Nora Heinrich vom Integrationsfachdienst Cottbus im Auftrag des Integrationsamtes im LASV Brandenburg, gut an: „Ich habe viele anregende Gespräche führen können und ein großes Interesse an unseren Angeboten erfahren. Auch für unsere Arbeit ist das Thema Inklusion ein relevantes Thema. Der Austausch dazu und eine stärkere Vernetzung der einzelnen Akteure sind auf jeden Fall hilfreich und wichtig, um sich dem Thema auch in Zukunft weiter zu stellen“, so die Fachberaterin für vertiefte Berufsorientierung, die jungen Menschen unter anderem Schulpraktika auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt.

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Gesprächsrunde mit Dagmar Kittel vom Staatlichen Schulamt Cottbus, Kathrin Richter von der Grundschule Guteborn, der Leiterin der Oberschule Ehm Welk aus Lübbenau/Spreewald, Gabriela Lehmann, und der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Carola Wolschke. Moderiert wurde die Runde von Helga Schüler, Leiterin des Schulverwaltungs- und Kulturamtes des Landkreises OSL.

 

Neben Fortschritten im Bereich inklusives Lernen berichteten die Teilnehmer der Diskussionsrunde auch von Sorgen und Hindernissen aus dem Alltag: So mangele es in der Praxis noch immer an klaren Rahmenvorgaben, um das Thema Inklusion ganzheitlich umsetzen zu können. Auch im Hinblick auf die personelle Ausgestaltung bestehe Handlungsbedarf, machten die Gesprächsteilnehmer deutlich. So fehle es unter anderem an zusätzlichen Pädagogen und Sonderpädagogen, um das Thema gemeinsames Lernen an den Schulen besser begleiten und absichern zu können. Auch in finanzieller Hinsicht erhoffe man sich mehr Unterstützung. Hier sehe man in erster Linie das Land Brandenburg in der Pflicht, wurde deutlich.

 

Dass sich die Schulen in OSL trotz aller Herausforderungen bereits auf einem guten Weg hin zu einer inklusiven Bildung befinden, bestätigt Delia Schäfer vom Bildungsbüro des Landkreises. So gehen alle Kommunen als Schulträger durchweg das Thema an. Dies spiegele sich neben dem vielseitigen Engagement auch in den baulichen Veränderungen im Sinne der Barrierefreiheit wieder, die an vielen Gebäuden durchgeführt wurden und werden.

 

Das Bildungsbüro des Landkreises richtete das erste Mal eine Bildungskonferenz aus. Zukünftig soll sich die als Fachtagung ausgerichtete Veranstaltung weiteren relevanten Themen im Bereich der Bildungslandschaft des Landkreises widmen. „Dabei ist es auch nicht ausgeschlossen, dass wir uns dem Thema Inklusion ein weiteres Mal widmen“, stellt Delia Schäfer angesichts des Interesses an der Veranstaltung und dem deutlichen Gesprächsbedarf in Aussicht.

 

 

Foto: Nora Heinrich, Fachberaterin für vertiefte Berufsorientierung beim Integrationsfachdienst Cottbus im Auftrag des Integrationsamtes im LASV Brandenburg, informierte bei der Ersten Bildungskonferenz der Kreisverwaltung als Ausstellerin beim Markt der Möglichkeiten über Angebote und kam dabei selbst in den Austausch mit den anderen Teilnehmern. (Foto: Landkreis)

 

Foto: Die gemeinsame Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung oder Förderbedarf ist in den Kindertageseinrichtungen und den allgemeinbildenden Schulen des Landkreises längst keine Ausnahme mehr. Der Landkreis widmete sich dem Thema kürzlich in seiner ersten Bildungskonferenz. (Foto: Landkreis)

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Vorschlagsliste für die Wahl der ehrenamtlichen Jugendrichter für die Amtsgerichte

(25.05.2018)

Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hat in seiner Sitzung am 24.05.2018 die Vorschlagsliste für die Wahl der ehrenamtlichen Jugendrichter für die Amtsgerichte Senftenberg und Lübben und das Landgericht Cottbus für die Legislaturperiode 2019 -2023 bestätigt.

 

Jeder Bürger des Landkreises hat gem. § 37 Gerichtsverfassungsgesetz eine Einspruchsmöglichkeit. Damit diese wahrgenommen werden kann, wird die Vorschlagsliste in der Zeit vom 04.06.2018 bis12.06.2018 im Bürgerbüro des Landratsamtes, Dubinaweg 1 (Haus 5) in Senftenberg ausgelegt.

 

Zu folgenden Zeiten kann Einblick in die Vorschlagsliste genommen werden:

 

Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Der Landkreis freut sich auf die 21. Tour de OSL - Seien Sie mit dabei!

(08.05.2018)

Dieses Mal geht es in den Nordosten des Landkreises: Alle Radfreunde sind am Samstag, den 16. Juni 2018 recht herzlich eingeladen um 9 Uhr mit auf die rund 43 Kilometer lange Strecke durch Vetschau, Calau und entlang des Gräbendorfer Sees zu kommen.

 

Start- und Zielpunkt ist in diesem Jahr die Schlossremise, Schlossstraße 10, in Vetschau/Spreewald.

 

Wie in jedem Jahr erwarten die Teilnehmer auch 2018 zahlreiche Highlights auf der Strecke sowie die beliebte Radler-Tombola mit ihren hochwerten Preisen. Als Hauptpreis wird wieder ein modernes Fahrrad unter allen Mitstreitern im Anschluss an die Tour verlost.

Vorgestellt wurde der Streckenverlauf am gestrigen Tage durch Landrat Siegurd Heinze sowie den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz Lothar Piotrowski beim traditionellen Pressegespräch zur Tour, die diesmal in der Schlossremise in Vetschau stattfand.

 

Den genauen Streckenverlauf mit allen Zwischenstopps können Sie der Datei im Anhang entnehmen.

 

Seien Sie mit dabei, wenn die Tour de OSL in die 21. Runde geht. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

[Streckenverlauf]

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Zukunftstag 2018 – Kreisverwaltung OSL war dabei / 31 Jungen und Mädchen gingen in Senftenberg & Calau auf Entdeckungstour

(02.05.2018)

Herzlich Willkommen zum Zukunftstag für Jungen und Mädchen – so lautete heute (26. April 2018) vielerorts im Land Brandenburg das Motto. Fast 6.500 Schülerinnen und Schüler haben sich bei über 725 Unternehmen, Institutionen, Berufs- und Hochschulen und Behörden im gesamten Land Brandenburg angemeldet, um einen Schultag der besonderen Art zu erleben. Auch der Landkreis OSL war erneut mit von der Partie und bot Schülerinnen und Schülern an den Standorten in Senftenberg und Calau spannende Einblicke in die Arbeit einer Verwaltung und informierte zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Am Ende stand die schöne Erkenntnis: Die Arbeit in einer Verwaltung ist weit weniger trocken, als oftmals gedacht.

 

Das Interesse an den angebotenen Veranstaltungen war auch in diesem Jahr groß. So starteten am Donnerstagmorgen in Senftenberg 15 und in Calau 16 Jungen und Mädchen in den Tag. Vertreten waren die Dr.-Otto-Rindt Oberschule und die Bernhard-Kellermann-Oberschule Senftenberg, das Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, das Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau, das Bohnstedt-Gymnasium Luckau sowie die Grund- und Oberschule Calau.

