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Zivil-Militärische-Zusammenarbeit

 

Die Verantwortung für den Katastrophenschutz, z.B. bei Naturkatastrophen, liegt in Brandenburg bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Diese werden im Bedarfsfall von Seiten des Landes unterstützt. Der Bund, einschließlich Bundeswehr, leistet seine Hilfe nach dem Subsidiaritätsprinzip, nachdem der Katastrophenfall ausgerufen wurde. Personal und Material der Streitkräfte kommen dann auf Antrag des Landkreises zum Einsatz, wenn die Kräfte und Mittel der zuständigen Behörden und Organisationen nicht oder nicht mehr ausreichen.


Damit die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit im Katastrophenfall bei Hochwasser, schweren Unglücksfällen oder Großschadensereignissen funktioniert, arbeitet das Kreisverbindungskommando Oberspreewald-Lausitz für das Landeskommando Brandenburg schon in der Planung, Vorbereitung und Koordinierung der Amts- und Katastrophenhilfe eng mit den zivilen Partnern des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr und anderen Organisationen im Landkreis zusammen. Dies schließt auch die Kooperation mit Hilfsorganisationen, anderen nicht-staatlichen sowie internationalen Organisationen ein.


Die Angehörigen des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr stehen dem Landrat und der Verwaltung und deren Behörden als militärische Ansprechpartner zur Seite. Anforderungen auf personelle und materielle Unterstützung durch die Bundeswehr werden bewertet und an das übergeordnete Landeskommando in Potsdam weitergeleitet. Im Einsatzfall  bei Naturkatastrophen oder schweren Unglücksfällen, wenn die Kräfte des Landkreises zur Bewältigung einer Krise nicht mehr ausreichen, unterstützt das KVK den Landkreis und übernimmt die Mittlerfunktion zwischen den zivilen Stäben und der eingesetzten Truppe.

 

Kreisverbindungskommando Oberspreewald-Lausitz - KVK OSL 

Hochwasser 2010

Auf Kreisebene werden diese Aufgaben von Reservisten wahrgenommen. In den Landkreisen und kreisfreien Städten Brandenburgs wurden Kreisverbindungskommandos aufgestellt. An deren Spitze steht als Vertreter der Bundeswehr und Ansprechpartner für zivile Stellen jeweils ein Beauftragter der Bundeswehr für die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit.

 

Jedes KVK setzt sich aus zehn erfahrenen Reserveoffizieren und -unteroffizieren zusammen. Zwei Reservisten des Sanitätsdienstes sorgen für fachliche Kompetenz auf dem Gebiet des Sanitäts- und Gesundheitswesens. Die Angehörigen der Verbindungselemente stehen ihrem Landrat bzw. Oberbürgermeister und dessen Katastrophenschutzstab als militärische Berater im Katastrophenfall zur Seite.

 

Mehr Informationen zum Kreisverbindungskommando des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auch auf Facebook KVK OSL:

 

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