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Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) in drei Worten:

Spreewald, Lausitz, Seenland

 

Kahnfahrt Spreewald Landkreiswappen Lausitzer Seenland

 

Diese drei Worte beschreiben kurz und prägnant den Landkreis OSL als südlichster Zipfel von Brandenburg. OSL tangiert die Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster sowie die nördliche Landesgrenze zum Freistaat Sachsen. Die günstige Lage südlich der Bundeshauptstadt Berlin und nördlich der Kulturstadt Dresden sowie die optimale verkehrstechnische Anbindung bieten gute Potentiale für wirtschaftliche Entwicklung und Ansiedlung.

 

Wandel der Region

OSL besitzt von allen Landkreisen die umfangreichsten Bergbau(alt)flächen. Hier kann man den wohl einzigartigen Wandel einer Region hautnah erleben. Geschichte und Zukunft sind für Einwohner und Gäste gleichermaßen greifbar. Zehn Jahre lang sorgte die Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land von 2000 bis 2010 dafür, dass der Wandel in der Region beeindruckende Spuren hinterließ und ihr zu einem neuen Gesicht verhalf. Aufbauend auf der Historie der bergbaulichen Entwicklung wurden und werden Ideen und Visionen nach und nach Wirklichkeit.

 

Spreewald

Die Spreewald-Städte Lübbenau und Vetschau profitieren von der einzigartigen Umgebung der Naturlandschaft des Spreewaldes. Im Einklang mit dem Menschen gedeiht im Spreewald eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Hier kann man noch Bauern beobachten, die ihre kleinen Flächen zwischen den Spreearmen bewirtschaften, den Spreewald damit zu dem machen, was er den vielen Touristen bedeutet – eine Kulturlandschaft, die weit und breit ihresgleichen sucht.

 

Lausitzer Seenland

Im Süden des Landkreises bietet der brandenburgische Teil des entstehenden Lausitzer Seenlandes vielfältige Urlaubs- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch zahlreiche Varianten zur aktiven Freizeitgestaltung. Das gesamte Lausitzer Seenland wird künftig zur größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft Europas. Als besonderes Kennzeichen dieser künstlichen Seengruppe sind zehn Seen durch schiffbare Verbindungen, so genannte Überleiter, miteinander verbunden.

 

Sorben und Wenden

Der Landkreis wird außerdem geprägt durch die Sorben und Wenden, eine hier lebende nationale Minderheit, die die Region einst besiedelten. Deren Bräuche wurden über Jahrhunderte erhalten und spiegeln sich in Kultur, Tradition und Lebensweise der Menschen wider.

 

Überzeugen Sie sich von der Schönheit des Landkreises und entdecken Sie, wie er sich mit seinen Menschen auf einen viel versprechenden Weg in die Zukunft begibt.

Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Telefon (03573) 8700

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.osl-online.de


Veranstaltungen

27.05.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
10.06.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
16.06.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
24.06.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
21.07.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
22.07.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
28.07.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
29.07.2017
10:00 Uhr
Workshop: Stempel-Technik
Liebe Freundinnen und Freunde der kreativen Experimente, ich lade euch herzlich ein, die ... [mehr]
 
29.07.2017
19:00 Uhr
Die Nacht der Musicals
- am 28.07.2017 auf der Seebühne in Magdeburg um 20:00 Uhr - Bereits weit über 1 Million Besucher ... [mehr]
 
30.07.2017
19:00 Uhr
Die Nacht der Musicals
- am 28.07.2017 auf der Seebühne in Magdeburg um 20:00 Uhr - Bereits weit über 1 Million Besucher ... [mehr]
 
09.09.2017 bis 10.09.2017
14 Brandenburger Dorf- und Erntefest
Besuchen Sie das 14. Brandenburger Dorf- und Erntefest und erleben Sie Spreewälder Traditionen und ... [mehr]
 

Gastroangebote

29.04.2017 bis 29.10.2017
Jetski fahren ohne Führerschein
Diesem Spaß kann nichts das Wasser reichen! Schrauben Sie Ihre Erwartungen in Sachen ... [mehr]
 
29.05.2017 bis 29.05.2017
16:00 Uhr
Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung
[mehr]
 
01.06.2017 bis 01.06.2017
16:30 Uhr
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
[mehr]
 
08.06.2017 bis 08.06.2017
17:00 Uhr
Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Bau
[mehr]
 
15.06.2017 bis 15.06.2017
16:00 Uhr
19. Sitzung des Kreisausschusses
[mehr]
 
17.06.2017 bis 17.06.2017
20:00 Uhr
Real Music Konzert The Vegabonds (USA)
The Vegabonds (USA) Rock, Southern Rock The Vegabonds sind eine sehr interessante, neue junge Band ... [mehr]
 
20.06.2017 bis 20.06.2017
16:30 Uhr
Sitzung des Unterausschusses Jugendhilfeplanung
[mehr]
 
22.06.2017 bis 22.06.2017
16:00 Uhr
17. Sitzung des Kreistages
[mehr]
 
01.07.2017 bis 01.07.2017
Gutshofparty Wormlage
Tanz auf dem Gutshof [mehr]
 
07.07.2017 bis 07.07.2017
20:00 Uhr
Real Music Konzert Them Vibes
Them Vibes (USA) Rock Them Vibes sind eine geniale Rockband die man durchaus als Geheimtipp ... [mehr]
 
22.07.2017 bis 22.07.2017
Pyro Games
Alle Jahre wieder begeistert das bekannte Feuerwerksfestival „Pyro Games“ die Besucher auf ... [mehr]
 
29.07.2017 bis 29.07.2017
19:00 Uhr
Die Nacht der Musicals
- am 28.07.2017 auf der Seebühne in Magdeburg um 20:00 Uhr - Bereits weit über 1 Million Besucher ... [mehr]
 
04.08.2017 bis 04.08.2017
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight Jessica Lynn (USA)
Jessica Lynn (USA) Country Rock, Country Sie wird gehandelt als Nachfolgerin von Shania Twain und ... [mehr]
 
27.08.2017 bis 27.08.2017
17:30 Uhr
Sounds & Stories - World Music Ensemble mit lateinamerikanischen Einflüssen
Sambias – Kleine Werke grosser Meister Was verbindet eine deutsche Sängerin, einen schwedischen ... [mehr]
 
16.09.2017 bis 16.09.2017
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight Bonafide (SE)
Bonafide (SE) Hard Rock, Rock'n'Roll Die Hardrock-Sensation aus Schweden ist zurück mit neuer CD! ... [mehr]
 
22.09.2017 bis 22.09.2017
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight Skinny Molly (USA)
Skinny Molly (USA) Southern Rock Ja, wir haben Skinny Molly wieder im Real Music Club zu Gast und ... [mehr]
 
21.10.2017 bis 21.10.2017
20:00 Uhr
Real Music Konzert Ted Z & The Wranglers (USA)
Ted Z & The Wranglers (USA) Ted Z & The Wranglers kommen aus dem Süden Kaliforniens und liefern ... [mehr]
 
30.10.2017 bis 30.10.2017
20:00 Uhr
Real Music Konzert Highlight Grayson Capps & Corky Hughes (USA)
Grayson Capps & Corky Hughes (USA) Americana, Rock Wow, es hat nochmal geklappt! Grayson Capps ... [mehr]
 
17.03.2018 bis 17.03.2018
20:00 Uhr
Real Music Konzert Blackfoot Gypsies (USA)
Blackfoot Gypsies haben einen Ort für Träumer, Nachtschwärmer und Abenteurer geschaffen an dem ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Der Landkreis freut sich auf die 20. Tour de OSL

(24.05.2017)

Das Geheimnis ist gelüftet: die bei Jung und Alt beliebte traditionelle Radwanderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wird am 24. Juni 2017 auf 43 Kilometern durch das Lausitzer Seenland führen. Die Tour de OSL feiert in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum. Welche Höhepunkte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entlang der Strecke erwarten, wurde heute am 24. Mai bei einem Pressetermin am Stadthafen in Senftenberg verraten.

 

Für die Jubiläumstour durch das Lausitzer Seenland rechnet das Organisationsteam mit hohem Interesse. Start und Ziel ist in diesem Jahr Senftenberg, mit Treff auf dem Parkplatz des Landratsamtes am Dubinaweg 1. Von der Kreisstadt aus geht es Richtung Sedlitz, über den Ilsekanal nach Großräschen. Nach einem Stopp am dortigen Stadthafen führt die Tour weiter, vorbei an Freienhufen und Drochow, durch Annahütte und Klettwitz, nach Meuro, wo es Zeit ist für eine Mittagspause. Im Anschluss daran geht es zum Lausitzring, wo alle Interessierten an einer Führung teilnehmen können. Von dort führt die Tour wieder zurück bis zum Senftenberger Stadthafen. „Zur 20. Tour warten besonders viele Höhepunkte auf die Anwesenden, wie auch die beliebte Radler-Tombola. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich zudem auf ein Überraschungs-Event am Nachmittag freuen. Die Tour ist dieses Mal besonders erlebnisreich, es lohnt sich wirklich sehr“, verspricht Jens Bergmann.

 

Auch in diesem Jahr sponsert die Sparkasse Niederlausitz die Hauptpreise der Tombola: Die beiden Elektrofahrräder, über die sich die Gewinner des Hauptpreises freuen können, wurden heute von Landrat Siegurd Heinze und dem Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Lothar Piotrowski an der Ladestation für E-Bikes am Stadthafen vorgestellt. „Getreu unserem Motto ‚Gut für die Region‘ bleibt die Sparkasse Niederlausitz auch weiterhin der vom Landkreis initiierten Tour de OSL treu und unterstützt die Jubiläumstombola in diesem Jahr gleich mit zwei hochwertigen Elektrofahrrädern“, erklärte Lothar Piotrowski. Landrat Siegurd Heinze machte zugleich darauf aufmerksam, dass gerade im Jahr 2017 in Hinblick auf die mögliche anstehende Kreisgebietsreform das Lausitzer Seenland mit der Kreisstadt Senftenberg im Fokus des diesjährigen Radler-Höhepunktes des Landkreises steht.

 

Die Tour de OSL feiert ihr 20. Jubiläum: Zeit, zurückzublicken. Die Idee einer Fahrradtour mit und für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises geht zurück auf den ehemaligen Landrat Holger Bartsch. „Damals gab es noch kein asphaltiertes Radwegenetz wie heute. Wir wollten mit der Tour auf das entstehende Radwegenetz aufmerksam machen“, erinnert sich Karin Hädicke. Die vom Kreistag OSL berufene ehrenamtliche Radwanderwegewartin hielt als Sachbearbeiterin für Tourismusentwicklung beim Landkreis seit Beginn der Tour de OSL bis zur Staffelstabübergabe an Jens Bergmann vom Bereich Wirtschaft und Förderung vor drei Jahren die Organisationsfäden in der Hand. Im Anfangsjahr 1998 wurden zwei Touren geplant – sowohl im Süden als auch im Norden des Landkreises. Die erste Tour führte knapp 37 Kilometer durch das Landschaftsschutzgebiet der Ruhlander Heide. Im selben Jahr wurde auch das Gebiet der Calauer Schweiz per Drahtesel erkundet. „Es hat bei beiden Touren gegossen wie aus Eimern, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch getan hat“, erinnert sich die Radwanderwegewartin noch gut an die Anfänge. Aufgrund der positiven Resonanz sollte die Tour von nun an jährlich stattfinden, und zwar dort, wo es viel Sehens- und Wissenswertes zum Landkreis zu erfahren gibt. In den darauffolgenden Jahren hat sich die Veranstaltung zu einem festen Punkt im Terminplan vieler Radfreunde der Region herausgebildet. Bei 250 Personen lag der bisherige Teilnehmerrekord. Mindestens ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bereits von Anfang an dabei und es kommen immer wieder neue hinzu. Zwischen einem und 90 Jahren waren bisher alle Altersgruppen vertreten.

 

Weitere Informationen sowie die diesjährige Route stehen weiter unten zum Download bereit.

[Plakat zur 20. Tour de OSL]

[Streckenverlauf]

Foto zu Meldung: Der Landkreis freut sich auf die 20. Tour de OSL

Neustart im OSL-Kreis mit mehr Kilometern

(23.05.2017)

Zum aktuellen Stand der Betriebsaufnahme des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ab August 2017 informierten am Freitag, den 19. Mai der neue Auftragnehmer, die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze, der Ersten Beigeordneten des Landkreises OSL, Grit Klug sowie dem Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL), Gregor Niessen, bei einem Pressegespräch in den künftigen Räumlichkeiten in der Spremberger Straße 29 in Senftenberg. Vor Ort besichtigten die Vertragspartner anschließend barrierefreie LowEntry-Busse, die ab August im ÖPNV im Landkreis OSL zum Einsatz kommen werden.

Das beauftragte Unternehmen KVG Dreiländereck mbH arbeitet intensiv an der Umsetzung der Leistungserbringung ab 1. August 2017 und befindet sich hierfür in konstruktiver Abstimmung mit dem Landkreis sowie der VGOSL. Uwe Rößler, Geschäftsführer der Rhenus Veniro GmbH & Co. KG und Alfons Dienel, Geschäftsführer der KVG, stellten heraus, ab August nicht allein die ÖPNV-Dienstleistungen im Landkreis zu erbringen, sondern bestehende leistungsfähige Partnerschaftsstrukturen einzubinden. Die voraussichtlich insgesamt rund 80 benötigten Mitarbeiter werden allesamt zu den Bedingungen des Tarifvertrages Nahverkehr (TV-N) Brandenburg eingestellt, so wie in der europaweiten Ausschreibung festgelegt wurde. Etwa 70 Niederflur- bzw. LowEntry-Busse werden eingesetzt, die, wie eine weitere Bedingung der Ausschreibung lautete, eine barrierefreie Beförderung ermöglichen. Neben Senftenberg sind Standorte in Calau, Lauchhammer und Lübbenau geplant.

Für die Fahrgäste ergeben sich einige Verbesserungen und Neuerungen, wie der Geschäftsführer der VGOSL, Gregor Niessen erklärt. So verkürzt sich die Anmeldezeit für die Buchung von RufBus-Fahrten von bisher 120 auf 90 Minuten. Die Fahrleistung erhöht sich von ca. 2,6 auf 2,8 Millionen Kilometer pro Jahr – rund 200.000 Kilometer kommen hinzu. Grund hierfür ist unter anderem, dass stark frequentierte Rufbus- in Festverkehrfahrten umgewandelt wurden, wie etwa die Verbindung zwischen Senftenberg und Großkoschen und zwischen Lübbenau und Calau. Zudem konnte die Anbindung zentraler Orte in die Fläche teilweise verbessert werden.

 

Der auf Grundlage des Kreistagsbeschlusses vom 5. Juni 2008 vergebene Dienstleistungsauftrag über die Regionalbusverkehrsleistungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die Stadtbusverkehrsleistungen in Senftenberg und Lübbenau läuft zum 31. Juli 2017 aus und wurde durch den Kreis und die VGOSL entsprechend den zwingenden gesetzlichen Vorgaben europaweit neu ausgeschrieben. Das mehrstufige Vergabeverfahren wurde am 20. Dezember 2016 mit der Zuschlagserteilung an die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH abgeschlossen. Die KVG erbringt ab 1. August 2017 für zehn Jahre die ÖPNV-Dienstleistungen im Landkreis.

Foto zu Meldung: Neustart im OSL-Kreis mit mehr Kilometern

„Brückentag“ in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz

(19.05.2017)
- Museen des Landkreises für Besucher geöffnet -

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und alle nachgeordneten Einrichtungen sowie Außenstellen, wie etwa das Straßenverkehrsamt in Calau, aufgrund des Feiertages am 25. Mai auch am darauffolgenden Freitag, 26. Mai 2017, geschlossen sein werden. Ausgenommen davon sind die Museen des Landkreises, alle Ausstellungen sind für Besucher geöffnet.

Kreisverwaltung OSL begrüßt vier neue Auszubildende

(12.05.2017)

Vier junge Lausitzer beginnen im September dieses Jahres eine Ausbildung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Landrat Siegurd Heinze hieß gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Franziska Hoffmann die angehenden Verwaltungsfachangestellten herzlich willkommen und überreichte ihnen am Donnerstag, den 4. Mai 2017 ihre Ausbildungsverträge. Lena Nowka und Sebastian Gorczak aus Ortrand, Martin Nischke aus Calau und Tom Karrasch aus Schwarzheide hatten sich gegenüber mehr als 80 Mitbewerbern für die begehrten Ausbildungsplätze durchgesetzt.

„Sie haben hervorragende Berufsperspektiven hier bei uns in der Kreisverwaltung. Ihnen steht eine Vielzahl von abwechslungsreichen und vielseitigen Aufgaben beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz offen. In den vergangenen Jahren haben alle Auszubildenden erfolgreich, teils mit Auszeichnung ihre Ausbildung beim Landkreis OSL absolviert“, erklärte Landrat Heinze und stellte bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag sowie attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten in Aussicht.

Mit einer 14-tägigen Einführungsphase beginnt die dreijährige Ausbildung für die Azubis in den verschiedenen Aufgabenbereichen der Kreisverwaltung. Überwiegend werden sie am Hauptstandort am Dubinaweg 1 in Senftenberg und in der Außenstelle in Calau eingesetzt. Die theoretische Ausbildung findet an einem regionalen Oberstufenzentrum statt. Ergänzt wird diese durch den dienstbegleitenden Unterricht durch das Niederlausitzer Studieninstitut Beeskow.

13 junge Frauen und Männer absolvieren derzeit eine Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis OSL. Weitere Informationen zur Ausbildung beim Landkreis OSL sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de zu finden. Dort wird im Herbst auch die Ausschreibung für den Ausbildungsbeginn 2018 veröffentlicht.

Foto zu Meldung: Kreisverwaltung OSL begrüßt vier neue Auszubildende

Akteure für Präventionsarbeit im OSL-Kreis kamen zusammen

(11.05.2017)
- Notwendige Netzwerkarbeit: Kreispräventionsrat OSL traf sich zu erster Sitzung in 2017 -

Zur ersten Sitzung des Kreispräventionsrates in diesem Jahr hatte unlängst der Landkreis Oberspreewald-Lausitz eingeladen. Ziel des 2002 gegründeten Gremiums ist es, kriminalpräventive Maßnahmen zu initiieren, zu koordinieren und zu unterstützen, um die Kriminalitätshäufigkeit zu senken und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen und damit die Lebensqualität im Landkreis zu verbessern. Die Schwerpunkte der Gremiumsarbeit liegen in politisch motiviertem Extremismus, der Gewaltprävention, dem Kinder- und Jugendschutz, Drogenmissbrauch sowie Städtebau- und Kriminalitätsprävention.

Neben der Kreistagsvorsitzenden Martina Gregor-Ness waren am Donnerstag, den 27. April leitende Vertreter der Kreisverwaltung, des Amtsgerichtes Senftenberg, der Staatsanwaltschaft Cottbus, des Klinikums Niederlausitz, der Kommunen Senftenberg und Lübbenau/Spreewald, des Jobcenters OSL und der Bundesagentur für Arbeit sowie der Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz der Einladung in die Kreisverwaltung im Dubinaweg in Senftenberg gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Dezernenten für Gesundheit, Jugend und Soziales, Alexander Erbert, führte die Leiterin des Jugendamtes, Manina Miltz, durch die Tagesordnung.

Eine Aufgabe des Gremiums besteht in der kontinuierlichen Analyse der Kriminalitätsentwicklung. Rüdiger Schiesko, Leiter der Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz, wies in seiner Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2016 auf eine beachtliche Senkung der Kriminalfälle um mehr als 3.000 Fälle im Landkreis OSL in den vergangenen zwei Jahren hin. Grund hierfür sei die Arbeit einer zu diesem Zweck gegründeten Einsatz- und Ermittlungsgruppe, wodurch es zu einer spürbaren Lageberuhigung im gesamten Landkreis kam. Der sinkende Anteil der Jugendkriminalität mache derzeit einen geringen Anteil der Straftaten aus. Hinsichtlich der Präventionsarbeit liegen die Arbeitsschwerpunkte der Polizei, so Schiesko, in der Sucht- und Beschaffungskriminalität sowie der Internetkriminalität.

Den gesunkenen Anteil der Jugendkriminalität konnte die Direktorin des Amtsgerichtes Senftenberg, Marion Müller, so bestätigen. Arbeitsschwerpunkt am Amtsgericht stellen derzeit Bußgeldverfahren dar. Schwerpunkte hinsichtlich präventiver Maßnahmen sieht Müller in der Integration gleichermaßen wie für das Thema Reichsbürger. Jugendschutzverfahren seien hingegen ein dringendes Thema, das das Amtsgericht beschäftigt. Hier sind die Betroffenen von Gewalt- und Sexualdelikten Kinder und Jugendliche, und Erwachsene die Täter.

Auch für die Leiterin des Jugendamtes, Manina Miltz, stellt der Kinderschutz den Schwerpunkt der Kinder- und Jugendhilfearbeit dar. So sei die Zahl der Kinderschutzmeldungen in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, waren es 2011 noch 88 Meldungen, die zur Anzeige kamen, so waren im vergangenen Jahr 306 Meldungen zu verzeichnen. Die Jugendamtsleiterin führt dies vor allem auf das 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz und die damit einhergehende erhöhte Sensibilität der Bürger für eine Kindeswohlgefährdung zurück. Zunehmend betroffen sind Inobhutnahmen durch das Jugendamt durch Eltern mit Drogenhintergrund. Rund 30 Prozent der Fälle hängen mit Sucht, u.a. dem Konsum von Crystal Meth, zusammen. Die Mitarbeiter sowohl des Jugendamtes als auch externer Träger wurden dahingehend spezialisiert und fortgebildet. Die Kooperation mit der Suchthilfe, der Polizei und dem Klinikum Niederlausitz wurde intensiviert. Das Jugendamt ist in Netzwerke zur Suchtprävention in Lauchhammer und Senftenberg eingebunden.

Wie die Vertreterin des Klinikums Niederlausitz, die leitende Oberärztin Dr. med. Larissa de la Fontaine betonte, sei Crystal Meth zudem nicht mit anderen Drogen gleichzusetzen. Sie machte in Bezug auf Crystal Meth-Konsum im Zusammenhang mit Gewaltkriminalität auf die dringend notwendige Klärung vorläufiger Maßregelvollzugsmaßnahmen aufmerksam. Eine verstärkte Kommunikation sei dahingehend notwendig, jedoch nicht ausreichend, so waren sich die Vertreter von Klinikum, Polizeiinspektion und Staatsanwaltschaft einig. Hier sei der Gesetzgeber gefragt, machte die Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness deutlich. Für Dr. de la Fontaine stellt vor allem die möglichst früh anzusetzende, sogenannte Primärprävention den Schwerpunkt der Präventionsarbeit dar. Dafür wies sie auf die Bedeutung der Arbeit von Netzwerken wie „Gesunde Kinder“ oder „Klasse 2000“ insbesondere für Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren hin. Auch der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Klaus Bethke, bekräftigte die Wichtigkeit frühzeitiger Prävention. Ferner berichtete er von einem zu verzeichnenden Anstieg nichtstofflicher Süchte in der Beratungspraxis des Gesundheitsamtes.

Ebenso wie der Landkreis OSL unterstützt die Stadt Senftenberg aktiv Präventionsprogramme wie „Papilio“ sowie das vom Landkreis initiierte Programm „Klasse 2000“. Derzeit finde eine Plakat- und Graffiti-Aktion mit Schülern statt, worauf der Leiter des Ordnungsamtes Senftenberg, André Nickel hinwies. Präventionsschwerpunkte sieht er für die Stadt Senftenberg in der Einbruchs- und Diebstahlkriminalität, der Suchtprävention und der Integrationsarbeit. Einbruchs- und insbesondere Viehdiebstähle seien derzeit auch für die Stadt Lübbenau/Spreewald das Schwerpunktthema der Präventionsarbeit, ergänzte dessen Fachbereichsleiter für zentrale Steuerung, Rainer Schamberg.

Am Ende des Treffens bekräftigten die Gremiumsmitglieder die bestehende Netzwerksarbeit und beschlossen, diese weiter zu intensivieren, u.a. um Präventionsmaßnahmen untereinander noch besser zu koordinieren und lokale Präventionsarbeit zu unterstützen. Ein nächstes Treffen wurde vereinbart. Soweit notwendig werden dazu themenbezogen erforderliche Sachverständige und Gäste eingeladen.

Foto zu Meldung: Akteure für Präventionsarbeit im OSL-Kreis kamen zusammen

Die Zukunft ist noch lange hin! Oder etwa doch nicht?

(10.05.2017)

Der Zukunftstag beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz gab Schülern ein Einblick in den Arbeitsalltag der Kreisverwaltung.

Wie sieht der Arbeitsablauf in der Kreisverwaltung aus? Welche Ausbildungen werden angeboten? Was gibt es für verschiedene Aufgabenbereiche? Diese Fragen konnten am Donnerstag, den 27. April den insgesamt 17 interessierten Schülerinnen und Schülern ab der siebten Klasse im Zuge des 15. Zukunftstages in der Kreisverwaltung beantwortet werden.

Auch in diesem Jahr wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die jungen Teilnehmer an den Standorten Senftenberg und Calau. Die Mädchen und Jungen in Senftenberg besuchten unter anderem das Veterinäramt, die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnik und Personal sowie das Jugendamt, das Bürgerbüro, die Poststelle und die Kommunalaufsicht. Auch in Calau wurden diverse Ämter vorgestellt, beispielsweise die Zentrale Bußgeldstelle, das Sachgebiet Ordnungsangelegenheiten und das Straßenverkehrsamt.

Die Höhepunkte stellten die Gesprächsrunden mit dem Dezernenten für Jugend, Gesundheit und Soziales, Alexander Erbert sowie dem Leiter des Amtes für Umwelt und Bauaufsicht, Bernd König dar. So bekamen die Schüler die nicht alltägliche Gelegenheit, ihre Fragen rund um die Verwaltung stellen zu können.

Den Abschluss des Tages bildeten ein Quiz und ein Brettspiel über den Landkreis. Am Ende konnten sich die Schülerinnen und Schüler über eine Teilnahmeurkunde und kleine Präsente freuen.

Die Vorbereitung und die Durchführung des Zukunftstages lag in den Händen der Auszubildenden.

Foto zu Meldung: Die Zukunft ist noch lange hin! Oder etwa doch nicht?

Blauzungenkrankheit - Aktuelle Hinweise und Informationen

(28.04.2017)

Tierseuchenallgemeinverfügung

 

Genehmigung der Impfung gegen Bluetongue-Virus (BTV) 4 und/oder BTV 8

 

  1. Für das gesamte Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wird die Genehmigung zur Durchführung der Impfung empfänglicher Tiere gegen BTV 4 und/oder BTV 8 unter folgenden Auflagen erteilt:

     

    1. Rinder: Die Impfung ist für jedes geimpfte Rind einzeln innerhalb von 7 Tagen nach Durchführung der Impfung durch den Hoftierarzt im HIT unter Angabe des Impfdatums und des Impfstoffes einzutragen.

       

    2. Schafe und Ziegen: Die Impfung ist bestandsbezogen innerhalb von 7 Tagen nach Durchführung der Impfung durch den Hoftierarzt im HIT unter Angabe des Impfdatums und des Impfstoffes einzutragen.

       

    3. Andere Tierarten: BTV-empfängliche Tierarten, für die kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung steht, können in der Verantwortung des behandelnden Tierarztes geimpft werden oder die Impfung wird unter Beteiligung des Herstellers als Feldversuch beim Paul-Ehrlich-Institut beantragt. Die erforderlichen Angaben sind vom Tierhalter, bestätigt durch den Impftierarzt, schriftlich an das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft zu übermitteln.

       

  2. Dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft ist innerhalb von 7 Tagen nach Durchführung der Impfung durch den Hoftierarzt das Datum der Impfung, die Registriernummer des Betriebes, die Anzahl der geimpften Tiere sowie der verwendete Impfstoff schriftlich mitzuteilen.

  3. Die Allgemeinverfügung tritt am Tag nach ihrer Bekanntgabe in Kraft.

 

Erläuterung

1.) Laut aktueller Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Institutes "hat sich die Blauzungenkrankheit, Serotyp 4 (BTV-4), von Griechenland über den Balkan Richtung Nordwesten ausgebreitet. Ende 2015 und Anfang 2016 wurden Fälle in Österreich festgestellt. Im Jahr 2016 waren bisher im Wesentlichen Italien, Slowenien, Kroatien und Serbien betroffen. Die Fälle im Norden Italiens, bei denen hauptsächlich Rinder und Schafe, aber auch einzelne Ziegen- und Muflonbetriebe betroffen sind, liegen zum Teil weniger als 150 km entfernt von der deutschen Grenze. In Frankreich zirkuliert die Blauzungenkrankheit, Serotyp 8 (BTV-8), seit August 2015. Im Herbst 2016 stieg die Anzahl gemeldeter BT-Fälle wieder stark an und es kam zu einer Ausdehnung des betroffenen Gebiets. Inzwischen liegen einige der gemeldeten Fälle weniger als 150 km von der deutschen Grenze entfernt (siehe Karte). In Frankreich wurden im März 2017 (Stand 23.3.2017) 68 BTV-8 Fälle gemeldet. Im Februar 2017 waren es deren 180 und im Januar 2017 251 Fälle.

In Italien zirkuliert BTV-4 in den meisten Regionen Italiens. In diesem Jahr wurden bisher 65 Fälle gemeldet, 31 Fälle im Januar 18 Fälle im Februar und bis zum 22. März 2017 4 Fälle.

Auswirkungen auf Deutschland

Auch wenn die aktuellen Epidemien von BTV-8 und BTV-4 mit wenig ausgeprägten Krankheitszeichen einhergehen, ist die klinische Überwachung für die Früherkennung wichtig. Folgende Symptome sind möglich: Fieber, Entzündung der Schleimhäute, Geschwüre und Nekrosen in der Haut und der Maulschleimhaut, an Lippen, Nase, Zitzen und Euter, Ödeme im Kopfbereich und an den Gliedmaßen sowie Atembeschwerden. Stellen Tierhalter solche Symptome fest, sollten sie umgehend ihren Bestandstierarzt kontaktieren.

Da sich die Blauzungenkrankheit weiter in Richtung Deutschland ausgebreitet hat und die Tierseuche insbesondere bei Schafen und Ziegen zu schweren Erkrankungen und Todesfällen führen kann, sollten Tierhalter empfängliche Tiere gegen BTV-8 und BTV-4 impfen lassen."

 

(Friedrich-Löffler-Institut, nationales Referenzlabor)

 

 

2.) Rechtlicher Hintergrund:

Die Verordnung zum Schutz gegen die Blauzungenkrankheit legt fest, dass im Fall der Seuchenfeststellung ein Sperrbezirk mit einem Radius von 100 km um den Ausbruchsbestand und zusätzlich mit einem 50 km Radius um den Sperrbezirk ein Beobachtungsgebiet eingerichtet werden muss.

 

Fazit

Von den o.g. Schutzmaßregeln wäre eine erhebliche Zahl Tierhalter betroffen, da ein Nachweis des Erregers in Deutschland Handelsbeschränkungen nach sich ziehen würde, das Eintragsrisiko zudem als hoch bewertet wird und die Gesunderhaltung hiesiger Nutztierbestände Ziel des veterinärrechtlichen Verwaltungshandelns ist. Daher wird mit der Tierseuchenallgemeinverfügung nun die Möglichkeit für die Tierhalter des Landkreises geschaffen, ihre Tiere ohne großen bürokratischen Aufwand gegen diese anzeigepflichtige Tierseuche impfen zu lassen. Bisher musste jeder Tierhalter die Genehmigung einzeln beantragen.

Das Virus der Blauzungenkrankheit wird durch Vektoren, insbesondere Gnitzen, übertragen. Insofern ist eine Impfung anzuraten, bevor das Vorkommen von Stechinsekten witterungsbedingt stark ansteigt.

[Tierseuchenallgemeinverfügung]

Breitband für drei Spreewald-Landkreise

(20.04.2017)

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in den drei Spreewald-Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße gewonnen. Bis 3. Quartal 2019 können über 10000 Haushalte und Betriebe (Liste der betroffenen Kommunen unten angefügt) Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Dazu wird das Unternehmen fast 300 Kilometer Glasfaser verlegen und etwa 180 Verteiler umrüsten oder neu aufstellen und mit moderner Technik ausstatten.

 

„Die Telekom wertet mit der geplanten Investition nicht nur die genannten Kommunen und Ortsteile in unseren Landkreisen auf, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet, sagt der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Stephan Loge. „Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von Bürgerinnen und Bürgern an uns gestellt werden“, ergänzt Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. „Wir freuen uns, dass der Breitbandausbau durch die Telekom jetzt auch in der Spreewald-Region ankommt und unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen demnächst davon profitieren werden“, sagt Harald Altekrüger, Landrat des Landkreises Spree-Neiße.

 

„Wir investieren Jahr für Jahr rund vier Milliarden Euro in den Netzausbau in Deutschland. So treiben wir die Digitalisierung voran,“ sagt Diana Pfeufer, Regiomanagerin der Telekom für den Breitband-Ausbau in den drei Landkreisen. „Unser Netz wächst täglich. Mit mehr als 400.000 Kilometern betreibt die Telekom bereits heute das größte Glasfasernetz in Deutschland. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist insgesamt 13.000 Kilometer lang.“

 

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Der Ausbau dauert in der Regel zwölf Monate. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen.

 

Weitere Informationen

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

 

Gebietskörperschaften im Telekom-Ausbau - Landkreis Oberspreewald-Lausitz

  • Stadt Vetschau: ausgebaut werden die Stadt und die Ortsteile Belten, Briesen, Göritz, Jehschen, Koßwig, Laasow, Lobendorf, Missen, Naundorf, Raddusch, Repten, Stradow, Suschow, Tornitz und Wüstenhain
  • Stadt Lübbenau: ausgebaut werden die Stadt und die Ortsteile Groß Lübbenau, Groß Radden, Hindenberg, Klein Radden, Lichtenau und Schönfeld Nord

Kurs für pflegende Angehörige startet in Senftenberg

(20.04.2017)

Der eine wächst langsam hinein, der andere muss sich von heute auf morgen dafür oder dagegen entscheiden. Eines bleibt jedoch gemeinsam: Die wenigsten haben sich die Übernahme der Pflege eines Angehörigen als Lebensaufgabe gewünscht – weder sich selbst noch dem Angehörigen. Antworten auf zahlreiche Fragen, die Betroffene in der neuen Situation bewegen, vermittelt der nächste Kurs des Pflegestützpunktes Oberspreewald-Lausitz für pflegende Angehörige ab Mittwoch, den 26. April. Es werden Themen wie Ernährung, Körperpflege, schonende Bewegungsabläufe, Schmerzvermeidung, Begleitung im Sterbeprozess und rechtliche Aspekte behandelt. Zu jedem Thema sind regionale Experten eingeladen.

 

Der Kurs findet jeweils mittwochs von 15.30 bis 17.30 Uhr an acht Terminen in den Räumlichkeiten des Klubs 66 der Volkssolidarität in der Ernst-Thälmann-Straße 66 in Senftenberg statt und ist für gesetzlich Krankenversicherte kostenfrei.

 

Um telefonische Anmeldung unter (03573) 36 33 45 wird gebeten.

[Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbund Oberspreewald-Lausitz e.V.]

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Verwaltungsstrukturreform – Stellungnahme des Landkreises Oberspreewald-Lausitz findet in Teilen Gehör in Potsdam

(12.04.2017)
Innen- und Finanzminister stellten gestern die beabsichtigten Veränderungen an den bisherigen Planungen zur Verwaltungsstrukturreform für Brandenburg vor, wichtigste Erkenntnis: Der geplante Großkreis „Niederlausitz“ ist vorerst vom Tisch. Auch in der finanziellen Ausgestaltung der Reform soll nachgebessert werden, ebenfalls die Anzahl der Abgeordneten der Kreistage wird eine Erweiterung erfahren.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz nimmt die Änderungsvorschläge von Innen- und Finanzminister zur Kenntnis.

 

Mit den beabsichtigten Änderungsvorschlägen der Landesregierung wurde in Teilen die Stellungnahme des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Referentenentwurf zur Verwaltungsstrukturreform berücksichtigt und Forderungen des Landkreistages entsprochen.

 

Bereits Anfang März hat der Kreistag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz den ursprünglichen Vorschlag der Neubildung des Landkreises Niederlausitz aus den Gebieten der bisherigen Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Spree-Neiße sowie der kreisfreien Stadt Cottbus abgelehnt. Auch hinsichtlich einer auskömmlichen und verbindlichen Finanzierung der Reform sowie die Änderung der Anzahl der Abgeordneten im Kreistag forderte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Landesregierung in der durch den Kreistag beschlossenen Stellungnahme auf, diese Punkte in einer zwingend notwendigen Überarbeitung des vorliegenden Referentenentwurfs zu berücksichtigen. Weiterhin wurde auch gefordert, dass nur eine umfassende Funktionalreform (Aufgabenverteilung von Land auf die Landkreise) eine Strukturreform (Kreisneugliederung) rechtfertigt.

 

Ob aber die beabsichtigten Änderungsvorschläge von Innen- und Finanzminister letztendlich den leitbildgerechten, praktikablen und den verfassungsrechtlichen Anforderungen entsprechen werden, gilt es im weiteren Verlauf abzuwarten. Denn mit der Vorstellung zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung handelt es sich vorerst lediglich um Vorschläge, bevor das Kabinett Ende Mai und der Landtag im November dieses Jahres voraussichtlich über eine Funktional- und Verwaltungsstrukturreform beschließen werden.

Internationale BTU-Alumni im Porträt

(12.04.2017)

Noch bis Mittwoch, den 3. Mai lädt die Wanderausstellung im Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, in der Großenhainer Straße 62 in Senftenberg dazu ein, internationale Absolventen der BTU Cottbus-Senftenberg und ihre Beweggründe für einen Berufsstart in der Region kennenzulernen. Musikalisch untermalt wurde die Ausstellungseröffnung am 5. April von Projektkoordinatorin Dr. rer. Pol. Bruna Leuner persönlich, begleitet von Ralf Schuster am Akkordeon. Schuster, tätig im Multimediazentrum der BTU, fotografierte einen Großteil der Porträtfotos der Ausstellung.  

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz unterstützt das Projekt „GoLus – Ready, Steady, Go and Stay in Lusatia" der BTU Cottbus-Senftenberg. Dessen Ziel ist es, Kontakte zwischen internationalen Studierenden der BTU Cottbus-Senftenberg und der regionalen Wirtschaft zu und somit die Integration der Absolventen in den Arbeitsmarkt zu fördern. Dafür soll ein Netzwerk regionaler Wirtschaftsverbände, Unternehmen, Kommunen und des Landkreises OSL aufgebaut werden. Das Projekt ist eines von 10 deutschlandweit ausgewählten Projekten der Initiative „Study & Work – Regionale Netzwerke zur Bindung von internationalen Studierenden“, einer gemeinsamen Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus sowie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

[Zum Projekt "GoLus - Ready, Steady … Go and Stay in Lusatia"]

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„Senftenberg bietet beste Voraussetzungen einer Kreisstadt heute und in der Zukunft“

(07.04.2017)

Schreiben an Ministerium übergeben: OSL-Landrat, Kreistagsvorsitzende und Bürgermeister werben für Kreissitz

 

Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, die Vorsitzende des Kreistages Martina Gregor-Ness und Bürgermeister Andreas Fredrich rühren mit einem Schreiben nach Potsdam gemeinsam die Werbetrommel für den Erhalt Senftenbergs als Kreisstadt. Im Zusammenhang mit der geplanten Neugliederung der Landkreise hatte das Ministerium des Inneren und für Kommunales Ende Januar dazu aufgefordert, zu einer umfassenden Sachverhaltsermittlung in Bezug auf mögliche Kreissitze beizutragen.

64 Seiten umfasst nun das Papier, das ausgehend von den derzeitigen Verwaltungsstandorten des Landkreises auch die zahlreichen Potentiale für eine zukunftsfeste Kreisverwaltung in der Kreis- und Universitätsstadt Senftenberg aufzeigt. Verkehrstechnisch verfügt Senftenberg über beste Anbindungen über die A13, die B169 und B96 sowie über die Bahn mit Direktverbindungen nach Berlin, Cottbus, Dresden und Leipzig und bietet umfangreiche räumliche Kapazitäten mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten unter besten infrastrukturellen Voraussetzungen – um nur einige der Argumente für den Kreissitz zu nennen. Die Stadt als Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturzentrum im Süden Brandenburgs „bietet beste Voraussetzungen bei Änderungen der Verwaltungsstrukturen oder der Aufgabenwahrnehmung flexibel die daraus notwendig werdenden Bedarfe bedienen zu können“, lautet das Fazit des Schreibens.

Anfang März dieses Jahres hatte der Kreistag auf seiner Sitzung nahezu einstimmig die Stellungnahme des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Referentenentwurf eines Neugliederungsgesetzes der Landkreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg beschlossen. Laut Beschluss stimmte der Landkreis damit dem vorliegenden Vorschlag der Neubildung des Landkreises Niederlausitz mit den Gebieten der bisherigen Landkreise Elbe-Elster, OSL, Spree-Neiße und der bisher kreisfreien Stadt Cottbus nicht zu.

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Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold zu Gast in Lauchhammer

(06.04.2017)

Rund 280 Kinder verfolgten gespannt die Aufführungen der Augsburger Puppenkiste, die im Rahmen der Aufklärungskampagne Papilio am 30. März im Kulturhaus Mitte in Lauchhammer Station machte. Die Geschichte „Paula und die Kistenkobolde“ ist Bestandteil des mehrfach ausgezeichneten Präventionsprogramms „Papilio-3bis6“ zur frühzeitigen Vorbeugung gegen die Entwicklung von Suchtverhalten und Gewaltbereitschaft. Das Programm ist vielfach praxiserprobt. Bereits über 360 pädagogische Fachkräfte in Brandenburg arbeiten mit Papilio in ihren Einrichtungen. Grit Klug, Beigeordnete des OSL-Landrats, befürwortet die Kampagne.

Die Dezernentin und Beigeordnete des Landrats, Grit Klug, die ebenso an der Aufführung teilnahm wie auch Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss, begrüßt das Präventionsprogramm und wünscht sich, dass noch mehr pädagogische Fachkräfte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Papilio in ihrer Einrichtung umsetzen. „Das Programm ist ein Gewinn für jeden Kindergarten im OSL-Kreis. Es hilft unseren Kleinsten dabei, mit ihren eigenen Gefühlen und auch denen anderer umzugehen und fördert somit eine stabile, gesunde Entwicklung der Kinder. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um Sucht und Gewalt vorzubeugen. Vielen Dank an den Papilio e.V. und die Kistenkobolde für ihre engagierte Aufführung hier im Landkreis OSL“, erklärt die Beigeordnete.

Ziel des wissenschaftlich fundierten Programms für Drei- bis Sechsjährige ist es, die sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindern zu stärken und gewaltfreies Konfliktlösen sowie soziale Regeln zu vermitteln. Papilio beinhaltet mehrere Bausteine und bezieht gleichermaßen Erzieherinnen und Erzieher, Kinder und Eltern mit ein. Neben der Augsburger Puppenkiste engagieren sich Krankenkassen, Stiftungen, Universitäten, Ministerien und Wohlfahrtsverbände als Partner des Präventionsprogramms. Zentraler Partner seit 2016 ist die Barmer Krankenkasse. Das Gesundheitsministerium finanziert die entsprechende Fortbildung und Weiterqualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher.

[Papilio e.V.]

["Paula und die Kistenkobolde"]

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Frühe Hilfen OSL: Zweite Fachkonferenz vernetzt Akteure zum Wohle junger Familien

(06.04.2017)

Nach der erfolgreichen ersten Netzwerkkonferenz Ende des Jahres 2015, fand am Mittwoch, dem 22. März 2017 auf dem Gelände des FamilienCampus in Klettwitz das nunmehr zweite große Treffen der Akteure des Netzwerks „Frühe Hilfen OSL“ statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Netzwerkkoordinator Uwe Hühne und Simone Weber-Karpinski, der Geschäftsführerin der Klinikum Campus GmbH, die die Teilnehmer sogleich über Aktuelles rund um das Netzwerk „Frühe Hilfen OSL“ informierten. Im Mittelpunkt der knapp vierstündigen Veranstaltung standen Vorträge und Workshops von und mit Experten aus der Praxis. Den fachlichen Rahmen eröffnete Diplom-Psychologin Bärbel Derksen mit einem Impulsreferat zur Thematik Säuglings-Eltern-Psycho-Therapie. Mit Videosequenzen auffälliger Verhaltenssituationen brachte sie den Anwesenden dieses wichtige Thema näher. Im Anschluss daran nahmen die sogenannten World-Cafés ihre Arbeit auf – Workshops, bestehend aus Akteuren für frühe Hilfen jeglicher Art. In den Gruppen wurden anhand von Fallbeispielen unterschiedliche Familiensituationen besprochen und insbesondere mögliche Unterstützungsangebote diskutiert. Im Anschluss daran stellten die verschiedenen Gruppen ihre Lösungsbeispiele den Teilnehmern vor. Auch der Austausch der verschiedenen Akteure untereinander kam innerhalb der Netzwerkkonferenz nicht zu kurz.

Das Netzwerk „Frühe Hilfen OSL“ unter Federführung von Netzwerkkoordinator Uwe Hühne vom Jugendamt der Kreisverwaltung OSL hat zum Ziel, das Erlernen von Erziehungs- und Beziehungskompetenz junger Mütter und Väter zu fördern. Die Eltern sollen motiviert werden, vorhandene Angebote zu nutzen. Gleichzeitig soll die Vernetzung der Anbieter untereinander gefördert werden. Zu den Gästen und Referenten der zweiten Netzwerkkonferenz zählten unter anderem Ärzte, Pädagogen, Hebammen, Therapeuten, Sozialarbeiter, Verwaltungsmitarbeiter und weitere Akteure aus dem Bereich frühe Hilfen aus der Region, Vertreter der Koordinierungsstelle „Frühe Hilfen Brandenburg“ und des Kompetenzzentrums „Frühe Hilfen Potsdam“. Weitere Informationen zu allen Angeboten des Netzwerkes „Frühe Hilfen“ erhalten interessierte Eltern und Akteure unter www.fruehehilfen-osl.de. Die Internetseite wurde mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins für regionale Entwicklung

e. V. in Potsdam erstellt.

 

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Hilfe für Frauen und ihre Kinder - Aktuelle Beratungstermine des Frauenhauses im Landkreis OSL

(04.04.2017)
Eine Mitarbeiterin des Frauenhauses Lauchhammer bietet in den Monaten April bis Juni 2017 Beratung und Begleitung für von Gewalt betroffene Frauen an folgenden Orten und Terminen an:

 

Lübbenau

donnerstags: 06.04., 04.05., 01.06.

von 10.00 12.00 Uhr

im Kulturzentrum- Lübbenau

Güterbahnhofstraße 57- 61, Gleis 3

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Vetschau

donnerstags: 06.04., 04.05., 01.06. 

von 13.00 – 15.00 Uhr

im Bürgerhaus

August- Bebel- Str. 8

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Calau

mittwochs: 12.04., 10.05., 14.06.

von 13.30 15.30 Uhr,

in der Kontakt und Begegnungsstelle des Vereins "Die Brücke" e.V.,

Kirchstrasse 8

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Großräschen

montags: 03.04. (an den Feiertagen 01.05. und 05.06. entfallen die Beratungen) 

von 13.00 – 15.00 Uhr

im Mehrgenerationenhaus

Rudolf-Breitscheid-Straße 5,

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Senftenberg

NEU!!! montags: 20.03., 27.03., 03.04., 10.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., 12.06., 19.06., 26.06.

von 09.00 – 12.00 Uhr

in der Erziehungsberatung des Fröbel e.V.

Stralsunder Straße 12,

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Ruhland

donnerstags: 06.04., 04.05., 01.06. 

von 14.00 – 16.00 Uhr

in der Stadtbibliothek

Güterbahnhofstraße 1

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Ortrand

donnerstags: 13.04., 11.05., 08.06.

von 09.00 Uhr – 11.00 Uhr

im Vereinshaus

Kirchplatz 9

Ansprechpartner: Frau Krengel (Dipl.-Sozpäd.)

 

Schwarzheide

donnerstags: 16.03., 20.04., 18.05., 15.06. 

von 15.00 – 17.00 Uhr

in der Stadtverwaltung

Ruhlander Str. 102

Ansprechpartner: Frau Heintke

 

Lauchhammer

montags: 20.03., 27.03., 03.04., 10.04., 24.04., 08.05., 15.05., 22.05., 29.05., 12.06., 19.06., 26.06.

von 09.00- 12.00 Uhr

im Vereinshaus „Domizil“

Alte Gartenstraße 24

 

Lauchhammer

dienstags: 21.03., 28.03., 04.04., 11.04., 18.04., 25.04., 02.05., 09.05., 16.05., 23.05., 30.05., 06.06., 13.06., 20.06., 27.06.

von 15.00- 18.00 Uhr

im Vereinshaus „ Domizil“

Alte Gartenstraße 24

 

Schipkau und Klettwitz nur nach telefonischer Absprache unter Telefon (03574) 26 93

 

Die Beratung ist kostenlos und anonym. Sie richtet sich an Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenssituationen und bietet:

 

  • Hilfe bei seelischer und körperlicher Misshandlung
  • Klärung bei Fragen zu Trennung und Scheidung, Unterhalt und finanzieller Absicherung

  • Unterstützung bei der Wohnungssuche und Vermittlung weiterer Hilfsangebote

  • die Möglichkeit, offen zu reden

 

Frauen mit ihren Kindern erhalten bei seelischer und körperlicher Misshandlung sofort unter der Telefonnummer (03574) 26 93 Schutz, Unterkunft und Beratung im Frauen- und Kinderschutzhaus. Über diese Telefonnummer sind auch Terminvereinbarungen für die mobilen Beratungen möglich.

 

Die Vermittlung erfolgt in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen über die Polizeiwache Lauchhammer unter der Telefonnummer (03574) 76 50 oder den Notruf 110.

 

Frauenhaus Lauchhammer

Postfach 100 147

01969 Lauchhammer

Telefon (03574) 26 93

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Landkreis erhält 8,8 Millionen Euro Bundesfördermittel und setzt damit den Grundstein für schnelles Internet im gesamten OSL-Gebiet

(22.03.2017)

Breitbandausbau wird in unterversorgten Regionen mit milliardenschwerem Bundesprogramm gefördert.

 

Landrat Siegurd Heinze nahm am Dienstagnachmittag in Berlin beim Bundesministerium für Verkehr und digitaler Infrastruktur (BMVI) sichtlich erfreut den Fördermittelbescheid in Höhe von 8.833.528,24 Euro vom Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann (MdB) entgegen.

 

Mit der Übergabe des Fördermittelbescheides kann der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz weiter vorangebracht werden, um unterversorgte Gebiete an ein schnelles Digitalnetz anzuschließen. Auch für die Komplementärfinanzierung durch das Land Brandenburg in Höhe von 5.891.275,59 Euro liegt dem Landkreis bereits eine entsprechende Absichtserklärung vor. Dies stimmt Landrat Siegurd Heinze zuversichtlich, dass mit der Durchführung und des Abschlusses des Ausschreibungsverfahrens noch in diesem Jahr mit dem Breitbandausbau begonnen werden kann.

 

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von insgesamt knapp 20 Millionen Euro Millionen Euro stellt der Ausbau der digitalen Infrastruktur eines der umfangreichsten Projekte der vergangenen Jahre im Landkreis OSL dar. Für das ehrgeizige Ziel, bis Ende 2018 97 Prozent aller Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen, haben auch die Bürgermeister und Amtsdirektoren ihre volle Unterstützung zugesagt, da dieses Vorhaben Schwerpunkt in allen Städten und Gemeinden des Landkreises ist. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zum Projekt Breitbandausbau wurde hierzu bereits Ende letzten Jahres mit allen Kommunen abgeschlossen.

 

Hintergrund:

 

Auf Antrag fördert der Bund Kommunen und Landkreise in unterversorgten Regionen mit insgesamt vier Milliarden Euro, um den flächendeckenden Breitbandausbau in ländlichen Regionen weiter voranzubringen. Innerhalb eines Jahres hat das BMVI 336 Netzausbauprojekte in ganz Deutschland bewilligt. Für jedes Ausbauprojekt erhalten Landkreise und Kommunen bis zu 15 Millionen Euro Bundesmittel, um unterversorgte Gebiete an das Turbo-Internet anzuschließen.

 

Bei den Zuwendungsbescheiden beträgt der Fördersatz 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden, so dass von den Landkreisen und Kommunen mit geringer Wirtschaftskraft nur noch Eigenmittel in Höhe von ca. zehn Prozent getragen werden müssen. Bei Kommunen, welche sich im Haushaltssicherungsverfahren befinden, besteht laut Richtlinie zusätzlich auch die Möglichkeit, dass die Eigenmittel von den Ländern übernommen werden können.

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10. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

(22.03.2017)

Der Startschuss für den traditionsreichsten Wettbewerb im ländlichen Raum ist gefallen!

 

Zum 10. Mal werden alle Gemeinden, Dörfer und Ortsteile des Landkreises Oberspreewald-Lausitz aufgerufen, sich im Rahmen des Kreiswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ zu vergleichen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Gemeinden, Gemeinde- und Ortsteile mit überwiegend dörflichem Charakter und bis zu 3000 Einwohnern.

 

Bis zum 30.06.2017 können sich die Dörfer anhand des Anmeldeformulars registrieren lassen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.osl-online.de/seite/102167/landwirtschaft-ländlicher-raum.html

http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.481849.de

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Die Folklorelawine rollt auch 2017 wieder durch die Landkreise SPN und OSL

(16.03.2017)

Vom 7. bis zum 9. Juli ist das Folklorespektakel wieder an drei Orten in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz zu erleben.

 

Nähere Informationen erhalten Sie demnächst hier oder unter www.internationale-folklorelawine.de.

 

[Flyer Folklorelawine 2017]

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Entgegen früherer Prognosen: Geburtenzahl in OSL bleibt stabil

(13.03.2017)

Mit insgesamt 802 Geburten konnten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Jahr 2016 ebenso viele neue Erdenbürger begrüßt werden wie im Vorjahr. Das Verhältnis von Jungen zu Mädchen ist dabei erstmals seit Jahren wieder nahezu ausgeglichen: 393 Mädchen und 409 Jungen wurden 2016 im Landkreis geboren. Das ermittelte das Gesundheitsamt des Landkreises auf Grundlage der Melderegister der Einwohnermeldeämter. Die meisten Babys wurden mit 198 Geburten erneut in Senftenberg gezählt, gefolgt von Lübbenau/Spreewald mit 124 Geburten.

 

2015 wurden im Landkreis 802 Kinder geboren, darunter 364 Mädchen und 438 Jungen. In den Jahren zuvor waren es 763 (2014) bzw. 757 Kinder (2013).

 

Erfreut darüber, dass der prognostizierte Geburtenrückgang des Statistischen Bundesamtes im Landkreis bisher so nicht eingetroffen ist, zeigt sich Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales: „Die stabile Geburtenrate wird aus Sicht des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als sehr positiv bewertet“, erklärt er und führt die erfolgreiche Entwicklung der Region, den stabilen Arbeitsmarkt oder auch die zahlreichen Rückkehrerfamilien als mögliche Gründe für die Entwicklung an.

 

Die aktuelle Geburtenstatistik können Sie der beigefügten Tabelle entnehmen.

[Geburtenstatistik 2016]

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz gibt bekannt:

(13.03.2017)

 

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat in seinen Beratungen am 8. und 13. Februar 2017 insgesamt 685 zonale Bodenrichtwerte für baureifes Land sowie 30 zonale Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke zum Stichtag 31. Dezember 2016 beschlossen.

 

Da der Grundstücksmarkt in den meisten Gegenden der beiden Landkreise stagniert, blieben 89% der bisherigen Bodenrichtwerte gegenüber dem Vorjahr unverändert.

 

In einigen Kommunen findet jedoch rege Bautätigkeit statt. Das führte in 46 Fällen zu einer Anhebung des Bodenrichtwertes meistens um 1 €/m² bis 2 €/m² (60 %). Erhöhungen um 5 €/m² und mehr wurden für sieben Bodenrichtwerte beschlossen.

 

Dabei konzentrierten sich diese positiven Veränderungen unter anderem auf die Stadt Spremberg und Umgebung, die Gemeinde Kolkwitz und einige ihrer Ortsteile, die Stadt Ortrand sowie auf mehrere ländliche Ortsteile der Stadt Lübbenau/Spreewald. Die höchsten Bodenrichtwertsteigerungen verzeichneten die Kreisstadt Senftenberg mit dem Ortsteil Brieske und der Ortsteil Ragow der Stadt Lübbenau/Spreewald.