 

In Senftenberg begrüßte Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erläuterte ihnen anhand einiger greifbarer Beispiele die Zuständigkeiten einer Kreisverwaltung. Wie oft im Alltag ein jeder unbewusst Kontakt zu den verschiedenen Ämtern hat – sei es bei Schuluntersuchungen, bei der Nutzung des Verkehrsmittels Bus oder dem Besuch im Museum oder in der Musikschule – überraschte einige der jungen Gäste. Auch, dass der Landkreis weit über 600 Mitarbeiter beschäftigt, regelmäßig ausbildet und die Möglichkeit zum dualen Studium eröffnet, stieß auf Interesse. Die Begrüßung am Standort in Calau übernahm Bernd König, Leiter des Amtes für Umwelt und Bauaufsicht.

 

Im Anschluss gingen die Schülerinnen und Schüler an den Standorten auf Entdeckungstour. Einblicke erhielten sie in Senftenberg unter anderem in das Labor im Veterinäramt, in die Poststelle und den Bereich Vervielfältigung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalaufsicht, des Bürgerbüros und vom Bereich IT- und Personal öffneten ihre Büros und erteilten bereitwillig Auskünfte.

 

In Calau wurden die Jungen und Mädchen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereichs Verkehrswesen, der unteren Naturschutzbehörde und der zentralen Bußgeldstelle empfangen. Auch ein Ausflug in die benachbarte KFZ-Zulassungs- und Führerscheinstelle stand auf dem Programm.

 

Den Abschluss bildete ein Quiz mit Fragen rund um den Landkreis, das die Azubis selbst entwickelt hatten. Am Ende konnte sich jeder der Teilnehmer über eine vom Landrat unterzeichnete Teilnahmeurkunde sowie einen Beutel mit Informationsmaterial freuen. Organisiert wurde der Zukunftstag erneut durch die Auszubildenden der Kreisverwaltung. Diese waren zu zehnt im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

 

Zufrieden über den Zukunftstag in der Kreisverwaltung am Standort in Senftenberg zeigte sich unter anderem Pauline Kunzendorf vom Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg. Sie habe nicht nur einen guten Einblick in die Aufgaben und Organisationsstruktur einer Kreisverwaltung erhalten, sondern diese auch als großen Arbeitgeber der Region mit interessanten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten kennengelernt. „Zu Beginn dachte ich, dass sich in einer Verwaltung vieles nur im Büro und am Computer abspielt. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Ich kann mir gut vorstellen, in der Zukunft eine Bewerbung einzureichen“, stellte die Schülerin aus Senftenberg in Aussicht.

 

Stieß auch in diesem Jahr erneut auf Interesse: Der Zukunftstag bei der Kreisverwaltung OSL, hier am Standort in Senftenberg…

 

… und am Standort Calau. (Foto: Landkreis)

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Brückentage in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz – Straßenverkehrsamt und weitere schließen

(26.04.2018)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und alle nachgeordneten Einrichtungen sowie Außenstellen, wie etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, aufgrund von Brückentagen bedingt durch die Mai-Feiertage Tag der Arbeit und Christi Himmelfahrt auch am Montag, dem 30. April 2018 sowie am Freitag, dem 11. Mai 2018 geschlossen sind. Sprechzeiten werden an diesen Tagen nicht angeboten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrem Anliegen auf einen anderen Tag auszuweichen.

 

Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle Standorte sind sowohl an den Feiertagen 1. Mai und 10. Mai 2018 als auch an den zugehörigen Brückentagen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gleiches gilt für Pfingstmontag, den 21. Mai 2018.

 

Freilandmuseum Lehde: 10 bis 18 Uhr

Spreewald-Museum Lübbenau: 10 bis 18 Uhr

Schloss und Festung Senftenberg

sowie Kunstsammlung Lausitz: 10.30 bis 17.30 Uhr

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Innenminister übergibt Fahrzeuge an Feuerwehren in OSL

(25.04.2018)

Großer Tag für die unteren Katastrophenschutzbehörden im Land Brandenburg: Am Samstagnachmittag, dem 21. April 2018, überreichte Innenminister Karl-Heinz Schröter in Potsdam im Rahmen einer feierlichen Übergabe die durch das Ministerium des Inneren und für Kommunales beschafften neuen Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von mehr als 8 Millionen Euro an die Landkreise und kreisfreien Städte. Drei der insgesamt 28 Fahrzeuge nehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Fahrt auf.

 

Dabei handelt es sich um einen Gerätewagen Gefahrgut im Wert von 420.000 Euro, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Senftenberg im Einsatz sein wird. Zudem wurden jeweils ein Einsatzleitwagen 1 im Wert von 137.000 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Lauchhammer und die Freiwillige Feuerwehr Calau übergeben. Die Fahrzeuge sind Bestandteil der Brandschutzeinheit und Gefahrstoffeinheit – zwei Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Die Mittel für die Fahrzeuge stammen aus der Förderrichtlinie FAG bzw. Katastrophenschutz und wurden somit vom Land zu 80 Prozent mitfinanziert.

 

Zu dem Termin auf dem Potsdamer Louisenplatz fuhren die Erste Beigeordnete, Grit Klug, sowie Vertreter des Sachgebietes Brand- und Katastrophenschutz und der jeweiligen Feuerwehren aus Senftenberg, Lauchhammer und Calau.

 

  1. vor zwei Wochen hatte der Landkreis OSL gemeinsam mit seinen Feuerwehren im Rahmen einer eigenen feierlichen Übergabe diese und drei weitere neue Einsatzfahrzeuge auf dem Calauer Marktplatz in Betrieb genommen. Neben den Feuerwehren Calau, Lauchhammer und Senftenberg können sich auch die Ortsfeuerwehren Saßleben und Buckow und das Feuerwehr und Katastrophenschutztechnische Zentrum in Großräschen über neue Fahrzeuge freuen. Der Gesamtwert der neu beschafften Einsatzfahrzeuge liegt bei über einer Million Euro.

 

Überreichte am Samstag in Potsdam drei vom Land beschaffte Einsatzfahrzeuge an die Erste Beigeordnete Grit Klug, Vertreter des Sachgebietes Brand- und Katastrophenschutz und die Feuerwehren Senftenberg, Lauchhammer und Calau: Innenminister Karl-Heinz Schröter. (Foto: Landkreis)

 

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Kreiswahlausschuss bestätigt Ergebnis zur Landratswahl 2018

(25.04.2018)

Nun ist es amtlich: Siegurd Heinze bleibt auch in den kommenden acht Jahren Landrat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Das entsprechende vorläufige Ergebnis aus der gestrigen Wahl des Landrates bestätigte der Kreiswahlausschuss im Rahmen seiner Sitzung am Montagnachmittag, dem 23. April 2018.

 

Damit steht das Ergebnis offiziell fest, wonach der bisherige Amtsinhaber Siegurd Heinze aus Schipkau, Ortsteil Meuro (56, parteilos, vorgeschlagen von der CDU) mit 56,3 % (17.924) die meisten aller abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen konnte.

 

Rechtsanwalt Matthias Mnich aus Lübbenau/Spreewald (46, DIE LINKE) erhielt 19,9 % (6.354) der Stimmen, 23,8 % (7.574) stimmten für das Mitglied des Landtages Sven Schröder aus Borkheide im Landkreis Potsdam-Mittelmark (54, Alternative für Deutschland).

