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Regionalmanagement ILE / LEADER

Am Werk 8
01979 Lauchhammer

Telefon (03574) 4676-2256

E-Mail E-Mail:
www.energieregion-seenland.de


Veranstaltungen


22.08.​2019
Workshop Kommunikation nach innen und außen
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten euch noch vor der Sommerpause den Workshop ... [mehr]
 
02.09.​2019
Dorfcafé Baukultur
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Netzwerkpartner, wir möchten Sie herzlich zu unserem ... [mehr]
 
17.09.​2019 bis
18.09.​2019
Veranstaltung Schichtwechsel in Braunkohlerevieren – Bilder einer neuen Landschaft
Sehr geehrte Damen und Herren, die Deutsche Vernetzungsstelle ländliche Räume (DVS) und ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

TIPP: Buch "Digital leben auf dem Land"

(09.08.2019)

Ein Buch mit dem Titel "Digital leben auf dem Land" der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. richtet sich an Praktiker aus der Kommunalpolitik. Mit vielen guten Beispielen soll gezeigt werden, welche Wege bereits jetzt im ländlichen Raum eingeschlagen werden können. Etwa, wie ein Hausarzt digital arbeitet oder eine Winzerin ihr Weingut über eine digitale Plattform finanziert.

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz sucht im kommunalen Leben von heute nach Anregungen für das kommunale Leben der Zukunft. Der Verein versteht sich als Institution, die gesellschaftliche Veränderungen analysiert und daraus Handlungserfordernisse für Kommunen und Regionen ableitet. Darüber hinaus bemüht sich die Entwicklungsagentur um einen ergebnisorientierten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie strebt nach innovativen und realisierbaren Lösungsansätzen, die sie in regionalen und lokalen Modellprojekten erprobt.

Hier erfahren Sie mehr.

Foto zur Meldung: TIPP: Buch "Digital leben auf dem Land"
Foto: TIPP: Buch "Digital leben auf dem Land"

„Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL

(08.08.2019)

Zahlreiche Veranstaltungen finden ab dem 9. August im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt.

 

Erneut haben zahlreiche Akteure verschiedener Einrichtungen, Unternehmen, Vereine und Kommunen abwechslungsreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Rund um die Interkulturelle Woche, die bundesweit vom 22. bis 29. September veranstaltet wird, haben Interessierte im Landkreis OSL ab sofort bis zum 18. Oktober 2019 die Möglichkeit, neben vielfältigen Begegnungsveranstaltungen, auch beispielsweise Vorträge, Kinofilme und Kochabende sowie offene Gesprächsrunden mit dem Landrat und der Integrationsbeauftragten des Landkreises zu besuchen.

 

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm finden Sie hier.

Foto zur Meldung: „Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL
Foto: „Zusammen leben, zusammen wachsen. BEGEGNUNG – TEILHABE – INTEGRATION.“ / Heute startet die Interkulturelle Woche 2019 in OSL

Höherer Fördersatz für ländliche Räume

(07.08.2019)

465 Millionen Euro beschlossen: In finanzschwachen Kommunen können ab sofort die Fördersätze um bis zu 20 Prozentpunkte angehoben werden. So lautet ein Beschluss des Bundeslandwirtschaftsministeriums, mit dem strukturschwache Regionen gefördert werden sollen.

 

Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) stellt der Bund 2019 rund 280 Millionen Euro zur Verfügung - zusammen mit den Mitteln der Länder sind es rund 465 Millionen Euro.

 

Hier erfahren Sie mehr.

Foto zur Meldung: Höherer Fördersatz für ländliche Räume
Foto: Höherer Fördersatz für ländliche Räume

Bewerbungsstart für Landesintegrationspreis 2019

(07.08.2019)

Ab sofort können sich Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Initiativen, Unternehmen und Kommunen für den Brandenburger Integrationspreis 2019 bewerben oder dafür vorgeschlagen werden. Landesintegrationsbeauftragte Dr. Doris Lemmermeier ruft alle Personen und Institutionen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in besonderer Weise für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Land Brandenburg einsetzen, zum Mitmachen auf: „Überall im Land engagieren sich Menschen auf vielfältiger Art für die Integration. Sie unterstützen beim Erlernen der deutschen Sprache, bieten Sport- und andere Freizeitaktivitäten an oder organisieren gemeinsame Veranstaltungen. Viele kreative Projekte tragen wesentlich zur nachhaltigen Integration bei. Dieses unverzichtbare Engagement wollen wir würdigen, gute Ideen bekannter machen und so auch zum Nachahmen anregen.“ 

Bewerbungen sind zu richten an:

Die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie,

Henning-von-Tresckow-Straße 2-13,

14467 Potsdam 

 

Weitere Informationen

Foto zur Meldung: Bewerbungsstart für Landesintegrationspreis 2019
Foto: Bewerbungsstart für Landesintegrationspreis 2019

Information zur ELER-Vergabeberatungsstelle

(02.08.2019)

Der aktuelle Auftrag der Beratungsstelle für Vergaberecht für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER geförderten Vorhaben läuft mit Dentons Europe LLP (Herr Dr. Braun) zum 31. August 2019 aus.

 

Um einen Dienstleister über diesen Zeitraum hinaus zu generieren, läuft derzeit ein Vergabeverfahren zur Beauftragung eines neuen Rechtsdienstleister. Sobald ein Auftragnehmer gebunden wurde und ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht, werden wir Sie umgehend informieren.

Es zeichnet sich jedoch nach derzeitigem Sachstand ab, dass es keinen nahtlosen Übergang für eine kostenfreie Beratung geben wird.

Daher empfehlen wir Ihnen, sich bei aktuell anstehenden Fragen noch im August mit Herrn Dr. Peter Braun in Verbindung zu setzen:

 

Dr. Peter Braun (Partner, Rechtsanwalt)

Dentons Europe LLP,

Telefon 030 26473-850,

E-Mail: peter.braun@dentons.com.

Foto zur Meldung: Information zur ELER-Vergabeberatungsstelle
Foto: Information zur ELER-Vergabeberatungsstelle

Europäischer Dorferneuerungspreis 2020 "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen"

(01.08.2019)

Der Wettbewerb um den 16. Europäischen Dorferneuerungspreis ist geleitet von der Intention, besonders herausragende und beispielhafte Entwicklungs- und Erneuerungs­prozesse in ländlichen Gemeinwesen „vor den Vorhang“ zu bitten und – unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausgangsbedingungen, des ökonomischen und sozio-kulturellen Kontextes sowie der länderspezifischen Standards, Besonderheiten und Möglichkeiten – zu prämieren.

 

Vorrangiges Kriterium ist, dass die gesetzten Maßnahmen gemäß dem „Leitbild der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung für eine nachhaltige Entwicklung europäischer Dörfer und Landgemeinden“ zu einer Stärkung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume und zu einer Hebung der Lebensqualität der DorfbewohnerInnen beitragen.

 

Der Wettbewerb forciert daher jene ländlichen Gemeinwesen,

  • die sich den aktuellen Herausforderungen ihres Lebensraumes mit nachhaltigen, innovativen und zeitgemäßen Projekten stellen und ganzheitliche Entwicklungsprozesse in Gang gebracht haben;

  • die eine Einbindung aller Bevölkerungsgruppen in das örtliche Geschehen verfolgen und auf diese Weise unterschiedliche Perspektiven, weitere Horizonte und vielfältigere Ideen gewinnen;

  • die sich des Wertes und der Notwendigkeit von Kooperationen bewusst sind und demgemäß auf Netzwerke sowie interkommunale und regionale Zusammenschlüsse setzen.

 

Weitere Informationen zur Teilnahme

Foto zur Meldung: Europäischer Dorferneuerungspreis 2020 "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen"
Foto: Europäischer Dorferneuerungspreis 2020 "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen"

DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume

(29.07.2019)

Das DVS-Förderhandbuch gibt einen Überblick auf die Förderung ländlicher Räume und stellt die europäischen Struktur- und Investitionsfonds, die Förderung des Bundes sowie europäische und deutschlandweite Projektförderprogramme vor. Darüber hinaus thematisiert es förderrechtliche Grundlagen und Schritte, die bei einem Bewilligungsverfahren beachtet werden müssen. Außerdem gibt es einen Überblick über die Förderung der Bundesländer und wirft einen Blick auf alternative Finanzierungsmöglichkeiten.

Foto zur Meldung: DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume
Foto: DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume

Leitfaden Vergabe in neuer Fassung

(25.07.2019)

Der Vergabeleitfaden für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten ist bzgl. der Aktualisierungen zur Einführung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) in Brandenburgisches Landesrecht in der Fassung vom 1. Mai 2019 verfügbar.

 

Dieser ist ab sofort zu beachten!

 

Als „Auftraggeber“ bei der Umsetzung Ihres Förderprojekten unter LEADER / ELER richten Sie etwaige Fragen bitte direkt an die Beratungsstelle für Vergaberecht für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten. Ihr Ansprechpartner ist:

Dr. Peter Braun (Partner, Rechtsanwalt)

Dentons Europe LLP,

Telefon 030 26473-850,

E-Mail: peter.braun@dentons.com.

Foto zur Meldung: Leitfaden Vergabe in neuer Fassung
Foto: Leitfaden Vergabe in neuer Fassung

Ergebnis des 7. Projektauswahlverfahrens

(17.07.2019)

Der Vorstand des Fördervereins LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. schloss am 16. Juli das inzwischen 7. Projektauswahlverfahren ab – dafür stand ein Budget von 2,2 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 31. Mai 2019 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 25 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl konnten 13 Vorhaben berücksichtigt werden – innerhalb des verfügbaren Budgets.

 

Die bestätigten Projektträger haben nunmehr bis Ende Januar 2020 Zeit, ihre formgebundenen Anträge bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

 

Ob und wann ein neuer, 8. Projektaufruf gestartet wird, entscheidet der Vorstand noch. Die entsprechende Bekanntgabe finden Sie dann auf unserer Website.

 

Nähere Informationen zum Bewerbungs- bzw. Antragsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen:

 

Geschäftsstelle der LAG

Regionalmanagement LEADER

Dipl.Ing. Michael Franke / Dipl.Ing. Steffen Richter

01979 Lauchhammer, Am Werk 8, Zimmer 214

Tel. 03574 4676 2256

E-Mail: regionalmanagement@wequa.de

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

Foto zur Meldung: Ergebnis des 7. Projektauswahlverfahrens
Foto: Ergebnis des 7. Projektauswahlverfahrens

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2020: Jugendarbeit im ländlichen Raum

(16.07.2019)

- Bis zum 18. Oktober 2019 bewerben-

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) schreibt den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2020 – Hermine-Albers-Preis – in den Kategorien Praxispreis, Theorie und Wissenschaftspreis sowie Medienpreis der Kinder- und Jugendhilfe aus und wird vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ alle zwei Jahre verliehen.

 

Mit der Ausschreibung des Praxispreises 2020 werden Jugendverbände und -vereine, Jugendtreffs und Jugendzentren sowie weitere Akteure der Jugendarbeit im ländlichen Raum angesprochen, die mit ihrer Arbeit aufzeigen, welche Antworten sie auf Herausforderungen in ihrer Arbeit gefunden haben und welchen Beitrag sie zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit im ländlichen Raum leisten und wo sie ihr neue Impulse geben.

 

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Pro Kategorie kann ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro sowie ein Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro vergeben werden. Der Preis wird von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet.

 

Weitere Informationen zum Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2020

Foto zur Meldung: Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2020: Jugendarbeit im ländlichen Raum
Foto: Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2020: Jugendarbeit im ländlichen Raum

Klimaschutz durch Radverkehr

(16.07.2019)

Mehr Radwege für sicheres und klimafreundliches Vorankommen. Stellplätze mit Ladestationen für Pedelecs und Lastenräder. Lösungen für lokale Radverkehrsdienstleistungen. Mehr Raum für klimafreundliche Zweirad-Mobilität.

 

Im Rahmen des Förderaufrufes „Klimaschutz durch Radverkehr“ können modellhafte, investive Projekte zur Verbesserung der Radverkehrssituation in konkret definierten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Dorf- oder Stadtteilzentren gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen, den Anteil des Radverkehrs an der Verkehrsleistung zu erhöhen und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten. Durch ihren Vorbildcharakter regen die Förderprojekte bundesweit zur Nachahmung an. Besonders förderwürdig sind Projekte, die in Kooperation mit verschiedenen Akteuren realisiert werden.

 

Vom 01. August 2019 bis zum 31. Oktober 2019 können Sie Ihre Projektskizze einreichen. Darüber hinaus können im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Oktober 2020 Projektskizzen eingereicht werden. Aus allen eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

 

Quelle: Nationale Klimaschutzinitiative

 

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Telefon: +49 30 20199 – 34 22
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/radverkehr

Foto zur Meldung: Klimaschutz durch Radverkehr
Foto: Klimaschutz durch Radverkehr

Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

(15.07.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte Sie hiermit auf die neu eingestellten Antragsformulare sowohl für die LEADER- als auch für die GAK-Förderung des MLUL hinweisen.

 

Es gab kleine Änderung hinsichtlich Nr. 6.10 (beizufügende Anlagen).

 

Die neuen Antragsformulare finden Sie unter Förderantrag als auch Dokumente. 

Foto zur Meldung: Wichtiger Hinweis: Neue Antragsformulare LEADER + GAK
Foto: Neue Antragsformulare LEADER + GAK

Reden Sie mit über die Zukunft der Lausitz

(12.07.2019)

Wie soll und kann die Zukunft der Lausitz aussehen? Unsere Region ist im Umbruch. Wir stehen vor Herausforderungen, viel ist bereits in Bewegung. Auch Sie haben sicherlich schon über die Zukunft der Lausitz diskutiert. Ihre Ideen, die Ihrer Vereinsmitglieder, Belegschaft und Ihres Netzwerks sind jetzt gefragt! Wir laden Sie heute ein, sich einzubringen und bitten gleichzeitig um Ihre Unterstützung.

 

Worum geht es? Die Zukunftswerkstatt Lausitz erarbeitet im Auftrag der Lausitzer Landkreise und der kreisfreien Stadt Cottbus bis Ende des Jahres 2020 ein Leitbild für die Lausitz. Das Leitbild soll einen Orientierungsrahmen für die künftige Strukturpolitik schaffen. Erstmals wird dazu länderübergreifend – in Brandenburg und in Sachsen – zusammengearbeitet. Die Mitwirkung der Menschen und aller engagierten Akteure in der Lausitz ist dafür gefragt, denn Sie sind die Experten für die Region! Wie soll die Zukunft der Lausitz aussehen und was ist dabei aus Ihrer Sicht besonders wichtig?

 

Bringen Sie Ihre Ideen ab September mit ein! Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Erarbeitung des Leitbildes zu beteiligen. Im Rahmen einer Vielzahl von Veranstaltungen und parallelen Angeboten können Sie online mitdiskutieren, eigene Ideen beisteuern und somit das künftige Leitbild mitentwickeln. Der Startschuss fällt im September 2019. Alle Beiträge werden für die Erarbeitung des Leitbildes berücksichtigt.

 

Helfen Sie uns, möglichst viele Lausitzerinnen und Lausitzer zu erreichen!

 

  1. Bitte leiten sie diese E-Mail samt Anhang an Ihre Mitglieder bzw. Belegschaft weiter und streuen Sie sie innerhalb Ihres Netzwerkes, damit sich noch mehr Menschen bei der Entwicklung des Leitbildes einbringen.
     
  2. Melden Sie sich hier an, um über zukünftige Veranstaltungen und Beteiligungsangebote informiert zu werden. Bei einer Registrierung bis zum 02. August 2019 werden Sie möglicherweise schon für eine der im September stattfindenden Bürgerdialogveranstaltungen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Bitte beachten Sie, dass Sie sich nur als Person, nicht als Organisation registrieren können. Gerne können sich mehrere Personen und Mitglieder aus Ihrer Organisation anmelden.
 
  Textfeld: Ja, ich möchte beim Leitbild für die Lausitz mitdiskutieren.

 

 

 

 

 

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie im Anhang.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team für den Beteiligungsprozess zum Leitbild Lausitz

Britta Baums

Katja Müller

Team Beteiligungsprozess

Projektmanagerin Leitbild- und Partizipationsprozess

IFOK GmbH 

Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Projekt „Zukunftswerkstatt Lausitz“

Telefon: +49 (0)30 536077-66

leitbild.lausitz@ifok.de 
 

Mobil: +49 (0)176 62725820
Telefon: +49 (0)35771 659916

kmueller@wirtschaftsregion-lausitz.de

Foto zur Meldung: Reden Sie mit über die Zukunft der Lausitz
Foto: Zukunftswerkstatt Lausitz

Stellungnahmen für GAK-Projektideen 2020

(03.07.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie Sie wissen, ist es seit Ende 2018 möglich, GAK-Projektideen über das LEADER-Förderprogramm direkt bei der Bewilligungsbehörde zu beantragen, ohne vorher das reguläre Projektbewertungsverfahren der LAG durchlaufen zu müssen. Dazu wurde der neue Richtlinienpunkt „E“ eingeführt. Anträge für mögliche GAK-Vorhaben, die im Jahr 2020 zur Umsetzung geplant sind, können bis zum 31. Juli diesen Jahres direkt beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um umsetzungs- bzw. bewilligungsreife Projekte handeln sollte (z.B. Baugenehmigung vorliegend).

 

Für die Antragstellung der GAK-Projekte gibt es ein gesondertes Antragsformular. Alle relevanten Informationen finden Sie auf unserer Website

 

Von der LAG ist für diese Projekte jedoch auch eine Stellungnahme des LAG-Vorstandes einzuholen. Für die nächste Sitzung des Vorstandes am 16.07.2019 haben wir die Abstimmung der GAK-Projekte auf die Tagesordnung gesetzt. Ich möchte Sie hiermit bitten, sollte dies noch nicht geschehen sein, uns Ihre für 2020 geplanten GAK-Maßnahmen zu melden, damit wir fristgerecht eine Stellungnahme vorbereiten können.

Foto zur Meldung: Stellungnahmen für GAK-Projektideen 2020
Foto: Stellungnahmen für GAK-Projektideen 2020

Neue EU-Förderperiode

(20.06.2019)

Mit 1,05 Mrd. Euro ist der Landwirtschaftsfonds ELER, aus dem sich das LEADER-Programm speist, der finanzstärkste EU-Fonds in Brandenburg, und bundesweit verfügt Brandenburg über das drittgrößte ELER-Budget. Mit viel Fleiß und Sachkenntnis wird dem zu Folge daran gearbeitet, die Konditionen für die neue Förderperiode ab 2021 so gut handhabbar und praxisnah wie möglich zu gestalten.

Bei der ELER-Jahrestagung Ende Mai wurden Überlegungen und Strategien, Zwischenbilanzen und Ausblicke vorgestellt. Die Vorträge finden Sie unter ELER-Jahrestagung

Für die Umsetzung der LEADER-Maßnahme in der aktuellen Förderperiode liegt eine Evaluation vor, die ein grundsätzlich positives Fazit zieht, zudem Empfehlungen für die weitere Gestaltung gibt. 

Foto zur Meldung: Neue EU-Förderperiode
Foto: Neue EU-Förderperiode

Neue Perspektiven für Industriekultur in der Lausitz

(19.06.2019)

Das Projekt ‚Infrastrukturimpulse für Industriekulturstandorte im Lausitzer Seenland‘ (INKULA) stellt heute die Ergebnisse einer dreijährigen Arbeit vor und lädt zur Diskussion darüber ein. Während des Projekts hat der IBA Studierhaus Lausitzer Seenland e.V. gemeinsam mit den Partnerkommunen aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz sechs Standorte der Industriekultur untersucht und Konzepte für deren tragfähige Weiterentwicklung angefertigt.

 

 

Kathrin Schneider: „Jeder dieser Orte steht für sich und hat eine eigene Geschichte. Doch in Summe zeigen sie auf kleinem Raum die vielen Facetten der Braunkohleförderung und -verarbeitung, die das Leben und Arbeiten einer ganzen Region bestimmten. Ich freue mich, dass sich die Akteure aus Kommunen und Vereinen engagiert für das industrielle Erbe einsetzen. Denn nur im Austausch und der Zusammenarbeit liegt die Chance auf einen zukunftsfähigen Kompromiss. Die Landesregierung wird dies weiterhin unterstützen


Die 6 Standorte sind:

  • Besucherbergwerk F 60  Lichterfeld-Schacksdorf (Elbe-Elster)
    Abraumförderbrücke: Stahlkonstruktion mit eingebauten Bandanlagen, die Abraum  und Halde direkt verbindet , 502 m lang, 204 m breit, 80 m hoch;   11.000 Tonnen

  • IBA-Terrassen Großräschen (Oberspreewald-Lausitz)
    Besucherzentrum der Internationalen-Bau-Ausstellung 2000-2010

  • Brikettfabrik Louise Domsdorf Ortsteil von Uebigau-Wahrenbrück (Elbe-Elster)
    1882 errichtete dampfbetriebene Brikettfabrik

  • Kraftwerk Plessa (Elbe-Elster)
    1927 erbaut, ältestes und einziges vollständig erhaltene Braunkohlekraftwerk der Welt

  • Biotürme Lauchhammer (Oberspreewald-Lausitz)
    24 Türme aus den 1950er Jahren zur biologischen Nachreinigung der Abwässer der Kokerei, 22 m hoch

  • Gartenstadt Marga Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz)
    zwischen 1907 und 1915 als Arbeiterkolonie der Ilse Bergbau AG erbaute Gartenstadt

Alle Standorte sind Teil der Energie-Route Lausitzer Industriekultur, zum Teil werden Führungen oder andere touristische Aktivitäten angeboten. Mit Umsetzung der im Projekt INKULA entwickelten Konzepte ist es diesen Kommunen weiterhin möglich,  das kulturelle Erbe zu sichern und damit die Standorte als Kulturgüter für die Öffentlichkeit zugänglich zu erhalten.

Seit Mitte 2016 war für jeden Standort der Ist-Zustand erhoben und eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt worden. In deren Ergebnis sind Entwicklungsszenarien und Handlungskonzepte entstanden. Für jeden Standort gibt es Perspektiven. In der letzten Projektphase ging es um konkrete Fördermöglichkeiten und die Gewinnung von Unterstützern und Partnern.

Die Gesamtkosten des Projekts betrugen knapp 636.000 Euro, mehr als 508.000 Euro steuerte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung aus den Mitteln der Braunkohlesanierung bei.

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Foto: Neue Perspektiven für Industriekultur in der Lausitz

Bekanntgabe Auswahltermin 7. Projektauswahlverfahren

(17.06.2019)

Der Vereinsvorstand führt am 16. Juli 2019 das inzwischen 7. Projektauswahlverfahren durch – dafür steht ein Budget von 2,2 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 31. Mai 2019 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nehmen 28 Projektideen am Auswahlverfahren teil.

 

Die bestätigten Projektträger werden direkt nach der Entscheidung mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis Anfang Februar 2020 bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

 

Roland Pohlenz
Vorsitzender der LAG
Lauchhammer, 17.06.2019

Foto zur Meldung: Bekanntgabe Auswahltermin 7. Projektauswahlverfahren
Foto: Bekanntgabe Auswahltermin 7. Projektauswahlverfahren

25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben

(12.06.2019)

Über 200 Landwirtschaftsbetriebe öffnen auch in diesem Jahr vom 15. – 16. Juni ihre Tore für Interessierte, die einen Blick hinter die Kulissen des Landlebens werfen wollen. Die Besucher können direkt vor Ort Tradition und Moderne erleben und regionale Produkte genießen.

Eröffnet wird die 25. Brandenburger Landpartie mit Minister Vogelsänger, Landesbauernpräsident Hendrik Wendorff, der Vorsitzenden des Brandenburger Landfrauenverbands Jutta Quoos sowie Teltow-Flämings Landrätin Kornelia Wehlan am 15. Juni durch den Geschäftsführer des AWO-Guts und Vizepräsidenten des Landesbauernverbands, Heiko Terno. Das AWO-Reha-Gut Kemlitz betreibt als Inklusionsbetrieb seit 1994 Ackerbau und Milchwirtschaft. Das Gut bietet: Beschäftigungsmöglichkeiten für kranke, sozial benachteiligte und beeinträchtigte Menschen. Gäste sollen moderne Landwirtschaft mit einem Shuttle zwischen Gutshof, Kartoffelschälung und Milchviehanlage hautnah erleben. Ein buntes Kulturprogramm wird die offizielle Eröffnung um 11 Uhr umrahmen.

Foto zur Meldung: 25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben
Foto: 25. Brandenburger Landpartie: Land ist, wo Landwirtschaft ist – Das volle Leben

Zwischenergebnis zum 7. Förderaufruf

(04.06.2019)

Sehr geehrte Damen und Herrem,

 

am letzten Freitag, den 31.05.2019, lief die Frist für den 7. Förderaufruf unserer LAG aus.

Nach Auswertung aller Einsendungen sind 28 Projektideen fristgerecht eingegangenen.

Mit einem Mittelbedarf von 3,8 Mio. Euro (ELER-Fördermittel) ist unser Budget von 2,2 Mio. Euro wieder einmal überzeichnet.

Die beiden Termine für die Vorstellung und Auswertung der Maßnahmen werden in Kürze bekanntgegeben.

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Foto: Zwischenergebnis zum 7. Förderaufruf

Interessenbekundungsverfahren "Extremismusprävention" gestartet

(04.06.2019)

Nachdem in der vergangenen Woche bereits die ersten Interessenbekundungsverfahren für die kommende Förderperiode des Bundesprogramms gestartet sind, wurden heute auch die Online-Formulare für Modellprojektvorhaben im Handlungsfeld Extremismusprävention sowie für den Handlungsbreich Bund (Kompetenzzentren und –netzwerke) freigeschaltet.

Mehr

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Foto: Interessenbekundungsverfahren "Extremismusprävention" gestartet

Die Förderprogramme „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ und „Aktion Gesunde Umwelt“ gehen in die nächste Runde!

(31.05.2019)

Die zweite Förderfrist der beiden Kleinförderprogramme „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ und „Aktion Gesunde Umwelt“ steht schon am 15.06.2019 an. Ob Saatguttauschbörse, gemeinschaftliche Lebensmittelrettung, Naturerlebnis mit Menschen mit Handicap, Energie-Spar-Seminare, Lastenrad-Festival, Anlage von Nahrungsquellen für Insekten oder partizipative nachhaltige Dorfentwicklungskonzepte, Carrotmob - kreative Ideen sind als Projektanträge besonders willkommen. Um gefördert zu werden, sollten aber alle Ideen ein Herzstück gemein haben: ressourcenschonendes Leben und Wirtschaften durch Mitgestaltung und aktive Teilhabe!

Die Förderprogramme "Aktion Gesunde Umwelt" und "Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21" werden aus Lottomitteln finanziert. Die maximale Förderhöhe für außerschulische Bildungsprojekte beträgt in der „Aktion Gesunde Umwelt“ 2.500 Euro. In der „Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21“ ist eine Förderung bis 5.000 Euro pro Nachhaltigkeitsprojekt mit einem Eigenanteil von 20% möglich. Alle Projekte sollten bis spätestens Ende des Jahres umgesetzt werden.

Um bei der zweiten Auswahlrunde in 2019 dabei zu sein, müssen die Anträge digital bis zum 15. Juni bei agrathaer unter buero@aktion-brandenburg.de eingereicht werden. Die notwendigen Vorlagen und weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der angehängten Mitteilung und der Webseite: www.aktion-brandenburg.de. Vermutlich letzte Förderfrist in 2019 ist der 15. August.

Kontakt:

Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21 & Aktion Gesunde Umwelt

Projektträger agrathaer im Auftrag des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft

Eberswalder Straße 84 | 15374 Müncheberg

Fon: + 49 (0) 33432 82 149 | Fax: +49 (0) 33432 82 198

E-Mail: buero@aktion-brandenburg.de | Web: aktion-brandenburg.de 

Weitere Informationen:

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Foto: Kleinförderprogramme

Sterne des Sports

(24.05.2019)

 

 

 

Die „Sterne des Sports“ sind Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport.

Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken zeichnen Sportvereine aus, die sich über ihr sportliches Angebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren. Mehr Informationen

 

Einmal bewerben - bis zu dreimal gewinnen!

Euer Sportverein bildet aus und weiter, setzt auf ehrenamtliches Engagement, erfreut Groß und Klein, fördert Männer und Frauen gleichberechtigt, integriert vorbehaltlos, unterstützt den Nachwuchs, schützt unsere Natur und Umwelt, weckt den Spaß an der Bewegung, kümmert sich um ältere Menschen und/oder achtet auf gute Organisation? Dieses Engagement wollen wir mit den „Sternen des Sports“ belohnen.

Mit eurer Teilnahme am Wettbewerb macht ihr auf euren Sportverein aufmerksam, bekommt Anerkennung für eure tägliche Arbeit, steigert die Attraktivität eures Sportvereins und gewinnt Menschen, die sich engagieren möchten! Bei Gewinn aller drei Stufen des Wettbewerbs habt ihr die Chance auf bis zu 14.000 Euro Preisgelder. Jetzt bewerben!

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Foto: Sterne des Sports

Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie Brandenburg

(22.05.2019)

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat in der heutigen Kabinettsitzung die Fortschreibung der Landesnachhaltigkeitsstrategie vorgestellt. Diese baut auf der 2014 erarbeiteten Landesstrategie auf. Neu ist die Ausrichtung an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen, die zwischenzeitlich von den Vereinten Nationen beschlossen wurden, den Sustainable Development Goals (SDG).

 

 

 

„Nachhaltige Entwicklung hängt entscheidend davon ab, dass alle relevanten Akteure im Land gut zusammenspielen. Kommunen, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft müssen weiterhin mit der Landesregierung eng zusammenarbeiten. Wir wollen Menschen wie Institutionen inspirieren, eigene Leitbilder zu entwickeln und einen Werte- und Bewusstseinswandel hin zu mehr Nachhaltigkeit in ihrem Alltag zu leben“, betonte Vogelsänger.

Die Landesziele zur Umsetzung der 17 SDG betreffen Bereiche wie Armutsbekämpfung, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Gleichberechtigung, Umwelt- und Klimaschutz, menschenwürdige Arbeit, Frieden und Gerechtigkeit, zum Beispiel:

  • Biologische Vielfalt: So Brandenburg sollen die typischen Arten erhalten und gefährdete Arten in ihren Beständen wieder verbessert werden. Dazu wurde ein Index aus 41 Vogelarten neu geschaffen.