 

Im Gegenzug mussten wegen nachlassender Bodenpreise 28 Bodenrichtwerte vorwiegend um rund 10% gesenkt werden. Das entspricht meistens einer Reduzierung um 1 €/m² bis 2 €/m².

 

Mit 11 neuen Bodenrichtwerten wurde die zonale Flächendeckung gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht.

 

Die Entwicklung der land- und forstwirtschaftlichen Bodenrichtwerte war zonal recht unterschiedlich. Sie reicht von rückläufig bzw. stark rückläufig über stagnierend bis steigend und stark steigend.

Die Bodenrichtwerte liegen für Ackerland zwischen 0,40 €/m² und 0,60 €/m², für Grünland zwischen 0,34 €/m² und 0,55 €/m² und für Forsten zwischen 0,32 €/m² und 0,67 €/m².

 

Offenlegung:

Die Veröffentlichung der beschlossenen Bodenrichtwerte gemäß § 12 Abs. 2 der Gutachterausschussverordnung des Landes Brandenburg (BbgGAV) erfolgt im Internet über das amtliche Bodenrichtwert-Portal „Boris Land Brandenburg“.

 

Seit 1. März 2017 stehen dort die neuen Bodenrichtwerte jederzeit für die interessierte Öffentlichkeit kostenfrei zur Einsichtnahme zur Verfügung. Darüber hinaus können auch die Bodenrichtwerte ab dem Stichtag 1. Januar 2010 kostenfrei eingesehen oder durch registrierte Nutzer gebührenpflichtig abgerufen und ausgedruckt werden.

 

Das Bodenrichtwert-Portal ist unter dem folgenden Link zu erreichen:

https://www.boris-brandenburg.de/boris-bb/

 

Außerdem besteht die Möglichkeit, in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ab sofort während der Sprechzeiten in die digitale Bodenrichtwertkarte Einsicht zu nehmen sowie Auskünfte zu den Bodenrichtwerten kostenfrei in mündlicher oder gebührenpflichtig in schriftlicher Form zu erhalten.

 

Die Geschäftsstelle befindet sich beim Fachbereich Kataster und Vermessung des Landkreises Spree-Neiße im Landesgerichts- und Behördenzentrum Südeck, Vom-Stein-Straße 30, 03050 Cottbus. Telefonisch ist diese zu den Sprechzeiten unter (0355) 49 91 – 22 47 zu erreichen.

 

Sprechzeiten: Dienstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

 

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Gutachterausschüsse des Landes Brandenburg (http://www.gutachterausschuss-bb.de/).

Stellungnahme des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und des Landkreistages Brandenburg zum Referentenentwurf des Kreisneugliederungsgesetzes

(28.02.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

im Dezember 2016 wurde der Referentenentwurf zum Kreisneugliederungsgesetz durch das Innenministerium veröffentlicht.

 

Den Landkreisen und kreisfreien Städten wird im Rahmen der Beteiligung die Möglichkeit gegeben, zum Referentenentwurf bis zum 10.03.2017 Stellung zu beziehen.

 

Die Stellungnahme ist durch einen Beschluss des Kreistages zu legitimieren.

 

In der Anlage zu dieser Mitteilung finden Sie die erarbeitete Stellungnahme des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Referentenentwurf.

 

Die Stellungnahme wurde von der Verwaltung sowie der aus Kreistagsabgeordneten und der Verwaltungsführung bestehenden „Arbeitsgruppe Verwaltungsstrukturreform“ erarbeitet und wird als Vorschlag zur Beschlussfassung in einen Sonderkreistag eingesteuert.

 

Die öffentliche Sitzung des Sonderkreistages Oberspreewald-Lausitz wird hierzu am 02. März um 18:30 im Kulturhaus Klettwitz stattfinden, zu der auch Sie recht herzlich eingeladen sind.

 

Über die beabsichtigte Kreisgebietsreform wird der Landtag Brandenburg erst nach der Bundestagswahl im September 2017 abstimmen.

 

Weiterhin ist dieser Mitteilung auch die Stellungnahme des Landkreistages Brandenburg vom 14. Februar 2017 zum Referentenentwurf des Kreisneugliederungsgesetzes beigefügt.

 

Der Landkreistag Brandenburg ist der kommunale Spitzenverband der 14 Landkreise in Brandenburg und vertritt die gemeinsamen Belange seiner Mitglieder.

 

Über die weitere Entwicklung werden wir Sie möglichst zeitnah auf dem Laufenden halten.

 

Freundliche Grüße

 

Siegurd Heinze

Landrat

[Beschlussvorlage des Landkreises OSL]

[Stellungnahme des Landkreistages]

„Frauen MACHT faire Chancen“: Brandenburgische Frauenwoche startet am 2. März

(16.02.2017)
Auftaktveranstaltung am 4. März/Programm steht ab sofort online

 

Vor dem Hintergrund der im September stattfindenden Bundestagswahlen steht die 27. Brandenburgische Frauenwoche vom 2. bis 15. März unter dem landesweiten Motto „Frauen MACHT faire Chancen“. Frauenverbände und -vereine, Selbsthilfegruppen und Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz laden mit zahlreichen Veranstaltungen dazu ein, sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Chancengleichheit in Politik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das Programm kann ab sofort weiter unten auf dieser Seite heruntergeladen werden und liegt in gedruckter Form in verschiedenen Einrichtungen aus.

 

Den Start zur Frauenwoche in OSL bildet wie in jedem Jahr die Auftaktveranstaltung des Landkreises „Frauen MACHT faire Chancen“ am Samstag, den 4. März 2017 ab 14.30 Uhr im Kulturhaus Klettwitz. Eröffnet wird diese von der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, Carola Wolschke und Landrat Siegurd Heinze. Die Besucherinnen und Besucher erwartet im Anschluss ein inspirierender Vortrag zu 100 Jahren Weltgebetstag – „Was ist denn fair?“. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag durch „Chorolus“. Als krönenden Abschluss der Veranstaltung präsentiert die Kabarettistin Andrea Kulka ihr Programm „Ich mach mich frei“.

Die Brandenburgische Frauenwoche findet in jedem Jahr rund um den Internationalen Frauentag und den Weltgebetstag statt. Den Weltgebetstag feiern Menschen weltweit an jedem ersten Freitag im März. Christliche Frauen verschiedener Konfessionen laden zu ökumenischen Gottesdiensten im gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein, die jährlich von Frauen aus einem anderen Land organisiert werden. In diesem Jahr am 3. März von Frauen der Philippinen.

Mit einem umfangreichen Programm beteiligen sich erneut zahlreiche Vereine, Einrichtungen und Organisationen an der Brandenburgischen Frauenwoche im Landkreis OSL. Eine Bundestagsabgeordnete erzählt aus ihrem Politikerinnenalltag, Frauen in Führungspositionen berichten von ihrem Weg zur Führungskraft. Neben Diskussionsrunden werden ein kultureller Brunch mit Vernissage, eine Buchlesung, Reiseberichte, Ausstellungen, Vorträge und vieles mehr angeboten. Anlässlich des Internationalen Frauentages findet am 8. März zudem eine Festveranstaltung mit „zauberhaftem“ Unterhaltungsprogramm statt.

Bei Fragen zur Brandenburgischen Frauenwoche in OSL steht Ramona Metag, Mitarbeiterin im Büro der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, telefonisch unter (03573) 870-1032 zur Verfügung.

 

[Programmheft 2017]

Foto zu Meldung: „Frauen MACHT faire Chancen“: Brandenburgische Frauenwoche startet am 2. März

Eröffnung am neuen Standort: Erster Kunde des Straßenverkehrsamtes Calau begrüßt

(27.01.2017)

Pünktlich um 8.30 Uhr am Donnerstagmorgen, den 26. Januar 2017 war es soweit: nach ihrem Umzug und der dadurch notwendigen kurzzeitigen Schließung wurde die Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz an ihrem neuen Sitz im ersten Obergeschoss des Sparkassengebäudes in der Cottbuser Straße 26 in Calau wiedereröffnet. Landrat Siegurd Heinze, Calaus Bürgermeister Werner Suchner und Lothar Piotrowski, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederlausitz, ließen es sich nicht nehmen, den ersten Kunden persönlich zu begrüßen.

Volker Schmidt vom Autohaus Liebsch in Lübben staunte nicht schlecht, als er mit der Wartenummer Eins in der Hand am Donnerstagmorgen das Büro der Zulassungsstelle betrat. Warteten doch neben der Sachbearbeiterin des Straßenverkehrsamtes Karin Lange der Landrat des OSL-Kreises Siegurd Heinze, Bürgermeister Werner Suchner und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Niederlausitz Lothar Piotrowski persönlich im Großraumbüro, um ihn als den ersten Kunden am neuen Standort mit Blumen und einem extra angefertigten Sonderschild willkommen zu heißen. „Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz dankt allen Kunden des Straßenverkehrsamtes für ihre Geduld während der vorübergehenden Schließung der Zulassungsstelle in der vergangenen Woche. Ein großer Dank geht darüber hinaus an alle Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes für den reibungslosen Umzug und die pünktliche Wiedereröffnung“, äußerte sich Landrat Heinze. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz Lothar Piotrowski freue er sich auf ein angenehmes und kooperatives Mietverhältnis. Bürgermeister Suchner begrüßte ebenfalls den neuen Standort, erhofft er sich doch damit eine weitere Belebung der Stadtmitte Calaus.

Nach 25 Jahren Straßenverkehrsamt OSL am Standort in der Calauer Straße der Freundschaft stimmten die Abgeordneten des Kreistages im vergangenen Jahr für einen Umzug der Behörde in die Niederlassung der Sparkasse Niederlausitz im Stadtzentrum von Calau. Der entsprechende Mietvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren wurde Ende März 2016 unterzeichnet. Mehrere Gründe sprachen für den Umzug des Straßenverkehrsamtes in Calaus Zentrum. Zum einen bedeutet der Standort eine Stärkung der Innenstadt von Calau, was sowohl für Bürger als auch Gewerbetreibende Vorteile mit sich bringt, zum anderen verkürzen sich durch die Lage des Kreishauses Calau direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite notwendige Verwaltungswege. Durch die Unterbringung des Sachgebietes Verkehrswesen in leerstehenden Räumen des Kreishauses wird zugleich eine verbesserte Auslastung erzielt. Die Sparkasse Niederlausitz konnte damit ebenfalls freistehende Raumkapazitäten einer Nutzung zuführen. Neben der Zulassungs- und Führerscheinbehörde sind nun auch drei Schilderdienste im Gebäude untergebracht.

Ab sofort ist die Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde mit geringfügig geänderten Öffnungszeiten an ihrem neuen Sitz in der Cottbuser Straße 26 in Calau erreichbar.

Neue Sprechzeiten der Kfz-Zulassungsstelle & Fahrerlaubnisbehörde:
Mo 8.30 – 12 Uhr
Di 8.30 – 12 Uhr und 13 – 17.30 Uhr
Do 8.30 – 12 Uhr und 13 – 17.30 Uhr
Fr 8.30 – 12 Uhr

Und noch ein Hinweis: Zur Überbrückung eventueller Wartezeiten steht allen Kunden der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde OSL kostenfrei für die Dauer von einer Stunde das W-LAN der Sparkassengeschäftsstelle im Erdgeschoss zur Verfügung.

Foto zu Meldung: Eröffnung am neuen Standort: Erster Kunde des Straßenverkehrsamtes Calau begrüßt

Erfolgreiche Premiere des Landkreises OSL auf dem Brandenburg-Tag der IGW

(26.01.2017)

Viel Aufmerksamkeit konnte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz gemeinsam mit Weinbau Wobar aus Großräschen am Montag, den 23. Januar auf der Internationalen Grünen Woche für sich verbuchen. Zahlreiche Gäste statteten dem Gemeinschaftsstand des Landkreises in der Brandenburg-Halle einen Besuch ab. Im Rahmen des Brandenburg-Tages wurde zudem auf der großen Hallen-Bühne ein umfangreiches Programm mit Auszeichnungen, Brandenburger Königinnen und der Staffelstabübergabe für das diesjährige Brandenburger Dorf- und Erntefest geboten.

 

Zu den Gästen des OSL-Standes zählten auch Ministerpräsident Woidke und Minister Vogelsänger, die sich gemeinsam mit Landrat Siegurd Heinze von der Qualität des Großräschener Weines überzeugten, welcher vor wenigen Tagen mit dem pro agro-Marketingpreis 2017 in der Kategorie Ernährungswirtschaft ausgezeichnet wurde. Ebenfalls eine Auszeichnung ging am Brandenburg-Tag an zwei Bäckerbetriebe aus dem OSL-Kreis: Bäckerei Anders aus Lauchhammer und Bäckerei Wahn aus Vetschau wurde das Qualitätssiegel Goldene Brezel 2017 verliehen. Auf der großen Bühne der Landeshalle nahmen Bengt Kanzler, Bürgermeister der Stadt Vetschau/Spreewald und Ulrich Lagemann, Ortsvorsteher des Ortsteils Raddusch, den Staffelstab für die Ausrichtung des Dorf- und Erntefestes am 9. und 10. September entgegen. Aus diesem Anlass stellte sich das Spreewalddorf Raddusch mit einem eigenen Bühnenprogramm vor. 

 

Über ausgezeichneten Wein hinaus gibt es am Gemeinschaftsstand 132 des Landkreises OSL noch einiges zu entdecken: bis morgen haben alle Besucher die Gelegenheit, den Landwirtschaftsbetrieb Domin aus Peickwitz kennenzulernen und sich über die Museen des OSL-Kreises zu informieren. Am Freitag, den 27. Januar wird die Seifenmanufaktur AliSavon aus Neupetershain mit von der Partie sein und am kommenden Wochenende wird sich die Fleischerei Ulrich Lehmann mit ihren Produkten vorstellen.

[Ministerpräsident Woidke überzeugte sich gemeinsam mit Landrat Heinze von der Qualität des ausgezeichneten Großräschener Weines am Gemeinschaftsstand des Landkreises OSL. Foto Landkreis.]

[Das Spreewalddorf Raddusch gestaltet anlässlich der Staffelstabübergabe ein eigenes Bühnenprogramm. Foto Landkreis.]

[äckerei Anders aus Lauchhammer und Bäckerei Wahn aus Vetschau werden mit dem Qualitätssiegel Goldene Brezel 2017 ausgezeichnet. Foto Landkreis.]

[Weinbau Wobar präsentiert sich gemeinsam mit dem Landkreis OSL am Brandenburg-Tag der Grünen Woche Berlin. Foto Landkreis.]

Foto zu Meldung: Erfolgreiche Premiere des Landkreises OSL auf dem Brandenburg-Tag der IGW

„Voller Schätze“ – Premiere für den Landkreis OSL auf der Internationalen Grünen Woche

(19.01.2017)

Zum ersten Mal präsentiert sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz vom 20. bis 29. Januar 2017 auf der Internationalen Grünen Woche Berlin. Mit einem ebenso vielfältigen wie abwechslungsreichen Angebot regionaler Produkte und Kultur ist der Landkreis in der Brandenburg-Halle vertreten.

Für den Landkreis OSL ist es eine Premiere, für die vertretenen Unternehmen der Region eine einzigartige Möglichkeit, sich und ihre Produkte auf der weltgrößten Verbrauchermesse für Land- und Ernährungswirtschaft zu präsentieren. „Das Angebot wurde sehr gut angenommen, insgesamt zehn Unternehmen werden mit uns am Gemeinschaftsstand vertreten sein“, erklärt Bärbel Weihmann, Leiterin des Sachgebietes Wirtschaft und Förderung des Landkreises, das den Gemeinschaftsstand organisiert.

Als Termin sollte man sich den Brandenburg-Tag am Montag, den 23. Januar vormerken. Nach dessen Eröffnung durch Ministerpräsident Woidke um 10.30 Uhr erfolgt im Laufe des Tages die Staffelübergabe der Gemeinde Steinhöfel an das Spreewalddorf Raddusch, Ortsteil der Stadt Vetschau/Spreewald, zur Ausrichtung des 14. Brandenburger Dorf- und Erntefestes vom 9. bis 10. September 2017.

„So vielfältig und einzigartig der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist, so sind es auch unsere regionalen Unternehmen, die sich mit uns gemeinsam in Berlin präsentieren werden. Alle Gäste der Grünen Woche sind herzlich eingeladen, unseren Stand in der Brandenburg-Halle zu besuchen“, äußert sich Landrat Siegurd Heinze, der selbst am Eröffnungs- wie auch am Brandenburg-Tag teilnehmen wird.

Am Stand 132 präsentieren sich gemeinsam mit dem Landkreis OSL:

 

Messetag

Aussteller

20. bis 22. Januar

dein Zauberglas
Senftenberg
www.deinzauberglas.de

20. Januar

WEINBAU DR. WOBAR

Großräschen
www.weinbauwobar.de

21. Januar

„Der Laden voller Schätze“

Stadthafen Senftenberg

(Präsentation und Verkauf durch den Landkreis)

http://www.die-lausitz.com/

22. Januar

Bioland Imkerei

Lauchhammer

(Präsentation und Verkauf durch den Landkreis)

www.lausitzer-biohonig.de

23. Januar

WEINBAU DR. WOBAR

Großräschen
www.weinbauwobar.de

24. Januar

Hosenaer Kelterei GmbH & Co.KG
Hosena

www.hosenaer-kelterei.de

25. bis 26. Januar

Landwirtschaftsbetrieb Thomas Domin
Peickwitz

www.landwirt-domin.de

24.01. und 26. Januar

Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Senftenberg

www.museum-osl.de

25. Januar

Buchhandlung "Glück auf" GmbH
Senftenberg
http://buchglueck.shop-asp.de/

27. Januar

AliSavon Seifenmanufaktur

Neupetershain

www.alisavon.de

28. bis 29. Januar

Fleischerei Ulrich Lehmann
Ruhland
www.fleischereilehmann.de

 

 

Stand 132 – Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Stand 135 – Scharfes Gelb

Stand 164 & 165 – Spreewaldverein e.V.

Foto zu Meldung: „Voller Schätze“ – Premiere für den Landkreis OSL auf der Internationalen Grünen Woche

Schließung der Kfz-Zulassungsstelle & Fahrerlaubnisbehörde Calau bis 25. Januar 2017 aufgrund des Umzugs in das Sparkassengebäude

(13.01.2017)
Umzug & Sprechzeitenänderung:


Der Sitz der Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz befindet sich ab Donnerstag, den 26. Januar 2017 im Gebäude der Sparkasse, erstes Obergeschoss, in der Cottbuser Straße 26 in Calau. Für den Zeitraum des Umzuges ist die Schließung der Zulassungsstelle notwendig, daher

 

bleibt vom 18. Januar bis einschließlich 25. Januar 2017

die Kfz-Zulassungsstelle/Fahrerlaubnisbehörde Calau geschlossen.

 

Für dringende Angelegenheiten im Zeitraum der Schließung der Behörde die Nr. 03541/870-3201 geschaltet.

 

Mit geringfügig geänderten Öffnungszeiten ist die Kfz-Zulassungsstelle & Fahrerlaubnisbehörde ab dem 26. Januar 2017 an ihrem neuen Standort erreichbar: Für den Zulassungs- und Führerscheinbereich verschiebt sich der Beginn der Sprechzeit von 8 Uhr auf 8.30 Uhr. Ferner verkürzt sich der Sprechtag am Dienstag um eine halbe Stunde von 18 Uhr auf 17.30 Uhr, am Donnerstag verlängert sich im Gegenzug die Sprechzeit von 17 Uhr um eine halbe Stunde auf 17.30 Uhr.

 

Neue Sprechzeiten Kfz-Zulassungsstelle & Fahrerlaubnisbehörde:

Mo 8.30 – 12 Uhr

Di 8.30 – 12 Uhr und 13 – 17.30 Uhr

Do 8.30 – 12 Uhr und 13 – 17.30 Uhr

Fr 8.30 – 12 Uhr

 

Neue Sprechzeiten Landesschifffahrt, ÖPNV & Taxi- und Mietwagen:

Di 9 – 12 Uhr und 13 – 17.30 Uhr

Do 9 – 12 Uhr und 13 – 17.30 Uhr

Kurzfristige eingeschränkte Erreichbarkeit der Kreisverwaltung OSL

(12.01.2017)

Aufgrund notwendiger Umbaumaßnahmen im Netzwerkbereich der Kreisverwaltung kann es in den folgenden Tagen zu kurzfristigen Störungen in der Erreichbarkeit der Verwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz kommen. Betroffen sind einzelne Bereiche des Standortes Senftenberg, Dubinaweg 1 am 13., 16. sowie 18. Januar 2017 (hier ebenfalls das FKTZ in Großräschen). Die Ausfallzeiten werden so kurz wie möglich gehalten, die telefonische Erreichbarkeit wird durch Weiterleitungen gesichert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

„Jugend musiziert“ - Regionalwettbewerb Süd vom 12. bis 14. Januar im Landkreis

(10.01.2017)

Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Dietmar Woidke startet am 12. Januar 2017 der größte deutsche musikalische Nachwuchswettbewerb „Jugend musiziert" im Land Brandenburg mit dem Regionalwettbewerb Süd in Senftenberg. In acht Spielstätten zeigen vom 12. - 14. Januar die Nachwuchsmusiker im Alter von sieben bis 21 Jahren ihr Können: der Wendischen Kirche, dem Landratsamt, dem Rathaus, der Sparkasse, der Neuen Bühne, der ASB-Begegnungsstätte, der Kaiserkrone Brieske sowie der Kreismusikschule. 377 Mädchen und Jungen nehmen am Regionalwettbewerb Süd teil, und damit deutlich mehr als in den Regionen Nord/Ost und West. Von der Kreismusikschule OSL beteiligen sich 60 Schülerinnen und Schüler am Regionalwettbewerb.

 

Ausgeschrieben ist der diesjährige Wettbewerb in den Solokategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) sowie in den Gruppenwertungen Streicher-Ensemble, Bläser-Ensemble, Akkordeon-Kammermusik und Neue Musik. Erstmals konnten sich in Berlin und Brandenburg auch Rock-Pop-Bands zum Wettbewerb anmelden. Getrennt nach Altersgruppen werden die Besten unter den Teilnehmern ermittelt, die dann beim Landeswettbewerb erneut antreten.

 

Die Juroren sind Musikpädagogen aus Brandenburg, Berlin und anderen Bundesländern. Alle Wertungsspiele sind öffentlich. Die Besucher sind herzlich eingeladen, sich bei freiem Eintritt selbst ein Bild von den Leistungen der Nachwuchsmusiker zu machen.

 

Die Abschlussveranstaltungen finden am Freitag, den 13.1. in der Wendischen Kirche und am Samstag, 14.1. in der Kaiserkrone in Brieske statt. Zu beiden Veranstaltungen werden die Ergebnisse der in den einzelnen Kategorien bis dahin abgeschlossenen Altersgruppen ab 19 Uhr bekannt gegeben.

 

Das Preisträgerkonzert findet am 16. Februar 2017 um 18 Uhr im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg statt.

 

Alle Informationen rund um die Wettbewerbe, die Spielstätten, Ergebnisse und Preisträgerkonzerte im Anschluss finden Sie unter www.jumu-brandenburg.de

Alles über die Teilnehmer aus Ihrer Region erfahren Sie direkt bei den Regionalausschüssen „Jugend musiziert“.

[Zeitplan]

[Grußwort des Landrates]

Foto zu Meldung: „Jugend musiziert“ - Regionalwettbewerb Süd vom 12. bis 14. Januar im Landkreis

Landkreis unterstützt Engagement im Bereich Inklusion: Inklusionspreis OSL ausgelobt

(01.12.2016)
Bewerbungsfrist startet am 1. Dezember / Gewinner werden im März nächsten Jahres im Kreistag bekanntgegeben

 

Um die Leistungen und Anstrengungen der Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe anzuerkennen, die im Bereich Inklusion aktiv sind oder es gern sein möchten, lobt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erneut einen „Inklusionspreis OSL“ aus. Insgesamt 1.500 Euro werden dabei an den oder die Preisträger vergeben. Bewerbungen für 2017 können vom 1. Dezember 2016 bis zum 17. Februar 2017 in der Kreisverwaltung eingereicht werden. Nähere Informationen und die Teilnahmevoraussetzungen stehen weiter unten auf dieser Seite zum Download bereit.

 

Als Preisträger des Inklusionspreises 2016 freute sich die Dr.-Otto-Rindt-Oberschule in Senftenberg über den ersten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 800 Euro. „Inklusion wird oft einseitig betrachtet. Der Versuch, Schwächen ab- und Stärken aufzubauen, bedeutet, wir sind alle inklusiv geschult worden. Das setzt ein umfassendes Verständnis von Lernen voraus. Ich finde es wichtig, dass der Landkreis OSL sich dem angenommen hat und hierbei Pilot ist“, äußert sich Schulleiter Frank Losch.

 

Der diesjährige Inklusionspreis wird für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungsbereich und/oder im Freizeitbereich vergeben. Er soll die einzelnen Einrichtungen unterstützen und dazu ermutigen, den eingeschlagenen Weg zu einer inklusiven Zukunft weiterzugehen. „Es ist dem persönlichen Einsatz und Engagement eines jeden Einzelnen zu verdanken, dass wir im Landkreis OSL auf einem guten Weg zu einem inklusiven Bildungssystem sind“, so die Einschätzung der Inklusionskoordinatorin Delia Schäfer.

 

Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen, Schulen sowie freie anerkannte Träger der Jugend- und Behindertenhilfe im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Kriterien sind der inklusive Charakter des Vorgestellten und der Bezug zur Bildung im weitesten Sinne, darüber hinaus sind die Bewerber in der Themenwahl frei. Wer den mit insgesamt 1.500 Euro dotierten Inklusionspreis 2017 am Ende erhält und ob es ggf. mehrere Gewinner gibt, ermittelt eine Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze und die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness gehören. Der oder die Preisträger werden im März-Kreistag 2017 bekanntgegeben.

 

Den Weg für die Auslobung eines Inklusionspreises hatte der Kreistag im Oktober 2015 mit der Zustimmung zum Konzept „Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ geebnet.

 

Bei Fragen können sich Interessierte an das Bildungsbüro des Landkreises, Inklusionskoordinatorin Delia Schäfer, wenden, unter Telefon 03573 870-1537 oder per E-Mail an Delia-Schaefer@osl-online.de).

 

[Bewerbungsformular]

[Rahmenbedingungen]

[Plakat 2017]

[Flyer 2017]

Ein Rückblick auf den "Tag des Ehrenamtes 2016"

(30.11.2016)

Der Abend des 22. November 2016 stand ganz im Zeichen derjenigen Menschen, die die Gesellschaft mit ihrem unentgeltlichen Engagement in großer Weise bereichern.

 

Traditionell eröffneten der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Lothar Piotrowski und Landrat Siegurd Heinze die Veranstaltung mit einer Ansprache, um den Menschen für ihr uneigennütziges und oft jahrelanges Agieren öffentlich zu danken und auf die wichtige Rolle des selbstlosen Handelns hinzuweisen.

 

Beim diesjährigen Tag des Ehrenamtes wurden insgesamt 20 Personen für ihre sozialen Verdienste beispielsweise in den Bereichen Sport, Arbeit mit Kindern, in der Flüchtlingsintegration oder der Feuerwehr ausgezeichnet. Die Laudationen für die geehrten Frauen und Männer hielt Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales. Neben einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauß, wurde den Ausgezeichneten auch eine Ehrenplakette, die eigens für diese Veranstaltung in der Kunstgießerei Lauchhammer angefertigt wurde, feierlich ausgehändigt.

 

Als Einzelprojekt ist in diesem Jahr der SV Germania Ruhland geehrt worden. Die anwesenden Vertreter des Vereins konnten als besondere Anerkennung für die jahrzehntelang geleistete Arbeit zusätzlich einen Scheck mit zurück nach Ruhland nehmen und diesen dem Verein zugutekommen lassen.

 

Für die festliche musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten junge Künstler der Kreismusikschule OSL.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil stand für die ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger ein kleines Buffet bereit, welches von der Sparkasse Niederlausitz ausgerichtet wurde. In diesem Rahmen bot sich den Anwesenden außerdem noch die nicht ganz alltägliche Gelegenheit mit Landrat Siegurd Heinze und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Lothar Piotrowski locker ins Gespräch zu kommen, welche durch die Ausgezeichneten rege angenommen wurde. Bei gutem Essen und angenehmen Unterhaltungen ließen die Geehrten ihren Tag gebührend ausklingen.

 

Seit dem Jahr 2000 würdigen der Landkreis Oberspreewald-Lausitz und die Sparkasse Niederlausitz in einer gemeinsamen Veranstaltung den hohen Wert des Ehrenamtes und zeichnen Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in besonderem Maße für gemeinnützige Belange engagieren. Die Vorschläge für die Auszeichnungen erhält das Kreissozialamt, um Amtsleiterin Erika Körner, von den Kommunen. Organisiert wurde der festliche Abend, wie bereits in den Jahren zuvor, von der Koordinatorin der Wohlfahrtspflege Marita Thümmler, gemeinsam mit Jens-Peter Meyer vom Schulverwaltungs- und Kulturamt sowie Birgit Schlabs von der Sparkasse Niederlausitz.

 

In der beiliegenden Liste finden Sie alle Informationen zu den diesjährig ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürgern sowie zum geehrten Einzelprojekt.

 

Text und Fotos: Landkreis OSL

[Auszeichung des Einzelprojektes 2016 - Foto: Landkreis OSL]

[Die ausgezeichneten Ehrenamtler 2016]

Foto zu Meldung: Ein Rückblick auf den "Tag des Ehrenamtes 2016"

Mathe-Olympioniken im Hörsaal an der BTU Cottbus–Senftenberg

(14.11.2016)

Sehr viele sehr gute Leistungen konnten im Rahmen der 56. Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald-Lausitz an der BTU Cottbus–Senftenberg erzielt werden.

 

Darüber freute sich am 9. November 2016 der Organisator der Olympiade, Ron Geißler, Mathematiklehrer am Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, dem Betreuerteam und den Gastgebern von der BTU Cottbus-Senftenberg.

 

Zu Beginn der Siegerehrung beglückwünschte Prof. Dr. Barbara Priwitzer vom Fachgebiet Intelligente Systeme die Mathe-Olympioniken seitens der Universität. Als studierte Mathematikerin, die im neuen Studiengang Medizininformatik lehrt, zeigte sie Beispiele für die Anwendung von Mathematik in der Medizin auf – so bei der Computertomographie oder der Wärmebehandlung von Tumoren. Traditionell unterstützte die Universität diesen Wettbewerb, stellte unter anderem Räume und technisches Equipment zur Verfügung, gestaltete das Rahmenprogramm und die Siegerehrung mit, um den Schülerinnen und Schülern beste Bedingungen zu bieten.

 

Organisator Ron Geißler lobte besonders die herausragenden Leistungen von Henri Grabbe aus der Jenaplanschule Lübbenau, der mit hoher Punktzahl den ersten Platz in der Klassenstufe 4 erkämpft hatte. Ebenso hob er unter den vielen sehr guten Ergebnissen die trotz äußerst schwieriger Aufgaben in der Sekundarstufe II – in den Klassen 11 und 12 - erzielten hervor. Hier siegte Franziska Johanna Schneider vom Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide.

 

Ron Geißler hob hervor, dass es im Rahmen der Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erneut gelungen war, an einem einzigen Tag die Arbeiten zu schreiben, zu korrigieren und die Siegerehrung vorzunehmen, was anderenorts nur selten der Fall ist.

 

Rund 120 Schülerinnen und Schüler aus elf Schulen – von Lübbenau im Norden bis Großkmehlen im Süden des Landkreises – waren zur zweiten Runde der Olympiade in den großen Hörsaal des Konrad–Zuse–Medienzentrums auf dem Senftenberger Campus gekommen. Zuvor waren sie siegreich aus der ersten Runde dieses bundesweiten Stufenwettbewerbs an den Schulen, darunter den drei großen Gymnasien in Schwarzheide, Senftenberg und Lübbenau, hervorgegangen.

 

Unter den 30 Betreuern waren sowohl aktive als auch bereits im Ruhestand befindliche Pädagoginnen und Pädagogen der beteiligten Schulen als auch Eltern der Teilnehmenden. So wurde es möglich, die Arbeiten sofort zu korrigieren, nachdem die Schüler diese, gestaffelt nach Klassenstufen, verfasst und abgegeben hatten.

 

Die jüngeren Teilnehmer nutzte diese Zeit, um Freizeitreinrichtungen der Stadt Senftenberg zu besuchen. Unter Federführung des Zentrums für Studierendengewinnung und Studienvorbereitung – College machten sich die Teilnehmenden der oberen Klassen mit der Universität, deren modernem Studienangebot und dem Senftenberger Campus vertraut.

 

Möglich wurde diese erfolgreiche 56. Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auch durch die Unterstützung von Sponsoren, alle voran der Sparkasse Niederlausitz, welche unter anderem Preise bereitstellten oder den Transport der Schülerinnen und Schüler sicherten.

 

Prof. Dr. Barbara Priwitzer sowie die Erst- und Zweitplatzierten der Sekundarstufe 2, Franziska Johanna Schneider und Niklas Arlt vom Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide, bei der Siegerehrung.

 

 

Die Sieger der Klassenstufe 4 freuen sich über ihre starken Leistungen, Urkunden und Preise, v. li.: Henri Grabbe (Patz 1) – Jenaplanschule Lübbenau, Angelique Kaffka (Platz 3) und Tony Kalus (Platz 2) von der Regenbogen Grundschule Senftenberg.

 

Fotos: Ralf-Peter Witzmann / BTU Cottbus–Senftenberg

 

PM:

Brandenburgische Technische Universität Cottbus−Senftenberg

Referent Stabsstelle Kommunikation und Marketing

Ralf-Peter Witzmann

 

Großenhainer Straße 57

01968 Senftenberg

 

T   +49 (0) 3573 ∙ 85 283

F   +49 (0) 3573 ∙ 85 289

 

[Sieger der 56. Mathematikolympiade OSL]

Foto zu Meldung: Mathe-Olympioniken im Hörsaal an der BTU Cottbus–Senftenberg

Hausschlachtung von Schweinen

(10.11.2016)

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz,

SG 39.2 - Lebensmittelüberwachung und Fleischhygiene informiert:

 

Hausschlachtung von Schweinen

 

Nachdem die EU-Gesetzgebung im August 2015 die Anwendung der Trichinoskopie (Quetschmethode) als Untersuchungsmethode zum Nachweis von Trichinen nicht mehr zugelassen hat, wurde nun im Rahmen nationaler Vorschriften die Möglichkeit eingeräumt, in begründeten Ausnahmefällen die Trichinoskopie als Alternativmethode einzusetzen.

 

Laut EU-Recht liegt der Grund für den Wegfall der Trichinoskopie in der Unsicherheit der Methode, da mit dieser keine nichteingekapselten Trichinenarten nachweisbar sind.

 

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft vertritt die Auffassung, dass grundsätzlich bei jeder Untersuchung auf Trichinen die dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechende Untersuchungsmethode eingesetzt werden sollte.

 

Das sogenannte Digestionsverfahren, welches seit August 2015 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auch bei Trichinenuntersuchungen im Rahmen von Hausschlachtungen durchgeführt wird, gilt als Referenznachweismethode. Mit dieser Methode können sowohl eingekapselte als auch nichteingekapselte Trichinenarten nachgewiesen werden. Dieses Verfahren ist somit als sicherer anzusehen als die Trichinoskopie (Quetschmethode).

 

Generell werden in Deutschland bei Hausschweinen nur noch sehr selten Trichinen gefunden. Laut BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin) stammten allerdings alle von 2003 bis 2012 gefundenen Trichinella-positiven Schweine aus Privathaltung, wobei davon auszugehen ist, dass sich die Tiere während der Freilandhaltung durch das Fressen oder Zufütterung von Fleisch infizierter Wildtiere mit Trichinellen infiziert haben.    

 

Das Risiko, sich als Mensch durch den Verzehr von Schweinefleisch mit Trichinellen zu infizieren, ist als sehr gering einzuschätzen, aber auch nicht hundertprozentig ausgeschlossen. Aus diesem Grund des vorbeugenden Verbraucherschutzes wendet das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft auch bei Trichinenuntersuchungen im Rahmen von Hausschlachtungen die sicherere Digestionsmethode an und weitet die Untersuchungszeiten in den Trichinenuntersuchungslaboren in Senftenberg und Calau während der Hausschlachtesaison aus.      

 

Wenn in begründeten Fällen die Ausnahmemöglichkeit der Trichinenuntersuchung per Quetschmethode angewendet werden soll, muss der Verfügungsberechtigte dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft mit seiner Unterschrift bestätigen, dass das Hausschwein bis zum Zeitpunkt der Schlachtung unter Bedingungen gehalten wurde, die ausschließen, dass das Tier Auslauf ins Freie hatte und mit Schadnagern in Berührung kommen konnte. Entsprechende Formulare sind erhältlich beim zuständigen Tierarzt des Fleischhygienebezirks.

 

  

 

 

Ausweitung der Untersuchungszeiten in den Trichinenuntersuchungslaboren in Senftenberg und Calau

 

Vom 1. November 2016 bis 31. März 2017 werden zusätzlich zu den bekannten Zeiten Trichinenuntersuchungen an folgenden Samstagen angeboten:

 

Trichinenuntersuchungslabor Calau

Haupteingang 

Joachim-Gottschalk-Str. 36

03205 Calau

Trichinenuntersuchungslabor Senftenberg

Haus III 

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg

 

05.11.2016

12.11.2016

19.11.2016

26.11.2016

03.12.2016

10.12.2016

17.12.2016

07.01.2017

14.01.2017

21.01.2017

28.01.2017

04.02.2017

11.02.2017

18.02.2017

25.02.2017

04.03.2017

11.03.2017

18.03.2017

25.03.2017

 

 

Ausnahmen bestehen zu den folgenden Terminen:

An diesen Samstagen können weder Proben abgegeben werden noch wird ein Untersuchungsgang durchgeführt:

24.12.2016, 31.12.2016

 

Anmeldung der samstäglichen Hausschlachtung:

à bis spätestens Mittwoch vor dem jeweiligen Samstag

à beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft (Tel. 03573-        

     8704442, 8704401 oder 8704426

     und

à beim zuständigen Tierarzt des Fleischhygienebezirkes

 

Durchführung der Fleischbeschau und Trichinenprobenentnahme:

wie bisher durch den Tierarzt des Fleischhygienebezirkes gegen Gebühr und Quittung

 

Entgegennahme der Proben samstags:

à zusammen mit dem ausgefülltem Untersuchungsantrag

à nur in der Zeit von 9 Uhr – 10 Uhr möglich

 

 

Dr. Anke Kröber

SGL Lebensmittelüberwachung/Fleischhygiene

Herbst-Besuche des Landrats starteten in der vergangenen Woche

(27.10.2016)

Im Rahmen seiner traditionellen Herbstbesuche war Landrat Siegurd Heinze in der vergangenen Woche gemeinsam mit Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung in den ersten fünf von insgesamt elf Unternehmen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu Gast: Duräumat-Agrotec Agrartechnik GmH in Neupetershain, Emis Electrics GmbH in Lübbenau, Hochspannungs-Lichttechnik Bernd Ballaschk GmbH in Vetschau, Zeppoil Schwarzheide GmbH sowie Karosseriebau Siegfried Weber in Lauchhammer. In diesem Jahr stehen die Besuche unter dem Schwerpunkt „Unternehmensnachfolge“.

 

Duräumat-Agrotec Agrartechnik GmH

Bei ihrem ersten Unternehmensbesuch im Stallanlagenbau- und Handelsunternehmen Duräumat-Agrotec Agrartechnik GmH in Neupetershain wurden Landrat Heinze und Bärbel Weihmann von Detlef Höhl, Amtsdirektor des Amtes Altdöbern, begleitet. Geschäftsführer Michael Strauß und Johannes Prinz, Innovationsassistent bei Duräumat-Agrotec führten durch das Unternehmen, welches Ausrüstungen für die Rinder- und Schweineproduktion, Gülle- und Entmistungstechnik sowie komplette Stallhüllen fertigt, und wiesen auf umfangreiche Neuerungen insbesondere hinsichtlich EDV und Logistik hin, die seit dem Wechsel der Geschäftsführung vor dreieinhalb Jahren durchgeführt wurden. Der Unternehmenssitz in Neupetershain, einer von drei Standorten neben Gerbisbach und Bernau, soll weiter ausgebaut werden. Das Unternehmen mit Vertrieb von Mecklenburg-Vorpommern, Berlin bis ins Baltikum und in die Slowakische Republik arbeitet seit mittlerweile 25 Jahren erfolgreich mit GEA zusammen, einem der beiden weltweit größten Hersteller von Melktechnik, und fungiert als deren Fachzentrum. Eines der Themen, die im Gespräch mit Landrat Heinze angesprochen wurden, waren die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitern wie auch Auszubildenden aus der Region. Das mittelständische Unternehmen mit rund 50 festen Mitarbeitern will gesund weiterwachsen und die Fluktuation gering halten. Von Erfolg ist die konstruktive Zusammenarbeit mit der BTU in Senftenberg gekrönt: so wurde in diesem Jahr ein Kooperationsprojekt der BTU mit Duräumat-Agrotec mit dem zweiten Platz des Lausitzer Wissenschafts-Transferpreis 2016 ausgezeichnet.

 

Emis Electrics GmbH   

Als nächste Station an diesem Tag stand Emis Electrics GmbH in Lübbenau, Dienstleister für Elektro- und Automatisierungstechnik, auf der Tagesordnung. Das Unternehmen, 1990 von Eberhard Perschk gegründet, begann mit 27 Mitarbeitern und beschäftigt inzwischen rund 500 Angestellte an acht Standorten in Deutschland, darunter 30 Auszubildende und Studierende. Emis Electrics versorgt seit dem Jahr 2000 mit der Tochtergesellschaft EMIS Energy die Rekultivierungsmaßnahmen in den mitteldeutschen Braunkohleregionen mit der dafür notwendigen Energie und ist mittlerweile auch international erfolgreich. Im Gespräch mit den drei Geschäftsführern Christopher Perschk, Daniel Gollasch und Benjamin Oppermann sowie dem Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung der Lübbenauer Stadtverwaltung, Hartmut Klauschk, war die schwierige Fachkräftegewinnung jedoch auch hier ein Gesprächsthema. OSL-Landrat Heinze begrüßte die Initiative des Unternehmens, auf den Ausbildungsmessen der Region um Absolventen zu werben. Neben guten Karriereperspektiven stellt das Unternehmen Auszubildenden bei erfolgreichem Abschluss Prämien sowie eine Übernahmegarantie in Aussicht. Eine ebenso wichtige Aufgabe sei es darüber hinaus, betonten die Geschäftsführer, den Fachkräften, die wieder in ihre alte Heimat zurückkehren möchten, die Region und das Unternehmen schmackhaft zu machen.

 

Lichttechnik Bernd Ballaschk GmbH

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Vetschau, Bengt Kanzler, besuchten Landrat Heinze und Bärbel Weihmann im Anschluss die Firma Hochspannungs-Lichttechnik Bernd Ballaschk GmbH mit 13 Mitarbeitern in Vetschau, und wurden von einem weltweit agierenden Unternehmen überrascht. 1993 waren die Geschäftsführer, das Ehepaar Sabine und Bernd Ballaschk weltweit die ersten Anbieter von LED-Feuern zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen, sogenannten LED-Flughindernis­befeuerungsanlagen, und arbeiten seither an deren Entwicklung und Produktion für Kunden im In- und Ausland. Ob für den Skyline Tower in München oder die Kühltürme des Kraftwerkes in Jänschwalde, Ballaschk´s Mitarbeiter liefern und montieren die Lichttechnik für hohe Bauwerke wie etwa Schornsteine, Kühltürme oder Windkraftanlagen. Erfolgreich exportiert das Unternehmen, das auch selbst ausbildet, weltweit, in die USA, Chile, Venezuela oder Israel. Die langjährige Erfahrung bildete nunmehr die Grundlage, gemeinsam mit der Tochterfirma Magic Rainbow Design langlebige LED-Straßenlampen zu entwickeln. „Bei einem Energiebedarf von nur 10 Watt erreichen wir eine Energieeinsparung gegenüber klassischen Leuchtmitteln von ca. 85 Prozent“, erläuterte Sabine Ballaschk, Geschäftsführerin und Designerin der neuen Leuchtenlinie.

 

Zeppoil Schwarzheide GmbH

Am Donnerstag, den 20. Oktober 2016 stattete Landrat Heinze gemeinsam mit Bärbel Weihmann dem Unternehmen Zeppoil Schwarzheide GmbH einen Herbstbesuch ab. 2013 wurde das Unternehmen aus der ehemaligen Biopetrol Industries AG herausgelöst und firmiert seitdem unter dem Namen Zeppoil Schwarzheide GmbH mit den Geschäftsführern Rainer Naumann und Petr Loprais. Der Muttergesellschaft Zeppoil, Partnerfirma des tschechischen Chemieunternehmens Spolchemie mit Sitz in Usti nad Labem, war es gelungen, trotz langen Stillstandes die alte Belegschaft zu großen Teilen wieder zu verpflichten. Die rund 20 Frauen und Männer sind zurückgekehrt, obwohl sie in anderen Arbeitsverhältnissen standen. Während vor dem Kauf durch Zeppoil vornehmlich Biodiesel hergestellt worden und Glyzerin ein Nebenprodukt war, konzentriert sich das neue Unternehmen zunächst voll und ganz auf die Herstellung von hochwertigem, technisch raffiniertem Glyzerin, welches in der Folge zu Harzen und Farben weiterverarbeitet wird. 

 

Karosseriebau Siegfried Weber

Am selben Tag noch besuchte der Landrat gemeinsam mit Bärbel Weihmann das Unternehmen Karosseriebau Siegfried Weber in Lauchhammer. Bereits vor über 50 Jahren begann die berufliche Laufbahn des Geschäftsführers Siegfried Weber in Lauchhammer – vom Lehrling in der damaligen PGH Raumgestaltung führte sein Weg über die Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau zum Betriebsleiter der damaligen PGH Autodienst, bevor er 1990 das Unternehmen gründete. Heute, im 26. Jahr ihres Bestehens, beschäftigt die familiengeführte Firma 12 Mitarbeiter und setzt gleichzeitig auf die Ausbildung eigenen Fachkräftenachwuchses. Alle ausgebildeten Azubis sind im Unternehmen tätig. Ehefrau Ingeborg Weber hält ihrem Ehemann den Rücken frei und ist die gute Seele im Büro. Die im Mai 2004 ausgelagerten Bereiche Mechanik, Reifendienst, Achsvermessung, Stoßdämpfer- und Bremsentest sowie Dekra- Haupt- und Abgasuntersuchung leitet Sohn Rene Weber. Die Firmennachfolge im Unternehmen ist gesichert, denn er wird, so ist es geplant, Ende 2017 das Unternehmen komplett übernehmen. Um sich auf dem Markt zu etablieren und bestehen zu können, wird ständig in neue Technik und Schulungen investiert. Die Arbeit mit jungen Praktikanten und Auszubildenden hat einen hohen Stellenwert im Unternehmen, so wird Schülern im Rahmen von Betriebspraktika die Möglichkeit gegeben, ihre Neigungen und Fähigkeiten für die spätere Berufswahl auszuprobieren. Auch für ausländische Praktikanten öffnet Geschäftsführer Weber seine Türen. In Zusammenarbeit mit dem Oberstufenzentrum in Lauchhammer waren im Jahr 2015 zwei Praktikanten aus Holland im Bereich Karosserie und Fahrzeugbaumechaniker tätig. Über die Lehrausbildung und die Abnahme der Gesellenprüfung hinaus haben Jugendliche im Unternehmen die Möglichkeit, sich in der Berufspraxis auszuprobieren. Ein Jugendlicher aus Spanien absolvierte im Rahmen des EU-Projektes „Praxis-Lernen“ ein Praktikum im Unternehmen. Mit vielseitigem Engagement leistet Weber einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und darüber hinaus. Er ist Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Lauchhammer und Innungsobermeister Karosserieinstandsetzung im Landesinnungsverband des Brandenburgischen Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerks sowie Mitglied im Vorstand der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft Finsterwalde.

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Ab sofort duales Bachelor-Studium in der Kreisverwaltung möglich

(16.09.2016)

Seit diesem Jahr wird in der Verwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz der duale Bachelor-Studiengang „Öffentliche Verwaltung Brandenburg (LL.B.)“ ausgebildet. Bewerbungen für 2017 sind noch bis zum 4. November 2016 möglich.

 

Wiebke Seela aus Guben und Gerhard Liebsch aus Lübben sind die ersten Studierenden, die in der Verwaltung des Landkreises das duale Studium beginnen. Seit Anfang September studieren sie in der Kreisverwaltung den Studiengang „Öffentliche Verwaltung Brandenburg (LL.B.)“. Die beiden zukünftigen Bachelor-Absolventen setzten sich im mehrstufigen Bewerbungsverfahren gegenüber ihren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern durch. Mit dem angestrebten erfolgreichen Abschluss, dem akademischen Grad „Bachelor of Laws (LL.B.)“ qualifizieren sie sich für die Laufbahn des gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes im Land Brandenburg. Nach sieben Semestern werden die Studierenden den Bachelorabschluss erreicht haben. In zwei Semestern wird die Berufspraxis vermittelt, dabei werden die beiden in der Verwaltung des Landkreises und gegebenenfalls zeitweise in öffentlichen Verwaltungen des Landes Brandenburg eingesetzt. Unterstützt von geschulten Ausbilderinnen und Ausbildern lernen sie die verschiedenen Fachbereiche kennen. Die Fachtheorie wird in fünf Semestern an der Technischen Hochschule Wildau unterrichtet.

 

Landrat Siegurd Heinze (parteilos) heißt Wiebke Seela und Gerhard Liebsch herzlich willkommen in der Verwaltung des Landkreises. „Unseren künftigen Bachelor-Absolventen wünschen wir viel Erfolg für das anspruchsvolle Studium beim Landkreis OSL. Wir freuen uns, sie in wenigen Jahren mit dem erfolgreichen Abschluss in der Tasche als stetige Mitarbeiter in der Verwaltung begrüßen zu können“, so Landrat Heinze.

 

Auch im kommenden Ausbildungsjahr 2017 werden wieder zwei Stellen für den dualen Bachelorstudiengang „Öffentliche Verwaltung Brandenburg (LL.B.)“ in der Kreisverwaltung OSL besetzt. Bewerber sollten heimatverbunden sein, denn die Kreisverwaltung stellt bei erfolgreichem Studienabschluss einen unbefristeten Arbeitsvertrag in Aussicht. Interessierte haben noch bis zum 4. November 2016 Gelegenheit, sich zu bewerben. Auskünfte über die Voraussetzungen und vieles mehr auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter Verwaltung/Ausbildung.

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Kreisverwaltung weiß Potenzial seiner Nachwuchskräfte zu schätzen

(09.09.2016)

Landrat Siegurd Heinze überreichte ausgelernten Azubis unbefristete Arbeitsverträge/Das neue Lehrjahr im Landratsamt hat begonnen

 

Aufregende Tage liegen hinter acht jungen Frauen und Männern in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz: Während fünf von ihnen am Donnerstag, den 1. September ihre Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten starteten, bekamen andere nach ihrem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung von Landrat Siegurd Heinze unbefristete Arbeitsverträge überreicht.

 

Zu Recht durften Elisa Eichhorn aus Schwarzheide, Stefanie Hannuschka aus Lübbenau und Markus Helle aus Schipkau stolz auf den erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Berufsausbildung beim Landkreis sein. Schließlich erreichten sie mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,6 eines der besten Ergebnisse der zurückliegenden Abschlussjahrgänge der Kreisverwaltung. Somit gratulierte Landrat Siegurd Heinze (parteilos) nicht nur zur bestandenen Abschlussprüfung und dem Zeugnis, sondern überreichte ihnen zugleich die neuen Arbeitsverträge für die weitere Tätigkeit in der Verwaltung. „Unseren frisch gebackenen Verwaltungsfachangestellten wünschen wir alles Gute für die Zukunft und viel Freude bei ihrer neuen Tätigkeit in den vielseitigen Fachbereichen der Kreisverwaltung. Unserem neuen ersten Lehrjahr versprechen wir eine anspruchsvolle und interessante Ausbildung beim Landkreis OSL“, so Landrat Heinze.

 

Wer sich für die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten oder zur Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement im Ausbildungsjahr 2017 in der Kreisverwaltung OSL interessiert, hat noch bis zum 4. November 2016 Gelegenheit, sich zu bewerben. Auskünfte über die Voraussetzungen, ein Video zur Ausbildung beim Landkreis und vieles mehr auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter Verwaltung/Ausbildung.

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Untere Fischereibehörde informiert: Nächste Anglerprüfung in Calau

(09.09.2016)

Die nächste Anglerprüfung findet am Samstag, den 22. Oktober 2016 in der Zeit von 9 bis 11 Uhr im Landratsamt in Calau, Joachim-Gottschalk-Str.36, statt. Darüber informiert die untere Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz. Anträge werden ab sofort entgegen genommen.

 

Die Prüfungsgebiete umfassen die Themen Fischkunde, Pflege der Fischgewässer, Fanggeräte und deren Gebrauch sowie Behandlung der gefangenen Fische. Auch Kenntnisse über einschlägige Rechtsvorschriften – insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften – werden abgefragt.

 

Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. im Internet unter www.osl-online.de über die Menüpunkte Bürgerportal von A bis Z/Natur & Umwelt.

 

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 14. Oktober 2016 schriftlich bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einzureichen. Neben Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -Ort und der Anschrift des Wohnsitzes ist dem Antrag eine vom Bewerber unterschriebene Erklärung beizufügen, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen. Auch der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr in Höhe von 25 Euro ist zu erbringen. Minderjährige fügen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters bei. Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind zu richten an die Postanschrift Landkreis Oberspreewald-Lausitz, untere Fischereibehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg.

 

Prüfungsfragen und Onlinetests stellt das Land unter www.mlul.brandenburg.de (Landwirtschaft & Fischerei/Themen A-Z/Fischerei und Angeln/Prüfung Fischereischein) zur Verfügung.

 

Bei Fragen stehen Karina Howel und André Haack von der unteren Fischereibehörde telefonisch (03541) 870-3492/-3 bzw. per E-Mail (Karina-Howel@osl-online.de; Andre-Haack@osl-online.de) zur Verfügung.                       

Paul-Fahlisch-Gymnasium feierte Einweihung mit Bildungsminister & Landrat

(07.09.2016)

Das umfangreich sanierte Paul-Fahlisch-Gymnasium in Lübbenau/Spreewald ist am Montag, dem ersten Schultag des Schuljahres 2016/2017, offiziell übergeben worden. Die Sanierung gehört zu den größten Bauprojekten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz der letzten Jahre. Zahlreiche Ehrengäste waren bei der feierlichen Einweihung zugegen. Es wurde das symbolische rote Band durchschnitten und ein Schlüssel der besonderen Art übergeben. Landrat Siegurd Heinze wartete darüber hinaus mit einer erfrischenden Überraschung für alle Schülerinnen und Schüler auf.

 

Zum Hintergrund:

 

Das Gebäude des Paul-Fahlisch-Gymnasiums entstand im Jahre 1958. Zusätzliche Klassenräume wurden 1996/97 angebaut. Seitdem ist das Gymnasium immer wieder punktuell instand gesetzt und renoviert worden. Das Dach des Hauptgebäudes wurde erneuert, eine Fotovoltaikanlage installiert, die Sanitäranlagen wurden modernisiert sowie die brandschutz- und sicherheitstechnischen Anforderungen umgesetzt. Das Gebäude ist jedoch nie umfassend rekonstruiert worden. In der Verpflichtung zur Einsparung von Energie im Rahmen der Klimaschutzdiskussion wurden ab 2012 Sanierungsvarianten entwickelt. Dabei sind bestehende Schwachstellen definiert und daraus notwendige Maßnahmen entwickelt worden.

 

Im Rahmen der energetischen Sanierung wurden Baumaßnahmen an der gesamten Gebäudehülle, wie Außenwänden, Fenstern, Türen und Dächern, durchgeführt. Damit konnten zum einen Lüftungswärmeverluste in Klassenräumen und Sanitärbereichen reduziert werden. Des Weiteren wurde die Lüftung der Singehalle und Sporthalle einschließlich Umkleidebereich verbessert, die Wärmeversorgungsanlagen mit moderner Steuerung ausgerüstet sowie auf energiesparende LED-Beleuchtung umgerüstet.