 

Ebenfalls am heutigen Montag öffentlich geprüft und bestätigt wurden die Wahlniederschriften der 161 Wahlbezirke.

Aus dem Abgleich der heute der Kreiswahlleiterin zugegangenen Niederschriften aus den Wahlbezirken mit den gestern Abend gemeldeten Werten ergibt sich aufgrund geringfügiger Differenzen folgende Anpassung im Hinblick auf die Zahl der Gesamtwahlberechtigten: Diese steigt und liegt nunmehr bei 96.425 Personen (Stand gestern: 96.293). Damit ergeben sich auch Änderungen im Hinblick auf das Quorum und die Wahlbeteiligung. Die notwendige erforderliche Mindeststimmenzahl, die erreicht werden musste und auch erreicht wurde, beträgt nunmehr 14.464 (Stand gestern: 14.443), die Wahlbeteiligung liegt bei 33,3 % (Stand gestern: 33,4%).

 

Bis Annahmeschluss gingen 4.171 Briefwahlunterlagen ein – und damit mehr, als noch vor acht Jahren, als sich 3.370 Personen für die Briefwahl entschieden. Auch die Wahlbeteiligung lag in OSL in diesem Jahr höher als noch bei der letzten Landratswahl.

 

Reibungslos und ohne Zwischenfälle seien sowohl die Wahl als auch die Auszählung der Ergebnisse von statten gegangen. Bereits um 19:20 Uhr lagen am Sonntagabend die Ergebnisse aus allen 161 Wahlbezirken vor, bestätigt Kreiswahlleiterin Petra Borchel und verbindet ihre Einschätzung mit einem Dank an die knapp 1.200 ehrenamtlich tätigen Wahlelferinnen und –helfer für ihren Einsatz.

 

Das Ergebnis der Landratswahl kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ eingesehen werden.

 

Das endgültige nunmehr bestätigte Ergebnis wird im nächsten Schritt noch in dieser Woche im Amtsblatt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz veröffentlicht.

 

 

 

„Offene Ateliers 2018“ am 5. und 6. Mai 2018 – OSL ist dabei

(24.04.2018)

Traditionell am ersten Maiwochenende öffnen im Rahmen des Projektes „Offene Ateliers“ in ganz Brandenburg zahlreiche Künstlerinnen und Künstler die Türen ihrer Ateliers und geben Besuchern auf kreative Weise spannende Einblicke in ihre Tätigkeit. Am 5. und 6. Mai 2018 laden auch Kunstschaffende in insgesamt 21 Ateliers und Galerien an zwölf Orten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz dazu ein, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

 

Die ausführliche Übersicht der Teilnehmer, die Öffnungszeiten und das jeweils angebotene Programm steht ab sofort auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de bereit.

 

 

Im Landkreis OSL beteiligen sich:

 

Calau:

Henry Krzysch – Atelier & Druckwerkstatt

Großkmehlen:

Restaurierungsatelier Martina Dürrschmidt - Künstleratelier Martin Fellmann Schloss Großkmehlen

Großräschen:

Rüdiger Nicht – Galerie im HofFalk Petermann – Galerie im Hof

Grünewald:

eastFOTOgallery Dr. Jürgen Roloff

Vetschau/Spreewald:

Katrin Meißner & Willi Selmer – Kunsthaus „Alter Gasthof“ (OT Laasow)

Susanne Kruse (OT Laasow)

Lauchhammer:

Malzirkel Gisela Heidemüller „Die Heubodenmaler“

Antje Kühne (OT Kostebrau)

Lübbenau/Spreewald:

Ingo Schiege – Schreibstube und Atelier (OT Zerkwitz)

GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau

Schipkau:

Bernhard Glück – Haus der Vereine (OT Meuro) Mario Gnüchtel – Kunsthof (OT Klettwitz)

Schwarzheide:

Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH

Senftenberg:

Bernd Gork

Peter Wällnitz
Bernd Winkler
Christine Przybilski – Schmuck und Galerie
Yana Arlt, Wofgang Wache - Begegnungsstätte & Galerie (OT Marga)

 

[Programm]

[Teilnehmerliste]

Foto zu Meldung: „Offene Ateliers 2018“ am 5. und 6. Mai 2018 – OSL ist dabei

Kreiswahlleiterin informiert: Vorläufiges Ergebnis zur Wahl des Landrates im Landkreis OSL

(22.04.2018)

Knapp einundeinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale steht im Landkreis Oberspreewald-Lausitz das vorläufige Ergebnis zur Wahl des Landrates fest. Demnach erhält der bisherige Amtsinhaber Siegurd Heinze aus Schipkau, Ortsteil Meuro (56, parteilos, vorgeschlagen von der CDU) 56,3 % (17.924) aller abgegebenen Stimmen. Rechtsanwalt Matthias Mnich aus Lübbenau/Spreewald (46, DIE LINKE) konnte 19,9 % (6.354) auf sich vereinen, 23,8 % (7.574) stimmten für das Mitglied des Landtages Sven Schröder aus Borkheide im Landkreis Potsdam-Mittelmark (54, Alternative für Deutschland). Darüber informiert Kreiswahlleiterin Petra Borchel.

 

Insgesamt 33,4 % aller 96.293 Wahlberechtigten nutzten die Gelegenheit und machten in einem der Wahllokale oder per Briefwahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Damit wurde die notwendige Mindeststimmzahl von 14.443 Stimmen erreicht.

 

Bereits 19:20 Uhr waren die Ergebnisse aller 161 Wahlbezirke abschließend erfasst.

 

Das vorläufige Ergebnis der Wahl kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ eingesehen werden.

 

Das endgültige Ergebnis ermittelt der Kreiswahlausschuss am Montag, dem 23. April 2018. Die Sitzung findet um 15:30 Uhr im Landratsamt in Senftenberg, Haus 1, kleiner Sitzungsaal statt. An der öffentlichen Sitzung können interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Die vorherige Prüfung der Wahlniederschriften ist ebenfalls frei zugänglich und beginnt um 9:30 Uhr.

Qualitätssicherung des Radfernwegenetzes in OSL: Landkreis überreicht Fördermittel an die Stadt Lübbenau/Spreewald

(18.04.2018)

Die Tage der noch unsanierten fünf Brückenbauwerke entlang des Europawanderweges E 10 bei Lübbenau/Spreewald sind gezählt: Bereits ab dem Jahr 2019 sollen diese umfangreich modernisiert werden, um die Qualität der besser als „Gurkenradweg“ bekannten sieben Kilometer langen Radstrecke weiter zu erhalten. Möglich machen es rund 1,5 Millionen Euro, die Bund und Land zu diesem Zweck zur Verfügung stellen. Beantragt wurde das Geld stellvertretend durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Am Dienstagmittag, dem 17. April 2018, überreichte Landrat Siegurd Heinze einen entsprechenden Fördermittelbescheid an Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel.

 

Die finanzielle Unterstützung leiste einen wichtigen Beitrag zum weiteren Erhalt der bei Einheimischen und Touristen beliebten Radstrecke, machten die Anwesenden im Rahmen des Pressetermins am Fuße des Südumfluters deutlich. Angedacht sei, die in die Jahre gekommenen und aufgrund ihrer Holzbauweise dauerhaft nicht standsicheren Brückenbauwerke abzutragen und diese durch neue zu ersetzen. Dabei setze die Stadt als Baulastträgerin mit Blick auf Instandhaltungsaufwand und Statik und wie andernorts bereits praktiziert auf einen Unterbau in Stahlbetonbauweise. Um die typische Charakteristik der Bauwerke zu erhalten, werde der Oberbau der Brücke mit Holz verblendet. Bereits im kommenden Jahr sollen die Bauarbeiten entlang der beliebten Radstrecke beginnen, stellte das Stadtoberhaupt in Aussicht. Der Radweg bleibe dabei – wenn auch temporär und örtlich mit gewissen Einschränkungen verbunden – über die Dauer der Maßnahme hinweg befahrbar.