  • Bildung: Die Landesregierung wird bis 2030 sicherstellen, dass alle Jugendlichen und die allermeisten Erwachsenen lesen, schreiben und rechnen lernen.

  • Gleichstellung: Der Anteil von Frauen in Kommunalparlamenten und im Landtag soll gesteigert werden.

  • Gute Arbeit: Kriterien sind die Abweichung des Lohnniveaus vom Bundesdurchschnitt beziehungsweise der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge.

  • Infrastruktur: Beim Netzzugang von mehr als 50 Megabyte strebt das Land eine flächendeckende Versorgung der märkischen Haushalte bis Ende 2020 an.

  • Treibhausgase: Die energiebedingten CO²-Emissionen sollen von 58 Millionen Tonnen im Jahr 2014 auf 25 Millionen Tonnen im Jahr 2030 verringert werden.

Die Fortschreibung ergänzt die langfristig angelegte Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2014.

Zum Stand der Zielerreichung wird das Amt für Statistik einmal pro Legislaturperiode einen Bericht veröffentlichen.

Die Landesregierung wird über den Stand der Strategieumsetzung und ihrer Maßnahmen berichten, die Indikatorenentwicklung bewerten und die Strategie fortschreiben.

Die Sustainable Development Goals wurden im September 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die SDG skizzieren eine neue und ehrgeizige weltweite Agenda, um Armut und Hunger zu reduzieren, Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zu ermöglichen, den Planeten zu schützen und vieles mehr.

Mehr zum Thema:

Foto zur Meldung: Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie Brandenburg
Foto: Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie Brandenburg

Aufruf: Projektideen für Themenjahr 2020 "Krieg und Frieden"

(15.05.2019)

Mit dem Themenjahr Kulturland Brandenburg 2020 "Krieg & Frieden" sollen Besucher im kommenden Jahr zu Entdeckungen in das Land Brandenburg eingeladen werden. Um das kulturelle Erbe und die kulturelle Vielfalt der Region, aber auch die Zäsuren und Brüche in der brandenburgischen Geschichte sichtbar werden zu lassen, werden ab sofort Projekte gesucht.

Foto zur Meldung: Aufruf: Projektideen für Themenjahr 2020 "Krieg und Frieden"
Foto: Aufruf: Projektideen für Themenjahr 2020 "Krieg und Frieden"

„Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ Pilotprojekt für Kommunen

(10.05.2019)

Das „Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ ist ein Projekt für Innenentwicklung und Stadtumbau in schrumpfenden Regionen. Kern des Vorhabens ist die Entwicklung eines Fonds, der durch das Engagement der Zivilgesellschaft getragen wird. Mit Hilfe des Fonds sollen historische Stadtkerne im ländlichen Raum langfristig gepflegt und saniert werden. Gefördert wird das Forschungsvorhaben im Rahmen des Programms „Kommunen innovativ“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Foto zur Meldung: „Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ Pilotprojekt für Kommunen
Foto: „Forschungsvorhaben Bürgerfonds“ Pilotprojekt für Kommunen

„Smart Country“ Demografischer Wandel und Digitalisierung

(10.05.2019)

Das Projekt „Smart Country“ der Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Ziel ist es, Gestaltungsspielräume zu erkennen und zu nutzen, sodass die Region attraktiv bleibt. Hierzu stellt die Stiftung positive Beispiele aus Themenbereichen wie E-Mobilität, Pflege 4.0 oder digitaler Bildung vor.

Foto zur Meldung: „Smart Country“ Demografischer Wandel und Digitalisierung
Foto: „Smart Country“ Demografischer Wandel und Digitalisierung

„Zukunftskommunen“ Plattform für nachhaltige Entwicklung

(10.05.2019)

Im Projekt TransformBar, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ist eine Plattform mit dem Namen „Zukunftskommunen“ entstanden. Hier können sich Kommunen austauschen und vernetzen, die ihren Fokus auf eine nachhaltige Entwicklung legen. Durch den Austausch sollen Best Practices und Methoden für Bürgerbeteiligungsprozesse verbreitet werden.

Foto zur Meldung: „Zukunftskommunen“ Plattform für nachhaltige Entwicklung
Foto: „Zukunftskommunen“ Plattform für nachhaltige Entwicklung

„Bündnis für Brandenburg“ Fördermitteln für Integrationsprojekte

(09.05.2019)

Auf dem Portal „Bündnis für Brandenburg“ werden unterschiedliche Fördermöglichkeiten für Integrationsprojekte gebündelt dargestellt. Das Land unterstützt damit Projekte, die den solidarischen Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken. Vor allem durch Teilhabe soll die Integration gelingen. Unterstützt werden Städte, Landkreise, soziale Einrichtungen, Vereine und sogar Privatpersonen.

Foto zur Meldung: „Bündnis für Brandenburg“ Fördermitteln für Integrationsprojekte
Foto: „Bündnis für Brandenburg“ Fördermitteln für Integrationsprojekte

Abschluss der Tätigkeit der Enquete-Kommission

(07.05.2019)

Am 29. April 2019 traten die Mitglieder der Enquete-Kommission 6/1 "Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels" in der Heimvolkshochschule am Seddiner See ein letztes Mal zu ihrer 39. Sitzung zusammen, um den Abschlussbericht an Landtagspräsidentin Britta Stark zu überreichen. Die vierjährige Tätigkeit der Kommission ist damit abgeschlossen. Das gute Miteinander quer über alle Parteien, an der Sache orientiert, wurde von dem Vorsitzenden und mehreren Kommissionsmitgliedern gelobt.

Nun gilt es, die dort erarbeiteten Vorschläge und Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Dabei sind vor allem die beteiligten Landtagsabgeordneten, beratenden Mitglieder und Sachverständigen und - mit Blick auf den Landtag nach der Wahl im September - die neue Landesregierung gefordert. Von den Verantwortlichen in den ländlichen Regionen, Landkreisen, Städten und Gemeinden, von Unternehmen, Vereinen und allen anderen engagierten Menschen sollten die Themen und Handlungsempfehlungen immer wieder angesprochen und eingefordert werden.

Insgesamt zogen alle Beteiligten eine sehr positive Bilanz: die Aufmerksamkeit für den ländlichen Raum und seine Belange sei deutlich verstärkt worden, das Verständnis gewachsen. Von der einstigen Rückzugs- und Rückbaustrategie sei man abgerückt und wolle heute gemeinsam eine aktive ländliche Entwicklung, um alle Regionen Brandenburgs auch in Zukunft lebenswert zu gestalten.

Foto zur Meldung: Abschluss der Tätigkeit der Enquete-Kommission
Foto: Foto @ HVHS

Jetzt bewerben: Deutscher Mobilitätspreis startet in die vierte Runde

(06.05.2019)

Unter dem Motto „intelligent unterwegs: Menschen bewegen – Lebensräume verbinden“ werden ab sofort Mobilitätslösungen gesucht, die in allen Regionen Deutschlands zu mehr Lebensqualität beitragen und so gleichwertige Lebensverhältnisse fördern.

 

Online-Bewerbung bis zum 19. Mai 2019

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Foto: Jetzt bewerben: Deutscher Mobilitätspreis startet in die vierte Runde

WERKSTÄTTEN ZUR DIGITALISIERUNG

(06.05.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Auf unserer Jahrestagung 2019 – Zukunft und Digitalisierung des ländlichen Raums am 20. März 2019 wurde Folgendes deutlich:

  1. LEITUNGSAUSBAU ALLEIN REICHT NICHT Die technische Infrastruktur ist eine grundlegende Voraussetzung für eine zukunftsweisende Entwicklung des ländlichen Raums, doch dies allein ist nicht ausreichend. Leitungen und Netze allein werden weder automatisch die Lebensqualität verbessern noch Dienstleistungen der Grundversorgung ersetzen. Wichtig sind Lösungen, die unmittelbar auf eine Leistungserbringung für die Menschen und eine Verbesserung der Einkommenssituation und Lebensqualität abzielen.

  2. ÖFFENTLICHE MITTEL WERDEN GEBRAUCHT Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist im dünn besiedelten Raum nicht wirtschaftlich, daher muss auch langfristig staatliches Geld in die Hand genommen werden, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Die öffentliche Hand kann allerdings so investieren, dass sich das private Investment daran anknüpfend lohnt. Landkreise, Ämter und Gemeinden müssen die Prozesse der digitalen Entwicklung aktiv begleiten und selbst öffentliche Dienstleistungen auch digital anbieten.

  3. KOMMUNEN GUT AUFGESTELLT Landkreise, Städte und Gemeinden haben die Herausforderung angenommen und sind auf dem Weg zur digitalen Verwaltung. In Umsetzung des „Gesetzes zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz – OZG) wird das Land bis 2022 seine Verwaltungsleistungen auch elektronisch über Verwaltungsportale anbieten. Bei der Bereitstellung digitaler Leistungen sollen Gemeinden und Ämter im ländlichen Raum aktiv begleitet und unterstützt werden. Rationalisierungseffekte werden durch Kooperationen und übertragbare Lösungen erwartet.

Wie beim Fazit unserer Jahrestagung angekündigt, greift das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg den Bedarf zum Erfahrungsaustausch und zur Begleitung der Umsetzung von digitalen Leistungen für Kommunen im ländlichen Raum auf:

  • Welche digitalen Dienstleistungen und Angebote für Ihre Gemeinde oder Ihr Amt bzw. in Ihrem Landkreis sollen umgesetzt werden?

  • Welche Ideen oder erste Lösungsansätze gibt es, die weiter vertieft, ausgebaut oder verbreitert werden sollen?

  • Welchen Handlungsbedarf sehen Sie für Aktivitäten, die wir mit den Möglichkeiten des Forums für Ihre Kommune oder für Kooperationen im Dialog mit Ihnen begleiten können?

Wir organisieren - bei entsprechendem Bedarf - Werkstätten für Kommunen mit Expertinnen und Experten, um die Prozesse der Digitalisierung im ländlichen Raum zu begleiten und praktische Lösungen zu entwickeln.
Wenn Sie sich zur Digitalisierung austauschen möchten, eigene Projekte entwickelt haben oder kennen, von denen andere lernen können, oder selbst gute Beispiele suchen, wenn Sie an fachlichem Knowhow interessiert sind und sich mit anderen Gedanken über die Entwicklung digitaler Angebote auf dem Land machen wollen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme (gern bis zum 14. Juni).

Unter dem Stichwort DorfDialog auf unserer Website finden Sie den Nachbericht der Jahrestagung 2019 und Erkenntnisse zur digitalen Teilhabe sowie den Link zur Bedarfsabfrage über Ihren Bedarf zum Thema Digitalisierung.

(Mit dieser email kontaktieren wir die Teilnehmenden an der Jahrestagung 2019 sowie die Kommunen aus dem Verzeichnis im Serviceportal des Landes Brandenburg.)

--

Mit herzlichen Grüßen,

Dorothea Angel

 

Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg

Heimvolkshochschule am Seddiner See

Seeweg 2

14554 Seddiner See

 

Tel.: 033205-2500-22 (Mo-Do)

Fax.: 033205-2500-19

 

Internet: www.forum-netzwerk-brandenburg.de

E-Mail: angel@forum-netzwerk-brandenburg.de

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Foto: WERKSTÄTTEN ZUR DIGITALISIERUNG

Förderaufrufe für „Demokratie leben!“

(02.05.2019)

Im Januar 2020 beginnt die zweite Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. In Vorbereitung auf die in Kürze startenden Interessenbekundungsverfahren, in denen für eine Förderung geeignete Projekte und Träger ausgewählt werden sollen, wurden heute die Förderaufrufe veröffentlicht.

 

Für die zweite Förderperiode (2020 bis 2024) werden die Ziele des Bundesprogramms neu justiert und stärker fokussiert – vor allem mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und auf Grundlage der gewonnenen Erfahrungen aus der ersten Förderperiode. „Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen“ sind die Kernziele von „Demokratie leben!“. Dieser inhaltliche Dreiklang ist handlungsleitend.

Im Bundesprogramm gibt es vier Handlungsbereiche:
 

Kommune

Förderung lokaler „Partnerschaften für Demokratie“

Land

Förderung von Demokratiezentren zur landesweiten Koordinierung und Vernetzung sowie von Mobiler Beratung, Opferberatung, Distanzierungs- und Ausstiegsberatung

 Bund

Förderung von Kompetenzzentren und Kompetenznetzwerken auf Bundesebene

Modellprojekte   

Förderung von Modellprojekten in den drei Handlungsfeldern

  • Demokratieförderung,

  • Vielfaltgestaltung und

  • Extremismusprävention.

Die Handlungsfelder wiederum gliedern sich in einzelne Themenfelder auf.

weitere Informationen finden Sie hier

 

Foto zur Meldung: Förderaufrufe für  „Demokratie leben!“
Foto: Förderaufrufe für „Demokratie leben!“

Neue Ideen für die Lausitz – Strukturwandel fördern

(30.04.2019)

Das Land Brandenburg gewährt nach Maßgabe der unten genannten Fördergrundsätze und der einschlägigen zuwendungsrechtlichen Vorschriften Zuwendungen, um den Strukturwandelprozess in der Region zu fördern.

Die Zuwendungen haben das vorrangige Ziel, gemeinsam mit der Lausitzer Bevölkerung die Strukturentwicklung zu unterstützen. Regionale Akteure sollen die Möglichkeit bekommen, die Strukturentwicklung frühzeitig und aktiv mitzugestalten.

Was wird gefördert?

Die Zuwendungen sollen dazu beitragen,

  • das kulturelle Leben in der Lausitz mit den regionalen Besonderheiten zu erhalten und zu entwickeln,
  • das Leben für die Lausitzer lebenswert zu gestalten, so dass die Attraktivität und Bindungskraft der Region steigt und wieder wächst, damit ein individuelles Selbstbild entstehen kann und die Außenwirkung verbessert wird,
  • die Voraussetzungen für „gute Arbeit“ zu gestalten, damit ein attraktiver Standort für Arbeitskräfte entsteht,
  • die Region zu stützen, damit Weiterbildung, Arbeit für Jugendliche und junge Heranwachsende und Qualifizierung für alle Lebensabschnitte fortbesteht.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung wird als Projektförderung in der Regel als Teilfinanzierung in Form eines nichtrückzahlbaren Zuschusses auf Basis der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Die Höhe der Förderung beträgt je Vorhaben maximal 50.000 Euro.

So beantragen Sie eine Förderung

Fördergrundsätze (PDF)
Bewertungsmatrix für Förderprojekte (PDF)
Antragsformular (PDF)

Die Fördergrundsätze treten am 29. April 2019 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020. Anträge sind laufend in einfacher Ausfertigung nebst den geforderten Anlagen in Papierform einzureichen bei:

Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten
Gulbener Straße 24
03046 Cottbus

Kontakt:

Heike Zier
Sachbearbeiterin

Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten
Gulbener Straße 24
03046 Cottbus
Tel.: 0331 866 1154
heike.zier@stk.brandenburg.de

 

Sven Tischer
Referent

Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Büro des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten
Gulbener Straße 24
03046 Cottbus
Tel.: 0331 866 1153
sven.tischer@stk.brandenburg.de

Foto zur Meldung: Neue Ideen für die Lausitz – Strukturwandel fördern
Foto: Neue Ideen für die Lausitz – Strukturwandel fördern

Erinnerung 7. Projektaufruf LEADER-Förderung

(16.04.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie Sie wissen, wird mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums gefördert. Unser Förderverein hat für den aktuellen Aufruf ein Budget von 2,2 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt.

 

Interessenten können bis zum 31. Mai 2019 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente finden Sie hier.

 

Anträge für mögliche GAK-Vorhaben (LEADER-Richtlinienpunkt „E“), die im nächsten Jahr zur Umsetzung geplant sind, können bis zum 31. Juli des Vorjahres direkt beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gestellt werden. Von der LAG ist jedoch eine Stellungnahme einzuholen. Für die Antragstellung der GAK-Projekte gibt es ein gesondertes Antragsformular. Richtlinie und Formulare finden Sie hier.


Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Erinnerung 7. Projektaufruf LEADER-Förderung
Foto: Erinnerung 7. Projektaufruf LEADER-Förderung

Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz

(15.04.2019)

Klinker auf Klinker

Von poetischen Bürgermeistern und kompetenten Handlangern

LUCKAITZTAL/CALAU. Die Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz ist vollzogen. Er wird 43 Meter hoch mit einer Plattform auf 38 Metern und soll einen weiten Blick ins Land bieten.

 

Außergewöhnliche Momente rufen manchmal außergewöhnliche Aktivitäten hervor. So etwa bei Roland Schneider, Bürgermeister der Gemeinde Luckaitztal, der am Freitag mit Poesie überraschte. Anlass war die Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz, der er ein Gedicht widmete.

„Fanget an und leget die Mauer Schicht auf Schicht – der 12. April 2019 ist der Anfang für deine neue Heimatgschicht“, so das Gemeindeoberhaupt in seinen Versen. Ein paar Euro-Münzen, Teile von baulichen Unterlagen und eine aktuelle Ausgabe der Lausitzer Rundschau befinden sich in der Schatulle, die unter dem symbolischen Grundstein eingebettet wurde.

Viele Helfer waren nötig

Bei der Zeremonie im Beisein von Gemeindevertretern, leitenden Mitarbeitern der Amtsverwaltung Altdöbern sowie aus Kreis- und Landesbehörden erwies sich Calaus Bürgermeister Werner Suchner als kompetenter Handlanger. Vieler Handreicher bedurfte es, um das ambitionierte Objekt überhaupt zur Umsetzung zu bringen.

„Über Jahre scheiterte die Finanzierung des Projektes am fehlenden Eigenanteil der Gemeinde“, begründete Simone Schökel vom Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung. „Inzwischen konnten die Zuwendungen aufgestockt werden, damit die Arbeiten nicht auf halber Höhe abgebrochen werden müssen“, informierte sie.

Weite Sicht aus luftiger Höhe

43 Meter Höhe wird das neue Wahrzeichen in der Calauer Schweiz betragen, wobei sich die Aussichtsplattform in luftigen 38 Metern befindet. „Besucher werden beeindruckt sein, was aus dieser Höhe und bei guter Sicht alles zu sehen ist“, macht Ingolf Häusler schon mal Lust, einen Aufstieg zu wagen.

Dabei verwies der Sachgebietsleiter Hochbau in der Amtsverwaltung Altdöbern auf den erhöhten Standort auf der Kammlage der Calauer Schweiz, 153 Meter über NN. Bis der Turm im kommenden Jahr für Besucher freigegeben werden soll, gilt es noch rund 95 000 Klinker zu vermauern. Ernst Neumann, Inhaber der bauausführenden Neusch Bau GmbH (Groß Luja) räumt ein: „Einen Aussichtsturm errichtet man auch nicht alle Tage. Nach der Sanierung der Bio-Türme in Lauchhammer ist das unser zweites Turmprojekt“, erklärt er.

Bemerkenswert und auch so gewollt: Die langlebigen Klinker für den Turm werden im benachbarten Klinkerwerk Buchwäldchen (Wienerberger GmbH) produziert. „Neben Normalklinkern werden auch Kanalklinker sowie Radialklinker benötigt, die in unserer Formsteinanlage gefertigt werden“, teilt Werksleiterin Rita Bernhardt mit. Bei der Wahl der Klinker hätten sich die Auftraggeber für das Modell mit der Farbzeichnung „Cottbus“ entschieden.

Klinkerstein aus Heimaterde

„Aus Heimatton und Heimaterde ist der Stein in Buchwäldchen hart gebrannt – so wird er dann auch Klinker genannt“, hielt Roland Schneider in seinem Gedicht fest. Den Heimatgedanken griff auch Petra Richter auf, die die Grundsteinlegung kulinarisch begleitete. Um dem Teig für die begehrten Buchweizenplinse genug Zeit zum Reifen zu geben, war frühes Aufstehen angesagt. „Als Bewohner der Plinsdörfer fühlen wir uns verpflichtet, Plinse anzubieten, denen wir unseren Kosenamen zu verdanken haben“, so die Genusshandwerkerin.

Petra Richter ist Ortsvorsteherin der „Plinsdörfer“ (Gosda, Weißag, Zwietow) auf der Süd- und Sonnenseite der Calauer Schweiz und bekennende Turm-Sympathisantin, nachdem das frühere, hölzerne Bauwerk 2014 aufgrund von Vandalismus und irreparablen Schäden abgerissen werden musste. „Wir wollten diesen neuen Turm, auch wenn sich dadurch die Haushaltssituation unserer Gemeinde verschärft“, spricht Petra Richter für die Fraktion der Befürworter und setzt dem entstehenden Wahrzeichen ein Hoffnungszeichen entgegen: „Wir schaffen das!“

Von Uwe Hegewald / LR

Foto zur Meldung: Grundsteinlegung für den Aussichtsturm in der Calauer Schweiz
Foto: Am Freitag legte Roland Schneider (Mitte), Bürgermeister der Gemeinde Luckaitztal, den Grundstein für den neuen Aussichtsturm in der Calauer Schweiz. Dabei erwiesen sich Calaus Bürgermeister Werner Suchner (r.) und Altdöberns Amtsdirektor Frank Neubert als willkommene Handreicher. (Foto: M. Franke/RM)

Deutscher Mobilitätspreis

(12.04.2019)

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat den "Deutschen Mobilitätspreis" ausgeschrieben. Hiermit möchte man Mobilitätslösungen fördern, die Lebenswelten verbinden und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. >> Bis zum 19. Mai 2019 bewerben.

 

Ob Stau- und Lärmvermeidung in den Metropolen, die intelligente Verbindung zwischen Stadt und Land oder der Ausbau von Mobilitätsangeboten für ältere Menschen. Ziel ist es, in allen Regionen Deutschlands die Lebensqualität zu steigern und so auf gleichwertige Lebensverhältnissen hinzuarbeiten. Unternehmen, Start-ups, Städte und Gemeinden, Universitäten, Forschungsinstitutionen und weitere Organisationen mit Sitz in Deutschland sind eingeladen, sich online mit ihren Projekten zu bewerben. Eine Expertenjury wählt die zehn Preisträger aus. Die Sieger werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin geehrt.

 

Hier erfahren Sie mehr.

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Foto: Deutscher Mobilitätspreis

„MACHEN! 2019“

(11.04.2019)

Ostbeauftragter der Bundesregierung Hirte startet Ideenwettbewerb in den neuen Bundesländern für Engagement und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

 

„Bürgerschaftliches Engagement ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Gesellschaft. Unser Gemeinwesen lebt davon, dass sich Menschen immer wieder neu einbringen, Aufgaben freiwillig übernehmen und gemeinsam Ideen für ein besseres Zusammenleben entwickeln.“ Dies betont der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, zum Start des Ideenwettbewerbs „Machen! 2019“.

Bürgerschaftliches Engagement solle so sichtbar gemacht, gewürdigt und unterstützt werden. „Unser Miteinander kann nur funktionieren, wenn sich Menschen einbringen und die Möglichkeit haben, ihr Umfeld mit zu gestalten“, so Hirte. In den neuen Bundesländern sei Engagement mitunter mit schwierigeren Rahmenbedingungen verbunden: „Strukturen sind nicht so verfestigt und Ressourcen knapper. Hier möchte ich ansetzen und insbesondere kleinere Initiativen und Vereine motivieren, sich mit ihren Ideen zu beteiligen. Es gibt viele Menschen, die anpacken und mitgestalten wollen und unzählige Ideen. Ich möchte mit meinem Wettbewerb erreichen, dass gute Ideen nicht in Schubladen verstauben, sondern im Interesse der Gemeinschaft verwirklicht werden.“, erläutert Christian Hirte die Ziele des Wettbewerbs.

 

Bis zum 30. Juni 2019 können Personen, Vereine, Initiativen, die in Dörfern, Klein- oder Mittelstädten der neuen Bundesländer zu Hause sind, ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen. Gesucht werden kreative Ideen, die Lebensqualität vor Ort stiften, das Mit- und Füreinander festigen und das Gemeinschaftsleben lebendiger machen. Eine unabhängige Jury wählt aus allen Beiträgen die besten 40 Ideen aus. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von bis zu 15.000 Euro, das als „Startkapital“ zur Umsetzung ihrer Idee dienen soll.

 

Die Preisverleihung findet am 26. August 2019 in Berlin statt. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie das Teilnahmeformular finden Sie hier.

Foto zur Meldung: „MACHEN! 2019“
Foto: „MACHEN! 2019“

Seenlandtage 2019

(08.04.2019)

Seenlandtage 2019

Touristiker öffnen das Fenster zum Seenland

Das Lausitzer Seenland startet am 27. und 28. April in die neue Saison. Los geht es mit einem Erlebniswochenende.

 

Sie wiegt 11 000 Tonnen, ist über einen halben Kilometer lang, gut 200 Meter breit und 80 Meter hoch. 65 000 Menschen haben im vergangenen Jahr die Förderbrücke F 60 am Bergheider See besucht. Am 27. und 28. April ist das Besucherbergwerk unweit von Finsterwalde Gastgeber für die Hauptveranstaltung anlässlich der Seenlandtage 2019.

Den Gästen wird ein buntes Programm geboten, kündigt André Speri, Geschäftsführer der F 60 Concept GmbH, an. Dazu gehören etwa Offroad-Touren, ein Informationszelt der Bergbausaniererin LMBV mit einer begehbaren Seenland-Karte sowie die abendliche Schlagerparty mit Künstler Steffen Jürgens. Höhepunkte sind unter anderem das Abseilen aus 60 Metern Höhe für jedermann. Ebenso gibt es eine Demonstration des Vereins Deutscher Objektspringer, die sich vom Stahlkoloss aus 80 Metern Höhe in die Tiefe stürzen wollen.

Darüber hinaus soll am 27. April im unmittelbar neben der F 60 befindlichen Bergheider See Geschichte geschrieben werden. Denn zum ersten Mal dürfen Wassersportler auf die insgesamt 327 Hektar große Wasserfläche. Zugelassen sind laut Amts- und Bergwerksdirektor Gottfried Richter muskel- und windbetriebene Wasserfahrzeuge. Anlässlich der Jungfernfahrt dürfen auch kleine Motorboote das geflutete Restloch des Tagebaus Klettwitz-Nord erobern. „Wir kassieren zum Saisonauftakt keine Gebühren“, lockt der Verwaltungschef.

Die Freigabe des Sees solle durch ein besonderes Signalhorn erfolgen. „Denn ein Banddurchschnitt auf dem Wasser wäre ja unpraktisch“, begründet Richter. Für den akustischen Auftakt der Seenutzung habe sich die Freiwillige Feuerwehr Lichterfeld schon etwas einfallen lassen. Was genau, will Gottfried Richter noch nicht verraten. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Das Baden im Bergheider See werde auch im Jahr 2019 lediglich geduldet, offiziell gestattet sei es aber nicht. Richter vertröstet die Gäste auf das kommende Jahr: „2020 wird die Seesanierung komplett abgeschlossen sein. Dann ist auch ein geregelter Badebetrieb möglich.

Da die Protagonisten zu den Seenlandtagen am letzten April-Wochenende mit sehr vielen Gästen rechnen, wird ein Buspendelverkehr zwischen Lieskau und dem Besucherbergwerk eingerichtet. Reisende aus Richtung Finsterwalde können die „Zschippchenbahn“ nehmen. Diese Bahn fuhr einst von der Sängerstadt über Schipkau nach Senftenberg.

Neben der F 60 gibt es nach Angaben von Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, rund 35 weitere Partner, die während der Seenlandtage einladen. Im Fokus steht dieses Mal die Industriekultur. Und das aus gutem Grund: „Schließlich wird 2020 das Jahr der Industriekultur in Sachsen begangen und ein Jahr später in Brandenburg“, begründet Winkler. So lädt das Besucherzentrum „Excursio“ in Welzow am 27. und 28. April zu Erlebnistouren in Mannschaftstransportwagen in den Tagebau Welzow-Süd ein. Die Gartenstädte Marga und Lauta können bei Führungen und einer Radtour entdeckt werden.

Freifrau von Löwendal, Gründerin des Lauchhammer-Werkes, führt am Veranstaltungswochenende die Besucher persönlich durch das Kunstgussmuseum. Dabei werden auch die Werkstätten der noch heute aktiven Kunstgießerei nicht ausgespart. Ebenfalls öffnet das Schaubergwerk im Senftenberger Schloss im Rahmen des Programms „Kohle, Kumpels, Keilhauen“ seine Pforten. Ebenso lädt das Brandenburgische Textilmuseum in Forst zu kostenfreien Sonderführungen mit Maschinenpräsentationen ein.

Zudem steht während der Besuchertage auch das Wasser im Fokus. Im Hafencamp am Senftenberger See gibt es Schnupperkurse für die neue Trendsportart Stand-up-Paddling (SUP). Am Bärwalder See ist es möglich, oberhalb des Klittener Ufers den Hafen und die Wasserrettungswache beim Tag der offenen Tür zu besichtigen.

Der Eintritt zu den Seenlandtagen ist frei. Einige Angebote sind kostenpflichtig und sollten vorab reserviert werden.

Von Torsten Richter-Zippack / LR

Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.seenlandtage.de

Foto zur Meldung: Seenlandtage 2019
Foto: Die F 60, der Bergheider See und sein Hafen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Seenlandtage am 27./28. April.

Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg

(02.04.2019)

Die ersten Antragsrunde für das neue Förderprogramms "Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg" ist gestartet, Für eine zweite Antragsrunde in der 2. Jahreshälfte können noch zum 15. Mai 2019 Anträge gestellt werden.

 

Das Förderprogramm richtet sich an Kommunen sowie Kitas, Grundschulen, Kultureinrichtungen, Vereine und Verbände. Die Projekte sollen Brandenburgerinnen und Brandenburgern Zugänge zu Angeboten kultureller Bildung eröffnen. Ein Schwerpunkt liegt auf Angebote zur interkulturellen Vielfalt und Integration.

 

Quelle: BRANDaktuell

 

Foto zur Meldung: Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg
Foto: Kulturelle Bildung und Partizipation in Brandenburg

Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.

(01.04.2019)

Neue Projekte für Brandenburgs nachhaltige Entwicklung und Umwelt gesucht. Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.

 

Die Förderung über die Kleinförderprogramme „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ und die „Aktion Gesunde Umwelt“ ist auch in 2019 wieder möglich.

Ob Saatguttauschbörse, gemeinschaftliche Lebensmittelrettung, Seminare zum Herdenschutz vor Wölfen, Lastenrad-Festival, Anlage von Nahrungsquellen für Insekten oder partizipative nachhaltige Dorfentwicklungskonzepte - kreative Ideen sind als Projektförderanträge besonders willkommen...

