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Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 8700

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.osl-online.de


Aktuelle Meldungen

Der Landkreis freut sich auf die 21. Tour de OSL - Seien Sie mit dabei!

(08.05.2018)

Dieses Mal geht es in den Nordosten des Landkreises: Alle Radfreunde sind am Samstag, den 16. Juni 2018 recht herzlich eingeladen um 9 Uhr mit auf die rund 43 Kilometer lange Strecke durch Vetschau, Calau und entlang des Gräbendorfer Sees zu kommen.

Wie in jedem Jahr erwarten die Teilnehmer auch 2018 zahlreiche Highlights auf der Strecke sowie die beliebte Radler-Tombola mit ihren hochwerten Preisen. Als Hauptpreis wird wieder ein modernes Fahrrad unter allen Mitstreitern im Anschluss an die Tour verlost.

Vorgestellt wurde der Streckenverlauf am gestrigen Tage durch Landrat Siegurd Heinze sowie den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz Lothar Piotrowski beim traditionellen Pressegespräch zur Tour, die diesmal in der Schlossremise in Vetschau stattfand.

 

Den genauen Streckenverlauf mit allen Zwischenstopps und Highlights können Sie der Datei im Anhang entnehmen.

 

Seien Sie mit dabei, wenn die Tour de OSL in die 21. Runde geht. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

[Streckenverlauf]

Foto zu Meldung: Der Landkreis freut sich auf die 21. Tour de OSL - Seien Sie mit dabei!

Zukunftstag 2018 – Kreisverwaltung OSL war dabei / 31 Jungen und Mädchen gingen in Senftenberg & Calau auf Entdeckungstour

(02.05.2018)

Herzlich Willkommen zum Zukunftstag für Jungen und Mädchen – so lautete heute (26. April 2018) vielerorts im Land Brandenburg das Motto. Fast 6.500 Schülerinnen und Schüler haben sich bei über 725 Unternehmen, Institutionen, Berufs- und Hochschulen und Behörden im gesamten Land Brandenburg angemeldet, um einen Schultag der besonderen Art zu erleben. Auch der Landkreis OSL war erneut mit von der Partie und bot Schülerinnen und Schülern an den Standorten in Senftenberg und Calau spannende Einblicke in die Arbeit einer Verwaltung und informierte zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Am Ende stand die schöne Erkenntnis: Die Arbeit in einer Verwaltung ist weit weniger trocken, als oftmals gedacht.

 

Das Interesse an den angebotenen Veranstaltungen war auch in diesem Jahr groß. So starteten am Donnerstagmorgen in Senftenberg 15 und in Calau 16 Jungen und Mädchen in den Tag. Vertreten waren die Dr.-Otto-Rindt Oberschule und die Bernhard-Kellermann-Oberschule Senftenberg, das Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, das Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau, das Bohnstedt-Gymnasium Luckau sowie die Grund- und Oberschule Calau.

 

In Senftenberg begrüßte Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erläuterte ihnen anhand einiger greifbarer Beispiele die Zuständigkeiten einer Kreisverwaltung. Wie oft im Alltag ein jeder unbewusst Kontakt zu den verschiedenen Ämtern hat – sei es bei Schuluntersuchungen, bei der Nutzung des Verkehrsmittels Bus oder dem Besuch im Museum oder in der Musikschule – überraschte einige der jungen Gäste. Auch, dass der Landkreis weit über 600 Mitarbeiter beschäftigt, regelmäßig ausbildet und die Möglichkeit zum dualen Studium eröffnet, stieß auf Interesse. Die Begrüßung am Standort in Calau übernahm Bernd König, Leiter des Amtes für Umwelt und Bauaufsicht.

 

Im Anschluss gingen die Schülerinnen und Schüler an den Standorten auf Entdeckungstour. Einblicke erhielten sie in Senftenberg unter anderem in das Labor im Veterinäramt, in die Poststelle und den Bereich Vervielfältigung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalaufsicht, des Bürgerbüros und vom Bereich IT- und Personal öffneten ihre Büros und erteilten bereitwillig Auskünfte.

 

In Calau wurden die Jungen und Mädchen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereichs Verkehrswesen, der unteren Naturschutzbehörde und der zentralen Bußgeldstelle empfangen. Auch ein Ausflug in die benachbarte KFZ-Zulassungs- und Führerscheinstelle stand auf dem Programm.

 

Den Abschluss bildete ein Quiz mit Fragen rund um den Landkreis, das die Azubis selbst entwickelt hatten. Am Ende konnte sich jeder der Teilnehmer über eine vom Landrat unterzeichnete Teilnahmeurkunde sowie einen Beutel mit Informationsmaterial freuen. Organisiert wurde der Zukunftstag erneut durch die Auszubildenden der Kreisverwaltung. Diese waren zu zehnt im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

 

Zufrieden über den Zukunftstag in der Kreisverwaltung am Standort in Senftenberg zeigte sich unter anderem Pauline Kunzendorf vom Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg. Sie habe nicht nur einen guten Einblick in die Aufgaben und Organisationsstruktur einer Kreisverwaltung erhalten, sondern diese auch als großen Arbeitgeber der Region mit interessanten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten kennengelernt. „Zu Beginn dachte ich, dass sich in einer Verwaltung vieles nur im Büro und am Computer abspielt. Heute wurde ich eines besseren belehrt. Ich kann mir gut vorstellen, in der Zukunft eine Bewerbung einzureichen“, stellte die Schülerin aus Senftenberg in Aussicht.

 

Stieß auch in diesem Jahr erneut auf Interesse: Der Zukunftstag bei der Kreisverwaltung OSL, hier am Standort in Senftenberg…

 

… und am Standort Calau. (Foto: Landkreis)

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Brückentage in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz – Straßenverkehrsamt und weitere schließen

(26.04.2018)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und alle nachgeordneten Einrichtungen sowie Außenstellen, wie etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, aufgrund von Brückentagen bedingt durch die Mai-Feiertage Tag der Arbeit und Christi Himmelfahrt auch am Montag, dem 30. April 2018 sowie am Freitag, dem 11. Mai 2018 geschlossen sind. Sprechzeiten werden an diesen Tagen nicht angeboten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrem Anliegen auf einen anderen Tag auszuweichen.

 

Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle Standorte sind sowohl an den Feiertagen 1. Mai und 10. Mai 2018 als auch an den zugehörigen Brückentagen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gleiches gilt für Pfingstmontag, den 21. Mai 2018.

 

Freilandmuseum Lehde: 10 bis 18 Uhr

Spreewald-Museum Lübbenau: 10 bis 18 Uhr

Schloss und Festung Senftenberg

sowie Kunstsammlung Lausitz: 10.30 bis 17.30 Uhr

Foto zu Meldung: Brückentage in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz – Straßenverkehrsamt und weitere schließen

Innenminister übergibt Fahrzeuge an Feuerwehren in OSL

(25.04.2018)

Großer Tag für die unteren Katastrophenschutzbehörden im Land Brandenburg: Am Samstagnachmittag, dem 21. April 2018, überreichte Innenminister Karl-Heinz Schröter in Potsdam im Rahmen einer feierlichen Übergabe die durch das Ministerium des Inneren und für Kommunales beschafften neuen Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von mehr als 8 Millionen Euro an die Landkreise und kreisfreien Städte. Drei der insgesamt 28 Fahrzeuge nehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Fahrt auf.

 

Dabei handelt es sich um einen Gerätewagen Gefahrgut im Wert von 420.000 Euro, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Senftenberg im Einsatz sein wird. Zudem wurden jeweils ein Einsatzleitwagen 1 im Wert von 137.000 Euro an die Freiwillige Feuerwehr Lauchhammer und die Freiwillige Feuerwehr Calau übergeben. Die Fahrzeuge sind Bestandteil der Brandschutzeinheit und Gefahrstoffeinheit – zwei Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Die Mittel für die Fahrzeuge stammen aus der Förderrichtlinie FAG bzw. Katastrophenschutz und wurden somit vom Land zu 80 Prozent mitfinanziert.

 

Zu dem Termin auf dem Potsdamer Louisenplatz fuhren die Erste Beigeordnete, Grit Klug, sowie Vertreter des Sachgebietes Brand- und Katastrophenschutz und der jeweiligen Feuerwehren aus Senftenberg, Lauchhammer und Calau.

 

  1. vor zwei Wochen hatte der Landkreis OSL gemeinsam mit seinen Feuerwehren im Rahmen einer eigenen feierlichen Übergabe diese und drei weitere neue Einsatzfahrzeuge auf dem Calauer Marktplatz in Betrieb genommen. Neben den Feuerwehren Calau, Lauchhammer und Senftenberg können sich auch die Ortsfeuerwehren Saßleben und Buckow und das Feuerwehr und Katastrophenschutztechnische Zentrum in Großräschen über neue Fahrzeuge freuen. Der Gesamtwert der neu beschafften Einsatzfahrzeuge liegt bei über einer Million Euro.

 

Überreichte am Samstag in Potsdam drei vom Land beschaffte Einsatzfahrzeuge an die Erste Beigeordnete Grit Klug, Vertreter des Sachgebietes Brand- und Katastrophenschutz und die Feuerwehren Senftenberg, Lauchhammer und Calau: Innenminister Karl-Heinz Schröter. (Foto: Landkreis)

 

Foto zu Meldung: Innenminister übergibt Fahrzeuge an Feuerwehren in OSL

Kreiswahlausschuss bestätigt Ergebnis zur Landratswahl 2018

(25.04.2018)

Nun ist es amtlich: Siegurd Heinze bleibt auch in den kommenden acht Jahren Landrat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Das entsprechende vorläufige Ergebnis aus der gestrigen Wahl des Landrates bestätigte der Kreiswahlausschuss im Rahmen seiner Sitzung am Montagnachmittag, dem 23. April 2018.

 

Damit steht das Ergebnis offiziell fest, wonach der bisherige Amtsinhaber Siegurd Heinze aus Schipkau, Ortsteil Meuro (56, parteilos, vorgeschlagen von der CDU) mit 56,3 % (17.924) die meisten aller abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen konnte.

 

Rechtsanwalt Matthias Mnich aus Lübbenau/Spreewald (46, DIE LINKE) erhielt 19,9 % (6.354) der Stimmen, 23,8 % (7.574) stimmten für das Mitglied des Landtages Sven Schröder aus Borkheide im Landkreis Potsdam-Mittelmark (54, Alternative für Deutschland).

 

Ebenfalls am heutigen Montag öffentlich geprüft und bestätigt wurden die Wahlniederschriften der 161 Wahlbezirke.

Aus dem Abgleich der heute der Kreiswahlleiterin zugegangenen Niederschriften aus den Wahlbezirken mit den gestern Abend gemeldeten Werten ergibt sich aufgrund geringfügiger Differenzen folgende Anpassung im Hinblick auf die Zahl der Gesamtwahlberechtigten: Diese steigt und liegt nunmehr bei 96.425 Personen (Stand gestern: 96.293). Damit ergeben sich auch Änderungen im Hinblick auf das Quorum und die Wahlbeteiligung. Die notwendige erforderliche Mindeststimmenzahl, die erreicht werden musste und auch erreicht wurde, beträgt nunmehr 14.464 (Stand gestern: 14.443), die Wahlbeteiligung liegt bei 33,3 % (Stand gestern: 33,4%).

 

Bis Annahmeschluss gingen 4.171 Briefwahlunterlagen ein – und damit mehr, als noch vor acht Jahren, als sich 3.370 Personen für die Briefwahl entschieden. Auch die Wahlbeteiligung lag in OSL in diesem Jahr höher als noch bei der letzten Landratswahl.

 

Reibungslos und ohne Zwischenfälle seien sowohl die Wahl als auch die Auszählung der Ergebnisse von statten gegangen. Bereits um 19:20 Uhr lagen am Sonntagabend die Ergebnisse aus allen 161 Wahlbezirken vor, bestätigt Kreiswahlleiterin Petra Borchel und verbindet ihre Einschätzung mit einem Dank an die knapp 1.200 ehrenamtlich tätigen Wahlelferinnen und –helfer für ihren Einsatz.

 

Das Ergebnis der Landratswahl kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ eingesehen werden.

 

Das endgültige nunmehr bestätigte Ergebnis wird im nächsten Schritt noch in dieser Woche im Amtsblatt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz veröffentlicht.

 

 

 

„Offene Ateliers 2018“ am 5. und 6. Mai 2018 – OSL ist dabei

(24.04.2018)

Traditionell am ersten Maiwochenende öffnen im Rahmen des Projektes „Offene Ateliers“ in ganz Brandenburg zahlreiche Künstlerinnen und Künstler die Türen ihrer Ateliers und geben Besuchern auf kreative Weise spannende Einblicke in ihre Tätigkeit. Am 5. und 6. Mai 2018 laden auch Kunstschaffende in insgesamt 21 Ateliers und Galerien an zwölf Orten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz dazu ein, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

 

Die ausführliche Übersicht der Teilnehmer, die Öffnungszeiten und das jeweils angebotene Programm steht ab sofort auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de bereit.

 

 

Im Landkreis OSL beteiligen sich:

 

Calau:

Henry Krzysch – Atelier & Druckwerkstatt

Großkmehlen:

Restaurierungsatelier Martina Dürrschmidt - Künstleratelier Martin Fellmann Schloss Großkmehlen

Großräschen:

Rüdiger Nicht – Galerie im HofFalk Petermann – Galerie im Hof

Grünewald:

eastFOTOgallery Dr. Jürgen Roloff

Vetschau/Spreewald:

Katrin Meißner & Willi Selmer – Kunsthaus „Alter Gasthof“ (OT Laasow)

Susanne Kruse (OT Laasow)

Lauchhammer:

Malzirkel Gisela Heidemüller „Die Heubodenmaler“

Antje Kühne (OT Kostebrau)

Lübbenau/Spreewald:

Ingo Schiege – Schreibstube und Atelier (OT Zerkwitz)

GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau

Schipkau:

Bernhard Glück – Haus der Vereine (OT Meuro) Mario Gnüchtel – Kunsthof (OT Klettwitz)

Schwarzheide:

Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH

Senftenberg:

Bernd Gork

Peter Wällnitz
Bernd Winkler
Christine Przybilski – Schmuck und Galerie
Yana Arlt, Wofgang Wache - Begegnungsstätte & Galerie (OT Marga)

 

[Programm]

[Teilnehmerliste]

Foto zu Meldung: „Offene Ateliers 2018“ am 5. und 6. Mai 2018 – OSL ist dabei

Kreiswahlleiterin informiert: Vorläufiges Ergebnis zur Wahl des Landrates im Landkreis OSL

(22.04.2018)

Knapp einundeinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale steht im Landkreis Oberspreewald-Lausitz das vorläufige Ergebnis zur Wahl des Landrates fest. Demnach erhält der bisherige Amtsinhaber Siegurd Heinze aus Schipkau, Ortsteil Meuro (56, parteilos, vorgeschlagen von der CDU) 56,3 % (17.924) aller abgegebenen Stimmen. Rechtsanwalt Matthias Mnich aus Lübbenau/Spreewald (46, DIE LINKE) konnte 19,9 % (6.354) auf sich vereinen, 23,8 % (7.574) stimmten für das Mitglied des Landtages Sven Schröder aus Borkheide im Landkreis Potsdam-Mittelmark (54, Alternative für Deutschland). Darüber informiert Kreiswahlleiterin Petra Borchel.

 

Insgesamt 33,4 % aller 96.293 Wahlberechtigten nutzten die Gelegenheit und machten in einem der Wahllokale oder per Briefwahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Damit wurde die notwendige Mindeststimmzahl von 14.443 Stimmen erreicht.

 

Bereits 19:20 Uhr waren die Ergebnisse aller 161 Wahlbezirke abschließend erfasst.

 

Das vorläufige Ergebnis der Wahl kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Wahlen“ eingesehen werden.

 

Das endgültige Ergebnis ermittelt der Kreiswahlausschuss am Montag, dem 23. April 2018. Die Sitzung findet um 15:30 Uhr im Landratsamt in Senftenberg, Haus 1, kleiner Sitzungsaal statt. An der öffentlichen Sitzung können interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Die vorherige Prüfung der Wahlniederschriften ist ebenfalls frei zugänglich und beginnt um 9:30 Uhr.