 

Die Stadt Lübbenau/Spreewald schießt zu der geplanten Maßnahme einen Eigenanteil in Höhe von 10 % zu. Insgesamt 400.000 Euro stellt sie dafür sowie für die darüber hinaus geplante Sanierung der zugehörigen Streckenabschnitte des Leiper Weges bereit.

 

Die weiteren Brückenbauwerke entlang des Hauptradweges im Spreewald und die Strecke selbst wurden bereits in der Vergangenheit saniert. Mit der Erneuerung der restlichen fünf Brücken könne endlich der herbeiersehnte Lückenschluss getätigt werden, freute sich Hemut Wenzel.

 

„Die Radwege im Spreewald sind immer eine Reise wert. Das Geld ist entsprechend gut investiert“, zeigte sich auch Landrat Siegurd Heinze, selbst treuer Fan des Gurkenradweges, erfreut über den warmen Geldregen seitens Bund und Land. Die entsprechende Zuwendung durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg hatte der Landkreis OSL im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bedingt durch die Voraussetzungen zur Antragstellung stellvertretend für die Stadt beantragt und Ende März 2018 bewilligt bekommen. Um das Geld an die Kommune weiterleiten zu können, wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen Kreis- und Stadtverwaltung geschlossen.

 

Landkreis und Stadt haben in der Vergangenheit bereits mehrfach eng kooperiert. So konnte erst im vergangenen Jahr im Ergebnis einer gemeinschaftlichen Baumaßnahme die sanierte kreisliche Kraftwerkstraße nebst Gehweg und Durchlasskanal in Betrieb genommen werden. Kürzlich wurde der Verkauf des ehemaligen Oberstufenzentrums in der Richard-Wagner-Straße an die Stadt zur weiteren Nutzung im Rahmen ihrer Schulentwicklungsplanung auf den Weg gebracht. Auch die Internationale Folklorelawine der e OSL und SPN findet in jedem Jahr ihren Auftakt in der Spreewaldstadt. In diesem Jahr startet die kostenfreie Zuschauerveranstaltung am Freitag, den 29. Juni 2018.

 

 

 

 

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Feuerwehren freuen sich über neue Fahrzeuge

(18.04.2018)

Die Feuerwehren in OSL freuen sich über sechs neue Einsatzfahrzeuge ­­– und nahmen dies zum Anlass, interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 14. April 2018, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr zu einer Fahrzeugschau auf den Marktplatz nach Calau einzuladen.

 

Den Auftakt bildete bei strahlendem Sonnenschein der feierliche Einmarsch der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren auf dem gut besuchten Marktplatz. Um 11 Uhr begann die feierliche Übergabe der Fahrzeuge an die jeweiligen Wehren durch Landrat Siegurd Heinze und Calaus Bürgermeister Werner Suchner. Zuvor wandte sich auch Frank Stolper, Leiter der Abteilung 3 im Ministerium des Innern und für Kommunales, mit einem Grußwort an die Anwesenden.

 

Im Anschluss an die Übergaben stellten Kreisbrandmeister Tobias Pelzer und die Kameraden der Feuerwehren die neuen Fahrzeuge näher vor und öffneten diese für interessierte kleine und große Besucher. Die Mitglieder der Katastrophenschutzeinheit SEG Führungsunterstützung schenkten Kaffee aus, zudem erwarteten die Gäste original Calauer Quarkkeulchen.

 

Offiziell übergeben wurden ein Gerätewagen Gefahrgut an die Freiwillige Feuerwehr Senftenberg (finanziert aus der Förderrichtlinie FAG), ein Einsatzleitwagen 1 an die Freiwillige Feuerwehr Lauchhammer (finanziert aus der Förderrichtlinie Katastrophenschutz) und ein Gerätewagen Logistik an das Feuerwehr und Katastrophenschutztechnische Zentrum in Großräschen. Letzteres finanziert aus Eigenmitteln des Landkreises.

 

Die Stadt Calau freut sich über einen Einsatzleitwagen 1 für die Freiwillige Feuerwehr Calau (finanziert aus der Förderrichtlinie Katastrophenschutz), ein Löschgruppenfahrzeug 10 für die Ortsfeuerwehr Saßleben (finanziert aus der Stützpunktfeuerwehrförderrichtlinie) und einen zum Mannschaftstransportwagen umgebauten ehemaligen ELW 1 der Stadt Calau für die Ortsfeuerwehr Buckow.

 

Die fünf Neuanschaffungen haben einen Gesamtwert von über einer Million Euro.

 

Auch ein moderner Rettungswagen vom Typ Mercedes 316 TDI, Delfis 3, stand vor Ort exemplarisch bereit und konnte besichtigt werden, denn zeitnah erhält auch der bodengebundene Rettungsdienst im Landkreis OSL mehrere neue Fahrzeuge: Ab Ende Mai 2018 ergänzen vier baugleiche Modelle die Verkehrsflotten der Betreiber DRK-Kreisverband Calau e.V., DRK-Kreisverband Lausitz e.V., Klinikum Niederlausitz GmbH und ASB Ortsverband Lübbenau/Vetschau e.V.. Der Gesamtwert dieser neuen RTW liegt bei 430.000 Euro.

 

Die Feuerwehr Calau nutzte die Gelegenheit, den Wechsel in der Ortwehrführung zu vollziehen. Erstmals in 148 Jahren Feuerwehrgeschichte Calau steht nunmehr eine Frau an der Spitze: Kathleen Rohmann. Sie folgt auf Frank Bareinz. Stellvertreter sind Matthias Kliche und Thomas Pelzer.

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Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung zu Gast in OSL: Staatssekretär Michael Stübgen besuchte Bischdorf und Bronkow

(17.04.2018)

Vier Stunden Zeit nahm sich Michael Stübgen am Donnerstag, dem 12. April 2018, für seinen Arbeitsbesuch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der Südbrandenburger CDU-Abgeordnete ist seit knapp einem Monat parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung. Neben positiven Eindrücken von den Besuchen auf dem Angerhof in Bischdorf und bei der Bronkow Agrar GmbH nahm er am Ende auch eine Fülle an Hinweisen und Wünschen der Landwirte aus der Region mit nach Berlin.

 

Hauptaugenmerk bildeten neben den Besuchen mit anschließender Besichtigung der Objekte Gesprächsrunden mit Landrat Siegurd Heinze, dem Bauernverband Südbrandenburg e.V., Vertretern des Spreewaldvereins e.V. und des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft der Kreisverwaltung OSL. Auch Rainer Schamberg von der Stadt Lübbenau/Spreewald, die amtierende Amtsleiterin im Amt Altdöbern, Katrin Peter, sowie aus dem Norden stammende Landwirte im Haupt- und Nebenerwerb nahmen an dem Termin teil.