 

Die Förderprogramme "Aktion Gesunde Umwelt" und "Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21" werden aus Lottomitteln finanziert. Die maximale Förderhöhe für außerschulische Bildungsprojekte beträgt in der „Aktion Gesunde Umwelt“ 2.500 Euro. In der „Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21“ ist eine Förderung bis 5.000 Euro pro Nachhaltigkeitsprojekt mit einem Eigenanteil von 20% möglich. Alle Projekte sollten bis spätestens Ende des Jahres umgesetzt werden.

 

Um bei der ersten Auswahlrunde in 2019 dabei zu sein, müssen die Anträge digital bis zum 15. April bei agrathaer unter buero@aktion-brandenburg.de eingereicht werden. Die notwendigen Vorlagen und weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der angehängten Mitteilung und der Webseite www.aktion-brandenburg.de.

Weitere Förderfristen für die beiden Programme sind der 15. Juni und der 15. August 2019.

 

Quelle: Mitteilung des Projektträgers agrathaer vom 26.03.2019

 

Weitere Informationen:

Foto zur Meldung: Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.
Foto: Die Förderprogramme „Aktion Gesunde Umwelt“ und „Aktion Nachhaltige Entwicklung – Lokale Agenda 21“ starten wieder.

Kreis-Integrationsbeirat freut sich über gelungene Veranstaltung

(29.03.2019)

Die erste Veranstaltung des Integrationsbeirates des Landkreises Oberspreewald-Lausitz war ein voller Erfolg, wie die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Kathrin Tupaj mitteilt. Der syrische Schauspieler, freie Journalist, Autor und YouTuber Firas Al-Shater war kürzlich für eine interaktive Lesung im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus im Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg zu Gast.

 

Über 100 Besucher waren der Einladung des Integrationsbeirates in das Bürgerhaus Wendische Kirche gefolgt. Begrüßt wurden die Gäste von Mitgliedern des Beirates in vier Sprachen – Deutsch, Arabisch, Englisch und Russisch. Der in Damaskus aufgewachsene Firas Al-Shater las und kommentierte Passagen aus seinen Büchern, blendete Videos ein. Humorvoll und optimistisch zeigte der 28-jährige YouTuber, der seit 2013 in Berlin lebt, seinem Publikum in Senftenberg Klischees und Vorurteile auf.

 

Die Besucher erfuhren, wie ohne einen einzigen Briefkasten die Verteilung der Post in Syrien funktioniert. Oder wie eigenartig es der Autor empfand, dass die Deutschen erst Kontakt zu ihm fanden, seitdem er einen Hund hat. Als schließlich ein 12-jähriger Junge in der Veranstaltung fragte, was der Unterschied zwischen Deutschland und Syrien sei, antwortete Al-Shater:

 

„Der Unterschied im Leben zwischen Deutschland und Syrien ist, in Deutschland lebt man in einer Demokratie. Ohne die Angst verhaftet zu werden, kann man auf die Straße gehen und seine Meinung sagen. Man hat sogar Wahlrecht. In Deutschland hat man die Möglichkeit, über Parteien zu diskutieren und kann unter verschiedenen Parteien wählen. In Deutschland kommen die Hubschrauber nicht, um zu schießen, sondern um den Kranken zu helfen.“

 

Auch für das leibliche Wohl während der Lesung war gesorgt. In der Pause hatten die Gäste die Möglichkeit, arabischen Kaffee‎ und Köstlichkeiten zu genießen. „Das war eine sehr niveauvolle und gelungene Veranstaltung“, lobte die Besucherin Monika Auer. Der Integrationsbeirat des Landkreises schließt eine Fortsetzung der Veranstaltung nicht aus.

 

Al-Shater, der in seiner Heimat aufgrund regimekritischer Beiträge verfolgt wurde, musste das Land 2012 verlassen. Für ein Filmprojekt reiste er 2013 nach Berlin und erhielt im selben Jahr Asyl in Deutschland. 2016 wurde er mit einem Youtube-Video Millionen von Menschen in den sozialen Netzwerken bekannt.

 

Quelle: Landkreis Oberspreewald-Lausitz, den 29.03.2019

Foto zur Meldung: Kreis-Integrationsbeirat freut sich über gelungene Veranstaltung
Foto: Volles Haus bei interaktiver Lesung des YouTubers Firas Al-Shater, einer Veranstaltung des Integrationsbeirates in Senftenberg. (Foto Landkreis OSL)

Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“: Zusätzlich 77 Millionen Euro für Brandenburg

(29.03.2019)

Presseinformation

 

29. März 2019

 

Vogelsänger zum Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung":

Zusätzlich 77 Millionen Euro für Brandenburg

 

Potsdam – Agrarminister Jörg Vogelsänger hat sich heute mit Vertretern der 14 lokalen LEADER-Aktionsgruppen über die Umsetzung des GAK-Sonderrahmenplans „Ländliche Entwicklung" in Brandenburg verständigt. Die Länder erhalten vom Bund ab diesem Jahr über den Sonderrahmenplan „Förderung der ländlichen Entwicklung" weitere Mittel. Für das Land Brandenburg stehen bis 2022 anteilig zusätzlich rund 77 Millionen Euro zur Verfügung.

 

„Über den Ende November 2018 auf den Weg gebrachten Bund-Länder-Sonderrahmenplan Ländliche Entwicklung können wir ergänzend zur ELER-Förderung weitere Vorhaben in unseren ländlich geprägten Regionen unterstützen. Im Fokus steht die Verbesserung der Attraktivität und Lebensqualität im ländlichen Raum", so Vogelsänger.

 

Gegenwärtig liegen für dieses Programm beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) aus den LEADER-Gruppen 126 Anträge vor.

 

Die Anträge lassen sich nach einer ersten Sichtung wie folgt differenzieren: Ein Drittel der Vorhaben zielt auf Verbesserungen der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereichs. Ein Viertel der Vorhaben dient der Schaffung von Einrichtungen für Basisdienstleistungen (unter anderem Kita, Schulen). 20 Prozent der Vorhaben betreffen die Erhaltung und Gestaltung von ortsbildprägenden Gebäuden. Fünf Prozent der Anträge haben private Antragsteller, zum Beispiel für Dach- und Fassadensanierungen, gestellt. 15 Prozent kommen von öffentlichen Antragstellern wie im Fall der Sanierung der evangelischen Kirche Groß Dölln (Uckermark). 15 Prozent der Vorhaben dienen der Verbesserung der Infrastruktur im Siedlungsbereich (beispielsweise Gehwege, Gestaltung Dorfanger). 10 Prozent betreffen Projekte zur Schaffung, Erhaltung und Ausbau von Freizeit- und Naherholungseinrichtungen.

 

Erfolgreiche Strategie mit LEADER

 

LEADER als bürgernahe Methode der Beteiligung der Regionen an den Entwicklungsprozessen bleibt der strategische Ansatz der ländlichen Entwicklung. Dabei stellt die Umsetzung der 14 Regionalen Entwicklungsstrategien der im Land tätigen Lokalen Aktionsgruppen (LAG) mit ihren Schwerpunktsetzungen auch weiterhin die Grundlage für die Förderung dar.

 

Bislang konnten in der laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2020 im Rahmen von LEADER mehr als 1.100 Maßnahmen im ländlichen Raum mit 190 Millionen Euro unterstützt werden: Bei rund 35 Prozent der geförderten Vorhaben handelt es sich um Investi-tionen in die kommunale Infrastruktur sowie die öffentliche Daseinsvorsorge und bei rund 25 Prozent standen Investitionen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft im Fokus. So konnten bisher 60 Vorhaben zur Sanierung und Erweiterung von Kita, Horts und Schulen auf den Weg gebracht und direkt rund 350 Arbeitsplätze – davon rund 200 Frauenarbeitsplätze – neu geschaffen werden.

 

 

Dr. Jens-Uwe Schade

Pressesprecher

 

Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Internationale Kooperation


Henning-von-Tresckow-Straße 2 - 13, Haus S

14467 Potsdam

 

Telefon: 0331/ 866 70 16

Mobil: 0172/ 392 72 02

Fax: 0331/ 866 70 18

Mail: Jens-Uwe.Schade@mlul.brandenburg.de

Internet: www.mlul.brandenburg.de

www.agrar-umwelt.brandenburg.de

 

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Foto: Sonderrahmenplan „Ländliche Entwicklung“: Zusätzlich 77 Millionen Euro für Brandenburg

Brandenburger Energieeffizienzpreis

(26.03.2019)

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie lobt 2019 den „Energieeffizienzpreis des Landes Brandenburg“ zum vierten Mal aus und stellt dafür Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich durch besonders hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auszeichnen. Vergeben werden je ein Preis in den Kategorien Unternehmen und Kommunen sowie ein Sonderpreis.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2019. Eine unabhängige Jury wertet die Bewerbungen aus und entscheidet über die Vergabe der Preise. Die Preise werden beim Brandenburger Energietag am 24. Mai 2019 in Cottbus verliehen.

WFBB Energie richtet den Wettbewerb aus.

Weitere Informationen:

  • Flyer Energieeffizienzpreis
  • Teilnahmebedingungen
  • Bewerbungsformular

unter Wirtschaftsförderung Brandenburg

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Foto: Brandenburger Energieeffizienzpreis

Stadt-Land-Plus

(21.03.2019)

Effizientes Landmanagement

 

Ziel der Fördermaßnahme „Stadt-Land-Plus“ ist es, die Stadt-Land-Beziehungen zu stärken, wodurch

man eine integrierte nachhaltige Entwicklung von Regionen erreichen will. Die Fördermaßnahme wird

vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

 

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Foto: Stadt-Land-Plus

Bundeswettbewerb „Bioenergie-Kommunen“

(21.03.2019)

Bis zum 15. August 2019 bewerben

 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat den 5. Bundeswettbewerb „Bioenergie-Kommunen“ ausgelobt. Prämiert werden Dörfer und Städte, die ihren Energiebedarf maßgeblich durch erneuerbare Energien decken; beispielsweise durch regional erzeugte Biomasse.

 

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Foto: Bundeswettbewerb „Bioenergie-Kommunen“

Deutscher Nachhaltigkeitspreis

(21.03.2019)

Bis zum 18. April 2019 bewerben

 

Kommunen und Unternehmen können sich jetzt für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis bewerben. Europas wichtigste Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement prämiert in diesem Jahr vorbildliche Nachhaltigkeitsleistungen in Wirtschaft, Kommunen, Architektur und Forschung.

 

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Foto: Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Mehr Beratung zu erneuerbaren Energien in Brandenburg

(21.03.2019)

Neue Beratungsstelle ist eingerichtet

 

Das Land Brandenburg verstärkt das Beratungsangebot zu erneuerbaren Energien. Ziel ist es, die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien und insbesondere für die Windenergie zu stärken. Dazu wird bei der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), die auch die Energieagentur des Landes ist, eine Beratungsstelle eingerichtet.

 

Ansprechpartner ist das Team WFBB Energie.

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Foto: Mehr Beratung zu erneuerbaren Energien in Brandenburg

Zukunft und Digitalisierung – 1. Jahrestagung des Forums ländlicher Raum

(20.03.2019)

Seddiner See  – Zum Thema „Zukunft und Digitalisierung der Ländlichen Räume“ hat das Forum ländlicher Raum heute zu seiner ersten Jahrestagung in die Heimvolkshochschule am Seddiner See eingeladen. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hielt ein Grußwort.

 

„Wenn es um die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der ländlichen Räume in der Hauptstadtregion geht, sind Digitalisierung und Innovation zentrale Anliegen“, sagte Minister Vogelsänger. „Gerade für den ländlich geprägten Raum eröffnen sie vor allem im Einkommens-, Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich auf kommunaler Ebene große Chancen, die weit über die Internet- und Social Media-Nutzung hinausgehen.“

 

Im Rahmen der Jahrestagung wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten digitale Anwendungen für den ländlichen Raum heute bieten und ob diese zu mehr Beteiligung und Lebensqualität der Menschen im ländlichen Raum führen.

 

Die Durchdringung des gesellschaftlichen Lebens mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien ist der Trend schlechthin und birgt für Arbeit und Einkommen sowie im Bereich der Dienstleistungen große Chancen für den ländlichen Raum – und das nicht nur in weiter Zukunft, sondern schon in der Gegenwart.

 

Der Digitalisierung wird bei der Stärkung ländlicher Regionen im Kampf gegen zentrale Herausforderungen wie Landflucht, eine älter werdende Gesellschaft oder den Rückzug von Versorgungs-, Dienstleistungs- und Bildungsangeboten aus der Fläche ein enormes Potential zugesprochen. Moderne Informations- und Kommunikationstechniken können in ländlichen Räumen ganz neue Arbeitsformen erschließen – bisher sind sogenannte Co-Working-Spaces, von denen ein Projekt in Klein Glien gerade den Tourismuspreis des Landes bekommen hat, eher aus Großstädten bekannt, werden heute aber auch mehr und mehr in ländlichen Regionen ausprobiert.

 

Im Nachgang zur heutigen Veranstaltung ist vorgesehen das Thema mit interessierten Kommunen und ausgewählten Experten im Rahmen von Werkstattgesprächen zu vertiefen. Zielstellung ist  es, bereits vorhandene strategisch relevante digitale Lösungen für den ländlichen Raum zu eruieren, die Vorgehensweise der Umsetzung zu standardisieren und auf andere Kommunen übertragbar zu machen. Dabei gilt es, funktionierende Praxisfälle im agilen Vorgehen mit Wissenschaft und Praxis zu schaffen.

 

Quelle: MLUL Brandenburg

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Foto: Zukunft und Digitalisierung – 1. Jahrestagung des Forums ländlicher Raum

Schwarzbacher Gutshaus wachgeküsst

(18.03.2019)

Physiker aus Österreich hat Schwarzbacher Gutshaus wachgeküsst

Grüner Salon in historischer Farbe

Die Sanierung der Innenräume des Schwarzbacher Gutshauses geht dem Finale entgegen. Biedermeier-Kulisse ist beliebte Hochzeitslocation. Satteldach kommt auf den Pferdestall.

 

Blau, grün und gelb - die historischen Originalfarben kommen Raum für Raum in den 300 Jahre alten Schwarzbacher Herrschaftssitz zurück. Die prunkvollen Biedermeierfassungen in den Räumen des Mittelgeschosses glänzen wieder im Stil vergangener Zeiten. Der schönste Raum des Adelssitzes erstrahlt in der Modefarbe des Biedermeier im kräftigen Blau-Grün mit verspieltem hellblauem Blumenmuster. Neu hinzugekommen sind jetzt der Gelbe und der Grüne Salon. Der noch fehlende Rote Salon soll wahrscheinlich auch noch 2019 restauriert werden. Das sieht ein Projekt mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vor.

Den großen Blauen Salon haben Lausitzer Brautpaare bereits für sich entdeckt. Der als Trausaal von der Ruhlander Standesbeamtin genutzte Saal ist bisher für dieses Jahr schon acht Mal gebucht.

Neuigkeiten gibt es auch rund um das Gesamtensemble des Gutes. Planungen, auf den einstigen Pferdestall aus dem Jahr 1834 wieder ein Satteldach zu setzen, sind jetzt wasserdicht. Ende Mai soll der Förderantrag eingereicht werden. Neuestes Projekt für Gutsherr Martin Giersch ist das dem Gut vorgelagerte historische Vorwerk. Die straßenseitige Hälfte will er flott machen und damit einen Schandfleck im Dorf verschwinden lassen.

Von Andrea Budich / Lausitzer Rundschau

Foto zur Meldung: Schwarzbacher Gutshaus wachgeküsst
Foto: Martin Giersch aus Wien zieht es regelmäßig zu seinem Schwarzbacher Anwesen. Beim letzten Arbeitsbesuch hat der Physiker den frisch restaurierten Grünen Salon zufrieden abgenommen. FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE

Kooperationsvertrag "Ausbildung von Gästeführern"

(06.03.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. am 26.02.2019 in der Kaiserkrone in Brieske konnte ein Kooperationsvertrag zwischen dem Tourismusverband „Lausitzer Seenland“ e.V. und der LAG unterzeichnet werden.

 

Frau Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. und Herr Pohlenz, Vorsitzender der LAG beurkundeten das durch die LAG bis zu einer Höhe von 18.000 Euro finanzierte Projekt „Ausbildung von Gästeführern im Lausitzer Seenland“.

 

Ziel ist die Schulung von Gästeführern mittels einem theoretischen und einem praktischen Teil. Mit der Ausbildung soll es gelingen, die Region den Gästen professionell zu präsentieren. Durch das Projekt wird das touristische Leistungsangebot der Region weiter ausgebaut. Dabei stehen die Themen Barrierefreiheit und Landschaftswandel verstärkt im Fokus der Angebotserstellung für Führungen.

 

Geplante Lehrinhalte sind:

1. Grundlagen der Tourismusbranche – Tourismus als Wirtschaftsfaktor

2. Rechtliche Grundlagen für Gästeführer

3. Präsentations- und Kommunikationstechniken für Gästeführer

4. Inhaltliche Vorbereitung und Gestaltung von Gästeführungen

5. Regionale / lokalspezifische Aspekte von Gästeführungen

6. Praxistraining (Projektarbeit/Thematische Führung möglich)

 

Die Ausbildung soll noch im 1 Halbjahr 2019 beginnen. Interessenten können sich direkt in der Touristinformation Senftenberg melden. Nach einer bestandenen Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

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Foto: Frau Winkler und Herr Pohlenz unterzeichnen den Kooperationsvertrag

Vorstandswahl Förderverein LAG

(01.03.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

am 26.02.2019 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ in der Kaiserkrone in Brieske statt. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl des Vereins-Vorstandes für die nächsten 3 Jahre.

 

Von den anwesenden Mitgliedern der LAG wurde der amtierende Vorstand einstimmig zur Wiederwahl bestimmt. Den Vorsitz übernimmt erneut Herr Roland Pohlenz / Bürgermeister der Stadt Lauchhammer, unterstützt von seiner Stellvertreterin Frau Bärbel Weihmann / Wirtschaftsförderin des Landkreises OSL.

Herr Christian Raum / Quartiersmanager beim DRK Lausitz, fungiert weiter als Schatzmeister im geschäftsführenden Vorstand. Erneut bestätigt wurden auch die bisherigen 9 Vorstandsmitglieder des erweiterten Vorstandes.

Damit ist die LAG weiterhin gut aufgestellt.

Die Übersicht der Mitglieder des Vorstandes finden Sie hier.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Partnern – speziell für ihr hohes ehrenamtliches Engagement herzlich bedanken.

Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Regionalen Entwicklungsstrategie in der laufenden Förderperiode bis 2020 und auch darüber

hinaus.

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

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Foto: Mitgliederversammlung am 26.02.2019

LandMobil

(28.02.2019)

Innovative Konzepte gesucht

Mit der Bekanntmachung "LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen" unterstützt das BMEL modellhafte Projekte, die die Mobilität der Menschen in ländlichen Räumen verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge leisten. Innovative Projekte können noch bis 1. April 2019 beim Projektträger BLE eingereicht werden.

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Foto: LandMobil

Aktionsbündnis "Leben auf dem Land"

(28.02.2019)

Regional vernetzt, gemeinsam stark

Mit dem Aktionsbündnis "Leben auf dem Land" will das BMEL gemeinsam mit dem Landkreistag, dem Städte- und Gemeindebund, dem Handwerk und dem Industrie- und Handelskammertag die ländlichen Räume stärken. Bei der Grünen Woche stellten Bundesministerin Julia Klöckner und die Spitzenvertreter des Aktionsbündnisses ihre Pläne auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor.

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Foto: Aktionsbündnis "Leben auf dem Land"

Aufruf zur Teilnahme am Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier"

(28.02.2019)

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat alle Brandenburger Kommunen aufgerufen, sich am Förderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ zu beteiligen. Die Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts sowie die Teilhabe am öffentlichen Leben können die Lebensqualität in Quartieren spürbar verbessern und ihre Attraktivität weiter steigern. Eine Antragstellung ist bis zum 5. April 2019 möglich.  >  mehr

 

 

Zur Schaffung passender Rahmenbedingungen für ein lebendiges, attraktives Quartier werden vom Brandenburger Minsterium für Infrastruktur und Landesplanung und dem Bund in diesem Jahr rund 7,18 Mio. € zur Förderung von integrativen Projekten zur Verfügung gestellt. Der Fördersatz beträgt 90 Prozent.

 

Ziel der Förderung im Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier" ist die Erhaltung und der Ausbau der sozialen Infrastruktur und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration in den Städten und Gemeinden. Dies können zum Beispiel Gemeinbedarf- und Folgeeinrichtungen wie Bildungseinrichtungen, Bibliotheken und Kindergärten oder auch Quartierstreffs sein, die einen besonderen Beitrag zur Integration im Quartier leisten.

 

Das Antragsformular sowie Informationen zu den Fördergegenständen finden Sie über den Link unter „Anlagen“. Die Richtlinie selbst finden Sie rechts unter „Externe Links“.

Foto zur Meldung: Aufruf zur Teilnahme am Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier"
Foto: © empirica AG

Vergabeverfahren ELER-Förderung - Kosten der Vergabe sind förderfähig

(26.02.2019)

Kosten der Vergabe sind förderfähig

Für Vorhaben, die über den ELER gefördert werden, können finanzielle Unterstützungen für die Durchführung von Vergabeverfahren beantragt werden. Dies regelt ein Erlass der für Brandenburg und Berlin zuständigen ELER-Verwaltungsbehörde.


Der Erlass gilt ab 15.11.2018 für folgende ELER-Förderrichtlinien:

  • Ländliche Berufsbildung

  • EIP

  • Zusammenarbeit landtouristischer Angebote

  • Zusammenarbeit Nachhaltigkeit und AUKM

  • Einzelbetriebliche Förderung einschließlich Diversifizierung

  • Verbesserung Hochwasserschutz

  • Landschaftswasserhaushalt / Gewässersanierung

  • Verbesserung des natürlichen Erbes

  • Forst (inkl. Forstliche Beratung)

  • LEADER

Unter dem jeweiligen Richtlinienpunkt: „Art und Umfang, Höhe der Zuwendung“ bei der Bemessung wird sukzessive folgende Ergänzung aufgenommen:

Für investive* Vorhaben sind Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren zuschussfähig.“

* investiv sind alle nichtflächen- und nichttierbezogenen Vorhaben des ELER

 

Es ist zu beachten, dass die Findung eines Anbieters zur Durchführung des Vergabeverfahrens nach den vergaberechtlichen Bedingungen per Ausschreibung bzw. durch Einholung von Angeboten erfolgen muss.

Die entstandenen Kosten für das durchgeführte Vergabeverfahren können im Rahmen des Antragsverfahrens im Kostenplan beantragt werden. Diese sind zu den Bedingungen des Fördersatzes der jeweils geltenden Richtlinie förderfähig.

Foto zur Meldung: Vergabeverfahren ELER-Förderung - Kosten der Vergabe sind förderfähig
Foto: Vergabeverfahren ELER-Förderung - Kosten der Vergabe sind förderfähig

Respekt und Mitsprache sind den Menschen kleiner Orte wichtig

(26.02.2019)

Altdöbern - Der Evangelische Kirchenkreis Niederlausitz rückt das Thema Heimat  in den Fokus einer Diskussionsreihe.

Von Birgit Keilbach/LR

 

Was macht das Landleben lebenswert?“ war die Frage einer Podiumsdiskussion am Freitagabend (15.02.) in Altdöbern. Mehr als 100 Menschen aus dem Ort und der Umgebung waren gekommen, um mit den Landespolitikern Wolfgang Roick (SPD) und Benjamin Raschke (Bündnis 90/Grüne) zu diskutieren. Beide arbeiten in der Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ mit. Mit ihnen auf dem Podium saßen Pfarrerin Kathrin Schubert aus Calau und Karin Hammitsch aus Frankena, die sich im Verein „Wir für Frankena“ engagiert. Carla Kniestedt vom rbb moderierte den lebhaften, sachlich-kritischen Gedankenaustausch zwischen Podium und Publikum.

 

 

Vieles auf dem Land ist in den vergangenen Jahrzehnten verloren gegangen: Bus- und Bahnverbindungen wurden gekappt, den Konsum gibt es vielerorts schon lange nicht mehr, lange Wege sind nötig, um Kitas, Schulen, Ärzten zu erreichen. Dennoch leben die Lausitzer gern hier, sind stolz auf ihre Heimat. Aber sie wollen respektiert werden. Doch zu oft herrsche das Gefühl vor, nicht wirklich ernst genommen zu werden.

Am Beispiel des Kampfes gegen die Windkraftanlagen im Chransdorfer Wald machte es der Altdöberner Bernhard Scherf deutlich. Das Verkomplizieren mache die Menschen müde, und die Vertreter der Windkraft hätten arrogant über die Köpfe der Betroffenen hinweg geredet. „Nicht respektiert und gehört zu werden, das demotiviert. Die Menschen hier erdulden vieles – mir fehlt aber der Respekt ihnen gegenüber.“ Pfarrerin Kathrin Schubert legte nach: „Es gehört auch eine Entschuldigung dazu, wenn etwas falsch gemacht wurde.“

Uwe Lehmann saß einige Jahre als sachkundiger Bürger in der Altdöberner Gemeindevertretung. Ihm sei aufgefallen, wenn immer wieder nachgestichelt werde, gäben sich Politiker mehr Mühe, Politik zu erklären. Das Engagement mit der Bürgerinitiative gegen den Ockerschlamm im Altdöberner See sei erfolgreich gewesen, doch „gegen die Windkraftanlagen im Wald haben wir gekämpft wie blöd, aber da steht eine ganz andere Armee dagegen“, brachte er das Gefühl der Ohnmacht zum Ausdruck. Desillusioniert habe ihn auch, das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten. „Im persönlichen Gespräch sagen sie, dass die dagegen sind, abgestimmt wird trotzdem dafür.“

Große Zustimmung erhielt die Bitte von Altdöberns Bürgermeister Peter Winzer, dass auch von den bestehenden Windkraftanlagen die Kommunen etwas abbekommen, nicht nur von den neu errichteten. Denn dafür sollen die Betreiber künftig 10 000 Euro an die betreffenden Kommunen zahlen. Für Projekte, die allen Einwohnern zu Gute kommen, wie die zwei Landtagsabgeordneten informierten. „Wir als Gemeinde haben keinen ausgeglichenen Haushalt, schaffen es nicht mal, die freiwilligen Aufgaben abzusichern“, so Peter Winzer. Die Zustimmung im Publikum war ein eindeutiges Votum, dass dieses Problem in Potsdam auf die Agenda kommen muss.

Mehr Geld für kleine Gemeinden steht auch in Potsdam schon auf dem  Programm. „Da läuft im Finanzausgleich des Landes etwas falsch“, vermittelte Benjamin Raschke die Erkenntnis. Denn viele Kommunen im ländlichen Raum arbeiteten mit Haushaltssicherungskonzepten. „Wir waren davon ausgegangen, dass die Kommunen von den Windkraftbetreibern Gewerbesteuer bekommen. Das hat nicht funktioniert“, nannte er den Denkfehler. Für den Ausbau der Internet-Struktur würden rund 22 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, ging Wolfgang Roick auf die Kritik von Bürgermeister Peter Winzer ein, dass es in vielen Dörfern nicht einmal Mobilfunk-Empfang gäbe. Zudem sei auf Initiative der Enquete-Kommission nun in der Kommunalverfassung festgeschrieben, dass die Jugend in allen Belangen beteiligt werden muss und die Ortsvorsteher mehr Rechte bekommen. Drittens werden in den Regionalen Planungsgemeinschaften künftig auch Vertreter von kleinen Gemeinden ab 5000 Einwohnern sitzen.

Eine Reihe weiterer Aspekte für eine lebenswerte Zukunft auf dem Lande gaben die Zuhörer den Mitgliedern der Enquete-Kommission mit auf den Weg. Marlis Rohde aus Suschow regte an, Verkehrsströme langfristig zu betrachten, wenn touristische Anziehungspunkte entstehen. Denn durch Suschow fließe jetzt der Touristen- und der Lieferverkehr für die Therme in Burg. Christel Paulick aus Ogrosen wünscht sich mehr Anreize für die Ansiedlung von Fach- und Allgemein­ärzten. Die Schulbusverbindungen mit zum Teil unzumutbaren Fahrzeiten waren auch ein Kritikpunkt.

„Ich finde es gut, dass Politiker zu uns kommen, um kritische Fragen zu hören und Denkanstöße mitzunehmen. Es war eine höfliche und sachliche Atmosphäre, obwohl es emotionale Themen waren“, resümierte Harald Kupsch aus Ranzow. „Und ich habe jetzt eine Vorstellung von dieser Enquete-Kommission“, ergänzte er.

Foto zur Meldung: Respekt und Mitsprache sind den Menschen kleiner Orte wichtig
Foto: Die Diskussionsrunde mit zwei Landtagsabgeordneten im Altdöberner Lutherhaus findet großen Zuspruch. Viele Leute aus dem Publikum nutzten die Gelegenheit, ihnen ihre Wünsche für ein lebenswertes Leben auf dem Lande mit auf den Weg zu geben. FOTO: Birgit Keilbach

2. Projektaufruf zur Umsetzung des RIK Lausitz

(19.02.2019)

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH ist einer von vier deutschen Regionalpartnern des Bundes, um den Strukturwandel in den deutschen Braunkohleregionen (Lausitzer Revier, Rheinisches Revier, Mitteldeutsches Revier und Helmstedter Revier) zu gestalten. Strukturfördermittel aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) stehen zur Bewältigung des Strukturwandels in den Revieren für die nächsten vier Jahre bereit. 

Mit den Mittel aus dem Förderprogramm „Unternehmen Revier" werden über Ideen- und Projektaufrufe konkrete teilregionale Ansätze und Projekte gesucht, die Beiträge zur Strukturentwicklung im Lausitzer Braunkohlerevier leisten. Im Vordergrund stehen dabei innovative Ideen, die alternative Pfade der regionalen Wertschöpfung eröffnen.

2. Ideen- und Projektaufruf im Förderprogramm "Unternehmen Revier" des BMWi für die Wirtschaftsregion Lausitz

Die Wirtschaftsregion Lausitz ruft zum 2. Ideen- und Projektwettbewerb vom 18. Februar bis zum 18. März 2019 zu folgenden Themen auf:

  • Produktentwicklung/ Geschäftsfelderweiterung
  • Mobilität und Verkehr
  • Bioenergie/Algenbiomasse und Seethermie
  • Berufsfrühorientierung

Gesucht werden für alle Aufrufe Innovationsprojekte möglichst verbunden mit einhergehender Geschäftsfelderweiterung oder Neugründung von Unternehmen in der Wirtschaftsregion Lausitz. Pro Projektträger können 200.000 Euro für modellhafte Ansätze ausgezahlt werden.