Qualitätssicherung des Radfernwegenetzes in OSL: Landkreis überreicht Fördermittel an die Stadt Lübbenau/Spreewald

(18.04.2018)

Die Tage der noch unsanierten fünf Brückenbauwerke entlang des Europawanderweges E 10 bei Lübbenau/Spreewald sind gezählt: Bereits ab dem Jahr 2019 sollen diese umfangreich modernisiert werden, um die Qualität der besser als „Gurkenradweg“ bekannten sieben Kilometer langen Radstrecke weiter zu erhalten. Möglich machen es rund 1,5 Millionen Euro, die Bund und Land zu diesem Zweck zur Verfügung stellen. Beantragt wurde das Geld stellvertretend durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Am Dienstagmittag, dem 17. April 2018, überreichte Landrat Siegurd Heinze einen entsprechenden Fördermittelbescheid an Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel.

 

Die finanzielle Unterstützung leiste einen wichtigen Beitrag zum weiteren Erhalt der bei Einheimischen und Touristen beliebten Radstrecke, machten die Anwesenden im Rahmen des Pressetermins am Fuße des Südumfluters deutlich. Angedacht sei, die in die Jahre gekommenen und aufgrund ihrer Holzbauweise dauerhaft nicht standsicheren Brückenbauwerke abzutragen und diese durch neue zu ersetzen. Dabei setze die Stadt als Baulastträgerin mit Blick auf Instandhaltungsaufwand und Statik und wie andernorts bereits praktiziert auf einen Unterbau in Stahlbetonbauweise. Um die typische Charakteristik der Bauwerke zu erhalten, werde der Oberbau der Brücke mit Holz verblendet. Bereits im kommenden Jahr sollen die Bauarbeiten entlang der beliebten Radstrecke beginnen, stellte das Stadtoberhaupt in Aussicht. Der Radweg bleibe dabei – wenn auch temporär und örtlich mit gewissen Einschränkungen verbunden – über die Dauer der Maßnahme hinweg befahrbar.

 

Die Stadt Lübbenau/Spreewald schießt zu der geplanten Maßnahme einen Eigenanteil in Höhe von 10 % zu. Insgesamt 400.000 Euro stellt sie dafür sowie für die darüber hinaus geplante Sanierung der zugehörigen Streckenabschnitte des Leiper Weges bereit.

 

Die weiteren Brückenbauwerke entlang des Hauptradweges im Spreewald und die Strecke selbst wurden bereits in der Vergangenheit saniert. Mit der Erneuerung der restlichen fünf Brücken könne endlich der herbeiersehnte Lückenschluss getätigt werden, freute sich Hemut Wenzel.

 

„Die Radwege im Spreewald sind immer eine Reise wert. Das Geld ist entsprechend gut investiert“, zeigte sich auch Landrat Siegurd Heinze, selbst treuer Fan des Gurkenradweges, erfreut über den warmen Geldregen seitens Bund und Land. Die entsprechende Zuwendung durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg hatte der Landkreis OSL im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bedingt durch die Voraussetzungen zur Antragstellung stellvertretend für die Stadt beantragt und Ende März 2018 bewilligt bekommen. Um das Geld an die Kommune weiterleiten zu können, wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen Kreis- und Stadtverwaltung geschlossen.

 

Landkreis und Stadt haben in der Vergangenheit bereits mehrfach eng kooperiert. So konnte erst im vergangenen Jahr im Ergebnis einer gemeinschaftlichen Baumaßnahme die sanierte kreisliche Kraftwerkstraße nebst Gehweg und Durchlasskanal in Betrieb genommen werden. Kürzlich wurde der Verkauf des ehemaligen Oberstufenzentrums in der Richard-Wagner-Straße an die Stadt zur weiteren Nutzung im Rahmen ihrer Schulentwicklungsplanung auf den Weg gebracht. Auch die Internationale Folklorelawine der e OSL und SPN findet in jedem Jahr ihren Auftakt in der Spreewaldstadt. In diesem Jahr startet die kostenfreie Zuschauerveranstaltung am Freitag, den 29. Juni 2018.

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Qualitätssicherung des Radfernwegenetzes in OSL: Landkreis überreicht Fördermittel an die Stadt Lübbenau/Spreewald

Feuerwehren freuen sich über neue Fahrzeuge

(18.04.2018)

Die Feuerwehren in OSL freuen sich über sechs neue Einsatzfahrzeuge ­­– und nahmen dies zum Anlass, interessierte Bürgerinnen und Bürger am Samstag, 14. April 2018, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr zu einer Fahrzeugschau auf den Marktplatz nach Calau einzuladen.

 

Den Auftakt bildete bei strahlendem Sonnenschein der feierliche Einmarsch der Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren auf dem gut besuchten Marktplatz. Um 11 Uhr begann die feierliche Übergabe der Fahrzeuge an die jeweiligen Wehren durch Landrat Siegurd Heinze und Calaus Bürgermeister Werner Suchner. Zuvor wandte sich auch Frank Stolper, Leiter der Abteilung 3 im Ministerium des Innern und für Kommunales, mit einem Grußwort an die Anwesenden.

 

Im Anschluss an die Übergaben stellten Kreisbrandmeister Tobias Pelzer und die Kameraden der Feuerwehren die neuen Fahrzeuge näher vor und öffneten diese für interessierte kleine und große Besucher. Die Mitglieder der Katastrophenschutzeinheit SEG Führungsunterstützung schenkten Kaffee aus, zudem erwarteten die Gäste original Calauer Quarkkeulchen.

 

Offiziell übergeben wurden ein Gerätewagen Gefahrgut an die Freiwillige Feuerwehr Senftenberg (finanziert aus der Förderrichtlinie FAG), ein Einsatzleitwagen 1 an die Freiwillige Feuerwehr Lauchhammer (finanziert aus der Förderrichtlinie Katastrophenschutz) und ein Gerätewagen Logistik an das Feuerwehr und Katastrophenschutztechnische Zentrum in Großräschen. Letzteres finanziert aus Eigenmitteln des Landkreises.

 

Die Stadt Calau freut sich über einen Einsatzleitwagen 1 für die Freiwillige Feuerwehr Calau (finanziert aus der Förderrichtlinie Katastrophenschutz), ein Löschgruppenfahrzeug 10 für die Ortsfeuerwehr Saßleben (finanziert aus der Stützpunktfeuerwehrförderrichtlinie) und einen zum Mannschaftstransportwagen umgebauten ehemaligen ELW 1 der Stadt Calau für die Ortsfeuerwehr Buckow.

 

Die fünf Neuanschaffungen haben einen Gesamtwert von über einer Million Euro.

 

Auch ein moderner Rettungswagen vom Typ Mercedes 316 TDI, Delfis 3, stand vor Ort exemplarisch bereit und konnte besichtigt werden, denn zeitnah erhält auch der bodengebundene Rettungsdienst im Landkreis OSL mehrere neue Fahrzeuge: Ab Ende Mai 2018 ergänzen vier baugleiche Modelle die Verkehrsflotten der Betreiber DRK-Kreisverband Calau e.V., DRK-Kreisverband Lausitz e.V., Klinikum Niederlausitz GmbH und ASB Ortsverband Lübbenau/Vetschau e.V.. Der Gesamtwert dieser neuen RTW liegt bei 430.000 Euro.

 

Die Feuerwehr Calau nutzte die Gelegenheit, den Wechsel in der Ortwehrführung zu vollziehen. Erstmals in 148 Jahren Feuerwehrgeschichte Calau steht nunmehr eine Frau an der Spitze: Kathleen Rohmann. Sie folgt auf Frank Bareinz. Stellvertreter sind Matthias Kliche und Thomas Pelzer.

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Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung zu Gast in OSL: Staatssekretär Michael Stübgen besuchte Bischdorf und Bronkow

(17.04.2018)

Vier Stunden Zeit nahm sich Michael Stübgen am Donnerstag, dem 12. April 2018, für seinen Arbeitsbesuch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der Südbrandenburger CDU-Abgeordnete ist seit knapp einem Monat parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung. Neben positiven Eindrücken von den Besuchen auf dem Angerhof in Bischdorf und bei der Bronkow Agrar GmbH nahm er am Ende auch eine Fülle an Hinweisen und Wünschen der Landwirte aus der Region mit nach Berlin.

 

Hauptaugenmerk bildeten neben den Besuchen mit anschließender Besichtigung der Objekte Gesprächsrunden mit Landrat Siegurd Heinze, dem Bauernverband Südbrandenburg e.V., Vertretern des Spreewaldvereins e.V. und des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft der Kreisverwaltung OSL. Auch Rainer Schamberg von der Stadt Lübbenau/Spreewald, die amtierende Amtsleiterin im Amt Altdöbern, Katrin Peter, sowie aus dem Norden stammende Landwirte im Haupt- und Nebenerwerb nahmen an dem Termin teil.

 

Carmen Lorenz, Geschäftsführerin des Bauernverbandes Südbrandenburg e.V. und der Verbandsvorsitzende Thomas Goebel nutzten die Gelegenheit, eine Reihe an landwirtschaftlichen Themen anzusprechen. Diese waren vielschichtig und reichten von der mangelnden Absicherung der Landwirte gegen wiederkehrende Ertragsausfälle aufgrund extremer Witterungsverhältnisse über die sich aus den schlechten Milch- und Getreidepreisen ergebenden Auswirkungen bis hin zu einem gewünschten Erhalt der bereitgestellten EU-Direktzahlungen. Auch Hinweise zu bürokratischen Hürden im Hinblick auf die Beantragung ländlicher Förderprogramme, die Sicherung und der Erhalt ländlicher Flächen für regionale Landwirte, die rechtliche Bewertung von Stalleinbrüchen sowie Fragen im Zusammenhang mit dem Tierwohl wurden innerhalb der Runde thematisiert. Auch die Problematik der doppelten Zahlung der Grunderwerbsteuer von 6,5% bei Ausübung des Vorkaufsrechts bei landwirtschaftlichen Flächen wurde durch den Verband angesprochen.

 

 

Melanie Kossatz, Geschäftsführerin vom Spreewaldverein e.V., sensibilisierte für die Bedeutung der LEADER-Förderung als Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union zur Stärkung des ländlichen Raumes und übergab ein entsprechendes gemeinsames bundesweites Positionspapier, das auf den Erhalt der LEDAER-Programme und der bereitgestellten Förderung abzielt.

 

Die voranschreitende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im osteuropäischen Raum bildete ein weiteres wichtiges Thema des Arbeitsbesuches. Da ein Übertreten aus den Nachbarländern und somit ein Ausbruch der für Wild- und Hausschweine gefährlichen Seuche auch in Deutschland sehr wahrscheinlich ist, sei eine gute Tierseuchenprävention durch die Betriebe äußerst wichtig, machte Stübgen deutlich und schätzte gleichzeitig das große Engagement der Bronkower. Hier hatte man im Ergebnis eines aufgetretenen Tierseuchenfalls im vergangenen Jahr mit wirtschaftlich starken Auswirkungen auf den Betrieb das Hygienekonzept unter dem besonderen Aspekt des Seuchenschutzes grundlegend überarbeitet und entsprechend investiert.

 

Dem Thema Seuchenschutz, speziell auch dem Schutz vor der ASP, misst auch die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz einen hohen Stellenwert bei. Um auf die hohe Wildschweinpopulation einzuwirken, erließ die Kreisverwaltung erst kürzlich eine sogenannte Abschussprämie. Diese trat Anfang April 2018 in Kraft. „Wir zahlen für Abschüsse von Schwarzwild eine Prämie von 20 Euro pro Tier. Damit greift unsere Förderung lange vor der Prämie, die das Land Brandenburg für Abschüsse oberhalb des Jagdstreckenwertes 2015/2016 zahlt“, erklärte Landrat Siegurd Heinze dem Gast, der sich positiv beeindruckt vom Engagement des Landkreises zeigte. „Zusätzlich zur Prämie zahlen wir den Jagdausübungsberechtigten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro für die Beprobung von Unfallwild und Totfunden und das Bereitstellen der Proben“, ergänzte der Verwaltungschef. Auch darüber hinaus spielen der Umgang mit der ASP und mögliche Szenarien rund um den Ausbruch der Seuche innerhalb der Arbeit der Kreisverwaltung eine wichtige Rolle, konnte Amtstierarzt Jörg Wachtel bestätigen.

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung zu Gast in OSL: Staatssekretär Michael Stübgen besuchte Bischdorf und Bronkow

Training für stressfreies Fahren im Linienbus: Workshops für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben begonnen

(16.04.2018)

 

Busfahren – auch mit Mobilitätseinschränkungen- ist einfacher als gedacht. Um dies zu beweisen und Ängste bei den Bürgerinnen und Bürgern abzubauen, bietet die Kreisverwaltung OSL in Kooperation mit der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (VGOSL) und dem Dienstleister für den Busverkehr, der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), in dieser Woche kostenfrei sogenannte „Mobilitätstrainings“ an. Das erste von drei Trainings fand am Montagvormittag (16. April 2018) im Bürgerhaus in Vetschau/Spreewald statt.

 

Begeistert vom Training zeigte sich unter anderem Monika Urban, Seniorenbeiratsvorsitzende der Stadt Calau. So konnte sie nicht nur einiges an neuen Informationen für sich mitnehmen, die sie anschließend gern an die Seniorinnen und Senioren in Calau weitergeben möchte, sondern gleichzeitig auch einige ihrer Fragen zum Thema Busverkehr beantworten und Hinweise und Vorschläge an die Betreiber weiterreichen.

 

Als durchaus positiv bewertet die Aktion auch Landrat Siegurd Heinze: „Ziel der von uns angebotenen Trainings ist es, Hemmnisse und Unsicherheiten im Hinblick auf die Nutzung des Verkehrsmittels Bus abzubauen. Die Trainings bieten eine gute Gelegenheit, alle wichtigen Fragen zu stellen und sich einmal in Ruhe unter fachlicher Anleitung auszuprobieren. Sollte man später auf ein solches Hilfsmittel angewiesen sein, so ist man vorbereiteter und sicherer im Umgang damit. Ich kann nur alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, von den Trainings Gebrauch zu machen“, lautete sein Fazit im Anschluss an den Auftaktworkshop.

 

Die beiden weiteren Mobilitätstrainings folgen am Mittwoch, 18. April 2018 in Großräschen, Treffpunkt Kurmärkerhaus, sowie am Donnerstag, 19. April 2018, in Lauchhammer, Treffpunkt Mehrgenerationenhaus. Start ist jeweils um 9 Uhr.

 

Vor Ort erwartet die Teilnehmenden zunächst ein Theorieteil, in dem die wichtigsten Fragen rund um die Nutzung des Verkehrsmittels Bus beantwortet werden. René Kämpfer, Mobilitätsberater bei der IGES Institut GmbH Berlin, erklärt dabei unter anderem, woher Fahrgäste die wichtigsten Informationen zu ihrer geplanten Fahrt erhalten, an welchen Stellen und durch welche Möglichkeiten Fahrscheine erworben werden können und zeigt, wie ein Fahrplan richtig gelesen wird. Zudem stehen er und fachkundiges Personal der VGSOL und der KVG für Fragen bereit.

 

Im Anschluss wird an einem eigens zu diesem Zweck zur Verfügung gestellten Bus gezeigt, wie die Busfahrt auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen problemlos zu bewältigen ist. Mobilitätsberater Tobias Schäfer führt vor, wie der Ein- und Ausstieg mit Hilfsmitteln wie beispielsweise Rollator, Rollstuhl Gehhilfe oder Kinderwagen gelingt und zeigt, wie diese im Bus ordnungsgemäß und sicher zu verstauen sind. Zudem erklärt er das richtige Verhalten am und im Bus. Im Anschluss haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ohne Zeitdruck selbst zu üben und weitere Fragen zu stellen.

 

Interessierte, die terminlich verhindert sind, können alle Informationen aus der Präsentation aus dem theoretischen Teil in der beigefügten Datei (siehe unten) einsehen. Parallel zu den insgesamt sechs Trainings, jeweils drei im Landkreis SPN und OSL, wird ein Film mit allen wichtigen Informationen angefertigt, der im Oktober im Rahmen der Woche der Gesundheit und Pflege der Kreisverwaltung OSL erstmals aufgeführt werden soll. Dieser wird anschließend ebenfalls online gestellt.

 

Die Idee zu den Mobilitätstrainings entstand im Rahmen des bundesweiten Projektes „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen", an dem die Landkreise SPN und OSL als gemeinsame Modellregion teilnehmen.

