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Qualitätssicherung des Radfernwegenetzes in OSL: Landkreis überreicht Fördermittel an die Stadt Lübbenau/Spreewald

Landkreis Oberspreewald-Lausitz, den 18.04.2018

Die Tage der noch unsanierten fünf Brückenbauwerke entlang des Europawanderweges E 10 bei Lübbenau/Spreewald sind gezählt: Bereits ab dem Jahr 2019 sollen diese umfangreich modernisiert werden, um die Qualität der besser als „Gurkenradweg“ bekannten sieben Kilometer langen Radstrecke weiter zu erhalten. Möglich machen es rund 1,5 Millionen Euro, die Bund und Land zu diesem Zweck zur Verfügung stellen. Beantragt wurde das Geld stellvertretend durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Am Dienstagmittag, dem 17. April 2018, überreichte Landrat Siegurd Heinze einen entsprechenden Fördermittelbescheid an Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel.

 

Die finanzielle Unterstützung leiste einen wichtigen Beitrag zum weiteren Erhalt der bei Einheimischen und Touristen beliebten Radstrecke, machten die Anwesenden im Rahmen des Pressetermins am Fuße des Südumfluters deutlich. Angedacht sei, die in die Jahre gekommenen und aufgrund ihrer Holzbauweise dauerhaft nicht standsicheren Brückenbauwerke abzutragen und diese durch neue zu ersetzen. Dabei setze die Stadt als Baulastträgerin mit Blick auf Instandhaltungsaufwand und Statik und wie andernorts bereits praktiziert auf einen Unterbau in Stahlbetonbauweise. Um die typische Charakteristik der Bauwerke zu erhalten, werde der Oberbau der Brücke mit Holz verblendet. Bereits im kommenden Jahr sollen die Bauarbeiten entlang der beliebten Radstrecke beginnen, stellte das Stadtoberhaupt in Aussicht. Der Radweg bleibe dabei – wenn auch temporär und örtlich mit gewissen Einschränkungen verbunden – über die Dauer der Maßnahme hinweg befahrbar.

 

Die Stadt Lübbenau/Spreewald schießt zu der geplanten Maßnahme einen Eigenanteil in Höhe von 10 % zu. Insgesamt 400.000 Euro stellt sie dafür sowie für die darüber hinaus geplante Sanierung der zugehörigen Streckenabschnitte des Leiper Weges bereit.

 

Die weiteren Brückenbauwerke entlang des Hauptradweges im Spreewald und die Strecke selbst wurden bereits in der Vergangenheit saniert. Mit der Erneuerung der restlichen fünf Brücken könne endlich der herbeiersehnte Lückenschluss getätigt werden, freute sich Hemut Wenzel.

 

„Die Radwege im Spreewald sind immer eine Reise wert. Das Geld ist entsprechend gut investiert“, zeigte sich auch Landrat Siegurd Heinze, selbst treuer Fan des Gurkenradweges, erfreut über den warmen Geldregen seitens Bund und Land. Die entsprechende Zuwendung durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg hatte der Landkreis OSL im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bedingt durch die Voraussetzungen zur Antragstellung stellvertretend für die Stadt beantragt und Ende März 2018 bewilligt bekommen. Um das Geld an die Kommune weiterleiten zu können, wurde ein entsprechender Kooperationsvertrag zwischen Kreis- und Stadtverwaltung geschlossen.

 

Landkreis und Stadt haben in der Vergangenheit bereits mehrfach eng kooperiert. So konnte erst im vergangenen Jahr im Ergebnis einer gemeinschaftlichen Baumaßnahme die sanierte kreisliche Kraftwerkstraße nebst Gehweg und Durchlasskanal in Betrieb genommen werden. Kürzlich wurde der Verkauf des ehemaligen Oberstufenzentrums in der Richard-Wagner-Straße an die Stadt zur weiteren Nutzung im Rahmen ihrer Schulentwicklungsplanung auf den Weg gebracht. Auch die Internationale Folklorelawine der e OSL und SPN findet in jedem Jahr ihren Auftakt in der Spreewaldstadt. In diesem Jahr startet die kostenfreie Zuschauerveranstaltung am Freitag, den 29. Juni 2018.