 

Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH tritt in diesem Prozess als Regionalpartner des Bundes auf und wird u.a. das Projektmanagement, Beratung von Akteuren und die Geschäftsführung des Regionalen Empfehlungsgremiums übernehmen. Der Landkreis Spree-Neiße ist als Abwicklungspartner im RIK Lausitz benannt und infolgedessen mit der gesamten Abwicklung der Fördermaßnahme durch das BMWi beauftragt.
 

Die Teilnahme erfolgt in einem zweistufigen Prozess mit dem Formular zur Ideen- und Projekteinreichung.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen erhalten Sie im Download-Bereich. 

Foto zur Meldung: 2. Projektaufruf zur Umsetzung des RIK Lausitz
Foto: 2. Projektaufruf zur Umsetzung des RIK Lausitz © Fotolia

Zukunftsszenarien fürs Dorf

(07.02.2019)

Handbuch für ländliche Regionen

Das Projekt „Digitale Dörfer“ des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE hat ein Handbuch über Zukunftsszenarien für ländliche Regionen veröffentlicht. Dieser praxisorientierte Leitfaden vereint alle Schritte von der Vorbereitung, über die Durchführung bis zur Nachbereitung.

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Foto: Zukunftsszenarien für Euer Dorf

7. Projektaufruf LEADER-Förderung gestartet

(05.02.2019)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat nun erneut ein Budget von 2,2 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 31. Mai 2019 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

 

Den vollständigen Aufruf finden Sie hier.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement.

Dipl.Ing. Michael Franke + Dipl.Ing. Steffen Richter
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

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Foto: LEADER LOGO

Mitgliederversammlung der LAG am 26.02.2019

(04.02.2019)

Die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) findet am Dienstag, den 26.02.2019  um 16 Uhr in der Kaiserkrone Brieske statt.


Neben Jahresberichten und Haushaltsplan steht diesmal auch die Neuwahl des Vereinsvorstandes auf dem Programm.

 

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Foto: Kaiserkrone Brieske

Aktuelle Vergabeinformationen

(04.02.2019)

Einführung der Unterschwellenvergabeordnung

 

Mit der Neufassung der Verwaltungsvorschriften zu § 55 der Landeshaushaltsordnung Brandenburg (LHO) ist zum 01.01.2019 die Verfahrensordnung für die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge unterhalb der EU-Schwellenwerte (Unterschwellenvergabeordnung - UVgO) für die Landesbehörden eingeführt worden. Parallel wurden die Verwaltungsvorschriften zu § 44 LHO bzw. die Nr. 3 der darin enthaltenen Allgemeinen Nebenbestimmungen angepasst. Darin wird nunmehr anstelle des Abschnitts 1 der VOL/A die Anwendung der UVgO beauflagt.

 

Bagatellgrenze für die Anwendung des Vergaberechts bei Bauleistungen entfallen!

 

Mit der Änderung der VV zu § 55 LHO zum 01.01.2019 ist die bisherige Nr. 3.5, die bei Aufträgen bis 500,00 EUR den Verzicht auf eine Vergabedokumentation erlaubte, für Bauleistungen vorerst ersatzlos weggefallen.

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Foto: Aktuelle Vergabeinformationen

Ergebnis des 6. Projektauswahlverfahrens vom 30.01.2019

(01.02.2019)

Der Vereinsvorstand führte am 30. Januar 2019 das inzwischen 6. Projektauswahl-verfahren durch – dafür stand ein Budget von 2,5 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 30. November 2018 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 23 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl konnten 9 Vorhaben berücksichtigt werden – 14 lagen außerhalb des verfügbaren Budgets.

 

Die bestätigten Projektträger haben nunmehr bis Ende Juli 2019 Zeit, ihre formgebundenen Anträge bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

 

Zeitgleich wurde der 7. Projektaufruf - mit einem Budget von 2,2 Mio. Euro

und dem Stichtag 31.05.2019 - gestartet. Die entsprechende Bekanntgabe finden Sie auf unserer Website.

 

Nähere Informationen zum Bewerbungs- bzw. Antragsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen:

 

Geschäftsstelle der LAG

Regionalmanagement LEADER

Dipl.Ing. Michael Franke / Dipl.Ing. Steffen Richter

01979 Lauchhammer, Am Werk 8, Zimmer 214

Tel. 03574 4676 2256

e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

 

 

 

Michael Franke

Regionalmanager

Foto zur Meldung: Ergebnis des 6. Projektauswahlverfahrens vom 30.01.2019
Foto: Ergebnis des 6. Projektauswahlverfahrens vom 30.01.2019

Brandenburger Kompass für die digitale Zukunft

(25.01.2019)

Für Brandenburg liegt ein Strategiepapier vor, das nach einem umfassenden Meinungsbildungs- und Beteiligungsprozess unter Mitwirkung eines Digitalisierungsbeirats ressortübergreifend erarbeitet und vom Kabinett im Dezember 2018 verabschiedet wurde.

 

Die Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg enthält eine zehn Thesen umfassende politische Vision, eine Digitale Agenda mit sieben Handlungsfeldern und 200 konkreten Maßnahmen. Für diese kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen in allen Politikbereichen, die teilweise schon gestartet wurden, werden in den kommenden Jahren mindestens 450 Millionen Euro in die Digitalisierung investiert.

 

Im Vordergrund stehen konkrete Erleichterungen durch die Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Unternehmen. Dabei geht es insbesondere um die Digitalisierung aller Verwaltungsdienstleistungen bis 2022. Konkrete Beispiele sind die Beantragung von Kfz-Kennzeichen, Genehmigungsverfahren oder das ElterngeldDigital, der Aufbau einer landesweiten Schul-Cloud, smarte und digitalisierte Mobilitätsangebote und autonom fahrende Busse und auch ein digitalisiertes Wolfs-Monitoring. Zur Umsetzung von Digitalprojekten und zur Beratung von Kommunen wird derzeit die Digitalagentur aufgebaut.

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Kennen oder managen Sie ein Digitalisierungsprojekt in Brandenburg? Dann geben Sie uns einen Hinweis oder schicken uns einen Link für unsere Themenseite zu Digitalisierung und Beteiligung

Foto zur Meldung: Brandenburger Kompass für die digitale Zukunft
Foto: Brandenburger Kompass für die digitale Zukunft

Innovationspreise 2019

(22.01.2019)

Bewerbungsphase für Brandenburger Innovationspreise beginnt

 

Beste Ideen und Lösungen aus Unternehmen der Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall gesucht

 

Potsdam, 21. Januar 2019. Zum sechsten Mal lobt das Wirtschaftsministerium die Brandenburger Innovationspreise für die Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall aus. Prämiert werden die besten Ideen und Lösungen von märkischen Startups und Unternehmen sowie kreative Verbundlösungen, die in enger Zusammenarbeit von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind. Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bis zum 8. April 2019 bewerben. Die Preise sind dotiert mit 10.000 Euro pro Cluster, die Auszeichnungen werden jeweils an bis zu drei Gewinner vergeben.

 

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sagt: „Mit mehr als 250 Bewerbungen und 35 Preisträgern in den vergangenen fünf Jahren haben die Brandenburger Innovationspreise gute Resonanz gefunden. Die Wettbewerbe bieten märkischen Unternehmen und auch wissenschaftlichen Einrichtungen eine sehr gute Plattform, ihre Ideen bekannt zu machen. Wir sind gespannt auf die Einreichungen.“

 

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, die positive Entwicklung der brandenburgischen Wirtschaft in den Clustern Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall darzustellen und zu unterstützen. „Die Brandenburger Innovationspreise sind eine Leistungsschau und zeigen, über welch enormes Potenzial die brandenburgischen Unternehmen verfügen“, so Minister Steinbach weiter.

 

Eine unabhängige Jury wird die Bewerbungen auf Innovationshöhe, Aussicht auf Markterfolg und auf ihre Relevanz für die Wirtschaft in Brandenburg hin prüfen. Auch dieses Mal wird explizit um die Einreichung nichttechnischer Innovationen gebeten. Beispiele hierfür sind flexible Arbeitszeit- und Mitwirkungsmodelle oder neue Formen des betrieblichen Personalmanagements. Zudem können wieder Unternehmen für die Auszeichnung vorgeschlagen werden, die dann zu einer Bewerbung aufgefordert werden.

 

Weitere Informationen unter:

innovationspreis.ernaehrungswirtschaft-brandenburg.de
innovationspreis.kunststoffe-chemie-brandenburg.de
innovationspreis.metall-brandenburg.de

 

Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich online zu bewerben.

Foto zur Meldung: Innovationspreise 2019
Foto: Brandenburger Innovationspreise

Innovative Mobilitätskonzepte für das Land gesucht

(08.01.2019)

Mit der Bekanntmachung "LandMobil – unterwegs in ländlichen Räumen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beispielhafte Projekte, die geeignet sind, die Mobilität der Menschen in den ländlichen Räumen zu verbessern und damit einen Beitrag zur Sicherung von Teilhabe und Daseinsvorsorge zu leisten. Gesucht werden Vorhaben, die modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln, so dass sie für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können. "LandMobil" ist ein Baustein des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE).

Bis zum 1. April 2019 nimmt die BLE im Auftrag des BMEL geeignete Projektskizzen entgegen. Die Aussichten auf eine Förderung hängen unter anderem vom Nutzen für die ländlichen Regionen und die dort lebenden Menschen, den Erfolgsaussichten des Vorhabens, Innovationsgrad und Kreativität des Ansatzes sowie der Übertragbarkeit der Lösungen ab. Der Förderzeitraum umfasst maximal drei Jahre. In den einzureichenden Vorhaben soll mindestens eines (mehrere sind möglich und erwünscht) der nachfolgenden Aktionsfelder bearbeitet werden:

  • Integrierte Mobilität

  • Bewusstseinswandel in Richtung alternativer Mobilitätsformen

  • Neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit für Anbieter und Nutzer

  • Verbesserung der Anschlussmobilität

  • Elternunabhängige Mobilitätslösungen

 

Die Projektskizzen können bis zum zum 1. April 2019 eingereicht werden.

Foto zur Meldung: Innovative Mobilitätskonzepte für das Land gesucht
Foto: Innovative Mobilitätskonzepte für das Land gesucht

Bekanntgabe Auswahltermin 6. Projektauswahlverfahren

(03.01.2019)

Der Vereinsvorstand führt am 30. Januar 2019 das inzwischen 6. Projektauswahlverfahren durch – dafür steht ein Budget von 2,5 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

 

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 30. November 2018 private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nehmen 23 Projektideen am Auswahlverfahren teil.

 

Die bestätigten Projektträger werden direkt nach der Entscheidung mittels einer Benachrichtigung augefordert, ihre formgebundenen Anträge bis Ende Juli 2019 bei der Bewilligungsbehörde in Luckau einzureichen. Das Regionalmanagement steht den Projektträgern dabei wie immer beratend zur Seite.

Foto zur Meldung: Bekanntgabe Auswahltermin 6. Projektauswahlverfahren
Foto: Bekanntgabe Auswahltermin 6. Projektauswahlverfahren

LAG unterstützt erneut kleine lokale Initiativen

(20.12.2018)

Ergebnis des 2. KLI-Aufrufes

 

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. unterstützt weiterhin Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wurde im Juni 2018 erneut ein Aufruf für entsprechende Vorhaben gestartet. Kleinprojektträger konnten bis Ende Oktober Projekte einreichen.

 

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten. Die inhaltliche Ausrichtung muss aber dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

 

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern sie Mitglied der LAG sind. Pro Jahr werden dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt.

 

Der LAG-Vorstand bewertete die insgesamt 19 eingereichten Vorhaben. Grundlage des Auswahlverfahrens sind durch die LAG erarbeitete Bewertungskriterien, wie beispielsweise Verbesserung des sozialen Zusammenhaltes, der Nutzen für die dörfliche Gemeinschaft, Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Aspekte zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

 

Von den eingereichten Vorhaben haben 17 Maßnahmen die vorgegebene Mindestpunktezahl erreicht bzw. überschritten. Die 10 bestplatzierten Projekte füllen das zur Verfügung stehende Gesamtbudget von 50.000,- Euro aus.

 

Diese 10 „Sieger" bilden die Grundlage für einen separaten LEADER-Antrag, welcher durch die LAG eingereicht werden wird. Nach Genehmigung schließt die LAG mit den Kleinprojektträgern Realisierungsvereinbarungen zur Umsetzung der Projekte ab.

 

Für alle Vorhaben, die nicht berücksichtigt werden konnten, wird auch in 2019 wieder die Möglichkeit der Teilnahme an einem erneuten Projektaufruf bestehen. Der neue Aufruf wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Michael Franke

Regionalmanagement

Lauchhammer, 20.12.2018

Strategietreffen der LEADER-Verantwortlichen

(20.12.2018)

Kurz vor Weihnachten begaben sich die Verantwortlichen der LEADER-Regionen und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg in Klausur. Auch wenn die Zeit bis dahin noch lang scheint, längst laufen die Vorbereitungen für die kommende EU-Förderperiode nach 2020. In dem zweitägigen Strategietreffen wurde resümiert, inwieweit die Ziele bisher erreicht wurden, und wie die Wirkung der Förderung in den Regionen zu beurteilen ist. Die begleitende Evaluation zeigt, dass im Land Brandenburg mit LEADER viel bewegt wird, die Regionen sich entsprechend ihrer strategischen Ausrichtung weiterentwickeln und von der Dorfinitiative bis zum Unternehmer eine breite Beteiligung vorhanden ist. Die hohe Bürokratie wird zwar allseits beklagt und darauf gehofft, dass in den kommenden Jahren die eine oder andere Vereinfachung ihren Weg in die Verwaltungsabläufe und Förderverfahren findet. Trotzdem: LEADER ist und bleibt ein starker Motor für den ländlichen Raum und erfährt immer mehr Beachtung in der Politik.

 

Die Finanzmittel für LEADER kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

 

Was fördert der ELER und was sind die bisherigen Erfolge in Brandenburg? Hier finden Sie Antworten: ELER - echt einfach

Foto zur Meldung: Strategietreffen der LEADER-Verantwortlichen
Foto: Strategietreffen der LEADER-Verantwortlichen

Broschüre „Gutes Gedeihen lassen“

(19.12.2018)

Mit der neuen Broschüre »Gutes gedeihen lassen - Mit Fördermitteln demokratische Kultur und Engagement in ländlichen Räumen stärken« stellt das BBE anhand anschaulicher Praxisbeispiele verschiedene Fördermöglichkeiten im Themendreieck »Demokratiestärkung«, »Engagement« und »Ländliche Entwicklung« vor.

Eine große Zahl von Förderprogrammen kann bei der Realisierung von Projektvorhaben in ländlichen Räumen helfen.


Download der Broschüre von laendlicher-raum.info

(PDF-Dokument, 14,5 MB)

Foto zur Meldung: Broschüre „Gutes Gedeihen lassen“
Foto: Gutes Gedeihen lassen

Freies WLAN für jedes Dorf

(17.12.2018)

Kostenlose Hotspots durch „WiFi4EU“

Freies WLAN an öffentlichen Orten ist seit März 2018

keine Wunschvorstellung mehr. In ganz Europa erhalten

alle Städte und Gemeinden Gutscheine im

Wert von 15 000 Euro, mit denen sie Wi-Fi-Hotspots

in Bibliotheken, Museen oder Parks einrichten können.

Möglich ist das über ein Webportal der EU mit

dem Namen „WiFi4EU“.

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Foto: Freies WLAN für jedes Dorf

Der Brandenblogger on tour

(17.12.2018)

Neues aus der Förderlandschaft

Was genau, das hat sich der #brandenblogger von Juni bis Oktober angeschaut. Mit E-Bike und Schlafsack war Steven, Student der Publizistik, kreuz und quer in Brandenburg unterwegs und hat Projekte besucht, die von EU-Geldern profiteren. Natürlich waren auch einige dabei, die über ELER, den Fonds für die ländliche Entwicklung, gefördert werden.

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Foto: Der Brandenblogger on tour

„Land schreibt Zukunft“ – bis 20. Januar 2019 bewerben

(06.12.2018)

Bereits zum vierten Mal lobt der Rat für Nachhaltigkeit einen Ideenwettbewerb aus. Nach „Esskultur und Nachhaltigkeit“, „Mobilität und Nachhaltigkeit“ und „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ steht der neue Aufruf unter dem Motto: „Land schreibt Zukunft“. Möglich wird dieser Wettbewerb durch ein Förderprogramm des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE), den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“.

 

Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“

Im Fokus des Ideenwettbewerbes stehen Aktivitäten und Projekte rund um eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum. Gemeinnützige Akteure und Körperschaften des öffentlichen Rechts können sich mit ihren Ideen bewerben. Der Antragsteller muss im ländlichen Raum ansässig sein. Die ausgewählten Ideen können bis zu ein Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert werden.

Die Wettbewerbsbeiträge können ab sofort in einem der folgenden Themenfelder eingereicht werden:

  • Wertschöpfung & nachhaltiges Wirtschaften
  • Tourismus
  • Gesellschaftlicher Wandel
  • Bildung
  • Öffentliche Verwaltung

Beiträge können bis zum 20. Januar 2019 eingereicht werden.

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen können Sie auf der www.tatenfuermorgen.de nachlesen. Der Förderantrag ist über ein webbasiertes System auf dem Portal (www.tatenfuermorgen.de/fonds-nachhaltigkeitskultur/bewerben/) zu finden.

 

Quelle: Pressemitteilung Rat für Nachhaltige Entwicklung vom 04.12.2018
Bild: www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuelles/ideenwettbewerb-land-schreibt-zukunft-bis-zum-20-januar-2019-bewerben/

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Foto: Land schreibt Zukunft - LOGO

Zwischenergebnis zum 6. Förderaufruf

(03.12.2018)

Sehr geehrte Damen und Herrem,

 

am letzten Freitag, den 30.11.2018, lief die Frist für den 6. Förderaufruf unserer LAG aus.

Nach Auswertung aller Einsendungen sind 23 Projektideen fristgerecht eingegangenen.

Mit einem Mittelbedarf von 3.864.095 Euro (ELER) ist unser Budget von 2,5 Mio. Euro wieder einmal überzeichnet. Die beiden Termine für die Vorstellung und Auswertung der Maßnahmen werden in der nächsten Vorstandssitzung am 12.12. festgelegt.

 

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Foto: LEADER Logo

Weitere 150 Millionen Euro für ländliche Entwicklung

(03.12.2018)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Agrarministerien der Bundesländer haben einen Sonderrahmenplan für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung beschlossen. Den Ländern stehen 2019 damit zusätzlich 150 Millionen Euro zur Verfügung, etwa für Maßnahmen zur Dorferneuerung, Infrastrukturvorhaben oder Projekte zur Regionalentwicklung.

 

Damit stehen insgesamt im Jahr 2019 für die "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) 900 Millionen Euro zur Verfügung (2018: 750 Millionen Euro). Die Mittel sollten dazu beitragen, deutschlandweit in allen Regionen gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Es können damit auch Kleinprojekte von jeweils bis zu 20.000 Euro unterstützt werden.

 

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des BMEL

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Foto: BMEL Logo

Neufassung der Kommunalrichtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten mit neuen Förderschwerpunkten

(03.12.2018)

Ab dem 1. Januar 2019 gibt es für Kommunen und Akteure aus dem kommunalen Umfeld neue Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen. Das Bundesumweltministerium hat dazu eine neue Fassung der Kommunalrichtlinie veröffentlicht. Zu den neuen Förderschwerpunkten zählen unter anderem kommunales Energie- und Umweltmanagement, Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs, intelligente Verkehrssteuerung, Maßnahmen zur Abfallentsorgung und Maßnahmen an Klär- und Trinkwasserversorgungsanlagen. Bisherige Förderschwerpunkte bleiben bestehen und wurden an technologische Entwicklungen angepasst. Die neue Richtlinie gilt bundesweit und bis zum 31.12.2022. Die bisher gültige Fassung gilt noch bis 31.12.2018.

 

Gefördert werden ab 1.1.2019:

  • Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind

  • Kitas, Schulen, Jugendwerkstätten sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

  • Hochschulen

  • Religionsgemeinschaften und deren Stiftungen

  • Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit mind. 25 Prozent kommunaler Beteiligung

  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus

  • kulturelle Einrichtungen und Werkstätten für behinderte Menschen

  • sachkundige, externe Dienstleister

  • Netzwerkmanagerinnen und Netzwerkmanager

  • Unternehmen mit kommunalem Entsorgungsauftrag

  • öffentlich-rechtlich organisierte Wasserwirtschaftsverbände

  • Aufgabenträger des öffentlichen Personennahverkehrs

 

Nicht alle genannten Antragsteller sind für alle Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie antragsberechtigt.

 

Quellen: BMU-Bildungsnewsletter 10/2018 und Webseite Kommunalrichtlinie

 

Weitere Informationen:

 

 

 

Förderprogramm: Klimaschutz durch Radverkehr

(28.11.2018)

Mehr Radwege für sicheres und klimafreundliches Vorankommen. Stellplätze mit Ladestationen für Pedelecs und Lastenräder. Lösungen für lokale Radverkehrsdienstleistungen. Mehr Raum für klimafreundliche Zweirad-Mobilität.

 

Im Rahmen des Förderaufrufes „Klimaschutz durch Radverkehr“ können modellhafte, investive Projekte zur Verbesserung der Radverkehrssituation in konkret definierten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Dorf- oder Stadtteilzentren gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen, den Anteil des Radverkehrs an der Verkehrsleistung zu erhöhen und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten. Durch ihren Vorbildcharakter regen die Förderprojekte bundesweit zur Nachahmung an. Besonders förderwürdig sind Projekte, die in Kooperation mit verschiedenen Akteuren realisiert werden.

Die Modellhaftigkeit der Projekte soll sich auszeichnen durch

  • einen klaren und nachvollziehbaren Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen,
  • erstmalige Anwendung und pilothafte Umsetzung integriert geplanter Maßnahmen,
  • eine hohe Fördermittel- und Kosteneffizienz.

Aufbau des Förderaufrufs: Zweistufiges Antragsverfahren

  1. Projektskizze einreichen

Vom 01. August 2019 bis zum 31. Oktober 2019 können Sie Ihre Projektskizze einreichen. Darüber hinaus können im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Oktober 2020 Projektskizzen eingereicht werden. Aus allen eingereichten Projektskizzen werden die besten Projekte ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert.

  1. Förderantrag stellen

Förmliche Förderanträge sind in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Dafür muss das Antragssystem „easy-Online“ benutzt werden. Bei Verbundprojekten ist eine gemeinsame Skizze durch die Koordinatorin beziehungsweise den Koordinator einzureichen.

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich Innovation für Klimaschutz und Klimawandelanpassung
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Telefon: +49 30 20199 – 34 22
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/radverkehr

Aufruf zur Förderung von E-Ladestationen veröffentlicht!

(28.11.2018)

Vom 22.11.2018 bis zum 21.02.2019 können erneut Förderanträge für öffentlich zugängliche E-Ladestationen gestellt werden. Mit dem dritten Aufruf des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Errichtung von bis zu 10.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkten. Für diesen Förderaufruf stehen allein rund 70 Millionen Euro bereit.

 

Alle Informationen zum Förderprogramm und für die Antragstellung finden Sie auf der Homepage der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) unter www.bav.bund.de. Hier geht es direkt zur Förderung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: https://bit.ly/2zj87Ap

Foto zur Meldung: Aufruf zur Förderung von E-Ladestationen veröffentlicht!
Foto: Förderung von E-Ladestationen

Tassilo Tröscher-Wettbewerb

(28.11.2018)

Die Tassilo Tröscher-Stiftung ruft zur Teilnahme am Wettbewerb 2019 „Für die Menschen im ländlichen Raum“ auf. Der im zweijährigen Turnus stattfindende Wettbewerb zeichnet innovative Ideen und Projekte für und aus dem ländlichen Raum aus und ist mit insgesamt 6.000 EUR dotiert.

 

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019.

 

Informationen zur von der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. veröffentlichten Ausschreibung

Foto zur Meldung: Tassilo Tröscher-Wettbewerb
Foto: Tassilo Tröscher-Wettbewerb

Neue Regelung in Kraft gesetzt: Für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig

(20.11.2018)

Wichtigstes Förderinstrument im Agrar- und Umweltbereich ist der EU-Agrarfonds ELER. Zu den ELER-Programmen, die in Brandenburg angeboten werden, gehören insbesondere die Förderrichtlinien im Bereich der Ländlichen Entwicklung. Für Investitionsvorhaben, die über den ELER gefördert werden, können ab sofort auch finanzielle Unterstützungen für die Durchführung von Vergabeverfahren beantragt werden. Dies regelt ein Erlass der für Brandenburg und Berlin zuständigen ELER-Verwaltungsbehörde, die unter dem Dach des Brandenburger Agrar- und Umweltministeriums arbeitet.

 

Für die Förderrichtlinien:

  • Ländliche Berufsbildung

  • EIP

  • Zusammenarbeit landtouristischer Angebote

  • Zusammenarbeit Nachhaltigkeit und AUKM

  • Einzelbetriebliche Förderung einschließlich Diversifizierung

  • Verbesserung Hochwasserschutz

  • Landschaftswasserhaushalt / Gewässersanierung

  • Verbesserung des natürlichen Erbes

  • Forst (inkl. Forstliche Beratung)

  • LEADER

wird unter dem jeweiligen Richtlinienpunkt: „Art und Umfang, Höhe der Zuwendung“ bei der Bemessung folgende Ergänzung aufgenommen:

 

„Für investive Vorhaben sind Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren zuschussfähig.“

 

Die entstandenen Kosten für das durchgeführte Vergabeverfahren können im Rahmen des Antragsverfahrens im Kostenplan beantragt werden. Diese sind zu den Bedingungen des Fördersatzes der jeweils geltenden Richtlinie förderfähig.

 

Der Erlass gilt nicht rückwirkend.

 

Dr. Jens-Uwe Schade

Pressesprecher

 

Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Internationale Kooperation

 

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Foto zur Meldung: Neue Regelung in Kraft gesetzt: Für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung  zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig
Foto: Neue Regelung in Kraft gesetzt: Für Investitionen im Rahmen der ELER-Förderung zukünftig auch Kosten für Vergabe förderfähig

#BrandenburgDaGeht Was – EU-Förderung in Brandenburg

(13.11.2018)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die europäische Landeskampagne #BrandenburgDaGehtWas neigt sich ihrem Ende zu. Ein guter Zeitpunkt für einen Rückblick: Denn seit der Brandenblogger letztes Jahr zum ersten Mal auf Entdeckungstour durch die EU-Förderlandschaft in Brandenburg aufgebrochen ist, ist viel passiert. Zu den tausenden Projekten im Land, die mit Hilfe der europäischen Investitions- und Strukturfonds EFRE, ELER und ESF seit den 1990er-Jahren überhaupt erst möglich wurden, sind in den letzten Monaten zahlreiche neue Projektideen und Unternehmungen dazugekommen. Europa – das bedeutet in diesem Fall, dass Träume und Pläne wahr werden können.

Nicht irgendwo, sondern hier direkt vor der Haustür. Europa stiftet Nutzen, und zwar für einen einzelnen Menschen, die Gemeinschaft oder einfach für eine richtig gute Sache vor Ort.

Wir sind Europa. Bleiben Sie Botschafterinnen und Botschafter für EU-Förderung in Brandenburg!

Was EU-Mittel in Brandenburg bewegt haben, das haben wir gesucht, gefunden, gezeigt und (mit)geteilt – auf der Webseite, in den sozialen Medien, in persönlichen Gesprächen, auf Veranstaltungen in ganz Brandenburg und nicht zuletzt hier in diesem Newsletter. Wichtig ist, dass all diejenigen, die um die Chancen, die eine EU-Förderung eröffnet, wissen, dieses Wissen an die Menschen in Brandenburg weitertragen. Bleiben Sie der Sache als Botschafterin oder Botschafter erhalten – machen Sie auch zukünftig auf die Möglichkeiten und Erfolgsgeschichten aus Ihrem Umfeld aufmerksam.


Die „Brandenburg Da Geht Was“-Motive, Banner, Infoflyer und Infografiken stehen weiterhin auf der Webseite für eine Verwendung auf Ihren Kommunikationskanälen – sei es Webseite, Newsletter oder Publikation – frei zur Verfügung. Brandenburg, da geht was!

Infos und Material zum Download für Botschafter gibt es hier: www.brandenburg-da-geht-was.de/botschafter

Der Brandenblogger on tour. Neues aus der Förderlandschaft

In ganz Brandenburg sind sie zu finden: Menschen, die mit EU-Mitteln Großes bewegen. Der Brandenblogger Steven Hille war in den letzten Monaten wieder im Land unterwegs, um einige dieser Leute zu besuchen. Die Tour führte ihn u. a. von Brandenburg an der Havel bis nach Frankfurt an der Oder sowie Richtung Süden in den Landkreis Elbe-Elster und in die Lausitz. Unter den Besuchten war eine ELER-geförderte junge Unternehmerin, die umgesattelt hat und sich jetzt mit eigens hergestellten Seifen und Naturkosmetik in ihrer Manufaktur den Traum von einer erfolgreichen Selbstständigkeit verwirklichte.

Auf IT und smarte Technik setzt hingegen ein Start-up, das mit seinem intelligenten, app-basierten Fahrradschloss Dieben das Leben schwer macht und mit Mitteln des EFRE und des ESF den heimischen Markt erobert. Unternehmergeist und Existenzgründungspläne unterstützt landesweit auch die ESF-geförderte Initiative young companies, die jungen BrandenburgerInnen bis 30 Jahre in zahlreichen Städten auf dem Weg in die Selbständigkeit hilft. Ideen sprießen hier in modernen Gründungswerkstätten, die in Form von Coworking Spaces das Teilen von Erfahrungen und Best Practice räumlich unterstützen.

Von der Stadt führte die Tour den Brandenblogger auch aufs Land, u. a. zur Agrargenossenschaft Beyern bei Falkenberg. Hier wurde den gehaltenen Sauen mehr Bewegungsfreiheit ermöglicht, indem die Genossenschaft mit den EU-Fördermitteln großzügigere Abferkelbuchten einrichten konnte. Die EU fördert solche konkreten Projekte in der Praxis ebenso wie Projekte aus Forschung und Entwicklung.