 

 

 

 

 

[Präsentation zum theoretischen Teil des Mobilitätstrainings]

Foto zu Meldung: Training für stressfreies Fahren im Linienbus: Workshops für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben begonnen

Von A wie Ausbildung bis Z wie Zusammleben: Landeskundekurse werden gut angenommen

(27.03.2018)

Über 500 – so viele Personen haben bis heute die Landeskundekurse des Landkreises Oberspreewald-Lausitz besucht. Das Angebot richtet sich an Asylsuchende in OSL und existiert seit 2015. Angeboten wird es von der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA). Ziel ist es, den Teilnehmenden den Start in ein Leben in der Region zu erleichtern und einen Grundstein für ein gelungenes Miteinander in der Gesellschaft zu legen. Am Montag, 23.03.2018, informierte sich Landrat Siegurd Heinze in Sedlitz über die Resonanz auf die Kurse.

 

Bei dem Angebot handelt es sich um ein wohl brandenburgweit einmaliges Projekt. In insgesamt zwanzig Tagen à sechs Stunden lernen die Frauen und Männer, worauf es ankommt in Deutschland. Schule, Ausbildung, Arbeit, Gesundheitswesen, Straßenverkehr und vieles mehr: Sechs Module, die jeweils verschiedene Alltagsthemen abdecken, belegen die Schülerinnen und Schüler während eines Kurses. Für Abwechslung sorgt eine Mischung aus Theorie und Praxis, letztere in Form von Exkursionen, Austauschen und Begegnungen.

 

Den Unterricht leitet Abdulrahman Kailani aus Syrien, der selbst seit etwas mehr als zwei Jahren in Deutschland lebt und die deutsche Sprache mittlerweile sehr gut spricht. Die meisten seiner Schülerinnen und Schüler stammen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und dem Irak.

 

In diesem Jahr werden zunächst sechs Landeskundekurse angeboten. Insgesamt fanden seit dem Startschuss zu dem Angebot 26 Kurse statt. Austragungsort bilden in der Regel die Unterkünfte und Wohnverbünde für Asylsuchende. Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei und freiwillig. Wie es im kommenden Jahr mit den Kursen angesichts sinkender Zuweisungszahlen im Bereich Asyl an die Landkreise weitergehe, stehe noch nicht abschließend fest. „Jedoch handelt es sich hierbei um ein wichtiges Angebot, das zudem sehr gut angenommen wird. Insofern der Bedarf besteht, werden die Kurse sicherlich fortgesetzt“, stellte Landrat Siegurd Heinze vor Ort in Aussicht.

 

Am Montag besuchte er knapp ein Jahr nach seiner letzten Visite einen der Kurse in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Sedlitz. Dabei nutzte er spontan die Gelegenheit, den Kursteilnehmern den Aufbau der Kommunalpolitik des Landes Brandenburg zu erklären. Begleitet wurde er von der Integrationsbeauftragten der Kreisverwaltung, Kathrin Tupaj. Im Anschluss tauschte er sich mit Dr. Bernd Rehan, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH (WEQUA GmbH) und Projektmanagerin Serena Junker über das Projekt aus.

 

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Wechsel an der Spitze des Kreisseniorenrates / Verwaltung dankt Dr. Jürgen Störmer für langjähriges Engagement

(20.03.2018)

Er hat die Arbeit des Kreisseniorenrates maßgeblich geprägt: Seit 2007 war Dr. Jürgen Störmer aus Senftenberg ehrenamtlicher Vorsitzender des Gremiums, das die Interessen der Seniorinnen und Senioren auf Kreis- und Landesebene vertritt. Im November 2017 zog er sich gesundheitsbedingt von seinem Amt zurück. In der jüngsten Kreistagssitzung in Lübbenau/Spreewald am 15. März 2018 wurde sein langjähriges Engagement gewürdigt. Gleichzeitig wurde seine bisherige Stellvertreterin Bärbel Kratzer aus Senftenberg als seine Nachfolgerin bestellt.

 

Landrat Siegurd Heinze nutzte die Gelegenheit und sprach Dr. Jürgen Störmer, der selbst leider nicht anwesend war, einen herzlichen Dank für sein langjähriges Wirken aus und erinnerte an verschiedene Meilensteine: So wurden in seiner Berufungszeit die Leitlinien zur Seniorenpolitik des Landkreises OSL erarbeitet und das erste Mal evaluiert. Unter seiner Leitung war auch der Arbeitsplan des Kreisseniorenrates mit der Organisation und Koordinierung von Veranstaltungen immer gut gefüllt. Herr Dr. Störmer hielt die Verbindung zu den kommunalen Seniorenbeiräten, zu den Bürgermeistern in den Kommunen des Landkreises und stand im Kontakt zu Abgeordneten des Bundes- und Landtages. Zudem war er viele Jahre im Vorstand des Seniorenrates des Landes Brandenburg tätig.

 

Neben den Dankesworten an den bisherigen Amtsträger wünschte der Verwaltungschef der neuen ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten Bärbel Kratzer alles Gute für die bevorstehende spannende Aufgabe.

 

Bärbel Kratzer ist seit 2007 Mitglied des Kreisseniorenrates und gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende. Sie vertrat den Kreisseniorenrat im Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Kreistages und ist zudem auch Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Senftenberg.

 

Roswitha Kranke aus Ruhland wurde neu in den Kreisseniorenrat berufen. Sie ist Mitglied des Brandenburgischen Seniorenverbandes e. V., Ortsverband Ruhland.

 

Zusätzlich zu Dr. Jürgen Störmer hatten auch Ingrid Walter aus Ruhland und Gerhard Schmidt aus Senftenberg aus gesundheitlichen Gründen kürzlich ihre Mitgliedschaft im Kreisseniorenrat beendet. Ingrid Walter war von 1998 bis 2017 Mitglied und eine der ersten Mitstreiterinnen im Kreisseniorenrat. Sie war zudem stellvertretende Vorsitzende. Gerhard Schmidt beendete seine Mitgliedschaft im Seniorenbeirat Anfang dieses Jahres. Er war von 2015 bis 2018 Mitglied und kümmerte sich um das Treffen mit den polnischen und deutschen Senioren.

 

 

Zur Arbeit des Kreisseniorenrats:

 

Der Kreisseniorenrat des Landkreises trifft sich sechs Mal jährlich in zweimonatigen Abständen. Die Beratungen finden immer in einer anderen Kommune und mit Beteiligung des örtlichen Seniorenbeirates und des Bürgermeisters statt. Regelmäßig stehen auch Diskussionsrunden mit Abgeordneten des Landtages und Bundestages auf dem Programm. Zusätzlich zu den Beratungen kommt der Vorstand, dessen Vorsitz der/die ehrenamtliche Seniorenbeauftragte automatisch innehat, sechs Mal im Jahr zusammen.

 

Neben den Beratungen und Gesprächsrunden werden auch Veranstaltungen organisiert bzw. koordiniert. So hält der Kreisseniorenrat die Fäden im Hinblick auf Planung und Durchführung der beliebten Landpartie der Senioren des Landkreises in den Händen, wirkt an der Ausgestaltung der kreisweit stattfindenden Woche der Gesundheit und Pflege und der Eröffnungsveranstaltung der jährlichen Brandenburgischen Seniorenwoche mit. Einmal jährlich wird ein Treffen mit befreundeten polnischen Senioren aus der polnischen Partnerkommune Bystrzyca Górna veranstaltet.

 

Der/die ehrenamtliche Seniorenbeauftragte und die Mitglieder des Kreisseniorenrates werden für eine Dauer von drei Jahren berufen.

 

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Stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage für Allmosen

(20.03.2018)

Die Ortsdurchfahrt Allmosen bekommt eine stationäre Geschwindigkeits-überwachungsanlage. Diese soll einen Beitrag zur Lärmminderung leisten und so zu einer Entlastung der Anwohner führen und könnte noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Einen entsprechenden Beschluss fassten am Donnerstag (15.03.2018) die Abgeordneten des Kreistages OSL in ihrer Sitzung in Lübbenau/Spreewald.

 

Auf einen sechsstelligen Eurobetrag belaufen sich die geplanten Kosten, welche die Kreisverwaltung für Erwerb von Anlage, Software und Auswertungstechnik, das Installerieren und den anschließenden Betrieb vorsieht. Diese werden aus Eigenmitteln des Landkreises gedeckt.

 

Mit der Zusage des Kreistages kann die Ausschreibung der Anlage nunmehr zeitnah auf den Weg gebrach werden. Der Standort soll sich auf einem Grundstück im Eigentum der Stadt Großräschen befinden. Eine Zustimmung zur Nutzung liegt bereits vor.

 

Die B 169 zwischen der A 15 und A 13 wurde aufgrund ihrer weiträumigen Verkehrs-bedeutung im Rahmen der verbindlichen Festlegungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in die sogenannte „Verbindungsfunktionsstufe 1“ eingeordnet. Im derzeitig gültigen Bundesverkehrswegeplan 2030 hat der Ausbau der B 169 oberste Priorität, die Ortsumfahrung Allmosen wurde im vordringlichen Bedarf eingeordnet. Der Planungsprozess der Ortsumfahrung wurde durch den brandenburgischen Landesbetrieb Straßen begonnen, wird jedoch noch geraume Zeit beanspruchen. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung konnte zwischenzeitlich zur Lärmminderung eine 100%ige Erstattung für passive Lärmschutzmaßnahmen, wie etwa den Einbau von Lärmschutzfenstern und –Türen, in Aussicht stellen, um die Situation für die Anwohner kurz- und mittelfristig zu verbessern.

 

Neben diesen Maßnahmen zum passiven Lärmschutz soll die vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz geplante Geschwindigkeitsüberwachungsanlage ergänzend dazu dienen, die bereits angeordneten Tempolimits zu kontrollieren und somit zur Lärmminderung beitragen. In der Vergangenheit führte der Landkreis bereits regelmäßig mobile Geschwindigkeitsüberwachungen in der Ortsdurchfahrt durch.

Schutz vor der ASP: Landkreis beschließt eigene Abschussprämie / Ansatz greift bereits vor der Förderung durch das Land

(20.03.2018)

Jäger im Landkreis OSL erhalten ab April 2018 eine Prämie für erlegte Wildschweine. Einer entsprechenden Beschlussvorlage erteilte der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung am 15. März in Lübbenau/Spreewald seine Zustimmung. Mit der präventiven Maßnahme reagiert die Verwaltung auf die drohende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland. Ziel ist es, den hohen Bestand an Schwarzwild nachhaltig zu reduzieren.

 

Der Ansatz des Landkreises setzt bereits unterhalb der Förderung an, die das Land Brandenburg ab April 2018 für jedes Stück Schwarzwild, das über den Streckenwerten des Jagdjahres 2015/16 (Referenzjahr) erlegt wird, in Aussicht stellt.

 

Demnach erhalten Jäger im Landkreis bereits ab dem ersten erlegten Wildschwein bis zum Erreichen des Streckenwertes 2015/16 eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 Euro pro Tier. In Summe wurden in OSL im genannten Jagdjahr 3.900 Tiere erlegt.

 

Im Anschluss greift die Prämie des Landes, die laut Mitteilung des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft bei 50 Euro liegen wird.

 

Ziel der Kreisverwaltung ist es, einen höheren Anreiz zur Intensivierung der Jagd zu bieten. Gleichzeitig soll die Prämie aber auch als Aufwandsentschädigung, auch für das Erlegen von schwer vermarktungsfähigen Tieren, wie z. B. Frischlingen, dienen.

 

Zusätzlich zur Prämie soll den Jagdausübungsberechtigten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro für die Beprobung von Unfallwild und Totfunden und das Bereitstellen der Proben ausgezahlt werden. Hier zahlt das Land im Rahmen eines Monitoring-Programms zur Früherkennung seit Anfang 2018 eine Aufwandsentschädigung für die Probennahme bei tot aufgefundenen Wildschweinen in Höhe von 30 Euro pro Tier an die Jäger. Die Mittel werden jedoch nur für die Beprobung von 31 Tieren gewährt. Hier sieht der Landkreis erhöhten Handlungsbedarf, denn die Beprobung von Unfallwild und Totfunden hat einen besonders hohen Stellenwert für die Früherkennung der Seuche.

 

Die Regelung des Landkreises tritt ebenfalls bereits ab April 2018 in Kraft und gilt zunächst für das Jagdjahr 2018/19 und damit bis zum 31. März 2019. Die Antragsabwicklung und Auszahlung der Prämie soll möglichst niederschwellig ermöglicht werden, stellt die Verwaltung in Aussicht.

 

 

Hintergrund:

 

Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland würde massive Handelsrestriktionen nach sich ziehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen im Bereich der Schweinehaltung aber auch nachgelagerten Produktionszweigen lassen sich nur schwer abschätzen, werden aber auf einen 3-stelligen Millionenbetrag geschätzt. Durch vorbeugende, verstärkte Bejagung von Wildschweinen wird eine mögliche Infektionskette unterbrochen und ein möglicher Seuchenzug erschwert. Die Abschussprämie soll dabei ein gezielter Anreiz zur Intensivierung der Jagd sein und gleichzeitig als Aufwandsentschädigung dienen.

 

Da die Beprobung von Unfallwild und Totfunden einen besonders hohen Stellenwert für die Früherkennung der Seuche hat, ist diese Maßnahme unbedingt auch über die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel hinaus zu untermauern und den Jagdausübungsberechtigten eine dem Aufwand angemessene Entschädigung zu gewähren.

 

Nur die gezielte und flächendeckende Beprobung von Unfall- und Fallwild (hohe Wahrscheinlichkeit der Erregerdetektion) und die vorbeugende Reduktion der hohen Schwarzwildpopulation sind als geeignete Maßnahmen zum Schutz von Hausschweinebeständen und damit in Verbindung stehenden Wirtschaftsfeldern zu bewerten.

 

Der Landkreis OSL gliedert sich in 190 Jagdbezirke. Nahezu alle Jagdbezirke sind Mitglied in einer der sieben Hegegemeinschaften. Die bejagbare Fläche beträgt etwa 96.000 ha. Davon sind in etwa 10.000 ha bergrechtlich gesperrt.

 

Eine genaue Schätzung des Tierbestandes ist äußerst schwierig. Die Jahresstrecke beim Schwarzwild vom Jagdjahr 2013 zum Jagdjahr 2016 lag jeweils bei 3.800 bis 4.200 Tieren. Der tatsächliche Schwarzwildbestand liegt um ein vielfaches höher. Regionale Schwankungen gibt es von Nord bis Süd.

 

Im Landkreis sind derzeit 570 Jäger im Besitz eines gültigen Jagdscheines. Ein hoher Abschuss ist in den vergangenen Jahren immer wieder in der Hegegemeinschaft Senftenberg Nord zu verzeichnen. Hier stiegen die Abschusszahlen von 1.068 Stück im Jahr 2011 auf 1466 Stück im Jahr 2016.

 

Der prozentuale Anteil von Unfallwild liegt zwischen 5-8 %.

 

 

Lauchhammer freut sich: Gewinner des Inklusionspreises 2018 steht fest

(20.03.2018)

Bestrebungen im Bereich Inklusion gehören belohnt – Findet die Kreisverwaltung OSL und lobt aus diesem Grund seit drei Jahren einen Preis aus, der eben dieses Engagement würdigt. Der Inklusionspreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird einmal im Jahr vergeben. In der Kreistagssitzung am Donnerstag (15.03.2018) in Lübbenau/Spreewald zeichnete Landrat Siegurd Heinze den diesjährigen Gewinner aus. Über ein Preisgeld in Höhe von 1.200 Euro freuen kann sich die Bunte Bande Integrationskita des bik e.V. aus Lauchhammer.

 

Die übrigen drei Bewerber, der DRK-Kreisverband Lausitz e.V. mit der Integrationskindertagesstätte „Zwergenhand“ aus Großräschen, die Bernhard-Kellermann-Oberschule aus Senftenberg und der Integrationskindergarten Elsestraße aus Senftenberg, erhalten als Dankeschön für ihre Teilnahme jeweils 100,00 Euro.

 

Die Bunte Bande Integrationskita des bik e.V. in Lauchhamnmer realisiert seit September 2017 das Projekt „unsere Weltreise“. Dabei entdecken die Kinder des Hauses germeinsam jeden Monat eine neues Land und lernen so Menschen, Sprache, Tiere, Flaggen, Münzen, Lieder, Gedichte und Spiele kennen. Höhepunkt in jedem Monat ist das gemeinsame Kochen eines landestypischen Gerichtes. Im Juli 2018 soll ein großes „Weltfest“ stattfinden, bei dem unter anderem ein entstandenes Kinderkochbuch, landestypische Spiele, Lieder und Gedichte vorgestellt werden. Die Erzieher der Einrichtung betreuen 61 Kinder, davon 15 mit Behinderungen oder Förderbedarf.

