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Interkulturelle Woche 2018

 

 

 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 8700

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.osl-online.de


Veranstaltungen

20.10.​2018 bis
25.11.​2018
8. LandesFOTOschau Berlin & Brandenburg
eastFOTOgallery Dr. J. Roloff Hohenbockaer Str. 2 ... [mehr]
 
22.11.​2018
19:00 Uhr
Wahre Verbrechen - Wahre Geschichten. Lesung mit Christian Redl
CHRISTIAN REDL: Wahre Geschichten – Wahre Verbrechen In einer inszenierten Lesung ... [mehr]
 
08.02.​2019
Multivision: Kanada und Alaska - 3000km Wildnis und Freiheit am Yukon
Der weitgereiste Abenteurer, Fotojournalist und Buchautor Robert Neu nimmt Sie mit in die Wildnis: ... [mehr]
 

Gastroangebote

14.09.​2018 bis
25.11.​2018
19:00 Uhr
Digital statt analog
Kein Pinsel, keine Farbe – Pixel um Pixel wird das Kunstwerk zusammengesetzt. In der finalen ... [mehr]
 
21.10.​2018 bis
21.10.​2018
16:00 Uhr
Heiteres Programm aus dem Spreewald
Heiteres, unterhaltsames Programm aus dem Spreewald mit den Drjewjanki und den Witaj-Kindern aus ... [mehr]
 
25.10.​2018 bis
25.10.​2018
07:00 Uhr
Berlin im Untergrund – Geschichte und Gegenwart aus ungewöhnlicher Perspektive erfahrbar machen - Bildungsreise nach Berlin
[mehr]
 
26.10.​2018 bis
26.10.​2018
18:00 Uhr
Pilgern auf dem Jacobsweg - Multimediavortrag
Multimediavortrag von Sylvia Burza und Matthias Greupner "Pilgern auf dem Jacobsweg" Eintritt: ... [mehr]
 
30.10.​2018 bis
30.10.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight Skinny Molly
Skinny Molly (USA) Southern Rock Ja, wir haben Skinny Molly wieder im Real Music Club zu Gast mit ... [mehr]
 
03.11.​2018 bis
03.11.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Kingsborough (USA)
Kingsborough (USA) Soulful Rootsy Rock'n'Roll Driven by old soul and rock n’ roll, Northern ... [mehr]
 
06.11.​2018 bis
06.11.​2018
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
23.11.​2018 bis
23.11.​2018
19:30 Uhr
Alles, außer besinnlich - Kabarett "Die Kugelblitze"
Eintritt: Vorverkauf: 15,00 Euro, ermäßigt 12,00 Euro. Abendkasse: 17,00 € Vorverkauf im Servicebüro der Stadtverwaltung Vetschau und in der Bibliothek Vetschau. [mehr]
 
01.12.​2018 bis
01.12.​2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Red Beard (USA)
Red Beard (USA) Country Rock, Southern Rock Red Beard is the name behind Canary Islander Jaime ... [mehr]
 
01.12.​2018 bis
02.12.​2018
Vetschauer Weihnachtsmarkt
Weihnachtsmarkt im wunderschönen Ambiente des Schlossparks. Details folgen zu gegebener Zeit unter www.vetschau.de [mehr]
 
04.12.​2018 bis
04.12.​2018
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
01.01.​2019 bis
01.01.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
05.02.​2019 bis
05.02.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
05.03.​2019 bis
05.03.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
02.04.​2019 bis
02.04.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
07.05.​2019 bis
07.05.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
04.06.​2019 bis
04.06.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
15.06.​2019 bis
15.06.​2019
20:00 Uhr
Real Music Konzert Hogjaw
Hogjaw Dirty Southern Rock Hogjaw kommen aus Arizona und spielen Southern Rock der härteren Sorte ... [mehr]
 
02.07.​2019 bis
02.07.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
06.08.​2019 bis
06.08.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
03.09.​2019 bis
03.09.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 
01.10.​2019 bis
01.10.​2019
17:00 Uhr
„Väter unter sich“ – Ein Treff für werdende Papas sowie Vätern von Babys und Kleinkindern
Neues Projekt vom Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald – Lausitz Nord (Arbeiterwohlfahrt ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Vollsperrung – Arbeiten an Kreisstraße Lauchhammer-Tettau werden abgeschlossen

(17.10.2018)

Im Zuge der Fertiggestellung von Sanierungsarbeiten wird die Kreisstraße K 6607 zwischen Lauchhammer und Tettau vom 22. bis 26. Oktober 2018 nochmals voll gesperrt.

In diesem Zeitraum wird der Neubau der Übergangskonstruktion zwischen Bauwerk und Fahrbahn sowie die Arbeiten an der Radwegbrücke abgeschlossen.

 

Eine Umfahrung ist ausgeschildert.

Amtsleiter des Gesundheitsamtes in Ruhestand verabschiedet

(17.10.2018)

Im Rahmen der Kreistagssitzung am Donnerstag, 11. Oktober 2018, ist der Amtsleiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Dr. Klaus Bethke, in den wohlverdienten Ruhestand, in den er zum Jahresende 2018 eintritt, verabschiedet worden. Die Vorsitzende des Kreistages Martina Gregor-Ness und OSL-Landrat Siegurd Heinze hießen seine Nachfolgerin Dr. Susanne Rosenthal herzlich willkommen. Sie wird ab Januar 2019 offiziell das Amt übernehmen.

 

„Dr. Bethke gilt als Instanz im Gesundheitswesen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz“, äußerte sich Landrat Siegurd Heinze anlässlich dessen Verabschiedung und sprach ihm für seine langjährige Tätigkeit herzlichen Dank aus. Zugleich wünschte er seiner Nachfolgerin Dr. Susanne Rosenthal „viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit und eine nahtlose Staffelstabübergabe“.

 

Hintergrund

Klaus Bethke wurde 1953 in Finsterwalde geboren. Der verheiratete Vater zweier Kinder absolvierte eine Berufsausbildung als Elektromonteur und trat nach kurzer Tätigkeit im Gleichrichterwerk Großräschen seinen Grundwehrdienst in der NVA an. 1975 begann er das Medizinstudium an der Medizinischen Akademie Dresden sowie der Humboldt-Universität Berlin. Nach seiner Approbation als Arzt und Erteilung des akademischen Grades des Diplom-Mediziners 1981, praktizierte Dr. Bethke bis 1990 als Betriebsarzt in der Betriebspoliklinik Senftenberg. In dieser Zeit erlangte er auch die staatliche Anerkennung als Facharzt für Allgemeinmedizin. Ab 1990 leitete der Mediziner das Gesundheitsamt beim Rat des Kreises Senftenberg. Mit dem akademischen Grad Dr. med. für Hygiene und Epidemiologie wurde der Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen 1994 als Amtsleiter des Gesundheitsamtes des Landkreises OSL bestätigt. 1995 bis 2012 war er zudem als Betriebsarzt des Landkreises tätig. In dieser Zeit wurde er zum Beamten auf Lebenszeit ernannt und zum Leitenden Kreismedizinaldirektor befördert. Zum Ende dieses Jahres wird Dr. Bethke nun in den Ruhestand eintreten.

 

Ab Januar 2019 wird Dr. Susanne Rosenthal die Nachfolge der Leitung des Gesundheitsamtes übernehmen. In Neubrandenburg geboren, absolvierte sie bis 2002 das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität zu Lübeck sowie der Freien Universität Berlin. 2004 wurde ihr die Approbation als Ärztin erteilt, 2009 die Anerkennung als Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Die qualifizierte Amtsärztin mit dem akademischen Grad Dr. med. ist zudem Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen. Nach ihrer Tätigkeit als Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bis 2015, war sie bis August dieses Jahres im amtsärztlichen Dienst im Gesundheitsamt Stendal tätig. Im September wechselte sie in das Gesundheitsamt des Landkreises OSL.

 

Foto: Dr. Klaus Bethke (l.) wurde durch den Kreistag im Namen der Vorsitzenden, Martina Gregor-Ness (2.v.r.) und Landrat Siegurd Heinze (r.) in den Ruhestand verabschiedet und Dr. Susanne Rosenthal (2.v.l.) als Nachfolgerin begrüßt (Foto Landkreis)

Foto zu Meldung: Amtsleiter des Gesundheitsamtes in Ruhestand verabschiedet

Treffen der Hauptverwaltungsbeamten zum Thema Kreishaushalt

(17.10.2018)

Zu ihrem dritten Treffen in diesem Jahr kamen am 5. Oktober 2018 die Bürgermeister und Amtsdirektoren der elf Kommunen des Landkreises OSL mit Landrat Siegurd Heinze zusammen. Austragungsort war das barocke Gutshaus Schwarzbach im Amt Ruhland. Hauptthema der Beratung war die Vorstellung des Kreishaushaltes für die Jahre 2019/2020.

 

Wichtigste Botschaft hierbei für die Bürgermeister und Amtsdirektoren: Aufgrund der positiven Entwicklung des Kreishaushaltes können die Kommunen mit einer Entlastung bei der Kreisumlage rechnen. Liegt die Kreisumlage bisher bei 48 Prozent, so plant der Landkreis für 2019 mit einer Absenkung auf 46,5 Prozent sowie in 2020 mit einer weiteren Absenkung auf 46 Prozent.

 

Neben dem konsequenten Konsolidierungskurs der Kreisverwaltung wurde die Haushaltsplanung auch durch die Erhöhung der Finanzzuweisungen des Landes Brandenburg positiv beeinflusst. Auch die weiterhin sehr gute wirtschaftliche Entwicklung der brandenburgischen Kommunen und die allgemein gute Situation am Arbeitsmarkt beeinflussen den Haushalt positiv durch einen weiteren Wachstumsschub bei der Steuerkraft. Lag diese in 2018 für die Städte und Gemeinden des Landkreises OSL bei 70,6 Millionen Euro, prognostizieren die Orientierungsdaten auf der Basis der Steuerschätzung im Mai für 2019 einen Anstieg um 10 Millionen auf 80,6 Millionen Euro.

 

Der Haushalt des Landkreises umfasst in der Planung ein Volumen von rund 223 Millionen Euro je Haushaltsjahr. Die größten Positionen im Aufwand stellen neben den Personalkosten die Transferaufwendungen dar. Gegenüber 2017 ist mit einem Anstieg der Aufwendungen von knapp 15 Millionen Euro auszugehen. Allein im Kitabereich ist ein Anstieg der Kosten um rund 4 Millionen Euro in 2019 gegenüber 2017 auszugehen.

Die Aufwendungen des Kreishaushaltes werden durch Steuern, öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte, Schlüsselzuweisungen vom Land sowie der Kreisumlage gedeckt.

 

Im Anschluss an die Vorstellung des Kreishaushaltes bei den kreisangehörigen Kommunen im Rahmen der Informationsberatung wird der Haushaltsentwurf der Öffentlichkeit erstmals beim Sonderausschuss Finanzen und Bau des Landkreises am 25. Oktober 2018 vorgestellt werden. Ziel ist es, dass der Kreistag den Haushalt im Dezember-Kreistag diskutiert und einen Beschluss herbeiführt, um für den Landkreis sowie den Städten und Gemeinden eine Handlungsgrundlage für 2019/2020 herbeizuführen.

 

Die Treffen zwischen den Hauptverwaltungsbeamten der Kreisverwaltung und den Kommunen dienen dem Informationsaustausch und finden auf Einladung des Landrates quartalsweise an wechselnden Orten im Landkreis statt.

 

Foto: Beratung der Hauptverwaltungsbeamten im restaurierten Gutshaus Schwarzbach (Foto: Landkreis)

Foto zu Meldung: Treffen der Hauptverwaltungsbeamten zum Thema Kreishaushalt

Lesung „Glaubt mir kein Wort“ eröffnet Bücherherbst in SeeCampus-Bibliothek

(17.10.2018)

Wolfgang Winkler und Bastienne Voss lesen Peter Ensikat

 

 

Der diesjährige Bücherherbst der SeeCampus-Bibliothek beginnt am 19. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Seecampusbibliothek Schwarzheide. Unter dem Motto „Glaubt mir kein Wort“ erleben die Gäste einen humorvollen und kurzweiligen Abend mit Texten des 2013 leider viel zu früh verstorbenen Peter Ensikat, der mit seinen Satiren augenzwinkernd die Absurdität unserer Welt, die große Politik oder die alltäglichen Beziehungsprobleme unter die Lupe nimmt. Die Sammlung des unter dem Titel „Glaubt mir kein Wort“ erschienenen Buchs umfasst Texte, die zwischen 1969 und 2008 von Ensikat für das Berliner Kabaretttheater Distel geschrieben wurden.

 

Vorgetragen vom Schauspieler Wolfgang Winkler, besonders bekannt aus der Krimireihe Polizeiruf 110 mit Jaecki Schwarz als Kommissare Schmücke und Schneider und der Buchautorin, Schauspielerin und ehemaligen „DISTEL“-Kabarettistin Bastienne Voss. Beide zusammen versprechen einen unterhaltsamen Abend.

 

Der Eintritt kostet 15 Euro, Karten sind im Vorverkauf montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr in der SeeCampus-Bibliothek, Lauchhammer Str. 33 in Schwarzheide, erhältlich, oder unter Telefon 035752/949 430.

Foto: Wolfgang Winkler und Bastienne Voss (Foto: art-things – agentur-presse-marketing)

 

Auftakt der Herbst-Besuche des Landrats in Wirtschafts-Unternehmen

(16.10.2018)

Der Wirtschaftsrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bildete vorige Woche den Auftakt der traditionellen Unternehmensbesuche des Landrates, die am Donnerstag, 18. Oktober 2018, beginnen werden. Insgesamt 12 klein- und mittelständische Unternehmen des Landkreises besucht Landrat Siegurd Heinze in diesem Herbst, gestandene Unternehmen ebenso wie Start-Ups.

 

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft des Wirtschaftsrates des Kreises am 8. Oktober 2018 stand diesmal das Thema „Jungunternehmer“. Als solche bezeichnen sich ebenso die Gastgeber des diesjährigen Treffens, die Geschäftsführer Heiko Tänzer und Danilo Trasper von „Scharfes Gelb“ in Senftenberg. Nebenberuflich gestartet mit der handgefertigten Produktion von Eierlikör in einer kleinen Bäckerei im Jahre 2010, entwickelte sich das Unternehmen bis heute zu einem zehnköpfigen Mitarbeiterteam. Das Wachstum machte die Vergrößerung des Standortes notwendig, und so wurde in dreimonatiger Bauzeit der ehemalige Busbetriebshof in der Spremberger Straße in Senftenberg umgestaltet. Seit Mai 2018 befindet sich dort die Produktion und Schaumanufaktur des Unternehmens. Mit der Vergrößerung des Standortes wurden drei weitere Arbeitsplätze geschaffen. 15 Sorten bietet „Scharfes Gelb“ permanent an und beliefert damit 430 Geschäfte. Täglich werden etwa 4000 kleine und große Flaschen Eierlikör abgefüllt.

 

Maria Goldberg, Kopf der „Neopreneurs“, stellte den Teilnehmern der Runde des Wirtschaftsrates das landkreisübergreifende Netzwerk freiberuflich und nebenberuflich Selbstständiger in Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster vor. Aktuell beteiligen sich etwa 150 Jungunternehmer der Region mit dem Ziel, sich noch besser zu vernetzen. So organisierten sie kürzlich ein Treffen gemeinsam mit den Landräten der Landkreise an der Kreisgrenze in Dollenchen und Wormlage.