 

Carmen Lorenz, Geschäftsführerin des Bauernverbandes Südbrandenburg e.V. und der Verbandsvorsitzende Thomas Goebel nutzten die Gelegenheit, eine Reihe an landwirtschaftlichen Themen anzusprechen. Diese waren vielschichtig und reichten von der mangelnden Absicherung der Landwirte gegen wiederkehrende Ertragsausfälle aufgrund extremer Witterungsverhältnisse über die sich aus den schlechten Milch- und Getreidepreisen ergebenden Auswirkungen bis hin zu einem gewünschten Erhalt der bereitgestellten EU-Direktzahlungen. Auch Hinweise zu bürokratischen Hürden im Hinblick auf die Beantragung ländlicher Förderprogramme, die Sicherung und der Erhalt ländlicher Flächen für regionale Landwirte, die rechtliche Bewertung von Stalleinbrüchen sowie Fragen im Zusammenhang mit dem Tierwohl wurden innerhalb der Runde thematisiert. Auch die Problematik der doppelten Zahlung der Grunderwerbsteuer von 6,5% bei Ausübung des Vorkaufsrechts bei landwirtschaftlichen Flächen wurde durch den Verband angesprochen.

 

 

Melanie Kossatz, Geschäftsführerin vom Spreewaldverein e.V., sensibilisierte für die Bedeutung der LEADER-Förderung als Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Stärkung des ländlichen Raumes und übergab ein entsprechendes gemeinsames bundesweites Positionspapier, das auf den Erhalt der LEDAER-Programme und der bereitgestellten Förderung abzielt.

 

Die voranschreitende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im osteuropäischen Raum bildete ein weiteres wichtiges Thema des Arbeitsbesuches. Da ein Übertreten aus den Nachbarländern und somit ein Ausbruch der für Wild- und Hausschweine gefährlichen Seuche auch in Deutschland sehr wahrscheinlich ist, sei eine gute Tierseuchenprävention durch die Betriebe äußerst wichtig, machte Stübgen deutlich und schätzte gleichzeitig das große Engagement der Bronkower. Hier hatte man im Ergebnis eines aufgetretenen Tierseuchenfalls im vergangenen Jahr mit wirtschaftlich starken Auswirkungen auf den Betrieb das Hygienekonzept unter dem besonderen Aspekt des Seuchenschutzes grundlegend überarbeitet und entsprechend investiert.

 

Dem Thema Seuchenschutz, speziell auch dem Schutz vor der ASP, misst auch die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz einen hohen Stellenwert bei. Um auf die hohe Wildschweinpopulation einzuwirken, erließ die Kreisverwaltung erst kürzlich eine sogenannte Abschussprämie. Diese trat Anfang April 2018 in Kraft. „Wir zahlen für Abschüsse von Schwarzwild eine Prämie von 20 Euro pro Tier. Damit greift unsere Förderung lange vor der Prämie, die das Land Brandenburg für Abschüsse oberhalb des Jagdstreckenwertes 2015/2016 zahlt“, erklärte Landrat Siegurd Heinze dem Gast, der sich positiv beeindruckt vom Engagement des Landkreises zeigte. „Zusätzlich zur Prämie zahlen wir den Jagdausübungsberechtigten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro für die Beprobung von Unfallwild und Totfunden und das Bereitstellen der Proben“, ergänzte der Verwaltungschef. Auch darüber hinaus spielen der Umgang mit der ASP und mögliche Szenarien rund um den Ausbruch der Seuche innerhalb der Arbeit der Kreisverwaltung eine wichtige Rolle, konnte Amtstierarzt Jörg Wachtel bestätigen.

 

 

 

 

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Training für stressfreies Fahren im Linienbus: Workshops für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben begonnen

(16.04.2018)

 

Busfahren – auch mit Mobilitätseinschränkungen- ist einfacher als gedacht. Um dies zu beweisen und Ängste bei den Bürgerinnen und Bürgern abzubauen, bietet die Kreisverwaltung OSL in Kooperation mit der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (VGOSL) und dem Dienstleister für den Busverkehr, der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), in dieser Woche kostenfrei sogenannte „Mobilitätstrainings“ an. Das erste von drei Trainings fand am Montagvormittag (16. April 2018) im Bürgerhaus in Vetschau/Spreewald statt.

 

Begeistert vom Training zeigte sich unter anderem Monika Urban, Seniorenbeiratsvorsitzende der Stadt Calau. So konnte sie nicht nur einiges an neuen Informationen für sich mitnehmen, die sie anschließend gern an die Seniorinnen und Senioren in Calau weitergeben möchte, sondern gleichzeitig auch einige ihrer Fragen zum Thema Busverkehr beantworten und Hinweise und Vorschläge an die Betreiber weiterreichen.

 

Als durchaus positiv bewertet die Aktion auch Landrat Siegurd Heinze: „Ziel der von uns angebotenen Trainings ist es, Hemmnisse und Unsicherheiten im Hinblick auf die Nutzung des Verkehrsmittels Bus abzubauen. Die Trainings bieten eine gute Gelegenheit, alle wichtigen Fragen zu stellen und sich einmal in Ruhe unter fachlicher Anleitung auszuprobieren. Sollte man später auf ein solches Hilfsmittel angewiesen sein, so ist man vorbereiteter und sicherer im Umgang damit. Ich kann nur alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, von den Trainings Gebrauch zu machen“, lautete sein Fazit im Anschluss an den Auftaktworkshop.

 

Die beiden weiteren Mobilitätstrainings folgen am Mittwoch, 18. April 2018 in Großräschen, Treffpunkt Kurmärkerhaus, sowie am Donnerstag, 19. April 2018, in Lauchhammer, Treffpunkt Mehrgenerationenhaus. Start ist jeweils um 9 Uhr.

 

Vor Ort erwartet die Teilnehmenden zunächst ein Theorieteil, in dem die wichtigsten Fragen rund um die Nutzung des Verkehrsmittels Bus beantwortet werden. René Kämpfer, Mobilitätsberater bei der IGES Institut GmbH Berlin, erklärt dabei unter anderem, woher Fahrgäste die wichtigsten Informationen zu ihrer geplanten Fahrt erhalten, an welchen Stellen und durch welche Möglichkeiten Fahrscheine erworben werden können und zeigt, wie ein Fahrplan richtig gelesen wird. Zudem stehen er und fachkundiges Personal der VGSOL und der KVG für Fragen bereit.

 

Im Anschluss wird an einem eigens zu diesem Zweck zur Verfügung gestellten Bus gezeigt, wie die Busfahrt auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen problemlos zu bewältigen ist. Mobilitätsberater Tobias Schäfer führt vor, wie der Ein- und Ausstieg mit Hilfsmitteln wie beispielsweise Rollator, Rollstuhl Gehhilfe oder Kinderwagen gelingt und zeigt, wie diese im Bus ordnungsgemäß und sicher zu verstauen sind. Zudem erklärt er das richtige Verhalten am und im Bus. Im Anschluss haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ohne Zeitdruck selbst zu üben und weitere Fragen zu stellen.

 

Interessierte, die terminlich verhindert sind, können alle Informationen aus der Präsentation aus dem theoretischen Teil in der beigefügten Datei (siehe unten) einsehen. Parallel zu den insgesamt sechs Trainings, jeweils drei im Landkreis SPN und OSL, wird ein Film mit allen wichtigen Informationen angefertigt, der im Oktober im Rahmen der Woche der Gesundheit und Pflege der Kreisverwaltung OSL erstmals aufgeführt werden soll. Dieser wird anschließend ebenfalls online gestellt.