 

Wurden im Vorjahr drei Gewinner ausgezeichnet, so verständigte sich die Jury dieses Mal mehrheitlich auf einen Sieger. Die Wahl fiel dennoch schwer, denn alle eingereichten Projekte seien erneut beispielhaft. Das Siegerprojekt 2018 überzeugte letztendlich jedoch in allen heranzuziehenden Bewertungskriterien, lautete am Ende das Fazit aus der Runde.

 

Zu den Jurymitgliedern zählten die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Carola Wolschke, Melitta Marko vom Staatlichen Schulamt Cottbus und Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises.

 

Hintergrund Inklusionspreis:

 

Mit dem Inklusionspreis dankt der Landkreis OSL den Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe für ihren Beitrag zu einer inklusiven gemeinsamen Lehr- und Lernkultur und wertschätzt ihre Anstrengungen und Bemühungen in diesem Bereich. Zudem sollen die Bildungsakteure ermutigt werden, den Prozess eines gemeinschaftlichen Lernens und Zusammenlebens aller Menschen – mit und ohne Behinderung - weiterzugehen oder gezielt einzuschlagen.

 

Der diesjährige Inklusionspreis stand unter dem Motto „Gemeinsames Lebenslanges Lernen“ und wurde für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungs- oder Freizeitbereich vergeben. Die Bewerber waren in ihrer Themenwahl frei. Der inklusive Charakter und der Bezug zum gemeinsamen lebenslangen Lernen bildeten die einzigen Kriterien.

 

Spielerisch die Welt entdecken: Mit dem Projekt „unsere Weltreise“ ist die Bunte Bande Integrationskita des bik e.V. aus Lauchhamnmer in diesem Jahr der Gewinner des Inklusionspreises des Landkreises OSL (Foto: Kita).

 

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Landkreis trennt sich von weiteren Unterbringungskapazitäten im Bereich Asyl

(20.03.2018)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz zieht sich auch in 2018 von Unterkünften im Bereich Asyl zurück und setzt damit seinen eingeschlagenen Kurs weiter konsequent fort. Grund ist der anhaltend starke Rückgang im Bereich der Zuweisungen asylsuchender Personen an den Landkreis, die für 2018 gen null tendieren. Darüber informierte die Kreisverwaltung im Rahmen der Kreistagssitzung am Donnerstag, dem 15. März 2018.

 

Konkret ist die Schließung des Wohnverbundes in der Schipkauer Rosa-Luxemburg-Straße mit knapp 180 Plätzen und die Herausnahme der ehemaligen Förderschule Kittlitz, die mit etwa 100 Plätzen weiter als Reserveunterkunft dienen sollte, vorgesehen. Die derzeit 50 Plätze im Wohnverbund der WEQUA GmbH in Lauchhammer werden reduziert, zudem sollen die Kapazitäten der übrigen kreisweit verteilten Wohnverbünde und Wohnungen unter Berücksichtigung des Betreuungsschlüssels nach und nach angepasst werden.

 

Im Ergebnis soll die Kapazität der Unterkünfte des Landkreises bis zum Jahresende 2018 auf ca. 700 Plätze reduziert werden. Zum Vergleich: Zu Beginn 2017 hielt der Landkreis noch etwas mehr als 1.600 Plätze vor. Ein gewisses Kontingent wird trotz ausstehender Zuweisungen weiterhin benötigt, um die derzeit noch im Leistungsbezug befindlichen asylsuchenden Personen weiterhin unterzubringen. Ein Teil der Plätze dient als Reserve. Auch über 2018 hinaus sollen die Kapazitäten weiter regelmäßig entsprechend der Entwicklungen korrigiert werden, stellt die Verwaltung in Aussicht.

 

Zuletzt verabschiedete sich der Landkreis 2017 nach kurzer Nutzung bereits vom Standort im ehemaligen Praktiker-Baumarkt in Brieske (Senftenberg). Die Gemeinschaftsunterkunft in der alten Förderschule in Kittlitz (Lübbenau/Spreewald) wurde ebenfalls leergezogen. Bereits zu Jahresbeginn 2017 erfolgte der Rückzug aus der Gemeinschaftsunterkunft auf dem Grundstück von Spreewaldbauer Ricken in Vetschau/Spreewald.

 

Hat die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Brandenburg (ZABH) dem Landkreis zu Hochzeiten im Jahr 2015 über 1.200 Personen zugewiesen, so waren es zuletzt in 2017 nur noch 134. Damit wurde selbst das Niveau vor Beginn des Flüchtlingszuzugs nach Deutschland unterschritten. Dieses lag 2013 bei 261 Personen. Für das aktuelle Jahr 2018 hat der Landkreis seine Aufnahmepflicht von gerade einmal sieben Personen bereits erfüllt und braucht somit keine Asylbewerber mehr aufzunehmen. Hier ist lediglich beispielweise im Rahmen von Familienzusammenführungen noch mit einzelnen Zuweisungen zu rechnen.

 

 

Der Landkreis trennt sich von weiteren Unterbringungskapazitäten im Bereich Asyl. Eines der Objekte, aus denen sich die Verwaltung in diesem Jahr zurückziehen wird, ist der Wohnverbund Schipkau. (Foto: Landkreis)

 

 

 

 

 

 

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Gymnasium Senftenberg soll fit für die Zukunft werden

(20.03.2018)

Landkreis will 3,7 Millionen Euro in Modernisierung und Sanierung stecken

 

Rund 3,3 Millionen Euro bei 90%igem Fördersatz stellt das Land Brandenburg dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Rahmen seines Förderprogramms „Kommunalinvestitionsfördergesetz, 2. Kapitel“ zur Verfügung, um seine Schulen fit zu machen für die Unterrichtsanforderungen der kommenden Jahre. Von dem Geld soll numehr das Senftenberger Friedrich-Engels-Gymnasium profitieren. Dieses soll in den kommenden Jahren umfangreich modernisiert und saniert werden. Den notwendigen Eigenanteil in Höhe von 10 % möchte der Landkreis aus der Sonderrücklage für nicht verwendete investive Schlüsselzuweisungen decken. Dies sieht ein Vorschlag der Kreisverwaltung vor, dem der Kreistag am Donnerstag (15.03.2018) grünes Licht erteilte.

 

Mit der Zusage des Kreistages zur geplanten Maßnahme und zum Bereitstellen der finanziellen Mittel wird die Kreisverwaltung nunmehr einen entsprechenden Förderantrag bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg einreichen. Nach Eingang der zu erwartenden Zuwendungsbestätigung sollen die Planungsleistungen umgehend ausgeschrieben und vergeben werden. Die Baumaßnahmen müssen bis zum 31.12.2022 umgesetzt werden.

 

Ziel ist es, die Schule an die Unterrichtsanforderungen der kommenden Jahre anzupassen. Die Gebäudetechnik soll auf den aktuellen Stand gebracht und der Komfort für die Nutzer erhöht werden.

 

Das Schulgebäude stellt sich von außen als solides und gut erhaltenes Bauwerk dar, erforderliche Sanierungsmaßnahmen sind jedoch bereits an der Gebäudehülle erkennbar. Die intensive Nutzung der Schule führte insbesondere auch innerhalb des Gebäudes zu einem Modernisierungs- und Sanierungsstau. So sind brandschutztechnische, sicherheitsrelevante, schallschutz- und haustechnische Standards aktuell teilweise nicht erfüllt. Unter Einbindung von Fachplanern soll das Gebäude nach den gültigen Normen ertüchtigt und umfassend renoviert werden. Augenmerk soll auch auf eine zukunftsfähige Daten- und Medieninstallation gelegt werden. Da es keine Möglichkeit gibt, das Haus freizuziehen, sollen die Maßnahmen bei laufendem Schulbetrieb realisiert werden.

 

Das viergeschossige Schulgebäude wurde 1973 in einer Stahlbetonplattenbauweise errichtet. In mehreren Jahresscheiben wurde es bis 2004 grundsaniert. Durch eine umlaufende Balkonkonstruktion und einen sogenannten „Bug“ erhielt das Gebäude die Form eines Schiffes und wurde architektonisch aufgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden ein Verbindungsgang und eine Sporthalle errichtet. Neben den laufenden Instandhaltungsarbeiten wurde 2014 aufgrund von Feuchteschäden das Erdgeschoss saniert und 2017 im Rahmen einer energetischen Fördermaßnahme die Fernwärmestation erneuert. In diesem Jahr ist die Sanierung des Schulhofes geplant, um die Problematik der Regenentwässerung zu lösen.

 

Im Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg (Einzugsgebiet Mitte) werden derzeit ca. 700 Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 unterrichtet. Zudem wird das Gebäude für viele außerschulische Veranstaltungen genutzt. Das aktuelle Schulentwicklungskonzept sieht einen langfristigen Erhalt des Standortes vor.

 

Neben dem Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg verfügt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Einzugsgebiet Süd über den 2011 erbauten SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide mit den Schulen Emil-Fischer-Gymnasium und Oberstufenzentrum Lausitz (Abteilung 1) sowie das frisch sanierte Paul-Fahlisch-Gymnasium in Lübbenau/Spreewald im Einzugsgebiet Nord.

 

 

 

Der Landkreis möchte das Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg in den kommenden Jahren umfangreich modernisieren und sanieren. Mehrere Millionen Euro sollen einfließen (Foto: Gymnasium)

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Landkreis OSL präsentiert eigenen Imagefilm

(19.03.2018)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat sowohl Einheimischen als auch Touristen viel zu bieten – das beweist ein eigens produzierter Imagefilm, den die Kreisverwaltung dieser Tage präsentierte. In knapp 15 Minuten umreißt der Film unter dem Motto „OSL – Offen, Stark, Lebendig“ in ausdrucksstarken und dynamischen Bildern eine Fülle von Themen, vermittelt einen attraktiven Einblick in das Leben in der Region und zeigt dessen unterschiedliche Facetten und Gesichter.

 

„Dabei betrachtet die Handlung gekonnt den Wandel vom damals zum heute und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise, teils bis in luftige Höhen“, heißt es aus der Verwaltung. Produzenten sind das Filmer-Paar Anja Freyhoff und Thomas Uhlmann aus Angermünde. Diese haben bereits mehrfach in der Region gearbeitet und konnten auch während des Drehs im vergangenen Jahr zahlreiche Stunden Bildmaterial zusammentragen. Daraus erstand der Film, der im Kreistag am 15. März 2018 in Lübbenau/Spreewald durch Landrat Siegurd Heinze erstmals öffentlich vorgestellt wurde.

 

„Nunmehr hat auch OSL einen Imagefilm, der deutlich macht, was uns auszeichnet und der Lust macht auf das Leben in der Region. OSL ist lebens- und liebenswert – dies wird dem Zuschauer in einer knappen viertel Stunde mit beeindruckenden Bildern vor Augen geführt. Mein Dank gilt allen Mitwirkenden, die zur gelungenen Umsetzung des Projektes beigetragen haben“, äußerte sich Landrat Siegurd Heinze in der Anmoderation der Erstvorführung.

 

Der Streifen soll künftig bei Messen und zu sonstigen Repräsentationszwecken zum Einsatz kommen. Zudem ist der Film ab sofort auf der Internetseite der Kreisverwaltung zu sehen.

 

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Zugverkehr in der Niederlausitz thematisiert - Positionspapier zum Schienenpersonennahverkehr übergeben

(19.03.2018)

Vetschau/Spreewald, 15.03.2018: Am Donnerstag-Nachmittag haben in Vetschau Vertreter des im Herbst vergangenen Jahres ins Leben gerufenen Runden Tisches zum Schienenpersonennahverkehr in der Niederlausitz der Verkehrsministerin Kathrin Schneider ein Positionspapier übergeben. Dieses wurde zuvor inhaltlich zwischen den beteiligten Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und der kreisfreien Stadt Cottbus abgestimmt.

Es beinhaltet in kompakter Form, was die Region in den nächsten Jahren von der Landesregierung zum Schienenpersonennahverkehr im südlichen Brandenburg erwartet.

 

Die Übergabe fand anlässlich eines Arbeitsgespräches der Ministerin mit Vertretern der Kommunen statt, welche an der Bahnlinie Cottbus – Lübben gelegen sind. Bei diesem Treffen wurde mitgeteilt, dass im Jahr 2019 ein Pendelverkehr zwischen beiden Städten eingerichtet wird, welcher tagsüber zweistündlich alle Bahnhalte bedienen soll – so auch Raddusch, Kuhnersdorf und Kolkwitz (bei Wegfall des Schienenersatzverkehrs).

 

Dieser sogenannte „Spreewaldexpress" löst einige, jedoch nicht alle Probleme. Er trägt zwar zur Entlastung des Regionalexpress RE 2 bei. Defizite gibt es aber auch weiterhin für die in Richtung Berlin fahrenden Berufspendler. Diesbezüglich wird im Verkehrsministerium geprüft, ob zum Berufsverkehr jeweils morgens und abends ein Bus ergänzend eingesetzt werden könnte.

 

Das Papier wurde der Ministerin von Heiko Jahn (Dezernent beim Landkreis Dahme-Spreewald) und Bengt Kanzler (Bürgermeister der Spreewaldstadt Vetschau) übergeben.

 

(Quelle: PM der Stadt Vetschau/Spreewald)

 

Anlagen: Positionspapier vom 15.03.2018; Foto (v.l.n.r.: Heiko Jahn, Ministerin Kathrin Schneider, Bengt Kanzler)

 

 

 

Kontakt: Stadt Vetschau/Spreewald

Bürgermeister

Bengt Kanzler

Schlossstraße 10

03226 Vetschau/Spreewald

Tel.: 03 54 33 - 777 40

E-Mail: buergermeister@vetschau.com

[Positionspapier zum Schienenpersonennahverkehr.pdf]

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Grit Klug bleibt Erste Beigeordnete des Landkreises OSL

(16.03.2018)

Grit Klug ist der Name der bisherigen und neuen Ersten Beigeordneten und gleichzeitig stellvertretenden Landrätin des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Dies beschlossen am Donnerstagnachmittag (15.03.2018) die Abgeordneten des Kreistages im Rahmen ihrer Sitzung im Lübbenauer Paul-Fahlisch-Gymnasium. Sie folgten damit einem entsprechenden Vorschlag von Landrat Siegurd Heinze.

 

„Grit Klug leistet eine hervorragende Arbeit und vertritt die Interessen des Landkreises auf vorbildliche Weise. Sie ist versiert, loyal, eine anerkannte Führungskraft und erfährt eine hohe Wertschätzung auf breiter Ebene, so etwa auch durch die verschiedenen Beteiligungen, in denen sie den Landkreis vertritt, und ebenso von den Nachbarlandkreisen bis hin zum Landkreistag“, begründete der Verwaltungschef die eingereichte Vorlage im Vorfeld der Wiederwahl der neuen Beigeordneten.

 

Mit der mehrheitlichen Ja der Abgeordneten beginnt die zweite achtjährige Amtszeit der 53-Jährigen am 1. Juli 2018.

 

Die Lübbenauerin ist seit 1981 in der Kreisverwaltung tätig, zunächst im Altkreis Calau, unter anderem als Finanzdezernentin und Beigeordnete, und seit 1994 beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Hier leitete sie bis 2006 das Dezernat für Finanzen und Bau und anschließend bis 2010 das Dezernat für Kreisentwicklung, Bildung und Kultur. Parallel war Grit Klug eine Zeit lang amtierende Dezernentin des Dezernats für Jugend, Gesundheit und Soziales. Mit der Umsetzung neuer Strukturen in der Kreisverwaltung ab dem 1. Juli 2010 übernahm sie das Dezernat für Bau, Ordnung und Umwelt. Dazu gehören heute das Amt für Straßenverkehr und Ordnung, das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft und das Amt für Umwelt und Bauaufsicht.

 

Grit Klug vertritt den Landkreis im Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg, im Ausschuss für Kreisentwicklung des Kreistages und im gemeinsamen Niederlausitzer Studieninstitut Niederlausitz, ist Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Verkehrsgesellschaft OSL, Mitglied im Fachausschuss Planung, Bau und Umwelt des Landkreistages, Beiratsmitglied der Lokalen Aktionsgruppe Spreewald Plus und stellvertretene Vorsitzende des Kuratoriums des Biossphärenreservates Spreewald.

 

Ihr Dienstsitz befindet sich in der Außenstelle der Kreisverwaltung in der Joachim-Gottschalk-Straße in Calau.

 

Die Ernennungsurkunde erhält Grit Klug im Juni 2018 zur nächsten Kreistagssitzung.