 

Auch der erste Tag der Unternehmensbesuche des Landrates am 18. Oktober schließt ab mit einer Jungunternehmerin: Rebecca Bartsch vom „Markt 15 Gästehaus“ in Senftenberg. Im Mai dieses Jahres beendete nach nur einjähriger Sanierung die Eröffnung des Gästehauses den Leerstand des Hauses von fast 30 Jahren.

 

Die Unternehmensbesuche des Landrats finden in dieser Form seit 2010 jeweils im Herbst statt. Sie dienen dem ungezwungenen Austausch zwischen Unternehmer und Verwaltung und geben zudem Außenstehenden einen Überblick über die vielfältigen Leistungen der heimischen Betriebe. Begleitet wird der Landrat von Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung und den Amtsdirektoren und Bürgermeistern der entsprechenden Kommunen. Neben Gesprächsrunden sind Betriebsrundgänge geplant.

Foto zu Meldung: Auftakt der Herbst-Besuche des Landrats in Wirtschafts-Unternehmen

#WelcomeTesla am 18.10.18 auf dem Lausitzring / Lausitzer Strukturwandel einmal von unten gedacht

(15.10.2018)

Nachstehend finden Sie aktuelle Informationen zu einer sozialen Bewegung in der Lausitz, die mit einer ungewöhnlichen Aktion auf die Region aufmerksam machen möchte. Anbei finden Sie alle  Neuigkeiten zur Veranstaltung sowie den genauen Programmablauf, am 18.10. auf dem Lausitzring mit Hinweisen zur Beteiligung.

 

Ausführliche Informationen zur Aktion gibt es unter www.welcome-tesla.com.

 

Werden Sie Unterstützer: Schon über 80.000 sind mit uns, siehe: https://www.welcome-tesla.com/de/unterstuetzer

 

Jetzt den offiziellen #WelcomeTesla-Song anschauen und teilen, gemacht vom Lausitzer Nachwuchs, authentisch und passend zur Aktion (Songtexte auf der offiziellen Homepage in Deutsch und Englisch in den Downloads): https://www.youtube.com/watch?v=RzihmdFFxLA

 

[Presseinformation]

Foto zu Meldung: #WelcomeTesla am 18.10.18 auf dem Lausitzring / Lausitzer Strukturwandel einmal von unten gedacht

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ vom 9. bis 12. Oktober 2018 in Elsterwerda

(15.10.2018)

Zum 9. Mal fand das erfolgreiche Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Ober- und Förderschulen aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz in Elsterwerda statt

 

Vom 9. bis 12. Oktober 2018 entdeckten in der Elbe-Elster-Halle in Elsterwerda rund 800 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours spielerisch ihre Stärken und verbanden diese mit für sie passenden Berufsfeldern. Auch die Erziehungsberechtigten als „wichtigste Berufsberater/innen ihrer Kinder“ wurden bei „komm auf Tour“ eingebunden und in Form einer Elternversammlung der besonderen Art am 11. Oktober darüber informiert, wie sie mit ihren Kindern etwaige Berufswünsche mit den eigenen Stärken kombinieren. Zudem wurden die Lehrkräfte in einer Fortbildung, Mitarbeiter von Beratungsstellen als Parcoursbegleitungen für die Jugendlichen sowie regionale Kooperationspartner in die Planung der nächsten Schritte zur Berufsorientierung und Lebensplanung involviert. Zum 9. Mal setzten die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH das Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung um. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern, wurden die Eltern beider Landkreise aktiv eingebunden und lernten den Erlebnisparcours während des Informationsabends kennen. Gefragt waren Kreativität, Orientierung, Teamwork und logisches Denken: Eltern entdeckten die Stärken ihrer Kinder bei „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Vorstellungen vom eigenen Leben. Finde heraus, was du willst!“ So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts. „Mein tierisch grüner Daumen“, „Mein Reden“, „Meine Hände“, „Meine Fantasie“ oder auch „Meine Dienste“ Zahlen & Ordnung wurden auf jeden einzelnen Schüler bezogen getestet und die Eltern konnten nachempfinden, in welche Richtung sich die Talente ihres Kindes entwickeln. Wo die Jugendlichen tagsüber den Abfluss unter der Spüle reparieren oder mit Schwimmflossen und verbundenen Augen das Labyrinth erkunden, wurde der Erlebnisparcours nun von den Eltern entdeckt. Dazu lernten auch sie die sieben „komm auf Tour“-Stärken und das Prinzip der Stärkenvergabe kennen: Von der Stärke „Kreativität und Phantasie“ bis hin zur „Ordnung und Organisation“.

Beim Elternabend ging es für die Mütter und Väter darum, die Stärken ihrer Kinder einzuschätzen und auch zuhause mit ihnen über diese Stärken zu sprechen. Für Jugendliche sind die Eltern die wichtigsten Ansprechpersonen, wenn es um die Wahl eines Praktikums- oder Ausbildungsplatzes geht. Aber auch regionale Angebote wie Beratungsstellen aller Art, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die verschiedenen Kammern bringen Eltern und Kinder in diesem gemeinsamen Prozess weiter. Sie werden dazu anregt, sich als „Team“ in der Berufsorientierung und Lebensplanung zu begreifen. Die Eltern mussten feststellen: Ein unaufgeräumtes Jugendzimmer heißt nicht automatisch, dass ihr Kind grundsätzlich unorganisiert und unstrukturiert ist. Vielleicht ist Organisation und Ordnung sogar eine heimliche Stärke – nur eben nicht gerade zu Hause. Gesprächspartner für Schüler und Eltern waren Roland Neumann, Beigeordneter und Bildungsdezernent, Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Marion Richter, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Cottbus und Thomas Hettwer, Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“.

 

Foto 1: Neugierig waren die Eltern bei den sieben Stationen des Erlebnisparcours. Ihre Kinder entdeckten hier geschlechtersensibel ihre Stärken und verbanden diese mit realisierbaren beruflichen Perspektiven. Lebensplanungsthemen wie die Frage „Wie will ich später einmal leben?“, Freundschaft, Sexualität und Verhütung wurden altersgerecht integriert.

 

Foto 2: „komm auf Tour“ wird seit 2008 in Brandenburg angeboten, seit 2014 ist die Initiative landesweit aktiv. Auch die Eltern gingen zum Infoabend am 11. Oktober auf Entdeckungsreise in das Labyrinth, die sturmfreie Bude, den Zeittunnel und auf die Bühne.

 

Foto 3: Die Macher bzw. Förderer des Projektes, die am eigenen Beispiel die sieben „komm auf Tour“-Stärken erläuterten: David Rupp, Projektleiter Sinus vom Büro für Kommunikation GmbH, Marion Richter, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Cottbus, Thomas Hettwer, Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, Roland Neumann, Beigeordneter und Bildungsdezernent des Landkreises Elbe-Elster sowie Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaftsförderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

[Foto 1]

[Foto 2]

Foto zu Meldung: „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ vom 9. bis 12. Oktober 2018 in Elsterwerda

Ausschreibung des Kehrbezirkes OL 033

(10.10.2018)

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wird der

 

Kehrbezirk OL 033

 

für eine Bestellung zum 01. Januar 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.

 

Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 01.11.2018 unter Angabe der Kennziffer 2 OSL 2018 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.

 

Der Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen ist mit dem Vermerk „Bewerbung als bevollmächtigte/r Bezirksschornsteinfeger/in“ zu kennzeichnen.

 

Für die Einhaltung der Einreichungsfrist einschließlich der Einsendung der Bewerbungsunterlagen gilt das Datum des Posteingangs (Posteingangsstempel) bei der Behörde (§ 3 Abs. 3 Satz 4 BbgBAAV).

 

Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 033, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Bürgerportal von A-Z > Ordnung und Sicherheit > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: ann-kristin-franke@osl-online.de, zur Verfügung.

 

Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) - Tätigkeitsfeld: Handwerk und Produktion.

 

„Wer rastet, der rostet“: 8. Woche der Gesundheit und Pflege startet im Landkreis

(10.10.2018)
Aktionswoche bietet vielfältiges Programm rund um Mobilität im Alter

 

„Wer rastet, der rostet – Mobil sein und bleiben“ – unter diesem Motto startet am Montag, den 15. Oktober 2018 die diesjährige Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Wie es auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich ist, die Wege im Alltag selbstständig zu meistern, wird im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Thema in der Woche vom 15. bis 20. Oktober aufgezeigt. Die in dieser Form in ganz Brandenburg einmalige Aktionswoche wird traditionell durch OSL-Landrat Siegurd Heinze eröffnet. Das vollständige Programm steht auf dieser Seite zum Download zur Verfügung.

 

Die Aktionswoche richtet sich sowohl an ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige als auch an generell an Gesundheitsthemen und dem Thema Pflege interessierte Personen. Auch in diesem Jahr eingebettet in die Health Week, die Gesundheitswoche Berlin-Brandenburg, wird sie bereits zum 8. Mal organisiert durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gemeinsam mit dem Kreisseniorenrat und dem Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund OSL e.V. (GPGV OSL e.V.). Das vielfältige Angebot richtet sich an Jung und Alt und verspricht Abwechslung und Unterhaltung. Erneut beteiligen sich zahlreiche soziale Einrichtungen, Dienste, Kommunen und Krankenkassen im gesamten Kreisgebiet.

 

Erstmals wird am 20. Oktober um 10 Uhr in die Stadthalle Calau zum „Tag des Hörens“ eingeladen. Unter der Regie des Vereins Seelsorger der Ohren e.V. und der Schirmherrschaft von Landrat Siegurd Heinze soll die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Hörschädigungen beitragen.

 

Zur Auftaktveranstaltung der Aktionswoche lädt die Kreisverwaltung am Montag, den 15. Oktober von 10 bis 13 Uhr in den großen Sitzungssaal im Haus 1 des Landratsamtes, im Dubinaweg 1 in Senftenberg. Mit viel Power eröffnen „Drums 66“ und OSL-Landrat Siegurd Heinze die Veranstaltung. Im Anschluss wird über das Modellprojekt „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ informiert. Der dabei entstandene Film wird von Mobilitätsberater Tobias Schäfer von der IGES Institut GmbH vorgestellt. Bei einem anschließenden Workshop geht es um die Kraftfahreignung und Fahrerlaubnis mit Einschränkungen. Zahlreiche Angebote laden zum Mitmachen ein, wie etwa der Mobilitätstest des Vital Gesundheitsclubs, der Alterssimulationsanzug und das Rikscha-Taxi des Vereins Neue Wege e.V. oder der Bewegungsparcours „Aktiv im Leben“ der Sanitätshäuser und Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz. Zum Abschluss ist das Publikum dazu eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung „Leben ist Bewegung – Bewegung ist Gesundheit – Gesundheit ist Leben“, initiiert durch den GPGV OSL e.V. und Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz, teilzunehmen. „Ob Jung oder Alt – allen Teilnehmern eine mobile und aufschlussreiche Woche“, wünscht Eva-Maria Dinter, Mitarbeiterin des Kreissozialamtes des Landkreises und Projektkoordinatorin.

[Flyer 2018]

[Health Week - Gesundheitswoche Berlin-Brandenburg]

Foto zu Meldung: „Wer rastet, der rostet“: 8. Woche der Gesundheit und Pflege startet im Landkreis

Kreisjugendfeuerwehr-Landesmeister werden ausgezeichnet

(09.10.2018)

Voller Erfolg bei der Landesmeisterschaft der Jugendfeuerwehren in Seelow (Märkisch-Oderland) am 8. September 2018: Zum ersten Mal in der 27-jährigen Geschichte der Landesjugendfeuerwehr gingen alle vier der zu vergebenden Landesmeistertitel an Nachwuchsfeuerwehrleute aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Im Rahmen der kommenden Kreistagssitzung werden die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer aus Bronkow (Mädchen Altersklasse 10-14 und Mädchen Altersklasse 15-18) und Groß Lübbenau (Jungen Altersklasse 10-14 und Jungen Altersklasse 15-18) ausgezeichnet.

 

Die öffentliche Sitzung des Kreistages findet statt am Donnerstag, den 11. Oktober 2018 um 16 Uhr im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, Schipkauer Straße 1 in Schwarzheide.

Foto zu Meldung: Kreisjugendfeuerwehr-Landesmeister werden ausgezeichnet

Jetzt gegen Grippe impfen lassen: Vierfachimpfstoff im Gesundheitsamt Senftenberg verfügbar

(09.10.2018)

Pünktlich zum Herbstbeginn ist der neue Vierfach-Impfstoff eingetroffen, darauf weist das Gesundheitsamt des Landkreises hin. Nach der außergewöhnlich schweren Grippewelle im Winter 2017/18 wird dieser von der Ständigen Impfkommission (STIKO) anstatt des dreifachen Influenzaschutzes empfohlen. An zwei Tagen in der Woche wird die Impfung in der Großenhainer Str. 62 in Senftenberg angeboten.

 

Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt auch wieder die Gefahr, sich mit Grippeviren anzustecken. Im Gegensatz zu einer harmlosen Erkältung ist die Grippe (Influenza) eine schwere Infektionskrankheit. Bei bestimmten Personengruppen kann es im Krankheitsverlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Trotz der saisonal variierenden Wirksamkeit ist die Impfung die wichtigste Schutzmaßnahme. Empfohlen wird die Impfung vor allem für alle Personen über 60, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal. Bei bestimmten akuten oder fieberhaften Erkrankungen sollte die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Weitere Kontraindikationen (zum Beispiel Allergie gegen Hühnereiweiß) stellt der Arzt vor der Impfung fest.

 

„Auch wenn man bei den momentan herrschenden milden Temperaturen nicht daran denken mag: der Zeitpunkt für die Impfung ist ideal, denn das Immunsystem benötigt 1 bis 2 Wochen, um einen Impfschutz aufzubauen“, erklärt Sonja Rudolph, Leiterin des Bereiches Hygiene/Gesundheitsschutz im Gesundheitsamt des Landkreises.

 

Die Grippeimpfung im Gesundheitsamt des Landkreises, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), wird angeboten dienstags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17.30 Uhr sowie donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16.30 Uhr. Auskünfte zum Thema Grippeimpfung und Impfen allgemein erteilen die Mitarbeiter auch gern telefonisch unter 03573 870-4342 oder -4345.

 

Zur Impfung im Gesundheitsamt ist der Impfausweis mitzubringen. Alle gesetzlich Versicherten können sich zudem kostenfrei in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen impfen lassen, hier wird zusätzlich die Chipkarte benötigt.

2. Virtuelle Karrieremesse Brandenburg

(08.10.2018)

Am 20.11. und 21.11.2018 findet die 2. Virtuelle Karrieremesse Brandenburg statt. Unternehmen aus dem Land Brandenburg können sich und ihre freien Stellen kostenlos an einem virtuellen Messestand präsentieren und mit potentiellen Fachkräften in Kontakt treten. Anknüpfend an die 1. Virtuelle Karrieremesse im März dieses Jahres werden wieder zahlreiche Besucher erwartet. Die Messe wird vom Fachkräfteportal Brandenburg und von der Wirtschaftsförderung Brandenburg GmbH veranstaltet.

 

Weitere Informationen finden Sie hier https://www.fachkraefteportal-brandenburg.de/virtuelle-messe.html

[Willkommen zur 2. Virtuellen Karrieremesse Brandenburg]

Foto zu Meldung: 2. Virtuelle Karrieremesse Brandenburg

Allgemeinverfügung zur Nutzungsuntersagung innerhalb des erweiterten Sperrbereichs am Senftenberger See

(05.10.2018)

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe hat mit dem heutigen Tage eine aktualisierte Allgemeinverfügung zur Nutzungsuntersagung des erweiterten Sperrbereichs des Senftenberger Sees erlassen.

 

Wir bitten um Kenntnisnahme der beiliegenden Allgemeinverfügung sowie der dazugehörigen Anlagen.