 

Die Idee zu den Mobilitätstrainings entstand im Rahmen des bundesweiten Projektes „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen", an dem die Landkreise SPN und OSL als gemeinsame Modellregion teilnehmen.

 

 

 

 

 

[Präsentation zum theoretischen Teil des Mobilitätstrainings]

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Von A wie Ausbildung bis Z wie Zusammleben: Landeskundekurse werden gut angenommen

(27.03.2018)

Über 500 – so viele Personen haben bis heute die Landeskundekurse des Landkreises Oberspreewald-Lausitz besucht. Das Angebot richtet sich an Asylsuchende in OSL und existiert seit 2015. Angeboten wird es von der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA). Ziel ist es, den Teilnehmenden den Start in ein Leben in der Region zu erleichtern und einen Grundstein für ein gelungenes Miteinander in der Gesellschaft zu legen. Am Montag, 23.03.2018, informierte sich Landrat Siegurd Heinze in Sedlitz über die Resonanz auf die Kurse.

 

Bei dem Angebot handelt es sich um ein wohl brandenburgweit einmaliges Projekt. In insgesamt zwanzig Tagen à sechs Stunden lernen die Frauen und Männer, worauf es ankommt in Deutschland. Schule, Ausbildung, Arbeit, Gesundheitswesen, Straßenverkehr und vieles mehr: Sechs Module, die jeweils verschiedene Alltagsthemen abdecken, belegen die Schülerinnen und Schüler während eines Kurses. Für Abwechslung sorgt eine Mischung aus Theorie und Praxis, letztere in Form von Exkursionen, Austauschen und Begegnungen.

 

Den Unterricht leitet Abdulrahman Kailani aus Syrien, der selbst seit etwas mehr als zwei Jahren in Deutschland lebt und die deutsche Sprache mittlerweile sehr gut spricht. Die meisten seiner Schülerinnen und Schüler stammen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak.

 

In diesem Jahr werden zunächst sechs Landeskundekurse angeboten. Insgesamt fanden seit dem Startschuss zu dem Angebot 26 Kurse statt. Austragungsort bilden in der Regel die Unterkünfte und Wohnverbünde für Asylsuchende. Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei und freiwillig. Wie es im kommenden Jahr mit den Kursen angesichts sinkender Zuweisungszahlen im Bereich Asyl an die Landkreise weitergehe, stehe noch nicht abschließend fest. „Jedoch handelt es sich hierbei um ein wichtiges Angebot, das zudem sehr gut angenommen wird. Insofern der Bedarf besteht, werden die Kurse sicherlich fortgesetzt“, stellte Landrat Siegurd Heinze vor Ort in Aussicht.

 

Am Montag besuchte er knapp ein Jahr nach seiner letzten Visite einen der Kurse in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Sedlitz. Dabei nutzte er spontan die Gelegenheit, den Kursteilnehmern den Aufbau der Kommunalpolitik des Landes Brandenburg zu erklären. Begleitet wurde er von der Integrationsbeauftragten der Kreisverwaltung, Kathrin Tupaj. Im Anschluss tauschte er sich mit Dr. Bernd Rehan, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA GmbH) und Projektmanagerin Serena Junker über das Projekt aus.

 

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Wechsel an der Spitze des Kreisseniorenrates / Verwaltung dankt Dr. Jürgen Störmer für langjähriges Engagement

(20.03.2018)

Er hat die Arbeit des Kreisseniorenrates maßgeblich geprägt: Seit 2007 war Dr. Jürgen Störmer aus Senftenberg ehrenamtlicher Vorsitzender des Gremiums, das die Interessen der Seniorinnen und Senioren auf Kreis- und Landesebene vertritt. Im November 2017 zog er sich gesundheitsbedingt von seinem Amt zurück. In der jüngsten Kreistagssitzung in Lübbenau/Spreewald am 15. März 2018 wurde sein langjähriges Engagement gewürdigt. Gleichzeitig wurde seine bisherige Stellvertreterin Bärbel Kratzer aus Senftenberg als seine Nachfolgerin bestellt.

 

Landrat Siegurd Heinze nutzte die Gelegenheit und sprach Dr. Jürgen Störmer, der selbst leider nicht anwesend war, einen herzlichen Dank für sein langjähriges Wirken aus und erinnerte an verschiedene Meilensteine: So wurden in seiner Berufungszeit die Leitlinien zur Seniorenpolitik des Landkreises OSL erarbeitet und das erste Mal evaluiert. Unter seiner Leitung war auch der Arbeitsplan des Kreisseniorenrates mit der Organisation und Koordinierung von Veranstaltungen immer gut gefüllt. Herr Dr. Störmer hielt die Verbindung zu den kommunalen Seniorenbeiräten, zu den Bürgermeistern in den Kommunen des Landkreises und stand im Kontakt zu Abgeordneten des Bundes- und Landtages. Zudem war er viele Jahre im Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg tätig.

 

Neben den Dankesworten an den bisherigen Amtsträger wünschte der Verwaltungschef der neuen ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten Bärbel Kratzer alles Gute für die bevorstehende spannende Aufgabe.

 

Bärbel Kratzer ist seit 2007 Mitglied des Kreisseniorenrates und gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende. Sie vertrat den Kreisseniorenrat im Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Kreistages und ist zudem auch Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Senftenberg.

 

Roswitha Kranke aus Ruhland wurde neu in den Kreisseniorenrat berufen. Sie ist Mitglied des Brandenburgischen Seniorenverbandes e. V., Ortsverband Ruhland.

 

Zusätzlich zu Dr. Jürgen Störmer hatten auch Ingrid Walter aus Ruhland und Gerhard Schmidt aus Senftenberg aus gesundheitlichen Gründen kürzlich ihre Mitgliedschaft im Kreisseniorenrat beendet. Ingrid Walter war von 1998 bis 2017 Mitglied und eine der ersten Mitstreiterinnen im Kreisseniorenrat. Sie war zudem stellvertretende Vorsitzende. Gerhard Schmidt beendete seine Mitgliedschaft im Seniorenbeirat Anfang dieses Jahres. Er war von 2015 bis 2018 Mitglied und kümmerte sich um das Treffen mit den polnischen und deutschen Senioren.

 

 

Zur Arbeit des Kreisseniorenrats:

 

Der Kreisseniorenrat des Landkreises trifft sich sechs Mal jährlich in zweimonatigen Abständen. Die Beratungen finden immer in einer anderen Kommune und mit Beteiligung des örtlichen Seniorenbeirates und des Bürgermeisters statt. Regelmäßig stehen auch Diskussionsrunden mit Abgeordneten des Landtages und Bundestages auf dem Programm. Zusätzlich zu den Beratungen kommt der Vorstand, dessen Vorsitz der/die ehrenamtliche Seniorenbeauftragte automatisch innehat, sechs Mal im Jahr zusammen.

 

Neben den Beratungen und Gesprächsrunden werden auch Veranstaltungen organisiert bzw. koordiniert. So hält der Kreisseniorenrat die Fäden im Hinblick auf Planung und Durchführung der beliebten Landpartie der Senioren des Landkreises in den Händen, wirkt an der Ausgestaltung der kreisweit stattfindenden Woche der Gesundheit und Pflege und der Eröffnungsveranstaltung der jährlichen Brandenburgischen Seniorenwoche mit. Einmal jährlich wird ein Treffen mit befreundeten polnischen Senioren aus der polnischen Partnerkommune Bystrzyca Górna veranstaltet.