 

 

 

Die bisherige und neue Erste Beigeordnete und damit stellvertretende Landrätin des Landkreises OSL, Grit Klug. (Foto: Landkreis)

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Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz gibt bekannt:

(14.03.2018)

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat in seinen Beratungen am 07. und 14.02.2018 insgesamt 685 zonale Bodenrichtwerte für baureifes Land sowie 30 zonale Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke zum Stichtag 31.12.2017 beschlossen.

 

Die Veröffentlichung der beschlossenen Bodenrichtwerte gemäß § 12 Abs. 2 der Gutachterausschussverordnung des Landes Brandenburg (BbgGAV) erfolgt im Internet über das amtliche Bodenrichtwert-Portal „Boris Land Brandenburg“.

 

Seit 28. Februar 2018 stehen dort die neuen Bodenrichtwerte jederzeit für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei zur Einsichtnahme zur Verfügung. Darüber hinaus können auch die Bodenrichtwerte ab dem Stichtag 01.01.2010 kostenfrei eingesehen oder durch registrierte Nutzer gebührenpflichtig abgerufen und ausgedruckt werden.

 

Das Bodenrichtwert-Portal ist unter dem folgenden Link zu erreichen:

https://www.boris-brandenburg.de/boris-bb/

 

Außerdem besteht die Möglichkeit, in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses während der Sprechzeiten in die digitale Bodenrichtwertkarte Einsicht zu nehmen sowie Auskünfte zu den Bodenrichtwerten kostenfrei in mündlicher oder gebührenpflichtig in schriftlicher Form zu erhalten.

 

Die Geschäftsstelle befindet sich beim Fachbereich Kataster und Vermessung des Landkreises Spree-Neiße im Landesgerichts- und Behördenzentrum Südeck, Vom-Stein-Straße 30, 03050 Cottbus. Telefonisch ist diese zu den Sprechzeiten unter (0355) 49 91 – 22 47 zu erreichen.

 

Sprechzeiten: Dienstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

 

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage der Gutachterausschüsse des Landes Brandenburg (http://www.gutachterausschuss-bb.de/).

Beruflicher Aufstieg durch Qualifizierung zum Staatlich geprüften Techniker am OSZ Lausitz

(13.03.2018)

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Beruflicher Aufstieg durch Qualifizierung

zum Staatlich geprüften Techniker

 

 

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Weitere Informationen auch unter: www.oszlausitz.de

 

Landkreise wollen Bioabfall gemeinsam verwerten

(13.03.2018)

Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise OSL, SPN und EE

 

Landräte von Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße für enge Kooperation/ Beitrag für umweltgerechte und bezahlbare Abfallentsorgung

 

Die Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße wollen künftig auch ohne Kreisgebietsreform enger zusammenarbeiten. Dafür sprachen sich die Landräte Christian Heinrich-Jaschinski (EE), Siegurd Heinze (OSL) und Harald Altekrüger (SPN) unlängst (2. März) bei einem gemeinsamen Treffen in Lauchhammer aus. Ganz konkret sollen die Bioabfälle aus den drei Landkreisen in Zukunft gemeinsam verarbeitet und verwertet werden.

 

Der Abfallentsorgungsverband „Schwarze Elster“, dem die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz als Verbandsmitglied angehören, bereitet derzeit die Umrüstung der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Freienhufen zur Verarbeitung von biologischen Abfällen vor, damit ab 2019 eine flächendeckende Einsammlung von Bioabfällen erfolgen kann. Im zukünftigen Bioabfall- und Wertstoffzentrum sollen Bioabfälle hochwertig verarbeitet und daraus Kompost und Strom gewonnen werden. Im Zuge der Bioabfallstrategie des Landes Brandenburg ist auch der Landkreis Spree-Neiße zur Einsammlung von Bioabfällen verpflichtet. Da er über keine eigenen für eine Verarbeitung von Bioabfällen geeigneten Anlagen verfügt, ist beabsichtigt, diese in der MBA Freienhufen aufzuarbeiten. Damit würde durch eine verstärkte Auslastung der Kapazität der MBA ein Beitrag zur Erhöhung ihrer Wirtschaftlichkeit geleistet. Der Kreistag des Landkreises Elbe-Elster hat dafür jetzt (5. März) mit einem einstimmigen Beschluss den Weg frei gemacht und dem Abfallentsorgungsverband „Schwarze Elster“ zur Auslastung der verbandseigenen Anlagen und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit die Aufgabe der Übernahme von Abfällen anderer Versorgungsträger und deren Verwertung übertragen. Die drei Landräte sehen in diesem Schritt einen wichtigen Beitrag für eine weiterhin umweltgerechte Abfallentsorgung, die für Beitragsstabilität sorgt und somit für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt.

 

Haben sich für eine gemeinsame Verwertung von Bioabfällen ausgesprochen: die Landräte Siegurd Heinze (Oberspreewald-Lausitz), Christian Heinrich-Jaschinski (Elbe-Elster) und Harald Altekrüger (Spree-Neiße). Sie wurden empfangen vom Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann (2.v.l.) und Ellen Graff, Betriebsleiterin bei der MBA. (Foto: Pressestelle Kreisverwaltung EE/ Torsten Hoffgaard)

 

 

 

Foto zu Meldung: Landkreise wollen Bioabfall gemeinsam verwerten

Brandenburg trifft Sachsen: Gemeinsame Wirtschaftsbroschüre „Lausitz – Wirtschaftsregion für Wachstum und Zukunft“ herausgegeben

(28.02.2018)

Als ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderung der Lausitz - Brandenburg und Sachsen - ist die Investitionsbroschüre für die Lausitz auferlegt worden.

 

Anbei finden Sie die Links zur Broschüre und die gemeinsame Presseerklärung der

Wirtschaftsförderung Brandenburg und Sachsen.

 

Hier sind die Links zum Download der Broschüre (deutsch und englisch):

 

https://www.wfbb.de/de/system/files/media-downloads/lausitzbroschuere_deutsch_web.pdf

 

https://www.wfbb.de/en/system/files/media-downloads/lausitzbroschuere_eng_web.pdf

 

Bei Bedarf sind entsprechende Broschüren über den Landkreis OSL, Sachgebiet Wirtschaft und Förderung erhältlich.

Aufnahmesoll: Null - Keine neuen Asylsuchenden für den Landkreis in 2018

(27.02.2018)

Der Landkreis OSL wird in diesem Jahr keine weiteren Asylsuchenden aufnehmen. Die Zahl, die im krassen Gegensatz zu den Entwicklungen der vergangenen Jahre steht, geht aus der Übersicht zum Aufnahmesoll 2018 für das Land Brandenburg der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg (ZABH) hervor. Diese wurde den Landkreisen und kreisfreien Städten nunmehr bekannt gegeben. OSL wird sich somit auch weiter konsequent von seinen Unterbringungskapazitäten trennen. Darüber informierte Dezernent Alexander Erbert am Montagabend (26.02.2018) die Abgeordneten im Ausschuss für Gesundheit und Soziales.

 

Die Zahlen der ZABH stellen der Kreisverwaltung ein positives Zeugnis aus. Demnach hat der Landkreis OSL mit seinem Unterbringungskonzept auch in 2017 sein Jahresaufnahmesoll erfüllen können und trägt daher keine – wie in der Tabelle bei einigen anderen Landkreisen ersichtlich ­– verbleibende Aufnahmepflicht in das Jahr 2018.

 

Mit der neuen Planungszahl wird die Verwaltung ihr Konzept zur Unterbringung von Asylbewerben und Flüchtlingen nun weiter fortschreiben. Dieses sieht vor, sich auch weiterhin von Standorten und Unterbringungsmöglichkeiten zurückzuziehen.

Zuletzt verabschiedete sich der Landkreis 2017 nach kurzer Nutzung bereits vom Standort im ehemaligen Praktiker-Baumarkt in Brieske (Senftenberg). Die Gemeinschaftsunterkunft in der alten Förderschule in Kittlitz (Lübbenau/Spreewald) wurde ebenfalls leergezogen. Zudem erfolgen Anpassungen der Kapazitäten im Hinblick auf Wohnungen und Wohnverbünde. Die überarbeitete Konzeption soll bis zum Märzkreistag vorliegen.

 

Galt es zu Hochzeiten nach Beginn des Flüchtlingszuzugs vor vier Jahren teilweise weit über 1.000 Personen im Jahr kurzfristig und meist ohne großen planerischen Vorlauf unterzubringen, so waren es in 2017 zuletzt nur noch 134 Personen, die dem Landkreis zugewiesen wurden. Damit wurde sogar das Ausgangsniveau von 2013 (261 Personen) unterschritten.

 

Mit aktuellem Stand leben im Landkreis OSL 3.918 Menschen mit ausländischen Wurzeln, davon haben 1.753 Personen einen Geflüchteten-Hintergrund. Der Ausländeranteil bei den Einwohnern des Landkreises Oberspreewald-Lausitz liegt bei ca. 3,4 % und ist damit deutlich geringer als der bundesdeutsche Durchschnitt. Dieser lag 2017 laut Statistischem Bundesamt bei 22,5 Prozent. Aktuell befinden sich in OSL ca. 570 Personen im Leistungsbezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

 

Hintergrund:

 

Waren es im Jahr 2013 noch 261 Asylsuchende, die im Landkreis OSL Unterkunft fanden, so stieg die Zahl der aufzunehmenden Personen ab 2014 (450 Personen) rasant an. In Summe 1.222 Personen galt es im Jahr 2015 kurzfristig und unter menschenwürdigen Bedingungen unterzubringen. Eine große Herausforderung, der sich die Kreisverwaltung mit der Rückendeckung der breiten Mehrheit des Kreistages jedoch erfolgreich stellte. Während andernorts Turnhallen beschlagnahmt oder Wohncontainer für die Unterbringung genutzt wurden, konnte dies in OSL dank großer Anstrengungen vermieden werden. Hier erfolgte die Unterbringung in Wohnungen, Wohnverbünden und Gemeinschaftsunterkünften.

 

Parallel zu den angebotenen Informationsveranstaltungen und Tagen der offenen Türen für Bürger bildete sich in OSL ein breites Netz an ehrenamtlichen Helfern. Noch heute engagieren sich über 300 Personen in den elf Initiativgruppen aktiv für ein gemeinsames Zusammenleben.

 

 

Eines der Objekte, aus denen sich der Landkreis bereits zurückgezogen hat: Der ehemalige Praktikerbaumarkt in Brieske (Senftenberg). Die Unterbringungskapazitäten sollen auch in 2018 konsequent weiter zurückgefahren werden. (Foto: Landkreis.)

Leiter der VGOSL wird 60 – Landrat Siegurd Heinze gratuliert

(23.02.2018)

Sechzig Lebensjahre – auf diese Zahl blickt seit kurzem der Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL), Gregor Niessen, zurück. Landrat Siegurd Heinze nutzte die Gelegenheit und gratulierte dem Geburtstagskind am Freitag (23.02.2018) während einem Besuch in dessen Büro in der Roßkaupe 6 in Senftenberg nachträglich zu dessen Ehrentag.

 

Bereits am 9. Februar feierte Niessen den Runden, war jedoch erst seit ein paar Tagen wieder im Dienst. Grund war ein lang gehegter Traum, den er und seine Ehefrau sich erfüllten: Von der Fotosafari in Tansania, bei der er alle „Big Five“ vor die Linse bekam, und natürlich vom dortigen Busverkehr, berichtete der Jubilar auch seinem Gast.

 

Gregor Niessen ist seit Dezember 1995 Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft OSL. Auch für die in dieser langen Zeit geleistete Arbeit gelten sein Dank und seine Wertschätzung, brachte Heinze zum Ausdruck.

 

Die VGOSL ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Der Landkreis gibt als Aufgabenträger des übrigen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und als Mitglied bzw. Gesellschafter der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) die verkehrspolitische Zielstellung durch einen Nahverkehrsplan vor. Aus diesem werden die Vorgaben an Fahrpläne und Fahrpreise sowie an die Qualitätsmerkmale der Verkehrsdurchführung abgeleitet. Die VGOSL setzt diese Vorgaben unter anderem durch einen Fahrplan mit integrierter optimierter Wagenumlaufplanung um. Sie organisiert den gesamten Regionalen Linienverkehr und die darin integrierte Schülerbeförderung im Landkreis sowie die Stadtverkehre Senftenberg und Lübbenau.

 

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Karl-Heinz Schröter im Gespräch zur interkommunalen Zusammenarbeit und zum Ehrenamt

(22.02.2018)

Am gestrigen Mittwoch besuchte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter den Landkreis OSL. Im Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum (FKTZ) in Großräschen traf er sich mit den Mitgliedern des Kreisausschusses zu einem zweitstündigen Arbeitsgespräch, um für Möglichkeiten und Wege der interkommunalen Zusammenarbeit zu werben. Auch die geplante Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetztes wurde thematisiert. An dem Termin nahmen auch die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze, Dezernent Alexander Erbert und Kreisbrandmeister Tobias Pelzer teil.

 

Der demographische Wandel, der sich immer stärker abzeichnende Fachkräftemangel und die voranschreitende Digitalisierung zwingen dazu, sich weiterzuentwickeln und über neue Möglichkeiten der Kooperation nachzudenken, lautete die Kernaussage des Innenministers. Dies gelte für Kreisverwaltungen, aber insbesondere für die bisherige Ämterstruktur, in der er – Stichwort Verbandsgemeinde – viel Potenzial für Veränderungen sehe. Freiwilligkeit laute dabei nach wie vor die Devise. Hier locke das Land, indem es unter anderem entsprechende finanzielle Anreize für die Kommunen in Aussicht stelle. Eine Übertragung von Landesaufgaben auf die kommunale Ebene werde es in geraumer Zeit wohl nicht geben, führte Schröter darüber hinaus aus.

 

Das Thema interkommunale Zusammenarbeit wurde in der Vergangenheit in OSL bereits aktiv gelebt und werde auch weiterhin forciert, machte Landrat Siegurd Heinze deutlich. Der Landkreis selbst pflegt eine Vielzahl kleinerer und größerer Kooperationen - 38 an der Zahl. Das gemeinsame Katasteramt mit dem Landkreis Spree-Neiße zählen dazu, die Wirtschaftsregion Lausitz, aber auch eine Reihe von Beteiligungen bis hin zur Ausrichtung gemeinsamer kultureller Höhepunkte, wie beispielsweise der Internationalen Folklorelawine. Hier habe OSL bisher eine sehr gute Arbeit geleistet, bestätigte auch Schröter.

 

Notwendigen Reformbedarfen werde man sich auch in Zukunft nicht verschließen und freiwillige Bestrebungen der Kommunen begleiten, unterstützen und auch dafür werben, lautete am Ende des Gesprächs die Botschaft seitens der Abgeordneten und der Verwaltung. Konkrete Verabredungen aus der Runde gab es zunächst nicht, zu weiteren Gesprächen zeige man sich jedoch jederzeit offen.

 

Auch über die beabsichtigte Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetztes wurde im Rahmen des Treffens gesprochen. Hierzu führte Kreisbrandmeister Tobias Pelzer eine Reihe an Forderungen und Wünschen auf und unterstrich, dass der Gesetzentwurf wichtige finanzielle und strukturelle Fragen offen ließe. Die Hinweise nehme er gern mit nach Potsdam, so Schröter. Die Wichtigkeit für die Stärkung des Ehrenamtes sei auch ihm wichtig.

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Die nächste Anglerprüfung findet am 21. April 2018 statt

(22.02.2018)

Bekanntmachung

 

der unteren Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz

 

Die nächste Anglerprüfung findet am 21. April 2018 im

 

Landratsamt Oberspreewald- Lausitz

03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Straße 36

in der Zeit von

 

09.00 bis 11.00 Uhr statt.

 

Grundlage hierfür sind das Fischereigesetz für das Land Brandenburg (BbgFischG) vom 13. Mai 1993, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2010 § 19 und die VO über die Anglerprüfung vom 16. September 2008

 

  1. Die Prüfungsgebiete umfassen:

     

  1. Fischkunde
  2. Pflege der Fischgewässer
  3. Fanggeräte und deren Gebrauch
  4. Behandlung der gefangenen Fische
  5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften.

 

II. Anmeldung und Prüfung

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 13. April 2018 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen.

 

  1. Inhalt des Antrages:

  1. Vor- und Zuname
  2. Geburtsdatum und –ort
  3. Anschrift des Wohnsitzes (PLZ; Ort, Straße, Hausnummer, Landkreis,
    wenn vorhanden Tel.-Nr.)
  4. Die vom Bewerber unterschriebene Erklärung, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen
  5. Unterschrift des Antragstellers
  6. Bei Minderjährigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters.