[Bekanntmachung]

[Anlage 3]

[Anlage 2]

[Anlage 1 - Karte Sperrbereich]

Foto zu Meldung: Allgemeinverfügung zur Nutzungsuntersagung innerhalb des erweiterten Sperrbereichs am Senftenberger See

Fachtagung zur Integration in den Arbeitsmarkt im Rahmen der interkulturellen Woche

(04.10.2018)

Wo stehen wir? Welche Erfahrungen konnten bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt gesammelt werden und wo zeigen sich Potenziale für die Zukunft? Mit diesen und noch mehr Fragen beschäftigen sich Akteure der Arbeitsmarktintegration des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Sie kamen am Freitag, den 28. September 2018 bereits zum zweiten Mal zu einer Fachtagung im Kulturhaus der BASF zusammen. Unter ihnen, neben Landrat Siegurd Heinze, auch die Landesintegrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Dr. Doris Lemmermeier.

 

Insgesamt 4.241 Menschen mit Migrationshintergrund leben aktuell im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, darunter 620 geflüchtete Menschen, die sich in der Betreuung bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter im Landkreis OSL befinden. „Von den insgesamt 620 in Betreuung befindlichen geflüchteten Menschen sind annähernd 43 Prozent unter 15 Jahren. Dies birgt große Potenziale für die Zukunft, junge Menschen in die Ausbildung zu bringen“, verdeutlicht Lars Albrecht, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit im Landkreis OSL und ergänzt: „Im Jahr 2018 ist uns hier bisher unter großen Anstrengungen gelungen, erst wenige Ausbildungsverhältnisse zu vermitteln. Wichtig ist es daher in der zukünftigen Arbeit, die jungen Menschen mit Migrationshintergrund einer Ausbildung gegenüber aufgeschlossener zu machen und auch potenzielle Ausbildungsbetriebe zu sensibilisieren.“

 

Positiver stellt sich die Situation in Bezug auf die Integration in den Arbeitsmarkt dar. „Konnten wir im Jahr 2017 insgesamt 128 Personen in den Arbeitsmarkt integrieren, so können wir für das Jahr 2018 bereits jetzt 108 Integrationen in den Arbeitsmarkt verzeichnen“, zog Christian Napp, Geschäftsführer des Jobcenters OSL, Bilanz. Darüber hinaus befinden sich 86 geflüchtete Menschen in Maßnahmen zur Vorbereitung der beruflichen Eingliederung in Ausbildung und Arbeit.

 

Um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen Perspektiven für den Einstieg ins Berufsleben zu geben, hat beispielsweise die BASF ein eigenes Programm aufgelegt. Das Programm „Start Integration“ unterstützt die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt, indem die Teilnehmer je nach Qualifikationen zum Beispiel ein Praktikum oder ein Startprogramm beim Unternehmen absolvieren können. Bei der Vermittlung der Praktika setze BASF auf die Beteiligung der Mitarbeiter. In den Startprogrammen gehe es darum, die Teilnehmer für einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu qualifizieren, indem beispielweise Sprach-, Fach- und interkulturelle Trainings durchgeführt werden. So werden die Teilnehmer schrittweise auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet.

 

„Haben wir uns gemeinsam mit unseren Kommunen erfolgreich der Herausforderung der Unterbringung von geflüchteten Menschen in der Vergangenheit gestellt, so gilt es nun, die Herausforderungen der Integration in unserem Landkreis zu gestalten, zu denen auch eine Integration in den Arbeitsmarkt zählt“, betonte Landrat Siegurd Heinze im Rahmen der Fachtagung.

 

Foto: Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte des Landkreises, bei der Fachtagung zur Integration in den Arbeitsmarkt im Rahmen der interkulturellen Woche (Foto: Landkreis)

Foto zu Meldung: Fachtagung zur Integration in den Arbeitsmarkt im Rahmen der interkulturellen Woche

Kreativität, Orientierung, Teamwork und logisches Denken: Eltern entdecken die Stärken ihrer Kinder

(04.10.2018)

 

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft": Zum 9. Mal setzen die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land" und der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH das Projekt zur Berufsorientie-rung und Lebensplanung um. Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen entdecken ihre Stärken und gewinnen Selbstvertrauen. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern, werden die Eltern aktiv eingebunden und lernen den Erlebnisparcours an einem Informationsabend kennen.

 

Elsterwerda, 11. Oktober 2018. „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Vor-stellungen vom eigenen Leben. Finde heraus, was du willst!" So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft", das am 9.10.2018 in Elsterwerda begonnen hat. Circa 800 Jugendliche der 7. Klassen von Ober-sowie die 8. Klassen von Förderschulen entdecken vom 9.-12.10.2018 in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours ihre Stärken.

Wo die Jugendlichen tagsüber den Abfluss unter der Spüle reparieren oder mit Schwimmflossen und verbundenen Augen das Labyrinth erkunden, wird der Erlebnisparcours nun von den Eltern entdeckt. Dazu lernen auch sie die sieben „komm auf Tour"-Stärken und das Prinzip der Stärkenvergabe kennen: Von der Stärke „Kreativität und Phantasie" bis hin zur „Ordnung und Organisation". Beim Elternabend geht es für die Mütter und Väterdarum, die Stärken ihrer Kinder einzuschätzen und auch zuhause mit ihren Kindern über Stärken zu sprechen.

 

Für Jugendliche sind die Eltern die wichtigsten Ansprechpersonen, wenn es um die Wahl eines Prakti-kums- oder Ausbildungsplatzes geht. Aber auch regionale Angebote wie Beratungsstellen aller Art, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die verschiedenen Kammern bringen Eltern und Kinder in diesem gemeinsamen Prozess weiter. Einige Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner stellen ihre Angebote zur Berufsorientierung und Lebensplanung während des Elternabends vor. Eltern und Kin-der werden dazu anregt, sich als „Team" in der Berufsorientierung und Lebensplanung zu begreifen. Die Mütter und Väter werden feststellen: Ein unaufgeräumtes Jugendzimmer heißt nicht automatisch, dass ihr Kind grundsätzlich unorganisiert und unstrukturiert ist. Vielleicht ist Organisation und Ordnung sogar eine heimliche Stärke – nur nicht gerade zu Hause.

 

Veranstaltungshinweis: Informationsabend für Eltern

Donnerstag, 11. Oktober 2018 von 18.30 bis 20.00 Uhr

in der Elbe-Elster-Halle am Elsterschloß-Gymnasium, Schloßplatz 1, 04910 Elsterwerda

Hintergrundinformationen, Fotos sowie den Tourplan mit den weiteren Stationen des Erlebnisparcours finden Sie im Internet unter www.komm-auf-tour.de.

Kontakt für Rückfragen: Sinus – Büro für Kommunikation GmbH, David Rupp Tel. 0221 272255-0, Fax 0221 272255-10, E-Mail info@sinus-bfk.de

Jungunternehmernetzwerk traf Landräte aus Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster an der Kreisgrenze

(04.10.2018)
Unternehmer-Picknick mit Siegurd Heinze und Christian Heinrich-Jaschinski zwischen Dollenchen und Wormlage

Unter dem Motto „NEOpreneurs bringen Landräte an ihre Grenzen“ hatte das gleichnamige Netzwerk am 19. September zum Unternehmer-Picknick an die Landkreisgrenze zwischen Dollenchen und Wormlage eingeladen. Zusammen mit dem Ortsvorsteher von Dollenchen, Frank Mittelstädt, sprachen die beiden Landräte Siegurd Heinze (OSL) und Christian Heinrich-Jaschinski (Elbe-Elster) auf einem Feld zwischen den beiden Landkreisen über die Möglichkeiten junger Unternehmer im Süden Brandenburgs. Bei einer kleinen Verköstigung, welche ebenfalls von NEOpreneurs aus beiden Landkreisen vorbereitet wurde, stellten sich Jung-Unternehmer vor und berichteten von ihren Netzwerkerfahrungen und gaben Wünsche und Anregungen an die beiden Landräte weiter.

 

Das Netzwerk der NEOpreneurs wurde im Januar 2017 von der Licht-Architektin Maria Goldberg gegründet. Es bringt gewerbetreibende Neu- und Jungunternehmer in Austausch und Kontakt und schafft somit Synergien im Gewerbe, aber auch für die Region. Vom Winzer aus Bad Liebenwerda zum Gasthausbetrieb in Dollenchen, vom Kreativteam in Finsterwalde zur Patisserie in Senftenberg und vom Frisör und Fahrradgeschäft in Doberlug-Kirchhain zum deutschlandweit agierenden Großunternehmen – alle NEOpreneurs bringen ihr Wissen im Netzwerk zusammen und senden ein kräftiges Signal: die Region Südbrandenburg bringt Glanzleistungen hervor.

 

Mit rund 80 Jung- und Neuunternehmern aus der Region Südbrandenburg verzeichnet das Netzwerk monatlich steigende Besucher- und Teilnehmerzahlen. In regelmäßig stattfindenden MeetUps, welche in der Firma eines NEOpreneurs sattfinden, stellen Unternehmer ihre Ideen, ihr Gewerbe und ihren Werdegang vor. Auf der Facebook-Seite der NEOpreneurs können sich die Unternehmerinnen und Unternehmer austauschen, Fragen klären oder Informationen teilen.

 

Begleitet wurde das Treffen von einem Film-Team des rbb, welches sich für Dreharbeiten mit den NEOpreneurs in der Lausitz befand. Der rbb stellt in einem Beitrag am kommenden Sonntag fünf der Unternehmer unter der Überschrift "Macher mit Mumm. Junge Gründer mischen den Süden auf." vor. Ausgestrahlt wird der Beitrag am kommenden Sonntag, den 7. Oktober 2018 um 22.00 Uhr im rbb Fernsehen.

 

[Der rbb begleitete das Treffen mit den Landräten Siegurd Heinze und Christian Heinrich-Jaschinski]

[Viele Gespräche fanden statt]

[Die Verköstigung wurde ebenfalls von den jungen Unternehmern aus OSL und EE organisiert]

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Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe: Erweiterung der temporären Sperrbereiche am Senftenberger See

(26.09.2018)

Im Nachgang der heutigen Besprechung im Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) wurde auf Grundlage der vertiefenden Einschätzung des von der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) beauftragten Sachverständigen für Geotechnik Abstimmungen zur Erweiterung des Sperrbereiches auf den gesamten Uferbereich getroffen. Der Radweg und gastronomische Einrichtungen werden davon nicht erfasst.

 

Den durch die Sperrung des Sees betroffenen Schiffseigentümern wird an den Samstagen und Sonntagen im Oktober jeweils in der Zeit von 9:00 – 16:00 Uhr die Möglichkeit eingeräumt, die Sportboote einzuholen bzw. zu sichern. Dazu wird das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) am 02. Oktober 2018 die Verhaltensanforderungen auf seiner Internetseite bekannt machen.

 

Nach Auswertung der durchzuführenden Lotungen und Drucksondierungen durch den Sachverständigen für Geotechnik wird die LMBV ihre zeitnahen Sicherungsmaßnahmen konkretisieren. Unter Leitung des LBGR wird hierzu Mitte Oktober 2018 die nächste Beratung mit den Fachbehörden und der LMBV stattfinden.

 

Es wird nach wie vor davon ausgegangen, dass bis zur Saison 2019 die Sperrung aufgehoben werden kann.

[Pressemitteilung des Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe]

Kabinett vor Ort in Lübbenau: „Juwel von europäischer Bedeutung“ – Landesregierung und Landkreis Oberspreewald-Lausitz wollen Spreewald als Natur- und Erholungsraum erhalten und entwickeln

(25.09.2018)

Die Landesregierung und die Spitze des Landkreises Oberspreewald-Lausitz haben sich heute zu Erhalt und Entwicklung des Spreewalds als Natur- und Erholungsraum bekannt und dazu ein verstärktes gemeinsames Agieren verabredet. Daneben befasste sich die Runde unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landrat Siegurd Heinze im Rahmen der Reihe „Kabinett vor Ort" in Lübbenau vor allem mit der Strukturentwicklung der Lausitz. Nach dem Auftakt mit Oder-Spree in Beeskow am vergangenen Dienstag war das heutige Treffen die zweite Sitzung der Reihe, bei der das Kabinett in den kommenden Monaten in allen Landkreisen und kreisfreien Städten Station machen wird, um mit Landräten und Oberbürgermeistern über aktuelle Themen zu sprechen. Woidke: „Land, Landkreise und kreisfreie Städte müssen eng kooperieren. Es geht um das Miteinander."

 

Die Beratungen seien von einem gründlichen und sachorientierten Dialog über die Chancen und Herausforderungen des Landkreises geprägt gewesen. Woidke weiter: „In einem starken Schulterschluss und Miteinander wollen wir die Potenziale des Landkreises immer besser zur Geltung bringen. Exemplarisch zeigt sich das am Spreewald, der wahrlich ein Juwel von europäischem Rang ist. Das gilt natürlich auch für die Strukturentwicklung der Lausitz, die für den Landkreis von herausragender Bedeutung ist. In dieser Region prägt der Strukturwandel seit langem das Leben der Menschen. Sehr viel Neues und Gutes ist entstanden. Diese Entwicklung steuern wir weiter, damit die Region Energie- und Industriestandort bleibt." Für Woidke gehören dazu der zweigleisige Ausbau der Strecke Lübbenau-Cottbus, die Elektrifizierung Cottbus-Forst oder ein Fraunhofer Institut für Speichertechnologie.

 

Landrat Heinze betonte: „Der Landkreis hat sich positiv entwickelt, was mit guten Arbeitsmarktzahlen, ausgebauter Infrastruktur und eines sich ständig entwickeln-den Tourismus, vor allem im Spreewald, belegt werden kann. Dennoch bedarf es weiterer gemeinsamer Anstrengungen des Landes, des Landkreises und der Kommunen, um die weitere touristische Nutzung, bei zugleich auch Bewahrung des einzigartigen Gebietes des Biosphärenreservats mit einem abgestimmten ‚Aktionsplan Spreewald‘ zu ermöglichen. Das Land hat sich dazu klar bekannt, erste konkrete Ergebnisse gibt es über das Erreichte hinaus dann im Jahr 2019."

 

Nach Auskunft von Finanzminister Christian Görke erhalten der Kreis sowie die Gemeinden im Jahr 2019 etwa 900.000 Euro zusätzlich vom Land. Görke: „Von 2010 bis 2019 erhöhen sich damit die Schlüsselzuweisungen von etwa 70 auf rund 80 Mio. Euro." Er sicherte zu, dass in den kommenden Jahren weitere Erhöhungen folgen werden.

 

Zur Entwicklung des Spreewalds mit seinem UNESCO-Biosphärenreservat als Natur- und Erholungsraum wird die Landesregierung unter Federführung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft eine ressort-übergreifende Arbeitsgruppe bilden. Regional Aktive werden eingebunden. Bis Mitte nächsten Jahres soll ein „Aktionsplan Spreewald" vorgelegt werden, wie es auch der Landtag jüngst beschlossen hat. Damit sollen die Belange der Wasserwirtschaft, des Tourismus, des Naturschutzes, der Landwirtschaft und des Wasserinfrastruktur aufeinander abgestimmt werden.