So führte Steven seine letzte Station zum Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Hier wird auf höchstem internationalem Niveau in den Zukunftsfeldern der drahtlosen und Breitbandkommunikation geforscht – EFRE macht mobil. Dieses Thema interessierte den Brandenblogger – für seinen Kampagnenblog stets unterwegs mit Smartphone, Webcam und Notebook – natürlich besonders.

Sämtliche #BrandenburgDaGehtWas-Tour-Bilder, Videos und Stories finden sich hier: brandenburg-da-geht-was. Und natürlich auch auf Facebook: www.facebook.com/BrandenburgDaGehtWas/

Mensch, det jeht? Die Kampagne – mit Menschen direkt im Gespräch

Nach dem Motto „Europa vor Ort erleben“ waren wir auch diesen Sommer wieder auf zahlreichen Veranstaltungen in Brandenburg dabei – auf Stadtfesten und dem ersten Europafest in Potsdam, wo wir mit unserem Stand Sturmböen bis Windstärke 8 standhielten, auf der großen Landwirtschaftsschau des Landes, der Brala, und dem Brandenburg-Tag in Wittenberge. Im direkten Gespräch mit den Bürgern haben wir festgestellt: Viele wussten bis dahin nicht viel über das Thema EU-Förderung, aber waren positiv überrascht über die Höhe der Fördersummen, die in das Land fließen – und über die Existenz geförderter Projekte bei ihnen um die Ecke, wie die Promenade oder den neugestalteten Schulhof der örtlichen Grundschule.

Und nicht nur wir haben das Gespräch vor Ort gesucht, sondern auch die regionalen Medien – mit denen, die was bewegen, und mit denen, die davon profitieren. Unter anderem berichtete die Lausitzer Rundschau nach Gesprächen mit landesweit durch den ESF geförderten Integrationsberatern über Menschen in Brandenburg, die erfolgreich einen Weg zurück in das Erwerbsleben gefunden haben. Den Artikel finden Sie hier www.lr-online.de.

Aktuelle Informationen zum Thema EU-Förderung in Brandenburg finden Sie auch zukünftig weiterhin auf www.eu-fonds.brandenburg.de.

Gute Aussichten fürs Ehrenamt

(13.11.2018)

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Der Deutsche Freiwilligensurvey wurde 1999 zum ersten Mal erhoben und wird seitdem alle fünf Jahre durchgeführt. Die letzte Befragung zeigt, dass der Anteil der ehrenamtlich engagierten Menschen in Deutschland in den letzten Jahren ständig steigt. Viele Menschen sind ehrenamtlich aktiv, im Jahr 2014 waren es bereits etwa 44% aller Personen ab 14 Jahren. Das Engagement betrifft Sport und Bewegung, Kinder- und Jugendangebote, Kultur und Musik ebenso wie Politik und Staat. Was sich ändert, ist die Art des Engagements, das sich heute mehr auf Aktionen, Initiativen und konkrete thematische Anlässe bezieht und auch mal nur punktuell erfolgt. Trotzdem geschieht dies zu fast 50% in Vereinen und Verbänden, und zu knapp 18% in individuell organisierten Gruppen. Die Freude, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen und mit anderen Menschen zu sinnvollen Aufgaben zusammenzukommen, motiviert nach wie vor - immerhin verbringen deutlich über die Hälfte der ehrenamtlich Tätigen mindestens 2 Stunden pro Woche und mehr als ein Fünftel sogar 6 Stunden pro Woche mit ihrem Ehrenamt. Übrigens liegt dieser Wert in Brandenburg deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dabei ist das Potenzial derer, die sich engagieren wollen, aber noch nicht die passende Aufgabe gefunden haben, noch nicht ausgeschöpft. Mehr können Sie lesen unter Freiwilliges Engagement in Deutschland

Erinnerung 6. Projektaufruf LEADER-Förderung

(09.11.2018)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie wissen, fördern die EU und das Land Brandenburg mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat im aktuellen Förderaufruf ein Budget von 2,5 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Interessenten können noch bis zum 30. November 2018 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente finden Sie hier:

https://www.energieregion-seenland.de/seite/370862/leader-förderung.html


Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Erinnerung 6. Projektaufruf LEADER-Förderung
Foto: Erinnerung 6. Projektaufruf LEADER-Förderung

Vergaberecht? Lassen Sie sich beraten!

(08.11.2018)

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Aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) können Vorhaben gefördert werden, die den Zielen des EU Fonds ELER entsprechen. Wichtige Ziele sind z.B.: Menschen in der Region zu halten, deren Lebensbedingungen zu verbessern und insbesondere auch Unternehmer aus Wirtschaft, Handwerk und Dienstleistungen bei neuen Investitionen in ländlichen Gebieten zu unterstützen. Viele erfolgreiche Projekte im ganzen Land Brandenburg zeigen, dass eine Idee über einen Antrag in einem Vorhaben münden kann. Dabei ist es nicht ganz einfach einen solchen Antrag zu stellen, aber absolut machbar. In der vergangenen Förderperiode haben dies 22.000 erfolgreiche Förderprojekte gezeigt!

 

Wie sieht es nun mit einem wichtigen Zwischenschritt – der Durchführung der Vergabe – aus, wenn man den Bewilligungsbescheid, also die Zusage für eine Förderung erhalten hat? Was genau beinhaltet das Vergaberecht, wie sehen die Vergabegrundsätze aus? Ist man öffentlicher oder privater Auftraggeber im Sinne des Vergaberechts? Welche Verfahrensarten sind anzuwenden, wie sieht eine korrekte Bekanntmachung einer Ausschreibung aus und wie verhält es sich mit der Auftragsvergabe? Welche Formulare müssen verwendet werden? usw. usw.

 

Für all diese Fragen steht ein LEITFADEN für VERGABE (> Download) zur Verfügung. Hier wird erklärt was zu tun ist. Im August 2018 wurde der Leitfaden aktualisiert und nutzerfreundlicher gestaltet. Darüber hinaus wurden die notwendigen Formblätter überarbeitet, um den Begünstigten die Dokumentation des Vergabeverfahrens zu erleichtern. Diese stehen zum Download unter www.eler.brandenburg.de > Beratungsstellen zur Verfügung.

 

Gleichwohl verbleiben trotzdem oft Fragen, mit denen man nicht alleine fertig wird. Dafür steht eine Beratungsstelle für Vergaberecht für Begünstigte im Rahmen von ELER-Förderprojekten bereit. Hier beantworten Vergaberechtsspezialisten im Rahmen einer Erstberatung Ihre Fragen.

 

Wie und Was wird beraten?

 

Sie können telefonisch oder per E-Mail Kontakt zur Beratungsstelle für Vergabe aufnehmen. Die Kontaktdaten der Beratungsstelle finden Sie unter www.eler.brandenburg.de > Beratungsstellen. In einer Erstberatung wird eine Einschätzung zum Problem vorgenommen und es werden Handlungsalternativen aufgezeigt. Wenn im Einzelfall notwendig, werden elektronisch übersandte Unterlagen gesichtet.

 

Zur Beratung zählen keine gutachterlichen Stellungnahmen oder umfängliche Korrekturen von Vergabeunterlagen sowie die eigentliche Durchführung der Vergabe – allerdings zeigen die bisherigen Erfahrung der Beratungsstelle, dass dies auch nur selten notwendig ist.

 

Monatlich werden etwa 20 Beratungen durchgeführt. Hauptsächlich drehen sich die Fragen um Themen wie die Wahl der richtigen Verfahrensart, der Umgang mit den Freigrenzen und den Schwellenwerten, aber auch wie man mit der Pflicht, Transparenz herzustellen umgehen soll. Sehenswert hierzu ist auch der Film „Keine Angst vor der Vergabe – so geht´s“ (> Film ansehen)

 

Fragen per Telefon werden sofort beantwortet. Anfragen per E-Mail werden sehr zeitnah bearbeitet. Die Beratung ist für Begünstigte des EU-Fonds ELER kostenfrei. Die Finanzierung erfolgt aus der Technischen Hilfe.

 

Die Kontaktdaten finden Sie unter www.eler.brandenurg.de > Beratungsstellen

2. KLI-Aufruf beendet

(22.10.2018)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. beabsichtigt erneut die Unterstützung von Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wurde am 01. Juni 2018 eine zweite Auswahlrunde für Maßnahmen gestartet. Kleinprojektträger konnten bis zum 19. Oktober 2018 hierzu Projekte einreichen.

Insgesamt haben 19 Projektträger fristgerecht ihre Anträge bei der Geschäftsstelle des Fördervereins eingereicht. Ende November werden alle Vorhaben dem Vereinsvorstand vorgestellt - dieser trifft dann am 12. Dezember in einer weiteren Sitzung die Entscheidung, welche Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets von 50.000 € im Jahr 2019 gefördert werden sollen.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement.

Foto zur Meldung: 2. KLI-Aufruf beendet
Foto: 2. KLI-Aufruf beendet

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“

(12.10.2018)

Zum 9. Mal fand das erfolgreiche Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Ober- und Förderschulen aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz in Elsterwerda statt

 

Vom 9. bis 12. Oktober 2018 entdeckten in der Elbe-Elster-Halle in Elsterwerda rund 800 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen in einem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours spielerisch ihre Stärken und verbanden diese mit für sie passenden Berufsfeldern. Auch die Erziehungsberechtigten als „wichtigste Berufsberater/innen ihrer Kinder" wurden bei „komm auf Tour" eingebunden und in Form einer Elternversammlung der besonderen Art am 11. Oktober darüber informiert, wie sie mit ihren Kindern etwaige Berufswünsche mit den eigenen Stärken kombinieren. Zudem wurden die Lehrkräfte in einer Fortbildung, Mitarbeiter von Beratungsstellen als Parcoursbegleitungen für die Jugendlichen sowie regionale Kooperationspartner in die Planung der nächsten Schritte zur Berufsorientierung und Lebensplanung involviert. Zum 9. Mal setzten die Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land" und der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH das Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung um. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu fördern, wurden die Eltern beider Landkreise aktiv eingebunden und lernten den Erlebnisparcours während des Informationsabends kennen. Gefragt waren Kreativität, Orientierung, Teamwork und logisches Denken: Eltern entdeckten die Stärken ihrer Kinder bei „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft". „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und unterschiedliche Vorstellungen vom eigenen Leben. Finde heraus, was du willst!" So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts. „Mein tierisch grüner Daumen", „Mein Reden", „Meine Hände", „Meine Fantasie" oder auch „Meine Dienste" Zahlen & Ordnung wurden auf jeden einzelnen Schüler bezogen getestet und die Eltern konnten nachempfinden, in welche Richtung sich die Talente ihres Kindes entwickeln. Wo die Jugendlichen tagsüber den Abfluss unter der Spüle reparieren oder mit Schwimmflossen und verbundenen Augen das Labyrinth erkunden, wurde der Erlebnisparcours nun von den Eltern entdeckt. Dazu lernten auch sie die sieben „komm auf Tour"-Stärken und das Prinzip der Stärkenvergabe kennen: Von der Stärke „Kreativität und Phantasie" bis hin zur „Ordnung und Organisation".

 

Beim Elternabend ging es für die Mütter und Väter darum, die Stärken ihrer Kinder einzuschätzen und auch zuhause mit ihnen über diese Stärken zu sprechen. Für Jugendliche sind die Eltern die wichtigsten Ansprechpersonen, wenn es um die Wahl eines Praktikums- oder Ausbildungsplatzes geht. Aber auch regionale Angebote wie Beratungsstellen aller Art, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die verschiedenen Kammern bringen Eltern und Kinder in diesem gemeinsamen Prozess weiter. Sie werden dazu anregt, sich als „Team" in der Berufsorientierung und Lebensplanung zu begreifen. Die Eltern mussten feststellen: Ein unaufgeräumtes Jugendzimmer heißt nicht automatisch, dass ihr Kind grundsätzlich unorganisiert und unstrukturiert ist. Vielleicht ist Organisation und Ordnung sogar eine heimliche Stärke – nur eben nicht gerade zu Hause. Gesprächspartner für Schüler und Eltern waren Roland Neumann, Beigeordneter und Bildungsdezernent, Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Marion Richter, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Cottbus und Thomas Hettwer, Mitglied des Vorstands der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land".

 

Quelle: Landkreis Elbe-Elster

Foto zur Meldung: „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“
Foto: © Landkreis Elbe-Elster, Förderer des Projektes „komm auf Tour"

Aktualisierte LEADER-Richtlinie + Neuerungen GAK-Vorhaben

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor kurzem wurde die aktualisierte LEADER-Richtlinie veröffentlicht. Die Neufassung soll auch einen einfacheren Zugang zu Fördermitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) ermöglichen. Dazu wurde ein neuer Richtlinienpunkt „E“ eingeführt. Anträge für mögliche GAK-Vorhaben, die im nächsten Jahr zur Umsetzung geplant sind, können bis zum 18. Januar 2019 direkt beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) gestellt werden. Von der LAG ist jedoch eine Stellungnahme einzuholen. Vermutlich wird es Mitte des Jahres 2019 eine weitere GAK-Antragsfrist beim LELF geben. Bitte beachten Sie, dass es sich um umsetzungs- bzw. bewilligungsreife Projekte handeln sollte (z.B. Baugenehmigung vorliegend). Für die Antragstellung der GAK-Projekte gibt es ein gesondertes Antragsformular. Richtlinie und Formulare sind zu finden unter:
https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.385514.de

Gegenstand der Förderung sind laut Richtlinienpunkt E:
• Vorhaben von Kleinstunternehmen der Grundversorgung
• Vorhaben der öffentlichen Grundversorgung
• Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereichs
• Vorhaben der Dorfentwicklung
Informieren Sie sich bitte ausführlich unter E.1 bzw. E.2.

In 2019 sollen rund 20 Millionen GAK- also Bundes- und Landesmittel für das Land Brandenburg zur Verfügung gestellt werden. Es gibt für GAK-Mittel kein festes Budget je LAG – hier gilt das „Windhundprinzip“. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, dass Antragsteller Prioritäten setzen und tatsächlich bewilligungsreife Projekte beim Landesamt beantragen.

Bitte beachten Sie, dass alle im Rahmen des aktuell laufenden 6. Projektauswahlverfahrens (Frist 30.11.2018) eingereichten Projekte behandelt werden wie bisher. Der Vorstand bewertet diese anhand der geltenden Kriterien.

Bei Fragen können Sie sich selbstverständlich an uns wenden.

Foto zur Meldung: Aktualisierte LEADER-Richtlinie + Neuerungen GAK-Vorhaben
Foto: Aktualisierte LEADER-Richtlinie + Neuerungen GAK-Vorhaben

Erinnerung 2. Aufruf KLI

(05.10.2018)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. unterstützt erneut die Vorhaben von kleinen lokalen Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu läuft aktuell die zweite Auswahlrunde. Kleinprojektträger können noch bis zum 19. Oktober 2018 hierzu Projekte einreichen.

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten. Die inhaltliche Ausrichtung muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können aber den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt sind. Pro Jahr werden dafür 50.000,- Euro bereitgestellt. Die Antragstellung und Abwicklung erfolgt über die Lokale Aktionsgruppe.

Förderfähig sind Kosten für Leistungen von Fremdfirmen, Beschaffung von Materialien, Technik u.ä. und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bei investiven Vorhaben. Interessenten sind aufgefordert bis spätestens 19. Oktober 2018 ihre vollständig ausgefüllten Projektblätter bei der Geschäftsstelle der LAG in Lauchhammer einzureichen. Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente finden Sie im Anhang der Mail.

Als Beispiel, was gefördert werden kann, finden Sie unter folgendem LINK das Ergebnis des ersten Aufrufes:
http://www.energieregion-seenland.de/_download/_pdf_/Auswertung_kleine_Lokale%20Initiativen.pdf

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an Herrn Richter/Regionalmanagement

Keine Angst vor der Vergabe

Erklärvideo der DVS

Die Deutsche Vernetzungsstelle für ländliche Räume hat ein kurzes Erklärvideo zum Thema Vergaberecht gemacht. Damit doll allen Interessierten die Scheu vor dem Vergabeprozess genommen werden. Erfahren Sie, welche Formalia zu beachten sind, wenn man Fördermaßnahmen effektiv umsetzten möchte. Wir erklären rechtliche Rahmenbedingungen – und zeigen auf, welche Stolpersteine es gibt:

In diesem Video erfahren Sie das Wichtigste zum Thema Vergabe.

„Unser Dorf hat Zukunft“: Dissen gewinnt beim 10. Landeswettbewerb knapp vor Garlitz

(13.09.2018)

Sauen. Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hat in Sauen, der Siegergemeinde von 2015, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Jens Graf, die Sieger des 10. Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bekanntgegeben und ausgezeichnet. Die Jury hat sich für die Spreewaldgemeinde Dissen entschieden. Auf den zweiten Platz kam Garlitz. Die beiden Siegergemeinden werden Brandenburg im nun anstehenden Bundeswettbewerb vertreten.

 

Den dritten Platz belegt Neutrebbin, das größte Kolonistendorf im Oderbruch. Ferner wurden Sonderpreise vergeben für den herausragenden Umgang mit den Herausforderungen des digitalen Wandels, den vorbildlichen Einsatz zum Erhalt der sozialen Infrastruktur, sowie herausragende Aktivitäten im Bereich der Kultur und bei der Nutzung erneuerbarer Energien im Dorf.

 

Der Wettbewerb gilt als größte Bürgerbewegung Deutschlands, weil er bundesweit seit mehr als 55 Jahren die Menschen auf dem Lande bewegt. Seit nunmehr 25 Jahren sind auch die Brandenburger dabei. Diesmal beteiligten sich 85 Dörfer am Wettstreit um den Titel „Landessieger“. Im Rahmen des Wettbewerbs geht es um lebendige Dörfer, die den Menschen Zukunftsperspektiven bieten. Ökonomische, städtebauliche, soziale und ökologische Aspekte werden von einer Bewertungskommission beurteilt. Insbesondere geht es dabei um die Dorfgemeinschaft, die Eigenverantwortung und Engagement verbindet sowie Mensch, Natur und Umwelt in Einklang bringt.

 

Bemerkenswert ist, dass die Garlitzer in Form des Garlitzer Geschichtenwegs regionale Geschichte erlebbar machen und den Besucher an der historischen Entwicklung und Veränderung von Garlitz teilhaben lassen. Foto: MLUL, Elsner

Beschreibung der Siegerdörfer auf der Website des Ministeriums

Fotogalerie von der Bereisung der Bewertungskommission

Foto zur Meldung: „Unser Dorf hat Zukunft“: Dissen gewinnt beim 10. Landeswettbewerb knapp vor Garlitz
Foto: Garlitz_foto: mlul-elsner

Der Brandenblogger

(12.09.2018)

Was ist gelb, hat ein E-bike und erkundet Brandenburg? Naaaa? Das ist Steven, unser BrandenBlogger. Letzten Sommer tourte er schon durch’s blühende Brandenburg, und jetzt startet er in die zweite Runde! Sein Ziel: Europa. Begleitet von seiner Drohne und seinem Schreibtalent machte er eine Bestandsaufnahme von EU-geförderten Projekten in der Region. In unserem Blog hat er die Geschichten, die er unterwegs erlebt hat, festgehalten.

 

> zu Besuch bei Projekten des Monats

Uckermärkisches Passow wird Gastgeber des 16. Brandenburger Dorf-und Erntefests 2019

(10.09.2018)

Passow/Wendemark ist ein Ortsteil der Gemeinde Passow im Amt Oder-Welse und liegt an der B 166 im Landkreis Uckermark. Das Angerdorf wurde erstmals 1296 urkundlich und 1459 als Kirchendorf erwähnt. So ist die Kirche mit ihrem spätgotischen Flügelschrein aus der Zeit um 1520 das älteste Gebäude des Dorfes.

 

Passow ist heute ein Dorf für alle Generationen. Mit Fleischer, Bäcker, Blumen, Post- und Bankfiliale gibt es auch ortsnah ein gutes Angebot. Der Schul- und Kindergartenkomplex wurde zu einem deutsch-polnischen Begegnungszentrum für Schul- und Kindergartenaustausche ausgebaut. Aus dem Schulhof entstand ein Spielplatz für das gesamte Dorf. Der neue Schulsportplatz wurde mit Freiluft-Sportgeräten zur Nutzung für Kinder bis Senioren umgebaut. Grundschule und KITA von der Krippe bis zum Hort bieten jungen Familien ein attraktives Wohnumfeld.

 

Etliche der rund 1.600 Passower engagieren sich in ihrer Freizeit in Vereinen wie dem 1998 gegründeten Passower Feuerwehrverein, dem Uckermärkischen Sportverein 57 Passow, dem Imkerverein Ost-Uckermark, dem Rassekaninchenzucht- und dem Anglerverein. Der Förderverein zum Erhalt der Dorfkirche Passow organisiert jeweils am ersten Advent einen Weihnachtsmarkt und kümmert sich um die Sanierung der Kirche. Der Traditionsverein Wendemark will das kulturelle Leben im Dorf fördern. Mit einer 96-Stunden-Aktion des rbb wurde 2011 der ehemalige Konsum zum Dorfgemeinschaftshaus umgestaltet. Jährlich wird ein Kindertagfest organisiert. Der Passower Schützenverein richtet nicht nur Park- und Schützenfest aus, er lädt auch zum Verbrennen der Weihnachtsbäume.

 

Auf Wunsch vieler Passower wurde 2014 wieder ein großes Erntefest gefeiert, an dem das ganze Dorf mitgewirkt hat. Mit 30 Ständen, Technikschau, Bastelstraße, Tombola und Uckermärker Rinderschau wurde es mit Unterstützung der örtlichen Unternehmen und der Gemeinde ein voller Erfolg. Im Ort wurden 110 Dekorationen gezählt. Mit dieser Begeisterung gab es 2015 eine Fortsetzung. Im Jahr 2017 fand erstmalig in Passow das Kreiserntedankfest statt.

 

Quelle: MLUL

Förderaufruf Ladeinfrastruktur Brandenburg

(04.09.2018)

Im Rahmen der Energieeffizienzrichtlinie RENplus 2014-2020 ist der Förderaufruf für Ladeinfrastrukturvorhaben der Elektromobilität im Land Brandenburg gestartet. Potenzielle Antragsteller werden darum gebeten ihre Vorhaben für den Neubau, die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung, den Netzanschluss und die Kennzeichnung öffentlich zugänglicher Normal- und Schnellladesysteme über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) binnen einer Zweimonatsfrist einzureichen.

 

Weitergehende Informationen zu den Förderkonditionen, den technischen und sonstigen Anforderungen sowie zum Antragsverfahren sind über die website der ILB abrufbar.

 

Fragen zur Förderung richten Sie bitte telefonisch an das Referat Energie/Netzwerke unter (0331) 660 1786 oder per mail an energie-netzwerke@ilb.de. Allen Interessierten Antragstellern steht im Vorfeld der Antragstellung die Möglichkeit offen, eine Beratung durch das Fachteams der ILB in Anspruch zu nehmen.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Foto zur Meldung: Förderaufruf Ladeinfrastruktur Brandenburg
Foto: © Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, eTourEurope 2017

ELER-Wanderausstellung ab 10.09.2018 in Schwarzheide

ELER-Wanderausstellung eröffnet

Am 10. September hat Bürgermeister Christoph Schmidt die neue ELER-Wanderausstellung „Zuhause in Brandenburg – der ELER verbindet Land und Leute“ in Schwarzheide eröffnet. Die Ausstellung stellt Menschen im Land Brandenburg, die direkt oder indirekt von ELER-Fördermaßnahmen profitieren, in den Mittelpunkt. Die Ausstellung zeigt u. a., wie „Landwirtschaftliche Praxis Wissenschaft“ trifft, „Land unter“ vermieden wird und wie „Alles im Fluss“ bleibt.

ELER hat sich viel auf die Fahnen geschrieben; zum Beispiel Akteure von landtouristischen Angeboten zu vernetzen und die Vermarktung regionaler Produkte über touristische Angebote bis zu kulinarischen Veranstaltungen zu fördern. ELER-Förderung umfasst darüber hinaus eine breite Palette an Maßnahmen für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und der Imkerei sowie Gründer in diesen Bereichen. ELER unterstützt Projekte der Verbesserung von Tierhaltungsbedingungen bis hin zur Unterstützung im Bereich Bewässerung.

Diese Wanderausstellung gibt beeindruckende Einblicke in die ELER-Fördermöglichkeiten, die im wahrsten Sinne des Wortes „Land und Leute“ verbinden. Schauen Sie selbst!

Die Ausstellung bleibt bis zum 02. Oktober in Schwarzheide und kann zu den Sprechzeiten im Saal des Bürgerhauses besichtigt werden. Sie wandert danach bis 2020 weiter durch das ganze Land Brandenburg. Eine Begleitbroschüre präsentiert einige der Siegerfotos aus dem ELER-Fotowettbewerb 2017 und spannt den Bogen von den Motiven zu einigen Förderbereichen des ELER.

 

ELER-Wanderausstellung 2018-2020

Termine und Orte:

https://eler.brandenburg.de/sixcms/detail.php/862825

Foto zur Meldung: ELER-Wanderausstellung ab 10.09.2018 in Schwarzheide
Foto: Bürgermeister Schmidt bei der Eröffnung

Beratungsstelle für Vergaberecht

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass ab sofort eine Beratungsstelle für Vergaberecht für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten zur Verfügung steht. Die Dienstleistung wird aus der "Technischen Hilfe" finanziert und somit voll gefördert.

 

 

Bei der Umsetzung Ihres Vorhabens anhand des Förderbescheids müssen für alle Ausgaben ab 500,- Euro Auftragswert vor Beauftragung mindestens drei Vergleichsangebote eingeholt werden. Diese sind bei der Förderstelle einzureichen.

 

Die Information dazu finden Sie direkt unter:

https://eler.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.211331.de

 

Als „Auftraggeber“ bei der Umsetzung Ihres Förderprojekten unter LEADER / ELER richten Sie etwaige Fragen direkt an die Beratungsstelle für Vergaberecht für private und öffentliche Auftraggeber im Rahmen von ELER-Förderprojekten.

Ihr Ansprechpartner ist Dr. Peter Braun (Partner, Rechtsanwalt). Dentons Europe LLP,

Telefon 030 26473-850,

E-Mail: peter.braun@dentons.com.

 

Für Fragen steht Ihnen gern auch das Regionalmanagement zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Beratungsstelle für Vergaberecht
Foto: Kontakt

Beteiligung von Jugendlichen im ländlichen Raum

Mit den FreiRäumen und JugendRäumen fördert das Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) Treffpunkte für Jugendliche in kleineren ländlichen Gemeinden durch finanzielle Förderung von Spiel- und Bewegungsflächen an Jugendfreizeiteinrichtungen (Programm FreiRäume), beziehungsweise die Ausstattung, Sanierung und Instandhaltung öffentlich zugänglicher Jugendfreizeiteinrichtungen (Programm JugendRäume).

FreiRäume:
Junge Menschen im ländlichen Raum sollen verstärkt „Gesicht und Stimme“ bekommen. Deshalb werden sie bei der Planung ihrer „FreiRäume“ aktiv einbezogen, etwa durch die Beteiligung von Jugend- oder Clubräten oder durch die Unterstützung von Selbsthilfeprojekten der Jugendlichen.“
Gefördert werden die Gestaltung und Ausstattung von Spiel- und Bewegungsflächen an Jugendfreizeiteinrichtungen, so zum Beispiel Basketballanlagen, Skaterbahnen und Bolzplätze. Die Fördersumme beträgt maximal 5.000 Euro je Vorhaben, die Kommune muss mindestens weitere 5.000 Euro dazugeben. Rein rechnerisch können damit Vorhaben in 100 amtsfreien Gemeinden und Ämtern gefördert werden. In erster Linie soll die Förderung kleineren Gemeinden und dem ländlichen Raum zugutekommen. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Ämter mit weniger als 15.000 Einwohnern.
https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/freiraeume-2018-foerderprogramm-fuer-jugendfreizeiteinrichtungen.html

JugendRäume:
Geht es bei der Förderung der „FreiRäume“ um die Gestaltung außen liegender Begegnungsräume für junge Menschen und um die Sichtbarmachung der Anwesenheit junger Menschen in unseren Gemeinden, so dient das Programm „JugendRäume“ der Förderung der Ausstattung, Sanierung und Instandhaltung öffentlich zugänglicher Jugendfreizeiteinrichtungen zielgerichtet der Verbesserung der Treffpunkte junger Menschen im ländlichen Raum.
Gefördert werden Einrichtungen, die in Orten oder Ortsteilen liegen, die nicht mehr als 2.500 Einwohner haben. Voraussetzung für die Förderung ist außerdem, dass der Jugendraum in Verantwortung der Jugendlichen ehrenamtlich betrieben wird. Die Förderung beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 10.000 Euro. Die Mittel sollen verwendet werden für die Innenausstattung der Freizeiteinrichtungen oder kleinere Sanierungsarbeiten.
https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/jugendraeume-im-laendlichen-raum-foerderprogramm.html

Neue ELER Wanderausstellung

„Zuhause in Brandenburg – der ELER verbindet Land und Leute"

Ab Juni 2018 reist die neue ELER-Wanderausstellung durch das Land Brandenburg und wir laden Sie herzlich ein, sie auch in unserer Region zu besuchen. Die Ausstellung stellt nicht die unterschiedlichen Fördermaßnahmen in den Mittelpunkt, sondern Menschen im Land Brandenburg, die direkt oder indirekt von ELER-Fördermaßnahmen profitieren.

Die Ausstellung wird am 14. August im Rathaus der Stadt Lauchhammer eröffnet und ist dort für 4 Wochen zu sehen. Am 10. September zieht sie ins Bürgerhaus Schwarzheide, wo sie dann weitere 3 Wochen besucht werden kann.

 

ELER-Wanderausstellung 2018-2020

Termine und Orte:

https://eler.brandenburg.de/sixcms/detail.php/862825

Foto zur Meldung: Neue ELER Wanderausstellung
Foto: Bürgermeister Pohlenz bei der Eröffnung

Förderung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktursysteme für E-Mobilität im Land Brandenburg

(01.08.2018)

Vorraussichtlich am 04. 09.2018 wird das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der seit Anfang des Jahres 2018 geöffneten Förderrichtlinie „RENplus 2014-2020“ Maßnahmen zur Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen einen ersten Förderaufruf zur Errichtung und dem Netzanschluss öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Brandenburg veröffentlichen. Damit wird die mit RENplus bereits bestehende de-minimis-Förderung für Ladeinfrastruktursysteme ergänzt und erweitert.

 

Auf der Basis der Länderöffnungsklausel der Bundesförderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ vom 13.02.2017 richtet sich der Förderaufruf an Antragsteller aus dem Land Brandenburg, die die Neuerrichtung und den Netzanschluss bzw. die Ertüchtigung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur im Bereich der Normal- und Schnellladung in Brandenburg planen.