 

Dem Antrag auf Zulassung sind beizufügen:

 

    1. Der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr

      Sparkasse Niederlausitz

      Landkreis Oberspreewald-Lausitz
      IBAN: DE56 1805 5000 3010 1000 50

      BIC: WELADED1OSL


      Cod. 32.22000.6 (Verwendungszweck)

       

       

       

 

  1. Die Prüfungsgebühr beträgt 25,00 € einschließlich der Zeugniserteilung.

     

    Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind

    zu richten an:

     

    Landkreis Oberspreewald- Lausitz

    Untere Fischereibehörde

    Dubinaweg 01, 01968 Senftenberg

     

    Ansprechpartner: Herr Haack, Tel.: 03541/ 870-3493, Fax: 03541/870-3110

    Frau Howel, Tel.: 03541/ 870-3492

     

    andre-haack@osl-online.de

    karina-howel@osl-online.de

     

     

    Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. unter

     

    www.osl-online.de à Bürgerportal von A bis Z Ordnung und Sicherheit Jagd- und Fischereiwesen

     

     

    Prüfungsfragen und Onlinetest unter

     

    www.mlul.brandenburg.de Landwirtschaft & Fischerei Themen A-Z Fischerei und Angeln Prüfung Fischereischein

     

Schüler aufgepasst - Landkreis OSL lädt zum Schultag der anderen Art

(20.02.2018)

Auch in diesem Jahr findet im April brandenburgweit der Zukunftstag für Mädchen und Jungen statt. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich und bietet an den Standorten in Senftenberg und Calau ein spannendes Programm an. Dieses wird durch die Auszubildenden organisiert.

 

Vermittelt werden die vielseitigen Aufgabengebiete einer Kreisverwaltung. Unter anderem trafen die Teilnehmenden in den Vorjahren dabei auch auf den Landrat und die Erste Beigeordnete. Parallel besteht die Möglichkeit, sich über die angebotenen Ausbildungsberufe und die Möglichkeit zum dualen Studium zu informieren. Der genaue Ablaufplan wird zeitnah bekannt gegeben.

 

Anmeldungen für den Zukunftstag beim Landkreis OSL am 26. April 2018 im Zeitraum von 8 bis etwa 13 Uhr können ab sofort bis Mitte April online erfolgen unter www.zukunftstagbrandenburg.de sowie per E-Mail an Anna-Lena Rohrick, zuständig für den Bereich Aus- und Fortbildung: anna-lena-rohrick@osl-online.de, 03573 870 1328.

 

Der Zukunftstag Brandenburg richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10. Er findet an einem Donnerstag und damit an einem regulären Unterrichtstag statt. Viele Schulen beteiligen sich in Form eines Projekttages oder stellen ihre Schüler frei, damit diese teilnehmen können. Die jeweiligen Schulen geben Auskunft darüber, ob der Zukunftstag unterstützt wird.

 

Foto: Die Kreisverwaltung freut sich auf den Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 26. April 2018. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. Foto: Landkreis.

 

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Kreiswahlausschuss genehmigt Kreiswahlvorschläge zur Landratswahl 2018

(20.02.2018)

Am 22. April 2018 finden auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Landratswahlen statt. Bis Donnerstag, den 15. Februar 2018, 12 Uhr, konnten Bewerber ihre Unterlagen bei Kreiswahlleiterin Petra Borchel abgeben. Am Montagnachmittag, den 19. Februar 2018, tagte im Landratsamt Senftenberg unter Vorsitz der Kreiswahlleiterin der Kreiswahlausschuss. Im Ergebnis der Sitzung wurden alle der frist- und formgerecht eingereichten drei Wahlvorschläge einstimmig für die Wahl des Landrates zugelassen.

 

Folgende Bewerber können somit zur Landratswahl 2018 im Landkreis OSL antreten:

 

  • Wahlvorschlag CDU - Heinze, Siegurd (parteilos)

  • Wahlvorschlag DIE LINKE - Mnich, Matthias (DIE LINKE)

  • Wahlvorschlag AfD - Schröder, Sven (Alternative für Deutschland)

 

 

 

Sitzung des Kreiswahlausschusses unter Leitung von Kreiswahlleiterin Petra Borchel. (Foto: Landkreis)

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„Selber Schuld“ - Brandenburgische Frauenwoche in OSL startet

(16.02.2018)

Zahlreiche Angebote im gesamten Landkreis / Programm ab sofort erhältlich

 

Kabarett, Filmvorführungen, Kochen, Tanzen, Selbstverteidigung und vieles mehr: Das Programmheft zur Brandenburgischen Frauenwoche in OSL hält auch in diesem Jahr einige spannende Höhepunkte bereit. Vom 28. Februar bis zum 14. März 2018 können Frauen im gesamten Landkreis zahlreiche interessante Angebote in Anspruch nehmen. Das Heft liegt in allen Kommunen und bei teilnehmenden Verbänden und Vereinen aus und steht ab sofort auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de, im Anhang zum Download bereit.

 

Mit dabei sind erneut Institutionen, Vereine und Einrichtungen aus ganz OSL. Die Angebote richten sich an Frauen jedes Alters, gern können auch Männer teilnehmen. Anmeldungen für die einzelnen Veranstaltungen zur Brandenburgischen Frauenwoche in OSL sind direkt über die jeweiligen Ausrichter möglich. Die Termine können kostenfrei oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag besucht werden.

 

Die Eröffnungsveranstaltung zur Brandenburgischen Frauenwoche in OSL findet am Samstag, den 3. März 2018 ab 14.30 Uhr im Kulturhaus Klettwitz statt. Die Begrüßung übernimmt Carola Wolschke, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte der Kreisverwaltung OSL. Als männlicher Vertreter und in „gewohnter Manier“ wird auch Landrat Siegurd Heinze an der Veranstaltung teilnehmen und ein Grußwort an die Anwesenden richten.

Erstmals beteiligen sich in diesem Jahr Schüler/innen des Paul-Fahlisch-Gymnasiums Lübbenau/Spreewald, indem sie das Programm gestalten und moderieren. Zudem gibt es auch Auftritte vom Musikkurs der Klasse 11 und von der Schulband „Till 17“.

Im Anschluss wird in einer Kabarettveranstaltung des Duos Andrea Kulka und Jörg Lehmann ab ca. 17 Uhr die Frage „Wie halte ich mir einen Mann?“ auf humorvolle Art und Weise beantwortet.

 

Die brandenburgische Frauenwoche 2018 steht unter dem Thema „Selber schuld“. Hintergrund ist, dass Frauen und Mädchen oftmals vorgeworfen wird, sie seien selbst schuld an ihren Benachteiligungen. Die Aktionswoche spricht genau dies in verschiedenen Aspekten an und ruft dazu auf, sich gegen individualisierte Schuldzuweisungen zu wenden.

 

Fragen zur Brandenburgischen Frauenwoche im Landkreis OSL beantwortet das Büro der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten unter 03573 870 4104.

 

 

Das sind die Veranstalter/innen des Programms zur 28. Brandenburgischen Frauenwoche in OSL:

 

 

Demokratischer Frauenbund Arnsdorf

Demokratischer Frauenbund Sedlitz

Demokratischer Frauenbund Klettwitz

DIE LINKE. OSL

European Homecare GmbH, Objekt Sedlitz

Frauenbund e. V. Kleinkoschen

Frauenrunde Lauchhammer / KooperationsAnstiftung e. V.

Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises OSL (BBA/GBA)

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lauchhammer

Heimatverein Lipten e. V.

Klinikum Niederlausitz – Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder + ADTV Tanzschule Scharfe Falkenberg/E.-Senftenberg

Kulturverein Vetschau e. V.

MädchenBude Lauchhammer

Mehrgenerationenhaus „ILSE“, Großräschen

SV Corona Neupetershain e. V.

„Unsere Welt, eine Welt“ e.V.

[Programmheft 2018]

Auftakt für ein „Leistungszentrum Lausitz“/ Akteure bündeln Kompetenzen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung

(06.02.2018)

Wenn das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, die BTU Cottbus-Senftenberg, die Agentur für Arbeit Cottbus, die Wirtschaftsinitiative Lausitz, die IHK und HWK Cottbus, die TÜV Rheinland Akademie Cottbus GmbH, die BASF Schwarzheide GmbH, LEAG Cottbus und weitere wichtige Institutionen und Vertreter von Einrichtungen und Kommunen zu einer gemeinsamen Beratung zusammenkommen, dann wird schnell klar: Es geht um ein wichtiges Thema.

 

Ein eben solcher Termin fand Ende Januar auf Initiative der BASF Schwarzheide GmbH und auf Einladung des Landkreises OSL im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide statt. Der Anlass: Digitalisierung und demografische Entwicklung spielen für die Entwicklung unserer Region bereits heute eine immer größere Rolle. Permanent steigen die Anforderungen an die Fachkompetenz der Mitarbeiter; parallel fällt es Unternehmen zunehmend schwerer, qualifizierte Mitarbeiter zu akquirieren und offene Stellen zu besetzen. Wie gelingt es Unternehmen in einer solchen Situation, ihren Bedarf an geeigneten Bewerbern zu decken? Mit welchen Angeboten kann Mitarbeitern das entsprechende Knowhow vermittelt werden, das sie in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt benötigen? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Zusammenkunft am 25. Januar 2018.

 

Ein möglicher Ansatz, die Herausforderungen anzugehen, wird in einem zukünftigen „Leistungszentrum Lausitz“ gesehen. Die Idee dahinter: Institute, Unternehmen und Bildungsträger der Region bündeln ihre Kompetenzen und Ressourcen in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Gemeinschaftlich soll es gelingen, Bedarfe zu ermitteln und nach Wegen und Lösungen zu suchen, um diesen gerecht zu werden. Ziel ist es, Fachkräften passende -gegebenenfalls auch neu zu kreierende- Angebote unterbreiten zu können, die sie fit machen für die Chancen sich ändernder Arbeitsprozesse und -weisen. Von den erzielten Synergieeffekten durch die mögliche Kooperation und Vernetzung der Anbieter könnten alle Akteure gleichermaßen profitieren.

 

Im Ergebnis der Konferenz zeigten sich die Teilnehmer bereit, einen solchen Weg gemeinsam beschreiten zu wollen. Ein weiteres Treffen unter dem Arbeitstitel „Fachkräftekonferenz Leistungszentrum Lausitz“, in dem unter anderem erste Anforderungen an ein solches Zentrum skizziert werden sollen, soll bereits im März 2018 folgen.

 

Dazu Bildungsstaatssekretär Dr. Thomas Drescher, der ebenfalls zu den Teilnehmern zählte: „Wir als Ministerium wollen die Berufsorientierung für unsere Schülerinnen und Schüler weiter professionalisieren und die Schulabgänger in der Region mit passenden Ausbildungsangeboten versorgen. Für dieses Ziel war das Treffen aller Beteiligten von großem Nutzen. Angesichts der demografischen Entwicklung und des Strukturwandels in der Lausitz liegt die Fachkräftesicherung in unser aller Interesse. Ich freue mich auf die Fortsetzung unseres Gesprächs im März.“

Foto zu Meldung: Auftakt für ein „Leistungszentrum Lausitz“/ Akteure bündeln Kompetenzen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung

Presseinformation der Landräte und des Oberbürgermeisters der Wirtschaftsregion Lausitz

(02.02.2018)

 

 

Görlitz/02/02/2018 - Im Ergebnis einer Klausurtagung der Gesellschafter der Wirtschaftsregion Lausitz zur Zukunftswerkstatt Lausitz am heutigen Tag in Görlitz begrüßen die Beteiligten, dass es keinen festen Termin für den Kohleausstieg geben soll. Zugleich zeigten sich die Beteiligten mit dem derzeitigen Stand der Verhandlungen zu einer Großen Koalition im Bund mit den bisher bekannt gewordenen Aussagen zur Unterstützung des Strukturwandels in der Lausitz für die nächsten vier Jahre noch nicht zufrieden. Die finanzielle Flankierung muss ebenso wie der institutionelle Rahmen für die Organisation des Strukturwandels unbedingt konkretisiert werden, bevor der Koalitionsvertrag unterschrieben werden sollte.

 

Für die vom Strukturwandel betroffenen Regionen fordern wir von der künftigen Großen Koalition daher von Beginn an die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass langfristig eine verlässliche und finanziell hinreichend untersetzte aktive Gestaltung des Strukturwandels stattfinden kann. Dazu fordern die politischen Vertreter der Wirtschaftsregion Lausitz den Abschluss eines Staatsvertrages zwischen dem Bund und den betroffenen Ländern bzw. Regionen, in dem konkrete Rahmenbedingungen für die Finanzierung und Institutionalisierung des Strukturwandels bis 2050 festgeschrieben werden. Dazu könnte das bewährte Modell der LMBV als Vorbild genutzt werden. Ebenso ist es zwingend notwendig, dass die Wirtschaftsregion Lausitz mit einer Stimme in der geplanten Strukturwandelkommission des Bundes vertreten ist.

 

Angesichts der ersten Ergebnisse der Arbeitsgruppen der künftigen Koalitionäre zu den Schwerpunktthemen Klimawandel und Energie ist es unerlässlich, bei den für den Strukturwandel zur Verfügung zu stellenden Mittel nicht hinter den schon in den Sondierungsgesprächen festgeschriebenen 1,5 Milliarden Euro zurückzubleiben. Diese Summe ist mindestens erforderlich, um in der Wirtschaftsregion Lausitz einen Impuls für den Wandel von einem rohstoffbasierten Energiestandort hin zur Ansiedlung von Forschungszentren und Zukunftsindustrien, wie die Elektromobilität, zu geben. Zudem erwarten wir ein regionales Investitionsprogramm, um beschleunigt Investitionen z. B. in den Infrastrukturausbau und für die Digitalisierung auf den Weg zu bringen. Nur mit einer namhaften finanziellen Unterstützung des Bundes kann die Lausitz zu einer Modellregion für einen erfolgreichen Strukturwandel werden.

 

Hintergrund:

Die Wirtschaftsregion Lausitz ist eine Kooperationsgemeinschaft der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Görlitz und der kreisfreien Stadt Cottbus und bietet eine Mischung aus Tradition und Moderne. Sie verbindet in einzigartiger Weise Wirtschaft, Wissenschaft, Kulturlandschaft und Lebensqualität. Umringt von den Zentren Berlin, Poznań (Posen), Wrocław (Breslau), Dresden und Leipzig dient sie vielen Unternehmen als idealer Ausgangspunkt, Ideen zu entwickeln und unternehmerische Ziele zu verwirklichen. Näheres unter www.wirtschaftsregion-lausitz.de

 

V.i.S.d.P.: Heike Zettwitz, Leiterin Dezernat III, Landkreis Görlitz

 

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Landratswahl 2018: Wahlhelfer gesucht!

(02.02.2018)

Zur Durchführung der Landratswahl am 22. April 2018 und einer etwaigen Stichwahl am 6. Mai 2018 werden in allen Kommunen des Landkreises wieder zahlreiche Wahlhelfer benötigt. Im gesamten Landkreis OSL sind 160 Wahllokale mit ehrenamtlichen Helfern zu besetzen.

 

In einem Wahlvorstand kann jeder Wahlberechtigte mitarbeiten. Mitarbeiten kann also jeder, der am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet. Zur Landratswahl haben so auch die jüngeren wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger des Landkreises die Möglichkeit, die Kommunen bei der Durchführung des Wahltages vor Ort zu unterstützen und sich damit auch Kenntnisse über den Ablauf eines solchen Wahltages zu verschaffen. Wer in einem Wahlvorstand mitarbeiten möchte, kann sich bei seiner zuständigen Stadt-, Gemeinde- oder Amtsverwaltung melden. Die Kreiswahlleiterin bedankt sich bereits jetzt für die Unterstützung.

 

Als nächste Aufgabe in Vorbereitung der Landratswahl steht die Zulassung von Wahlvorschlägen an. Diese können noch bis zum 15. Februar 2018, 12 Uhr bei der Kreiswahlleiterin eingereicht werden. Über die Zulassung der Vorschläge wird der Kreiswahlausschuss dann am 19. Februar 2018, 16.00 Uhr im Landratsamt im Dubinaweg in Senftenberg entscheiden. Im Anschluss an diese Sitzung werden die Bewerber zur Landratswahl öffentlich bekannt gegeben.