 

Die Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung umfassten eine Neuordnung bzw. Erweiterung des Unterrichtsangebotes durch Fachkabinette und IT-Ausstattung. Dabei konnten die Gebäudeerschließung, die Raumzuordnung und auch die Barrierefreiheit optimiert werden. In den Unterrichtsräumen und der Singehalle wurde die Raumakustik verbessert, Anforderungen aus der Inklusion wurden berücksichtigt. Sämtliche Innenraumoberflächen konnten instandgesetzt werden. Die erforderlichen Maßnahmen aus dem aktualisierten Brandschutzkonzept beinhalteten u.a. die Erneuerung der Brandmelde- und Alarmierungsanlagen, der Notbeleuchtung sowie der Rettungswegkennzeichnung. Hochwertige Sicherheits- und Schließanlagen wurden eingebaut. Die Sanitäranlagen wurden, soweit erforderlich, erneuert. Die Datenverkabelung im gesamten Schulgebäude wurde umgesetzt. Zudem konnte die Singehalle komplett neu gestaltet werden. Innen wie außen erhielt das Gebäude ein neues Farbkonzept. Die Außenanlagen im Bereich der Zugänge wurden neu gestaltet sowie der Sportplatz erneuert.

 

Die Erneuerung und Anpassung der Ausstattung beinhalteten eine neue Einrichtung und Möblierung der Fachkabinette für die Naturwissenschaften Physik und Chemie, eine hochwertige Neuausstattung der Singehalle einschließlich der Bühnengestaltung. Darüber hinaus wurde das Lehrerzimmer und die Archivräume neu möbliert, die Sporthalle neu ausgestattet sowie neue Sportgeräte angeschafft. Die Klassenräume wurden umfangreich mit moderner Medientechnik ausgestattet. Diese wurde bereits seit 2013 beschafft und teilweise schon am Ausweichstandort eingesetzt. Die übrigen Räume wurden aus einer Kombination vorhandener Möbel des Gymnasiums und nicht mehr benötigten Einrichtungsgegenständen aus dem ehemaligen OSZ-Gebäude möbliert, teilweise ergänzt und mit vielfältigen Kleinmaterialien wie Sanitärsystemen und Beschilderung neu ausgestattet.

 

Projektablauf:

 

Das Projekt begann 2012 mit der Erarbeitung des Konzeptes, Variantenuntersuchung und Kostenschätzung durch das Unternehmen AIG Beraten & Planen Leinefelde aus Großräschen. Ein Jahr später fiel die Entscheidung zum Umfang der Maßnahmen und der Finanzierung einschließlich der Beantragung von Haushaltsmitteln aus dem Finanzausgleichsgesetz des Landes Brandenburg. Nach der Insolvenz des ursprünglichen Planungsbüros Anfang 2014 wurde der neue Planungsvertrag mit J.A.S jasinski.architektur.studio aus Cottbus abgeschlossen. Unverzüglich konnte mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, aktuellen Kostenrechnung, weiteren Planungsverträgen zur Haustechnik und zum Brandschutzgutachten begonnen werden. In den letzten Schultagen und den Sommerferien 2014 zog das Gymnasium schließlich für die Zeit der Baumaßnahmen um in das Gebäude des ehemaligen OSZ in der Richard-Wagner-Straße. Die Möbel und Schulmaterialien wurden zwischenzeitlich in einer angemieteten Halle eingelagert, auch die Singehalle diente vorerst als Zwischenlager. Nach Erteilung der Baugenehmigung im Juli 2014 konnte am 15. August 2014 schließlich mit den Bauarbeiten begonnen werden. 2015/16 wurden die Finanzmittel im Rahmen der Haushaltsplanung neu strukturiert. Für die LED-Beleuchtung wurden Fördermittel des Bundes beantragt. Zu der Zeit belief sich die Kostenrechnung auf 5,1 Millionen Euro. 2015 wurden die Bauleistungen für den Anbau, das Hauptgebäude, die Sporthalle einschließlich Verbinder planmäßig ausgeschrieben, an die Firmen vergeben und ausgeführt. Im gleichen Jahr wurde zudem der Sportplatz saniert. Mitte des Jahres 2015 begannen die Bauarbeiten im Bereich der Singehalle. Durch die lange Bearbeitungszeit der Prüfstatik und der Dachdeckerfirma verzögerten sich diese Arbeiten. Ab Mai 2016 konnte mit der Einrichtung und Ausstattung begonnen werden, sodass in der letzten Schulwoche und den Sommerferien die Schule wieder in ihren gewohnten Standort ziehen konnte. Das fertig sanierte Paul-Fahlisch-Gymnasium konnte somit pünktlich am ersten Schultag dieses Jahres wieder seinen Schulbetrieb starten, bis auf den Bereich Singehalle und den umliegenden Außenbereich. Die Möbel sowie die Ausstattung der Singehalle werden bis Ende September, die Außenanlagen spätestens bis Mitte Oktober fertiggestellt. Gegenwärtig liegen noch nicht alle Rechnungen abschließend vor, nach derzeitigem Stand belaufen sich die Kosten auf insgesamt über 5,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind Mittel des Landes Brandenburg, die aus dem Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern (Finanzausgleichsgesetz, FAG) für das Vorhaben bereitgestellt wurden sowie Fördermittel aus dem Landesprogramm „Medienentwicklung“ sowie „Begabtenförderung“.

 

Beteiligt an der Baumaßnahme waren seitens der Kreisverwaltung OSL das Dezernat für Bildung, Finanzen und innere Verwaltung mit Dezernent Wilfried Brödno und Astrid Grötsch, Leiterin Finanzverwaltung (insbesondere FAG-Mittel), das Bau- und Hauptamt mit Amtsleiter Klaus Molitor, Sachgebietsleiterin Christine Paulan (Bau), Marianne Pohle (Ausstattung), Uwe Schlegel (IT), Sachbearbeiterin Helga Kuritz (Projektleitung Bau), Detlef Schütze (haustechnische Anlagen) und Marco Duschka (Objektverantwortlicher IT), weiterhin das Schulverwaltungs- und Kulturamt mit Amtsleiterin Helga Schüler sowie Sachgebietsleiterin Rosika Demuth für Beschaffung und Organisation, das Amt für Umwelt und Bauaufsicht im Zusammenhang mit Erteilung der Baugenehmigung und Nutzungsfreigabe mit Thomas Kilian und Hartmut Kingl sowie weitere zuarbeitende Ämter.

 

Die beteiligten Planungsbüros waren das JAS jasinski.architektur.studio aus Cottbus für die Objektplanung und Gesamtbauleitung, dabei verantwortlich für Planung und Bauleitung Kerstin Bielitz, GWJ GmbH aus Cottbus für die energetische und bauphysikalische Beratung, EPP Planung & Projektierung aus Lübbenau mit Geschäftsführer Michael Langner für die Elektroplanung, das Ingenieurbüro Karras aus Lübbenau für die Heizung- und Sanitärplanung sowie das Brandschutzbüro Meyer aus Lübben für die Brandschutzgutachten.


Die wichtigsten beteiligten Baufirmen waren die Baugesellschaft Großmann & Partner aus Guben für den Rohbau, Schöpper GmbH aus Prenzlau für die Fenster, P & T Bauart GmbH aus Spremberg für die Fassade, ALB Dachbau GmbH aus Senftenberg für die Dachdeckerarbeiten, Elektro Minkner aus Lübbenau für Elektroarbeiten, H & S Lübbenau GmbH für Heizung/Sanitär, KLS GmbH aus Cottbus für die Malerarbeiten sowie Raumausstatter Brost aus Zerbst für den Fußboden.

 

Ausblick:

Das Schulgebäude soll nicht nur eine moderne Schule auf hohem technischem Niveau sein, sondern ein Bildungszentrum mit Ausstrahlung in die Stadt und das Umland. Sowohl die Sporthalle als auch die neu gestaltete Singehalle stehen nach Anmeldung für die öffentliche Nutzung zur Verfügung.

 

Doch das Bauen geht weiter: Bereits durch den Kreistag beschlossen ist die Doppelnutzung des Gebäudes durch die Volkshochschule. Für die Musikschule wird gegenwärtig ein Anbau geplant, der bis zum nächsten Schuljahr fertig gestellt wird. Somit stehen dann die Räume im Erdgeschoss einschließlich der Singehalle auch für die Erwachsenenbildung und Nutzung durch die Musikschüler aus der nördlichen Region des Landkreises zur Verfügung. Das jetzt nur gering ausgelastete Gebäude in der Richard-Wagner-Straße kann geschlossen werden.  

 

Nutzung durch die Schule:


502 Schülerinnen und Schüler werden zum Schuljahr 2016/2017 am Paul-Fahlisch-Gymnasium von 42 Lehrerinnen und Lehrern sowie 5 Referendarinnen und Referendaren unterrichtet. Die Schwerpunkte des Gymnasiums liegen besonders in der Herausbildung von Kernkompetenzen im mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie sprachlich-künstlerischen Bereich. Im Lehrangebot sind die Fremdsprachen Französisch, Russisch, Englisch und Latein. Am Gymnasium sind Leistungs- und Begabungsklassen (LuBK) in Klasse 5 und 6 vertreten.

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Aktuelle Tierseuchenlage - Verdacht des Ausbruchs der BHV1-Infektion im Landkreis Elbe-Elster

(23.08.2016)

Aus aktuellem Anlass möchte das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, SG Veterinäraufsicht darüber informieren, dass in einem Milchviehbestand im Landkreis Elbe-Elster am 22.07.2016 der Verdacht des Ausbruchs der Infektion mit dem Bovinen Herpesvirus Typ 1 (BHV-1) amtlich festgestellt wurde.

 

Das Bovine Herpesvirus 1 ist ein Herpesvirus, welches bei Rindern und anderen

Rinderartigen eine meist akut verlaufende, hoch ansteckende Viruserkrankung verursacht.

Das Virus verursacht zwei unterschiedliche Krankheitsbilder. Die bevorzugten Manifestationsorgane sind der Respirationstrakt und der Genitaltrakt.

Die anzeigepflichtige Tierseuche wurde in Brandenburg in den letzten Jahren intensiv bekämpft, so dass 2015 die BHV1-Freiheit von der EU anerkannt wurde. Die Wiedereinschleppung in hiesige Bestände hätte neben massiven tiergesundheitlichen auch handelswirtschaftliche Konsequenzen.

 

Die empfohlenen Maßnahmen dienen unabhängig davon auch dem Schutz vor anderen infektiösen Erkrankungen, die jederzeit in ungeschützte Tierbestände eingeschleppt werden können und sollen somit an alle Tierhalter gerichtet werden.

 

Die Tierhalter im Landkreis OSL werden aus diesem Grund einmal mehr aufgerufen, erforderliche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr für die Tiergesundheit ihrer Bestände (Biosicherheitsmaßnahmen) einzuleiten, den Gesundheitsstatus der Tiere regelmäßig zu beobachten, Gesundheitsstörungen zu erkennen, diesen schnellstmöglich entgegen zu wirken und somit Ihrer Verantwortung als Tierhalter gerecht zu werden.

 

Kritische Punkte stellen vor allem der Personen-, Fahrzeug- und Tierverkehr dar.

Hier ist, z.B. durch Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, betriebseigene Schutzkleidung und dem Vorliegen von Gesundheitsbescheinigungen für zugekaufte Tiere, erhöhte Aufmerksamkeit auf den Schutz des eigenen Bestandes zu legen. Auch Krankheitssymptomen wie hohem Fieber (>42°C), Aborten/Verkalbungen, Milchrückgang und einer erhöhten Sterblichkeitsrate ist besondere Beachtung zu schenken. Eine enge Zusammenarbeit mit den bestandsbetreuenden Tierärzten ist zu empfehlen.

 

Der Leitfaden „Biosicherheit in Rinderhaltungen“ gibt in diesem Zusammenhang speziell für Rinderhalter wichtige Grundlagen und Anhaltspunkte.

 

https://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/_texte/EmpfehlungenHygiene.html

 

Für Fragen stehen die Mitarbeiter des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft jederzeit zur Verfügung.

 

Kontakt:

E-Mail: veterinaeramt@osl-online.de

Tel: 03573/870-4421 oder -4422

 

[Leitfaden "Biosicherheit in Rinderhaltungen"]

Herzlichen Glückwunsch Tino Jörke „4.0“!

(19.08.2016)

OSL-Landrat Siegurd Heinze besuchte am Dienstag, den 16. August 2016, Tino Jörke, Geschäftsführer der Integrationswerkstätten g GmbH Niederlausitz in Senftenberg, um ihm zu dessen 40. Geburtstag seine Glückwünsche auszusprechen.

 

Tino Jörke ist seit April 2013 Geschäftsführer der Integrationswerkstätten g GmbH Niederlausitz. Das Unternehmen betreut mit seinen 100 Fachkräften derzeit ca. 370 Menschen mit einer seelischen oder geistigen Behinderung unter geschützten Bedingungen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fertigen hochwertige Produkte und Dienstleistungen aus unterschiedlichen Bereichen, wie zum Beispiel der Metallbearbeitung, industriellen Montage, Verpackung, Wäscherei, Grünwesen, Aktenvernichtung und Holzzuschnitt. Zahlreiche Unternehmen aus der Region und darüber hinaus zählen zu den zufriedenen Kunden. Töchter der Integrationswerkstätten sind die Hellraum Fensterbau GmbH und die WBS Tierpark-Betriebs-GmbH Senftenberg.   

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Von kulinarischen Weltreisen bis zur Entspannung durch Klopftechnik

(18.08.2016)
Bei der diesjährigen Interkulturellen Woche im Landkreis OSL ist für Jeden etwas dabei

 

Der Startschuss zur Interkulturellen Woche 2016 ist gefallen: Unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ wartet der Landkreis Oberspreewald-Lausitz gemeinsam mit verschiedenen Institutionen und Kommunen erneut mit zahlreichen vielseitigen Veranstaltungen auf, die allesamt das Zusammenleben in Vielfalt auf Basis der Grund- und Menschenrechte signalisieren. Das Programmheft mit Veranstaltungen vom 19. August bis 28. Oktober ist erschienen und kann ab sofort auf der Internetseite der Kreisverwaltung (siehe unten) eingesehen werden. Gedruckte Exemplare liegen im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Senftenberg sowie in den teilnehmenden Einrichtungen bereit.

 

Auf dem Programm stehen neben romantischem Kino unter dem Sternenhimmel viele spannende Ausstellungen, Konzerte, ausgelassene Familienfeste, interessante Gesprächsabende, sportliche Wettkämpfe ebenso wie märchenhafte und kulinarische Weltreisen – alles unter dem Motto „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“. „Das ist ein starkes Motto für das Jahr 2016. Es zeigt: Die Zivilgesellschaft ist stark und selbstbewusst – die Vielfalt wird sich durchsetzen gegen die Einfalt. Es ist ein Motto, das bewusst die Millionen Menschen stärkt, die sich für ein Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis von Grund- und Menschenrechten einsetzen“, so Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz.

 

Zu den Veranstaltungen:

 

Die Veranstaltungen starten am 19. August mit einem von vier besonderen Filmen, die jeweils freitags 20:30 Uhr im Kino der Wendischen Kirche Senftenberg unter freiem Himmel gezeigt werden. Gleich am Samstag, den 20. August geht es weiter mit einem packenden BMX-Wettbewerb ab 14 Uhr mit umfangreichem Rahmenprogramm auf dem Skaterplatz in Lauchhammer. Durch Live-Bands am Abend mit Musik von Ska/Reggae, Hardcore, Rock bis hin zu Hip Hop sowie einer Aftershowparty mit DJ wird der Abend abgerundet. Bis 17 Uhr ist der Eintritt frei. Veranstalter sind der Verein Buntrock e.V., Süd Club und die Stadt Lauchhammer gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises OSL.

 

Um die widersprüchliche Politik der frühen DDR gegenüber den Sorben/Wenden geht es in einer Gesprächsrunde am 25. August um 19 Uhr in Tenglers Buchhandlung in Senftenberg.

 

Im Tandem die eigene und eine fremde Kultur erlernen und damit interkulturelle Kompetenzen erwerben – das ist möglich bei einem Workshop vom 2. bis 3. September im Mehrgenerationenhaus in Lauchhammer, organisiert vom KooperationsAnstiftung e.V./MGH Lauchhammer in Zusammenarbeit mit dem FaZIT e.V.. Auch in sportlichen Wettkämpfen, wie etwa bei einem Fußballturnier, kann man „auf guten Wegen – einander begegnen“. Das Turnier mit insgesamt 8 Mannschaften wurde initiiert vom SV Sedlitz Blau Weiß 90 e.V. und Heinz Maintok vom Verein gemeinsam mit der Initiative „Refugees Welcome Senftenberg“. Das Turnier findet statt am 8. September um 15 Uhr auf dem Sportplatz an der Mühlenstraße in Sedlitz. Anmeldungen sind möglich ab sofort bis zum 30. August per E-Mail an Heinz Maintok: heinz.maintok@web.de.

 

Ein Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist die Sommertour „Schöner leben ohne Nazis“, die am 9. September von 15 – 20 Uhr im AWO-Freizeitladen in Lübbenau stattfindet. Jugendliche können sich hier künstlerisch in Form von Farbspielen und Experimenten sowie musikalisch bei Rap- und DJ-Workshops verwirklichen. Slacklines, kulinarische Leckereien und ein Konzert am Abend sorgen für eine ausgelassene Atmosphäre.

 

Große und kleine Sorgen vertreiben lassen sich mit der sogenannten Klopftechnik, einer effektiven Methode bei Stress, die man am 10. September unter der Anleitung von Bianca Schröder innerhalb von nur zwei Stunden erlernen kann. Bianca Schröder ist Autorin und Expertin für Begabungsförderung. Der Kurs findet statt in der Kreisverwaltung des Landkreises OSL in Senftenberg. Der Eintritt ist frei, Interessierte können sich bei der Integrationsbeauftragten Kathrin Tupaj noch bis zum 8. September anmelden unter der Telefonnummer 03573 8701060 oder per E-Mail an kathrin-tupaj@osl-online.de. Schnell sein lohnt sich, denn die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen begrenzt!

 

Einen weiteren Höhepunkt stellt das interkulturelle Herbstfest mit Musik, Spiel, Tanz, Bastelstraße sowie internationalen Köstlichkeiten dar, welches am 17. September im Kultur- und Freizeitzentrum „Pegasus“ in Senftenberg stattfindet. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird das Herbstfest durch die Initiative „Refugees Welcome Senftenberg“ und die Netzwerkstelle „Jugendarbeit und demokratische Kultur“ gemeinsam mit dem Kultur- und Freizeitzentrum „Pegasus“. Ebenso ein kulinarisches Highlight ist der Einblick in die arabische Küche, den man bei einer Verkostung am 19. September im „Pegasus“ erhalten kann.

 

Das komplette Programm mit ausführlichen Beschreibungen der Veranstaltungen gibt es unter www.osl-online.de, auf den Internetseiten der mitwirkenden Kommunen, Vereine und Initiativen sowie in gedruckter Form in den teilnehmenden Einrichtungen und im Bürgerbüro der Kreisverwaltung. Das Bürgerbüro befindet sich im Glasbau am Standort Dubinaweg in Senftenberg und ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 15 Uhr geöffnet.

[Programm zur Interkulturellen Woche 2016 in OSL]

Foto zu Meldung: Von kulinarischen Weltreisen bis zur Entspannung durch Klopftechnik

Aktuelle Information zum Grundwasserschaden im Stadtteil Stennewitz der Stadt Lübbenau/Spreewald

(17.08.2016)

 

Bei Untersuchungen von Grundwasser in der Stadt Lübbenau/Spreewald wurden im Stadtteil Stennewitz Belastungen mit leichtflüchtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW) festgestellt. Innerhalb des in der Karte in der Anlage gekennzeichneten Bereichs befinden sich Gewerbebetriebe, Wohnhäuser mit Hausgärten, gärtnerisch genutzte Flächen und Grünanlagen. Auf Grund des oberflächennah anstehenden Grundwassers ist nicht auszuschließen, dass dieses für die Gartenbewässerung als Spreng-/Gießwasser für Rasen, Zierpflanzen, Obst- und Gemüsebeete und als sonstiges Brauchwasser, z.B. als Füllwasser für Planschbecken, benutzt wird.

 

Es wird deshalb die Empfehlung ausgesprochen, im als belastet ausgewiesenen Bereich bis auf weiteres kein Grundwasser aus Brunnen zu nutzen.

 

Ist das Trinkwasser in Lübbenau/Spreewald gesundheitlich unbedenklich?

Die Einschränkungen gelten nicht für das Leitungsnetz der öffentlichen Trinkwasserversorgung. Wasser des Wasser-und Abwasserzweckverbandes Calau (WAC) aus dem Wasserhahn in Bad und Küche ist nicht betroffen.

Die Stadt Lübbenau/Spreewald verfügt über eine flächendeckende Anbindung an das öffentliche Trinkwassernetz. Das Trinkwasser des WAC unterliegt den Regelungen der Trinkwasserverordnung, deren Einhaltung durch das Gesundheitsamt überwacht wird.

Die Kontrolle des Grundwassers, Reinwassers und Trinkwassers wurde deutlich erhöht, es erfolgen ca. 50 Beprobungen zusätzlich pro Jahr. Durch ein angepasstes Fahrregime im Wasserwerk Lübbenau/Spreewald wird der Anstrom von verunreinigtem Grundwasser gezielt unterbunden. Das Trinkwasser kann uneingeschränkt genutzt werden.

 

Welche Schadstoffe sind im Grundwasser?

Mit den Untersuchungen wurden LCKW im Grundwasser nachgewiesen. LCKW sind relativ gut wasserlöslich und meist deutlich schwerer als Wasser, weshalb sie mit dem Niederschlagswasser in tiefere Bodenschichten des Grundwasserleiters transportiert werden.

In Lübbenau/Spreewald liegen die Schadstoffe hauptsächlich in einer Tiefe zwischen ca. 8 bis 20 m unter Gelände im Grundwasser vor.

 

Haben die Schadstoffe im Grundwasser gesundheitliche Auswirkungen?

Oberstes Schutzgut ist die menschliche Gesundheit.

LCKW können durch die Atemluft, den Magen-Darm-Trakt oder durch Hautkontakt aufgenommen werden. Mögliche Auswirkungen können z.B. Reizerscheinungen der Augen oder Schleimhäute sein. Einzelstoffe können bei häufigem Kontakt Krebs auslösen, andere Leber und Nieren schädigen.

Wissenschaftlich belegte Grenzwerte für eine genaue Gefährdungsabschätzung bei der Nutzung von Grundwasser aus Gartenbrunnen gibt es bislang nicht.

Trotzdem ist vorsorglich die Einschränkung der Kontaktmöglichkeiten von Menschen mit diesem durch Schadstoffeinträge belasteten Grundwasser geboten.

Da nicht auszuschließen ist, dass neben dem öffentlichen Trinkwasseranschluss auch alte bestehende Brunnen für Bewässerungs- und Brauchwasserzwecke genutzt werden, wird bis auf Weiteres die Nutzung des Grundwassers nicht empfohlen.

 

Woher kommt der Grundwasserschaden?

Der genaue Schadensort ist bislang nicht bekannt. Der Zeitpunkt der Grundwasserverunreinigung muss schon Jahrzehnte zurückliegen, darauf deuten die bereits weit fortgeschrittenen Abbau- und Ausbreitungsprozesse der LCKW hin.

Es wurden und werden zeitnah weitere Untersuchungen zur Ermittlung der Schadensquelle und deren Sanierung durchgeführt.

 

Welche weiteren Maßnahmen sind geplant?

In einem nächsten Schritt finden weitere Untersuchungen der Grundwasserbeschaffenheit und zur Ausdehnung der Grundwasserverunreinigung statt, um das betroffene Gebiet eingrenzen zu können. Ferner sind Erkundungen zur Ermittlung der Quelle der LCKW-Verunreinigung vorgesehen.

Sollten sich aus den Untersuchungen Änderungen ergeben, wird an dieser Stelle über die Ergebnisse informiert.       

 

Wer sind die Ansprechpartner für Ihre Fragen?

Zu wasser- und bodenschutzrechtlichen Fragen: Amt für Umwelt und Bauaufsicht des Landratsamtes                                                                                                           

               Herr König (03541/870-3401)

               Frau Zschiesche (03541/870-3421)                           

               Frau Berger (03541/870-3461)

               Mail: umweltamt@osl-online.de

 

Zu gesundheitlichen Fragestellungen: Gesundheitsamt des Landratsamtes

                       

Herr Dr. Bethke (03573/870-4301),

Frau Rudolph (03573/870-4341)

Mail: gesundheitsamt@osl-online.de

 

 

Zu Fragen rund um die Themen Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft:

Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft

        

              Herr Wachtel (03573/870-4402)

 

zur Trinkwasserversorgung: WAC Wasser- und Abwasserzweckverband Calau

              Herr Müller (03542-8899-211),

Herr Dockter (03542-8899-240)

Mail: info@wac-calau.de

 

 

Aktuelle Informationen für Anlieger

 

Zur Beantwortung offener Fragen luden Stadt Lübbenau/Spreewald, der Landkreis OSL und der WAC Wasser- und Abwasserzweckverband Calau Anlieger am Dienstag, 16. August 2016, 18 Uhr zu einer Auftakt-Informationsrunde in das Rathaus der Stadt Lübbenau/Spreewald ein. Viele Anlieger folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu stellen.

 

Die Powerpoint-Präsentation des beauftragten Gutachters, die vor Ort gezeigt wurde, finden Sie unter diesem Text zum Herunterladen.

 

Aktuelle Informationen und Untersuchungsergebnisse zur Thematik werden auch weiterhin auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de, zur Verfügung gestellt.

 

 

(Anlage: Karte)

 

[Powerpoint-Präsentation von Anliegerversammlung]

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11. Informations- und Beratertag findet am 30. August 2016 in Senftenberg statt

(04.08.2016)

Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren:

 

Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren wollen, sollten sich den 30. August 2016 schon heute vormerken. In der Zeit von 9 bis 17 Uhr findet in den Sitzungssälen im Landratsamt in Senftenberg, Haus I, Dubinaweg 1 (nähe Stadthafen) bereits zum 11. Mal der jährliche „Informations- und Beratertag“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt. Dieser richtet sich an Unternehmer/innen, Existenzgründer/innen, Investoren und alle darüber hinaus Interessierten.

 

Vor Ort erteilten Experten in individuellen Gesprächen kostenlos Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermodalitäten und informieren über Wege der Fachkräftegewinnung sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Banken, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen und der Sparkasse.

 

„Vorbeikommen lohnt sich, denn hier erhalten Interessierte individuell und kompakt an einem Ort Antworten auf all ihre Fragen rund um das Unternehmerwerden und Unternehmersein“, wirbt Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin des Bereichs Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung und Organisatorin der Veranstaltung.

 

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig, wird jedoch empfohlen: Telefon (03573) 870-5141, E-Mail an Baerbel-Weihmann@osl-online.de.

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Gebäude mit Geschichte: Fassade des Kreishauses Calau erhält eine energetische Aufwertung

(04.08.2016)

Das denkmalgeschützte Kreishaus in Calau wird bald in neuem Glanz erstrahlen.  Nach bereits erfolgter Innensanierung in den zurückliegenden Jahren beginnt in diesen Tagen nun auch unter denkmalrechtlichen Bedingungen die energetische Sanierung der Außenfassade. Auch die Fenster haben ausgedient und werden ausgetauscht. Voraussichtlich bis zum Jahr 2018 werden Baufirmen an dem Gebäude in der Joachim-Gottschalk-Straße 36 Hand anlegen. Das Gebäude selbst blickt bereits auf eine über 100-jährige Geschichte zurück.

 

Gebaut wird in mehreren Abschnitten. In dieser Woche starten zunächst die Arbeiten an der Nordfassade auf der Eingangsseite. Ab dem Jahr 2017 folgen die restlichen Seiten. Die Kosten für die Maßnahme „Energetische Sanierung der Fassade am Kreishaus Calau“ betragen voraussichtlich 1,3 Millionen Euro. Der Betrag wird zu 90 % durch Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz des Bundes gedeckt. Der Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent stammt aus Mitteln des brandenburgischen Finanzausgleichsgesetzes (BbgFAG).

 

Erbaut wurde das Gebäude als Kaiserliches Landratsamt in der Zeit zwischen 1901 und 1903 nach Plänen des Regierungsbaurates Tieffenbach aus Frankfurt (Oder) im Stil der Neo-Renaissance. Im Neubau waren die Büros des Königlichen Landratsamtes, der Königlichen Kreiskasse, des Kreisausschusses sowie die Kreiskommunal- und die Kreissparkasse untergebracht. Erweiterungsbauten folgten in den Jahren 1920 (Anbau des Ostflügels) und 1936/37 (Ausbau des Dach- und Kellergeschosses). Die Erweiterungsbauten wurden mit der Einrichtung des Kreisbauamtes und der Erweiterung der Kreissparkasse einschließlich Tresorräume erforderlich.

 

Die Kriegsvorbereitungen führten zum Bau von Luftschutzräumen. Das Kreishaus brannte durch Kriegseinwirkungen 1945 bis auf den Westflügel aus. Aufgrund der großen Zerstörungen in den letzten Kriegstagen 1945 wurden die Reste von Treppentürmen, Ziergiebel und Zierelementen beim anschließenden Wiederaufbau gänzlich entfernt und nicht wieder aufgebaut. Es entstand ein zweckmäßiger, schlichter Verwaltungsbau.

Auf Grund der Gebäudezerstörung wurde die Kreisverwaltung zeitweilig nach Senftenberg verlegt. In den Jahren 1947 bis 1952 erfolgte eine Gebäudeteilnutzung als Fachschule für Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Mit der Verwaltungsreform 1952 wurde das Gebäude zum Sitz des Rates des Kreises Calau mit allen Fachabteilungen und der Kreissparkasse. Bis 1994 bildete das Gebäude den Sitz des Calauer Landratsamtes. Seit 1994 ist es die Hauptaußenstelle der Kreisverwaltung des heutigen Landkreises Oberspreewald-Lausitz. In den Jahren von 2010 bis 2013 erfuhr das Gebäude eine umfassende Sanierung des Innenbereiches. 

 

Am heutigen Verwaltungsstandort in Calau sind neben der Dezernentin und 1. Beigeordneten das Amt für Umwelt und Bauaufsicht, das Amt für Straßenverkehr und Ordnung (Bereich Allgemeine Ordnungsangelegenheiten/ Gewerbefachaufsicht/ Jagd- und Fischereiwesen) sowie der Bereich Landwirtschaft des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft untergebracht. Mit dem bevorstehenden Umzug des Straßenverkehrsamtes in das Gebäude der Sparkasse in der Calauer Innenstadt im kommenden Jahr wird im Kreishaus zusätzlich auch der Bereich Verkehrswesen anzutreffen sein.

 

 

Foto: In dieser Woche beginnen an der Nordfassade am Haupteingang die Arbeiten zur energetischen Sanierung der Fassade des Kreishauses am Standort in Calau. Auch die Fenster des denkmalgeschützten Gebäudes werden ausgetauscht. Die Maßnahme wird zu 100 % gefördert und erstreckt sich voraussichtlich bis in das Jahr 2018 hinein. (Foto: Landkreis)

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Euronotruf 112 wird 25 Jahre alt: Landkreis OSL gratuliert

(03.08.2016)

„Happy Birthday“ Notrufnummer 112: Ende Juli 2016 wurde der Lebensretter 25 Jahre alt, wie der Kreisbrandmeister des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Ingo Worreschk, mitteilt. Das Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz gratuliert dem „Lebensretter 112“ zu diesem Jubiläum.

 

„Der Notruf 112 kann vorwahlfrei gewählt werden und ist in allen Staaten der EU kostenlos verfügbar. Er verbindet Hilfesuchende automatisch mit der örtlichen 112-Notrufzentrale, über die sie die Feuerwehr oder medizinische oder polizeiliche Hilfe erhalten“, erklärt Worreschk.

 

Wer die 112-Notrufzentralen betreut, ist in den Staaten der EU unterschiedlich geregelt. Dies können die Rettungsdienste, Feuerwehren oder auch die Polizei sein. In Cottbus gehen die 112-Notrufe in der integrierten Regionalleitstelle Lausitz ein, die rund um die Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Feuerwehr und des Rettungsdienstes besetzt ist. Die Notrufe werden nach einem strukturierten Frageschema bearbeitet und die nach Einschätzung des Disponenten erforderlichen Hilfskräfte alarmiert. Während die Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens fahren, kann der Mitarbeiter bei Bedarf Erste-Hilfe-Hinweise an den Anrufenden weitergeben.

 

Wichtig sei laut Worreschk, dass die europaweite Gültigkeit des Notrufs 112 noch bekannter wird. Nach einer Studie der EU wisse nur jede fünfte Person in Deutschland, dass die 112 auch im Ausland funktioniert. Dabei gilt der europaweite Notruf in allen EU-Staaten, der Schweiz, Island und Norwegen sowie in weiteren EU-Nachbarstaaten wie Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, der Republik Moldau, Russland, Serbien, Türkei und der Ukraine. Da er in vielen weiteren Staaten der Welt gewählt werden kann, sollten sich Reisende am besten bereits im vorab informieren.

 

Hintergrund:

 

Am 29. Juli 1991 haben die damals 12 EU-Staaten entschieden, als gemeinsame europäische Notrufnummer die „112“ einzuführen. Deutschland wurde bei dieser Entscheidung durch Außenminister Genscher vertreten. Die Auswahl der 112 als Notrufnummer geht zurück auf eine Empfehlung der Europäischen Konferenz der Verwaltungen für Post- und Fernmeldewesen (CEPT) von 1976. In Deutschland wurde die 112 bereits 1954 als Feuerwehrnotruf in den ersten Großstädten eingeführt.

 

Der europaweite Notruf 112 ist europaweit ein Symbol für Hilfe. Er ist ein bürgernahes und lebensrettendes EU-Produkt mit einem hohen europäischen Mehrwert. Wenn es den Euronotruf nicht gäbe, müssten die Bürgerinnen und Bürger über 40 Notrufnummern bei einer Reise durch alle EU-Staaten kennen.

 

Sein wichtigstes Geburtstagsgeschenk hat der Euronotruf schon im Jahr 2009 erhalten: Seitdem ist ihm ein eigener Aktionstag im Kalender gewidmet. Der „Tag des europaweiten Notrufs 112“ wird jährlich am 11. Februar (11.2.) begangen, denn da steckt die 112 schon im Datum.

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Stipendien über www.myStipendium.de

(29.07.2016)

Die vielfach ausgezeichnete Stipendienplattform www.myStipendium.de hilft Schülern und Studierenden kostenlos, mit nur wenigen Klicks das passende Stipendium zu finden. Dabei werden jedem Nutzer aus über 2.300 Fördermöglichkeiten im Wert von 610 Mio. €/Jahr nur jene Stipendien angezeigt, die auf das individuelle Profil passen. myStipendium verfolgt das Ziel, Schüler und Studierende abseits der „Elite“ zu fördern und beweist, dass es Stipendien nicht nur für Hochbegabte und Engagierte gibt.

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Gesucht: Ehrenamtlicher Wanderwegewart für das nördliche Kreisgebiet

(27.07.2016)

Durch die schöne Landschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz führen rund 800 Kilometer gut ausgebaute, beschilderte und markierte Wanderwege. Immer mehr Urlauber, Tagesgäste und auch Einheimische entdecken das Wandern für sich als Ausgleich zum hektischen Alltag. Um die Orientierung im Gelände zu gewährleisten und die Wege sicher und begehbar zu halten, ist eine regelmäßige Kontrolle und Pflege notwendig. Hierfür sucht der Landkreis Oberspreewald-Lausitz für das kommende Jahr nach einem neuen ehrenamtlich tätigen Wanderwegewart für das nördliche Kreisgebiet (Lübbenau, Vetschau, Calau, Altdöbern).

 

Zu den Aufgaben gehören die Kontrolle der Wege, der Beschilderung und Ausbesserungsmaßnahmen der Markierungen sowie die Zusammenarbeit mit den zuständigen Ansprechpartnern der kommunalen Verwaltungen. Voraussetzung sind eine gute Kondition und handwerkliches Geschick. Dem Einsatz auf den Wanderwegen geht eine Schulung durch einen professionellen Wegewart voraus. Die Tätigkeit wird mit einer Aufwandsentschädigung belohnt.

 

Wer Interesse daran hat, Wanderwege zu betreuen, kann sich in der Landkreisverwaltung unter Telefon (03573) 870-5128 melden oder per E-Mail an tourismus@osl-online.de wenden.

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Interkulturelle Woche 2016 in OSL: Jetzt Vorschläge einreichen

(27.07.2016)

 „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt.“ ist das Thema der Interkulturellen Woche 2016, die bundesweit vom 25. September bis 1. Oktober stattfindet. Auch im Landkreis OSL werden anlässlich der Aktionswoche rund um diesen Zeitraum erneut spannende und abwechslungsreiche Angebote und Veranstaltungen angeboten. Startschuss dafür bildet am 19. August 2016 das Kino unterm Sternenhimmel in der Wendischen Kirche in Senftenberg.

 

Mit im Boot sitzen erneut zahlreiche Akteure von verschiedenen Einrichtungen, Unternehmen, Vereinen und Kommunen der Region. Momentan arbeitet die Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, Kathrin Tupaj, an der Fertigstellung des Programmheftes. Dieses soll bis Mitte August 2016 vorliegen und anschließend verteilt werden. Auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de wird es einzusehen sein.

 

Noch bis zum 10. August nimmt sie Vorschläge und Ideen für interkulturelle Veranstaltungen entgegen. Interessierte können sich unter Telefon 03573 870-1060 und per E-Mail (Kathrin-Tupaj@osl-online.de) an sie wenden.

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2. gemeinsamer Grundstücksmarktbericht ist erschienen

(25.07.2016)
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte informiert:

 

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den 2. gemeinsamen Grundstücksmarktbericht 2015 beschlossen. In ihm wird der Grundstücksverkehr des Jahres 2015 beider Landkreise detailliert dargelegt. Neben statistischen Ergebnissen werden Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Teilmärkte dargestellt sowie preisbestimmende Einflussgrößen näher untersucht.

 

Der Grundstücksmarktbericht 2015 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses analog als Druckexemplar sowie digital im pdf-Format als CD-ROM oder per E-Mail käuflich erworben werden.

 

Auskünfte zu den einzelnen Teilmärkten können während der Sprechzeiten bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses mit Sitz beim Fachbereich Kataster und Vermessung in der Vom-Stein-Straße 30 in 03250 Cottbus in mündlicher und schriftlicher Form eingeholt werden.

 

Telefon: (0355) 49 91 – 22 47

 

Sprechzeiten:

Dienstag     8.00 Uhr – 12.00 Uhr   und     13.00 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr    und     13.00 Uhr – 16.00 Uhr

 

 

 

Musikschule OSL macht Ferien

(20.07.2016)

In der Zeit vom 21. Juli bis 2. September 2016 freut sich Brandenburg über die diesjährigen Sommerferien. Auch die fleißigen Musikschülerinnen und Musikschüler des Landkreises Oberspreewald-Lausitz dürfen sich in dieser Zeit eine Pause gönnen: Denn auch hier findet bis zum 4. September 2016 kein Unterricht statt. Gleichwohl ist die Verwaltung der Kreismusikschule/Volkshochschule OSL besetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unter den bekannten Kommunikationswegen erreichbar. „Wir wünschen allen Honorarkräften, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern eine gute Zeit. Üben Sie weiterhin recht fleißig und erholen Sie sich gut“, wünscht Einrichtungsleiter Thomas Asendorf passend zum Ferienbeginn. An der Musikschule OSL lernen derzeit 1069 Schülerinnen und Schüler im Alter von 2 bis 79 Jahren. Zur Auswahl stehen die Lehrbereiche Streichinstrumente, Blasinstrumente, Tasteninstrumente, Percussion, Gesang, Zupfinstrumente sowie die Musikalische Früherziehung und Grundausbildung, Musical und Tanz. Ein Einstieg in den Unterricht ist jederzeit möglich. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.musikschule-osl.de

 

[Internetauftritt der Musikschule OSL]

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Mit Fiffi auf Reisen - Hinweise aus dem Veterinäramt OSL

(20.07.2016)

Ferienzeit ist Reisezeit. Dabei zieht es auch viele Heimtierbesitzer in die Ferne. Oft dürfen Hund, Katze und Co. als festes Bestandteil der Reisegruppe dabei nicht fehlen - und so tauscht auch so manch Vierbeiner eine Zeit lang Körbchen gegen Liegestuhl. Was es dabei zu beachten gilt, weiß das Veterinäramt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Pünktlich zum Start in die Urlaubssaison veröffentlicht es ein Faltblatt „Neue Regelungen im Reiseverkehr mit Heimtieren“. Dieses steht ab sofort auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de, zum Herunterladen bereit (siehe unten).

 

Anlass bilden die angepassten gesetzlichen Grundlagen der EU-Verordnung Nr. 576/2013 und der EU-Durchführungsverordnung Nr. 577/2013, die seit Ende 2014 gelten. Sie beziehen sich unter anderem auf das Reisen innerhalb und außerhalb der EU.

 

Folgende Punkte sollten Heimtierbesitzer beachten:

 

Reisen innerhalb der EU

 

Pro Person dürfen im Reiseverkehr höchstens fünf Heimtiere, beispielsweise Hunde, Katzen und Frettchen, mitgeführt werden. Wichtig: Die Tiere dürfen nicht dazu bestimmt sein, im Ausland den Besitzer zu wechseln.

 

Für jedes Tier ist ein blauer Heimtierausweis nach einheitlichem Muster mitzuführen. Der Ausweis darf nur von ermächtigten Tierärzten ausgestellt werden. Dieser muss, anders als der vorherige Ausweis, zudem vom Tierhalter unterschrieben werden. Im Dokument sind außerdem die Kontaktdaten und die Unterschrift des ausstellenden Tierarztes vermerkt.

 

EU-Heimtierausweise, die vor dem 29.12.2014 ausgestellt wurden, behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

 

Ist das Tier vor dem 3. Juli 2011 geboren und hat eine deutlich lesbare Tätowierung, so ist diese anzugeben. Später geborene Tiere sind durch die Implantierung eines Transponders zu kennzeichnen. Diese Seite ist mit einer selbstklebenden Laminierung zu versiegeln.

 

Notwendige Impfungen müssen mindestens 21 Tage vor Reiseantritt durchgeführt werden. Das Tier darf zum Zeitpunkt der Impfung nicht jünger als 12 Wochen sein.

 

EU-Länder mit erhöhten Anforderungen

 

Unter anderem in Irland, Malta, Finnland und dem Vereinigten Königreich gelten verschärfte Anforderungen bezüglich antiparasitärer Behandlungen. Hier ist beispielsweise eine Echinokokken-Behandlung (Bandwürmer) vorzuweisen.

 

Darüber gilt es, spezielle Länderregelungen zu beachten. So herrscht etwa in Belgien eine allgemeine Leinenpflicht sowie Maulkorbpflicht für gefährliche Hunde.

 

Spezielle Regelungen sind in den Botschaften zu erfragen. Weitere Informationen sind auch über die Homepage www.petsontour.de verfügbar.

 

Reisen außerhalb der EU

 

Hier gelten grundsätzlich die Bestimmungen für das Reisen in der EU. Zusätzlich muss beachtet werden, dass diese Länder in "Gelistete Drittländer" und "Nicht gelistete Drittländer" unterschieden werden. Für die einzelnen Länder sind die gültigen Bestimmungen ebenfalls in der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

 

Reisende Tierhalter sollten sich bereits vor der Ausreise in ein Nicht-EU-Land über die Wiedereinreisebedingungen in die EU bzw. nach Deutschland informieren.

 

Mitnahme im Auto

 

In Deutschland und anderen EU-Ländern müssen mitreisende Tiere im Auto gesichert sein. Dazu eignen sich beispielsweise Absperrgitter, Transportboxen oder Autogurte (§ 23 StVO). Besitzer sollten zudem darauf achten, dass das Tier während des Transportes mit ausreichend Wasser versorgt wird. Empfohlen wird darüber hinaus, saugfähige Tücher, Kotbeutel und ggf. eine Notfalltierapotheke bereitzuhalten.

 

Mitnahme im Flieger

 

Soll das Tier mit in den Urlaub fliegen, sind die Bedingungen für eine Tierbeförderung rechtzeitig beim Reisebüro oder der Fluggesellschaft zu erfragen.

 

Mitnahme von "Straßenhunden" aus Urlaubsländern

 

Ausführliche Informationen zu dieser Thematik finden sich in dem Merkblatt Nr. 113 der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V., das unter der Internetadresse www.tierschutz-tvt.de heruntergeladen werden kann.

 

 

Bei Fragen

 

Wer eine Auslands-Reise mit seinem Vierbeiner plant, kann sich bei Fragen zudem an seinen Tierarzt bzw. seine Tierärztin wenden. Auch das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz steht für Auskünfte zum Thema bereit: (03573) 870 4433.

[Faltblatt Neue Regelungen im Reiseverkehr mit Heimtieren]

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OSL in Zahlen – Statistische Übersicht für das Jahr 2015

(18.07.2016)

Wie viele Einwohner hat der Landkreis OSL? Wie viele Ausbildungsbetriebe gibt es in unserem Landkreis? Wie entwickelt sich die Tourismuswirtschaft?

Antworten auf diese und weitere Fragen sind ab sofort in der statistischen Übersicht „Zahlen, Daten, Fakten“ per 31.12.2015 zu finden, welche auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Der Landkreis OSL“ sowie unter dieser Meldung zum Download bereit steht.

 

Jeweils rückblickend für das vergangene Jahr fasst das Sachgebiet Wirtschaft und Förderung darin wichtige und interessante statistische Angaben und Informationen zum und rund um den Landkreis OSL und dessen Einwohnerinnen und Einwohner zusammen. Neben Angaben zur Bevölkerungsstruktur und dem Arbeitsmarkt enthält die Übersicht Informationen zu den Bereichen Wirtschaft, Soziales/Asyl/Gesundheit, Bildung/Kultur/Sport, Tourismus, Natur und Umwelt, Verkehr sowie zum Haushalt.

 

An der Zusammenstellung des 36-seitigen Heftes waren Vertreter verschiedener Fachbereiche der Kreisverwaltung sowie externe Ansprechpartner, wie die HWK Cottbus, die IHK Cottbus oder der Kreissportbund OSL e.V., beteiligt.

 

Ein Dankeschön an alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr Mitwirken!

 

[zahlen__daten__fakten_2015]

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Vollsperrung Kreisstraße K 6626 in der Ortslage Groß Jehser

(15.07.2016)

Die Kreisstraße K 6626 in der Ortslage Groß Jehser wird in der Zeit vom Freitag, den 22. Juli 2016 bis zum 3. September 2016 für Brückensanierungsarbeiten voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung erfolgt. Darüber informiert der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Bauherr. Die Sperrung wird notwendig, da auf der gesamten Breite der Brücke der Asphalt abgefräst und eine neue Dichtung aufgebracht wird. Zudem werden die beiden Kappen, einschließlich der Geländer, neu gebaut.

 

RWK-Ausblildungsmesse am 24. September 2016 in Senftenberg

(15.07.2016)

Die RWK-Ausbildungsmesse hält auch in diesem Jahr erneut tolle Informationen zu Ausbildung und Beruf in der Region für junge Absolventinnen und Absolventen bereit. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

 

[Flyer 2016]

[Internetauftritt zur RWK-Ausbildungsmesse 2016]

Foto zu Meldung: RWK-Ausblildungsmesse am 24. September 2016 in Senftenberg

Informationen zum Duncker’schen Muskelegel

(14.07.2016)

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurde in den letzten Monaten im Rahmen der amtlich vorgeschriebenen Untersuchung auf Trichinellen in Wildschweinproben vermehrt der Duncker’sche Muskelegel als Nebenbefund nachgewiesen. 

Der Duncker’sche Muskelegel ist eine Vorstufe des Saugwurms Alaria alata, der in ganz Europa in gewässernahen Bereichen und Feuchtgebieten vorkommt und seit einigen Jahren auch in Brandenburg vereinzelt nachgewiesen wurde.

 

Der adulte Saugwurm lebt im Darm von z.B. Füchsen oder Mardern, den sogenannten Endwirten. Von diesen Endwirten mit dem Kot ausgeschiedene Eier des Saugwurms werden von Schnecken und Amphibien, die als Zwischenwirte fungieren, aufgenommen. Die mit der Nahrung aufgenommen Zwischenwirte entwickeln sich im Wildschwein zum Duncker´schen Muskelegel.

 

Der menschliche Verzehr von nicht ausreichend erhitzten, mit Duncker’schen Muskelegel infizierten Wildschweinfleisch kann zur humanen larvalen Alariose führen, deren Symptome von milden Haut- und Atemwegserkrankungen bis hin zu schweren generalisierten Krankheitsverläufen reichen. 

 

Bei der derzeit gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchung auf Trichinellen wird das sogenannte Digestionsverfahren angewendet, bei dem bis zu 20 Wildschweinproben in einem Sammelansatz untersucht werden. Bei einem positiven Befund von Duncker’schen Muskelegel müssten alle in der Sammelprobe enthaltenen Wildschweine als genussuntauglich beurteit werden, da das Digestionsverfahren nicht dazu geeignet ist, einzelne Proben nachzuuntersuchen.

Aus diesem Grund hat das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft im Trichinenuntersuchungslabor mehrere Gerätschaften und Apparaturen für das sogenannte Larvenauswanderungsverfahren bereitgestellt, mit dem infizierte Einzeltiere erkannt werden können.

 

Für dieses Verfahren wird zusätzlich zu dem Probenmaterial für die Trichinenuntersuchung (20 g Muskulatur aus Zwerchfell, Zunge oder Unterarm) 30 g Probenmaterial benötigt. Der Duncker’sche Muskelegel befindet sich nicht in der Muskulatur der Vorderläufe!

Geeignet ist Muskulatur mit Fett-, Binde- und Drüsengewebe, vorzugsweise aus dem Zwerchfellpfeiler, der Kehlkopfgegend, Kaumuskulatur und Zunge.

 

Um eine nachträgliche Probenanforderung in einem konkreten Fall zu vermeiden, empfehlen wir, von vornherein eine ausreichend große Menge (mindestens 50 g) geeignetes Material für beide Verfahren im Amt abzugeben.   

 

 

Da die Untersuchung auf den Duncker’schen Muskelegel derzeit nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, wird das Larvenauswanderungsverfahren nicht routinemäßig bei jeder Trichinenuntersuchung parallel durchgeführt, sondern nur bei einem positiven Befund im Sammelansatz zur Rückverfolgung auf das Einzeltier.

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin, empfiehlt, den infizierten Wildkörper als untauglich für den Verzehr zu beurteilen und unschädlich zu beseitigen. Die rechtliche Grundlage hierfür ist Kapitel VIII der Verordnung (EG) Nr. 854/2004. Danach ist das Fleisch nicht nur im Falle des Vorkommens von Trichinellen, sondern auch dann für genussuntauglich zu erklären, wenn die Untersuchung auf Merkmale (einschließlich Parasitenbefall) hinweist, dass das Fleisch gesundheitlich bedenklich ist.

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft rät dringend dazu, den befallenen Tierkörper zu verwerfen und über eine Tierkörperbeseitigungsanstalt zu entsorgen.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie im Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg

 

Ansprechpartner:

 

Frau Dr. Kröber: 03573/870-4441

beamtete Tierärztin, Sachgebietsleiterin Lebensmittelüberwachung/Fleischhygiene

 

Frau Scupin: 03573/870-4426

amtliche Tierärztin Fleischhygiene

 

Frau Böttcher: 03573/870-4442

Sachbearbeiterin Lebensmittelüberwachung/Fleischhygiene

 

 

[Dunckerscher Muskelegel Video]

Foto zu Meldung: Informationen zum Duncker’schen Muskelegel

Landrat Siegurd Heinze zur Entscheidung des Landtages in Sachen Verwaltungsstrukturreform 2019

(14.07.2016)

„Die Wünsche, Forderungen und Hinweise aller Landkreise, die während des gesamten zurückliegenden Dialog- und Diskussionsprozesses mehrfach vorgetragen worden sind, sucht man im nun bestätigten Papier der Landesregierung leider nach wie vor vergebens. Daher lehnen die Landkreise das beschlossene Leitbild in der vorliegenden Form als nicht tragfähig ab.

 

Grundlegende Voraussetzungen, die bislang offen blieben, müssen geklärt werden, anstatt verfrüht über neue Gebietsstrukturen zu sprechen. Hierzu zählen insbesondere verbindliche Aussagen zu den vom Land zu übertragenden Aufgaben auf die Kreisebene im Zuge einer Funktionalreform als notwendige Grundlage der angedachten Strukturreform. Zudem sind zwingend verbindliche Aussagen im Hinblick auf die Ausfinanzierung des Gesamtvorhabens zu treffen. Eine finanzielle Entlastung der noch kreisfreien Städte darf nicht zu Lasten der Landkreise sowie der kreisangehörigen Städte und Gemeinden geschehen.

 

So vage die Aussagen im aktuellen Leitbildentwurf, so sicher ist Eines: Wir werden den nun beginnenden Prozess konstruktiv kritisch und weiterhin einfordernd begleiten und uns entsprechend einbringen. Mit dem beschlossenen Leitbild mag ein Pfeiler gesetzt worden sein - Ein tragfähiges Fundament für eine landesweite Reform auf kommunaler Ebene, das belastbar für die Herausforderungen der Zukunft ist, wurde dadurch noch nicht geschaffen.“ 

 

Siegurd Heinze, Landrat Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

Foto zu Meldung: Landrat Siegurd Heinze zur Entscheidung des Landtages in Sachen Verwaltungsstrukturreform 2019

Vor der abschließenden Behandlung im Landtag: Landräte aus EE, OSL und SPN zeigen sich enttäuscht über vorliegenden Leitbildentwurf zur Verwaltungsstrukturreform 2019

(11.07.2016)
- Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße -

 

 

Enttäuscht werden sich die Blicke der Verwaltungschefs am Mittwoch (13. Juli 2016) nach Potsdam richten, wenn der Landtag abschließend über den Leitbildentwurf entscheiden wird. Ihre Wünsche, Forderungen und Hinweise sucht man im aktuellen Papier der Landesregierung vergebens.

 

Während der Innenausschuss in seiner Sitzung vom 30.06.2016 den Leitbildentwurf zur geplanten Verwaltungsstrukturreform mehrheitlich billigte, stehen Brandenburgs Landkreise dem Leitbildentwurf in der aktuellen Fassung weiterhin äußerst kritisch gegenüber. Dies bestätigt auch ein entsprechend einstimmig gefasster Beschluss des Vorstandes des Landkreistages Brandenburg in seiner jüngsten Sitzung vom 5. Juli 2016, indem der Leitbildentwurf weiterhin abgelehnt wird. Hinter dem Beschluss stehen auch die Landräte der südbrandenburgischen Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße.

 

Spätestens mit der abschließenden Behandlung des Leitbildes durch den Landtag Mitte dieser Woche wird auf Landesebene Klarheit herrschen. Klarheit, die sich so im Reformleitbild trotz konstruktiver Kritik der Landkreise während des gesamten Dialog- und Diskussionsprozesses nicht wiederfindet. Darüber sind sich die Landräte Christian Heinrich-Jaschinski (Elbe-Elster, CDU), Siegurd Heinze (Oberspreewald-Lausitz, parteilos) und Harald Altekrüger (Spree-Neiße, CDU) vorab der Landtagssitzung einig.

 

Auch wenn der Leitbildentwurf im Innenausschuss mit geringfügigen Änderungsanträgen nachgesteuert wurde, bleiben die durch die Landkreise mehrmals aufgezeigten Bedenken und Fragen weiterhin bestehen. 

Keine aussagefähigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Fragezeichen hinter einer auskömmlichen Finanzierung der Reform sowie fehlende verbindliche Aussagen zu den vom Land zu übertragenden Aufgaben, dem ursprünglichen Kernbereich der angedachten Reform, lassen auf ein unausgereiftes Leitbild für die Zukunft der Brandenburger Landkreise schließen.

Allesamt Themen, die bereits in der Vergangenheit mehrfach kritisiert worden sind.

 

Ob sich diese Bedenken in der abschließenden Sitzung des Landtages widerspiegeln werden, bleibt abzuwarten.

 

Die Landräte der Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße

 

 

 

 

Rückblick auf das Internationale Fußballturnier von Refugees Welcome

(10.07.2016)

Text: Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung OSL

 

Am Sonnabend (9. Juli 2016) hatten die Mitglieder der Senftenberger Flüchtlings-Initiativgruppe „Refugees Welcome“ zum großen internationalen Fußballturnier auf den Sportplatz in Senftenberg (Briesker Straße) eingeladen.

 

Bis eine Stunde vor Beginn wurde die Anmeldung von Mannschaften zugelassen. Insgesamt haben sich 16 Mannschaften angemeldet. Eröffnet wurde vom Initiator Jan Unglaube, der auch die Moderation übernahm und durch den Tag führte. Die Begrüßung erfolgte durch Bürgermeister Andreas Friedrich (zur Überraschung für alle auf dem Platz in Englisch).