 

Entsprechende Anträge auf Förderung können ab September in einem Zweimonatszeitraum bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unter www.ilb.de gestellt werden. Weitergehende Informationen zu den Förderkonditionen und –bedingungen sowie zum Beratungs- und Antragsverfahren werden im Förderaufruf bekanntgegeben.

 

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Foto zur Meldung: Förderung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktursysteme für E-Mobilität im Land Brandenburg
Foto: © Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, Ladesäulenpark BTU Cottbus-Senftenberg

1. Ideen- und Projektaufruf im RIK Lausitz

Sehr geehrte Damen und Herren,
vom 31.07. bis 24.08.2018 startet die Wirtschaftsregion Lausitz den 1. Ideen- und Projektwettbewerb im Bundesmodellvorhabens "Unternehmen Revier" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Umsetzung des Regionalen Investitionskonzeptes (RIK) Lausitz im Zukunftsfeld "Neue Arbeits-, Technologie- und Kompetenzfelder: Wachstumspfade der Lausitz" zu folgenden Themen:
• Offensive Elektromobilität
• Recycling/ Kreislaufwirtschaft mit Fokus auf Erneuerbare Energien
• Baustoffsektor und Schwimmende Architektur
• Entwicklung der regionalen Industrie- und Kraftwerksstandorte
• Zukunft der industriellen Eisenbahnfahrzeugtechnik
Gesucht werden konkrete innovative Ansätze und Projekte, die Beiträge zur Strukturentwicklung im Lausitzer Braunkohlerevier leisten. Diese werden mit bis zu 200.000 Euro gefördert.
Für die Projekteinreichung stehen auf der Homepage www.wirtschaftsregion-lausitz.de unter der Rubrik "Zukunftsdialog" zusätzlich neben dem Ideen- und Projektaufruf ein Informationsblatt zur Verfügung. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH übernimmt als Regionalpartner des Bundes das Projektmanagement und ist Ansprechpartner für das Programm. Der Landkreis Spree-Neiße ist regional als Abwicklungspartner des Bundes für die administrativ-finanztechnische Umsetzung der Förderung zuständig.
Alle Informationen finden Sie unter: http://wirtschaftsregion-lausitz.de/de/kompetenzfelder/zukunftsdialog/regionales-investitionskonzept.html

Weitere Ideen- und Projektaufrufe werden folgen.
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit allerbesten Grüßen
Norman Müller

Geschäftsführer

Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Am Turm 14, 03046 Cottbus
Telefon: +49 (0) 355 28890402
Mobil: +49 (0) 162 4010074
Fax: +49 (0) 355 28890405
E-Mail: mueller@wirtschaftsregion-lausitz.de
http://www.wirtschaftsregion-lausitz.de

Aktuelle Fördermöglichkeiten im Bereich Elektromobilität

(31.07.2018)
Im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft hat das Verkehrsministerium (BMVI) einen neuen Förderaufruf gestartet. Antragsberechtigt für die Zuschüsse zum Erwerb von Elektrofahrzeugen sind auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, z.B. Lieferdienste, Handwerker, soziale Kranken- und Pflegedienste sowie das Taxi-Gewerbe - sofern das geplante Vorhaben Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes ist.
 
Eine weitere Voraussetzung ist der Kauf von mindestens zwei Elektrofahrzeugen (PKW, Nutzfahrzeuge). Für Fahrzeuge der Klassen M2, M3, N2 und N3 gilt diese Einschränkung nicht. Im Zusammenhang mit dem Kauf ist auch die Installation von Lademöglichkeiten förderfähig. Die Zuwendungshöhe für Unternehmen beträgt in Abhängigkeit zur Unternehmensgröße 40 bis 60 Prozent der Investitionsmehrkosten.
 
Förderanträge können noch bis zum 31. August 2018 unter https://foerderportal.bund.de/easyonline eingereicht werden.

Weitere Fördermöglichkeiten

 

Förderprogramm Eneuerbar Mobil

Auch das Förderprogramm Erneuerbare Mobil gehört zum Sofortprogramm Saubere Luft 2017 – 2020. Im Rahmen des Förderprogramms setzt das Bundesumweltministerium (BMUB) zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema Elektromobilität um. Im Fokus der Förderinitiative stehen FuE-Vorhaben, die die energie- und klimapolitischen Potenziale der Elektromobilität erschließen und gleichzeitig zur Stärkung der Wettbewerbsposition deutscher Industriebranchen beitragen.

Umweltbonus

Unternehmen, die sich Elektrofahrzeuge anschaffen wollen, sollten auch weitere Förderprogramme des Bundes und der Länder für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur prüfen. So werden bspw. beim Umweltbonus des BAFA 4.000 Euro je rein batterieelektrischem Fahrzeug durch Bund und Hersteller bezuschusst bzw. reduziert.
 
Quelle: IHK Cottbus

Foto zur Meldung: Aktuelle Fördermöglichkeiten im Bereich Elektromobilität
Foto: © Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, eTourEurope 2017

Bröschüre „Es geht auch anders!“ veröffentlicht

(19.07.2018)

Der Beauftrage für die neuen Länder stellte die Studie „Es geht auch anders! Kreative Potenziale in ländlichen Räumen Ostdeutschlands“ vor. Neben einer Schülerwerkstatt, der Wirtschaftsinitiative in Südbrandenburg werden auch Lösungen für Mobilität, Brandschutz und ärztliche Versorgung im ländlichen Raum vorgestellt. Alle Beispiele werden von bürgerschaftliche Initiativen und von Personen vor Ort getragen.

Weitere Informationen und die Broschüre zum kostenfreien abrufen, finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung: www.beauftragter-neue-laender.de (externer Link).

 

Quelle:
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 18.07.2018

Foto zur Meldung: Bröschüre „Es geht auch anders!“ veröffentlicht
Foto: Es geht auch anders Titelblatt

TIPP: Förderung kleiner Projekte

Brandenburg steckt voller Ideen, wie wir dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung näher kommen können. Vom lokalen Zukunftsforum, über ressourcen-schonenden Bootsbau, Kurs und Exkursion zum Thema Wölfe bis hin zur Anlage einer Demonstrations-Komposttoilette werden an vielen Orten tolle Projekte mithilfe von zumeist ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern umgesetzt. Oft sind die Projekte nur möglich, wenn sie finanziell unterstützt werden. Deshalb vergibt das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft jedes Jahr Gelder aus den Lotto-Konzessionsabgaben an kleine Projekte im Rahmen der Aktion Gesunde Umwelt und der Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21.

Dabei werden mit der Aktion Gesunde Umwelt ehrenamtliche Projekte mit einem Umweltbildungsfokus bzw. einem Schwerpunkt auf der Bildung für Nachhaltige Entwicklung gefördert. Im Gegensatz dazu drehen sich die Förderprojekte der Aktion Nachhaltige Entwicklung - Lokale Agenda 21 stärker um die konkrete partizipative Umsetzung von Ansätzen zur nachhaltigen Entwicklung bzw. Etablierung und Verstetigung der örtlichen Agenda 21 Initiativen.

Hier gelangen Sie zu den Förderprogrammen:

http://www.aktion-brandenburg.de/gesunde-umwelt

http://www.aktion-brandenburg.de/lokale-agenda21

ANTRAGSTELLUNG
Hier finden Sie alle Unterlagen sowie wichtige Informationen zu den notwendigen Inhalten:
http://www.aktion-brandenburg.de/unterlagen

Förderprogramm Spielplatz

Für den Bau, die Ergänzung, Sanierung und Instandhaltung von Spielplätzen in amtsfreien Gemeinden und Ämtern mit weniger als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern stehen ab 01. Juni 2017 insgesamt 500.000 Euro bereit. Auch Spielplätze in Kindertagesstätten oder an Grundschulen können gefördert werden, wenn sie außerhalb der Öffnungszeiten der Einrichtungen, an Wochenenden und Feiertagen öffentlich zugänglich sind.

 

Amtsfreie Gemeinden und Ämter können jeweils einen Antrag auf finanzielle Förderung stellen, wenn sie weniger als 15.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben. Alle Maßnahmen werden zu 50 Prozent gefördert, wobei der Höchstbetrag je antragstellende Kommune bei 5.000 Euro liegt. Anträge können ab sofort und bis zum 30. September beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gestellt werden:

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Referat 11
– Stichwort: Spiel.Platz –
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

oder per mail an joerg-peter.melior@mbjs.brandenburg.de. Die Bewilligung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anträge. Bewilligt wird, solange Fördermittel zur Verfügung stehen. Das Geld stammt aus der Glückspielabgabe des Landes („Lottomittel“).

Abgehängt in Brandenburg? Gefühl trifft auf Fakten

(21.06.2018)

Abgehängt in Brandenburg? Gefühl trifft auf Fakten

 

Der rbb ist der Frage nachgegangen, ob sich Brandenburger Bürgerinnen und Bürger abgehängt fühlen und was die Gründe dafür sind. Mit einer umfangreichen Datenrecherche und vielen Ortsbesuchen haben die Journalisten Erkenntnisse gesammelt. Ein Ergebnis: vielen Brandenburgern ist insbesondere die medizinische Versorgung wichtig, und diese ist nicht überall gleichermaßen gut erreichbar.

Bundesratsausschuss unterstützt Brandenburger Initiative: Ländliche Entwicklung wird GAK-Förderschwerkpunkt

(18.06.2018)

Ländliche Entwicklung wird GAK-Förderschwerkpunkt

 

Der Bundesratsausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschuss hat entsprechend der vom Land Brandenburg vorbereiteten Beschlussvorlagen empfohlen, mit einer Grundgesetzänderung einer Erweiterung der ,Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes‘ (GAK) zuzustimmen. Zukünftig soll als Zweckbestimmung der Fördermittel ausdrücklich der Bereich „ländliche Entwicklung“ im Grundgesetz genannt werden. Mit der Änderung des Artikels 91a Absatz 1 Nummer 2 im Grundgesetz wird die Beschränkung auf Maßnahmen mit agrarstrukturellem Bezug aufgehoben.

 

Der Brandenburger Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger wertet dies als wichtiges Signal. Es bedeute, dass der Bund künftig den Ländern anteilig auch Ausgaben für Maßnahmen der ländlichen Entwicklung erstatten könne, die über den bisher erforderlichen agrarstrukturellen Bezug hinausgehe. Die Erweiterung der GAK zu einer neuen ,Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur, der ländlichen Entwicklung und des Küstenschutzes‘ soll rechtliche Klarheit schaffen, die bei Fördermaßnahmen für die ländliche Entwicklung nötig ist.

Richtlinie Mobilität vereinfacht Förderbedingungen

(10.06.2018)

Nutzen Sie die verbesserten Förderbedingungen
Änderung der Richtlinie Mobilität vereinfacht Förderbedingungen

Die Richtlinie Mobilität in der Förderperiode 2014-2020 ist mit der Veröffentlichung im Amtsblatt Nr. 37 am 8. September 2016 in Kraft getreten. Gefördert werden Maßnahmen im Verkehrsbereich, die einen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen leisten.

Mit dem Amtsblatt Nummer 21 vom 30.05.2018 werden die Änderungen der Richtlinie Mobilität bekanntgegeben. Mit den Änderungen ergeben sich für Sie veränderte und vereinfachte Förderbedingungen.

Ministerin Schneider ruft Kommunen und Verkehrsunternehmen auf, für ihre Vorhaben noch in diesem Jahr Förderanträge zu stellen. Neu ist, dass ab sofort auch kleinere Projekte mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden können, beispielsweise einfache Radabstellanlagen an Haltestellen oder Fahrradständer an Bahnhöfen.

Nutzen Sie diese verbesserten Förderbedingungen.

Die Mindestsummen der zuwendungsfähigen Ausgaben wurden erheblich verringert. Sie betragen für Verknüpfungsstellen nur noch 50.000 €. Für Bike+Ride-Anlagen und alle anderen Fälle nur noch 5.000 €. Maßnahmen an unterschiedlichen Standorten können zusammengefasst werden, sofern sie Bestandteil eines verkehrlichen Gesamtkonzeptes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse sind. Das bedeutet das auch einfache Radabstellanlagen an Haltestellen förderfähig sind.

Zugangs- und Verknüpfungsstellen an Straßenbahnen sind förderfähig.

Der Nachweis der CO2-Reduzierung wird wesentlich vereinfacht. Bei Bike&Ride- und Park&Ride-Anlagen an Zugangs- oder Verknüpfungsstellen zum ÖPNV wird davon ausgegangen, dass diese immer einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten und somit auf einen gesonderten Nachweis verzichtet werden kann. Für den pauschalen Nachweis der Reduzierung von 1 t/a CO2 sind je Vorhaben mindestens drei Radabstellplätze oder ein PKW-Stellplatz zu realisieren.

Aufgrund der Laufzeit des EFRE-Programms bis 2020 sollte eine Antragstellung möglichst noch im Jahr 2018 erfolgen.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Richtlinie unter:
https://mil.brandenburg.de/sixcms/detail.php/767490

Ihr direkter Ansprechpartner im MIL, Herr Thomas Tamm-Blechschmidt, Tel. 0331 866-8261, steht Ihnen für alle Detailfragen rund um das Förderprogramm zur Verfügung.

Aktionsbündnis „Leben auf dem Land“

Ländliche Regionen fit machen

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat mit vier weiteren Partnern das Aktionsbündnis „Leben auf dem Land“ gestartet. Unter dem Motto „regional vernetzt, gemeinsam stark“ sollen die ländlichen Regionen gestärkt werden. Im Fokus stehen dabei diese Themen: Digitalisierung, Bildungsinfrastruktur, Fachkräftesicherung, Ehrenamt und regionale Wertschöpfung.
 

Förderung von sozialen Innovationen im Land Brandenburg

(04.06.2018)

Modellprogramm zur Beschäftigungsförderung und Armutsbekämpfung

 

Ziel der Richtlinie zur Förderung von sozialen Innovationen im Land Brandenburg – Modellprogramm zur Beschäftigungsförderung und Armutsbekämpfung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) ist es, die Entwicklung und Erprobung beschäftigungspolitisch neuer Ideen zu fördern, ihre Umsetzbarkeit und Wirksamkeit in Brandenburg zu testen und somit das beschäftigungspolitische Instrumentarien des Landes Brandenburg gezielt weiter zu entwickeln.

 

Nach dieser Richtlinie werden soziale Innovationen gefördert, die neue, wirksame Lösungen für beschäftigungspolitische Herausforderungen im Land Brandenburg bieten und die einen hohen gesellschaftlichen Nutzen erwarten lassen.

 

Aktuell - Antragstellung für Modellprojekte bis 09. November 2018 möglich! Die Richtlinie zur Förderung sozialer Innovationen ist am 27.08.2018 in Kraft getreten. Richtlinie und Merkblatt zur Richtlinie finden Sie unter unseren Downloads.

 

Für die Entwicklungsprojekte ist eine fortlaufende Antragstellung über das Portal der ILB möglich. Frühester Projektbeginn wird voraussichtlich der 01.01.2019 sein. Der erste Aufruf zur Einwerbung von Modellprojekten ist am 01. Oktober gestartet. Bis zum 09. November können Anträge zur Förderung von Modellprojekten über das ILB-Portal eingereicht werden. die Modellprojekte ist als frühester Projektbeginn der 01.03.2019 vorgesehen.

Informationsveranstaltung zum Förderprogramm

Die Wirtschaftsförderung Brandenburg hat Interessierte und vor allem potenzielle Antragsteller zu Informationsveranstaltungen am 06.07.2018 sowie am 27.07.2018 nach Potsdam eingeladen. Alle Präsentationen der ReferentInnen finden Sie unter unseren Downloads.

Im Rahmen einer Orientierungsberatung bieten wir potenziellen Antragstellern Informationen und Beratung zu den Intentionen der Richtlinie und zur Konzeptentwicklung an und stehen Ihnen bei der Klärung von inhaltlichen Fragen zur Verfügung.

 

Quelle: WFBB Wirtschaftsförderung Brandenburg

Demokratie im ländlichen Raum stärken!

(01.06.2018)

18. und 19. Juni 2018, Storkow
Demokratie im ländlichen Raum stärken!
Barcamp der dvs in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Auf der Veranstaltung können sich Lokale Partnerschaften für Demokratie (PfD) mit LEADER-Aktionsgruppen (LAGs) über ihre Projekte und Aktivitäten im Bereich demokratische Gesellschaft austauschen. Ländliche Räume als attraktive, inklusive und demokratische Lebensregionen zu gestalten, ist das Ziel verschiedener Gruppen und Zusammenschlüsse – etwa von Partnerschaften für Demokratie (PfD) und LEADER-Aktionsgruppen. Oftmals wissen sie jedoch (noch) nichts voneinander und handeln parallel. Zusammen aber können sie demokratische Strukturen vor Ort stärken und eine Plattform für BürgerInnen, Zivilgesellschaft und Kommunen bilden.

Bei einem Barcamp in Bad Blankenburg brachten das BBE und die DVS 2016 bereits beide Gruppen zusammen. Nun möchten wir die Vernetzung mit einem zweiten gemeinsamen Barcamp in Storkow vertiefen und den Fragen nachgehen: Wie können PfDs und LEADER-Regionen an einem Strang ziehen? Wer übernimmt Verantwortung in ländlichen Räumen? Welche Erfahrungen im Umgang mit demokratiefeindlichen Strömungen gibt es in ländlichen Räumen? Und welche Gegenmaßnahmen sind erfolgreich?


Ansprechpartner
Stefan Kämper
0228 6845 3722

6. Projektaufruf LEADER-Förderung gestartet

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat nun erneut ein Budget von 2,5 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 30. November 2018 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement.

Dipl.Ing. Michael Franke + Dipl.Ing. Steffen Richter
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

2. Aufruf "kleine lokale Initiativen" gestartet

(01.06.2018)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. beabsichtigt erneut die Unterstützung von Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wird jetzt eine zweite Auswahlrunde für Maßnahmen gestartet. Kleinprojektträger können bis zum 19. Oktober 2018 hierzu Projekte einreichen.

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten kleiner lokaler Initiativen. Die inhaltliche Ausrichtung der Einzelprojekte muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt sind. Pro Jahr sollen dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt werden. Die Antragstellung und Abwicklung erfolgt über die Lokale Aktionsgruppe.

Förderfähig sind Kosten für Leistungen von Fremdfirmen, Beschaffung von Materialien, Technik u.ä. und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bei investiven Vorhaben. Interessenten sind aufgefordert bis spätestens 19. Oktober 2018 ihre vollständig ausgefüllten Projektblätter bei der Geschäftsstelle der LAG in Lauchhammer einzureichen.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement.

Dipl.Ing. Michael Franke + Dipl.Ing. Steffen Richter
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

Aufruf zum Mitmachen

(03.05.2018)

Die 48-Stunden-Aktion ist eine freiwillige Aktion, die seit vielen Jahren stattfindet. An einem Wochenende packen landesweit viele hunderte Jugendliche an. Gemeinsam setzen sie ein selbst gewähltes Projekt um. Die Projekte sind ganz vielfältig.

Hauptziel dieser Aktionen ist es, Jugendliche und Erwachsene in Kontakt zu bringen. Es geht darum, gemeinsam etwas zu schaffen, dabei Spaß zu haben und über die Aktion natürlich auch neue Leute kennen zu lernen. Beim Sponsorensuchen kommt ihr z.B. mit Firmenchefs in Kontakt, die eines Tages vielleicht eure Ausbildenden im Betrieb sind.

Digitalisierung und Beteiligung im ländlichen Raum

Potenzial digitaler Zentren im ländlichen Raum

Digitale Zentren im ländlichen Raum können ein wichtiges Instrument auf lokaler Ebene zur Überwindung der doppelten digitalen Kluft in vielen ländlichen Regionen sein. Sie können schnelle und zuverlässige Internetzugänge und Räumlichkeiten zum Arbeiten und zur Vernetzung bereitstellen und zahlreiche Dienstleistungen zur Unterstützung von Unternehmen und Gemeinden erbringen. Sie können für Einzelpersonen ebenso wie für Unternehmen von Vorteil sein. Vor allen Dingen aber können sie die Möglichkeiten ländlicher Regionen zur Erschließung ihrer latenten Potenziale deutlich verbessern, indem sie Regionen in die Lage versetzen, die mit der modernen Digitaltechnik verbundenen Chancen für sich zu nutzen. In einem Artikel des EU-Magazins ländlicher Raum finden Sie Beispiele und Erfahrungen digitaler Zentren in Europa.

Zukunftstag zeigt Berufschancen für Jugendliche in Brandenburg

(26.04.2018)

Pilotin werden - ist das schwer? Wie werde ich Fahrlehrer? Was ist bei der Planung von Sport- und Spielplätzen zu beachten? Wie bringe ich verschiedene Interessen bei der Straßenplanung unter einen Hut? Welche Aufgaben haben Straßenwärter und Straßenwärterinnen? Diese und viele andere Fragen bekommen Mädchen und Jungen beim 16. Brandenburger Zukunftstag am Donnerstag, den 26. April 2018, im Landesbetrieb Straßenwesen (LS) und im Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) beantwortet. Eingeladen sind Jugendliche, die sich über die Arbeit der Ämter und dortige Berufschancen informieren wollen.

Anlässlich des Brandenburger Zukunftstags erklärt Infrastrukturministerin Kathrin Schneider: „Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Verkehrs- und Straßenwesens halten im wahrsten Sinne unser Land am Laufen. Dass es sich dabei auch um sehr interessante und vielfältige Berufsfelder mit hervorragenden Chancen für junge Menschen handelt, zeigen wir beim Brandenburger Zukunftstag. Öffentliche Verwaltung heißt nicht nur Büroarbeit, sondern auch Tätigkeiten auf Brandenburgs Straßen, Kanälen und Flüssen. In den kommenden Jahren brauchen wir dafür mehr Nachwuchskräfte.“

Am LBV-Standort Hoppegarten gibt es unter anderem alles über die Laufbahn von Piloten und Pilotinnen zu erfahren. Bei der Planung von Sport- und Spielplätzen ist Mitmachen gefragt. Unter dem Motto "Vielfalt ist bei uns Programm" gestaltet das LBV für zehn Schülerinnen und Schüler in Hoppegarten ein vielfältiges Programm.

Michael Jupe, Präsident des Landesamtes für Bauen und Verkehr: „Auch die öffentliche Verwaltung braucht in den nächsten Jahren immer mehr Nachwuchskräfte. Mit unserem Angebot wollen wir den Schülerinnen und Schülern unsere abwechslungsreiche Tätigkeit vorstellen. Ich lade alle Mädchen und Jungen herzlich ein, sich bei uns über unsere Arbeit zu informieren.“

In der Straßenmeisterei in Bad Belzig des LS bekommen die Jugendlichen Informationen zu den verschiedenen Berufen im Straßenwesen.

Dr. Albrecht Klein, Vorstandsvorsitzender Landesbetrieb Straßenwesen: „Nicht nur die Straßenmeisterei Bad Belzig engagiert sich seit vielen Jahren vorbildlich in der Ausbildung von Straßenwärtern und Straßenwärterinnen. Wir sind als Landesbetrieb sehr stolz auf die Unterstützung und Förderung, die junge Menschen in unseren Meistereien bekommen.“

An mehreren Stationen auf dem Gelände der Straßenmeisterei werden die Geräte und die damit verbunden Aufgaben erläutert. Mit der Hubarbeitsbühne geht es hoch hinaus, aber auch die Arbeit bei Streckenkontrollen, in der Werkstatt oder im Winterdienst wird den interessierten Mädchen und Jungen näher gebracht.

Unter http://zukunftstagbrandenburg.de/ sind Anmeldungen für die Veranstaltungen an beiden Standorten möglich.

Ergebnis des 5. Projektauswahlverfahrens vom 17.04.2018

(18.04.2018)

Der Vereinsvorstand führte am gestrigen 17. April 2018 das inzwischen 5. Projektauswahlverfahren durch – dafür stand ein Budget von 2,0 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 28. Februar private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 16 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl (siehe unter Downloads -> Ergebnis des Projektauswahlverfahrens vom 17.04.2018) konnten 13 Vorhaben berücksichtigt werden – 3 lagen außerhalb des bestätigten Budgets.

Die bestätigten Projektträger werden mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis Ende Juni 2018 bei der Bewilligungsbehörde (LELFLuckau) einzureichen.

Ein 6. Projektaufruf befindet sich derzeit in Vorbereitung und wird rechtzeitig bekannt gegeben. Auch dieser Förderaufruf ist wieder für private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände offen.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen:
Geschäftsstelle der LAG
Regionalmanagement LEADER
Dipl.Ing. Michael Franke / Dipl.Ing. Steffen Richter
01979 Lauchhammer, Am Werk 8, Zimmer 214
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

Workshop für Ortsvorsteher und LEADER-Akteure am 14.05.2018

(16.04.2018)

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der Evaluierung der aktuellen Förderperiode veranstaltet das Regionalmanagement gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins LAG „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. am 14. Mai einen Workshop. Unter dem Motto „Ideenfindung und Bedarfsanalyse“ sollen bisherige Ergebnisse des LEADER-Prozesses bewertet und Anregungen für die Bewerbung zur nächsten Förderperiode (ab 2020) gegeben werden.

Dabei sollen Projekte und Prozedere im LEADER-Prozess kritisch beleuchtet werden und Meinungen und Stimmungen eingefangen werden. Mit den Ergebnissen, die in offener Diskussion gemeinsam gewonnen werden, soll die Aufstellung der Region für eine Neubewerbung um den LEADER-Status ab 2020 optimiert werden.

Die Teilnehmer, die den Termin wahrnehmen, helfen so, zu einem stimmigen Gesamtbild bei der Bewertung beizutragen. Die Ergebnisse des Workshops werden Bestandteil des Evaluierungsberichtes der aktuellen Förderperiode sein und auch als Handlungsempfehlungen für die Zukunft aufgegriffen werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie im Namen unseres Vereinsvorstandes zum oben genannten Workshop recht herzlich einladen.

Datum: Montag, 14. Mai 2018 / 17:30 – 19:00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Schwarzheide (Saal), Ruhlander Str. 102, 01987 Schwarzheide

Bitte beachten Sie:
Parkmöglichkeiten befinden sich direkt hinter dem Bürgerhaus oder schräg gegenüber auf dem Parkplatz Ruhlander Str. 52.
Bitte teilen Sie uns aus organisatorischen Gründen Ihre Teilnahme mit:
Regionalmanagement LEADER
Telefon: 03574 4676 2256
Fax: 03574 4676 2311
e-Mail: regionalmanagement@wequa.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mitgliederversammlung der LAG am 14.05.2018

(15.04.2018)

Die diesjährige Mitgliederversammlung unserer Lokalen Aktionsgruppe (LAG) findet am Montag, den 14. Mai 2018 im Bürgerhaus Schwarzheide statt.


Neben Jahresberichten und Haushaltsplan wird diesmal auch die Überarbeitung und Fortschreibung der Regionalen Entwicklungsstrategie Thema der Versammlung sein.

Deutscher Mobilitätspreis „Innovationen für eine sichere Mobilität“

Am 13. März startete der Deutsche Mobilitätspreis unter dem Jahresthema „Innovationen für eine sichere Mobilität“. Bis zum 23. April können Start-ups, Unternehmen, Vereine, Verbände, Forschungsinstitutionen oder Universitäten mit Sitz in Deutschland unter www.deutscher-mobilitätspreis.de am Wettbewerb teilnehmen. Ihre Vorschläge für potenzielle Preisträger werden auch unter mobilitaet@land-der-ideen.de oder telefonisch unter 030/23 60 78 444 entgegen genommen.

LEADER-Exkursion "Leben im Naturraum Elbe"

LEADER-Exkursion "Leben im Naturraum Elbe" in der LAG Storchenland Prignitz

Die diesjährige LEADER-Exkursion führt uns in die LAG Storchenland Prignitz. Unter der Überschrift „Leben im Naturraum Elbe“ lernen wir die Region und LAG kennen.

Die Exkursion richtet sich an Regionalmanager*Innen, LAG-Vorstände sowie die Verantwortlichen für ländliche Entwicklung in den Landkreisen Brandenburgs und im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft.

Kostenloses Wlan - fast überall

120 Millionen Euro für tausende Kommunen

Das Europaparlament hat dem Förderprogramm „wifi4eu“ zugestimmt, mit dem Ziel, in 6.000 bis 8.000 europäischen Kommunen kostenlose Internet-Hotspots einzurichten - etwa in Parks, Krankenhäusern, Museen, Schulen oder auch Bussen. Dafür sollen bis 2019 insgesamt 120 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zur Verfügung gestellt werden. Kommunen und öffentliche Einrichtungen können im Rahmen des Programms online Fördermittel beantragen.

Zwischenbericht Enquete-Kommission

(24.02.2018)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 23. Februar 2018 hat die Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ (EK 6/1) ihren Zwischenbericht mit ersten konkreten Handlungsempfehlungen beschlossen. Dieser ist unter Zwischenbericht Enquete-Kommission

abrufbar (19 MB).

Darüber hinaus besteht auf dem Dialogportal der EK 6/1 die Möglichkeit, zentrale Bestandteile des Zwischenberichts bis zum 15. April 2018 direkt zu kommentieren.

 

www.dialog.landtag.brandenburg.de


Die so eingehenden Hinweise kann die EK 6/1 bei der Erstellung des Abschlussberichts, der für Anfang 2019 vorgesehen ist, berücksichtigen.
Der Vorsitzende der EK 6/1, Herr Abgeordneter Roick, würde sich freuen, wenn Sie sich am Dialog beteiligen oder auf diese Beteiligungsmöglichkeit über Ihre Informationskanäle aufmerksam machen.

Wettbewerb zur Stärkung des ländlichen Raums: Region Zukunft 2018

Die IHK Potsdam setzt sich für einen starken ländlichen Raum ein, und startete eigens dazu einen Wettbewerb:
Unter dem Motto „Region Zukunft“ werden Projekte und Aktionen lokaler und regionaler Kooperationen gefördert, die zur Stärkung der Wirtschaft beitragen. Gefördert werden laufende Aktionen und Projekte, die nachhaltig einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in den Regionen leisten. Sie müssen einer Gruppe von Personen und Unternehmen sowie der Region zugutekommen. Die Gewinner erhalten jeweils bis zu 5.000,- EUR Preisgeld.