Der Aktionsplan kann auf den bisherigen Maßnahmen aufbauen. Allein die jährlichen Kosten für Unterhaltung von Gewässern und Anlagen betragen rund 3,3 Mio. Euro. Für die Entschlammung der Spreewaldfließe wurden rund 605.000 Euro umgesetzt. Für dieses Jahr ist die Entschlammung des Dorotheen- und des Bürgergrabens im Oberspreewald sowie der Quaasspree und des Dresslerstroms West im Unterspreewald vorgesehen. Im Bereich der Gewässerentwicklung wurden seit 2011 Maßnahmen in Höhe von rund 9,8 Mio. Euro bewilligt. Dabei ging es u. a. um die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit wie Fischaufstiegsanlagen an Wehren. Für die Modernisierung von Schleusen, Schöpfwerken und Wehren im Spreewald wurden von den Wasser- und Bodenverbänden insgesamt rund 55,3 Mio. Euro ausgegeben.

 

Die Attraktivität des Spreewalds zeigt sich vor allem auch im Tourismusbereich: Die Zahl der Übernachtungsgäste in Betrieben ab 10 Betten wurde zwischen 2012 und 2017 um knapp 200.000 auf über 730.000 gesteigert. Das sich derzeit im Um- und Ausbau befindliche Spreewelten-Bad und zukünftige Hotel in Lübbenau ist dabei eines der zukunftsweisenden Vorhaben in der Stadt Lübbenau, der einstigen Braunkohlestadt, die heute den Titel der zertifizierten „Qualitätsstadt" trägt.

 

Die Slawenburg Raddusch/Raduš leistet als Erinnerungsort und überregional bedeutsames Schaufenster der südbrandenburgischen Landesarchäologie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der historischen Identität der Niederlausitzer. Nach der Sitzung übergaben Kulturministerin Martina Münch und Infrastrukturministerin Kathrin Schneider einen Förderbescheid über 900.000 Euro für die Um- und Neugestaltung der Dauerausstellung.

 

Das Lausitzer Seenland wächst mit mehr als 20 gefluteten Seen und schiffbaren Kanälen zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Der erlebbare Wandel von der Tagebau- und Industrieregion zu einer Erholungslandschaft wird deutlich an stetig wachsenden Gästezahlen mit über 753.000 Übernachtungen im vergangenen Jahr.

Im Rahmen der Strukturentwicklung in der Lausitz sind in den vergangenen fünf Jahren Wirtschaftsförder-Mittel in Höhe von 31,1 Mio. Euro in den Landkreis OSL geflossen, verteilt auf 137 Anträge. Wichtige Projekte, die das Wirt-schaftsministerium in der Lausitz fördert, sind beispielsweise die Hochschultransferstelle der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg sowie Clustermanagement-Projekte. Die Wirtschaftsförderung WFBB begleitet intensiv die Strukturentwicklung. Eine Kooperationsvereinbarung der WFBB mit dem Landkreis wurde am 23. August 2018 unterzeichnet.

 

Beim Thema digitale Infrastruktur hat sich der Landkreis im Jahr 2016 am Förderprogramm des Bundes „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland" beteiligt. Ziel ist, an dem Förderprogramm für 1-Gigabit Breitband teilnehmen zu können. Das Land strebt an, nach Bewilligung des Bundes die landesseitige Komplementärfinanzierung von rund 8,7 Mio. Euro inklusive der Eigenmittel des Landkreises zu übernehmen.

 

Ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist die Stärkung des Wissenschafts-Standorts Senftenberg der BTU. Die Landesregierung hat deshalb mit dem Nachtragshaushalt 2018 die Etablierung von Fraunhofer-Projektgruppen zu verschiedenen Themen unterstützt. Mit wissenschaftlichen Erfolgen sollen die Gründung und Stärkung von Firmen vor Ort vorangetrieben und hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

Eine wichtige Rolle nimmt Senftenberg beim Ausbau gesundheitsbezogener Forschung ein. Mit dem Aufbau des Gesundheitscampus Brandenburg und den Gesundheitsstudiengängen wird einerseits ein Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung in der Fläche geleistet und andererseits eine medizinnahe Grundlagenforschung etabliert. Mit der geplanten Berufung von vier Professuren an die BTU im Rahmen der 2018 gegründeten gemeinsamen gesundheitswissenschaftlichen Fakultät von BTU, Universität Potsdam und Medizinischer Hochschule soll der technisch-biomedizinische Schwerpunkt der Hochschule gestärkt werden.

Wirtschafts- und Wissenschaftsentwicklung setzen eine gute infrastrukturelle Anbindung des Landkreises voraus. Bessere Angebote und mehr Züge sieht deshalb der neue Landesnahverkehrsplan für die Lausitz vor. Ab 2022 verändert sich die Linie des Regionalexpress RE 7. Von Senftenberg gibt es dann eine direkte Verbindung über Calau und Lübbenau auf die Berliner Stadtbahn und weiter nach Potsdam und Dessau. Die Linie RE 2 wird in der Hauptverkehrszeit im 30-Seite 4

Minuten-Takt unterwegs sein. Lübbenau ist dann mit den RE 2 und RE 7 dreimal in der Stunde erreichbar. In Raddusch wird der RE 2 wieder halten, einmal pro Stunde. Bereits mit Fahrplanwechsel im Dezember 2018 gibt es mit der Regional-bahn Lübben – Cottbus alle zwei Stunden einen Halt in Raddusch, Kolkwitz und Kunersdorf. Die Sitzplatzkapazität wird auf dem RE 2 von derzeit 430 auf 530 erhöht. Verbesserungen gibt es auch auf der Linie des RE 10 Leipzig-Calau-Cottbus- Frankfurt (Oder). Erstmals sind Calau und Frankfurt (Oder) per Bahn miteinander verbunden, außerdem wird die Zahl der Sitzplätze erhöht. Einzelne Fahrten werden Anschluss zum Fernverkehr in Leipzig haben.

 

Beim Straßenbau liegt der Schwerpunkt auf den Ortsumgehungen im Bereich der B 169. Die Umgehungen Allmosen, Lindchen, Neupetershain-Nord und Gaglow/Annahof/Klein Oßnig sowie die Strecke von Ruhland bis einschließlich Ortsumgehung Plessa befinden sich in der Planungsvorbereitung.

 

Die Landesregierung dankte dem Landkreis für das große Engagement bei der Flüchtlingsunterbringung und Integration. Er hat im Jahr 2017 mehr Menschen aufgenommen, als sich nach der Verteilquote ergeben hätte. Mit Stand Anfang September sind im Landkreis insgesamt 583 Flüchtlinge untergebracht, davon 208 in Gemeinschaftsunterkünften, 173 in Übergangswohnungen und 202 in Wohnungsverbünden. Im August waren im Landkreis 12 Stellen in der Migrationssozialarbeit besetzt. Das Land erstattet dafür in diesem Jahr dem Landkreis rund 673.000 Euro.

 

Der Landkreis ist im Oktober 2017 der Rahmenvereinbarung zur elektronischen Gesundheitskarte für Flüchtlinge beigetreten. Damit werden Umfang und Abrechnung der Leistungen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten bei den Behandlungen von Geflüchteten geregelt. Partnerkasse ist die DAK. Um die Aufwendungen für den Leerstand von Flüchtlingsunterkünften für den Landkreis zu reduzieren, unterstützt das Land den Kreis weiterhin im Rahmen der Richtlinie „Fairer Lastenausgleich". OSL hat aus der Förderrichtlinie rund 660.000 Euro erhalten. Im Bereich der Integrationsarbeit leistet der Landkreis vorbildliche und nachahmenswerte Arbeit, wie unter anderem die Auszeichnung des kreiseigenen Integrationskonzeptes durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat belegt.

 

Für bessere Lernbedingungen hat der Landkreis bisher einen Antrag aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) „Bildung" bewilligt bekommen (Schulzentrum Calau – Innensanierung der Grund- und Oberschule im Haus Robert-Schlesier). Drei weitere Anträge sind in Bearbeitung: Grundschule am Schloss Großmehlen, Oberschule Ehm Welk in Lübbenau und Oberschule mit Grundschulteil Albert Schweitzer Vetschau. Für das Projekt „medienfit-Grundschule" sind zwei Anträge aus OSL in Bearbeitung: GutsMuths-Grundschule Großräschen und Grundschule Jenaplan Lübbenau. Die Ehm-Welk-Oberschule und das Paul-Fahlisch-Gymnasium in Lübbenau nehmen am Programm „medienfit sek I" teil.

 

Für die Verbesserung der Kita-Betreuung stehen dem Landkreis aus dem „Landesprogramm in die Infrastruktur der Kindertagesbetreuung" über 791.000 Euro zu, wovon bis Ende August 25 Projekte im Umfang von fast 749.000 Euro bewilligt wurden. Darüber hinaus ist Oberspreewald-Lausitz im Januar dem Lan-desprogramm „Kiez-Kita – Bildungschancen eröffnen" beigetreten. Derzeit werden fünf Kiez-Kitas gefördert. Dem Landkreis stehen dieses Jahr mehr als 232.000 Euro aus dem Programm zu. Aus dem Landesprogramm Sprachberatung in der Kindertagesbetreuung erhält OSL rund 80.000 Euro.

 

Außerdem kann der Landkreis im Rahmen des Bundesinvestitionsprogramms Kinderbetreuungsfinanzierung U6-Ausbau bis 2021 mit fast 1,3 Millionen Euro rechnen. Aus den bisherigen Bundesinvestitionsprogrammen U3-Ausbau erhielt der Landkreis in den vergangenen 10 Jahren insgesamt mehr als 3,6 Millionen Euro.

[Gemeinsame Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz]

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Marianne-Seidel-Schule in Senftenberg als Botschafter-Schule für hervorragende Berufs- und Studienorientierung geehrt

(21.09.2018)

Für die besonders erfolgreiche Umsetzung der inklusiven Berufsorientierung wurde am 21. September 2018 im Rahmen des 4. bundesweiten Netzwerktreffen der Berufswahl-SIEGEL-Schulen die Förderschule „Lernen“ in Senftenberg als Botschafterschule ausgezeichnet.

 

Das mittlerweile 4. bundesweite Netzwerktreffen der Berufswahl-SIEGEL-Schulen fand im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin statt. Ziel des Treffens ist der Austausch von SIEGEL-Schulen, Akteuren aus Schule, Unternehmen, Politik und Gesellschaft zum Thema „Inklusion in der beruflichen Orientierung“. Eine Delegation von Schülern, Lehrern der Schule sowie Herrn Stein von der Bundesagentur für Arbeit und Herrn Jakubitz von der Handwerkskammer Cottbus nahmen daran teil.

 

Die 32 teilnehmenden Berufswahl-Siegel-Schulen des ganzen Bundesgebietes konnten sich untereinander austauschen und weiter vernetzen. In einem sogenannten „Gallery Walk“ stellten zehn Inklusionsschulen aus dem Bundesnetzwerk ihre Arbeit auf dem Weg zur Berufswahlfindung und Berufswahlentscheidung vor. Eine Diskussionsrunde thematisierte die politischen Rahmenbedingungen für eine gelingende Inklusion, insbesondere bei der beruflichen Orientierung. Außerdem wurde durch die Schülerjury der beste Film aus dem Schülerwettbewerb SmartFilm Safari 2017/18 „Der spannendste Ausbildungsberuf, den wir kennen!“ gekürt und prämiert.

 

Kontakt:
„Marianne Seidel“ Förderschule Senftenberg
Förderschwerpunkt "Lernen")
Joachim-Gottschalk-Str. 17
01968 Senftenberg
Telefon 03573/794644

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Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster feierte 25-jähriges Jubiläum

(21.09.2018)

Im Rahmen einer Festveranstaltung hat der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV) am 21. September 2018 mit geladenen Gästen im Großräschener Kurmärker-Saal sein 25-jähriges Jubiläum begangen.

 

Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte auf wichtige Meilensteine der letzten 25 Jahre zurück und schaute auf die Herausforderungen der Zukunft. „Mit der Gründung des AEV im Jahr 1993 durch die damaligen Landkreise Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Herzberg und Senftenberg wurde das Fundament für eine einheitliche Abfallentsorgung gelegt. In den folgenden Jahren haben die gesetzlichen Änderungen die Arbeit des Verbandes maßgeblich bestimmt. Dazu gehörten beispielsweise die Einführung der Verpackungsverordnung, das Ablagerungsverbot von Restabfall und deren daraus notwendige Behandlung sowie die stetigen Veränderungen bei der Getrenntsammlung von Abfällen. Aktuell bereiten wir die gesetzlich geforderte Einführung der Biotonne vor, mit deren Sammlung ab 1. Januar 2019 begonnen wird. Sie wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung sein“, berichtet Dr. Bernd Dutschmann. Dazu wird der AEV eine neue Biokompostieranlage in Freienhufen errichten, in der aus den eingesammelten Bioabfällen Kompost für die Bevölkerung und Strom erzeugt werden. Die Bioabfälle kommen jedoch nicht nur aus dem eigenen Verbandsgebiet, auch der Landkreis Spree-Neiße wird zukünftig seine Bioabfälle in Freienhufen verarbeiten lassen. Zudem haben weitere Landkreise Interesse an einer solchen Kooperation mit dem AEV bekundet.

 

Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Elbe Elster-Landkreises, lobte in seinem Grußwort die Arbeit des AEV: „25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster sind eine Erfolgsgeschichte, die der Landkreis Elbe-Elster prägend mitgeschrieben hat. Der Abfallentsorgungsverband hat sich mit dem Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem stabilen, zuverlässigen Dienstleister für die Menschen in beiden Landkreisen entwickelt. Dafür gebührt allen Beteiligten Dank. Wenn die Abfallentsorgung den Anforderungen an Klimaschutz und Ressourcenschonung genügt und den abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben entspricht, dann darf sich eine Region glücklich schätzen. Ich wünsche dem AEV für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“

 

Auch Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, gratulierte in seiner Rede dem AEV zu seinem Jubiläum: „Als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger ist es dem AEV stets gelungen, die Abfallentsorgung in hoher Qualität und Effektivität zu gewährleisten. Dies folgt der Philosophie des Verbandes, durch Information und kompetente Beratung zum Schutz von Mensch und Natur beizutragen. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem langjährigen Engagement des Teams des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster. Wir freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit und wünschen alles Gute und viel Erfolg für die kommenden 25 Jahre“.

 

Weitere Grußworte richtete Axel Steffen als Abteilungsleiter für Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg an die geladenen Gäste. Er hob in seiner Rede hervor: „Der AEV hat schon Anfang der 90er Jahre seinen Bürgern ein umfangreiches Getrenntsystem für Papier, Sperrmüll, Schrott und Elektroaltgeräten angeboten, womit er zu den Vorreitern gehörte. Weitere Herausforderungen, wie das Ablagerungsverbot von Restmüll, den Bau und Inbetriebnahme der Abfallbehandlungsanlage in Freienhufen oder den Ausbau der Deponie Hörlitz hat der AEV gemeistert und damit die Entsorgungssicherheit in der Region gewährleistet. Mit dem jetzt geplanten ambitionierten Vorhaben, einem Bioabfall- und Wertstoffzentrum in Freienhufen, wird der AEV nicht einer sondern der Vorreiter-Verband beim Bioabfall im Land Brandenburg werden“, lobte Axel Steffen das Projekt und wünschte dem AEV für das Vorhaben alles Gute. Diesen Worten schloss sich auch Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker an, der in seiner Rede die Bedeutung des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger für die Region sowie deren Investition am Standort in Freienhufen unterstrich. Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung von den „Weberknechten“ der Musikschule Elbe Elster aus Finsterwalde. Am Nachmittag lud der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster zu einem Bürgerfest ein, das von vielen Interessierten aus dem gesamten Verbandsgebiet besucht wurde.

 

Die Landräte der Landkreise Elbe Elster und Oberspreewald-Lausitz, Christian Heinrich-Jaschinski (re.) und Siegurd Heinze (li.), beglückwünschten die Verbandsleitung, Dr. Bernd Dutschmann (2.v.li.) und Ellen Graff (3.v.Li.), zu 25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster.