 

 

Landrat und Bürgermeister freuen sich über geplante Millioneninvestitionen an der BTU Cottbus-Senftenberg

(31.01.2018)

- Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Senftenberg und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz -

 

Landrat und Bürgermeister freuen sich über geplante Millioneninvestitionen an der BTU Cottbus-Senftenberg

 

BTU-Präsident Prof. Dr. Jörg Steinbach geht Großprojekte an


Rund 60 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren an den Standorten der BTU Cottbus-Senftenberg investiert. Das hat Präsident Prof. Dr. Jörg Steinbach jetzt bekanntgegeben. Geplant sind unter anderem neue Büro- und Forschungsräume am Zentralcampus in Cottbus, außerdem soll die Mensa modernisiert werden. Die Frauenhofer-Gesellschaft wird in diesem Jahr mit drei Projektgruppen an der BTU ihre Arbeit aufnehmen, zwei davon werden in Senftenberg forschen. Auch soll der Gesundheitscampus am Standort Senftenberg weiter etabliert werden. Geplant ist seitens der BTU zudem, die Zusammenarbeit mit dem Dekra-Technologiezentrum zu intensivieren und gemeinsam Betätigungsfelder zu finden.

 

„Diese geplante Entwicklung ist äußerst positiv, bedeuten diese Maßnahmen doch in erster Linie eine weitere Stärkung der Universität und auch des Universitätsstandortes Senftenberg“, zeigen sich Landrat Siegurd Heinze und Bürgermeister Andreas Fredrich erfreut über die Entwicklungen.

 

Ins Gespräch brachte Steinbach auch einen eventuellen Erwerb des Innovationszentrums der Stadt Senftenberg und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz durch die BTU, um weitere dringend benötigte Räumlichkeiten am Standort Senftenberg zu generieren. Hierzu äußern sich Landrat und Bürgermeister wie folgt:

 

Das Innovationszentrum in unmittelbarer Nähe zum Campus Senftenberg stärkt von jeher die gelebte Verflechtung von Wirtschaft und universitärer Forschung. Das enge räumliche Zusammenwirken von Forschung, Entwicklung und Unternehmen bildet ein ideales Umfeld für den wissenschaftlichen Austausch. Der Ansatz, dass die BTU das Gebäude, etwa durch einen Erwerb, zukünftig gern noch stärker nutzen möchte, ist uns bekannt. Dies setzt aber noch Beschlüsse des Kreistages und der Stadtverordnetenversammlung voraus.“

 

Fest steht: „Der Landkreis und die Stadt Senftenberg begrüßen und unterstützen jegliche Entwicklung der BTU Cottbus-Senftenberg, so auch im Hinblick auf das Etablieren eines Gesundheitscampus am Standort in Senftenberg“, so Heinze und Fredrich.

IGW 2018: Landkreis zieht positives Fazit / IGW 2019 – OSL ist dabei

(29.01.2018)

 

85 % der Brandenburghallen-Aussteller wollen auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein, wenn die Internationale Grüne Woche (IGW) im Zeitraum vom 18. bis 27. Januar 2019 zum bereits 84. Mal nach Berlin ruft. Dies verkündet Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger in einer aktuellen Pressemitteilung. Auch der Landkreis OSL wird dann gern wieder vertreten sein – so lautet bereits am Montag die Botschaft aus dem Landratsamt.

 

Nach dem Auftakt im Jahr 2017 blickt der Landkreis auch nach seiner nunmehr zweiten Teilnahme an der IGW auf einen gelungenen Messeauftritt zurück: So nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, die Produkte der 14 abwechselnd mitgereisten Anbieter und Erzeuger zu probieren und mit den Unternehmern ins Gespräch zu kommen. Auch die Aussteller selbst fanden Gelegenheit, um sich untereinander auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

 

Auf reges Interesse bei den Messegästen stießen auch die Informationen über Angebote und touristische Einrichtungen im Landkreis, welche die Mitarbeiter des Bereichs Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung bereithielten. Dies bestätigt Jens Bergmann, der am Gemeinschaftsstand unermüdlich Auskunft erteilte.

 

Landrat Siegurd Heinze, der selbst an mehreren Tagen vor Ort war, formuliert sein Fazit vom diesjährigen Auftritt auf der IGW wie folgt: „OSL hat viel zu bieten - das wurde auch in diesem Jahr deutlich. Von der Teilnahme an der IGW profitieren alle Mitwirkenden: Die Aussteller, die ihre Produkte präsentieren und so ihre Bekanntheit erhöhen, aber insbesondere auch der Landkreis selbst. Denn wo sonst besteht die Möglichkeit, unsere schöne Region einem solch breiten Publikum zu präsentieren? Mein Dank gilt allen Unternehmen, die durch ihre Teilnahme zum Erfolg unseres Messeauftrittes beigetragen haben. Freuen wir uns auf eine erneute Präsenz des Landkreises OSL im kommenden Jahr.“

 

Erfolgreich war die Teilnahme insbesondere auch für den Landwirtschaftlichen Betrieb Frank Trogisch aus Muckwar. Dieser konnte sich über den 3. Platz des begehrten pro agro-Marketingpreis 2018 in der Kategorie Direktvermarktung für sein Produkt „Spreewald to go – Wurst und saure Gurken im Viererträger“ freuen. Dieser wurde am 19. Januar durch den Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V. verliehen. Das Unternehmen stellte ebenfalls am Landkreisstand aus.

 

Die Teilnahme des Landkreises an der IGW wird durch den Bereich Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung organisiert. Dieser bereitet nunmehr erneut einen entsprechenden Aufruf vor, nach dem sich kleinere Unternehmen aus dem Bereich Land- und Ernährungswirtschaft, Landgastronomie und ländlichem Handwerk um die Teilnahme am Gemeinschaftsstand des Landkreises auf der IGW 2019 bewerben können. Weitere Informationen folgen zeitnah.

Brandenburg-Tag auf der Grünen Woche: Ministerpräsident Dietmar Woidke besucht den Stand des Landkreises OSL

(23.01.2018)

Zahlreiche Gäste statteten dem Gemeinschaftsstand des Landkreises in der Brandenburg-Halle im Rahmen des Brandenburg-Tages einen Besuch ab. Zudem wurde auf der großen Hallen-Bühne ein umfangreiches Programm geboten.

Gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze konnten sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger vom hervorragenden Geschmack der frisch gebackenen Kuchen und Torten des Cafés und Cateringservices „Lavendel, Glück & Landgenuss“ der Familie Kling aus Schwarzheide überzeugen. Im Rahmen des Brandenburg-Tages schauen Ministerpräsident und Landwirtschaftsminister traditionell an den Ständen in der Brandenburg-Halle vorbei und informieren sich über die angebotenen regionalen Waren. In diesem Jahr sind 14 Anbieter und Erzeuger aus der Region am OSL-Stand mit dabei.

Auf der großen Bühne der Landeshalle gaben Bengt Kanzler, Bürgermeister der Stadt Vetschau/Spreewald sowie Ulrich Lagemann, Ortsvorsteher des Ortsteils Raddusch, den Staffelstab für die Ausrichtung des diesjährigen Dorf- und Erntefestes an Neuzelle im Landkreis Oder-Spree weiter. Im vergangenen Jahr richtete der kleine Ort Raddusch im Spreewald mit großem Erfolg das Brandenburger Dorf- und Erntefest 2017 aus.

Auch in den nächsten Tagen gibt es am Gemeinschaftsstand des Landkreises OSL noch einiges zu entdecken: am Mittwoch haben beispielsweise alle Besucher die Gelegenheit, den Landwirtschaftsbetrieb und Hofladen von Frank Trogisch aus Muckwar kennenzulernen. Am Donnerstag sowie Freitag stellt der Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin aus Peickwitz seine Produkte vor. Den Abschluss der diesjährigen Internationalen Grünen Wochen am Stand des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bilden unter anderem Tenglers Buchhandlung aus Senftenberg sowie der Seifenhof aus Neu-Seeland.

Neben der Teilnahme an der Eröffnung und am Brandenburg-Tag hat Landrat Siegurd Heinze auch für den Spreewälder Bühnentag am Freitag sein Kommen zugesagt.

Foto:

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (2.v.r.) und Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (li.) verkosten gemeinsam mit OSL-Landrat Siegurd Heinze (re.) am Brandenburg-Zag die Marmeladen und frischen Backwaren von Katja und Henry Kling aus Schwarzheide. Foto: Landkreis

 

Foto:

Im Beisein des Brandenburger Ministerpräsidenten (Mi.) sowie des Landwirtschaftsministers (2.v.l.) übergaben Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler (2.v.r.) und der Radduscher Ortsvorsteher Ulrich Lagemann (li.) den Staffelstab für das Dorf- und Erntefest 2018 an Neuzelle. Foto: Landkreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Brandenburg-Tag auf der Grünen Woche: Ministerpräsident Dietmar Woidke besucht den Stand des Landkreises OSL

Neujahrsgrüße des Landrates

(18.01.2018)

Landrat Siegurd Heinze wünscht in seiner Neujahrsansprache für das Spreewaldfernsehen den Einwohnern des Landkreises Oberspreewald-Lausitz alles Gute für das Jahr 2018.

 

Weiterhin geht er kurz auf bevorstehende Ereignisse in diesem Jahr im Landkreis ein.

Auf Kennenlerntour in OSL: Ministerin Britta Ernst besuchte den Landkreis

(12.01.2018)

Gymnasium, Sportverein, Schulzentrum, Kita: Ein volles, aber lohnenswertes Programm erwartete Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst, bei ihrem ersten Besuch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze und weiteren Vertretern ging es am Mittwoch (10. Dezember 2018) auf Kennenlerntour. Hauptaugenmerk bildete der Norden des Landkreises, auch aus aktuellem Anlass.

 

Paul-Fahlisch-Gymnasium

 

Zum Auftakt der Kreisbereisung gab es ein Gespräch in der Aula des für knapp 6 Millionen Euro frisch sanierten Paul-Fahlisch-Gymnasiums in Lübbenau/Spreewald mit Landrat Siegurd Heinze, Gerald Boese vom Staatlichen Schulamt, Helga Schüler vom Schulverwaltungsamt und Schulleiter Matthias Lösche. Landrat Heinze nutzte die Gelegenheit, dem Gast einen Einblick in die hiesige Schullandschaft zu vermitteln: 24 Grundschulen, neun Oberschulen, drei Gymnasien, drei Schulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Lernen, zwei mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“, ein OSZ: OSL ist gut aufgestellt. Spielten früher angesichts schwacher Geburtenjahrgänge Schulschließungen eine Rolle, so habe mittlerweile eine erfreuliche „Seitwärtsbewegung“ eingesetzt. Eine solche bestätigt auch das aktuelle Schulentwicklungskonzept bis 2022, das den Erhalt aller Schulen vorsieht.

Viel Geld ist in den letzten Jahren in die Schulen investiert worden. Investitionen, insbesondere in moderne Medien, seien auch ihr wichtig, machte die Ministerin in diesem Zusammenhang deutlich. Eine zukunftsgerechte Ausrichtung bringe viele Vorteile und Chancen mit sich.

TSG Lübbenau 63 e.V.

 

Im Anschluss führte der Weg gemeinsam mit Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel ins Vereinshaus des TSG Lübbenau 63 e.V.. 850 Mitglieder in 14 Sportarten, davon allein 400 Kinder, zählt der Verein derzeit. Ingesamt gäbe es in OSL 163 Vereine mit über 14.500 Mitgliedern, erklärte Holger Mudrick, Geschäftsführer des Kreissportbundes OSL. Statistisch gesehen seien über 10 % aller Bürger in OSL in einem Verein aktiv. In den Vereinen selbst werde eine super Arbeit geleistet, zahlreiche Spotveranstaltungen, die oft ihresgleichen suchen, werden auf die Beine gestellt. Es herrsche ein insgesamt hohes Leistungsniveau vor. Auch im landesweiten Vergleich müsse sich die Sportlandschaft in OSL keinesfalls verstecken. Sorgen gäbe es aber dennoch auch hier. So sitze das Geld bei den Vereinen aufgrund der laufenden, hohen Kosten oft knapp. Notwendige Investitionen sind schwer zu schultern, Nachwuchs für die Tätigkeit als Übungsleiter zu gewinnen falle zunehmend schwer, umständliche Antragsverfahren bringen ehrenamtliche Vereinsmitglieder beim Stellen von Fördermittelanträgen an ihre Grenzen. „Hier wünschen wir uns insgesamt mehr Unterstützung seitens der Politik“, brachten es die Anwesenden, darunter Bürgermeister Helmut Wenzel und der Vereinsvorsitzende Axel Kopsch, in Richtung der Ministerin auf den Punkt.

 

Schulzentrum „Dr. Albert Schweitzer“

 

Mit Spannung erwartet wurde der Termin im Schulzentrum „Dr. Albert-Schweitzer“ in Vetschau/Spreewald. Erst kürzlich hatte der ablehnende Bescheid der Ministerin zu der im Nachbarlandkreis im nur wenige Kilometer entfernten Kolkwitz geplanten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe hier, aber auch bei der Stadt und dem Landkreis, für Erleichterung gesorgt. „Eine solche Entscheidung hätte negative Auswirkungen auf den Schulstandort in Vetschau gehabt und nicht zuletzt die gesamte Schullandschaft der Region erschüttert und durcheinander gebracht“, machte Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler in einem Gespräch im Anschluss an den Rundgang deutlich. Das Vetschauer Schulzentrum genieße einen guten Ruf, es werde gut angenommen und blicke auf stabile Schülerzahlen. Anstatt über neue Schulen nachzudenken sei es sinnvoller, bestehende Schulen angesichts tendenziell weniger werdender Schüler zu stärken und auszubauen, damit diese langfristig Bestand haben, lautete die Botschaft. Immerhin liegen die letzten Schulschließungen erst wenige Jahre zurück. Auch Landrat Heinze und die weiteren Anwesenden, darunter Kreistags- und Landtagsabgeordnete und Schulleiter Steffen Bretschneider, bekräftigten die Ausführungen des Bürgermeisters.

 

Wie die Schule für die Zukunft noch besser aufgestellt werden könnte, dafür existieren in Vetschau bereits konkrete Vorstellungen. So soll es möglichst zeitnah Verbesserungen der baulichen Situation geben. Ein neu zu errichtendes Mehrzweckgebäude soll den dringend benötigten Platz für die Schülerspeisung, eine kombinierte Schul- und Stadtbibliiothek, für öffentliche Veranstaltungen und die Musikklassen, zusätzliche Sanitäranlagen und einladende Lese- und Arbeitsbereiche schaffen. Den Traum vom Neubau unsersetzt eine durchgeführte Machbarkeitsstudie und ein entsprechender Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Derzeit suche man nach Wegen für die Finanzierung, etwa durch entsprechende Förderprogramme, erklärte Bürgermeister Kanzler.

 

Bezüglich der kontrovers diskutierten Entscheidung zur Schule in Kolkwitz fand auch die Ministerin klare Worte. Ziel sei es nicht, bestehende Standorte zu gefährden, machte sie den Anwesenden deutlich. Insgesamt messe sie den Schulzentren eine hohe Beduetung zu. Dies spiegele sich auch in der jüngst getroffenen Entscheidung wieder. „Eine genehmigte Schule, die nicht funktioniert, macht mehr Schaden als eine, die nicht genehmigt wurde“, brachte sie es auf den Punkt.

 

Naturkita Sonnenblume

Mit einem Besuch in der Naturkita Sonnenblume im Calauer Ortsteil Werchow und einem anschließenden kurzen Rundgang durch die Stadt Calau mit Bürgermeister Werner Suchner endete die Kreisbereisung der Ministerin. Seit 1985 werden in dem 1905 errichteten Klinkerbau in Werchow Kinder in familiärer Atmosphäre betreut. 40 Jungen und Mädchen sind es derzeit. Sieben Erzieher und eine Köchin gehören zum Team, erkläre Leiterin Silke Dorn-Lehmann. Über die Jahre wurde die Einrichtung mit Hilfe der Stadt liebevoll saniert. Der Umgang mit der Natur und das situative Lernen spielen im Kitaalltag eine wichtige Rolle. Weniger Plastik, mehr Holz, lautet die Devise. An manchen Tagen werden die Außenspielsachen bewusst weggeschlossen, um das freie Spiel anzuregen, gekocht wird täglich frisch. Ein Konzept, dass auch bei den Eltern auf Zustimmung trifft. Mittlerweile gebe es auch hier bereits Wartelisten für die Neuaufnahme. Auf den „Babyboom“ reagiere die Stadt mit dem Vorrichten einer neuen Kita, erklärte der Bürgermeister. Glücklich über ihre Einrichtung zeigten sich auch die 11 Jungs und drei Mädchen der Gruppe „Sonnenblume“, die ihrem Besuch eigens ein Lied vortrugen und selbstgebastelte Schneeflocken überreichten.

