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Bundespreis für Integrationskonzept des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Landkreis Oberspreewald-Lausitz, den 03.07.2018

Hohe Auszeichnung für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz:

Beim Bundeswettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand“ zählte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu den 21 Städten, Gemeinden und Landkreisen, die für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und der Förderung des Zusammenlebens vor Ort ausgezeichnet wurden.

Als einer von bundesweit 3 Landkreisen wurde das kreiseigene Integrationskonzept als „herausragende strategische Aktivität“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat prämiert.

 

Sozialdezernent Alexander Erbert und die Integrationsbeauftragte des Landkreises OSL, Kathrin Tupaj, waren am gestrigen Nachmittag (2. Juli 2018) in Berlin vor Ort, um die Urkunde und den mit 25.000 € für Integrationsmaßnahmen dotierten Scheck stellvertretend für alle Mitwirkenden am Integrationskonzept entgegenzunehmen.

 

Sozialdezernent Alexander Erbert zur Prämierung: „Wir können stolz darauf sein, mit unserem Wettbewerbsbeitrag auf einer Stufe mit vergleichsweise großen Landkreisen wie dem Landkreis München zu stehen. Unser prämiertes Integrationskonzept zeigt, dass auch in ländlich geprägten Landkreisen vorbildliche und nachahmenswerte Arbeit geleistet wird.“

 

Integrationsbeauftragte Kathrin Tupaj ergänzend: „Die Auszeichnung ist eine tolle Wertschätzung für die geleistete Arbeit und zeigt uns, dass wir uns im Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf den richtigen Weg befinden. Mein Dank gilt allen, die an der Erstellung des Integrationskonzeptes mitgewirkt haben.“

 

Vor allem die Eigeninitiative, das hohe Engagement des Landkreises und die politische Rückendeckung durch den Kreistag überzeugte die elfköpfige Fachjury.

In der Laudatio betonte Dr. Kay Ruge, Beigeordneter im Deutschen Landkreistag und Mitglied der Fachjury:

 

„Das Engagement des ländlich geprägten Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit einem vergleichsweise geringen Ausländeranteil ist besonders hervorzuheben. Sie haben sich unter Beteiligung vieler Akteure und vor allem unter Einbeziehung der Flüchtlinge proaktiv auf den Weg gemacht, ein umfangreiches Konzept zu erarbeiten."

 

Insgesamt wurden bundesweit 146 Wettbewerbsbeiträge von Kommunen eingereicht, von denen insgesamt 21 durch die Fachjury prämiert worden sind.

 

Ziel des erstmalig ausgelobten Wettbewerbs ist es, herausragende kommunale Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort zu initiieren, zu identifizieren, zu prämieren sowie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Bewerben können sich alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise.

Für die zwei Kategorien „Hervorragende strategische Aktivitäten“ sowie „Bemerkenswerte Einzelprojekte“ wurden durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat jährlich in Summe eine Million Euro für zweckgebundene Integrationsmaßnahmen bereitgestellt.

 

Weitere Informationen unter www.kommunalwettbewerb-zusammenleben.de

 

Das vom Kreistag am 21.06.2017 befürwortete Integrationskonzept ist auf dem Internetauftritt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz unter http://www.osl-online.de/bekanntmachungen/index.php?id=26768 abrufbar.

 

 

 

Foto: Die Integrationsbeauftragte des Landkreises OSL Kathrin Tupaj (li.) und Sozialdezernent Alexander Erbert (re.) nahmen den Bundespreis vom

Staatssekretär Dr. Markus Kerber (Mitte) im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung

am 2. Juli in Berlin entgegen.

Quelle Foto „Foto Credit"

 

 

Foto: Bundespreis Integration