 

Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte in seinem Grußwort auf 25 Jahre AEV zurück und ging auf zukünftige Herausforderungen ein.

Foto zu Meldung: Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster feierte 25-jähriges Jubiläum

Vorübergehende Vollsperrung des Senftenberger Sees – Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

(21.09.2018)

Infolge der Rutschung an der Insel im Senftenberger See am 13.09.2018 und der nach wie vor bestehenden Gefahrenlage fand heute unter Leitung des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) eine Abstimmung der zuständigen Behörden und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) zur weiteren Vorgehensweise statt.

Im Ergebnis wurde festgelegt, dass der Senftenberger See für die Schifffahrt bis auf weiteres trotz Betonnung durch das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) ab sofort voll gesperrt wird. Durch die untere Wasserhörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurde die Nutzung für den Gemeingebrauch untersagt.

 

Landrat Siegurd Heinze:

„Aus den aktuellen Erkenntnissen ist eine Gefährdung für die Nutzerinnen und Nutzer des Senftenberger Sees nicht auszuschließen. Die Entscheidung der Behörden, bis auf weiteres den Senftenberger See sofort für jegliche Nutzung zu sperren ist richtig und nachvollziehbar. Ich appelliere an unsere Bürgerinnen und Bürger, die Festlegungen und Hinweise der Behörden zu beachten. Es gilt nun neben den erforderlichen Sicherungsmaßnahmen auch Maßnahmen herbeizuführen, die den Wasserspiegel des Sees auf einen Stand bekommen, der eine Nutzung des Gewässers wieder zulässt.“

 

Nachdem das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) bereits die Schifffahrt auf dem Gewässer bis auf weiteres untersagt hat, gilt die Untersagung der Nutzung des gesamten Senftenberger Sees durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz für die sogenannte „Nutzung für den Gemeingebrauch“.

Dazu zählen beispielsweise das Baden, Tauchen, Schöpfen mit Handgefäßen, Viehtränken, Betreten von Eisflächen, Eissport und Befahren mit Fahrzeugen bis zu 1.500 kg Wasserverdrängung ohne eigene Triebkraft.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist der Pressemitteilung beigefügt.

[Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz]

Foto zu Meldung: Vorübergehende Vollsperrung des Senftenberger Sees – Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde zum Verbot der Benutzung von oberirdischen Gewässern

(21.09.2018)

Öffentliche Bekanntmachung

 

Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde zum Verbot der Benutzung von oberirdischen Gewässern

 

Der Landkreis Oberspreewald – Lausitz, als untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Heinze, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg erlässt folgende

 

 

ALLGEMEINVERFÜGUNG

 

  1. Die Ausübung des Gemeingebrauchs insgesamt – Benutzung oberirdische Gewässer – ist für den Speicher Niemtsch (Senftenberger See, Gewässer I. Ordnung) verboten.

     

  2. Die Verfügung gilt bis auf Widerruf.

 

  1. Die Allgemeinverfügung tritt mit sofortiger Wirkung nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

 

  1. Die sofortige Vollziehung dieser Verfügung wird angeordnet.

 

 

 

Begründung

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß

§§ 124 und 126 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) vom

2. März 2012 (GVBl. I Nr. 20) in der derzeit gültigen Fassung zuständig.

 

Rechtsgrundlage der Allgemeinverfügung ist § 44 i. V. m. § 43 BbgWG i. V. m.

§ 25 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) in der derzeit gültigen Fassung.

 

Nach § 44 BbgWG kann die Wasserbehörde im Einzelfall oder durch Allgemeinverfügung die Ausübung eines Teilbereiches des Gemeingebrauchs oder den Gemeingebrauch insgesamt regeln, beschränken oder verbieten, um Beeinträchtigungen, Belästigungen und Gefahren für die Allgemeinheit oder für Einzelne zu verhindern.

 

Gemeingebrauch bedeutet die Nutzung durch Jedermann, wie beispielsweise das Baden, Tauchen, Schöpfen mit Handgefäßen, Viehtränken, Betreten von Eisflächen, Eissport und Befahren mit Fahrzeugen bis zu 1.500 kg Wasserverdrängung ohne eigene Triebkraft. Insbesondere auch die vorgennanten Nutzungen sind durch die Untersagung des Gemeingebrauches verboten.

 

Die Anordnung beruht auf dem niedrigen Wassenstand des Senfenberger Sees. Es ist bereits im abgesperrten Bereich der Insel zu Rutschungen am Inselrand gekommen. Weitere Rutschungen und damit Gefährdungen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung können nicht ausgeschlossen werden, solang der niedrige Wasserstand anhält. Dies kann Auswirkungen bis hin zu den Uferbereichen des Senftenberger Sees haben.

 

Beim Erlass dieser Allgemeinverfügung zur Untersagung des Gemeingebrauchs insgesamt durch Jedermann des oberirdischen Gewässers Speicher Niemtsch wurde pflichtgemäßes Ermessen im Sinne des § 40 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102) in der derzeit gültigen Fassung ausgeübt. Die festgestellte Gefahrenlage für die Allgemeinheit oder für Einzelne überwiegt möglicherweise entgegenstehende Interessen. Die Untersagung ist sowohl geeignet, erforderlich als auch angemessen, weil sie keinen Nachteil herbeiführt, der erkennbar außer Verhältnis zu dem verfolgten Zweck der Abwendung der Gefahr für die Allgemeinheit oder für Einzelne steht.

 

Die Anordnung der sofortigen Vollziehung unter Punkt 4 der Allgemeinverfügung erfolgt gemäß § 80 Absatz 2 Nummer 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1991 (BGBl. I S. 686) in der derzeit gültigen Fassung im öffentlichen Interesse. Das besondere öffentliche Interesse liegt darin begründet, dass durch die Nutzung des Speichers Niemtsch für den Gemeingebrauch Schäden für das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung auftreten können. Durch die Anordnung der sofortigen Vollziehung entfällt die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs. Eine aufschiebende Wirkung würde dazu führen, dass das Verbot zum Zweck der Gefahrenbeseitigung für die Allgemeinheit oder für Einzelne keinen Erfolg mehr versprechen würde. Demgegenüber treten eventuell vorhandene Individualinteressen zurück. Zudem kann zum Schutz der Allgemeinheit oder für Einzelne (Leben und Gesundheit) - vor der bestehenden Gefahr von weiteren Rutschungen - nicht abgewartet werden, bis die Rechtmäßigkeit dieser Verfügung nach einem Klageverfahren bestätigt wird.

 

Rechtsbehelfsbelehrung

 

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Der Landrat, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg einzulegen.

 

 

Senftenberg, 21.09.2018

Siegurd Heinze

Landrat

 

„Kabinett vor Ort“ am 25. September im Landkreis Oberspreewald –Lausitz

(20.09.2018)

Die Landesregierung setzt das Format „Kabinett vor Ort“ am kommenden Dienstag mit einem Treffen mit der Spitze des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Lübbenau fort. Nach dem Auftakt mit Oder-Spree in Beeskow am 18. September will das Kabinett in den kommenden Monaten in allen 18 Landkreisen und kreisfreien Städten Station machen, um mit Landräten und Oberbürgermeistern über aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

 

Ein Schwerpunkt der Beratungen in Lübbenau unter der Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landrat Siegurd Heinze ist die Entwicklung des Spreewalds als Natur- und Erholungsraum. Landesregierung und Landkreis werden ihre Überlegungen für einen „Aktionsplan Spreewald“ austauschen, damit die Kulturlandschaft Spreewald als Lebens-, Erholungs- und Naturraum auch in Zukunft gesichert werden kann. Ein zweiter Schwerpunkt wird die Strukturentwicklung in der Lausitz mit den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der laufenden Überlegungen auf Bundesebene zur Zukunft der Braunkohleförderung soll die Erörterung auch dazu dienen, eine einheitliche Position von Land und Landkreis zu bestimmen. Weitere Themen sind Bildung und Kita sowie Gesundheit und Pflege sowie die Herausforderungen von Integration und Migration. Im Anschluss an die gemeinsame Sitzung werden Mitglieder der Landesregierung Termine im Landkreis wahrnehmen.

Jugendberufsagentur OSL hilft bei der Integration in die Arbeitswelt

(20.09.2018)

In ganz Brandenburg findet am 17. September erstmalig der „Tag der Jugendberufsagenturen“ mit einer zentralen Veranstaltung in der Landeshauptstadt Potsdam statt. Diesen Anlass nutzten Akteure der Jugendberufsagentur des Landkreises OSL und besuchten das Autohaus Bothe im Senftenberger Ortsteil Brieske.

 

Die Jugendberufsagentur Oberspreewald-Lausitz ist ein Projekt, initiiert von der Bundesagentur für Arbeit Cottbus gemeinsam mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, dem Jobcenter Oberspreewald-Lausitz und dem staatlichen Schulamt Cottbus, dessen Ziel es ist, die Integrationschancen junger Menschen unter 25 Jahren in die Ausbildungs- und Arbeitswelt und das gesellschaftliche Leben zu verbessern.

 

Der 21-jährige Kevin K., Auszubildender im Autohaus Bothe in Brieske, ist ein Beispiel für solch eine gelungene Integration. Ohne festen Wohnsitz und arbeitslos, wendete sich der Jugendliche im März 2016 über das Jobcenter an die Jugendberufsagentur des OSL-Kreises. Zur Unterstützung und Vorbereitung der Integration in eine Ausbildung oder Arbeitsstelle wurden weitere Ansprechpartner einbezogen, getreu dem Ziel, „allen Jugendlichen zu helfen“. Durch die Kooperation aller gelang es, für den jungen Mann ein Praktikum im Autohaus von Roland Bothe zu vereinbaren. Dieses verlief dermaßen erfolgreich, dass Kevin K. dort nunmehr seit Juni 2016 eine betriebliche Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (Personenkraftwagen-technik) absolviert, die er im Februar des kommenden Jahres erfolgreich abschließen möchte. Inhaber Roland Bothe ist sehr an einer Übernahme seines Auszubildenden in ein Beschäftigungsverhältnis interessiert und stellt ihm darüber hinaus die Weiterqualifizierung zum Meister in Aussicht. „Das Angebot nehme ich gern an“, freut sich Kevin K., der noch vor zwei Jahren plante, die Region zu verlassen. Dieses positive Beispiel zeigt die Möglichkeiten, die ein Zusammenwirken mehrerer Partner erreichen kann.

 

Durch das Zusammenwirken aller Partner gelang die erfolgreiche Integration in die Arbeitswelt: Kevin K., (Mitte) steht kurz vor dem Ausbildungsabschluss im Autohaus von Roland Bothe (3.v.l.). Lars Albrecht, Bereichsleiter Bundesagentur für Arbeit Cottbus (2.v.r.) und Christian Napp, Geschäftsführer Jobcenter OSL (2.v.l.); Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales des Landkreises OSL (3.v.r.) und Colin von Ettingshausen, Verwaltungsausschussmitglied bei der Bundesagentur für Arbeit Cottbus (r.) sowie Dana Schumm, Fallmanagerin im Jobcenter OSL (l.) nahmen den 1. Tag der Jugendberufsagenturen als Anlass für einen Besuch und gegenseitigen Austausch.

(Foto: Landkreis)

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Umzug der Sachgebiete Besonderer Sozialer Dienst und Amtsvormundschaften des Jugendamtes

(17.09.2018)

Ab dem 17.09.2018 sitzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sachgebietes Besonderer Sozialer Dienst des Jugendamtes in der Knappenstraße 1 in Senftenberg. Dies betrifft die Bereiche Sachgebietsleiter, Pflegekinderdienst/Familienpflegschaften, Praxisberatung Kindertagesbetreuung, Sachbearbeitung Kindertagesbetreuung, Sachbearbeitung Übernahme Elternbeiträge Kindertagesbetreuung, Jugend- und Familiengerichtshilfe sowie die Jugendförderung.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Amtsvormundschafen sind ab dem 17.09.2018 am Hauptstandort Dubinaweg 1 in Senftenberg zu finden.

 

Alle Telefonnummern behalten ihre Gültigkeit.

AEV feiert 25. Geburtstag mit Bürgerfest in Freienhufen

(17.09.2018)

Ein Kulturprogramm mit regionalen Künstlern sowie umfangreiche Mitmach-Aktionen für die ganze Familie veranstaltet der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster anlässlich seines 25-jährigen Bestehens.

 

Am Freitag, 21. September 2018, ab 14 Uhr, sind dazu alle Bürger bei freiem Eintritt auf das Gelände der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA), Bergmannstraße 44, nach Freienhufen eingeladen. Mit dabei sind auch die „Weberknechte“ aus Finsterwalde, die aus den Abfallbehältern des AEV rhythmische Klänge zaubern wollen. Zur Vorbereitung dazu übergab AEV-Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann in dieser Woche vier Abfallbehälter an die Künstler, die gleich eine erste Kostprobe ihres Könnens darboten. „Das klingt vielversprechend. Wir sind gespannt, was sie für unser Bürgerfest vorbereiten“, freut sich der AEV-Chef schon auf den 21. September. Zudem werden an diesem Nachmittag die DRK-Integrationskindertagesstätte „Zwergenhand” Großräschen, der Großräschener Carneval Club „Rot-Weiß“ e.V., der Tanzsportclub der Sängerstadt Finsterwalde e.V. sowie der Fanfarenzug Großräschen e.V. auftreten. Als Höhepunkt ist die Band „Schwitzende Fische“ live zu erleben.

 

Des Weiteren locken abwechslungsreiche Mitmach-Aktivitäten für die ganze Familie, die von Abfalltrennspielen über einen Wertstoffquiz, Vorführung der Entsorgungsfahrzeuge, MBA-Führungen, Mit-Mach-Zirkus, Kinderschminken, Bastelstraße, Hüpfburgen, Kleinkinder-Spielecke bis hin zu Infoständen zur Abfallentsorgung und zur neuen Biokompostieranlage inkl. Wertstoffhof Freienhufen sowie einem Gewinnspiel und einem Imbiss- und Getränkeangebot reichen.

 

Weitere Informationen zum Bürgerfest sowie ein detailliertes Programm sind auf der Seite zum Bürgerfest 25 Jahre AEV.

Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren: 13. Informations- und Beratertag findet am 25. September 2018 in Senftenberg in der Kreisverwaltung statt

(14.09.2018)

Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren möchten, Fachkräfte suchen oder qualifizieren wollen, sollten sich den 25. September 2018 vormerken. In der Zeit von 9 bis 17 Uhr findet in den Sitzungssälen im Landratsamt in Senftenberg, Haus I, Dubinaweg 1 (nähe Stadthafen) bereits zum 13. Mal der jährliche „Informations- und Beratertag“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt. Dieser richtet sich an Unternehmer/innen, Existenzgründer/innen, Investoren und alle darüber hinaus Interessierte.

 

Vor Ort erteilten Experten in individuellen Gesprächen kostenlos Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermodalitäten und informieren über Wege der Fachkräftegewinnung sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Banken, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen und der Sparkasse.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin für Wirtschaft und Förderung unter Telefon (03573) 870-5141 oder per E-Mail Baerbel-Weihmann@osl-online.de zur Verfügung.

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Voller Erfolg der Kreisjugendfeuerwehr

(13.09.2018)

Das vergangene Wochenende stand für einige Jugendfeuerwehren aus unserem Landkreis ganz im Zeichen der Landesmeisterschaft in den Pokaldisziplinen.

In Seelow (Märkisch – Oderland) trafen sich 54 Teams aus dem ganzen Land Brandenburg, um ihre Besten in der Gruppenstafette, der 5 x 80 m – Feuerwehrstafette sowie im Löschangriff – nass zu küren. Allein unsere Kreisjugendfeuerwehr entsandte 8 Mannschaften in den spannenden Kampf um die begehrten Pokale.