 

Gespielt wurde 10 Minuten auf dem Kleinfeld, mit jeweils 6 Spielern und einem Torwart. Die 16 Mannschaften wurden in 4 Gruppen, die gegeneinander gespielt haben, eingeteilt. Anschließend spielten die jeweils Platzierten um den Sieg.

 

Auch eine Bastelstraße und Kuchen für Frauen und Kinder durften nicht fehlen. Dies hatte der Verein „Unsere Welt, Eine Welt e.V.“ organisiert.

 

Die Spieler kamen aus Lauchhammer, Sedlitz, Schwarzheide, Schipkau, Senftenberg, Ortrand und Altdöbern. Im Laufe des Tages nutzten über 300 Zuschauer die Gelegenheit, vom Spielfeldrand aus Fußballluft zu schnuppern.

 

Über den 1.Platz freute sich am Ende ein Team, welches aus Migranten besteht, die am OSZ Lausitz einen Deutschkurs absolvieren. Die Spieler stammen aus Schwarzheide, Lauchhammer und Altdöbern.

 

Den 2. Platz belegte ein Team aus Migranten aus Lauchhammer

 

Das Besondere: Den 3. Platz konnten unbegleitete minderjährige Ausländer aus der Clearingstelle des DRK Lausitz mit vollem Elan und Einsatz für sich entscheiden. Der Jubel über den sportlichen Erfolg war groß.

 

Jede Mannschaft erhielt am Ende eine Urkunde mit ihrer Platzierung. Den „Fair Play – Pokal“ übergaben die Organisatoren an Schiedsrichterin Kati Grau aus Ortrand, die in fast allen Runden je ein Spiel gepfiffen hatte.

 

Für alle Teilnehmer und Zuschauer war es ein sehr gelungener Tag, der in den Abendstunden um 20:30 Uhr endete.

 

Ein herzliches Dankeschön allen Organisatoren:

 

Refugees Welcome Senftenberg

SV Senftenberg

Senftenberg FC

Landessportbund – Herr Maintock

REWE

Unsere Welt, Eine Welt e.V.

Stiftung SPI

Johanniter – Babett Brendel als Ersthelfer

 

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

 

Mannschaften aus Mitgliedern Asylbewerber/Flüchtlinge, Unbegleitete Minderjährige

Ausländer:

 

Praktiker 1 (7 Personen)14.Platz        

Lauchhammer (8 Personen) 2.Platz                

DFB Sedlitz (7 Personen) 9.Platz                              

OSZ Lausitz (7 Personen) 1.Platz                              

Palästina (7 Personen) 15.Platz                      

Sedlitz BLAU (7 Personen) 10.Platz

Syrien Stars (12 Personen) 13.Platz

Eritel (7 Personen) 5.Platz

Team Family (10 Personen) 3.Platz

Praktiker 2 ( 7 Personen) 16.Platz

BSW Sedlitz (7 Personen) 8.Platz

 

 

 

Mannschaften aus ausschließlich deutschen Spielern:

 

Sedlitzer Bergfreunde (12 Personen) 6.Platz

BTU SFB (8 Personen) 7.Platz

FC Wadenkampf (8 Personen) 11.Platz

SFB Kickers (10 Personen) 12.Platz

Roter Stern Konsuum (7 Personen), 4.Platz

 

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Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz trafen sich zum gemeinsamen Ausbildungswochenende

(07.07.2016)

Am ersten Juliwochenende führte die SEG Fernmelde/Logistik ihr jährliches Ausbildungslager im Ferienzentrum Friedrichsfelde bei Calau durch. Auch weitere Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises nutzten das Ausbildungslager zum gemeinsamen Üben mit der modernen Technik und zum Erfahrungsaustausch. Von 14 bis 17 Uhr standen am Sonnabend die Kameraden der unterschiedlichen Einheiten interessierten Bürgern Rede und Antwort und präsentierten die Technik sowie Fahrzeuge.

 

Nicht nur die geladenen Gäste, wie die Erste Beigeordnete Grit Klug, Calaus Bürgermeister Werner Suchner, der stellvertretenden Landesbranddirektor André Dreßler, der Sachgebietsleiter Rettungsdienst Brand – und Katastrophenschutz Thomas Schäl, der stellvertretende Kreisbrandmeister Tobias Pelzer und der Kreisjugendfeuerwehrwart Fred-Hagen Karzenburg nutzen die Möglichkeit, sich über die Aufgaben und Einsatzmittel der Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises OSL zu informieren, sondern auch die Kameraden der Feuerwehr Calau und mehrere interessierte Bürger.

 

So konnte beispielsweise der Behandlungsplatz 25 (BHP 25) der SEE Sanität, welcher vor Ort komplett aufgebaut wurde, besichtigt werden. Der BHP 25 besteht aus vier Behandlungszelten sowie zwei Zelten für den Sichtungseingang und -ausgang und ist für die Versorgung und Betreuung von 25 verletzten Personen pro Stunde bei Großschadenslagen oder Massenanfällen von Verletzten (MANV) konzipiert. Das ehrenamtliche Personal für die SEE Sanität und den Behandlungsplatz 25 stellen die DRK Kreisverbände Lausitz und Calau. 

 

Ebenfalls besichtigt werden konnte der Einsatzleitwagen II und das Führungsfahrzeug der SEG Fernmelde/Logistik. Beide Fahrzeuge verfügen über umfangreiche Kommunikationsmittel, wie Digitalfunk, Telefonanlage und Computertechnik.  Aufgabe der SEG Fernmelde ist es, bei Katastrophen und Großschadenslagen die Kommunikationsverbindung zur Leitstelle Lausitz und zur technischen Einsatzleitung (TEL) herzustellen sowie die Sicherung der Kommunikationsanlagen zu gewährleisten. Wie in den Jahren zuvor waren auch wieder die Kameraden des SEG Fernmelde des Nachbarlandkreises Elbe-Elster mit ihren Fahrzeugen vor Ort, welche u. a.  mit einer Satellitentelefonanlage ausgestattet sind.

 

Besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war eine Vorführung der DRK Rettungshundestaffel Finsterwalde des DRK Kreisverbandes Lausitz e.V. Die Hundeführer zeigten mit ihren Rettungshunden verschiedene Arbeitstechniken und gaben Einblicke in die Ausbildung der Hundeführer, der Helfer und der Rettungshunde. Bei der Rettungshundestaffel handelt es sich um keine Katastrophenschutzeinheit nach Landesvorschrift, sondern um eine DRK-interne Einheit, welche auf Anforderung der Polizei oder Feuerwehr zum Einsatz kommt, wenn beispielsweise Personen vermisst oder in einem bestimmten Gebiet vermutet werden. Unter anderem war die Rettungshundestaffel 2012 beim Zugunglück in Hosena im Einsatz. Besonders stolz zeigte sich der Leiter der Rettungshundestaffel Andre Wagner darüber, dass die Einheit in Finsterwalde einen so genannten Mantrailer, ein speziell ausgebildeter Hund der anhand von Geruchspartikeln den genauen Weg einer Person rekonstruieren kann, vorhält. Von diesen Hunden gibt es derzeit im Land Brandenburg nur zwei geprüfte und einsatzfähige Tiere.                                                                                Text: Thomas Höntsch

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Start für Bauarbeiten an der Calauer Straße in Senftenberg

(07.07.2016)
- Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Senftenberg und des Landkreises Oberspreewald-Lausitz -

 


Landkreis und Stadt packen es an: In einer Gemeinschaftsbaumaßnahme erhält die Calauer Straße in Senftenberg ab Ende Juli 2016 eine umfassende Frischekur. Geplant sind der grundhafte Ausbau der Straße und das Schaffen verbesserter Sichtbedingungen für die einzelnen Verkehrsteilnehmer. Auch die Erneuerung des städtischen Regenwasserkanals steht auf dem Programm. Dadurch wird auch an den Nebenanlagen wie Geh- und Radwegen sowie den Parkplätzen Hand angelegt. Gebaut wird in mehreren Abschnitten und unter Vollsperrung. Für die Dauer der Baumaßnahme wird entsprechend baustellennah umgeleitet. Ab Sommer 2017 soll der Verkehr dann wieder wie gewohnt fließen können. Über die Maßnahme informierten Landkreis und Stadt die Anlieger am Dienstagabend (5. Juli 2016) im Rahmen einer Versammlung im Landratsamt in Senftenberg.

 

Der Ausbau der Fahrbahn erstreckt sich über eine Länge von 700 Metern. Beginn ist an der Einmündung Spremberger Straße (nähe Klinikum Niederlausitz), den Abschluss bildet die Einmündung zur Ziegeleistraße kurz vor dem Ortsausgangsschild (Richtung Meuro). Die Gesamtbaumaßnahme erstreckt sich vom 25. Juli 2016 bis Ende Mai 2017. Die Kosten werden von Landkreis, Stadt Senftenberg und durch Fördermittel getragen.

 

Gebaut wird in drei Teilabschnitten: Der 1. Teilabschnitt beginnt an der Einmündung Spremberger Straße und endet an der Mittelstraße, der 2. Teilabschnitt beginnt an der Mittelstraße und endet an der Grenzstraße. Der erste und zweite Teilabschnitt werden in 2016 umgesetzt. Der 3. Teilabschnitt beginnt an der Grenzstraße und endet an der Ziegeleistraße. Die Realisierung dieses Teilabschnittes ist für 2017 vorgesehen.

 

Die Baumaßnahme wird unter Vollsperrung realisiert. Die Umleitung des innerörtlichen Verkehrs erfolgt über die Spremberger Straße/Ziegeleistraße. Der überörtliche Verkehr wird über die L55/L60 geleitet. Im dritten Teilabschnitt ab 2017 wird zusätzlich der Kreuzungsbereich Ziegeleistraße gesperrt.

Die Erreichbarkeit der Gebäude und Einrichtungen ist über die gesamte Dauer der Baumaßnahme hinweg gewährleistet. Parkplätze entlang der Straße stehen weiterhin zur Verfügung. Hier ist jedoch mit partiellen Einschränkungen aufgrund der Bauarbeiten in den jeweiligen Teilabschnitten zu rechnen. Der Besucherparkplatz des Klinikums Niederlausitz in der Dorothea-Erxleben-Straße ist von der Baumaßnahme Calauer Straße nicht betroffen und steht weiter in vollem Umfang zur Nutzung bereit.

 

Die Kreisstraße 6612 befindet sich derzeit in einem schlechten baulichen Zustand. Die Fahrbahndeckschicht ist durch eine Vielzahl von Aufbrüchen und Flickstellen gekennzeichnet. Längsneigungen und Unebenheiten im Bereich der Rinne verzögern die Oberflächenentwässerung und führen zu Pfützenbildung. Einfriedungen, der unmittelbar angrenzende Geh- und Radweg und Fahrzeuge in den Parktaschen beeinträchtigen die Sicht von Verkehrsteilnehmern, die ihre Grundstücke verlassen. Zudem weist auch der städtische Regenwasserkanal im Rad- und Gehwegbereich einen Sanierungsbedarf auf. Die Maßnahme dient dazu, die Calauer Straße und die Nebenanlagen den aktuellen Verhältnissen und Bedürfnissen anzupassen.

 

Das Projekt ist eine gemeinschaftliche Baumaßnahme von der Stadt Senftenberg als zuständige Baulastträgerin für die Gehwege, Parktaschen und den Regenwasserkanal und dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, verantwortlich für die Straße und Radwege.

[Karte Baumaßnahme ]

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Die untere Naturschutzbehörde informiert: Wespen und Hornissen im Sommer

(06.07.2016)

 

Sommerzeit ist auch Insektenzeit. Blühende Pflanzen und reifende Früchte ziehen Falter und Schwärmer, Solitärbienen und viele andere Insekten magisch an. Für uns Menschen sind es neben den Mücken vor allen Dingen Wespen und Hornissen, deren Erscheinen in der jetzigen Jahreszeit mit Skepsis begegnet wird. Dazu einige wichtige Informationen von Jürgen Jentsch von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz:

 

In der Regel unbemerkt, beginnt die Wespen- oder Hornissenkönigin bereits im Mai mit dem Aufbau ihres Volkes. Da diese Völker erst im August ihre normale Volksstärke erreichen, werden die Einzeltiere anfangs nicht beachtet.

 

Die zum Teil recht kühle Witterung im Mai hat die Entwicklung der Hornissen und Wespen stark gehemmt. Da diese Tiere in der Regel wiederum Insekten wie Solitärbienen, Mücken und ähnliche Tiere für die Fütterung der Nachzucht benötigen, hat die Witterung auch ihre Nahrungsgrundlage beeinflusst.

 

Von den acht im Landkreis vorkommenden Wespenarten sind es nur die „Deutsche“ und die „Gemeine Wespe“, die in der Lage sind, starke und individuenreiche Völker aufzubauen.

 

Bei zum jetzigen Zeitpunkt entdeckten Wespennestern handelt es sich in der Regel um die „Mittlere“ oder die „Sächsische Wespe“. Diese Nester erkennt man daran, dass diese frei unterm Dach an einer hellen Stelle oder sogar in Sträuchern oder dem Geäst von Bäumen hängen. Die Insassen dieser Nester interessieren sich überhaupt nicht für unseren Kaffeetisch und ihre Volksentwicklung ist im August abgeschlossen. Es kann sogar möglich sein, dass im August gar keine Tiere mehr im Nest sind.

 

Ähnlich verhält es sich mit der „Feldwespe“ Diese Wespenart baut kleine flache Waben ohne Hülle unter Dächern, so dass man den Tieren direkt ins „Nest“ gucken kann. Dieses wird maximal von 20 Wespen besetzt, die sich ausschließlich von Pflanzennektar ernähren.

 

Sicher werden sich einige Wespennester in den nächsten Wochen noch entwickeln. Bekanntlich kümmern sie sich aber nicht um Menschen, solange ihre Nester nicht durch Unachtsamkeit oder Vorsatz beschädigt werden.

 

Dies trifft auch für die Hornisse zu. Die Hornisse ernährt sich als ausgesprochener Insektenjäger zu 90% von Fliegen, Wespen und Motten. Sie unterstützt den Kleingärtner somit bei der biologischen Schädlingsbekämpfung. Nur bei massiven Störungen am Nest, wie Erschütterungen oder bei hektischen Bewegungen im Umkreis von 3-4m verteidigen die Hornissen ihren Staat mit Stichen.

 

Eine Beseitigung der Nester von Wespen und Hornissen sollte daher nur in Ausnahmefällen in Betracht gezogen werden. Dabei ist zu beachten, dass für eine Umsetzung oder Beseitigung von Hornissennestern eine Genehmigung der Naturschutzbehörde des Landkreises erforderlich ist.

 

Damit Hornissen und Wespen im Sommer nicht zur Gefahr werden, sollte man am Haus und im Garten auf diese fliegenden Tiere achten. Nester unter dem Dach sind genauso möglich wie im alten Baum, im Komposthaufen oder im Mauseloch. Fliegengaze an den Fenstern verhindert das Einfliegen von Hornissen ins Zimmer, die besonders abends an erleuchteten Fenstern nach Insekten suchen. Zur Zeit sind vielfach Hornissen im Flieder oder anderen Sträuchern zu beobachten, die sich dort ihr „Baumaterial“ für den Nestbau abraspeln. Beim Auflesen von Fallobst ist immer mit Wespen oder Hornissen zu rechnen.

 

Insektenstiche sind zwar schmerzhaft, jedoch ungefährlich und lassen sich mit Zwiebelsaft gut behandeln. Dabei besteht zwischen dem Gift der Wespe und der Hornisse kein Unterschied, nur der Stachel der Hornisse ist beträchtlich größer und der Stich somit schmerzhafter. Das Wespengift ist für den Menschen ungefährlich. Personen, die auf Insektenstiche allergisch reagieren, wissen um die Gefährlichkeit für ihre Gesundheit und auch, wie sie sich schützen können.

 

Eine Umsetzung von Hornissen- und Wespennestern ist bei voller Volksstärke im Sommer ungemein schwierig und kann nur von Fachleuten realisiert werden. Im Interesse der Artenvielfalt in unserer Natur sollte man immer versuchen, diese Insekten für die wenigen Wochen zu tolerieren. Denn bereits im Herbst sterben sämtliche Tiere mit Ausnahme der neuen Königin, die aber nicht im Nest überwintert, ab. Danach kann das Nest problemlos von jedermann entfernt werden.

 

Wer Probleme mit Hornissen, Wespen, Hummeln oder Bienen hat, kann sich bei der unteren Naturschutzbehörde (Tel:03541 8703485, Herr Jentsch) Rat holen.

 

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„Inklusion macht Schule“:

(30.06.2016)
Gewinnerschulen des 1. Inklusionspreises des Landkreises kommen aus Senftenberg, Guteborn und Lauchhammer

 

Die Dr.-Otto-Rindt Oberschule in Senftenberg, die Grundschule Guteborn und die Waldgrundschule in Lauchhammer sind die Preisträger im Wettbewerb „Inklusion macht Schule“ des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr erstmals ausgelobt. Mit ihm möchte der Landkreis das Engagement und die Bemühungen seiner Schulen im Hinblick auf das Umsetzen eines inklusiven Bildungssystems würdigen. Ausgezeichnet wurden die Gewinnerschulen am Donnerstagnachmittag (30. Juni 2016) im Rahmen der Kreistagssitzung in der Vetschauer Solarsporthalle Dr.-Albert-Schweitzer-Schulzentrum durch die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness.

 

Alle drei Bewerber überzeugten die Jury mit ihren eingereichten Unterlagen: Über den ersten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 800 Euro kann sich die Dr.-Otto-Rindt-Oberschule in Senftenberg freuen. „Die Senftenberger haben mit ihrem projektavisierten und an den „schwächsten“ Schülerinnen und Schülern ausgerichteten umfangreichem Lernkonzept für den Sekundarbereich I einen zukunftsweisenden Weg für den gemeinsamen Unterricht aller Kinder und Jugendliche eingeschlagen“, hieß es in der Laudatio.

 

Die Ziele der Schule bestehen darin, Lerndefizite bei den Schülern durch die Nutzung bestimmter Lerntechniken und –methoden zu vermeiden, die soziale und personale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihnen trotz bestehender Schwierigkeiten eine erfolgreiche Fortsetzung der Schullaufbahn zu ermöglichen. Dazu wurden und werden erfolgreich verschiedenste Ansätze verfolgt und Maßnahmen realisiert. Seit nunmehr zehn Schuljahren lernen Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Förderbedarf an der Schule.

 

Weitere Platzierungen gingen an die Grundschule in Guteborn (400 Euro) und die Waldgrundschule in Lauchhammer (300 Euro). Beide Einrichtungen leben seit Jahren erfolgreich das Prinzip des gemeinsamen Unterrichtes von Kindern mit und ohne Handicap. Einige schöne Beispiele für ihre Bemühungen konnten die Schulen in ihren Biografien aufzeigen, so werden beispielsweise mit großem Engagement der Lehrerschaft räumliche Voraussetzungen geschaffen und Weiterbildungen, Projekte und die Umsetzung verschiedenster Förderansätze im Zeichen der inklusiven Bildung realisiert.

 

Bei der Wahl des Bewerbungsgegenstandes hatten die Schulen weitgehend freie Hand: Eingereicht werden konnten wissenschaftliche und künstlerische Projekte zum Thema Inklusion, Beschreibungen über besondere Kooperationen, etwa mit Schulen oder Vereinen, und Informationen zur gesamtschulischen Strategie in Verbindung mit speziellen Maßnahmen. Fünf Seiten Text standen den Schulen dafür zur Verfügung.

 

Die Entscheidung über die Platzierung der drei Bewerber traf eine fünfköpfige Jury. Zu den Mitgliedern zählten neben Landrat Siegurd Heinze auch die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftrage des Landkreises, Carola Wolschke, die Leiterin der sonderpädagogischen Förder- und Beratungsstelle Melitta Marko, Rosemarie Ziegenbalg von der Arbeitsgruppe Behindertenhilfe sowie Alexander Westhäußer als Vertreter der Katja-Ebstein-Stiftung.

 

Noch in diesem Jahr lobt der Landkreis erneut einen Inklusionspreis aus. Die Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Herbst 2016. Der Adressatenkreis und die Teilnahmebedingungen werden auf der Internetseite www.osl-online.de bekannt gegeben. Die Auszeichnung soll im Frühjahr 2017 erfolgen.

 

„Wir freuen uns, dass die Schulen neben dem Schulalltag die Zeit gefunden haben, an dem Wettbewerb mitzuwirken. Für den nächsten Inklusionspreis hoffen wir auf noch mehr Teilnehmer. Geplant ist, das Konzept bis dahin noch einmal zu überarbeiten und den Inklusionspreis dann noch stärker zu bewerben“, stellt die zuständige Kreisverwaltungs-Mitarbeiterin für den Bereich Inklusion, Delia Schäfer, in Aussicht.

 

Der diesjährige Inklusionspreis wird an Schulen vergeben, welche die inklusive Bildung an ihrer Schule fördern und zum Gelingen einer inklusiven Lernkultur beitragen. Er soll die Leistungen und Anstrengungen der Schule, der Pädagogen, der Klassen oder einzelner Personen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention würdigen. Gleichzeitig soll der Inklusionspreis die einzelnen Schulen unterstützen und dazu ermutigen, den eingeschlagenen Weg zu einer inklusiven Schule weiterzugehen. „Hierbei befinden sich die Schulen in OSL, insbesondere dank des Engagements und des persönlichen Einsatzes ihrer Lehrerinnen und Lehrer, bereits auf einem guten Weg“, so die Einschätzung der Expertin.

 

Die Auslobung eines Inklusionspreises hatte der Kreistag des Landkreises im Oktober 2015 mit der Zustimmung zum Landkreis-Konzept „Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ ermöglicht.

 

Foto: Die Gewinner des 1. Inklusionspreises „Inklusion macht Schule“ des Landkreises OSL: Die Dr.-Otto-Rindt Oberschule in Senftenberg, die Grundschule Guteborn und die Waldgrundschule in Lauchhammer (v.l.). Die Gewinner wurden am Donnerstagnachmittag im Rahmen der Kreistagssitzung durch die Vorsitzende Martina Gregor-Ness und Landrat Siegurd Heinze ausgezeichnet. Foto: Landkreis.

 

 

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Auch in Zukunft mobil und gut versorgt: Kreisverwaltung OSL zieht positives Fazit aus Zukunfts-Workshops

(27.06.2016)

Was können wir gemeinsam leisten, um auch in Zukunft mobil und gut versorgt zu sein?: Vom 6. bis 14. Juni 2016 hatten Bürger in Workshops in Senftenberg, Lübbenau/Spreewald, Großräschen und Lauchhammer die Gelegenheit, ihre Ideen und Vorschläge zu diesem Thema einzubringen. Über 100 Frauen und Männer nutzten die Gelegenheit und unterstützten die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz im Sammeln von Ansätzen. Die Ergebnisse werden nun analysiert und bewertet und fließen anschließend in die weitere Projektarbeit ein.

 

Ziel ist es, unter wissenschaftlicher Begleitung und vielfältiger Beteiligungsprozesse bis 2018 innovative Konzepte zu erarbeiten, die auch in Zukunft eine ortsnahe Versorgung mit öffentlichen und privaten Angeboten sowie eine möglichst hohe Mobilität der Menschen in der Region gewährleisten können. Hier sehen sich viele Regionen in den kommenden Jahren mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert, wie beispielsweise dem demografischen Wandel und damit verbundene Auswirkungen auf das Leben im ländlichen Raum.

 

Anlass für den Aufruf der Kreisverwaltung bildete das bundesweite Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen", an dem OSL gemeinsam mit dem Nachbarlandkreis Spree-Neiße als eine von deutschlandweit 18 Modellregionen teilnimmt. Hierbei sollen insbesondere auch die Bürger Gehör finden.  

 

Das Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen" wird von 2016 bis 2018 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Nach erfolgter Ausschreibung wurde das Unternehmen IGES Institut GmbH beauftragt, die Modellregion bei der Durchführung des Vorhabens maßgeblich zu begleiten.

 

Um Vertreter der Städte, Gemeinden, Ämter und weitere regionale Akteure zu aktivieren, fand bereits im April 2016 eine Auftaktveranstaltung im Landratsamt in Senftenberg statt. Zuvor gab es eine solche Veranstaltung am 19. April auch in Spree-Neiße.

 

Das Vorhaben soll in den Landkreisen als „lernendes Projekt“ angelegt und stetig weiterentwickelt werden. Neben den Erfahrungen der regionalen Bevölkerung werden auch bisherige Konzepte und Planungen sowie Erfahrungen anderer Regionen in die Konzepterstellung einbezogen.

 

Weitere Informationen über das Modellvorhaben gibt es unter: www. modellvorhaben-versorgung-mobilitaet.de.

 

Foto: Über 100 Frauen und Männer folgten in OSL den Einladungen der Kreisverwaltung und brachten sich in den vier kreisweiten Workshops zum Thema „Auch in Zukunft mobil und gut versorgt“ mit Ideen und Vorschlägen, wie hier beim Auftaktworkshop im großen Ratssaal des Senftenberger Rathauses, ein.

 

 

 

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Landkreis und Sparkasse Niederlausitz zeichnen Nichtraucher-Klassen aus

(10.06.2016)

„Be Smart - Don`t Start“ lautet der Name eines bundesweiten Anti-Rauch-Wettbewerbes, bei dem in jedem Jahr Schulen dem blauen Dunst den Kampf ansagen. Aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben sich 17 Klassen erfolgreich dieser Herausforderung gestellt. So viel Engagement gehört belohnt, finden Kreisverwaltung OSL und Sparkasse Niederlausitz und bedachten die erfolgreichen Teilnehmerklassen dieser Tage jeweils mit einem Beitrag zur Klassenkasse.

 

Überreicht wurden die Schecks in Höhe von 100 Euro durch Ellen Martin von der überregionalen Suchtpräventionsfachstelle für Südbrandenburg des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. in Lübben und Stephan Hornak, Büroleiter des Landrats. Dafür machten sich die beiden auf den Weg und besuchen die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenzimmern. 

 

Am aktuellen Wettbewerb nahmen brandenburgweit 358 Klassen teil. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligten sich in diesem Schuljahr 22 Klassen aus 12 Schulen. Damit stellten sich drei Klassen mehr als noch im vergangenen Jahr der Herausforderung des Nichtrauchens. 17 Klassen erreichten das gesetzte Ziel und können sich nunmehr offiziell als Rauchfrei-Klasse bezeichnen. 

 

Das Geld, welches der Landkreis den erfolgreichen Klassen überreicht, stammt aus dem Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens, den die Sparkasse Niederlausitz zwei Mal jährlich für gemeinnützige Zwecke bereitstellt. 

 

Die erfolgreichen Senftenberger Klassen erhalten in jedem Jahr eine separate Auszeichnung durch die Stadt Senftenberg. 

In Südbrandenburg ist der Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. Träger des Projektes. 

 

Folgende Schulklassen wurden durch Landkreis und Sparkasse Niederlausitz ausgezeichnet:

 

 

Datum

 

Zeit

Klasse

Schule /Adresse

07.06.16

 

7.50

 

 6b 

Lübbenau Werner Seelenbinder Grundschule
 

 

8.30

6
 

Lübbenau Traugott-Hirschberg Grundschule  6

 

9.15 

7
 

Lübbenau Pestalozzi Ganztagsschule Förderschule 7
 

 

11.00

7
 

Lauchhammer Comenius Förderschule
  

 

12.00

6a,6b
 

Lauchhammer Waldschule Ost

 

13.00

6
 

Lauchhammer Gartenschule West 6
  

10.06.16

09.00

5,6
 

Annahütte Grundschule 5,6
  

 

 

10.00

8a
 

Ruhland Geschwister Scholl Oberschule   

 

11.00

8a
 

Schwarzheide Emil Fischer Gymnasium  

 

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Integrationsbeauftragte ist umgezogen

(10.06.2016)

 

Die Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, Kathrin Tupaj, ist umgezogen. Der Standort am Dubinaweg 1 in Senftenberg in der Nähe vom Stadthafen bleibt derselbe, lediglich das Gebäude hat sich geändert.

Bürgerinnen und Bürger erreichen Kathrin Tupaj ab sofort im Haus II in der vierten Etage, Raum 511. Die bekannte Telefonnummer 03573 870 1060 bleibt bestehen.  

 

 

Rückblick auf die 19. Tour de OSL

(06.06.2016)

Die 19. Tour de OSL unter Leitung von Landrat Siegurd Heinze führte am 4. Juni über 50 Kilometer durch die Elsterniederung und die westliche Oberlausitzer Heide. Start und Ziel bildete die Gemeinde Frauendorf, die an diesem Wochenende mit einem großen Fest ihr 650-jähriges Bestehen beging. Trotz der sommerlichen Temperaturen stellten sich am Samstag erneut über 170 Pedalritter der sportlichen Herausforderung.

 

Den ersten kulturellen Zwischenstopp bildete nach sechs Kilometern Fahrt Frauendorfs Nachbargemeinde Lindenau. Hier konnten sich die Radler im Torhaus am Schlossplatz näher über Lindenau informieren, das dieser Tage ebenfalls auf 650 Jahre Geschichte zurückblickt. In der angrenzenden Kirche wartete ein Vortrag auf die Gäste.

 

Der zweite Stopp erfolgte nach 30 Kilometern am Ufer des Schlossteiches der Gemeinde Guteborn. Hier erläuterte Bürgermeister Detlef Ritter in wunderschöner Atmosphäre die Geschichte von Schlosskapelle, Schlossanlage und Park. Zudem lud eine deftige Mittagsversorgung aus der Gulaschkanone dazu ein, den Energiespeicher wieder aufzufüllen. 

 

Im Ziel auf dem Frauendorfer Festgelände bildete die traditionelle Tombola den Höhepunkt. Zu gewinnen gab es zahlreiche Preise von Anbietern aus der Region. Über den Hauptpreis der Tombola, ein modernes City-Fahrrad -gesponsert von der Sparkasse Niederlausitz- freute sich Christine Stöcker aus Lübbenau. 

 

Übrigens: Die jüngste Fahrerin, die die doch recht lange Strecke selbstständig mit dem eigenen kleinen Fahrrad bestritten hat, war die sechsjährige Miriam Forbrich. Der jüngste Mitfahrer auf dem Fahrrad seines Vaters war der dreijährige Dominic aus Cottbus. Der älteste Radfahrer war der 83-jährige Klaus Bayer aus Calau.

 

Im kommenden Jahr steht mit der dann 20. Tour de OSL ein besonderes Jubiläum ins Haus. Hier winkt unter anderem ein E-Bike als Hauptgewinn, stellte Landrat Siegurd Heinze als besonderen Höhepunkt bereits in Aussicht. Wohin es geht, bleibt allerdings noch geheim. 

 

Im Namen der zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern allen Unterstützern, Förderern und Organisatoren der 19. Tour de OSL ein herzliches Dankeschön (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Aktivtours Hoika

Für die Bereitstellung von Gutscheinen für die Seeschlange

Bäckerei Günther

Für die Bereitstellung von Preisen für die Tombola

und die Unterstützung zum Pressegespräch

Die Lausitz- Der Laden für Entdecker

Für die Bereitstellung eines Preises zur Tombola

DRK

Für die Bereitstellung von Sanitätern und Fahrzeugen

Frauendorfer Agrargenossenschaft Elster Pulsnitz e.G.

Für die Bereitstellung von Preisen für die Tombola

 

Gemeinde Frauendorf Bürgermeister Herr Friedrich und seinen Unterstützern

 

 

für die Unterstützung zur Durchführung der Tour de OSL als Start- und Zielort sowie den freien Eintritt aller Teilnehmer der Tour de OSL und die Bereitstellung von Preisen für die Tombola

Gemeinde Guteborn Bürgermeister Herr Ritter  und seinen Unterstützern

Für die Versorgung zur Mittagsrast und die Führungen

Gemeinde Lindenau Bürgemeister Herr Bruntsch und seinen Unterstützern aus dem Heimatverein Lindenau Frau Hähnel und Herrn Kupfer und weiteren Helfern

für die Unterstützung zur Durchführung der Tour de OSL mit Führungen im Torhaus und der Kirche in Lindenau 

Mobiler Fahrradservice & Notruf,

Heinz Trasper

Für die Absicherung während der Tour

Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Für die Bereitstellung von Eintrittsgutscheinen

Polizeiinspektion

Oberspreewald Lausitz

Herrn Schiesko

und seinen Beamten

Für die anlassbezogenen polizeilichen Maßnahmen zur verkehrsführenden Sicherung der Tour de OSL

Scharfes GELB

Für die Bereitstellung eines Preises zur Tombola

Sparkasse Niederlausitz

Für das Sponsoring des Hauptpreises zur Radler-Tombola   „ Damen City-Tourenrad“

Theater Neue Bühne

  

Für die Bereitstellung  von Wertgutscheinen zum Besuch des Amphitheaters am Senftenberger See.

Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V. und

Tourismusverband  Spreewald    e. V. 

Für die Bereitstellung von Preisen für die Tombola

WAL Betrieb Wasserwerk Tettau

Für das Getränke-Sponsoring zum Getränkestopp während der Tour

WIS Lübbenau/Spreewald

mit dem Spreeweltenbad

für die Bereitstellung von Eintrittsgutscheinen für die Tombola

Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg       

für die Bereitstellung von Übernachtungsgutscheinen zur Tombola

 

 

Foto zu Meldung: Rückblick auf die 19. Tour de OSL

Gesucht: Ideen zum „Landkreis der Zukunft“ – Start für Workshops

(03.06.2016)

Diskutieren Sie mit! - Welche Voraussetzungen braucht es, um in der Region auch in einigen Jahren zufrieden leben und alt werden zu können? Wie könnte der Nahverkehr der Zukunft aussehen, wie die Versorgung mit Gütern des kurz- und mittelfristigen Bedarfs sichergestellt werden, welcher Einrichtungen bedarf es? – Um Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu finden, lädt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz seine Bürger in den nächsten zwei Wochen zu Workshops in mehreren Städten der Region.

 

Gewählt werden kann aus insgesamt vier Veranstaltungen. Die erste findet am Montag, den 6. Juni im großen Saal des Rathauses in Senftenberg statt. Weitere Möglichkeiten bestehen am 7. Juni 2016 in Lübbenau/Spreewald (Großer Ratssaal, Kirchplatz 1), am 8. Juni 2016 in Großräschen (Kurmärker-Saal, Seestraße 2) sowie am 14. Juni in Lauchhammer (Rathaus Beratungssaal, Liebenwerdaer Straße 69). Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Bürger sind herzlich willkommen.

 

Anlass für die Gesprächsrunden ist das bundesweite Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen", an dem OSL gemeinsam mit dem Nachbarlandkreis Spree-Neiße teilnimmt. Ziel ist es, innovative Konzepte zu erarbeiten, mit denen auch in Zukunft die Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Mobilität der Menschen in der Region gewährleistet werden können. Hierzu sollen insbesondere auch die Bürger Gehör erlangen.

 

 

Übersicht Workshops in Oberspreewald-Lausitz:

 

06.06.2016      Senftenberg, Rathaus Großer Ratssaal, Markt 1

07.06.2016      Lübbenau/Spreewald, Großer Ratssaal, Kirchplatz

08.06.2016      Großräschen, Kurmärker-Saal, Seestraße 2

14.06.2016      Lauchhammer, Rathaus Beratungssaal, Liebenwerdaer Straße 69

 

[Poster mit Terminen zu Workshops]

Foto zu Meldung: Gesucht: Ideen zum „Landkreis der Zukunft“ – Start für Workshops

Kommunen im Landkreis starten in die 23. Brandenburgische Seniorenwoche

(03.06.2016)
Landkreis lädt zur zentralen Eröffnungsveranstaltung nach Senftenberg

 

Um sich bei seinen Seniorinnen und Senioren für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken, ruft das Land Brandenburg Landkreise und Städte in jedem Jahr zur Teilnahme an der Brandenburgischen Seniorenwoche auf. Die Kommunen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz folgen diesem Aufruf gern – und halten für ihre älteren Mitmenschen auch in 2016 erneut vielfältige Veranstaltungen und Aktionen bereit.

 

Die Brandenburgische Seniorenwoche in OSL findet offiziell statt im Zeitraum vom 12. Juni bis 19. Juni 2016. Auch davor und im Anschluss werden einzelne Veranstaltungen angeboten. Die zentrale Eröffnung durch die Kreisverwaltung und den Kreisseniorenrat findet am Montag, den 13. Juni 2016 um 15 Uhr im Bürgerhaus Wendische Kirche in der Baderstraße 10 in Senftenberg statt.

 

Den Höhepunkt der Auftaktveranstaltung bildet die Auszeichnung von fünf Seniorinnen und Senioren, welche sich besonders aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen und sich auf verschiedenste andere Art und Weise engagieren. Erwartet werden zudem Grußworte vom ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten Dr. Jürgen Störmer, von Landrat Siegurd Heinze und einem Vertreter der Stadt Senftenberg. Für Unterhaltung sorgt ein Kulturprogramm, die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernehmen Musikschüler der Kreismusikschule des Landkreises mit Begleitung von Musikschulleiter Ulrich Stein.

 

Interessierte Bürger sind zur Eröffnungsveranstaltung herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Das komplette Programm zur Brandenburgischen Seniorenwoche in OSL steht auf der Internetseite des Landkreises, www.osl-online.de, bereit. 

 

Hinweis für Vertreter der Medien: Bei Fragen steht Eva-Maria Dinter, Beauftragte für Seniorenarbeit beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, gern für weitere Auskünfte zur Verfügung: 03573 870 41 63.

 

Foto: Der ehrenamtliche Seniorenbeauftragte Dr. Jürgen Störmer bei der Eröffnung der Brandenburgischen Seniorenwoche in OSL 2015. Neben Grußworten erwartet die Besucher auch in diesem Jahr wieder ein kulturelles Rahmenprogramm. Der Eintritt ist frei. (Foto: Landkreis)

[Zusammenstellung der Veranstaltungen zur Seniorenwoche in OSL]

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Acht Unternehmen in OSL öffnen ihre Türen zur 22. Brandenburger Landpartie

(02.06.2016)

„Entdecken-Erleben-Genießen“, unter diesem Motto laden Brandenburgs Landwirtschaftsbetriebe, Gärtnereien, Fischereien und andere Unternehmen am Wochenende vom 11. bis 12. Juni 2016 zur nunmehr 22. Brandenburger Landpartie. Rund 250 Landwirtschaftsbetriebe Brandenburgs, von der Agrargenossenschaft bis zum Urlaubsbauernhof freuen sich in diesem Jahr auf Gäste. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz öffnen kreisweit acht Unternehmen ihre Türen für Besucher.

 

Den Startschuss für den offiziellen Beginn der Brandenburger Landpartie in OSL gibt Landrat Siegurd Heinze, am Samstag (11. Juni 2016) um 10:30 Uhr auf dem Hof des Landwirtschaftsbetriebes Domin in Peickwitz. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz öffnen folgende acht Unternehmen ihre Türen und Tore:

 

  1. Weinbau Dr. Wobar Großräschen (Landwirtschaftsbetrieb Lindenfeld GbR) gemeinsam mit

  2. IBA-Terrassen Großräschen

  3. Senftenberger Weinfreunde e.V. Senftenberg

  4. Landwirtschaftsbetrieb Domin Peickwitz

  5. Landwirtschaftsbetrieb Angerhof Bischdorf

  6. Spreewald- und Fischerhof Leipe

  7. Landwirtschaftsbetrieb Frank Trogisch Muckwar

  8. Landhof Drochow

 

Zu sehen und erleben gibt es allerhand. So warten unter anderem Stall- und Betriebsführungen, Weinbergführungen und Weinverkostungen, Ausstellungen, Märkte, Tierschauen, Streichelzoo, Reiten, traditionelle Handwerkskunst und regionale Spezialitäten auf die Besucher. Näherer Informationen zu den einzelnen Unternehmen und deren Angeboten können Sie der beigefügten Datei entnehmen.

 

 

Zur Brandenburger Landpartie:

 

Die Brandenburger Landpartie steht unter der Schirmherrschaft des Verbandes zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V. (pro agro e.V.) und ist mittlerweile seit 1994 jährlich eine der größten Veranstaltungen auf dem Lande.

 

Offene Türen und Tore der Ställe, Gärten und Höfe ermöglichen den Besuchern Abläufe bei der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse besser nachzuvollziehen und einen Blick hinter die Kulissen des abwechslungsreichen und traditionsreichen Landlebens zu werfen. Die Gäste sollen für das Leben in den Dörfern und die ressourcenschonende Produktion landwirtschaftlicher Produkte sensibilisiert werden. Die artgerechte Tierhaltung und die Förderung des Nachwuchses in den „grünen Berufen“ sind weitere Schwerpunkte.

 

Sowohl Besucher als auch Gastgeber schätzen die direkte Begegnung im ländlichen Brandenburg, wo die regionalen Spezialitäten heranwachsen, verarbeitet und in Landgasthöfen und zahlreichen Hofläden zum Genießen oder zum Mitnehmen angeboten werden. Jeweils mehr als 100 000 Besucher waren in den Vorjahren landesweit am Landpartie-Wochenende auf Entdeckungstour.

 

[Unternehmen und Programm 2016 in OSL]

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Elterngeldstelle OSL: Kein Sprechtag am 9. Juni 2016

(01.06.2016)

Der Sprechtag der Elterngeldgestelle im Jugendamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz am Donnerstag, den 9. Juni 2016, fällt aus.

 

Anträge und Unterlagen können trotz des Ausfalls im Bürgerbüro im Erdgeschoss des Jugendamtes im Dubinaweg 1 in Senftenberg abgegeben werden. Dort erhalten Besucher zudem alle notwendigen Antragsformulare.

 

Die Mitarbeiter der Elterngeldstelle stehen ab der darauffolgenden Woche wieder zu den gewohnten Sprechzeiten Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr zur Verfügung. 

 

 

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27 Asylsuchende beziehen Unterkunft im Senftenberger Ortsteil Brieske

(26.05.2016)

Für vorerst 27 Asylbewerber bildet die Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im ehemaligen Praktiker-Baumarkt im Senftenberger Ortsteil Brieske ab sofort ihr vorübergehendes neues Zuhause. Am Mittwochmittag (25. Mai 2016) erreichten die Asylbewerber im Alter von 18 bis 30 Jahren die Unterkunft. Diese hat damit nunmehr offiziell den Betrieb aufgenommen. Die Bewohner stammen aus Afghanistan, dem Iran und Vietnam. In den vergangenen Wochen waren sie in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Doberlug-Kirchhain im Nachbarlandkreis Elbe-Elster untergebracht.

 

Die Unterkunft in Brieske soll zukünftig die erste Anlaufstelle für neu im Landkreis ankommende Personen bilden. Von dort aus erfolgt anschließend der Umzug in die Gemeinschaftsunterkünfte, Wohnverbünde und Wohnungen, die über das gesamte Kreisgebiet verteilt sind. Um vorab Fragen interessierter Anwohner zu beantworten und einen Einblick in die Einrichtung zu gewähren, lud der Landkreis im April zu einem Tag der offenen Tür. Über 400 Personen machten von dieser Gelegenheit Gebrauch.  

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Landkreis OSL lädt Menschen mit und ohne Behinderung zum großen Integrationsfest

(26.05.2016)

 

Auch in diesem Jahr lädt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Menschen mit und ohne Behinderung zu einem gemeinsamen Integrationsfest ein. Dieses verspricht auch in seiner 16. Auflage ein gewohnt fröhliches Programm, gestaltet von Menschen mit unterschiedlichsten körperlichen und geistigen Voraussetzungen. Los geht es am Sonntag, den 5. Juni 2016 um 14 Uhr in der Kirche am Markt in Großräschen. Der Eintritt ist frei.

 

Eröffnet wird das Integrationsfest von der ersten Beigeordneten und stellvertretenden Landrätin, Grit Klug. Im weiteren Verlauf warten unter anderem Auftritte des Chors der Senftenberger „Hand in Hand“-Förderschule, des Senftenberger Zirkus-Vereins „Harlekids e.V.“ und der Musikgruppe „Edelkrach“ der DRK-Wohneinrichtung Senftenberg. Umrahmt wird die Veranstaltung vom Orgelspiel des Organisten Ernst - Martin Kibelka aus Cottbus.

 

Im Anschluss an das knapp einundeinhalbstündige Programm laden die Organisatoren zu Kaffee und Kuchen auf dem Großräschener Markt. Die Kuchen stammen von ehrenamtlichen Helferinnen, bei der Ausgabe unterstützt der Jugendclub „Schalom“ aus Großräschen. Versüßt wird das Kaffeetrinken mit Blasmusik der „Antonius-Musikanten“ aus Großräschen. 

 

Bereits das 16. Mal in Folge veranstaltet der Landkreis ein Integrationsfest für Menschen mit und ohne Behinderung. Ziel ist es, Begegnungen zu ermöglichen und für Akzeptanz, Anerkennung und Toleranz im Umgang mit Menschen zu werben, die von der Gesellschaft oftmals als „anders“ angesehen werden.  

 

Bis zu 300 Gäste sorgen mittlerweile in jedem Jahr für volle Sitzreihen in der Großräschener Kirche am Markt. „Zu der Veranstaltung sind alle Freunde der Menschen mit Behinderung recht herzlich eingeladen“, erklärt die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte und Organisatorin Carola Wolschke.

 

Neben dem Integrationsfest veranstaltet der Landkreis Oberspreewald-Lausitz in jedem Jahr zudem eine große Karnevalsfeier für Menschen mit Behinderungen aus dem Landkreis OSL.

 

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Deutschlernen an der KVHS OSL steht hoch im Kurs

(25.05.2016)

Der deutschen Sprache mächtig zu sein ist eine wichtige Voraussetzung, um sich im Alltag gut zurecht zu finden. Das schätzt auch ein großer Teil der Migrantinnen und Migranten in OSL so ein: Allein an der Kreisvolkshochschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (KVHS OSL) in Senftenberg nutzen derzeit 130 Personen die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Aufgrund des hohen Zuspruchs plant die Einrichtung mittelfristig eine weitere Ausweitung des Angebotes. Aktuelle Informationen zum Kursangebot gibt es unter www.vhs-osl.de im Fachbereich Sprachen.

 

Die KVHS OSL bietet derzeit am Hauptstandort in der Joachim-Gottschalk-Str. 22 und in der Jahnstraße 32 in Senftenberg allgemeine Integrationskurse sowie Integrationskurse mit dem Schwerpunkt Alphabetisierung an. Die Kurse richten sich an interessierte Frauen und Männer mit Migrationshintergrund. Ziel ist es, dass sich die Teilnehmenden nach Abschluss im Alltag und Beruf gut auf Deutsch verständigen können.

 

Die Integrationskurse an der KVHS werden seit 2009 in dieser Form angeboten und haben 2014 eine deutliche Ausweitung erfahren. In der vergangenen Woche hat der mittlerweile 20. Integrationskurs der KVHS OSL begonnen. Mittelfristig könnte das Angebot entsprechend der Nachfrage weiter ausgebaut werden. Zudem soll geprüft werden, inwieweit neben Senftenberg auch an weiteren Standorten Kurse angeboten werden können.

 

Die allgemeinen Integrationskurse umfassen momentan 660 Unterrichtseinheiten. Davon entfallen 600 auf den Sprachkurs, 60 weitere auf den Unterricht zu allgemeinen Themen wie Geschichte, Recht und Kultur Deutschlands. Der Kurs mit Schwerpunkt Alphabetisierung erstreckt sich über 960 Kursstunden.

 

Sieben Dozenten vermitteln das für die Abschlussprüfung „Deutsch-Test für Zuwanderer“ und den Test „Leben in Deutschland“ benötigte Wissen. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl der Kurse liegt bei etwa 14 bis 20 Personen.

 

2015 legten insgesamt 30 Personen eine Prüfung ab. 2016 waren es bislang bereits 56 Prüfungsteilnehmer. Die Erfolgsquote für einen erfolgreichen Abschluss liegt nach Angaben der KVHS bei nahezu 100 Prozent.

 

Die Kursteilnehmer kamen 2015 aus 25 Ländern, viele von ihnen aus Krisenländern wie etwa Syrien. Aber auch Teilnehmende aus Kuba, Spanien, Italien und Griechenland waren bereits vertreten.

 

Die Kreisvolkshochschule ist ein vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugelassener Integrationskursträger. Teilnehmende, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten, können dort einen Antrag auf Kostenbefreiung stellen. Teilnehmer/-innen, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten, können beim Bundesamt einen Antrag auf Kostenbefreiung stellen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie außerdem noch einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung beim Bundesamt stellen. Bei einer nicht mit B1 bestandenen DTZ-Prüfung (A1 oder A2) können die Teilnehmer/-innen noch 300 UE Sprachkurs extra besuchen. Das Wiederholen der Prüfung ist ebenfalls entgeltfrei.

Wenn Sie an einem Integrationskurs teilnehmen wollen und noch keine Berechtigung haben, helfen wir Ihnen bei der Beantragung!

Der Kurs ist auch offen für Teilnehmer/-innen ohne Zulassung durch das Bundesamt. Bitte informieren Sie sich über das für Selbstzahler abweichende Entgelt.

 

Die Mitarbeiter der KVHS informieren gern über die Deutschkurs-Angebote, führen persönliche Beratungen durch und übernehmen die Anmeldung. Ansprechpartnerin ist Fachbereichsleiterin Antje Nitschke. Kontakt: (03573) 658 41 06 oder Antje-Nitschke@osl-online.de.Über das Internet ist keine Anmeldung möglich. Eine persönliche Beratung ist unbedingt erforderlich!

 

Foto: Integrationskurse an der KVHS OSL in Senftenberg sind gefragt. Die Teilnehmenden im Kurs von Dozent Wolfgang Riemer lernen bereits seit Januar 2016 alles Wichtige rund um die deutsche Sprache und das Leben in Deutschland. Bis zum Abschluss im Dezember werden sie 960 Unterrichtseinheiten absolviert haben. (Foto: Landkreis).

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Mit der Kreisverwaltung in das Berufsleben starten

(23.05.2016)
Fünf junge Menschen beginnen ihre Ausbildung beim Landkreis OSL

 

Aline Zech, Heidi Urban, Linda Kopsch, Lucas Magister und Mario Gröger sind die „Neuen“ im Team der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz. Am Donnerstagnachmittag (19. Mai 2016) überreichte Landrat Siegurd Heinze den fünf jungen Lausitzern die Verträge für ihre Berufsausbildung beim Landkreis. Los geht es für die angehenden Verwaltungsfachangestellten am 1. September 2016. Über achtzig Personen hatten sich um die begehrten Stellen beworben.

 

Während der dreijährigen Ausbildung erhalten die Auszubildenden spannende Einblicke in die verschiedenen Aufgabenbereiche einer Kreisverwaltung. So stehen unter anderen Stationen im Amt für Umwelt und Bauaufsicht, im Bau- und Hauptamt, in der Finanzverwaltung und im Jugendamt auf dem Programm. Auch die Arbeit der Kommunalaufsicht, von Kreistagsbüro, Ordnungsamt, Personalamt, Sozialamt und Straßenverkehrsamt lernen die jungen Frauen und Männer kennen. Ergänzt werden die Praxisphasen um abwechslungsreiche, lehrjahrübergreifende Projekte.

 

Der Einsatz erfolgt überwiegend am Hauptstandort am Dubinaweg 1 in Senftenberg und in der Außenstelle in Calau. Die theoretische Ausbildung findet an einem regionalen Oberstufenzentrum statt.

 

Entlohnt wird entsprechend dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Der Anspruch auf Urlaub beträgt derzeit 28 Tage pro Jahr.

 

Für den erfolgreichen Ausbildungsabschluss erhalten die Absolventen eine einmalige Sonderprämie. Bei guten schulischen Leistungen lockt die Übernahme in einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Zudem stehen verschiedene Weiterbildungs-möglichkeiten zur Auswahl.

 

Insgesamt elf junge Frauen und Männer absolvieren derzeit ihre Ausbildung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Ausschreibung für den Ausbildungsbeginn 2017 wird im Herbst 2016 auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de, veröffentlicht.

 

Interessierte finden dort alle wichtigen Angaben und einen kurzen Film zur Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten beim Landkreis.

 

Auf Wunsch erteilt auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung der Kreisverwaltung Auskünfte und berichtet über ihre Erfahrungen. Kontakt: JAV@osl-online.de

 

 

 

Foto: Landrat Siegurd Heinze (links) und Bärbel Neumann vom Personalamt (rechts) begrüßen die neuen Auszubildenden der Kreisverwaltung OSL. Von links: Lucas Magister, Aline Zech, Linda Kopsch, Heidi Urban und Mario Gröger. (Foto: Landkreis)

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InitiativgruppeWelcome Refugees trifft sich ab sofort an neuem Ort

(20.05.2016)

 

Die Senftenberger Initiativgruppe „Refugees Welcome“ zieht um. Nachdem sich die Gruppenmitglieder bislang einmal wöchentlich im Objekt Schullandheim „Am Alten Wehr“ in Senftenberg getroffen haben, bildet ab der kommenden Woche, den 25. Mai 2016, das Kultur- und Freizeitzentrum Pegasus der Stadt Senftenberg in der R.-Breitscheid-Str. 17 den Ort für die regelmäßigen Zusammenkünfte.  

 

Die Treffen finden weiterhin jeden Mittwoch um 18 Uhr statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen mit Migrationshintergrund sind herzlich eingeladen. Darüber informiert die Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, Kathrin Tupaj.

 

Die Initiativgruppe „Refugees Welcome“ besteht seit dem 12. November 2014. Über 60 Mitglieder engagieren sich darin für ein friedliches Miteinander in Senftenberg.

 

Im Schullandheim „Am Alten Wehr“ wurden seit Dezember 2014 zeitweilig asylsuchende Personen untergebracht. Grund für den Wechsel des Treffpunktes ist die planmäßige Beendigung des Mietverhältnisses zwischen dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem Träger, der Integrationswerkstätten gGmbH Niederlausitz zu Ende Juni 2016.

 

 

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Bürger sind gefragt: Ideen zum Thema „In OSL und SPN auch in Zukunft mobil und gut versorgt“

(18.05.2016)

Welche Voraussetzungen braucht es, um in der Region auch in einigen Jahren zufrieden leben und alt werden zu können? Wie könnte der Nahverkehr der Zukunft aussehen, wie die Versorgung mit Gütern des kurz- und mittelfristigen Bedarfs sichergestellt werden, welcher Einrichtungen bedarf es? – Um Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu finden, laden die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße interessierte Bürger im Mai und Juni 2016 zu Gesprächsrunden in acht Städten der Region.

 

Anlass ist das bundesweite Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen", an dem OSL gemeinsam mit dem Nachbarlandkreis teilnimmt. Ziel ist es, innovative Konzepte zu erarbeiten, mit denen auch in Zukunft die Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Mobilität der Menschen in der Region gewährleistet werden können. Hierzu sollen insbesondere auch die Bürger Gehör erlangen.

 

Um den Einstieg in das Thema zu finden, wartet bei den Veranstaltungen zunächst eine Kurzvorstellung des Modellvorhabens auf die Gäste. Zudem werden beispielhaft mögliche Handlungsansätze anhand positiver Beispiele aufgezeigt. Im Anschluss sind die Anwesenden dazu eingeladen, ihre Erfahrungen, Ideen und Hinweise einzubringen.

 

Folgende Termine finden in Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße jeweils ab 18 Uhr statt:

 

Oberspreewald-Lausitz

06.06.2016      Senftenberg, Rathaus Großer Ratssaal, Markt 1

07.06.2016      Lübbenau/Spreewald, Großer Ratssaal,Kirchplatz 

08.06.2016      Großräschen, Kurmärker-Saal, Seestraße 2

14.06.2016      Lauchhammer, Rathaus Beratungssaal, Liebenwerdaer Straße 69

 

Spree-Neiße

26.05.2016      Forst (Lausitz), Kreisverwaltung, kleiner Saal

01.06.2016      Guben, Ausstellungsraum Bibliothek/Musikschule, Gasstraße 4

02.06.2016      Burg (Spreewald), „Haus der Begegnung“, Am Bahndamm 12b

03.06.2016      Spremberg, Freizeitzentrum „Bergschlösschen“, Bergstraße 11

 

Die Einladung richtet sich an interessierte Bürger sowie Vertreter aus den Bereichen Politik und Verwaltung, Daseinsvorsorge und Mobilität.

 

Die Veranstaltungen dauern etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Moderiert und geleitet werden die Workshops durch das projektbeauftragte Unternehmen IGES Institut GmbH in Kooperation mit den Kreisverwaltungen OSL bzw. SPN. In OSL übernehmen die Bürgermeister der jeweiligen Kommune die Begrüßung.

 

 

Hintergrund:

 

Das Modellvorhaben "Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen" wird von 2016 bis 2018 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

 

Gemeinsam mit dem Landkreis Spree-Neiße hat sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Modellregion beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erfolgreich für das Vorhaben beworben.