 

Der/die ehrenamtliche Seniorenbeauftragte und die Mitglieder des Kreisseniorenrates werden für eine Dauer von drei Jahren berufen.

 

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Stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage für Allmosen

(20.03.2018)

Die Ortsdurchfahrt Allmosen bekommt eine stationäre Geschwindigkeits-überwachungsanlage. Diese soll einen Beitrag zur Lärmminderung leisten und so zu einer Entlastung der Anwohner führen und könnte noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Einen entsprechenden Beschluss fassten am Donnerstag (15.03.2018) die Abgeordneten des Kreistages OSL in ihrer Sitzung in Lübbenau/Spreewald.

 

Auf einen sechsstelligen Eurobetrag belaufen sich die geplanten Kosten, welche die Kreisverwaltung für Erwerb von Anlage, Software und Auswertungstechnik, das Installerieren und den anschließenden Betrieb vorsieht. Diese werden aus Eigenmitteln des Landkreises gedeckt.

 

Mit der Zusage des Kreistages kann die Ausschreibung der Anlage nunmehr zeitnah auf den Weg gebrach werden. Der Standort soll sich auf einem Grundstück im Eigentum der Stadt Großräschen befinden. Eine Zustimmung zur Nutzung liegt bereits vor.

 

Die B 169 zwischen der A 15 und A 13 wurde aufgrund ihrer weiträumigen Verkehrs-bedeutung im Rahmen der verbindlichen Festlegungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in die sogenannte „Verbindungsfunktionsstufe 1“ eingeordnet. Im derzeitig gültigen Bundesverkehrswegeplan 2030 hat der Ausbau der B 169 oberste Priorität, die Ortsumfahrung Allmosen wurde im vordringlichen Bedarf eingeordnet. Der Planungsprozess der Ortsumfahrung wurde durch den brandenburgischen Landesbetrieb Straßen begonnen, wird jedoch noch geraume Zeit beanspruchen. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung konnte zwischenzeitlich zur Lärmminderung eine 100%ige Erstattung für passive Lärmschutzmaßnahmen, wie etwa den Einbau von Lärmschutzfenstern und –Türen, in Aussicht stellen, um die Situation für die Anwohner kurz- und mittelfristig zu verbessern.

 

Neben diesen Maßnahmen zum passiven Lärmschutz soll die vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz geplante Geschwindigkeitsüberwachungsanlage ergänzend dazu dienen, die bereits angeordneten Tempolimits zu kontrollieren und somit zur Lärmminderung beitragen. In der Vergangenheit führte der Landkreis bereits regelmäßig mobile Geschwindigkeitsüberwachungen in der Ortsdurchfahrt durch.

Schutz vor der ASP: Landkreis beschließt eigene Abschussprämie / Ansatz greift bereits vor der Förderung durch das Land

(20.03.2018)

Jäger im Landkreis OSL erhalten ab April 2018 eine Prämie für erlegte Wildschweine. Einer entsprechenden Beschlussvorlage erteilte der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung am 15. März in Lübbenau/Spreewald seine Zustimmung. Mit der präventiven Maßnahme reagiert die Verwaltung auf die drohende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland. Ziel ist es, den hohen Bestand an Schwarzwild nachhaltig zu reduzieren.

 

Der Ansatz des Landkreises setzt bereits unterhalb der Förderung an, die das Land Brandenburg ab April 2018 für jedes Stück Schwarzwild, das über den Streckenwerten des Jagdjahres 2015/16 (Referenzjahr) erlegt wird, in Aussicht stellt.

 

Demnach erhalten Jäger im Landkreis bereits ab dem ersten erlegten Wildschwein bis zum Erreichen des Streckenwertes 2015/16 eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro pro Tier. In Summe wurden in OSL im genannten Jagdjahr 3.900 Tiere erlegt.

 

Im Anschluss greift die Prämie des Landes, die laut Mitteilung des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft bei 50 Euro liegen wird.

 

Ziel der Kreisverwaltung ist es, einen höheren Anreiz zur Intensivierung der Jagd zu bieten. Gleichzeitig soll die Prämie aber auch als Aufwandsentschädigung, auch für das Erlegen von schwer vermarktungsfähigen Tieren, wie z. B. Frischlingen, dienen.

 

Zusätzlich zur Prämie soll den Jagdausübungsberechtigten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro für die Beprobung von Unfallwild und Totfunden und das Bereitstellen der Proben ausgezahlt werden. Hier zahlt das Land im Rahmen eines Monitoring-Programms zur Früherkennung seit Anfang 2018 eine Aufwandsentschädigung für die Probennahme bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Höhe von 30 Euro pro Tier an die Jäger. Die Mittel werden jedoch nur für die Beprobung von 31 Tieren gewährt. Hier sieht der Landkreis erhöhten Handlungsbedarf, denn die Beprobung von Unfallwild und Totfunden hat einen besonders hohen Stellenwert für die Früherkennung der Seuche.

 

Die Regelung des Landkreises tritt ebenfalls bereits ab April 2018 in Kraft und gilt zunächst für das Jagdjahr 2018/19 und damit bis zum 31. März 2019. Die Antragsabwicklung und Auszahlung der Prämie soll möglichst niederschwellig ermöglicht werden, stellt die Verwaltung in Aussicht.

 

 

Hintergrund:

 

Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland würde massive Handelsrestriktionen nach sich ziehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen im Bereich der Schweinehaltung aber auch nachgelagerten Produktionszweigen lassen sich nur schwer abschätzen, werden aber auf einen 3-stelligen Millionenbetrag geschätzt. Durch vorbeugende, verstärkte Bejagung von Wildschweinen wird eine mögliche Infektionskette unterbrochen und ein möglicher Seuchenzug erschwert. Die Abschussprämie soll dabei ein gezielter Anreiz zur Intensivierung der Jagd sein und gleichzeitig als Aufwandsentschädigung dienen.

 

Da die Beprobung von Unfallwild und Totfunden einen besonders hohen Stellenwert für die Früherkennung der Seuche hat, ist diese Maßnahme unbedingt auch über die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel hinaus zu untermauern und den Jagdausübungsberechtigten eine dem Aufwand angemessene Entschädigung zu gewähren.

 

Nur die gezielte und flächendeckende Beprobung von Unfall- und Fallwild (hohe Wahrscheinlichkeit der Erregerdetektion) und die vorbeugende Reduktion der hohen Schwarzwildpopulation sind als geeignete Maßnahmen zum Schutz von Hausschweinebeständen und damit in Verbindung stehenden Wirtschaftsfeldern zu bewerten.

 

Der Landkreis OSL gliedert sich in 190 Jagdbezirke. Nahezu alle Jagdbezirke sind Mitglied in einer der sieben Hegegemeinschaften. Die bejagbare Fläche beträgt etwa 96.000 ha. Davon sind in etwa 10.000 ha bergrechtlich gesperrt.

 

Eine genaue Schätzung des Tierbestandes ist äußerst schwierig. Die Jahresstrecke beim Schwarzwild vom Jagdjahr 2013 zum Jagdjahr 2016 lag jeweils bei 3.800 bis 4.200 Tieren. Der tatsächliche Schwarzwildbestand liegt um ein vielfaches höher. Regionale Schwankungen gibt es von Nord bis Süd.