 

Nach spannenden Läufen, unter Mitfiebern mehrerer angereister Eltern und Kameraden aus den jeweiligen Feuerwehren zeigte sich einmal mehr die große Klasse der WettbewerbsteilnehmerInnen aus unserer Region.

 

Es gelang, was es noch nie in der 27 – jährigen Geschichte der Landesjugendfeuerwehr gab – alle vier zu vergebenden Landesmeistertitel gingen an Nachwuchsfeuerwehrleute aus unserem Landkreis! Packende Wettbewerbe sah diese Meisterschaft, das Bangen und Zittern um jede Zehntel- und sogar Hundertstelsekunde stand vielen ins Gesicht geschrieben. Und so erwartete man mit Spannung die Siegerehrung am Sonntagvormittag. Der Jubel bei den Gruppen aus Bronkow (Mädchen Altersklasse 10 – 14 und Mädchen Altersklasse 15 – 18) und Groß Lübbenau (Jungen Altersklasse 10 – 14 und Jungen Altersklasse 15 – 18) war groß, als sie jeweils bis zur Nennung von Platz 2 noch nicht aufgerufen wurden. Somit wurde allmählich immer klarer, dass alle vier zu vergebenden Landesmeistertitel für die nächsten zwei Jahre in unserem Landkreis sein werden.

 

Ein großes Lob zollte der Kreisjugendfeuerwehrwart Kamerad Fred – Hagen Karzenburg allen Wettbewerbern, aber noch mehr den beteiligten Jugendfeuerwehrwarten, Betreuern und Helfern, die oftmals im Hintergrund wirkend, zu diesem riesigen Erfolg beigetragen haben. Er dankte auch den sechs Wertungsrichtern aus OSL, die das gesamte Wochenende in Seelow zubrachten, um faire und gerechte Wettbewerbe zu gewährleisten. Ebenso fand er tröstende Worte für die vier Gruppen aus Zerkwitz (Mädchen AK 10 – 14: 7. Platz), Groß Radden (Jungen AK 10 – 14: 7. Platz), Groß Lübbenau (Mädchen AK 15 – 18: 6. Platz) undKemmen (Jungen AK 15 – 18: 8. Platz).

 

Das mittlerweile seit vielen Jahren bereitgestellte Erinnerungsgeschenk für jeden Teilnehmer – finanziert so wie auch alle Teilnehmerbeiträge durch den Kreisfeuerwehrverband OSL e. V. – , diesmal eine Powerbank für das schnelle Handyaufladen, fand bei allen großen Anklang und wurde von einigen sogleich in Betrieb genommen und sicherte somit die schnelle Verbreitung der tollen Ergebnisse bis in die Heimatorte.

 

 

F. – H. Karzenburg

2018-09-11

Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

(13.09.2018)

Öffentliche Bekanntmachung

 

Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, als untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Heinze, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg erlässt folgende

 

ALLGEMEINVERFÜGUNG

 

  1. Die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) wird in der Zeit von 06:00 Uhr bis 21:00 Uhr bis auf Widerruf untersagt.

  2. Die Allgemeinverfügung gilt für das Gebiet

    · der Stadt Lübbenau/Spreewald mit ihren Ortsteilen und Gemeindeteilen

    · der Stadt Vetschau/Spreewald mit ihren Ortsteilen und Gemeindeteilen

    · der Stadt Calau mit ihren Ortsteilen und Gemeindeteilen und

    · des Amtes Altdöbern mit seinen amtsangehörigen Gemeinden und Ortsteilen.

  3. Die Allgemeinverfügung tritt am Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

  4. Die sofortige Vollziehung dieser Verfügung wird angeordnet.

     

     

    Begründung

    Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß §§ 124 und 126 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. März 2012 (GVBl. I Nr. 20) in der zurzeit gültigen Fassung

    zuständig.

     

    Rechtsgrundlage ist § 100 WHG des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) in der zurzeit gültigen Fassung i. V. m. § 26 WHG. Nach § 100 Abs. 1 Satz 1 WHG ist es Aufgabe der Gewässeraufsicht, die Gewässer sowie die Erfüllung der öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen zu überwachen, die nach oder aufgrund von Vorschriften dieses Gesetzes, nach auf dieses Gesetz gestützten Rechtsverordnungen oder nach landesrechtlichen Vorschriften bestehen. Die zuständige Behörde ordnet nach pflichtgemäßem Ermessen die Maßnahmen an, die im Einzelfall notwendig sind, um Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts zu vermeiden oder zu beseitigen oder die Erfüllung von Verpflichtungen nach Satz 1 sicherzustellen (§ 100 Abs. 1 Satz 2 WHG).

     

    Gemäß § 26 Abs. 1 WHG ist die Benutzung eines oberirdischen Gewässers durch den Eigentümer oder die durch ihn berechtigte Person für den eigenen Bedarf ohne Erlaubnis oder eine Bewilligung zulässig, wenn dadurch andere nicht beeinträchtigt werden und keine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit, keine wesentliche Verminderung der Wasserführung sowie keine andere Beeinträchtigung des Wasserhaushalts zu erwarten sind. Weiter ist gem. § 26 Abs. 2 WHG für Eigentümer der an oberirdische Gewässer grenzenden Grundstücke und die zur Nutzung dieser Grundstücke Berechtigten (Anlieger) die Benutzung oberirdische Gewässer ohne Erlaubnis oder Bewilligung nur nach Maßgabe des § 26 Abs. 1 WHG zulässig.

     

    Vorliegend sind die Voraussetzungen für die Benutzung oberirdischer Gewässer ohne Erlaubnis oder Bewilligung für den eigenen Bedarf nicht mehr gegeben (§ 26 Abs. 1 und 2 WHG).

     

    Aufgrund der bereits außergewöhnlich langanhaltenden, sehr angespannten hydrometerologischen Lage ohne Aussicht auf abflusswirksame Niederschläge im Einzugsgebiet Spree ist eine wasserwirtschaftliche Extremsituation gegeben.

    Nur durch die Einspeisung von Wasser in das Spreesystem aus den sächsischen Talsperren und der Talsperre Spremberg, der Einleitung von Wasser aus den LMBV-Speicherbecken Lohsa II und Bärwalde konnte zumindest in der Spree bisher eine Niedrigwasseraufhöhung bewirkt werden. Die erforderliche Niedrigwasserstützung aus diesen Speichern wird bis Ende September 2018 erschöpft sein.

    Danach sind die wasserwirtschaftlichen Steuerungsmöglichkeiten sehr begrenzt.

    Um die steuerbare Bewirtschaftung der Spree weiter zu erhalten und einer Minderung des Wasserstandes bzw. der Wasserführung entgegenzuwirken, ist es erforderlich, den unter Nr. 1 verfügten Eigentümer- und Anliegergebrauch – dass Entnehmen von Wasser – einzuschränken, da diese den Abfluss der Spree verringern können.

    Geringe Abflussmengen und erhöhte Wassertemperaturen gefährden den Wasserhaushalt in Menge und Güte sowie Flora und Fauna der oberirdischen Gewässer.

     

    Die Verfügung ist verhältnismäßig, um eine nachhaltige Schädigung des Gewässerökosystems über die Kreisgrenzen hinaus zu vermeiden. Durch das Verbot werden die Eigenschaften und der Zustand der Gewässer vor weiteren nachteiligen Veränderungen geschützt. Ein milderes Mittel kommt nicht in Betracht. Durch fortgesetzte Entnahmen von Wasser mittels Pumpvorrichtungen für den eigenen Bedarf ist die ökologische Funktionsfähigkeit der Gewässer gefährdet. Eine zusätzliche Wasserentnahme verstärkt noch die angespannte wasserwirtschaftliche Situation. Weiter wird den Eigentümern und Anliegern die Entnahme von Wasser aus den Oberflächengewässern mittels Pumpvorrichtung während der Zeit von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr untersagt, d. h. es erfolgt keine vollständige, sondern nur eine zeitlich und technisch beschränkte Untersagung.

     

    Die Anordnung der sofortigen Vollziehung gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) vom 19. März 1991 (BGBl. I S. 686) in der zurzeit gültigen Fassung liegt im überwiegenden öffentlichen Interesse und ist notwendig, um zu verhindern, dass durch die Einlegung von Rechtsmitteln bestehende Wasserentnahmen im Rahmen des Eigentümer- und Anliegergebrauchs uneingeschränkt fortgesetzt werden können und dadurch der zur Aufrechterhaltung der wasserbiologischen Vorgänge erforderliche Mindestabfluss nicht mehr sichergestellt ist. Die Gewässer sowie der Wasserhaushalt sind besonders hohe Schutzgüter. Dahinter hat das Interesse der Eigentümer und Anlieger oberirdischer Gewässer an einer weiteren uneingeschränkten Gewässerentnahme zurückzutreten.

     

 

Hinweis:

Die Einhaltung der Allgemeinverfügung wird durch die untere Wasserbehörde überwacht. Zuwiderhandlungen können gemäß § 103 Abs. 1 Nr. 1 WHG als Ordnungswidrigkeit geahndet werden (Geldbuße gemäß § 103 Abs. 2 WHG bis zu 50.000 €).

 

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Der Landrat, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg einzulegen.

 

Senftenberg, 12.09.2018

 

Siegurd Heinze

Landrat

Einsatzkräfte aus dem OSL-Kreis leisten Unterstützung bei Brand in Lieberoser Heide

(12.09.2018)

Nachdem sich der seit dem gestrigen Dienstag anhaltende erneute Brand in der Lieberoser Heide (Niederlausitz) in den Nachtstunden auf geschätzte 200 Hektar ausgedehnt hat, ist am heutigen 12. September 2018 die Brandschutzeinheit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz angefordert worden, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Insgesamt haben sich zur Stunde neun Tanklöschfahrzeuge, drei Löschgruppenfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen und ein Kommandowagen, zusammengesetzt aus allen Trägern und Kommunen des Landkreises, von der Rettungswache Calau aus auf den Weg nach Byhleguhre-Byhlen (Dahme-Spreewald) gemacht. Der Einsatz der ca. 70 Kameraden aus OSL wird voraussichtlich bis Donnerstagmorgen 6 Uhr andauern.

 

Foto: Die speziell für den Einsatz zusammengestellte Brandschutzeinheit startet von der Rettungswache Calau aus nach Lieberose.

(Foto: Silvio Spiegel, stellvertretender Kreisbrandmeister und Stadtwehrführer Lauchhammer)

Foto zu Meldung: Einsatzkräfte aus dem OSL-Kreis leisten Unterstützung bei Brand in Lieberoser Heide

8. RWK-Firmenlauf: 40 Läufer gingen für die Kreisverwaltung OSL an den Start

(06.09.2018)

Fünf Sportlerinnen erzielen Bestergebnisse in ihren Altersklassen

 

Der Firmenlauf des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz hat sich mittlerweile zu einer festen Größe im Terminkalender vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung OSL entwickelt. Nachdem bereits im Vorjahr in Schwarzheide wieder weit über 30 Läuferinnen und Läufer angetreten waren, freute sich das Team in diesem Jahr über einen neuen Teilnehmerrekord. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements gingen insgesamt 23 Frauen und 17 Männer am Mittwochabend bei sommerlichen Temperaturen in Senftenberg an den Start. Angefeuert wurden Sie unter anderem von Landrat Siegurd Heinze, der gleichzeitig Schirmherr der Veranstaltung ist. Neben ambitionierten Freizeit-Sportlern stellen sich auch Lauf-Anfängerinnen und -Anfänger der sportlichen 3,0- oder 5,1-Kilometer-Herausforderung durch die Kreisstadt. Bereits seit einigen Wochen wurde dafür wieder fleißig in der wöchentlichen Laufgruppe der Kreisverwaltung trainiert und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: fünf Mitarbeiterinnen waren in ihrer jeweiligen Altersklasse über die 5,1 Kilometer-Distanz bzw. im Nordic Walking mit Bestleistungen erfolgreich.

 

40 Läuferinnen und Läufer der Kreisverwaltung OSL gingen am Mittwochabend beim 8. RWK-Firmenlauf an den Start.

Foto: Landkreis OSL

Foto zu Meldung: 8. RWK-Firmenlauf: 40 Läufer gingen für die Kreisverwaltung OSL an den Start

Ausschreibung des Kehrbezirkes OL 038

(06.09.2018)

Für die Tätigkeit als bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger wird der

 

Kehrbezirk OL 038

 

für eine Bestellung zum 01. Januar 2019 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf der Grundlage der §§ 9 bis 10 Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) ausgeschrieben.

 

Die Bewerbung ist schriftlich und unterschrieben bis zum 25.09.2018 unter Angabe der Kennziffer 1 OSL 2018 an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu senden.

 

Der Umschlag mit den Bewerbungsunterlagen ist mit dem Vermerk „Bewerbung als bevollmächtigte/r Bezirksschornsteinfeger/in“ zu kennzeichnen.

 

Für die Einhaltung der Einreichungsfrist einschließlich der Einsendung der Bewerbungsunterlagen gilt das Datum des Posteingangs (Posteingangsstempel) bei der Behörde (§ 3 Abs. 3 Satz 4 BbgBAAV).

 

Die Einzelheiten zum Kehrbezirk OL 038, die Bewerbungsanforderungen sowie einige Hinweise können unter dem Reiter Bürgerportal von A-Z > Ordnung und Sicherheit > Schornsteinfegerwesen eingesehen werden.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Franke unter der Telefonnummer 03541/870-3181, Telefaxnummer: 03541/870-3110, E-Mail: ann-kristin-franke@osl-online.de, zur Verfügung.

 

Die konkreten Informationen zu dieser Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem Internetportal http://www.bund.de/ - Stellenangebote (Stellen im öffentlichen Dienst) – Tätigkeitsfeld: Handwerk und Gewerbe.

Kommunalverwaltungen in Brandenburg bekommen Nachwuchs

(04.09.2018)

Cottbus. Knapp über einhundert Absolventen des Niederlausitzer Studieninstituts für kommunale Verwaltung (NLSI) erhielten am vergangenen Freitag (31.) im Oberstufenzentrum 2 in Cottbus ihre langersehnten Abschlusszeugnisse überreicht. Die meisten von ihnen hatten insgesamt drei Jahre lang auf das Bestehen ihrer Abschlussprüfung hinarbeiten müssen, die sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil gliederte.

 

Zur Feierstunde waren neben Ausbildern der Städte-, Gemeinden, Amts- und Landkreisverwaltungen, Berufsschullehrern der Oberstufenzentren sowie Dozenten und Prüfungsausschussmitgliedern des NLSI auch besondere Gäste geladen. So waren auch der Erste Beigeordnete des Landkreises Oder-Spree, Sascha Gehm, und die stellvertretende Geschäftsführerin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg e.V., Monika Gordes, der Einladung gefolgt, um die frisch ausgebildeten Verwaltungsfachangestellten, Kaufleute für Büromanagement, Verwaltungsfachwirte und Absloventen des Lehrgangs „Ausbildung der Ausbilder“ zu ihrem erfolgreichen Abschluss zu beglückwünschen.

 

Nachdem Yvonne Spallek, Abteilungsleiterin beim Oberstufenzentrum II in Cottbus, die Teilnehmer begrüßt hatte, sprach Sascha Gehm zu den Absolventen. Dabei unterstrich er, dass die klassische Verwaltungsausbildung eine Generalistenausbildung sei. Die große Herausforderung für Verwaltungsbedienstete liege stets darin, mit neuen, unbekannten Fallgestaltungen umzugehen. „Das Handwerkszeug haben Sie nun, um die zukünftigen Herausforderungen an Ihrem Arbeitsplatz in der Kommunalverwaltung zu bewältigen“, gab Gehm den Absolventen mit auf den Weg.