 

Nach erfolgter Ausschreibung wurde das Unternehmen IGES Institut GmbH beauftragt, die Modellregion bei der Durchführung des Modellvorhabens maßgeblich zu begleiten.

 

Um Vertreter der Städte, Gemeinden, Ämter und weitere regionale Akteure zu aktivieren, fand am 25. April 2016 eine Auftaktveranstaltung im Landratsamt in Senftenberg statt. Zuvor gab es eine solche Veranstaltung am 19. April auch in Spree-Neiße. Dabei wurde das Modellvorhaben jeweils durch einen Vertreter des BMVI vorgestellt. Zudem gab die IGES Institut GmbH einen Überblick zur methodischen Einführung in die Konzepterarbeitung.

 

Das Vorhaben soll in den Landkreisen als „lernendes Projekt“ angelegt und stetig weiterentwickelt werden. Neben den Erfahrungen der regionalen Bevölkerung werden auch bisherige Konzepte und Planungen sowie Erfahrungen andere Regionen in die Konzepterstellung einbezogen.

 

Weitere Informationen über das Modellvorhaben gibt es unter: www. modellvorhaben-versorgung-mobilitaet.de.

 

[Poster mit allen Terminen ]

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Jugendamt OSL: Eingeschränkte Erreichbarkeit aufgrund von Umzügen

(17.05.2016)

 

Aufgrund hausinterner Umzüge sind am Donnerstag, den 26. Mai 2016 und Freitag, den 27. Mai 2016 vorübergehend vereinzelte Bereiche des Jugendamtes Oberspreewald-Lausitz am Dubinaweg 1 in Senftenberg nicht erreichbar. Dabei handelt es sich um die Familien- und Jugendgerichtshilfe, die Beratung zu Trennung/Scheidung sowie die Beratung zu Sorgerecht/Umgangsrecht.

 

Die Mitarbeiter stehen bereits ab der darauffolgenden Woche wieder zu den gewohnten Sprechzeiten Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr zur Verfügung. Die bekannten Telefonnummern bleiben bestehen.  

 

 

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Landräte aus EE, OSL und SPN lehnen vorliegenden Leitbildentwurf zur Verwaltungsstrukturreform 2019 entschieden ab

(04.05.2016)
- Gemeinsame Pressemitteilung der Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße -

 

Klare Kante: Brandenburgs Landkreise lehnen den vorliegenden Leitbildentwurf der Landesregierung zur geplanten Verwaltungsstrukturreform 2019 entschieden ab. Einen entsprechenden einstimmigen Beschluss fasste der Vorstand des Landkreistages Brandenburg in seiner jüngsten Sitzung am 3. Mai 2016. Auch die Landräte der südbrandenburgischen Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße stehen geschlossen hinter dem deutlichen Abstimmungsergebnis. In einem gemeinsamen Statement äußern sich die Landräte Christian Heinrich-Jaschinski (Elbe-Elster, CDU), Siegurd Heinze (Oberspreewald-Lausitz, parteilos) und Harald Altekrüger (Spree-Neiße, CDU) am Mittwoch, den 4. Mai 2016, wie folgt:  

 

„Das klare Nein zum vorliegenden Leitbildentwurf setzt ein wichtiges Zeichen in Richtung Potsdam. Der überarbeitete Entwurf, der bereits im Juni durch den Landtag des Landes Brandenburg bestätigt werden soll, ist nach wie vor eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Diese gilt es zwingend zu lösen, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu gelangen.“

 

Offen bleiben laut den Verwaltungschefs gleich mehrere wichtige Punkte, unter anderem im Hinblick auf die Ausfinanzierung der Reform.

 

Hinzu kommt: Klare und belastbare Aussagen im Hinblick auf die angestrebte vorausgehende Funktionalreform sucht der Leser im Leitbildentwurf vergeblich:

 

„Die Funktionalreform sieht eine Aufgabenübertragung von höheren hin zu untergeordneten Verwaltungsebenen vor. Geht es nach dem vorliegenden Leitbildentwurf, so findet eine solche - durchaus sinnvolle und notwendige - Funktionalreform de facto jedoch nicht statt. Sowohl Inhalt als auch Umfang stellt der Entwurf unter einen generellen Finanzierungsvorbehalt. Soll heißen: Wer zukünftig welche Aufgaben abgibt bzw. wahrnimmt und wer letztendlich die Kosten dafür trägt, wird nicht beantwortet.“

 

Allesamt Themen, die bereits in der Vergangenheit mehrfach kritisiert worden sind.

 

Im August 2015 formulierte der Vorstand des Landkreistages auf Grundlage umfangreicher Zuarbeiten aus den Landkreisen sieben Kernthesen mit konkreten Forderungen an einen vertretbaren Leitbildentwurf. Auch die Finanzierung und Funktionalreform nehmen darin wichtige Positionen ein.

 

Im erneut überarbeiteten Leitbildentwurf, der im Sommer beschlossen werden soll, finden jedoch nur wenige der Forderungen Beachtung.

 

Der deutliche Beschluss des Vorstandes des Landkreistages wird daher im nächsten Schritt Anfang Juni in der Anhörung im Innenausschuss des Landtages vertreten.

Die Landräte aus Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße erwarten davon, dass sich die Forderungen und Wünsche der Landkreise im einzig logischen Ergebnis eines erneut anzupassenden Leitbildentwurfes widerspiegeln.

 

„Hervorzuheben bleibt: Niemand verschließt sich notwendigen Strukturveränderungen. Eine Verwaltungsstrukturreform kann jedoch nur gelingen, wenn alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen. Eine Reform zu Lasten der Landkreise und damit in der weiteren Folge auch zu Lasten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden ist abzulehnen.“

 

Die Landräte der Landkreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbereitung des Katastrophenschutzes auf das Red Bull Air Race auf dem Lausitzring

(03.05.2016)

Ende April trafen sich 22 Führungskräfte aller elf Freiwilligen Feuerwehren aus OSL im Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum (FKTZ) des Landkreises zu einer Fortbildung der Technischen Einsatzleitung.

 

Szenario Massenanfall von Verletzten

 

Am Vormittag des 23. April 2016 wurde im FKTZ in Großräschen eine Fortbildung der Technischen Einsatzleitung durchgeführt. Der Schwerpunkt dieser Weiterbildung lag auf der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, vor allem in Hinblick auf das Szenario eines Massenanfalls von Verletzten (MANV). Durch Daniel Wesenberg (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst und Notfallsanitäter der Rettungswache Großräschen) wurden die Führungskräfte der Feuerwehren zunächst über das MANV-Konzept des Landkreises informiert. Anschließend erfolgte eine Besichtigung des Abrollbehälters Behandlungsplatz, welcher im FKTZ für den Ernstfall vorgehalten wird und im Einsatzfall von ehrenamtlichen Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes besetzt wird.

 

Vorbereitung auf das Red Bull Air Race

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das auf dem Lausitzring zum zweiten Mal stattfindende Red Bull Air Race im September 2016 thematisiert. Bei dem Red Bull Air Race handelt es sich um ein internationales Luftrennen, bei welchem einmotorige Propellermaschinen mit Geschwindigkeiten von bis zu 370 Kilometern pro Stunde einen mit aufblasbaren Pylonen abgesteckten Kurs möglichst schnell abfliegen und dabei vorgegebene Flugmanöver ausführen müssen. Dabei sind in engen Kurven Beschleunigungskräfte von bis zu 9 G zu erwarten. Diese Belastung erfordert von den Piloten sowohl hohe körperliche Belastbarkeit sowie eine hohe Konzentration und fliegerische Präzision.

 

In Hinblick auf das Red Bull Air Race wurde die Technische Einsatzleitung auf mögliche Gefahrenpotenziale und Einsatzszenarien mittels Videoausschnitten sensibilisiert. Weiterhin wurden die Einsatzunterlagen sowie Erfahrungen aus dem Jahr 2010 kritisch ausgewertet und mit dem bisherigen Kenntnisstand über die Planung in diesem Jahr verglichen. Abschließend wurde mittels Brainstorming-Technik eine Aufgabenliste für die nächsten Monate erstellt.

 

Die Fortbildung für die Technische Einsatzleitung wurde durch das Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz organisiert und durch Tobias Pelzer (SB Abwehrender Brandschutz, stellv. Kreisbrandmeister) sowie Matthias Kunze (SB Katastrophenschutz) begleitet.

 

Exkurs: Technische Einsatzleitung

 

Bei der Technischen Einsatzleitung handelt es sich um eine von den Landkreisen und kreisfreien Städten aufzustellende und zu unterhaltende Katastrophenschutzeinrichtung. Zur Erfüllung dieser Aufgabe gemäß Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz setzt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz 39 speziell ausgebildete Führungskräfte aus elf Freiwilligen Feuerwehren ein.

 

Die Technische Einsatzleitung dient in erster Linie zur Bewältigung von Großschadensereignissen und Katastrophen. Die Größe und Besetzung der Technischen Einsatzleitung ist hierbei vom Schadensumfang und den Aufgaben im Einsatz abhängig. Dabei führt und koordiniert die Technische Einsatzleitung alle Einheiten der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, d.h. von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

 

Der Abrollbehälter Behandlungsplatz ist keine Ausstattung der Technischen Einsatzleitung, sondern gehört zu einer Katastrophenschutzeinheit des Landkreises OSL, der Schnelleinsatzeinheit Sanität.

 

Text & Fotos: Matthias Kunze

Foto zu Meldung: Vorbereitung des Katastrophenschutzes auf das Red Bull Air Race auf dem Lausitzring

Ein Schultag der anderen Art: Zukunftstag bei der Kreisverwaltung OSL

(29.04.2016)

Am Donnerstag (28. April 2016) öffneten zahlreiche brandenburgische Unternehmen und Einrichtungen im Rahmen des Zukunftstages für Jungen und Mädchen ihre Türen, um Schülerinnen und Schülern ab der Klassenstufe Sieben einen Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen. Auch die Kreisverwaltung OSL lädt in jedem Jahr zu dem Unterrichtstag der besonderen Art. Das Angebot wurde erneut gern genutzt: Insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler nahmen an den Veranstaltungen an den Standorten in Senftenberg und Calau teil.

 

Ein abwechslungsreiches Programm wartete in beiden Kreishäusern auf die jungen Gäste. Auf dem Plan stand dabei insbesondere das Kennenlernen einzelner Aufgabenbereiche.

 

So besuchten die Mädchen und Jungen in Senftenberg das Labor im Veterinäramt, den Bereich IT und Personal, das Bürgerbüro, das Jugendamt, die Poststelle mit Vervielfältigung und die Kommunalaufsicht.

Auch in Calau stellten sich verschiedene Bereiche vor: Dazu zählten das Sachgebiet Ordnungsangelegenheiten und Gewerbeaufsicht mit unterer Fischerei- und Jagdbehörde, das Amt für Umwelt und Bauaufsicht, das Sachgebiet Landwirtschaft und die Zentrale Bußgeldstelle.

 

Höhepunkte bildeten Gesprächsrunden mit Landrat Siegurd Heinze bzw. der Ersten Beigeordneten und stellvertretenden Landrätin, Grit Klug. Getreu dem Motto „Kein Thema ist tabu“ nahmen sich beide Zeit und beantworteten bereitwillig alle Fragen.

 

Den Abschluss bildeten ein Quiz und Spiele rund um den Landkreis. Am Ende konnten sich die Jungen und Mädchen zudem über eine Teilnahmeurkunde und einen Beutel mit kleinen Präsenten freuen.

 

Vertreten waren Schülerinnen und Schüler der siebenten bis zehnten Klassen des Paul-Fahlisch-Gymnasiums Lübbenau, der Robert-Schlesier-Oberschule Calau, der Bernhard-Kellermann-Oberschule in Senftenberg, des Friedrich-Engels-Gymnasiums Senftenberg, der Geschwister-Scholl-Schule Ruhland, der Oberschule Ortrand, des Bohnstedt-Gymnasiums Luckau und des Sängerstadt-Gymnasiums Finsterwalde.

 

Die Vorbereitung und Durchführung des Zukunftstages lag in den Händen der Auszubildenden des ersten und zweiten Lehrjahres der Kreisverwaltung.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bildet in jedem Jahr junge Menschen zum Verwaltungsfachangestellten aus. Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es auf der Internetseite www.osl-online.de.

 

 

 

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Truppführerausbildung 01/2016 erfolgreich abgeschlossen

(26.04.2016)

Am Samstag, den 23. April 2016 fanden die letzten Prüfungen der angehenden Truppführer im FKTZ Großräschen statt.

 

Die schriftliche, mündliche sowie praktische Prüfung zu absolvieren, waren die wohl größten Herausforderungen der Kameradinnen und Kameraden des Landkreises.

 

Neben unterschiedlichen praktischen Übungen in den vergangenen Wochen und der zahlreichen Theoriestunden, freuen sich der Landkreis und insbesondere die einzelnen Wehren, über die bestandenen Prüfungen und somit über ihre neuen Truppführerinnen und Truppführer.

 

Mit Improvisation lernten die Teilnehmer bereits in der Ausbildung umzugehen, denn wie auch im Einsatzgeschehen lief nicht immer alles nach Plan.

 

Wir wünschen Euch viel Erfolg für Euren weiteren Werdegang in der Feuerwehr und verbleiben mit kameradschaftlichen Grüßen

 

Die Kreisausbilder für Truppführer des Landkreises OSL

 

Text und Bild :

OBM O. Jacobasch

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Landrat und Dezernent besuchten Baustelle im Paul-Fahlisch-Gymnasium

(25.04.2016)

Im August 2014 fiel in Lübbenau/Spreewald der Startschuss für das derzeit umfangreichste Bauvorhaben der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz. Insgesamt 5,1 Millionen Euro werden in die energetische Sanierung und Erneuerung des Paul-Fahlisch-Gymnasiums investiert.

 

Um den störungsfreien Schulbetrieb als auch die zügige Realisierung der Sanierung zu gewährleisten, ist das Gymnasium im Sommer 2014 in das Gebäude des ehemaligen Oberstufenzentrums in die Richard-Wagner-Straße umgezogen. Pünktlich zum Beginn des Schuljahres 2016/2017 soll der Schulbetrieb dann am gewohnten Schulstandort starten können.

 

Was sich seit dem Beginn der Baumaßnahme getan hat und wie weit der derzeitige Stand der Arbeiten ist, davon verschafften sich Landrat Siegurd Heinze und Finanz-und Bildungsdezernent Wilfried Brödno am Freitag im Rahmen eines Baustellenspaziergangs im Objekt einen aktuellen Eindruck. Begleitet wurden sie von Christine Paulan und Helga Kuritz, Projektverantwortliche seitens der Kreisverwaltung OSL, sowie Kerstin Bielitz und Fred Jasinski vom Architekturstudio Jasinski aus Cottbus. Auch der neue Schulleiter Matthias Lösche nahm an dem Termin teil.

 

Aktueller Stand:

Die Baumaßnahmen werden schrittweise weitergeführt. Begonnen wurde im Hauptgebäude und im Schulanbau. Dabei ist der Umfang der Bauarbeiten im Anbau auf die unbedingt notwendigen Maßnahmen beschränkt, da der Anbau bereits einen hohen energetischen Standard hat. Die Maßnahmen sind abgeschlossen.  

 

Im Hauptgebäude sind die Bau-, Installations-, Maler- und Trockenbauarbeiten in den oberen Geschossen weitestgehend abgeschlossen. Es folgt noch der Einbau der Ausrüstung für die neuen Chemiekabinette. Der Bodenleger hat bereits die obersten beiden Etagen fertiggestellt, im Bereich des Erdgeschosses sind in ersten Teilbereichen die Arbeiten ebenfalls abgeschlossen.

 

Die Arbeiten im Bereich Sporthalle sind bis auf Dacharbeiten weitestgehend beendet. Im Verbinder sind noch die Ausbaugewerke tätig. Moderne technische Ausrüstungen in Bezug auf die Heizung und Lüftung, den Brandschutz, die Notbeleuchtung und Rettungswegsicherung und den Einbruchschutz erfordern umfangreiche Installationen, die im Bereich des Schulgebäudes fast fertig sind.  

 

Zwischenzeitlich wurde die Bauhauptleistung für den Bereich der Singehalle soweit forciert, dass das Dach geschlossen ist. Die Ausbauarbeiten sind vergeben und gehen planmäßig voran. Gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro wurde ein neuer Ablaufplan erarbeitet, der sicherstellt, dass auch die Singehalle zum Schuljahresbeginn im September durch die Schule zu nutzen sein wird.

 

Bereits abgeschlossen wurde auch die Sanierung des Rasensportplatzes auf dem Außengelände, um die Bespielbarkeit im Herbst sichern zu können.

 

Als letzter Planungsabschnitt folgt jetzt noch die Neugestaltung der Außenanlagen, insbesondere sind die Wege und Zufahrten neu zu strukturieren. Die Leistungen wurden öffentlich ausgeschrieben, die Vergabe ist an die Fa. Lossack aus Calau erfolgt. Die Fertigstellung ist ebenfalls zum Schuljahresbeginn vorgesehen.  

 

Parallel zu den Bauarbeiten läuft die Planung der Ausstattung für die Bereiche, die neue Möbel bekommen, darunter die Singehalle. Die Schule wird mit einer strukturierten IT-Verkabelung versehen, Beamer, interaktive Tafeln in einigen Räumen und Internetanschluss sind vorgesehen, sodass im September ein modernes Schulgebäude in Betrieb genommen werden kann.

 

Ausblick:

Gemäß Beschluss des Kreistages vom 17.03.2016 sind die Bauarbeiten damit nicht beendet. Das Schulgebäude erhält nun noch einen Anbau für die Unterbringung der Musikschule und Volkshochschule am gleichen Standort. Die Einrichtungen sind gegenwärtig im Gebäude in der Richard-Wagner-Straße untergebracht. Der Anbau soll sich im Wesentlichen auf Räume für die Musikschule beschränken, die VHS wird vorhandene Klassenräume mit nutzen. Damit werden Betriebskosten gespart.

Die Planung für den Anbau hat begonnen, die Realisierung erfolgt nach Erteilung der Baugenehmigung voraussichtlich im 4. Quartal 2016.  

 

Auch Räumlichkeiten für den Bereich Sozialarbeit sollen zur Verfügung gestellt werden.

 

 

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Landkreis und Sparkasse unterstützen Schulen im Kampf gegen das Rauchen

(22.04.2016)

„Be Smart, Don`t Start“ lautet der Name eines bundesweiten Wettbewerbes, in dem auch Schulen in OSL der Einstiegsdroge Rauchen den Kampf ansagen. Die erfolgreiche Teilnahme lohnt sich nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten: In jedem Jahr unterstützen Sparkasse Niederlausitz und der Landkreis OSL das Projekt mit einem Beitrag zur Klassenkasse. Insgesamt 1.500 Euro warten auf die Gewinner.

 

Das Geld stammt aus dem Zweckertrag des PS-Lotterie-Sparens, den die Sparkasse Niederlausitz zwei Mal jährlich für gemeinnützige Zwecke bereitstellt.

 

Die entsprechende Zuwendung in Form eines symbolischen Schecks konnte Landrat Siegurd Heinze am Donnerstagnachmittag (21. April 2016) im Rahmen der feierlichen Übergabe der Mittel des PS-Zweckertrages in der Niederlassung der Sparkasse Niederlausitz in Senftenberg gemeinsam mit Schülern der achten Klasse der Geschwister-Scholl-Oberschule in Ruhland entgegennehmen. Die Klasse macht bereits das zweite Jahr in Folge mit.

 

Am aktuellen Wettbewerb nehmen brandenburgweit 358 Klassen teil. Darunter befinden sich 22 Klassen aus 12 Schulen in OSL.

In Südbrandenburg ist der Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. Träger des Projektes.

 

Die Gewinnerklassen zeichnet der Landkreis OSL gemeinsam mit Ellen Martin, Leiterin der überregionalen Suchtpräventionsfachstelle, ab Mai 2016 aus.

 

Die erfolgreichen Rauchfrei-Klassen aus Senftenberg erhalten in einer Auszeichnungsveranstaltung seitens der Stadtverwaltung von Bürgermeister Andreas Fredrich jeweils eine Teilnahmeurkunde sowie einen Beitrag zur Klassenkasse.

 

 

Foto: OSL-Landrat Siegurd Heinze und Schüler der Geschwister-Scholl-Oberschule in Ruhland konnten am 21. April 2016 im Rahmen der Ausschüttung der Mittel aus den PS-Zweckerträgen einen Scheck über 1.500 Euro entgegennehmen. Das Geld kommt den Gewinnerklassen des Anti-Rauch-Wettbewerbs „Be Smart – Don´t Start“ zu Gute.  

 

 

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Senftenberger Förderschule erhält als erste Schule im Land Qualitätssiegel der „Deutschen Lions“

(22.04.2016)

Als erste Bildungseinrichtung im Land Brandenburg freut sich die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“ „Marianne Seidel“ in der Joachim-Gottschalk-Str. 17 in Senftenberg das Qualitätssiegel der „Deutschen Lions“. 

 

Ausgezeichnet wurde damit die erfolgreiche langjährige Umsetzung des mittlerweile weltweit verbreiteten Jugendförderprogramms „Erwachsen werden“ der Organisation Lions Quest. Dieses zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu begleiten und zu stärken. 

Die Auszeichnungsveranstaltung fand am Donnerstag statt. Teil nahmen unter anderem Landrat Siegurd Heinze, Vertreter der Lions Freunde Senftenberg und Cottbus, des Staatlichen Schulamtes Cottbus sowie die Kabinettsbeauftragte Lions Quest für Brandenburg. 

 

Hintergrund:

Grundlage für die Auszeichnung ist die seit 1999 erfolgte kontinuierliche Einbindung des Lions Quest-Programms „Erwachsen werden“ in den Unterricht. Dieses Programm wird seit 1984 in Kooperation mit dem „Lions Club International“ heute weltweit in mehr als 50 Ländern eingesetzt. In Deutschland ist es unter dem Namen „Lions-Quest - Erwachsen werden“ erstmals 1994 angeboten worden. 

Die enge Verflechtung dieses Jugendförderprogramms mit den Rahmenplananforderungen bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu begleiten und zu stärken. 

Damit die Lehrkräfte der Marianne-Seidel-Schule das Programm professionell und zielgerichtet in allen Klassen und Fächern umsetzen können, wurden sie von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult und fortgebildet. Zum jetzigen Zeitpunkt besitzen alle Lehrerinnen und Lehrer der Förderschule eine solche zertifizierte Lions- Quest-Ausbildung.

 

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Start für Umbau und Erweiterung der Rettungswache Großräschen

(19.04.2016)

Start für die Baumaßnahme an der Rettungswache in Großräschen: Über 500.000 Euro investiert der Landkreis in den Umbau und die Erweiterung des Objektes. Bis Ende 2016 soll eine moderne Wache mit entsprechenden Außenanlagen entstehen, die umfangreichen hygienischen, organisatorischen und sozialen Anforderungen gerecht wird. Am Dienstagnachmittag setzte OSL-Landrat Siegurd Heinze gemeinsam mit der Vorsitzenden des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker, dem Betreiber DRK Kreisverband Calau e.V. und dem Ingenieurbüro Jochintke aus Calau den ersten Spatenstich.

 

Die Rettungswache nutzt derzeit Räumlichkeiten im Untergeschoss des Westflügels des kreislichen Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrums (FKTZ) in der Seestraße 28 in Großräschen. Zur Wache gehören eine Doppelgarage und ein Stellplatz mit Überdachung.

 

Um unter anderem für Sozial- und Funktionsräume zusätzlichen Platz zu schaffen, entsteht zwischen dem Hauptgebäude und der vorhandenen gegenüberliegenden Garage ein neuer Gebäudeteil, der beide Bereiche miteinander verbindet. Auch die Garage selbst wird dazu entsprechend umgebaut.

 

Der Verbindungsneubau ist als eingeschossiges Massivgebäude mit flach geneigtem Satteldach konzipiert worden, die neue Fahrzeughalle erhält ein Pultdach. Auch die vorhandenen Räume der Rettungswache werden punktuell erneuert.

 

Für die Fahrzeuge steht künftig eine neue Halle mit zwei Stellplätzen zur Verfügung. Diese wird sich an der Westseite der Altgarage befinden. Die Ausfahrt erfolgt in Richtung Seestraße.


Die Nettogrundfäche der entstehenden Rettungswache beträgt 188,44 m². Auch die Außenanlagen werden im Rahmen der Baumaßnahme entsprechend angepasst. Die neuen Gebäude erfüllen die Anforderungen an die geltende Energieeinsparverordnung.

 

Mit der Gebäudeplanung wurde das Ingenieurbüro Jochintke aus Calau beauftragt. Die Kosten für Um- und Neubau sind im Haushaltsplan 2016/17 des Landkreises vorgesehen. Fördermittel stehen nicht zur Verfügung. Die Refinanzierung der Maßnahme erfolgt langfristig über die Gebühren für den Rettungsdienst.

 

Die Fertigstellung des Projektes ist für das vierte Quartal 2016 geplant.

 

Die aktuelle Rettungswache wurde im 1. Quartal 1998 im Zusammenhang mit dem Um- und Ausbau der ehemaligen Poliklinik zum FKTZ in Betrieb genommen. Die Besetzung erfolgte mit Mitarbeitern und dem Equipment vom DRK Calau aus der alten Rettungswache in Altdöbern. Betrieben wird die Wache noch heute vom DRK Kreisverband Calau e.V. 

 

Neben dem Spatenstich gab es noch einen weiteren Anlass für die Zusammenkunft:

 

So konnten zwei neue RTW der Marke Mercedes Sprinter an die Rettungswachen Lübbenau und Lauchhammer übergeben werden. Beide verfügen über das elektrohydraulische Powerload-System, mit dessen Hilfe das Be- und Entladen der Patiententrage ins und aus dem Fahrzeug heraus komplett ohne Muskelkraft möglich ist. Auch die Höhenverstellung der Trage geschieht auf Knopfdruck. Dieses System und ein spezieller Tragestuhl sorgen in Treppenhäusern für eine Rückenentlastung der Rettungsdienstmitarbeiter bei der schweren körperlichen Arbeit beim Tragen von Patienten. Schrittweise werden im Kreisgebiet alle zukünftig zu ersetzenden RTW/KTW mit diesem System ausgestattet. Im Kreis sind derzeit 17 Rettungsfahrzeuge im Einsatz. 10 davon verfügen bereits über das System.

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Katastrophenschutzeinheiten und Rettungsdienst des Landkreises OSL im Übungseinsatz am Flughafen BER

(18.04.2016)

Am vergangenen Wochenende fand bei unbeständigem Wetter auf dem Flughafen BER eine Katastrophenschutzübung mit Beteiligung des Rettungsdienstes und von Katastrophenschutzeinheiten aller Landkreise und kreisfreien Städte statt. Es handelte sich hierbei um die bis dahin größte Katastrophenschutzübung des Landes Brandenburg.

 

Das Szenario Flugzeug gegen Bus

 

Durch den Landkreis Dahme-Spreewald als zuständige Behörde für den Rettungsdienst auf dem Flughafen BER wurde am 16. April 2016 nach über zweijähriger Übungsvorbereitung eine große Notfall-Übung durchgeführt. Hierzu wurde ein Zusammenstoß zwischen einem vollbesetzten Airbus A380 und einem Vorfeldbus simuliert. Der A380 wurde durch eine flugfähige Boeing 737 der Fluggesellschaft Air Berlin dargestellt. Bei diesem Szenario mussten 500 Personen rettungs- und sanitätsdienstlich versorgt und betreut werden. Patientenpuppen stellten 125 Schwerverletzte dar und Polizeischüler dienten als Statisten für die 125 Leichtverletzten und 250 Unverletzten. Bei diesem sogenannten Massenanfall von Verletzten kommen spezielle Einsatzgruppen des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes zum Einsatz, um den enormen Bedarf an Sanitätsmaterial decken zu können.

 

Zusammenarbeit verschiedenster Kräfte der Gefahrenabwehr

 

Im Einsatz waren etwa 1.400 Übungsbeteiligte mit 390 Fahrzeugen aus dem gesamten Land Brandenburg und Berlin, darunter 300 Feuerwehrleute, 200 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie 500 Angehörige des Katastrophenschutzes. Weiterhin waren 40 Notfallseelsorger zur Betreuung der Betroffenen und Angehörigen eingesetzt. Hinzu kommen Kräfte der Landes- und Bundespolizei, des Landkreises Dahme-Spreewald sowie des Flughafenbetreibers.

 

Einsatzkräfte aus OSL aktiv dabei

 

Unter den zahlreichen Helfern vor Ort befanden sich auch Kräfte aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der Landkreis OSL hält für den überörtlichen Einsatz eine Rettungsdienst-Komponente vor, welche aus zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Krankentransportwagen besteht. Weiterhin waren zwei Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises OSL vor Ort, um den Landkreis Dahme-Spreewald zu unterstützen. Die Schnelleinsatzeinheit Sanität war mit 7 Fahrzeugen und 22 Kräften des DRK mit dem Aufbau eines Behandlungsplatzes und dem Krankentransport betraut. Drei Mitglieder der kreiseigenen Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung unterstützten durch Besetzung des Einsatzleitwagen 2 und Nutzung dieses Fahrzeuges als Standort der Übungsleitung, welche die Großübung koordinierte. Des Weiteren wurde die Übungsleitung durch einen Lagekartenführer der Technischen Einsatzleitung des Landkreises OSL unterstützt. Der Samstag war jedoch auch eine ungewöhnliche Belastung für die Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung, da sie gleichzeitig den Spreewald-Marathon mit dem Aufbau und Betrieb von Kommunikationsstrukturen sowie den Betrieb einer Feldküche absicherte. Wie bei der Freiwilligen Feuerwehr verrichten alle Mitglieder der Katastrophenschutzeinheiten ihren Dienst ehrenamtlich für das Gemeinwohl.

 

Professionelle Auswertung angestrebt

 

In Hinblick auf eine professionelle Übungsauswertung wurde bei dieser Katastrophenschutzübung mit der TU Chemnitz und der HAW Hamburg zusammengearbeitet. Von diesen Bildungseinrichtungen wurden 30 Schiedsrichter entsandt, welche das Übungsgeschehen verfolgten und bewerteten. Weiterhin waren je Landkreis zwei Beobachter anwesend, wobei vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Ärztliche Leiterin Rettungsdienst, Frau Dr. Prignitz, sowie ihr Stellvertreter, Herr Dr. Krumpelt, die Übung begleiteten. Als offizieller Vertreter des Landkreises war Herr Kunze, im Landkreis unter anderem zuständig für die Organisation von Katastrophenschutzübungen, anwesend.

 

Exkurs: SEE Sanität und SEG Führungsunterstützung

 

Bei der Schnelleinsatzeinheit Sanität sowie der Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung handelt es sich um zwei von den Landkreisen und kreisfreien Städten bei fachlichen Bedarf aufzustellenden und zu unterhaltenden Katastrophenschutzeinheiten. Zur Erfüllung dieser Aufgabe gemäß Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz setzt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bei der Sanitätseinheit das Deutsche Rote Kreuz und bei der Führungsunterstützungseinheit seine eigene kommunale Regieeinheit ein.

 

Die Schnelleinsatzeinheit Sanität dient in erster Linie zur Bewältigung von Massenanfällen von Verletzten und Betroffenen, indem sie unter anderem betroffene Personen registriert, Patientenablagen und Behandlungsplätze betreibt sowie den Patiententransport gewährleistet. Die Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung unterstützt die Tätigkeiten der Einsatzleitung durch Bereitstellen von Arbeitsmitteln und Räumlichkeiten. Weiterhin werden durch diese Einheit zusätzlich notwendige Kommunikationsstrukturen am Einsatzort aufgebaut und betrieben.

 

Matthias Kunze

 

 

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Landrat, Bürgermeister und Amtsdirektoren kamen in Schipkau zusammen

(15.04.2016)

Regelmäßig lädt OSL-Landrat Siegurd Heinze die Vertreter aller elf Kommunen des Landkreises zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung ein. Auf der Tagesordnung stehen jeweils aktuelle Ausführungen durch die Kreisverwaltung. Zudem werden verschiedene relevante Themen und Vorhaben besprochen. Die erste Beratung im Jahr 2016 führte am Freitagvormittag ins Bürgerzentrum nach Schipkau.

 

Neben den Bürgermeistern und Amtsdirektoren sowie den Vertretern der Kreisverwaltung konnten erneut auch externe Teilnehmer in der Runde begrüßt werden. So stellte der neue Leiter des Niederlausitzer Studieninstituts für kommunale Verwaltung in Beeskow, Lars Gölz, sich und die Angebote der Einrichtung vor. Das Institut bietet ein umfangreiches Angebot an Aus- und Fortbildungen für Verwaltungsbedienstete in Städten, Gemeinden, Ämtern und Landkreisen der Region an. Das Geschäftsgebiet umfasst die Landkreise OSL, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oder-Spree sowie die kreisfreien Städte Frankfurt (Oder) und Cottbus.

 

Erneut spielte auch die Sicherheitslage im Landkreis eine Rolle. Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentierte Rüdiger Schiesko, Leiter der Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz, den Anwesenden aufgeschlüsselt nach den einzelnen Kommunen die Ergebnisse der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik und gab eine Einschätzung zur Entwicklung der erfassten Straftaten im Landkreis sowie zu Verkehrsunfällen und deren Ursachen.

 

Auch der Haushalt 2015/2016 des Landkreises und die Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden wurden im weiteren Verlauf thematisiert.

 

Die nächste Beratungsrunde findet voraussichtlich im dritten Quartal 2016 in Lauchhammer statt und wird sich dann unter anderem mit der Entwicklung bei der geplanten Funktional- und Verwaltungsstrukturreform befassen.

 

 

Foto:

Der neue Leiter des Niederlausitzer Studieninstituts für kommunale Verwaltung in Beeskow, Lars Gölz, stellte sich und die Angebote der Einrichtung vor. Foto: Landkreis OSL.

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Allgemeine Bekanntmachung: Aufhebung der Tierseuchenallgemeinverfügung vom 14.09.2015

(14.04.2016)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Amt für Verbraucherschutz, Ordnung und Landwirtschaft, Sachgebiet Veterinäraufsicht, hebt hiermit die Tierseuchenallgemeinverfügung zur Festlegung eines Sperrbezirks nach § 10 der Bienenseuchen-Verordnung vom 14.09.2015 mit sofortiger Wirkung auf.

 

Begründung:

Grundlage:

  • §§ 10 und 12 der Bienenseuchen-Verordnung in der jeweils aktuellen Fassung

  • § 1 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes

  • § 37 des Tiergesundheitsgesetzes

 

Im Ort Altdöbern ist am 25.06.2015 der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen amtlich festgestellt worden.

 

Der Sperrbezirk umfasste folgendes Gebiet:

Nördlichste Begrenzung des Sperrbezirks waren die Ortsteile Buchwäldchen und Ranzow, der Ortsteil Muckwar eingeschlossen. Von dort entlang der nordöstlichen Begrenzung des Waldgebietes Alte Försterei, welche mit ihrem Verlauf die nordöstliche Grenze in direkter Verbindung zur Gemarkung Peitzendorf bildete. In südlicher Richtung verlief die Sperrbezirksgrenze im Bogen bis an das nordwestliche Ufer des Altdöberner Sees entlang bis zur Gemarkung Chransdorf einschließlich Tiergartenhaus. Im südwestlichen Bogen verlief die Grenze des Sperrbezirks bis auf Höhe der Kreuzung zwischen der Landesstraße L532 und der Bahnlinie. Der Sperrbezirk verlief weiter in nördlicher Richtung durch das Waldgebiet eingeschlossen der Obermühle und schloss östlich entlang des Waldgebietes Bronkow den Gemeindeteil Luckaitz ein. Nordwestlich verlief der Sperrbezirk entlang des westlichen Ufers des Großen Paul Sees.

 

Alle Bienenvölker und Bienenstände waren unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich untersuchen zu lassen. Bewegliche Bienenstände durften nicht von Ihrem Standort entfernt werden. Aus den Bienenständen durften weder Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenbestandteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen noch benutzte Gerätschaften entfernt werden und Bienenvölker oder Bienen durften nicht in den Sperrbezirk verbracht werden. Wanderimkern war das Verbringen von Bienenvölkern in den Sperrbezirk untersagt.

 

Auf Grund aktueller Untersuchungsergebnisse gilt der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut als erloschen.

 

Zusätzlich fordert die Veterinärbehörde Sie hiermit dazu auf, dem Amt für Verbraucherschutz, Ordnung und Landwirtschaft, Sachgebiet Veterinäraufsicht, Bienenhaltungen, die noch nicht angezeigt wurden, unverzüglich unter folgenden Angaben anzuzeigen:

Name und Anschrift, Erreichbarkeit sowie Standort und Anzahl der Bienenvölker.

Ansprechpartner:       Fr. Schuster 03573/ 8704421, Fr. Weißflog 03573/ 8704422

                                   Fax: 03573/ 8704410

                                   E-Mail: vet-amt@osl-online.de

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

 

 

DVM Wachtel                                                                                   Senftenberg, den 14.04.2016

Amtstierarzt

 

 

 

[2016-04-14 Aufhebung Allgemeinverfügung]

Kunst erleben für Jedermann beim „Tag der Offenen Ateliers“ am 7. und 8. Mai

(13.04.2016)

Von der Schmuckwerkstatt über die Möbelrestaurierung bis hin zur Töpferei: Beim diesjährigen Tag der offenen Ateliers am 7. und 8. Mai 2016 kommt garantiert jeder auf seine Kosten, verspricht die Kreisverwaltung OSL. 19 Künstler in 12 Orten im Landkreis beteiligen sich mit einem individuellen Rahmenprogramm an dem Aktionswochenende, präsentieren ihre Werke und geben Einblicke in ihre spannende Arbeit. Das Angebot richtet sich an Jung und Alt.

 

Mit dabei sind Künstler aus Calau, Großkmehlen, Großräschen, Grünewald, Klettwitz, Lauchhammer und Kostebrau, Lübbenau/Spreewald, Ruhland, Meuro, Senftenberg sowie Vetschau/Spreewald.

 

Die Angebotspalette ist breit und reicht von verschiedenen Formen der Malerei sowie Grafik, Restaurierung und Fotografie über Töpferei und Kalligraphische Kunst bis hin zur Metall- und Holzbearbeitung, Collagen, Schmuck- und Skulpturenarbeiten.

 

Besucher haben die Gelegenheit, den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, sich bei einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee bei Live-Musik auszutauschen oder in Workshops und Mitmachaktionen selbst kreativ zu werden. Die Kunstwerke können vor Ort käuflich erworben werden.

 

Eine Übersicht der teilnehmenden Ateliers, die jeweiligen Angebote der Künstler und eine Fahrradkarte stehen weiter unten zum Herunterladen bereit.

 

Beides liegt unter anderem auch in den Bibliotheken im Landkreis, im Bürgerbüro der Kreisverwaltung am Dubinaweg 1 in Senftenberg, in den Tourist-Informationen in Lübbenau/Spreewald und Senftenberg sowie der Stadt Senftenberg zur Mitnahme bereit.

 

Viele Stationen sind barrierefrei erreichbar.

[Offene Ateliers2016 - Programm und Karte]

Foto zu Meldung: Kunst erleben für Jedermann beim „Tag der Offenen Ateliers“ am 7. und 8. Mai

Asien trifft auf OSL: Junge Lehrer aus China hospitieren am OSZ Lausitz

(11.04.2016)

 

Schule freut sich über neue Partnerschaft/Landrat begrüßte Gäste im Landkreis 

Wie lernt es sich über 8.000 Kilometer fernab der Heimat? Drei junge Lehrkräfte aus dem chinesischen Ort Yangzhou finden genau dies derzeit in Lauchhammer heraus. Zwei Wochen lang schauen sie in der Abteilung 3 des Oberstufenzentrums Lausitz den deutschen Kollegen über die Schultern. Bei einem kurzen Besuch am Standort nutzte am Montagmorgen (11. April 2016) auch OSL-Landrat Siegurd Heinze die Gelegenheit, die Gäste zu begrüßen.  

Die Hospitation ist Teil einer Kooperation zwischen dem OSZ Lausitz und der chinesischen Berufsschule Jiangdu, die im Herbst des vergangenen Jahres unterzeichnet worden ist. „Die Partnerschaft umfasst neben der Weiterbildung chinesischer Lehrkräfte auch einen möglichen Austausch von Schülerinnen und Schülern beider Einrichtungen im Rahmen von Praktika“, erklärt OSZ-Leiterin Dr. Margit Lieback. Gemeinsam mit der Lehrerin Beatrix Hoch hatte sie die entsprechende Vereinbarung und das Hospitationspraktikum während einer Chinareise im Oktober 2015 auf den Weg gebracht.  

Neben der Mitwirkung am Unterricht im Kfz- und Karosserie-Bereich stehen für die 24- bis 27-Jährigen Männer im Lauf der nächsten Tage weitere Punkte auf dem Stundenplan. So erhalten sie Informationen zur Gestaltung des deutschen Lehrplans, zum Prüfungssystem und dem deutschen dualen Berufsausbildungssystem allgemein und lernen die weiteren Standorte des OSZ Lausitz kennen. Auch eine überbetriebliche Lehrunterweisung bei der Handwerkskammer in Gallinchen, die auch für die deutschen Auszubildenden zur Pflicht gehört, ist vorgesehen. Begleitet werden die Gäste von zwei Dolmetschern.  

Für das OSZ Lausitz ist es bereits die zweite Partnerschaft mit einer ausländischen Bildungseinrichtung. Seit längerer Zeit kooperiert die Schule auch mit dem Deltion College im niederländischen Zwolle. Hier finden seit mehreren Jahren regelmäßig Schüleraustausche statt. Das nächste Mal im April 2016 besuchen zwei niederländische KFZ-Auszubildende das OSZ Lausitz und absolvieren wie die Schüler im Vorjahr ein Praktikum bei der Firma Karosseriebau Weber.  

In der Abteilung 3 des OSZ Lausitz werden die Ausbildungsberufe Konstruktionsmechaniker, Kraftfahrzeugmechatroniker, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Aufbereitungsmechaniker, Verfahrensmechaniker Steine-Erdenindustrie, Fachkraft Metalltechnik und Berufskraftfahrer gelehrt.

Aktueller Hinweis:

Aktuell laufen am OSZ Lausitz die Anmeldeverfahren für die sogenannten Vollzeit-Bildungsgänge. Dazu zählen die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker in den Fachrichtungen Maschinentechnik und Elektrotechnik, die einjährige Fachoberschule in den Fachrichtungen Ernährung, Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung sowie das Angebot des beruflichen Gymnasiums. Freie Kapazitäten sind noch vorhanden. Informationen zu allen Angeboten des OSZ Lausitz gibt es unter www.oszlausitz.de.

Foto: Begrüßte gemeinsam mit dem stellvertretenden OSZ-Leiter Klaus Blank (links), Abteilungsleiter Bernd Kralisch (hinten, 2.v.l.) und Lehrerin Beatrix Hoch (vorn, 2.v.l.) am Montagmorgen die Gäste aus China: OSL-Landrat Siegurd Heinze (2.v.r). Die jungen Berufsschullehrer nehmen im Rahmen einer Schulpartnerschaft in der Abteilung 3 in Lauchhammer an einem zweiwöchigen Hospitationspraktikum teil. Begleitet werden sie von zwei chinesischen Dolmetschern.

 

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Courage statt Rassismus: Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg geht mit gutem Beispiel voran

(08.04.2016)

Das Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg ziert ab sofort der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Am Freitagvormittag fand in der Aula der Schule die feierliche Auszeichnungsveranstaltung statt. Auf den Titel hat die Schule mehrere Monate lang fleißig hingearbeitet.

 

Neben Landrat Siegurd Heinze und der Integrationsbeauftragten der Kreisverwaltung, Kathrin Tupaj, nahmen unter anderem auch die Landtagsabgeordneten Kathrin Dannenberg, Wolfgang Roick und Projekt-Patin Gabriele Theiss sowie Viola Weinert von der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Cottbus teil.

 

Seit knapp einundeinhalb Jahren hatte die Initiativschülergruppe „Friedls“ Aktionen, Veranstaltungen und Projekte organisiert und in der Schule Unterschriften gesammelt, um ein Zeichen gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander zu setzen.

 

So nahmen die Jugendlichen an einem weltweiten Chatprogramm mit Flüchtlingen teil, führten einen Kennlerntag für Flüchtlingskinder und deutsche Kinder in Senftenberg durch, kochten im Schullandheim Am Alten Wehr mit Bewohnern, trafen sich zum Austausch mit afrikanischen Jugendlichen, sammelten Spenden und statteten damit ein Spielzimmer in der Asylunterkunft in Schipkau aus. Aktuell stehe ein Aufklärungsprojekt in den Startlöchern, bei dem die Friedls die Klassen besuchen und über das Thema Integration sprechen sowie Fragen beantworten, hieß es am Freitag.

 

Auslöser für die Gründung der Initiativgruppe war ein damaliger Besuch des „Krümelmonsters“ im Rahmen rechtsextremer Propaganda auf dem Schulhof, der für Unruhe unter den Schülern gesorgt hatte. Wenig später wurde auf dem Gelände zudem ein Grab ausgehoben. „Es war dringend notwendig, hiergegen Gesicht zu zeigen“, erklärte Schulleiter Eckhard Bethge in seiner Rede.

 

Das Gymnasium ist brandenburgweit die 57. „Schule ohne Rassismus“. In OSL wurde der Titel bislang fünf Mal verliehen. 

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Brandenburger Pflegeoffensive / Sozialministerin Golze startet pflegepolitische Tour im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(08.04.2016)

Im Rahmen der Brandenburger Pflegeoffensive werden Sozialministerin Diana Golze und Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt in diesem Jahr in den Landkreisen und kreisfreien Städten Einrichtungen, Projekte und Initiativen der Pflege besuchen und dort mit Verantwortlichen darüber sprechen, wie die zukünftige Pflege vor Ort gestaltet werden kann. Golze startet die pflegepolitische Tour heute im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

Diana Golze sagte zum Auftakt in Senftenberg: „Die Pflege der Zukunft ist eine der größten sozialpolitischen Herausforderungen unserer alternden Gesellschaft. Mit der steigenden Zahl älterer Menschen wird der Pflegebedarf in den kommenden Jahren deutlich steigen, wenn wir jetzt nicht gegensteuern. Pflegebedürftigkeit kann vermieden, verzögert oder wenigstens vermindert werden. Wer sich fit hält und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, kann das Pflegerisiko minimieren. Denn der individuelle Lebensstil und das Gesundheitsverhalten haben einen großen Einfluss darauf, ob und wann ein Mensch im Alter auf fremde Hilfe angewiesen ist. Brandenburgerinnen und Brandenburger sollen wohnortnah alt und auch gepflegt werden können. Dafür brauchen wir in den Kommunen alternsgerechte Strukturen und aktivierende Unterstützungsangebote. Die Pflege der Zukunft ist eine ‚Pflege im Quartier‘. Dieses Ziel unserer Pflegeoffensive kann das Land Brandenburg nur gemeinsam mit den Kommunen und den vielen anderen Akteurinnen und Akteuren in der Pflege erreichen.“

 

Nach einem Gespräch mit Sozialdezernent Alexander Erbert besucht Golze heute im Schipkauer Ortsteil Klettwitz den Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund Oberspreewald-Lausitz e.V. sowie den FamilienCampus LAUSITZ, wo über 200 Schülerinnen und Schüler an vier Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe ausgebildet werden. Anschließend besucht sie in Senftenberg die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), die seit 2013 den Studiengang Pflegewissenschaft anbietet, sowie den Pflegestützpunkt.

Im Kreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) stieg die Zahl der pflegebedürftigen Menschen von 1999 bis 2013 um 28 Prozent auf rund 4.025. Davon werden rund 1.140 Pflegebedürftige vollstationär versorgt.

 

Der Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbund Oberspreewald-Lausitz e.V. (www.gpgv-osl.de) ist ein Zusammenschluss von derzeit 25 Einrichtungen und Dienstleistern im Bereich der Altenhilfe mit dem Ziel, die Beratung, Betreuung und Versorgung von Menschen mit altersbedingten Erkrankungen in der Region zu verbessern. Bereits 1996 gründete sich im Kreis OSL ein Gerontopsychiatrischer Arbeitskreis. Der Gerontopsychiatrisch-Geriatrische Verbund entstand im Rahmen des Bundesmodellprojektes „Altenhilfestrukturen der Zukunft“ (Projektlaufzeit 2000-2003). Der Verein Gerontopsychiatrisch-Geriatrischer Verbund OSL e.V. wurde 2009 gegründet.

 

Diana Golze: „Die Vernetzung in Oberspreewald-Lausitz ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Pflegebereich die Situation und die Versorgung älterer Menschen gemeinsam und vor allem wohnortnah verbessern können. Der Landkreis hat sehr früh damit begonnen, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit auf die besonderen Bedürfnisse von älteren und pflegebedürftigen Menschen hinzuweisen. Damit erfahren nicht nur pflegende Angehörige die verdiente Anerkennung, sondern auch das Ehrenamt im Bereich der Pflege profitiert davon. Für die Pflege der Zukunft wird das Ehrenamt immer wichtiger. Um den steigenden Pflegebedarf bewältigen zu können, brauchen wir nicht nur mehr ausgebildete Pflegekräfte, sondern auch ehrenamtliche Hilfsstrukturen zum Beispiel in der Nachbarschaft.“

 

Die BTU Cottbus-Senftenberg (www.b-tu.de) bietet seit dem Wintersemester 2013/2014 den Bachelor-Studiengang Pflegewissenschaft mit integrierter Berufsausbildung am Studienort Senftenberg an. 53 Studentinnen und Studenten haben bereits dieses Studium (Studiendauer: 8 Semester) begonnen. Zum Wintersemester 2015/2016 startete an der BTU der Master-Studiengang Berufspädagogik für Gesundheitsberufe, mit dem unter anderem dringend benötigte Lehrkräfte für die Altenpflegeschulen ausgebildet werden.

Golze: „Der Fachkräftebedarf in der Pflege ist enorm. Es werden nicht nur Altenpflegerinnen und Altenpfleger gebraucht, sondern zunehmend auch akademisch ausgebildete Beschäftigte. Das praxis- und wissenschaftsorientierte Studium der Pflegewissenschaft an der BTU Cottbus-Senftenberg ist zukunftsweisend und äußerst attraktiv. Mit der demografischen Entwicklung und den damit steigenden Anforderungen an den Pflegeberuf gewinnt die Akademisierung in der Pflege an Bedeutung. Die Zukunft liegt in multiprofessionellen Teams, in denen Fachkräfte mit und ohne akademische Ausbildung sowie auch Hilfskräfte in der Pflege älterer Menschen zusammenwirken.“

 

Zum Abschluss der pflegepolitischen Tour im Kreis OSL besucht Sozialministerin Golze den Pflegestützpunkt Senftenberg, der Anfang 2010 eröffnet wurde und Außensprechstunden in Lübbenau und Lauchhammer anbietet. Hier erhalten Bürgerinnen und Bürger individuelle, trägerneutrale und kostenlose Beratungen zu allen Fragen rund um die Pflege. Golze: „Pflegestützpunkte ermöglichen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen einen schnellen Überblick über die vorhandenen sozialen, pflegerischen und gesundheitlichen Unterstützungsmöglichkeiten in ihrer Umgebung. Ihre Angebote helfen zum Beispiel bei der Suche nach der passenden Kombination von Hilfe und Unterstützung, damit Pflegebedürftige möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können.“ Landesweit gibt es 19 Pflegestützpunkte. Sie werden gemeinsam von Pflegekassen und Landkreisen bzw. kreisfreien Städten betrieben.

 

Sozialministerin Diana Golze startete die Brandenburger Pflegeoffensive im Oktober 2015. Damit leistet die Landesregierung mit zielgerichteten und nachhaltigen Maßnahmen einen Beitrag, die künftige Pflegeversorgung im Land Brandenburg zu sichern und die Politik des aktiven und gesunden Alterns fortzusetzen. Zu den bereits gestarteten Maßnahmen gehören das Modellprojekt „Fachstellen Altern und Pflege im Quartier“, das „Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg“ sowie das Modellprojekt „Innovative Personaleinsatz- und Personalentwicklungskonzepte“.

Im Jahr 2013 lebten in Brandenburg knapp 135.000 Menschen, die 80 Jahre alt oder älter waren. Laut der Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg im Jahr 2015 herausgegeben hat, wird diese Zahl bis 2040 um 117 Prozent auf über 292.000 Menschen steigen.

(PM: MASGF)

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Vom Stadtrand ins Zentrum: Umzug des Straßenverkehrsamtes OSL in freie Räumlichkeiten der Sparkasse Niederlausitz besiegelt

(04.04.2016)

 

Kreistag stimmt Standortverlagerung zu / Mietvertrag unterschrieben

 

Nach 25 Jahren Straßenverkehrsamt OSL am Standort in der Calauer Straße der Freundschaft geht der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ab dem kommenden Jahr neue Wege. Die Abgeordneten des Kreistages stimmten in ihrer jüngsten Sitzung für einen Umzug der Behörde in die Niederlassung der Sparkasse Niederlausitz im Stadtzentrum von Calau. Ein entsprechender Mietvertrag wurde am Donnerstag (31. März 2016) unterzeichnet.

 

Landrat Siegurd Heinze zeigt sich erfreut über die Entscheidung für einen Neuanfang in dem Objekt in der Cottbuser Straße. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Niederlausitz, Lothar Piotrowski, unterzeichnete er in der vergangenen Woche einen Mietvertrag über eine Laufzeit von zehn Jahren.

Der Vertrag für das Objekt in der Straße der Freundschaft läuft Ende April 2017 aus, sodass der Umzug in die Büros der Sparkasse im Frühjahr des nächsten Jahres erfolgen kann.

 

Der zukünftige Standort des Straßenverkehrsamtes in Calau hat mehrere Vorzüge. So wird die Innenstadt zusätzlich gestärkt, was sowohl für Bürger als auch für die Händler des Stadtzentrums diverse Vorteile mit sich bringt. Zudem verkürzen sich etwaige Verwaltungswege, da sich das Kreishaus in Calau direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet. Durch die geplante Unterbringung des Sachgebietes Verkehrswesen in leerstehenden Räumen des Kreishauses kann hier zudem eine verbesserte Auslastung erzielt werden.

 

Über einen längeren Zeitraum wurde in Calau nach einem zentrumsnahen neuen Standort für das Straßenverkehrsamt gesucht. Nach Prüfung verschiedenster Optionen ist es gelungen, eine geeignete Alternative zum bisherigen Standort zu finden. Die freien Raumkapazitäten im Gebäude der Sparkasse ergeben sich aus einer bevorstehenden Verlagerung interner Bereiche in die Hauptgeschäftsstelle nach Senftenberg.

 

Neben der Zulassungs- und Führerscheinbehörde werden auch drei Schilderdienste Platz in den Räumlichkeiten finden. Alle künftigen Amtsräume sind barrierefrei erreichbar. Im Außenbereich sind Flächen für die Vorführung von Fahrzeugen vorgesehen.

 

Auch Calaus Bürgermeister Werner Suchner begrüßt die Übersiedlung des Straßenverkehrsamtes vom Stadtrand in das Zentrum. Er erhofft sich dadurch in erster Linie eine weitere Belebung der Stadtmitte.

 

Bürgerinnen und Bürger erreichen das Straßenverkehrsamt OSL aktuell zu folgenden Öffnungszeiten:

 

Montag

08:00 - 12:00 Uhr

Dienstag

08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag

08:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00 Uhr

Freitag

08:00 - 12:00 Uhr

 

 

 

 

 

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Lehrer werden - Kreisvolkshochschule OSL sucht Dozenten

(01.04.2016)

Die Kreisvolkshochschule des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sucht für verschiedene freiberufliche Tätigkeiten an ihren Standorten in Senftenberg und Lübbenau/Spreewald Dozenten, die das Kursangebot mit ihrem Können und Wissen weiter bereichern. „Gesucht werden Menschen, die ein Hobby haben oder einer besonderen Tätigkeit nachgehen und dies gerne auch anderen im Landkreis OSL vermitteln möchten“, erklärt Einrichtungsleiter Thomas Asendorf.

 

Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten sei groß und reiche von „A“ wie Alphabetisierung über Handwerken, Töpfern und
Sprachen bis hin zu „Z“ wie Zeichnen. Derzeit angeboten werden Kurse in den Fachbereichen Gesellschaft, Sprache, EDV, Berufliche Bildung, Gesundheit, Gesellschaft, Kreatives Leben und Natur und Ökologie.

 

Für weitere Informationen und bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisvolkshochschule gern zur Verfügung. Kontakt: Thomas Asendorf, Tel.: 03573 – 36 37 80, E-Mail: Asendorf@vhs-osl.de, www.vhs-osl.de.