Hinweis: Der Wettbewerb gilt nur im Kammerbezirk der IHK Potsdam
Bewerbung bis zum 21. März 2018
 

Erinnerung 5. Projektaufruf LEADER-Förderung

(01.02.2018)

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie wissen, fördern die EU und das Land Brandenburg mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat im aktuellen Förderaufruf ein Budget von 2,0 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Interessenten können noch bis zum 28. Februar 2018 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente finden Sie im Downloadbereich unserer Webseite.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.

Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) suchen nach Projekten, Strategien und Regelungen mit gelungener Bürgerbeteiligung.


Angesprochen sind Akteure, die Bürgerbeteiligungsprozesse vor allem im Bau-, Städtebau- und Umweltbereich durchgeführt haben.
Reichen Sie Ihr Projekt ein. Bis 31. März 2018 bewerben

Ergebnis des 1. Aufrufes KLI

(31.01.2018)

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. unterstützt Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wurde im September 2017 erstmals ein Aufruf für entsprechende Vorhaben gestartet. Kleinprojektträger konnten bis Ende November 2017 Projekte einreichen.

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten. Die inhaltliche Ausrichtung muss aber dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind natürliche Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern sie Mitglied der LAG sind. Pro Jahr werden dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt.

Der LAG-Vorstand bewertete die insgesamt 35 eingereichten Vorhaben. Grundlage des Auswahlverfahrens sind durch die LAG erarbeitete Bewertungskriterien, wie beispielsweise Verbesserung des sozialen Zusammenhaltes, der Nutzen für die dörfliche Gemeinschaft, Daseinsvorsorge, Infrastruktur und Aspekte zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

Von den eingereichten Vorhaben haben 28 Maßnahmen die vorgegebene Mindestpunktezahl erreicht bzw. überschritten. Die 13 bestplatzierten Projekte füllen das zur Verfügung stehende Gesamtbudget von 50.000,00 Euro aus.

Die 13 „Sieger" bilden die Grundlage für einen separaten LEADER-Antrag, welcher durch die LAG eingereicht werden wird. Nach Genehmigung schließt die LAG mit den Kleinprojektträgern Realisierungsvereinbarungen zur Umsetzung der Projekte ab.

Für alle Vorhaben, die nicht berücksichtigt werden konnten, wird auch in 2018 wieder die Möglichkeit der Teilnahme an einem erneuten Projektaufruf bestehen. Der neue Aufruf wird rechtzeitig bekannt gegeben.

neue Antragsrunde Richtlinie Zusammenarbeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) informiert auf dessen Website darüber, dass ab sofort erneut Anträge auf Gewährung einer Zuwendung nach der „Zusammenarbeitsrichtlinie“ (ELER) eingereicht werden können. Vielleicht ist dies ja auch für Sie oder Ihnen bekannte Akteure von Interesse.

Mit dem Förderprogramm werden Vorhaben der konzeptionellen Zusammenarbeit für eine markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung sowie für die Implementierung und Verbreitung einer klimaschonenden Landnutzung und nachhaltigen Betriebsführung gefördert.

Die Anträge sind in Abweichung von dem in der Richtlinie unter Punkt IV.1. genannten Termin bis zum 9. März 2018 bei der ILB einzureichen.

WICHTIG !!!
Dabei ist zu beachten, dass spätestens am 16. Februar 2018 (3 Wochen vor Abgabefrist bei der ILB), die Anträge zur Vorprüfung an das MLUL zu senden sind:

MLUL - Referat 51
Frau Schneider
E-Mail: zusammenarbeitsrichtlinie@MLUL.Brandenburg.de
Tel.: 0331 866 7037

Für Antragstellungen im Rahmen dieses Aufrufes stehen insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von 6.530.000 € zur Verfügung, davon für Teil A der Richtlinie 3.530.000 €, für Teil B 3.000.000 €.

IHK-Wettbewerb Region Zukunft 2018

Unter dem Motto „Region Zukunft“ werden auch 2018 wieder Projekte und Aktionen lokaler und regionaler Kooperationen gefördert, die zur Stärkung der Wirtschaft beitragen.

Es werden laufende Aktionen und Projekte mit maximal 50 % der Projektkosten pro Antrag und höchstens 5.000 EUR gefördert.

Teilnehmen können:
• Akteure aus allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen.
• Lokale Standortkooperationen, Verbände und Vereine in den ländlichen Regionen im IHK-Bezirk Potsdam, die sich für die Region mit Unternehmern vor Ort engagieren.

weitere Informationen unter:
https://www.ihk-potsdam.de/produktmarken/Unternehmer/STANDORT/LAeNDLICHER-RAUM/Wettbewerb--Laendlicher-Raum/3315166#titleInText0


Kontakt:
Sebastian Stute
Referent Ländlicher Raum
Fachbereich Standortpolitik/Innovation & Umwelt/Projekte
0331 2786242
sebastian.stute@ihk-potsdam.de

Förderaufruf 2018: Nachbarschaft erleben

Die Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ) möchte zur Umsetzung innovativer Ideen und Projekte anregen und gute Ansätze sichtbar machen. Mit dem jährlichen Förderaufruf soll das Älterwerden im vertrauten Wohnumfeld unterstützt werden. Im Jahr 2018 liegt der Schwerpunkt auf Projekten mit klarem Nachbarschaftsbezug. Gute Nachbarschaft kann der Ausgangspunkt nicht nur für Wohnzufriedenheit sein, sondern auch für gemeinschaftliche Aktivitäten und Hilfe. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Selbständigkeit im Alter. Denn oft haben die alltäglichen Beziehungen vor der eigenen Haustür eine große Wirkung. Sei es das aufmunternde Gespräch im Hausflur, die Einkaufstasche, die die Treppe hinaufgetragen wird oder die Nachbarin, die eben mal kurz auf die Enkeltochter aufpasst. Nachbarschaft bedeutet Unterstützung und Gemeinschaft.
 

Fördertaler von der EU sind heiß begehrt

(04.01.2018)

35 lokale Akteure hoffen auf Unterstützung für ihre geplanten 2018er-Vorhaben. Der Bedarf ist allerdings größer als der Etat.
Zum ersten Mal soll in diesem Jahr eine Reihe kleiner lokaler Initiativen und Projekte über eine ganz unkomplizierte Art und Weise in den Genuss europäischer Fördergelder aus dem LEADER-Programm kommen. Die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ (LAG) mit Sitz in Lauchhammer hat jetzt erstmals die Koordinierung und Vergabe von insgesamt 50 000 Euro aus dem europäischen Fonds übernommen.

 

„Wir sind eine offiziell anerkannte Förderregion und können einmal pro Jahr 50.000 Euro aus dem EU-Programm abrufen“, erläutert Michael Franke vom Regionalmanagement. Die LAG hat dies getan und reicht das Geld nun in kleinen Scheiben von maximal 5.000 Euro Förderung pro Vorhaben an Vereine, Verbände, Kirchgemeinden, Stiftungen und Kommunen weiter. Damit werden kleine investive Projekte unterstützt, die zur sozialen Entwicklung auf dem Land beitragen sollen.


Bereits im Herbst wurden die lokalen Akteure aufgefordert, sich zu bewerben. „Die Resonanz war enorm“, sagt Regionalmanager Michael Franke. Bis zum Ende der Abgabefrist im November 2017 haben 35 Vereine, Verbände. Kirchgemeinden, Kommunen und Ortsteile ihre für 2018 geplanten Projekte mit einem Gesamtwertumfang von fast 225.000 Euro eingereicht. Sie erhoffen sich dafür eine Förderung mit EU-Geldern in Höhe von knapp 138.000 Euro - das ist freilich eine fast dreimal so hohe Summe wie mit den 50.000 LEADER-Euros tatsächlich zur Verfügung stehen.


Nun muss das zwölfköpfige Auswahlgremium die Einzelprojekte wichten und bewerten. Das wird am 30. Januar 2018 passieren, kündigt Franke an. „Unser Augenmerk liegt natürlich darauf, die Vorhaben mit dem größten nachhaltigen Effekt und der größten Ausstrahlung zu unterstützen“, erklärt der Regionalmanager.

Von Catrin Würz/LR

Vogelsänger zieht positive Bilanz der LEADER-Förderung: 123 Millionen Euro seit 2014 bewilligt

(22.12.2017)

„LEADER als Methode der Beteiligung an den regionalen Entwicklungsprozessen hat sich bewährt“, sagte Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger.

Insgesamt wurden für die investive Umsetzung der 14 regionalen Entwicklungsstrategien seit 2014 bereits 123 Millionen Euro bewilligt. Der Anteil für Kitas und Schulen liegt bei 17 Prozent der bisherigen Bewilligungen.

Den größten Anteil zur Umsetzung von investiven Vorhaben im Rahmen der regionalen Entwicklungsstrategien nehmen die Vorhaben zur Grundversorgung ein. In den Jahren 2016 und 2017 konnten 71 Vorhaben für den Um-und Ausbau sowie die Neuerrichtung von Grundschulen und Kindertagesstätten mit rund 21 Millionen Euro bewilligt werden. Diese Vorhaben dienen vorrangig der Verbesserung der Betreuungskapazitäten.

Quelle: MLUL

Brandenburger Landtag fordert Stärkung des ländlichen Raums

(16.12.2017)

Beschluss des Landtages Brandenburg

Potenziale ausschöpfen und Rahmenbedingungen für die ländliche Entwicklung Brandenburgs fortentwickeln

Der Landtag Brandenburg hat in seiner 54. Sitzung am 15. Dezember 2017 zum TOP 20 folgenden Beschluss gefasst:

„Der Landtag stellt fest:


Brandenburgs ländliche Regionen und die dort lebenden Menschen stecken voller Potenziale. Bei der Förderung der ländlichen Regionen handelt es sich um eine Querschnittsaufgabe, die in allen Politikfeldern mitgedacht und mit Leben gefüllt werden muss. Ziel muss es sein, Kommunen einen größeren, auch finanziellen, Spielraum zu ermöglichen. Mit den bisherigen Förderinstrumenten wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Arbeitsplätze und Infrastruktur geschaffen sowie neue Wertschöpfungsketten erschlossen.

 

Die ländlichen Regionen bedürfen in den nächsten Jahren im Interesse der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger weiterhin und mehr Unterstützung durch das Land, den Bund und die Europäische Union sowohl hinsichtlich der Wertschöpfungsketten
als auch hinsichtlich der Daseinsvorsorge. Die Instrumente
hierfür sind fortzuentwickeln und auszubauen. Die bisherige Arbeit der Enquete- Kommission zur Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bestätigt diese Erfahrung.


Die Landesregierung wird aufgefordert,
1. sich für eine Fortsetzung der ELER-Förderung in Brandenburg auch in der kommenden EU-Förderperiode einzusetzen. Dies ist für die Entwicklung der strukturschwachen Regionen und zur Sicherung der Daseinsvorsorge dringend erforderlich. Die Förderung sollte stärker auf das Erreichen der Entwicklungsziele des ELER ausgerichtet und nicht von Verwaltungsverfahren dominiert werden. Das Verhältnis von Kosten und Nutzen ist deutlich zu verbessern;


2. die Initiative der sächsischen Staatsregierung zur Neuausrichtung der ELER-Förderung (eines ELER-RESET) gegenüber der Europäischen Union mit Nachdruck zu unterstützen. Intention des ELER-RESET ist eine Entbürokratisierung des Fördersystems. Der sächsische Vorschlag zielt auf eine Stärkung des Subsidiaritätsprinzips sowie weniger Bürokratie ab;


3. sich angesichts der vielfältigen Wertschöpfungspotenziale und infrastrukturellen Herausforderungen in den ländlichen Räumen auch auf Bundesebene dafür einzusetzen, die bisherige Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)‘ zu einer Gemeinschaftsaufgabe ‚Ländliche Entwicklung‘ weiterzuentwickeln und sich für eine entsprechende Grundgesetzänderung einzusetzen;


4. sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, bei der weiteren Ausgestaltung der GAK eine größtmögliche Übertragbarkeit der Mittel über die jährliche Haushaltsplanung hinaus zu ermöglichen. Des Weiteren sollte der Umfang des Verpflichtungsrahmens für die Förderung von Maßnahmen der ‚Ländlichen Entwicklung‘ spürbar ausgeweitet werden;


5. dem Landtag über den Fortgang der Angelegenheiten zu berichten.“

Britta Stark
Die Präsidentin

Otto-Wels-Preis für Demokratie 2018

Gemeinnützige Initiativen, Vereine und Projekte, die sich mit ehrenamtlicher Unterstützung für lebenswerte Dörfer und Stadtquartiere engagieren, können sich bis 14.02.2018 noch für den Otto-Wels-Preis bewerben. Das diesjährige Thema des Preises lautet: „Bürgerschaftliches Engagement – Miteinander stärken, Heimat gestalten“. Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.spdfraktion.de/themen/otto-wels-preis-demokratie-2018

Anliegen des „Otto-Wels-Preises“ ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und des friedlichen Zusammenlebens immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

Mit dem „Otto-Wels Preis für Demokratie 2018“ zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion kreative Ideen und Konzepte aus, mit denen sich Bürgerinnen und Bürger für ein nachbarschaftliches Gemeindeleben, für soziale Integration in der Kommune oder ein lebendiges Miteinander im Stadtviertel einsetzen. Denn überall dort, wo Menschen sich zusammentun, um ganz praktisch für andere da zu sein, oder ihr gemeinsames Lebensumfeld, ihre Heimat, noch lebenswerter zu machen, stärken sie die Solidarität unserer Gesellschaft und letztlich unsere Demokratie.

Kita-Wettbewerb „Forschergeist 2018“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ministerpräsident Dietmar Woidke ruft Brandenburger Kitas zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Forschergeist 2018" auf.

„Wecken Sie die Neugier der Kinder und entwickeln Sie mit Ihnen Projekte, die Lust auf Wissenschaft und Technik machen. Und wer weiß, vielleicht sind die kleinen Nachwuchsforscher dann in ein paar Jahren unsere Repräsentanten bei der Physik-Olympiade oder der Antarktis-Expedition", sagte Woidke in Potsdam. Woidke ist erneut Botschafter des Wettbewerbs.

Alle Brandenburger Kitas sind zur Teilnahme aufgerufen. Gesucht werden Projekte, die Kindern Lust auf Wissenschaft und Technik machen. Bewerbungsende: 31. Januar 2018

Mehr Geld für Digitalisierung im Nachtragshaushalt für das Land Brandenburg

Die Landesregierung sieht einen Nachtragshaushalt Mehrausgaben in Höhe von 482 Millionen Euro vor. Zusätzliches Geld soll unter anderem für Krankenhäuser, Straßen, öffentlichen Nahverkehr, Feuerwehr und Digitalisierung fließen. Finanziert wird der Brandenburger Nachtragshaushalt durch höhere Steuereinnahmen und freiwerdende Mittel aus der abgesagten Verwaltungsstrukturreform.

Das Geld soll unter anderem in den Ausbau der Infrastruktur für die Digitalisierung eingesetzt werden.

Der Landtag entscheidet über den Nachtragshaushalt im Januar 2018.

4. Aufruf zur Förderung von EIP-Projekten in Brandenburg

(27.11.2017)

Im Land Brandenburg werden 20 innovative Projekte im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) gefördert. Bislang schon dreimal konnten sich in Brandenburg Projektpartner aus Wissenschaft und Praxis zu festgelegten Stichtagen für EIP-Mittel bewerben. Zuletzt hatte Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger am 6. September die Bewilligungsbescheide für sechs EIP-Projekte übergeben. Nunmehr startet das Ministerium über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einen vierten Aufruf.

„Zum 15. März 2018 wird es noch einmal möglich sein, weitere Projekte zur Förderung bei der ILB einzureichen. Hierfür werden vier Millionen Euro Fördermittel bereitgestellt“, kündigt Minister Vogelsänger an: „Davon werden 0,8 Millionen aus Landesmitteln und 3,2 Millionen aus EU-Mitteln finanziert.“

Die zur Förderung eingereichten Projekte müssen sich auf praxisrelevante Probleme der Land- und Forstwirtschaft oder des Gartenbaus beziehen. Die Problemlösung ist im Rahmen einer Zusammenarbeit von Praktikern, Wissenschaftler, Beratern und anderen Akteuren in Operationellen Gruppen zu erarbeiten. Besonders wichtig ist, dass die Nutzung der gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse in der Praxis gesichert wird.

Antragsteller mit innovativen Projektideen sollten sich rechtzeitig an den Innovationsdienstleister, die gsub wenden, Telefon: 030/ 28 40 93 30.

Das Team des Innovationsdienstleisters bietet allen Interessenten eine qualifizierte Beratung und Begleitung zur Vorbereitung der Förderanträge im Rahmen des EIP-Programms. Diese Beratung wird im Rahmen der „Technischen Hilfe“ gefördert und ist deshalb für alle Antragsteller kostenfrei. Übrigens: Eine Erstberatung ist für die Antragsteller verpflichtend.

Weitere Informationen zum EIP-Programm, eine Beschreibung der bereits bewilligten Projekte, die Zusammensetzung der Operationellen Gruppen und erste Ergebnisse bietet die Internetseite:
www.eip-agri.brandenburg.de

Erinnerung Aufruf "kleine lokale Initiativen"

(02.11.2017)

Die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. unterstützt Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Kleinprojektträger können bis zum 30. November 2017 hierzu Projekte einreichen.

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten kleiner lokaler Initiativen. Die inhaltliche Ausrichtung der Einzelprojekte muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt sind. Pro Jahr sollen dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt werden. Die Antragstellung und Abwicklung erfolgt über die Lokale Aktionsgruppe.

Förderfähig sind Kosten für Leistungen von Fremdfirmen, Beschaffung von Materialien, Technik u.ä. und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bei investiven Vorhaben. Interessenten sind aufgefordert bis spätestens 30. November 2017 ihre vollständig ausgefüllten Projektblätter bei der Geschäftsstelle der LAG in Lauchhammer einzureichen.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement:
Dipl.Ing. Michael Franke
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: franke@wequa.de

Neue Förderrichtlinie "Tradition und Innovation" des BMEL

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Rahmen der Innovationsförderung eine Förderrichtlinie zum Ausbau von Tradition und Vielfalt in der Lebensmittelwirtschaft veröffentlicht.

Gegenstand der Förderrichtlinie sind Vorhaben, welche die identitätsstiftende Produktvielfalt in Deutschland erhalten. Hierzu gehören Sorten, Nutztierrassen und Fischereierzeugnisse, die häufig regional entstanden sind.

Projektskizzen können bis zum 14. Dezember 2017 eingereicht werden.

Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“!

Der im Juni gestartete Wettbewerb soll Kommunen Anreize bieten, in Eigenregie Konzepte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration zu entwickeln. Hierfür stellt das Bundesinnenministerium Preisgelder bis zu 1 Mio Euro zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2017.

Ressourceneffizienz in Kommunen

Handlungsmöglichkeiten und gute Beispiele

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat eine neue Website im Rahmen des Projektes „Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene“ (kommRess) im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt. Auf der Website bekommt man einen Überblick über die Handlungsmöglichkeiten von Kommunen – anhand guter Beispiele wird gezeigt, wie Ressourcen geschont werden können.

Aufruf "kleine lokale Initiativen"

(15.09.2017)

Die Lokale Aktionsgruppe „Energieregion im Lausitzer Seenland“ e.V. beabsichtigt die Unterstützung von Vorhaben kleiner lokaler Initiativen unter der Förderrichtlinie LEADER. Dazu wird jetzt eine erste Auswahlrunde für Maßnahmen gestartet. Kleinprojektträger können bis zum 31. November 2017 hierzu Projekte einreichen.

Gefördert wird das Engagement lokaler Akteure durch Unterstützung von investiven Einzelprojekten kleiner lokaler Initiativen. Die inhaltliche Ausrichtung der Einzelprojekte muss dem Gemeinwohl dienen und zur sozialen Entwicklung auf dem Lande beitragen. Antragsberechtigt sind Initiativen natürlicher Personen, Vereine, Verbände, Stiftungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts.

Die Förderung kann je Projekt bis max. 5.000,- Euro bei einem Fördersatz von 80% betragen. Erforderliche Eigenmittel sind als bare Mittel zu erbringen. Natürliche Personen oder juristische Personen des privaten Rechts können den erforderlichen Eigenanteil als unbare Eigenleistungen erbringen, sofern die Voraussetzungen der Förderrichtlinie erfüllt sind. Pro Jahr sollen dafür max. 50.000,- Euro bereitgestellt werden. Die Antragstellung und Abwicklung erfolgt über die Lokale Aktionsgruppe.

Förderfähig sind Kosten für Leistungen von Fremdfirmen, Beschaffung von Materialien, Technik u.ä. und Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten bei investiven Vorhaben. Interessenten sind aufgefordert bis spätestens 31. November 2017 ihre vollständig ausgefüllten Projektblätter bei der Geschäftsstelle der LAG in Lauchhammer einzureichen.

Für Fragen und Beratungen wenden Sie sich bitte an das Regionalmanagement:
Dipl.Ing. Michael Franke
01979 Lauchhammer, Am Werk 8
Tel. 03574 4676 2256
e-Mail: franke@wequa.de

Förderprogramm Ladeinfrastruktur geht in Runde zwei

(11.09.2017)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag soll der zweite Aufruf für das im März gestartete Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur veröffentlicht werden. Dabei soll mit rund 100 Millionen Euro die Errichtung von bis zu 12.000 Normal- und 1.000 Schnellladepunkten gefördert werden – wohl wieder mit der Gießkanne.

Die Initiative richtet sich an private Investoren, Städte und Gemeinden. Sie können in den kommenden sechs Wochen Förderanträge für Ladestationen stellen, müssen sich aber beeilen: Annahmeschluss ist am 30. Oktober. Die Förderung umfasst bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Nähere Infos folgen in Kürze. Ganz offensichtlich will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kurz vor der Bundestagswahl noch Fakten schaffen – und für gute Laune wenigstens bei einem Thema sorgen.

Bis 2020 stehen im Bundesförderprogramm Ladeinfrastruktur insgesamt 300 Millionen Euro für den Aufbau von 15.000 Ladesäulen bereit. Die Bilanz nach der ersten Programmphase: rund 6000 bewilligte Anträge, darunter 5.087 für Normalladepunkte und 920 für Schnellladepunkte.

Zwischenbilanz der Ländlichen Entwicklung in Brandenburg: ELER-Jahrestagung in Paretz

(10.09.2017)

ELER-Jahrestagung in Paretz

Termin: Montag, 25. September
Zeit: 10.00 Uhr (Grußwort Minister Jörg Vogelsänger)
Ort: Kulturscheune Paretz OT Ketzin, Werderdammstraße 18, 14669 Ketzin

Alljährlich treffen sich Brandenburgs ELER-Akteure zu einem Erfahrungsaustausch - in diesem Jahr am kommenden Montag (25. September) in der Kulturscheune Paretz. Der Veranstaltungsort wurde in der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 mit Hilfe von ELER-Mitteln saniert. Das Interesse ist groß. Erwartet werden aktuell rund hundert Teilnehmer aus dem ganzen Land. Das Grußwort zur Eröffnung hält Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger:


„Ländliche Entwicklung ist vor allem Hilfe zur Selbsthilfe für die Menschen in unseren Dörfern. Ein Hofladen ist nicht nur der Ort für Regionalprodukte, er kann auch Treffpunkt im Dorf werden. An einem schönen Ortsbild können sich alle erfreuen. Andere Projekte, die wir dank des EU-Agrarfonds ELER finanzieren können, zielen direkt auf Existenzgründungen, auf die Verbesserung der touristischen Infrastruktur, auf den Erhalt der ländlichen Baukultur, die Bewahrung alter Traditionen.

 

Dies soll nur die Bandbreite beschreiben, in dem so viele Menschen in Brandenburg im Zeichen des ELER unterwegs sind. Die Wirkungen des Fonds sind ganz praktischer Natur: Seine Ergebnisse kann man heute, fast schon wieder drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall, in vielen Dörfern sehen, nutzen, genießen und manchmal sogar schmecken.“

Ideenwettbewerb gestartet - Visionen für eine sichere Mobilität gesucht

(05.09.2017)

Sehr geehrte Damen und Herren,

sicher und zuverlässig ans Ziel zu kommen ist für uns alle ein grundlegendes Bedürfnis. Im heutigen digitalen Zeitalter können uns Echtzeitinformationen dabei entscheidend unterstützen. Ob die Schaltungsdauer von Ampeln oder die Belegung von Parkplätzen: Geoinformationen bieten großes Potenzial, um unsere Mobilität noch intelligenter zu gestalten.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ rufen gemeinsam mit dem Softwarehersteller Esri Deutschland folgenden Ideenwettbewerb aus:


WIE KÖNNEN GEODATEN MOBILITÄT NOCH SICHERER UND ZUVERLÄSSIGER MACHEN?

Bis zum 16. Oktober 2017 können Bewerbungen unter ideen.deutscher-mobilitätspreis.de einreicht werden. Die besten Einreichungen erhalten neben einer offiziellen Würdigung im Bundesverkehrsministerium Preise im Gesamtwert von 6.000 Euro.

Jeder kann mitdenken, mitmachen und eigene Vorschläge einreichen. Ob kurzer Gedankenblitz, frischer Denkansatz oder unkonventionelle Konzeptskizze: Gesucht werden Ideen für neue Anwendungen oder Anwendungsbereiche von Geodaten, die unsere Mobilität noch sicherer und zuverlässiger gestalten können.

Mit Ihrer Hilfe möchten wir gern möglichst viele Bewerber aktivieren!
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in persönlichen Gesprächen und mittels Ihrer Informationskanäle auf den Ideenwettbewerb aufmerksam machen. Verwenden Sie dafür gerne die Pressemitteilung und das Banner im Anhang dieser E-Mail.

Zehn innovative Best-Practice-Projekte zum Thema Sicherheit wurden in diesem Jahr bereits mit dem Deutschen Mobilitätspreis geehrt. Lassen Sie sich inspirieren und denken Sie die Projekte weiter!
Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

Mit besten Grüßen
Ihr Projektteam „Deutscher Mobilitätspreis“

Land der Ideen Management GmbH
Charlottenstraße 16
D – 10117 Berlin

Telefon: 030 206 459 114
Mail: mobilitaet@land-der-ideen.de
Web: www.land-der-ideen.de | www.deutscher-mobilitätspreis.de

Aufruf zum Ideenwettbewerb "auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“

(04.09.2017)

Sehr geehrte Unterstützer und Interessierte,

hiermit möchten wir Sie an die Teilnahme am Ideenwettbewerb zur Förderung von Projekten im Rahmen des Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ in der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ erinnern.

Für die pilothafte Umsetzung von investiven Projekten stehen der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ 100.000,00 € zur Verfügung. Einzelprojekte können im Rahmen des Modellvorhabens mit maximal 50.000,00 € gefördert werden.

Ideenvorschläge für mögliche Umsetzungsprojekte können unter Verwendung des Maßnahmenblattes (verfügbar unter: http://www.mobil-und-versorgt.de/#downloads) bis zum 18.09.2017 online oder postalisch eingereicht werden. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem Aufruf auf der Webseite (http://www.mobil-und-versorgt.de/#downloads).

Wir freuen uns auf Ihre Ideen und möchten Sie bitten, diese Mail an Interessierte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Projektteam

Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“
Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“
Webseite: http://www.mobil-und-versorgt.de/
E-Mail: mobil-und-versorgt@iges.com

5. Projektaufruf LEADER-Förderung gestartet

(01.09.2017)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die EU und das Land Brandenburg fördern mit dem Programm LEADER weiterhin die Entwicklung des ländlichen Raums. Unser Förderverein hat erneut ein Budget von 2,0 Mio. Euro Fördermitteln dafür bereitgestellt. Planen Sie ein Investitionsvorhaben oder haben Sie eine Idee für ein Projekt, das einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leistet? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Vorrangig sollen Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden. Interessenten können bis zum 28. Februar 2018 ihre Projektideen beim Regionalmanagement einreichen.

Alle dafür erforderlichen Informationen und Dokumente stehen auf unserer Webseite zur Verfügung. Im Downloadbereich finden Sie den offiziellen Projektaufruf mit allen relevanten Informationen.

Ergebnis des 4. Projektauswahlverfahrens

(28.08.2017)

Der Vereinsvorstand führte am gestrigen 28. August 2017 das inzwischen 4. Projektauswahlverfahren durch – dafür stand ein Budget von 2,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.

Am Projektaufruf beteiligten sich bis zum Fristtermin am 14. Juli private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nahmen 17 Projektideen am Auswahlverfahren teil. Im Ergebnis der Projektauswahl (siehe unter Downloads -> Ergebnis des Projektauswahlverfahrens vom 28.08.2017) konnten 11 Vorhaben berücksichtigt werden – 5 lagen außerhalb des bestätigten Budgets und ein weiteres erreichte nicht die nötige Mindestpunktzahl.

Die bestätigten Projektträger werden mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis zum 30. Oktober 2017 bei der Bewilligungsbehörde (LELF Luckau) einzureichen.

Der Vereinsvorstand beschloss ebenfalls, einen erneuten Projektaufruf zu starten, welcher bis zum 28. Februar 2018 läuft und mit einem Budget von 2,0 Mio. Euro unterlegt ist.

Auch dieser Projektaufruf ist wieder für private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände offen.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren sind beim Regionalmanagement zu erfragen - siehe auch unter Downloads: "Projektaufruf Leader Förderung 2017"

Europäische Fördermittel für innovative KMU

Bis zum 9. November bewerben!

Unter dem Motto „Auf der Suche nach dem nächsten europäischen Innovationsführer“ fördert die Europäische Kommission im Rahmen ihres Programms Horizont 2020 das Wachstum innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Bedingung ist, dass sie sich für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Ökowirtschaft, Nahrungs- oder Genussmittelindustrie stark machen.

Bewerbungsaufruf: Brandenburg wird e-mobil | PIOnEER²

ab 1. September 2017 können Sie sich im Förderwettbewerb „Brandenburg wird e-mobil“ bewerben.

Haben Sie Pläne, die E-Mobilität bei sich am Ort weiterzuentwickeln und zu fördern? Im Rahmen des Projekts PIOnEER², das vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) unterstützt wird, haben Sie die Chance, Ihr Vorhaben wissenschaftlich begleiten und finanziell fördern zu lassen. Bewerben können sich:

- Kommunen
- Kommunale Unternehmen
- Privatunternehmen
- andere Akteure die vor Ort E-Mobilitätsprojekte auf den Weg bringen möchten

Das Projekt wird durch das Reiner Lemoine Institut (RLI) im Auftrag des MWE durchgeführt. Bis zu sieben Projekte werden aus allen eingereichten Ideen ausgewählt und durch das RLI wissenschaftlich analysiert. Ziel ist es, für die jeweiligen Regionen möglichst passende Projekte auf den Weg zu bringen und Erneuerbare Energien und E-Mobilität innovativ zu verknüpfen. Das RLI wird mit den ausgewählten Bewerbern gemeinsam die Projektideen diskutieren und sie im Anschluss bei der Beantragung von Geldern aus verschiedenen Landes- und Bundesförderprogrammen unterstützen.