 

Dass der Bedarf an Nachwuchspersonal schon jetzt in den Verwaltungen spürbar sei und die Bedeutung der Aus- und Fortbildung in einem ganz neuem Licht erscheinen ließe, betonte anschließend Monika Gordes. „Der Konkurrenzkampf um Fachkräfte wird sicher in Zukunft noch stärker werden“, so Gordes weiter. „Dafür halten aber gerade die Kommunalverwaltungen ein besonders vielseitiges und interessantes Spektrum an Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen bereit und zählen somit zu den besonders attraktiven Arbeitgebern.“

 

Im Anschluss daran der gab Studienleiter den NLSI, Lars Gölz, noch ein paar Anekdoten aus den Lehrgängen sowie den Prüfungen preis und stellte schließlich die Gesamtergebnisse aller Lehrgänge vor.

 

Nach der Ehrung der Besten sowie der Übergabe der Zeugnisse durch den Ersten Beigeordneten Sascha Gehm und den Studienleiter Lars Gölz, war die Erleichterung und Freude allen Absolventen anzusehen. Der Lohn für die zurückliegenden Monate, die von intensivem Lernen und Prüfungsstress geprägt waren, ist nun der Einstieg in einen neuen beruflichen Lebensabschnitt. Für die neuen Verwaltungsfachangestellten sowie die Kaufleute für Büromanagement ist es der Einstieg in eine Karriere bei einer Kommunalverwaltung. Für die frisch ausgebildeten Verwaltungsfachwirte der Sprung in die mittlere Führungsetage. Die Absolventen des Lehrgangs „Ausbildung der Ausbilder“ haben dagegen die Befähigung erlangt, zukünftig selbst Personal auszubilden.

 

Am Ende der Veranstaltung schienen alle Zweifel und Sorgen zugunsten einer guten Stimmung am Oberstzufenzentrum II Spree-Neiße in Cottbus gewichen, welches die schöne Aula für diesen Anlass zur Verfügung gestellt hatte.

 

Bildtext:

Zur diesjährigen Zeugnisübergabe beim Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) sprach als Gastrednerin die stellvertretende Geschäftsführerin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg e.V., Monika Gordes, zu den Absolventen. Foto: NLSI.

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Leistungszentrum Lausitz zu Besuch in Antwerpen

(03.09.2018)

Am 30. August fand zum Thema Leistungszentrum Lausitz ein Erfahrungsaustausch beim Antwerp Center for Technical Automation (ACTA) statt. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaft und Bildung aus der Lausitz.

 

Anlass dieses Besuches ist ein Vorhaben, das unter dem Titel Leistungszentrum Lausitz derzeit vor dem Hintergrund der Digitalisierung verschiedene Aspekte der Aus- und Weiterbildung in der Lausitz auf Zukunftsfähigkeit prüft.

 

Im ACTA ziehen Wirtschaft, Gewerkschaft, Arbeitsamt und Bildungsministerium gemeinsam an einem Strang um die nötige Kompetenz der Menschen der Antwerpener Region mit entsprechender Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten.

 

„ACTA könnte für das geplante Leistungszentrum Lausitz eine gute Basis sein. Wir brauchen für den Strukturwandel eine auf die Unternehmen zugeschnittene, bedarfsorientierte Aus- und Umschulungsbasis, die bestehende Angebote ergänzt“, so Landrat Siegurd Heinze, der ebenfalls ACTA in Antwerpen besuchte.

 

„Mich begeistert die Entschlossenheit und Geschlossenheit mit der in Antwerpen vorangegangen wird. Davon brauchen wir in unserer Region mehr.“ so Colin von Ettingshausen, kaufmännischer Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH.

 

Das zweite Strategietreffen des Leistungszentrums Lausitz wird am 12. Oktober 2018 bei der Handwerkskammer Cottbus in Gallinchen stattfinden.

 

 

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"Rette dich wer kann" - Der Tag und Gottesdienst für Rettungskräfte am 09.09.2018

(03.09.2018)

"Rette dich wer kann" findet am kommenden Sonntag ab 11 Uhr auf dem Senftenberger Marktplatz statt.

 

Interessierte sind recht herzlich eingeladen.

 

Das Programm entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Flyer.

[Flyer außen]

[Flyer innen]

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Europäische Zukunftsregion - „Unsere Lausitz“ – Gemeinsam sind wir stark !

(03.09.2018)

Cottbus/01/09/2018 – Die Führung der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH ist komplett. Der Unternehmer Torsten K. Bork tritt zum 01.09.2018 sein Amt an als Geschäftsführer der landes-, stadt- und landkreisübergreifenden Planungs- und Entwicklungsgesellschaft für Struktur- und Regionalentwicklung zur Verbesserung der Zukunftsperspektiven „Unserer Lausitz“.

 

Den beteiligten Gesellschaftern ist es nach längerer Suche nach einem geeigneten Kandidaten gelungen, den erfolgreichen Unternehmens- und Politikberater für die verantwortungsvolle Position zu gewinnen. Torsten K. Bork führte seit dessen Gründung als General Partner / CEO und Geschäftsvorstand die Unternehmensgruppe Bork + Partner Management (BDU). Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

 

Der Sprecher der Gesellschafterversammlung, der Görlitzer Landrat Bernd Lange: „Mit unserem neuen Geschäftsführer haben wir eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um für unsere Energie- und Braunkohleregion den strukturellen Wandel weiter voranzutreiben. Ein mutiger und durchdachter Strukturwandel in der Lausitz mit Beschäftigung, Wachstum und Zuversicht, der möglichst ohne Risse und ohne Waghalsigkeit vollzogen wird – das ist unser Ziel.“

 

„Bork ist eine ausgezeichnete Wahl. Er verfügt über hervorragende Kontakte in Dresden, Berlin, Potsdam und Brüssel, also in die für die Lausitz relevante europäische und nationale, besonders ostdeutsche Politik und Wirtschaft. Er ist ein Netzwerker durch und durch, mit Leib und Seele.“, so der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch.

 

Mit der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH sollen die vielfältigen Aspekte einer länderübergreifenden Sicht in der Lausitz gebündelt werden – von den kreativen Ideen, über belastbare Planung bis hin zur transparenten und für die Region vorteilhaften Umsetzung. Ziel muss es stets sein, den Wirtschafts- und Lebensraum Lausitz auch beim bevorstehenden Strukturwandel so zu erhalten und progressiv weiterzuentwickeln, dass das hochkompetente Fachpersonal in der Region weiter erfolgreich arbeiten und wirtschaften kann. Sowohl die älteren als auch besonders die jüngeren Menschen sollen hier weiter mit großer Zuversicht leben und die notwendigen Veränderungen aktiv mitgestalten.

 

Für den neuen Geschäftsführer, Torsten K. Bork, ist bei den Verhandlungen mit der Berliner „Kohlekommission“ des Bundes besonders wichtig, dass es nicht nur um einen Ausstieg aus der Förderung und Verstromung eines Energieträgers geht: „Mit geht es darum, gemeinsam mit allen Akteuren partnerschaftlich zu verhindern, dass mit dem Ende der Braunkohle ein Riss durch die Lausitz geht. Wichtig sind kreative Aspekte eines tatsächlichen Strukturwandels für die gesamte Region in Sachsen und Brandenburg sowie eine lebendige Weiter- und Neunutzung der Standorte.“

 

Damit die Lausitz eine für Investoren attraktive und beliebte Region bleibt, geht es um viele kluge Köpfe, mutiges Agieren und Durchsetzungsstärke auf allen Ebenen: in der Lausitz und bei den Ländern, aber vor allem auch beim Bund. Geschäftsführer Torsten K. Bork: „Es geht auch um Investitionen in Infrastruktur, also z.B. Schienen und Straßenverbindungen, Investitionen in neue Technologien und Industrien. Ich denke z.B. Schienen und Straßenverbindungen, Investitionen in neue Technologien und Industrien. Ich denke z.B. auch an die Produktion von alternativem Kerosin aus CO2 mittels regenerativer Energie oder von „Grün“-Gas bis hin zu Forschung und Entwicklung von neuen chemischen Produkten. Zu bewahren ist der große Schatz von Wissen und Fertigkeiten beim Bergbau sowie bei der konventionellen und regenerativen Stromerzeugung. Wir alle müssen jeden Stein umwenden, jede Idee prüfen und die besten auch gemeinsam zur Durchsetzung bringen.“

 

Wir dürfen uns dabei aber nicht nur auf viel Geld vom Bund beschränken. Bor: „Den in der Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung versprochenen Strukturwandel sowie die dazugehörige Beschäftigung werden wir proaktiv einfordern – zum Nutzen für die gesamte Region. Wir werden unseren Beitrag zur Ausgestaltung leisten, gemeinsam mit der Politik, der Verwaltung und allen Volksvertretungen, den Betrieben und Behörden, den Unternehmern und Handwerkern sowie allen beherzten Lausitzerinnen und Lausitzern.“

 

Große Bedeutung misst Torsten K. Bork dabei der Kommunikation mit den Kindern und Jugendlichen bei. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH werde vor allem auch mit Schülern und Studenten an den Lausitzer Schulen, Gymnasien und Hochschulen ins Gespräch kommen: „Diese Marathon-Projekt lässt sich nur mit der Kraft der Jugend gestalten. Sie in der Region zu halten und ihnen in Zukunftsgesprächen eine Perspektive aufzuzeigen, ist enorm wichtig für die Zukunft der Lausitz.“ Dabei setzt die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH auch auf die neuen Kommunikationskanäle: „Um die Jugend direkt zu erreichen, werden wir z.B. auch auf Twitter und in verschiedenen anderen sozialen Medien verstärkt präsent sein.“ Bei Planungen setzt die neue Gesellschaft auf die Einbeziehung der ganzen Bevölkerung: „Wir wollen aus einer breiten Partizipation noch mehr Kraft schöpfen und werden alle Anregungen und Vorschläge zur Entwicklung unserer Lausitz aufnehmen.“, so Torsten K. Bork.

 

Bei der Bewältigung der Herausforderungen zur Entwicklung „Unserer Lausitz“ als Teil unserer ostdeutschen Heimat in Sachsen und Brandenburg kündigte der neue Unternehmens-Chef an, mit Bedacht vorzugehen. „Die neue Struktur der Lausitz kann nur mit Respekt vor den Leistungen der Vergangenheit und dem Tun der Gegenwart gelingen. Es ist einfach, alles am besten sofort abzureißen. Klugheit ist, wenn mit hellem Kopf und starker Hand zwischen Alt und Neu die Balance gesucht und gefunden wird. Nur gemeinsam sind stark!“

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Die nächste Fischereischeinprüfung findet am 13. Oktober 2018 statt

(24.08.2018)

 

Bekanntmachung

 

der unteren Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz:

 

Die nächste Anglerprüfung findet am 13. Oktober 2018 um 9:00 Uhr im Landratsamt Oberspreewald- Lausitz 03205 Calau, Joachim-Gottschalk-Straße 36 statt.

 

Grundlage hierfür sind das Fischereigesetz für das Land Brandenburg (BbgFischG) vom 13. Mai 1993, zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2010 § 19 und die VO über die Anglerprüfung vom 16. September 2008

 

I. Die Prüfungsgebiete umfassen:

 

  1. Fischkunde
  2. Pflege der Fischgewässer
  3. Fanggeräte und deren Gebrauch
  4. Behandlung der gefangenen Fische
  5. Einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften.

 

II. Anmeldung und Prüfung

 

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 28. September 2018 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen.

 

  1. Inhalt des Antrages:

  1. Vor- und Zuname
  2. Geburtsdatum und –ort
  3. Anschrift des Wohnsitzes (PLZ; Ort, Straße, Hausnummer, Landkreis,
    wenn vorhanden Tel.-Nr.)
  4. Die vom Bewerber unterschriebene Erklärung, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen
  5. Unterschrift des Antragstellers
  6. Bei Minderjährigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters.

 

Dem Antrag auf Zulassung sind beizufügen:

 

Der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr

Sparkasse Niederlausitz

Landkreis Oberspreewald-Lausitz
IBAN: DE56 1805 5000 3010 1000 50

BIC: WELADED1OSL


Cod. 32.22000.6 (Verwendungszweck)

 

Die Prüfungsgebühr beträgt 25,00 € einschließlich der Zeugniserteilung.

 

Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind

zu richten an:

 

Landkreis Oberspreewald- Lausitz

Untere Fischereibehörde

Dubinaweg 01, 01968 Senftenberg

 

Ansprechpartner: Herr Haack, Tel.: 03541/ 870-3493, Fax: 03541/870-3110

Frau Howel, Tel.: 03541/ 870-3492

 

andre-haack@osl-online.de

karina-howel@osl-online.de

 

Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. unter

 

www.osl-online.de à Bürgerportal von A bis Z Ordnung und Sicherheit Jagd- und Fischereiwesen

 

Prüfungsfragen und Onlinetest unter

 

www.mlul.brandenburg.de Landwirtschaft & Fischerei Themen A-Z Fischerei und Angeln Prüfung Fischereischein

 

 

 

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte informiert: Gemeinsamer Grundstücksmarktbericht 2017 ist erschienen

(24.08.2018)

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den gemeinsamen Grundstücksmarktbericht 2017 beschlossen. In ihm wird der Grundstücksverkehr des Jahres 2017 beider Landkreise detailliert dargelegt. Neben statistischen Ergebnissen werden Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Teilmärkte dargestellt sowie preisbestimmende Einflussgrößen näher untersucht.

 

Der Grundstücksmarktbericht 2017 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses analog als Druckexemplar sowie digital im PDF-Format als CD-ROM oder per E-Mail käuflich erworben werden.

 

Auskünfte zu den einzelnen Teilmärkten können während der Sprechzeiten bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses mit Sitz beim Fachbereich Kataster und Vermessung in der Vom-Stein-Straße 30 in 03250 Cottbus in mündlicher und schriftlicher Form eingeholt werden.

 

Telefon: (0355) 49 91 – 22 47

 

Sprechzeiten: Dienstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

Premiere in Senftenberg: Kooperationsvereinbarung zur Wirtschaftsförderung

(24.08.2018)

Um die Zusammenarbeit zwischen regionaler und Landesebene auszubauen hat sich die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) das Ziel gesetzt, mit allen Wirtschaftsförderungen der Landkreise individuelle Kooperationsvereinbarungen abzuschließen. Der Startschuss fiel heute im Landratsamt Senftenberg, wo mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz (LK OSL) die erste Kooperationsvereinbarung dieser Art von Landrat Siegurd Heinze und dem Geschäftsführer der WFBB,
Dr. Steffen Kammradt, unterzeichnet worden ist.

 

WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt: „Die Kooperationsvereinbarungen der WFBB mit allen kreislichen Wirtschaftsförderungen bringen eine neue Qualität in die Zusammenarbeit zwischen Land und Regionen. Ich freue mich, dass die Premiere in Senftenberg stattfindet. Mit dem OSL-Kreis verbindet uns eine langjährige enge Zusammenarbeit, die wir mit der Vereinbarung weiter stärken und ausbauen wollen.“

 

Landrat Siegurd Heinze betont:

„Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung stellen wir unsere auch bisher schon vertrauensvolle und gelebte Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg auf eine solide Basis. Die Unterzeichnung ist ein wichtiges Signal, auch weiterhin mit der WFBB als starken Partner gemeinsam für die Stärkung der Wirtschaftskraft in unserem Landkreis sowie der Schaffung neuer und den Erhalt bestehender Arbeitsplätze zusammen zu arbeiten.“

 

Die Vereinbarung, die zunächst eine Laufzeit bis zum 31.12.2020 hat, beinhaltet verschiedene Felder der Zusammenarbeit.