 

Stephan Hornak ist der „Neue“ im Bereich Landrat

(17.03.2016)

Frischer Wind im Büro Landrat: Seit Beginn des Monats März ist Stephan Hornak aus Guben der neue Leiter des Büros des Landrats und gleichzeitig neuer Persönlicher Referent von OSL-Landrat Siegurd Heinze.

 

Zum Bereich des 28-jährigen Diplom-Betriebswirts für öffentliche Wirtschaft zählen unter anderem das Kreistagsbüro, die Wirtschaftsförderung, die Zentrale Vergabestelle, die Integrationsbeauftragte und das Büro für Behinderten- und Gleichstellungsfragen.

 

Hornak war seit 2008 in der Stadtverwaltung Guben tätig, davon zuletzt fünf Jahre in der Stabsstelle Beteiligungsmanagement, Controlling und Wirtschaft. Er setzte sich im Auswahlverfahren im Februar gegenüber mehreren Bewerbern durch. Insgesamt 26 Frauen und Männer hatten sich um die Stelle beworben.

 

Zusätzlich zur beruflichen Veränderung plant der Vater eines 10-Monate alten Jungen auch eine Verlagerung des Wohnortes: So steht aktuell ein Umzug in die Gemeinde Schipkau im Süden des Landkreises an.

 

Ein erster öffentlicher Auftritt erwartet den neuen Amtsinhaber am Donnerstag (17.03.2016). Hier wird Landrat Siegurd Heinze ihn im Rahmen des Kreistages auch den Abgeordneten vorstellen. Innerhalb der Verwaltung hat Hornak in den vergangenen Tagen bereits die Gelegenheit genutzt, sich der Ersten Beigeordneten, den Dezernenten und seinen Mitarbeitern vorzustellen. In den nächsten Wochen stehen weitere Termine an. 

 

Stephan Hornak folgt auf Falk Peschel. Dieser wechselte Ende Februar nach knapp fünf Jahren Tätigkeit in der Kreisverwaltung zur Stadt Senftenberg. Dort verantwortet er als Amtsleiter den Bereich Bildung, Soziales und Kultur.

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Vollsperrung im Zusammenhang mit Ersatzneubau Brücken

(17.03.2016)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz informiert als Straßenbaulastträger der Kreisstraße K 6632 über eine bevorstehende Vollsperrung im Zuge der Brückenbaumaßnahmen von Burg-Kolonie nach Leipe. Zur Durchführung von Straßenbauarbeiten an den Brückenbauwerken über das Stauensfließ und über den Buschgraben wird die Kreisstraße im Zeitraum vom 24. Mai 2016 bis 25. Mai 2016 jeweils von 7 Uhr bis 16 Uhr für den öffentlichen Straßenverkehr voll gesperrt.

Eine Umleitung wird für diesen Zeitraum nicht extra ausgeschildert. Leipe ist jedoch ersatzweise über die Waldschlösschenstraße aus der Gemeinde Burg (Spreewald) zu erreichen.

Pilotversuch im Raum Schipkau und Großräschen: AEV bietet Bürgern ab April die Biotonne zum Testen an

(14.03.2016)

Die Biotonne kommt – mit einem Pilotversuch will der Abfallentsorgungsverband „Schwarze Elster" (AEV) ab April erste Erfahrungen bei der getrennten Erfassung von Bioabfällen und deren hochwertiger Verwertung sammeln. Damit werden die Forderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auch in unserem Verbandsgebiet umgesetzt.

 

Als Entsorgungsgebiet für den Pilotversuch wurde die Stadt Großräschen mit ihren Ortstei-len Dörrwalde, Freienhufen, Saalhausen und die Gemeinde Schipkau ausgewählt, wo etwa 15.000 Menschen leben. Bereits im Februar erhielten alle Bürger aus dem Raum Schipkau und Großräschen einen Brief vom AEV mit einem Informations-Flyer zum Pilotversuch und konnten sich für die freiwillige Biotonne entscheiden.

 

"Das erste Feedback der Bürger ist positiv. Viele Menschen wollen die Biotonne ausprobie-ren und deren Vorteile testen", freut sich der Verbandsvorsteher des AEV, Dr. Bernd Dutsch-mann, über die Resonanz. Durch die Nutzung der Biotonne kann der Bürger bei richtiger Trennung der Abfälle seine Abfallgebühren senken und gleichzeitig die Umwelt schonen, denn aus dem Biogut wird wertvoller Kompost und umweltfreundliche Energie in Form von Wärme und Strom gewonnen. Darüber hinaus können auch Eigenkompostierer profitieren, denn die Biotonne dient auch zur Entsorgung von ungeeigneten oder schlecht kompostier-baren Bioabfällen oder Übermengen von Laub oder Fallobst. „Insgesamt nehmen ca. 3.500 Haushalte aus dem Versuchsgebiet am Pilotprojekt teil und erhalten im März ihre Biotonne. Ab 15. April beginnt dann die Sammlung von Bioabfällen im zweiwöchentlichen Rhythmus", informiert der Verbandsvorsteher.

 

In den kommenden Monaten wird der AEV die Bevölkerung regelmäßig über den Pilotver-such informieren. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sollen bei der flächende-ckenden Einführung der Biotonne im Verbandsgebiet genutzt werden, die bis Ende 2017 erfolgen soll. Weitere Informationen zum Pilotversuch im Raum Schipkau und Großräschen findet man unter www.schwarze-elster.de/biotonne/.

 

Termin-Hinweis:

Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltung „BIONALE" zur Einführung der Biotonne am Mittwoch, 16. März, 18.00 Uhr, im Kurmärker-Saal in Großräschen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster

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Erstes gemeinsames Treffen der Initiativgruppen kam gut an/

(07.03.2016)
Teilnehmer wünschen sich zeitnah Wiederholung der Veranstaltung

 

Aktives OSL: Schätzungsweise 400 Frauen und Männer setzen sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ehrenamtlich für eine erfolgreiche Integration von Migranten ein. Um den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen zu fördern, lud die Kreisverwaltung unter Federführung der Integrationsbeauftragten Kathrin Tupaj Vertreter der Initiativen nun zu einem gemeinsamen Treffen ein. Eine Idee, die ankam: So soll noch in diesem Jahr ein weiterer Termin folgen.

 

Der Einladung in den großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Senftenberg waren am Freitag die meisten der derzeit kreisweit zehn aktiven Initiativgruppen gefolgt. Zu den Anwesenden zählten Mitglieder der Gruppen aus Senftenberg, Lauchhammer, Lübbenau/Spreewald, Schipkau, Vetschau/Spreewald, Calau, Großräschen und Schwarzheide. Auch der Integrationsbeirat des Landkreises und syrische Flüchtlinge aus Schwarzheide und Großräschen nutzten die Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit Gleichgesinnten auszutauschen und von ihren Erfahrungen im Hinblick auf das Thema Integration zu berichten.

 

Neben allgemeinen Gesprächen lag der Fokus darauf, den Anwesenden einen Einblick in die Arbeit der jeweils anderen Gruppen zu geben. Dazu machten sich im Rahmen einer Gruppenarbeit zunächst jeweils zwei Initiativen miteinander bekannt. Im Anschluss stellten sie sich den anderen im Rahmen einer Kurzpräsentation gegenseitig vor. Auch Rückblicke auf bereits Erreichtes, eine Vorausschau auf bevorstehende Projekte sowie Einschätzungen im Hinblick auf bestehende Herausforderungen wurden hierbei thematisiert.

 

Mit Interesse verfolgt wurden auch die Ausführungen des Integrationsbeirates und der syrischen Flüchtlinge, die gemeinsam eine Arbeitsgruppe gebildet hatten. Sie berichteten unter anderem darüber, was aus Ihrer Sicht zu einer gelungenen Integration beitragen kann. So sei es wichtig, Informationen über die Gesetze und die Gepflogenheiten und das Leben in Deutschland zu vermitteln, ausreichend Deutschkurse anzubieten und Kontaktmöglichkeiten zu den Menschen vor Ort zu schaffen, um das friedliche Miteinander noch stärker zu fördern. Insgesamt fühle man sich im Landkreis gut aufgenommen.

 

„Das Initiativgruppentreffen kam bei den Anwesenden gut an. Die Teilnehmer waren so begeistert, dass sie eine solche Veranstaltung gern in einem halben Jahr wiederholen möchten. Diesem Ansinnen kommen wir als Kreisverwaltung gern nach“, versicherte Kathrin Tupaj im Anschluss an die Veranstaltung.

 

 

Foto: Am vergangenen Freitag fand im Landratsamt in Senftenberg auf Initiative der Kreis-Integrationsbeauftragten das erste gemeinsame Treffen der Initiativgruppen des Landkreises statt. Ziel war es, den Kontakt und Austausch zwischen den vielen Ehrenamtlern zu fördern. Die Veranstaltung kam gut an: Noch in 2016 soll ein weiteres Treffen dieser Art folgen  (Foto: Kreisverwaltung).

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Wirtschaftsförderer des Landkreises kommen in Lauchhammer zusammen

(07.03.2016)

 Das Hotel der WEQUA mbH, die Glockengießerei und das Kunstgussmuseum in Lauchhammer bilden am Mittwoch, 16. März 2016, die Kulisse für die diesjährige Auftaktberatung des erweiterten Arbeitskreises der Wirtschaftsförderer des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Beginn ist 13 Uhr. Darüber informiert der Bereich Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung.

 

Neben dem Austausch zu aktuell relevanten Informationen aus dem Bereich Wirtschaft stehen weitere drei Hauptthemen auf der Tagesordnung. So erwarten die Teilnehmer Ausführungen und Informationen zur Ausrichtung und zu aktuellen Projekten der Wequa mbH, der Glockengießerei und des Kunstgussmuseums Lauchhammer, vorgetragen durch die jeweiligen Geschäftsführer bzw. Vertreter der Leitungsebene. Vorgesehen ist unter anderem auch ein Rundgang durch das Kunstgussmuseum und die Glockengießerei.

  

Im weiteren Verlauf des Treffens wird auch das Projekt „GoLus-Ready, Steady…Go and Stay in Lusatia“ der BTU Cottbus-Senftenberg vorgestellt. Dieses wird im Rahmen einer gemeinsamen Initiative der Beauftragten für die neuen Bundesländer im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und des Stiftverbands für die Deut­sche Wissenschaft realisiert. Das Programm zielt darauf ab, regionale Netzwerke aufzubauen, welche die Bindung internationaler Studierender auch über das Studium hinaus ermöglichen. Zu den Inhalten und Zielen des Programms führt Bruna Leuner, Projektkoordinatorin der BTU Cottbus-Senftenberg, aus.

 

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wirtschaftsförderung des Landkreises führt das Sachgebiet Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung regelmäßig Beratungen in Unternehmen und Einrichtungen der Region durch. Im Mittelpunkt der Treffen stehen relevante Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft und Förderung. Vertreten sind neben der Kreisverwaltung auch Wirtschaftsförderer der Kommunen sowie Kooperationspartner aus der Wirtschaft.

 

Wer Interesse daran hat, Themen einzubringen oder an einem der Treffen teilzunehmen, kann sich telefonisch unter (03573) 870-5141 oder per Email an Baerbel-Weihmann@osl-online.de wenden.

 

Zukunftstag 2016: Landkreis OSL lädt Schüler nach Senftenberg und Calau

(03.03.2016)
Azubis gestalten erneut spannendes Programm / Anmeldung ab sofort möglich

 

Welche Aufgabe hat eigentlich eine Kreisverwaltung? – Am 28. April 2016 können interessierte Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe sieben genau dies herausfinden. Im Rahmen des Zukunftstages für Mädchen und Jungen in Brandenburg öffnet der Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg und Calau seine Türen und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen. Dabei steht unter anderem eine lockere Gesprächsrunde mit Landrat Siegurd Heinze bzw. der Ersten Beigeordneten, Grit Klug, auf dem Programm. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

 

Auch Touren durch die Gebäude, das Kennenlernen der verschiedenen Fachbereiche und Ämter sowie ein Quiz sind vorgesehen. Vorbereitet und begleitet werden die Termine auch in diesem Jahr durch die Auszubildenden der Kreisverwaltung.

 

Der Zukunftstag beim Landkreis beginnt um 8 Uhr und endet gegen 13 Uhr. Möglich sind Besuche am Hauptstandort in Senftenberg und in der Außenstelle Calau.

 

Anmeldungen nimmt die Ausbildungsbeauftragte Bärbel Neumann bis zum 15. April 2016 entgegen (Baerbel-Neumann@osl-online.de; 03573 870-1326). Sie steht auch darüber hinaus bei Fragen zur Verfügung. Bei der Anmeldung sollte neben dem vollständigen Namen auch die Klasse, die Schule und die Adresse des Kindes bzw. des Jugendlichen angegeben werden. Möglich ist auch eine Registrierung über die Internetseite www.zukunftstagbrandenburg.de.

 

Der Brandenburgische Zukunftstag bietet Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen sieben bis zehn die Gelegenheit, einen Tag lang einen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten und sie in ihrer späteren Berufswahl zu bestärken.

 

Hinweis: Der 28. April 2016 ist ein regulärer Unterrichtstag. Projekttag und Beurlaubung sind zwei Möglichkeiten, um Schülerinnen und Schüler am Zukunftstag teilnehmen zu lassen. Die Entscheidung darüber obliegt der jeweiligen Schule. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig abzuklären, ob der Zukunftstag unterstützt wird. Für ihr Mitwirken am Zukunftstag in der Kreisverwaltung OSL erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde.

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Außenstelle Katasterbehörde Calau am Freitag (18.03.2016) geschlossen

(03.03.2016)

Auf Grund einer Mitarbeiterversammlung im Bereich Katasterwesen ist die Außenstelle der Kataster- und Vermessungsbehörde des Landkreises Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz in Calau, Parkstr. 4-7, am Freitag, den 18. März 2016 geschlossen.

Auskünfte werden ab Montag, den 21. März 2016 wieder zu den regulären Öffnungszeiten erteilt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Außenstelle Calau stehen den Bürgerinnen und Bürgern zu den Sprechzeiten Mo, Die, Do und Fr von 9-12 Uhr sowie Die von 13-18 Uhr und Do von 13-17 Uhr zur Verfügung.

Geburtenrate in OSL leicht gestiegen - Jungen haben weiter die Nase vorn

(03.03.2016)

Mehr Babys als im Vorjahr, die Jungen haben weiter die Nase vorn: So lässt sich die Entwicklung der Geburtenrate für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz in wenigen Worten beschreiben. Über insgesamt 801 neue Erdenbürger, darunter 438 Jungs und 363 Mädchen, konnte sich OSL im Jahr 2015 freuen. Das ermittelte das Gesundheitsamt des Landkreises auf Basis der Zuarbeiten aus den Melderegistern der Einwohnermeldeämter der elf Kommunen.

 

Demnach wurden die meisten Babys (183 Geburten) in Senftenberg registriert, gefolgt von Lübbenau/Spreewald mit 122 Geburten.

 

2014 erblickten 763 Mädchen und Jungen, davon 424 Jungen und 339 Mädchen, das Licht der Welt. In den Jahren zuvor waren es 757 (2013) bzw. 797 Kinder (2012).

 

Die aktuelle Geburtenstatistik können Sie der beigefügten Tabelle entnehmen.

 

[Statistik der Geburten]

Geschäftsstelle des Gutachterausschusses: Sprechtag entfällt

(29.02.2016)

 Aufgrund einer eintägigen Schulungsmaßnahme entfällt der Sprechtag der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses am Dienstag, dem 08. März 2016.

 

Am Donnerstag, dem 10 März 2016 stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder wie gewohnt zur Verfügung.

OSL freut sich auf die 26. Brandenburgische Frauenwoche

(24.02.2016)

 

Auftaktveranstaltung am 5. März/Programm steht ab sofort zum Download bereit

 

„Frauengenerationen im Wechselspiel – Risiken und Nebenwirkungen“ – unter dieser Überschrift steht die diesjährige 26. Brandenburgische Frauenwoche. Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bringt sich erneut ein und hält passend zur Aktionswoche vielfältige Veranstaltungen vor. Das Programmheft mit einer Übersicht aller Akteure und Termine in OSL kann ab sofort auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de heruntergeladen werden. Es liegt zudem in Papierform in verschiedenen Einrichtungen aus. Den Start zur Frauenwoche in OSL bildet die traditionelle Auftaktveranstaltung des Landkreises am Samstag, 5. März 2016, im Kulturhaus Klettwitz.

 

Eröffnet wird diese von der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, Carola Wolschke und Landrat Siegurd Heinze. Die Veranstaltung bildet den Startschuss für ein umfangreiches Gesamtprogramm zur Brandenburgischen Frauenwoche im Landkreis, denn erneut beteiligten sich zahlreiche Vereine, Einrichtungen und Organisationen an der Ausgestaltung.

 

Interessierte können wählen aus, Reisevorträgen, Kochkursen und -Treffs, Filmvorführungen, Bewegungskursen, Lesungen und Vorträgen. Darüber hinaus finden sich Gesprächsrunden, Begegnungsnachmittage, Podiumsgespräche, Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag, die Eröffnung von Frauencafés, Kabarettdarbietungen und vieles mehr in der Programmübersicht wieder.

 

Höhepunkt der Auftaktveranstaltung der Kreisverwaltung am 5. März 2016 im Kulturhaus Klettwitz bildet eine Podiumsdiskussion. Auf der Bühne treffen sechs Frauen unterschiedlicher Charaktere und Lebensweisen aufeinander - von der Betriebsleiterin eines regionalen Unternehmens über die Angestellte im Sanitätshaus und das engagierte Mitglied im Kreissportbund bis hin zu einer Geschäftsführerin eines Hospiz und Geschäftsführerinnen kleiner und größerer Unternehmen. Moderiert wird das Gespräch von Franziska Kretzschmar, Assistentin der Projektleitung der Gründerplattform Zukunft Lausitz.

 

Im Mittelpunkt des Austauschs steht die Frage, in wie fern verschiedene Frauengenerationen voneinander lernen und profitieren können, wenn diese in verschiedenen Situationen, wie etwa im Beruf oder in der Freizeitgestaltung, aufeinandertreffen. Neben positiven Beispielen sollen auch mögliche Reibungspunkte und Lösungsansätze aufgezeigt werden, heißt es weiter.

 

Neben der Podiumsdiskussion können sich die Besucherinnen bei der Eröffnungsveranstaltung über ein Grußwort von Landrat Siegurd Heinze und ein kurzweiliges Rahmenprogramm mit der Bigband Jazzica aus Senftenberg und dem Kabarett „Kaktusblüte“ aus Sachsen freuen. Los geht es um 14:30 Uhr.

 

Bei Fragen zur Brandenburgischen Frauenwoche in OSL steht Ramona Metag, Mitarbeiterin im Büro der Behinderten - und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, telefonisch unter (03573) 870-1032 zur Verfügung.

 

[Programmheft 2016]

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Das SG Landwirtschaft informiert zu Fördermittelanträgen

(23.02.2016)
Das Sachgebiet Landwirtschaft informiert zu folgenden zwei Fördermittelanträgen:

 

  • Die Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21 2016
  • Die Aktion Gesunde Umwelt 2016

 

Weitere Informationen erhalten Sie in den Dateien im Anhang.

[Die Aktion Gesunde Umwelt 2016]

[Die Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21 2016]

Auf eine Tasse Tee zum MP

(18.02.2016)
Martin und Thomas Höntsch gehörten am Mittwoch im Schloss Lübbenau zu den Gästen des Ministerpräsidenten

 

In ungezwungener Atmosphäre gemeinsam gemütlich eine Tasse Kaffee zu trinken, ist nichts Besonderes. Ist der Einladende jedoch der Landesvater Brandenburgs, sieht das schon anders aus – immerhin bietet sich ein solcher Anlass nicht alle Tage. Und so freuten sich auch Martin Höntsch (Mitarbeiter im Bereich Asylbewerberangelegenheiten in der Kreisverwaltung) und Thomas Höntsch (Mitarbeiter im Bereich BAföG/Versicherungsamt in der Kreisverwaltung), als sie von der Einladung in das Schloss Lübbenau erfuhren.

 

Dorthin lud Dietmar Woidke am gestrigen Mittwoch neun besonders engagierte junge Ehrenamtler und Aktive aus dem Landkreis OSL zum traditionellen Ehrenamtsgespräch. Ziel war es, sich näher über die jeweiligen Ehrenämter zu informieren und den Frauen und Männern für ihren wertvollen uneigennützigen Einsatz zu danken. 

 

Das Treffen fand statt im Jagdzimmer des Schlosses Lübbenau. Auch die Erste Beigeordnete Grit Klug nahm an dem Termin teil und überbrachte Grüße und Worte des Dankes seitens der Kreisverwaltung.

 

Das Ehrenamtsgespräch fand statt im Rahmen der „ZukunftsTour Jugend“ des Ministerpräsidenten. Die Tour zu Berufsbildungsaktivitäten von Schulen und Unternehmen führte am Mittwoch in den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Ziele waren die Bernhard-Kellermann-Oberschule in Senftenberg und der Kraftwerks- und Anlagenbauspezialist EMIS Electrics in Lübbenau. Das Ehrenamtsgespräch in Lübbenau bildete den Abschluss des Besuchs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

 

Foto: Martin Höntsch und Thomas Höntsch (22 Jahre, aus Ruhland), sind seit vielen Jahren unter anderem ehrenamtlich im Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises aktiv. Beide sind zudem Stadtverordnete in der Stadt Ruhland.

Foto zu Meldung: Auf eine Tasse Tee zum MP

Landkreis ehrt Engagement der Schulen: 1. Inklusionspreis OSL ausgelobt

(18.02.2016)
Bewerbungen bis Ende April möglich / Gewinner werden im Juni-Kreistag bekanntgegeben

 

Schulisches Engagement rund um das Thema Inklusion wird in OSL mit einer Auszeichnung gewürdigt: Um die Leistungen und Anstrengungen der Schulen anzuerkennen, die in diesem Bereich bereits aktiv sind oder es gern sein möchten, lobt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz einen „Inklusionspreis OSL“ aus. Insgesamt 1.500 Euro werden dabei an bis zu drei Preisträger vergeben. Bewerbungen für 2016 können vom 1. März 2016 bis zum 30. April 2016 schriftlich in der Kreisverwaltung eingereicht werden. Nähere Informationen und die Teilnahmevoraussetzungen stehen auf der Internetseite www.osl-online.de bereit.

 

Teilnehmen können alle 24 Grundschulen, die 9 Oberschulen und 3 Gymnasien im Landkreis sowie das Oberstufenzentrum Lausitz mit seinen Abteilungen in Lauchhammer, Sedlitz und Schwarzheide. Bei der Wahl des Bewerbungsgegenstandes haben die Schulen weitestgehend freie Hand. So können beispielsweise wissenschaftliche oder künstlerische Projekte, Kooperationen mit anderen Schulen und Vereinen oder eine gesamtschulische Strategie in Verbindung mit speziellen Projekten rund um das Thema „Inklusion macht Schule“ vorgestellt werden.

 

Wer den mit insgesamt 1.500 Euro dotierten Inklusionspreis 2016 am Ende erhält und ob es ggf. mehrere Gewinner gibt, ermittelt eine fünfköpfige Jury, zu der auch Landrat Siegurd Heinze gehört. Die Sichtung der Unterlagen erfolgt im Mai, die oder der Preisträger werden anschließend im Juni-Kreistag bekanntgegeben.

 

Den Weg für die Auslobung eines Inklusionspreises hatte der Kreistag im Oktober 2015 mit der Zustimmung zum Konzept „Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ geebnet.

 

Der Preis wird an Schulen vergeben werden, welche die inklusive Bildung an ihrer Schule fördern und zum Gelingen einer inklusiven Lernkultur beitragen. Der Inklusionspreis soll die Leistungen und Anstrengungen der Schule, der Pädagogen, der Klassen oder einzelner Personen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention würdigen.

 

Bei Fragen können sich Interessierte an die Inklusionskoordinatorin der Kreisverwaltung OSL, Delia Schäfer, wenden (Telefon: 03573/ 870-2008; Delia-Schaefer@osl-online.de).      

 

Hier kllicken für weitere Informationen zum Inklusionspreis OSL.

 

 

Bürgersprechstunde des Petitionsausschusses des Landtages Brandenburg

(18.02.2016)

 

am 7. März 2016 im Landratsamt in Senftenberg

 

Der Petitionsausschuss des Landtages Brandenburg führt seine nächste Bürgersprechstunde am Montag, 7. März 2016, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz durch.

 

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern wird angeboten, von 13 bis 16 Uhr in der Kreisverwaltung in Senftenberg, Dubinaweg 1, Haus I, Raum 101 (Kleiner Sitzungssaal), Abgeordneten des Petitionsausschusses persönlich ihre Anliegen vorzutragen und mit ihnen die Möglichkeiten einer Petition zu besprechen.

 

An der Bürgersprechstunde werden voraussichtlich der Ausschussvorsitzende und Abgeordnete Henryk Wichmann sowie die Abgeordneten Barbara Hackenschmidt, Gabriele Theiss und Benjamin Raschke teilnehmen.

 

Dem Petitionsausschuss ist daran gelegen, durch die regelmäßig stattfindenden Bürgersprechstunden das Petitionsrecht einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen sowie Bürgerinnen und Bürgern in allen Landesteilen Gesprächsangebote zu unterbreiten. Es können in diesem Rahmen auch bereits schriftlich abgefasste Petitionen übergeben werden.

SeeCampus Niederlausitz: Einrichtung bleibt auch im 6. Jahr des Bestehens attraktiv für Nutzer und Besuchergruppen

(16.02.2016)

 

Happy Birthday SeeCampus Niederlausitz: Auf fünf Jahre Schulbetrieb kann die in besonderer Passivhaus-Bauweise errichtete Einrichtung in Schwarzheide dieser Tage zurückblicken. Dabei ist der SeeCampus nach wie vor nicht nur für Schüler und Lehrkräfte interessant, sondern beeindruckt gleichwohl auch Sportler, Bibliotheks- und Veranstaltungsgäste und weitere Nutzer. Auch Besuchergruppen und Delegationen begeistern sich noch immer regelmäßig für Rundgänge durch das deutschlandweit erste in öffentlich-privater Partnerschaft vollständig realisierte Schulgebäude. Letztmalig am Montag (15. Februar 2016) verschafften sich kommunale Vertreter der Region Lausitz-Spreewald einen Eindruck von dem energiefreundlichen Schulbau, in dem sich neben einem Gymnasium und einem Oberstufenzentrum auch eine Bibliothek und eine öffentliche Cafeteria befinden.

 

Der Besuch der 23-köpfigen Delegation fand statt im Rahmen des Workshops „Energie erfahren!“ zur Umsetzung des Regionalen Energiekonzeptes, zu dem die Regionale Planungsstelle Cottbus der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald geladen hatte. Während der ganztägigen Bus-Exkursion wurden ausgewählte Energie-Projekte im Süden Brandenburgs angefahren. Eine von vier Stationen bildete der Seecampus Niederlausitz. Zu den Teilnehmern der Exkursion zählten unter anderem Vertreter der Landkreise, Kommunen und Gemeinden aus der Region Lausitz-Spreewald.

 

In Empfang genommen und durch das Gebäude geführt wurden die Teilnehmer von Christine Paulan, Sachgebietsleiterin für Bau und Unterhaltung im Bau- und Hauptamt der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz und ihrem Kollegen, Dirk Schwerdtner. Christine Paulan hatte die umfangreichen Planungen rund um das Vorhaben SeeCampus bereits als Projektleiterin seitens des Landkreises koordiniert und betreut. Seit Inbetriebnahme vor fünf Jahren hat sie zudem zahlreiche Besuchergruppen durch die Einrichtung geführt.

 

Neben Informationen zum Projekt selbst und dem Finanzierungsmodell wurde bei dem Besuch am Montag insbesondere der Bereich alternative Energieversorgung thematisiert. Der SeeCampus verfügt über eine Gasmotorwärmepumpe mit einem Pufferspeicher als alternative Energiequelle. Die zentrale Warmwasserbereitung wird durch eine thermische Solaranlage unterstützt. Deren Funktionsweise und die Nutzungsweise im Schulalltag wurden während der Führung durch das Gebäude umfassend erläutert.

 

Übrigens: Der SeeCampus Niederlausitz kann dieser Tage auf sein 5-jährgies Bestehen zurückblicken. Weitere Informationen zum SeeCampus Niederlausitz finden Interessierte auf der Internetseite www.seecampus-niederlausitz.de.

 

Foto: Das Interesse an Führungen durch den SeeCampus Niederlausitz ist auch fünf Jahre nach Inbetriebnahme groß. Viel zu berichten über die Einrichtung, die besondere Bauweise, die Energiestandards und das Finanzierungsmodell weiß Christine Paulan, Sachgebietsleiterin Bau und Unterhaltung in der Kreisverwaltung OSL und damalige Projektleiterin für das Vorhaben SeeCampus seitens des Landkreises (3.v.l.). Unterstützt wurde sie am Montag bei einem Rundgang mit kommunalen Vertretern der Region Lausitz-Spreewald von ihrem Kollegen Dirk Schwerdtner (links).

 

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Landkreis OSL feierte mit seinen Gästen 25 Jahre „Karneval für Menschen mit Behinderungen“ /

(08.02.2016)
Landrat Heinze überraschte Carneval-Club mit Scheck

 

Gemeinsam mit dem Großräschener Carneval Club (GCC) lud die Kreisverwaltung am Samstag (6. Februar 2016) zum traditionellen Karneval für Menschen mit Behinderungen und deren Freunde in den Großräschener Kurmärker-Saal. Auch OSL-Landrat Siegurd Heinze, Sozialdezernent Alexander Erbert und Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker waren erneut gekommen, um mit den Gästen einen fröhlichen Nachmittag zu verbringen. Etwas war in diesem Jahr aber doch anders, denn gemeinsam blickten die Karnevals-Freunde auf 25 Jahre Veranstaltungsgeschichte zurück. Als Anerkennung für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement überreichte der Verwaltungschef den Seestadt-Narren einen Scheck über 500 Euro.   

 

Einst ins Leben gerufen wurde der Karneval für Menschen mit Behinderungen von der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Carola Wolschke. Eine Idee, die bei allen Beteiligten ankam – und bis heute angenommen wird. Waren es zu Anfangszeiten bereits 150 Gäste, so zählen die Veranstalter mittlerweile fast doppelt so viele Karneval-Fans aus dem gesamten Kreisgebiet. Auch am Samstag waren erneut knapp 300 Gäste mit von der Partie. 

 

Mit der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung steht Carola Wolschke dabei nicht alleine da: Von Anfang an und nach wie vor bringen sich die Mitglieder des Großräschener Carneval Club e.V. Rot Weiß auch weit über die Programmgestaltung hinaus ganz selbstverständlich tatkräftig ein. Auch die Stadt Großräschen, allen voran Bürgermeister Thomas Zenker, unterstützt den Landkreis in jedem Jahr.

 

Anlass genug, um sich bei den Großräschener Närinnen und Narren für ihre Hilfe zu bedanken, findet die Kreisverwaltung. Und so überbrachte Landrat Siegurd Heinze dem GCC neben Worten des Dankes dieses Mal zusätzlich auch einen Scheck. Den Betrag von 500 Euro hatten Landkreis und Sparkasse Niederlausitz je zur Hälfte bereitgestellt.  

 

 

 

 

 

 

Wochenlang probten die Närrinnen und Narren des GCC unter Leitung von Präsident Maik Rätzel, um auch in diesem Jahr mit einem anspruchsvollen und fröhlichen Programm überraschen zu können. Bei den rund 300 Gästen des 25. Karnevals für Menschen mit Behinderung der Kreisverwaltung OSL kam dieses am Samstag gut an. (Foto: Landkreis)

 

 

 

Freuten sich über einen Scheck in Höhe von 500 Euro: GCC-Präsident Maik Rätzel und seine derzeit 90 Närrinnen und Narren. Das Präsent hatten Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Sparkasse Niederlausitz als Dankeschön für die jahrelange Unterstützung bei der Ausrichtung des Landkreis-Karnevals für Menschen mit Behinderungen bereitgestellt. Überreicht wurde der Scheck am Samstag durch Landrat Siegurd Heinze. (Foto: Landkreis)

   

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Schnipp-schnapp, Krawatte ab! - Weiberfastnacht in der Kreisverwaltung

(04.02.2016)

Wie viele Frauen deutschlandweit haben auch die Mitarbeiterinnen des Büros Landrat die Weiberfastnacht in jedem Jahr fest im Blick. Traditionell drücken Frauen an diesem Tag die Übernahme der Macht mit dem Brauch aus, Männern ihre Krawatte abzuschneiden.  

 

Und so musste auch dieses Mal Landrat Siegurd Heinze „dran glauben“. Der nahm die Aktion gewohnt locker, immerhin sei die Suche nach einer zu entbehrenden Krawatte ja auch ein guter Anlass, um Ordnung im Kleiderschrank zu schaffen.

 

 

 

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Landrat Siegurd Heinze ist neuer Sprecher der Energieregion Lausitz

(01.02.2016)

Turnusgemäß hat Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, die Sprecherfunktion der Energieregion Lausitz im Jahr 2016 übernommen. Zum Anfang des Jahres erfolgte die symbolische Übergabe des Staffelstabes von Harald Altekrüger, Sprecher der Energieregion Lausitz im Jahr 2015.

 

„Das Jahr 2016 wird regional ganz im Zeichen des Strukturwandels stehen. Dies hat sich bereits im Vorjahr deutlich angekündigt. Der letzte Kohlezug verließ den Tagebau Cottbus-Nord am 23.12.2015 und der Pariser Klimagipfel setzte mit dem Weltklimaabkommen klare Ziele. Mit dem diesjährigen Verkauf der Vattenfall-Braunkohlensparte und der Diskussion zum Fahrplan für einen Kohleausstieg sind bereits zwei Themen zum Jahresanfang ganz präsent. Dies läuft auf wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Region hinaus. Es kommt deshalb darauf an, dem seit mehr als 25 Jahren laufenden Strukturwandel in der Region im Rahmen der Wirtschafts- und Regionalentwicklung zusätzliche Impulse und Gestaltungskraft zu verleihen. Dies braucht Ressourcen und deshalb haben sich die Landkreise und die Stadt Cottbus auch vor Jahren kooperativ als Energieregion Lausitz zusammengeschlossen.“, so Siegurd Heinze, Sprecher der Energieregion Lausitz und Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Hintergrund:

 

Die Energieregion Lausitz ist eine Kooperationsgemeinschaft der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz und der kreisfreien Stadt Cottbus. Aufgabe ist es, Ideen zu entwickeln und in gemeinsamen Projekten umzusetzen. Damit soll die Wahrnehmbarkeit der Energieregion Lausitz als Investitionsstandort erhöht, das Image als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Bildungsregion ausgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes verbessert werden.

 

Die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH mit Sitz in Cottbus ist die Geschäftsstelle der Energieregion Lausitz. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.energieregion-lausitz.de. (Text: Energieregion Lausitz)

Kleine Fluchten – Große Fluchten: Kamingespräche...über Gott und die Welt im Theater NEUE BÜHNE

(28.01.2016)

Zeit: Donnerstag, 14. 04. 2016: 19 Uhr

Ort: Neue Bühne Senftenberg, Theaterpassage 1, 01968 Senftenberg

 

Kleine Fluchten – Große Fluchten

 

Vom Weggehen, Unterwegssein und Ankommen.

 

Was tun Sie, um sich Stress und vielleicht auch mal dem Alltag zu entziehen? Ins Theater gehen oder ein spannendes Buch lesen? Einen Gottesdienst besuchen oder einen anrührenden Film schauen? Träumen von besseren Zeiten und Orten: So oder anders sehen oft unsere kleinen Fluchten des Alltags aus. Wenn etwas mehr Zeit zur Verfügung steht, kommen auch Ausflüge oder gar Reisen in Frage. Diese „kleinen Fluchten“ werden ohne Gefahr angetreten.

 

Ganz anders ist das bei „Großen Fluchten“. Verfolgung, Krieg, Vertreibung – das hofften die Deutschen nach Diktatur, Krieg und Vertreibung des letzten Jahrhunderts nicht mehr erleben zu müssen. Und doch kam es anders – ganz anders: Jedoch als aufnehmende Gemeinschaft: In den 1980ern kamen die vietnamesischen Boat-People in Deutschlands Westen und südamerikanische Flüchtlinge im Osten, im Balkan-Krieg der 1990er Kriegsflüchtlinge. Nun also der Nahe Osten und Afrika – aus Syrien und Irak fliehen sie vor Krieg und Terror, ebenso aus dem nordafrikanischen Maghreb, der nicht den erhofften Weg zu friedlichem, demokratischen Zusammenleben findet.

 

„Unser tägliches Brot“, das ist nicht nur Teil einer religiösen Bitte, sondern auch Alltags-Sprachgebrauch. Wie halten wir es heute damit, wenn Menschen in ungewohnter Zahl Zuflucht suchen bei uns – die wir vielfach selbst Nachkommen von Flüchtlingen früherer Jahrhunderte sind? Was blockiert uns, in den Zuziehenden das Potenzial zu sehen? Was können wir lernen aus früheren Flüchtlingswellen aus unserem Land und in unser Land? Gibt es in anderen europäischen Ländern Beispiele des Gelingens, die nur nicht die gleiche mediale Aufmerksamkeit bekommen wie ängstigende Nachrichten des Scheiterns?

 

Am Theater-Kamin der Neuen Bühne Senftenberg treffen sich wieder Zeitgenossen aus Kultur und Kirche zu einem „Kamingespräch...über Gott und die Welt“. Über das Thema 'Kleine Fluchten – Große Fluchten' sprechen dieses Mal der Theaterintendant Manuel Soubeyrand und der evangelische Propst Dr. Christian Stäblein.

 

Moderation: Axel Jürs (Journalist); musikalische Begleitung: Magdalena Rasch (Pianistin).

 

 

Jetzt anmelden zur nächsten Anglerprüfung

(22.01.2016)

Wie die untere Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz mitteilt, findet die nächste Anglerprüfung am Samstag, den 19. März 2016 im Landratsamt Oberspreewald- Lausitz in Calau, Joachim-Gottschalk-Str.36, statt. Die Prüfung beginnt um 9 Uhr und endet um 11 Uhr.

 

Die Prüfungsgebiete umfassen Fischkunde, Pflege der Fischgewässer, Fanggeräte und deren Gebrauch sowie die Behandlung der gefangenen Fische. Auch über einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften, sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Auskunft geben können.

 

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 11. März 2016 bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz schriftlich einzureichen. Die Prüfungsgebühr beträgt 25 € einschließlich der Zeugniserteilung. Dem Antrag ist der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr beizufügen. Minderjährige müssen zusätzlich die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters vorweisen.

 

Weitere Informationen zur Anglerprüfung auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter dem Menüpunkt „Bekanntmachungen“. Bei Fragen stehen Karina Howel und André Haack telefonisch unter (03541) 870-3492 /-3493 oder per E-Mail an karina-howel@osl-online.de bzw. andre-haack@osl-online.de zur Verfügung.                       

Landrat zu Gast auf der Internationalen Grünen Woche

(22.01.2016)

 

Ein Besuch der Internationalen Grünen Woche gehört dieser Tage fest zum Programm so manchen Brandenburgers, darunter einiger Menschen aus dem Landkreis OSL. Auch Landrat Siegurd Heinze nutzte die Gelegenheit, die weltweit bedeutendste Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau zu besuchen. Dort präsentierte sich am Mittwoch (20.01.2016) die Spreewaldregion zusätzlich zu ihrem Messeauftritt mit einem bunten Bühnenprogramm.

 

Nach dem Programm und dem anschließenden Rundgang durch die Brandenburg-Halle äußerte sich der Chef der Kreisverwaltung wie folgt: „Größere Produzenten, aber auch kleinere Hersteller und Erzeuger bekommen bei der Internationalen Grünen Woche die einmalige Gelegenheit, sich und ihre Angebote unter großer öffentlicher Beachtung einem breiten Publikum zu präsentieren. Erfreulich ist, dass erneut auch Produkte aus unserer Heimat vertreten sind und diese bei den Besuchern guten Anklang finden. Auch das Bühnenprogramm, welches von unterschiedlichen Künstlern der Region ausgestaltet wird, sorgt für zufriedene und glückliche Gesichter. Alles in allem ein tolles Aushängeschild für die Landkreise der Spreewaldregion, das sich positiv auf deren Bekanntheit auswirkt.“

 

Dass die Produkte bei den Besuchern gut ankamen, machte auch der Stand des Senftenberger Eierlikörproduzenten „scharfesGELB“ deutlich. Hier freute man sich über das hohe Interesse an dem Produkt aus OSL – und den Besuch des Landrats. Auch Siegurd Heinze zeigte sich beeindruckt vom Auftritt des jungen Unternehmens: „Scharfes Gelb als original Senftenberger Unternehmen ist in der Region mittlerweile seit einigen Jahren präsent. Es bietet eine breite, ansprechende Angebotspalette, kooperiert mit namhaften Firmen wie etwa der Confiserie Felicitas und stellt nicht zuletzt ein gelungenes Beispiel für ein erfolgreiches junges Unternehmen aus OSL dar. Ich wünsche den Inhabern weiterhin viel Erfolg beim Fortschreiben ihrer Erfolgsgeschichte.“

 

 

Foto:

Gehört für Landrat Siegurd Heinze fest zu einem Besuch der Internationalen Grünen Woche: Ein Stopp am Stand des beliebten Senftenberger Eierlikörherstellers „scharfesGELB“. Neben einem Gespräch mit den Inhabern Danilo Trasper (2.v.r.) und Heiko Tänzer (r.) und ihren Mitarbeiterinnen durfte auch eine Kostprobe der neuesten Sorte nicht fehlen (Foto: Landkreis OSL).

 

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Letzter Unternehmensbesuch führte in die Kreisstadt Senftenberg

(20.01.2016)
Landrat setzt Tradition auch in Zukunft weiter fort

 

Am Montag (18. Januar 2016) endeten für OSL-Landrat Siegurd Heinze mit einem Ausflug in die arvato services GmbH Betriebsstätte Senftenberg seine traditionellen jährlichen Besuche in Unternehmen der Region. Insgesamt elf Termine, jeweils in einem Unternehmen jeder Kommune des Landkreises, hatte der Verwaltungschef in den vergangenen Wochen wahrgenommen. Den Auftakt bildeten am 6. November 2015 das Großräschener Unternehmen „Altrad plettac Production GmbH“ und die „K2 Automation GmbH“ in Altdöbern. Der letzte Stopp stand nunmehr gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Fredrich in der Kreisstadt an.

 

Empfangen wurden Landrat Heinze und Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung im Rahmen der Besuche von den jeweiligen Geschäftsführern, den Werks- bzw. Betriebsstättenleitern und weiteren Vertretern. Begleitet wurden die beiden auch dieses Mal vom Amtsdirektor bzw. Bürgermeister der entsprechenden Kommune.

 

Neben der aktuellen Auftragslage bildeten unter anderem mögliche Investitions- und Förderungsmaßnahmen, die Lehrstellenbesetzung und Fragen der Unternehmensnachfolge, sozialverträgliche Arbeitsplatzgestaltung sowie Wünsche an die Verwaltung Gegenstand der Gespräche. Zusätzlich zu den Gesprächsrunden standen auch Rundgänge durch die Betriebe auf dem Programm.

 

„Ich bin immer wieder beeindruckt von der Produktionsvielfalt, die im Landkreis Oberspreewald-Lausitz herrscht. Neben der positiven Auftragslage erfreuen mich insbesondere die Innovationstätigkeiten und die mitarbeiterfreundliche Arbeitsgestaltung der Unternehmen. Kernthema bleibt demgegenüber die Gewinnung von qualifiziertem und motiviertem Nachwuchs. Allen Betrieben, die uns in den vergangenen Wochen einen Einblick gewährt und empfangen haben, möchte ich nochmals herzlich danken und für ihre weitere Arbeit viel Erfolg und maximale Umsätze wünschen“, äußerte sich Siegurd Heinze im Anschluss an die Termine.

 

Um die Angebotsvielfalt im Landkreis kennen zu lernen, besucht er gemeinsam mit dem Bereich Wirtschaft und Förderung des Landkreises in jedem Jahr kleinere und mittelständische Unternehmen der Region, die für gewöhnlich weniger im Licht der Öffentlichkeit stehen. Ende 2016 soll diese Tradition wieder fortgesetzt werden.

 

Folgende elf Betriebe wurden besucht:

 

Altrad plettac Production GmbH (Großräschen)

K2 Automation GmbH (Altdöbern)

Alpha Elektromontagen (Ortrand)

Auto-Service Fritsch (Hörlitz)

IKO-je Korrosionsschutz & Malerei Bernd Jehne (Schwarzbach)

FEUERER Febra GmbH (Schwarzheide)

Galatea GmbH (Lauchhammer) 

GLV – Günther Lehmann Verkehrstechnik GmbH (Vetschau/Spreewald)

TWB Tief- und Wasserbau GmbH (Lübbenau/Spreewald OT Boblitz)

Rentsch & Balke Tiefbau GmbH  (Calau)

arvato services GmbH Betriebsstätte Senftenberg (Senftenberg)

 

Foto:

Nancy Fliether, Betriebsstättenleiterin (2.v.l.), führte OSL-Landrat Siegurd Heinze, Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung sowie Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich durch die Räumlichkeiten der arvato services GmbH Betriebsstätte Senftenberg (Foto: Landkreis).

 

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14 Touristiker des OSZ Lausitz starten als Qualitäts-Beauftragte durch

(13.01.2016)
Mit dem „Service-Q“ ins neue Jahr

                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

Die touristische Region besitzt weitere 14 ausgebildete Qualitäts-Beauftragte. In einem exklusiven Seminar hatten die Berufsschüler des dritten Ausbildungsjahres im Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit des OSZ Lausitz im Dezember die Gelegenheit, sich zum Qualitätscoach ausbilden zu lassen. Mit diesem Seminar werden Fach- und Führungskräfte in Unternehmen dazu befähigt, das Qualitätsmanagementsystem „ServiceQualität Deutschland“ einzuführen.

 

Während des zweitägigen Seminars wurden konkrete Unternehmensprozesse an Hand der Ausbildungsbetriebe analysiert, Standards entwickelt und Methoden eines effektiven Beschwerdemanagements behandelt. Auch OSZ-Fachlehrerin Katrin Rucho setzte sich auf die Schulbank und war als Organisatorin und Teilnehmerin des Kurses eine „Qualitätscoach-Auszubildende“. Sie wandte das Erlernte auf das OSZ Lausitz, speziell die Abteilung 2 in Sedlitz, an.

 

Durchgeführt wurde das Seminar von Kerstin Schulze-Pendorf, einer erfahrenen Dozentin der Tourismusakademie der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH. Sie übermittelte der Schulleitung ein positives Feedback: „Die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer haben sich hervorragend in der Rolle einer Nachwuchsführungskraft bewährt, waren engagiert, diszipliniert und wissensdurstig.“

 

Mit dem im Rahmen einer feierlichen Übergabe überreichten Zertifikat erhöhen sich für die jungen Touristiker nach dem Ausbildungsende die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn die Befähigung ist lebenslang gültig.

 

Dass dem Oberstufenzentrum Lausitz das Thema ServiceQualität wichtig ist und auch gelebte Praxis bedeutet, hat sich in der Seminarorganisation gezeigt, die in nichts einem professionellen Seminarveranstalter nachstand. Die nicht unerheblichen finanziellen Mittel wurden zum Teil durch den Förderverein des OSZ Lausitz aufgebracht.                                (Text: Katrin Rucho)

[Internetauftritt des OSZ Lausitz]

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Sternsinger besuchen die Kreisverwaltung

(08.01.2016)

"Respekt für dich, für mich, für andere" - unter diesem Leitwort steht die Sternsingeraktion in ihrem 58. Dreikönigssingen, weltweit die größte Aktion von Kindern für Kinder. Kindern und Jugendlichen gebührt überall Ansehen auch in Bolivien, dem diesjährigen Beispielland. (Text: Ute Mittermaier aus dem Pfarrbrief Weihnachten 2015)

 

Am vergangenen Donnerstag empfing die Kreisverwaltung, unter den Augen zahlreicher Mitarbeiter sowie einiger Mitglieder des Kreisausschusses, den Pfarrer Roland Elsner und die Sternsinger aus Senftenberg erstmals im Jugendamt des Landkreises. Verkleidet als Caspar, Melchior, Balthasar sangen die jungen Akteure Segenslieder und wurden dabei tatkräftig von den Anwesenden unterstützt. Zudem verbreiteten sie bei ihrer Zeremonie den Duft von Weihrauch und hinterließen abschließend den Segen "CMB - Christus mansionem benedicat".

In diesem Jahr sammeln die kleinen Könige für Kinder in Bolivien - einem Land, im dem immer noch viele Menschen unter der Armut leiden. Umso mehr freuten sie sich sichtlich über die große Spendenbereitschaft ihrer Zuschauer. Zum Dank für ihr Engagement überreichte Landrat Siegurd Heinze den jungen Darstellern einen kleinen Präsentkorb mit Süßigkeiten.

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Weihnachtsbaumsammlung 2016

(06.01.2016)

Wie alle Jahre wieder sammelt der Abfallentsorgungsverband „Schwarze Elster" im Januar die Weihnachtsbäume im Verbandsgebiet kostenfrei ein. Die Sammlung wird im Zeitraum vom 11. Januar bis 22. Januar 2016 durchgeführt. Zu folgenden Terminen wer-den die Weihnachtsbäume im entsprechenden Entsorgungsgebiet gesammelt:

 

Montag,11. Januar 2016: Gemeinde Röderland, Stadt Elsterwerda mit allen Ortsteilen, Stadt Schönewalde mit allen Ortsteilen;

Dienstag,12. Januar 2016: Stadt Herzberg mit allen Ortsteilen, Amt Schlieben, Amt Schra-denland;

Mittwoch, 13. Januar 2016: Stadt Uebigau-Wahrenbrück mit allen Ortsteilen, Stadt Falken-berg mit allen Ortsteilen, Amt Plessa;

Donnerstag, 14. Januar 2016: Amt Ortrand, Stadt Mühlberg mit allen Ortsteilen, Stadt Bad Liebenwerda mit allen Ortsteilen;

Freitag, 15. Januar 2016: Stadt Lauchhammer Ost, Mitte, Süd, West, Grünewalde, Klein-leipisch, Kostebrau;

Montag, 18. Januar 2016: Amt Ruhland, Stadt Schwarzheide, Amt Elsterland;

Dienstag, 19. Januar 2016: Gemeinde Schipkau mit allen Ortsteilen, Stadt Doberlug-Kirch-hain mit allen Ortsteilen;

Mittwoch, 20. Januar 2016: Stadt Senftenberg mit allen Ortsteilen, Stadt Sonnewalde mit allen Ortsteilen;

Donnerstag, 21. Januar 2016: Amt Kleine Elster, Stadt Finsterwalde nördlich und südlich der Bahn, Sorno, Pechhütte;

Freitag, 22. Januar 2016: Stadt Großräschen mit den Ortsteilen Freienhufen, Saalhausen, Dörrwalde und Allmosen, Neu-Seeland (nur Bahnsdorf und Lieske).

 

Wichtig: Die Weihnachtsbäume, frei von Baumbehang wie Kugeln, Kerzen oder Lametta, sind am Abholtag bis 6.30 Uhr gut sichtbar und unfallsicher am Straßenrand bzw. bei Wohn-anlagen vor dem Containerstandplatz abzulegen. Sollte es bei der Abholung zu Verzögerungen kommen, so wird am darauf folgenden Arbeitstag die Entsorgung fortgesetzt.

Wurden Weihnachtsbäume übersehen, ist der Abfallentsorgungsverband „Schwarze Elster" innerhalb von drei Arbeitstagen nach dem Abholtermin per E-Mail an b.naumann@schwarze-elster.de oder unter 03574/ 4677-131 zu informieren, damit eine Nachberäumung veranlasst werden kann.

 

(PM: Abfallentsorgungsverband "Schwarze Elster")

Foto zu Meldung: Weihnachtsbaumsammlung 2016

Ehrenamtliche Aufgabe mit hoher Verantwortung: Wir gratulieren Tobias Pelzer

(06.01.2016)

In seiner Zusammenkunft im Dezember folgte der Kreistag einstimmig dem Beschlussvorschlag von Landrat Siegurd Heinze, Tobias Pelzer aus der Kreisverwaltung OSL zum stellvertretenden Kreisbrandmeister des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu ernennen. Zuvor stimmten im September auch alle Wehrführer der Wehren im Landkreis der Bestellung des Senftenbergers zu. Mit Beginn des neuen Jahres tritt der 30-jährige die verantwortungsvolle Position nunmehr an.

 

Hintergrund der Bestellung eines weiteren, dritten Stellvertreters ist das bevorstehende Ende der Legislaturperiode des jetzigen Kreisbrandmeisters Ingo Worreschk aus Vetschau und einer seiner beiden Stellvertreter (Harald Jurke aus Grünewald-Sella) im ersten Quartal 2017. Die Zeit bis dahin dient zur geordneten Übergabe und Einarbeitung.

 

Aufgabe des Kreisbrandmeisters ist sowohl die Unterstützung des Landrates und des Landkreises bei der Führung der Sonderaufsicht über die amtsfreien Gemeinden und die Ämter als auch bei der Wahrnehmung der fachlichen Aufgaben im überörtlichen Brandschutz und in der überörtlichen Hilfeleistung sowie im Katastrophenschutz.

 

Für Kreisbrandmeister Ingo Worreschk ist es aktuell bereits die dritte Amtszeit. Er wurde im Jahr 2000 zum Kreisbrandmeister ernannt, zuvor war er sechs Jahre stellvertretender Kreisbrandmeister. Für André Dreßler ist es die zweite Amtszeit als stellvertretender Kreisbrandmeister, gleichzeitig ist er stellvertretender Landesbranddirektor und Stadtwehrführer in Calau. Der zweite stellvertretende Kreisbrandmeister, Harald Jurke, erhielt im April 2011 seine Ernennungsurkunde und bestreitet aktuell seine dritte Amtszeit als stellvertretender Kreisbrandmeister. Kamerad Jurke übt dieses Ehrenamt seit 1999 aus.

 

Ausreichend Erfahrung für das mit hoher Verantwortung versehene Amt bringt auch Tobias Pelzer mit: So verantwortet er unter anderem den Bereich abwehrender Brandschutz im Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz in Großräschen. Darüber hinaus kann er die Laufbahnausbildung und Führungsfortbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst (Berufsfeuerwehr) sowie die Laufbahnausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst vorweisen. Zudem ist er seit 2000 aktives Mitglied der Feuerwehr und seit 2009 im Löschzug Senftenberg tätig.

 

 Wir gratulieren zur Ernennung und wünschen für die bevorstehende Aufgabe viel Freude!

Foto zu Meldung: Ehrenamtliche Aufgabe mit hoher Verantwortung: Wir gratulieren Tobias Pelzer

"SOLIDARISCHE WILLKOMMENSKULTUR – ABER WIE?" - Jetzt noch anmelden für Fachtagung am Freitag in Senftenberg!

(05.01.2016)
Fachtag für ehrenamtlich Aktive, Verwaltungsangestellte und Abgeordnete

 

In Kooperation mit dem Landratsamt Oberspreewald-Lausitz und der Netzwerkstelle „Jugendarbeit und demokratische Kultur“ des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Kultur- und Freizeitzentrum „Pegasus“ in Senftenberg/Zły Komorow) veranstaltet die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg einen Fachtag für Menschen in der Region, denen daran gelegen ist, Geflüchteten noch professioneller zu helfen. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Aktive in zivilgesellschaftlichen Gruppen, an Verwaltungsangestellte auf kommunaler Ebene, Abgeordnete, Kultureinrichtungen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, steht aber auch anderen Interessierten offen, die das Ziel dieses Fachtages unterstützen.

 

Termin:

 

Freitag, 8. Januar 2016, 14 bis 18 Uhr

Landratsamt Oberspreewald-Lausitz, Senftenberg

Da die Plätze begrenzt sind, wird um unbedingte Anmeldung bis spätestens 5. Januar 2016 per Mail unter rls-lausitz@posteo.de gebeten.

 

Weitere Informationen siehe Einladung im Anhang.

[Download]

Jugendhilfeausschuss verabschiedet Qualitätsstandards

(23.12.2015)

Nach einer intensiven Arbeits- und Beratungsphase hat der  Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung am 19.11.2015 die

 

„Qualitätsstandards für die Arbeit der Fachkräfte in den Arbeitsfeldern/Leistungsbereichen

  1. Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

  2. Hinausreichende Jugendarbeit

  3. Sozialarbeit an Schulen

  4.  

im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“

 

beschlossen und ab dem 01.01.2016 zur verbindlichen Arbeitsgrundlage erklärt.

 

Unter diesem Link gelangen Sie zu den Qualitätsstandards.