Infrage kommen Vorhaben wie zum Beispiel:

- die Installation von Ladeinfrastruktur
- die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten
- die Installation intelligenter Energiesysteme mit lokalen Energieerzeugern und -speichern zur Versorgung von Elektromobilität
- etc.

Zur Bewerbung füllen Sie bitte das für Sie passende Formular unter diesem Link (im Reiter „Förderwettbewerb“) aus:
http://reiner-lemoine-institut.de/pioneer2/
Bewerbungsschluss ist am 31. Oktober 2017.

Beispiele für die angestrebten E-Mobilitätsprojekte finden Sie unter anderem im Abschlussbericht des ersten PIOnEER-Projekts (http://reiner-lemoine-institut.de/wp-content/uploads/2017/08/Kurzbericht_RLI_PIOnEER_final.pdf), das im Mai 2017 erfolgreich abgeschlossen wurde. Nähere Informationen zum Förderwettbewerb finden sie zudem im angefügten Flyer sowie im Referenzschreiben des MWE. Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, kontaktieren Sie gern die im Flyer angegebenen Ansprechpartner.

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und sind Ihnen dankbar für die Weiterleitung des Aufrufs an weitere Akteurinnen und Akteure in Ihrem Netzwerk.

Mit freundlichen Grüßen
Norman Pieniak

Forschungsprojekt PIOnEER2

Reiner Lemoine Institut gGmbH
Rudower Chaussee 12
12489 Berlin
Tel.: +49 30 1208 434-38
Fax: +49 30 1208 434-99
E-Mail: norman.pieniak@rl-institut.de
www.reiner-lemoine-institut.de

12. Informations- und Beratertag des LK OSL

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Landkreis Oberspreewald-Lausitz führt am 19.09.2017 in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr seinen 12. Informations- und Beratertag in der Kreisverwaltung im Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, Sitzungssäle Haus 1 durch.

Unternehmen, Existenzgründer und Investoren können sich an diesem Tag kostenlos an den Infopunkten beraten lassen.

Ein ausgewähltes Expertenteam bestehend aus Vertretern von Banken, der Sparkasse, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen erteilen in individuellen Gesprächen Auskünfte über Zuschüsse, zinsverbilligte Darlehen und anderen Fördermöglichkeiten sowie zur Gewinnung von Fachkräften und Qualifizierungsmaßnahmen.

Der Landkreis lädt alle interessierten Unternehmer, Investoren, Existenzgründer und Bürger recht herzlich ein.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine vorherige Anmeldung beim Landkreis unter Tel.: 03573/870-5141 oder per E-Mail an baerbel-weihmann@osl-online.de empfohlen. Natürlich werden alle Interessierten auch ohne Anmeldung ausführlich und gern beraten.

Aufruf zum Ideenwettbewerb - Modellregion „SPN + OSL auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“

Sehr geehrte Unterstützer und Interessierte,

das Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ in der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ ist in die Konzeptentwicklung gestartet. Neben modellregionsübergreifenden Handlungsbedarfen zeigten sich vor allem auch regionalspezifische Bedarfe zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge und Sicherstellung der Mobilität. Vielerorts wurden dahingehend in den vergangenen Jahren umfangreiche Konzepte zur Verbesserung der regionalen Situation entwickelt, wobei viele Maßnahmenvorschläge aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten (noch) nicht umgesetzt werden konnten.

Ausgehend von den bestehenden Konzepten und Projektideen, soll nun den regionalen Akteuren die Möglichkeit gegeben werden, Ideenvorschläge für eine Umsetzung im Rahmen des Modellvorhabens einzureichen. Für die Pilothafte Umsetzung von investiven Projekten stehen der Modellregion „Spree-Neiße + Oberspreewald-Lausitz auch in der Zukunft mobil und gut versorgt“ 100.000,00 € zur Verfügung. Einzelprojekte können im Rahmen des Modellvorhabens mit maximal 50.000,00 € gefördert werden.

Ideenvorschläge können unter Verwendung des Maßnahmenblattes bis zum 18.09.2017 online oder postalisch eingereicht werden.

Fotowettbewerb „Starke Momente in Brandenburg“

Der EU-Fonds ELER lobt einen Fotowettbewerb unter dem Motto „Starke Momente in Brandenburg“ aus. Alle Brandenburger können einen ganz besonderen Moment in einem Foto festhalten und am Wettbewerb teilnehmen. Was macht das Leben in Brandenburg so lebenswert, spannend, schön, beeindruckend oder kurzweilig? Ob Naturaufnahme oder Stillleben daheim — die Motivwahl ist frei.

Einsendeschluss ist der 8. September 2017

Einweihung Segelflughalle Bronkow

(26.07.2017)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit rund 120.000 Euro aus dem Förderprogramm LEADER hat das Brandenburger Agrarministerium den Neubau einer Segelflughalle auf dem Segelflugplatz Bronkow in Luckaitztal OT Schöllnitz, unterstützt. Insgesamt hat der Fliegerclub Bronkow e.V., der Zuwendungsempfänger war, über 200.000 Euro für Neubau und Sanierung aufgewendet.
Der Fliegerclub Bronkow weiht nun die multifunktionale Leichtbauhalle auf dem Segelflugplatz ein. Gleichzeitig ist durch einen Teilumbau des Sozialgebäudes ein barrierefreier Zugang zum Sanitärgebäude, ein separater Waschraum, eine WC-Anlage für Frauen sowie ein Behinderten-WC entstanden.
Am kommenden Sonnabend (29. Juli) wird die neue Halle feierlich eröffnet:

Termin: Sonnabend, 29.07.2017
Zeit: 10.00 Uhr
Ort: Sportflugplatz Bronkow, Flugplatzstraße 1, 03229 Luckaitztal, OT Schöllnitz

Unter anderem werden Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde und Landrat Siegurd Heinze unter den Gästen sein.

Nachhaltigkeitspreis "ZeitzeicheN"

Im Rahmen des Netzwerk21Kongresses wird der Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Im Fokus steht die Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals (SDGs). Gesucht werden vorbildliche Initiativen, die immer wieder neue Akteure zum Handeln ermuntern, neue Wege bei der Kommunikation von Projektideen beschreiten und zum Mitmachen anregen.

Einsendeschluss ist der 15. August 2017

Fristende für das 4. Projektauswahlverfahren

(18.07.2017)

Der Vereinsvorstand führt am 28. August 2017 das inzwischen 4. Projektauswahlverfahren durch – dafür steht ein Budget von 2,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Vorrangig sollen damit Projekte mit hohem regionalem Mehrwert gefördert werden.


Am Projektaufruf beteiligen sich auch diesmal private Antragsteller, Kommunen, Vereine und Verbände – insgesamt nehmen 19 Vorhaben/Projektideen am Auswahlverfahren teil.

 

Die bestätigten Projektträger werden Ende August mittels einer Benachrichtigung aufgefordert, ihre formgebundenen Anträge bis zum 27. Oktober 2017 bei der Bewilligungsbehörde (LELF Luckau) einzureichen.

Fördermöglichkeit für Rückkehrerinitiativen im Land Brandenburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 11. Juli 2017 wurde durch die Landesregierung die neue Möglichkeit der „Förderung von Rückkehrinitiativen im Land Brandenburg“ vorgestellt. Diese unterstützt in den Jahren 2017 und 2018 Initiativen, Projekte und Maßnahmen zur Förderung von Rückkehr und Zuzug mit jährlich bis zu 200.000 Euro. Alle notwendigen Informationen wie
• Rahmenbedingungen
• Förderkriterien
• Anträge und
• Kontaktmöglichkeiten

Ausschreibung für lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN

ab sofort startet die Ausschreibung für den Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN. Dabei gibt es einige Veränderungen in den Ausschreibungsbedingungen und im Verfahren.

Im Rahmen des 11. Netzwerk21Kongresses in Göttingen werden am 29. November 2017 die Preisträger/innen in folgenden Kategorien ausgezeichnet:
• Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung
• Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung
• Nachhaltig produzieren und konsumieren
• Klimaschutz und Klimaanpassung
• Internationale Partnerschaften

Bewerbungen für ALLE KATEGORIEN können eingereicht werden durch:
• gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen (Vereine, Stiftungen o.a.)
• informelle Initiativen oder Privatpersonen
• gewerblich tätige Körperschaften
• Kommunen oder Kommunalverbände
• öffentliche Bildungs- oder Forschungseinrichtungen
• Religionsgemeinschaften
• Sonstige Organisationen

Mit einem neuen Wettbewerbsverfahren wollen wir in diesem Jahr lokales Nachhaltigkeitsengagement mehr in die Öffentlichkeit rücken und den Vernetzungsgedanken stärken.

Die von der Jury ausgewählten Wettbewerbsbeiträge werden auf www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen im September publiziert. In einem öffentlichen Votingverfahren werden die Beiträge auf maximal fünf Nominierte pro Kategorie eingegrenzt. Die Nominierten werden mit dem Ende der Abstimmung veröffentlicht. Aus diesen wählt die Jury einen Preisträger pro Kategorie.

Alle Nominierten werden zum Netzwerk21Kongress und zur Preisverleihung eingeladen. Zur Intensivierung des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung der Agierenden wird ein moderierter Workshop organisiert. In einem Workshop mit Dr. Stefan Hermann Siemer von der Ambulanz für neue Kommunikation erhalten die Teilnehmenden methodischen Input zum Beispiel zur Entwicklung von Kommunikationsstrategien und -kampagnen, zur Entwicklung von Strategien und der Gewinnung von Stakeholdern. Die Tagungs- und Reisekosten für alle Nominierten des ZeitzeicheN-Preises werden übernommen.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. August 2017.

Weitere Details zu den Ausschreibungsbedingungen: www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen

Brandenburger Innovationspreis Ernährungswirtschaft 2017

Innovationen sind in einer Welt der zunehmend wissensbasierten Wirtschaft wesentliche Triebfedern für die Qualität der Standorte. Marktfähige Innovationen entscheiden über Zukunftspotenziale und -chancen, über Arbeitsplätze, Attraktivität und Wohlstand einer Region. Wettbewerbsfähigkeit ist heute Innovationsfähigkeit.

Um diese Innovationsfähigkeit weiter zu stärken und vor allem, um die Innovatoren des Landes Brandenburg zu würdigen, lobt das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg in diesem Jahr erneut den Brandenburger Innovationspreis Ernährungswirtschaft aus.

Es ist ein Preisgeld von 10.000 Euro ausgelobt.

Der Brandenburger Innovationspreis Ernährungswirtschaft wird verliehen auf dem Tag der Ernährungswirtschaft 2017.

LEADER-Tagung "Bilanz und Ausblick 2014-2020"

Sehr geehrte Damen und Herren,
am Mittwoch, den 19. Juli findet in der Heimvolkshochschule am Seddiner See eine Tagung zum Thema "Ländliche Entwicklung im Land Brandenburg - LEADER 2014-2020: Bilanz und Ausblick" statt.


Die Tagung zieht eine erste Bilanz über die Umsetzung und Wirkung der LEADER-Förderstrategie für die ländliche Entwicklung im Land Brandenburg. Neben Beiträgen der regionalen Akteure aus Lokalen Aktionsgruppen (LAGn), Kommunen, Landkreisen und Regionalmanagements kommen Unternehmer, Bürger/innen und Initiativen zu Wort, die mit Unterstützung von Fördermitteln aus LEADER zu nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, Lebensqualität, lebendigen Orten und Kultur auf dem Land beigetragen haben. Minister Jörg Vogelsänger wird die Eröffnungsrede halten.

Eingeladen sind regionale Akteure und Netzwerker, Beteiligte aus Initiativen und Projekten, Verantwortliche in Gemeinden, Städten und Landkreisen, Unternehmer und Landwirte, Vertreter von Branchen- und Interessenverbänden, Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft sowie alle an der Entwicklung der ländlichen Räume im Land Brandenburg interessierten Menschen.
 

Projektaufruf: Soziale Integration im Quartier

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Erhaltung und der Ausbau der sozialen Infrastruktur (Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen) und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration sind das erklärte Ziel der Förderung im Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier".

 

Die brandenburgischen Städte, Gemeinden und Ämter sind aufgerufen, sich bis zum 21.08.2017 mit Projekten, die die Rahmenbedingungen für eine „Stadt für alle“ schaffen, zu bewerben. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und der Bund stellen für die Förderung von integrativen Projekten in diesem Jahr rund 7,35 Millionen Euro bereit.

Förderbekanntmachung: "LandKULTUR"

Projekte zu Kultur und kultureller Teilhabe gesucht

Mit LandKULTUR fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung modellhafte und innovative Projekte aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur, darstellende Künste, Musik, angewandte Künste und kulturelles Erbe.

Einsendeschluss für Projektskizzen ist der 31. Juli 2017.

10. Lausitzer Unternehmergespräch

„E-Mobility – Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

Sehr geehrte Damen und Herren,
kommt mit der Energiewende auch die Verkehrswende? Welche Voraussetzungen in Infrastruktur und Technologien braucht es noch, um die Elektromobilität in der Breite auszubauen? Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen und Kommunen? Um diese Fragen geht es beim nächsten Lausitzer Unternehmergespräch der Wirtschaftsinitiative Lausitz am Mittwoch, den 17. Mai 2017 von 17 Uhr bis 19:30 Uhr, im Festsaal (2. OG) des Niederlausitzer Heidemuseums - Kulturschloss Spremberg, Schlossbezirk 3, 03130 Spremberg

Unkostenbeitrag: 20 €, für WiL-Mitglieder und Medienvertreter kostenfrei

Anmeldung und Details: www.wil-ev.de

Ihr Gesprächspartner für weitere Informationen ist:
Michael Schulz, Stellv. Geschäftsführer Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.
Telefon (03 55) 28 91 30 91, Fax (03 55) 28 91 30 99, m.schulz@wil-ev.de

Mut für Lebensqualität auf dem Lande

Die Akteure des ländlichen Förderraumes der "Energieregion im Lausitzer Seenland" blickten Ende Februar auf das erste Jahrzehnt gemeinsamer Regionalentwicklung zurück. Der Vorsitzende des Vereins spricht von einer Erfolgsgeschichte.

Die "Energieregion im Lausitzer Seenland" greift nunmehr ein Jahrzehnt in die europäischen Fördertöpfe der ländlichen Entwicklung. Am 28.04.wurde diese Erfolgsgeschichte im Fördergebiet zwischen Altdöbern und Ruhland mit einem Festakt in der Weinscheune des Hauses der Landwirtschaft in Großräschen gefeiert. Roland Pohlenz (parteilos), Bürgermeister der Stadt Lauchhammer und Vorsitzender des Fördervereins, sieht guten Grund, den eingeschlagenen Kurs zu halten.

Herr Pohlenz, was bedeutet dieser Fördertopf für die Region?
Es ist der bedeutendste Fördertopf für den ländlichen Raum, aus dem private und kommunale Vorhaben gleichermaßen bezuschusst werden können. Über die Lokale Aktionsgruppe (LAG) haben wir es als Akteure aus der Wirtschaft und Gesellschaft in der Hand, die Prioritäten in der Region selbst zu bestimmen. Und ich kann mit gutem Gefühl auch für alle Mitstreiter, die sich sehr engagiert haben und dies weiter tun, sagen: Damit sind wir sichtlich und spürbar erfolgreich. Wir haben Dörfer lebenswerter gemacht, Arbeitsplätze erhalten und neue unterstützt, die Bedingungen für die medizinische Versorgung und die Pflege in Kleinstädten und ländlichen Orten verbessert und auch Infrastruktur auf Vordermann gebracht.

Doch das Programm bleibt im Antragsverfahren aufwendig.
Ja, es ist schwierig zu händeln. Das hat in den vergangenen Jahren vor allem private Investoren auch abgeschreckt. Aber wir haben die eigenen Bewertungskriterien für den Sprung auf die Prioritätenlisten, die wir im Fördergebiet selbst bestimmen, mit dem Ziel ausgewogener auf die Daseinsfürsorge im ländlichen Raum einwirken zu können, geändert. Gerade die jüngste Antragsrunde hat gezeigt, dass wir Privatleuten mehr Mut gemacht haben, etwas in ihren Orten zu tun. Hier ist freilich mehr Unterstützung durch unser Regionalmanagement gefragt als in den Kommunen, deren Verwaltungen den Aufwand für Fördermittelanträge kennen und neben der erforderlichen Kreativität auch in der Routine geübt sind. Die privaten Antragsteller werden gut beraten. Wir haben es ihnen mit dieser Förderperiode auch sehr bewusst leichter gemacht.

Wie?
Vorhaben, die Jobs sichern oder schaffen, punkten für unsere Prioritätenliste schon immer am stärksten. Aber auch Ideen ab einem Finanzbedarf von weniger als einer Viertelmillion Euro werden stärker gewichtet. Mehr kleinteilige Investitionen nehmen damit die Hürde für die regionale Wunschliste. Auf der muss man landen, um überhaupt einen Förderantrag stellen zu können. Der avisierte positive Effekt ist eingetreten. Mehr sehr schöne private Projekte haben das Rennen gemacht. In den ersten Jahren war noch in viele kommunale Straßen und Brücken investiert worden. Das ist auch wichtig, weil sie natürlich ein entscheidendes Stück Lebensqualität in den Dörfern sind. Aber eine regionale Entwicklung mit starker Wertschöpfung hat Vorrang. Ich bin davon überzeugt, wir haben unsere Prioritäten richtig gesetzt.

Auch wenn damit ein neues Problem auf kommunalem Terrain akut wird?
Dazu ein klares Ja von mir. Aber natürlich teile auch ich die Sorge meiner Amtskollegen um die Zukunft der Infrastruktur im ländlichen Raum. Wir haben im Land Brandenburg für die Aufgabe, das Straßennetz flott zu halten, keinen anderen Fördertopf. Die notwendigen großen Investitionen zu stemmen, fällt vor allem den kleinen Gemeinden immer schwerer. Eine Alternative ist notwendig. Und die müssen wir auch mit Nachdruck einfordern.

Sie sind als Bürgermeister einer Stadt mit drei zugriffsberechtigten dörflichen Ortsteilen aber auch nicht ganz uneigennützig an die Spitze des Fördervereins getreten.
Lauchhammer ist viele Jahre im Fördergebiet unterrepräsentiert gewesen. Und ich stehe dafür, die Chancen, die das Programm bietet, zu nutzen. Wir sitzen alle in einem Boot. Die größeren Städte müssen die kleinen Dörfer auch stärker an sich binden, um die Region erfolgreich zukunftsfähig zu machen. Davon bin ich überzeugt. Ich kann den Unternehmer in mir auch nicht verleugnen. Ich will den Wettbewerb. Aber ich stehe ebenso dafür, die Richtung der regionalen Entwicklung offensiv miteinander abzustimmen. Natürlich kämpft in der Lokalen Aktionsgruppe jeder für seine Ziele und Projekte. Mit Argumenten, die für private und kommunale Anträge nach den gleichen Kriterien bewertet werden. Die sind sinnvoll und werden auch nicht laufend verändert, um sich an Wünsche anzupassen. Die Spielregeln gelten für alle. Es geht streng, aber gerecht zu.

Was wünschen Sie sich für die Energieregion im Lausitzer Seenland?
Dass das Förderprogramm weitergeführt wird und wir gemeinsam weiter erfolgreich sein können.

Mit Roland Pohlenz sprach Kathleen Weser/LR.

Unternehmerfrühstück: Fördermöglichkeiten noch in 2017 nutzen!

(20.04.2017)

Gemeinsam mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg, der Zukunftsagentur Brandenburg sowie der Regionalmanager des Förderprogramms LEADER laden wir alle interessierten Unternehmen ein, sich zu aktuellen Fördermöglichkeiten 2017 zu informieren.

Wann?
03.05.2017
10:00 - 13:00 Uhr

Wo?
Sängerstadtmarketing e.V. & Touristinformation
Markt 1
03238 Finsterwalde

Kontakt:
Christina Gaudlitz
0355 365 3301
0355 36526 3301 (Fax)
gaudlitz@cottbus.ihk.de

Wettbewerb "Kerniges Dorf!" 2017

Im Bundeswettbewerb "Kerniges Dorf!" zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Orte in ländlichen Regionen aus, die zukunftsfähige Ideen und Konzepte für ihre bauliche Gestaltung umsetzen, sich an die Bevölkerungsentwicklung anpassen und dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen.


Foto:
Ehrenamtliche gestalten einen Platz im Ortskern
Quelle: Nathalie Franzen

Jedes Dorf ist einzigartig und verfolgt eigene Ansätze für eine gelungene Innenentwicklung, die mit dem Wettbewerb "Kerniges Dorf!" gestärkt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollen. Das kann die Stärkung von Innenentwicklung sein, ein mutiger Abriss oder die Umnutzung von Gebäuden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Flächeninanspruchnahme. Dabei geht es unter anderem um Möglichkeiten der Entsiegelung von Flächen, der (ökologischen) Gestaltung von Freiflächen oder des Flächenmanagements.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2017.

Seenlandtage - Saisonstart im Lausitzer Seenland

(10.04.2017)

Das Lausitzer Seenland startet am 22. und 23. April 2017 mit den Seenlandtagen in die neue Saison und bildet die Kulisse für ein tolles Erlebniswochenende. Auf abwechslungsreichen Touren und begleitenden Events kann Europas größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft an Land und zu Wasser entdeckt werden.

 

An zahlreichen Orten und Attraktionen im gesamten Lausitzer Seenland können Besucher jede Menge erleben. Geführte Touren mit dem Fahrrad, Boot, Quad und Segway, besondere Führungen und Rundfahrten werden an beiden Veranstaltungstagen angeboten und sind Anlass für einen Ausflug oder Kurzurlaub ins Lausitzer Seenland.

Die Teilnahme an einigen Veranstaltungen der Seenlandtage ist kosten- und anmeldepflichtig.

Wir heißen Sie herzlich willkommen!

Glück auf und ahoi

DorfDialog-Veranstaltung "Wertschöpfung im ländlichen Raum"

das Forum ländlicher Raum - Netzwerk Brandenburg lädt Sie am 6. April zur DorfDialog-Veranstaltung "Wertschöpfung im ländlichen Raum" ein. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter:
http://forum-netzwerk-brandenburg.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen

Zu den Aufgaben der Gemeinden gehört unter anderem die Förderung von Wirtschaft und Gewerbe. Handwerk sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind das Rückgrat der Wertschöpfung in ländlichen Regionen. Innovative, institutionalisierte Formen der Zusammenarbeit, wie z.B. in LEADER-Förderregionen oder Biosphärenreservaten, sind auch Triebmittel für regionale Wertschöpfung im ländlichen Raum.

Wie sehen Strategien zur erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung strukturschwacher peripherer Regionen aus? Wie können klare Ziele aus Entwicklungskonzepten lokale Akteure zu wirtschaftlich ausgerichteten Kooperationen motivieren, um Schritt für Schritt nachhaltige Wirtschaftsregionen aufzubauen? Welche Impulse von außen können Unternehmen in der Wertschöpfung nutzen und helfen? Welche Aspekte sind eher hinderlich?

Beispielhaft werden Betriebe und kommunale/ regionale Aktivitäten vorgestellt, die Wertschöpfung in ihren Regionen unterstützen oder generieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure der ländliche Entwicklung, LEADER-Akteure, Kommunen und deren Akteure sowie Unternehmer*Innen.
Es wird eine Teilnahmegebühr von 11,90 € fällig, die vor Ort bar zu entrichten ist (bitte passend mitbringen). Für Verpflegung ist gesorgt.
Veranstaltungsort: Heimvolkshochschule am Seddiner See, Seeweg 2, 14554 Seddiner See

Projekt des Monats März - Tagespflege vor der eigenen Haustür

In der Förderperiode 2014 bis 2020 werden insgesamt 965 Millionen Euro ELER-Mittel für die Förderung der brandenburgischen Land- und Forstwirtschaft, den Umwelt- und Naturschutz sowie die Entwicklung unserer ländlichen Gebiete bereit stehen.

Mit den Projekten des Monats sollen vorbildliche Initiativen im ländlichen Raum Brandenburgs bekannt gemacht und zur Nachahmung empfohlen werden.


Ein ambulanter Pflegedienst expandiert

Der Pflegebedarf betagter Senioren auf dem Lande steigt. Auch im Süden Brandenburgs, im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wächst die Zahl der Pflegebedürftigen und damit auch der Bedarf nach Entlastung. Neben der häus­lichen Krankenpflege gehören auch Tagespflegestätten für Senioren zur Entlastung pflegender Angehöriger dazu.

Das wissen auch Beata und Rico Schneidereit aus Hohenbocka, die bereits seit vielen Jahren mit der „Krankenpflege mit Herz“ einen ambulanten Pflegedienst betreiben. Dass die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen wächst, spüren Schneidereits deutlich.

Die Tagespflege kann die Lücke zwischen der ambulanten Versorgung zu Hause und der vollstationären Pflege im Heim schließen. Zielgruppe sind mobile hilfebedürftige Menschen. Kreisweit gab es bislang aber nur 145 Plätze in entsprechen­den Einrichtungen bei 4.500 Pflegebedürftigen – die nächstgelegene Tagespflege erst in 13 bzw. 20 km Entfernung in Senftenberg und in Kroppen.

Im Oktober 2016 haben Beata und Rico Schneidereit schließlich ihr Tagespflegeangebot mit 15 Plätzen fertig gestellt. Das bestehende Gebäude mit der gesamten ambulanten Pflegedienstlogistik wurde um einen Anbau erweitert – hier soll auch die Betreuung Demenzkranker noch besser abgesichert werden. „Wenn die pflegenden Angehörigen tagsüber ihrem Job nachgehen, sind wir da und kümmern uns“, sagt Beata Schneidereit. Dafür wurde die Mitarbeiterzahl von bisher 29 auf 34 aufgestockt.

Der Standort in Hohenbocka ist ideal und wird gut angenommen. Das 3.500 Quadratmeter große Grundstück am Firmensitz ist ruhig im Grünen gelegen. 2017 werden für die Tages­gäste auch noch Hochbeete angelegt, in denen nach Herzenslust gegärtnert werden kann. Der heutige Firmensitz in Kirchennähe war früher Begegnungshaus, dann Kinder­garten und Schulspeiseraum – viele der Älteren verbinden auch zahlreiche Erinnerungen mit der Örtlichkeit.

Foto zur Meldung: Projekt des Monats März - Tagespflege vor der eigenen Haustür
Foto: Projekt des Monats März - Tagespflege vor der eigenen Haustür

Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge"

Sehr geehrte Damen und Herren,

das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm zum Aufbau Ladeinfrastruktur ist gestartet. Nachdem die EU-Kommission das „Bundesprogramm Ladeinfrastrktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ des BMVI am 15.02.2017 genehmigte, können ab dem 1. März 2017 Förderanträge für die Errichtung von Ladeinfrastruktur gestellt werden. Erklärtes Ziel der Fördermaßnahme ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Lädesäulen.

Antragsberechtigt sind sowohl natürliche als auch juristische Personen.
Um die Förderung zu erhalten, sind insbesondere die technischen Mindestanforderungen aus der Förderrichtlinie sowie die Steckerstandards gem. § 3 der Ladesäulenverordnung einzuhalten. Ferner muss der Zugang zur Ladesäule grundsätzlich 24 Stunden pro Tag an 7 Tagen pro Woche für die Öffentlichkeit ermöglicht werden. Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom stammen.

Über das Förderprogramm mit der Laufzeit bis 2020 können öffentlich zugängliche Normal- und Schnellladeinfrastruktur mit einem oder mehreren Ladepunkten einschließlich des erforderlichen Netzanschlusses und der Montage gefördert werden.
Neben dem Aufbau neuer Standorte kann auch die Überarbeitung bestehender Ladeinfrastruktur (Aufrüstung, Ersatzbeschaffung, Ertüchtigung Netzanschluss) beantragt werden.

Bitte prüfen Sie die Richtlinie und nutzen Sie die Möglichkeit, die Ladeinfrastruktur auszubauen. Auch für Hoteliers, Gastronomen, Tankstellenbetreiber könnte dieses Programm interessant sein.

WICHTIG: Die Fördermittel werden im Rahmen des ersten Förderaufrufs nach dem „Windhundprinzip“ vergeben und es werden eine festgelegte Anzahl an Landesäulen im Land Brandenburg genehmigt.
 

Unterstützung von Zuwendungsempfängern

Auftragsberatungsstelle unterstützt ELER-Zuwendungsempfänger

Klippen des Vergaberechts umschiffen – mit Rat vom Vergabeprofi


Von Geldern aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) profitieren in Brandenburg Private und öffentliche Hand im Rahmen zahlreicher geförderter Projekte. „Doch Vorsicht: wer Steuergelder für die Realisierung seines Investitionsvorhabens erhält, muss die Vorschriften des öffentlichen Vergaberechts einhalten. Das gilt nicht nur für die klassischen öffentlichen Auftraggeber, sondern auch für Private. Gerade die zuletzt Genannten tun sich mit der Anwendung der komplexen Materie schwer. Allerdings gilt hier ganz gnadenlos: wer Vergabevorschriften missachtet, muss mit dem Verlust von Fördermitteln rechnen“, so Anja Theurer, Geschäftsführerin der Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V.

Theurer weiter: „Um Empfänger von ELER-Mitteln bei der anspruchsvollen Aufgabe zu untersützen, stellt das Brandenburgische Landwirtschaftsministerium einen auch für rechtliche Laien verständlichen Leitfaden sowie diverse Formulare zur effizienten Abwicklung der Vergaben zur Verfügung. Die Dokumente wurden unter Einbeziehung der Expertise der Auftragsberatungsstelle erstellt und können unter www.abst-brandenburg.de und www.eler.brandenburg.de abgerufen werden. Außerdem erhalten öffentliche und private ELER-Fördermittelempfänger von der Auftragsberatungsstelle kostenfrei persönliche Auskunft zu ihren konkreten Vergabevorhaben“.

Begünstigte sollten von Beginn an nicht nur das „Hereinholen“ der Gelder vom Fördermittelgeber im Auge haben, sondern auch das „richtige Geldausgeben“, wenn sie ihr Projekt zum Erfolg führen wollten, so Theurer abschließend.