So soll sich zukünftig noch enger zu Themen wie Standortentwicklung, Investitionsvorhaben, Technologie- und Innovationsförderung, Arbeit und Qualifizierung, Internationalisierung, Energie, Gründungen, Standortmarketing und Clustervernetzung ausgetauscht werden.

Die Zusammenarbeit zur Gewinnung von Fachkräften ist für Bärbel Weihmann, Wirtschaftsförderin des Landkreises OSL, ein weiterer wichtiger Eckpunkt der zukünftigen Zusammenarbeit: „Für viele Unternehmen in unserem Landkreis ist es zunehmend schwieriger, den Fachkräftebedarf im eigenen Betrieb zu decken. Umso wichtiger ist es, dass wir dort gemeinsam mit der WFBB Maßnahmen zur Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Fachkräften im Landkreis entwickeln und umsetzen.“

 

 

Auf weiterhin gute Zusammenarbeit: Landrat Siegurd Heinze (li.) sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), Dr. Steffen Kammradt

 

 

Während der Vertragsunterzeichnung: Bärbel Weihmann, Wirtschaftsförderin Landkreis OSL, Siegurd Heinze, Landrat, Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der WFBB, Torsten Maerksch, Regionalcenterleiter der WFBB Südbrandenburg (von links nach rechts)

Fotos: Landkreis

 

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Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Modernisierungsarbeiten an der „Marianne-Seidel-Förderschule“ in Senftenberg abgeschlossen

(23.08.2018)

Pünktlich zum Beginn des Schuljahres können der neue Fahrstuhl und das Behinderten-WC im Gebäude der „Marianne-Seidel-Förderschule“ in Betrieb genommen werden. Damit wird im Schulgebäude nicht nur für die Förderschüler und Lehrkräfte, sondern auch für die Nutzer der in diesem Gebäude stattfindenden Kurse der Volkshochschule ein barrierefreier Zugang ermöglicht. Entstanden ist auf der Schulhofseite ein Personenaufzug für maximal 8 Personen. Das Behinderten-WC wurde im Bereich des Eingangsfoyers und damit zentral eingerichtet.

 

Zusätzlich wurde auch in die energetische Aufwertung des Gebäudes investiert. Die Flachdächer des Schulgebäudes und des Anbaus waren stark sanierungsbedürftig. Der gesamte Dachaufbau wurde abgetragen und mit Wärmedämmung, Bitumenbahnen, neuen Anschlüssen und einer Blitzschutzanlage neu hergestellt. Dabei wurden die aktuellen Vorschriften der EnEV berücksichtigt. Unter Ausnutzung des vorhandenen Gerüstes wurde auch gleich noch der Fassadenanstrich erneuert.

 

Mit den Planungen wurde bereits 2016 begonnen, die Baugenehmigung im April 2017 erteilt, die Baumaßnahme zu Beginn der Sommerferien begonnen. Schon im Oktober 2017 wurden die Dächer und die Blitzschutzanlage fertiggestellt. Mit der behördlichen Abnahme des Aufzuges durch die zugelassene Überwachungsstelle TÜV am 02.07.2018 konnte der Aufzug nun offiziell in Nutzung gehen und das Bauvorhaben abgeschlossen werden.
 

Ermöglicht wurde die Modernisierung durch die Bereitstellung von Fördermitteln des Bundes aus dem Programm „Kommunalinvestitionsfördersetz“, bei dem der Landkreis Oberspreewald-Lausitz für Maßnahmen des Lärmschutzes, der energetischen Sanierung und der Beseitigung städtebaulicher Missstände insgesamt 5.832.500 € mit einer Förderquote von 90 % erhalten hat. Die restlichen 10 % sind durch das Land Brandenburg aus dem Finanzausgleichsgesetz zur Verfügung gestellt worden.

 

Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme ist ein weiteres Projekt aus der vom Kreistag beschlossenen Vorhabenliste zum „Kommunalinvestitionsfördergesetz“ abgeschlossen worden. Die Gesamtkosten betrugen ca. 599.000 €.

 

 

 

Pünktlich zum Schuljahresbeginn sind die Modernisierungsarbeiten an der

„Marianne-Seidel-Förderschule“ in Senftenberg abgeschlossen.

Foto: Landkreis OSL

 

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Interkulturelle Woche 2018 unter dem Motto - "VIELFALT VERBINDET - Wir sind Hoffnung. Wir sind Zuflucht. Wir sind Vielfalt."

(16.08.2018)

Bundesweit findet die Interkulturelle Woche vom 23. bis 29. September 2018 statt. Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind anlässlich dieser Aktionswoche rund um diesen Zeitraum erneut spannende und abwechslungsreiche Angebote und Veranstaltungen geplant.

 

Es gilt zu zeigen, dass ein gemeinsames Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft in unserem Landkreis Oberspreewald-Lausitz gelingen kann.

 

Erneut haben zahlreiche Akteure von verschiedenen Einrichtungen, Unternehmen, Vereinen und Kommunen der Region Aktionen organisiert, die vom 23.08.2018 bis zum 25.10.2018 durchgeführt werden.

 

Neben traditionellen Veranstaltungen und Begegnungen, wird es auch wieder eine offene Gesprächsrunde mit dem Landrat Herrn Siegurd Heinze und dem Dezernenten für Gesundheit, Jugend und Soziales Herrn Alexander Erbert rund um das Thema Aufnahme, Unterbringung, Integration von Asylbewerbern, Flüchtlingen und Migranten geben. Neu dabei ist z.B. eine Vortragsreihe über die verschiedensten Religionen vom Evangelischen Kirchkreis Niederlausitz in Altdöbern. Ebenfalls neu dabei haben wir Veranstaltungen von der Spreewald-Schachgemeinschaft Lübben e.V., dem DRK Lausitz e.V. oder auch vom FRAKIMA e.V. Ergänzt werden diese Veranstaltungen durch Diskussionsrunden mit der Integrationsbeauftragten zu den unterschiedlichsten Themen.

 

Sind Sie neugierig geworden? Das Programm finden Sie in der Anlage

 

 

Bilder: Das Logo und Plakat der Interkulturellen Woche 2018, abrufbar unter https://www.interkulturellewoche.de/content/das-logo-der-interkulturellen-woche-0 sowie https://www.interkulturellewoche.de/plakate/2018

[Programm 2018]

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Neue Kurzvariante des Imagefilms ab sofort verfügbar

(14.08.2018)

Bereits am 13. März konnten wir Ihnen die Langvariante unseres Imagefilms präsentieren. Für Messeauftritte und zu Repräsentationszwecken ist die 13-minütige Variante des Imagefilms eine geeignete Möglichkeit, all die liebens- und lebenswerten Facetten unseres schönen Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu präsentieren.

 

Für einen ersten Eindruck, vor allem in der heutigen schnelllebigen Zeit, können 13 Minuten doch sehr lang sein.

 

Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, neben der Langvariante eine Kurzversion ergänzend in Auftrag zu geben. Getreu den Schlagwörtern – Offen – Stark – Lebendig ist die Kurzvariante ab sofort unter Youtube eingestellt.

 

Unter folgenden Link gelangen Sie zur Kurzvariante:

 

https://www.youtube.com/watch?v=2SA3JeyLIY4

 

Viel Spaß beim Anschauen!

 

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Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor

(07.08.2018)

Keine Änderungen im Stadtbuslinienverkehr in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald

 

Wie in jedem Jahr ist für den neuen Busfahrplan im Landkreis Oberspreewald-Lausitz der erste Sonntag im neuen Schuljahr für den Sommer-Fahrplanwechsel – so in diesem Jahr der 19. August – fest reserviert.

Um für eine gute Vorbereitung und einen reibungslosen Start zu sorgen, erfolgte in den letzten Monaten eine intensive Abstimmung zwischen Kreisverwaltung und Verkehrsgesellschaft.

Über die bevorstehenden Änderungen zum Fahrplanwechsel 2018/2019 informiert Gregor Niessen, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH, wie folgt:

„Mit dem neuen Fahrplan zum 19. August 2018 wird es u.a. geringe Fahrzeitänderungen auf einzelnen Fahrten von bis zu 10 Minuten, punktuelle Änderungen in der Neuzuordnung von Haltestellen, aber auch die Aufnahme von zusätzlichen Haltestellen geben.“

Wichtig für die Nutzer der Stadtbuslinien in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald: dort wird es keine Veränderungen geben.

Alle Fahrplanänderungen sind auf der Internetseite www.vgosl.de , der "Bus&Bahn" – App des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) abrufbar oder können telefonisch unter folgenden Rufnummern erfragt werden:

 

  • Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL)
    03573 / 66 52 – 22 (Montag – Donnerstag 09:00 – 15:00 Uhr / Freitag 09:00 – 14:00 Uhr)

 

  • Gemeinsame Mobilitätszentrale Elbe-Elster / Oberspreewald-Lausitz 03531 / 65 00 – 10 (Montag – Freitag 05:30 – 18:30 Uhr)

 

  • Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH, Betriebsteil Senftenberg (KVG) – Leitstelle

    03573 / 36 31 – 729 (Montag – Freitag 03:30 – 23:00 Uhr)

 

 

 

Verkehrsgesellschaft

Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL)

Roßkaupe 6

01968 Senftenberg

KVG Dreiländereck, Betriebsteil Senftenberg

Spremberger Str. 29

01968 Senftenberg

Tourist-Information Seenland

Markt 1

01968 Senftenberg

Lotto Toto Thron

Bahnhofstraße 33a

01968 Senftenberg

Lotto Toto Nitsche (Schloßpark-Center)

Am Neumarkt 2-4

01968 Senftenberg

Reise Store Drenske

Güterbahnhofstr. 4

01968 Senftenberg

Spreewiesel Center

Straße der Jugend 34

03222 Lübbenau

Bülow Schreibwaren

Bahnhofstraße 5

03226 Vetschau

Getränke-Eck Kubsch

Pestalozzistraße 2

03226 Vetschau

Buchhandlung Lehnert

Cottbuser Str. 14

03205 Calau

Lausitzer Gartenwelt

Freienhufener Straße 1

01998 Großräschen

EDEKA Beutler

Friedrich-Engels-Straße 5

01993 Schipkau

Postagentur Schwarzheide

Schillerplatz 6

01987 Schwarzheide

Kurzwaren Birkigt

Dietrich-Heßmer-Platz 2

01979 Lauchhammer

Taxi-Fahrschule-Busverkehr Gerd Schmidt

Wilhelm-Pieck-Straße 16

01979 Lauchhammer

Lotto Zeitschriften Jank

Bahnhofstr. 29

01945 Ruhland

Bürgerbüro Amt Ortrand

Altmarkt 1

01990 Ortrand

 

 

 

Fahrpläne sind in allen Bussen, bei der VGOSL, den Verkehrsunternehmen sowie in den bei folgenden Verkaufsstellen im Landkreis für eine Schutzgebühr von 1,00 € erhältlich:

 
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Das neue Fahrplanheft der

VGOSL 2018/2019

Quelle: VGOSL

Foto zu Meldung: Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor

Abschlussveranstaltung Mobilitätsprojekt im Kulturhaus Klettwitz

(07.08.2018)

Gemeinsam mit dem Landkreis Spree-Neiße beteiligte sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz am bundesweiten Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen". Dabei erarbeiten die Landkreise, ausgehend von ihrer regionalen Bevölkerungsentwicklung und ihren längerfristigen Entwicklungsbedingungen, innovative Konzepte, mit denen in Zukunft sowohl die Daseinsvorsorge und Nahversorgung als auch die Mobilität gewährleistet werden können. Zusammengeführt werden sowohl standortplanerische als auch verkehrsplanerische Ansätze. Unterstützt wurden die Landkreise durch den Dienstleister IGES Institut GmbH Berlin.

 

Am Mittwoch, dem 8. August 2018

von 17:00 Uhr – 19:00

im Kulturhaus Klettwitz

Markt 17, 01998 Schipkau

 

werden die Ergebnisse aus dem gemeinsamen Projekt erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Medienvertreter sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

 

Erwartet werden zur Eröffnung der Abschlussveranstaltung, neben der stellvertretenden Landrätin des Landkreises OSL, Grit Klug, und dem Landrat Spree-Neiße, Herrn Harald Altekrüger, auch Dr. Bernd Rittmeier vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Leiter der Projektgruppe Demografischer Wandel (PG DW).

 

Als Gesprächspartner werden Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kreisverwaltungen sowie das Projektbüro gern zur Verfügung stehen.

 

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier:

 

http://www.mobil-und-versorgt.de/

 

Einsteigen, Aussteigen, Fahrplan lesen und vieles mehr: Busfahren ist leichter als gedacht. Mit dem Training für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen soll Sicherheit in der Nutzung des Verkehrsmittels Bus vermittelt werden. (Foto: VGOSL)

 

 

 

Busfahren – auch mit Mobilitätseinschränkungen. Mobilitätsberater Tobias Schäfer führt vor, wie es richtig gemacht wird.

(Foto: Landkreis)

 

 

Foto zu Meldung: Abschlussveranstaltung Mobilitätsprojekt im Kulturhaus Klettwitz

LMBV: Hinweis nach zahlreichen Badetoten: Bergbauliche Sperrbereiche beachten!

(01.08.2018)

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH informiert: Schwimmen in noch gesperrten Bergbaufolgeseen und Campen auf gesperrten Flächen ist verboten

 

Senftenberg/Leipzig. Anlässlich der bedauerlichen Todesfälle der vergangenen Tage unter anderem in Kiesgruben und Bergbaufolgeseen des Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlereviers gilt es umso mehr, die ausgewiesenen, bergbaulich bedingten Sperrbereiche in den LMBV-Sanierungsflächen unbedingt zu beachten. Darauf weist die LMBV deutlich hin. „Die in diesem Sommer steigenden Zahlen der Badeverunfallten sind auch für die Bergbausanierer alarmierend“, so der Pressesprecher des Unternehmens, Dr. Uwe Steinhuber.

 

„Es geschieht immer wieder, dass Sperrbereichsgrenzen übertreten werden auf der Suche nach einem scheinbar geeigneten und ungestörten Badeplatz, Wege befahren oder sogar Schneisen freigeschnitten werden, um am Wasser seine Zelte aufzuschlagen“, erklärt er weiter.

 

Das schöne Wetter der vergangenen Wochen verleitet viele zum Baden in noch unfertigen Gewässern. Das Baden in gesperrten Gewässern wie dem Altdöberner See, Lichtenauer See oder Sedlitzer See ist umso gefährlicher, als dass sich Rettungskräfte bei ihrer Hilfe selbst in Gefahr bringen müssen. Das Baden im Werbeliner See bei Delitzsch, der unter Naturschutz steht, kann ein hohes Bußgeld kosten. Ein achtsamer Umgang untereinander ist somit geboten.

In den ungesicherten Bereichen der Bergbaufolgeseen der Lausitz bestehen zahlreiche Gefahren, auf Kippenböden sind es vor allem Setzungsfließbewegungen und Grundbrüche. Diese Areale sind durch Verbotsschilder der LMBV klar gekennzeichnet: Sperrgebiet - Betreten verboten - Lebensgefahr! Wer diese beachtet, verhindert sich und andere in Gefahr zu bringen.

 

Weitere Informationen finden sich unter: https://www.lmbv.de/index.php/bergschaeden-sperrungen.html

https://www.lausitzerseenland.de/de/erleben/wasser/baden/artikel-strandbaeder-und-freibaeder.html?hostsParent=1372&start=0&limit=30&plz=

 

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