 

 

 

Aktion „Integration durch Spiel, Spaß und Bewegung“ erfolgreich weitergeführt

(22.12.2015)

Ihre erfolgreiche Fortsetzung fand die von der BTU Cottbus–Senftenberg mit ihrem  Fachgebiet Therapiewissenschaften initiierte Aktion „Integration durch Spiel, Spaß und Bewegung“ am 18.  Dezember, nachdem Sie erst kurz zuvor mit einem gemischten Fußballturnier gestartet war.

 

Zirka 30 Kinder von Geflüchteten aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien, Pakistan, dem Iran und dem Irak erlebten gemeinsam mit ihren Müttern in der Senftenberger Niederlausitzhalle einen unbeschwerten Nachmittag mit verschiedenen sportiven Stationen, Spielen und einer riesigen Hüpfburg.

 

Stolz nahmen alle teilnehmenden Kinder zum Abschluss Urkunden, Medaillen und kleine Preise entgegen. Prof. Dr. habil. Sven Michel vom Fachgebiet Therapiewissenschaften der BTU Cottbus–Senftenberg zeigte sich mit der unter Schirmherrschaft des Landrates des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Siegurd Heinze, stehenden Aktion mehr als zufrieden. Er dankte insbesondere den Partnern für die Mitwirkung und Unterstützung und sagte: „Die strahlenden Augen der Kinder und ihrer Mütter sagen alles. Deshalb wollen wir die Aktion „Integration durch Spiel, Spaß und Bewegung“ fortführen und in jedem Semester Derartiges anbieten. Wir denken daran, künftig auch mit der Kinderuni unserer Universität und mit Kindereinrichtungen der Region zusammenzuarbeiten.“

 

Auch Dr. Barbara Hansen, Mitglied der AG Flüchtlinge der BTU Cottbus–Senftenberg und der Initiative REFUGEES WELCOME Senftenberg, zog ein positives Fazit: "Die Studierenden und Dozenten haben ein tolles Programm für diesen Nachmittag vorbereitet. Alle Kinder wurden herzlich in Empfang genommen und betreut, sodass die Angst vor der großen Halle schnell weg war und alle viel Spaß hatten. Internationale Studierende halfen bei der Verständigung. Die Initiative REFUGEES WELCOME Senftenberg stellte den Kontakt zu den Familien her und unterstützte den Sporttag mit Kaffee, Tee und Kuchen. Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung gemeinsam mit den Studierenden."

 

Neben dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz trugen der Deutsche Olympische Sportbund, die Brandenburgischen Sportjugend, der Stadtsportbund Cottbus, der SV Sedlitz Blau Weiß 90, die AG Flüchtlinge der BTU Cottbus–Senftenberg und die Initiative REFUGEES WELCOME Senftenberg zum Gelingen der Veranstaltung bei. Erneut sorgten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachgebietes Therapiewissenschaften der BTU Cottbus–Senftenberg und Studierende der Physiotherapie für die Organisation. (PM: BTU Cottbus-Senftenberg)

 

Foto:

Übergabe von Medaillen und Urkunden an die teilnehmenden Kinder durch Prof. Dr. Sven Michel, Dr. Barbara Hansen und die Integrationsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Kathrin Tupaj, (v. li.). Foto: Ralf-Peter Witzmann/BTU Cottbus–Senftenberg

 

Foto zu Meldung: Aktion „Integration durch Spiel, Spaß und Bewegung“ erfolgreich weitergeführt

Schließzeit des Pflegestützpunktes OSL in Senftenberg über die Feiertage

(22.12.2015)

Der Pflegestützpunkt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit Sitz in Senftenberg ist ab dem 24. Dezember 2015 bis einschließlich 1. Januar 2016 geschlossen. Ab Montag, dem 4. Januar 2016 stehen die Mitarbeiterinnen wieder zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung.

 

Die Sprechzeiten des Pflegestützpunktes in der Ernst-Thälmann-Straße 129 in Senftenberg lauten wie folgt:

 

Dienstag                   09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr

Donnerstag              09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr

Freitag                       09:00 bis 12:00 Uhr

 

Zusätzlich findet jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 9 bis 12 Uhr eine Außensprechstunde in Lübbenau, Haus der Harmonie, Straße der Jugend 34, statt.

 

In Lauchhammer sind die Mitarbeiterinnen jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 16 bis 18 Uhr im Rathaus, Liebenwerdaer Straße 69, anzutreffen.

 

Die Sozialberaterin ist unter der Telefonnummer (03573) 363345 erreichbar, die Pflegeberaterinnen haben die Telefonnummer (03573) 3693863. Fragen per E-Mail können an senftenberg@pflegestuetzpunkte-brandenburg.de gestellt werden. Die Fax-Nummer lautet (03573) 363346.

Bowling, Spaghetti-Essen und Schloss-geistern für alle

(18.12.2015)
Jugendamt bedankt sich bei Pflegemuttis und –Vatis in OSL

 

Einem Pflegekind ein Zuhause zu geben ist eine spannende, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe. Um den vielen engagierten Pflegemuttis und –Vatis im Landkreis OSL für ihre wertvolle Tätigkeit zu danken, lädt der Pflegekinderdienst des Jugendamtes OSL gemeinsam mit Maskottchen „Pelle“ Familien jeweils zum Jahresende zu einem fröhlichen Zusammenkommen in entspannter Atmosphäre ein. Insgesamt 64 Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern nahmen in diesem Jahr am traditionellen Bowling und Spaghetti-Essen im Tiroler Stadl in Senftenberg teil oder gingen am Mittwoch (16. Dezember) im Kreismuseum Schloss und Festung Senftenberg auf Entdeckertour.

 

Längst sind die beiden Veranstaltungen, die sich zum einen an Pflegemuttis und -Vatis mit Kindern im Schulalter und zum anderen an Pflegeeltern mit Klein- und Vorschulkindern richten, zu einer festen Größe im Terminkalender vieler Familien geworden. So nahmen beispielsweise bereits im November rund 70 Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche am traditionellen „Bowling und Spaghetti-Essen“ im Senftenberger Tiroler Stadl teil. Für die nun auch stattgefundene Veranstaltung für die jüngeren Kinder konnten Beate Kubiak und Heidrun Götze vom Pflegekinderdienst OSL im Voraus bereits 50 Rückmeldungen entgegennehmen.  

 

Nachdem in den vergangenen Jahren unter anderem bereits Ausflüge auf den Reiterhof oder zum Kasperle-Theater auf dem Plan standen, führte der Weg dieses Mal in das Kreismuseum Schloss und Festung Senftenberg. Dort warteten unter dem Motto „Heute sind wir Schlossbesitzer“ spannende Entdeckertouren durch die historischen Gemäuer auf die kleinen Gäste. Auch das Zünden der Kanone im Innenhof und ein Auftritt von Rotkäppchen im alten Klassenzimmer standen auf dem Programm. Natürlich durften auch kleine Präsente nicht fehlen.

 

Seit mittlerweile 14 Jahren organisiert das Jugendamt OSL für Pflegeeltern und Pflegekinder zwischen Lübbenau und Ortrand Dankeschön-Veranstaltungen. Neben dem Grundgedanken, das Engagement der Familien wertzuschätzen, haben die Treffen auch einen weiteren positiven Nebeneffekt: So kommen die Pflegeeltern miteinander ins Gespräch, können sich zu verschiedenen Themen austauschen oder Fragen stellen, während die Kinder miteinander spielen.

 

Derzeit sind knapp 80 Kinder für kurze oder längere Zeit in Pflegefamilien im Landkreis Oberspreewald-Lausitz untergebracht. Insgesamt 63 Familien im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind momentan als Pflegeeltern tätig. Wer sich für das Thema interessiert, kann sich unter der Telefonnummer (03573) 870-4296 bzw. (03573) 870-4295 unverbindlich an die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes wenden. Weitere Informationen zum Thema stehen auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de bereit.

[Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Pflegekinder]

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Flüchtlings-Hilfe-Portal HelpTo im Landkreis Oberspreewald- Lausitz gestartet

(18.12.2015)

Das Engagement für Flüchtlinge im Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat jetzt eine einheitliche Internet-Adresse: www.helpto.de. Über das Online-Portal HelpTo können sich Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Vereine sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert auf lokaler Ebener über das austauschen, was bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen benötigt wird. Auch die Flüchtlinge selbst gehören zur Zielgruppe, daher werden die meisten Informationen ebenfalls auf Englisch bereitgestellt.

 

Sozialdezernent Alexander Erbert sagte zum Start von HelpTo im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: „Mit dem Start von HelpTo geht die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe jetzt auch in OSL online. Insgesamt gesehen eine spannende Plattform mit hohem Potenzial – sowohl für die zahlreichen Freiwilligen, die sich in den verschiedenen Bereichen Tag für Tag engagieren, als auch für uns als Verwaltung. Neue Kontakte zu und zwischen den Akteuren können entstehen, der Austausch gefördert, Bedarfe noch zielgerichteter ermittelt, Kräfte gebündelt und Ideen und Projekte noch effektiver gestaltet werden. Und das sowohl innerhalb von OSL, als auch über die Kreisgrenzen hinaus. Wir begrüßen es, wenn das Angebot auch in unserer Region angenommen wird und die Flüchtlingshilfe insgesamt davon profitiert. Eine entsprechende Internetpräsenz kann auch dazu beitragen, gerade unsere jungen Menschen, die helfen oder sich austauschen wollen, an das Flüchtlingsthema heranzuführen."

 

HelpTo ist ein Projekt des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt. Es wird vom Land Brandenburg durch die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg", der Stadt Potsdam sowie weiteren Partnern unterstützt. Daniel Wetzel vom Potsdamer Toleranzedikt sagte: „Wir bieten HelpTo Kommunen in Brandenburg und anderen Bundesländern als Ergänzung und Verbindung zu bestehenden und gut funktionierenden Netzwerken in der Flüchtlingshilfe an. Zwei Monate nach dem Start sind fast die Hälfte aller Kommunen in Brandenburg dabei und auch in Berlin, Sachsen-Anhalt und sogar in Hessen wird unser Angebot genutzt. Wir haben via HelpTo bereits vielen Flüchtlingen helfen und sogar Wohnungen erfolgreich vermitteln können."

 

Die Nutzer können in zehn verschiedenen Kategorien Angebote und Gesuche in das Portal einstellen: Sachspenden, Fahrdienste und Transporte, Familie und Kinder, Arbeit, Bildung und Wissenschaft, Arbeit, Begleitung und Beratung, Freizeit, Sprache, Projekte und Idee sowie Wohnen. Diese Hauptkategorien sind noch einmal in weitere Untermenüs aufgefächert. Ein internes Nachrichten-System ermöglicht eine geschützte Kommunikation zwischen Anbietendem und Interessenten.

 

Die Nutzung von HelpTo ist kostenfrei. Erforderlich ist lediglich eine Online- Registrierung mit Benutzername und E-Mail-Adresse.

 

www.osl.helpto.de

 

 

Pressekontakt:

Volker Gustedt

Pressesprecher HelpTo

Tel.: 033208 / 218581

Mobil: 0170 / 8034203

presse@potsdamer-toleranzedikt.de

www.helpto.de

 

Foto:

Stellten die neue Plattform am Freitagmorgen vor: Kathrin Tupaj (Integrationsbeauftragte des Landkreises OSL), Alexander Erbert (Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales -Mitte) und Daniel Wetzel (Vorstandsmitglied des Vereins Neues Potsdamer Toleranzedikt - rechts). Neben Presse und Kommunen waren auch Vertreter des FamilienCampus LAUSITZ in Schipkau OT Klettwitz zur Präsentation ins Landratsamt gekommen.

 

Foto zu Meldung: Flüchtlings-Hilfe-Portal HelpTo im Landkreis Oberspreewald- Lausitz gestartet

„Netzwerk Frühe Hilfen OSL“ bringt Akteure zusammen

(26.11.2015)
1. Fachkonferenz am 25. November 2015

 

Am Mittwoch, dem 25. November 2015 fand in Senftenberg die erste Netzwerkkonferenz des „Netzwerks Frühe Hilfen OSL“ statt. Im Mittelpunkt der knapp fünfstündigen Veranstaltung standen Vorträge und Workshops von und mit Experten aus der Praxis. So wurde unter anderem die Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen vorgestellt, zudem wurde in Vorträgen auf Einflüsse auf die Eltern-Kind-Bindung sowie die Bedeutung von gelungenem Körperkontakt in der frühen Kindheit eingegangen. Im Anschluss gaben verschiedene Akteure aus der Region in Workshops einen Einblick in ihre Arbeit für und mit jungen Eltern.

Das Netzwerk Frühe Hilfen OSL unter Federführung von Netzwerkkoordinator Uwe Hühne vom Jugendamt der Kreisverwaltung OSL hat zum Ziel, das Erlernen von Erziehungs- und Beziehungskompetenz junger Mütter und Väter zu fördern. Die Eltern sollen motiviert werden, vorhandene Angebote zu nutzen. Gleichzeitig soll die Vernetzung der Anbieter untereinander gefördert werden. Zu den Gästen und Referenten der ersten Netzwerkkonferenz zählten unter anderem Ärzte, Pädagogen, Hebammen, Therapeuten, Sozialarbeiter und weitere Akteure aus dem Bereich „frühe Hilfen“ aus der Region, Vertreter der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen Brandenburg und des Kompetenzzentrums Frühe Hilfen Potsdam.

 

Hintergrund „Netzwerk Frühe Hilfen“

 

Vor rund 250 Vertreterinnen und Vertretern aus Bund, Ländern und Kommunen startete die damalige Familienministerin Dr. Kristina Schröder am 5. November 2012 in Berlin die Bundesinitiative „Frühe Hilfen“. Diese zielt darauf ab, Kindern von Anfang an faire Chancen für eine gesunde Entwicklung zu geben. Werdenden Eltern und Familien mit Baby und Kleinkind muss rechtzeitig geholfen werden, wenn sie Unterstützung benötigen.

 

Im Kern geht es darum, Familien alle existierenden Angebote in ihrer Nähe auf einfache Art und Weise zugänglich zu machen, damit so viel wie möglich präventiv getan werden kann. Dazu ist es nötig, die vorhandenen Unterstützungsangebote zentral zusammenzutragen und bereitzustellen. Dies ist eine zentrale Aufgabe der sogenannten „Netzwerke Frühe Hilfen“, welche mittlerweile bundesweit in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten ihre Arbeit aufgenommen haben. Zuständig für den Aufbau dieser Netzwerke sind die jeweiligen Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

 

Im Landkreis OSL wurde das Netzwerk Frühe Hilfen unter Leitung von Netzwerkkoordinator Uwe Hühne vom Jugendamt des Landkreises im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Seitdem finden sogenannte Kernteamtreffen mit engagierten Vertretern aus der Praxis statt, es werden Angebote zusammengetragen und Ideen im Hinblick auf die Bekanntmachung und Vernetzung entwickelt. Ein Ergebnis ist auch die nun stattfindende Netzwerkkonferenz Frühe Hilfen.

 

In den kommenden Wochen soll zudem eine Internetseite an den Start gehen, die jungen und werdenden Eltern alle Möglichkeiten in OSL auf einen Blick aufzeigt. Hier werden Angebote im Bereich Entspannung und Unterstützung, Erziehung, Erfahrungsaustausch sowie allgemeine Beratungsangebote und Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten mit Kleinkindern und Babys für den Landkreis kostenfrei, leicht zugänglich und ansprechend dargestellt.

 

 

 

[Flyer 1. Netzwerkkonferenz]

Hausschlachtung von Schweinen Ausweitung der Untersuchungszeiten in den Trichinenuntersuchungslaboren in Senftenberg und Calau

(24.11.2015)

Das Amt für Verbraucherschutz, Ordnung und Landwirtschaft, SG 32.2 Lebensmittelüberwachung/Fleischhygiene informiert:


Hausschlachtung von Schweinen

Ausweitung der Untersuchungszeiten in den Trichinenuntersuchungslaboren in Senftenberg und Calau

Vom 1. Dezember 2015 bis 31. März 2016 werden zusätzlich zu den bekannten Zeiten Trichinenuntersuchungen an folgenden Samstagen angeboten:

 

 

Trichinenuntersuchungslabor Calau

 Haupteingang 

Joachim-Gottschalk-Str. 36

03205 Calau

 

Trichinenuntersuchungslabor Senftenberg

Haus III 

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg

05.12.2015

12.12.2015

19.12.2015

09.01.2016

16.01.2016

23.01.2016

30.01.2016

06.02.2016

13.02.2016

20.02.2016

27.02.2016

05.03.2016

12.03.2016

19.03.2016

 

 

Ausnahmen bestehen zu den folgenden Terminen:

An diesen Samstagen können weder Proben abgegeben werden noch wird ein Untersuchungsgang durchgeführt:

26.12.2015, 02.01.2016 sowie 26.03.2016

 

Anmeldung der Hausschlachtung:

 

à bis spätestens Mittwoch vor dem jeweiligen Samstag

à beim Amt für Verbraucherschutz, Ordnung und Landwirtschaft (Tel. 03573-8704442 oder

     8704401) und

à beim zuständigen Tierarzt des Fleischhygienebezirkes

 

Durchführung der Fleischbeschau und Trichinenprobenentnahme:

 

wie bisher durch den Tierarzt des Fleischhygienebezirkes gegen Gebühr und Quittung

 

Entgegennahme der Proben:

 

à zusammen mit dem ausgefülltem Untersuchungsantrag

à nur in der Zeit von 9 Uhr – 10 Uhr möglich

 

 

Frau Dr. Kröber
SGL Lebensmittelüberwachung/Fleischhygiene

[20151124 Presseveröffentlichung zu TUS Hausschlachtung samstags]

Ein technischer Begleiter für den OSL-Nachwuchs

(19.11.2015)
Kreisverwaltung OSL erfüllt Wunsch ihrer Azubis

 

Über ein außergewöhnliches Geschenk freute sich dieser Tage der „Nachwuchs" der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz. Stellvertretend für alle elf Auszubildenden überreichte die Erste Beigeordnete, Grit Klug, Elisa Eichhorn und Markus Helle aus dem dritten Lehrjahr während eines Gesprächs am Hauptstandort in Senftenberg einen modernen Tablet-Computer. Mit dabei war auch der Leiter des IT-Bereichs, Uwe Schlegel, der den wandelbaren Mini-PC mit Touchscreen zuvor besorgt hatte.

 

Der kompakte technische Begleiter stand bereits seit dem Sommer auf der „Wunschliste" der angehenden Verwaltungsfachangestellten. „Wir werden ihn nutzen, um unseren neuen Ausbildungsfilm bei verschiedenen Anlässen zu präsentieren", zeigten sich die beiden jungen Verwaltungsmitarbeiter bei der Übergabe am Donnerstag (19.11.2015) sichtlich erfreut. Zum Einsatz kommen soll der Tablet-PC zukünftig zudem bei Messeauftritten, Präsentationen und bei Projektarbeiten für die Berufsschule.

 

„Die Erfüllung dieses Wunsches soll eine Anerkennung der beeindruckenden schulischen und beruflichen Leistungen unserer Auszubildenden sein. Zudem soll unser Präsent ein Dankeschön für das erbrachte Engagement darstellen und als Anreiz für weitere tolle Projekte, wie etwa den Azubifilm, dienen", erklärte Grit Klug den Hintergrund der Überraschung und übermittelte zudem beste Grüße von Landrat Siegurd Heinze, der an dem Termin kurzfristig leider nicht teilnehmen konnte.

 

Die Idee zur Produktion eines Kurzfilms über die Ausbildung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie das Drehbuch entwickelten die jungen Frauen und Männer im Rahmen einer Projektwoche im Sommer 2015. Auch beim Dreh selbst in den Räumlichkeiten des Landratsamtes in Senftenberg wirkten alle fleißig mit. Das Ergebnis der Arbeit ist auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de zu sehen. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Ausbildungsberuf des Verwaltungsfachangestellten und den Bewerbungsmodalitäten.

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Landkreis und Sparkasse zeichnen ehrenamtlich engagierte Bürger aus

(18.11.2015)
Festveranstaltung am 26. November / Erstmals werden zwei Projekte gewürdigt

 

„Ohne die vielen Frauen und Männer, die in Deutschland ein Ehrenamt ausüben ... wäre unser Land um vieles ärmer und unser Gemeinwesen so nicht denkbar", wusste bereits Altkanzler Helmuth Kohl. Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz und die Sparkasse Niederlausitz wissen um den Wert des freiwilligen Engagements: Seit 2000 zeichnen sie im November beim gemeinsamen „Tag des Ehrenamtes" besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger aus. Auch beispielhafte Projekte erhalten eine entsprechende Anerkennung. Am 26. November findet die diesjährige Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Sparkasse NL in Senftenberg statt.

 

Ziel des „Tag des Ehrenamtes" ist es, den Menschen für ihr uneigennütziges und oft jahrelanges Handeln öffentlich zu danken und auf die wichtige Rolle des bürgerschaftlichen Engagements hinzuweisen. Insgesamt 18 Personen aus den Kommunen des Landkreises, darunter neun Frauen und neun Männer, werden geehrt. Neben einer Dankesurkunde und der Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg, überreicht von Landrat Siegurd Heinze, erhalten die Frauen und Männer auch eine Ehrenplakette. Diese übergibt Lothar Piotrowski, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederlausitz.

 

Erstmals werden in diesem Jahr zwei Einzelprojekte geehrt. Bislang wurde dieser Preis jeweils ein Mal vergeben. Die ausgewählten Initiativen -aus Lauchhammer und Calau, soviel kann bereits verraten werden - erhalten mit einem Spendenscheck eine zusätzliche Anerkennung. Insgesamt werden knapp 50 Personen in der Cafeteria der Sparkasse erwartet.

 

In OSL wird der Tag des Ehrenamtes seit dem Jahr 2000 durchgeführt. Die Vorschläge für die Auszeichnungen erhält das Kreissozialamt von den Kommunen. Traditionell nehmen der OSL-Landrat und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Niederlausitz an der Veranstaltung teil. Die Laudationen hält Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales des Landkreises. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Kreismusikschule OSL.

 

 

„Netzwerk Frühe Hilfen OSL“ bringt Akteure zusammen/ 1. Fachkonferenz steht am 25. November bevor

(16.11.2015)

Am Mittwoch, dem 25. November 2015 findet in Senftenberg die erste Netzwerkkonferenz des „Netzwerks Frühe Hilfen OSL“ statt. Im Mittelpunkt der knapp fünfstündigen Veranstaltung stehen Vorträge und Workshops von und mit Experten aus der Praxis. So wird unter anderem die Bundesinitiative Netzwerk Frühe Hilfen vorgestellt, zudem wird in Vorträgen auf Einflüsse auf die Eltern-Kind-Bindung sowie die Bedeutung von gelungenem Körperkontakt in der frühen Kindheit eingegangen. Im Anschluss geben verschiedene Akteure aus der Region in Workshops einen Einblick in ihre Arbeit für und mit jungen Eltern.

Das Netzwerk Frühe Hilfen OSL unter Federführung von Netzwerkkoordinator Uwe Hühne vom Jugendamt der Kreisverwaltung OSL hat zum Ziel, das Erlernen von Erziehungs- und Beziehungskompetenz junger Mütter und Väter zu fördern. Die Eltern sollen motiviert werden, vorhandene Angebote zu nutzen. Gleichzeitig soll die Vernetzung der Anbieter untereinander gefördert werden. Zu den Gästen und Referenten der ersten Netzwerkkonferenz zählen unter anderem Ärzte, Pädagogen, Hebammen, Therapeuten, Sozialarbeiter und weitere Akteure aus dem Bereich „frühe Hilfen“ aus der Region, Vertreter der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen Brandenburg und des Kompetenzzentrums Frühe Hilfen Potsdam.

 

 

Hintergrund „Netzwerk Frühe Hilfen“

 

Vor rund 250 Vertreterinnen und Vertretern aus Bund, Ländern und Kommunen startete die damalige Familienministerin Dr. Kristina Schröder am 5. November 2012 in Berlin die Bundesinitiative „Frühe Hilfen“. Diese zielt darauf ab, Kindern von Anfang an faire Chancen für eine gesunde Entwicklung zu geben. Werdenden Eltern und Familien mit Baby und Kleinkind muss rechtzeitig geholfen werden, wenn sie Unterstützung benötigen.

 

Im Kern geht es darum, Familien alle existierenden Angebote in ihrer Nähe auf einfache Art und Weise zugänglich zu machen, damit so viel wie möglich präventiv getan werden kann. Dazu ist es nötig, die vorhandenen Unterstützungsangebote zentral zusammenzutragen und bereitzustellen. Dies ist eine zentrale Aufgabe der sogenannten „Netzwerke Frühe Hilfen“, welche mittlerweile bundesweit in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten ihre Arbeit aufgenommen haben. Zuständig für den Aufbau dieser Netzwerke sind die jeweiligen Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

 

Im Landkreis OSL wurde das Netzwerk Frühe Hilfen unter Leitung von Netzwerkkoordinator Uwe Hühne vom Jugendamt des Landkreises im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Seitdem finden sogenannte Kernteamtreffen mit engagierten Vertretern aus der Praxis statt, es werden Angebote zusammengetragen und Ideen im Hinblick auf die Bekanntmachung und Vernetzung entwickelt. Ein Ergebnis ist auch die nun stattfindende Netzwerkkonferenz Frühe Hilfen.

 

In den kommenden Wochen soll zudem eine Internetseite an den Start gehen, die jungen und werdenden Eltern alle Möglichkeiten in OSL auf einen Blick aufzeigt. Hier werden Angebote im Bereich Entspannung und Unterstützung, Erziehung, Erfahrungsaustausch sowie allgemeine Beratungsangebote und Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten mit Kleinkindern und Babys für den Landkreis kostenfrei, leicht zugänglich und ansprechend dargestellt.

 

 

[Flyer]

Bereich Schulverwaltung und Kultur an neuem Standort

(16.11.2015)

Das Schulverwaltungs- und Kulturamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist innerhalb von Senftenberg umgezogen. Seit dem 16. November 2015 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter neuer Adresse zu erreichen. Die Büroräume befinden sich dann im Behörden- und Dienstleistungszentrum in der Knappenstraße 1 (Haus 2). Die bekannten Telefonnummern und E-Mailadressen behalten auch mit dem Umzug ihre Gültigkeit. Die Nummer des Sekretariats lautet 03573 870 1501.

15 Jahre Tradition: Fahnenhissen der Kreisverwaltung anlässlich “NEIN zu Gewalt an Frauen”

(16.11.2015)

 Jährlich am 25. November wird weltweit der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ begangen. Der Verein „Terre des Femmes e.V. Menschenrechte für die Frau“ initiierte 2001 anlässlich diesen Tages eine bundesweite Fahnenaktion, um ein Zeichen für ein freies und gewaltloses Leben von Frauen und Mädchen zu setzen. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich von Anfang an und damit in diesem Jahr zum 15. Mal in Folge. 

 

Am Morgen des Gedenktages hisst die Kreisverwaltung die Fahne mit der Aufschrift „Frei leben – ohne Gewalt an Frauen“ vor dem Landratsamt am Standort Dubinaweg in Senftenberg. Bis zum 2. Dezember wird sie dort zu sehen sein. Erneut unterstützen in diesem Jahr in OSL auch mehrere Kommunen die Aktion: So wehen die Fahnen auch vor den Rathäusern in Senftenberg, Lauchhammer, Großräschen, Calau, Lübbenau/Spreewald und den Mehrgenerationshäusern in Lauchhammer und Großräschen.

 

Hintergrund:

 

Der Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ geht auf den 25. November 1960 zurück, als drei Widerstandskämpferinnen durch den Geheimdienst der Dominikanischen Republik gewaltsam getötet wurden. Die drei Schwestern kämpften im Untergrund gegen den Diktator Trujillo. Ihr Mut gilt als Symbol für Frauen weltweit. Zu ihrem Gedenken wurde der 25. November zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ ausgerufen. In diesem Jahr lautet das Schwerpunktthema „STOP Frühehen“. Weltweit werden pro Jahr 14,2 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Diese Menschenrechtsverletzung betrifft fast 40.000 Mädchen täglich. Der Verein „Terre des Femmes e.V. Menschenrechte für die Frau“ initiierte 2001 anlässlich dieses Tages eine bundesweite Fahnenaktion. Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt.

 

Foto zu Meldung: 15 Jahre Tradition: Fahnenhissen der Kreisverwaltung anlässlich “NEIN zu Gewalt an Frauen”

Mathe-Asse im Wettstreit an der BTU in Senftenberg

(16.11.2015)

55. Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
 

Die BTU Cottbus–Senftenberg an ihrem Standort Senftenberg war am 11. November 2015 erneut Gastgeberin der traditionellen Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, die zum 55. Mal ausgetragen wurde.

 

Zeitlich gestaffelt nach Altersstufen, nahmen  die besten 124 Schülerinnen und Schüler aus den dritten bis zwölften Klassen  der Schulen des Landkreises statt in einem Klassenraum im großen Hörsaal des Konrad-Zuse-Medienzentrums Platz, um die kniffligen Aufgaben zu lösen.

 

Die jüngeren Teilnehmer besuchten im Rahmenprogramm Freizeitreinrichtungen der Stadt Senftenberg, während sich die Schülerinnen und Schüler aus den oberen Klassenstufen unter Federführung des Zentrums für Studierendengewinnung und Studienvorbereitung - College und in Begleitung von Studierenden mit der Universität und deren modernem Studienangebot vertraut machten. Parallel korrigierten Pädagogen aus den beteiligten Schulen die Arbeiten.

 

Prof. Dr. Olga Wälder aus der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität leitete mit ihrem Grußwort den abschließenden Höhepunkt, die Siegerehrung, ein. Die Mathematikerin verstand es mit Feingefühl und Witz und unter Einbeziehung einer Denkaufgabe, den Bogen von der Olympiade zur Bedeutung der Mathematik in fast allen Lebenslagen und natürlich auch im Hinblick auf ein späteres Studium zu schlagen.

 

Das Lehrerkollegium mit der Organisatorin der Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald Lausitz, Monika Schmidt, Mathematiklehrerin am Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide, freute sich über herausragende Leistungen. Stolz nahmen die Preisträger neben Urkunden auch Anerkennungen von Unternehmen der Region entgegen, welche die Mathematikolympiade regelmäßig als Sponsoren unterstützen.

 

 

Die Preisträger der 55. Mathematikolympiade des Landkreises Oberspreewald-Lausitz aus der Sekundarstufe II (v. li.): 1. - Johannes Reinhold, 2. - Niklas Arlt, 3. Franziska Johanna Schneider (alle vom Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide), Anerkennung – Max Feldner (Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau). Foto: Ralf-Peter Witzmann/ BTU Cottbus–Senftenberg

 

PM:

Brandenburgische Technische Universität Cottbus−Senftenberg

Referent Stabsstelle Kommunikation und Marketing

Ralf-Peter Witzmann

 

Großenhainer Straße 57

01968 Senftenberg

 

T   +49 (0) 3573 ∙ 85 283

F   +49 (0) 3573 ∙ 85 289

Foto zu Meldung: Mathe-Asse im Wettstreit an der BTU in Senftenberg

Information im Schornsteinfegerwesen: Vertretung im Kehrbezirk OL 042 seit dem 1.Oktober 2015

(13.11.2015)

Die Bestellung des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers Herrn Frank Thieme für den Kehrbezirk OL 042 wurde zum 1.Oktober 2015 aufgehoben. Die öffentliche Ausschreibung des frei gewordenen Kehrbezirkes ist gesetzlich vorgeschrieben und dauert in der Regel ca. 4 Monate.

Für die Zeit bis zur Neubestellung wird der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Herr Steffen Raack als Vertretung für den o.g. Kehrbezirk eingesetzt. Seine Vertretung begann am 1.Oktober 2015.

 

Kontaktdaten:

Bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger Herr Steffen Raack

Am Waldstadion 19

01079 Lauchhammer

Tel.: 03574 467415

Mobil 0160 99839825

 

Der Kehrbezirk OL 042 umfasst folgende Orte bzw.Ortsteile (ohne Straßenangabe):

Frauendorf, Großkmehlen, Großthiemig, Jannowitz, Kleinkmehlen, Kroppen, Lindenau, Ortrand, Tettau

Die Neubesetzung des Kehrbezirkes OL 042 wird zu gegebener Zeit im Wochenkurier und auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald-Lausitz öffentlich bekannt gemacht.

 

gez. Nowak

Sachgebietsleiterin

Inklusion und Unterbringung minderjähriger Flüchtlinge in OSL standen im Fokus bei Besuch aus Potsdam

(12.11.2015)

Am Mittwoch (11. November 2015) besuchte der Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Thomas Drescher, gemeinsam mit Vertretern des staatlichen Schulamtes und weiteren Akteuren den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Themen der internen Auftakt-Runde im Büro von Landrat Siegurd Heinze bildeten unter anderem die aktuelle Situation bei der Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Asylbewerbern im Landkreis und das Thema Inklusion im Bereich Bildung. Auch die Leiterin des Jugendamtes, Manina Miltz, und die Inklusionsbeauftragte der Kreisverwaltung, Delia Schäfer, nahmen an dem Termin teil.

 

Auf dem Programm standen im weiteren Verlauf Besuche der Grundschule Paul Noack in Schipkau, der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule in Senftenberg und der Kindertagesstätte Kleeblatt in Schwarzheide.

 

Übrigens:

Unter dem Titel „Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ bestätigte der Kreistag im Oktober 2015 nach großem Zuspruch ein entsprechendes Konzept, welches mittel- und langfristig dazu beitragen soll, allen Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung oder von einer Behinderung bedroht und/ oder mit einem Förderbedarf zwischen Ortrand und Lübbenau Chancengleichheit im Bildungsbereich zu ermöglichen. Eingesehen und Heruntergeladen werden kann das Konzept, welches sich als Handlungsleitfaden für Kommunen, Schulen, Verwaltung und weitere Akteure versteht, unter dem Menüpunkt „Inklusion“ auf der Internetseite der Kreisverwaltung (weiter zur Internetseite).

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OSL zeigt Schritte auf dem Weg zum inklusiven Bildungssystem auf

(10.11.2015)
Handlungsleitfaden kann auf der Internetseite eingesehen werden

 

Unter dem Titel „Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ bestätigte der Kreistag im Oktober 2015 nach großem Zuspruch ein entsprechendes Konzept, welches mittel- und langfristig dazu beitragen soll, allen Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung oder von einer Behinderung bedroht und/ oder mit einem Förderbedarf zwischen Ortrand und Lübbenau Chancengleichheit im Bildungsbereich zu ermöglichen. Eingesehen und Heruntergeladen werden kann das Konzept, welches sich als Handlungsleitfaden für Kommunen, Schulen, Verwaltung und weitere Akteure versteht, auf der Internetseite der Kreisverwaltung.

 

Das über 100-seitige Gesamtwerk knüpft dabei an ein erstes Teil-Konzept aus dem Jahr 2013 an, welches der Kreistag beschlossen hatte. Während darin zunächst die Kindertagesstätten und Grundschulen im Fokus standen, finden in der jüngst veröffentlichten Weiterkonzipierung nun auch die Sekundarstufen I und II sowie der Sektor berufliche Bildung Beachtung. Ausgangspunkt für die Fortsetzung der Arbeit der Kreisverwaltung bildete im Juni 2013 ein weiterer dahingehender Auftrag des Kreistages an die Verwaltung. Dieser sah neben der Auswertung und Aktualisierung des vorliegenden Konzeptes insbesondere die Erarbeitung einer ganzheitlichen Gesamtkonzeption auch für die weiteren Schulformen vor.

 

Erarbeitet wurde das nunmehr vorliegende Werk unter Mitwirkung zahlreicher Akteure. So brachten sich in den drei Projektgruppen neben den einzelnen Fachbereichen der Kreisverwaltung auch Vertreter aus Kommunen sowie Kita- und Schulleiterinnen, Sonderpädagogen, Sozialarbeiter, Elternvertreter, Landesamt für Schule und Lehrerbildung und weitere Akteure ein. Die Koordinierung und Vernetzung der einzelnen Bildungsakteure in den Projektgruppen wurden in der ersten Konzeptphase von Frau Christine Paulan und nachfolgend von Frau Delia Schäfer übernommen.

 

Inhaltlich gliedert sich das Inklusionskonzept in vier Kapitel: Im ersten allgemeinen Teil finden sich Informationen zu Begrifflichkeiten, Zielen, rechtlichen Grundlagen, Aktivitäten auf Landes- und Kreisebene sowie die Benennung der langfristigen Anforderungen an inklusive Bildungseinrichtungen (Ideal-Zustand). Der zweite und dritte Teil beinhaltet den IST-Stand der Kinder- und Schülerzahlen, Ausführungen zu den personellen und baulichen Gegebenheiten in den Kitas, Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und dem Oberstufenzentrum. Darüber hinaus werden die kurz- und mittelfristigen Anforderungen für ein inklusives Bildungssystem aufgeführt, die teilweise als „Übergangschritte“ bis zur Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems anzusehen sind.

 

Die aufgeführten kurz-, mittel- und langfristigen Anforderungen verstehen sich dabei als Handlungsrahmen, Hilfestellung und Anregung für alle Akteure, welche für die Ausgestaltung der Bildung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verantwortlich sind. Darüber hinaus dient das Konzept auch als Grundlage für die Arbeit der Verwaltung. „Ziel ist, dass in OSL eines Tages jeder ohne Ausgrenzung leben und lernen kann. Inklusion und insbesondere inklusive Bildung sind langfristig angelegte Prozesse, die nicht von heute auf morgen gelingen können und auch von weiteren Entwicklungen, beispielsweise auf Bundes- und Landesebene, abhängen. Wichtig ist, dass das Thema noch stärker Beachtung findet“, erklärt Delia Schäfer.

 

Im  vierten Teil des Inklusionskonzeptes sind die Maßnahmepläne des Landkreises wiedergegeben, die der Landkreis, unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten, eigenverantwortlich umsetzen will.

Im nächsten Schritt soll das Konzept daher der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und in Gesprächsrunden allen Beteiligten vorgestellt werden. Die Kreisverwaltung wird an der Umsetzung der festgelegten Maßnahmen arbeiten und somit weitere Schritte in Richtung inklusives Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gehen.

[„Schritte auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“]

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Einladung: Antragsprogramm Profil Inet/KULAP - Anträge für 2016

(09.11.2015)

Einladung zur Informationsveranstaltung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Ministerium für  ländliche Entwicklung, Umweltschutz und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) stellt das Programm für die gesamte Antragstellung zur EU – Agrarförderung ab November 2015 auf eine geobasierte Grundlage. Damit ändert sich das Antragsprogramm Profil Inet.

Es können wieder KULAP - Anträge für 2016 gestellt werden. Informationsveranstaltungen dazu finden

 

am Mittwoch, den 18.11.2015   in der Bauernküche der Landboden Agrar GmbH Bronkow, in Bronkow, Dorfstr. 32 statt.

 

Es besteht für Sie die Möglichkeit, an der Veranstaltung vormittags um 10:00 Uhr oder nachmittags um 15:00 Uhr teilzunehmen.

 

Themen:           Geobasierte Antragstellung

KULAP- Antrag 2016 und Verfahren der Antragstellung

                        Sonstiges                                 

 

Im Kreishaus Calau finden in der Woche vom 23.11. bis zum 27.11.2015 wieder PC Schulungen statt. Bei Bedarf können Sie sich dazu bis zum 18.11.2015 verbindlich anmelden.

 

Da im Antragszeitraum parallel die Zahlungsansprüche neu zugeteilt und die Beihilfen 2015 berechnet werden, kann die individuelle Unterstützung zur Antragstellung im Sachgebiet nur noch in wenigen Einzelfällen angeboten werden. Über weitere Möglichkeiten der Hilfe bei der Antragstellung wird in der Beratung informiert.

 

Nähere Informationen zur KULAP-Förderrichtlinie sind auch auf der Internetseite des MLUL nachzulesen. Den entsprechenden Link finden Sie auf der Seite des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (www.osl-online.de) unter dem Menüpunkt Bürgerportal von A-Z / Landwirtschaft und ländlicher Raum.

 

Anträge können bis zum 15.12.2015 beim Amt für Verbraucherschutz, Ordnung und Landwirtschaft, Sachgebiet Landwirtschaft eingereicht werden.

 

Beachten Sie unsere neue Fax – Nummer 03541 870 5610.

Diese gilt an sofort. Unter der vorherigen Fax-Nummer ist das Sachgebiet nicht mehr erreichbar!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Im Auftrag

gez. Hertam

Sachgebietsleiterin

 

Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt. Es wird nicht unterschrieben und ist ohne Unterschrift wirksam.

Bäume, Sträucher und Co.:

(08.11.2015)
Untere Naturschutzbehörde OSL informiert in neuem Faltblatt zum Gehölzschutz

 

Bäume, Sträucher und Hecken verschönern nicht nur das Umfeld, sondern haben auch eine hohe Bedeutung als Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten, für das Klima und die Luft. Eigentümer oder Nutzungsberechtigte von Flächen mit Bäumen oder andern Gehölzen außerhalb des Waldes haben daher eine besondere Verantwortung auch für die Allgemeinheit. In dem 12-seitigen Faltblatt „Gehölzschutz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ liefert die untere Naturschutzbehörde (uNB) der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz eine Orientierungshilfe zum richtigen Umgang mit Groß- oder Kleingehölzen. Das Faltblatt gibt eine Übersicht zu den unterschiedlichen Schutzkategorien, Naturdenkmalen, Alleen, Streuobst oder dem Gehölzschutz durch Verordnung des Landkreises bzw. durch Satzung einiger Gemeinden im Landkreis.  Zudem werden auch Problemstellungen und Konflikte aufgezeigt, die leider noch nicht überwunden sind und teilweise auch geahndet werden müssen. Neben weiteren wichtigen Aspekten sind abschließend auch die Ansprechpartner der uNB dargestellt.

Unter www.osl-online.de steht das Dokument, welches als kompakte Übersicht rund um die Belange des Gehölschutzes informieren, auch sensibilisieren möchte ab sofort als Download zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten diese Informationen zudem auch an den Standorten des LK OSL in Senftenberg und Calau oder in den Städten, Gemeinden und Ämtern im Landkreis.

Das Faltblatt zum Gehölzschutz sollen künftig auch weitere Informationsthemen der uNB ergänzen.

[Orientierungshilfe für den Umgang mit geschützten Gehölzen]

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Treffen der Sachgebiete "Organisation" der Personalämter

(05.11.2015)

Seit nunmehr 10 Jahren treffen sich die in der Regel den Personalämtern der Verwaltung zugehörigen Sachgebiete "Organisation" der Landkreise des Landes Brandenburg regelmäßig, um sich zu konkreten Themen auszutauschen. Initiiert wurden diese Treffen durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Das erste Treffen fand am 11. Mai 2005 in Senftenberg statt. In der Zwischenzeit war jeder Landkreis im Land Brandenburg mindestens einmal Ausrichter des Organisatorentages.

 

Das diesjährige 18. Treffen fand am 4. November 2015 wieder in Senftenberg im historischen Saal des Museums unseres Landkreises Oberspreewald-Lausitz statt. Die Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernahm Landrat Siegurd Heinze. Im Anschluss stand eine spannende Führung durch die Einrichtung auf dem Programm.

 

Neben dem persönlichen Austausch ist es gelungen, eine elektronische Plattform für den digitalen Austausch aller Mitarbeiter des Bereichs Organisation in den Landkreises des Landes Brandenburg zu schaffen und zu erhalten.

 

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Im Zeichen der Wirtschaft: ZAB Brandenburg besuchte den OSL-Kreis

(05.11.2015)

Am Donnerstag (5. November 2015) besuchten der Geschäftsführer der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Dr. Steffen Kammradt, sowie weitere Vertreter der Agentur des Sitzes in Cottbus den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Damit folgten sie erneut einer Einladung der Kreisverwaltung, sich vor Ort ein Bild von der Entwicklung der Wirtschaft zu machen und verschiedene Unternehmen kennenzulernen.

 

Neben Landrat Siegurd Heinze und Bärbel Weihmann von der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung OSL nahmen auch die jeweiligen Vertreter der Kommunen -Carsten Henkel von der Stadt Senftenberg, Schwarzheides Bürgermeister Christoph Schmidt und der Bürgermeister von Vetschau, Bengt Kanzler – an den jeweiligen Terminen teil.

 

Auf dem Plan standen Besuche in den Unternehmen Clever Etiketten GmbH Hosena, SDC Materials GmbH Schwarzheide auf dem Gelände der BASF Schwarzheide GmbH und in der Porcelaingres GmbH Vetschau. Empfangen wurden sie vor Ort von den jeweiligen Geschäftsführern bzw. Standortleitern. In Schwarzheide wurden die Vertreter zusätzlich durch den zweiten Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH, Dr. Colin von Ettingshausen und den Leiter der Standortentwicklung, Dr. Peter Otto, begrüßt und begleitet.

 

„Die Lausitz ist eine starke und innovative Industrieregion mit überregionaler Ausstrahlung. Diese positive Entwicklung möchten wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern unterstützen. Deshalb ist der enge Kontakt zu Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Forschungsinstitutionen für uns sehr wichtig. Die heutigen Unternehmensbesuche bieten die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wie wir künftig am besten unterstützen können. Das ist effektive Bestandspflege“, äußerte sich ZAB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt im Anschluss an die Besuche.

 

Auch im kommenden Jahr soll die Tradition der Wirtschafts-Besuche der ZAB in OSL fortgesetzt werden. Bis es soweit ist, stehen jedoch zunächst die traditionellen Herbstbesuche des Landrats an. Diese beginnen am Freitag, den 6. November 2015. Zu Gast ist Heinze dabei in insgesamt elf Unternehmen der Region.

 

 

 

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Wirtschafts-Unternehmen öffnen ihre Türen für Herbst-Besuche des Landrats

(30.10.2015)

Kleine und mittelständische Unternehmen bilden bekanntlich das Rückgrat der Wirtschaft. Um die Angebotsvielfalt im Landkreis kennen zu lernen, insbesondere aber auch, um sich über die aktuelle Auftragslage sowie relevante Entwicklungen im Hinblick auf Investitionen und Förderung, Lehrstellenbesetzung und weitere Themen zu informieren,  besucht OSL-Landrat Siegurd Heinze in jedem Herbst Unternehmen der Region, die für gewöhnlich wenig im Licht der Öffentlichkeit stehen.

 

Empfangen wird er dabei von den jeweiligen Geschäftsführern, den Werks- bzw. Betriebsstätten-Leitern. Begleitet wird Siegurd Heinze von Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung und dem jeweiligen Amtsdirektor oder Bürgermeister der entsprechenden Kommune. Neben den Gesprächsrunden stehen jeweils auch Rundgänge durch die Betriebe auf dem Programm.

 

Elf Termine nimmt Heinze in den kommenden Wochen wahr. Den Auftakt bilden am Freitag, den 6. November 2015, das Großräschener Unternehmen „Altrad plettac Production GmbH“ und die „K2 Automation GmbH“ in Altdöbern. Der letzte Besuch führt den Verwaltungschef am 9. Dezember zur „Galatea GmbH“ nach Lauchhammer.

 

Arbeitsbesuche: Zu Gast in OSL

(30.10.2015)

Zwei Termine unter der Überschrift „Arbeitsbesuch“ finden sich in den kommenden Tagen im Kalender von OSL-Landrat Siegurd Heinze wieder:

 

Am Donnerstag, den 5. November 2015, besuchen Dr. Steffen Kammradt, Geschäftsführer der ZAB sowie weitere Vertreter der Agentur den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Gegenstand bilden wie im vergangenen Jahr Termine in verschiedenen in der Region verankerten Unternehmen. Gemeinsam mit Bärbel Weihmann von der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung und den Bürgermeistern der Kommunen stehen zwischen 9 und 16.30 Uhr Besuche in den Unternehmen Clever Etiketten GmbH Hosena, SDC Materials GmbH Schwarzheide und Porcelaingres GmbH Vetschau auf dem Plan.

 

Am Mittwoch, den 11. November 2015, empfängt Landrat Heinze den brandenburgischen Minister für Bildung, Jugend und Sport, Günter Baaske. Vorgesehen sind unter anderem Besuche der Grundschule Paul Noack in Schipkau, der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule in Senftenberg und der Kindertagesstätte Kleeblatt in Schwarzheide. Themen der internen Auftakt-Gesprächsrunde bilden unter anderem die aktuelle Situation bei der Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und Asylbewerbern im Landkreis und das Thema Inklusion im Bereich Bildung. Beginn des Besuchs ist 10 Uhr, voraussichtliches Ende 16 Uhr.

"Großeinsatz": 250 Kameraden stellen sich Feuer auf dem Gelände des FKTZ

(27.10.2015)

... aber kein Grund zur Sorge, denn: Bei dem vermeintlichen Einsatz handelt es sich um eine umfangreiche Übung, die lange geplant und vorbereitet war.

 

Insgesamt knapp 250 Feuerwehrmänner aus dem gesamten Kreisgebiet probten von Donnerstag bis Sonntag (22 bis 25. Oktober 2015) in einer auf dem Außengelände des Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrums (FKTZ) des Landkreises in Großräschen aufgestellten Brandsimulationsanlage das Verhalten im Ernstfall. In Gruppen von zwei bis drei Personen begaben sich die Kameraden in voller Ausrüstung für jeweils 15 bis 20 Minuten in den Container, in dem verschiedene Extremsituationen unter realen Bedingungen simuliert werden können. Eine wahrlich schweißtreibende Angelegenheit, die zudem einiges an Können und Konzentration abfordert. Neben der praktischen Übung stand zudem auch Theorieunterricht auf dem Programm. 

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25 Jahre Naturschutz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

(27.10.2015)
Kreisverwaltung dankt ehrenamtlichen Helfern mit Fachtagung

 

Neben dem behördlichen Agieren braucht es auch einiges an ehrenamtlichen Engagement, um Natur und Landschaft erfolgreich und nachhaltig zu schützen. Diesen Einsatz weiß auch die untere Naturschutzbehörde (uNB) der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz zu schätzen: Das 25-jährige Wirken des behördlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun zum Anlass, um sich mit einer Fachtagung für die uneigennützige und oft jahrelange Unterstützung zu bedanken.

 

Zahlreiche ehrenamtlich tätige Frauen und Männer, darunter auch Vertreter aus dem Nachbarlandkreis Elbe-Elster, folgten am Samstag (24. Oktober) der Einladung der Verwaltung in den Kurmärker-Saal in Großräschen. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der uNB selbst waren auch OSL-Landrat Siegurd Heinze sowie Vertreter von Landesbehörden, der BTU Cottbus-Senftenberg, der Naturschutzverbände, Naturschutzbeiräte und weitere Akteure anwesend.

 

Einen Höhepunkt der Tagung bildete der Vortrag des langjährigen Leiters des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und jetzigen Präsidenten des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung, Prof. Matthias Freude, der zur Bedeutung des Naturschutzes in den Landkreisen ausführte. Interessiert verfolgt wurde auch der Vortrag zur Veränderung des Naturschutzrechts in den letzten 25 Jahren von Prof. Hans Walter Louis, Mitglied des Naturschutzbeirates bei der obersten Naturschutzbehörde. Weitere Themen umfassten die Defizite im Freiraumverbund sowie Maßnahmenvorschläge am Beispiel der Autobahnen A13 und A15 sowie das Universitäts-Forschungsprojekt „Aufwerten – Eine Alternative für fehlende Strukturen bei der Landnutzung?“ der BTU Cottbus-Senftenberg.

 

Auch Ausführungen seitens der Ehrenamtlichen standen auf dem Programm: So berichtete unter anderem der Kittlitzer Bernd Elsner, Vorsitzender des Naturschutzbeirates OSL, über die Aufgaben und Perspektiven des ehrenamtlichen Naturschutzes. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Überreichung der Bestellungsurkunden an die ehrenamtlichen Naturschutzhelferinnen und -Helfer für die neue Wirkungsperiode, die rein formell 2016 beginnt. Hierfür konnten, trotz zunehmender Nachwuchsprobleme, erneut über 50 Personen berufen werden.

 

Die Moderation der knapp siebenstündigen Tagung übernahm Bernd König, Leiter des Amtes für Umwelt und Bauaufsicht OSL, zu dem auch die uNB zählt. Neben den Fachvorträgen und Diskussionsrunden von und mit renommierten Vertretern von Kreis- und Landesebene hatten Ferry Richter, Sachgebietsleiter der uNB, und sein Team einen weiteren Höhepunkt vorbereitet: So sollen zukünftig ein Mal im Jahr besonders engagierte Personen für herausragende Lebensleistungen im Bereich des ehrenamtlichen Naturschutzes durch den Landkreis als „Ehrenbeirat“ ausgezeichnet werden. Landrat Siegurd Heinze machte am Samstag den Auftakt und würdigte Reiner Sowa aus Senftenberg und Siegfried Berndt aus Calau.

 

Das Ehrenamt bildet eine wichtige Voraussetzung für gelungenen und nachhaltigen Natur- und Landschaftsschutz. Die fachliche Kompetenz, die Sie mit Ihrer Tätigkeit einbringen, fließt direkt in die Entscheidungen des behördlichen Naturschutzes ein und unterstützt uns als Behörde in unserem Ziel, Fehlentwicklungen zu Lasten der Natur frühzeitig und zielgerichtet entgegen zu wirken. So leisten Sie einen Beitrag von unschätzbarem Wert für die gelungene Entwicklung der Natur und Landschaft im Landkreis und gehen darüber hinaus als Ehrenamtsträger mit gutem Beispiel für andere voran. Für Ihre jahrelange und gewinnbringende Arbeit möchte ich mich bei Ihnen, auch und insbesondere im Namen der unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung, herzlich bedanken“, wandte sich Heinze in seiner Laudatio anerkennend auch an die weiteren Anwesenden. 

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A U F R U F ! zur Haus- und Straßensammlung 2015 Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

(27.10.2015)
A U F R U F !
 
zur Haus- und Straßensammlung 2015
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Landesverband Brandenburg
November 2015
 
Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,
 
dank Ihrer Spenden konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in diesem Jahr wieder seiner Arbeit, den Schicksalsklärungen, dem Bau und der Pflege von Kriegsgräberstätten und Umbettungen im In- und Ausland sowie einer vielschichtigen Versöhnungsarbeit zwischen den Völkern Europas, nachgehen. Diese Arbeiten sind über 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges noch nicht abgeschlossen. Der Volksbund in Brandenburg lud im April 2015 auf den Waldfriedhof Halbe, um den Toten
des letzten Weltkrieges zu gedenken. Der deutsche Außenminister, Frank-Walter Steinmeier, fasste die Notwendigkeit unserer Arbeit in seiner bewegenden Rede zusammen: „… Auch heute betten wir dank Ihnen Kriegstote ein, hier auf dem Waldfriedhof in Halbe. Hier in der Stille. Wir geben diese Toten der Stille der Gräber anheim. Aber es ist keine Stille des Vergessens. Sondern alle, die wir hier versammelt sind – Alt und Jung, Zeitzeugen und Nachgeborene, Deutsche und Nicht-Deutsche – hören auf die Stille. Eine Stille, die uns mahnt. Eine Stille, in der wir neue Kraft schöpfen für die Friedensarbeit, die niemals erledigt ist.“
 
Der Volksbund ist heute in Brandenburg der Ausdruck eines Engagements für ein friedliches Gedenken, ein gemeinsames Erinnern und eine Bildung, welche beides in die Zukunft trägt. Darin verbirgt sich die Hoffnung und Forderung:
 

Nie wieder Krieg!

 

Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

um das humanitäre Werk des Volksbundes bei uns und in der Welt auch 2016 fortsetzen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe. Wir bitten Sie, unserem Aufruf zu folgen. Mit Ihren Spenden tragen auch Sie dazu bei, dass Krieg, Rechtswillkür und politischer Extremismus in unserem Land keine Chance erhalten.

 

Gunter Fritsch, Präsident des Landtages Brandenburg a.D., Landesvorsitzender

 

Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Schirmherr

[Download]

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Stolz auf „unsere“ Dörfer – Dörrwalde und Guteborn Sieger aus dem 9. Kreiswettbewerb / Gesamtsieg auf Landesebene geht nach Sauen

(26.10.2015)

Dörrwalde und Guteborn lauteten die Namen der Gemeinden, welche in OSL im letzten Jahr als Sieger aus dem 9. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hervorgegangen sind. Insgesamt Elf Mitstreiter hatten sie 2014 erfolgreich hinter sich gelassen. Beim nunmehrigen landesweiten Vergleich mit den anderen platzierten 93 (!) Dörfern im Land Brandenburg reichte es am Ende leider nicht zum Gesamtsieg. Die Kreisverwaltung gratuliert dennoch für die erfolgreiche Teilnahme, bedankt sich für das erbrachte Engagement und drückt weiter auch für die nächsten Wettbewerbe die Daumen.