 

Im Landkreis sind derzeit 570 Jäger im Besitz eines gültigen Jagdscheines. Ein hoher Abschuss ist in den vergangenen Jahren immer wieder in der Hegegemeinschaft Senftenberg Nord zu verzeichnen. Hier stiegen die Abschusszahlen von 1.068 Stück im Jahr 2011 auf 1466 Stück im Jahr 2016.

 

Der prozentuale Anteil von Unfallwild liegt zwischen 5-8 %.

 

 

Lauchhammer freut sich: Gewinner des Inklusionspreises 2018 steht fest

(20.03.2018)

Bestrebungen im Bereich Inklusion gehören belohnt – Findet die Kreisverwaltung OSL und lobt aus diesem Grund seit drei Jahren einen Preis aus, der eben dieses Engagement würdigt. Der Inklusionspreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird einmal im Jahr vergeben. In der Kreistagssitzung am Donnerstag (15.03.2018) in Lübbenau/Spreewald zeichnete Landrat Siegurd Heinze den diesjährigen Gewinner aus. Über ein Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro freuen kann sich die Bunte Bande Integrationskita des bik e.V. aus Lauchhammer.

 

Die übrigen drei Bewerber, der DRK-Kreisverband Lausitz e.V. mit der Integrationskindertagesstätte „Zwergenhand“ aus Großräschen, die Bernhard-Kellermann-Oberschule aus Senftenberg und der Integrationskindergarten Elsestraße aus Senftenberg, erhalten als Dankeschön für ihre Teilnahme jeweils 100,00 Euro.

 

Die Bunte Bande Integrationskita des bik e.V. in Lauchhamnmer realisiert seit September 2017 das Projekt „unsere Weltreise“. Dabei entdecken die Kinder des Hauses germeinsam jeden Monat eine neues Land und lernen so Menschen, Sprache, Tiere, Flaggen, Münzen, Lieder, Gedichte und Spiele kennen. Höhepunkt in jedem Monat ist das gemeinsame Kochen eines landestypischen Gerichtes. Im Juli 2018 soll ein großes „Weltfest“ stattfinden, bei dem unter anderem ein entstandenes Kinderkochbuch, landestypische Spiele, Lieder und Gedichte vorgestellt werden. Die Erzieher der Einrichtung betreuen 61 Kinder, davon 15 mit Behinderungen oder Förderbedarf.

 

Wurden im Vorjahr drei Gewinner ausgezeichnet, so verständigte sich die Jury dieses Mal mehrheitlich auf einen Sieger. Die Wahl fiel dennoch schwer, denn alle eingereichten Projekte seien erneut beispielhaft. Das Siegerprojekt 2018 überzeugte letztendlich jedoch in allen heranzuziehenden Bewertungskriterien, lautete am Ende das Fazit aus der Runde.

 

Zu den Jurymitgliedern zählten die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Carola Wolschke, Melitta Marko vom Staatlichen Schulamt Cottbus und Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises.

 

Hintergrund Inklusionspreis:

 

Mit dem Inklusionspreis dankt der Landkreis OSL den Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe für ihren Beitrag zu einer inklusiven gemeinsamen Lehr- und Lernkultur und wertschätzt ihre Anstrengungen und Bemühungen in diesem Bereich. Zudem sollen die Bildungsakteure ermutigt werden, den Prozess eines gemeinschaftlichen Lernens und Zusammenlebens aller Menschen – mit und ohne Behinderung - weiterzugehen oder gezielt einzuschlagen.

 

Der diesjährige Inklusionspreis stand unter dem Motto „Gemeinsames Lebenslanges Lernen“ und wurde für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungs- oder Freizeitbereich vergeben. Die Bewerber waren in ihrer Themenwahl frei. Der inklusive Charakter und der Bezug zum gemeinsamen lebenslangen Lernen bildeten die einzigen Kriterien.

 

Spielerisch die Welt entdecken: Mit dem Projekt „unsere Weltreise“ ist die Bunte Bande Integrationskita des bik e.V. aus Lauchhamnmer in diesem Jahr der Gewinner des Inklusionspreises des Landkreises OSL (Foto: Kita).

 

Foto zu Meldung: Lauchhammer freut sich: Gewinner des Inklusionspreises 2018 steht fest

Landkreis trennt sich von weiteren Unterbringungskapazitäten im Bereich Asyl

(20.03.2018)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz zieht sich auch in 2018 von Unterkünften im Bereich Asyl zurück und setzt damit seinen eingeschlagenen Kurs weiter konsequent fort. Grund ist der anhaltend starke Rückgang im Bereich der Zuweisungen asylsuchender Personen an den Landkreis, die für 2018 gen null tendieren. Darüber informierte die Kreisverwaltung im Rahmen der Kreistagssitzung am Donnerstag, dem 15. März 2018.

 

Konkret ist die Schließung des Wohnverbundes in der Schipkauer Rosa-Luxemburg-Straße mit knapp 180 Plätzen und die Herausnahme der ehemaligen Förderschule Kittlitz, die mit etwa 100 Plätzen weiter als Reserveunterkunft dienen sollte, vorgesehen. Die derzeit 50 Plätze im Wohnverbund der WEQUA GmbH in Lauchhammer werden reduziert, zudem sollen die Kapazitäten der übrigen kreisweit verteilten Wohnverbünde und Wohnungen unter Berücksichtigung des Betreuungsschlüssels nach und nach angepasst werden.

 

Im Ergebnis soll die Kapazität der Unterkünfte des Landkreises bis zum Jahresende 2018 auf ca. 700 Plätze reduziert werden. Zum Vergleich: Zu Beginn 2017 hielt der Landkreis noch etwas mehr als 1.600 Plätze vor. Ein gewisses Kontingent wird trotz ausstehender Zuweisungen weiterhin benötigt, um die derzeit noch im Leistungsbezug befindlichen asylsuchenden Personen weiterhin unterzubringen. Ein Teil der Plätze dient als Reserve. Auch über 2018 hinaus sollen die Kapazitäten weiter regelmäßig entsprechend der Entwicklungen korrigiert werden, stellt die Verwaltung in Aussicht.

 

Zuletzt verabschiedete sich der Landkreis 2017 nach kurzer Nutzung bereits vom Standort im ehemaligen Praktiker-Baumarkt in Brieske (Senftenberg). Die Gemeinschaftsunterkunft in der alten Förderschule in Kittlitz (Lübbenau/Spreewald) wurde ebenfalls leergezogen. Bereits zu Jahresbeginn 2017 erfolgte der Rückzug aus der Gemeinschaftsunterkunft auf dem Grundstück von Spreewaldbauer Ricken in Vetschau/Spreewald.

 

Hat die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Brandenburg (ZABH) dem Landkreis zu Hochzeiten im Jahr 2015 über 1.200 Personen zugewiesen, so waren es zuletzt in 2017 nur noch 134. Damit wurde selbst das Niveau vor Beginn des Flüchtlingszuzugs nach Deutschland unterschritten. Dieses lag 2013 bei 261 Personen. Für das aktuelle Jahr 2018 hat der Landkreis seine Aufnahmepflicht von gerade einmal sieben Personen bereits erfüllt und braucht somit keine Asylbewerber mehr aufzunehmen. Hier ist lediglich beispielweise im Rahmen von Familienzusammenführungen noch mit einzelnen Zuweisungen zu rechnen.