 

Bei der Ministerin kam der Termin gut an. Ohnehin habe sie einen schönen Tag in OSL verbracht und einiges über die Region und ihre Besonderheiten erfahren können, bedankte sich die Ministerin zum Abschluss der Kreisbereisung bei Landrat Siegurd Heinze. Dieser gab den Dank gern zurück. Als Gast sei sie jederzeit gern willkommen, bekräftigte der Verwaltungschef.

 

Hier eine Auswahl an Bildern (Reihenfolge chronologisch, Fotos Landkreis):

 

Foto zu Meldung: Auf Kennenlerntour in OSL: Ministerin Britta Ernst besuchte den Landkreis

3. Bildungsmesse des Jobcenters OSL im Landratsamt eröffnet

(12.01.2018)

Am Dienstag, den 9. Januar 2018 fand im Landratsamt in Senftenberg die mittlerweile dritte Bildungsmesse des Jobcenters OSL statt. Eröffnet wurde sie durch Landrat Siegurd Heinze. 17 Bildungsträger informierten an ihren Ständen zu unterschiedlichen Bildungsmaßnahmen in Form von Aus- und Weiterbildung oder beruflichen Eingliederungsmaßnahmen. Weiterhin wurden durch das Jobcenter für Kunden, die keine Weiterbildungsperspektive für sich sehen, ca. 70 Helferstellen aus allen Berufsbereichen (wie z.B. Gastronomie, Verkauf, Handwerk, Industrie und Service) auf Stellenwänden präsentiert.

 

106 Kunden/innen nutzten das Angebot und ließen sich zu Qualifizierungsmöglichkeiten beraten. Darüber hinaus wurden knapp 60 Stellenangebote besprochen, die in entsprechende Vermittlungsvorschläge münden werden.

 

Egal aus welchem Grund Menschen arbeitslos sind - Bildung und Qualifizierung sollten zur lebenslangen Device eines jeden Erwerbsfähigen gehören. Die Aufnahme von Beschäftigungsverhältnissen scheitert oft an fehlenden Kenntnissen oder Qualifikationen. Alle Branchen suchen, vorrangig natürlich, qualifiziertes Personal. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen und die Kunden bei Ihren Anliegen zu unterstützen, bietet das Jobcenter die Bildungsmesse an.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden bei einer durchgeführten Spendenaktion zudem 120 € für die DKMS gespendet.

 

 

 

 

 

Die 3. Bildungsmesse des Jobcenters OSL fand am Dienstag im Landratsamt in Senftenberg statt. (Foto: Landkreis)

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Tag der offenen Tür am 20. Januar am Lübbenauer Gymnasium

(04.01.2018)

Das Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau lädt am Samstag, dem 20.01.2018 zum „Tag der offenen Tür“ in seine Räumlichkeiten in der Straße des Friedens 26a ein. Von 10.00 – 12.00 Uhr sind alle Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern der zukünftigen Klasse 7 herzlich willkommen. Die Schulleitung informiert um 10.15 Uhr und um 11.00 Uhr über die am Gymnasium möglichen Schulabschlüsse, die Unterrichtsorganisation sowie spezielle Angebote des Paul-Fahlisch-Gymnasiums. Beim Rundgang durch das Schulgebäude können Schüler und Eltern mit Lehrern und Gymnasiasten ins Gespräch kommen. Die einzelnen Fächer stellen Unterrichtsangebote vor und haben vieles zum Mitmachen und Ausprobieren vorbereitet.

Ebenfalls am Samstag, den 20.01.2018 findet am Paul-Fahlisch-Gymnasium der Wettbewerb „Kluge Köpfe gesucht“ statt. Alle interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 4 sind herzlich eingeladen, sich in Deutsch, Englisch, Mathematik und Sachkunde mit ihren Altersgenossen in einem Wettbewerb zu messen. Der Wettbewerb beginnt um 9.00 Uhr. Zeitgleich findet für die Eltern eine Informationsveranstaltung zur künftigen Leistungs- und Begabungsklasse statt. Danach führen Gymnasiasten die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern durch das Schulgebäude und berichten vom Schulleben. An Stationen besteht die Möglichkeit einiges auszuprobieren und in Kontakt mit den Lehrern zu kommen. Nach einem kleinen künstlerischen Programm der Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 erfolgt die Siegerehrung. Das Ende der Veranstaltung ist für 12.00 Uhr geplant.

An diesem Tag besteht ab 10.30 Uhr auch die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten der Musikschule des Landkreises OSL im Gebäude des Gymnasiums zu besichtigen.

Matthias Lösche

Schulleiter

 

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Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum Lausitz

(04.01.2018)

Das Oberstufenzentrum Lausitz lädt am 20. Januar in der Zeit von 9.30 - 12.00 Uhr zum Tag der offenen Tür am Standort in Schwarzheide ein.

 

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen!

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OSL goes Grüne Woche – Landkreis erneut zu Gast in Berlin

(03.01.2018)

OSL goes Grüne Woche – Landkreis erneut zu Gast in Berlin

 

Wenn vom 19. bis 28. Januar 2018 die 83. Internationale Grüne Woche in Berlin wie gewohnt ein breites Publikum anzieht, dann ist auch OSL erneut mit von der Partie. Zum zweiten Mal präsentiert sich der Landkreis in der Brandenburghalle am Stand 132. Mit dabei sind 14 kleinere Anbieter und Erzeuger aus der Region.

 

Auf den als Marktstand angelegten Ausstellerplätzen bietet sich für die Unternehmen und Vereine die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und den Gemeinschaftsstand für Eigenwerbung zu nutzen. An zehn Messetagen werden dabei abwechselnd folgende Unternehmen mit nach Berlin reisen: Weinbau Dr. Wobar (Großräschen), das Hofcafe „Am Gutshof“ Schwarzbach, das Gut Schwarzbach, die Alpaka-Finca (Vetschau/Spreewald), der Slawenburg Raddusch e.V., der Tourismusverein Raddusch/Spreewald und Umgebung e.V., der Partyservice Katja Kling (Schwarzheide), Holzarbeiten und Gesundheitsbrettchen Arnold Klähr (Vetschau/Spreewald), der Landwirtschaftliche Betrieb Frank Trogisch Hofladen Muckwar (Luckaitztal), der Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin (Peickwitz), die Buchhandlung "Glück auf" GmbH (Senftenberg), „Geraldine“ - Konditorei, Café, Pattiserie (Senftenberg), Tenglers Buchhandlung (Senftenberg) und der Seifenhof Neu-Seeland.

 

In unmittelbarer Nähe stellen außerdem der Spreewaldverein e.V. sowie „Scharfes Gelb“ aus Senftenberg an eigenen Ständen sich und ihre Produkte vor. Am Landkreis-Stand stehen zudem die Mitarbeiter des Bereichs Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung bereit und erteilen den Messebesuchern Informationen über Angebote und touristische Einrichtungen im Landkreis.

 

Am 22. Januar laden die Veranstalter zum traditionellen Brandenburgtag. Hier erfolgt unter anderem die Staffelstabübergabe zur Durchführung des Brandenburger Dorf- und Erntefestes. Dieser fand in 2017 in Raddusch/Vetschau in OSL statt. Für den Eröffnungs- als auch den Brandenburgtag und den Spreewälder Bühnentag am 26. Januar hat auch Landrat Siegurd Heinze sein Kommen signalisiert.

 

Die Premiere des Landkreises auf der Internationalen Grünen Woche im vergangenen Jahr wurde durchaus positiv bewertet. Zahlreiche Menschen informierten sich am Stand über die Angebote und testeten die Produkte. Um an den Erfolg aus 2017 anzuknüpfen, hatte der Landkreis Unternehmen aufgerufen, sich um die Teilnahme zu bewerben.

 

 

Das sind die Teilnehmer im Einzelnen:

 

Messetag

Aussteller

19.01.2018

Hofcafe „Am Gutshof“ Schwarzbach
Inh. Mandy Schulze

Guteborner Straße 13
01945 Schwarzbach

19.01.2018

 

Gut Schwarzbach
Martin Giersch

Lindenplatz 3
01945 Schwarzbach
www.gut-schwarzbach.de

 

20.01.2018

 

WEINBAU DR. WOBAR

Seestraße 100
01983 Großräschen
www.weinbauwobar.de

 

21.01.2017

 

Die Alpaka-Finca

Radduscher Dorfstraße 7

03226 Vetschau/Spreewald
www.alpacafinca.com

 

 

21.01.2017

 

Slawenburg Raddusch e.V.

Zur Slawenburg 1

03226 Vetschau/Spreewald

www.slawenburg-raddusch.de

 

 

21.01.2017

 

Tourismusverein Raddusch/Spreewald und Umgebung e.V.

OT Raddusch

03226 Vetschau/Spreewald

www.raddusch-spreewald.de

 

22.01.2018

 

Partyservice Katja Kling

Lauchhammer Straße 17a
01987 Schwarzheide
www.partyservice-kling.de

 

23.01.2018

 

Holzarbeiten und Gesundheitsbrettchen Arnold Klähr

Straße der AWG 7

03226 Vetschau/Spreewald

 

24.01.2018

 

Landwirtschaftlicher Betrieb Frank Trogisch Hofladen Muckwar

Altdöberner Landstraße 2

03229 Luckaitztal

 

25.01. bis 26.01.2018

 

Landwirtschaftsbetrieb
Thomas Domin

Feldstraße 20
01945 Peickwitz

www.landwirt-domin.de

 

26.01.2018

Buchhandlung "Glück auf" GmbH
Kreuzstr. 19
01968 Senftenberg

27.01.2018

 

„Geraldine“, Konditorei, Café, Pattiserie

Bahnhofstraße 33

01968 Senftenberg

 

27.01. bis 28.01.2018

Tenglers Buchhandlung
Markt 11
01968 Senftenberg

www.tenglers-buchhandlung.de

 

27.01. bis 28.01.2018

Seifenhof Neu-Seeland
Kunersdorfer Weg 1
03103 Neu-Seeland

www.seifenhof.de

 

 

 

 

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Landrat und Flaschengeist „Dschinni“ überreichen Theaterkarten

(27.12.2017)

Über ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk freuten sich am Montagnachmittag die Kinder im Frauen- und Kinderschutzhaus Lauchhammer. Die Einrichtung wurde in diesem Jahr von Landrat Siegurd Heinze für die Aktion „Theaterkarten statt Weihnachtskarten“ des Landkreises ausgewählt. Dabei kam am Montag nicht nur der Verwaltungschef selbst, um die Gutscheine zu überreichen. Mit im Gepäck hatte er den aufgeweckten Flaschengeist „Dschinni“ aus dem aktuellen Weihnachtsmärchen Aladin und die Wunderlampe der Neuen Bühne Senftenberg.

 

Auf insgesamt 25 Jahre Bestehen blickt die Einrichtung in diesem Jahr zurück. Bis zu acht Frauen und zehn Kinder finden hier zeitgleich Schutz vor häuslicher Gewalt. Momentan leben drei Frauen und ihre Kinder in dem Gebäude; innerhalb eines Jahres sind es um die 20 Frauen und Kinder, die hier vorübergehend ein neues Zuhause bekommen. Zusätzlich betreuen die vier Mitarbeiterinnen und eine Praktikantin in der Nachsorge Frauen im gesamten Landkreis. An neun Standorten wird das mobile Beratungsangebot unterbreitet, erklärte Projektleiterin Bettina Müller.

 

Die Freude über den bevorstehenden gemeinsamen Ausflug in das Theater nach Senftenberg sei groß. Immerhin biete sich eine solche Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen und eine Ablenkung von den Sorgen des Alltags zu erfahren, nicht allzu oft.

 

Auch Siegurd Heinze freute sich, dass die Überraschung geglückt ist. Die Aktion „Theaterkarten statt Weihnachtskarten“ findet seit 2011 statt. Anstatt Weihnachtskarten mit persönlichen Wünschen zu versenden, wird das Geld in Theatergutscheine der Neuen Bühne investiert. Diese überreicht Landrat Siegurd Heinze gemeinsam mit Schauspielern an besonders engagierte Vereine oder Institutionen im gesamten Landkreis. Ziel sei es, den Beschenkten die Weihnachtszeit ein wenig zu verschönern.

Foto zu Meldung: Landrat und Flaschengeist „Dschinni“ überreichen Theaterkarten

Weihnachtsgrüße

(19.12.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen,

sehr geehrte Bürger des Landkreises Oberspreewald-Lausitz,

 

ich wünsche Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien, Freunde und Verwandten sowie geruhsame Weihnachtsfeiertage der Besinnlichkeit, des Feierns und der Entspannung.

 

Darüber hinaus wünsche ich Ihnen einen guten Übergang ins Neue Jahr 2018 mit viel Erfolg, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.

 

Ihr Landrat

Siegurd Heinze

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Erste Sponsorengelder des „WasserMarsch“-Laufes in OSL erreichen die Kinder im Tschad

(18.12.2017)

 

Beim ersten „WasserMarsch“-Lauf im September sind 63 Teilnehmer im Alter von sechs bis 62 Jahren aus zehn Jugendeinrichtungen des Landkreises bei Wind und Wetter insgesamt über 1.500 Kilometer zugunsten der Kinder im Tschad gelaufen. Dank der Unterstützung von 30 Sponsoren konnten so 3.173,00 Euro „erlaufen“ werden. Dieses Geld erreichte mittlerweile die Schule „Saar-Goyen“ im Süden des Tschad, einer der ärmsten Regionen der Welt. Der Projektpartner vor Ort von „WasserMarsch“– die Organisation Diguna e. V. – setzt den Betrag für den grundhaften Ausbau sowie die Ausstattung der dortigen Schule ein.

 

Mittlerweile hat der Unterricht in Saar-Goyen für 35 Kinder begonnen. Dort werden vornehmlich Mädchen aufgenommen, da diese im Tschad besonders benachteiligt sind und nur selten eine Schule besuchen dürfen. Von den ersten eingegangenen Geldern wurden bereits Übungstafeln für jedes Kind, Schulhefte, Stifte, Kreide und eine große Schultafel gekauft. Der Haupterlös wird in ein festes Schulgebäude mit wetterfestem Dach und zwei Klassenräumen fließen, welches rund 3.000 Euro kosten wird. Diese Investition in die Bildungsinfrastruktur verbessert die Möglichkeit der Kinder auf ein späteres selbstständiges Leben enorm.

 

Für einfache Sanitäranlagen im neuen Gebäude werden zusätzlich noch einmal 750 Euro benötigt – ein denkbares Vorhaben für „WasserMarsch“ 2018. Das Projekt wird im kommenden Jahr vom 31. August bis zum 1. September stattfinden. Interessierte Jugendeinrichtungen und potentielle Sponsoren können ihre Fragen an Steffen Lachmann richten unter der Telefon-Nr.: 03573 870-4264.

 

Bilder zum „WasserMarsch“-Projekt finden Sie auch auf der Foto-Plattform Instagram unter „wassermarsch.osl“.

 

 

Hintergrund:

 

Das Projekt „WasserMarsch“ wurde durch die Träger der freien Jugendhilfe gemeinsam mit dem Jugendamt OSL entwickelt und soll in den kommenden Jahren als traditioneller Wettstreit im Landkreis etabliert werden, um langfristig am Standort im Tschad Grundlagen für eine weitgehend selbstverantwortliche Lebensführung der kommenden Generationen zu unterstützen. Vordergründig geht es um die Herstellung einer autarken Wasserversorgung sowie den Ausbau und der Ausstattung einer Schule gemeinsam mit dem Projektpartner Diguna e.V., der vor Ort im Süden des Tschad tätig ist. Fehlende Bildung ist dort immer noch eine Hauptursache für das andauernde Elend in der Region.

 

Für die teilnehmenden Jugendlichen hat das Projekt zum Ziel, ihnen allgemein gültige Werte zu vermitteln. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Neugier größtenteils stärker ausgeprägt als Vorurteile. An dieser Stelle soll das Projekt ansetzen, in dem es ein Verständnis für Fluchtursachen vermittelt und somit Stigmatisierung vermindert sowie den beiderseitigen Zugang zueinander erleichtern soll. Produktives für die Ärmsten der Armen zu leisten, Hilfe direkt vor Ort zu „erarbeiten“, Solidarität zu üben, Beziehungen herzustellen und Zusammenhänge zu erkennen sind nur einige der Werte, die den Jugendlichen vermittelt werden sollen. Nicht zuletzt geht es auch darum den Teamgeist zu stärken und Durchhaltevermögen zu zeigen.