 

Hier die Mitteilung des MLUL zur Auszeichnungsveranstaltung in Pretschen (LDS):

 

Unser Dorf hat Zukunft“ 2015 - Sauen ist Landessieger des 9. Landeswettbewerbs

 

Sauen ist Sieger im 9. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2015 und wird gemeinsam mit Straupitz, dem Zweitplatzierten, im nächsten Jahr die brandenburgischen Dörfer im Wettbewerb auf Bundesebene vertreten. Das kleinste Dorf unter den 20 Mitbewerbern auf Landesebene hat sich letztendlich durchgesetzt. Die Auszeichnung fand am 16. Oktober in Pretschen (LDS) statt, dem Landessieger 2012. Wieder konnten Preisgelder für den Landessieger (10.000 Euro), für den zweiten Platz (5.000 Euro) und für den dritten Platz (3.000 Euro) bereitgestellt werden.

Die größte Bürgerbewegung Deutschlands bewegt in der Bundesrepublik seit 55 Jahren die Menschen auf dem Land. Seit nunmehr 25 Jahren sind auch die Brandenburger dabei. Dieses Mal stellten sich 93 Dörfer dem Wettstreit, in allen neun Wettbewerben konkurrierten insgesamt 1.318 Dörfer untereinander um den Titel „Landessieger“. Es ging hierbei nicht nur um die schönsten Dörfer – sondern auch der Aspekt des ehrenamtlichen Engagements, die sozialen und kulturellen Aktivitäten und die Herausarbeitung einer Zukunftsperspektive waren wichtige Entscheidungskriterien. „Unser Dorf hat Zukunft“ – das heißt, die Heimat gestalten. Dies geschieht in Brandenburg mit Engagement, viel Kreativität und großem Detailwissen für das Dorf. (PM: MLUL).

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„ABC“- Einsatz in Lauchhammer: Praktikantin der Kreisverwaltung berichtet über Übung bei der Entsorgungszentrum GmbH Lauchhammer

(16.10.2015)

Am Samstag (10. Oktober 2015) probte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lauchhammer gemeinsam mit der Gefahrstoffeinheit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Entsorgungszentrum Lauchhammer den ABC-Ernstfall. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich der Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Gefahren einschließlich ABC-Waffen. Von der Übung berichtet Stephanie Scholz, ehemalige Praktikantin im Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung, die während ihres Einsatzes selbst tatkräftig an der Organisation der Übung durch den Fachbereich mitgewirkt hatte:

 

„Während der Übung in Lauchhammer sollten neben der gemeinsamen Zusammenarbeit insbesondere auch das Ausrüsten und Arbeiten mit dem Chemikalienschutzanzug sowie die abschließende Dekontamination von Einsatzkräften trainiert werden. Ausgangslage für die Übung war ein leckgeschlagener Gefahrgutbehälter, welcher eine gefährliche Flüssigkeit beinhaltete. Die anrückenden Kräfte aus Lauchhammer, Kostebrau und Grünewalde sahen sich vor Ort mit der Aufgabe konfrontiert, den Behälter auf Austrittsstellen hin zu überprüfen, abzudichten und den gefährlichen Stoff abzupumpen. Dies alles erfolgte zur Sicherheit der Einsatzkräfte unter Einhalten eines entsprechenden Abstandes beziehungsweise unter Anlegen entsprechender Schutzkleidung, wie etwa Chemikalien-Schutzanzügen.

 

Das Vorgehen der Einsatzkräfte folgt stets einem festen Schema, das als „GAMS“ bekannt ist. Die jeweiligen Buchstaben stehen dabei für die aufeinander folgenden Schritte Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung durchführen und Spezialkräfte anfordern. Entsprechend dieser Vorgabe wurde auch der ABC-Übungseinsatz durchgeführt.

 

Direkt nach dem Erkennen des Gefahrgutaustrittes wurde der Gefahrenbereich festgelegt, damit weder Zivilpersonen noch Einsatzkräfte in den Wirkungsbereich eines vermeintlichen Gefahrstoffes gelangen und dadurch versehentlich Schaden erlangen. Nach dem Absperren wurde die Einsatzstelle näher erkundet. Dabei wurde erkannt, dass das Hinzuziehen von Spezialkräften notwendig ist. Die Anforderung von Spezialkräften bezog sich in diesem Übungsszenario auf die Gefahrstoffeinheit des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, die unter anderem mit einem Gerätewagen-Gefahrgut, einem Gerätewagen-Dekontamination sowie einem Erkunder ausgestattet ist.

 

Für die Ersteinsatzkräfte war nach kurzer Zeit die sogenannte „Dekon-Strecke“ zur Säuberung aufgebaut. Nach dem Anlegen der Chemikalienschutzanzüge konnten weitere Trupps mit Hilfe der UN-Stoffnummer den Gefahrstoff ermitteln. Nach der Feststellung der vermeintlich gefährlichen Flüssigkeit wurde der leckgeschlagene Behälter abgedichtet und ein Fass mit leichtentzündlicher Flüssigkeit in ein Bergefass umgelagert. Somit konnte ein weiterer Gefahrstoffaustritt verhindert werden.

 

Nach erfolgreicher Arbeit und Dekontamination wurde die Übung beendet. Zum Abschluss des knapp 7-stündigen Einsatzes freuten sich die Einsatzkräfte über einen Imbiss und Getränke. Geplant und ausgewertet wurde die Übungslage durch den Bereich Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung OSL. Der Einsatzleiter sowie der Leiter der Gefahrstoffeinheit bedankten sich zum Abschluss des Nachmittags bei der Entsorgungszentrum GmbH Lauchhammer für die gute Zusammenarbeit sowie bei den Übungsteilnehmern für die gezeigte Einsatzbereitschaft.“

 

(Stephanie Scholz, Praktikantin SG Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz).

 

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Glückwünsche zum 65. Geburtstag

(16.10.2015)

 Viele Glückwünsche nahm Dr. Bernd Frosch, Verbandsvorsteher des Abfallentsorgungsverbandes „Schwarze Elster“, am Donnerstag, 15. Oktober, zu seinem 65. Geburtstag in Empfang. Zu den Gratulanten zählten auch die Landräte der Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Elbe Elster, Siegurd Heinze (li.) und Christian Heinrich-Jaschinski (re.), die dem Jubilar persönlich aufs Herzlichste gratulierten und ihm Gesundheit und Kraft für die Zukunft und neuen Projekten wünschten. Seit 2006 leitet Dr. Bernd Frosch die Geschicke als Verbandsvorsteher beim AEV und wird altersbedingt am 29. Februar 2016 in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen. 

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Spreewaldweihnacht, Micky Maus und Lichterglanz im Schloss - das Winterprogramm der Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist da

(09.10.2015)

(mosl). In der Weihnachtszeit haben die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wieder ein ganz besonderes Angebotspaket für Museumsentdecker geschnürt. Das ganze Winterprogramm mit großen und kleinen Veranstaltungen vom Weihnachtsmarkt bis zur Kinderbuchlesung stellt jetzt das neue Winterprogrammheft vor, das ab sofort in den Museen und an touristischen Informationspunkten erhältlich ist. Gern sendet das Museum das Programmheft auch per Post zu, dafür reicht eine E-Mail an jenny-linke@museum-osl.de oder ein Anruf unter 03573-2628. Natürlich sind alle Informationen auch online unter www.museums-entdecker.de zu finden.

 

Höhepunkte aus dem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm:

 

„Zwei Märkte, eine Kahnfahrt“ ist das Motto der „Spreewaldweihnacht“, bei der traditionelle Weihnachtsbräuche der Region stimmungsvoll präsentiert werden. Dabei ist schon die Anreise in Deutschland einmalig: mit dem traditionellen Spreewaldkahn geht es über die winterlichen Fließe. Holz hacken, Körbe flechten, Messer schleifen oder das weihnachtliche Schmücken der Häuser - im Freilandmuseum Lehde erleben Sie dann die Weihnachtsvorbereitungen wie vor 100 Jahren. Im Jahr 2015 findet die Spreewaldweihnacht erstmals an zwei Wochenenden statt: am 28. und 29. November sowie am 05. und 06. Dezember. Der festliche Schmuck von über 50 Weihnachtsbäumen bringt in der Adventszeit die Senftenberger Schloss- und Festungsanlage zum Strahlen und am 3. Adventssonntag, dem 13.12. laden Frau Holle, Hänsel, Gretel und die Knusperhexe große und kleine Fans zauberhafter Geschichten wieder zum Märchenhaften Weihnachtsmarkt ein.

 

Auch das Ausstellungsprogramm der Museen im Landkreis OSL bietet im Winter einige Höhepunkte: Mit Carl Lohse ehrt die Kunstsammlung Lausitz einen der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus.  Zwischen Sandmann und Micky Maus geht die Sonderausstellung im Senftenberger Schloss 25 Jahre nach dem Mauerfall deutsch-deutschen Spielzeugwelten auf die Spur und das Lübbenauer Spreewald-Museum lädt dazu ein, in das „Goldene Zeitalter“ der Spreewald-Malerei einzutauchen.

 

 

 

Pressekontakt: Jenny Linke, Tel: 03573-2628.

 

 

[Das Winterprogramm des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.]

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Herzlich Willkommen im Studium!

(08.10.2015)
Neben BTU-Präsident Prof. Dr. Jörg Steinbach und weiteren begrüßte auch der Landkreis OSL die neuen Studierenden

 

 

Am Montag, den 5. Oktober 2015, startete die BTU Cottbus–Senftenberg in das neue Studienjahr. Während der Immatrikulationsfeier, die um 16 Uhr im Audimax auf dem Zentralcampus begann, wurden Studienanfängerinnen und –anfänger stellvertretend für jeden Studiengang durch den neuen Präsidenten der Universität Prof. Dr. Jörg Steinbach begrüßt. Außerdem hießen Vertreterinnen und Vertreter der Städte Cottbus und Senftenberg, des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und des Studierendenrates die neuen Studierenden willkommen. Zum ersten Mal wurde die Veranstaltung von einer Studentin des Umweltingenieurwesens, Anna Oprei, moderiert.

 

Zu den diesjährigen Erstsemesterzahlen für das Wintersemester 2015/16 sagt BTU Präsident Prof. Dr. Jörg Steinbach: „Unser interner Immatrikulationsprozess läuft derzeit noch. Wir rechnen, dass wir mit den ausstehenden Einschreibungen bis Ende Oktober auf rund 2000 Erstsemester kommen werden. Da bundesweit die Zahl der Studienberechtigten sinkt, vermuten wir auch für die BTU Cottbus–Senftenberg einen leichten Rückgang. Die amtliche Erstsemesterzahl lag im Wintersemester 2014/15 bei 2311 Studierenden. Diese Zahl ist im Zusammenhang mit einer insgesamt abnehmenden Bewerberlage sowie dem demografischen Wandel in der Region realistischer Weise nicht mehr zu erreichen. Im heute vorgestellten Hochschulentwicklungsplan gehen wir von einer Zielzahl von insgesamt 8200 ausfinanzierten Studienplätzen in den nächsten Jahren aus.“

 

Die Feierlichkeiten bilden gleichzeitig den Rahmen für die Verleihung des DAAD-Preises. In Anwesenheit der Stifter werden zudem die insgesamt 23 Deutschlandstipendien an Studierende mit hervorragenden Leistungen überreicht. Ausgestattet sind die Stipendien jeweils mit monatlich 300 Euro, finanziert jeweils  zur Hälfte vom Bund und von Unternehmen oder Einrichtungen der Region.

 

Der diesjährige, 21. DAAD-Preis geht an den Studenten Anayo Azubike Ezeamama aus Nigeria für seine sehr guten akademischen Leistungen und sein herausragendes interkulturelles Engagement. Anayo Azubike Ezeamama kam 2009 für sein Masterstudium im internationalen Studiengang Environmental and Resource Management an die BTU. Seit 2013 promoviert er im Fachgebiet  Zivil- und Öffentliches Recht mit Bezügen zum Umwelt- und Europarecht. Fachgebietsinhaber Prof. Dr. iur. Eike Albrecht sagt zum diesjährigen Preisträger, den er selbst vorgeschlagen hat: „Anayo Azubike Ezeamama ist ein sehr aktiver Student, der durch seine zahlreichen Tätigkeiten unser Fachgebiet wissenschaftlich als auch sozial in herausragendem Maße bereichert.“

 

(Quelle: Presseinformation 84/2015 der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg
Cottbus, 05.10.2015 und Landkreis)

 

 

Foto: Auch der Landkreis begrüßte die neuen Studierenden: Helga Schüler stellte in diesem Rahmen die Vorzüge des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit zahlreichen attraktiven Angeboten für die Studierenden und insbesondere auch die Stadt Senftenberg vor (Foto: BTU Cottbus-Senftenberg).

 

 

 

Foto zu Meldung: Herzlich Willkommen im Studium!

„Hilfsmittel- Fluch oder Segen“ - Woche der Gesundheit und Pflege in OSL

(07.10.2015)
Erneut zahlreiche Angebote in den Kommunen/ Flyer hier einsehbar

 

„Hilfsmittel – Fluch oder Segen“: Unter diesem Motto startet am 19. Oktober 2015 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die diesjährige Woche der Gesundheit und Pflege.

Im Mittelpunkt stehen kleine und große Alltagshelfer, mit ihnen einhergehende Erleichterungen - aber auch Herausforderungen. Eröffnet wird die in dieser Form brandenburgweit einmalige Aktionswoche traditionell durch OSL-Landrat Siegurd Heinze. Das komplette Programm liegt vielerorts zur Mitnahme aus und steht ab sofort weiter unten zum Download bereit.

 

Bereits zum fünften Mal organisiert der Landkreis Oberspreewald-Lausitz gemeinsam mit dem Kreisseniorenrat und dem Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund OSL e.V. (GPGV OSL e.V.) die Aktionswoche, die sich sowohl an ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige als auch an generell an Gesundheitsthemen oder Pflegeberufen interessierte Personen richtet. Erneut beteiligen sich zahlreiche soziale Einrichtungen, Dienste und Kommunen im gesamten Kreisgebiet. Das umfangreiche Angebot reicht über Vorträge, Informationsveranstaltungen und Beratungen bis hin zu Präsentationen, Buchlesungen, Tagen der offenen Tür und vielem mehr.

 

Auch die Auftaktveranstaltung im großen Sitzungssaal des Landratsamtes, Dubinaweg 1 in Senftenberg, die am 19. Oktober um 10 Uhr stattfindet, steht ganz im Zeichen des diesjährigen Themas. Nach der Eröffnung durch OSL-Landrat Siegurd Heinze werden verschiedene Aspekte rund um den Bereich „Hilfsmittel“ beleuchtet. Vorgetragen werden diese von Referenten der AOK Nordost, des Orthopädie- und Reha-Teams Zimmermann, des Sanitätshauses Peter Dietrich sowie der Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH. Zudem geben die Experten wertvolle Tipps und Hinweise zum Thema und beantworten Fragen. „Was tun, wenn der wichtige Rollstuhl ausgerechnet am Wochenende kaputt geht?“ - Von diesen und ähnlichen Problemen und Erfahrungen berichtet im weiteren Verlauf der Veranstaltung eine Mutter, deren Tochter selbst auf verschiedene Alltagshilfen angewiesen ist. Im Anschluss lädt der GPGV OSL e.V. ab etwa 12:30 Uhr im Flur des angrenzenden Kreissozialamtes (Haus 2) zu einer Reise in die Vergangenheit. In den zurückliegenden Monaten haben die Mitarbeiter dazu aufwendig Bilder und Gegenstände rund um das Thema aus den letzten Jahrzehnten zusammengetragen. Unter dem Titel „Hilfsmittel früher und heute“ können die Ausstellungsstücke anschließend bis zum 25. November 2015 vor Ort besichtigt werden. Durch die Auftaktveranstaltung zur Woche der Pflege und Gesundheit führt Erika Körner, Leiterin des Sozialamtes OSL. „Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, die Auftaktveranstaltung zu besuchen“, heißt es seitens des Kreissozialamtes des Landkreises.

[Flyer zur Woche der Gesundheit und Pflege 2015]

[Health Week - Gesundheitswoche Berlin-Brandenburg]

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Hexe Henriette und Köchin Suppengrün müssen in Senftenberg nochmal die Schulbank drücken

(06.10.2015)
Es gibt noch freie Plätze für das Theaterprogramm im Schloss

 

(mosl). Auch in diesem Herbst hat sich wieder zauberhafter Besuch in der Senftenberger Schloss- und Festungsanlage angekündigt. Hexe Henriette besucht bereits zum fünften Mal die Schlossköchin Eleonore Suppengrün. Zusammen nehmen die beiden Vor- und Grundschulkinder mit auf eine spannende Theater-Entdeckungsreise durch die Geschichte im Schloss. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein spannendes Abendteuer zu erleben. So viel kann schon verraten werden – ihr Verehrer Rumpelstilzchen hat der Hexe einen Liebesbrief ins Schloss geschickt. Aber Henriette kann gar nicht Lesen und Schreiben! Also geht es diesmal auf ins historische Klassenzimmer im Schloss, wo die temperamentvolle Hexe nochmal die Schulbank drücken muss. Die Kinder können ihr dabei sicher helfen!

 

Familien und Kindergruppen können sich noch für die öffentlichen Termine am Montag, 12.10., Mittwoch 14.10. oder Do 15.10. anmelden. Los geht es jeweils um 15 Uhr. Das Programm dauert ca. 1,5 Stunden und ist für Kinder von 5 bis 10 Jahren geeignet. Für das interaktive Theater-Programm zahlen Kinder 4 € und Erwachsene 6 € (inkl. Museumseintritt). Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte direkt bei dem Museumspädagogen Martin Baumgart unter Tel: 03573/2628 oder per E-Mail an martin-baumgart@museum-osl.de an.

 

Pressekontakt: Jenny Linke, Tel: 03573-2628.

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Nachfolger an der Spitze des AEV gewählt

(06.10.2015)
AEV-Verbandsversammlung votierte für Dr. Bernd Dutschmann

 

Dr. Bernd Frosch, der seit 2006 erfolgreich die Geschicke des Abfallentsorgungs-verbandes „Schwarze Elster" (AEV) leitet, geht Ende Februar 2016 in seinen wohl-verdienten Ruhestand. In seine Fußstapfen tritt ab 1. März 2016 Dr. Bernd Dutsch-mann, der im Rahmen der Verbandsversammlung im September 2015 zum neuen Verbandsvorsteher gewählt wurde.

 

Vorausgegangen war ein umfangreiches Auswahlverfahren mit einer deutschlandweiten Ausschreibung der Stelle, bei der es neun Bewerber gab. Vier davon wurden laut dem Vorsitzenden der AEV-Verbandsversammlung, OSL-Landrat Siegurd Heinze, zum Bewer-bungsgespräch eingeladen. Im Ergebnis der Bestenauslese fiel die Wahl eindeutig auf Dr. Bernd Dutschmann, der von den Mitgliedern der Verbandsversammlung öffentlich und einstimmig gewählt wurde.

 

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis und meine neue Aufgabe als Verbandsvorsteher. In den nächsten Jahren warten viele Herausforderungen auf den AEV, wie zum Beispiel die Einführung der Biotonne, die es zu meistern gilt", sagte der 53-jährige promovierte Chemiker kurz nach der Wahl. Der gebürtige Wittichenauer ist bereits seit Juli 2014 als Leiter der MBA in Freienhufen beim AEV tätig und kann auf Erfahrungen aus seiner 20-jährigen Tätigkeit in der privaten Abfallwirtschaft zurückblicken.

 

PRESSEMITTEILUNG:

Abfallentsorgungsverband "Schwarze Elster"

Hüttenstr. 1c, 01979 Lauchhammer

Lauchhammer, 05.10.2015 Tel.: 0 35 74/ 46 77 0

Fax: 0 35 74/ 46 77 201

Internet: www.schwarze-elster.de

 

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Stellungnahme des Kreistages des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Entwurf des Leitbildes für die Verwaltungsstrukturreform 2019

(01.10.2015)

Innenminister Karl-Heinz Schröter und Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski diskutieren derzeit im Rahmen ihres Bürgerdialogs „Brandenburg gestalten!“ mit Kommunalpolitikern und Bürgern im gesamten Land das vorgestellte Leitbild zur geplanten Verwaltungsstrukturreform. Die Veranstaltung für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz fand statt am Mittwoch (30. September) im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, Schipkauer Straße 1, 01987 Schwarzheide.

 

Die Stellungnahme des Kreistages des Landkreises

Oberspreewald-Lausitz zum Entwurf des Leitbildes für die

Verwaltungsstrukturreform 2019, die vor Ort durch die Vorsitzende des Kreistages vorgetragen wurde, kann unter folgendem Link eingesehen werden:

 

Zur Stellungnahme 

 

5. RWK-Ausbildungsmesse in Senftenberg - der Landkreis OSL war dabei!

(01.10.2015)

5. Ausbildungsmesse in Senftenberg

Am 26.09.2015 lud die Wirtschaftsregion Westlausitz zur 5. Ausbildungsmesse in die Niederlausitzhalle Senftenberg ein. Unter dem Motto „Bleib Lausitzer!“ präsentierten etwa 90 Aussteller ihre Ausbildungsberufe in der Zeit von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Die Aussteller kamen u.a. aus den Städten Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide, Senftenberg und Finsterwalde. Unter anderem war auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Stand vertreten. Ausbilderin Frau Neumann und die Auszubildenden des 2. Lehrjahres (Sarah Budnick und Christin Roblick) informierten Besucher und beantworteten Fragen zum Landkreis und zur Ausbildung. In der Eröffnungsrede begrüßte neben verschiedenen Bürgermeistern der Region auch Dezernent Herr Brödno die zahlreichen Interessenten und richtete besondere Grüße vom Landrat Siegurd Heinze aus. Für alle Anwesenden war es eine erfolgreiche Ausbildungsmesse mit vielfältigen Eindrücken in die Berufswelt.

 

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Impfung gegen Virusgrippe 2015/2016

(29.09.2015)

Die Grippe (Influenza) ist eine schwere Infektionskrankheit. Besonders bei älteren Menschen und bei chronisch kranken oder immungeschwächten Patienten kann es im Krankheitsverlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.

 

Grippeviren sind unberechenbar und nicht auszurotten. Verlauf und Intensität einer Grippeepidemie lassen sich nicht vorhersagen. So gab es im vergangenen Jahr eine große Zahl Erkrankter mit zum Teil schweren und langen Verläufen.    

 

Die Impfung gegen Influenza ist aus medizinischer Sicht die wirksamste vorbeugende Maßnahme. 

Die Monate September bis Dezember sind als Zeitraum für die Schutzimpfung gegen Influenza (Virusgrippe) optimal - rechtzeitig bevor die jährliche Grippewelle beginnt.

 

Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?

Bevorzugt impfen lassen sollten sich:

  • alle Personen über 60 Jahre,

  • chronisch Kranke jeden Alters (z. B. Patienten mit Krankheiten der Atmungsorgane,Herz- oder Kreislauferkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder anderen Stoffwechselkrankheiten),

  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen,

  • Schwangere,

  • Personen mit erhöhter Gefährdung (z. B. medizinisches Personal) sowie

  • Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.

     

    Darüber hinaus gilt: Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern vermeidet auch eine Ansteckung anderer!

    Das bedeutet, bis auf wenige Ausnahmen, ist jeder zur Grippeschutzimpfung aufgerufen.

     

    Wer darf nicht geimpft werden?

    Bei schwereren akuten oder fieberhaften (≥ 38,5°C) Erkrankungen sollte die               Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
    Personen mit einer schweren Allergie gegen Hühnereiweiß bzw. einer anderen im Impfstoff enthaltenen Substanz sollen nicht mit den üblichen Impfstoffen geimpft werden. Für diese Personen gibt es einen hühnereiweißfreier Impfstoff, der allerdings nicht im Gesundheitsamt zur Verfügung steht. 

     

    Zusammensetzung des Impfstoffes

    Die Zusammensetzung des Impfstoffes entspricht den aktuellen Empfehlungen der Welt-gesundheitsorganisation (WHO) für die nördliche Hemisphäre und der Europäischen Gemeinschaft. Er besteht aus drei derzeit zirkulierenden Virusvarianten (A/H1N1, A/H3N2 und B).   

     

    Wirkung und Nebenwirkungen

    Nach der Impfung benötigt das Immunsystem zwischen 7 und 14 Tagen,            um einen Impf-schutz aufzubauen.

    Die heute verfügbaren Grippeimpfstoffe sind im Allgemeinen gut verträglich. Zudem kontrolliert das Paul-Ehrlich-Institut jede Impfstoff-Charge und gibt sie erst dann zur Anwendung frei. Influenza-Impfstoffe können selbst keine Virusgrippe auslösen, da es sich um Totimpfstoffe handelt.

    Seit drei Jahren gibt es für Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren einen Impfstoff, der als Spray verabreicht wird und abgeschwächte Viren enthält. Er ist ebenfalls gut verträglich, allerdings auch nicht im Gesundheitsamt Senftenberg verfügbar.

     

    Zu beachten ist weiterhin, dass eine Influenza-Impfung nicht gegen die von anderen Erregern verursachten Erkältungskrankheiten mit grippeähnlichen Symptomen schützen kann.
    Man sollte auch wissen: es gibt keinen Impfstoff, der bei allen Geimpften einen 100 % zuverlässigen Schutz bietet.

     

    Wo kann man sich zusätzlich informieren?

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat aktuelle Informationen zur Grippeschutzimpfung unter www.impfen-info.de veröffentlicht.

    Weitere Antworten auf Fragen zur Grippeschutzimpfung (z. B. Warum wird die saisonale Influenzaimpfung auch für Schwangere empfohlen? oder Was ist bei der Impfung von Personen mit eingeschränktem Immunsystem zu beachten?) und zur Virusgrippe sind unter www.rki.de > Infektionskrankheiten von A-Z > Influenza abrufbar.

     

    Wo kann man sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz impfen lassen?

    Die Grippeschutzimpfung ist eine öffentlich empfohlene Impfung. Sie erfolgt für alle gesetzlich Versicherten kostenlos in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen.

     

     

    Im Gesundheitsamt Senftenberg, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), kann man sich jeden

     

    Dienstag        von      9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr und

    Donnerstag   von      9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr

     

    impfen lassen.

 

Zur Impfung sind der Impfausweis und die Chipkarte mitzubringen.

 

Weitere Auskünfte zur Impfung erhalten Sie unter der Tel.-Nr. 03573 870 4342 oder -45.

 

   

Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Gesundheitsamt, SG Hygiene und Umweltmedizin,

Großenhainer Str. 62, 01968 Senftenberg

 

 

Stand: September 2015

 

 

 

 

 

 

                 

Virusgrippe 2015/2016 - Jetzt impfen lassen!

(29.09.2015)

Impfung

 

 

Die Grippe (Influenza) ist eine schwere Infektionskrankheit. Besonders bei älteren Menschen und bei chronisch kranken oder immungeschwächten Patienten kann es im Krankheitsverlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.

 

Grippeviren sind unberechenbar und nicht auszurotten. Verlauf und Intensität einer Grippeepidemie lassen sich nicht vorhersagen. So gab es im vergangenen Jahr eine große Zahl Erkrankter mit zum Teil schweren und langen Verläufen.    

 

Die Impfung gegen Influenza ist aus medizinischer Sicht die wirksamste vorbeugende Maßnahme. 

Die Monate September bis Dezember sind als Zeitraum für die Schutzimpfung gegen Influenza (Virusgrippe) optimal - rechtzeitig bevor die jährliche Grippewelle beginnt.

 

Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?

Bevorzugt impfen lassen sollten sich:

  • alle Personen über 60 Jahre,

  • chronisch Kranke jeden Alters (z. B. Patienten mit Krankheiten der Atmungsorgane,Herz- oder Kreislauferkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder anderen Stoffwechselkrankheiten),

  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen,

  • Schwangere,

  • Personen mit erhöhter Gefährdung (z. B. medizinisches Personal) sowie

  • Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.

     

    Darüber hinaus gilt: Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern vermeidet auch eine Ansteckung anderer!

    Das bedeutet, bis auf wenige Ausnahmen, ist jeder zur Grippeschutzimpfung aufgerufen.

     

    Wo kann man sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz impfen lassen?

    Die Grippeschutzimpfung ist eine öffentlich empfohlene Impfung. Sie erfolgt für alle gesetzlich Versicherten kostenlos in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen.

     

     

    Auch Im Gesundheitsamt Senftenberg, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), kann man sich jeden

     

    Dienstag        von      9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr und

    Donnerstag   von      9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr

     

    impfen lassen. Zur Impfung sind der Impfausweis und die Chipkarte mitzubringen.

     

    Weitere Auskünfte zur Impfung erhalten Sie im Bereich Gesundheit auf der Homepage des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unter www.osl-online.de.

 

   

               

25 Jahre Deutsche Einheit: Landkreis und Stadt laden am Samstag zur gemeinsamen Feierstunde

(28.09.2015)

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Senftenberg und des Landkreises Oberspreewald Lausitz:

 

Am Samstag, dem 3. Oktober 2015 jährt sich der Tag der Deutschen Wiedervereinigung zum 25. Mal. Die Kreisverwaltung OSL und die Stadt Senftenberg nehmen diesen wichtigen Jahrestag zum Anlass, um in einer gemeinsamen Feierstunde an die historischen Ereignisse der damaligen Zeit zu erinnern und gemeinsam zurück zu blicken. Im Mittelpunkt stehen neben einer einleitenden Begrüßung von Bürgermeister Andreas Fredrich persönliche Ausführungen von OSL-Landrat Siegurd Heinze. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernimmt die Kreismusikschule OSL. Im Anschluss besteht für die Gäste Gelegenheit zu einem Austausch untereinander und einem kleinen Imbiss. Die Veranstaltung findet am 3. Oktober ab 15 Uhr im Bürgerhaus Wendische Kirche, Baderstraße 10, in Senftenberg statt. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen", lassen die Verwaltungschefs in einer gemeinsamen Einladung wissen.

„Willkommen im Süden" – Landkreis OSL zu Gast beim Bürgerfest in Potsdam

(28.09.2015)

65.000 Besucher: Das große Bürgerfest der Landesregierung in Potsdam anlässlich 25 Jahren Deutscher Einheit kam bei Gästen und Ausstellern gleichermaßen gut an. Auch der Landkreis OSL nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort zu präsentieren.

 

Neben umfangreichen Informationen zum Spreewald und Lausitzer Seenland, seinen Kultureinrichtungen, den zahlreichen Freizeitangeboten und vielem mehr hielt der Auftritt von OSL auf dem Alten Markt am Landtag auch einige Überraschungen für die Brandenburgerinnen und Brandenburger bereit:

So konnten die Gäste beispielsweise auf einer Rennsport-Maschine des Lausitzrings „Motorenduft schnuppern" oder im Mini-Strandbereich von Liegestühlen aus gemeinsam mit „Froggi" vom Senftenberger See den Blick zum neuen Landtagsgebäude genießen. Wer wollte, hatte zudem Gelegenheit zu einem Abstecher in eine „echte" Winterlandschaft. Diese hatte die Indoor-Skihalle Snowtropolis am frühen Morgen vor Beginn des Festes aus Schnee entstehen lassen. Während sich die Kinder den gesamten Tag über begeistert im Schneeball- Bauen übten, nutzten etliche Besucher die Gelegenheit, an der Eis-Bar einzukehren. Hier lud Gastronom Rico Lehmann zu leckeren Cocktails, zubereitet mit heimischen Säften der Hosenaer Kelterei GmbH & Co. KG und dem bekannten Senftenberger Likör Scharfes Gelb.

 

Neben dem Café an den IBA-Terrassen in Großräschen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung sowie Vertretern des Lausitzrings war auch „Pit", das Maskottchen des Lausitzer Seenlandes, mit nach Potsdam gereist. Mit seinem fröhlichen Lächeln begrüßte der Rotschopf die Gäste und warb für einen Besuch im Süden des Landes Brandenburg. Mit einer beeindruckenden Modenschau auf der Bühne am Alten Markt trug auch die Spreewälder Modedesignerin Sarah Gwiszcz zur weiteren Bekanntheit von OSL bei.

 

Die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz bedankt sich bei ihren Partnern:

 

Café an den IBA Terrassen Großräschen

Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co

Hosenaer Kelterei GmbH & Co. KG

Lausitz-Laden

Lausitzring Klettwitz

Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH

Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Sarah Gwiszcz, Modedesignerin

Scharfes GELB – Der Likör aus Senftenberg

Snowtropolis Indoor Skihalle

Sparkasse Niederlausitz

Spreewelten Bad Lübbenau

Theater NEUE BÜHNE Senftenberg

Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg

 

…und viele weitere.

Foto zu Meldung: „Willkommen im Süden" – Landkreis OSL zu Gast beim Bürgerfest in Potsdam

Terminankündigung: Innenminister diskutiert in OSL Fragen zur Verwaltungsstrukturreform

(25.09.2015)

Innenminister Karl-Heinz Schröter und Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski diskutieren derzeit im Rahmen ihres Bürgerdialogs „Brandenburg gestalten!“ mit Kommunalpolitikern und Bürgern im gesamten Land das vorgestellte Leitbild zur geplanten Verwaltungsstrukturreform. Die Veranstaltung für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz findet statt am Mittwoch (30. September) ab 17 Uhr im Kulturhaus der BASF Schwarzheide GmbH, Schipkauer Straße 1, 01987 Schwarzheide. Alle Interessierten sind zu diesem Termin herzlich eingeladen, heißt es in der Einladung seitens des Ministeriums.

Landrat und Hauptverwaltungsbeamte kamen zu Gespräch zusammen

(25.09.2015)
Erneut stand auch das Thema „Asyl“ auf der Tagesordnung

 

Das Kommandantenhaus des Kreismuseums Schloss und Festung Senftenberg bildete am Freitag die Kulisse der vierteljährlichen Zusammenkunft von OSL-Landrat Siegurd Heinze und den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Kommunen. Der Verwaltungschef nutzt die regelmäßig stattfindenden Gesprächsrunden, um über aktuell relevante Anlässe zu informieren und sich untereinander über wichtige Themen auszutauschen. Neben weiteren Punkten stand in Senftenberg erneut auch der Bereich Asyl auf der Tagesordnung. Ein außerplanmäßiges Krisen-Treffen anlässlich der bundesweiten Entwicklungen hatte bereits Ende August stattgefunden.

 

Neben einer Begrüßung durch Museumsdirektor Stefan Heinz und einem geführten Rundgang durch das Kreismuseum standen am Freitag auch Vorträge des Vorsitzenden des Kreisverbandes OSL des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bernd Leubner, sowie des Vorsitzenden des Kreisseniorenrates, Dr. Jürgen Störmer, mit auf dem Programm. Auch Ausführungen zur aktuellen Haushaltssituation des Landkreises Oberspreewald-Lausitz waren Gegenstand der Beratung. Das zentrale Thema bildete zum Abschluss dann erneut, wie bereits in den vergangenen Treffen, der aktuelle Stand in Sachen Asyl.

 

Hierbei nutzte Landrat Siegurd Heinze die Gelegenheit, aktuelle Informationen und Ausführungen zur aktuellen Situation hinsichtlich der Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bekannt zu geben. Demnach wurden tagesaktuell 603 Personen in den verschiedenen Wohnformen, verteilt über den gesamten Landkreis, untergebracht. Stelle man dieser Zahl das aktuelle Soll von 1111 aufzunehmenden Personen in 2015 gegenüber, werde schnell deutlich, vor welch enormer Herausforderung die Verwaltung weiterhin stehe. 

 

Bereits in der kurzfristig anberaumten Sondersitzung Ende August hatte das Verwaltungsoberhaupt deutlich gemacht, dass die weitere Bewältigung der Aufgabe nur mit der aktiven Mitarbeit der Kommunen möglich sei und diese aufgefordert, die Kreisverwaltung entsprechend ihrer gesetzlich geregelten Pflicht noch intensiver dabei zu unterstützen. Nur durch die aktive Mitarbeit aller Städte, Ämter und Gemeinden könne die Unterbringung der asylsuchenden Menschen in OSL weiter gewährleistet werden und ließen sich für alle Beteiligten tragbare Lösungen erarbeiten, hieß es. Konkret wurden die Hauptverwaltungsbeamten dazu aufgefordert, zeitnah hilfreiche Vorschläge für die Unterbringung von Asylbewerbern -möglichst in Wohnungen- zu unterbreiten.

 

Dieser Bitte seien die Kommunen mittlerweile nachgekommen. Neben den allgemeinen Ausführungen nutzte Siegurd Heinze daher auch die Gelegenheit, den Kommunen für die erbrachte Mitarbeit und Unterstützung zu danken. Gleichzeitig erinnerte er jedoch auch daran, dass es sich bei der Aufnahme von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern um eine Aufgabe handele, der es sich dauerhaft zu stellen gilt und für deren Bewältigung die Unterstützung der Kommunen auch weiterhin benötigt werde.

 

Die aus den vergangenen Wochen vorliegenden Angebote und Vorschläge werden nunmehr zeitnah auf Eignung geprüft, führte der Verwaltungschef zum weiteren Vorgehen aus. Öffentlich kommuniziert würden die eingereichten Vorschläge, nicht zuletzt aus datenschutzrechtlichen und sicherheitsrelevanten Gründen, jedoch nicht. Neben der laufenden Prüfung der Objekte und Wohnungen seien die Verwaltungs-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber hinaus kreisweit weiter auf der Suche nach möglichen geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten, wobei auch weiterhin gern Angebote von privaten Wohnungsvermietern entgegengenommen und geprüft werden. Gefordert sei man im Übrigen insbesondere auch in personeller Hinsicht: Um verwaltungsintern trotz der enormen Aufgabenzuwächse in durchweg allen betroffenen Bereichen weiter handlungsfähig zu bleiben, stehen daher zeitnah interne Umstrukturierungen bevor. So sollen in den nächsten Wochen in einem neu geschaffenen Amt Zuständigkeiten im Bereich Asyl gebündelt werden. Darüber hinaus werde zusätzliches Personal eingestellt, welches für eine Entlastung der Situation sorgen soll.

 

Das nächste Treffen zwischen Bürgermeistern, Amtsdirektoren und Verwaltungschef findet voraussichtlich im Dezember in Vetschau statt.

 

 

Chinesische Berufsschullehrer erkunden Bildungsgänge

(25.09.2015)

Im Rahmen einer Studienreise besuchte am Mittwoch (23. September 2015) eine 20-köpfige Delegation aus China die Abteilungen 3 und 1 des OSZ Lausitz. Bei den Teilnehmern handelte es sich um Berufsschullehrer der Urumqi Colliery Technical School - einer Fachschule für Bergbauberufe - aus der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas.

 

Für den zweistündigen Aufenthalt in Lauchhammer (Abteilung 3) lag der Fokus im Bereich der Berufsschule und deren Rolle im System der dualen Ausbildung. Am Beispiel der Beschulung im Ausbildungsberuf Aufbereitungsmechaniker in der Fachrichtung Braunkohle präsentierten Fachlehrer die inhaltliche Gestaltung des Lehrplanes, die angewendeten Methoden im Lernfeldunterricht, den Einsatz von Unterrichtsmitteln und die Prüfungsabläufe.

 

In der Abteilung 1 in Schwarzheide galt das Interesse der Gäste besonders dem Bildungsgang Fachschule in der Fachrichtung Maschinentechnik. Auch hier wurde über inhaltliche Fragen der Technikerausbildung, Besonderheiten bei den Prüfungen und die Zusammenarbeit mit Praxispartnern informiert.

 

Während der Präsentationen herrschte eine sehr herzliche, aufgeschlossene Atmosphäre, viele Fragen konnten durch die Fachlehrer des Oberstufenzentrums beantwortet werden. In beiden Abteilungen schloss der Besuch mit einem Rundgang durch die Schule ab, bei dem sich die chinesischen Gäste beeindruckt von der sehr guten Ausstattung zeigten.

 

Auch für die beteiligten Lehrkräfte des OSZ Lausitz war der Besuch der Delegation eine wertvolle Erfahrung, zumal im November diesen Jahres sechs KFZ-Lehrkräfte aus der chinesischen Provinz Jiangsu für drei Wochen zu Gast in der Abteilung 3 in Lauchhammer sein werden. Dazu laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

 

Foto: Die chinesischen Berufsschullehrer folgen sehr aufmerksam den Ausführungen während der Präsentationen (Foto: OSZ Lausitz).

 

Foto zu Meldung: Chinesische Berufsschullehrer erkunden Bildungsgänge

Erster Gesundheitstag „OSL in Balance“

(24.09.2015)

11 Anbieter zeigten am letzten Mittwoch im Kreishaus Calau, wie bereits eine Woche zuvor in Senftenberg, was sie im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden so alles zu bieten haben. Bereits vor dem Gesundheitstag in Calau war das Interesse an den verschiedenen Aktivitäten groß. Mehr als 60 Mitarbeiter/-innen haben sich vorab zu den verschiedenen Kursen, Workshops und Screening-Angeboten angemeldet. Von Entspannungstechniken über Ernährung bis zum Rückentraining war ein breites Spektrum vertreten. Bei einer professionell ausgewerteten Körper- und Herzratenvariabilitätsmessung konnten die Mitarbeiter/-innen zudem mehr über Ihren aktuellen Gesundheitszustand erfahren und sich Tipps vom Experten abholen. Für das leibliche Wohl war an der von den Auszubildenden gestalteten Müsli-, Obst- und Cocktailbar ebenfalls gesorgt. Generell war sehr viel zum Ausprobieren und Mitnehmen dabei. Alles ganz nach dem Motto „OSL in Balance“. Auch Gutscheine und kleine Präsente gab es am Ende des Gesundheitstages zu gewinnen.

Das durchweg positive Feedback zeigt, dass es allen Mitarbeiter/innen, Akteuren und Organisatoren viel Spaß und Lust auf einen 2. Gesundheitstag im nächsten Jahr gemacht hat.

 

Wir danken allen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung der zahlreichen Angebote unterstützt haben:

  • Krankenkassen Barmer GEK und Knappschaft

  • BTU Senftenberg, Prof. Dr. Michel und Kollegen (Cardioscan + Körperanalyse)

  • Rewe Senftenberg + Calau und Getränke Schenker (Müslibar- und Cocktailbar)

  • Sanitätshaus Kröger (Workshops, Venencheck)

  • Sakura Fitness, Vital Fitness und Frank Kaerger (Entspannungs- und Kräftigungskurse)

  • René Kucher (Mobile Massage)

  • Andrea Ostermann, Unfallkasse Brandenburg (Vorträge in Senftenberg)

  • Mathias Hainke, Siemens Betriebskrankenkasse (Vorträge in Calau)

  • Apotheke Senftenberg (Minichecks)

  • Amplifon Senftenberg und Calau (Hörtest)

  • Pflegestützpunkt Senftenberg

 

Besonderer Dank gilt unseren Auszubildenden für die tolle Unterstützung und Vorbereitung an beiden Gesundheitstagen.

Foto zu Meldung: Erster Gesundheitstag „OSL in Balance“

Zähneputzen, Lachen und Singen mit „Kroko“ und „Yellicat“

(24.09.2015)

 

Tag der Zahngesundheit in der Grundschule Annahütte kam bei Kindern gut an

 

Gesund beginnt im Mund“ – unter diesem Motto findet in Deutschland seit mittlerweile 25 Jahren bundesweit der Tag der Zahngesundheit statt. Auch der Jugendzahnärztliche Dienst der Kreisverwaltung OSL beteiligt sich traditionell an diesem Aktionstag, indem er in einer im Bereich Zahnpflege besonders engagierten Schule im Landkreis ein buntes Unterhaltungsprogramm für die Kinder initiiert. Auch in der Grundschule Blauer Planet in Annahütte sagt man Karius und Baktus seit langem dem Kampf an – Zu Recht fiel die Wahl in diesem Jahr somit auf diese Einrichtung. 

 

Knapp 140 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen eins bis sechs nahmen am Donnerstagvormittag gemeinsam mit ihren Lehrerinnen in der Turnhalle ihrer Schule am Unterrichtstag der etwas anderen Art teil. Auch Kinder aus den umliegenden Kitas waren gemeinsam mit ihren Erzieherinnen der Einladung gefolgt und nahmen gespannt auf den Matten und Stühlen Platz. Zur Unterstützung und Ausgestaltung des Vormittags hatten sich Dr. Michael Elstermann und sein Team in diesem Jahr einen ganz besonderen Gast eingeladen: So begrüßte neben Kroko -dem beliebten plüschenen Begleiter des Jugendzahnärztlichen Dienstes- die Berliner Künstlerin „Yellicat“ als lustige singende und tanzende Katze die begeisterten Kinder. Mit ihrem Programm „Alle Zähne lachen blütenweiß“ kam die studierte Musikpädagogin gut an – so sangen, tanzten und lachten alle fleißig mit.

 

Zu gesunden Zähnen gehört auch eine gesunde Ernährung – und so überreichte im Anschluss an das Programm das Team des Jugendzahnärztlichen Dienstes gesunde Obstspieße und Süßigkeiten sowie kleine Präsente an die Kinder. Auf die Sechstklässler wartete darüber hinaus eine weitere Überraschung: So konnten die Mädchen und Jungen im Anschluss an die Mittagspause ihre Zähne färben lassen und im sogenannten „Schwarzlichttheater“ selbst überprüfen, ob sich Beläge angesammelt haben.

 

Der Tag der Zahngesundheit hat sich mittlerweile bundesweit zu einer Tradition entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Verhütung von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen, insbesondere durch Aufklärung und Förderung von Eigenverantwortung. Auch in OSL zielt man darauf ab, die Öffentlichkeit stärker für die Themen Zahn- und Mundgesundheit sowie gesunde Ernährung zu sensibilisieren. So konnten in den vergangenen Jahren im Bereich der Zahngesundheit im frühkindlichen und im Grundschulalter bereits positive Entwicklungen erzielt werden. Im brandenburgweiten Vergleich liege OSL im Hinblick auf die Mundgesundheit seiner Kinder nach wie vor im guten Mittelfeld. „Hier gilt es jedoch weiter anzuknüpfen, um dauerhafte Erfolge zu erzielen und die Volkskrankheit Karies weiter zurückzudrängen“, erklärt Dr. Michael Elstermann.

 

Einmal pro Schuljahr führen er und sein Team unter anderem in allen Kitas und Schulen im Landkreis zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen für alle Kinder bis 16 Jahren durch. Bei Fragen und Problemen können sich Eltern und andere Interessierte auch darüber hinaus telefonisch unter (03573) 870-4381 an den Jugendzahnärztlichen Dienst wenden.

 

In welcher Schule der Tag der Zahngesundheit im kommenden Jahr stattfinden wird, stehe übrigens noch nicht fest: „Die Entscheidung fällt erst im kommenden Jahr. Wir freuen uns natürlich, wenn sich bis dahin noch mehr Schulen noch intensiver im Bereich Zahngesundheit engagieren“, heißt es.

 

 

Zum Thema:

 

Anteil der Kinder mit kariesfreiem Gebiss in OSL:

 

5-Jährige etwa 65 Prozent

12-Jährige etwa 70 Prozent

15-Jährige etwa 60 Prozent

 

Ziel ist, dass in Brandenburg bis 2020 die 3-Jährigen zu 90 Prozent kariesfrei sind. 

 

Der zahnärtzliche Dienst des Landkreises OSL zeichnet seit kurzem besonders engagierte Kitas als "Kita mit Biss" aus. Die erste Auszeichnung erfolgte am Dienstag, 11. August an die Kita Spatzennest in Frauendorf. Das Zertifikat „Kita mit Biss“ ist ein Aushängeschild für jede Kita, da es gute Präventionsarbeit bescheinigt. Viele der Kindertagesstätten im Landkreis bringen bereits gute Voraussetzungen mit, um die Auszeichnung ebenfalls erhalten zu können. „Wir haben bereits weitere Kitas im gesamten Kreis im Blick, die noch ausgezeichnet werden sollen“, verrät das Gesundheitsamt. Interessierte Einrichtungsleiterinnen und -leiter können sich bei Prophylaxehelferin Nicole Nitschke telefonisch unter (03573) 870-4384 über die Teilnahmevoraussetzungen informieren.

Foto zu Meldung: Zähneputzen, Lachen und Singen mit „Kroko“ und „Yellicat“

Wir gratulieren: Team OSL holt Sieg beim RWK-Firmenlauf

(21.09.2015)

Der Mittwoch stand für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung ganz im Zeichen der Gesundheit. Während einige von uns am Standort in Senftenberg tagsüber die vielen interessanten Angebote des 1. Gesundheitstages nutzten und sich im Anschluss begeistert zeigten, hieß es am frühen Abend für 31 Läuferinnen und Läufer zudem noch „Einsatz zeigen“ beim RWK-Firmenlauf in Großräschen. 

 

Über 800 Sportlerinnen und Sportler gingen hier in der 2,5- oder 4,8-Kilometer-Strecke und beim Nordic Walking an den Start. Am Ende stand fest: Die Teilnahme hatte sich für die Kreisverwaltung nicht nur der Freude halber gelohnt, sondern war darüber hinaus sogar noch von sportlichem Erfolg gekrönt: So konnte das Team OSL dank seiner schnellsten Läufer -Thomas Effenberg, Robert Magister, Kevin Muschinski und Mario Weinert- am Ende auch den Titel „Schnellstes Team“ auf der Langstrecke über 4,8 Kilometer für sich verbuchen.

 

Wir gratulieren allen Läuferinnen und Läufern ganz herzlich zu diesem Erfolg und danken für ihren Einsatz! 

 

Neben dem Pokal winkte zusätzlich ein toller Hauptpreis: Eine Weinführung inklusive Verkostung am Großräschener Weinhang. Überreicht wurde der Gewinn, neben Bürgermeister Zenker und Dr. Tebel von der BASF Schwarzheide GmbH, von Landrat Siegurd Heinze als Schirmherr der Veranstaltung. Dieser zeigte sich über den Erfolg seiner OSL’er übrigens ebenso erfreut wie die Sportlerinnen und Sportler selbst.

 

Foto zu Meldung: Wir gratulieren: Team OSL holt Sieg beim RWK-Firmenlauf

„Die „Kittlitzer“ sind in Lübbenau angekommen“

(21.09.2015)
Schulleiterin Caroline Schulz über den 1. Tag der offenen Tür am neuen Standort 

 

„Am 31. August 2015 startete das neue Schuljahr der Schülerinnen und Schüler der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ in ihrem neuen Schulteil der Pestalozzischule in Lübbenau. Mit viel Freude nahmen die Mädchen und Jungen ihre neuen Unterrichtsräume in Beschlag. Um diese Freude auch mit anderen zu teilen, führte die Schule am Freitag, dem 18.09.2015 einen „Tag der offenen Tür“ durch.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Schulträger dieser Bildungseinrichtung unterstützte dieses Vorhaben. Zur Eröffnung um 15 Uhr sprach Wilfried Brödno, Dezernent des Dezernates I, als Vertreter des Landratsamtes einige Worte zur Entwicklung des Vorhabens bis hin zu den finanziellen Mitteln, welche durch den Landkreis für den Umzug und den Umbau der Schule verwendet wurden. Einen großen Dank sprach er den Eltern und Kollegen der Schule für ihr Engagement bei der Umsetzung des Umzuges von Kittlitz nach Lübbenau aus.

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich die Räumlichkeiten der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ anzusehen.

 

Neben Vertretern des Kreistages informierten sich auch Eltern, ehemalige Kollegen, Kindertagesstätten der Stadt und Lübbenauer über die neuen Lernbedingungen an der Schule. Für die Beantwortung von Fragen und für Erklärungen standen Lehrkräfte und Schüler den Besuchern zur Verfügung. Auch OSL-Landrat Siegurd Heinze ließ es sich nicht nehmen, der Schule am Nachmittag einen Besuch abzustatten. Obwohl sein Terminkalender voll ist, nahm er sich die Zeit für eine Führung durch das Haus und für Gespräche mit den Schülern, Eltern und Kollegen. Die Meinung aller Gäste war einheitlich positiv und voll mit Anerkennung über die erbrachten Leistungen des Landkreises für die Schaffung freundlicher, heller und moderner Rahmenbedingungen.

 

Neben der Schulbesichtigung hatten die Mitarbeiter und Schüler der Förderschule für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. Neben einem tollen Bastelangebot gab es Sportspiele, Kinderschminken, eine Hüpfburg und eine Malstraße. Besonders viel Spaß hatten die kleinen Besucher beim Reiten sogenannter „Inline Animals“. Das sind Plüschspielzeuge, auf denen Kinder selber reiten können. Eine Tombola bildete den krönenden Abschluss. Zahlreiche Firmen und Privatpersonen der Region hatten die Preise dafür gesponsert. Am Abend waren sich alle einig, „Dieser Tag war ein schöner Tag“. Die „Kittlitzer“ sind in Lübbenau angekommen.“

 

Caroline Schulz, Schulleiterin der Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“.


 

 

Foto zu Meldung: „Die „Kittlitzer“ sind in Lübbenau angekommen“

Üben für den Ernstfall: Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz organisierte Hochwasser-Ausbildung im Spreewald

(21.09.2015)

2000 Sandsäcke, allerhand schweres Gerät, einige Schippen und allem voran (fiktive) Wassermassen standen am vergangenen Samstag im Mittelpunkt einer Ausbildungsveranstaltung zum Thema „Hochwasser“, die im Vetschauer Ortsteil Raddusch stattfand. Mit von der Partie waren 60 Personen, darunter Führungskräfte der örtlichen Feuerwehren aus dem Landkreis OSL, Vertreter der Bundeswehr sowie vom Wasser- und Bodenverband Oberland Calau.    

 

Organisiert wurde die umfangreiche Übung durch das Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung OSL. Ziel der knapp sechsstündigen Ausbildung war es, das Wissen um den Aufbau und die Wirkungsweise von Deichen aufzufrischen und über Möglichkeiten der Deichstabilisierung und -sicherung, etwa durch den Einsatz von Sandsäcken, zu sprechen. Nach einem kurzen Theorieblock packten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann selbst an: So galt es, Sandsäcke ordnungsgemäß zu befüllen, zu stapeln und anschließend zu verladen. Am Nachmittag stand die fachgerechte Erhöhung eines Deiches - das sogenannte „Aufkaden“- auf dem Plan. Zudem wurden undichte Stellen im Deich durch sogenannte „Quellkaden“ repariert und weitere Deichsicherungsmaßnahmen durchgeführt. Beginn der Veranstaltung war 8 Uhr.

 

Im Namen des Sachgebiets Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung OSL und des Kreisbrandmeisters ein herzliches Dankeschön an den Wasser- und Bodenverband Oberland Calau für die tolle Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Übung. Auch an die Mitglieder der SEG Fernmelde/Logistik ein großes Lob für die tatkräftige Unterstützung.      

Foto zu Meldung: Üben für den Ernstfall: Sachgebiet Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz organisierte Hochwasser-Ausbildung im Spreewald

Tierseuchenallgemeinverfügung

(16.09.2015)

zur Festlegung eines Sperrbezirks nach § 10 der Bienenseuchen-Verordnung

vom 14.09.2015

 

 

Im Ort Altdöbern ist der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen am 25.06.2015 amtlich festgestellt worden.

Auf Grund neuer epidemiologischer Erkenntnisse und zum Schutz vor den von der Amerikanischen Faulbrut der Bienen ausgehenden Gefahren treffe ich folgende Anordnungen:

 

  1. Nach § 10 der Bienenseuchen-Verordnung wird der mit Datum vom 26.06.2015 festgelegte Sperrbezirk um die Ortsteile Buchwäldchen und Ranzow erweitert. Die Grenzen des Sperrbezirkes sind in der folgenden Karte, die Bestandteil dieser Verfügung ist, eingezeichnet:

     

Erweiterte Allgemeinverfügung]

Die untere Naturschutzbehörde informiert: Fertigstellung Amphibienschutzanlage Werchow

(15.09.2015)

Am 9.September 2015 konnte am Ortsausgang von Werchow in Richtung Cabel an der Kreisstraße K6624 eine neue Amphibienschutzanlage übergeben werden.

Finanziert aus der Ausgleichszahlung Windkraft Calau/Schadewitz wurde die Schutzanlage von der Firma Lossagk aus Calau gebaut und in die Baulast des Landkreises OSL übergeben.

 

Die Amphibienschutzanlage Werchow ist inzwischen die 11. stationäre Anlage im Landkreis OSL, die auf Betreiben der uNB auf Grund der seit 1994 gesammelten Erfahrungen an Schwerpunkten der Amphibienwanderung  realisiert werden konnte. Begonnen hatte es im Jahr 1994 mit der Errichtung von über 20 zeitweiligen mobilen Schutzzäunen während der Laichzeit der Amphibien. Täglich mussten hier die Schutzzäune kontrolliert und die Amphibien von ehrenamtlichen Helfern über die Straße getragen werden.

 

Mit dem Bau einer stationären Schutzanlage am Sorgenteich bei Ruhland begann im Jahr 2000 die Entschärfung der Wanderschwerpunkte